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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sidentschaftswahl_1950&amp;diff=14645</id>
		<title>Präsidentschaftswahl 1950</title>
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		<updated>2013-04-21T19:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_Pizarro_Cord%C3%AAs&amp;diff=14644</id>
		<title>David Pizarro Cordês</title>
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		<updated>2013-04-21T19:05:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Pizarro Cordês''' (*1881, †1960) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat, Politiker und Staatspräsident. Er war mehrmals sagradischer [[Außenminister]], erster sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen und erster direkt gewählter [[Präsident der Republik]] (1950-1955). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Diplomat und Außenpolitiker ===&lt;br /&gt;
David Pizarro Cordês studierte Jura und schlug danach eine diplomatische Karriere ein, dank derer er in den Zwanziger Jahren als sagradischer Botschafter u.a. in Madrid und London in die Riege der bedeutendsten sagradischen Diplomaten aufstieg. Dazwischen (im [[Kabinett Domingues]] 1928-29) fungierte er für kurze Zeit als Staatsssekretär im Außenministerium. In der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] wurde Pizarro Cordês 1934 Außenminister, ehe er 1935 von den siegreichen Volksfrontparteien als Botschafter nach Paris entstandt wurde. 1940 wechselte Pizarro Cordês auf den Botschafterposten in Washington. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pizarro Cordês wurde schließlich im November 1942 von [[Sergio Dini]] als Außenminister in dessen [[Kabinett Dini II|Regierung]] berufen. Er erreichte, dass Sagradien im Sommer 1945 als eines der ersten Mitglieder in die neu gegründeten Vereinten Nationen aufgenommen wurde. Anschließend diente er als erster Botschafter Sagradiens bei der UN, ehe er im Oktober 1946 im [[Kabinett Dorado]] erneut zum Außenminister berufen wurde. Dieses Amt behielt er auch unter den Ministerpräsidenten [[António Delauro]] und [[Joán Aliureto Delavesc]]. Danach wurde er von Präsident Sergio Dini zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Im Senat übernahm er im Herbst 1948 kommissarisch den Vorsitz des auswärtigen Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Amtszeit [[Sergio Dini]]s als Präsident der Republik nominierte der [[Partido Radical]] überraschend Pizarro Cordês als Kandidat, ging jedoch als Außenseiter ins Rennen. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1950|ersten Direktwahl zum Präsidentenamt im Frühjahr 1950]] qualifizierte sich Pizarro Cordês im ersten Wahlgang mit 27 Prozent der Stimmen als Zweiter für die Stichwahl. Hier erreichte er einen Stimmenanteil von 58 Prozent. Der zu diesem Zeitpunkt 68-Jährige folgte damit Sergio Dini als erster direkt gewählter Präsident ins höchste Staatsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik führte Pizarro Cordês v.a. seine außenpolitischen Bemühungen um Verständigung und Versöhnung unter den Völkern Europas fort. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sergio Dini musste er innenpolitisch nur wenig aktiv werden und überließ die politische Führung dem Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]], dessen Europapolitik er als überzeugender europäischer Föderalist jedoch ausdrücklich unterstützte. Mehr noch als sein parteiloser Vorgänger Dini prägte Pizarro das Rollenmodell des sagradischen Staatspräsidenten und verlieh ihm - von der Verfassung so nicht vorgesehen - eine zurückhaltende und eher repräsentative Stellung. Er sah sich v.a. als Vertreter seines Landes im Ausland und als unparteiische Institution im Innern, die nur dann einschreiten müsse, wenn es zu einer innenpolitischen Krise käme. Nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit verzichtete Pizarro Cordês auf eine neuerliche Kandidatur, nachdem die regierenden Christdemokraten bereits die Kandidatur des beliebten Senatspräsidenten [[Ariel De la Roya]] angekündigt hatten, der ihm schließlich auch im Amt nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Präsidentschaft kehrte Pizarro Cordês in den Senat zurück, wo er weiterhin dem außenpolitischen Ausschuss angehörte. Als engagierter Förderer der Europäischen Einigung wurde er 1957 zum Präsidenten der sagradischen Sektion der Europäischen Föderalistischen Union ([[UEF Sagradia]]) gewählt, der er bis zu seinem Tod 1960 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierestationen ===&lt;br /&gt;
* 1925-1928 sagradischer Botschafter in Madrid&lt;br /&gt;
* 1928-1929 Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1929-1934 sagradischer Botschafter in London&lt;br /&gt;
* 1934-1935 Außenminister im [[Kabinett Dini I]]&lt;br /&gt;
* 1935-1940 sagradischer Botschafter in Paris&lt;br /&gt;
* 1940-1942 sagradischer Botschafter in Washington&lt;br /&gt;
* 1942-1945 Außenminister in den Regierungen [[Kabinett Dini II|Dini II]] und [[Kabinett Dini III|III]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946 erster Botschafter Sagradiens bei den Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
* 1946-1947 Außenminister im [[Kabinett Dorado]], [[Kabinett Delauro|Delauro]] und [[Kabinett Delavesc|Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 1948-1960 [[Senator auf Lebenszeit]] (1950-1955 ruhend)&lt;br /&gt;
* 1948-1949 kommissarischer Präsident des Senatskomitees für Außenpolitik&lt;br /&gt;
* 1950-1955 [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
* 1957-1960 Präsident der [[UEF Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=14632</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2013-04-21T12:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Präsident des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosiliu de Ministroes'', kurz ''Presidente del Cosiliu''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammmer]] zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtige Amtsinhaberin ist seit August 2012 als erste Fraue im Amt die [[ASUL|sozialdemokratische]] Politikerin [[Mercé Serrat Cabarell]], Generalsekretärin der [[ASUL]]. Sie folgte dem [[PPC|Konservativen]] [[Miguel Ánibal Luisanto]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Position des Präsidenten des Ministerrats wurde nach der [[Januarrevolution 1891]] durch das [[Novemberstatut 1891]] geschaffen und in der [[Verfassung der Zweiten Sagradischen Republik]] von 1892 verankert. Davor fungierte der [[König von Sagradien]] selbst nominell als Regierungschef, ernannte de facto aber einen Leitenden Minister, Premierminister oder Kronkanzler (die Titel variierten).     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Regierungschefs der Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Legislatur&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945 &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Regierung Dini III|Dini III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]&lt;br /&gt;
| [[Regierung Saviola III|Saviola III]] und [[Regierung Saviola IV|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| zugleich [[Minister für die Kolonien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Provisorische Regierung Luciaro|Luciaro I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats (Presidentes del Cosiliu de Ministroes) der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Dorado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dorado|Dorado]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Delauro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delauro|Delauro]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Aliureto Delavesc]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delavesc|Delavesc]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo De la Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1960&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro II|Luciaro II]], [[Kabinett Luciaro III|III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]], [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]], [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]] und [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
| Dezember 1955 bis April 1957 zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1960&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], 1. Mal&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
| im Amt verstorben&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]], [[Kabinett Del Pérez II|II]] und [[Kabinett Del Pérez III|III]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], 2. Mal&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] und [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez|Méndez]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]], [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]], [[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]] und [[Kabinett Nada II|II]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1986&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
| [[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1986&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1998&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]], [[Kabinett Otero II|II]] und [[Kabinett Otero III|III]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]] und [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1998&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]], [[Kabinett De la Costa III|III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]] und [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 2012&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]] und [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
| erste Frau im Amt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Iacovo_Del_P%C3%A9rez&amp;diff=14631</id>
		<title>Iacovo Del Pérez</title>
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		<updated>2013-04-21T11:43:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Präsident der Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Iacovo Del Pérez''' (*1904, †1997) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1952 bis 1958 Bürgermeister der Stadt [[Tulis]] und 1962 bis 1964 sowie erneut von 1970 bis 1972 [[Außenminister]] der Republik. 1964 folgte er dem verstorbenen [[António Santiago]] als Generalsekretär der [[ASUL]] (bis 1969) und sagradischer [[Ministerpräsident]] (bis 1967) nach, ehe er von 1972 bis 1982 zwei Amtsperioden lang als [[Präsident der Republik]] amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
Der in [[Guiana]] geborene Del Pérez, Sohn eines Schullehrers, kam im Alter von 10 Jahren nach [[Sagradien]], wo er in [[Tulis]] das Gymnasium besuchte und nach dem Abitur Sozialwissenschaften, Philosophie und Literaturwissenschaft studierte. 1925 trat Del Pérez der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bei. Er engagierte sich aktiv in der [[Juventú Socialista|Parteijugend]] und betätigte sich als Journalist bei verschiedenen linksgerichteten Zeitungen. 1934 saß Del Pérez einige Zeit im Gefängnis und unterstützte danach die Volksfrontregierungen unter Präsident [[Santiago Laval]], den Del Pérez später als großes Vorbild bezeichnete. 1936/1937 war Del Pérez als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Aprilwahlen 1938]] gehörte Del Pérez zu den Gegnern der antisozialistischen [[Regierung Álamo]], der er faschistische Tendenzen vorwarf. Er wurde dafür mehrmals festgenommen, doch konnte ihm keine kommunistische Konspiration nachgewiesen werden. Seit 1940 gehörte er zu den Befürwortern eines Eintritts Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg, 1943 schloss er sich dem sagradischen Widerstand in Nordsagradien an. Hier schloss er enge Verbindungen zu [[Santo De la Ilpa]], als dessen persönlicher Sekretär er in der Wiederaufbauphase der Sozialistischen Partei im Jahr 1943/44 arbeitete. Im Frühjahr 1944 übernahm Del Pérez als Chefredakteur die Leitung der wieder gegründeten Parteizeitung [[Avante]] und wurde danach für den PS in den Stadtrat von Tulis gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere in der frühen Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1947 wurde Del Pérez von Ministerpräsident De la Ilpa als Unterstaatssekretär ins Kabinettsministerium berufen, wenig später stieg er im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett Ilpa]] zum [[Kulturminister]] auf. 1950 wurde Del Pérez unter [[Außenminister]] De la Ilpa Staatssekretär im Außenministerium, gab diesen Posten aber 1952 auf, als er zum [[Bürgermeister von Tulis]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1953 gehörte Del Pérez neben [[Carles Domínguez-Arras]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]] zum so genannten &amp;quot;[[Mitternachtskartell]]”, einem inoffiziellen Führungskreis der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Parlaments 1958]], bei der Del Pérez in die [[Abgeordnetekammer]] gewählt wurde, legte er seine kommunalen Ämter nieder und wurde zum stellvertretenden Sprecher der sozialistischen Kammergruppe sowie zum Präsidenten des Auswärtigen Ausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. In dieser Rolle profilierte sich Del Pérez mit einer alternativen Außenpolitik, in der sich der einstige Westkurs-Anhänger neben einer vertieften europäischen Integration für eine Öffnung gegenüber dem kommunistischen Osten einsetzte. In dieser Zeit etablierte sich Del Pérez als Nummer Zwei in seiner Partei hinter Partei- und Fraktionschef [[António Santiago]]. 1960 wurde er Stellvertreter des Generalsekretärs und Parteisprecher für Außen- und Sicherheitspolitik. Er war zudem wesentlich an der Formulierung des [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms der ASUL]] beteiligt, das 1962 in [[Lemez]] verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister der Großen Koalition und Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] wurde Del Pérez im [[Kabinett Costa|Kabinett]] der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] zum Außenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Damit wurde er zum Bindeglied zwischen Partei und Koalition, da Parteichef Santiago es vorzog, außerhalb des Kabinetts zu bleiben. Bereits in dieser Zeit knüpfte Del Pérez verstärkte Kontakte nach [[Micolinien]], das er näher an die Europäische Gemeinschaft heranzuführen gedachte. Nach dem Bruch der Koalition kam es Ende 1963 zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahlen]], aus denen die Sozialisten knapp als Sieger hervorgingen. Del Pérez stellte sich an die Spitze jener, die eine Regierung mit der bürgerlich-liberalen [[UDS]] anstrebten und war wesentlich an den Verhandlungen mit UDS-Chef [[Carles Méndez]] beteiligt. In der neuen [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] aus Sozialisten, Radikal- und Liberaldemokraten blieb Del Pérez zunächst Außenminister. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos wählte ihn das Exekutivkommitee der ASUL zum Nachfolger Santiagos als Parteichef. Wenige Tage später ernannte ihn der frisch inaugurierte Präsident [[Carles María Ortega]] zum neuen Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Ausland hoch angesehene und auch im bürgerlichen Lager geschätzte Del Pérez wirkte als Gesicht der neuen Mitte-Links-Koalition, welche die Konservativen erstmals überhaupt in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] in die Opposition geschickt hatte und nun auf juristische Reformen drängte. Neben Del Pérez etablierten sich jedoch Domínguez-Arrás und Nacoma als mächtige Strippenzieher in Partei und Regierung und bildeten mit dem oft nur formal vorangestellten Del Pérez eine starke Führungstroika. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1965 nahmen Micolinien, Sagradien und [[San Cristo]] offizielle Dreistaatengespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit auf, die fortan zweijährlich wiederholt werden sollten. Seit Sommer 1966 geriet die Koalition Del Pérez-Méndez zunehmend in innere Krisen und zerfiel schließlich im Frühjahr 1967. Nach dem Austritt der UDS aus dem Kabinett Del Pérez kam es zu einem Misstrauensvotum gegen die Minderheitsregierung, in deren Folge Präsident Ortega die Kammer auflöste. Bei [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] trat Del Pérez als Spitzenkandidat der Sozialisten an, verlor aber gegen den konservativen [[PPC]] von [[Carles Angel Favale]], der eine konservativ-liberale Minderheitsregierung bildete. In der Opposition zur [[Kabinett Favale II|neuen Mitte-Rechts-Regierung]] geriet der Parteichef zunehmend unter Druck. Streitigkeiten innerhalb der Führungstroika und eine drohende Rebellion der nachrückenden so genannten [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] um den [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Joán Caval]] bedrohten die Stellung Del Pérez', der es nach Meinung seiner Kritiker an Kampfgeist und Schlagkraft in der Opposition missen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Als schließlich immer klarer wurde, dass Del Pérez nicht mehr auf die Unterstützung seiner Partei und vor allem seines mächtigen einstigen Verbündeten Stefano Nacoma setzen konnte, kündigte Del Pérez an, auf dem Parteitag der ASUL 1969 nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren. Stattdessen ging Del Pérez als Kandidat um das Präsidentenamt ins Rennen, musste sich bei den [[Präsidentschaftswahlen 1970|Wahlen 1970]] aber dem konservativen Amtsinhaber [[Carles María Ortega]] geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem herausragenden Sieg [[Joán Caval]]s bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] wurde Del Pérez nochmals als Außenminister in [[Kabinett Caval I|Cavals sozialistisches Minderheitskabinett]] berufen. Als solcher konnte er den Erfolg seiner Dreistaatenpolitik selbst verwirklichen, indem es im Januar 1972 offiziell zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es zwischen Micolinien, Sagradien und dem Fürstentum San Cristo kam, dessen erster Ratsvorsitzender als sagradischer Außenminister Del Pérez wurde. &lt;br /&gt;
Nach der schweren Erkrankung Präsident Ortegas und seinem Tod im Jahr 1972 kandidierte Del Pérez erneut bei den [[Präsidentschaftswahlen 1972|Präsidentschaftswahlen]]. Er konnte sich gegen [[Martín Ánibal Costa]] von der [[Volkspartei]] durchsetzen und wurde achtundsechzigjährig zum fünften Präsidenten der Dritten Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatsoberhaupt verdiente sich Del Pérez breites Ansehen in allen politischen Lagern und große Popularität im Volk, wie sie zuvor nur der stets großväterlich auftretende [[Ariel De la Roya]] genossen hatte. Immer wieder thematisierte er heikle Themen und setzte sich für soziale Gerechtigkeit und internationale Friedenssicherung ein. Besonders die Abrüstung war ihm ein großes Anliegen. Politisch unterstützte er lange Zeit die sozialistische Minderheitsregierung Cavals, ernannte 1977 aber eine sozialistisch-liberale und 1979 schließlich eine Große Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch erlaubte Pérez sich stets größere Freiheiten, als sie einige seiner Vorgänger genossen hatten. Besonders im internationalen Ost-West-Dialog sowie in den Beziehungen Sagradiens zu seinen ehemaligen Kolonien in Afrika setzte er wichtige Akzente. Er verurteilte die Apartheid in Südafrika, die Militärdiktaturen in Südamerika und die Intervention der UdSSR in Afghanistan. Während der Periode der gestiegenen Spannungen zwischen Rechten und Linken und des Terrorismus des [[Grupo Sêglu Rôiso]] war er ein strenger Verteidiger der Institutionen des Rechtsstaats und sprach offen die vermutete Verbindung zwischen den GSR und der UdSSR an. Forderungen der Konservativen nach weitgehenden Einschnitten der bürgerlichen Freiheiten lehnte er aber ab und kassierte ein Gesetz zur polizeilichen Hausdurchsuchung, das die [[Kabinett Nada I|Regierung Nada]] 1979 eingebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde Iacovo Del Pérez mit großer Mehrheit im ersten Wahlgang wiedergewählt. 1982 endete seine zweite Amtszeit. Bis dahin konnte Del Pérez als einer der populärsten Präsidenten der sagradischen Nachkriegsgeschichte gelten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nahm Del Pérez seinen Anspruch auf ein Senatsmandat auf Lebenszeit wahr und wurde 1984 an die Spitze der ASUL-nahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] gewählt, der er bis 1991 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der verhehrenden politischen Krise, welche die so genannte [[Guivares-Affäre]] ausgelöst hatte, mahnte Del Pérez als Präsident a.D. zu Besonnenheit und konnte Kraft seiner Autorität einiges dazu beitragen, die schwere Vertrauenserschütterung der Bevölkerung in die politischen Institutionen des Landes im Maß zu halten. Del Pérez veröffentlichte seine Memoiren zwischen 1984 und 1988 in drei Bänden. Seit 1993 ließ er sein Senatsamt endgültig ruhen. Del Pérez verstarb im Jahr 1997 im hohen Alter von 93 Jahren an einer Herzschwäche. Er galt bis zu seinem Tod neben Joán Caval als wichtigste Identifikationsfigur der Sozialistischen Partei und war seit 1991 Ehrenvorsitzender der Asul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1947-1949: Unterstaatssekretär und Sprecher des [[Ministerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1948-1949: [[Kulturminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: Bürgermeister von [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Costa]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Außenminister]] im [[Kabinett Costa]] sowie im [[Kabinett Santiago]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Ministerpräsident|Präsident des Ministerrats (Ministerpräsident)]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[Außenminister]] im [[Kabinett Caval I]]&lt;br /&gt;
* 1972-1984: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1945-1952: Stadtrat in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1958-1972: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1958-1962: Präsident des Außenausschusses der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1997: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: stellvertretender Sprecher der Sozialistischen Kammerfraktion&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Vize-Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 1991: Ehrenpräsident der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972: Präsident des [[Blaumeerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1984-1991: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Del Pérez]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Abgeordnetenkammer&amp;diff=14624</id>
		<title>Sagradische Abgeordnetenkammer</title>
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		<updated>2013-04-21T11:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Câmara de Deputadōes''', die sagradische Abgeordnetenkammer, ist das Unterhaus und im Vergleich zum [[Senat]] die wichtigere der beiden Kammern der sagradischen [[Nationalversammlung]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahlmodus ===&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer der sagradischen Nationalversammlung besteht aus 411 Mitgliedern, die für eine Amtsperiode von 4 Jahren nach dem Verhältniswahlrecht in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. 312 Abgeordnete werden in 52 Mehrpersonenwahlkreisen gewählt. Zu den 50 [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] des Landes, die in der Regel einen Wahlkreis darstellen, kommen ein Wahlkreis für die in den [[Überseegebiet]]en lebenden Sagradier sowie ein Wahlkreis für Sagradier im Ausland. Die 312 Wahlkreissitze werden je nach Zahl der Wahlberechtigten auf die 52 Wahlkreise verteilt. Kleinster Wahlkreis ist der [[Wahlkreis Val d’Ambrís-Guillard]], der als einziger nicht der Provinzgrenze entspricht, sondern neben der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Provinz Val d’Ambrís]] den Westteil der Provinz [[Escada Martitím]] umfasst. Im größten Wahlkreis [[Region Semestina|Semestina]] werden 29 Sitze verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl kommt eine lose gebundene Liste zur Anwendung, auf der die Wähler eine Präferenzstimme für einen Einzelkandidaten der gewählten Liste abgeben können. Zusätzlich werden 99 Sitze kompensatorisch auf nationaler Ebene verteilt, um eine proportionale Mandatsverteilung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mandatszuweisung wird zunächst geprüft, welche Parteien auf nationaler Ebene die 3 %-Sperrklausel überwunden haben. Nur solche Parteien werden danach berücksichtigt. Anschließend werden in den Mehrpersonenwahlkreisen die Direktmandate an die Parteien verteilt. Dazu wird nach der Hare/Niemeyer-Methode vefahren. Die 99 Kompensationssitze werden unter Anrechnung der schon zugeteilten Direktmandate nach der Hare/Niemeyer-Methode an die Parteien verteilt, die die Sperrklausel überwunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 50 Provinzwahlkreise (Ausnahme: Val d’Ambrís-Guillard umfasst die Mería Guillard)&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für die Überseegebiete&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für Auslandssagradier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen = 312 Sitze&lt;br /&gt;
+ 99 Sitze nach nationaler Kompensationsliste&lt;br /&gt;
= 411 Sitze gesamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Abgeordnetenkammer in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|algin=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Legisl.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:1%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten der Abgeordnetenkammer der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1946&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1950&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]] (1946-1949)&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
| rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Joán Carles Ferrer]] ([[PSU]]/[[ASUL]], 1946-1954)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4| [[Fernando Nacesta]] (1949-1960)&lt;br /&gt;
| rowspan=4| [[PPC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
| Sep 1950&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]]&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
| Sep 1958&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Román Guiterres]] ([[PS]], 1954-1958)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1958&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1962&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1958-1962)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Gomes Elmira]] (1960-1962)&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]]&lt;br /&gt;
| Sep 1962&lt;br /&gt;
| Jan 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Roberto Helguerra]] (1962-1964)&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Moreno]] ([[ASUL]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jan 1964&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Apr 1967&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] (1964-1967)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] ([[PPC]], 1964-1965)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1965-1967)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
| Apr 1967&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] (1967-1970)&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]]&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Fernando Galindo]] (1970-1974)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1970-1974)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]]&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
| Dez 1976&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Pietro Cellar]] (1974-1977)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Luciano González]] (1974-1979)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Mai 1979&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabel Defernandis Carret]] (1977-1979)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| Mai 1979&lt;br /&gt;
| Okt 1982&lt;br /&gt;
! rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Marcelo Iudeta]] (1979-1986)&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1979-1984)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Okt 1982&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Okt 1986&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Bernardo Véllez]] ([[ASUL]], 1984-1986)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]]&lt;br /&gt;
| Okt 1986&lt;br /&gt;
| Okt 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iano Norriez]] (1986-1990)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisca Calbán]] ([[PPC]], 1986-1990)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| Okt 1990&lt;br /&gt;
| Okt 1994&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisca Calbán]] (1990-1998)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[María Benítez Saforcada]] ([[ASUL]], 1990-1994)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
| Okt 1994&lt;br /&gt;
| Sep 1998&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] ([[ASUL]], 1994-1998)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]]&lt;br /&gt;
| Sep 1998&lt;br /&gt;
| Sep 2002&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisco Montero Vidal]] (1998-2006)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Romano Estrubal Seturo]] ([[PPC]], 1998-2002)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| Sep 2002&lt;br /&gt;
| Sep 2006&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Valderrano]] ([[PPC]], 2002-2006)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]]&lt;br /&gt;
| Sep 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2008&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Daniela Rosenthal Valdés]] (2006-2012)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Vítor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], 2006-2012)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
| Jul 2008&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal Valdés]] ([[PPC]], seit 2012)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Mar%C3%ADa_Ortega&amp;diff=14623</id>
		<title>Carles María Ortega</title>
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		<updated>2013-04-21T11:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; +1972 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker und [[Präsident der Republik]] (1965-1972). Vor seiner Präsidentschaft war er u.a. [[Außenminister]] (1957-1960) und Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC]] (1960-1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der aus großbürgerlichem Haus stammende Carles María Ortega wurde in der [[Croel]] geboren und wuchs in [[Óstino]] auf, wo sein Vater, ein angesehener Ostinenser Kaufmann, ein Handelshaus leitete. Ortega besuchte ein katholisches Gymnasium und begann nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften, das er schließlich als Dr. jur. abschloss. Danach trat er als Syndikus und später als leitender Geschäftsführer in das Ostinenser Bankhaus [[Ernesto Blaste Creditoes SRL]] ein. Von 1932 bis 1934 leitete Ortega zwischenzeitig die Geschäfte des Ostsagradischen Vereins von Privatbanken, ehe er 1935 Präsident der Vereinigung Sagradischer Privatbanken wurde und 1937 zum Bankhaus Blaste zurückkehrte. Bis zu deren Verbot im Jahr 1938 gehörte Ortega der liberalkonservativen [[Aliança Republicana]] (später ARD) an und saß 1934-1938 im [[Ostino|Ostinenser]] Stadtrat, 1938 trat Ortega der [[Comunión Nacional]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Nachdem Ortega, aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten mit guten Verbindungen nach Skandinavien ausgestattet, 1943 zum sagradischen Gesandten in Schweden ernannt worden war, berief ihn der provisorische Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] im Januar 1945 zu seinem persönlichen Berater für Handel und außenwirtschaftliche Beziehungen. Nach Dinis Wahl zum [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] im August 1945 wurde Ortega stellvertretender Kabinettssekretär und einer der engsten Mitarbeiter Dinis im [[Plazarenya-Palast]]. 1946 bewarb sich Ortega in der [[Provinz Ostino]] um ein Mandat im Senat, unterlag aber seinem Konkurrenten von der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister und Parlamentarier ===&lt;br /&gt;
1949 berief ihn [[PPC]]-Führer und Ministerpäsident [[Paulo Luciaro]] als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]]. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]]. Wenig später zog Ortega, mittlerweile Parteimitglied des PPC, als Nachrücker selbst in die Abgeordnetenkammer ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Parlamentswahl des Jahres 1950]] zog Ortega für die PCC in die Kammer ein. Auf Vorschlag Luciaros wurde Ortega zum parlamentarischen Sekretär der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt, dieses Amt gab er jedoch nach anhaltenden Meinungsverschiedenheiten mit Fraktionssprecher [[Santiago Miguel Ramírez]] im Jahr 1952 auf und wurde stattdessen zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitisches Wirken ===&lt;br /&gt;
Als Experte seiner Fraktion für Außenpolitik und einer der prominentesten und profiliertesten Parlamentarier ohne Ministeramt übernahm Ortega nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] den Vorsitz im Kammer-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Das Angebot Luciaros, als Staatssekretär ins Außenministerium einzutreten, lehnte Ortega im Herbst 1955 ab. 1954/55 gehörte Ortega als Vertreter der sagradischen Abgeordnetenkammer zu einer bilateralen sagradisch-[[Micolinien|micolinischen]] Kommission zur Lösung der seit 1935 offenen [[Golen-Frage]], die wesentliche Vorarbeiten zu den 1955 abgeschlossenen [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Kabinettsumbildung im September 1955, kurz nach Abschluss der Golenverträge, ernannte Ministerpräsident Luciaro den verdienten Außen-Experten Ortega als eigenen Nachfolger zum [[Außenminister]] [[Kabinett Luciaro V|seiner Regierung]]. Diese Funktion übte Ortega auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahl 1958]] in der [[Kabinett Luciaro VII|letzten Regierung Luciaro]] aus. Im Jahr der Wahl wurde Ortega zudem erstmals in die Parteileitung der PPC gewählt. Das 1956 als Ergänzung zu den Golenverträgen zwischen beiden Staaten geschlossene [[Abkommen von Plato]] über den Status von [[Cuentez]] geht wesentlich auf das Wirken Ortegas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktions- und Parteichef ===&lt;br /&gt;
Nachdem Paulo Luciaro im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung und blieb Außenseiter in den ausbrechenden Diadochenkämpfen zwischen [[Carles Angel Favale]], [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und [[Martín Ánibal Costa]] um die Führung von Regierung und Partei. Im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers [[Carles Angel Favale]] verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und bewarb sich stattdessen als Nachfolger von Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] um den Posten des Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit. Nachfolger Ortegas als Außenminister wurde [[Roberto Helguerra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der 73-jährige Paulo Luciaro 1961 auch vom Vorsitz der Regierungspartei PPC zurückgezogen hatte, wurde der 66-jährige Ortega als Kompromisskandidat der zerstrittenen Machtcliquen in der PPC zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Zuvor war es weder Regierungschef Favale, noch einem seiner mächtigen Konkurrenten gelungen, die Mehrheit in der Partei für sich zu organisieren. Während Ortega nun nominell das höchste Parteiamt ausübte, lag die eigentliche Macht jedoch beim Exekutivausschuss, indem sich die Anhänger und Gegner Favales jedoch gegenseitig neutralisierten. Dennoch gelang es Ortega, von diesem Machtvakuum profitierend, sich eine relativ starke Machtstellung in seinen beiden Ämtern zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Konservativen unter ihrem Spitzenkandidaten Favale bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] starke Stimmenverluste hatten hinnehmen müssen und die regierende Mitte-Rechts-Koalition mit der [[UDS]] ihre Mehrheit eingebüßt hatte, bildete sich im Exekutivausschuss der Partei sowie in der Fraktion eine Mehrheit, die auf eine Ablösung Favales an der Spitze der Regierung drängte. Ortega, der anders als Favale eine [[Große Koalition]] zu bilden bereit war, legte sich schließlich auf Ánibal Costa als Premier-Kandidaten fest und empfahl dem Exekutivausschuss der Partei sowie der Fraktion die Nominierung Costas für das Amt des Regierungschefs sowie die Einleitung von Koalitionsverhandlungen mit den Sozialisten. Was Gegner als Putsch gegen Favale interpretierten, war nicht zuletzt der Versuch, ein Bündnis der Linken mit den Liberalen und damit die Verdrängung der Konservativen aus der Regierungsverantwortung, zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter [[Martín Ánibal Costa]] fungierten Favale als Finanzminister und der Sozialist [[Iacovo Del Pérez]] als Außenminister, während Ortega als Parteichef ebenso wie sein sozialistisches Gegenüber [[António Santiago]] weiterhin außerhalb des Kabinetts verblieb. Trotz der Bemühungen Ortegas um ein einvernehmliches Regieren mit der ASUL scheiterte die Koalition bereits nach wenigen Monaten. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Parlamentswahlen im Dezember 1963]] gingen erstmals seit 1946 die Sozialisten als stärkste Kraft hervor, die PPC unter ihrem uncharismatischen Spitzenkandidaten Costa verlor nochmals deutlich an Stimmen. Ortega bemühte sich nun vergeblich um die Bildung einer neuen Mitte-Rechts-Mehrheit, stattdessen entschloss sich jedoch die liberale [[UDS]] zur Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit [[ASUL]] und [[PRD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahlniederlage der Konservativen ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] wählen und erklärte nach längeren Diskussionen in der Parteiführung um die zukünftige programmatische und personelle Ausrichtung der Partei seinen Rückzug aus dem höchsten Parteiamt. Dabei spielte auch eine Rolle, dass dem umgänglichen und auf Konsens ausgerichteten Ortega nicht zugetraut wurde, der neuen Rolle der PPC in der Opposition gerecht zu werden. Auf dem Parteitag der Christdemokraten im März 1964 wurde Ortega verabschiedet und [[Carles Angel Favale]] zum Nachfolger gewählt, der die Parteispitze daraufhin reformierte und sich eine starke Machtbasis schuf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortega dagegen wurde zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] ernannt, bei der ein Nachfolger für Präsident [[Ariel Fernando De la Roya]] gesucht wurde, der sich nach zehn Jahren an der Staatsspitze um keine dritte Amtszeit bewerben durfte. Ortega trat gegen den Sozialisten [[Ricardo Moreno]] an und schlug diesen schließlich in der Stichwahl mit rund sechs Prozentpunkten Vorsprung. Damit trat Ortega im Juli 1964 sein Amt als vierter [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] in der Geschichte der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren im Amt bewarb sich Ortega bei der [[Präsidentschaftswahl 1970]] um seine Wiederwahl, musste jedoch gegen seinen sozialistischen Gegenkandidaten, den ehemaligen Ministerpräsident [[Iacovo Del Pérez]] in die erneute Stichwahl, in der er sich mit acht Prozentpunkten Vorsprung schließlich behaupten konnte und für weitere fünf Jahre im [[Plazarenya]] wiedergewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweite Amtszeit konnte Ortega jedoch nicht mehr beenden. Nachdem er im Herbst 1971 schwer erkrankt war und mehrere Wochen im Krankenhaus hatte verbringen müssen, erlitt Ortega schließlich im Januar 1972 einen tödlichen Herzinfarkt. Er war der erste Präsident der Dritten Republik, der im Amt verstarb. Nachdem Senatspräsident [[Nino Cabal]] vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen hatte, wurde schließlich [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1943-1944: Sagradischer Honorarkonsul in Göteborg&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten&lt;br /&gt;
* 1955-1960: [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1964-1965: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1965-1972: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1934-1938: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1944-1952: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1949-1965: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Parlamentarischer Sekretär der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1952-1957: Stellvertretender Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|Ortega]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Mar%C3%ADa_Ortega&amp;diff=14622</id>
		<title>Carles María Ortega</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Mar%C3%ADa_Ortega&amp;diff=14622"/>
		<updated>2013-04-21T11:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; +1972 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker und [[Präsident der Republik]] (1965-1972). Vor seiner Präsidentschaft war er u.a. [[Außenminister]] (1957-1960) und Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC]] (1960-1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der aus großbürgerlichem Haus stammende Carles María Ortega wurde in der [[Croel]] geboren und wuchs in [[Óstino]] auf, wo sein Vater, ein angesehener Ostinenser Kaufmann, ein Handelshaus leitete. Ortega besuchte ein katholisches Gymnasium und begann nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften, das er schließlich als Dr. jur. abschloss. Danach trat er als Syndikus und später als leitender Geschäftsführer in das Ostinenser Bankhaus [[Ernesto Blaste Creditoes SRL]] ein. Von 1932 bis 1934 leitete Ortega zwischenzeitig die Geschäfte des Ostsagradischen Vereins von Privatbanken, ehe er 1935 Präsident der Vereinigung Sagradischer Privatbanken wurde und 1937 zum Bankhaus Blaste zurückkehrte. Bis zu deren Verbot im Jahr 1938 gehörte Ortega der liberalkonservativen [[Aliança Republicana]] (später ARD) an und saß 1934-1938 im [[Ostino|Ostinenser]] Stadtrat, 1938 trat Ortega der [[Comunión Nacional]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Nachdem Ortega, aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten mit guten Verbindungen nach Skandinavien ausgestattet, 1943 zum sagradischen Gesandten in Schweden ernannt worden war, berief ihn der provisorische Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] im Januar 1945 zu seinem persönlichen Berater für Handel und außenwirtschaftliche Beziehungen. Nach Dinis Wahl zum [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] im August 1945 wurde Ortega stellvertretender Kabinettssekretär und einer der engsten Mitarbeiter Dinis im [[Plazarenya-Palast]]. 1946 bewarb sich Ortega in der [[Provinz Ostino]] um ein Mandat im Senat, unterlag aber seinem Konkurrenten von der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister und Parlamentarier ===&lt;br /&gt;
1949 berief ihn [[PPC]]-Führer und Ministerpäsident [[Paulo Luciaro]] als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]]. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]]. Wenig später zog Ortega, mittlerweile Parteimitglied des PPC, als Nachrücker selbst in die Abgeordnetenkammer ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Parlamentswahl des Jahres 1950]] zog Ortega für die PCC in die Kammer ein. Auf Vorschlag Luciaros wurde Ortega zum parlamentarischen Sekretär der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt, dieses Amt gab er jedoch nach anhaltenden Meinungsverschiedenheiten mit Fraktionssprecher [[Santiago Miguel Ramírez]] im Jahr 1952 auf und wurde stattdessen zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitisches Wirken ===&lt;br /&gt;
Als Experte seiner Fraktion für Außenpolitik und einer der prominentesten und profiliertesten Parlamentarier ohne Ministeramt übernahm Ortega nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] den Vorsitz im Kammer-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Das Angebot Luciaros, als Staatssekretär ins Außenministerium einzutreten, lehnte Ortega im Herbst 1955 ab. 1954/55 gehörte Ortega als Vertreter der sagradischen Abgeordnetenkammer zu einer bilateralen sagradisch-[[Micolinien|micolinischen]] Kommission zur Lösung der seit 1935 offenen [[Golen-Frage]], die wesentliche Vorarbeiten zu den 1955 abgeschlossenen [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Kabinettsumbildung im September 1955, kurz nach Abschluss der Golenverträge, ernannte Ministerpräsident Luciaro den verdienten Außen-Experten Ortega als eigenen Nachfolger zum [[Außenminister]] [[Kabinett Luciaro V|seiner Regierung]]. Diese Funktion übte Ortega auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahl 1958]] in der [[Kabinett Luciaro VII|letzten Regierung Luciaro]] aus. Im Jahr der Wahl wurde Ortega zudem erstmals in die Parteileitung der PPC gewählt. Das 1956 als Ergänzung zu den Golenverträgen zwischen beiden Staaten geschlossene [[Abkommen von Plato]] über den Status von [[Cuentez]] geht wesentlich auf das Wirken Ortegas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktions- und Parteichef ===&lt;br /&gt;
Nachdem Paulo Luciaro im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung und blieb Außenseiter in den ausbrechenden Diadochenkämpfen zwischen [[Carles Angel Favale]], [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und [[Martín Ánibal Costa]] um die Führung von Regierung und Partei. Im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers [[Carles Angel Favale]] verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und bewarb sich stattdessen als Nachfolger von Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] um den Posten des Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit. Nachfolger Ortegas als Außenminister wurde [[Roberto Helguerra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der 73-jährige Paulo Luciaro 1961 auch vom Vorsitz der Regierungspartei PPC zurückgezogen hatte, wurde der 66-jährige Ortega als Kompromisskandidat der zerstrittenen Machtcliquen in der PPC zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Zuvor war es weder Regierungschef Favale, noch einem seiner mächtigen Konkurrenten gelungen, die Mehrheit in der Partei für sich zu organisieren. Während Ortega nun nominell das höchste Parteiamt ausübte, lag die eigentliche Macht jedoch beim Exekutivausschuss, indem sich die Anhänger und Gegner Favales jedoch gegenseitig neutralisierten. Dennoch gelang es Ortega, von diesem Machtvakuum profitierend, sich eine relativ starke Machtstellung in seinen beiden Ämtern zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Konservativen unter ihrem Spitzenkandidaten Favale bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] starke Stimmenverluste hatten hinnehmen müssen und die regierende Mitte-Rechts-Koalition mit der [[UDS]] ihre Mehrheit eingebüßt hatte, bildete sich im Exekutivausschuss der Partei sowie in der Fraktion eine Mehrheit, die auf eine Ablösung Favales an der Spitze der Regierung drängte. Ortega, der anders als Favale eine [[Große Koalition]] zu bilden bereit war, legte sich schließlich auf Ánibal Costa als Premier-Kandidaten fest und empfahl dem Exekutivausschuss der Partei sowie der Fraktion die Nominierung Costas für das Amt des Regierungschefs sowie die Einleitung von Koalitionsverhandlungen mit den Sozialisten. Was Gegner als Putsch gegen Favale interpretierten, war nicht zuletzt der Versuch, ein Bündnis der Linken mit den Liberalen und damit die Verdrängung der Konservativen aus der Regierungsverantwortung, zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter [[Martín Ánibal Costa]] fungierten Favale als Finanzminister und der Sozialist [[Iacovo Del Pérez]] als Außenminister, während Ortega als Parteichef ebenso wie sein sozialistisches Gegenüber [[António Santiago]] weiterhin außerhalb des Kabinetts verblieb. Trotz der Bemühungen Ortegas um ein einvernehmliches Regieren mit der ASUL scheiterte die Koalition bereits nach wenigen Monaten. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Parlamentswahlen im Dezember 1963]] gingen erstmals seit 1946 die Sozialisten als stärkste Kraft hervor, die PPC unter ihrem uncharismatischen Spitzenkandidaten Costa verlor nochmals deutlich an Stimmen. Ortega bemühte sich nun vergeblich um die Bildung einer neuen Mitte-Rechts-Mehrheit, stattdessen entschloss sich jedoch die liberale [[UDS]] zur Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit [[ASUL]] und [[PRD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahlniederlage der Konservativen ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] wählen und erklärte nach längeren Diskussionen in der Parteiführung um die zukünftige programmatische und personelle Ausrichtung der Partei seinen Rückzug aus dem höchsten Parteiamt. Dabei spielte auch eine Rolle, dass dem umgänglichen und auf Konsens ausgerichteten Ortega nicht zugetraut wurde, der neuen Rolle der PPC in der Opposition gerecht zu werden. Auf dem Parteitag der Christdemokraten im März 1964 wurde Ortega verabschiedet und [[Carles Angel Favale]] zum Nachfolger gewählt, der die Parteispitze daraufhin reformierte und sich eine starke Machtbasis schuf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortega dagegen wurde zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] ernannt, bei der ein Nachfolger für Präsident [[Ariel Fernando De la Roya]] gesucht wurde, der sich nach zehn Jahren an der Staatsspitze um keine dritte Amtszeit bewerben durfte. Ortega trat gegen den Sozialisten [[Ricardo Moreno]] an und schlug diesen schließlich in der Stichwahl mit rund sechs Prozentpunkten Vorsprung. Damit trat Ortega im Juli 1964 sein Amt als vierter [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] in der Geschichte der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren im Amt bewarb sich Ortega bei der [[Präsidentschaftswahl 1970]] um seine Wiederwahl, musste jedoch gegen seinen sozialistischen Gegenkandidaten, den ehemaligen Ministerpräsident [[Iacovo Del Pérez]] in die erneute Stichwahl, in der er sich mit acht Prozentpunkten Vorsprung schließlich behaupten konnte und für weitere fünf Jahre im [[Plazarenya]] wiedergewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweite Amtszeit konnte Ortega jedoch nicht mehr beenden. Nachdem er im Herbst 1971 schwer erkrankt war und mehrere Wochen im Krankenhaus hatte verbringen müssen, erlitt Ortega schließlich im Januar 1972 einen tödlichen Herzinfarkt. Er war der erste Präsident der Dritten Republik, der im Amt verstarb. Nachdem Senatspräsident [[Nino Cabal]] vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen hatte, wurde schließlich [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1943-1944: Sagradischer Honorarkonsul in Göteborg&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten&lt;br /&gt;
* 1955-1960: [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1964-1965: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1965-1972: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1934-1938: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1944-1952: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1949-1965: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Parlamentarischer Sekretär der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1952-1957: Stellvertretender Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|Ortega]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Mar%C3%ADa_Ortega&amp;diff=14621</id>
		<title>Carles María Ortega</title>
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		<updated>2013-04-21T11:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; +1972 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker und [[Präsident der Republik]] (1965-1972). Vor seiner Präsidentschaft war er u.a. [[Außenminister]] (1957-1960) und Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC]] (1960-1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der aus großbürgerlichem Haus stammende Carles María Ortega wurde in der [[Croel]] geboren und wuchs in [[Óstino]] auf, wo sein Vater, ein angesehener Ostinenser Kaufmann, ein Handelshaus leitete. Ortega besuchte ein katholisches Gymnasium und begann nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften, das er schließlich als Dr. jur. abschloss. Danach trat er als Syndikus und später als leitender Geschäftsführer in das Ostinenser Bankhaus [[Ernesto Blaste Creditoes SRL]] ein. Von 1932 bis 1934 leitete Ortega zwischenzeitig die Geschäfte des Ostsagradischen Vereins von Privatbanken, ehe er 1935 Präsident der Vereinigung Sagradischer Privatbanken wurde und 1937 zum Bankhaus Blaste zurückkehrte. Bis zu deren Verbot im Jahr 1938 gehörte Ortega der liberalkonservativen [[Aliança Republicana]] (später ARD) an und saß 1934-1938 im [[Ostino|Ostinenser]] Stadtrat, 1938 trat Ortega der [[Comunión Nacional]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Nachdem Ortega, aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten mit guten Verbindungen nach Skandinavien ausgestattet, 1943 zum sagradischen Gesandten in Schweden ernannt worden war, berief ihn der provisorische Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] im Januar 1945 zu seinem persönlichen Berater für Handel und außenwirtschaftliche Beziehungen. Nach Dinis Wahl zum [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] im August 1945 wurde Ortega stellvertretender Kabinettssekretär und einer der engsten Mitarbeiter Dinis im [[Plazarenya-Palast]]. 1946 bewarb sich Ortega in der [[Provinz Ostino]] um ein Mandat im Senat, unterlag aber seinem Konkurrenten von der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister und Parlamentarier ===&lt;br /&gt;
1949 berief ihn [[PPC]]-Führer und Ministerpäsident [[Paulo Luciaro]] als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]]. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]]. Wenig später zog Ortega, mittlerweile Parteimitglied des PPC, als Nachrücker selbst in die Abgeordnetenkammer ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Parlamentswahl des Jahres 1950]] zog Ortega für die PCC in die Kammer ein. Auf Vorschlag Luciaros wurde Ortega zum parlamentarischen Sekretär der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt, dieses Amt gab er jedoch nach anhaltenden Meinungsverschiedenheiten mit Fraktionssprecher [[Santiago Miguel Ramírez]] im Jahr 1952 auf und wurde stattdessen zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitisches Wirken ===&lt;br /&gt;
Als Experte seiner Fraktion für Außenpolitik und einer der prominentesten und profiliertesten Parlamentarier ohne Ministeramt übernahm Ortega nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] den Vorsitz im Kammer-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Das Angebot Luciaros, als Staatssekretär ins Außenministerium einzutreten, lehnte Ortega im Herbst 1955 ab. 1954/55 gehörte Ortega als Vertreter der sagradischen Abgeordnetenkammer zu einer bilateralen sagradisch-[[Micolinien|micolinischen]] Kommission zur Lösung der seit 1935 offenen [[Golen-Frage]], die wesentliche Vorarbeiten zu den 1955 abgeschlossenen [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Kabinettsumbildung im September 1955, kurz nach Abschluss der Golenverträge, ernannte Ministerpräsident Luciaro den verdienten Außen-Experten Ortega als eigenen Nachfolger zum [[Außenminister]] [[Kabinett Luciaro V|seiner Regierung]]. Diese Funktion übte Ortega auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahl 1958]] in der [[Kabinett Luciaro VII|letzten Regierung Luciaro]] aus. Im Jahr der Wahl wurde Ortega zudem erstmals in die Parteileitung der PPC gewählt. Das 1956 als Ergänzung zu den Golenverträgen zwischen beiden Staaten geschlossene [[Abkommen von Plato]] über den Status von [[Cuentez]] geht wesentlich auf das Wirken Ortegas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktions- und Parteichef ===&lt;br /&gt;
Nachdem Paulo Luciaro im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung und blieb Außenseiter in den ausbrechenden Diadochenkämpfen zwischen [[Carles Angel Favale]], [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und [[Martín Ánibal Costa]] um die Führung von Regierung und Partei. Im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers [[Carles Angel Favale]] verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und bewarb sich stattdessen als Nachfolger von Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] um den Posten des Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit. Nachfolger Ortegas als Außenminister wurde [[Roberto Helguerra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der 73-jährige Paulo Luciaro 1961 auch vom Vorsitz der Regierungspartei PPC zurückgezogen hatte, wurde der 66-jährige Ortega als Kompromisskandidat der zerstrittenen Machtcliquen in der PPC zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Zuvor war es weder Regierungschef Favale, noch einem seiner mächtigen Konkurrenten gelungen, die Mehrheit in der Partei für sich zu organisieren. Während Ortega nun nominell das höchste Parteiamt ausübte, lag die eigentliche Macht jedoch beim Exekutivausschuss, indem sich die Anhänger und Gegner Favales jedoch gegenseitig neutralisierten. Dennoch gelang es Ortega, von diesem Machtvakuum profitierend, sich eine relativ starke Machtstellung in seinen beiden Ämtern zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Konservativen unter ihrem Spitzenkandidaten Favale bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] starke Stimmenverluste hatten hinnehmen müssen und die regierende Mitte-Rechts-Koalition mit der [[UDS]] ihre Mehrheit eingebüßt hatte, bildete sich im Exekutivausschuss der Partei sowie in der Fraktion eine Mehrheit, die auf eine Ablösung Favales an der Spitze der Regierung drängte. Ortega, der anders als Favale eine [[Große Koalition]] zu bilden bereit war, legte sich schließlich auf Ánibal Costa als Premier-Kandidaten fest und empfahl dem Exekutivausschuss der Partei sowie der Fraktion die Nominierung Costas für das Amt des Regierungschefs sowie die Einleitung von Koalitionsverhandlungen mit den Sozialisten. Was Gegner als Putsch gegen Favale interpretierten, war nicht zuletzt der Versuch, ein Bündnis der Linken mit den Liberalen und damit die Verdrängung der Konservativen aus der Regierungsverantwortung, zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter [[Martín Ánibal Costa]] fungierten Favale als Finanzminister und der Sozialist [[Iacovo Del Pérez]] als Außenminister, während Ortega als Parteichef ebenso wie sein sozialistisches Gegenüber [[António Santiago]] weiterhin außerhalb des Kabinetts verblieb. Trotz der Bemühungen Ortegas um ein einvernehmliches Regieren mit der ASUL scheiterte die Koalition bereits nach wenigen Monaten. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Parlamentswahlen im Dezember 1963]] gingen erstmals seit 1946 die Sozialisten als stärkste Kraft hervor, die PPC unter ihrem uncharismatischen Spitzenkandidaten Costa verlor nochmals deutlich an Stimmen. Ortega bemühte sich nun vergeblich um die Bildung einer neuen Mitte-Rechts-Mehrheit, stattdessen entschloss sich jedoch die liberale [[UDS]] zur Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit [[ASUL]] und [[PRD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahlniederlage der Konservativen ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] wählen und erklärte nach längeren Diskussionen in der Parteiführung um die zukünftige programmatische und personelle Ausrichtung der Partei seinen Rückzug aus dem höchsten Parteiamt. Dabei spielte auch eine Rolle, dass dem umgänglichen und auf Konsens ausgerichteten Ortega nicht zugetraut wurde, der neuen Rolle der PPC in der Opposition gerecht zu werden. Auf dem Parteitag der Christdemokraten im März 1964 wurde Ortega verabschiedet und [[Carles Angel Favale]] zum Nachfolger gewählt, der die Parteispitze daraufhin reformierte und sich eine starke Machtbasis schuf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortega dagegen wurde zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] ernannt, bei der ein Nachfolger für Präsident [[Ariel Fernando De la Roya]] gesucht wurde, der sich nach zehn Jahren an der Staatsspitze um keine dritte Amtszeit bewerben durfte. Ortega trat gegen den Sozialisten [[Ricardo Moreno]] an und schlug diesen schließlich in der Stichwahl mit rund sechs Prozentpunkten Vorsprung. Damit trat Ortega im Juli 1964 sein Amt als vierter [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] in der Geschichte der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren im Amt bewarb sich Ortega bei der [[Präsidentschaftswahl 1970]] um seine Wiederwahl, musste jedoch gegen seinen sozialistischen Gegenkandidaten, den ehemaligen Ministerpräsident [[Iacovo Del Pérez]] in die erneute Stichwahl, in der er sich mit acht Prozentpunkten Vorsprung schließlich behaupten konnte und für weitere fünf Jahre im [[Plazarenya]] wiedergewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweite Amtszeit konnte Ortega jedoch nicht mehr beenden. Nachdem er im Herbst 1971 schwer erkrankt war und mehrere Wochen im Krankenhaus hatte verbringen müssen, erlitt Ortega schließlich im Januar 1972 einen tödlichen Herzinfarkt. Er war der erste Präsident der Dritten Republik, der im Amt verstarb. Nachdem Senatspräsident [[Nino Cabal]] vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen hatte, wurde schließlich [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1943-1944: Sagradischer Honorarkonsul in Göteborg&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten&lt;br /&gt;
* 1955-1960: [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1964-1965: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1965-1972: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1934-1938: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1944-1952: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1949-1964: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Parlamentarischer Sekretär der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1952-1957: Stellvertretender Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ortega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|Ortega]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_Pizarro_Cord%C3%AAs&amp;diff=14620</id>
		<title>David Pizarro Cordês</title>
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		<updated>2013-04-21T11:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Karrierestationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Pizarro Cordês''' (*1881, +1960) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat, Politiker und Staatspräsident. Er war mehrmals sagradischer [[Außenminister]], erster sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen und erster direkt gewählter [[Präsident der Republik]] (1949-1954). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Diplomat und Außenpolitiker ===&lt;br /&gt;
David Pizarro Cordês studierte Jura und schlug danach eine diplomatische Karriere ein, dank derer er in den Zwanziger Jahren als sagradischer Botschafter u.a. in Madrid und London in die Riege der bedeutendsten sagradischen Diplomaten aufstieg. Dazwischen (im [[Kabinett Domingues]] 1928-29) fungierte er für kurze Zeit als Staatsssekretär im Außenministerium. In der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] wurde Pizarro Cordês 1934 Außenminister, ehe er 1935 von den siegreichen Volksfrontparteien als Botschafter nach Paris entstandt wurde. 1940 wechselte Pizarro Cordês auf den Botschafterposten in Washington. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pizarro Cordês wurde schließlich im November 1942 von [[Sergio Dini]] als Außenminister in dessen [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] berufen. Er erreichte, dass Sagradien im Sommer 1945 als eines der ersten Mitglieder in die neu gegründeten Vereinten Nationen aufgenommen wurde. Anschließend diente er als erster Botschafter Sagradiens bei der UN, ehe er im Oktober 1946 im [[Kabinett Dorado]] erneut zum Außenminister berufen wurde. Dieses Amt behielt er auch unter den Ministerpräsidenten [[António Delauro]] und [[Joán Aliureto Delavesc]]. Danach wurde er von Präsident Sergio Dini zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Im Senat übernahm er im Herbst 1948 kommissarisch den Vorsitz des auswärtigen Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Amtszeit [[Sergio Dini]]s als Präsident der Republik nominierte der [[Partido Radical]] überraschend Pizarro Cordês als Kandidat, ging jedoch als Außenseiter ins Rennen. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1950|ersten Direktwahl zum Präsidentenamt im Frühjahr 1950]] qualifizierte sich Pizarro Cordês im ersten Wahlgang mit 27 Prozent der Stimmen als Zweiter für die Stichwahl. Hier erreichte er einen Stimmenanteil von 58 Prozent. Der zu diesem Zeitpunkt 68-Jährige folgte damit Sergio Dini als erster direkt gewählter Präsident ins höchste Staatsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik führte Pizarro Cordês v.a. seine außenpolitischen Bemühungen um Verständigung und Versöhnung unter den Völkern Europas fort. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sergio Dini musste er innenpolitisch nur wenig aktiv werden und überließ die politische Führung dem Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]], dessen Europapolitik er als überzeugender europäischer Föderalist jedoch ausdrücklich unterstützte. Mehr noch als sein parteiloser Vorgänger Dini prägte Pizarro das Rollenmodell des sagradischen Staatspräsidenten und verlieh ihm - von der Verfassung so nicht vorgesehen - eine zurückhaltende und eher repräsentative Stellung. Er sah sich v.a. als Vertreter seines Landes im Ausland und als unparteiische Institution im Innern, die nur dann einschreiten müsse, wenn es zu einer innenpolitischen Krise käme. Nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit verzichtete Pizarro Cordês auf eine neuerliche Kandidatur, nachdem die regierenden Christdemokraten bereits die Kandidatur des beliebten Senatspräsidenten [[Ariel De la Roya]] angekündigt hatten, der ihm schließlich auch im Amt nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Präsidentschaft kehrte Pizarro Cordês in den Senat zurück, wo er weiterhin dem außenpolitischen Ausschuss angehörte. Als engagierter Förderer der Europäischen Einigung wurde er 1957 zum Präsidenten der sagradischen Sektion der Europäischen Föderalistischen Union ([[UEF Sagradia]]) gewählt, der er bis zu seinem Tod 1960 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierestationen ===&lt;br /&gt;
* 1925-1928 sagradischer Botschafter in Madrid&lt;br /&gt;
* 1928-1929 Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1929-1934 sagradischer Botschafter in London&lt;br /&gt;
* 1934-1935 Außenminister im [[Kabinett Dini I]]&lt;br /&gt;
* 1935-1940 sagradischer Botschafter in Paris&lt;br /&gt;
* 1940-1942 sagradischer Botschafter in Washington&lt;br /&gt;
* 1942-1945 Außenminister in den Regierungen [[Kabinett Dini II|Dini II]] und [[Kabinett Dini III|III]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946 erster Botschafter Sagradiens bei den Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
* 1946-1947 Außenminister im [[Kabinett Dorado]], [[Kabinett Delauro|Delauro]] und [[Kabinett Delavesc|Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 1948-1960 [[Senator auf Lebenszeit]] (1950-1955 ruhend)&lt;br /&gt;
* 1948-1949 kommissarischer Präsident des Senatskomitees für Außenpolitik&lt;br /&gt;
* 1950-1955 [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
* 1957-1960 Präsident der [[UEF Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_Pizarro_Cord%C3%AAs&amp;diff=14619</id>
		<title>David Pizarro Cordês</title>
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		<updated>2013-04-21T11:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Pizarro Cordês''' (*1881, +1960) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat, Politiker und Staatspräsident. Er war mehrmals sagradischer [[Außenminister]], erster sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen und erster direkt gewählter [[Präsident der Republik]] (1949-1954). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Diplomat und Außenpolitiker ===&lt;br /&gt;
David Pizarro Cordês studierte Jura und schlug danach eine diplomatische Karriere ein, dank derer er in den Zwanziger Jahren als sagradischer Botschafter u.a. in Madrid und London in die Riege der bedeutendsten sagradischen Diplomaten aufstieg. Dazwischen (im [[Kabinett Domingues]] 1928-29) fungierte er für kurze Zeit als Staatsssekretär im Außenministerium. In der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] wurde Pizarro Cordês 1934 Außenminister, ehe er 1935 von den siegreichen Volksfrontparteien als Botschafter nach Paris entstandt wurde. 1940 wechselte Pizarro Cordês auf den Botschafterposten in Washington. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pizarro Cordês wurde schließlich im November 1942 von [[Sergio Dini]] als Außenminister in dessen [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] berufen. Er erreichte, dass Sagradien im Sommer 1945 als eines der ersten Mitglieder in die neu gegründeten Vereinten Nationen aufgenommen wurde. Anschließend diente er als erster Botschafter Sagradiens bei der UN, ehe er im Oktober 1946 im [[Kabinett Dorado]] erneut zum Außenminister berufen wurde. Dieses Amt behielt er auch unter den Ministerpräsidenten [[António Delauro]] und [[Joán Aliureto Delavesc]]. Danach wurde er von Präsident Sergio Dini zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Im Senat übernahm er im Herbst 1948 kommissarisch den Vorsitz des auswärtigen Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Amtszeit [[Sergio Dini]]s als Präsident der Republik nominierte der [[Partido Radical]] überraschend Pizarro Cordês als Kandidat, ging jedoch als Außenseiter ins Rennen. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1950|ersten Direktwahl zum Präsidentenamt im Frühjahr 1950]] qualifizierte sich Pizarro Cordês im ersten Wahlgang mit 27 Prozent der Stimmen als Zweiter für die Stichwahl. Hier erreichte er einen Stimmenanteil von 58 Prozent. Der zu diesem Zeitpunkt 68-Jährige folgte damit Sergio Dini als erster direkt gewählter Präsident ins höchste Staatsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik führte Pizarro Cordês v.a. seine außenpolitischen Bemühungen um Verständigung und Versöhnung unter den Völkern Europas fort. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sergio Dini musste er innenpolitisch nur wenig aktiv werden und überließ die politische Führung dem Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]], dessen Europapolitik er als überzeugender europäischer Föderalist jedoch ausdrücklich unterstützte. Mehr noch als sein parteiloser Vorgänger Dini prägte Pizarro das Rollenmodell des sagradischen Staatspräsidenten und verlieh ihm - von der Verfassung so nicht vorgesehen - eine zurückhaltende und eher repräsentative Stellung. Er sah sich v.a. als Vertreter seines Landes im Ausland und als unparteiische Institution im Innern, die nur dann einschreiten müsse, wenn es zu einer innenpolitischen Krise käme. Nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit verzichtete Pizarro Cordês auf eine neuerliche Kandidatur, nachdem die regierenden Christdemokraten bereits die Kandidatur des beliebten Senatspräsidenten [[Ariel De la Roya]] angekündigt hatten, der ihm schließlich auch im Amt nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Präsidentschaft kehrte Pizarro Cordês in den Senat zurück, wo er weiterhin dem außenpolitischen Ausschuss angehörte. Als engagierter Förderer der Europäischen Einigung wurde er 1957 zum Präsidenten der sagradischen Sektion der Europäischen Föderalistischen Union ([[UEF Sagradia]]) gewählt, der er bis zu seinem Tod 1960 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierestationen ===&lt;br /&gt;
* 1925-1928 sagradischer Botschafter in Madrid&lt;br /&gt;
* 1928-1929 Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1929-1934 sagradischer Botschafter in London&lt;br /&gt;
* 1934-1935 Außenminister im [[Kabinett Dini I]]&lt;br /&gt;
* 1935-1940 sagradischer Botschafter in Paris&lt;br /&gt;
* 1940-1942 sagradischer Botschafter in Washington&lt;br /&gt;
* 1942-1945 Außenminister in den Regierungen [[Kabinett Dini II|Dini II]] und [[Kabinett Dini III|III]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946 erster Botschafter Sagradiens bei den Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
* 1946-1947 Außenminister im [[Kabinett Dorado]], [[Kabinett Delauro|Delauro]] und [[Kabinett Delavesc|Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 1948-1960 [[Senator auf Lebenszeit]] (1949-1954 ruhend)&lt;br /&gt;
* 1948-1949 kommissarischer Präsident des Senatskomitees für Außenpolitik&lt;br /&gt;
* 1949-1954 [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
* 1957-1960 Präsident der [[UEF Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergio_Rafael_Dini&amp;diff=14618</id>
		<title>Sergio Rafael Dini</title>
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		<updated>2013-04-21T11:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergio Rafael Dini''' (*1869 in Servara de Sagonte, †1955) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Finanzwissenschaftler, parteiloser Politiker und Staatsmann. Er war Präsident der [[Banca de Sagradia]], zweimal Regierugnschef sowie erster [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere bis 1934 ===&lt;br /&gt;
Sergio Rafael Dini wurde im [[Sagonte|sagontinischen]] Servara geboren und studierte Jura und Wirtschaftswissenschaften. Er schlug eine universitäre Karriere ein und wurde Professor für Finanzwissenschaften an den Universitäten von [[Vierna]], [[Semess]] und [[Óstino]], ehe er 1922 Geschäftsführender Präsident der staatseigenen Sagradischen Bodenkreditanstalt wurde. 1925 wurde Dini als parteiloser Finanzminister ins [[Kabinett La Ponte I]] berufen, wo er eine eher konservative Finanzpolitik betrieb. 1926 wurde Dini Präsident der sagradischen Notenbank [[Banca de Sagradia]]. In dieser Funktion blieb er acht Jahre lang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierung (1934-1935) ===&lt;br /&gt;
Inmitten des [[Blutherbst 1934|Herbstkrise 1934]] wurde Dini im Dezember 1934 überraschend zum sagradischen Ministerpräsidenten und in Personalunion Finanzminister berufen. Er führte ein [[Kabinett Dini I|überparteiliches Expertenkabinett]], das vor allem die Währung stabilisieren und für einen Wirtschaftsaufschwung sorgen sollte. Während es Dini nicht gelang, die verfeindeten kommunistischen und rechten Paramilitärs zu bändigen, konnte er die Wirtschaftskrise eindämmen. Nach dem Sieg der linken [[Volksfront]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935]] demissionierte Dini als Regierungschef und wurde danach u.a. Aufsichtsratsmitglied der [[Banca de Sarmay]] sowie Berater von Präsident [[Luciano Capón]]. Als solcher setzte er sich für einen Kriegseintritt Sagradiens auf alliierter Seite ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Regierung (1942-1945) ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1941 wurde Sergio Dini zunächst Finanzminister im [[Kabinett Xavier-Castrell]] und nach dem Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg im Mai 1942 selbst zum Regierungschef ernannt. Er bildete eine &amp;quot;Regierung der Nationalen Verteidigung&amp;quot;, an der auch Vertreter der Oppositionsparteien beteiligt wurden. Unter Dinis Regierung gelang es Sagradien, die deutschen Truppen aus Nordsagradien zu vertreiben und den Krieg zu einem Erfolg zu bringen. Seit Januar 1945 führte Dini eine Regierung der so genannten [[Demokratische Koalition|&amp;quot;Demokratischen Koalition&amp;quot;]] an, die aus [[PPC|Christdemokraten]], [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bestand. Größte Aufgabe der Regierung waren die Umstellung der Wirtschaft auf den zivilen Wiederaufbau, die Wiederherstellung der demokratischen Institutionen und die Durchführung von Wahlen zu einer Verfassungsgebenden Nationalversammlung, die [[Wahl zur Verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945|im August 1945]] stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft (1945-1950) ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach der Wahl trat die Nationalversammlung erstmals zusammen und wählte den Sozialisten [[José Saviola]] zum neuen Präsidenten der [[Regierung Saviola III|Provisorischen Regierung]]. Dini wurde von der Versammlung zum provisorischen Staatsoberhaupt gewählt und trat damit die Nachfolge [[Luciano Capón]]s an. Als Präsident oblag ihm die völkerrechtliche Repräsentation der  entstehenden Republik. Nach Verabschiedung der [[Verfassung der Dritten Republik]] und Annahme durch Volksentscheid unterschrieb und verkündete Dini schließlich als provisorisches Staatsoberhaupt die neue Verfassung der Sagradischen Republik, die am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Dini wurde in der Folge durch die Nationalversammlung auch offiziell zum ersten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Dritten Republik]] gewählt. Seine Präsidentschaft sollte bis zum Jahr 1949 terminiert sein, in dem gemeinsam mit den zweiten [[Senatswahlen 1949|Teilwahlen zum Senat]] auch die erste [[Präsidentschaftswahl 1949|Direktwahl des sagradischen Staatsoberhaupts]] stattfinden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Präsidentschaft koordinierte Dini als parteiunabhängige Figur an der Staatsspitze den demokratischen Wiederaufbau und musste mehrere Regierungskrisen meistern, da die Demokratische Koalition im Zuge des Kalten Krieges 1947 zerfiel. In dieser vierjährigen Amtszeit ernannte er fünf verschiedene konstitutionelle Regierungschefs, doch gelang es ihm, eine ernste Vertrauenskrise in die junge Demokratie zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Obwohl ihm die Parteien der Mitte eine neuerliche Kandidatur antrugen, verzichtete Dini bei den Präsidentschaftswahlen 1950 auf eine Teilnahme und schied im Alter von 80 Jahren aus dem Amt. Nachfolger wurde der in der Wahl siegreiche Radikaldemokrat [[David Pizarro Cordês]]. Dini ist der bis heute einzige Präsident der Dritten Republik, der nicht direkt durch das sagradische Volk gewählt wurde. Nach seinem Ausscheiden aus dem höchsten Staatsamt wurde Dini von seinem Nachfolger Pizarro Cordês zum [[Senator auf Lebenszeit]] ernannt. Dini starb schließlich im Jahr 1955 im Alter von 86 Jahren an Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Dini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Dini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Dini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Banca de Sagradia|Dini]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=14617</id>
		<title>Fernando De la Roya</title>
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		<updated>2013-04-21T11:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war zweimal [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]], zuerst von 1937 bis 1941 und danach erneut von 1942 bis 1945. Als Bürgermeister während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1945 bis 1946 Präsident der sagradischen [[Nationalversammlung]] und von 1946 bis 1947 sowie erneut von 1952 bis 1955 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1955 bis 1965 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1954 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partido Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. 1940 wandte sich Roya gegen die Politik der [[Regierung Álamo]] und wurde dafür mehrmals vorgeladen. Als einer der prominentesten Kritiker der [[Kabinett Álamo Igualde I|Rechtsregierung]] unter [[Manuel Álamo Igualde]] außerhalb des linken Lagers sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt, ehe De la Roya Anfang 1941 schließlich auf Druck der Regierung hin seine Mehrheit im Stadtrat einbüßte und zurücktreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Roya als prominenter Gegenspieler des Premierministers Álamo zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Er gehörte dem Vorstand des Widerstandskomitees an und wurde als deren Vertreter 1942 in die Regierung Dini entsandt. Nach Auflösung der [[Comunión Nacional]] wurde De la Roya Ende 1942 vom Stadtrat erneut zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Roya zum Senator und kurz darauf zum ersten [[Senat]]spräsidenten gewählt. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. 1949 trat er als Kirchenminister ins [[Kabinett Luciaro II|Kabinett Luciaro]] ein. Er war zudem als Präsidentschaftskandidat der Christdemokraten im Gespräch, die dann jedoch aus koalitionstaktischen Gründen den liberalkonservativen Bewerber [[Daniel Laponte]] unterstützten. Seit 1952 amtierte De la Roya erneut als Präsident des Senats, ehe er 1955 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1960 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1937-1941: [[Bürgermeister von Semess]] (1. Mal)&lt;br /&gt;
* 1942-1946: [[Bürgermeister von Semess]] (2. Mal)&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Beziehungen zur Kirche im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Präsident des [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1955-1965: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1945: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1941: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1955: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1954: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=14616</id>
		<title>Sagradischer Senat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=14616"/>
		<updated>2013-04-21T11:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Präsidenten der Senats */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der sagradische '''Senat''' (''Senado Sagradês'') ist das Oberhaus der sagradischen [[Nationalversammlung]], im politischen Prozess Sagradiens aber verglichen mit der [[Abgeordnetenkammer]] die weniger einflussreiche Kammer des Parlaments. Der Senat wurde durch die [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] von 1946 geschaffen und knüpfte an den [[Rat der Republik]] an, welcher zur Zeit der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] (1891-1938) als gleichberechtigtes Oberhaus neben der Abgeordnetenkammer bestanden hatte, ehe er durch die [[Augustverfassung 1938]] aufgelöst worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahl des Senats ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat besteht aus 277 Mitgliedern, von denen 210 direkt gewählt, 10 Mitglieder ernannt und 57 Senatoren von den [[Regionalrat|regionalen Parlamenten]] delegiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 210 gewählten Senatoren werden nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehr-Personen-Wahlkreisen für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz (Sagradien)|Provinz]] zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu, einer pro Teilwahl. Die sagradischen [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen insgesamt sieben Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. In der einwohnerstärksten Provinz [[Region Semestina|Semestina]] werden pro Teilwahl 9 Senatoren, also insgesamt 18 pro Wahlperiode gewählt. Dabei hat jeder Wähler neun Stimmen, die er auf verschiedene Bewerber unterschiedlicher Wahlvorschläge verteilen kann. Panaschieren ist dabei erlaubt. Auch andere einwohnerstarke Provinzen wie [[Artiral]] oder [[Region Óstino|Óstino]] bilden Mehrpersonenwahlkreise. In den kleinsten Provinzen wird pro Teilwahl nur eine Person nach dem relativen Mehrheitswahlrecht gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16 Regionalräte Sagradiens entsenden je nach Einwohnerzahl zwischen einem und sechs Delegierte in den Senat, die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Jeweils einen Vertreter entsenden die Parlamente der Autonomen Regionen [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]], [[Cuentez]], [[Bretagne]] und [[Aziz]]. Hier wird die Hare/Niemeyer-Methode angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Del. Sen.&lt;br /&gt;
! Gew. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl vom am 1. Juli 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| '''114'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
| '''100'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 5  &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''12'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo del Partido Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''7'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin]], [[FXA]], [[UPAS]] u.a.&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''16'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''277'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidenten der Senats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Mär 1949&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=B0E2FF&lt;br /&gt;
| Mär 1949&lt;br /&gt;
| Jul 1952&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]] ([[MRL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1952&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Oscar Manuel Corrado]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demartín]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| [[Carles Toquero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| Dez 1968&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Dez 1968&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Nino Manuel Cabal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miguel Ramírez]] ([[PPC]], im Amt verstorben)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe López]] ([[ASUL]]), amtierend''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Joán Perón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Dez 1986&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1986&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Santiago Lamenta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[Luis Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Luca Inácio Bremante]] ([[Fôro Liberal|FL]]/[[PPC]]-Fraktion)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vizepräsidenten des Senats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Inácio Bersantis]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| [[Oscar Morientes]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Francisco López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Márcio Álvarez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miguel Ramírez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| [[Adriano Vitez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Apr 1984&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 1984&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Andrés Marval]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1991&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1991&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| [[António Lamanto Marques]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornelll]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=14615</id>
		<title>Sagradischer Senat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=14615"/>
		<updated>2013-04-21T11:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Präsidenten der Senats */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der sagradische '''Senat''' (''Senado Sagradês'') ist das Oberhaus der sagradischen [[Nationalversammlung]], im politischen Prozess Sagradiens aber verglichen mit der [[Abgeordnetenkammer]] die weniger einflussreiche Kammer des Parlaments. Der Senat wurde durch die [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] von 1946 geschaffen und knüpfte an den [[Rat der Republik]] an, welcher zur Zeit der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] (1891-1938) als gleichberechtigtes Oberhaus neben der Abgeordnetenkammer bestanden hatte, ehe er durch die [[Augustverfassung 1938]] aufgelöst worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahl des Senats ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat besteht aus 277 Mitgliedern, von denen 210 direkt gewählt, 10 Mitglieder ernannt und 57 Senatoren von den [[Regionalrat|regionalen Parlamenten]] delegiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 210 gewählten Senatoren werden nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehr-Personen-Wahlkreisen für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz (Sagradien)|Provinz]] zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu, einer pro Teilwahl. Die sagradischen [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen insgesamt sieben Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. In der einwohnerstärksten Provinz [[Region Semestina|Semestina]] werden pro Teilwahl 9 Senatoren, also insgesamt 18 pro Wahlperiode gewählt. Dabei hat jeder Wähler neun Stimmen, die er auf verschiedene Bewerber unterschiedlicher Wahlvorschläge verteilen kann. Panaschieren ist dabei erlaubt. Auch andere einwohnerstarke Provinzen wie [[Artiral]] oder [[Region Óstino|Óstino]] bilden Mehrpersonenwahlkreise. In den kleinsten Provinzen wird pro Teilwahl nur eine Person nach dem relativen Mehrheitswahlrecht gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16 Regionalräte Sagradiens entsenden je nach Einwohnerzahl zwischen einem und sechs Delegierte in den Senat, die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Jeweils einen Vertreter entsenden die Parlamente der Autonomen Regionen [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]], [[Cuentez]], [[Bretagne]] und [[Aziz]]. Hier wird die Hare/Niemeyer-Methode angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Del. Sen.&lt;br /&gt;
! Gew. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl vom am 1. Juli 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| '''114'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
| '''100'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 5  &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''12'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Grupo del Partido Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''7'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin]], [[FXA]], [[UPAS]] u.a.&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''16'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''277'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidenten der Senats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Mär 1949&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=B0E2FF&lt;br /&gt;
| Mär 1949&lt;br /&gt;
| Jul 1952&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]] ([[MRL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1952&lt;br /&gt;
| Jun 1954&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1954&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Oscar Manuel Corrado]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demartín]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| [[Carles Toquero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| Dez 1968&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Dez 1968&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Nino Manuel Cabal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miguel Ramírez]] ([[PPC]], im Amt verstorben)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe López]] ([[ASUL]]), amtierend''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Joán Perón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Dez 1986&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1986&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Santiago Lamenta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[Luis Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Luca Inácio Bremante]] ([[Fôro Liberal|FL]]/[[PPC]]-Fraktion)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vizepräsidenten des Senats ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Inácio Bersantis]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| [[Oscar Morientes]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Francisco López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Márcio Álvarez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miguel Ramírez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| [[Adriano Vitez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Apr 1984&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 1984&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Andrés Marval]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1991&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1991&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| [[António Lamanto Marques]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornelll]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sident_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=14614</id>
		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sident_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=14614"/>
		<updated>2013-04-21T11:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Liste der sagradischen Staatspräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1946]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den renovierten Michaeler-Trakt des alten Königspalast, der nun als ''Präsidententrakt'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am Plazarenya offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1935 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
| [[Luis Fernando Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Rep. Moderata]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1891|1891]], [[Präsidentschaftswahlen 1898|1898]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
| [[Joán Batista Cardinal]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos/Kons.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1905|1905]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kurz vor Ende der Amtsperiode verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;im Januar 1912 [[Ricardo Alemà]] ([[Aliança Republicana|AR]]) als [[Rat der Republik|Rat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1912|1912]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partido Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1926|1926]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| [[Carles Simón López]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partido Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1928&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1926|1926]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nach schweren Angriffen auf seine Person vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
| [[Domênco Scalfín]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1928&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1928|1928]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im August 1928 als [[Rat der Republik|Ratspräsident]] amtierend, im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Jul-Aug 1932 [[Iacovo Jimenez Margüís]] ([[Unión Popular|UP]]) als [[Rat der Republik|Rat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Alemà Sobrantes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1932|1932]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nach Konflikt mit [[Volksfront]]-Mehrheit vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|8&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1935|1935]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen (siehe [[Februarputsch 1938]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|9&lt;br /&gt;
| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1938|1938]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Februar 1938 amtierend; auf Wiederwahl verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;letzter Präsident der Zweiten und erster Präsident der Dritten Republik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;letzter Präsident der Zweiten und erster Präsident der Dritten Republik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1950|1950]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1955|1955]], [[Präsidentschaftswahlen 1960|1960]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1972&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1965|1965]], [[Präsidentschaftswahlen 1970|1970]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;in der zweiten Amtsperiode verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Januar bis Mai 1972 [[Nino Manuel Cabal]] ([[ASUL]]) als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1972&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1972|1972]], [[Präsidentschaftswahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1982|1982]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt (''siehe [[Guivares-Affäre]]'')&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Januar bis April 1984 [[Joán Perón]] ([[PPC]]) als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1984|1984]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nicht wiedergewählt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|8&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oscar Montoya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1989|1989]], [[Präsidentschaftswahlen 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|9&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1999|1999]], [[Präsidentschaftswahlen 2004|2004]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=B%C3%BCrgermeister_von_Semest&amp;diff=14613</id>
		<title>Bürgermeister von Semest</title>
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		<updated>2013-04-21T10:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Bürgermeister von Semess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bürgermeister von Semess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1935&lt;br /&gt;
| 1937&lt;br /&gt;
| [[Joán Carles Ferrer]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| 1937&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PDP]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 1942&lt;br /&gt;
| [[Amador Cabalín]] (parteilos)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| 1942&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PDP]]/[[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1952&lt;br /&gt;
| Jun 1960&lt;br /&gt;
| [[José Ivan Soler]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jun 1960&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| Nov 1970&lt;br /&gt;
| [[Paulo Centavo]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Nov 1970&lt;br /&gt;
| Nov 1987&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Nov 1987&lt;br /&gt;
| Jan 1988&lt;br /&gt;
| [[Simón Alêsi Cornet]] ([[ASUL]]), amtierend&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jan 1988&lt;br /&gt;
| Dez 1991&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Galler Miguares]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1991&lt;br /&gt;
| Apr 1999&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 1999&lt;br /&gt;
| Apr 2007&lt;br /&gt;
| [[Miguel Javier León]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 2007&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pietro Dulce Rodríguez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=14612</id>
		<title>Fernando De la Roya</title>
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		<updated>2013-04-21T10:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war zweimal [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]], zuerst von 1937 bis 1941 und danach erneut von 1942 bis 1945. Als Bürgermeister während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1945 bis 1946 Präsident der sagradischen [[Nationalversammlung]] und von 1946 bis 1947 sowie erneut von 1952 bis 1954 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1954 bis 1964 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1954 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partido Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. 1940 wandte sich Roya gegen die Politik der [[Regierung Álamo]] und wurde dafür mehrmals vorgeladen. Als einer der prominentesten Kritiker der [[Kabinett Álamo Igualde I|Rechtsregierung]] unter [[Manuel Álamo Igualde]] außerhalb des linken Lagers sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt, ehe De la Roya Anfang 1941 schließlich auf Druck der Regierung hin seine Mehrheit im Stadtrat einbüßte und zurücktreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Roya als prominenter Gegenspieler des Premierministers Álamo zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Er gehörte dem Vorstand des Widerstandskomitees an und wurde als deren Vertreter 1942 in die Regierung Dini entsandt. Nach Auflösung der [[Comunión Nacional]] wurde De la Roya Ende 1942 vom Stadtrat erneut zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Roya zum Senator und kurz darauf zum ersten [[Senat]]spräsidenten gewählt. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. 1949 trat er als Kirchenminister ins [[Kabinett Luciaro II|Kabinett Luciaro]] ein. Er war zudem als Präsidentschaftskandidat der Christdemokraten im Gespräch, die dann jedoch aus koalitionstaktischen Gründen den liberalkonservativen Bewerber [[Daniel Laponte]] unterstützten. Seit 1952 amtierte De la Roya erneut als Präsident des Senats, ehe er 1954 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1959 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1937-1941: [[Bürgermeister von Semess]] (1. Mal)&lt;br /&gt;
* 1942-1946: [[Bürgermeister von Semess]] (2. Mal)&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Beziehungen zur Kirche im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1952-1954: Präsident des [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1954-1964: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1945: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1941: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1954: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1954: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=14611</id>
		<title>Fernando De la Roya</title>
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		<updated>2013-04-21T10:25:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war zweimal [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]], zuerst von 1937 bis 1941 und danach erneut von 1942 bis 1945. Als Bürgermeister während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1945 bis 1946 Präsident der sagradischen [[Nationalversammlung]] und von 1946 bis 1947 sowie erneut von 1952 bis 1954 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1954 bis 1964 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1954 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partido Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. 1940 wandte sich Roya gegen die Politik der [[Regierung Álamo]] und wurde dafür mehrmals vorgeladen. Als einer der prominentesten Kritiker der [[Kabinett Álamo Igualde I|Rechtsregierung]] unter [[Manuel Álamo Igualde]] außerhalb des linken Lagers sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt, ehe De la Roya Anfang 1941 schließlich auf Druck der Regierung hin seine Mehrheit im Stadtrat einbüßte und zurücktreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Roya als prominenter Gegenspieler des Premierministers Álamo zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Er gehörte dem Vorstand des Widerstandskomitees an und wurde als deren Vertreter 1942 in die Regierung Dini entsandt. Nach Auflösung der [[Comunión Nacional]] wurde De la Roya Ende 1942 vom Stadtrat erneut zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde De la Roya in die sagradische [[Nationalversammlung]] gewählt und stand der Versammlung bis zu ihrem Ende 1946 als Präsident vor, ehe er zum [[Senat]]spräsidenten gewählt wurde. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. 1949 trat er als Kirchenminister ins [[Kabinett Luciaro II|Kabinett Luciaro]] ein. Er war zudem als Präsidentschaftskandidat der Christdemokraten im Gespräch, die dann jedoch aus koalitionstaktischen Gründen den liberalkonservativen Bewerber [[Daniel Laponte]] unterstützten. Seit 1952 amtierte De la Roya erneut als Präsident des Senats, ehe er 1954 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1959 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1937-1941: [[Bürgermeister von Semess]] (1. Mal)&lt;br /&gt;
* 1942-1946: [[Bürgermeister von Semess]] (2. Mal)&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Minister für Beziehungen zur Kirche im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1952-1954: Präsident des [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1954-1964: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1945: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1941: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1954: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1954: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<title>Bürgermeister von Semest</title>
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		<updated>2013-04-21T10:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Bürgermeister von Semess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bürgermeister von Semess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1935&lt;br /&gt;
| 1937&lt;br /&gt;
| [[Joán Carles Ferrer]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| 1937&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PDP]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 1942&lt;br /&gt;
| [[Amador Cabalín]] (parteilos)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| 1942&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]] ([[PDP]]/[[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1952&lt;br /&gt;
| Jun 1960&lt;br /&gt;
| [[José Ivan Soler]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jun 1960&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| Nov 1970&lt;br /&gt;
| [[Paulo Centavo]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Nov 1970&lt;br /&gt;
| Nov 1987&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Nov 1987&lt;br /&gt;
| Jan 1988&lt;br /&gt;
| [[Simón Alêsi Cornet]] ([[ASUL]]), amtierend&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jan 1988&lt;br /&gt;
| Dez 1991&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Galler Miguares]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1991&lt;br /&gt;
| Apr 1999&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 1999&lt;br /&gt;
| Apr 2007&lt;br /&gt;
| [[Miguel Javier León]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Apr 2007&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pietro Dulce Rodríguez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-04-21T10:18:14Z</updated>

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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Iacovo Del Pérez]]''' ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 1975</title>
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		<updated>2013-04-21T10:17:26Z</updated>

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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 1975</title>
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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| '''[[Iacovo Del Pérez]]''' ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-21T10:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
| 2. Wahlgang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Iacovo Del Pérez]]''' ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Außenminister]] (seit 1972, 1962-1964), [[Ministerpräsident]] (1964-1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Vizepräsident des [[Senat]]s (seit 1970), [[Ministerpräsident]] (1962-1964)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Carles Méndez]] ([[UDS]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 1970), [[Außenminister]] (1967-1970)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 1975</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
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| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 1975</title>
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im April 1972'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
| 2. Wahlgang&lt;br /&gt;
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| [[Bernardo Mensegüís]] ([[PCS]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PCS]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|8 %&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Mauricio Arnâu]] (PRD)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PSS]], Trotzkisten&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 %&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.26.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_M%C3%A9ndez-Le%C3%B3n&amp;diff=14601</id>
		<title>Carles Méndez-León</title>
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		<updated>2013-04-21T10:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Politische Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Méndez''' (*1902 in [[Fabena]], +1984 in [[Viça]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] bürgerlich-liberaler Politiker. Méndez war in verschiedenen Kabinetten Minister, darunter 1955-1958 als [[Innenminister]], 1958-1962 und 1964-1967 als [[Wirtschaftsminister]] und 1967-1970 als [[Außenminister]]. Zwischen Januar und November 1970 amtierte er als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] einer Übergangsregierung. Méndez war zudem in den Legislaturperioden 1962-1964 sowie 1970-1974 Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer (Sagradien)|Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere in der Zweiten und frühen Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Carles Mendez besuchte das Gymnasium in [[Viça]] und studierte danach in [[Semess]] Philosophie, Geschichte und Philologie. Nach Abschluss des Studiums wurde er Lehrer in seiner Heimatstadt und engagierte sich bald im linksliberalen [[Partido Republicano Radical]] (PRR), dessen rechtem Flügel er angehörte. Nach der Bildung der [[Volksfront]] mit [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]] verließ Méndez die Partei und trat der [[Partido Liberal Radical|Liberal-Radikalen Partei]] (PLR) bei, die danach in Opposition zur linken Regierungsmehrheit stand. Neben seiner politischen Tätigkeit arbeitete Méndez in dieser Zeit als Funktionär des sagradischen Lehrerverbandes, dessen Generalsekretär er 1938 wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 wurde Méndez in [[Fabena]] zum Bürgermeister gewählt. 1945 zog er für die [[PRR]] in die [[Nationalversammlung]] ein und wurde Mitglied des Ausschusses für Erziehung und wissenschaftliche Forschung. Hier erarbeitete sich Méndez den Ruf eines radikalen Antiklerikalen, der den Einfluss der Kirche auf das staatliche Erziehungswesen auf ein Minimum begrenzen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurde Méndez als Sekretär für die Parteiorganisation in den Vorstand der Partei geholt und war maßgablich für den Wahlkampf zu den ersten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|Parlamentswahlen]] verantwortlich, bei denen die Radikalen 7,4 Prozent der Stimmen und 25 Sitzen ein mäßiges Ergebnis verbuchen konnte. Méndez gehörte fortan der Abgeordnetenkammer an, wo er im Erziehungs- sowie im Kulturausschuss mitwirkte. Innerhalb des PRR gehörte Méndez zum Kreis um [[Franco Ponente]] und damit zu den Befürwortern eines dezidiert antikommunistischen Kurses in Abwendung von der zu dieser Zeit noch dem Volksfrontgedanken anhängenden Sozialistischen Partei [[Ricardo Moreno]]s. Dementsprechend stand Méndez auch der Beteiligung seiner Partei an der bis 1947 amtierenden so genannten [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] unter Beteiligung der Kommunisten und Sozialisten kritisch bis ablehnend gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Parteiführer und Bildung der Demokratischen Union ===&lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Demokratischen Koalition sprach sich der konservativ-liberale Kreis um Ponente und Méndez 1949 für einen Beitritt der Radikalen zur [[Kabinett Luciaro II|Mitte-Rechts-Regierung Luciaro]] aus. Um die Beteiligung an der Regierung kam es zu einer neuerlichen Parteispaltung. Unter Führung von Franco Ponente firmierte der Regierungsflügel fortan als [[UDR|Demokratisch-Radikale Vereinigung]] (UDR). Méndez wurde in der Regierung Minister für kulturelle Angelegenheiten, geriet aber des Öfteren in Streit mit dem christdemokratischen Erziehungsminister [[Daniel Gris Fernandez]], sodass er nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Wahlen 1950]] nicht mehr ins Kabinett berufen wurde. Stattdessen wurde Méndez zum Vorsitzenden der Parlamentsfraktion seiner Partei gewählt, womit er auf eine Schlüsselposition der konservativ-liberalen Regierungskoalition gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich Méndez durch eine enge Koordination mit den Fraktionsvorsitzenden der beiden liberalen Parteien [[PLD]] und [[PND]] aus und steigerte den Einfluss in der eigenen Partei. Nach dem überraschenden Tod Franco Ponentes 1953 galt Méndez vielen als natürlicher Nachfolger Ponentes als Parteiführer, er bildete aber ein Doppelgespann mit dem Vizepremier und Parteivorsitzenden [[Luciano Vélez]]. Nach dem Austritt der Liberalen aus der [[Zentrumskoalition]] 1953 wurde Méndez zu einem der Architekten des Parteienbündnisses, das bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] unter dem Namen [[Unión Democrática]] antrat und im bürgerlichen Lager ein starkes säkulares und liberal-republikanisches Gegengewicht zur katholisch-konservativen [[PPC]] bilden sollte, die 1952 gegründet worden war. Nachdem die Demokratische Union 8,9 Prozent der Stimmen erreicht hatte, wurde Méndez zum Vorsitzenden der gemeinsamen Parlamentsfraktion gewählt, ehe er 1955 nach dem Rücktritt von Luciano Vélez den Parteivorsitz der UDR und zudem im neuen [[Kabinett Luciaro V]] das Innenministerium sowie das Amt des stellvertretenden Premierministers übernahm. Damit war Méndez faktisch zum Führer des UD-Bündnisses in der Regierung aufgestiegen und führte die gemeinsame Liste der Demokratischen Union bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahen 1958]] an, die mit 9,7% der Stimmen zu einem großen Erfolg für die Unionsparteien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen [[Kabinett Luciaro VII]] wurde Méndez Wirtschaftsminister. Dieses Amt behielt er 1960 auch unter Luciaros Nachfolger Carles Angel Favale. Im Wirtschaftsministerium zeichnete sich Méndez durch eine deutliche Betonung des marktwirtschaftlichen Systems aus und bemühte sich um einen Abbau der staatswirtschaftlichen Züge, die zuvor von der Zentrumskoalition aus PPC und Sozialdemokraten implementiert worden waren. Die wohlfahrtsstaatliche Orientierung ließ er dagegen weitgehend unangetastet, da er den Sozialstaat als wichtiges Element der republikanischen Ordnung ansah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei erfolgreichen Kammerwahlen und weiteren Erfolgen bei Senats- und Kommunalwahlen wurde die Demokratische Union 1961 zu einer eigenständigen Partei unter dem Namen [[UDS]] umgewandelt, die sich als säkulare, bürgerliche, liberale und republikanische Partei der Mitte verstand. Méndez wurde zum ersten Parteivorsitzenden der UDS gewählt. Zwischen Frühjahr 1955 und Herbst 1962 bildete die UDS ununterbrochen eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition mit der konservativen [[PPC]] unter den Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]] und [[Carles Angel Favale]], in der die UDS ein liberales und säkulares Korrektiv zu den Konservativen darzustellen versuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Experiment ===&lt;br /&gt;
Nach leichten Verlusten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] und der Bildung einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus Konservativen und [[ASUL|Sozialisten]] wurde Méndez neben KP-Chef [[Santo Cortez]] einer der Oppositionsführer. Zudem wurde er zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt. In der Opposition zur PPC-ASUL-Koalition kam es zu einer strategischen Neuausrichtung der Partei. Aus den Vorstandswahlen 1963 ging der linke Parteiflügel unter dem Einfluss von [[Lionel Vega]] und [[António Morales]] gestärkt hervor, der die Unabhängigkeit von den Konservativen sowie die republikanisch-säkulare Tradition der Partei betonte. Bereits während der Regierung Favale war es zu Spannungen zwischen der konservativen PPC und der eher liberal ausgerichteten UD gekommen, die sich besonders auf den Feldern der Steuerpolitik, der Schulpolitik sowie des Einflusses des Staates in den Medien vom konservativen und bisweilen etatistischen Kurs der PPC zunehmend entfernte. Der Vega-Flügel wollte die Partei daher für linksbürgerliche Wähler öffnen und ihr ein progressiveres Image verleihen. Méndez sah den zunehmenden Einfluss der „Linken“ in der Partei zunächst mit Skepsis, erkannte aber bald die Chancen, sich durch eine Lösung von der PPC und die gleichzeitige Präsentation als liberale Partei auch strategisch als eigenständige Kraft zu behaupten. Daher wurden nun auch Bündnisse mit den Sozialisten nicht mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vorzeitigen Bruch der Großen Koalition und dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Kammerwahlen 1963]] kam es daher zu Verhandlungen sowohl mit Konservativen als auch Sozialisten. Mit einem Traumergebnis von über 12% der Stimmen für seine UDS ging Méndez gestärkt in die Verhandlungen. Nachdem [[António Berral]], der Chef der linksbürgerlichen [[PRD]] den Kontakt zum ASUL-Chefstrategen [[Stefano Nacoma]] hergestellt hatte und ASUL-Führer [[António Santiago]] von Präsident [[Ariel de la Roya]] den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hatte, stimmte Méndez nach schwierigen Verhandlungen der Bildung einer sozial-liberalen Koalition mit Sozialisten und Radikaldemokraten zu. Bedingung Méndez’ war die Festschreibung der Marktwirtschaft im Koalitionsvertrag, was die Sozialisten schließlich akzeptierten. Da die Konservativen die Wahl eindeutig verloren hatten und es zu einer bürgerlichen Regierung nicht reichte, war die Koalition mit den Sozialisten die einzige praktikable Möglichkeit der Regierungsbildung jenseits der Großen Koalition, die soeben gescheitert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Santiago]] wurde Carles Méndez [[Vizepremierminister]] und [[Wirtschaftsminister]]. Nach dem überraschenden Tod Santiagos übernahm Méndez bis zur Ernennung [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Ministerpräsidenten vorübergehend die Funktion des Regierungschefs. Die zunehmenden Spannungen mit den linken Koalitionspartnern führten zu einer ansteigenden Unzufriedenheit innerhalb der UDS über die ungliebte Koalition. Bei den Vorstandswahlen 1966 kam es schließlich zu einer deutlichen Niederlage des sozialliberalen Flügels gegen die eher konservativ ausgerichteten Wirtschaftsliberalen um [[Miguel Micú]], der nun Vizepräsident der Partei wurde. Für wenige Stunden stand sogar ein Putsch Micús gegen Méndez im Raum, den Méndez jedoch durch Zugeständnisse an die Parteirechte verhindern konnte. Micú wurde danach Minister und fuhr einen zunehmenden Konfrontationskurs gegenüber den sozialistischen Partnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr ins bürgerliche Lager und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Spannungen führten schließlich im Januar 1967 zum Bruch der Koalition mit den Sozialisten und zum Austritt der UDS-Minister aus der Regierung. Bei dem von den Konservativen daraufhin eingebrachten Misstrauensvotum stimmte Méndez gegen Del Pérez, der daraufhin zurücktreten musste. Méndez plädierte für Neuwahlen, bei denen man sich eine bürgerliche Mehrheit erhoffte. Nachdem Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament aufgelöst hatte, musste die UDS bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] herbe Verluste hinnehmen und kam auf neun Prozent der Stimmen, während die Konservativen die Wahlen gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PP-Chef [[Carles Angel Favale]] bildete eine neue Mitte-Rechts-Regierung, in der Méndez abermals Außenminister und Vizepremier wurde. In der Folge etablierte sich im Schatten Méndez’ sein Stellvertreter Miguel Micú zum neuen starken Mann in der Partei, der in Personalunion das einflussreiche Amt des Fraktionsvorsitzenden und ein Ministeramt für Sonderaufgaben zur Organisation der Mitte-Rechts-Koalition innehatte. Die im Parlament auch mit der rechtsgerichteten [[PFP|Volksbruderschaftspartei]] [[António Blanxard]]s zusammenarbeitende Minderheitsregierung geriet jedoch schnell in Kritik bis hin zum Austritt Lionel Vegas aus der UDS-Fraktion.&lt;br /&gt;
Besonders unter den aufbegehrenden Studenten stellte die als Rechtsaußen-Koalition diffamierte Regierung ein Feindbild dar und Méndez geriet zunehmend unter Druck. Im Spätherbst 1969 war die Regierung endgültig am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die oppositionellen Sozialisten aber eine Neuauflage der Großen Koalition ablehnten und Präsident Ortega zu keiner vorzeitigen Auflösung der Kammer bereit war, blieb zur Fortsetzung der bisherigen Mehrheit keine Alternative. Jedoch sollten die Radikaldemokraten nun in eine neue Regierung unmittelbar eingebunden und damit in die Verantwortung genommen werden. Um dies zu ermöglichen, verzichteten die Konservativen schließlich auf das Amt des Regierungschefs und machten damit den Weg für die Ministerpräsidentschaft Méndez' frei. Im Januar 1970 wurde Méndez als erstes UDS-Mitglied Regierungschef. Gleichzeitig behielt er das Außenministeramt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Méndez erhoffte sich, das angekratzte Image seiner Regierung und seiner Partei durch eine neue Akzentsetzung glätten zu können, die Koalition erwies sich aber als kaum handlungsfähig, zumal nachdem in der PRD ein heftiger Streit um die Regierungsbeteiligung entstanden war. Im Sommer 1970 beendeten die Radikaldemokraten daher die Koalition. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Neuwahlen zur Kammer im Herbst 1970]] ging die bisherige Opposition als deutlicher Sieger hervor. Die UDS fiel auf unter sieben Prozent der Stimmen zurück, das bis dahin schlechteste Ergebnis überhaupt, und Méndez wurde durch den Sozialisten [[Joán Caval]] als Regierungschef abgelöst. Besonders die Zusammenarbeit mit den Rechten wurde der UDS von den Wählern angekreidet. Zudem war das Vertrauen in Méndez persönlich erschüttert, der von vielen als gewissenloser Machtpolitiker wahrgenommen wurde. Die PRD, zuvor das Zünglein an der Waage, verpasste den Einzug in die Kammer sogar ganz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die politische Linke in der Folge der Wahl die Regierung übernehmen konnte, kam es innerhalb der UDS zu mehreren Krisensitzunen, in denen sich bald eine Allianz des Vega-Flügels mit dem früheren Wirtschaftsminister [[Lorenzo Estrubal]] herauskristallisierte, die eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei ohne Méndez forderte. Estrubal hatte zuvor als enger Vertrauter und Kronprinz Méndez’ gegolten und sollte nun als Kompromisskandidat der Parteiflügel für die Parteieinheit sorgen und der Partei das Image einer modernen liberalen Partei geben, womit auch wieder jüngere Wähler angelockt werden sollten, welche die immernoch als Honoratiorenpartei und Partei der Reichen wahrgenommene UDS unter Méndez nicht mehr hatte erreichen können.&lt;br /&gt;
Nachdem Estrubal im Parteivorstand angekündigt hatte, für die Führung bereit zu stehen und gegebenenfalls auch eine Kampfabstimmung gegen Méndez eingehen zu wollen, erklärte dieser seinen Verzicht auf die Parteiführung und seinen Rückzug vom Amt des Vorsitzenden. Méndez zeigte sich persönlich enttäuscht von Estrubal und ließ sich nur widerwillig dazu überreden, noch einmal das Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer zu übernehmen. Im November 1970 wurde er zum Vizepräsidenten der Kammer gewählt, zwei Wochen später übergab er die Parteiführung an den von einem Parteitag neu gewählten Lorenzo Estrubal. Stattdessen verlieh ihm die Partei den Titel eines Ehrenpräsidenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 trat Méndez bei den [[Präsidentschaftswahlen 1972|Präsidentschaftswahlen]] als Kandidat der Liberalen an. Er erreichte im ersten Wahlgang ein gutes Ergebnis von 19 Prozent der Stimmen, verpasste damit aber die Stichwahl, aus der schließlich [[Iacovo Del Pérez]] als Sieger hervor ging. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]] verzichtete Carles Méndez auf eine neuerliche Kandidatur. Stattdessen wurde er im Jahr 1975 von Präsident Del Pérez zum Senator auf Lebenszeit ernannt, jedoch konnte er das Amt infolge einer Krebserkrankung ab 1981 kaum noch wahrnehmen. Nach langem Krebsleiden verstarb Méndez im Jahr 1984 in seinem Haus im amorischen Viça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1952: Stadtrat in [[Fabena]]&lt;br /&gt;
* 1945/1946: Mitglied der [[Verfassungsgebende Nationalversammlung|Verfassungsgebenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1974: Abgeordneter ([[PRR]]/[[UDS]])&lt;br /&gt;
* 1975-1984: Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1940-1944: Bürgermeister von [[Fabena]]&lt;br /&gt;
* 1949-1953: [[Kulturminister]] im [[Kabinett Luciaro II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Innenminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Wirtschaftsminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Luciaro VII]] und im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Wirtschaftsminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Santiago]] und im [[Kabinett Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
* 1967-1968: Außenminister und Vizepremier im [[Kabinett Favale II]]&lt;br /&gt;
* 1968-1970: Außenminister und Vizepremier im [[Kabinett Favale III]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ministerpräsident]] und Außenminister im [[Kabinett Méndez]]&lt;br /&gt;
* 1970-1974: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Parteisekretär des [[Partido Radical]]&lt;br /&gt;
* 1951-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDR]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Vorsitzender der [[UDS|UD]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1955-1961: Parteivorsitzender der [[UDR]]&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1972: Präsidentschaftskandidat der [[UDS]] bei der Wahl zum Präsidenten der Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender der UDS|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Méndez]]&lt;/div&gt;</summary>
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1994'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
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| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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| '''[[Santiago Oscar Montoya]] ([[PPC]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Amtsinhaber (seit 1989)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PDE]]&lt;br /&gt;
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| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Präsident der [[Region Semestina]] (seit 1989)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
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| [[Oscar Aguersuari]] ([[Partido Republicano de la Libertá|PRL]])&lt;br /&gt;
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| [[Partido Republicano de la Libertá|PRL]], [[Movimiento Sovranitá]], [[PSP]] (inoffiziell)&lt;br /&gt;
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| [[Olivéria Blanchet]] ([[Verdes]])&lt;br /&gt;
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| [[Selle Ernesto Marista]] ([[PCS]])&lt;br /&gt;
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| [[PCS]], [[PSAP]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2000</title>
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		<updated>2013-04-21T09:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[António Grande Illega]] ([[ASUL]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Bürgermeister von Semess]] (seit 1991), [[ASUL]]-Generalsekretär (1992-1997)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''40,2 %'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] (1990-1998), [[PPC]]-Vorsitzender (1989-1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
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| [[Ana-Lorel Cabral]] ([[Radicales|RAD]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Ministerin für Frauen (1986-1990), [[PRD]]-Sekretärin (1982-1987)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Radicales|RAD]], Feminist. Initiative&lt;br /&gt;
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| [[Angel Ribero]] ([[UDS]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Wirtschaftsminister]] (1988-1992), [[UDS]]-Vors. (1989-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[PSP]] (inoffiziell)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kabinett Ricardes I</title>
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		<updated>2013-04-21T09:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Ricardes I''' war eine Regierung der sozialistisch-liberalen Koalition aus [[ASUL]] und [[UDS]]. Gebildet nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], blieb es bis zu einer [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung 1988]] bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ricardes I ([[ASUL]], [[PRD]], [[UDS]]), Dezember 1986 - Mai 1988&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Donado Ricardes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident: [[Lorenzo Estrubal]], UDS; [[Alberto Macià]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Lorenzo Aguilera]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Cesar Capón]], ASUL&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Vítor António Anghés]], UDS&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Bernardo Véllez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung: [[Alberto Macià]], PRD&lt;br /&gt;
* Arbeit und Beschäftigung: [[José Helguerra]], ASUL&lt;br /&gt;
* Gesundheit und soziale Sicherung: [[María Benítez Saforcada]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[António Grande Illega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und Infrastruktur: [[Salvador Lafayet]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungsbau: [[Simón Lorenzo Celano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentlicher Dienst, Post und Telekommunkation: [[Luca Bremante]], UDS&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[María Delponte]], ASUL; ab August 1987 [[Pierfernando Chabarel]], ASUL&lt;br /&gt;
* Umwelt: [[Francisco Montero]], ASUL &lt;br /&gt;
* Erziehung und Familie: [[María Isabel Costa]], UDS&lt;br /&gt;
* Forschung und Kultur: [[Carles Martínez Begueller]], PRD&lt;br /&gt;
* Regionen, Kommunen und Tourismus und Delegierte Ministerin für Frauenangelegenheiten: [[Ana-Lorel Cabral]], PRD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Miguel Rodríguez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ricardes I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ricardes I]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kabinett Ricardes II</title>
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		<updated>2013-04-21T09:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Ricardes II''' wurde im Mai 1988 gebildet und unterschied sich vom Vorgängerkabinett [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] nur in wenigen Positionen. Das Kabinett der sozialistisch-liberalen Koalition unter [[Donado Ricardes]] blieb bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] im Amt, ehe es vom konservativ-liberalen [[Kabinett Otero I]] abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ricardes II ([[ASUL]], [[PRD]], [[UDS]]), Mai 1988 - November 1990&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Donado Ricardes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident: [[Lorenzo Estrubal]], UDS; [[Alberto Macià]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Lorenzo Aguilera]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justiz: [[Cesar Capón]], ASUL&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[António Grande Illega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wirtschaft und Industrie: [[Angel Ribero]], UDS&lt;br /&gt;
* Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung: [[Alberto Macià]], PRD&lt;br /&gt;
* Arbeit und Beschäftigung: [[José Helguerra]], ASUL; ab August 1989 [[Francisco Montero]], ASUL&lt;br /&gt;
* Gesundheit und soziale Sicherheit: [[María Benítez Saforcada]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Salvador Lafayet]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verkehr und Infrastruktur: [[Joán Docién Delavesc]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungsbau: [[Simón Lorenzo Celano]], ASUL&lt;br /&gt;
* Öffentlicher Dienst, Post und Telekommunkation: [[Luca Bremante]], UDS&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pierfernando Chabarel]], ASUL&lt;br /&gt;
* Umwelt: [[Francisco Montero]], ASUL; ab August 1989 [[Ramón Julio De la Costa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung und Familie: [[María Isabel Costa]], UDS&lt;br /&gt;
* Forschung und Kultur: [[Carles Martínez Begueller]], PRD&lt;br /&gt;
* Regionen, Kommunen und Tourismus und Delegierte Ministerin für Frauenangelegenheiten: [[Ana-Lorel Cabral]], PRD&lt;br /&gt;
* Präsidentschaft: [[Miguel Rodríguez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ricardes II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ricardes II]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Delegierte Ministerin</title>
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		<title>Kabinett Ricardes II</title>
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		<updated>2013-04-21T09:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Ricardes II''' wurde im Mai 1988 gebildet und unterschied sich vom Vorgängerkabinett [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] nur in wenigen Positionen. Das Kabinett der sozialistisch-liberalen Koalition unter [[Donado Ricardes]] blieb bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] im Amt, ehe es vom konservativ-liberalen [[Kabinett Otero I]] abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ricardes II ([[ASUL]], [[PRD]], [[UDS]]), Mai 1988 - November 1990&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Donado Ricardes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident: [[Lorenzo Estrubal]], UDS; [[Alberto Macià]], PRD&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Lorenzo Estrubal]], UDS&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Lorenzo Aguilera]], ASUL&lt;br /&gt;
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* Präsidentschaft: [[Miguel Rodríguez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ricardes II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ricardes II]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2000</title>
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		<updated>2013-04-21T09:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
| 2. Wahlgang&lt;br /&gt;
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| '''[[António Grande Illega]] ([[ASUL]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Bürgermeister von Semess]] (seit 1991), [[ASUL]]-Generalsekretär (1992-1997)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''40,2 %'''&lt;br /&gt;
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| [[Josep Carles Otero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] (1990-1998), [[PPC]]-Vorsitzender (1989-1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|39,0 %&lt;br /&gt;
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| [[Ana-Lorel Cabral]] ([[Radicales|RAD]])&lt;br /&gt;
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| [[Carmen Leonor Desangre]] (parteilos)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PCS]], [[PSAP]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-21T09:48:29Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
| 2. Wahlgang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[António Grande Illega]] ([[ASUL]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Bürgermeister von Semess]] (seit 1991), [[ASUL]]-Generalsekretär (1992-1997)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''40,2 %'''&lt;br /&gt;
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! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] (1990-1998), [[PPC]]-Vorsitzender (1989-1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
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| [[Ana-Lorel Cabral]] ([[Radicales|RAD]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Regionalminister]]in (1986-1990), [[PRD]]-Sekretärin (1982-1987)&lt;br /&gt;
| [[Radicales|RAD]], Feminist. Initiative&lt;br /&gt;
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| [[Angel Ribero]] ([[UDS]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Wirtschaftsminister]] (1988-1992), [[UDS]]-Vors. (1989-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Alfonso Cavallo]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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| [[Carmen Leonor Desangre]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2000</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[António Grande Illega]] ([[ASUL]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Bürgermeister von Semess]] (seit 1991), [[ASUL]]-Generalsekretär (1992-1997)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''42,0 %'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''51,6 %'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] (1990-1998), [[PPC]]-Vorsitzender (1989-1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Angel Ribero]] ([[UDS]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Wirtschaftsminister]] (1988-1992), [[UDS]]-Vors. (1989-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[UDS]]&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Alfonso Cavallo]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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| [[PSP]] (inoffiziell)&lt;br /&gt;
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| [[Ana-Lorel Cabral]] ([[Radicales|RAD]])&lt;br /&gt;
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| [[Radicales|RAD]], Feminist. Initiative&lt;br /&gt;
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| [[Carmen Leonor Desangre]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2000</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_Sagradien_2000&amp;diff=14585"/>
		<updated>2013-04-21T09:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.26.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im Februar/März 1999'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlgang&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[António Grande Illega]] ([[ASUL]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Bürgermeister von Semess]] (seit 1991), [[ASUL]]-Generalsekretär (1992-1997)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] (1990-1998), [[PPC]]-Vorsitzender (1989-1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|40,2 %&lt;br /&gt;
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| [[UDS]]&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Alfonso Cavallo]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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| [[Radicales|RAD]], Feminist. Initiative&lt;br /&gt;
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| [[Carmen Leonor Desangre]] (parteilos)&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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