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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Michael von Vesaey</title>
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		<updated>2011-06-13T18:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.62.67: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Michael I.''' (von Sagradien) (*1355; †1421) war [[König von Sagradien]] (1396-1421) und erster Herrscher aus dem [[Haus Vesaey]]. Er setzte sich nach dem Tod [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels IV.]] gegen [[Joseph von Óstino]] durch, musste seine Herrschaft aber im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] gegen den micolinischen König [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Miguel de Vesaey wurde 1355 in [[Vesaey]] als Sohn des Herzogs [[Jakob von Vesaey Herzog von Sesín|Jakob von Sesin]] und der sagradischen Prinzessin Isabel von Gerón, der Schwester Königs [[Sergius II. der Kleine|Sergi II.]] geboren. Als Neffe König Sergis II. und Enkel König [[Sergius I. der Große|Sergis I.]] gehörte Miguel de Vesaey, aus einer Seitenlinie der [[Dianniden-Juvantiden|Juvantidendynastie]] stammend, zu den vornehmsten Prinzen des Landes. Sein Großvater [[Filipe von Vesaey]], hatte sich im Thronkampf von 1320/1321 gegen seinen Schwager [[Danadier von Scola]] gestellt und als Belohnung vom siegreichen Sergi I. das [[Herzogtum Sesin]] erhalten, das er später Michaels Vater Jakob von Vesaey vererbt hatte. Nach der Hochzeit dessen mit Isabel von Gerón war zudem die [[Grafschaft Oller]] hinzugekommen, sodass die Vesaey bald einen Großteil Südwestsagradiens als Hausmacht vorzuweisen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 heiratete Miguel die Saloanerprinzessin Lara von Servette, älteste Tochter Herzog [[Heinrich IV. von Servette|Heinrichs IV. von Servette]]. Seine ältere Schwester Luísa hatte bereits 1370 König [[Gabriel IV.]] geheiratet. Als Schwager des Königs gehörte Miguel lange zu den einflussreichsten Fürsten des Landes. Er war auch am [[Micolinischer Revolutionskrieg|verlorenen Krieg]] Gabriels gegen [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] beteiligt, der Gabriel zwang, 1390 auf die micolinische Krone zu verzichten. Sein Bruder Philipp von Vesaey fiel in der entscheidenen [[Schlacht von Salazia]] im Jahr 1387. Von ihm erbte Miguel die [[Grafschaft Sagonte]], 1389 folgte er seinem Vater als Herzog von Sesin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guerra de Ducas und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
1392 kam es zum Krieg zwischen Miguel und José von Óstino, da beide sich als potenzielle Thronfolger des kinderlosen Gabriel ansahen. Miguel konnte in der so genannten &amp;quot;[[Guerra de Ducas]]&amp;quot; (Bürgerkrieg der zwei Herzöge) einen Sieg davon tragen und erzwang von Gabriel, ihn als Nachfolger zu nominieren. Gegen diesen Schritt verbündete sich José von Óstino mit [[Karl VI. von Micolinien]] und zog mit einem Heer gegen König Gabriel IV. Dieser forderte Michael zur Unterstützung an, der aber seine Hilfe verweigerte. Gabriel verlor gegen Óstino und wurde gefangen genommen, sodass Miguel nun doch zur Schlacht rüstete. Noch bevor es dazu kommen konnte, starb König Gabriel in der Gefangenschaft und José von Óstino erhob sich als Joseph I. zum König. Michael ließ sich zum Gegenkönig proklamieren und zog mit seinen Heeren gegen José, der von micolinischen Truppen unterstützt wurde. Nach zwei verlorenen Schlachten musste Miguel nach [[Cuentez]] flüchten, wo er den Winter verbrachte, um im Frühjahr aufs Neue ein Heer gegen Joseph zu führen. Dieses Mal konnte er bei [[Xenópolis]] im Mai 1396 siegen und José gefangen nehmen. Er zwang ihn zur Abdankung und bestieg selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Jedoch erkannte Karl VI. die Abdankung nicht an und begann im Namen Josephs, nach dessen Tod 1398 im Namen seines minderjährigen Sohnes [[Johann das Kind]] mit dem Einfall in [[Perucía]] den Fünfzigjährigen Krieg. Nach Johanns Tod 1402 erklärte Karl VI. selbst seinen Anspruch auf den sagradischen Thron, womit er den [[Vertrag von Álbero]] seines Vaters Karl V. und Gabriels IV. für nichtig erklärte, in dem die Trennung der Kronen von Sagradien und Micolinien beschlossen worden war. Michael ließ sich 1397 in [[Noyar]] zum König krönen. Zunächst konnte Miguel einige Siege davontragen. 1398 schloss er eine Allianz mit der unabhängigen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]], in deren Rahmen er seine Tochter Isabela mit [[António de Santori]], dem gewählten [[Conte von Tulis]], vermählte. Damit wurde das folgenschwere Bündnis zwischen den [[Haus Santori|Santori]] und dem Haus Vesaey begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis griff aufseiten Sagradiens in den Krieg ein, da es eine übermächtige Doppelmonarchie wie seit 1321 im eigenen Interesse zu verhindern suchte. Während die tulinische Flotte die [[Straße von Scola]] lahmlegte, den micolinischen Handel damit empfindlich störte und schließlich Angriffe auf den Süden des Landes begann, konnte Michael sich den gesamten Norden Micoliniens sichern. &lt;br /&gt;
1409 aber kam mit dem Abfall der Stände [[Niederperucía]]s und [[Montana]]s in der [[Alberenser Union]] die Wende. Der Tod António de Santoris 1416 führte in Tulis zu inneren Streitigkeiten um die Nachfolgerwahl, in der sich 1417 [[Kardinal Julio de Santori|Kardinal Julio]], der Bruder Antónios und [[Erzbischof von Tulis]] durchsetzen konnte und seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Conte machte. Dieser setzte sich an die Spitze der tulinesischen Gegner einer zu engen Bindung an das sagradische Königshaus, die die Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und ein Übergewicht Sagradiens befürchteten. Noch im Jahr 1418 schloss Tulis Frieden mit Micolinien und fiel damit als Bündnispartner Miguels I. aus, der immer stärker in die Defensive geriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener Aufstand in [[Westligre]] 1417 gegen die sagradische Herrschaft führte unmittelbar zum Verlust großer Teile Perucías. Seit 1418 befanden sich die micolinischen Heere auf dem Vormarsch in [[Scantia]] und belagerten 1420 [[Gerón]]. Zwar konnte Miguels Sohn [[Don António]] die Stadt halten, jedoch konnte er keine Wende zugunsten Sagradiens herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod in der Schlacht ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1421 starb Michael I. in der [[Schlacht von Porto Valés]]. Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn [[Michael II.]], unter dem nach dem Wiedereintritt Tulis' in den Krieg die Geschicke Sagradiens in den Kriegshandlungen wieder eine positive Wende nehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.62.67</name></author>
		
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		<title>Michael von Vesaey</title>
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		<updated>2011-06-13T18:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.62.67: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Michael I.''' (von Sagradien) (*1355; †1421) war [[König von Sagradien]] (1396-1421) und erster Herrscher aus dem [[Haus Vesaey]]. Er setzte sich nach dem Tod [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels IV.]] gegen [[Joseph von Óstino]] durch, musste seine Herrschaft aber im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] gegen den micolinischen König [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Miguel de Vesaey wurde 1355 in [[Vesaey]] als Sohn des Herzogs [[Jakob von Vesaey Herzog von Sesín|Jakob von Sesin]] und der sagradischen Prinzessin Isabel von Gerón, der Schwester Königs [[Sergius II. der Kleine|Sergi II.]] geboren. Als Neffe König Sergis II. und Enkel König [[Sergius I. der Große|Sergis I.]] gehörte Miguel de Vesaey, aus einer Seitenlinie der [[Dianniden-Juvantiden|Juvantidendynastie]] stammend, zu den vornehmsten Prinzen des Landes. Sein Großvater [[Filipe von Vesaey]], hatte sich im Thronkampf von 1320/1321 gegen seinen Schwager [[Danadier von Scola]] gestellt und als Belohnung vom siegreichen Sergi I. das [[Herzogtum Sesin]] erhalten, das er später Michaels Vater Jakob von Vesaey vererbt hatte. Nach der Hochzeit dessen mit Isabel von Gerón war zudem die [[Grafschaft Oller]] hinzugekommen, sodass die Vesaey bald einen Großteil Südwestsagradiens als Hausmacht vorzuweisen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 heiratete Miguel Lara von Sáloa. Seine ältere Schwester Luísa hatte bereits 1370 König Gabriel IV. geheiratet. Als Schwager des Königs gehörte Miguel lange zu den einflussreichsten Fürsten des Landes. Er war auch am [[Micolinischer Revolutionskrieg|verlorenen Krieg]] Gabriels gegen [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] beteiligt, der Gabriel zwang, 1390 auf die micolinische Krone zu verzichten. Sein Bruder Philipp von Vesaey fiel in der entscheidenen [[Schlacht von Salazia]] im Jahr 1387. Von ihm erbte Miguel die [[Grafschaft Perin]], 1389 folgte er seinem Vater als Herzog von Sesin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guerra de Ducas und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
1392 kam es zum Krieg zwischen Miguel und José von Óstino, da beide sich als potenzielle Thronfolger des kinderlosen Gabriel ansahen. Miguel konnte in der so genannten &amp;quot;[[Guerra de Ducas]]&amp;quot; (Bürgerkrieg der zwei Herzöge) einen Sieg davon tragen und erzwang von Gabriel, ihn als Nachfolger zu nominieren. Gegen diesen Schritt verbündete sich José von Óstino mit [[Karl VI. von Micolinien]] und zog mit einem Heer gegen König Gabriel IV. Dieser forderte Michael zur Unterstützung an, der aber seine Hilfe verweigerte. Gabriel verlor gegen Óstino und wurde gefangen genommen, sodass Miguel nun doch zur Schlacht rüstete. Noch bevor es dazu kommen konnte, starb König Gabriel in der Gefangenschaft und José von Óstino erhob sich als Joseph I. zum König. Michael ließ sich zum Gegenkönig proklamieren und zog mit seinen Heeren gegen José, der von micolinischen Truppen unterstützt wurde. Nach zwei verlorenen Schlachten musste Miguel nach [[Cuentez]] flüchten, wo er den Winter verbrachte, um im Frühjahr aufs Neue ein Heer gegen Joseph zu führen. Dieses Mal konnte er bei [[Xenópolis]] im Mai 1396 siegen und José gefangen nehmen. Er zwang ihn zur Abdankung und bestieg selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Jedoch erkannte Karl VI. die Abdankung nicht an und begann im Namen Josephs, nach dessen Tod 1398 im Namen seines minderjährigen Sohnes [[Johann das Kind]] mit dem Einfall in [[Perucía]] den Fünfzigjährigen Krieg. Nach Johanns Tod 1402 erklärte Karl VI. selbst seinen Anspruch auf den sagradischen Thron, womit er den [[Vertrag von Álbero]] seines Vaters Karl V. und Gabriels IV. für nichtig erklärte, in dem die Trennung der Kronen von Sagradien und Micolinien beschlossen worden war. Michael ließ sich 1397 in [[Noyar]] zum König krönen. Zunächst konnte Miguel einige Siege davontragen. 1398 schloss er eine Allianz mit der unabhängigen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]], in deren Rahmen er seine Tochter Isabela mit [[António de Santori]], dem gewählten [[Conte von Tulis]], vermählte. Damit wurde das folgenschwere Bündnis zwischen den [[Haus Santori|Santori]] und dem Haus Vesaey begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis griff aufseiten Sagradiens in den Krieg ein, da es eine übermächtige Doppelmonarchie wie seit 1321 im eigenen Interesse zu verhindern suchte. Während die tulinische Flotte die [[Straße von Scola]] lahmlegte, den micolinischen Handel damit empfindlich störte und schließlich Angriffe auf den Süden des Landes begann, konnte Michael sich den gesamten Norden Micoliniens sichern. &lt;br /&gt;
1409 aber kam mit dem Abfall der Stände [[Niederperucía]]s und [[Montana]]s in der [[Alberenser Union]] die Wende. Der Tod António de Santoris 1416 führte in Tulis zu inneren Streitigkeiten um die Nachfolgerwahl, in der sich 1417 [[Kardinal Julio de Santori|Kardinal Julio]], der Bruder Antónios und [[Erzbischof von Tulis]] durchsetzen konnte und seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Conte machte. Dieser setzte sich an die Spitze der tulinesischen Gegner einer zu engen Bindung an das sagradische Königshaus, die die Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und ein Übergewicht Sagradiens befürchteten. Noch im Jahr 1418 schloss Tulis Frieden mit Micolinien und fiel damit als Bündnispartner Miguels I. aus, der immer stärker in die Defensive geriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener Aufstand in [[Westligre]] 1417 gegen die sagradische Herrschaft führte unmittelbar zum Verlust großer Teile Perucías. Seit 1418 befanden sich die micolinischen Heere auf dem Vormarsch in [[Scantia]] und belagerten 1420 [[Gerón]]. Zwar konnte Miguels Sohn [[Don António]] die Stadt halten, jedoch konnte er keine Wende zugunsten Sagradiens herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod in der Schlacht ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1421 starb Michael I. in der [[Schlacht von Porto Valés]]. Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn [[Michael II.]], unter dem nach dem Wiedereintritt Tulis' in den Krieg die Geschicke Sagradiens in den Kriegshandlungen wieder eine positive Wende nehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.62.67</name></author>
		
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		<updated>2011-06-13T18:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.62.67: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Michael I.''' (von Sagradien) (*1355; †1421) war [[König von Sagradien]] (1396-1421) und erster Herrscher aus dem [[Haus Vesaey]]. Er setzte sich nach dem Tod [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels IV.]] gegen [[Joseph von Óstino]] durch, musste seine Herrschaft aber im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] gegen den micolinischen König [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Miguel de Vesaey wurde 1355 in [[Vesaey]] als Sohn des Herzogs [[Jakob von Vesaey Herzog von Sesín|Jakob von Sesin]] und der sagradischen Prinzessin Isabel von Gerón, der Schwester Königs [[Sergius II. der Kleine|Sergi II.]] geboren. Als Neffe König Sergis II. und Enkel König [[Sergius I. der Große|Sergis I.]] gehörte Miguel de Vesaey, aus einer Seitenlinie der [[Dianniden-Juvantiden|Juvantidendynastie]] stammend, zu den vornehmsten Prinzen des Landes. Sein Großvater [[Filipe von Vesaey]], hatte sich im Thronkampf von 1320/1321 gegen seinen Schwager [[Danadier von Scola]] gestellt und als Belohnung vom siegreichen Sergi I. das [[Herzogtum Sesin]] erhalten, das er später Michaels Vater Jakob von Vesaey vererbt hatte. Nach der Hochzeit dessen mit Isabela von Gerón war zudem die [[Grafschaft Oller]] hinzugekommen, sodass die Vesaey bald einen Großteil Südwestsagradiens als Hausmacht vorzuweisen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 heiratete Miguel Lara von Sáloa. Seine ältere Schwester Luísa hatte bereits 1370 König Gabriel IV. geheiratet. Als Schwager des Königs gehörte Miguel lange zu den einflussreichsten Fürsten des Landes. Er war auch am [[Micolinischer Revolutionskrieg|verlorenen Krieg]] Gabriels gegen [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] beteiligt, der Gabriel zwang, 1390 auf die micolinische Krone zu verzichten. Sein Bruder Philipp von Vesaey fiel in der entscheidenen [[Schlacht von Salazia]] im Jahr 1387. Von ihm erbte Miguel die [[Grafschaft Perin]], 1389 folgte er seinem Vater als Herzog von Sesin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guerra de Ducas und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
1392 kam es zum Krieg zwischen Miguel und José von Óstino, da beide sich als potenzielle Thronfolger des kinderlosen Gabriel ansahen. Miguel konnte in der so genannten &amp;quot;[[Guerra de Ducas]]&amp;quot; (Bürgerkrieg der zwei Herzöge) einen Sieg davon tragen und erzwang von Gabriel, ihn als Nachfolger zu nominieren. Gegen diesen Schritt verbündete sich José von Óstino mit [[Karl VI. von Micolinien]] und zog mit einem Heer gegen König Gabriel IV. Dieser forderte Michael zur Unterstützung an, der aber seine Hilfe verweigerte. Gabriel verlor gegen Óstino und wurde gefangen genommen, sodass Miguel nun doch zur Schlacht rüstete. Noch bevor es dazu kommen konnte, starb König Gabriel in der Gefangenschaft und José von Óstino erhob sich als Joseph I. zum König. Michael ließ sich zum Gegenkönig proklamieren und zog mit seinen Heeren gegen José, der von micolinischen Truppen unterstützt wurde. Nach zwei verlorenen Schlachten musste Miguel nach [[Cuentez]] flüchten, wo er den Winter verbrachte, um im Frühjahr aufs Neue ein Heer gegen Joseph zu führen. Dieses Mal konnte er bei [[Xenópolis]] im Mai 1396 siegen und José gefangen nehmen. Er zwang ihn zur Abdankung und bestieg selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Jedoch erkannte Karl VI. die Abdankung nicht an und begann im Namen Josephs, nach dessen Tod 1398 im Namen seines minderjährigen Sohnes [[Johann das Kind]] mit dem Einfall in [[Perucía]] den Fünfzigjährigen Krieg. Nach Johanns Tod 1402 erklärte Karl VI. selbst seinen Anspruch auf den sagradischen Thron, womit er den [[Vertrag von Álbero]] seines Vaters Karl V. und Gabriels IV. für nichtig erklärte, in dem die Trennung der Kronen von Sagradien und Micolinien beschlossen worden war. Michael ließ sich 1397 in [[Noyar]] zum König krönen. Zunächst konnte Miguel einige Siege davontragen. 1398 schloss er eine Allianz mit der unabhängigen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]], in deren Rahmen er seine Tochter Isabela mit [[António de Santori]], dem gewählten [[Conte von Tulis]], vermählte. Damit wurde das folgenschwere Bündnis zwischen den [[Haus Santori|Santori]] und dem Haus Vesaey begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis griff aufseiten Sagradiens in den Krieg ein, da es eine übermächtige Doppelmonarchie wie seit 1321 im eigenen Interesse zu verhindern suchte. Während die tulinische Flotte die [[Straße von Scola]] lahmlegte, den micolinischen Handel damit empfindlich störte und schließlich Angriffe auf den Süden des Landes begann, konnte Michael sich den gesamten Norden Micoliniens sichern. &lt;br /&gt;
1409 aber kam mit dem Abfall der Stände [[Niederperucía]]s und [[Montana]]s in der [[Alberenser Union]] die Wende. Der Tod António de Santoris 1416 führte in Tulis zu inneren Streitigkeiten um die Nachfolgerwahl, in der sich 1417 [[Kardinal Julio de Santori|Kardinal Julio]], der Bruder Antónios und [[Erzbischof von Tulis]] durchsetzen konnte und seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Conte machte. Dieser setzte sich an die Spitze der tulinesischen Gegner einer zu engen Bindung an das sagradische Königshaus, die die Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und ein Übergewicht Sagradiens befürchteten. Noch im Jahr 1418 schloss Tulis Frieden mit Micolinien und fiel damit als Bündnispartner Miguels I. aus, der immer stärker in die Defensive geriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener Aufstand in [[Westligre]] 1417 gegen die sagradische Herrschaft führte unmittelbar zum Verlust großer Teile Perucías. Seit 1418 befanden sich die micolinischen Heere auf dem Vormarsch in [[Scantia]] und belagerten 1420 [[Gerón]]. Zwar konnte Miguels Sohn [[Don António]] die Stadt halten, jedoch konnte er keine Wende zugunsten Sagradiens herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod in der Schlacht ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1421 starb Michael I. in der [[Schlacht von Porto Valés]]. Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn [[Michael II.]], unter dem nach dem Wiedereintritt Tulis' in den Krieg die Geschicke Sagradiens in den Kriegshandlungen wieder eine positive Wende nehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.62.67</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-13T18:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.62.67: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1470; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob IV.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502), Markgraf von Golen (1499-1509) sowie als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1501 [[Herzog von Servette]] (bis 1515) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders Jakob riss er 1502 anstelle seines unmündigen Neffen [[David I.]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1470 in [[La Cordí]] geboren. Sein Vater war König [[Jakob III.]] von Sagradien, als ''Santiago de Santori'' Führer der Santori in [[Tulis]] und später auch [[Conte von Tulis]], seine Mutter Yolande von Frankreich, sein älterer Bruder der spätere König [[Jakob IV.]] von Sagradien. Pietro wurde sofort nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Onkels Karl von Flandern in Brügge auf. Nachdem er nach Sagradien zurückgekehrt war, heiratete Pietro 1493 seine Cousine Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]]. Das Verhältnis zu seinem Bruder, seit 1491 als Nachfolger seines Vaters König von Sagradien und Conte von Tulis, war zu dieser Zeit stark gespannt, da sich Peter einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete. Nach deren Scheitern im Jahr 1496 wurde Peter am Hof in Tulis festgesetzt und faktisch ein Gefangener seines Bruders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golischer Krieg 1499/1500 ===&lt;br /&gt;
Als 1499 Pietros Onkel Ludwig von Golen starb, erhob der micolinische König [[Johann III. von Micolinien|Johann III.]] Anspruch auf die [[Markgrafschaft Golen]], ebenso wie Pietro als Ehemann der golischen Prinzessin Johanna. Jakob sah die Gelegenheit, Pietro durch ein militärisches Kommando loszuwerden, belehnte ihn mit der anheim gefallenen Markgrafschaft und versprach ihm Hilfe bei der Übernahme des golischen Erbes. Dieser stellte ein Heer auf, besiegte in der [[Schlacht von Massela]] Johann von Micolinien und wurde Markgraf von Golen. Zwei Jahre später unternahm er einen erneuten vergeblichen Aufstand gegen seinen Bruder, mit dem er sich abermals überworfen hatte. Nach dem Tod seiner Ehefrau Johanna heiratete Pietro im Jahr 1501 die Herzogin [[Antonia von Servette]], Oberhaupt des servettinischen Herrschaftskonglomerat in Südmicolinien ([[Paeses Servettenses]]). Damit wurde Pietro Mitregent im in den Servettischen Landen und vergrößerte seine Machtstellung gegenüber seinem Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Als Jakob IV. 1502 im Alter von 32 Jahren starb, zog Pietro mit einem Heer nach Tulis, um anstelle seines erst elfjährigen Neffen [[David I.|David]], dem rechtmäßigen Erben, die Krone zu beanspruchen. Gegen diesen Anspruch wehrte sich zunächst Jakobs Witwe [[Katharina von Habsburg]], die ihrem Sohn den Thron und sich die Herrschaft sichern wollte. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und sie musste mit ihrem jungen Sohn in die Niederlande flüchten. Pietro wurde in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. der Anhänger Katharinas von Habsburg und ihres Günstlings, des [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]], zu kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias 1505 erbte Peter die Servettinischen Lande, zu denen neben dem Herzogtum Servette auch das [[Herzogtum Sáloa|Stammherzogtum Sáloa]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Jedoch musste er sein Erbe wiederum gegen den micolinischen König verteidigen. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Tante Fürstin [[Johanna von Santori]], die Witwe [[Miguel de Valier]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Neffen David übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
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