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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T19:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''D/S-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical-Democrático]] (PRD), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher: [[Javier Ibarra]], [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), [[David Fernando Riega]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Fraktionsvorsitzende in der Abgeordnetenkammer: [[Nadinda Kasparov-Sorín]] (2008-2010), [[Javier Ibarra]] (seit 2010)&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Demokratie und SolidaritÃ¤t - die Radikalen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Geschichte des PSD */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Socialista Democrático''' ('''PSD''', deutsch: ''Demokratische Sozialistische Partei'') war eine sozialdemokratische Partei der linken Mitte in [[Sagradien]], die von 1946 bis 1957 bestand. Der PSD ging aus einer Spaltung der nach dem Zweiten Weltkrieg wiedergegründeten sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] hervor. Erster Sekretär und Führungsfigur der Partei war [[Santo De la Ilpa]]. Nach dessen Tod kam es 1957 zur Wiedervereinigung mit dem PS in der [[Alianza Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des PSD ==&lt;br /&gt;
Der PSD entstand im Frühjahr 1946 aus der Abspaltung des reformistischen und pro-europäischen Flügels der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]]. Ihr Gründer und erster Parteisekretär war [[Santo De la Ilpa|Santo Soares De la Ilpa]], der 1944 aus dem sagradischen Untergrund heraus den 1940 verbotenen PS neu gegründet und ihm ein reformistisches Profil verpasst hatte. Nach der Wiedervereinigung des neuen PS (auch PSLP genannt) De la Ilpas mit dem Exil-PS unter der Führung [[Ricardo Moreno]]s im Sommer 1944 verlor Ilpa zunehmend die Meinungsführerschaft an den linken antiwestlichen Flügel, der auch Moreno als Parteisekretär gegen Ilpa durchsetzte. Nachdem der PS nach der [[Wahl zur Verfassunggebenden Nationalversammlung 1944]] 1944 eine Regierungskoalition mit [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]], [[Partido del Cientro Cristiano|Christdemokraten]] und zeitweise auch der [[Partido Radical|Radikalen Partei]] (die so genannte [[Coalición Democrática]]) gebildet hatte, kündigte die KPS im Februar 1946 die Koalition auf und brachte damit den provisorischen Regierungschef Dini zum Sturz. Daraufhin folgte der PS unter der Führung der Parteilinken dem Beispiel der Kommunisten und verweigerte sich einer weiteren Zusammenarbeit mit den Christdemokraten [[Paulo Luciaros]]. Stattdessen befürwortete Moreno die Bildung einer neuen antikapitalistischen und antiwestlichen [[Volksfront]] (den so genannten „Frente Popular Proletário“) aus Sozialisten und Kommunisten. In der Folge kam es zur Abspaltung des antikommunistischen Flügels der Partei unter der Führung De la Ilpas. Der PSD wurde gegründet, dem nahezu ein Drittel der sozialistischen Abgeordneten beitraten und der im März in eine neu gebildete Regierung der Mitte mit Christdemokraten und Radikalen unter Führung Luciaros eintrat. De la Ilpa war danach wesentlich an der Ausarbeitung der endgültigen Form der neuen sagradischen Verfassung beteiligt. Dem PSD traten auch ehemalige Mitglieder der [[Unión Radical Socialista]] bei, die zuvor dem PRD angeschlossen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Wahl zur Abgeordnetenkammer]] im September 1946 erreichte der neue PSD einen Anteil von 10,9 Prozent der Stimmen und lag damit hinter dem der Kommunisten, die 13,8 Prozent der Stimmen geholt hatten, während der alte PS 23,6 Prozent der Stimmen erreichte. Der PSD vereinte auf sich nicht nur die Stimmen alter antikommunistischer PS-Wähler, sondern profitierte auch vom Niedergang der alten Radikalen Partei, die nur noch 3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und immer stärker zersplitterte. Zusammen mit Paulo Luciaro schmiedete De la Ilpa nach den Wahlen eine neue Koalition der linken Mitte, in die nach viermonatigem Intermezzo schließlich auch der PS Morenos eintrat, der sich nach dem schlechten Abschneiden schnell von der Idee einer linken Gemeinschaftsfront mit den Kommunisten verabschiedet hatte. Ministerpräsident wurde De la Ilpa, dessen PSD wesentlich die Vermittlung zwischen katholischen und linken Kräften übernahm. Im Januar 1949 zerbrach die Koalition an den großen ideologischen Gegensätzen, der PS kündigte abermals die Zusammenarbeit auf und machte damit unfreiwillig Platz für eine neue bürgerliche Minderheitskoalition der rechten Mitte unter der Führung Luciaros, in der katholisch-konservative, christlich-soziale, nationale und liberale Kräfte die Macht übernahmen, die allerdings von der parlamentarischen Unterstützung des PSD abhing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Nato wurde 1949 von Ilpa energisch unterstützt, während Morenos Alt-Sozialisten geschlossen dagegenstimmten. De la Ilpa unterstützte die neue Minderheitsregierung Luciaro als Übergangsregierung bis zu den Neuwahlen im Herbst 1950, aus denen der PSD abermals gestärkt hervorging und in einer Gemeinschaftsliste mit dem kleinen humanistisch-pazifistischen [[Partido d'Acción Democrática]] (PdAD) [[Fernando De la Rúa]]s knapp 15 Prozent der Stimmen erhielt. Wieder vereinbarten Luciaro und Ilpa eine Fortsetzung der Zusammenarbeit und Ilpa trat als Außenminister und Vizepremier in eine Koalition der Mitte mit dem neuen christlich-konservativen [[Cientro Social i Democrático|CSD]] sowie einigen liberalen Kräften unter der Führung Luciaros ein. Die neue [[Zentrumskoalition]] stellte die wesentlichen Weichen für die europäische und westliche Integration Sagradiens. Ilpas europäische Ausrichtung und die Tatsache, dass der PSD das Konzept einer marktwirtschaftlichen Ausrichtung mit staatlichen Kontrollen im sozialen Bereich befürwortete, führte zur energischen Gegnerschaft des PS. Erst die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] führten zu einer Änderung der politischen Vorzeichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PSD brach auf weniger als 8 Prozent der Stimmen ein und auch der PS verlor wesentlich an Wählerzuspruch, sodass es in beiden Parteien zu Machtstreitigkeiten und Diskussion über die zukünftige Ausrichtung kam. Im PS wurde Ricardo Moreno von dem gemäßigten und dezidiert antikommunistisch orientierten [[António Santiago]] im Amt des Parteisekretärs abgelöst, was allgemein als Zeichen für eine inhaltliche Umorientierung der Partei gewertet wurde. Und in der Tat verfolgte Santiago eine Politik der Distanzierung von der KP und der sukzessiven Annäherung an die politische Mitte. Auch die Westorientierung wurde nicht mehr grundsätzlich abgelehnt. Gerade die Niederschlagung der Arbeiter- und Volksaufstände gegen die sozialistisch-kommunistischen Regimes in Osteuropa hatte innerhalb des PS zu einem Umdenken geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch im PSD änderte sich die Stimmung nach den Wahlverlusten von 1954. Erst gegen innerparteiliche Widerstände konnte Ilpa eine Fortsetzung der Zentrumskoalition mit dem CSD in der eigenen Partei durchsetzen, schließlich verweigerten immer mehr sozialdemokratische Abgeordnete dem Sekretär und Vizepremier die parlamentarische Unterstützung, sodass es noch im Dezember, gerade einmal einen Monat nach der Wiederauflage des Regierungsbündnisses zum Koalitionsbruch kam. Ilpa trat nach einer Niederlage im Parteivorstand von seinem Amt als Parteichef des PSD zurück und der linke Flügel der Partei unter der Führung von [[Márcio Álvarez]] übernahm die Macht, der eine weitere Zusammenarbeit mit den Christdemokraten deutlich ablehnte. Ilpa verweigerte den Koalitionsbruch und verblieb als Unabhängiger im Kabinett Luciaro, woraufhin er die von ihm gegründete Partei verlassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ihren Gründer und Führer zeigte sich die PSD aber gelähmt. Im Gegensatz zum PS hatte die PSD weder eine funktionierende Parteistruktur etablieren können noch ein ausgefeiltes Parteiprogramm vorzuweisen. Die Partei wurde wesentlich von der Fraktion geführt, die nun die Rolle der Oppositionspartei übernahm und schnell von bisherigen Positionen abkam. Álvarez und PS-Chef Santiago beschlossen, in der Opposition zur neuen konservativ-liberalen Regierung Luciaros enger zusammen zu arbeiten. Seit Ende 1955 wurde das Projekt einer Wiedervereinigung erstmals offen als Ziel genannt, woraufhin Ilpa aus seiner eigenen Partei austrat und als fraktionsloser Abgeordneter firmierte, ehe er im Jahr 1956 verstarb. Bereits bei den [[Kommunalwahlen 1956|Kommunalwahlen im Sommer 1956]] arbeiteten PS und PSD wieder verstärkt zusammen und bezogen teilweise auch sozialliberale Gruppen wie die radikaldemokratische [[Unión Cívica Radical|UCR]] oder das linkshumanistische [[Cientro Democrático Humanista|CDH]] in das neue Bündnis der linken Mitte ein, das sich einerseits in seiner Opposition zur konservativ-liberalen Mitte-Rechts-Regierung Luciaro, andererseits in seiner Ablehnung jeder Form der kommunistischen Diktatur und der Zusammenarbeit mit der KPS definierte. Seit Ende 1956 wurde nun in sozialistischen und radikaldemokratischen Kreisen von der Bildung einer neuen Arbeiterpartei der linken Mitte gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Provinzialwahlen 1957]] im Herbst 1957 bildeten nun PS, PSD, UCR, CDH sowie mehrere linke und pazifistische Splittergruppen und auch die sozialistische Gewerkschaft CSSL das Wahlbündnis [[Alianza Socialista d'Unitá Lavorista|Sozialistische Einheitsallianz der Arbeit]] (ASUL), das große Erfolge verbuchen konnte, woraufhin im Dezember 1957 die Gründung der ASUL als Partei erfolgte, in der sowohl PS als auch PSD aufgingen. Marcio Álvarez wurde zusammen mit António Santiago erster Co-Generalsekretär der ASUL. Ein Teil des PSD, der die Wiedervereinigung in der neuen Partei ablehnte, schloss sich danach der sozialliberalen [[Partido Radical-Democrático|Radikaldemokratischen Partei]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen des PSD ==&lt;br /&gt;
In Konkurrenz zur PS-nahen CSJS gründete De la Ilpa 1948 die [[Unión Democrática de Jovenes Socialistas]] (UDJS), die 1962 erst wieder mit der CSJS in der neuen [[Sozialistischen Jugend|Juventú Socialista]] (JUSO) aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteisekretäre des PSD ==&lt;br /&gt;
*1946-1955 [[Santo De la Ilpa]]&lt;br /&gt;
*1955-1957 [[Márcio Álvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-01-11T19:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical-Democrático]] (PRD), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher: [[Javier Ibarra]], [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), [[David Fernando Riega]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Fraktionsvorsitzende in der Abgeordnetenkammer: [[Nadinda Kasparov-Sorín]] (2008-2010), [[Javier Ibarra]] (seit 2010)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1778</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T18:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Entwicklungen seit 2008 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher: [[Javier Ibarra]], [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), [[David Fernando Riega]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Fraktionsvorsitzende in der Abgeordnetenkammer: [[Nadinda Kasparov-Sorín]] (2008-2010), [[Javier Ibarra]] (seit 2010)&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T18:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Führungsämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher: [[Javier Ibarra]], [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), [[David Fernando Riega]] (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Fraktionsvorsitzende in der Abgeordnetenkammer: [[Nadinda Kasparov-Sorín]] (2008-2010), [[Javier Ibarra]] (seit 2010)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1776</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T18:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Parteiorganisation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsämter ===&lt;br /&gt;
* Nationale Sprecher: [[Javier Ibarra]], [[María Logrino Sorín]], [[Jacquel Amenabar]], [[Catarina Eguelnoff]] (alle seit 2008), [[Iano Demetris]] (2008-2009), [[Olivério Marcas]] (seit 2009), [[Antónia Marguellas]] (2008-2010), [[Ana Temper]] (2008), David Fernando Riega (2008-2009)&lt;br /&gt;
* Sekretär: [[Javier Ibarra]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
* Fraktionsvorsitzende in der Abgeordnetenkammer: [[Nadinda Kasparov-Sorín]] (2008-2010), [[Javier Ibarra]] (seit 2010)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<title>Radicales</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, gab sich eine lose Organisationsstruktur mit einem Sprecherkreis an der Spitze und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. Infolgedessen bildete sich aus Reihen des UdR eine Gegengruppe [[Decidir il Cânviu]], welche die neue d/s-Partei ablehnte und sich der politischen Rechten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt. Mit der TV-Journalistin [[Nadina Kasparov-Sorín]] präsentierte die Partei zudem eine landesweit prominente Politikerin auf Platz 1 der Liste, während Ibarra aber in der Öffentlichkeit als eigentlicher Parteiführer auftrat. Zu den Kandidaten der Partei gehören daneben der liberale Politikwissenschaftler [[Iano Demetris]] sowie die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]], Mitglied der ökologischen Partei [[Acción Cívica Ecologista]], die sich wenig später der Partei anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. Die d/s-ARE-Liste konnte im Wahlkreis Escada 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und einen Wahlkreiskandidaten nach Semess schicken. Die d/s-Entesa-Liste wurde in Aziz sogar mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft hinter der FNA und konnte damit sogar zwei der vier azizischen Wahlkreismandate sichern. Bei der Wahl erhielt die Partei nicht so sehr wie eigentlich erhofft Wählerzustrom von der liberalen UDS, sondern stärker von den verbündeten sagradischen Sozialisten und den Grünen, die beide an Stimmen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seit 2008 ==&lt;br /&gt;
In der neuen Abgeordnetenkammer nahmen die Abgeordneten der Demokratie und Solidarität in der Opposition gegen die neue [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] Platz. Die Vertreter von Entesa und ARE schlossen sich als assoziierte Mitglieder der neuen Fraktion ''Demokratie und Solidarität - die Radikalen'' an, die aus 13 Mitgliedern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei sich um eine Wiederholung des Parteibündnisses für die [[Europwahlen 2009]] bemüht hatte, lehnten die Regionalparteien dies ab und bildeten gemeinsam mit den Grünen nach dem Modell der ALE-Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament eine gemeinsame Wahlliste. Die Radikalen kündigten daraufhin an, eine eigene Liste aufzustellen. Vor der Wahl wurde davon ausgegangen, dass sich die radikalen Abgeordneten im neuen EU-Parlament der Gruppe der ALDE anschließen würden, der auch das bisher einzige Parteimitglied im Europaparlament [[Ernestro Joán Kirchner]], angehörte, der 2004 für die UDS ins EU-Parlament gewählt worden war. Die Partei wollte dies ihren Abgeordneten aber freistellen, da man sich zu diesem Zeitpunkt keiner europäischen Partei angeschlossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europawahlen endeten für die Radikalen aber mit einer Niederlage. Mit 2,1 Prozent der Stimmen verfehlte die Partei den Einzug ins Europaparlament deutlich und ist nicht länger in Straßburg und Brüssel vertreten. In der Folge rutschte die Partei in Umfragen sogar auf etwa ein Prozent der Stimmen ab, sodass bereits über ein Ende der Partei spekuliert wird. Innerhalb der Partei wird daher über eine engere Zusammenarbeit mit den Sozialisten diskutiert, mit denen die Radikalen auf regionaler Ebene kooperieren, während die Radikalen im Senat eine gemeinsame Gruppe mit den Grünen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen in der Partei um Profilierungsversuche, mögliche Bündnisse, Lagerzugehörigkeit sowie die Versuche Ibarras, die Parteistrukturen stärker auf ihn als Sekretär auszurichten, führten schließlich zu heftigen Verwerfungen. [[Iano Demetris]], der das Konzept einer Partei der unabhängigen Mitte verficht, verließ daraufhin die Partei und schloss sich der Union der Zentrumsdemokraten an, die Bürgerrechtlerin [[Antónia Marguellas]] wechselte zur Fraktion der sagradischen Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von 20 Regionen konnten die Radikalen sich nicht verbessern und zogen mit im landesweiten Durchschnitt 2 Prozent der Stimmen nur in vier Regionalräte ein und kamen in keiner Region über mehr als 4 Prozent der Stimmen. Bei den [[Region Semesce|Semesker]] und [[Sarmay|Sarmayer]] [[Regionalwahlen 2010|Regionalratswahlen im Sommer 2010]] mussten die Radikalen schließlich schmerzliche Niederlagen einstecken. Bei der Neuwahl in Semesce fielen sie innerhalb eines dreiviertel Jahres von 4 auf 2 Prozent der Stimmen zurück und verfehlten damit den neuerlichen Einzug in den Regionalrat, in Sarmay erhielten sie sogar nur ein Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Jahres 2010 ist die Partei damit in vier von zwanzig Regionalparlamenten und in drei linksgerichteten Regionalregierungen vertreten. Zum Jahreswechsel 2010/2011 kündigte Javier Ibarra einen möglichen Strategiewechsel für das Jahr 2011 an. Die Teilnahme an der von den sagradischen Grünen und einigen Regionalparteien nach dem Erfolg der EPV-Liste bei den Europawahlen 2009 gegründeten [[Coordinadora de Progresistas]] deutet auf eine stärkere Hinwendung zu den Grünen hin, Ibarra schließt aber auch eine engere Kooperation mit den [[Cientro Uníu|Zentrumsparteien]] nicht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiname == &lt;br /&gt;
Als ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' gegründet, nahm die Partei bereits im Januar 2009 ihren heutigen Namen ''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales'' an und passte ihn damit dem Namen der Parlamentsfraktion an. Nach den verlorenen Europawahlen 2009 stellte die Partei stärker den Zusazu ''Die Radikalen'' in den Vordergrund und tritt hauptsächlich mit diesem Namen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit Frühjahr 2010 ist die Partei als Beobachter Mitglied der Europäischen Liberalen Partei (ELDR), der auch die sagradische UDS angehört. Eine Vollmitgliedschaft wird derzeit nicht angestrebt. Die im Herbst 2008 gegründete unabhängige Jugendorganisation „demos“ steht dem d/s programmatisch und personell sehr nahe, sieht sich aber als überparteilich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei Demokratie und Solidarität sieht sich als progressive Partei der radikalen Demokratie und damit lose in der Tradition der linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen Partei]], auf deren laizistische, sozialprogressive und reformerische Grundorientierung sich die Partei beruft. Die Radikale Partei verfolgt in gesellschaftlicher Hinsicht liberale bis libertäre Positionen und setzt sich für gesellschaftlichen Fortschritt und Pluralismus ein. Zudem befürwortet sie eine Stärkung direktdemokratischer Elemente. Sie ist im Wesentlichen eine Partei des intellektuellen Bürgertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen betont die Partei stärker als die fest in der sagradischen Linken und den neuen sozialen Bewegungen verankerten Grünen auch liberale Positionen in ökonomischer Hinsicht. Zwar befürwortet sie den Wohlfahrtsstaat und sieht sich als Partei der solidarischen Gesellschaft, doch verficht sie das Konzept einer freien, jedoch sozial ausgestalteten Marktwirtschaft und steht in dieser Hinsicht Positionen des Dritten Weges der Sozialdemokratie nahe. Nicht umsonst gehörte die Partei 2008 zum Mitte-Links-Bündnis des sozialistischen Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]], der als Vertreter des Dritten Weges in der ASUL gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In staatspolitischer Hinsicht befürwortet die Partei eine Fortsetzung und Intensivierung der rot-grünen Verwaltungsreformen und strebt einen föderalen Staat an. Die Radikale Partei befürwortet die EU und setzt sich für die Stärkung der Demokratie bei gleichzeitiger Intensivierung der europäischen Integration ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiorganisation ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Parteien besitzt die Radikale Partei kein Exekutivkomitee als formelles Führungsgremium, sondern lediglich über einen nationalen Sprecherkreis, der anfangs aus sieben, derzeit nur noch aus fünf formal gleichberechtigten Mitgliedern besteht. Die Niederlagen des Jahres 2009/2010 bei Europa- und Regionalwahlen führten jedoch zu Versuchen, die Führung der Partei zu straffen. Das neue Amt eines Sekretärs der Partei wurde geschaffen, in das Javier Ibarra gewählt wurde und welches mit dem Amt eines Parteichefs vergleichbar ist. Im Sommer 2010 übernahm Ibarra zudem die Funktion des Fraktionssprechers von [[Nadina Kasparov-Sorín]], die sich von diesem Posten zurückzog.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1774</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T17:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der d/s als NGO und als Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Novas Radicales'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der d/s als NGO und als Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Iniciativa Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<title>Radicales</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der d/s als NGO und als Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1771</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T17:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2008 gegründet und ging aus einer sagradischen Nichtregierungsorganisation hervor. Sie ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben und zugleich mit neuen Inhalten zu füllen. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<updated>2011-01-11T17:41:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der d/s als NGO und als Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte. Ibarra, selbst Führungsmitglied der Initiative Demokratie und Solidarität, bezeichnete seine Wiedergründungsbewegung als &amp;quot;parlamentarischen Arm der d/s&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2008 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der d/s als NGO und als Partei ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2010 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T17:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2010 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1767</id>
		<title>Radicales</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1767"/>
		<updated>2011-01-11T17:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. Die RRD arbeitete eng mit dem linksliberalen politischen Think Tank [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]]] (d/s) zusammen, der die politischen Proteste gegen das neue Einwanderungsgesetz der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 kam es zur Gründung einer neuen politischen Koalition durch den Zusammenschluss der UdR-Pro mit Ibarras Refundación-Bewegung und der Nichtregierungsorganisation ''Demokratie und Solidarität''. Aus dem Zusammenschluss sollte binnen eines Jahres eine neue politische Partei entstehen. Angesichts der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] beschleunigte sich der Parteibildungsprozess. Die neue Partei wurde im März 2010 gegründet, wählte Ibarra zum Spitzenkandidaten und ersten Sprecher und gab sich den Namen ''Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá'' (d/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen der neuen Partei mit der ebenfalls jungen, 2007 gegründeten [[Union der Zentrumsdemokraten]] des ehemaligen [[PP-CSD|Volkspartei]]-Ministers [[Traiano Atániez]] zur Bildung eines Wahlbündnisses der Mitte scheiterten. Schließlich schloss sich die Partei dem oppositionellen Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] an, das von den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dreizprozent-Hürde zu überspringen, ging Ibarra ein strategisches Bündnis mit den erfolgreichen Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] in [[Aziz]] und [[Acción Regionalista d'Escada]] ein. Die beiden Parteien platzierten je eigene Vertreter auf der Liste, die in Aziz den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - l'Entesa]] und in den Provinzen der Regionen Escada-Alto Pin und Val d'Ambrís den Namen [[Democrâcia i Solidaritá per l'Escada]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Partei ==&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlerfolg wurde aus der erfolgreichen RRD/UdR-Koalition eine neue politische Partei, die im Herbst 2008 gegründet wurde und in Anlehnung an das Wahlbündnis den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales]] erhielt. In der Partei gingen neben Ibarras Refundación und der UdR-Pro weitere Splitterparteien der linken Mitte wie die sozialliberale [[Partido Socialista Liberal]] (PSL) oder die ökologisch-liberale [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE) auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.14.249.64</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1766</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T16:59:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: /* Ursprung in der ''radikalen Diaspora'' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der &amp;quot;radikalen Diaspora&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] initiierte Ibarra mit Gleichgesinnten aus der UdR ein radikal-demokratisches Wahlbündnis, das bei den Wahlen mit einer eigenen Liste antreten sollte. Um die nationale Dreiprozenthürde zu überspringen, verband sich die UdR/RRD-Koalition unter der Führung Ibarras mit den in [[Aziz]], [[Escada]] und [[Cuentez]] starken Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]], [[ARE]] und [[Cuentez Así]] und formte das Wahlbündnis [[Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá]]. Zudem schloss die Liste eine Vor-Wahl-Koalition mit den sagradischen Sozialisten und Grünen, die Mitte-Links-Koalition [[Cerezo]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Partei ==&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlerfolg wurde aus der erfolgreichen RRD/UdR-Koalition eine neue politische Partei, die im Herbst 2008 gegründet wurde und in Anlehnung an das Wahlbündnis den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales]] erhielt. In der Partei gingen neben Ibarras Refundación und der UdR-Pro weitere Splitterparteien der linken Mitte wie die sozialliberale [[Partido Socialista Liberal]] (PSL) oder die ökologisch-liberale [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE) auf.&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Radicales&amp;diff=1765</id>
		<title>Radicales</title>
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		<updated>2011-01-11T16:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.14.249.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Demokratie und Solidarität - die Radikalen''' (sagr. '''Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales''', kurz '''RAD''' oder '''d/s-Rad''') ist eine sozialliberale Partei in Sagradien. Die Partei wurde 2009 gegründet und ist der Versuch, die traditionsreiche, aber seit Jahren marginalisierte sagradische Parteienströmung des bürgerlich-demokratischen [[Radikale und linksliberale Parteien in Sagradien|Radikalismus]] neu zu beleben. Gründer und Parteiführer ist der Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung in der ''radikalen Diaspora'' ==&lt;br /&gt;
Die letzte radikaldemokratische Partei in Sagradien, die es aus eigener Kraft geschafft hatte, ins sagradische Abgeordnetenhaus einzuziehen, war der [[Partido Radical Sagradês]] (PRS), der 1958 gegründet wurde und in den Sechziger Jahren direkt und indirekt an mehreren Regierungen beteiligt war, 1970 aber aus dem Parlament schied. Danach schaffte die Partei es erst wieder bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]] durch eine Listengemeinschaft mit der sozialistischen [[ASUL]] schaffte, eigene Vertreter ins Parlament zu entsenden. Viele linksgerichtete Radikale &lt;br /&gt;
schlossen sich seit Ende der Siebziger Jahre der grün-alternativen Bewegung in Sagradien an, die in vielen am politische Erben der Radikalen angesehen werden können, andere wechselten zur eher gemäßigt-liberalen [[UDS]], während die Rest-Partei sich zunehmend in Abhängigkeit von der ASUL befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übertritt der gesamten Parteiführung des PRS zur ASUL im Jahr 1992 führte zur Auflösung der Partei. Heimatlos gewordene Radikale, die nicht der Sozialistischen Partei beitreten wollten, gründeten daraufhin 1993 die [[Unión del Radicalismo]], die sich im Jahr 2000 mit dem [[Partido Progresista]] zur [[Unión del Radicalismo - ils Progresistas]] vereinigte, aber auf nationaler Ebene keine durchschlagenden Erfolge erzielen konnte und eine Splitterpartei blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Refundación Radical-Democrática (RRD) und des Wahlbündnisses d/s ==&lt;br /&gt;
Seit Ende der Neunziger Jahre mehrten sich die Versuche, den politischen Radikalismus in Sagradien neuzubeleben. Der Generalsekretär und 2001 zum Vorsitzenden der UDS gewählte [[Luca Orrieva]] versuchte nach mehreren Wahlniederlagen seiner Partei, zuletzt bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem Verlust der Regierungsbeteiligung zunehmend linksliberale Wähler anzusprechen und platzierte bewusst linksliberal gesinnte Abgeordnete auf nationalen Wahllisten. Bei den [[Europawahlen 1999]] kandidierte daraufhin der parteilose Bürgerrechtsanwalt [[Javier Ibarra]] auf Platz 3 der UDS-Wahlliste und zog so ins EU-Parlament ein. 2006 zog Ibarra, seit 2001 Parteimitglied der UDS, in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, verließ nach der Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition und im Streit mit der Parteiführung aber im Frühjahr 2007 als einer von &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; die UDS-Fraktion. Wenig später gründete er mit dem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) eine eigene politische Gruppierung mit dem Ziel, auf Dauer eine neue radikaldemokratische Partei in Sagradien zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] initiierte Ibarra mit Gleichgesinnten aus der UdR ein radikal-demokratisches Wahlbündnis, das bei den Wahlen mit einer eigenen Liste antreten sollte. Um die nationale Dreiprozenthürde zu überspringen, verband sich die UdR/RRD-Koalition unter der Führung Ibarras mit den in [[Aziz]], [[Escada]] und [[Cuentez]] starken Regionalparteien [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]], [[ARE]] und [[Cuentez Así]] und formte das Wahlbündnis [[Democrâcia i Solidaritá - Progresistas per la Pluralitá]]. Zudem schloss die Liste eine Vor-Wahl-Koalition mit den sagradischen Sozialisten und Grünen, die Mitte-Links-Koalition [[Cerezo]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das D/S-Bündnis erhielt bei den Wahlen 3,1 Prozent der Stimmen und erreichte auf diese Weise überraschend den Einzug in die sagradische Abgeordnetenkammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Partei ==&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlerfolg wurde aus der erfolgreichen RRD/UdR-Koalition eine neue politische Partei, die im Herbst 2008 gegründet wurde und in Anlehnung an das Wahlbündnis den Namen [[Democrâcia i Solidaritá - ils Radicales]] erhielt. In der Partei gingen neben Ibarras Refundación und der UdR-Pro weitere Splitterparteien der linken Mitte wie die sozialliberale [[Partido Socialista Liberal]] (PSL) oder die ökologisch-liberale [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE) auf.&lt;/div&gt;</summary>
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