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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Tescano-Valon%C3%AAs&amp;diff=8589</id>
		<title>Cientro Tescano-Valonês</title>
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		<updated>2012-02-08T19:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Cristiano Democrático''' (kurz '''CCD''', deutsch ''Christlich-Demokratisches Zentrum'') ist eine im Dezember 2003 gegründete christdemokratische Zentrumspartei in [[Sagradien]]. Gründer und langjähriger Vorsitzender war der katholische Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]]. Das CCD gehörte 2006-2008 der Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] an, seither steht die Partei in Opposition zu dessen [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]] und bildet zusammen mit der sozialliberalen [[UDC]] das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des CCD liegen im christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel der katholisch-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC) sowie in der traditionell ihr nahestehenden katholischen Gewerkschaft [[CSLC]]. Nachdem die konservative PPC 1998 in die Opposition zur rot-grünen Regierung [[Julio De la Costa|De la Costa]] gegangen war, hatte es innerhalb der Partei Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteiflügeln gegeben, in dessen Verlauf der linke Arbeitnehmerflügel immer stärker an den Rand der öffentlichen Debatten gedrängt worden war. Da die Gewerkschaft CSLC dem von der Regierung De la Costa eingeführten &amp;quot;Nationalen Rat der Arbeit&amp;quot; positiv gegenüberstand, hatte sie sich in der PPC zunehmend isoliert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] kam es mit der Wahl [[Miguel Ánibal Luisanto]]s zum neuen Parteivorsitzenden im Herbst 2002 zu einem Umbruch in der Partei, der sich in einer Hinwendung zu einer dezidiert neoliberalen Wirtschaftspolitik äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des langjährigen Arbeitsminister [[Umberto Salas]] gegen Luisanto und dessen Rückzug aus der nationalen Politik waren die Christlich-Sozialen in der Partei auf einen Schlag heimatlos geworden. Hinzu kam der Vorwurf führender Parteilinker, die christlich-sozialen Kandidaten seien systematisch majorisiert worden und in der Partei unerwünscht. In der Folge zogen sich zahlreiche Mitglieder des christdemokratischen Flügels aus der Parteipolitik zurück und gingen in die parteiinterne Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung 2003 === &lt;br /&gt;
Die Veröffentlich eines wirtschaftspolitischen Thesenpapiers durch den Parteivorstand der Volkspartei im Frühjahr 2003, in der weitgehende Sozialeinschnitte gefordert wurden, führte schließlich dazu, dass das Tischtuch zwischen Luisanto und den Christlich-Sozialen endgültig zerschnitten war. Der Durchbruch des neoliberalen Kurses der PPC auf dem Parteikongress im Herbst 2003 veranlasste eine Gruppe um den christlichen Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]] schließlich, die Partei zu verlassen. Nachdem er sich bereits zuvor mehrmals negativ gegenüber Luisantos Führungsstil geäußert hatte, erklärte Valderrano seinen Austritt aus der Partei und kündigte wenig später die Gründung einer neuen christlich-sozialen Partei der Mitte an. Im Dezember 2003 gründete Valderrano mit Gleichgesinnten das [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD). Dem Aufruf folgten u.a. 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei. Binnen weniger Wochen traten im ganzen Land Regional- und Kommunalpolitiker des linken Volkspartei-Flügels dem CCD bei. In der Region [[Tescano-Valoní]] wechselte mit dem amtierenden Regionalpräsidenten [[Joaquín Barreno Solei]] eine Mehrheit der Regionalratsgruppe die Partei. Zahlreiche Mitglieder des CCD stammte aus der [[CSLC]], einige auch aus den katholischen Sozialverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender des neuen CCD wurde - zunächst kommissarisch - [[Francisco Valderrano]]. Der erste Parteitag im Februar 2004 wählte ihn sodann offiziell zum Vorsitzenden,  [[Carles Vídrio]] wurde zum Nationalen Koordinator ernannt und übernahm zudem die Führung der kleinen Gruppe von CCD-Abgeordneten in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung bei den Wahlen 2004 und 2005 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] trat das CCD erstmals eigenständig an und erreichte mit 3,1 Prozent der Stimmen den Einzug mit zwei Mandataren ins Europaparlament. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen]] drang das CCD in einigen Regionen empfindlich ins Wählerreservoir der Konservativen ein und erreichte vor allem in Oberskanten große Zustimmungswerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] zogen christdemokratische Abgeordnete in neun Regionalräte ein, in Oberskanten erreichte das CCD 22 Prozent der Stimmen und 23 Regionalratssitze. Für Aufsehen sorgte die Wahl in der [[Region Semesce]] im Herbst 2005, als das dortige CCD mit vier Sitzen in den Regionalrat einzog und in der Folge eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Konservativen unter Einschluss der Rechtspopulisten einging. Die Entscheidung sicherte dem CCD einen Posten in der Regionalregierung und beendete vorerst Spekulationen über eine Hinwendung des CCD zur politischen Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten kam es zu einer Annäherung des CCD an die Konservativen, die sich darum bemühten, vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] eine allgemeine Wechselstimmung zu erzielen und die bürgerlichen Oppositionsparteien zu einen. Angebote an das CCD, eine Wahlallianz zu bilden, lehnte Valderrano aber ab. Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichte das CCD schließlich 3,5 Prozent der Stimmen und zog mit 15 Abgeordneten ins sagradische Unterhaus ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto  ===&lt;br /&gt;
Trotz der Differenzen mit dem PPC und der Distanz gegenüber De la Pênias PSP trat das CCD nach der Wahl ins neue Mitte-Rechts-[[Kabinett Luisanto I]] ein und gehörte zu dessen Minderheitskoalition, welche die [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]] ablöste. Valderrano wurde im Kabinett [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeitsminister]], [[Joán Scavell]] [[Ministerium für Familie, Jugend und Sport|Minister für Familie, Jugend und Sport]] und [[Andrea Cantena]] [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Regierungsarbeit kam es immer wieder zu parteiinternen Spannungen zwischen dem liberalen und dem christlich-konservativen Parteiflügel. In Umfragen rutschte das CCD deutlich unter drei Prozent ab und übersprang die Marke fortan nicht mehr, zudem mehrte sich die parteiinterne Kritik an der Regierungsbeteiligung. Parteiintern bildeten sich immer deutlicher zwei Fraktionen heraus, die bereits zuvor in Widerstreit gestanden hatten: Die eher rechte Strömung, zu denen etwa die konservativen ''Renunionitas'' um [[Clemente Arzano]] gehörten, arbeiteten auf eine Mitte-Rechts-Politik hin und verfolgten teilweise auch das mittel- bis langfristige Ziel einer Wiedervereinigung mit der Volkspartei. Dagegen strebte die Gruppe der''Centristas'' die Etablierung des CCD als unabhängige Kraft im Zentrum der Parteienlandschaft an und verfolgte das Ziel einer Politik jenseits der Kategorien links und rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Zentristen um [[Armanda Colesán]] verließ die Partei im Sommer 2007 und schloss sich der neu gegründeten oppositionellen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) von Ex-Agrarminister [[Traiano Atániez]] an, doch blieben die Zentristen nur vorübergehend geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung 2008 und Zentrumsunion === &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den europafreundlichen Kräften der Koalition, zu denen auch das CCD zählte, und der sie im Parlament unterstützenden PSP um den EU-Reformvertrag führte im Frühjahr 2008 schließlich zum Ende der Koalition. Nachdem die PSP ihre Ablehnung des Lissabon-Vertrages erklärt hatte, drängte die CCD auf Neuwahlen, um ein stabiles Mandat für eine europafreundliche Politik zu erhalten. Als die Bündnispartner sich trotz der Europapolitik für eine grundsätzliche Fortführung der Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aussprachen, traten die CCD-Minister im März 2008 aus der Regierung aus, woraufhin Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Neuwahlen bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Austritt aus dem Kabinett Luisanto und der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen im Frühjahr 2008 kam es zu einer parteiinternen Auseinandersetzung um den künftigen Weg der Zentrumspartei, die bei Neuwahlen kaum Chancen auf einen Einzug in die Kammer aus eigener Kraft hatte. Das Angebot Miguel Ánibal Luisantos an das CCD, wieder zur Mutterpartei zurückzukehren, und die gleichzeitigen Verhandlungen der Parteiführung um Valderrano und Carles Vídrio um ein zentristisches Bündnis mit den oppositionellen Zentrumsdemokraten Traiano Atániez’ (UDC) führten schließlich zur Parteispaltung. Valderrano kündigte an, bei den vorgezogenen Kammerwahlen in einem gemeinsamen Zentrumsbündnis mit der UDC anzutreten. Dagegen wandt sich die konservative Gruppe um [[Clemente Arzano]], die sich als [[Reunión de la Convergência]] (RC) vom CCD abspaltete und in der Koalition Luisantos verblieb. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierten Arzano und die RC auf der offenen Liste des PPC und kehrten danach in die PPC zurück. Das neue Zentrumsbündnis aus CCD und UDC erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen und blieb nach den Wahlen in der Opposition zur [[Kabinett Luisanto III|neuen Minderheitsregierung Luisanto]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kammerwahlen und der Wahl Valderranos zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] kam es in der Partei zu einem Wechsel in der Parteispitze. Valderrano bleibt zwar weiterhin Parteipräsident, gab die Füherschaft der Partei aber an den neuen Parteisekretär Carles Vídrio ab. Die Spaltung der Partei und die Rückkehr der Konservativen in die Volkspartei änderte die Machtverhältnisse im CCD und stärkte vor allem die Progressiven in der Partei sowie jene Kräfte, die eine von der Linken und Rechten unabhängige Partei der Mitte bilden wollen und eine Politik des Ausgleichs anstreben. Damit rückte die Partei auch inhaltlich enger an die UDC von Traiano Atániez. Persönlichkeiten beider Parteien sprachen von einer dauerhaften Zusammenarbeit der Kräfte des Zentrums und beschrieben die Perspektive einer gemeinsamen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2008 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regional-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Europawahlen 2009|Europawahlen]] des Jahres 2009 wiederholten CCD und UDC die Zusammenarbeit und kooperierten weitestgehend. Dabei konzentrierte sich das UDC vor allem auf die traditionell liberalen Hochburgen im Süden Sagradiens, während die Christdemokraten erneut in Oberskanten erfolgreich waren und dort mit 29 Sitzen sogar zur stärksten Kraft aufstiegen. Durch die Kooperation mit den Zentrumsdemokraten konnte das CCD in neun von zwölf zu Regionen ins Parlament einziehen. In Oberskaten führen die Christdemokraten eine Koalition mit den Konservativen an, in [[Sur Pinia]] und [[Liez-Corar]] regieren sie als deren Junior-Partner. In der [[Region Semesce]] wurde die Zentrumsunion mit sechs Regionalratsabgeordneten zum Zünglein an der Waage zwischen den beiden politischen Blöcken. Da sie sich weder dazu bereit fanden, eine Koalition mit den Kommunisten, noch eine unter Einschluss der PSP zu unterstützen, führten sie eine Koalitionskrise bei und erzwangen Neuwahlen, die im Sommer 2010 jedoch zu einer Schwächung des Zentrums und zu einem Sieg der Linken führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Europawahlen entfielen auf die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen. Während sich die beiden Abgeordneten der UDC der liberalen ALDE-Fraktion anschlossen, blieben die Abgeordneten des CCD der Fraktion der Europäischen Volkspartei treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco Valderrano kandidierte als gemeinsamer Kandidat von CCD und UDC bei den Präsidentschaftswahlen 2009 und erhielt eine Zustimmung von 13 Prozent der Wähler. Damit landete auf Platz 3 und kam nicht in die Stichwahl. Dennoch wurde seine Kandidatur als großer Erfolg der Zentrumsparteien gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalverbände ==&lt;br /&gt;
Stimmenstärkster Regionalverband des CCD ist das ''Cientro Tescano-Valonês'' (CTV) in der Region [[Tescano-Valoní]], das im Januar 2004 aus dem Kern des dortigen Regionalverbands der [[Volkspartei]] unter Regionalpräsident [[Joaquín Barreno Soléi]] hervorging, der heute als einziges CCD-Mitglied an der Spitze einer Regionalregierung steht. Das von der CTV angeführte Bündnis [[Cientro Uníu|Cientro Uníu Tescano-Valonês]] (CUTV) stellt seit 2008 die größte Fraktion im teskanisch-valonischen Regionalrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine christdemokratische Regionalpartei [[Convergência Centrista d'Aziz]] (CCA) auf den [[Aziz|Inseln von Aziz]] assoziierte sich 2004 mit der CCD und bildet heute als CCD Aziz den Regionalverband der Partei in der Autonomen Region [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Das CCD ist wie die [[PPC]] Mitglied der Europäischen Volkspartei und der Christdemokratischen Internationale (CDI). Seine Mitglieder sind eng mit den katholischen Gewerkschaften ([[CSLC]]) verbunden. Seit 2004 besteht als parteinahe Jugendorganisation die [[Juventú Cristiana Democrática]] (JCD), die auf Hochschulebene v.a. mit der [[Federación de Estudiantes Cristianoes]] (FEC) zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
Führer der Partei war nach ihrer Gründung 2003 der Parteivorsitzende [[Francisco Valderrano]], [[Carles Vídrio]] kümmerte sich als Nationaler Koordinator um die organisatorische Arbeit des Parteiaufbaus. Nach der Kammerwahl 2008 übernahm er das neu geschaffene Amt des Nationalen Sekretärs, während Valderrano als Präsident nurmehr repräsentative Aufgaben übernahm und den Posten 2009 an [[Joaquín Barreno Solei]] abgab. &lt;br /&gt;
* Parteipräsident: [[Francisco Valderrano]] (2003-2009), [[Joaquín Barreno Solei]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Joaquín Barreno Solei]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Nationaler Sekretär: [[Carles Vídrio]] (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Nationaler Koordinator: [[Carles Vídrio]] (2004-2006), [[Armanda Colesán]] (2006), [[Clemente Arzano]] (2007-2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Carles Vídrio]] (2006-2008, seit 2008 neben [[UDC]]-Chef [[Traiano Atániez]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Tescano-Valon%C3%AAs&amp;diff=8588</id>
		<title>Cientro Tescano-Valonês</title>
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		<updated>2012-02-08T18:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Wahlen 2008 und Zentrumsunion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Cristiano Democrático''' (kurz '''CCD''', deutsch ''Christlich-Demokratisches Zentrum'') ist eine im Dezember 2003 gegründete christdemokratische Zentrumspartei in [[Sagradien]]. Gründer und langjähriger Vorsitzender war der katholische Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]]. Das CCD gehörte 2006-2008 der Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] an, seither steht die Partei in Opposition zu dessen [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]] und bildet zusammen mit der sozialliberalen [[UDC]] das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des CCD liegen im christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel der katholisch-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC) sowie in der traditionell ihr nahestehenden katholischen Gewerkschaft [[CSLC]]. Nachdem die konservative PPC 1998 in die Opposition zur rot-grünen Regierung [[Julio De la Costa|De la Costa]] gegangen war, hatte es innerhalb der Partei Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteiflügeln gegeben, in dessen Verlauf der linke Arbeitnehmerflügel immer stärker an den Rand der öffentlichen Debatten gedrängt worden war. Da die Gewerkschaft CSLC dem von der Regierung De la Costa eingeführten &amp;quot;Nationalen Rat der Arbeit&amp;quot; positiv gegenüberstand, hatte sie sich in der PPC zunehmend isoliert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] kam es mit der Wahl [[Miguel Ánibal Luisanto]]s zum neuen Parteivorsitzenden im Herbst 2002 zu einem Umbruch in der Partei, der sich in einer Hinwendung zu einer dezidiert neoliberalen Wirtschaftspolitik äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des langjährigen Arbeitsminister [[Umberto Salas]] gegen Luisanto und dessen Rückzug aus der nationalen Politik waren die Christlich-Sozialen in der Partei auf einen Schlag heimatlos geworden. Hinzu kam der Vorwurf führender Parteilinker, die christlich-sozialen Kandidaten seien systematisch majorisiert worden und in der Partei unerwünscht. In der Folge zogen sich zahlreiche Mitglieder des christdemokratischen Flügels aus der Parteipolitik zurück und gingen in die parteiinterne Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung 2003 === &lt;br /&gt;
Die Veröffentlich eines wirtschaftspolitischen Thesenpapiers durch den Parteivorstand der Volkspartei im Frühjahr 2003, in der weitgehende Sozialeinschnitte gefordert wurden, führte schließlich dazu, dass das Tischtuch zwischen Luisanto und den Christlich-Sozialen endgültig zerschnitten war. Der Durchbruch des neoliberalen Kurses der PPC auf dem Parteikongress im Herbst 2003 veranlasste eine Gruppe um den christlichen Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]] schließlich, die Partei zu verlassen. Nachdem er sich bereits zuvor mehrmals negativ gegenüber Luisantos Führungsstil geäußert hatte, erklärte Valderrano seinen Austritt aus der Partei und kündigte wenig später die Gründung einer neuen christlich-sozialen Partei der Mitte an. Im Dezember 2003 gründete Valderrano mit Gleichgesinnten das [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD). Dem Aufruf folgten u.a. 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei. Binnen weniger Wochen traten im ganzen Land Regional- und Kommunalpolitiker des linken Volkspartei-Flügels dem CCD bei. In der Region [[Tescano-Valoní]] wechselte mit dem amtierenden Regionalpräsidenten [[Joaquín Barreno Solei]] eine Mehrheit der Regionalratsgruppe die Partei. Zahlreiche Mitglieder des CCD stammte aus der [[CSLC]], einige auch aus den katholischen Sozialverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender des neuen CCD wurde - zunächst kommissarisch - [[Francisco Valderrano]]. Der erste Parteitag im Februar 2004 wählte ihn sodann offiziell zum Vorsitzenden,  [[Carles Vídrio]] wurde zum Nationalen Koordinator ernannt und übernahm zudem die Führung der kleinen Gruppe von CCD-Abgeordneten in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung bei den Wahlen 2004 und 2005 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] trat das CCD erstmals eigenständig an und erreichte mit 3,1 Prozent der Stimmen den Einzug mit zwei Mandataren ins Europaparlament. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen]] drang das CCD in einigen Regionen empfindlich ins Wählerreservoir der Konservativen ein und erreichte vor allem in Oberskanten große Zustimmungswerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] zogen christdemokratische Abgeordnete in neun Regionalräte ein, in Oberskanten erreichte das CCD 22 Prozent der Stimmen und 23 Regionalratssitze. Für Aufsehen sorgte die Wahl in der [[Region Semesce]] im Herbst 2005, als das dortige CCD mit vier Sitzen in den Regionalrat einzog und in der Folge eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Konservativen unter Einschluss der Rechtspopulisten einging. Die Entscheidung sicherte dem CCD einen Posten in der Regionalregierung und beendete vorerst Spekulationen über eine Hinwendung des CCD zur politischen Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten kam es zu einer Annäherung des CCD an die Konservativen, die sich darum bemühten, vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] eine allgemeine Wechselstimmung zu erzielen und die bürgerlichen Oppositionsparteien zu einen. Angebote an das CCD, eine Wahlallianz zu bilden, lehnte Valderrano aber ab. Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichte das CCD schließlich 3,5 Prozent der Stimmen und zog mit 15 Abgeordneten ins sagradische Unterhaus ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto  ===&lt;br /&gt;
Trotz der Differenzen mit dem PPC und der Distanz gegenüber De la Pênias PSP trat das CCD nach der Wahl ins neue Mitte-Rechts-[[Kabinett Luisanto I]] ein und gehörte zu dessen Minderheitskoalition, welche die [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]] ablöste. Valderrano wurde im Kabinett [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeitsminister]], [[Joán Scavell]] [[Ministerium für Familie, Jugend und Sport|Minister für Familie, Jugend und Sport]] und [[Andrea Cantena]] [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Regierungsarbeit kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Zentristen und Rechten. In Umfragen rutschte das CCD deutlich unter drei Prozent ab und übersprang die Marke fortan nicht mehr, zudem mehrte sich die parteiinterne Kritik an der Regierungsbeteiligung. Parteiintern bildeten sich immer deutlicher zwei Fraktionen heraus, die bereits zuvor in Widerstreit gestanden hatten: Die eher rechte Strömung, zu denen etwa die konservativen ''Renunionitas'' um [[Clemente Arzano]] gehörten, arbeiteten auf eine Mitte-Rechts-Politik hin und verfolgten teilweise auch das mittel- bis langfristige Ziel einer Wiedervereinigung mit der Volkspartei. Dagegen strebte die Gruppe der''Centristas'' die Etablierung des CCD als unabhängige Kraft im Zentrum der Parteienlandschaft an und verfolgte das Ziel einer Politik jenseits der Kategorien links und rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Zentristen um [[Armanda Colesán]] verließ die Partei im Sommer 2007 und schloss sich der neu gegründeten oppositionellen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) von Ex-Agrarminister [[Traiano Atániez]] an, doch blieben die Zentristen nur vorübergehend geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung 2008 und Zentrumsunion === &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den europafreundlichen Kräften der Koalition, zu denen auch das CCD zählte, und der sie im Parlament unterstützenden PSP um den EU-Reformvertrag führte im Frühjahr 2008 schließlich zum Ende der Koalition. Nachdem die PSP ihre Ablehnung des Lissabon-Vertrages erklärt hatte, drängte die CCD auf Neuwahlen, um ein stabiles Mandat für eine europafreundliche Politik zu erhalten. Als die Bündnispartner sich trotz der Europapolitik für eine grundsätzliche Fortführung der Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aussprachen, traten die CCD-Minister im März 2008 aus der Regierung aus, woraufhin Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Neuwahlen bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Austritt aus dem Kabinett Luisanto und der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen im Frühjahr 2008 kam es zu einer parteiinternen Auseinandersetzung um den künftigen Weg der Zentrumspartei, die bei Neuwahlen kaum Chancen auf einen Einzug in die Kammer aus eigener Kraft hatte. Das Angebot Miguel Ánibal Luisantos an das CCD, wieder zur Mutterpartei zurückzukehren, und die gleichzeitigen Verhandlungen der Parteiführung um Valderrano und Carles Vídrio um ein zentristisches Bündnis mit den oppositionellen Zentrumsdemokraten Traiano Atániez’ (UDC) führten schließlich zur Parteispaltung. Valderrano kündigte an, bei den vorgezogenen Kammerwahlen in einem gemeinsamen Zentrumsbündnis mit der UDC anzutreten. Dagegen wandt sich die konservative Gruppe um [[Clemente Arzano]], die sich als [[Reunión de la Convergência]] (RC) vom CCD abspaltete und in der Koalition Luisantos verblieb. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierten Arzano und die RC auf der offenen Liste des PPC und kehrten danach in die PPC zurück. Das neue Zentrumsbündnis aus CCD und UDC erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen und blieb nach den Wahlen in der Opposition zur [[Kabinett Luisanto III|neuen Minderheitsregierung Luisanto]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kammerwahlen und der Wahl Valderranos zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] kam es in der Partei zu einem Wechsel in der Parteispitze. Valderrano bleibt zwar weiterhin Parteipräsident, gab die Füherschaft der Partei aber an den neuen Parteisekretär Carles Vídrio ab. Die Spaltung der Partei und die Rückkehr der Konservativen in die Volkspartei änderte die Machtverhältnisse im CCD und stärkte vor allem die Progressiven in der Partei sowie jene Kräfte, die eine von der Linken und Rechten unabhängige Partei der Mitte bilden wollen und eine Politik des Ausgleichs anstreben. Damit rückte die Partei auch inhaltlich enger an die UDC von Traiano Atániez. Persönlichkeiten beider Parteien sprachen von einer dauerhaften Zusammenarbeit der Kräfte des Zentrums und beschrieben die Perspektive einer gemeinsamen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2008 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regional-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Europawahlen 2009|Europawahlen]] des Jahres 2009 wiederholten CCD und UDC die Zusammenarbeit und kooperierten weitestgehend. Dabei konzentrierte sich das UDC vor allem auf die traditionell liberalen Hochburgen im Süden Sagradiens, während die Christdemokraten erneut in Oberskanten erfolgreich waren und dort mit 29 Sitzen sogar zur stärksten Kraft aufstiegen. Durch die Kooperation mit den Zentrumsdemokraten konnte das CCD in neun von zwölf zu Regionen ins Parlament einziehen. In Oberskaten führen die Christdemokraten eine Koalition mit den Konservativen an, in [[Sur Pinia]] und [[Liez-Corar]] regieren sie als deren Junior-Partner. In der [[Region Semesce]] wurde die Zentrumsunion mit sechs Regionalratsabgeordneten zum Zünglein an der Waage zwischen den beiden politischen Blöcken. Da sie sich weder dazu bereit fanden, eine Koalition mit den Kommunisten, noch eine unter Einschluss der PSP zu unterstützen, führten sie eine Koalitionskrise bei und erzwangen Neuwahlen, die im Sommer 2010 jedoch zu einer Schwächung des Zentrums und zu einem Sieg der Linken führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Europawahlen entfielen auf die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen. Während sich die beiden Abgeordneten der UDC der liberalen ALDE-Fraktion anschlossen, blieben die Abgeordneten des CCD der Fraktion der Europäischen Volkspartei treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco Valderrano kandidierte als gemeinsamer Kandidat von CCD und UDC bei den Präsidentschaftswahlen 2009 und erhielt eine Zustimmung von 13 Prozent der Wähler. Damit landete auf Platz 3 und kam nicht in die Stichwahl. Dennoch wurde seine Kandidatur als großer Erfolg der Zentrumsparteien gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalverbände ==&lt;br /&gt;
Stimmenstärkster Regionalverband des CCD ist das ''Cientro Tescano-Valonês'' (CTV) in der Region [[Tescano-Valoní]], das im Januar 2004 aus dem Kern des dortigen Regionalverbands der [[Volkspartei]] unter Regionalpräsident [[Joaquín Barreno Soléi]] hervorging, der heute als einziges CCD-Mitglied an der Spitze einer Regionalregierung steht. Das von der CTV angeführte Bündnis [[Cientro Uníu|Cientro Uníu Tescano-Valonês]] (CUTV) stellt seit 2008 die größte Fraktion im teskanisch-valonischen Regionalrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine christdemokratische Regionalpartei [[Convergência Centrista d'Aziz]] (CCA) auf den [[Aziz|Inseln von Aziz]] assoziierte sich 2004 mit der CCD und bildet heute als CCD Aziz den Regionalverband der Partei in der Autonomen Region [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Das CCD ist wie die [[PPC]] Mitglied der Europäischen Volkspartei und der Christdemokratischen Internationale (CDI). Seine Mitglieder sind eng mit den katholischen Gewerkschaften ([[CSLC]]) verbunden. Seit 2004 besteht als parteinahe Jugendorganisation die [[Juventú Cristiana Democrática]] (JCD), die auf Hochschulebene v.a. mit der [[Federación de Estudiantes Cristianoes]] (FEC) zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
Führer der Partei war nach ihrer Gründung 2003 der Parteivorsitzende [[Francisco Valderrano]], [[Carles Vídrio]] kümmerte sich als Nationaler Koordinator um die organisatorische Arbeit des Parteiaufbaus. Nach der Kammerwahl 2008 übernahm er das neu geschaffene Amt des Nationalen Sekretärs, während Valderrano als Präsident nurmehr repräsentative Aufgaben übernahm und den Posten 2009 an [[Joaquín Barreno Solei]] abgab. &lt;br /&gt;
* Parteipräsident: [[Francisco Valderrano]] (2003-2009), [[Joaquín Barreno Solei]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Joaquín Barreno Solei]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Nationaler Sekretär: [[Carles Vídrio]] (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Nationaler Koordinator: [[Carles Vídrio]] (2004-2006), [[Armanda Colesán]] (2006), [[Clemente Arzano]] (2007-2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Carles Vídrio]] (2006-2008, seit 2008 neben [[UDC]]-Chef [[Traiano Atániez]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Tescano-Valon%C3%AAs&amp;diff=8587</id>
		<title>Cientro Tescano-Valonês</title>
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		<updated>2012-02-08T18:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Wahlen 2008 und Zentrumsunion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Cristiano Democrático''' (kurz '''CCD''', deutsch ''Christlich-Demokratisches Zentrum'') ist eine im Dezember 2003 gegründete christdemokratische Zentrumspartei in [[Sagradien]]. Gründer und langjähriger Vorsitzender war der katholische Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]]. Das CCD gehörte 2006-2008 der Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] an, seither steht die Partei in Opposition zu dessen [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]] und bildet zusammen mit der sozialliberalen [[UDC]] das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des CCD liegen im christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel der katholisch-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC) sowie in der traditionell ihr nahestehenden katholischen Gewerkschaft [[CSLC]]. Nachdem die konservative PPC 1998 in die Opposition zur rot-grünen Regierung [[Julio De la Costa|De la Costa]] gegangen war, hatte es innerhalb der Partei Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteiflügeln gegeben, in dessen Verlauf der linke Arbeitnehmerflügel immer stärker an den Rand der öffentlichen Debatten gedrängt worden war. Da die Gewerkschaft CSLC dem von der Regierung De la Costa eingeführten &amp;quot;Nationalen Rat der Arbeit&amp;quot; positiv gegenüberstand, hatte sie sich in der PPC zunehmend isoliert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] kam es mit der Wahl [[Miguel Ánibal Luisanto]]s zum neuen Parteivorsitzenden im Herbst 2002 zu einem Umbruch in der Partei, der sich in einer Hinwendung zu einer dezidiert neoliberalen Wirtschaftspolitik äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des langjährigen Arbeitsminister [[Umberto Salas]] gegen Luisanto und dessen Rückzug aus der nationalen Politik waren die Christlich-Sozialen in der Partei auf einen Schlag heimatlos geworden. Hinzu kam der Vorwurf führender Parteilinker, die christlich-sozialen Kandidaten seien systematisch majorisiert worden und in der Partei unerwünscht. In der Folge zogen sich zahlreiche Mitglieder des christdemokratischen Flügels aus der Parteipolitik zurück und gingen in die parteiinterne Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung 2003 === &lt;br /&gt;
Die Veröffentlich eines wirtschaftspolitischen Thesenpapiers durch den Parteivorstand der Volkspartei im Frühjahr 2003, in der weitgehende Sozialeinschnitte gefordert wurden, führte schließlich dazu, dass das Tischtuch zwischen Luisanto und den Christlich-Sozialen endgültig zerschnitten war. Der Durchbruch des neoliberalen Kurses der PPC auf dem Parteikongress im Herbst 2003 veranlasste eine Gruppe um den christlichen Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]] schließlich, die Partei zu verlassen. Nachdem er sich bereits zuvor mehrmals negativ gegenüber Luisantos Führungsstil geäußert hatte, erklärte Valderrano seinen Austritt aus der Partei und kündigte wenig später die Gründung einer neuen christlich-sozialen Partei der Mitte an. Im Dezember 2003 gründete Valderrano mit Gleichgesinnten das [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD). Dem Aufruf folgten u.a. 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei. Binnen weniger Wochen traten im ganzen Land Regional- und Kommunalpolitiker des linken Volkspartei-Flügels dem CCD bei. In der Region [[Tescano-Valoní]] wechselte mit dem amtierenden Regionalpräsidenten [[Joaquín Barreno Solei]] eine Mehrheit der Regionalratsgruppe die Partei. Zahlreiche Mitglieder des CCD stammte aus der [[CSLC]], einige auch aus den katholischen Sozialverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender des neuen CCD wurde - zunächst kommissarisch - [[Francisco Valderrano]]. Der erste Parteitag im Februar 2004 wählte ihn sodann offiziell zum Vorsitzenden,  [[Carles Vídrio]] wurde zum Nationalen Koordinator ernannt und übernahm zudem die Führung der kleinen Gruppe von CCD-Abgeordneten in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung bei den Wahlen 2004 und 2005 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] trat das CCD erstmals eigenständig an und erreichte mit 3,1 Prozent der Stimmen den Einzug mit zwei Mandataren ins Europaparlament. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen]] drang das CCD in einigen Regionen empfindlich ins Wählerreservoir der Konservativen ein und erreichte vor allem in Oberskanten große Zustimmungswerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] zogen christdemokratische Abgeordnete in neun Regionalräte ein, in Oberskanten erreichte das CCD 22 Prozent der Stimmen und 23 Regionalratssitze. Für Aufsehen sorgte die Wahl in der [[Region Semesce]] im Herbst 2005, als das dortige CCD mit vier Sitzen in den Regionalrat einzog und in der Folge eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Konservativen unter Einschluss der Rechtspopulisten einging. Die Entscheidung sicherte dem CCD einen Posten in der Regionalregierung und beendete vorerst Spekulationen über eine Hinwendung des CCD zur politischen Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten kam es zu einer Annäherung des CCD an die Konservativen, die sich darum bemühten, vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] eine allgemeine Wechselstimmung zu erzielen und die bürgerlichen Oppositionsparteien zu einen. Angebote an das CCD, eine Wahlallianz zu bilden, lehnte Valderrano aber ab. Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichte das CCD schließlich 3,5 Prozent der Stimmen und zog mit 15 Abgeordneten ins sagradische Unterhaus ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto  ===&lt;br /&gt;
Trotz der Differenzen mit dem PPC und der Distanz gegenüber De la Pênias PSP trat das CCD nach der Wahl ins neue Mitte-Rechts-[[Kabinett Luisanto I]] ein und gehörte zu dessen Minderheitskoalition, welche die [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]] ablöste. Valderrano wurde im Kabinett [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeitsminister]], [[Joán Scavell]] [[Ministerium für Familie, Jugend und Sport|Minister für Familie, Jugend und Sport]] und [[Andrea Cantena]] [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Regierungsarbeit kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Zentristen und Rechten. In Umfragen rutschte das CCD deutlich unter drei Prozent ab und übersprang die Marke fortan nicht mehr, zudem mehrte sich die parteiinterne Kritik an der Regierungsbeteiligung. Parteiintern bildeten sich immer deutlicher zwei Fraktionen heraus, die bereits zuvor in Widerstreit gestanden hatten: Die eher rechte Strömung, zu denen etwa die konservativen ''Renunionitas'' um [[Clemente Arzano]] gehörten, arbeiteten auf eine Mitte-Rechts-Politik hin und verfolgten teilweise auch das mittel- bis langfristige Ziel einer Wiedervereinigung mit der Volkspartei. Dagegen strebte die Gruppe der''Centristas'' die Etablierung des CCD als unabhängige Kraft im Zentrum der Parteienlandschaft an und verfolgte das Ziel einer Politik jenseits der Kategorien links und rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Zentristen um [[Armanda Colesán]] verließ die Partei im Sommer 2007 und schloss sich der neu gegründeten oppositionellen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) von Ex-Agrarminister [[Traiano Atániez]] an, doch blieben die Zentristen nur vorübergehend geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen 2008 und Zentrumsunion === &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den europafreundlichen Kräften der Koalition, zu denen auch das CCD zählte, und der sie im Parlament unterstützenden PSP um den EU-Reformvertrag führte im Frühjahr 2008 schließlich zum Ende der Koalition. Nachdem die PSP ihre Ablehnung des Lissabon-Vertrages erklärt hatte, drängte die CCD auf Neuwahlen, um ein stabiles Mandat für eine europafreundliche Politik zu erhalten. Als die Bündnispartner sich trotz der Europapolitik für eine grundsätzliche Fortführung der Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aussprachen, traten die CCD-Minister im März 2008 aus der Regierung aus, woraufhin Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Neuwahlen bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Austritt aus dem Kabinett Luisanto und der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen im Frühjahr 2008 kam es zu einer parteiinternen Auseinandersetzung um den künftigen Weg der Zentrumspartei, die bei Neuwahlen kaum Chancen auf einen Einzug in die Kammer aus eigener Kraft hatte. Das Angebot Miguel Ánibal Luisantos an das CCD, wieder zur Mutterpartei zurückzukehren, und die gleichzeitigen Verhandlungen der Parteiführung um Valderrano und Carles Vídrio um ein zentristisches Bündnis mit den oppositionellen Zentrumsdemokraten Traiano Atániez’ (UDC) führten schließlich zur Parteispaltung. Valderrano kündigte an, bei den vorgezogenen Kammerwahlen in einem gemeinsamen Zentrumsbündnis mit der UDC anzutreten. Dagegen wandt sich die konservative Gruppe um [[Clemente Arzano]], die sich als [[Reunión de la Convergência]] (RC) vom CCD abspaltete und in der Koalition Luisantos verblieb. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierten Arzano und die RCSD auf der offenen Liste des PPC und kehrten danach in die PPC zurück. Das neue Zentrumsbündnis aus CCD und UDC erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen und blieb nach den Wahlen in der Opposition zur [[Kabinett Luisanto III|neuen Minderheitsregierung Luisanto]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kammerwahlen und der Wahl Valderranos zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer kam es in der Partei zu einem Wechsel in der Parteispitze. Valderrano bleibt zwar weiterhin Parteipräsident, gab die Füherschaft der Partei aber an den neuen Parteisekretär Carles Vídrio ab. Die Spaltung der Partei und die Rückkehr der Konservativen in die Volkspartei änderte die Machtverhältnisse im CCD und stärkte vor allem die Progressiven in der Partei sowie jene Kräfte, die eine von der Linken und Rechten unabhängige Partei der Mitte bilden wollen und eine Politik des Ausgleichs anstreben. Damit rückte die Partei auch inhaltlich enger an die UDC von Traiano Atániez. Persönlichkeiten beider Parteien sprachen von einer dauerhaften Zusammenarbeit der Kräfte des Zentrums und beschrieben die Perspektive einer gemeinsamen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2008 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regional-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Europawahlen 2009|Europawahlen]] des Jahres 2009 wiederholten CCD und UDC die Zusammenarbeit und kooperierten weitestgehend. Dabei konzentrierte sich das UDC vor allem auf die traditionell liberalen Hochburgen im Süden Sagradiens, während die Christdemokraten erneut in Oberskanten erfolgreich waren und dort mit 29 Sitzen sogar zur stärksten Kraft aufstiegen. Durch die Kooperation mit den Zentrumsdemokraten konnte das CCD in neun von zwölf zu Regionen ins Parlament einziehen. In Oberskaten führen die Christdemokraten eine Koalition mit den Konservativen an, in [[Sur Pinia]] und [[Liez-Corar]] regieren sie als deren Junior-Partner. In der [[Region Semesce]] wurde die Zentrumsunion mit sechs Regionalratsabgeordneten zum Zünglein an der Waage zwischen den beiden politischen Blöcken. Da sie sich weder dazu bereit fanden, eine Koalition mit den Kommunisten, noch eine unter Einschluss der PSP zu unterstützen, führten sie eine Koalitionskrise bei und erzwangen Neuwahlen, die im Sommer 2010 jedoch zu einer Schwächung des Zentrums und zu einem Sieg der Linken führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Europawahlen entfielen auf die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen. Während sich die beiden Abgeordneten der UDC der liberalen ALDE-Fraktion anschlossen, blieben die Abgeordneten des CCD der Fraktion der Europäischen Volkspartei treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco Valderrano kandidierte als gemeinsamer Kandidat von CCD und UDC bei den Präsidentschaftswahlen 2009 und erhielt eine Zustimmung von 13 Prozent der Wähler. Damit landete auf Platz 3 und kam nicht in die Stichwahl. Dennoch wurde seine Kandidatur als großer Erfolg der Zentrumsparteien gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalverbände ==&lt;br /&gt;
Stimmenstärkster Regionalverband des CCD ist das ''Cientro Tescano-Valonês'' (CTV) in der Region [[Tescano-Valoní]], das im Januar 2004 aus dem Kern des dortigen Regionalverbands der [[Volkspartei]] unter Regionalpräsident [[Joaquín Barreno Soléi]] hervorging, der heute als einziges CCD-Mitglied an der Spitze einer Regionalregierung steht. Das von der CTV angeführte Bündnis [[Cientro Uníu|Cientro Uníu Tescano-Valonês]] (CUTV) stellt seit 2008 die größte Fraktion im teskanisch-valonischen Regionalrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine christdemokratische Regionalpartei [[Convergência Centrista d'Aziz]] (CCA) auf den [[Aziz|Inseln von Aziz]] assoziierte sich 2004 mit der CCD und bildet heute als CCD Aziz den Regionalverband der Partei in der Autonomen Region [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Das CCD ist wie die [[PPC]] Mitglied der Europäischen Volkspartei und der Christdemokratischen Internationale (CDI). Seine Mitglieder sind eng mit den katholischen Gewerkschaften ([[CSLC]]) verbunden. Seit 2004 besteht als parteinahe Jugendorganisation die [[Juventú Cristiana Democrática]] (JCD), die auf Hochschulebene v.a. mit der [[Federación de Estudiantes Cristianoes]] (FEC) zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
Führer der Partei war nach ihrer Gründung 2003 der Parteivorsitzende [[Francisco Valderrano]], [[Carles Vídrio]] kümmerte sich als Nationaler Koordinator um die organisatorische Arbeit des Parteiaufbaus. Nach der Kammerwahl 2008 übernahm er das neu geschaffene Amt des Nationalen Sekretärs, während Valderrano als Präsident nurmehr repräsentative Aufgaben übernahm und den Posten 2009 an [[Joaquín Barreno Solei]] abgab. &lt;br /&gt;
* Parteipräsident: [[Francisco Valderrano]] (2003-2009), [[Joaquín Barreno Solei]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Joaquín Barreno Solei]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Nationaler Sekretär: [[Carles Vídrio]] (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Nationaler Koordinator: [[Carles Vídrio]] (2004-2006), [[Armanda Colesán]] (2006), [[Clemente Arzano]] (2007-2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Carles Vídrio]] (2006-2008, seit 2008 neben [[UDC]]-Chef [[Traiano Atániez]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Tescano-Valon%C3%AAs&amp;diff=8586</id>
		<title>Cientro Tescano-Valonês</title>
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		<updated>2012-02-08T18:48:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Cristiano Democrático''' (kurz '''CCD''', deutsch ''Christlich-Demokratisches Zentrum'') ist eine im Dezember 2003 gegründete christdemokratische Zentrumspartei in [[Sagradien]]. Gründer und langjähriger Vorsitzender war der katholische Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]]. Das CCD gehörte 2006-2008 der Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] an, seither steht die Partei in Opposition zu dessen [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]] und bildet zusammen mit der sozialliberalen [[UDC]] das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des CCD liegen im christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel der katholisch-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC) sowie in der traditionell ihr nahestehenden katholischen Gewerkschaft [[CSLC]]. Nachdem die konservative PPC 1998 in die Opposition zur rot-grünen Regierung [[Julio De la Costa|De la Costa]] gegangen war, hatte es innerhalb der Partei Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteiflügeln gegeben, in dessen Verlauf der linke Arbeitnehmerflügel immer stärker an den Rand der öffentlichen Debatten gedrängt worden war. Da die Gewerkschaft CSLC dem von der Regierung De la Costa eingeführten &amp;quot;Nationalen Rat der Arbeit&amp;quot; positiv gegenüberstand, hatte sie sich in der PPC zunehmend isoliert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] kam es mit der Wahl [[Miguel Ánibal Luisanto]]s zum neuen Parteivorsitzenden im Herbst 2002 zu einem Umbruch in der Partei, der sich in einer Hinwendung zu einer dezidiert neoliberalen Wirtschaftspolitik äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des langjährigen Arbeitsminister [[Umberto Salas]] gegen Luisanto und dessen Rückzug aus der nationalen Politik waren die Christlich-Sozialen in der Partei auf einen Schlag heimatlos geworden. Hinzu kam der Vorwurf führender Parteilinker, die christlich-sozialen Kandidaten seien systematisch majorisiert worden und in der Partei unerwünscht. In der Folge zogen sich zahlreiche Mitglieder des christdemokratischen Flügels aus der Parteipolitik zurück und gingen in die parteiinterne Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung 2003 === &lt;br /&gt;
Die Veröffentlich eines wirtschaftspolitischen Thesenpapiers durch den Parteivorstand der Volkspartei im Frühjahr 2003, in der weitgehende Sozialeinschnitte gefordert wurden, führte schließlich dazu, dass das Tischtuch zwischen Luisanto und den Christlich-Sozialen endgültig zerschnitten war. Der Durchbruch des neoliberalen Kurses der PPC auf dem Parteikongress im Herbst 2003 veranlasste eine Gruppe um den christlichen Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]] schließlich, die Partei zu verlassen. Nachdem er sich bereits zuvor mehrmals negativ gegenüber Luisantos Führungsstil geäußert hatte, erklärte Valderrano seinen Austritt aus der Partei und kündigte wenig später die Gründung einer neuen christlich-sozialen Partei der Mitte an. Im Dezember 2003 gründete Valderrano mit Gleichgesinnten das [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD). Dem Aufruf folgten u.a. 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei. Binnen weniger Wochen traten im ganzen Land Regional- und Kommunalpolitiker des linken Volkspartei-Flügels dem CCD bei. In der Region [[Tescano-Valoní]] wechselte mit dem amtierenden Regionalpräsidenten [[Joaquín Barreno Solei]] eine Mehrheit der Regionalratsgruppe die Partei. Zahlreiche Mitglieder des CCD stammte aus der [[CSLC]], einige auch aus den katholischen Sozialverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender des neuen CCD wurde - zunächst kommissarisch - [[Francisco Valderrano]]. Der erste Parteitag im Februar 2004 wählte ihn sodann offiziell zum Vorsitzenden,  [[Carles Vídrio]] wurde zum Nationalen Koordinator ernannt und übernahm zudem die Führung der kleinen Gruppe von CCD-Abgeordneten in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung bei den Wahlen 2004 und 2005 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] trat das CCD erstmals eigenständig an und erreichte mit 3,1 Prozent der Stimmen den Einzug mit zwei Mandataren ins Europaparlament. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen]] drang das CCD in einigen Regionen empfindlich ins Wählerreservoir der Konservativen ein und erreichte vor allem in Oberskanten große Zustimmungswerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] zogen christdemokratische Abgeordnete in neun Regionalräte ein, in Oberskanten erreichte das CCD 22 Prozent der Stimmen und 23 Regionalratssitze. Für Aufsehen sorgte die Wahl in der [[Region Semesce]] im Herbst 2005, als das dortige CCD mit vier Sitzen in den Regionalrat einzog und in der Folge eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Konservativen unter Einschluss der Rechtspopulisten einging. Die Entscheidung sicherte dem CCD einen Posten in der Regionalregierung und beendete vorerst Spekulationen über eine Hinwendung des CCD zur politischen Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten kam es zu einer Annäherung des CCD an die Konservativen, die sich darum bemühten, vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] eine allgemeine Wechselstimmung zu erzielen und die bürgerlichen Oppositionsparteien zu einen. Angebote an das CCD, eine Wahlallianz zu bilden, lehnte Valderrano aber ab. Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichte das CCD schließlich 3,5 Prozent der Stimmen und zog mit 15 Abgeordneten ins sagradische Unterhaus ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto  ===&lt;br /&gt;
Trotz der Differenzen mit dem PPC und der Distanz gegenüber De la Pênias PSP trat das CCD nach der Wahl ins neue Mitte-Rechts-[[Kabinett Luisanto I]] ein und gehörte zu dessen Minderheitskoalition, welche die [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]] ablöste. Valderrano wurde im Kabinett [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeitsminister]], [[Joán Scavell]] [[Ministerium für Familie, Jugend und Sport|Minister für Familie, Jugend und Sport]] und [[Andrea Cantena]] [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Regierungsarbeit kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Zentristen und Rechten. In Umfragen rutschte das CCD deutlich unter drei Prozent ab und übersprang die Marke fortan nicht mehr, zudem mehrte sich die parteiinterne Kritik an der Regierungsbeteiligung. Parteiintern bildeten sich immer deutlicher zwei Fraktionen heraus, die bereits zuvor in Widerstreit gestanden hatten: Die eher rechte Strömung, zu denen etwa die konservativen ''Renunionitas'' um [[Clemente Arzano]] gehörten, arbeiteten auf eine Mitte-Rechts-Politik hin und verfolgten teilweise auch das mittel- bis langfristige Ziel einer Wiedervereinigung mit der Volkspartei. Dagegen strebte die Gruppe der''Centristas'' die Etablierung des CCD als unabhängige Kraft im Zentrum der Parteienlandschaft an und verfolgte das Ziel einer Politik jenseits der Kategorien links und rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Zentristen um [[Armanda Colesán]] verließ die Partei im Sommer 2007 und schloss sich der neu gegründeten oppositionellen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) von Ex-Agrarminister [[Traiano Atániez]] an, doch blieben die Zentristen nur vorübergehend geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen 2008 und Zentrumsunion === &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den europafreundlichen Kräften der Koalition, zu denen auch das CCD zählte, und der sie im Parlament unterstützenden PSP um den EU-Reformvertrag führte im Frühjahr 2008 schließlich zum Ende der Koalition. Nachdem die PSP ihre Ablehnung des Lissabon-Vertrages erklärt hatte, drängte die CCD auf Neuwahlen, um ein stabiles Mandat für eine europafreundliche Politik zu erhalten. Als die Bündnispartner sich trotz der Europapolitik für eine grundsätzliche Fortführung der Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aussprachen, traten die CCD-Minister im März 2008 aus der Regierung aus, woraufhin Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Neuwahlen bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Austritt aus dem Kabinett Luisanto und der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen im Frühjahr 2008 kam es zu einer parteiinternen Auseinandersetzung um den künftigen Weg der Zentrumspartei, die bei Neuwahlen kaum Chancen auf einen Einzug in die Kammer aus eigener Kraft hatte. Das Angebot Miguel Ánibal Luisantos an das CCD, wieder zur Mutterpartei zurückzukehren, und die gleichzeitigen Verhandlungen der Parteiführung um Valderrano und Carles Vídrio um ein zentristisches Bündnis mit den oppositionellen Zentrumsdemokraten Traiano Atániez’ (UDC) führten schließlich zur Parteispaltung. Valderrano kündigte an, bei den vorgezogenen Kammerwahlen in einem gemeinsamen Zentrumsbündnis mit der UDC anzutreten. Dagegen wandt sich die konservative Gruppe um [[Clemente Arzano]], die sich als [[Reunión de la Convergência Social Democrática]] (RCSD) vom CCD abspaltete und in der Koalition Luisantos verblieb. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierten Arzano und die RCSD auf der offenen Liste des PPC und kehrten danach in die PPC zurück. Das neue Zentrumsbündnis aus CCD und UDC erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen und blieb nach den Wahlen in der Opposition zur [[Kabinett Luisanto III|neuen Minderheitsregierung Luisanto]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kammerwahlen und der Wahl Valderranos zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer kam es in der Partei zu einem Wechsel in der Parteispitze. Valderrano bleibt zwar weiterhin Parteipräsident, gab die Füherschaft der Partei aber an den neuen Parteisekretär Carles Vídrio ab. Die Spaltung der Partei und die Rückkehr der Konservativen in die Volkspartei änderte die Machtverhältnisse im CCD und stärkte vor allem die Progressiven in der Partei sowie jene Kräfte, die eine von der Linken und Rechten unabhängige Partei der Mitte bilden wollen und eine Politik des Ausgleichs anstreben. Damit rückte die Partei auch inhaltlich enger an die UDC von Traiano Atániez. Persönlichkeiten beider Parteien sprachen von einer dauerhaften Zusammenarbeit der Kräfte des Zentrums und beschrieben die Perspektive einer gemeinsamen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2008 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regional-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Europawahlen 2009|Europawahlen]] des Jahres 2009 wiederholten CCD und UDC die Zusammenarbeit und kooperierten weitestgehend. Dabei konzentrierte sich das UDC vor allem auf die traditionell liberalen Hochburgen im Süden Sagradiens, während die Christdemokraten erneut in Oberskanten erfolgreich waren und dort mit 29 Sitzen sogar zur stärksten Kraft aufstiegen. Durch die Kooperation mit den Zentrumsdemokraten konnte das CCD in neun von zwölf zu Regionen ins Parlament einziehen. In Oberskaten führen die Christdemokraten eine Koalition mit den Konservativen an, in [[Sur Pinia]] und [[Liez-Corar]] regieren sie als deren Junior-Partner. In der [[Region Semesce]] wurde die Zentrumsunion mit sechs Regionalratsabgeordneten zum Zünglein an der Waage zwischen den beiden politischen Blöcken. Da sie sich weder dazu bereit fanden, eine Koalition mit den Kommunisten, noch eine unter Einschluss der PSP zu unterstützen, führten sie eine Koalitionskrise bei und erzwangen Neuwahlen, die im Sommer 2010 jedoch zu einer Schwächung des Zentrums und zu einem Sieg der Linken führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Europawahlen entfielen auf die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen. Während sich die beiden Abgeordneten der UDC der liberalen ALDE-Fraktion anschlossen, blieben die Abgeordneten des CCD der Fraktion der Europäischen Volkspartei treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco Valderrano kandidierte als gemeinsamer Kandidat von CCD und UDC bei den Präsidentschaftswahlen 2009 und erhielt eine Zustimmung von 13 Prozent der Wähler. Damit landete auf Platz 3 und kam nicht in die Stichwahl. Dennoch wurde seine Kandidatur als großer Erfolg der Zentrumsparteien gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalverbände ==&lt;br /&gt;
Stimmenstärkster Regionalverband des CCD ist das ''Cientro Tescano-Valonês'' (CTV) in der Region [[Tescano-Valoní]], das im Januar 2004 aus dem Kern des dortigen Regionalverbands der [[Volkspartei]] unter Regionalpräsident [[Joaquín Barreno Soléi]] hervorging, der heute als einziges CCD-Mitglied an der Spitze einer Regionalregierung steht. Das von der CTV angeführte Bündnis [[Cientro Uníu|Cientro Uníu Tescano-Valonês]] (CUTV) stellt seit 2008 die größte Fraktion im teskanisch-valonischen Regionalrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine christdemokratische Regionalpartei [[Convergência Centrista d'Aziz]] (CCA) auf den [[Aziz|Inseln von Aziz]] assoziierte sich 2004 mit der CCD und bildet heute als CCD Aziz den Regionalverband der Partei in der Autonomen Region [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Das CCD ist wie die [[PPC]] Mitglied der Europäischen Volkspartei und der Christdemokratischen Internationale (CDI). Seine Mitglieder sind eng mit den katholischen Gewerkschaften ([[CSLC]]) verbunden. Seit 2004 besteht als parteinahe Jugendorganisation die [[Juventú Cristiana Democrática]] (JCD), die auf Hochschulebene v.a. mit der [[Federación de Estudiantes Cristianoes]] (FEC) zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
Führer der Partei war nach ihrer Gründung 2003 der Parteivorsitzende [[Francisco Valderrano]], [[Carles Vídrio]] kümmerte sich als Nationaler Koordinator um die organisatorische Arbeit des Parteiaufbaus. Nach der Kammerwahl 2008 übernahm er das neu geschaffene Amt des Nationalen Sekretärs, während Valderrano als Präsident nurmehr repräsentative Aufgaben übernahm und den Posten 2009 an [[Joaquín Barreno Solei]] abgab. &lt;br /&gt;
* Parteipräsident: [[Francisco Valderrano]] (2003-2009), [[Joaquín Barreno Solei]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Joaquín Barreno Solei]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Nationaler Sekretär: [[Carles Vídrio]] (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Nationaler Koordinator: [[Carles Vídrio]] (2004-2006), [[Armanda Colesán]] (2006), [[Clemente Arzano]] (2007-2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Carles Vídrio]] (2006-2008, seit 2008 neben [[UDC]]-Chef [[Traiano Atániez]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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		<title>Cientro Tescano-Valonês</title>
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		<updated>2012-02-08T18:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Cristiano Democrático''' (kurz '''CCD''', deutsch ''Christlich-Demokratisches Zentrum'') ist eine im Dezember 2003 gegründete christdemokratische Zentrumspartei in [[Sagradien]]. Gründer und langjähriger Vorsitzender war der katholische Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]]. Das CCD gehörte 2006-2008 der Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] an, seither steht die Partei in Opposition zu dessen [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]] und bildet zusammen mit der sozialliberalen [[UDC]] das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des CCD liegen im christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel der katholisch-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC) sowie in der traditionell ihr nahestehenden katholischen Gewerkschaft [[CSLC]]. Nachdem die konservative PPC 1998 in die Opposition zur rot-grünen Regierung [[Julio De la Costa|De la Costa]] gegangen war, hatte es innerhalb der Partei Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteiflügeln gegeben, in dessen Verlauf der linke Arbeitnehmerflügel immer stärker an den Rand der öffentlichen Debatten gedrängt worden war. Da die Gewerkschaft CSLC dem von der Regierung De la Costa eingeführten &amp;quot;Nationalen Rat der Arbeit&amp;quot; positiv gegenüberstand, hatte sie sich in der PPC zunehmend isoliert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] kam es mit der Wahl [[Miguel Ánibal Luisanto]]s zum neuen Parteivorsitzenden im Herbst 2002 zu einem Umbruch in der Partei, der sich in einer Hinwendung zu einer dezidiert neoliberalen Wirtschaftspolitik äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des langjährigen Arbeitsminister [[Umberto Salas]] gegen Luisanto und dessen Rückzug aus der nationalen Politik waren die Christlich-Sozialen in der Partei auf einen Schlag heimatlos geworden. Hinzu kam der Vorwurf führender Parteilinker, die christlich-sozialen Kandidaten seien systematisch majorisiert worden und in der Partei unerwünscht. In der Folge zogen sich zahlreiche Mitglieder des christdemokratischen Flügels aus der Parteipolitik zurück und gingen in die parteiinterne Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung 2003 === &lt;br /&gt;
Die Veröffentlich eines wirtschaftspolitischen Thesenpapiers durch den Parteivorstand der Volkspartei im Frühjahr 2003, in der weitgehende Sozialeinschnitte gefordert wurden, führte schließlich dazu, dass das Tischtuch zwischen Luisanto und den Christlich-Sozialen endgültig zerschnitten war. Der Durchbruch des neoliberalen Kurses der PPC auf dem Parteikongress im Herbst 2003 veranlasste eine Gruppe um den christlichen Gewerkschafter [[Francisco Valderrano]] schließlich, die Partei zu verlassen. Nachdem er sich bereits zuvor mehrmals negativ gegenüber Luisantos Führungsstil geäußert hatte, erklärte Valderrano seinen Austritt aus der Partei und kündigte wenig später die Gründung einer neuen christlich-sozialen Partei der Mitte an. Im Dezember 2003 gründete Valderrano mit Gleichgesinnten das [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD). Dem Aufruf folgten u.a. 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei. Binnen weniger Wochen traten im ganzen Land Regional- und Kommunalpolitiker des linken Volkspartei-Flügels dem CCD bei. In der Region [[Tescano-Valoní]] wechselte mit dem amtierenden Regionalpräsidenten [[Joaquín Barreno Solei]] eine Mehrheit der Regionalratsgruppe die Partei. Zahlreiche Mitglieder des CCD stammte aus der [[CSLC]], einige auch aus den katholischen Sozialverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender des neuen CCD wurde - zunächst kommissarisch - [[Francisco Valderrano]]. Der erste Parteitag im Februar 2004 wählte ihn sodann offiziell zum Vorsitzenden,  [[Carles Vídrio]] wurde zum Nationalen Koordinator ernannt und übernahm zudem die Führung der kleinen Gruppe von CCD-Abgeordneten in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolidierung bei den Wahlen 2004 und 2005 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] trat das CCD erstmals eigenständig an und erreichte mit 3,1 Prozent der Stimmen den Einzug mit zwei Mandataren ins Europaparlament. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen]] drang das CCD in einigen Regionen empfindlich ins Wählerreservoir der Konservativen ein und erreichte vor allem in Oberskanten große Zustimmungswerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] zogen christdemokratische Abgeordnete in neun Regionalräte ein, in Oberskanten erreichte das CCD 22 Prozent der Stimmen und 23 Regionalratssitze. Für Aufsehen sorgte die Wahl in der [[Region Semesce]] im Herbst 2005, als das dortige CCD mit vier Sitzen in den Regionalrat einzog und in der Folge eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Konservativen unter Einschluss der Rechtspopulisten einging. Die Entscheidung sicherte dem CCD einen Posten in der Regionalregierung und beendete vorerst Spekulationen über eine Hinwendung des CCD zur politischen Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten kam es zu einer Annäherung des CCD an die Konservativen, die sich darum bemühten, vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] eine allgemeine Wechselstimmung zu erzielen und die bürgerlichen Oppositionsparteien zu einen. Angebote an das CCD, eine Wahlallianz zu bilden, lehnte Valderrano aber ab. Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichte das CCD schließlich 3,5 Prozent der Stimmen und zog mit 15 Abgeordneten ins sagradische Unterhaus ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der Mitte-Rechts-Koalition und der Regierung Luisanto  ===&lt;br /&gt;
Trotz der Differenzen mit dem PPC und der Distanz gegenüber De la Pênias PSP trat das CCD nach der Wahl ins neue Mitte-Rechts-[[Kabinett Luisanto I]] ein und gehörte zu dessen Minderheitskoalition, welche die [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]] ablöste. Valderrano wurde im Kabinett [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeitsminister]], [[Joán Scavell]] [[Ministerium für Familie, Jugend und Sport|Minister für Familie, Jugend und Sport]] und [[Andrea Cantena]] [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Regierungsarbeit kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Zentristen und Rechten. In Umfragen rutschte das CCD deutlich unter drei Prozent ab und übersprang die Marke fortan nicht mehr, zudem mehrte sich die parteiinterne Kritik an der Regierungsbeteiligung. Parteiintern bildeten sich immer deutlicher zwei Fraktionen heraus, die bereits zuvor in Widerstreit gestanden hatten: Die eher rechte Strömung, zu denen etwa die konservativen ''Renunionitas'' um [[Clemente Arzano]] gehörten, arbeiteten auf eine Mitte-Rechts-Politik hin und verfolgten teilweise auch das mittel- bis langfristige Ziel einer Wiedervereinigung mit der Volkspartei. Dagegen strebte die Gruppe der''Centristas'' die Etablierung des CCD als unabhängige Kraft im Zentrum der Parteienlandschaft an und verfolgte das Ziel einer Politik jenseits der Kategorien links und rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von Zentristen um [[Armanda Colesán]] verließ die Partei im Sommer 2007 und schloss sich der neu gegründeten oppositionellen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) von Ex-Agrarminister [[Traiano Atániez]] an, doch blieben die Zentristen nur vorübergehend geschwächt. Der Bruch der oberskantischen PPC/CCD-Regierung im Herbst 2007 und die Wahl [[Joaquín Barreno Solei]]s zum neuen Regionalpräsidenten im Januar 2008 mithilfe der Sozialisten wurde allgemein als Indiz für einen Linksschwenk der Partei und einen Machtgewinn der Zentristen angesehen und mehrte die Gerüchte um ein Ausscheiden des CCD aus der Koalition, zumal sich [[ASUL]]-Chef [[Santiago Diaz de Velozo]] offensiv um die Gunst der Zentrumsfraktionen bemühte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen 2008 und Zentrumsunion === &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den europafreundlichen Kräften der Koalition, zu denen auch das CCD zählte, und der sie im Parlament unterstützenden PSP um den EU-Reformvertrag führte im Frühjahr 2008 schließlich zum Ende der Koalition. Nachdem die PSP ihre Ablehnung des Lissabon-Vertrages erklärt hatte, drängte die CCD auf Neuwahlen, um ein stabiles Mandat für eine europafreundliche Politik zu erhalten. Als die Bündnispartner sich trotz der Europapolitik für eine grundsätzliche Fortführung der Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aussprachen, traten die CCD-Minister im März 2008 aus der Regierung aus, woraufhin Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Neuwahlen bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Austritt aus dem Kabinett Luisanto und der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen im Frühjahr 2008 kam es zu einer parteiinternen Auseinandersetzung um den künftigen Weg der Zentrumspartei, die bei Neuwahlen kaum Chancen auf einen Einzug in die Kammer aus eigener Kraft hatte. Das Angebot Miguel Ánibal Luisantos an das CCD, wieder zur Mutterpartei zurückzukehren, und die gleichzeitigen Verhandlungen der Parteiführung um Valderrano und Carles Vídrio um ein zentristisches Bündnis mit den oppositionellen Zentrumsdemokraten Traiano Atániez’ (UDC) führten schließlich zur Parteispaltung. Valderrano kündigte an, bei den vorgezogenen Kammerwahlen in einem gemeinsamen Zentrumsbündnis mit der UDC anzutreten. Dagegen wandt sich die konservative Gruppe um [[Clemente Arzano]], die sich als [[Reunión de la Convergência Social Democrática]] (RCSD) vom CCD abspaltete und in der Koalition Luisantos verblieb. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierten Arzano und die RCSD auf der offenen Liste des PPC und kehrten danach in die PPC zurück. Das neue Zentrumsbündnis aus CCD und UDC erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen und blieb nach den Wahlen in der Opposition zur [[Kabinett Luisanto III|neuen Minderheitsregierung Luisanto]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Kammerwahlen und der Wahl Valderranos zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer kam es in der Partei zu einem Wechsel in der Parteispitze. Valderrano bleibt zwar weiterhin Parteipräsident, gab die Füherschaft der Partei aber an den neuen Parteisekretär Carles Vídrio ab. Die Spaltung der Partei und die Rückkehr der Konservativen in die Volkspartei änderte die Machtverhältnisse im CCD und stärkte vor allem die Progressiven in der Partei sowie jene Kräfte, die eine von der Linken und Rechten unabhängige Partei der Mitte bilden wollen und eine Politik des Ausgleichs anstreben. Damit rückte die Partei auch inhaltlich enger an die UDC von Traiano Atániez. Persönlichkeiten beider Parteien sprachen von einer dauerhaften Zusammenarbeit der Kräfte des Zentrums und beschrieben die Perspektive einer gemeinsamen Zentrumspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 2008 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regional-]], [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Europawahlen 2009|Europawahlen]] des Jahres 2009 wiederholten CCD und UDC die Zusammenarbeit und kooperierten weitestgehend. Dabei konzentrierte sich das UDC vor allem auf die traditionell liberalen Hochburgen im Süden Sagradiens, während die Christdemokraten erneut in Oberskanten erfolgreich waren und dort mit 29 Sitzen sogar zur stärksten Kraft aufstiegen. Durch die Kooperation mit den Zentrumsdemokraten konnte das CCD in neun von zwölf zu Regionen ins Parlament einziehen. In Oberskaten führen die Christdemokraten eine Koalition mit den Konservativen an, in [[Sur Pinia]] und [[Liez-Corar]] regieren sie als deren Junior-Partner. In der [[Region Semesce]] wurde die Zentrumsunion mit sechs Regionalratsabgeordneten zum Zünglein an der Waage zwischen den beiden politischen Blöcken. Da sie sich weder dazu bereit fanden, eine Koalition mit den Kommunisten, noch eine unter Einschluss der PSP zu unterstützen, führten sie eine Koalitionskrise bei und erzwangen Neuwahlen, die im Sommer 2010 jedoch zu einer Schwächung des Zentrums und zu einem Sieg der Linken führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Europawahlen entfielen auf die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen. Während sich die beiden Abgeordneten der UDC der liberalen ALDE-Fraktion anschlossen, blieben die Abgeordneten des CCD der Fraktion der Europäischen Volkspartei treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco Valderrano kandidierte als gemeinsamer Kandidat von CCD und UDC bei den Präsidentschaftswahlen 2009 und erhielt eine Zustimmung von 13 Prozent der Wähler. Damit landete auf Platz 3 und kam nicht in die Stichwahl. Dennoch wurde seine Kandidatur als großer Erfolg der Zentrumsparteien gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalverbände ==&lt;br /&gt;
Stimmenstärkster Regionalverband des CCD ist das ''Cientro Tescano-Valonês'' (CTV) in der Region [[Tescano-Valoní]], das im Januar 2004 aus dem Kern des dortigen Regionalverbands der [[Volkspartei]] unter Regionalpräsident [[Joaquín Barreno Soléi]] hervorging, der heute als einziges CCD-Mitglied an der Spitze einer Regionalregierung steht. Das von der CTV angeführte Bündnis [[Cientro Uníu|Cientro Uníu Tescano-Valonês]] (CUTV) stellt seit 2008 die größte Fraktion im teskanisch-valonischen Regionalrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine christdemokratische Regionalpartei [[Convergência Centrista d'Aziz]] (CCA) auf den [[Aziz|Inseln von Aziz]] assoziierte sich 2004 mit der CCD und bildet heute als CCD Aziz den Regionalverband der Partei in der Autonomen Region [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Das CCD ist wie die [[PPC]] Mitglied der Europäischen Volkspartei und der Christdemokratischen Internationale (CDI). Seine Mitglieder sind eng mit den katholischen Gewerkschaften ([[CSLC]]) verbunden. Seit 2004 besteht als parteinahe Jugendorganisation die [[Juventú Cristiana Democrática]] (JCD), die auf Hochschulebene v.a. mit der [[Federación de Estudiantes Cristianoes]] (FEC) zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
Führer der Partei war nach ihrer Gründung 2003 der Parteivorsitzende [[Francisco Valderrano]], [[Carles Vídrio]] kümmerte sich als Nationaler Koordinator um die organisatorische Arbeit des Parteiaufbaus. Nach der Kammerwahl 2008 übernahm er das neu geschaffene Amt des Nationalen Sekretärs, während Valderrano als Präsident nurmehr repräsentative Aufgaben übernahm und den Posten 2009 an [[Joaquín Barreno Solei]] abgab. &lt;br /&gt;
* Parteipräsident: [[Francisco Valderrano]] (2003-2009), [[Joaquín Barreno Solei]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Joaquín Barreno Solei]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Nationaler Sekretär: [[Carles Vídrio]] (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Nationaler Koordinator: [[Carles Vídrio]] (2004-2006), [[Armanda Colesán]] (2006), [[Clemente Arzano]] (2007-2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Carles Vídrio]] (2006-2008, seit 2008 neben [[UDC]]-Chef [[Traiano Atániez]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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		<title>Cientro Uníu</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] zentristische Partei, die sich als humanistisch, demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definiert. Die UDC bildet gemeinsam mit dem chritdemokratischen [[CCD]] das zentristische Parteienbündnis [[Cientro Uníu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als &amp;quot;Reformminister&amp;quot; dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in [[Joanaz]] aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] vom christdemokratischen [[CCD]] weitere Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten und größten Teils aus dem liberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] stammten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Parteitag der UDC im Herbst 2007 wurde Traiano Atániez zum ersten Parteisekretär gewählt. Damián Lourençá wurde Stellvertreter, Armanda Colesán Koordinatorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2008 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem christdemokratischen CCD an und erreichte mit 4,9 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Damit konnte die UDC von der bereits vorhandenen Infrastruktur der wahlerfahreneren CCD-Partei profitieren. Atániez wurde neben CCD-Chef [[Francisco Valderrano]] Spitzenkandidat des Wahlbündnisses, das mit dem Ziel antrat, eine Regierung der Mitte ohne Einfluss der Rechtspopulisten zu bilden. Nach der Wahl ging die UDC zusammen mit dem CCD in die gemeinsame Opposition zur neuen Minderheitsregierung Luisanto. Atániez amtiert seither zusammen mit CCD-Sekretär Carles Vídrio als Sprecher der gemeinsamen Kammerfraktion der beiden Zentrumsparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen 2009 ==&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei stellte sich heraus, dass die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens stark ist, während die Christdemokraten ihre Hochburgen besonders in der Region [[Alto Scantia]] haben. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen. Bei den sagradischen [[Präsidentschaftswahlen 2009]] unterstützte die UDC den CCD-Kandidaten [[Francisco Valderrano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Die UDC sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanistischen Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die UDC trat im Frühjahr 2008 der europafreundlich-zentristischen EDP bei, den die französische UDF und die italienische Margherita-Partei ins Leben riefen. Die Europaabgeordneten der UDC gehören der ALDE-Fraktion an. Als Jugendverband besteht die Gruppe [[UDC Jovenes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
* Parteisekretär: [[Traiano Atániez]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Vizesekretär: [[Damián Lourençá]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Exekutivkoordinator: [[Alfredo Lopes de Mira]] (2007-2009), [[Martín Acosta]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Organisationskoordinatorin: [[Armanda Colesán]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Cientro Uníu</title>
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		<updated>2012-02-08T18:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Gründung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] zentristische Partei, die sich als demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definiert. Die UDC bildet gemeinsam mit dem chritdemokratischen [[CCD]] das zentristische Parteienbündnis [[Cientro Uníu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als &amp;quot;Reformminister&amp;quot; dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in [[Joanaz]] aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] vom christdemokratischen [[CCD]] weitere Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten und größten Teils aus dem liberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] stammten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Parteitag der UDC im Herbst 2007 wurde Traiano Atániez zum ersten Parteisekretär gewählt. Damián Lourençá wurde Stellvertreter, Armanda Colesán Koordinatorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2008 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem christdemokratischen CCD an und erreichte mit 4,9 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Damit konnte die UDC von der bereits vorhandenen Infrastruktur der wahlerfahreneren CCD-Partei profitieren. Atániez wurde neben CCD-Chef [[Francisco Valderrano]] Spitzenkandidat des Wahlbündnisses, das mit dem Ziel antrat, eine Regierung der Mitte ohne Einfluss der Rechtspopulisten zu bilden. Nach der Wahl ging die UDC zusammen mit dem CCD in die gemeinsame Opposition zur neuen Minderheitsregierung Luisanto. Atániez amtiert seither zusammen mit CCD-Sekretär Carles Vídrio als Sprecher der gemeinsamen Kammerfraktion der beiden Zentrumsparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen 2009 ==&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei stellte sich heraus, dass die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens stark ist, während die Christdemokraten ihre Hochburgen besonders in der Region [[Alto Scantia]] haben. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen. Bei den sagradischen [[Präsidentschaftswahlen 2009]] unterstützte die UDC den CCD-Kandidaten [[Francisco Valderrano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Die UDC sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanitären Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die UDC trat im Frühjahr 2008 der europafreundlich-zentristischen EDP bei, den die französische UDF und die italienische Margherita-Partei ins Leben riefen. Die Europaabgeordneten der UDC gehören der ALDE-Fraktion an. Als Jugendverband besteht die Gruppe [[UDC Jovenes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
* Parteisekretär: [[Traiano Atániez]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Vizesekretär: [[Damián Lourençá]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Exekutivkoordinator: [[Alfredo Lopes de Mira]] (2007-2009), [[Martín Acosta]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Organisationskoordinatorin: [[Armanda Colesán]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: /* Gründung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] zentristische Partei, die sich als demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definiert. Die UDC bildet gemeinsam mit dem chritdemokratischen [[CCD]] das zentristische Parteienbündnis [[Cientro Uníu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als &amp;quot;Reformminister&amp;quot; dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPC im April 2007 in Joanaz aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] vom christdemokratischen [[CCD]] weitere Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten und größten Teils aus dem liberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] stammten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Parteitag der UDC im Herbst 2007 wurde Traiano Atániez zum ersten Parteisekretär gewählt. Damián Lourençá wurde Stellvertreter, Armanda Colesán Koordinatorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2008 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem christdemokratischen CCD an und erreichte mit 4,9 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Damit konnte die UDC von der bereits vorhandenen Infrastruktur der wahlerfahreneren CCD-Partei profitieren. Atániez wurde neben CCD-Chef [[Francisco Valderrano]] Spitzenkandidat des Wahlbündnisses, das mit dem Ziel antrat, eine Regierung der Mitte ohne Einfluss der Rechtspopulisten zu bilden. Nach der Wahl ging die UDC zusammen mit dem CCD in die gemeinsame Opposition zur neuen Minderheitsregierung Luisanto. Atániez amtiert seither zusammen mit CCD-Sekretär Carles Vídrio als Sprecher der gemeinsamen Kammerfraktion der beiden Zentrumsparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen 2009 ==&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei stellte sich heraus, dass die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens stark ist, während die Christdemokraten ihre Hochburgen besonders in der Region [[Alto Scantia]] haben. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen. Bei den sagradischen [[Präsidentschaftswahlen 2009]] unterstützte die UDC den CCD-Kandidaten [[Francisco Valderrano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Die UDC sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanitären Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die UDC trat im Frühjahr 2008 der europafreundlich-zentristischen EDP bei, den die französische UDF und die italienische Margherita-Partei ins Leben riefen. Die Europaabgeordneten der UDC gehören der ALDE-Fraktion an. Als Jugendverband besteht die Gruppe [[UDC Jovenes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
* Parteisekretär: [[Traiano Atániez]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Vizesekretär: [[Damián Lourençá]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Exekutivkoordinator: [[Alfredo Lopes de Mira]] (2007-2009), [[Martín Acosta]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Organisationskoordinatorin: [[Armanda Colesán]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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		<title>Cientro Uníu</title>
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		<updated>2012-02-08T18:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión de Democráticōes del Cientro''' (kurz '''UDC''', deutsch: ''Union der Zentrumsdemokraten'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] zentristische Partei, die sich als demokratisch, sozialliberal und europafreundlich definiert. Die UDC bildet gemeinsam mit dem chritdemokratischen [[CCD]] das zentristische Parteienbündnis [[Cientro Uníu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Die UDC wurde 2007 vom früheren [[PPC|Volkspartei]]-Mitglied [[Traiano Atániez]] ins Leben gerufen, der zuvor als &amp;quot;Reformminister&amp;quot; dem [[Kabinett Luisanto I]] angehört hatte, beim Parteitag der PPCim April 2007 in Joanaz aber vergeblich versucht hatte, in seiner Partei die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen und europakritischen [[PSP]] durchzusetzen. Atániez sprach sich gegen die fremdenfeindliche, europakritische und wirtschaftsliberale Ausrichtung seiner Partei aus und verließ im Mai 2007 die Fraktion der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer. Ihm schlossen sich mit [[Ernesto Grací]] von der liberalen [[UDS]] sowie [[Armanda Colesán]] vom christdemokratischen [[CCD]] weitere Dissidenten des Regierungslagers an. Außerdem folgte ihm mit [[Damián Lourençá]] und anderen eine Gruppe von Vertretern des sozialliberalen Flügels der [[PPC]], die zuvor zu den Unterstützern von [[Denísio Álvarez]] gehört hatten und größten Teils aus dem liberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] stammten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Regionalparteien der [[Aziz|azizischen]] [[Europademokraten]] sowie der [[Demokraten für Cuentez]] schlossen sich der neuen Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Parteitag der UDC im Herbst 2007 wurde Traiano Atániez zum ersten Parteisekretär gewählt. Damián Lourençá wurde Stellvertreter, Armanda Colesán Koordinatorin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2008 ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] trat die UDC zusammen mit dem christdemokratischen CCD an und erreichte mit 4,9 Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament. Damit konnte die UDC von der bereits vorhandenen Infrastruktur der wahlerfahreneren CCD-Partei profitieren. Atániez wurde neben CCD-Chef [[Francisco Valderrano]] Spitzenkandidat des Wahlbündnisses, das mit dem Ziel antrat, eine Regierung der Mitte ohne Einfluss der Rechtspopulisten zu bilden. Nach der Wahl ging die UDC zusammen mit dem CCD in die gemeinsame Opposition zur neuen Minderheitsregierung Luisanto. Atániez amtiert seither zusammen mit CCD-Sekretär Carles Vídrio als Sprecher der gemeinsamen Kammerfraktion der beiden Zentrumsparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlen 2009 ==&lt;br /&gt;
Auch bei den [[Senatswahlen 2009]], den [[Regionalwahlen 2009]] sowie den [[Europawahlen 2009]] kam es zur Kooperation der UDC mit dem CCD. Dabei stellte sich heraus, dass die UDC besonders in den traditionell bürgerlich-liberal geprägten Regionen des Südwestens stark ist, während die Christdemokraten ihre Hochburgen besonders in der Region [[Alto Scantia]] haben. Das Zentrumsbündnis [[Cientro Uníu]] aus UDC und CCD zog bei den Regionalwahlen in 15 von 20 Regionen, die zwischen 2008 und 2010 stattfanden, in zwölf Regionalräte ein. Bei den Europawahlen vereinte die gemeinsame Liste ''Cientro Uníu per l'Europa'' 6,2 Prozent der Stimmen auf sich. Von den fünf Europaabgeordneten des Bündnisses stammen zwei von der UDC. Diese sitzen in der liberalen ALDE-Fraktion, während ihre christdemokratischen Kollegen in der EVP-Fraktion sitzen. Bei den sagradischen [[Präsidentschaftswahlen 2009]] unterstützte die UDC den CCD-Kandidaten [[Francisco Valderrano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Die UDC sieht sich als Vereinigung der liberalen, christlich-sozialen und sozialdemokratischen Kräfte des Zentrums an, die sich für ein geeintes Europa, gegen den populistischen Nationalismus und für eine Rückbesinnung auf die christlich-humanitären Werte des Abendlandes und der Aufklärung aussprechen. Damit bildet die UDC ein Konglomerat liberalkonservativer, reformistischer und europafreundlicher Christ- und Liberaldemokraten. Zudem zeigt sich die Partei von der sozialdemokratischen Philosophie des Dritten Weges inspiriert. Die UDC tritt für die Verwirklichung des EU-Verfassungsvertrags, jedoch gegen den EU-Beitritt der Türkei ein. Stattdessen solle die EU in ihrem Kern zusammenwachsen und den alten Nationalismus seiner Mitglieder überwinden. In ihrem Programm verweigert sich die UDC einer Einordnung in das Spektrum von Rechts und Links, definierte sich aber bis zum Zusammenbruch der Regierung Luisanto hauptsächlich durch ihre Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die UDC trat im Frühjahr 2008 der europafreundlich-zentristischen EDP bei, den die französische UDF und die italienische Margherita-Partei ins Leben riefen. Die Europaabgeordneten der UDC gehören der ALDE-Fraktion an. Als Jugendverband besteht die Gruppe [[UDC Jovenes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
* Parteisekretär: [[Traiano Atániez]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Vizesekretär: [[Damián Lourençá]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
* Exekutivkoordinator: [[Alfredo Lopes de Mira]] (2007-2009), [[Martín Acosta]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Organisationskoordinatorin: [[Armanda Colesán]] (seit 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.45.246</name></author>
		
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		<title>Radicales</title>
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		<updated>2012-02-08T18:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.45.246: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''D/S-Rad''') ist eine politische Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Partido Radical|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer war bis 2011 der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]], der die Partei mittlerweile jedoch wieder verlassen hat. Derzeit wird die Partei von einem gleichberechtigten Führungsduo bestehend aus dem Gründungsmitglied [[Catarina Eguelnoff]] und dem erst seit 2010 in der Partei vertretenen Geschäftsmann [[Marcelo Venizelos]] geführt. Unter dem Einfluss Venizelos' hat die Partei sich von ihrer ursprünglich sozialliberalen Ausrichtung weg und hin zu einem eher libertären und klassisch-liberalen Profil entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical-Democrático]] (PRD), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der d/s als NGO und als Partei ===&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novoes Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt nach einer improvisierten Kampagne bei den Wahlen 2,1 Prozent der Stimmen und verfehlte damit den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die D/S-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada jedoch über zehn Prozent der Stimmen auf sich vereinen, die D/S-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 18 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungen unter Javier Ibarra 2008-2011 ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europawahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernesto Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei auch den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge wurde bereits über ein Ende der jungen Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 war die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit und Austritt Javier Ibarras ===&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus. Gegen diesen Kurs bildete sich bald jedoch eine parteiinterne Gegengruppe unter Führung des erst seit 2010 als Mitglied geführten [[Marcelo Venizelos]] heraus, die einen Verlust der Unabhängigkeit der Partei befürchtete und eine Zusammenarbeit mit der äußeren Linken ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst eskalierte der Streit um eine geeignete Strategie für das Wahljahr 2012 in einem von Marcelo Venizelos angeregten Mitgliederentscheid über das Ziel Javier Ibarras, an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Parlamentswahl 2012]] als Teil eines Wahlbündnisses mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] teilzunehmen. Venizelos argumentierte, dies führe zwangsläufig in eine Linkskoalition mit den Kommunisten, was eine radikal-liberale Kraft, wie er die Partei versteht, nicht verantworten könne. Mit knapper Mehrheit setzte sich die Opposition um Venizelos schließlich durch, was im Dezember den Rücktritt Javier Ibarras vom Sekretärsamt zur Folge hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Catarina Eguelnoff]] wurde Venizelos Anfang 2012 zum neuen Sprecher der Partei gewählt. Beide gaben an, im Hinblick auf die Parlamentswahlen im Sommer einen unabhängigen Wahlauftritt anzustreben. Dabei solle die Partei in Äquidistanz zu beiden politischen Lagern als einzige &amp;quot;in allen Politikbereichen libertäre und radikal-liberale Kraft&amp;quot; auftreten. Javier Ibarra kritisierte die neue Linie als Rechtsschwenk und verkündete nach einer internen Abstimmungsniederlage Anfang Februar 2012, die Partei zusammen mit seiner [[Iniciativa Radical]] zu verlassen und die Partei auch nicht bei den anstehenden Parlamentswahlen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusatz ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf. Im Frühjahr 2012 kündigte die Partei an, bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] unter dem Namen ''Ils Radicales - Citadanoes per la Libertá'' anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl von [[Marcelo Venizelos]] zum Parteisprecher im Januar 2012 gab sich die Partei ein gewandeltes Profil. Venizelos warnte eindringlich davor, die aktuelle Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union als Krise des freien Wettbewerbs misszuverstehen und falsche Rezepte zur Lösung vorzuschlagen. Eine Einschränkung der Freiheit der Bürger und ein Ausbau des Staates in dem Moment, wo er sein Versagen eingestehen müsse, stellten keine Lösung, sondern Ursache des Problems dar. Die neue Linie kam in der Wahlplattform der Radikalen für die Parlamentswahl im Juni 2012 zum Ausdruck, in der die Partei das eigene Profil als &amp;quot;radikal-liberal&amp;quot; und &amp;quot;libertär&amp;quot; bezeichnet, u.a. eine &amp;quot;neue Wachstumspolitik&amp;quot; fordert und sich für ein neues Steuersystem nach Vorbild der &amp;quot;Flat-Tax&amp;quot; ausspricht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker des neuen Kurses, darunter auch Javier Ibarra, sehen dies als deutlichen Rechtsschwenk an, die behauptete Unabhängigkeit der Partei sei in Wirklichkeit eine Kopie fehlgeleiteter neoliberaler Rezepte der politischen Rechten, Venizelos' &amp;quot;Radikal-Liberalismus&amp;quot; nichts weiter als &amp;quot;inspirationsloser Populismus&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. Leitbild soll dabei ein &amp;quot;föderales Europa&amp;quot; sein. Auch in diesem Bereich sind jedoch unter dem Einfluss Marcelo Venizelos' neue, in Teilen durchaus EU-kritische Töne hinzugekommen. So betont die Partei nun ihre Ablehnung einer &amp;quot;europäischen Schulden-Union&amp;quot; und spricht sich u.a. gegen Eurobonds aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, später nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das [[Javier Ibarra]] gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Nach Ibarras Rücktritt erhielt die Partei Anfang 2012 erneut eine neue Führungsstruktur. Nach Vorbild der Grünen stehen seitdem mit [[Marcelo Venizelos]] und [[Catarina Eguelnoff]] ein Führungsduo an der Spitze der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher (bis 2012): [[Javier Ibarra]] (2008-2012), [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), [[David Fernando Riega]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (2009-2011)&lt;br /&gt;
* Co-Sprecher: [[Marcelo Venizelos]] und [[Catarina Eguelnoff]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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