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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10509</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T22:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Moderne und politische Polarisierung (1905-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== Moderne und politische Polarisierung ====&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegsliteratur und Post-Moderne ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T22:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* ''Modernismo'' und politische Polarisierung (1905-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== Moderne und politische Polarisierung (1905-1945) ====&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegsliteratur und Post-Moderne ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10507</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10507"/>
		<updated>2012-08-14T22:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Nachkriegsliteratur (seit 1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== ''Modernismo'' und politische Polarisierung (1905-1945) ====&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegsliteratur und Post-Moderne ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10506</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10506"/>
		<updated>2012-08-14T22:00:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== ''Modernismo'' und politische Polarisierung (1905-1945) ====&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10505</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10505"/>
		<updated>2012-08-14T21:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Naturalismus und Symbolismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10503</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10503"/>
		<updated>2012-08-14T21:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Realismus und Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10502</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] begann sich als Gegenströmung zur dominanten Romantik allmählich eine realistische Dichtung zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und vor allem bei den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1855 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] begann sich als Gegenströmung zur dominanten Romantik allmählich eine realistische Dichtung zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und vor allem bei den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1855 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10500</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10500"/>
		<updated>2012-08-14T21:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Realismus und Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] begann sich als Gegenströmung zur dominanten Romantik allmählich eine realistische Dichtung zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und vor allem bei den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1855 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10499</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10499"/>
		<updated>2012-08-14T21:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] begann sich als Gegenströmung zur dominanten Romantik allmählich eine realistische Dichtung zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und vor allem bei den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1855 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10498</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10498"/>
		<updated>2012-08-14T21:41:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] begann sich als Gegenströmung zur dominanten Romantik allmählich eine realistische Dichtung zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und vor allem bei den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1855 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus und Symbolismus ====&lt;br /&gt;
[[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ====&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10496</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10495</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mounir]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10493</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10493"/>
		<updated>2012-08-14T21:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10492</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Moura]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10491</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Moural]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10490</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10490"/>
		<updated>2012-08-14T21:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mourês]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10489</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Moural]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T21:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Postromantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mourat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10487</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10487"/>
		<updated>2012-08-14T21:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Munial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10486</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10486"/>
		<updated>2012-08-14T21:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mourial]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10485</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10485"/>
		<updated>2012-08-14T21:25:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Romantik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] waren. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Maricel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] war, der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10483</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10483"/>
		<updated>2012-08-14T20:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Decadença und Aufklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] war, der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10482</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Decadença und Aufklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo del Torre]] gilt gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] war, der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10481</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Decadença und Aufklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. Beeinflusst durch die französische Aufklärung entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] war, der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10480</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10480"/>
		<updated>2012-08-14T20:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu]] war, der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10479</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Aufklärung und Romantik (18. und 19. Jahrhundert) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu war]], der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gran%27Et%C3%A1_Sagrad%C3%AAsa&amp;diff=10478</id>
		<title>Gran'Etá Sagradêsa</title>
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		<updated>2012-08-14T20:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêglu d’Or''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
Bezüglich des ''Sêglu d'Or'' bestehen zahlreiche divergierende Periodisierungsmöglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Sêglu d'Or in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joanita'' oder ''Era Joanita-Filipina'' unter [[Johanna I.]] (1543-1575) und ihrem Sohn [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semestina'' abgrenzen. Im Tulinesischen Comitat gilt die ''Era Dona Leonor'', die Regentschaftszeit der Fürstin [[Eleonore von Cuentez]] als Statthalterin König [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakobs]] und König [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (ca. 1580-1610) als eigene künstlerische Epoche parallel zur ''Era Filipina'' und zur ''Era Gabrielina'' im übrigen Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und das [[Comitat Tulis|Tulinesische Comitat]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Wichtige Faktoren des Aufstiegs waren die militärischen Erfolge gegen [[Micolinien]] in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] im späten 15. Jahrhundert, die zur Kontrolle des gesamten micolinischen Südens durch die sagradischen Santori-Könige führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat (bis 1524 im [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524|Krieg gegen Spanien]] verteidigt) und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf. Unter David I., seiner Tochter und Nachfolgerin [[Johanna I.]] (1543-1575) sowie deren Nachkommen [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) und [[Gabriel V.]] (1591-1640) gehörte Sagradien zu den internationalen Großmächten. Zwar verloren die sagradischen Santori 1580/83 die Herrschaft über Portugal an das habsburgische Spanien, ein großer Teil des Kolonialreichs konnte aber aufrechterhalten und Sagradiens Stellung als See- und Handelsmacht gefestigt werden. Unter dem leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] (†1603) wurde zudem die Königsmacht im Inneren gestärkt und die in den Josephitenaufständen 1552-1556 in Frage gestellte sagradisch-tulinesische Union konsolidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Sieg Sagradiens im Rahmen seiner Weltmachtstellung erfolgte 1620-1624 im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen die anti-sagradische Allianz aus Micolinien und England. Der an diese Auseinandersetzung anknüpfende [[Asumarische Krieg]] 1657-1669 endete zwar nicht in einer direkten Niederlage für Sagradien, markierte aber zusammen mit dem zeitgleichen Debakel im sagro-spanischen Seekrieg (1668/69) seinen Abstieg als Weltmacht, der sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts maßgeblich ereignete und mit einem gleichzeitigen ökonomischen Niedergang Sagradiens koinzidiert. Die unglücklichen Beteiligungen am Pfälzischen und am Spanischen Erbfolgekrieg sowie der folgende [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradische Bürgerkrieg]] fallen bereits in die Endphase des machtpolitischen Abstiegs und machen die Schwäche der sagradischen Monarchie in Kontrast zu seiner Blütephase im Goldenen Jahrhundert deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistesgeschichtliche Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Wichtige geistige Hintergründe der sagradischen Kunstrevolution der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehen vom sowohl italienisch als auch niederländisch und französisch beeinflussten sagradischen Renaissance-Humanismus aus. Wichtige Einflüsse kamen von dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]], der am Hof [[Jakob III.|Jakobs III.]] lehrte. Unter den [[Santori]]-Königen etablierte sich die [[Tulis|tulinesische]] [[Celusanto-Universität]] nebst dem Königshof zu einem Zentrum des neuen abendländischen Denkens. Auch der Niederländer [[Geert van Stael]] lehrte hier zeitweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Einfluss ging von den Lehren des sagradischen Humanisten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell, 1434-1498) aus, der sich u.a. für eine Reform der überkommenen und verweltlichten Kirche einsetzte, die unmittelbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott sowie die religiöse und philosophische Mündigkeit des Einzelnen als Ziel des Strebens und Denkens propagierte. Dazu sollte u.a. seine Übersetzung der lateinischen Vulgata in die [[Sagradische Sprache|sagradische Volkssprache]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa d'Avis in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] (''Francès Cabal de Sáfora'') und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende [[Josephitenaufstand]] in Tulis mit dem Resultat, dass der Sitz des Königs von der Hafenstadt Tulis ins [[Sarmay|sarmayische]] [[Semess]] verlegt wurde, stellt eine Zäsur im sagradischen Sêglu d'Or dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semestiner Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1575) und ihres Mannes [[Michael III.]] (1543-1552) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Pier-Laurenço Domínguez de Gilán, genannt [[Tulinês]] (auch ''Lorenzo Tulinês''), stieg zum Hofmaler Königin Johannas und ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nun zur neuen Hauptstadt Sagradiens ausgebauten [[Semess]] wurden nun im so genannten ''Estilo Reina Joana'' zahlreiche neue Bauten verwirklicht, während Tulis in die Wirren des [[Josephitenaufstand]]s geriet und erst unter der Statthalterin [[Eleonore von Cuentez]] wieder an seine kulturelle Blütephase anschließen konnte, ohne aber auch politisch die frühere Machtstellung zurückzugewinnen. Am Hof Eleonores in Tulis traten nun [[Jofré de Gilard]] und [[Francès Murán de Fosa]] die Nachfolge der Altmeister Cabal und Volero an. In Semess wurde zeitgleich mit dem Neubau der Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Barock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Weitgehend unabhängig davon entwickelte sich auch in Tulis eine eigene Barock-Schule heraus (''Baroque Azoumaresc''), zu deren wichtigsten Exponenten [[Francisco Fran]] und [[Mauro Calestín]] gehörten und die unter Fürst-Statthalter [[Maximilian I. der Prächtige|Maximilian dem Prächtigen]] (1617-1654) einen Höhepunkt erreichte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase [[Sagradische Literatur|sagradischer Literatur]] geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte Renaissance-Literatur, zu deren Vorreitern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur des 15. Jahrhunderts, ähnlich wie die epische [[Alconía|alkonische]] „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Mit [[Manuel Braga]] gelangte die Sonettform nach Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre große Blütephase erlebte die sagradische Literatur schließlich zur Mitte des 16. Jahrhunderts unter Königin [[Johanna I.]] hin. Als Hauptvertreter von Weltrang der so genannten ''Era Clásica'' der sagradischen Dichtung gilt der bis heute bekannteste sagradische Dichter [[Celiano Nacoma]] (1535-1614), neben dem sein enger Freund [[Plácido Cosança]] (1540-1599) sowie die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] zu nennen sind. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der klassischen sagradischen Philosophie. Der Tod Cosanças 1599 und das Ableben Nacomas 1614 fallen bereits in die Barock-Epoche, die zum Ende des Goldenen Jahrhunderts überleitet. Die folgende, auch als „[[Decadença]]“ bezeichnete Literatur des sagradischen Spätbarock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Litetatur des Goldenen Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gran%27Et%C3%A1_Sagrad%C3%AAsa&amp;diff=10477</id>
		<title>Gran'Etá Sagradêsa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gran%27Et%C3%A1_Sagrad%C3%AAsa&amp;diff=10477"/>
		<updated>2012-08-14T20:24:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêglu d’Or''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
Bezüglich des ''Sêglu d'Or'' bestehen zahlreiche divergierende Periodisierungsmöglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Sêglu d'Or in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joanita'' oder ''Era Joanita-Filipina'' unter [[Johanna I.]] (1543-1575) und ihrem Sohn [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semestina'' abgrenzen. Im Tulinesischen Comitat gilt die ''Era Dona Leonor'', die Regentschaftszeit der Fürstin [[Eleonore von Cuentez]] als Statthalterin König [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakobs]] und König [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (ca. 1580-1610) als eigene künstlerische Epoche parallel zur ''Era Filipina'' und zur ''Era Gabrielina'' im übrigen Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und das [[Comitat Tulis|Tulinesische Comitat]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Wichtige Faktoren des Aufstiegs waren die militärischen Erfolge gegen [[Micolinien]] in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] im späten 15. Jahrhundert, die zur Kontrolle des gesamten micolinischen Südens durch die sagradischen Santori-Könige führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat (bis 1524 im [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524|Krieg gegen Spanien]] verteidigt) und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf. Unter David I., seiner Tochter und Nachfolgerin [[Johanna I.]] (1543-1575) sowie deren Nachkommen [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) und [[Gabriel V.]] (1591-1640) gehörte Sagradien zu den internationalen Großmächten. Zwar verloren die sagradischen Santori 1580/83 die Herrschaft über Portugal an das habsburgische Spanien, ein großer Teil des Kolonialreichs konnte aber aufrechterhalten und Sagradiens Stellung als See- und Handelsmacht gefestigt werden. Unter dem leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] (†1603) wurde zudem die Königsmacht im Inneren gestärkt und die in den Josephitenaufständen 1552-1556 in Frage gestellte sagradisch-tulinesische Union konsolidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Sieg Sagradiens im Rahmen seiner Weltmachtstellung erfolgte 1620-1624 im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen die anti-sagradische Allianz aus Micolinien und England. Der an diese Auseinandersetzung anknüpfende [[Asumarische Krieg]] 1657-1669 endete zwar nicht in einer direkten Niederlage für Sagradien, markierte aber zusammen mit dem zeitgleichen Debakel im sagro-spanischen Seekrieg (1668/69) seinen Abstieg als Weltmacht, der sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts maßgeblich ereignete und mit einem gleichzeitigen ökonomischen Niedergang Sagradiens koinzidiert. Die unglücklichen Beteiligungen am Pfälzischen und am Spanischen Erbfolgekrieg sowie der folgende [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradische Bürgerkrieg]] fallen bereits in die Endphase des machtpolitischen Abstiegs und machen die Schwäche der sagradischen Monarchie in Kontrast zu seiner Blütephase im Goldenen Jahrhundert deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistesgeschichtliche Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Wichtige geistige Hintergründe der sagradischen Kunstrevolution der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehen vom sowohl italienisch als auch niederländisch und französisch beeinflussten sagradischen Renaissance-Humanismus aus. Wichtige Einflüsse kamen von dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]], der am Hof [[Jakob III.|Jakobs III.]] lehrte. Unter den [[Santori]]-Königen etablierte sich die [[Tulis|tulinesische]] [[Celusanto-Universität]] nebst dem Königshof zu einem Zentrum des neuen abendländischen Denkens. Auch der Niederländer [[Geert van Stael]] lehrte hier zeitweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Einfluss ging von den Lehren des sagradischen Humanisten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell, 1434-1498) aus, der sich u.a. für eine Reform der überkommenen und verweltlichten Kirche einsetzte, die unmittelbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott sowie die religiöse und philosophische Mündigkeit des Einzelnen als Ziel des Strebens und Denkens propagierte. Dazu sollte u.a. seine Übersetzung der lateinischen Vulgata in die [[Sagradische Sprache|sagradische Volkssprache]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa d'Avis in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] (''Francès Cabal de Sáfora'') und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende [[Josephitenaufstand]] in Tulis mit dem Resultat, dass der Sitz des Königs von der Hafenstadt Tulis ins [[Sarmay|sarmayische]] [[Semess]] verlegt wurde, stellt eine Zäsur im sagradischen Sêglu d'Or dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semestiner Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1575) und ihres Mannes [[Michael III.]] (1543-1552) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Pier-Laurenço Domínguez de Gilán, genannt [[Tulinês]] (auch ''Lorenzo Tulinês''), stieg zum Hofmaler Königin Johannas und ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nun zur neuen Hauptstadt Sagradiens ausgebauten [[Semess]] wurden nun im so genannten ''Estilo Reina Joana'' zahlreiche neue Bauten verwirklicht, während Tulis in die Wirren des [[Josephitenaufstand]]s geriet und erst unter der Statthalterin [[Eleonore von Cuentez]] wieder an seine kulturelle Blütephase anschließen konnte, ohne aber auch politisch die frühere Machtstellung zurückzugewinnen. Am Hof Eleonores in Tulis traten nun [[Jofré de Gilard]] und [[Francès Murán de Fosa]] die Nachfolge der Altmeister Cabal und Volero an. In Semess wurde zeitgleich mit dem Neubau der Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Barock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Weitgehend unabhängig davon entwickelte sich auch in Tulis eine eigene Barock-Schule heraus (''Baroque Azoumaresc''), zu deren wichtigsten Exponenten [[Francisco Fran]] und [[Mauro Calestín]] gehörten und die unter Fürst-Statthalter [[Maximilian I. der Prächtige|Maximilian dem Prächtigen]] (1617-1654) einen Höhepunkt erreichte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase [[Sagradische Literatur|sagradischer Literatur]] in der so genannten sagradischen Klassik geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte vorklassische Literatur, zu deren hervorragenden Vertretern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, kann zur Vorklassik gezählt werden und zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur der Früh- und Hochklassik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 entwickelte sich parallel zur sagradischen Renaissancekunst auch eine von der italienischen Klassik und der antiken Philosophie und Dichtung geprägte Literatur. Die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] gelten als Hauptvertreter der Frühklassik bis etwa 1540, zu denen auch der Lyriker [[Manuel Braga]] gerechnet wird, der die Sonettform in die sagradischen Lyrik einführte. Auch in der sagradischen Literatur vollzog sich zwischen 1540 und 1550 mit den politischen Geschehnissen des Thronfolgekriegs ein Wandel, der jedoch unter der Förderung der Königin [[Johanna I.|Johanna]] erst die eigentliche Blütephase einleitete, die von der Literatur des wichtigsten Vertreters sagradischer Dichtkunst [[Celiano Nacoma]] geprägt ist. Seine Schaffenszeit bis zu seinem Tod 1601 wird als Hochklassik bezeichnet, in die auch das Werk [[Plácido Cosança]]s fällt. Die zeitlich parallel verlaufende epische [[Duerez]]er „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]] kann als Sonderform der Hochklassik angesehen werden. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Der Tod Cosanças 1594 und das Ableben Nacomas 1601 leuteten die so genannte Spätklassik ein, die erste Zerfallserscheinungen aufweist, aus denen das Werk [[Manuel Orraio]]s mit seiner strengen Dramenform noch einmal deutlich herausragt. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der sagradischen Frühaufklärung und wird oft noch in die Spätphase der sagradischen Klassik eingeordnet. Orraios Tod 1645 gilt in der Literaturwissenschaft im Allgemeinen als endgültiger Schlusspunkt der sagradischen Klassik. Die folgende, auch als „Decadença“ bezeichnete Literatur des sagradischen Barock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Klassik auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10476</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Barock */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigster Erbe der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gilt [[Manuel Orraio]]. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufklärung und Romantik (18. und 19. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu war]], der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10475</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10475"/>
		<updated>2012-08-14T20:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Era Clásica */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. Als wichtigster Philosoph der klassischen Epoche gilt [[Santiago Calles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufklärung und Romantik (18. und 19. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu war]], der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Literatur&amp;diff=10474</id>
		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Barock */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufklärung und Romantik (18. und 19. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu war]], der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.188.204</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2012-08-14T20:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.188.204: /* Renaissance, Klassik, Barock (16. und frühes 17. Jahrhundert) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
Als Vertreter der Spätklassik des frühen 17. Jahrhunderts, der so genannten ''Gabrielinischen Ära'' gilt neben [[Santiago Calles]], der vor allem als Philosoph und Naturwissenschaftler in Erscheinung trat, auch [[Manuel Orraio]], der wiederum durch seine strenge Dramenform die französische Klassik mit beeinflusste und als letzter bedeutender Vertreter des „Sêglu d'Or“ gilt. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufklärung und Romantik (18. und 19. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung und besonders durch das Werk Santiago Calles’ entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die stark beeinflusst war von der französischen und mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] seine Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sêglu d’Argente und Romantik (18./19.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18.Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, deren Hauptvertreter [[Luis Filipe Neâu war]], der wegen seiner Dramen, Balladen und Erzählungen Weltberühmtheit erlangte und neben [[Celiano Nacoma]] als größter Dichter Sagradiens gilt. Wegen dieser neuerlichen Blüte der sagradischen Sprache gilt die erste Phase der sagradischen Romantik als &amp;quot;Silbernes Zeitalter&amp;quot;. Daneben gilt Neâu wegen seiner Rückbezüge auf die Klassik und Antike in seiner klassizistischen Phase auch neben dem jungen [[Lorenzo Madrigal]] als Vertreter der so genannten [[Neoklassik]]. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und sentimentaler Verklärung des Mittelalters bestimmt sind. Als Postromantiker gilt der [[Cuentez|Cuentesische]] Lyriker [[León Mervel]], der sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher bediente und die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung verwandelt. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realismus, Symbolismus, Naturalismus und Fin de Siècle ===&lt;br /&gt;
Die Epoche des sagradischen Realismus leitete die sozialkritische Romanliteratur [[Osvaldo Verres]]’ ein. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm. [[Francisco Olivera]] sowie [[Ana Ferrera Sanchis]] leiten zum Naturalismus über. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Mervels die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des ersten Weltkriegs und in den Jahren danach erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm. Die letzteren beiden vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dem seit Beginn der Zwanziger Jahre eher rechts gerichteten „Noyarenser-Kreis“ entgegen gesetzte Strömung stellte die linke Literatur des Romanciers und Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste und im gleichen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als gänzlich unpolitisch stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsliteratur (seit 1945) ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
====Frührenaissance/[[Vorklassik]] ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sagradische Klassik|Klassik]]/[[Sêglu d'Or]] ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
==== Spätklassik ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]]&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Mervel]]&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
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