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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vesaey&amp;diff=6078</id>
		<title>Haus Vesaey</title>
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		<updated>2011-07-16T17:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vesaey''' ist ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht, das mit [[Michael I.]] (1396-1421) und [[Michael II.]] (1421-1457) zwei [[König von Sagradien|sagradische Könige]] stellte. Das Haus Vesaey war eine Nebenlinie der jüngeren [[Dianniden]]dynastie, die bereits von 1078 bis 1264 regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründer des Hauses Vesaey war [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1216-1260), jüngster Sohn König [[Gabriel II.]] aus dessen Verbindung mit [[Josefa von Liez]]. Dieser war Zeit seines Lebens ein Rivale seiner Halbbrüder, der Könige [[Gabriel III.]] und [[Philipp IV. Hermes]] um den sagradischen Thron. Da die Ehe seines Vaters mit Josefa von Liez umstritten war und von der Kirche lange Zeit nicht anerkannt wurde, galt Philipp in den Augen seiner Brüder als unehelich geboren und wurde von diesen als Bastard behandelt. Dagegen versuchte er in mehreren Aufständen, seine Stellung zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Vesaey heiratete seine Cousine Maria von Liez und begründete das Haus Vesaey als Nebenlinie des regierenden [[Haus Cliêce|Hauses Cliêce-Sacâu]]. Die erstgeborenen Vertreter des Hauses trugen den Titel eines ''Fürsten von Vesaey'', den König Gabriel II. seinem jüngsten Sohn verliehen hatte. 1263 versuchte Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1242-1302) vergeblich, seine Thronansprüche als nächster Verwandter König [[Philipp V.|Philipps V.]] in männlicher Linie geltend zu machen und dessen von den [[Cortes von Belaçón]] bestätigte Nachfolgeregelung zugunsten des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] anzufechten, konnte sich aber nicht durchsetzen. Er musste schließlich der Nachfolgeregelung Philipps, welche den Besitz des [[Königreich Perucía|Königreichs Perucía]] versprach, zustimmen. Im Gegenzug erkannte König Philipp die Legitimität des Hauses Vesaey an, zahlte Jakob eine hohe Geldsumme und erhielt die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen, sein Bruder [[Michael I. von Vesaey|Michael]] hatte die Nachfolgeregelung bereits vorher anerkannt und die Vizegrafschaft Blaste als Lehen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob überlebte seinen Sohn [[Michael II. von Vesaey|Michael]] um zwei Jahre. Ihm folgte sein minderjähriger Enkel [[Philipp II. von Vesaey|Philipp]] nach, der 1318 Katharina von Scola, eine Nichte der sagradischen Königin [[Maria von Scola]] und Schwester [[Danadier von Scola|Danadiers von Scola]], heiratete. Als Danadier 1320 gegen den micolinischen König [[Sergi I.]] den Thron usurpierte, stellte sich Philipp überraschend gegen seinen Schwager und stand im Lager Sergis, der den Skolaner 1321 schlagen konnte. Als Belohnung für seine Unterstützung wurde Philipp mit dem [[Herzogtum Sesin]] entlohnt, wodurch das Haus Vesaey zu einer der mächtigsten Familien des Landes wurde. Als Philipps Sohn [[Jakob II. von Vesaey]] 1349 König Sergis Tochter Isabel heiratete, erhielt er zudem die [[Grafschaft Oller]]. Jakob und seine Söhne unterstützten König [[Gabriel IV.]] im Krieg gegen das abtrünnige [[Micolinien]], das 1390 jedoch verloren ging. Sein ältester Sohn [[Philipp III. von Vesaey|Philipp]] kam in dem Krieg 1387 ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs jüngerer Sohn und Nachfolger [[Michael I.|Michael]] wiederum versuchte danach Einfluss auf König Gabriel zu gewinnen und sich die Nachfolge des kinderlosen Königs zu sichern. Auf dem Weg zu diesem Ziel stürzte er Sagradien in einen Bürgerkrieg ([[Krieg der zwei Herzöge]]), indem sich die Anhänger des Hauses Vesaey gegen die Anhänger Herzog [[Joseph von Ostino|Josephs von Ostino]] behaupten mussten. Nach Gabriels Tod übernahm jedoch zunächst Joseph den Thron, wurde 1396 aber von Michael von Vesaey geschlagen, der als [[Michael I.]] König von Sagradien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil des Vesaey-Königtums war geprägt vom danach ausgebrochenen [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien, der erst 1443 im [[Friede von Tesqué]] endete. Teil des Krieges war auch die Allianz zwischen dem Haus Vesaey und dem [[Haus Santori]], das die [[Conte von Tulis|Grafen von Tulis]] stellte. So heiratete bereits Michaels Tochter Isabel den tulinesischen Conte [[António de Sántori]]. Durch die Ehe seiner [[Isabel de Vesaey|ebenfalls Isabel genannten Enkelin]] mit Antónios Sohn [[David de Sántori]] wurde die Allianz zwischen beiden Häusern schließlich erneuert. Als [[Michael II.]], seit 1421 Nachfolger seines Vaters auf dem Thron, 1457 ohne männlichen Thronfolger starb, wurde gemäß der Thronfolgeregelung Michaels sein Enkel [[Jakob III.|Santiago de Sántori]], Sohn Davids und Isabels, als ''Jakob III.'' neuer [[König von Sagradien]]. Mit Michaels Tod starb auch das Haus Vesaey in männlicher Linie aus. Michael II. war damit auch der letzte Vertreter der Diannidendynastie in Sagradien, auch wenn das Haus Sántori sich - in der Fiktion einer Abstammung von [[Gabriel Juvans]] - selbst als Nebenlinie der Dianniden betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Männliche Vertreter des Hauses Vesaey === &lt;br /&gt;
* [[Philipp I. von Vesaey]] (1216-1260), Fürst von Vesaey&lt;br /&gt;
* [[Jakob I. von Vesaey]] (1242-1302) (ältester Sohn Philipps), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1263-1302)&lt;br /&gt;
* [[Michael I. von Vesaey]] (1246-1313) (jüngerer Sohn Philipps), [[Vizegraf von Blaste]] (1263-1313)&lt;br /&gt;
* [[Michael II. Fürst von Vesaey|Michael II. von Vesaey]] (1270-1300) (Sohn Jakobs)&lt;br /&gt;
* [[Philipp II. von Vesaey]] (1297-1359), (Sohn Michaels II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1302-1359) und [[Herzog von Sesin]] (1321-1359)&lt;br /&gt;
* [[Jakob II. von Vesaey]] (1322-1389) (Sohn Philipps II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Oller]] (1349-1389) und [[Herzog von Sesin]] (1359-1389)&lt;br /&gt;
* [[Philipp III. von Vesaey]] (1351-1387) (älterer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1359-1387)&lt;br /&gt;
* [[Michael I.|Michael III. von Vesaey]] (1355-1421) (jüngerer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1387-1421), [[Graf von Oller]] (1389-1396), [[Herzog von Sesin]] (1389-1421) sowie als ''Michael I.'' [[König von Sagradien]] (1396-1421)&lt;br /&gt;
* [[Michael II.|Michael IV. von Vesaey]] (1387-1457) (älterer Sohn Michaels I.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1396-1421), [[Fürst von Sarmay]] (1397-1421) und als ''Michael II.'' [[König von Sagradien]] (1421-1457)&lt;br /&gt;
* [[Don António de Vesaey|Antonio von Vesaey]] (1390-1424) (jüngerer Sohn Michaels I.), [[Graf von Oller]] (1396-1424) und [[Herzog von Sesin]] (1421-1424)&lt;br /&gt;
* Michael V. von Vesaey (''Don Miguel António'') (1352) (Sohn Michaels IV.), [[Fürst von Sarmay]] (1352)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_von_Kriegen&amp;diff=6077</id>
		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Hochmittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 946-961 [[Numererkriege]] [[Philipp I. der Große|Philipps des Großen]]&lt;br /&gt;
* 998-1002 [[Numererkriege]] [[Philipp II.|Philipps II. des Katholischen]]&lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1125-1129 Bretonischer Krieg [[Anton I. der Starke|Antonios I.]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1233-1236 [[Krieg der Philippe]] zwischen [[Philipp IV. Hermes]] und [[Philipp von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IV._Hermes&amp;diff=6076</id>
		<title>Philipp IV. Hermes</title>
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		<updated>2011-07-16T17:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Jugend und Thronbesteigung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp IV. Hermes''' (von Sagradien), (*1210, †1261, sagr. ''Don Filipe Hermés'') war im 12. Jahrhundert [[König von Sagradien]] (1233-1261) aus dem Geschlecht der [[Dianniden-Juvantiden]]. Unter Philipp Hermes wurden die seit über 150 Jahren andauernden [[Lusonidenkriege]] durch den Tod des letzten [[Lusoniden]][[König von Perucía|königs von Perucía]] endgültig beendet und das [[Königreich Perucía|peruzinische Königreich]] unter die Lehnshoheit Sagradiens gestellt. Philipp Hermes gilt daher als letzter großer sagradischer König der Diannidendynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Hermes wurde im Jahr 1210 als zweiter Sohn König [[Gabriel II.|Gabriels II.]] und dessen erster Ehefrau, der Stauferprinzessin Beatrix von Schwaben geboren. Sein älterer Bruder war der spätere König [[Gabriel III.]], der 1220 als Zwölfjähriger den sagradischen Thron bestieg. Nachdem sich Philipps und Gabriels Vater Gabriel II. 1214 von seiner Frau Beatrix getrennt hatte, war [[Josefa von Liez]] beider Stiefmutter, die versuchte, die Söhne ihres Mannes aus dessen erster Ehe von der Thronfolge auszuschließen und ihren eigenen Sohn [[Philipp von Vesaey]] als Thronfolger zu installieren. Philipp Hermes musste daher als Kind mehrere Anschläge auf sein Leben überstehen, die seiner Stiefmutter zugeschrieben wurden. Als Gabriel II. 1220 starb, wurde Philipp Hermes' älterer Bruder Gabriel III. von ihrer Tante Blanka und deren Mann [[Gottfried von Bosa]] zum König ausgerufen. In der Folge kam es zum Streit zwischen Gottfried von Bosa und Josefa von Liez um die Regentschaft für den minderjährigen Gabriel III., der 1225 schließlich selbst die Regierung antrat, die Stiefmutter Josefa als Ehebrecherin anklagte und hinrichten ließ und seinen Halbbruder Philipp von Vesaey für illegitim erklärte. Als Gabriel III. 1233 starb, folgte ihm Philipp Hermes auf den Thron, der zu dieser Zeit 23 Jahre alt war. Er musste sich nun aber im so genannten ''[[Krieg der Philippe]]'' gegen seinen Halbbruder Philipp von Vesaey wehren, der - 1233 gerade einmal 17 Jahre alt - um seine Rechte kämpfte und von [[Sergi von Liez]] und anderen Baronen unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinische Kampagne ===&lt;br /&gt;
Als König musste sich Philipp Hermes mit der Lösung der [[Peruzinische Thronfolgekrise 1242|Peruzinischen Frage]] um die offene Nachfolge des 1249 gestorbenen letzten Lusonidenkönigs in [[Alessa]] kümmern. Bereits seit 1242 war in Perucía eine dynastische Krise ausgebrochen, nachdem [[Martin der Streiter]] gestorben war und erst wenige Wochen nach seinem Tod mit [[Martin Posthumus]] ein Sohn und Nachfolger geboren wurde. Da Martin der Streiter bei der Zeugung bereits 56 Jahre alt gewesen sein muss, kam es zu Zweifeln an der Vaterschaft des Königs und an der Legitimität des Neugeborenen, der dennoch König wurde und unter Vormundschaft eines Regentschaftsrats gestellt wurde. Dieser wurde wiederum seit 1245 vom micolinischen König [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] kontrolliert, der versuchte, die Lehnshoheit über Perucía zu erlangen. Bereits an seinem sechsten Geburtstag wurde der junge König daher mit einer Enkelin Richards I. verlobt, starb aber 1249, ehe diese Ehe rechtskräftig geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der peruzinische Thron war damit zum zweiten Mal nach 1101 vakant geworden und zum Streitobjekt zwischen Sagradien und Micolinien geworden. Micolinien unterstützte nun [[Renart von Soria]], einen angeblich unehelichen Sohn des verstorbenen Königs Martin und damit illegitimer Erbe der Lusoniden. Auf der anderen Seite beanspruchte auch Herzog [[Philipp der Schweigsame]] von Scantia aus dem [[Haus Redanior]] die Krone. Er stützte sich auf den [[Vertrag von Erin]] des Jahres 1184, in dem König [[Johann der Starke]] [[Martin der Gute|Martin den Guten]], den Großvater Philipps, als Erben [[Albreth III. Herzog von Scantia|Aliuretos III. von Scantia]] anerkennen musste, sodass sich Philipp nun zusammen mit seinem Bruder [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] als Haupterben des zerfallenen [[Lusonidenreich]]s betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Hermes schloss daraufhin eine Allianz mit dem Haus Redanior und zog mit einem Heer nach Perucía, um die Ansprüche Philipps des Schweigsamen gegen den Usurpator Renart von Soria durchzusetzen, der inzwischen den Thron in Alessa an sich gerissen und den Regentschaftsrat aufgelöst hatte. Gemeinsam konnte sich das sagradische Heer gegen die Micolinier und die Gefolgsleute Renarts durchsetzen und die Herrschaft Philipps sichern, der nun als Philipp I. den peruzinischen Thron bestieg. Philipp Hermes erreichte, dass der Redanior-König seinem sagradischen Gegenüber nicht nur für die Gebiete in Sagradien, sondern auch sein neu erworbenes peruzinischen Königreich der sagradischen Lehnshoheit zu unterstellen. Damit erreichte das sagradische Königreich eine territoriale Ausdehnung wie nie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renart von Soria flüchtete nach Micolinien, kehrte aber 1255 bereits mit einem neuen Heer nach Perucía zurück und versuchte, mithilfe eines Aufstands die Sagradier zu vertreiben, was ihm aber nach anfänglichen Erfolgen nicht gelang. In der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 wurde er vernichtend geschlagen und musste seinen Thronverzicht erklären. Dennoch waren die Ereignisse der Startschuss für die so genannten [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] gegen das als Fremdherrschaft empfundene Redanior-Königtum, die nach dem Tod [[Martin IV.|Martins IV.]] 1290 wieder aufflammten und sich bis 1313 hinzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Die Allianz zwischen Philipp Hermes und Philipp dem Schweiger war der Grundstein für die Nachfolge der Redanior auf dem Thron Sagradiens, da Philipp Hermes nun in zweiter Ehe Marca von Viça zur Frau nahm, eine Nichte und Patenkind Philipps des Schweigers, der wiederum die Tochter Philipp Hermes’ Johanna heiratete, von deren gemeinsamen Söhnen gleich drei später sagradische Könige werden sollten. Direkter Nachfolger Philipp Hermes' wurde nach dessen Tod 1261 sein Sohn [[Philipp V. der Kluge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_von_Kriegen&amp;diff=6075</id>
		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:30:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Hochmittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 946-961 [[Numererkriege]] [[Philipp I. der Große|Philipps des Großen]]&lt;br /&gt;
* 998-1002 [[Numererkriege]] [[Philipp II.|Philipps II. des Katholischen]]&lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1125-1129 Bretonischer Krieg [[Anton I. der Starke|Antonios I.]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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&lt;div&gt;#REDIRECT [[Philipp II. der Katholische]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Hochmittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1125-1129 Bretonischer Krieg [[Anton I. der Starke|Antonios I.]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;#REDIRECT [[Johann II. der Löwe]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Hochmittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1443 '''[[Fünfzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1386-1390 [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
** 1392-1396 [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Servettinisch-Loneischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1392-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Weise|Sergi dem Weisen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1668/1669 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1642-1645 [[Tulinesischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Asumarischer Krieg]] zwischen Sagradien/Cuentez und Micolinien&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-07-16T17:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1737-1739 Servettinischer Thronfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1708-1718 Sagradisch-Cuentesischer Krieg&lt;br /&gt;
* 1713-1723 [[Sagradischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1721 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1723 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1756-1760 [[Sagradischer Erbfolgekrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Micolinien im den Besitz der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1578 '''[[Josephitenaufstände]]''' um die Unabhängigkeit des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] &lt;br /&gt;
** 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
** 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Mittelalter === &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]'''&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1557-1559 [[Erster Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1576-1578 [[Zweiter Josephitenaufstand]] im [[Königreich Cuentez-Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mittelalter''': &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Neuzeit'''&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Servettinische Kriege]]'''&lt;br /&gt;
** 1477-1479 [[Erster Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 [[Zweiter Servettinischer Krieg]] nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 [[Dritter Servettinischer Krieg]] nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-16T16:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Dritter Servettinischer Krieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Pietro Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer Rebellen etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_Karl_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=6053</id>
		<title>Philipp Karl von Viça</title>
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		<updated>2011-07-16T11:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Karl von Sántori''', [[Herzog von Viça]] und Graf von Noyar (sagr. ''Don Filipe Carles de Viça'', *1689, †1740) war der jüngste Sohn des sagradischen Thronfolgers [[Gabriel Agosto]] und Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie ein Bruder der [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] Nach der Ermordung Peters II. im [[Aufstand vom 23. Mai 1721]] war Prinz Filipe Carles als einzig verbliebener Enkel Gabriels VII. in männlicher Linie Anwärter auf den sagradischen Thron und Anführer der antikoalitionären royalistischen [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegspartei]]. Seine Anhänger wurden als ''Filipecarlistas'' bezeichnet. Er selbst bezeichnete sich bis zu seinem Tod 1740 als ''Filipe Carles Rei de Sagradia''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Filipe Carles María Javier Fernando Agosto de Sántori i Borbón wurde 1689 als jüngster Sohn des sagradischen Thronfolgers Don [[Gabriel Agosto]], [[Prinz von Sarmay]], und dessen Frau Marie Josephine von Bourbon, Tochter Ludwigs XIV., geboren. Seine älteren Brüder waren [[Danadier II.|Don Luis Danadier]] und [[Peter II.|Don Pietro Joán]], seine Großväter König [[Gabriel VII.]] von Sagradien und König Ludwig XIV. von Frankreich. Als Philipp Karl sechs Jahre alt war, starb sein Vater, sein Bruder Luis Danadier bestieg nach dem Tod des Großvaters 1698 als Danadier II. den sagradischen Thron. Philipp Karl, bis dahin als Graf von Noyar bekannt, erhielt nun den Titel eines Herzogs von Viça, den zuvor sein Onkel Joán Filipe gehalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Karl heiratete im Jahr 1710 seine vier Jahre jüngere Großcousine Jeanne Philippe d'Orléans, die Tochter des späteren französischen Regenten Philipp II. von Orléans. 1713 kam der gemeinsame Sohn Luis Gabriel zur Welt, der später den Titel eines Herzogs von Lojandía erhielt. Im gleichen Jahr begann der [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] seines Bruders Danadier gegen die oppositionelle Adelskoalition unter Philipp Karls und Danadiers Schwager [[José de Sesín]], in der es um die absolutistische Regierungsform und die Macht von König und Ständen ging. Anders als sein Bruder Pietro, der sich um Vermittlung bemührte, stellte sich Philipp Karl klar auf die Seite des Königs und wurde zu einem der energischsten Verfechter des absoluten Königtums. Jedoch gelang es ihm nicht, seinen Schwiegervater, seit 1715 Regent von Frankreich, zu einem militärischen Eingreifen Frankreichs in die innersagradische Auseinandersetzung zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König Danadier im Februar 1721 überraschend verstarb, gelangte sein älterer Bruder Pietro als [[Peter II.]] auf den Thron. Gegen den Willen Philipp Karls leitete dieser unmittelbare Waffenstillstandsverhandlungen ein, was vor allem der aussichtslosen militärischen und finanziellen Lage der Königspartei geschuldet war. Mehrmals versuchte Philipp Karl erfolglos, die Verhandlungen zu torpedieren. Als es am 23. Mai 1721 schließlich zu einem neuerlichen Volksaufstand in [[Semess]] kam, bei dem Peter II. das Leben ließ, hielt sich Philipp Karl in Amoria auf. Nachdem er von der Nachricht des Todes seines Bruders gehört hatte, rief er sich unmittelbar zum neuen König aus, wurde nach einem gescheiterten Mordversuch jedoch über die französische Grenze außer Landes geschafft. Derweil rief der Bürgerliche [[Simón Bernord]] in Semess die Republik aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Koalitionäre den republikanischen Aufstand niederschlagen und die Macht in Semess übernehmen konnten, rüstete Philipp Karl in Frankreich zu einer Fortsetzung des Bürgerkriegs und nahm währenddessen Verhandlungen mit der Koalition auf. Diese weigerten sich aber, den Bruder des Königs ohne Zugeständnisse als neuen Monarchen anzuerkennen und drängten auf eine Einberufung der Generalstände, was Philipp Karl jedoch verweigerte. Schließlich kam es ohne Philipp Karls Zustimmung zur Einberufung einer neuen Ständeversammlung in Sagradien, die Philipp Karl ausdrücklich nicht als König anerkannte und stattdessen Prinzessin Isabela, der Tochter Danadiers II., den Thron antrugen. Als diese jedoch 1722 starb, wandten sich die Koalionäre an den cuentesischen König [[Johann III.]], der Danadiers jüngere Tochter [[Maria I.|María Luísa]] heiraten sollte. Mit dem Einfall Philipp Karls, der die Nachfolge seiner Nichte nicht anerkannte, in Viça begann der Bürgerkrieg von neuem, jedoch konnte ein vereinigtes Heer der Stände und des Königreichs Cuentez die Truppen Philipp Karls zurückschlagen, der ins französische Exil zurückkehren musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und Maria heirateten schließlich und betraten 1723 gemeinsam den sagradischen Thron, nachdem sie den Eid auf die [[Codices Magna]] der Stände geleistet und damit den Bürgerkrieg offiziell beendet hatten. Danach kam es - besonders in Nordostsagradien - immer wieder zu Aufständen der Anhänger Philipp Karls, die sich als ''Filipecarlistas'' bezeichneten, von größerem Erfolg war jedoch keine der Erhebungen. Nach dem Tod von Philipp Karls einzigem Sohn Luis Gabriel im Jahr 1728 war Philipp Karl zudem ohne eigenen männlichen Nachkommen. Sein Schwiegersohn Heinrich von Vallador versuchte danach vergebens, als neuer filipecarlistischer Thronprätendent anerkannt zu werden. Sein Aufstand nach dem Tod Marias und ihres Sohnes [[David II.]] im Jahr 1735 führte zu seiner Verhaftung und Hinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tod 1740 übertrug Philipp Karl alle seine Thronansprüche auf seine Schwester Maria Anna und ihre Kinder aus der Ehe mit [[Antoine de Bourbon, duc de Vienne|Antoine de Vienne, Herzog von Mantua und Montferrat]]. Deren Sohn [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel]] bestieg schließlich als [[Gabriel VIII.]] 1757 den sagradischen Thron.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=6052</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2011-07-16T11:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Herrschaft der Sieben und Einnahme Semess' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst, die Royalisten mussten sich zunächst zurückziehen und warteten und die Situation ab. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im Jahr 1719 im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Januar 1720 auf einen Entwurf für eine neue Ordnung, die als ''Codices Magna Libertatum'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König stimmte dem Dokument zwar nicht offiziell zu, bemühte sich aber um einen Schein von Kooperation. Er erklärte sich bereit, einer Regelung auf Basis der Codices zuzustimmen, forderte jedoch Änderungen und zog so die Verhandlungen weiter hinaus. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte und stäker noch als Danadier die Konditionen der Codices Magna ablehnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am Morgen des 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand, der sich nun gegen König und den in den Ständen führenden Adel insgesamt richtete. Von den Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte, und von der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage radikalisiert, bedrohten sie nun die gesamte Monarchie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König zusammen mit mehreren adligen Begleitern. Pietro war damit der erste sagradische König, der de facto vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. Ob es sich bei der Ermordung tatsächlich um eine spontane Tat aus Wut und Hass handelte oder ob stattdessen ein gezielter Anschlag auf den Leben des Königs von Seiten seiner Gegner unternommen worden war, wie später von vielen behauptet, ist bis heute nicht geklärt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nun nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Kleinadlige [[Simón Bernord]] als Anführer des radikalen Maiaufstands die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das in der Nähe stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] zu verteidigen. Dieser aber wagte in der Folge keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an den Herzog vom Sesin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft der Sieben und Aufstände 1721/22 ===&lt;br /&gt;
In Semess übernahm ein ''Rat der Sieben'' aus Bürgerlichen und Kleinadligen unter Führung Simón Bernords die Herrschaft. Er erklärte die Monarchie für beendet und das Volk zum Souverän, in dessen Namen der Rat zu handeln glaubte. Die Kammern der Stadt wurden nun mit Anhängern der Sieben besetzt und zu wesentlichen Vollzugsorganen erklärt. In der Folge weitete sich der Volksaufstands von Semess aus auf das gesamte Land aus. Im Mai und Juni bildeten sich auch in anderen Städten und teilweise auch auf dem Land radikale ''Räte'' und ''Abordnungen'', die sich teilweise den Sieben in Semess unterstellten, teilweise aber auch als eigenständiges Vollzugsorgan auftraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Radikalisierung eines Teils des Volkes gegen den Adel und die Stände erreichte der Bürgerkrieg eine neue Wendung. Royalisten und Koalitionäre mussten sich nun gegen die ''Radikalen'' behaupten und verbündeten sich zu diesem Zweck. Mehrere Heere der Royalisten und Koalitionäre gingen in der Folge gegen die Aufständischen vor. Im Herbst kam es zur Belagerung von Semess, das im November 1721 eingenommen werden konnte. Bernord wurde auf der Flucht festgenommen und schließlich als Verräter angeklagt und hingerichtet. Die Aufstände der Radikalen sowie diverse Bauernaufstände zogen sich noch bis Mitte 1722 hin und konnten erst dann weitgehend beendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philippkarlistenkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Stände, die nun die Macht konsolidiert hatten, wählten im Januar 1722 einen ''Staatsrat'', der nun die Regierungsgeschäfte wahrnehmen sollte. [[José de Sesín]] wurde als Generalvikar der Stände zum Verweser der monarchischen Gewalt erklärt. Derweil machte sich die im Mai 1722 neu zusammengetretene Ständeversammlung daran, einen neuen König zu finden und Konditionen einer neuen Ordnung auf Grundlage der Codices Magna festzusetzen. Diese wurden im September 1722 als verbindlich erklärt. Da König Danadier und sein Bruder beide keine Söhne hinterlassen hatten, konzentrierte sich die Suche nach einem Monarchen vornehmlich auf die Töchter Danadiers Isabel und [[Maria I. Luise|María Luísa]]. Da der Herzog von Sesin selbst ein entfernter Verwandter der Könige aus dem [[Haus Sántori]] war, wurden auch ihm Ambitionen nachgesagt. Diese freilich endeten gewaltsam durch die Ermordung des Herzogs im Sommer 1722. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil war der Bürgerkrieg noch immer nicht beendet. Stattdessen erkannte [[Philipp Karl von Viça]], der Bruder der toten Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]], die Codices Magna nicht an und pochte auf seine Thronrechte. Er ließ sich zum König ausrufen und wurde von Legitimisten unterstützt, die ihn mangels anderer männlicher Thronprätendenten als legitimen Erben der Krone betrachteten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=6051</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=6051"/>
		<updated>2011-07-16T10:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Maiaufstand und Erste Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst, die Royalisten mussten sich zunächst zurückziehen und warteten und die Situation ab. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im Jahr 1719 im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Januar 1720 auf einen Entwurf für eine neue Ordnung, die als ''Codices Magna Libertatum'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König stimmte dem Dokument zwar nicht offiziell zu, bemühte sich aber um einen Schein von Kooperation. Er erklärte sich bereit, einer Regelung auf Basis der Codices zuzustimmen, forderte jedoch Änderungen und zog so die Verhandlungen weiter hinaus. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte und stäker noch als Danadier die Konditionen der Codices Magna ablehnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am Morgen des 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand, der sich nun gegen König und den in den Ständen führenden Adel insgesamt richtete. Von den Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte, und von der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage radikalisiert, bedrohten sie nun die gesamte Monarchie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König zusammen mit mehreren adligen Begleitern. Pietro war damit der erste sagradische König, der de facto vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. Ob es sich bei der Ermordung tatsächlich um eine spontane Tat aus Wut und Hass handelte oder ob stattdessen ein gezielter Anschlag auf den Leben des Königs von Seiten seiner Gegner unternommen worden war, wie später von vielen behauptet, ist bis heute nicht geklärt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nun nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Kleinadlige [[Simón Bernord]] als Anführer des radikalen Maiaufstands die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das in der Nähe stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] zu verteidigen. Dieser aber wagte in der Folge keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an den Herzog vom Sesin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft der Sieben und Einnahme Semess' ===&lt;br /&gt;
In Semess übernahm ein ''Rat der Sieben'' aus Bürgerlichen und Kleinadligen unter Führung Simón Bernords die Herrschaft. Er erklärte die Monarchie für beendet und das Volk zum Souverän, in dessen Namen der Rat zu handeln glaubte. Die Kammern der Stadt wurden nun mit Anhängern der Sieben besetzt und zu wesentlichen Vollzugsorganen erklärt. In der Folge weitete sich der Volksaufstands von Semess aus auf das gesamte Land aus. Im Mai und Juni bildeten sich auch in anderen Städten und teilweise auch auf dem Land radikale ''Räte'' und ''Abordnungen'', die sich teilweise den Sieben in Semess unterstellten, teilweise aber auch als eigenständiges Vollzugsorgan auftraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Radikalisierung eines Teils des Volkes gegen den Adel und die Stände erreichte der Bürgerkrieg eine neue Wendung. Royalisten und Koalitionäre mussten sich nun gegen die ''Radikalen'' behaupten und verbündeten sich zu diesem Zweck. Mehrere Heere der Royalisten und Koalitionäre gingen in der Folge gegen die Aufständischen vor. Im Herbst kam es zur Belagerung von Semess, das im November 1721 eingenommen werden konnte. Bernord wurde auf der Flucht festgenommen und schließlich als Verräter angeklagt und hingerichtet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=6050</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2011-07-16T10:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Maiaufstand und Erste Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst, die Royalisten mussten sich zunächst zurückziehen und warteten und die Situation ab. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im Jahr 1719 im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Januar 1720 auf einen Entwurf für eine neue Ordnung, die als ''Codices Magna Libertatum'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König stimmte dem Dokument zwar nicht offiziell zu, bemühte sich aber um einen Schein von Kooperation. Er erklärte sich bereit, einer Regelung auf Basis der Codices zuzustimmen, forderte jedoch Änderungen und zog so die Verhandlungen weiter hinaus. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte und stäker noch als Danadier die Konditionen der Codices Magna ablehnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am Morgen des 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand, der sich nun gegen König und den in den Ständen führenden Adel insgesamt richtete. Von den Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte, und von der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage radikalisiert, bedrohten sie nun die gesamte Monarchie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König zusammen mit mehreren adligen Begleitern. Pietro war damit der erste sagradische König, der de facto vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. Ob es sich bei der Ermordung tatsächlich um eine spontane Tat aus Wut und Hass handelte oder ob stattdessen ein gezielter Anschlag auf den Leben des Königs von Seiten seiner Gegner unternommen worden war, wie später von vielen behauptet, ist bis heute nicht geklärt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nun nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] als Anführer des radikalen Maiaufstands die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das in der Nähe stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] zu verteidigen. Dieser aber wagte in der Folge keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an den Herzog vom Sesin.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2011-07-16T10:38:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Verhaftung des Königs und Ständeregiment */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst, die Royalisten mussten sich zunächst zurückziehen und warteten und die Situation ab. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im Jahr 1719 im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Januar 1720 auf einen Entwurf für eine neue Ordnung, die als ''Codices Magna Libertatum'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König stimmte dem Dokument zwar nicht offiziell zu, bemühte sich aber um einen Schein von Kooperation. Er erklärte sich bereit, einer Regelung auf Basis der Codices zuzustimmen, forderte jedoch Änderungen und zog so die Verhandlungen weiter hinaus. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte und stäker noch als Danadier die Konditionen der Codices Magna ablehnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. In der folgenden [[Maiaufstand]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das königliche Heer unter Carles de Vierna zu verteidigen. Dieser aber wagte keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an Sesin, dem er sich unterstellte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=6048</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2011-07-15T23:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Erster Bürgerkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. Der König wäre auf diesem Weg zu einem konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. In der folgenden [[Maiaufstand]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das königliche Heer unter Carles de Vierna zu verteidigen. Dieser aber wagte keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an Sesin, dem er sich unterstellte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Bürgerkrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung des Königs und Ständeregiment ===&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. Der König wäre auf diesem Weg zu einem konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maiaufstand und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. In der folgenden [[Maiaufstand]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das königliche Heer unter Carles de Vierna zu verteidigen. Dieser aber wagte keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an Sesin, dem er sich unterstellte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Der Sieg der Koalitionstruppen bei [[Sagrera]] beendete den Bürgerkrieg vorerst. König Danadier wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Semesker [[Plazarenya-Palast]] festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelte, derweil im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1719 kam eine neue Ständeversammlung zusammen, die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. Der König wäre auf diesem Weg zu einem konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder [[Peter II.|Peter]] zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. In der folgenden [[Maiaufstand]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am Plazarenya, in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Königshofs floh nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das königliche Heer unter Carles de Vierna zu verteidigen. Dieser aber wagte keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an Sesin, dem er sich unterstellte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Peter II.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter II.''' (von Sagradien) (*1685, †1721) war während der Endphase des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] im Jahr 1721 für nur kurze Zeit [[Köng von Sagradien]], ehe er im [[Aufstand vom 23. Mai 1721]] von einem wütenden Mob erschlagen wurde. Peter war letzter König aus der Linie [[Haus Santori-Valier|Santori-Valier]]. Auf seinen Tod folgte eine zweijähriges Interregnum (die so genannte &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik]]&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Pietro Joán Alexandro Gabriel María Inocento de Sántori i Borbón wurde 1685 als zweiter Sohn des Prinzen [[Gabriel Agosto]] von Sarmay, ältester Sohn [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] von Sagradien und dessen Ehefrau Maria von Frankreich geboren. Der ältere Bruder Pietros war [[Danadier II.|Luis Danadier]], der nach dem Tod Gabriel Agostos 1695 zum Infanten und Thronfolger des Königreichs aufstieg. Als sein Großvater Gabriel VII. 1698 starb und sein älterer Bruder den Thron bestieg war Don Pietro gerade dreizehn Jahre alt. Er erhielt den Titel eines Herzogs von Bordez. 1707 kam es zur Hochzeit des Prinzen mit der Habsburgerprinzessin Maria von Österreich. Die Ehe verlief jedoch unglücklich und blieb kinderlos.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1713 der sagradische Bürgerkrieg oder Koalitionskrieg zwischen den Truppen seines Bruders Danadier II. und den rebellierenden Truppen der Adelskoalition um seinen Onkel, den [[Joseph Herzog von Sesin|Herzog von Sesín]], sowie den Truppen des [[Königreich Cuentez|Königreichs Cuentez-Tulis]] ausbrach, versuchte Peter mehrmals zwischen den Parteien zu vermitteln. 1715 konnte er sogar einen zwischenzeitigen Waffenstillstand erreichen, der bald jedoch gebrochen wurde. Als Peter danach erneut Geheimverhandlungen mit dem Führer der Koalitionspartei José de Sesín aufnahm, wurde er von seinem Bruder des Verrats verdächtigt und außer Landes gebracht. Er hielt sich nun längere Zeit über in Frankreich am Hof des jungen Ludwig XV. auf. Nach dem frühen Tod des Infanten Joán Danadier, einziger Sohn Danadiers II., wurde Peter jedoch 1719 Thronfolger und kehrte zurück an den sagradischen Hof, wo er seinem Bruder feierlich die Treue schwor und als Präsumptiverbe designiert wurde. Dieser war seit 1718 de facto Gefangener der Generalstände und regierte erst im Winter 1720/21 wieder, jedoch unter strenger Kontrolle einer Stände-Abordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, erhoben die Royalisten seinen Bruder Peter zum König, dieser musste jedoch um seine Anerkennung durch die Stände in schwierige Verhandlungen treten. Obwohl er die Amtsgeschäfte danach wahrnahm, wurde er nie gekrönt, da er sich mit den Ständen nicht auf Konditionen seiner Herrschaft einigen konnte. Derweil machten Gerüchte über eine Vergiftung Danadiers II. die Runde, die royalistische Aufstände und anti-royalistische Gegenbewegungen auslösten und zu einer raschen Radikalisierung beider Seiten beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semesker Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand gegen die Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte. In der folgenden Nacht vom 23. auf den 24. Mai stürmte ein wütender Mob den Königspalast am [[Plazarenya]], in dem Peter unter Kontrolle der Stände festgehalten worden war, und tötete den auf der Flucht befindlichen König. Pietro war damit der erste sagradische König, der vom Volk gerichtet wurde. Dabei wurde immer wieder gesagt, dass Pietro nicht für seine eigenen Handlungen, sondern für die seines Bruders büßen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Peters Tod folgte ein zweijähriges republikanisches Intermezzo, in dem Peters jüngerer Bruder Herzog [[Filipe Carles de Viça]] den Krieg gegen die Generalstände fortsetzte und für sich selbst den Thron beanspruchte. Filipe Carles scheiterte jedoch, sodass Peter der letzte König aus dem Haus Santori-Valier auf dem sagradischen Thron blieb. Stattdessen trugen die Stände 1723 Peters Nichte [[Maria I.|Maria Luisa]], der Tochter Danadiers II., gemeinsam mit ihrem Mann [[Johann III.]] von Cuentez die Königskrone an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Danadier II.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Danadier II.''' (von Sagradien) (*1682; †1721) war [[König von Sagradien]] (1698-1721). Seine verschwenderische und autoritäre Politik, seine außenpolitischen Misserfolge und der daraus erwachsende Konflikt mit den Ständen führte das Land in einen [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]], in dessen Folge er den Großteil seiner Macht verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronprinz ===&lt;br /&gt;
Luis Danadier Gabriel María Jâcque Agostino de Santori-Valier wurde 1682 in [[Semess]] als Sohn des sagradischen Infanten [[Gabriel Agosto|Gabriel August]] und dessen Frau Marie Josephine de Bourbon, einer Tochter Ludwigs XIV. von Frankreich, geboren. Sein Großvater väterlicherseits war König [[Gabriel VII.]] (1651-1698), sein Großvater mütterlicherseits Ludwig XIV. Als Sohn des Infanten von Sagradien wuchs Danadier am Hof seines Großvaters in Semess auf und wurde mit dem Ziel erzogen, dereinst seinem Vater als Monarch zu folgen. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn wird als kalt beschrieben, zog dieser doch angeblich seinen zweitältesten Sohn [[Peter II.|Peter]] (*1685) als Lieblingssohn vor. Jedoch folgte Danadier nach dem Tod seines Vaters 1695 als Kronprinz und [[Prinz von Sarmay]] nach. Als sein Großvater 1698 starb, war Danadier gerade einmal sechzehn Jahre alt und folgte als Jugendlicher auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1699 – Danadier war gerade 17 Jahre alt - wurde er mit der ebenso alten Wittelsbacherprinzessin Maria Anna von Bayern verheiratet. Aus der Ehe ging 1710 mit dem Prinzen [[Joán Danadier]] ein Sohn hervor, der aber 1719 starb. Außerdem gebahr Maria Anna dem Santori-Prinzen mehrere Töchter, u.a. die älteste Tochter Isabela (1701-1722), spätere Ehefrau des Großherzogen [[Ludwig Philipp II. von Servette]] sowie die jüngere Tochter [[Maria I. Louise|María Luísa]] (1702-1735), die später den [[König von Cuentez]] [[Johann III.]] heiratete und als Maria I. selbst den sagradischen Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsbeginn und Aufstände ===&lt;br /&gt;
Von Beginn seiner Regierungszeit an versuchte Danadier die von seinem Vater gepflegte Herrschaftsform eines starken Königtums mit absolutistischem Anspruch fortzusetzen und diesen im Glanz der Repräsentation zu übertreffen. Sein großes und unerreichtes Vorbild war dafür in besonderem Maße sein Großvater König Ludwig XIV. von Frankreich, dem er als sagradischer „Sonnenkönig“ nacheifern wollte. Dafür kam bereits früh die spöttische Bezeichnung des „Schattenkönigs“ (''Rei d’Ombra'') auf. Danadier übernahm von seinem Großater eine bereits extrem angespannte Staatskasse, die er mit seiner gesteigerten Repräsentation vollends ruinierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch außenpolitisch handelte Danadier wenig glücklich. Im spanischen Thronstreit ergriff er schnell Partei für Frankreich und beteiligte sich auf dessen Seite am folgenden Erbfolgekrieg. Weil Sagradien nur wenig Chancen auf Gebietsgewinne hatte und die Kämpfe weitere Unsummen verschlangen, bildete sich im Hochadel, besonders im Süden des Landes, zunehmend Widerstand gegen die Politik des Königs. Dessen leitender Minister [[Santiago de Corvón Graf von Casterley]], bemühte sich vergebens, den Haushalt zu sanieren. Als Danadier Pläne zum Bau eines Lustschlosses in [[Colegial]] nach dem Vorbild von Versailles umsetzen wollte und dafür die allgemeinen Steuern anhob, trat Casterley im Jahr 1708 zurück. Es folgte im Juli ein [[Juli-Aufstand 1708|Aufstand]] der hungernden Stadtbevölkerung in [[Semess]], die blutig unterdrückt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuerlicher [[September-Aufstand 1711|Aufstand im September 1711]], der sich schnell auf das gesamte Land ausweitere und teilweise von der Adelsopposition gefördert wurde, zwang den König erstmals seit 1632 die [[Generalstände]] einzuberufen. Dort bildete sich eine breite Koalition kritischer Adliger, die sich hinter dem [[Herzog von Sesín]], [[José de Santori Herzog von Sesín|José de Santori-Sesín]], versammelten und ein Ende der kostspieligen Bauprogramme forderten. Darüber hinaus verweigerten die Stände im Jahr 1713 weitere Kriegskredite, woraufhin Danadier die Versammlung auflöste, um zu seinem absoluten Regime zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cortes von Tulis und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Auflösung flohen zahlreiche Oppositionelle ins benachbarte [[Königreich von Cuentez]], wo sie sich unter den Schutz von [[Johann III.]] von Cuentez stellten und die oppositionellen [[Cortes de Tulis]] einberiefen. Führende Männer waren der Herzog von Sesín und der [[Herzog von Scantia]]. Danadier – offiziell noch immer im Krieg mit dem cuentezischen Nachbarn – erklärte Sesin und seine Anhänger zu Hochverrätern und enthob sie ihren Ämtern. Nachdem Danadier im Frieden von Utrecht 1713 die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, erklärten die Cortes von Tulis den König für abgesetzt und und beriefen sich dabei auf den Eid, den der König geleistet hatte und in dem er versprochen hatte, nur zum Nutzen der sagradischen Nation zu handeln. Die Tulinesischer Stände stellten ein eigenes Heer zu Verfügung, das auf [[Semess]] losmarschierte. Mit der [[Schlacht bei Tantallas 1713]] zwischen königlichen Truppen und Anhängern Sesíns begann der Bürgerkrieg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der König stützte sich auf seine alten Anhänger aus dem Norden des Landes sowie auf das Haus Bourbon und seine französischen Kontakte. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern Santori-Sesín, [[Piacón]] und [[Haus Todesce|Todesce]]. Nachdem der micolinische König [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 holte Danadier Casterley zurück und machte ihn zu seinem leitenden Minister. Nachdem dieser 1717 versucht hatte, gegen den Willen Danadiers einen Waffenstillstand und Kompromissfrieden mit José de Sesín auszuhandeln, wurde er entlassen, festgesetzt und wegen Hochverrats verurteilt und hingerichtet.  Nach der Übernahme des Oberbefehls der koalitionären Truppen durch [[Filipe de Piacón]] im Jahr 1717 geriet der König immer mehr unter Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Ende der Kämpfe ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1718 geriet Danadier II. in Gefangenschaft der Koalitionäre. Er wurde in der Folge zusammen mit seiner Familie im Plazarenya-Palast festgesetzt, wo er unter strikter Kontrolle der Koalitionäre gehalten wurde und mit diesen Konditionen einer Waffenstillstands- und Friedensregelung verhandelt, derweil im ganzen Land royalistische Aufstände weitergeführt wurden. Im Herbst 1720 schließlich kam es zu einem vorläufigen Ende der Aufstände, den Winter über regierte Danadier als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Danadier im Februar 1721 starb, kamen im ganzen Land Gerüchte über eine Ermordung des Königs auf und royalistische Aufstände mehrten sich wieder. Sein Bruder [[Peter II.]] folgte ihm auf den Thron, wurde offiziell aber nie gekrönt, da er bis zuletzt mit den Ständen um die Konditionen seiner Herrschaft verhandelte. Die Tötung Peters’ in einem blutigen [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Volksaufstand]], von Monarchisten als ''Maiblutnacht'' bezeichnet, ist auch als Folge der Politik Danadiers zu sehen, die das Königtum der Santori-Valier im Augen des Volkes diskreditiert hatte und damit auch der absolutistischen Monarchie in Sagradien ein vorläufiges Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2011-07-15T21:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1722 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz sowie im gleichzeitig stattfindenden Krieg gegen das [[Königreich Cuentez]] kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionárioes''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1721 geführt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den [[Juliaufstand 1708]] sowie den [[Septemberaufstand 1711]]) sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semesker]] Republikanern sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich nach 1721 ereigneten und bis etwa 1735 andauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semesker]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedrige Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen, denen er Konspiration mit dem Königreich Cuentez vorwarf, das sich seit 1711 im Krieg mit Sagradien befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten Cuentez-Tulis einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Gleichzeitig empfing die ''Versammlung der Prinzen'' auch eine Delegation des Königreichs Cuentez, mit der über mögliche Konditionen eines Waffenstillstandes verhandelt werden sollte. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesce]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch das feindliche Cuentez unter König [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alésio Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder [[Peter II.|Don Pietro Joán]] mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der santorischen Truppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Im Herbst 1720 waren die königlichen Truppen gerade so in der Lage, Semess zu halten. Im Februar 1721 starb König Danadier überraschend in Schloss Monreal. Nachfolger wurde sein Bruder [[Peter II.]], der unmittelbar nach seiner Thronbesteigung Verhandlungen einleitete, welche schießlich im April einen vorläufigen Waffenstillstand als Ergebnis hatten, woraufhin die Kämpfe ausgesetzt wurden. Der König sollte sein Amt antreten, die Generalstände aber wieder in der Hauptstadt einberufen. Am 10. Mai trat in [[Semess]] ein adliges Vorparlament zusammen, das über die Wahlmodalitäten beraten sollte. Stattdessen übersandt die Versammlung unter Führung Sesins aber am 20. Mai dem König einen umfassenden Forderungskatalog, der unter anderem mehr Einflussmöglichkeiten für den Hochadel vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter sah die Forderungen als Affront an und wies sie energisch zurück. Bemüht, seine ungeschmälerte Macht zu demonstieren, ließ er am 23. Mai 1721 den populären oppositionellen Bürger [[Luis Otero]] enthaupten, woraufhin es in der Hauptstadt zu großen Erhebungen gegen den König kam. Von Agenten der Koalition angetrieben, eskalierte der Aufstand und führte noch in der Nacht zum 24. Mai zum Sturm des Königspalastes am [[Plazarenya]], in dessen Zusammenhang der König auf dem Fluchtversuch erschlagen wurde. Der Rest des Königshofs floh nach [[Noyar]] und auch die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten. In Semess selbst übernahm der Bürgerliche [[Simón Bernord]] die Führung, rief die Republik aus und stellte ein Heer freiwilliger Bürger und Bauern des Umlandes auf, um die Stadt gegen das königliche Heer unter Carles de Vierna zu verteidigen. Dieser aber wagte keinen Angriff, sondern übergab seine Truppen an Sesin, dem er sich unterstellte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=6042</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-07-15T21:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Tod und Nachfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1780) war Graf von Macôn, [[Großherzog von Servette]] (1737-1757) sowie [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1757-1780). Als solcher war er der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Johann III.|Johanns III.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg von 1756-1760]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi III. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi III.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Johann III.|Johann Franz]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II.|António de Piacone]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Johann III. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Johanns III. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod König Johanns 1749 und dem seines minderjährigen Sohnes und Nachfolgers [[David II.]] 1754 sowie der folgenden Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1754/55 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramón, die sich u.a. mit Micolinien gegen Servette verbündeten. Nach dem Ausbruch des Kriegs 1756 marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]], Teil des Siebenjährigen Kriegs, standen sich nun erneut Frankreich und Österreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Großbritannien sowie Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramón di Piacones]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1755 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Johann III. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1755 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in Sagradien durchschlagende Erfolge verzeichnete, verlor Gabriel in seiner Abwesenheit den gesamten Süden Micoliniens an Karl X. Nach weiteren Kriegsjahren kam es 1760 schließlich im [[Friede von Tinagua]] zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner Thronbesteigung im Jahr 1757 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische und mit Micolinien verbündete Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Im Jahr 1779, kurze Zeit vor Gabriels Tod, griff Sagradien auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1780 im hohen Alter von 69 Jahren. Nachfolger als König wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1734). Gabriels VIII. jüngerer Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie der Herzöge von Viena, die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg. Der Sohn Luis António Herzog von Bordez blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=6041</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1780) war Graf von Macôn, [[Großherzog von Servette]] (1737-1757) sowie [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1757-1780). Als solcher war er der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Johann III.|Johanns III.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg von 1756-1760]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi III. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi III.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Johann III.|Johann Franz]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II.|António de Piacone]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Johann III. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Johanns III. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod König Johanns 1749 und dem seines minderjährigen Sohnes und Nachfolgers [[David II.]] 1754 sowie der folgenden Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1754/55 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramón, die sich u.a. mit Micolinien gegen Servette verbündeten. Nach dem Ausbruch des Kriegs 1756 marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]], Teil des Siebenjährigen Kriegs, standen sich nun erneut Frankreich und Österreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Großbritannien sowie Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramón di Piacones]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1755 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Johann III. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1755 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in Sagradien durchschlagende Erfolge verzeichnete, verlor Gabriel in seiner Abwesenheit den gesamten Süden Micoliniens an Karl X. Nach weiteren Kriegsjahren kam es 1760 schließlich im [[Friede von Tinagua]] zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner Thronbesteigung im Jahr 1757 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische und mit Micolinien verbündete Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Im Jahr 1779, kurze Zeit vor Gabriels Tod, griff Sagradien auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1780 im hohen Alter von 69 Jahren. Nachfolger als König wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1734). Gabriels VIII. jüngerer Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie der Herzöge von Viena, die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=6040</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-07-15T21:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1780) war Graf von Macôn, [[Großherzog von Servette]] (1737-1757) sowie [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1757-1780). Als solcher war er der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Johann III.|Johanns III.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg von 1756-1760]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi III. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi III.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Johann III.|Johann Franz]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II.|António de Piacone]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Johann III. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Johanns III. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod König Johanns 1749 und dem seines minderjährigen Sohnes und Nachfolgers [[David II.]] 1754 sowie der folgenden Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1754/55 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramón, die sich u.a. mit Micolinien gegen Servette verbündeten. Nach dem Ausbruch des Kriegs 1756 marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]], Teil des Siebenjährigen Kriegs, standen sich nun erneut Frankreich und Österreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Großbritannien sowie Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramón di Piacones]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1755 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Johann III. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1755 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in Sagradien durchschlagende Erfolge verzeichnete, verlor Gabriel in seiner Abwesenheit den gesamten Süden Micoliniens an Karl X. Nach weiteren Kriegsjahren kam es 1760 schließlich im [[Friede von Tinagua]] zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner Thronbesteigung im Jahr 1757 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische und mit Micolinien verbündete Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner kurzen Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Im Jahr 1779, kurze Zeit vor Gabriels Tod, griff Sagradien auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1780 im hohen Alter von 69 Jahren. Nachfolger als König wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1734). Gabriels VIII. jüngerer Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie der Herzöge von Viena, die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VIII.&amp;diff=6039</id>
		<title>Gabriel VIII.</title>
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		<updated>2011-07-15T21:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig I.''' (von Sagradien) (*1734, †1797) war [[König von Sagradien]] (1780-1797) und der zweite Monarch aus dem [[Haus Vienne]] auf dem Thron Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronfolgekriege ===&lt;br /&gt;
Joseph Louis Philippe François de Vienne et Servette wurde 1734 als zweiter Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne-Santori]], einem Urenkel Ludwigs XIV., und dessen zweiter Frau, Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Schwester des Großherzogs [[Charl XIII. Fernand|Karl Ferdinand von Servette]] in Versailles geboren. Als er wenige Monate alt war, folgte seine Mutter ihrem kinderlos verstorbenen Bruder in Südmicolinien auf den Thron und wurde selbst als Maria I. Großherzogin von Servette. Gemeinsam zogen Maria und Gabriel nach Servette, um die Herrschaft anzutreten, was aber zu kriegerischen Konflikten mit [[Karl X. von Micolinien]] führte, der das Erbe der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] ebenfalls beanspruchte. Der Tod [[Johann III.|Johanns III.]] von Sagradien und dem seines Sohns [[David II.]] führte 1754 zudem zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Krieg um den Sagradischen Thron]], in dem Joseph Ludwigs Vater die Thronfolge von [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II.]] anzweifelte. Es kam zum großen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um die Herrschaft in Sagradien und Servette, in dem sich schließlich die Bourbonische Allianz gegen ihre Kontrahenten durchsetzen konnte. Maria und Anton wurden in Sagradien gestürzt und Louis-Gabriel bestieg als Gabriel VIII. den sagradischen Thron, wo er die Herrschaft der Sagradischen Bourbonen begründete. Joseph Ludwig wurde dadurch zum sagradischen Thronfolger. Da der Friede von Tinagua zwischen Micolinien und Frankreich aber vorsah, die Herrschaft in Sagradien und Servette zu trennen, mussten die sagradischen Bourbonen auf ihre Herrschaft in Servette verzichten, das später von Micolinien annektiert wurde. Joseph Ludwig erhielt nun Titel eines [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], sein jüngerer Bruder [[Karl Johann Herzog von Viena|Karl Johann]] den eines [[Herzog von Viena|Herzogs von Viena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratete Joseph Ludwig 1754 die 17-jährige Prinzessin Charlotte von Sachsen, Tochter Friedrich August II., die jedoch 1756 starb, ohne ihm einen männlichen Erben geschenkt zu haben. Wenig später heiratete Prinz Joseph Ludwig in zweiter Ehe Marie Elisabeth von Frankreich, die jüngste Tochter Ludwigs XV. von Frankreich. Mit ihr hatte er u.a. die Söhne [[Joseph Ludwig II.|Joseph Ludwig]] (*1762), Philipp (*1763, †1771) und Karl Ferdinand (*1767, †1805). Nach dem Tod Marie Elisabeths bei der Geburt Karl Ferdinands nahm Joseph Ludwig 1770 mit der Infantin Isabella von Spanien seine dritte Ehefrau, die ihm 1772 mit dem Prinzen [[Michael IV.|Michael]] einen weiteren Sohn schenkte, der später als Herzog von Vuelta bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1780 folgte Joseph Ludwig diesem schließlich als König von Sagradien und Cuentez nach. Sein ältester Sohn José Luis erhielt nun den Kronprinzen-Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. 1781 machte Joseph Ludwig I. den Piemontesen [[Gian Antonio de Nivelli]] (Jean Antoine de Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren setzte Joseph Ludwig die auf ein absolutes Königtum zielende Politik seiner Vorgänger fortzusetzen und regierte damit deutlich gegen die Ziele des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs sowie der 1789 ausgebrochenen Französischen Revolution an. Im Jahr 1792, drei Jahre nach der Französischen Revolution, wurde [[Frederic de Calzac]] Erster Minister des Königs und Sagradien beteiligte sich an der Koalition des monarchischen Europas gegen das revolutionäre Frankreich. Der Erste Koalitionskrieg lief jedoch unglücklich für Sagradien, das 1795 zum [[Frieden von Brest]] gezwungen wurde und den Nordosten Sagradiens mit der [[Bretagne]] und Teilen [[Amoria]]s abtreten musste. Die dort ausgerufene [[Amorische Republik]] wurde bald von Frankreich annektiert und der Französischen Republik einverleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ehe er die Gebiete zurückerobern konnte, starb Ludwig Philipp I. im Jahr 1797 im Alter von 60 Jahren. Nachfolger wurde sein Sohn José Luis als [[Joseph Ludwig II.]], der die Kriege gegen Frankreich fortsetzte, 1806 aber auf die Krone verzichten und das Land verlassen musste. Nach seiner Restitution 1813 wurde er 1817 in der liberalen [[Novemberrevolution]] erneut gestürzt und Joseph Ludwigs I. Sohn [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]] aus der Ehe mit Maria von Portugal folgte ihm auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VIII.&amp;diff=6038</id>
		<title>Gabriel VIII.</title>
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		<updated>2011-07-15T21:03:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig I.''' (von Sagradien) (*1734, †1797) war [[König von Sagradien]] (1780-1797) und der zweite Monarch aus dem [[Haus Vienne]] auf dem Thron Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronfolgekriege ===&lt;br /&gt;
Joseph Louis Philippe François de Vienne et Servette wurde 1734 als zweiter Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne-Santori]], einem Urenkel Ludwigs XIV., und dessen zweiter Frau, Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Schwester des Großherzogs [[Charl XIII. Fernand|Karl Ferdinand von Servette]] in Versailles geboren. Als er wenige Monate alt war, folgte seine Mutter ihrem kinderlos verstorbenen Bruder in Südmicolinien auf den Thron und wurde selbst als Maria I. Großherzogin von Servette. Gemeinsam zogen Maria und Gabriel nach Servette, um die Herrschaft anzutreten, was aber zu kriegerischen Konflikten mit [[Karl X. von Micolinien]] führte, der das Erbe der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] ebenfalls beanspruchte. Der Tod [[Johann III.|Johanns III.]] von Sagradien und dem seines Sohns [[David II.]] führte 1754 zudem zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Krieg um den Sagradischen Thron]], in dem Joseph Ludwigs Vater die Thronfolge von [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II.]] anzweifelte. Es kam zum großen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um die Herrschaft in Sagradien und Servette, in dem sich schließlich die Bourbonische Allianz gegen ihre Kontrahenten durchsetzen konnte. Maria und Anton wurden in Sagradien gestürzt und Louis-Gabriel bestieg als Gabriel VIII. den sagradischen Thron, wo er die Herrschaft der Sagradischen Bourbonen begründete. Joseph Ludwig wurde dadurch zum sagradischen Thronfolger. Da der Friede von Tinagua zwischen Micolinien und Frankreich aber vorsah, die Herrschaft in Sagradien und Servette zu trennen, mussten die sagradischen Bourbonen auf ihre Herrschaft in Servette verzichten, das später von Micolinien annektiert wurde. Joseph Ludwig erhielt nun Titel eines [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], sein jüngerer Bruder [[Karl Johann Herzog von Viena|Karl Johann]] den eines [[Herzog von Viena|Herzogs von Viena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratete Joseph Ludwig 1754 die 16-jährige Prinzessin Charlotte von Sachsen, Tochter Friedrich August II., die jedoch 1756 starb, ohne ihm einen männlichen Erben geschenkt zu haben. Wenig später heiratete Prinz Joseph Ludwig in zweiter Ehe Marie Elisabeth von Frankreich, die jüngste Tochter Ludwigs XV. von Frankreich. Mit ihr hatte er u.a. die Söhne [[Joseph Ludwig II.|Joseph Ludwig]] (*1762), Philipp (*1763, †1771) und Karl Ferdinand (*1767, †1805). Nach dem Tod Marie Elisabeths bei der Geburt Karl Ferdinands nahm Joseph Ludwig 1770 mit der Infantin Isabella von Spanien seine dritte Ehefrau, die ihm 1772 mit dem Prinzen [[Michael IV.|Michael]] einen weiteren Sohn schenkte, der später als Herzog von Vuelta bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1780 folgte Joseph Ludwig diesem schließlich als König von Sagradien und Cuentez nach. Sein ältester Sohn José Luis erhielt nun den Kronprinzen-Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. 1781 machte Joseph Ludwig I. den Piemontesen [[Gian Antonio de Nivelli]] (Jean Antoine de Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren setzte Joseph Ludwig die auf ein absolutes Königtum zielende Politik seiner Vorgänger fortzusetzen und regierte damit deutlich gegen die Ziele des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs sowie der 1789 ausgebrochenen Französischen Revolution an. Im Jahr 1792, drei Jahre nach der Französischen Revolution, wurde [[Frederic de Calzac]] Erster Minister des Königs und Sagradien beteiligte sich an der Koalition des monarchischen Europas gegen das revolutionäre Frankreich. Der Erste Koalitionskrieg lief jedoch unglücklich für Sagradien, das 1795 zum [[Frieden von Brest]] gezwungen wurde und den Nordosten Sagradiens mit der [[Bretagne]] und Teilen [[Amoria]]s abtreten musste. Die dort ausgerufene [[Amorische Republik]] wurde bald von Frankreich annektiert und der Französischen Republik einverleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ehe er die Gebiete zurückerobern konnte, starb Ludwig Philipp I. im Jahr 1797 im Alter von 60 Jahren. Nachfolger wurde sein Sohn José Luis als [[Joseph Ludwig II.]], der die Kriege gegen Frankreich fortsetzte, 1806 aber auf die Krone verzichten und das Land verlassen musste. Nach seiner Restitution 1813 wurde er 1817 in der liberalen [[Novemberrevolution]] erneut gestürzt und Joseph Ludwigs I. Sohn [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]] aus der Ehe mit Maria von Portugal folgte ihm auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=6037</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2011-07-15T21:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte Sagradiens'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Micolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Noiarer]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Duerensis]] mit der Hauptstadt [[Duerez|Colonia Duerensis]] (das heutige Duerez) am [[Duero|Fluvius Duerus]] auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Augusta Noiarorum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und vor allem dem „sagrischen Rom“ [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Noiarensis]] unterteilt.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Südmicolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Micoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohaz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[l'Artir|Al Hadir (L’Artir)]], [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Na Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und micolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Micoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmicolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Micoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmicolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmicolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der micolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Sagradisch-Micolinische Union ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den micolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Micolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Micolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Micolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die micolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmicolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, welcher 1386/1387 in einem [[Micolinische Revolution|Aufstand]] gegen seine sagrophile Herrschaft die micolinische Krone an [[Charl de Interea]] verlor und ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miguel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit micolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig Michael I. de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, woraufhin [[Charl VI. von Micolinien]] in Perucía einfiel und den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien auslöste, in dem er bald selbst als Schwager Josés Anspruch auf den sagradischen Thron erhob und dabei auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches verwies. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Micolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miguels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miguels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen micolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Ricardes von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Micolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das micolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 15. bis 17. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen Micolinien und Sagradien im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ Miguel II. eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds Perucías an Micolinien langfristig als Stärkung der königlichen Macht erwies. Mit dem Tod Miguels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miguel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[David de Santori]], Herzog von Óstino. Danach baute der Kunstliebhaber Santiago die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori. 1475 eroberte er das abtrünnige Tulis und verleibte die Republik dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Micolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmicolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft auf der micolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 micolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Micolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luísa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen von Sagradien und Portugal und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, wurde Tulis unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur, er war Mäzen der beiden großen Künstler [[Don Cabal]] und [[Antonio Volero]] in Tulis. Unter David I. erreichte Sagradien die vielleicht größte politische und kulturelle Blüte seiner Geschichte und das so genannte „[[Goldene Jahrhundert]]“ der sagradischen Geschichte brach an, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbringen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Santorische Erbteilung und Hegemonieverlust ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und ihrem Mann [[Michael III.]] (1543-1552) von Valier einerseits und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] andererseits. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann erbte Portugal und das nun als [[Königreich Cuentez]] firmierende tulinesische Comitat. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semess]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Auf die beiden [[Josephitenaufstand|Josephitenaufstände]] in Tulis gegen die Abhängigkeit vom portugiesischen Königreich folgte nach dem Tod [[Sebastian I. von Portugal|Sebastians I.]] 1578 und dem Aussterben der portugiesischen Santori-Linie ein [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Sagradien Portugal an die spanischen Habsburger verlor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten. Nachdem Königin Johanna und - unter dem Einfluss seiner protestantisch erzogenen Frau [[Luise von Bourbon]] - ihr Sohn und Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) eine auf religiöse Toleranz zielende Politik betrieben und damit starke Konflikte mit der ultrakatholischen Partei provoziert hatten, setzte der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joá María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und die Protestantenverfolgungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Mit seinem Tod 1640 endete in Sagradien das „[[Sêcolo d’Oro]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitische Krisen, innenpolitische Machtkonsolidierung ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651), die von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt war (u.a. durch seine Tante [[Ana Maria de Santori-Valier]], die Regentin Micoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simónez]]) gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg, die gescheiterte Einnahme von Tulis im [[Tulinesischer Krieg (1642-1645)|Tulinesischen Krieg von 1642-1645]] sowie der für Sagradien enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. Es folgten wechelnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Großer Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Micolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Stände im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Seit 1701 unterstützte der König zudem gegen den Willen der Stände Frankreich im Spanischen Erbfolgekrieg und belastete dadurch die Finanzen noch mehr. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie der für Sagradien problematische Frieden von Utrecht, in dem Sagradien die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] mit Unterstützung des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Beim Tod Danadiers im Februar 1721 dauerte der Krieg noch immer an, sein Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] (Februar-Mai 1721) erreichte aber im April 1721 einen vorläufigen Waffenstillstand. Als bei der Hinrichtung des populären [[Semess|Semesker]] Bürgers [[Luis Otero]] am 23. Mai 1721 ein erneuter [[Volksaufstand vom 23. Mai 1721|Volksaufstand]] in Semess ausbrach, bei dem Arbeiter und Bürger, von Koalitionsagenten angestiftet, den [[Plazarenyapalast]] stürmten ([[Sturm auf den Plazarenya]]), wurde der König beim Fluchtversuch ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge der Ereignisse vom 23. Mai riefen bürgerliche Radikale in Semess die Republik aus und ein [[Rat der Sieben]] unter [[Simón Bernord]] übernahm die Macht in der Haupstadt. Damit begann ein zweijähriges republikanisches Intermezzo, das auch als [[Erste Sagradische Republik]] bezeichnet wird. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Frühjahr 1722 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände beriefen mit dem [[Generalrat (1722)|Generalrat]] ein vorläufiges Regierungskomitee, in dem Vertreter aller drei Stände vertreten waren. Der Rat stellte neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Peters jüngerer Bruder [[Filipe Carles de Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen. Die Cortes machten sich indes daran, einen neuen König zu erwählen. Es kam zu hitzigen Diskussionen um Erbansprüche und Legitimität. Schließlich fanden Anhänger eines starken Parlaments und einer Wahlmonarchie und Legitimisten einen Kompromiss. Im ersten der [[Codices Magna]] wurde Danadiers Bruder Filipe Carles von der Thronfolge ausgeschlossen und der Übergang der Herrschaftsrechte an die Töchter Danadiers II. festgelegt. Somit trugen die Cortes im Sommer 1722 dem Großherzog [[Ludwig Philipp II. von Servette]], aus einer Nebenlinie der Valier stammend und mit Peters' ältester Tochter [[Isabela de Santori-Valier|Isabela]] verheiratet, die Krone an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum Marias I. und Johanns III. ===&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen mit Luis Filipe gingen aber nur langsam voran. Außerdem wurde er wenig später in eine militärische Auseinandersetzung mit Micolinien verwickelt, die zeigte, dass der Großherzog zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, sich der militärischen Herausforderung der Valier-Partei unter Filipe Carles zu stellen. Als die Kronprinzessin Isabela starb, erklärten die Stände die verbliebene Prinzessin [[María I. Luísa|María Luísa]] zur Thronerbin und nahmen in deren Namen Verhandlungen mit dem Santorier [[Johann III. Franz|Joán Francisco de Nadal]] – [[Königreich Cuentez|König von Cuentez]] – auf, dem es bald gelang, mit eigenen Truppen einen entscheidenden Sieg gegen Filipe Carles de Valier zu erringen. In der Folge wurde ihm von den Ständen die sagradische Krone angetragen. Seinen Thron sollte er erst nach der Hochzeit mit der jüngeren Tochter Peters', María Luísa, sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Joán Francisco und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in Noyar als König Johann III. (1723-1749) und Königin Maria I. (1723-1735) gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Interregnum wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Joán Francisco und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie, wobei im Laufe der Regentschaft die Macht des Königs gegenüber der der Stände wieder zunehmend ausgebaut werden konnte. Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg und Beginn der Vienne-Dynastie in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Marias I. 1735 regierte Johann III. unter Zustimmung der Stände alleine weiter. Der [[Akt von Vierna]] vollzog daraufhin die Realunion der Königreiche Sagradien und Cuentez. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, auf dessen Kosten sich Johann Gebietsgewinne erhoffte. Nach dem Tod Johanns III. 1749 wurde sein minderjähriger Sohn [[David II.]] (1749-1754) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie, geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1754-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] (1756-1760) gegen den Kandidaten Frankreichs [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], der schließlich seit 1757 als [[Gabriel VIII.]] (1757-1780) regierte und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magna bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus Lukanischer Prägung den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an, wobei man im Siebenjährigen Krieg 1757 auf der Seite Frankreichs in die Kämpfe eingriff, was den Verlust zahlreicher Kolonien in Amerika an England zur Folge hatte. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1778 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Weitergeführt wurde dieser innen- wie außenpolitische Kurs von König [[Joseph Ludwig I.]] (1780-1797) und seinen Ministern [[Jean Antoine de Nivelli]] (1781-1787) und [[Frederic de Calzac]] (1792-1796), die den Kampf gegen England im amerikanischen Freiheitskrieg fortsetzten. Außerdem beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s an Frankreich verloren, das die neuen Departements der Republik anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Fremdherrschaft, Befreiungskrieg und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 König [[Joseph Ludwig II.]] (1797-1805 u. 1813-1817) zur Abdankung zugunsten seines minderjährigen Sohnes [[Gabriel IX.]] (1805-1812), der zunächst unter der Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma unter französischer Kontrolle stand. Die Versuche Marie Luises, sich von dieser Umklammerung zu lösen, führten 1808 zur Einsetzung eines französischen Regentschaftsrates unter Führung von [[Alexandre Lacomb]], der so zum de-facto-Regenten wurde. Gabriel, der 1811 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]] geheiratet und danach selbst die Regentschaft angetrete hatte, starb 1812, woraufhin Lacomb als Regent zurückkehrte. Gegen diese Fremdherrschaft, die dem sagradischen Volk all die liberalen Neuerungen der Französischen Revolution brachten, Sagradien allerdings zum Satellitenstaat Frankreichs machte, gewann der aus Micolinien dirigierte Widerstand rasch an Zuspruch, welcher mit englischer und micolinischer Unterstützung schließlich die Franzosen vertreiben konnte ([[Sagradischer Befreiungskrieg]]). Königin Julie musste schließlich 1813 zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, ihr Schwiegervater José Luis II. kehrte wieder als rechtmäßiger Herrscher auf den sagradischen Thron zurück. Dieser setzte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete [[Verfassung von 1812]] wieder außer Kraft und machte sich an eine Restauration des absoluten Königtums vornapoleonischer Ära. Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam in der liberalen [[Novemberrevolution 1817]] zum Sturz José Luis’ II. durch die Generalstände, die den König zur Abdankung zugunsten seines Großneffen Miguel de Borbón-Vuelta zwangen, der als [[Michael IV.]] (1817-1829) eine relativ liberale [[Miguelitische Novemberverfassung|Verfassung]] oktroyierte, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte. Der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] nutzte die Gelegenheit zur Intervention und nahm mit einem Heer [[Golen]] ein, das er fortan besetzt hielt. Der Wiener Kongress hatte Micolinien bereits zuvor den Besitz der zuvor sagradischen und in den Napoleonischen Kriegen von Micolinien annektierten Gebiete in [[Conte]] und [[Lukien]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Als Reaktion darauf versuchte Miguel in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]), die Besetzung Golens zu beenden sowie Nordgolen zu erobern. Im [[Vertrag von Santa Rocca]] musste er schließlich der Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Miguel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die von ihm selbst erlassene Verfassung und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde der nächsthöchste Thronanwärter, Miguels Vetter [[Emil I. Johann]] von Borbón-Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal und restaurierte die absolutistische Monarchie, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung im Jahr 1832 außer Kraft setzte und fortan ohne konstitutionelle Einschränkungen herrschte ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolution]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]]. Als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete, die liberale Miguelitische Verfassung von 1817 mit Gewaltenteilung und Zensuswahlrecht wiedereinführte und die Situation dadurch beruhigen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Micolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein, etablierte erste Ansätze eines Sozialversicherungssystems und oktroyierte 1870 eine [[Montevilitische Verfassung von 1870|neue liberale Verfassung]] mit umfassendem Grundrechtekatalog und halbparlamentarischem Regierungssystem. Im Parlament stützte er sich auf die Mehrheit der konservativ-liberalen Konstitutionalisten und arbeitete zeitweise mit den linksliberalen [[Aprilisten]] (in der [[Unión Costitucionalista]]), aber auch mit konservativen Kräften zusammen. Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Richard III.]] (1871-1891), der von Beginn an versuchte, die Reformen Montevils zu revidieren. Als 1873 eine Reihe von Verfassungsergänzungen, die Montevil vornehmen wollte und die einer weiteren Beschneidung der königlichen Befugnisse gleichkam, im Abgeordnetenhaus abgelehnt wurden und Montevil damit de facto seine parlamentarische Mehrheit verloren hatte, trat er nach 22 Jahren als führender Mann im Staat von seinem Amt als Kronkanzler zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===  &lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt seines schärfsten politischen Widersachers setzte König Ricardes seine antiparlamentarisch-revisionistische Politik fort und versuchte immer mehr, das neue Staatssystem durch seinen autoritär-reaktionären Regierungsstil auszuhöhlen. Damit folgte auf die liberale Ära des Montevilismus die autoritäre Ära des monarchischen Revisionismus ([[Era Ricardiana]]). Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben der nur teilweise parlamentarisch legitimierten Regierungen einlegte oder diese kurzerhand aus ihren Ämtern entließ. Nachdem er sich lange auf wechselnde Mehrheiten im Parlament stützen konnte, geriet er seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Wahl 1884]] und der [[Verfassungskrise 1887/88]] zunehmend in Gegensatz zur Mehrheit im Abgeordnetenhaus und versuchte dessen Macht zu brechen. Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1887 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1889 [[Sagradisch-Westafrika]] (Benin). Wirtschaftspolitisch sollten neue protektionistische Maßnahmen die einheimische Wirtschaft stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s und [[Luis Cavaller]]s zur wichtigsten Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen hatten, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, mündete 1891 in die so genannte [[Januarrevolution]], als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen. Mitgetragen wurden die Aufstände vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah. Nach der Abdankung König Ricardes’ rief der Republikaner [[Luis Cavaller]] am 27. Januar 1891 die Republik aus und die Republikanische Partei übernahm die politische Führung in der Phase des Umbruchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891|Wahlen zu einer verfassungsgebenden Nationalversammlung]], in der die Republikaner in einem Erdrutschsieg die Mehrheit errangen, war der Weg für eine republikanische Verfassung geebnet. Luis Cavaller führte eine neue republikanische Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Elien an und wurde an die Spitze einer provisorischen Regierung gewählt, des so genannten [[Volksrat]]s (Côsílio del Pôpolo), dessen schwerste Aufgabe es in den kommenden Monaten sein sollte, die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semesker Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1891 trat die von einer konstituierenden Nationalversammlung unter Führung des Republikaners Luis Cavaller ausgearbeitete [[Verfassung der Zweiten Republik|parlamentarisch-republikanische Verfassung]] in Kraft. Diese sah eine starke Stellung des von der Nationalversammlung gewählten Staatspräsidenten sowie ein Zweikammersystem mit [[Abgeordnetenkammer]] und Senat ([[Rat der Republik]]) sowie erstmals einem allgemeinen Mehrheitswahlrecht für Männer vor. Cavaller wurde Staatspräsident und sein Parteifreund [[José Delacrûce]] erster Ministerpräsident der Republik. Doch wenig später zerfiel die Republikanische Partei in ihre konkurrierenden „Correntes“. Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partido Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miguel Fernando Luisanto]] Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanischen Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 wurde der unabhängige Ex-General [[Joán Cardinal]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der wechselnden Bündnisse ===&lt;br /&gt;
Nach dem erneuten Sieg der Rechten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|im Jahr 1907]] kam es zu zunehmenden Spannungen im Rechtsbündnis, das im März 1909 schließlich ganz zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin das Parlament auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Zunächst wurde eine republikanische Übergangsregierung unter radikaler Führung gebildet, die von Präsident Cardinal jedoch nur ein Mandat bis zu den Neuwahlen erhielt, aus denen zum Unmut Cardinals die Linke als Sieger hervorging. Der Radikaldemokrat [[Cristoval Sánchez]] bildete nun eine radikal-liberale Minderheitsregierung, die sich auf die Unterstützung von Teilen der [[Partido Socialista|sozialistischen Linken]] zu stützen versuchte und die Reformen der Jahrhundertwende zu erneuern suchte. Es kam zu einem zeitweiligen Machtkampf zwischen parlamentarischer Linkskoalition und dem konservativen Präsidenten, der mehrmals sein Veto gegen laizistische und soziale Reformen der Regierung Sánchez einlegte. Im Jahr 1912 nutzte Cardinal die Spannung in der Linkskoaliton und ersetzte die Regierung Sánchez durch ein rechtes Minderheitskabinett unter [[Joán Valderrán]]. Auch nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Parlamentswahlen 1913]] wurde dieses fragile Bündnis zunächst fortgesetzt, doch setzte ihm der plötzliche Tod Cardinals 1914 ein Ende. Um die Präsidentschaft des Monarchisten [[Stefano Perón]] zu verhindern, der von der äußeren Rechten aufgestellt worden war, unterstützten die Liberalen nun doch wieder einen Kandidaten der Linken und wählten in der Nationalversammlung schließlich den Radikaldemokraten Cristoval Sánchez zum neuen Präsidenten der Republik. Bis zum Jahr 1917 amtierten nun Ausgleichs-Regierungen der Mitte aus Radikalen, Liberalen und Zentristen. Vornehmliches außenpolitisches Charakteristikum dieses Bündnisses war die strikte Neutralitätspolitik im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zur Weltwirtschaftskrise ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]], erstmals nach dem Prinzip der Verhältniswahl durchgeführt, brachten einen deutlichen Sieg der Linken, in der sich nun erstmals die bürgerlichen Parteien bereit erklärten, ein formelles Regierungsbündnis mit den Sozialisten zu schließen, die in der Regierung des [[Bloco de Sinistra|Linksblocks]] erstmals gouvernementale Verantwortung übernahmen. Die Regierung griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Auch die Einführung des Frauenwahlrechts gilt als Leistung der Linksregierung, die seit 1920 zunehmend Auflösungserscheinungen aufwies, was auch mit der Gründung der [[PCS|Kommunistischen Partei]] zusammenhing. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, es wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet. Nachdem Präsident Sánchez auf eine zweite Amtszeit verzichtet hatte, wurde sein Parteifreund [[Carles Simón López]] zum Nachfolger gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Mai 1924 mit [[António Sarabal]] erstmals ein Sozialist Regierungschef geworden war, kam es bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] zu einem politischen Patt. Präsident López trat nach heftigen politischen Auseinandersetzungen zurück und machte den Weg für den rechtskonservativen [[Domênco Scalfín]] frei, der sich nun gegen den Sozialisten [[Joán Bertón]] durchsetzen konnte und neuer Präsident der Republik wurde. Die Pattsituation im Parlament veranlasste ihn, das Parlament im Sommer 1926 aufzulösen und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1926|Neuwahlen]] auszuschreiben. Sieger wurde die politische Rechte, in der nun die katholisch-konservative [[Volksunion]] von [[Gaitán Alemà Sobrantes]] zur stärksten Kraft wurde. Fortan amtierten zahlreiche verschiedene Regierungen, die sich zwar in keinem Fall länger als zwei Jahre halten konnten, sich aber kontinuierlich auf eine Zusammenarbeit der zunehmend antidemokratisch erscheinenden Rechten mit den liberalen Kräften der Mitte stützten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre: Alemà-Regime und Volksfrontregierung ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität, welche ein Reformdefizit verschleierte, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in eine tiefe Erschütterung, die ihren Ausdruck in bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen linken und rechten Kampftruppen sowie separatistischen Aufständen in Ostgolen und der Westbretagne fand. In dieser Situation der Instabilität stellte der nationalkonservative Staatspräsident [[Gaitán Alemà]] (1932-1934) den Versuch an, ein autoritäres Präsidialregime unter seiner Führung zu errichten, schaltete zunehmend das Parlament aus und versuchte unter Verhängung des Ausnahmezustands ohne Parlament und mithilfe eines Präsidialkabinetts und Dekreten zu regieren, wurde aber im Oktober 1934 durch einen kommunistischen Attentäter ermordet. Der Versuch der [[Faschistenaufstand 1934|Faschisten]], die Macht zu übernehmen, wurde von republiktreuen Militärs vereitelt. Deren Führer [[Alfonso Cabarel]] wurde Regierungschef, der parteilose Senatspräsident [[Luciano Capón]] wurde Präsident. Capón hatte bereits in den Zwanziger Jahren als Außenminister in mehreren Regierungen die sagradische Politik maßgeblich beeinflusst. Nach dem Auseinanderbrechen der [[Militärregierung Cabarel]] setzte Capón eine Zivilregierung unter dem parteilosen Finanzfachmann [[Sergio Dini]] ein, dem Cabarel als Kriegsminister angehörte. Die neue Regierung wurde im Dezember von Putschversuchen des rechten Militärflügels ([[Vicentis-Mairas-Putsch]]) erschüttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese innere Schwächung Sagradiens und die mangelnde Autorität der Übergangsregierung Capón-Dini nutzte das faschistische Micolinien in der [[Golenkrise 1935/1936]], indem es separatistische Aufstände in ganz Golen dazu nutzte, mit eigenen Truppen das sagradische [[Ostgolen]] zu besetzen und es im Mai 1936 unter Berufung auf eine manipulierte Volksabstimmung zu annektieren. Sagradien musste, von Völkerbund und Westmächten im Stich gelassen und auf einen Krieg unvorbereitet, den militärisch überlegenen Nachbarn gewähren lassen. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935|Parlamentswahlen 1935]] ging eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, die den Sozialistenführer [[Santiago Laval]] zum Staatsoberhaupt wählte. Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Februarputsch, Sagrofaschistische Diktatur und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Estado Sagradês]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Wiederstand gegen die Volksfrontregierung führte im Jahr 1936 zu bürgerkriegsähnlichen Kämpften zwischen regierungstreuen Truppen und rechtsfaschistischen Paramilitärs, der so genannten „[[División Negra|Schwarzen Divisionen]]“ unter Führung des Faschistenführers [[León Francês]], die im Bündnis mit [[Manuel Álamo]]s rechtsoppositioneller [[Volksunion]] standen, welche wiederum die bürgerliche und die radikal-faschistische Opposition gegen die Volksfront zusammenführte. Im Februar 1938 schließlich kam es zu einem [[Februarputsch 1938|Putsch rechter Militärs]] gegen die Regierung Colón und Präsident Laval, bei dem der Sozialist im Plazarenya getötet wurde. Eine [[Junta Presidencial|Militärjunta]] unter Führung von General [[Oscar Romero Castro]] übernahm die Führung, ehe Romero Castro auf Druck der Faschisten hin ein Bündnis mit Álamo schloss und diesen schließlich zum Ministerpräsidenten ernannte. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|vorgezogenen Neuwahlen des Parlaments im April 1938]] wurden von Álamos divisionären Schlägertrupps bestimmt und führten zu einem Sieg der faschistisch-autoritären „[[Comunión Nacional]]“, die in der Folge der Wahlen zur Staatspartei wurde. Álamo verbot die Parteien der Linken und der Mitte und erließ die faschistisch-ständestaatliche [[Augustverfassung]] nach dem Vorbild des Austrofaschismus. Sein Regime stützte sich auf die alten Eliten Militär und Kirche und wandelte Sagradien zum „sagrofaschistischen Ständestaat“, dem so genannten „[[Estado Sagradês]]“, dessen Präsident formal bis 1940 Romero Castro, seither [[Iacovo Jimenez]], sein Führer jedoch Álamo selbst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Sagradien im Zweiten Weltkrieg zunächst neutral blieb, unterstützte Álamo offen das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die folgenden wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen der Alliierten sowie die Schwäche Álamos gegenüber deutschen Gebietsforderungen an der sagradisch-französischen Küste führten 1943 zu einer Erosion des autoritär-faschistischen Machtapparats des &amp;quot;Estado&amp;quot; und der &amp;quot;Comunión&amp;quot;. In einem [[Staatsstreich vom 23. Mai 1943|Staatsstreich]] wurde Álamo entmachtet und festgenommen und eine Gruppe anti-deutscher Militärs unter Führung von General [[Oscar Taglle Rodríguez]] übernahm die Macht. Dagegen fielen deutsche Truppen in Nordost-Sagradien ein und setzten die [[Regierung von Fidelfe]] als Marionettenregierung ein. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten [[Mai-Junta]] Taglle Rodríguez' und der Partisanenkämpfer der antifaschistischen [[Resistença Sagradêsa]] führten 1944 zum endgültigen Ende des Estado Sagradês.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und liberalkonservative Ära ===&lt;br /&gt;
Das Mai-Regime unter Oscar Rodríguez übergab seine Exekutivfunktionen bald an eine neue provisorische Regierung unter [[Sergio Dini]], der auch Vertreter des Widerstands und der bald als [[Demokratische Koalition]] bezeichneten Parteien der Linken und der Mitte angehörten. Im Jahr 1945 kam zu demokratischen [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945|Wahlen zu einer konstituierenden Nationalversammlung]], als deren Ergebnis am 20. Juni 1946 nach einem Referendum die [[Verfassung der Dritten Republik|neue parlamentarisch-demokratische Verfassung]] in Kraft trat. Dini wurde noch von der Konstituierenden zum ersten Präsidenten der Dritten Republik gewählt. 1949 folgte der direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]]. Seit 1949 amtierte der Christdemokrat [[Paulo Luciaro]] bis 1960 als Ministerpräsident, der gemeinsam mit dem Sozialdemokraten [[Santo De la Ilpa]] die Nachkriegspolitik bestimmte. Außenpolitisch setzten beide die Westintegration des Landes durch. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Micolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelten und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Micoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. Wirtschaftlich konnte Sagradien die katastrophalen Kriegsfolgen erst allmählich abfangen, doch setzte mit der Entscheidung für die Marktwirtschaft seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom ein. Seit 1955 regierte Luciaro in einer liberalkonservativen „[[Bürgerblock]]“-Regierung mit der bürgerlichen [[UDS|UD]]-Koalition. Seine christlich-konservative [[CSD]]-Partei blieb bis 1962 stärkste Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und Guivares-Affäre ===&lt;br /&gt;
Die Spaltung des sozialistischen Lagers in einen prowestlichen ([[PSD]]) und einen neutralistischen Flügel ([[PS]]) wurde 1957 mit der Gründung der prowestlich-sozialistischen [[ASUL]] beendet, die 1962 erstmals Regierungsverantwortung in einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Ministerpräsident [[Martín Ánibal Costa]] ([[CSD]]) übernahm und 1964 unter [[António Santiago]] (ASUL) eine sozialliberale Koalition bildete. Von separatistischen Bestrebungen in den sagradischen Kolonien und regionalistischen Tendenzen im Mutterland veranlasst, setzte die Große Koalition einen umfangreichen Verwaltungsreformprozess in Gang, der die Entlassung der meisten Kolonien in die Unabhängigkeit sowie die teilweise Dezentralisierung des Landes durch Einrichtung von Regionen mit sich brachte.&lt;br /&gt;
Dem seit 1954 amtierenden Christdemokraten [[Ariel De la Roya]] folgte 1964 sein konservativer Parteifreund [[Carles María Ortega]] im Amt des Staatspräsidenten. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos im Sommer 1964 folgte [[Iacovo Del Pérez]] als Ministerpräsident, doch zerfiel seine Koalition 1967. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] ging die [[PP-CSD]] wieder als Sieger hervor. Premierminister wurde wie bereits 1960-1962 [[Carles Angel Favale]], der unter Tolerierung der linksbürgerlichen [[PRD]], zeitweise auch der rechten [[PFP]] regierte, 1970 aber vom liberalen [[Carles Méndez]] mit einem Übergangskabinett abgelöst wurde. Nach überragendem Wahlerfolg der ASUL im Jahr 1970 wurde deren Führer [[Joán Caval]] Ministerpräsident, welcher in diesem Amt insgesamt neun Jahre lang (bis 1979) verweilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joán Caval konnte u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Micolinien, Sagradien und San Cristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogene Parlamentswahl 1979]] führte zu einem Patt der politischen Lager und zur Bildung einer Großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialisten unter [[Santo De la Nada]] (PP-CSD). Der Sozialist Del Pérez wurde 1972 zum Präsidenten der Republik gewählt. Er prägte mit außenpolitischen Anstößen das Amt und erarbeitete sich eine große Popularität im Volk. Ihm folgte 1982 der Konservative [[Alfonso García Guivares]], der 1984 im Zuge einer [[Guivares-Affäre|Korruptionsaffäre]] zurücktreten musste. Der Skandal weitete sich zur größten Polit-Affäre der Republik aus und stürzte das Land in eine tiefe Vertrauens- und Verfassungskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der bürgerlichen Regierung unter [[Santo Moya]] (1982-1986) folgte 1986 eine ASUL-UDS-Koalition unter dem Sozialdemokraten [[Donado Ricardes]], die 1990 nach überragendem Wahlerfolg der Christdemokraten von einer konservativ-liberalen Koalition unter [[Josep Carles Otero]] (PP-CSD) abgelöst wurde. Unter der bürgerlichen Regierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort. Der Regierung Otero folgte nach dem Wahlsieg der ASUL 1998 der sozialistische Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] im Amt des Ministerpräsidenten nach. Seine rot-grüne Koalitionsregierung wurde 2002 in einem deutlichen Votum gestützt. Dem seit 1991 amtierenden Staatspräsidenten [[Santiago Montoya]] (PP-SCD) folgte 1999 der Sozialist [[António Grande Illega]] im Amt. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] trat De la Costa nicht mehr an und die PP-CSD ging als Sieger hervor, woraufhin deren Vorsitzender [[Miguel Ánibal Luisanto]], zum Chef einer Mitte-Rechts-Koalition aus Christdemokraten, Liberalen und der rechtspopulistischen [[PSP]] von [[Joán María De la Pênia]] ernannt wurde. Nach nur zweieinhalb Jahren zerbrach die Regierung im Frühjahr 2008 über die Europapolitik. Dennoch gewann Luisanto mit seiner Volkspartei (PP-CSD) die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Wahlen im Sommer 2008]] gegen die politische Linke. Seither führt er ein konservativ-liberales Minderheitskabinett an, das von der Rechten toleriert wird. Im Frühjahr 2009 wurde der konservative ehemalige PP-CSD-Chef [[Roberto Vidéas Braga]] als Nachfolger des äußerst populären A.Grande Illega zum Präsidenten der Republik gewählt.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte Sagradiens'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Micolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Noiarer]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Duerensis]] mit der Hauptstadt [[Duerez|Colonia Duerensis]] (das heutige Duerez) am [[Duero|Fluvius Duerus]] auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Augusta Noiarorum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und vor allem dem „sagrischen Rom“ [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Noiarensis]] unterteilt.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Südmicolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Micoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohaz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[l'Artir|Al Hadir (L’Artir)]], [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Na Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und micolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Micoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmicolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Micoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmicolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmicolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der micolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Sagradisch-Micolinische Union ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den micolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Micolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Micolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Micolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die micolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmicolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, welcher 1386/1387 in einem [[Micolinische Revolution|Aufstand]] gegen seine sagrophile Herrschaft die micolinische Krone an [[Charl de Interea]] verlor und ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miguel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit micolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig Michael I. de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, woraufhin [[Charl VI. von Micolinien]] in Perucía einfiel und den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien auslöste, in dem er bald selbst als Schwager Josés Anspruch auf den sagradischen Thron erhob und dabei auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches verwies. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Micolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miguels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miguels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen micolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Ricardes von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Micolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das micolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 15. bis 17. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen Micolinien und Sagradien im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ Miguel II. eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds Perucías an Micolinien langfristig als Stärkung der königlichen Macht erwies. Mit dem Tod Miguels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miguel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[David de Santori]], Herzog von Óstino. Danach baute der Kunstliebhaber Santiago die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori. 1475 eroberte er das abtrünnige Tulis und verleibte die Republik dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Micolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmicolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft auf der micolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 micolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Micolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luísa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen von Sagradien und Portugal und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, wurde Tulis unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur, er war Mäzen der beiden großen Künstler [[Don Cabal]] und [[Antonio Volero]] in Tulis. Unter David I. erreichte Sagradien die vielleicht größte politische und kulturelle Blüte seiner Geschichte und das so genannte „[[Goldene Jahrhundert]]“ der sagradischen Geschichte brach an, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbringen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Santorische Erbteilung und Hegemonieverlust ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und ihrem Mann [[Michael III.]] (1543-1552) von Valier einerseits und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] andererseits. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann erbte Portugal und das nun als [[Königreich Cuentez]] firmierende tulinesische Comitat. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semess]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Auf die beiden [[Josephitenaufstand|Josephitenaufstände]] in Tulis gegen die Abhängigkeit vom portugiesischen Königreich folgte nach dem Tod [[Sebastian I. von Portugal|Sebastians I.]] 1578 und dem Aussterben der portugiesischen Santori-Linie ein [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Sagradien Portugal an die spanischen Habsburger verlor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten. Nachdem Königin Johanna und - unter dem Einfluss seiner protestantisch erzogenen Frau [[Luise von Bourbon]] - ihr Sohn und Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) eine auf religiöse Toleranz zielende Politik betrieben und damit starke Konflikte mit der ultrakatholischen Partei provoziert hatten, setzte der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joá María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und die Protestantenverfolgungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Mit seinem Tod 1640 endete in Sagradien das „[[Sêcolo d’Oro]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitische Krisen, innenpolitische Machtkonsolidierung ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651), die von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt war (u.a. durch seine Tante [[Ana Maria de Santori-Valier]], die Regentin Micoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simónez]]) gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg, die gescheiterte Einnahme von Tulis im [[Tulinesischer Krieg (1642-1645)|Tulinesischen Krieg von 1642-1645]] sowie der für Sagradien enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. Es folgten wechelnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Großer Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Micolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Stände im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Seit 1701 unterstützte der König zudem gegen den Willen der Stände Frankreich im Spanischen Erbfolgekrieg und belastete dadurch die Finanzen noch mehr. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie der für Sagradien problematische Frieden von Utrecht, in dem Sagradien die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] mit Unterstützung des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Beim Tod Danadiers im Februar 1721 dauerte der Krieg noch immer an, sein Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] (Februar-Mai 1721) erreichte aber im April 1721 einen vorläufigen Waffenstillstand. Als bei der Hinrichtung des populären [[Semess|Semesker]] Bürgers [[Luis Otero]] am 23. Mai 1721 ein erneuter [[Volksaufstand vom 23. Mai 1721|Volksaufstand]] in Semess ausbrach, bei dem Arbeiter und Bürger, von Koalitionsagenten angestiftet, den [[Plazarenyapalast]] stürmten ([[Sturm auf den Plazarenya]]), wurde der König beim Fluchtversuch ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge der Ereignisse vom 23. Mai riefen bürgerliche Radikale in Semess die Republik aus und ein [[Rat der Sieben]] unter [[Simón Bernord]] übernahm die Macht in der Haupstadt. Damit begann ein zweijähriges republikanisches Intermezzo, das auch als [[Erste Sagradische Republik]] bezeichnet wird. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Frühjahr 1722 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände beriefen mit dem [[Generalrat (1722)|Generalrat]] ein vorläufiges Regierungskomitee, in dem Vertreter aller drei Stände vertreten waren. Der Rat stellte neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Peters jüngerer Bruder [[Filipe Carles de Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen. Die Cortes machten sich indes daran, einen neuen König zu erwählen. Es kam zu hitzigen Diskussionen um Erbansprüche und Legitimität. Schließlich fanden Anhänger eines starken Parlaments und einer Wahlmonarchie und Legitimisten einen Kompromiss. Im ersten der [[Codices Magna]] wurde Danadiers Bruder Filipe Carles von der Thronfolge ausgeschlossen und der Übergang der Herrschaftsrechte an die Töchter Danadiers II. festgelegt. Somit trugen die Cortes im Sommer 1722 dem Großherzog [[Ludwig Philipp II. von Servette]], aus einer Nebenlinie der Valier stammend und mit Peters' ältester Tochter [[Isabela de Santori-Valier|Isabela]] verheiratet, die Krone an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum Marias I. und Johanns III. ===&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen mit Luis Filipe gingen aber nur langsam voran. Außerdem wurde er wenig später in eine militärische Auseinandersetzung mit Micolinien verwickelt, die zeigte, dass der Großherzog zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, sich der militärischen Herausforderung der Valier-Partei unter Filipe Carles zu stellen. Als die Kronprinzessin Isabela starb, erklärten die Stände die verbliebene Prinzessin [[María I. Luísa|María Luísa]] zur Thronerbin und nahmen in deren Namen Verhandlungen mit dem Santorier [[Johann III. Franz|Joán Francisco de Nadal]] – [[Königreich Cuentez|König von Cuentez]] – auf, dem es bald gelang, mit eigenen Truppen einen entscheidenden Sieg gegen Filipe Carles de Valier zu erringen. In der Folge wurde ihm von den Ständen die sagradische Krone angetragen. Seinen Thron sollte er erst nach der Hochzeit mit der jüngeren Tochter Peters', María Luísa, sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Joán Francisco und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in Noyar als König Johann III. (1723-1749) und Königin Maria I. (1723-1735) gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Interregnum wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Joán Francisco und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie, wobei im Laufe der Regentschaft die Macht des Königs gegenüber der der Stände wieder zunehmend ausgebaut werden konnte. Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg und Beginn der Vienne-Dynastie in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Marias I. 1735 regierte Johann III. unter Zustimmung der Stände alleine weiter. Der [[Akt von Vierna]] vollzog daraufhin die Realunion der Königreiche Sagradien und Cuentez. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, auf dessen Kosten sich Johann Gebietsgewinne erhoffte. Nach dem Tod Johanns III. 1749 wurde sein minderjähriger Sohn [[David II.]] (1749-1754) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie, geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1754-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] (1756-1760) gegen den Kandidaten Frankreichs [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], der schließlich seit 1757 als [[Gabriel VIII.]] (1757-1780) regierte und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magna bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus Lukanischer Prägung den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an, wobei man im Siebenjährigen Krieg 1757 auf der Seite Frankreichs in die Kämpfe eingriff, was den Verlust zahlreicher Kolonien in Amerika an England zur Folge hatte. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1778 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Weitergeführt wurde dieser innen- wie außenpolitische Kurs von König [[Joseph Ludwig I.]] (1780-1797) und seinen Ministern [[Jean Antoine de Nivelli]] (1781-1787) und [[Frederic de Calzac]] (1792-1796), die den Kampf gegen England im amerikanischen Freiheitskrieg fortsetzten. Außerdem beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s an Frankreich verloren, das die neuen Departements der Republik anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Fremdherrschaft, Befreiungskrieg und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 König [[Joseph Ludwig II.]] (1797-1805 u. 1813-1817) zur Abdankung zugunsten seines minderjährigen Sohnes [[Gabriel X.]] (1805-1812), der zunächst unter der Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma unter französischer Kontrolle stand. Die Versuche Marie Luises, sich von dieser Umklammerung zu lösen, führten 1808 zur Einsetzung eines französischen Regentschaftsrates unter Führung von [[Alexandre Lacomb]], der so zum de-facto-Regenten wurde. Gabriel, der 1811 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]] geheiratet und danach selbst die Regentschaft angetrete hatte, starb 1812, woraufhin Lacomb als Regent zurückkehrte. Gegen diese Fremdherrschaft, die dem sagradischen Volk all die liberalen Neuerungen der Französischen Revolution brachten, Sagradien allerdings zum Satellitenstaat Frankreichs machte, gewann der aus Micolinien dirigierte Widerstand rasch an Zuspruch, welcher mit englischer und micolinischer Unterstützung schließlich die Franzosen vertreiben konnte ([[Sagradischer Befreiungskrieg]]). Königin Julie musste schließlich 1813 zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, ihr Schwiegervater José Luis II. kehrte wieder als rechtmäßiger Herrscher auf den sagradischen Thron zurück. Dieser setzte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete [[Verfassung von 1812]] wieder außer Kraft und machte sich an eine Restauration des absoluten Königtums vornapoleonischer Ära. Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam in der liberalen [[Novemberrevolution 1817]] zum Sturz José Luis’ II. durch die Generalstände, die den König zur Abdankung zugunsten seines Großneffen Miguel de Borbón-Vuelta zwangen, der als [[Michael IV.]] (1817-1829) eine relativ liberale [[Miguelitische Novemberverfassung|Verfassung]] oktroyierte, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte. Der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] nutzte die Gelegenheit zur Intervention und nahm mit einem Heer [[Golen]] ein, das er fortan besetzt hielt. Der Wiener Kongress hatte Micolinien bereits zuvor den Besitz der zuvor sagradischen und in den Napoleonischen Kriegen von Micolinien annektierten Gebiete in [[Conte]] und [[Lukien]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Als Reaktion darauf versuchte Miguel in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]), die Besetzung Golens zu beenden sowie Nordgolen zu erobern. Im [[Vertrag von Santa Rocca]] musste er schließlich der Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Miguel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die von ihm selbst erlassene Verfassung und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde der nächsthöchste Thronanwärter, Miguels Vetter [[Emil I. Johann]] von Borbón-Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal und restaurierte die absolutistische Monarchie, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung im Jahr 1832 außer Kraft setzte und fortan ohne konstitutionelle Einschränkungen herrschte ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolution]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]]. Als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete, die liberale Miguelitische Verfassung von 1817 mit Gewaltenteilung und Zensuswahlrecht wiedereinführte und die Situation dadurch beruhigen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Micolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein, etablierte erste Ansätze eines Sozialversicherungssystems und oktroyierte 1870 eine [[Montevilitische Verfassung von 1870|neue liberale Verfassung]] mit umfassendem Grundrechtekatalog und halbparlamentarischem Regierungssystem. Im Parlament stützte er sich auf die Mehrheit der konservativ-liberalen Konstitutionalisten und arbeitete zeitweise mit den linksliberalen [[Aprilisten]] (in der [[Unión Costitucionalista]]), aber auch mit konservativen Kräften zusammen. Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Richard III.]] (1871-1891), der von Beginn an versuchte, die Reformen Montevils zu revidieren. Als 1873 eine Reihe von Verfassungsergänzungen, die Montevil vornehmen wollte und die einer weiteren Beschneidung der königlichen Befugnisse gleichkam, im Abgeordnetenhaus abgelehnt wurden und Montevil damit de facto seine parlamentarische Mehrheit verloren hatte, trat er nach 22 Jahren als führender Mann im Staat von seinem Amt als Kronkanzler zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===  &lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt seines schärfsten politischen Widersachers setzte König Ricardes seine antiparlamentarisch-revisionistische Politik fort und versuchte immer mehr, das neue Staatssystem durch seinen autoritär-reaktionären Regierungsstil auszuhöhlen. Damit folgte auf die liberale Ära des Montevilismus die autoritäre Ära des monarchischen Revisionismus ([[Era Ricardiana]]). Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben der nur teilweise parlamentarisch legitimierten Regierungen einlegte oder diese kurzerhand aus ihren Ämtern entließ. Nachdem er sich lange auf wechselnde Mehrheiten im Parlament stützen konnte, geriet er seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Wahl 1884]] und der [[Verfassungskrise 1887/88]] zunehmend in Gegensatz zur Mehrheit im Abgeordnetenhaus und versuchte dessen Macht zu brechen. Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1887 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1889 [[Sagradisch-Westafrika]] (Benin). Wirtschaftspolitisch sollten neue protektionistische Maßnahmen die einheimische Wirtschaft stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s und [[Luis Cavaller]]s zur wichtigsten Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen hatten, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, mündete 1891 in die so genannte [[Januarrevolution]], als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen. Mitgetragen wurden die Aufstände vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah. Nach der Abdankung König Ricardes’ rief der Republikaner [[Luis Cavaller]] am 27. Januar 1891 die Republik aus und die Republikanische Partei übernahm die politische Führung in der Phase des Umbruchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1891|Wahlen zu einer verfassungsgebenden Nationalversammlung]], in der die Republikaner in einem Erdrutschsieg die Mehrheit errangen, war der Weg für eine republikanische Verfassung geebnet. Luis Cavaller führte eine neue republikanische Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Elien an und wurde an die Spitze einer provisorischen Regierung gewählt, des so genannten [[Volksrat]]s (Côsílio del Pôpolo), dessen schwerste Aufgabe es in den kommenden Monaten sein sollte, die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semesker Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1891 trat die von einer konstituierenden Nationalversammlung unter Führung des Republikaners Luis Cavaller ausgearbeitete [[Verfassung der Zweiten Republik|parlamentarisch-republikanische Verfassung]] in Kraft. Diese sah eine starke Stellung des von der Nationalversammlung gewählten Staatspräsidenten sowie ein Zweikammersystem mit [[Abgeordnetenkammer]] und Senat ([[Rat der Republik]]) sowie erstmals einem allgemeinen Mehrheitswahlrecht für Männer vor. Cavaller wurde Staatspräsident und sein Parteifreund [[José Delacrûce]] erster Ministerpräsident der Republik. Doch wenig später zerfiel die Republikanische Partei in ihre konkurrierenden „Correntes“. Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partido Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miguel Fernando Luisanto]] Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanischen Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 wurde der unabhängige Ex-General [[Joán Cardinal]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der wechselnden Bündnisse ===&lt;br /&gt;
Nach dem erneuten Sieg der Rechten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|im Jahr 1907]] kam es zu zunehmenden Spannungen im Rechtsbündnis, das im März 1909 schließlich ganz zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin das Parlament auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Zunächst wurde eine republikanische Übergangsregierung unter radikaler Führung gebildet, die von Präsident Cardinal jedoch nur ein Mandat bis zu den Neuwahlen erhielt, aus denen zum Unmut Cardinals die Linke als Sieger hervorging. Der Radikaldemokrat [[Cristoval Sánchez]] bildete nun eine radikal-liberale Minderheitsregierung, die sich auf die Unterstützung von Teilen der [[Partido Socialista|sozialistischen Linken]] zu stützen versuchte und die Reformen der Jahrhundertwende zu erneuern suchte. Es kam zu einem zeitweiligen Machtkampf zwischen parlamentarischer Linkskoalition und dem konservativen Präsidenten, der mehrmals sein Veto gegen laizistische und soziale Reformen der Regierung Sánchez einlegte. Im Jahr 1912 nutzte Cardinal die Spannung in der Linkskoaliton und ersetzte die Regierung Sánchez durch ein rechtes Minderheitskabinett unter [[Joán Valderrán]]. Auch nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Parlamentswahlen 1913]] wurde dieses fragile Bündnis zunächst fortgesetzt, doch setzte ihm der plötzliche Tod Cardinals 1914 ein Ende. Um die Präsidentschaft des Monarchisten [[Stefano Perón]] zu verhindern, der von der äußeren Rechten aufgestellt worden war, unterstützten die Liberalen nun doch wieder einen Kandidaten der Linken und wählten in der Nationalversammlung schließlich den Radikaldemokraten Cristoval Sánchez zum neuen Präsidenten der Republik. Bis zum Jahr 1917 amtierten nun Ausgleichs-Regierungen der Mitte aus Radikalen, Liberalen und Zentristen. Vornehmliches außenpolitisches Charakteristikum dieses Bündnisses war die strikte Neutralitätspolitik im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zur Weltwirtschaftskrise ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]], erstmals nach dem Prinzip der Verhältniswahl durchgeführt, brachten einen deutlichen Sieg der Linken, in der sich nun erstmals die bürgerlichen Parteien bereit erklärten, ein formelles Regierungsbündnis mit den Sozialisten zu schließen, die in der Regierung des [[Bloco de Sinistra|Linksblocks]] erstmals gouvernementale Verantwortung übernahmen. Die Regierung griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Auch die Einführung des Frauenwahlrechts gilt als Leistung der Linksregierung, die seit 1920 zunehmend Auflösungserscheinungen aufwies, was auch mit der Gründung der [[PCS|Kommunistischen Partei]] zusammenhing. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, es wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet. Nachdem Präsident Sánchez auf eine zweite Amtszeit verzichtet hatte, wurde sein Parteifreund [[Carles Simón López]] zum Nachfolger gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Mai 1924 mit [[António Sarabal]] erstmals ein Sozialist Regierungschef geworden war, kam es bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] zu einem politischen Patt. Präsident López trat nach heftigen politischen Auseinandersetzungen zurück und machte den Weg für den rechtskonservativen [[Domênco Scalfín]] frei, der sich nun gegen den Sozialisten [[Joán Bertón]] durchsetzen konnte und neuer Präsident der Republik wurde. Die Pattsituation im Parlament veranlasste ihn, das Parlament im Sommer 1926 aufzulösen und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1926|Neuwahlen]] auszuschreiben. Sieger wurde die politische Rechte, in der nun die katholisch-konservative [[Volksunion]] von [[Gaitán Alemà Sobrantes]] zur stärksten Kraft wurde. Fortan amtierten zahlreiche verschiedene Regierungen, die sich zwar in keinem Fall länger als zwei Jahre halten konnten, sich aber kontinuierlich auf eine Zusammenarbeit der zunehmend antidemokratisch erscheinenden Rechten mit den liberalen Kräften der Mitte stützten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre: Alemà-Regime und Volksfrontregierung ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität, welche ein Reformdefizit verschleierte, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in eine tiefe Erschütterung, die ihren Ausdruck in bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen linken und rechten Kampftruppen sowie separatistischen Aufständen in Ostgolen und der Westbretagne fand. In dieser Situation der Instabilität stellte der nationalkonservative Staatspräsident [[Gaitán Alemà]] (1932-1934) den Versuch an, ein autoritäres Präsidialregime unter seiner Führung zu errichten, schaltete zunehmend das Parlament aus und versuchte unter Verhängung des Ausnahmezustands ohne Parlament und mithilfe eines Präsidialkabinetts und Dekreten zu regieren, wurde aber im Oktober 1934 durch einen kommunistischen Attentäter ermordet. Der Versuch der [[Faschistenaufstand 1934|Faschisten]], die Macht zu übernehmen, wurde von republiktreuen Militärs vereitelt. Deren Führer [[Alfonso Cabarel]] wurde Regierungschef, der parteilose Senatspräsident [[Luciano Capón]] wurde Präsident. Capón hatte bereits in den Zwanziger Jahren als Außenminister in mehreren Regierungen die sagradische Politik maßgeblich beeinflusst. Nach dem Auseinanderbrechen der [[Militärregierung Cabarel]] setzte Capón eine Zivilregierung unter dem parteilosen Finanzfachmann [[Sergio Dini]] ein, dem Cabarel als Kriegsminister angehörte. Die neue Regierung wurde im Dezember von Putschversuchen des rechten Militärflügels ([[Vicentis-Mairas-Putsch]]) erschüttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese innere Schwächung Sagradiens und die mangelnde Autorität der Übergangsregierung Capón-Dini nutzte das faschistische Micolinien in der [[Golenkrise 1935/1936]], indem es separatistische Aufstände in ganz Golen dazu nutzte, mit eigenen Truppen das sagradische [[Ostgolen]] zu besetzen und es im Mai 1936 unter Berufung auf eine manipulierte Volksabstimmung zu annektieren. Sagradien musste, von Völkerbund und Westmächten im Stich gelassen und auf einen Krieg unvorbereitet, den militärisch überlegenen Nachbarn gewähren lassen. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935|Parlamentswahlen 1935]] ging eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, die den Sozialistenführer [[Santiago Laval]] zum Staatsoberhaupt wählte. Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Februarputsch, Sagrofaschistische Diktatur und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Estado Sagradês]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Wiederstand gegen die Volksfrontregierung führte im Jahr 1936 zu bürgerkriegsähnlichen Kämpften zwischen regierungstreuen Truppen und rechtsfaschistischen Paramilitärs, der so genannten „[[División Negra|Schwarzen Divisionen]]“ unter Führung des Faschistenführers [[León Francês]], die im Bündnis mit [[Manuel Álamo]]s rechtsoppositioneller [[Volksunion]] standen, welche wiederum die bürgerliche und die radikal-faschistische Opposition gegen die Volksfront zusammenführte. Im Februar 1938 schließlich kam es zu einem [[Februarputsch 1938|Putsch rechter Militärs]] gegen die Regierung Colón und Präsident Laval, bei dem der Sozialist im Plazarenya getötet wurde. Eine [[Junta Presidencial|Militärjunta]] unter Führung von General [[Oscar Romero Castro]] übernahm die Führung, ehe Romero Castro auf Druck der Faschisten hin ein Bündnis mit Álamo schloss und diesen schließlich zum Ministerpräsidenten ernannte. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|vorgezogenen Neuwahlen des Parlaments im April 1938]] wurden von Álamos divisionären Schlägertrupps bestimmt und führten zu einem Sieg der faschistisch-autoritären „[[Comunión Nacional]]“, die in der Folge der Wahlen zur Staatspartei wurde. Álamo verbot die Parteien der Linken und der Mitte und erließ die faschistisch-ständestaatliche [[Augustverfassung]] nach dem Vorbild des Austrofaschismus. Sein Regime stützte sich auf die alten Eliten Militär und Kirche und wandelte Sagradien zum „sagrofaschistischen Ständestaat“, dem so genannten „[[Estado Sagradês]]“, dessen Präsident formal bis 1940 Romero Castro, seither [[Iacovo Jimenez]], sein Führer jedoch Álamo selbst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Sagradien im Zweiten Weltkrieg zunächst neutral blieb, unterstützte Álamo offen das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die folgenden wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen der Alliierten sowie die Schwäche Álamos gegenüber deutschen Gebietsforderungen an der sagradisch-französischen Küste führten 1943 zu einer Erosion des autoritär-faschistischen Machtapparats des &amp;quot;Estado&amp;quot; und der &amp;quot;Comunión&amp;quot;. In einem [[Staatsstreich vom 23. Mai 1943|Staatsstreich]] wurde Álamo entmachtet und festgenommen und eine Gruppe anti-deutscher Militärs unter Führung von General [[Oscar Taglle Rodríguez]] übernahm die Macht. Dagegen fielen deutsche Truppen in Nordost-Sagradien ein und setzten die [[Regierung von Fidelfe]] als Marionettenregierung ein. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten [[Mai-Junta]] Taglle Rodríguez' und der Partisanenkämpfer der antifaschistischen [[Resistença Sagradêsa]] führten 1944 zum endgültigen Ende des Estado Sagradês.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und liberalkonservative Ära ===&lt;br /&gt;
Das Mai-Regime unter Oscar Rodríguez übergab seine Exekutivfunktionen bald an eine neue provisorische Regierung unter [[Sergio Dini]], der auch Vertreter des Widerstands und der bald als [[Demokratische Koalition]] bezeichneten Parteien der Linken und der Mitte angehörten. Im Jahr 1945 kam zu demokratischen [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945|Wahlen zu einer konstituierenden Nationalversammlung]], als deren Ergebnis am 20. Juni 1946 nach einem Referendum die [[Verfassung der Dritten Republik|neue parlamentarisch-demokratische Verfassung]] in Kraft trat. Dini wurde noch von der Konstituierenden zum ersten Präsidenten der Dritten Republik gewählt. 1949 folgte der direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]]. Seit 1949 amtierte der Christdemokrat [[Paulo Luciaro]] bis 1960 als Ministerpräsident, der gemeinsam mit dem Sozialdemokraten [[Santo De la Ilpa]] die Nachkriegspolitik bestimmte. Außenpolitisch setzten beide die Westintegration des Landes durch. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Micolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelten und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Micoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. Wirtschaftlich konnte Sagradien die katastrophalen Kriegsfolgen erst allmählich abfangen, doch setzte mit der Entscheidung für die Marktwirtschaft seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom ein. Seit 1955 regierte Luciaro in einer liberalkonservativen „[[Bürgerblock]]“-Regierung mit der bürgerlichen [[UDS|UD]]-Koalition. Seine christlich-konservative [[CSD]]-Partei blieb bis 1962 stärkste Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und Guivares-Affäre ===&lt;br /&gt;
Die Spaltung des sozialistischen Lagers in einen prowestlichen ([[PSD]]) und einen neutralistischen Flügel ([[PS]]) wurde 1957 mit der Gründung der prowestlich-sozialistischen [[ASUL]] beendet, die 1962 erstmals Regierungsverantwortung in einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Ministerpräsident [[Martín Ánibal Costa]] ([[CSD]]) übernahm und 1964 unter [[António Santiago]] (ASUL) eine sozialliberale Koalition bildete. Von separatistischen Bestrebungen in den sagradischen Kolonien und regionalistischen Tendenzen im Mutterland veranlasst, setzte die Große Koalition einen umfangreichen Verwaltungsreformprozess in Gang, der die Entlassung der meisten Kolonien in die Unabhängigkeit sowie die teilweise Dezentralisierung des Landes durch Einrichtung von Regionen mit sich brachte.&lt;br /&gt;
Dem seit 1954 amtierenden Christdemokraten [[Ariel De la Roya]] folgte 1964 sein konservativer Parteifreund [[Carles María Ortega]] im Amt des Staatspräsidenten. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos im Sommer 1964 folgte [[Iacovo Del Pérez]] als Ministerpräsident, doch zerfiel seine Koalition 1967. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] ging die [[PP-CSD]] wieder als Sieger hervor. Premierminister wurde wie bereits 1960-1962 [[Carles Angel Favale]], der unter Tolerierung der linksbürgerlichen [[PRD]], zeitweise auch der rechten [[PFP]] regierte, 1970 aber vom liberalen [[Carles Méndez]] mit einem Übergangskabinett abgelöst wurde. Nach überragendem Wahlerfolg der ASUL im Jahr 1970 wurde deren Führer [[Joán Caval]] Ministerpräsident, welcher in diesem Amt insgesamt neun Jahre lang (bis 1979) verweilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joán Caval konnte u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Micolinien, Sagradien und San Cristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogene Parlamentswahl 1979]] führte zu einem Patt der politischen Lager und zur Bildung einer Großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialisten unter [[Santo De la Nada]] (PP-CSD). Der Sozialist Del Pérez wurde 1972 zum Präsidenten der Republik gewählt. Er prägte mit außenpolitischen Anstößen das Amt und erarbeitete sich eine große Popularität im Volk. Ihm folgte 1982 der Konservative [[Alfonso García Guivares]], der 1984 im Zuge einer [[Guivares-Affäre|Korruptionsaffäre]] zurücktreten musste. Der Skandal weitete sich zur größten Polit-Affäre der Republik aus und stürzte das Land in eine tiefe Vertrauens- und Verfassungskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der bürgerlichen Regierung unter [[Santo Moya]] (1982-1986) folgte 1986 eine ASUL-UDS-Koalition unter dem Sozialdemokraten [[Donado Ricardes]], die 1990 nach überragendem Wahlerfolg der Christdemokraten von einer konservativ-liberalen Koalition unter [[Josep Carles Otero]] (PP-CSD) abgelöst wurde. Unter der bürgerlichen Regierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort. Der Regierung Otero folgte nach dem Wahlsieg der ASUL 1998 der sozialistische Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] im Amt des Ministerpräsidenten nach. Seine rot-grüne Koalitionsregierung wurde 2002 in einem deutlichen Votum gestützt. Dem seit 1991 amtierenden Staatspräsidenten [[Santiago Montoya]] (PP-SCD) folgte 1999 der Sozialist [[António Grande Illega]] im Amt. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] trat De la Costa nicht mehr an und die PP-CSD ging als Sieger hervor, woraufhin deren Vorsitzender [[Miguel Ánibal Luisanto]], zum Chef einer Mitte-Rechts-Koalition aus Christdemokraten, Liberalen und der rechtspopulistischen [[PSP]] von [[Joán María De la Pênia]] ernannt wurde. Nach nur zweieinhalb Jahren zerbrach die Regierung im Frühjahr 2008 über die Europapolitik. Dennoch gewann Luisanto mit seiner Volkspartei (PP-CSD) die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Wahlen im Sommer 2008]] gegen die politische Linke. Seither führt er ein konservativ-liberales Minderheitskabinett an, das von der Rechten toleriert wird. Im Frühjahr 2009 wurde der konservative ehemalige PP-CSD-Chef [[Roberto Vidéas Braga]] als Nachfolger des äußerst populären A.Grande Illega zum Präsidenten der Republik gewählt.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome Überseegebiete in der Karibik, im Indischen Ozean, im Pazifik sowie in Südamerika. Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union und Gründungsmitglied der NATO sowie der Vereinten Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich die [[Rosarische Konsetten|Rosarischen Konsetten]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 60 Millionen Einwohnern auf etwas mehr als 365.000 km² Fläche einer der größten Staaten Europas. Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen Semess (inklusive Südlojandía/Niederlieno, Oberpin, Nordsarmay), Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der Konsetten, der Mesa und der Cabeza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehört heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit fast 2 Million Muslimen, die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Côsilio de Ministrōes'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Côsilio'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asembléa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadōes''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer, von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Dieser Status ergibt sich aber nicht aus den Bestimmungen der Verfassung, sondern aus der realpolitischen Umsetzung. In dieser Hinsicht ähnelt das Regierungssystem Sagradiens sehr dem von Österreich, Portugal, Island oder der Republik Irland. Nach der Typologie von Shugart &amp;amp; Carey (1992) ist Sagradien am ehesten dem premier-präsidentiellen Regierungstyp zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Sagradisches Parteiensystem|Parteiensystem der Dritten Sagradischen Republik]] weist im Vergleich zu seinen Vorgängerrepubliken eine große Stabilität auf. Nach der Redemokratisierung des Jahres 1943/44 waren die wichtigsten Akteure die [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Partido Socialista|Sozialisten]] auf der Linken, die [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokraten]] von [[Santo De la Ilpa]] und die [[Partido Radical|Radikalen]] in der Mitte sowie die [[Partido del Cientro Cristiano|Christdemokraten]] von [[Paulo Luciaro]], das liberalkonservative [[Movimiento Popular Democrático|MPD]] und die nationalkonservative [[Unión Nacional Popular|UNP]] auf der Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem System entstand durch Konzentrationsbewegungen der Fünfziger und Sechziger Jahre ein relativ stabiles Sechsparteiensystem, aus dem in den Siebziger Jahren ein Vierparteiensystem wurde. Als große Sammlungsparteien der liberalkonservativen rechten und der sozialdemokratischen linken Mitte entstanden in den Fünfziger Jahren das konservative und christdemokratische [[PP-CSD|CSD]] (seit 1965 PP-CSD) sowie die sozialdemokratische [[ASUL]], die beide regelmäßig zwischen 30 und 40 Prozent der Stimmen auf sich vereinten und um die Regierungsführung stritten. Neben den beiden großen Parteien existierten mit der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei]], die heute im Linksbündnis [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] mit anderen linken Kräften organisiert ist, sowie der bürgerlich-liberalen, heute weitgehend wirtschaftsliberal geprägten [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] zwei kleinere Parteien, die regelmäßig zwischen 7 und 15 Prozent der Stimmen erhielten. Der linksliberale [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) sowie die in den Sechziger Jahren erfolgreiche rechtsgerichtete und populistische Bewegung der [[Blanxardisten]] spielten seit den Siebziger Jahren keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den Achtziger und frühen Neunziger Jahren kehrte sich die Konzentrationstendenz des sagradischen Parteiensystems um und es kam zu neuen Ausdifferenzierungen. In den Achtziger und frühen Neunziger Jahren konnte sich zunächst mit Erfolg die sagradische [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne Partei]] als weitere Kraft etablieren, dazu kam mit dem [[Partido Social Popular]] (PSP) in den Neunziger Jahren eine sehr erfolgreiche rechtspopulistische Partei, die unter ihrem charismatischen Vorsitzenden [[Joán De la Pênia]] in die Parlamente einziehen konnte und zur drittstärksten Kraft des Landes aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des neuen Jahrtausends erfährt die politische Rechte einen umfassenden Umstrukturierungsprozess, der mit der wirtschaftsliberalen Neuausrichtung der konservativen Volkspartei [[PP-CSD]] und der Zusammenarbeit mit der populistischen PSP zusammenhängt. In diesem Zusammenhang kam es zur Abspaltung des christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático|CCD]] und der mit ihr verbündeten zentristischen [[Unión de Democráticoes del Cientro|UDC]] sowie der linksliberalen [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikalen]] von den Mitte-Rechts-Parteien PP-CSD und UDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist mit den Parlamentswahlen 2008 ein Sechs-Parteien-System entstanden mit einer starken äußeren Linken (SDU), der Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten ([[ASUL]]) und Grünen ([[Verdes]]), dem [[Cientro Uníu|Vereinten Zentrum]] aus [[UDC]] und [[CCD]], einem großen Mitte-Rechts-Block ([[PP-CSD]], [[UDS]]) sowie der populistischen Rechten ([[PSP]]). Bei den Europawahlen und diversen Regionalwahlen im Jahr 2009 wurde dieses System in seinen Grundzügen bestätigt, wobei sich eine Tendenz zu einem Drei-Block-System andeutet, in dem sich eine Linke, eine Rechte und ein kleines Zentrum herauskristallisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], die beiden DSS-Gründer [[António Fiali Cerres]] (früher [[PSAP]]) und [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]] und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Alianza Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2008 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte:&lt;br /&gt;
* [[Cientro Uníu]] (CU): Zentrumsbündnis aus dem 2003 vom [[PP-CSD]] abgespalteten christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD) von [[Francisco Valderrano]] und [[Carles Vídrio]] und der sozialliberal-zentristischen [[Unión de Democráticoes del Cientro]] (UDC) von [[Traiano Atániez]], die 2007 aus Abtrünnigen v.a. der [[PP-CSD]] und der [[UDS]] entstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular - Convergência Social Democrática]] (PP-CSD): konservative, 1952 als CSD gegründete Nachfolgepartei der christdemokratischen [[PCC]], die traditionelle dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Santo Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PP-CSD|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PP-CSD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquini]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehörte 2006-2008 zur [[Viererkoalition]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]], seit 2008 toleriert sie ein liberal-konservatives Minderheitskabinett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC stand ursprünglich der christdemokratischen Zentrumspartei [[Partido del Cientro Cristiano|PCC]] nahe, seit 1952 der katholisch-konservativen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|PP-CSD]] (bis 1965 CSD). Nach der Spaltung der PP-CSD im Jahr 2003 unterhält die CSLC auch enge Verbindungen zum kleinen christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático|CCD]], das sich in der Tradition des PCC sieht. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Elementar'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá la Esperança|la Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesce|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Autonome Region]]en (''Regiones Autónomas''), [[Region (Sagradien)|Region]]en ohne vollen Autonomiestatus (''Regiones Ordinarioes'') sowie [[Überseegebiet]]e (''Territóries Trasoceanoes'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 20 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Côsilio Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus [[Assessor]]en (Asesores), die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Côsilioes Municipales]]'' und ''Côsilioes Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Sagradisch-Guayana]] (''Guiana''), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Duerensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêcolo d'Oro|Goldenes Zeitalter]]. Der [[Erbfolgestreit nach dem Tod Davids I.]] 1543 führten zur Teilung des Reichs in eine [[Haus Santori-Valier|miguelitische]] und eine [[Josephiten|josephitische]] Hälfte. Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1567) und ihr Mann [[Michael III.]] (1543-1552) wurden nun Königin und [[König von Sagradien]] und erbten die Besitzungen in Micolinien ([[Servettensische Lande]]), mussten aber auf die in Personalunion regierten Königreiche Portugal und [[Königreich Cuentez|Cuentez-Tulis]] verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] 1713-1721 zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]] endete mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] 1721 und der Tötung König [[Peter II.|Peters II.]]. Nach zwei Jahren [[Erste Sagradische Republik|republikanischem Intermezzo]] wurde die Herrschaft der Santori 1723 restauriert ([[Santorische Restauration]]) und Sagradien unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] mit [[Cuentez-Tulis]] wiedervereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dessen Nachfolger [[Michael IV.]] eine liberale [[Miguelitische Verfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. In die Phase der blutigen Auseinandersetzungen im Inneren in den Dreißiger Jahren fällt auch die Ermordung des autoritär regierenden Präsidenten [[Gaitán Alemà Sobrantes]] im Jahr 1934 sowie die Besetzung Golens durch Truppen des faschistischen Micolinien in der [[Golenkrise]] 1935/1936. Die seit 1935 amtierende [[Volksfront]]regierung des ersten sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] wurde im [[Februarputsch 1938]] gewaltsam durch rechte Militärs gestürzt, ehe der von der faschistischen [[Divisionsbewegung]] unterstützte Ministerpräsident [[Manuel Álamo]] einen diktatorischen Ständestaat ([[Estado Sagradês]]) errichten konnte. Im Zweiten Weltkrieg blieb Sagradien neutral, unterstützte unter Álamo aber die deutsche Seite, ehe ein Staatsstreich gegen Álamo im Mai 1943 das Regime stürzte und den Eintritt Sagradiens in den Krieg gegen Deutschland zur Folge hatte. Nach dem Ende des Kriegs auf sagradischem Boden im Sommer 1944 wurde 1945 eine verfassungsgebende Versammlung gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kam es zur Konstituierung der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] durch Inkrafttreten einer demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine [[Große Koalition]] unter dem Christdemokraten [[Santo De la Nada]], 1982 eine konservativ-liberale Regierung unter [[Santo Moya]]. 1984 stürzte eine [[Guivares-Affäre|Korruptionsaffäre um Präsident Guivares]] die Republik in die größte Nachkriegskrise. Nach dem neuerlichen Sieg der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]] folgte der Christdemokrat [[Josep Otero]] dem Sozialisten [[Donado Ricardes]] als Ministerpräsident nach. Er wurde 1998 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition gewonnen, woraufhin der Konservative [[Miguel Ánibal Luisanto]] als Chef einer Mitte-Rechts-Regierung (so genannte [[Viererkoalition]] zum Ministerpräsidenten ernannt wurde. Differenzen zwischen den Koalitionspartnern über die Europapolitik führten im Frühjahr 2008 zum Bruch der Koalition, woraufhin es zu vorzeitigen Neuwahlen kam, aus denen Luisanto gestärkt hervorging und seine Regierung erneuern konnte, die nun als bürgerliche Minderheitsregierung von den rechten [[Partido Social Popular|PSP]] toleriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sique]], [[Caixa Semescal]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.			&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur Pînia]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: [[Kleines Wappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[David I. (Sagradien)|David I. von Sagradien]], König (1509-1543)&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: dunkelrot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/violett, [[Santiago Calles]], Astronom &amp;amp; Philosoph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Gaspacho]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquini]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8: [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nova Bresta]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Cuernta]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía Tulinês-Sollarês]]''): [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Nonth]] – [[Cuernta]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[San Joán]] – [[Korcalla]] – [[Artir]]		&lt;br /&gt;
* A13: [[Ostino]] – [[San Miguel]] – [[Laquini]] – [[Gerón]] – [[Lavallano]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Gaspacho]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sur al Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Perín]]''): [[Freúte]] – [[San Vicente del Fornat]] – [[San Pietro de Perín]] – [[Marcano]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): [[San Cristo]] – [[Valier]] – [[Tulis]]	&lt;br /&gt;
* A24 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquini]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquini]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesce]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesce]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]:&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semess]], [[SC Mesarque]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, 1976 in Micolinien und 2008 [[EURO 2008|im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land Vizeweltmeister 1958 sowie WM-Dritter in Frankreich 1998, ehe sie bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]], der im Jahr 2004 zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur Pînia]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik]], [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Prinz_von_Sarmay&amp;diff=6034</id>
		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2011-07-15T20:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Michael II.|Don Miguel]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Königreich Sarmay]] zu erinnern, das 723 zu den Gründungskönigreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass der Titel die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Äquivalent des Fürsten von Sarmay im [[Königreich Cuentez]] war traditionell der Titel eines [[Prinz von Cuentez|Prinzen von Cuentez]]. Die gemeinsamen Kinder [[Johann III.|Johanns III.]] und [[Maria I.|Marias I.]] trugen dementsprechend beide Thronfolgertitel. Nach dem [[Friede von Tinagua|Frieden von Tinagua]] 1747 gingen beide Titel an die Könige aus dem [[Haus Vienne]] über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1397-1421: '''[[Michael II.|Don Miguel]], späterer König Michael II., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Don Miguel António''', einziger Sohn König Michaels II., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1453-1457: '''[[Jakob III.|Don Jâcque]]''', genannt '''Santiago''', späterer Jakob III., Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Jakob IV.|Don Jâcque]]''', späterer König Jakob IV., Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Don Andrés Pietro]]''': Der älteste Sohn König Davids I. war zugleich [[Herzog von Servette]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''Don David Filipe''': Der älteste Sohn Johannas und Michaels, Enkel Davids I. verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Dona Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Michael III.|Miguel de Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1543-1546: '''Don David Andrés''', Sohn Johannas I. und Michaels III., 1546 gestorben&lt;br /&gt;
* 1546-1575: '''[[Philipp VII. Jakob|Don Filipe Jâcque]]''', späterer König Philipp VII. Jakob, Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
* 1575-1580: '''Don Jâcque''', ältester Sohn Philipps VII. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Don Luis Filipe]]''', Neffe König Philipps VII., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Don Gabriel]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Philipps VII. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Don Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Don Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Don Gabriel Agosto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater der Könige [[Danadier I.]] und [[Peter II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Don Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Don Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Hinrichtung König [[Peter II.|Peters II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Don Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1728-1734: '''Don Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Prinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1749: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Prinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1780: '''[[Joseph Ludwig I.|Don José Luis]]''', späterer König Joseph Ludwig I., Sohn [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]]&lt;br /&gt;
* 1780-1797: '''[[Joseph Ludwig II.|Don José Luis]]''', späterer König Joseph Ludwig II., Sohn Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.&lt;br /&gt;
* 1797-1805: '''[[Gabriel IX.|Don Luis Gabriel]]''', später König Gabriel IX., Sohn Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
* 1820-1825: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Don Filipe Alberto]]''', genannt '''Filiberto''' Sohn [[Michael IV.|Michaels IV.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lukian I.|Don Lucién]]''', späterer König Lukian I., Sohn [[Emil I. Johann]]s&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[Don Filipe (Thronfolger)|Don Filipe]]''', Sohn Lukians I., 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp VIII.|Don Luis Filipe]]''', späterer Philipp VIII., Neffe Lukians I., Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1871-1885: '''[[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]]''', ältester Sohn Philipps VIII., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|Don José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps VIII., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julie_de_Beauharnais&amp;diff=6033</id>
		<title>Julie de Beauharnais</title>
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		<updated>2011-07-15T20:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Julie Josephine Bonaparte''' (*1795, †1842) war als älteste Tochter Joseph Bonapartes und dessen Frau Julie Clary eine Prinzessin aus dem Haus Bonaparte und Nichte Kaiser Napoleons I. Nach der Hochzeit mit [[Gabriel IX.]] war sie seit 1811 [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] sowie nach dessen Tod 1812 für wenige Monate Regentin des Königreichs.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Josephine wurde 1795 geboren und war das erste gemeinsame Kind von Joseph Bonaparte und Julie Clary. Julie wurde am Hof Kaiser Napoleons erzogen und schließlich mit dem minderjährigen sagradischen König [[Gabriel IX.]] verlobt, der seit 1805 unter der formellen Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Bourbon-Parma und unter dem Einfluss Frankreichs auf dem Thron saß. Nach dem 16. Geburtstag Julies fand die Hochzeit der beiden im Jahr 1811 statt, wodurch Julie Königin von Sagradien wurde.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit der Hochzeit wurde Gabriel IX. als volljährig anerkannt und übernahm damit selbst die Regentschaft, jedoch starb er bereits wenige Monate später überraschend. Julies Vater Joseph, seit 1808 König von Spanien, erreichte nun zunächst, dass Napoleon seine Nichte Julie als regierende Königin in Sagradien anerkannte. Der zwischenzeitlich entlassene Premierminister [[Alexandre Lacomb]] wurde wieder als Premierminister und als de-facto-Regent eingesetzt. Die als Provisorium gedachte Regelung stieß aber infolge der Niederlage der Grande Armée in Russland und dem Erstarken der antifranzösischen Bewegung in Sagradien auf wenig Gegenliebe. Die junge Königin, von vielen nur spöttisch als &amp;quot;la Francêsa&amp;quot; (die Französin) bezeichnet, galt als schwach, der zunehmend unpopuläre Alexandre Lacomb als unerwünschter Fremdherrscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam nun zu mehreren Aufständen gegen die französischen Truppen und zur Landung britischer und micolinischer Truppen in Sagradien. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julie schließlich im Frühjahr 1813 ab und floh nach Frankreich. Joseph Ludwig II. kehrte wieder auf den sagradischen Thron zurück und restaurierte die alte Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814, ging Julie ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo sie bis 1829 lebte. Danach kehrte sie nach Europa zurück, wo sie 1842 in Turin starb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Emil_Johann&amp;diff=6032</id>
		<title>Emil Johann</title>
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		<updated>2011-07-15T20:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Emil I. Johann''' (von Sagradien), (*1778; †1855), [[König von Sagradien]] (1829-1849), wurde 1829 als Nachfolger [[Michael IV.|Michaels IV.]] König und führte die Restauration des absoluten Königtums auf einen Höhepunkt, die in der [[Aprilrevolution 1848]] und schließlich in seiner erzwungenen Abdankung endete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Viena ===&lt;br /&gt;
Emilio Joán de Borbón-Viena wurde 1778 als Sohn des Prinzen [[Karl Johann Herzog von Viena]], dem jüngsten Bruder von König [[Joseph Ludwig I.]], und dessen Cousine und Ehefrau Prinzessin Beatrice von Bourbon-Vice geboren. Sein jüngerer Bruder war Karl von Vienne, der später als Kardinalerzbischof von Noyar zu einem der höchsten Geistlichen des Landes aufstieg. Als Emil Johann 18 Jahre alt wurde, trat er in den Dienst seines Onkels König Joseph Ludwig I. gegen das revolutionäre Frankreich und diente danach unter dessen Sohn [[Joseph Ludwig II.]] 1803 heiratete Emilio Joán seine Cousine Antónia de Viena, die Schwester [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]]s, 1805 trat er das Erbe seines verstorbenen Vaters als [[Herzog von Viena]] an. Als Mitglied der königlichen Familie ging Emilio nach der Absetzung Joseph Ludwigs II. und der französisch dominierten Regentschaft des minderjährigen [[Gabriel IX.]] ins Exil nach [[Micolinien]]. Anders als sein Cousin Miguel de Vuelta übernahm Emilio im [[Befreiungskriege|Unabhängigkeitskrieg]] kein führendes Kommando, sondern verdingte sich als Diplomat, ehe er 1813 wieder nach Sagradien zurückkehrte. Von seinem wieder auf den Thron zurückgekehrten Vetter Joseph Ludwig II. erhielt er noch im selben Jahr den Titel eines [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberrevolution 1817]] stand Emilio Joán auf der Seite des Königs Joseph Ludwig und floh wenig später aus Sagradien. Als der König für abgesetzt erklärt wurde und Emilios Schwager Miguel Duca de Vuelta als Michael IV. dessen Nachfolge antrat, kehrte Emilio wieder zurück ins Land, blieb aber in Distanz zum neuen König. In der Folge gehörte Emilio zu den Anhängern einer absoluten Monarchie in Sagradien, hielt sich aus der Politik aber weitgehend heraus. Nach dem Tod des Thronfolgers [[Philipp Albert von Sagradien|Prinz Filiberto]], dem einzigen Sohn Michaels IV., im Jahr 1825 stieg der weiterhin als Herzog von Viena bekannte Emil Johann als nächster Verwandter des regierenden Königs zum neuen Präsumptiverben auf, da Michaels zweiter Sohn [[Manuel von Casigón|Don Manuel, Graf von Casigón]] nach der morganatischen Eheschließung mit Marifrancisca de Clermente für sich und seine Nachkommen auf den Thron verzichtet hatte. Emil Johann wurde zwar anstelle Manuels, der selbst auch keine Thronambitionen unterhielt, Präsumptiverbe der Krone, erhielt aber nicht den üblichen Infantentitel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== König von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Michaels IV., der 1829 ohne männlichen Erben geblieben war, erhoben die sagradischen Stände Herzog Emilio Joán als Emil I. Johann zum neuen König. Die Nachfolge Miguels war in der Ständeversammlung umstritten, da der Herzog als Gegner des Konstitutionalismus galt, musste aber schnell entschieden werden, da man inmitten des [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkriegs]] micolinischen Ansprüchen zuvorkommen wollte, sodass sich schließlich die Konservativen und Legitimisten in der Ständeversammlung durchsetzen konnten. Außerdem versprach Emilio, die Verfassung zu achten und Friedensverhandlungen mit Micolinien zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilio ernannte kurz nach seiner Königserhebung den [[Abat de Francovil]] zu seinem ersten Minister und leitete unmittelbare Friedensverhandlungen mit Micolinien ein. Im [[Friede von Diegue]] wurde der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt. Seine neue Machtstellung versuchte Emil Johann in der Folge zu nutzen, um entgegen seiner Versprechungen die [[Novemberverfassung]] von 1817 wieder außer Kraft zu setzen. Die Königszeit Emilios gilt daher auch als Restaurationsepoche in der sagradischen Geschichte. Die Wahlen vom Frühjahr 1830 führten zu einem klaren Sieg der rechten Kräfte gegen die liberalen [[Konstitutionalisten]]. Die von der französischen Juli-Revolution und einer Hungersnot im Winter 1830/31 ausgelösten Unruhen führten zur Auflösung der Abgeordnetenkammer und zu Neuwahlen im Frühjahr 1831, aus denen die Liberalen als Sieger hervorgingen. König und Parlamentsmehrheit standen sich nun feindlich gegenüber. Ein erfolgloses Attentat auf den König im Herbst 1832 nutzte Emilio schließlich dazu, die liberale Kammer aufzulösen und wenig später die Verfassung von 1817 auszusetzen. In den folgenden 16 Jahren regierte Emilio damit wieder absolut und ohne konstitutionelle Kontrolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1842 ernannte Emilio Joán den Konservativen [[Fernando Conte de Lesta]] zu seinem Kronkanzler und ersten Minister, der ihm fortan bis zur Revolution von 1848 dienen sollte und für die liberale Opposition zum Inbegriff der monarchischen Reaktion wurde. Unter Lesta wurden Pressezensur und politische Verfolgung Oppositioneller nochmals verschärft, Sagradien in die Heilige Allianz der reaktionären Monarchien Europas eingereiht. Mehrmals kam es zu Attentasversuchen auf König und Kronkanzler, die allesamt zu weiteren Gesetzesverschärfungen führten, die Vierziger Jahre in Sagradien werden daher auch als „[[Decada del Terror]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Jahre 1846/1847 wurden von einer Wirtschaftskrise in Sagradien geprägt, die das soziale Elend rapide verstärkte und zahlreiche Bauern und Arbeiter um ihre (nicht nur wirtschaftliche) Existenz brachte. Immer lauter wurde der Ruf der Opposition nach Reformen. Die französische Februarrevolution und die folgenden Unruhen in ganz Europa führten auch in Sagradien zu einem Klima des Protests und gewaltsamen Umsturzes. Im April kam es in Semess und anderen Großstädten zu gewaltsamen Aufständen gegen die Staatsgewalt, gegen die der Graf von Lesta hart vorging. Mit dem Ausbruch der [[Aprilrevolution]] floh König Emil Johann nach England. Graf Lesta musste im Mai zurücktreten und Emil setzte ein liberales Ministerium ein, ehe er wieder nach Sagradien zurückkehren konnte. Er ließ die [[Generalstände]] zusammenkommen, die in den folgenden Monaten eine neue Verfassung ausarbeiten sollten, die an die Stelle der ausgesetzten Verfassung von 1817 treten sollte. In den Folgemonaten hatte der König mit der Niederschlagung eines regionalistischen Aufstandes in Tulis zu kämpfen, wo die „[[Asumarische Republik]]“ ausgerufen worden war. Im Laufe des Sommers erhielt Emil Johann die Oberhand zurück und ging bald zu einer Obstruktionspolitik gegenüber den liberal dominierten Ständen über.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der den Ständen im November zur Abstimmung vorgelegte Verfassungsentwurf, die „[[Charte Gabilard]]“, wurde vom König abgelehnt, der noch im Dezember mithilfe des Militärs die Versammlung auflöste und eine ständische Übergangsverfassung erließ ([[Carta Emiliana]]), die jedoch erst im Januar des Folgejahres in Kraft treten sollte. Die Auflösung der Stände und das Bekanntwerden der Carta Emiliana, welche die Machtstellung des Königs stützen sollte, führte in Semess zu den [[Winteraufstände 1848/49|Winteraufständen]], in welchen die Kämpfe vom April wieder aufgenommen wurden. Nach weiteren Wochen der Kämpfe dankte Emil Johann schließlich im Januar zugunsten seines Sohnes [[Lukian I.]] ab und kam damit nur knapp der Ausrufung der Republik zuvor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Den Rest seines Lebens verbrachte der abgedankte König im Londoner Exil, wo er 1855 im hohen Alter von 77 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2011-07-15T20:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1762; †1819) war zweimal [[König von Sagradien|König von Sagradien und Cuentez]] (1797-1805 und 1813-1817). Sein Königtum wurde durch die napoleonische Phase unter seinem minderjährigen Sohn [[Gabriel IX.]] (1805-1812) unterbrochen. Nach seiner Rückkehr auf den Thron musste er im Konflikt mit den Ständen nach der [[Novemberrevolution 1817]] erneut abdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig Karl Maria Innozenz Antoninus von Vienne wurde 1762 in Semess als ältester Sohn von [[Joseph Ludwig I.|José Luis de Viena Duca de Alconía]], dem zweiten Sohn König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]] von Sagradien, und dessen zweiter Frau Marie Elisabeth von Frankreich geboren. Zunächst trug er bis 1777 den Titel eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] und stieg 1780 nach dem Tod seines Großvaters und der Thronbesteigung seines Vaters als [[Joseph Ludwig I.]] zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und damit zum sagradischen Thronfolger auf. 1783 heiratete er in erster Ehe die Bourbonenprinzessin Teresa Anna von Spanien. Aus dieser Ehe ging die Tochter Charlotte (Carlota) hervor, die später seinen Halbbruder [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]] heiratete. Nach dem frühen Tod Teresa Annas war Joseph Ludwig seit 1790 mit Marie Luise von Parma verheirate, die ihm 1795 mit dem Infanten [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] einen Sohn schenkte. 1792-1795 führte sein Vater Joseph Ludwig I. Krieg gegen das revolutionäre Frankreich. Nach seinem Tod im Jahr 1797 folgte ihm sein Sohn Joseph Ludwig als Joseph Ludwig II. auf den Thron. Als 1799 der zweite Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich ausbrach, nahm auch Sagradien unter Joseph Ludwig teil, scheiterte aber mit dem Versuch, die zuvor von Frankreich annektierten Gebiete in der [[Bretagne]] und in [[Amoria]] zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinandersetzung mit Napoleon, Abdankung und Exil ===&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gerieten der König und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]], unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur immer stärker. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und zugunsten seines zehnjährigen Sohnes [[Gabriel IX.]] abdanken. Die Regentschaft sollte Gabriels Mutter Marie Luise übernehmen. Joseph Ludwig verbrachte die Folgejahre im französischen Château de Chambord, wo er unter Kontrolle Napoléons gehalten wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arrangement, das Sagradien unter der Regentin Marie Luise und ihrem ersten Minister [[Joán Batista Colón Marquês de Lima]] zum französischen Satellitenstaat machen sollte, zeigte nicht die von Napoléon erhofften Effekte. Stattdessen betrieb der Marquês de Lima eine auf Eigenständigkeit gerichtete Politik, die versuchte, Sagradien aus der französischen Umklammerung zu lösen. Wiederholte Verstöße gegen die Kontinentalsperre führten schließlich zur faktischen Entmachtung Marie Luises und des Marquis von Lima durch Napoléon, der im Sommer 1806 mit einem neuerlichen Heer nach Sagradien zog und einen Regentschaftsrat unter Führung seines engen Vertrauten [[Alexandre Lacomb]] einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr auf den Thron ===&lt;br /&gt;
Obwohl die Herrschaft Lacombs zunächst akzeptiert wurde, mehrten sich seit 1810 die Widerstände gegen die faktische französische Fremdherrschaft, die nach der Niederlage der Grande Armée im Russlandfeldzug 1812 schließlich in einen offenen Befreiungskrieg mündeten. Der überraschende Tod Gabriels IX. 1812 führte zu einer Nachfolgekrise, in der Napoléon es nicht vermochte, Gabriels junge Witwe Lucie Bonaparte, eine Nichte Napoleons, als regierende Königin zu etablieren. Schließlich musste Napoléon den Forderungen der Aufständischen nachgeben, die eine Rückkehr Joseph Ludwigs auf den Thron forderten. Gemäß dem Vertrag von Chambord kehrte dieser schließlich im Frühjahr 1813 auf den sagradischen Thron zurück. Dort angekommen machte sich Joseph Ludwig schnell ans Werk, das Ancien Régime zu restaurieren. Außenpolitisch kehrte Joseph Ludwig der Bündnispolitik mit Frankreich rasch den Rücken und schloss sich schließlich der antinapoleonischen Allianz an. Auf dem Wiener Kongress wurde er schließlich als legitimer Herrscher des Landes anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration, Septemberrevolution und erneute Abdankung ===&lt;br /&gt;
Auch die sagradischen Cortes erkannten ihn an, Joseph Ludwig aber verweigerte sich jeder Reform und war überzeugt, das Ancien Régime müsse wiederhergestellt werden. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt, woraufhin es im Herbst 1817 unter den alten Anhängern Gabriels und anderen Liberalen zu einem Aufstand gegen den König kam, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Der König wurde gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimado'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungierte. Zudem wurden Wahlen zu neuen Cortes durchgeführt, die Ende November in [[Semess]] zusammentraten und eine Verfassung nach dem Muster der von 1812 erarbeiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Golen]]. Joseph Ludwig, der zunächst unter dem Druck der Aufständischen umfassenden Reformen zugestimmt hatte, geriet nun unter zusätzlichen Druck, da ihm Konspiration mit Micolinien vorgeworfen wurde. Er erbat sich Hilfe von jüngsten Bruder [[Michael IV.|Miguel Herzog von Vuelta]], der den König zur Abdankung drängte. Joseph Ludwig dankte daraufhin zugunsten Miguel de Vueltas ab, den die Stände schließlich unter dem Namen [[Michael IV.]] zum neuen König erhoben. Joseph Ludwig flüchtete nach Spanien, wo er in der Folge bis zu seinem Tod 1819 lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<title>Gabriel VIII.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig I.''' (von Sagradien) (*1734, †1797) war [[König von Sagradien]] (1780-1797) und der zweite Monarch aus dem [[Haus Vienne]] auf dem Thron Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronfolgekriege ===&lt;br /&gt;
Joseph Louis Philippe François de Vienne et Servette wurde 1734 als zweiter Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne-Santori]], einem Urenkel Ludwigs XIV., und dessen zweiter Frau, Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Schwester des Großherzogs [[Charl XIII. Fernand|Karl Ferdinand von Servette]] in Versailles geboren. Als er wenige Monate alt war, folgte seine Mutter ihrem kinderlos verstorbenen Bruder in Südmicolinien auf den Thron und wurde selbst als Maria I. Großherzogin von Servette. Gemeinsam zogen Maria und Gabriel nach Servette, um die Herrschaft anzutreten, was aber zu kriegerischen Konflikten mit [[Karl X. von Micolinien]] führte, der das Erbe der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] ebenfalls beanspruchte. Der Tod [[Johann III.|Johanns III.]] von Sagradien und dem seines Sohns [[David II.]] führte 1754 zudem zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Krieg um den Sagradischen Thron]], in dem Joseph Ludwigs Vater die Thronfolge von [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II.]] anzweifelte. Es kam zum großen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um die Herrschaft in Sagradien und Servette, in dem sich schließlich die Bourbonische Allianz gegen ihre Kontrahenten durchsetzen konnte. Maria und Anton wurden in Sagradien gestürzt und Louis-Gabriel bestieg als Gabriel VIII. den sagradischen Thron, wo er die Herrschaft der Sagradischen Bourbonen begründete. Joseph Ludwig wurde dadurch zum sagradischen Thronfolger. Da der Friede von Tinagua zwischen Micolinien und Frankreich aber vorsah, die Herrschaft in Sagradien und Servette zu trennen, mussten die sagradischen Bourbonen auf ihre Herrschaft in Servette verzichten, das später von Micolinien annektiert wurde. Joseph Ludwig erhielt nun Titel eines [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], sein jüngerer Bruder [[Karl Johann Herzog von Viena|Karl Johann]] den eines [[Herzog von Viena|Herzogs von Viena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratete Joseph Ludwig 1754 die 16-jährige Prinzessin Charlotte von Sachsen, Tochter Friedrich August II., die jedoch 1756 starb, ohne ihm einen männlichen Erben geschenkt zu haben. Wenig später heiratete Prinz Joseph Ludwig in zweiter Ehe Marie Elisabeth von Frankreich, die jüngste Tochter Ludwigs XV. von Frankreich. Mit ihr hatte er u.a. die Söhne [[Joseph Ludwig II.|Joseph Ludwig]] (*1762), Philipp (*1763, †1771) und Karl Ferdinand (*1767, †1805). Nach dem Tod Marie Elisabeths bei der Geburt Karl Ferdinands nahm Joseph Ludwig 1770 mit der Infantin Isabella von Spanien seine dritte Ehefrau, die ihm 1772 mit dem Prinzen [[Michael IV.|Michael]] einen weiteren Sohn schenkte, der später als Herzog von Vuelta bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1780 folgte Joseph Ludwig diesem schließlich als König von Sagradien und Cuentez nach. Sein ältester Sohn José Luis erhielt nun den Kronprinzen-Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. 1779 machte Joseph Ludwig I. den Piemontesen [[Gian Antonio de Nivelli]] (Jean Antoine de Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1784). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren setzte Joseph Ludwig die auf ein absolutes Königtum zielende Politik seiner Vorgänger fortzusetzen und regierte damit deutlich gegen die Ziele des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs sowie der 1789 ausgebrochenen Französischen Revolution an. Im Jahr 1792, drei Jahre nach der Französischen Revolution, wurde [[Frederic de Calzac]] Erster Minister des Königs und Sagradien beteiligte sich an der Koalition des monarchischen Europas gegen das revolutionäre Frankreich. Der Erste Koalitionskrieg lief jedoch unglücklich für Sagradien, das 1795 zum [[Frieden von Brest]] gezwungen wurde und den Nordosten Sagradiens mit der [[Bretagne]] und Teilen [[Amoria]]s abtreten musste. Die dort ausgerufene [[Amorische Republik]] wurde bald von Frankreich annektiert und der Französischen Republik einverleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ehe er die Gebiete zurückerobern konnte, starb Ludwig Philipp I. im Jahr 1797 im Alter von 60 Jahren. Nachfolger wurde sein Sohn José Luis als [[Joseph Ludwig II.]], der die Kriege gegen Frankreich fortsetzte, 1806 aber auf die Krone verzichten und das Land verlassen musste. Nach seiner Restitution 1813 wurde er 1817 in der liberalen [[Novemberrevolution]] erneut gestürzt und Joseph Ludwigs I. Sohn [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]] aus der Ehe mit Maria von Portugal folgte ihm auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.15.18.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=6028</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.15.18.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1780) war Graf von Macôn, [[Großherzog von Servette]] (1737-1757) sowie [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1757-1780). Als solcher war er der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Johann III.|Johanns III.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg von 1756-1760]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi III. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi III.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Johann III.|Johann Franz]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II.|António de Piacone]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Johann III. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Johanns III. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod König Johanns 1749 und dem seines minderjährigen Sohnes und Nachfolgers [[David II.]] 1754 sowie der folgenden Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1754/55 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramón, die sich u.a. mit Micolinien gegen Servette verbündeten. Nach dem Ausbruch des Kriegs 1756 marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]], Teil des Siebenjährigen Kriegs, standen sich nun erneut Frankreich und Österreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Großbritannien sowie Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramón di Piacones]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1755 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Johann III. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1755 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er in Sagradien durchschlagende Erfolge verzeichnete, verlor Gabriel in seiner Abwesenheit den gesamten Süden Micoliniens an Karl X. Nach weiteren Kriegsjahren kam es 1760 schließlich im [[Friede von Tinagua]] zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner Thronbesteigung im Jahr 1757 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische und mit Micolinien verbündete Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner kurzen Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1780 im hohen Alter von 69 Jahren. Nachfolger als König wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1734). Gabriels VIII. jüngerer Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie der Herzöge von Viena, die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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