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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Manuel Sants-Igualde</title>
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		<updated>2012-11-12T14:05:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: /* Sturz und Tod */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Manuel Rodrigo Álamo Igualde''' (*1898 in [[Carrel de Amôria]]; +1943) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der rechtskonservativen [[UP]] und späterer Führer (''Grande Chefe'') der autoritär-faschistischen Staatspartei [[Comunión Nacional]] sowie Premierminister und Diktator des [[Estado Sagradês]]. Neben dem Amt des Premierministers und ''Chefe del Governo'' begleitete er zudem zeitweise das des Außen- und das des Innenministers und war seit 1939 zudem amtierender Oberbefehlshaber der sagradischen Truppen (''Chefe de la Forças''). 1940 führte er Sagradien an der Seite Deutschlands in den Zweiten Weltkrieg und wurde schließlich im Mai 1943 durch das Militär gestürzt und verhaftet und anschließend bei einer missglückten Befreiungsaktion durch Partisanen erschossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Karriere ===&lt;br /&gt;
Manuel Álamo Igualde wurde 1898 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Carrel]] geboren. Er war der Sohn eines erzkatholischen Lehrers und besuchte ein katholisches Gymnasium. Danach studierte er Rechtswissenschaft und wurde Anwalt. Bereits in Studentenjahren engagierte er sich in mehreren katholischen Organisationen und trat der [[Acción Popular]] bei. Deren christdemokratisch beeinflusste Jugendorganisation [[Liga del Pôpolo Jovén]] verließ er bereits 1923, da sie ihm als unpatriotisch und &amp;quot;jüdisch unterwandert&amp;quot; erschien. Er beteiligte sich danach an der Gründung der [[Círculoes de la Juventú]], welche die Liga ersetzen sollten und zur Jugendorganisation der neu gegründeten [[Unión Popular]] wurden. Er war wesentlich an der Formulierung des &amp;quot;Judenerlasses&amp;quot; der Zirkel beteiligt, welche jüdisch-stämmigen Mitgliedern die Zugehörigkeit untersagte. Bis 1928 schrieb er für die Zirkel-nahe Zeitschrift ''La Nova Epoca'' und wurde 1926 deren Chefredakteur. Nach seiner Promition zum Dr. jur. arbeitete Álamo für einen rechtskatholischen Juristenverband. Nachdem er bereits zuvor in die nationale Führungsriege der Jugendzirkel aufgestiegen war, wurde 1929 deren ''Chefe Nacional''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in den Jugendzirkeln ===&lt;br /&gt;
Als ''Chefe Nacional'' der Jugendzirkel führte Álamo die Jugendorganisation der [[Volksunion]] auf einen autoritären bis faschistisch inspirierten Rechtskurs, der die Zirkel in Widerspruch zur Mutterpartei brachte. Nach der Wahl des UP-Führers [[Gaitán Alemà Sobrantes]] unterstützte Álamo dessen Programm der [[Renovación Nacional]], ging aber auf Distanz zu dessen Versuchen, die Kräfte der Mitte für eine gemeinsame parlamentarisch getragene Regierung zu gewinnen. 1933 sprachen sich die Círculoes unter Álamos Führung gegen die [[Kabinett Santês II|Regierung Santês]] aus, der mangelnder Einsatzwille zur Errichtung eines katholischen Ständestaats vorgeworfen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Santês' im Oktober 1934 wurde Álamo im [[Kabinett Negrín II]] zum Minister für öffentliche Wohlfahrt ernannt. In einer Regierungserklärung nannte Álamo die korporatistische Ausrichtung der Gesellschaft als Ziel seiner Politik und sagte den &amp;quot;parlamentarischen Feinden der verräterischen Linken&amp;quot; den Kampf an. Nach der Ermordung Alemàs am 30. Oktober 1934 kam es Anfang November zum [[faschistischer Putsch 1934|gescheiterten Putsch]] der [[Frente Fraternal|faschistischen Rechten]] gegen die Regierung, in deren Folge die Regierung entlassen und ein neues [[Kabinett Cabarel|Militärkabinett]] unter General [[Alfonso Cabarel]] gebildet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme der Parteiführung ===&lt;br /&gt;
In der Folge führte Álamo die parteiinterne Opposition gegen die Parteiführung unter [[Domênco Santês]] an, blieb aber ein relativer Außenseiter in der Partei. Mit den Jugendzirkeln und den gewaltbereiten paramilitärischen [[Juntas Accionistas]]  im Rücken, die sich nun auf Álamo als Führer einschworen, begann er aber in den Folgemonaten seine Position innerhalb der sagradischen Rechten auszubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des von der UP angeführten [[Frente Nacional]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935]] wagte Álamo auf dem Noyarenser Parteitag der UP im Dezember 1935 den Putsch gegen Santês. Mit der einschüchternden Hilfe seiner Juntas und den wortgewaltigen Beifallskundgebungen der Jugendzirkel-Mitglieder sowie einer umstrittenen Abstimmung stürzte Álamo den amtierenden Parteichef Santês und wurde zum neuen ''Chefe'' der Partei gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge begann er, die Partei ganz auf seine Person hin auszurichten, wie es ihm bereits zuvor mit den Zirkeln und den Juntisten geglückt war. Interne Gegner wurden eingeschüchtert oder aus der Partei gedrängt, der Parteiapparat mit zahlreichen Juntisten und Jungzirklern ausgestattet und auf deren radikale Linie gebracht. Die linke [[Volksfront]]regierung wurde zum Hauptfeind erklärt. Jedoch suchte die UP nun weder nur die Linke in der parlamentarischen Regierungsverantwortung abzulösen, noch in eine autoritäre Präsidialrepublik nach dem Vorbild Alemàs zu verwandeln, sondern die Demokratie zu stürzen und den Staat zum katholischen Ständestaat umzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comunión Nacional und Februarputsch ===&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die &amp;quot;linke Republik&amp;quot; suchte Álamo nun auch die Nähe zur faschistischen Rechten, die sich reorganisierte und v.a. hinter der von [[León Francês]] als FF-Nachfolgerin gegründeten [[División Negra]] sammelte. 1937 schloss er ein Bündnis mit Francês, das die sagradische Rechte in der radikalen [[Liga de la Comunión Nacional]] sammelte, die von Álamo und Francês gemeinsam angeführt werden sollte. Im November 1937 entging Álamo nur knapp einem anarchistischen Attentat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarkrise 1938]] kam es am 21. Februar zum so genannten [[Februarputsch]] rechter Militärs unter General [[Oscar Romero Castro]] gegen den sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] und die amtierende [[Kabinett Colón IV|Regierung Colón]]. Álamo war in diesen Putsch wohl eingeweiht und ordnete seinen Juntas eine wohlwollende Passivität an. Nach dem geglückten Putsch Romero Castros sammelten Álamo und Francês parallel ihre jeweiligen Anhänger auf dem Plazarenya, um die &amp;quot;nationale Erhebung&amp;quot; zu feiern. Um Kämpfe zwischen den beiden Unterstützergruppen zu vermeiden gaben Álamo und Francês die Losung aus, gemeinsam die Ernennung einer ''Regierung der nationalen Kommunion'' zu fordern und auf diese Weise gemeinsam die Macht übernehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Francês ganz auf den Druck der Straße setzte, nahm Álamo direkten Kontakt zum neuen Militärregime auf und leitete geheime Verhandlungen mit Romero Castro ein, in denen er dem Regime die volle Unterstützung zusagte, aber seine eigenen Ernennung zum Regierungschef forderte. Um dies zu erreichen nutzte er seine Kontakte in Wirtschaft und Militärapparat, um Einfluss auf das Regime zu nehmen. Francês gegenüber gab er vor, mit Romero Castro über die Ernennung einer divisionistisch geführten Regierung zu verhandeln, in der Francês die Führung übernehmen würde, dies führe beim Militärestablishment aber zu großen Vorbehalten, was wohl auch der Realität entsprach. Schließlich erreichte Álamo einen direkten Pakt mit Romero Castro, der sich von Álamo Unterstützung gegen missliebige Mitglieder der Militärjunta erwartete. Am 22. Februar erkannte Álamo offiziell die Militärjunta als regierendes Organ und Staatsführung an und bezeichnete den Putsch legitimen Notwehrakt gegen die versuchte Errichtung einer sozialistischen Diktatur. Am Folgetag ernannte Romero Castro Álamo zum neuen Premierminister, der schließlich am 24. Februar eine &amp;quot;Regierung der nationalen Kommunion&amp;quot; ernannte, in der Francês Vizeministerpräsident und Polizeiminister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estado Sagradês ===&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der Parlamentskammern führte er die Regierung der [[Comunión Nacional]] in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|vorgezogene Parlamentswahl im April 1938]] und erreichte dank eines auf ihn zugeschnittenen Wahlsystems, intensiver Einschüchterung politischer Gegner und staatlicher Eingriffe und Manipulationen einen deutlichen Wahlsieg der Comunión, die mit einem Stimmenanteil von knapp 53 Prozent der Stimmen Zweidrittel der Abgeordnetenmandate erhielt. Álamo wertete die nicht-freien Wahlen als Plebiszit gegen die Republik und für sein Programm des Ständestaats und errichtete ein diktatorisches Regime. Nach der Ausschaltung der Oppositionsparteien begründete die [[Augustverfassung]] von 1938 den [[Estado Sagradês]], in der die Comunión Nacional zur Staatspartei wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Staat nahm Álamo als Premierminister zunächst zwar eine herausgehobene Stellung ein, konnte jedoch nicht als Alleinherrscher auftreten. Staatspräsident und Armeechef blieb Romero Castro, Francês besaß als Polizeiminister und Chef der Divisionen bedeutende Gewaltressourcen. Álamo gelang es jedoch Stück für Stück seine Mitstreiter im so genannten [[Triumvirat]] zu schwächen und schließlich zu entmachten. In der Anfangsphase des Regimes lehnte sich Álamo stark an Romero Castro an und unterstützte dessen Machtstellung, indem er dabei half, politische Gegner und Kritiker des Militärs aus den Machtpositionen zu drängen und sich dadurch die Sympathie und das Vertrauen des greisen Armeechefs zu sichern. Als dieser 1939 schwer erkrankte und sich für einige Monate zurückziehen musste, übertrug er Álamo seine Machtbefugnisse als Armeechef, nach seinem endgültigen Rücktritt 1940 konnte Álamo ohne Widerstand das wichtige Amt des ''Chefe de la Forças'' übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gelang es Álamo, die Comunión Nacional nach seinen Vorstellung auszurichten, konkurrierende Machtpotenziale zu integrieren und zunehmend unter seine persönliche Kontrolle zu bringen. Die von Álamo aufgebaute, aus den Juntas gebildete und ganz auf ihn als Führer ausgerichtete [[Miliça Nacional]] wurde zur einflussreichen Konkurrenz der nominell noch unabhängigen Divisionen, gleichzeitig baute Álamo mit der [[Vigilança Interior]] (VI) eine direkt dem Premierministeramt unterstellte Geheimpolizei auf, welche die Macht des Polizeiministers Francês untergrub und aus der später die geheime Staatspolizei [[PIS]] hervorging. Das sich unter diesen Bedigungen stark verschlechternde Verhältnis zwischen Álamo und dem in den Hintergrund gedrängten Francês führte im Juli 1939 zum [[Divisionistenaufstand 1939|Aufstand der Divisionisten]] mit dem Ziel, Álamo zu stürzen und den radikalen Divisionsstaat zu errichten, der sich von dem von Álamo konzipierten autoritär-klerikalen Ständestaat deutlich unterscheiden sollte. Der Aufstand wurde dank der Machtstellung Álamos in Militär und Verwaltung bereits im Keim zerschlagen und führte zu vollständigen Entmachtung Francês' und der Divisionen, die nun der Miliça unterstellt wurden. Álamo war damit zum Alleinherrscher im diktatorischen Ständestaat geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Kollaboration mit Hitler ===&lt;br /&gt;
Von Beginn an lehnte sich Álamo außenpolitisch an Hitler-Deutschland an, lehnte bei Kriegsausbruch 1939 aber einen Eintritt aufseiten der Achsenmächte ab. Erst die Erfolge Deutschlands in Frankreich führten im Sommer 1940 zu neuerlichen Verhandlungen um einen Kriegseintritt Sagradiens auf deutscher Seite. Obwohl Álamo sich nun entgegenkommend zeigte und zu einem Eintritt grundsätzlich bereit war, verliefen die Verhandlungen im Sande, da die sagradischen Forderungen angesichts der deutschen Erfolge zu hoch waren. Stattdessen war Deutschland seit der französischen Kapitulation nicht mehr an einem starken sagradischen Partner interessiert, sondern sah Álamo allenfalls noch als potenziellen Juniorpartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gab sich aufgrund des präsenten sagradischen Irredentismus jedoch weiterhin entgegenkommend und geriet so zunehmend in Abhängigkeit von Hitler. Dieser Umstand führte bald zu einem rapiden Popularitätsverlust des Regimes. Der Einmarsch deutscher Truppen in der Bretagne im Januar 1941 brachte Álamo in höchste Nöte, da er sich bislang als inoffizieller Verbündeter Hitlers betrachtet hatte. Die sagradischen Proteste blieben freilich halbherzig, da man eine deutsche Besatzung einer britischen Intervention vorzog. In einem Vertrag zwischen Álamo und Hitler ([[Ribero-Ribbentropp-Vertrag]]) erlaubte Sagradien die Präsenz deutscher Truppen und verkaufte die Mehrheitsanteile am Bretagnekanal an Deutschland. Álamo erhoffte sich auf diese Weise, eine weitere Verwicklung in die Kriegsgeschehnisse verhindern zu können. Das folgende Verhängung eines britisch-amerikanischen Handelsboykotts traf Sagradien schwer und erlaubte Álamo kaum noch ein Einschwenken auf die von immer größeren Teilen der sagradischen Öffentlichkeit geforderten antideutschen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Tod ===&lt;br /&gt;
Die von Hitler im Frühjahr 1943 erzwungene Unterschrift Álamos unter den [[Vertrag von Portofín]], in dem sich Sagradien zu verbesserten Handelskonditionen gegenüber Deutschland verpflichtete, beschleunigten Álamso Machtverlust nun schlagartig. Nicht nur die antifaschistische Resistencebewegung, sondern auch weite Kreise des Militärs verurteilten den Vertrag scharf. Die von Álamo in der Folge verhängten Maßnahmen gegen Oppositionelle verfehlten ihr Ziel, die Kritiker mundtot zu machen, zumal gezielt lancierte Gerüchte einer bevorstehenden alliierten Invasion in Sagradien die Politik Álamo endgültig diskreditierte. Ein Teil der Militärführung um [[Oscar Taglle Rodríguez]] entschied sich schließlich im Mai 1943 zum Staatsstreich gegen Álamo. In einer Unterredung mit Staatspräsident [[Iacovo Jimenez Margüís]] am 23. Mai 1943 drängte der führende Militär den Präsidenten energisch zur Absetzung Álamos und drohte mit einem gewaltsamen Putsch des Militärs gegen das gesamte Regime. Als sich Álamo, von Jimenez Margüís zu einer Besprechung gebeten, in den Präsidentenpalast begab, wurde er von Truppen des Militärs festgenommen und für abgesetzt erklärt. Der Präsident ernannte eine [[Mai-Junta|Militärjunta]] unter der Führung Taglle Rodríguez' zur neuen Regierung und erklärte wenige Tage später seinen Rücktritt. Die Junta setzte die Verfassung außer Kraft, löste die Comunión Nacional auf und beendete den Estado Sagradês. Gleichzeitig forderte die neue Regierung nun ultimativ von Hitler die Rückgabe des Kanals. Dagegen marschierten deutsche Truppen nun ins Landesinnere und brachten große Teile des sagradischen Nordostens unter Kontrolle. Dort installierte Hitler im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] eine [[Regierung von Fidelfe|Gegenregierung]] unter Álamos Stellvertreter [[Caro Mêstre]], die Álamo weiterhin als amtierenden Regierungschef betrachtete. Eine versuchte Befreiungsaktion Álamos am 5. August 1943 scheiterte. Auf der Flucht wurde Álamo erschossen. Bis heute ist jedoch unklar, ob es sich bei der Erschießung um ein Versehen handelte und Álamo für einen Angehörigen der deutschen Armee gehalten wurde, oder ob er von den Partisanen hingerichtet wurde. Als die Leiche identifiziert wurde, kam es in jedem Fall zu mehrfachen Schändungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marionettenregierung in Fidelfe wurde im Sommer 1944 besiegt und das Land endgültig durch die Alliierten befreit. Ein Gericht verurteilte Álamo danach posthum zum Landesverräter und Mörder. Seine Leiche wurde jedoch der Familie übergeben, die ihn nahe seiner Geburtsstadt [[Carrel de Amôria]] bestattete. Das Grab Álamos wurde danach zur Pilgerstätte Rechtsextremer und Nostalgiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alamo Igualde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Alamo Igualde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<title>Denísio Álvarez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der konservativen Volkspartei ([[PPC]]). Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Viteza]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionaljunta]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Energie]] (seit 2008 Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung) im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2011 gab er aus privaten Gründen seinen Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Viteza ===&lt;br /&gt;
Der im [[Sagonte-Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semess]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in Viteza, arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und erhielt 1985 eine Assistenz-Professur für internationalen Handel an der SIS. 1985 wurde Álvarez zum nationalen Sekretär des kleinen linksliberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter, ehe er 1988 als Unabhängiger zum Bürgermeister von [[Viteza]] gewählt wurde. Álvarez regierte die Stadt mithilfe einer bürgerlichen Mehrheit und wurde zeitweise von den sagradischen [[Verdes|Grünen]] unterstützt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, Viteza zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Lojandía ===&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorado auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den MRS hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorado]] Álvarez zum Assessor für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in den neuen konservativ-liberalen Regionalausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Viteza zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Colorados ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Colorados erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Volkspartei ===&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltminister im Kabinett Luisanto ===&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als Minister für Umwelt in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit &amp;quot;Reformminister&amp;quot; [[Traiano Atániez]] und Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken UDS-Flügel repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes Del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog und schließlich auf Druck der Rechtspopulisten hin auf Eis gelegt wurde. Erst im Frühjahr 2008 wurde das Gesetz schließlich in Kraft gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen dem von seinen rechten Gegnern gerne als „verkappten Ökosozialisten“ bezeichneten Álvarez und den Wirtschaftsliberalen und Rechtspopulisten in der Regierung. Parteiintern wurde Álvarez zudem regelmäßig als schärfster Rivale Miguel Ánibal Luisantos angesehen. Nach dem Bruch Traiano Atániez’ mit Luisanto und der Gründung der neuen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) traten mehrere Anhänger Álvarez’ zur neuen Partei über, wodurch auch Álvarez’ Stellung in der Volkspartei geschwächt wurde. Álvarez selbst wies Spekulationen um einen Parteiwechsel aber zurück und kritisierte Atániez’ Neugründung als „Schwächung und Spaltung der popularen Mitte“. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] forderte er Atániez auf, wieder in die Volkspartei zurückzukehren, wo die natürliche Heimat aller zentristischen Kräfte in Sagradien sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 wurde bekannt, dass Álvarez jüngste Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nachdem er seine Ämter zunächst weitergeführt hatte, gab Álvarez im Februar 2011 seinen sofortigen Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt. Neben dem Minister- und seinem Parteiamt gab er auch sein Mandat in der Abgeordnetenkammer zurück und erklärte, sich fortan vor allem um seine Frau und seine Familie kümmern zu wollen. Nachfolgerin Álvarez' im [[Kabinett Luisanto|Kabinett Luisanto III]] wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Viteza]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Sozialassessor in der Regionaljunta von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionaljunta von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Minister für Umwelt im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1986-1991: Sekretär des [[Movimiento Republicano Sagradês]] (MRS)&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Parteivorsitzender der [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Alvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nina Álamo Gomes</title>
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		<updated>2012-11-12T14:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Nina Álamo Gomes''' (*1963 in [[Lamosa]]/[[Amôria]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Journalistin und Politikerin ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
1963 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Lamosa]] geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin ''[[l'Era]]''. 1995 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Hauptstadtkorrespontin des Privatsenders [[TV Semesta]]. In dieser Zeit wurde sie von [[ASUL]]-Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] als kommunikatives Talent entdeckt und als Beraterin in dessen Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] eingebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes überraschend zur stellvertretenden Sprecherin der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt bald als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa, der 1999 auch die Führung der sozialistischen Partei (ASUL) übernahm. Nach dem Rücktritt des Parteikoordinators [[Joán Sebastian Valler]] im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] beteiligt und galt neben Kabinettsminister [[Pietro Dulce Rodríguez]] als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine postmaterialistische Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in [[Duerez]] angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den [[Europawahlen 2004]] und den [[Regionalwahlen 2005]], für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. De la Costa hielt aber an seiner wichtigsten Mitarbeiterin in der Parteiführung fest. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus. Nachfolgerin unter dem neuen Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] wurde [[Mercé Serrat Cabarell]]. Im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung im Oktober 2005]] wurde Álamo Gomes als Nachfolgerin Dulce Rodríguez' zur [[Präsidentschaftsminister]]in der Regierung ernannt. Aus diesem Amt schied sie infolge der Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der [[Julistas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region [[Amôria]] an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber [[António d'Arrêu]] von der [[Volkspartei]]. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2000: stellvertretender Sprecherin der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Minister der Präsidentschaft|Präsidentschaftsministerin]] im [[Kabinett De la Costa IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Regionalrats von [[Amôria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Parlamentarische Sekretärin der [[ASUL]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Regionalsekretärin der [[ASUL]] [[Amôria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alamo Gomes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Alamo Gomes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Poltiker der ASUL|Alamo Gomes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Victor_Gomes_Amar%C3%B3n&amp;diff=10958</id>
		<title>Victor Gomes Amarón</title>
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		<updated>2012-11-12T14:03:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Vítor Gomes Amarón''' (*1940 in [[Meném]], [[Lojandía]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]]. Er war von 1998 bis 2005 sieben Jahre lang [[Innenminister]] der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] und zweimal (1990-1994, 2005-2006) Sprecher der sozialistischen Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]], als deren Vizepräsident er seit 2006 amtiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Vítor Gomes wurde 1940 im mitteljojandinischen Meném geboren und begann dort eine Lehre zum Werkzeugmechaniker. Nach seiner Ausbildung begann er eine Karriere in der sozialistisch dominierten Gewerkschaft [[CSSL]], mit deren Hilfe er auf dem zweiten Bildungsweg Jura und Betriebswirtschaft studierte. 1976 wurde Gomes Amarón im Alter von 36 Jahren zum Senator der Provinz [[Mêdio Lojandía|Mittellojandía]] gewählt. Bereits seit 1981 im Vorstand der CSSL in Lojandía, wurde er 1983 zudem Mitglied im nationalen Vorstand der Gewerkschaft, ehe er 1984 zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt wurde. Parallel verfolgte Gomes Amarón eine Parteikarriere, nachdem er 1982 für die Sozialisten in die Abgeordnetenkammer gewählt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war er seit 1986 als Experte für Infrastrukturfragen zuständig, seit 1988 für Arbeit und Soziales. 1990 wurde er als Nachfolger des zum Generalsekretär der ASUL gewählten [[Luis José López]] auf dessen Empfehlung hin Sprecher der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer und wenig später Mitglied des Nationalen Sekretariats der Partei mit Zuständigkeit für institutionelle Fragen. Nach der Niederlage der lojandinischen Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1993]] wählte ihn der Regionalverband der Partei zum Regionalsekretär. Als solcher verzichtete Gomes Amarón 1994 auf eine Wiederwahl als Fraktionsvorsitzender und bereitete sich auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten für die [[Regionalwahlen 1997]] in Lojandía vor, wo er als Gegenkandidat zu [[Denísio Álvarez]] antrat, die Wahl aber verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] wurde Gomes Amarón in die [[Kabinett De la Costa I|Regierung]] des neuen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] berufen, wo er bis 2005 das Innenministerium führte. Im Zuge einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung im Herbst 2005]] kehrte Gomes Amarón auf den Posten des Fraktionsvorsitzenden in der Abgeordnetenkammer zurück. Im Jahr 2005 galt Gomes als möglicher Nachfolgekandidat von Generalsekretär [[Julio De la Costa]], verzichtete aber auf eine eigene Kandidatur. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] wurde Vítor Gomes Amarón zum ersten Vizepräsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt, 2008 wurde er in diesem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-1982: Senator, gewählt in der Provinz [[Mêdio Lojandía|Mittel-Lojandía]]&lt;br /&gt;
* Seit 1982: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: Mitglied des [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionalrat]]s&lt;br /&gt;
* seit 2006: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1991: Bürgermeister der Stadt [[Meném]]&lt;br /&gt;
* 1998-2005: Innenminister in den Kabinetten [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1989-1993: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Mittel-Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1993-1998: Regionalsekretär der [[ASUL]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1997: Spitzenkandidat der lojandinischen Sozialisten bei der [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahl]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: Sprecher der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Gomes Amarón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sof%C3%ADa_Odell_Iribarne&amp;diff=10957</id>
		<title>Sofía Odell Iribarne</title>
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		<updated>2012-11-12T14:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sofía Odell Iribarne''' (*1976 in Stockholm) ist eine schwedisch-[[Sagradien|sagradische]] Politikern. Sie ist seit Herbst 2012 Parteisekretärin der [[Verdes|sagradischen Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofía Odell wurde 1976 in Stockholm als Tochter eines schwedischen Politikers (Vänsterpartiet) und einer sagradisch-bretonischen Lehrerin geboren. Seit ihrem sechsten Lebensjahr lebt sie in Sagradien. Sie studierte in [[Viça]] und Servette Politikwissenschaft und engagierte sich seit ihren Studienjahren bei den [[Jovenes Verdes]]. 2002 wurde sie Mitarbeiterin der sagradischen [[Umweltminister]]in [[María Nabarro Laval]], 2006 ständige Referentin der grünen Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]], ehe sie 2009 erstmals selbst für die grüne Liste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) ins Europäische Parlament gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Linken bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] und der Ernennung der grünen Parteisekretärin [[María Nabarro Laval]] zur [[Außenminister]]in im [[Kabinett Serrat Cabarell]] wurde die 35-jährige Odell als Nachfolgerin zur Parteisekretärin der sagradischen Grünen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Odell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Odell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Santiago_Valarosa&amp;diff=10956</id>
		<title>Santiago Valarosa</title>
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		<updated>2012-11-12T14:03:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Santiago Aliureto Valarosa''' (*1951 in [[Nocolônies]]) ist [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker und früherer [[Verkehrsminister|Verkehrs-]] (1998-2004) und [[Handelsminister]] (2004-2006). Seit 2009 ist er Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn in Bordez ===&lt;br /&gt;
Der in im Norden der Region [[Bordez]] geborene Santiago Valarosa studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften in [[Biniar]] und kam früh in Kontakt mit dem linksalternativen Milieu und den neuen sozialen Bewegungen. Mitglied des sozialistischen Studentenverbandes [[COSES]] engagierte er sich in der Hochschulpolitik und schrieb für mehrere linkssozialistische Blätter. Im Alter von 26 Jahren wurde Valarosa zum nationalen Sekretär der [[COSES]] gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr seines Studienabschlusses 1980 aus. Anschließend wurde er 1981 erstmals in den Regionalrat von [[Bordez]] gewählt. 1985 übernahm er die Funktion eines Parteikoordinators im Exekutivkomitee der [[ASUL]] [[Bordez]], dem er schon seit 1980 angehörte, 1989 zudem das Amt eines Fraktionssprechers der Sozialistischen Regionalratsgruppe. 1991 wurde er zum Parteisekretär in der Provinz [[Confluentes]] gewählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Paulo Satyres]] gehörte Valarosa zu dieser Zeit zur vielversprechenden jungen Garde in der Partei. Nachdem dieser 1990 zum Präsidenten der Regionalregierung von [[Bordez]] gewählt worden war, machte er Valarosa Anfang 1991 zum Chef seines Generalsekretariats und damit zum maßgeblichen Koordinator der Regierungsarbeit in der Region. Dieses Amt übte er zwei Jahre lang aus, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1993]] als Beigeordneter Rat mit der Leitung der Regionalbehörde für Arbeit und Soziales beauftragt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und Minister in Semess ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Santiago Valarosa erstmals Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seinen Posten in der Regionalregierung in [[Biniar]] gab er daraufhin auf. In [[Semess]] übernahm er sogleich die Funktion eines Fraktionsdelegierten für die Sozialpolitik. Nach dem erzwungenen Rücktritt von [[Enrico Herzog]] als nationaler Parteikoordinator der [[ASUL]] wurde Santiago Valarosa von Generalsekretär [[António Grande Illega]] 1997 zu dessen Nachfolger ernannt. Valarosa war in der Folge neben Fraktionssekretär [[Lorenzo Dimas Ferrera]] maßgeblich an der Planung und Leitung der sozialistischen Kampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] beteiligt, die in einem Erdrutschsieg der Mitte-Links-Parteien endete. Nach dem Verzicht von [[Paulo Satyres]] auf eine Wiederwahl bei den [[Regionalwahlen 1997]] galt Valarosa als möglicher Nachfolgekandidat, zog seine bereits angemeldete Kandidatur aber zugunsten von [[Enrico Neves]] zurück, der die Wahlen jedoch gegen [[Miguel Ánibal Luisanto]] verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kabinett De la Costa I|ersten Regierung]] von [[Julio De la Costa]] wurde Valarosa [[Verkehrs- und Infrastrukturminister]]. Er bemühte sich in diesem Amt um eine groß angelegte ''Infrastruktur-Offensive'', die den Wirtschaftsstandort Sagradien fördern sollte. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] behielt er zunächst sein Amt, wechselte im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] an die Spitze des neu entstandenen [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Ministeriums für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]], das aus dem Außenhandelsministerium und Abteilungen des aufgelösten [[Wirtschaftsministerium]]s errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Parteiaustritt von Arbeitsminister [[Paulo Satyres]] im Sommer 2000 verurteilte Valarosa den Abgang des ihm politisch nahestehenden Satyres und erklärte, selbst seine Heimat auch weiterhin in der sozialistischen Partei und der von ihr gestellten Regierung zu sehen. Zusammen mit der neuen Sozialministerin [[Ana Zapato Ramírez]] erbte Valarosa von Satyres die inoffizielle Führung der Parteilinken und übernahm nach der erneuten Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 2001]] in [[Bordez]] die Führung des sozialistischen Regionalverbands, nicht jedoch die Spitzenkandidatur bei den [[Regionalwahlen 2005]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verzicht von [[Julio De la Costa]] auf das Amt des Generalsekretärs der [[ASUL]] und die Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] meldete Valarosa als Kandidat der Parteilinken seine Bewerbung um die Nachfolge an, unterlag bei der folgenden Abstimmung aber dem Kandidaten der Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]]. Stattdessen wurde Valarosa zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt und wurde damit die nominelle Nummer Zwei in der Partei. Nach der deutlichen Niederlage der [[ASUL]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] folgte der Rücktritt von Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]], der die Organisation der Nachfolgeauswahl seinem Stellvertreter Valarosa übergab. Beobachter werteten dies als Schachzug Diaz de Velozos, seinen Langzeitkonkurrenten Valarosa als möglichen Nachfolger aus dem Rennen zu nehmen. In der Tat verzichtete Valarosa auf eine Kandidatur bei der Urwahl des neuen Generalsekretärs und verzichtete auch darauf, für seine Anhänger eine Wahlempfehlung auszusprechen. Für die Parteilinke trat [[Ana Zapato Ramírez]] an, die jedoch nur auf dem dritten Rang landete. Die Siegerin [[Mercé Serrat Cabarell]] wurde auf dem Parteikongress der Sozialisten im November 2008 zur neuen Generalsekretärin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
In der Folge kehrte der landesweit bekannte Politiker auf die regionale Bühne zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009]] als Spitzenkandidat der Sozialisten in der Region [[Bordez]]. Nach dem Sieg der Linksparteien wurde Valarosa schließlich zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt. Er führt ein Mitte-Links-Bündnis mit [[Verdes|Grünen]] und [[SDU|Linken]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demián-Affäre ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 2011 holte Valarosa eine länger zurückliegende politische Affäre ein. In seiner Zeit als Verkehrsminister und Parteichef der Sozialisten in [[Bordez]] soll Valarosa aus seinem Ministerium mehrere öffentliche Aufträge an den mit ihm befreundeten Industriellen [[Jofré Carles Demián]] vergeben haben, der daraufhin eine Filiale in Valarosas Heimatprovinz [[Confluentes]] eröffnete. Valarosa musste in diesem Zusammenhang zugeben, mit Demián befreundet zu sein, die persönliche Beziehung sei allerdings erst Jahre nach der Vergabe des Auftrags entstanden und stehe mit diesem ebenso wenig in Zusammenhang wie die Filialeröffnung Demiáns in Confluentes. Die rechte Opposition im Regionalparlament von [[Biniar]] leitete in der Folge einen Untersuchungsausschuss gegen die Nummer Zwei der Sozialisten ein und forderten seinen Rücktritt als Regionalpräsident, was Valarosa von sich wies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Beigeordneter Rat (''Cosilier Ajunto'') für Arbeit und Soziales in der Regionalregierung von [[Bordez]] &lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Minister für Verkehr, Infrastruktur und Wohnungsbau]] im [[Kabinett De la Costa I]] und [[Kabinett De la Costa II|II]] &lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett De la Costa III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]] &lt;br /&gt;
* seit 2009: Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1981-1997: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* seit 1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitgied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1985-1991: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1991: Fraktionssprecher der Sozialisten im [[Regionalrat]] von [[Bordez]]  &lt;br /&gt;
* 1991-1998: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
* 1997-1998: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalsekretär der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* seit 2005: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Handelsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Santiago_Diaz_de_Velozo&amp;diff=10955</id>
		<title>Santiago Diaz de Velozo</title>
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		<updated>2012-11-12T14:02:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Santiago Domênco Diaz de Velozo''' (*1955 in [[Valoní]], kurz oft nur &amp;quot;SDV&amp;quot; genannt) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und [[ASUL]]-Politiker. Er war von 2002 bis 2005 [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]] und danach bis 2008 Generalsekretär der [[ASUL]]. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] und der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] trat er vergeblich als Kandidat seiner Partei für das Amt des Ministerpräsidenten an, verlor aber beide Male gegen [[Miguel Ánibal Luisanto]]. Heute ist SDV in der freien Wirtschaft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpolitik in Semestina und Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1989]] in der [[Region Semestina]], bei der Diaz de Velozo in den Semestiner Regionalrat gewählt wurde, übernahm Santiago Diaz de Velozo in der neuen Regionalregierung von [[Flávio Osório Jimenez]] das Amt eines Regionalministers (''Cosilier Ajunto'') für öffentliche Verwaltung. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] wurde er in seinen Ämtern bestätigt. Für die Sozialisten in der Hauptstadtregion wurde Diaz de Velozo im Jahr 1993 erstmals in den erweiterten Parteivorstand der ASUL auf nationaler Ebene gewählt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der ASUL bei den [[Regionalwahlen 1994]] in der Nachbarregion [[Sarmay]] erklärte Diaz de Velozo nach Absprache mit Flávio Osório Jimenez und dem Regionalvorstand der Sozialisten in Sarmay seine Kandidatur für das Amt des Regionalsekretärs der ASUL Sarmay und trat von seinen Ämtern in Semesta zurück. Wenige Wochen später wurde er für die Region Sarmay in den sagradischen Senat gewählt.  Er konnte sich schließlich im parteiinternen Rennen gegen den Vertreter des linken Flügels [[Marcelo Demonte]] durchsetzen und übernahm im Frühjahr 1995 die Führung des mitgliederstärksten Regionalverbands der Sozialisten. Auf dem nationalen Parteikongress der Sozialisten in [[Laquines]] wurde er zudem erstmals in die nationale Exekutive der Partei gewählt, wo er das Amt eines Sekretärs für administrative Modernisierung übernahm. In dieser Funktion setzte er sich v.a. für ein Programm der Partei für den Bürokratieabbau ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Spitzenkandidat der ASUL für die [[Regionalwahlen 1998]] in Sarmay lastete auf Diaz de Velozo im Sommer 1998 der Druck der letzten wichtigen Wahl vor der entscheidenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl im Herbst]]. Unter seiner Führung ging die ASUL schließlich als Sieger aus den Regionalwahlen hervor und Diaz de Velozo wurde als Kandidat einer rot-grünen Koalition zum Präsidenten der Regionaljunta von Sarmay gewählt. Mit diesem Sieg katapultierte sich Diaz de Velozo in die Führungsriege der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister im Kabinett De la Costa ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2002]] in Sarmay als Regionalpräsident bestätigt, wurde der nach dem Sieg der ASUL bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] von Premierminister [[Julio de la Costa]] in dessen [[Kabinett De la Costa II|zweites Regierungskabinett]] berufen, wo er als Nachfolger von [[Daniel García Verón]] das Amt des sagradischen [[Verteidigungsminister]]s übernahm und schnell zu einem der wichtigsten Kabinettsmitglieder aufstieg. In diesem Amt zeichnete er wesentlich für die Beteiligung Sagradiens am Afghanistan-Einsatz der NATO verantwortlich. Durch seine energische Amtsführung konnte er sich positiv von seinem unglücklichen Vorgänger abheben und sich über die Parteigrenzen hinweg Respekt verdienen. In dieser Zeit wurde er als einer der wichtigsten Hoffnungsträger des eher rechten Parteiflügels gehandelt, die nach dem Vorbild von New Labour in Großbritannien auf weitergehende Wirtschafts- und Arbeitsmarktreformen drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulationen, Diaz de Velozo könnte bei einer [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] auf Druck des rechten Flügels hin zum Superminister für Wirtschaft und Finanzen ernannt werden, wurden nicht bestätigt. Stattdessen holte Premierminister De la Costa den bisherigen EU-Kommissar [[Lorenzo Dimas Ferrera]] ins Kabinett, Diaz de Velozo blieb in seinem Amt als Verteidigungsminister, wurde aber zum [[Vizeministerpräsident]]en ernannt. Damit wurde er die Nummer Zwei der Sozialisten in der Regierung. Nach einer herben Niederlagenserie der ASUL u.a. bei den [[Europawahlen 2004|Europa-]] und [[Kommunalwahlen 2004]], und einem deutlichen Sieg der Rechten bei den [[Regionalwahlen 2005]] erklärte ASUL-Generalsekretär [[Julio De la Costa]] seinen Rücktritt vom Amt des Parteichefs der regierenden Sozialisten. Als einer von mehreren Kandidaten kündigte Santiago Diaz de Velozo seine Kandidatur um die Parteiführung an. Das Rennen zwischen Diaz de Velozo und dem Parteilinken [[Santiago Valarosa]] wurde als Richtungsentscheidung der ASUL gedeutet. In einem für eine Regierungspartei relativ harten Kampf zwischen den verfeindeten Parteiflügeln konnte sich &amp;quot;SDV&amp;quot; schließlich gegen Valarosa durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär der ASUL ===&lt;br /&gt;
Als neuer Parteichef verließ SDV das Kabinett und bereitete seine Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] vor, bei der er mit einem marktfreundlichen Modernisierungsprogramm antreten wollte. In der Folge kam es zu Parteiaustritten enttäuschter Linker, die sich gegen den als unsozial und neoliberal empfundenen neuen Kurs der Partei auflehnten. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl im Herbst 2006]] musste der persönlich mit guten Umfragewerten ausgestattete Diaz de Velozo als Vertreter der unpopulären Regierungspartei eine herbe Niederlage einstecken. Nach dem deutlichen Sieg der Rechten unter dem [[Volkspartei]]-Kandidaten [[Miguel Ánibal Luisanto]] wurde die ASUL nach acht Jahren in die Opposition geschickt. Als Oppositionsführer musste der eher konservative Sozialdemokrat Diaz de Velozo heftige Kritik aus seiner eigenen Partei einstecken und geriet zunehmend unter Beschuss auch der ihm bis dahin wohl gesonnenen Medien. Unter anderem die deutliche Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit der postkommunistischen Linken führte zu heftigen Differenzen mit dem linken Parteiflügel. Hinzu kamen persönliche Animositäten mit der für die Alltagsarbeit zuständigen Parteikoordinatorin [[Mercé Serrat Cabarell]], die bald als Hoffnungsträgerin der Linken in der Partei betrachtet wurde. Der persönliche Machtkampf gipfelte im Rücktritt Serrats im Jahr 2007, nachdem Diaz de Velozo versucht hatte, seinen Vetrauten [[Lorenzo Manuel Delúsio]] als Gegengewicht im Parteiapparat zu installieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zerstrittene Bild der Partei in der Öffentlichkeit und die unglückliche Führung Diaz de Velozos trugen dazu bei, dass die ASUL bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] eine vernichtende Niederlage einstecken musste. Von der vorgezogenen Neuwahl völlig unvorbereitet getroffen, verlor die Partei mehr als sechs Prozentpunkte gegenüber 2006 und musste mit einem Stimmenanteil von nur 26 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit Gründung der ASUL im Jahr 1957 hinnehmen. Nachdem er in der Wahlnacht noch seinen Führungsanspruch untermauert hatte, aber auf heftige Kritik gestoßen war, erklärte Diaz de Velozo schon am Folgeabend seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur für den Parteivorsitz auf dem Parteikongress im Herbst. Zugleich delegierte er einige wichtige Amtsgeschäfte des Generalsekretärs, darunter die Nachfolgesuche an seinen Stellvertreter [[Santiago Valarosa]]. In Primaries setzte sich schließlich ausgerechnet die noch im Vorjahr geschasste [[Mercé Serrat Cabarell]] als Nachfolgerin Diaz de Velozos durch, die sich u.a. gegen den von den ''Velozistas'' unterstützten [[Miguel Javier León]] durchsetzen konnte. Diaz de Velozo legte in er Folge auch sein Parlamentsmandat nieder und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Minister (''Cosilier Ajunto'') der [[Region Semestina]] für öffentliche Verwaltung&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2004-2005: Vizeministerpräsident im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Regionalrats der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Senator für die Region Sarmay&lt;br /&gt;
* 1998-2005: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1994, 1998: Spitzenkandidat der [[ASUL]] bei den Regionalwahlen in [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1995-2003: Regionalsekretär der [[ASUL]] Sarmay&lt;br /&gt;
* 2005-2008: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL|Diaz de Velozo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<title>Salvador Lafayet</title>
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		<updated>2012-11-12T14:02:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Salvador Lafayet''' (*1930 in Tunis) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]]. Der langjährige [[Bürgermeister]] von [[Ligre North]] (1976-1984) und Regionalpräsident von [[Ligre-Scantia]] (1993-2005) bekleidete auf nationaler Ebene u.a. die Ämter als [[Verkehrsminister]] (1986-1988) und [[Verteidigungsminister]] (1988-1990) im [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]]. Heute ist er Senator und Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Der in Tunesien als Sohn französisch-sagradischer Eltern geborene Salvador Lafayet kam als Jugendlicher nach Sagradien, wo er eine Lehre zum Maschinenbauer absolvierte. Mit 20 Jahren trat Lafayet in die sozialistische [[ASUL]] ein und engagierte sich in der Kommunalpolitik der Stadt [[Ligre North]] sowie für die sozialistische Gewerkschaft [[CSSL]]. Nach mehreren Jahren politischer Aktivität, u.a. als Sekretär der Sozialisten in der [[Provinz Laval]], bewarb sich Lafayet 1973 um einen Sitz im sagradischen Senat und wurde in Ligre North zum Senator gewählt, drei Jahre später siegte er bei der Kommunalwahl in der Stadt und wurde mit 46 Jahren zum Bürgermeister der Stadt [[Ligre North]] gewählt. Als solcher erreichte er im Jahr 1980 bereits im ersten Wahlgang seine Wiederwahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Wahl zum Bürgermeister stieg Lafayet zu den einflussreichsten Politikern auf der mittleren Ebene der ASUL-Partei auf, 1979 wurde er erstmals in den erweiterten Parteivorstand der Sozialisten gewählt, 1980 außerdem ins Exekutivkomitee der Sozialisten in der Region Ligre-Scantia, wo er seit 1977 dem Regionalrat angehörte. 1981 gehörte er wesentlich zu den Koordinatoren des ligre-skantischen Regionalwahlkampfs und verhalf dem amtierenden Präsidenten der Region [[Marcelo Aragón]] zu einem neuerlichen Sieg. Dieser empfahl Lafayet daraufhin für nationale Würden. Parteichef [[Joán Caval]] ernannte Lafayet schließlich 1983 zum Parteikoordinator der Sozialisten, womit Lafayet ins engere Führungsgremium der Partei rückte und u.a. für die Organisation des Kammerwahlkampfs 1986 verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter ihrem Spitzenkandidaten [[Donado Ricardes]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] holte dieser den erfolgreichen Wahlkampfmanager Lafayet als [[Verkehrsminister|Minister für Verkehr, Infrastruktur und Wohnungsbau]] in sein [[Kabinett Ricardes I|neues Kabinett]], bei einer [[Kabinett Ricardes II|Regierungsumbildung 1988]] rückte Lafayet an die Spitze des [[Verteidigungsminister|Verteidigungsministeriums]], wo er [[António Grande Illega]] ersetzte. Nach der Niederlage der ASUL bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] schied auch Lafayet aus seinem Amt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Marcelo Aragón]] gefördert, rückte Lafayet 1992 an die Spitze des ligre-skantischen Regionalverbands der Sozialisten und wurde als dessen designierter Nachfolger im Amt des Regionalpräsidenten gehandelt. Kurze Zeit später kündigte Aragón nach 20 Jahren an der Spitze der Region seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur bei den [[Regionalwahlen 1993]] an. Lafayet wurde schließlich von den niederskantischen Sozialisten zum Spitzenkandidaten bestimmt. Nach dem Sieg seiner Partei bei den [[Regionalwahlen 1993]] amtierte Lafayet insgesamt zwölf Jahre als Präsident der niederskantischen Regionalregierung. In dieser Zeit konnte er die Mehrheit der ASUL im Regionalrat zweimal ([[Regionalwahlen 1997]], [[Regionalwahlen 2001]]) verteidigen, ehe er vor den [[Regionalwahlen 2005]] auf eine neuerliche Kandidatur verzichtete. Nachfolger wurde der von ihm nominierte [[Enrico Ánibal Cardoso]]. Vom neuen Regionalrat wurde Lafayet als Delegierter Senator ins sagradische Oberhaus gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 25 Jahren im Parteivorstand der Sozialisten wurde Lafayet auf dem ASUL-Parteikongress im Jahr 2005 in [[Viça]] zum Nachfolger von [[Flávio Osório Jimenez]] als Präsident des Nationalkonvents der Partei gewählt, dem höchsten repräsentativen Amt in der Partei. Er gilt damit als ''Elder Statesman'' der Partei. Nach dem er von Medien und Parteivertretern ins Spiel gebracht wurde, schloss Lafayet frühzeitig eine Kandidatur bei den [[Präsidentschaftswahlen 2009]] aus und unterstützte stattdessen die Mitte-Links-Kandidatin [[Ana Betancourt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1984: Bürgermeister von [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* 1986-1988: [[Verkehrsminister|Minister für Verkehr, Infrastruktur und Wohnungsbau]] im [[Kabinett Ricardes I]]&lt;br /&gt;
* 1988-1990: [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1993-2005: Präsident der Regierungregierung von [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1960-1976: Stadtrat von [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* 1973-1976: gewähltes Mitglied des Senats ([[Provinz Laval]])&lt;br /&gt;
* 1977-1986: Mitglied des Regionalrats von [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
* 1986-1994: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1993-2005: Mitglied des Regionalrats von [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
* seit 2005: delegiertes Mitglied des Senats (Regionarat von [[Ligre-Scantia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1992: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Laval]]&lt;br /&gt;
* 1980-1981: Wahlkampfkoordinator der [[ASUL]] in Ligre-Scantia&lt;br /&gt;
* 1983-1986: Nationaler Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1992-2005: Regionalsekretär der [[ASUL]] in [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
* seit 2005: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Lafayet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Lafayet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Ligre-Scantia|Lafayet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Lafayet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Lafayet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Rinaldo_Sugares&amp;diff=10953</id>
		<title>Rinaldo Sugares</title>
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		<updated>2012-11-12T14:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Rinaldo Sugares''' (*1915 in [[Elano]], †1996) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschaftsführer und Politiker ([[PS]]/[[ASUL]]). Er war von 1964 bis 1967 sagradischer [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] und von 1970 bis 1979 [[Minister für Arbeit und Soziales]]. Innerhalb seiner Partei gehörte Sugares zu den langjährigen Führungsfiguren des traditionalistischen Gewerkschaftsflügels, der auch als &amp;quot;Sugares-Flügel&amp;quot; bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1915 im [[Bordez|bordesischen]] [[Elano]] geboren und absolvierte nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zum Schmied und war anschließend in der bordezischen Stahlverarbeitung tätig. Nach dem Besuch der Akademie für Arbeit in [[Biniar]] trat Sugares in den Dienst der Stahlgewerkschaft [[USFA]], die als eine der wichtigsten Einzelgewerkschaften der sozialistischen [[CSSL]] angeschlossen war. 1951 rückte er in den Vorstand der Gewerkschaft auf, 1957 ebenso in den Vorstand der CSSL, ehe er 1959 zum leitenden Gewerkschaftssekretär der USFA gewählt wurde. In diesem Amt blieb Sugares bis zu seiner Berufung zum Minister im Jahr 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Sugares Mitglied des [[Partido Socialista]] (PS) und gehörte 1957 zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Einheitspartei [[ASUL]]. Seit 1961 gehörte er zudem als Parteisekretär der engeren Parteiführung der ASUL an und spielte in den Sechziger und Siebziger Jahren die Rolle der wichtigsten Führungspersönlichkeit des traditionalistischen und eher konservativen Gewerkschaftsflügels. 1968 übernahm Sugares zudem die Führung des wichtigen Parteiverbandes in der [[Provinz Alto Bordez]], die er erst 1983 aufgab. Von 1980 bis 1982 übte er zudem die repräsentative Funktion eines Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL aus. Aus dem Exekutivkomitee der Partei zog sich Sugares im Jahr 1977 zurück, seine Mitgliedschaft im weiteren Vorstand der Partei legte er 1982 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
Rinaldo Sugares wurde 1954 erstmals für die [[PS|Sozialistische Partei]] in die [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dieser gehörte er anschließend ohne Unterbrechung bis 1986 an, 1979-1982 als Präsident des Ausschusses für Industrie und seit 1982 als Mitglied des Ältestenrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er 1960-1964 sowie 1968-1969 Mitglied der Provinzialvertretung von [[Alto Bordez]] und 1969/70 des ersten direkt gewählten Regionalrats von [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Als Führer einer der bedeutendsten Einzelgewerkschaften, Vorstandsmitglied der [[CSSL]] und Abgeordneter der Sozialisten wurde Rinaldo Sugares im Jahr 1964 zum [[Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Santiago]] ernannt. Dieses Amt übte er auch in den Regierungen von [[Iacovo Del Pérez]] (1964-1967) aus. 1968 wurde er zum Präsidenten der [[Provinz Alto Bordez]] gewählt und war 1969 erfolglos Kandidat der Sozialisten für das Amt des Regierungspräsidenten von [[Bordez]]. Nach dem Wahlsieg der Sozialisten im Jahr 1970 kehrte Sugares als [[Minister für Arbeit und Soziales]] in die [[Kabinett Caval I|sagradische Regierung]] unter [[Joán Caval]] zurück. Dieses Amt behielt er in allen Nachfolgeregierungen Cavals bis zum Regierungswechsel im Jahr 1979. In der [[Kabinett Nada I|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] war Sugares nicht mehr vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Sugares]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter|Sugares]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Sugares]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker|Sugares]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Sugares]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Sugares]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ram%C3%B3n_Julio_De_la_Costa&amp;diff=10952</id>
		<title>Ramón Julio De la Costa</title>
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		<updated>2012-11-12T14:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ramón Julio De la Costa''' (*13.07.1952 in [[Sacâu de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war von 1989 bis 1990 sagradischer [[Umweltminister]] in der [[Kabinett Ricardes II|zweiten Regierung]] von [[Donado Ricardes]] und danach von 1991 bis 1994 Präsident der Region [[Comtàid-Perín]]. Zwischen 1998 und 2006 führte er als Ministerpräsident die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Koalition]] in Sagradien an. Von 1999 bis 2005 war er Generalsekretär seiner Partei und bis 2008 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale. Seit den [[Europawahlen 2009]] sitzt er für die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) im Europaparlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der aus Sacâu nahe [[Tulis]] stammende De la Costa begann nach dem Abitur ein Studium der Geschichts-, Literatur- und Politikwissenschaften, das er 1978 mit dem Magistertitel abschloss. Bereits seit 1975 gehörte De la Costa zu den Redakteuren des linkssozialistischen [[Jornal del Cânviu]] und engagierte sich während des Studiums in der Alternativen Linken. Nach Ende seines Studiums begann de la Costa eine akademische Karriere und war bis 1984 als Dozent für politische Geschichte an der [[Celusanto-Universität]] von Tulis beschäftigt. Dort promovierte er auch 1981 über die Geschichte der sagradischen Linken in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits 1972 mehrere Veranstaltungen des linksliberalen [[Partido Radical Democrático]] besucht hatte, kam De la Costa während seines Studiums in Kontakt mit mehreren linksradikalen Gruppen, wurde 1977 Mitglied der alternativ-kommunistischen [[Democrâcia Crítica]] und engagierte sich in den Neuen Sozialen Bewegungen. 1978 gründete er gemeinsam mit anderen die [[Estudiantes Verdes i Alternativas]] als grün-linke Hochschulgruppe in Tulis. Danach war er am Aufbau eines grün-alternativen Jugend-Netzwerks beteiligt und engagierte sich für unilaterale Abrüstung, die Abschaffung von Atomwaffen, den Ausstieg aus der Atomenergie und eine Ausweitung der Bürgerrechte. Innerhalb des grün-alternativen Spektrums gehörte er zunächst dem linksradikalen, ökosozialistischen Flügel an. Noch Jahre später bezeichnete er sich selbst als Ökosozialisten, näherte sich in der praktischen Politik aber dem pragmatischen Flügel der Bewegung an. Schon als Student unterhielt er enge Kontakte zum entstehenden linksalternativen Flügel der sozialistischen [[ASUL]] und nahm als Gast an verschiedenen Treffen der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freier Journalist und Kolumnist machte sich De la Costa in der Folge einen Namen. Seine eigentliche politische Karriere begann 1984, als er als Vertrauensmann der Grün-Alternativen Liste in seiner Heimatstadt [[Tulis]] in der ersten rot-grünen Koalition der Stadt zum Mitglied der Stadtverwaltung nominiert wurde. Er wurde stellvertretender Bürgermeister in der Stadtadministration unter Bürgermeister [[Joán Corell]] und mit dem Ressort ''Tourismus, Stadtplanung und Umwelt'' betraut. Obwohl selbst weiterhin Mitglied der Democrâcia Crítica, wurde er als grüner Politiker wahrgenommen und machte sich als erster grüner Vizebürgermeister des Landes schnell einen Namen, als er eine umfassende Stadtsanierung organisierte und Tulis zur ''„Grünen Kulturstadt“'' umgestalten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel von den Grünen zur ASUL ===&lt;br /&gt;
Obwohl Mitglied der [[Ecología 77]] gehörte De la Costa 1986 nicht zu den Gründern der Partei [[Verdes Celarcoes]], da er die Gründung einer eigenen Partei in Konkurrenz zu den anderen sagradischen Linksparteien ablehnte und am Konzept einer unabhängigen Bewegung festhielt. Nachdem die tulinesischen Grünen schon Anfang im 1986 die Koalition mit den regierenden [[ASUL|Sozialisten]] in Tulis aufgekündigt hatte, distanzierte sich De la Costa als entschiedener Anhänger der ökologisch-sozialistischen Zusammenarbeit von der Grünen Fraktion und blieb als Unabhängiger im Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Administration Corell wurde sein Ressort um den Bereich ''Wirtschaft'' erweitert und er blieb Stellvertreter des Bürgermeisters. Außerdem war er u.a. für die Koordination der ''Europäischen Kulturstadt Tulis'' zuständig. Wenig später trat er der ''Sozialistischen Allianz'' (ASUL) bei. Größere Bekanntheit in seiner neuen Partei erwarb sich der rhetorisch beflissene De la Costa auf dem Parteitag der Asul im Herbst 1987 mit einer ambitionierten und vielgelobten Rede, in der er Eckpunkte für eine linke Politik der Zukunft formulierte und darin die neue Parteiführung um Premierminister [[Donado Ricardes]] aufforderte, in der künftigen Politik Ökologie und Ökonomie zusammenzudenken. Wenige Monate später wählte ihn seine neue Partei in die Exekutive des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltminister im Kabinett Ricardes === &lt;br /&gt;
Nach dem Wechsel des nationalen Umweltministers [[Francisco Montero]] ins Arbeitsministerium, berief Ministerpräsident Donado Ricardes den 37-jährigen Shootingstar De la Costa im Jahr 1989 zum neuen [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Naturschutz]]. Dahinter verbarg sich in Hinblick auf die bald anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen]] die Strategie, einen Teil der wachsenden linksalternativen und ökosozialistischen Bewegung von den [[Verdes|Grünen]] weg und hin zur ASUL zu lotsen. Außerdem sah Ricardes in der neu aufkommenden rot-grünen Netzwerkbewegung, als deren Vertreter de la Costa galt, eine potenzielle Gefahr für seine Führung und versuchte sie in seine Politik zu integrieren. In seinem Ministeramt machte De la Costa schnell durch unorthodoxe Methoden auf sich aufmerksam und verärgerte mehr als einmal den bürgerlich-liberalen Koalitionspartner [[UDS]] sowie einige sozialistische Parteifreunde, u.a. mit seiner Kampagne für einen raschen Atomausstieg, den die Grünen forderten und der innerhalb der Sozialistischen Partei hoch umstritten war. In Zusammenarbeit mit Forschungsminister [[Carles Martínez Begueller]] initiierte De la Costa zudem ein Forschungsprogramm zum Ausbau regenerativer Energien, eines der ersten dieser Art in Europa. Zu dieser Zeit galt De la Costa als Vertreter der Neuen Linken innerhalb der Partei, legte jedoch bereits zu dieser Zeit sein Hauptaugenmerk auf eher postmaterialistische und linkslibertäre Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] wurde De la Costa von der neuen sozialistischen Parteiführung um [[Luis José López]] in den Parteivorstand geholt, wo er eines der jüngsten Mitglieder war. Der Rücktritt Donado Ricardes' als Parteichef der Sozialisten und die zunächst wenig machtvolle Stellung seines Nachfolgers Luis José López hatte zu einer Stärkung der jungen Kräfte innerhalb der Partei geführt, die eine Zusammenarbeit mit den Grünen und ein Überdenken traditionalistischer Positionen forderten. De la Costa wurde zu dieser Zeit als zwar prominenter, aber mangels Abgeordnetenmandat weniger einflussreicher Vertreter der so genannten [[Guarda Jovén]] angesehen, als deren wichtigste Repräsentanten zu dieser Zeit der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Paulo Satyres]], sein [[Amoria|amorischer]] Kollege [[Mariano Larcón]] sowie der ehemalige [[JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Die [[Proposiciones de l'Artir]], die auch unter der wesentlichen Mitwirkung De la Costas entstanden waren, öffentlich aber vor allem mit dem Gesicht Paulo Satyres’ verbunden wurden, wurden vom Parteiestablishment als Affront gegen die vergangenen vier Jahre und den Kurs der Regierung Ricardes aufgenommen und riefen heftige Kritik des rechten Flügels hervor. Die auf Ausgleich bedachte Parteiführung um Luis José López scheute eine direkte Konfrontation und deutete die „Proposiciones“ als Thesen dem Programmausschuss zu, der sie unter dem Einfluss [[António Grande Illega]]s jedoch Teile von ihnen in veränderter und abgeschwächter Form am letzten Tag zu Abstimmung einbrachte. Die „Proposiciones“ trafen den Geist der Zeit und wurden mit einer klaren Mehrheit angenommen und damit als Interpretationsthesen dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1991]] in der Region [[Comtàid-Perín]] kam es zu heftigen Auseinandersetzungen im Regionalverband der Sozialisten zwischen Anhängern der [[Große Koalition|Großen Koalition]], in der die tulinesischen Sozialisten seit 1987 unter Führung von [[Lorenzo Lacostas]] als Juniorpartner agierten, und den [[Coalición Eco-Socialista|Ökosozialisten]], die auf eine Zusammenarbeit mit den Grünen nach den Regionalwahlen drängten, um selbst die Regierung zu übernehmen. Lacostas galt damals als klarer Gegner von [[Coalición Eco-Socialista|Rot-Grün]] und geriet damit in immer deutlicheren Gegensatz zur nationalen Parteiführung, die sich auf regionaler Ebene einem Linksbündnis öffnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Parteikongress der sagradischen Sozialisten in Artir im März 1991 die Abhaltung von Urwahlen zur Ermittlung der Spitzenkandidaten bei Regionalwahlen zugelassen hatte, nutzten die parteiinternen Gegner Lacostas’ die neue Möglichkeit und erzwangen die Abhaltung von Primares im April 1991. Bei den Primaries trat De la Costa als einer von zwei Gegenkandidaten Lacostas’ an und konnte sich knapp gegen den amtierenden Präsidenten der Region durchsetzen. Auf dem folgenden Regionalkonvent der perinisch-tulinesischen Sozialisten wurde er offiziell zum Spitzenkandidaten nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Jahren als Parteimitglied der Sozialisten hatte es De la Costa geschafft, sich innerhalb der Partei eine Basis aufzubauen, die ihn nun unter Duldung der Semestiner Parteiführung zum Gegenspieler des traditionalistischen Lorenzo Lacostas in der Tulineser ASUL machte. Besonders [[Jorge Gaspacho]], Nationaler Koordinator der ASUL und selbst Mitglied der jungen Generation, spielte bei dieser Neuausrichtung eine Rolle. De la Costa führte daraufhin die Partei in einen ökosozialistischen Reformwahlkampf, der zu einem unerwarteten Sieg der Sozialisten in Comtàid-Perín über die [[PPC]] führte, die ihrerseits wiederum einen parteiinternen Skandal zu verschmerzen hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folge wurde De la Costa zum Präsidenten eines neuen rot-grünen Regionalausschusses gewählt, den ersten dieser Art in Tulis. Die Wahl machte ihn über Nacht zum Shootingstar der sagradischen Sozialisten neben Paulo Satyres, der bereits im Vorjahr – freilich ohne den Vorteil eines Wahlsiegs – das Amt des Präsidenten in Bordez übernommen hatte. Im Dezember 1991 wurde De la Costa als Nachfolger Lacostas’ zum neuen Regionalsekretär der perinischen Sozialisten gewählt. Schnell machte er sich einen Namen als tatkräftiger Reformer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandal]] der Sozialisten im Folgejahr hielt sich De la Costa mit Rücktrittsforderungen zurück, trat aber für eine rasche und uneingeschränkte Aufklärung ein und unterstützte nachdrücklich die Abhaltung einer Mitgliederbefragung über das neue Parteioberhaupt. Auf dem Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde De la Costa erstmals in die Parteiexekutive gewählt, wo er die Zuständigkeit für Fragen der Umwelt- und Zukunftspolitik erhielt. Mit Satyres als Vizegeneralsekretär, Larcón als Sekretär für institutionelle Politik und [[Enrico Herzog]] als neuen Koordinator wurde das Exekutivkomitee der Partei nochmals verjüngt und die Jungen unmittelbar in die Parteiführung eingebunden. De la Costa trat in der Folge vermehrt in der nationalen Politik auf und wurde 1993 auch mit einem Ergebnis von 77 Prozent im Parteivorstand bestätigt, wo er fortan für Regional- und Entwicklungspolitik verantwortlich zeichnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Politik in Semess ===&lt;br /&gt;
Generalsekretär António Grande berief De la Costa im Jahr 1994 als Experte für Umweltpolitik, Regionen und Entwicklung in sein Wahlkampfteam, wo der junge Regionalpolitiker im Falle eines Wahlsieges der Sozialisten als aussichtsreicher Ministerkandidat gehandelt wurde. Die Sozialisten verloren zwar die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahl]] gegen die regierenden [[PPC|Christdemokraten]], doch wurde De la Costa erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt. Dort trat er bei der Wahl um den Vorsitz der sozialistischen Gruppe gegen den bisherigen parlamentarischen Geschäftsführer der Gruppe [[Jocelín Salas]] an. De la Costa gewann die Wahl knapp und wurde damit Oppositionsführer der Sozialisten im Unterhaus der Nationalversammlung, wodurch er faktisch ins engere Führungszirkel der ASUL aufstieg. Sein Amt in Tulis gab er wieder an Lorenzo Lacostas ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1996 gründete De la Costa zusammen mit dem [[Region Ostino|ostinischen]] Regionalpräsidenten [[Iano Norriez]] und Fraktionsgeschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] einen eigenen reformorientierten „Corrente“ mit dem Namen [[Julistas|Sinistra Progresista]], was als Antwort auf die lautstarken Forderungen der Parteilinken unter Paulo Satyres gewertet wurde. Die theoretische Grundlage hatte er bereits im Frühjahr 1996 in seinem Buch ''Sinistra es Progreso. La sinistra del 21 sêglu'' gegeben, in dem er eine linke Politik für das 21. Jahrhundert formulierte, die besonders für bürgerliche Freiheiten, eine libertäre Gesellschaftspolitik und einen ökologischen und sozialen Wohlfahrtsstaat stehen solle. Damit unterschied sich De la Costa von den ausladenden Sozialstaatsforderungen der Linken um Satyres’, die dem materialistischen Grundcharakter der Alten Linken [[Andrés Colón]]s treu blieben und deren Staatsvorstellungen De la Costa als autoritär und deren Politikstil er als linkspopulistisch zurückwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem wenig später ASUL-Generalsekretär Grande die Möglichkeit angedeutet hatte, eventuell auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten bei der anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] zu verzichten, kam es in der Sozialistischen Partei zu Diskussionen um die Spitzenkandidatur. Schnell brachte der innerhalb der Kammergruppe dominierende pragmatische und auf bürgerliche Reformen bedachte Flügel den populären De la Costa als möglichen Kandidaten ins Spiel, während der linke Flügel auf eine Kandidatur ihres Führers Paulo Satyres Blanco pochte. Dagegen hatte Grande noch immer den größten Rückhalt innerhalb der Partei sicher. Nach einem entscheidenden Gespräch zwischen den drei Hauptbetroffenen der Diskussionen im Januar 1997 erklärte Grande Illega seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur zugunsten eines jüngeren Kandidaten. Daraufhin kam es in der Partei zu einer Urabstimmung zwischen De la Costa und Paulo Satyres, in der sich De la Costa knapp durchsetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß nominierte ihn der ASUL-Kongress im Mai 1997 in Tulis zum Spitzenkandidaten der Sozialisten für die anstehende Kammerwahl im Folgejahr. Auf dem Parteikongress trat der frisch gekürte Spitzenkandidat – noch dazu mit Heimrecht ausgestattet – als großer Star der Partei auf. Mit einer schwungvollen, rhetorisch glänzenden und vielgelobten Rede beschwor er den Politikwechsel im Land und setzte die Zeichen für einen spannenden Lagerwahlkampf. Die vom Parteivorstand eingebrachten und verabschiedeten [[Declaraciones pel Cânviu]] aktualisierten die [[Proposiciones de l'Artir|''Proposiciones'']] von l’Artir aus dem Jahr 1991 vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen und orientierten sich bereits stark an de la Costas Konzept der ''Sinistra Progresista''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Generalsekretär Grande und unter Federführung seines Wahlkampfleiters Lorenzo Dimas Ferrera entwickelte De la Costa in der Folge aufbauend auf den Tulineser Deklarationen das Konzept des [[Novo Progresismo]], der an die Grundlagen der ''Sinistra Progresista'' anknüpfte. Besonderer Wert wurde auf sozial und ökologisch verträgliche Wirtschafts- und vor allem auf liberale Gesellschaftsreformen gelegt. Wichtige Teile des Konzepts wurden später vom spanischen Sozialistenführer Zapatero als ''Nueva Via'' aufgegriffen und brachten diesem 2004 einen Sieg ein. Das Projekt ''Progressive Linke'' knüpfte bewusst an die Gesellschaftsreformen der Linksregierung [[Joán Caval]]s in den Siebzigern an und verband es mit dem Verzicht auf Sozialisierungen und übermäßige Umverteilung, wie er bereits in früheren [[Coalición Viola|„violetten“ Koalitionen]] mit der bürgerlichen [[UDS]] praktiziert worden war. In wesentlichen Bereichen stellte es ein postmaterialistisches Programm dar und präsentierte die Sozialisten als Partei der Neuen Linken, indem es die Gleichberechtigung der Geschlechter, Minderheitenschutz vor allem für ethnische und sexuelle Gruppierungen, Ausweitung der Entwicklungshilfe und Unterstützung für sozial Schwache betonte. Damit zeigte es die ASUL als Gegenpol zur vermeintlich gestrigen Politik der Koalitionsparteien. Als Vater des Programms gilt neben De la Costa auch dessen damaliger Wahlkampfleiter Lorenzo Dimas Ferrera, der später EU-Kommissar und Wirtschaftsminister werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft 1998-2002 ===&lt;br /&gt;
Nach seinem eindrucksvollen Wahlsieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen im September 1998]]. bei denen die Sozialisten mit 40 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis bei nationalen Wahlen seit Joán Cavals [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Wahlsieg 1970]] feiern konnten, wurde De la Costa von Präsident [[Santiago Montoya]] zum neuen Ministerpräsidenten und Nachfolger des Konservativen [[Josep Carles Otero]] ernannt. De la Costa bildete zusammen mit dem Vorzeigegrünen und [[Duerez]]er Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] als [[Ministerium für Auswärtiges und Europa|Außenminister]] und Vizepremier den ersten [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] Ministerrat in Sagradien, der als Minderheitsregierung aber von der Unterstützung der [[PCS|kommunistisch]] geführten [[Pacto de la Sinistra|Linken]] im Parlament abhängig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machte sich daran, die sagradische Gesellschaft zu modernisieren. Dabei wurden ihre Reformen wie das neue Asyl- und Einwanderungsgesetz, die Einführung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft sowie die Annahme eines neuen Autonomiestatuts für [[Aziz]], das der Inselgruppe erweiterte Selbstverwaltungsrechte zugestand, von der parlamentarischen Rechten energisch bekämpft. Das neue Statut, das von der seit 1999 in [[Santiago d'Aziz|Santiago]] regierenden Koalition aus [[PSA|Sozialisten]], gemäßigten bürgerlichen [[FALS|Nationalisten]] und anderen Mitte-Links-Gruppierungen ausgehandelt worden war und 2001 in Kraft trat, war Teil einer umfassenden neuen ordnungspolitischen Strategie, mit der die rot-grüne Regierung angetreten war, und die als [[Estado Plural]] neue devolutionäre Modelle einzuführen suchte. In diesem Rahmen wurde auch mit der christdemokratischen Opposition eine Verfassungsreform ausgehandelt, die den [[Senat]] in eine „Kammer der Regionen“ verwandeln sollte und 57 Sitze für Delegierte der [[Regionalrat|Regionalräte]] und Autonomieparlamente reservierte. Weiter reformierte De la Costa das gesamte sagradische Regionalrecht und gestand den Regionen zusätzliche Autonomierechte zu. Auch die von der Regierung de la Costa bereits 1999 durchgesetzte Aussetzung der Wehrpflicht und ihre endgültige Abschaffung nach den Wahlen 2002 wurden von der parlamentarischen Rechten abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaftspolitik senkte die Regierung de la Costa die vergleichsweise hohen Unternehmenssteuern, erließ ein umfangreiches Bildungsangebot, weitete zudem die Teilzeitarbeit aus und konnte so die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich senken. Der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung einer Klima-Abgabe sollten das ökologische Profil der Wirtschaftspolitik stärken. Der unter der Vorgängerregierung in einigen Branchen ausgesetzte Mindestlohn wurde wieder eingeführt. Die von Teilen der Parteirechten geforderte umfangreiche Sozialstaatsreform blieb in De la Costas erster Amtsperiode jedoch aus. Damit verfolgte De la Costa kein Programm des Dritten Weges wie die britische New Labour oder die deutsche Sozialdemokratie seit Ende der Neunziger Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch beteiligte sich das sagradische Militär 1999 gegen den Widerstand großer Teile der eigenen Koalition und gegen die Ablehnung durch die Linke, jedoch mit Zustimmung der bürgerlichen Opposition am Kosovo-Krieg der NATO gegen Jugoslawien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl António Grandes zum Präsidenten der Republik im Frühjahr 1999 wurde De la Costa vom Parteitag der ASUL im Bosa zum neuen Generalsekretär der Sozialisten gewählt. Ohne Gegenkandidaten erhielt der 46-Jährige 87,8 Prozent der Delegiertenstimmen. Die in weiten Teile eher sozialliberal anmutende Politik De la Costas, seine klare pro-europäische Haltung sowie die Beteiligung Sagradiens am Kosovo-Krieg und anderen Auslandseinsätzen führte in der Folge zu heftigen Spannungen zwischen den dominierenden pragmatischen Reformkräften der Regierung und der Parteilinken, die 2000 im Rücktritt Paulo Satyres’ als Arbeitsminister, seinem Austritt aus der ASUL und der Gründung der konkurrierenden linksnationalen [[Partido Republicano Socialista|Republikanischen Sozialistischen Partei]] unter Führung Satyres’ gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie vor ihm Joán Caval sammelte De la Costa eine Reihe junger Politiker um sich herum, die er zu seinem inneren Zirkel machte. Dazu gehörte zunächst in führender Position der Wirtschaftsfachmann [[Lorenzo Dimas Ferrera]], der seit 1994 an der Seite De la Costas in der Fraktion arbeitete und 1998 sein Kabinettschef wurde. 1999 schickte De la Costa seinen wichtigsten Vertrauten als EU-Kommissar nach Brüssel und holte ihn 2005 als Superminister für [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaft und Finanzen]] in sein Kabinett zurück. Daneben holte de la Costa nach dem Sieg 1998 die bis dahin unbekannte [[Nina Álamo Gomes]] als Pressesprecherin in seine Regierung, 1999 folgte sie Dimas als Kabinettschefin nach, ehe sie im Jahr 2000 Nationale Koordinatorin der Sozialistischen Partei wurde. Zudem gehörten zum De la Costa-Kreis auch der langjährige Vertraute [[Santo Guerrero]] und der mehrmalige Minister [[Pietro Dulce Rodríguez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Ministerpräsidentschaft 2002-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach zwischenzeitlichen Umfragetiefs im Herbst 2000 und Frühjahr 2001 erreichte De la Costas Koalition nicht zuletzt nach heftigen inneren Auseinandersetzungen in der PPC pünktlich zur Kammerwahl 2002 wieder beste Umfragewerte, sodass das Mitte-Links-Wahlbündnis aus Sozialisten und Grünen bei den Kammerwahlen 2002 trotz Verlusten auf Seiten der ASUL seine relative Mehrheit behaupten und die Koalition mithilfe der Linken fortsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Frühjahr 2003 in Duerez befand sich Julio de la Costa auf dem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht. Das verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Grundsatzprogramm von Duerez]], das erste vollständig neue Programm seit dem Semestiner Programm 1977 und das dritte Parteiprogramm der ASUL seit [[Manifesto de Lemez|Lemez 1962]] verankerte den Kurs der Partei unter de la Costa unter dem Schlagwort des ''Progreso Social'' auch programmatisch und ideologisch und sollte die Partei fit für das kommende Jahrtausend machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2003 von der amerikanischen Regierung unter George W. Bush eingeleitete Krieg gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein wurde von De la Costa und seiner rot-grünen Koalition deutlich abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Reformelan der ersten vier Jahre der ökosozialistischen Regierung folgten in De la Costas zweiter Amtszeit zunehmend wirtschaftliche, strukturelle und vor allem finanzielle Probleme, die den Sozialisten sinkende Umfragewerte und Mitgliederzahlen sowie eine Reihe von Wahlniederlagen bei den [[Senatswahlen 2003]] sowie den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]] einbrachten. Parteiintern kam es immer stärker zu Gegensätzen zwischen den Linken und den rechten Reformern, die unterschiedliche Sozialstaatsvorstellungen vertraten. Zudem wuchs das staatliche Defizit stark an. Nicht nur die bürgerliche Opposition, sondern auch Vertreter des rechten Reformflügels forderten nun eine strengere Haushaltspolitik, öffentliche Einsparungen und die Streichung von Sozialhilfe-Geldern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Spätsommer 2005 die Verwicklung von De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] in illegale Immobiliengeschäfte bekannt geworden war ([[Carnival-Affäre]]), kam es in der Koalition zu einer ernsthaften Krise, die in einer vernichtenden Niederlage bei [[Regionalwahlen 2005|Regionalwahlen im August 2005]] gipfelte. Der Druck auf den seit Monaten in der Kritik stehenden De la Costa wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem De la Costa bereits zuvor mehrmals angedeutet hatte, nicht länger als acht Jahre regieren zu wollen, erklärte er kurz nach den Regionalwahlen seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der Sozialisten und seinen Verzicht auf die neuerliche Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]], blieb aber bis auf weiteres Ministerpräsident und kündigte eine umfassende Kabinettsumbildung, die zweite binnen 14 Monaten, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger im Amt des Generalsekretärs der ASUL sowie Spitzenkandidat für die anstehenden Parlamentswahlen wurde [[Santiago Diaz de Velozo]], der sich in einer Urabstimmung gegen den Parteilinken [[Santiago Valarosa]] durchsetzen konnte. Diaz de Velozo, seit 2004 Handelsminister im [[Kabinett De la Costa III]], gehörte zum eher rechten Parteiflügel, der sich für Arbeitsmarktreformen und angesichts des steigenden Staatsdefizits für Haushaltseinsparungen aussprach. De la Costa kündigte für die Zeit nach 2006 seinen Rückzug aus der Politik an und bewarb sich nicht erneut um ein Abgeordnetenmandat. Nach der Niederlage der Sozialisten unter Spitzenkandidat Diaz de Velozo bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] schied De la Costa im November 2006 aus dem Amt. Nachfolger wurde der [[PPC|Volkspartei]]-Vorsitzende [[Miguel Ánibal Luisanto]]. Mit einer Amtszeit von acht Jahren ist er nach [[Joán Caval]] der am zweitlängsten amtierende sozialistische Regierungschef Sagradiens und der sagradische Ministerpräsident mit der drittlängsten Amtszeit insgesamt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik und politisches Comeback ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl 2006 zog sich De la Costa zunächst für einige Zeit aus der aktiven Politik zurück und war auch im öffentlichen Leben kaum noch gesehen. Erst im Sommer 2007 meldete er sich der Öffentlichkeit zurück, als er sich mit einem großen öffentlichen Aufruf in der Wochenzeitung [[Il Tiempo]] für eine Wiederaufnahme der Bemühungen um die Ratifikation einer EU-Verfassung aussprach und die EU-Politik der [[Viererkoalition|Mitte-Rechts-Regierung]] [[Kabinett Luisanto I|Luisanto]] erstmals heftig kritisierte. Kurz darauf erschien De la Costas lange erwartetes Buch unter dem Titel ''L'Europa d'Avenir.'', in dem De la Costa nicht nur von einer Krise der EU sprach und stärkere Bemühungen um die europäische Integration forderte, sondern auch vor dem gesamt-euroäischen Phänomen der „internen Aushöhlung“ durch europaskeptische Regierungen in Polen, Tschechien und besonders auch in Sagradien warnte, wo seit 2006 die rechtspopulistische [[PSP]] des umstrittenen [[Joán De la Pênia]] indirekt an der Regierungsmehrheit beteiligt war. Als Abrechnung mit seiner eigenen Partei oder dem politischen Gegner wollte De la Costa sein Buch aber nicht verstanden wissen, sondern als „rationale und ehrliche Einschätzung der politischen Konstellationen in Europa und der Welt des frühen 21. Jahrhunderts, gerade aus Sicht eines ehemaligen Handelnden“. Aufsehen erregten auch die Kaptitel über die Gefahren der Klimaveränderungen, die zwar in seinem Buch nicht den Hauptplatz einnehmen, aber in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion stark rezipiert wurden. Von Kritikern und unabhängigen Beobachtern wurden die ehrlichen und in der Tat auch selbstkritischen Ausführungen des ehemaligen Premierministers weitgehend gelobt, während der politische Gegner das Buch als „Keule gegen den Erfolg des Regierungsbündnisses“ (PP-Fraktionschef [[Máximo Ulieta]]) verurteilte. An den Kassen war De la Costas Werk ein Verkaufsschlager und stand wochenlang auf dem Ersten Platz der Bestsellerlisten. Auch der Feuilleton lobte das Werk und hob den anspruchsvollen Stil De la Costas hervor. In der Folge gab De la Costa eine Reihe von Fernsehinterviews, in denen er eine Rückkehr in die nationale Politik in absehbarer Zeit ausschloss und sich hinter seinen Nachfolger im Parteiamt Diaz de Velozo stellte, dessen Verhältnis zu De la Costa als angespannt gilt. Er warnte aber seine Partei davor, sich in selbstreferenziellen Gefechten aufzureiben, während die Rechte das freiheitliche Sagradien durch eine auf Angst und Ausgrenzung setzende Politik unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 engagierte sich De la Costa zudem als Gastredner im Semestiner Kommunalwahlkampf, wo er seinen Freund [[Pietro Dulce Rodríguez]] im Rennen um die Wahl zum [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister der Stadt]] unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kaukasuskonflikt des Jahres 2008 sprach sich De la Costa für eine differenziertere Analyse aus und warnte davor, in Denkmuster des Kalten Kriegs zurückzufallen. Der Westen könne internationale Politik nicht jahrelang gegen die Interessen Moskaus führen und sich dann wundern, dass Russland versucht, seine Interessensphäre zu schützen. Den Vorwurf der äußeren Linken, die von De la Costa als Regierungschef mitgetragene gewaltsame und völkerrechtswidrige Kosovo-Politik der NATO und der EU seien eine der Ursachen für das Vorgehen Russlands, wies De la Costa zurück und nannte dieses Argument einen Vorwand für die Durchsetzung eigener machtpolitischer Interessen, welche freilich auch Teile des westlichen Bündnisses im Kaukasus hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierte De la Costa nicht selbst für ein Mandat, trat aber auf einer Reihe von Wahlkampfveranstaltungen der Sozialisten auf. Im Mai 2008 wurde bekannt, dass De la Costa, angeblich auf eigenen Wunsch hin, nicht Mitglied des Wahlkampfteams der Sozialisten sein würde, aber als außenpolitischer Berater des sozialistischen Spitzenkandidaten zur Verfügung stehe und eingebunden werde. Gerüchte, De la Costa werde nach den Wahlen als Außenminister zur Verfügung stehen, wurden aber von diesem dementiert. Auch Spekulationen, Parteichef und Spitzenkandidat [[Santiago Diaz de Velozo]] habe De la Costa einen Platz im Wahlkampfteam verwehrt, wurden von beiden als unwahr zurückgewiesen. Anlass dazu gab vor allem das seit langem bekannte gespannte Verhältnis zwischen De la Costa und seinem Nachfolger als Parteichef Diaz de Velozo. Nachdem Diaz de Velozo bereits im April 2008 festgestellt hatte, sein Vorgänger De la Costa werde in die strategischen Planungen für die nächsten Parlamentswahlen eingebunden, hatte dieser eine Einbeziehung in die operative Parteipolitik öffentlich abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Interviews und Wahlkampfveranstaltungen attackierte De la Costa seinen Amtsnachfolger [[Miguel Ánibal Luisanto]] und dessen Regierung heftig. Der Ministerpräsidnet habe in Sagradien einen von gewissen Schlüsselmedien abgesicherten Populismus etabliert, der sich fortschrittlich und liberal geriere, in Wirklichkeit aber lediglich wirtschaftsliberal, nationalistisch und reaktionär gesinnt sei. Der so genannte ''Luisantismo'', den der Premier nun als ''Popularismo'' verkaufe, sei damit nichts anderes, als eine politisch korrekte und mehrheitsfähige Variante des rechtspopulistischen ''Delapenismo'', der die sagradische Rechte seit Jahren unterminiert habe. Die Auseinandersetzung zwischen Luisantisten und Delapenisten seien Scheingefechte, die sich in dem Moment auflösen würden, in dem die beiden Parteien wieder zur gemeinsamen Machtübernahme  aufeinander angewiesen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] lobte De la Costa den gescheiterten Parteichef Diaz de Velozo doppeldeutig für dessen raschen Rückzug aus der Parteiführung, der Platz für einen schnellen Neuanfang gemacht habe. Aus dem Wettbewerb um die Nachfolge Diaz de Velozos hielt er sich gänzlich heraus und gab auch für die ihm nahestehenden [[Julistas]] keine Wahlempfehlung ab. Nach dem Sieg [[Mercé Serrat Cabarell]]s bei den im November abgehaltenen Primaries wurde bekannt, dass De la Costa dieser zukünftig als strategischer Berater zur Vefügung stehen werde. Eine eigene Kandidatur für den Parteivorstand lehnte er aber ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Europaabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass de la Costa für die Sozialisten auf einem Spitzenplatz bei den [[Europawahlen 2009|Wahlen zum Europäischen Parlament im Sommer]] kandidieren würde. Schließlich trat De la Costa als Nummer 2 auf der Wahlliste der sagradischen Sozialisten an und wurde ins Straßburger Parlament gewählt. Damit feierte er endgültig seine Rückkehr auf der politischen Bühne. Im Wahlkampf hatte die Asul unter De la Costas Führung ein Konzept zur Überwindung der Wirtschaftskrise und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Förderung ökologisch verträglicher Industrien und  die Schaffung von Arbeitsplätzen in den regenerativen Energien, der Forschung, Kultur und dem Gesundheitswesen vorgestellt, das als [[Plan Social-Ecologista per l’Europa]] (kurz: PSE) bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den für die SPE enttäuschenden Wahlen sprach De la Costa davon, die europäische Sozialdemokratie stecke in einer Krise, die seit den Neunziger Jahren anhalte. Alle Konzepte der gemäßigten Linken in Europa seien auf Dauer gescheitert, den allmählichen Niedergang der Sozialdemokraten in den Einzelländern zu verhindern. Die Sozialdemokraten Europas müssten daher gesamteuropäische Lösungen suchen und dürften vor Bündnissen mit anderen progressiven Bewegungen Europas wie den Grünen nicht zurückschrecken. Es brauche starke, aber dabei in jedem Fall demokratisch legitimierte europäische Institutionen. Das Zentrum der europäischen Politik müsse daher auf Dauer im Parlament zu suchen sein, das allein die unmittelbare demokratische Legitimation besitze. De la Costa sprach sich in diesem Zusammenhang auch dafür aus, die Wahl des Kommissionspräsidenten als echte Wahl zu verstehen, in der es Alternativen geben müsse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Europarlament wurde De la Costa sofort zum Präsidenten der Delegation der ASUL-Abgeordneten gewählt. Außerdem ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten sowie Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Er gilt als möglicher Nachfolgekandidat für den deutschen Martin Schulz als Vorsitzender der S&amp;amp;D-Fraktion im Europaparlament, sollte dieser 2012 zum Präsidenten des Parlaments gewählt werden. Ende 2009 wurde De la Costa zudem als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des Hohen Vertreters der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU genannt, wurde schließlich aber nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2010 unterstützte De la Costa die Gründung der so genannten Spinelli-Gruppe, die einen gesellschaftlichen und akademischen Diskurs über eine weitere Föderalisierung der Europäischen Union voranzutreiben sucht. Weitere Unterstützer sind Guy Verhofstadt, Jacques Delors, Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Mario Monti sowie auf sagradischer Seite der ehemalige sagradische Außenminister [[Hernán Ferrero Perón]], der wie De la Costa ebenfalls 2009 ins Europaparlament gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
De la Costa gilt als äußerst geistreicher und rhetorisch beflissener Redner. Besonderes internationales Ansehen konnte er sich neben seinen jüngsten Beiträgen zum Klimaschutz als Förderer der Europäischen Integration erwerben. Vor allem sein Engagement für die gescheiterte Europäische Verfassung trug ihm den Ruf eines überzeugten Europäers ein. De la Costa gilt als ausgesprochen polyglott. Neben Sagradisch, Englisch und Französisch spricht er auch diverse andere romanische Sprachen sowie ein wenig Mandarin. &lt;br /&gt;
Noch immer stellt De la Costas Corrente mit seinen zahlreichen Sympathisanten eine der wichtigsten Strömungen innerhalb der sozialistischen Asul dar. Zu den einflussreichsten „Julistas“ werden derzeit der Semestiner Bürgermeister und ehemalige Minister [[Pietro Dulce]], die [[Sur-Pinial|südpinische]] Regionalsekretärin [[Ana Voçares]], die langjährige Koordinatorin der Asul und heutige [[Amoria|amorische]] Regionalsekretärin [[Nina Álamo Gomes]] sowie Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt. Der Corrente De la Costas steht für eine gesellschaftsliberale Ausrichtung, eine ökologisch-nachhaltige Energiepolitik ohne Atomstrom, eine pragmatische und dezidiert proeuropäische Außenpolitik sowie moderate Wirtschafts- und Sozialreformen. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bezeichnete sich selbst als „Julista“ und gilt als enger persönlicher Freund De la Costas. Bei den spanischen Parlamentswahlen 2008 stand De la Costa seinem Freund Zapatero als politischer Berater zur Seite und trat bei gemeinsamen Wahlveranstaltungen auf. Julio De la Costa ist Mitglied im Club of Madrid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Julio De la Costa war seit 1982 mit der Tulineser Journalistin ''Estrela Ferrera Els'' verheiratet. Mit ihr hat er zwei Töchter, ''Grâcia María'' (*1984) und ''Teresa Sónsoles'' (*1987). De la Costa und Ferrera Els leben seit 1995 getrennt und sind seit 1997 geschieden. Seit 2003 ist Julio De la Costa offiziell mit der 18 Jahre jüngeren sozialistischen Politikerin [[Ana Voçares]] liiert. Voçares war von 2001 bis 2002 als Staatssekretärin im Kulturministerium beschäftigt. Nach den Kammerwahlen im Jahr 2002 wurde sie für die Öffentlichkeit überraschend nicht mehr für ein Regierungsamt berücksichtigt. Erst wenige Monate später wurde die Beziehung zwischen De la Costa und Voçares bekannt. Voçares ist heute Sekretärin der ASUL in der Region [[Sur Pinia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas Bruder ist der bekannte Tulineser Mathematikprofessor ''Joán Arcélio De la Costa''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costa bezeichnet sich selbst als „skeptischen Agnostiker“ und war der erste Ministerpräsident des Landes, der den Amtseid ohne religiöse Beteuerung abgelegt hat, wofür er Kritik von Seiten der katholischen PPC-Opposition einstecken musste. Seine beiden Töchter werden eigenen Angaben zufolge dennoch „liberal-katholisch, aber säkular“ erzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1987: stellvertretender Bürgermeister von [[Tulis]] und Beigeordneter Stadtrat für Tourismus und Umwelt&lt;br /&gt;
* 1987-1989: stellvertretender Bürgermeister von [[Tulis]] und Beigeordneter Stadtrat für Handel, Tourismus und Umwelt&lt;br /&gt;
* 1989-1990: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Naturschutz]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1994: Präsident der Region [[Comtàid-Perín]]  &lt;br /&gt;
* 1998-2006: [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss des Europäischen Parlaments für auswärtige Angelegenheiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Stadtrat in Tulis&lt;br /&gt;
* 1991-1994: [[Regionalrat]] in Comtàid-Perín&lt;br /&gt;
* 1994-2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1994: Regionalsekretär der [[ASUL]] in Comtàid-Perín&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Sprecher der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1999-2005: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Sprecher der sagradischen Delegation in der PASD-Fraktion im Europaparlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Comtàid-Perín|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|De la Costa]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Pietro Maria Dulce Rodríguez''' (*1962 in [[Scola]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]] und seit 2007 direkt gewählter [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semess]]. Zuvor war Dulce Rodríguez von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen Minister in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]], zunächst bis 2005 als Kabinettschef (&amp;quot;[[Minister der Präsidentschaft]]&amp;quot;) und anschließend als [[Innenminister]] (2005-2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen [[Scola]] geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in [[Santa May]], wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von [[Lemez]], das er später in [[Semess]] fortsetzte und mit dem Magistertitel abschloss. Bereits während des Studiums trat er aus Bewunderung für Ministepräsident [[Joán Caval]] in die sozialistische [[ASUL]] ein und engagierte sich bei den [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] in der Region [[Sur-Pinial]], die ihn 1985 in den Vorstand und 1987 schließlich zu ihrem Sekretär wählten. In dieser Zeit engagierte sich Dulce auch in der Hochschulpolitik und wurde 1988 in den Stadtbezirksrat Lemez-Carrel gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „[[Avante]]“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der [[Luis-Cavaller-Universität]] von Semess beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpolitik in der Semestina ===&lt;br /&gt;
Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter [[Flávio Osório Jimenez]] in die [[Region Semestina|Semestiner Regionalverwaltung]] ein. Bereits nach wenigen Monaten wurde er Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Semestiner [[Regionaljunta]], 1997 stieg er zum Wahlkampfmanager der Sozialisten in der Semestina auf, ehe er nach dem neuerlichen Sieg der Süd-ASUL mit der Leitung des Generalsekretariats unter Osório berufen wurde und damit in eine Schlüsselstellung in der Regionalpolitik gelang. In dieser Zeit wuchs Dulce zu einem der engsten politischen Vertrauten Osórios heran und galt bald als dessen Kronprinz, ohne jedoch bisher ein Abgeordnetenmandat erhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister in der Regierung De la Costa ===&lt;br /&gt;
Dulces Arbeit in Semess brachte ihm bald die Aufmerksamkeit durch den neuen sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] ein. Dieser holte Dulce im Jahr 2000 in seine [[Kabinett De la Costa I|seine Regierung]] und übertrug ihm das Ministeramt an der Spitze der Regierungskanzlei. Als [[Minister der Präsidentschaft]] organisierte Dulce in den kommenden zwei Jahren die rot-grüne Regierung. Nachdem er bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahlen im Herbst 2002]] erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt worden war, berief ihn De la Costa in seinem neuen Kabinett erneut zum Präsidentschaftsminister. Bei einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung]] nach den verlorenen [[Regionalwahlen 2005]] wurde Dulce Rodríguez als Nachfolger von [[Vítor Gomes Amarón]] zum neuen [[Innenminister]] Sagradiens berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Partei ===&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Ernennung zum Verteidigungsminister wurde Dulce auf die Empfehlung De la Costas hin erstmals in den nationalen Parteivorstand der Sozialisten gewählt. In der [[Kabinett De la Costa II|zweiten Regierung De la Costa]] gehörte Dulce als enger Vertrauter des Regierungschefs zu den Befürwortern der umstrittenen Reformpolitik und galt als Vertreter des Reformflügels in der Partei, der fest hinter dem zunehmend kritisierten Parteichef De la Costa stand. Nach dem Rücktritt Julio De la Costa vom Amt des Generalsekretärs der Asul im Herbst 2005 wurde Dulce Rodríguez als Sekretär für Fragen der öffentlichen Sicherheit erstmals in die Exekutivkommission und damit in die engere Parteiführung der Sozialisten gewählt, die nun vom neuen Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] gehörte Dulce Rodríguez der nationalen Opposition unter Führung von Diaz de Velozo an und wurde als Sekretär in der Parteiexekutive der Sozialistischen Allianz bestätigt. Sein neuer Aufgabenbereich sollten Reformen und Innovationen sein. Seither wurde Dulce Rodríguez gemeinsam mit [[Nina Álamo Gomes]] als Führer der „[[Julistas]]“ in der Partei angesehen, die den progressiven, von Gegnern als linksliberal kritisierten Modernisierungskurs de la Costas fortführen wollen. Sein Verhältnis zu Diaz de Velozo blieb nicht frei von Spannungen, besonders als Dulce Rodríguez anders als Diaz de Velozo eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken in der Opposition nicht kategorisch ausschließen wollte und dadurch Sympathien am linken Parteiflügel der Sozialisten gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semess ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2007 stellte sich Dulce Rodríguez als Kandidat der Mitte-Links-Koalition „[[Cerezo]]“ für das Amt des [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeisters]] der Hauptstadt [[Semess]] zur Wahl. Im Vorfeld hatte er in den parteiinternen Vorwahlen der Sozialisten mit der Unterstützung der Julistas und eines Teils der Parteilinken den Kandidaten der Parteirechten, Ex-Regionalpräsident [[David Acebes]] aus dem Rennen geschlagen. Dulce Rodríguez galt auch als Wunschkandidat der [[Grünen]], zu denen er gute Kontakte pflegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Direktwahlen um das Bürgermeisteramt konnte sich Dulce Rodríguez im zweiten Wahlgang deutlich gegen den [[PP-CSD|Konservativen]] [[David Elabal]] durchsetzen, der von den Parteien der rechten Mitte aufgestellt worden war und im zweiten Wahlgang auch von [[Joán María De la Pênia|De le Pênias]] [[PSP|Rechtspopulisten]] unterstützt wurde. Der Sieg in der Hauptstadt machte Dulce Rodríguez, zuvor eher ein Außenseiter in der Parteiführung zu einem politischen Schwergewicht, der besonders auf sein gutes Image in den Medien vertrauen konnte und von vielen als Protagonist einer jungen, modernen und vor allem erfolgreichen Asul angesehen wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Diaz de Velozos vom Amt des Parteichefs der ASUL infolge der verhehrenden Wahlniederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen im Sommer 2008]] sprach sich Dulce Rodríguez weder für [[Mercé Serrat Cabarell]] als Nachfolgerin im höchsten Parteiamt, noch für den Kandidaten der Parteirechten, den ehemaligen [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Miguel Javier León]], aus. Eine öffentliche Stellungnahme der Julistas gab es damit nicht. Jedoch wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Faktion den Kandidaten León unterstützt. Erst die Stellungnahme einiger Julistas der zweiten Reihe zugunsten Serrats änderte dies. Nach der Wahl Serrats wurde Dulce Rodríguez als Vizegeneralsekretär der Partei ins neue Führungsteam eingebunden. Anhänger Dulces hatten vergeblich versucht, den 46-Jährigen zu einer eigenen Kandidatur zu bewegen. Stattdessen hatte dieser argumentiert, sich zunächst auf seine Rolle als Semestiner Bürgermeister konzentrieren zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Pietro Dulce Rodríguez gilt in Parteikreisen als Vertreter des gemäßigten Reformflügels und als enger Vertrauter von Ex-Parteichef [[Julio De la Costa]]. Zur Zeit wird er als Führer der Julistas angesehen, zu denen auch [[Ana Voçares]], [[Nina Álamo Gomes]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt werden und die das Erbe der Präsidentschaft De la Costas weiterführen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finanzkrise der Jahre 2008 ff. trat Dulce Rodríguez als Kritiker des wirtschaftsliberalen Systems auf und zeigte sich im Hinblick auf sein eigenes früheres Wirken selbstkritisch. Er unterstützte den von De la Costa initiierten [[Plan Social Ecologista]] (PSE), dessen Ziel die Etablierung einer neuen auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Rahmen einer demokratisch legitimierten europäischen Integration ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Wahrnehmung und Privates ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von Semess im Jahr 2007 gilt Dulce zudem als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Im Jahr 2008 wurde er von einer sagradischen Illustrierten zum attraktivsten Politiker des Landes gewählt.  Dulce Rodríguez ist seit 1993 mit der Journalistin [[Sellesi Robredo]] verheiratet, mit der er drei Kinder hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der [[Regionaljunta]] von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Generalsekretär der [[Regionaljunta]] von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Innenminister]] im [[Kabinett De la Costa IV]]&lt;br /&gt;
* seit 2007: [[Bürgermeister von Semess]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 2002-2007: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1990: Regionalsekretär der [[Juventú Socialista]] in der  [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vizegeneralsekretär der ASUL|Dulce]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pier_Francisco_Cordill&amp;diff=10950</id>
		<title>Pier Francisco Cordill</title>
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		<updated>2012-11-12T14:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Pier Francisco Cordill''' (*1948 in [[Nonthí]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Ökonom und Politiker (parteilos). Zwischen 2007 und 2012 war er sagradischer [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] in der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pier Francisco Cordill wurde 1948 in Nonthí geboren und besuchte eine katholische Schule. Danach studierte er u.a. in [[Semess]] und Harvard Wirtschaftswissenschaften. Er begann eine wissenschaftliche Karriere, die ihm 1983 eine Professor für Volkswirtschaft und Industriepolitik an der [[ESPES|Hochschule für Politik und Ökonomie Semess]] (ESPES) einbrachte. Dort lehrte Cordill bis zu seine Eintritt ins sagradische Finanzministerium im Jahr 1988 im Rang eines Unterstaatssekretärs. Als Abteilungsleiter stieg er Ende 1992 schließlich unter Minister [[António Lamanto Marques]] zum Staatssekretär auf. Als dessen Sherpa nahm er u.a. an den entscheidenden Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministerium zum 31. Dezember 1997 trat Cordill am 1. Januar des Folgejahres als Chefökonom ins Direktorium der sagradischen Notenbank [[Banca de Sagradia]] ein. Dort war er seit 1999 zudem für die Bankenaufsicht zuständig. Nach der Wahl des Deutschen Horst Köhler trat Cordill schließlich im Jahr 2000 dessen Nachfolge als Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung an. Diesen Posten behielt er, bis er im Jahr 2004 freiwillig aus dem Amt schied. Danach arbeitete er als Vorstandsberater der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley sowie seit 2006 wieder als Professor an der ESPES.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 wurde der parteilose Pier Francisco Cordill von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] als Nachfolger des zuvor zurückgetretenen [[Jâime Serrà]] zum [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] ernannt. Als solcher leitete er die Finanz- und Wirtschaftspolitik seines Landes während der Banken- und Wirtschaftskrise 2007 ff. sowie während der folgenden Staatsschulden- und Euro-Krise. Er gehört zu den angesehensten Ministern der konservativ-liberalen Minderheitsregierung und wird trotz politischer Gegensätze auch innerhalb der Opposition geschätzt. Cordill gilt als wirtschaftsliberal, aber unideologisch und als überzeugter Anhänger der europäischen Gemeinschaftswährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierestationen ===&lt;br /&gt;
* 1983-1988: Ordentlicher Professor für Industriepolitik an der ''[[ESPES|Escola Superior de Políticas i Economía de Semesta]]'' (ESPES)&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Abteilungsleiter und Unterstaatssekretär im sagradischen [[Finanzministerium]]&lt;br /&gt;
* 1992-1997: Staatssekretär im sagradischen [[Finanzministerium]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: Chefökonom der [[Banca de Sagradia]]&lt;br /&gt;
* 2000-2004: Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung&lt;br /&gt;
* 2004-2007: Vorstandsberater bei Morgan Stanley&lt;br /&gt;
* 2006/2007: Außerplanmäßiger Professor für Industriepolitik an der ''[[ESPES|Escola Superior de Políticas i Economía de Semesta]]'' (ESPES)&lt;br /&gt;
* 2007-2012: sagradischer [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cordill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Cordill]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Satyres_Blanco&amp;diff=10949</id>
		<title>Paulo Satyres Blanco</title>
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		<updated>2012-11-12T13:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Gustavo Satyres Blanco''' (*10.10.1947 in Algier/Algerien) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] linkssozialistischer Politiker. Er war von 1990 bis 1997 Präsident der [[Region Bordez]] und 1998 bis 2000 [[Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales|Arbeits- und Sozialminister]] im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]]. Von 1997 bis 2000 amtierte er als Vizegeneralsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Nach seinem Austritt aus der Asul gründete er 2000 die linkssozialistische [[PRS]], er er bis 2006 vorstand. Seitdem ist er Sekretär der [[DSS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des Diplomaten [[Oscar Satyres Blanco]] (u.a. sagradischer Botschafter in Algier, Paris und London), wurde im damals noch französischen Algerien geboren und wuchs in Paris und London auf, bevor er sich entschloss, in Paris und Moskau Soziologie und Jura zu studieren. Bereits in seinem Studium kam er mit linksradikalen Gruppen in Verbindung, beteiligte sich 1968 an Studentenprotesten in Paris und gewann 1969 ein Stipendium der linken [[Academía Carles Iudeta|Iudeta-Akademie]] für ein Studium in der russischen Hauptstadt. Bereits während des Studiums arbeitete Satyres in der Führung der sozialistischen Studentenvereinigung [[COSES]] mit und baute den Auslandsverband in Moskau auf. Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] folgte der Beitritt zur ASUL, nach Aussage Satyres' aufgrund seiner Bewunderung für das linke Projekt des damaligen Sozialistenführers [[Joán Caval]]. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Satyres als Rechtsanwalt und war als junger Jurist auch an der Verteidigung einiger linker Terroristen des [[Grupo Sêglu Rôiso]] beteiligt, was ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte Satyres Blanco sein erstes Buch „Das Kapital und der demokratische Weg zum Gesellschaftssozialismus“ beim linken „[[Roses-Verlag]]&amp;quot;, dem Hausverlag der Sozialistischen Partei. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizesekretär der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] gewählt und engagierte sich in der Gewerkschaft [[CSSL]]. 1978 stieg Satyres zum Nationalen Sekretär der Sozialistischen Jugend auf. Im Folgejahr wurde er erstmals für die Asul in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Bereits zu dieser Zeit galt er als Anhänger des Führers der Parteilinken, [[Andrés Colón]], der die ASUL 1982 auch als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]] führte. Satyres gehörte damals zum engeren Mitarbeiterstab Andrés Colóns. Nach der Wahlniederlage versuchte er, in der Führung der Kammergruppe der Sozialisten Fuß zu fassen, verlor aber die Kampfabstimmung um das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der ASUL-Gruppe gegen [[Damián Ornelo]]. Nach dem Rücktritt Ornelos im Jahr 1984 verzichtete Satyres auf eine neuerliche Kandidatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
Stattdessen wechselte Satyres im Jahr 1985 in die Regionalpolitik. Auf Vorschlag Colóns hin holte ihn der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Simón Asprilla]] als Wahlkampfleiter in sein Kampagnenteam und machte ihn im Anschluss an die Wahlen zum Generalsekretär der [[Regionaljunta]]. Gleichzeitig wurde er auch auf der sozialistischen Liste in den [[Regionalrat]] gewählt. In der Zeit in Bordez emanzipierte sich Satyres von seinem Mentor Colón und präsentierte einige moderne Grundsatzpapiere, die den Weg der Asul hin zu einer modernen ökologischen Linkspartei öffnen sollten. Damit erarbeitete sich Satyres den Ruf eines linken Reformers und wurde bald als herausragender Exponent der neuen [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] in der Partei angesehen, zu denen bald auch [[Julio De la Costa]] oder [[Mariano Larcón]] gerechnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satyres stieg 1987 in den Vorstand der bordezischen Sozialisten auf und organisierte erfolgreich den [[Regionalwahlen 1989|Regionalwahlkampf 1989]], in dessen Folge er sich energisch für die Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit den [[Verdes|Grünen]] einsetzte. Die neue Koalition wurde schließlich maßgeblich von Satyres ausgehandelt, der in der Folge an die Spitze der regionalen Sozialbehörde wechselte. Wenig später wurde Satyres erstmals in den Vorstand des sozialistischen Nationalverbands gewählt. Nach einer politischen Affäre Asprillas und dessen Rücktritt im Frühjahr 1990 wählte die [[rot-grüne Koalition]] in [[Biniar]] mithilfe der tolerierenden [[PCS|Kommunisten]] Satyres zum neuen Präsidenten der Regionaljunta, wodurch Satyres endgültig zu einem der nationalen Hoffnungsträger der Sozialisten avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die engere Parteiführung und Primaries 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahl 1990]] und dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] als Parteiführer, unterstützte Satyres den Parteilinken [[Francisco Montero]] bei der Wahl des neuen ASUL-Generalsekretärs, der aber dem von der bisherigen Parteiführung favorisierten [[Luis José López]] den Vortritt lassen musste. Satyres wurde als Sekretär für Außenhandel und Entwicklungspolitik erstmals ins Exekutivkomitee des Parteivorstands gewählt und übernahm wenig später auch die Führung des bordezischen Regionalverbands. Er gründete zudem seinen eigenen Corrente unter dem Namen „[[Corrente Satyrista|Reforma Socialista]]“. Die Stunde Satyres' schlug schließlich auf dem Artirer Parteitag der ASUL im März 1991. Satyres brachte einen Vorschlag, die so genannten &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot; in die Debatte ein, die mit ambitionierten postmaterialistisch und ökologisch inspirierten Thesen das alte [[Manifesto de Semesta 1977|Parteiprogramm von 1977]] in entscheidenden Punkten revidieren sollte, was das alte Parteiestablishment und der bis dahin dominierende Zentrumsflügel der Partei als Affront verstanden. Wesentliche Inspirationsquelle des Papiers und einer der Co-Autoren Satyres' war der linke Soziologe [[Carles Nacesta]]. Gegen den Willen der Parteiführung wurde das Papier schließlich verabschiedet und dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. Satyres galt schlagartig als Shootingstar der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandals in der ASUL]] und dem Rücktritt López’ vom höchsten Parteiamt, bezog Satyres – ermutigt von seiner neuen Machtstellung – öffentlich Stellung und forderte eine rücksichtslose Aufklärung der Verfehlungen. Zusammen mit den anderen Jungen im Vorstand wie Julio De la Costa setzte er durch, dass es zum ersten Mal in der Parteigeschichte zu einer Mitgliederbefragung über den neuen Generalsekretär der Partei kommen sollte. In den Primaries trat Satyres schließlich gegen [[António Grande Illega]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] an, verlor die Abstimmung gegen Grande Illega aber mit 39 zu 42 Prozent der Stimmen. Auf dem folgenden Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde Grande Illega schließlich offiziell neuer Parteiführer, Mitkandidatin María Benítez wurde zur Stellvertreterin Grandes gewählt, Satyres blieb jedoch Mitglied der Parteiführung. Zudem übernahm er nach dem Rückzug Colóns aus der Parteipolitik 1991 und der Verwicklung Francisco Monteros in die Parteiaffäre 1992 die inoffizielle Führung der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Parteiführung 1993-1997 ===&lt;br /&gt;
Satyres' Sieg bei den [[Regionalwahlen 1993]] stärkte seine parteiinterne Stellung nochmals. Zu dieser Zeit galt er als unumstrittene, wenn auch inoffizielle Nummer Zwei in der Partei und arbeitete mit an der Profilierung der ASUL als linke Alternative zur regierenden Volkspartei, was eine Abkehr vom vormaligen Mitte-Kurs eines Donado Ricardes bedeutete. Ziel war die Bildung einer linken Regierung, gegebenenfalls in Koalition mit den sagradischen Grünen. Satyres’ rot-grüne Koalition in der Industrieregion Bordez, die seit 1993 über eine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, galt dafür als Vorbild für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialisten und Grünen. Im Wahlkampf für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] fungierte Satyres als Experte für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen im Team von Spitzenkandidat Grande Illega und wurde als sicherer Ministerkandidat gehandelt. Die Sozialisten verloren jedoch die Wahl und verblieben in der Opposition. In der Folge wurden Satyres vermehrt Ambitionen auf eine Ablösung Grandes noch vor den kommenden Wahlen nachgesagt, die er nur vorsichtig dementierte. Als Konkurrent brachte sich nun zunehmend ausgerechnet sein alter Mitstreiter Julio De la Costa in Stellung, der für einen weniger radikalen Linkskurs stand und den Parteirechten als eher vermittelbar galt. Zudem waren Satyres’ europakritische Positionen in der Partei umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grande Illega im Frühjahr 1997 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärte, meldeten erwartungsgemäß Satyres und De la Costa als einzige ihre Kandidatur bei den in der Folge stattfindenden Primaries an. Während Satyres vom traditionalistisch-linken Parteiflügel favorisiert wurde, sammelten sich die Rechten hinter dem als &amp;quot;kleineres Übel&amp;quot; erscheinenden De la Costa, der sich schließlich gegen Satyres durchsetzen konnte. Der von Satyres hart geführte parteiinterne Wahlkampf wurde von vielen alten Weggefährten kritisiert, die eine Beschädigung des Siegers De la Costa befürchteten. &lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Trost&amp;quot; wurde der unterlegene Paulo Satyres auf dem folgenden Parteikongress der Sozialisten als Nachfolger von [[María Benítez Saforcada]] zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt. Zusammen mit Premierkandidat De la Costa und Parteichef Grande Illega sollte er eine Art ''Triumvirat'' an der Parteispitze bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Herbst 1997 stattfindenden [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahlen]] stellte sich Paulo Satyres nicht mehr der Wiederwahl, unterstützte aber seinen Vertrauten und &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Enrico Neves]]. In einem extrem polarisierenden und von Kritikern als populistisch bezeichneten Wahlkampf, in dem Neves' Gegenkandidat in Bordez, Ex-Wirtschaftsminister [[Miguel Ánibal Luisanto]] besonders das integrationspolitische Programm der ASUL kritisierte, geriet Satyres immer wieder in die politische Schusslinie. Eine politische Affäre um seinen Generalsekretär [[Simón Carrer]] brachte ihn in den Verdacht, öffentliche Gelder für den Wahlkampf zu benutzen. Schließlich drehte Luisanto die politische Stimmung spektakulär gegen die regierenden Sozialisten und gewann die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt und Rücktritt 2000 ===&lt;br /&gt;
Im sozialistischen Spitzenteam für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] war der geschwächte Satyres als Experte für Arbeitsmarktfragen und Sozialpolitik vertreten, spielte aber nur eine untergeordnete Rolle. Nach dem überragenden Wahlsieg der Sozialisten im September 1998 gegen die amtierende liberalkonservative Koalition und dem Beginn des Projektes Rot-Grün erhoffte sich die Parteilinke für Satyres das Amt des Wirtschaftsministers, das De la Costa aber mit [[Miguel Chamot]] besetzte. Stattdessen wurde Satyres Minister für Arbeit und Soziales. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungschef De la Costa und seinem ambitionierten Arbeitsminister Satyres. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen und Animositäten, sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen durch De la Costa, welches die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Hinzu kamen außen- und europapolitische Gegensätze. Den Kosovo-Krieg 1999 lehnte Satyres zwar ab, sah von öffentlicher Kritik aber ab, die Euro-Einführung 1999 kommentierte er abfällig und die Reformen der Regierung zum Staatsbürgerschaftsrecht und der Zuerkennung größerer Autonomie für die Regionen lehnte er ab. Als klar wurde, dass sich Satyres mut seinen Vorstellungen einer verkürzten Arbeitswoche und eines zusätzlichen nationalen Feiertags nicht würde durchsetzen können und dafür auch nicht die Unterstützung De la Costas hatte, erklärte Satyres im Juli 2000 seinen Rücktritt von allen Ämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PRS ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später verließ Satyres auch die sozialistische Kammergruppe und die Partei und kündigte die Gründung einer eigenen &amp;quot;sozialistisch-republikanischen Partei&amp;quot; an. Ihm folgten einige Getreue vom linken und europakritischen Parteiflügel der ASUL, die seit 1997 zunehmend marginalisiert worden waren, darunter aber nur drei Abgeordnete der ASUL. Im Dezember 2001 gründete sich auf einem Kongress in [[Biniar]] der [[Partido Republicano Socialista]] (PRS), der Satyres zum Parteivorsitzenden (Presidente del Partido) wählte. Im Gründungsmanifest bezeichnete sich der PRS als &amp;quot;sozialistische demokratische Bürgerpartei der republikanischen Linken&amp;quot;. Neben klassich linkssozialdemokratischen Positionen zum Wohlfahrtsstaat und zum demokratischen Sozialismus sowie pazifistischen und globalisierungskritischen Ansichten bezog der PRS zudem dezidiert europaskeptische Positionen und kritisierte die Europäische Union als neoliberal geprägten antidemokratischen Superstaat, der auf einen Wirtschaftszentralismus ausgerichtet sei. Politische Gegner und Beobachter bezeichneten die PRS als links-populistische Formation mit souveränistischen wie kommunistischen Anleihen. In Satyres' Heimatregion Bordez trat eine ganze Reihe linksgerichteter Kommunalabgeordneter zum PRS über, im dortigen Regionalrat konstituierte sich eine dreimannstarke PRS-Fraktion aus den Reihen der ASUL. Die sozialistischen Bürgermeister der Städte [[Iero]], [[Francisco Helardo]], und [[Korcalla]], [[Mário Arçano]], traten der PRS im Frühjahr 2002 bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die nächsten Monate nutzte, um die Parteiorganisation seiner PRS aufzubauen, zog die PRS bei den [[Regionalwahlen 2001]] in die Regionalräte von [[Bordez]] und der [[Region Semestina]] ein. Als Spitzenkandidat in Bordez kehrte Satyres damit ins regionale Parlament zurück, wo er bis 1997 als regionaler Regierungschef amtiert hatte. Von diesem Erfolg ermutigt, nahm die PRS mit einer eigenen Liste unter Führung Satyres' an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] teil, verpasste mit 1,3 Prozent der Stimmen aber den Einzug in die Abgeordnetenkammer, womit Satyres aus dem nationalen Parlament ausschied. Bei der [[Senatswahl 2003]] kandidierte Satyres in Bordez als Direktkandidat, verfehlte aber einen Einzug ins Oberhaus des sagradischen Parlaments. Bei den [[Europawahlen 2004]] trat Satyres als Spitzenkandidat einer eigenen Wahlliste der ''Republicanoes per l'Europa Alternativa'' an. Auf der Liste kandidierten neben Satyres und anderen PRS-Mitgliedern auch Parteilose, Radikale und Ökosozialisten der [[Alternativa Rôiso-Verde]]. Die Nominierung des als früherer [[PSP]]-Anhänger bekannten Europaskeptikers [[Maurício Cabarell]] führte zu öffentlichem Aufsehen und Verwirrung. Linke warfen Satyres daraufhin rechten Populismus vor. Als Cabarell sich zu allem Überdruss auch noch scharf anti-israelisch äußerte, musste sich Satyres schließlich von Cabarell distanzieren, woraufhin dieser auf eine Kandidatur verzichtete. Dennoch schnitt die Liste Satyres' enttäuschend ab und verfehlte mit einem Stimmenanteil von 1,2 Prozent den Einzug ins Parlament deutlich. Bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004]] konnte die Partei lediglich in [[Bordez]] Erfolge erzielen, schnitt im gesamten Land aber schwach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Sekretär der Linksdemokraten ===&lt;br /&gt;
Die Niederlagen 2002 und 2004 führten schließlich zu einer Strategieänderung, in deren Zusammenhang Satyres sich wieder den anderen Linksparteien annäherte und sich anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] am Bündnis der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]] beteiligte, das von [[PSAP]]-Chef [[Luca Cardoso]] initiiert worden war und in einigen Regionen auch die [[KPS]] umfasste. Als Spitzenkandidat in Bordez zog Satyres erneut in den Regionalrat ein. Als sich die [[DSS]] im Mai 2006 unter wesentlicher Fürsprache Fialis als Partei konstituierte, löste Satyres seinen letztlich kaum noch erfolgreichen PRS auf und wurde zum ersten Parteisekretär der [[DSS]] gewählt. Als solcher gehörte er zusammen mit Parteipräsident [[Luca Cardoso]] zur unmittelbaren Führung der neuen Partei, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] im Bündnis mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] unter Führung von [[António Fiali]] in die Kammer einzog. Als Nummer Zwei der gemeinsamen [[Lista de la Sinistra]] hinter Fiali kehrte auch Satyres bei der Wahl wieder in die Abgeordnetenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] erneuerten DSS und PCS ihre Zusammenarbeit und gründeten das Parteienbündnis [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU). Anders als die Linken Listen 1998 und 2002 soll die SDU dauerhaft eingerichtet werden und mit einem sechsköpfigen Koordinationsausschuss ein ständiges Führungsorgan haben, dem Paulo Satyres als DSS-Vertreter angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] kandidierte Paulo Satyres erneut, diesmal als Spitzenkandidat der SDU, in der [[Region Bordez]]. Mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent der Stimmen holte Satyres das beste Ergebnis der äußeren Linken bei einer Regionalwahl seit über zwanzig Jahren und das mit Abstand stärkste Ergebnis der SDU landesweit. Er trug damit wesentlich zum Sieg der Linksparteien gegen die Rechte bei, welche die Wahl des linken Sozialisten [[Santiago Valarosa]] zum Präsidenten der Region ermöglichte. Auf ein Amt in der neuen Regionaljunta verzichtete Satyres jedoch. Seine Position im Linksbündnis SDU gilt nach diesem Erfolg und der Wahl [[António Fiali]]s ins eher repräsentative Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer als deutlich gestärkt. Mittlerweile gilt er eine einer der nationalen Leader der Vereinigten Linken, an deren Spitze er zusammen mit der 2010 zur neuen Parteisekretärin der [[KPS]] gewählten [[Antónia Mas]] ein inoffizielles Führungsduo bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1989: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Beigeordneter Rat für Soziales, Gesundheit und Frauen der [[Region Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Präsident der [[Bordez|Junta Regional de Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1986: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1985-1998: Regionalrat in [[Bordez]] (ASUL)&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (ASUL, seit 2000 fraktionslos)&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalrat in [[Bordez]] ([[PRS]], 2005-2009 [[DSS]], seit 2009 [[SDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[Lista de la Sinistra]]/[[SDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1974-1978: Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 1978-1981: Nationaler Sekretär der JUSO&lt;br /&gt;
* 1991-1998: Regionalsekretär der ASUL Bordez&lt;br /&gt;
* 1992 Kandidat für das Amt des ASUL-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizegeneralsekretär der ASUL&lt;br /&gt;
* 1997 Kandidat für die ASUL-Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsident des [[Partido Republicano Socialista]] (PRS)&lt;br /&gt;
* Seit 2006: Parteisekretär der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS)&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Mitglied der ''Junta Coordinativa'' der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Satyres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Luciaro&amp;diff=10948</id>
		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<updated>2012-11-12T13:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1963 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker und Staatsmann. Er war von 1944 bis 1946 in verschiedenen Positionen Mitglied der provisorischen Regierung, zuletzt als deren Präsident. Er war [[Außenminister]] von 1947 bis 1949 sowie von 1955 bis 1957 und mit einer Amtszeit von 1949 bis 1960 der bis heute am längsten amtierende [[Ministerpräsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]. Von 1945 bis 1948 war Luciaro zudem Parteisekretär und 1954 bis 1961 Parteivorsitzender der [[PPC]]. Von 1960 bis 1962 stand er zudem der Europäischen Parlamentarischen Versammlung vor. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça|Vice]], [[Semess]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Ariel de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôpolo Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. 1925 gehörte er schließlich zu den Gründern der [[PDP|Demokratischen Volkspartei]] (PDP), der ersten christdemokratischen Partei Sagradiens, die im Gegensatz zur klerikal-konservativen [[Volksunion]] progressive christlichsoziale Positionen vertrat. Er wurde ein enger Vertrauter des Parteichefs Don Martín und 1927 dessen persönlicher Sekretär. 1930 wurde Luciaro erstmals für die PDP in die Abgeordnetenkammer gewählt. Im Jahr 1932 dann wurde er Bürgermeister von Vierna. Der seit 1935 amtierenden [[Volksfront|Volksfrontregierung]] stand er von Beginn an kritisch gegenüber, jedoch lehnte er auch den zunehmend antidemokratischen Kurs der rechtskatholischen Volksunion ab. Dennoch sprach sich Luciaro nach dem rechten Februarputsch 1938 für eine Regierungsübernahme durch [[Manuel Álamo]] aus, da er sich dadurch eine politische Stabilisierung erhoffte. Nach der Verhaftung de Leóns und dem Verbot der PDP durch das Regime der [[Comunión Nacional]] änderte er seine Meinung und verweigerte jede Zusammenarbeit mit dem Regime. Von seinen Ämtern als Bürgermeister und Abgeordneter trat er im Sommer 1938 zurück. Nachdem er zwischen 1939 und 1941 in Haft gesessen hatte, schloss er sich dem [[Resistença|sagradischen Widerstand]] an. Er hielt Kontakt zu dem in London publizierenden De la Roya und gehörte schließlich 1943 zu den Mitgründern des nationalen Widerstandskomitees [[CNRS]], wo er zusammen mit De la Roya und dem Linkskatholiken [[Nino Cabal]] den katholischen Flügel ([[Resistença Cristiana]]) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PPC und Arbeit in der Nationalversammlung ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig bemühte sich Luciaro um den Wiederaufbau der alten PDP. Im Herbst wurden die Parteiaktivitäten in Luciaros Privatwohnung wieder aufgenommen und Flugblätter wurden gedruckt, in der die „christlich-demokratische Volkspartei“ benannt wurde. Zu einer offiziellen Neugründung kam es jedoch nicht. Stattdessen gehörte Luciaro im Januar 1945 zu den Mitbegründern der [[PPC|Volkspartei PPC]], zu deren Parteisekretär er gewählt wurde. Während [[Ariel De la Roya]] als bekanntes Zugpferd zunächst als Parteiführer galt, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein und auch alten Anhängern der Volksunion und des CN-Regimes offenstehen sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte  Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um Cabal, der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro wurde im August 1945 in die [[konstituierende Nationalversammlung]] gewählt. Die Christdemokraten bildeten hier eine Koalition mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partido Radical|Radikalen]], die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]”, die eine demokratische Transition zum Ziel hatte. Konservative kritisierten Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden, die die [[Zweite Republik]] an ihren Abgrund geführt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro war Mitglied der [[Provisorische Regierung Dini|provisorischen Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]]. Hier wirkte er als Minister für öffentliche Verwaltung, unter Dinis Nachfolger [[Provisorische Regierung Saviola I|Saviola]] war er schließlich 1945/1946 für die auswärtigen Beziehungen zuständig. Im Frühjahr 1946 wurde Luciaro zum neuen Präsidenten der provisorischen Regierung gewählt. [[Provisorische Regierung Luciaro|Unter seiner Führung]] wurden die Verhandlungen über die neue Verfassung erfolgreich zum Abschluss gebracht und die [[Verfassung von 1946|neue demokratische Verfassung]] trat nach einem Referendum im Sommer 1946 in Kraft. Luciaro führte die Christdemokraten im Sommer 1946 in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|erste Wahl zur Abgeordnetenkammer]], wo die Partei sich als zweitstärkste Kraft hinter den Sozialisten etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl wurde die „Demokratische Koalition“ im Rahmen der ersten verfassungsmäßigen Regierung der Dritten Republik nochmals erneuert. Im [[Kabinett Dorado|Kabinett]] des Sozialisten [[Francisco Dorado]] wurde Luciaro stellvertretender Ministerpräsident ohne eigenen Geschäftsbereich. Dieses Amt behielt er auch nach dem Ausscheiden der kommunistischen Minister unter Dorados Nachfolger [[António Delauro]] (siehe [[Kabinett Delauro]]). Als 1947 der [[PSD|Sozialdemokrat]] [[Santo de la Ilpa]] als Ministerpräsident eine Koalition mit Christdemokraten und Radikalen bildete, wurde Luciaro Außenminister. Beide Politiker, De la Ilpa und Luciaro sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Im Jahr 1948 gab Luciaro sein Amt als Parteisekretär an [[Benito Mello]] ab, er blieb aber eigentlicher Führer der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Kabinett Ilpa I|Regierung Ilpa]] im Frühjahr 1949 ihre Mehrheit verloren hatte, erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung. Erstmals rückte Luciaro vom Konzept der „Demokratischen Koalition“ unter Einbeziehung der Linken ab und bildete eine Mitte-Rechts-Koalition, in die neben Liberalkonservativen und Liberalen auch die konservativ-nationalistische [[UNP]] einbezogen wurde. Nach seiner Meinung war die Integration der einstigen Demokratiegegner in die demokratische Regierung nötig, um auch in rechtskonservativen Milieus Akzeptanz für die neue Republik zu schaffen. Der Schritt stellte den endgültigen Bruch mit den Parteilinken dar, die in der Folge das christlich-sozialistische [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) bildeten und sich der politischen Linken anschlossen. Bereits zuvor hatte sich im PPC gegen die Sozialisierungsbestrebungen einiger Linkskatholiken ein nicht-sozialistischer, d.h.  marktwirtschaftlicher Kurs durchgesetzt, den auch Paulo Luciaro vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro schaffte es, seine schwächelnden Koalitionspartner zunehmend in die Abhängigkeit der Christdemokraten zu bringen. Bei den [[Senatswahlen 1949]] kooperierten die Christdemokraten mit dem liberalkonservativen [[MPD]] von [[Daniel La Ponte]] und [[Oscar Corrado]], die infolge innerer Spannungen und Abspaltungen zunehmend geschwächt wurden. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] trat Luciaro als Spitzenkandidat des PCC an, die deutlich stärkste Kraft im Parlament wurde. Der Erfolg brachte Luciaro auf einen Höhepunkt seiner Macht. 1954 wurde er aber als Nachfolger des zum Staatspräsidenten gewählten [[Ariel de la Roya]] zum Vorsitzenden der Partei gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten und seinen konservativen Verbündeten sowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Micolinien|micolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Angel Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. Luciaros Versuch, seinen mächtigen Kabinettschef und Wunschnachfolger als Premierminister [[Dián Jocéntilo Sánchez]] neben seinem Kabinettsamt zum einflussreichen Exekutivsekretär der Partei wählen zu lassen, führte Anfang 1959 schließlich zum Aufstand der Gegner Luciaros, die an der Stelle Sánchez' den früheren Staatssekretär im Justizministerium, neu ernannten [[Minister für die Kolonien]] und Favale-Vertrauten [[Martín Nêu Regríguez]] ins Amt wählten. Dies bedeutete eine herbe Niederlage Luciaros und markierte seinen zunehmenden Autoritätsschwund in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten, entschied sich Luciaro schließlich im Herbst 1959, zum Januar 1960 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, u.a. des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. Sein Nachfolgefavorit [[Dián Jocéntilo Sánchez]] konnte sich schließlich nicht gegen den in der Partei höher angesehenen [[Carles Angel Favale]] durchsetzen, der Luciaro als zu wenig kompromissbereit galt. Dennoch wurde Favale schließlich neuer Ministerpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Luciaro zog sich weitgehend aus der nationalen Politik zurück und gab 1961 auch sein Parteiamt auf, wurde jedoch zum Ehrenvorsitzenden der PPC ernannt. Sein Nachfolger Favale verlor die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Wahl 1962]] und musste als Ministerpräsident zurücktreten. Luciaro wurde kurz nach seinem Rücktritt als Regierungschef zum Präsidenten der Europäischen Parlamentarischen Versammlung gewählt, der er bis 1962 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1938: Bürgermeister der Stadt [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1944-1945: Kommissar für öffentliche Verwaltung der [[Provisorische Regierung Dini|Provisorischen Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Kommissar für Auswärtige Beziehungen der Regierungen [[Provisorische Regierung Saviola I|Saviola III]] und [[Provisorische Regierung Saviola II|Saviola IV]]&lt;br /&gt;
* 1946: Präsident und in Personalunion Außenkommissar der [[Provisorische Regierung Luciaro|Provisorischen Regierung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1947: Stellvertretender Ministerpräsident und Minister ohne Geschäftsbereich im [[Kabinett Dorado]] sowie im [[Kabinett Delauro]]&lt;br /&gt;
* 1947-1949: Stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett Ilpa]]&lt;br /&gt;
* 1949-1960: Ministerpräsident ([[Kabinett Luciaro II]], [[Kabinett Luciaro III|III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1955-1957: zugleich Außenminister ([[Kabinett Luciaro V]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1938: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1938: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der [[Verfassungsgebende Nationalversammlung (1944)|verfassungsgebenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1963: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
* 1960-1962: Präsident der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1944-1948: Parteisekretär des [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1954-1961: Parteivorsitzender der [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* Seit 1961: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender PPC|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Manuel_Ram%C5%93s_Iliega&amp;diff=10947</id>
		<title>Manuel Ramœs Iliega</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Névito Ramos Iliega''' (*1973 in [[Óstino]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker ([[PP-CSD]]). Ramos Iliega war 2006 bis 2008 Leiter der Innenbehörde der [[Region Bordez]] und war seitdem Generalsekretär der PP-CSD. Von Februar 2011 bis Februar 2012 amtierte er als [[Minister für Öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Luisanto III]]. Seither ist der Sprecher der PP-CSD-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige Ostinenser Ramos Iliega begann seine politische Karriere im Stadtrat seiner Heimatstadt, wo er mit 23 Jahren Mitglied wurde. Im Jahr 2000 organisierte Ramos Iliega das Bürgerbegehren gegen die geplanten Energiemaßnahmen der rot-grünen Stadtregierung, das schließlich erfolgreich war. Dadurch wurde der [[Bordez]]er Regionalpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] auf den jungen Politiker aufmerksam und bot ihm ein Praktikum in seiner Staatskanzlei und danach in der bordezischen Regionalpartei an. Schnell stieg Ramos Iliega in den weiteren Kreis der Luisanto-Vertrauten auf. 2001 war er Mitglied im Wahlkampfteam Luisantos und koordinierte den Einsatz neuer Medien. Danach bot ihm Luisanto einen Posten in der Partei-Zentrale in [[Biniar]] an, 2003 stieg er zum regionalen Koordinator der PP-CSD in Bordez auf. Seti 2005 saß Iliega im [[Regionalrat]] von Bordez. Nach dem Wechsel in der Regionalpräsidentschaft machte ihn Luisantos Nachfolger [[Joán Sellar]] 2005 auf Empfehlung Luisantos hin zum Untersekretär in der Innenbehörde und ein Jahr später zum Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Inneres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 schlug Luisanto als Parteivorsitzender der Volkspartei Ramos Iliega als neuen Generalsekretär vor. Ramos Iliega wurde daraufhin zum Nachfolger [[Oscar Toledo Meçares]]' gewählt. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]], bei denen er der maßgebliche Organisator der Volkspartei-Kampagne war, erwarb Ramos Iliega ein Mandat im [[Abgeordnetenkammer|Semestiner Parlament]]. Im Februar 2011 übernahm er zudem das Ministeramt für Öffentliche Verwaltung und Reform im [[Kabinett Luisanto III]]. Seine Tätigkeit als Sekretär der Volkspartei legte er im Sommer 2011 nieder. Ramos Iliega gilt als einer der wichtigsten Vertrauten und Berater von Miguel Ánibal Luisanto und neben [[Aliureto Nergüín]] und [[Márcio Lamanto]] als einer der „Luisanto-Prinzen“ in der Volkspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Tod von [[Máximo Ulieta]] im Januar 2012 übernahm Névito Ramos Iliega dessen Funktion als Fraktionssprecher der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2005-2006: Untersekretär in der Innenbehörde der Region [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: Beigeordneter Rat (''Cosilier Ajunto'') für Inneres der Region [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2011-2012: [[Minister für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Luisanto III]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1996-2000: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2003-2005: Regionaler Parteikoordinator der [[PPC]] Bordez&lt;br /&gt;
* 2008-2011: Generalsekretär der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: Sprecher der Volkspartei-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ramos Iliega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der PPC|Ramos Iliega]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nina_%C3%81lamo_Gomes&amp;diff=10946</id>
		<title>Nina Álamo Gomes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nina_%C3%81lamo_Gomes&amp;diff=10946"/>
		<updated>2012-11-12T13:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Nina Álamo Gomes''' (*1963 in [[Lamosa]]/[[Amôria]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Journalistin und Politikerin ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Karriere ===&lt;br /&gt;
1963 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Lamosa]] geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin ''[[l'Era]]''. 1995 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Hauptstadtkorrespontin des Privatsenders [[TV Semesta]]. In dieser Zeit wurde sie von [[ASUL]]-Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] als kommunikatives Talent entdeckt und als Beraterin in dessen Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] eingebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes überraschend zur stellvertretenden Sprecherin der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt bald als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa, der 1999 auch die Führung der sozialistischen Partei (ASUL) übernahm. Nach dem Rücktritt des Parteikoordinators [[Joán Sebastian Valler]] im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] beteiligt und galt neben Kabinettsminister [[Pietro Dulce Rodríguez]] als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine postmaterialistische Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in [[Duerez]] angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den [[Europawahlen 2004]] und den [[Regionalwahlen 2005]], für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. De la Costa hielt aber an seiner wichtigsten Mitarbeiterin in der Parteiführung fest. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus. Nachfolgerin unter dem neuen Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] wurde [[Mercé Serrat Cabarell]]. Im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung im Oktober 2005]] wurde Álamo Gomes als Nachfolgerin Dulce Rodríguez' zur [[Präsidentschaftsminister]]in der Regierung ernannt. Aus diesem Amt schied sie infolge der Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der [[Julistas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region [[Amôria]] an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber [[António d'Arrêu]] von der [[Volkspartei]]. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2000: stellvertretender Sprecherin der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Minister der Präsidentschaft|Präsidentschaftsministerin]] im [[Kabinett De la Costa IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Regionalrats von [[Amôria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Parlamentarische Sekretärin der [[ASUL]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Regionalsekretärin der [[ASUL]] [[Amôria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Poltiker der ASUL|Álamo Gomes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Oscar_Huer%C3%B3n&amp;diff=10945</id>
		<title>Oscar Huerón</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Oscar_Huer%C3%B3n&amp;diff=10945"/>
		<updated>2012-11-12T13:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Oscar Rolando Huerón''' (*1946 in [[Semess]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der konservativen [[Volkspartei]] (PPC). Er war 1986 erster [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Umweltminister]] Sagradiens und begleitete danach die Ämter des [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus|Regional-]] (1990-1992), [[Ministerium der Verteidigung|Verteidigungs-]] (1992-1998), [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Handels-]] (2006-2008) und [[Ministerium für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten|Außenministers]] (2008-2010). Seit Januar 2010 ist Huerón als [[EU-Kommissare aus Sagradien|Mitglied der Europäischen Kommission]] Barroso II für die europäischen Handelspolitik zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der Karriere und erste Ministerämter ===&lt;br /&gt;
Der in [[Semess]] geborene Huerón studierte Jura und trat nach seinem Abschluss in den Staatsdienst ein, wo er als Beamter in der Justizverwaltung Karriere machte. 1979 wurde Huerón erstmals für die konservative [[PPC]] in die Abgeordnetenkammer gewählt, wo er sich schnell einen Namen als junges vielversprechendes Talent machte. Nach dem Sieg der Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahlen 1982]] wurde Huerón als Staatssekretär ins [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaftsministerium]] berufen, wo er unter Minister [[Santiago Montoya]] diente. Hier war Huerón unter anderem für die Atompolitik verantwortlich. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl gründete Ministerpräsident Moya ein eigenes [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]], an dessen Spitze Huerón in seinem ersten Ministeramt trat. Dieses Amt übte er nur wenige Monate bis zur Niederlage seiner Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurde Huerón Experte seiner Fraktion für Innenpolitik und entwickelte ein enges Verhältnis zu Fraktionschef [[Josep Otero]]. Nach dessen Wahl zum neuen Parteichef der Konservativen im Jahr 1989 wurde Huerón Generalsekretär seiner Partei. Als solcher war er federführend für den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlkampf 1990]] verantwortlich, der mit einem deutlichen Sieg der PPC endete. Im [[Kabinett Otero I|Kabinett Otero]] wurde Huerón Regionalminister und 1992 Verteidigungsminister. Besonders in letzterem Amt profilierte sich Huerón als geschickter Außenpolitiker. Bei den Wahlkämpfen 1994 und 1998 war er daher auch für Außen- und Sicherheitspolitik verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionszeit 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
In der Zeit als Verteidigungsminister wurde Huerón als einer der engsten Vertrauten von Josep Otero auch als potenzieller Nachfolgekandidat gehandelt. Nach dem Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC infolge der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Wahlniederlage 1998]] verzichtete er aber auf eine Kandidatur und unterstützte [[Roberto Vidéas]], der zum neuen Vorsitzenden der PPC gewählt wurde. Huerón wurde einer der Stellvertreter und zudem stellvertretender Vorsitzender der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, zuständig für die Außen- und Sicherheitspolitik. Auch im Wahlkampf zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] gehörte Huerón als Schattenaußenminister zum Wahlkampfteam. Zudem gehörte er von 2002/2003 als Vertreter der Opposition dem Europäischen Konvent an, der eine europäische Verfassung ausarbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der enttäuschenden Niederlage der Volkspartei und dem folgenden Rücktritt Vidéas’ als Parteivorsitzender kündigte Huerón seine eigene Kandidatur an. Er galt als Kandidat des christdemokratisch, wertkonservativ und europafreundlich geprägten Parteiflügels, dem auch Otero und Vidéas angehört hatten und der die Partei in den Neunziger Jahren dominiert hatte. Konkurrenten waren der vom linken Parteiflügel favorisierte Ex-Sozialminister [[Umberto Salas]] sowie der wirtschaftsliberale und als „Neokonservativer“ bezeichnete [[Bordez|Bordezische]] Regionalpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]], der die Wahlen schließlich für sich entscheiden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 2003]] kandidierte Huerón gegen den sozialistischen Amtsinhaber [[Miguel Javier León]], verlor aber deutlich. Danach zog sich Huerón aus der Parteiführung zurück, nachdem es zuvor mehrmals zu Auseinandersetzungen mit Parteichef Luisanto gekommen war. Huerón galt zu dieser Zeit als Kritiker des Kurses Luisantos, eine verstärkte Zusammenarbeit mit der äußeren Rechten [[Joán de la Pênia]]s anzustreben. Huerón gilt als Befürworter des Krieges der USA gegen den Irak. Den Kurs der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] lehnte er ab und nannte ihn „antiamerikanisch, und dazu auch noch falsch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2004 rief Huerón heftige Kritik der Linken hervor, als er den von der Linken angestrebten EU-Beitritt der Türkei mit dem Hinweis zurückwies, Europa dürfe seine klare christliche und abendländische Prägung sowie die Errungenschaften der europäischen Aufklärung nicht aufgeben. Die schlagartige Aufnahme von 70 Millionen Muslimen müsse diese Prägung allerdings zwangsläufig in Frage stellen. Vertreter von [[Asul]], [[Verdes|Grünen]] und der äußeren Linken kritisierten dies als xenophob und islamfeindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister im Kabinett Luisanto und EU-Kommissar ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] wurde Huerón überraschend ins Wahlkampfteam von Ánibal Luisanto berufen, wo er als Experte für Europafragen zuständig war. Seine Einbindung wurde vor allem als Entgegenkommen gegenüber dem Europaflügel der Partei verstanden. Nach dem Sieg der Rechten bei den Parlamentswahlen wurde Huerón im [[Kabinett Luisanto I]] Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung. Außenminister wurde der [[UDS|Liberale]] [[Hernán Ferrero Perón]]. Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] fiel der Außenministerposten an die Konservativen. Im neuen [[Kabinett Luisanto III]] übernahm Huerón das Amt des Ministers für Auswärtige und Europaangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2009 nominierte die PPC Huerón für die neue Europäische Kommission unter Manuel Barroso. Huerón trat daraufhin im Januar 2010 die Nachfolge des Sozialisten [[Enrico Herzog]] als sagradischer EU-Kommissar an. Nachfolger als Außenminister wurde der Diplomat [[Gael António Beregui]]. In der Kommission Barroso II ist Huerón als Handelskommissar Nachfolger der Britin Catherine Ashton, die neue EU-Außenbeauftragte wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-2010: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Staatssekretär im [[Wirtschaftsministerium]] unter [[Santiago Montoya]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Umweltminister]] im [[Kabinett Moya I]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Minister für Regionen, Kommunen und Tourismus]] im [[Kabinett Otero I]]&lt;br /&gt;
* 1992-1998: [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]] in den Kabinetten [[Kabinett Otero I|Otero I]], [[Kabinett Otero II|Otero II]] und [[Kabinett Otero III|Otero III]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Handelsminister|Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]] in den Kabinetten [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]] und [[Kabinett Luisanto II|Luisanto II]]&lt;br /&gt;
* 2008-2010: [[Außenminister|Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett Luisanto III]]&lt;br /&gt;
* Seit 2010: Kommissar der Europäischen Union für Handel in der Kommission Barroso II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Generalsekretär der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Stellvertretender Sprecher der [[PPC]]-Fraktion in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2003: Kandidat der [[PPC]] für das Amt des Bürgermeisters der Stadt [[Semess]] bei der [[Semestiner Bürgermeisterwahl 2003]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer EU-Kommissar|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Huerón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%A1ximo_Ulieta&amp;diff=10944</id>
		<title>Máximo Ulieta</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%A1ximo_Ulieta&amp;diff=10944"/>
		<updated>2012-11-12T13:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Máximo Daniel Ulieta''' (*1950 in [[Duerez]], †Februar 2012 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. In den Neunziger Jahren bekleidete er im [[Kabinett Otero III|dritten Kabinett Otero]] das Amt des [[Umweltminister|Ministers für Umwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist aus [[Alconía]] arbeitete vor seiner aktiven Politikerkarriere als Beamter bei der Europäischen Kommission, ehe er von [[Josep Carles Otero]] 1990 zum Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 führte er die alkonische Volkspartei als Spitzenkandidat in die [[Regionalwahlen 1993|Regionalwahl]], konnte jedoch keinen Sieg feiern. 1994 wurde er als [[Umweltminister]] ins [[Kabinett Otero III]] berufen. 1998 bis 2002 Generalsekretär des [[PPC]] unter Parteichef [[Roberto Vidéas Braga]], wurde er 2002 zum Fraktionssprecher seiner Partei in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Diese Funktion übte er insgesamt zehn Jahre bis zu seinem frühen Tod im Februar 2012 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* bis 1990 Beamter in der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen&lt;br /&gt;
* 1990-1992 Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en&lt;br /&gt;
* 1994-1998 [[Umweltminister]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-1994 [[Regionalrat]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1994-2012 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1991-1995 Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002 Generalsekretär des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012 Fraktionssprecher der [[PPC]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ulieta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Ulieta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Ulieta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%A1rio_Gonz%C3%A1lez_Bahamonte&amp;diff=10943</id>
		<title>Mário González Bahamonte</title>
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		<updated>2012-11-12T13:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mário González Bahamonte''' (*1930 in [[Liscez]]/[[Alconía]]) ist ein früherer [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[UDS]]). Er war [[Außenhandelsminister]] (1977-1979), Fraktionssprecher (1982-1995) und Parteivorsitzender der bürgerlich-liberalen [[UDS]]. Von 1995 bis 1999 amtierte er als EU-Wettbewerbskommissar in der Kommission Santer. Zuletzt war er bis Dezember 2004 Vorsitzender der liberalen [[Fundación Aliureto Fernandez]] (FAF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
Der Nationalökonom Mário Bahamonte begann seine politische Karriere als Ratsmitglied der UDS in [[Liscez]] in der Kommunalpolitik. Im Jahr 1962 bewarb er sich erstmals um ein Mandat in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]], schaffte aber erst im Folgejahr 1963 den Sprung ins Parlament, wo er zu den jüngsten Abgeordneten gehörte. Danach gehörte er bis 1995 insgesamt 32 Jahre in Folge der sagradischen Abgeordnetenkammer an. Nachdem er sich zunächst einen Namen als Haushaltsexperte gemacht hatte, wurde der 40-Jährige 1970 zum Parlamentarischen Sekretär seiner Fraktion gewählt. Diese Funktion übte er bis zu seinem Eintritt ins sozialistisch-liberale [[Kabinett Caval IV]] im Frühjahr 1977 aus, wo er zum [[Außenhandelsminister]] ernannt wurde. Zusammen mit den anderen UDS-Ministern trat er im Januar 1979 aus der Regierung aus, nach der folgenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl]] gehörte er zu den Führungsmitgliedern der oppositionellen UDS-Fraktion und übernahm erneut die Funktion eines Parlamentarischen Sekretärs, ehe er nach dem Wahlerfolg der Parteien der rechten Mitte bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] als Sprecher die Führung der UDS-Fraktion in der Abgeordnetenkammer übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des seit 1989 als Parteivorsitzender fungierenden Wirtschaftsministers [[Angel Ribero]] von allen Ämtern im Frühjahr 1992 übernahm Bahamonte die Führung der Partei, blieb aber zugleich Fraktionschef. Als &amp;quot;Notlösung&amp;quot; angesehen, verzichtete er nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] auf einen Posten als Vizepremierminister und wenig später auch auf eine Wiederwahl als Parteivorsitzender. Nachfolger als Parteichef wurde 1995 Außenminister [[Vítor António Anghés]], als Fraktionschef löste ihn nach 13 Jahren [[Angel Ribero]] ab. Stattdessen wurde Mário Bahamonte von Premierminister [[Josep Otero]] neben dem Sozialisten [[Simón Lorenzo Celano]] als sagradischer Vertreter in der neuen EU-Kommission des Luxemburgers Jacques Santer nominiert. Dort übernahm er schließlich das einflussreiche Amt eines Wettbewerbskommissars. Nach dem kollektiven Rücktritt der Kommission im März 1999 übte er sein Amt zunächst weiterhin in der Übergangskommission Marín aus und schied schließlich im September 1999 aus der europäischen Kommission aus. Nachfolger als Vertreter der bürgerlichen Rechten wurde der Konservative [[Angel Colorado]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2000 wurde Mário Bahamonte für eine Amtszeit von fünf Jahren (bis Dezember 2004) als Präsident an die Spitze der liberalen [[Fundación Aliureto Fernandez]] gewählt. Im Januar 2005 löste ihn in diesem Amt wiederum [[Vítor António Anghés]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[Außenhandelsminister]] im [[Kabinett Caval IV]]&lt;br /&gt;
* 1995-1999: EU-Wettbewerbskommissar in der Kommission Santer und der Übergangskommission Marín&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1963-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1970-1977: Parlamentarischer Sekretär der [[UDS]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: Parlamentarischer Sekretär der [[UDS]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1995: Sprecher der [[UDS]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 2000-2004: Präsident der [[Fundación Aliureto Fernandez]] (FAF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Bahamonte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Bahamonte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Bahamonte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender der UDS|Bahamonte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Bahamonte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Miquel_%C3%81nibal_Luisanto&amp;diff=10942</id>
		<title>Miquel Ánibal Luisanto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Miquel_%C3%81nibal_Luisanto&amp;diff=10942"/>
		<updated>2012-11-12T13:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Miguel Ánibal Luisanto''' (*1950 in [[Sácrez]]) ist ein [[sagradischer]] Politiker der konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]], seit 2002 Vorsitzender der Partei und seit 2006 [[Ministerpräsident]] der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Zuvor war u.a. [[Wirtschaftsminister]] seines Landes (1994-1995) sowie Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]] (1997-2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in Politik und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der aus dem südmittelsagradischen [[Sácrez]] stammende Luisanto, Nachkomme des früheren sagradischen Ministerpräsidenten [[Miguel Fernando Luisanto]], wuchs in [[Oller]] auf und studierte in [[Biniar]] Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Nach seinem Abschluss erhielt er 1978 eine Zulassung als Anwalt, ging dieser Tätigkeit aber danach nicht nach. Stattdessen strebte Luisanto nach einer politischen Karriere und übernahm politische Ämter in seiner Heimatstadt, 1977 wurde er in den Rat der Metropolregion Biniar gewählt. Bereits als Student engagierte sich Luisanto im [[Partido Popular Jovén|Jugendverband der konservativen Volkspartei]] und wurde 1978 für eine Amtszeit von vier Jahren zum nationalen Vorsitzenden der Parteijugend gewählt. Zu dieser Zeit arbeitete Luisanto als politischer Berater des konservativen Politikers [[Santo Moya]], dem er 1982 ins [[Wirtschaftsministerium]] folgte, wo er in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit tätig war. Nach Moyas Ernennung zum Ministerpräsidenten stieg Luisanto 1984 zum stellvertretenden Regierungssprecher im [[Kabinett Moya I|Kabinett Moya]] auf. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] schied Luisanto aus dieser Tätigkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge verfolgte Luisanto eine Karriere in der Wirtschaft und wurde Manager des Medienunternehmens [[Tecnicast]], das auf die Vermarktung von Nachrichten spezialisiert war und 1990 von der [[Aseregui-Gruppe]] übernommen wurde. Nach der Übernahme hielt Luisanto zuletzt den Posten des ersten leitenden Angestellten von Tecnicast, das in der Folge in die [[TVS-Medien-Gruppe]] integriert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister im Kabinett Otero und Tecnicast-Affäre ===&lt;br /&gt;
Als junger Manager wurde Luisanto im April 1992 im Rahmen einer [[Kabinett Otero II|Kabinettsumbildung]] überraschend in die sagradische Regierung unter [[Josep Carles Otero]] berufen, wo er als [[Minister für den öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] u.a. das Großprojekt der Privatisierung der staatlichen Post- und Telekommunikationsbehörde [[PTT Sagradia]] vorantreiben sollte. In dieser Zeit machte er sich als energischer Vertreter eines neoliberalen Kurses einen Namen und wurde bald als Shootingstar des Kabinetts gefeiert. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehörte Luisanto erstmals der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an und wurde zum [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Otero III]] berufen. Wenig später stieg er in den nationalen Vorstand der Volkspartei sowie in die Parteiführung der Konservativen in der [[Region Bordez]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rasante Aufstieg Luisantos nahm im Jahr 1995 ein abruptes vorläufiges Ende, als gegen ihn Ermittlungen wegen Steuer-Unregelmäßigkeiten aufgenommen wurden, die in die Zeit als Manager der Tecnicast SA zurückreichten. Luisanto musste schließlich im September 1995 von seinem Amts als Minister zurücktreten. Die Ermittlungen gegen Luisanto wurden später aus Mangel an Beweisen eingestellt, ohne dass Luisanto jedoch den Verdacht gegen sich gänzlich hätte ausräumen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident in Bordez ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt und Rückzug aus der ersten Reihe der sagradischen Politik und nach der Einstellung der Ermittlungen gegen ihn begann Luisanto Ende 1996, sein Comeback in der Politik vorzubereiten und wurde mit einem sehr guten Ergebnis von über 80 Prozent erneut in die engere Parteiführung der Konservativen in Bordez gewählt. Im Frühjahr 1997 schließlich erklärte Luisanto seine Kandidatur für den Regionalrat und seine Bewerbung um das Amt des Regierungspräsidenten der Region. Seine Partei nominierte ihn schließlich als Spitzenkandidaten für die [[Regionalwahlen 1997]], wo Luisanto als Außenseiter gegen den sozialistischen Kandidaten [[Enrico Neves]] antrat, der eine rot-grüne Koalitionsregierung anführte. Gegen die seit 1985 regierenden Sozialisten stimmte Luisanto einen harten polarisierenden Wahlkampf an, in dem er auch vor persönlichen Angriffen auf seinen Kontrahenten nicht zurückscheute. Mit einer von Gegnern als populistisch kritisierten Kampagne mit harten Äußerungen gegen Ausländerkriminalität und Anfeindungen gegen das integrationspolitische Programm der Sozialisten gelang es Luisanto, den Aufstieg der rechtspopulistischen [[PSP]] in der Region vorerst aufzuhalten und von latenten Ressentiments in der Bevölkerung zu profitieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich gelang es Luisanto entgegen dem nationalen Trend einen Sieg der Konservativen über die traditionell dominierende Linke in der von wirtschaftlichen Strukturproblemen und hoher Arbeitslosigkeit geplagten Region zu feiern. Obwohl eine von Luisanto angestrebte Koalition aus [[PPC]] und [[UDS]] keine eigene Mehrheit gewonnen hatte, konnte Luisanto mithilfe zweier Abweichler der rechten [[PSP]] regieren, die in der Folge aus der Partei ausgeschlossen wurden. Mit diesem Coup gegen die Sozialisten ein Jahr vor der entscheidenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] erregte Luisanto große Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Parteivorsitzenden ===&lt;br /&gt;
Die Wahl zum Präsidenten der Regionalregierung von Bordez brachte Luisanto auch in seiner Partei zurück in eine Machtstellung. Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] und dem schweren Gang in die Semestiner Opposition, feierte Luisanto auch in der Partei ein Comeback und wurde schließlich in der neuen Parteiführung um [[Roberto Vidéas Braga]] zum Stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Zuvor bereits hatte er auch das Amt des Parteichefs der Volkspartei in der Region Bordez übernommen. Gegenüber dem eher unglücklich agierenden Parteichef Videas, der einen eher moderaten Oppositionskurs verfolgte, profilierte sich Luisanto als harter Gegner der Linksregierung in Semess, dessen sozialliberale Politik in Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen er scharf attackierte. Auch in der Frage einer möglichen Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten der [[PSP]] vertrat er andere Ansichten als Videas, der erfolglos versuchte, PSP-Chef [[De la Pênia]] als Persona non grata auszugrenzen, während Luisanto sich regelmäßig mit PSP-Politiker in seiner Region zu Diskussionen traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem erneuten Sieg bei den [[Regionalwahlen 2001]], bei denen Luisanto eine stabile Mehrheit für seine PP/UDS-Koalition erreichte, etablierte er sich als wichtigster Konkurrent Videas' um die Parteiführung. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurde Luisanto als Ministerkandidat bei einem möglichen Sieg der Mitte-Rechts-Opposition gehandelt, erklärte aber im Sommer, Präsident der Region Bordez bleiben zu wollen. Intern gehörte er zu den schärfsten Kritikern des Wahlprogramms, das auf eine Wiedergewinnung der politischen Mitte, statt auf eine Annäherung an die nationale Rechte abzielte. Besonders gegen Vidéas' Erklärung, eine Koalition mit dem Rechtspopulisten [[Joán María De la Pênia]] unter keinen Umständen eingehen zu wollen, bezog Luisanto öffentlich Stellung, da er die Strategie der Ausgrenzung der Rechten als falsch ansah. Auch das von den christlichen Gewerkschaften vorgeschlagene und von der Parteiführung zunächst als „interessanten Vorschlag“ befundene Arbeitsprogramm kritisierte Luisanto als zu „altbacken“ und „ohne Inspiration“ und plädierte für eine mit Einschnitten ins soziale Netz verbundene Steuersenkungspolitik. Vielmehr setzte er sich für eine neoliberale Ausrichtung des Wahlprogramms ein, konnte sich damit aber nur in Teilen durchsetzen. Schließlich trug er das neue Wahlprogramm mit und signalisierte entgegen vorheriger Absichten eine mögliche Bereitschaft, doch in ein Kabinett Videas einzutreten, wo er als Wirtschafts- und Finanzminister gehandelt wurde. Im Wahlkampf gehörte er zu den schärfsten Kritikern der Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutlichen Wahlniederlage des PPC bei den Kammerwahlen im September 2002 trat Parteichef Vidéas von seinem Amt zurück, woraufhin es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Parteiflügeln um die Nachfolge Vidéas' kam. Erwartungsgemäß kündigte Luisanto seine Kandidatur an. Mit einem wirtschaftsliberalen Programm und dem Vorhaben eines scharfen Obstruktionskurses in der Opposition führte er eine auf Polarisierung setzende Kampagne. Bei dem Parteitag der Konservativen in [[Portofín]] im Dezember 2002 kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen dem vom konservativen Parteiflügel und von den Neoliberalen favorisierten Luisanto gegen den vom linken Flügel nominierten ehemaligen Sozialminister [[Umberto Salas]] und den eher die Parteimitte repräsentierenden [[Oscar Rolando Huerón]]. Nachdem er im ersten Wahlgang mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionsführer ===&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch Luisanto führte dieser die Volkspartei auf einen akzentuierten neoliberalen Kurs. Das vom Parteivorstand im Frühjahr 2003 verabschiedete wirtschafts- und sozialpolitische Programm drängte auf eine umfassende Arbeitsmarktreform, die weitere Deregulierung der Finanzmärkte sowie eine Vereinfachung des Steuersystems bei Senkung des Spitzensteuersatzes. In der eigenen Partei führte das Programm zu heftigen Auseinandersetzungen mit dem linken Parteiflügel, der nach dem Rückzug Umberto Salas' aus der Parteiführung um seinen Einfluss rang und sich als parteiinterne Opposition gegen den Luisanto-Kurs positionierte. Der Machtkampf zwischen Luisanto und der Parteilinken zog sich noch bis zum Parteitag der PPC im Herbst 2003 hin, wo es schließlich zur Entscheidung zugunsten des - nur in Teilen entschärften - Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonzepts des Parteivorstands kam, woraufhin eine Gruppe prominenter Parteimitglieder des christlich-sozialen Flügels um [[Francisco Valderrano]] ihren Austritt aus der Partei bekannt gab. Valderrano erklärte, die Volkspartei stelle nicht mehr die Heimat der Politik der christlich-demokratischen Mitte dar, weswegen er die Bildung einer neuen &amp;quot;christdemokratischen Partei der sozialen Mitte&amp;quot; ankündigte. Dem im Dezember 2003 ins Leben gerufenen [[Cientro Cívico Democrático]] traten 13 Abgeordnete und Senatoren der Volkspartei sowie mehrere Hundert Parteimitglieder bei, die zuvor die innerparteiliche Opposition gegen Luisanto gebildet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Schwächung führte Luisanto mit der Unterstützung der Parteimehrheit seinen Kurs weiter. Mit einer konfrontativen Oppositionsstrategie versuchte er, bei den anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] einen Sieg der Rechten gegen die regierende Linke zu erreichen. Bei den folgenden [[Senatswahlen 2003]] und [[Senatswahlen 2006|2006]], den [[Europawahlen 2004|Europa-]] und [[Kommunalwahlen 2004]] sowie bei den [[Regionalwahlen 2005]] setzte sich die Volkspartei schließlich als stärkste Partei vor den regierenden [[ASUL|Sozialisten]] durch. Luisantos umstrittene Strategie, in Regionen und Kommunen im Notfall auch mithilfe der rechtspopulistischen [[PSP]] zu regieren, führte dazu, dass die Volkspartei vor der entscheidenden Parlamentswahl im Herbst 2006 in 14 von 21 Regionen den Regierungspräsidenten stellen konnte., darunter in den einwohnstarken Regionen [[Sarmay-Sagonte]], [[Bordez]], [[Comtàid-Perín]] und in der [[Region Semestina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2005]] verzichtete Luisanto auf eine Wiederwahl als Regionalpräsident von Bordez und gab das Amt an seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Joán Sellar]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der Luisanto als Oppositionsführer gegen den von der regierenden [[ASUL]] als Spitzenkandidat ins Rennen geschickten [[Santiago Diaz de Velozo]] (SDV) antreten musste, endete in einem klaren Sieg für die politische Rechte. Luisantos Volkspartei wurde mit 36 Prozent der Stimmen deutlich stärkste Kraft vor den Sozialisten, die herbe Verluste verkraften mussten. Im Wahlkampf hatte vor allem die Nominierung des parteilosen [[Jâime Serrà]] für das Amt des Wirtschafts- und Finanzministers für Aufsehen erregt, der zuvor als Manager der [[Aseregui-Gruppe]], einem der größten sagradischen Medienkonzerne, gearbeitet hatte. Von der Opposition war ihm dafür Kungelei mit den Medien sowie Vetternwirtschaft vorgeworfen, da Luisanto bis 1992 selbst dem Konzern angehört hatte. Nichtsdestotrotz hielt Luisanto an Serrà fest und verkaufte ihn als unabhängigen Spitzenmanager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Sieg nahm Luisanto Koalitionsverhandlungen mit dem Wunschpartner [[UDS]] sowie mit dem [[CCD]] Valderranos auf, das sich für eine gemeinsame Regierung mit dem PPC bereit erklärt hatte. Die dabei entstandene Minderheitsregierung der rechten Mitte wurde schließlich im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] [[Joán De la Pênia]]s toleriert. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen wurde Luisanto im November 2006 von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Abhängigkeit der Minderheitsregierung vom Vertrauen der rechtspopulistischen PSP rief in der Öffentlichkeit großes Aufsehen hervor und führte zu harten Anklagen der politischen Linken und der linksorientierten Presse, aber auch von kritischen Parteikollegen wie dem ehemaligen Finanzminister [[António Marques Lamanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Regierungschef verfolgte Luisanto anders als angekündigt einen überraschend moderaten Kurs in der Wirtschaftspolitik, wo er auf den kleinen christdemokratischen Koalitionspartner Rücksicht nehmen musste. Dagegen verfolgte die Regierung - von der Rechten unter Druck gesetzt - eine deutlich verschärfte Einwanderungs- und Ausländerpolitik. Für großes Aufsehen sorgte das neue Einwanderungsgesetz, auf das sich Koalition und PSP im Frühjahr 2007 einigten und das von Sozial-, Ausländer- und Migrantenverbänden sowie von der Opposition heftig kritisiert wurde. Luisantos Parteikollege und &amp;quot;Reformminister&amp;quot; [[Traiano Atániez]] vom liberalen Flügel der Volkspartei, der bis zuletzt gegen das Gesetz gekämpft hatte, erklärte daraufhin im April 2007 seinen Rücktritt sowie seinen Austritt aus Fraktion und Partei. Wenig später gründete er mit weiteren Dissidenten aus dem Regierungslager die sozialliberale [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufregung erzeugte auch die Regierungsnovelle zu einem geplanten Rundfunk- und Mediengesetz der Regierung, das dafür kritisiert wurde, dass es die Einflussmöglichkeiten der Regierung auf die staatlichen Rundfunksender erweiter und die öffentlichen Kontrollmöglichkeiten stark beschneide. Präsident Grande hatte dies bereits vor der geplanten Verabschiedung als verfassungswidrig verurteilt. Die Gegner der Reform warfen der Regierung eine „Berlusconisierung“ der Politik vor und warnten vor italienischen Verhältnissen. Der Entwurf wurde schließlich zurückgenommen und überarbeitet. Linke Medien kritisierten daraufhin immer wieder ein wahrgenommenes Netzwerk zwischen der Regierung Luisanto und den eher konservativen Medien der [[Aseregui-Gruppe]]. Besonders Wirtschaftsminister Jaime Serrà stand immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit, bis er im Oktober 2007 schließlich nach einer privaten Affäre seinen Rücktritt bekannt geben musste. Zum Nachfolger Serràs bestimmte Luisanto den ebenfalls parteilosen Wirtschaftswissenschaftler [[Pier Francisco Cordill]]. Die Ersetzung des öffentlichkeitswirksamen Serrà durch den stillen und unauffälligen Cordill wurde allgemein als Zeichen eines neuen Kurses gedeutet. In der Tat wurde Luisanto danach nach den Aufregungen seines ersten Amtsjahres ein deutlich stärker auf Konsens gerichteter Stil konstatiert. Luisantos zwischenzeitig deutlich zurückgegangenen Zustimmungswerte in der Öffentlichkeit stiegen danach wieder stark an und erreichten um die Jahreswende 2007/2008 einen neuen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch, Neuwahl und zweite Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 kam es zu einer heftigen Koalitionskrise um die Zustimmung Sagradiens zum Vertrag von Lissabon. Nachdem Luisanto mit der rechtspopulistischen [[PSP]] bereits eine Einigung erzielt hatte, wonach die PSP die Europapolitik der Regierung tolerieren solle, kam es in der PSP zu einem parteiinternen Machtkampf, aus dem der radikalpopulistische Flügel um De la Pênia und die neue Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] als Sieger hervorging, der auf heftige Konfrontationskurs zur Regierungspolitik ging. Es kam zu Verhandlungen zwischen Vertretern der Volkspartei und der PSP, in der auch eine mögliche Volksabstimmung in Betracht gezogen wurde, die von der CCDU dezidiert abgelehnt wurde. Die CCD forderte in der Folge von Luisanto, sich öffentlich von der antieuropäischen PSP-Politik zu distanzieren und Neuwahlen herbeizuführen mit dem Ziel, eine Mehrheit ohne die Rechte zu erhalten. Führende Vertreter der Volkspartei lehnten dies in der Folge ab und erklärten, auch weiterhin an der Mehrheit der rechten Mitte festzuhalten. Stattdessen kam Luisanto mit De la Pênia überein, dass die Abstimmung erst stattfinden sollte, wenn das Verfassungsgericht über einen von rechten Abgeordneten eingebrachten Antrag auf Verfassungsprüfung entschieden hätte. Das als Nachgeben gegenüber dem Populismus der Rechten gewertete Entgegenkommen der Volkspartei führte schließlich dazu, dass [[Francisco Valderrano]]s europafreundliche [[CCD]] die Koalition im März 2008 für beendet erklärte und seine Minister aus der Regierung abzog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luisanto, der seine Mehrheit damit endgültig verloren hatte, kam einem Misstrauensvotum der Opposition zuvor und bat Präsident Grande Illega noch am Folgetag der schließlich geglückten Abstimmung über den Lissabon-Vertrag um die Auflösung der Abgeordnetenkammer und die Ansetzung von Neuwahlen, was dieser schließlich tat. Aus der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]], bei denen Luisanto erneut als Spitzenkandidat seiner Partei antrat, ging die PPC erneut als stärkste Partei hervor, während die von den Neuwahlen völlig überraschten Sozialisten deutlich einbrachen. In der Folge konnte Luisanto mit einer Minderheitsregierung aus PPC und UDS ohne die Christdemokraten Valderranos, aber erneut mithilfe der PSP weiter regieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Beamter im [[Wirtschaftsministerium]], Abteilung Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
* 1984-1986: stellvertretender Regierungssprecher im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Otero II]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
* 1997-2005: Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2006-2012: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997-2005: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: Nationaler Vorsitzender des [[Partido Popular Jovén]]&lt;br /&gt;
* 1997-2002: Parteivorsitzender der [[PPC]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Luisanto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Miquel_Javier_Le%C3%B3n&amp;diff=10941</id>
		<title>Miquel Javier León</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Miguel Javier León''' (*1952 in Maputo/Mosambik) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Journalist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]] und früherer [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semess]] (1999-2007). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit als Journalist und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der in Mosambik als Sohn eines sagradischen Lehrers geborene Miguel Javier León kam als Kind nach Sagradien und wuchs in [[Semess]] auf, wo er auch die Universität besuchte und nach Abschluss seines Wirtschafts- und Philosophiestudiums zum Journalisten ausgebildet wurde. Nachdem er mehrere Jahre lang für die Semestiner Zeitung [[Jornal de Semesta]] und als freier Journalist für die linkskritische [[Il Republicano]] geschrieben hatte, wechselte er 1984 in die Politik und wurde bei den [[Kommunalwahlen 1984]] erstmals in den Stadtrat von Semess gewählt. Noch im selben Jahr begann er eine Tätigkeit als Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semess]]. Nach dem Wechsel im Rathaus und der Wahl des Konservativen [[Gustavo Galler]] zum Bürgermeister er Stadt im Januar 1988 wurde León im Zuge einer konservativen Neuausrichtung der Kulturpolitik beurlaubt. Er widmete sich in der Folge wiederum seiner journalistischen Karriere und wurde stellvertretender Chefredakteur der linken Wochenzeitschrift [[tácit]], In seinen nur anderthalb Jahren bei der Zeitschrift gelang es ihm, das kriselnde Blatt neu aufzustellen und mit einem dezidiert gesellschaftspolitischen Profil zu profilieren. Ende 1990 übernahm er schließlich den lukrativen Posten des Chefredakteurs beim altehrwürdigen ASUL-Parteiblatt [[Avante]]. Als solcher erhielt León entscheidenden Einfluss auf die programmatische Profilbildung der Partei in der Folgezeit und konnte auch seine eigene politische Karriere wieder in Angriff nehmen. In der Folge arbeitete er auch vermehrt als Redenschreiber u.a. für den 1991 gewählten Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]] und den Semestiner Regionalpräsidenten [[Flávio Osório Jimenez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Semestiner Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1994 von Bürgermeister [[António Grande Illega]] zum Generalsekretär der Semestiner Stadtverwaltung ernannt worden war, wirkte er als Chefadministrator im Rathaus in einer politischen Schlüsselrolle und stieg auf Wunsch seines politischen Förderers António Grande Illega 1996 zu dessen Stellvertreter als Bürgermeister der Stadt auf. Im selben Jahr kandidierte Miguel Javier León für das Amt des Sekretärs des ASUL-Stadtverbands Semess. Bei der Wahl unterlag er jedoch knapp gegen seine Gegenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]]. Erst nach deren Rücktritt in Folge einer politischen Affäre folge León ihr als Sekretär des Stadtverbands der Sozialisten nach.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Grande Illega seine Kandidatur für das Amt des [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] im Jahr 1999 bekannt gegeben hatte, schlug er seinen Stellvertreter León als Nachfolger vor. Bei den folgenden [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 1999]] setzte sich Miguel Javier León gegen seinen konservativen Gegenkandidaten, den ehemaligen Regionalpräsidenten [[António Vallerón Leticí]] durch und wurde als Nachfolger Grande Illegas zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt. Zuvor hatte sich León öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt, was ihm in der Großstadt Semess eher Sympathien als Abneigung entgegenbrachte. León wurde damit der erste bekennend homosexuelle Bürgermeister der Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semess (1999-2007) ===&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister von Semess versuchte León das Image der Stadt zu verbessern und sie zu einer europäischen Metropole ersten Ranges zu formen. Als Bürgermeister konnte er sich große Sympathien erwerben, wurde aber auch für seinen großbürgerlichen Lebensstil kritisiert. Bei den [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 2003]] siegte León klar gegen seinen landesweit bekannten konservativen Gegenkandidaten, den Ex-Minister und stellvertretenden Parteivorsitzenden [[Oscar Rolando Huerón]]. Nach Anschlägen auf europäische Großstädte profilierte sich León entgegen seines vorherigen Images als Hardliner und Vertreter einer entschlossenen Anti-Terror-Politik, was ihm Kritik in der eigenen Klientel einbrachte. Bei einer Wahlkampfveranstaltung anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] wurde der bekennende Homosexuelle Miguel Javier León im Spätsommer 2005 von einem schwulenfeindlich motivierten ultrakonservativen Attentäter niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Nachdem er mehrere Wochen im Krankenhaus gelegen hatte, kehrte León wiedergenesen in sein Amt zurück, gab 2006 aber bekannt, keine dritte Amtszeit anzustreben und sein Amt 2007 aufzugeben. Nachfolger wurde der frühere Innenminister [[Pietro Dulce Rodríguez]], der sich bei den [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 2007]] gegen [[Volkspartei]]-Kandidat [[David Elabal]] durchsetzen konnte. León schied nach acht Jahren als Bürgermeister aus der Stadtverwaltung aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied der sozialistischen Parteiführung (seit 2008) ===&lt;br /&gt;
Nachdem er danach wiederholt im Fernsehen aufgetreten war, gab León im Vorfeld der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] sein politisches Comeback bekannt und wurde schließlich als Kandidat der ASUL in Semess erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort wurde er Mitglied im Innenausschuss. Nach dem Rücktritt von Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] erklärte Miguel Javier León seine Kandidatur für das Amt des Parteiführer der Sozialisten im Rahmen der angekündigten Primaries. Dabei trat er als Kandidat der eher Konservativen in der Partei, die zuvor mehrheitlich hinter Diaz de Velozo gestanden hatten, u.a. gegen die ehemaligen Ministerinnen [[Mercé Serrat Cabarell]] und [[Ana Zapato Ramírez]] an und erreichte in der ersten Runde die meisten Stimmen. In der Stichwahl gegen Mercé Serrat konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Dennoch wurde er unter der neuen Generalsekretärin Mercé Serrat Cabarell als Parteisekretär in die neue Führung der Sozialisten eingebunden. Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] gilt er im Fall eines linken Wahlsiegs als aussichtsreicher Kandidat für ein einflussreiches Ministeramt in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1994-1999: Generalsekretär der Stadtverwaltung von [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1996-1999: Stellvertretender Bürgermeister der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1999-2007: [[Bürgermeister von Semess]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994: Mitglied des Stadtrats von [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1996-1999: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Stadt Semess&lt;br /&gt;
* 2008: Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|León]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mar%C3%ADa_Nabarro_Laval&amp;diff=10940</id>
		<title>María Nabarro Laval</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Nabarro Laval''' (*1966 in [[Laçón]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der [[Verdes|Grünen]] und derzeitige Nationale Sekretärin ihrer Partei. Sie war von 1997 bis 1998 Asessorin für Umwelt, Familie und Frauen in der Region [[Liez und Corar]] und 2002 bis 2006 [[Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]] von [[Julio De la Costa]]. Seit August 2012 ist sie [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] sowie [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in Liez-Corar ===&lt;br /&gt;
María Nabarro Laval studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaften in [[Sollar]] und später in Paris und [[Semess]]. Während ihres Studiums begann sie sich in der Hochschulpolitik zu beschäftigen und trat den [[Verdes|sagradischen Grünen]] sowie Amnesty International bei. Nach dem Studium, das sie mit dem Magistertitel abschloss, arbeitete Nabarro Laval zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Sollar und seit 1991 als Mitarbeiterin des grünen Europaabgeordneten [[David Osqar Letard]]. &lt;br /&gt;
Danach wurde sie 1992 in den Vorstand der Grünen in Liez und Corar gewählt und kandidierte 1993 für die Grünen für den [[Regionalrat]] in Sollar. Nach ihrer Wahl wurde sie zunächst Referentin ihrer Fraktion für Jugend-, Familien- und Frauenpolitik, ehe sie 1994 im Alter von 29 Jahren zu einer von zwei Fraktionssprechern aufrückte. Bei den [[Regionalwahlen 1997]] trat sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Liez-Corar an und schaffte es gemeinsam mit den [[ASUL|Sozialisten]], die Vorherrschaft der Konservativen in der Region zu brechen. Dem neuen Regionalausschuss unter der Leitung des Sozialisten [[Rolando Marín]] gehörte Laval als Assessorin für Umwelt, Familie und Frauen sowie als stellvertretende Präsidentin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Politik und Ministerin ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der rot-grünen Opposition bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] wurde María Nabarro Laval von der neuen Familienministerin [[Francisco Abelardo Jimenez]] als Staatssekretärin nach [[Semess]] geholt, wo sie für Frauen- und Gleichstellungspolitik verantwortlich zeichnete. Damit war Nabarro Laval wesentlich an der Formulierung der neuen rot-grünen Frauenpolitik beteiligt. Diese Aufgabe gab sie im Jahr 2000 ab, um sich um ein Amt im Vorstand der Grünen (Delegación Nacional Administrativa) zu bewerben. Auf der Delegiertenversammlung der Grünen in [[Malesc]] wurde sie daraufhin in den Vorstand und wenig später zu einem von zwei Sprechern des Vorstandes und in Personalunion zur Nationalen Sekretärin gewählt. Damit war sie faktisch eine von zwei Parteivorsitzenden der Grünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Umweltministerin [[Franca Ferrero Benítez]] im Sommer 2002 angekündigt hatte, auf ein neuerliches Regierungsamt und Abgeordnetenmandat zu verzichten, um eine Aufgabe in der Partei zu übernehmen, wurde Laval neben Außenminister [[Carles Etxeberría]] zur Spitzenkandidatin der Grünen für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen]] gewählt, woraufhin sie ihr Parteiamt an Ferrero Benítez abgab. Nach dem neuerlichen Sieg von Rot-Grün bei den Wahlen wurde Laval als neue Umweltministerin ins [[Kabinett De la Costa II|zweite Kabinett De la Costa]] berufen. Sie hielt an dem von ihrer Vorgängerin durchgesetzten Atomausstieg fest und setzte die vorzeitige Abschaltung zweier als unsicher betrachteter Atom-Meiler durch. Zudem setzte sich für eine Durchführung des Kyoto-Protokolls und der EU-Richtlinien zum Emissionshandel ein. Unter ihrer Verantwortung kam es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem starken Ausbau der regenerativen Energien in Sagradien, wie z. B. Solarenergie und Windenergie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opposition und Parteiführung ===&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] und dem Gang in die Opposition bewarb sich Laval erneut um das Amt der Parteisekretärin der Grünen. Sie konnte sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und gilt seitdem als Nachfolgerin [[Carles Etxeberría]]s als Parteiführerin der Grünen. Als solche profilierte sie die Partei als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft und scheute sich auch nicht davor zurück, auf kommunaler Ebene Bündnisse der Grünen mit bürgerlichen Parteien, aber auch mit der äußeren Linken einzugehen, um das eigenständige Profil der Partei zu schärfen. Zudem kam es mehrmals zu Spannungen mit der Asul-Führung unter [[Santiago Diaz de Velozo]] um die mögliche Zusammenarbeit der Mitte-Links-Opposition mit den Parteien der äußeren Linken, den Velozos Sozialisten ablehnten. Trotz der Streitigkeiten wurde das [[Kirschbaum-Bündnis]] mit den Sozialisten und linksliberalen Gruppen vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]] erneuert. Bei den Kammerwahlen trat Laval als Spitzenkandidatin der Grünen an und setzte sich für eine Präsidentschaft Diaz de Velozos und die Bildung einer Mitte-Links-Koalition ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie ihr Vorgänger als Führungspersönlichkeit der Grünen Carles Etxeberría konnte sich María Laval in der Opposition als eine der prominentesten und beliebtesten Politiker des Landes etablieren. Trotz der hohen Sympathiewerte mussten die Grünen bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2008 Verluste hinnehmen und landeten mit 6,7 Prozent der Stimmen nur auf dem fünften Platz. Infolge der Wahlerfolge der Linksaußen-Koalition [[SDU]] bei den Wahlen und den Richtungsstreitigkeiten in der Sozialistischen Allianz kündigte Laval nach den Kammerwahlen an, den Weg der Grünen als eigenständige Kraft des ökologisch-sozialen Fortschritts fortsetzen zu wollen. Das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten vertrage eine Phase des Überdenkens, bis sich die Sozialisten wieder gefunden hätten. Danach könne man über neue gemeinsame Strategien in der Linksopposition nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig regte Laval in der Partei einen Prozess an, in dem sowohl die Grundwerte der Partei als auch die neue strategische Ausrichtung der Grünen überdacht werden sollten. Erster Ausdruck der neuen Strategie war die Bildung einer ökologisch-sozial-regionalistischen Liste bei den [[Europawahlen 2009]] unter dem Namen [[Europa Progresista i Verde]] (EPV), mit der die Grünen eine großen Erfolg verbuchen konnten. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Jahr 2009]] traten die Grünen „als Teil der Mitte-Links-Opposition“, jedoch ohne feste Koalitionsaussage an. Einer Zusammenarbeit mit der [[Volkspartei]] von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] wurde von Laval eine Absage erteilt, nicht jedoch gemeinsamen Regierungen mit der [[Zentrumsunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1997-1998: Leiterin der regionalen Behörde für Umwelt, Familie und Frauen und stellvertretende Präsidentin der Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: Staatssekretärin im [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Kabinett De la Costa II]], [[Kabinett De la Costa III|III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1997: Sprecherin der [[Verdes|Grünen]]-Fraktion im Regionalrat von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Parteisprecherin der Grünen (zusammen mit [[Domênco Leal]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: erneut Parteisprecherin der Grünen (zusammen mit [[Domênco Leal]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Nabarro Laval]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mart%C3%ADn_N%C3%AAu_Regr%C3%ADguez&amp;diff=10939</id>
		<title>Martín Nêu Regríguez</title>
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		<updated>2012-11-12T13:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1949-1951: Unterstaatssekretär im [[Innenministerium]] (unter den Minister [[Oscar Corrado]] und [[Carles Favale]])&lt;br /&gt;
* 1951-1955: Staatssekretär im [[Innenministerium]] (unter Minister [[Carles Favale]])&lt;br /&gt;
* 1955-1957: Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en und Beauftragter der Regierung für die Öffentliche Verwaltung &lt;br /&gt;
* 1957-1960: [[Minister für die Kolonien]] im [[Kabinett Luciaro VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1963-1971: Richter am [[Verfassungsgerichtshof]] der Sagradischen Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Sekretär des [[PPC]]-Exekutivkomitees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der PPC|Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Nêu Regríguez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martina_Guivares_Biguer&amp;diff=10938</id>
		<title>Martina Guivares Biguer</title>
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		<updated>2012-11-12T13:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martina Guivares Biguer''' (*1949 in [[Artir]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. Ihr Vater ist der frühere sagradische [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] [[Alfonso María Guivares]]. Martina Guivares Biguer war von 2000 bis 2006 Präsidentin der ostsagradischen Region [[Ceundâlia]] und danach von 2006 bis 2009 [[Verteidigungsminister]]in im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]]. Als solche war sie die erste Frau in diesem Amt. Seit 2009 ist die amtierende [[Innenminister]]in der [[Sagradien|Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in Ceundâlia ===&lt;br /&gt;
Die in Artir geborene Guivares schlug nach ihrem Jura-Studium zunächst eine Karriere im sagradischen Mittelstandsverband ein, ehe sie 1989 in die Politik wechselte und Untersekretärin in der Sozialbehörde der Region Ceundâlia wurde. Bei der [[Regionalwahl 1992]] kandidierte sie für die konservative PPC und wurde in den [[Regionalrat]] gewählt, wo sie 1993 zur Sprecherin ihrer Fraktion gewählt wurde. Als Schützling des konservativen Regionalpräsidenten [[Márcio Arçano]] zog sie zeitgleich in die Parteileitung der PPC in Ceundâlia ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Regionalwahl 1996]] ernannte Arçano die 47-jährige Guivares Biguer zum Mitglied der Regionaljunta für Soziales, ein Jahr später wurde sie auch stellvertretende Präsidentin der Regionaljunta. Nach dem angekündigten Rücktritt Márcio Arçanos wurde Guivares auf Empfehlung ihres Förderers zu dessen Nachfolgerin als Präsidentin und Kandidatin der Konservativen für die [[Regionalwahl 2000]] nominiert. Nach dem neuerlichen Sieg der Volkspartei amtierte Guivares von 2000 bis 2006 als Präsidentin der Regionaljunta von Ceundâlia. Bei der [[Regionalwahl 2004]] wurde sie in diesem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere auf nationaler Ebene ===&lt;br /&gt;
Als einzige konservative Regionalbaronin machte Guivares auch auf landesweiter Ebene rasch Karriere in der PPC. Nachdem sie 1998 als Vertreterin Ceundâlias in den nationalen Parteivorstand gerückt war, wurde sie im Jahr 2000 als Nachfolgerin Arçanos Mitglied der geschäftsführenden Parteileitung, ehe sie 2002 zur Stellvertretenden Parteivorsitzenden der PPC gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf der PPC für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] gehörte Guivares Biguer als Expertin für Sozial-, Gesundheits- und Frauenpolitik zum Schattenkabinett des Spitzenkandidaten [[Miguel Ánibal Luisanto]]. Nach dem Wahlsieg der Rechten wechselte Guivares aus der Regionalpolitik ins nationale [[Kabinett Luisanto I|Kabinett des neuen Ministerpräsidenten Ánibal Luisanto]], wo sie überraschenderweise als Ministerin der Verteidigung vorgestellt und schließlich erste Frau in diesem Amt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] behielt sie diesen Posten zunächst, ehe sie im Rahmen einer Kabinettsumbildung im Herbst 2009 an die Spitze des Innenministerium wechselte, wo sie ebenfalls die erste Frau an der Spitze ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1989-1992: Untersekretärin in der Sozialbehörde der Region [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 1996-2000: Beigeordnete Räte in der Regionalregierung von [[Ceundâlia]] für Soziale Beziehungen und Absicherung, Familie und Frauen&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizepräsidenten der Regionalregierung von [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsidentin der Regionalregierung von [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Verteidigungsminister]]in im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
* 2009-2012: [[Innenminister]]in im [[Kabinett Luisanto III]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: zugleich [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1992-2008: Mitglied des Regionalrats von [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1993-1996: Fraktionssprecherin der [[PPC]] im Regionalrat von [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* seit 1999: Präsidentin der [[PPC]] [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Stellvertretende Vorsitzende der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Guivares Biguer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luis_Jos%C3%A9_L%C3%B3pez&amp;diff=10937</id>
		<title>Luis José López</title>
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		<updated>2012-11-12T13:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis José López Ibaregui''' (*1932 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]] (1975-1986), Generalsekretär seiner Partei (1990-1992), Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (1994-1998) und [[Finanzminister]] und [[Vizeministerpräsident]] in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] (1998-2004). Seit 2006 bekleidet López das Amt des Vizepräsidenten des sagradischen [[Senat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik ===&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS), aus der 1957 die [[ASUL]] hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]] übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Baixo Sieza und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Baixo Sieza gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von [[Sarmay]] an. 1972 bewarb sich der erst 40-jährige López um das Bürgermeisteramt seiner Heimatstadt, unterlag aber dem konservativen Amtsinhaber [[Osvaldo Figueras]], ein Jahr später wurde er als Beigeordneter Regionalrat für Wirtschaftsfragen und als Vizepräsident in die Regierungregierung von Sarmay unter Präsident [[Fernando Debelún]] berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Debelúns infolge eines Spesenskandals im Jahr 1975 wählte die sozialistische Regionalratsgruppe in Sarmay den bisherigen Stellvertreter Debelúns zum neuen Präsidenten der Regionalregierung. Als solcher stand López insgesamt elf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1977]], [[Regionalwahlen 1981|1981]] und [[Regionalwahlen 1985|1985]] zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen [[PRD]] an, danach regierte er an der Spitze einer Minderheitsregierung, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1985]] eine sozialistisch-liberale Koalition mit der [[UDS]] bildete, die als Vorbild für die 1986 auch auf nationaler Ebene eingegangene Regierungsallianz diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere in den Achtziger Jahren ===&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene und gehörte seit etwa Ende 1984 neben [[Donado Ricardes]], [[Andrés Colón]] und [[Flávio Osório Jimenez]] zum inoffiziellen Führungsteam der Partei und zur Riege potenzieller Nachfolger von Parteichef Caval, dem so genannten ''Quadrumvirat''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, gab López nach elf Jahren seine Ämter in der Region Sarmay auf und wechselte endgültig in die Landespolitik. Zunächst als Innenminister im [[Kabinett Ricardes I]] vorgesehen, wurde er kurz vor der Ernennung der neuen Minister von der Kabinettsliste gestrichen, nachdem der Fraktionschef in der Abgeordnetenkammer [[Andrés Colón]] seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte und López gebeten wurde, diese strategisch wichtige Stelle zu übernehmen. Innenminister wurde an seiner Stelle der bisherige Senatspräsident [[Lorenzo Aguilera]]. 1989 folgte López Andrés Colón auch im Amt des Vizegeneralsekretärs der ASUL hinter Parteichef Donado Ricardes nach. Als Sprecher der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer fungierte López bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]], bei der die Sozialisten eine herbe Niederlage einstecken mussten. Nachdem [[Donado Ricardes]] daraufhin seinen Rücktritt vom Amt des Generalsekretärs der ASUL bekannt gegeben hatte, erklärte López seine Kandidatur und wurde vom Nationalkonvent der Partei im Dezember 1990 zum neuen Parteiführer der ASUL in der Opposition gewählt. Vom früheren Quadrumvirat war er danach als einziger übrig geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär und Parteispendenskandal 1992 ===&lt;br /&gt;
Als Generalsekretär der Sozialistischen Partei fiel López die schwierige Aufgabe zu, die nach vier Jahren sozialistisch-liberaler Regierungskoalition orientierungslose und zerstrittene Partei in der Opposition neu aufzustellen. Der parteipolitische Zentrist López, vom rechten wie vom linken Flügel der Partei geschätzt, sollte dabei die konservativen ''Ricardistas'' und die linken ''Colonistas'' miteinander versöhnen und gleichzeitig die zunehmend aufbegehrende ''Junge Garde'' der Partei um [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und [[Julio De la Costa]] in die Parteiführung einbinden und gleichzeitig disziplinieren. Die von diesen eingeforderte Hinwendung zu stärker postmateriellen Themen sah der Traditionalist López jedoch kritisch und fürchtete Verluste im traditionellen Wählersegment. Auch dem Drängen vieler in der Partei nach demokratischeren Strukturen und der Einführung direktdemokratischer Elemente bei der Besetzung von Partei- und Wahlämtern wollte López nur bedingt nachgeben, fürchtete er doch die Widerstände des bisherigen Parteiestablishments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen um die künftige strategische Ausrichtung und die Organisationsstruktur der Partei resultierten auf dem Parteikongress der Sozialisten in [[Artir]] im März 1991 schließlich in einer mehr oder weniger offenen Revolte der Jungen, die sich mit Teilen des linken Flügels verbündeten, gegen die Parteiführung. Mehr als ein symbolischer Sieg war die Durchsetzung der postmaterialistisch inspirierten ''[[Proposiciones de l'Artir]]'', die als Thesen dem [[Semestiner Parteiprogramm 1977|Parteiprogramm von 1977]] vorangestellt wurden. Gleichzeitig setzte López eine Parteireform durch, die zwar nicht den weitgehenden Vorstellungen vieler entsprachen, aber erstmals das Instrument von Urwahlen (''Primaries'') unter den Parteimitgliedern einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Partei in Umfragen bis Ende 1991/Anfang 1992 wieder leicht hatte erholen können, kam es im Frühjahr 1992 zu einem Skandal, der die Partei in eine der schwersten Krisen ihrer Geschichte warf. Nachdem bekannt geworden war, dass es in der Zeit der Parteiführung unter [[Donado Ricardes]] zu mehreren falsch deklarierten Parteispenden gekommen war, musste auch López zugeben, von der offenbar in größerem Maße durchgeführten Praxis schon länger gewusst, sie aber im Interesse der Partei geheim gehalten zu haben. Der daraus resultierende öffentliche Druck zwang López schließlich im März 1992 nach keinen anderthalb Jahren an der Parteispitze zum Rücktritt vom Amt des Generalsekretärs. Um seinen Nachfolger zu ermitteln, kam es erstmals in der Geschichte der Partei zu internen Primaries, bei denen sich der Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]] durchsetzen konnte und anschließend vom Parteikonvent zum neuen Generalsekretär gewählt wurde. López half danach, den Parteispendenskandal der ASUL aufzuklären, ein angedachtes Verfahren gegen López wurde schließlich gegen Zahlung eines Bußgeldes fallengelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Finanzminister ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nicht zum Wahlkampfteam der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehört hatte, feierte López zu Beginn der Legislaturperiode 1994-1998 ein kleines Comeback und wurde für die ASUL zum Vizepräsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. In den Folgejahren schaltete sich López auch wieder stärker in die Parteipolitik der Sozialisten ein. Er galt bald als Fürsprecher des zuvor bei den eher konservativen Sozialisten wenig geschätzten [[Julio De la Costa]], der sich schließlich um die Spitzenkandidatur der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] bewarb und sich gegen den Parteilinken [[Paulo Satyres]] durchsetzen konnte. Folgerichtig gehörte López zum Wahlkampfteam De la Costas und zeichnete als Experte für Finanzpolitik für eines der zentralen Politikfelder verantwortlich. Seine Ernennung zum Finanzminister im [[Kabinett De la Costa]] infolge des deutlichen Wahlsiegs der Sozialisten bedeutete schließlich das Comeback López' in die Führungsriege der Partei. Als Finanzminister und Vizeministerpräsident bildete er das erfahrene Pendant zum jungen De la Costa und wirkte als Elder Statesman in einem eher jungen Kabinett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finanzminister führte López zunächst eine eher traditionelle sozialdemokratische Finanz- und Investitionspolitik, versuchte nach dem neuerlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] aber stärker auf Schuldenabbau und eine liberale wirtschaftsfreundliche Politik hinzuwirken, was ihn teilweise in Konflikt mit Teilen des Kabinetts und der eigenen Partei brachte. Nach dem Rücktritt von Wirtschaftsminister [[Miguel Chamot]] im April 2004 übernahm López für wenige Monate zusätzlich zum Finanzministerium geschäftsführend auch das Ministerium für Wirtschaft und Industrie. Im Rahmen einer umfassenden [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] verzichtete López nach Absprache mit Julio De la Costa und offiziell unter Verweis auf sein Alter von 72 Jahren auf eine erneute Berücksichtigung. Nachfolger als &amp;quot;Superminister&amp;quot; für Wirtschaft und Finanzen wurde der bisherige EU-Kommissar [[Lorenzo Dimas Ferrera]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Senatswahlen 2006|Senatswahlen des Jahres 2006]] wurde López für die Provinz [[Baixo Sieza]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Dort bekleidet er seither das Amt des Vizepräsidenten des Oberhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1973: Präsident der Provinzdeputation von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Wirtschaftsfragen und Vizepräsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1975-1986: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Finanzminister]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2004: kommissarischer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Vizepräsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von [[Noyar]]&lt;br /&gt;
* 1957-1975: Mitglied des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1969-1989: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1986-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: gewählter Senator für die Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1963-1976: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1976-1987: Regionalsekretär der [[ASUL]] Sarmay&lt;br /&gt;
* 1986-1990: Sprecher der [[ASUL]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL|López]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<title>Luis Enrico de Piacón</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis Enrico de Piacón''' (*1898 bei Madrid, +1975 in [[Santana]], vollständiger Name ''Luis Enrico Fernando María António Ramírez Conte de Piacón-Santana i Bernat'') war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker ([[PPC]]). Er war von 1952 bis 1955 [[Finanzminister]] und danach bis 1958 [[Justizminister]] unter Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Luis Enrico de Piacón, Sprössling der sagradisch-italienischen Hochadelsfamilie der [[Piacone]], wurde im spanischen Exil der Adelsfamilie geboren und ging in Madrid zur Schule, ehe er nach dem Rehabilitationsgesetz von 1904 wieder mit seiner Familie nach Sagradien zurückkehren konnte. Er ging nach dem Schulabschluss zum Militär und schlug parallel dazu ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ein. Er wurde Spezialist für Finanzrecht und trat in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die staatliche Finanzverwaltung ein. Seit 1934 arbeitete am staatlichen Finanzhof. Dem [[Februarputsch 1938]] stand der parteilose Piacón wohlwollend gegenüber und wurde Mitglied der [[Comunión Nacional]], 1940 trat er als Abteilungsleiter ins Finanzministerium ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Staatsstreich vom [[23. Mai 1943]] gegen die diktatorische Regierung [[Manuel Álamo Igualde]]s verließ Piacón zunächst das Ministerium und zog sich in seine Heimatstadt [[Santana]] zurück, wo er als Verwaltungsfachmann das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters und Finanzstadtrats übernahm. Aufgrund der als antimonarchisch empfundenen politischen Stimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit trat Piacón 1944 der [[Unión Monarquista]] bei, die sich für eine Rückkehr zur Monarchie, aber auch gegen anti-aristokratische Tendenzen stark machte und versuchte, den monarchistischen Flügel der aufgelösten Comunión zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Unión Monarquista wurde Piacón 1945 in die [[verfassungsgebende Nationalversammlung]] gewählt, wo er sich als Fraktionsmitglied der rechtskonservativen [[Unión Nacional Popular]] anschloss. Piacón arbeitete im Finanzausschuss des Parlaments und stand in Opposition zur regierenden [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]], da er jede Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ablehnte. Nach einer vergeblichen Kandidatur wurde Piacón 1949 mithilfe der Mitte-Rechts-Parteien in den [[Senat]] gewählt, wo er den Wahlkreis [[Bolivas]] repräsentierte und schnell Vorsitzender des Haushaltsausschusses wurde. Innerhalb der rechten UNP, wo er dem gemäßigt-konservativen Flügel angehörte, war er eines der einflussreichsten Mitglieder, auch wenn er im [[Kabinett Luciaro I]], der ersten Regierung unter UNP-Beteiligung, kein Amt übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit anderen Führungsmitgliedern seiner Partei wechselte Piacón 1950 zur christlich-konservativen [[PPC]] und wurde 1952 für den monarchistisch-konservativen Flügel der Partei zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Von da an galt er für den rechten PPC-Flügel als Aushängeschild und Integrationsklammer zum rechtskonservativen Spektrum. Überraschend berief ihn Paulo Luciaro 1952 als Nachfolger des zurückgetretenen [[Oscar Corrado]] im Amt des Finanzministers in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]], wo Piacón mit anderen den konservativen Gegenpol zum [[PSD|sozialdemokratischen]] Koalitionspartner bilden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Kabinettsumbildung im Januar 1955 wurde Piacón Justizminister. In diesem Amt blieb er bis zum Ende der Legislaturperiode. Bei der Kabinettsbildung 1958 wurde er nicht mehr berücksichtigt und zog sich danach aus der ersten Reihe der Politik zurück. Bei den [[Senatswahlen 1961]] bewarb er sich um kein neues Mandat. Der rechte Parteiflügel des PPC brachte ihn 1964 als Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. Er spielte in den Plänen der Parteiführung jedoch keine Rolle. Nach den [[Kommunalwahlen 1964]] wurde Piacón Präsident der [[Provinz Corar]], 1968 provisorisches Oberhaupt der neu gebildeten [[Region Liez und Corar]] und delegiertes Mitglied des ersten Regionalrats. Bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] wurde der mittlerweile 71-jährige Piacón zum Regionalrat gewählt und amtierte danach bis 1973 als Präsident des Regionalrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhoffte Ernennung zum Senator auf Lebenszeit blieb Piacón nach der Wahl des Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik 1972 verwehrt, da dieser von seinem Recht gebraucht machte und Piacón als einen von drei Kandidaten von der Vorschlagsliste des zuständigen Senatsausschusses strich. 1975 verstarb Luis Enrico de Piacón im Alter von 77 Jahren. Sein Sohn [[Lorenzo de Piacón]] wurde ebenfalls Politiker und amtierte von 1997 bis 2000 Vizepräsident des sagradischen Senats. Sein Großneffe [[Carles de Piacón]] war in den Neunziger Jahren u.a. Generalsekretär der [[PPC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1940-1943: Abteilungsleiter im [[Ministerium für Finanzen]]&lt;br /&gt;
* 1944-1945: Stellvertretender Bürgermeister und Beigeordneter Rat für Finanzen der Stadt [[Santana]]&lt;br /&gt;
* 1952-1955: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Präsident der [[Provinz Corar]]&lt;br /&gt;
* 1968-1973: Präsident der Regionalregierung von [[Liez und Corar]] (bis 1969 provisorisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1949: Stadtrat in [[Santana]] &lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der [[Verfassungsgebende Nationalversammlung|Verfassungsgebenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1949-1961: Mitglied des [[Senat]]s für die Provinz [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Mitglied des Provinzialrats von [[Corar]]&lt;br /&gt;
* 1969-1975: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1963-1972: Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Piacón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<title>Luca Bremante</title>
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		<updated>2012-11-12T13:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luca Inácio Bremante''' (*1942 in [[San Pietro de Ceundâlia]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Bis 2007 gehörte er zu den Führungspolitikern der liberalen [[UDS]]. Im Streit um die Politik seiner Partei verließ er die UDS im Jahr 2008 und gründete mit dem [[Fôro Liberal]] seine eigene politische Plattform mit rechtsliberaler Ausrichtung. Als Kandidat der Mitte-Rechts-Mehrheit wurde er auf Vorschlag der konservativen [[Volkspartei]] 2009 zum [[Senatspräsident|Präsidenten des sagradischen Senats]] gewählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
Luca Inácio Bremante wurde im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[San Pietro de Ceundâlia|San Pietro]] geboren und ging dort auch zur Schule. Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik und schlug den Lehrerberuf ein. Bereits als Student trat Bremante in die liberale [[UDS]] ein. Nachdem er sich längere Zeit in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt engagiert hatte, wurde Bremante 1969 zum Vorsitzenden der [[Unión Democrática Jovén|Jungen Demokratischen Union]], dem Jugendverband der [[UDS]] gewählt, wo er sich einen Namen als engagierter Vertreter eines Liberalismus in allen Bereichen machte. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahl 1974]] wurde Bremante erstmals für die UDS in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Hier gehörte er zu den jüngsten Abgeordneten und fiel durch energische Reden bei den Parteioberen auf. Nach dem Eintritt der Liberalen in eine Koalition mit den Sozialisten ernannte Parteipräsident [[Lorenzo Estrubal]] im Frühjahr 1978 mit Luca Bremante erstmals einen Parteisekretär, der die operativen Aufgaben in der Parteiführung übernehmen sollte. Seither wurde der Parteisekretär Bremante als enger Vertrauter Lorenzo Estrubals angesehen. In dieser Funktion leitete Bremante wesentlich die erfolgreiche Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]], die mit der Rückkehr der Partei in die Regierungsverantwortung endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Minister ===&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Moya I]] erhielt der 40-jährige Bremante sein erstes Ministeramt als Leiter des [[Ministerium für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation|Ministeriums für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]], das er auch nach einer [[Kabinett Moya II|Kabinettsumbildung im Jahr 1985]] behielt. In dieser Zeit wurde er als größte Nachwuchshoffnung der Liberalen gehandelt und stieg nach und nach in die Führung der Partei auf. Nach dem Regierungswechsel 1986 wurde Bremante im sozialistisch-liberalen [[Kabinett Ricardes I]] [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] und behielt dieses Amt auch nach dem neuerlichen Regierungswechsel im konservativ-liberalen [[Kabinett Otero I]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug des langjährigen Parteivorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] aus der Parteiführung stieg Bremante 1989 als Stellvertretender Parteivorsitzender neben dem neuen Parteichef [[Angel Ribero]] endgültig in die Führungsspitze der Demokratischen Union auf. Zuvor war Bremante als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; Estrubals immer wieder selbst als möglicher Nachfolger des Parteipatriarchen gehandelt worden, musste sich aber Vorwürfe der Vorteilsnahme im Amt erwehren, weswegen sogar ein Untersuchungsausschuss eingerichtet gegen ihn worden war. Die Wahl als Parteichef fiel daher letztlich nicht auf den umstrittenen Bremante, sondern auf den erfahreneren Angel Ribero. Nach dem gleichzeitigen Rücktritt Angel Riberos und Lorenzo Estrubals im Frühjahr 1992 übernahm Bremante von ersterem  das Amt als [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], von letzterem das des [[Vizeministerpräsident]]en. Neuer Parteivorsitzender wurde [[Mário González Bahamonte]], der jedoch außerhalb der Regierung verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreditaffäre und Rückzug in die Zweite Reihe ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] führte Bremante seine Partei zusammen mit Parteichef [[Vítor António Anghés]] an, geriet aber noch in der Schlussphase des Wahlkampfs unter Druck, nachdem bekannt geworden war, dass sich Bremante von einem Lobbyisten zinsfrei Geld in sechsstelliger Höhe geliehen hatte. Nachdem ihm letztlich auch seine Partei das Misstrauen ausgesprochen hatte, musstre Bremante nach der Wahl auf ein Ministeramt im [[Kabinett Otero III]] verzichten. Nachfolger als Wirtschaftsminister wurde [[Miguel Ánibal Luisanto]], Stellvertretender Ministerpräsident wurde sein Parteifreund [[Vítor António Anghés]], der 1995 auch zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt wurde. Sein Mandat in der Abgeordnetenkammer behielt Bremante jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines politisches Comeback feierte Bremante 1995 mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des UDS-Verbandes in der Region [[Ceundâlia]], wenig später wurde er als Stellvertretender Parteivorsitzender der UDS wiedergewählt. Bei der [[Regionalwahl 1996]] führte er die UDS in Ceundâlia als Spitzenkandidat an, gab sein Mandat aber nach der Wahl wieder zurück, um 1998 erneut für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] zu kandidieren. Nach der Niederlage der konservativ-liberalen Rechten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahl im Herbst 1998]] gehörte er zu den führenden Politikern der UDS in der Opposition. In der Krise der Liberalen im Jahr 2000/2001, die schließlich im Sturz [[Vítor António Anghés]]' vom Parteivorsitz gipfelte, konnte sich Bremante als möglicher Kandidat des Wirtschaftsflügels der Partei für die Nachfolge des angeschlagenen Parteivorsitzenden profilieren, wurde aber 2001 durch Parteisekretär [[Luca Orrieva]] ausmanövriert, der durch Anghés selbst als Nachfolger nominiert wurde. Bremante verzichtete auf eine Kampfkandidatur und wurde vom neuen Parteivorsitzenden Orrieva als Anwärter auf das einflussreiche Amt des Wirtschaftsministers und als Teil eines Doppelgespanns präsentiert, in dem Orrieva für die gesellschaftspolitische, Bremante für die wirtschaftspolitische Kompetenz stehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppellösung verfing bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] jedoch nicht, inhaltliche Differenzen und persönliche Animositäten zwischen Orrieva und Bremante verhinderten ein geschlossenes Auftreten. Nach der erneuten Niederlage der Mitte-Rechts-Opposition übernahm Bremante die Führung der liberalen Fraktion in der Abgeordnetenkammer, Orrieva blieb aber als Parteichef darauf bedacht, seinen Stellvertreter klein zu halten. In der Folge näherte sich Orrieva deutlich dem Wirtschaftsflügel der Partei an und trat in der Partei zunehmend souveräner auf, während es Bremante nicht vermochte, die Vorbehalte gegen seine Position auf dem eher linken Parteiflügel auszuräumen. Indem Orrieva danach im wesentlichen die strategischen und programmatischen Ziele Bremantes übernahm - deutliche Betonung der wirtschaftspolitischen Kompetenz und Offenhalten eines Bündnisses mit der Rechten –, konnte er Bremante zunehmend an den Rand drängen. Deutliches Zeichen dafür war die Präsentation des UDS-Kampagnenteams für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der Bremante keine Sonderrolle zukam und er neben [[Luca Orrieva]], [[Hernán Ferrero Perón]], [[Benita Hubner]] und [[Irina Morantes]] nur eines von fünf Team-Mitgliedern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiaustritt ===&lt;br /&gt;
Zum endgültigen Bruch mit Orrieva kam es schließlich nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der die Mitte-Rechts-Parteien einen Sieg davongetragen hatten. Obwohl die UDS zunächst auf ein wirtschaftspolitisches Ressort gedrängt hatte, verzichtete Orrieva schließlich auf ein solches und opferte den designierten Minister Bremante damit, der auf dem Posten des Fraktionssprechers verblieb. In der Folge übte Bremante zunehmend öffentlich Kritik am Vorsitzenden und versuchte, wichtige Entscheidungen der Regierung zu blockieren. Nachdem sich Orrieva und Bremante 2007 in einer Vorstandssitzung der Partei gänzlich überworfen hatten, drängte Orrieva schließlich auf die Ablösung Bremantes, der schließlich seinen Rückritt von allen Ämtern bekannt gab.  In der Folge verließ der zunehmend an den Rand gedrängte Bremante die Partei und gab im Dezember 2007 die Gründung einer eigenen &amp;quot;liberalen politischen Bewegung&amp;quot;, die schließlich den Namen &amp;quot;[[Fôro Liberal]]&amp;quot; erhielt. Eine Teilnahme an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] scheiterte jedoch, sodass der Politiker nach 34 Jahren aus dem sagradischen Parlament ausschied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Deal mit Ministerpräsident und [[Volkspartei]]-Chef [[Miguel Ánibal Luisanto]] wurde Bremante bei den [[Senatswahlen 2009]] als gemeinsamer Kandidat der Volkspartei und des liberalen Forums in den [[Senat|Sagradischen Senat]] gewählt. Wenig später wurde er als Vertreter der Mitte-Rechts-Mehrheit durch Unterstützung der Konservativen Präsident des Senats. Der Volkspartei gehört Bremante nicht an, sein &amp;quot;Liberales Forum&amp;quot; trat bei den [[Regionalwahlen 2009]] und [[Regionalwahlen 2010|2010]] aber mehrheitlich in Listengemeinschaft mit der UDS an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
* 1986-1992: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Ricardes I]], [[Kabinett Ricardes II|Ricardes II]] und [[Kabinett Otero I|Otero I]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Otero II]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1996-1997: Regionalrat in [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: Parteisekretär der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1989-2007: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1995-2002: Parteivorsitzender der [[UDS]] [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: Fraktionssprecher der [[UDS]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Gründer des konservativ-liberalen [[Fôro Liberal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des sagradischen Senats|Bremante]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lorenzo_Estrubal&amp;diff=10934</id>
		<title>Lorenzo Estrubal</title>
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		<updated>2012-11-12T13:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Estrubal Barrí''' (* 1920 in Márbaro de la [[Veza]]; † 2006) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriger Parteivorsitzender der liberalen [[UDS]] (1970-1989) sowie der bis heute am längsten amtierende [[Außenminister]] der [[Sagradische Republik|Sagradischen Republik]] (1977-1979; 1982-1992). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere und Parteichef der CDP ===&lt;br /&gt;
Lorenzo Estrubal stammte aus einer vermögenden [[Ceundâlia|ceundalischen]] Industriellenfamilie aus Márbaro am Unterlauf der [[Veza]] in der Nähe von [[Óstino]], wo sein Vater, ein Unternehmer und [[Aliança Republicana|republikanisch-liberaler]] Politiker, eine Eisenfabrik führte. Nach dem Besuch der Schule studierte Estrubal Rechtswissenschaften und schlug eine Anwalts- und Richterkarriere ein. Seine politische Karriere begann Estrubal als Abgeordneter im Stadtparlament von [[Óstino]] für die liberalkonservative Sammlungspartei [[MPD]], die er jedoch 1952 verließ, ehe diese in der konservativ-katholischen [[PPC]] aufging. Bei den [[Kommunalwahlen 1952]] kandidierte er erfolgreich als Unabhängiger und rief danach mit einigen Mitstreitern seine eigene Partei, die [[Coalición Democrática del Progreso]] ins Leben, die als eine Art liberale Nachfolgeorganisation des MPD bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] 0,4 Prozent der Stimmen erhielt. Neben Estrubal, der zugleich als Parteisekretär der CDP fungierte, zog der gute Freund seines Vaters [[Walter Marcián]] ins Parlament ein, wo die Partei zur Mitte-Rechts-Mehrheit der [[Kabinett Luciaro V|Regierung Luciaro]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatssekretär im [[Verteidigungsministerium]] unter dem [[PND|rechtsliberalen]] Minister [[Márcio Montone]] erhielt Estrubal 1955 im Alter von nur 35 Jahren sein erstes Regierungsamt, das er bis zu einer [[Kabinett Luciaro VI|Kabinettsumbildung im Jahr 1957]] inne hatte. Nachdem er zwischenzeitig mit [[Paulo Luciaro]] gebrochen hatte, trat der Parteichef der [[CDP]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] auf der gemeinsamen Liste seiner Partei mit dem sozial-liberalen [[Partido Democrático de la Libertá]] (PDL) von [[Jorge Estrasser]] an, die mit einem Stimmenanteil von 0,9 Prozent auf vier Mandate in der [[Abgeordnetenkammer]] kam. Wiederum unterstützte Estrubal die Mitte-Rechts-Koalition, stand aber weiterhin in kritischer Distanz zu [[Paulo Luciaro]]s christlich-konservativer [[PPC]]. Nach dem Zerfall der [[CDP]]/[[PDL]]-Allianz im Jahr 1959 schloss sich Estrubal als Unabhängiger der liberalen [[Unión Democrática]] an und wurde in der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] 1960 als Staatssekretär ins Justizministerium berufen. Seine Partei ging in der Folge in der aus dem UD-Wahlbündnis heraus entstandenen [[UDS|Demokratischen Union Sagradiens]] (UDS) auf, zu deren Gründungsmitgliedern und ersten Parteivorstand Estrubal schließlich zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die UDS und erste Ministerämter ===&lt;br /&gt;
Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] für die UDS erneut in die Abgeordnetenkammer gewählt worden war, übernahm er als stellvertretender Fraktionschef eine Führungsaufgabe in der erstmals seit 1955 in der Opposition stehenden liberalen Fraktion. Seither wurde er zunehmend von Parteichef [[Carles Méndez]] protegiert, der versuchte, die UDS als eigenständige Kraft zwischen den beiden großen Parteien der Rechten und der Linken zu etablieren. Das erstmalige Bündnis mit der sozialdemokratischen [[ASUL]] und der Eintritt in die [[Kabinett Santiago|Mitte-Links-Regierung Santiago]] nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963]] wurden daher auch von Estrubal unterstützt, der jedoch Distanz zum zeitweise erstarkten Mitte-Links-Flügel um [[Lionel Vega]] und [[António Morales]] hielt und sich um mindestens ebenso gute Kontakte zum konservativen Wirtschaftsflügel der Partei bemühte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1964 zum Fraktionssprecher der [[UDS]] in der [[Abgeordnetenkammer]] aufgerückt war, vermittelte er 1966/67 erfolgreich zwischen den zerstrittenen Parteiflügeln und setzte sich schließlich gemeinsam mit dem Wirtschaftsflügel für eine Aufkündigung der Koalition und für eine Rückkehr ins Mitte-Rechts-Lager ein. Spätestens seither galt er als unabhängiger Kopf in der Partei, der sich keinem Flügel zuordnen ließ, aber über ein ausgezeichnetes persönliches Netzwerk in allen Lagern der UDS verfügte. In der [[Kabinett Favale II|Mitte-Rechts-Koalition]] unter [[Carles Angel Favale]] wurde er 1967 [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], einen Posten, den er mit einem kurzen Intermezzo im Jahr 1968 bis zum Sturz Favales im Winter 1969/70 innehatte. Im Team mit dem konservativen [[Finanzminister]] [[Alfonso María Guivares]] und dem rechtsliberalen [[Außenhandelsminister]] [[Miguel Micú]] stand er für eine dezidiert marktwirtschaftliche Politik. Im [[Kabinett Méndez]] von Januar bis November 1970 übernahm Estrubal die Funktion des [[Außenhandelsminister]]s von [[Miguel Micú]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzender in den Siebziger Jahren ===&lt;br /&gt;
Das Scheitern der Regierung Méndez und die folgende Niederlage der UDS bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], bei der es zu einem Erdrutschsieg der Linken kam, führte in der UDS zu einem Aufstand der Unzufriedenen gegen den als allzu mächtig empfundenen Parteichef Méndez, der schließlich sein Amt als Parteichef zur Verfügung stellen musste. Als Nachfolger schlug er Lorenzo Estrubal vor, der als Unabhängiger keinen der verfeindeten Parteiflügel repräsentierte. Nachdem er zunächst kommissarisch die Parteiführung übernommen hatte, wurde er im Frühjahr 1971 von einem Parteitag der UDS zum zweiten Parteivorsitzenden in der Geschichte der Partei gewählt. Estrubal kam in der Folge die schwierige Aufgabe zu, die Partei in der ungewohnten Rolle der &amp;quot;kleinen&amp;quot; Opposition neben der größeren konservativen [[Volkspartei]] zu lenken. Er brachte die UDS v.a. in Wirtschaftsfragen auf klaren Oppositionskurs gegenüber der [[Kabinett Caval I|Linksregierung Caval]], zeigte sich gegenüber einer Reihe von Reformvorhaben in gesellschaftspolitischer Hinsicht gesprächsbereit. Er behielt damit den Kurs seinen Vorgängers, die UDS als unabhängige liberale Partei zu präsentieren, im Großen und Ganzen bei, ließ an der Opposition gegenüber der Linken aber keinen Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] konnte sich die UDS leicht verbessern, scheiterte aber mit ihrem Vorhaben eines Regierungswechsels, den Estrubal unter dem Stichwort des ''cânviu económico'' versprochen hatte. Auf das schlechter Ergebnis der zunehmend desolat wirkenden Konservativen reagierte Estrubal daraufhin mit einem Strategiewechsel und einer weniger konfrontativen Oppositionsstrategie. Die zunehmenden Spannungen innerhalb der linken Mehrheit aus Sozialisten und Kommunisten nutzte er aus, um seiner Partei bei Einzelfragen die Rolle eines Mehrheitsbeschaffers der sozialistischen Minderheitsregierung zukommen zu lassen. Vor der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976]] kündigte er zwar einen Politikwechsel an, ließ sich aber auf keine Koalition mit der konservativen Rechten festlegen. Das Wahlergebnis gab der Strategie Estrubals schließlich recht, da die UDS sich zwar wieder auf ein zweistelliges Ergebnis steigern konnte, die Konservativen aber weiterhin weit hinter den Sozialisten stagnierten. Es kam in der Folge zu schwierigen Verhandlungen zwischen LIberalen und Sozialisten über die Bildung einer sozialistisch-liberalen Regierung, die schließlich erst im Frühjahr 1977 zu einem erfolgreichen Abschluss kamen. Im [[Kabinett Caval IV]] wurde Estrubal [[Außenminister]] und [[Vizepremierminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nur keine zwei Jahre andauernden Zeit der sozialistisch-liberalen Koalition kam es immer wieder zu Spannungen zwischen den Regierungspartnern, v.a. in Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Im Winter 1978/79 folgte schließlich der Koalitionsbruch und Estrubal und seine Parteikollegen verließen das Kabinett, nachdem es innerhalb der Partei zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Neuwahlen im Jahr 1979]] ging die UDS deutlich geschwächt hervor und wurde nach 1962/63 zum zweiten Mal in die Opposition zu einer Großen Koalition aus [[PPC]] und [[ASUL]] verbannt. Estrubal geriet heftig in die Kritik und konnte sich nur knapp im Amt halten. In der Folge leitete er eine neoliberale Wende in der Partei ein und ging auf deutlichen Abstand zur vergangenen Regierungsarbeit. Die unpopuläre Große Koalition erlaubte es Estrubal, sich als energischer Anführer der Opposition zu präsentieren und auch innerhalb der regierenden [[Volkspartei]] Sympathien zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister und Vizepremier ===&lt;br /&gt;
Sein endgültiges politisches Comeback schaffte der Liberale Estrubal bei den [[Präsidentschaftswahlen 1982]], bei denen er mit 22 Prozent der Stimmen nur knapp den Einzug in den zweiten Wahlgang verfehlte und damit das beste Ergebnis eines liberalen Bewerbers seit [[David Pizarro Cordês]] bei einer Präsidentschaftswahl erreichte. Wenige Monate später folgte mit einem klaren wirtschaftsliberalen Programm und einem angriffslustigen Parteichef Estrubal, der sich als eigentlicher Oppositionsführer präsentierte, ein überzeugender Erfolg der UDS und der gesamten Mitte-Rechts-Kräfte bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]], bei der die Unionsdemokraten 11,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinten. In einer neuen konservativ-liberalen [[Kabinett Moya I|Regierung]] unter dem [[Volkspartei|Konservativen]] [[Santo Moya]] wurde Estrubal erneut Außenminister und Vizepremierminister. Nach der [[Guivares-Affäre]] und dem damit verbundenen Rücktritt von Staatspräsident [[Alfonso María Guivares]] im Jahr 1984 trat der populäre Außenminister Estrubal erneut bei der [[Präsidentschaftswahlen 1984|Präsidentschaftswahl]] an, dieses Mal mit Unterstützung der gesamten Mitte-Rechts-Koalition aus [[Volkspartei]] und [[UDS]]. Mit einem Ergebnis von 30 Prozent im ersten Wahlgang schaffte es Estrubal in die Stichwahl, unterlag dort aber dem Sozialisten [[Filipe López]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der [[Volkspartei]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], bei der sich die UDS nochmals auf 12 Prozent der Stimmen verbessern konnte, die Koalition aber ihre Mehrheit einbüßte, setzte Estrubal gegen Widerstände in der eigenen Partei die Wiederholung des Experiments von 1977 durch und trat als Außenminister in eine neue sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] ein. Diesmal stand die Regierungsarbeit aber unter deutlich besseren Vorzeichen, vertrat Ricardes doch eine stärker sozialliberale und vergleichsweise wirtschaftsfreundliche Politik, die in vielen stark mit der UDS-Linie übereinstimmte. Dementsprechend hielt die Koalition die gesamte Legislaturperiode hindurch, verlor in ihrer Endzeit aber deutlich an Linie und Zustimmung in der Bevölkerung. Die zunehmende Kritik am Kurs der Regierung und die fallenden Umfragewerte der UDS veranlassten Estrubal im Jahr 1989, ein Jahr vor der entscheidenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]], auf sein Amt als Parteivorsitzender der UDS zu verzichten. Nachfolger wurde [[Wirtschaftsminister]] [[Angel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] fiel die UDS wieder unter die magische Zehnprozentmarke, konnte sich aber in eine neue konservativ-liberale Koalition unter [[Josep Carles Otero]] retten, in der Estrubal nochmals das Amt des Außenministers und das des Stellvertretenden Regierungschef bekleidete. Der zunehmend amtsmüde wirkende Estrubal ließ aber schon bald anklingen, sich noch vor Ende der Legislaturperiode aus seinem Ministeramt zurückziehen zu wollen. Eine Kabinettsumbildung im Frühjahr 1992 nutzte Estrubal schließlich, um seine Regierungsämter aufzugeben. Bis dahin hatte er fast zehn Jahre lang am Stück als Außenminister sein Land in der Welt repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1955-1957: Staatssekretär im [[Verteidigungsministerium]] im [[Kabinett Luciaro V]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: Staatssekretär im [[Justizministerium]] im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1967-1970: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Favale II]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Minister für Außenhandel]] im [[Kabinett Méndez]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[Außenminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Caval IV]]&lt;br /&gt;
* 1982-1992: [[Außenminister]] und [[Vizepremierminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|Moya II]], [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]], [[Kabinett Ricardes II|Ricardes II]] und [[Kabinett Otero I|Otero I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1954-1994: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1996-2006: Ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1952-1958: Erster Sekretär der [[Coalición Democrática del Progreso]] (CDP)&lt;br /&gt;
* 1958-1961: Parteipräsident der CDP&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Stellvertretender Sprecher der [[UDS]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: Sprecher der [[UDS]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Estrubal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Estrubal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Estrubal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Estrubal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Estrubal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Estrubal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lorenzo_Dimas_Ferrera&amp;diff=10933</id>
		<title>Lorenzo Dimas Ferrera</title>
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		<updated>2012-11-12T13:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Dimas Ferrera''' (*1947 in [[Malesc]]) ist ein [[sagradischer]] Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Dimas Ferrera war u.a. von 1999 bis 2004 sagradischer EU-Kommissar in der Kommission Prodi (zuständig für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion) und von 2004 bis 2006 sowie seit 2012 erneut sagradischer [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Alconía|Alkone]] Dimas Ferrera wuchs in [[Sarmay]] auf und studierte nach seinem Abitur an der Universität von [[Vierna]] Jura und Wirtschaftswissenschaften. Als junger Student beteiligte sich Dimas Ferrera im Sommer 1968 an mehreren Studentenprotesten an seiner Universität. In diesem Zusammenhang kam er auch in Kontakt mit verschiedenen linksgerichteten politischen Gruppen und wurde Mitglied der neomarxistischen [[Democrâcia Crítica]], verließ die Partei aber Mitte der Siebziger Jahre wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Juraexamen trat Dimas Ferrera als Anwalt in eine Semestineer Anwaltskanzlei ein und engagierte sich bei der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]. Er gehörte zudem zu einem sozialistischen Juristennetzwerk, das sich für eine rechtmäßige Verteidigung der linksterroristischen Attentäter der [[Guarda Rôixa]] einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 zog der damals 33-jährige Dimas Ferrera erstmals für die [[ASUL]] in den Semestiner Stadtrat ein und wurde Mitglied im Vorstand der Semestiner Sozialisten, ehe ihm 1984 von [[Flávio Osório Jimenez]] die Leitung des Generalsekretariat des [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeisters]] übertragen wurde. 1986 zog Dimas Ferrera erstmals in die sagradischen Abgeordnetenkammer ein. Nach dem Rücktritt Osório Jimenez' im November 1987 schied auch Dimas Ferrera aus der Stadtverwaltung aus. Im Frühjahr 1989 wurde er von Minister [[António Grande Illega]] zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt, schied nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] wieder aus dem Ministerium aus. 1990 bis 1994 gehörte Dimas als Abgeordneter dem Haushaltsausschuss der Parlamentskammer an und gehörte dem Vorstand der Fraktion an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1998 war er zudem Schatzmeister der ASUL. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Lorenzo Dimas Ferrera zum Parlamentarischen Sekretär der sozialistischen Parlamentsgruppe gewählt. In dieser Funktion arbeitete er sehr eng mit dem damaligen Fraktionssprecher [[Julio De la Costa]] zusammen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis entwickelte. Gemeinsam mit De la Costa und anderen entwickelte Dimas Ferrera in der Folge das programmatische Konzept für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]] und gehörte zum engsten Kreis von De la Costas Wahlkampfteam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Linken bei der Wahl und der Ernennung De la Costas zum Ministerpräsidenten einer rot-grünen Minderheitsregierung ernannte der neue Premierminister seinen engen Vertrauten Dimas Ferrera zu seinem Kabinettschef im Ministerrang. Dimas wurde so zum Cheforganisator der Regierungsarbeit, ehe er von De la Costa im Jahr 1999 als EU-Kommissar vorgeschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kommission von Romano Prodi war Dimas Ferrera in den folgenden fünf Jahren als Kommissar für den Binnenmarkt, Steuern und Zollunion zuständig. Nach einer Kabinettsumbildung De la Costas im Juli 2004 kehrte Dimas schließlich wieder in die Regierung zurück, wo er von [[Luis José López]] die Leitung des [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Finanz- und Wirtschaftsministeriums]] übernahm. Nach diesem Wechsel galt Dimas als politisches Schwergewicht im [[Kabinett De la Costa III|Kabinett De la Costa]] und hielt die Position eines Stellvertretenden Ministerpräsidenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finanzexperte gehörte Dimas Ferrera auch zum Wahlkampfteam von ASUL-Spitzenkandidat [[Santiago Diaz de Velozo]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]]. Nach der Niederlage der Sozialisten gehört Dimas Ferrera wieder als Vertreter der oppositionellen Linken der [[Abgeordnetenkammer]] an und wurde als möglicher Nachfolger Diaz de Velozos sowie wiederholt als potenzieller Spitzenkandidat der Linken für die [[Parlamentswahl 2012]] gehandelt. Nachdem er jedoch zugunsten [[Mercé Serrat Cabarell]]s auf das Amt des Parteichefs verzichtet hatte, musste er dieser schließlich auch für die Spitzenkandidatur den Vortritt lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] gehört Dimas erneut als [[Finanzminister|Wirtschafts- und Finanzminister]] der sagradischen Regierung an und gilt neben Innenminister [[Miguel Javier León]] als politisches Schwergewicht im [[Kabinett Serrat Cabarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen == &lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1987: Generalsekretär im Amt des [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeisters]] von [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Staatssekretär im [[Finanzministerium]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: EU-Kommissar für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion in der Kommission Prodi&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] im [[Kabinett De la Costa III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa IV]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1980-1984: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1986-1998: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Geschäftsführer der ASUL in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1992-1998: Schatzmeister der ASUL&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Parlamentarischer Sekretär der [[ASUL]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Dimas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Le%C3%B3n_S%C3%A1nchez&amp;diff=10932</id>
		<title>León Sánchez</title>
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		<updated>2012-11-12T13:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''León Sánchez''' (*1837, +1910) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Schriftsteller, Arbeiterführer und sozialistischer Politiker. Er war 1887 Mitbegründer und danach bis zu seinem Tod im Jahr 1910 erster Parteisekretär der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] Sagradiens. Sánchez engagierte sich zunächst in mehreren radikaldemokratischen und sozialrevolutionären Vereinen und schrieb Gedichte, Dramen und Prosastücke sowie politische Schriften. In jungen Jahren kam er in Kontakt mit dem Werk [[Carles Iudeta]]s und machte Bekanntschaft mit Karl Marx und [[Lorenzo Estodi]], die ihn der jungen sozialistischen Bewegung gegenüber öffneten. In den 1880er Jahren gehörte Sánchez zum Kreis um [[Piero Columes]], versuchte diesen aber dem reformsozialistischen Kreis um [[Eduardo Lemante]] und dessen [[Partido Socialista Lavorista]] näherzubringen. Seit 1885 war er Herausgeber und zugleich bis 1894 Chefredakteur des [[Jornal Socialista]], das dem Columes-Kreis und dessen [[Partido Socialista Revolucionário]] nahestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 gehörtige Sánchez zu den Gründern des [[Partido Socialista]], in dem sowohl Lemantes PSL als auch Columes' PSR aufgingen, und wurde zum ersten Sekretär der neuen Partei gewählt. Gegenüber den konkurrierenden Flügeln, den reformorientieren ''Lemantistas'' und den ''Revolucionárioes'' nahm Sánchez eine integrierende Mittelposition ein. Er förderte als Parteichef den jungen [[Julen Estodi]], Sohn Lorenzo Estodis, der bald zum Cheftheoretiker der jungen Linkspartei wurde. 1891 beteiligte sich Sánchez mit anderen Sozialisten an der sagradischen [[Januarrevolution]] gegen die autokratische Herrschaft König [[Philipp VIII.|Philipps VIII.]]. Zuvor hatte die Partei mehrere Generalstreiks mitorganisiert. Im Januar und Februar 1891 gehörte er zum Revolutionsrat der Stadt Semess und stand diesem im Februar wenige Tage lang vor. Die von den Sozialisten angestrebte soziale Revolution und die sozialistische Republik konnten aber gegen die bürgerliche Mehrheit nicht durchgesetzt werden. Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der jungen bürgerlichen Republik und den sozialistischen Revolutionären beendeten die Sozialisten ihre Erhebung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der wenigen sozialistischen Abgeordneten wurde Sánchez 1891 in die Nationalversammlung gewählt. Er blieb bis zu seinem Tod Abgeordneter im Parlament und stand stets in der Opposition, unterstützte aber 1899 ff. die Laizismusgesetze und Sozialreformen der radikal-liberalen [[Kabinett Salgado|Regierung Salgado]]. Nach seinem Tod im Jahr 1910 wurde [[Bernardo Véllez]] sein Nachfolger als Parteisekretär des PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Sánchez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PS-Politiker|Sánchez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_Mendieta_Isalde&amp;diff=10931</id>
		<title>Joán Mendieta Isalde</title>
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		<updated>2012-11-12T13:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Victor Mendieta Isalde''' (*1959 in [[Scola]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der [[ASUL]] und früherer Staatssekretär in der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist Mendieta Isalde begann seine politische Karriere 1983 als Sekretär des [[COSES|sozialistischen Studentenbundes]] in der Region [[Sur-Pinial]]. Nach seinem Studium arbeitete Mendieta u.a. in der Finanzabteilung der ASUL-Zentrale in [[Semess]] und wurde persönlicher Mitarbeiter des sagradischen [[Finanzminister]]s [[António Grande Illega]]. 1989 wurde der 30-jährige Mendieta Isalde erstmals für die sozialdemokratische Asul in den Regionalrat von [[Sur-Pinial]] gewählt. Dort übernahm er 1993 die Aufgabe eines parlamentarischen Sekretärs der ASUL-Fraktion. Nach den [[Regionalwahlen 1997]] wurde er als Beigeordneter Regionalrat für Finanzen in die Regionalregierung des Sozialisten [[António Roselín]] berufen. Diesen Posten behielt er auch nach den [[Regionalwahlen 2001]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2002 wurde Joán Mendieta erstmals für die Asul in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Anschließend wurde er in der [[Kabinett De la Costa II|zweiten Regierung De la Costa]] zum Staatssekretär im Justizministerium berufen. Im Rahmen einer Kabinettsumbildung wechselte er 2005 als Staatssekretär für Europafragen ins [[Außenminister]]ium. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] schied Mendieta aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 bekleidet Mendieta Isalde den Posten des Schatzmeisters seiner Partei und ist in dieser Funktion Mitglied der Parteiexekutive. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] übernahm er zudem die Funktion eines Parlamentarischen Sekretärs der Asul-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mendieta gilt als Vertrauter und politischer Verbündeter der sozialistischen Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]]. Als solcher wurde Mendieta Isalde nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Parlamentswahl 2012]] zum [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]] ernannt. Er nimmt damit als Kabinettschef eine zentrale Regierungsfunktion ein und gilt als wichtigster Mitarbeiter der Ministerpräsidentin in der neuen Mitte-Links-Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-2005: Mitglied des Regionalrats von [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1997-2002: Beigeordneter Regionalrat für Finanzen in der Regionalregierung von [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: Staatssekretär im sagradischen [[Justizministerium]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: Staatssekretär für Europafragen im [[Ministerium für Auswärtige und Europäische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1993-1997: Parlamentarischer Sekretär der ASUL-Fraktion im Regionalrat von [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
* seit 2005: Schatzmeister der ASUL&lt;br /&gt;
* seit 2008: Parlamentarischer Sekretär der ASUL-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Mendieta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Mendieta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_Ferrera_Mat%C3%AAu&amp;diff=10930</id>
		<title>Joán Ferrera Matêu</title>
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		<updated>2012-11-12T13:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Ferrera Matêu''' (*1907 in [[Tantallas]], †1984 in [[Santiago d'Aziz]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und sozialistischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. sagradischer [[Arbeitsminister|Arbeits-]] (1962-1967) und [[Außenminister]] (1974-1977) sowie als EG-Kommissar für Handel und Industrie Mitglied der Europäischen Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt (1967-1973). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei (PS)]]. Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]] vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]], 1955-1960 der Parlamentarischen Versammlung der EGKS (seit 1957 des Europäischen Parlaments).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte der 67-jährige Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1967: [[Minister für Arbeit und Soziales]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]].&lt;br /&gt;
* 1967-1973: Europäischer Kommissar für Handel und Industrie in den Kommissionen Helguerra, Malfatti und Mansholt&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Außenminister|Minister für Auswärtige Angelegenheiten]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1976-1977: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1950-1958: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1955-1960: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der EGKS/des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1963-1967: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1948-1957: Parteisekretär des [[Partido Socialista]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
* 1957-1968: Parteisekretär der [[ASUL]] in der [[Provinz Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Matêu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Matêu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Matêu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Matêu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Matêu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<title>Joán De la Pênia</title>
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		<updated>2012-11-12T13:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán María De la Pênia''' (*12.6.1954 in Sagrera/Lojandía) in ein sagradischer Politiker der rechtspopulistischen [[PSP]], deren Parteivorsitzender er von 1993 bis 2007 war und deren bekannteste Führungsfigur er noch immer ist. Zwischen 2000 und 2008 war er gewählter Bürgermeister der Stadt [[Laquines]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Beruf und politische Anfänge (bis 1992) ===&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte bis 1980 in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war De la Pênia Mitglied des sozialistischen Studentenbundes [[COSES]], trat aber nach kurzer Zeit wieder aus der Organisation aus. Sein Bruch mit der politischen Linken führte aber nicht sofort zu einem neuen politischen Engagement. Stattdessen arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen, ehe er sich seit 1988 in der Kommunalpolitik von Laquines engagierte. Hier gehörte er zu den Initiatoren der Bürgerbewegung [[Iniciativa per Laquines]] (IxL), die sich als klassische kommunale Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Industriestadt einsetzte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach Streitigkeiten mit dem Komitee der Initiative brach De la Pênia mit der Organisation und gründete 1990 den Stadtverband des neuen [[Partido Social Popular]], der sich bereits 1989 als nationale Partei organisiert hatte. Erster Vorsitzender war [[Luciano Marcês]], der in den Sechziger Jahren zur [[António Blanxard Rovira|blanxardistischen]] [[PFP]] gehört hatte. De la Pênia wurde Sekretär der jungen Partei, Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]] und rechte Hand Marcês’, den er auf einem Kongress zur Zukunft der politischen Bürgerbewegungen in Sagradien kennen gelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich baute De la Pênia den Ortsverband der PSP in Laquines sowie den lojandinischen Regionalverband auf, dessen erster Vorsitzender er wurde. Erste politische Erfolge feierte De la Pênia mit seiner neuen Partei bei den [[Kommunalwahlen 1992]], bei denen er als Führer der lokalen PSP in den Stadtrat einziehen konnte und eine gewisse Popularität gewann. In der Folge entwickelte De la Pênia das Konzept der PSP als Anti-Parteien-Partei und „Bürgerbewegung “ (Movimiento Citadano), die sich vornehmlich gegen das politische Establishment, die Bevormundung durch den Parteienstaat und durch den drohenden europäischen Megastaat wehren müsse. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maastricht-Kampagne und Machtübernahme im PSP (1992-1994) ===&lt;br /&gt;
In den Folgemonaten half er wesentlich, eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte.  &lt;br /&gt;
Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten, De la Pênia trat hier als wesentlicher Organisator der Bewegung auf und stellte den Parteichef zunehmend in den Schatten, was das Verhältnis beider belastete. Dieser setzte bei den [[Regionalwahlen 1993]] eher auf eine traditionelle Strategie mit dem Ergebnis, dass die junge Partei in keiner Region den Sprung in den Regionalrat schaffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der schmerzlichen Niederlage holte De la Pênia zur Machteroberung aus und wagte den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater Marcês. Er mobilisierte seine Kontakte in den parteinahen Medien sowie in der Partei und initiierte eine Abwahlkampagne gegen Marcês, der weiterhin einen Rücktritt ablehnte. Gleichzeitig schrieben rechte Medien De la Pênia zum Hoffnungsträger einer „Derestra Democrática“ hoch und priesen ihn als zukünftigen Meinungsführer im rechten Lager an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag des PSP in [[Biniar]] im Dezember 1993 trat De la Pênia als Gegenkandidat Marcês’ um den Parteivorsitz an. De la Pênia versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia gewann die Wahl mit deutlicher Mehrheit und wurde als neuer Parteichef umjubelt. Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten. Zudem schien der Elan aus dem Vorjahr bereits verflogen und die Partei drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische (neo-)faschistischen Themen und Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von Blanxard Rovira, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Durchbruch und Wahl zum Bürgermeister von Laquines (1994-2000) ===&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten der Partei den Durchbruch. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semess konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt Laquines erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Laquines“ mit einem fremdenfeindlichen und auf Law and Order setzenden Programm mehr als 15 Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 1999]] bestätigten den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2000|Kommunalwahlen des Jahres 2000]] trat De la Pênia in Laquines als Bürgermeisterkandidat einer Allianz rechtspopulistischer Parteien, der [[Aliança per Laquines]] an, der neben seiner eigenen PSP auch die &amp;quot;Iniciativa&amp;quot; sowie die „Unión Iusticialista“ des ehemaligen PPC-Bürgermeisters [[Selle Marrel]] angehörten. Überraschend platzierte er sich im ersten Wahlgang mit knapp 28 Prozent der Stimmen auf Platz zwei hinter dem sozialistischen Amtsinhaber [[Martín Solosa]] (37 Prozent) und vor dem konservativen Herausforderer [[Gerardo Granis]] (24 Prozent). Im Zweiten Wahlgang gelang es De la Pênia, sämtliche Oppositionsstimmen zu ergattern und sich knapp gegen Solosa durchzusetzen. Er wurde damit zum ersten rechtspopulistischen Bürgermeister einer sagradischen Großstadt gewählt. Bei seiner von politischen Gegnern und vielen unabhängigen Beobachtern als fremdenfeindlich kritisierten Wahlkampagne war ihm besonders die hohe Ausländerkriminalität in der lojandinischen Metropole zugute gekommen, die auch konservative Wähler bewegten, sich für die Alternative „Law and Order“ und gegen das als gescheitert betrachtete und als multikulturalistisch kritisierte Konzept Solosas zu entscheiden. Anschuldigungen, De la Pênia solle sich die Unterstützung des populären &amp;quot;Law-and-Order&amp;quot;-Politikers Marrel erkauft haben, um diesen von einer erwarteten eigenen Kandidatur abzuhalten, konnten nicht belegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Annäherung an die Konservativen (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säubert er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Gleichzeitig söhnte er sich mit Marcês wieder aus und brachte ihn auf seine Linie. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte und sich als anpackender Stadtvater präsentierte. Er kürzte die Ausgaben für Integrationsprojekte in Laquines, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] mit 9,2 Prozent der Stimmen einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]]. Die Zuwächse der im Ausland als rechtsextrem wahrgenommenen Populisten bei gleichzeitiger Erdrutschniederlage der etablierten bürgerlichen Rechten wurde im Ausland als Zeichen für eine voranschreitende Polarisierung der politischen Landschaft in Sagradien wahrgenommen. Der klare Sieg der regierenden Mitte-Links-Allianz aber täuschte über das wachsende Potenzial der Rechten im Land hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit  den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach deutlichen Gewinnen bei den [[Senatswahlen 2003]] und bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei denen die Partei an die 10 Prozent-Marke heranreichte und erneut drittstärkste Kraft wurde, konnte sie auch bei den [[Regionalwahlen 2005]] und den [[Senatswahlen 2006]] noch einmal zulegen. Seit 2004 arbeitete die Partei punktuell mit den Konservativen zusammen und unterstützte in der Region [[Sesín]] eine bürgerliche Minderheitsregierung. Vor den [[Regionalwahlen 2005]] wurden erstmals auch formelle Regierungsbündnisse auf regionaler Ebene nicht ausgeschlossen. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Amoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und der [[Region Semestina]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil der parlamentarischen Mehrheit 2006-2008 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative als Gegenmodell zu [[Coalición Eco-Socialista|Rot-Grün]] bzw. einer nicht ausgeschlossenen Rot-Grün-Rot-Variante unter Einschluss der äußeren Linken diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Kommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, musste das Ergebnis von 8,9 Prozent regelrecht enttäuschen. De la Pênia ließ derartige Interpretationen aber gar nicht erst zu und feierte sich als Sieger über die Linke. Die Sozialpopulare Bewegung sei als dritte Kraft etabliert und habe den Wechsel herbeigeführt. Gemeinsam könnten die Kräfte der Mitte und der Rechten nun die überfällige Reformpolitik zum Wohle des Landes starten. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. Lediglich die zur Mehrheit benötigten [[UDS]] und [[CCD]] zeigten sich zögerlich, ließen sich bald aber auf die Linie Luisantos bringen, der unmittelbar Koalitionsverhandlungen mit der liberalen UDS und der christdemokratischen CCD sowie informelle Gespräche mit der PSP einleitete, die Ende November erfolgreich abgeschlossen wurden. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. Gegensätze zwischen einer mit einem weitgehend neoliberal ausgerichteten Programm in die Wahl gezogenen Volkspartei-UDS-Achse und einem eher sozial ausgerichteten Pol aus CCD und PSP einerseits, einer rechtskonservativ und populistisch auftretenden Rechten und den Liberalen andererseits gerieten vor der Möglichkeit des „Politikwechsels“, den die Partner der neuen ''Majoritá Cientroderestra'' versprachen, in den Hintergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten gab es lediglich bei der Vereidigung durch Präsident [[António Grande Illega]], der aus seiner Abneigung gegenüber der Allianz keinen Hehl machte und der Koalition ein Bekenntnis zu Demokratie, Bürgerrechten und Gleichberechtigung auch der ausländischen Mitbürger abrang. Die Bildung der Mitte-Rechts-Koalition unter indirekter Beteiligung der äußeren Rechten im Parlament führten zu heftigen Protesten und Demonstrationen von Linken in ganz Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken UDS-Flügel und Teilen von PPC und CCD führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet, eine Wendung, die schnell zum geflügelten Wort wurde und den „Evangelisten“ [[Javier Ibarra]] zur Retour-Kutsche verleitete, mit der Rechten als heimliches Mitglied der Regierung sei nicht viel „frohe Botschaft“ zu verkünden. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007/2008) ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, sich für wenige Wochen von seinem Amt zurückziehen zu müssen, nachdem er einen Hörsturz erlitten hatte. Kurz danach erklärte er, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Sein gesundheitlicher Zustand lasse die Doppelbelastung auf Dauer nicht zu, jedoch sei er durchaus auf dem Weg der Genesung und fähig, sein Amt als Bürgermeister weiter auszuführen. Vorangegangen waren Spekulationen um De la Pênias Zukunft und Auseinandersetzungen um das Vakuum, das De la Pênias vorübergehender Rückzug hinterließ. Neuer Vorsitzender wurde der [[Bordez|bordezische]] Regionalpolitiker [[Martín Lovegía]], der von De la Pênia vorgeschlagen wurde. Die Wahl des landesweit wenig bekannten Lovegía wurde als Indiz dafür gewertet, dass das Machtzentrum der Partei auch weiterhin bei De la Pênia liege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise ließ De la Pênia dem neuen Vorsitzenden Lovegia in der Folgezeit aber weitgehend freie Hand in der Führung der Partei. Dazu trugen auch mehrere Operationen im Herbst 2007 bei, der sich De la Pênia unterziehen musste. Zum neuen Machtzentrum entwickelte sich zunehmend die Fraktion unter Führung von [[Domênco Laravil]], der lange Zeit als Kronprinz De la Pênias gegolten hatte, dem seit der Entscheidung De la Pênias für Lovegía als Nachfolger im Parteiamt und aufgrund seiner angeblichen Nähe zu Regierungschef Luisanto aber ein zunehmendes Spannungsverhältnis zu seinem langjährigen Mentor nachgesagt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es im Winter 2007/2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, sprach er ein Machtwort gegen die Europapolitik der Regierung, die er als wenig populär und als Belastung für die Partei ansah. Eine Zustimmung zum Vertrag von Lissabon komme für ihn ohne Volksbefragung nicht in Frage. Sollte Luisanto weiterhin auf seiner Position beruhen, gefährde er ernsthaft den Erfolg des Mitte-Rechts-Projektes. Dies wurde als klare Drohung gesehen, der Regierung das Vertrauen zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Parteichef Lovegía, der völlig übergangen worden war, sah sich bloßgestellt und relativierte die Worte De la Pênias, die in Reihen der Konservativen und Liberalen als Erpressung gewertet wurden. Besonders Laravil, der zuvor von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Verhandlungen mit den Konservativen torpediert sah, widersprach De la Pênia und zeigte damit öffentlich den Bruch mit dem heimlichen Parteivorsitzenden an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil und dem schwankenden Lovegía. Nach anhaltenden Diskussionen zwischen den Koalitionspartnern nutzte De la Pênia die Gelegenheit, um gegen die Regierung und seinen eigenen Nachfolger zu putschen, der sich als zu schwach erwies, um sich gegen Laravil durchzusetzen. Auf einem Sonderparteitag der PSP am 14. März 2008 in [[Noyar]] – damit vor heimischer Kulisse –, der von De la Pênias lojandinischem Heimatverband beantragt worden war, initiierte er einen Putsch gegen die Parteiführung um Lovegía und Laravil. Mit der ehemaligen Generalsekretärin [[Eleonora Sarabal]] präsentierte er eine Gegenkandidaten in der Wahl um den Parteivorsitz, die Lovegía schließlich knapp besiegen konnte. An Sarabals Treue gegenüber De la Pênia konnte kein Zweifel bestehen, zumal sie zu diesem Zeitpunkt mit De la Pênias Bruder verheiratet war. Neuer Generalsekretär der Partei wurde der bisherige Sekretär der Parteijugend, [[Eugênio Marxal]], der ebenfalls als Delapenist galt. Sarabal drohte mit der Unterstützung De la Pênias erneut einen Sturz der Regierung an und forderte eine Volksabstimmung über Lissabon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Parteispaltung ===&lt;br /&gt;
Nachdem Luisanto einer Volksabstimmung trotz Unterstützung aus der eigenen Partei eine Absage erteilt hatte, beschloss die PSP, gegen den Vertrag von Lissabon zu stimmen, woraufhin Laravil die Fraktion verließ und der Regierung Luisanto auch weiterhin seine Unterstützung anbot. Diese verlor jedoch ihre Unterstützung in der Mitte. Nachdem Luisanto die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag im Parlament durchgesetzt hatte, bat er Präsident Grande um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen am 17. Juni 2008]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch bedeutete De la Pênias Coup ein Jahr nach dem Rückzug De la Pênias vom Parteivorsitz, dass dieser in der Partei nach wie vor die alles entscheidende Kraft war. Sein Gegenschlag auf dem Parteitag bedeutete, dass die Partei mit großer Mehrheit hinter seinem Kurs stand und die Koalition beenden wollte. Mithilfe der von ihm inthronisierten Parteichefin Sarabal hebelte er die kompromissbereiten Teile seiner Partei aus und zwang Laravil zum Austritt aus der Fraktion. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten. Stattdessen kämpfe die PSP unter seiner und Sarabals Führung weiterhin als Partei des sagradischen Volkes für dessen Belange, auch und gerade in Fragen der Europäischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kammerwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
De la Pênias radikaler Anti-EU-Kurs, der nun gefahren wurde, zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus der Fraktion der Rechten ausgeschiedene Domênco Laravil, einst Schützling und nun Erzfeind De la Pênias, erklärte im im April seinen Austritt aus der PSP, nachdem er der Partei lange Jahre als Generalsekretär, Gruppenvorsitzender und stellvertretender Parteivorsitzender gedient hatte. Der ehemalige Ziehsohn De la Pênias zog damit die Konsequenzen aus seiner endgültigen Entmachtung und kandidierte als Parteiloser auf der offenen Liste der Volkspartei, auf der auch die DS unter Laura Fabil kandidierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch nur noch bei 7-8 Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl im Juni]] mit knapp 11 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Kommunalwahlen wurden die guten Ergebnisse bestätigt. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (seit 2008) ===&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kündigten Sarabal und De la Pênia an, für eine Neuauflage mit der Rechten große Hindernisse auszumachen, beide schlossen eine neue Zusammenarbeit aber nicht aus und zeigten sich zu Gesprächen bereit. Jedoch komme eine formelle Koalition unter Einschluss der Democrácia Social Fabils und mit einem Minister Laravil nicht in Frage. Das Tischtuch sei zerschnitten. Schließlich einigten sich De la Pênia und Luisanto auf eine von Medien als „Vesaeyer Modell“ bezeichnete Kontruktion, nach der die Delapenisten bereit waren, eine bürgerliche Minderheitsregierung aus PPC und UDS zu tolerieren. Damit verzichteten De la Pênia und die Rechten auf eine formale Regierungsbeteiligung und mögliche Ministerämter, sicherten sich aber eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der bürgerlichen Koalition und konnten weiterhin formell als Opposition auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen übernahm Joán De la Pênia die Führung der Kammergruppe seiner Partei. Damit erhielt die PSP auch organisatorisch eine Doppelspitze De la Pênia/Sarabal. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia wie bereits 1993 und 1997 als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Aufgehen der Democrâcia Social in der konservativen Volkspartei im Frühjahr 2009 bot De la Pênia allen „Kräften des Volkes“, die sich gegen das Aufgehen in der PPC wandten, die Rückkehr in die PSP an. Seine Partei stehe ausdrücklich auch Mitgliedern der DS offen, die wieder in den Schoß der sozialpopularen Familie zurückkehren wollten. An Fabil und Laravil wollte De la Pênia das Angebot ausdrücklich nicht gerichtet wissen, welche die Spaltung der Partei zu verantworten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2000-2008: Bürgermeister der Stadt [[Laquines]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1992-2000: Stadtrat in Laquines&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Regionalrat in Lojandía&lt;br /&gt;
* seit 1994: Mitglied der Abgeordnetenkammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Vorsitzender des PSP-Stadtverbandes Laquines&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Nationaler Parteisekretär der PSP&lt;br /&gt;
* 1992-1993: Vorsitzender des PSP-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1993-2007: Parteivorsitzender der PSP&lt;br /&gt;
* seit 2008: Sprecher der PSP-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Joán Caval</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán Fernando Caval''' (*24.07.1920 in [[Semess]], †21.02.2008) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialistischer Politiker. Er war von 1960 bis 1967 [[Bürgermeister von Semess]] und danach für kurze Zeit [[Wirtschaftsminister]] im [[Kabinett Del Pérez III]]. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|historischen Wahlsieg 1970]] wurde er sagradischer [[Ministerpräsident]] und blieb insgesamt neun Jahre in diesem Amt. Seine Ministerpräsidentschaft in den Siebziger Jahren wird auch als das so genanntes &amp;quot;linkes Jahrzehnt&amp;quot; in Sagradien bezeichnet. Als Generalsekretär der sozialistischen [[ASUL]], der er 1969 bis 1985 vorstand, prägte er fast zwei Jahrzehnte lang die Politik der sagradischen Linken und gilt als eine der Ikonen der sagradischen und der europäischen Sozialdemokratie. Von 1984 bis 1989 amtierte Caval als Präsident der Sozialdemokratischen Partei Europas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Exil und Rückkehr nach Sagradien ===&lt;br /&gt;
Der 1920 in Semess geborene Caval stammt aus einer Intellektuellenfamilie, engagierte sich aber bereits als Schüler für die politische Linke. Mit 15 Jahren gehörte er zu den leidenschaftlichen Anhängern der [[Volksfront]]regierung und nannte den sozialistischen Parteiführer und Staatspräsidenten [[Santiago Laval]] später als sein politisches Vorbild. 1938 machte Caval sein Abitur und ging kurz darauf in den offenen Straßenkampf. Nach Schlägereien mit den Truppen der faschistischen [[Divisionsbewegung]] lag er mehrere Wochen im Krankenhaus, ging nach dem Wahlsieg der rechten [[Comunión Nacional]] und der Ausschaltung der Opposition ins Exil nach Paris, wo er ein Studium der Philosophie und Literatur begann und sich einem linksextremistischen Studentenzirkel anschloss. In Frankreich trat er in die SFIO ein und schrieb seit 1939 für das sozialistische sagradische Exilblatt [[l'Ôculo de la Sinistra]]. Vor dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich im Jahr 1940 floh Caval nach London, wo er dem Exil-PS von [[Inácio Bersantis]] beitrat und für die sozialistische Parteizeitung [[Avante]] schrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz des [[Álamo-Regime]]s 1943 kehrte Caval nach Sagradien zurück. Seit 1944 wohnte Caval wieder in seiner Heimatstadt und begann 1945 in Semess ein Jurastudium, das er 1950 abschloss. 1944 bereits war Caval in die wiedergegründete [[PS|Sozialistische Partei]] eingetreten, von 1948 bis 1950 amtierte er als Nationaler Sekretär des [[COSES|Sozialistischen Studentenbundes]] (COSES). 1951 trat Caval eine Stelle als Anwalt im ligrischen [[Disiés]] an, wo er ein Jahr später für die Sozialisten in den Stadtrat gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in Semess und Zeit als Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
1954 kandidierte der 34-jährige Caval erstmals für ein Parlamentsmandat und zog für den PS in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] ein. 1955 kehrte er ganz nach Semess zurück, wo er 1956 in den Stadtrat gewählt wurde. Der junge Jurist machte sich hier einen Namen als fähiger Redner und politisches Talent. 1959 übernahm er den Vorsitz der sozialistischen Stadtratsgruppe und führte als Spitzenkandidat bei den [[Kommunalwahlen 1960]] die sozialdemokratisch orientierte [[ASUL]] zu einem klaren Wahlsieg. Caval wurde zum Bürgermeister der Hauptstadt gewählt und war mit 40 Jahren der bis dahin jüngste Inhaber des Amtes. Mit diesem „Hauptstadt-Coup“ katapultierte sich Caval zum Shootingstar der Sozialisten und zum Führer einer neuen jungen Generation undogmatischer Realpolitiker, die bald parteiintern und in den Medien als [[Guarda Jovén]] bezeichnet wurde. Neben Caval gehörten zu dieser Jungen Garde der ehemalige Avante-Chefredakteur und amtierende Fraktionsgeschäftsführer [[Paulo Centavo]], der Gewerkschafrsreformer [[Martín Solano]] sowie der spätere [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Programmkommission war Caval an der Formulierung des 1962 angenommenen und für die sagradischen Sozialisten wegweisenden [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programms]] beteiligt. Hier knüpfte er auch intensive Kontakte mit den führenden Vertretern des so genannten [[Mitternachtskartell]]s [[Iacovo Del Pérez]] und [[Stefano Nacoma]], deren Parteiführung er bald kritisieren sollte.&lt;br /&gt;
Als Caval 1964 wiedergewählt wurde, stieg er in den engeren Parteivorstand auf, wurde zum Sekretär der Partei für Staatsreformen und erlangte nationale Popularität. In der Folge machte Caval durch öffentliche Kritik an der als autoritär empfunden Parteiführung um Del Pérez, Nacoma und [[Carles Domínguez Arrás]] auf sich aufmerksam. Mit lauter werdender Kritik suchte Del Pérez als Ministerpräsident seit 1964 den Ausgleich mit den jungen Reformkräften und band einige von ihnen in seine Regierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister und Generalsekretär ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1967 trat schließlich auch Caval als Wirtschaftsminister in das [[Kabinett Del Pérez III]] ein, das allerdings nur wenige Monate im Amt war und im Mai von einer Mitte-Rechts-Regierung unter [[Carles Angel Favale]] abgelöst wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Kammerwahlen 1967]] zog Caval wieder ins sagradische Parlament ein. Im Frühjahr 1968 kandidierte er auf dem ASUL-Parteitag erfolgreich für das prestigeträchtige Amt des Parteisekretärs für Wirtschafts- und Industriepolitik und gründete seinen eigenen „Corrente“, den er &amp;quot;[[Corrente Cavalista|Mâis Democrácia – Mâis Solidaritá]]&amp;quot; nannte und als linke Reformbewegung positionierte. Er machte sich besonders für gesellschaftspolitische Reformen stark und schuf damit große Synergien mit den revoltierenden Studenten, die ihn in großen Teilen unterstützten. Mit seiner harten Kritik am Vietnam-Krieg und seinem Engagement für internationale Abrüstung und den Ost-West-Dialog, Positionen, die seine politische Agenda fortan prägten, wurden nun erstmals lautstark vertreten und wirkten als Kontrapunkt zur stark westlich orientierten Regierung Favale. Seine Teilnahme an einer Anti-Vietnamkriegs-Demonstration in Semess brachte ihm im Juni 1968 harsche Kritik der politischen Rechten ein, stärkte aber sein Image als Mann der Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu Krisenerscheinungen des bis dahin allmächtigen Mitternachtskartells in der Partei, das dem Druck der Jungen nicht mehr standhalten konnte und darüber hinaus durch persönliche Differenzen und Machtränke geschwächt war. Die Jungen in der Partei störten sich vor allem an dem Bündnis der Parteiführung mit den Vertretern des konservativen, gewerkschaftsnahen [[Sugares-Kreis]], die gemeinsam die Macht in der Partei monopolisiert hatten und in den Augen der Jungen den eingeforderten Gesellschaftsreformen im Weg standen. Caval brachte sich danach mit Unterstützung einiger reformorientierter Regionalverbände als potenzieller Nachfolger Del Pérez’ im Amt des Generalsekretärs der Partei in Stellung. Sein Fernziel war die Spitzenkandidatur für die Sozialisten bei den Kammerwahlen 1971. Gleichzeitig verlor Del Pérez auch zunehmend die Unterstützung seiner Mitstreiter Domínguez-Arrás und Nacoma, die zunächst [[Marcelo Bérgamo]] als Nachfolger an der Parteispitze zu favorisieren schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ASUL-Chef Iacovo Del Pérez im Frühjahr 1969 auf das Amt des Generalsekretärs verzichtete, kandidierte Caval gegen den langjährigen Wirtschafts- und Finanzminister Marcelo Bérgamo und erhielt eine deutliche Mehrheit der Delegiertenstimmen. Bereits im Vorhinein hatte er sich die Unterstützung Nacomas gesichert, der zunehmend alleine die Rolle des Strategen und Strippenziehers hinter den Kulissen einnahm. Der Pakt mit Nacoma bedeutete auch, dass Nacoma und Domínguez-Arrás auch weiterhin in den Schlüsselpositionen stellvertretender Generalsekretäre verbleiben sollten. Mit der Unterstützung Nacomas im Rücken schaffte es Caval, einige seiner politischen Weggefährten wie Paulo Centavo oder Francisco Fernandez ins Exekutivkomitee der Partei zu bringen. Außerdem band er eine Reihe junger Talente an sich, darunter den 40-jährigen [[Andrés Colón]], dem er in das neu geschaffene Amt des Nationalen Koordinators der Partei verhalf, oder den 35-jährigen [[David Cabarel]], der Cavals Büroleiter und später einer seiner Staatssekretäre wurde. Colón, Solano und der ebenfalls erst 41-jährige [[José Helguerra]] waren auch für das Wahlkampfkonzept verantwortlich, das unter dem Titel „Renovación Democráctica“ weitreichende Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Rechtspolitik versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlsieg 1970 und die ersten Jahre der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Spitzenkandidat seiner Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenene Kammerwahlen 1970]] trug Caval mit seinem Programm der „Renovación Democrática“ einen historischen Sieg davon, indem er mit knapp 41% der Stimmen das beste Ergebnis für die ASUL bei Kammerwahlen überhaupt herausholte. Cavals Sieg versetzte die politische Linke in eine ungekannte Aufbruchstimmung, die es seinem sozialistischen Minderheitskabinett erlaubte, mit Unterstützung der [[PCS|Kommunisten]] die umfassenden demokratischen und sozialen Reformen auf den Weg zu bringen, den das Land dringend benötigte. Im Vordergrund seiner Regierung standen liberale und soziale Reformen in der Justiz-, Sozial- und Sicherheitspolitik, die zum Teil auch von den [[UDS|Unionsdemokraten]] mitgetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Cavals Kabinett waren mit Del Pérez als Außenminister, Domínguez-Arrás als Vizepremier und Finanz- und Wirtschaftsminister sowie Stefano Nacoma als Bildungs- und Forschungsminister alle Protagonisten der alten Parteiführung vertreten und sie alle besetzten Schlüsselressorts. Nacoma war neben der Schul- und Hochschulreform auch für die Organisation der Zusammenarbeit mit den Kommunisten verantwortlich, da er als Kontaktmann zu KP-Chef [[Dián Aliureto Chabonet]] fungierte und dem inoffiziellen Kontaktkomitee aus sozialistischen und kommunistischen Abgeordneten vorstand. Die gemeinsame Arbeit im Parlament organisierte Fraktionschef [[Pietro Cellar]], der aber 1972 durch Nacoma selbst ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl neben den genannten drei Parteigrößen auch mit [[Rinaldo Sugares]] der Führer der konservativen Gewerkschaftler in der Partei im Kabinett Schlüsselressorts begleiteten, waren mit Ausnahme des Fraktionsvorsitzes alle unmittelbaren Organisationsposten in Partei und Regierung mit Cavals „Jungs“ besetzt: Andrés Colón als Nationaler Koordinator und David Cabarel als Leiter des Büros des Generalsekretärs kontrollierten die wichtigen Parteigremien und [[David Luis Aragón]] als Chef der Ministerratspräsidentschaft die Kabinettsarbeit. Colón folgte Aragón 1972 im Kabinett nach und wurde in der Partei durch [[Nícola Zamorra]] ersetzt, während Cabarel zeitgleich Regierungssprecher wurde und Aragón an der Seite Nacomas in die Fraktionsspitze wechselte und dem mächtigen Vizegeneralsekretär dort als Geschäftsführer auf die Finger schauen sollte. Als inneres Machtzirkel in Cavals Regierung bildete sich bald das so genannte &amp;quot;[[Zigarren-Kabinett]]&amp;quot; heraus, bestehend aus Vizegeneralsekretär Stefano Nacoma, Cavals Kabinettschef David Luis Aragón, der 1972 durch Andrés Colón abgelöst wurde, sowie zweitweise auch Pietro Cellar, Carles Domínguez Arrás und Nícola Zamorra. Hier wurden sowohl Regierungs- als auch Parteientscheidungen getroffen und zukünftige Strategien ausgeknobelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten vier Jahre der Regierung Caval gehören mit der Verbesserung der betrieblichen Mitbestimmung, dem Ausbau des Sozialstaats, einer umfassenden Reform des Ehe- und Familienrechts sowie einer großen Bildungsreform zu den  dynamischsten Phasen der Dritten Republik. Das Hochschulwesen wurde demokratisiert, die Gleichberechtigung gesetzlich verankert, Homosexualität legalisiert sowie das Abtreibungsrecht liberalisiert. Als wichtige Reformminister etablierten sich auch [[Isabela Defernandis]], die erste Frau in einem Ministeramt, die 1972 von Nacoma das Erziehungsministerium übernahm, und [[José Helguerra]], der die Gesundheitsreform durchbrachte sowie das Familienrecht reformierte. Die Gesellschaftsreformen der Linksregierung brachten Caval nicht nur Bewunderung und Sympathien besonders in linksintellektuellen Kreisen ein, sondern erweckten auch den erbitterten Widerstand der rechten Opposition, die das konservative Familien- und Gesellschaftsbild der Republik in Gefahr sahen. Auch der von der Linken angestoßene Diskussions- und Aufarbeitungsprozess des Faschismus in Sagradien stieß bei der Rechten auf energische Ablehnung. In Teilen der katholischen Kirche in Sagradien entstand eine erbitterte Opposition zur als atheistisch empfundenen Linksregierung. Im April 1972 konnte ein rechtsradikaler Anschlag auf Caval nur knapp verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite und dritte Amtsperiode ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] bestätigte die Erfolge der Sozialisten, die ihre Minderheitsregierung mithilfe der Kommunisten fortsetzen konnten, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit zunehmend schwieriger und begann zu bröckeln, die folgende Legislaturperiode erwies sich daher auch als weitaus konfliktgeladener als noch die erste. Nach dem Abschluss der von Caval als vorrangig erachteten Gesellschaftsreformen drängten nicht nur die Kommunisten, sondern auch große Teile der eigenen Partei immer stärker zu einer Intensivierung der wirtschaftspolitischen Reformbemühungen. Vor allem die großen Betriebe der Montanindustrie sollten nun sozialisiert sowie die Rechte der Arbeitnehmer weiter  gestärkt werden. Die Parteirechte der Sozialisten aber lehnte solche weitgehenden Forderungen ab und mahnte stattdessen zu einer moderaten Politik. Erschwert wurde das Klima durch die weltwirtschaftlichen Krisenerscheinungen infolge des „Ölschocks“ von 1973 und der folgenden Krisen, welche die keynesianische Wirtschaftspolitik Cavals bald an ihre Grenzen brachte. Hinzu kam der militante Terror des linken [[Grupo Sêglu Rôiso]] (GSR), aber auch rechtsextremistischer Gruppen, welche bald die Republik erschütterten und ein stark polarisiertes und gespanntes politisches Klima erschufen, das zunehmend auch die Regierungspolitik und das Verhältnis der Linksparteien untereinander belastete. Im Herbst 1976 kündigten die Kommunisten schließlich der Regierung die Zusammenarbeit auf und stimmten bei einer Vertrauensfrage gegen Caval, der seinen Rücktritt einreichte und die vorzeitige Auflösung der Abgeordnetenkammer durch Präsident Del Pérez erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]] konnte sich Caval nochmals gegen seinen [[PPC|konservativen]] Konkurrenten [[Santo De la Nada]] durchsetzen und führte die ASUL zu einem neuerlichen Wahlsieg, der ihm ein klares Mandat für eine Fortsetzung der sozialistisch geführten Regierung brachte. Es folgten schwierige Verhandlungen mit [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] um die Bildung einer lagerübergreifenden Koalition, die sich über mehrere Monate hinzogen. Erst im April 1977 einigten sich ASUL und die von [[Lorenzo Estrubal]] geführte UDS auf die Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung, die nun an die Stelle der sozialistischen Minderheitsregierung rückte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koalitionsarbeit gestaltete sich jedoch schwierig. Die Partner lagen vor allem in der Wirtschaftspolitik weit auseinander und lähmten sich oft gegenseitig. Das 1977 in Semess verabschiedete neue Parteiprogramm der ASUL, das erste seit 1962, wurde vor dem Hintergrund sich verschärfender Koalitionsspannungen als Problem für die Regierung und ließ sich als Betonung des linken Profils der Partei lesen. Im Wesentlichen zeichnete es aber den Reformweg nach, den Caval 1970 eingeschlagen hatte, und gab die Ziele der Partei für die kommenden Jahre vor, die sich in der Tat mit der UDS schwer hätten verwirklichen lassen. Der von [[Andrés Colón]], nach einem Justizskandal 1976 entlassen und nun Parteichef der Sozialisten in der [[Region Semestina]], geführte linke Parteiflügel zeigte auf, dass er nach wie vor stark war und vor allem in den Regionalverbänden Rückhalt genoss, während in der Regierung mit [[Francisco Montone]] und [[Donado Ricardes]] die Realpolitiker und Parteirechten dominierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Ein koalitionsinterner Streit um den Haushalt des Jahres 1978 brachte die Regierung bereits im Winter 1977/78 eng an den Abgrund des Scheiterns, doch konnten die beiden Parteichefs Caval und Estrubal sich nochmals zusammenraufen und ihre Parteien auf Linie bringen. Die anhaltende Schwäche der Sozialisten bei nationalen Wahlen, faktisch die schmerzlichen Niederlagen bei den [[Regionalwahlen 1977]] brachten Parteichef Caval in immer größere Bedrängnis. Die innerparteilichen Stimmen wurden lauter, die ihm zu einer Aufkündigung der Koalition rieten, während andere eine Amtsübergabe an den eher als Parteirechter geltenden [[Francisco Montone]] vorschlugen, um die Koalition mit den Liberalen zu retten. Um seine innerparteiliche Position zu festigen, verschärfte Caval sukzessive den Ton gegenüber den Liberalen und flirtete offen mit den Kommunisten, die sich aber unbeeindruckt zeigten und die zögerliche Politik der Regierung heftig kritisierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen seinem bisherigen Image als linker Reformer musste Caval in dieser Phase als Vertreter eines starken Staates auftreten und die von ihren Gegnern als kapitalistisch und imperialistisch verunglimpfte Gesellschaft gegen die radikale gewaltbereite Linke verteidigen. Auch das Aufkommen der grünen Anti-Atomkraft-Bewegung führte zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Energiepolitik und die Zukunft der Atomkraft, die auch in seiner eigenen Partei umstritten war und darüber hinaus zu Spannungen mit den überzeugten Atombefürwortern der UDS führte. Während sich Caval lange Zeit der Unterstützung durch den Großteil der Intellektuellen des Landes sicher sein konnte, bröckelte dieses Vertrauen nun. Die neuen sozialen Bewegungen entwickelten sich immer stärker zu einer Oppositionsbewegung gegen die unpopuläre Politik der rot-blauen Koalition, die auch durch eine zunehmende Stärkung des wirtschaftsliberalen Flügels in der UDS belastet wurde. Eine Haushaltsstreit zwischen ASUL und UDS führte im Dezember 1978 schließlich zum absehbaren Ende der Koalition. Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Neuwahlen im April 1979]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweiter wurde. Alle Versuche Cavals, die Kommunisten zu einer neuerlichen Zusammenarbeit zu gewinnen, scheiterten, zumal Caval nun auch innerparteilich der Rückhalt für ein solches Bündnis fehlte. Der rechte Parteiflügel setzte stattdessen ein Bündnis mit den siegreichen Konservativen in einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] durch. Im Juni 1979 traten die Sozialisten in eine [[Kabinett Nada I|neue Regierung mit der PPC]] unter &lt;br /&gt;
[[Santo De la Ilpa]] ein. Caval blieb zwar Generalsekretär, verzichtete aber auf ein Amt in der Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Joán Cavals Amtsperiode als Ministerpräsident, mit neun Jahren die längste nach der [[Paulo Luciaro]]s (1949-1960), gilt als Blütezeit der sagradischen Sozialdemokratie und als wichtige Reformphase, welche die Republik nachhaltig geprägt und die Gesellschaft mit liberalisiert hat. Außerdem gehen wichtige Sozialreformen auf die Linksregierung zurück. Ein wichtiger Beitrag zum politischen Klima des Landes war auch Cavals Versuch, seit seiner zweiten Ministerpräsidentschaft 1974, sich um eine Entspannung das ramponierten Verhältnisses der Sozialisten zur katholischen Kirche zu bemühen und auf einen gesellschaftlichen Konsens abzuzielen, den er freilich aufgrund des zunehmend polarisierten Klimas nur vorübergehend erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer sagradischer Politiker prägte Caval zudem das Ansehen seines Landes im Ausland. Als scharfer Kritiker des Vietnamkriegs und Vorreiter der Entspannung im Ost-West-Konflikt erarbeitete sich der Sozialist das Image eines engagierten Friedenspolitikers und wurde so zu einer Ikone der internationalen linken Bewegung. Gemeinsam mit Olof Palme machte er sich für die internationale Abrüstung stark, daneben setzte er sich im Nahostkonflikt für die Rechte der Palästinenser ein und förderte den Nord-Süd-Dialog. Caval pflegte enge Verbindungen zu Willy Brandt und Bruno Kreisky und nutzte die Netze der Sozialistischen Internationale, deren stellvertretender Vorsitzender in den Jahren 1976 bis 1984 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteichef außerhalb der Regierung ===&lt;br /&gt;
Cavals Rechnung, als Parteichef ohne Ministeramt die regierungskritischen Teile seiner Partei bündeln und kontrollieren zu können und die ASUL so gleichzeitig als Regierungspartei und kritischer Opposition zu positionieren, ging nicht auf. Die Sozialisten mussten mehrere Wahlschlappen hintereinander einfahren und gerieten in der Koalition zunehmend in eine parteiinterne Krise. Cavals Kampagne gegen den NATO-Doppelbeschluss im Jahr 1980 brachte der ASUL zwar einen kurzen Aufschwung, da man die Friedensbewegung an sich binden konnte, der Widerstand gegen die Politik der Konservativen konnte aber nicht aufrechterhalten werden. Arbeitsminister [[Andrés Colón]], der entschiedenste Gegner des Doppelbeschlusses trat daraufhin von seinem Regierungsamt zurück und organisierte unter Duldung Cavals die parteiinterne Opposition gegen die Große Koalition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1981 schließlich erschütterte die [[Solano-Affäre]] die Sozialistische Partei. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei Joán Caval selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt. Wahlniederlagen der Sozialisten wie bei den [[Regionalwahlen 1981]] oder den [[Präsidentschaftswahlen 1982]] verstärkten die Krise und den Druck auf Caval, der schließlich im Streit um den Haushalt die Reißleine zog und die Koalition aufkündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval überließ die Spitzenkandidatur der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|vorgezogenen Neuwahl im Herbst 1982]] seinem Parteifreund Colón, der einen klaren Lagerwahlkampf führte, jedoch deutlich gegen die Konservativen unter [[Santo Moya]] verlor. Die Sozialisten rutschten unter 30 Prozent und mussten erstmals seit 12 Jahren in die Opposition zu einer konservativ-liberalen Regierung gehen. Parteiintern bot Caval zu diesem Zeitpunkt seinen Rücktritt an. Da der Wahlverlierer Andrés Colón jedoch die Übernahme des höchsten Parteiamtes ablehnte, blieb er auch weiterhin Generalsekretär der Sozialistischen Allianz. Caval kritisierte die Politik der bürgerlichen Regierung daraufhin energisch und beteiligte sich 1983 an Demonstrationen gegen den NATO-Doppelbeschluss. Im Sommer 1984 kandidierte er als Spitzenkandidat der sagradischen Sozialisten bei den [[Europawahlen 1984|Europawahlen]] und wurde ins Europäische Parlament gewählt. Wenige Monate später übernahm er den Vorsitz der Europäischen Sozialdemokratischen Partei SPE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Parteiführung ===&lt;br /&gt;
Im Spätherbst 1984 musste sich Caval einer Operation am offenen Herzen unterziehen. Für mehrere Wochen übernahm Colón seine Amtsgeschäfte als Parteichef der ASUL. Im Januar 1985 kündigte Caval daraufhin seinen endgültigen Rückzug aus der Parteiführung an und erklärte ein ''Quadrumvirat'' von Politikern, bestehend aus Andrés Colón, dem [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Flávio Osório]], dem [[Sarmay|sarmayischen]] Regionalpräsidenten [[Luis José López]] und den früheren [[CEIS]]-Generaldirektor [[Donado Ricardes]] zu möglichen Nachfolgern im Amt. Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Mai in [[Noyar]] wurde schließlich Flávio Osório zum neuen Generalsekretär gewählt, nachdem Colón in der Wahl des Premierministerkandidaten der Partei gegen Ricardes verloren und daraufhin auf die Parteiführung verzichtet hatte. Nach fünfzehn Jahren wurde Caval damit durch seinen Nach-Nachfolger als Semestiner Bürgermeister auch im höchsten Parteiamt der ASUL ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 setzte eine private Affäre um Cavals Sohn Fernando den Parteichef öffentlich unter Druck. Dessen Architekturbüro soll mit Cavals Hilfe ohne vorherige Ausschreibung an einen millionenschweren Auftrag der [[Santiago-Laval-Stiftung]] gekommen sein. Die Affäre kratzte aber nur vorübergehend am Image Cavals, der schließlich im Jahr 1991 auf dem Parteikongress in [[Artir]] zusammen mit [[Iacovo Del Pérez]] zum Ehrenvorsitzenden seiner Partei ernannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval blieb noch bis 1989 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas und schied gleichzeitig aus dem EU-Parlament aus. Im Jahr 1991 wurde er für Semess in den [[Senat]] gewählt, wo er aber keine Führungsämter mehr bekleidete. Kurz vor Ende seines Mandats im Jahr 1997 wurde er von Staatspräsident [[Santiago Montoya]] zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Seither hat sich Caval immer wieder zu aktuellen politischen Fragen geäußert. Er gehörte zu den größten Kritikern des Zweiten Golfkriegs 1991 und verurteilte die sagradische Teilnahme. Auch den Irakkrieg der USA im Jahr 2003 lehnte er entschieden ab. Auf der anderen Seite unterstützte er die rot-grüne Regierung De la Costa in ihrer Teilnahme am Kosovokrieg 1999 und am Afghanistan-Einsatz seit 2001. Lange Zeit war Caval Kuratoriumsmitglied des [[Istituto Sagradês de Política Internacional]] (ISPI). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joán Fernando Caval starb im Februar 2008 im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Semess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cavals politisches Erbe ===&lt;br /&gt;
Caval, der 15 Jahre lang die Politik und das Image der Partei prägte und als Parteichef wesentlich den Kurs der Sozialisten bestimmte, gilt noch heute als große Ikone der Partei und als einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Republik. Jedoch sehen Caval noch immer zahlreiche Vertreter des konservativen Lagers kritisch. Innerhalb der ASUL versuchten immer wieder Persönlichkeiten das politische Erbe Cavals zu beanspruchen. Dessen ursprünglicher ''Corrente'' hat seither eine Reihe von links-progressiven Nachfolgegruppen nach sich gezogen, die als ''[[Cavalistas]]'' bzw. ''[[Neo-Cavalistas]]'' bezeichnet werden oder sich selbst so bezeichnen. Zu bekannten Cavalistas wurden oder werden [[António Grande Illega]], [[Vítor Gomes Amarón]] und jüngst auch [[Mercé Serrat Cabarell]] gezählt. Cavals ältester Sohn [[Maximilián Caval]] ist ein erfolgreicher Schriftsteller und Kulturkritiker, sein zweitältester Sohn Fernando ist mittlerweile als Unternehmensberater tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1960-1967: Bürgermeister von [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Del Pérez III]]&lt;br /&gt;
* 1970-1979: [[Ministerpräsident]]  ([[Kabinett Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
* 1972: zugleich kommissarischer [[Außenminister]] im [[Kabinett Caval I]]&lt;br /&gt;
* 1974: zugleich kommissarischer [[Innenminister]] im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1979: zugleich kommissarischer [[Außenminister]] im [[Kabinett Caval V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: Stadtrat in [[Disiés]]&lt;br /&gt;
* 1954-1962: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1956-1968: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1967-1984: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1989: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Senator (gewählt)&lt;br /&gt;
* seit 1997: Senator (ernannt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Sprecher der sozialistischen Stadtratsfraktion in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1960-1968: Kommunaler Sekretär der [[ASUL]] in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1969-1985: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1976-1984: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* 1984-1989: Präsident der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)&lt;br /&gt;
* 1990-1991: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 1991: Ehrenpräsident der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|Caval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Caval]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jos%C3%A9_Helguerra&amp;diff=10927</id>
		<title>José Helguerra</title>
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		<updated>2012-11-12T13:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''José Manuel Helguerra''' (*1928 in [[Siedéa]], †1999 in [[Arocí]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]]. Zwischen 1970 und 1989 bekleidete unter drei verschiedenen Ministerpräsidenten Regierungsämter, u.a. als [[Gesundheitsminister]] (1970-1974), [[Kabinettsminister]] (1974-1979) und [[Arbeitsminister]] (1981-1982 und 1986-1989). Von 1989 bis 1993 gehörte er als EU-Kommissar für Soziales der Europäischen Kommission von Jacques Delors an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1964-1967: Beigeordneter Rat für Soziales der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1967-1970: Beigeordneter Rat für Wirtschafts- und Soziales und Vizebürgermeister der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1970-1974: [[Gesundheitsminister|Minister für Gesundheit und Familie]] im [[Kabinett Caval I]] und [[Kabinett Caval II|II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Caval III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Verkehrsminister|Minister für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Infrastruktur]] im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit und Soziales]] im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1986-1989: [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit und Beschäftigung]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1989-1993: EU-Kommissar für Soziales in der Kommission Delors II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1968-1972: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1970-1989: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
* 1994-1999: Ernannter Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Stellvertretender Sprecher der [[ASUL]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Josep_Zacher%C3%B3n&amp;diff=10926</id>
		<title>Josep Zacherón</title>
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		<updated>2012-11-12T13:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Josep Luis Zacherón''' (*1940 in [[Pergía]]) ist ein [[sagradischer]] Jurist und Politiker der christlich-konservativen [[Volkspartei]] (PP-CSD). Der frühere [[Justizminister|Justiz-]] (1984-1986) und [[Innenminister]] (1990-1998) war zuletzt von 2005 bis 2010 Präsident der [[Region Semestina|Semestiner Regionalregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josep Zacherón wurde 1940 im süd[[Bordez|bordezischen]] [[Pergía]] geboren. Nach dem erfolgreichen Studium der Rechtswissenschaften trat Zacherón in den Staatsdienst ein. Seit seinen Studienzeiten Mitglied der christlich-konservativen [[PP-CSD]], wurde er 1976 für die Partei in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort machte er sich bald einen Ruf als Rechtsexperte. Bereits seit 1979 fungierte er als Führungsmitglied der konservativen Parlamentsfraktion, 1982 wurde er in der [[Kabinett Moya I|ersten Regierung Moya]] zum Staatssekretär im [[Justizministerium]] ernannt. Nach dem Rücktritt von Justizminister [[Carles Holiérez]] im April 1984 folgte Zacherón seinem bisherigen Vorgesetzten im Ministeramt nach, das er bis zum Ende der Regierung im Herbst 1986 innehatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition gehörte Zacherón als Rechtsexperte und stellvertretender Fraktionssprecher zu den Führungspersönlichkeiten der Mitte-Rechts-Opposition und wurde schließlich nach dem Wahlsieg seiner Partei 1990 zum [[Innenminister]] in der [[Kabinett Otero I|Regierung]] von [[Josep Carles Otero]] ernannt. Dieses Amt übte er acht Jahre lang aus und erhielt den Ruf eines kompromisslosen Law-and-Order-Politikers. Nach dem neuerlichen Gang in die Opposition 1998 kandidierte Zacherón bei den [[Regionalwahlen 2001]] als Kandidat der [[Volkspartei]] für das Amt des Präsidenten der [[Region Bordez]], unterlag jedoch gegen den Sozialisten [[David Acebes]]. Als Präsident der [[Volkspartei]] in der Region führte er die Konservativen bei den [[Regionalwahlen 2005]] schließlich zum Sieg und wurde zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Staatssekretär im [[Justizministerium]] im [[Kabinett Moya I]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Justizminister]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Innenminister]] im [[Kabinett Otero I]], [[Kabinett Otero II|II]] und [[Kabinett Otero III|III]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: Präsident der Junta der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2001: Mitglied des Regionalrats von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1986-1990: Stellvertretender Sprecher der [[Volkspartei]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2001-2010: Parteivorsitzender der PPC in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Zacherón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der PPC|Zacherón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Zacherón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Zacherón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Semestina|Zacherón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Josep_Carles_Otero&amp;diff=10925</id>
		<title>Josep Carles Otero</title>
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		<updated>2012-11-12T13:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Josep Carles Otero''' (*1934 in [[Biniar]]-Mescano) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PPC]]) und früherer [[Ministerpräsident]] seines Landes (1990-1998).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und frühe Jahre in der Stadtpolitik ===&lt;br /&gt;
Josep Carles Otero wurde in Mescano, einem Vorort der [[Bordez|bordesischen]] Stadt [[Biniar]], geboren und stammt aus einer konservativ-katholischen Familie. Religiös erzogen, besuchte Otero ein katholisches Gymnasium und begann anschließend in [[Artir]] ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1962  mit dem Doktorgrad beendete. Nach seinem Studium kehrte er als Beamter der Justizverwaltung in seine Heimatstadt zurück und verfolgte eine politische Karriere. Bereits seit Studientagen Mitglied der konservativ-katholischen [[CSD]] (später [[PPC]]) und in der christdemokratischen Parteijugend tätig, wurde er 1964 ins Stadtparlament von Biniar gewählt, wo er 1967 die Führung der konservativen Fraktion übernahm. Gleichzeitig stieg er in die Führung seiner Partei in der Provinz [[Farfalla-Argente]] auf. 1969 zog er als Vertreter der [[Volkspartei]] in den ersten Regionalrat von [[Bordez]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Biniar ===&lt;br /&gt;
Sein Förderer war zu dieser Zeit der einflussreiche CSD-Provinzpräsident [[Ernesto Caballó]], der den 38-jährigen Otero 1971 als Bürgermeisterkandidaten in [[Biniar]] vorschlug. Bei der Wahl im Jahr 1972 konnte sich Otero schließlich durchsetzen und wurde an die Spitze seiner Heimatstadt gewählt. Schon im nächsten Jahr folgte er Caballó als Präsident der CSD in der Provinz [[Farfalla-Argente]] nach und wurde 1974 stellvertretender Parteivorsitzender in der Region [[Bordez]], 1977 schließlich Mitglied im nationalen Parteivorstand der Volkspartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Parteivorsitzenden ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1974 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt und 1976 in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt worden war, zog sich Otero im Jahr 1978 aus seinen städtischen Ämtern zurück und konzentrierte sich fortan auf seine Karriere in der nationalen Politik in [[Semess]]. 1979 wurde er Parlamentarischer Sekretär seiner Fraktion in der Abgeordnetenkammer und 1982 als Nachfolger von [[Santo Moya]] schließlich Fraktionssprecher. In diesem Amt gehörte er fortan zum Führungsteam der Christdemokraten und fungierte als einer der wesentlichen Organisatoren der konservativ-liberalen Regierungskoalition. Er machte sich gleichermaßen einen Namen als talentierter Redner und als umsichtiger Organisator. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] stieg Otero 1987 zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der [[PPC]] auf, galt bald aber schon als möglicher Kandidat für die Führung der Partei und als &amp;quot;heimlicher Oppositionsführer&amp;quot;. Im Gegensatz zu Parteichef [[Santiago Montoya]], der nur über einen Sitz im Senat verfügte, konnte Otero der Regierung im Plenum der weitaus einflussreicheren [[Abgeordnetenkammer]] die Stirn bieten. Nachdem Parteichef [[Santiago Montoya]] 1989 auf den Parteivorsitz verzichtet hatte, wurde Otero folgerichtig zum Nachfolger und damit zum Premierministerkandidaten der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Premierminister ===&lt;br /&gt;
Als Spitzenkandidat der [[Volkspartei]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] konnte Otero mit seiner Partei einen deutlichen Sieg über den amtierenden Ministerpräsidenten [[Donado Ricardes]] und dessen sozialdemokratische [[ASUL]] erzielen. Er wurde anschließend von Präsident [[Santiago Montoya]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en ernannt und bildete zusammen mit der [[UDS]] eine konservativ-liberale Koalitionsregierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident setzte Otero den unter seinen Vorgängern eingeleiteten Privatisierungskurs fort und brachte u.a. die bis dahin staatliche [[Télecom Sagradia|Telekom]] an die Börse. Außerdem leitete er die 1999 erfolgte Teilprivatisierung des staatlichen Energieunternehmens [[COESA]] in die Wege. Besonders energisch engagierte sich der bekennende Europäer Josep Otero für eine Fortführung und Intensivierung der Europäischen Integration. Diesen Kurs setzte er auch gegen Widerstände am rechten Parteiflügel durch. Unter seiner Präsidentschaft ratifizierte Sagradien die Verträge von Maastricht und Amsterdam und entschied sich für die Einführung des Euro als Währung. Wenig Erfolg hatte er dagegen bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die unter seiner Regierung auf einen Rekordwert anstieg, und beim Abbau der Staatsschulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] konnte Oteros konservativ-liberale Koalition ihre Mehrheit trotz Stimmverlusten knapp gegen die von [[António Grande Illega]] angeführte Opposition verteidigen und weitere vier Jahre weiter regieren. Gegen [[Ramón Julio De la Costa]] folgte vier Jahre später jedoch eine deutliche Niederlage bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Parlamentswahl 1998]], die Otero schließlich nicht nur sein Amt als Premierminister an De la Costa, sondern auch die Parteiführung der Konservativen kostete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage 1998 übernahm Otero die Funktion des Fraktionssprechers der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer, die er bereits 1982-1990 ausgefüllt hatte. Nach kurzer Bedenkzeit verkündete er, beim nächsten Parteitag nicht mehr als Kandidat für den Parteivorsitz anzutreten. Auf dem schließlich auf Dezember 1998 vorgezogenen Parteikongress gab er die Führung schließlich an seinen bisherigen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Roberto Vidéas Braga]] ab, der die politische Linie Oteros im Wesentlichen fortführen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otero nahm im Jahr 1999 als Kandidat der PPC an der [[Präsidentschaftswahlen 1999|Präsidentschaftswahl]] teil, verlor aber auch diese gegen den Sozialisten [[António Grande Illega]]. Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] wurde Otero im Falle eines konservativen Wahlsiegs als Kandidat für das Amt des [[Außenminister]]s oder aber für das des [[Parlamentspräsident]]en gehandelt. Die deutliche Niederlage seiner Partei unter der Führung Roberto Vidéas' bei nochmaligen Verlusten und das Nachsehen des von ihm unterstützten [[Oscar Rolando Huerón]] bei der Wahl zum neuen Parteivorsitzenden führten letztlich aber auch zu einer endgültigen Entmachtung Oteros und einem weitgehenden Machtverlust der bis dahin dominanten Strömung in seiner Partei. In der Folge gab Otero die Führung der Parlamentsfraktion ab und zog sich auf die Rolle eines einfachen Abgeordneten zurück. Nach wie vor wurde er aber als Parteipatriarch hinter den Kulissen gehandelt und trat öffentlich als unabhängiger Elder Statesman auf. Dabei scheute er auch nicht vor vereinzelter Kritik an der Linie des neu gewählten Parteivorsitzenden [[Miguel Ánibal Luisanto]] zurück, der 2006 schließlich selbst Ministerpräsident wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 2001 bis 2003 war Otero Mitglied und Vizepräsident des Europäischen Konvents, der eine Verfassung der Union ausarbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] verzichtete Otero nach 32 Jahren im Parlament auf eine neuerliche Kandidatur, wurde stattdessen aber Ende des Jahres auf Vorschlag der vormaligen Oppositionsparteien von Präsident [[António Grande Illega]] zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Auf eine erneute Kandidatur um die Nachfolge Grande Illegas verzichtete Otero sowohl 2004 als auch 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für sein Bemühen um die europäische Integration wurde Josep Otero im Jahr 2001 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1978: Bürgermeister der Stadt [[Biniar]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Ministerpräsident]] Sagradiens ([[Kabinett Otero I]], [[Kabinett Otero II|II]] und [[Kabinett Otero III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1964-1980: Stadtrat in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
* 1969-1974: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1974-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: ernannter Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1967-1972: Fraktionssprecher der [[Volkspartei]] ([[PPC]]) im Stadtrat von [[Biniar]]&lt;br /&gt;
* 1973-1989: Vorsitzender der [[Volkspartei]] in der Provinz [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
* 1977-1987: Stellvertretender Vorsitzender der [[Volkspartei]] in der Region [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: Parlamentarischer Sekretär der [[Volkspartei]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1990: Fraktionssprecher der [[Volkspartei]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1987-1989: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: erneut Fraktionssprecher der [[Volkspartei]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Otero]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Otero]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Otero]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Biniar|Otero]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joaqu%C3%ADn_Loubregat&amp;diff=10924</id>
		<title>Joaquín Loubregat</title>
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		<updated>2012-11-12T13:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1973 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und derzeit Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') der sozialdemokratischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Herbst 2008 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Nationalen Koordinators der Partei. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Javier_Ibarra_Rodr%C3%ADguez&amp;diff=10923</id>
		<title>Javier Ibarra Rodríguez</title>
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		<updated>2012-11-12T13:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Javier Ibarra Rodríguez''' (1960 in [[Malesc]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Bürgerrechtsanwalt und Politiker (Ex-[[UDS]] und Ex-[[Radicales]]). Seti 2012 bekleidet er als Parteiloser den Posten des sagradischen [[Justizminister]]s in der [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwaltstätigkeit und Einstieg in die Politik ===&lt;br /&gt;
Javier Ibarra machte sich in [[Sagradien]] einen Namen als Anwalt mit dem Spezialgebiet Bürgerrechte. Dabei vertrat er u.a. Asylbewerber, Migranten und Ausländerverbände. In Folge dieses Engagements wurde Ibarra im Jahr 1997 zum Generalsekretär der Sagradisch-Arabischen Gesellschaft ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gang in die Opposition begann die liberale [[UDS]] unter dem Einfluss ihres Generalsekretärs [[Luca Orrieva]] Ende der Neunziger Jahre, gezielt um parteilose Politiker und Persönlichkeiten des linksliberalen Spektrums zu werben und auf offenen Listen kandidieren zu lassen. Im Rahmen dieses Engagements zog der bekennende Radikaldemokrat Javier Ibarra 1999 über die UDS-Liste ins Europaparlament ein, wo er zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses gewählt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Luca Orrievas zum Parteivorsitzenden der UDS trat Ibarra 2001 in die Partei ein. Er unterstützte vor allem Orrievas Projekt eines &amp;quot;bürgerlichen Liberalismus&amp;quot; (''Liberalismo Cívico''), den er als moderne Interpretation des radikaldemokratischen Erbes ansah. Bei der Europawahl 2004 wurde er wiedergewählt. Seither saß er dem Justizausschuss im Europaparlament vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruch mit der UDS und eigene Parteigründung ===&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits im Jahr 2003 zum Gründer des linksliberalen Thinktanks [[Iniciativa Democrâcia i Libertá]] (d/l) gehört hatte, ging Ibarra zunehmend auf Abstand zu UDS-Chef Orrieva, den er für seine Annäherung an die politische Rechte kritisierte. Bereits die Zusammenarbeit der Partei mit der rechtspopulistischen [[PSP]] bei den [[Regionalwahlen 2005]] führten zu heftigen Verwerfungen zwischen Ibarra und der Parteiführung der UDS, der er Verrat an den Ideen des Liberalismus vorwarf. Nach der Bildung einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung im Herbst 2006, die sich im Parlament auf die Zusammenarbeit mit der [[PSP]] stützte, kam es endgültig zum Bruch zwischen Ibarra und der UDS. Im Januar 2007 verließ er die Partei, sein Mandat im Europaparlament legte er wenige Wochen später ebenfalls nieder. Nach dem Austritt von vier UDS-Abgeordneten aus der liberalen Fraktion trat Ibarra öffentlich als Anwalt der &amp;quot;vier Evangelisten&amp;quot; auf und kündigte die Gründung einer linksliberalen Sammlungsbewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) versuchte Javier Ibarra in der Folge, an das Erbe der sagradischen [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]] anzuknüpfen. Eine formale Parteistruktur wurde abgelehnt, stattdessen sollte die RRD eine &amp;quot;politische Bewegung Unabhängiger&amp;quot; sein. Ziel war eine Teilnahme an den [[Senatswahlen 2009|Senats-]] und [[Regionalwahlen 2009]]. Die vorzeitige Auflösung der Abgeordnetenkammer im Frühjahr 2008 führte jedoch zu einer beschleunigten Suche nach einer wettbewerbsfähigen Wahlplattform. Daraus ging schließlich die Partei [[Ils Radicales]] hervor, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] auf 2,1 Prozent der Stimmen kam, damit jedoch den Einzug ins Parlament verpasste. Durch ein Wahlbündnis mit den Mitte-Links-Parteien [[ASUL]] und [[Verdes]] wurde Ibarra bei den [[Senatswahlen 2009]] im Wahlkreis Semesta in den sagradischen [[Senat]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Austritt aus der Radikalen Partei ===&lt;br /&gt;
Obwohl nur einer von sieben Sprechern der Partei, nahm Ibarra von Beginn an die Führungsrolle in der Partei ein, lehnte eine formale herausgehobene Stellung zu Beginn aber ab. Nach dem Scheitern der Radikalen bei den [[Europawahlen 2009]] und infolge einer Reihe von parteiinternen Streitigkeiten um Ausrichtung und Organisation der Partei drängte er jedoch nach einer strafferen Parteiorganisation und übernahm das neu geschaffene Amt eines Parteisekretärs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der anhaltenden Misserfolge der Partei und der schlechten Umfrageergebnisse versuchte Javier Ibarra Ende 2011 seine Partei für ein Wahlbündnis der linken Mitte mit den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] oder [[Verdes|Grünen]] zu gewinnen, scheiterte mit seinem Versuch aber schließlich an der Parteibasis, die sich in einer Befragung mit knapper Mehrheit gegen ein bereits ausgehandeltes Bündnis mit den Grünen wandte. Ibarra verstand dies als Entscheid gegen seine strategische Ausrichtung und erklärte daraufhin seinen Rückritt vom Amt des Parteisekretärs. Vorausgegangen war ein Machtkampf mit dem erst 2010 in die Partei eingetretenen [[Marcelo Venizelos]], der versuchte, die Partei weg von ihrer bisherigen Mitte-Links-Linie auf einen so genannten &amp;quot;ganzheitlich-libertären&amp;quot; Kurs zu führen, der von Ibarra selbst aber als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; zurückgewiesen wurde. Die Wahl Venizelos' zum Parteisprecher Anfang 2012 führte schließlich zum Parteiaustritt Ibarras und einiger Mitstreiter, die sich als &amp;quot;[[Iniciativa Radical]]&amp;quot; zuvor vergeblich gegen den neuen Kurs der Partei gewehrt hatten. Ibarra kündigte wenig später an, bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Parlamentswahl im Sommer 2012]] die Wahlliste der sagradischen [[Verdes|Grünen]] zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Justizminister]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1999-2007: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2007/2008: Sprecher der Partei [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) &lt;br /&gt;
* 2008-2011: Mitglied im Sprecherkreis der Partei [[Ils Radicales]]&lt;br /&gt;
* 2009-2011: Sekretär der Partei [[Ils Radicales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ibarra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Ibarra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Ibarra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Javier_Carles_Etxeberr%C3%ADa&amp;diff=10922</id>
		<title>Javier Carles Etxeberría</title>
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		<updated>2012-11-12T13:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Javier Carles Etxberría Alstrom''' (*1947 in [[Semess]]) ist ein Publizist und Politiker der [[Sagradien|sagradischen]] [[Verdes|Grünen Partei (Ils Verdes)]]. Er war von 1991-1994 stellvertretender Bürgermeister der sagradischen Hauptstadt [[Semess]] und von 1998 bis 2006 in der rot-grünen [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] erster grüner [[Außenminister]] des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der rot-grünen Allianz bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] zog sich Etxeberría aus der aktiven Politik zurück und ist heute als Journalist und Publizist, u.a. als Mitherausgeber der Wochenzeitung [[Il Debate]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Carles Etxeberría wurde 1947 in Semess geboren und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit bei seiner argentinischen Mutter in deren Heimatland sowie in den USA, wo sie als Journalistin arbeitete. 1966 kehrte Etxeberría nach Sagradien zurück und begann ein Studium der Staatsrechtslehre und der Philosophie in Semess. Bereits 1967 kam Etxeberría in Kontakt mit verschiedenen linken Gruppierungen und beschrieb sich selbst als Trotzkisten. 1968 hielt er sich anlässlich eines Auslandssemesters in Paris auf und unterhielt enge Kontakte zu Daniel Cohn-Bendit, der als Anführer der Pariser Studentenbewegung galt. Etxeberrías Rolle während der Mai-Unruhen 1968 ist bis heute nicht vollständig geklärt, doch kehrte Etxeberría kurze Zeit später nach Sagradien zurück, wohl um einer Ausweisung zuvor zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Semess organisierte Etxeberría in der Folge einige Veranstaltungen gegen die amtierende [[Kabinett Favale II|Rechtsregierung Favale]], die er als faschistisch ablehnte. Obwohl Etxeberría auch in den Siebziger Jahren noch zu den prominenten Vertretern der studentischen Linken zählte und Mitglied der kommunistischen, später linksalternativen [[Democrâcia Crítica]] wurde, mäßigte er seine politischen Ansichten und widmete sich hauptsächlich seiner wissenschaftlichen Karriere. Später gab er zu, der [[ASUL|sozialistischen]] Regierung unter [[Joán Caval]] in den Anfangsjahren mit Wohlwollen gegenüber gestanden zu haben. Nach seiner Promotion im Jahr 1975 arbeitete Etxeberría als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Semess und für kurze Zeit in Paris, ehe er 1982 als Professor für Staatsphilosophie nach Duerez berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Grünen Bewegung und der Semestiner Stadtpolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem er die Koalition der [[ASUL|Sozialisten]] mit den [[UDS|Liberalen]] im Jahr 1975 abgelehnt hatte, gehörte Etxeberría in den Folgejahren gemeinsam mit einigen Parteigenossen aus der [[DC]] zu den Gründern der sagradischen Grün-Alternativen Bewegung. 1980 bereits hatte er bei den Kommunalwahlen in Semess für die Grün-Linke Liste kandidiert, ohne aber ein Mandat zu erhalten. In der Folge arbeitete er in verschiedenen Positionen in der Semestiner grünen Szene mit und machte sich als harter Kritiker der Semestiner Stadtpolitik einen Namen, die er als korrupt und verfilzt charakterisierte. 1986 gründete Etxeberría mit einigen akademischen Mitstreitern an verschiedenen Universitäten des Landes das [[Forum Ecología 86]], das als ökologischer Think Tank eine nachhaltige Politik für die kommenden Jahrzehnte formulieren sollte. Er wurde zudem erster Generalsekretär des Forums, dem 1987 ein Institut angeschlossen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 1984]] zog Etxeberría erstmals für die grün-alternative Liste in den Semestiner Stadtrat ein und war danach wesentlich an der Aushandlung der ersten rot-grünen Koalition in der Hauptstadt beteiligt. 1985 wurde er zum Fraktionssprecher der Grünen im Stadtparlament gewählt. Nach mehreren harten Auseinandersetzungen zwischen den Koalitionspartnern stimmte Etxeberría schließlich im Herbst 1987 mit seinen Fraktionskollegen für eine Beendigung der Zusammenarbeit, was zum Rücktritt des Semestiner Bürgermeisters [[Flávio Osório Jimenez]] führte. Bei den [[Kommunalwahlen 1988]] verzichtete Etxeberría auf eine Wiederwahl und arbeitete wieder als Hochschuldozent, ehe er 1989 für die sagradischen Grünen ins Europäische Parlament einzog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 gehörte Etxeberría zu den Gründungsmitgliedern der vereinigten Grünen Partei [[Ils Verdes]]. Hier galt er als einer der Exponenten des linken Flügels und als einer der Gegenspieler von Vorstandssprecher [[Carles Vergil]], der 1991 die Partei verließ. Bei den Semestiner Kommunalwahlen im Herbst 1991 kehrte Etxeberría in die Stadtpolitik zurück und ging für die Grünen als Spitzenkandidat ins Rennen. Im neu gebildeten rot-grünen Magistrat des Sozialisten [[António Grande Illega]] wurde Etxeberría Vizebürgermeister mit der Zuständigkeit für die Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik der Stadt. Damit stieg er zu einem der bekanntesten grünen Politiker des Landes auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstieg in die Nationale Politik ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] zog Etxeberría erstmals ins nationale Parlament ein. Dort machte er sich als einer der prominentesten und stärksten Redner der Grünen einen Namen. Nach dem Rückzug des grünen Vormannes [[David Osqar Letard]] im Jahr 1996 rückte Etxberría neben [[Franca Ferrero Benítez]] an die Spitze der Partei und bildete bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] das Spitzenduo der Grünen. Unter dem Duo Ferrero-Etxeberría gingen die Grünen und die nun von De la Costa angeführten Sozialisten mit dem Ziel einer gemeinsamen Regierungsmehrheit in die Wahl. Etxeberrías Partei holte 7,2% der Stimmen und konnte zusammen mit der Asul (40 Prozent) eine Minderheitskoalition bilden. Erstmals waren die Grünen nun unmittelbar an einer sagradischen Regierung beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister der Rot-Grünen Koalition ===&lt;br /&gt;
In der neuen [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]], der ersten [[Coalición Eco-Socialista|öko-sozialistischen Koalition]] auf nationaler Eben des Landes, wurde Etxeberría Außenminister. Als solcher musste er 1999 in der eigenen Partei die Beteiligung seines Landes am Kosovo-Krieg durchsetzen und konnte einen Koalitionsbruch nur knapp verhindern. Außerdem nahm er für sein Land im ersten Quartal 2000 die Präsidentschaft des Europäischen Rates wahr. Die Regierung De la Costa, mit einem ambitionierten gesellschaftlichen Reformprogramm angetreten, setzte einige grüne Politikinhalte um, darunter die Einführung der Homosexuellen-Ehe, den Ausstieg aus der Atom-Energie, die Einführung einer Klima-Abgabe sowie eine Reform der Staatsorganisation. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folge gelang es den Grünen, sich als Reformmotor der Koalition zu präsentieren und ganz auf die Popularität ihres Spitzenkandidaten zu bauen. Nach dem Rückzug Ferrero Benítez' aus dem Kabinett und einem neuerlichen Sieg der rot-grünen Koalition bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Wahlen 2002]] setzte er als Außenminister die Koalition mit den Sozialisten fort und rückte zum Vizepremierminister auf. Die Grünen hatten bei dieser Wahl mit 8,7% das beste Ergebnis der Parteigeschichte erzielt. Spätestens seit diesem Wahlerfolg galt Etxeberría noch vor Ministerpräsident De la Costa und Oppositionsführer [[Miguel Ánibal Luisanto|Luisanto]] als mit Abstand beliebtester Politiker des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] traten Sozialisten und Grüne gemeinsam mit regionalen und linksliberalen Gruppen im Mitte-Links-Bündnis [[Cerezo]] (Kirschbaum) an, verloren aber die Mehrheit an die politische Rechte. Die Grünen rutschten bei der Wahl von 8,7 auf 7,2 Prozent ab, die Sozialisten verloren sogar mehr als sechs Prozentpunkte. Nach der Niederlage erklärte Etxeberría seinen Rückzug aus der Grünen-Führung. Seine Nachfolge trat [[María Nabarro Laval]] an, die zuvor als Umweltministerin amtiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2007 gab Etxeberría sein Mandat in der Abgeordnetenkammer auf und wurde Mitherausgeber der als linksliberal geltenden Wochenzeitung [[Il Debate]], für die er seitdem in unregelmäßigen Abständen vornehmlich zu außen- und europapolitischen Themen eine Kolumne schreibt. Etxeberría ist zudem einer der Kuratoriumsvorsitzenden des [[Istituto Sagradês de la Política Internacional]] (ISPI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-1991: MdEP &lt;br /&gt;
* 1991: Stadtrat in [[Semess]] &lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1998-2007: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1994: [[Bürgermeister von Semess|Vizebürgermeister]] der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: Leiter der Behörde für Wirtschaft und Infrastruktur der Stadt [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: [[Außenminister]] in den Kabinetten [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]], [[Kabinett De la Costa III|III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Vizepremierminister]] in den Kabinetten [[Kabinett De la Costa II|De la Costa II]], [[Kabinett De la Costa III|III]] und [[Kabinett De la Costa IV|IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1986: Fraktionssprecher der [[Verdes Celarcoes]] im Semestiner Stadtrat&lt;br /&gt;
* 1996-1998: Sprecher der sagradischen [[Verdes|Grünen]] (zusammen mit [[Franca Ferrero Benítez]])&lt;br /&gt;
* 1998: Zweiter Spitzenkandidat der Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] (hinter [[Franca Ferrero Benítez]])&lt;br /&gt;
* 2002: Spitzenkandidat der Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]]&lt;br /&gt;
* 2006: Spitzenkandidat der Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Etxeberría]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Etxeberría]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Etxeberría]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Etxeberría]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Iacovo_Del_P%C3%A9rez&amp;diff=10921</id>
		<title>Iacovo Del Pérez</title>
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		<updated>2012-11-12T13:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Iacovo Del Pérez''' (*1904, †1997) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1952 bis 1958 Bürgermeister der Stadt [[Tulis]] und 1962 bis 1964 sowie erneut von 1970 bis 1972 [[Außenminister]] der Republik. 1964 folgte er dem verstorbenen [[António Santiago]] als Generalsekretär der [[ASUL]] (bis 1969) und sagradischer [[Ministerpräsident]] (bis 1967) nach, ehe er von 1972 bis 1982 zwei Amtsperioden lang als [[Präsident der Republik]] amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
Der in [[Guiana]] geborene Del Pérez, Sohn eines Schullehrers, kam im Alter von 10 Jahren nach [[Sagradien]], wo er in [[Tulis]] das Gymnasium besuchte und nach dem Abitur Sozialwissenschaften, Philosophie und Literaturwissenschaft studierte. 1925 trat Del Pérez der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bei. Er engagierte sich aktiv in der [[Juventú Socialista|Parteijugend]] und betätigte sich als Journalist bei verschiedenen linksgerichteten Zeitungen. 1934 saß Del Pérez einige Zeit im Gefängnis und unterstützte danach die Volksfrontregierungen unter Präsident [[Santiago Laval]], den Del Pérez später als großes Vorbild bezeichnete. 1936/1937 war Del Pérez als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Februarputsch 1938]] blieb Del Pérez zunächst im Land, wurde 1939 aber wegen oppositioneller Aktivitären inhaftiert Im Jahr 1940 gelang ihm die Flucht nach Frankreich, von wo aus er sofort vor den Nazis weiter nach London floh. Nachdem er 1942 inkognito nach Sagradien zurückgekehrt war, schloss sich Del Pérez bald dem sagradischen Widerstand an. Hier schloss er enge Verbindungen zu [[Santo De la Ilpa]], als dessen persönlicher Sekretär er in der Wiederaufbauphase der Sozialistischen Partei im Jahr 1943/44 arbeitete. Im Frühjahr 1944 übernahm Del Pérez als Chefredakteur die Leitung der wieder gegründeten Parteizeitung [[Avante]] und wurde danach für den PS in den Stadtrat von Tulis gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere in der frühen Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Bruch De la Ilpas mit der Sozialistischen Partei blieb Del Pérez zunächst im PS. Im Januar 1947 wurde er von Ministerpräsident De la Ilpa als Unterstaatssekretär ins Kabinettsministerium berufen. Nach dem Austritt seiner Partei aus der Regierung wechselte auch Del Pérez – als grundsätzlicher Anhänger des Westkurses De la Ilpas und überzeugter Antikommunist – zu Ilpas [[PSD]] und verblieb in der Regierung, wo er als Kulturminister sein erstes Ministeramt wahrnahm. Seit 1950 stand Del Pérez als Staatssekretär im Außenministerium erneut an der Seite De la Ilpas. 1952 legte er dieses Amt nieder und wurde Bürgermeister von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt, unterstützte er zunehmend die parteiinterne Opposition gegen Parteichef De la Ilpa, die für eine Wiederannäherung an den alten PS und einen Austritt aus der Regierung Luciaro eintrat. Seit 1953 gehörte er neben [[Carles Domínguez-Arras]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]] zum so genannten &amp;quot;[[Mitternachtskartell]]” führender Sozialisten, Sozialdemokraten und Linkskatholiken, das eine Wiedervereinigung in einer neuen Linkspartei vorbereitete. Nach Ilpas Bruch mit dem PSD stieg Del Pérez als stellvertretender Parteisekretär in den engeren Parteivorstand auf. In der Folge setzte er sich auch offen für eine Wiedervereinigung mit dem PS ein und gehörte zum Gründungskomitee der entstehenden [[ASUL]]. Nach der Gründung der Sozialistischen Allianzpartei wurde Del Pérez ins Zentralkomitee und ins Politische Büro der neuen Partei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahl 1958]] legte Del Pérez seine kommunalen Ämter nieder und wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der sozialistischen Kammergruppe sowie zum Präsidenten des Auswärtigen Ausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. In dieser Rolle profilierte sich Del Pérez mit einer alternativen Außenpolitik, in der sich der einstige Westkurs-Anhänger neben einer vertieften europäischen Integration für eine Öffnung gegenüber dem kommunistischen Osten einsetzte. In dieser Zeit etablierte sich Del Pérez als Nummer Zwei in seiner Partei hinter Partei- und Fraktionschef [[António Santiago]]. 1960 wurde er Stellvertreter des Generalsekretärs und Parteisprecher für Außen- und Sicherheitspolitik. Er war zudem wesentlich an der Formulierung des [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms der ASUL]] beteiligt, das 1962 in [[Lemez]] verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister der Großen Koalition und Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] wurde Del Pérez im [[Kabinett Costa|Kabinett]] der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] zum Außenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Damit wurde er zum Bindeglied zwischen Partei und Koalition, da Parteichef Santiago es vorzog, außerhalb des Kabinetts zu bleiben. Bereits in dieser Zeit knüpfte Del Pérez verstärkte Kontakte nach [[Micolinien]], das er näher an die Europäische Gemeinschaft heranzuführen gedachte. Nach dem Bruch der Koalition kam es Ende 1963 zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahlen]], aus denen die Sozialisten knapp als Sieger hervorgingen. Del Pérez stellte sich an die Spitze jener, die eine Regierung mit der bürgerlich-liberalen [[UDS]] anstrebten und war wesentlich an den Verhandlungen mit UDS-Chef [[Carles Méndez]] beteiligt. In der neuen [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] aus Sozialisten, Radikal- und Liberaldemokraten blieb Del Pérez zunächst Außenminister. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos wählte ihn das Exekutivkommitee der ASUL zum Nachfolger Santiagos als Parteichef. Wenige Tage später ernannte ihn der frisch inaugurierte Präsident [[Carles María Ortega]] zum neuen Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Ausland hoch angesehene und auch im bürgerlichen Lager geschätzte Del Pérez wirkte als Gesicht der neuen Mitte-Links-Koalition, welche die Konservativen erstmals überhaupt in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] in die Opposition geschickt hatte und nun auf juristische Reformen drängte. Neben Del Pérez etablierten sich jedoch Domínguez-Arrás und Nacoma als mächtige Strippenzieher in Partei und Regierung und bildeten mit dem oft nur formal vorangestellten Del Pérez eine starke Führungstroika. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1965 nahmen Micolinien, Sagradien und [[San Cristo]] offizielle Dreistaatengespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit auf, die fortan zweijährlich wiederholt werden sollten. Seit Sommer 1966 geriet die Koalition Del Pérez-Méndez zunehmend in innere Krisen und zerfiel schließlich im Frühjahr 1967. Nach dem Austritt der UDS aus dem Kabinett Del Pérez kam es zu einem Misstrauensvotum gegen die Minderheitsregierung, in deren Folge Präsident Ortega die Kammer auflöste. Bei [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] trat Del Pérez als Spitzenkandidat der Sozialisten an, verlor aber gegen den konservativen [[PPC]] von [[Carles Angel Favale]], der eine konservativ-liberale Minderheitsregierung bildete. In der Opposition zur [[Kabinett Favale II|neuen Mitte-Rechts-Regierung]] geriet der Parteichef zunehmend unter Druck. Streitigkeiten innerhalb der Führungstroika und eine drohende Rebellion der nachrückenden so genannten [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] um den [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Joán Caval]] bedrohten die Stellung Del Pérez', der es nach Meinung seiner Kritiker an Kampfgeist und Schlagkraft in der Opposition missen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Als schließlich immer klarer wurde, dass Del Pérez nicht mehr auf die Unterstützung seiner Partei und vor allem seines mächtigen einstigen Verbündeten Stefano Nacoma setzen konnte, kündigte Del Pérez an, auf dem Parteitag der ASUL 1969 nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren. Stattdessen ging Del Pérez als Kandidat um das Präsidentenamt ins Rennen, musste sich bei den [[Präsidentschaftswahlen 1969|Wahlen 1969]] aber dem konservativen Amtsinhaber [[Carles María Ortega]] geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem herausragenden Sieg [[Joán Caval]]s bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] wurde Del Pérez nochmals als Außenminister in [[Kabinett Caval I|Cavals sozialistisches Minderheitskabinett]] berufen. Als solcher konnte er den Erfolg seiner Dreistaatenpolitik selbst verwirklichen, indem es im Januar 1972 offiziell zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es zwischen Micolinien, Sagradien und dem Fürstentum San Cristo kam, dessen erster Ratsvorsitzender als sagradischer Außenminister Del Pérez wurde. &lt;br /&gt;
Nach der schweren Erkrankung Präsident Ortegas und seinem Tod im Jahr 1972 kandidierte Del Pérez erneut bei den [[Präsidentschaftswahlen 1972|Präsidentschaftswahlen]]. Er konnte sich gegen [[Martín Ánibal Costa]] von der [[Volkspartei]] durchsetzen und wurde achtundsechzigjährig zum fünften Präsidenten der Dritten Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatsoberhaupt verdiente sich Del Pérez breites Ansehen in allen politischen Lagern und große Popularität im Volk, wie sie zuvor nur der stets großväterlich auftretende [[Ariel De la Roya]] genossen hatte. Immer wieder thematisierte er heikle Themen und setzte sich für soziale Gerechtigkeit und internationale Friedenssicherung ein. Besonders die Abrüstung war ihm ein großes Anliegen. Politisch unterstützte er lange Zeit die sozialistische Minderheitsregierung Cavals, ernannte 1977 aber eine sozialistisch-liberale und 1979 schließlich eine Große Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch erlaubte Pérez sich stets größere Freiheiten, als sie einige seiner Vorgänger genossen hatten. Besonders im internationalen Ost-West-Dialog sowie in den Beziehungen Sagradiens zu seinen ehemaligen Kolonien in Afrika setzte er wichtige Akzente. Er verurteilte die Apartheid in Südafrika, die Militärdiktaturen in Südamerika und die Intervention der UdSSR in Afghanistan. Während der Periode der gestiegenen Spannungen zwischen Rechten und Linken und des Terrorismus des [[Grupo Sêglu Rôiso]] war er ein strenger Verteidiger der Institutionen des Rechtsstaats und sprach offen die vermutete Verbindung zwischen den GSR und der UdSSR an. Forderungen der Konservativen nach weitgehenden Einschnitten der bürgerlichen Freiheiten lehnte er aber ab und kassierte ein Gesetz zur polizeilichen Hausdurchsuchung, das die [[Kabinett Nada I|Regierung Nada]] 1979 eingebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde Iacovo Del Pérez mit großer Mehrheit im ersten Wahlgang wiedergewählt. 1982 endete seine zweite Amtszeit. Bis dahin konnte Del Pérez als einer der populärsten Präsidenten der sagradischen Nachkriegsgeschichte gelten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nahm Del Pérez seinen Anspruch auf ein Senatsmandat auf Lebenszeit wahr und wurde 1984 an die Spitze der ASUL-nahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] gewählt, der er bis 1991 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der verhehrenden politischen Krise, welche die so genannte [[Guivares-Affäre]] ausgelöst hatte, mahnte Del Pérez als Präsident a.D. zu Besonnenheit und konnte Kraft seiner Autorität einiges dazu beitragen, die schwere Vertrauenserschütterung der Bevölkerung in die politischen Institutionen des Landes im Maß zu halten. Del Pérez veröffentlichte seine Memoiren zwischen 1984 und 1988 in drei Bänden. Seit 1993 ließ er sein Senatsamt endgültig ruhen. Del Pérez verstarb im Jahr 1997 im hohen Alter von 93 Jahren an einer Herzschwäche. Er galt bis zu seinem Tod neben Joán Caval als wichtigste Identifikationsfigur der Sozialistischen Partei und war seit 1991 Ehrenvorsitzender der Asul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1947-1949: Unterstaatssekretär und Sprecher des [[Ministerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1949: [[Kulturminister]] im [[Kabinett Ilpa II]]&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: Bürgermeister von [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Costa]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Außenminister]] im [[Kabinett Costa]] sowie im [[Kabinett Santiago]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Ministerpräsident|Präsident des Ministerrats (Ministerpräsident)]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[Außenminister]] im [[Kabinett Caval I]]&lt;br /&gt;
* 1972-1984: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1945-1952: Stadtrat in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1954-1972: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1958-1962: Präsident des Außenausschusses der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1997: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1955-1957: Vizesekretär des [[Partido Socialista Democrático]] (PSD)&lt;br /&gt;
* 1958-1962: stellvertretender Sprecher der Sozialistischen Kammerfraktion&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Vize-Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 1991: Ehrenpräsident der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972: Präsident des [[Blaumeerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1984-1991: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Republik|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Del Pérez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Hern%C3%A1n_Ferrero_Per%C3%B3n&amp;diff=10920</id>
		<title>Hernán Ferrero Perón</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hernán Ferrero Perón''' (*1949 in [[Citanova]]/[[Sesín]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] liberaler Politiker ([[UDS]]) und Diplomat. Von 1996 bis 1998 war er [[Bildungsminister]] im [[Kabinett Otero III]]. Als Mitglied der ersten [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] von 2006 bis 2008 vertrat er Sagradien auf internationaler Ebene als [[Außenminister|Minister für Äußere und Europäische Angelegenheiten]]. Seit 2009 ist Ferrero Perón für die europäischen Liberalen Mitglied des Europäischen Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Minister (bis 1998) ===&lt;br /&gt;
Der ausgebildete Jurist Ferrero Perón schlug nach dem Studium eine Karriere als Diplomat im sagradischen [[Außenministerium]] ein. Nach verschiedenen Tätigkeiten im Ministerium und angeschlossenen Behörden wurde er 1983 unter Außenminister [[Lorenzo Estrubal]] Direktor der Kulturabteilung im Außenministerium. 1986 bewarb er sich erstmals für die liberale [[UDS]] um ein Mandat in der Abgeordnetenkammer. Dank des guten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Wahlergebnisses]] der Liberalen von 12 Prozent zog Ferrero Perón auf dem vorletzten erfolgreichen Listenplatz in die Kammer ein. Im sozialliberalen [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] wurde er daraufhin unter dem UDS-Minister [[Luca Bremante]] zum Staatssekretär im [[Außenhandelsministerium]] ernannt. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] wechselte er als Staatssekretär Lorenzo Estrubals ins [[Außenministerium]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Mário González Bahamonte]]s zum neuen Parteivorsitzenden der UDS im Jahr 1992 nominierte dieser den ausgewiesenen Verwaltungsfachmann Ferrero Perón zum Parteisekretär der Unionsdemokraten. In diesem Amt koordinierte er u.a. die Kampagne der Liberalen für [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]]. Nach Bahamontes Wechsel in die EU-Kommission behielt Ferrero Perón sein Amt auch unter dessen Nachfolger [[Vítor António Anghés]], ehe er von diesem 1996 als neuer [[Erziehungsminister]] vorgeschlagen wurde und als Minister ins [[Kabinett Otero III]] eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als Oppositionspolitiker (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der konservativ-liberalen Rechten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] schied Ferrero aus der Regierung aus und kehrte als Vorsitzender des Ausschusses der Abgeordnetenkammer für Europapolitik wieder zur Außen- und Europapolitik zurück. Im Folgejahr wurde der bekennende Europäer Ferrero zugleich zum ehrenamtlichen Präsidenten der sagradischen Sektion der Union Europäischer Föderalisten gewählt. 2000 wurde er zudem als Nachfolger von Uffe Ellemann-Jensen Präsident der Europäischen Liberalen und Reformpartei ELDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] erklärte Ferrero Perón nach 16 Jahren im Parlament überraschend seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur. Er kündigte an, sich zukünftig auf andere Aufgaben konzentrieren zu wollen, und übernahm eine Professur für Europapolitik an der Universität Vierna, blieb aber Mitglied in der Parteiführung der UDS. 2003 wurde er als sagontinischer Senator Mitglied des sagradischen Oberhauses, wo er den Fraktionsvorsitz der Demokraten übernahm und stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister (2006-2008) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der die Parteien der Rechten die Mehrheit im Parlament errangen, wurde Ferrero Perón als Außenexperte seiner Partei für den Posten des Außenminister in der [[Kabinett Luisanto I|ersten Regierung Luisanto]] nominiert und wurde als einer von drei Liberalen zum Minister ernannt. Als Kabinettsmitglied kam es mehrmals zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem wert-liberalen Ferrero Perón und Kabinettskollegen, vor allem aus Reihen der konservativen [[PPC]], u.a. in Fragen der Europapolitik, in denen Ferrero Perón eine eindeutig pro-europäische Haltung einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] wurde Ferrero Perón bei der Kabinettsbildung nicht mehr berücksichtigt, sein Amt fiel einem Zuständigkeitenwechsel innerhalb der Koalition zum Opfer, da UDS-Chef Orrieva auf das Handelsministerium drängte, gegen das das Außenministerium schließlich im Tausch an die PPC fiel. Neuer Außenminister wurde [[Oscar Rolando Huerón]]. Das Angebot Orrievas, als Minister ins Bildungsministerium zurückzukehren, lehnte Ferrero dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Europäischen Parlament (seit 2009) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kandidierte Ferrero Perón erstmals für das Europäische Parlament und wurde als Spitzenkandidat der UDS nach Straßburg und Brüssel gewählt. Dort führt er die sagradische Delegation der Liberalen an und übt als Stellvertreter von Guy Verhofstadt das Amt eines Vizepräsidenten der ALDE-Fraktion aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1983-1986: Direktor der Kulturabteilung im sagradischen [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: Staatssekretär im [[Außenhandelsministerium]] ([[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]])&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Staatssekretär im [[Außenministerium]] ([[Kabinett Otero I]])&lt;br /&gt;
* 1996-1998: Sagradischer [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Präsident des [[Abgeordnetenkammer]]ausschusses für Europapolitik &lt;br /&gt;
* 2003-2006: Stellvertretender Vorsitzender im [[Senat]]sausschuss für Außenpolitik&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Minister für auswärtige und europäische Beziehungen]] im [[Kabinett Luisanto I]] und [[Kabinett Luisanto II|II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1986-2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2003-2009: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1992-1996: Parteisekretär der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizepräsident der ELDR&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Präsident der ELDR&lt;br /&gt;
* 2003-2006: Fraktionssprecher der [[UDS]] im [[Senat]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Vorsitzender der sagradischen Delegation in der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
* seit 2009: Stellvertretender Vorsitzender der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1999-2003 Präsident der sagradischen Sektion der Union Europäischer Föderalisten ([[UEF Sagradia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mitglied der UDS|Ferrero Perón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Francisco_Montone&amp;diff=10919</id>
		<title>Francisco Montone</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Romero Montone''' (*1910 in [[Lemez]], †1987) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist und Politiker ([[ASUL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1962-1982: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1969-1973: Mitglied des Regionalrats der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1984-1987: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1963-1966: Präsident des Rechtsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
* 1966-1967: [[Justizminister]] im [[Kabinett Del Pérez II]] und [[Kabinett Del Pérez III|III]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: Beigeordneter Rat für Finanzen und Justiz der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1970-1974: [[Justizminister]] im [[Kabinett Caval I]] und [[Kabinett Caval II|II]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Finanzminister|Finanz- und Wirtschaftsminister]] im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1982: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Caval III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Montone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Montone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Montone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Montone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Montone]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Francisco Montero Vidal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Montero Vidal''' (*1939 in [[Bosa]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker, ehemaliger Minister und früherer Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit 2007 ist er Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Escada|Eskader]] Montero studierte Rechtswissenschaften und begann eine Laufbahn als Anwalt. Bereits als Student engagierte er sich für linke politische Gruppen und betätigte sich anschließend als junger Anwalt bei der Verteidigung &amp;quot;politisch Verfolgter&amp;quot;, d.h. wegen illegaler Demonstrationen und Gewalt gegen die Staatsmacht angeklagter Studenten und Angehörige der so genannten &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; Generation, der sich Montero selbst zuschrieb. Er gehörte in dieser Zeit zu einem linkssozialistischen Anwaltskollektiv und rechnete sich zum linken Parteiflügel der [[ASUL|sagradischen Sozialisten]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren begann Monteros eigentliche politische Karriere. Seit 1972 Vorstandsmitglied des ASUL-Verbandes in [[Semess]], wurde er 1974 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Als Schützling des damaligen Linkenführers der ASUL, [[Andrés Colón]], wurde der relativ unerfahrene Jurist von diesem 1975 überraschend zum Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]] berufen. Nach dessen Ausscheiden aus dem Amt 1976 wechselte Montero 1977 als Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en in die Schaltstation der Regierung, 1979 wurde er schließlich in der [[Kabinett Caval V|fünften Regierung]] [[Joán Caval]]s zum [[Außenhandelsminister]] berufen. Diesen Posten behielt Montero auch in der [[Kabinett Nada|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] bis 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren gehörte Montero schließlich als Mitglied des Parteivorstands zu den profiliertesten Politikern der Sozialisten und war 1982 und 1986 als Ministerkandidat der ASUL vorgesehen. Nach dem Sieg der ASUL bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Parlamentswahl 1986]] wurde er unter dem Parteirechten [[Donado Ricardes]] jedoch &amp;quot;nur&amp;quot; [[Umweltminister]], was zu diesem Zeitpunkt als Ministerium der zweiten Reihe galt. Erst 1989 wechselte er im Rahmen einer Kabinettsumbildung an die Spitze des einflussreicheren [[Arbeitsministerium]]s.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten und dem Rücktritt Donado Ricardes' 1990 bewarb sich Montero um das Amt des Generalsekretärs der Sozialisten, verlor in einer Kampfabstimmung aber gegen den vom Parteiestablishment favorisierten [[Luis José López]]. Bis 1992 begleitete er das Amt des Schatzmeisters der ASUL und geriet so im Spendenskandal der ASUL 1992 unter heftigen öffentlichen Druck, der schließlich zu seinem Rücktritt führte. Erst nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] kehrte Montero als Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ins Rampenlicht zurück. Nach acht Jahren im Amt und nach 32 Jahren im Parlament verzichtete er 2006 auf eine neuerliche Kandidatur. Seit 2007 ist Montero Vorsitzender der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1975-1977: Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en &lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1986-1989: [[Umweltminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: [[Arbeitsminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Schatzmeister der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 2007: Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Montero Vidal]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Donado Ricardes</title>
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		<updated>2012-11-12T13:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Donado Morrier Ricardes''' (*4.5.1930 in [[Martiniac]], [[Ligre Scantia]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Ökonom und Politiker. Er war von 1986 bis 1990 Ministerpräsident und von 1987 bis 1990 Generalsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Donado Ricardes, Sohn eines Gymnasiallehrers aus [[Martiniac]] im Norden [[Ligre-Scantia]]s, ging in seinem Heimatort zur Schule, das Gymnasium besuchte er in [[Bosa]] und begann dort auch 1949 sein Studium der Rechtswissenschaften, welches er fünf Jahre später in [[Semess]] beendete. In dieser Zeit trat Ricardes als Unterstützer des Westkurses von Außenminister [[Santo de la Ilpa]] dessen [[PSD|Sozialdemokratischer Partei]] bei, die 1957 in der neuen [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] aufging. Nach seiner Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften mit dem Spezialgebiet Wirtschaftsrecht wechselte Ricardes von der Verwaltungshochschule in Semess in die Staatswirtschaft und wurde zunächst Ober-Verwaltungsdirektor und später leitender Finanzdirektor des staatlichen Energiekonzerns [[COESA|CES]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Start der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 erfolgte Ricardes' Wechsel in die Politik. Nach dem Rücktritt des sozialistischen Wirtschaftsministers [[Andrés Colón]] im Oktober 1976 wurde Ricardes von Ministerpräsident [[Joán Caval]] in dessen [[Kabinett Caval III|Kabinett]] berufen. Mit der Ablösung des Parteilinken Colón durch den langjährigen Manager wurde verschiedentlich bereits als Vorbote eines Richtungswechsel in der ASUL gesehen, der nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976]] und der Bildung einer Koalition mit der liberalen [[UDS]] im Frühjahr 1977 eingeleitet wurde. In der Koalition mit den Liberalen vertrat Ricardes einen deutlich marktfreundlicheren Kurs als sein Vorgänger und arbeitete eng mit seinem von der UDS gestellten Staatssekretär [[Damián Costa]] sowie dem liberalen Außenhandelsminister [[Mário Bahamonte]] zusammen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine schnellen Erfolge, die ein rapides Anwachsen der Wirtschaftskraft des Landes verzeichneten, gewann er auch einige Anhänger in der Sozialistischen Partei und es entwickelte sich um Ricardes eine parteiinterne Strömung der reformistischen Mitte, die eine soziale Gestaltung der Marktwirtschaft anstrebte und die marxistisch geprägte Linie der alten Linken ablehnte. Nachdem er 1979 erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt worden war, gründete Ricardes seinen eigenen [[Corrente]], dem er den schlichten Namen &amp;quot;[[Corrente Ricardista|Progreso Social]]&amp;quot; gab. Die „Linie Ricardes“ gewann in den folgenden Jahren der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter dem konservativen Premierminister [[Santo de la Nada]] zunehmenden Einfluss vor allem im Regierungsflügel der ASUL, blieb aber in der weiterhin von Caval geführten Partei zunächst in der Minderheit. Da das Wirtschaftsministerium in der Regierung an die PPC gegangen war, bekleidete Ricardes in der [[Kabinett Nada I|Regierung Nada]] kein Ministeramt. Stattdessen wurde er im Januar 1980 auf Vorschlag von Finanzminister Montone hin und in Absprache mit Premierminister De la Nada zum Geschäftsführenden Direktor der größten Staatsholdung [[CEIS]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Joán Caval 1981 auf die Spitzenkandidatur für die kommende Parlamentswahl verzichtet hatte und sich 1982 vorgezogene Neuwahlen abzeichneten, wurde Ricardes vom rechten Parteiflügel als potenzieller Spitzenkandidat ins Spiel gebracht. Die Strategie war es, einen wirtschaftsnahen und zentristisch auftretenden Politiker an die Spitze zu stellen, um die politische Mitte zu erobern. Als sich in der Partei jedoch eine Mehrheit für eine Kandidatur [[Andrés Colón]]s abzeichnete, der auch von Parteichef Caval favorisiert wurde, verzichtete Ricardes auf eine Kampfkandidatur gegen Colón und blieb auf seinem Vorstandsposten. Die Erdrutschniederlage [[Andrés Colón]]s bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|vorgezogenen Kammerwahlen im Herbst 1982]] bereitete den Boden für ein Comeback Ricardes' in der Partei in den nächsten Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CEIS-Generaldirektor und Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
Als Generaldirektor der [[CEIS]] wirkte Ricardes in der Folge bei der Ausführung des umfangreichen Privatisierungsprogramms der konservativ-liberalen [[Kabinett Moya I|Regierung Moya]] mit. Nachdem es zu mehreren Differenzen zwischen Ricardes und der Regierung Moya gekommen war, die sich allerdings eher um technische Details der Liberalisierung, als um den Kurs an sich drehten, erklärte Ricardes seinen Rücktritt zum Jahresende 1983. In der Folge kehrte er nach und nach auf die politische Bühne zurück. Zu Jahresbeginn 1985 gab Parteichef Caval bekannt, dass Ricardes einer von vier Persönlichkeiten sei, die künftig an die Spitze der Partei treten sollten, und er selbst sich auf dem Parteikongress der ASUL im Mai 1985 zurückziehen werde. Bereits seit Ende 1984 hatte er die Führung der Partei krankheitsbedingt an seinen Stellvertreter [[Andrés Colón]] abgeben müssen, der als potenzieller Nachfolger Cavals bereit stand. Neben dem Amt des Generalsekretärs sollte auch über die Spitzenkandidatur der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahl im Herbst 1986]] entschieden werden. Ricardes entschloss sich schließlich zur Kandidatur um das Premieramt, nicht aber um das Generalsekretariat, während Colón nach beiden Funktionen griff. Ricardes konnte sich schließlich in der entscheidenden Abstimmung gegen Colón durchsetzen, dieser verzichtete anschließend auf das höchste Parteiamt und ließ dem [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] den Vortritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ricardes führte einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm  wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert. Dennoch gelang Ricardes ein Wahlsieg gegen die Konservativen und er konnte sein Ziel der Neuauflage der sozialistisch-liberalen Koalition verwirklichen. Mit [[Bernardo Véllez]] machte er einen ausgewiesenen Wirtschaftsfachmann und loyalen Gefolgsmann zum Wirtschaftsminister, der zusammen mit Finanzminister [[António Anghés]] von der UDS eine liberale Wirtschaftspolitik vertreten sollte. [[Andrés Colón]], der schon im Wahlkampf keine Rolle gespielt hatte, wurde bei der Ressortverteilung nicht berücksichtigt und zog sich in der Folge auch vom Fraktionsvorsitz zurück. Insgesamt war das [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] von einem deutlichen Übergewicht der Parteirechten geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er nicht über das Amt des Generalsekretärs seiner Partei verfügte, konnte Ricardes nach dem weitgehenden Rückzug Colóns und seiner Ernennung zum Premierminister auch in der Partei weitgehend ungestört die Führung übernehmen, da ihm Parteichef Osório weitgehend freie Hand ließ. Nach zwei Jahren stürzte [[Flávio Osório]] im Semestiner Stadtrat und musste sein Amt aufgeben, woraufhin er auch die Parteiführung wieder zurückgab. Ricardes wurde nun von seinen Anhängern gedrängt, auch die Parteiführung zu übernehmen. Als neuer Parteichef geriet er aber schnell in Widerspruch zu den Parteilinken und v.a. zu den Anhängern einer neuen ökologischen Wirtschafts- und Umweltpolitik, die mit dem Erstarken der [[Verdes|Grünen]] auch innerhalb der Allianzpartei anwuchsen. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt und weitere Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Nach den neuerlichen Wahlerfolgen der Grünen ging Ricardes im Hinblick auf die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] zu einer neuen Strategie über und versuchte die Wähler der Grünen wieder an die eigene Partei zu binden. 1989 holte er den populären ehemaligen Grünen [[Julio de la Costa]] als Umweltminister in sein Kabinett, um einen Politikwechsel zu signalisieren. Auch die Parteilinke wurde ab 1988/89 stärker berücksichtigt, was die Koalition mit den Liberalen zunehmend belastete. Trotz eingeschlagener Kurskorrekturen hin zu einer eher traditionellen sozialdemokratischen Wirtschafts- und Sozialpolitik einerseits und wenigen postmaterialistischen Akzenten andererseits musste Ricardes bei den Kammerwahlen 1990 eine deutliche Niederlage hinnehmen und wurde durch den Konservativen [[Josep Otero]] als Ministerpräsident abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der Wahl trat Ricardes von seinem Amt als Parteichef der Sozialisten zurück, nachdem er im Parteivorstand der heftigen Kritik der Linken ausgesetzt worden war. Sein Mandat als Abgeordneter nahm er weiterhin wahr, zog sich aber aus der Führung zurück. Im Jahr 1992 kam es zum Bekanntwerden eines Parteispendenskandals in der ASUL. Besonders Ricardes geriet in die Kritik und musste bald zugeben, als Parteichef Parteispenden wiederholt falsch deklariert zu haben. Er gab sein Abgeordnetenmandat zurück und zog sich vorübergehend aus der Politik zurück. Stattdessen arbeitete er fortan als Berater in der freien Wirtschaft. Nachdem er lange Zeit als Kandidat der Sozialisten für die [[Präsidentschaftswahlen 1994]] gehandelt worden waren, musste er derartige Ambitionen ebenfalls aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senator ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] wurde Ricardes dennoch Vorsitzender einer außerparlemantarischen Expertenkommission, die Vorschläge für eine Reform des Gesundheitswesens ausarbeiten sollte. Im Juni 1999 feierte Ricardes sein politisches Comeback und zog für die Sozialisten ins Europäische Parlament ein. Hier war er im Haushalts- und Währungsausschuss vertreten. Nach einer Legislaturperiode verzichtete er im Jahr 2004 auf eine Wiederwahl. Stattdessen kehrte er als Aufsichtsratsmitglied verschiedener Unternehmen in die Wirtschaft zurück. Im Jahr 2005 wurde der 75-jährige Ricardes von Staatspräsident [[António Grande Illega]] zum Senator auf Lebenszeit ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam es vermehrt zu Differenzen zwischen Ricardes und seiner Partei. Ricardes gehörte innerhalb seiner Partei zu jenen Mitgliedern, die sich vehement gegen eine Zusammenarbeit mit der äußeren Linken aussprachen. Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]], der ebenfalls diesen Kurs vertrat, warf er aber Führungsschwäche vor. Innerhalb der Sozialistischen Partei wurde Ricardes vermehrt vorgeworfen, der konservativen Rechtskoalition von [[Ánibal Luisanto]] nahezustehen. Hinzu kamen persönliche Differenzen zwischen Ricardes und Diaz de Velozo, da der Asul-Chef aus parteitaktischen Erwägungen heraus Ricardes den prestigereichen Vorsitz des Nationalkonvents der Partei verweigerte, von dem sich Ricardes die parteiinterne Rehabilitation für seine Vergehen im Parteispendenskandal der späten Achtziger und frühen Neunziger versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] eskalierte der Streit Ricardes’ mit seiner Partei. Im Hinblick auf das Wahlprogramm der Sozialisten sprach Ricardes von einem „Linksruck“ und wirtschafts- und energiepolitischem „Unsinn“. Bereits zuvor hatte Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik den Ausstieg aus der Atomenergie kritisiert und sich für längere Laufzeiten ausgesprochen. Nach der Niederlage der Sozialisten bei den Kammerwahlen 2008 gehörte Ricardes zu den wenigen in der Partei, die die Kandidatur des wirtschaftsnahen Außenseiter-Kandidaten [[Joán Gras Brianforte]] unterstützten. Einen Tag nach der Wahl der gemäßigt-linken [[Mercé Serrat Cabarell]] zur neuen Generalsekretärin der Asul erklärte Ricardes in einem Interview mit der konservativen Tageszeitung [[Il Mundo]], seine Parteimitgliedschaft ruhen lassen zu wollen. Außerdem trat er aus der sozialistischen Gruppe im Senat aus und firmierte danach als Unabhängiger. Einladungen des Generalsekretärs der Volkspartei [[Névito Ramos Iliega]], der konservativen Fraktion beizutreten, kommentierte Ricardes zunächst nicht, antwortete dann aber, er wolle sich momentan nicht mehr parteipolitisch binden. Einen endgültigen Austritt aus seiner Partei lehnte er aber „aus Verbundenheit zur Vergangenheit und dem Erbe der Partei“ ab. Er bleibe auch über &amp;quot;Differenzen mit Persönlichkeiten und Gruppen in der aktuellen Parteiführung&amp;quot; hinweg &amp;quot;Sozialdemokrat in freiheitlich-demokratischer Tradition&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl von Senatspräsident [[Roberto Vidéas Braga]] zum Präsidenten der Republik im Frühjahr 2009 wurde Ricardes von konservativen Politikern überraschend als Nachfolger ins Spiel gebracht. Ricardes ließ mehrere Tage offen, ob er kandidieren wolle, lehnte schließlich jedoch eine Nominierung durch die konservative [[PPC]]-Fraktion ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Berufliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* Bis 1976: Karriere in der [[COESA|Companía d'Energía Sagradêsa]] (CES), zuletzt als Oberverwaltungsdirektor und leitender Finanzdirektor&lt;br /&gt;
* 1979-1984: Generaldirektor der [[CEIS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Minister für Wirtschaft und Industrie]] in den Kabinetten [[Kabinett Caval III|Caval III]], [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1986-1992: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* Seit 2005: Senator (auf Lebenszeit ernannt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1987-1990: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Ricardes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Ricardes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Ricardes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ricardes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Ricardes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Franca_Ferrero-Ber%C3%A1stiz&amp;diff=10916</id>
		<title>Franca Ferrero-Berástiz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Franca Martina Ferrero Benítez''' (*1953 in [[Ostino]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der grünen Partei [[Ils Verdes]]. Sie stand zweimal, von 1994 bis 1998 sowie erneut von 2002 bis 2004 als Sprecherin an der Spitze der sagradischen Grünen und führte die Partei als Spitzenkandidaten in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]]. In der [[Kabinett De la Costa I|ersten rot-grünen Regierung De la Costa]] bekleidete sie das Amt der [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] sowie die Position der [[Vizepremierminister|stellvertretenden Ministerpräsidentin]]. Seit 2004 gehört sie dem Europäischen Parlament an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Karriere und Aufstieg bei den Grünen ===&lt;br /&gt;
Die in [[Ostino]] geborene Franca Ferrero Benítez engagierte sich bereits als Studentin für mehrere Gruppen der linksalternativen Szene und wurde Mitglied der alternativ-sozialistischen [[Democrâcia Crítica]]. Ende der Siebziger Jahre nahm sie an den Protesten der Anti-Atomkraft-Bewegung teil und engagierte sich für die internationale Abrüstung. In den achtziger Jahren gehörte sie zu den Gründern der grün-alternativen [[Verdes Celarcoes|Regenbogen-Grünen]] in ihrer Heimatstadt Ostino, seit 1989 ist sie Mitglied der Nachfolgepartei [[Ils Verdes]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988-1990 gehörte Ferrero Benítez dem Stadtrat von Ostino an, 1993-1994 dem [[Regionalrat]] von [[Ostinense]]. Dazwischen amtierte sie von 1991 bis 1993 als Sprecherin des grünen Regionalverbands Ostinense. Nachdem sie 1994 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt worden war, wurde sie im Herbst 1994 zur Parteisprecherin des landesweiten Verbands der sagradischen Grünen gewählt. Ihre Vorgängerin im Amt, die Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]], war im Herbst 1993 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, der Posten war seitdem unbesetzt geblieben. Als Parteisprecherin amtierte sie bis 1996 an der Seite von [[David Osqar Letard]] und nach dessen Rückzug aus der Politik neben [[Javier Carles Etxeberría]], mit dem sie ein überaus erfolgreiches Duo an der Parteispitze bildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rot-grüne Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] trat Ferrero Benítez als Spitzenkandidatin der Grünen in einem Führungsduo mit Carles Etxeberría an und sicherte den Grünen mit 7,2 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis bei einer nationalen Wahl. Zusammen mit ihrem Co-Vorsitzenden verhandelte sie anschließend die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Regierung in der Geschichte des Landes. Als Umweltministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin gehörte sie als Führungsfigur zum [[Kabinett De la Costa I]]. Unter der Amtsführung Ferreros als Umweltministerin wurde der Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2020 festgesetzt, was ein Prestige-Projekt und Kernanliegen der Grünen in der Regierung war. Daneben setzte sie sich für Steuervergünstigungen für umweltschonende Industrien ein und brachte eine ökologische Steuerreform auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es in der Zeit der ersten Regierung De la Costa (1998-2002) vermehrt zu Reibungen zwischen der Grünen Partei und dem grünen Personal in der Regierung gekommen war, erklärte Ferrero vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] überraschend ihren Verzicht auf eine erneute Spitzenkandidatur und strebte auch kein Ministeramt mehr an. Im [[Kabinett De la Costa II]] übernahm [[María Nabarro Laval]] ihr Amt als Umweltministerin, Etxeberría folgte ihr als stellvertretender Ministerpräsident nach. Ferrero Benítez kehrte stattdessen auf ihr Amt als Parteisprecherin zurück und bemühte sich um eine reibungslosere Koordination der Partei- und der Regierungsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europaparlament ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2004]] kandidierte Franca Ferrero als Spitzenkandidatin der sagradischen Grünen und gab ihr Parteiamt an [[Francisca Abelardo Jimenez]] ab. In Straßburg und Brüssel wurde sie schließlich zur stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion der Grünen/EFA gewählt. Bei den [[Europawahlen 2009]] führte sie als Topkandidatin die offene grüne Liste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) an. Danach wurde sie in ihrem Amt als Fraktionsvize bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Europäischen Parlament gehört Ferrero als Mitglied dem Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) und als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für internationalen Handel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] und [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1988-1990: Stadträtin in [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Regionalrätin der Region [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
* seit 2004: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Parteisprecherin der [[Verdes]] in der Region [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Parteisprecherin der sagradischen Grünen ([[Verdes]])&lt;br /&gt;
* 2002-2004: Parteisprecherin der sagradischen Grünen ([[Verdes]])&lt;br /&gt;
* seit 2004: Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Ferrero Benítez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=10915</id>
		<title>Flávio Osório Gimenès</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flávio Osório Jimenez''' (*1927 in [[Semess]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der [[ASUL]] und ehemaliger langjähriger [[Bürgermeister von Semess]] (1970-1987) sowie Präsident der [[Region Semestina|Semestiner]] Regionalregierung (1989-2001). Von 1985 bis 1987 amtierte er als Nachfolger von [[Joán Caval]] im Amt des Generalsekretärs seiner Partei. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] unterlag er als Kandidat der Sozialisten dem konservativen Amtsinhaber [[Santiago Montoya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]] und der Ernennung [[Paulo Centavo]]s zum Minister im [[Kabinett Caval I]] wurde Osório Jimenez vom Semestiner Stadtrat zum neuen Bürgermeister der sagradischen Hauptstadt gewählt. In diesem Amt blieb er insgesamt 17 Jahre und wurde so zum festen Inventar der Stadt. Bei den [[Kommunalwahlen 1972]], [[Kommunalwahlen 1976|1976]], [[Kommunalwahlen 1980|1980]] und [[Kommunalwahlen 1984|1984]] holte er jeweils eine Mehrheit für die Sozialisten im Stadtparlament und sicherte sich auf diese Weise seine Wiederwahl. Bei der Kommunalwahl 1984 erlitten die Sozialisten jedoch Einbußen und nahmen trotz der Skepsis Osórios gegenüber diesem Schritt Verhandlungen mit den [[Verdes Celarcoes|Grünen]] über die Bildung einer gemeinsamen Stadtratskoalition auf, die 1985 zu einem erfolgreichen Abschluss geführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine anhaltenden Erfolge in Semess machten Osório Jimenez auch landesweit bekannt und förderten seine Karriere in der Sozialistischen Partei. 1977 erstmals ins nationale Sekretariat der ASUL gewählt, stieg Jimenez nach dem zunächst vorübergehenden Rückzug von Parteichef [[Joán Caval]] 1984 in den engeren Kern der ASUL-Führung, des so genannten ''Quadrumvirats'' auf. Er galt als Vertreter des traditionalistischen Flügels der Partei. Der im Januar 1985 angekündigte Rückzug Joán Cavals vom Parteivorsitz führte auf dem Parteikongress der Sozialisten in Noyar im Mai 1985 zu einer Kampfkandidatur zwischen [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] um die Frage, wer die Partei in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] führen solle. Nach dem knappen Sieg Ricardes' verzichtete Colón zugunsten Osórios auf das Amt des Generalsekretärs, der schließlich ohne Gegenkandidaten die Nachfolge Cavals antrat. Der in der Partei deutlich weniger verankerte [[Donado Ricardes]] hatte ebenfalls Osório unterstützt, der als Generalsekretär das traditionelle Milieu ansprechen und in der Partei als Integrator fungieren sollte. Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] verzichtete Osório auf eine Funktion im [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] und blieb Bürgermeister und Generalsekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Koalitionskrise im Spätsommer 1987 führte schließlich zum Austritt der Grünen aus der Semestiner Koaliton. Eine von Osório gestellte Vertrauensfrage endete in einem Debakel für diesen, da ihm nicht nur die Opposition und die Grünen, sondern gleich drei Abgeordnete der eigenen Fraktion die Gefolgschaft verweigerten. Flávio Osório Jimenez wertete das Ergebnis als Misstrauensvotum für den eigenen Kurs und trat daraufhin von allen Ämtern zurück. Er zog sich aus der aktiven Politik zurück und gab auch das Amt des Generalsekretärs der Partei an [[Donado Ricardes]] ab. Die Sozialisten verloren daraufhin die vorgezogene Kommunalwahl im Januar 1988 an die Konservativen unter [[Gustavo Galler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osório Jimenez feierte zwei Jahre später sein politisches Comeback. Als Spitzenkandidat der Sozialisten bei der [[Regionalwahlen 1989|Wahl zum Semestiner Regionalrat im Herbst 1989]] feierte er einen Sieg gegen den konservativen Amtsinhaber [[António Vallerón]] und wurde schließlich mit den Stimmen seiner Sozialisten sowie der Grünen zum Präsidenten der Semestiner Regionaljunta gewählt. Dieses Amt übte er insgesamt weitere zwölf Jahre aus und siegte erneut bei den Regionalwahlen [[Regionalwahlen 1993|1993]] und [[Regionalwahlen 1997|1997]], jeweils mithilfe einer rot-grünen Koalition. Bei den [[Regionalwahlen 2001]] trat Osório Jimenez nicht mehr an und übergab an [[David Acebes]], der ihm als Regionalpräsident nachfolgte. Bis 2005 bekleidete Osório Jimenez danach das vor allem repräsentative Amt des Präsidenten des Nationalkonvents der [[ASUL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Präsidentschaftswahl 1994]] trat Flávio Osório Jimenez gegen den Amtsinhaber [[Santiago Montoya]] von der konservativen [[Volkspartei]] an und erreichte im ersten Wahlgang einen Stimmenanteil von 39 Prozent. Damit unterlag er jedoch Montoya, der bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und im Amt bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1970-1987: [[Bürgermeister von Semess]]&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Präsident der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Mitglied des Regionalrats von Semestina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1987: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 2001-2005: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Region Semestina|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Osório Jimenez]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Denísio Álvarez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der konservativen Volkspartei ([[PPC]]). Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Viteza]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionaljunta]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Energie]] (seit 2008 Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung) im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2011 gab er aus privaten Gründen seinen Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Viteza ===&lt;br /&gt;
Der im [[Sagonte-Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semess]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in Viteza, arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und erhielt 1985 eine Assistenz-Professur für internationalen Handel an der SIS. 1985 wurde Álvarez zum nationalen Sekretär des kleinen linksliberalen [[Movimiento Republicano Sagradês]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter, ehe er 1988 als Unabhängiger zum Bürgermeister von [[Viteza]] gewählt wurde. Álvarez regierte die Stadt mithilfe einer bürgerlichen Mehrheit und wurde zeitweise von den sagradischen [[Verdes|Grünen]] unterstützt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, Viteza zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Lojandía ===&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorado auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den MRS hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorado]] Álvarez zum Assessor für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in den neuen konservativ-liberalen Regionalausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Viteza zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Colorados ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Colorados erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Volkspartei ===&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltminister im Kabinett Luisanto ===&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als Minister für Umwelt in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit &amp;quot;Reformminister&amp;quot; [[Traiano Atániez]] und Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken UDS-Flügel repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes Del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog und schließlich auf Druck der Rechtspopulisten hin auf Eis gelegt wurde. Erst im Frühjahr 2008 wurde das Gesetz schließlich in Kraft gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen dem von seinen rechten Gegnern gerne als „verkappten Ökosozialisten“ bezeichneten Álvarez und den Wirtschaftsliberalen und Rechtspopulisten in der Regierung. Parteiintern wurde Álvarez zudem regelmäßig als schärfster Rivale Miguel Ánibal Luisantos angesehen. Nach dem Bruch Traiano Atániez’ mit Luisanto und der Gründung der neuen [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC) traten mehrere Anhänger Álvarez’ zur neuen Partei über, wodurch auch Álvarez’ Stellung in der Volkspartei geschwächt wurde. Álvarez selbst wies Spekulationen um einen Parteiwechsel aber zurück und kritisierte Atániez’ Neugründung als „Schwächung und Spaltung der popularen Mitte“. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] forderte er Atániez auf, wieder in die Volkspartei zurückzukehren, wo die natürliche Heimat aller zentristischen Kräfte in Sagradien sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 wurde bekannt, dass Álvarez jüngste Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nachdem er seine Ämter zunächst weitergeführt hatte, gab Álvarez im Februar 2011 seinen sofortigen Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt. Neben dem Minister- und seinem Parteiamt gab er auch sein Mandat in der Abgeordnetenkammer zurück und erklärte, sich fortan vor allem um seine Frau und seine Familie kümmern zu wollen. Nachfolgerin Álvarez' im [[Kabinett Luisanto|Kabinett Luisanto III]] wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Viteza]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Sozialassessor in der Regionaljunta von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionaljunta von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Minister für Umwelt im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1986-1991: Sekretär des [[Movimiento Republicano Sagradês]] (MRS)&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Parteivorsitzender der [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Álvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Álvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Álvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Álvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_Chabrol&amp;diff=10913</id>
		<title>David Chabrol</title>
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		<updated>2012-11-12T13:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Joaquín Ernesto Chabrol''' (*1977 in [[Guillard]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen Partei [[ASUL]].  Von 2004 bis 2007 amtierter er als Nationaler Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] (JuSo). Seit 2008 ist er Parteisprecher der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im [[Escada|eskadischen]] [[Guillard]] geborene Chabrol begann seine politische Karriere während seines Studiums der Sozial- und Politikwissenschaften beim sozialistischen Jugendverband [[Juventú Socialista]]. 2001 zum Vizesekretär des nationalen Verbands  gewählt, setzte er sich drei Jahre später bei der Wahl des neuen Nationalen Sekretärs durch und rückte an die Spitze der sozialistischen Nachwuchsorganisation. Als deren Sekretär machte er sich als energischer Vertreter eines radikalen antikapitalistischen Linkskurses und als scharfer Kritiker des ASUL-Generalsekretärs [[Santiago Diaz de Velozo]] (2005-2008) einen Namen. Dieser verhinderte schließlich auch eine Kandidatur Chabrols für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Semess|Semestiner]] Kommunalwahlen 2007 kandidierte Chabrol für die Sozialisten im Stadtteil Leclós, einem alternativen Studentenviertel und wurde in die Versammlung des Stadtteils gewählt. Nach dem Ende seiner Amtszeit als Juso-Sekretär arbeitete Chabrol mehrere Monate lang als Praktikant in der Stadtverwaltung von [[Semess]] unter dem neuen Bürgermeister [[Pietro Dulce Rodríguez]], für den er auch Reden schrieb. Ende 2007 wurde Chabrol Mitarbeiter im Presseamt der Stadtverwaltung. Ebenfalls im Jahr 2007 gehörte Chabrol mit mehreren Politikern der Linksparteien [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]] und [[DSS]] zu den Gründern des parteiübergreifenden Mitte-Links-Thinktanks [[Istituto Progreso Solidário]] (IPS). Außerdem schrieb er regelmäßig Artikel für die linkssozialistische Zeitschrift [[DemoS]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] engagierte sich Chabrol bei den parteiinternen Primaries der neuen Parteispitze für die Kandidatin des gemäßigt-linken Flügels [[Mercé Serrat]] und wurde von dieser schließlich in leitender Stellung ins Kampagnenteam berufen. Nach der erfolgreichen Wahl Serrats machte sie den 31-jährigen Chabrol zum neuen Parteisprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Damit gehört Chabrol neben Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]] zu den wichtigsten Vertrauten Serrats im Parteiapparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 2001-2004: Nationaler Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 2004-2007: Nationaler Sekretär der [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
* seit 2008: Parteisprecher der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 2007: Mitglied der Stadtteilversammlung von Semesta-Leclós&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Chabrol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Chabrol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.12.129.137</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_M%C3%A9ndez-Le%C3%B3n&amp;diff=10912</id>
		<title>Carles Méndez-León</title>
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		<updated>2012-11-12T13:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.12.129.137: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Carles Méndez''' (*1902 in [[Fabena]], +1984 in [[Viça]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] bürgerlich-liberaler Politiker. Méndez war in verschiedenen Kabinetten Minister, darunter 1955-1958 als [[Innenminister]], 1958-1962 und 1964-1967 als [[Wirtschaftsminister]] und 1967-1970 als [[Außenminister]]. Zwischen Januar und November 1970 amtierte er als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] einer Übergangsregierung. Méndez war zudem in den Legislaturperioden 1962-1964 sowie 1970-1974 Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer (Sagradien)|Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere in der Zweiten und frühen Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Carles Mendez besuchte das Gymnasium in [[Viça]] und studierte danach in [[Semess]] Philosophie, Geschichte und Philologie. Nach Abschluss des Studiums wurde er Lehrer in seiner Heimatstadt und engagierte sich bald im linksliberalen [[Partido Republicano Radical]] (PRR), dessen rechtem Flügel er angehörte. Nach der Bildung der [[Volksfront]] mit [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]] verließ Méndez die Partei und trat der [[Partido Liberal Radical|Liberal-Radikalen Partei]] (PLR) bei, die danach in Opposition zur linken Regierungsmehrheit stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Februarputsch 1938|Putsch]] der rechten [[Divisionisten]]bewegung im Februar 1938 stellte Méndez seine politischen Aktivitäten ein und kehrte erst nach der Befreiung 1943 ins politische Leben zurück. Er wurde von einem provisorischen Stadtrat in Fabena zum Bürgermeister ernannt und beteiligte sich an der Wiedergründung der alten Radikalen Partei (PRR) im Nordosten Sagradiens. 1945 zog Méndez für die PRR in die [[konstituierende Nationalversammlung]] ein und wurde Mitglied des Ausschusses für Erziehung und wissenschaftliche Forschung. Hier erarbeitete sich Méndez den Ruf eines radikalen Antiklerikalen, der den Einfluss der Kirche auf das staatliche Erziehungswesen auf ein Minimum begrenzen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurde Méndez als Sekretär für die Parteiorganisation in den Vorstand der Partei geholt und war maßgablich für den Wahlkampf zu den ersten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|Parlamentswahlen]] verantwortlich, bei denen die Radikalen 7,4 Prozent der Stimmen und 25 Sitzen ein mäßiges Ergebnis verbuchen konnte. Méndez gehörte fortan der Abgeordnetenkammer an, wo er im Erziehungs- sowie im Kulturausschuss mitwirkte. Innerhalb des PRR gehörte Méndez zum Kreis um [[Franco Ponente]] und damit zu den Befürwortern eines dezidiert antikommunistischen Kurses in Abwendung von der zu dieser Zeit noch dem Volksfrontgedanken anhängenden Sozialistischen Partei [[Ricardo Moreno]]s. Dementsprechend stand Méndez auch der Beteiligung seiner Partei an der bis 1947 amtierenden so genannten [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] unter Beteiligung der Kommunisten und Sozialisten kritisch bis ablehnend gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Parteiführer und Bildung der Demokratischen Union ===&lt;br /&gt;
Nach dem Bruch der Demokratischen Koalition sprach sich der konservativ-liberale Kreis um Ponente und Méndez 1949 für einen Beitritt der Radikalen zur [[Kabinett Luciaro II|Mitte-Rechts-Regierung Luciaro]] aus. Um die Beteiligung an der Regierung kam es zu einer neuerlichen Parteispaltung. Unter Führung von Franco Ponente firmierte der Regierungsflügel fortan als [[UDR|Demokratisch-Radikale Vereinigung]] (UDR). Méndez wurde in der Regierung Minister für kulturelle Angelegenheiten, geriet aber des Öfteren in Streit mit dem christdemokratischen Erziehungsminister [[Daniel Gris Fernandez]], sodass er nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Wahlen 1950]] nicht mehr ins Kabinett berufen wurde. Stattdessen wurde Méndez zum Vorsitzenden der Parlamentsfraktion seiner Partei gewählt, womit er auf eine Schlüsselposition der konservativ-liberalen Regierungskoalition gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich Méndez durch eine enge Koordination mit den Fraktionsvorsitzenden der beiden liberalen Parteien [[PLD]] und [[PND]] aus und steigerte den Einfluss in der eigenen Partei. Nach dem überraschenden Tod Franco Ponentes 1953 galt Méndez vielen als natürlicher Nachfolger Ponentes als Parteiführer, er bildete aber ein Doppelgespann mit dem Vizepremier und Parteivorsitzenden [[Luciano Vélez]]. Nach dem Austritt der Liberalen aus der [[Zentrumskoalition]] 1953 wurde Méndez zu einem der Architekten des Parteienbündnisses, das bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] unter dem Namen [[Unión Democrática]] antrat und im bürgerlichen Lager ein starkes säkulares und liberal-republikanisches Gegengewicht zur katholisch-konservativen [[PPC]] bilden sollte, die 1952 gegründet worden war. Nachdem die Demokratische Union 8,9 Prozent der Stimmen erreicht hatte, wurde Méndez zum Vorsitzenden der gemeinsamen Parlamentsfraktion gewählt, ehe er 1955 nach dem Rücktritt von Luciano Vélez den Parteivorsitz der UDR und zudem im neuen [[Kabinett Luciaro V]] das Innenministerium sowie das Amt des stellvertretenden Premierministers übernahm. Damit war Méndez faktisch zum Führer des UD-Bündnisses in der Regierung aufgestiegen und führte die gemeinsame Liste der Demokratischen Union bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahen 1958]] an, die mit 9,7% der Stimmen zu einem großen Erfolg für die Unionsparteien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen [[Kabinett Luciaro VII]] wurde Méndez Wirtschaftsminister. Dieses Amt behielt er 1960 auch unter Luciaros Nachfolger Carles Angel Favale. Im Wirtschaftsministerium zeichnete sich Méndez durch eine deutliche Betonung des marktwirtschaftlichen Systems aus und bemühte sich um einen Abbau der staatswirtschaftlichen Züge, die zuvor von der Zentrumskoalition aus PPC und Sozialdemokraten implementiert worden waren. Die wohlfahrtsstaatliche Orientierung ließ er dagegen weitgehend unangetastet, da er den Sozialstaat als wichtiges Element der republikanischen Ordnung ansah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei erfolgreichen Kammerwahlen und weiteren Erfolgen bei Senats- und Kommunalwahlen wurde die Demokratische Union 1961 zu einer eigenständigen Partei unter dem Namen [[UDS]] umgewandelt, die sich als säkulare, bürgerliche, liberale und republikanische Partei der Mitte verstand. Méndez wurde zum ersten Parteivorsitzenden der UDS gewählt. Zwischen Frühjahr 1955 und Herbst 1962 bildete die UDS ununterbrochen eine bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition mit der konservativen [[PPC]] unter den Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]] und [[Carles Angel Favale]], in der die UDS ein liberales und säkulares Korrektiv zu den Konservativen darzustellen versuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Experiment ===&lt;br /&gt;
Nach leichten Verlusten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] und der Bildung einer [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus Konservativen und [[ASUL|Sozialisten]] wurde Méndez neben KP-Chef [[Santo Cortez]] einer der Oppositionsführer. Zudem wurde er zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt. In der Opposition zur PPC-ASUL-Koalition kam es zu einer strategischen Neuausrichtung der Partei. Aus den Vorstandswahlen 1963 ging der linke Parteiflügel unter dem Einfluss von [[Lionel Vega]] und [[António Morales]] gestärkt hervor, der die Unabhängigkeit von den Konservativen sowie die republikanisch-säkulare Tradition der Partei betonte. Bereits während der Regierung Favale war es zu Spannungen zwischen der konservativen PPC und der eher liberal ausgerichteten UD gekommen, die sich besonders auf den Feldern der Steuerpolitik, der Schulpolitik sowie des Einflusses des Staates in den Medien vom konservativen und bisweilen etatistischen Kurs der PPC zunehmend entfernte. Der Vega-Flügel wollte die Partei daher für linksbürgerliche Wähler öffnen und ihr ein progressiveres Image verleihen. Méndez sah den zunehmenden Einfluss der „Linken“ in der Partei zunächst mit Skepsis, erkannte aber bald die Chancen, sich durch eine Lösung von der PPC und die gleichzeitige Präsentation als liberale Partei auch strategisch als eigenständige Kraft zu behaupten. Daher wurden nun auch Bündnisse mit den Sozialisten nicht mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vorzeitigen Bruch der Großen Koalition und dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Kammerwahlen 1963]] kam es daher zu Verhandlungen sowohl mit Konservativen als auch Sozialisten. Mit einem Traumergebnis von über 12% der Stimmen für seine UDS ging Méndez gestärkt in die Verhandlungen. Nachdem [[António Berral]], der Chef der linksbürgerlichen [[PRD]] den Kontakt zum ASUL-Chefstrategen [[Stefano Nacoma]] hergestellt hatte und ASUL-Führer [[António Santiago]] von Präsident [[Ariel de la Roya]] den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hatte, stimmte Méndez nach schwierigen Verhandlungen der Bildung einer sozial-liberalen Koalition mit Sozialisten und Radikaldemokraten zu. Bedingung Méndez’ war die Festschreibung der Marktwirtschaft im Koalitionsvertrag, was die Sozialisten schließlich akzeptierten. Da die Konservativen die Wahl eindeutig verloren hatten und es zu einer bürgerlichen Regierung nicht reichte, war die Koalition mit den Sozialisten die einzige praktikable Möglichkeit der Regierungsbildung jenseits der Großen Koalition, die soeben gescheitert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Santiago]] wurde Carles Méndez [[Vizepremierminister]] und [[Wirtschaftsminister]]. Nach dem überraschenden Tod Santiagos übernahm Méndez bis zur Ernennung [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Ministerpräsidenten vorübergehend die Funktion des Regierungschefs. Die zunehmenden Spannungen mit den linken Koalitionspartnern führten zu einer ansteigenden Unzufriedenheit innerhalb der UDS über die ungliebte Koalition. Bei den Vorstandswahlen 1966 kam es schließlich zu einer deutlichen Niederlage des sozialliberalen Flügels gegen die eher konservativ ausgerichteten Wirtschaftsliberalen um [[Miguel Micú]], der nun Vizepräsident der Partei wurde. Für wenige Stunden stand sogar ein Putsch Micús gegen Méndez im Raum, den Méndez jedoch durch Zugeständnisse an die Parteirechte verhindern konnte. Micú wurde danach Minister und fuhr einen zunehmenden Konfrontationskurs gegenüber den sozialistischen Partnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr ins bürgerliche Lager und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Spannungen führten schließlich im Januar 1967 zum Bruch der Koalition mit den Sozialisten und zum Austritt der UDS-Minister aus der Regierung. Bei dem von den Konservativen daraufhin eingebrachten Misstrauensvotum stimmte Méndez gegen Del Pérez, der daraufhin zurücktreten musste. Méndez plädierte für Neuwahlen, bei denen man sich eine bürgerliche Mehrheit erhoffte. Nachdem Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament aufgelöst hatte, musste die UDS bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] herbe Verluste hinnehmen und kam auf neun Prozent der Stimmen, während die Konservativen die Wahlen gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PP-Chef [[Carles Angel Favale]] bildete eine neue Mitte-Rechts-Regierung, in der Méndez abermals Außenminister und Vizepremier wurde. In der Folge etablierte sich im Schatten Méndez’ sein Stellvertreter Miguel Micú zum neuen starken Mann in der Partei, der in Personalunion das einflussreiche Amt des Fraktionsvorsitzenden und ein Ministeramt für Sonderaufgaben zur Organisation der Mitte-Rechts-Koalition innehatte. Die im Parlament auch mit der rechtsgerichteten [[PFP|Volksbruderschaftspartei]] [[António Blanxard]]s zusammenarbeitende Minderheitsregierung geriet jedoch schnell in Kritik bis hin zum Austritt Lionel Vegas aus der UDS-Fraktion.&lt;br /&gt;
Besonders unter den aufbegehrenden Studenten stellte die als Rechtsaußen-Koalition diffamierte Regierung ein Feindbild dar und Méndez geriet zunehmend unter Druck. Im Spätherbst 1969 war die Regierung endgültig am Ende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die oppositionellen Sozialisten aber eine Neuauflage der Großen Koalition ablehnten und Präsident Ortega zu keiner vorzeitigen Auflösung der Kammer bereit war, blieb zur Fortsetzung der bisherigen Mehrheit keine Alternative. Jedoch sollten die Radikaldemokraten nun in eine neue Regierung unmittelbar eingebunden und damit in die Verantwortung genommen werden. Um dies zu ermöglichen, verzichteten die Konservativen schließlich auf das Amt des Regierungschefs und machten damit den Weg für die Ministerpräsidentschaft Méndez' frei. Im Januar 1970 wurde Méndez als erstes UDS-Mitglied Regierungschef. Gleichzeitig behielt er das Außenministeramt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Méndez erhoffte sich, das angekratzte Image seiner Regierung und seiner Partei durch eine neue Akzentsetzung glätten zu können, die Koalition erwies sich aber als kaum handlungsfähig, zumal nachdem in der PRD ein heftiger Streit um die Regierungsbeteiligung entstanden war. Im Sommer 1970 beendeten die Radikaldemokraten daher die Koalition. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Neuwahlen zur Kammer im Herbst 1970]] ging die bisherige Opposition als deutlicher Sieger hervor. Die UDS fiel auf unter sieben Prozent der Stimmen zurück, das bis dahin schlechteste Ergebnis überhaupt, und Méndez wurde durch den Sozialisten [[Joán Caval]] als Regierungschef abgelöst. Besonders die Zusammenarbeit mit den Rechten wurde der UDS von den Wählern angekreidet. Zudem war das Vertrauen in Méndez persönlich erschüttert, der von vielen als gewissenloser Machtpolitiker wahrgenommen wurde. Die PRD, zuvor das Zünglein an der Waage, verpasste den Einzug in die Kammer sogar ganz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die politische Linke in der Folge der Wahl die Regierung übernehmen konnte, kam es innerhalb der UDS zu mehreren Krisensitzunen, in denen sich bald eine Allianz des Vega-Flügels mit dem früheren Wirtschaftsminister [[Lorenzo Estrubal]] herauskristallisierte, die eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei ohne Méndez forderte. Estrubal hatte zuvor als enger Vertrauter und Kronprinz Méndez’ gegolten und sollte nun als Kompromisskandidat der Parteiflügel für die Parteieinheit sorgen und der Partei das Image einer modernen liberalen Partei geben, womit auch wieder jüngere Wähler angelockt werden sollten, welche die immernoch als Honoratiorenpartei und Partei der Reichen wahrgenommene UDS unter Méndez nicht mehr hatte erreichen können.&lt;br /&gt;
Nachdem Estrubal im Parteivorstand angekündigt hatte, für die Führung bereit zu stehen und gegebenenfalls auch eine Kampfabstimmung gegen Méndez eingehen zu wollen, erklärte dieser seinen Verzicht auf die Parteiführung und seinen Rückzug vom Amt des Vorsitzenden. Méndez zeigte sich persönlich enttäuscht von Estrubal und ließ sich nur widerwillig dazu überreden, noch einmal das Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer zu übernehmen. Im November 1970 wurde er zum Vizepräsidenten der Kammer gewählt, zwei Wochen später übergab er die Parteiführung an den von einem Parteitag neu gewählten Lorenzo Estrubal. Stattdessen verlieh ihm die Partei den Titel eines Ehrenpräsidenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 trat Méndez bei den [[Präsidentschaftswahlen 1972|Präsidentschaftswahlen]] als Kandidat der Liberalen an. Er erreichte im ersten Wahlgang ein gutes Ergebnis von 19 Prozent der Stimmen, verpasste damit aber die Stichwahl, aus der schließlich [[Iacovo Del Pérez]] als Sieger hervor ging. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]] verzichtete Carles Méndez auf eine neuerliche Kandidatur. Stattdessen wurde er im Jahr 1975 von Präsident Del Pérez zum Senator auf Lebenszeit ernannt, jedoch konnte er das Amt infolge einer Krebserkrankung ab 1981 kaum noch wahrnehmen. Nach langem Krebsleiden verstarb Méndez im Jahr 1984 in seinem Haus im amorischen Viça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1952: Stadtrat in [[Fabena]]&lt;br /&gt;
* 1945/1946: Mitglied der [[Verfassungsgebende Nationalversammlung|Verfassungsgebenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1974: Abgeordneter ([[UDR]]/[[UDS]])&lt;br /&gt;
* 1975-1984: Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1943-1944: Bürgermeister von [[Fabena]]&lt;br /&gt;
* 1949-1950: [[Kulturminister]] im [[Kabinett Luciaro II]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Innenminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Wirtschaftsminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Luciaro VII]] und im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Wirtschaftsminister]] und [[Vizepremierminister]] im [[Kabinett Santiago]] und im [[Kabinett Del Pérez I]] und [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
* 1967-1968: Außenminister und Vizepremier im [[Kabinett Favale II]]&lt;br /&gt;
* 1968-1970: Außenminister und Vizepremier im [[Kabinett Favale III]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ministerpräsident]] und Außenminister im [[Kabinett Méndez]]&lt;br /&gt;
* 1970-1974: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1946-1949: Parteisekretär des [[Partido Radical]]&lt;br /&gt;
* 1951-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDR]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Vorsitzender der [[UDS|UD]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1955-1961: Parteivorsitzender der [[UDR]]&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1972: Präsidentschaftskandidat der [[UDS]] bei der Wahl zum Präsidenten der Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parteivorsitzender der UDS|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mitglied der UDS|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Méndez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Méndez]]&lt;/div&gt;</summary>
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