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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_IX.&amp;diff=4404</id>
		<title>Gabriel IX.</title>
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		<updated>2011-05-02T17:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel IX.''' (von Sagradien) (*1712, †1777) war [[König von Sagradien]] (1751-1777). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Gabriel wurde 1712 als ältester Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon, Herzog von Alençon und dessen Gemahlin Marie von Savoyen geboren und auf den Namen Louis Eugène Charles Gabriel getauft. Er war damit ein Urenkel Ludwigs XIV. von Frankreich. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Isabella von Spanien, einer Tochter Philipps V., im Jahr 1732 erhielt er den Titel eines Herzogs von Berry. 1734 kam Gabriels Sohn Joseph Louis Philippe François zur Welt, der spätere [[Joseph Ludwig I.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erhebung seines Vaters Gabriel VIII. zum sagradischen König im Jahr 1747 kam Gabriel als potenzieller Thronfolger nach Sagradien, wo er [[Herzog von Bordez]] wurde. Im Gegensatz zu seinem Vater lernte er schnell sagradisch und erreichte dadurch, dass seine Thronfolge 1750 von den Cortes bestätigt wurde. Nach dem Tod seines Vaters 1751 wurde Louis Eugène feierlich als Gabriel IX. zum König von Sagradien ausgerufen, musste aber noch den Eid auf die [[Codices Magna]] ableisten, was er aber nicht tat. Stattdessen wandelte er eigenmächtig den Eid in ein Gelöbnis auf die Privilegien um, die die Codices in der von seinem Vater veränderten Form gewährte. Dennoch erkannten die Stände ihn als König an. Sofort erhob Gabriel IX. seinen Gewährsmann, den Franzosen [[Alphonse de Calogny]], zum leitenden Minister. Calogny arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1755 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel IX. die Politik einer engen Anlehnung an Frankreich, die bereits sein Vater praktiziert hatte, fort. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. 1757 griff Sagradien aufseiten Österreichs und Frankreichs in den Siebenjährigen Krieg ein, wo es hauptsächlich um Kolonien gegen England kämpfte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. 1756 hatte Gabriel in dritter Ehe die Erbprinzessin Maria von Servette geheiratet und erhob 1760 nach dem Tod des letzten Großherzogs Karl Ferdinand Anspruch auf die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], was zum Kriegseintritt Micoliniens führte, das die Gebiete in seinem Süden kurzerhand annektierte ([[Servettinischer Erbfolgekrieg]]). Der Friedensschluss mit England 1761 ermöglichte es Gabriel IX., seine ganze militärische Kraft gegen Micolinien einzusetzen, das im [[Friede von Sant Vicent]] 1762 auf die Servettinischen Lande verzichten musste. Stattdessen ging die Herrschaft im micolinischen Süden an die sagradischen Bourbonen über und der Titel eines [[Großherzog von Servette|Großherzogs von Servette]] an Gabriels jüngsten Sohn [[Ludwig Philipp III. von Servette|Luis Filipe]] aus der Ehe mit Maria von Servette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel IX. stab im Jahr 1777 im Alter von 65 Jahren. Nachfolger als König wurde sein ältester Sohn [[Joseph Ludwig I.]] aus der ersten Ehe mit Isabella von Spanien. Die beiden Söhne aus seiner zweiten Ehe mit Elisa von Piacón, Filipe von Vuelta und Gabriel von Viena begründeten zudem die Linien [[Haus Bourbon-Vuelta|Bourbon-Vuelta]] und [[Haus Bourbon-Viena|Bourbon-Viena]], die mit [[Michael IV.]] 1817 und [[Emil I. Johann]] 1829 nacheinander den Thron bestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=4403</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-05-02T17:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1689, †1751) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1751), erster sagradischer König aus dem Haus Bourbon und Begründer der [[Sagradische Bourbonen|sagradischen Linie der Bourbonen]]. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon wurde 1689 als Sohn von Ludwig von Frankreich und María Ana von Valier, der Schwester des späteren sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er war der jüngere Halbbruder von Ludwig von Burgund, dem Vater Ludwigs XV., und Philipps V. von Spanien. Sein Großvater väterlicherseits war Ludwig XIV., sein Urgroßvater mütterlicherseits Gabriel VII. von Sagradien. Danadier II. von Sagradien war sein Onkel, dessen Sohn [[Peter II.]], der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], sein Vetter ersten Grades. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Herzogs von Alençon, bevor er 1721 nach der Ermordung seines Cousins Peter II. erstmals Anspruch auf den sagradischen Thron erhob, jedoch kurz darauf zugunsten [[Don Filipe Carles]]’, des [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]] und Bruders Danadiers II. verzichtete. Nach dem Tod von König Lukas I. von Sagradien 1744 erkannte der französische König Ludwig XV. im Zuge des Österreichischen Erbfolgekriegs die Wahl [[Maria II. Franziska|Marias II.]] und ihres Ehemann [[Anton II. Ramírez|Anton II.]] zum König nicht an und erhob für seinen Onkel Gabriel Anspruch auf die Krone. Es kam zum Ausbruch des Sagradischen Erbfolgekriegs, in dem es Louis-Gabriel 1746 gelang, António II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen, festzusetzen und in der Folge zur Andankung zu zwingen. Frankreich gelang es, sich die Unterstützung des sagradischen Klerus und Teile des oppositionellen Hochadels zu sichern. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte er zudem zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cortes bestätigten Gabriel kurze Zeit später als Gabriel VIII. König von Sagradien, nachdem Gabriel den Eid auf eine leicht veränderte Version der Codices geleistet hatte. Gabriel begründete damit das sagradische Königtum der Bourbonen. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen, der erst um 1750 die Kontrolle über Tulis gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner kurzen Regierungszeit gelang es Gabriel VIII., sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge seines Sohnes gegen alle Widerstände zu sichern. Nach seinem Tod 1751 folgte ihm sein Sohn Louis Eugène Charles Gabriel als [[Gabriel IX.]] auf den Thron, ohne den Eid auf den vollen Codex Magnus zu leisten, sondern nur mit einem Gelöbnis, die Privilegien der Stände zu wahren. Gabriels zweiter Sohn aus seiner einzigen Ehe mit Marie von Savoyen wurde nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg 1748 Herzog von Parma und Piacenza und begründete damit die [[Haus Bourbon-Parma|italienische Linie des Hauses Bourbon-Alençon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4402</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-02T16:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: /* Königtum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien) (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Karriere im Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit mit María Francisca und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4401</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-02T16:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien) (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Karriere im Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit mit María Francisca und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4400</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-02T16:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien) (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Karriere im Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit mit María Francisca und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Campas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4399</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-02T16:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien) (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Campas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_II.&amp;diff=4398</id>
		<title>Peter II.</title>
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		<updated>2011-05-02T16:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter II.''' (von Sagradien) (*1699, †1721) war während der Endphase des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] im Jahr 1721 für nur kurze Zeit [[Köng von Sagradien]], ehe er im [[Aufstand vom 23. Mai 1721]] von einem wütenden Mob erschlagen wurde. Peter war letzter König aus der Linie [[Haus Santori-Valier|Santori-Valier]]. Auf seinen Tod folgte eine zweijähriges Interregnum (die so genannte &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Pietro Joán Alexandro Gabriel de Santori-Valier i Bavária wurde 1699 als ältester Sohn König [[Danadier II.|Danadiers II.]] und dessen junger Ehefrau Maria Anna von Bayern aus dem Haus Wittelsbach geboren. Von Geburt an war er Infant und Thronfolger des Königreichs und erhielt daher früh den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Er wurde als künftiger König des Reiches in [[Schloss Bernabêu]] erzogen und ausgebildet. Pietro war 14 Jahre alt, als der sagradische Bürgerkrieg oder Koalitionskrieg zwischen den Truppen seines Vaters Danadier II. und den rebellierenden Truppen der Adelskoalition um seinen Onkel, den [[Joseph Herzog von Sesin|Herzog von Sesín]], sowie den Truppen des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] ausbrach. Im Zuge des Kriegs hielt sich Peter lange Zeit in Frankreich am Hof des jungen Ludwig XV. auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort kam es auch 1718 zur Hochzeit des 19-jährigen sagradischen Thronfolgers mit der Habsburgerprinzessin Maria von Österreich, die Peter 1719 einen Sohn schenkte, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Im Februar 1721 kam es zum überraschenden Tod Danadiers II., sodass Pietro seinem Vater auf den Thron folgte und als Peter II. selbst die Regentschaft übernahm. Angesichts der aussichtslosen militärischen Lage der Königstruppen suchte Peter nach einem raschen Waffenstillstand, der im April in Kraft trat, und nahm rasch Friedensverhandlungen mit den Koalitionstruppen auf, weigerte sich jedoch anfänglich, die von ihnen geforderten Zugeständnisse zu machen und einen Eid auf die Generalstände zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1721 ging in der Hauptstadt [[Semess]] das Gerücht um, die Verhandlungen seien gescheitert, die Kämpfe würden bald wieder aufgenommen und die Koalitionstruppen stünden unmittelbar vor den Toren. Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, dem Verschwörung mit den Koalitionären vorgeworfen worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. Von Agenten der Koalition aufgestachelt, stürmte ein wütender Mob den Königspalast am [[Plazarenya]] und tötete den auf der Flucht befindlichen König sowie dessen jüngeren Bruder und Präsumptiverben [[Joán Danadier]]. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Nach seinem Tod folgte ein zweijähriges republikanisches Intermezzo, in dem Peters Onkel [[Don Filipe Carles]], der [[Herzog von Viça]] den Krieg gegen die Generalstände fortsetzte und für sich selbst den Thron beanspruchte. Filipe Carles scheiterte jedoch, sodass Peter der letzte König aus dem Haus Santori-Valier auf dem sagradischen Thron blieb. Stattdessen trugen die Stände 1723 Peters jüngerer Schwester [[Maria I.|Maria Luisa]] gemeinsam mit ihrem Mann [[Lukas I.]] von Cuentez die Königskrone an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.57.59</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=4397</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2011-05-02T16:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.57.59: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lukas I.''' (von Sagradien), (*1687; †1744), [[König von Cuentez]] (1713-1744) und [[König von Sagradien]] (1723-1744). Erster König nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] und dem [[Erste Republik|republikanischen Intermezzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Lukas wurde 1687 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Fernando Visconte de Diegue]] und Carlota de Sesíns geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] in [[Semess]] auf. 1699 wurde sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I.]] in hohem Alter von 75 Jahren [[König von Cuentez]] und [[Conte von Tulis]], sein Vater erhielt den Titel eines Vizegrafen von Diegue. Lukas zog nun nach [[Tulis]], wo er als königlicher Prinz erzogen wurde. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab die Herrschaft an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Fernandos und Onkel Lucas, der 1709 seine erste Gattin Prinzessin Maria von Micolinien zur Frau nahm. Die 26-jährige Maria hatte bereits eine Ehe mit dem verstorbenen [[Joán Ramiro de Piacón-Sieta|Grafen von Sieta]] hinter sich, als sie den vier Jahr jüngeren Luca de Nadal heiratete, der aufgrund der Kinderlosigkeit Maximilians I. als Präsumptiverbe der cuentesischen Krone galt. Die Ehe blieb jedoch unglücklich und kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Lukas trat im selben Jahr aufseiten Großbritanniens in den Spanischen Erbfolgekrieg ein und geriet damit in Gegensatz zum sagradischen König [[Danadier II.]] und seinem Vater, der bis zu seinem Tod 1711 Sagradien unterstützte. Nach dem Tod Maximilians II. im Jahr 1713 wurde Lukas selbst König von Cuentez und Graf von Tulis. Während die europäischen Mächte in Utrecht Frieden schlossen, gingen die Kämpfe zwischen Sagradien und Cuentez weiter, die sich zum sagradischen Bürgerkrieg ausweiteten, als sich die sagradische Adelsopposition der so genannten &amp;quot;[[Coalicionarioes]]&amp;quot; unter den Schutz Lukas' I. stellten und dem regierenden Danadier II. den Krieg erklärten. Lukas versprach sich vor allem Gebietsgewinne entlang der Blaumeerküste sowie eine neue sagradisch-cuentezische Allianz gegen die Hegemonie der Bourbonenstaaten Frankreich und Spanien und Schutz gegen Micolinien. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1717 übernahm Luca als Generalkapitän und Nachfolger von [[Alésio de Vierna]] den Oberbefehl über das Heer der Koalitionstruppen, den er 1720 an [[Filipe de Piacón de la Sieta]] weitergab, den älteren Bruder des späteren Königs [[Anton II.|António II. Ramírez]]. Nach dem Ende des Bürgerkrieges schlossen die neuen Generalstände für Sagradien Frieden mit Lukas, der ausdrücklich als Freund der Nation benannt wurde. Nachdem die Stände vergeblich [[Ludwig Philipp II. von Servette|Luis Filipe von Servette]], dem Gatten der ältesten Schwster Peters II., Isabela von Sagradien, die Krone angetragen hatten, dessen Frau jedoch starb, wurde im Parlament nach einem geeigneten Gatten für die unverheiratete Prinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]], die jüngste, noch unverheiratete Schwester [[Peter II.|Peters II.]] gesucht, der als König von Sagradien die Monarchie restaurieren, die Stände aber anerkennen und eine Thronfolge des französischen Dauphins auch in Sagradien verhindern sollte. Schließlich fiel die Wahl auf Lukas von Cuentez, der über die nötigen militärischen Mittel verfügte, um die von [[Filipe Carles de Valier]], dem Bruder Danadiers II. ausgehende Gefahr einer Rückeroberung des Throns durch die Valier abzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krönung zum sagradischen König === &lt;br /&gt;
Nach längeren Verhandlungen mit den Generalständen gelang es Luca auch, die Valier endgültig zu besiegen. Feierlich wurde ihm die Krone angetragen, diese sollte er aber erst nach der Hochzeit mit der jüngeren Schwester Peters', María Luísa, sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Luca und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in [[Noyar]] zu König Lukas I. und Königin Maria I. gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Intermezzo wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Luca und María regierte in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Im Laufe ihrer Regierungszeit konnten beide jedoch den Einfluss der Cortes, die allein das Königspaar einberufen und auflösen konnte, immer mehr zugunsten der königlichen Befugnisse zurückdrängen. Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Luca und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Luca gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luca herrschte in Cuentez als legitimer König in der Blutslinie, in Semess jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (uxoris iure), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Lukas seiner Ehefrau in Tulis theoretisch voran- und in Semess untergestellt. Jedoch war zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Lukas’ in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Lukas als neuen König erwählt hatten. Als Königin María I. 1735 unmittelbar nach der Geburt des Prinzen [[Joán Manuel (Thronfolger)|Joán Manuel]] starb, wurde das Problem aktuell. Da der Thronfolger erst wenige Tage alt war, stellten sich die sagradischen Cortes auf die Position, dass Lukas I. qua Wahl durch die Stände und eigenes Blutrecht (als Urenkel [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]) auch nach dem Tode seiner Frau rechtmäßiger König des Landes sei. Der [[Akt von Vierna]] vereinigte die Stände von Sagradien und Tulis-Cuentez vollzog damit de facto, aber nicht de jure den Schritt von der Personal- zur Realunion. Das Königreich von Sagradien und Cuentez erklärte der Akt für untrennbar und die Codices Magna als verbindlich für das gesamte Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam erließen König und Stände zudem eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magna ergänzten. Darin versuchte Luca, die Nachfolge unter seinen Kindern zu regeln, musste aber den Ständen ein formales Wahlrecht einräumen. Der Tod des dreijährigen Thronfolgers im Jahr 1738 stellte das Doppelkönigreich erneut vor Nachfolgeprobleme. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung wurde nun Lucas und Marías älteste, 1725 geborene Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] zur neuen Thronfolgerin in beiden Reichtsteilen. &lt;br /&gt;
Als diese 1742 im Alter von 16 Jahren [[Anton II. Ramírez|António de la Sieta]] heiratete, musste dieser einen Eid auf die Codices Magna ableisten und wurde damit möglicher zukünftiger König an der Seite Maria Franciscas. Lukas I. starb 1744 in Semess. Seit 1740 befand sich Sagradien als Mitglied der Pragmatischen Allianz mit Österreich und Großbritannien im Krieg gegen Frankreich, Preußen und ihre Verbündete. Die Kämpfe führten 1744 unter anderem dazu, dass die Gegner Sagradiens, allen voran Frankreich, die Nachfolge Lucas durch María II. Francisca und Anton II. nicht anerkannten und stattdessen [[Gabriel VIII.|Gabriel von Alençon]], einen Onkel König Ludwigs XV., zum König proklamierten. Die Auseinandersetzungen führten zum Beginn eines Kolonialkriegs in Amerika und Indien, der als Teil des Österreichischen Erbolgekriegs gelten kann. Der Krieg entwickelte sich zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg in Sagradien]] und führte zur Gefangennahme und Abdankung Antónios und zur Erhebung des Bourbonen Louis-Gabriels d’Alençons zum König. Als Gabriel VIII. begründete er die Dynastie der sagradischen Bourbonen und beendete damit endgültig die Herrschaft Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer König]]&lt;/div&gt;</summary>
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