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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Mikoliniens&amp;diff=14853</id>
		<title>Geschichte Mikoliniens</title>
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		<updated>2013-05-02T21:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Krise und autoritäre Herrschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Micolinien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien in der Antike ===&lt;br /&gt;
Unter Kaiser Augustus unterwarf Rom die [[Consadiner]] und [[Litier]] und gewann damit die Kontrolle über die gesamten [[Konsetten]] einschlißlich der südlichen [[Muren]]. Augustus errichtete hier im Jahr 8 v. Chr. die kaiserliche Provinz [[Haescia et Litica]] mit der Hauptstadt [[Villagua|Aquae]] am [[Blaues Meer|Mare Quintisicum]] und dem Legionslager bei [[Cania]]. In den folgenden Jahren musste Rom immer wieder gegen einfallende [[Pontier]] und [[Faläer]] kämpfen. Erst unter Kaiser Claudius begann 43 n. Chr. die weitere Eroberung der micolinischen Halbinsel, die als [[Provinca Micolina]] dem römischen Reich eingegliedert wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Stamm der [[Micoläer]] ab. Lediglich das Gebiet der keltischen [[Sorier]], [[Oskanier]] sowie der [[Faläer]] und [[Vellier]] im [[Hochland von Perucía|alberischen Hochland]] konnte Rom nicht unterwerfen, die auch in den kommenden Jahrhunderten immer wieder in die römische Provinz einfielen. 159 n. Chr. wurde die Provinz Micolina in eine nördlichere Provinz [[Micolina Superior]] mit der Hauptstadt [[Nanthés|Nantium]] und eine südlichere [[Micolina Inferior]] mit der Hauptstadt [[Tinagua|Tinacanum]] aufgeteilt. Kaiser Diokletian wiederum errichtete aus den beiden micolinischen Provinzen sowie der Provinz [[Haescia et Litica]] die Diözese Micolina und teilte Micolinien wiederum in die Provinzen [[Ligria Ulterior]], [[Micolina Legantiensis]], [[Caeliria]] und [[Lucia]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im frühen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Völkerwanderung brachen im 5. und 6.Jahrhundert n. Chr. verschiedene germanische Stämme in Micolinien ein und errichteten Reiche, von denen sich das der [[Skanten]] im gesamten Norden der [[Konsettenhalbinsel]], das der [[Herkanden]] in Süd- und Mittelmicolinien sowie das der [[Golen]] im Osten mit Teilen [[Conte]]s und [[Litien]]s etablierten. Das Herkandenreich zerplitterte bereits um 550 in die fünf Kleinkönigreiche [[Pirania]], [[Colia]], [[Fanata]], [[Lucia]] und [[Conte]] ([[Herkandische Pentarchie]]). Um 600 einte der Colenfürst [[Antros]] die Colen und Fanaten und schuf einen eigenen Herrschaftsbereich im [[Eral]]-[[Luenda]]-Dreieck sowie südlich davon. Sein Nachfolger [[Sylius]] eroberte Teile Lukiens. Aus diesem Reich entstand das Reich der Micoliner. [[Franzerich der Große]] (661-693), der zum trinitarischen Christentum übertrat und als erster eigentlicher micolinischer König gilt, unterwarf ganz Lukien und die Gebiete im Süden Micoliniens inklusive der Inseln [[Sáloa]] und [[Feiroa]] und breitete seinen Herrschaftsbereich in Kriegen gegen die Piranen nach Nordwesten aus, sodass er schließlich im Norden sogar die [[Voraneiy]] tributpflichtig machen konnte. Franzerichs Nachfolger [[Loris I.]] und [[Lorrivik I.]] unterwarfen endgültig die Voraneiy und schafften es darüber hinaus, in Kriegen gegen Skanten, Konten und Golen ganz Kont und Teile Gebiete in Nordmicolinien ins Reich einzugliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen der norwegischen [[Perutinger]] auf die Nordküste Micoliniens, die zu dieser Zeit zwischen dem micolinischen Königreich und dem Skantenreich umkämpft war. Aus den Winterlagern der Perutinger entwickelte sich bald eine dauerhafte Herrschaft unter den nordischen Herrschern, die rasch zum Christentum konvertierten, den Königstitel annahmen und sich an die unterworfene micolino-romanische Bevölkerung assimilierten. Die Perutinger wagten bald auch von ihrem neuen Reich in Nordmicolinien aus die Invasion im Süden Irlands und Westen Großbritanniens, konnten ihre Herrschaft dort aber nicht dauerhaft konsolidieren. Unter [[Franzerich II.]] und seinen Nachfolgern konsolidierte sich das micolinische Königreich, stand aber trotzdem in ständigen Kriegen mit dem neuen perutingischen oder „peruzinischen“ Nachbarn sowie dem [[Königreich Golen|Golenreich]]. Nach dem Tod König [[Michael I. von Micolinien|Michaels I.]] 804 wurde das Reich im [[Vertrag von Nanthés]] unter seinen drei Söhnen [[Franzerich III. der Kurze|Franzrich]] (Norden), [[Loris II.|Loris]] (Westen) und [[Michael II. von Micolinien|Michael]] (Süden) aufgeteilt, die sich alle Könige von Micolinien nannten und sich teilweise gegenseitig bekriegten. Ihre Macht war äußerst schwach und sie mussten immer mehr Befugnisse an die Fürsten ihrer Reiche abgeben, die sich zunehmend souverän fühlten und sich ihre Loyalität teuer erkaufen ließen. In Kont machte sich der Fürst [[Berrent I.|Berrent]] selbst zum König und begründete das Geschlecht der [[Berrentiden]]. Die Teilreiche [[Montana]], [[Piranía]] und [[Tresterre]] wurden 899 unter [[Korrent III.]] wiedervereinigt, während die Berrentiden in Kont noch bis 989 unabhängig herrschten und sich weiterhin als gesamtmicolinische Könige ansahen. Nach dem Aussterben der [[Syliden]]-Dynastie im wiedervereinigten &amp;quot;[[Drei-Micolinien]]&amp;quot; 909 beanspruchte [[Berrent III.]] von Kont die Herrschaft über ganz Micolinien. Die Stände aber erhoben den einheimischen Adligen [[Loris IV.|Loris von Lonéa]] zum König. Es folgten lange Kriege zwischen Drei-Micolinien und Kont, die 989 mit dem Tod [[Berrent IV.|Berrents IV. von Kont]] endeteten. Da er erbenlos gestorben war, wurde Kont wieder ins wiedervereinigte Micolinerreich eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien zwischen Ludiga dem Großen und der Temp de Sang ===&lt;br /&gt;
[[Ludiga der Große]] (998-1049) konsolidierte die königliche Macht und föderte Kunst und Kultur. Sein Nachfolger [[Achim I.]] starb nach wenigen Monaten, die Nachfolge [[Johann I. von Micolinien|Johanns I.]], eines Neffen Ludigas, wurde von großen Teilen der micolinischen Stände aber nicht anerkannt, die sich in den Parteien der [[Haus Salua|Saloaner]] und der [[Älteres Haus Albero|Alberaner]] wiederum gegenseitig bekriegten und mit [[Charl von Álbero]] und [[Distriqs von Salua]] jeweils einen Gegenkönig wählten. In der gesamten Regierungszeit Johanns I. war Micolinien daher gespalten in den saloanischen Süden, den alberanischen Norden und eine geringe Zahl von loyalen Anhängern Johanns. Dieser verfügte faktisch über keinerlei Macht und stand in ständigem Schatten seiner beiden Gegenkönige, die sich gegenseitig bekriegten. 1070 starb Charl von Álbero in der [[Schlacht von Tinágua]]. Er blieb erbenlos, sodass die Alberaner plötzlich wieder den legitimen Johann unterstützten. Gemeinsam konnten Alberaner und Legitimisten 1077 in der [[Schlacht bei Saséia]] die Saloaner besiegen. Im [[Heiliger Friede 1078|Heiligen Frieden]] wurde 1078 Johann schließlich anerkannt. Nach Johanns Tod 1085 folgte ihm sein Sohn [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]] nach, der die Saloanerprinzessin Margareta heiratete und in ständigem Konkurrenzkampf mit den südlichen Magnaten der Salua stand. Die Schwäche der micolinischen Krone verhinderte im [[Erster Peruzinische Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg 1101-1112]] einen Erfolg Johanns II. Johanns Sohn [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]] wurde 1123 im Alter von fünf Jahren König und stand lange unter der Vormundschaft seiner saloanischen Großmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaftszeit war von ständigen Kriegen mit dem seit 1102 lusonidischen Perucía und Sagradien überschattet. Im [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg 1162-1165]] gegen die sagradischen Könige [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] und [[Gabriel Juvans]] konnte Micolinien seine Ansprüche auf Golen nicht durchsetzen und musste die Eingliederung Golens in die Krone Sagradiens mitansehen. Die Niederlagen der micolinischen Könige führten zu neuen Aufständen. Wiederum erhob sich das Haus Salua gegen die Königsherrschaft. Michael wurde 1166 von den Saloanern festgenommen und starb kurze Zeit später in saloanischer Haft, sein zwölfjähriger Sohn und Erbe Charl wurde enthauptet. Sogleich erhoben mehrere saloanische und loneische Fürsten Anspruch auf die Krone, es kam zu blutigen Bürgerkriegen und zu einem faktischen Zusammenbruch des Königreichs. Die Zeit zwischen 1167 und 1214 ging als &amp;quot;Zeit des Blutes&amp;quot; ([[Temp de Sang]]) oder auch als &amp;quot;[[Micolinischer Bürgerkrieg]]&amp;quot; in die Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg und Herrschaft der Salua ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Herzog [[Karl I. von Micolinien|Karl von Salua]] als Karl I. zum König erhoben hatte, wurde er 1170 wieder durch [[Loris VI.]], den Kandidaten der loneischen Partei entmachtet und vertrieben. Nach der [[Schlacht von Bovil]] 1182, in der Loris getötet wurde, kehrte Karl von Salua wieder auf den Thron zurück, musste sich aber gegen [[Mark I.]] von Lonea, den Sohn Loris' VI. erwehren.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ernest de Conte]] 1184 seine Herrschaftsgebiete im Osten Micoliniens für unabhängig von der Krone erklärt hatte, schaffte es erst [[Karl II. von Micolinien|Karl II. von Salua]] 1214 die innermicolinischen Kämpfe zu beenden und sich als Karl II. zum neuen Herrscher über Micolinien wählen zu lassen. Zunächst wurde er aber nur von den Südständen und nicht von Conte und den westmicolinischen Fürstentümern anerkannt. Erst 1219 unterstellten sich auch letztere sowie die [[Grafschaft Lukien]] Karl und begründeten damit das wieder vereinte Königreich Micolinien, in welchem die Stände noch große Macht ausübten.   	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innersagradische Machtkämpfe zwischen [[Lusoniden]] und [[Dianniden]] führten bald zu Instabilität im Norden der Halbinsel. Nach dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin II. von Perucía|Martin des Zänkers]] aus dem Geschlecht der Lusoniden 1242 kam es in [[Perucía]] zu einer dynastischen Krise. Für seinen posthum geborenen Sohn [[Martin Posthumus]] regierte ein Regentschaftsrat, der seit 1245 unter dem Einfluss des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] stand, der das Erbe der Lusoniden anstrebte. Als der mit einer Tochter Richards verlobte Martin Posthumus 1249 starb, kam es zum erneuten [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Richard den unehelichen Sohn Martins des Zänkers [[Renart von Soria]] unterstützte, der aber 1250 und endgültig in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 gegen den sagradischen Bewerber [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]] verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es mit südmicolinischer Unterstützung immer wieder zu Aufständen der abtrünnigen Peruzinischen Stände gegen die sagradische Herrschaft ([[Peruzinische Kriege]]). Die Rebellionen setzten sich im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert fort, während in Südmicolinien die Könige aus dem [[Haus Salua]] kontinuierlich ihre Macht konsolidieren konnten. [[Karl III. von Micolinien]] zwang 1280 den Herzog von Kont unter seine Herrschaft und gliederte Kont damit abermals ins neue Reich ein. Nach den neuerlich erfolglosen Rebellionen der peruzinischen Stände gegen Sagradien ging die micolinische Krone dazu über, eine Diplomatie der Annäherung mit dem [[Herzog von Scantia]], [[Joán de Gerón]], abtrünniger Bruder der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien|Robert I.]] und [[Jakob II.]], die zu engen Heiratsverbindungen zwischen dem Haus Salua und dem geronesischen Zweig des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Treibende Kraft der Allianz wurde bald König [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] Schwester [[Margarete von Micolinien]], die schließlich auch die Hochzeit zwischen ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Micolinien|Philipp von Redanior]] und Roderichs ältester Tochter [[Karoline I. von Micolinien|Carolina]] arrangierte. Nach den Bestimmungen der [[Konvention von Santéi]] folgte diese als Königin Karoline I. von Micolinien ihrem Vater auf dem Thron nach und herrschte zusammen mit ihrem Ehemann, der damit als Philipp I. der ersten micolinische König aus dem [[Haus Redanior]] wurde. Als dieser jedoch nach Karolines Tod 1313 alleine regieren wollte, kam es zum Aufstand [[Heinrich von Kont|Heinrichs von Kont]], eines illegitimen Sohnes [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]], der Philipp besiegen und töten konnte, von den Ständen aber nicht als König anerkannt wurde. Es folgte ein zweijähriges [[Interregnum]], währenddessen Margarete die Regentschaft ausübte. Um einen neuerlichen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten, allen voran Heinrich von Kont und [[Anton von Servette]], zu verhindern, einigten sich die micolinischen Stände auf ein Schiedsspruchverfahren, in dem sich die Adligen auf den jüngeren Sohn Margaretes und Bruder Philipps I., [[Sergi I. der Weise|Sergi von Gerón]], als König einigten, für den Margarete nachdrücklich geworben hatte. Da Heinrich von Kont den Spruch jedoch nicht anerkannte, kam es zur [[Schlacht bei Lonéa]] zwischen Sergi und Heinrich, in der sich der Geronese durchsetzen konnte und anschließend als Serge I. den micolinischen Thron bestieg, nachdem er im [[Akt von Marrel]] den micolinischen Ständen und insbesondere dem [[Haus Servette]] umfangreiche Privilegien zugesichert hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als fünf Jahre später Jakob II. von Sagradien erbenlos starb, fiel Sergi auch die sagradische Krone zu, jedoch musste er diese gegen den Usurpator [[Danadier von Scola]] verteidigen, der mit Hilfe einer antimicolinischen Adelsfraktion in Sagradien die Krone an sich gerissen hatte. Serge setzte seinen Schwager [[Martin de Interea]] aus einer illegitimen Linie des Hauses Salua als Vizekönig ein und zog nach Sagradien, um die sagradische Krone gegen Danadier de Scola zu behaupten. In der Zwischenzeit musste Martin de Interea mehrere Adels-Aufstände im Süden Micoliniens niederschlagen. Schließlich vereinte Serge als erster Herrscher die sagradische und die micolinische Königskrone in seiner Hand. Serge I. führte die Doppelmonarchie einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Sein Sohn [[Sergi II. der Kleine|Serge II.]] (1354-1378) konsolidierte die Doppelmonarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution und Fünfzigjähriger Krieg ===	&lt;br /&gt;
Die unter Serge I. auf einen komplizierten Ausgleich zwischen den verschiedenen Reichsteilen und die Berücksichtigung lokaler Privilegien und Traditionen basierende Herrschaft im Doppelreich geriet bereits in den späten Jahren seines Nachfolgers Sergi II. in eine Krise, die nach der Thronbesteigung [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels I. des Schönen]] 1378 endgültig aus den Fugen geriet, da dieser auf die Stände im micolinischen Landesteil wenig Rücksicht nahm und sich Zeit seiner Herrschaft nie südwestlich des Konsettengebirges aufhielt. Die rigide Herrschaft seines Statthalters [[Johann von Tesqué]] führte schließlich zu einem Aufstand des micolinischen Hochadels gegen den König unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Charl de Interea]], dem [[Herzog von Lonéa]], der sich bald zum Volksaufstand ausweitete. Charl, ein Nachkomme des letzten Saluaner-Königs in illegitimer Linie, ließ Gabriel den Schönen schließlich im Jahr 1386 in [[Nantheser Konvention]] offiziell absetzen und sich selbst als Karl V. zum König erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Micolinischer Revolutionskrieg|Krieg]], in der micolinischen Geschichtsschreibung als &amp;quot;Revolutionskrieg&amp;quot; oder &amp;quot;Unabhängigkeitskrieg&amp;quot; bezeichnet, besiegten die micolinischen Heere Karls von Interea die Truppen Gabriels in mehreren Schlachten (u.a. bei [[Mel Ladí]] und [[Salazia]] 1387). Damit begründete Karl V. die bis heute noch ununterbrochen andauernde Königsherrschaft des [[Haus Interea|Hauses Interea]] und seiner Nebenlinie, dem heute regierenden [[Haus Álbero]]. Gabriel I. musste schließlich 1390 im [[Vertrag von Álbero]] offiziell auf die micolinische Krone verzichten. Im Gegenzug garantierte Karl V., auf alle sagradischen Besitztümer inklusive [[Perucía]] zu verzichten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Karls V. im Jahr 1391 missachtete sein Nachfolger [[Karl VI.]] die Bestimmungen des Vertrags von Álbero und griff aktiv in die innersagradische Auseinandersetzung um die Nachfolge des kinderlosen Gabriel dem Schönen zwischen [[Joseph von Óstino]] und [[Michael I.|Michael von Vesaey]] ein. Im [[Vertrag von Nanthés]] verbündete er sich mit [[Joseph von Óstino]], mit dem er auch eine Heiratsallianz geschlossen hatte. Ziel war es, freie Hand für die geplante Inbesitznahme [[Perucía]]s zu erhalten. Dort verbündete sich in der [[Alberenser Union]] eine der konkurrierenden Adelsparteien mit Micolinien und bot Karl die verwaiste Krone an, woraufhin er in Perucía einfiel. Nachdem Miguel de Vesaey 1396 José de Óstino besiegt und als Michael I. den sagradischen Thron bestiegen hatte, erkannte Karl die Nachfolge Miguels nicht an und proklamierte sich selbst zum König von Perucía, womit er den Verzicht von 1390 de facto widerrief. Dies führte zum Ausbruch des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieges]] (1396-1443) zwischen Micolinien und Sagradien, in dem seit 1398 die [[Tulinesische Republik]], zeitweise auch das [[Haus Servette]] (1420-1429) auf sagradischer Seite, die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] auf micolinischer Seite kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1420 konnte Micolinien große Gewinne verbuchen und stand 1420 sogar vor [[Gerón]]. Die Stadt wurde fast ein Jahr lang belagert, konnte aber schließlich nicht erobert werden. Nach dem Tod König Michaels I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 übernahm [[Don António]] den Oberbefehl über die sagradischen Heere und fügte Micolinien in den Schlachten von Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] schwere Verluste zu. Daraufhin kam es 1423 zu einem Waffenstillstand mit Sagradien, da Karl VI. seit 1420 mit den [[Herzog von Servette|Herzögen von Servette]] im Krieg stand, die selbst Anspruch auf die micolinische Krone erhoben. Nach Wiederaufflammen der Kämpfe mit [[Tulis]] 1424 und mit Sagradien 1427 sowie der micolinischen Niederlage in [[Cania]] 1427 stagnierten die Kämpfe schließlich. Nach Ende des Kriegs gegen Servette und zermürbenden kleineren Gefechten wurden die Kampfhandlungen 1439 weitgehend eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]] 1443 wurde die endgültige Trennung der Kronen Sagradiens und Micoliniens festgeschrieben. [[Michael II.]], Sohn Michaels I., wurde als sagradischer, Karl VI. als micolinischer König bestätigt. Sagradien musste aber auf ganz Nordmicolinien und Perucía verzichten und die so genannte [[Medéo-Linie]] wurde als Grenze vereinbart. Danach blieb [[Golen]] bei Sagradien, während die gesamte westliche Küste des [[Ligrisches Meer|Ligischen Meeres]] an Micolinien fiel. Damit hatte das Königreich Micolinien seine bis dahin größte Ausdehnung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Der [[Frieden von Tesqué]] bildete die Basis, auf der die micolinischen Könige aus dem Haus Interea ihren innenpolitischen Machtzuwachs begründen konnten. Mit dem Friede war die nationale Einigung, die nach der Temp des Sang im frühen 13. Jahrhundert begonnen hatte, weitestgehend abgeschlossen und die Basis für ein gesichertes und einflussreiches micolinisches Königtum war gelegt. Dem Machtanspruch der Interea-Könige stand aber mit dem [[Herzog von Servette]] noch ein mächtiger Vasall entgegen, der als [[Herzog von Sáloa]] sowie [[Fürst von Saséia]] und [[Fürst von Marbore]] den gesamten Süden des Reichs kontrollierte. Mit seinem großen Vermögen war der Herzog auch als Geldgeber der micolinischen Könige und Finanzier der Kriege gegen Sagradien aufgetreten und hatte so eine große Unabhängigkeit erlangt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts gingen auch wichtige Herrschaften in [[Lukien]] und [[Piranía|Südpiranien]] wie die [[Grafschaft Drouvel]] und die [[Grafschaft Carata]] als Pfandschaften in die Hand Servettes über. Für die micolinischen Könige galt es daher nun, die nach Souveränität strebenden Servettiner-Herzöge unter die eigene Lehnshoheit zu zwingen und ihre Macht zu brechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1477 mit dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III. von Servette]] die männliche Linie des Hauses ausgestorben war, war die Gelegenheit für König [[Heinrich I. von Micolinien]] gekommen, die Lande als heimgefallene Lehen wieder ins Reich zu inkorporieren.  Die servettinischen Stände aber sprachen dem König dieses Recht ab und wählten mit [[Filip von Saséia]] den illegitimen Sohn Antons zum neuen Herzog. Filip wurde vom sagradischen König [[Jakob III.]] unterstützt. Es kam zum [[Erster Servettinischer Krieg|Ersten Servettinischen Krieg]] zwischen Micolinien und Sagradien, den Micolinien nach der [[Schlacht von Tinágua]] 1479 verlor. Heinrich musste die Herrschaft Filips anerkennen, hatte es aber vermocht, einige wichtige Stützpunkte zu besetzen. Die Situation blieb angespannt, da nach wie vor die servettinisch-sagradische Allianz bestand und intensiviert wurde. Nach dem Tod Filips 1490 kam es erneut zum Krieg zwischen Sagradien und Micolinien ([[Zweiter Servettinischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 konnte Micolinien die sagradischen Truppen bei [[Joçaleia]] zurückdrängen und [[Golen]] besetzen, 1496 wurde [[Servette]] eingenommen und die Regentin [[Isabel de Sántori]] abgesetzt. Daraufhin landeten sagradische Heere bei [[Macedi]] und besiegten die Heere Heinrichs in zwei wichtigen Feldschlachten in [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Heinrich II. musste sich aus Servette zurückziehen, konnte aber Golen sowie die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Piranien]] halten. Erst 1499 gingen auch Golen und Plato wieder an Sagradien, das sich damit zur Hegemonialmacht auf der Konsettenhalbinsel aufstieg. Die Sántori regierten nun über Sagradien, Cuentez, die Westligre, die Servettinischen Lande und die tulinesischen Besitzungen an der micolinischen Blaumeerküste. Nachdem der Sántori-Herzog [[Peter I.]] von Servette 1502 den sagradischen Thron bestiegen hatte, versuchte Micolinien im  [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] vergeblich, die neue Vormachtstellung Sagradiens anzufechten. Die Servettinischen Kriege endeten 1506 endgültig im [[Frieden von Sáloa]], in dem [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] dem sagradischen König [[Peter I.]] die Herrschaft über die [[Servettinische Lande|Servettischen Lande]] sowie über die [[Markgrafschaft Golen]], die [[Südkont]], die [[Westligre]] sowie [[Lukien]] (Grafschaft Plato) bestätigen musste und lediglich kleinere Gebiete im Westen Lukiens und in Piranien zurück erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Uleistenbewegung zum Frieden von Villagua ===&lt;br /&gt;
Mit der Begründung der sagradischen Herrschaft in Südmicolinien war die Position Micoliniens nach dem Fünfzigjährigen Krieg erneut geschwächt und die aggressive Außenpolitik Micoliniens gegenüber dem östlichen Nachbarn weitestgehend gescheitert. Während Sagradien unter dem Santori-König [[David I.]] zur europäischen Großmacht aufstieg, bemühten sich die micolinischen Könige [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] (1501-1542) und [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]] (1542-1571) um die innere Konsolidierung des Königtums, mussten teilweise aber schwere innere Konflikte meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Könige des späteren 15. Jahrhunderts hatten von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der Eigenständigkeit der peruzinischen Stände betrieben. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Um 1540 kam der englische Calvinist [[Francis Howle]] (Franziskus Uleus) ins nordmicolinische [[Erín]], wo er eine calvinistische Gemeinschaft formte, die in den folgenden Jahren in ganz Perucía ausstrahlte. In seinem Erfolg verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Unter den Königen Karl VII. und [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]] (1571-151578) wurden diese „[[Uleisten]]“ verfolgt und unterdrückt, die nordmicolinischen „Uleisten-Städte“ wurden 1552 im [[Erster Uleistenkrieg|Ersten Uleistenkrieg]] belagert, ausgehungert und schließlich erobert. Die Uleisten wurden getötet oder vertrieben. Einige kehrten jedoch in den folgenden Jahren zurück. Ein [[Zweiter Uleistenkrieg]] 1559-1564 verlief erfolglos, da immer mehr Städte offen zum calvinistischen Glauben übertraten. Auch Karl VIII. konnte die Protestanten nicht aus dem Lande vertreiben. Er starb 1578 erbenlos. Nachfolger wurde [[Albert I. von Micolinien|Albert I.]] (1578-1624) aus der Nebenlinie [[Interea-Conte]]. Er erließ 1584 das [[Edikt von Plato]], in dem er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit gewährte. Seither gibt es in Micolinien eine relativ große protestantische Minderheit (die so genannten „[[Reformats]]“), die vor allem im Norden des Landes präsent ist, während der santorisch-dominierte Süden keine reformatorischen Bewegungen zuließ und noch heute fast ausschließlich katholisch geprägt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlegung der Uleistenkriege konnte sich Micolinien wieder auf den Kampf um die Vorherrschaft im Blaumeer mit dem Dauerrivalen und zur Großmacht aufgestiegenen Sagradien konzentrieren. Der [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] von 1620-24 um die Herrschaft über die Westligre endete jedoch in einer klaren Niederlage Micoliniens und der verbündeten Engländer. Nach dem gescheiterten Kriegsabenteuer versuchte Micolinien zur Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem Heiratsweg eine machtpolitische Stärkung gegenüber Sagradien zu erhalten und übte eine gewisse Zeit Einfluss auf die sagradische Hofpolitik aus, ohne damit aber territoriale Gewinne erzielen zu können. Nachdem [[Katharina von Micolinien]], Schwester des micolinischen Herrschers [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]] (1624-1670) und Mutter des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] 1653/54 entmachtet worden war, kam es 1657 zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] um den Besitz Golens, Servettes und die Vorherrschaft im Blauen Meer sowie die Nachfolge Karls IX., der ohne Erben war. Der Krieg endete 1669 mit dem [[Frieden von Villagua]], in dem Micolinien endgültig auf die Lehnsherrschaft über Servette verzichten musste, aber die personelle Trennung der sagradischen Krone vom servettinischen Herzogtum erreichte. Zudem musste Sagradien die Nachfolge [[Johann IV. von Micolinien|Johanns von Álbero]], eines Neffen Karls IX., anerkennen. Ein Jahr später endete mit dem Tod Karls IX. die Dynastie [[Interea]] auf dem micolinischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restitutionskriege im 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Micolinien in der langen Regierungszeit Karls IX., sein hauptsächliches Ziel, die Vertreibung Sagradiens von der eigenen Halbinsel, nicht durchsetzen konnte, so kehrte der Friede von Villagua doch die machtpolitischen Vorzeichen im sagradisch-micolinischen Verhältnis um und leitete längerfristig den Abstieg der Großmacht Sagradien und den allmählichen Aufstieg der konsolidierten micolinischen Krone ein. Im Bündnis mit England gelang es Micolinien im Spanischen Erbfolgekrieg, weitere wichtige Schritte gegen Sagradien zu unternehmen. Anders als im Asumarischen Krieg unter Karl IX. brachten die Kampfhandlungen gegen Sagradien unter [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]] (1686-1714) auch territoriale Gewinne, die &amp;quot;Restitutionspolitik&amp;quot; der micolinischen Monarchie mit dem Ziel der Einigung der gesamten Halbinsel unter micolinischer Herrschaft zeichnete erstmals Erfolge. Im [[Friede von Cresq 1712]] sicherte sich Micolinien den Besitz der strategisch wichtigen Insel [[Feiroa]] vor der Küste [[Servette]]s sowie einige Festungen in [[Lukien]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge rangen die Könige [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] (1714-1719) und [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) mit Frankreich um den entscheidenden Einfluss auf das destabilisierte Sagradien und suchte von den inneren Wirren in Sagradien territoriale Vorteile herauszuschlagen. Georg II. unterstützte im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] die aufständische Adelskoalition. Im [[Sagro-Micolinischer Krieg 1718-1720|Sagradisch-Micolinischen Krieg von 1718-1720]] sowie den folgenden Auseinandersetzungen im Jahr 1722/23 sicherte sich Micolinien vom geschwächten Sagradien große Teile [[Südkont]]s, besetzte Teile Lukiens und setzte in der Folge die favorisierte [[Maria I.]] auf dem sagradischen Thron gegen den von Frankreich unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] durch. Mit Marias Ehemann [[Johann III. Franz]] von Sagradien wurden 1736 im [[Vertrag von Monte Sinicia]] zahlreiche Grenzkonflikte zwischen beiden Ländern niedergelegt. U.a. gingen die bereits besetzten Gebiete Lukiens fest in micolinische Hand über. Der grundsätzliche Gegensatz zwischen beiden Ländern blieb jedoch bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen des [[Haus Santori|Hauses Santori-Servette]] in männlicher Linie im Jahr 1737 versuchte König [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) abermals, das Reich im Süden der Halbinsel zu erobern. Da er selbst mit Antonia, einer Schwester des letzten Großherzogs [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl Ferdinand]], verheiratet war, erkannte er die Nachfolge seiner Schwägerin [[Maria I. von Servette]], der älteren Schwester Antonias, nicht an und erhob selbst Anspruch auf das Großherzogtum. Es kam zum neuerlichen Krieg, in dem sich jedoch Maria mithilfe ihres französischen Ehemanns [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] vorerst durchsetzen konnte, da das mit Micolinien verbündete England eine neuerliche große Auseinandersetzung am Westrand Europas im Angesicht eines sich abzeichnenden Großkonflikts um die österreichische Erbfolge zu meiden versuchte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. seine Schwägerin Maria und ihren Mann Louis-Gabriel als Regenten in Servette anerkennen, erhielt aber für den Fall der Kinderlosigkeit Marias das Erbrecht im Herzogtum, im Falle einer weiblichen Nachfolge die Option auf eine Verlobung mit dem eigenen Thronfolger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Politik Karls X. im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] 1755-1760 brachte Micolinien das lange erstrebte Ziel ein. Während Frankreich den Servettiner Regenten [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] als künftigen König favorisierte und ihn gegen die regierende [[Maria II. Franziska]] durchzusetzen suchte, verbündete sich Micolinien mit Maria II. und rückte nach dem Tod Marias von Servette gegen den regierenden Louis-Gabriel de Vienne in den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]] vor. Der erfolgreiche Krieg versetzte Micolinien 1757 in die Lage, aus einer Position der Stärke heraus das Einvernehmen mit Frankreich zu suchen. Im [[Vertrag von Tinagua 1757]] und im endgültigen [[Friede von Tinagua|Friedensschluss von 1760]] wurde der Vienne-Herrscher nach seinem Erfolg gegen Maria II. als König von Sagradien anerkannt, musste seinerseits aber auf Servette und die gesamten Lande verzichten. König Heinrich III. war es schließlich auch, der den micolinischen Königshof im Jahr 1772 von [[Nanthés]] nach [[Servette]] verlegte und die Stadt in der Folge zur Hauptstadt des Reichs ausbaute.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im 19. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Während der Napoleonischen Kriege ging Micolinien im Bündnis mit Großbritannien auf klaren Konfrontationskurs zu Frankreich und schloss sich der antinapoleonischen Allianz an. Der Eingliederung Sagradiens in das napoleonische Satellitensystem im Jahr 1805 führte schließlich zum erneuten Krieg zwischen Micolinien und Sagradien. Den micolinischen Truppen gelang es dabei in den Folgejahren, mit Hilfe Großbritanniens alle französisch-sagradischen Invasionsversuche abzuwehren und im Gegenzug die angestrebte Reunion der micolinischen Halbinsel erfolgreich abzuschließen. Der Inbesitznahme [[Westligrien]]s, [[Tinagua]]s sowie [[Plato]]s folgte die erfolgreiche Besetzung [[Cuentez]]' sowie [[Golen]]s. Zugleich unterstützte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] seit 1808 aktiv die antinapoleonische Bewegung innerhalb des mit Frankreich verbündeten Sagradien. Im [[Winterkrieg 1812/1813]] konnten die Heere Micoliniens, Großbritanniens und der sagradischen Freiheitskämpfer die Franzosen beiegen. Schließlich erreichte Micolinien auf dem Wiener Kongress die Bestätigung des Besitzes aller eroberten Gebiete. Lediglich Cuentez und der noch nicht in Besitz genommene Ostteil Golens sollten bei Sagradien verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später nutzte Karl XI. einen liberalen Aufstand gegen den König in Sagradien ([[Novemberrevolution 1817]]), um unter dem Vorwand der Restauration auch im Ostteil Golens einzumarschieren. Der sagradische König [[Joseph Ludwig II.]] musste im [[Vertrag von Vèrisa]] schließlich nochmals die Abtretung Westgolens an Micolinien bestätigen, widerrief den Vertrag aber 1819 und versuchte in zwei [[Golenkriege]]n, das gesamte golische Gebiet sowie die zu Beginn des Jahrhunderts verloren gegangenen Gebiete in Micolinien für die sagradische Krone zurückzuerobern. Nach zwei wechselvollen Kriegen musste Sagradien seinen Anspruch aufgeben, sodass Micolinien, nachdem es zwischenzeitig ganz Golen beherrscht hatte, die dauerhafte Teilung der Region im [[Frieden von Diegue]] 1829 durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der revolutionären Unruhen im April 1848, die von Sagradien auch nach Micolinien überschwappten, hier jedoch zu keinen nennenswerten Umstürzen führten, erließ Königin [[Luise I. von Micolinien|Luise I.]], seit 1852 als Nachfolgerin ihrer Großeltern [[Karoline I. von Micolinien]] und [[Michael IV. von Micolinien|Michael IV.]] Königin, eine vergleichsweise [[Micolinische Verfassung von 1855|liberale Verfassung]], die die traditionelle Ständeversammlung durch ein Zweikammerparlament ersetzte, von der aber nur die Zweite Kammer per Zensuswahl demokratisch legitimiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der durch die liberale Partei durchgesetzten [[Micolinische Verfassungsreform 1879|Verfassungsreform des Jahres 1879]] wurde die Stellung der Kammern gegenüber der Exekutive und die der Zweiten gegenüber der Ersten Kammer gestärkt. Nach 57 Regierungsjahren starb Luise im Jahr 1909. Ihr Tod führte zu einer Nachfolgekrise, da ihr Enkel [[Henrique Joann Prinz von Perucía]] nach dem Tod seines Vaters überraschend auf die Thronfolge verzichtete. Schließlich bestimmte das micolinische Parlament einen Enkel Luises Johann Friedrich von Battenberg, Sohn ihrer Tochter Maria Federica und des Hessenprinzen Karl Alexander von Battenberg, zum Nachfolger, der schließlich als [[Johann V. von Micolinien|Johann V.]] den Thron bestieg und die Dynastie [[Albero-Poléi-Battenberg]] begründete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1890-1897) und [[Fernand Esquill]] (1902-1907) wurde gegen den Willen der konservativen Rechten eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisieren sollten. Dazu gehörte die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts im Jahr 1906. Die Ära der liberalen Dominanz im Parlament wurde 1910 durch den Wahlsieg der [[Partit Socialiste|Sozialisten]] beendet, die erstmals stärkste Kraft im Unterhaus wurden, sich aber gegen die Beteiligung am parlamentarischen Regierungssystem aussprachen. Nachdem Micolinien im Ersten Weltkrieg zunächst neutral geblieben war, trat es 1917 auf Seiten der Entente in die Kampfhandlungen ein. Der liberale [[Marc Visconte]] bildete daraufhin ein breites Kriegskabinett, dem sowohl Konservative als auch erstmals Sozialisten angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ära der Nationalen Koalition ===&lt;br /&gt;
Der Konsens der gemäßigten Sozialisten, Liberalen und Konservativen hielt aber nach Kriegsende den zunehmenden sozialen Problemen des Landes nicht mehr stand. Der Aufstieg der Sozialisten zur stärksten Kraft führte zu einem Bündnis zwischen ihren Gegnern. Nachdem die PSL 1925 erstmals im Bündnis mit den [[PRD|Radikaldemokraten]] mehr Stimmen erreicht hatten als die alten Parteien PdEL und PDM zusammen, wurde [[Francis Clesqerel]] zum ersten sozialistischen Regierungschef ernannt. Seine Minderheitsregierung konnte sich aber nur wenige Monate im Amt halten. 1926 bereits wurde der Liberale [[Osvalt Camur]] zum Regierungschef ernannt, der eine bürgerliche Regierung anführte. Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1929|Micolinischen Parlamentswahl 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatte der Krieg nochmals das micolinische Militär gestärkt, das zunehmend gegen die parlamentarische Demokratie arbeitete und einen Machtverlust des Königs fürchtete. Innenpolitisch verschärften sich die sozialen Spannungen bei Arbeitern und Bauern, deren ideologische Überzeugungen sich radikalisierten, während die Liberalen und Konservativen zu keinen Zugeständnissen mehr bereit waren. Hinzu kamen die separatistischen Bewegungen, allen voran in [[Golen]] Auftrieb erhielten. Wiederholt kam es dort zu Versuchen, einen unabhängigen golischen Staat zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Parlamentswahlen des Jahres 1920, die eine negative Mehrheit aus radikalen Sozialisten einerseits, Nationalisten andererseits hervorbrachten, folgte eine akute Regierungskrise, da es nicht gelang, eine parlamentarische Mehrheit zustande zu bringen. Statt sich mit den Liberalen auf eine Regierung zu einigen, organisierten die radikalen Sozialisten Streik- und Protestaktionen zugunsten umfassender Sozialreformen, die die Gefahr einer roten Revolution in Micolinien akut werden ließen. Gleichzeitig nahm in Micolinien die Gewalt der separatistischen Paramilitärs zu, die eine &amp;quot;[[Front Libretait Gools]]&amp;quot; (FLG) ausriefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Druck der konservativen Eliten, des Militärs und der Kirche hin entschloss sich König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] schließlich, eine aktive Rolle zu übernehmen und seine Reservevollmachten auszuüben. Die liberale Minderheitsregierung unter [[Marc Valors]] wurde entlassen und im August 1922 durch eine nicht-parlamentarische Regierung des Königs unter dem ultrakonservativen General [[Osvalt Camur]] ersetzt, der schließlich den Staatsnotstand ausrief und die &amp;quot;radikalen Parteien&amp;quot;, namentlich Sozialisten, Kommunisten und golische Nationalisten verbot. Die Streiks wurden gewaltsam niedergeschlagen, das Regime Camurs durch die konservativen Eliten des Landes gestützt. Unter Camurs autoritärer Herrschaft kam es 1923 schließlich nochmals zu Neuwahlen, bei denen die konservative Rechte einen deutlichen Sieg davon trug. Dennoch kam es in der Folge innerhalb des Parlaments zu Kritik an der Regierung Camur, der mit der zum Bürgerkrieg eskalierenden Krise in Golen nicht fertig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni-Regime und Golenkrise ===&lt;br /&gt;
Der rasche Autoritätsverlust Camurs innerhalb des Militärs und das faktische Misstrauensvotum gegen die Regierung Camur nach dem so genannten golischen &amp;quot;Blutfreitag&amp;quot; im Mai 1924 führte schließlich zum [[Staatsstreich vom 7. Juni 1924]]. Mit der Drohung eines Militärputsches erzwang die innermilitärische Opposition gegen Camur dessen Rücktritt und empfahl dem König den bisherigen Wirtschaftsminister [[Pier Ulisse]] als Staatsminister, der schlagartig zum starken Mann im Land aufstieg. Indem er die Militärs mit harter Hand gegen die golischen Separatisten vorgehen ließ, schürte er die weitere Eskalation des Bürgerkriegs, profilierte sich aber zusätzlich beim Militär, das seine Regierung trug. Das Parlament blieb weiterhin machtlos, da sich Ulisse auf den militärischen Ausnahmezustand berief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit militärischer Schlagkraft und Skrupellosigkeit gelang es Ulisse bis 1925, die Lage in Golen einigermaßen unter Kontrolle zu bringen und die Aufstände vorerst niederzuschlagen. Führende Vertreter der separatistischen Front wurden festgenommen und hingerichtet. Außerhalb Golens ging das Regime mit harter Hand gegen linke und liberale Aktivisten vor. Das Juni-Regime Ulisses betrieb im ganzen Land eine systematische Micolinisierungspolitik, die die gewaltsame Unterdrückung der zahlreichen Regionalsprachen wie des Golischen, des Peruzinischen und des Litischen umfasste. Im Juni 1925, ein Jahr nach seiner Ernennung zum Staatsminister gründete der parteilose Ulisse eine neue Partei, die [[Partet National Micoline]], die dank politischer Beeinflussung und dank eines neuen Wahlrechts bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1925|Parlamentswahlen 1925]] einen deutlichen Sieg davontrug und eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen erreichte. Die konservative Rechte wurde von der neuen Partei weitgehend absorbiert, die sich für &amp;quot;König, Volk, einiges Vaterland&amp;quot; einsetzte und sich für die Integrität des micolinischen Staates stark machte. Die [[Micolinische Verfassung 1925|Septemberverfassung 1925]] stärkte die Regierung zulasten des Parlaments und der Gewaltenteilung und erlaubte u.a. eine direkte Gesetzgebung durch König und Staatsministerium. Zudem wurde ein ständisch besetzter [[Generalrat]] gebildet, der fortan als Kontrollinstanz neben das reguläre Parlament trat und dieses überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die militärischen Aufstände in Golen 1925 zunächst niedergeschlagen worden waren, kam es in den Folgejahren immer wieder zu Gefechten und zu Guerilla-Aktionen der [[FLG]] gegen Polizei, Regierungspolitiker und Sicherheitskräfte. Seit 1934 eskalierte die Lage erneut und führte zu einem großflächigen Wiederaufleben des [[Golenaufstand]]s. Mit dem Wahlsieg der linken [[Volksfront]] in [[Sagradien]] und der Ernennung einer Linksregierung im Jahr 1935 verschlechterten sich zugleich die Beziehungen zum Nachbarn deutlich, da Ulisse die Regierung in [[Semess]] bezichtigte, die Separatisten heimlich zu unterstützen und ihnen in den Grenzregionen Zuflucht zu gewähren. In der folgenden [[Golenkrise 1935/36]] besetzten schließlich, unter dem Vorwand, die vom sagradischen Ostteil Golens ausgehenden terroristischen Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten, micolinische Truppen das sagradische [[Val d’Ambrís]] sowie Teile der Provinz [[Escada]]. Statt eines unmittelbaren Kriegs bemühte sich die geschwächte Regierung in Semess jedoch um eine Verständigung. Nachdem der micolinische Außenminister [[Charl Marrel]] ein internationales Moratorium erwirken konnte, musste sich Micolinien 1936 wieder aus Sagradien zurückziehen, behielt aber einige Stützpunkte im [[Celistal]] sowie im [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Narzissenrevolution und die Redemokratisierung des Landes === &lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg blieb Micolinien trotz seiner ideologischen Nähe zu den Achsenmächten neutral. Dennoch führte der Sieg der Alliierten zu einer Destabilisierung des Juni-Regimes. Nach dem überraschenden Tod Ulisses im Mai 1945, mit dem das Regime seine unumstrittene Führungsfigur verloren hatte, zeigte die PNM-Führung zunehmend Auflösungserscheinungen. Ulisses vormaliger Stellvertreter und schließlich Nachfolger als Regierungschef [[Noribert Ferrer]] versuchte auf Druck der Vereinigten Staaten hin, eine Liberalisierung herbeizuführen und ließ die oppositionellen Linksparteien wieder zu. Bei Neuwahlen wurde die PNM zwar als Regierungspartei bestätigt, die Oppositionsparteien stellten fortan aber etwa ein Drittel der Abgeordneten. Dennoch warfen dieser der Regierung Wahlbetrug vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker mehrte sich nun Kritik an der Regierung der Nationalpartei, die sichtlich mit der stückweise zugelassenen Pluralisierung überfordert war und drohte, die Unterstützung des Militärs zu verlieren. Im Frühjahr 1948 kam es schließlich zu umfassenden Demonstrationen der linksoppositionellen [[Narzissenbewegung]] (Moviment Narcisse), die binnen kürzester Zeit die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich bringen konnte und einen Rücktritt der Regierung forderte. Als sich auch die republikanische Stimmung mehrte, reagierte König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] und dankte zugunsten seines Sohnes [[Karl XIII. von Micolinien]] ab. Dieser entließ Ferrer und ernannte den Sozialisten [[Antoni Piël]], einen der Führer der Narzissenbewegung, zum neuen Staatsminister. Das Militär scheute einen Konflikt mit dem König aus Angst vor einem republikanischen Umsturz. Stattdessen einigten sich die bisherigen Eliten mit der Narzissenbewegung und dem König auf eine schnelle Redemokratisierung. Die PNM löste sich auf und spaltete sich de facto in zwei Flügel. Während die radikalen in Opposition gingen und später den [[Partit National Libral]] gründeten, engagierten sich zahlreiche moderate Regimefunktionäre fortan in einer der neuen bürgerlichen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoni Piël berief ein nationales Kabinett aus [[Partit Comuniste Micoline|Kommunisten]], [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] und [[Cèntre Democrat Micoline|Christdemokraten]]. Eine der ersten Amtshandlungen war die vollständige Reinstallation der Bürgerrechte und die Auflösung des Generalrats. Im Juni 1948 kam es zu den ersten vollständig freien Wahlen seit 1922, bei denen die Christdemokraten überraschend eine Mehrheit vor Sozialisten, Kommunisten und [[Partit Democrat Libral|Liberalen]] erreichten. Damit setzten sich die Kräfte der moderaten Transition durch. Der parteilose [[Francis Ernest Crést]] bildete eine Dreiparteienregierung aus CDM, PSL und PDL, die nach Austritt der Sozialisten im Jahr 1949 von einem christdemokratisch-liberalen Staatsrat unter [[Armand Mikael Carpol]] (CDM) abgelöst wurde. Eine [[Micolinische Verfassung von 1948|neue liberale Verfassung]], die im Wesentlichen an die von 1879 anknüpfte, wurde in einer Volksabstimmung im Dezember 1948 angenommen. Um die nach dem Zusammenbruch des Juni-Regimes wieder aufflammenden Separationsbestrebungen in [[Golen]], aber auch die Regionalbewegungen in [[Perucía]] und [[Litien]] auffangen und die Integrität des Landes sicherstellen zu können, sah die neue Verfassung die Umwandlung Micoliniens von einem Einheitsstaat in einen Bundesstaat unter parlamentarisch-monarchischer Regierung vor. Den peruzinischen, litischen und golischen Bevölkerungsgruppen wurde weitgehende kulturelle Autonomie garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regierung liberalisierte das Land wirtschaftlich, hielt aber an dem von der Regierung Piel deklarierten strikten Neutralitätskurs fest, sodass Micolinien auch nicht zu den Gründernationen der NATO gehörte. Bis heute gehört Micolinien dieser Vereinigung nicht an. Die Umwandlung Micoliniens in einen Föderalstaat und die Erhebung Golens zu einem Gliedstaat innerhalb der micolinischen Monarchie machten die nie offiziell beigelegte Golenkrise wieder aktuell. Die Spannungen zwischen Sagradien und Micolinien wurden erst im Jahr 1955 durch die [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] beigelegt. In den Verträgen verzichtete Sagradien endgültig auf seine Gebietsansprüche in Golen. Im Gegenzug verpflichtete sich Micolinien zu Kompensationszahlungen und gewährte der [[Sagradische Sprache|sagradisch-]], [[Eskadische Sprache|eskadisch-]] und [[Asumarische Sprache|azumarisch]]-sprachigen Minderheit im Land weitgehenden kulturellen und politischen Schutz. Außerdem ließ Micolinien im [[Abkommen von Plato|Folgeabkommen von Plato]] (1957) seine jahrhundertealten Besitzanspräche auf [[Cuentez]] fallen. Das 1943 von micolinischen Truppen besetzte [[Allécapo]] wurde daraufhin geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das demokratische Micolinien auf dem Weg in die europäische Gemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1956 regierten die Christdemokraten alleine. Im Jahr 1960 gehörte Micolinien zu den Gründerstaaten der Europäischen Freihandelszone EFTA. Seit 1959 wurde das Land von einer [[Volksfront]]regierung der Sozialisten unter Tolerierung der Kommunisten unter PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] regiert. Das Linksbündnis zerfiel im Jahr 1965, weil sich die Regierungspartner nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnten. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging die Mitte-Rechts-Opposition als Sieger hervor und bildete unter [[Mikael Mari Salt]] ein CDM-PDL-Kabinett. Um die Wirtschaftskrise zu überwinden, wurde 1966 eine Große Koalition aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen gebildet, der mit [[Charl Henrique Valdés]] erstmals seit der Redemokratisierung des Landes wieder ein Liberaler vorstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1968 gingen erneut die Christdemokraten als Sieger hervor. Bis 1979 regierte der CDM-Vorsitzende [[Joann Christén]] zusammen mit der PDL. Auf Initiative Joann Christéns und des sagradischen Ministerpräsidenten [[Joán Caval]]s hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (''Consile Asumaresq'', ''Cosiliu Azumarês'') als gemeinsames Forum der Blaumeeranrainerstaaten [[Sagradien]], [[Micolinien]] und dem [[Fürstentum San Cristo]]. Die Regierung Christén zerbrach 1979 mit der Abspaltung des rechten PDL-Flügels zur [[UPD]]. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging erstmals die PSL als stärkste Partei hervor. Der Sozialist [[Guillemes Oreste]] bildete eine Große Koalition mit dem CDM, die 1981 zerbrach und nach einem erneuten Wahlsieg der Christdemokraten von einer christlich-liberalen Koalition unter [[Martin Bertrand]] (CDM) abgelöst wurde. Dessen Regierung musste nach einem Steuerskandal 1984 zurücktreten und einer Großen Koalition aus PSL und CDM unter dem sozialistischen Wahlsieger [[Stefan Casagre]] weichen. Nach dem Bruch der Koalition 1987 bildete [[Antoni Sagrand]] (PSL) eine linke Übergangsregierung, die als Minderheitsregierung der Sozialisten von der Unterstützung der Kommunisten abhängig war und 1988 von einer konservativ-liberalen Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, [[DL]] und UPD unter [[Noribert Pasquale]] (CDM) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Parlamentswahlen 1992 bildete der Christdemokrat [[Carlo Masane]] eine Große Koalition mit den Sozialisten, welche in Abkehr von der traditionellen Neutralitätspolitik den Beitritt Micoliniens zur Europäischen Union betrieb, der 1995 vollzogen wurde. Nach den Wahlen 1996 wurde der Sozialist [[Bernard Sandres]] Staatsminister. Er bildete eine Ampelkoalition mit der linksliberalen DL und den micolinischen Grünen, unter deren Ägide Micolinien 1999 den Euro als Zahlungsmittel einführte. Im Jahr 2000 siegten die Christdemokraten unter ihrem Spitzenkandidaten [[Albert Nobel]], der die konservativ-liberale Koalition aus CDM, UPD und DL neu auflegte. Bei den Parlamentswahlen 2004 kam es zu einem Erfolg der rechtspopulistischen [[Acciò Marc Nabert]] (AMN), die mit einem ausländerfeindlichen Wahlkampf zahlreiche Protestwähler mobilisieren konnte und knapp 18% der Wählerstimmen erreichte. Nobel band die Partei in eine Rechtskoalition aus CDM, UPD und AMN ein, die aber 2006 wieder an den inneren Problemen der AMN zerfiel.&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Neuwahlen ging das CDM gestärkt hervor und wurde erstmals seit den Wahlen 1992 wieder größte Parlamentsfraktion. Nobel erneuerte die Dreierkoalition mit UPD und DL.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Luvis Renard|Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
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| [[Domenic Miquel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Domenic Miquel|Domenic Miquel]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]]&lt;br /&gt;
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| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[Partit Radical-Democrat|PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]/National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Osvalt Camur II|Osvalt Camur II]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Stefan Casagre|Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Vert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14851</id>
		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14851"/>
		<updated>2013-05-02T20:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1890&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1897&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Renard|Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Fernand Esquill|Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1918&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marc Visconte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Marc Visconte|Marc Visconte]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]], [[PDM]], [[PSL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1925&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Osvalt Camur I|Osvalt Camur I]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[Partit Radical-Democrat|PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]/National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Osvalt Camur II|Osvalt Camur II]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
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| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Stefan Casagre|Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Vert&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14850</id>
		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14850"/>
		<updated>2013-05-02T20:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1890&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1897&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Renard|Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Fernand Esquill|Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1918&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marc Visconte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Marc Visconte|Marc Visconte]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]], [[PDM]], [[PSL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[Partit Radical-Democrat|PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos/National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Osvalt Camur|Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Stefan Casagre|Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
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		<title>Geschichte Mikoliniens</title>
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		<updated>2013-05-02T20:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Micolinien im 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Micolinien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien in der Antike ===&lt;br /&gt;
Unter Kaiser Augustus unterwarf Rom die [[Consadiner]] und [[Litier]] und gewann damit die Kontrolle über die gesamten [[Konsetten]] einschlißlich der südlichen [[Muren]]. Augustus errichtete hier im Jahr 8 v. Chr. die kaiserliche Provinz [[Haescia et Litica]] mit der Hauptstadt [[Villagua|Aquae]] am [[Blaues Meer|Mare Quintisicum]] und dem Legionslager bei [[Cania]]. In den folgenden Jahren musste Rom immer wieder gegen einfallende [[Pontier]] und [[Faläer]] kämpfen. Erst unter Kaiser Claudius begann 43 n. Chr. die weitere Eroberung der micolinischen Halbinsel, die als [[Provinca Micolina]] dem römischen Reich eingegliedert wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Stamm der [[Micoläer]] ab. Lediglich das Gebiet der keltischen [[Sorier]], [[Oskanier]] sowie der [[Faläer]] und [[Vellier]] im [[Hochland von Perucía|alberischen Hochland]] konnte Rom nicht unterwerfen, die auch in den kommenden Jahrhunderten immer wieder in die römische Provinz einfielen. 159 n. Chr. wurde die Provinz Micolina in eine nördlichere Provinz [[Micolina Superior]] mit der Hauptstadt [[Nanthés|Nantium]] und eine südlichere [[Micolina Inferior]] mit der Hauptstadt [[Tinagua|Tinacanum]] aufgeteilt. Kaiser Diokletian wiederum errichtete aus den beiden micolinischen Provinzen sowie der Provinz [[Haescia et Litica]] die Diözese Micolina und teilte Micolinien wiederum in die Provinzen [[Ligria Ulterior]], [[Micolina Legantiensis]], [[Caeliria]] und [[Lucia]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im frühen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Völkerwanderung brachen im 5. und 6.Jahrhundert n. Chr. verschiedene germanische Stämme in Micolinien ein und errichteten Reiche, von denen sich das der [[Skanten]] im gesamten Norden der [[Konsettenhalbinsel]], das der [[Herkanden]] in Süd- und Mittelmicolinien sowie das der [[Golen]] im Osten mit Teilen [[Conte]]s und [[Litien]]s etablierten. Das Herkandenreich zerplitterte bereits um 550 in die fünf Kleinkönigreiche [[Pirania]], [[Colia]], [[Fanata]], [[Lucia]] und [[Conte]] ([[Herkandische Pentarchie]]). Um 600 einte der Colenfürst [[Antros]] die Colen und Fanaten und schuf einen eigenen Herrschaftsbereich im [[Eral]]-[[Luenda]]-Dreieck sowie südlich davon. Sein Nachfolger [[Sylius]] eroberte Teile Lukiens. Aus diesem Reich entstand das Reich der Micoliner. [[Franzerich der Große]] (661-693), der zum trinitarischen Christentum übertrat und als erster eigentlicher micolinischer König gilt, unterwarf ganz Lukien und die Gebiete im Süden Micoliniens inklusive der Inseln [[Sáloa]] und [[Feiroa]] und breitete seinen Herrschaftsbereich in Kriegen gegen die Piranen nach Nordwesten aus, sodass er schließlich im Norden sogar die [[Voraneiy]] tributpflichtig machen konnte. Franzerichs Nachfolger [[Loris I.]] und [[Lorrivik I.]] unterwarfen endgültig die Voraneiy und schafften es darüber hinaus, in Kriegen gegen Skanten, Konten und Golen ganz Kont und Teile Gebiete in Nordmicolinien ins Reich einzugliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen der norwegischen [[Perutinger]] auf die Nordküste Micoliniens, die zu dieser Zeit zwischen dem micolinischen Königreich und dem Skantenreich umkämpft war. Aus den Winterlagern der Perutinger entwickelte sich bald eine dauerhafte Herrschaft unter den nordischen Herrschern, die rasch zum Christentum konvertierten, den Königstitel annahmen und sich an die unterworfene micolino-romanische Bevölkerung assimilierten. Die Perutinger wagten bald auch von ihrem neuen Reich in Nordmicolinien aus die Invasion im Süden Irlands und Westen Großbritanniens, konnten ihre Herrschaft dort aber nicht dauerhaft konsolidieren. Unter [[Franzerich II.]] und seinen Nachfolgern konsolidierte sich das micolinische Königreich, stand aber trotzdem in ständigen Kriegen mit dem neuen perutingischen oder „peruzinischen“ Nachbarn sowie dem [[Königreich Golen|Golenreich]]. Nach dem Tod König [[Michael I. von Micolinien|Michaels I.]] 804 wurde das Reich im [[Vertrag von Nanthés]] unter seinen drei Söhnen [[Franzerich III. der Kurze|Franzrich]] (Norden), [[Loris II.|Loris]] (Westen) und [[Michael II. von Micolinien|Michael]] (Süden) aufgeteilt, die sich alle Könige von Micolinien nannten und sich teilweise gegenseitig bekriegten. Ihre Macht war äußerst schwach und sie mussten immer mehr Befugnisse an die Fürsten ihrer Reiche abgeben, die sich zunehmend souverän fühlten und sich ihre Loyalität teuer erkaufen ließen. In Kont machte sich der Fürst [[Berrent I.|Berrent]] selbst zum König und begründete das Geschlecht der [[Berrentiden]]. Die Teilreiche [[Montana]], [[Piranía]] und [[Tresterre]] wurden 899 unter [[Korrent III.]] wiedervereinigt, während die Berrentiden in Kont noch bis 989 unabhängig herrschten und sich weiterhin als gesamtmicolinische Könige ansahen. Nach dem Aussterben der [[Syliden]]-Dynastie im wiedervereinigten &amp;quot;[[Drei-Micolinien]]&amp;quot; 909 beanspruchte [[Berrent III.]] von Kont die Herrschaft über ganz Micolinien. Die Stände aber erhoben den einheimischen Adligen [[Loris IV.|Loris von Lonéa]] zum König. Es folgten lange Kriege zwischen Drei-Micolinien und Kont, die 989 mit dem Tod [[Berrent IV.|Berrents IV. von Kont]] endeteten. Da er erbenlos gestorben war, wurde Kont wieder ins wiedervereinigte Micolinerreich eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien zwischen Ludiga dem Großen und der Temp de Sang ===&lt;br /&gt;
[[Ludiga der Große]] (998-1049) konsolidierte die königliche Macht und föderte Kunst und Kultur. Sein Nachfolger [[Achim I.]] starb nach wenigen Monaten, die Nachfolge [[Johann I. von Micolinien|Johanns I.]], eines Neffen Ludigas, wurde von großen Teilen der micolinischen Stände aber nicht anerkannt, die sich in den Parteien der [[Haus Salua|Saloaner]] und der [[Älteres Haus Albero|Alberaner]] wiederum gegenseitig bekriegten und mit [[Charl von Álbero]] und [[Distriqs von Salua]] jeweils einen Gegenkönig wählten. In der gesamten Regierungszeit Johanns I. war Micolinien daher gespalten in den saloanischen Süden, den alberanischen Norden und eine geringe Zahl von loyalen Anhängern Johanns. Dieser verfügte faktisch über keinerlei Macht und stand in ständigem Schatten seiner beiden Gegenkönige, die sich gegenseitig bekriegten. 1070 starb Charl von Álbero in der [[Schlacht von Tinágua]]. Er blieb erbenlos, sodass die Alberaner plötzlich wieder den legitimen Johann unterstützten. Gemeinsam konnten Alberaner und Legitimisten 1077 in der [[Schlacht bei Saséia]] die Saloaner besiegen. Im [[Heiliger Friede 1078|Heiligen Frieden]] wurde 1078 Johann schließlich anerkannt. Nach Johanns Tod 1085 folgte ihm sein Sohn [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]] nach, der die Saloanerprinzessin Margareta heiratete und in ständigem Konkurrenzkampf mit den südlichen Magnaten der Salua stand. Die Schwäche der micolinischen Krone verhinderte im [[Erster Peruzinische Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg 1101-1112]] einen Erfolg Johanns II. Johanns Sohn [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]] wurde 1123 im Alter von fünf Jahren König und stand lange unter der Vormundschaft seiner saloanischen Großmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaftszeit war von ständigen Kriegen mit dem seit 1102 lusonidischen Perucía und Sagradien überschattet. Im [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg 1162-1165]] gegen die sagradischen Könige [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] und [[Gabriel Juvans]] konnte Micolinien seine Ansprüche auf Golen nicht durchsetzen und musste die Eingliederung Golens in die Krone Sagradiens mitansehen. Die Niederlagen der micolinischen Könige führten zu neuen Aufständen. Wiederum erhob sich das Haus Salua gegen die Königsherrschaft. Michael wurde 1166 von den Saloanern festgenommen und starb kurze Zeit später in saloanischer Haft, sein zwölfjähriger Sohn und Erbe Charl wurde enthauptet. Sogleich erhoben mehrere saloanische und loneische Fürsten Anspruch auf die Krone, es kam zu blutigen Bürgerkriegen und zu einem faktischen Zusammenbruch des Königreichs. Die Zeit zwischen 1167 und 1214 ging als &amp;quot;Zeit des Blutes&amp;quot; ([[Temp de Sang]]) oder auch als &amp;quot;[[Micolinischer Bürgerkrieg]]&amp;quot; in die Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg und Herrschaft der Salua ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Herzog [[Karl I. von Micolinien|Karl von Salua]] als Karl I. zum König erhoben hatte, wurde er 1170 wieder durch [[Loris VI.]], den Kandidaten der loneischen Partei entmachtet und vertrieben. Nach der [[Schlacht von Bovil]] 1182, in der Loris getötet wurde, kehrte Karl von Salua wieder auf den Thron zurück, musste sich aber gegen [[Mark I.]] von Lonea, den Sohn Loris' VI. erwehren.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ernest de Conte]] 1184 seine Herrschaftsgebiete im Osten Micoliniens für unabhängig von der Krone erklärt hatte, schaffte es erst [[Karl II. von Micolinien|Karl II. von Salua]] 1214 die innermicolinischen Kämpfe zu beenden und sich als Karl II. zum neuen Herrscher über Micolinien wählen zu lassen. Zunächst wurde er aber nur von den Südständen und nicht von Conte und den westmicolinischen Fürstentümern anerkannt. Erst 1219 unterstellten sich auch letztere sowie die [[Grafschaft Lukien]] Karl und begründeten damit das wieder vereinte Königreich Micolinien, in welchem die Stände noch große Macht ausübten.   	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innersagradische Machtkämpfe zwischen [[Lusoniden]] und [[Dianniden]] führten bald zu Instabilität im Norden der Halbinsel. Nach dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin II. von Perucía|Martin des Zänkers]] aus dem Geschlecht der Lusoniden 1242 kam es in [[Perucía]] zu einer dynastischen Krise. Für seinen posthum geborenen Sohn [[Martin Posthumus]] regierte ein Regentschaftsrat, der seit 1245 unter dem Einfluss des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] stand, der das Erbe der Lusoniden anstrebte. Als der mit einer Tochter Richards verlobte Martin Posthumus 1249 starb, kam es zum erneuten [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Richard den unehelichen Sohn Martins des Zänkers [[Renart von Soria]] unterstützte, der aber 1250 und endgültig in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 gegen den sagradischen Bewerber [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]] verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es mit südmicolinischer Unterstützung immer wieder zu Aufständen der abtrünnigen Peruzinischen Stände gegen die sagradische Herrschaft ([[Peruzinische Kriege]]). Die Rebellionen setzten sich im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert fort, während in Südmicolinien die Könige aus dem [[Haus Salua]] kontinuierlich ihre Macht konsolidieren konnten. [[Karl III. von Micolinien]] zwang 1280 den Herzog von Kont unter seine Herrschaft und gliederte Kont damit abermals ins neue Reich ein. Nach den neuerlich erfolglosen Rebellionen der peruzinischen Stände gegen Sagradien ging die micolinische Krone dazu über, eine Diplomatie der Annäherung mit dem [[Herzog von Scantia]], [[Joán de Gerón]], abtrünniger Bruder der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien|Robert I.]] und [[Jakob II.]], die zu engen Heiratsverbindungen zwischen dem Haus Salua und dem geronesischen Zweig des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Treibende Kraft der Allianz wurde bald König [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] Schwester [[Margarete von Micolinien]], die schließlich auch die Hochzeit zwischen ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Micolinien|Philipp von Redanior]] und Roderichs ältester Tochter [[Karoline I. von Micolinien|Carolina]] arrangierte. Nach den Bestimmungen der [[Konvention von Santéi]] folgte diese als Königin Karoline I. von Micolinien ihrem Vater auf dem Thron nach und herrschte zusammen mit ihrem Ehemann, der damit als Philipp I. der ersten micolinische König aus dem [[Haus Redanior]] wurde. Als dieser jedoch nach Karolines Tod 1313 alleine regieren wollte, kam es zum Aufstand [[Heinrich von Kont|Heinrichs von Kont]], eines illegitimen Sohnes [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]], der Philipp besiegen und töten konnte, von den Ständen aber nicht als König anerkannt wurde. Es folgte ein zweijähriges [[Interregnum]], währenddessen Margarete die Regentschaft ausübte. Um einen neuerlichen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten, allen voran Heinrich von Kont und [[Anton von Servette]], zu verhindern, einigten sich die micolinischen Stände auf ein Schiedsspruchverfahren, in dem sich die Adligen auf den jüngeren Sohn Margaretes und Bruder Philipps I., [[Sergi I. der Weise|Sergi von Gerón]], als König einigten, für den Margarete nachdrücklich geworben hatte. Da Heinrich von Kont den Spruch jedoch nicht anerkannte, kam es zur [[Schlacht bei Lonéa]] zwischen Sergi und Heinrich, in der sich der Geronese durchsetzen konnte und anschließend als Serge I. den micolinischen Thron bestieg, nachdem er im [[Akt von Marrel]] den micolinischen Ständen und insbesondere dem [[Haus Servette]] umfangreiche Privilegien zugesichert hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als fünf Jahre später Jakob II. von Sagradien erbenlos starb, fiel Sergi auch die sagradische Krone zu, jedoch musste er diese gegen den Usurpator [[Danadier von Scola]] verteidigen, der mit Hilfe einer antimicolinischen Adelsfraktion in Sagradien die Krone an sich gerissen hatte. Serge setzte seinen Schwager [[Martin de Interea]] aus einer illegitimen Linie des Hauses Salua als Vizekönig ein und zog nach Sagradien, um die sagradische Krone gegen Danadier de Scola zu behaupten. In der Zwischenzeit musste Martin de Interea mehrere Adels-Aufstände im Süden Micoliniens niederschlagen. Schließlich vereinte Serge als erster Herrscher die sagradische und die micolinische Königskrone in seiner Hand. Serge I. führte die Doppelmonarchie einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Sein Sohn [[Sergi II. der Kleine|Serge II.]] (1354-1378) konsolidierte die Doppelmonarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution und Fünfzigjähriger Krieg ===	&lt;br /&gt;
Die unter Serge I. auf einen komplizierten Ausgleich zwischen den verschiedenen Reichsteilen und die Berücksichtigung lokaler Privilegien und Traditionen basierende Herrschaft im Doppelreich geriet bereits in den späten Jahren seines Nachfolgers Sergi II. in eine Krise, die nach der Thronbesteigung [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels I. des Schönen]] 1378 endgültig aus den Fugen geriet, da dieser auf die Stände im micolinischen Landesteil wenig Rücksicht nahm und sich Zeit seiner Herrschaft nie südwestlich des Konsettengebirges aufhielt. Die rigide Herrschaft seines Statthalters [[Johann von Tesqué]] führte schließlich zu einem Aufstand des micolinischen Hochadels gegen den König unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Charl de Interea]], dem [[Herzog von Lonéa]], der sich bald zum Volksaufstand ausweitete. Charl, ein Nachkomme des letzten Saluaner-Königs in illegitimer Linie, ließ Gabriel den Schönen schließlich im Jahr 1386 in [[Nantheser Konvention]] offiziell absetzen und sich selbst als Karl V. zum König erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Micolinischer Revolutionskrieg|Krieg]], in der micolinischen Geschichtsschreibung als &amp;quot;Revolutionskrieg&amp;quot; oder &amp;quot;Unabhängigkeitskrieg&amp;quot; bezeichnet, besiegten die micolinischen Heere Karls von Interea die Truppen Gabriels in mehreren Schlachten (u.a. bei [[Mel Ladí]] und [[Salazia]] 1387). Damit begründete Karl V. die bis heute noch ununterbrochen andauernde Königsherrschaft des [[Haus Interea|Hauses Interea]] und seiner Nebenlinie, dem heute regierenden [[Haus Álbero]]. Gabriel I. musste schließlich 1390 im [[Vertrag von Álbero]] offiziell auf die micolinische Krone verzichten. Im Gegenzug garantierte Karl V., auf alle sagradischen Besitztümer inklusive [[Perucía]] zu verzichten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Karls V. im Jahr 1391 missachtete sein Nachfolger [[Karl VI.]] die Bestimmungen des Vertrags von Álbero und griff aktiv in die innersagradische Auseinandersetzung um die Nachfolge des kinderlosen Gabriel dem Schönen zwischen [[Joseph von Óstino]] und [[Michael I.|Michael von Vesaey]] ein. Im [[Vertrag von Nanthés]] verbündete er sich mit [[Joseph von Óstino]], mit dem er auch eine Heiratsallianz geschlossen hatte. Ziel war es, freie Hand für die geplante Inbesitznahme [[Perucía]]s zu erhalten. Dort verbündete sich in der [[Alberenser Union]] eine der konkurrierenden Adelsparteien mit Micolinien und bot Karl die verwaiste Krone an, woraufhin er in Perucía einfiel. Nachdem Miguel de Vesaey 1396 José de Óstino besiegt und als Michael I. den sagradischen Thron bestiegen hatte, erkannte Karl die Nachfolge Miguels nicht an und proklamierte sich selbst zum König von Perucía, womit er den Verzicht von 1390 de facto widerrief. Dies führte zum Ausbruch des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieges]] (1396-1443) zwischen Micolinien und Sagradien, in dem seit 1398 die [[Tulinesische Republik]], zeitweise auch das [[Haus Servette]] (1420-1429) auf sagradischer Seite, die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] auf micolinischer Seite kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1420 konnte Micolinien große Gewinne verbuchen und stand 1420 sogar vor [[Gerón]]. Die Stadt wurde fast ein Jahr lang belagert, konnte aber schließlich nicht erobert werden. Nach dem Tod König Michaels I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 übernahm [[Don António]] den Oberbefehl über die sagradischen Heere und fügte Micolinien in den Schlachten von Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] schwere Verluste zu. Daraufhin kam es 1423 zu einem Waffenstillstand mit Sagradien, da Karl VI. seit 1420 mit den [[Herzog von Servette|Herzögen von Servette]] im Krieg stand, die selbst Anspruch auf die micolinische Krone erhoben. Nach Wiederaufflammen der Kämpfe mit [[Tulis]] 1424 und mit Sagradien 1427 sowie der micolinischen Niederlage in [[Cania]] 1427 stagnierten die Kämpfe schließlich. Nach Ende des Kriegs gegen Servette und zermürbenden kleineren Gefechten wurden die Kampfhandlungen 1439 weitgehend eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]] 1443 wurde die endgültige Trennung der Kronen Sagradiens und Micoliniens festgeschrieben. [[Michael II.]], Sohn Michaels I., wurde als sagradischer, Karl VI. als micolinischer König bestätigt. Sagradien musste aber auf ganz Nordmicolinien und Perucía verzichten und die so genannte [[Medéo-Linie]] wurde als Grenze vereinbart. Danach blieb [[Golen]] bei Sagradien, während die gesamte westliche Küste des [[Ligrisches Meer|Ligischen Meeres]] an Micolinien fiel. Damit hatte das Königreich Micolinien seine bis dahin größte Ausdehnung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Der [[Frieden von Tesqué]] bildete die Basis, auf der die micolinischen Könige aus dem Haus Interea ihren innenpolitischen Machtzuwachs begründen konnten. Mit dem Friede war die nationale Einigung, die nach der Temp des Sang im frühen 13. Jahrhundert begonnen hatte, weitestgehend abgeschlossen und die Basis für ein gesichertes und einflussreiches micolinisches Königtum war gelegt. Dem Machtanspruch der Interea-Könige stand aber mit dem [[Herzog von Servette]] noch ein mächtiger Vasall entgegen, der als [[Herzog von Sáloa]] sowie [[Fürst von Saséia]] und [[Fürst von Marbore]] den gesamten Süden des Reichs kontrollierte. Mit seinem großen Vermögen war der Herzog auch als Geldgeber der micolinischen Könige und Finanzier der Kriege gegen Sagradien aufgetreten und hatte so eine große Unabhängigkeit erlangt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts gingen auch wichtige Herrschaften in [[Lukien]] und [[Piranía|Südpiranien]] wie die [[Grafschaft Drouvel]] und die [[Grafschaft Carata]] als Pfandschaften in die Hand Servettes über. Für die micolinischen Könige galt es daher nun, die nach Souveränität strebenden Servettiner-Herzöge unter die eigene Lehnshoheit zu zwingen und ihre Macht zu brechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1477 mit dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III. von Servette]] die männliche Linie des Hauses ausgestorben war, war die Gelegenheit für König [[Heinrich I. von Micolinien]] gekommen, die Lande als heimgefallene Lehen wieder ins Reich zu inkorporieren.  Die servettinischen Stände aber sprachen dem König dieses Recht ab und wählten mit [[Filip von Saséia]] den illegitimen Sohn Antons zum neuen Herzog. Filip wurde vom sagradischen König [[Jakob III.]] unterstützt. Es kam zum [[Erster Servettinischer Krieg|Ersten Servettinischen Krieg]] zwischen Micolinien und Sagradien, den Micolinien nach der [[Schlacht von Tinágua]] 1479 verlor. Heinrich musste die Herrschaft Filips anerkennen, hatte es aber vermocht, einige wichtige Stützpunkte zu besetzen. Die Situation blieb angespannt, da nach wie vor die servettinisch-sagradische Allianz bestand und intensiviert wurde. Nach dem Tod Filips 1490 kam es erneut zum Krieg zwischen Sagradien und Micolinien ([[Zweiter Servettinischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 konnte Micolinien die sagradischen Truppen bei [[Joçaleia]] zurückdrängen und [[Golen]] besetzen, 1496 wurde [[Servette]] eingenommen und die Regentin [[Isabel de Sántori]] abgesetzt. Daraufhin landeten sagradische Heere bei [[Macedi]] und besiegten die Heere Heinrichs in zwei wichtigen Feldschlachten in [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Heinrich II. musste sich aus Servette zurückziehen, konnte aber Golen sowie die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Piranien]] halten. Erst 1499 gingen auch Golen und Plato wieder an Sagradien, das sich damit zur Hegemonialmacht auf der Konsettenhalbinsel aufstieg. Die Sántori regierten nun über Sagradien, Cuentez, die Westligre, die Servettinischen Lande und die tulinesischen Besitzungen an der micolinischen Blaumeerküste. Nachdem der Sántori-Herzog [[Peter I.]] von Servette 1502 den sagradischen Thron bestiegen hatte, versuchte Micolinien im  [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] vergeblich, die neue Vormachtstellung Sagradiens anzufechten. Die Servettinischen Kriege endeten 1506 endgültig im [[Frieden von Sáloa]], in dem [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] dem sagradischen König [[Peter I.]] die Herrschaft über die [[Servettinische Lande|Servettischen Lande]] sowie über die [[Markgrafschaft Golen]], die [[Südkont]], die [[Westligre]] sowie [[Lukien]] (Grafschaft Plato) bestätigen musste und lediglich kleinere Gebiete im Westen Lukiens und in Piranien zurück erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Uleistenbewegung zum Frieden von Villagua ===&lt;br /&gt;
Mit der Begründung der sagradischen Herrschaft in Südmicolinien war die Position Micoliniens nach dem Fünfzigjährigen Krieg erneut geschwächt und die aggressive Außenpolitik Micoliniens gegenüber dem östlichen Nachbarn weitestgehend gescheitert. Während Sagradien unter dem Santori-König [[David I.]] zur europäischen Großmacht aufstieg, bemühten sich die micolinischen Könige [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] (1501-1542) und [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]] (1542-1571) um die innere Konsolidierung des Königtums, mussten teilweise aber schwere innere Konflikte meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Könige des späteren 15. Jahrhunderts hatten von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der Eigenständigkeit der peruzinischen Stände betrieben. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Um 1540 kam der englische Calvinist [[Francis Howle]] (Franziskus Uleus) ins nordmicolinische [[Erín]], wo er eine calvinistische Gemeinschaft formte, die in den folgenden Jahren in ganz Perucía ausstrahlte. In seinem Erfolg verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Unter den Königen Karl VII. und [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]] (1571-151578) wurden diese „[[Uleisten]]“ verfolgt und unterdrückt, die nordmicolinischen „Uleisten-Städte“ wurden 1552 im [[Erster Uleistenkrieg|Ersten Uleistenkrieg]] belagert, ausgehungert und schließlich erobert. Die Uleisten wurden getötet oder vertrieben. Einige kehrten jedoch in den folgenden Jahren zurück. Ein [[Zweiter Uleistenkrieg]] 1559-1564 verlief erfolglos, da immer mehr Städte offen zum calvinistischen Glauben übertraten. Auch Karl VIII. konnte die Protestanten nicht aus dem Lande vertreiben. Er starb 1578 erbenlos. Nachfolger wurde [[Albert I. von Micolinien|Albert I.]] (1578-1624) aus der Nebenlinie [[Interea-Conte]]. Er erließ 1584 das [[Edikt von Plato]], in dem er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit gewährte. Seither gibt es in Micolinien eine relativ große protestantische Minderheit (die so genannten „[[Reformats]]“), die vor allem im Norden des Landes präsent ist, während der santorisch-dominierte Süden keine reformatorischen Bewegungen zuließ und noch heute fast ausschließlich katholisch geprägt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlegung der Uleistenkriege konnte sich Micolinien wieder auf den Kampf um die Vorherrschaft im Blaumeer mit dem Dauerrivalen und zur Großmacht aufgestiegenen Sagradien konzentrieren. Der [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] von 1620-24 um die Herrschaft über die Westligre endete jedoch in einer klaren Niederlage Micoliniens und der verbündeten Engländer. Nach dem gescheiterten Kriegsabenteuer versuchte Micolinien zur Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem Heiratsweg eine machtpolitische Stärkung gegenüber Sagradien zu erhalten und übte eine gewisse Zeit Einfluss auf die sagradische Hofpolitik aus, ohne damit aber territoriale Gewinne erzielen zu können. Nachdem [[Katharina von Micolinien]], Schwester des micolinischen Herrschers [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]] (1624-1670) und Mutter des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] 1653/54 entmachtet worden war, kam es 1657 zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] um den Besitz Golens, Servettes und die Vorherrschaft im Blauen Meer sowie die Nachfolge Karls IX., der ohne Erben war. Der Krieg endete 1669 mit dem [[Frieden von Villagua]], in dem Micolinien endgültig auf die Lehnsherrschaft über Servette verzichten musste, aber die personelle Trennung der sagradischen Krone vom servettinischen Herzogtum erreichte. Zudem musste Sagradien die Nachfolge [[Johann IV. von Micolinien|Johanns von Álbero]], eines Neffen Karls IX., anerkennen. Ein Jahr später endete mit dem Tod Karls IX. die Dynastie [[Interea]] auf dem micolinischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restitutionskriege im 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Micolinien in der langen Regierungszeit Karls IX., sein hauptsächliches Ziel, die Vertreibung Sagradiens von der eigenen Halbinsel, nicht durchsetzen konnte, so kehrte der Friede von Villagua doch die machtpolitischen Vorzeichen im sagradisch-micolinischen Verhältnis um und leitete längerfristig den Abstieg der Großmacht Sagradien und den allmählichen Aufstieg der konsolidierten micolinischen Krone ein. Im Bündnis mit England gelang es Micolinien im Spanischen Erbfolgekrieg, weitere wichtige Schritte gegen Sagradien zu unternehmen. Anders als im Asumarischen Krieg unter Karl IX. brachten die Kampfhandlungen gegen Sagradien unter [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]] (1686-1714) auch territoriale Gewinne, die &amp;quot;Restitutionspolitik&amp;quot; der micolinischen Monarchie mit dem Ziel der Einigung der gesamten Halbinsel unter micolinischer Herrschaft zeichnete erstmals Erfolge. Im [[Friede von Cresq 1712]] sicherte sich Micolinien den Besitz der strategisch wichtigen Insel [[Feiroa]] vor der Küste [[Servette]]s sowie einige Festungen in [[Lukien]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge rangen die Könige [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] (1714-1719) und [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) mit Frankreich um den entscheidenden Einfluss auf das destabilisierte Sagradien und suchte von den inneren Wirren in Sagradien territoriale Vorteile herauszuschlagen. Georg II. unterstützte im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] die aufständische Adelskoalition. Im [[Sagro-Micolinischer Krieg 1718-1720|Sagradisch-Micolinischen Krieg von 1718-1720]] sowie den folgenden Auseinandersetzungen im Jahr 1722/23 sicherte sich Micolinien vom geschwächten Sagradien große Teile [[Südkont]]s, besetzte Teile Lukiens und setzte in der Folge die favorisierte [[Maria I.]] auf dem sagradischen Thron gegen den von Frankreich unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] durch. Mit Marias Ehemann [[Johann III. Franz]] von Sagradien wurden 1736 im [[Vertrag von Monte Sinicia]] zahlreiche Grenzkonflikte zwischen beiden Ländern niedergelegt. U.a. gingen die bereits besetzten Gebiete Lukiens fest in micolinische Hand über. Der grundsätzliche Gegensatz zwischen beiden Ländern blieb jedoch bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen des [[Haus Santori|Hauses Santori-Servette]] in männlicher Linie im Jahr 1737 versuchte König [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) abermals, das Reich im Süden der Halbinsel zu erobern. Da er selbst mit Antonia, einer Schwester des letzten Großherzogs [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl Ferdinand]], verheiratet war, erkannte er die Nachfolge seiner Schwägerin [[Maria I. von Servette]], der älteren Schwester Antonias, nicht an und erhob selbst Anspruch auf das Großherzogtum. Es kam zum neuerlichen Krieg, in dem sich jedoch Maria mithilfe ihres französischen Ehemanns [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] vorerst durchsetzen konnte, da das mit Micolinien verbündete England eine neuerliche große Auseinandersetzung am Westrand Europas im Angesicht eines sich abzeichnenden Großkonflikts um die österreichische Erbfolge zu meiden versuchte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. seine Schwägerin Maria und ihren Mann Louis-Gabriel als Regenten in Servette anerkennen, erhielt aber für den Fall der Kinderlosigkeit Marias das Erbrecht im Herzogtum, im Falle einer weiblichen Nachfolge die Option auf eine Verlobung mit dem eigenen Thronfolger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Politik Karls X. im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] 1755-1760 brachte Micolinien das lange erstrebte Ziel ein. Während Frankreich den Servettiner Regenten [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] als künftigen König favorisierte und ihn gegen die regierende [[Maria II. Franziska]] durchzusetzen suchte, verbündete sich Micolinien mit Maria II. und rückte nach dem Tod Marias von Servette gegen den regierenden Louis-Gabriel de Vienne in den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]] vor. Der erfolgreiche Krieg versetzte Micolinien 1757 in die Lage, aus einer Position der Stärke heraus das Einvernehmen mit Frankreich zu suchen. Im [[Vertrag von Tinagua 1757]] und im endgültigen [[Friede von Tinagua|Friedensschluss von 1760]] wurde der Vienne-Herrscher nach seinem Erfolg gegen Maria II. als König von Sagradien anerkannt, musste seinerseits aber auf Servette und die gesamten Lande verzichten. König Heinrich III. war es schließlich auch, der den micolinischen Königshof im Jahr 1772 von [[Nanthés]] nach [[Servette]] verlegte und die Stadt in der Folge zur Hauptstadt des Reichs ausbaute.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im 19. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Während der Napoleonischen Kriege ging Micolinien im Bündnis mit Großbritannien auf klaren Konfrontationskurs zu Frankreich und schloss sich der antinapoleonischen Allianz an. Der Eingliederung Sagradiens in das napoleonische Satellitensystem im Jahr 1805 führte schließlich zum erneuten Krieg zwischen Micolinien und Sagradien. Den micolinischen Truppen gelang es dabei in den Folgejahren, mit Hilfe Großbritanniens alle französisch-sagradischen Invasionsversuche abzuwehren und im Gegenzug die angestrebte Reunion der micolinischen Halbinsel erfolgreich abzuschließen. Der Inbesitznahme [[Westligrien]]s, [[Tinagua]]s sowie [[Plato]]s folgte die erfolgreiche Besetzung [[Cuentez]]' sowie [[Golen]]s. Zugleich unterstützte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] seit 1808 aktiv die antinapoleonische Bewegung innerhalb des mit Frankreich verbündeten Sagradien. Im [[Winterkrieg 1812/1813]] konnten die Heere Micoliniens, Großbritanniens und der sagradischen Freiheitskämpfer die Franzosen beiegen. Schließlich erreichte Micolinien auf dem Wiener Kongress die Bestätigung des Besitzes aller eroberten Gebiete. Lediglich Cuentez und der noch nicht in Besitz genommene Ostteil Golens sollten bei Sagradien verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später nutzte Karl XI. einen liberalen Aufstand gegen den König in Sagradien ([[Novemberrevolution 1817]]), um unter dem Vorwand der Restauration auch im Ostteil Golens einzumarschieren. Der sagradische König [[Joseph Ludwig II.]] musste im [[Vertrag von Vèrisa]] schließlich nochmals die Abtretung Westgolens an Micolinien bestätigen, widerrief den Vertrag aber 1819 und versuchte in zwei [[Golenkriege]]n, das gesamte golische Gebiet sowie die zu Beginn des Jahrhunderts verloren gegangenen Gebiete in Micolinien für die sagradische Krone zurückzuerobern. Nach zwei wechselvollen Kriegen musste Sagradien seinen Anspruch aufgeben, sodass Micolinien, nachdem es zwischenzeitig ganz Golen beherrscht hatte, die dauerhafte Teilung der Region im [[Frieden von Diegue]] 1829 durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der revolutionären Unruhen im April 1848, die von Sagradien auch nach Micolinien überschwappten, hier jedoch zu keinen nennenswerten Umstürzen führten, erließ Königin [[Luise I. von Micolinien|Luise I.]], seit 1852 als Nachfolgerin ihrer Großeltern [[Karoline I. von Micolinien]] und [[Michael IV. von Micolinien|Michael IV.]] Königin, eine vergleichsweise [[Micolinische Verfassung von 1855|liberale Verfassung]], die die traditionelle Ständeversammlung durch ein Zweikammerparlament ersetzte, von der aber nur die Zweite Kammer per Zensuswahl demokratisch legitimiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der durch die liberale Partei durchgesetzten [[Micolinische Verfassungsreform 1879|Verfassungsreform des Jahres 1879]] wurde die Stellung der Kammern gegenüber der Exekutive und die der Zweiten gegenüber der Ersten Kammer gestärkt. Nach 57 Regierungsjahren starb Luise im Jahr 1909. Ihr Tod führte zu einer Nachfolgekrise, da ihr Enkel [[Henrique Joann Prinz von Perucía]] nach dem Tod seines Vaters überraschend auf die Thronfolge verzichtete. Schließlich bestimmte das micolinische Parlament einen Enkel Luises Johann Friedrich von Battenberg, Sohn ihrer Tochter Maria Federica und des Hessenprinzen Karl Alexander von Battenberg, zum Nachfolger, der schließlich als [[Johann V. von Micolinien|Johann V.]] den Thron bestieg und die Dynastie [[Albero-Poléi-Battenberg]] begründete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1890-1897) und [[Fernand Esquill]] (1902-1907) wurde gegen den Willen der konservativen Rechten eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisieren sollten. Dazu gehörte die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts im Jahr 1906. Die Ära der liberalen Dominanz im Parlament wurde 1910 durch den Wahlsieg der [[Partit Socialiste|Sozialisten]] beendet, die erstmals stärkste Kraft im Unterhaus wurden, sich aber gegen die Beteiligung am parlamentarischen Regierungssystem aussprachen. Nachdem Micolinien im Ersten Weltkrieg zunächst neutral geblieben war, trat es 1917 auf Seiten der Entente in die Kampfhandlungen ein. Der liberale [[Marc Visconte]] bildete daraufhin ein breites Kriegskabinett, dem sowohl Konservative als auch erstmals Sozialisten angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und autoritäre Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Der Konsens der gemäßigten Sozialisten, Liberalen und Konservativen hielt aber nach Kriegsende den zunehmenden sozialen Problemen des Landes nicht mehr stand. Zudem hatte der Krieg nochmals das micolinische Militär gestärkt, das zunehmend gegen die parlamentarische Demokratie arbeitete und einen Machtverlust des Königs fürchtete. Innenpolitisch verschärften sich die sozialen Spannungen bei Arbeitern und Bauern, deren ideologische Überzeugungen sich radikalisierten, während die Liberalen und Konservativen zu keinen Zugeständnissen mehr bereit waren. Hinzu kamen die separatistischen Bewegungen, allen voran in [[Golen]] Auftrieb erhielten. Wiederholt kam es dort zu Versuchen, einen unabhängigen golischen Staat zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Parlamentswahlen des Jahres 1920, die eine negative Mehrheit aus radikalen Sozialisten einerseits, Nationalisten andererseits hervorbrachten, folgte eine akute Regierungskrise, da es nicht gelang, eine parlamentarische Mehrheit zustande zu bringen. Statt sich mit den Liberalen auf eine Regierung zu einigen, organisierten die radikalen Sozialisten Streik- und Protestaktionen zugunsten umfassender Sozialreformen, die die Gefahr einer roten Revolution in Micolinien akut werden ließen. Gleichzeitig nahm in Micolinien die Gewalt der separatistischen Paramilitärs zu, die eine &amp;quot;[[Front Libretait Gools]]&amp;quot; (FLG) ausriefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Druck der konservativen Eliten, des Militärs und der Kirche hin entschloss sich König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] schließlich, eine aktive Rolle zu übernehmen und seine Reservevollmachten auszuüben. Die liberale Minderheitsregierung unter [[Marc Valors]] wurde entlassen und im August 1922 durch eine nicht-parlamentarische Regierung des Königs unter dem ultrakonservativen General [[Osvalt Camur]] ersetzt, der schließlich den Staatsnotstand ausrief und die &amp;quot;radikalen Parteien&amp;quot;, namentlich Sozialisten, Kommunisten und golische Nationalisten verbot. Die Streiks wurden gewaltsam niedergeschlagen, das Regime Camurs durch die konservativen Eliten des Landes gestützt. Unter Camurs autoritärer Herrschaft kam es 1923 schließlich nochmals zu Neuwahlen, bei denen die konservative Rechte einen deutlichen Sieg davon trug. Dennoch kam es in der Folge innerhalb des Parlaments zu Kritik an der Regierung Camur, der mit der zum Bürgerkrieg eskalierenden Krise in Golen nicht fertig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni-Regime und Golenkrise ===&lt;br /&gt;
Der rasche Autoritätsverlust Camurs innerhalb des Militärs und das faktische Misstrauensvotum gegen die Regierung Camur nach dem so genannten golischen &amp;quot;Blutfreitag&amp;quot; im Mai 1924 führte schließlich zum [[Staatsstreich vom 7. Juni 1924]]. Mit der Drohung eines Militärputsches erzwang die innermilitärische Opposition gegen Camur dessen Rücktritt und empfahl dem König den bisherigen Wirtschaftsminister [[Pier Ulisse]] als Staatsminister, der schlagartig zum starken Mann im Land aufstieg. Indem er die Militärs mit harter Hand gegen die golischen Separatisten vorgehen ließ, schürte er die weitere Eskalation des Bürgerkriegs, profilierte sich aber zusätzlich beim Militär, das seine Regierung trug. Das Parlament blieb weiterhin machtlos, da sich Ulisse auf den militärischen Ausnahmezustand berief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit militärischer Schlagkraft und Skrupellosigkeit gelang es Ulisse bis 1925, die Lage in Golen einigermaßen unter Kontrolle zu bringen und die Aufstände vorerst niederzuschlagen. Führende Vertreter der separatistischen Front wurden festgenommen und hingerichtet. Außerhalb Golens ging das Regime mit harter Hand gegen linke und liberale Aktivisten vor. Das Juni-Regime Ulisses betrieb im ganzen Land eine systematische Micolinisierungspolitik, die die gewaltsame Unterdrückung der zahlreichen Regionalsprachen wie des Golischen, des Peruzinischen und des Litischen umfasste. Im Juni 1925, ein Jahr nach seiner Ernennung zum Staatsminister gründete der parteilose Ulisse eine neue Partei, die [[Partet National Micoline]], die dank politischer Beeinflussung und dank eines neuen Wahlrechts bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1925|Parlamentswahlen 1925]] einen deutlichen Sieg davontrug und eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen erreichte. Die konservative Rechte wurde von der neuen Partei weitgehend absorbiert, die sich für &amp;quot;König, Volk, einiges Vaterland&amp;quot; einsetzte und sich für die Integrität des micolinischen Staates stark machte. Die [[Micolinische Verfassung 1925|Septemberverfassung 1925]] stärkte die Regierung zulasten des Parlaments und der Gewaltenteilung und erlaubte u.a. eine direkte Gesetzgebung durch König und Staatsministerium. Zudem wurde ein ständisch besetzter [[Generalrat]] gebildet, der fortan als Kontrollinstanz neben das reguläre Parlament trat und dieses überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die militärischen Aufstände in Golen 1925 zunächst niedergeschlagen worden waren, kam es in den Folgejahren immer wieder zu Gefechten und zu Guerilla-Aktionen der [[FLG]] gegen Polizei, Regierungspolitiker und Sicherheitskräfte. Seit 1934 eskalierte die Lage erneut und führte zu einem großflächigen Wiederaufleben des [[Golenaufstand]]s. Mit dem Wahlsieg der linken [[Volksfront]] in [[Sagradien]] und der Ernennung einer Linksregierung im Jahr 1935 verschlechterten sich zugleich die Beziehungen zum Nachbarn deutlich, da Ulisse die Regierung in [[Semess]] bezichtigte, die Separatisten heimlich zu unterstützen und ihnen in den Grenzregionen Zuflucht zu gewähren. In der folgenden [[Golenkrise 1935/36]] besetzten schließlich, unter dem Vorwand, die vom sagradischen Ostteil Golens ausgehenden terroristischen Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten, micolinische Truppen das sagradische [[Val d’Ambrís]] sowie Teile der Provinz [[Escada]]. Statt eines unmittelbaren Kriegs bemühte sich die geschwächte Regierung in Semess jedoch um eine Verständigung. Nachdem der micolinische Außenminister [[Charl Marrel]] ein internationales Moratorium erwirken konnte, musste sich Micolinien 1936 wieder aus Sagradien zurückziehen, behielt aber einige Stützpunkte im [[Celistal]] sowie im [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Narzissenrevolution und die Redemokratisierung des Landes === &lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg blieb Micolinien trotz seiner ideologischen Nähe zu den Achsenmächten neutral. Dennoch führte der Sieg der Alliierten zu einer Destabilisierung des Juni-Regimes. Nach dem überraschenden Tod Ulisses im Mai 1945, mit dem das Regime seine unumstrittene Führungsfigur verloren hatte, zeigte die PNM-Führung zunehmend Auflösungserscheinungen. Ulisses vormaliger Stellvertreter und schließlich Nachfolger als Regierungschef [[Noribert Ferrer]] versuchte auf Druck der Vereinigten Staaten hin, eine Liberalisierung herbeizuführen und ließ die oppositionellen Linksparteien wieder zu. Bei Neuwahlen wurde die PNM zwar als Regierungspartei bestätigt, die Oppositionsparteien stellten fortan aber etwa ein Drittel der Abgeordneten. Dennoch warfen dieser der Regierung Wahlbetrug vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker mehrte sich nun Kritik an der Regierung der Nationalpartei, die sichtlich mit der stückweise zugelassenen Pluralisierung überfordert war und drohte, die Unterstützung des Militärs zu verlieren. Im Frühjahr 1948 kam es schließlich zu umfassenden Demonstrationen der linksoppositionellen [[Narzissenbewegung]] (Moviment Narcisse), die binnen kürzester Zeit die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich bringen konnte und einen Rücktritt der Regierung forderte. Als sich auch die republikanische Stimmung mehrte, reagierte König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] und dankte zugunsten seines Sohnes [[Karl XIII. von Micolinien]] ab. Dieser entließ Ferrer und ernannte den Sozialisten [[Antoni Piël]], einen der Führer der Narzissenbewegung, zum neuen Staatsminister. Das Militär scheute einen Konflikt mit dem König aus Angst vor einem republikanischen Umsturz. Stattdessen einigten sich die bisherigen Eliten mit der Narzissenbewegung und dem König auf eine schnelle Redemokratisierung. Die PNM löste sich auf und spaltete sich de facto in zwei Flügel. Während die radikalen in Opposition gingen und später den [[Partit National Libral]] gründeten, engagierten sich zahlreiche moderate Regimefunktionäre fortan in einer der neuen bürgerlichen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoni Piël berief ein nationales Kabinett aus [[Partit Comuniste Micoline|Kommunisten]], [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] und [[Cèntre Democrat Micoline|Christdemokraten]]. Eine der ersten Amtshandlungen war die vollständige Reinstallation der Bürgerrechte und die Auflösung des Generalrats. Im Juni 1948 kam es zu den ersten vollständig freien Wahlen seit 1922, bei denen die Christdemokraten überraschend eine Mehrheit vor Sozialisten, Kommunisten und [[Partit Democrat Libral|Liberalen]] erreichten. Damit setzten sich die Kräfte der moderaten Transition durch. Der parteilose [[Francis Ernest Crést]] bildete eine Dreiparteienregierung aus CDM, PSL und PDL, die nach Austritt der Sozialisten im Jahr 1949 von einem christdemokratisch-liberalen Staatsrat unter [[Armand Mikael Carpol]] (CDM) abgelöst wurde. Eine [[Micolinische Verfassung von 1948|neue liberale Verfassung]], die im Wesentlichen an die von 1879 anknüpfte, wurde in einer Volksabstimmung im Dezember 1948 angenommen. Um die nach dem Zusammenbruch des Juni-Regimes wieder aufflammenden Separationsbestrebungen in [[Golen]], aber auch die Regionalbewegungen in [[Perucía]] und [[Litien]] auffangen und die Integrität des Landes sicherstellen zu können, sah die neue Verfassung die Umwandlung Micoliniens von einem Einheitsstaat in einen Bundesstaat unter parlamentarisch-monarchischer Regierung vor. Den peruzinischen, litischen und golischen Bevölkerungsgruppen wurde weitgehende kulturelle Autonomie garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regierung liberalisierte das Land wirtschaftlich, hielt aber an dem von der Regierung Piel deklarierten strikten Neutralitätskurs fest, sodass Micolinien auch nicht zu den Gründernationen der NATO gehörte. Bis heute gehört Micolinien dieser Vereinigung nicht an. Die Umwandlung Micoliniens in einen Föderalstaat und die Erhebung Golens zu einem Gliedstaat innerhalb der micolinischen Monarchie machten die nie offiziell beigelegte Golenkrise wieder aktuell. Die Spannungen zwischen Sagradien und Micolinien wurden erst im Jahr 1955 durch die [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] beigelegt. In den Verträgen verzichtete Sagradien endgültig auf seine Gebietsansprüche in Golen. Im Gegenzug verpflichtete sich Micolinien zu Kompensationszahlungen und gewährte der [[Sagradische Sprache|sagradisch-]], [[Eskadische Sprache|eskadisch-]] und [[Asumarische Sprache|azumarisch]]-sprachigen Minderheit im Land weitgehenden kulturellen und politischen Schutz. Außerdem ließ Micolinien im [[Abkommen von Plato|Folgeabkommen von Plato]] (1957) seine jahrhundertealten Besitzanspräche auf [[Cuentez]] fallen. Das 1943 von micolinischen Truppen besetzte [[Allécapo]] wurde daraufhin geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das demokratische Micolinien auf dem Weg in die europäische Gemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1956 regierten die Christdemokraten alleine. Im Jahr 1960 gehörte Micolinien zu den Gründerstaaten der Europäischen Freihandelszone EFTA. Seit 1959 wurde das Land von einer [[Volksfront]]regierung der Sozialisten unter Tolerierung der Kommunisten unter PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] regiert. Das Linksbündnis zerfiel im Jahr 1965, weil sich die Regierungspartner nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnten. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging die Mitte-Rechts-Opposition als Sieger hervor und bildete unter [[Mikael Mari Salt]] ein CDM-PDL-Kabinett. Um die Wirtschaftskrise zu überwinden, wurde 1966 eine Große Koalition aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen gebildet, der mit [[Charl Henrique Valdés]] erstmals seit der Redemokratisierung des Landes wieder ein Liberaler vorstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1968 gingen erneut die Christdemokraten als Sieger hervor. Bis 1979 regierte der CDM-Vorsitzende [[Joann Christén]] zusammen mit der PDL. Auf Initiative Joann Christéns und des sagradischen Ministerpräsidenten [[Joán Caval]]s hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (''Consile Asumaresq'', ''Cosiliu Azumarês'') als gemeinsames Forum der Blaumeeranrainerstaaten [[Sagradien]], [[Micolinien]] und dem [[Fürstentum San Cristo]]. Die Regierung Christén zerbrach 1979 mit der Abspaltung des rechten PDL-Flügels zur [[UPD]]. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging erstmals die PSL als stärkste Partei hervor. Der Sozialist [[Guillemes Oreste]] bildete eine Große Koalition mit dem CDM, die 1981 zerbrach und nach einem erneuten Wahlsieg der Christdemokraten von einer christlich-liberalen Koalition unter [[Martin Bertrand]] (CDM) abgelöst wurde. Dessen Regierung musste nach einem Steuerskandal 1984 zurücktreten und einer Großen Koalition aus PSL und CDM unter dem sozialistischen Wahlsieger [[Stefan Casagre]] weichen. Nach dem Bruch der Koalition 1987 bildete [[Antoni Sagrand]] (PSL) eine linke Übergangsregierung, die als Minderheitsregierung der Sozialisten von der Unterstützung der Kommunisten abhängig war und 1988 von einer konservativ-liberalen Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, [[DL]] und UPD unter [[Noribert Pasquale]] (CDM) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Parlamentswahlen 1992 bildete der Christdemokrat [[Carlo Masane]] eine Große Koalition mit den Sozialisten, welche in Abkehr von der traditionellen Neutralitätspolitik den Beitritt Micoliniens zur Europäischen Union betrieb, der 1995 vollzogen wurde. Nach den Wahlen 1996 wurde der Sozialist [[Bernard Sandres]] Staatsminister. Er bildete eine Ampelkoalition mit der linksliberalen DL und den micolinischen Grünen, unter deren Ägide Micolinien 1999 den Euro als Zahlungsmittel einführte. Im Jahr 2000 siegten die Christdemokraten unter ihrem Spitzenkandidaten [[Albert Nobel]], der die konservativ-liberale Koalition aus CDM, UPD und DL neu auflegte. Bei den Parlamentswahlen 2004 kam es zu einem Erfolg der rechtspopulistischen [[Acciò Marc Nabert]] (AMN), die mit einem ausländerfeindlichen Wahlkampf zahlreiche Protestwähler mobilisieren konnte und knapp 18% der Wählerstimmen erreichte. Nobel band die Partei in eine Rechtskoalition aus CDM, UPD und AMN ein, die aber 2006 wieder an den inneren Problemen der AMN zerfiel.&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Neuwahlen ging das CDM gestärkt hervor und wurde erstmals seit den Wahlen 1992 wieder größte Parlamentsfraktion. Nobel erneuerte die Dreierkoalition mit UPD und DL.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14848</id>
		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1888&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Renard|Luvis Renard]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1902&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PdEL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Fernand Esquill|Fernand Esquill]]&lt;br /&gt;
| [[PdEL]]&lt;br /&gt;
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| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[Partit Radical-Democrat|PRD]]&lt;br /&gt;
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| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Osvalt Camur|Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
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| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Mikoliniens&amp;diff=14847</id>
		<title>Geschichte Mikoliniens</title>
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		<updated>2013-05-02T20:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Micolinien im 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Micolinien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien in der Antike ===&lt;br /&gt;
Unter Kaiser Augustus unterwarf Rom die [[Consadiner]] und [[Litier]] und gewann damit die Kontrolle über die gesamten [[Konsetten]] einschlißlich der südlichen [[Muren]]. Augustus errichtete hier im Jahr 8 v. Chr. die kaiserliche Provinz [[Haescia et Litica]] mit der Hauptstadt [[Villagua|Aquae]] am [[Blaues Meer|Mare Quintisicum]] und dem Legionslager bei [[Cania]]. In den folgenden Jahren musste Rom immer wieder gegen einfallende [[Pontier]] und [[Faläer]] kämpfen. Erst unter Kaiser Claudius begann 43 n. Chr. die weitere Eroberung der micolinischen Halbinsel, die als [[Provinca Micolina]] dem römischen Reich eingegliedert wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Stamm der [[Micoläer]] ab. Lediglich das Gebiet der keltischen [[Sorier]], [[Oskanier]] sowie der [[Faläer]] und [[Vellier]] im [[Hochland von Perucía|alberischen Hochland]] konnte Rom nicht unterwerfen, die auch in den kommenden Jahrhunderten immer wieder in die römische Provinz einfielen. 159 n. Chr. wurde die Provinz Micolina in eine nördlichere Provinz [[Micolina Superior]] mit der Hauptstadt [[Nanthés|Nantium]] und eine südlichere [[Micolina Inferior]] mit der Hauptstadt [[Tinagua|Tinacanum]] aufgeteilt. Kaiser Diokletian wiederum errichtete aus den beiden micolinischen Provinzen sowie der Provinz [[Haescia et Litica]] die Diözese Micolina und teilte Micolinien wiederum in die Provinzen [[Ligria Ulterior]], [[Micolina Legantiensis]], [[Caeliria]] und [[Lucia]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im frühen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Völkerwanderung brachen im 5. und 6.Jahrhundert n. Chr. verschiedene germanische Stämme in Micolinien ein und errichteten Reiche, von denen sich das der [[Skanten]] im gesamten Norden der [[Konsettenhalbinsel]], das der [[Herkanden]] in Süd- und Mittelmicolinien sowie das der [[Golen]] im Osten mit Teilen [[Conte]]s und [[Litien]]s etablierten. Das Herkandenreich zerplitterte bereits um 550 in die fünf Kleinkönigreiche [[Pirania]], [[Colia]], [[Fanata]], [[Lucia]] und [[Conte]] ([[Herkandische Pentarchie]]). Um 600 einte der Colenfürst [[Antros]] die Colen und Fanaten und schuf einen eigenen Herrschaftsbereich im [[Eral]]-[[Luenda]]-Dreieck sowie südlich davon. Sein Nachfolger [[Sylius]] eroberte Teile Lukiens. Aus diesem Reich entstand das Reich der Micoliner. [[Franzerich der Große]] (661-693), der zum trinitarischen Christentum übertrat und als erster eigentlicher micolinischer König gilt, unterwarf ganz Lukien und die Gebiete im Süden Micoliniens inklusive der Inseln [[Sáloa]] und [[Feiroa]] und breitete seinen Herrschaftsbereich in Kriegen gegen die Piranen nach Nordwesten aus, sodass er schließlich im Norden sogar die [[Voraneiy]] tributpflichtig machen konnte. Franzerichs Nachfolger [[Loris I.]] und [[Lorrivik I.]] unterwarfen endgültig die Voraneiy und schafften es darüber hinaus, in Kriegen gegen Skanten, Konten und Golen ganz Kont und Teile Gebiete in Nordmicolinien ins Reich einzugliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen der norwegischen [[Perutinger]] auf die Nordküste Micoliniens, die zu dieser Zeit zwischen dem micolinischen Königreich und dem Skantenreich umkämpft war. Aus den Winterlagern der Perutinger entwickelte sich bald eine dauerhafte Herrschaft unter den nordischen Herrschern, die rasch zum Christentum konvertierten, den Königstitel annahmen und sich an die unterworfene micolino-romanische Bevölkerung assimilierten. Die Perutinger wagten bald auch von ihrem neuen Reich in Nordmicolinien aus die Invasion im Süden Irlands und Westen Großbritanniens, konnten ihre Herrschaft dort aber nicht dauerhaft konsolidieren. Unter [[Franzerich II.]] und seinen Nachfolgern konsolidierte sich das micolinische Königreich, stand aber trotzdem in ständigen Kriegen mit dem neuen perutingischen oder „peruzinischen“ Nachbarn sowie dem [[Königreich Golen|Golenreich]]. Nach dem Tod König [[Michael I. von Micolinien|Michaels I.]] 804 wurde das Reich im [[Vertrag von Nanthés]] unter seinen drei Söhnen [[Franzerich III. der Kurze|Franzrich]] (Norden), [[Loris II.|Loris]] (Westen) und [[Michael II. von Micolinien|Michael]] (Süden) aufgeteilt, die sich alle Könige von Micolinien nannten und sich teilweise gegenseitig bekriegten. Ihre Macht war äußerst schwach und sie mussten immer mehr Befugnisse an die Fürsten ihrer Reiche abgeben, die sich zunehmend souverän fühlten und sich ihre Loyalität teuer erkaufen ließen. In Kont machte sich der Fürst [[Berrent I.|Berrent]] selbst zum König und begründete das Geschlecht der [[Berrentiden]]. Die Teilreiche [[Montana]], [[Piranía]] und [[Tresterre]] wurden 899 unter [[Korrent III.]] wiedervereinigt, während die Berrentiden in Kont noch bis 989 unabhängig herrschten und sich weiterhin als gesamtmicolinische Könige ansahen. Nach dem Aussterben der [[Syliden]]-Dynastie im wiedervereinigten &amp;quot;[[Drei-Micolinien]]&amp;quot; 909 beanspruchte [[Berrent III.]] von Kont die Herrschaft über ganz Micolinien. Die Stände aber erhoben den einheimischen Adligen [[Loris IV.|Loris von Lonéa]] zum König. Es folgten lange Kriege zwischen Drei-Micolinien und Kont, die 989 mit dem Tod [[Berrent IV.|Berrents IV. von Kont]] endeteten. Da er erbenlos gestorben war, wurde Kont wieder ins wiedervereinigte Micolinerreich eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien zwischen Ludiga dem Großen und der Temp de Sang ===&lt;br /&gt;
[[Ludiga der Große]] (998-1049) konsolidierte die königliche Macht und föderte Kunst und Kultur. Sein Nachfolger [[Achim I.]] starb nach wenigen Monaten, die Nachfolge [[Johann I. von Micolinien|Johanns I.]], eines Neffen Ludigas, wurde von großen Teilen der micolinischen Stände aber nicht anerkannt, die sich in den Parteien der [[Haus Salua|Saloaner]] und der [[Älteres Haus Albero|Alberaner]] wiederum gegenseitig bekriegten und mit [[Charl von Álbero]] und [[Distriqs von Salua]] jeweils einen Gegenkönig wählten. In der gesamten Regierungszeit Johanns I. war Micolinien daher gespalten in den saloanischen Süden, den alberanischen Norden und eine geringe Zahl von loyalen Anhängern Johanns. Dieser verfügte faktisch über keinerlei Macht und stand in ständigem Schatten seiner beiden Gegenkönige, die sich gegenseitig bekriegten. 1070 starb Charl von Álbero in der [[Schlacht von Tinágua]]. Er blieb erbenlos, sodass die Alberaner plötzlich wieder den legitimen Johann unterstützten. Gemeinsam konnten Alberaner und Legitimisten 1077 in der [[Schlacht bei Saséia]] die Saloaner besiegen. Im [[Heiliger Friede 1078|Heiligen Frieden]] wurde 1078 Johann schließlich anerkannt. Nach Johanns Tod 1085 folgte ihm sein Sohn [[Johann II. von Micolinien|Johann II.]] nach, der die Saloanerprinzessin Margareta heiratete und in ständigem Konkurrenzkampf mit den südlichen Magnaten der Salua stand. Die Schwäche der micolinischen Krone verhinderte im [[Erster Peruzinische Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg 1101-1112]] einen Erfolg Johanns II. Johanns Sohn [[Michael III. von Micolinien|Michael III.]] wurde 1123 im Alter von fünf Jahren König und stand lange unter der Vormundschaft seiner saloanischen Großmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaftszeit war von ständigen Kriegen mit dem seit 1102 lusonidischen Perucía und Sagradien überschattet. Im [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg 1162-1165]] gegen die sagradischen Könige [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] und [[Gabriel Juvans]] konnte Micolinien seine Ansprüche auf Golen nicht durchsetzen und musste die Eingliederung Golens in die Krone Sagradiens mitansehen. Die Niederlagen der micolinischen Könige führten zu neuen Aufständen. Wiederum erhob sich das Haus Salua gegen die Königsherrschaft. Michael wurde 1166 von den Saloanern festgenommen und starb kurze Zeit später in saloanischer Haft, sein zwölfjähriger Sohn und Erbe Charl wurde enthauptet. Sogleich erhoben mehrere saloanische und loneische Fürsten Anspruch auf die Krone, es kam zu blutigen Bürgerkriegen und zu einem faktischen Zusammenbruch des Königreichs. Die Zeit zwischen 1167 und 1214 ging als &amp;quot;Zeit des Blutes&amp;quot; ([[Temp de Sang]]) oder auch als &amp;quot;[[Micolinischer Bürgerkrieg]]&amp;quot; in die Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg und Herrschaft der Salua ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Herzog [[Karl I. von Micolinien|Karl von Salua]] als Karl I. zum König erhoben hatte, wurde er 1170 wieder durch [[Loris VI.]], den Kandidaten der loneischen Partei entmachtet und vertrieben. Nach der [[Schlacht von Bovil]] 1182, in der Loris getötet wurde, kehrte Karl von Salua wieder auf den Thron zurück, musste sich aber gegen [[Mark I.]] von Lonea, den Sohn Loris' VI. erwehren.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ernest de Conte]] 1184 seine Herrschaftsgebiete im Osten Micoliniens für unabhängig von der Krone erklärt hatte, schaffte es erst [[Karl II. von Micolinien|Karl II. von Salua]] 1214 die innermicolinischen Kämpfe zu beenden und sich als Karl II. zum neuen Herrscher über Micolinien wählen zu lassen. Zunächst wurde er aber nur von den Südständen und nicht von Conte und den westmicolinischen Fürstentümern anerkannt. Erst 1219 unterstellten sich auch letztere sowie die [[Grafschaft Lukien]] Karl und begründeten damit das wieder vereinte Königreich Micolinien, in welchem die Stände noch große Macht ausübten.   	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innersagradische Machtkämpfe zwischen [[Lusoniden]] und [[Dianniden]] führten bald zu Instabilität im Norden der Halbinsel. Nach dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin II. von Perucía|Martin des Zänkers]] aus dem Geschlecht der Lusoniden 1242 kam es in [[Perucía]] zu einer dynastischen Krise. Für seinen posthum geborenen Sohn [[Martin Posthumus]] regierte ein Regentschaftsrat, der seit 1245 unter dem Einfluss des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] stand, der das Erbe der Lusoniden anstrebte. Als der mit einer Tochter Richards verlobte Martin Posthumus 1249 starb, kam es zum erneuten [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Richard den unehelichen Sohn Martins des Zänkers [[Renart von Soria]] unterstützte, der aber 1250 und endgültig in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 gegen den sagradischen Bewerber [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]] verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es mit südmicolinischer Unterstützung immer wieder zu Aufständen der abtrünnigen Peruzinischen Stände gegen die sagradische Herrschaft ([[Peruzinische Kriege]]). Die Rebellionen setzten sich im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert fort, während in Südmicolinien die Könige aus dem [[Haus Salua]] kontinuierlich ihre Macht konsolidieren konnten. [[Karl III. von Micolinien]] zwang 1280 den Herzog von Kont unter seine Herrschaft und gliederte Kont damit abermals ins neue Reich ein. Nach den neuerlich erfolglosen Rebellionen der peruzinischen Stände gegen Sagradien ging die micolinische Krone dazu über, eine Diplomatie der Annäherung mit dem [[Herzog von Scantia]], [[Joán de Gerón]], abtrünniger Bruder der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien|Robert I.]] und [[Jakob II.]], die zu engen Heiratsverbindungen zwischen dem Haus Salua und dem geronesischen Zweig des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Treibende Kraft der Allianz wurde bald König [[Roderich I. von Micolinien|Roderichs I.]] Schwester [[Margarete von Micolinien]], die schließlich auch die Hochzeit zwischen ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Micolinien|Philipp von Redanior]] und Roderichs ältester Tochter [[Karoline I. von Micolinien|Carolina]] arrangierte. Nach den Bestimmungen der [[Konvention von Santéi]] folgte diese als Königin Karoline I. von Micolinien ihrem Vater auf dem Thron nach und herrschte zusammen mit ihrem Ehemann, der damit als Philipp I. der ersten micolinische König aus dem [[Haus Redanior]] wurde. Als dieser jedoch nach Karolines Tod 1313 alleine regieren wollte, kam es zum Aufstand [[Heinrich von Kont|Heinrichs von Kont]], eines illegitimen Sohnes [[Karl IV. von Micolinien|Karls IV.]], der Philipp besiegen und töten konnte, von den Ständen aber nicht als König anerkannt wurde. Es folgte ein zweijähriges [[Interregnum]], währenddessen Margarete die Regentschaft ausübte. Um einen neuerlichen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten, allen voran Heinrich von Kont und [[Anton von Servette]], zu verhindern, einigten sich die micolinischen Stände auf ein Schiedsspruchverfahren, in dem sich die Adligen auf den jüngeren Sohn Margaretes und Bruder Philipps I., [[Sergi I. der Weise|Sergi von Gerón]], als König einigten, für den Margarete nachdrücklich geworben hatte. Da Heinrich von Kont den Spruch jedoch nicht anerkannte, kam es zur [[Schlacht bei Lonéa]] zwischen Sergi und Heinrich, in der sich der Geronese durchsetzen konnte und anschließend als Serge I. den micolinischen Thron bestieg, nachdem er im [[Akt von Marrel]] den micolinischen Ständen und insbesondere dem [[Haus Servette]] umfangreiche Privilegien zugesichert hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als fünf Jahre später Jakob II. von Sagradien erbenlos starb, fiel Sergi auch die sagradische Krone zu, jedoch musste er diese gegen den Usurpator [[Danadier von Scola]] verteidigen, der mit Hilfe einer antimicolinischen Adelsfraktion in Sagradien die Krone an sich gerissen hatte. Serge setzte seinen Schwager [[Martin de Interea]] aus einer illegitimen Linie des Hauses Salua als Vizekönig ein und zog nach Sagradien, um die sagradische Krone gegen Danadier de Scola zu behaupten. In der Zwischenzeit musste Martin de Interea mehrere Adels-Aufstände im Süden Micoliniens niederschlagen. Schließlich vereinte Serge als erster Herrscher die sagradische und die micolinische Königskrone in seiner Hand. Serge I. führte die Doppelmonarchie einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Sein Sohn [[Sergi II. der Kleine|Serge II.]] (1354-1378) konsolidierte die Doppelmonarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution und Fünfzigjähriger Krieg ===	&lt;br /&gt;
Die unter Serge I. auf einen komplizierten Ausgleich zwischen den verschiedenen Reichsteilen und die Berücksichtigung lokaler Privilegien und Traditionen basierende Herrschaft im Doppelreich geriet bereits in den späten Jahren seines Nachfolgers Sergi II. in eine Krise, die nach der Thronbesteigung [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriels I. des Schönen]] 1378 endgültig aus den Fugen geriet, da dieser auf die Stände im micolinischen Landesteil wenig Rücksicht nahm und sich Zeit seiner Herrschaft nie südwestlich des Konsettengebirges aufhielt. Die rigide Herrschaft seines Statthalters [[Johann von Tesqué]] führte schließlich zu einem Aufstand des micolinischen Hochadels gegen den König unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Charl de Interea]], dem [[Herzog von Lonéa]], der sich bald zum Volksaufstand ausweitete. Charl, ein Nachkomme des letzten Saluaner-Königs in illegitimer Linie, ließ Gabriel den Schönen schließlich im Jahr 1386 in [[Nantheser Konvention]] offiziell absetzen und sich selbst als Karl V. zum König erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Micolinischer Revolutionskrieg|Krieg]], in der micolinischen Geschichtsschreibung als &amp;quot;Revolutionskrieg&amp;quot; oder &amp;quot;Unabhängigkeitskrieg&amp;quot; bezeichnet, besiegten die micolinischen Heere Karls von Interea die Truppen Gabriels in mehreren Schlachten (u.a. bei [[Mel Ladí]] und [[Salazia]] 1387). Damit begründete Karl V. die bis heute noch ununterbrochen andauernde Königsherrschaft des [[Haus Interea|Hauses Interea]] und seiner Nebenlinie, dem heute regierenden [[Haus Álbero]]. Gabriel I. musste schließlich 1390 im [[Vertrag von Álbero]] offiziell auf die micolinische Krone verzichten. Im Gegenzug garantierte Karl V., auf alle sagradischen Besitztümer inklusive [[Perucía]] zu verzichten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Karls V. im Jahr 1391 missachtete sein Nachfolger [[Karl VI.]] die Bestimmungen des Vertrags von Álbero und griff aktiv in die innersagradische Auseinandersetzung um die Nachfolge des kinderlosen Gabriel dem Schönen zwischen [[Joseph von Óstino]] und [[Michael I.|Michael von Vesaey]] ein. Im [[Vertrag von Nanthés]] verbündete er sich mit [[Joseph von Óstino]], mit dem er auch eine Heiratsallianz geschlossen hatte. Ziel war es, freie Hand für die geplante Inbesitznahme [[Perucía]]s zu erhalten. Dort verbündete sich in der [[Alberenser Union]] eine der konkurrierenden Adelsparteien mit Micolinien und bot Karl die verwaiste Krone an, woraufhin er in Perucía einfiel. Nachdem Miguel de Vesaey 1396 José de Óstino besiegt und als Michael I. den sagradischen Thron bestiegen hatte, erkannte Karl die Nachfolge Miguels nicht an und proklamierte sich selbst zum König von Perucía, womit er den Verzicht von 1390 de facto widerrief. Dies führte zum Ausbruch des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieges]] (1396-1443) zwischen Micolinien und Sagradien, in dem seit 1398 die [[Tulinesische Republik]], zeitweise auch das [[Haus Servette]] (1420-1429) auf sagradischer Seite, die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] auf micolinischer Seite kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1420 konnte Micolinien große Gewinne verbuchen und stand 1420 sogar vor [[Gerón]]. Die Stadt wurde fast ein Jahr lang belagert, konnte aber schließlich nicht erobert werden. Nach dem Tod König Michaels I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 übernahm [[Don António]] den Oberbefehl über die sagradischen Heere und fügte Micolinien in den Schlachten von Gerón, [[San Cristo]] und [[Alágua]] schwere Verluste zu. Daraufhin kam es 1423 zu einem Waffenstillstand mit Sagradien, da Karl VI. seit 1420 mit den [[Herzog von Servette|Herzögen von Servette]] im Krieg stand, die selbst Anspruch auf die micolinische Krone erhoben. Nach Wiederaufflammen der Kämpfe mit [[Tulis]] 1424 und mit Sagradien 1427 sowie der micolinischen Niederlage in [[Cania]] 1427 stagnierten die Kämpfe schließlich. Nach Ende des Kriegs gegen Servette und zermürbenden kleineren Gefechten wurden die Kampfhandlungen 1439 weitgehend eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]] 1443 wurde die endgültige Trennung der Kronen Sagradiens und Micoliniens festgeschrieben. [[Michael II.]], Sohn Michaels I., wurde als sagradischer, Karl VI. als micolinischer König bestätigt. Sagradien musste aber auf ganz Nordmicolinien und Perucía verzichten und die so genannte [[Medéo-Linie]] wurde als Grenze vereinbart. Danach blieb [[Golen]] bei Sagradien, während die gesamte westliche Küste des [[Ligrisches Meer|Ligischen Meeres]] an Micolinien fiel. Damit hatte das Königreich Micolinien seine bis dahin größte Ausdehnung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Der [[Frieden von Tesqué]] bildete die Basis, auf der die micolinischen Könige aus dem Haus Interea ihren innenpolitischen Machtzuwachs begründen konnten. Mit dem Friede war die nationale Einigung, die nach der Temp des Sang im frühen 13. Jahrhundert begonnen hatte, weitestgehend abgeschlossen und die Basis für ein gesichertes und einflussreiches micolinisches Königtum war gelegt. Dem Machtanspruch der Interea-Könige stand aber mit dem [[Herzog von Servette]] noch ein mächtiger Vasall entgegen, der als [[Herzog von Sáloa]] sowie [[Fürst von Saséia]] und [[Fürst von Marbore]] den gesamten Süden des Reichs kontrollierte. Mit seinem großen Vermögen war der Herzog auch als Geldgeber der micolinischen Könige und Finanzier der Kriege gegen Sagradien aufgetreten und hatte so eine große Unabhängigkeit erlangt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts gingen auch wichtige Herrschaften in [[Lukien]] und [[Piranía|Südpiranien]] wie die [[Grafschaft Drouvel]] und die [[Grafschaft Carata]] als Pfandschaften in die Hand Servettes über. Für die micolinischen Könige galt es daher nun, die nach Souveränität strebenden Servettiner-Herzöge unter die eigene Lehnshoheit zu zwingen und ihre Macht zu brechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1477 mit dem Tod [[Anton III. von Servette|Antons III. von Servette]] die männliche Linie des Hauses ausgestorben war, war die Gelegenheit für König [[Heinrich I. von Micolinien]] gekommen, die Lande als heimgefallene Lehen wieder ins Reich zu inkorporieren.  Die servettinischen Stände aber sprachen dem König dieses Recht ab und wählten mit [[Filip von Saséia]] den illegitimen Sohn Antons zum neuen Herzog. Filip wurde vom sagradischen König [[Jakob III.]] unterstützt. Es kam zum [[Erster Servettinischer Krieg|Ersten Servettinischen Krieg]] zwischen Micolinien und Sagradien, den Micolinien nach der [[Schlacht von Tinágua]] 1479 verlor. Heinrich musste die Herrschaft Filips anerkennen, hatte es aber vermocht, einige wichtige Stützpunkte zu besetzen. Die Situation blieb angespannt, da nach wie vor die servettinisch-sagradische Allianz bestand und intensiviert wurde. Nach dem Tod Filips 1490 kam es erneut zum Krieg zwischen Sagradien und Micolinien ([[Zweiter Servettinischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 konnte Micolinien die sagradischen Truppen bei [[Joçaleia]] zurückdrängen und [[Golen]] besetzen, 1496 wurde [[Servette]] eingenommen und die Regentin [[Isabel de Sántori]] abgesetzt. Daraufhin landeten sagradische Heere bei [[Macedi]] und besiegten die Heere Heinrichs in zwei wichtigen Feldschlachten in [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Heinrich II. musste sich aus Servette zurückziehen, konnte aber Golen sowie die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Piranien]] halten. Erst 1499 gingen auch Golen und Plato wieder an Sagradien, das sich damit zur Hegemonialmacht auf der Konsettenhalbinsel aufstieg. Die Sántori regierten nun über Sagradien, Cuentez, die Westligre, die Servettinischen Lande und die tulinesischen Besitzungen an der micolinischen Blaumeerküste. Nachdem der Sántori-Herzog [[Peter I.]] von Servette 1502 den sagradischen Thron bestiegen hatte, versuchte Micolinien im  [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] vergeblich, die neue Vormachtstellung Sagradiens anzufechten. Die Servettinischen Kriege endeten 1506 endgültig im [[Frieden von Sáloa]], in dem [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] dem sagradischen König [[Peter I.]] die Herrschaft über die [[Servettinische Lande|Servettischen Lande]] sowie über die [[Markgrafschaft Golen]], die [[Südkont]], die [[Westligre]] sowie [[Lukien]] (Grafschaft Plato) bestätigen musste und lediglich kleinere Gebiete im Westen Lukiens und in Piranien zurück erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Uleistenbewegung zum Frieden von Villagua ===&lt;br /&gt;
Mit der Begründung der sagradischen Herrschaft in Südmicolinien war die Position Micoliniens nach dem Fünfzigjährigen Krieg erneut geschwächt und die aggressive Außenpolitik Micoliniens gegenüber dem östlichen Nachbarn weitestgehend gescheitert. Während Sagradien unter dem Santori-König [[David I.]] zur europäischen Großmacht aufstieg, bemühten sich die micolinischen Könige [[Achim II. von Micolinien|Aquim II.]] (1501-1542) und [[Karl VII. von Micolinien|Karl VII.]] (1542-1571) um die innere Konsolidierung des Königtums, mussten teilweise aber schwere innere Konflikte meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Könige des späteren 15. Jahrhunderts hatten von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der Eigenständigkeit der peruzinischen Stände betrieben. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Um 1540 kam der englische Calvinist [[Francis Howle]] (Franziskus Uleus) ins nordmicolinische [[Erín]], wo er eine calvinistische Gemeinschaft formte, die in den folgenden Jahren in ganz Perucía ausstrahlte. In seinem Erfolg verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Unter den Königen Karl VII. und [[Karl VIII. von Micolinien|Karl VIII.]] (1571-151578) wurden diese „[[Uleisten]]“ verfolgt und unterdrückt, die nordmicolinischen „Uleisten-Städte“ wurden 1552 im [[Erster Uleistenkrieg|Ersten Uleistenkrieg]] belagert, ausgehungert und schließlich erobert. Die Uleisten wurden getötet oder vertrieben. Einige kehrten jedoch in den folgenden Jahren zurück. Ein [[Zweiter Uleistenkrieg]] 1559-1564 verlief erfolglos, da immer mehr Städte offen zum calvinistischen Glauben übertraten. Auch Karl VIII. konnte die Protestanten nicht aus dem Lande vertreiben. Er starb 1578 erbenlos. Nachfolger wurde [[Albert I. von Micolinien|Albert I.]] (1578-1624) aus der Nebenlinie [[Interea-Conte]]. Er erließ 1584 das [[Edikt von Plato]], in dem er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit gewährte. Seither gibt es in Micolinien eine relativ große protestantische Minderheit (die so genannten „[[Reformats]]“), die vor allem im Norden des Landes präsent ist, während der santorisch-dominierte Süden keine reformatorischen Bewegungen zuließ und noch heute fast ausschließlich katholisch geprägt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlegung der Uleistenkriege konnte sich Micolinien wieder auf den Kampf um die Vorherrschaft im Blaumeer mit dem Dauerrivalen und zur Großmacht aufgestiegenen Sagradien konzentrieren. Der [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] von 1620-24 um die Herrschaft über die Westligre endete jedoch in einer klaren Niederlage Micoliniens und der verbündeten Engländer. Nach dem gescheiterten Kriegsabenteuer versuchte Micolinien zur Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem Heiratsweg eine machtpolitische Stärkung gegenüber Sagradien zu erhalten und übte eine gewisse Zeit Einfluss auf die sagradische Hofpolitik aus, ohne damit aber territoriale Gewinne erzielen zu können. Nachdem [[Katharina von Micolinien]], Schwester des micolinischen Herrschers [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]] (1624-1670) und Mutter des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] 1653/54 entmachtet worden war, kam es 1657 zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] um den Besitz Golens, Servettes und die Vorherrschaft im Blauen Meer sowie die Nachfolge Karls IX., der ohne Erben war. Der Krieg endete 1669 mit dem [[Frieden von Villagua]], in dem Micolinien endgültig auf die Lehnsherrschaft über Servette verzichten musste, aber die personelle Trennung der sagradischen Krone vom servettinischen Herzogtum erreichte. Zudem musste Sagradien die Nachfolge [[Johann IV. von Micolinien|Johanns von Álbero]], eines Neffen Karls IX., anerkennen. Ein Jahr später endete mit dem Tod Karls IX. die Dynastie [[Interea]] auf dem micolinischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restitutionskriege im 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Micolinien in der langen Regierungszeit Karls IX., sein hauptsächliches Ziel, die Vertreibung Sagradiens von der eigenen Halbinsel, nicht durchsetzen konnte, so kehrte der Friede von Villagua doch die machtpolitischen Vorzeichen im sagradisch-micolinischen Verhältnis um und leitete längerfristig den Abstieg der Großmacht Sagradien und den allmählichen Aufstieg der konsolidierten micolinischen Krone ein. Im Bündnis mit England gelang es Micolinien im Spanischen Erbfolgekrieg, weitere wichtige Schritte gegen Sagradien zu unternehmen. Anders als im Asumarischen Krieg unter Karl IX. brachten die Kampfhandlungen gegen Sagradien unter [[Georg I. von Micolinien|Georg I.]] (1686-1714) auch territoriale Gewinne, die &amp;quot;Restitutionspolitik&amp;quot; der micolinischen Monarchie mit dem Ziel der Einigung der gesamten Halbinsel unter micolinischer Herrschaft zeichnete erstmals Erfolge. Im [[Friede von Cresq 1712]] sicherte sich Micolinien den Besitz der strategisch wichtigen Insel [[Feiroa]] vor der Küste [[Servette]]s sowie einige Festungen in [[Lukien]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge rangen die Könige [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] (1714-1719) und [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) mit Frankreich um den entscheidenden Einfluss auf das destabilisierte Sagradien und suchte von den inneren Wirren in Sagradien territoriale Vorteile herauszuschlagen. Georg II. unterstützte im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] die aufständische Adelskoalition. Im [[Sagro-Micolinischer Krieg 1718-1720|Sagradisch-Micolinischen Krieg von 1718-1720]] sowie den folgenden Auseinandersetzungen im Jahr 1722/23 sicherte sich Micolinien vom geschwächten Sagradien große Teile [[Südkont]]s, besetzte Teile Lukiens und setzte in der Folge die favorisierte [[Maria I.]] auf dem sagradischen Thron gegen den von Frankreich unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] durch. Mit Marias Ehemann [[Johann III. Franz]] von Sagradien wurden 1736 im [[Vertrag von Monte Sinicia]] zahlreiche Grenzkonflikte zwischen beiden Ländern niedergelegt. U.a. gingen die bereits besetzten Gebiete Lukiens fest in micolinische Hand über. Der grundsätzliche Gegensatz zwischen beiden Ländern blieb jedoch bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen des [[Haus Santori|Hauses Santori-Servette]] in männlicher Linie im Jahr 1737 versuchte König [[Karl X. von Micolinien]] (1719-1760) abermals, das Reich im Süden der Halbinsel zu erobern. Da er selbst mit Antonia, einer Schwester des letzten Großherzogs [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl Ferdinand]], verheiratet war, erkannte er die Nachfolge seiner Schwägerin [[Maria I. von Servette]], der älteren Schwester Antonias, nicht an und erhob selbst Anspruch auf das Großherzogtum. Es kam zum neuerlichen Krieg, in dem sich jedoch Maria mithilfe ihres französischen Ehemanns [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] vorerst durchsetzen konnte, da das mit Micolinien verbündete England eine neuerliche große Auseinandersetzung am Westrand Europas im Angesicht eines sich abzeichnenden Großkonflikts um die österreichische Erbfolge zu meiden versuchte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. seine Schwägerin Maria und ihren Mann Louis-Gabriel als Regenten in Servette anerkennen, erhielt aber für den Fall der Kinderlosigkeit Marias das Erbrecht im Herzogtum, im Falle einer weiblichen Nachfolge die Option auf eine Verlobung mit dem eigenen Thronfolger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Politik Karls X. im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] 1755-1760 brachte Micolinien das lange erstrebte Ziel ein. Während Frankreich den Servettiner Regenten [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] als künftigen König favorisierte und ihn gegen die regierende [[Maria II. Franziska]] durchzusetzen suchte, verbündete sich Micolinien mit Maria II. und rückte nach dem Tod Marias von Servette gegen den regierenden Louis-Gabriel de Vienne in den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]] vor. Der erfolgreiche Krieg versetzte Micolinien 1757 in die Lage, aus einer Position der Stärke heraus das Einvernehmen mit Frankreich zu suchen. Im [[Vertrag von Tinagua 1757]] und im endgültigen [[Friede von Tinagua|Friedensschluss von 1760]] wurde der Vienne-Herrscher nach seinem Erfolg gegen Maria II. als König von Sagradien anerkannt, musste seinerseits aber auf Servette und die gesamten Lande verzichten. König Heinrich III. war es schließlich auch, der den micolinischen Königshof im Jahr 1772 von [[Nanthés]] nach [[Servette]] verlegte und die Stadt in der Folge zur Hauptstadt des Reichs ausbaute.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Micolinien im 19. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Während der Napoleonischen Kriege ging Micolinien im Bündnis mit Großbritannien auf klaren Konfrontationskurs zu Frankreich und schloss sich der antinapoleonischen Allianz an. Der Eingliederung Sagradiens in das napoleonische Satellitensystem im Jahr 1805 führte schließlich zum erneuten Krieg zwischen Micolinien und Sagradien. Den micolinischen Truppen gelang es dabei in den Folgejahren, mit Hilfe Großbritanniens alle französisch-sagradischen Invasionsversuche abzuwehren und im Gegenzug die angestrebte Reunion der micolinischen Halbinsel erfolgreich abzuschließen. Der Inbesitznahme [[Westligrien]]s, [[Tinagua]]s sowie [[Plato]]s folgte die erfolgreiche Besetzung [[Cuentez]]' sowie [[Golen]]s. Zugleich unterstützte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] seit 1808 aktiv die antinapoleonische Bewegung innerhalb des mit Frankreich verbündeten Sagradien. Im [[Winterkrieg 1812/1813]] konnten die Heere Micoliniens, Großbritanniens und der sagradischen Freiheitskämpfer die Franzosen beiegen. Schließlich erreichte Micolinien auf dem Wiener Kongress die Bestätigung des Besitzes aller eroberten Gebiete. Lediglich Cuentez und der noch nicht in Besitz genommene Ostteil Golens sollten bei Sagradien verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später nutzte Karl XI. einen liberalen Aufstand gegen den König in Sagradien ([[Novemberrevolution 1817]]), um unter dem Vorwand der Restauration auch im Ostteil Golens einzumarschieren. Der sagradische König [[Joseph Ludwig II.]] musste im [[Vertrag von Vèrisa]] schließlich nochmals die Abtretung Westgolens an Micolinien bestätigen, widerrief den Vertrag aber 1819 und versuchte in zwei [[Golenkriege]]n, das gesamte golische Gebiet sowie die zu Beginn des Jahrhunderts verloren gegangenen Gebiete in Micolinien für die sagradische Krone zurückzuerobern. Nach zwei wechselvollen Kriegen musste Sagradien seinen Anspruch aufgeben, sodass Micolinien, nachdem es zwischenzeitig ganz Golen beherrscht hatte, die dauerhafte Teilung der Region im [[Frieden von Diegue]] 1829 durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der revolutionären Unruhen im April 1848, die von Sagradien auch nach Micolinien überschwappten, hier jedoch zu keinen nennenswerten Umstürzen führten, erließ Königin [[Luise I. von Micolinien|Luise I.]], seit 1852 als Nachfolgerin ihrer Großeltern [[Karoline I. von Micolinien]] und [[Michael IV. von Micolinien|Michael IV.]] Königin, eine vergleichsweise [[Micolinische Verfassung von 1855|liberale Verfassung]], die die traditionelle Ständeversammlung durch ein Zweikammerparlament ersetzte, von der aber nur die Zweite Kammer per Zensuswahl demokratisch legitimiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der durch die liberale Partei durchgesetzten [[Micolinische Verfassungsreform 1879|Verfassungsreform des Jahres 1879]] wurde die Stellung der Kammern gegenüber der Exekutive und die der Zweiten gegenüber der Ersten Kammer gestärkt. Nach 57 Regierungsjahren starb Luise im Jahr 1909. Ihr Tod führte zu einer Nachfolgekrise, da ihr Enkel [[Henrique Joann Prinz von Perucía]] nach dem Tod seines Vaters überraschend auf die Thronfolge verzichtete. Schließlich bestimmte das micolinische Parlament einen Enkel Luises Johann Friedrich von Battenberg, Sohn ihrer Tochter Maria Federica und des Hessenprinzen Karl Alexander von Battenberg, zum Nachfolger, der schließlich als [[Johann V. von Micolinien|Johann V.]] den Thron bestieg und die Dynastie [[Albero-Poléi-Battenberg]] begründete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1888-1894) und [[Fernand Esquill]] (1902-1907) wurde gegen den Willen der konservativen Rechten eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisieren sollten. Dazu gehörte die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts im Jahr 1906. Die Ära der liberalen Dominanz im Parlament wurde 1910 durch den Wahlsieg der [[Partit Socialiste|Sozialisten]] beendet, die erstmals stärkste Kraft im Unterhaus wurden, sich aber gegen die Beteiligung am parlamentarischen Regierungssystem aussprachen. Nachdem Micolinien im Ersten Weltkrieg zunächst neutral geblieben war, trat es 1917 auf Seiten der Entente in die Kampfhandlungen ein. Der liberale [[Marc Visconte]] bildete daraufhin ein breites Kriegskabinett, dem sowohl Konservative als auch erstmals Sozialisten angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und autoritäre Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Der Konsens der gemäßigten Sozialisten, Liberalen und Konservativen hielt aber nach Kriegsende den zunehmenden sozialen Problemen des Landes nicht mehr stand. Zudem hatte der Krieg nochmals das micolinische Militär gestärkt, das zunehmend gegen die parlamentarische Demokratie arbeitete und einen Machtverlust des Königs fürchtete. Innenpolitisch verschärften sich die sozialen Spannungen bei Arbeitern und Bauern, deren ideologische Überzeugungen sich radikalisierten, während die Liberalen und Konservativen zu keinen Zugeständnissen mehr bereit waren. Hinzu kamen die separatistischen Bewegungen, allen voran in [[Golen]] Auftrieb erhielten. Wiederholt kam es dort zu Versuchen, einen unabhängigen golischen Staat zu etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Parlamentswahlen des Jahres 1920, die eine negative Mehrheit aus radikalen Sozialisten einerseits, Nationalisten andererseits hervorbrachten, folgte eine akute Regierungskrise, da es nicht gelang, eine parlamentarische Mehrheit zustande zu bringen. Statt sich mit den Liberalen auf eine Regierung zu einigen, organisierten die radikalen Sozialisten Streik- und Protestaktionen zugunsten umfassender Sozialreformen, die die Gefahr einer roten Revolution in Micolinien akut werden ließen. Gleichzeitig nahm in Micolinien die Gewalt der separatistischen Paramilitärs zu, die eine &amp;quot;[[Front Libretait Gools]]&amp;quot; (FLG) ausriefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Druck der konservativen Eliten, des Militärs und der Kirche hin entschloss sich König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] schließlich, eine aktive Rolle zu übernehmen und seine Reservevollmachten auszuüben. Die liberale Minderheitsregierung unter [[Marc Valors]] wurde entlassen und im August 1922 durch eine nicht-parlamentarische Regierung des Königs unter dem ultrakonservativen General [[Osvalt Camur]] ersetzt, der schließlich den Staatsnotstand ausrief und die &amp;quot;radikalen Parteien&amp;quot;, namentlich Sozialisten, Kommunisten und golische Nationalisten verbot. Die Streiks wurden gewaltsam niedergeschlagen, das Regime Camurs durch die konservativen Eliten des Landes gestützt. Unter Camurs autoritärer Herrschaft kam es 1923 schließlich nochmals zu Neuwahlen, bei denen die konservative Rechte einen deutlichen Sieg davon trug. Dennoch kam es in der Folge innerhalb des Parlaments zu Kritik an der Regierung Camur, der mit der zum Bürgerkrieg eskalierenden Krise in Golen nicht fertig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni-Regime und Golenkrise ===&lt;br /&gt;
Der rasche Autoritätsverlust Camurs innerhalb des Militärs und das faktische Misstrauensvotum gegen die Regierung Camur nach dem so genannten golischen &amp;quot;Blutfreitag&amp;quot; im Mai 1924 führte schließlich zum [[Staatsstreich vom 7. Juni 1924]]. Mit der Drohung eines Militärputsches erzwang die innermilitärische Opposition gegen Camur dessen Rücktritt und empfahl dem König den bisherigen Wirtschaftsminister [[Pier Ulisse]] als Staatsminister, der schlagartig zum starken Mann im Land aufstieg. Indem er die Militärs mit harter Hand gegen die golischen Separatisten vorgehen ließ, schürte er die weitere Eskalation des Bürgerkriegs, profilierte sich aber zusätzlich beim Militär, das seine Regierung trug. Das Parlament blieb weiterhin machtlos, da sich Ulisse auf den militärischen Ausnahmezustand berief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit militärischer Schlagkraft und Skrupellosigkeit gelang es Ulisse bis 1925, die Lage in Golen einigermaßen unter Kontrolle zu bringen und die Aufstände vorerst niederzuschlagen. Führende Vertreter der separatistischen Front wurden festgenommen und hingerichtet. Außerhalb Golens ging das Regime mit harter Hand gegen linke und liberale Aktivisten vor. Das Juni-Regime Ulisses betrieb im ganzen Land eine systematische Micolinisierungspolitik, die die gewaltsame Unterdrückung der zahlreichen Regionalsprachen wie des Golischen, des Peruzinischen und des Litischen umfasste. Im Juni 1925, ein Jahr nach seiner Ernennung zum Staatsminister gründete der parteilose Ulisse eine neue Partei, die [[Partet National Micoline]], die dank politischer Beeinflussung und dank eines neuen Wahlrechts bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1925|Parlamentswahlen 1925]] einen deutlichen Sieg davontrug und eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen erreichte. Die konservative Rechte wurde von der neuen Partei weitgehend absorbiert, die sich für &amp;quot;König, Volk, einiges Vaterland&amp;quot; einsetzte und sich für die Integrität des micolinischen Staates stark machte. Die [[Micolinische Verfassung 1925|Septemberverfassung 1925]] stärkte die Regierung zulasten des Parlaments und der Gewaltenteilung und erlaubte u.a. eine direkte Gesetzgebung durch König und Staatsministerium. Zudem wurde ein ständisch besetzter [[Generalrat]] gebildet, der fortan als Kontrollinstanz neben das reguläre Parlament trat und dieses überstimmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die militärischen Aufstände in Golen 1925 zunächst niedergeschlagen worden waren, kam es in den Folgejahren immer wieder zu Gefechten und zu Guerilla-Aktionen der [[FLG]] gegen Polizei, Regierungspolitiker und Sicherheitskräfte. Seit 1934 eskalierte die Lage erneut und führte zu einem großflächigen Wiederaufleben des [[Golenaufstand]]s. Mit dem Wahlsieg der linken [[Volksfront]] in [[Sagradien]] und der Ernennung einer Linksregierung im Jahr 1935 verschlechterten sich zugleich die Beziehungen zum Nachbarn deutlich, da Ulisse die Regierung in [[Semess]] bezichtigte, die Separatisten heimlich zu unterstützen und ihnen in den Grenzregionen Zuflucht zu gewähren. In der folgenden [[Golenkrise 1935/36]] besetzten schließlich, unter dem Vorwand, die vom sagradischen Ostteil Golens ausgehenden terroristischen Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten, micolinische Truppen das sagradische [[Val d’Ambrís]] sowie Teile der Provinz [[Escada]]. Statt eines unmittelbaren Kriegs bemühte sich die geschwächte Regierung in Semess jedoch um eine Verständigung. Nachdem der micolinische Außenminister [[Charl Marrel]] ein internationales Moratorium erwirken konnte, musste sich Micolinien 1936 wieder aus Sagradien zurückziehen, behielt aber einige Stützpunkte im [[Celistal]] sowie im [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Narzissenrevolution und die Redemokratisierung des Landes === &lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg blieb Micolinien trotz seiner ideologischen Nähe zu den Achsenmächten neutral. Dennoch führte der Sieg der Alliierten zu einer Destabilisierung des Juni-Regimes. Nach dem überraschenden Tod Ulisses im Mai 1945, mit dem das Regime seine unumstrittene Führungsfigur verloren hatte, zeigte die PNM-Führung zunehmend Auflösungserscheinungen. Ulisses vormaliger Stellvertreter und schließlich Nachfolger als Regierungschef [[Noribert Ferrer]] versuchte auf Druck der Vereinigten Staaten hin, eine Liberalisierung herbeizuführen und ließ die oppositionellen Linksparteien wieder zu. Bei Neuwahlen wurde die PNM zwar als Regierungspartei bestätigt, die Oppositionsparteien stellten fortan aber etwa ein Drittel der Abgeordneten. Dennoch warfen dieser der Regierung Wahlbetrug vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker mehrte sich nun Kritik an der Regierung der Nationalpartei, die sichtlich mit der stückweise zugelassenen Pluralisierung überfordert war und drohte, die Unterstützung des Militärs zu verlieren. Im Frühjahr 1948 kam es schließlich zu umfassenden Demonstrationen der linksoppositionellen [[Narzissenbewegung]] (Moviment Narcisse), die binnen kürzester Zeit die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich bringen konnte und einen Rücktritt der Regierung forderte. Als sich auch die republikanische Stimmung mehrte, reagierte König [[Karl XII. von Micolinien|Karl XII.]] und dankte zugunsten seines Sohnes [[Karl XIII. von Micolinien]] ab. Dieser entließ Ferrer und ernannte den Sozialisten [[Antoni Piël]], einen der Führer der Narzissenbewegung, zum neuen Staatsminister. Das Militär scheute einen Konflikt mit dem König aus Angst vor einem republikanischen Umsturz. Stattdessen einigten sich die bisherigen Eliten mit der Narzissenbewegung und dem König auf eine schnelle Redemokratisierung. Die PNM löste sich auf und spaltete sich de facto in zwei Flügel. Während die radikalen in Opposition gingen und später den [[Partit National Libral]] gründeten, engagierten sich zahlreiche moderate Regimefunktionäre fortan in einer der neuen bürgerlichen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoni Piël berief ein nationales Kabinett aus [[Partit Comuniste Micoline|Kommunisten]], [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] und [[Cèntre Democrat Micoline|Christdemokraten]]. Eine der ersten Amtshandlungen war die vollständige Reinstallation der Bürgerrechte und die Auflösung des Generalrats. Im Juni 1948 kam es zu den ersten vollständig freien Wahlen seit 1922, bei denen die Christdemokraten überraschend eine Mehrheit vor Sozialisten, Kommunisten und [[Partit Democrat Libral|Liberalen]] erreichten. Damit setzten sich die Kräfte der moderaten Transition durch. Der parteilose [[Francis Ernest Crést]] bildete eine Dreiparteienregierung aus CDM, PSL und PDL, die nach Austritt der Sozialisten im Jahr 1949 von einem christdemokratisch-liberalen Staatsrat unter [[Armand Mikael Carpol]] (CDM) abgelöst wurde. Eine [[Micolinische Verfassung von 1948|neue liberale Verfassung]], die im Wesentlichen an die von 1879 anknüpfte, wurde in einer Volksabstimmung im Dezember 1948 angenommen. Um die nach dem Zusammenbruch des Juni-Regimes wieder aufflammenden Separationsbestrebungen in [[Golen]], aber auch die Regionalbewegungen in [[Perucía]] und [[Litien]] auffangen und die Integrität des Landes sicherstellen zu können, sah die neue Verfassung die Umwandlung Micoliniens von einem Einheitsstaat in einen Bundesstaat unter parlamentarisch-monarchischer Regierung vor. Den peruzinischen, litischen und golischen Bevölkerungsgruppen wurde weitgehende kulturelle Autonomie garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regierung liberalisierte das Land wirtschaftlich, hielt aber an dem von der Regierung Piel deklarierten strikten Neutralitätskurs fest, sodass Micolinien auch nicht zu den Gründernationen der NATO gehörte. Bis heute gehört Micolinien dieser Vereinigung nicht an. Die Umwandlung Micoliniens in einen Föderalstaat und die Erhebung Golens zu einem Gliedstaat innerhalb der micolinischen Monarchie machten die nie offiziell beigelegte Golenkrise wieder aktuell. Die Spannungen zwischen Sagradien und Micolinien wurden erst im Jahr 1955 durch die [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] beigelegt. In den Verträgen verzichtete Sagradien endgültig auf seine Gebietsansprüche in Golen. Im Gegenzug verpflichtete sich Micolinien zu Kompensationszahlungen und gewährte der [[Sagradische Sprache|sagradisch-]], [[Eskadische Sprache|eskadisch-]] und [[Asumarische Sprache|azumarisch]]-sprachigen Minderheit im Land weitgehenden kulturellen und politischen Schutz. Außerdem ließ Micolinien im [[Abkommen von Plato|Folgeabkommen von Plato]] (1957) seine jahrhundertealten Besitzanspräche auf [[Cuentez]] fallen. Das 1943 von micolinischen Truppen besetzte [[Allécapo]] wurde daraufhin geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das demokratische Micolinien auf dem Weg in die europäische Gemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1956 regierten die Christdemokraten alleine. Im Jahr 1960 gehörte Micolinien zu den Gründerstaaten der Europäischen Freihandelszone EFTA. Seit 1959 wurde das Land von einer [[Volksfront]]regierung der Sozialisten unter Tolerierung der Kommunisten unter PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] regiert. Das Linksbündnis zerfiel im Jahr 1965, weil sich die Regierungspartner nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnten. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging die Mitte-Rechts-Opposition als Sieger hervor und bildete unter [[Mikael Mari Salt]] ein CDM-PDL-Kabinett. Um die Wirtschaftskrise zu überwinden, wurde 1966 eine Große Koalition aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen gebildet, der mit [[Charl Henrique Valdés]] erstmals seit der Redemokratisierung des Landes wieder ein Liberaler vorstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1968 gingen erneut die Christdemokraten als Sieger hervor. Bis 1979 regierte der CDM-Vorsitzende [[Joann Christén]] zusammen mit der PDL. Auf Initiative Joann Christéns und des sagradischen Ministerpräsidenten [[Joán Caval]]s hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (''Consile Asumaresq'', ''Cosiliu Azumarês'') als gemeinsames Forum der Blaumeeranrainerstaaten [[Sagradien]], [[Micolinien]] und dem [[Fürstentum San Cristo]]. Die Regierung Christén zerbrach 1979 mit der Abspaltung des rechten PDL-Flügels zur [[UPD]]. Aus vorgezogenen Parlamentswahlen ging erstmals die PSL als stärkste Partei hervor. Der Sozialist [[Guillemes Oreste]] bildete eine Große Koalition mit dem CDM, die 1981 zerbrach und nach einem erneuten Wahlsieg der Christdemokraten von einer christlich-liberalen Koalition unter [[Martin Bertrand]] (CDM) abgelöst wurde. Dessen Regierung musste nach einem Steuerskandal 1984 zurücktreten und einer Großen Koalition aus PSL und CDM unter dem sozialistischen Wahlsieger [[Stefan Casagre]] weichen. Nach dem Bruch der Koalition 1987 bildete [[Antoni Sagrand]] (PSL) eine linke Übergangsregierung, die als Minderheitsregierung der Sozialisten von der Unterstützung der Kommunisten abhängig war und 1988 von einer konservativ-liberalen Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, [[DL]] und UPD unter [[Noribert Pasquale]] (CDM) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Parlamentswahlen 1992 bildete der Christdemokrat [[Carlo Masane]] eine Große Koalition mit den Sozialisten, welche in Abkehr von der traditionellen Neutralitätspolitik den Beitritt Micoliniens zur Europäischen Union betrieb, der 1995 vollzogen wurde. Nach den Wahlen 1996 wurde der Sozialist [[Bernard Sandres]] Staatsminister. Er bildete eine Ampelkoalition mit der linksliberalen DL und den micolinischen Grünen, unter deren Ägide Micolinien 1999 den Euro als Zahlungsmittel einführte. Im Jahr 2000 siegten die Christdemokraten unter ihrem Spitzenkandidaten [[Albert Nobel]], der die konservativ-liberale Koalition aus CDM, UPD und DL neu auflegte. Bei den Parlamentswahlen 2004 kam es zu einem Erfolg der rechtspopulistischen [[Acciò Marc Nabert]] (AMN), die mit einem ausländerfeindlichen Wahlkampf zahlreiche Protestwähler mobilisieren konnte und knapp 18% der Wählerstimmen erreichte. Nobel band die Partei in eine Rechtskoalition aus CDM, UPD und AMN ein, die aber 2006 wieder an den inneren Problemen der AMN zerfiel.&lt;br /&gt;
Aus vorgezogenen Neuwahlen ging das CDM gestärkt hervor und wurde erstmals seit den Wahlen 1992 wieder größte Parlamentsfraktion. Nobel erneuerte die Dreierkoalition mit UPD und DL.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<updated>2013-05-02T20:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| besonderes&lt;br /&gt;
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| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Osvalt Camur|Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
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| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
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| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió National&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
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| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]], [[LV]]&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14844</id>
		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14844"/>
		<updated>2013-05-02T20:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[Partit Radical-Democrat|PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos/National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Osvalt Camur|Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
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| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
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| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Vert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14843"/>
		<updated>2013-05-02T20:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Clesqerel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Clesqerel|Francis Clesqerel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Osvalt Camur]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
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		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<updated>2013-05-02T20:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
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| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
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| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Stefan Casagre|Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Vert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14841"/>
		<updated>2013-05-02T20:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]], , [[Kabinett Pier Ulisse V|V]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Stefan Casagre|Stefan Casagre]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1988&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<updated>2013-05-02T20:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Pier Ulisse I|Pier Ulisse I]], [[Kabinett Pier Ulisse II|II]], [[Kabinett Pier Ulisse III|III]], , [[Kabinett Pier Ulisse IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[LNPP]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1965&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #008000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1966&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PDL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14839</id>
		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinischer_Staatsminister&amp;diff=14839"/>
		<updated>2013-05-02T20:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1996&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
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| [[Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Bernard Sandres|Bernard Sandres]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[DL]], [[LV]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Ròse-Vert-Cel&lt;br /&gt;
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| [[Albert Nobel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Albert Nobel I|Albert Nobel I]], [[Kabinett Albert Nobel II|II]], [[Kabinett Albert Nobel III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[UPD]], [[DL]] (2004-2006 [[CDM]], [[UPD]], [[AMN]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Derest (2004-2006 Coalitió Derest)&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Joann Clement|Joann Clement]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinischer Staatsminister</title>
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		<updated>2013-05-02T20:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: /* Liste der micolinischen Staatsminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der [[Micolinien|micolinischen]] Staatsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Staatsminister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier Ulisse]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|National&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Ferrer|Noribert Ferrer]]&lt;br /&gt;
| [[PDM]], [[PdEL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió National&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Antoni Piel]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Piel|Antoni Piel]] &lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[PCM]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Democrat&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Francis Ernest Crést|Francis Ernest Crést]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Constitutional&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Armand Mikael Carpol]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Armand Mikael Carpol I|Armand Mikael Carpol I]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol II|II]], [[Kabinett Armand Mikael Carpol III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]], (1949-1956 [[CDM]], [[PDL]], [[PNL]])&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-(National-)Libral&lt;br /&gt;
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| [[Luvis Blum-Sael]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Luvis Blum-Sael I|Luvis Blum-Sael I]], [[Kabinett Luvis Blum-Sael II|II]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[CDM]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Mikael Mari Salt|Mikael Mari Salt]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Charl Henrique Valdes|Charl Henrique Valdes]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Larga&lt;br /&gt;
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| [[Joann Christén]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Joann Christén I|Joann Christén I]], [[Kabinett Joann Christén II|II]], [[Kabinett Joann Christén III|III]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PDL]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Libral&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Guillemes Oreste|Guillemes Oreste]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]], [[CDM]]&lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Martin Bertrand|Martin Bertrand]]&lt;br /&gt;
| [[CDM]], [[PSL]] &lt;br /&gt;
| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Socialiste&lt;br /&gt;
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| [[Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Antoni Sagrand|Antoni Sagrand]]&lt;br /&gt;
| [[PSL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
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| [[Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Noribert Pasquale|Noribert Pasquale]]&lt;br /&gt;
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| Coalitió Cèntre-Derest&lt;br /&gt;
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| [[Carlo Masane]] &lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Carlo Masane|Carlo Masane]]&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinisches_Parteiensystem&amp;diff=14837</id>
		<title>Mikolinisches Parteiensystem</title>
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		<updated>2013-05-02T16:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Parteiensystem der parlamentarischen Monarchie seit 1879 war geprägt vom Zensus- und Mehrheitswahlrecht, das das Parlament in eine konservative Rechte und eine liberale Linke teilte. Dabei verteidigten die Konservativen die Rechte der monarchischen Exekutive, während die Liberalen sich für demokratische Reformen aussprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste liberale Partei war die [[Partit d'Estat Libral|Liberale Staatspartei]] (PdEL), die 1888-1894 unter [[Luvis Rénard]] erstmals die Regierung stellte. Ihr konservatives Gegenstück stellte die [[Partit de Derest Micoline|Micolinische Rechtspartei]] (PDM) dar, die zunächst als Parlamentsfraktion, später als nationale Partei in Opposition zu den Liberalen begründet wurde. Das Erstarken der [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (PSL) nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1906 führte zu einer Annäherung der Liberalen Staatspartei an die Rechte, während sich der radikale Flügel, der [[Partit Radical-Democrat]] (PRD), zeitweise mit den Sozialisten verbündete. Außerdem entstand in den 1920er Jahren mit dem [[Liga National del Pôpole Paisane|Nationalen Landvolkbund]] (LNPP) eine populistische Bauernpartei, die zeitweise einige Erfolge feiern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSL konnte 1914 einen großen Wahlerfolg feiern und wurde erstmals stärker als die Liberalen. Der Eintritt der Sozialisten in die Kriegsregierung von [[Marc Visconte]] im Jahr 1917 führte zur Spaltung der Partei in einen moderaten und einen radikalen Flügel. Letzterer setzte sich nach 1919 durch, spaltete sich aber erneut, woraus 1921 der [[Partit Comuniste de Micolina|PCM]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren standen sich daher eine Linke aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten und eine Rechte aus Staatspartei, Rechtspartei und Bauernbund gegenüber. Hinzu kamen mehrere Regionalparteien, von denen die golische Volkspartei [[PPG]] die wichtigste Rolle spielte. Außerdem entstanden mehrere rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen, die wichtigste darunter die faschistische [[Schwarze Garde]], die zeitweise im Bündnis mit dem Bauernbund zu Wahlen antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kräfte der Transition waren die [[Cèntre Democrat de Micolina|Zentrumsdemokraten]] (CDM) [[Armand Mikael Carpol]]s, die [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] (PSL) [[Antoni Piël]]s und die [[Partit Comuniste de Micolina|Kommunisten]] (PCM) unter Führung von [[Henrique Barros]], die zusammen eine neue Regierung mit Piël als Regierungschef bildeten. Das CDM wurde als christdemokratische Sammlungspartei gegründet und vereinte katholisch denkende konservative, liberale und christlich-soziale Mitglieder, während die beiden Arbeiterparteien vornehmlich auf ihr altes Wählerpotenzial zurückgreifen konnten. Auf Seiten der Liberalen und Liberalkonservativen entstand kurz danach die liberale [[Partit Democrat Libral|PDL]], als Sammlungspartei der nationalen Rechten und Transitionsgegner die [[Partit National Libral|Nationalliberale Partei]] PNL. Letztere verstand sich als freheitliche Rechtspartei und wurde zum Auffangbecken der antidemokratischen Eliten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Micolinische Parlamentswahl 1948|vorgezogenen Neuwahlen 1948]] gingen überraschend die Zentrumsdemokraten CDM als Sieger hervor. In der Folge wurde eine Koalition der verfassungstragenden Parteien CDM, PSL und PDL unter dem parteilosen [[Francis Ernest Crést]] gebildet, auf die 1949 nach Ausscheiden der Sozialisten eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition unter Führung von CDM-Chef Carpol folgte. Die Zentrumsdemokraten blieben danach bis Ende der Siebziger Jahre die dominante Kraft im parlamentarischen System Micoliniens. Das CDM gewann bis 1976 stets mehr als 38 Prozent der Stimmen und war immer stärkste Partei, gefolgt von den Sozialisten, die sich bei einem Stimmenanteil zwischen 28 und 38 Prozent einpendelten, während Liberale und Kommunisten um Platz 3 kämpften und die Nationalliberalen als Antisystempartei ausgeschlossen blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Micolinische Parlamentswahl 1952|1952]] erreichte Carpols CDM zum ersten und einzigen Mal die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze und konnte alleine regieren, ehe die Partei 1956 wieder zur Mitte-Rechts-Koalition mit den Liberaldemokraten zurückkehren musste. In der Opposition zur bürgerlichen Regierungsmehrheit etablierte sich ein sozialistisch-kommunistisches [[Front Democrat Popolar|Volksfrontbündnis]], das bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1959|Wahlen 1959]] die Mehrheit gewann. Carpols CDM zwar erneut stärkste Partei, PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] konnte aber eine Minderheitsregierung bilden. Bis 1965 regierte er mit Unterstützung der Kommunisten, die dadurch ins parlamentarische System eingebunden wurden. Die Krise der Sechziger Jahre führte 1965 zum Bruch der Volksfront und im Folgejahr zur Bildung einer neuen [[Coalitió Constitutional|konstitutionellen Koalition]] aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen unter Führung des PDL-Chefs [[Charl Henrique Valdes]]. Nach der [[Micolinische Parlamentswahl 1968|Parlamentswahl 1968]], bei denen abermals die Christdemokraten siegten, wurde CDM-Chef [[Joann Christén]] neuer Regierungschef. Er führte das Land als Kopf einer Mitte-Rechts-Koalition bis 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Siebziger Jahre hin kam es zu einer Transformation des Parteiensystems. Parteiinterne Richtungsstreitigkeiten innerhalb der PDL führten 1979 zur Abspaltung des konservativen Parteiflügels als [[Unió Popolar Democrat|Demokratische Volksunion]] (UPD) und zum Bruch der Koalition. Das liberale Lager aus Rest-PDL und UPD ging aus den [[Micolinische Parlamentswahl 1979|vorgezogenen Neuwahlen 1979]] zwar insgesamt gestärkt hervor, konnte die Verluste von Christéns CDM aber nicht auffangen. Erstmals wurden die Sozialisten stärkste Kraft im Parlament und konnten die Dominanz der Zentrumsdemokraten brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSL-Führer [[Guillemes Oreste]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] der Mitte mit den Christdemokraten als Juniorpartner, die aber 1981 wieder zerbrach. [[Micolinische Parlamentswahl 1981|Erneute Neuwahlen]] brachten wieder einen klaren Sieg des CDM, das die Koalition mit der PDL zwar erneuern, die alte Dominanz aber nicht zurückerobern konnte. Es folgte eine Phase der relativen Instabilität, in der neue politische Akteure die Parteibühne betraten wie die rechtsextremistische [[Partit de Libertat de Micolina|Freiheitspartei]] (PLM), die sich bald mit der PNL zur [[Partit National Libral - Partit de Libertat de Micolina|PNL-PLM]] vereinigte, sowie die [[Liste Vert|Grünen]], die 1981 erstmals ins Parlament einzogen. In der Opposition kam es zudem zu einem allmählichen Niedergang der Kommunisten sowie zu einem stetigen Aufstieg der wirtschaftsliberalen und bisweilen populistischen Steuersenkungspartei UPD.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Koalition 1984 und dem Wahlsieg der Sozialisten bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1984|Neuwahl]] folgte die Bildung einer neuen Großen Koalition unter Führung des Sozialisten [[Stefan Casagre]], der nach dem Rücktritt der CDM-Minister 1987 von seinem Parteifreund [[Antoni Sagrand]] abgelöst wurde, der bis zu den Wahlen 1988 einer von Kommunisten tolerierten Minderheitsregierung vorstand. Der Sieg der Christdemokraten 1988 brachte die Bildung einer breiten Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, UPD und der PDL-Nachfolgerin [[DL]] unter [[Noribert Pasquale]] (CDM). Erstmals wurde die UPD an einer Regierung beteiligt. Zentrumsdemokraten und Liberale verloren danach fast kontinuierlichen an Stimmen, während die UPD sich allmählich als dritte Kraft etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neuerlichen Zuwächsen der UPD bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1992|Wahlen 1992]] scheiterten die Verhandlungen über eine Neuauflage der Regierungskoalition und [[Carlo Masane]] (CDM) bildete eine Große Koalition mit den Sozialisten [[Bernard Sandres]]’. Nach einer linksliberalen Neuorientierung der DL und Erfolgen der Grünen Listen (LV) bei den Wahlen 1992 und [[Micolinische Parlamentswahl 1996|1996]] bildete der Wahlsieger [[Bernard Sandres]] von der PSL 1996 eine neuartige Mitte-Links-Koalition ([[Regenbogen-Koalition]], Selbstbezeichnung: „Reform-Koalition“) aus PSL, DL und LV. Großer Sieger der [[Micolinische Parlamentswahl 2000|Wahlen 2000]] war die UPD, die mit einem von Gegnern als populistisch bezeichneten rechtkonservativen Programm große Zuwächse verzeichnen konnte. Obwohl Sandres’ Sozialisten erneut stärkste Kraft wurden, bildete CDM-Chef [[Albert Nobel]] eine neue Rechtskoalition mit UPD und DL. Die [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Wahlen 2004]] brachten einen Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Marc Nabert]], der als neuer Partner von CDM und UPD in Nobels Rechtskoalition eingebunden wurde. Nach Zerfallserscheinungen der Nabert-Partei [[Acció de Moviment National|AMN]] und persönlichen Streitigkeiten zwischen Nobel und Nabert folgten im Jahr 2006 [[Micolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogene Neuwahlen]], aus denen Nobels CDM gestärkt hervorging und erstmals seit 1992 wieder als stärkste Partei im Parlament hervorging. Daraufhin wurde die Koalition mit den liberalen Parteien UPD und DL wieder neuaufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] mussten die seit 2000 regierenden [[CDM|Christdemokraten]] unter ihrer Spitzenkandidatin [[Piera Miquel]] eine herbe Niederlage einstecken und fielen von zuletzt über 30 Prozent auf nur noch knapp über 20 Prozent der Stimmen ab und hinter die rechts von ihr stehende [[UPD]] zurück. Stärkste Partei war jedoch trotz größeren Verlusten die [[PSL|Sozialistische Arbeiterpartei]] unter [[Joann Clement]]. Dieser führt nun eine neuartige Mitte-Koalition mit Christdemokraten und den gestärkten [[Liste Vert|Grünen]] an.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinisches_Parteiensystem&amp;diff=14836</id>
		<title>Mikolinisches Parteiensystem</title>
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		<updated>2013-05-02T16:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Parteiensystem der parlamentarischen Monarchie seit 1879 war geprägt vom Zensus- und Mehrheitswahlrecht, das das Parlament in eine konservative Rechte und eine liberale Linke teilte. Dabei verteidigten die Konservativen die Rechte der monarchischen Exekutive, während die Liberalen sich für demokratische Reformen aussprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste liberale Partei war die [[Partit d'Estat Libral|Liberale Staatspartei]] (PdEL), die 1888-1894 unter [[Luvis Rénard]] erstmals die Regierung stellte. Ihr konservatives Gegenstück stellte die [[Partit de Derest Micoline|Micolinische Rechtspartei]] (PDM) dar, die zunächst als Parlamentsfraktion, später als nationale Partei in Opposition zu den Liberalen begründet wurde. Das Erstarken der [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (PSL) nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1906 führte zu einer Annäherung der Liberalen Staatspartei an die Rechte, während sich der radikale Flügel, der [[Partit Radical-Democrat]] (PRD), zeitweise mit den Sozialisten verbündete. Außerdem entstand in den 1920er Jahren mit dem [[Liga National del Pôpole Paisane|Nationalen Landvolkbund]] (LNPP) eine populistische Bauernpartei, die zeitweise einige Erfolge feiern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSL konnte 1914 einen großen Wahlerfolg feiern und wurde erstmals stärker als die Liberalen. Der Eintritt der Sozialisten in die Kriegsregierung von [[Marc Visconte]] im Jahr 1917 führte zur Spaltung der Partei in einen moderaten und einen radikalen Flügel. Letzterer setzte sich nach 1919 durch, spaltete sich aber erneut, woraus 1921 der [[Partit Comuniste de Micolina|PCM]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren standen sich daher eine Linke aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten und eine Rechte aus Staatspartei, Rechtspartei und Bauernbund gegenüber. Außerdem entstanden mehrere rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen, die wichtigste darunter die faschistische [[Schwarze Garde]], die zeitweise im Bündnis mit dem Bauernbund zu Wahlen antrat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kräfte der Transition waren die [[Cèntre Democrat de Micolina|Zentrumsdemokraten]] (CDM) [[Armand Mikael Carpol]]s, die [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] (PSL) [[Antoni Piël]]s und die [[Partit Comuniste de Micolina|Kommunisten]] (PCM) unter Führung von [[Henrique Barros]], die zusammen eine neue Regierung mit Piël als Regierungschef bildeten. Das CDM wurde als christdemokratische Sammlungspartei gegründet und vereinte katholisch denkende konservative, liberale und christlich-soziale Mitglieder, während die beiden Arbeiterparteien vornehmlich auf ihr altes Wählerpotenzial zurückgreifen konnten. Auf Seiten der Liberalen und Liberalkonservativen entstand kurz danach die liberale [[Partit Democrat Libral|PDL]], als Sammlungspartei der nationalen Rechten und Transitionsgegner die [[Partit National Libral|Nationalliberale Partei]] PNL. Letztere verstand sich als freheitliche Rechtspartei und wurde zum Auffangbecken der antidemokratischen Eliten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Micolinische Parlamentswahl 1948|vorgezogenen Neuwahlen 1948]] gingen überraschend die Zentrumsdemokraten CDM als Sieger hervor. In der Folge wurde eine Koalition der verfassungstragenden Parteien CDM, PSL und PDL unter dem parteilosen [[Francis Ernest Crést]] gebildet, auf die 1949 nach Ausscheiden der Sozialisten eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition unter Führung von CDM-Chef Carpol folgte. Die Zentrumsdemokraten blieben danach bis Ende der Siebziger Jahre die dominante Kraft im parlamentarischen System Micoliniens. Das CDM gewann bis 1976 stets mehr als 38 Prozent der Stimmen und war immer stärkste Partei, gefolgt von den Sozialisten, die sich bei einem Stimmenanteil zwischen 28 und 38 Prozent einpendelten, während Liberale und Kommunisten um Platz 3 kämpften und die Nationalliberalen als Antisystempartei ausgeschlossen blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Micolinische Parlamentswahl 1952|1952]] erreichte Carpols CDM zum ersten und einzigen Mal die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze und konnte alleine regieren, ehe die Partei 1956 wieder zur Mitte-Rechts-Koalition mit den Liberaldemokraten zurückkehren musste. In der Opposition zur bürgerlichen Regierungsmehrheit etablierte sich ein sozialistisch-kommunistisches [[Front Democrat Popolar|Volksfrontbündnis]], das bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1959|Wahlen 1959]] die Mehrheit gewann. Carpols CDM zwar erneut stärkste Partei, PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] konnte aber eine Minderheitsregierung bilden. Bis 1965 regierte er mit Unterstützung der Kommunisten, die dadurch ins parlamentarische System eingebunden wurden. Die Krise der Sechziger Jahre führte 1965 zum Bruch der Volksfront und im Folgejahr zur Bildung einer neuen [[Coalitió Constitutional|konstitutionellen Koalition]] aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen unter Führung des PDL-Chefs [[Charl Henrique Valdes]]. Nach der [[Micolinische Parlamentswahl 1968|Parlamentswahl 1968]], bei denen abermals die Christdemokraten siegten, wurde CDM-Chef [[Joann Christén]] neuer Regierungschef. Er führte das Land als Kopf einer Mitte-Rechts-Koalition bis 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Siebziger Jahre hin kam es zu einer Transformation des Parteiensystems. Parteiinterne Richtungsstreitigkeiten innerhalb der PDL führten 1979 zur Abspaltung des konservativen Parteiflügels als [[Unió Popolar Democrat|Demokratische Volksunion]] (UPD) und zum Bruch der Koalition. Das liberale Lager aus Rest-PDL und UPD ging aus den [[Micolinische Parlamentswahl 1979|vorgezogenen Neuwahlen 1979]] zwar insgesamt gestärkt hervor, konnte die Verluste von Christéns CDM aber nicht auffangen. Erstmals wurden die Sozialisten stärkste Kraft im Parlament und konnten die Dominanz der Zentrumsdemokraten brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSL-Führer [[Guillemes Oreste]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] der Mitte mit den Christdemokraten als Juniorpartner, die aber 1981 wieder zerbrach. [[Micolinische Parlamentswahl 1981|Erneute Neuwahlen]] brachten wieder einen klaren Sieg des CDM, das die Koalition mit der PDL zwar erneuern, die alte Dominanz aber nicht zurückerobern konnte. Es folgte eine Phase der relativen Instabilität, in der neue politische Akteure die Parteibühne betraten wie die rechtsextremistische [[Partit de Libertat de Micolina|Freiheitspartei]] (PLM), die sich bald mit der PNL zur [[Partit National Libral - Partit de Libertat de Micolina|PNL-PLM]] vereinigte, sowie die [[Liste Vert|Grünen]], die 1981 erstmals ins Parlament einzogen. In der Opposition kam es zudem zu einem allmählichen Niedergang der Kommunisten sowie zu einem stetigen Aufstieg der wirtschaftsliberalen und bisweilen populistischen Steuersenkungspartei UPD.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Koalition 1984 und dem Wahlsieg der Sozialisten bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1984|Neuwahl]] folgte die Bildung einer neuen Großen Koalition unter Führung des Sozialisten [[Stefan Casagre]], der nach dem Rücktritt der CDM-Minister 1987 von seinem Parteifreund [[Antoni Sagrand]] abgelöst wurde, der bis zu den Wahlen 1988 einer von Kommunisten tolerierten Minderheitsregierung vorstand. Der Sieg der Christdemokraten 1988 brachte die Bildung einer breiten Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, UPD und der PDL-Nachfolgerin [[DL]] unter [[Noribert Pasquale]] (CDM). Erstmals wurde die UPD an einer Regierung beteiligt. Zentrumsdemokraten und Liberale verloren danach fast kontinuierlichen an Stimmen, während die UPD sich allmählich als dritte Kraft etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neuerlichen Zuwächsen der UPD bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1992|Wahlen 1992]] scheiterten die Verhandlungen über eine Neuauflage der Regierungskoalition und [[Carlo Masane]] (CDM) bildete eine Große Koalition mit den Sozialisten [[Bernard Sandres]]’. Nach einer linksliberalen Neuorientierung der DL und Erfolgen der Grünen Listen (LV) bei den Wahlen 1992 und [[Micolinische Parlamentswahl 1996|1996]] bildete der Wahlsieger [[Bernard Sandres]] von der PSL 1996 eine neuartige Mitte-Links-Koalition ([[Regenbogen-Koalition]], Selbstbezeichnung: „Reform-Koalition“) aus PSL, DL und LV. Großer Sieger der [[Micolinische Parlamentswahl 2000|Wahlen 2000]] war die UPD, die mit einem von Gegnern als populistisch bezeichneten rechtkonservativen Programm große Zuwächse verzeichnen konnte. Obwohl Sandres’ Sozialisten erneut stärkste Kraft wurden, bildete CDM-Chef [[Albert Nobel]] eine neue Rechtskoalition mit UPD und DL. Die [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Wahlen 2004]] brachten einen Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Marc Nabert]], der als neuer Partner von CDM und UPD in Nobels Rechtskoalition eingebunden wurde. Nach Zerfallserscheinungen der Nabert-Partei [[Acció de Moviment National|AMN]] und persönlichen Streitigkeiten zwischen Nobel und Nabert folgten im Jahr 2006 [[Micolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogene Neuwahlen]], aus denen Nobels CDM gestärkt hervorging und erstmals seit 1992 wieder als stärkste Partei im Parlament hervorging. Daraufhin wurde die Koalition mit den liberalen Parteien UPD und DL wieder neuaufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] mussten die seit 2000 regierenden [[CDM|Christdemokraten]] unter ihrer Spitzenkandidatin [[Piera Miquel]] eine herbe Niederlage einstecken und fielen von zuletzt über 30 Prozent auf nur noch knapp über 20 Prozent der Stimmen ab und hinter die rechts von ihr stehende [[UPD]] zurück. Stärkste Partei war jedoch trotz größeren Verlusten die [[PSL|Sozialistische Arbeiterpartei]] unter [[Joann Clement]]. Dieser führt nun eine neuartige Mitte-Koalition mit Christdemokraten und den gestärkten [[Liste Vert|Grünen]] an.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<title>Mikolinisches Parteiensystem</title>
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		<updated>2013-05-02T16:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Parteiensystem der parlamentarischen Monarchie seit 1879 war geprägt vom Zensus- und Mehrheitswahlrecht, das das Parlament in eine konservative Rechte und eine liberale Linke teilte. Dabei verteidigten die Konservativen die Rechte der monarchischen Exekutive, während die Liberalen sich für demokratische Reformen aussprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste liberale Partei war die [[Partit d'Estat Libral|Liberale Staatspartei]] (PdEL), die 1888-1894 unter [[Luvis Rénard]] erstmals die Regierung stellte. Ihr konservatives Gegenstück stellte die [[Partit de Derest Micoline|Micolinische Rechtspartei]] (PDM) dar, die zunächst als Parlamentsfraktion, später als nationale Partei in Opposition zu den Liberalen begründet wurde. Das Erstarken der [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (PSL) nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1906 führte zu einer Annäherung der Liberalen Staatspartei an die Rechte, während sich der radikale Flügel, der [[Partit Radical-Democrat]] (PRD), zeitweise mit den Sozialisten verbündete. Außerdem entstand in den 1920er Jahren mit dem [[Liga National del Pôpole Paisane|Nationalen Landvolkbund]] (LNPP) eine populistische Bauernpartei, die zeitweise einige Erfolge feiern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSL konnte 1914 einen großen Wahlerfolg feiern und wurde erstmals stärker als die Liberalen. Der Eintritt der Sozialisten in die Kriegsregierung von [[Marc Visconte]] im Jahr 1917 führte zur Spaltung der Partei in einen moderaten und einen radikalen Flügel. Letzterer setzte sich nach 1919 durch, spaltete sich aber erneut, woraus 1921 der [[Partit Comuniste de Micolina|PCM]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren standen sich daher eine Linke aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten und eine Rechte aus Staatspartei, Rechtspartei und Bauernbund gegenüber. Außerdem entstanden mehrere rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen, die wichtigste darunter die faschistische [[Schwarze Garde|Guarda National]], die zeitweise im Bündnis mit dem Bauernbund zu Wahlen antrat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kräfte der Transition waren die [[Cèntre Democrat de Micolina|Zentrumsdemokraten]] (CDM) [[Armand Mikael Carpol]]s, die [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] (PSL) [[Antoni Piël]]s und die [[Partit Comuniste de Micolina|Kommunisten]] (PCM) unter Führung von [[Henrique Barros]], die zusammen eine neue Regierung mit Piël als Regierungschef bildeten. Das CDM wurde als christdemokratische Sammlungspartei gegründet und vereinte katholisch denkende konservative, liberale und christlich-soziale Mitglieder, während die beiden Arbeiterparteien vornehmlich auf ihr altes Wählerpotenzial zurückgreifen konnten. Auf Seiten der Liberalen und Liberalkonservativen entstand kurz danach die liberale [[Partit Democrat Libral|PDL]], als Sammlungspartei der nationalen Rechten und Transitionsgegner die [[Partit National Libral|Nationalliberale Partei]] PNL. Letztere verstand sich als freheitliche Rechtspartei und wurde zum Auffangbecken der antidemokratischen Eliten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Micolinische Parlamentswahl 1948|vorgezogenen Neuwahlen 1948]] gingen überraschend die Zentrumsdemokraten CDM als Sieger hervor. In der Folge wurde eine Koalition der verfassungstragenden Parteien CDM, PSL und PDL unter dem parteilosen [[Francis Ernest Crést]] gebildet, auf die 1949 nach Ausscheiden der Sozialisten eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition unter Führung von CDM-Chef Carpol folgte. Die Zentrumsdemokraten blieben danach bis Ende der Siebziger Jahre die dominante Kraft im parlamentarischen System Micoliniens. Das CDM gewann bis 1976 stets mehr als 38 Prozent der Stimmen und war immer stärkste Partei, gefolgt von den Sozialisten, die sich bei einem Stimmenanteil zwischen 28 und 38 Prozent einpendelten, während Liberale und Kommunisten um Platz 3 kämpften und die Nationalliberalen als Antisystempartei ausgeschlossen blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Micolinische Parlamentswahl 1952|1952]] erreichte Carpols CDM zum ersten und einzigen Mal die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze und konnte alleine regieren, ehe die Partei 1956 wieder zur Mitte-Rechts-Koalition mit den Liberaldemokraten zurückkehren musste. In der Opposition zur bürgerlichen Regierungsmehrheit etablierte sich ein sozialistisch-kommunistisches [[Front Democrat Popolar|Volksfrontbündnis]], das bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1959|Wahlen 1959]] die Mehrheit gewann. Carpols CDM zwar erneut stärkste Partei, PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] konnte aber eine Minderheitsregierung bilden. Bis 1965 regierte er mit Unterstützung der Kommunisten, die dadurch ins parlamentarische System eingebunden wurden. Die Krise der Sechziger Jahre führte 1965 zum Bruch der Volksfront und im Folgejahr zur Bildung einer neuen [[Coalitió Constitutional|konstitutionellen Koalition]] aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen unter Führung des PDL-Chefs [[Charl Henrique Valdes]]. Nach der [[Micolinische Parlamentswahl 1968|Parlamentswahl 1968]], bei denen abermals die Christdemokraten siegten, wurde CDM-Chef [[Joann Christén]] neuer Regierungschef. Er führte das Land als Kopf einer Mitte-Rechts-Koalition bis 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Siebziger Jahre hin kam es zu einer Transformation des Parteiensystems. Parteiinterne Richtungsstreitigkeiten innerhalb der PDL führten 1979 zur Abspaltung des konservativen Parteiflügels als [[Unió Popolar Democrat|Demokratische Volksunion]] (UPD) und zum Bruch der Koalition. Das liberale Lager aus Rest-PDL und UPD ging aus den [[Micolinische Parlamentswahl 1979|vorgezogenen Neuwahlen 1979]] zwar insgesamt gestärkt hervor, konnte die Verluste von Christéns CDM aber nicht auffangen. Erstmals wurden die Sozialisten stärkste Kraft im Parlament und konnten die Dominanz der Zentrumsdemokraten brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSL-Führer [[Guillemes Oreste]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] der Mitte mit den Christdemokraten als Juniorpartner, die aber 1981 wieder zerbrach. [[Micolinische Parlamentswahl 1981|Erneute Neuwahlen]] brachten wieder einen klaren Sieg des CDM, das die Koalition mit der PDL zwar erneuern, die alte Dominanz aber nicht zurückerobern konnte. Es folgte eine Phase der relativen Instabilität, in der neue politische Akteure die Parteibühne betraten wie die rechtsextremistische [[Partit de Libertat de Micolina|Freiheitspartei]] (PLM), die sich bald mit der PNL zur [[Partit National Libral - Partit de Libertat de Micolina|PNL-PLM]] vereinigte, sowie die [[Liste Vert|Grünen]], die 1981 erstmals ins Parlament einzogen. In der Opposition kam es zudem zu einem allmählichen Niedergang der Kommunisten sowie zu einem stetigen Aufstieg der wirtschaftsliberalen und bisweilen populistischen Steuersenkungspartei UPD.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Koalition 1984 und dem Wahlsieg der Sozialisten bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1984|Neuwahl]] folgte die Bildung einer neuen Großen Koalition unter Führung des Sozialisten [[Stefan Casagre]], der nach dem Rücktritt der CDM-Minister 1987 von seinem Parteifreund [[Antoni Sagrand]] abgelöst wurde, der bis zu den Wahlen 1988 einer von Kommunisten tolerierten Minderheitsregierung vorstand. Der Sieg der Christdemokraten 1988 brachte die Bildung einer breiten Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, UPD und der PDL-Nachfolgerin [[DL]] unter [[Noribert Pasquale]] (CDM). Erstmals wurde die UPD an einer Regierung beteiligt. Zentrumsdemokraten und Liberale verloren danach fast kontinuierlichen an Stimmen, während die UPD sich allmählich als dritte Kraft etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neuerlichen Zuwächsen der UPD bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1992|Wahlen 1992]] scheiterten die Verhandlungen über eine Neuauflage der Regierungskoalition und [[Carlo Masane]] (CDM) bildete eine Große Koalition mit den Sozialisten [[Bernard Sandres]]’. Nach einer linksliberalen Neuorientierung der DL und Erfolgen der Grünen Listen (LV) bei den Wahlen 1992 und [[Micolinische Parlamentswahl 1996|1996]] bildete der Wahlsieger [[Bernard Sandres]] von der PSL 1996 eine neuartige Mitte-Links-Koalition ([[Regenbogen-Koalition]], Selbstbezeichnung: „Reform-Koalition“) aus PSL, DL und LV. Großer Sieger der [[Micolinische Parlamentswahl 2000|Wahlen 2000]] war die UPD, die mit einem von Gegnern als populistisch bezeichneten rechtkonservativen Programm große Zuwächse verzeichnen konnte. Obwohl Sandres’ Sozialisten erneut stärkste Kraft wurden, bildete CDM-Chef [[Albert Nobel]] eine neue Rechtskoalition mit UPD und DL. Die [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Wahlen 2004]] brachten einen Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Marc Nabert]], der als neuer Partner von CDM und UPD in Nobels Rechtskoalition eingebunden wurde. Nach Zerfallserscheinungen der Nabert-Partei [[Acció de Moviment National|AMN]] und persönlichen Streitigkeiten zwischen Nobel und Nabert folgten im Jahr 2006 [[Micolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogene Neuwahlen]], aus denen Nobels CDM gestärkt hervorging und erstmals seit 1992 wieder als stärkste Partei im Parlament hervorging. Daraufhin wurde die Koalition mit den liberalen Parteien UPD und DL wieder neuaufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] mussten die seit 2000 regierenden [[CDM|Christdemokraten]] unter ihrer Spitzenkandidatin [[Piera Miquel]] eine herbe Niederlage einstecken und fielen von zuletzt über 30 Prozent auf nur noch knapp über 20 Prozent der Stimmen ab und hinter die rechts von ihr stehende [[UPD]] zurück. Stärkste Partei war jedoch trotz größeren Verlusten die [[PSL|Sozialistische Arbeiterpartei]] unter [[Joann Clement]]. Dieser führt nun eine neuartige Mitte-Koalition mit Christdemokraten und den gestärkten [[Liste Vert|Grünen]] an.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.151.82</name></author>
		
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		<updated>2013-05-02T16:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.151.82: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Parteiensystem der parlamentarischen Monarchie seit 1879 war geprägt vom Zensus- und Mehrheitswahlrecht, das das Parlament in eine konservative Rechte und eine liberale Linke teilte. Dabei verteidigten die Konservativen die Rechte der monarchischen Exekutive, während die Liberalen sich für demokratische Reformen aussprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste liberale Partei war die [[Partit d'Estat Libral|Liberale Staatspartei]], die 1888-1894 unter [[Luvis Rénard]] erstmals die Regierung stellte. Ihr konservatives Gegenstück stellte die [[Partit de Derest Micoline|Micolinische Rechtspartei]] dar, die zunächst als Parlamentsfraktion, später als nationale Partei in Opposition zu den Liberalen begründet wurde. Das Erstarken der [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialistischen Arbeiterpartei]] nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1906 führte zu einer Annäherung der Liberalen Staatspartei an die Rechte, während sich der radikale Flügel, der [[Partit Radical-Democrat]], zeitweise mit den Sozialisten verbündete. Außerdem entstand in den 1920er Jahren mit dem [[Liga National del Pôpole Paisane|Nationalen Landvolkbund]] (LNPP) eine populistische Bauernpartei, die zeitweise einige Erfolge feiern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Partit Socialiste|Sozialistische Partei]] (PS) konnte 1914 einen großen Wahlerfolg feiern und wurde erstmals stärker als die Liberalen. Der Eintritt der Sozialisten in die Kriegsregierung von [[Marc Visconte]] im Jahr 1917 führte zur Spaltung der Partei in einen moderaten und einen radikalen Flügel. Letzterer setzte sich nach 1919 durch, spaltete sich aber erneut, woraus 1921 der [[Partit Comuniste de Micolina|PCM]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren standen sich daher eine Linke aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten und eine Rechte aus Staatspartei, Rechtspartei und Bauernbund gegenüber. Außerdem entstanden mehrere rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen, die wichtigste darunter die faschistische [[Schwarze Garde|Guarda National]], die zeitweise im Bündnis mit dem Bauernbund zu Wahlen antrat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treibende Kräfte der Transition waren die [[Cèntre Democrat de Micolina|Zentrumsdemokraten]] (CDM) [[Armand Mikael Carpol]]s, die [[Partit Socialiste Lavorator|Sozialisten]] (PSL) [[Antoni Piël]]s und die [[Partit Comuniste de Micolina|Kommunisten]] (PCM) unter Führung von [[Henrique Barros]], die zusammen eine neue Regierung mit Piël als Regierungschef bildeten. Das CDM wurde als christdemokratische Sammlungspartei gegründet und vereinte katholisch denkende konservative, liberale und christlich-soziale Mitglieder, während die beiden Arbeiterparteien vornehmlich auf ihr altes Wählerpotenzial zurückgreifen konnten. Auf Seiten der Liberalen und Liberalkonservativen entstand kurz danach die liberale [[Partit Democrat Libral|PDL]], als Sammlungspartei der nationalen Rechten und Transitionsgegner die [[Partit National Libral|Nationalliberale Partei]] PNL. Letztere verstand sich als freheitliche Rechtspartei und wurde zum Auffangbecken der antidemokratischen Eliten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Micolinische Parlamentswahl 1948|vorgezogenen Neuwahlen 1948]] gingen überraschend die Zentrumsdemokraten CDM als Sieger hervor. In der Folge wurde eine Koalition der verfassungstragenden Parteien CDM, PSL und PDL unter dem parteilosen [[Francis Ernest Crést]] gebildet, auf die 1949 nach Ausscheiden der Sozialisten eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition unter Führung von CDM-Chef Carpol folgte. Die Zentrumsdemokraten blieben danach bis Ende der Siebziger Jahre die dominante Kraft im parlamentarischen System Micoliniens. Das CDM gewann bis 1976 stets mehr als 38 Prozent der Stimmen und war immer stärkste Partei, gefolgt von den Sozialisten, die sich bei einem Stimmenanteil zwischen 28 und 38 Prozent einpendelten, während Liberale und Kommunisten um Platz 3 kämpften und die Nationalliberalen als Antisystempartei ausgeschlossen blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Micolinische Parlamentswahl 1952|1952]] erreichte Carpols CDM zum ersten und einzigen Mal die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze und konnte alleine regieren, ehe die Partei 1956 wieder zur Mitte-Rechts-Koalition mit den Liberaldemokraten zurückkehren musste. In der Opposition zur bürgerlichen Regierungsmehrheit etablierte sich ein sozialistisch-kommunistisches [[Front Democrat Popolar|Volksfrontbündnis]], das bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1959|Wahlen 1959]] die Mehrheit gewann. Carpols CDM zwar erneut stärkste Partei, PSL-Führer [[Luvis Blum-Sael]] konnte aber eine Minderheitsregierung bilden. Bis 1965 regierte er mit Unterstützung der Kommunisten, die dadurch ins parlamentarische System eingebunden wurden. Die Krise der Sechziger Jahre führte 1965 zum Bruch der Volksfront und im Folgejahr zur Bildung einer neuen [[Coalitió Constitutional|konstitutionellen Koalition]] aus Christdemokraten, Sozialisten und Liberalen unter Führung des PDL-Chefs [[Charl Henrique Valdes]]. Nach der [[Micolinische Parlamentswahl 1968|Parlamentswahl 1968]], bei denen abermals die Christdemokraten siegten, wurde CDM-Chef [[Joann Christén]] neuer Regierungschef. Er führte das Land als Kopf einer Mitte-Rechts-Koalition bis 1979. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Siebziger Jahre hin kam es zu einer Transformation des Parteiensystems. Parteiinterne Richtungsstreitigkeiten innerhalb der PDL führten 1979 zur Abspaltung des konservativen Parteiflügels als [[Unió Popolar Democrat|Demokratische Volksunion]] (UPD) und zum Bruch der Koalition. Das liberale Lager aus Rest-PDL und UPD ging aus den [[Micolinische Parlamentswahl 1979|vorgezogenen Neuwahlen 1979]] zwar insgesamt gestärkt hervor, konnte die Verluste von Christéns CDM aber nicht auffangen. Erstmals wurden die Sozialisten stärkste Kraft im Parlament und konnten die Dominanz der Zentrumsdemokraten brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSL-Führer [[Guillemes Oreste]] bildete daraufhin eine [[Große Koalition]] der Mitte mit den Christdemokraten als Juniorpartner, die aber 1981 wieder zerbrach. [[Micolinische Parlamentswahl 1981|Erneute Neuwahlen]] brachten wieder einen klaren Sieg des CDM, das die Koalition mit der PDL zwar erneuern, die alte Dominanz aber nicht zurückerobern konnte. Es folgte eine Phase der relativen Instabilität, in der neue politische Akteure die Parteibühne betraten wie die rechtsextremistische [[Partit de Libertat de Micolina|Freiheitspartei]] (PLM), die sich bald mit der PNL zur [[Partit National Libral - Partit de Libertat de Micolina|PNL-PLM]] vereinigte, sowie die [[Liste Vert|Grünen]], die 1981 erstmals ins Parlament einzogen. In der Opposition kam es zudem zu einem allmählichen Niedergang der Kommunisten sowie zu einem stetigen Aufstieg der wirtschaftsliberalen und bisweilen populistischen Steuersenkungspartei UPD.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Koalition 1984 und dem Wahlsieg der Sozialisten bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1984|Neuwahl]] folgte die Bildung einer neuen Großen Koalition unter Führung des Sozialisten [[Stefan Casagre]], der nach dem Rücktritt der CDM-Minister 1987 von seinem Parteifreund [[Antoni Sagrand]] abgelöst wurde, der bis zu den Wahlen 1988 einer von Kommunisten tolerierten Minderheitsregierung vorstand. Der Sieg der Christdemokraten 1988 brachte die Bildung einer breiten Mitte-Rechts-Koalition aus CDM, UPD und der PDL-Nachfolgerin [[DL]] unter [[Noribert Pasquale]] (CDM). Erstmals wurde die UPD an einer Regierung beteiligt. Zentrumsdemokraten und Liberale verloren danach fast kontinuierlichen an Stimmen, während die UPD sich allmählich als dritte Kraft etablierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neuerlichen Zuwächsen der UPD bei den [[Micolinische Parlamentswahl 1992|Wahlen 1992]] scheiterten die Verhandlungen über eine Neuauflage der Regierungskoalition und [[Carlo Masane]] (CDM) bildete eine Große Koalition mit den Sozialisten [[Bernard Sandres]]’. Nach einer linksliberalen Neuorientierung der DL und Erfolgen der Grünen Listen (LV) bei den Wahlen 1992 und [[Micolinische Parlamentswahl 1996|1996]] bildete der Wahlsieger [[Bernard Sandres]] von der PSL 1996 eine neuartige Mitte-Links-Koalition ([[Regenbogen-Koalition]], Selbstbezeichnung: „Reform-Koalition“) aus PSL, DL und LV. Großer Sieger der [[Micolinische Parlamentswahl 2000|Wahlen 2000]] war die UPD, die mit einem von Gegnern als populistisch bezeichneten rechtkonservativen Programm große Zuwächse verzeichnen konnte. Obwohl Sandres’ Sozialisten erneut stärkste Kraft wurden, bildete CDM-Chef [[Albert Nobel]] eine neue Rechtskoalition mit UPD und DL. Die [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Wahlen 2004]] brachten einen Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Marc Nabert]], der als neuer Partner von CDM und UPD in Nobels Rechtskoalition eingebunden wurde. Nach Zerfallserscheinungen der Nabert-Partei [[Acció de Moviment National|AMN]] und persönlichen Streitigkeiten zwischen Nobel und Nabert folgten im Jahr 2006 [[Micolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogene Neuwahlen]], aus denen Nobels CDM gestärkt hervorging und erstmals seit 1992 wieder als stärkste Partei im Parlament hervorging. Daraufhin wurde die Koalition mit den liberalen Parteien UPD und DL wieder neuaufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] mussten die seit 2000 regierenden [[CDM|Christdemokraten]] unter ihrer Spitzenkandidatin [[Piera Miquel]] eine herbe Niederlage einstecken und fielen von zuletzt über 30 Prozent auf nur noch knapp über 20 Prozent der Stimmen ab und hinter die rechts von ihr stehende [[UPD]] zurück. Stärkste Partei war jedoch trotz größeren Verlusten die [[PSL|Sozialistische Arbeiterpartei]] unter [[Joann Clement]]. Dieser führt nun eine neuartige Mitte-Koalition mit Christdemokraten und den gestärkten [[Liste Vert|Grünen]] an.&lt;/div&gt;</summary>
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