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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Aerich der Große</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Grande'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Hadir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 folgte ihm sein Sohn [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] nach, der nach dem Tod Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten die Macht über alle Teilreiche zurückerobern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<title>Aerich der Große</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Grande'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Hadir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 folgte ihm sein Sohn [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] nach, der nach dem Tod Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten die Macht über alle Teilreiche zurückerobern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_I._der_Eroberer&amp;diff=4828</id>
		<title>Martin I. der Eroberer</title>
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		<updated>2011-05-18T21:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin I. der Eroberer''' (*873; †933) war seit 892 König der [[Skanten]] aus dem Geschlecht der [[Rodrigiden]] und gilt als erster mittelalterlicher [[König von Sagradien]] (921-933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin wurde in [[Disiés]] als Sohn von [[Albreth III.]] von Scantia geboren. Nach dem Tod seines Vaters 892 wurde er zusammen mit seinem älteren Bruder [[Belfred]] zum König gekrönt. Nachdem sich beide zunächst die Herrschaft geteilt hatten, kam es 894 zum Krieg um die Alleinherrschaft. Martin setzte sich 897 gegen Belfred durch, zwang diesen zum Thronverzicht und übernahm die Alleinherrschaft. Belfred starb wenige Monate danach. Sofort begann Martin die Kriege gegen das südlich angrenzende [[Königreich Sarmay]], die sein Vater bereits begonnen hatte, weiterzuführen. Die Schwäche der sarmayischen Teilreiche nutzte Martin zu großen Erfolgen. 895 heiratete Martin [[Diana von Liez]], eine Schwester [[Aerich III.|Arrigos III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
910 verheiratete Martin seinen 14-jährigen Sohn Philipp mit der Prinzession Lara von Liez, der ältesten Tochter König Aerichs III. Als dieser 912 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, erhob Martin Anspruch auf die alkonische Krone. Die Stände von Liez jedoch erhoben Arrigo von Ollér als Arrigo IV. zum König. Martin musste zunächst die Sarmayen unterwerfen, 913 eroberte er Óstino und 914 Vierna. 915 musste Sarmay im Vertrag von Tantallas die Oberherrschaft Martins anerkennen, woraufhin Martin beginnen konnte, seine Ansprüche in Liez und Corar mit Waffenhilfe geltend zu machen. 917 eroberte er l’Artir und nannte sich 918 zum ersten Mal König von Sagradien. 920 nahm er Belaçón ein und ließ sich 921 von den sarmayischen Ständen als König von Sagradien anerkennen. Gleichzeitig eroberte er in Sollar die Alkonenkrone und ließ sich vom Bischof von Martinez zum König salben. Im Vertrag von Vesaey 923 mussten sowohl Sarmay als auch Arrigo IV. die Herrschaft Martins über ganz Sagradien anerkennen.&lt;br /&gt;
Nachdem er 916-918 bereits vergeblich versucht hatte, die gut geschützte Stadtrepublik Tulis einzunehmen, konnte er 925 nach erneuter Belagerung die Stadt erobern und Tribut verlangen. Damit war Martin endgültig als gesamtsagradischer Herrscher anerkannt. Im Jahr 930 ließ er seinen ältesten Sohn Philipp zum Mitkönig krönen und führte die Lex Salica als Thronfolgegesetz ein, um eine Aufspaltung seines Reiches unter seinen Söhnen Philipp und Martin zu verhindern. Unmittelbar danach begann Martins Reich zu zerfallen, indem die Stände in Liez und Corar sowie in Sarmay ihre Unabhängigkeit proklamierten und sich Martins Söhne Philipp und Martin gegenseitig bekriegten. Im Frieden von Vice 932 erkannte Don Martin seinen Bruder Philipp als König an und erhielt selbst den Titel eines Herzogs von Skanten mit erweiterten Privilegien. Damit fiel das Reich Martins des Eroberers nach seinem Tod 933 an seinen Sohn Philipp, der sich aber auf ein Neues gegen Sarmay und vor allem gegen alkonische Aufstände behaupten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Skanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Aerich_der_Gro%C3%9Fe&amp;diff=4827</id>
		<title>Aerich der Große</title>
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		<updated>2011-05-18T21:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Grande'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Hadir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 folgte ihm sein Sohn [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] nach, der nach dem Tod Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten die Macht über alle Teilreiche zurückerobern konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<title>Aerich der Große</title>
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		<updated>2011-05-18T21:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Grande'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Hadir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 folgte ihm sein Sohn [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] nach, der nach dem Tod Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten die Macht über alle Teilreiche zurückerobern konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=4825</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2011-05-18T21:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: /* Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte Sagradiens'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Micolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Noiarer]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Duerensis]] mit der Hauptstadt [[Duerez|Colonia Duerensis]] (das heutige Duerez) am [[Duero|Fluvius Duerus]] auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Augusta Noiarorum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und vor allem dem „sagrischen Rom“ [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Noiarensis]] unterteilt.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Südmicolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Micoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im 5. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohaz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung sehr tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[l'Artir|Al Hadir (L’Artir)]], [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Na Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Dem seit 761 regierenden Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohadischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohadische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen Golen, Bretonen und Herkanden eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und micolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Albreth I.]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Micoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Selle I.]] ''der Kluge'' den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Selles, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmicolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Micoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmicolinien verdrängt. Nach dem Tod Albreths I. 825 trat Selle der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau des Zentralstaates und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II.]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der so genannten ''sagradischen Reconquista'', d.h. der Kriege gegen die muslimischen Herrschaftsgebiete auf der Halbinsel, und den Sieg über die letzten Numerer. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmicolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Vereinigung mit Golen unter Gabriel Juvans ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der micolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigung mit Perucía unter dem Redanior-Königtum ===&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Micolinische Union ===&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den micolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Micolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Micolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Micolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die micolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmicolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] der Kleine (1354-1378), der 1361 in der [[Bulle von Servette]] die Unteilbarkeit der Doppelmonarchie deklarierte und damit den Schritt von der Personalunion zur Realunion vollzog, und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, welcher 1386/1387 in einem [[Micolinische Revolution|Aufstand]] gegen seine sagrophile Herrschaft die micolinische Krone an [[Charl de Interea]] verlor und ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miguel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit micolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig Michael I. de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, woraufhin [[Charl VI. von Micolinien]] in Perucía einfiel und den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien auslöste, in dem er bald selbst als Schwager Josés Anspruch auf den sagradischen Thron erhob und dabei auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches verwies. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Micolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miguels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miguels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen micolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Ricardes von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Micolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das micolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 15. bis 17. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen Micolinien und Sagradien im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ Miguel II. eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds Perucías an Micolinien langfristig als Stärkung der königlichen Macht erwies. Mit dem Tod Miguels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miguel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[David de Santori]], Herzog von Óstino. Danach baute der Kunstliebhaber Santiago die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori. 1490 eroberte er das abtrünnige Tulis und verleibte die Republik dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Micolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmicolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft auf der micolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 micolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter den Königen [[Jakob IV.]] (1491-1502) und [[Peter I.]] (1502-1509) ihren Lauf und fand in der Regentschaft des Renaissancekönigs [[David I.]] (1509-1543) ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Micolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luísa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen von Sagradien und Portugal und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, wurde Tulis unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur, er war Mäzen der beiden großen Künstler [[Don Cabal]] und [[Antonio Volero]] in Tulis. Unter David I. erreichte Sagradien die vielleicht größte politische und kulturelle Blüte seiner Geschichte und das so genannte „[[Goldene Jahrhundert]]“ der sagradischen Geschichte brach an, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbringen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Santorischer Erbfolgestreit und Hegemonieverlust ===&lt;br /&gt;
Der erbenlose Tod Davids I. 1543 führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen um sein Erbe, da keiner seiner potenziellen Nachfolger als König, [[Johanna I.]] und ihr Mann [[Michael III.|Miguel de Santori-Valier]] sowie [[Joseph I. von Cuentez|José de Santori-Óstino]], die von David vorgesehen Erbteilung akzeptierten. Der kriegerisch ausgetragene und 1547 im [[Frieden von Servette]] beigelegte Konflikt ([[Lilienkrieg]]) zwischen ''[[Migueliten]]'' und ''[[Josefiten]]'' führte schließlich zur Schwächung der santorischen Macht und zur Teilung des Weltreichs. Während der miguelitische Zweig der Familie Sagradien, die micolinischen Besitzungen sowie die unter sagradischer Flagge eroberten Kolonialgebiete erhielt, regierte über Portugal, sein Kolonialreich und das als [[Königreich Cuentez]] wiedererrichtete Tulis in Personalunion der josefitische Zweig des Hauses, ehe die Iberische Union von 1580 das Ende der santorischen Herrschaft in Portugal brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste selbst regierende Königin [[Johanna I.]] (1543-1563) und ihr Mann [[Michael III.]] (1543-1555) die Hauptstadt nach [[Semess]] verlegt hatten, arbeitete ihr Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1563-1591) an einer Ausweitung des Kolonialreichs und einer Konsolidierung der königlichen Macht. Nachdem Philipp Jakob zunächst unter Einfluss seiner protestantischen Frau [[Louise von Bourbon]] eine tolerante Religionspolitik betrieben hatte, kam es zu katholischen Aufständen und schließlich 1581 zu einer katholischen Hofrevolte gegen Louise von Bourbon. Infolge dessen betrieb der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] eine harte antiprotestantische Politik, die schließlich in einer Reihe von [[Sagradische Gegenreformation|Protestantenverfolgungen]] gipfelte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Kardinal Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und die Protestantenverfolgungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Mit seinem Tod 1640 endete in Sagradien das „[[Sêcolo d’Oro]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitische Krisen, innenpolitische Machtkonsolidierung ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651), die von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt war (u.a. durch seine Tante [[Ana Maria de Santori-Valier]], die Regentin Micoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simónez]]) gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg, die gescheiterte Einnahme von Tulis im [[Tulinesischer Krieg (1642-1645)|Tulinesischen Krieg von 1642-1645]] sowie der für Sagradien enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. Es folgten wechelnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Großer Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Micolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Stände im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Seit 1701 unterstützte der König zudem gegen den Willen der Stände Frankreich im Spanischen Erbfolgekrieg und belastete dadurch die Finanzen noch mehr. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie der für Sagradien problematische Frieden von Utrecht, in dem Sagradien die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] mit Unterstützung des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Beim Tod Danadiers im Februar 1721 dauerte der Krieg noch immer an, sein Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] (Februar-Mai 1721) erreichte aber im April 1721 einen vorläufigen Waffenstillstand. Als bei der Hinrichtung des populären [[Semess|Semesker]] Bürgers [[Luis Otero]] am 23. Mai 1721 ein erneuter [[Volksaufstand vom 23. Mai 1721|Volksaufstand]] in Semess ausbrach, bei dem Arbeiter und Bürger, von Koalitionsagenten angestiftet, den [[Plazarenyapalast]] stürmten ([[Sturm auf den Plazarenya]]), wurde der König beim Fluchtversuch ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge der Ereignisse vom 23. Mai riefen bürgerliche Radikale in Semess die Republik aus und ein [[Rat der Sieben]] unter [[Simón Bernord]] übernahm die Macht in der Haupstadt. Damit begann ein zweijähriges republikanisches Intermezzo, das auch als [[Erste Sagradische Republik]] bezeichnet wird. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Frühjahr 1722 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände beriefen mit dem [[Generalrat (1722)|Generalrat]] ein vorläufiges Regierungskomitee, in dem Vertreter aller drei Stände vertreten waren. Der Rat stellte neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Peters jüngerer Bruder [[Filipe Carles de Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen. Die Cortes machten sich indes daran, einen neuen König zu erwählen. Es kam zu hitzigen Diskussionen um Erbansprüche und Legitimität. Schließlich fanden Anhänger eines starken Parlaments und einer Wahlmonarchie und Legitimisten einen Kompromiss. Im ersten der [[Codices Magna]] wurde Danadiers Bruder Filipe Carles von der Thronfolge ausgeschlossen und der Übergang der Herrschaftsrechte an die Töchter Danadiers II. festgelegt. Somit trugen die Cortes im Sommer 1722 dem Großherzog [[Ludwig Philipp II. von Servette]], aus einer Nebenlinie der Valier stammend und mit Peters' ältester Tochter [[Isabela de Santori-Valier|Isabela]] verheiratet, die Krone an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum Marias I. und Lukas’ I. ===&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen mit Luis Filipe gingen aber nur langsam voran. Außerdem wurde er wenig später in eine militärische Auseinandersetzung mit Micolinien verwickelt, die zeigte, dass der Großherzog zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, sich der militärischen Herausforderung der Valier-Partei unter Filipe Carles zu stellen. Als die Kronprinzessin Isabela starb, erklärten die Stände die verbliebene Prinzessin [[María I. Luísa|María Luísa]] zur Thronerbin und nahmen in deren Namen Verhandlungen mit dem Santorier [[Lukas I.|Luca de Nadal]] – [[Königreich Cuentez|König von Cuentez]] – auf, dem es bald gelang, mit eigenen Truppen einen entscheidenden Sieg gegen Filipe Carles de Valier zu erringen. In der Folge wurde ihm von den Ständen die sagradische Krone angetragen. Seinen Thron sollte er erst nach der Hochzeit mit der jüngeren Tochter Peters', María Luísa, sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Luca und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in Noyar als König Lukas I. (1723-1744) und Königin Maria I. (1723-1735) gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Interregnum wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Luca und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie, wobei im Laufe der Regentschaft die Macht des Königs gegenüber der der Stände wieder zunehmend ausgebaut werden konnte. Außenpolitisch lehnten sich Lukas und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Marias I. 1735 regierte Lukas I. unter Zustimmung der Stände alleine weiter. Der [[Akt von Vierna]] vollzog daraufhin die Realunion der Königreiche Sagradien und Cuentez. Frankreich erkannte die Herrschaft Lukas’ in Sagradien jedoch nicht an und versuchte seinen eigenen Kandidaten [[Louis-Gabriel de Bourbon duc d'Alençon|Gabriel VIII.]], ein Urenkel Gabriels VII., zum König zu machen. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, auf dessen Kosten sich Luca Gebietsgewinne erhoffte. Als Luca I. vor seinem Tod 1744 seinen Schwiegersohn [[Anton II.|António II. Ramírez de la Sieta]] (1744-1747) aus dem [[Haus Piacón]] an der Seite seiner einzigen Tochter [[Maria II.]] (1744-1746) zum Nachfolger designieren ließ, kam es zum offenen Konflikt mit Frankreich und Spanien, die Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum König proklamierten ([[Zweiter Sagradischer Thronfolgekrieg]]). Da der Krieg für Sagradien trotz micolinischer Unterstützung äußerst ungünstig verlief, konnte sich Frankreich auf wachsende Unterstützung im sagradischen Adel stützen. Zudem kam es zu Skandalen am Hof, die das Ansehen Antónios und Marías aufs Schärfste kompromittierten. Als António 1746 schließlich in französische Gefangenschaft geriet, wurden zunächst die des Betrugs angeklagte Maria und später auch ihr Mann zur Abdankung gezwungen. Als Nachfolger bestätigten die Stände schließlich Herzog Louis-Gabriel von Alençon, der damit als Gabriel VIII. (1747-70) König von Sagradien und Cuentez wurde und die Dynastie der [[Sagradische Bourbonen|sagradischen Bourbonen]] begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Bourbonendynastie in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1751-1755), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magna bestätigt hatte, setzte er sie 1755 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus Lukanischer Prägung den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an, wobei man im Siebenjährigen Krieg 1757 auf der Seite Frankreichs in die Kämpfe eingriff, was den Verlust zahlreicher Kolonien in Amerika an England zur Folge hatte. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter [[Gabriel IX.]] (1770-1777) die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1778 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Weitergeführt wurde dieser innen- wie außenpolitische Kurs von König [[Joseph Ludwig I.]] (1777-1797) und seinen Ministern [[Jean Antoine de Nivelli]] (1779-1784) und [[Frederic de Calzac]] (1792-1796), die den Kampf gegen England im amerikanischen Freiheitskrieg fortsetzten. Außerdem beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s an Frankreich verloren, das die neuen Departements der Republik anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Fremdherrschaft, Befreiungskrieg und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich erklärte der Kaiser der Franzosen 1806 den bourbonischen König [[Joseph Ludwig II.]] (1797-1806 u. 1813-1817) für abgesetzt und setzte seinen jüngeren Bruder Julien Bonaparte als [[Julién I.]] (1806-1813) als sagradischer König ein. Gegen diese Fremdherrschaft, die dem sagradischen Volk all die liberalen Neuerungen der Französischen Revolution brachten, Sagradien allerdings zum Satellitenstaat Frankreichs machte, formierte sich seit 1808 der aus Micolinien dirigierte Widerstand, welcher mit englischer und micolinischer Unterstützung nach einem schwierigen Guerillakrieg die Franzosen vertreiben konnte ([[Sagradischer Befreiungskrieg]]). König Julién musste 1813 zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der Bourbone José Luis II. kehrte wieder als rechtmäßiger Herrscher auf den sagradischen Thron zurück. Dieser setzte die von den Cortes Generales ausgearbeitete [[Verfassung von 1812]] wieder außer Kraft und machte sich an eine Restauration des absoluten Königtums vornapoleonischer Ära. Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam in der liberalen [[Novemberrevolution 1817]] zum Sturz José Luis’ II. durch die Generalstände, die den König zur Abdankung zugunsten seines Großneffen Miguel de Borbón-Vuelta zwangen, der als [[Michael IV.]] (1817-1829) eine relativ liberale [[Miguelitische Novemberverfassung|Verfassung]] oktroyierte, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte. Der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] nutzte die Gelegenheit zur Intervention und nahm mit einem Heer [[Golen]] ein, das er fortan besetzt hielt. Der Wiener Kongress hatte Micolinien bereits zuvor den Besitz der zuvor sagradischen und in den Napoleonischen Kriegen von Micolinien annektierten Gebiete in [[Conte]] und [[Lukien]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Als Reaktion darauf versuchte Miguel in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]), die Besetzung Golens zu beenden sowie Nordgolen zu erobern. Im [[Vertrag von Santa Rocca]] musste er schließlich der Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Miguel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die von ihm selbst erlassene Verfassung und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde der nächsthöchste Thronanwärter, Miguels Vetter [[Emil I. Johann]] von Borbón-Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal und restaurierte die absolutistische Monarchie, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung im Jahr 1832 außer Kraft setzte und fortan ohne konstitutionelle Einschränkungen herrschte ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolution]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]]. Als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete, die liberale Miguelitische Verfassung von 1817 mit Gewaltenteilung und Zensuswahlrecht wiedereinführte und die Situation dadurch beruhigen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Micolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein, etablierte erste Ansätze eines Sozialversicherungssystems und oktroyierte 1870 eine [[Montevilitische Verfassung von 1870|neue liberale Verfassung]] mit umfassendem Grundrechtekatalog und halbparlamentarischem Regierungssystem. Im Parlament stützte er sich auf die Mehrheit der konservativ-liberalen Konstitutionalisten und arbeitete zeitweise mit den linksliberalen [[Aprilisten]] (in der [[Unión Costitucionalista]]), aber auch mit konservativen Kräften zusammen. Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Richard III.]] (1871-1891), der von Beginn an versuchte, die Reformen Montevils zu revidieren. Als 1873 eine Reihe von Verfassungsergänzungen, die Montevil vornehmen wollte und die einer weiteren Beschneidung der königlichen Befugnisse gleichkam, im Abgeordnetenhaus abgelehnt wurden und Montevil damit de facto seine parlamentarische Mehrheit verloren hatte, trat er nach 22 Jahren als führender Mann im Staat von seinem Amt als Kronkanzler zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===  &lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt seines schärfsten politischen Widersachers setzte König Ricardes seine antiparlamentarisch-revisionistische Politik fort und versuchte immer mehr, das neue Staatssystem durch seinen autoritär-reaktionären Regierungsstil auszuhöhlen. Damit folgte auf die liberale Ära des Montevilismus die autoritäre Ära des monarchischen Revisionismus ([[Era Ricardiana]]). Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben der nur teilweise parlamentarisch legitimierten Regierungen einlegte oder diese kurzerhand aus ihren Ämtern entließ. Nachdem er sich lange auf wechselnde Mehrheiten im Parlament stützen konnte, geriet er seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Wahl 1884]] und der [[Verfassungskrise 1887/88]] zunehmend in Gegensatz zur Mehrheit im Abgeordnetenhaus und versuchte dessen Macht zu brechen. Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1887 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1889 [[Sagradisch-Westafrika]] (Benin). Wirtschaftspolitisch sollten neue protektionistische Maßnahmen die einheimische Wirtschaft stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s und [[Luis Cavaller]]s zur wichtigsten Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen hatten, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, mündete 1891 in die so genannte [[Januarrevolution]], als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen. Mitgetragen wurden die Aufstände vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah. Nach der Abdankung König Ricardes’ rief der Republikaner [[Luis Cavaller]] am 27. Januar 1891 die Republik aus und die Republikanische Partei übernahm die politische Führung in der Phase des Umbruchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891|Wahlen zu einer verfassungsgebenden Nationalversammlung]], in der die Republikaner in einem Erdrutschsieg die Mehrheit errangen, war der Weg für eine republikanische Verfassung geebnet. Luis Cavaller führte eine neue republikanische Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Elien an und wurde an die Spitze einer provisorischen Regierung gewählt, des so genannten [[Volksrat]]s (Côsílio del Pôpolo), dessen schwerste Aufgabe es in den kommenden Monaten sein sollte, die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semesker Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1891 trat die von einer konstituierenden Nationalversammlung unter Führung des Republikaners Luis Cavaller ausgearbeitete [[Verfassung der Zweiten Republik|parlamentarisch-republikanische Verfassung]] in Kraft. Diese sah eine starke Stellung des von der Nationalversammlung gewählten Staatspräsidenten sowie ein Zweikammersystem mit [[Abgeordnetenkammer]] und Senat ([[Rat der Republik]]) sowie erstmals einem allgemeinen Mehrheitswahlrecht für Männer vor. Cavaller wurde Staatspräsident und sein Parteifreund [[José Delacrûce]] erster Ministerpräsident der Republik. Doch wenig später zerfiel die Republikanische Partei in ihre konkurrierenden „Correntes“. Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partido Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miguel Fernando Luisanto]] Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanischen Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 wurde der unabhängige Ex-General [[Joán Cardinal]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der wechselnden Bündnisse ===&lt;br /&gt;
Nach dem erneuten Sieg der Rechten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|im Jahr 1907]] kam es zu zunehmenden Spannungen im Rechtsbündnis, das im März 1909 schließlich ganz zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin das Parlament auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Zunächst wurde eine republikanische Übergangsregierung unter radikaler Führung gebildet, die von Präsident Cardinal jedoch nur ein Mandat bis zu den Neuwahlen erhielt, aus denen zum Unmut Cardinals die Linke als Sieger hervorging. Der Radikaldemokrat [[Cristoval Sánchez]] bildete nun eine radikal-liberale Minderheitsregierung, die sich auf die Unterstützung von Teilen der [[Partido Socialista|sozialistischen Linken]] zu stützen versuchte und die Reformen der Jahrhundertwende zu erneuern suchte. Es kam zu einem zeitweiligen Machtkampf zwischen parlamentarischer Linkskoalition und dem konservativen Präsidenten, der mehrmals sein Veto gegen laizistische und soziale Reformen der Regierung Sánchez einlegte. Im Jahr 1912 nutzte Cardinal die Spannung in der Linkskoaliton und ersetzte die Regierung Sánchez durch ein rechtes Minderheitskabinett unter [[Joán Valderrán]]. Auch nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Parlamentswahlen 1913]] wurde dieses fragile Bündnis zunächst fortgesetzt, doch setzte ihm der plötzliche Tod Cardinals 1914 ein Ende. Um die Präsidentschaft des Monarchisten [[Stefano Perón]] zu verhindern, der von der äußeren Rechten aufgestellt worden war, unterstützten die Liberalen nun doch wieder einen Kandidaten der Linken und wählten in der Nationalversammlung schließlich den Radikaldemokraten Cristoval Sánchez zum neuen Präsidenten der Republik. Bis zum Jahr 1917 amtierten nun Ausgleichs-Regierungen der Mitte aus Radikalen, Liberalen und Zentristen. Vornehmliches außenpolitisches Charakteristikum dieses Bündnisses war die strikte Neutralitätspolitik im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zur Weltwirtschaftskrise ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]], erstmals nach dem Prinzip der Verhältniswahl durchgeführt, brachten einen deutlichen Sieg der Linken, in der sich nun erstmals die bürgerlichen Parteien bereit erklärten, ein formelles Regierungsbündnis mit den Sozialisten zu schließen, die in der Regierung des [[Bloco de Sinistra|Linksblocks]] erstmals gouvernementale Verantwortung übernahmen. Die Regierung griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Auch die Einführung des Frauenwahlrechts gilt als Leistung der Linksregierung, die seit 1920 zunehmend Auflösungserscheinungen aufwies, was auch mit der Gründung der [[PCS|Kommunistischen Partei]] zusammenhing. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, es wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet. Nachdem Präsident Sánchez auf eine zweite Amtszeit verzichtet hatte, wurde sein Parteifreund [[Carles Simón López]] zum Nachfolger gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Mai 1924 mit [[António Sarabal]] erstmals ein Sozialist Regierungschef geworden war, kam es bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] zu einem politischen Patt. Präsident López trat nach heftigen politischen Auseinandersetzungen zurück und machte den Weg für den rechtskonservativen [[Domênco Scalfín]] frei, der sich nun gegen den Sozialisten [[Joán Bertón]] durchsetzen konnte und neuer Präsident der Republik wurde. Die Pattsituation im Parlament veranlasste ihn, das Parlament im Sommer 1926 aufzulösen und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1926|Neuwahlen]] auszuschreiben. Sieger wurde die politische Rechte, in der nun die katholisch-konservative [[Volksunion]] von [[Gaitán Alemà Sobrantes]] zur stärksten Kraft wurde. Fortan amtierten zahlreiche verschiedene Regierungen, die sich zwar in keinem Fall länger als zwei Jahre halten konnten, sich aber kontinuierlich auf eine Zusammenarbeit der zunehmend antidemokratisch erscheinenden Rechten mit den liberalen Kräften der Mitte stützten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre: Alemà-Regime und Volksfrontregierung ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität, welche ein Reformdefizit verschleierte, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in eine tiefe Erschütterung, die ihren Ausdruck in bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen linken und rechten Kampftruppen sowie separatistischen Aufständen in Ostgolen und der Westbretagne fand. In dieser Situation der Instabilität stellte der nationalkonservative Staatspräsident [[Gaitán Alemà]] (1932-1934) den Versuch an, ein autoritäres Präsidialregime unter seiner Führung zu errichten, schaltete zunehmend das Parlament aus und versuchte unter Verhängung des Ausnahmezustands ohne Parlament und mithilfe eines Präsidialkabinetts und Dekreten zu regieren, wurde aber im Oktober 1934 durch einen kommunistischen Attentäter ermordet. Der Versuch der [[Faschistenaufstand 1934|Faschisten]], die Macht zu übernehmen, wurde von republiktreuen Militärs vereitelt. Deren Führer [[Alfonso Cabarel]] wurde Regierungschef, der parteilose Senatspräsident [[Luciano Capón]] wurde Präsident. Capón hatte bereits in den Zwanziger Jahren als Außenminister in mehreren Regierungen die sagradische Politik maßgeblich beeinflusst. Nach dem Auseinanderbrechen der [[Militärregierung Cabarel]] setzte Capón eine Zivilregierung unter dem parteilosen Finanzfachmann [[Sergio Dini]] ein, dem Cabarel als Kriegsminister angehörte. Die neue Regierung wurde im Dezember von Putschversuchen des rechten Militärflügels ([[Vicentis-Mairas-Putsch]]) erschüttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese innere Schwächung Sagradiens und die mangelnde Autorität der Übergangsregierung Capón-Dini nutzte das faschistische Micolinien in der [[Golenkrise 1935/1936]], indem es separatistische Aufstände in ganz Golen dazu nutzte, mit eigenen Truppen das sagradische [[Ostgolen]] zu besetzen und es im Mai 1936 unter Berufung auf eine manipulierte Volksabstimmung zu annektieren. Sagradien musste, von Völkerbund und Westmächten im Stich gelassen und auf einen Krieg unvorbereitet, den militärisch überlegenen Nachbarn gewähren lassen. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935|Parlamentswahlen 1935]] ging eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, die den Sozialistenführer [[Santiago Laval]] zum Staatsoberhaupt wählte. Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Februarputsch, Sagrofaschistische Diktatur und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Estado Sagradês]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Wiederstand gegen die Volksfrontregierung führte im Jahr 1936 zu bürgerkriegsähnlichen Kämpften zwischen regierungstreuen Truppen und rechtsfaschistischen Paramilitärs, der so genannten „[[División Negra|Schwarzen Divisionen]]“ unter Führung des Faschistenführers [[León Francês]], die im Bündnis mit [[Manuel Álamo]]s rechtsoppositioneller [[Volksunion]] standen, welche wiederum die bürgerliche und die radikal-faschistische Opposition gegen die Volksfront zusammenführte. Im Februar 1938 schließlich kam es zu einem [[Februarputsch 1938|Putsch rechter Militärs]] gegen die Regierung Colón und Präsident Laval, bei dem der Sozialist im Plazarenya getötet wurde. Eine [[Junta Presidencial|Militärjunta]] unter Führung von General [[Oscar Romero Castro]] übernahm die Führung, ehe Romero Castro auf Druck der Faschisten hin ein Bündnis mit Álamo schloss und diesen schließlich zum Ministerpräsidenten ernannte. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|vorgezogenen Neuwahlen des Parlaments im April 1938]] wurden von Álamos divisionären Schlägertrupps bestimmt und führten zu einem Sieg der faschistisch-autoritären „[[Comunión Nacional]]“, die in der Folge der Wahlen zur Staatspartei wurde. Álamo verbot die Parteien der Linken und der Mitte und erließ die faschistisch-ständestaatliche [[Augustverfassung]] nach dem Vorbild des Austrofaschismus. Sein Regime stützte sich auf die alten Eliten Militär und Kirche und wandelte Sagradien zum „sagrofaschistischen Ständestaat“, dem so genannten „[[Estado Sagradês]]“, dessen Präsident formal bis 1940 Romero Castro, seither [[Iacovo Jimenez]], sein Führer jedoch Álamo selbst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Sagradien im Zweiten Weltkrieg zunächst neutral blieb, unterstützte Álamo offen das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die folgenden wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen der Alliierten sowie die Schwäche Álamos gegenüber deutschen Gebietsforderungen an der sagradisch-französischen Küste führten 1943 zu einer Erosion des autoritär-faschistischen Machtapparats des &amp;quot;Estado&amp;quot; und der &amp;quot;Comunión&amp;quot;. In einem [[Staatsstreich vom 23. Mai 1943|Staatsstreich]] wurde Álamo entmachtet und festgenommen und eine Gruppe anti-deutscher Militärs unter Führung von General [[Oscar Taglle Rodríguez]] übernahm die Macht. Dagegen fielen deutsche Truppen in Nordost-Sagradien ein und setzten die [[Regierung von Fidelfe]] als Marionettenregierung ein. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten [[Mai-Junta]] Taglle Rodríguez' und der Partisanenkämpfer der antifaschistischen [[Resistença Sagradêsa]] führten 1944 zum endgültigen Ende des Estado Sagradês.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und liberalkonservative Ära ===&lt;br /&gt;
Das Mai-Regime unter Oscar Rodríguez übergab seine Exekutivfunktionen bald an eine neue provisorische Regierung unter [[Sergio Dini]], der auch Vertreter des Widerstands und der bald als [[Demokratische Koalition]] bezeichneten Parteien der Linken und der Mitte angehörten. Im Jahr 1945 kam zu demokratischen [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945|Wahlen zu einer konstituierenden Nationalversammlung]], als deren Ergebnis am 20. Juni 1946 nach einem Referendum die [[Verfassung der Dritten Republik|neue parlamentarisch-demokratische Verfassung]] in Kraft trat. Dini wurde noch von der Konstituierenden zum ersten Präsidenten der Dritten Republik gewählt. 1949 folgte der direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]]. Seit 1949 amtierte der Christdemokrat [[Paulo Luciaro]] bis 1960 als Ministerpräsident, der gemeinsam mit dem Sozialdemokraten [[Santo De la Ilpa]] die Nachkriegspolitik bestimmte. Außenpolitisch setzten beide die Westintegration des Landes durch. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Micolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelten und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Micoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. Wirtschaftlich konnte Sagradien die katastrophalen Kriegsfolgen erst allmählich abfangen, doch setzte mit der Entscheidung für die Marktwirtschaft seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom ein. Seit 1955 regierte Luciaro in einer liberalkonservativen „[[Bürgerblock]]“-Regierung mit der bürgerlichen [[UDS|UD]]-Koalition. Seine christlich-konservative [[CSD]]-Partei blieb bis 1962 stärkste Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und Guivares-Affäre ===&lt;br /&gt;
Die Spaltung des sozialistischen Lagers in einen prowestlichen ([[PSD]]) und einen neutralistischen Flügel ([[PS]]) wurde 1957 mit der Gründung der prowestlich-sozialistischen [[ASUL]] beendet, die 1962 erstmals Regierungsverantwortung in einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Ministerpräsident [[Martín Ánibal Costa]] ([[CSD]]) übernahm und 1964 unter [[António Santiago]] (ASUL) eine sozialliberale Koalition bildete. Von separatistischen Bestrebungen in den sagradischen Kolonien und regionalistischen Tendenzen im Mutterland veranlasst, setzte die Große Koalition einen umfangreichen Verwaltungsreformprozess in Gang, der die Entlassung der meisten Kolonien in die Unabhängigkeit sowie die teilweise Dezentralisierung des Landes durch Einrichtung von Regionen mit sich brachte.&lt;br /&gt;
Dem seit 1954 amtierenden Christdemokraten [[Ariel De la Roya]] folgte 1964 sein konservativer Parteifreund [[Carles María Ortega]] im Amt des Staatspräsidenten. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos im Sommer 1964 folgte [[Iacovo Del Pérez]] als Ministerpräsident, doch zerfiel seine Koalition 1967. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] ging die [[PP-CSD]] wieder als Sieger hervor. Premierminister wurde wie bereits 1960-1962 [[Carles Angel Favale]], der unter Tolerierung der linksbürgerlichen [[PRD]], zeitweise auch der rechten [[PFP]] regierte, 1970 aber vom liberalen [[Carles Méndez]] mit einem Übergangskabinett abgelöst wurde. Nach überragendem Wahlerfolg der ASUL im Jahr 1970 wurde deren Führer [[Joán Caval]] Ministerpräsident, welcher in diesem Amt insgesamt neun Jahre lang (bis 1979) verweilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joán Caval konnte u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Micolinien, Sagradien und San Cristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogene Parlamentswahl 1979]] führte zu einem Patt der politischen Lager und zur Bildung einer Großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialisten unter [[Santo De la Nada]] (PP-CSD). Der Sozialist Del Pérez wurde 1972 zum Präsidenten der Republik gewählt. Er prägte mit außenpolitischen Anstößen das Amt und erarbeitete sich eine große Popularität im Volk. Ihm folgte 1982 der Konservative [[Alfonso García Guivares]], der 1984 im Zuge einer [[Guivares-Affäre|Korruptionsaffäre]] zurücktreten musste. Der Skandal weitete sich zur größten Polit-Affäre der Republik aus und stürzte das Land in eine tiefe Vertrauens- und Verfassungskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der bürgerlichen Regierung unter [[Santo Moya]] (1982-1986) folgte 1986 eine ASUL-UDS-Koalition unter dem Sozialdemokraten [[Donado Ricardes]], die 1990 nach überragendem Wahlerfolg der Christdemokraten von einer konservativ-liberalen Koalition unter [[Josep Carles Otero]] (PP-CSD) abgelöst wurde. Unter der bürgerlichen Regierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort. Der Regierung Otero folgte nach dem Wahlsieg der ASUL 1998 der sozialistische Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] im Amt des Ministerpräsidenten nach. Seine rot-grüne Koalitionsregierung wurde 2002 in einem deutlichen Votum gestützt. Dem seit 1991 amtierenden Staatspräsidenten [[Santiago Montoya]] (PP-SCD) folgte 1999 der Sozialist [[António Grande Illega]] im Amt. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] trat De la Costa nicht mehr an und die PP-CSD ging als Sieger hervor, woraufhin deren Vorsitzender [[Miguel Ánibal Luisanto]], zum Chef einer Mitte-Rechts-Koalition aus Christdemokraten, Liberalen und der rechtspopulistischen [[PSP]] von [[Joán María De la Pênia]] ernannt wurde. Nach nur zweieinhalb Jahren zerbrach die Regierung im Frühjahr 2008 über die Europapolitik. Dennoch gewann Luisanto mit seiner Volkspartei (PP-CSD) die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Wahlen im Sommer 2008]] gegen die politische Linke. Seither führt er ein konservativ-liberales Minderheitskabinett an, das von der Rechten toleriert wird. Im Frühjahr 2009 wurde der konservative ehemalige PP-CSD-Chef [[Roberto Vidéas Braga]] als Nachfolger des äußerst populären A.Grande Illega zum Präsidenten der Republik gewählt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<title>Philipp von Mikolinien</title>
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		<updated>2011-05-18T20:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp von Gerón''' (*1284, †1313) war als Ehemann der micolinischen Königin [[Karoline I. von Micolinien|Carolina I.]] und nach ihrem Tod kurzzeitig selbst als '''Philipp I.''' [[König von Micolinien]] (1310-1313). Er war der erste micolinische Herrscher aus dem peruzinisch-sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Gerón wurde 1284 als ältester Sohn des Prinzen [[Joán de Gerón|Johann dem Barmherzigen]] von Sagradien und Perucía und dessen Ehefrau [[Margarete von Micolinien]] geboren. Er war väterlicherseits ein Enkel des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und ein Neffe der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert I.]] und [[Jakob II.]] sowie Vetter der Könige [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] von Sagradien und Perucía. Seine Mutter war eine Schwester der micolinischen Könige [[Karl IV. von Micolinien|Karl IV.]] und [[Roderich I. von Micolinien|Rodrique I.]], er selbst damit Enkel König [[Karl III. von Micolinien|Karls III. von Micolinien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipps Mutter Margarete von Micolinien war eine sehr ehrgeizige Frau mit großem Einfluss auf ihren Bruder Roderich I., der selbst ohne Sohn war, der ihm hätte als König nachfolgen können. Als Erbin galt daher, spätestens seit der [[Konvention von Santéi]], Roderichs älteste Tochter Carolina (*1385). Margarete setzte schließlich die Verlobung Philipps mit Carolina durch. Im Jahr 1303 kam es zur Eheschließung. Als König Roderich I. 1310 starb, folgte ihm seine Tochter Carolina erwartungsgemäß als Herrscherin nach. Philipp wurde an ihrer Seite Mitregent, ohne aber ein eigenes Thronfolgerecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden drei Jahren regierte das junge Ehepaar im Wesentlichen unter der Onhut Margaretes von Micolinien, die weiterhin die starke Frau im Königreich blieb. Seit 1312 kam es jedoch unter dem Einfluss von Philipps Geliebter Francise de Montblanc und ihrem Vater Graf [[Otho von Montblanc]] zu heftigen Differenzen zwischen Philipp, seiner Frau und seiner Mutter. Als Königin Carolina im Jahr 1312 starb, kamen daher Gerüchte auf, Philipp habe sie vergiften lassen. Da er selbst jedoch über keine eigene Herrschaftsrechte verfügte, ist dies unwahrscheinlich. Dennoch versuchte Philipp nun, aus eigenem Recht heraus zu regieren. Er trat auch weiterhin als König auf, was zunächst auch von den micolinischen Ständen geduldet wurde. Erst als Philipp wenig später seine Geliebte Francise von Montblanc heiratete und seine Mutter Margarete entmachtete und vom Hof entfernen ließ, kam es zum Aufstand, der von [[Heinrich von Kont]], einem illegitimen Sohn [[Karl III. von Micolinien|Karls III.]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp musste sich nun im Kampf gegen Heinrich von Kont stellen. In der [[Schlacht von Marquesta]] wurde Philipp schließlich besiegt und getötet. Sein Konkurrent Heinrich der Bastard wurde jedoch von den Ständen ebenso wenig anerkannt, wofür Philipps Mutter Margarete sorgte, die schließlich 1315 ihren zweiten Sohn [[Sergi I.|Sergi]] als König durchsetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<title>König von Micolinien</title>
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		<updated>2011-05-18T20:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige von Micolinien''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Syliden (bis 804)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 592&lt;br /&gt;
| 610&lt;br /&gt;
| [[Antro]]&lt;br /&gt;
| Antro&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 610&lt;br /&gt;
| 632&lt;br /&gt;
| [[Sylius]]&lt;br /&gt;
| Sile&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 632&lt;br /&gt;
| 661&lt;br /&gt;
| [[Korrent I.]]&lt;br /&gt;
| Corrent&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 693&lt;br /&gt;
| [[Franzerich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Francrec I le Grand&lt;br /&gt;
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| [[Loris I.]]&lt;br /&gt;
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| Lorrevic I le Cort&lt;br /&gt;
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| [[Franzerich II. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Francrec II le Prudent&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 757&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik II. der Barmherzige]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic II le Misericordiose&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| [[Michael I. von Micolinien|Michael I.]]&lt;br /&gt;
| Mikael I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 837&lt;br /&gt;
| [[Franzerich III. der Kurze]]&lt;br /&gt;
| Francrec III le Cort&lt;br /&gt;
| König in [[Montana]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 843&lt;br /&gt;
| [[Loris II.]]&lt;br /&gt;
| Loris II&lt;br /&gt;
| König in [[Piranía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| [[Michael II. von Micolinien|Michael II.]]&lt;br /&gt;
| Mikael II&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 837&lt;br /&gt;
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| [[Lorrivik III.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic III&lt;br /&gt;
| König in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 843&lt;br /&gt;
| 899&lt;br /&gt;
| [[Loris III.]]&lt;br /&gt;
| Loris III&lt;br /&gt;
| König in Piranía und (seit 859) in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| [[Korrent II. von Micolinien|Korrent II.]]&lt;br /&gt;
| Corrent II&lt;br /&gt;
| König in Tresterre&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
| [[Korrent III. von Micolinien|Korrent III.]]&lt;br /&gt;
| Corrent III&lt;br /&gt;
| König in Tresterre, seit 899 in [[Drei-Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Berrentiden (804-989 in Kont)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| [[Berrent I. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
| [[Berrent II. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Berrent III. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
| [[Berrent IV. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Muno von Tinagua]]&lt;br /&gt;
| Muno de Tinagua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Lonea (Loriden, 909-1167)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
| 912&lt;br /&gt;
| [[Loris IV.]]&lt;br /&gt;
| Loris IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 912&lt;br /&gt;
| 929&lt;br /&gt;
| [[Loris V.]]&lt;br /&gt;
| Loris V&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 929&lt;br /&gt;
| 967&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik IV.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 967&lt;br /&gt;
| 991&lt;br /&gt;
| [[Joseph I. von Micolinien|Joseph I.]]&lt;br /&gt;
| Josep I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 991&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Micolinien|Joseph II.]]&lt;br /&gt;
| Josep II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| [[Ludig I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Ludighe I le Grand&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Achim I.]]&lt;br /&gt;
| Aquim I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Micolinien|Johann I.]]&lt;br /&gt;
| Joann I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Karl von Albero]]''&lt;br /&gt;
| ''Charl de Albero''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Distriqs von Salua]]''&lt;br /&gt;
| ''Distriqs de Sáloa''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]]&lt;br /&gt;
| Joann II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]]&lt;br /&gt;
| Mikael III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Temp de Sang (1167-1214)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]]&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| [[Loris VI.]]&lt;br /&gt;
| Loris VI&lt;br /&gt;
| Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mark I.]]&lt;br /&gt;
| Marque I&lt;br /&gt;
| Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| 1200&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] (erneut)&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1209&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| [[Joseph III. von Micolinien|Joseph III.]]&lt;br /&gt;
| Josep III de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1210''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Laurentius von Cherest]]''&lt;br /&gt;
| ''Laurenç de Cherest''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (1214-1310)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl II.]]&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]]&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| [[Richard II. von Micolinien|Richard II.]]&lt;br /&gt;
| Richard II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]]&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Micolinien|Karl IV.]]&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. von Micolinien|Roderich I.]]&lt;br /&gt;
| Rodrique I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| 1312&lt;br /&gt;
| [[Karoline I. von Micolinien|Karoline I.]] (1285-1312)&lt;br /&gt;
| Carolina I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior-Geró (1310/15-1386''', ''Micolinisch-Sagradische Union seit 1321'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1310/12&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Micolinien|Philipp I. von Gerón]] (1284-1313)&lt;br /&gt;
| Filip I de Geró&lt;br /&gt;
| Enkel [[Karl III. von Micolinien|Karls III.]], bis 1313 Mitkönig seiner Frau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| ''Interregnum, Prätendent [[Heinrich von Kont]]''&lt;br /&gt;
| ''Henrique de Conte''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft [[Marguerita von Micolinien|Margaretes von Micolinien]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Serge I. der Große]] (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Serge I le Grand&lt;br /&gt;
| seit 1321 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''1348''&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Soria]]'' (1305-1348)&lt;br /&gt;
| ''Filip de Sória''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig in Micolinien und Perucía''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Serge II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Serge II le Petit&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel I.]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Interea (1386-1670)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| [[Karl V. von Micolinien|Karl V. von Interea]] (1338-1391)&lt;br /&gt;
| Charl V de Interea&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] (1370-1452)&lt;br /&gt;
| Charl VI&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] (1415-1481)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Micolinien|Johann III.]] (1426-1484)&lt;br /&gt;
| Joann III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Micolinien|Heinrich II.]]&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Achim II. von Micolinien|Achim II.]]&lt;br /&gt;
| Aquim II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]]&lt;br /&gt;
| Charl VII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]]&lt;br /&gt;
| Charl VIII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea-Conte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| [[Albert I. von Micolinien|Albert I. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Albert I de Conte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]]&lt;br /&gt;
| Charl IX&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Albero (1670-1882)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| [[Johann IV. von Micolinien|Johann IV. von Albero]]&lt;br /&gt;
| Joann IV de Albero&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]]&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]]&lt;br /&gt;
| George II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| [[Karl X. von Micolinien|Karl X.]]&lt;br /&gt;
| Charl X&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Micolinien|Heinrich III.]]&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]]&lt;br /&gt;
| Charl XI&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| [[Franz I. von Micolinien|Franz I.]]&lt;br /&gt;
| Francis&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero-Erin&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| 1882&lt;br /&gt;
| [[Michael IV. von Micolinien|Michael IV.]]&lt;br /&gt;
| Mikael IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Albero-Poléi-Battenberg''' (seit 1882)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1882&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| [[Johann V. von Micolinien|Johann V.]]&lt;br /&gt;
| Joann V&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Micolinien|Heinrich IV.]]&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]]&lt;br /&gt;
| Charl XII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Karl XIII. von Micolinien|Karl XIII.]]&lt;br /&gt;
| Charl XIII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm I. von Micolinien|Wilhelm I.]]&lt;br /&gt;
| Guillemes I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Michael Albert I. von Micolinien|Michael Albert I.]]&lt;br /&gt;
| Mikael Albert I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Karl XIV. Johann von Micolinien|Karl XIV. Johann]]&lt;br /&gt;
| Charl XIV Joann&lt;br /&gt;
| Prinz von Perucía&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=K%C3%B6nig_von_Micolinien&amp;diff=4822</id>
		<title>König von Micolinien</title>
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		<updated>2011-05-18T20:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige von Micolinien''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Syliden (bis 804)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 592&lt;br /&gt;
| 610&lt;br /&gt;
| [[Antro]]&lt;br /&gt;
| Antro&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 610&lt;br /&gt;
| 632&lt;br /&gt;
| [[Sylius]]&lt;br /&gt;
| Sile&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 632&lt;br /&gt;
| 661&lt;br /&gt;
| [[Korrent I.]]&lt;br /&gt;
| Corrent&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 661&lt;br /&gt;
| 693&lt;br /&gt;
| [[Franzerich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Francrec I le Grand&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 693&lt;br /&gt;
| 699&lt;br /&gt;
| [[Loris I.]]&lt;br /&gt;
| Loris I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 699&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik I. der Kurze]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic I le Cort&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| 757&lt;br /&gt;
| [[Franzerich II. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Francrec II le Prudent&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 757&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik II. der Barmherzige]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic II le Misericordiose&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| [[Michael I. von Micolinien|Michael I.]]&lt;br /&gt;
| Mikael I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 837&lt;br /&gt;
| [[Franzerich III. der Kurze]]&lt;br /&gt;
| Francrec III le Cort&lt;br /&gt;
| König in [[Montana]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 843&lt;br /&gt;
| [[Loris II.]]&lt;br /&gt;
| Loris II&lt;br /&gt;
| König in [[Piranía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| [[Michael II. von Micolinien|Michael II.]]&lt;br /&gt;
| Mikael II&lt;br /&gt;
| König in [[Tresterre]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 837&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik III.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic III&lt;br /&gt;
| König in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 843&lt;br /&gt;
| 899&lt;br /&gt;
| [[Loris III.]]&lt;br /&gt;
| Loris III&lt;br /&gt;
| König in Piranía und (seit 859) in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| [[Korrent II. von Micolinien|Korrent II.]]&lt;br /&gt;
| Corrent II&lt;br /&gt;
| König in Tresterre&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
| [[Korrent III. von Micolinien|Korrent III.]]&lt;br /&gt;
| Corrent III&lt;br /&gt;
| König in Tresterre, seit 899 in [[Drei-Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Berrentiden (804-989 in Kont)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| [[Berrent I. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
| [[Berrent II. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Berrent III. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
| [[Berrent IV. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Muno von Tinagua]]&lt;br /&gt;
| Muno de Tinagua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Lonea (Loriden, 909-1167)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
| 912&lt;br /&gt;
| [[Loris IV.]]&lt;br /&gt;
| Loris IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 912&lt;br /&gt;
| 929&lt;br /&gt;
| [[Loris V.]]&lt;br /&gt;
| Loris V&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 929&lt;br /&gt;
| 967&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik IV.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 967&lt;br /&gt;
| 991&lt;br /&gt;
| [[Joseph I. von Micolinien|Joseph I.]]&lt;br /&gt;
| Josep I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 991&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Micolinien|Joseph II.]]&lt;br /&gt;
| Josep II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| [[Ludig I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Ludighe I le Grand&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Achim I.]]&lt;br /&gt;
| Aquim I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Micolinien|Johann I.]]&lt;br /&gt;
| Joann I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Karl von Albero]]''&lt;br /&gt;
| ''Charl de Albero''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Distriqs von Salua]]''&lt;br /&gt;
| ''Distriqs de Sáloa''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]]&lt;br /&gt;
| Joann II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]]&lt;br /&gt;
| Mikael III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Temp de Sang (1167-1214)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]]&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| [[Loris VI.]]&lt;br /&gt;
| Loris VI&lt;br /&gt;
| Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mark I.]]&lt;br /&gt;
| Marque I&lt;br /&gt;
| Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| 1200&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] (erneut)&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1209&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| [[Joseph III. von Micolinien|Joseph III.]]&lt;br /&gt;
| Josep III de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1210''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Laurentius von Cherest]]''&lt;br /&gt;
| ''Laurenç de Cherest''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (1214-1310)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl II.]]&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]]&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| [[Richard II. von Micolinien|Richard II.]]&lt;br /&gt;
| Richard II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]]&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Micolinien|Karl IV.]]&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. von Micolinien|Roderich I.]]&lt;br /&gt;
| Rodrique I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| 1312&lt;br /&gt;
| [[Karoline I. von Micolinien|Karoline I.]]&lt;br /&gt;
| Carolina I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior-Geró (1310/15-1386''', ''Micolinisch-Sagradische Union seit 1321'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1310/12&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Micolinien|Philipp I. von Gerón]] (1284-1313)&lt;br /&gt;
| Filip I de Geró&lt;br /&gt;
| Enkel [[Karl III. von Micolinien|Karls III.]], bis 1313 Mitkönig seiner Frau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| ''Interregnum, Prätendent [[Heinrich von Kont]]''&lt;br /&gt;
| ''Henrique de Conte''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft [[Marguerita von Micolinien|Margaretes von Micolinien]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Serge I. der Große]] (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Serge I le Grand&lt;br /&gt;
| seit 1321 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''1348''&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Soria]]'' (1305-1348)&lt;br /&gt;
| ''Filip de Sória''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig in Micolinien und Perucía''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Serge II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Serge II le Petit&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel I.]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Interea (1386-1670)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| [[Karl V. von Micolinien|Karl V. von Interea]] (1338-1391)&lt;br /&gt;
| Charl V de Interea&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] (1370-1452)&lt;br /&gt;
| Charl VI&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] (1415-1481)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Micolinien|Johann III.]] (1426-1484)&lt;br /&gt;
| Joann III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Micolinien|Heinrich II.]]&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Achim II. von Micolinien|Achim II.]]&lt;br /&gt;
| Aquim II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]]&lt;br /&gt;
| Charl VII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]]&lt;br /&gt;
| Charl VIII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea-Conte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| [[Albert I. von Micolinien|Albert I. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Albert I de Conte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]]&lt;br /&gt;
| Charl IX&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Albero (1670-1882)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| [[Johann IV. von Micolinien|Johann IV. von Albero]]&lt;br /&gt;
| Joann IV de Albero&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]]&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]]&lt;br /&gt;
| George II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| [[Karl X. von Micolinien|Karl X.]]&lt;br /&gt;
| Charl X&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Micolinien|Heinrich III.]]&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]]&lt;br /&gt;
| Charl XI&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| [[Franz I. von Micolinien|Franz I.]]&lt;br /&gt;
| Francis&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero-Erin&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| 1882&lt;br /&gt;
| [[Michael IV. von Micolinien|Michael IV.]]&lt;br /&gt;
| Mikael IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Albero-Poléi-Battenberg''' (seit 1882)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1882&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| [[Johann V. von Micolinien|Johann V.]]&lt;br /&gt;
| Joann V&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Micolinien|Heinrich IV.]]&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]]&lt;br /&gt;
| Charl XII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Karl XIII. von Micolinien|Karl XIII.]]&lt;br /&gt;
| Charl XIII&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm I. von Micolinien|Wilhelm I.]]&lt;br /&gt;
| Guillemes I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Michael Albert I. von Micolinien|Michael Albert I.]]&lt;br /&gt;
| Mikael Albert I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Karl XIV. Johann von Micolinien|Karl XIV. Johann]]&lt;br /&gt;
| Charl XIV Joann&lt;br /&gt;
| Prinz von Perucía&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Karl_von_Interea&amp;diff=4821</id>
		<title>Karl von Interea</title>
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		<updated>2011-05-18T20:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Karl V. von Interea''' (von Micolinien) (*1338, †1391) war der erste [[König von Micolinien]] (1386-1391) nach der [[Union von Alagua]] und der [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] sowie der erste Herrscher aus dem [[Haus Interea]]. Vor seiner Erhebung zum König war er als Herzog von Lonéa und Graf von Interea bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl von Interea war der Sohn von [[Heinrich von Interea]] und seiner Frau Antonia von Óstino. Er war ein Enkel [[Martin von Interea|Martins von Interea]], der wiederum ein posthum geborener unehelicher Sohn des micolinischen Königs [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]] aus dem [[Haus Salua]] war. Das Haus Interea war damit eine illegitime Nebenlinie des Hauses Salua, das in seiner Hauptlinie mit dem Tod [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] 1310 in männlicher Linie ausgestorben war. Karl von Interea war ein Urenkel König Karls III. und darüber hinaus über seine Großmutter Anna von Gerón mit den Königen aus dem [[Haus Redanior]] verwandt. Als sich [[Sergi I.]] aus dem Haus Redanior 1315 gegen [[Heinrich von Kont]] durchsetzen konnte, wurde er von Karls Großvater Martin von Interea unterstützt. Seither waren die Interea eng mit den aus Perucía stammenden Redanior-Königen verbündet. Sergi I. war es auch, der Martins Tochter Maria von Interea heiratete, der Familie Interea das Herzogtum Lonéa verlieh und sie damit de facto als führende Familie im micolinischen Hochadel etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Karls Vater Heinrich und Antonia von Óstino war mit dem Ziel geschlossen worden, die führenden Adelsfamilien der verschiedenen Reichsteile Sergis I. enger aneinander zu binden. Karl selbst wurde zusammen mit dem Prinzen [[Don Joán de Perucía|Johann von Perucía]] am königlichen Hof erzogen und stellte sich als junger Erwachsener in den Dienst König [[Sergi II.|Sergis II.]] (seit 1354 regierend), dessen enger Gefolgsmann er wurde. 1362/63 wurde Karls Vater Heinrich von Interea von König Sergi II. als Vikar im micolinischen Reichsteil eingesetzt. Karl selbst heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau 1367 die Tochter König Sergis, Juliana von Redanior und wurde damit zu einem der Prinzen des Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 schwor Karl zusammen mit seinem Vater auf die [[Konvention von Marbore]], die den [[Erbteilungsplan Sergis II.]] sanktionierte, der vorsah, die micolinische und die sagradische Krone unter seinen Söhnen Johann und [[Gabriel IV.|Gabriel]] zu teilen. Dieser Plan wurde durch den Tod Johanns 1369 freilich niemals wirksam. Im Jahr 1370 setzte der erkrankte König Sergi in Micolinien einen Regentschaftsrat ein, dem zunächst Karls Vater vorsaß. 1372 jedoch starb Heinrich von Interea und Karl folgte seinem Vater als Herzog von Lonéa, Graf von Interea und als Haupt des micolinischen Regentschaftsrates nach. Dies entsprach seiner herausragenden Stellung innerhalb des micolinischen Hochadels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Regentschaftsrates kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Karl von Interea und dem königlichen Statthalter [[Stefan von Noyar]], die zu einem starken Abkühlen der Beziehungen zwischen dem micolinischen Adel und dem Königshaus führte. Als Sergi II. 1378 starb, verweigerten die micolinischen Stände dem neuen König [[Gabriel IV.|Gabriel der Schöne]] zunächst die ihm zustehenden Huldigungen und forderten die Entlassung Stefans von Noyar, was Gabriel schließlich zusichern musste. Karl wurde nun wie einst sein Vater zum Vikar des Reichs benannt. Gabriel der Schöne misstraute Karl von Interea und dem gesamten micolinischen Adel aber zutiefst und setzte 1381 seinen Vertrauten [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] als Statthalter in Micolinien ein. Dessen rigider Konfrontationskurs führte zu starken Differenzen mit Karl, der sich nun immer stärker als Vertreter des micolinischen Adels, statt als Vertreter des Königs fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann von Tesqué übte - noch mehr als der bereits in Micolinien ungeliebte Stefan von Noyar - eine strikte sagrophile Herrschaft aus und verlieh hohe Ämter ausschließlich an Sagradier. Entgegen der micolinischen Tradition bestand er zudem darauf, verwaiste Lehen komplett für die Krone einzuziehen, anstatt sie unter den Adligen des Landes neu zu verteilen, und versuchte, die Finanzpolitik und die Administration des Reichs zu zentralisieren. Es kam daher seit 1383 immer wieder zu Unruhen, die sich gegen die Herrschaft Gabriels und seines Statthalters Tesqué richteten. Als Tesqué im Jahr 1385 die Steuern anhob und sich danach weigerte, eine Beschwerde-Delegation der micolinischen Stände unter Führung Karls von Interea zu empfangen, kam es schließlich zum Aufstand des micolinischen Adels, der den Grafen von Tesqué gefangen nahm (und später hinrichten ließ) und sich damit unmittelbar gegen den König stellte. Karl trat als Führer des Aufstands gegen seinen Schwager Gabriel auf. Binnen kurzer Zeit wurde der Aufstand zum [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieg]] gegen Gabriel den Schönen und das [[Haus Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Koalition von Macedi]] erklärten die Stände unter Berufung auf den Erbteilungsplan Sergis II. und die Konvention von Marbore von 1368 die Herrschaft Gabriels in Micolinien und Perucía für unrechtmäßig und setzten den König damit ab. Nachdem Verhandlungen zwischen den micolinischen Ständen und dem König gescheitert waren, erhob sich Karl von Interea schließlich selbst zum König. Er berief sich auf seine unmittelbare Abstammung von Karl III. im Mannesstamm und auf die Erbrechte seiner Frau Juliana. Damit bezog er sich auf das Problem der Kinderlosigkeit Gabriels des Schönen, die Karl von Interea in der Tat als möglichen Erben der Krone erscheinen ließ. Die Stände bestätigten Karl schließlich als König und unterstützten ihn gegen Gabriel den Schönen. Lediglich das [[Haus Servette]], das selbst Thronansprüche anmeldete, verweigerte anfänglich seine Zustimmung, konnte seine Position jedoch aufgrund inner-dynastischer Schwierigkeiten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren entscheidenden Schlachten (u.a. bei Mel Ladí und Salazia 1387) konnte sich Karl von Interea schließlich gegen Gabriel den Schönen durchsetzen. Dieser musste im [[Vertrag von Álbero]] 1390 auf die Herrschaft in Micolinien verzichten, behielt aber u.a. die peruzinische Krone. Karl wurde damit als König des unabhängigen micolinischen Königreichs bestätigt. Auch das Haus Servette erkannte seine Herrschaft nun an, zeigte sich in der Folge aber nicht gewillt, sich Karl faktisch unterzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl V. starb schließlich ein Jahr nach dem Vertrag von Álbero im Alter von 51 Jahren. Nachfolger wurde sein gleichnamiger Sohn als [[Karl VI. von Micolinien]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Karl_von_Interea&amp;diff=4820</id>
		<title>Karl von Interea</title>
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		<updated>2011-05-18T20:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Karl V. von Interea''' (von Micolinien) (*1340, †1391) war der erste [[König von Micolinien]] (1386-1391) nach der [[Union von Alagua]] und der [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] sowie der erste Herrscher aus dem [[Haus Interea]]. Vor seiner Erhebung zum König war er als Herzog von Lonéa und Graf von Interea bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl von Interea war der Sohn von [[Heinrich von Interea]] und seiner Frau Antonia von Óstino. Er war ein Enkel [[Martin von Interea|Martins von Interea]], der wiederum ein posthum geborener unehelicher Sohn des micolinischen Königs [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]] aus dem [[Haus Salua]] war. Das Haus Interea war damit eine illegitime Nebenlinie des Hauses Salua, das in seiner Hauptlinie mit dem Tod [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] 1310 in männlicher Linie ausgestorben war. Karl von Interea war ein Urenkel König Karls III. und darüber hinaus über seine Großmutter Anna von Gerón mit den Königen aus dem [[Haus Redanior]] verwandt. Als sich [[Sergi I.]] aus dem Haus Redanior 1315 gegen [[Heinrich von Kont]] durchsetzen konnte, wurde er von Karls Großvater Martin von Interea unterstützt. Seither waren die Interea eng mit den aus Perucía stammenden Redanior-Königen verbündet. Sergi I. war es auch, der Martins Tochter Maria von Interea heiratete, der Familie Interea das Herzogtum Lonéa verlieh und sie damit de facto als führende Familie im micolinischen Hochadel etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Karls Vater Heinrich und Antonia von Óstino war mit dem Ziel geschlossen worden, die führenden Adelsfamilien der verschiedenen Reichsteile Sergis I. enger aneinander zu binden. Karl selbst wurde zusammen mit dem Prinzen [[Don Joán de Perucía|Johann von Perucía]] am königlichen Hof erzogen und stellte sich als junger Erwachsener in den Dienst König [[Sergi II.|Sergis II.]] (seit 1354 regierend), dessen enger Gefolgsmann er wurde. 1362/63 wurde Karls Vater Heinrich von Interea von König Sergi II. als Vikar im micolinischen Reichsteil eingesetzt. Karl selbst heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau 1367 die Tochter König Sergis, Juliana von Redanior und wurde damit zu einem der Prinzen des Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 schwor Karl zusammen mit seinem Vater auf die [[Konvention von Marbore]], die den [[Erbteilungsplan Sergis II.]] sanktionierte, der vorsah, die micolinische und die sagradische Krone unter seinen Söhnen Johann und [[Gabriel IV.|Gabriel]] zu teilen. Dieser Plan wurde durch den Tod Johanns 1369 freilich niemals wirksam. Im Jahr 1370 setzte der erkrankte König Sergi in Micolinien einen Regentschaftsrat ein, dem zunächst Karls Vater vorsaß. 1372 jedoch starb Heinrich von Interea und Karl folgte seinem Vater als Herzog von Lonéa, Graf von Interea und als Haupt des micolinischen Regentschaftsrates nach. Dies entsprach seiner herausragenden Stellung innerhalb des micolinischen Hochadels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Regentschaftsrates kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Karl von Interea und dem königlichen Statthalter [[Stefan von Noyar]], die zu einem starken Abkühlen der Beziehungen zwischen dem micolinischen Adel und dem Königshaus führte. Als Sergi II. 1378 starb, verweigerten die micolinischen Stände dem neuen König [[Gabriel IV.|Gabriel der Schöne]] zunächst die ihm zustehenden Huldigungen und forderten die Entlassung Stefans von Noyar, was Gabriel schließlich zusichern musste. Karl wurde nun wie einst sein Vater zum Vikar des Reichs benannt. Gabriel der Schöne misstraute Karl von Interea und dem gesamten micolinischen Adel aber zutiefst und setzte 1381 seinen Vertrauten [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] als Statthalter in Micolinien ein. Dessen rigider Konfrontationskurs führte zu starken Differenzen mit Karl, der sich nun immer stärker als Vertreter des micolinischen Adels, statt als Vertreter des Königs fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann von Tesqué übte - noch mehr als der bereits in Micolinien ungeliebte Stefan von Noyar - eine strikte sagrophile Herrschaft aus und verlieh hohe Ämter ausschließlich an Sagradier. Entgegen der micolinischen Tradition bestand er zudem darauf, verwaiste Lehen komplett für die Krone einzuziehen, anstatt sie unter den Adligen des Landes neu zu verteilen, und versuchte, die Finanzpolitik und die Administration des Reichs zu zentralisieren. Es kam daher seit 1383 immer wieder zu Unruhen, die sich gegen die Herrschaft Gabriels und seines Statthalters Tesqué richteten. Als Tesqué im Jahr 1385 die Steuern anhob und sich danach weigerte, eine Beschwerde-Delegation der micolinischen Stände unter Führung Karls von Interea zu empfangen, kam es schließlich zum Aufstand des micolinischen Adels, der den Grafen von Tesqué gefangen nahm (und später hinrichten ließ) und sich damit unmittelbar gegen den König stellte. Karl trat als Führer des Aufstands gegen seinen Schwager Gabriel auf. Binnen kurzer Zeit wurde der Aufstand zum [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieg]] gegen Gabriel den Schönen und das [[Haus Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Koalition von Macedi]] erklärten die Stände unter Berufung auf den Erbteilungsplan Sergis II. und die Konvention von Marbore von 1368 die Herrschaft Gabriels in Micolinien und Perucía für unrechtmäßig und setzten den König damit ab. Nachdem Verhandlungen zwischen den micolinischen Ständen und dem König gescheitert waren, erhob sich Karl von Interea schließlich selbst zum König. Er berief sich auf seine unmittelbare Abstammung von Karl III. im Mannesstamm und auf die Erbrechte seiner Frau Juliana. Damit bezog er sich auf das Problem der Kinderlosigkeit Gabriels des Schönen, die Karl von Interea in der Tat als möglichen Erben der Krone erscheinen ließ. Die Stände bestätigten Karl schließlich als König und unterstützten ihn gegen Gabriel den Schönen. Lediglich das [[Haus Servette]], das selbst Thronansprüche anmeldete, verweigerte anfänglich seine Zustimmung, konnte seine Position jedoch aufgrund inner-dynastischer Schwierigkeiten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren entscheidenden Schlachten (u.a. bei Mel Ladí und Salazia 1387) konnte sich Karl von Interea schließlich gegen Gabriel den Schönen durchsetzen. Dieser musste im [[Vertrag von Álbero]] 1390 auf die Herrschaft in Micolinien verzichten, behielt aber u.a. die peruzinische Krone. Karl wurde damit als König des unabhängigen micolinischen Königreichs bestätigt. Auch das Haus Servette erkannte seine Herrschaft nun an, zeigte sich in der Folge aber nicht gewillt, sich Karl faktisch unterzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl V. starb schließlich ein Jahr nach dem Vertrag von Álbero im Alter von 51 Jahren. Nachfolger wurde sein gleichnamiger Sohn als [[Karl VI. von Micolinien]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Karl_von_Interea&amp;diff=4819</id>
		<title>Karl von Interea</title>
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		<updated>2011-05-18T20:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Karl V. von Interea''' (von Micolinien) (*1340, †1391) war der erste [[König von Micolinien]] (1386-1391) nach der [[Union von Alagua]] und der [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] sowie der erste Herrscher aus dem [[Haus Interea]]. Vor seiner Erhebung zum König war er als Herzog von Lonéa und Graf von Interea bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl von Interea war der Sohn von [[Heinrich von Interea]] und seiner Frau Antonia von Óstino. Er war ein Enkel [[Martin von Interea|Martins von Interea]], der wiederum ein unehelicher Sohn des micolinischen Königs [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]] aus dem [[Haus Salua]] war. Das Haus Interea war damit eine illegitime Nebenlinie des Hauses Salua, das in seiner Hauptlinie mit dem Tod [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] 1310 in männlicher Linie ausgestorben war. Karl von Interea war ein Urenkel König Karls III. und darüber hinaus über seine Großmutter Anna von Gerón mit den Königen aus dem [[Haus Redanior]] verwandt. Als sich [[Sergi I.]] aus dem Haus Redanior 1315 gegen [[Heinrich von Kont]] durchsetzen konnte, wurde er von Karls Großvater Martin von Interea unterstützt. Seither waren die Interea eng mit den aus Perucía stammenden Redanior-Königen verbündet. Sergi I. war es auch, der Martins Tochter Maria von Interea heiratete, der Familie Interea das Herzogtum Lonéa verlieh und sie damit de facto als führende Familie im micolinischen Hochadel etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Karls Vater Heinrich und Antonia von Óstino war mit dem Ziel geschlossen worden, die führenden Adelsfamilien der verschiedenen Reichsteile Sergis I. enger aneinander zu binden. Karl selbst wurde zusammen mit dem Prinzen [[Don Joán de Perucía|Johann von Perucía]] am königlichen Hof erzogen und stellte sich als junger Erwachsener in den Dienst König [[Sergi II.|Sergis II.]] (seit 1354 regierend), dessen enger Gefolgsmann er wurde. 1362/63 wurde Karls Vater Heinrich von Interea von König Sergi II. als Vikar im micolinischen Reichsteil eingesetzt. Karl selbst heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau 1367 die Tochter König Sergis, Juliana von Redanior und wurde damit zu einem der Prinzen des Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 schwor Karl zusammen mit seinem Vater auf die [[Konvention von Marbore]], die den [[Erbteilungsplan Sergis II.]] sanktionierte, der vorsah, die micolinische und die sagradische Krone unter seinen Söhnen Johann und [[Gabriel IV.|Gabriel]] zu teilen. Dieser Plan wurde durch den Tod Johanns 1369 freilich niemals wirksam. Im Jahr 1370 setzte der erkrankte König Sergi in Micolinien einen Regentschaftsrat ein, dem zunächst Karls Vater vorsaß. 1372 jedoch starb Heinrich von Interea und Karl folgte seinem Vater als Herzog von Lonéa, Graf von Interea und als Haupt des micolinischen Regentschaftsrates nach. Dies entsprach seiner herausragenden Stellung innerhalb des micolinischen Hochadels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Regentschaftsrates kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Karl von Interea und dem königlichen Statthalter [[Stefan von Noyar]], die zu einem starken Abkühlen der Beziehungen zwischen dem micolinischen Adel und dem Königshaus führte. Als Sergi II. 1378 starb, verweigerten die micolinischen Stände dem neuen König [[Gabriel IV.|Gabriel der Schöne]] zunächst die ihm zustehenden Huldigungen und forderten die Entlassung Stefans von Noyar, was Gabriel schließlich zusichern musste. Karl wurde nun wie einst sein Vater zum Vikar des Reichs benannt. Gabriel der Schöne misstraute Karl von Interea und dem gesamten micolinischen Adel aber zutiefst und setzte 1381 seinen Vertrauten [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] als Statthalter in Micolinien ein. Dessen rigider Konfrontationskurs führte zu starken Differenzen mit Karl, der sich nun immer stärker als Vertreter des micolinischen Adels, statt als Vertreter des Königs fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann von Tesqué übte - noch mehr als der bereits in Micolinien ungeliebte Stefan von Noyar - eine strikte sagrophile Herrschaft aus und verlieh hohe Ämter ausschließlich an Sagradier. Entgegen der micolinischen Tradition bestand er zudem darauf, verwaiste Lehen komplett für die Krone einzuziehen, anstatt sie unter den Adligen des Landes neu zu verteilen, und versuchte, die Finanzpolitik und die Administration des Reichs zu zentralisieren. Es kam daher seit 1383 immer wieder zu Unruhen, die sich gegen die Herrschaft Gabriels und seines Statthalters Tesqué richteten. Als Tesqué im Jahr 1385 die Steuern anhob und sich danach weigerte, eine Beschwerde-Delegation der micolinischen Stände unter Führung Karls von Interea zu empfangen, kam es schließlich zum Aufstand des micolinischen Adels, der den Grafen von Tesqué gefangen nahm (und später hinrichten ließ) und sich damit unmittelbar gegen den König stellte. Karl trat als Führer des Aufstands gegen seinen Schwager Gabriel auf. Binnen kurzer Zeit wurde der Aufstand zum [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieg]] gegen Gabriel den Schönen und das [[Haus Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Koalition von Macedi]] erklärten die Stände unter Berufung auf den Erbteilungsplan Sergis II. und die Konvention von Marbore von 1368 die Herrschaft Gabriels in Micolinien und Perucía für unrechtmäßig und setzten den König damit ab. Nachdem Verhandlungen zwischen den micolinischen Ständen und dem König gescheitert waren, erhob sich Karl von Interea schließlich selbst zum König. Er berief sich auf seine unmittelbare Abstammung von Karl III. im Mannesstamm und auf die Erbrechte seiner Frau Juliana. Damit bezog er sich auf das Problem der Kinderlosigkeit Gabriels des Schönen, die Karl von Interea in der Tat als möglichen Erben der Krone erscheinen ließ. Die Stände bestätigten Karl schließlich als König und unterstützten ihn gegen Gabriel den Schönen. Lediglich das [[Haus Servette]], das selbst Thronansprüche anmeldete, verweigerte anfänglich seine Zustimmung, konnte seine Position jedoch aufgrund inner-dynastischer Schwierigkeiten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren entscheidenden Schlachten (u.a. bei Mel Ladí und Salazia 1387) konnte sich Karl von Interea schließlich gegen Gabriel den Schönen durchsetzen. Dieser musste im [[Vertrag von Álbero]] 1390 auf die Herrschaft in Micolinien verzichten, behielt aber u.a. die peruzinische Krone. Karl wurde damit als König des unabhängigen micolinischen Königreichs bestätigt. Auch das Haus Servette erkannte seine Herrschaft nun an, zeigte sich in der Folge aber nicht gewillt, sich Karl faktisch unterzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl V. starb schließlich ein Jahr nach dem Vertrag von Álbero im Alter von 51 Jahren. Nachfolger wurde sein gleichnamiger Sohn als [[Karl VI. von Micolinien]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Karl V.''' ''von Interea'' (von Micolinien) (*1340, †1391) war der erste [[König von Micolinien]] (1386-1391) nach der [[Union von Alagua]] und der [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] sowie der erste Herrscher aus dem [[Haus Interea]]. Vor seiner Erhebung zum König war er als Herzog von Lonéa und Graf von Interea bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl von Interea war der Sohn von [[Heinrich von Interea]] und seiner Frau Antonia von Óstino. Er war ein Enkel [[Martin von Interea|Martins von Interea]], der wiederum ein unehelicher Sohn des micolinischen Königs [[Karl III. von Micolinien|Karl III.]] aus dem [[Haus Salua]] war. Das Haus Interea war damit eine illegitime Nebenlinie des Hauses Salua, das in seiner Hauptlinie mit dem Tod [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] 1310 in männlicher Linie ausgestorben war. Karl von Interea war ein Urenkel König Karls III. und darüber hinaus über seine Großmutter Anna von Gerón mit den Königen aus dem [[Haus Redanior]] verwandt. Als sich [[Sergi I.]] aus dem Haus Redanior 1315 gegen [[Heinrich von Kont]] durchsetzen konnte, wurde er von Karls Großvater Martin von Interea unterstützt. Seither waren die Interea eng mit den aus Perucía stammenden Redanior-Königen verbündet. Sergi I. war es auch, der Martins Tochter Maria von Interea heiratete, der Familie Interea das Herzogtum Lonéa verlieh und sie damit de facto als führende Familie im micolinischen Hochadel etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Karls Vater Heinrich und Antonia von Óstino war mit dem Ziel geschlossen worden, die führenden Adelsfamilien der verschiedenen Reichsteile Sergis I. enger aneinander zu binden. Karl selbst wurde zusammen mit dem Prinzen [[Don Joán de Perucía|Johann von Perucía]] am königlichen Hof erzogen und stellte sich als junger Erwachsener in den Dienst König [[Sergi II.|Sergis II.]] (seit 1354 regierend), dessen enger Gefolgsmann er wurde. 1362/63 wurde Karls Vater Heinrich von Interea von König Sergi II. als Vikar im micolinischen Reichsteil eingesetzt. Karl selbst heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau 1367 die Tochter König Sergis, Juliana von Redanior und wurde damit zu einem der Prinzen des Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 schwor Karl zusammen mit seinem Vater auf die [[Konvention von Marbore]], die den [[Erbteilungsplan Sergis II.]] sanktionierte, der vorsah, die micolinische und die sagradische Krone unter seinen Söhnen Johann und [[Gabriel IV.|Gabriel]] zu teilen. Dieser Plan wurde durch den Tod Johanns 1369 freilich niemals wirksam. Im Jahr 1370 setzte der erkrankte König Sergi in Micolinien einen Regentschaftsrat ein, dem zunächst Karls Vater vorsaß. 1372 jedoch starb Heinrich von Interea und Karl folgte seinem Vater als Herzog von Lonéa, Graf von Interea und als Haupt des micolinischen Regentschaftsrates nach. Dies entsprach seiner herausragenden Stellung innerhalb des micolinischen Hochadels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Regentschaftsrates kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Karl von Interea und dem königlichen Statthalter [[Stefan von Noyar]], die zu einem starken Abkühlen der Beziehungen zwischen dem micolinischen Adel und dem Königshaus führte. Als Sergi II. 1378 starb, verweigerten die micolinischen Stände dem neuen König [[Gabriel IV.|Gabriel der Schöne]] zunächst die ihm zustehenden Huldigungen und forderten die Entlassung Stefans von Noyar, was Gabriel schließlich zusichern musste. Karl wurde nun wie einst sein Vater zum Vikar des Reichs benannt. Gabriel der Schöne misstraute Karl von Interea und dem gesamten micolinischen Adel aber zutiefst und setzte 1381 seinen Vertrauten [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] als Statthalter in Micolinien ein. Dessen rigider Konfrontationskurs führte zu starken Differenzen mit Karl, der sich nun immer stärker als Vertreter des micolinischen Adels, statt als Vertreter des Königs fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann von Tesqué übte - noch mehr als der bereits in Micolinien ungeliebte Stefan von Noyar - eine strikte sagrophile Herrschaft aus und verlieh hohe Ämter ausschließlich an Sagradier. Entgegen der micolinischen Tradition bestand er zudem darauf, verwaiste Lehen komplett für die Krone einzuziehen, anstatt sie unter den Adligen des Landes neu zu verteilen, und versuchte, die Finanzpolitik und die Administration des Reichs zu zentralisieren. Es kam daher seit 1383 immer wieder zu Unruhen, die sich gegen die Herrschaft Gabriels und seines Statthalters Tesqué richteten. Als Tesqué im Jahr 1385 die Steuern anhob und sich danach weigerte, eine Beschwerde-Delegation der micolinischen Stände unter Führung Karls von Interea zu empfangen, kam es schließlich zum Aufstand des micolinischen Adels, der den Grafen von Tesqué gefangen nahm (und später hinrichten ließ) und sich damit unmittelbar gegen den König stellte. Karl trat als Führer des Aufstands gegen seinen Schwager Gabriel auf. Binnen kurzer Zeit wurde der Aufstand zum [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieg]] gegen Gabriel den Schönen und das [[Haus Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Koalition von Macedi]] erklärten die Stände unter Berufung auf den Erbteilungsplan Sergis II. und die Konvention von Marbore von 1368 die Herrschaft Gabriels in Micolinien und Perucía für unrechtmäßig und setzten den König damit ab. Nachdem Verhandlungen zwischen den micolinischen Ständen und dem König gescheitert waren, erhob sich Karl von Interea schließlich selbst zum König. Er berief sich auf seine unmittelbare Abstammung von Karl III. im Mannesstamm und auf die Erbrechte seiner Frau Juliana. Damit bezog er sich auf das Problem der Kinderlosigkeit Gabriels des Schönen, die Karl von Interea in der Tat als möglichen Erben der Krone erscheinen ließ. Die Stände bestätigten Karl schließlich als König und unterstützten ihn gegen Gabriel den Schönen. Lediglich das [[Haus Servette]], das selbst Thronansprüche anmeldete, verweigerte anfänglich seine Zustimmung, konnte seine Position jedoch aufgrund inner-dynastischer Schwierigkeiten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren entscheidenden Schlachten (u.a. bei Mel Ladí und Salazia 1387) konnte sich Karl von Interea schließlich gegen Gabriel den Schönen durchsetzen. Dieser musste im [[Vertrag von Álbero]] 1390 auf die Herrschaft in Micolinien verzichten, behielt aber u.a. die peruzinische Krone. Karl wurde damit als König des unabhängigen micolinischen Königreichs bestätigt. Auch das Haus Servette erkannte seine Herrschaft nun an, zeigte sich in der Folge aber nicht gewillt, sich Karl faktisch unterzuordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl V. starb schließlich ein Jahr nach dem Vertrag von Álbero im Alter von 51 Jahren. Nachfolger wurde sein gleichnamiger Sohn als [[Karl VI. von Micolinien]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_von_Tesqu%C3%A9&amp;diff=4817</id>
		<title>Johann von Tesqué</title>
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		<updated>2011-05-18T19:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Folgende Personen wurden als '''Johann von Tesqué''' bezeichnet:&lt;br /&gt;
* [[Don Joán de Tesqué]] (*1007, †1072), Bruder König [[Philipp III.|Philipps III. von Sagradien]], Regent von Sagradien 1042-1052&lt;br /&gt;
* [[Johann von Tesqué (Statthalter)]], Graf von Tesqué, Statthalter [[Gabriel IV.|Gabriels IV./I.]] in Micolinien&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4816</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4816"/>
		<updated>2011-05-18T19:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: /* Kampf um die micolinische Krone */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien und Micolinien) (*1287; †1354), genannt ''der Weise'' (sagr. ''Don Sergi I il Sábio'') oder ''der Große'' (micol. ''Serge I le Grand'') war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der micolinische Regent aus dem [[Haus Redanior]] und der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]). Er gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1287 in [[Gerón]] als zweiter Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Prinzessin [[Margarete von Micolinien]] geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als zweiter Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an siebter Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sergis Mutter Margarete von Micolinien war Tochter des micolinischne Königs [[Karl III. von Micolinien|Karls III.]] und Schwester König [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]] und [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]]. Die Hochzeit zwischen Johann von Gerón, dem [[Herzog von Scantia]], und Margarete war Teil einer geplanten Allianz zwischen Micolinien und Scantia gegen die sagradische Krone zu. Als gebildete Frau hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen eine einflussreiche Stellung zu sichern. Nachdem ihr Bruder Rodrique, zu dem sie ein enges Verhältnis pflegte, 1289 auf den Thron gekommen war, gewann Margarete großen Einfluss auf dessen Politik. Sie erreichte die Verlobung von Rodriques ältester Tochter [[Karoline I. von Micolinien]] mit ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Micolinien|Philipp]] (*1384). Sie wurden in der Folge am Königshof in Micolinien erzogen. Nachdem Sergis beide Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 gestorben waren, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Micolinien hielten die Nachfolgesorgen König Rodriques I. an. Im Jahr 1302 erließ der noch immer kinderlose König schließlich mit Zustimmung der Stände die [[Konvention von Santéi]], in der er seine älteste Tochter Karolina als Erbin einsetzte. Sie heiratete Margaretes Sohn und Sergis älteren Bruder Philipp von Gerón. Als König Rodrique I. im Jahr 1310 starb, wurde Karolina als Königin Carolina I. offiziell inthronisiert. Filip von Gerón wurde als König [[Philipp I. von Micolinien]] ihr Mitkönig. Damit war ein neuerlicher Bürgerkrieg wie zur [[Temp de Sang]] ein halbes Jahrhundert zuvor, verhindert. Karoline starb jedoch bereits im Jahr 1313, ohne einen Erben zu hinterlassen. Entgegen der Konvention von Santéi übernahm nun Philipp selbst den Thron, ließ seine bisher übermächtige Mutter Margarete von Micolinien vom Hof entfernen und strebte ein persönliches Regiment an. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zur Revolte gegen den unbeliebten König, die von [[Heinrich von Kont]], einem unehelichen Sohn [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]] angeführt wurde. In der [[Schlacht von Marquesta]] besiegte Heinrich von Kont Philipp, der in der Schlacht getötet wurde. Die Stände verweigerten dem Bastard jedoch die Anerkennung, sodass der Thron erneut verwaist war. Es kam zu einem Interregnum, in dem es keinem der Thronprätendenten gelang, die Herrschaft zu übernehmen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
Margarete versuchte nun mit [[Anton von Servette]] - selbst ein möglicher Thronprätendent - eine Allianz zu schmieden, was anfangs jedoch misslang. 1303 bereits hatte Sergi [[Blanka von Servette]], die Tochter des Herzogs geheiratet. Konkurrent um den Thron war neben Anton von Servette der Herzog [[Heinrich von Kont]], ein unehelicher Sohn [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]]. Die Stände übertrugen nun Margarete die Herrschaft, scheiterten aber bei dem Versuch, sich auf einen Nachfolgekandidaten zu einigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Micolinien kam es nun zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Heinrich von Kont und Anton von Servette um die micolinische Krone. Nach mehreren ergebnislosen Kämpfen waren die Großen des Landes in zwei Parteien gespalten. Anders als zuvor, kam es diesmal jedoch zu keiner Doppelwahl zum Königsamt. Um einen langjährigen Erbfolgekrieg zu verhindern, verbündete sich Anton von Servette schließlich doch mit Margarete. Gemeinsam setzten beide die Wahl Sergis durch die Stände durch. Dabei kam ihnen entgegen, dass der sagradische Könige [[Jakob II.]] mit dem Prinzen Filipe einen eigenen Thronfolger gezeugt hatte, was Sergis Königtum unwahrscheinlicher machte. Anders als Anton von Servette, erkannte Heinrich von Kont die Entscheidung jedoch nicht an und forderte eine Neuwahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi nun mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., zu verteidigen. In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1315 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette im [[Akt von Marrel]] einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun dauerhaft von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Neffe König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte. Danadier berief sich auf eine angeblichen Thronentsagung Sergis vor seiner Krönung zum micolinischen König und leitete seine eigenen Ansprüche von seiner Frau Josefina ab, einer Schwester der Könige [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Seinen ältesten Sohn [[Philipp von Soria]] hatte er derweil zum Mitkönig im Königreich Micolinien ernannt. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Sergi baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Mit dem [[Statut von Alessa]], das den peruzinischen Ständen Privilegien einräumte, beendete Sergi auch endgültig die seit 1290 immer wieder aufgeflackerten Aufstände der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige ([[Peruzinische Kriege]]). Nachdem Sergis erste Frau Blanka von Servette 1318 gestorben war, heiratete Sergi im Jahr 1320 die Witwe seines Konkurrenten Heinrich von Kont, Maria von Interea, Tochter [[Martin von Interea|Martins von Interea]]. Damit band er einen potenziellen Machtrivalen, einen illegitimen Vetter des letzten Saloanerkönigs, eng an das Königshaus. Er machte Martin von Interea zudem zum Vikar des südlichen Reichsteils und gab ihm seine jüngste Schwester Anna zur Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes Filip von Sória im Jahr 1348 ernannte Sergi seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergi war ein großer Förderer der Künste und der Wissenschaften und verfasste zu Lebzeiten selbst philosophische, anthropologische und naturwissenschaftliche Werke, weshalb er den Beinamen &amp;quot;der Weise&amp;quot; erhielt. Sergi I. führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.19.121</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Mikoliniens&amp;diff=4815</id>
		<title>Geschichte Mikoliniens</title>
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		<updated>2011-05-18T19:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.19.121: /* Union von Alagua */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte Micolinien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien in der Antike ===&lt;br /&gt;
Unter Kaiser Augustus unterwarf Rom die [[Consadiner]] und [[Litier]] und gewann damit die Kontrolle über die gesamten [[Konsetten]] einschlißlich der südlichen [[Muren]]. Augustus errichtete hier im Jahr 8 v. Chr. die kaiserliche [[Provincia Litia]] mit der Hauptstadt [[Monte Sinicia|Mons Sinicia]] am [[Blaues Meer|Mare Quintisicum]] und dem Legionslager bei [[Cania]]. In den folgenden Jahren musste Rom immer wieder gegen einfallende [[Pontier]] und [[Faläer]] kämpfen. Erst unter Kaiser Claudius begann 43 n. Chr. die weitere Eroberung der micolinischen Halbinsel, die als [[Provinca Micolina]] dem römischen Reich eingegliedert wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Stamm der [[Micoläer]] ab. Lediglich das Gebiet der keltischen [[Sorier]] sowie der [[Faläer]], [[Vellier]] und [[Oskonier]] im [[Hochland von Perucía|alberischen Hochland]] konnte Rom nicht unterwerfen, die auch in den kommenden Jahrhunderten immer wieder in die römische Provinz einfielen. 159 n. Chr. wurde die Provinz Micolina in eine nördlichere Provinz [[Micolina Superior]] mit der Hauptstadt [[Léias|Legantium]] und eine südlichere [[Micolina Inferior]] mit der Hauptstadt [[Tinagua|Tinacanum]] aufgeteilt. Kaiser Diokletian wiederum errichtete aus den beiden micolinischen Provinzen sowie der Provinz [[Litia]] die Diözese Micolina und teilte Micolinien wiederum in die Provinzen [[Ligria Ulterior]], [[Micolina Legantiensis]], [[Caeliria]] und [[Lucia]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im frühen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Völkerwanderung brachen im 5. und 6.Jahrhundert n. Chr. verschiedene germanische Stämme in Micolinien ein und errichteten Reiche, von denen sich das der [[Skanten]] im gesamten Norden der [[Konsettenhalbinsel]], das der [[Herkanden]] in Süd- und Mittelmicolinien sowie das der [[Golen]] im Osten mit Teilen [[Conte]]s und [[Litien]]s etablierten. Das Herkandenreich zerplitterte bereits um 550 in die fünf Kleinkönigreiche [[Pirania]], [[Colia]], [[Fanata]], [[Lucia]] und [[Conte]] ([[Herkandische Pentarchie]]). Um 600 einte der Colenfürst [[Antros]] die Colen und Fanaten und schuf einen eigenen Herrschaftsbereich im [[Eral]]-[[Luenda]]-Dreieck sowie südlich davon. Sein Nachfolger [[Sylius]] eroberte Teile Lukiens. Aus diesem Reich entstand das Reich der Micoliner. [[Franzerich der Große]] (661-693), der zum trinitarischen Christentum übertrat und als erster eigentlicher micolinischer König gilt, unterwarf ganz Lukien und die Gebiete im Süden Micoliniens inklusive der Inseln [[Sáloa]] und [[Feiroa]] und breitete seinen Herrschaftsbereich in Kriegen gegen die Piranen nach Nordwesten aus, sodass er schließlich im Norden sogar die [[Voraneiy]] tributpflichtig machen konnte. Franzerichs Nachfolger [[Loris I.]] und [[Lorrivik I.]] unterwarfen endgültig die Voraneiy und schafften es darüber hinaus, in Kriegen gegen Skanten, Konten und Golen ganz Kont und Teile Gebiete in Nordmicolinien ins Reich einzugliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen der norwegischen [[Perutinger]] auf die Nordküste Micoliniens, die zu dieser Zeit zwischen dem micolinischen Königreich und dem Skantenreich umkämpft war. Aus den Winterlagern der Perutinger entwickelte sich bald eine dauerhafte Herrschaft unter den nordischen Herrschern, die rasch zum Christentum konvertierten, den Königstitel annahmen und sich an die unterworfene micolino-romanische Bevölkerung assimilierten. Die Perutinger wagten bald auch von ihrem neuen Reich in Nordmicolinien aus die Invasion im Süden Irlands und Westen Großbritanniens, konnten ihre Herrschaft dort aber nicht dauerhaft konsolidieren. Unter [[Franzerich II.]] und seinen Nachfolgern konsolidierte sich das micolinische Königreich, stand aber trotzdem in ständigen Kriegen mit dem neuen perutingischen oder „peruzinischen“ Nachbarn sowie dem [[Königreich Golen|Golenreich]]. Nach dem Tod König [[Michael I. von Micolinien|Michaels I.]] 804 wurde das Reich im [[Vertrag von Nanthés]] unter seinen drei Söhnen [[Franzerich III. der Kurze|Franzrich]] (Norden), [[Loris II.|Loris]] (Westen) und [[Michael II.|Michael]] (Süden) aufgeteilt, die sich alle Könige von Micolinien nannten und sich teilweise gegenseitig bekriegten. Ihre Macht war äußerst schwach und sie mussten immer mehr Befugnisse an die Fürsten ihrer Reiche abgeben, die sich zunehmend souverän fühlten und sich ihre Loyalität teuer erkaufen ließen. In Kont machte sich der Fürst [[Berrent I.|Berrent]] selbst zum König und begründete das Geschlecht der [[Berrentiden]]. Die Teilreiche [[Montana]], [[Piranía]] und [[Tresterre]] wurden 899 unter [[Korrent III.]] wiedervereinigt, während die Berrentiden in Kont noch bis 989 unabhängig herrschten und sich weiterhin als gesamtmicolinische Könige ansahen. Nach dem Aussterben der [[Syliden]]-Dynastie im wiedervereinigten &amp;quot;[[Drei-Micolinien]]&amp;quot; 909 beanspruchte [[Berrent III.]] von Kont die Herrschaft über ganz Micolinien. Die Stände aber erhoben den einheimischen Adligen [[Loris IV.|Loris von Lonéa]] zum König. Es folgten lange Kriege zwischen Drei-Micolinien und Kont, die 989 mit dem Tod [[Berrent IV.|Berrents IV. von Kont]] endeteten. Da er erbenlos gestorben war, wurde Kont wieder ins wiedervereinigte Micolinerreich eingegliedert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien zwischen Ludhige dem Großen und der Temp de Sang ===&lt;br /&gt;
[[Ludig I. der Große]] (998-1049) konsolidierte die königliche Macht und föderte Kunst und Kultur. Sein Nachfolger [[Achim I.]] starb nach wenigen Monaten, die Nachfolge [[Johann I. von Micolinien|Johanns I.]], eines Neffen Ludigs wurde von großen Teilen der micolinischen Stände aber nicht anerkannt, die sich in den Parteien der [[Haus Salua|Saloaner]] und der [[Älteres Haus Albero|Alberaner]] wiederum gegenseitig bekriegten und mit [[Charl von Álbero]] und [[Distriqs von Salua]] jeweils einen Gegenkönig wählten. In der gesamten Regierungszeit Johanns I. war Micolinien daher gespalten in den saloanischen Süden, den alberanischen Norden und eine geringe Zahl von loyalen Anhängern Johanns. Dieser verfügte faktisch über keinerlei Macht und stand in ständigem Schatten seiner beiden Gegenkönige, die sich gegenseitig bekriegten. 1070 starb Charl von Álbero in der [[Schlacht von Tinágua]]. Er blieb erbenlos, sodass die Alberaner plötzlich wieder den legitimen Johann unterstützten. Gemeinsam konnten Alberaner und Legitimisten 1077 in der [[Schlacht bei Saséia]] die Saloaner besiegen. Im [[Heiliger Friede 1078|Heiligen Frieden]] wurde 1078 Johann schließlich anerkannt. Nach Johanns Tod 1079 folgte ihm sein Sohn [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]] nach, der 1078 die Saloanerprinzessin Margareta geheiratet hatte und in ständigem Konkurrenzkampf mit den südlichen Magnaten der Salua stand. Die Schwäche der micolinischen Krone verhinderte im [[Erster Peruzinische Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg 1101-1112]] einen Erfolg Johanns II. Johanns Enkel [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]] wurde 1123 im Alter von fünf Jahren König und stand lange unter der Vormundschaft seiner saloanischen Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaftszeit war von ständigen Kriegen mit dem seit 1102 lusonidischen Perucía und Sagradien überschattet. Im [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg 1162-1165]] gegen die sagradischen Könige [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] und [[Gabriel Juvans]] konnte Micolinien seine Ansprüche auf Golen nicht durchsetzen und musste die Eingliederung Golens in die Krone Sagradiens mitansehen. Die Niederlagen der micolinischen Könige führten zu neuen Aufständen. Wiederum erhob sich das Haus Salua gegen die Königsherrschaft. Michael wurde 1166 von den Saloanern festgenommen und starb kurze Zeit später in saloanischer Haft, sein zwölfjähriger Sohn und Erbe Charl wurde enthauptet. Sogleich erhoben mehrere saloanische und loneische Fürsten Anspruch auf die Krone, es kam zu blutigen Bürgerkriegen und zu einem faktischen Zusammenbruch des Königreichs. Die Zeit zwischen 1167 und 1214 ging als &amp;quot;Zeit des Blutes&amp;quot; ([[Temp de Sang]]) oder auch als &amp;quot;[[Micolinischer Bürgerkrieg]]&amp;quot; in die Geschichte ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg und Herrschaft der Salua ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Herzog [[Karl I. von Micolinien|Karl von Salua]] als Karl I. zum König erhoben hatte, wurde er 1170 wieder durch [[Loris VI.]], den Kandidaten der loneischen Partei entmachtet und vertrieben. Nach der [[Schlacht von Bovil]] 1182, in der Loris getötet wurde, kehrte Karl von Salua wieder auf den Thron zurück, musste sich aber gegen [[Mark I.]] von Lonea, den Sohn Loris' VI. erwehren.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ernest de Conte]] 1184 seine Herrschaftsgebiete im Osten Micoliniens für unabhängig von der Krone erklärt hatte, schaffte es erst [[Karl II. von Micolinien|Karl II. von Salua]] 1214 die innermicolinischen Kämpfe zu beenden und sich als Karl II. zum neuen Herrscher über Micolinien wählen zu lassen. Zunächst wurde er aber nur von den Südständen und nicht von Conte und den westmicolinischen Fürstentümern anerkannt. Erst 1219 unterstellten sich auch letztere sowie die [[Grafschaft Lukien]] Karl und begründeten damit das wieder vereinte Königreich Micolinien, in welchem die Stände noch große Macht ausübten.   	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innersagradische Machtkämpfe zwischen [[Lusoniden]] und [[Dianniden]] führten bald zu Instabilität im Norden der Halbinsel. Nach dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin II. von Perucía|Martin des Zänkers]] aus dem Geschlecht der Lusoniden 1242 kam es in [[Perucía]] zu einer dynastischen Krise. Für seinen posthum geborenen Sohn [[Martin Posthumus]] regierte ein Regentschaftsrat, der seit 1245 unter dem Einfluss des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] stand, der das Erbe der Lusoniden anstrebte. Als der mit einer Tochter Richards verlobte Martin Posthumus 1249 starb, kam es zum erneuten [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Richard den unehelichen Sohn Martins des Zänkers [[Renart von Soria]] unterstützte, der aber 1250 und endgültig in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 gegen den sagradischen Bewerber [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]] verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es mit südmicolinischer Unterstützung immer wieder zu Aufständen der abtrünnigen Peruzinischen Stände gegen die sagradische Herrschaft ([[Peruzinische Kriege]]). Die Rebellionen setzten sich im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert fort, während in Südmicolinien die Könige aus dem [[Haus Salua]] kontinuierlich ihre Macht konsolidieren konnten. [[Karl III. von Micolinien]] zwang 1280 den Herzog von Kont unter seine Herrschaft und gliederte Kont damit abermals ins neue Reich ein. Nach den neuerlich erfolglosen Rebellionen der peruzinischen Stände gegen Sagradien ging die micolinische Krone dazu über, eine Diplomatie der Annäherung mit dem [[Herzog von Scantia]], [[Joán de Gerón]], abtrünniger Bruder der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien|Robert I.]] und [[Jakob II.]], die zu engen Heiratsverbindungen zwischen dem Haus Salua und dem geronesischen Zweig des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Treibende Kraft der Allianz wurde bald König [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] Schwester [[Margarete von Micolinien]], die schließlich auch die Hochzeit zwischen ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Micolinien|Philipp von Redanior]] und Roderichs ältester Tochter [[Karoline I. von Micolinien|Carolina]] arrangierte. Nach den Bestimmungen der [[Konvention von Santéi]] folgte diese als Königin Karoline I. von Micolinien ihrem Vater auf dem Thron nach und herrschte zusammen mit ihrem Ehemann, der damit als Philipp I. der ersten micolinische König aus dem [[Haus Redanior]] wurde. Als dieser jedoch nach Karolines Tod 1313 alleine regieren wollte, kam es zum Aufstand [[Heinrich von Kont|Heinrichs von Kont]], eines illegitimen Sohnes [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]], der Philipp besiegen und töten konnte, von den Ständen aber nicht als König anerkannt wurde. Es folgte ein zweijähriges [[Interregnum]], währenddessen Margarete die Regentschaft ausübte. Um einen neuerlichen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten, allen voran Heinrich von Kont und [[Anton von Servette]], zu verhindern, einigten sich die micolinischen Stände auf ein Schiedsspruchverfahren, in dem sich die Adligen auf den jüngeren Sohn Margaretes und Bruder Philipps I., [[Sergi I. der Weise|Sergi von Gerón]], als König einigten, für den Margarete nachdrücklich geworben hatte. Da Heinrich von Kont den Spruch jedoch nicht anerkannte, kam es zur [[Schlacht bei Lonéa]] zwischen Sergi und Heinrich, in der sich der Geronese durchsetzen konnte und anschließend als Serge I. den micolinischen Thron bestieg, nachdem er im [[Akt von Marrel]] den micolinischen Ständen und insbesondere dem [[Haus Servette]] umfangreiche Privilegien zugesichert hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als fünf Jahre später Jakob II. von Sagradien erbenlos starb, fiel Sergi auch die sagradische Krone zu, jedoch musste er diese gegen den Usurpator [[Danadier von Scola]] verteidigen, der mit Hilfe einer antimicolinischen Adelsfraktion in Sagradien die Krone an sich gerissen hatte. Serge setzte seinen Schwager [[Martin de Interea]] aus einer illegitimen Linie des Hauses Salua als Vizekönig ein und zog nach Sagradien, um die sagradische Krone gegen Danadier de Scola zu behaupten. In der Zwischenzeit musste Martin de Interea mehrere Adels-Aufstände im Süden Micoliniens niederschlagen. Schließlich vereinte Serge als erster Herrscher die sagradische und die micolinische Königskrone in seiner Hand. Serge I. führte die Doppelmonarchie einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Sein Sohn [[Sergi II. der Kleine|Serge II.]] (1354-1378) konsolidierte die Doppelmonarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution und Fünfzigjähriger Krieg ===	&lt;br /&gt;
Die unter Serge I. auf einen komplizierten Ausgleich zwischen den verschiedenen Reichsteilen und die Berücksichtigung lokaler Privilegien und Traditionen basierende Herrschaft im Doppelreich geriet bereits in den späten Jahren seines Nachfolgers Sergi II. in eine Krise, die nach der Thronbesteigung [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels I. des Schönen]] 1378 endgültig aus den Fugen geriet, da dieser auf die Stände im micolinischen Landesteil wenig Rücksicht nahm und sich Zeit seiner Herrschaft nie südwestlich des Konsettengebirges aufhielt. Die rigide Herrschaft seines Statthalters [[Johann von Tesqué]] führte schließlich zu einem Aufstand des micolinischen Hochadels gegen den König unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Charl de Interea]], dem [[Herzog von Lonéa]], der sich bald zum Volksaufstand ausweitete. Charl, ein Nachkomme des letzten Saluaner-Königs in illegitimer Linie, ließ Gabriel den Schönen schließlich im Jahr 1386 in [[Nantheser Konvention]] offiziell absetzen und sich selbst als Karl V. zum König erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Micolinischer Revolutionskrieg|Krieg]], in der micolinischen Geschichtsschreibung als &amp;quot;Revolutionskrieg&amp;quot; oder &amp;quot;Unabhängigkeitskrieg&amp;quot; bezeichnet, besiegten die micolinischen Heere Karls von Interea die Truppen Gabriels in mehreren Schlachten (u.a. bei [[Mel Ladí]] und [[Salazia]] 1387). Damit begründete Karl V. die bis heute noch ununterbrochen andauernde Königsherrschaft des [[Haus Interea|Hauses Interea]] und seiner Nebenlinie, dem heute regierenden [[Haus Álbero]]. Gabriel I. musste schließlich 1390 im [[Vertrag von Álbero]] offiziell auf die micolinische Krone verzichten. Im Gegenzug garantierte Karl V., auf alle sagradischen Besitztümer inklusive [[Perucía]] zu verzichten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Karls V. im Jahr 1391 missachtete sein Nachfolger [[Karl VI.]] die Bestimmungen des Vertrags von Álbero und griff aktiv in die innersagradische Auseinandersetzung um die Nachfolge des kinderlosen Gabriel dem Schönen zwischen [[Joseph von Óstino]] und [[Michael I.|Michael von Vesaey]] ein. Im [[Vertrag von Nanthés]] verbündete er sich mit [[Joseph von Óstino]], mit dem er auch eine Heiratsallianz geschlossen hatte. Nachdem Miguel de Vesaey 1396 José de Óstino besiegt und als Michael I. den sagradischen Thron bestiegen hatte, erhob Karl VI. als Vetter Josés und Pate dessen Sohnes [[Johann das Kind|Johann]] selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und widerrief damit den Thronverzicht seines Vaters von 1390. Dies führte zum Ausbruch des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieges]] (1396-1443) zwischen Micolinien und Sagradien, in dem seit 1398 die [[Tulinesische Republik]], zeitweise auch das [[Haus Servette]] (1420-1429) auf sagradischer Seite, die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] auf micolinischer Seite kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1420 konnte Micolinien große Gewinne verbuchen und stand 1420 sogar vor [[Gerón]]. In der [[Alberenser Union]] war es ihm zudem 1408 gelungen, sich die Unterstützung der peruzinischen Stände gegen Sagradien zu sichern. Die Stadt wurde fast ein Jahr lang belagert, konnte aber schließlich nicht erobert werden. Nach dem Tod König Michaels I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 übernahm [[Don António]] den Oberbefehl über die sagradischen Heere und fügte Micolinien in den Schlachten von Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] schwere Verluste zu. Daraufhin kam es 1423 zu einem Waffenstillstand mit Sagradien, da Karl VI. seit 1420 mit den [[Herzog von Servette|Herzögen von Servette]] im Krieg stand, die selbst Anspruch auf die micolinische Krone erhoben. Nach Wiederaufflammen der Kämpfe mit [[Tulis]] 1424 und mit Sagradien 1427 sowie der micolinischen Niederlage in [[Cania]] 1427 stagnierten die Kämpfe schließlich. Nach Ende des Kriegs gegen Servette und zermürbenden kleineren Gefechten wurden die Kampfhandlungen 1439 weitgehend eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]] 1443 wurde die endgültige Trennung der Kronen Sagradiens und Micoliniens festgeschrieben. [[Michael II.]], Sohn Michaels I., wurde als sagradischer, Karl VI. als micolinischer König bestätigt. Sagradien musste aber auf ganz Nordmicolinien und Perucía verzichten und die so genannte [[Medéo-Linie]] wurde als Grenze vereinbart. Danach blieb [[Golen]] bei Sagradien, während die gesamte westliche Küste des [[Ligrisches Meer|Ligischen Meeres]] an Micolinien fiel. Damit hatte das Königreich Micolinien seine bis dahin größte Ausdehnung erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Der [[Frieden von Tesqué]] bildete die Basis, auf der die micolinischen Könige aus dem Haus Interea ihren innenpolitischen Machtzuwachs begründen konnten. Mit dem Friede war die nationale Einigung, die nach der Temp des Sang im frühen 13. Jahrhundert begonnen hatte, weitestgehend abgeschlossen und die Basis für ein gesichertes und einflussreiches micolinisches Königtum war gelegt. Dem Machtanspruch der Interea-Könige stand aber mit dem [[Herzog von Servette]] noch ein mächtiger Vasall entgegen, der als [[Herzog von Sáloa]] sowie [[Fürst von Saséia]] und [[Fürst von Marbore]] den gesamten Süden des Reichs kontrollierte. Mit seinem großen Vermögen war der Herzog auch als Geldgeber der micolinischen Könige und Finanzier der Kriege gegen Sagradien aufgetreten und hatte so eine große Unabhängigkeit erlangt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts gingen auch wichtige Herrschaften in [[Lukien]] und [[Piranía|Südpiranien]] wie die [[Grafschaft Drouvel]] und die [[Grafschaft Carata]] als Pfandschaften in die Hand Servettes über. Für die micolinischen Könige galt es daher nun, die nach Souveränität strebenden Servettiner-Herzöge unter die eigene Lehnshoheit zu zwingen und ihre Macht zu brechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1477 mit dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III. von Servette]] die männliche Linie des Hauses ausgestorben war, war die Gelegenheit für König [[Heinrich I. von Micolinien]] gekommen, die Lande als heimgefallene Lehen wieder ins Reich zu inkorporieren.  Die servettinischen Stände aber sprachen dem König dieses Recht ab und wählten mit [[Filip von Saséia]] den illegitimen Sohn Antons zum neuen Herzog. Filip wurde vom sagradischen König [[Jakob III.]] unterstützt. Es kam zum [[Erster Servettinischer Krieg|Ersten Servettinischen Krieg]] zwischen Micolinien und Sagradien, den Micolinien nach der [[Schlacht von Tinágua]] 1479 verlor. Heinrich musste die Herrschaft Filips anerkennen, hatte es aber vermocht, einige wichtige Stützpunkte zu besetzen. Die Situation blieb angespannt, da nach wie vor die servettinisch-sagradische Allianz bestand und intensiviert wurde. Nach dem Tod Filips 1490 kam es erneut zum Krieg. Sagradien unterstützte die minderjährige [[Antonia von Servette|Antonia]], Tochter Filips mit der sagradischen Prinzessin [[Isabela de Sántori]], als legitime Nachfolgerin, während [[Heinrich II. von Micolinien]] erneut das Lehen einziehen wollte ([[Zweiter Servettinischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 konnte Micolinien die sagradischen Truppen bei [[Joçaleia]] zurückdrängen und [[Golen]] besetzen, 1496 wurde [[Servette]] eingenommen, die minderjährige Antonia festgehalten und ihre Mutter Isabela als Regentin abgesetzt. Daraufhin landeten sagradische Heere bei [[Macedi]] und besiegten die Heere Heinrichs in zwei wichtigen Feldschlachten in [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Heinrich II. musste sich aus Servette zurückziehen, konnte aber Golen sowie die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Piranien]] halten. Nachdem es 1501 zur Hochzeit zwischen Antonia und dem sagradischen Prinzen [[Peter II.|Don Pietro]] gekommen war, starb Antonia 1505 ohne männlichen Erben. In kleineren Kämpfen konnte sich Pietro jedoch als Herzog etablieren ([[Dritter Servettinischer Krieg]]). Die Reinkorporationspolitik Micoliniens war damit endgültig gescheitert. Zudem war es 1499 nicht gelungen, die Besatzungstruppen in Golen zu halten und die Markgrafschaft zu übernehmen. Stattdessen wurde Micolinien auch hier von Pietro zurückgedrängt. Die Kriege zwischen Sagradien und Micolinien um Servette und Golen endeten 1506 im [[Frieden von Sáloa]], in dem [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] dem sagradischen König [[Peter II.]] (seit 1502 König) die Herrschaft über die [[Servettinische Lande|Servettischen Lande]] sowie über die [[Markgrafschaft Golen]] bestätigen musste und lediglich die Pfandschaften in Lukien und Piranien zurück erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Begründung der sagradischen Herrschaft in Südmicolinien war die Position Micoliniens nach dem Fünfzigjährigen Krieg erneut geschwächt und die aggressive Außenpolitik Micoliniens gegenüber dem östlichen Nachbarn weitestgehend gescheitert. Während Sagradien unter dem Santori-König [[David I.]] zur europäischen Großmacht aufstieg, bemühten sich die micolinischen Könige [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] und [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]] um die innere Konsolidierung des Königtums. Neue Hauptstadt wurde [[Nanthés]], das Herrschaftszentrum verlagerte sich nun nach Piranien und Lonea. Die kurzzeitige Intervention Micoliniens im so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot; um die sagradische Krone aufseiten des Thronprätendenten [[Michael III.|Miguel de Valier]] blieb für Karl VII. letztlich erfolglos. Im [[Friede von Servette]] 1547 verblieb das [[Herzogtum Servette]] in sagradischer Hand. Mit dem aus der alten Tulinesischen Republik geformten [[Königreich Cuentez-Tulis]] war nun jedoch ein Pufferstaat zwischen Sagradien und Micolinien entstanden, der sich bald selbst zu einem bedrohlichen Konkurrenten für Micolinien im [[Blaues Meer|Blaumeer]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Uleistenbewegung zum Friede von Villagua ===&lt;br /&gt;
Um 1540 kam der englische Calvinist [[Francis Howle]] (Franziskus Uleus) ins nordmicolinische [[Erín]], wo er eine calvinistische Gemeinschaft formte, die in den folgenden Jahren in ganz Perucía ausstrahlte. Unter den Königen Karl VII. und [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]] wurden diese „[[Uleisten]]“ verfolgt und unterdrückt, die nordmicolinischen „Uleisten-Städte“ wurden 1552 im [[Erster Uleistenkrieg|Ersten Uleistenkrieg]] belagert, ausgehungert und schließlich erobert. Die Uleisten wurden getötet oder vertrieben. Einige kehrten jedoch in den folgenden Jahren zurück. Ein [[Zweiter Uleistenkrieg]] 1559-1564 verlief erfolglos, da immer mehr Städte offen zum calvinistischen Glauben übertraten. Auch Karl VIII. konnte die Protestanten nicht aus dem Lande vertreiben. Er starb 1578 erbenlos. Der Protestantenfreund [[Albert I. von Micolinien|Albert I.]] aus der Nebenlinie [[Interea-Conte]] wurde daraufhin neuer König. Er erließ 1584 das [[Edikt von Plato]], in dem er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit gewährte. Seither gibt es in Micolinien eine relativ große protestantische Minderheit (die so genannten „[[Reformats]]“), die vor allem im Norden des Landes präsent ist, während der santorisch-dominierte Süden keine reformatorischen Bewegungen zuließ und noch heute fast ausschließlich katholisch geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlegung der Uleistenkriege konnte sich Micolinien wieder auf den Kampf um die Vorherrschaft im Blaumeer konzentrieren, wo das Königreich Cuentez zum mächtigen Rivalen geworden war. Der Angriff Alberts I. auf die tulinesischen Besitzungen in Micolinien, [[Südkont]] und [[Plato]], führte 1616 zum [[Erster Asumarischer Krieg|Micolinisch-Cuentesischen Krieg]], der hauptsächlich auf See geführt wurde und erst 1621 im [[Friede von Tinagua]] niedergelegt wurde. Er endete weitgehend mit einer Niederlage für Micolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch geschickte Heiratspolitik gelang es Micolinien in der Regierungszeit des sagradischen Königs [[Gabriel VI.]] Einfluss auf dessen Politik zu erhalten. Nachdem [[Katharina von Micolinien]], die Mutter des sagradischen Thronfolgers [[Gabriel VII.]] 1653/54 entmachtet worden war, kam es 1657 zum Ausbruch des [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Kriegs]] um den Besitz Golens, Servettes und die Vorherrschaft im Blauen Meer sowie die Nachfolge [[Karl IX. von Micolinien|Karls IX. von Micolinien]], der ohne Erben war. Der Krieg endete 1669 mit dem [[Frieden von Villagua]], in dem Micolinien endgültig auf die Lehnsherrschaft über Servette verzichten musste, aber die personelle Trennung der sagradischen Krone vom servettinischen Herzogtum erreichte. Zudem mussten Sagradien und Cuentez die Nachfolge [[Johann IV. von Micolinien|Johanns von Álbero]], eines Enkels Karls IX., anerkennen. Ein Jahr später endete mit dem Tod Karls IX. die Dynastie [[Interea]] auf dem micolinischen Thron. Neuer König wurde sein Enkel Johann von Álbero, der als Johann IV. das [[Haus Álbero]] auf den Thron brachte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Erwerb Servettes und Napoleonische Kriege ===&lt;br /&gt;
1736 wurden im [[Vertrag von Monte Sinicia]] zahlreiche Grenzkonflikte zwischen Micolinien und dem mit Cuentez vereinigten Sagradien niedergelegt. Nach dem Erlöschen des Hauses Santori-Servette in männlicher Linie im Jahr 1737 versuchte König [[Karl X. von Micolinien]] abermals, das Reich im Süden der Halbinsel zu erobern. Da er selbst mit Antonia, einer Schwester des letzten Großherzogs [[Karl VII. Ferdinand von Servette|Karl Ferdinand]], verheiratet war, erkannte er die Nachfolge seiner Schwägerin [[Maria I. von Servette]], der älteren Schwester Antonias, nicht an und erhob selbst Anspruch auf das Großherzogtum. Es kam zum neuerlichen Krieg, in dem sich jedoch Maria mithilfe ihres französischen Ehemanns [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] vorerst durchsetzen konnte. im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. und ihren Mann Louis-Gabriel als Regenten in Servette anerkennen, erhielt aber das Fürstentum Saséia. Erst das Eingreifen Karls X. im fünf Jahre später ausgebrochenen [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] brachte Micolinien das lange erstrebte Ziel ein. Nachdem Micolinien zunächst [[Maria II. Franziska]] von Santori und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez]] de la Sieta unterstützt hatte, verweigerte es 1747 jede weitere Unterstützung und strebte einen Ausgleich mit dem gegnerischen Frankreich an. Im [[Friede von Tinagua]] 1747 erkannte Karl X. schließlich den französischen Kandidaten Louis-Gabriel de Vienne als sagradischen König an, dieser musste jedoch auf das [[Großherzogtum Servette]] verzichten, das schließlich nach drei Jahrzehnten Eigenständigkeit wieder zum micolinischen Königreich kam. König [[Heinrich III. von Micolinien]] war es schließlich, der den micolinischen Königshof im Jahr 1772 von [[Nanthés]] nach [[Servette]] verlegte und die Stadt zur Hauptstadt des Reichs ausbaute.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der französischen Revolution 1789 stellte sich Micolinien in Allianz mit England gegen das revolutionäre Frankreich. Nach dem Beginn der Napoleonischen Kriege und der Eingliederung Sagradiens in das napoleonische Satellitensystem unter [[Julien Bonaparte]] im Jahr 1806, musste auch Micolinien sich der französischen Angriffe erwehren. Gemeinsam mit Portugal und Großbritannien gelang es dem Land, die Franzosen fernzuhalten. Seit 1808 unterstützte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] aktiv den sagradischen Widerstand gegen die napoleonische Fremdherrschaft. 1813 konnten die Heere Micoliniens, Großbritanniens und der sagradischen Freiheitskämpfer Julien Bonaparte vertreiben. Nachdem der als einzig rechtmäßig anerkannte sagradische König [[Joseph Ludwig II.]] auf den sagradischen Thron zurückgekehrt war, erreichte Micolinien auf dem Wiener Kongress sein Ziel nicht, den Besitz Golens und des besetzten Cuentez zu erreichen. Kurze Zeit später aber nutzte Karl XI. einen Aufstand gegen den König in Sagradien ([[Novemberrevolution 1817]]), um im Ostteil Golens einzumarschieren. Nachdem Karl die Heere Joseph Ludwigs geschlagen hatte, musste dieser abdanken. Neuer sagradischer König wurde mit [[Michael IV.]] der Schwiegersohn Karls, der im [[Vertrag von Vèrisa]] die Abtretung Westgolens an Micolinien zusichern musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien zwischen Beginn und Ende der Demokratie ===&lt;br /&gt;
Die Versuche Sagradiens, Westgolen in zwei Kriegen zurückuerobern ([[Golenrkriege]]), scheiterten beide, sodass Micolinien, nachdem es zwischenzeitig ganz Golen beherrscht hatte, die dauerhafte Teilung der Region im [[Frieden von Diegue]] 1829 durchsetzen konnte. In der Folge der revolutionären Unruhen im April 1848, die von Sagradien auch nach Micolinien überschwappten, hier jedoch zu keinen nennenswerten Umstürzen führten, erließ König [[Michael IV. von Micolinien]] eine [[Micolinische Verfassung von 1879|liberale Verfassung]]). Mit der [[Micolinische Verfassungsreform 1879|Verfassungsreform des Jahres 1879]] wurde das Regierungssystem weitgehend parlamentarisiert und die Verantwortlichkeit des Kabinetts gegenüber den beiden Kammern des Nationalparlaments festgeschrieben. Nach 43 Regierungsjahren starb Michael IV. im Jahr 1882. Da er ohne männlichen Erben blieb, sollte mit [[Karl von Albero-Poléi]] sein Schwiegersohn auf den Thron kommen, der aber selbst schwer erkrankt auf den Thron verzichtete. Das micolinische Parlament bestimmte daraufhin den hessischen Prinzen [[Johann V. von Micolinien|Johann von Battenberg]], den Schwiegersohn Karl von Poléis und Mann einer Enkelin Michaels IV. als Johann V. zum neuen König von Micolinien, der die Dynastie [[Albero-Poléi-Battenberg]] auf dem micolinischen Thron begründete. Johann, der mithilfe seiner Frau Francise von Albero-Poléi schnell Micolinisch lernte und trotz seiner ausländischen Herkunft im Volk sehr beliebt wurde, hielt sich weitestgehend aus der Tagespolitik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1888-1894) und [[Fernand Esquill]] (1904-1907) wurde eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisierten. Die Ära der liberalen Dominanz im Parlament wurde 1910 durch den Wahlsieg der [[Partit Socialiste|Sozialisten]] beendet, die erstmals stärkste Kraft im Unterhaus wurden. Nachdem Micolinien im Ersten Weltkrieg zunächst neutral geblieben war, trat es 1917 auf Seiten der Entente in die Kampfhandlungen ein. Der liberale [[Marc Visconte]] bildete daraufhin ein breites Kriegskabinett, dem sowohl Konservative als auch Sozialisten angehörten. Nach dem Krieg geriet das Land in eine schwere Krise, in der es den demokratischen Parteien nicht mehr gelang, Lösungen für die sozialen Probleme des Landes zu finden. Nach landesweiten bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen linken und rechten Kampfverbänden sowie dem Wahlsieg der faschistischen [[Micolinische Nationalpartei|Micolinischen Nationalpartei]] von [[Pier Ulisse]] ernannte König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] den ultrakonservativen General [[Osvalt Camur]] zum Staatsminister, der ein autoritäres Regime installierte und im Oktober 1922 eine ständestaatliche  Verfassung erließ, welche die parlamentarische Demokratie abschaffte ([[Nove Regimen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faschistische Juni-Bewegung und Ulisse-Regime ===&lt;br /&gt;
Dennoch gelang es Camur nicht, die Probleme des Landes in den Griff zu bekommen und den Quasi-Bürgerkrieg zu beenden. Besonders die faschistische paramilitärische [[Schwarze Garde]] (Guarda Negre) gewann mit ihrem gewaltsamen Terror immer mehr Macht im Land. Im Juni 1924 startete Ulisses &amp;quot;[[Juni-Bewegung]]&amp;quot; einen &amp;quot;[[Marsch auf Servette]]&amp;quot; nach dem Vorbild Mussolinis, der ihm die Regierungsgewalt sichern sollte. König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] gab schließlich nach und entließ Camur, um unmittelbar darauf Ulisse zum Staatsminister zu ernennen. Binnen kürzester Zeit modifizierte er die ständestaatliche Camur-Verfassung so, dass sie Ulisses PNM die alleinige Staatsmacht sicherte. Als neues entscheidendes Verfassungsorgan wurde der [[Nationaler Generalrat|Nationale Generalrat]] installiert, der faktisch die Rechte des Königs und des Staatsrats übernahm und bündelte. Die Bürgerrechte wurden suspendiert, die oppositionellen Parteien ausgeschaltet, die PNM zur alles beherrschenden Staatspartei gemacht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach separatistischen Aufständen in beiden Teilen Golens im Jahr 1935, die ein eigenständiges und wiedervereinigtes Golen anstrebten und von Ulisse blutig niedergeschlagen wurden, nutzte der Diktator die Schwäche der sagradischen Übergangsregierung Dini, um auf sagradisches Staatsgebiet vorzudringen ([[Golenkrise 1935/36]]). Unter dem Vorwand, die vom sagradischen Ostteil Golens ausgehenden terroristischen Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten, besetzten micolinische Truppen die sagradischen Provinzen [[Golen-Casqa]] und [[Val d’Ambrís]] sowie Teile der Provinz [[Escada]]. Nachdem der micolinische Außenminister [[Charl Marrel]] ein internationales Moratorium erwirken konnte, das die sagradische Provinz (Ost-)Golen für ein Jahr unter micolinische Verwaltung stellte, erfolgte 1936 eine manipulierte Volksabstimmung, die eine vermeintliche Mehrheit für ein vereintes Golen unter micolinischer Oberhoheit erbrachte. Unter der Berufung auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker annektierte Micolinien im Mai 1936 die Provinz Ostgolen. Der Völkerbund zeigte sich durch die Abessinien-Episode handlungsunfähig, Sagradien durch innere Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]]regierung und rechten Gruppierungen zu geschwächt, um einen Krieg zu riskieren. Außerdem bestanden auf Seite der sagradischen Rechten durchaus Sympathien für das Vorgehen Ulisses, dem man glaubte, das Golenproblem aufdrücken zu können und ein ethnisch einheitliches Sagradien schaffen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Geheimvertrag zwischen dem seit 1938 regierenden sagradischen Diktator [[Manuel Álamo]] und dem micolinischen Regierungschef Ulisse erkannte Sagradien de facto die Annexion Golens durch Micolinien an, erwirkte aber die Garantie für die golischsprachigen Gebiete in den Provinzen Val d’Ambrís und Escada, aus denen die micolinischen Truppen endgültig abzogen. Außerdem wurde es sagradisch-sprachigen Golen erlaubt, nach Sagradien zurückkehren zu dürfen, was die meisten auch taten. Das Juni-Regime betrieb im ganzen Land eine systematische Micolinisierungspolitik, die die gewaltsame Unterdrückung der zahlreichen Regionalsprachen wie des Golischen, des Peruzinischen und des Litischen umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Narzissenrevolution und die Redemokratisierung des Landes === &lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg blieb Micolinien trotz seiner ideologischen Nähe zu den Achsenmächten neutral. Dennoch führte der Sieg der Alliierten zu einer Destabilisierung des Juni-Regimes. Nach dem überraschenden Tod Ulisses im Mai 1947, mit dem das Regime seine unumstrittene Führungsfigur verloren hatte, zeigte die PNM-Führung zunehmend Auflösungserscheinungen, da Ulisses Nachfolger [[Noribert Ferrer]] es nicht vermochte, die Partei geschlossen hinter sich zu bringen. Im April 1948 kam es zum Aufstand der linksoppositionellen [[Narzissenbewegung]] (Moviment Narcisse), die so genannte &amp;quot;[[Narzissenrevolution]]&amp;quot;, die binnen kürzester Zeit die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich bringen konnte. Nachdem der Generalrat es nicht schaffen konnte, die Aufstände zu stoppen und das Militär den Kampf gegen die Aufständischen verweigert hatte, entließ König Karl XII. den Staatsrat Ferrer und dankte zugunsten seines Sohnes [[Karl XIII. von Micolinien]] ab. Dieser entmachtete umgehend den Generalrat und setzte die Verfassung aus. Stattdessen ernannte er den Sozialistenführer [[Antoni Piël]], einen der Führer der Narzissenbewegung, zum neuen Staatsminister. Er berief ein nationales Kabinett aus [[Partit Comuniste Micoline|Kommunisten]], [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] und [[Cèntre Democrat Micoline|Christdemokraten]]. Eine der ersten Amtshandlungen war das Verbot der PNM, die Verhaftung ihrer führenden Köpfe sowie die Reinstallation der Bürgerrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1948 kam es zu den ersten freien Wahlen seit 1922, bei denen die Christdemokraten überraschend eine Mehrheit vor Sozialisten, Kommunisten und [[Partit Democrat Libral|Liberalen]] erreichten. Der parteilose [[Francis Ernest Crést]] bildete eine Dreiparteienregierung aus CDM, PSL und PDL, die nach Austritt der Sozialisten im Jahr 1949 von einem christdemokratisch-liberalen Staatsrat unter [[Armand Mikael Carpol]] (CDM) abgelöst wurde. Eine [[Micolinische Verfassung von 1948|neue liberale Verfassung]], die im Wesentlichen an die von 1879 anknüpfte, wurde in einer Volksabstimmung im Dezember 1948 angenommen. Um die nach dem Zusammenbruch des Juni-Regimes wieder aufflammenden Separationsbestrebungen in [[Golen]], aber auch die Regionalbewegungen in [[Perucía]] und [[Litien]] auffangen und die Integrität des Landes sicherstellen zu können, sah die neue Verfassung die Umwandlung Micoliniens von einem Einheitsstaat in einen Bundesstaat unter parlamentarisch-monarchischer Regierung vor. Den peruzinischen, litischen und golischen Bevölkerungsgruppen wurde weitgehende kulturelle Autonomie garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regierung liberalisierte das Land wirtschaftlich, hielt aber an dem von der Regierung Piel deklarierten strikten Neutralitätskurs fest, sodass Micolinien auch nicht zu den Gründernationen der NATO gehörte. Bis heute gehört Micolinien dieser Vereinigung nicht an. Die Umwandlung Micoliniens in einen Föderalstaat und die Erhebung Golens zu einem Gliedstaat innerhalb der micolinischen Monarchie machten die nie offiziell beigelegte Golenkrise wieder aktuell, da Sagradien die ehemals sagradische Provinz [[Golen-Casqa]], also den Ostteil der neuen [[Region Golen]], nach wie vor als besetzten Teil seines Staatsgebiets betrachtete, auch wenn man keine aktive Wiedereroberungspolitik betrieb. Die Spannungen der Jahre 1948 und 1949 wurden erst im Jahr 1955 durch die [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] zwischen Micolinien, Sagradien und der golischen Regionalregierung beigelegt. In den Verträgen verzichtete Sagradien endgültig auf seine Gebietsansprüche in Golen. Im Gegenzug verpflichtete sich Micolinien zu Kompensationszahlungen und gewährte der [[Sagradische Sprache|sagradisch-]], [[Eskadische Sprache|eskadisch-]] und [[Asumarische Sprache|azumarisch]]-sprachigen Minderheit im Land weitgehenden kulturellen und politischen Schutz. Außerdem ließ Micolinien im [[Abkommen von Plato|Folgeabkommen von Plato]] (1957) seine jahrhundertealten Besitzanspräche auf [[Cuentez]] fallen. Das 1943 von micolinischen Truppen besetzte [[Allécapo]] wurde daraufhin geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1956 regierten die Christdemokraten alleine. Im Jahr 1960 gehörte Micolinien zu den Gründerstaaten der Europäischen Freihandelszone EFTA. Seit 1959 wurde das Land von einer [[Volksfront]]regierung der Sozialisten unter Tolerierung der Kommunisten unter PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] regiert. Das Linksbündnis zerfiel im Jahr 1965, weil sich die Regierungspartner nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnten. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging die Mitte-Rechts-Opposition als Sieger hervor und bildete unter [[Mikael Mari Salt]] ein CDM-PDL-Kabinett. Um die Wirtschaftskrise zu überwinden, wurde 1966 eine Große Koalition aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen gebildet, der mit [[Charl Henrique Valdés]] erstmals seit der Redemokratisierung des Landes wieder ein Liberaler vorstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1968 gingen erneut die Christdemokraten als Sieger hervor. Bis 1979 regierte der CDM-Vorsitzende [[Joann Christén]] zusammen mit der PDL. Auf Initiative Joann Christéns und des sagradischen Ministerpräsidenten [[Joán Caval]]s hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (''Consile Asumaresq'', ''Côsíliu Azumarês'') als gemeinsames Forum der Blaumeeranrainerstaaten [[Sagradien]], [[Micolinien]] und dem [[Fürstentum San Cristo]]. Die Regierung Christén zerbrach 1979 mit der Abspaltung des rechten PDL-Flügels zur [[UPD]]. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging erstmals die PSL als stärkste Partei hervor. Der Sozialist [[Guillemes Oreste]] bildete eine Große Koalition mit dem CDM, die 1981 zerbrach und nach einem erneuten Wahlsieg der Christdemokraten von einer christlich-liberalen Koalition unter [[Martin Bertrand]] (CDM) abgelöst wurde. Dessen Regierung musste nach einem Steuerskandal 1984 zurücktreten und einer Großen Koalition aus PSL und CDM unter dem sozialistischen Wahlsieger [[Stefan Casagre]] weichen. Nach dem Bruch der Koalition 1987 bildete [[Antoni Sagrand]] (PSL) eine linke Übergangsregierung, die als Minderheitsregierung der Sozialisten von der Unterstützung der Kommunisten abhängig war und 1988 von einer konservativ-liberalen Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, [[DL]] und UPD unter [[Noribert Pasquale]] (CDM) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Parlamentswahlen 1992 bildete der Christdemokrat [[Carlo Masane]] eine Große Koalition mit den Sozialisten, welche in Abkehr von der traditionellen Neutralitätspolitik den Beitritt Micoliniens zur Europäischen Union betrieb, der 1995 vollzogen wurde. Nach den Wahlen 1996 wurde der Sozialist [[Bernard Sandres]] Staatsminister. Er bildete eine Ampelkoalition mit der linksliberalen DL und den micolinischen Grünen, unter deren Ägide Micolinien 1999 den Euro als Zahlungsmittel einführte. Im Jahr 2000 siegten die Christdemokraten unter ihrem Spitzenkandidaten [[Albert Nobel]], der die konservativ-liberale Koalition aus CDM, UPD und DL neu auflegte. Bei den Parlamentswahlen 2004 kam es zu einem Erfolg der rechtspopulistischen [[Acciò Marc Nabert]] (AMN), die mit einem ausländerfeindlichen Wahlkampf zahlreiche Protestwähler mobilisieren konnte und knapp 18% der Wählerstimmen erreichte. Nobel band die Partei in eine Rechtskoalition aus CDM, UPD und AMN ein, die aber 2006 wieder an den inneren Problemen der AMN zerfiel.&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Neuwahlen ging das CDM gestärkt hervor und wurde erstmals seit den Wahlen 1992 wieder größte Parlamentsfraktion. Nobel erneuerte die Dreierkoalition mit UPD und DL.&lt;/div&gt;</summary>
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