<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=89.15.38.122</id>
	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=89.15.38.122"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/89.15.38.122"/>
	<updated>2026-04-28T17:12:21Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Republicano_Radical&amp;diff=2590</id>
		<title>Partíu Republicano Radical</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Republicano_Radical&amp;diff=2590"/>
		<updated>2011-02-03T23:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: /* Parteispaltung 1949 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Radical''' oder '''Partido Republicano Radical''' war eine politische Partei in [[Sagradien]], die 1894 aus dem radikalen Flügel der sagradischen [[Partido Republicano (19. Jahrhundert)|Republikanischen Partei]] entstand und unter verschiedenen Namen bis zu ihrem Verbot 1938 bestand. Danach wurde die Partei 1943 wiedergegründet, spaltete sich jedoch 1949 in zwei Flügel. Der linke Flügel führte die Radikale Tradition mit abnehmendem Erfolg im wiedergegründeten [[Partido Radical-Democrático]] bis 1992 weiter. &lt;br /&gt;
Der Mitte-Rechts-Flügel der Partei ging in der 1961 gegründeten [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS) auf, die noch heute besteht. Die 2008 gegründete Mitte-Links-Partei [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales|Demokratie und Solidarität - die Radikalen]] nimmt ebenfalls Bezug auf den historischen Partido Radical, in dessen Tradition sie sich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Radikale Partei kann als liberale Partei mit sozialreformerischer und dezidiert antiklerikaler Ausrichtung angesehen werden. Sie repräsentierte den eher linken Flügel des sagradischen bürgerlichen Liberalismus und zählte sich fast immer zur sagradischen Linken, deren wichtigster Vertreter die Partei in den Anfangsjahren der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] auch war, ehe sie nach Stimmen und schließlich auch nach Einfluss von der [[Partido Socialista|sagradischen Sozialistischen Partei]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Radikalen Partei ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des sagradischen Radikalismus ===&lt;br /&gt;
Die radikal-republikanische Bewegung in Sagradien erlangte erstmals in der [[Aprilrevolution 1848]] politische Bedeutung und war seitdem im sagradischen Abgeordnetenhaus vertreten, wo sich die Republikaner zusammen mit Radikalen in der Gruppe der Republikaner und Radikalen zusammenschlossen. Der Regierung von [[Jacquel de Montevil]] standen die Republikaner zunächst ablehnend gegenüber, zeigten Mitte der Sechziger Jahre aber Kooperationsbereitschaft. Die [[Sagradische Verfassung von 1870|konstitutionell-monarchische Verfassung des Jahres 1870]] dagegen lehnten die Republikaner ab. Nach dem Rücktritt Montevils 1873 standen die Republikaner in erbitterter Opposition zu König [[Richard III.]] 1876 erfolgte die Gründung der [[Partido Republicano (19. Jahrhundert)|Republikanischen Partei]], woraufhin die Partei unter Führung von [[Santo Cripón De la Moya]] und [[Luis Cavaller]] innerhalb der parlamentarischen Linken zunehmend an Gewicht gegenüber den monarchischen Liberalen gewann. Nach dem Wahlsieg 1890 übernahmen die Republikaner in der [[Januarrevolution 1891]] die politische Führung. Gleichzeitig aber verhinderte Parteichef Cavaller eine weitere Radikalisierung der Revolution zugunsten der [[Partido Socialista|Sozialisten]], indem er Kompromisse mit den monarchischen Eliten suchte und das Großbürgertum durch den Verzicht auf radikale Sozialmaßnahmen band. Hiergegen entwickelte die radikaldemokratische Faktion der Republikanischen Partei zunehmend abweichende Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des Partido Radical ===&lt;br /&gt;
In der [[Konstituante von 1891|verfassunggebenden Nationalversammlung]], wo die Republikanische Partei die stärkste Einzelfraktion darstellte, dominierten die großbürgerlichen und liberalkonservativen Faktionen der Partei und stellten mit Luis Cavaller und [[José Delacrûce]] den ersten Präsidenten und den ersten Ministerpräsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. Die großen parteiinternen Spannungen zwischen Radikalen und stärker konservativ geprägten Republikanern, nicht zuletzt im Umgang mit der Kirche, sowie die persönlichen Differenzen zwischen den Parteiführern Cavaller, Delacrûce und [[Luciano Tropexas]] führten bereits in der Nationalversammlung zur Aufspaltung der Republikanischen Partei in einen radikalen, einen liberalen und einen konservativen Flügel, die sich seit 1894 auch organisatorisch trennten. Führende Radikale wie [[Donado Salgado]], [[Pietro Celeste]] und [[Loris Manuel]] gründeten 1894 einen neuen Parlamentsklub, wenig später erhielt die neue Republikanisch-Radikaldemokratische Partei auch einen ''Nationalverein'' und einen ''Nationalen Wahlausschuss'' als oberste Gremien. Damit begann die Geschichte des '''Partido Republicano Radical i Radical-Democrático'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] traten die ''Republicanōes i Radical-Democráticōes'' erstmals als eigenständige Partei an, stellten nach der Wahl aber nur drittstärkste Kraft im republikanischen Lager hinter der [[Partido Republicano Liberal|Liberal-Republikanischen Partei]] und den konservativen [[Unión Republicana|Unionisten]]. Oberste Ziele der kleinbürgerlichen Radikalen waren soziale Reformen, eine Säuberung der Verwaltung von monarchistischen und konterrevolutionären Kräften und eine deutliche Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses in allen öffentlichen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Liberaler Koalition und Opposition ===&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende begannen die Radikalen den Versuch, gemeinsam mit den Liberalen eine stärkere Trennung von Kirche und Statt durchzusetzen, was zur Bildung eines linken laizistisch-liberalen Blocks und eines rechten klerikal-konservativen Blocks führte. In der Folge begann die Ära der Radikalen Dominanz, welche mit Unterbrechungen 1903-1909 bis zu den Zwanziger Jahren andauerte und die Radikale Partei in eine Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung versetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] konnten die Radikale einen großen Wahlerfolg feiern und wurden zur stärksten Partei im Parlament. Unter der Führung von [[Donado Salgado]] übernahmen die Radikalen danach die Regierungsverantwortung in einer Koalition mit den weiter rechts stehenden Liberalen und in Gegnerschaft zur katholischen Rechten. Die Koalition Salgado implementierte eine Reihe sozialer und laizistischer Reformen, welche die Republik in der Folge stark prägen sollten. Der Sieg der oppositionellen Rechten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] drängte die Radikale Partei in die Opposition zur so genannten [[Koalition der Moral]], ehe sie 1909 wiederum als stärkste Partei in die Regierung zurückkehren konnte. Neue Führungsfigur wurde [[Cristoval Sánchez]], der sich parteiintern auf jene Kräfte stützte, die eine Abgrenzung von den dogmatischen Sozialisten forderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung und Linkskartell ===&lt;br /&gt;
Bereits zuvor hatte es interne Auseinandersetzungen zwischen Parteilinken und –Rechten um das Verhältnis der Partei zur aufstrebenden Arbeiterbewegung und der von ihr getragenen Sozialistischen Partei gegeben. Die so genannten ''Integralisten'' in der Partei, die eine aktive Einbindung der reformistischen Arbeiterschaft in die eigene Partei anstrebten, lösten sich schließlich 1909 unter der Führung Salgados und bildeten den '''[[Partido Democrático Radical Socialista]]''', auch als ''Radikalsozialistische Partei'' bezeichnet, die den Platz links der Radikalen Partei einnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Radikalen versuchte zunächst einen Ausgleich mit den Kräften der politischen Mitte, schloss sich aber unter dem neuen Parteiführer [[Francisco Calbane]] 1917 dem Kurs der Linken an und bildeten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Kammerwahl 1917]], der ersten, die nach dem Verhältniswahlrecht durchgeführt wurde, das [[Cartel de la Sinistra]] zusammen mit der reformorientierten Sozialistischen Partei, welche die Radikalen bereits 1913 an Stimmen und Mandaten überholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calbane bildete daraufhin eine linke laizistische Koalition, welche endgültig die Trennung von Staat und Kirche und soziale Reformen durchsetzte, die wesentliche Wurzeln für den später voll ausgebauten sagradischen Wohlfahrtsstaat legten. 1920 erfolgte die Wiedervereinigung mit dem PDRS zum '''Partido Radical i Social-Democrático''' (PRSD), der sich seit 1925/26 wieder '''Partido Republicano Radical''' (PRR) nannte. Donado Salgado hatte die von ihm mitgegründete Radikalsozialistische Partei (PDRS) bereits 1912/13 in Richtung Sozialistischer Partei verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Radikalen [[António Diaz]] führte die Radikal-Republikanische Partei nach den Wahlen von 1921 eine um Liberale erweiterte Mitte-Links-Koalition an, die Krise der Partei war aber bereits längst eingeleitet, welche die Radikale Partei in den gesamten Zwanziger Jahren begleiten sollte. Mit der Einführung des Verhältniswahlrechts im Jahr 1917 hatte die Partei die Führung der Linken zunehmend an die Sozialisten verloren, mit denen die Partei bis 1925 zusammenarbeitete. 1924 unterstützten die Radikalen mit [[António Sarabal]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik. Mit [[Cristoval Sánchez]] (1914-1921) und [[Carles Simón López]] (1921-1925) stellten die Radikalen den zweiten und dritten Präsidenten der Republik und von 1917 bis 1925 waren sie an jedem Kabinett beteiligt. Diese Phase der Dominanz der Partei endete erst mit der Niederlage der Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Wahlen 1925]], welche der politischen Rechten einen Wahlsieg einbrachte und zum Rücktritt Carles Simón López' vom Präsidentenamt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise der Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Wahlen 1925 führten zu einer Destabilisierung und zu immer neuen inneren Spaltungen der Partei in konkurrierende Flügel, die sich aber nicht auf der Organisationsebene, sondern innerhalb von Partei und Fraktion vollzogen. Meist unterstützte nur ein Teil der radikalen Abgeordneten mehrere in rascher Folge amtierende Mitte-Rechts-Regierungen der [[Convergência Nacional|Nationalen Konvergenz]], zu der nun auch die liberale [[Alianza Republicana|Republikanische Allianz]] [[Daniel La Ponte]]s gehörte. Die Parteiführung der Radikalen – von den politischen Niederlagen verunsichert – schwankte zwischen einer Annäherung an die katholische Rechte und dem Versuch einer konstruktiven, aber eigenständigen Oppositionspolitik zu den Regierungen der zunehmend antidemokratisch auftretenden Rechtsbündnisse. Der Sieg des von der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] [[García D’Alema]]s angeführten [[Bloc Nacional]] bei den Wahlen 1930 und die Niederlage der Radikalen, die nur noch 7 Prozent der Abgeordneten stellten, führte zu einer Wiederannäherung der von [[Angel Colón]] geführten PRR an die sozialistische Linke, mit der man seit 1932 gemeinsam in der Opposition zu Präsident D’Alema und den von ihm eingesetzten Präsidialregierungen stand. Dennoch artikulierte die Radikale Partei diese Haltung nur sehr zurückhaltend, was ihr von Seiten der Sozialisten und der Kommunisten den Schmähruf der „Schweigenden Gegnerschaft“ eintrug und 1933 in der Abspaltung des linken ''radikalsozialistischen'' Flügels als '''[[Unión Radical Socialista]]''' führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksfront und Verbot ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod D’Alemas im Herbst 1934 und im Zuge der drohenden Machtergreifung durch Faschisten und andere Republikgegner stellten sich die Radikalen Republikaner immer offener auf die Seite der Linken und kämpften öffentlich für den Erhalt der parlamentarischen Republik. Die Bedrohung der Republik durch rechts, durch Faschisten und rechtskonservative Kräfte, welche einen autoritären Ständestaat errichten wollten, führte die Radikalen zusammen mit Sozialisten, Radikal-Sozialisten und erstmals auch Kommunisten in die sogenannte [[Volksfront]] (Frente Popular), welche bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935|Wahlen 1935]] gegen die [[Nationale Front]] der Volksunion und ihrer rechten Verbündeten antrat und einen Sieg davon trug. Bereits zuvor hatte Angel Colón als Parteichef die PRR-Strukturen nach dem Vorbild der straff organisierten Arbeiterparteien reorganisiert und die Handlungsfähigkeit der Partei damit erheblich verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen verdoppelte die Partei nahezu ihre Stimmenanteile und Mandate und trat der ersten Volksfrontregierung bei, welche von Angel Colón geführt wurde. Bis 1937 in der Volksfrontregierung vertreten, mussten die Radikalen zahlreiche wirtschaftspolitische Zugeständnisse an Sozialisten und Kommunisten machen, um eigene sozialliberale Ziele durchzusetzen, und wurden von weiten Teilen des Bürgertums und der radikalisierten Rechten als „Bolschewiken“ angefeindet. Nach dem Auseinanderbrechen der Volksfront 1937 führte Ángel Colón nochmals ein Kabinett der linken Mitte mit Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Zentristen an, wurde im Zuge des Februarputschs 1938 aber gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den halbfreien [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|April-Wahlen 1938]] holten PRR und URS zusammen 26 Mandate, wobei die Parteien der Linken stark vom neuen kurzfristig eingeführten Wahlsystem benachteiligt worden waren. Noch im Sommer 1938 wurden sowohl die Radikal-Republikanische Partei als auch die weiter links stehende Radikal-Sozialistische Union vom rechten [[Álamo-Regime]] verboten, ehe die [[August-Verfassung 1938]] die Republik endgültig beendete und einen autoritär-faschistischen Ständestaat unter der Führung der aus der Volksunion hervorgegangenen [[Comunión Nacional]] machte. Eine kleine Minderheit ehemaliger Radikaler trat daraufhin zur Nationalen Kommunion über, die Führungselite der Partei aber und die meisten Aktivisten gingen ins Exil oder in den Untergrund zum neuen autoritär-faschistischen Regime Manuel Álamos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Während führende Vertreter der Vorkriegspartei wie [[Angel Colón]] oder [[Santiago Lamanto]] lange Zeit in Haft saßen und andere wie [[Francisco Monte]] sich vergeblich um die Fortführung der Partei im Exil bemühten, beteiligten sich andere am Kampf der sagradischen [[Resistença]] gegen das Regime und später die deutsche Besetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Sagradiens durch die Alliierten und die Widerstandstruppen übernahmen im ganzen Land zahlreiche ehemalige Radikale, die zuvor häufig verfolgt worden waren, wieder führende Ämter in den Verwaltungen des Staates. Noch im Jahr 1943 bemühte sich eine Gruppe Radikaler aus Widerstand und Exil um die Wiedergründung der Radikalen Partei. Schließlich wurde der Partido Republicano Radical (PRR) als liberale Partei der Mitte wiedergegründet. Die PRR war 1947 Gründungsmitglied der Liberalen Weltunion (später Liberale Internationale). Erster Vorsitzender der Partei wurde [[António Delauro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1944]] erreichte der PRR 7 Prozent der Stimmen. Das waren deutlich weniger als erhofft und auch weniger als der PRR allein bei der Wahl 1935 auf sich vereint hatte. Hinter [[Partido Socialista|Sozialisten]], [[PCC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und dem rechtsliberalen [[MPD]] stellte die PRR in der Nationalversammlung nur die fünftstärkste Fraktion, trat aber der [[Coalición Democrática|Demokratischen Koalition]] aus Sozialisten, Christdemokraten und Kommunisten bei, die nun die provisorischen Regierungen unter [[Sergio Dini]] und [[José Saviola]] stützte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Zusammenarbeit mit den Parteien der Linken (PS, PCS) und der Mitte (PCC) dominierten in der Partei vor allem die Parteirechten, welche zu der Idee der alten Volksfront auf deutlichen Abstand gingen und stattdessen eine Bündelung der bürgerlichen Kräfte anstrebte. Während dessen rissen auch die alten Flügelkämpfe der Vorkriegszeit wieder auf und schwächten die Partei nachhaltig. 1946 bildeten einigen linksliberale Republikaner zusammen mit linkskatholischen und sozialdemokratisch-pazifistischen Gruppen unter der Führung des Menschenrechtlers und Entwicklungshelfers [[Fernando De la Rúa]] den [[Partido d'Acción Democrática]] (PdAD). Gleichzeitig schlossen sich zahlreiche enttäuschte Radikale, vornehmlich vom linken Flügel, der neuen [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokratischen Partei]] [[Santo De la Ilpa]]s an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946]] erhielt die Radikale Partei im Bündnis mit De la Rúas PdAD 6,5 Prozent der Stimmen und wurde nochmals geschwächt. Dennoch gehörte die Partei in der Folge bis 1949 zu allen parlamentarischen Regierungen und stellte 1947 sogar für wenige Monate mit António Delauro den Ministerpräsidenten einer Vielparteienregierung. Mit der sich anbahnenden Polarisierung des Parteiensystems in eine demokratische Rechte und eine kommunistisch-sozialistische Linke wurde auch innerhalb der Radikaldemokratischen Partei die Frage der Links- oder Rechtsorientierung zunehmend problematisch. Während der Flügel um [[Mariano Waldner Sanchis]] und [[Daniel Galindo Ferres]] eher das Konzept der linksorientierten Reformpartei vertrat, trat der konservative Flügel der Partei um [[Franco Ponente]] und [[Luciano Vélez]] eher für ein Bündnis mit der [[PCC|Christlichen Zentrumspartei]] [[Paulo Luciaro]]s ein, die sich zur dominanten Partei der rechten Mitte entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteispaltung 1949 ===&lt;br /&gt;
Schließlich zerfiel die PRD im Frühjahr 1949 in zwei Flügel. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Ilpa II|Regierung De la Ilpa]] versuchte Paulo Luciaro eine Koalition der rechten Mitte zu schmieden und erstmals auch die bisher am rechten Rand isolierte [[Unión Nacional Popular]] (UNP) mit einzubeziehen, in der zahlreiche ehemalige Regime-Funktionäre und Kollaborateure vertreten waren, die aber ihre demokratische Gesinnung beweisen wollte. Im PRD setzten sich nun die Gegner einer Regierungsbeteiligung durch, zu denen nicht nur Parteilinke, sondern auch einige Vertreter des konservativen Flügels gehörten, die aber eine Einbindung von Ex-Faschisten in die Regierung ablehnten. Dagegen setzte sich die Mehrheit der Konservativen um Ponente, Vélez und [[Carles Méndez]], aber auch pragmatische Linke für einen Regierungseintritt ein. Schließlich spalteten sich die Regierungsanhänger von der Partei ab, unterstützen die Regierung und bildeten daraufhin die '''[[UDR|Unión Democrática Radical]]''' als neue Partei der liberalen Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest-PRR schloss sich zu den [[Senatswahlen 1949]] und den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] mit dem [[Partido d'Acción Democrática]] und anderen linksliberalen Splitterparteien zur  '''[[Unión Cívica Radical]]''' (UCR) zusammen, die aber bei der Wahl zur Abgeordnetenkammer nur 2,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinte, während die UDR 2,2 Prozent erreichte. Nach der Wahl ging aus dem UCR-Wahlbündnis eine neue politische Partei hervor, die vom linken Flügel des alten PRD dominiert wurde. Dem neuen [[Kabinett Luciaro II]] der so genannten [[Zentrumskoalition]] gehörten sowohl UCR als auch UDR an. Mehrere Versuche, infolge des schlechten Wahlergebnisses beider PRR-Nachfolgeparteien und der gemeinsamen Regierungsbeteiligung eine Wiedervereinigung von UCR und UDR zu erreichen, scheiterten jedoch in der Folge (siehe '''[[Unión de Republicanoes Radical-Democráticoes]]'''). Stattdessen bildete die UDR zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Parlamentswahlen 1954]] ein Wahlbündnis mit mehreren rechtsliberalen Parteien (die so genannte [[Unión Democrática|Demokratische Union]]), während die UCR alleine auf nur 1,2 Prozent der Stimmen kam und in der Folge in mehrere Faktionen zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDR trat 1955 mit ihren rechtsliberalen Koalitionspartnern der Bürgerblock-Regierung unter [[Paulo Luciaro]] bei. 1961 ging sie schließlich in der liberalen [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS) auf. Eine Gruppe von sozialliberalen UDR-Abweichlern, welche die Wiederbelebung der Radikalen Partei der Demokratischen Union vorzogen, verließen 1955 die Partei und bildeten mit einigen UCR-Mitgliedern das '''[[Partido Radical-Democrático|Movimiento de Radical-Democráticoes]]''' (MRD), aus dem schließlich 1958 der restituierte '''[[Partido Radical-Democrático]]''' (PRD) hervorging, der Mitglieder von [[PSD]] und [[UCR]] aufnahm, welche sich gegen die Gründung der sozialdemokratischen [[ASUL]] im Jahr 1957 richteten. Während sich die UDS zur erfolgreichen liberalen Partei entwickelte und seither an zahlreichen Regierungen beteiligt war, schied die PRD 1970 aus dem Parlament aus, nahm danach einen Linkskurs ein und ging schließlich nach langen erfolglosen Jahren 1992 in der ASUL auf. Die in ihrer Nachfolge gegründeten Parteien wie die [[Unión del Radicalismo]] (UdR) blieb ohne Einfluss. Erst 2008 bildete sich aus Dissidenten des linken UDS-Flügels und anderen linksliberalen Strömungen die Partei [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales]], die sich in der Tradition des historischen Partido Radical sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Namen der Radikalen Partei und ihrer Abspaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical-Democrático''' (PRRD/RRD/PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1909: &lt;br /&gt;
'''Partido Democrático Radical Socialista''' (PDRS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1920:&lt;br /&gt;
'''Partido Radical i Social-Democrático''' (PRSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name seit 1925 wieder: &lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical''' (PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1933: &lt;br /&gt;
'''Unión Radical-Socialista''' (URS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergründung der Partei 1943:&lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical''' (PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1949:&lt;br /&gt;
'''Unión Democrática Radical''' (UDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1950:&lt;br /&gt;
'''Unión Cívica Radical''' (UCR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung UDR 1955:&lt;br /&gt;
'''Movimiento de Radical-Democráticoes''' (MRD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1958:&lt;br /&gt;
'''Partido Radical-Democrático''' (PRD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Radikalen ==&lt;br /&gt;
=== PRRD (1894-1920) ===&lt;br /&gt;
* 1894-1899: [[Pietro Celeste]]&lt;br /&gt;
* 1899-1904: [[Armando Cotxía]]&lt;br /&gt;
* 1904-1906: [[Carles Belavís]]&lt;br /&gt;
* 1906-1907: [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
* 1907: [[Armando Cotxía]]&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
* 1914-1921: [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
=== PRSD (1920-1925) ===&lt;br /&gt;
* 1921-1928: [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
=== PRR (1925-1938) ===&lt;br /&gt;
* 1928-1932: [[Santiago Lamanto]]&lt;br /&gt;
* 1932-1939: [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
* 1939-1940: [[Francisco Monte]]&lt;br /&gt;
=== PRR (1943-1950) ===&lt;br /&gt;
* 1943-1950: [[António Delauro]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UDR (1949-1961) ===&lt;br /&gt;
* 1949: [[Franco Ponente]]&lt;br /&gt;
* 1949-1955: [[Luciano Vélez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1961: [[Carles Méndez]]&lt;br /&gt;
&amp;gt; geht 1961 in der [[UDS]] auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UCR (1950-1957) ===&lt;br /&gt;
* 1950-1957: [[Daniel Galindo Ferres]]&lt;br /&gt;
=== MRD (1955-1958) ===&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Maximilián Fernández]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Republicano_Radical&amp;diff=2589</id>
		<title>Partíu Republicano Radical</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Republicano_Radical&amp;diff=2589"/>
		<updated>2011-02-03T23:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: /* Parteispaltung 1949 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Radical''' oder '''Partido Republicano Radical''' war eine politische Partei in [[Sagradien]], die 1894 aus dem radikalen Flügel der sagradischen [[Partido Republicano (19. Jahrhundert)|Republikanischen Partei]] entstand und unter verschiedenen Namen bis zu ihrem Verbot 1938 bestand. Danach wurde die Partei 1943 wiedergegründet, spaltete sich jedoch 1949 in zwei Flügel. Der linke Flügel führte die Radikale Tradition mit abnehmendem Erfolg im wiedergegründeten [[Partido Radical-Democrático]] bis 1992 weiter. &lt;br /&gt;
Der Mitte-Rechts-Flügel der Partei ging in der 1961 gegründeten [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS) auf, die noch heute besteht. Die 2008 gegründete Mitte-Links-Partei [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales|Demokratie und Solidarität - die Radikalen]] nimmt ebenfalls Bezug auf den historischen Partido Radical, in dessen Tradition sie sich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Radikale Partei kann als liberale Partei mit sozialreformerischer und dezidiert antiklerikaler Ausrichtung angesehen werden. Sie repräsentierte den eher linken Flügel des sagradischen bürgerlichen Liberalismus und zählte sich fast immer zur sagradischen Linken, deren wichtigster Vertreter die Partei in den Anfangsjahren der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] auch war, ehe sie nach Stimmen und schließlich auch nach Einfluss von der [[Partido Socialista|sagradischen Sozialistischen Partei]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Radikalen Partei ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des sagradischen Radikalismus ===&lt;br /&gt;
Die radikal-republikanische Bewegung in Sagradien erlangte erstmals in der [[Aprilrevolution 1848]] politische Bedeutung und war seitdem im sagradischen Abgeordnetenhaus vertreten, wo sich die Republikaner zusammen mit Radikalen in der Gruppe der Republikaner und Radikalen zusammenschlossen. Der Regierung von [[Jacquel de Montevil]] standen die Republikaner zunächst ablehnend gegenüber, zeigten Mitte der Sechziger Jahre aber Kooperationsbereitschaft. Die [[Sagradische Verfassung von 1870|konstitutionell-monarchische Verfassung des Jahres 1870]] dagegen lehnten die Republikaner ab. Nach dem Rücktritt Montevils 1873 standen die Republikaner in erbitterter Opposition zu König [[Richard III.]] 1876 erfolgte die Gründung der [[Partido Republicano (19. Jahrhundert)|Republikanischen Partei]], woraufhin die Partei unter Führung von [[Santo Cripón De la Moya]] und [[Luis Cavaller]] innerhalb der parlamentarischen Linken zunehmend an Gewicht gegenüber den monarchischen Liberalen gewann. Nach dem Wahlsieg 1890 übernahmen die Republikaner in der [[Januarrevolution 1891]] die politische Führung. Gleichzeitig aber verhinderte Parteichef Cavaller eine weitere Radikalisierung der Revolution zugunsten der [[Partido Socialista|Sozialisten]], indem er Kompromisse mit den monarchischen Eliten suchte und das Großbürgertum durch den Verzicht auf radikale Sozialmaßnahmen band. Hiergegen entwickelte die radikaldemokratische Faktion der Republikanischen Partei zunehmend abweichende Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des Partido Radical ===&lt;br /&gt;
In der [[Konstituante von 1891|verfassunggebenden Nationalversammlung]], wo die Republikanische Partei die stärkste Einzelfraktion darstellte, dominierten die großbürgerlichen und liberalkonservativen Faktionen der Partei und stellten mit Luis Cavaller und [[José Delacrûce]] den ersten Präsidenten und den ersten Ministerpräsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. Die großen parteiinternen Spannungen zwischen Radikalen und stärker konservativ geprägten Republikanern, nicht zuletzt im Umgang mit der Kirche, sowie die persönlichen Differenzen zwischen den Parteiführern Cavaller, Delacrûce und [[Luciano Tropexas]] führten bereits in der Nationalversammlung zur Aufspaltung der Republikanischen Partei in einen radikalen, einen liberalen und einen konservativen Flügel, die sich seit 1894 auch organisatorisch trennten. Führende Radikale wie [[Donado Salgado]], [[Pietro Celeste]] und [[Loris Manuel]] gründeten 1894 einen neuen Parlamentsklub, wenig später erhielt die neue Republikanisch-Radikaldemokratische Partei auch einen ''Nationalverein'' und einen ''Nationalen Wahlausschuss'' als oberste Gremien. Damit begann die Geschichte des '''Partido Republicano Radical i Radical-Democrático'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] traten die ''Republicanōes i Radical-Democráticōes'' erstmals als eigenständige Partei an, stellten nach der Wahl aber nur drittstärkste Kraft im republikanischen Lager hinter der [[Partido Republicano Liberal|Liberal-Republikanischen Partei]] und den konservativen [[Unión Republicana|Unionisten]]. Oberste Ziele der kleinbürgerlichen Radikalen waren soziale Reformen, eine Säuberung der Verwaltung von monarchistischen und konterrevolutionären Kräften und eine deutliche Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses in allen öffentlichen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Liberaler Koalition und Opposition ===&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende begannen die Radikalen den Versuch, gemeinsam mit den Liberalen eine stärkere Trennung von Kirche und Statt durchzusetzen, was zur Bildung eines linken laizistisch-liberalen Blocks und eines rechten klerikal-konservativen Blocks führte. In der Folge begann die Ära der Radikalen Dominanz, welche mit Unterbrechungen 1903-1909 bis zu den Zwanziger Jahren andauerte und die Radikale Partei in eine Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung versetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] konnten die Radikale einen großen Wahlerfolg feiern und wurden zur stärksten Partei im Parlament. Unter der Führung von [[Donado Salgado]] übernahmen die Radikalen danach die Regierungsverantwortung in einer Koalition mit den weiter rechts stehenden Liberalen und in Gegnerschaft zur katholischen Rechten. Die Koalition Salgado implementierte eine Reihe sozialer und laizistischer Reformen, welche die Republik in der Folge stark prägen sollten. Der Sieg der oppositionellen Rechten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] drängte die Radikale Partei in die Opposition zur so genannten [[Koalition der Moral]], ehe sie 1909 wiederum als stärkste Partei in die Regierung zurückkehren konnte. Neue Führungsfigur wurde [[Cristoval Sánchez]], der sich parteiintern auf jene Kräfte stützte, die eine Abgrenzung von den dogmatischen Sozialisten forderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung und Linkskartell ===&lt;br /&gt;
Bereits zuvor hatte es interne Auseinandersetzungen zwischen Parteilinken und –Rechten um das Verhältnis der Partei zur aufstrebenden Arbeiterbewegung und der von ihr getragenen Sozialistischen Partei gegeben. Die so genannten ''Integralisten'' in der Partei, die eine aktive Einbindung der reformistischen Arbeiterschaft in die eigene Partei anstrebten, lösten sich schließlich 1909 unter der Führung Salgados und bildeten den '''[[Partido Democrático Radical Socialista]]''', auch als ''Radikalsozialistische Partei'' bezeichnet, die den Platz links der Radikalen Partei einnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Radikalen versuchte zunächst einen Ausgleich mit den Kräften der politischen Mitte, schloss sich aber unter dem neuen Parteiführer [[Francisco Calbane]] 1917 dem Kurs der Linken an und bildeten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Kammerwahl 1917]], der ersten, die nach dem Verhältniswahlrecht durchgeführt wurde, das [[Cartel de la Sinistra]] zusammen mit der reformorientierten Sozialistischen Partei, welche die Radikalen bereits 1913 an Stimmen und Mandaten überholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calbane bildete daraufhin eine linke laizistische Koalition, welche endgültig die Trennung von Staat und Kirche und soziale Reformen durchsetzte, die wesentliche Wurzeln für den später voll ausgebauten sagradischen Wohlfahrtsstaat legten. 1920 erfolgte die Wiedervereinigung mit dem PDRS zum '''Partido Radical i Social-Democrático''' (PRSD), der sich seit 1925/26 wieder '''Partido Republicano Radical''' (PRR) nannte. Donado Salgado hatte die von ihm mitgegründete Radikalsozialistische Partei (PDRS) bereits 1912/13 in Richtung Sozialistischer Partei verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Radikalen [[António Diaz]] führte die Radikal-Republikanische Partei nach den Wahlen von 1921 eine um Liberale erweiterte Mitte-Links-Koalition an, die Krise der Partei war aber bereits längst eingeleitet, welche die Radikale Partei in den gesamten Zwanziger Jahren begleiten sollte. Mit der Einführung des Verhältniswahlrechts im Jahr 1917 hatte die Partei die Führung der Linken zunehmend an die Sozialisten verloren, mit denen die Partei bis 1925 zusammenarbeitete. 1924 unterstützten die Radikalen mit [[António Sarabal]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik. Mit [[Cristoval Sánchez]] (1914-1921) und [[Carles Simón López]] (1921-1925) stellten die Radikalen den zweiten und dritten Präsidenten der Republik und von 1917 bis 1925 waren sie an jedem Kabinett beteiligt. Diese Phase der Dominanz der Partei endete erst mit der Niederlage der Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Wahlen 1925]], welche der politischen Rechten einen Wahlsieg einbrachte und zum Rücktritt Carles Simón López' vom Präsidentenamt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise der Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Wahlen 1925 führten zu einer Destabilisierung und zu immer neuen inneren Spaltungen der Partei in konkurrierende Flügel, die sich aber nicht auf der Organisationsebene, sondern innerhalb von Partei und Fraktion vollzogen. Meist unterstützte nur ein Teil der radikalen Abgeordneten mehrere in rascher Folge amtierende Mitte-Rechts-Regierungen der [[Convergência Nacional|Nationalen Konvergenz]], zu der nun auch die liberale [[Alianza Republicana|Republikanische Allianz]] [[Daniel La Ponte]]s gehörte. Die Parteiführung der Radikalen – von den politischen Niederlagen verunsichert – schwankte zwischen einer Annäherung an die katholische Rechte und dem Versuch einer konstruktiven, aber eigenständigen Oppositionspolitik zu den Regierungen der zunehmend antidemokratisch auftretenden Rechtsbündnisse. Der Sieg des von der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] [[García D’Alema]]s angeführten [[Bloc Nacional]] bei den Wahlen 1930 und die Niederlage der Radikalen, die nur noch 7 Prozent der Abgeordneten stellten, führte zu einer Wiederannäherung der von [[Angel Colón]] geführten PRR an die sozialistische Linke, mit der man seit 1932 gemeinsam in der Opposition zu Präsident D’Alema und den von ihm eingesetzten Präsidialregierungen stand. Dennoch artikulierte die Radikale Partei diese Haltung nur sehr zurückhaltend, was ihr von Seiten der Sozialisten und der Kommunisten den Schmähruf der „Schweigenden Gegnerschaft“ eintrug und 1933 in der Abspaltung des linken ''radikalsozialistischen'' Flügels als '''[[Unión Radical Socialista]]''' führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksfront und Verbot ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod D’Alemas im Herbst 1934 und im Zuge der drohenden Machtergreifung durch Faschisten und andere Republikgegner stellten sich die Radikalen Republikaner immer offener auf die Seite der Linken und kämpften öffentlich für den Erhalt der parlamentarischen Republik. Die Bedrohung der Republik durch rechts, durch Faschisten und rechtskonservative Kräfte, welche einen autoritären Ständestaat errichten wollten, führte die Radikalen zusammen mit Sozialisten, Radikal-Sozialisten und erstmals auch Kommunisten in die sogenannte [[Volksfront]] (Frente Popular), welche bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935|Wahlen 1935]] gegen die [[Nationale Front]] der Volksunion und ihrer rechten Verbündeten antrat und einen Sieg davon trug. Bereits zuvor hatte Angel Colón als Parteichef die PRR-Strukturen nach dem Vorbild der straff organisierten Arbeiterparteien reorganisiert und die Handlungsfähigkeit der Partei damit erheblich verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen verdoppelte die Partei nahezu ihre Stimmenanteile und Mandate und trat der ersten Volksfrontregierung bei, welche von Angel Colón geführt wurde. Bis 1937 in der Volksfrontregierung vertreten, mussten die Radikalen zahlreiche wirtschaftspolitische Zugeständnisse an Sozialisten und Kommunisten machen, um eigene sozialliberale Ziele durchzusetzen, und wurden von weiten Teilen des Bürgertums und der radikalisierten Rechten als „Bolschewiken“ angefeindet. Nach dem Auseinanderbrechen der Volksfront 1937 führte Ángel Colón nochmals ein Kabinett der linken Mitte mit Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Zentristen an, wurde im Zuge des Februarputschs 1938 aber gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den halbfreien [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|April-Wahlen 1938]] holten PRR und URS zusammen 26 Mandate, wobei die Parteien der Linken stark vom neuen kurzfristig eingeführten Wahlsystem benachteiligt worden waren. Noch im Sommer 1938 wurden sowohl die Radikal-Republikanische Partei als auch die weiter links stehende Radikal-Sozialistische Union vom rechten [[Álamo-Regime]] verboten, ehe die [[August-Verfassung 1938]] die Republik endgültig beendete und einen autoritär-faschistischen Ständestaat unter der Führung der aus der Volksunion hervorgegangenen [[Comunión Nacional]] machte. Eine kleine Minderheit ehemaliger Radikaler trat daraufhin zur Nationalen Kommunion über, die Führungselite der Partei aber und die meisten Aktivisten gingen ins Exil oder in den Untergrund zum neuen autoritär-faschistischen Regime Manuel Álamos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Während führende Vertreter der Vorkriegspartei wie [[Angel Colón]] oder [[Santiago Lamanto]] lange Zeit in Haft saßen und andere wie [[Francisco Monte]] sich vergeblich um die Fortführung der Partei im Exil bemühten, beteiligten sich andere am Kampf der sagradischen [[Resistença]] gegen das Regime und später die deutsche Besetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Sagradiens durch die Alliierten und die Widerstandstruppen übernahmen im ganzen Land zahlreiche ehemalige Radikale, die zuvor häufig verfolgt worden waren, wieder führende Ämter in den Verwaltungen des Staates. Noch im Jahr 1943 bemühte sich eine Gruppe Radikaler aus Widerstand und Exil um die Wiedergründung der Radikalen Partei. Schließlich wurde der Partido Republicano Radical (PRR) als liberale Partei der Mitte wiedergegründet. Die PRR war 1947 Gründungsmitglied der Liberalen Weltunion (später Liberale Internationale). Erster Vorsitzender der Partei wurde [[António Delauro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1944]] erreichte der PRR 7 Prozent der Stimmen. Das waren deutlich weniger als erhofft und auch weniger als der PRR allein bei der Wahl 1935 auf sich vereint hatte. Hinter [[Partido Socialista|Sozialisten]], [[PCC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und dem rechtsliberalen [[MPD]] stellte die PRR in der Nationalversammlung nur die fünftstärkste Fraktion, trat aber der [[Coalición Democrática|Demokratischen Koalition]] aus Sozialisten, Christdemokraten und Kommunisten bei, die nun die provisorischen Regierungen unter [[Sergio Dini]] und [[José Saviola]] stützte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Zusammenarbeit mit den Parteien der Linken (PS, PCS) und der Mitte (PCC) dominierten in der Partei vor allem die Parteirechten, welche zu der Idee der alten Volksfront auf deutlichen Abstand gingen und stattdessen eine Bündelung der bürgerlichen Kräfte anstrebte. Während dessen rissen auch die alten Flügelkämpfe der Vorkriegszeit wieder auf und schwächten die Partei nachhaltig. 1946 bildeten einigen linksliberale Republikaner zusammen mit linkskatholischen und sozialdemokratisch-pazifistischen Gruppen unter der Führung des Menschenrechtlers und Entwicklungshelfers [[Fernando De la Rúa]] den [[Partido d'Acción Democrática]] (PdAD). Gleichzeitig schlossen sich zahlreiche enttäuschte Radikale, vornehmlich vom linken Flügel, der neuen [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokratischen Partei]] [[Santo De la Ilpa]]s an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946]] erhielt die Radikale Partei im Bündnis mit De la Rúas PdAD 6,5 Prozent der Stimmen und wurde nochmals geschwächt. Dennoch gehörte die Partei in der Folge bis 1949 zu allen parlamentarischen Regierungen und stellte 1947 sogar für wenige Monate mit António Delauro den Ministerpräsidenten einer Vielparteienregierung. Mit der sich anbahnenden Polarisierung des Parteiensystems in eine demokratische Rechte und eine kommunistisch-sozialistische Linke wurde auch innerhalb der Radikaldemokratischen Partei die Frage der Links- oder Rechtsorientierung zunehmend problematisch. Während der Flügel um [[Mariano Waldner Sanchis]] und [[Daniel Galindo Ferres]] eher das Konzept der linksorientierten Reformpartei vertrat, trat der konservative Flügel der Partei um [[Franco Ponente]] und [[Luciano Vélez]] eher für ein Bündnis mit der [[PCC|Christlichen Zentrumspartei]] [[Paulo Luciaro]]s ein, die sich zur dominanten Partei der rechten Mitte entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteispaltung 1949 ===&lt;br /&gt;
Schließlich zerfiel die PRD im Frühjahr 1949 in zwei Flügel. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Ilpa II|Regierung De la Ilpa]] versuchte Paulo Luciaro eine Koalition der rechten Mitte zu schmieden und erstmals auch die bisher am rechten Rand isolierte [[Unión Nacional Popular]] (UNP) mit einzubeziehen, in der zahlreiche ehemalige Regime-Funktionäre und Kollaborateure vertreten waren, die aber ihre demokratische Gesinnung beweisen wollte. Im PRD setzten sich nun die Gegner einer Regierungsbeteiligung durch, zu denen nicht nur Parteilinke, sondern auch einige Vertreter des konservativen Flügels gehörten, die aber eine Einbindung von Ex-Faschisten in die Regierung ablehnten. Dagegen setzte sich die Mehrheit der Konservativen um Ponente, Vélez und [[Carles Méndez]], aber auch pragmatische Linke für einen Regierungseintritt ein. Schließlich spalteten sich die Regierungsanhänger von der Partei ab, unterstützen die Regierung und bildeten daraufhin die '''[[UDR|Unión Democrática Radical]]''' als neue Partei der liberalen Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest-PRR schloss sich zu den [[Senatswahlen 1949]] und den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] mit dem [[Partido d'Acción Democrática]] und anderen linksliberalen Splitterparteien zur  '''[[Unión Cívica Radical]]''' (UCR) zusammen, die aber bei der Wahl zur Abgeordnetenkammer nur 2,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinte, während die UDR 2,2 Prozent erreichte. Nach der Wahl ging aus dem UCR-Wahlbündnis eine neue politische Partei hervor, die vom linken Flügel des alten PRD dominiert wurde. Dem neuen [[Kabinett Luciaro II]] der so genannten [[Zentrumskoalition]] gehörten sowohl UCR als auch UDR an. Mehrere Versuche, infolge des schlechten Wahlergebnisses beider PRR-Nachfolgeparteien und der gemeinsamen Regierungsbeteiligung eine Wiedervereinigung von UCR und UDR zu erreichen, scheiterten jedoch in der Folge (siehe '''[[Unión de Republicanoes Radical-Democráticoes]]'''). Stattdessen bildete die UDR zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Parlamentswahlen 1954]] ein Wahlbündnis mit mehreren rechtsliberalen Parteien (die so genannte [[Unión Democrática|Demokratische Union]]), während die UCR alleine auf nur 1,2 Prozent der Stimmen kam und in der Folge in mehrere Faktionen zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDR trat 1955 mit ihren rechtsliberalen Koalitionspartnern der Bürgerblock-Regierung unter [[Paulo Luciaro]] bei. 1961 ging sie schließlich in der liberalen [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS) auf. Eine Gruppe von sozialliberalen UDR-Abweichlern, welche die Wiederbelebung der Radikalen Partei der Demokratischen Union vorzogen, verließen 1955 die Partei und bildeten mit einigen UCR-Mitgliedern das '''[[Partido Radical-Democrático|Movimiento de Radical-Democráticoes]]''' (MRD), aus dem schließlich 1958 der restituierte '''[[Partido Radical-Democrático]]''' (PRD) hervorging, der Mitglieder von [[PSD]], [[UCR]] und [[CDH]] aufnahm, welche sich gegen die Gründung der sozialdemokratischen [[ASUL]] im Jahr 1957 richteten. Während sich die UDS zur erfolgreichen liberalen Partei entwickelte und seither an zahlreichen Regierungen beteiligt war, schied die PRD 1970 aus dem Parlament aus, nahm danach einen Linkskurs ein und ging schließlich nach langen erfolglosen Jahren 1992 in der ASUL auf. Die in ihrer Nachfolge gegründeten Parteien wie die [[Unión del Radicalismo]] (UdR) blieb ohne Einfluss. Erst 2008 bildete sich aus Dissidenten des linken UDS-Flügels und anderen linksliberalen Strömungen die Partei [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales]], die sich in der Tradition des historischen Partido Radical sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Namen der Radikalen Partei und ihrer Abspaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical-Democrático''' (PRRD/RRD/PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1909: &lt;br /&gt;
'''Partido Democrático Radical Socialista''' (PDRS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1920:&lt;br /&gt;
'''Partido Radical i Social-Democrático''' (PRSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name seit 1925 wieder: &lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical''' (PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1933: &lt;br /&gt;
'''Unión Radical-Socialista''' (URS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergründung der Partei 1943:&lt;br /&gt;
'''Partido Republicano Radical''' (PRR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung 1949:&lt;br /&gt;
'''Unión Democrática Radical''' (UDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1950:&lt;br /&gt;
'''Unión Cívica Radical''' (UCR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspaltung UDR 1955:&lt;br /&gt;
'''Movimiento de Radical-Democráticoes''' (MRD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fusion 1958:&lt;br /&gt;
'''Partido Radical-Democrático''' (PRD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Radikalen ==&lt;br /&gt;
=== PRRD (1894-1920) ===&lt;br /&gt;
* 1894-1899: [[Pietro Celeste]]&lt;br /&gt;
* 1899-1904: [[Armando Cotxía]]&lt;br /&gt;
* 1904-1906: [[Carles Belavís]]&lt;br /&gt;
* 1906-1907: [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
* 1907: [[Armando Cotxía]]&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
* 1914-1921: [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
=== PRSD (1920-1925) ===&lt;br /&gt;
* 1921-1928: [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
=== PRR (1925-1938) ===&lt;br /&gt;
* 1928-1932: [[Santiago Lamanto]]&lt;br /&gt;
* 1932-1939: [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
* 1939-1940: [[Francisco Monte]]&lt;br /&gt;
=== PRR (1943-1950) ===&lt;br /&gt;
* 1943-1950: [[António Delauro]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UDR (1949-1961) ===&lt;br /&gt;
* 1949: [[Franco Ponente]]&lt;br /&gt;
* 1949-1955: [[Luciano Vélez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1961: [[Carles Méndez]]&lt;br /&gt;
&amp;gt; geht 1961 in der [[UDS]] auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UCR (1950-1957) ===&lt;br /&gt;
* 1950-1957: [[Daniel Galindo Ferres]]&lt;br /&gt;
=== MRD (1955-1958) ===&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Maximilián Fernández]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2588</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2588"/>
		<updated>2011-02-03T23:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PAD'''&lt;br /&gt;
| 0,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''74'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[FNC|Lista de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''34,2 %'''&lt;br /&gt;
| '''140'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''9,7 %'''&lt;br /&gt;
| '''43'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2587</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2587"/>
		<updated>2011-02-03T23:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PAD'''&lt;br /&gt;
| 0,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''74'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[FNC|Lista de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/PPC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''34,2 %'''&lt;br /&gt;
| '''140'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''9,7 %'''&lt;br /&gt;
| '''43'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2586</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2586"/>
		<updated>2011-02-03T23:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PAD'''&lt;br /&gt;
| 0,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''74'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''34,2 %'''&lt;br /&gt;
| '''140'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''9,7 %'''&lt;br /&gt;
| '''43'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2585</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2585"/>
		<updated>2011-02-03T23:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PAD'''&lt;br /&gt;
| 0,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''74'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''48'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2584</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2584"/>
		<updated>2011-02-03T23:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PAD'''&lt;br /&gt;
| 0,5 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''74'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''48'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,6 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2583</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2583"/>
		<updated>2011-02-03T23:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''48'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2582</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2582"/>
		<updated>2011-02-03T23:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1954&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD|Convergência Social Democrática]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
| '''CSD'''&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 173&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[UDS|Unión Democrática]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''UD'''&lt;br /&gt;
| 8,9 %&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Coalición Democrática del Progreso]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| '''CDP'''&lt;br /&gt;
| 0,4 %&lt;br /&gt;
| 2 &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Bürgerliche Mehrheit'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''51,3 %'''&lt;br /&gt;
| '''212'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 16,9 %&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 14,0 %&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 7,9 %&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Unión Cívica Radical]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| '''UCR'''&lt;br /&gt;
| 1,5 %&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Socialista Cristiano]] (Linkskatholiken)&lt;br /&gt;
| '''MSC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Frente Proletário]] (Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| '''FP'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links-Opposition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''41,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''172'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Nacional Popular]] (Nationalisten)&lt;br /&gt;
| '''MNP'''&lt;br /&gt;
| 4,0 %&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional (1950)|Partido Nacional]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
| '''PN'''&lt;br /&gt;
| 2,6 %&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Democr%C3%A1tico_Humanista&amp;diff=2581</id>
		<title>Cientro Democrático Humanista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Democr%C3%A1tico_Humanista&amp;diff=2581"/>
		<updated>2011-02-03T23:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Democrático Humanista''' ('''CDH''', deutsch ''Humanistisch-Demokratisches Zentrum'') war eine Splitterpartei in [[Sagradien]], die von 1953 bis 1957 bestand und von Friedensnobelpreisträger [[Fernando De la Rúa]] geführt wurde. Das CDH bezeichnete sich selbst als humanistische Partei und hatte seinen Ursprung im sozialliberalen [[Partido d'Acción Democrática]], der sich 1950 mit dem [[Partido Radical]] zur [[Unión Cívica Radical]] vereinigt hatte. Nach dem Ausscheiden der UCR aus dem [[Kabinett Luciaro II]] im Jahr 1953 verblieb De la Rúa im Kabinett und verließ die UCR. Als neue politische Bewegung gründete er daraufhin das CDH, das jedoch bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] nicht eigenständig kandidierte. 1957 ging De la Rúas CDH in der sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei [[ASUL]] auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Democr%C3%A1tico_Humanista&amp;diff=2580</id>
		<title>Cientro Democrático Humanista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cientro_Democr%C3%A1tico_Humanista&amp;diff=2580"/>
		<updated>2011-02-03T23:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Cientro Democrático Humanista''' war eine Splitterpartei in [[Sagradien]], die von 1953 bis 1957 bestand und von Friedensnobelpreisträger [[Fernando De la Rúa]] geführt wurde. Das CDH bezeichnete sich selbst als humanistische Partei und hatte seinen Ursprung im sozialliberalen [[Partido d'Acción Democrática]], der sich 1950 mit dem [[Partido Radical]] zur [[Unión Cívica Radical]] vereinigt hatte. Nach dem Ausscheiden der UCR aus dem [[Kabinett Luciaro II]] im Jahr 1953 verblieb De la Rúa im Kabinett und verließ die UCR. Als neue politische Bewegung gründete er daraufhin das CDH, das jedoch bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] nicht eigenständig kandidierte. 1957 ging De la Rúas CDH in der sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei [[ASUL]] auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=2579</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=2579"/>
		<updated>2011-02-03T23:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: /* Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Alianza Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1957 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2006 befindet sich die Partei in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) ===&lt;br /&gt;
Die ASUL wurde 1957 gegründet und ging aus der Wiedervereinigung der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) mit der 1946 abgespalteten [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokratischen Partei]] (PSD) hervor. Weiterhin gingen linksliberale und zentristische Kräfte wie das [[Cientro Democrático Humanista]] des Friedensnobelpreisträgers [[Fernando De la Rúa]], ein Teil der [[Unión Cívica Radical]] (UCR) sowie verschiedene linke Splittergruppen wie der [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) oder der [[Frente Proletário]] (FP) in ihr auf. Vorangegangen war ein beispielloser Einbruch der gemäßigten Linken bei den Parlamentswahlen 1954, bei denen die Sozialisten nur noch 17 Prozent, die PSD sogar nur 9 Prozent der Stimmen erreichen konnten, während die konservativen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Christdemokraten]] 43 Prozent der Stimmen auf sich vereinigten. Danach war es innerhalb des PS sowie innerhalb des PSD zu Führungswechseln gekommen, nach denen die beiden neuen Parteichefs [[António Santiago]] (PS) und [[Márcio Álvarez]] (PSD) seit 1955/56 offen auf eine Wiedervereinigung hinarbeiteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gründungsparteitag der Allianz im Jahr 1957 in [[Vapaís]] bei [[Semess]] wurde zunächst ein geschäftsführender Ausschuss (''Comité Coordinativo'') gebildet, an dessen Spitze Santiago und Álvarez zu gleichberechtigen Sekretären gewählt wurden. Zudem gab es eine konstituierende Versammlung, die im Folgenden Parteistatuten sowie ein Parteiprogramm ausarbeiten sollte. Die Teilparteien bestanden teilweise noch bis 1960 weiter und integrierten ihre Strukturen im Laufe der drei Jahre in die ASUL. Für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahlen 1958]] wurde ein „Gemeinsames Programm der Allianz“ verabschiedet und eine eigene Liste gebildet. Die ASUL erreichte bei den Wahlen einen Stimmanteil von 28,6 Prozent und wurde damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter den Christdemokraten. Beim Semesker Parteitag 1960 wurde eine neue Parteistruktur verabschiedet, die anstelle der Konstituierenden Versammlung einen Nationalkonvent mit eigenem Präsidenten und anstelle des Koordinationskomitees eine Nationaldirektion stellte. António Santiago wurde nun alleiniger Generalsekretär, [[Iacovo Del Pérez]] sein Stellvertreter, [[Ricardo Moreno]] Präsident des Nationalkonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren Iacovo Del Pérez, [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRS stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Exponten dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige Semesker Bürgermeister [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partido de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war Stefano Nacoma, der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. Del Pérez verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma und Domínguez-Arrás blieben im Gegenzug Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semesce|Semesce]], [[Sarmay]], [[Perín-Tulinesa]], [[Lojandía]] und [[Region Óstino|Óstino]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,9 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêcolo Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. Finanzminister [[Francisco Montone]], Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] oder Verkehrsminister [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 Justizminister und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach der Entlassung Colóns infolge eines Justizskandals im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der Region Semesce hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in Semess offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des Lemezer Programms von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit CSD und UDS möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesce]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Santo De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PP-CSD und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PP-CSD und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Santo de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso García Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Santo Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, während Andrés Colón sich gegen den vom rechten Flügel favorisierten Donado Ricardes durchsetzen konnte. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Santo de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Santo Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. In dieser Situation lehnte Caval einen Rücktritt ab. Angesichts der zerstrittenen Parteiflügel glaubte er, die Partei sonst in ein Chaos ohne Führung entlassen zu müssen. Den dringend notwendigen Reformprozess, den die Regierungsbeteiligung verhindert hatte, wollte er nun als Moderator und Integrationsfigur selbst initiieren und mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle Nacomas als Vizegeneralsekretär wurden nach der Wahlniederlage 1986 mit Ricardes, Colón, dem niederskantischen Regionalpräsidenten [[Luis José López]] und dem Semesker Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] gleich vier Personen mit diesem Attribut ausgestattet. Ziel Cavals war es, die verschiedenen Flügel und Strömungen der Partei zu integrieren. Die gegen den Willen Cavals abgehaltene Kampfabstimmung um die Führung der Parlamentsgruppe gewann Ricardes knapp gegen Colón und Ex-Minister Bernardo Véllez. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der für den PP-CSD verheerenden [[Guivares-Affäre]] 1984 und dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen, konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Die Spitzenkandidatur der Asul für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] wurde schließlich Donado Ricardes angetragen, dem am ehesten zugetraut wurde, die politische Mitte zu erobern, nachdem die Strategie des Lagerwahlkampfs 1982 gescheitert war. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm und einer Listengemeinschaft mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] gewann Ricardes schließlich die Wahlen gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Während Colón auf ein Ministeramt verzichtete, wurde Luis José López zum neuen Vorsitzenden der Parlamentsfraktion gewählt. Mit Bernardo Véllez als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der durch [[Francisco Montero]] als Umweltminister und seit 1988 durch [[José Docién Delavesc]] als Verkehrsminister im Kabinett repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Affäre um Joán Cavals Sohn [[Fernando Caval]] führte 1987 zum Verzicht Cavals auf eine neuerliche Kandidatur um den Parteivorsitz. Neuer Generalsekretär wurde auf dem Parteikongress der ASUL in Malesc im Februar 1987 der [[Semesker Bürgermeister]] Flávio Jimenez, dem man am ehesten zutraute, die Parteiflügel zusammenzuführen. Jimenez verlor aber im Herbst 1987 seine Mehrheit im Stadtrat und wurde von seinem Amt als Bürgermeister der Hauptstadt abgewählt, woraufhin er auch das Parteiamt wieder abgab, sodass nun Ricardes selbst zum Generalsekretär der Asul gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1998) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten Francisco Montero durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Perín-Tulinesa|tulinesischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum Bürgermeister von Semess gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von Paulo Satyres eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem Semesker Programm vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um Luis José López zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung um Luis José López damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und Paulo Satyres konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen Francisco Montero eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Parteitag des Nationalkonvents in Sollar wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit Julio de la Costa, Satyres, Larcón und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf und wurde gemeinsam mit María Benítez zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat Grande Illega präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die Kammerwahlen im Herbst 1994 mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PP-CSD zurückblieb. Zwar zeigte das gute Abschneiden der diesesmal alleine angetretenen Grünen sowie der Misserfolg der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als natürlicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande im Januar 1997 erklärt hatte, für die Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen, aber weiterhin Parteichef bleiben zu wollen, kam es zu einer Urwahl zwischen De la Costa und Satyres, aus der De la Costa mit einem deutlichen Vorsprung von 62 zu 38 Prozent als Sieger hervorging. Der Tulineser Parteikongress im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa auch offiziell als Spitzenkandidat nominierte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Parteichef Grande die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones per il Cambio]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Parteichef Grande gelang es danach, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Partei einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres verlor in Bordez sogar seine Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten PP-CSD-Kandidaten Luisanto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie Parteichef Grande Illega und dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf nach dem Vorbild Tony Blairs und mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1998-2006) === &lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den vom populären Duerezer Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] angeführten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Satyres wurde Arbeitsminister und der ehemalige Gewerkschaftler [[Vítor Gomes Amarón]] Innenminister. Der traditionelle rechte Parteiflügel war durch [[Miguel Chamot]] im Wirtschaftsministerium vertreten, während De la Costas Vertrauter Lorenzo Dimas Ferrera die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Homosexuelle oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte. Jedoch brachte sein neuer Kurs der linken Mitte (Cientrosinistra) auch Rückschläge und bittere Pillen für die ASUL mit sich wie die Beteiligung an Kosovo- und Afghanistankrieg, die zu heftigen Streitigkeiten mit dem linken Parteiflügel um Satyres und dem grünen Koalitionspartner führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partido Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten mit einem Ergebnis von 38,9 Prozent und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Nach der Wahl standen die „Julistas“ auf ihrem parteiinternen Machtzenit. Das im Jahr 2001 verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Duerezer Programm]] hatte deren Positionen vom [[Novo Progresismo]] in wesentlichen Punkten zum offiziellen Parteistandpunkt gemacht. Darin definierte sich die ASUL als „Partei der Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von Joán Caval vor den Kammerwahlen 1970. Das Wahlergebnis zeigte nun, dass auch der Wähler die seit den Neunziger Jahren begonnene Neuausrichtung der Sozialisten begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Besonders der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel forderte Änderungen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform, die als unsozial empfunden wurde. Auf der anderen Seite wuchs die Anhängerschaft des 2000 zum Vizegeneralsekretär und 2004 zum Handelsminister ernannten [[Santiago Diaz de Velozo]], der in der Partei zunehmend als Reformmotor auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einer empfindlichen Niederlage der ASUL bei den Regionalwahlen, woraufhin De la Costa von der Parteispitze zurücktrat. Neuer Generalsekretär wurde Diaz de Velozo, der sich gegen Santiago Valarosa durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gilt als Vertreter des Reformflügels und konnte auch auf die Unterstützung der Parteirechten zählen. Valarosa wurde zum Stellvertreter Velozos gewählt. Die Wahl Velozos führte zu einer Welle von Parteiaustritten linksgerichteter Sozialisten, die zuvor Valarosa unterstützt hatten und nun der neuen Linkspartei [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] von Paulo Satyres und [[António Fiali Cerres]] beitraten. Obwohl von Satyres öffentlich umworben, lehnte Valarosa einen Beitritt zur DSS ab. Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32,5 Prozent klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneut in der Opposition (seit 2006) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der jedoch in der Folge in heftigen Gegensatz zur Nationalen Koordinatorin [[Mercé Serrat]], der Tochter Joán Cavals, geriet, die schließlich ihr Amt aufgeben musste und in der Folge zur parteiinternen Opposition wechselte. Das begangene Doppeljubiläum von 50 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto im Frühjahr 2008 vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen im Sommer 2008]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, trat unmittelbar nach der Wahl zurück und hinterließ die Partei führungslos. Interimistisch übernahm [[Julio De la Costa]] auf Drängen großer Teile des Vorstands wieder die Parteiführung, da die Suche nach einem neuen Parteichef nicht überstürzt werden sollte. De la Costa hatte die Wahl zum neuen Parteichef zu organisieren und sollte die zerstrittenen Parteiflügel harmonisieren. Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich Mercé Serrat gewählt, die als Führerin der Neo-[[Cavalistas]] auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen Semesker Bürgermeister [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Neuer Koordinator wurde der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], De la Costa sollte der Parteichefin zukünftig als Berater zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Perín-Tulinesa]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize Santiago Valarosa als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von Paulo Satyres in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der PP-Vizeparteichefin [[Francisca del Ponte]] als Regionalpräsident und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2008 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert eine kostenlose Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Tolerierung und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im November 2008 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante. Jornal Socialista]].&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partido Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partido Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Confederación Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (Convente Nacional), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (Congreso) zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige Nationaldirektion (Dirección Nacional), der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (Federaciones Regionales) und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als Convente zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Die Parteiexekutive wird vom Comité Executivo Nacional ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Nationale Koordinator übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Correntes ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Verteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen bis libertären Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL, [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] und der linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Confederación Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. &lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und vervorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. &lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2008 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[António Santiago]] und [[Marcio Álvarez]] (gleichberechtige Sekretäre)&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[António Santiago]] (+) (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] (1964 komm.)&lt;br /&gt;
*1969-1987: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*1987: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1992-1999: [[António Grande Illega]] (1992 komm.)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*2008: [[Ramón Julio De la Costa]] (interim)&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Mercé Serrat Caval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1974: [[Stefano Nacoma]] und [[Carles Domínguez-Arrás]] (+)&lt;br /&gt;
*1974-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1987: [[Andrés Colón]], [[Donado Ricardes]], [[Flávio Osório Jimenez]] und [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1987: [[Andrés Colón]], [[Donado Ricardes]] und [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Andrés Colón]] und [[Luis José López]]	&lt;br /&gt;
*1990-1991: ''unbesetzt''&lt;br /&gt;
*1991-1992: [[Francisco Montero]] und [[António Grande Illega]]	&lt;br /&gt;
*1992-1998: [[Paulo Satyres]] und [[María Benítez]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Paulo Satyres]] und [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*2000-2001: [[Santiago Diaz de Velozo]] und [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Santiago Diaz de Velozo]] und [[Leandra Cortez Duhalde]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*seit 2008:  [[Santiago Valarosa]] und [[Pietro Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des ASUL-Nationalkonvents ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[Nino Cabal]], [[Fernando De la Rúa]] und [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1960-1967: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1967-1970: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
*1970-1976: [[Márcio Álvarez]]&lt;br /&gt;
*1976-1980: [[José Arnaldo Garret]]		&lt;br /&gt;
*1980-1982: [[Rinaldo Sugares]]		&lt;br /&gt;
*1982-1990: [[Marcelo Bérgamo]]		&lt;br /&gt;
*1990-1991: [[Joán Caval]]			&lt;br /&gt;
*1991-1994: [[Joán Dehamonte]]		&lt;br /&gt;
*1994-2001: [[Joán Guiterres]] 			&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Salvador La Fayet]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatoren der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1969-1972: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
*1977-1978: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1978-1979: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
*1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1979-1982: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
*1982-1983: [[Miguel Cambrís]]&lt;br /&gt;
*1983-1986: [[Salvador La Fayet]]&lt;br /&gt;
*1986-1987: [[Cláudio Ferrera]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
*1997-1998: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
*2005-2007: [[Mercé Serrat Caval]]&lt;br /&gt;
*2007-2008: [[Lorenzo Manuel Delúsio]]&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*1958-1964:  [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*1964:  [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1970:  [[Carles Domínguez Arrás]]&lt;br /&gt;
*1970-1972:  [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
*1972-1982:  [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1986:  [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1986-1994:  [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1994-1998:  [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*1998-1999:  [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
*1999-2005:  [[Santiago Carles Guadalí]]&lt;br /&gt;
*2005-2006:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*seit 2006:  [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte historische Zusammenschlüsse und Machtkartelle in der ASUL ===&lt;br /&gt;
*[[Mitternachtskartell]] (Cartel de la Minôite, 50er und 60er): [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]], [[Luciano Minorel]], [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde ([[Guarda Jovén]], 60er): [[Joán Caval]], [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]], [[Francisco Fernandez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde (Guarda Jovén, 80er/90er):	[[Paulo Satyres]], [[Julio de la Costa]], [[Mariano Larcón]], [[António Delvequio]], [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Exekutivkomitee der Partei ===&lt;br /&gt;
Comité Executivo Nacional (Stand 2008-2010):&lt;br /&gt;
*Generalsekretärin: [[Mercé Serrat]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär für Wirtschaft und Arbeit: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär für Reformen und Innovationen: [[Pietro María Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Gleichberechtigung und zivile Programme: [[Luísa Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Sozialpolitik: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für institutionelle Politik: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Umwelt und ländliche Entwicklung: [[José Delgado]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Kultur und Medien: [[Enrico Ánibal Cardoso]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für internationale und europäische Politik: [[Francisca Joego]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Aufgaben und Innenpolitik: [[Miguel Javier León]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Sicherheit: [[Francisco Helguerra]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Erziehung und Wissenschaft: [[Ana Leonor Voçares]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Regionen, Provinzen und Kommunen: [[José Manuel Ajudo Espadal]]&lt;br /&gt;
*Nationaler Koordinator: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: [[Joán Vitório Mendieta]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Delegation im europäischen Parlament: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der sozialistischen Gruppe im Senat: [[Alfonso López Aguirre]]&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]: [[Joana Setubal]] (Nationale Sekretärin)&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]: [[Antónia Fernandes]] &lt;br /&gt;
*Parteisprecher: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*1957	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1960	Congreso II Costitucional in [[Semess]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1962	Congreso III in [[Lemez]] – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IV in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso V in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso VI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso VII in [[Ligre North]] – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso VIII in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso IX in Semess – 20-jähriges Parteijubiläum, linksreformistisches [[Manifesto de Semesce]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso X in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XI in [[Bosa]] – 25-jähriges Parteijubiläum&lt;br /&gt;
*1984	Congreso XII in [[Noyar]]&lt;br /&gt;
*2/1987	Congreso XIII in [[Malesc]] – [[Flávio Osório Jimenez]] löst Joán Caval als Parteichef ab, Jubiläum 100 Jahre PS-Gründung 1887&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIV in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*3/1991	Congreso XV in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semesker Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert, faktische Abrechnung mit dem Kurs Donado Ricardes’&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XVI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XVII in [[Laquini]] &lt;br /&gt;
*5/1997	Congreso XVIII in Tulis – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“, Vorbereitung des [[Novo Progresismo]] als Grundlage eines neuen Programms und als Wahlplatform&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XIX in Ligre North&lt;br /&gt;
*3/2003 Congreso XX in [[Duerez]] – progressives [[Manifesto de Duerez]] („Progreso Social“)&lt;br /&gt;
*2005	Congreso XXI in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXII in Ostino – 50-jähriges Parteijubiläum, Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei gegenüber der Linken&lt;br /&gt;
*2008	Congreso XXIII&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_C%C3%ADvica_Radical&amp;diff=2578</id>
		<title>Unión Cívica Radical</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_C%C3%ADvica_Radical&amp;diff=2578"/>
		<updated>2011-02-03T23:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: /* Geschichte der UCR */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Radikale Bürgerunion''' oder sagradisch '''Unión Cívica Radical''' (kurz '''UCR''') war eine kleine [[Sagradien|sagradische]] Partei in den Fünfziger Jahren. Die aus der [[Partido Radical|Radikalen Partei]] hervorgegangene linksliberale bis sozialdemokratische Partei entstand aus einem Wahlbündnis der Radikalen mit der kleinen [[Partido d'Acción Democrática]] und anderen Mitte-Links-Gruppierungen anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] und war Anfang der Fünfziger Jahren an der Regierung der [[Zentrumskoalition]] unter [[Paulo Luciaro]] beteiligt. Nach ihrem Ausscheiden aus der Regierung erlitt sie Mitte der Fünfziger Jahre einen Erosionsprozess und löste sich 1957 schließlich auf. Während sich Vertreter des sozialdemokratischen Flügels an der Gründung der [[ASUL]] beteiligten, führten Vertreter des liberalen Flügels das radikale Erbe im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der UCR ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Bürgerunion wurde 1949/1950 gegründet und ging aus der Mehrheit der alten [[Partido Radical|Radikalen Partei]] (PRD) hervor, von dem sich 1949 der Regierungsflügel als [[Unión Democrática Republicana]] (UDR) abgespaltet hatte. Diese verbündeten sich schließlich mit dem [[Partido d'Acción Democrática]] [[Fernando de la Rúa]]s. Hinzu kamen kleinere regionale Splittergruppen des linken bürgerlichen Spektrums und Einzelvertreter der sozialdemokratischen Linken. Die Partei war eine linksbürgerliche laizistische Partei mit einem sozialliberalen Programm. Gegründet wurde die UCR zunächst als Wahlbündnis der Rest-PRD mit kleineren Bürgerlisten und Wahlparteien anlässlich der [[Senatswahlen 1949]]. Dazu gehörte u.a. die Ein-Mann-Partei [[Concertación Social-Democrática]] des langjährigen Bürgermeisters von [[Artir]] [[Angel Martín Celardo]] sowie die [[Unión Cívica Pacifista]]. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] wurde das Bündnis wiederholt, ehe im Dezember 1950 die PRD ganz in der UCR aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1950 holte die UCR 2,9 Prozent der Stimmen und schnitt damit nur wenig stärker ab als die konkurrierende UDR mit 2,2 Prozent. Das schlechte Abschneiden beider Gruppen und der gemeinsame Eintritt ins [[Kabinett Luciaro II]] im Herbst 1950 führten zu einem Wiederannäherungsprozess der beiden radikal-republikanischen Parteien, der die Bildung einer gemeinsamen Parlamentsfraktion im Januar 1951 umfasste (siehe [[Unión de Republicanoes i Radical-Democráticoes]]). Dem Ausscheiden der UCR aus dem Kabinett Luciaro im Jahr 1953 folgte das Auseinanderbrechen der URRD-Fraktion vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]], welches das Ende des Wiederannäherungsprozesses markiert. Während die UCR ihren Standpunkt links der Mitte suchte, wanderte die UDR aufs konservativ-bürgerliche Spektrum zu. Die UDR schloss sich zu den Kammerwahlen dem Mitte-Rechts-Bündnis [[Unión Democrática]] mit mehreren konservativ-liberalen Parteien an, das mit einem Stimmenanteil von 8,9 Prozent sehr erfolgreich abschnitt.  Die UCR betonte dagegen ihre Eigenständigkeit, konnte alleine aber nur 1,5 Prozent der Stimmen gewinnen. Fernando De la Rúa hatte die Partei bereits vorher verlassen und sich mit seinem [[Cientro Democrático Humanista]] den [[PSD|Sozialdemokraten]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die Parteien der UD, die 1955 der neuen [[Bürgerblock]]-Regierung [[Kabinett Luciaro V|Luciaro]] beitraten, setzte die UCR-Parteiführung um [[Daniel Galindo Ferres]] auf eine Annäherung an die politische Linke, was zu großen parteiinternen Verwerfungen führte. Eine größere Minderheit, die nach wie vor auf einen eigenständigen Weg als liberale Partei der Mitte und eine mittelfristige Wiedervereinigung mit der UDR hinarbeitete, geriet in Widerspruch zur Anlehnung der Parteiführung an die neu entstehende Mitte-Links-Allianz aus [[PS|Sozialisten]] und [[PSD|Sozialdemokraten]]. Eine Wiedervereinigung mit mehreren UDR-Dissidenten, die das [[Partido Radical-Democrático|Movimiento de Radical-Democráticoes]] (MRD) bildeten, scheiterte wesentlich an dieser neuen Mitte-Links-Strategie, doch verließen zahlreiche UCR-Mitglieder die Partei und schlossen sich dem MRD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um den zukünftigen Standort der Partei, das schwache Abschneiden bei Wahlen und der damit eingeleitete Erosionsprozess kulminierten schließlich in der parteiinternen Debatte um eine mögliche Beteiligung an der entstenden Neugründung einer sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei, die schließlich 1957 in der [[ASUL]] verwirklicht wurde. Der Parteitag der bereits marginalisierten UCR zeigte sich in dieser Hinsicht gespalten und die Flügel unversöhnlich. Die Gruppe um Parteichef Galindo Ferres befürwortete die neue Parteigründung und sah den Platz der UCR auf der Linken, Gegner lehnten den Verlust der Eigenständigkeit ab und wollten die Radikale Partei fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UCR beschloss schließlich nach einer Eskalation der Spannungen ihre Auflösung, nachdem sich die Parlamentsfraktion bereits gespalten hatte. Die bisherige Parteiführung des UCR beteiligte sich mehrheitlich an der Gründung der sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei ASUL, der ein ein großer Teil der Mitglieder beitrat. Die Gegner der ASUL-Gründung, vornehmlich vom liberalen Parteiflügel, folgten nun ihren ehemaligen Kollegen ins MRD, das sich nun - unter Beteiligung dissidenter Sozialdemokraten - in [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) umbenannte und damit die alte Radikale Partei wiederbelebten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2577</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2577"/>
		<updated>2011-02-03T23:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1954&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD|Convergência Social Democrática]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
| '''CSD'''&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 173&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[UDS|Unión Democrática]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''UD'''&lt;br /&gt;
| 8,9 %&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Coalición Democrática del Progreso]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| '''CDP'''&lt;br /&gt;
| 0,4 %&lt;br /&gt;
| 2 &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Bürgerliche Mehrheit'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''51,3 %'''&lt;br /&gt;
| '''212'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 16,9 %&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 14,0 %&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] / [[Cientro Democrático Humanista]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD/CDH'''&lt;br /&gt;
| 7,9 %&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Unión Cívica Radical]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| '''UCR'''&lt;br /&gt;
| 1,5 %&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Socialista Cristiano]] (Linkskatholiken)&lt;br /&gt;
| '''MSC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Frente Proletário]] (Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| '''FP'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links-Opposition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''41,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''172'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Nacional Popular]] (Nationalisten)&lt;br /&gt;
| '''MNP'''&lt;br /&gt;
| 4,0 %&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional (1950)|Partido Nacional]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
| '''PN'''&lt;br /&gt;
| 2,6 %&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1953&amp;diff=2576</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1953&amp;diff=2576"/>
		<updated>2011-02-03T23:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1950&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD|Convergência Social Democrática - Lista Luciaro]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
| '''CSD'''&lt;br /&gt;
| 36,1 %&lt;br /&gt;
| 148&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 14,8 %&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Cívica Radical]] ([[Partido Radical|PRR]], [[PAD]] u.a., Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''UCR'''&lt;br /&gt;
| 2,9 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Liberal Democrático]] (Rechtsliberale)&lt;br /&gt;
| '''PLD'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[UDR|Unión Democrática Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''UDR'''&lt;br /&gt;
| 2,2 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional Democrático|Partido Nacional Democrático - Bloco Nacional]] (Nationalliberale)&lt;br /&gt;
| '''PND'''&lt;br /&gt;
| 0,7 %&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''[[Zentrumskoalition]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''59,5 %'''&lt;br /&gt;
| '''245'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PSU'''&lt;br /&gt;
| 19,1 %&lt;br /&gt;
| 79&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 17,2 %&lt;br /&gt;
| 71&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Socialista Cristiano]] (Linkskatholiken)&lt;br /&gt;
| '''MSC'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Frente Proletário]] (Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| '''FP'''&lt;br /&gt;
| 0,1 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''[[Frente Democrático Popular|Demokratische Volksfront]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''36,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''152'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional (1950)|Partido Nacional]] (Nationalkonservative/Nationalisten)&lt;br /&gt;
| '''PN'''&lt;br /&gt;
| 2,0 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme/Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,2 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_C%C3%ADvica_Radical&amp;diff=2575</id>
		<title>Unión Cívica Radical</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_C%C3%ADvica_Radical&amp;diff=2575"/>
		<updated>2011-02-03T23:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Radikale Bürgerunion''' oder sagradisch '''Unión Cívica Radical''' (kurz '''UCR''') war eine kleine [[Sagradien|sagradische]] Partei in den Fünfziger Jahren. Die aus der [[Partido Radical|Radikalen Partei]] hervorgegangene linksliberale bis sozialdemokratische Partei entstand aus einem Wahlbündnis der Radikalen mit der kleinen [[Partido d'Acción Democrática]] und anderen Mitte-Links-Gruppierungen anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] und war Anfang der Fünfziger Jahren an der Regierung der [[Zentrumskoalition]] unter [[Paulo Luciaro]] beteiligt. Nach ihrem Ausscheiden aus der Regierung erlitt sie Mitte der Fünfziger Jahre einen Erosionsprozess und löste sich 1957 schließlich auf. Während sich Vertreter des sozialdemokratischen Flügels an der Gründung der [[ASUL]] beteiligten, führten Vertreter des liberalen Flügels das radikale Erbe im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der UCR ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Bürgerunion wurde 1949/1950 gegründet und ging aus der Mehrheit der alten [[Partido Radical|Radikalen Partei]] (PRD) hervor, von dem sich 1949 der Regierungsflügel als [[Unión Democrática Republicana]] (UDR) abgespaltet hatte. Diese verbündeten sich schließlich mit dem [[Partido d'Acción Democrática]] [[Fernando de la Rúa]]s. Hinzu kamen kleinere regionale Splittergruppen des linken bürgerlichen Spektrums und Einzelvertreter der sozialdemokratischen Linken. Die Partei war eine linksbürgerliche laizistische Partei mit einem sozialliberalen Programm. Gegründet wurde die UCR zunächst als Wahlbündnis der Rest-PRD mit kleineren Bürgerlisten und Wahlparteien anlässlich der [[Senatswahlen 1949]]. Dazu gehörte u.a. die Ein-Mann-Partei [[Concertación Social-Democrática]] des langjährigen Bürgermeisters von [[Artir]] [[Angel Martín Celardo]] sowie die [[Unión Cívica Pacifista]]. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] wurde das Bündnis wiederholt, ehe im Dezember 1950 die PRD ganz in der UCR aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1950 holte die UCR 2,9 Prozent der Stimmen und schnitt damit nur wenig stärker ab als die konkurrierende UDR mit 2,2 Prozent. Das schlechte Abschneiden beider Gruppen und der gemeinsame Eintritt ins [[Kabinett Luciaro II]] im Herbst 1950 führten zu einem Wiederannäherungsprozess der beiden radikal-republikanischen Parteien, der die Bildung einer gemeinsamen Parlamentsfraktion im Januar 1951 umfasste (siehe [[Unión de Republicanoes i Radical-Democráticoes]]). Dem Ausscheiden der UCR aus dem Kabinett Luciaro im Jahr 1953 folgte das Auseinanderbrechen der URRD-Fraktion vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]], welches das Ende des Wiederannäherungsprozesses markiert. Während die UCR ihren Standpunkt links der Mitte suchte, wanderte die UDR aufs konservativ-bürgerliche Spektrum zu. Die UDR schloss sich zu den Kammerwahlen dem Mitte-Rechts-Bündnis [[Unión Democrática]] mit mehreren konservativ-liberalen Parteien an, das mit einem Stimmenanteil von 8,9 Prozent sehr erfolgreich abschnitt.  Die UCR betonte dagegen ihre Eigenständigkeit, konnte alleine aber nur 1,5 Prozent der Stimmen gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die Parteien der UD, die 1955 der neuen [[Bürgerblock]]-Regierung [[Kabinett Luciaro V|Luciaro]] beitraten, setzte die UCR-Parteiführung um [[Daniel Galindo Ferres]] auf eine Annäherung an die politische Linke, was zu großen parteiinternen Verwerfungen führte. Eine größere Minderheit, die nach wie vor auf einen eigenständigen Weg als liberale Partei der Mitte und eine mittelfristige Wiedervereinigung mit der UDR hinarbeitete, geriet in Widerspruch zur Anlehnung der Parteiführung an die neu entstehende Mitte-Links-Allianz aus [[PS|Sozialisten]] und [[PSD|Sozialdemokraten]]. Eine Wiedervereinigung mit mehreren UDR-Dissidenten, die das [[Partido Radical-Democrático|Movimiento de Radical-Democráticoes]] (MRD) bildeten, scheiterte wesentlich an dieser neuen Mitte-Links-Strategie, doch verließen zahlreiche UCR-Mitglieder die Partei und schlossen sich dem MRD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um den zukünftigen Standort der Partei, das schwache Abschneiden bei Wahlen und der damit eingeleitete Erosionsprozess kulminierten schließlich in der parteiinternen Debatte um eine mögliche Beteiligung an der entstenden Neugründung einer sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei, die schließlich 1957 in der [[ASUL]] verwirklicht wurde. Der Parteitag der bereits marginalisierten UCR zeigte sich in dieser Hinsicht gespalten und die Flügel unversöhnlich. Die Gruppe um Parteichef Galindo Ferres befürwortete die neue Parteigründung und sah den Platz der UCR auf der Linken, Gegner lehnten den Verlust der Eigenständigkeit ab und wollten die Radikale Partei fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UCR beschloss schließlich nach einer Eskalation der Spannungen ihre Auflösung, nachdem sich die Parlamentsfraktion bereits gespalten hatte. Die bisherige Parteiführung des UCR beteiligte sich mehrheitlich an der Gründung der sozialdemokratischen Mitte-Links-Partei ASUL, der ein ein großer Teil der Mitglieder beitrat. Die Gegner der ASUL-Gründung, vornehmlich vom liberalen Parteiflügel, folgten nun ihren ehemaligen Kollegen ins MRD, das sich nun - unter Beteiligung dissidenter Sozialdemokraten - in [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) umbenannte und damit die alte Radikale Partei wiederbelebten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=2574</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=2574"/>
		<updated>2011-02-03T23:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: /* Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Alianza Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1957 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2006 befindet sich die Partei in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) ===&lt;br /&gt;
Die ASUL wurde 1957 gegründet und ging aus der Wiedervereinigung der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) mit der 1946 abgespalteten [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokratischen Partei]] (PSD) hervor. Weiterhin gingen linksliberale und zentristische Kräfte wie der [[Partido d'Acción Democrática]] (PAD) des Friedensnobelpreisträgers [[Fernando De la Rúa]], ein Teil der [[Unión Cívica Radical]] (UCR) sowie verschiedene linke Splittergruppen wie der [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) oder der [[Frente Proletário]] (FP) in ihr auf. Vorangegangen war ein beispielloser Einbruch der gemäßigten Linken bei den Parlamentswahlen 1954, bei denen die Sozialisten nur noch 17 Prozent, die PSD sogar nur 9 Prozent der Stimmen erreichen konnten, während die konservativen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Christdemokraten]] 43 Prozent der Stimmen auf sich vereinigten. Danach war es innerhalb des PS sowie innerhalb des PSD zu Führungswechseln gekommen, nach denen die beiden neuen Parteichefs [[António Santiago]] (PS) und [[Márcio Álvarez]] (PSD) seit 1955/56 offen auf eine Wiedervereinigung hinarbeiteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gründungsparteitag der Allianz im Jahr 1957 in [[Vapaís]] bei [[Semess]] wurde zunächst ein geschäftsführender Ausschuss (''Comité Coordinativo'') gebildet, an dessen Spitze Santiago und Álvarez zu gleichberechtigen Sekretären gewählt wurden. Zudem gab es eine konstituierende Versammlung, die im Folgenden Parteistatuten sowie ein Parteiprogramm ausarbeiten sollte. Die Teilparteien bestanden teilweise noch bis 1960 weiter und integrierten ihre Strukturen im Laufe der drei Jahre in die ASUL. Für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahlen 1958]] wurde ein „Gemeinsames Programm der Allianz“ verabschiedet und eine eigene Liste gebildet. Die ASUL erreichte bei den Wahlen einen Stimmanteil von 28,6 Prozent und wurde damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter den Christdemokraten. Beim Semesker Parteitag 1960 wurde eine neue Parteistruktur verabschiedet, die anstelle der Konstituierenden Versammlung einen Nationalkonvent mit eigenem Präsidenten und anstelle des Koordinationskomitees eine Nationaldirektion stellte. António Santiago wurde nun alleiniger Generalsekretär, [[Iacovo Del Pérez]] sein Stellvertreter, [[Ricardo Moreno]] Präsident des Nationalkonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren Iacovo Del Pérez, [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRS stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Exponten dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige Semesker Bürgermeister [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partido de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war Stefano Nacoma, der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. Del Pérez verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma und Domínguez-Arrás blieben im Gegenzug Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semesce|Semesce]], [[Sarmay]], [[Perín-Tulinesa]], [[Lojandía]] und [[Region Óstino|Óstino]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,9 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêcolo Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. Finanzminister [[Francisco Montone]], Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] oder Verkehrsminister [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 Justizminister und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach der Entlassung Colóns infolge eines Justizskandals im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der Region Semesce hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in Semess offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des Lemezer Programms von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit CSD und UDS möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesce]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Santo De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PP-CSD und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PP-CSD und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Santo de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso García Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Santo Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, während Andrés Colón sich gegen den vom rechten Flügel favorisierten Donado Ricardes durchsetzen konnte. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Santo de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Santo Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. In dieser Situation lehnte Caval einen Rücktritt ab. Angesichts der zerstrittenen Parteiflügel glaubte er, die Partei sonst in ein Chaos ohne Führung entlassen zu müssen. Den dringend notwendigen Reformprozess, den die Regierungsbeteiligung verhindert hatte, wollte er nun als Moderator und Integrationsfigur selbst initiieren und mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle Nacomas als Vizegeneralsekretär wurden nach der Wahlniederlage 1986 mit Ricardes, Colón, dem niederskantischen Regionalpräsidenten [[Luis José López]] und dem Semesker Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] gleich vier Personen mit diesem Attribut ausgestattet. Ziel Cavals war es, die verschiedenen Flügel und Strömungen der Partei zu integrieren. Die gegen den Willen Cavals abgehaltene Kampfabstimmung um die Führung der Parlamentsgruppe gewann Ricardes knapp gegen Colón und Ex-Minister Bernardo Véllez. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der für den PP-CSD verheerenden [[Guivares-Affäre]] 1984 und dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen, konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Die Spitzenkandidatur der Asul für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] wurde schließlich Donado Ricardes angetragen, dem am ehesten zugetraut wurde, die politische Mitte zu erobern, nachdem die Strategie des Lagerwahlkampfs 1982 gescheitert war. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm und einer Listengemeinschaft mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] gewann Ricardes schließlich die Wahlen gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Während Colón auf ein Ministeramt verzichtete, wurde Luis José López zum neuen Vorsitzenden der Parlamentsfraktion gewählt. Mit Bernardo Véllez als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der durch [[Francisco Montero]] als Umweltminister und seit 1988 durch [[José Docién Delavesc]] als Verkehrsminister im Kabinett repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Affäre um Joán Cavals Sohn [[Fernando Caval]] führte 1987 zum Verzicht Cavals auf eine neuerliche Kandidatur um den Parteivorsitz. Neuer Generalsekretär wurde auf dem Parteikongress der ASUL in Malesc im Februar 1987 der [[Semesker Bürgermeister]] Flávio Jimenez, dem man am ehesten zutraute, die Parteiflügel zusammenzuführen. Jimenez verlor aber im Herbst 1987 seine Mehrheit im Stadtrat und wurde von seinem Amt als Bürgermeister der Hauptstadt abgewählt, woraufhin er auch das Parteiamt wieder abgab, sodass nun Ricardes selbst zum Generalsekretär der Asul gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1998) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten Francisco Montero durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Perín-Tulinesa|tulinesischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum Bürgermeister von Semess gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von Paulo Satyres eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem Semesker Programm vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um Luis José López zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung um Luis José López damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und Paulo Satyres konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen Francisco Montero eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Parteitag des Nationalkonvents in Sollar wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit Julio de la Costa, Satyres, Larcón und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf und wurde gemeinsam mit María Benítez zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat Grande Illega präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die Kammerwahlen im Herbst 1994 mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PP-CSD zurückblieb. Zwar zeigte das gute Abschneiden der diesesmal alleine angetretenen Grünen sowie der Misserfolg der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als natürlicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande im Januar 1997 erklärt hatte, für die Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen, aber weiterhin Parteichef bleiben zu wollen, kam es zu einer Urwahl zwischen De la Costa und Satyres, aus der De la Costa mit einem deutlichen Vorsprung von 62 zu 38 Prozent als Sieger hervorging. Der Tulineser Parteikongress im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa auch offiziell als Spitzenkandidat nominierte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Parteichef Grande die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones per il Cambio]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Parteichef Grande gelang es danach, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Partei einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres verlor in Bordez sogar seine Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten PP-CSD-Kandidaten Luisanto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie Parteichef Grande Illega und dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf nach dem Vorbild Tony Blairs und mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1998-2006) === &lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den vom populären Duerezer Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] angeführten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Satyres wurde Arbeitsminister und der ehemalige Gewerkschaftler [[Vítor Gomes Amarón]] Innenminister. Der traditionelle rechte Parteiflügel war durch [[Miguel Chamot]] im Wirtschaftsministerium vertreten, während De la Costas Vertrauter Lorenzo Dimas Ferrera die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Homosexuelle oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte. Jedoch brachte sein neuer Kurs der linken Mitte (Cientrosinistra) auch Rückschläge und bittere Pillen für die ASUL mit sich wie die Beteiligung an Kosovo- und Afghanistankrieg, die zu heftigen Streitigkeiten mit dem linken Parteiflügel um Satyres und dem grünen Koalitionspartner führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partido Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten mit einem Ergebnis von 38,9 Prozent und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Nach der Wahl standen die „Julistas“ auf ihrem parteiinternen Machtzenit. Das im Jahr 2001 verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Duerezer Programm]] hatte deren Positionen vom [[Novo Progresismo]] in wesentlichen Punkten zum offiziellen Parteistandpunkt gemacht. Darin definierte sich die ASUL als „Partei der Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von Joán Caval vor den Kammerwahlen 1970. Das Wahlergebnis zeigte nun, dass auch der Wähler die seit den Neunziger Jahren begonnene Neuausrichtung der Sozialisten begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Besonders der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel forderte Änderungen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform, die als unsozial empfunden wurde. Auf der anderen Seite wuchs die Anhängerschaft des 2000 zum Vizegeneralsekretär und 2004 zum Handelsminister ernannten [[Santiago Diaz de Velozo]], der in der Partei zunehmend als Reformmotor auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einer empfindlichen Niederlage der ASUL bei den Regionalwahlen, woraufhin De la Costa von der Parteispitze zurücktrat. Neuer Generalsekretär wurde Diaz de Velozo, der sich gegen Santiago Valarosa durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gilt als Vertreter des Reformflügels und konnte auch auf die Unterstützung der Parteirechten zählen. Valarosa wurde zum Stellvertreter Velozos gewählt. Die Wahl Velozos führte zu einer Welle von Parteiaustritten linksgerichteter Sozialisten, die zuvor Valarosa unterstützt hatten und nun der neuen Linkspartei [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] von Paulo Satyres und [[António Fiali Cerres]] beitraten. Obwohl von Satyres öffentlich umworben, lehnte Valarosa einen Beitritt zur DSS ab. Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32,5 Prozent klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneut in der Opposition (seit 2006) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der jedoch in der Folge in heftigen Gegensatz zur Nationalen Koordinatorin [[Mercé Serrat]], der Tochter Joán Cavals, geriet, die schließlich ihr Amt aufgeben musste und in der Folge zur parteiinternen Opposition wechselte. Das begangene Doppeljubiläum von 50 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto im Frühjahr 2008 vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen im Sommer 2008]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, trat unmittelbar nach der Wahl zurück und hinterließ die Partei führungslos. Interimistisch übernahm [[Julio De la Costa]] auf Drängen großer Teile des Vorstands wieder die Parteiführung, da die Suche nach einem neuen Parteichef nicht überstürzt werden sollte. De la Costa hatte die Wahl zum neuen Parteichef zu organisieren und sollte die zerstrittenen Parteiflügel harmonisieren. Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich Mercé Serrat gewählt, die als Führerin der Neo-[[Cavalistas]] auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen Semesker Bürgermeister [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Neuer Koordinator wurde der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], De la Costa sollte der Parteichefin zukünftig als Berater zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Perín-Tulinesa]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize Santiago Valarosa als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von Paulo Satyres in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der PP-Vizeparteichefin [[Francisca del Ponte]] als Regionalpräsident und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2008 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert eine kostenlose Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Tolerierung und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im November 2008 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante. Jornal Socialista]].&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partido Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partido Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Confederación Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (Convente Nacional), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (Congreso) zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige Nationaldirektion (Dirección Nacional), der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (Federaciones Regionales) und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als Convente zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Die Parteiexekutive wird vom Comité Executivo Nacional ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Nationale Koordinator übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Correntes ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Verteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen bis libertären Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL, [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] und der linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Confederación Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. &lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und vervorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. &lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2008 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[António Santiago]] und [[Marcio Álvarez]] (gleichberechtige Sekretäre)&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[António Santiago]] (+) (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] (1964 komm.)&lt;br /&gt;
*1969-1987: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*1987: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1992-1999: [[António Grande Illega]] (1992 komm.)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*2008: [[Ramón Julio De la Costa]] (interim)&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Mercé Serrat Caval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1974: [[Stefano Nacoma]] und [[Carles Domínguez-Arrás]] (+)&lt;br /&gt;
*1974-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1987: [[Andrés Colón]], [[Donado Ricardes]], [[Flávio Osório Jimenez]] und [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1987: [[Andrés Colón]], [[Donado Ricardes]] und [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Andrés Colón]] und [[Luis José López]]	&lt;br /&gt;
*1990-1991: ''unbesetzt''&lt;br /&gt;
*1991-1992: [[Francisco Montero]] und [[António Grande Illega]]	&lt;br /&gt;
*1992-1998: [[Paulo Satyres]] und [[María Benítez]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Paulo Satyres]] und [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*2000-2001: [[Santiago Diaz de Velozo]] und [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Santiago Diaz de Velozo]] und [[Leandra Cortez Duhalde]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*seit 2008:  [[Santiago Valarosa]] und [[Pietro Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des ASUL-Nationalkonvents ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[Nino Cabal]], [[Fernando De la Rúa]] und [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1960-1967: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1967-1970: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
*1970-1976: [[Márcio Álvarez]]&lt;br /&gt;
*1976-1980: [[José Arnaldo Garret]]		&lt;br /&gt;
*1980-1982: [[Rinaldo Sugares]]		&lt;br /&gt;
*1982-1990: [[Marcelo Bérgamo]]		&lt;br /&gt;
*1990-1991: [[Joán Caval]]			&lt;br /&gt;
*1991-1994: [[Joán Dehamonte]]		&lt;br /&gt;
*1994-2001: [[Joán Guiterres]] 			&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Salvador La Fayet]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatoren der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1969-1972: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
*1977-1978: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1978-1979: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
*1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1979-1982: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
*1982-1983: [[Miguel Cambrís]]&lt;br /&gt;
*1983-1986: [[Salvador La Fayet]]&lt;br /&gt;
*1986-1987: [[Cláudio Ferrera]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
*1997-1998: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
*2005-2007: [[Mercé Serrat Caval]]&lt;br /&gt;
*2007-2008: [[Lorenzo Manuel Delúsio]]&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*1958-1964:  [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*1964:  [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1970:  [[Carles Domínguez Arrás]]&lt;br /&gt;
*1970-1972:  [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
*1972-1982:  [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1986:  [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1986-1994:  [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1994-1998:  [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*1998-1999:  [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
*1999-2005:  [[Santiago Carles Guadalí]]&lt;br /&gt;
*2005-2006:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*seit 2006:  [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte historische Zusammenschlüsse und Machtkartelle in der ASUL ===&lt;br /&gt;
*[[Mitternachtskartell]] (Cartel de la Minôite, 50er und 60er): [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]], [[Luciano Minorel]], [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde ([[Guarda Jovén]], 60er): [[Joán Caval]], [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]], [[Francisco Fernandez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde (Guarda Jovén, 80er/90er):	[[Paulo Satyres]], [[Julio de la Costa]], [[Mariano Larcón]], [[António Delvequio]], [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Exekutivkomitee der Partei ===&lt;br /&gt;
Comité Executivo Nacional (Stand 2008-2010):&lt;br /&gt;
*Generalsekretärin: [[Mercé Serrat]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär für Wirtschaft und Arbeit: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär für Reformen und Innovationen: [[Pietro María Duce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Gleichberechtigung und zivile Programme: [[Luísa Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Sozialpolitik: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für institutionelle Politik: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Umwelt und ländliche Entwicklung: [[José Delgado]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Kultur und Medien: [[Enrico Ánibal Cardoso]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für internationale und europäische Politik: [[Francisca Joego]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Aufgaben und Innenpolitik: [[Miguel Javier León]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Sicherheit: [[Francisco Helguerra]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Erziehung und Wissenschaft: [[Ana Leonor Voçares]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Regionen, Provinzen und Kommunen: [[José Manuel Ajudo Espadal]]&lt;br /&gt;
*Nationaler Koordinator: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
*Schatzmeister: [[Joán Vitório Mendieta]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Delegation im europäischen Parlament: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der sozialistischen Gruppe im Senat: [[Alfonso López Aguirre]]&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]: [[Joana Setubal]] (Nationale Sekretärin)&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]: [[Antónia Fernandes]] &lt;br /&gt;
*Parteisprecher: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*1957	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1960	Congreso II Costitucional in [[Semess]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1962	Congreso III in [[Lemez]] – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IV in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso V in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso VI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso VII in [[Ligre North]] – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso VIII in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso IX in Semess – 20-jähriges Parteijubiläum, linksreformistisches [[Manifesto de Semesce]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso X in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XI in [[Bosa]] – 25-jähriges Parteijubiläum&lt;br /&gt;
*1984	Congreso XII in [[Noyar]]&lt;br /&gt;
*2/1987	Congreso XIII in [[Malesc]] – [[Flávio Osório Jimenez]] löst Joán Caval als Parteichef ab, Jubiläum 100 Jahre PS-Gründung 1887&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIV in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*3/1991	Congreso XV in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semesker Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert, faktische Abrechnung mit dem Kurs Donado Ricardes’&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XVI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XVII in [[Laquini]] &lt;br /&gt;
*5/1997	Congreso XVIII in Tulis – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“, Vorbereitung des [[Novo Progresismo]] als Grundlage eines neuen Programms und als Wahlplatform&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XIX in Ligre North&lt;br /&gt;
*3/2003 Congreso XX in [[Duerez]] – progressives [[Manifesto de Duerez]] („Progreso Social“)&lt;br /&gt;
*2005	Congreso XXI in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXII in Ostino – 50-jähriges Parteijubiläum, Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei gegenüber der Linken&lt;br /&gt;
*2008	Congreso XXIII&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2573</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1954&amp;diff=2573"/>
		<updated>2011-02-03T23:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1954&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD|Convergência Social Democrática]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
| '''CSD'''&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 173&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[UDS|Unión Democrática]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''UD'''&lt;br /&gt;
| 8,9 %&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Coalición Democrática del Progreso]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| '''CDP'''&lt;br /&gt;
| 0,4 %&lt;br /&gt;
| 2 &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Bürgerliche Mehrheit'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''51,3 %'''&lt;br /&gt;
| '''212'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 16,9 %&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 14,0 %&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD/CDH'''&lt;br /&gt;
| 7,9 %&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Unión Cívica Radical]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| '''UCR'''&lt;br /&gt;
| 1,5 %&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Socialista Cristiano]] (Linkskatholiken)&lt;br /&gt;
| '''MSC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Frente Proletário]] (Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| '''FP'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links-Opposition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''41,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''172'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Nacional Popular]] (Nationalisten)&lt;br /&gt;
| '''MNP'''&lt;br /&gt;
| 4,0 %&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional (1950)|Partido Nacional]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
| '''PN'''&lt;br /&gt;
| 2,6 %&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2572</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2572"/>
		<updated>2011-02-03T22:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''48'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2571</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2571"/>
		<updated>2011-02-03T22:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bloco del Cientro''' gesamt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''207'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''48'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2570</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2570"/>
		<updated>2011-02-03T22:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bloco del Cientro''' gesamt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''207'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''6,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''31'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2569</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2569"/>
		<updated>2011-02-03T22:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Bloco del Cientro'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''207'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''6,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''31'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2568</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2568"/>
		<updated>2011-02-03T22:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[Partido Monarquista Sagradês|PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''6,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''31'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2567</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2567"/>
		<updated>2011-02-03T22:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Democrática Nacional]] ([[PND]], [[PMS]], Nationalliberale und Monarchisten)&lt;br /&gt;
| '''ADN'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''6,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''31'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2566</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1949&amp;diff=2566"/>
		<updated>2011-02-03T22:25:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1946&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 13,8 %&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PS'''&lt;br /&gt;
| 23,6 %&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFC0CB&lt;br /&gt;
| '''Linke''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''37,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''154'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Republicano Radical]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR/PAD'''&lt;br /&gt;
| 6,5 %&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''17,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''72'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 23,2 %&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| '''MPD'''&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D4D4D4&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''33,0 %'''&lt;br /&gt;
| '''135'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[FNC|Alianza de Campesanoes]] (Bauernpartei)&lt;br /&gt;
| '''AdC/FNC'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme, Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''Rechte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''6,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''31'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_Nationalversammlung_1945&amp;diff=2565</id>
		<title>Wahl zur Nationalversammlung 1945</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_Nationalversammlung_1945&amp;diff=2565"/>
		<updated>2011-02-03T21:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1944&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista|Partido Socialista Unitáriu]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PSU'''&lt;br /&gt;
| 25,7 %&lt;br /&gt;
| 115&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido del Cientro Cristiano]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PCC'''&lt;br /&gt;
| 24,4 %&lt;br /&gt;
| 108&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 14,2 %&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Radical|Partido Republicano Radical]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| '''PRR'''&lt;br /&gt;
| 7,4 %&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''[[Demokratische Koalition]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''71,7 %'''&lt;br /&gt;
| '''320'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Popular Democrático]] (Liberalkonservative)&lt;br /&gt;
| '''MPD''' &lt;br /&gt;
| 15,1 %&lt;br /&gt;
| 67&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Nacional Popular]] (Rechtskonservative)&lt;br /&gt;
| '''UNP'''  &lt;br /&gt;
| 7,3 %&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme/Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 3,2 %&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Federación Nacional Campesana|Alianza de Campesanoes]] (Agrarier)&lt;br /&gt;
| '''AdC'''&lt;br /&gt;
| 2,1 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,7 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''449'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Verfassungsgebene Nationalversammlung 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1953&amp;diff=2564</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_1953&amp;diff=2564"/>
		<updated>2011-02-03T21:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.38.122: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wahlergebnis 1950&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD|Convergência Social Democrática - Lista Luciaro]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
| '''CSD'''&lt;br /&gt;
| 36,1 %&lt;br /&gt;
| 148&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista Democrático]] / [[Partido d'Acción Democrática]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| '''PSD/PAD'''&lt;br /&gt;
| 14,8 %&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Unión Cívica Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''UCR'''&lt;br /&gt;
| 2,9 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Liberal Democrático]] (Rechtsliberale)&lt;br /&gt;
| '''PLD'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[UDR|Unión Democrática Radical]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| '''UDR'''&lt;br /&gt;
| 2,2 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional Democrático|Partido Nacional Democrático - Bloco Nacional]] (Nationalliberale)&lt;br /&gt;
| '''PND'''&lt;br /&gt;
| 0,7 %&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| '''[[Zentrumskoalition]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''59,5 %'''&lt;br /&gt;
| '''245'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| '''PSU'''&lt;br /&gt;
| 19,1 %&lt;br /&gt;
| 79&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista Sagradês]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
| '''PCS'''&lt;br /&gt;
| 17,2 %&lt;br /&gt;
| 71&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Movimiento Socialista Cristiano]] (Linkskatholiken)&lt;br /&gt;
| '''MSC'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| [[Frente Proletário]] (Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| '''FP'''&lt;br /&gt;
| 0,1 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
| '''[[Frente Democrático Popular|Demokratische Volksfront]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''36,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''152'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Partido Nacional (1950)|Partido Nacional]] (Nationalkonservative/Nationalisten)&lt;br /&gt;
| '''PN'''&lt;br /&gt;
| 2,0 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| [[Alianza Sagradêsa]] (Rechtsextreme/Neofaschisten)&lt;br /&gt;
| '''AS'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 0,2 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.38.122</name></author>
		
	</entry>
</feed>