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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=5982</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes Staatsoberhaupt von San Cristo war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Joahn VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=5981</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes Staatsoberhaupt von San Cristo ist seit Juni 2011 Fürst [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965), Sohn und Nachfolger Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johanns IX. Viktor]] (*1935-2011, regierend 1969-2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Joahn VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=5980</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<updated>2011-07-11T22:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Joahn VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<title>Sancristo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Schwester [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Joahn VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=5978</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Schwester [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipado de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft und Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt, die sich aus einem fünfköpfigen ''Regierenden Generalkonsulat'' zusammensetzt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Cosilio General, Conselj  Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre das ''Regierende Generalkonsulat'' (Côsulado General Governante, Consulait Xeneral Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch Cap de Gobern genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Cosilio d’Estado, Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Währung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Trennung der Kronen von Sagradien und Cuentez infolge der Erbteilung König [[David I.|Davids I.]] 1543 wurden auch die Besitztümer der Herren von San Cristo geteilt. [[Albert I. von San Cristo]] war als Herr von San Cristo dem [[König von Cuentez]], für die Herrschaft Guillard dagegen dem [[König von Sagradien]] lehnspflichtig. Diese Zwischenstellung erlaubte es den Herren von San Cristo in Wahrheit, de facto als unabhängige Fürsten aufzutreten. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl der cuentesische König [[Karl III. von Cuentez|Karl III.]] erst Philipps Neffen [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürsten von San Cristo'' anerkannte. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien, Cuentez und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cuentesisch-Sagradischer Krieg|Cuentesisch-Sagradischen Krieg]] bzw. im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] 1713-1721 wurde San Cristo cuentesisches Protektorat und zeitweise von Truppen des benachbarten Königreichs besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Schwester [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum bestätigt. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit Sagradien, das den Kleinstaat bis 1935 völlig umschloss, einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1850 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in Sagradien führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue Sagradische Republik drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem faschistischen [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich im verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T21:13:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus San Cristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo'', bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus San Cristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5974</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]], bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5973</id>
		<title>Haus Santori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5973"/>
		<updated>2011-07-11T19:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Erresa-Gerval]], bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5972</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später ''Santori-Gerval'', bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Fürst von Tesqué|Fürsten]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später ''Santori-Gerval'', bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5970</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:36:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten) der ''Könige von Cuentez'' und ''Contes von Tulis'' bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Könige von Cuentez'', ''Contes von Tulis'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miguelitische Nebenlinie der ''[[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Sagradische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1509 als Könige von Sagradien und bis 1515 als Herzöge von Servette&lt;br /&gt;
** Fürstlich-Tulinesische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Joán Prudente]], ältester Sohn David de Sántoris aus erster Ehe mit Lara de Nonthí, regierend 1509-1568 als Könige von Sagradien und bis 1610 als Könige von Cuentez&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Johannitische Linie Santori-Portugal (1502-1580), begründet durch [[Johann III. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal  &lt;br /&gt;
*** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5969</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:17:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: /* Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' (Jakobiten), bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal'' &lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie Sántori-Valier (Migueliten), bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie Sántori-Esqués, bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten), bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie Sántori-Allécapo, bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten), bis 1744&lt;br /&gt;
**** Linie Sántori-Sesín, bis 1779&lt;br /&gt;
***** Linie Sántori-Belverde, bis heute&lt;br /&gt;
**** Linie Sántori-Tesqué, bis 1669&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Sagradische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1509 als Könige von Sagradien und bis 1515 als Herzöge von Servette&lt;br /&gt;
** Fürstlich-Tulinesische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Joán Prudente]], ältester Sohn David de Sántoris aus erster Ehe mit Lara de Nonthí, regierend 1509-1568 als Könige von Sagradien und bis 1610 als Könige von Cuentez&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Johannitische Linie Santori-Portugal (1502-1580), begründet durch [[Johann III. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal  &lt;br /&gt;
*** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5968</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-11T19:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1575 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1757 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten [[Josephitenaufstand]]s 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen]], einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite [[Josephitenaufstand]] seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] und ihrem Mann [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische  Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'' &lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' und (seit 1487) ''[[König von Cuentez|von Cuentez]]'' (Jakobiten), bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien und Cuentez'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal'' &lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'' und ''Könige von Cuentez'' (bis 1578)&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie Sántori-Valier (Migueliten), bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie Sántori-Esqués, bis 1653&lt;br /&gt;
**** Ältere Cuentesische Linie (Karliten), bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie Sántori-Allécapo, bis 1687&lt;br /&gt;
***** Jüngere Cuentesische Linie (Manueliten), bis 1744&lt;br /&gt;
**** Linie Sántori-Sesín, bis 1779&lt;br /&gt;
***** Linie Sántori-Belverde, bis heute&lt;br /&gt;
**** Linie Sántori-Tesqué, bis 1669&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Sagradische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1509 als Könige von Sagradien und bis 1515 als Herzöge von Servette&lt;br /&gt;
** Fürstlich-Tulinesische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Joán Prudente]], ältester Sohn David de Sántoris aus erster Ehe mit Lara de Nonthí, regierend 1509-1568 als Könige von Sagradien und bis 1610 als Könige von Cuentez&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Johannitische Linie Santori-Portugal (1502-1580), begründet durch [[Johann III. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal  &lt;br /&gt;
*** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_II.&amp;diff=5967</id>
		<title>David II.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''' (*1745, †1754), genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante''), war von 1749 bis zu seinem Tod als Neunjähriger [[König von Sagradien]] und [[König von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzogin von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte. David war der letzte männliche Santori auf einem europäischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von König [[Johann III. Franz]] von Sagradien und Cuentez und dessen zweiter Gemahlin Maria Eleonore von Österreich geboren. Als David geboren wurde, war sein Vater bereits 45 Jahre alt und hatte seine früh gestorbene erste Frau [[Maria I.]] schon um zehn Jahre überlebt. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1723 durch Johann und Maria zusammengeführte sagradisch-cuentesischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien bedroht und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. Der junge Thronfolger erhielt bewusst den Namen des letzten großen Santori-Herrschers, der gleichzeitig über die Kronen von Sagradien und Cuentez geherrscht hatte. Dies war somit gleichzeitig Reminiszenz an die große Vergangenheit und Symbol für die erhoffte Zukunft des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Halbschwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter Maria Eleonore und seine Tante [[Cristina de Sántori]] wurde beim Tod seines Vaters zum Vormund bestimmt. Als Johann III. bereits im Folgejahr im Alter von 49 Jahren dahinschied, wurde der erst vierjährige Thronfolger als ''David II.'' zum König von Sagradien und zum König von Cuentez erhoben. Gemäß der Regentschaftsregelung wurde seine Tante Cristina zur Regentin des Landes bestimmt, musste die Herrschaft aber mit einem paritätisch von den Ständen von Cuentez und von Sagradien benannten Regentschaftsrat teilen, der de facto das Reich regierte. Cristina selbst gehörte diesem Gremium nicht an, jedoch ihr Mann [[Jâcque de Godolfín]], Herzog von Amoria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Die Regierung des Rates war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sesin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cristina dagegen versuchte, die Kontakte zum in der männlichen Linie bereits ausgestorbenen servettinischen Zweig der Familie zu beleben und setzte sich für eine Verbindung mit [[Louis-Gabriel de Vienne]], dem Ehemann der Santori-Großherzogin [[Maria I. von Servette]], ein. Auf diese Weise sollte die Hausmacht der Santori in Micolinien und Sagradien wieder gestärkt werden. Cristina erreichte schließlich, dass es zu Verhandlungen um eine Verlobung zwischen dem jungen König und einer Tochter Louis-Gabriels und Marias kam, die sich zwangsläufig gegen Micolinien gerichtet hätte und eine Annäherung an das mit dem [[Haus Vienne]] verbündete Frankreich bedeutet hätte. Dagegen unterstützte ein großer Teil des Adels das Bündnis mit Micolinien, das unter [[Johann III. Franz]] geschlossen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrise ===&lt;br /&gt;
König David, von eher schwächlicher körperlicher Konstitution, starb im Alter von nur neun Jahren am 6. November 1754 in [[Novil]], vermutlich an Tuberkulose. Mit seinem Tod starb zugleich das Haus Santori in direkter männlicher Linie aus. Die ungeregelte Nachfolge Davids führte mittelfristig zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]]. Zwar erklärten die Stände Davids Schwester Maria Franziska als [[Maria II.]] zur Königin. Da diese nicht mit einem Mitglied des Hauses Santori, sondern mit [[Anton II. Ramon|Antonio Raimundo di Piacone]] verheiratet war, erhob auch der Herzog von Sesin als Abkömmling Davids I. in direkter legitimer männlicher Linie alleinigen Anspruch auf das Erbe der Sántori, den er aber nicht durchsetzen konnte. Dennoch hatte dessen Propaganda gegen Königin Maria, die er als Bastard bezeichnete, Effekt auf die Stimmung im Land. Als Louis-Gabriel de Vienne sich auf diese Gerüchte bezog und als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie als Mann [[Maria I. von Servette|Marias von Servette]] den Thron in Sagradien beanspruchte, kam es zum Krieg um das Erbe der Sántori, der 1760 schließlich mit dem Sieg des Vienne-Fürsten und seiner Thronbesteigung als [[Gabriel VIII.]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<title>David II.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''' (*1745, †1754), genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante''), war von 1749 bis zu seinem Tod als Neunjähriger [[König von Sagradien]] und [[König von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzog von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte. David war der letzte männliche Santori auf einem europäischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von König [[Johann III. Franz]] von Sagradien und Cuentez und dessen zweiter Gemahlin Maria Eleonore von Österreich geboren. Als David geboren wurde, war sein Vater bereits 45 Jahre alt und hatte seine früh gestorbene erste Frau [[Maria I.]] schon um zehn Jahre überlebt. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1723 durch Johann und Maria zusammengeführte sagradisch-cuentesischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien bedroht und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. Der junge Thronfolger erhielt bewusst den Namen des letzten großen Santori-Herrschers, der gleichzeitig über die Kronen von Sagradien und Cuentez geherrscht hatte. Dies war somit gleichzeitig Reminiszenz an die große Vergangenheit und Symbol für die erhoffte Zukunft des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Halbschwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter Maria Eleonore und seine Tante [[Cristina de Sántori]] wurde beim Tod seines Vaters zum Vormund bestimmt. Als Johann III. bereits im Folgejahr im Alter von 49 Jahren dahinschied, wurde der erst vierjährige Thronfolger als ''David II.'' zum König von Sagradien und zum König von Cuentez erhoben. Gemäß der Regentschaftsregelung wurde seine Tante Cristina zur Regentin des Landes bestimmt, musste die Herrschaft aber mit einem paritätisch von den Ständen von Cuentez und von Sagradien benannten Regentschaftsrat teilen, der de facto das Reich regierte. Cristina selbst gehörte diesem Gremium nicht an, jedoch ihr Mann [[Jâcque de Godolfín]], Herzog von Amoria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Die Regierung des Rates war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sesin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cristina dagegen versuchte, die Kontakte zum in der männlichen Linie bereits ausgestorbenen servettinischen Zweig der Familie zu beleben und setzte sich für eine Verbindung mit [[Louis-Gabriel de Vienne]], dem Ehemann der Santori-Großherzogin [[Maria I. von Servette]], ein. Auf diese Weise sollte die Hausmacht der Santori in Micolinien und Sagradien wieder gestärkt werden. Cristina erreichte schließlich, dass es zu Verhandlungen um eine Verlobung zwischen dem jungen König und einer Tochter Louis-Gabriels und Marias kam, die sich zwangsläufig gegen Micolinien gerichtet hätte und eine Annäherung an das mit dem [[Haus Vienne]] verbündete Frankreich bedeutet hätte. Dagegen unterstützte ein großer Teil des Adels das Bündnis mit Micolinien, das unter [[Johann III. Franz]] geschlossen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrise ===&lt;br /&gt;
König David, von eher schwächlicher körperlicher Konstitution, starb im Alter von nur neun Jahren am 6. November 1754 in [[Novil]], vermutlich an Tuberkulose. Mit seinem Tod starb zugleich das Haus Santori in direkter männlicher Linie aus. Die ungeregelte Nachfolge Davids führte mittelfristig zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]]. Zwar erklärten die Stände Davids Schwester Maria Franziska als [[Maria II.]] zur Königin. Da diese nicht mit einem Mitglied des Hauses Santori, sondern mit [[Anton II. Ramon|Antonio Raimundo di Piacone]] verheiratet war, erhob auch der Herzog von Sesin als Abkömmling Davids I. in direkter legitimer männlicher Linie alleinigen Anspruch auf das Erbe der Sántori, den er aber nicht durchsetzen konnte. Dennoch hatte dessen Propaganda gegen Königin Maria, die er als Bastard bezeichnete, Effekt auf die Stimmung im Land. Als Louis-Gabriel de Vienne sich auf diese Gerüchte bezog und als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie als Mann [[Maria I. von Servette|Marias von Servette]] den Thron in Sagradien beanspruchte, kam es zum Krieg um das Erbe der Sántori, der 1760 schließlich mit dem Sieg des Vienne-Fürsten und seiner Thronbesteigung als [[Gabriel VIII.]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''', genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante'', *1745, †1754) war von 1749 bis zu seinem Tod als Neunjähriger [[König von Sagradien]] und [[König von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzog von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte. David war der letzte männliche Santori auf einem europäischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von König [[Johann III. Franz]] von Sagradien und Cuentez und dessen zweiter Gemahlin Maria Eleonore von Österreich geboren. Als David geboren wurde, war sein Vater bereits 45 Jahre alt und hatte seine früh gestorbene erste Frau [[Maria I.]] schon um zehn Jahre überlebt. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1723 durch Johann und Maria zusammengeführte sagradisch-cuentesischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien bedroht und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. Der junge Thronfolger erhielt bewusst den Namen des letzten großen Santori-Herrschers, der gleichzeitig über die Kronen von Sagradien und Cuentez geherrscht hatte. Dies war somit gleichzeitig Reminiszenz an die große Vergangenheit und Symbol für die erhoffte Zukunft des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Halbschwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter Maria Eleonore und seine Tante [[Cristina de Sántori]] wurde beim Tod seines Vaters zum Vormund bestimmt. Als Johann III. bereits im Folgejahr im Alter von 49 Jahren dahinschied, wurde der erst vierjährige Thronfolger als ''David II.'' zum König von Sagradien und zum König von Cuentez erhoben. Gemäß der Regentschaftsregelung wurde seine Tante Cristina zur Regentin des Landes bestimmt, musste die Herrschaft aber mit einem paritätisch von den Ständen von Cuentez und von Sagradien benannten Regentschaftsrat teilen, der de facto das Reich regierte. Cristina selbst gehörte diesem Gremium nicht an, jedoch ihr Mann [[Jâcque de Godolfín]], Herzog von Amoria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Die Regierung des Rates war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sesin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cristina dagegen versuchte, die Kontakte zum in der männlichen Linie bereits ausgestorbenen servettinischen Zweig der Familie zu beleben und setzte sich für eine Verbindung mit [[Louis-Gabriel de Vienne]], dem Ehemann der Santori-Großherzogin [[Maria I. von Servette]], ein. Auf diese Weise sollte die Hausmacht der Santori in Micolinien und Sagradien wieder gestärkt werden. Cristina erreichte schließlich, dass es zu Verhandlungen um eine Verlobung zwischen dem jungen König und einer Tochter Louis-Gabriels und Marias kam, die sich zwangsläufig gegen Micolinien gerichtet hätte und eine Annäherung an das mit dem [[Haus Vienne]] verbündete Frankreich bedeutet hätte. Dagegen unterstützte ein großer Teil des Adels das Bündnis mit Micolinien, das unter [[Johann III. Franz]] geschlossen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrise ===&lt;br /&gt;
König David, von eher schwächlicher körperlicher Konstitution, starb im Alter von nur neun Jahren am 6. November 1754 in [[Novil]], vermutlich an Tuberkulose. Mit seinem Tod starb zugleich das Haus Santori in direkter männlicher Linie aus. Die ungeregelte Nachfolge Davids führte mittelfristig zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]]. Zwar erklärten die Stände Davids Schwester Maria Franziska als [[Maria II.]] zur Königin. Da diese nicht mit einem Mitglied des Hauses Santori, sondern mit [[Anton II. Ramon|Antonio Raimundo di Piacone]] verheiratet war, erhob auch der Herzog von Sesin als Abkömmling Davids I. in direkter legitimer männlicher Linie alleinigen Anspruch auf das Erbe der Sántori, den er aber nicht durchsetzen konnte. Dennoch hatte dessen Propaganda gegen Königin Maria, die er als Bastard bezeichnete, Effekt auf die Stimmung im Land. Als Louis-Gabriel de Vienne sich auf diese Gerüchte bezog und als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie als Mann [[Maria I. von Servette|Marias von Servette]] den Thron in Sagradien beanspruchte, kam es zum Krieg um das Erbe der Sántori, der 1760 schließlich mit dem Sieg des Vienne-Fürsten und seiner Thronbesteigung als [[Gabriel VIII.]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''', genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante'', *1745, †1754) war von 1749 bis zu seinem Tod als Neunjähriger [[König von Sagradien]] und [[König von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzog von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte. David war der letzte männliche Santori auf einem europäischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von König [[Johann III. Franz]] von Sagradien und Cuentez und dessen zweiter Gemahlin Maria Eleonore von Österreich geboren. Als David geboren wurde, war sein Vater bereits 45 Jahre alt und hatte seine früh gestorbene erste Frau [[Maria I.]] schon um zehn Jahre überlebt. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1723 durch Johann und Maria zusammengeführte sagradisch-cuentesischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien bedroht und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. Der junge Thronfolger erhielt bewusst den Namen des letzten großen Santori-Herrschers, der gleichzeitig über die Kronen von Sagradien und Cuentez geherrscht hatte. Dies war somit gleichzeitig Reminiszenz an die große Vergangenheit und Symbol für die erhoffte Zukunft des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Halbschwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter Maria Eleonore und seine Tante [[Cristina de Sántori]] wurde beim Tod seines Vaters zum Vormund bestimmt. Als Johann III. bereits im Folgejahr im Alter von 49 Jahren dahinschied, wurde der erst vierjährige Thronfolger als ''David II.'' zum König von Sagradien und zum König von Cuentez erhoben. Gemäß der Regentschaftsregelung wurde seine Tante Cristina zur Regentin des Landes bestimmt, musste die Herrschaft aber mit einem paritätisch von den Ständen von Cuentez und von Sagradien benannten Regentschaftsrat teilen, der de facto das Reich regierte. Cristina selbst gehörte diesem Gremium nicht an, jedoch ihr Mann [[Jâcque de Godolfín]], Herzog von Amoria. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung des Rates war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sesin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cristina dagegen versuchte, die Kontakte zum in der männlichen Linie bereits ausgestorbenen servettinischen Zweig der Familie zu beleben und setzte sich für eine Verbindung mit [[Louis-Gabriel de Vienne]], dem Ehemann der Santori-Großherzogin [[Maria I. von Servette]], ein. Auf diese Weise sollte die Hausmacht der Santori in Micolinien und Sagradien wieder gestärkt werden. Cristina erreichte schließlich, dass es zu Verhandlungen um eine Verlobung zwischen dem jungen König und einer Tochter Louis-Gabriels und Marias kam, die sich zwangsläufig gegen Micolinien gerichtet hätte und eine Annäherung an das mit dem [[Haus Vienne]] verbündete Frankreich bedeutet hätte. Dagegen unterstützte ein großer Teil des Adels das Bündnis mit Micolinien, das unter [[Johann III. Franz]] geschlossen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König David, von eher schwächlicher körperlicher Konstitution, starb im Alter von nur neun Jahren am 6. November 1754 in [[Novil]], vermutlich an Tuberkulose. Mit seinem Tod starb zugleich das Haus Santori in direkter männlicher Linie aus. Die ungeregelte Nachfolge Davids führte mittelfristig zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]]. Zwar erklärten die Stände Davids Schwester Maria Franziska als [[Maria II.]] zur Königin. Da diese nicht mit einem Mitglied des Hauses Santori, sondern mit [[Anton II. Ramon|Antonio Raimundo di Piacone]] verheiratet war, erhob auch der Herzog von Sesin als Abkömmling Davids I. in direkter legitimer männlicher Linie alleinigen Anspruch auf das Erbe der Sántori, den er aber nicht durchsetzen konnte. Dennoch hatte dessen Propaganda gegen Königin Maria, die er als Bastard bezeichnete, Effekt auf die Stimmung im Land. Als Louis-Gabriel de Vienne sich auf diese Gerüchte bezog und als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie als Mann [[Maria I. von Servette|Marias von Servette]] den Thron in Sagradien beanspruchte, kam es zum Krieg um das Erbe der Sántori, der 1760 schließlich mit dem Sieg des Vienne-Fürsten und seiner Thronbesteigung als [[Gabriel VIII.]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.52.80</name></author>
		
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		<updated>2011-07-11T18:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.52.80: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''', genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante'', *1745, †1754) war von 1749 bis zu seinem Tod als Neunjähriger [[König von Sagradien]] und [[König von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzog von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von König [[Johann III. Franz]] von Sagradien und Cuentez und dessen zweiter Gemahlin Maria Eleonore von Österreich geboren. Als David geboren wurde, war sein Vater bereits 45 Jahre alt und hatte seine früh gestorbene erste Frau [[Maria I.]] schon um zehn Jahre überlebt. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1723 durch Johann und Maria zusammengeführte sagradisch-cuentesischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien bedroht und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Halbschwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter Maria Eleonore &lt;br /&gt;
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[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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