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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=7443</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2012-01-03T00:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Parlamentarische Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1959 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]]. Mercé Serrat ist die Tochter des ehemaligen [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] [[Joán Caval]] und war in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] 2001 bis 2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Sozialministerium]] und [[Kabinett De la Costa II|danach]] bis 2005 sagradische [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministerin]]. Seit 2008 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1959 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Serrat besuchte das Gymnasium in Semess und studierte danach an der Verwaltungshochschule Semess-Noyar und am [[SIS]] in Viteza Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Nach dem Eintritt in die Sozialistische Allianz arbeitete Serrat für die Gewerkschaft CSSL. Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und trat danach in die Stadtverwaltung von Semess ein. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere in Semess und Europa ==&lt;br /&gt;
Mercé Serrat begann ihre politische Karriere als Mitarbeiterin im Rathaus der Stadt [[Semess]] unter Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]]. 1987 wurde sie zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. Bei den [[Europawahlen 1989]] wurde Serrat ins Straßburger Parlament gewählt, wo sie u.a. im Sozialausschuss vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 gab sie ihr Mandat auf und wurde für die [[ASUL|Sozialisten]] in den [[Regionalrat]] der Region Semesce gewählt. Wenig später wurde sie Sekretärin des sozialistischen Stadtverbandes in Semess. Bei der parteiinternen Vorauswahl konnte sie sich knapp gegen ihre männlichen Mitbewerber durchsetzen, zu denen auch [[Miguel Javier León]] gehörte. Im Jahr 1994 kam es zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, in einem Fall Geschenke angenommen zu haben, und zudem den Posten als kommunale Sekretärin der Semesker Asul räumen. Ihr Nachfolger wurde ihr Dauerkonkurrent Javier Miguel León. Auch ihre Mandate als Stadt- und Regionalrätin gab sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen des Jahres 1996 feierte Serrat ihr politisches Comeback, als sie mit überzeugender Mehrheit zur Bürgermeisterin des Semesker Stadtteils [[Aresta-Este]] gewählt wurde und wieder in den Stadtrat einzog. Bürgermeister [[António Grande Illega]] ernannte sie kurze Zeit später zur [[Beauftragten der Stadt Semess für Gleichstellung und Integration]]. Zuvor hatte sie sich für ihre Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Javier Miguel Leóns zum neuen [[Bürgermeister von Semess|Semesker Bürgermeister]] im Jahr 1999 wurde Serrat 2000 als Leiterin der Sozialbehörde in dessen Magistrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere bis 2001 ===&lt;br /&gt;
Mercé Serrat wurde im Januar 1997 zur Nachfolgerin von [[Sellesi Renata Barxet]] als Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] gewählt und stieg dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkommitee der Sozialistischen Allianz auf. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als nationale Ministerin (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ehrgeizige Kommunalpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa I|Kabinett]], wo sie neue Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]] wurde, ehe sie nach den Kammerwahlen 2002 als Ministerin an die Spitze des [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministeriums]] wechselte. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2003/2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt. Nach dem Rücktritt von Julio de la Costa als Generalsekretär der Asul im Herbst 2005 nominierte der neue Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] die 50-jährige Serrat Caval als neue Nationale Koordinatorin der Partei, womit sie die zentrale organisatorische Funktion im Parteiapparat übernahm. Ihre Nominierung wurde als Entgegenkommen des vom rechten Parteiflügel favorisierten Diaz de Velozo gegenüber dem linken Flügel gewertet, da Serrat als Vertreterin des gemäßigt-linken Flügels der Partei galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatorin der ASUL (2006-2007) ===&lt;br /&gt;
Nach den knapp verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] gründete Serrat ihren eigenen Corrente unter dem Namen „Socialdemocrâcia“, der allgemein als Wiederbelebung des alten Corrente der Cavalistas in der Tradition [[Joán Caval]]s sowie des amtierenden Präsidenten der Republik [[António Grande Illega]] gewertet wurde.  Im Gegensatz zu anderen Parteiströmungen organisierte Serrat ihren Corrente als Verein, der nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht-Mitglieder offen stand. Der neuen Parteiströmung traten rasch zahlreiche gemäßigte Sozialdemokraten bei, die sich von den führenden Correntes der [[Julistas]], [[Velozistas]] und [[Valarosistas]] nicht repräsentiert fühlten. Innerhalb kürzester Zeit stieg Serrat so zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Asul auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationale Koordinatorin organisierte Serrat zudem erfolgreich die [[Regionalwahlen 2007|Regionalwahlen des Jahres 2007]] und scheute auch nicht davor zurück, sich diesen Erfolg anrechnen zu lassen, obwohl die Wahlkampfführung wesentlich von den regionalen Verbänden übernommen worden war und Serrat lediglich eine koordinierende Rolle zugekommen war. Trotz der Erfolge verschlechterte sich das Verhältnis Serrats zu Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo|SDV]] zusehends. Dieser wurde auf dem Kongress der Sozialisten im Sommer 2007 in [[Ostino]] zum Spitzenkandidaten der Partei für die Wahl 2010 nominiert. Als Star des Parteitags trat neben dem zum neuen Semessker Bürgermeister gewählten [[Pietro Duce]] aber Serrat auf, die mit einem starken Ergebnis von über 90 Prozent als Nationale Koordinatorin bestätigt wurde und vor allem von der linksstehenden [[Juventú Socialista|Parteijugend]] mit „Merce!“-Sprechchören gefeiert wurde. Serrat vertrat auf dem Parteitag das Konzept eines breiten Linksblocks gegen die regierende Luisanto-Koalition, während Diaz de Velozo bis dahin eine Koalition mit der äußeren Linken ausgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt 2007 und Comeback 2008 ===&lt;br /&gt;
Obwohl Serrat die Aussagen bereits kurze Zeit später stark relativiert hatte und ihre Aussagen als Angebot an die Linkssozialisten zur Rückkehr in die ASUL verstanden wissen wollte, kam es wenige Monate nach dem Parteitag zum Schlagabtausch zwischen Serrat und Diaz de Velozo. Nachdem dieser angekündigt hatte, dem Vorstand der Partei die Ernennung eines Organisatiorischen Koordinators zur Hilfe der Nationalen Koordinatorin vorschlagen zu wollen, für den er seinen Vertrauten [[Lorenzo Delúsio]] vorgesehen habe, erklärte Serrat im September ihren Rücktritt vom Amt der Nationalen Koordinatorin, da sie das neue Amt als Beschneidung ihrer Kompetenzen ansehe. Bereits im Wahlkampf 2006 war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Koordinatorin Serrat und dem Wahlkampfmanager Delúsio gekommen.&lt;br /&gt;
Serrats überraschender Rücktritt führte zu einer Krise innerhalb der Sozialistischen Allianz und zu einem erneuten Einbruch in den Umfragen. Parteichef Velozo verlor zunehmend an Zustimmung im Volk. Gleichzeitig begannen wieder alte Flügelkämpfe aufzubrechen, da auch die Parteilinke den Kurs Velozos gegenüber [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Linkssozialisten]] kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] kandidierte sie erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PP-CSD|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl ebenso wie die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef Velozo seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten wählte daraufhin Julio De la Costa zum Interimsparteichef und legte fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL (seit 2008) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kündigte daraufhin ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der Sinistra Cristiana und einem Teil der Julistas unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der Velozistas zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang Ende Oktober noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im November zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. Als Stellvertreter stehen Serrat [[Pietro Duce Rodríguez]] und [[Santiago Valarosa]] zur Seite. Außerdem wurde bekannt, dass Interimsparteichef Julio de la Costa zukünftig als strategischer Berater der Parteichefin fungieren werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den unter De la Costa begonnenen parteiinternen Diskussions- und Orientierungsprozess fortsetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen. Bereits zu den [[Europawahlen 2009]] sollte die Partei dann mit einem Krisen-Programm aufwarten, das einen sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaften verwirklichen solle. Als Spitzenkandidat für die Europawahlen nominierte die Partei De la Costa, der zusammen mit Serrat den ''Plan Social Ecologista per l’Europa'' vorstellte, mit dem die Sozialisten in die Europawahlen zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschafts-, Europa-, Senats- und Regionalwahlen 2009 und 2010 ===&lt;br /&gt;
Das Superwahljahr 2009 mit [[Europawahlen 2009|Europa-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]], [[Präsidentschaftswahl 2009|Präsidentschafts-]] und [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen]] brachte der ASUL unter Mercé Serrat Siege und Rückschläge ein. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar und März 2009 unterlag die von Serrat gemeinsam mit [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]]-Sekretärin [[María Nabarro Laval]] nominierte Mitte-Links-Kandidatin [[Ana María Betancourt]] in der Stichwahl gegen den [[PP-CSD|konservativen]] Bewerber [[Roberto Vidéas Braga]]. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Regionalwahlen in der [[Region Óstino]] und [[Lojandía]] siegte dagegen die Linke mit den sozialistischen Bewerbern [[Jorge Gaspacho]] und [[Francisco Helguerra]], wohingegen in der Region [[Ollér]] der konservative Amtsinhaber [[Javier Bornárez]] im Amt bestätigt wurde. Auch bei den Europawahlen am 9. Juni 2009 verfehlten die Sozialisten klar ihr Ziel, stärkste Kraft zu werden. Stattdessen verloren die Sozialisten deutlich an Stimmen und erlitten mit nur 25 Prozent eine schmerzliche Niederlage und das schlechteste Ergebnis bei Europawahlen überhaupt. Damit konnten sie von der Schwäche der regierenden Konservativen nicht profitieren, die auf 29,2 Prozent kamen. Auch bei den Senatswahlen 2009 unterlagen die Sozialisten klar. Sie schnitten zwar leicht besser ab, als bei den letzten [[Senatswahlen 2006|Teilwahlen im Jahr 2006]], verloren aber gegenüber den erfolgreichen [[Senatswahlen 2003|Vergleichswahlen von 2003]] und damit insgesamt auch an Sitzen im Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kam erst mit den zunehmenden Wirtschaftsproblemen im Spätsommer 2009 und den sich häufenden Affären in der regierenden PP-CSD, in deren Zusammenhang auch Reformminister [[Clemente Arzano]] zurücktreten musste. Bei den folgenden Regionalwahlen in neun von zwanzig Regionen im Oktober 2009 siegte die Linke auch dank der stärkeren Zusammenarbeit mit der linken [[SDU]] gegen die von den Konservativen angeführten Rechten. Zwar konnten die Sozialisten insgesamt landesweit keine 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, erreichte aber dank des guten Ergebnisses der Grünen und Linken in den bevölkerungsreichen Regionen [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung. Die bereits sozialistisch regierten Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alconía]] wurden gehalten, die Wahl in der [[Region Semesce]] endete mit einem Patt zwischen Linken und Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semesce]] machte die Linke die Tendenzwende perfekt und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000 Bürgermeisterin des [[Semess|Semesker]] Stadtteils [[Aresta-Este]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000 Beauftragte der Stadt [[Semess]] für Gleichstellung und Integration&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Beigeordnete Stadträtin und Leiterin der Behörde für öffentliche Gesundheit und Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Ministerin für Gesundheit]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Regionalrätin der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1996-2002 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Stadträtin von [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1989 Regionalsekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Kommunalsekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007 Nationale Koordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2012-01-03T00:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1959 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]]. Mercé Serrat ist die Tochter des ehemaligen [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] [[Joán Caval]] und war in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] 2001 bis 2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Sozialministerium]] und [[Kabinett De la Costa II|danach]] bis 2005 sagradische [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministerin]]. Seit 2008 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1959 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Serrat besuchte das Gymnasium in Semess und studierte danach an der Verwaltungshochschule Semess-Noyar und am [[SIS]] in Viteza Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Nach dem Eintritt in die Sozialistische Allianz arbeitete Serrat für die Gewerkschaft CSSL. Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und trat danach in die Stadtverwaltung von Semess ein. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere in Semess und Europa ==&lt;br /&gt;
Mercé Serrat begann ihre politische Karriere als Mitarbeiterin im Rathaus der Stadt [[Semess]] unter Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]]. 1987 wurde sie zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. Bei den [[Europawahlen 1989]] wurde Serrat ins Straßburger Parlament gewählt, wo sie u.a. im Sozialausschuss vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 gab sie ihr Mandat auf und wurde für die [[ASUL|Sozialisten]] in den [[Regionalrat]] der Region Semesce gewählt. Wenig später wurde sie Sekretärin des sozialistischen Stadtverbandes in Semess. Bei der parteiinternen Vorauswahl konnte sie sich knapp gegen ihre männlichen Mitbewerber durchsetzen, zu denen auch [[Miguel Javier León]] gehörte. Im Jahr 1994 kam es zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, in einem Fall Geschenke angenommen zu haben, und zudem den Posten als kommunale Sekretärin der Semesker Asul räumen. Ihr Nachfolger wurde ihr Dauerkonkurrent Javier Miguel León. Auch ihre Mandate als Stadt- und Regionalrätin gab sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen des Jahres 1996 feierte Serrat ihr politisches Comeback, als sie mit überzeugender Mehrheit zur Bürgermeisterin des Semesker Stadtteils [[Aresta-Este]] gewählt wurde und wieder in den Stadtrat einzog. Bürgermeister [[António Grande Illega]] ernannte sie kurze Zeit später zur [[Beauftragten der Stadt Semess für Gleichstellung und Integration]]. Zuvor hatte sie sich für ihre Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Javier Miguel Leóns zum neuen [[Bürgermeister von Semess|Semesker Bürgermeister]] im Jahr 1999 wurde Serrat 2000 als Leiterin der Sozialbehörde in dessen Magistrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere bis 2001 ===&lt;br /&gt;
Mercé Serrat wurde im Januar 1997 zur Nachfolgerin von [[Sellesi Renata Barxet]] als Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] gewählt und stieg dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkommitee der Sozialistischen Allianz auf. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als nationale Ministerin (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ehrgeizige Kommunalpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa I|Kabinett]], wo sie neue Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]] wurde, ehe sie nach den Kammerwahlen 2002 als Ministerin an die Spitze des [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministeriums]] wechselte. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2003/2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt. Nach dem Rücktritt von Julio de la Costa als Generalsekretär der Asul im Herbst 2005 nominierte der neue Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] die 50-jährige Serrat Caval als neue Nationale Koordinatorin der Partei, womit sie die zentrale organisatorische Funktion im Parteiapparat übernahm. Ihre Nominierung wurde als Entgegenkommen des vom rechten Parteiflügel favorisierten Diaz de Velozo gegenüber dem linken Flügel gewertet, da Serrat als Vertreterin des gemäßigt-linken Flügels der Partei galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatorin der ASUL (2006-2007) ===&lt;br /&gt;
Nach den knapp verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] gründete Serrat ihren eigenen Corrente unter dem Namen „Socialdemocrâcia“, der allgemein als Wiederbelebung des alten Corrente der Cavalistas in der Tradition [[Joán Caval]]s sowie des amtierenden Präsidenten der Republik [[António Grande Illega]] gewertet wurde.  Im Gegensatz zu anderen Parteiströmungen organisierte Serrat ihren Corrente als Verein, der nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht-Mitglieder offen stand. Der neuen Parteiströmung traten rasch zahlreiche gemäßigte Sozialdemokraten bei, die sich von den führenden Correntes der [[Julistas]], [[Velozistas]] und [[Valarosistas]] nicht repräsentiert fühlten. Innerhalb kürzester Zeit stieg Serrat so zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Asul auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationale Koordinatorin organisierte Serrat zudem erfolgreich die [[Regionalwahlen 2007|Regionalwahlen des Jahres 2007]] und scheute auch nicht davor zurück, sich diesen Erfolg anrechnen zu lassen, obwohl die Wahlkampfführung wesentlich von den regionalen Verbänden übernommen worden war und Serrat lediglich eine koordinierende Rolle zugekommen war. Trotz der Erfolge verschlechterte sich das Verhältnis Serrats zu Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo|SDV]] zusehends. Dieser wurde auf dem Kongress der Sozialisten im Sommer 2007 in [[Ostino]] zum Spitzenkandidaten der Partei für die Wahl 2010 nominiert. Als Star des Parteitags trat neben dem zum neuen Semessker Bürgermeister gewählten [[Pietro Duce]] aber Serrat auf, die mit einem starken Ergebnis von über 90 Prozent als Nationale Koordinatorin bestätigt wurde und vor allem von der linksstehenden [[Juventú Socialista|Parteijugend]] mit „Merce!“-Sprechchören gefeiert wurde. Serrat vertrat auf dem Parteitag das Konzept eines breiten Linksblocks gegen die regierende Luisanto-Koalition, während Diaz de Velozo bis dahin eine Koalition mit der äußeren Linken ausgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt 2007 und Comeback 2008 ===&lt;br /&gt;
Obwohl Serrat die Aussagen bereits kurze Zeit später stark relativiert hatte und ihre Aussagen als Angebot an die Linkssozialisten zur Rückkehr in die ASUL verstanden wissen wollte, kam es wenige Monate nach dem Parteitag zum Schlagabtausch zwischen Serrat und Diaz de Velozo. Nachdem dieser angekündigt hatte, dem Vorstand der Partei die Ernennung eines Organisatiorischen Koordinators zur Hilfe der Nationalen Koordinatorin vorschlagen zu wollen, für den er seinen Vertrauten [[Lorenzo Delúsio]] vorgesehen habe, erklärte Serrat im September ihren Rücktritt vom Amt der Nationalen Koordinatorin, da sie das neue Amt als Beschneidung ihrer Kompetenzen ansehe. Bereits im Wahlkampf 2006 war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Koordinatorin Serrat und dem Wahlkampfmanager Delúsio gekommen.&lt;br /&gt;
Serrats überraschender Rücktritt führte zu einer Krise innerhalb der Sozialistischen Allianz und zu einem erneuten Einbruch in den Umfragen. Parteichef Velozo verlor zunehmend an Zustimmung im Volk. Gleichzeitig begannen wieder alte Flügelkämpfe aufzubrechen, da auch die Parteilinke den Kurs Velozos gegenüber [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Linkssozialisten]] kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] kandidierte sie erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PP-CSD|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl ebenso wie die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef Velozo seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten wählte daraufhin Julio De la Costa zum Interimsparteichef und legte fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL (seit 2008) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kündigte daraufhin ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der Sinistra Cristiana und einem Teil der Julistas unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der Velozistas zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang Ende Oktober noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im November zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. Als Stellvertreter stehen Serrat [[Pietro Duce Rodríguez]] und [[Santiago Valarosa]] zur Seite. Außerdem wurde bekannt, dass Interimsparteichef Julio de la Costa zukünftig als strategischer Berater der Parteichefin fungieren werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den unter De la Costa begonnenen parteiinternen Diskussions- und Orientierungsprozess fortsetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen. Bereits zu den [[Europawahlen 2009]] sollte die Partei dann mit einem Krisen-Programm aufwarten, das einen sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaften verwirklichen solle. Als Spitzenkandidat für die Europawahlen nominierte die Partei De la Costa, der zusammen mit Serrat den ''Plan Social Ecologista per l’Europa'' vorstellte, mit dem die Sozialisten in die Europawahlen zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschafts-, Europa-, Senats- und Regionalwahlen 2009 und 2010 ===&lt;br /&gt;
Das Superwahljahr 2009 mit [[Europawahlen 2009|Europa-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]], [[Präsidentschaftswahl 2009|Präsidentschafts-]] und [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen]] brachte der ASUL unter Mercé Serrat Siege und Rückschläge ein. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar und März 2009 unterlag die von Serrat gemeinsam mit [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]]-Sekretärin [[María Nabarro Laval]] nominierte Mitte-Links-Kandidatin [[Ana María Betancourt]] in der Stichwahl gegen den [[PP-CSD|konservativen]] Bewerber [[Roberto Vidéas Braga]]. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Regionalwahlen in der [[Region Óstino]] und [[Lojandía]] siegte dagegen die Linke mit den sozialistischen Bewerbern [[Jorge Gaspacho]] und [[Francisco Helguerra]], wohingegen in der Region [[Ollér]] der konservative Amtsinhaber [[Javier Bornárez]] im Amt bestätigt wurde. Auch bei den Europawahlen am 9. Juni 2009 verfehlten die Sozialisten klar ihr Ziel, stärkste Kraft zu werden. Stattdessen verloren die Sozialisten deutlich an Stimmen und erlitten mit nur 25 Prozent eine schmerzliche Niederlage und das schlechteste Ergebnis bei Europawahlen überhaupt. Damit konnten sie von der Schwäche der regierenden Konservativen nicht profitieren, die auf 29,2 Prozent kamen. Auch bei den Senatswahlen 2009 unterlagen die Sozialisten klar. Sie schnitten zwar leicht besser ab, als bei den letzten [[Senatswahlen 2006|Teilwahlen im Jahr 2006]], verloren aber gegenüber den erfolgreichen [[Senatswahlen 2003|Vergleichswahlen von 2003]] und damit insgesamt auch an Sitzen im Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kam erst mit den zunehmenden Wirtschaftsproblemen im Spätsommer 2009 und den sich häufenden Affären in der regierenden PP-CSD, in deren Zusammenhang auch Reformminister [[Clemente Arzano]] zurücktreten musste. Bei den folgenden Regionalwahlen in neun von zwanzig Regionen im Oktober 2009 siegte die Linke auch dank der stärkeren Zusammenarbeit mit der linken [[SDU]] gegen die von den Konservativen angeführten Rechten. Zwar konnten die Sozialisten insgesamt landesweit keine 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, erreichte aber dank des guten Ergebnisses der Grünen und Linken in den bevölkerungsreichen Regionen [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung. Die bereits sozialistisch regierten Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alconía]] wurden gehalten, die Wahl in der [[Region Semesce]] endete mit einem Patt zwischen Linken und Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semesce]] machte die Linke die Tendenzwende perfekt und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000 Bürgermeisterin des [[Semess|Semesker]] Stadtteils [[Aresta-Este]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000 Beauftragte der Stadt [[Semess]] für Gleichstellung und Integration&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Beigeordnete Stadträtin und Leiterin der Behörde für öffentliche Gesundheit und Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Ministerin für Gesundheit]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Regionalrätin der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1996-2002 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Stadträtin von [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1989 Regionalsekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Kommunalsekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007 Nationale Koordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=7441</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=7441"/>
		<updated>2012-01-03T00:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1959 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]]. Mercé Serrat ist die Tochter des ehemaligen [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] [[Joán Caval]] und war in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] 2001 bis 2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Sozialministerium]] und [[Kabinett De la Costa II|danach]] bis 2005 sagradische [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministerin]]. Seit 2008 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1959 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Serrat besuchte das Gymnasium in Semess und studierte danach an der Verwaltungshochschule Semess-Noyar und am [[SIS]] in Viteza Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Nach dem Eintritt in die Sozialistische Allianz arbeitete Serrat für die Gewerkschaft CSSL. Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und trat danach in die Stadtverwaltung von Semess ein. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere in Semess und Europa ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde Serrat erstmals in den [[Stadtrat von Semess|Semesker Stadtrat]] gewählt. Gleichzeitig wurde sie Sekretärin in der Sozialbehörde der Stadt [[Semess]]. 1987 wurde sie zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. Bei den [[Europawahlen 1989]] wurde Serrat ins Straßburger Parlament gewählt, wo sie u.a. im Sozialausschuss vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 gab sie ihr Mandat auf und wurde für die [[ASUL|Sozialisten]] in den [[Regionalrat]] der Region Semesce gewählt. Wenig später wurde sie Sekretärin des sozialistischen Stadtverbandes in Semess. Bei der parteiinternen Vorauswahl konnte sie sich knapp gegen ihre männlichen Mitbewerber durchsetzen, zu denen auch [[Miguel Javier León]] gehörte. Im Jahr 1994 kam es zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, in einem Fall Geschenke angenommen zu haben, und zudem den Posten als kommunale Sekretärin der Semesker Asul räumen. Ihr Nachfolger wurde ihr Dauerkonkurrent Javier Miguel León. Auch ihre Mandate als Stadt- und Regionalrätin gab sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen des Jahres 1996 feierte Serrat ihr politisches Comeback, als sie mit überzeugender Mehrheit zur Bürgermeisterin des Semesker Stadtteils [[Aresta-Este]] gewählt wurde und wieder in den Stadtrat einzog. Bürgermeister [[António Grande Illega]] ernannte sie kurze Zeit später zur [[Beauftragten der Stadt Semess für Gleichstellung und Integration]]. Zuvor hatte sie sich für ihre Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Javier Miguel Leóns zum neuen [[Bürgermeister von Semess|Semesker Bürgermeister]] im Jahr 1999 wurde Serrat 2000 als Leiterin der Sozialbehörde in dessen Magistrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere bis 2001 ===&lt;br /&gt;
Mercé Serrat wurde im Januar 1997 zur Nachfolgerin von [[Sellesi Renata Barxet]] als Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] gewählt und stieg dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkommitee der Sozialistischen Allianz auf. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als nationale Ministerin (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ehrgeizige Kommunalpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa I|Kabinett]], wo sie neue Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]] wurde, ehe sie nach den Kammerwahlen 2002 als Ministerin an die Spitze des [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministeriums]] wechselte. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2003/2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt. Nach dem Rücktritt von Julio de la Costa als Generalsekretär der Asul im Herbst 2005 nominierte der neue Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] die 50-jährige Serrat Caval als neue Nationale Koordinatorin der Partei, womit sie die zentrale organisatorische Funktion im Parteiapparat übernahm. Ihre Nominierung wurde als Entgegenkommen des vom rechten Parteiflügel favorisierten Diaz de Velozo gegenüber dem linken Flügel gewertet, da Serrat als Vertreterin des gemäßigt-linken Flügels der Partei galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatorin der ASUL (2006-2007) ===&lt;br /&gt;
Nach den knapp verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] gründete Serrat ihren eigenen Corrente unter dem Namen „Socialdemocrâcia“, der allgemein als Wiederbelebung des alten Corrente der Cavalistas in der Tradition [[Joán Caval]]s sowie des amtierenden Präsidenten der Republik [[António Grande Illega]] gewertet wurde.  Im Gegensatz zu anderen Parteiströmungen organisierte Serrat ihren Corrente als Verein, der nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht-Mitglieder offen stand. Der neuen Parteiströmung traten rasch zahlreiche gemäßigte Sozialdemokraten bei, die sich von den führenden Correntes der [[Julistas]], [[Velozistas]] und [[Valarosistas]] nicht repräsentiert fühlten. Innerhalb kürzester Zeit stieg Serrat so zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Asul auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationale Koordinatorin organisierte Serrat zudem erfolgreich die [[Regionalwahlen 2007|Regionalwahlen des Jahres 2007]] und scheute auch nicht davor zurück, sich diesen Erfolg anrechnen zu lassen, obwohl die Wahlkampfführung wesentlich von den regionalen Verbänden übernommen worden war und Serrat lediglich eine koordinierende Rolle zugekommen war. Trotz der Erfolge verschlechterte sich das Verhältnis Serrats zu Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo|SDV]] zusehends. Dieser wurde auf dem Kongress der Sozialisten im Sommer 2007 in [[Ostino]] zum Spitzenkandidaten der Partei für die Wahl 2010 nominiert. Als Star des Parteitags trat neben dem zum neuen Semessker Bürgermeister gewählten [[Pietro Duce]] aber Serrat auf, die mit einem starken Ergebnis von über 90 Prozent als Nationale Koordinatorin bestätigt wurde und vor allem von der linksstehenden [[Juventú Socialista|Parteijugend]] mit „Merce!“-Sprechchören gefeiert wurde. Serrat vertrat auf dem Parteitag das Konzept eines breiten Linksblocks gegen die regierende Luisanto-Koalition, während Diaz de Velozo bis dahin eine Koalition mit der äußeren Linken ausgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt 2007 und Comeback 2008 ===&lt;br /&gt;
Obwohl Serrat die Aussagen bereits kurze Zeit später stark relativiert hatte und ihre Aussagen als Angebot an die Linkssozialisten zur Rückkehr in die ASUL verstanden wissen wollte, kam es wenige Monate nach dem Parteitag zum Schlagabtausch zwischen Serrat und Diaz de Velozo. Nachdem dieser angekündigt hatte, dem Vorstand der Partei die Ernennung eines Organisatiorischen Koordinators zur Hilfe der Nationalen Koordinatorin vorschlagen zu wollen, für den er seinen Vertrauten [[Lorenzo Delúsio]] vorgesehen habe, erklärte Serrat im September ihren Rücktritt vom Amt der Nationalen Koordinatorin, da sie das neue Amt als Beschneidung ihrer Kompetenzen ansehe. Bereits im Wahlkampf 2006 war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Koordinatorin Serrat und dem Wahlkampfmanager Delúsio gekommen.&lt;br /&gt;
Serrats überraschender Rücktritt führte zu einer Krise innerhalb der Sozialistischen Allianz und zu einem erneuten Einbruch in den Umfragen. Parteichef Velozo verlor zunehmend an Zustimmung im Volk. Gleichzeitig begannen wieder alte Flügelkämpfe aufzubrechen, da auch die Parteilinke den Kurs Velozos gegenüber [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Linkssozialisten]] kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] kandidierte sie erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PP-CSD|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl ebenso wie die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef Velozo seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten wählte daraufhin Julio De la Costa zum Interimsparteichef und legte fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL (seit 2008) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kündigte daraufhin ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der Sinistra Cristiana und einem Teil der Julistas unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der Velozistas zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang Ende Oktober noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im November zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. Als Stellvertreter stehen Serrat [[Pietro Duce Rodríguez]] und [[Santiago Valarosa]] zur Seite. Außerdem wurde bekannt, dass Interimsparteichef Julio de la Costa zukünftig als strategischer Berater der Parteichefin fungieren werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den unter De la Costa begonnenen parteiinternen Diskussions- und Orientierungsprozess fortsetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen. Bereits zu den [[Europawahlen 2009]] sollte die Partei dann mit einem Krisen-Programm aufwarten, das einen sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaften verwirklichen solle. Als Spitzenkandidat für die Europawahlen nominierte die Partei De la Costa, der zusammen mit Serrat den ''Plan Social Ecologista per l’Europa'' vorstellte, mit dem die Sozialisten in die Europawahlen zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschafts-, Europa-, Senats- und Regionalwahlen 2009 und 2010 ===&lt;br /&gt;
Das Superwahljahr 2009 mit [[Europawahlen 2009|Europa-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]], [[Präsidentschaftswahl 2009|Präsidentschafts-]] und [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen]] brachte der ASUL unter Mercé Serrat Siege und Rückschläge ein. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar und März 2009 unterlag die von Serrat gemeinsam mit [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]]-Sekretärin [[María Nabarro Laval]] nominierte Mitte-Links-Kandidatin [[Ana María Betancourt]] in der Stichwahl gegen den [[PP-CSD|konservativen]] Bewerber [[Roberto Vidéas Braga]]. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Regionalwahlen in der [[Region Óstino]] und [[Lojandía]] siegte dagegen die Linke mit den sozialistischen Bewerbern [[Jorge Gaspacho]] und [[Francisco Helguerra]], wohingegen in der Region [[Ollér]] der konservative Amtsinhaber [[Javier Bornárez]] im Amt bestätigt wurde. Auch bei den Europawahlen am 9. Juni 2009 verfehlten die Sozialisten klar ihr Ziel, stärkste Kraft zu werden. Stattdessen verloren die Sozialisten deutlich an Stimmen und erlitten mit nur 25 Prozent eine schmerzliche Niederlage und das schlechteste Ergebnis bei Europawahlen überhaupt. Damit konnten sie von der Schwäche der regierenden Konservativen nicht profitieren, die auf 29,2 Prozent kamen. Auch bei den Senatswahlen 2009 unterlagen die Sozialisten klar. Sie schnitten zwar leicht besser ab, als bei den letzten [[Senatswahlen 2006|Teilwahlen im Jahr 2006]], verloren aber gegenüber den erfolgreichen [[Senatswahlen 2003|Vergleichswahlen von 2003]] und damit insgesamt auch an Sitzen im Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kam erst mit den zunehmenden Wirtschaftsproblemen im Spätsommer 2009 und den sich häufenden Affären in der regierenden PP-CSD, in deren Zusammenhang auch Reformminister [[Clemente Arzano]] zurücktreten musste. Bei den folgenden Regionalwahlen in neun von zwanzig Regionen im Oktober 2009 siegte die Linke auch dank der stärkeren Zusammenarbeit mit der linken [[SDU]] gegen die von den Konservativen angeführten Rechten. Zwar konnten die Sozialisten insgesamt landesweit keine 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, erreichte aber dank des guten Ergebnisses der Grünen und Linken in den bevölkerungsreichen Regionen [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung. Die bereits sozialistisch regierten Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alconía]] wurden gehalten, die Wahl in der [[Region Semesce]] endete mit einem Patt zwischen Linken und Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semesce]] machte die Linke die Tendenzwende perfekt und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000 Bürgermeisterin des [[Semess|Semesker]] Stadtteils [[Aresta-Este]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000 Beauftragte der Stadt [[Semess]] für Gleichstellung und Integration&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Beigeordnete Stadträtin und Leiterin der Behörde für öffentliche Gesundheit und Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Ministerin für Gesundheit]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Regionalrätin der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1996-2002 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Stadträtin von [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1989 Regionalsekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Kommunalsekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007 Nationale Koordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=7440</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2012-01-03T00:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1957 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]]. Mercé Serrat ist die Tochter des ehemaligen [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] [[Joán Caval]] und war in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] 2001 bis 2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Sozialministerium]] und [[Kabinett De la Costa II|danach]] bis 2005 sagradische [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministerin]]. Seit 2008 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1957 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Serrat besuchte das Gymnasium in Semess und studierte danach an der Verwaltungshochschule Semess-Noyar und am [[SIS]] in Viteza Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Nach dem Eintritt in die Sozialistische Allianz arbeitete Serrat für die Gewerkschaft CSSL. Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und trat danach in die Stadtverwaltung von Semess ein. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere in Semess und Europa ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde Serrat erstmals in den [[Stadtrat von Semess|Semesker Stadtrat]] gewählt. Gleichzeitig wurde sie Sekretärin in der Sozialbehörde der Stadt [[Semess]]. 1987 wurde sie zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. Bei den [[Europawahlen 1989]] wurde Serrat ins Straßburger Parlament gewählt, wo sie u.a. im Sozialausschuss vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 gab sie ihr Mandat auf und wurde für die [[ASUL|Sozialisten]] in den [[Regionalrat]] der Region Semesce gewählt. Wenig später wurde sie Sekretärin des sozialistischen Stadtverbandes in Semess. Bei der parteiinternen Vorauswahl konnte sie sich knapp gegen ihre männlichen Mitbewerber durchsetzen, zu denen auch [[Miguel Javier León]] gehörte. Im Jahr 1994 kam es zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, in einem Fall Geschenke angenommen zu haben, und zudem den Posten als kommunale Sekretärin der Semesker Asul räumen. Ihr Nachfolger wurde ihr Dauerkonkurrent Javier Miguel León. Auch ihre Mandate als Stadt- und Regionalrätin gab sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen des Jahres 1996 feierte Serrat ihr politisches Comeback, als sie mit überzeugender Mehrheit zur Bürgermeisterin des Semesker Stadtteils [[Aresta-Este]] gewählt wurde und wieder in den Stadtrat einzog. Bürgermeister [[António Grande Illega]] ernannte sie kurze Zeit später zur [[Beauftragten der Stadt Semess für Gleichstellung und Integration]]. Zuvor hatte sie sich für ihre Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Javier Miguel Leóns zum neuen [[Bürgermeister von Semess|Semesker Bürgermeister]] im Jahr 1999 wurde Serrat 2000 als Leiterin der Sozialbehörde in dessen Magistrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere bis 2001 ===&lt;br /&gt;
Mercé Serrat wurde im Januar 1997 zur Nachfolgerin von [[Sellesi Renata Barxet]] als Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] gewählt und stieg dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkommitee der Sozialistischen Allianz auf. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als nationale Ministerin (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ehrgeizige Kommunalpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa I|Kabinett]], wo sie neue Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]] wurde, ehe sie nach den Kammerwahlen 2002 als Ministerin an die Spitze des [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministeriums]] wechselte. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2003/2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt. Nach dem Rücktritt von Julio de la Costa als Generalsekretär der Asul im Herbst 2005 nominierte der neue Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] die 50-jährige Serrat Caval als neue Nationale Koordinatorin der Partei, womit sie die zentrale organisatorische Funktion im Parteiapparat übernahm. Ihre Nominierung wurde als Entgegenkommen des vom rechten Parteiflügel favorisierten Diaz de Velozo gegenüber dem linken Flügel gewertet, da Serrat als Vertreterin des gemäßigt-linken Flügels der Partei galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatorin der ASUL (2006-2007) ===&lt;br /&gt;
Nach den knapp verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] gründete Serrat ihren eigenen Corrente unter dem Namen „Socialdemocrâcia“, der allgemein als Wiederbelebung des alten Corrente der Cavalistas in der Tradition [[Joán Caval]]s sowie des amtierenden Präsidenten der Republik [[António Grande Illega]] gewertet wurde.  Im Gegensatz zu anderen Parteiströmungen organisierte Serrat ihren Corrente als Verein, der nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht-Mitglieder offen stand. Der neuen Parteiströmung traten rasch zahlreiche gemäßigte Sozialdemokraten bei, die sich von den führenden Correntes der [[Julistas]], [[Velozistas]] und [[Valarosistas]] nicht repräsentiert fühlten. Innerhalb kürzester Zeit stieg Serrat so zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Asul auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationale Koordinatorin organisierte Serrat zudem erfolgreich die [[Regionalwahlen 2007|Regionalwahlen des Jahres 2007]] und scheute auch nicht davor zurück, sich diesen Erfolg anrechnen zu lassen, obwohl die Wahlkampfführung wesentlich von den regionalen Verbänden übernommen worden war und Serrat lediglich eine koordinierende Rolle zugekommen war. Trotz der Erfolge verschlechterte sich das Verhältnis Serrats zu Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo|SDV]] zusehends. Dieser wurde auf dem Kongress der Sozialisten im Sommer 2007 in [[Ostino]] zum Spitzenkandidaten der Partei für die Wahl 2010 nominiert. Als Star des Parteitags trat neben dem zum neuen Semessker Bürgermeister gewählten [[Pietro Duce]] aber Serrat auf, die mit einem starken Ergebnis von über 90 Prozent als Nationale Koordinatorin bestätigt wurde und vor allem von der linksstehenden [[Juventú Socialista|Parteijugend]] mit „Merce!“-Sprechchören gefeiert wurde. Serrat vertrat auf dem Parteitag das Konzept eines breiten Linksblocks gegen die regierende Luisanto-Koalition, während Diaz de Velozo bis dahin eine Koalition mit der äußeren Linken ausgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt 2007 und Comeback 2008 ===&lt;br /&gt;
Obwohl Serrat die Aussagen bereits kurze Zeit später stark relativiert hatte und ihre Aussagen als Angebot an die Linkssozialisten zur Rückkehr in die ASUL verstanden wissen wollte, kam es wenige Monate nach dem Parteitag zum Schlagabtausch zwischen Serrat und Diaz de Velozo. Nachdem dieser angekündigt hatte, dem Vorstand der Partei die Ernennung eines Organisatiorischen Koordinators zur Hilfe der Nationalen Koordinatorin vorschlagen zu wollen, für den er seinen Vertrauten [[Lorenzo Delúsio]] vorgesehen habe, erklärte Serrat im September ihren Rücktritt vom Amt der Nationalen Koordinatorin, da sie das neue Amt als Beschneidung ihrer Kompetenzen ansehe. Bereits im Wahlkampf 2006 war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Koordinatorin Serrat und dem Wahlkampfmanager Delúsio gekommen.&lt;br /&gt;
Serrats überraschender Rücktritt führte zu einer Krise innerhalb der Sozialistischen Allianz und zu einem erneuten Einbruch in den Umfragen. Parteichef Velozo verlor zunehmend an Zustimmung im Volk. Gleichzeitig begannen wieder alte Flügelkämpfe aufzubrechen, da auch die Parteilinke den Kurs Velozos gegenüber [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Linkssozialisten]] kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] kandidierte sie erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PP-CSD|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl ebenso wie die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef Velozo seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten wählte daraufhin Julio De la Costa zum Interimsparteichef und legte fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL (seit 2008) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kündigte daraufhin ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der Sinistra Cristiana und einem Teil der Julistas unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der Velozistas zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang Ende Oktober noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im November zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. Als Stellvertreter stehen Serrat [[Pietro Duce Rodríguez]] und [[Santiago Valarosa]] zur Seite. Außerdem wurde bekannt, dass Interimsparteichef Julio de la Costa zukünftig als strategischer Berater der Parteichefin fungieren werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den unter De la Costa begonnenen parteiinternen Diskussions- und Orientierungsprozess fortsetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen. Bereits zu den [[Europawahlen 2009]] sollte die Partei dann mit einem Krisen-Programm aufwarten, das einen sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaften verwirklichen solle. Als Spitzenkandidat für die Europawahlen nominierte die Partei De la Costa, der zusammen mit Serrat den ''Plan Social Ecologista per l’Europa'' vorstellte, mit dem die Sozialisten in die Europawahlen zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschafts-, Europa-, Senats- und Regionalwahlen 2009 und 2010 ===&lt;br /&gt;
Das Superwahljahr 2009 mit [[Europawahlen 2009|Europa-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]], [[Präsidentschaftswahl 2009|Präsidentschafts-]] und [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen]] brachte der ASUL unter Mercé Serrat Siege und Rückschläge ein. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar und März 2009 unterlag die von Serrat gemeinsam mit [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]]-Sekretärin [[María Nabarro Laval]] nominierte Mitte-Links-Kandidatin [[Ana María Betancourt]] in der Stichwahl gegen den [[PP-CSD|konservativen]] Bewerber [[Roberto Vidéas Braga]]. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Regionalwahlen in der [[Region Óstino]] und [[Lojandía]] siegte dagegen die Linke mit den sozialistischen Bewerbern [[Jorge Gaspacho]] und [[Francisco Helguerra]], wohingegen in der Region [[Ollér]] der konservative Amtsinhaber [[Javier Bornárez]] im Amt bestätigt wurde. Auch bei den Europawahlen am 9. Juni 2009 verfehlten die Sozialisten klar ihr Ziel, stärkste Kraft zu werden. Stattdessen verloren die Sozialisten deutlich an Stimmen und erlitten mit nur 25 Prozent eine schmerzliche Niederlage und das schlechteste Ergebnis bei Europawahlen überhaupt. Damit konnten sie von der Schwäche der regierenden Konservativen nicht profitieren, die auf 29,2 Prozent kamen. Auch bei den Senatswahlen 2009 unterlagen die Sozialisten klar. Sie schnitten zwar leicht besser ab, als bei den letzten [[Senatswahlen 2006|Teilwahlen im Jahr 2006]], verloren aber gegenüber den erfolgreichen [[Senatswahlen 2003|Vergleichswahlen von 2003]] und damit insgesamt auch an Sitzen im Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kam erst mit den zunehmenden Wirtschaftsproblemen im Spätsommer 2009 und den sich häufenden Affären in der regierenden PP-CSD, in deren Zusammenhang auch Reformminister [[Clemente Arzano]] zurücktreten musste. Bei den folgenden Regionalwahlen in neun von zwanzig Regionen im Oktober 2009 siegte die Linke auch dank der stärkeren Zusammenarbeit mit der linken [[SDU]] gegen die von den Konservativen angeführten Rechten. Zwar konnten die Sozialisten insgesamt landesweit keine 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, erreichte aber dank des guten Ergebnisses der Grünen und Linken in den bevölkerungsreichen Regionen [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung. Die bereits sozialistisch regierten Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alconía]] wurden gehalten, die Wahl in der [[Region Semesce]] endete mit einem Patt zwischen Linken und Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semesce]] machte die Linke die Tendenzwende perfekt und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000 Bürgermeisterin des [[Semess|Semesker]] Stadtteils [[Aresta-Este]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000 Beauftragte der Stadt [[Semess]] für Gleichstellung und Integration&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Beigeordnete Stadträtin und Leiterin der Behörde für öffentliche Gesundheit und Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Ministerin für Gesundheit]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Regionalrätin der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1996-2002 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Stadträtin von [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1989 Regionalsekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Kommunalsekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007 Nationale Koordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=7439</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1957 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]]. Mercé Serrat ist die Tochter des ehemaligen [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] [[Joán Caval]] und war in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] 2001 bis 2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Sozialministerium]] und [[Kabinett De la Costa II|danach]] bis 2005 sagradische [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministerin]]. Seit 2008 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1955 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Serrat besuchte das Gymnasium in Semess und studierte danach an der Verwaltungshochschule Semess-Noyar und am [[SIS]] in Viteza Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Nach dem Eintritt in die Sozialistische Allianz arbeitete Serrat für die Gewerkschaft CSSL. Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und trat danach in die Stadtverwaltung von Semess ein. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere in Semess und Europa ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde Serrat erstmals in den [[Stadtrat von Semess|Semesker Stadtrat]] gewählt. Gleichzeitig wurde sie Sekretärin in der Sozialbehörde der Stadt [[Semess]]. 1987 wurde sie zur Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. Bei den [[Europawahlen 1989]] wurde Serrat ins Straßburger Parlament gewählt, wo sie u.a. im Sozialausschuss vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 gab sie ihr Mandat auf und wurde für die [[ASUL|Sozialisten]] in den [[Regionalrat]] der Region Semesce gewählt. Wenig später wurde sie Sekretärin des sozialistischen Stadtverbandes in Semess. Bei der parteiinternen Vorauswahl konnte sie sich knapp gegen ihre männlichen Mitbewerber durchsetzen, zu denen auch [[Miguel Javier León]] gehörte. Im Jahr 1994 kam es zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, in einem Fall Geschenke angenommen zu haben, und zudem den Posten als kommunale Sekretärin der Semesker Asul räumen. Ihr Nachfolger wurde ihr Dauerkonkurrent Javier Miguel León. Auch ihre Mandate als Stadt- und Regionalrätin gab sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen des Jahres 1996 feierte Serrat ihr politisches Comeback, als sie mit überzeugender Mehrheit zur Bürgermeisterin des Semesker Stadtteils [[Aresta-Este]] gewählt wurde und wieder in den Stadtrat einzog. Bürgermeister [[António Grande Illega]] ernannte sie kurze Zeit später zur [[Beauftragten der Stadt Semess für Gleichstellung und Integration]]. Zuvor hatte sie sich für ihre Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Javier Miguel Leóns zum neuen [[Bürgermeister von Semess|Semesker Bürgermeister]] im Jahr 1999 wurde Serrat 2000 als Leiterin der Sozialbehörde in dessen Magistrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere bis 2001 ===&lt;br /&gt;
Mercé Serrat wurde im Januar 1997 zur Nachfolgerin von [[Sellesi Renata Barxet]] als Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] gewählt und stieg dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkommitee der Sozialistischen Allianz auf. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als nationale Ministerin (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ehrgeizige Kommunalpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa I|Kabinett]], wo sie neue Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]] wurde, ehe sie nach den Kammerwahlen 2002 als Ministerin an die Spitze des [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Gesundheitsministeriums]] wechselte. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2003/2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt. Nach dem Rücktritt von Julio de la Costa als Generalsekretär der Asul im Herbst 2005 nominierte der neue Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] die 50-jährige Serrat Caval als neue Nationale Koordinatorin der Partei, womit sie die zentrale organisatorische Funktion im Parteiapparat übernahm. Ihre Nominierung wurde als Entgegenkommen des vom rechten Parteiflügel favorisierten Diaz de Velozo gegenüber dem linken Flügel gewertet, da Serrat als Vertreterin des gemäßigt-linken Flügels der Partei galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatorin der ASUL (2006-2007) ===&lt;br /&gt;
Nach den knapp verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] gründete Serrat ihren eigenen Corrente unter dem Namen „Socialdemocrâcia“, der allgemein als Wiederbelebung des alten Corrente der Cavalistas in der Tradition [[Joán Caval]]s sowie des amtierenden Präsidenten der Republik [[António Grande Illega]] gewertet wurde.  Im Gegensatz zu anderen Parteiströmungen organisierte Serrat ihren Corrente als Verein, der nicht nur Parteimitglieder, sondern auch Nicht-Mitglieder offen stand. Der neuen Parteiströmung traten rasch zahlreiche gemäßigte Sozialdemokraten bei, die sich von den führenden Correntes der [[Julistas]], [[Velozistas]] und [[Valarosistas]] nicht repräsentiert fühlten. Innerhalb kürzester Zeit stieg Serrat so zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Asul auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationale Koordinatorin organisierte Serrat zudem erfolgreich die [[Regionalwahlen 2007|Regionalwahlen des Jahres 2007]] und scheute auch nicht davor zurück, sich diesen Erfolg anrechnen zu lassen, obwohl die Wahlkampfführung wesentlich von den regionalen Verbänden übernommen worden war und Serrat lediglich eine koordinierende Rolle zugekommen war. Trotz der Erfolge verschlechterte sich das Verhältnis Serrats zu Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo|SDV]] zusehends. Dieser wurde auf dem Kongress der Sozialisten im Sommer 2007 in [[Ostino]] zum Spitzenkandidaten der Partei für die Wahl 2010 nominiert. Als Star des Parteitags trat neben dem zum neuen Semessker Bürgermeister gewählten [[Pietro Duce]] aber Serrat auf, die mit einem starken Ergebnis von über 90 Prozent als Nationale Koordinatorin bestätigt wurde und vor allem von der linksstehenden [[Juventú Socialista|Parteijugend]] mit „Merce!“-Sprechchören gefeiert wurde. Serrat vertrat auf dem Parteitag das Konzept eines breiten Linksblocks gegen die regierende Luisanto-Koalition, während Diaz de Velozo bis dahin eine Koalition mit der äußeren Linken ausgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt 2007 und Comeback 2008 ===&lt;br /&gt;
Obwohl Serrat die Aussagen bereits kurze Zeit später stark relativiert hatte und ihre Aussagen als Angebot an die Linkssozialisten zur Rückkehr in die ASUL verstanden wissen wollte, kam es wenige Monate nach dem Parteitag zum Schlagabtausch zwischen Serrat und Diaz de Velozo. Nachdem dieser angekündigt hatte, dem Vorstand der Partei die Ernennung eines Organisatiorischen Koordinators zur Hilfe der Nationalen Koordinatorin vorschlagen zu wollen, für den er seinen Vertrauten [[Lorenzo Delúsio]] vorgesehen habe, erklärte Serrat im September ihren Rücktritt vom Amt der Nationalen Koordinatorin, da sie das neue Amt als Beschneidung ihrer Kompetenzen ansehe. Bereits im Wahlkampf 2006 war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Koordinatorin Serrat und dem Wahlkampfmanager Delúsio gekommen.&lt;br /&gt;
Serrats überraschender Rücktritt führte zu einer Krise innerhalb der Sozialistischen Allianz und zu einem erneuten Einbruch in den Umfragen. Parteichef Velozo verlor zunehmend an Zustimmung im Volk. Gleichzeitig begannen wieder alte Flügelkämpfe aufzubrechen, da auch die Parteilinke den Kurs Velozos gegenüber [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Linkssozialisten]] kritisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] kandidierte sie erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PP-CSD|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl ebenso wie die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef Velozo seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten wählte daraufhin Julio De la Costa zum Interimsparteichef und legte fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL (seit 2008) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kündigte daraufhin ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der Sinistra Cristiana und einem Teil der Julistas unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der Velozistas zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang Ende Oktober noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im November zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. Als Stellvertreter stehen Serrat [[Pietro Duce Rodríguez]] und [[Santiago Valarosa]] zur Seite. Außerdem wurde bekannt, dass Interimsparteichef Julio de la Costa zukünftig als strategischer Berater der Parteichefin fungieren werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den unter De la Costa begonnenen parteiinternen Diskussions- und Orientierungsprozess fortsetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen. Bereits zu den [[Europawahlen 2009]] sollte die Partei dann mit einem Krisen-Programm aufwarten, das einen sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaften verwirklichen solle. Als Spitzenkandidat für die Europawahlen nominierte die Partei De la Costa, der zusammen mit Serrat den ''Plan Social Ecologista per l’Europa'' vorstellte, mit dem die Sozialisten in die Europawahlen zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschafts-, Europa-, Senats- und Regionalwahlen 2009 und 2010 ===&lt;br /&gt;
Das Superwahljahr 2009 mit [[Europawahlen 2009|Europa-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]], [[Präsidentschaftswahl 2009|Präsidentschafts-]] und [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen]] brachte der ASUL unter Mercé Serrat Siege und Rückschläge ein. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar und März 2009 unterlag die von Serrat gemeinsam mit [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]]-Sekretärin [[María Nabarro Laval]] nominierte Mitte-Links-Kandidatin [[Ana María Betancourt]] in der Stichwahl gegen den [[PP-CSD|konservativen]] Bewerber [[Roberto Vidéas Braga]]. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Regionalwahlen in der [[Region Óstino]] und [[Lojandía]] siegte dagegen die Linke mit den sozialistischen Bewerbern [[Jorge Gaspacho]] und [[Francisco Helguerra]], wohingegen in der Region [[Ollér]] der konservative Amtsinhaber [[Javier Bornárez]] im Amt bestätigt wurde. Auch bei den Europawahlen am 9. Juni 2009 verfehlten die Sozialisten klar ihr Ziel, stärkste Kraft zu werden. Stattdessen verloren die Sozialisten deutlich an Stimmen und erlitten mit nur 25 Prozent eine schmerzliche Niederlage und das schlechteste Ergebnis bei Europawahlen überhaupt. Damit konnten sie von der Schwäche der regierenden Konservativen nicht profitieren, die auf 29,2 Prozent kamen. Auch bei den Senatswahlen 2009 unterlagen die Sozialisten klar. Sie schnitten zwar leicht besser ab, als bei den letzten [[Senatswahlen 2006|Teilwahlen im Jahr 2006]], verloren aber gegenüber den erfolgreichen [[Senatswahlen 2003|Vergleichswahlen von 2003]] und damit insgesamt auch an Sitzen im Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kam erst mit den zunehmenden Wirtschaftsproblemen im Spätsommer 2009 und den sich häufenden Affären in der regierenden PP-CSD, in deren Zusammenhang auch Reformminister [[Clemente Arzano]] zurücktreten musste. Bei den folgenden Regionalwahlen in neun von zwanzig Regionen im Oktober 2009 siegte die Linke auch dank der stärkeren Zusammenarbeit mit der linken [[SDU]] gegen die von den Konservativen angeführten Rechten. Zwar konnten die Sozialisten insgesamt landesweit keine 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, erreichte aber dank des guten Ergebnisses der Grünen und Linken in den bevölkerungsreichen Regionen [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung. Die bereits sozialistisch regierten Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alconía]] wurden gehalten, die Wahl in der [[Region Semesce]] endete mit einem Patt zwischen Linken und Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semesce]] machte die Linke die Tendenzwende perfekt und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000 Bürgermeisterin des [[Semess|Semesker]] Stadtteils [[Aresta-Este]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000 Beauftragte der Stadt [[Semess]] für Gleichstellung und Integration&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Beigeordnete Stadträtin und Leiterin der Behörde für öffentliche Gesundheit und Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Staatssekretärin im [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialministerium]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Ministerin für Gesundheit]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Präsidentin der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Regionalrätin der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1996-2002 Stadträtin in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Stadträtin von [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana de Semesce]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1989 Regionalsekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994 Kommunalsekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007 Nationale Koordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008 Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=7438</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2012-01-02T23:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1957 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2006 befindet sich die Partei in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien vor 1957 ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] hervorging. 1935 bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistisch beeinflusste Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung, die 1938 durch den [[Februarputsch]] gestürzt wurde. Dem Verbot der Sozialistischen Partei folgte die Fortführung der Kampfgemeinschaft mit den Kommunisten im [[Resistença|sagradischen Widerstand]], an dem sich zahlreiche linke Gruppierungen beteiligten. Aus den verschiedenen linken Widerstandsgruppen wie dem [[Partido Socialista de la Libertá Proletária]] (PSLP) [[Santo De la Ilpa]]s und der im Exil fortgeführten Alt-PS um [[Ricardo Moreno]] entstand 1944 die wiedergegründete ''Vereinigte Sozialistische Partei'', die jedoch im Streit um die Orientierung im Kalten Krieg 1947 in zwei Flügel zerfiel. Die von Moreno geführte PS ging in die gemeinsame Opposition mit den Kommunisten und bildete eine linke Aktionsgemeinschaft gegen Kapitalismus und NATO-Gründung, der von De la Ilpa geführte [[Partido Socialista Democrático]] (PSD) schloss sich den Koalitionen des [[Zentrumsblock]]s, der von den [[PCC|Christdemokraten]] [[Paulo Luciaro]]s geführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Krise der Sozialistischen Partei offenbar. Die Partei war zu einer von hauptamtlichen Parteifunktionären gesteuerten Kaderpartei geworden, die nicht in der Lage war, auf politische Wandlungen flexibel zu reagieren. Der ausgebaute Parteiapparat - stets als Vorteil gegenüber den Konkurrenten angesehen - war längst zum Hindernis einer im Sinne der Anpassung an die neue Republik notwendigen Erneuerung geworden. Dass die Partei noch immer alten Volksfrontstrategien nachhing, lag auch darin, dass ihre Entscheidungsträger noch immer aus der Vorkriegsgeneration stammten und wenig bereit waren, ihre innerparteiliche Macht mit jüngeren Nachwuchskräften zu teilen. Die PSD dagegen litt ganz im Gegenteil an einer organisatorischen Schwäche. Sie war wesentlich ein inhomogenes Konglomerat diverser antikommunistischer und sozialliberer Gruppen, die sich teils als Sozialisten, teils jedoch als Zentristen ansahen und sich hinter ihrem Parteiführer Santo de la Ilpa sammelten. Anders als in der oppositionellen Sozialistischen Partei dominierten in der PSD Fraktion und Regierungsmannschaft klar gegenüber der Parteiorganisation. Die internen Schwächen beider Parteien sollten sich rasch auch auf elektoraler Ebene zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] erlebte die nicht-kommunistische Linke schließlich einen beispiellosen Einbruch. Sozialisten und Sozialdemokraten kamen zusammen auf keine 22 Prozent der Stimmen, die Sozialisten fielen mit 14 Prozent sogar hinter die Kommunisten zurück. Der [[Partido Radical]] hatte sich bereits 1949 in zwei Flügel gespalten, von denen die in der linksbürgerlichen [[UCR]] gesammelte Mitte-Links-Gruppe sogar bei nur 1,5 Prozent der Stimmen landete und danach in mehrere Splittergruppen zerfiel. Nachdem die linke Front bereits kurz nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|verlorenen Kammerwahl 1950]], der Zentrumsblock schließlich 1954/55 zerfallen war, kam es seit 1953/54 zu einer Wiederannäherung der zunehmend marginalisierten nicht-kommunistischen Linken, die seit dem Jahreswechsel 1954/55 zudem in gemeinsamer Opposition zur bürgerlichen Regierung [[Kabinett Favale VI|Favale VI]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) ===&lt;br /&gt;
Nachdem es infolge der Wahl 1954 sowohl in PS als auch in PSD zu Führungswechseln gekommen war, aus denen [[António Santiago]] (PS) und [[Márcio Álvarez]] (PSD) als Parteisekretäre hervorgingen, arbeiteten die beiden Parteien seit 1955/56 offen auf eine Wiedervereinigung hin. Ziel war die Gründung einer vereinten schlagkräftigen Mitte-Links-Partei als Alternative zur 1952 aus dem [[PCC]] hervorgegangenen konservativen [[CSD]], die mit 42 Prozent der Stimmen die politische Landschaft dominierte. Am Parteibildungprozess beteiligten sich bald auch andere Mitte-Links-Gruppierungen wie das linkszentristische [[Cientro Democrático Humanista]] des Friedensnobelpreisträgers [[Fernando De la Rúa]], ein linker Restteil der bürgerlichen [[Unión Cívica Radical]] (UCR), das linkskatholische [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) von [[Nino Cabal]] sowie der marxistische [[Frente Proletário]] (FP). Diese vereinbarten 1957 die Einleitung eines Parteibildungsprozesses und die gemeinsame Kandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordetenkammer 1958]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gründungsparteitag der Allianz im Jahr 1957 in [[Vapaís]] bei [[Semess]] wurde zunächst ein geschäftsführender Ausschuss (''Comité Coordinativo'') gebildet, an dessen Spitze Santiago und Álvarez zu gleichberechtigen Sekretären gewählt wurden. Die neue Partei bestand zu dieser Zeit zwar bereits auf dem Papier, die alten waren aber noch nicht aufgelöst und arbeiteten vorerst weiter, sodass die Allianz zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als ein Parteien- und Wahlbündnis war - jedoch mit der erklärten Absicht, in den kommenden Jahren zur echten Partei zusammenzuwachsen. Hierfür wurde eine konstituierende Versammlung gewählt, die im Folgenden Parteistatuten sowie ein Parteiprogramm ausarbeiten sollte. Die Teilparteien bestanden teilweise noch bis 1960 weiter und integrierten ihre Strukturen im Laufe der drei Jahre in die ASUL. Für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahlen 1958]] wurde ein „Gemeinsames Programm der Allianz“ verabschiedet und eine eigene Liste gebildet. Die ASUL erreichte bei den Wahlen einen Stimmanteil von 28,6 Prozent und wurde damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter den Christdemokraten. Beim Semesker Parteitag 1960 wurde eine neue Parteistruktur verabschiedet, die anstelle der Konstituierenden Versammlung einen Nationalkonvent mit eigenem Präsidenten und anstelle des Koordinationskomitees eine Nationaldirektion als Parteivorstand stellte. António Santiago wurde nun alleiniger Generalsekretär, [[Iacovo Del Pérez]] sein Stellvertreter, [[Ricardo Moreno]] Präsident des Nationalkonvents. Gegenüber den Vorgängerparteien zeichnete sich die neue Partei durch eine größere organisatorische Effektivität und eine deutliche Reduzierung bürokratischer Entscheidungswege aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partido Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Exponten dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige Semesker Bürgermeister [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partido de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war Stefano Nacoma, der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. Del Pérez verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma und Domínguez-Arrás blieben im Gegenzug Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semesce|Semesce]], [[Sarmay]], [[Perín-Tulinesa]], [[Lojandía]] und [[Region Óstino|Óstino]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,9 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêcolo Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. Finanzminister [[Francisco Montone]], Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] oder Verkehrsminister [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 Justizminister und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach der Entlassung Colóns infolge eines Justizskandals im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der Region Semesce hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in Semess offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des Lemezer Programms von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit CSD und UDS möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesce]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Santo De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PP-CSD und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PP-CSD und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Santo de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso García Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Santo Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, die schließlich Andrés Colón übernahm. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Santo de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Santo Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. In dieser Situation lehnte Caval einen Rücktritt ab. Angesichts der zerstrittenen Parteiflügel glaubte er, die Partei sonst in ein Chaos ohne Führung entlassen zu müssen. Den dringend notwendigen Reformprozess, den die Regierungsbeteiligung verhindert hatte, wollte er nun als Moderator und Integrationsfigur selbst initiieren und mitgestalten. Nach und nach vollzog sich nun ein Generationenwechsel an der Parteispitze. Parteivize Nacoma hatte sich bereits 1982 vom Fraktionsvorsitz sowie aus dem zweithöchsten Parteiamt zurückgezogen. Caval gab daraufhin die Kandidatur eines neuen &amp;quot;Quadrumvirats&amp;quot; bekannt, das gemeinsam den stellvertretenden Parteivorsitz übernehmen sollte, bestehens aus [[Andrés Colón]], dem [[Sarmay|sarmayischen]] Regionalpräsident [[Luis José López]], dem [[Semess|Semesker]] Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] sowie als Vertreter des rechten Parteiflügels Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel Cavals war es, die verschiedenen Flügel und Strömungen der Partei zu integrieren. Gleichzeitig gab Caval bekannt, zwar weiterhin als Parteichef zu fungieren, die Spitzenkandidatur 1986 aber einem anderen zu überlassen. Es kam daraufhin zu einer Kampfabstimmung zwischen Colón und Ricardes um die Spitzenkandidatur, bei der sich überraschend Donado Ricardes durchsetzen konnte. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der für den PP-CSD verheerenden [[Guivares-Affäre]] 1984 und dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen, konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm, einer auf die Eroberung der politischen Mitte ausgerichteten Strategie und einer Listengemeinschaft mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] gewann Ricardes schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Während Colón auf ein Ministeramt verzichtete, wurde Luis José López zum neuen Vorsitzenden der Parlamentsfraktion gewählt. Mit [[Bernardo Véllez]] als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der durch [[Francisco Montero]] als Umweltminister und seit 1988 durch [[José Docién Delavesc]] als Verkehrsminister im Kabinett repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Affäre um Joán Cavals Sohn [[Fernando Caval]] führte 1987 zum Verzicht Cavals auf eine neuerliche Kandidatur um den Parteivorsitz. Neuer Generalsekretär wurde auf dem Parteikongress der ASUL in Malesc im Februar 1987 der [[Semesker Bürgermeister]] Flávio Jimenez, dem man am ehesten zutraute, die Parteiflügel zusammenzuführen. Jimenez verlor aber im Herbst 1987 seine Mehrheit im Stadtrat und wurde von seinem Amt als Bürgermeister der Hauptstadt abgewählt, woraufhin er auch das Parteiamt wieder abgab, sodass nun Ricardes selbst zum Generalsekretär der Asul gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1998) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten Francisco Montero durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum Bürgermeister von Semess gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von Paulo Satyres eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem Semesker Programm vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um Luis José López zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung um Luis José López damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und Paulo Satyres konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen Francisco Montero eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez Saforcada]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Tagung des Nationalkonvents in Sollar wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit Julio de la Costa, Satyres, Larcón und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf und wurde gemeinsam mit María Benítez zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat Grande Illega präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die Kammerwahlen im Herbst 1994 mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PP-CSD zurückblieb. Zwar zeigte das gute Abschneiden der diesesmal alleine angetretenen Grünen sowie der Misserfolg der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als natürlicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande im Januar 1997 erklärt hatte, für die Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen, aber weiterhin Parteichef bleiben zu wollen, kam es zu einer Urwahl zwischen De la Costa und Satyres, aus der De la Costa mit einem deutlichen Vorsprung von 62 zu 38 Prozent als Sieger hervorging. Der Tulineser Parteikongress im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa auch offiziell als Spitzenkandidat nominierte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Parteichef Grande die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Parteichef Grande gelang es danach, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Partei einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres verlor in Bordez sogar seine Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten PP-CSD-Kandidaten Luisanto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie Parteichef Grande Illega und dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf nach dem Vorbild Tony Blairs und mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1998-2006) === &lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den vom populären Duerezer Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] angeführten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Satyres wurde Arbeitsminister und der ehemalige Gewerkschaftler [[Vítor Gomes Amarón]] Innenminister. Der traditionelle rechte Parteiflügel war durch [[Miguel Chamot]] im Wirtschaftsministerium vertreten, während De la Costas Vertrauter Lorenzo Dimas Ferrera die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Homosexuelle oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte. Jedoch brachte sein neuer Kurs der linken Mitte (Cientrosinistra) auch Rückschläge und bittere Pillen für die ASUL mit sich wie die Beteiligung an Kosovo- und Afghanistankrieg, die zu heftigen Streitigkeiten mit dem linken Parteiflügel um Satyres und dem grünen Koalitionspartner führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partido Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten mit einem Ergebnis von 38,9 Prozent und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Nach der Wahl standen die „Julistas“ auf ihrem parteiinternen Machtzenit. Das im Jahr 2001 verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Duerezer Programm]] hatte deren Positionen vom [[Novo Progresismo]] in wesentlichen Punkten zum offiziellen Parteistandpunkt gemacht. Darin definierte sich die ASUL als „Partei der Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von Joán Caval vor den Kammerwahlen 1970. Das Wahlergebnis zeigte nun, dass auch der Wähler die seit den Neunziger Jahren begonnene Neuausrichtung der Sozialisten begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Besonders der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel forderte Änderungen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform, die als unsozial empfunden wurde. Auf der anderen Seite wuchs die Anhängerschaft des 2000 zum Vizegeneralsekretär und 2004 zum Handelsminister ernannten [[Santiago Diaz de Velozo]], der in der Partei zunehmend als Reformmotor auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einer empfindlichen Niederlage der ASUL bei den Regionalwahlen, woraufhin De la Costa von der Parteispitze zurücktrat. Neuer Generalsekretär wurde Diaz de Velozo, der sich gegen Santiago Valarosa durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gilt als Vertreter des Reformflügels und konnte auch auf die Unterstützung der Parteirechten zählen. Valarosa wurde zum Stellvertreter Velozos gewählt. Die Wahl Velozos führte zu einer Welle von Parteiaustritten linksgerichteter Sozialisten, die zuvor Valarosa unterstützt hatten und nun der neuen Linkspartei [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] von Paulo Satyres und [[António Fiali Cerres]] beitraten. Obwohl von Satyres öffentlich umworben, lehnte Valarosa einen Beitritt zur DSS ab. Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32,5 Prozent klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneut in der Opposition (seit 2006) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der jedoch in der Folge in heftigen Gegensatz zur Nationalen Koordinatorin [[Mercé Serrat]] geriet, die schließlich ihr Amt aufgeben musste und in der Folge zur parteiinternen Opposition wechselte. Das begangene Doppeljubiläum von 50 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto im Frühjahr 2008 vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen im Sommer 2008]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, trat unmittelbar nach der Wahl zurück und hinterließ die Partei führungslos. Interimistisch übernahm [[Julio De la Costa]] auf Drängen großer Teile des Vorstands wieder die Parteiführung, da die Suche nach einem neuen Parteichef nicht überstürzt werden sollte. De la Costa hatte die Wahl zum neuen Parteichef zu organisieren und sollte die zerstrittenen Parteiflügel harmonisieren. Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich Mercé Serrat gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen Semesker Bürgermeister [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator wurde der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], De la Costa sollte der Parteichefin zukünftig als Berater zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize Santiago Valarosa als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von Paulo Satyres in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2008 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert eine kostenlose Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Tolerierung und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im November 2008 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partido Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partido Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Confederación Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Verteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Confederación Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2008 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semesker Bürgermeisters [[Miguel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2008 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: ''[[António Santiago]] und [[Marcio Álvarez]] (gleichberechtige Parteisekretäre)''&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] (1964 komm.)&lt;br /&gt;
*1969-1985: [[Joán Caval]], (''1984-1985 vertreten durch [[Andrés Colón]] als Secretário-General delegâu'')&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
*1992-1999: [[António Grande Illega]] (1992 komm.)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*2008: ''[[Ramón Julio De la Costa]] (Delegâu General de la Secretaría provisional)''&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1989: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1989-1990: [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1991-1992: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*1992-1999: [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] (bis 1997)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidaten der ASUL bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|1979]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]]: [[Santiago Diaz de Velozo]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des ASUL-Nationalkonvents ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[Nino Cabal]], [[Fernando De la Rúa]] und [[Ricardo Moreno]] (''Convente Costituente'')&lt;br /&gt;
*1960-1967: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1967-1970: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
*1970-1976: [[Márcio Álvarez]]&lt;br /&gt;
*1976-1980: [[José Arnaldo Garret]]		&lt;br /&gt;
*1980-1982: [[Rinaldo Sugares]]		&lt;br /&gt;
*1982-1990: [[Marcelo Bérgamo]]		&lt;br /&gt;
*1990-1991: [[Joán Caval]]			&lt;br /&gt;
*1991-1994: [[Joán Dehamonte]]		&lt;br /&gt;
*1994-2001: [[Joán Guiterres]] 			&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatoren der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1969-1972: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
*1977-1978: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1978-1979: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
*1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1979-1982: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
*1982-1983: [[Miguel Cambrís]]&lt;br /&gt;
*1983-1986: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
*1986-1987: [[Cláudio Ferrera]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
*1997-1998: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
*2005-2007: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*2007-2008: [[Lorenzo Manuel Delúsio]]&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*1958-1961:  [[Marcelo Bérgamo]]&lt;br /&gt;
*1961-1964:  [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
*1964:  [[Piero Cavallo]]&lt;br /&gt;
*1964-1970:  [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
*1970-1972:  [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
*1972-1982:  [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1986:  [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1986-1990:  [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1990-1994:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*1994-1998:  [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*1998-1999:  [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
*1999-2005:  [[Santiago Carles Guadalí]]&lt;br /&gt;
*2005-2006:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*seit 2006:  [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte historische Zusammenschlüsse und Machtkartelle in der ASUL ===&lt;br /&gt;
*[[Mitternachtskartell]] (Cartel de la Minôite, 50er und 60er): [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]], [[Luciano Minorel]], [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde ([[Guarda Jovén]], 60er): [[Joán Caval]], [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]], [[Francisco Fernandez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde (Guarda Jovén, 80er/90er):	[[Paulo Satyres]], [[Julio de la Costa]], [[Mariano Larcón]], [[António Delvequio]], [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Exekutivkomitee der Partei ===&lt;br /&gt;
Comité Executivo Nacional (Stand 2008-2010):&lt;br /&gt;
*Generalsekretärin: [[María Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär, Sekretär für Wirtschaft und Arbeit: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär, Sekretär für Reformen und Innovationen: [[Pietro María Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Gleichberechtigung und zivile Programme: [[Luísa Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Sozialpolitik: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für institutionelle Politik: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Umwelt und ländliche Entwicklung: [[José Delgado]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Kultur und Medien: [[Enrico Ánibal Cardoso]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für internationale und europäische Politik: [[Francisca Joego]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Aufgaben und Innenpolitik: [[Miguel Javier León]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Sicherheit: [[Francisco Helguerra]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Erziehung und Wissenschaft: [[Ana Leonor Voçares]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Regionen, Provinzen und Kommunen: [[José Manuel Ajudo Espadal]]&lt;br /&gt;
*Nationaler Koordinator: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Delegation im europäischen Parlament: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der sozialistischen Gruppe im Senat: [[Alfonso López Aguirre]]&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]: [[Joana Setubal]] (Nationale Sekretärin)&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]: [[Antónia Fernandes]] &lt;br /&gt;
*Parteisprecher: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*1957	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1960	Congreso II Costitucional in [[Semess]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1962	Congreso III in [[Lemez]] – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IV in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso V in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso VI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso VII in [[Ligre North]] – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso VIII in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso IX in [[Semess]] – 20-jähriges Parteijubiläum, linksreformistisches [[Manifesto de Semesce]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso X in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XI in [[Bosa]] – 25-jähriges Parteijubiläum, Wahl [[Andrés Colón]]' zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*5/1985	Congreso XII in [[Noyar]] – Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Spitzenkandidaten, [[Flávio Osório Jimenez]] löst nach 15 Jahren Joán Caval als Parteichef ab,&lt;br /&gt;
*2/1987	Congreso XIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre PS-Gründung 1887&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIV in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*3/1991	Congreso XV in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semesker Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert, faktische Abrechnung mit dem Kurs Donado Ricardes’&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XVI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XVII in [[Laquines]] &lt;br /&gt;
*5/1997	Congreso XVIII in [[Tulis]] – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“, Vorbereitung des [[Novo Progresismo]] als Grundlage eines neuen Programms und als Wahlplatform&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XIX in [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
*3/2003 Congreso XX in [[Duerez]] – progressives [[Manifesto de Duerez]] („Progreso Social“)&lt;br /&gt;
*2005	Congreso XXI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXII in [[Ostino]] – 50-jähriges Parteijubiläum, scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*11/2008 Congreso XXIII in [[Semess]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2011 Congreso XXIV in [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=7437</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2012-01-02T23:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1957 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2006 befindet sich die Partei in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien vor 1957 ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] hervorging. 1935 bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistisch beeinflusste Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung, die 1938 durch den [[Februarputsch]] gestürzt wurde. Dem Verbot der Sozialistischen Partei folgte die Fortführung der Kampfgemeinschaft mit den Kommunisten im [[Resistença|sagradischen Widerstand]], an dem sich zahlreiche linke Gruppierungen beteiligten. Aus den verschiedenen linken Widerstandsgruppen wie dem [[Partido Socialista de la Libertá Proletária]] (PSLP) [[Santo De la Ilpa]]s und der im Exil fortgeführten Alt-PS um [[Ricardo Moreno]] entstand 1944 die wiedergegründete ''Vereinigte Sozialistische Partei'', die jedoch im Streit um die Orientierung im Kalten Krieg 1947 in zwei Flügel zerfiel. Die von Moreno geführte PS ging in die gemeinsame Opposition mit den Kommunisten und bildete eine linke Aktionsgemeinschaft gegen Kapitalismus und NATO-Gründung, der von De la Ilpa geführte [[Partido Socialista Democrático]] (PSD) schloss sich den Koalitionen des [[Zentrumsblock]]s, der von den [[PCC|Christdemokraten]] [[Paulo Luciaro]]s geführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Krise der Sozialistischen Partei offenbar. Die Partei war zu einer von hauptamtlichen Parteifunktionären gesteuerten Kaderpartei geworden, die nicht in der Lage war, auf politische Wandlungen flexibel zu reagieren. Der ausgebaute Parteiapparat - stets als Vorteil gegenüber den Konkurrenten angesehen - war längst zum Hindernis einer im Sinne der Anpassung an die neue Republik notwendigen Erneuerung geworden. Dass die Partei noch immer alten Volksfrontstrategien nachhing, lag auch darin, dass ihre Entscheidungsträger noch immer aus der Vorkriegsgeneration stammten und wenig bereit waren, ihre innerparteiliche Macht mit jüngeren Nachwuchskräften zu teilen. Die PSD dagegen litt ganz im Gegenteil an einer organisatorischen Schwäche. Sie war wesentlich ein inhomogenes Konglomerat diverser antikommunistischer und sozialliberer Gruppen, die sich teils als Sozialisten, teils jedoch als Zentristen ansahen und sich hinter ihrem Parteiführer Santo de la Ilpa sammelten. Anders als in der oppositionellen Sozialistischen Partei dominierten in der PSD Fraktion und Regierungsmannschaft klar gegenüber der Parteiorganisation. Die internen Schwächen beider Parteien sollten sich rasch auch auf elektoraler Ebene zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] erlebte die nicht-kommunistische Linke schließlich einen beispiellosen Einbruch. Sozialisten und Sozialdemokraten kamen zusammen auf keine 22 Prozent der Stimmen, die Sozialisten fielen mit 14 Prozent sogar hinter die Kommunisten zurück. Der [[Partido Radical]] hatte sich bereits 1949 in zwei Flügel gespalten, von denen die in der linksbürgerlichen [[UCR]] gesammelte Mitte-Links-Gruppe sogar bei nur 1,5 Prozent der Stimmen landete und danach in mehrere Splittergruppen zerfiel. Nachdem die linke Front bereits kurz nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|verlorenen Kammerwahl 1950]], der Zentrumsblock schließlich 1954/55 zerfallen war, kam es seit 1953/54 zu einer Wiederannäherung der zunehmend marginalisierten nicht-kommunistischen Linken, die seit dem Jahreswechsel 1954/55 zudem in gemeinsamer Opposition zur bürgerlichen Regierung [[Kabinett Favale VI|Favale VI]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) ===&lt;br /&gt;
Nachdem es infolge der Wahl 1954 sowohl in PS als auch in PSD zu Führungswechseln gekommen war, aus denen [[António Santiago]] (PS) und [[Márcio Álvarez]] (PSD) als Parteisekretäre hervorgingen, arbeiteten die beiden Parteien seit 1955/56 offen auf eine Wiedervereinigung hin. Ziel war die Gründung einer vereinten schlagkräftigen Mitte-Links-Partei als Alternative zur 1952 aus dem [[PCC]] hervorgegangenen konservativen [[CSD]], die mit 42 Prozent der Stimmen die politische Landschaft dominierte. Am Parteibildungprozess beteiligten sich bald auch andere Mitte-Links-Gruppierungen wie das linkszentristische [[Cientro Democrático Humanista]] des Friedensnobelpreisträgers [[Fernando De la Rúa]], ein linker Restteil der bürgerlichen [[Unión Cívica Radical]] (UCR), das linkskatholische [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) von [[Nino Cabal]] sowie der marxistische [[Frente Proletário]] (FP). Diese vereinbarten 1957 die Einleitung eines Parteibildungsprozesses und die gemeinsame Kandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordetenkammer 1958]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gründungsparteitag der Allianz im Jahr 1957 in [[Vapaís]] bei [[Semess]] wurde zunächst ein geschäftsführender Ausschuss (''Comité Coordinativo'') gebildet, an dessen Spitze Santiago und Álvarez zu gleichberechtigen Sekretären gewählt wurden. Die neue Partei bestand zu dieser Zeit zwar bereits auf dem Papier, die alten waren aber noch nicht aufgelöst und arbeiteten vorerst weiter, sodass die Allianz zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als ein Parteien- und Wahlbündnis war - jedoch mit der erklärten Absicht, in den kommenden Jahren zur echten Partei zusammenzuwachsen. Hierfür wurde eine konstituierende Versammlung gewählt, die im Folgenden Parteistatuten sowie ein Parteiprogramm ausarbeiten sollte. Die Teilparteien bestanden teilweise noch bis 1960 weiter und integrierten ihre Strukturen im Laufe der drei Jahre in die ASUL. Für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahlen 1958]] wurde ein „Gemeinsames Programm der Allianz“ verabschiedet und eine eigene Liste gebildet. Die ASUL erreichte bei den Wahlen einen Stimmanteil von 28,6 Prozent und wurde damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter den Christdemokraten. Beim Semesker Parteitag 1960 wurde eine neue Parteistruktur verabschiedet, die anstelle der Konstituierenden Versammlung einen Nationalkonvent mit eigenem Präsidenten und anstelle des Koordinationskomitees eine Nationaldirektion als Parteivorstand stellte. António Santiago wurde nun alleiniger Generalsekretär, [[Iacovo Del Pérez]] sein Stellvertreter, [[Ricardo Moreno]] Präsident des Nationalkonvents. Gegenüber den Vorgängerparteien zeichnete sich die neue Partei durch eine größere organisatorische Effektivität und eine deutliche Reduzierung bürokratischer Entscheidungswege aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partido Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRS stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Exponten dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige Semesker Bürgermeister [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partido de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war Stefano Nacoma, der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. Del Pérez verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma und Domínguez-Arrás blieben im Gegenzug Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semesce|Semesce]], [[Sarmay]], [[Perín-Tulinesa]], [[Lojandía]] und [[Region Óstino|Óstino]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,9 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêcolo Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. Finanzminister [[Francisco Montone]], Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] oder Verkehrsminister [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 Justizminister und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach der Entlassung Colóns infolge eines Justizskandals im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der Region Semesce hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in Semess offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des Lemezer Programms von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit CSD und UDS möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesce]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Santo De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PP-CSD und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PP-CSD und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Santo de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso García Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Santo Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, die schließlich Andrés Colón übernahm. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Santo de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Santo Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. In dieser Situation lehnte Caval einen Rücktritt ab. Angesichts der zerstrittenen Parteiflügel glaubte er, die Partei sonst in ein Chaos ohne Führung entlassen zu müssen. Den dringend notwendigen Reformprozess, den die Regierungsbeteiligung verhindert hatte, wollte er nun als Moderator und Integrationsfigur selbst initiieren und mitgestalten. Nach und nach vollzog sich nun ein Generationenwechsel an der Parteispitze. Parteivize Nacoma hatte sich bereits 1982 vom Fraktionsvorsitz sowie aus dem zweithöchsten Parteiamt zurückgezogen. Caval gab daraufhin die Kandidatur eines neuen &amp;quot;Quadrumvirats&amp;quot; bekannt, das gemeinsam den stellvertretenden Parteivorsitz übernehmen sollte, bestehens aus [[Andrés Colón]], dem [[Sarmay|sarmayischen]] Regionalpräsident [[Luis José López]], dem [[Semess|Semesker]] Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] sowie als Vertreter des rechten Parteiflügels Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel Cavals war es, die verschiedenen Flügel und Strömungen der Partei zu integrieren. Gleichzeitig gab Caval bekannt, zwar weiterhin als Parteichef zu fungieren, die Spitzenkandidatur 1986 aber einem anderen zu überlassen. Es kam daraufhin zu einer Kampfabstimmung zwischen Colón und Ricardes um die Spitzenkandidatur, bei der sich überraschend Donado Ricardes durchsetzen konnte. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der für den PP-CSD verheerenden [[Guivares-Affäre]] 1984 und dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen, konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm, einer auf die Eroberung der politischen Mitte ausgerichteten Strategie und einer Listengemeinschaft mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] gewann Ricardes schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Während Colón auf ein Ministeramt verzichtete, wurde Luis José López zum neuen Vorsitzenden der Parlamentsfraktion gewählt. Mit [[Bernardo Véllez]] als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der durch [[Francisco Montero]] als Umweltminister und seit 1988 durch [[José Docién Delavesc]] als Verkehrsminister im Kabinett repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Affäre um Joán Cavals Sohn [[Fernando Caval]] führte 1987 zum Verzicht Cavals auf eine neuerliche Kandidatur um den Parteivorsitz. Neuer Generalsekretär wurde auf dem Parteikongress der ASUL in Malesc im Februar 1987 der [[Semesker Bürgermeister]] Flávio Jimenez, dem man am ehesten zutraute, die Parteiflügel zusammenzuführen. Jimenez verlor aber im Herbst 1987 seine Mehrheit im Stadtrat und wurde von seinem Amt als Bürgermeister der Hauptstadt abgewählt, woraufhin er auch das Parteiamt wieder abgab, sodass nun Ricardes selbst zum Generalsekretär der Asul gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1998) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten Francisco Montero durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum Bürgermeister von Semess gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von Paulo Satyres eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem Semesker Programm vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um Luis José López zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung um Luis José López damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und Paulo Satyres konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen Francisco Montero eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez Saforcada]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Tagung des Nationalkonvents in Sollar wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit Julio de la Costa, Satyres, Larcón und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf und wurde gemeinsam mit María Benítez zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat Grande Illega präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die Kammerwahlen im Herbst 1994 mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PP-CSD zurückblieb. Zwar zeigte das gute Abschneiden der diesesmal alleine angetretenen Grünen sowie der Misserfolg der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als natürlicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande im Januar 1997 erklärt hatte, für die Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen, aber weiterhin Parteichef bleiben zu wollen, kam es zu einer Urwahl zwischen De la Costa und Satyres, aus der De la Costa mit einem deutlichen Vorsprung von 62 zu 38 Prozent als Sieger hervorging. Der Tulineser Parteikongress im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa auch offiziell als Spitzenkandidat nominierte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Parteichef Grande die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Parteichef Grande gelang es danach, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Partei einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres verlor in Bordez sogar seine Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten PP-CSD-Kandidaten Luisanto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie Parteichef Grande Illega und dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf nach dem Vorbild Tony Blairs und mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1998-2006) === &lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den vom populären Duerezer Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] angeführten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Satyres wurde Arbeitsminister und der ehemalige Gewerkschaftler [[Vítor Gomes Amarón]] Innenminister. Der traditionelle rechte Parteiflügel war durch [[Miguel Chamot]] im Wirtschaftsministerium vertreten, während De la Costas Vertrauter Lorenzo Dimas Ferrera die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Homosexuelle oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte. Jedoch brachte sein neuer Kurs der linken Mitte (Cientrosinistra) auch Rückschläge und bittere Pillen für die ASUL mit sich wie die Beteiligung an Kosovo- und Afghanistankrieg, die zu heftigen Streitigkeiten mit dem linken Parteiflügel um Satyres und dem grünen Koalitionspartner führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partido Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten mit einem Ergebnis von 38,9 Prozent und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Nach der Wahl standen die „Julistas“ auf ihrem parteiinternen Machtzenit. Das im Jahr 2001 verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Duerezer Programm]] hatte deren Positionen vom [[Novo Progresismo]] in wesentlichen Punkten zum offiziellen Parteistandpunkt gemacht. Darin definierte sich die ASUL als „Partei der Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von Joán Caval vor den Kammerwahlen 1970. Das Wahlergebnis zeigte nun, dass auch der Wähler die seit den Neunziger Jahren begonnene Neuausrichtung der Sozialisten begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Besonders der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel forderte Änderungen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform, die als unsozial empfunden wurde. Auf der anderen Seite wuchs die Anhängerschaft des 2000 zum Vizegeneralsekretär und 2004 zum Handelsminister ernannten [[Santiago Diaz de Velozo]], der in der Partei zunehmend als Reformmotor auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einer empfindlichen Niederlage der ASUL bei den Regionalwahlen, woraufhin De la Costa von der Parteispitze zurücktrat. Neuer Generalsekretär wurde Diaz de Velozo, der sich gegen Santiago Valarosa durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gilt als Vertreter des Reformflügels und konnte auch auf die Unterstützung der Parteirechten zählen. Valarosa wurde zum Stellvertreter Velozos gewählt. Die Wahl Velozos führte zu einer Welle von Parteiaustritten linksgerichteter Sozialisten, die zuvor Valarosa unterstützt hatten und nun der neuen Linkspartei [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] von Paulo Satyres und [[António Fiali Cerres]] beitraten. Obwohl von Satyres öffentlich umworben, lehnte Valarosa einen Beitritt zur DSS ab. Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32,5 Prozent klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneut in der Opposition (seit 2006) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der jedoch in der Folge in heftigen Gegensatz zur Nationalen Koordinatorin [[Mercé Serrat]] geriet, die schließlich ihr Amt aufgeben musste und in der Folge zur parteiinternen Opposition wechselte. Das begangene Doppeljubiläum von 50 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto im Frühjahr 2008 vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen im Sommer 2008]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, trat unmittelbar nach der Wahl zurück und hinterließ die Partei führungslos. Interimistisch übernahm [[Julio De la Costa]] auf Drängen großer Teile des Vorstands wieder die Parteiführung, da die Suche nach einem neuen Parteichef nicht überstürzt werden sollte. De la Costa hatte die Wahl zum neuen Parteichef zu organisieren und sollte die zerstrittenen Parteiflügel harmonisieren. Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich Mercé Serrat gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen Semesker Bürgermeister [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator wurde der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], De la Costa sollte der Parteichefin zukünftig als Berater zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize Santiago Valarosa als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von Paulo Satyres in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2008 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert eine kostenlose Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Tolerierung und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im November 2008 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partido Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partido Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Confederación Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Verteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Confederación Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2008 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semesker Bürgermeisters [[Miguel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2008 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: ''[[António Santiago]] und [[Marcio Álvarez]] (gleichberechtige Parteisekretäre)''&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] (1964 komm.)&lt;br /&gt;
*1969-1985: [[Joán Caval]], (''1984-1985 vertreten durch [[Andrés Colón]] als Secretário-General delegâu'')&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
*1992-1999: [[António Grande Illega]] (1992 komm.)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*2008: ''[[Ramón Julio De la Costa]] (Delegâu General de la Secretaría provisional)''&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1989: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1989-1990: [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1991-1992: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*1992-1999: [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] (bis 1997)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidaten der ASUL bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|1979]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]]: [[Santiago Diaz de Velozo]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des ASUL-Nationalkonvents ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[Nino Cabal]], [[Fernando De la Rúa]] und [[Ricardo Moreno]] (''Convente Costituente'')&lt;br /&gt;
*1960-1967: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1967-1970: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
*1970-1976: [[Márcio Álvarez]]&lt;br /&gt;
*1976-1980: [[José Arnaldo Garret]]		&lt;br /&gt;
*1980-1982: [[Rinaldo Sugares]]		&lt;br /&gt;
*1982-1990: [[Marcelo Bérgamo]]		&lt;br /&gt;
*1990-1991: [[Joán Caval]]			&lt;br /&gt;
*1991-1994: [[Joán Dehamonte]]		&lt;br /&gt;
*1994-2001: [[Joán Guiterres]] 			&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatoren der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1969-1972: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
*1977-1978: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1978-1979: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
*1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1979-1982: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
*1982-1983: [[Miguel Cambrís]]&lt;br /&gt;
*1983-1986: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
*1986-1987: [[Cláudio Ferrera]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
*1997-1998: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
*2005-2007: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*2007-2008: [[Lorenzo Manuel Delúsio]]&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*1958-1961:  [[Marcelo Bérgamo]]&lt;br /&gt;
*1961-1964:  [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
*1964:  [[Piero Cavallo]]&lt;br /&gt;
*1964-1970:  [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
*1970-1972:  [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
*1972-1982:  [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1986:  [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1986-1990:  [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1990-1994:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*1994-1998:  [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*1998-1999:  [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
*1999-2005:  [[Santiago Carles Guadalí]]&lt;br /&gt;
*2005-2006:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*seit 2006:  [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte historische Zusammenschlüsse und Machtkartelle in der ASUL ===&lt;br /&gt;
*[[Mitternachtskartell]] (Cartel de la Minôite, 50er und 60er): [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]], [[Luciano Minorel]], [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde ([[Guarda Jovén]], 60er): [[Joán Caval]], [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]], [[Francisco Fernandez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde (Guarda Jovén, 80er/90er):	[[Paulo Satyres]], [[Julio de la Costa]], [[Mariano Larcón]], [[António Delvequio]], [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Exekutivkomitee der Partei ===&lt;br /&gt;
Comité Executivo Nacional (Stand 2008-2010):&lt;br /&gt;
*Generalsekretärin: [[María Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär, Sekretär für Wirtschaft und Arbeit: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär, Sekretär für Reformen und Innovationen: [[Pietro María Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Gleichberechtigung und zivile Programme: [[Luísa Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Sozialpolitik: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für institutionelle Politik: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Umwelt und ländliche Entwicklung: [[José Delgado]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Kultur und Medien: [[Enrico Ánibal Cardoso]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für internationale und europäische Politik: [[Francisca Joego]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Aufgaben und Innenpolitik: [[Miguel Javier León]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Sicherheit: [[Francisco Helguerra]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Erziehung und Wissenschaft: [[Ana Leonor Voçares]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Regionen, Provinzen und Kommunen: [[José Manuel Ajudo Espadal]]&lt;br /&gt;
*Nationaler Koordinator: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Delegation im europäischen Parlament: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der sozialistischen Gruppe im Senat: [[Alfonso López Aguirre]]&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]: [[Joana Setubal]] (Nationale Sekretärin)&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]: [[Antónia Fernandes]] &lt;br /&gt;
*Parteisprecher: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*1957	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1960	Congreso II Costitucional in [[Semess]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1962	Congreso III in [[Lemez]] – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IV in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso V in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso VI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso VII in [[Ligre North]] – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso VIII in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso IX in [[Semess]] – 20-jähriges Parteijubiläum, linksreformistisches [[Manifesto de Semesce]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso X in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XI in [[Bosa]] – 25-jähriges Parteijubiläum, Wahl [[Andrés Colón]]' zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*5/1985	Congreso XII in [[Noyar]] – Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Spitzenkandidaten, [[Flávio Osório Jimenez]] löst nach 15 Jahren Joán Caval als Parteichef ab,&lt;br /&gt;
*2/1987	Congreso XIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre PS-Gründung 1887&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIV in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*3/1991	Congreso XV in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semesker Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert, faktische Abrechnung mit dem Kurs Donado Ricardes’&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XVI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XVII in [[Laquines]] &lt;br /&gt;
*5/1997	Congreso XVIII in [[Tulis]] – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“, Vorbereitung des [[Novo Progresismo]] als Grundlage eines neuen Programms und als Wahlplatform&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XIX in [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
*3/2003 Congreso XX in [[Duerez]] – progressives [[Manifesto de Duerez]] („Progreso Social“)&lt;br /&gt;
*2005	Congreso XXI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXII in [[Ostino]] – 50-jähriges Parteijubiläum, scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*11/2008 Congreso XXIII in [[Semess]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2011 Congreso XXIV in [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Rinaldo_Sugares&amp;diff=7436</id>
		<title>Rinaldo Sugares</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Rinaldo_Sugares&amp;diff=7436"/>
		<updated>2012-01-02T23:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]]. Innerhalb seiner Partei gehörte Sugares zu den langjährigen Führungsfiguren des traditionalistischen Gewerkschaftsflügels, der auch als &amp;quot;Sugares-Flügel&amp;quot; bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus. Aus dem Exekutivkomitee der Partei zog sich Sugares im Jahr 1977 zurück, seine Mitgliedschaft im weiteren Vorstand der Partei legte er 1982 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an, 1979-1982 als Präsident des Ausschusses für Industrie und seit 1982 als Mitglied des Ältestenrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Alberto_Rem%C3%B3n&amp;diff=7435</id>
		<title>Carles Alberto Remón</title>
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		<updated>2012-01-02T23:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles Alberto Remón wurde 1927 Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation [[JUSO|CSJS]] und seit 1929 des [[Partido Socialista]]. In den Dreißiger Jahren arbeitete er zeitweise für das Büro von Parteichef [[Inácio Bersantis]]. Nach Jahren im Exil kehrte er 1944 nach Sagradien zurück und half beim Wiederaufbau der Sozialistischen Partei. Er wurde zu einem engen Vertrauten von [[António Santiago]], dessen Büro er mehrere Jahre leitete. Nach der Wahl Santiagos zum Parteichef der Sozialisten im Jahr 1954 stieg Remón zum Organisationssekretär der Sozialistischen Partei auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1960 war Remón Mitglied des Stadtrats von [[Semess]], von 1958 bis 1962 gehörte er zudem der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[ASUL]], an der Remón führend beteiligt war, gehörte er als Organisationssekretär zum ersten Sekretariat der Partei. Als solcher war er u.a. seit 1961 für den Aufbau der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] zuständig, deren hauptamtlicher geschäftsführender Sekretär er 1962 wurde. Nachdem er als Sekretär zehn Jahre lang die tägliche Arbeit der Stiftung geleitet hatte, wurde Remón im Jahr 1972 zum Präsidenten der FSL gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1984 inne, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurückzog. Nachfolger wurde [[Iacovo Del Pérez]]. Das Zentralgebäude der FSL in [[Semess]] trägt seit 1989 den Namen &amp;quot;Casa Remón&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriges Mitglied der Programmkommission der ASUL war Remón sowohl an der Ausarbeitung des ersten [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms von 1962]] als auch an der des [[Manifesto de Semesce|zweiten Programms aus dem Jahr 1977]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles Alberto Remón wurde 1927 Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation [[JUSO|CSJS]] und seit 1929 des [[Partido Socialista]]. In den Dreißiger Jahren arbeitete er zeitweise für das Büro von Parteichef [[Inácio Bersantis]]. Nach Jahren im Exil kehrte er 1944 nach Sagradien zurück und half beim Wiederaufbau der Sozialistischen Partei. Er wurde zu einem engen Vertrauten von [[António Santiago]], dessen Büro er mehrere Jahre leitete. Nach der Wahl Santiagos zum Parteichef der Sozialisten im Jahr 1954 stieg Remón zum Organisationssekretär der Sozialistischen Partei auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1960 war Remón Mitglied des Stadtrats von [[Semess]], von 1958 bis 1962 gehörte er zudem der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[ASUL]], an der Remón führend beteiligt war, gehörte er als Organisationssekretär zum ersten Sekretariat der Partei. Als solcher war er u.a. seit 1961 für den Aufbau der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] zuständig, deren hauptamtlicher geschäftsführender Sekretär er 1962 wurde. Nachdem er als Sekretär zehn Jahre lang die tägliche Arbeit der Stiftung geleitet hatte, wurde Remón im Jahr 1972 zum Präsidenten der FSL gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1984 inne, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurückzog. Nachfolger wurde [[Iacovo Del Pérez]]. Das Gebäude der FSL trägt seit 1989 den Namen &amp;quot;Casa Remón&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriges Mitglied der Programmkommission der ASUL war Remón sowohl an der Ausarbeitung des ersten [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms von 1962]] als auch an der des [[Manifesto de Semesce|zweiten Programms aus dem Jahr 1977]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles Alberto Remón wurde 1927 Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation [[JUSO|CSJS]] und seit 1929 des [[Partido Socialista]]. In den Dreißiger Jahren arbeitete er zeitweise für das Büro von Parteichef [[Inácio Bersantis]]. Nach Jahren im Exil kehrte er 1944 nach Sagradien zurück und half beim Wiederaufbau der Sozialistischen Partei. Er wurde zu einem engen Vertrauten von [[António Santiago]], dessen Büro er mehrere Jahre leitete. Nach der Wahl Santiagos zum Parteichef der Sozialisten im Jahr 1954 stieg Remón zum Organisationssekretär der Sozialistischen Partei auf. Von 1958 bis 1962 gehörte Remón zudem der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[ASUL]], an der Remón führend beteiligt war, gehörte er als Organisationssekretär zum ersten Sekretariat der Partei. Als solcher war er u.a. seit 1961 für den Aufbau der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] zuständig, deren hauptamtlicher geschäftsführender Sekretär er 1962 wurde. Nachdem er als Sekretär zehn Jahre lang die tägliche Arbeit der Stiftung geleitet hatte, wurde Remón im Jahr 1972 zum Präsidenten der FSL gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1984 inne, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurückzog. Nachfolger wurde [[Iacovo Del Pérez]]. Das Gebäude der FSL trägt seit 1989 den Namen &amp;quot;Casa Remón&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriges Mitglied der Programmkommission der ASUL war Remón sowohl an der Ausarbeitung des ersten [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms von 1962]] als auch an der des [[Manifesto de Semesce|zweiten Programms aus dem Jahr 1977]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles Alberto Remón wurde 1927 Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation [[JUSO|CSJS]] und seit 1929 des [[Partido Socialista]]. In den Dreißiger Jahren arbeitete er zeitweise für das Büro von Parteichef [[Inácio Bersantis]]. Nach Jahren im Exil kehrte er 1944 nach Sagradien zurück und half beim Wiederaufbau der Sozialistischen Partei. Er wurde zu einem engen Vertrauten von [[António Santiago]], dessen Büro er mehrere Jahre leitete. Nach der Wahl Santiagos zum Parteichef der Sozialisten im Jahr 1954 stieg Remón zum Organisationssekretär der Sozialistischen Partei auf. Nach der Gründung der [[ASUL]], an der Remón führend beteiligt war, gehörte er als Organisationssekretär zum ersten Sekretariat der Partei. Als solcher war er u.a. seit 1961 für den Aufbau der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] zuständig, deren hauptamtlicher geschäftsführender Sekretär er 1962 wurde. Nachdem er als Sekretär zehn Jahre lang die tägliche Arbeit der Stiftung geleitet hatte, wurde Remón im Jahr 1972 zum Präsidenten der FSL gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1984 inne, ehe er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurückzog. Nachfolger wurde [[Iacovo Del Pérez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriges Mitglied der Programmkommission der ASUL war Remón sowohl an der Ausarbeitung des ersten [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms von 1962]] als auch an der des [[Manifesto de Semesce|zweiten Programms aus dem Jahr 1977]] beteiligt.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Fundación Santiago Laval</title>
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		<updated>2012-01-02T23:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Santiago-Laval-Stiftung''' (sagr. ''Fundación Santiago Laval''; kurz '''FSL''') ist eine politische Stiftung in [[Sagradien]], die sich als Forschungszentrum für sozialistische Politik versteht und selbst die Bezeichnung ''Istituto del Socialismo'' benutzt. Die FSL steht der [[ASUL]] nahe und wird zu deren Vorfeldorganisationen gezählt. Benannt ist die Stiftung nach dem sozialistischen Politiker [[Santiago Laval]], der 1935 zum sagradischen Präsidenten gewählt und durch den [[Februarputsch 1938]] gestürzt und im Zuge dessen ermordet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftung wurde 1962 ins Leben gerufen und lange Zeit durch die Person [[Carles Alberto Remón]]s geprägt, der die Organisation wesentlich mitaufbaute, lange Jahre als Generalsekretär der Stiftung die tägliche Arbeit leitete und danach von 1972 bis 1984 zwölf Jahre lang als Präsident an der Spitze der Organisation stand. Als Organisationssekretär des [[Partido Socialista]] und späteres Gründungsmitglied der [[ASUL]] war Remón, seineszeichens ein enger Vertrauter des ersten ASUL-Generalsekretärs [[António Santiago]], wesentlich an der Formulierung des [[Manifesto de Lemez|Lemezer Parteiprogramms]] aus dem Jahr 1962 beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Santiago-Laval-Stiftung ===&lt;br /&gt;
* 1965-1972: [[Francisco López]]&lt;br /&gt;
* 1972-1984: [[Carles Alberto Remón]]&lt;br /&gt;
* 1984-1991: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
* 1991-1997: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1997-2007: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* Seit 2007: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles Alberto Remón wurde 1927 Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation [[JUSO|CSJS]] und seit 1929 des [[Partido Socialista]]. In den Dreißiger Jahren arbeitete er zeitweise für das Büro von Parteichef [[Inácio Bersantis]]. Nach Jahren im Exil kehrte er 1944 nach Sagradien zurück und half beim Wiederaufbau der Sozialistischen Partei. Er wurde zu einem engen Vertrauten von [[António Santiago]], dessen Büro er mehrere Jahre leitete. Nach der Wahl Santiagos zum Parteichef der Sozialisten im Jahr 1954 stieg Remón zum Organisationssekretär der Sozialistischen Partei auf. Als solcher war er u.a. für den Aufbau der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] zuständig, deren hauptamtlicher geschäftsführender Sekretär er 1960 wurde.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Alberto Remón''' (*1907, †1986) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]) und langjähriger Geschäftsführender Sekretär und Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Andrés Colón</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Andrés Olivera Colón''' (*26.11.1929 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker. Er begleitete in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren mehrere Ministerposten und trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1982]] vergeblich als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen [[ASUL]] an. Von 1982 bis 1989 war er Vizegeneralsekretär seiner Partei, danach von 1991 bis 1997 Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Der studierte Jurist Colón trat nach seinem Abschluss zunächst in die Finanzverwaltung der Stadt [[Semess]] ein und machte dort Karriere. Im Jahr 1962 wurde er Justizoberrat und daraufhin von Bürgermeister [[Joán Caval]] als politisches Nachwuchstalent entdeckt. Dieser holte das ASUL-Mitglied Colón 1964 als Mitarbeiter ins Rathaus. 1965 wurde Colón zum stellvertretenden Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] gewählt, ein Amt, das er bis 1968 ausübte. In dieser Zeit erwarb sich Colón den Ruf eines linken Reformers, der die [[Guarda Jovén|Junge Garde]] der Partei um Caval, [[Paulo Centavo]] und [[Martín Solano]] unterstützte und gegen das Machtkartell der Führungstroika [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]] und [[Stefano Nacoma]] ankämpfte. Zudem gehörte er zu den Unterstützern der [[Studentenbewegung 1968 in Sagradien|Studentenbewegung des Jahres 1968]], bei der er sich bemühte, zwischen den Studenten und der Mitte-Links-Opposition zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl seines Mentors Joán Caval zum Generalsekretär der Sozialisten im Jahr 1969 berief ihn dieser auf den neugeschaffenen Posten eines Nationalen Koordinator der Partei. Wesentlicher Aufgabenbereich Colóns war die Organisation des Wahlkampfs für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], die mit einem Erdrutschsieg der Linken endete. Während Cavals damaliger Büroleiter [[David Cabarel]] gemeinsam mit [[David Luis Aragón]] wesentlich für die reibungslose Organisation des Wahlkampfs verantwortlich zeichnete, gehörte Colón zusammen mit [[Martín Solano]] und [[José Helguerra]] zu den Köpfen hinter dem Wahlprogramm Cavals, das unter dem Titel „[[Renovación Democrática]]“ umfangreiche Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Justizpolitik versprach. Colón wurde von Ministerpräsident Caval 1972 als [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef im Ministerrang]] in die Regierung berufen, wo er als Cheforganisator der Regierungsarbeit wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsminister, Affäre und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]], die in einem erneuten Sieg der Sozialisten endete, stieg Colón abermals auf und wurde im neuen [[Kabinett Caval III]] Minister für Wirtschaft und Industrie. Zusammen mit Finanzminister [[Francisco Montone]] war er nun für die ökonomische Politik verantwortlich. Als überzeugter Anhänger einer staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik setzte er ein stringentes linkskeynesianisches Programm um, hatte jedoch Schwierigkeiten, den Folgen der Ölkrise von 1973 zu begegnen. Im Herbst 1976, mitten im Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogene Parlamentswahl]] kam es zu einer politischen Affäre um Colón, dem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin nachgewiesen wurde, die er nicht nur mit einer Beförderung auf einen besser bezahlten Posten in seinem Ministerium, sondern auch mit aus der öffentlichen Kasse bezahlten Hotelübernachtungen entlohnte. Colón musste nach heftigen Angriffen auf seine Person seinen Rücktritt erklären, um den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nachfolger wurde mit [[Donado Ricardes]] ausgerechnet ein Vertreter einer eher liberalen Wirtschaftspolitik, was allgemein als Zeichen für eine Annäherung der ASUL an die bürgerliche Rechte gedeutet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seine Partei die Wahlen im Herbst 1976 gewinnen konnte und nun eine Koalition mit der liberalen [[UDS]] bildete, zog sich Colón aus der nationalen Politik zurück. Ein Comeback feierte er im Sommer 1977, als er für die Sozialisten in der [[Region Semesce]] zum neuen Regionalsekretär und Spitzenkandidaten für die anstehenden [[Regionalwahlen 1977|Regionalwahlen]] gewählt wurde. Colón verlor die Wahl zwar gegen den konservativen Amtsinhaber [[Marcelo Iudeta]], sein energischer Wahlkampf für die heillos zerstrittene Asul in der Hauptstadtregion brachte ihm aber großen Respekt ein und in der Folge bemühte sich Colón, den Regionalverband der Sozialisten wieder zu einen. In den folgenden Jahren profilierte sich Colón als parteiinterner Führer der Parteilinken, die zunehmend Kritik am Regierungskurs der sozialistisch-bürgerlichen Koalition übten. Am Entwurf des 1977 verabschiedeten [[Manifesto de Semesce 1977|Semesker Programms]] war Colón als Mitglied der zuständigen Kommission führend beteiligt. Das Programm betonte den Charakter der Partei als linke Reformpartei und wurde als pointiertes Absetzungsmanöver vom liberalen Koalitionspartner gewertet. Vor allem die Passagen zum Arbeitnehmerschutz und zur Mitbestimmung sowie zur Möglichkeit der Eingriffe des Staates ins kapitalistische Wirtschaftssystem wurden von Colón konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback 1979 und Gegner des NATO-Doppelbeschlusses ===&lt;br /&gt;
Seine Führungsstellung innerhalb der Parteilinken untermauerte Colón bald auch durch die Gründung einer eigenen Strömung. Sein 1978 gegründeter Corrente stellte einen Versuch dar, die alte Traditionslinke der Partei mit der jüngeren aus den Neuen Sozialen Bewegungen stammenden Linken zu verbünden. Seine Anhängerschaft im Corrente „[[Corrente Colonista|Solidaritá Justa]]“ umfasste einen Großteil des alten Gewerkschaftsflügels der Partei sowie jüngere Mitglieder und drängte auf weitergehende Sozialstaats- und Wirtschaftsreformen. Der gestiegene Einfluss Colóns in der Partei spiegelte sich in seiner Berufung ins Wahlkampfteam der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|neuerlichen vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1979]] wieder, wo Colón für die Sozialpolitik verantwortlich zeichnete. Die Sozialisten verloren die Wahl und wurden erstmals seit neun Jahren wieder nicht stärkste Kraft im Parlament. Wahlsieger [[Santo de la Nada]] von der [[PP-CSD]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] mit der ASUL, in der Colón das Ministerium für Arbeit und Soziales übernahm. Da Parteichef Caval dem Kabinett nicht angehörte, war Colón neben Finanzminister [[Francisco Montone]], dem führenden Vertreter der Parteirechten in der Regierung, einer der wichtigsten Minister der Regierung und repräsentierte den traditionalistisch-linken Flügel der Partei. Hier kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Colón und dem konservativen Wirtschaftsminister [[Alfonso Guivares]], der Colón daraufhin als seinen &amp;quot;Lieblingsfeind&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Auseinandersetzungen um den NATO-Doppelbeschluss ergriff Colón energisch Partei gegen die Stationierung amerikanischer Raketen in Europa und trat als Folge eines gegenläufigen Kabinettsbeschlusses im Februar 1981 von seinem Ministeramt zurück. Danach organisierte er mit Zustimmung von Parteichef Caval den parteiinternen Widerstand gegen die Regierungspolitik, womit er maßgeblich Mitverantwortung für das Scheitern der Regierung im Sommer 1982 trug. Nachdem Joán Caval auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten verzichtet hatte, wurde Andrés Colón auf dem Parteikongress der Sozialisten in [[Bosa]] zum Kandidaten der Partei für das Premieramt gewählt. Außerdem erbte Colón von Stefano Nacoma das Amt des Vizegeneralsekretärs. Damit war er auch in der Partei die Nummer Zwei hinter Caval. Der als potenzieller Gegenkandidat Colóns für die Spitzenkandidatur gehandelte [[Donado Ricardes]] hatte auf eine eigene Bewerbung verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlniederlage als Spitzenkandidat 1982 ===&lt;br /&gt;
Colón zog mit einer klar Lagerwahlkampfstrategie in die Kampagne. Gegenüber Caval konnte er die Ernennung seines ehemaligen Staatssekretärs [[Miguel Cambrís]] zum Nationalen Koordinator und Wahlkampfleiter durchsetzen. Ziel Colóns war es, stärker als die Konservativen zu werden, um die neue Regierung anführen zu können. Erst danach sollte die schwierige Koalitionsfrage beantwortet werden. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Wahl im September 1982]] endete schließlich in einem Debakel für die Sozialisten, die erstmals seit 1958 unter die 30-Prozent-Marke abrutschten. Colón ging absolut geschwächt aus der Wahl hervor. War er zuvor als klarer Favorit für die Nachfolge Cavals gehandelt worden, der signalisiert hatte, den Parteivorsitz mittelfristig an Colón abzugeben, so musste er nun um sein politisches Überleben kämpfen und war als direkter Nachfolgekandidat Cavals unvermittelbar. Immerhin wurde er als Nachfolger [[Stefano Nacoma]]s zum neuen Sprecher der ASUL-Fraktion in der Kammer gewählt. In der Folge musste er allerdings gegen einen sukzessiven Machtgewinn der Rechten in der Partei kämpfen, die das Projekt des Linkskurses als gescheitert ansahen und das politische Comeback [[Donado Ricardes]]' vorbereiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sukzessiver Rückzug aus der Spitzenpolitik ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1984 musste Colón nach einer Herzoperation von Parteichef Caval dessen Amt als Parteichef vorübergehend übernehmen. Im Januar 1985 präsentierte der noch immer kranke Caval Colón und Ricardes neben [[Luis José López]] und [[Flávio Osório Jimenez]] als Kern eines politischen Quadrumvirats, das sich künftig die Parteiführung übernehmen sollte. In diesem Zuge bewarb er auf dem Noyarenser Parteitag der Sozialisten im Mai 1985 um das Amt des Generalsekretärs und um die Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|kommenden Parlamentswahlen]]. In der Abstimmung um die Spitzenkandidatur unterlag er jedoch seinem Kontrahenten [[Donado Ricardes]] und verzichtete daraufhin auf das Amt des Generalsekretärs. An seiner Stelle wurde der [[Semess|Semesker]] Bürgermeister [[Flávio Osório]] zum neuen Parteichef der ASUL gewählt, Colón blieb im Amt des Stellvertreters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlniederlage und der folgende Sieg [[Donado Ricardes]]' bei der Kammerwahl 1986 leitete einen kontinuierlichen Machtverlust Colóns in der Partei ein. Während die Partei unter Ricardes, der 1987 auch zum Parteichef der ASUL gewählt wurde, eine Koalitionen mit den Liberalen bildete, einen Kurs der Mitte steuerte und die liberalen Reformen der Regierung Moya im Wesentlichen fortsetzte, zog sich Colón nach und nach aus den entscheidenden Parteipositionen zurück. Dem [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] gehörte er nicht an und gab bereits kurz nach der Wahl auch die Fraktionsführung ab, nachdem er öffentlich Kritik an der Kabinettsliste und dem künftigen Kurs der Regierung Ricardes geäußert hatte. 1989 gab Colón sein Mandat in der Abgeordnetenkammer zurück und wurde erstmals ins Europäische Parlament gewählt. Die Führung der Parteilinken übergab er an [[Francisco Montero]] und gab auch den Posten als Vizegeneralsekretär zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde Colón schließlich als Nachfolger [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Präsidenten der parteinahen [[Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL) gewählt. Bei den Urwahlen für das Amt des Generalsekretärs der Partei unterstützte Colón 1992 öffentlich den jungen Linken [[Paulo Satyres]] gegen den Semesker Bürgermeister [[António Grande Illega]], der aber die Abstimmung für sich entscheiden konnte. Nachdem er 1994 aus dem Europaparlament ausgeschieden war, trat Colón im Jahr 1997 auch von der Spitze der FSL zurück und zog sich in sein Privathaus auf [[Cuentez]] zurück. Danach schrieb er im Wechsel mit dem konservativen [[Joán Perón]] regelmäßig eine politische Kolumne in der linksliberalen Wochenzeitung [[Il Tiempo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1974: Minister der Präsidentschaft im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1976: Minister für Wirtschaft und Industrie im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1972: Nationaler Koordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1977: Spitzenkandidat der [[ASUL]] bei den [[Region Semesce|Semesker]] [[Regionalwahlen 1977]]&lt;br /&gt;
* 1977-1980: Regionalsekretär der [[ASUL]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1982: Spitzenkandidat der [[ASUL]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Sprecher der sozialistischen Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1991: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1970-1989: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: Regionalrat in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Andr%C3%A9s_Col%C3%B3n&amp;diff=7427</id>
		<title>Andrés Colón</title>
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		<updated>2012-01-02T23:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Parteifunktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Andrés Olivera Colón''' (*26.11.1929 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker. Er begleitete in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren mehrere Ministerposten und trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1982]] vergeblich als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen [[ASUL]] an. Von 1982 bis 1989 war er Vizegeneralsekretär seiner Partei, danach von 1991 bis 1997 Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Der studierte Jurist Colón trat nach seinem Abschluss zunächst in die Finanzverwaltung der Stadt [[Semess]] ein und machte dort Karriere. Im Jahr 1962 wurde er Justizoberrat und daraufhin von Bürgermeister [[Joán Caval]] als politisches Nachwuchstalent entdeckt. Dieser holte das ASUL-Mitglied Colón 1964 als Mitarbeiter ins Rathaus. 1965 wurde Colón zum stellvertretenden Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] gewählt, ein Amt, das er bis 1968 ausübte. In dieser Zeit erwarb sich Colón den Ruf eines linken Reformers, der die [[Guarda Jovén|Junge Garde]] der Partei um Caval, [[Paulo Centavo]] und [[Martín Solano]] unterstützte und gegen das Machtkartell der Führungstroika [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]] und [[Stefano Nacoma]] ankämpfte. Zudem gehörte er zu den Unterstützern der [[Studentenbewegung 1968 in Sagradien|Studentenbewegung des Jahres 1968]], bei der er sich bemühte, zwischen den Studenten und der Mitte-Links-Opposition zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl seines Mentors Joán Caval zum Generalsekretär der Sozialisten im Jahr 1969 berief ihn dieser auf den neugeschaffenen Posten eines Nationalen Koordinator der Partei. Wesentlicher Aufgabenbereich Colóns war die Organisation des Wahlkampfs für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], die mit einem Erdrutschsieg der Linken endete. Während Cavals damaliger Büroleiter [[David Cabarel]] gemeinsam mit [[David Luis Aragón]] wesentlich für die reibungslose Organisation des Wahlkampfs verantwortlich zeichnete, gehörte Colón zusammen mit [[Martín Solano]] und [[José Helguerra]] zu den Köpfen hinter dem Wahlprogramm Cavals, das unter dem Titel „[[Renovación Democrática]]“ umfangreiche Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Justizpolitik versprach. Colón wurde von Ministerpräsident Caval 1972 als [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef im Ministerrang]] in die Regierung berufen, wo er als Cheforganisator der Regierungsarbeit wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsminister, Affäre und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]], die in einem erneuten Sieg der Sozialisten endete, stieg Colón abermals auf und wurde im neuen [[Kabinett Caval III]] Minister für Wirtschaft und Industrie. Zusammen mit Finanzminister [[Francisco Montone]] war er nun für die ökonomische Politik verantwortlich. Als überzeugter Anhänger einer staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik setzte er ein stringentes linkskeynesianisches Programm um, hatte jedoch Schwierigkeiten, den Folgen der Ölkrise von 1973 zu begegnen. Im Herbst 1976, mitten im Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogene Parlamentswahl]] kam es zu einer politischen Affäre um Colón, dem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin nachgewiesen wurde, die er nicht nur mit einer Beförderung auf einen besser bezahlten Posten in seinem Ministerium, sondern auch mit aus der öffentlichen Kasse bezahlten Hotelübernachtungen entlohnte. Colón musste nach heftigen Angriffen auf seine Person seinen Rücktritt erklären, um den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nachfolger wurde mit [[Donado Ricardes]] ausgerechnet ein Vertreter einer eher liberalen Wirtschaftspolitik, was allgemein als Zeichen für eine Annäherung der ASUL an die bürgerliche Rechte gedeutet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seine Partei die Wahlen im Herbst 1976 gewinnen konnte und nun eine Koalition mit der liberalen [[UDS]] bildete, zog sich Colón aus der nationalen Politik zurück. Ein Comeback feierte er im Sommer 1977, als er für die Sozialisten in der [[Region Semesce]] zum neuen Regionalsekretär und Spitzenkandidaten für die anstehenden [[Regionalwahlen 1977|Regionalwahlen]] gewählt wurde. Colón verlor die Wahl zwar gegen den konservativen Amtsinhaber [[Marcelo Iudeta]], sein energischer Wahlkampf für die heillos zerstrittene Asul in der Hauptstadtregion brachte ihm aber großen Respekt ein und in der Folge bemühte sich Colón, den Regionalverband der Sozialisten wieder zu einen. In den folgenden Jahren profilierte sich Colón als parteiinterner Führer der Parteilinken, die zunehmend Kritik am Regierungskurs der sozialistisch-bürgerlichen Koalition übten. Am Entwurf des 1977 verabschiedeten [[Manifesto de Semesce 1977|Semesker Programms]] war Colón als Mitglied der zuständigen Kommission führend beteiligt. Das Programm betonte den Charakter der Partei als linke Reformpartei und wurde als pointiertes Absetzungsmanöver vom liberalen Koalitionspartner gewertet. Vor allem die Passagen zum Arbeitnehmerschutz und zur Mitbestimmung sowie zur Möglichkeit der Eingriffe des Staates ins kapitalistische Wirtschaftssystem wurden von Colón konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback 1979 und Gegner des NATO-Doppelbeschlusses ===&lt;br /&gt;
Seine Führungsstellung innerhalb der Parteilinken untermauerte Colón bald auch durch die Gründung einer eigenen Strömung. Sein 1978 gegründeter Corrente stellte einen Versuch dar, die alte Traditionslinke der Partei mit der jüngeren aus den Neuen Sozialen Bewegungen stammenden Linken zu verbünden. Seine Anhängerschaft im Corrente „[[Corrente Colonista|Solidaritá Justa]]“ umfasste einen Großteil des alten Gewerkschaftsflügels der Partei sowie jüngere Mitglieder und drängte auf weitergehende Sozialstaats- und Wirtschaftsreformen. Der gestiegene Einfluss Colóns in der Partei spiegelte sich in seiner Berufung ins Wahlkampfteam der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|neuerlichen vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1979]] wieder, wo Colón für die Sozialpolitik verantwortlich zeichnete. Die Sozialisten verloren die Wahl und wurden erstmals seit neun Jahren wieder nicht stärkste Kraft im Parlament. Wahlsieger [[Santo de la Nada]] von der [[PP-CSD]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] mit der ASUL, in der Colón das Ministerium für Arbeit und Soziales übernahm. Da Parteichef Caval dem Kabinett nicht angehörte, war Colón neben Finanzminister [[Francisco Montone]], dem führenden Vertreter der Parteirechten in der Regierung, einer der wichtigsten Minister der Regierung und repräsentierte den traditionalistisch-linken Flügel der Partei. Hier kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Colón und dem konservativen Wirtschaftsminister [[Alfonso Guivares]], der Colón daraufhin als seinen &amp;quot;Lieblingsfeind&amp;quot; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Auseinandersetzungen um den NATO-Doppelbeschluss ergriff Colón energisch Partei gegen die Stationierung amerikanischer Raketen in Europa und trat als Folge eines gegenläufigen Kabinettsbeschlusses im Februar 1981 von seinem Ministeramt zurück. Danach organisierte er mit Zustimmung von Parteichef Caval den parteiinternen Widerstand gegen die Regierungspolitik, womit er maßgeblich Mitverantwortung für das Scheitern der Regierung im Sommer 1982 trug. Nachdem Joán Caval auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten verzichtet hatte, wurde Andrés Colón auf dem Parteikongress der Sozialisten in [[Bosa]] zum Kandidaten der Partei für das Premieramt gewählt. Außerdem erbte Colón von Stefano Nacoma das Amt des Vizegeneralsekretärs. Damit war er auch in der Partei die Nummer Zwei hinter Caval. Der als potenzieller Gegenkandidat Colóns für die Spitzenkandidatur gehandelte [[Donado Ricardes]] hatte auf eine eigene Bewerbung verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlniederlage als Spitzenkandidat 1982 ===&lt;br /&gt;
Colón zog mit einer klar Lagerwahlkampfstrategie in die Kampagne. Gegenüber Caval konnte er die Ernennung seines ehemaligen Staatssekretärs [[Miguel Cambrís]] zum Nationalen Koordinator und Wahlkampfleiter durchsetzen. Ziel Colóns war es, stärker als die Konservativen zu werden, um die neue Regierung anführen zu können. Erst danach sollte die schwierige Koalitionsfrage beantwortet werden. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Wahl im September 1982]] endete schließlich in einem Debakel für die Sozialisten, die erstmals seit 1958 unter die 30-Prozent-Marke abrutschten. Colón ging absolut geschwächt aus der Wahl hervor. War er zuvor als klarer Favorit für die Nachfolge Cavals gehandelt worden, der signalisiert hatte, den Parteivorsitz mittelfristig an Colón abzugeben, so musste er nun um sein politisches Überleben kämpfen und war als direkter Nachfolgekandidat Cavals unvermittelbar. Immerhin wurde er als Nachfolger [[Stefano Nacoma]]s zum neuen Sprecher der ASUL-Fraktion in der Kammer gewählt. In der Folge musste er allerdings gegen einen sukzessiven Machtgewinn der Rechten in der Partei kämpfen, die das Projekt des Linkskurses als gescheitert ansahen und das politische Comeback [[Donado Ricardes]]' vorbereiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sukzessiver Rückzug aus der Spitzenpolitik ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1984 musste Colón nach einer Herzoperation von Parteichef Caval dessen Amt als Parteichef vorübergehend übernehmen. Im Januar 1985 präsentierte der noch immer kranke Caval Colón und Ricardes neben [[Luis José López]] und [[Flávio Osório Jimenez]] als Kern eines politischen Quadrumvirats, das sich künftig die Parteiführung übernehmen sollte. In diesem Zuge bewarb er auf dem Noyarenser Parteitag der Sozialisten im Mai 1985 um das Amt des Generalsekretärs und um die Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|kommenden Parlamentswahlen]]. In der Abstimmung um die Spitzenkandidatur unterlag er jedoch seinem Kontrahenten [[Donado Ricardes]] und verzichtete daraufhin auf das Amt des Generalsekretärs. An seiner Stelle wurde der [[Semess|Semesker]] Bürgermeister [[Flávio Osório]] zum neuen Parteichef der ASUL gewählt, Colón blieb im Amt des Stellvertreters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlniederlage und der folgende Sieg [[Donado Ricardes]]' bei der Kammerwahl 1986 leitete einen kontinuierlichen Machtverlust Colóns in der Partei ein. Während die Partei unter Ricardes, der 1987 auch zum Parteichef der ASUL gewählt wurde, eine Koalitionen mit den Liberalen bildete, einen Kurs der Mitte steuerte und die liberalen Reformen der Regierung Moya im Wesentlichen fortsetzte, zog sich Colón nach und nach aus den entscheidenden Parteipositionen zurück. Dem [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] gehörte er nicht an und gab bereits kurz nach der Wahl auch die Fraktionsführung ab, nachdem er öffentlich Kritik an der Kabinettsliste und dem künftigen Kurs der Regierung Ricardes geäußert hatte. 1989 gab Colón sein Mandat in der Abgeordnetenkammer zurück und wurde erstmals ins Europäische Parlament gewählt. Die Führung der Parteilinken übergab er an [[Francisco Montero]] und gab auch den Posten als Vizegeneralsekretär zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde Colón schließlich als Nachfolger [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Präsidenten der parteinahen [[Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL) gewählt. Bei den Urwahlen für das Amt des Generalsekretärs der Partei unterstützte Colón 1992 öffentlich den jungen Linken [[Paulo Satyres]] gegen den Semesker Bürgermeister [[António Grande Illega]], der aber die Abstimmung für sich entscheiden konnte. Nachdem er 1994 aus dem Europaparlament ausgeschieden war, trat Colón im Jahr 1997 auch von der Spitze der FSL zurück und zog sich in sein Privathaus auf [[Cuentez]] zurück. Danach schrieb er im Wechsel mit dem konservativen [[Joán Perón]] regelmäßig eine politische Kolumne in der linksliberalen Wochenzeitung [[Il Tiempo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1974: Minister der Präsidentschaft im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1976: Minister für Wirtschaft und Industrie im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1972: Nationaler Koordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1977: Spitzenkandidat der [[ASUL]] bei den [[Region Semesce|Semesker]] [[Regionalwahlen 1977]]&lt;br /&gt;
* 1977-1980: Regionalsekretär der [[ASUL]] in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1982: Spitzenkandidat der [[ASUL]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Sprecher der sozialistischen Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1991: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1970-1989: Mitglied der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1977-1981: Regionalrat in der [[Region Semesce]]&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Rinaldo_Sugares&amp;diff=7426</id>
		<title>Rinaldo Sugares</title>
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		<updated>2012-01-02T23:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]]. Innerhalb seiner Partei gehörte Sugares zu den langjährigen Führungsfiguren des traditionalistischen Gewerkschaftsflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus. Aus dem Exekutivkomitee der Partei zog sich Sugares im Jahr 1977 zurück, seine Mitgliedschaft im weiteren Vorstand der Partei legte er 1982 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an, 1979-1982 als Präsident des Ausschusses für Industrie und seit 1982 als Mitglied des Ältestenrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Rinaldo Sugares</title>
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		<updated>2012-01-02T23:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus. Aus dem Exekutivkomitee der Partei zog sich Sugares im Jahr 1977 zurück, seine Mitgliedschaft im weiteren Vorstand der Partei legte er 1982 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an, 1979-1982 als Präsident des Ausschusses für Industrie und seit 1982 als Mitglied des Ältestenrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an, 1979-1982 als Präsident des Ausschusses für Industrie und seit 1982 als Mitglied des Ältestenrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an. Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an. Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker des PS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an. Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an. Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Rinaldo Sugares</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an. Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_Ferrera_Mat%C3%AAu&amp;diff=7418</id>
		<title>Joán Ferrera Matêu</title>
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		<updated>2012-01-02T22:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. sagradischer [[Arbeitsminister|Arbeits-]] (1962-1967) und [[Außenminister]] (1974-1977) sowie als EG-Kommissar für Handel und Industrie Mitglied der Europäischen Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt (1967-1973). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]], 1955-1960 der Parlamentarischen Versammlung der EGKS (seit 1957 des Europäischen Parlaments).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte der 67-jährige Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1967: [[Minister für Arbeit und Soziales]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]].&lt;br /&gt;
* 1967-1973: Europäischer Kommissar für Handel und Industrie in den Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Außenminister|Minister für Auswärtige Angelegenheiten]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1976-1977: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1950-1958: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1955-1960: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der EGKS/des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1963-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1948-1957: Parteisekretär des [[Partido Socialista]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
* 1957-1968: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Rinaldo_Sugares&amp;diff=7417</id>
		<title>Rinaldo Sugares</title>
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		<updated>2012-01-02T22:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915, †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kabinett Moya II</title>
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		<updated>2012-01-02T22:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Moya II''' war die zweite Regierung der konservativ-liberalen Koalition unter [[Santo Emilio Moya]] und folgte im November 1985 im Rahmen einer Regierungsumbildung dem [[Kabinett Moya I]]. Es blieb bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] im Amt. Nachfolgeregierung war die [[Kabinett Ricardes I|Regierung Ricardes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Moya II ([[PP-CSD]], [[UDS]]), November 1985 - Dezember 1986&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Santo Emilio Moya]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Simón Andrade]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Josep Zacherón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Perón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Santiago Montoya]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung: [[Paulo Rodrigo Mescú]], UDS&lt;br /&gt;
* Arbeit, Gesundheit und Soziale Sicherheit: [[Márcio Arçano]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[António Lamanto Marques]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Verkehr, Bauwesen und Infrastruktur: [[Santiago Lamenta]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Öffentliche Arbeiten, Post und Fernmeldewesen: [[Luca Bremante]], UDS&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Benito Maureote]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Bildung und Forschung: [[Vítor António Anghés]], UDS&lt;br /&gt;
* Familie: [[Francisca Calbán]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Regionale Angelegenheiten: [[Santiago Gómez]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Franca Nontez]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Daniel Rodrigo Costa]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Umwelt und Atomenergie (ab Juni 1986): [[Oscar Rolando Huerón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Moya II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Moya II]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2012-01-02T22:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Moya II''' war die zweite Regierung der konservativ-liberalen Koalition unter [[Santo Emilio Moya]] und folgte im November 1985 im Rahmen einer Regierungsumbildung dem [[Kabinett Moya I]]. Es blieb bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] im Amt. Nachfolgeregierung war die [[Kabinett Ricardes I|Regierung Ricardes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Moya II ([[PP-CSD]], [[UDS]]), November 1985 - Dezember 1986&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Santo Emilio Moya]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Simón Andrade]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Josep Zacherón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Perón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Santiago Montoya]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung: [[Paulo Rodrigo Mescú]], UDS&lt;br /&gt;
* Arbeit, Gesundheit und Soziale Sicherheit: [[Márcio Arçano]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[António Lamanto Marques]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Verkehr, Bauwesen und Infrastruktur: [[Santiago Lamenta]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Öffentliche Arbeiten, Post und Fernmeldewesen: [[Luca Bremante]], UDS&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Benito Maureote]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Bildung und Forschung: [[Vítor António Anghés]], UDS&lt;br /&gt;
* Familie: [[Francisca Calbán]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Regionale Angelegenheiten: [[Santiago Gómez]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Franca Nontez]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Daniel Rodrigo Costa]], PP-CSD&lt;br /&gt;
* Umwelt und Atomenergie (ab Juni 1986): [[Oscar Rolando Huerón]], PP-CSD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Moya II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Moya II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915, †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Kabinett Del Pérez III</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Del Pérez III''' war die letzte Regierung von [[Iacovo Del Pérez]]. Sie folgte nach dem Rücktritt der UDS-Minister aus dem [[Kabinett Del Pérez II]] im Januar 1967 und fungierte als Rumpfkabinett bis zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen 1967]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Santiago ([[ASUL]], [[PRD]]), Januar 1967 - Mai 1967&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Martín Solano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Francisco Montone]], ASUL&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Marcelo Bérgamo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Joán Caval]], ASUL&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[Pietro Cellar]], ASUL&lt;br /&gt;
* Regionen: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Arrigo Pineta]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Rinaldo Sugares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bauwesen, Post und Fernmeldewesen: [[Luciano Quélez]], PRD&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Miguel Tramantares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung, Kultur und Forschung: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Gesundheit und Familie: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Andrés Salas]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Del Pérez III]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Del Pérez III]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Kabinett Del Pérez II</title>
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		<updated>2012-01-02T22:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Del Pérez II''' war die zweite Regierung von [[Iacovo Del Pérez]]. Sie folgte nach einer Kabinettsumbildung im November 1966 auf das [[Kabinett Del Pérez I]] und wurde nach dem Rücktritt der UDS-Minister im Januar 1967 durch das [[Kabinett Del Pérez III|Rumpfkabinett Del Pérez III]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Santiago ([[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]), November 1966 - Januar 1967&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Carles Méndez]], UDS und [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Carles Méndez]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Martín Solano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Francisco Montone]], ASUL&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Marcelo Bérgamo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Miguel Micú]], UDS&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[Paulo Centavo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Regionen: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Arrigo Pineta]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Rinaldo Sugares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bauwesen: [[Simón Fernandes]], UDS&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Miguel Tramantares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung und Forschung: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Post und Fernmeldewesen: [[Carles Domínguez]], UDS&lt;br /&gt;
* Kultur und Familie: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Luciano Quélez]], PRD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Andrés Salas]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Del Pérez II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Kabinett Del Pérez I</title>
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		<updated>2012-01-02T22:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Del Pérez I''' war die erste Regierung von [[Iacovo Del Pérez]]. Sie folgte nach dem Tod [[António Santiago]]s im Juni 1964 und blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im November 1966 im Amt (siehe [[Kabinett Del Pérez II]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Del Pérez I ([[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]), Juni 1964 - November 1966&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Carles Méndez]], UDS und [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Carles Méndez]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Martín Solano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Lionel Vega]], UDS&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Marcelo Bérgamo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[Pietro Menezes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Arrigo Pineta]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Rinaldo Sugares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bauwesen: [[Paulo Centavo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Miguel Mernendes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung: [[António Morales]], UDS&lt;br /&gt;
* Forschung und Atomenergie: [[Romano Iacolo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Post und Fernmeldewesen: [[Alfonso Cubano]], UDS; ab 1965 [[Carles Domínguez]], UDS&lt;br /&gt;
* Kultur und Familie: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Luciano Quélez]], PRD&lt;br /&gt;
* Dekolonisation und Regionen: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Andrés Salas]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Del Pérez I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Del Pérez I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Kabinett Santiago</title>
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		<updated>2012-01-02T22:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Santiago''' war die erste Regierung einer sozialistisch-liberalen Mitte-Links-Koalition aus der sozialistischen [[ASUL]], der linksliberalen [[PRD]] und der liberalen [[UDS]]. Die Regierung unter der Führung des ASUL-Generalsekretärs [[António Santiago]] bezeichnete sich selbst als [[Bloco de Progreso]] und beendete bei ihrem Amtsantritt im Februar 1964 die bis dahin 15 Jahre andauernde Vorherrschaft der christdemokratisch-konservativen Rechten. Sie war zudem die erste Regierung seit Gründung der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]], der weder die konservative [[CSD]] noch ihre Vorgängerpartei [[PCC]] angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kabinett Costa|Vorgängerregierung]] der so genannten [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus konservativer [[CSD]] und sozialistischer [[ASUL]] hatte kein Jahr bestand. Ihr schneller Zusammenbruch führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1963]], aus denen erstmals die Sozialisten als stärkste Kraft hervorgingen, woraufhin deren Parteichef [[António Santiago]] den Auftrag zur Regierungsbildung erhielt. Nach schwierigen Verhandlungen mit den beiden liberalen Parteien PRD und UDS wurde er schließlich im Februar 1964 zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit mehr als fünfzehn Jahren ernannt. Seine Ministerpräsidentschaft hatte jedoch nur kurze Zeit bestand. Im Juni 1964 starb António Santiago an einem Herzinfarkt. Nachfolger wurde [[Iacovo Del Pérez]], der die Regierungskoalition fortsetzte (siehe [[Kabinett Del Pérez I]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Santiago ([[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]), Februar 1964 - Juni 1964&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[António Santiago]], ASUL (+), ab Juni 1964 [[Carles Méndez]], UDS (geschäftsführend)&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Carles Méndez]], UDS und [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* ohne Geschäftsbereich: [[Carles Méndez]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Martín Solano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Lionel Vega]], UDS&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Marcelo Bérgamo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Clemente Orrai]], parteilos&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Carles Domínguez-Arrás]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Rinaldo Sugares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bauwesen: [[Paulo Centavo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Miguel Mernendes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung: [[António Morales]], UDS&lt;br /&gt;
* Forschung und Atomenergie: [[Romano Iacolo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Post und Fernmeldewesen: [[Alfonso Cubano]], UDS&lt;br /&gt;
* Kultur und Familie: [[Lorentina Demiguel]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Luciano Quélez]], PRD&lt;br /&gt;
* Dekolonisation und Regionen: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Santiago]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Santiago]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Kabinett Del Pérez I</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Del Pérez I''' war die erste Regierung von [[Iacovo Del Pérez]]. Sie folgte nach dem Tod [[António Santiago]]s im Juni 1964 und blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im November 1966 im Amt (siehe [[Kabinett Del Pérez II]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Del Pérez I ([[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]), Juni 1964 - November 1966&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Carles Méndez]], UDS und [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Carles Méndez]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Martín Solano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Lionel Vega]], UDS&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Marcelo Bérgamo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[António Berral]], PRD&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[Pietro Menezes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Arrigo Pineta]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Miguel Mernendes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bauwesen: [[Paulo Centavo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Rinaldo Sugares]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung: [[António Morales]], UDS&lt;br /&gt;
* Forschung und Atomenergie: [[Romano Iacolo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Post und Fernmeldewesen: [[Alfonso Cubano]], UDS; ab 1965 [[Carles Domínguez]], UDS&lt;br /&gt;
* Kultur und Familie: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Luciano Quélez]], PRD&lt;br /&gt;
* Dekolonisation und Regionen: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Andrés Salas]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Del Pérez I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Del Pérez I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Joán Ferrera Matêu</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. sagradischer [[Arbeitsminister|Arbeits-]] (1962-1967) und [[Außenminister]] (1974-1977) sowie als EG-Kommissar für Handel und Industrie Mitglied der Europäischen Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt (1967-1973). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte der 67-jährige Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1967: [[Minister für Arbeit und Soziales]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]].&lt;br /&gt;
* 1967-1973: Europäischer Kommissar für Handel und Industrie in den Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Außenminister|Minister für Auswärtige Angelegenheiten]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1976-1977: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1950-1958: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1963-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1948-1957: Parteisekretär des [[Partido Socialista]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
* 1957-1968: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Parteifunktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte der 67-jährige Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1967: [[Minister für Arbeit und Soziales]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]].&lt;br /&gt;
* 1967-1973: Europäischer Kommissar für Handel und Industrie in den Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Außenminister|Minister für Auswärtige Angelegenheiten]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1976-1977: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1950-1958: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1963-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1948-1957: Parteisekretär des [[Partido Socialista]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
* 1957-1968: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte der 67-jährige Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1967: [[Minister für Arbeit und Soziales]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]].&lt;br /&gt;
* 1967-1973: Europäischer Kommissar für Handel und Industrie in den Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Außenminister|Minister für Auswärtige Angelegenheiten]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1976-1977: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1950-1958: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1963-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1948-1957: Parteisekretär des [[Partido Socialista]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
* 1957-1968: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kabinett Costa</title>
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		<updated>2012-01-02T21:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Kabinett der ersten [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Martín Ánibal '''Costa''' wurde nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] gebildet und kam im Dezember 1962 ins Amt. Ihr gehörten neun Minister der katholisch-konservativen [[CSD]], acht Minister der sozialistischen [[ASUL]] sowie ein Parteiloser an. Die Koalition zerbrach im Herbst 1963 und führte zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]]. Die Regierung blieb noch bis zur Bildung der Mitte-Links-[[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro VII ([[CSD]], [[ASUL]]), Dezember 1962 - Februar 1964&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Martín Ánibal Costa]], CSD &lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Luciano González]], CSD&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Márcio Ellévez Perón]], CSD &lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Carles Ángel Favale]], CSD &lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie [[Ricardo Moreno]], ASUL&lt;br /&gt;
* Ernährung: [[Carles Toquero]], CSD&lt;br /&gt;
* Arbeit und Soziales: [[Joán Matêu]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Mariana Demetris]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Aliureto Muller]], CSD&lt;br /&gt;
* Soziale und humanitäre Angelegenheiten: [[Roberto Andrés Costa]], CSD&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Santo Quixón]], CSD&lt;br /&gt;
* Bauwesen: [[Paulo Centavo]], ASUL&lt;br /&gt;
* Bildung: [[Francisco Montone]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung und Atomenergie: [[Stefano Nacoma]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien und territoriale Verwaltung: [[Nino Cabal]], ASUL&lt;br /&gt;
* Post und Fernmeldewesen: [[António Schiavello]], CSD&lt;br /&gt;
* Außenhandel: [[Fernando Todorel]], CSD&lt;br /&gt;
* Kultur und Familie: [[Marcelo Flores]], CSD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Gerardo Filipesca]], parteilos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Costa]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Joán Ferrera Matêu</title>
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		<updated>2012-01-02T21:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Arbeitsminister]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Joán Matêu</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Joán Ferrera Matêu]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Lorenzo Aguilera</title>
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		<updated>2012-01-02T21:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]], †2010) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie für anderthalb Jahre Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr trat Aguilera als Kandidat der Sozialisten bei der [[Präsidentschaftswahlen 1982|Präsidentschaftswahl]] an, verlor in der Stichwahl jedoch gegen den konservativen [[Alfonso Guivares]]. Bei der Wahl 1984 verzichtete Aguilera schließlich auf eine erneute Kandidatur. Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss, als Vertreter der sozialistischen Minderheit wurde er 1984 zum Vizepräsidenten und nach dem Sieg der ASUL bei den [[Senatswahlen 1985]] schließlich als Vertreter der Mehrheit zum Präsidenten des Senats gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des zunächst für diesen Posten vorgesehenen [[Luis José López]], der stattdessen die Führung der ASUL-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm, wurde Lorenzo Aguilera im Herbst 1986 überraschend als [[Innenminister]] in die sozialistisch-liberale [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] berufen. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den [[Senatswahlen 1991]] kehrte er als Stellvertretender Vorsitzender ins Präsidium des Senats zurück. Dieses Amt gab er 1995 an [[César María Capón]] weiter, 1997 zog er sich schließlich nach 18 Jahren in Folge aus dem Oberhaus des sagradischen Parlaments zurück. Auf einen Sitz auf Lebenszeit verzichtete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenzo Aguilera starb im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Lorenzo Aguilera</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie für anderthalb Jahre Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr trat Aguilera als Kandidat der Sozialisten bei der [[Präsidentschaftswahlen 1982|Präsidentschaftswahl]] an, verlor in der Stichwahl jedoch gegen den konservativen [[Alfonso Guivares]]. Bei der Wahl 1984 verzichtete Aguilera schließlich auf eine erneute Kandidatur. Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss, als Vertreter der sozialistischen Minderheit wurde er 1984 zum Vizepräsidenten und nach dem Sieg der ASUL bei den [[Senatswahlen 1985]] schließlich als Vertreter der Mehrheit zum Präsidenten des Senats gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des zunächst für diesen Posten vorgesehenen [[Luis José López]], der stattdessen die Führung der ASUL-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm, wurde Lorenzo Aguilera im Herbst 1986 überraschend als [[Innenminister]] in die sozialistisch-liberale [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] berufen. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den [[Senatswahlen 1991]] kehrte er als Stellvertretender Vorsitzender ins Präsidium des Senats zurück. Dieses Amt gab er 1995 an [[César María Capón]] weiter, 1997 zog er sich schließlich nach 18 Jahren in Folge aus dem Oberhaus des sagradischen Parlaments zurück. Auf einen Sitz auf Lebenszeit verzichtete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Leben und Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie zweimal Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986 und 1991-1995). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr trat Aguilera als Kandidat der Sozialisten bei der [[Präsidentschaftswahlen 1982|Präsidentschaftswahl]] an, verlor in der Stichwahl jedoch gegen den konservativen [[Alfonso Guivares]]. Bei der Wahl 1984 verzichtete Aguilera schließlich auf eine erneute Kandidatur. Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss, als Vertreter der sozialistischen Minderheit wurde er 1984 zum Vizepräsidenten und nach dem Sieg der ASUL bei den [[Senatswahlen 1985]] schließlich als Vertreter der Mehrheit zum Präsidenten des Senats gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des zunächst für diesen Posten vorgesehenen [[Luis José López]], der stattdessen die Führung der ASUL-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm, wurde Lorenzo Aguilera im Herbst 1986 überraschend als [[Innenminister]] in die sozialistisch-liberale [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] berufen. Aus diesem Amt schied er 1990. Nach den [[Senatswahlen 1991]] kehrte er als Präsident an die Spitze des Senats zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<updated>2012-01-02T21:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Leben und Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie zweimal Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986 und 1991-1995). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr trat Aguilera als Kandidat der Sozialisten bei der [[Präsidentschaftswahl 1982|Präsidentschaftswahl]] an, verlor in der Stichwahl jedoch gegen den konservativen [[Alfonso Guivares]]. Bei der Wahl 1984 verzichtete Aguilera schließlich auf eine erneute Kandidatur. Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss, als Vertreter der sozialistischen Minderheit wurde er 1984 zum Vizepräsidenten und nach dem Sieg der ASUL bei den [[Senatswahlen 1985]] schließlich als Vertreter der Mehrheit zum Präsidenten des Senats gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des zunächst für diesen Posten vorgesehenen [[Luis José López]], der stattdessen die Führung der ASUL-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm, wurde Lorenzo Aguilera im Herbst 1986 überraschend als [[Innenminister]] in die sozialistisch-liberale [[Kabinett Ricardes I|Koalitionsregierung]] unter [[Donado Ricardes]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<updated>2012-01-02T21:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Leben und Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie zweimal Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986 und 1991-1995). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss, als Vertreter der sozialistischen Minderheit wurde er 1984 zum Vizepräsidenten und nach dem Sieg der ASUL bei den [[Senatswahlen 1985]] schließlich als Vertreter der Mehrheit zum Präsidenten des Senats gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.54.250</name></author>
		
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		<title>Lorenzo Aguilera</title>
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		<updated>2012-01-02T21:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Leben und Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie zweimal Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986 und 1991-1995). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]]. Mit dem Bruch der Großen Koalition und dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung schied auch Aguilera 1982 nach sechs Jahren aus seinem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits 1979 in den [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senat]] gewählt worden war, übernahm Aguilera 1982 den Vorsitz im Rechtsausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2012-01-02T21:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.54.250: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Simón Aguilera''' (*1918 in [[Munir]]/[[Bordez]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war sechs Jahre lang sagradischer [[Justizminister]] (1976-1982) und vier Jahre lang [[Innenminister]] (1986-1990) sowie zweimal Präsident des sagradischen [[Senat]]s (1985-1986 und 1991-1995). Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] kandidierte er erfolglos um das Amt des sagradischen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
Der aus [[Bordez]] stammende Jurist Lorenzo Aguilera machte in der Wissenschaft Karriere und wurde zunächst in [[Artir]], später in [[Sollar]] und seit 1961 schließlich in [[Semess]] Universitätsprofessor für öffentliches Recht. Höhepunkt dieser universitären Karriere war 1968 die Wahl zum Rektor der renommierten [[Luis-Cavaller-Universität]], wo sich Aguilera im Gegensatz zu seinem Vorgänger um einen Dialog mit den revoltierenden Studierenden bemühte. Nachdem er 1972 auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, übte er von 1973 bis 1975 das Amt eines Geschäftsführers des eher linksgerichteten sagradischen Juristenbundes aus. Zudem gehörte er seit 1971 als Vertreter der Hochschulen einer nationalen Expertenkommission an, die im Namen der sozialistischen [[Kabinett Caval I|Regierung Caval]] Vorschläge für eine Reform des sagradischen Bildungssystem machen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren war der bekennende Sozialist Aguilera Mitglied in der Programmkommission der sozialdemokratischen [[ASUL]], zu deren Gründungsmitgliedern Aguilera 1957 gehört hatte. Seinen endgültigen Eintritt in die aktive Politik vollzog er jedoch erst im Mai 1976 mit seiner Berufung zum [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval III]], wo er [[Adriano Vitez]] ersetzte. Auch den Nachfolgeregierungen [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]] gehörte er als Minister der Justiz an, ebenso wie der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Santo De la Nada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Artir]] &lt;br /&gt;
* 1955-1961: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Sollar]]&lt;br /&gt;
* 1961-1976: Universitätsprofessor der Rechtswissenschaften an der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Rektor der [[Luis-Cavaller-Universität Semess]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Geschäftsführer des sagradischen Juristenbundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: [[Justizminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]], [[Kabinett Caval V|Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Präsident des Rechtsausschusses des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1984-1985: Vizepräsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Innenminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Präsident des [[Sagradischer Senat|Sagradischen Senats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1997: Mitglied des [[Senat]]s&lt;/div&gt;</summary>
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