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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Philipp VII.</title>
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		<updated>2011-07-06T21:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp VII. Jakob''' (von Sagradien), genannt ''der Dichterkönig'' (*1545; †1591), war [[König von Sagradien]] (1568-1591) und als ''Philipp III.'' [[Herzog von Servette]] (1567-1591). Der künstlerich interessierte König galt als schwacher Herrscher und stand Zeit seiner Regierung unter dem politischen Einfluss widerstrebender Machtgruppen um seine protestantische Frau Luise von Bourbon und der katholischen Hofpartei, die in den letzten Jahren seiner Regierung schließlich durch den leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] eine entscheidende Machtstellung am Hof erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Jakob von Santori-Valier wurde 1545 in [[Servette]] als ältester Sohn von Königin [[Johanna I.]], der jüngsten Tochter König [[David I.|Davids von Sagradien]], und ihrem Ehemann [[Michael III.]] geboren. Diese mussten ihr Königtum zunächst gegen [[Joseph der Schöne|Joseph den Schönen von Óstino]] verteidigen und wurden 1547 offiziell als König und Königin in Sagradien bestätigt. Als Kronprinz erhielt Philipp Jakob zunächst den Titel eines Grafen von Vierna, später den eines Prinzen von Sarmay, und wurde in [[Semess]] erzogen, wohin sein Vater und seine Mutter den Hof verlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters 1552 regierte seine Mutter Johanna alleine. Sie versuchte, die erstehende Ausbreitung der calvinistischen Religion in Sagradien mit Gewalt zu unterbinden. Die Konversion von [[Heinrich von Esqués|Enrico d'Esqués]], dem [[Herzog von Viça]], zum Calvinismus führte 1560 zum Ausbruch eines Krieges zwischen dem protestantischen Nordosten und den königlichen Truppen ([[Vizanischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge versuchte Johanna ihren Sohn schrittweise zum kommenden Herrscher zu erziehen und ernannte ihn 1566 zum Mitregenten. 1567 heiratete er die 18-jährige Louise von Bourbon, die älteste Schwester des späteren französischen Königs Heinrich IV., die ihm 1569 mit [[Don Jâcque de Sagradia|dem Prinzen Jakob]] einen Sohn gebar. Bereits nach Philipp Jakobs Hochzeit war Königin Johanna 1567 in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten ihres Sohnes abgedankt, der nun als Philipp VII. Jakob selbst den Thron bestieg. Doch erst einige Jahre später konnte Philipp sich auf Druck der französischen Berater um seine Ehefrau hin von seiner Mutter emanzipieren und zwang sie in ein Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Einfluss Louises von Bourbon ===&lt;br /&gt;
Nun geriet er immer mehr unter den Einfluss französischer Gruppen am Hof, die enge Kontakte zu Heinrich von Navarra unterhielten. Als Heinrich 1569 zum politischen Führer der französischen Hugenotten aufstieg, konvertierte auch seine Schwester Louise zur protestantischen Religion. Spätestens seitdem führte auch Philipp Jakob eine zunehmend tolerante Politik gegenüber den Calvinisten im eigenen Land. Bereits 1566 hatte er mit seinem Onkel [[Enrico d'Esqués]] endgültig Frieden geschlossen und im [[Toleranzedikt von Viça]] Gewissensfreiheit gewährt. Im [[Edikt von Lesta 1570]] gewährte er zudem den Calvinisten die vollen Bürgerrechte und lockte damit auch viele Flüchtlinge aus Frankreich ins Land, die der sagradischen Wirtschaft zugute kamen. Nach dem Edikt von Lesta kam es jedoch bald zu Aufständen der Katholischen Liga in Sagradien, die von Frankreich unterstützt wurden. Immer wieder kam es daher zu Versuchen katholischer Kreise am Hof, die Königin und ihre französischen Berater zu entmachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dauerstreit Louises von Bourbon mit Philipps Mutter Johanna, der im Jahr 1574 eskalierte, und der gescheiterte Versuch des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], den Einfluss der französischen Hofpartei zu brechen und Johanna wieder als Regentin einzusetzen, führten 1575 zum großen Bruch des Königs mit seiner Mutter, die vom Hof entfernt und ins Kloster geschickt wurde. An ihrer Stelle übernahm nun die ehrgeizige Königin Louise die Rolle der starken Frau am Hof.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss Luises von Bourbon fuhr Sagradien einen außenpolitischen Kurs, der zu heftigen Spannungen mit Philipp II. von Spanien führten, der als Vorkämpfer der Gegenreformation galt. Nach dem Aussterben der josefitischen [[Santori]]-Dynastie in Lissabon und Tulis im Jahr 1580 unterstützte Sagradien die bereits 1578 von den tulinesischen Ständen als legitime Königin anerkannte [[Eleonore I. von Cuentez]], eine Urenkelin [[Jakob III.|Jakobs III.]] und Enkelin [[Joseph der Schöne|Josephs des Schönen]] gegen die Ansprüche Philipps II. und zog gegen Spanien in den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp selbst galt als melancholisch und wenig interessiert am politischen Geschehen. Zunehmend widmete er sich seiner Leidenschaft, der Poesie. Er schrieb zahlreiche Gedichte, die an seinem Hof immer wieder ausländischen Gästen und Gesandten vorgetragen wurden. Er zog die Kultur klar der Politik vor und unter seiner Regierungszeit erlebte das [[Sêcolo d'Oro|Goldene Zeitalter]] in der sagradischen Literatur einen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Hofrevolte und Regierung Belavís ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Infanten Don Jâcque, Prinz von Sarmay, im Jahr 1580 wurde die Stellung Louises von Bourbon deutlich geschwächt, da es keinen Thronerben gab. Präsumptiverbe wurde nun der Neffe Philipp Jakobs, [[Ludwig Philipp I. von Sesin]], der der antiprotestantischen Partei zugerechnet wurde. Daraufhin kam es 1581 zu einer Revolte der katholischen Hofpartei gegen die französische Königin und ihre Berater. Aufgrund einer angeblichen Affäre Louises mit einem ihrer französischen Günstlinge Charles de Maurois wurde die Königin vom Hof verbannt. Neuer leitender Minister und starker Mann am Hof wurde [[Joán María de Belavís]], der in den Folgejahren maßgeblich die sagradische Politik bestimmte. Auf Bemühen Belavís' hin wurde die Ehe mit der Protestatin Louise durch den Papst annulliert und die Hochzeit Philipp Jakobs mit der Habsburgerprinzessin Anna von Österreich arrangiert. Philipp Jakob und Anna von Österreich heirateten im Jahr 1584. Bereits zwei Jahre später gebar diese ihm den Thronfolger [[Gabriel V.|Prinz Gabriel]], der den Titel eines Prinzen von Sarmay erhielt.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Hochzeit mit Anna von Österreich 1584 stand in engem Zusammenhang mit dem Frieden von Malesc mit Philipp II. von Spanien und leitete auch eine Phase der Entspannung in der Auseinandersetzung Sagradiens mit Spanien ein. Während das Verhältnis Sagradiens zu den Habsburgern, besonders zu Philipp II., in der Tradition Davids I. zuvor gespannt war und dessen Nachfolge der [[Santori]] im Königreich Portugal zunächst nicht anerkannte, kam es nun zum Versuch einer Aussöhnung mit Spanien. Ziel war es, Sagradien aus den europäischen Kriegen der Habsburger gegen die Protestanten in England und Frankreich weitestgehend herauszuhalten, was schließlich auch gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem distanziert-spanienfreundlichen Kurs im Äußeren folgte im Inneren ein radikal antiprotestantischer Kurs, der in scharfer Abgrenzung zu Louise von Bourbon die Kriege gegen die katholische Liga beendete und eine Reihe von blutigen Protestantenverfolgungen einleitete. Im [[Edikt von Novil]] 1586 verbot Belavís jede Form von Protestantismus in Sagradien. Die in Sagradien lebenden Calvinisten mussten entweder zum Katholizismus konvertieren oder wurden energisch bekämpft. Daneben legte Belavís den Grundstein für den sagradischen Absolutismus, indem er die Einflussmöglichkeiten des Adels einschränkte. Außerdem bemühte er sich um einen Ausbau des sagradischen Kolonialreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Philipp VII. Jakob starb im Jahr 1591 im Alter von 46 Jahren in [[Semess]]. Auf dem Thron folgte ihm sein erst sechsjähriger Sohn [[Gabriel V.]] nach, der fortan unter Regentschaft Anna von Österreichs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=5872</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1470, †1512) die einzige Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und Schwester [[Jakob IV.|Jakobs IV.]]. Sie war seit dem Tod ihres Bruders im Jahr 1502 bis zu ihrem Tod im Jahr 1512 als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und [[König von Cuentez|Cuentez]] (1502-1512) sowie Gräfin von Las Marcas. Sie war die Mutter König [[David I.|Davids I. von Sagradien]], König [[Joseph der Schöne|Josephs des Schönen von Cuentez]] sowie der Könige [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] und [[Heinrich I. von Portugal]]. Sie gilt daher als ''la Madre de cuatro Reies''.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<updated>2011-07-06T17:06:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1470, †1512) die einzige Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und Schwester [[Jakob IV.|Jakobs IV.]]. Sie war seit dem Tod ihres Bruders im Jahr 1502 bis zu ihrem Tod im Jahr 1512 [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und [[König von Cuentez|Cuentez]] (1502-1512) sowie Gräfin von Las Marcas. Sie war die Mutter König [[David I.|Davids I. von Sagradien]], König [[Joseph der Schöne|Josephs des Schönen von Cuentez]] sowie der Könige [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] und [[Heinrich I. von Portugal]]. Sie gilt daher als ''la Madre de cuatro Reies''.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-06T16:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5869</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5869"/>
		<updated>2011-07-06T16:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-06T16:35:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, als David I. König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5867</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5867"/>
		<updated>2011-07-06T16:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
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| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
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| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
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| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
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| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
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| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
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| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
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| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
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| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
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| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
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| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
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| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
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| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
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| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
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| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
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| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Als David I. König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5865</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-06T16:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Als ''Peter I.'' König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Als David I. König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5864</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5864"/>
		<updated>2011-07-06T16:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1543-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Bruder [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
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| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
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| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
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| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-06T16:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1543-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Josefitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|Joseph I. der Schöne]] (1501-1554)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuels I. von Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1554&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1535-1577)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs des Schönen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]] (1569-1577)&lt;br /&gt;
| Don Josefe II&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor I&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns I. (III.), seit 1576 bereits Regentin&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=5861</id>
		<title>David I.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] und [[Fürst von Cuentez]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im micolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Nachkommen als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, Tochter Manuels I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Pietro dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Enkel Beatrices von Avis und Ehemann Luisas, die nun zur Erbtochter geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Darin bestimmte er seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Als dieser 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal sollte David jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Dom Joao]] nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Davids anderer Bruder [[Joseph der Schöne]], seit Jahren im Konflikt mit David, erhielt bereits vor Davids Tod den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und die Statthalterschaft über die Gebiete in Micolinien, die nicht zu den Servettinischen Landen gehörten. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 nahm Joseph der Schöne den neu geschaffenen Titel eines ''[[König von Cuentez|Königs von Cuentez]]'' an und schloss wenig später mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als König von Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und seiner Nachkommen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5860</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-06T15:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: /* Abdankung und Rückzug nach Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Pietro Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer Rebellen etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5859</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-06T15:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Pietro Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer Rebellen etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-06T15:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
 Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Pietro Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer Rebellen etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=5855</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<updated>2011-07-06T15:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David de Sántori''' (*1399, †1468) war als ''David I.'' [[Conte von Tulis]] und [[Fürst von Cuentez]] (1423-1468), [[Fürst von Valier]] (1416-1451), [[Herzog von Óstino]] (1449-1468), [[Herzog von Corar]] (1457-1468) und für seinen Sohn [[Jakob III.]] Regent von Sagradien (1457-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Michael II.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die [[Sagradisch-Tulinesische Union]] und die bis 1746 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Pietro Símplice|Pietro]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Vertreibung Pietro Símplices sowie Kardinal Júlios, der 1423 im Exil verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Micolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige Lara von Nonthí geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König Miguel II., Sohn Miguels I. und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen und vom Senat der Stadt als ''Conte Audáciu'' bestätigt. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Fünfzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Micolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder Luis Ricardes als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Micolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der micolinischen Ostküste sicherte. Nachdem sie ihm bereits zwei Töchter geschenkt hatte, gebar Lara von Nonthí ihrem Mann 1437 mit [[Joán Prudente|Don Joán]], später ''Joán Prudente'' genannt, einen Sohn, der die tulinesische Hauptlinie der Santori fortsetzte. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Miguel II. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Miguel ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Jakob III.|Jakob]] (auch ''Santiago'' genannt) 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde als [[Herzog von Óstino]] mit einem der wichtigsten sagradischen Herzogtümer belehnt, der junge Santiago wurde am Hof in Vesaey erzogen, sein Onkel Luis Filipe 1451 zum Fürsten von Valier bestimmt. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem Miguels 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde der dreijährige Santiago als ''Prinz Jâcque'' zum Erben des Reichs bestimmt. Bis zum Tod Isabels im Jahr 1456 hatte sie David mit [[José de Sántori, Duca d'Óstino|Don José]] (*1451), [[Miguel de Valier|Don Miguel]] (*1453) und  [[Peter I.|Don Pietro]] (*1456) drei weitere Söhne sowie zwei Töchter geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Miguel 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als Jakob III. zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen königlichen Sohn Jakob verheiratete er mit Prinzessin Yolande von Frankreich, dessen Bruder José heiratete eine Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Servette]], was zwischen beiden Häusern ein Bündnis schmieden sollte. Seine Tochter Margarete wurde mit Johann von Flandern aus dem [[Haus Burgund-Flandern]] verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wichtig wurde jedoch die Ehe von Davids Sohn Joán Prudente aus seiner ersten Ehe, der 1458 mit der portugiesischen Prinzessin Beatrice d'Avis verheiratet wurde. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und legte tatsächlich den Grundstein für die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab er seinem mittlerweile volljährigen Sohn Jakob III. eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1723) bis 1746 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Jakob, sondern dessen Halbbruder Joán Prudente. Die sagradische Königs- und die tulinesische Audakenwürde wurden erst 1475 unter Jakob vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5854</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-06T15:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Miguelitisches und Josephitisches Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Don Joao]] vor. Dennoch kam es nach Davids Tod 1543 zum Konflikt zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], der Partei von Davids Bruder Joseph dem Schönen, in der es sich vor allem um die Herrschaft in Tulis drehte. Am Ende des Josephitenaufstands wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, die josefitische Linie um Joseph den Schönen erhielt aber das als [[Königreich Cuentez]] restituierte Tulinesische Comitat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in Sagradien nun die Miguelitische Linie auf dem Thron saß, regierten die Josefiten in Cuentez bis 1610, ehe mit dem Sohn [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonores I.]] die Karlitische Nebenlinie der [[Graf von Asterre|Grafen von Asterre]] nachfolgte. Die Johanniten in Portugal starben mit dem Tod [[Heinrich I. von Portugal|Heinrichs I.]] 1580 aus und verloren den Thron an die spanischen Habsburger. In Cuentez folgte 1699 mit [[Manuel I. von Cuentez]] die Manuelitische Dynastie der Grafen von Nadal. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Johanns Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Johanns und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]] andererseits - seineszeichens Herzog von Vienne und Mantua und einzig verbliebener Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das [[Haus Vienne]] als sagradisch-cuentesische Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Das Großherzogtum Servette ging daraufhin an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Johanns III. 1744 vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Sagradische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Portugal (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph den Schönen]], Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuels I. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal und von 1545-1578 als Könige von Cuentez   &lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_S%C3%A1ntori&amp;diff=5853</id>
		<title>Haus Sántori</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;#REDIRECT [[Haus Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=5852</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2011-07-06T14:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1689-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1735)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Johann Franz', nur wenige Tage König&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] de Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]] (1747-1812, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel X.]] (1793-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel X&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs II., Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julie Bonaparte]] (1795-1842)&lt;br /&gt;
| Dona Julia Bonaparte&lt;br /&gt;
| Nichte Kaiser Napoleons und Tochter Joseph Bonapartes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.254.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Conte_von_Tulis&amp;diff=5851</id>
		<title>Conte von Tulis</title>
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		<updated>2011-07-06T14:52:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.254.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Conte (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 865?&lt;br /&gt;
| 888&lt;br /&gt;
| [[Dianus Margiste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 888&lt;br /&gt;
| 896&lt;br /&gt;
| [[Maximus von Fornat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Gaulo]]-Dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| 927&lt;br /&gt;
| [[Corrado I Gaulo de Plasencia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 927&lt;br /&gt;
| 935&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 935&lt;br /&gt;
| 949&lt;br /&gt;
| [[António I Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 949&lt;br /&gt;
| 955&lt;br /&gt;
| [[Márcolo Longo de Leste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1024&lt;br /&gt;
| [[António III Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1024&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Josefe I Cornell]], genannt ''il Âudaço''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1047&lt;br /&gt;
| [[Dián Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1047&lt;br /&gt;
| 1055&lt;br /&gt;
| [[Selle I Machiês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1055&lt;br /&gt;
| 1056&lt;br /&gt;
| [[Corré del Jorne]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFCD&lt;br /&gt;
| 1056&lt;br /&gt;
| 1062&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Callas]], genannt ''der Lange''&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1062&lt;br /&gt;
| 1065&lt;br /&gt;
| [[Sebastián de Barreste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFCD&lt;br /&gt;
| 1065&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| [[Jorge I Callas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFCD&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| 1082&lt;br /&gt;
| [[Jorge II Callas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1082&lt;br /&gt;
| 1089&lt;br /&gt;
| [[Dián de Scola]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1089&lt;br /&gt;
| 1101&lt;br /&gt;
| [[Ferrán de Scola]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFCD&lt;br /&gt;
| 1101&lt;br /&gt;
| 1104&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Callas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Cornell]]-Dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1104&lt;br /&gt;
| 1112&lt;br /&gt;
| [[Arcélio Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1112&lt;br /&gt;
| 1139&lt;br /&gt;
| [[Josefe II Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1139&lt;br /&gt;
| 1152&lt;br /&gt;
| [[Josefe III Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1152&lt;br /&gt;
| 1164&lt;br /&gt;
| [[Erresi Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1164''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Sergi Machiês]]''&lt;br /&gt;
| ''Nach Doppelwahl''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1164&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Francisco Delaurente]]&lt;br /&gt;
| Nach Doppelwahl, 1165 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| [[Sergi Machiês]]&lt;br /&gt;
| seit 1164 bereits Gegenconte, 1167 ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| 1168&lt;br /&gt;
| [[Francisco Delaurente]] (erneut)&lt;br /&gt;
| 1168 vertrieben&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1168''&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
| ''Erste Herrschaft der [[Maleducas]] (kein Conte gewählt)''&lt;br /&gt;
| ''1170 Einnahme der Stadt durch [[Gabriel Juvans]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel Juvans]]''&lt;br /&gt;
| ''zum Stadtherren akklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
| ''1175''&lt;br /&gt;
| ''[[Stephan von Cuernta]]''&lt;br /&gt;
| ''von Gabriel Juvans als Statthalter eingesetzt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1175&lt;br /&gt;
| 1178&lt;br /&gt;
| [[Armando Zavarri]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bcgolor=&lt;br /&gt;
| 1178&lt;br /&gt;
| 1180&lt;br /&gt;
| [[Zito del Varge]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1180&lt;br /&gt;
| 1186&lt;br /&gt;
| [[Corrado Zavarri]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1186&lt;br /&gt;
| 1199&lt;br /&gt;
| [[Laurenç d'Elaque]] von Golen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''1195''&lt;br /&gt;
| ''[[Carle d'Elaque]]''&lt;br /&gt;
| ''Gouverneur''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1195''&lt;br /&gt;
| ''1196''&lt;br /&gt;
| ''Zweite Herrschaft der [[Maleducas]] (gegen Elaque)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bcgolor=&lt;br /&gt;
| ''1196''&lt;br /&gt;
| ''1199''&lt;br /&gt;
| ''[[Carle d'Elaque]] (erneut)''&lt;br /&gt;
| ''Gouverneur''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1200&lt;br /&gt;
| 1209&lt;br /&gt;
| [[Jofré de Machiês]]&lt;br /&gt;
| gewählter Conte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1209&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Arcélio Delaurente]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1225&lt;br /&gt;
| [[Lauro Zavarri]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1309&lt;br /&gt;
| 1324&lt;br /&gt;
| [[Arcélio I de Sántori]] (1262-1324), genannt ''der Alte'' (il Vello)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1324&lt;br /&gt;
| 1337&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Machiês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1337&lt;br /&gt;
| 1340&lt;br /&gt;
| [[Joán Francisco Machiês]]&lt;br /&gt;
| Sohn Sebastián Machiês'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1340&lt;br /&gt;
| 1346&lt;br /&gt;
| [[Arcélio Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1342''&lt;br /&gt;
| ''1343''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft [[Francès de Perín]]s als &amp;quot;Sêinior de Tùles&amp;quot;''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sántori]]-Dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1346&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
| [[Júlio de Sántori]] (1309-1370)&lt;br /&gt;
| Neffe Arcelios I., bereits seit 1343 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1359&lt;br /&gt;
| 1366&lt;br /&gt;
| [[Francès de Sántori]] (1338-1366)&lt;br /&gt;
| ältester Sohn Júlios, Mitregent seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| [[Arcélio II de Sántori]] (1342-1389)&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Júlios&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Fürsten von Cuentez und Contes von Tulis'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1390&lt;br /&gt;
| 1416&lt;br /&gt;
| [[António I de Sántori]] (1365-1416)&lt;br /&gt;
| Sohn Francès'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1417&lt;br /&gt;
| 1422&lt;br /&gt;
| [[Pietro Símplice|Pietro I Símplice]] de Sántori (''illegitim'')&lt;br /&gt;
| Sohn [[Kardinal Julio de Santori]]s, Neffe Antonios&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1422''&lt;br /&gt;
| ''1423''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft der [[Cuatro Terribles]]''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1423&lt;br /&gt;
| 1468&lt;br /&gt;
| [[David de Santori|David I de Sántori]] (1399-1468), genannt ''Il Seinior''&lt;br /&gt;
| Sohn Antonios, Regent von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1468&lt;br /&gt;
| 1475&lt;br /&gt;
| [[Joán Prudente]] (1437-1475)&lt;br /&gt;
| Sohn Davids aus erster Ehe&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1475''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe de las Marcas]] (1465-1490)''&lt;br /&gt;
| Sohn Joán Prudentes, proklamiert, aber nicht gewählt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1475&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Zavarri]]&lt;br /&gt;
| gegen Filipe de las Marcas gewählt, gestürzt durch den Staatsstreich Santiagos I&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1475&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Santiago I de Sántori]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Sohn Davids aus zweiter Ehe mit [[Isabel de Vesaey]], als Jakob III. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Santiago II de Sántori]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Sohn Santiagos I., als Jakob IV. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Pietro II de Sántori]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Bruder Santiagos II., als Peter I. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David II de Sántori]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Enkel Santiagos I., als David I. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1547&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne|José I il Bêl de Sántori]] (1480-1549)&lt;br /&gt;
| Urenkel David de Sántoris, Bruder Davids II., als Joseph I. König von Cuentez&lt;/div&gt;</summary>
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