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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15201</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Verb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| a-Konjugation&lt;br /&gt;
| e-Konjugation&lt;br /&gt;
| i-Konjugation&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| reflexiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
| me lavo&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lâvas&lt;br /&gt;
| vêdes&lt;br /&gt;
| servis&lt;br /&gt;
| âs&lt;br /&gt;
| es&lt;br /&gt;
| fâces&lt;br /&gt;
| te lâvas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lava&lt;br /&gt;
| vede&lt;br /&gt;
| serve&lt;br /&gt;
| â&lt;br /&gt;
| ê&lt;br /&gt;
| face&lt;br /&gt;
| se lava&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lâvem&lt;br /&gt;
| vêdem&lt;br /&gt;
| sêrvem&lt;br /&gt;
| âvem&lt;br /&gt;
| sôm&lt;br /&gt;
| fâcem&lt;br /&gt;
| ce lâvem&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lavâis&lt;br /&gt;
| vedêis&lt;br /&gt;
| servêis&lt;br /&gt;
| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15200</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Verb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
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| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| a-Konjugation&lt;br /&gt;
| e-Konjugation&lt;br /&gt;
| i-Konjugation&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| reflexiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
| me lavo&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lâvas&lt;br /&gt;
| vêdes&lt;br /&gt;
| servis&lt;br /&gt;
| âs&lt;br /&gt;
| es&lt;br /&gt;
| fâces&lt;br /&gt;
| se lâvas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lava&lt;br /&gt;
| vede&lt;br /&gt;
| serve&lt;br /&gt;
| â&lt;br /&gt;
| ê&lt;br /&gt;
| face&lt;br /&gt;
| se lava&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lâvem&lt;br /&gt;
| vêdem&lt;br /&gt;
| sêrvem&lt;br /&gt;
| âvem&lt;br /&gt;
| sôm&lt;br /&gt;
| fâcem&lt;br /&gt;
| ce lâvem&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lavâis&lt;br /&gt;
| vedêis&lt;br /&gt;
| servêis&lt;br /&gt;
| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15199</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15199"/>
		<updated>2013-05-16T14:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
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| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| a-Konjugation&lt;br /&gt;
| e-Konjugation&lt;br /&gt;
| i-Konjugation&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| reflexiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
| me lavo&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lâvas&lt;br /&gt;
| vêdes&lt;br /&gt;
| servis&lt;br /&gt;
| âs&lt;br /&gt;
| es&lt;br /&gt;
| fâces&lt;br /&gt;
| se lâvas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lava&lt;br /&gt;
| vede&lt;br /&gt;
| serve&lt;br /&gt;
| a&lt;br /&gt;
| é&lt;br /&gt;
| face&lt;br /&gt;
| se lava&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lâvem&lt;br /&gt;
| vêdem&lt;br /&gt;
| sêrvem&lt;br /&gt;
| âvem&lt;br /&gt;
| sôm&lt;br /&gt;
| fâcem&lt;br /&gt;
| ce lâvem&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lavâis&lt;br /&gt;
| vedêis&lt;br /&gt;
| servêis&lt;br /&gt;
| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15198</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| a-Konjugation&lt;br /&gt;
| e-Konjugation&lt;br /&gt;
| i-Konjugation&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| reflexiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=''9&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
| me lavo&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lâvas&lt;br /&gt;
| vêdes&lt;br /&gt;
| servis&lt;br /&gt;
| âs&lt;br /&gt;
| es&lt;br /&gt;
| fâces&lt;br /&gt;
| se lâvas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lava&lt;br /&gt;
| vede&lt;br /&gt;
| serve&lt;br /&gt;
| a&lt;br /&gt;
| é&lt;br /&gt;
| face&lt;br /&gt;
| se lava&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lâvem&lt;br /&gt;
| vêdem&lt;br /&gt;
| sêrvem&lt;br /&gt;
| âvem&lt;br /&gt;
| sôm&lt;br /&gt;
| fâcem&lt;br /&gt;
| ce lâvem&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lavâis&lt;br /&gt;
| vedêis&lt;br /&gt;
| servêis&lt;br /&gt;
| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15197</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| a-Konjugation&lt;br /&gt;
| e-Konjugation&lt;br /&gt;
| i-Konjugation&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| reflexiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=9&amp;quot;&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
| me lavo&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lâvas&lt;br /&gt;
| vêdes&lt;br /&gt;
| servis&lt;br /&gt;
| âs&lt;br /&gt;
| es&lt;br /&gt;
| fâces&lt;br /&gt;
| se lâvas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lava&lt;br /&gt;
| vede&lt;br /&gt;
| serve&lt;br /&gt;
| a&lt;br /&gt;
| é&lt;br /&gt;
| face&lt;br /&gt;
| se lava&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lâvem&lt;br /&gt;
| vêdem&lt;br /&gt;
| sêrvem&lt;br /&gt;
| âvem&lt;br /&gt;
| sôm&lt;br /&gt;
| fâcem&lt;br /&gt;
| ce lâvem&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| lavâis&lt;br /&gt;
| vedêis&lt;br /&gt;
| servêis&lt;br /&gt;
| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15196</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verb ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
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| unregelmäßig&lt;br /&gt;
| unregelmäßig&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Indikativ Präsens&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Infinitiv&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''lavâr''' - ''waschen''&lt;br /&gt;
| '''vedêr''' - ''sehen''&lt;br /&gt;
| '''servîr''' - ''bedienen''&lt;br /&gt;
| '''avêr''' - ''haben''&lt;br /&gt;
| '''sêr''' - ''sein''&lt;br /&gt;
| '''facêr''' - ''machen''&lt;br /&gt;
| '''lavâr-se''' - ''sich waschen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| lavo&lt;br /&gt;
| vedêo&lt;br /&gt;
| servio&lt;br /&gt;
| ô&lt;br /&gt;
| sô&lt;br /&gt;
| faço&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| lavâis&lt;br /&gt;
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| avêis&lt;br /&gt;
| sêis&lt;br /&gt;
| facêis&lt;br /&gt;
| ve lavâis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| lâvan&lt;br /&gt;
| vêden&lt;br /&gt;
| sêrven&lt;br /&gt;
| an&lt;br /&gt;
| sôn&lt;br /&gt;
| fâcen&lt;br /&gt;
| se lâvan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15195</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15195"/>
		<updated>2013-05-16T14:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15194</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Definitartikel&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Präposition-Artikel-Verschmelzungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
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| Femininum&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Pronomen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
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| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
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| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
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| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-es'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15192</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15192"/>
		<updated>2013-05-16T14:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15191</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''me''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich, mir''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''te''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich, dir''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es, ihm, ihr''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie, ihnen''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''ve''' - ''sich''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie, Ihnen''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Reflexivpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
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| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
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| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''se''' - ''sich''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''ce''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
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| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15189</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15189"/>
		<updated>2013-05-16T14:12:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''les, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15188</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
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| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
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| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''vôces''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
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| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
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| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15187</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
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| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Pronomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
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| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''vôce''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15185</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T14:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
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| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pronomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Numerus&lt;br /&gt;
| Person&lt;br /&gt;
| Personalpronomen&lt;br /&gt;
| Objektpronomen&lt;br /&gt;
| Possesivpronomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Singular&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''íu''' - ''ich'' &lt;br /&gt;
| '''mi''' - ''mich''&lt;br /&gt;
| '''mi, míu, mía''' - ''mein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''tu''' - ''du''&lt;br /&gt;
| '''ti''' - ''dich''&lt;br /&gt;
| '''têu''' - ''dein''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''il, la, lu''' - ''er, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''le, la, lu''' - ''ihn, sie, es''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''sein, ihr''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Plural&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''wir''&lt;br /&gt;
| '''nôis''' - ''uns''&lt;br /&gt;
| '''nostre''' - ''unser''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''ihr''&lt;br /&gt;
| '''vôce''' - ''euch''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''euer''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''ils, las''' - ''sie''&lt;br /&gt;
| '''sêu''' - ''ihr ''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| förmliche Anrede&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vôces''' - ''Sie''&lt;br /&gt;
| '''vestre''' - ''Ihr''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15184</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Deklinationsklassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Deklinationsklassen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-e'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
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| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
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| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-á'''&lt;br /&gt;
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| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Deklinationsklassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
==== Deklinationsklassen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| '''-íes'''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15182</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Das Nomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
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| in + lus - '''nelus'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nomen ===&lt;br /&gt;
==== Deklinationsklassen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
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| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
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| '''-es'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-í'''&lt;br /&gt;
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| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
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| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
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| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Definitartikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
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| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
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| '''-í'''&lt;br /&gt;
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| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| a-Deklination&lt;br /&gt;
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| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
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| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15180</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Definitartikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
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| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
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| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
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===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
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| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
==== Definitartikel ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präposition-Artikel-Verschmelzungen ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|Maskulinum&lt;br /&gt;
| de + il = '''del'''&lt;br /&gt;
| de + ils = '''dels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| in + il = '''nel'''&lt;br /&gt;
| in + ils = '''nels'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á + il = '''al'''&lt;br /&gt;
| á + ils = '''als'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| in + la - '''nela'''&lt;br /&gt;
| in + las - '''nelas'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| in + lu - ''nelu''&lt;br /&gt;
| in + lus - ''nelus''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:44:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
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| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
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| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
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| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
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| '''-a'''&lt;br /&gt;
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| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15177"/>
		<updated>2013-05-16T13:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Grammatik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Präposition-Artikel-Verbindungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
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| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Deklinationsklassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präposition-Artikel-Verbindungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15174</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Das Nomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
===== Deklinationsklassen =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
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| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-e'''&lt;br /&gt;
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| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
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| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Definitartikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| '''il''' - ''der''&lt;br /&gt;
| '''ils''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Femininum&lt;br /&gt;
| '''la''' - ''die''&lt;br /&gt;
| '''las''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| '''lu''' - ''das''&lt;br /&gt;
| '''lus''' - ''die''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
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| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
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| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
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| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15172</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Das Nomen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Artikel ====&lt;br /&gt;
===== Definitartikel =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Singular&lt;br /&gt;
| Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Maskulinum&lt;br /&gt;
| il - ''der''&lt;br /&gt;
| ils - ''die''&lt;br /&gt;
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| la - ''die''&lt;br /&gt;
| las - ''die''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| Neutrum&lt;br /&gt;
| lu - ''das''&lt;br /&gt;
| lus - ''die''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
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| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| o-Deklination&lt;br /&gt;
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| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
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| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
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| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15171</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Liste der sagradischen Innenminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
| '''-as'''&lt;br /&gt;
| ''portas - Türen'', ''días - Tage''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15170</id>
		<title>Sagradische Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Sprache&amp;diff=15170"/>
		<updated>2013-05-16T13:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Liste der sagradischen Innenminister */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Innenminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Sg-Zeichen&lt;br /&gt;
| Sg-Beispiele&lt;br /&gt;
| Pl-Zeichen&lt;br /&gt;
| Pl-Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
| '''-œs'''&lt;br /&gt;
| ''portœs - Häfen'', ''ôculœs - Augen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
| '''-us'''&lt;br /&gt;
| ''celus - Himmel'', ''palâcius - Paläste'', ''sônius - Träume''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''nôites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen'', ''barrí - Stadtteil''&lt;br /&gt;
| ''íes''&lt;br /&gt;
| ''amatíes - Morgen'', ''barríes - Stadtteile''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''senadores - Senatoren'', ''pâises - Länder'', ''ángeles - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''noites - Nächte'', ''madres - Mütter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
| '''-es'''&lt;br /&gt;
| ''acciones - Handlunen'', ''sales - Salze''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Wahrheit''&lt;br /&gt;
| '''-áes'''&lt;br /&gt;
| ''amistáes - Freundschaften'', ''veritáes - Wahrheiten''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''virtú - Tugend''&lt;br /&gt;
| '''-úes'''&lt;br /&gt;
| ''virtúes - Tugenden''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
==== Das Nomen ====&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Innenminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Genus&lt;br /&gt;
| Deklinationsklasse&lt;br /&gt;
| Zeichen&lt;br /&gt;
| Beispiele&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Maskulinum&lt;br /&gt;
| o-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-o'''&lt;br /&gt;
| ''porto - Hafen, ôculo - Auge''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| u-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-u'''&lt;br /&gt;
| ''celu - Himmel'', ''palâciu - Palast'', ''sôniu - Traum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''padre - Vater''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| í-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-í'''&lt;br /&gt;
| ''amatí - Morgen''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''senador - Senator'', ''pâis - Land'', ''ángel - Engel''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=5|Femininum&lt;br /&gt;
| a-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-a'''&lt;br /&gt;
| ''porta - Tür'', ''día - Tag''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| e-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-e'''&lt;br /&gt;
| ''noite - Nacht'', ''madre - Mutter''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| konsonantisch&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''acción - Handlung'', ''sal - Salz''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| á-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-á'''&lt;br /&gt;
| ''amistá - Freundschaft'', ''veritá - Freiheit''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ú-Deklination&lt;br /&gt;
| '''-ú'''&lt;br /&gt;
| ''juventú - Jugend''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<title>Sagradische Sprache</title>
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		<updated>2013-05-16T13:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradisch''' (sagr. ''Sagradês'' bzw. ''Lingua Sagradêsa'') ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Innerhalb der romanischen Sprachen gehört das Sagradische zur Gruppe der [[Sagroromanische Sprachen|sagroromanischen Sprachen]]. Sagradisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Der Language Code ist sg beziehungsweise sag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradisch ist Amtssprache in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] sowie in deren [[Überseegebiete]]n in Südamerika ([[Madresa]]), der Karibik ([[Madresa]], [[Sabina i Sélena]], [[San Matêu]], [[Renonya]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie in der Südsee ([[Nestorinseln]]). Daneben führen die meisten der früheren Sagradischen Kolonien in Amerika, Afrika und Asien das Sagradische als eine der offiziellen Amtssprachen, darunter die [[Joannianische Republik]], [[Oguana]] und [[Benin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-sprachigen Länder bilden zusammen die [[Sagrofonía]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie alle romanischen Sprachen stammt das Sagradische vom Lateinischen ab. Zu Beginn des Mittelalters nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, blieb in Europa das Lateinische die Amtssprache und die Sprache der Kirche. Das Lateinische behauptete sich überdies als Schriftsprache. Gesprochen wurde allerdings – auch, als das Römische Reich noch bestand – eine vom Schriftstandard abweichende Sprachform, die man auch als Vulgärlatein oder Sprechlatein bezeichnet. Hieraus entwickelten sich die protoromanische Volkssprache und schließlich die romanischen Einzelsprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Sagradische entwickelte sich aus diesem Vulgärlatein, das in der römischen [[Provinz Sagradia]] gesprochen wurde. Diese sagradische Form des Romanischen wurde in Phonetik und Wortschatz maßgeblich von den Spracheigenheiten der [[Sagrer|sagrischen]] einheimischen Bevölkerung sowie der ansässigen keltischen Stämme beeinflusst. Später brachten besonders eingewanderte Germanenstämme wie [[Skanten]], [[Golen]] und [[Alkonen]] und im Süden Sagradiens auch muslimische [[Numerer]] ihre Einflüsse auf die romanische Sprache ein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus dem alten Vulgärlatein durch diese äußeren Einflüsse sowie durch eigene Sprachveränderungen in den verschiedenen Regionen Sagradiens verschiedene romanische Dialekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste sagroromanische Schriftzeugnisse stammen aus dem frühen 9. Jahrhundert ([[Alkonische Eide]] 814), jedoch beherrschen im Mittelalter die unterschiedlichsten Dialekte das Sprachgeschehen, eine nationale Sprache ist noch bei weitem nicht entwickelt. Zu früher Zeit aber kann man bereits eine allmähliche Ausbreitung der mittelsagradischen Dialekte erkennen, die im Frühmittelalter in Ansätzen in der kulturellen und politischen Blüte [[Scantia]]s und später besonders in der geistlichen Vormachtstellung des [[Erzbistum Noyar|Erzbistums Noyar]] sowie der [[Lojandía|lojandinischen]] Klöster [[Meném]] und [[Casterley]] zu erklären ist. Im Hochmittelalter wuchs diese Region mit den Bischofssitzen [[Noyar]], [[San Sebastián]], [[Vierna]] und [[Joanaz]] dann auch zum Zentrum des sagradischen Königreichs heran. Das heutige Sagradische ging daher vor allem aus der [[Lienopinisch|Lienopinischen Mundart]] hervor, die am südlichen [[Konsetten]]rand und im mittelsagradischen Becken gesprochen wurde, wo die meisten Städte Sagradiens dicht nebeneinander lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesem [[Mittelsagradisch]]en, das allgemeinhin nur grob in [[Alt(mittel)sagradisch]] (ca.800-1500) und [[Neu(mittel)sagradisch]] (seit ca.1500) eingeteilt wird, existierten lange Zeit fast gleichberechtigt die regionalen Dialektgruppen des [[Skantisch]]en und des [[Amoroceundalisch]]en sowie des [[Alkonisch]]en und des [[Azumarisch]]en, die wiederum seit dem Mittelalter als eigene Sprachen angesehen werden können. Erst im aufblühenden Literaturbetrieb des Humanismus und der sagradischen Klassik des 16. Jahrhunderts beginnen ein nationales Sprachbewusstsein und die Bemühungen der führenden Geister der Zeit, eine sagradische Hochsprache zu entwickeln. Während sich im [[Tulis|Tulineser]] Machtbereich das [[Blaumeerromanisch]]e als dominierende Varietät und Amtssprache etablierte, pochte der alkonische Süden lange Zeit auf seiner kulturellen Eigenständigkeit und pflegte die eigene Sprachkultur ([[Alkonische Sprache]]). Außerdem hielten sich das [[Golisch]]e und das mit dem golisch verwandte [[Eskadisch]]e im äußersten Westen des Königreichs Sagradien noch weit über die Eigenständigkeit im Früh- und Hochmittelalter hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit etwa 1600 zunehmende Zentralisierung des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]] von der am [[Lieno]] gelegenen Hauptstadt [[Semess]] aus, die sich seither verstärkte, führte auch zu einer Festigung dieses Mittelsagradischen als Hoch-, Standard- und Amtssprache im sagradischen Staat, wohingegen im [[Königreich Cuentez-Tulis]] das Azumarische Standardsprache blieb, aber durch zentralsagradische Kulturzeugnisse beeinflusst wurde. Spätestens seit der Wiedervereinigung des Königreichs Cuentez mit der sagradischen Krone in der Mitte des 18. Jahrhunderts und besonders seit den politischen und kulturellen Zentralisierungsbestrebungen der seit 1747 herrschenden [[Vienne]]-Könige wurde aber auch im tulinesischen Raum wie an den restlichen Peripherien das Blaumeerromanisch und die anderen Sprachen Sagradiens durch das Hochsagradische verdrängt. Die 1710 nach französischem Vorbild gegründete „[[Academía de la Lingua Sagradêsa]]“  machte sich seither an die Arbeit, das sich etablierte Sagradische gegenüber Fremdeinflüssen anderer Sprachen sowie der anderen sagroromanischen Dialekte zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erfuhren die seither mehr oder weniger geächteten Dialekte erst in den Regionalismen der [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts mit der Entstehung von Vereinen zum Erhalt der sagradischen Regionalsprachen. Die zentralistische Stoßrichtung der 1891 ausgerufenen [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] aber machten Bestrebungen einer kulturellen und erst recht politischen Dezentralisierung zunichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende des Regimes kam es in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] zu neuen Ansätzen einer kulturellen und politischen Dezentralisierung, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. In Sagradien kann heute von einer Mehrsprachigkeit gesprochen werden. Während das Sagradische nach wie vor als Amts- und Standardsprache die dominante Sprache des Landes ist, gelten die Dialekte des Alkonischen und des Blaumeerromanischen sowie die Eskadische Sprache als eigenständige Sprachen. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung werden sie heute wieder als Kultur- und Schriftsprachen gepflegt und waren in der Mündlichkeit ohnehin kontinuierlich verbreitet. Seit den Achtziger Jahren gibt es auch vermehrt Versuche, für das Alkonische Schriftstandards durchzusetzen. Ähnliches gilt für das Blaumeerromanische, das in Cuentez sogar regionale Amtssprache ist. Daneben wird in der Autonomen [[Region Val d’Ambrís]] sowie umliegenden Gebieten Golisch gesprochen, im [[Val d’Asterre]] auch das [[Asterranisch]]e (''asterràn''), das als Varietät des in Nordmittelmicolinien gesprochenen [[Litisch]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradisch&amp;diff=15167</id>
		<title>Sagradisch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Sagradische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Landschaft und Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipâu de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von San Cristo|Staatsoberhaupt von San Cristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65.300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In San Cristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der micolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PPC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (San Cristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei San Cristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung San Cristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und eine linke Generalität bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] die Ernennung einer Linksregierung ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen eine linke Generalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen San Cristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Micolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte eine parteilose Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und die Generalität stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus [[PPCD]] und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürst von San Cristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde San Cristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, San Cristo aber einen Garantievertrag mit [[Micolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1903 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit [[Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde, da sich mutmaßlich golische Separatisten im Fürstentum aufhielten. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] und der vollen Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig eine linke Generalität und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt der linken Generalität und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Die bürgerliche Regierung wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte die Generalität als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen der Generalität beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=15165</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipâu de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von San Cristo|Staatsoberhaupt von San Cristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In San Cristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der micolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PPC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (San Cristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei San Cristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung San Cristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und eine linke Generalität bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] die Ernennung einer Linksregierung ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen eine linke Generalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen San Cristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Micolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte eine parteilose Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und die Generalität stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus [[PPCD]] und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürst von San Cristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde San Cristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, San Cristo aber einen Garantievertrag mit [[Micolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1903 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit [[Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde, da sich mutmaßlich golische Separatisten im Fürstentum aufhielten. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] und der vollen Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig eine linke Generalität und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt der linken Generalität und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Die bürgerliche Regierung wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte die Generalität als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen der Generalität beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Parteiensystem */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipâu de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von San Cristo|Staatsoberhaupt von San Cristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In San Cristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der micolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PPC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (San Cristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei San Cristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung San Cristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und eine linke Generalität bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] die Ernennung einer Linksregierung ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen eine linke Generalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen San Cristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Micolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte eine parteilose Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und die Generalität stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus [[PPCD]] und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürst von San Cristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde San Cristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, San Cristo aber einen Garantievertrag mit [[Micolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=15163</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<updated>2013-05-16T13:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.148.83: /* Staats- und Regierungsform */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipâu de San Cristo''; [[Micolinische Sprache|micol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Micolinien|micolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von San Cristo|Staatsoberhaupt von San Cristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Micolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In San Cristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der micolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PCC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (San Cristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei San Cristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung San Cristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und ein linkes Generalkonsulat bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] die Ernennung eines linken Generalkonsulat ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen ein linkes Generalkonsulat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen San Cristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Micolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte ein parteiloses Übergangskonsulat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und das Generalkonsulat stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus PPCD und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Micolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der micolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Micolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürst von San Cristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Micolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde San Cristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Micolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, San Cristo aber einen Garantievertrag mit [[Micolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1905 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit dem [[Ulisse-Micolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von micolinischen Truppen besetzt wurde. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Micolinien zogen die micolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des micolinischen [[Juni-Regime]]s im Jahr 1948 und der Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Micolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig ein linkes Generalkonsulat und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt des linken Generalkonsulats und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Das bürgerliche Generalkonsulat wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte das Generalkonsulat als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen des Generalrats beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Micolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (micol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominierende Parteien im Fürstentum sind heute der christdemokratische PPCD, der sozialdemokatische PS, der nationalkonservative [[Partet National Democrat|PND]], der altkommunistische [[PCSC]] sowie der aus ihm hervorgegangene linksreformistische [[PPD]]. &lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Dani_Guiterres&amp;diff=15162</id>
		<title>Dani Guiterres</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Santiago Guiterres Figuerá''' (*05.02.1980 in [[Madresa]], [[Sagradisch-Guyana]]), genannt '''Dani''', ist ein [[Sagradien|sagradischer Fußballspieler]], der für den Londoner Klub FC Chelsea sowie für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradische Nationalmannschaft]] spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn und Durchbruch bei Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
Dani stammt aus dem südamerikanischen Sagradisch-Guyana, wo er auch beim ''FC Madresa'' das Fußballspielen begann. 1996 wurde er als Jugendspieler der ''Madresa Juniors'' von sagradischen Talentscouts entdeckt und in die Jugendmannschaft des [[Cuentez|cuentesischen]] Fußballklubs [[FC Diegue]] geholt. Dort debütierte er 1998 im Alter von 18 Jahren in der ersten Mannschaft und stieg im Folgejahr in die [[Premera Liga]] auf. In der Saison 1999/2000 schaffte er mit dem FC Diegue den Klassenerhalt. Zu diesem Erfolg trug der damals 20-Jährige sieben Tore, davon fünf als Einwechselspieler, bei und galt schnell als großes Talent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2000 wechselte er für die Ablösesumme von 3 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport Club]] in [[Tulis]]. In seiner ersten Saison in der Tule-Metropole kam er nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus und wurde zeitweise in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Dennoch konnte er sich am Ende der Saison über die [[Premera Liga|sagradische Meisterschaft]] freuen. Erst in der Saison 2001/2002 profitierte Dani von den Verletzungen seiner Sturmkonkurrenten und erarbeitete sich den Ruf eines spielstarken Stürmers und Topjokers. Mit der Juvantêsa stand er auch im Finale der Championsleague, kam dort aber nicht zum Einsatz und sein Team verlor das Spiel gegen Real Madrid. In der Folgespielzeit erarbeitete sich Dani einen Stammplatz und bildete ein Sturmduo mit dem Italiener [[Luigi Maria Arita]]. Dabei nahm er den defensiveren Part ein und ließ sich auch gerne ins Mittelfeld zurückfallen. In 29 Spielen erzielte er acht Tore für die Juvantêsa und konnte sich am Saisonende über seine zweite Meisterschaft freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Leistungen für die Juvantêsa brachte ihm in der Spielzeit 2002/2003 auch seine erste Länderspielnominierung ein. Im Februar 2003 debütierte Dani schließlich in einem Freundschaftsspiel gegen Norwegen in Oslo für die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]], wo er für [[Eduardo Sabrada]] eingewechselt wurde. Beim [[Confederations Cup 2003]] in Frankreich stand Dani im sagradischen Kader und kam zu drei Einsätzen. Sagradien wurde schließlich Dritter.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verletzungspech und Comeback ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Saison 2003/2004 wurde Dani von Verletzungen zurückgeworfen und verlor seinen Platz im Team an den aus [[FC Duerez|Duerez]] gekommenen [[Diego Rosário]]. Nach seiner Rückkehr wurde er als Allrounder auf diversen Positionen eingesetzt, wobei er sporadisch als Flügelspieler oder als Einwechselstürmer zum Zug kam. Die Juvantêsa wurde erneut sagradischer Meister. Im Finale der Championsleague gegen den FC Porto wurde Dani in der 65. Spielminute für Arita eingewechselt und konnte sich am Ende über den ersten Sieg in der europäischen Königsklasse freuen. In der Spielzeit 2003/2004 bestritt Dani nur zwei Länderspiele und wurde nicht für die EM in Portugal nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der Verletzungspech und interne Krisen den JSC aus der Bahn warfen und die Meisterschaft kosteten, wurde Dani vermehrt im Mittelfeld eingesetzt, wo er wiederum seine Vielseitigkeit auf den Außenbahnen oder in der Zentrale demonstrieren musste. Unter dem neuen Trainer [[Luis Etxeberría]] wurde Dani in der Saison 2005/2006 regelmäßig im offensiven Mittelfeld, vornehmlich auf dem rechten Flügel eingesetzt, später auch im zentralen Mittelfeld. Auch unter dem neuen Nationaltrainer [[Eduardo Verrano]] gehörte Dani nun regelmäßig zum Team und wurde schließlich in den sagradischen Kader für die [[Fußballweltmeisterschaft 2006]] in Deutschland berufen. Er wurde als klassischer zwölfter Mann in allen Spielen eingesetzt, meist im offensiven Mittelfeld neben seinem Teamkollegen [[José María Del Piey]]. Aufgrund eines akuten personellen Engpasses in der Defensive musste Dani im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Italien in die ungewohnte Rolle eines defensiven Mittelfeldspielers neben [[Alêsi Javier]] rücken, machte seine Sache bis zu seiner Auswechslung in der 70. Minute aber ordentlich, konnte die Niederlage seines Teams und das Ausscheiden aus dem Turnier aber letztlich auch nicht verhindern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahre in England und Erfolge im Nationalteam ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2006/2007 ersetzte Dani den verletzten José María Del Piey als kreativer Spielmacher im Mittelfeld und glänzte als bester Torvorbereiter in seinem Team. Nachdem Dani nach der Rückkehr Del Pieys ins Team und der Verpflichtung [[Rafael Velozo]]s und des Argentiniers [[León Javier Estarri]] seinen Platz im Team wieder zu verlieren drohte, entschloss er sich, seinen bis Sommer 2008 laufenden Vertrag bei der Juvantêsa nicht zu verlängern, und wechselte im Januar 2008 für eine Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro in die englische Premier League zum FC Liverpool, wo er sich Schnell einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld erspielen und aus dem Schatten Del Pieys heraustreten konnte. Bei der [[Euro 2008|Europameisterschaft 2008]] im eigenen Land spielte Dani zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Er kam zwar in vier Spielen, darunter im Eröffnungsspiel gegen Portugal und im Finale gegen Spanien zum Einsatz, wurde aber dreimal nur eingewechselt. Erst im Halbfinale gegen Deutschland wurde er von Beginn an eingesetzt und bereitete als offensiver Mittelfeldspieler einen Treffer vor. Im Finale gegen Spanien kam er in der 81. Minute für den Siegtorschützen Rosário und konnte sich am Ende des Spiels über den Europameistertitel freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2008/2009 erlitt Dani mehrere Verletzungen und wurde im Nationalteam nur wenig eingesetzt. Erst in der Spielzeit 2009/2010 gehörte er wieder regelmäßig zum Kader der ''Azûr''. Bei der [[Fußballweltmeisterschaft 2010]] ging Dani als Ersatzspieler ins Turnier. Erst im Viertelfinale gegen Brasilien wurde er als Vertreter von [[David Pedrosa]] von Beginn an eingesetzt. Nach der Verletzung von [[Rafael Velozo]] in diesem Spiel vertrat Dani diesen im Halbfinale gegen Uruguay sowie im Endspiel gegen den Erzrivalen aus Spanien und nahm als zentraler Mittelfeldspieler eine Schlüsselrolle ein. Auch dank starker Leistungen Danis als Ballverteiler siegte Sagradien im Finale und sicherte sich den ersten Weltmeistertitel in der Geschichte des nationalen Fußballverbands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren enttäuschenden Saison für den FC Liverpool 2010/2011, Danis vierte titellose Spielzeit an der Anfield Road, entschied sich der nun 31-Jährige zu einem Vereinswechsel innerhalb der englischen Premier League. Mit der Aussicht auf den Gewinn von Meisterschaften und den Einzug in internationale Wettbewerbe stieß er von den Reds zu den Blues und unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim Londoner Klub FC Chelsea. Bereits in seiner ersten Saison 2011/2012 gelang Dani mit Chelsea der Gewinn des FA-Cups sowie als Höhepunkt der Sieg im Finale der Championsleague gegen den FC Bayern mit seinem Nationalmannschaftskollegen [[Gerardo Demonça]]. Nach dem Finalsieg 2004 mit [[Juvantêsa]] konnte Dani damit zum zweiten Mal in seiner Karriere die UEFA Championsleague gewinnen. In der folgenden Spielzeit 2012/2013 erreichte Dani zudem mit Chelsea das Finale der UEFA Europa League, das die Blues mit 2:1 gegen Benfica Lissabon für sich entscheiden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der UEFA [[EURO 2012]] in Polen und der Ukraine gehörte Dani nach dem Karriereende von [[Diego Rosário]] und der Verletzung von [[Rafael Velozo]] zu den erfahrensten Spielern und stand in fünf von sechs Spielen in der Startelf, wobei er jeweils auf dem etwas ungewohnten linken Flügel bzw. als Außenstürmer aufgeboten wurde. Dabei gelang ihm im ersten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Ukraine das erste Tor seines Teams im Turnier. Im Finale gegen Spanien, das Sagradien mit 3:1 in der Verlängerung verlor, wurde er in der 60. Minute bereits ausgewechselt und durch den 19-jährigen Stürmer [[Cristiano]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Dani trug in seinen ersten Jahren bei der Juvantêsa die Nummer 30, seit der Saison 2003/2004 aber die Nummer 9, die er auch behielt, als er kaum noch im Sturm eingesetzt wurde. Beim FC Liverpool erhielt Dani das Trikot mit der Nummer 24. In der Nationalmannschaft trägt er zumeist die 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge als Spieler ===&lt;br /&gt;
==== Stationen ====&lt;br /&gt;
* Bis 1993: FC Madresa&lt;br /&gt;
* 1993-1996: Madresa Juniors Club Sportivo&lt;br /&gt;
* 1996-2000: [[FC Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
* 2000-1/08: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
* 1/08-2011: Liverpool FC (ENG)&lt;br /&gt;
* seit 2011: Chelsea FC (ENG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge ====&lt;br /&gt;
''im Verein''&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2001, 2003, 2004&lt;br /&gt;
* [[Sagradischer Ligapokal]]-Sieger 2006&lt;br /&gt;
* FA-Cup-Sieger 2012&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2004, 2012&lt;br /&gt;
* Championsleague-Finalist 2002&lt;br /&gt;
* Europa-League-Sieger 2013&lt;br /&gt;
* Weltpokalsieger 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''im Nationalteam''&lt;br /&gt;
* A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (seit 2003)&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Euro 2008]] und [[Euro 2012]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Fußballweltmeisterschaft 2006]] und [[Fußballweltmeisterschaft 2010|2010]]&lt;br /&gt;
* Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
* Europameister 2008&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2012&lt;br /&gt;
* Dritter beim [[Confederations Cup 2003]]&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.148.83</name></author>
		
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