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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13813</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T22:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Die liberale [[Aliança Republicana]] wurde schließlich im Wesentlichen im [[Movimiento Popular Democrático]] wiederbegründet, während die Parteien der Linken, namentlich [[PPR]], [[PS]] und die wieder zugelassene [[PCS]] bestehen blieben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Unionisten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Unión Republicana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Divisionen&amp;diff=13811</id>
		<title>Divisionen</title>
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		<updated>2013-04-03T22:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[División Negra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>V</title>
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		<updated>2013-04-03T22:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ils Verdes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=RAD&amp;diff=13809</id>
		<title>RAD</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ils Radicales]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Blanxardisten&amp;diff=13808</id>
		<title>Blanxardisten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Movimiento de la Fraternitá Popular]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13807</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13807"/>
		<updated>2013-04-03T22:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Struktur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T22:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Struktur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13805</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T21:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Struktur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und den 1990er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13804</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T21:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein Dreiblocksystem mit einer konfessionell-katholischen (anfangs noch monarchisch gesinnten) Rechten, einer bürgerlich-liberalen (republikanischen) Mitte und einer sozialistischen Linken. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
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| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
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| kollektive Führung&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13803</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich daher ein Dreiblocksystem mit einer konfessionell-katholischen (anfangs noch monarchisch gesinnten) Rechten, einer bürgerlich-liberalen (republikanischen) Mitte und einer sozialistischen Linken. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13802</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13802"/>
		<updated>2013-04-03T17:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
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| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
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| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13801</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13801"/>
		<updated>2013-04-03T17:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T17:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13799</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T14:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=13798</id>
		<title>Geschichte der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2013-04-03T14:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Sagradien im Zweiten Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Geschichte der Zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bloco de Sinistra und Große Koalition (1917-1925) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 wurden die ersten sagradischen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|Parlamentswahlen]] nach dem Modus der Verhältniswahl mit Listen durchgeführt. Den Sieg trugen dabei die Parteien der Linken davon. Die [[Partido Socialista|Sozialisten]], unter den Bedingungen der Mehrheitswahl meist aufgrund des Wahlkreiszuschnitts benachteiligt, wurden mit einem Stimmenanteil von über 30 Prozent erwartungsgemäßg stärkste Kraft. Die [[Partido Radical|Radikalen]] und [[PDRS|Radikalsozialisten]] kamen zusammen auf über 20 Prozent, sodass die Linksparteien des [[Bloco de Sinistra]] gemeinsam eine Mehrheit der Abgeordneten stellen konnten. Neuer Regierungschef wurde der Radikaldemokrat [[Francisco Calbane]]. Gegen die Beteiligung der Sozialisten an der Regierung spaltete sich jedoch der linke Flügel ab und bildete den oppositionellen [[Partido Socialista Independiente]], dem sich aber nur eine Minderheit von 21 Abgeordneten anschloss. Mit dem bisherigen Parteichef [[Carles Ferro Rodríguez]] trat der erste sozialistische Minister in ein Kabinett ein, ließ seine Parteimitgliedschaft aber ruhen, ehe 1919 auch offiziell Minister der PS in die Regierung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Regierung des [[Bloco de Sinistra]] war es, die laizistischen Reformen der ''sinistra laica'', unter [[Donado Salgado]] nur unvollständig durchgesetzt und inzwischen von mehreren Rechtsregierungen revidiert, endgültig zu einem Ende zu bringen und die strikte Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, um den Einfluss der als reaktionär betrachteten katholischen Kirche auf den sagradischen Staat zu brechen. Daneben pochten die Sozialisten auf weitgehende Sozialreformen, welche schließlich den modernen sagradischen Wohlfahrtsstaat begründen sollten. Die Linksblockregierung arbeitete außerordentlich erfolgreich und konnte in ihren vier Regierungsjahren mit dem Schulgesetz von 1918 und der Sozialgesetzgebung von 1919/20 ihre wichtigsten Reformvorhaben umsetzen. Auch der Rücktritt Calbanes 1920 bedeutete letztlich keinen Bruch der Koalition, da auch die [[Kabinett Simón López II|Nachfolgeregierung]] unter [[Carles Simón López]] von den Sozialisten unterstützt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erreichte die Regierung trotz heftiger parteiinterner Auseinandersetzungen in der Sozialistischen Partei, die sich infolge der russischen Oktoberrevolution 1917 und im Streit um das Verhältnis zur Komintern nochmals spaltete. Da es derartige Auseinandersetzungen aber auch innerhalb des PSI gab, wo sich die ''Terceristas'' durchsetzen konnten und den [[Partido Comunista Sagradês]] begründeten, kehrten die gemäßigten Unabhängigen 1919/22 wieder in die Mutterpartei zurück, die damit eine nachhaltige Schwächung verhindern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1921|Parlamentswahlen 1921]] wurde der PS erneut stärkste Partei, die nun im [[PRSD]] wiedervereinigten Radikalen und Radikalsozialisten erlitten aber schwere Verluste, sodass der Bloco de Sinistra seine Mehrheit im Parlament einbüßte. Erstmals traten auch die Kommunisten an und gewannen 30 Mandate in der Nationalversammlung. Relativer Sieger der Wahl war die rechtsliberale [[Aliança Republicana]], die sich von 56 auf 74 Mandate verbessern konnte und nun mit den Parteien des Linksblocks eine Regierung der Großen Koalition ([[Governo del Horizonte Largo]]) unter dem Radikalen [[António Diaz]] bildeten. Die neue von der gemäßigten Linken zur gemäßigten Rechten reichende Regierung ergänzte die laizistischen Reformen und trug damit erheblich zu deren Etablierung bei. Mit den Stimmen der neuen Koalition wurde schließlich der Radikaldemokrat [[Carles Simón López]] als Nachfolger [[Cristoval Sánchez]]' zum vierten Präsidenten der Republik gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung Diaz scheiterte zwar im Januar/Februar 1924, jedoch amtierten bis 1925 noch weitere Linksblock-Regierungen, die teilweise von den Liberalen toleriert wurden. Im Mai 1924 wurde mit [[António Sarabal]] schließlich der erste Sozialist Regierungschef, im Dezember desselben Jahres folgte ihm der ehemalige Staatspräsident [[Cristoval Sánchez]], der nun für wenige Moante auf den Stuhl des Regierungschefs zurückkehrte, ehe ihm sein Parteifreund [[Angel Colón]] mit seinem [[Kabinett Colón I|ersten Kabinett]] folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära der wechselnden Rechtskoalitionen (1925-1930) === &lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Linken und der laizistischen Parteien hatte in Kombination mit dem neuen Verhältniswahlsystem innerhalb der Rechten zu einem Umstrukturierungsprozess geführt. Anlässlich der Parlamentswahlen 1917 hatten sich verschiedene monarchistische und nationalkonservative Gruppen und Abgeordnete, die zuvor nicht parteipolitisch organisiert waren, zur Fraktion der [[Conservadores Sagradés]] (COSA) vereinigt. Daneben war aus ultrakonservativen Kreisen nach dem Vorbild der Action française die reaktionäre [[Liga de la Renovación Sagradêsa]] entstanden, die den rechten Rand des sagradischen Parteienspektrums abdeckte. Renovación und Cosa kämpften nun gemeinsam energisch gegen die kirchenfeindliche Politik der laizistischen Linken und linken Mitte. Hierin wurden sie von der insgesamt gemäßigteren [[Acción Popular]] von [[Francisco Tropexas]] unterstützt, die sich jedoch im Zuge der Auseinandersetzungen um die Laizismus-Reformen der Linken zunehmend radikalisierte und schließlich spaltete. Eine progressive Minderheit, die sich christlich-sozialen und christdemokratischen Ideen geöffnet hatte, bildete aus der [[Liga del Pôpolo Jovén]] und dem [[la Vertá|Vertá]]-Kreis heraus den zentristischen [[Partido Democrático Popular]], während die Parteimehrheit auf deutlichen Abstand zur Linken ging und schließlich 1924/25 unter Einbeziehung zahlreicher Conservadores die rechtskonservative [[Unión Popular]] begründete, die sich deutlich skeptischer gegenüber der parlamentarischen Republik zeigte und nicht nur im Kirchenkampf einen radikaleren Ton anschlug als zuvor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unión Popular]] konnte schließlich erfolgreich die Katholiken im Land mobilisieren und auf diese Weise die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|Parlamentswahl des Jahres 1925]] für sich entscheiden. Mit 107 Abgeordneten wurden die Katholiken zwar nur zweitstärkste Kraft, da eine neuerliche Zusammenarbeit zwischen Sozialisten und liberalen Republikanern aber scheiterte, gelangte die UP in eine Schlüsselstellung. Präsident López beließ jedoch die Minderheitsregierung Colón im Amt und weigerte sich, eine Rechtsregierung unter Beteiligung der Volksunion zu ernennen, womit er eine handfeste politische Krise auslöste. Nachdem sich López' eigene Partei jedoch mit der Aliança auf die Bildung einer Minderheitsregierung geeinigt hatte, die von den Rechten toleriert werden sollte, erklärte Präsident López seinen Rücktritt. Die Wahl seines Nachfolgers wurde zu einer der schwierigsten Wahlen der Zweiten Republik. Am Ende konnte sich überraschend der Kandidat der Volksunion [[Domênco Scalfín]] durchsetzen, der mit der Unterstützung der Rechtsparteien zum fünften Präsidenten der Republik gewählt wurde und u.a. gegen den Ex-Präsidenten [[Cristoval Sánchez]] vom [[Partido Radical]] siegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Präsident Scalfín wechselten sich nacheinander mehrere Mitte-Rechts-Regierungen im Amt ab. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Laponte I|Regierung Laponte]] im Herbst 1926 löste Scalfín die Kammern auf und schrieb [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1926|Neuwahlen]] aus, bei der die Volksunion erneut gewinnen konnte. In den kommenden Jahren dominierte eine heterogene rechte Mehrheit von [[UP|Katholiken]] und [[ARD|Rechtsliberalen]] die [[Nationalversammlung]], die zeitweise vom [[Partido Radical]] unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1930-1932) ===&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise nach dem Börsencrash 1929 stürzte Sagradien in eine schwere Krise. Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahr 1930 rapide an und die Wirtschaftsleistung nahm ab. Soziale Krisen überströmten das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1930|Parlamentswahlen im November 1930]] standen bereits im Zeichen der Krise und brachten einen deutlichen Rechtsruck. Die Parteien der Mitte, welche die Republik geprägt hatten, Liberale und Radikale, verzeichneten herbe Verluste, während nicht nur die katholisch-konservative [[Volksunion]] und die nationalistische [[PAN]] an Zustimmung gewannen, sondern auch die [[Frente Fascista|Faschisten]] von [[León Francês]], welche ihren Sitzanteil von 4 auf 25 erhöhen konnten. Damit konnte der „Bloco Nacional“ aus UP, PAN und Landbund zwar keine absolute, aber eine relative Mehrheit der Sitze gewinnen. Ministerpräsident [[Daniel La Ponte]] von der rechtsliberalen [[ARD]], der bereits im September seine Mehrheit im Parlament verloren hatte, reichte seinen Rücktritt ein, doch erst im Januar 1931 konnte eine neue Regierung gebildet werden. UP-Führer [[Gaitán Alemà Sobrantes]], bereits als Vizeministerpräsident der starke Mann im Kabinett La Ponte, wurde nun zum Ministepräsidenten ernannt. Alemà Sobrantes bildete ein [[Kabinett Alemà Sobrantes|Rechtskabinett]] des siegreichen [[Bloco Nacional|Nationalen Blocks]], dem erstmals auch die nationalistische PAN angehörte, während die Zentrumsparteien ihre Unterstützung angekündigt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung Alemà erreichte ihr Ziel, ein umfangreiches öffentliches Kürzungsprogramm zur Überwindung der Wirtschaftskrise nicht. Als die Liberalen ihre Unterstützung im Frühjahr 1932 aufgekündigt hatten, erbat Alemà Sobrantes bei Präsident [[Domênco Scalfín]] die Auflösung des Parlaments, der diesem Wunsch entsprach und [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932 (April)|Neuwahlen für den April 1932]] festsetzte. Bei den Wahlen standen sich die Parteien der Linken und erneut der Nationale Block gegenüber, der nun in einer Listengemeinschaft antrat, um stärker vom Wahlsystem zu profitieren. Wieder errang der Bloco Nacional eine relative Mehrheit, verfehlte aber klar die absolute Majorität im Parlament. Die unabhängig vom Bloco antretende faschistische Rechte verbesserte sich schlagartig auf 36 Sitze in der Kammer. Die gemeinsam angetretenen Zentrumsparteien verweigerten dem Block die Unterstützung, woraufhin Präsident Scalfín ein [[Kabinett Celano López]] technisches Kabinett aus Vertretern des Zentrums und einzelner „rechter Persönlichkeiten“ unter der Führung des parteilosen Bürokraten [[Martín Celano López]] ernannte. Alemà wurde im neuen Kabinett Innenminister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft Alemà Sobrantes (1932-1935) ===&lt;br /&gt;
Im August 1932 wurde ein neuer Präsident der Republik gewählt. Mit der Unterstützung seines Nationalen Blocks setzte sich Gaitán Alemà Sobrantes schließlich im fünften Wahlgang gegen seine linken Mitbewerber durch, nachdem Laponte als Bewerber des Zentrums zurückgezogen hatte, und wurde damit Nachfolger von Domênco Scalfín. Stärker als dieser sah Alemà seine Rolle in einer aktiven Amtsführung und dem Ziel, Regierungen seines Vertrauens zu ernennen. Die Macht der zersplitterten Nationalversammlung sollte zurückgedrängt werden. Als einen seiner ersten Schritte löste Alemà die Kammern auf und setzte damit die zweiten Wahlen innerhalb eines Jahres an, nachdem sein Nachfolger im Amt des UP-Chefs [[Domênco Santês]] vergeblich versucht hatte, als neuer Ministerpräsident einer Rechtsregierung eine neue Mehrheit hinter sich zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932 (Dezember)|Dezemberwahlen des Jahres 1932]] brachten schließlich eine deutliche Stärkung der Ränder. Die rechtsextremen Parteien erhielten 57, die Kommunisten 85 Mandate im Unterhaus. Alemàs Ziel einer absoluten Mehrheit für seine Volksunion und ihre Verbündeten scheiterte abermals. Der parteilose [[Pietro Manuel]] wurde mit der Regierungsbildung beauftragt, Ziel war wieder ein „Kabinett der Persönlichkeiten“, das unabhängig von Parteikämpfen regieren sollte. Für die ersten drei Monate des Jahres 1933 unterstützten auch die Zentrumsparteien und die Radikalen das [[Kabinett Manuel|Kabinett]], das aber bereits im März 1933 scheiterte. [[Domênco Santês]] wurde daraufhin wieder Premierminister einer [[Kabinett Santês I|Minderheitsregierung]] des Nationalen Blocks. Mit den Stimmen der rechten Mehrheit erhielt die Regierung Santês im April 1933 für ein halbes Jahr außerordentliche Gesetzgebungsbefugnisse zur Behebung der sozialen Krise.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die anhaltende soziale Notlage führte im ganzen Land zu einer Radikalisierung der politischen Situation. Angeheizt durch die sozialen Missstände florierten die rechten [[Aktionstruppen]], die ständig wuchsen und neue Anhänger der verarmten Mittelschichten anlockten. In Teilen des Landes standen sich seit den Dezemberwochen 1933 rechte und linke Schlägertruppen und paramilitärische Verbände gegenüber. Die kommunistischen [[Rote Garden|Roten Garden]] stellten sich den rechten Aktionstruppen entgegen und versuchten vielerorts, die Revolution auszulösen. Die Regierung Santês reagierte – von Alemà bestärkt – mit eiserner Hand gegen die Rotgardisten, während die Truppisten vielerorts freie Hand erhielten. Die Politik gegenüber der radikalen Rechten blieb daher ambivalent. Im Januar 1934 wurden zahlreiche - vermeintlich gemäßigte - Truppistenverbände offiziell zu Hilfstruppen des staatlichen Militärs ernannt, nachdem sie sich auf die Regierung verpflichtet hatten. Ein Misstrauensvotum der Opposition gegen die Regierung Santês vom Oktober 1934 blieb praktisch folgenlos, da Alemà lediglich eine Kabinettsumbildung vornahm, die gemäßigten Kräfte aus der Regierung entfernte, den Armeechef [[Oscar Romero Castro]] und den Führer des rechten Flügels der UP, [[Manuel Álamo]] zu Ministern ernannte und anstelle Santês’ den bisherigen Innenminister [[Joán César Negrín]] mit dem Premieramt betraute ([[Kabinett Negrín]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kabinettsumbildung war der Auftakt für den ereignisreichen Krisenherbst 1934. Am 30. Oktober 1934 wurde Präsident Gaitán Alemà Sobrantes von einem kommunistisch motivierten Attentäter angeschossen. Sofort verhängte die Regierung Negrín eine allgemeine Ausgangssperre, löste die Sitzung der Nationalversammlung auf und bezichtigte die [[PCS|Kommunistische Partei]] eines Umsturzversuchs. Im ganzen Land kam es daraufhin zu einer Eskalation und zu heftigen bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Linken und Rechten. Die aufgehetzte Menge stürmte die kommunistische Parteizentrale und tötete dabei einige Mitarbeiter der Parteiführung, nur wenige Stunden später, am Morgen des 1. November 1934 wurde der KP-Chef [[Lorenzo Sabal]] von Truppisten gefangengesetzt und ermordet. Noch in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1934 setzte Faschistenführer [[León Francês]] zum „[[Marsch auf Semess]]&amp;quot; an und versuchte durch einen [[Novemberputsch 1934|Putsch]], die Macht zu übernehmen. Francês’ Sturmtruppen nahmen binnen weniger Stunden den Platz vor dem Regierungspalais ein und forderten die Machtübergabe an Francês. Die Regierung Negrín, von den Ereignissen überrannt, zeigte sich abwartend, ehe sich Präsident Alemà zu hartem Durchgreifen entschloss und das Militär gegen die faschistischen Putschisten einsetzte. Er verhängte den Ausnahmezustand und übertrug die Exekutivgewalt an General [[Alfonso Cabarel]]. Nach wenigen Stunden bereits Militärtruppen unter General Cabarel den Platz vor dem Regierungspalast und schlugen den faschistischen Putschversuch nieder. In der Folgewoche wurden die Aktionstruppen sowie der [[Frente Fraternal]] [[León Francês]]' verboten. Der Ausnahmezustand wurde am 1. Dezember beendet und ein neues [[Kabinett Dini I|ziviles Kabinett]] unter Führung des parteilosen [[Banca de Sagradia|Nationalbank]]präsidenten [[Sergio Rafael Dini]] ernannt. Dini sollte ein unabhängiges [[Kabinett Dini|Präsidialkabinett]] leiten, dem Cabarel als Armeeminister mit besonderen Befugnissen angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage blieb aber angespannt, zumal der [[Golischer Aufstand 1935|in Golen wütende separatistische Aufstand]] gegen das rechte [[Ulisse-Regime]] auf den golischen Westen Sagradiens überzugreifen drohte, wo sich Sympathisanten des in [[Alágua]] ausgerufenen &amp;quot;[[Golischer Staat|Estat Gools]]&amp;quot; sammelten und für eine gesamtgolische Unabhängigkeit Stimmung machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Volksfront (1935-1938) ===&lt;br /&gt;
Im gemeinsamen Kampf gegen die Bedrohung von rechts hatten sich seit 1932, erstrecht aber nach der Wahl [[Narcís Colom]]s zum KP-Sekretär im Herbst 1934 die gemäßigten Kräfte der sagradischen Linken und die Kommunisten angenähert. Für die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1935|auf den September 1935 vorgezogenen Parlamentswahlen]] bildeten die sagradischen Sozialisten unter [[Santiago Laval]], die Kommunisten Coloms und die linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen]] unter [[Angel Colón]] ein linkes Wahlbündnis, den [[Frente Popular]] (Volksfront), der geschlossen gegen die Parteien der Rechten antreten sollte, die zunehmend Kritik an der parlamentarischen Form der angeblich &amp;quot;sozialistisch unterwanderten&amp;quot; Republik übten und immer offener auf eine autoritäre Verfassungsreform drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen brachten einen knappen Sieg für die Volksfront mit sich, die von dem modifizierten Wahlsystem profitierte und die absolute Mehrheit der Sitze errang. Der gegnerische [[Frente Nacional]] um die von [[Domênco Santês]] angeführte [[Volksunion]] verlor deutlich an Sitzen und die zahlreichen in Nachfolge des FF entstandenen faschistischen Splitterparteien kamen zusammen nur auf 28 Sitze in der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der neuen Mehrheit im Parlament weigerte sich Präsident Alemà, den Führer der Sozialisten [[Santiago Laval]] als Kandidaten der Volksfront zum Regierungschef zu ernennen. Gleichzeitig missachtete er das parlamentarische Misstrauensvotum gegen die Regierung Dini und zwang diese, im Amt zu bleiben. Nach einer anhaltenden Verfassungskrise, in der Ministerpräsident Dini nur noch über ein geschäftsführendes Kabinett verfügte, enthob die Nationalversammlung den Präsidenten des Amtes und wählte Santiago Laval zum neuen Präsidenten der Republik. Zuvor hatte der Präsident bereits ein Auflösungsedikt der Nationalversammlung eingereicht, das der Präsident der Nationalversammlung [[Luis Bertón]] jedoch absichtlich übersah und damit die Abstimmung zur Abwahl des Präsidenten vorzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam daraufhin zu heftigen parlamentarischen Tumulten der Rechten, die das Abwahlverfahren für verfassungswidrig erklärten und die Kammer verließen. Trotz der angespannten Lage und wochenlanger Lähmung des Gesetzgebungsprozesses fürchteten beide Seiten einen Bürgerkrieg und suchten schließlich einen Kompromiss. Nach einem Generalstreik zugunsten der Parlamentsmehrheit musste die Rechtsopposition sich schließlich dem Mehrheitsvotum richten, woraufhin die neue Volksfrontregierung auf eine Anklage gegen den Ex-Präsidenten des Verfassungsbruchs verzichtete. Alemà übergab daraufhin den [[Plazarenya]] an den Sozialisten [[Santiago Laval]]. Dieser war der erste Sozialist im höchsten Staatsamt und ernannte sogleich seinen Parteifreund [[José Saviola]] zum Regierungschef, der ein [[Kabinett Saviola I|sozialistisch-radikales Kabinett]] bildete, das als erste parlamentarische Regierung von den Kommunisten unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung Laval-Colón führte zahlreiche Reformen durch. Sie erließ ein allgemeines Streikrecht, führte die 40-Stunden-Woche ein und erhöhte die Löhne im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Schlüsselindustrien wurden sozialisiert. Doch hatte sie von Beginn an mit großen außen- und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die anhaltenden separatistischen Bewegungen im micolinischen Teil Golens und die im sagradischen Teil gehegten Sympathien belasteten die Beziehungen zwischen dem autokratisch regierten Micolinien und der nun linken Bastion Sagradien nachhaltig, zumal sich Teile der neuen sagradischen Regierung wohlwollend zeigten. Als die Regierung Saviola es ablehnte, eine Reihe nach Sagradien geflüchteter, des Hochverrats angeklagter Golen an Micolinien auszuliefern kam es im Herbst 1935 - nur wenige Wochen nach dem Machtwechsel zur Linken – zu einer heftigen diplomatischen Krise ([[Golenkrise]]), in deren Lauf es fast zum Krieg zwischen den ideologisch verfeindeten Regierungen Sagradiens und Micoliniens kam, als micolinische Truppen unter dem Vorwand terroristischer Umtriebe im Grenzgebiet auf sagradisches Staatsgebiet vorstießen. Mit dem Vorwurf an die sagradische Regierung, der Lage selbst nicht Herr werden zu können, übernahmen die micolinischen Truppen binnen weniger Tagen die [[Provinz Pexace]] sowie den Westen der [[Escada]]. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, jedoch zu keiner Kriegserklärung. Der Völkerbund erwirkte einen dreimonatigen Waffenstillstand ([[Marrel-Moratorium]]), in dem es aber zu mehreren kleineren Zusammenstößen kam. Erst unter intensiver Vermittlung der internationalen Mächte unter Androhung eines internationalen Krieges erreichte die Staatengemeinschaft den Rückzug Micoliniens aus den besetzten Gebieten mit Ausnahme kleinerer Stützpunkte im [[Celistal]] und Teilen des [[Ambristals]], die noch weitere Jahrzehnte besetzt blieben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Lösung dieser Frage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der Golenkrise wurde als schwere Niederlage der neuen Linksregierung gewertet, der ihr abwartendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wurde. Abgesehen davon, dass die pazifistischen Sozialisten eine kriegerische Auseinandersetzung ablehnten, waren der Regierung aber weithin die Hände gebunden, da sich das Militär vielerorts kaum bereit zeigte, den Befehlen des sozialistischen Verteidigungsministers zu gehorchen. Es zeigte sich das schwere Autoritätsproblem, das die Volksfrontregierung von Beginn an gegenüber Teilen des Militärs besaß, auch wenn sich der Großteil des Militärs noch loyal zeigte und es in der Folge zu einer Reihe von Disziplinarverfahren gegen renitente Offiziere kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bezüglich des 1936 ausgebrochenen Spanischen Bürgerkriegs geriet die Volksfrontregierung in Schwierigkeiten. Während Sozialisten und Kommunisten eine Beteiligung Sagradiens auf Seiten der republikanischen Kräfte forderten, lehnten die Radikalen eine solche ab und stellten die Regierung in Frage. Die [[Kabinett Saviola|zweite Regierung Saviola]], seit April 1936 im Amt, sowie die [[Kabinett Colón II|Nachfolgeregierung unter Angel Colón]] einigten sich daher auf eine Nicht-Intervention. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Oktober 1937 in Alconía ein kommunistischer Aufstand gegen den lokalen Großgrundbesitz ausbrach, der eine sofortige Bodenreform forderte und sich zum blutig geführten „[[Alkonischer Oktober|Alkonischen Oktober]]“ ausweitete, zerbrach die Volksfrontregierung, da Premierminister Colón Truppen einsetzte, um den Aufstand einzudämmen. Die Kommunisten erklärten die Volksfront für beendet und forderten den Rücktritt der Regierung Colón. Dieser blieb aber im Amt und suchte sich neue Mehrheiten durch Einbeziehung liberaler Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radikalisierung der Rechten, Februarputsch und Aprilwahlen 1938 ===&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung führte zu einer Machtverschiebung innerhalb der sagradischen Rechten. Die Niederlage der katholisch-konservativen Volksunion bei den Wahlen 1935 und die Zerschlagung der faschistischen und extremen Rechten führte zu einem Machtvakuum, in das [[Manuel Álamo Igualde]] mit seiner radikal-konservativen [[Jugendzirkel]]-Bewegung stoßen konnte. Beim Noyarenser Parteitag der UP im Dezember 1935 wurde Álamo Igualde in einer umstrittenen Abstimmung an die Spitze der Partei gewählt. Mit den aus der Truppistenbewegung hervorgegangenen „[[Juntas Accionistas]]“ als Leibwache betrat Álamo den Parteitag, kündigte den äußersten Kampf gegen den Kommunismus und die Linke an und warnte seine Gegner vor der „Macht des Volkes“. Unter Historikern ist umstritten, wie der Parteitag von Noyar zu werten ist, doch sprechen einige von einem mehr oder weniger gewaltsamen Putsch Álamos an die Parteispitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit reorganisierten sich auch die anderen antiparlamentarischen und antirepublikanischen Kräfte der Rechten neu. Nach dem Verbot der Aktionstruppen und der Faschistischen Front León Francês’ wirkten viele Mitglieder der Bewegung auch weiterhin im Untergrund weiter. Die terroristische rechtsextreme „[[Organisación d’Acción Patriota]]“ (OAP) verübte im ganzen Land Anschläge mit dem Ziel, die linke Regierung und die von ihr getragene Republik zu stürzen. In weiten Teilen der Republik bildeten sich zudem neue illegale paramilitärische Truppen, welche die Nachfolge der Truppistenbewegung antraten. Die bedeutendste wurde die von León Francês gegründete [[División Negra|División Sagradêsa de Ofensiva Popular]]. Noch immer mit großem Einfluss unter der faschistischen Rechten, änderte Francês nun seine Strategie. An die Stelle des stark am italienischen Faschismus orientierten antiklerikalen Programms des alten Frente Fascista verbündete sich Francês nun mit den klerikal orientierten Ultrarechten, die zuvor den [[Bloco Nacional]] bzw. den [[Frente Nacional]] unterstützt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die de facto in konkurrierende Flügel zerfallene katholisch-konservative Volksunion wurde unter Manuel Álamo Igualde neu strukturiert. Álamos parteiinterne Gegner wurden entweder aus der Partei gedrängt oder mundtot gemacht, die Parteiorganisation zentralisiert und nach dem Führerprinzip ganz auf den neuen „Chefe“ an der Spitze ausgerichtet. Auf dem Parteikongress von Malesc im Mai 1936 bekannte sich die Volksunion im „[[Manifesto de Malesc]]“ zum Programm einer autoritär-korporatistischen Verfassungsreform. Die Republik wurde als Beute der kommunistischen Revolution betrachtet, weswegen sich die Rechte hinter einer starken Persönlichkeit sammeln sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es auch zu partiellen Annäherungen zwischen der katholischen und der faschistischen Rechten. Divisionistische &amp;quot;Blaumützen&amp;quot; sowie die weiß-blau gekleideten [[Juntas Accionistas]] als Verbände der Volksunion kämpften nun vielerorts gemeinsam gegen Kommunisten, Sozialisten und Regierungstruppen. Die Ermorderung der prominenten Kommunistin [[Mercé Restuça]] durch Divisonstruppen im Herbst 1937 blieb nur einer von vielen Ausbrüchen der Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar und Februar 1938 intensivierten sich die [[Januaraufstände 1938|Aufstände der Rechten]], die in [[Ceundâlia]] und [[Amoria]] zahlreiche linke Stadtverwaltungen übernahmen und sich der Kasernen bemächtigten. Laval stand dem weitgehend machtlos gegenüber. Der Sturz der [[Kabinett Colón IV|Regierung Colón]] durch ein Misstrauensvotum in der Nationalversammlung im Januar 1938 und die etwa zeitgleich erfolgte Verhängung des Ausnahmezustands besiegelten schließlich das Schicksal der Republik. Die nationale Opposition forderte von Laval die sofortige Ernennung einer &amp;quot;Regierung der Autorität&amp;quot; und die Auflösung der Nationalversammlung. Laval aber war überzeugt, eine Regierung der Rechten bedeute das Ende der Republik und betraute stattdessen nacheinander mehrere Politiker der Mitte mit der Bildung einer Koalition der Einheit, die jedoch alle scheiterten, woraufhin Präsident Laval die Kammern auflöste und Neuwahlen zum Parlament ansetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Divisionisten unter [[León Francês]] versuchten schließlich die unklare Situation für einen neuerlichen Putschversuch zu nutzen. Francês hoffte vor allem auf die Unterstützung der regierungsfeindlichen konservativen Rechten. Am Abend des 21. Februar 1938 wurde der sich im Wahlkampf befindliche Präsident [[Santiago Laval]] auf offener Straße von einem divisionistischen Attentäter ermordet. Anschließend versuchten Divisionisten und sympathisierende Soldaten im so genannten „[[Kommando Februar]]“ den Präsidentenpalast am [[Plazarenya]] zu stürmen und León Francês zum Staatschef zu proklamieren, was allerdings schnell scheiterte. León Francês wurde jedoch nicht festgenommen, stattdessen blieb der Wahlkampf von Gewalt überschattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Aprilwahlen 1938]] gingen schließlich die Parteien der Rechten als Sieger hervor. Die zerstrittenen Parteien der ehemaligen Volksfront dagegen erlitten eine klare Niederlage. Interimspräsident [[Luciano Capón]] wurde von der Nationalversammlung zum neuen Staatspräsidenten gewählt, neuer Regierungschef wurde UP-Führer [[Manuel Álamo Igualde]]. Dieser regierte in der Folge mit einer konservativ-liberalen Mehrheit im Parlament und suchte, sein Vorhaben einer autoritären Verfassungsreform durchzusetzen, wurde aber durch seine liberalen Koalitionspartner blockiert. Gegenüber den Divisionisten legte Álamo in der Folge eine harte Hand an den Tag und verbot die Bewegung, León Francês blieb jedoch ohne Verurteilung. Dagegen wurde die Sagradische Kommunistische Partei verboten und ihre führenden Politiker verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Sagradiens im Zweiter Weltkrieg (1940-1945) ==&lt;br /&gt;
=== Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Programm der „Comunión Nacional“ ===&lt;br /&gt;
Gegenüber der aggressiven Außenpolitik Hitlers reihte sich Manuel Álamo in die internationale Reihe der Appeasement-Politiker ein und suchte einen Krieg zu verhindern. Auch nach dem Angriff Deutschlands auf Polen im Herbst 1939 erklärte Álamo, keinen Grund für eine sagradische Intervention zu sehen. Sagradien blieb in der Folge neutral, steigerte aber die Rüstungsausgaben. Mit Beginn der Invasion Frankreichs durch deutsche Truppen im Mai 1940 stieg auch in Sagradien die Furcht vor einer Verwicklung in den Krieg. Die zahlreichen Anhänger eines Kriegseintritts auf Seiten der Alliierten verstummten mit zunehmendem Erfolg der Deutschen im Blitzkrieg. Der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland im Juni 1940 bestätigte die Regierung darin, dass ein neutrales Sagradien der beste Weg wäre, den befürchteten Angriff Deutschlands zu vereiteln. Am 1. Juni 1940 erklärte Premierminister Álamo sein Programm der „Nationalen Kommunion“, in der das ganze Land die Integrität und Sicherheit der Nation verteidigen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach dem Waffenstillstand in Compiègne kam es am 30. Juni zu einer parlamentarischen Abstimmung über ein Ermächtigungsgesetz gegenüber der Regierung Álamo, das der Exekutive erlauben sollte, exekutive und legislative Abwehrmaßnahmen gegen einen befürchteten deutschen Angriff zu ergreifen. Auch Bürgerrechte wie die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit sollten betroffen sein. Das Gesetz erhielt schließlich eine knappe parlamentarische Mehrheit, nachdem auch Teile des [[Partido Radical]] zugestimmt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem durch den nationalen Notstand erklärten Juni-Gesetz 1940 schlug Sagradien einen zunehmend autoritären Weg ein. Die Befugnisse der Regierung wurden extensiv gebraucht, die Presse deutlich eingeschränkt und schließlich auch Aktivitäten der Linksparteien kriminalisiert. Sozialistische Versammlungen wurden mit der Begründung aufgelöst, sie dienten dem Feind als Angriffsgrund und zwängen Sagradien in den Weltkrieg. Nach anhaltenden Protesten der Sozialisten folgten im August 1940 schließlich weitere Restriktionen gegen führende Politiker des [[Partido Socialista]], Abgeordnete des [[Partido Radical]] verließen die Partei und schlossen sich der neuen [[Comunión Nacional]] an, die zwar keine Staatspartei im eigentlichen Sinn darstellte, aber wesentliches Propagandainstrument der Regierung Álamo wurde und als „politische Organisation der Volksgemeinschaft“ diente, in der alle Gegensätze und Spannungen der pluralistischen Gesellschaft aufgehen und neutralisiert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Augustrevision 1940]] wurde die Verfassung aus dem Jahr 1892/95 in zentralen Punkten geändert. Die Stellung des Staatspräsidenten wurde deutlich gestärkt, die des Parlamentes geschwächt, da den Präsidenten nicht mehr mit einfacher Mehrheit absetzen konnte. Der Rat der Republik wurde nach ständestaatlichen Vorstellungen als ’’Staatsrat’’ zur korporatistischen Vertretung umgewandelt. Das Näheverhältnis zur katholischen Kirche blieb zwar nicht spannungsfrei, stellte aber eines der wichtigen Fundamente der Nationalen Kommunion dar. Aus dem sagradischen Rechtsstaat wurde unter Álamos Führung nun ein autoritäres Notstandsregime. Die paramilitärischen Einheiten der [[Volksunion]] ([[Juntas Accionistas]]) wurden in der [[Miliça Nacional]] eingegliedert. Als Geheimdienst im Inneren fungierte die [[Policía Interior de Securitá]] (PIS), neben der unabhängig der [[Ordre Secreto]] besondere Funktionen übernahm und direkt dem Premierminister unterstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den weiteren Kriegsverlauf sollte die Kontrolle über den [[Bretagnekanal]] werden, weswegen beide Kriegsseiten aktiv um die Gunst der Álamo-Regierung in Sagradien warben. Bereits im Frühjahr 1940 hatte es britische Pläne gegeben, eine Invasionsarmee in die sagradische Bretagne zu entsenden, um den wichtigen Kanal unter Kontrolle zu bringen, ehe dies die Deutschen tun konnten. Diese wurden mit Rücksicht auf Sagradiens offiziellen diplomatischen Status aber nicht durchgeführt. Im Laufe des Jahres 1941 begann sich die öffentliche Meinung in Sagradien zum Krieg zu drehen. Die Zugeständnisse an Deutschland, mit dem Ziel die Neutralität zu wahren, wurden auch innerhalb der Nationalen Kommunion zunehmend unpopulär. Dazu kamen anhaltende Verletzungen der sagradischen Neutralität durch – angeblich versehentliche – deutsche Angriffe aus der Luft und auf See sowie Versuche, das Land durch Spione zu infiltrieren. Der Druck auf Álamo, Deutschland den Krieg zu erklären, wurde in der zunehmend anti-deutsch gestimmten Öffentlichkeit immer größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam in der Folge zu einem Zerwürfnis zwischen Álamo und Präsident [[Luciano Capón]], der sich stärker an die Alliierten anlehnte und vor allem Großbritannien Unterstützung gegen die deutsche Bedrohung versprach. Als Álamo Igualde den Präsidenten ultimativ aufforderte, sich seiner Neutralitätspolitik anzuschließen, wurde er im Dezember 1941, unmittelbar nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, aus dem Amt entlassen. Zum Nachfolger ernannte Capón [[Amentino Xavier-Castrell]]. Álamo blieb zwar Chef der Comunión, verlor ohne Amt aber zunehmend an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1942 erklärte [[Sagradien]] gegen den Rat Álamos dem Deutschen Reich den Krieg und trat damit auf Seiten der Alliierten ins Kriegsgeschehen ein. Mit dem Kriegseintritt ging die Entscheidungsgewalt wesentlich auf Präsident [[Luciano Capón]] und den Oberbefehlshaber General [[Oscar Taglle Rodríguez]] über. Dagegen verlor die [[Nationale Kommunion]] schnell an Einfluss und wurde de facto aufgelöst. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde zudem ein Kriegskabinett gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen Kriegserklärung nahmen deutsche Truppen schlagartig [[Fidelfe]] und weitere Städte an der sagradischen Ostküste ein, um sich den Zugang zum Kanal zu sichern ([[Operation Roderich]]). Binnen weniger Tage brachten deutsche Truppen nun große Teile des sagradischen Nordostens unter ihre Kontrolle und setzten dort den entlassenen Stellvertreter Manuel Álamos [[Caro Mêstre]] als Chef einer Gegenregierung mit Sitz im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] ein ([[Regierung von Fidelfe]], die als deutsche Marionettenregierung fungierte. In den besetzten Gebieten begannen die Deutschen – unterstützt von sagradischen Kollaborateuren – mit der Verfolgung der sagradischen Juden. Gleichzeitig bildete sich eine [[Resistença|Widerstandsbewegung]], die vor allem von [[PCS|Kommunisten]] und [[PS|Sozialisten]] getragen wurde. Der Partisanenbewegung gelangen wichtige Schläge gegen die Deutschen. Unterstützt wurden sie durch eine allgemeine Streikwelle, die das Regime in Fidelfe im Sommer 1944 nachhaltig destabilisierte. Der Landung der Allierten in der Normandie am 6. Juni 1944 folgte der endgültige Sieg der sagradischen Truppen und der Alliierten gegen Deutschland und die Mêstre-Kollaborateure. Die Kapitulation der letzten Regierungstruppen der Regierung von Fidelfe im August 1944 gilt als endgültiges Ende des Zweiten Weltkriegs auf sagradischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritte Sagradische Republik ==&lt;br /&gt;
=== Die Wiederbegründung der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der gesamten Exekutivgewalt auf die [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] im Januar 1945 begann in Sagradien der zivile Wiederaufbau. Der Kriegszustand wurde beendet. Die korporatistischen Verfassungsrevisionen von 1940 wurden weitgehend revidiert und die Bürgerrechte wieder eingesetzt. Der korporatistische Staatsrat wurde aufgelöst und seine Kompetenzen vorübergehend an die Nationalversammlung übertragen. Die [[PCS|Kommunistische Partei]] war bereits 1943 wieder zugelassen worden und wurde nun an der Regierung beteiligt. Im August 1945 kam es schließlich erstmals seit 1938 wieder zu einer [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Wahl zur Nationalversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Volksunion]], de größte Rechtspartei der vergangenen Republik, nahm nicht mehr an den Wahlen teil. Zu sehr war die Herrschaftszeit Manuel Álamos in Verruf geraten. Unter Einfluss des linken und liberalen Flügels der früheren Volksunion wurde als Nachfolgeorganisation der christdemokratisch inspirierte [[Partido Popular de Convergência]] gewählt, der sich für eine parlamentarische Demokratie aussprach. Stärkste Kraft bei den Wahlen wurden aber die [[PS|Sozialisten]], gefolgt von den [[PPC|Christdemokraten]] und den [[PCS|Kommunisten]]. Zum Präsidenten der Nationalversammlung wurde der Christdemokrat [[Ariel Fernando De la Roya]] gewählt. Einen Tag nach der Konstituierung der Versammlung wählte die Versammlung [[Sergio Dini]] zum neuen Staatspräsidenten Sagradiens (''Presidente de la República Sagradêsa'') und den ehemaligen sozialistischen Ministerpräsidenten [[José António Saviola]] zum neuen Präsidenten der Ministerrats, der die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; aus Sozialisten, Christdemokraten, Kommunisten und [[Partido Radical|Radikalen]] fortführte. In der Opposition dazu standen lediglich die konservativ-liberale Rechte, die jede Zusammenarbeit mit der kommunistischen Linken ablehnten, sowie mehrere rechte Splitterparteien, die als nicht koalitionsfähig angesehen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungsparteien waren sich schnell darüber einig, dass nach den Verfassungskonflikten der 1930er Jahre und der Revision im Zweiten Weltkrieg eine neue Verfassung auf parlamentarischer Grundlage notwendig war. In der Folge einigten sich die Parteien der Demokratischen Koalition auf eine liberal-parlamentarische Verfassung sowie auf ein umfassendes Wirtschaftsprogramm, das [[Sagradien]] zu einer gemischten Ökonomie aus marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen Elementen machen sollte, wenngleich der marktwirtschaftliche Rahmen als starke Basis diente. Nichtsdestotrotz führte die Demokratische Koalition die Tariffreiheit ein, erließ eine gesetzliche Mindestlohnregelung und einigte sich auf einige zentrale Verstaatlichungen. Damit gelang es der neuen Regierung, zentrale Streitfragen der Zweiten Republik im breiten Konsens zu lösen und die Polarisierung zwischen der Linken und der Rechten zumindest für eine gewisse Zeit lang zu überwinden. Gleichzeitig wurde der Grundstein für den ausgebauten sagradischen Wohlfahrtsstaat gelegt, der in den Folgejahren als Basis des ökonomischen Aufschwungs betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Demokratischen Koalition erarbeitete [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde im Juli 1946 in einem Referendum dem Volk zur Abstimmung vorgelegt und wurde mit deutlicher Mehrheit der Wahlberechtigten angenommen. Sie trat daraufhin am 20. Juli 1946 in Kraft. Anders als in der Zweiten Republik sollte der [[Präsident der Republik]] als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Truppen zukünftig für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt vom Volk gewählt werden (statt wie bisher für sieben Jahre durch das Parlament). Daneben wurde aber das parlamentarische Prinzip verankert, da die vom Präsidenten ernannte Regierung unter Führung des [[Ministerpräsident|Präsidenten des Ministerrats]] ganz vom Vertrauen der [[Abgeordnetenkammer]] abhängig sein sollte. Neben der nach Verhältniswahlrecht gewählten [[Abgeordnetenkammer]] wurde auch der Rat in Form eines nach Mehrheitswahl zu bestimmenden [[Senat]]s wieder eingerichtet, dessen Kompetenzen aber gegenüber denen der Kammer deutlich zurücktraten. Die neue Verfassung betonte gegenüber der Vorgängerverfassung die demokratische Entscheidungsfindung. Sowohl das Parlament als auch der Präsident sollten direkt demokratisch legitimiert sein, außerdem sollte es keine indirekt gewählte oder gar ständisch besetzte zweite Kammer mehr geben. Die neue Verfassung glich in großen Teilen einem deutlichen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Regierungsparteien. Während die bürgerlichen Parteien beispielsweise gegenüber den linken ein Zweikammer- gegenüber einem Einkammersystem durchsetzten, wehrten letztere die Überlegungen zur Einführung eines Mehrheitswahlrechts auch für die Kammer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Demokratischen Koalition zum Zentrumsblock ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach Inkraftreten der Verfassung kam es erstmals zu Parlamentswahlen zur [[Abgeordnetenkammer]] wie für den [[Senat]]. Die unterschiedlichen Wahlmodi führten dabei auch zu unterschiedlichen Mehrheitsverhältnissen. Während der Senat mehrheitlich an die bürgerlichen Parteien ging und die christdemokratische [[Volkspartei]] die größte Einzelfraktion stellte, wurden bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946]] die Sozialisten knapp stärkste Kraft vor den [[Volkspartei|Christdemokraten]] und den [[PCS|Kommunisten]]. Auf die Regierungsparteien der Demokratischen Koalition entfielen über drei Viertel der Stimmen, während die Parteien der antidemokratischen Rechten kaum eine Rolle spielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Sozialisten [[Francisco Dorado]] wurde schließlich die [[Kabinett Dorado|erste konstitutionelle Regierung]] der Dritten Republik gebildet. Sie bestand wiederum aus den Parteien der Demokratischen Koalition und suchte die Konsenspolitik fortzusetzen. Im Zeichen des entstehenden Kalten Krieges und der Entscheidungen über die außenpolitische Bündnis-Integration Sagradiens kam es zu einer zunehmenden Entfremdung der Regierungspartner, die schließlich auch – nach einer liberalen Wendung der [[Volkspartei]] – in der Wirtschaftspolitik zu unterschiedlichen Positionen kamen. In der Auseinandersetzung um die Marshallplanhilfen zerbrach die Demokratische Koalition schließlich im März 1947. Der neuen [[Kabinett Delauro|Regierung]] unter [[António Delauro]] gehörten die Kommunisten nicht mehr länger an. Wenige Monate später folgte auch der Austritt der [[PS|Sozialistischen Partei]] aus der Regierung, der jedoch von einigen Ministern nicht mitvollzogen wurde und schließlich zur zeitweiligen Spaltung der Sozialistischen Partei führte. Der rechte Flügel der Sozialisten ([[PSD]]) unter der Führung [[Santo de la Ilpa]]s begründete daraufhin zusammen mit der von [[Paulo Luciaro]] angeführten [[Volkspartei]] und dem [[Partido Radical]] eine neue &amp;quot;[[Zentrumskoalition]]&amp;quot;, die sich als westliche antiextremistische Konsenskoalition verstand. Bis 1949 amtierte [[Santo de la Ilpa]] als Ministerpräsident, ehe er von [[Paulo Luciaro]] abgelöst wurde, der mit dem [[PPC]] schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950]] deutlich gewann und bis 1960 Ministerpräsident blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschafts- und Sozialpolitik blieb die Koalition des Zentrumsblocks im Grunde dem Kurs der Demokratischen Koalition treu, auch wenn vor allem die Volkspartei von nun an stärkere Akzente auf die marktwirtschaftliche Komponente zu setzen suchte. In der Außenpolitik, die von Ministerpräsident Luciaro (PPC) und Außenminister De la Ilpa (PSD) wesentlich geprägt wurde, setzte die Zentrumskoalition die deutliche Westorientierung Sagradiens gegen Widerstände von rechts und von links durch. Ziele waren die tiefere Integration in NATO, die Aussöhnung mit den westeuropäischen Nachbarn und eine stärkere westeuropäische Zusammenarbeit. Luciaro und Ilpa unterstützten die NATO-Gründung 1949, den Schuman-Plan sowie die Pläne für eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft. Unter der Regierung Luciaro-Ilpa gehörte Sagradien zudem 1951 zu den Gründern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ('Montanunion'). Luciaro und Ilpa gelten deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft. Außerdem bemühte sich die Koalition um einen Ausgleich mit [[Micolinien]] und eine endgültige Regelung der [[Golen]]-Frage, die aber erst nach Bruch der Koalition im Sommer 1955 in den [[Golischen Verträgen]] erreicht wurde. Sagradien verzichtete in den Golischen Verträgen offiziell auf die 1936 von Micolinien annektierten sagradischen Teile Golens und erreichte eine Kompensationszahlung von der micolinischen Regierung. Außerdem wurden die Rechte der sagradischen Minderheit in [[Micolinien]] ausgeweitet und Sagradien erhielt eine wirtschaftliche Privilegierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisches Wirtschaftswunder und Rückkehr der moderaten Polarisierung ===&lt;br /&gt;
Nach den politischen Krisenjahren kam es in den 1950er Jahren in Sagradien wie in vielen anderen westeuropäischen Ländern zu einem deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung, der dank Wachstum und Arbeit einen Ausbau der sozialstaatlichen Sicherungen auf Grundlage des marktwirtschaftlichen Modells ermöglichte. Der Aufschwung wurde von vielen als Verdienst der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei der Konvergenz]] des populären Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]] angesehen. Unter Luciaro gelang es der katholischen Partei, mit einer Mischung aus pragmatischer Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik im Sinne der katholischen Soziallehre und einem gesellschaftspolitisch konservativen Kurs die politische Mitte in einer Weise zu hegemonialisieren, wie es den sagradischen Christdemokraten danach nie wieder gelingen sollte. Luciaros Volkspartei konnte dabei in großen Teilen das Wählerpotenzial ansprechen, das in der Zweiten Republik zu den Unterstützern der antidemokratischen katholischen Rechten gehört hatte, band diese aber an die demokratische und parlamentarische Ordnung und ließ post- und neofaschistische Wettbewerber auf der politischen Rechten weitgehend chancenlos. Damit verbunden war freilich der Verzicht auf eine konsequente Aufarbeitung der autoritären Vergangenheit der katholischen Rechten und die Anknüpfungspunkte an die Faschisten, von denen sich Luciaros PPC deutlich distanzierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zum Zentrumsblock standen neben der äußeren Rechten vor allem die [[Sagradische Kommunistische Partei]] sowie der linke Flügel des [[Partido Socialista]], der jedoch stetig zwischen Annäherung und Abgrenzung gegenüber den Kommunisten schwankte und stetig an Unterstützung durch die Wähler verlor. 1946 noch die stärkste Partei, erreichte der PS bei den [[Kommunalwahlen 1948]] nicht einmal 20 Prozent der Stimmen und fiel in einigen Hochburgen hinter die Kommunisten zurück. Die KPS gewann zwar durch ihre Widerstandsarbeit ganz neue Wählerpotenziale, schaffte es aber nicht, von der Schwäche der Sozialisten in einem Maß zu profitieren wie etwa die italienischen oder französischen Kommunisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Stattdessen übersteigten die Wähleranteile der PCS bei nationale Wahlen nur ein einziges Mal die Marke von 17 Prozent und pendelte danach zwischen zehn und 15 Prozent der Stimmen ein, während der PS sich diesem Niveau ebenfalls annäherte. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950]] erreichte die Sozialistische Partei nur noch knapp über 19 Prozent der Wähler und suchte in der Folge wieder eine Annäherung an den abgespaltenen rechten Parteiflügel, der nach der enttäuschenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] mit zusammen nur noch 22 Prozent für die beiden sozialistischen Konkurrenten schließlich gegen den Willen Ilpas aus der Zentrumskoalition ausschied. In der Folge kam es zu einer Neuordnung der politischen Landschaft. Die christdemokratische [[Volkspartei]] ging ein Bündnis mit den Parteien der [[UDS|Demokratischen Union]] ein, einem bürgerlich-liberalen Wahlbündnis, das 1954 gegründet und 1961 schließlich zur Partei [[UDS]] umgewandelt wurde. Zur UD gehörten sowohl konservativ-liberale Gruppen wie auch der rechte Flügel des alten [[Partido Radical]], die nun mit den Christdemokraten eine konservativ-liberale Koalition eingingen. Gegenüber dem Zentrumsblock wurden auf diese Weise die großbourgeoisen und wirtschaftsliberalen Elemente gestärkt. Auf der anderen Seite bemühten sich die zersplitterten sozialistischen Gruppierungen auf der Linken um eine Wiedervereinigung des alten [[PS]]. Bereits vor dem Ungarn-Aufstand 1956 hatten sich die Sozialisten unter dem neuen Parteisekretär [[António Santiago]] von der KPS distanziert und den außenpolitischen Positionen der Rechten angenähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 schließlich kam es zur Gründung einer neuen sozialistischen Sammlungspartei, der [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]], in der erstmals nicht nur traditionelle sozialistische Arbeiter, sondern auch Katholiken und Linksbürgerliche eine Heimat finden sollten. Schnell entwickelte sich die neue [[ASUL]] zu einem Integrationspol der linken Mitte und als Gegengewicht zum nach rechts treibenden [[PPC]]. In den Sechziger Jahren entwickelte sich auf diese Weise ein stabiles moderat polarisiertes Parteiensystem. Formal ähnelte es dem der späteren [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] mit einer großen sozialistischen und einer katholischen Partei, einem kommunistischen Flügel, einem schwachen sozialliberalen Zentrum in Form des [[Partido Radical-Democrático]] und einer rechtsliberalen Gruppierung. Im Gegensatz zur Zeit vor 1938 begegneten sich nun aber keine unversöhnlichen Lager mehr, die sich gegenseitig bekriegten. Stattdessen orientierte sich auch die [[ASUL]] in den 1960er Jahren deutlich zur politischen Mitte hin, erkannte die internationale Bindung Sagradiens in NATO und EG an und operierte zudem auf einer marktwirtschaftlichen Grundlage, während auch die katholische Rechte keine autoritäre Umformung mehr verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die frühen Sechziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Sechziger Jahre waren schließlich in [[Sagradien]] von einer zunehmenden Erosion des Gründungskonsenses zwischen den Lagern und einer zunehmenden politischen Polarisierung geprägt. Mit [[Paulo Luciaro]]s Rücktritt Anfang 1960 verließ der prägende Politiker der vergangenen fünfzehn Jahre die sagradische Politik. Sein Nachfolger als Premierminister [[Carles Angel Favale]] (seit 1964 erst als Parteivorsitzender) repräsentierte stärker als Luciaro den Typus des konservativ-katholischen Rechtsauslegers und polarisierte auch in seiner eigenen Partei. Eine ähnlich unangefochtene Stellung wie Luciaro erreichte er daher zu keiner Zeit. Im Gegenteil erreichte er vor allem die jüngeren Wählerschichten nicht, die sich seit Anfang der Sechziger Jahre zunehmend für eine Liberalisierung gesellschaftlicher Werte und Formen begeistern ließen. Es gelang Favale denn auch nicht, bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] an die Erfolge Luciaros anzuknüpfen. Nachdem die Mitte-Rechts-Koalition zunehmend uneinig gewirkt hatte, verlor sie 1962 schließlich ihre parlamentarische Mehrheit in einer Situation, in der eine mittlere Wirtschaftskrise den Wirtschaftsaufschwung der Fünfziger Jahre zu beenden schien. Dass es in der Folge unter dem moderaten Christdemokraten [[Martín Ánibal Costa]] zu einer Großen Koalition aus [[PPC|Christdemokraten]] und [[ASUL|Sozialisten]] kam, bestätigte das grundsätzliche Konsensklima der neuen Republik im Vergleich zur alten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz diesem Willem zum Konsens bei den Regierungsparteien gestaltete sich die Arbeit in der Regierung schwierig, zumal die Volkspartei vor allem von eigenen Machtkämpfen in der Partei geschwächt war und ASUL-Chef [[António Santiago]] es vorzog, außerhalb der Kabinettsdisziplin zu verbleiben. Es gelang der Koalition zwar, einige wirtschaftliche Aufschwungprogramme in Gang zu setzen, die lagerübergreifende Zusammenarbeit der Christdemokraten und Sozialisten führte aber zu einem Erstarken der politischen Ränder. Schon bald nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen sorgte eine neue politische Bewegung für Aufsehen, die vom ehemaligen [[Divisionisten]] [[António Blanxard Rovira]] angeführte [[Volksbruderschaftsbewegung]]. Die blanxardistische Bewegung zeichnete sich durch populistische Parteienkritik, antimodernistische Ressentiments, nationalistische Skepsis gegenüber der europäischen Integration, einen scharfen Antikommunismus sowie antiparlamentarischen und korporatistischen Ideen aus. Damit standen die Blanxardisten am rechten Rand des politischen Systems und riefen nicht nur in ihrem uniformierten Auftreten Erinnerungen an die faschistische Bewegung der Dreißiger Jahre wach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermehrten sozialen Spannungen trugen dazu bei, dass die Große Koalition schon nach wenigen Monaten zerbrach. Nach einem Jahr kam es daher zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahlen]], bei denen die Blanxardisten erstmals ins Parlament einzogen. Auch die liberale [[UDS]] konnte von ihrer Oppositionsrolle profitieren. Gleichzeitig wurden die [[ASUL|Sozialisten]] zum ersten Mal seit 1946 wieder die stärkste Kraft im Parlament. Nach der gescheiterten Großen Koalition blieben wenige Alternativen zur Bildung einer erneuten lagerübergreifenden Regierung, dieses Mal unter Führung des [[ASUL]]-Generalsekretärs [[António Santiago]]. Dieser gab schließlich der schwierigen Option einer erneuten Großen Koalition die Alternative einer Zusammenarbeit mit den beiden liberalen Parteien den Vorrang und bildete die erste sozialistisch-liberale Koalitionsregierung der Dritten Republik aus sozialistischer [[ASUL]], linksliberaler [[PRD]] und rechtsliberaler [[UDS]]. Als Santiago nach wenigen Monaten im Amt verstarb, folgte ihm schließlich Außenminister [[Iacovo Del Pérez]] als Ministerpräsident und ASUL-Sekretär nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 schied mit Präsident [[Ariel Fernando De la Roya]] - acht Jahre nach dem Tod [[Santo de la Ilpa]]s und vier Jahre nach dem Rücktritt [[Paulo Luciaro]]s – eine weitere Identifikationsfigur der neuen Republik aus dem Amt. De la Roya hatte bereits in der Zweiten Republik zur liberal-katholischen Minderheit gehört und danach wesentlich die Idee einer demokratisch-katholischen Partei verfolgt. 1945 war er Präsident der [[Nationalversammlung]] und danach des [[Senat]]s geworden. 1948 zum zweiten Mal [[Bürgermeister von Semess]] - bis 1988 als letzter Christdemokrat - wurde er schließlich 1954 zum dritten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Dritten Republik]] gewählt und 1959 mit überragender Mehrheit bereits im ersten Wahlgang im Amt bestätigt. Als sozial engagierter Katholik mit einem gewinnenden Auftreten erreichte De la Roya große Beliebtheitswerte. Seine zurückhaltende, aber nicht unpolitische Art der Amtsführung prägte das Amt nachhaltiger als die seiner beiden Vorgänger. Vor allem außenpolitisch setzte Roya Akzente in europäischen Integrationspolitik, aber auch in der &amp;quot;Entdeckung&amp;quot; der Dritten Welt. Er wurde vor allem als Repräsentant der neuen demokratischen, wenn auch paternalistischen Republik wahrgenommen und von der Bevölkerung liebevoll als &amp;quot;Onkel&amp;quot; bezeichnet. Royas Nachfolger [[Carles María Ortega]] erreichte derartige Popularitätswerte nicht. Als langjähriger Diplomat und Parteivorsitzender des [[PPC]] besaß er eine weniger offene Art als sein Vorgänger und übte sich in staatsmännischer Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radikalisierung und Revolte in den späten Sechziger Jahren ===&lt;br /&gt;
Die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Iacovo Del Pérez]] litt ähnlich wie die Vorgängerregierung der Großen Koalition unter den geringen politischen Schnittmengen der Koalitionspartner. Dennoch gelang es Del Pérez über zweieinhalb Jahre, eine Mehrheit für seine Regierung zu organisieren. Akzente legte die neue Regierung vor allem in der Verwaltungspolitik, in dem sie erstmals die überfälligen, schon in der Verfassung von 1946 angekündigte, Gesetzgebung über die Einrichtung von regionalen Selbstverwaltungsorganen verabschiedete. Damit wurde die unitarische Republik ein Stück weit dezentralisiert, in dem neben den bestehenden vier Autonomen Provinzen auch die eingerichteten 17 Regionen des Mutterlandes eigene Volksvertretungen und Administrationen erhalten sollten. Die ersten Regionalräte traten schließlich 1968 als Delegiertenversammlungen der Provinzialverwaltungen zusammen und gaben ihrer Region jeweils ausführende Statuten. 1969 fanden schließlich wie vorgesehen die ersten [[Regionalwahlen 1969|Direktwahlen zu den Räten]] der Regionen statt. Die Autonomen Provinzen [[Ambristal]], [[Bretagne]], [[Cuentez]] sowie [[Aziz]] erhielten zudem den Status Autonomer Regionen und behielten ihre erweiterten Autonomierechte. Die im [[Código Cabal]] durchgeführte Verwaltungsreform ist als wichtige Wegmarke im sagradischen Devolutionsprozess anzusehen, der bis heute anhält. Daneben wurde unter Del Pérez auch die letzten Kolonien Mosambik, Guinea-Bissau und [[Oguana]] in die endgültige Unabhängigkeit entlassen. Außenpolitisch setzte sich die Regierung Del Pérez für eine Intensivierung des Dialogs mit den westlichen Nachbarn ein, die nicht den Europäischen Gemeinschaften angehörten. Im Sommer 1965 nahmen [[Micolinien]], [[Sagradien]] und [[San Cristo]] offizielle Dreistaatengespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit auf, die fortan zweijährlich wiederholt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Austritt der rechtsliberalen [[UDS|Unionsdemokraten]] aus der Regierung Anfang 1967 verlor die Mitte-Links-Regierung Del Pérez schließlich ihre parlamentarische Mehrheit. Del Pérez wurde durch ein Misstrauensvotum der Rechten sowie der Kommunisten gestürzt. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer]] ging schließlich die oppositionelle [[Volkspartei]] unter [[Carles Angel Favale]] als Sieger hervor. Favale kehrte damit nach fünf Jahren in die Präsidentschaft des Ministerrats zurück und bildete eine konservativ-liberale [[Kabinett Favale II|Minderheitsregierung]] seiner Partei mit der [[UDS]], die anfänglich von den [[PRD|Radikaldemokraten]] gestützt wurde. Kontrovers war in dieser Konstellation von Beginn an das Verhältnis der Minderheitsregierung zur [[Álvaro Blanxard Rovira|blanxardistischen]] [[MFP]], die ankündigte, eine anti-sozialistische Regierung Favale unter bestimmten Umständen zu unterstützen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13797</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2013-04-03T13:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13796</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13796"/>
		<updated>2013-04-03T13:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Herausbildung des bipolaren Systems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitende Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der radikalen und gemäßigten Linken, die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13795"/>
		<updated>2013-04-03T13:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Herausbildung des bipolaren Systems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Systems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitende Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der radikalen und gemäßigten Linken, die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13794</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13794"/>
		<updated>2013-04-03T13:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Das bipolare System der Zwanziger und Dreißiger Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Systems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitende Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der radikalen und gemäßigten Linken, die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
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| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
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| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13793</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13793"/>
		<updated>2013-04-03T13:09:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Herausbildung des bipolaren Systems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Systems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das bipolare System der Zwanziger und Dreißiger Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber zunehmend schlecht, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13792</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13792"/>
		<updated>2013-04-03T12:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* == */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Systems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958/1995&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13791</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=13791"/>
		<updated>2013-04-03T12:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: /* Sinistra laica und Koalition der Moral */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
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| kollektive Führung&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
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| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
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| [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratie und Freiheit - die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
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| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
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| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Volksunion&amp;diff=13790</id>
		<title>Volksunion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Volksunion&amp;diff=13790"/>
		<updated>2013-04-03T12:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Acción Popular''', zu deutsch '''Volksaktion''' (später als ''Acción Popular de la Derestra'', ''Volksaktion der Rechten'' bekannt) war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, war die Volksaktion die erste große Konfessionspartei Sagradiens und die erste Partei der politischen Rechten auf Massenbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung und Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion ging aus dem Umfeld des Vereins [[Nación Católica Social]] (NCS) hervor und wurde 1905 nach dem Vorbild der deutschen Zentrumspartei und der französischen Alliance Libérale Populaire gegründet. Sie sah sich als katholische Konfessionspartei und vertrat konservative kirchennahe sowie nationale und christlichsoziale Positionen. Anders als die ultrakonservative und monarchische Rechte der frühen Republik bezeichnete sich die Volksaktion als demokratische Partei, lehnte aber die laizistischen Positionen der republikanischen Linken entschieden ab. Neben dem konservativ-katholischen Flügel bestanden auch ein liberal-progressiver, ein sozialreformatorischer und stark von der katholischen Soziallehre geprägter sowie ein im Grund monarchischer und autoritärer Parteiflügel, in dem es auch starke antisemitische Tendenzen gab. Die Partei orientierte sich stark bürgerlich und altklerikal und konnte auf diese Weise große Teile der konservativen Agrarbevölkerung und des Groß- und Kleinbürgertums, Handwerker, Gewerbetreibende und Beamte anziehen, die sich selbst als katholisch verstanden und sich den Säkularisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik entgegen stellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion entstand in mehreren Schritten aus einer parlamentarischen Gruppe oppositioneller monarchistischer Abgeordneter, die sich infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898|Putsches von 1898]] an die republikanische Mitte angenähert hatten. Seit 1903 stützte die Mehrzahl dieser Abgeordneten die rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; und gründete anlässlich der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] eine gemeinsame parlamentarische Gruppe. Sie unterstützte den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] trat die Acción Popular erstmals als Partei an und wurde drittstärkste Partei im rechten Lager, konnte sich rasch aber steigern und profitierte von den Auflösungserscheinungen der konservativ-republikanischen [[Unión Republicana|Unionistischen Partei]] und der [[Partido Nacional Renovador|Nationalistischen Bewegung]] [[Daniel Lafontán]]s. Innerhalb der Unionistischen Partei hatte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre eine eigene liberal- und sozialkatholische Strömung herausgebildet, die sich nun ebenfalls der Aktionspartei anschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Führer der Acción Popular war der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]], der die Partei zusammen mit [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]] gegründet hatte. Diese waren alle ehemalige Monarchisten, die im Zusammenhang mit der päpstlichen Enzyklika Rerum Novarum Leo XIII.’ auf die republikanische Seite gewechselt waren, eine revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft aber ebenso ablehnten wie den Laizismus der Liberalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] erhielt die Acción Popular bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôpolo Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion, die sich nun als ''Volksaktion der Rechten'' bezeichnete, sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die bis 1943 Bestand hatte und mit einem deutlichen Rechtskurs zur klar stärksten Partei der Rechten aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Partíu Republicano Liberal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Republicano Liberal''' (PRL, dt. ''Liberale Republikanische Partei'') war eine liberale [[Sagradien|sagradische]] Partei in der frühen [[Zweite Sagradischen Republik|Zweiten Republik]]. Der PRL ging aus den '''Moderatas''', dem gemäßigten (im Gegensatz zum [[Partido Radical|radikalen]]) Flügel der [[Partido Republicano|republikanischen Partei]] in der [[Nationalversammlung]] hervor und schloss in Namensgebung und politischem Programm an den [[Partido Liberal]] der konstitutionellen Monarchie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Partido Radical]] und der 1897 gegründeten [[Unión Republicana]] bildete die PRL eine der drei großen Honoratiorenparteien der frühen Zweiten Republik, bis es schließlich zum Aufstieg der neuartigen Massenparteien [[Partido Socialista]] sowie der katholisch-konservativen [[Acción Popular]] kam. Aus dem PRL wiederum sowie Teilen der [[Unionistas]] ging 1908 im Wesentlichen die [[Aliança Republicana]] hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominente Vertreter der Partei waren [[José Delacrûce]], [[Ricardo Alemà]], [[Francisco de Brentano]] und [[Damián Carnales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Januarrevolution 1891]] übernahm der bis dahin oppositionelle Partido Republicano unter der Führung von Luis Cavaller die Macht in Sagradien. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891]] eroberten die republikanischen Kräfte eine deutliche Mehrheit und setzten damit das Ende der Monarchie in Sagradien durch. Nach der Wahl Cavallers zu ihrem ersten Präsidenten bildete der liberale Republikaner José Delacrûce eine Regierung der moderaten Kräfte der republikanischen Linken, die für allmähliche Reformen statt eines radikalen Umbruchs eintrat. In der Folge entwickelten sich jedoch die Streitfragen der Landreform, des Umgangs mit der katholischen Kirche und den monarchischen Eliten zum Sprengsatz der republikanischen Partei in der Nationalversammlung. Hinzu kamen persönliche Differenzen zwischen den beiden wichtigsten Parteiführern der Republikaner José Delacrûce und [[Luciano Tropexas]]. 1894 verließen die radikalen Republikaner die Regierungsmehrheit und gründeten den [[Partido Radical|Partido Republicano Radical]], der für rasche Reformen eintrat, zurück blieben die Gemäßigten, die weiterhin die Regierung stellten. In Abgrenzung zu den Radikalen wurden diese nun meist ''Moderatas'', seltener auch ''Liberales'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zum Bruch der ''Unionistas'' um Tropexas mit den dominierenden ''Liberales'' um Delacrûce. Als Delacrûce die Trennung von Staat und Kirche durchsetzen wollte und dafür die [[Republikanische Wiedervereinigung]] mit den Radikalen anstrebte, verließ Tropexas die Partei und gründete die [[Unión Republicana|Unionistische Partei]]. Die zurückbleibenden Anhänger Delacrûces nannten sich fortan ''Partido Republicano Liberal''. Sie stellten bis 1899 die mit Abstand größte Fraktion in der Abgeordnetenkammer, wurden danach aber vom [[Partido Radical]] überholt. Der gescheiterte [[Putsch von 1898]] bestärkte die Partei in ihrem reformorientierten Mitte-Links-Kurs, auch wenn die Partei deutlich vorsichtiger auftrat, als die Radikalen. 1899-1903 bildete der PRL eine laizistisch-liberale Koalition mit den Radikalen unter [[Donado Salgado]], welche eine Landreform und die Trennung von Staat und Kirche zum Ziel hatte. Obwohl beide Ziele verfehlt wurden, konnte der PRL mit den Radikalen einige Reformen durchsetzen. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] stand die Partei in Opposition zur rechten [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] der Unionisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zum allmählichen Zerfall der Partei, nachdem sich einige Abgeordnete der Regierungsmehrheit angeschlossen hatten und bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] den Kandidaten der Unionisten unterstützten. Die Spaltung der Unionistischen Partei im Jahr 1907 führte zu einer Umstrukturierung des PRL. Während sich eine linke Fraktion mit Anhängern des alten [[Partido Progresista]] zum [[Partido Republicano Progresista]] vereinten, verbündete sich die Mehrheit des PRL mit Mitgliedern der zerfallenden Unionistischen Partei und versuchte die Republikanische Partei in ihrer alten Zusammensetzung wiederherzustellen. Die im Jahr 1908 daraus hervorgegangene [[Aliança Republicana]] knüpfte als liberale Partei mit gemäßigt-säkularem Mitte-Rechts-Profil sowohl personell als auch programmatisch unmittelbar an die PRL an und kann als Nachfolgepartei angesehen werden. Die Allianz bestand - wenn auch mit abnehmendem Erfolg - bis zum Ende der Zweiten Republik und repräsentierte bis dahin die liberal-republikanische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Partíu Republicano Liberal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Republicano Liberal''' (PRL, dt. ''Liberale Republikanische Partei'') war eine liberale [[Sagradien|sagradische]] Partei in der frühen [[Zweite Sagradischen Republik|Zweiten Republik]]. Der PRL ging aus den &amp;quot;'Moderatas'&amp;quot;, dem gemäßigten (im Gegensatz zum [[Partido Radical|radikalen]]) Flügel der [[Partido Republicano|republikanischen Partei]] in der [[Nationalversammlung]] hervor und schloss in Namensgebung und politischem Programm an den [[Partido Liberal]] der konstitutionellen Monarchie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Partido Radical]] und der 1897 gegründeten [[Unión Republicana]] bildete die PRL eine der drei großen Honoratiorenparteien der frühen Zweiten Republik, bis es schließlich zum Aufstieg der neuartigen Massenparteien [[Partido Socialista]] sowie der katholisch-konservativen [[Acción Popular]] kam. Aus dem PRL wiederum sowie Teilen der [[Unionistas]] ging 1908 im Wesentlichen die [[Aliança Republicana]] hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominente Vertreter der Partei waren [[José Delacrûce]], [[Ricardo Alemà]], [[Francisco de Brentano]] und [[Damián Carnales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Januarrevolution 1891]] übernahm der bis dahin oppositionelle Partido Republicano unter der Führung von Luis Cavaller die Macht in Sagradien. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891]] eroberten die republikanischen Kräfte eine deutliche Mehrheit und setzten damit das Ende der Monarchie in Sagradien durch. Nach der Wahl Cavallers zu ihrem ersten Präsidenten bildete der liberale Republikaner José Delacrûce eine Regierung der moderaten Kräfte der republikanischen Linken, die für allmähliche Reformen statt eines radikalen Umbruchs eintrat. In der Folge entwickelten sich jedoch die Streitfragen der Landreform, des Umgangs mit der katholischen Kirche und den monarchischen Eliten zum Sprengsatz der republikanischen Partei in der Nationalversammlung. Hinzu kamen persönliche Differenzen zwischen den beiden wichtigsten Parteiführern der Republikaner José Delacrûce und [[Luciano Tropexas]]. 1894 verließen die radikalen Republikaner die Regierungsmehrheit und gründeten den [[Partido Radical|Partido Republicano Radical]], der für rasche Reformen eintrat, zurück blieben die Gemäßigten, die weiterhin die Regierung stellten. In Abgrenzung zu den Radikalen wurden diese nun meist ''Moderatas'', seltener auch ''Liberales'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zum Bruch der ''Unionistas'' um Tropexas mit den dominierenden ''Liberales'' um Delacrûce. Als Delacrûce die Trennung von Staat und Kirche durchsetzen wollte und dafür die [[Republikanische Wiedervereinigung]] mit den Radikalen anstrebte, verließ Tropexas die Partei und gründete die [[Unión Republicana|Unionistische Partei]]. Die zurückbleibenden Anhänger Delacrûces nannten sich fortan ''Partido Republicano Liberal''. Sie stellten bis 1899 die mit Abstand größte Fraktion in der Abgeordnetenkammer, wurden danach aber vom [[Partido Radical]] überholt. Der gescheiterte [[Putsch von 1898]] bestärkte die Partei in ihrem reformorientierten Mitte-Links-Kurs, auch wenn die Partei deutlich vorsichtiger auftrat, als die Radikalen. 1899-1903 bildete der PRL eine laizistisch-liberale Koalition mit den Radikalen unter [[Donado Salgado]], welche eine Landreform und die Trennung von Staat und Kirche zum Ziel hatte. Obwohl beide Ziele verfehlt wurden, konnte der PRL mit den Radikalen einige Reformen durchsetzen. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] stand die Partei in Opposition zur rechten [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] der Unionisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zum allmählichen Zerfall der Partei, nachdem sich einige Abgeordnete der Regierungsmehrheit angeschlossen hatten und bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] den Kandidaten der Unionisten unterstützten. Die Spaltung der Unionistischen Partei im Jahr 1907 führte zu einer Umstrukturierung des PRL. Während sich eine linke Fraktion mit Anhängern des alten [[Partido Progresista]] zum [[Partido Republicano Progresista]] vereinten, verbündete sich die Mehrheit des PRL mit Mitgliedern der zerfallenden Unionistischen Partei und versuchte die Republikanische Partei in ihrer alten Zusammensetzung wiederherzustellen. Die im Jahr 1908 daraus hervorgegangene [[Aliança Republicana]] knüpfte als liberale Partei mit gemäßigt-säkularem Mitte-Rechts-Profil sowohl personell als auch programmatisch unmittelbar an die PRL an und kann als Nachfolgepartei angesehen werden. Die Allianz bestand - wenn auch mit abnehmendem Erfolg - bis zum Ende der Zweiten Republik und repräsentierte bis dahin die liberal-republikanische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Partíu Republicano Liberal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Republicano Liberal''' (PRL, dt. ''Liberale Republikanische Partei'') war eine liberale [[Sagradien|sagradische]] Partei in der frühen [[Zweite Sagradischen Republik|Zweiten Republik]]. Der PRL ging aus den &amp;quot;'Moderatas'&amp;quot;, dem gemäßigten (im Gegensatz zum [[Partido Radical|radikalen]]) Flügel der [[Partido Republicano|republikanischen Partei]] in der [[Nationalversammlung]] hervor und schloss in Namensgebung und politischem Programm an den [[Partido Liberal]] der konstitutionellen Monarchie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Partido Radical]] und der 1897 gegründeten [[Unión Republicana]] bildete die PRL eine der drei großen Honoratiorenparteien der frühen Zweiten Republik, bis es schließlich zum Aufstieg der neuartigen Massenparteien [[Partido Socialista]] sowie der katholisch-konservativen [[Acción Popular]] kam. Aus dem PRL wiederum sowie Teilen der [[Unionistas]] ging 1908 im Wesentlichen die [[Aliança Republicana]] hervor. Prominente Vertreter der Partei waren [[José Delacrûce]], [[Ricardo Alemà]], [[Francisco de Brentano]] und [[Damián Carnales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Januarrevolution 1891]] übernahm der bis dahin oppositionelle Partido Republicano unter der Führung von Luis Cavaller die Macht in Sagradien. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891]] eroberten die republikanischen Kräfte eine deutliche Mehrheit und setzten damit das Ende der Monarchie in Sagradien durch. Nach der Wahl Cavallers zu ihrem ersten Präsidenten bildete der liberale Republikaner José Delacrûce eine Regierung der moderaten Kräfte der republikanischen Linken, die für allmähliche Reformen statt eines radikalen Umbruchs eintrat. In der Folge entwickelten sich jedoch die Streitfragen der Landreform, des Umgangs mit der katholischen Kirche und den monarchischen Eliten zum Sprengsatz der republikanischen Partei in der Nationalversammlung. Hinzu kamen persönliche Differenzen zwischen den beiden wichtigsten Parteiführern der Republikaner José Delacrûce und [[Luciano Tropexas]]. 1894 verließen die radikalen Republikaner die Regierungsmehrheit und gründeten den [[Partido Radical|Partido Republicano Radical]], der für rasche Reformen eintrat, zurück blieben die Gemäßigten, die weiterhin die Regierung stellten. In Abgrenzung zu den Radikalen wurden diese nun meist ''Moderatas'', seltener auch ''Liberales'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zum Bruch der ''Unionistas'' um Tropexas mit den dominierenden ''Liberales'' um Delacrûce. Als Delacrûce die Trennung von Staat und Kirche durchsetzen wollte und dafür die [[Republikanische Wiedervereinigung]] mit den Radikalen anstrebte, verließ Tropexas die Partei und gründete die [[Unión Republicana|Unionistische Partei]]. Die zurückbleibenden Anhänger Delacrûces nannten sich fortan ''Partido Republicano Liberal''. Sie stellten bis 1899 die mit Abstand größte Fraktion in der Abgeordnetenkammer, wurden danach aber vom [[Partido Radical]] überholt. Der gescheiterte [[Putsch von 1898]] bestärkte die Partei in ihrem reformorientierten Mitte-Links-Kurs, auch wenn die Partei deutlich vorsichtiger auftrat, als die Radikalen. 1899-1903 bildete der PRL eine laizistisch-liberale Koalition mit den Radikalen unter [[Donado Salgado]], welche eine Landreform und die Trennung von Staat und Kirche zum Ziel hatte. Obwohl beide Ziele verfehlt wurden, konnte der PRL mit den Radikalen einige Reformen durchsetzen. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] stand die Partei in Opposition zur rechten [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] der Unionisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zum allmählichen Zerfall der Partei, nachdem sich einige Abgeordnete der Regierungsmehrheit angeschlossen hatten und bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] den Kandidaten der Unionisten unterstützten. Die Spaltung der Unionistischen Partei im Jahr 1907 führte zu einer Umstrukturierung des PRL. Während sich eine linke Fraktion mit Anhängern des alten [[Partido Progresista]] zum [[Partido Republicano Progresista]] vereinten, verbündete sich die Mehrheit des PRL mit Mitgliedern der zerfallenden Unionistischen Partei und versuchte die Republikanische Partei in ihrer alten Zusammensetzung wiederherzustellen. Die im Jahr 1908 daraus hervorgegangene [[Aliança Republicana]] knüpfte als liberale Partei mit gemäßigt-säkularem Mitte-Rechts-Profil sowohl personell als auch programmatisch unmittelbar an die PRL an und kann als Nachfolgepartei angesehen werden. Die Allianz bestand - wenn auch mit abnehmendem Erfolg - bis zum Ende der Zweiten Republik und repräsentierte bis dahin die liberal-republikanische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.4.240</name></author>
		
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		<title>Partíu Republicano Liberal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Republicano Liberal''' (PRL, dt. ''Liberale Republikanische Partei'') war eine liberale [[Sagradien|sagradische]] Partei in der frühen [[Zweite Sagradischen Republik|Zweiten Republik]]. Der PRL ging aus den &amp;quot;'Moderatas'&amp;quot;, dem liberalen Flügel des [[Partido Republicano]] [[Luis Cavaller]]s hervor, nachdem sich 1894 bereits die [[Partido Radical|radikale Minderheit]] von der Mehrheit der Republikaner abgespalten hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Partido Radical]] und der 1897 gegründeten [[Unión Republicana]] bildete die PRL eine der drei großen Honoratiorenparteien der frühen Zweiten Republik, bis es schließlich zum Aufstieg des [[Partido Socialista]] kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRL ging 1908 mehrheitlich in der [[Aliança Republicana]] auf. Prominente Vertreter der Partei waren [[José Delacrûce]], [[Ricardo Alemà]], [[Francisco de Brentano]] und [[Damián Carnales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Januarrevolution 1891]] übernahm der bis dahin oppositionelle Partido Republicano unter der Führung von Luis Cavaller die Macht in Sagradien. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891]] eroberten die republikanischen Kräfte eine deutliche Mehrheit und setzten damit das Ende der Monarchie in Sagradien durch. Nach der Wahl Cavallers zu ihrem ersten Präsidenten bildete der liberale Republikaner José Delacrûce eine Regierung der moderaten Kräfte der republikanischen Linken, die für allmähliche Reformen statt eines radikalen Umbruchs eintrat. In der Folge entwickelten sich jedoch die Streitfragen der Landreform, des Umgangs mit der katholischen Kirche und den monarchischen Eliten zum Sprengsatz der republikanischen Partei in der Nationalversammlung. Hinzu kamen persönliche Differenzen zwischen den beiden wichtigsten Parteiführern der Republikaner José Delacrûce und [[Luciano Tropexas]]. 1894 verließen die radikalen Republikaner die Regierungsmehrheit und gründeten den [[Partido Radical|Partido Republicano Radical]], der für rasche Reformen eintrat, zurück blieben die Gemäßigten, die weiterhin die Regierung stellten. In Abgrenzung zu den Radikalen wurden diese nun meist ''Moderatas'', seltener auch ''Liberales'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zum Bruch der ''Unionistas'' um Tropexas mit den dominierenden ''Liberales'' um Delacrûce. Als Delacrûce die Trennung von Staat und Kirche durchsetzen wollte und dafür die [[Republikanische Wiedervereinigung]] mit den Radikalen anstrebte, verließ Tropexas die Partei und gründete die [[Unión Republicana|Unionistische Partei]]. Die zurückbleibenden Anhänger Delacrûces nannten sich fortan ''Partido Republicano Liberal''. Sie stellten bis 1899 die mit Abstand größte Fraktion in der Abgeordnetenkammer, wurden danach aber vom [[Partido Radical]] überholt. Der gescheiterte [[Putsch von 1898]] bestärkte die Partei in ihrem reformorientierten Mitte-Links-Kurs, auch wenn die Partei deutlich vorsichtiger auftrat, als die Radikalen. 1899-1903 bildete der PRL eine laizistisch-liberale Koalition mit den Radikalen unter [[Donado Salgado]], welche eine Landreform und die Trennung von Staat und Kirche zum Ziel hatte. Obwohl beide Ziele verfehlt wurden, konnte der PRL mit den Radikalen einige Reformen durchsetzen. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] stand die Partei in Opposition zur rechten [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] der Unionisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zum allmählichen Zerfall der Partei, nachdem sich einige Abgeordnete der Regierungsmehrheit angeschlossen hatten und bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] den Kandidaten der Unionisten unterstützten. Die Spaltung der Unionistischen Partei im Jahr 1907 führte zu einer Umstrukturierung des PRL. Während sich eine linke Fraktion mit Anhängern des alten [[Partido Progresista]] zum [[Partido Republicano Progresista]] vereinten, verbündete sich die Mehrheit des PRL mit Mitgliedern der zerfallenden Unionistischen Partei und versuchte die Republikanische Partei in ihrer alten Zusammensetzung wiederherzustellen. Die im Jahr 1908 daraus hervorgegangene [[Aliança Republicana]] knüpfte als liberale Partei mit gemäßigt-säkularem Mitte-Rechts-Profil sowohl personell als auch programmatisch unmittelbar an die PRL an und kann als Nachfolgepartei angesehen werden. Die Allianz bestand - wenn auch mit abnehmendem Erfolg - bis zum Ende der Zweiten Republik und repräsentierte bis dahin die liberal-republikanische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Unión Nacional</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.4.240: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Republicana''' (''Republikanische Union''), oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet, war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1897 eine eigenständige Partei am konservativen Flügel des republikanischen Lagers. Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einem liberal-konservativen Programm. Zwischen 1903 und 1909 stellte die Partei mehrere Regierungschefs. Nach einer Parteispaltung 1907 nannte sich der größere Teil der Partei '''Partido Republicano Conservador''' ('''PRC''', später Partido Unionista), verlor aber zunehmend an Bedeutung und hörte schließlich 1924 auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unionisten in der Republikanischen Partei ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Unionisten liegen in der republikanischen Bewegung der späten Monarchie, die für eine Abschaffung des Königtums und die Errichtung einer demokratischen Republik eintrat. Als die Monarchie in der [[Januarrevolution 1891]] gestürzt wurde, übernahm der gemäßigte Republikaner [[Luis Cavaller]] mit seiner [[Partido Republicano (19. Jahrhundert)|Republikanischen Partei]] die Führung und führte die Republikaner bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891]] zu einem deutlichen Sieg über die zerstrittenen monarchistischen Parteien. In den ersten Jahren der Zweiten Republik dominierten die gemäßigten Republikaner (''Moderatas''), die sich für eine schrittweise Durchsetzung der republikanischen Ideale im sagradischen Staat und moderate Reformen einsetzten. Besonders der Umgang der jungen Republik mit ihren Kolonien sowie mit der mächtigen katholischen Kirche wurde bald zum Sprengsatz der republikanischen Linken. Die Dominanz der Moderatas führte 1894 zur Gründung des [[Partido Radical]], der sich in Opposition zu den Gemäßigten stellte und weitergehende soziale und laizistische Reformen forderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Moderaten Republikaner sammelten sich in der Folge hinter den zwei bedeutenden Führungspersönlichkeiten der Partei [[José Delacrûce]] und [[Luciano Tropexas]]. Beide führten ihre eigenen Faktionen innerhalb der Republikanischen Partei an, die von den Zeitungen [[l'Amistá]] und [[l'Unión]] vertreten wurden. Die Anhänger Tropexas' wurden daher bald als ''Unionisten'' bezeichnet. Während die ''Liberales'' um Delacrûce, [[Ricardo Alemà]] und [[Francisco de Brentano]] für eine Zusammenarbeit mit den Radikalen eintraten und zu moderaten Reformen bereit waren, lehnten die Unionisten das Programm der Radikalen rundweg ab und sahen diese als Bedrohung für die junge Republik an. Sie vertraten hauptsächlich die Interessen des Großbürgertums, höherer Beamter sowie derjenigen Vertreter der alten Eliten, die ihren Platz in der Republik suchten. Auch ein Bruch mit der Kirche wurde von den Unionisten abgelehnt. In dieser Hinsicht traten die Unionisten das Erbe der [[Montevilistas]] an, die den rechten Flügel des Liberalismus in der konstitutionellen Monarchie repräsentiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahl zur zweiten Nationalversammlung im Jahr 1895]] begann sich Tropexas zunehmend von der Gruppe um Delacrûce zu lösen und ein eigenes politisches Programm zu verfolgen. Die von Delacrûce 1897 versuchte [[Reunión Republicana|Republikanische Wiedervereinigung]] mit den Radikalen führte schließlich zum Ausscheiden Tropexas' und seiner Anhänger aus der Gesamtpartei und zur Gründung der '''Unión Republicana Liberal i Moderata'''. Der gescheiterte [[Putsch von 1898]] brachte den Unionisten großen Zulauf, da sich der Partei nun auch zahlreiche ehemalige Monarchisten anschlossen, die sich gegen den Putschversuch wandten. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] wurden die Unionisten mit 96 Mandaten dritte Kraft im republikanischen Lager und gingen in die Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zur weiteren Annäherung der Unionisten an die antirepublikanische Rechte. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miguel Fernando Luisanto]], nach dem Tod Tropexas' im Jahr 1901 als neuer Parteichef gefolgt, wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partido Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partido Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partido Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partido Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partido Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión Republicana ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miguel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partido Republicano Conservador (Partido Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909</title>
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| [[Partido Democrático Radical-Socialista]] (Radikal-Sozialisten)&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Partido Republicano Progresista]] (Liberale)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Republicana#Partido Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten|Partido Republicano Conservador]] (Konservative)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Acción Popular]] (Katholisch-Konservative)&lt;br /&gt;
| AP&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903</title>
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| [[PS|Socialistas]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1899]]&lt;/div&gt;</summary>
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