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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Luis Cavaller</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SalazarJónsson.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luis Fernán Cavaller i Milán''' (*1832, †1905) war ein [[sagradischer]] Anwalt, bürgerlicher Politiker und Staatsmann. Er war von Juni 1982 bis Januar 1983 Präsident des sagradischen Regierungsrats und von 1893 bis zu seinem Tod im Jahr 1905 der erste [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsident]] der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Bis heute gilt er als einer der &amp;quot;Gründerväter der Republik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] für den [[Partíu Liberal]] zählte Cavaller im Vorfeld und während der [[Januarrevolution 1891]] zu den Führern der parlamentarischen Opposition zu König [[Philipp X.]] und gehörte seit November 1891 als [[Innenminister]] dem provisorischen Regierungsrat unter [[Francès de Píu-Castellán]] an. Nach dessen Rücktritt wurde er im Juni 1892 selbst zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt und wurde damit provisorisches Staatsoberhaupt. Als solches war er wesentlich für die Niederschlagung der Semestiner Rätebewegung verantwortlich. Im Januar 1893 wurde Cavaller von der sagradischen [[Nationalversammlung]] zum ersten [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsidenten]] der [[Zweite Sagradische Republik|Sagradischen Republik]] erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik war Cavaller wesentlich für die Konsolidierung der bürgerlichen Republik und für eine Stärkung der Exekutive gegenüber dem Parlament verantwortlich. Er war verfolgte einen moderaten, liberal-konservativen Kurs, setzte sich für eine Trennung von Staat und Kirche, koloniale Expansionen und niedrige Steuern ein. Nachdem er erfolgreich den monarchistischen [[Putsch von 1898]] abwehren konnte, wurde er als Verteidiger der Republik gefeiert und bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] mit großer Mehrheit wiedergewählt. Er starb 1905 im Amt und wurde mit allen republikanischen Ehren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tätigkeit in der Monarchie ====&lt;br /&gt;
Der Jurist und Anwalt gehörte seit 1860 der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo er den bürgerlichen [[Partíu Liberal]] von [[Jacquel de Montevil]] vertrat. In der Regierungszeit König [[Philipp X.|Philipps X.]] stieg Cavaller neben Persönlichkeiten wie [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Joán-Pier Ballestrac]] zu einem der profiliertesten Vertreter der liberalen Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und Wahl zum Präsidenten ====&lt;br /&gt;
Als solcher spielte Cavaller eine führende Rolle während der sogenannten &amp;quot;[[Januarrevolution]]&amp;quot; des Jahres 1891. Obwohl ein Anhänger einer konstitutionellen Monarchie gehörte Cavaller zu den Mitautoren der [[Juni-Proklamation]], welche die Nationalversammlung zum Souverän erklärte und entscheidend zum Ende der Monarchie beitrug. In der provisorischen Regierung von [[Francès de Píu-Castellán]] übernahm Cavaller die Funktion des Innenministers. Als solcher unterstützte er das harte Vorgehen gegen die radikalen [[Semest]]iner Revolutionäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1892 wurde Cavaller von der Nationalversammlung zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt. In dieser Rolle unterstützte er die Erklärung der Nationalversammlung vom 2. Januar 1893, die Sagradien offiziell zur Republik erklärte. Am 5. Januar wurde er schließlich zum ersten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft ====&lt;br /&gt;
Als Präsident verfolgte Cavaller in der Innen- und Außenpolitik einen liberal-konservativen Kurs. Er befürwortete den Ausbau des sagradischen Kolonialreichs und vertrat im Innern das Konzept einer Trennung von Staat und Kirche, versuchte aber, Kompromisse mit der Katholischen Kirche zu erzielen. Er strebte ein starkes Unternehmertum an und lehnte die Einführung einer &amp;quot;Reichtumssteuer&amp;quot;, wie von der parlamentarischen Linken angestrebt, ab. Zudem setzte er sich bald schon gegen die seiner Ansicht nach unbeschränkte Macht des Parlaments und trat für eine starke Exekutive ein, die er wegen der politischen Krise und der Gefahren, die von radikalen Republikanern und Monarchisten ausgingen, für notwendig hielt. Mit den [[Januarrevisionen 1895]] konnte er schließlich eine konservative Korrektur der Verfassung durchsetzen, welche die Stellung des Präsidenten stärkte und seine Amtszeit von drei auf sieben Jahre verlängerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten monarchistischen [[Putsch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen. In der Abwesenheit Cavallers, der sich noch auf dem Rückweg von einem Staatsbesuch in [[Mikolinien]] befand, versuchten die Putschisten am 25. April die Nationalversammlung zu besetzen, scheiterten aber daran, dass wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller entschied sich in dieser Situation dazu, zurückzureisen, den Ausnahmezustand zu verhängen und General [[Luis María de Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt zu ernennen. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde Cavaller, der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Dennoch zog sich Cavaller auch aufgrund gesundheitlicher Probleme in seiner zweiten Amtszeit zunehmend auf die Position eines formellen Staatsoberhauptes zurück. Mit Politikern wie [[Donado Salgado]], [[Francisco de Brentano]] und [[Miquel Fernando Luisanto]] stand er nun einer neuen Generation von Parteiführern gegenüber, die sich durch starke Persönlichkeit und einen klaren Führungsanspruch gegenüber dem Präsidentenamt auszeichneten. Obwohl selbst kein Befürworter radikaler Reformen, ernannte er nach dem Sieg der [[radikale]]n Linken bei der [[Parlamentswahl 1899]] den Radikal-Republikaner [[Donado Salgado]] zum Ministerpräsidenten und duldete dessen umfangreiches säkulares und soziales Reformprogramm. Nach der [[Parlamentswahl 1903]] wiederum sah er sich gezwungen, den [[Unionistas|Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] mit der Regierung zu beauftragen, dessen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; ein dezidiertes konservatives Gegenprogramm verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod und Erbe ====&lt;br /&gt;
Cavaller starb schließlich im Januar 1905 kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit. Zum Nachfolger wählte die konservative Parlamentsmehrheit den parteilosen Monarchisten [[Joán Cardinal]], der aber an die Tradition Cavallers anknüpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller gilt bis heute in Sagradien als einer der wichtigsten Staatsmänner der Republik. Mit der [[Universitá Luis Cavaller]] in [[Semest]] ist eine der bedeutendsten Hochschulen des Landes nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cavaller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cavaller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luis_Cavaller&amp;diff=53049</id>
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		<updated>2020-01-30T20:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SalazarJónsson.jpg|thumb|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luis Fernán Cavaller i Milán''' (*1832, †1905) war ein [[sagradischer]] Anwalt, bürgerlicher Politiker und Staatsmann. Er war von Juni 1982 bis Januar 1983 Präsident des sagradischen Regierungsrats und von 1893 bis zu seinem Tod im Jahr 1905 der erste [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsident]] der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Bis heute gilt er als einer der &amp;quot;Gründerväter der Republik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] für den [[Partíu Liberal]] zählte Cavaller im Vorfeld und während der [[Januarrevolution 1891]] zu den Führern der parlamentarischen Opposition zu König [[Philipp X.]] und gehörte seit November 1891 als [[Innenminister]] dem provisorischen Regierungsrat unter [[Francès de Píu-Castellán]] an. Nach dessen Rücktritt wurde er im Juni 1892 selbst zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt und wurde damit provisorisches Staatsoberhaupt. Als solches war er wesentlich für die Niederschlagung der Semestiner Rätebewegung verantwortlich. Im Januar 1893 wurde Cavaller von der sagradischen [[Nationalversammlung]] zum ersten [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsidenten]] der [[Zweite Sagradische Republik|Sagradischen Republik]] erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik war Cavaller wesentlich für die Konsolidierung der bürgerlichen Republik und für eine Stärkung der Exekutive gegenüber dem Parlament verantwortlich. Er war verfolgte einen moderaten, liberal-konservativen Kurs, setzte sich für eine Trennung von Staat und Kirche, koloniale Expansionen und niedrige Steuern ein. Nachdem er erfolgreich den monarchistischen [[Putsch von 1898]] abwehren konnte, wurde er als Verteidiger der Republik gefeiert und bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] mit großer Mehrheit wiedergewählt. Er starb 1905 im Amt und wurde mit allen republikanischen Ehren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tätigkeit in der Monarchie ====&lt;br /&gt;
Der Jurist und Anwalt gehörte seit 1860 der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo er den bürgerlichen [[Partíu Liberal]] von [[Jacquel de Montevil]] vertrat. In der Regierungszeit König [[Philipp X.|Philipps X.]] stieg Cavaller neben Persönlichkeiten wie [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Joán-Pier Ballestrac]] zu einem der profiliertesten Vertreter der liberalen Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und Wahl zum Präsidenten ====&lt;br /&gt;
Als solcher spielte Cavaller eine führende Rolle während der sogenannten &amp;quot;[[Januarrevolution]]&amp;quot; des Jahres 1891. Obwohl ein Anhänger einer konstitutionellen Monarchie gehörte Cavaller zu den Mitautoren der [[Juni-Proklamation]], welche die Nationalversammlung zum Souverän erklärte und entscheidend zum Ende der Monarchie beitrug. In der provisorischen Regierung von [[Francès de Píu-Castellán]] übernahm Cavaller die Funktion des Innenministers. Als solcher unterstützte er das harte Vorgehen gegen die radikalen [[Semest]]iner Revolutionäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1892 wurde Cavaller von der Nationalversammlung zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt. In dieser Rolle unterstützte er die Erklärung der Nationalversammlung vom 2. Januar 1893, die Sagradien offiziell zur Republik erklärte. Am 5. Januar wurde er schließlich zum ersten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft ====&lt;br /&gt;
Als Präsident verfolgte Cavaller in der Innen- und Außenpolitik einen liberal-konservativen Kurs. Er befürwortete den Ausbau des sagradischen Kolonialreichs und vertrat im Innern das Konzept einer Trennung von Staat und Kirche, versuchte aber, Kompromisse mit der Katholischen Kirche zu erzielen. Er strebte ein starkes Unternehmertum an und lehnte die Einführung einer &amp;quot;Reichtumssteuer&amp;quot;, wie von der parlamentarischen Linken angestrebt, ab. Zudem setzte er sich bald schon gegen die seiner Ansicht nach unbeschränkte Macht des Parlaments und trat für eine starke Exekutive ein, die er wegen der politischen Krise und der Gefahren, die von radikalen Republikanern und Monarchisten ausgingen, für notwendig hielt. Mit den [[Januarrevisionen 1895]] konnte er schließlich eine konservative Korrektur der Verfassung durchsetzen, welche die Stellung des Präsidenten stärkte und seine Amtszeit von drei auf sieben Jahre verlängerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten monarchistischen [[Putsch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen. In der Abwesenheit Cavallers, der sich noch auf dem Rückweg von einem Staatsbesuch in [[Mikolinien]] befand, versuchten die Putschisten am 25. April die Nationalversammlung zu besetzen, scheiterten aber daran, dass wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller entschied sich in dieser Situation dazu, zurückzureisen, den Ausnahmezustand zu verhängen und General [[Luis María de Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt zu ernennen. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde Cavaller, der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Dennoch zog sich Cavaller auch aufgrund gesundheitlicher Probleme in seiner zweiten Amtszeit zunehmend auf die Position eines formellen Staatsoberhauptes zurück. Mit Politikern wie [[Donado Salgado]], [[Francisco de Brentano]] und [[Miquel Fernando Luisanto]] stand er nun einer neuen Generation von Parteiführern gegenüber, die sich durch starke Persönlichkeit und einen klaren Führungsanspruch gegenüber dem Präsidentenamt auszeichneten. Obwohl selbst kein Befürworter radikaler Reformen, ernannte er nach dem Sieg der [[radikale]]n Linken bei der [[Parlamentswahl 1899]] den Radikal-Republikaner [[Donado Salgado]] zum Ministerpräsidenten und duldete dessen umfangreiches säkulares und soziales Reformprogramm. Nach der [[Parlamentswahl 1903]] wiederum sah er sich gezwungen, den [[Unionistas|Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] mit der Regierung zu beauftragen, dessen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; ein dezidiertes konservatives Gegenprogramm verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod und Erbe ====&lt;br /&gt;
Cavaller starb schließlich im Januar 1905 kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit. Zum Nachfolger wählte die konservative Parlamentsmehrheit den parteilosen Monarchisten [[Joán Cardinal]], der aber an die Tradition Cavallers anknüpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller gilt bis heute in Sagradien als einer der wichtigsten Staatsmänner der Republik. Mit der [[Universitá Luis Cavaller]] in [[Semest]] ist eine der bedeutendsten Hochschulen des Landes nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cavaller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cavaller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Nationalversammlung_1891&amp;diff=53048</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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		<updated>2020-01-30T17:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbez.&lt;br /&gt;
! Stimmant.&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur [[sagradischen Nationalversammlung]] 1891&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #2E64FE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Liberal]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]] u.a.&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Progresista]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Radical|Radicales]] i [[Liga Republicana|Republicanœs]] (Radikale und Republikaner)&lt;br /&gt;
| [[Santo Cripón de la Moya]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''Unión Parlamentária'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''276'''&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Conservador]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Conte de Montxerent]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Liberal]] - Diss. (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| Unabhängige Monarchisten &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| '''Royalistische Opposition''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''64'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[PS|Socialistas]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
| [[León Sánchez]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''359'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Nationalversammlung_1891&amp;diff=53047</id>
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		<updated>2020-01-30T17:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbez.&lt;br /&gt;
! Stimmant.&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur [[sagradischen Nationalversammlung]] 1891&lt;br /&gt;
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| rowspan=2 |Unión [[Partíu Liberal|Liberal]]–[[Partíu Progresista|Progresista]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]] u.a.&lt;br /&gt;
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| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Radical|Radicales]] i [[Liga Republicana|Republicanœs]] (Radikale und Republikaner)&lt;br /&gt;
| [[Santo Cripón de la Moya]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| '''Unión Parlamentária'''&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Conservador]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Conte de Montxerent]]&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Liberal]] - Diss. (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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| [[PS|Socialistas]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1891</title>
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| [[Partíu Conservador]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Conte de Montxerent]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Radical|Radicales]] i [[Liga Republicana|Republicanœs]] (Radikale und Republikaner)&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Santo_de_l%27Ilpa&amp;diff=53036</id>
		<title>Santo de l'Ilpa</title>
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		<updated>2020-01-30T15:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GeorgDertinger.jpg|thumb|180px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Santiago Soares de l'Ilpa''' (*1890 in [[Nalcaz]], †1955 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker und Staatsmann. Als [[Ministerpräsident]] (1946-1948) und langjähriger [[Außenminister]] (1948-1953) seines Landes gehört er zu den prägenden politischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit in [[Sagradien]]. Er zählt zudem zu den Gründervätern der Europäischen Integration und war bis zu seinem Tod Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Bürgermeister von [[Nalcaz]] war nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Kabinetten Staatssekretär und Minister. Zunächst Mitglied der radikaldemokratischen Linken [[URS]], schloss er sich 1944 der [[PSU|vereinten Sozialistischen Partei]] an und gehörte 1947 zu den Mitbegründern der sozialdemokratischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilpa war von 1947 bis 1953 ununterbrochen sagradischer [[Außenminister]]. Von 1946 bis 1948 fungierte er zugleich als [[Ministerpräsident]] und danach als [[Vizeministerpräsident|Stellvertretender Ministerpräsident]] unter seinem Nachfolger als Regierungschef [[Paulo Luciaro]]. Als solcher prägte er die sagradische Außenpolitik der Nachkriegszeit entscheidend und setzte sich stark für die Europäische Integration, die transatlanischen Beziehungen in der NATO sowie für die Zusammenarbeit mit [[Mikolinien]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett wurde Ilpa 1954 als erster Sagradier zum Präsidenten der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), dem Vorläufer des heutigen Europäischen Parlaments, gewählt. 1955 starb De la Ilpa an einer chronischen Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1935-1955: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[URS]], seit 1944 [[PSU]], seit 1947 [[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der EGKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1934: Bürgermeister von [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* 1935-1937: Staatssekretär im [[Ministerium für Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: [[Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit]] in der [[Regierung Saviola III]] und [[Regierung Saviola IV|Saviola IV]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]])&lt;br /&gt;
* 1947-1953: [[Außenminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Ilpa II|Ilpa II]] sowie [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]], [[Kabinett Luciaro II|II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
* 1948-1953 [[Vizeministerpräsident]] in den Kabinetten [[Kabinett Luciaro II|Luciaro I]], [[Kabinett Luciaro II|II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des Europäischen Parlaments|Ilpa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Roberto Helguerra</title>
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		<updated>2020-01-30T13:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:KnudKristensen.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Roberto Helguerra''' (*1896 in [[Sagrera]], [[Lojandía]], +1979) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat und [[CSD|christdemokratischer]] Politiker. 1959-1962 [[Außenminister]] seines Landes, wurde er 1964 Vizepräsident der EWG-Kommission Hallstein II sowie 1967 Präsident der Kommission der Europäischen Gemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Roberto Helguerra wurde 1896 im [[Lojandía|lojandinischen]] [[Sagrera]] geboren. Er stammte aus einer Juristenfamilie und studierte ebenfalls Rechtswissenschaften. Nach seinem Abschluss ging er in den diplomatischen Dienst, wo er schnell Karriere machte und im Januar 1938 seinen ersten hauptverantwortlichen Botschafterposten in Amsterdam erhielt. Er gehörte danach zu den wichtigsten Diplomaten des Landes und diente in London und - nach dem Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg - in Madrid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der erfahrensten Diplomaten seines Landes wurde Helguerra 1945 vom [[PCC|christdemokratischen]] Außenminister [[Paulo Luciaro]] zum Staatssekretär im [[Außenminister]]ium ernannt. Diesen Posten behielt Helguerra auch unter Luciaros Amtsnachfolger [[Santo de la Ilpa]], ehe er 1949 von Ministerpräsident Luciaro, der ihn als sehr fähigen Administrator schätzte, zum Leitenden Staatssekretär beim Ministerpräsidenten ernannt wurde. 1950 wurde er in gleicher Funktion Minister. Seine Aufgabe war vor allem die Administration der alltäglichen Regierungsarbeit. Zu dieser Zeit wurde er auch Parteimitglied der regierenden [[PPC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 kehrte der verdiente Diplomat auf höchster Ebene in die Diplomatie zurück und wurde zum Botschafter Sagradiens bei den Vereinten Nationen bestellt. Auf Bitte Luciaros hin ließ er sich jedoch 1958 als Listenkandidat der PPC bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] aufstellen und wurde erstmals in ein Parlament gewählt. Sofort übernahm er den stellvertretenden Vorsitz des parlamentarischen Komitees für auswärtige Angelegenheiten und fungierte als Außenexperte seiner Partei. Nach dem Rücktritt Paulo Luciaros von der Ministerpräsidentschaft im Mai 1959 wurde Helguerra im [[Kabinett Favale I|Kabinett seines Nachfolgers]] [[Carles Angel Favale]] zum Außenminister berufen. In diesem Amt folgte ihm nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] im [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] der Sozialist [[Iacovo Del Pérez]] nach. Helguerra wurde 1962 zum Präsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt. Aus diesem Amt schied er nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahl der Kammer]] im Januar 1964. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später wurde Helguerra als Kommissar für auswärtige Beziehungen in die Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) unter Walter Hallstein berufen. 1967 folgte Helguerra Hallstein als Kommissionspräsident nach. Er führte die erste Kommission der Europäischen Gemeinschaften, die infolge des Fusionsvertrages von 1965 gebildet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Tätigkeit als Diplomat, Minister und Kommissionsmitglied machte sich Helguerra vor allem um die europäische Integration verdient. Als Minister wirkte er 1951/52 aktiv an der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl mit. Als Kommissionsmitglied erweiterten seine Bemühungen zur Stärkung der europäischen Institutionen die Befugnisse des Europäischen Parlaments und führten zur Einrichtung allgemeiner Europawahlen. Unter Helguerras Präsidentschaft wurde 1968 die Zollunion abgeschlossen. Beim Gipfel von Den Haag 1969 spielte er eine Schlüsselrolle bei der Initiative zur Wirtschafts- und Währungsunion und zur Europäischen Politischen Zusammenarbeit. Auch die 1970 getroffene Entscheidung, die EG mit Eigenmitteln auszustatten, geht auf sein Engagement zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Nationale Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1938-1945: sagradischer Botschafter in Amsterdam, London und Madrid&lt;br /&gt;
* 1945-1949: Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1949-1950: [[Präsidentschaftsminister|Leitender Staatssekretär]] beim [[Ministerpräsident]]en&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
* 1959-1962: [[Außenminister]] im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Präsident der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäische Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1964-1967: Kommissar der EWG für auswärtige Beziehungen und Vizepräsident in der Kommission Hallstein II&lt;br /&gt;
* 1967-1970: Präsident der Kommission der Europäischen Gemeinschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Helguerra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Helguerra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=53032"/>
		<updated>2020-01-30T07:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1E90FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #04B431&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Progresista|Progresista]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1E90FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1898&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1898&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1874CD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Ex-[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Nacional|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Nacional|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=53031</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-30T07:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitende Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1E90FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #04B431&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Progresista|Progresista]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1E90FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1898&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1898&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1874CD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Ex-[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Nacional|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Nacional|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
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| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
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| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
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| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Luciaro&amp;diff=53015</id>
		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Togliatti2.jpg|thumb|170px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1965 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist, Politiker, Diplomat und Staatsmann, der die Geschicke seines Landes als [[Außenminister]] (1941-1946 und 1953-1955), [[Ministerpräsident]] (1948-1950 und 1950-1959) sowie als [[Staatspräsident]] (1960-1965) prägte. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Armorien|Armorer]] Luciaro begann seine politische Karriere bereits in der Zwischenkriegszeit. Er war Bürgermeister der Stadt [[Vierna]], bekleidete mehrere Ministerämter und gehörte der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. Nach einer kurzen Zeit als Botschafter in London prägte er als sagradischer [[Außenminister]] während des Zweiten Weltkriegs entscheidend die Politik der sagradischen Kriegsregierung unter Ministerpräsident [[Sergio Dini]]. Das Außenministeramt bekleidete Luciaro auch nach Kriegsende in der [[Kabinett Saviola III|Regierung Saviola]], ehe er 1946 [[Justizminister]] und im Dezember 1948 [[Ministerpräsident]] wurde. Dieses Amt übte er mit einer kurzen Unterbrechung bis Mai 1959 aus und hält mit einer Amtszeit von mehr als zehn Jahren bis heute den Rekord für die längste Amtszeit eines Regierungschefs in der Geschichte der Sagradischen Republik. In dieser Zeit trug er entscheidend zur Stabilisierung der sagradischen Politik und Wirtschaft und zur Verständigung mit den europäischen Nachbarn bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich Mitglied der katholisch-konservativen [[Volksunion]] wurde Luciaro 1945 Mitbegründer und bis 1948 erster Parteisekretär der christdemokratischen [[Volkssammlungspartei]] ([[PPC]]), die er anschließend von 1950 bis 1960 als Parteivorsitzender anführte. In dieser Zeit erreichte die Volkspartei ihre historisch größten Wahlerfolge und wurde zu einer der bedeutendsten christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegsära.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça]], [[Semest]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Fernando de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôblu Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißiger Jahren machte Luciaro als Mitglied der konservativ-katholischen [[Volksunion]] Karriere. Er war von 1930 bis 1934 Bürgermeister der Stadt [[Vierna]] in [[Sarmay]] und wurde danach zum Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]] berufen und 1936 erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach den [[Aprilwahlen 1938]] übernahm er in der Regierung von [[Manuel Sants]] den Posten des Ministers für öffentliche Verwaltung, wurde 1940 aber als Botschafter nach London geschickt, wo er die Kontakte zur britischen Regierung unter Winston Churchill organisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Kriegs gehörte Luciaro zunächst zu den Befürwortern eines Neutralitätskurses, argumentierte aber bald zugunsten eines sagradischen Kriegseintritts auf alliierter Seite. Nach Eintritt Sagradiens in den Weltkrieg im Dezember 1941 galt Luciaro aufgrund seiner Kontakte nach Großbritannien als gefragter Mann und wurde in der [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] zum [[Außenminister]] berufen. Diesen Posten füllte er den gesamten Krieg über aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Programm einer großen christdemokratischen Sammlungspartei, unter dem Namen ''Convergência'' bekannt, fand Luciaros Unterstützung. 1945 gehörte er schließlich zu den Gründern der neuen [[Volkspartei|Volkssammlungspartei (PPC)]], in der die rechtskatholische [[Volksunion]] zusammen mit der [[PDP|Volksdemokratischen Partei]] und verschiedenen linkskatholischen und bürgerlichen Bewegungen aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Parteipräsident [[Amentino Xavier-Castrell]] und Senatspräsident [[Fernando De la Roya]] zunächst als bekannte Zugpferde der Partei galten, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Als Sekretär des Exekutivkomitees nahm er dabei von Beginn an eine Schlüsselstellung ein. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um [[Nino Cabal]], der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Luciaro in die [[sagradische Nationalversammlung]] gewählt, in der die [[Volkssammlungspartei]] als Nachfolgerin der [[Volksunion]] die stärkste Fraktion stellte. Nach der Wahl [[Sergio Dini]]s zum Staatspräsidenten führten die Christdemokraten die bestehende sogenannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partíu Radical|Radikalen]] fort, die aus der Kriegskoalition Dinis hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei kritisierten Teile des konservativen Flügels Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der Kriegsregierung [[Dini III]] zunächst Minister für öffentliche Verwaltung, wurde Luciaro im August 1945 schließlich zum [[Außenminister]] ernannt. Gegenüber dem Parteivorsitzenden [[Amentino Xavier-Castrell]], der zwar Vizeministerpräsident, aber ohne eigenen Geschäftsbereich war, kam Luciaro nun in eine stärkere Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett]] des gemäßigten Sozialisten [[Santo de la Ilpa]] wurde Luciaro [[Justizminister]] und erhielt Ilpa seit 1946 das Amt eines [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]]. Während [[Fernando de la Roya]] 1947 zum Parteipräsidenten der Volkspartei gewählt wurde, fungierte Luciaro als Exekutivsekretär und Vizeministerpräsident als eigentlicher Parteiführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro und Ilpa sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Nach dem Austritt des [[Partíu Radical]] aus der Regierungskoalition und der Demission der [[Kabinett Ilpa II|Regierung Ilpa]] im Herbst 1948 erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung und wurde schließlich als Nachfolger Ilpas [[Ministerpräsident]]. Dieser blieb aber als Stellvertreter Luciaros und Außenminister in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gab Luciaro sein Amt als Exekutivsekretär der [[Volkspartei]] an [[Benito Mello]] ab, blieb aber eigentlicher Führer der Partei, ehe er 1950 als Nachfolger von [[Fernando de la Roya]] auch offiziell in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit gelang es Luciaro, der zunächst weiterhin das Justizministerium weiterführte, eine starke Stellung des Regierungschefs zu etablieren. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1950 demissionierte Luciaro als Premierminister, nachdem es zu schweren Vorwürfen gegen seinen Amtsleiter gekommen war, wurde aber zwei Monaten erneut zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Christdemokraten wurden deutlich stärkste Kraft im Parlament, sodass er seine Ministerpräsidentschaft in der Koalition mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Linksliberalen]] weiterführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten usowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Mikolinien|mikolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Volkspartei bei der [[Parlamentswahl 1958]] erstmals hatte Verluste hinnehmen müssen, mehrten sich die Stimmen in der Partei, die auf eine baldige Wachablösung an der Regierungsspitze drängten. Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten und auf seine Gesundheit verwiesen, entschied sich Luciaro schließlich, im zum Mai 1959 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, unter anderem des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger empfahl Luciaro schließlich seinen Finanzminister [[Carles Favale]], mit dem es aber schon zuvor zu Spannungen gekommen war. &lt;br /&gt;
Favale wurde schließlich neuer Ministerpräsident, Luciaro blieb aber Vorsitzender der [[Volkspartei]] und nahm als solcher auch weiterhin Einfluss auf die Regierungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung wurde Luciaro zum Präsidenten der parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1960]] kandidierte Luciaro um die Nachfolge seines Parteifreunds [[Fernando de la Roya]] und wurde schließlich zum neuen [[Staatspräsident]]en Sagradiens gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik versuchte Luciaro größeren Einfluss auf die Regierungspolitik zu nehmen als sein Vorgänger, was zu häufigen Reibungen mit Ministerpräsident [[Carles Favale]] und den Regierungsparteien kam. Als die [[Volkspartei]] unter Luciaros Amtsnachfolger [[Carles Favale]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]] schwere Verluste hinnehmen musste, drängte Luciaro schließlich gegen den Willen Favales auf die Bildung einer Großen Koalition und ernannte den früheren Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] zum neuen Regierungschef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro starb im Januar 1965 wenige Monate vor dem regulären Ende seiner ersten Amtszeit als Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1930-1934: Bürgermeister von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1934-1936: Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1938-1940: [[Minister für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Sants-Igualde IV]]&lt;br /&gt;
* 1940-1941: Botschafter Sagradiens im Vereinigten Königreich&lt;br /&gt;
* 1941-1946: [[Außenminister]] der Regierungen [[Kabinett Dini III|Dini]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola]] &lt;br /&gt;
* 1946-1950: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]] sowie im [[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1959: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]])&lt;br /&gt;
* 1953-1955: zugleich [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Präsident deer Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* 1960-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1932: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1932: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1960: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Sekretär des Exekutivkomitees des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1950-1960: Parteivorsitzender des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* posthum: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Luciaro&amp;diff=53014</id>
		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<updated>2020-01-30T04:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|170px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1965 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist, Politiker, Diplomat und Staatsmann, der die Geschicke seines Landes als [[Außenminister]] (1941-1946 und 1953-1955), [[Ministerpräsident]] (1948-1950 und 1950-1959) sowie als [[Staatspräsident]] (1960-1965) prägte. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Armorien|Armorer]] Luciaro begann seine politische Karriere bereits in der Zwischenkriegszeit. Er war Bürgermeister der Stadt [[Vierna]], bekleidete mehrere Ministerämter und gehörte der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. Nach einer kurzen Zeit als Botschafter in London prägte er als sagradischer [[Außenminister]] während des Zweiten Weltkriegs entscheidend die Politik der sagradischen Kriegsregierung unter Ministerpräsident [[Sergio Dini]]. Das Außenministeramt bekleidete Luciaro auch nach Kriegsende in der [[Kabinett Saviola III|Regierung Saviola]], ehe er 1946 [[Justizminister]] und im Dezember 1948 [[Ministerpräsident]] wurde. Dieses Amt übte er mit einer kurzen Unterbrechung bis Mai 1959 aus und hält mit einer Amtszeit von mehr als zehn Jahren bis heute den Rekord für die längste Amtszeit eines Regierungschefs in der Geschichte der Sagradischen Republik. In dieser Zeit trug er entscheidend zur Stabilisierung der sagradischen Politik und Wirtschaft und zur Verständigung mit den europäischen Nachbarn bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich Mitglied der katholisch-konservativen [[Volksunion]] wurde Luciaro 1945 Mitbegründer und bis 1948 erster Parteisekretär der christdemokratischen [[Volkssammlungspartei]] ([[PPC]]), die er anschließend von 1950 bis 1960 als Parteivorsitzender anführte. In dieser Zeit erreichte die Volkspartei ihre historisch größten Wahlerfolge und wurde zu einer der bedeutendsten christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegsära.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça]], [[Semest]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Fernando de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôblu Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißiger Jahren machte Luciaro als Mitglied der konservativ-katholischen [[Volksunion]] Karriere. Er war von 1930 bis 1934 Bürgermeister der Stadt [[Vierna]] in [[Sarmay]] und wurde danach zum Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]] berufen und 1936 erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach den [[Aprilwahlen 1938]] übernahm er in der Regierung von [[Manuel Sants]] den Posten des Ministers für öffentliche Verwaltung, wurde 1940 aber als Botschafter nach London geschickt, wo er die Kontakte zur britischen Regierung unter Winston Churchill organisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Kriegs gehörte Luciaro zunächst zu den Befürwortern eines Neutralitätskurses, argumentierte aber bald zugunsten eines sagradischen Kriegseintritts auf alliierter Seite. Nach Eintritt Sagradiens in den Weltkrieg im Dezember 1941 galt Luciaro aufgrund seiner Kontakte nach Großbritannien als gefragter Mann und wurde in der [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] zum [[Außenminister]] berufen. Diesen Posten füllte er den gesamten Krieg über aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Programm einer großen christdemokratischen Sammlungspartei, unter dem Namen ''Convergência'' bekannt, fand Luciaros Unterstützung. 1945 gehörte er schließlich zu den Gründern der neuen [[Volkspartei|Volkssammlungspartei (PPC)]], in der die rechtskatholische [[Volksunion]] zusammen mit der [[PDP|Volksdemokratischen Partei]] und verschiedenen linkskatholischen und bürgerlichen Bewegungen aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Parteipräsident [[Amentino Xavier-Castrell]] und Senatspräsident [[Fernando De la Roya]] zunächst als bekannte Zugpferde der Partei galten, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Als Sekretär des Exekutivkomitees nahm er dabei von Beginn an eine Schlüsselstellung ein. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um [[Nino Cabal]], der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Luciaro in die [[sagradische Nationalversammlung]] gewählt, in der die [[Volkssammlungspartei]] als Nachfolgerin der [[Volksunion]] die stärkste Fraktion stellte. Nach der Wahl [[Sergio Dini]]s zum Staatspräsidenten führten die Christdemokraten die bestehende sogenannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partíu Radical|Radikalen]] fort, die aus der Kriegskoalition Dinis hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei kritisierten Teile des konservativen Flügels Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der Kriegsregierung [[Dini III]] zunächst Minister für öffentliche Verwaltung, wurde Luciaro im August 1945 schließlich zum [[Außenminister]] ernannt. Gegenüber dem Parteivorsitzenden [[Amentino Xavier-Castrell]], der zwar Vizeministerpräsident, aber ohne eigenen Geschäftsbereich war, kam Luciaro nun in eine stärkere Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett]] des gemäßigten Sozialisten [[Santo de la Ilpa]] wurde Luciaro [[Justizminister]] und erhielt Ilpa seit 1946 das Amt eines [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]]. Während [[Fernando de la Roya]] 1947 zum Parteipräsidenten der Volkspartei gewählt wurde, fungierte Luciaro als Exekutivsekretär und Vizeministerpräsident als eigentlicher Parteiführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro und Ilpa sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Nach dem Austritt des [[Partíu Radical]] aus der Regierungskoalition und der Demission der [[Kabinett Ilpa II|Regierung Ilpa]] im Herbst 1948 erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung und wurde schließlich als Nachfolger Ilpas [[Ministerpräsident]]. Dieser blieb aber als Stellvertreter Luciaros und Außenminister in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gab Luciaro sein Amt als Exekutivsekretär der [[Volkspartei]] an [[Benito Mello]] ab, blieb aber eigentlicher Führer der Partei, ehe er 1950 als Nachfolger von [[Fernando de la Roya]] auch offiziell in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit gelang es Luciaro, der zunächst weiterhin das Justizministerium weiterführte, eine starke Stellung des Regierungschefs zu etablieren. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1950 demissionierte Luciaro als Premierminister, nachdem es zu schweren Vorwürfen gegen seinen Amtsleiter gekommen war, wurde aber zwei Monaten erneut zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Christdemokraten wurden deutlich stärkste Kraft im Parlament, sodass er seine Ministerpräsidentschaft in der Koalition mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Linksliberalen]] weiterführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten usowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Mikolinien|mikolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Volkspartei bei der [[Parlamentswahl 1958]] erstmals hatte Verluste hinnehmen müssen, mehrten sich die Stimmen in der Partei, die auf eine baldige Wachablösung an der Regierungsspitze drängten. Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten und auf seine Gesundheit verwiesen, entschied sich Luciaro schließlich, im zum Mai 1959 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, unter anderem des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger empfahl Luciaro schließlich seinen Finanzminister [[Carles Favale]], mit dem es aber schon zuvor zu Spannungen gekommen war. &lt;br /&gt;
Favale wurde schließlich neuer Ministerpräsident, Luciaro blieb aber Vorsitzender der [[Volkspartei]] und nahm als solcher auch weiterhin Einfluss auf die Regierungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung wurde Luciaro zum Präsidenten der parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1960]] kandidierte Luciaro um die Nachfolge seines Parteifreunds [[Fernando de la Roya]] und wurde schließlich zum neuen [[Staatspräsident]]en Sagradiens gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik versuchte Luciaro größeren Einfluss auf die Regierungspolitik zu nehmen als sein Vorgänger, was zu häufigen Reibungen mit Ministerpräsident [[Carles Favale]] und den Regierungsparteien kam. Als die [[Volkspartei]] unter Luciaros Amtsnachfolger [[Carles Favale]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]] schwere Verluste hinnehmen musste, drängte Luciaro schließlich gegen den Willen Favales auf die Bildung einer Großen Koalition und ernannte den früheren Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] zum neuen Regierungschef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro starb im Januar 1965 wenige Monate vor dem regulären Ende seiner ersten Amtszeit als Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1930-1934: Bürgermeister von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1934-1936: Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1938-1940: [[Minister für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Sants-Igualde IV]]&lt;br /&gt;
* 1940-1941: Botschafter Sagradiens im Vereinigten Königreich&lt;br /&gt;
* 1941-1946: [[Außenminister]] der Regierungen [[Kabinett Dini III|Dini]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola]] &lt;br /&gt;
* 1946-1950: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]] sowie im [[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1959: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]])&lt;br /&gt;
* 1953-1955: zugleich [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Präsident deer Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* 1960-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1932: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1932: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1960: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Sekretär des Exekutivkomitees des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1950-1960: Parteivorsitzender des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* posthum: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=53013</id>
		<title>Partíu Popular de Convergência</title>
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		<updated>2020-01-30T04:14:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: /* Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1948-1959) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzender'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Dián Zurruzabal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Francisca Mendes del Ponte]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Daniel Ambrôsio]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1945&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[PPC Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagradisch]] '''Partíu Popular de Convergência''', Abk. '''PPC''', dt. ''Volkspartei der Zusammenkunft'') ist eine konservative und christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und neben der sozialdemokratischen [[ASUL]] eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie stellt derzeit mit [[Daniela Rosenthal-Valdés]] die sagradische [[Präsident der Republik|Staatspräsidentin]] und mit [[Manuel Ramœs Iliega]] den [[Ministerpräsident|Regierungschef]] des Landes. Bekannte Persönlichkeiten der Partei waren zudem [[Paulo Luciaro]], [[Emilio Moya]], [[Josep Carles Otero]] und [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC war neben der italienischen Democrazia Cristiana, der deutschen CDU und den französischen Volksrepublikanern eine der bedeutenden christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegszeit. Gegründet 1945 als katholisch verwurzelte, aber überkonfessionell ausgerichtete bürgerliche Sammlungspartei, vesteht sich die PPC heute als moderne Volkspartei der rechten Mitte, mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Profil. Die PPC ist Gründungsmitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender der [[PPC]] ist seit 8. März 2014 der frühere Generalsekretär [[Manuel Ramœs Iliega]], der in diesem Amt auf den langjährigen Parteichef und Ministerpräsidenten [[Miquel Ánibal Luisanto]] folgte. Seit Februar 2018 führt Ramœs als [[sagradischer Ministerpräsident]] eine Minderheitsregierung des PPC mit den [[Liberale]]n an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiprofil ==&lt;br /&gt;
Die sagradische Volkspartei ist die größte und erfolgreichste Partei des Mitte-Rechts-Lagers in Sagradien und vertritt liberalkonservative sowie christdemokratische Positionen. Sie versteht sich selbst als Reformpartei des Zentrums, die der humanistisch-abendländischen Wertetradition, den Zielen einer liberalen Gesellschaft, einer freien und zugleich sozialen Marktwirtschaftsordnung und dem Prinzip gesellschaftlicher Solidarität verpflichtet ist. Sie setzt sich zudem für die Bewahrung der Schöpfung und eine Vertiefung der europäischen Integration ein. Obwohl historisch vor allem von katholischen Politikern begründet, sieht sich die PPC selbst heute als säkulare Partei mit katholischen, konservativen, sozialreformerischen und liberal-republikanischen Wurzeln. Als parteiinterne Integrationsfaktoren fungierten über Jahrzehnte hinweg die einhellige Ablehnung von Kommunismus und Sozialismus sowie das Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die nationale Integrität Sagradiens und die westlich-europäische Orientierung des Landes im transatlantischen Bündnis und in der Europäischen Gemeinschaft. Europapolitisches Ziel ist dabei eine &amp;quot;vertiefte Union der europäischen Nationen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der PPC geht auf die [[Acción Popular|Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs (kurz Acción Popular)]] zurück, die sich 1905 als Sammlungspartei des politischen Katholizismus in [[Sagradien]] gründete und sich in der Folge zur maßgeblichen Partei der konservativen Rechten entwickelte. Die 1924 aus der AP hervorgegangene [[Volksunion]] (UP) stellte in den Zwanziger und Dreißiger Jahren neben dem [[Partíu Socialista]] eine der beiden großen Massenparteien der Sagradischen Republik dar. Zwischen 1925 und 1936 dominierte die UP das politische Leben Sagradiens und stellte mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta]] den Präsidenten der Republik sowie mit [[Manuel Sants-Igualde]] den Regierungschef. Nach zweijährigem Intermezzo der linken [[Volksfront]]-Koalition kehrte der von der UP angeführte [[Bloco Nacional]] 1938 an die Regierung zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit fanden innerhalb der Volksunion zeitweise Modelle einer «autoritären Demokratie» bis hin zu Ständestaatsgedanken eine gewisse Unterstützung. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs an bis zum Eintritt in den Krieg im Dezember 1941 führte UP-Chef Sants-Igualde Sagradien als Ministerpräsident und Führer der &amp;quot;[[Comunión Nacional]]&amp;quot;, die das Programm einer abwehrbereiten Neutralität verfolgte. Mit dem Scheitern des Neutralitätskurses und der Entlassung Sants-Igualdes als Ministerpräsident im Dezember 1941 begann auch die Volksunion zu erodieren und stellte im Laufe des Kriegs faktisch ihre Arbeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre (1945-1949) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hainisch1.jpg|thumb|200px|[[Fernando de la Roya]], Parteivorsitznder 1947-1950 und [[Präsident der Republik]] 1950-1960]]&lt;br /&gt;
Die Versuche [[Manuel Sants-Igualde]]s und anderer Volksunion-Politiker, die Partei am Ende des Zweiten Weltkriegs wiederzubeleben, führten ins Leere. Gegenimpulse kamen aus der so genannten ''Convergência-Bewegung'', die sich im Zweiten Weltkrieg innerhalb des katholischen Lagers gebildet hatte und die das Ziel hatte, dem politischen Katholizismus eine neue Plattform zu schaffen. Im Januar 1945 führte dies zur Gründung des Partíu Popular de Convergência und zur Übertragung der Mittel der Volksunion an die neue Partei, die damit zur Nachfolgepartei der Volksunion wurde. Der wesentliche Kern der neuen Partei bestand aus katholischen Politikern wie [[Fernando De la Roya]], [[Amentino Xavier-Castrell]], [[Paulo Manuel Luciaro]], [[Nino Cabal]] oder [[Benito Mello]], die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] teilweise der katholisch-liberalen [[PDP]] oder aber der katholisch-konservativen [[Volksunion]] (UP) angehört hatten. De la Roya und Cabal gehörte dem christlichen Widerstand gegen die deutschen Besatzer im Nordosten Sagradiens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC sollte eine bürgerlich-konservative und soziale Integrationspartei mit christlich-abendländischem Gedankengut sein, die ehemals konfessionelle Bindung durch die Öffnung für liberale Ideen ersetzt werden. Die PPC verstand sich als Sammlungsbewegung und versuchte, die progressiven Ansätze im katholischen Lager der Vorkriegszeit weiterzuführen und die in der Vergangenheit mehrheitlich demokratiekritischen bis -feindlichen praktizierenden Katholiken der Volksunion ins demokratische Lager zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkspartei der Zusammenkunft übernahm die organisatorischen, personellen und finanziellen Ressourcen der aufgelösten [[Volksunion]], deren letzter Parteiführer [[Amentino Xavier-Castrell]] erster Parteivorsitzender wurde. Im Vergleich zu anderen Parteien der bürgerlichen Rechten war die PPC durch eine aktivere Parteibasis und eine stärkere lokale Parteistruktur geprägt. Dies stellte sich schnell als Vorteil heraus, da es der PCC deutlich besser als den anderen entstehenden Parteien der bürgerlichen Mitte und Rechten gelang, Wahlkämpfe zu führen und Wähler zu mobilisieren. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945]] wurde die Partei mit 24 Prozent der Stimmen zweite Kraft hinter den Sozialisten und bildete danach die so genannte [[Demokratische Koalition]] mit dem [[Partíu Radical]], der [[PS|Sozialistischen Partei]] und den [[PCS|sagradischen Kommunisten]], welche die erste [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]] stützte. Parteigründer [[Ariel De la Roya]] wurde zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, [[Paulo Luciaro]] und [[Mário Elabal]] vertraten die Partei in der provisorischen Regierung. Die 1946 verabschiedete [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] wurde maßgeblich von Politikern der Volkspartei geprägt. Nachdem Paulo Luciaro 1946 selbst die Führung der provisorischen Regierung übernommen hatte, gewannen die Christdemokraten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Parlamentswahl 1946]] die relative Mehrheit der Mandate im Senat und stellten mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent die nur knapp zweitgrößte Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftspolitischer Hinsicht vertrat die PPC gemäß der katholischen Soziallehre zunächst eine kapitalismuskritische Haltung und verfügte sogar über einen christlich-sozialistischen Flügel um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]]. Angesichts der Spannungen des ausbrechenden Kalten Kriegs und nach dem endgültigen Ausschluss der Kommunisten aus der Demokratischen Koalition 1947 setzte sich auch in der PPC ein dezidiert antikommunistischer Kurs durch, der vor allem dem rechten Parteiflügel zugute kam. Unter dem Einfluss von Paulo Luciaro, der nach der Wahl De la Royas zum Senatspräsidenten 1946 zunehmend als Führer der Partei auftrat und ihre Politik maßgeblich steuerte, versuchte sich die Partei zunehmend auch dem liberalen und nationalkonservativen Bürgertum zu öffnen. Der linke sozialistische Flügel geriet in die Minderheit und fand mit seinen Ideen kaum noch Gehör. 1949 traten Nino Cabal und Luciano Minorel als bekannteste Vertreter des linkskatholischen Flügels aus der Partei aus und gründeten wenig später das [[Movimiento Socialista Cristiano]], das sich der Linken anschloss. Stattdessen wurde die PPC zum Gravitationszentrum einer neuen antikommunistischen Mitte-Rechts-Allianz aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten, die sich der [[Frente Democrático Popular|Demokratischen Volksfront]] aus Sozialisten und Kommunisten entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1948-1959) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|170px|[[Paulo Luciaro]], [[Ministerpräsident]] 1948-1959 und Parteivorsitzender 1950-1960]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde PPC-Parteisekretär Paulo Luciaro Ministerpräsident und setzte die Große Koalition mit der [[ASUL]] fort. Mit Luciaro als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs konnte sich die Volkspartei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949]] mit 32,4 % der Stimmen deutlich als stärkste Kraft im Parlament behaupten. Luciaro führte die Koalition unter Einschluss der [[PRR|Radikalen Partei]] fort, die gemeinsam mit deutlicher Mehrheit eine umfassende Verfassungsreform durchsetzten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ariel de la Roya bis 1955 Parteipräsident blieb, galt Luciaro als De-facto-Parteiführer und prägte die Politik des Landes entscheidend. Unter Luciaro wurde die PPC zur Regierungspartei schlechthin und wesentlich auf die Funktion ausgerichtet, den konservativen Kern der Regierung zu organisieren. Die PPC der Anfangsjahre setzte auf eine gemäßigt-gelenkte, auf das Solidaritätsprinzip setzende Marktwirtschaft, vertrat innen- und gesellschaftspolitisch eindeutig konservative Positionen und brachte die Partei wie das Land außenpolitisch auf einen klaren Westkurs. Dazu gehörte auch eine zunehmend deutliche antikommunistische Abgrenzungspolitik von der Kommunistischen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europapolitik vertrat Luciaro zusammen mit dem sozialistischen Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] einen stark integrationsfreundlichen Kurs. Prägende Wirtschaftspolitiker der PPC waren u.a. [[Luis Enrico de Piacón]], sowie bald auch [[Carles Angel Favale]], der seit 1954 das Finanzministerium leitete. Das Grundsatzprogramm der PPC aus dem Jahr 1954 war konservativ und dezidiert antimarxistisch geprägt und betonte die Werte Familie, Bildung, Heim, persönliches Eigentum, eine soziale Grundsicherung und die europäische Aussöhnung in enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Zudem sollte eine europäische Aussöhnung angestrebt werden. Damit war nicht nur den linkskatholischen Sozialisierungsbestrebungen, sondern auch allzu nationalistischen Standortbestimmungen eine Absage erteilt. Besonders die Gegnerschaft zur linken Volksfront, die grundsätzliche Betonung des Eigentums sowie das Festhalten an den traditionellen Werten bildeten nun auch programmatisch das einigende Band der Partei, die sich damit als christlich-konservative Partei darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaros Führung entwickelte sich die Partei zur dominanten Kraft im sagradischen Parteiensystem und zur mit großem Abstand stärksten Kraft im Parlament. Höhepunkt war die vorgezogene [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]], bei der die PPC 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach dem Bruch der Großen Koalition 1953 führte Luciaro bis zu seinem Rücktritt 1959 eine konservativ-liberale Koalition, die sich als ausgesprochen antimarxistisch und marktfreundlich verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Große Koalition (1959-1964) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatPPC1962.jpg|thumb|200px|Plakat mit [[Carles Favale]] zur [[Parlamentswahl 1962]]]]&lt;br /&gt;
Mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen Luciaros zum Ende der Fünfziger Jahre hin begann eine parteiinterne Debatte um die Nachfolge des Premierministers und Parteichefs. Besonders Finanzminister [[Carles Favale]] entwickelte sich zum aussichtsreichen Kandidaten, da es ihm gelang, den konservativen Flügel hinter sich zu bringen. Gegen Favale gab es jedoch auch große Vorbehalte, nicht zuletzt wegen seiner häufig mangelnden Kompromissbereitschaft. Favale besaß aber große Sympathien in der Parlamentsfraktion der PPC und schaffte es darüber hinaus 1959, seinen bisherigen Staatssekretär [[Martín Nêu Regríguez]] an die Spitze des Exekutivkomitees der Partei wählen zu lassen. Bald galt Favale als potenzieller Nachfolger Luciaros, der Favale aber als gefährlichen Kontrahenten wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich musste Luciaro 1959 auf Druck der eigenen Partei hin vom Premierministeramt zurücktreten, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals bereits die Amtsgeschäfte hatte ruhen lassen. Als Nachfolger nominierte das Exekutivkomitee der Partei den konservativen Finanzminister [[Carles Favale]]. Luciaro blieb aber Parteivorsitzender und kündigte zudem seine Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 1960]] an, was allgemein als Erklärung des ungebrochenen Machtanspruchs gewertet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl von [[Paulo Luciaro]] zum [[Präsidenten der Republik]] im Sommer 1960 wurde Ministerpräsident [[Carles Favale]] auch Parteivorsitzender. Es kam in der Folge aber immer wieder zu Spannungen zwischen Präsident und Premierminister. Die ständigen Querelen in der Führung, die schlechte Performance im Koalitionsspiel mit den Liberalen und die mangelnde Integrationsfähigkeit des Spitzenkandidaten Favale führten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] schließlich zu empfindlichen Einbußen für die PPC, die von 40 auf 35 Prozent der Stimmen abrutschte und damit überraschend die Koalitionsmehrheit einbüßte. Das als Niederlage empfundene Ergebnis führte schließlich schneller als erwartet zur Entmachtung Favales, der einer zukünftigen Koalition mit den Sozialisten im Weg zu stehen schien. Statt Favale erhielt Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] von Präsident Luciaro den Auftrag zur Bildung einer Großen Koalition mit der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]], die bei den Wahlen an Stimmen gewonnen hatte und sich für eine Koalition zur Verfügung stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-PPC-hist.jpg|thumb|Historisches Parteilogo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Koalition hielt jedoch keine zwei Jahre. Zu prinzipiellen weltanschaulichen Unterschieden der Partner, Differenzen in Sachfragen und persönlichen Antipathien vieler beteiligter Politiker trug auch die andauernde Zerstrittenheit der PPC-Führung zu ihrem Bruch bei. Die vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]] endeten für die PPC in einem Debakel. Die Partei verlor gegenüber der Wahl ein Jahr zuvor noch einmal fünf Prozentpunkte und landete nur bei 34,1 Prozent der Stimmen. Damit schnitt sie erstmals schlechter ab als die sozialdemokratische ASUL und hatte keine Chance auf eine Regierungsmehrheit. Parteichef Favale versuchte zwar, eine Neuauflage der Großen Koalition - diesmal als Juniorpartner durchzusetzen, die Sozialisten setzten aber lieber auf eine sozialistisch-liberale Mitte-Links-Allianz mit Radikal- und Unionsdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Favale in Opposition und Regierung (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:EdwardLawrieTatum.jpg|thumb|200px|[[Carles Favale]], [[Ministerpräsident]] 1959-1962 und 1967-1970 und Parteivorsitzender 1960-1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|folgenden Kammerwahlen]] meldete sich die PPC eindrucksvoll zurück und erreichte mit Favale als Spitzenkandidaten ein Plus von über sechs Prozentpunkten auf nunmehr fast 37 Prozent der Stimmen. Auch wenn die angestrebte Mehrheit mit den Unionsdemokraten verfehlt wurde, war die PPC klar stärkste Partei und damit wieder in einer Schlüsselposition. Favale erhielt von Präsident Ortega den Auftrag zur Regierungsbildung und bildete die von ihm erwünschte Rechtskoalition mit der UDS, die sich zunächst auf die PRD stützen wollte, nach deren Abfallen aber schließlich 1968 kurz vor dem Scheitern stand und nur durch die parlamentarische Unterstützung der rechten [[PFP]] [[António Álvaro Blanxard]]s gerettet werden konnte. Vor allem diese punktuelle Zusammenarbeit der Regierung Favale mit der Rechtsaußenopposition führte zu einem zunehmenden Ansehensverlust der Konservativen in der sich im Wandel befindenden Gesellschaft. Favales konservative Politik und sein bisweilen autoritäres Auftreten machten ihn zum Feindbild der 68er Bewegung, die die Rechtskoalition als faschistisch und Favale als Autokraten ablehnte. Dazu kam ein äußerst hartes Vorgehen der konservativen Regierung gegen die aufrührerischen Studenten. Es zeigte sich, dass Favales konservativ-autoritäres Konzept und die vor allem den konservativen Katholizismus repräsentierende Partei nicht willens und nicht fähig war, eine Versöhnung mit der jungen Generation zu erreichen. Stattdessen katalysierte die Politik der PPC und die Haltung ihrer Führungsfiguren gegenüber den &amp;quot;Anarchisten&amp;quot; den Protest gegen Staat und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Mehrheit regierende Koalition war schließlich im Winter 1969/70 am Ende und Favales Ministerpräsidentschaft gescheitert. Präsident Ortega beauftragte den UDS-Chef und Vizepremier Carles Méndez mit der Bildung eines neuen Kabinetts, das die PRD einschließen sollte und sich damit auf eine Mehrheit im Parlament stützen sollte. Favale stimmte angesichts schlechter Wahlprognosen bei sofortigen Neuwahlen schließlich zu und trat dem Kabinett als Minister ohne Geschäftsbereich bei, das unter Führung von Méndez aus dessen UDS, der PPC und den liberalkonservativen Republikanern sowie dem PRD bestand und im Parlament eine - wenn auch fragile - Mehrheit besaß, die sie jedoch nach einem Linksschwenk der Radikaldemokraten bereits nach wenigen Monaten wieder einbüßte. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] gingen die Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten [[Joán Caval]] als klarer Sieger hervor und überschritten erstmals die 40-Prozent-Marke. Die Volkspartei unter Favale fiel wieder auf unter 35 Prozent zurück und landete damit abgeschlagen auf dem zweiten Rang ohne jede Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung. Die Niederlage drängte die PPC damit zurück in die Opposition und führte zum Rückzug Favales vom Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionszeit der Siebziger (1970-1978) ===&lt;br /&gt;
Zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei wurde auf dem Parteitag in [[Nalcaz]] im Februar 1972 Fraktionschef [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt, der bisher stets in der zweiten Reihe der Politik gestanden hatte und als Kompromisskandidat der Parteiflügel galt. Ellévez stand für eine pro-europäische Außenpolitik und eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf die Kräfte des Marktes zur Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes setzte. In der Innenpolitik versuchte Ellévez moderate Kurskorrekturen durchzubringen, die den konservativen mit dem liberalen Parteiflügel versöhnen sollten. Die Aufgabe Ellévez’ wurde es daher, die Reformpolitik der [[Linksregierung Caval|Kabinett Caval I]] zu bekämpfen und bürgerliche Alternativen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Regierung Caval kam es innerhalb der PPC zu einem Generationenwechsel. Die alten Flügel um [[Ánibal Costa]], [[Carles Favale]] und [[Luciano González]] verloren zunehmend an Einfluss, während neue Gesichter nachdrängten wie der Regionalpräsident von [[Liez-Corar]] [[Sandro de la Nada]], Vertreter des christdemokratisch-liberalen Flügels, [[Francisco Casano]], Führer des christlich-sozialen Arbeitnehmerflügels, oder der ehemalige Wohnungsbauminister [[Emilio Moya]], der als Vertreter des rechten wirtschaftsnahen Flügels wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition agierte die Partei zunächst glücklos, artikulierte weiterhin antikommunistische Vorbehalte und attackierte die mit den Kommunisten zusammenarbeitende Minderheitsregierung der ASUL scharf. Deren Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen lehnte die PPC gleichermaßen ab. Jedoch bahnte sich innerhalb der Partei und damit fernab der parlamentarischen Oppositionsstrategie eine moderate programmatische Erneuerung an. Das neue Parteiprogramm aus dem Jahr 1973 zeichnete diese Erneuerung bereits in ihren Grundzügen. Zwar blieb die Volkspartei auch danach eine konservative christdemokratische Partei, versuchte jedoch stärker auch wieder in den liberalen Mittelschichten zu punkten, die in raschem Tempo anwuchsen. Das Programm definierte die Partei als „Partei der christlichen und solidarischen Mitte“, basierend auf den Werten der katholischen Soziallehre und dem Primat der eigenverantwortlichen Person. Es wurde allgemein als Sieg der Reformbewegung innerhalb der Partei angesehen, welche die Partei wieder in die Mitte rücken wollte. Dies stand in Kontrast zur harten Oppositionspolitik der Jahre 1970-1974, die größtenteils als antisozialistisch-bürgerlicher Gegenkurs zur Politik der regierenden Linken formuliert worden und dem konservativen Duktus der Sechziger Jahre verhaftet geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Umdenken auch in der strategischen Führung der Partei kam es erst nach der herben Niederlage der bürgerlichen Parteien bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]], bei denen die Sozialisten sich als stärkste Kraft behaupten konnten, die PPC unter ihrem Spitzenkandidaten Ellévez Perón mit einem Ergebnis von 34 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und das Ziel der Wiedererlangung der Macht in Semest klar verpassten. Die Niederlage bewegte die Reformkräfte in der Partei angeführt vom Parteilinken [[Umberto Salas]] und dem eher liberal orientierten [[Sandro de la Nada]] zum Handeln. Auf dem Parteitag 1975 kam es zum so genannten [[Putsch von Joanaz]] mit der erfolgreichen Kampfkandidatur [[Sandro de la Nada]]s gegen den glücklosen Parteivorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]]. Nada setzte sich durch und wurde neuer Parteichef und Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, ersetzte der junge Reformer spätestens nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Parlamentswahlen 1976]], bei der sich die Volkspartei nur leicht verbessern konnte, den bisherigen Konfrontationskurs und die Obstruktionspolitik seines Vorgängers durch eine konstruktive Oppositionsarbeit, die darauf aus war, die konfliktgeladene, seit Frühjahr 1977 amtierende sozialistisch-liberale Zusammenarbeit durch Annäherung zu sprengen und sich als vernünftige Alternative anzubieten. Dafür standen auch Politiker wie [[Umberto Salas]], der 1977 Generalsekretär wurde, oder [[Joán Huartín]], der neue Geschäftsführer der Kammerfraktion. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Erstarken des wirtschaftsliberalen Parteiflügels, der sich in Abkehr von der keynesianischen Politik der Regierung Caval für ein neoliberales Wirtschaftssystem aussprach. Herausragende Protagonisten dieser Strömung waren Finanzexperte [[Alfonso Guivares]], der Fraktionsvize [[Joán Emilio Moya]] sowie Vizeparteichef [[Marcelo Iudeta]], der den mächtigen Semestiner Regionalverband anführte. Hintergrund war ein Bündnis zwischen Nada und den Wirtschaftsliberalen, das auf eine geschlossene Oppositionsfront hinauslaufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung und Große Koalition (1978-1982) ===&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1978]] ging die PPC mit [[Sandro de la Nada]] als Premierkandidat und dem ehemaligen Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsexperten als Sieger hervor. Energisch wirkte Nada auf die Bildung einer Regierung der rechten Mitte hin und sicherte sich für eine Minderheitsregierung aus [[PPC]] und [[UDS]] die parlamentarische Unterstützung der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro De la Nada]] wurde neuer Ministerpräsident, Guivares Finanz- und der erfahrene Diplomat [[Luis Martínez]] Außenminister, während das Wirtschaftsministerium vom [[UDS]]-Vorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] besetzt wurde. Die neue Regierung suchte vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Akzente zu setzen. Steuersenkungen sollten einher gehen mit einer rigiden Haushaltspolitik zum Abbau der exorbitant hohen Staatsschulden. Gegen die Inflation setzte die Regierung das Ziel der Geldwertstabilität. Zentrale Probleme der Regierung blieben aber die schwache konjunkturelle Lage und die steigende Arbeitslosigkeit, die auch zu einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben und der Staatsverschuldung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam eine zunehmend gesellschaftliche Opposition von Seiten der neuen sozialen Bewegungen. Vor allem die atomfreundliche Energiepolitik sowie die dezidiert westlich-orientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Regierung führten zu Konfrontationen mit den kritischen Massen der Anti-Atomkraft- und der erstarkenden Friedensbewegung im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 nahmen auch die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition zu, wobei die Spannungslinie zwischen Vertretern einer ausgleichenden Sozialpolitik und denen einer wirtschaftsliberalen Umorientierung mitten durch die Volkspartei verlief, aber auch den Koalitionspartner [[UDS]] irritierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1981 hatte die Regierung faktisch ihre parlamentarische Mehrheit für ein umfangreiches Reformprogramm verloren, nachdem die oppositionelle [[PRD]] ihre Unterstützung endgültig aufgekündigt hatte. Da sowohl Volkspartei als auch die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] vorgezogene Neuwahlen scheuten, kam es zu Verhandlungen zwischen den beiden großen Parteien des Landes, die sich zunächst auf ein Notprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage einigten und anschließend in Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1981 einigten sich PPC und ASUL schließlich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung, in der Nada Ministerpräsident blieb, [[Joán Caval]] Außenminister, [[Donado Ricardes]] Finanzminister und [[Andrés Colón]] Arbeitsminister wurde. Die &amp;quot;Regierung der nationalen Solidarität&amp;quot; einigte sich sofort auf ein umfangreiches Konjunkturpaket bei gleichzeitigen Einschnitten in öffentliche Subventionsprogramme und brachte ein umfangreiches Abkommen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Abschluss, um das sich die Mitte-Rechts-Regierung zuvor vergeblich bemüht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Erfolge litt die Große Koalition von Beginn an unter atmosphären Spannungen, aber auch unter konkreten politischen Gegensätzen vor allem zwischen dem wirtschaftlichen Reformflügel der Konservativen und dem sozialbewegten linken ASUL-Flügel. Hinzu kam ein zunehmender Autoritätsverlust [[Sandro de la Nada]]s in seiner eigenen Partei, in der es immer weniger gelang, die widerstreitenden Parteiflügel zusammenzuhalten und die Kritik vor allem der Parteirechten an der Regierungspolitik einzuhegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines Haushaltsstreits zwischen den Koalitionspartnern im Sommer 1982 beschloss der Parteivorstand der PPC unter dem Druck des mächtigen Fraktionsvorsitzenden [[Emilio Moya]] schließlich, eine wirtschaftspolitische Wende herbeizuführen. Die Partei trat für einen wirtschaftlichen Sanierungskurs durch umfangreiche Steuererleichterungen und eine angepeilte Erhöhung der Kaufkraft ein. In diesem Sinn sah auch das von der PPC gegen den sozialistischen Finanzminister Donado Ricardes ins Feld geführte Haushaltskonzept für das Jahr 1983 Steuererleichterungen bei gleichzeitigen Einsparungen in den Sozialleistungen vor. Die Forderungen der Konservativen veranlassten die Sozialisten daraufhin, die Regierungskoalition wenige Monate vor dem Ende der Legislaturperiode für beendet zu erklären und aus der [[Kabinett Nada III|Regierung Nada]] auszutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro de la Nada]] regierte fortan mit einem Rumpfkabinett weiter und suchte eine neue Mehrheit für das Ende der Legislaturperiode zu schmieden. Indem er seinen Widersacher [[Emilio Moya]] zum Finanzminister ernannte, suchte er seine Konkurrenten in der Partei in die Kabinettsdisziplin einzubinden, konnte seinen weiteren Machtverfall aber nicht mehr aufhalten. Nachdem Nada eine Abstimmung im Parlament klar verloren hatte, stellte Moya im Parteivorstand der Konservativen die innerparteiliche Vertrauensfrage gegen den Parteichef, der daraufhin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktrat und auf die Spitzenkandidatur bei der kommenden [[Parlamentswahl 1982|Parlamentswahl im Oktober]] verzichtete. Moya wurde schließlich zum Kandidaten der Konservativen und zum amtierenden Parteichef ernannt. Nada blieb damit Regierungschef auf Abruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Moya (1982-1991) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sa Carneiro2.jpg|thumb|[[Joán Emilio Moya]], [[Ministerpräsident]] 1982-1990 und Parteivorsitzender 1982-1991]]&lt;br /&gt;
Mit [[Joán Emilio Moya]] als Spitzenkandidat und einem klaren Programm der wirtschafts- und finanzpolitischen Wende siegten die Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen im Oktober 1982]] knapp gegen die oppositionellen Sozialisten. Erstmals seit den Wahlen 1958 hatte nun die konservativ-liberale Wunschkoalition wieder eine eigene Mehrheit. Moya wurde als Nachfolger Nadas zum Ministerpräsidenten berufen und &lt;br /&gt;
bildete seine Regierung zusammen mit der UDS, die sich sofort daran machte, ein radikales Privatisierungs- und Liberalisierungsprogramm umusetzen sowie die Steuern drastisch zu senken. Der Sieg der Rechten wurde allgemein als „Cânviu Conservador“ bezeichnet und beendete endgültig die Ära sozialistisch beeinflusster Politik in Sagradien seit den frühen 1960er Jahren. Bis Ende der 1990er Jahre sollten nun ihrerseits die Christdemokraten und Liberalen das politische Geschehen im Land dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung startete mit einem äußerst unpopulären Reformprogramm, das zu zahlreichen Protesten der Opposition führte, die eine Entmantelung des sagradischen Wohlfahrtsstaates fürchteten. Die [[Europawahlen 1984]] endeten mit 20 Prozent für die Volkspartei in einem Debakel für die Konservativen und auch die [[Regionalwahlen 1985]] brachten einen Sieg für die sozialistische Opposition, die in [[Sesín]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Oller]], [[Ceundalia]], [[Bordez]], [[Alta-Scantia]] und [[Alconía]] PPC-geführte Regierungen ablösen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Wahljahr 1986 jedoch gelang es der Regierung, den Trend umzukehren. Die Reformmaßnahmen begannen Früchte zu tragen, die Wirtschaftsdaten zeigten seit 1985 wieder steil nach oben und die Krise schien pünktlich zur [[Parlamentswahl 1986]] überwunden. Hinzu kam eine sozialistische Opposition, die nach dem Unfalltod [[Joán Caval]]s Ende 1984 weithin zerstritten wirkte und mit einem radikalen Linksprogramm zahlreiche Wähler der Mitte verschreckte. Die [[Parlamentswahl 1986]] endete schließlich in einem furiosen Sieg der [[Volkspartei]], die ihre Mehrheit mit den Liberalen verteidigte und die Sozialisten klar hinter sich ließ. Moya konnte weitere vier Jahre weiterregieren und stand auf dem Zenit seiner Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Periode der Regierung Moya wurde das Reformthema deutlich zurückgefahren. Moya musste zunehmend Rücksicht auf den linken Parteiflügel nehmen, der unter dem Erfolg der Wirtschaftsliberalen in der Partei immer schwächer wurde. Hinzu kamen politische Affären, die größte darunter die [[Guivares-Affäre 1989]], die nicht nur zum Rücktritt von Präsident [[Alfonso Guivares]] führte, sondern auch zu einem Vertrauensverlust in die Arbeit der Mitte-Rechts-Regierung führte, zumal Guivares als energischer Verfechter der wirtschaftspolitischen Wende angesehen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1990]] endete schließlich in einem Verlust der Mitte-Rechts-Mehrheit im Parlament, brachte aber keinen klaren Sieger. [[Emilio Moya]] gelang es in dieser Situation nicht, die oppositionellen [[Radikaldemokraten]] zu einem neuerlichen Bündnis zu bewegen. Stattdessen sicherte sich der Sozialist [[Donado Ricardes]] eine wenn auch fragile parlamentarische Mehrheit. Erstmals seit 1979 mussten die Christdemokraten in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Otero (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Trichet1.jpg|thumb|200px|[[Josep Carles Otero]], Parteivorsitzender 1991-2000 und [[Ministerpräsident]] 1992-1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Verlust der Regierungsmacht mehrten sich Vorwürfe an Parteichef Emilio Moya und andere Mitglieder der Parteiführung, selbst in die [[Guivares-Affäre]] verwickelt zu sein. Auf öffentlichen wie parteiinternen Druck hin musste Moya schließlich 1991 auf die Führung von Partei und Opposition verzichten. Zu seinem Nachfolger wurde auf dem Parteikongress in [[Vierna]] der frühere Finanzminister [[Josep Carles Otero]] gewählt, der als Vertreter der europafreundlichen Parteimitte galt und auch vom linken Parteiflügel der Christdemokraten unterstützt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Krise der Mitte-Links-Koalition und inmitten eines Parteispendenskandals der regierenden [[ASUL|Sozialisten]] gelang es Otero im Herbst 1992 eine neue parlamentarische Mehrheit unter seiner Führung zu organisieren. Die von ihm gebildete [[Kabinett Otero I|Minderheitsregierung]] aus Christdemokraten und Liberalen wurde im Parlament durch die [[Radikaldemokraten]] unterstützt, die zuvor zur Regierungskoalition Donado Ricardes' gehört hatten. Nach nur zwei Jahren kehrten die Christdemokraten damit in die Regierungsverantwortung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oteros auf einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln gerichtete moderate Reformpolitik wurde auch von unabhängigen Medien gelobt. Die Privatisierungen der Moya-Regierung, die auch der Sozialist Ricardes fortgeführt hatte, wurden erfolgreich abgeschlossen. Zudem brachte Otero seine Partei auf eine klare europafreundliche Linie. Gegen parteiinterne Widerstände des rechten Flügels wurden die Maastricht-Verträge ebenso durchgesetzt wie die Einführung des Euro. Auf dem internationalen Parkett genoss Otero deswegen bald große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung des Vertrags von Maastricht durch die Volkspartei-geführte Regierung Otero führte 1992 zur Abspaltung des souveränistischen Flügels von der Partei. Bereits seit Ende der Achtziger war ein Teil des rechten Parteiflügels auf Oppositionskurs zur europafreundlichen Politik der Konservativen gegangen. Führer dieser Bewegung war der PPC-Senator [[Oscar Aguersuari]], einstmals Innen-Staatssekretär unter Emilio Moya, der die Partei 1992 verließ und den [[Partíu Republicano de la Libertá]] (PRL) gründete, der in der Folge aber keine durchschlagenden Wahlerfolge verbuchen konnte und seit Ende der Neunziger ohne Aguersuari einen rechtsextremen Kurs einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahlen 1994]] trat Oteros Mitte-Rechts-Bündnis schließlich gegen den rot-grünen Block unter Führung des Semestiner Bürgermeisters [[António Grande Illega]] an und konnte schließlich einen großen Wahlerfolg feiern. Dank des Misserfolgs der verbündeten [[Radikaldemokraten]], die an der 3-Prozent-Hürde scheiterten, erreichte die PPC/UDS-Regierung eine eigene parlamentarische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Regierung Otero nach den Wahlen 1994 schaffte es aber nicht mehr, die Reformpolitik der ersten Jahre fortzuführen. Stattdessen kam es nun vermehrt zu Konflikten innerhalb der Regierungskoalition. Forderungen aus den Reihen der UDS und dem wirtschaftsnahen Partei-Flügel nach deutlichen Steuererleichterungen und einer Reform der Gesundheitspolitik stießen auf den erbitterten Widerstand der christlich-sozialen Faktion in der Partei. Zudem stieg die Arbeitslosigkeit enorm an und erreichte 1997 einen Höhepunkt, während die Staatsverschuldung weiter zunahm. Außerdem stieg in großen Teilen der Bevölkerung die Unzufriedenheit über die konservative Gesellschaftspolitik der bürgerlichen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rapide abnehmende Zustimmung zur Regierung Otero führte 1997 zu einer Niederlage der Volkspartei bei den [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]], wo die PPC von den Sozialisten überholt wurde und die Regierung daraufhin ihre Mehrheit an die linke Opposition verlor. Diese ging danach zu einer Blockadehaltung gegen die Regierungspolitik im Senat über. Dennoch schaffte es die Partei bei den [[Regionalwahlen 1997]], eine Niederlage zu vermeiden. Der Erfolg und sich stabilisierende Umfrageergebnisse auf nationaler Ebene täuschten aber über die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik hinweg. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] folgte eine klare Niederlage der Mitte-Rechts-Koalition gegen Rot-Grün unter der Führung des jungen charismatischen Premierkandidaten [[Julio de la Costa]] von der Asul, der es schaffte, unzufriedene Wähler der Mitte für die [[Coalición Eco-Socialista|sozialistisch-ökologische Koalition]] zu gewinnen. Sowohl Volkspartei als auch UDS verloren deutlich an Wählerstimmen, wovon auch die [[PSP|Rechtspopulisten]] unter [[Joán De la Pênia]] profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurssuche unter Roberto Vidéas (2000-2002) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Logo-1998.jpg|thumb|PPC-Logo 1992-2005]]&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zum sofortigen Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC. Nachfolger wurde [[Roberto Vidéas]], der bereits zuvor als Kronprinz Oteros gegolten hatte. Der Wechsel an der Parteispitze bedeutete aber keinen echten Machtwechsel innerhalb der Partei. Stattdessen rückte Otero wieder an die Spitze der Kammerfraktion und die Vertreter der moderat-zentristischen Politik Oteros behielten auch mit Parteichef Vidéas die Macht in der Partei. Dennoch fiel es die Konservativen nach acht Jahren in der Regierung und der klaren Prägung durch Otero schwer, den Wechsel in die Opposition zu vollziehen. Während die liberale Gesellschaftspolitik der rot-grünen Regierung deutlich abgelehnt und energisch bekämpft wurde, verzichtete Vidéas in anderen Bereichen, vornehmlich der Verfassungspolitik, auf eine Fundamentalopposition und handelte mit der Regierung einen Kompromiss zur Reform von Senat und Regionen aus. Eine dringtend notwendige inhaltliche Reform der Partei – besonders auf dem Feld der Familien- und Gesellschaftspolitik - blieb unter diesen Umständen aus. Außerdem verpasste es die neue Parteiführung, mit dem Phänomen De la Pênia und seinem zunehmenden Erfolg in rechten Kreisen klar zu kommen und dessen Höhenflug aufzuhalten. Der Versuch Vidéas', durch Tabuisierung de la Pênias, diesen als Persona non grata zu diffamieren und auf diesem Weg klein zu halten, scheiterte deutlich, zumal prominente Persönlichkeiten der Konservativen mit bestimmten Ideen der Rechten sympathisierten und für eine inhaltliche Annäherung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurden die parteiinternen Machtkämpfe alter Tage neu entfacht. Der Wahlerfolg des bisweilen populistisch auftretenden [[Miquel Ánibal Luisanto]] bei der [[Regionalwahl in Bordez 2001]] führte zu einer deutlichen Stärkung des kritischen Parteiflügels. Auf der anderen Seite konnte Videás in der Opposition keine großen Siege verbuchen. Weder die [[Europawahlen 1999]], noch die [[Senatswahlen 2000|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2000]] führten zu einem Stimmungsumschwung hin zur konservativen Opposition. Auch bei den [[Regionalwahlen 2001]] konnte sich die Linke behaupten. Außerdem ließen die anhaltenden Erfolge der äußeren Rechten das Problem einer eventuellen Zusammenarbeit akut werden, zumal Luisanto als Shootingstar der Partei keinen Hehl daraus machte, über derartige Bündnisse nachzudenken, und damit der Parteiführung große Schwierigkeiten bereitete. Vidéas versuchte erst zu spät, eine Neuausrichtung durchzusetzen. Seine Versuche, die Positionen der Partei in der Gesellschaftspolitik zu modernisieren und sich dadurch ein liberaleres Profil zu geben, wurden von der Partei nicht mitgetragen und vom Parteitag mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurde dem Parteichef auf dem Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgeworfen, kein Konzept zu besitzen, das eine Alternative zur gemäßigten Reformpolitik der Linken darstellte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] brachten das erschreckende Ergebnis einer anhaltend zerstrittenen PPC und einer an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängten UDS. Die rot-grüne Koalition De la Costas wurde trotz Erfolgen für die politischen Ränder im Amt bestätigt. Die PPC verlor unter der Führung von Roberto Vidéas nochmals mehr als 2 Prozentpunkte gegenüber 1998 und landete bei dem schlechtesten Kammerwahlergebnis seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Luisanto (seit 2002-2014) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fini0.jpg|thumb|200px|[[Miquel Ánibal Luisanto]], Parteivorsitzender 2002-2014 und [[Ministerpräsident]] 2006-2013]]&lt;br /&gt;
Nach der erschütternden Niederlage bei den Kammerwahlen kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze. Mit Parteichef Roberto Videas Braga und Fraktionschef Josep Otero, die sich beide aus der aktiven Politik zurückzogen, gaben die beiden bis dahin dominierenden Personen die Führung der Partei ab, was einen offenen Kampf der konkurrierenden Parteiflügel um die Macht in der Partei auslöste. Bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden setzte sich [[Miquel Ánibal Luisanto]] gegen den von der bisherigen Führung favorisierten [[Oscar Rolando Huerón]] und gegen den Vertreter des linken Flügels [[Umberto Salas]] durch. Alle drei hatten in den Neunziger Jahren der Regierung Otero angehört, repräsentierten aber unterschiedliche Strömungen in der Partei. Nachdem im ersten Wahlgang auf dem Parteitag in [[Portofín]] im Dezember 2002 Ánibal Luisanto mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto setzte die Partei gegenüber der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] auf eine deutlich konfrontativere Oppositionspolitik und nahm eine spürbare neoliberale Wende. Nach einem halben Jahr harter Richtungskämpfe setzte sich der Kurs Luisantos gegen die vom linken Flügel organisierte innerparteiliche Opposition durch und verabschiedete auf dem Parteitag in [[Nocolônies]] im Oktober 2003 ein von wirtschaftsliberalen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen und Deregulierung geprägtes Manifest durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz parteiinterner Diskussionen um die wirtschaftsliberale Ausrichtung befand sich die Partei unter Luisanto auf dem Wiederaufstieg, profitierte von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der zweiten rot-grünen Regierung De la Costas und feierte bei [[Senatswahlen 2003]], [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei den [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] sowie den [[Senatswahlen 2006]] deutliche Siege. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] konnte die Volkspartei schließlich einen Sieg über die bisher regierenden [[ASUL|Sozialisten]] feiern. Parteichef Luisanto wurde von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt und bildete eine Minderheitskoalition aus Volkspartei und [[UDS]], die im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] toleriert wurde. Nachdem die heterogene Mitte-Rechts-Koalition 2009 ihre Mehrheit verloren hatte, ging der PPC unter Luisanto auch bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst 2009]] als klarer Sieger hervor und erneuerte das Regierungsbündnis mit der liberalen UDS unter Tolerierung des PSP, ohne auf die Unterstützung durch das Zentrumsbündnis angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste Legislaturperiode der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] vor allem unter innenpolitischen Zeichen gestanden hatte und von heftig polarisierendem Streit um den Einfluss der Rechtspopulisten auf die Ausländer- und Sicherheitspolitik geprägt war, dominierte in der zweiten Periode seit 2009 die Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Dabei profilierte sich Luisanto anfangs als energischer &amp;quot;Retter&amp;quot; sagradischer Banken und gab damit frühere wirtschaftsliberale Positionen punktuell auf, ehe er sich seit 2010 einem Spar- und Austeritätskonzept in Anlehnung an die Politik Angela Merkels anlehnte. Dabei kam es vor allem in der Frage des europäischen Rettungsschirms EMS und der Finanzhilfen für überschuldete Staaten der Eurozone zu wiederholten harten Auseinandersetzungen innerhalb des Mitte-Rechts-Bündnisses, die die Regierungsarbeit schwer belasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opposition zur Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell (2013-2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Logo.jpg|thumb|200px|Logo 2005-2019]]&lt;br /&gt;
Wiederholte Kurskorrekturen auf Seiten der PPC, widersprüchliche Aussagen zur Zukunft von Euro und Europäischer Union und Unstimmigkeiten innerhalb des eigenen Lagers brachten auch Luisanto seit 2011 vermehrt in die Kritik. Dazu kamen schlechte Umfragewerte im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl 2013]]. Trotz einer Aufholjadg im Wahlkampf gelang es ihm aber nicht, die Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien und der PPC bei der Wahl im November 2013 zu verhindern, bei der die sozialistisch angeführte Links-Opposition um ASUL-Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] einen Sieg davon trug. Luisanto wurde daraufhin im Dezember 2013 nach sieben Jahren im Amt des Premierministers durch Serrat Cabarell abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage ließ Luisanto zunächst seine Zukunft als Parteichef offen. Entgegen Spekulationen von Seiten der Presse wurde der für Frühjahr 2014 geplante Parteitag nicht vorgezogen. Erst im Dezember erklärte Luisanto, nicht mehr länger für das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung zu stehen und sich nach dem Parteitag im März aus der ersten Reihe der Politik zurückzuziehen. De facto übernahm nun Fraktionschef [[Manuel Ramœs Iliega]] die Funktion des Oppositionsführers und gab wenig später auch seine Kandidatur um den Parteivorsitz bekannt, ebenso wie die frühere Arbeitsministerin [[Francisca Mendes del Ponte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen war in der Partei ein interner Streit um die politische Ausrichtung in der Opposition entbrannt, nachdem eine Gruppe prominenter Vertreter des liberalen Parteiflügels um [[Francisca Mendes del Ponte]], [[Sellesi Cambres Madriaga]] und [[Corrado Ticino]] eine Modernisierung der Partei und eine liberalere Ausrichtung gefordert hatten. Der unter Luisanto eingeschlagene Weg der Erneuerung der Partei müsse konsequent fortgesetzt werden. Konkret wurde gefordert, das von der [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] anvisierte Projekt einer gesetzlichen Frauenquote für Vorstandsposten in der freien Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem müsse die Partei ihre Haltung gegenüber Homosexuellen und Minderheiten überdenken. Vor allem aber sollte die Partei ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit der rechten [[PSP]] kritisch aufarbeiten und sich von deren Forderungen stärker distanzieren als zuvor. Mit einem solchen Kurs könne die PPC ihre schwache Stellung in Großstädten verbessern. Dagegen verteidigten Vertreter der Parteirechten, allen voran der frühere Innenminister [[Clemente Arzano]], den bisherigen Kurs der Partei und warfen der Gruppe um Mendes und Cambres Madriaga vor, den Kurs der Linken zu übernehmen, statt christdemokratische Zukunftspolitik zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Volkspartei in [[Nalcaz]] vom 7. bis 9. März 2014 kam es schließlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Mit [[Francisca Mendes del Ponte]] und [[Clemente Arzano]] warfen dabei auch die führenden Vertreter der jüngsten Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei ihren Hut in den Ring. Kurz vor dem Parteitag verzichtete jedoch Mendes del Ponte zugunsten des jüngeren [[Manuel Ramœs Iliega]], der eine Erneuerung der Partei einleiten solle. Ramœs Iliega konnte sich schließlich gegen Arzano durchsetzen. Arzano und Mendes del Ponte wurden Stellvertretende Vorsitzende. Als Generalsekretärin wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]] nominiert. Damit konnte der Streit um den Parteikurs vorerst beigelegt werden, indem der neue Vorsitzende eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Vizepräsidentin der [[Abgeordnetenkammer]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]] einsetzte, um programmatische Vorschläge zu unterbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung Ramœs Iliega musste die Volkspartei deutliche Verluste bei Wahlen auf allen Ebenen hinnehmen und spürte eine deutlich stärkere Konkurrenz durch die rechtspopulistische [[PSP]]. Bei der [[Europawahl 2014]] stürzte die Partei auf weniger als 19 Prozent der Stimmen ab, was Ramoes' Stellung in der eigenen Partei deutlich schwächte. Bei der [[Regionalwahl in Cuentez 2015]] verloren die Konservativen sogar 10 Prozentpunkte und landeten nur auf dem dritten Rang hinter [[ASUL|Sozialisten]] und der liberalen Regionalpartei [[Nòu Cüentiz]]. Dafür gelang es der Partei aber bei der zeitgleich stattfindenden [[Regionalwahl in der Eskada 2015]], die regierenden Sozialisten vom ersten Platz zu verdrängen und die Regierung zu übernehmen. Erstmals bildete der [[PPC]] eine Koalition unter Einschluss der sagradischen [[Grünen]] und erweitere damit ihre strategischen Bündnisoptionen in entscheidender Weise. Bei der [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016]] landete der PPC erstmals hinter der [[PSP]], konnte aber im Bündnis mit den Rechtspopulisten dennoch den Regionalpräsidenten stellen und blieb damit auch nach rechts bündnisfähig. Die prekäre Position der Konservativen spiegelte sich schließlich auch im Wahljahr 2017 wider. Einerseits verlor die Partei bei den [[Regionalwahlen 2017|Regionalwahlen im Januar]] fast überall Stimmen, konnte andererseits aber in zahlreichen Regionen die Regierung übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programm- und Strategiediskussionen begleiteten den PPC auch in der europäischen Flüchtlingskrise der Jahre 2015/2016, in der die Konservativen zwischen einem Kurs der Abschottung und Forderungen nach einem pragmatischen Liberalismus schwankten. Letztlich setzte sich aber ein Kurs durch, der auf eine schärfere Kontrolle der Grenzen und eine deutliche Verschärfung der Asylpolitik abzielte. Im Gegenzug konnte der liberale Parteiflügel einen eher pragmatischen Kurs in gesellschaftspolitischen Fragen durchsetzen. Weder die vom rechten Parteiflügel geforderte &amp;quot;Privilegierung der christlichen Ehe zwischen Mann und Frau&amp;quot; noch eine eingeforderte Verschärfung des Abtreibungsparagraphen fanden Eingang in das Programm des PPC zur [[Parlamentswahl 2017]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung (seit 2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Plakat-2017.jpg|thumb|300px|Plakat zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Die PPC-Kampagne zur [[Parlamentswahl 2017]] war geprägt vom Versuch der Konservativen, mit einer harten Einwanderungspolitik und mit scharfer Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs der Linksparteien zu punkten. Jedoch gelang es nicht, sich als überzeugende Alternative zur regierenden Mitte-Links-Koalition zu präsentieren. Stattdessen musste sich der PPC gegen eine deutlich gestiegene Konkurrenz innerhalb des rechten Lagers behaupten: Während eine reformiert auftretende, mit liberalen Themen punktende [[UDS]] (die sich nun &amp;quot;Liberales&amp;quot; nannte) in der politischen Mitte konkurrierte, trat mit den [[Progresistas]] eine neue europaskeptische und wirtschaftsliberale Partei auf der Rechten an. Vor allem aber die rechtspopulistische [[PSP]] befand sich seit der Migrationskrise auf einem neuen Höhenflug und konnte die PPC in Umfragen zum Teil sogar überholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 2017]] endete schließlich mit einem ambivalenten Ergebnis für die Volkspartei. Zwar verloren die Konservativen deutlich an Rückhalt und blieben knapp zweitstärkste Kraft hinter der regierenden [[ASUL]], die Partei konnte aber den PSP klar hinter sich lassen und zudem die Mehrheit der regierenden Linksparteien brechen. Die Folge war eine schwierige Regierungsbildung, in der weder die ASUL noch der PPC zunächst eine eigene Koalitionsmehrheit sichern konnte. Zum Zünglein an der Waage wurde abermals die PSP, die aber für die Liberalen als Koalitionspartner ausschied, nachdem diese im Jahr 2013 eine deutliche Niederlage verschmerzen mussten und dies insbesondere auf bröckelnden Rückhalt in der politischen Mitte zurückgeführt hatten. Nachdem Ministerpräsidentin [[Mercé Serrat]] vergeblich versucht hatte, die Liberalen unter ihrer Parteivorsitzenden [[Beatrice Iniagui]] ins eigene Lager zu ziehen, einigten sich PPC und Liberale auf eine Neuauflage der Minderheitsregierung der Jahre 2006-2013. Ramoes wurde im Februar 2018 zum neuen Ministerpräsidenten ernannt, womit die Volkspartei nach mehr als vier Jahren wieder in die Regierungsverantwortung zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Plakat-2019.jpg|thumb|200px|Plakat zur [[Parlamentswahl 2019]]]]&lt;br /&gt;
In den folgenden anderthalb Jahren hatte die Minderheitsregierung immer wieder Schwierigkeiten, sich mit der Opposition auf ein gemeinsames Handeln zu verständigen. Während die Koalition bei zahlreichen Gesetzesvorhaben von der rechtspopulistischen [[PSP]] unterstützt wurde, war sie auf einigen zentralen Politikfeldern von der Unterstützung der [[ASUL|Sozialisten]] abhängig. Nachdem sich die Regierung im Herbst 2019 weder mit der PSP noch mit der ASUL auf einen gemeinsamen Haushalt für das Jahr 2020 hatte einigen können, bat Ramœs Iliega Staatspräsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]] darum, die Abgeordnetenkammer vorzeitig aufzulösen. Nach Gesprächen mit den Oppositionsparteien rief die Präsidentin schließlich [[Parlamentswahl 2019|Neuwahlen für den Dezember 2019]] aus. Aus den Wahlen ging die PPC gestärkt hervor und erreichte 25,8 Prozent der Stimmen. In den folgenden Verhandlungen einigten sich [[Manuel Ramœs Iliega]] und seine Koalitionspartnerin [[Beatrice Iniagui]] schließlich mit oppositionellen [[Radicales|Radikalen]] und [[Grüne]]n, die beide als Gewinner aus der Wahl hervorgegangen waren, auf ein Tolerierungsbündnis. Erstmals arbeitete die Volkspartei damit auf nationaler Ebene mit den sagradischen [[Grüne]]n zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,9 %&lt;br /&gt;
| 126 / 449&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 167 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,9 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 216 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 40,1 %&lt;br /&gt;
| 206 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 35,2 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 190 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 194 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,5 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,1 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 185 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 38,9 %&lt;br /&gt;
| 211 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,2 %&lt;br /&gt;
| 178 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 169 / 511&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,0 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,8 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,6 %&lt;br /&gt;
| 151 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 24,0 %&lt;br /&gt;
| 125 / 511&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 25,8 %&lt;br /&gt;
| 136 / 511&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteipersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Fernando de la Roya]], 1950-1960&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1960-1965&lt;br /&gt;
* [[Alfonso Guivares]], 1985-1989&lt;br /&gt;
* [[Oscar Santián de Montoy]], 1990-2000&lt;br /&gt;
* [[Roberto Vidéas Braga]], 2010-2015&lt;br /&gt;
* [[Daniela Rosenthal-Valdés]], seit 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1948-1950, 1950-1959&lt;br /&gt;
* [[Carles Angel Favale]], 1959-1962, 1967-1970&lt;br /&gt;
* [[Martín Ánibal Costa]], 1962-1964&lt;br /&gt;
* [[Sandro de la Nada]], 1979-1982&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio Moya]], 1982-1990&lt;br /&gt;
* [[Josep Carles Otero]], 1992-1999&lt;br /&gt;
* [[Miquel Ánibal Luisanto]], 2006-2013&lt;br /&gt;
* [[Manuel Ramœs Iliega]], seit 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
* 1947-1950: [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
* 1950-1960: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1960-1971: [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
* 1971-1975: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekretäre des Exekutivkomitees ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1948-1952: [[Benito Mello]]&lt;br /&gt;
* 1952-1959: [[Ánibal Demartín]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: [[Martín Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Carles Toquero]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1964-1969: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[Oscar Garrizo]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Santiago Lamenta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Daniel Ruis Costa]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Umberto Gomes]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Alberto Forlán]]&lt;br /&gt;
* 1991-1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Carles de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Máximo Ulieta]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Ana Iriarte Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Dián Zurruzabal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretende Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: [[Oscar Manuel Corrado]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: [[Luis Enrico de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1954-1961: [[José Ivan Soler]]&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Francisco Carreras]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
* 1972-1982: [[Francisco Casano]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Marcelo Iudeta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Dián Aliureto Demirtas]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Gustavo Galler]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Piero Montxerent]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1985-1989: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: [[António Lamanto Marques]]&lt;br /&gt;
* 1991-1998: [[Piereta Domello]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Francisca Calbán]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 2000-2011: [[Denísio Álvarez]]&lt;br /&gt;
* 2004-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2002-2013: [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
* seit 2011: [[Francisca Mendes del Ponte]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Daniel Ambrôsio]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Santiago Miquel Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1967-1976: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1982-1990: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: [[Oscar Huerón]] &lt;br /&gt;
* 4-10/1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Romano Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2012-2018: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Joán Huartín]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Deán José Domingues]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Fernando Montalbán]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
* 2009-2018: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Mercé Cospedal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Verbindungen ===&lt;br /&gt;
Als christdemokratische und konservative Partei ist der PPC sowohl Mitglied in der Christdemokratischen Internationale CDI als auch der Internationalen Demokratischen Union (IDU). Auf europäischer Ebene ist die Partei Mitglied der Europäischen Volkspartei und ist mit ihren Europa-Abgeordneten in der EVP-Fraktion vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigungen und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Als Jugendorganisation der Partei fungiert die 1947 gegründete [[Junge PPC]] (PPCJ). Die Partei kooperiert auf Hochschulebene eng mti der nominell unabhängigen [[Federación d'Estudiantes Cristianœs]] (FEC). Als parteiinterne Interessenvertretung der Frauen fungiert die [[Federación de Mulleres Populares]] (FMP). Weitere wichtige Vereinigungen sind die [[Unternehmerunion]] (''Unión d'Empresariales''), der [[Landbund]] (''Convergência Paesana'') und der [[Convergência Social - Unión Popular de Lavoradores|Sozial- und Arbeiterbund]] (''Convergência Social - Unión Popular de Lavoradores'') (CS/UPL).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Partei steht zudem der christliche Gewerkschaftsbund [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=53012</id>
		<title>Partíu Popular de Convergência</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=53012"/>
		<updated>2020-01-30T04:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: /* Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1948-1959) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Partíu Popular de Convergência'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PPC-Logo1.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:BartDeWever3.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzender'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Dián Zurruzabal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Francisca Mendes del Ponte]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Daniel Ambrôsio]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1945&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[PPC Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Il Pôblu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Istituto Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Christdemokratie&amp;lt;br&amp;gt;Konservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Liberaler Konservatismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Christlich-Demokratische Internationale &amp;lt;br&amp;gt;Internationale Demokratische Union&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Volkspartei (EVP)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Volkspartei (EVP)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| dunkelblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagradisch]] '''Partíu Popular de Convergência''', Abk. '''PPC''', dt. ''Volkspartei der Zusammenkunft'') ist eine konservative und christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und neben der sozialdemokratischen [[ASUL]] eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie stellt derzeit mit [[Daniela Rosenthal-Valdés]] die sagradische [[Präsident der Republik|Staatspräsidentin]] und mit [[Manuel Ramœs Iliega]] den [[Ministerpräsident|Regierungschef]] des Landes. Bekannte Persönlichkeiten der Partei waren zudem [[Paulo Luciaro]], [[Emilio Moya]], [[Josep Carles Otero]] und [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC war neben der italienischen Democrazia Cristiana, der deutschen CDU und den französischen Volksrepublikanern eine der bedeutenden christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegszeit. Gegründet 1945 als katholisch verwurzelte, aber überkonfessionell ausgerichtete bürgerliche Sammlungspartei, vesteht sich die PPC heute als moderne Volkspartei der rechten Mitte, mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Profil. Die PPC ist Gründungsmitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender der [[PPC]] ist seit 8. März 2014 der frühere Generalsekretär [[Manuel Ramœs Iliega]], der in diesem Amt auf den langjährigen Parteichef und Ministerpräsidenten [[Miquel Ánibal Luisanto]] folgte. Seit Februar 2018 führt Ramœs als [[sagradischer Ministerpräsident]] eine Minderheitsregierung des PPC mit den [[Liberale]]n an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiprofil ==&lt;br /&gt;
Die sagradische Volkspartei ist die größte und erfolgreichste Partei des Mitte-Rechts-Lagers in Sagradien und vertritt liberalkonservative sowie christdemokratische Positionen. Sie versteht sich selbst als Reformpartei des Zentrums, die der humanistisch-abendländischen Wertetradition, den Zielen einer liberalen Gesellschaft, einer freien und zugleich sozialen Marktwirtschaftsordnung und dem Prinzip gesellschaftlicher Solidarität verpflichtet ist. Sie setzt sich zudem für die Bewahrung der Schöpfung und eine Vertiefung der europäischen Integration ein. Obwohl historisch vor allem von katholischen Politikern begründet, sieht sich die PPC selbst heute als säkulare Partei mit katholischen, konservativen, sozialreformerischen und liberal-republikanischen Wurzeln. Als parteiinterne Integrationsfaktoren fungierten über Jahrzehnte hinweg die einhellige Ablehnung von Kommunismus und Sozialismus sowie das Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die nationale Integrität Sagradiens und die westlich-europäische Orientierung des Landes im transatlantischen Bündnis und in der Europäischen Gemeinschaft. Europapolitisches Ziel ist dabei eine &amp;quot;vertiefte Union der europäischen Nationen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der PPC geht auf die [[Acción Popular|Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs (kurz Acción Popular)]] zurück, die sich 1905 als Sammlungspartei des politischen Katholizismus in [[Sagradien]] gründete und sich in der Folge zur maßgeblichen Partei der konservativen Rechten entwickelte. Die 1924 aus der AP hervorgegangene [[Volksunion]] (UP) stellte in den Zwanziger und Dreißiger Jahren neben dem [[Partíu Socialista]] eine der beiden großen Massenparteien der Sagradischen Republik dar. Zwischen 1925 und 1936 dominierte die UP das politische Leben Sagradiens und stellte mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta]] den Präsidenten der Republik sowie mit [[Manuel Sants-Igualde]] den Regierungschef. Nach zweijährigem Intermezzo der linken [[Volksfront]]-Koalition kehrte der von der UP angeführte [[Bloco Nacional]] 1938 an die Regierung zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit fanden innerhalb der Volksunion zeitweise Modelle einer «autoritären Demokratie» bis hin zu Ständestaatsgedanken eine gewisse Unterstützung. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs an bis zum Eintritt in den Krieg im Dezember 1941 führte UP-Chef Sants-Igualde Sagradien als Ministerpräsident und Führer der &amp;quot;[[Comunión Nacional]]&amp;quot;, die das Programm einer abwehrbereiten Neutralität verfolgte. Mit dem Scheitern des Neutralitätskurses und der Entlassung Sants-Igualdes als Ministerpräsident im Dezember 1941 begann auch die Volksunion zu erodieren und stellte im Laufe des Kriegs faktisch ihre Arbeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre (1945-1949) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hainisch1.jpg|thumb|200px|[[Fernando de la Roya]], Parteivorsitznder 1947-1950 und [[Präsident der Republik]] 1950-1960]]&lt;br /&gt;
Die Versuche [[Manuel Sants-Igualde]]s und anderer Volksunion-Politiker, die Partei am Ende des Zweiten Weltkriegs wiederzubeleben, führten ins Leere. Gegenimpulse kamen aus der so genannten ''Convergência-Bewegung'', die sich im Zweiten Weltkrieg innerhalb des katholischen Lagers gebildet hatte und die das Ziel hatte, dem politischen Katholizismus eine neue Plattform zu schaffen. Im Januar 1945 führte dies zur Gründung des Partíu Popular de Convergência und zur Übertragung der Mittel der Volksunion an die neue Partei, die damit zur Nachfolgepartei der Volksunion wurde. Der wesentliche Kern der neuen Partei bestand aus katholischen Politikern wie [[Fernando De la Roya]], [[Amentino Xavier-Castrell]], [[Paulo Manuel Luciaro]], [[Nino Cabal]] oder [[Benito Mello]], die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] teilweise der katholisch-liberalen [[PDP]] oder aber der katholisch-konservativen [[Volksunion]] (UP) angehört hatten. De la Roya und Cabal gehörte dem christlichen Widerstand gegen die deutschen Besatzer im Nordosten Sagradiens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC sollte eine bürgerlich-konservative und soziale Integrationspartei mit christlich-abendländischem Gedankengut sein, die ehemals konfessionelle Bindung durch die Öffnung für liberale Ideen ersetzt werden. Die PPC verstand sich als Sammlungsbewegung und versuchte, die progressiven Ansätze im katholischen Lager der Vorkriegszeit weiterzuführen und die in der Vergangenheit mehrheitlich demokratiekritischen bis -feindlichen praktizierenden Katholiken der Volksunion ins demokratische Lager zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkspartei der Zusammenkunft übernahm die organisatorischen, personellen und finanziellen Ressourcen der aufgelösten [[Volksunion]], deren letzter Parteiführer [[Amentino Xavier-Castrell]] erster Parteivorsitzender wurde. Im Vergleich zu anderen Parteien der bürgerlichen Rechten war die PPC durch eine aktivere Parteibasis und eine stärkere lokale Parteistruktur geprägt. Dies stellte sich schnell als Vorteil heraus, da es der PCC deutlich besser als den anderen entstehenden Parteien der bürgerlichen Mitte und Rechten gelang, Wahlkämpfe zu führen und Wähler zu mobilisieren. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945]] wurde die Partei mit 24 Prozent der Stimmen zweite Kraft hinter den Sozialisten und bildete danach die so genannte [[Demokratische Koalition]] mit dem [[Partíu Radical]], der [[PS|Sozialistischen Partei]] und den [[PCS|sagradischen Kommunisten]], welche die erste [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]] stützte. Parteigründer [[Ariel De la Roya]] wurde zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, [[Paulo Luciaro]] und [[Mário Elabal]] vertraten die Partei in der provisorischen Regierung. Die 1946 verabschiedete [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] wurde maßgeblich von Politikern der Volkspartei geprägt. Nachdem Paulo Luciaro 1946 selbst die Führung der provisorischen Regierung übernommen hatte, gewannen die Christdemokraten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Parlamentswahl 1946]] die relative Mehrheit der Mandate im Senat und stellten mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent die nur knapp zweitgrößte Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftspolitischer Hinsicht vertrat die PPC gemäß der katholischen Soziallehre zunächst eine kapitalismuskritische Haltung und verfügte sogar über einen christlich-sozialistischen Flügel um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]]. Angesichts der Spannungen des ausbrechenden Kalten Kriegs und nach dem endgültigen Ausschluss der Kommunisten aus der Demokratischen Koalition 1947 setzte sich auch in der PPC ein dezidiert antikommunistischer Kurs durch, der vor allem dem rechten Parteiflügel zugute kam. Unter dem Einfluss von Paulo Luciaro, der nach der Wahl De la Royas zum Senatspräsidenten 1946 zunehmend als Führer der Partei auftrat und ihre Politik maßgeblich steuerte, versuchte sich die Partei zunehmend auch dem liberalen und nationalkonservativen Bürgertum zu öffnen. Der linke sozialistische Flügel geriet in die Minderheit und fand mit seinen Ideen kaum noch Gehör. 1949 traten Nino Cabal und Luciano Minorel als bekannteste Vertreter des linkskatholischen Flügels aus der Partei aus und gründeten wenig später das [[Movimiento Socialista Cristiano]], das sich der Linken anschloss. Stattdessen wurde die PPC zum Gravitationszentrum einer neuen antikommunistischen Mitte-Rechts-Allianz aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten, die sich der [[Frente Democrático Popular|Demokratischen Volksfront]] aus Sozialisten und Kommunisten entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1948-1959) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti.jpg|thumb|200px|[[Paulo Luciaro]], [[Ministerpräsident]] 1948-1959 und Parteivorsitzender 1950-1960]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde PPC-Parteisekretär Paulo Luciaro Ministerpräsident und setzte die Große Koalition mit der [[ASUL]] fort. Mit Luciaro als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs konnte sich die Volkspartei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949]] mit 32,4 % der Stimmen deutlich als stärkste Kraft im Parlament behaupten. Luciaro führte die Koalition unter Einschluss der [[PRR|Radikalen Partei]] fort, die gemeinsam mit deutlicher Mehrheit eine umfassende Verfassungsreform durchsetzten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ariel de la Roya bis 1955 Parteipräsident blieb, galt Luciaro als De-facto-Parteiführer und prägte die Politik des Landes entscheidend. Unter Luciaro wurde die PPC zur Regierungspartei schlechthin und wesentlich auf die Funktion ausgerichtet, den konservativen Kern der Regierung zu organisieren. Die PPC der Anfangsjahre setzte auf eine gemäßigt-gelenkte, auf das Solidaritätsprinzip setzende Marktwirtschaft, vertrat innen- und gesellschaftspolitisch eindeutig konservative Positionen und brachte die Partei wie das Land außenpolitisch auf einen klaren Westkurs. Dazu gehörte auch eine zunehmend deutliche antikommunistische Abgrenzungspolitik von der Kommunistischen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europapolitik vertrat Luciaro zusammen mit dem sozialistischen Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] einen stark integrationsfreundlichen Kurs. Prägende Wirtschaftspolitiker der PPC waren u.a. [[Luis Enrico de Piacón]], sowie bald auch [[Carles Angel Favale]], der seit 1954 das Finanzministerium leitete. Das Grundsatzprogramm der PPC aus dem Jahr 1954 war konservativ und dezidiert antimarxistisch geprägt und betonte die Werte Familie, Bildung, Heim, persönliches Eigentum, eine soziale Grundsicherung und die europäische Aussöhnung in enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Zudem sollte eine europäische Aussöhnung angestrebt werden. Damit war nicht nur den linkskatholischen Sozialisierungsbestrebungen, sondern auch allzu nationalistischen Standortbestimmungen eine Absage erteilt. Besonders die Gegnerschaft zur linken Volksfront, die grundsätzliche Betonung des Eigentums sowie das Festhalten an den traditionellen Werten bildeten nun auch programmatisch das einigende Band der Partei, die sich damit als christlich-konservative Partei darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaros Führung entwickelte sich die Partei zur dominanten Kraft im sagradischen Parteiensystem und zur mit großem Abstand stärksten Kraft im Parlament. Höhepunkt war die vorgezogene [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]], bei der die PPC 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach dem Bruch der Großen Koalition 1953 führte Luciaro bis zu seinem Rücktritt 1959 eine konservativ-liberale Koalition, die sich als ausgesprochen antimarxistisch und marktfreundlich verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Große Koalition (1959-1964) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatPPC1962.jpg|thumb|200px|Plakat mit [[Carles Favale]] zur [[Parlamentswahl 1962]]]]&lt;br /&gt;
Mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen Luciaros zum Ende der Fünfziger Jahre hin begann eine parteiinterne Debatte um die Nachfolge des Premierministers und Parteichefs. Besonders Finanzminister [[Carles Favale]] entwickelte sich zum aussichtsreichen Kandidaten, da es ihm gelang, den konservativen Flügel hinter sich zu bringen. Gegen Favale gab es jedoch auch große Vorbehalte, nicht zuletzt wegen seiner häufig mangelnden Kompromissbereitschaft. Favale besaß aber große Sympathien in der Parlamentsfraktion der PPC und schaffte es darüber hinaus 1959, seinen bisherigen Staatssekretär [[Martín Nêu Regríguez]] an die Spitze des Exekutivkomitees der Partei wählen zu lassen. Bald galt Favale als potenzieller Nachfolger Luciaros, der Favale aber als gefährlichen Kontrahenten wahrnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich musste Luciaro 1959 auf Druck der eigenen Partei hin vom Premierministeramt zurücktreten, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals bereits die Amtsgeschäfte hatte ruhen lassen. Als Nachfolger nominierte das Exekutivkomitee der Partei den konservativen Finanzminister [[Carles Favale]]. Luciaro blieb aber Parteivorsitzender und kündigte zudem seine Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 1960]] an, was allgemein als Erklärung des ungebrochenen Machtanspruchs gewertet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl von [[Paulo Luciaro]] zum [[Präsidenten der Republik]] im Sommer 1960 wurde Ministerpräsident [[Carles Favale]] auch Parteivorsitzender. Es kam in der Folge aber immer wieder zu Spannungen zwischen Präsident und Premierminister. Die ständigen Querelen in der Führung, die schlechte Performance im Koalitionsspiel mit den Liberalen und die mangelnde Integrationsfähigkeit des Spitzenkandidaten Favale führten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] schließlich zu empfindlichen Einbußen für die PPC, die von 40 auf 35 Prozent der Stimmen abrutschte und damit überraschend die Koalitionsmehrheit einbüßte. Das als Niederlage empfundene Ergebnis führte schließlich schneller als erwartet zur Entmachtung Favales, der einer zukünftigen Koalition mit den Sozialisten im Weg zu stehen schien. Statt Favale erhielt Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] von Präsident Luciaro den Auftrag zur Bildung einer Großen Koalition mit der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]], die bei den Wahlen an Stimmen gewonnen hatte und sich für eine Koalition zur Verfügung stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-PPC-hist.jpg|thumb|Historisches Parteilogo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Koalition hielt jedoch keine zwei Jahre. Zu prinzipiellen weltanschaulichen Unterschieden der Partner, Differenzen in Sachfragen und persönlichen Antipathien vieler beteiligter Politiker trug auch die andauernde Zerstrittenheit der PPC-Führung zu ihrem Bruch bei. Die vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]] endeten für die PPC in einem Debakel. Die Partei verlor gegenüber der Wahl ein Jahr zuvor noch einmal fünf Prozentpunkte und landete nur bei 34,1 Prozent der Stimmen. Damit schnitt sie erstmals schlechter ab als die sozialdemokratische ASUL und hatte keine Chance auf eine Regierungsmehrheit. Parteichef Favale versuchte zwar, eine Neuauflage der Großen Koalition - diesmal als Juniorpartner durchzusetzen, die Sozialisten setzten aber lieber auf eine sozialistisch-liberale Mitte-Links-Allianz mit Radikal- und Unionsdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Favale in Opposition und Regierung (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:EdwardLawrieTatum.jpg|thumb|200px|[[Carles Favale]], [[Ministerpräsident]] 1959-1962 und 1967-1970 und Parteivorsitzender 1960-1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|folgenden Kammerwahlen]] meldete sich die PPC eindrucksvoll zurück und erreichte mit Favale als Spitzenkandidaten ein Plus von über sechs Prozentpunkten auf nunmehr fast 37 Prozent der Stimmen. Auch wenn die angestrebte Mehrheit mit den Unionsdemokraten verfehlt wurde, war die PPC klar stärkste Partei und damit wieder in einer Schlüsselposition. Favale erhielt von Präsident Ortega den Auftrag zur Regierungsbildung und bildete die von ihm erwünschte Rechtskoalition mit der UDS, die sich zunächst auf die PRD stützen wollte, nach deren Abfallen aber schließlich 1968 kurz vor dem Scheitern stand und nur durch die parlamentarische Unterstützung der rechten [[PFP]] [[António Álvaro Blanxard]]s gerettet werden konnte. Vor allem diese punktuelle Zusammenarbeit der Regierung Favale mit der Rechtsaußenopposition führte zu einem zunehmenden Ansehensverlust der Konservativen in der sich im Wandel befindenden Gesellschaft. Favales konservative Politik und sein bisweilen autoritäres Auftreten machten ihn zum Feindbild der 68er Bewegung, die die Rechtskoalition als faschistisch und Favale als Autokraten ablehnte. Dazu kam ein äußerst hartes Vorgehen der konservativen Regierung gegen die aufrührerischen Studenten. Es zeigte sich, dass Favales konservativ-autoritäres Konzept und die vor allem den konservativen Katholizismus repräsentierende Partei nicht willens und nicht fähig war, eine Versöhnung mit der jungen Generation zu erreichen. Stattdessen katalysierte die Politik der PPC und die Haltung ihrer Führungsfiguren gegenüber den &amp;quot;Anarchisten&amp;quot; den Protest gegen Staat und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Mehrheit regierende Koalition war schließlich im Winter 1969/70 am Ende und Favales Ministerpräsidentschaft gescheitert. Präsident Ortega beauftragte den UDS-Chef und Vizepremier Carles Méndez mit der Bildung eines neuen Kabinetts, das die PRD einschließen sollte und sich damit auf eine Mehrheit im Parlament stützen sollte. Favale stimmte angesichts schlechter Wahlprognosen bei sofortigen Neuwahlen schließlich zu und trat dem Kabinett als Minister ohne Geschäftsbereich bei, das unter Führung von Méndez aus dessen UDS, der PPC und den liberalkonservativen Republikanern sowie dem PRD bestand und im Parlament eine - wenn auch fragile - Mehrheit besaß, die sie jedoch nach einem Linksschwenk der Radikaldemokraten bereits nach wenigen Monaten wieder einbüßte. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] gingen die Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten [[Joán Caval]] als klarer Sieger hervor und überschritten erstmals die 40-Prozent-Marke. Die Volkspartei unter Favale fiel wieder auf unter 35 Prozent zurück und landete damit abgeschlagen auf dem zweiten Rang ohne jede Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung. Die Niederlage drängte die PPC damit zurück in die Opposition und führte zum Rückzug Favales vom Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionszeit der Siebziger (1970-1978) ===&lt;br /&gt;
Zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei wurde auf dem Parteitag in [[Nalcaz]] im Februar 1972 Fraktionschef [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt, der bisher stets in der zweiten Reihe der Politik gestanden hatte und als Kompromisskandidat der Parteiflügel galt. Ellévez stand für eine pro-europäische Außenpolitik und eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf die Kräfte des Marktes zur Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes setzte. In der Innenpolitik versuchte Ellévez moderate Kurskorrekturen durchzubringen, die den konservativen mit dem liberalen Parteiflügel versöhnen sollten. Die Aufgabe Ellévez’ wurde es daher, die Reformpolitik der [[Linksregierung Caval|Kabinett Caval I]] zu bekämpfen und bürgerliche Alternativen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Regierung Caval kam es innerhalb der PPC zu einem Generationenwechsel. Die alten Flügel um [[Ánibal Costa]], [[Carles Favale]] und [[Luciano González]] verloren zunehmend an Einfluss, während neue Gesichter nachdrängten wie der Regionalpräsident von [[Liez-Corar]] [[Sandro de la Nada]], Vertreter des christdemokratisch-liberalen Flügels, [[Francisco Casano]], Führer des christlich-sozialen Arbeitnehmerflügels, oder der ehemalige Wohnungsbauminister [[Emilio Moya]], der als Vertreter des rechten wirtschaftsnahen Flügels wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition agierte die Partei zunächst glücklos, artikulierte weiterhin antikommunistische Vorbehalte und attackierte die mit den Kommunisten zusammenarbeitende Minderheitsregierung der ASUL scharf. Deren Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen lehnte die PPC gleichermaßen ab. Jedoch bahnte sich innerhalb der Partei und damit fernab der parlamentarischen Oppositionsstrategie eine moderate programmatische Erneuerung an. Das neue Parteiprogramm aus dem Jahr 1973 zeichnete diese Erneuerung bereits in ihren Grundzügen. Zwar blieb die Volkspartei auch danach eine konservative christdemokratische Partei, versuchte jedoch stärker auch wieder in den liberalen Mittelschichten zu punkten, die in raschem Tempo anwuchsen. Das Programm definierte die Partei als „Partei der christlichen und solidarischen Mitte“, basierend auf den Werten der katholischen Soziallehre und dem Primat der eigenverantwortlichen Person. Es wurde allgemein als Sieg der Reformbewegung innerhalb der Partei angesehen, welche die Partei wieder in die Mitte rücken wollte. Dies stand in Kontrast zur harten Oppositionspolitik der Jahre 1970-1974, die größtenteils als antisozialistisch-bürgerlicher Gegenkurs zur Politik der regierenden Linken formuliert worden und dem konservativen Duktus der Sechziger Jahre verhaftet geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Umdenken auch in der strategischen Führung der Partei kam es erst nach der herben Niederlage der bürgerlichen Parteien bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]], bei denen die Sozialisten sich als stärkste Kraft behaupten konnten, die PPC unter ihrem Spitzenkandidaten Ellévez Perón mit einem Ergebnis von 34 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und das Ziel der Wiedererlangung der Macht in Semest klar verpassten. Die Niederlage bewegte die Reformkräfte in der Partei angeführt vom Parteilinken [[Umberto Salas]] und dem eher liberal orientierten [[Sandro de la Nada]] zum Handeln. Auf dem Parteitag 1975 kam es zum so genannten [[Putsch von Joanaz]] mit der erfolgreichen Kampfkandidatur [[Sandro de la Nada]]s gegen den glücklosen Parteivorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]]. Nada setzte sich durch und wurde neuer Parteichef und Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, ersetzte der junge Reformer spätestens nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Parlamentswahlen 1976]], bei der sich die Volkspartei nur leicht verbessern konnte, den bisherigen Konfrontationskurs und die Obstruktionspolitik seines Vorgängers durch eine konstruktive Oppositionsarbeit, die darauf aus war, die konfliktgeladene, seit Frühjahr 1977 amtierende sozialistisch-liberale Zusammenarbeit durch Annäherung zu sprengen und sich als vernünftige Alternative anzubieten. Dafür standen auch Politiker wie [[Umberto Salas]], der 1977 Generalsekretär wurde, oder [[Joán Huartín]], der neue Geschäftsführer der Kammerfraktion. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Erstarken des wirtschaftsliberalen Parteiflügels, der sich in Abkehr von der keynesianischen Politik der Regierung Caval für ein neoliberales Wirtschaftssystem aussprach. Herausragende Protagonisten dieser Strömung waren Finanzexperte [[Alfonso Guivares]], der Fraktionsvize [[Joán Emilio Moya]] sowie Vizeparteichef [[Marcelo Iudeta]], der den mächtigen Semestiner Regionalverband anführte. Hintergrund war ein Bündnis zwischen Nada und den Wirtschaftsliberalen, das auf eine geschlossene Oppositionsfront hinauslaufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung und Große Koalition (1978-1982) ===&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1978]] ging die PPC mit [[Sandro de la Nada]] als Premierkandidat und dem ehemaligen Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsexperten als Sieger hervor. Energisch wirkte Nada auf die Bildung einer Regierung der rechten Mitte hin und sicherte sich für eine Minderheitsregierung aus [[PPC]] und [[UDS]] die parlamentarische Unterstützung der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro De la Nada]] wurde neuer Ministerpräsident, Guivares Finanz- und der erfahrene Diplomat [[Luis Martínez]] Außenminister, während das Wirtschaftsministerium vom [[UDS]]-Vorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] besetzt wurde. Die neue Regierung suchte vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Akzente zu setzen. Steuersenkungen sollten einher gehen mit einer rigiden Haushaltspolitik zum Abbau der exorbitant hohen Staatsschulden. Gegen die Inflation setzte die Regierung das Ziel der Geldwertstabilität. Zentrale Probleme der Regierung blieben aber die schwache konjunkturelle Lage und die steigende Arbeitslosigkeit, die auch zu einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben und der Staatsverschuldung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam eine zunehmend gesellschaftliche Opposition von Seiten der neuen sozialen Bewegungen. Vor allem die atomfreundliche Energiepolitik sowie die dezidiert westlich-orientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Regierung führten zu Konfrontationen mit den kritischen Massen der Anti-Atomkraft- und der erstarkenden Friedensbewegung im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 nahmen auch die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition zu, wobei die Spannungslinie zwischen Vertretern einer ausgleichenden Sozialpolitik und denen einer wirtschaftsliberalen Umorientierung mitten durch die Volkspartei verlief, aber auch den Koalitionspartner [[UDS]] irritierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1981 hatte die Regierung faktisch ihre parlamentarische Mehrheit für ein umfangreiches Reformprogramm verloren, nachdem die oppositionelle [[PRD]] ihre Unterstützung endgültig aufgekündigt hatte. Da sowohl Volkspartei als auch die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] vorgezogene Neuwahlen scheuten, kam es zu Verhandlungen zwischen den beiden großen Parteien des Landes, die sich zunächst auf ein Notprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage einigten und anschließend in Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1981 einigten sich PPC und ASUL schließlich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung, in der Nada Ministerpräsident blieb, [[Joán Caval]] Außenminister, [[Donado Ricardes]] Finanzminister und [[Andrés Colón]] Arbeitsminister wurde. Die &amp;quot;Regierung der nationalen Solidarität&amp;quot; einigte sich sofort auf ein umfangreiches Konjunkturpaket bei gleichzeitigen Einschnitten in öffentliche Subventionsprogramme und brachte ein umfangreiches Abkommen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Abschluss, um das sich die Mitte-Rechts-Regierung zuvor vergeblich bemüht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Erfolge litt die Große Koalition von Beginn an unter atmosphären Spannungen, aber auch unter konkreten politischen Gegensätzen vor allem zwischen dem wirtschaftlichen Reformflügel der Konservativen und dem sozialbewegten linken ASUL-Flügel. Hinzu kam ein zunehmender Autoritätsverlust [[Sandro de la Nada]]s in seiner eigenen Partei, in der es immer weniger gelang, die widerstreitenden Parteiflügel zusammenzuhalten und die Kritik vor allem der Parteirechten an der Regierungspolitik einzuhegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines Haushaltsstreits zwischen den Koalitionspartnern im Sommer 1982 beschloss der Parteivorstand der PPC unter dem Druck des mächtigen Fraktionsvorsitzenden [[Emilio Moya]] schließlich, eine wirtschaftspolitische Wende herbeizuführen. Die Partei trat für einen wirtschaftlichen Sanierungskurs durch umfangreiche Steuererleichterungen und eine angepeilte Erhöhung der Kaufkraft ein. In diesem Sinn sah auch das von der PPC gegen den sozialistischen Finanzminister Donado Ricardes ins Feld geführte Haushaltskonzept für das Jahr 1983 Steuererleichterungen bei gleichzeitigen Einsparungen in den Sozialleistungen vor. Die Forderungen der Konservativen veranlassten die Sozialisten daraufhin, die Regierungskoalition wenige Monate vor dem Ende der Legislaturperiode für beendet zu erklären und aus der [[Kabinett Nada III|Regierung Nada]] auszutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro de la Nada]] regierte fortan mit einem Rumpfkabinett weiter und suchte eine neue Mehrheit für das Ende der Legislaturperiode zu schmieden. Indem er seinen Widersacher [[Emilio Moya]] zum Finanzminister ernannte, suchte er seine Konkurrenten in der Partei in die Kabinettsdisziplin einzubinden, konnte seinen weiteren Machtverfall aber nicht mehr aufhalten. Nachdem Nada eine Abstimmung im Parlament klar verloren hatte, stellte Moya im Parteivorstand der Konservativen die innerparteiliche Vertrauensfrage gegen den Parteichef, der daraufhin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktrat und auf die Spitzenkandidatur bei der kommenden [[Parlamentswahl 1982|Parlamentswahl im Oktober]] verzichtete. Moya wurde schließlich zum Kandidaten der Konservativen und zum amtierenden Parteichef ernannt. Nada blieb damit Regierungschef auf Abruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Moya (1982-1991) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sa Carneiro2.jpg|thumb|[[Joán Emilio Moya]], [[Ministerpräsident]] 1982-1990 und Parteivorsitzender 1982-1991]]&lt;br /&gt;
Mit [[Joán Emilio Moya]] als Spitzenkandidat und einem klaren Programm der wirtschafts- und finanzpolitischen Wende siegten die Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen im Oktober 1982]] knapp gegen die oppositionellen Sozialisten. Erstmals seit den Wahlen 1958 hatte nun die konservativ-liberale Wunschkoalition wieder eine eigene Mehrheit. Moya wurde als Nachfolger Nadas zum Ministerpräsidenten berufen und &lt;br /&gt;
bildete seine Regierung zusammen mit der UDS, die sich sofort daran machte, ein radikales Privatisierungs- und Liberalisierungsprogramm umusetzen sowie die Steuern drastisch zu senken. Der Sieg der Rechten wurde allgemein als „Cânviu Conservador“ bezeichnet und beendete endgültig die Ära sozialistisch beeinflusster Politik in Sagradien seit den frühen 1960er Jahren. Bis Ende der 1990er Jahre sollten nun ihrerseits die Christdemokraten und Liberalen das politische Geschehen im Land dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung startete mit einem äußerst unpopulären Reformprogramm, das zu zahlreichen Protesten der Opposition führte, die eine Entmantelung des sagradischen Wohlfahrtsstaates fürchteten. Die [[Europawahlen 1984]] endeten mit 20 Prozent für die Volkspartei in einem Debakel für die Konservativen und auch die [[Regionalwahlen 1985]] brachten einen Sieg für die sozialistische Opposition, die in [[Sesín]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Oller]], [[Ceundalia]], [[Bordez]], [[Alta-Scantia]] und [[Alconía]] PPC-geführte Regierungen ablösen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Wahljahr 1986 jedoch gelang es der Regierung, den Trend umzukehren. Die Reformmaßnahmen begannen Früchte zu tragen, die Wirtschaftsdaten zeigten seit 1985 wieder steil nach oben und die Krise schien pünktlich zur [[Parlamentswahl 1986]] überwunden. Hinzu kam eine sozialistische Opposition, die nach dem Unfalltod [[Joán Caval]]s Ende 1984 weithin zerstritten wirkte und mit einem radikalen Linksprogramm zahlreiche Wähler der Mitte verschreckte. Die [[Parlamentswahl 1986]] endete schließlich in einem furiosen Sieg der [[Volkspartei]], die ihre Mehrheit mit den Liberalen verteidigte und die Sozialisten klar hinter sich ließ. Moya konnte weitere vier Jahre weiterregieren und stand auf dem Zenit seiner Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Periode der Regierung Moya wurde das Reformthema deutlich zurückgefahren. Moya musste zunehmend Rücksicht auf den linken Parteiflügel nehmen, der unter dem Erfolg der Wirtschaftsliberalen in der Partei immer schwächer wurde. Hinzu kamen politische Affären, die größte darunter die [[Guivares-Affäre 1989]], die nicht nur zum Rücktritt von Präsident [[Alfonso Guivares]] führte, sondern auch zu einem Vertrauensverlust in die Arbeit der Mitte-Rechts-Regierung führte, zumal Guivares als energischer Verfechter der wirtschaftspolitischen Wende angesehen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1990]] endete schließlich in einem Verlust der Mitte-Rechts-Mehrheit im Parlament, brachte aber keinen klaren Sieger. [[Emilio Moya]] gelang es in dieser Situation nicht, die oppositionellen [[Radikaldemokraten]] zu einem neuerlichen Bündnis zu bewegen. Stattdessen sicherte sich der Sozialist [[Donado Ricardes]] eine wenn auch fragile parlamentarische Mehrheit. Erstmals seit 1979 mussten die Christdemokraten in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Otero (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Trichet1.jpg|thumb|200px|[[Josep Carles Otero]], Parteivorsitzender 1991-2000 und [[Ministerpräsident]] 1992-1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Verlust der Regierungsmacht mehrten sich Vorwürfe an Parteichef Emilio Moya und andere Mitglieder der Parteiführung, selbst in die [[Guivares-Affäre]] verwickelt zu sein. Auf öffentlichen wie parteiinternen Druck hin musste Moya schließlich 1991 auf die Führung von Partei und Opposition verzichten. Zu seinem Nachfolger wurde auf dem Parteikongress in [[Vierna]] der frühere Finanzminister [[Josep Carles Otero]] gewählt, der als Vertreter der europafreundlichen Parteimitte galt und auch vom linken Parteiflügel der Christdemokraten unterstützt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Krise der Mitte-Links-Koalition und inmitten eines Parteispendenskandals der regierenden [[ASUL|Sozialisten]] gelang es Otero im Herbst 1992 eine neue parlamentarische Mehrheit unter seiner Führung zu organisieren. Die von ihm gebildete [[Kabinett Otero I|Minderheitsregierung]] aus Christdemokraten und Liberalen wurde im Parlament durch die [[Radikaldemokraten]] unterstützt, die zuvor zur Regierungskoalition Donado Ricardes' gehört hatten. Nach nur zwei Jahren kehrten die Christdemokraten damit in die Regierungsverantwortung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oteros auf einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln gerichtete moderate Reformpolitik wurde auch von unabhängigen Medien gelobt. Die Privatisierungen der Moya-Regierung, die auch der Sozialist Ricardes fortgeführt hatte, wurden erfolgreich abgeschlossen. Zudem brachte Otero seine Partei auf eine klare europafreundliche Linie. Gegen parteiinterne Widerstände des rechten Flügels wurden die Maastricht-Verträge ebenso durchgesetzt wie die Einführung des Euro. Auf dem internationalen Parkett genoss Otero deswegen bald große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung des Vertrags von Maastricht durch die Volkspartei-geführte Regierung Otero führte 1992 zur Abspaltung des souveränistischen Flügels von der Partei. Bereits seit Ende der Achtziger war ein Teil des rechten Parteiflügels auf Oppositionskurs zur europafreundlichen Politik der Konservativen gegangen. Führer dieser Bewegung war der PPC-Senator [[Oscar Aguersuari]], einstmals Innen-Staatssekretär unter Emilio Moya, der die Partei 1992 verließ und den [[Partíu Republicano de la Libertá]] (PRL) gründete, der in der Folge aber keine durchschlagenden Wahlerfolge verbuchen konnte und seit Ende der Neunziger ohne Aguersuari einen rechtsextremen Kurs einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahlen 1994]] trat Oteros Mitte-Rechts-Bündnis schließlich gegen den rot-grünen Block unter Führung des Semestiner Bürgermeisters [[António Grande Illega]] an und konnte schließlich einen großen Wahlerfolg feiern. Dank des Misserfolgs der verbündeten [[Radikaldemokraten]], die an der 3-Prozent-Hürde scheiterten, erreichte die PPC/UDS-Regierung eine eigene parlamentarische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Regierung Otero nach den Wahlen 1994 schaffte es aber nicht mehr, die Reformpolitik der ersten Jahre fortzuführen. Stattdessen kam es nun vermehrt zu Konflikten innerhalb der Regierungskoalition. Forderungen aus den Reihen der UDS und dem wirtschaftsnahen Partei-Flügel nach deutlichen Steuererleichterungen und einer Reform der Gesundheitspolitik stießen auf den erbitterten Widerstand der christlich-sozialen Faktion in der Partei. Zudem stieg die Arbeitslosigkeit enorm an und erreichte 1997 einen Höhepunkt, während die Staatsverschuldung weiter zunahm. Außerdem stieg in großen Teilen der Bevölkerung die Unzufriedenheit über die konservative Gesellschaftspolitik der bürgerlichen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rapide abnehmende Zustimmung zur Regierung Otero führte 1997 zu einer Niederlage der Volkspartei bei den [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]], wo die PPC von den Sozialisten überholt wurde und die Regierung daraufhin ihre Mehrheit an die linke Opposition verlor. Diese ging danach zu einer Blockadehaltung gegen die Regierungspolitik im Senat über. Dennoch schaffte es die Partei bei den [[Regionalwahlen 1997]], eine Niederlage zu vermeiden. Der Erfolg und sich stabilisierende Umfrageergebnisse auf nationaler Ebene täuschten aber über die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik hinweg. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] folgte eine klare Niederlage der Mitte-Rechts-Koalition gegen Rot-Grün unter der Führung des jungen charismatischen Premierkandidaten [[Julio de la Costa]] von der Asul, der es schaffte, unzufriedene Wähler der Mitte für die [[Coalición Eco-Socialista|sozialistisch-ökologische Koalition]] zu gewinnen. Sowohl Volkspartei als auch UDS verloren deutlich an Wählerstimmen, wovon auch die [[PSP|Rechtspopulisten]] unter [[Joán De la Pênia]] profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurssuche unter Roberto Vidéas (2000-2002) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Logo-1998.jpg|thumb|PPC-Logo 1992-2005]]&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zum sofortigen Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC. Nachfolger wurde [[Roberto Vidéas]], der bereits zuvor als Kronprinz Oteros gegolten hatte. Der Wechsel an der Parteispitze bedeutete aber keinen echten Machtwechsel innerhalb der Partei. Stattdessen rückte Otero wieder an die Spitze der Kammerfraktion und die Vertreter der moderat-zentristischen Politik Oteros behielten auch mit Parteichef Vidéas die Macht in der Partei. Dennoch fiel es die Konservativen nach acht Jahren in der Regierung und der klaren Prägung durch Otero schwer, den Wechsel in die Opposition zu vollziehen. Während die liberale Gesellschaftspolitik der rot-grünen Regierung deutlich abgelehnt und energisch bekämpft wurde, verzichtete Vidéas in anderen Bereichen, vornehmlich der Verfassungspolitik, auf eine Fundamentalopposition und handelte mit der Regierung einen Kompromiss zur Reform von Senat und Regionen aus. Eine dringtend notwendige inhaltliche Reform der Partei – besonders auf dem Feld der Familien- und Gesellschaftspolitik - blieb unter diesen Umständen aus. Außerdem verpasste es die neue Parteiführung, mit dem Phänomen De la Pênia und seinem zunehmenden Erfolg in rechten Kreisen klar zu kommen und dessen Höhenflug aufzuhalten. Der Versuch Vidéas', durch Tabuisierung de la Pênias, diesen als Persona non grata zu diffamieren und auf diesem Weg klein zu halten, scheiterte deutlich, zumal prominente Persönlichkeiten der Konservativen mit bestimmten Ideen der Rechten sympathisierten und für eine inhaltliche Annäherung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurden die parteiinternen Machtkämpfe alter Tage neu entfacht. Der Wahlerfolg des bisweilen populistisch auftretenden [[Miquel Ánibal Luisanto]] bei der [[Regionalwahl in Bordez 2001]] führte zu einer deutlichen Stärkung des kritischen Parteiflügels. Auf der anderen Seite konnte Videás in der Opposition keine großen Siege verbuchen. Weder die [[Europawahlen 1999]], noch die [[Senatswahlen 2000|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2000]] führten zu einem Stimmungsumschwung hin zur konservativen Opposition. Auch bei den [[Regionalwahlen 2001]] konnte sich die Linke behaupten. Außerdem ließen die anhaltenden Erfolge der äußeren Rechten das Problem einer eventuellen Zusammenarbeit akut werden, zumal Luisanto als Shootingstar der Partei keinen Hehl daraus machte, über derartige Bündnisse nachzudenken, und damit der Parteiführung große Schwierigkeiten bereitete. Vidéas versuchte erst zu spät, eine Neuausrichtung durchzusetzen. Seine Versuche, die Positionen der Partei in der Gesellschaftspolitik zu modernisieren und sich dadurch ein liberaleres Profil zu geben, wurden von der Partei nicht mitgetragen und vom Parteitag mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurde dem Parteichef auf dem Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgeworfen, kein Konzept zu besitzen, das eine Alternative zur gemäßigten Reformpolitik der Linken darstellte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] brachten das erschreckende Ergebnis einer anhaltend zerstrittenen PPC und einer an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängten UDS. Die rot-grüne Koalition De la Costas wurde trotz Erfolgen für die politischen Ränder im Amt bestätigt. Die PPC verlor unter der Führung von Roberto Vidéas nochmals mehr als 2 Prozentpunkte gegenüber 1998 und landete bei dem schlechtesten Kammerwahlergebnis seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Luisanto (seit 2002-2014) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fini0.jpg|thumb|200px|[[Miquel Ánibal Luisanto]], Parteivorsitzender 2002-2014 und [[Ministerpräsident]] 2006-2013]]&lt;br /&gt;
Nach der erschütternden Niederlage bei den Kammerwahlen kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze. Mit Parteichef Roberto Videas Braga und Fraktionschef Josep Otero, die sich beide aus der aktiven Politik zurückzogen, gaben die beiden bis dahin dominierenden Personen die Führung der Partei ab, was einen offenen Kampf der konkurrierenden Parteiflügel um die Macht in der Partei auslöste. Bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden setzte sich [[Miquel Ánibal Luisanto]] gegen den von der bisherigen Führung favorisierten [[Oscar Rolando Huerón]] und gegen den Vertreter des linken Flügels [[Umberto Salas]] durch. Alle drei hatten in den Neunziger Jahren der Regierung Otero angehört, repräsentierten aber unterschiedliche Strömungen in der Partei. Nachdem im ersten Wahlgang auf dem Parteitag in [[Portofín]] im Dezember 2002 Ánibal Luisanto mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto setzte die Partei gegenüber der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] auf eine deutlich konfrontativere Oppositionspolitik und nahm eine spürbare neoliberale Wende. Nach einem halben Jahr harter Richtungskämpfe setzte sich der Kurs Luisantos gegen die vom linken Flügel organisierte innerparteiliche Opposition durch und verabschiedete auf dem Parteitag in [[Nocolônies]] im Oktober 2003 ein von wirtschaftsliberalen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen und Deregulierung geprägtes Manifest durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz parteiinterner Diskussionen um die wirtschaftsliberale Ausrichtung befand sich die Partei unter Luisanto auf dem Wiederaufstieg, profitierte von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der zweiten rot-grünen Regierung De la Costas und feierte bei [[Senatswahlen 2003]], [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei den [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] sowie den [[Senatswahlen 2006]] deutliche Siege. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] konnte die Volkspartei schließlich einen Sieg über die bisher regierenden [[ASUL|Sozialisten]] feiern. Parteichef Luisanto wurde von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt und bildete eine Minderheitskoalition aus Volkspartei und [[UDS]], die im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] toleriert wurde. Nachdem die heterogene Mitte-Rechts-Koalition 2009 ihre Mehrheit verloren hatte, ging der PPC unter Luisanto auch bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst 2009]] als klarer Sieger hervor und erneuerte das Regierungsbündnis mit der liberalen UDS unter Tolerierung des PSP, ohne auf die Unterstützung durch das Zentrumsbündnis angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste Legislaturperiode der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] vor allem unter innenpolitischen Zeichen gestanden hatte und von heftig polarisierendem Streit um den Einfluss der Rechtspopulisten auf die Ausländer- und Sicherheitspolitik geprägt war, dominierte in der zweiten Periode seit 2009 die Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Dabei profilierte sich Luisanto anfangs als energischer &amp;quot;Retter&amp;quot; sagradischer Banken und gab damit frühere wirtschaftsliberale Positionen punktuell auf, ehe er sich seit 2010 einem Spar- und Austeritätskonzept in Anlehnung an die Politik Angela Merkels anlehnte. Dabei kam es vor allem in der Frage des europäischen Rettungsschirms EMS und der Finanzhilfen für überschuldete Staaten der Eurozone zu wiederholten harten Auseinandersetzungen innerhalb des Mitte-Rechts-Bündnisses, die die Regierungsarbeit schwer belasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opposition zur Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell (2013-2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Logo.jpg|thumb|200px|Logo 2005-2019]]&lt;br /&gt;
Wiederholte Kurskorrekturen auf Seiten der PPC, widersprüchliche Aussagen zur Zukunft von Euro und Europäischer Union und Unstimmigkeiten innerhalb des eigenen Lagers brachten auch Luisanto seit 2011 vermehrt in die Kritik. Dazu kamen schlechte Umfragewerte im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl 2013]]. Trotz einer Aufholjadg im Wahlkampf gelang es ihm aber nicht, die Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien und der PPC bei der Wahl im November 2013 zu verhindern, bei der die sozialistisch angeführte Links-Opposition um ASUL-Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] einen Sieg davon trug. Luisanto wurde daraufhin im Dezember 2013 nach sieben Jahren im Amt des Premierministers durch Serrat Cabarell abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage ließ Luisanto zunächst seine Zukunft als Parteichef offen. Entgegen Spekulationen von Seiten der Presse wurde der für Frühjahr 2014 geplante Parteitag nicht vorgezogen. Erst im Dezember erklärte Luisanto, nicht mehr länger für das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung zu stehen und sich nach dem Parteitag im März aus der ersten Reihe der Politik zurückzuziehen. De facto übernahm nun Fraktionschef [[Manuel Ramœs Iliega]] die Funktion des Oppositionsführers und gab wenig später auch seine Kandidatur um den Parteivorsitz bekannt, ebenso wie die frühere Arbeitsministerin [[Francisca Mendes del Ponte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen war in der Partei ein interner Streit um die politische Ausrichtung in der Opposition entbrannt, nachdem eine Gruppe prominenter Vertreter des liberalen Parteiflügels um [[Francisca Mendes del Ponte]], [[Sellesi Cambres Madriaga]] und [[Corrado Ticino]] eine Modernisierung der Partei und eine liberalere Ausrichtung gefordert hatten. Der unter Luisanto eingeschlagene Weg der Erneuerung der Partei müsse konsequent fortgesetzt werden. Konkret wurde gefordert, das von der [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] anvisierte Projekt einer gesetzlichen Frauenquote für Vorstandsposten in der freien Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem müsse die Partei ihre Haltung gegenüber Homosexuellen und Minderheiten überdenken. Vor allem aber sollte die Partei ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit der rechten [[PSP]] kritisch aufarbeiten und sich von deren Forderungen stärker distanzieren als zuvor. Mit einem solchen Kurs könne die PPC ihre schwache Stellung in Großstädten verbessern. Dagegen verteidigten Vertreter der Parteirechten, allen voran der frühere Innenminister [[Clemente Arzano]], den bisherigen Kurs der Partei und warfen der Gruppe um Mendes und Cambres Madriaga vor, den Kurs der Linken zu übernehmen, statt christdemokratische Zukunftspolitik zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Volkspartei in [[Nalcaz]] vom 7. bis 9. März 2014 kam es schließlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Mit [[Francisca Mendes del Ponte]] und [[Clemente Arzano]] warfen dabei auch die führenden Vertreter der jüngsten Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei ihren Hut in den Ring. Kurz vor dem Parteitag verzichtete jedoch Mendes del Ponte zugunsten des jüngeren [[Manuel Ramœs Iliega]], der eine Erneuerung der Partei einleiten solle. Ramœs Iliega konnte sich schließlich gegen Arzano durchsetzen. Arzano und Mendes del Ponte wurden Stellvertretende Vorsitzende. Als Generalsekretärin wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]] nominiert. Damit konnte der Streit um den Parteikurs vorerst beigelegt werden, indem der neue Vorsitzende eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Vizepräsidentin der [[Abgeordnetenkammer]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]] einsetzte, um programmatische Vorschläge zu unterbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung Ramœs Iliega musste die Volkspartei deutliche Verluste bei Wahlen auf allen Ebenen hinnehmen und spürte eine deutlich stärkere Konkurrenz durch die rechtspopulistische [[PSP]]. Bei der [[Europawahl 2014]] stürzte die Partei auf weniger als 19 Prozent der Stimmen ab, was Ramoes' Stellung in der eigenen Partei deutlich schwächte. Bei der [[Regionalwahl in Cuentez 2015]] verloren die Konservativen sogar 10 Prozentpunkte und landeten nur auf dem dritten Rang hinter [[ASUL|Sozialisten]] und der liberalen Regionalpartei [[Nòu Cüentiz]]. Dafür gelang es der Partei aber bei der zeitgleich stattfindenden [[Regionalwahl in der Eskada 2015]], die regierenden Sozialisten vom ersten Platz zu verdrängen und die Regierung zu übernehmen. Erstmals bildete der [[PPC]] eine Koalition unter Einschluss der sagradischen [[Grünen]] und erweitere damit ihre strategischen Bündnisoptionen in entscheidender Weise. Bei der [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016]] landete der PPC erstmals hinter der [[PSP]], konnte aber im Bündnis mit den Rechtspopulisten dennoch den Regionalpräsidenten stellen und blieb damit auch nach rechts bündnisfähig. Die prekäre Position der Konservativen spiegelte sich schließlich auch im Wahljahr 2017 wider. Einerseits verlor die Partei bei den [[Regionalwahlen 2017|Regionalwahlen im Januar]] fast überall Stimmen, konnte andererseits aber in zahlreichen Regionen die Regierung übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Programm- und Strategiediskussionen begleiteten den PPC auch in der europäischen Flüchtlingskrise der Jahre 2015/2016, in der die Konservativen zwischen einem Kurs der Abschottung und Forderungen nach einem pragmatischen Liberalismus schwankten. Letztlich setzte sich aber ein Kurs durch, der auf eine schärfere Kontrolle der Grenzen und eine deutliche Verschärfung der Asylpolitik abzielte. Im Gegenzug konnte der liberale Parteiflügel einen eher pragmatischen Kurs in gesellschaftspolitischen Fragen durchsetzen. Weder die vom rechten Parteiflügel geforderte &amp;quot;Privilegierung der christlichen Ehe zwischen Mann und Frau&amp;quot; noch eine eingeforderte Verschärfung des Abtreibungsparagraphen fanden Eingang in das Programm des PPC zur [[Parlamentswahl 2017]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung (seit 2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Plakat-2017.jpg|thumb|300px|Plakat zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Die PPC-Kampagne zur [[Parlamentswahl 2017]] war geprägt vom Versuch der Konservativen, mit einer harten Einwanderungspolitik und mit scharfer Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs der Linksparteien zu punkten. Jedoch gelang es nicht, sich als überzeugende Alternative zur regierenden Mitte-Links-Koalition zu präsentieren. Stattdessen musste sich der PPC gegen eine deutlich gestiegene Konkurrenz innerhalb des rechten Lagers behaupten: Während eine reformiert auftretende, mit liberalen Themen punktende [[UDS]] (die sich nun &amp;quot;Liberales&amp;quot; nannte) in der politischen Mitte konkurrierte, trat mit den [[Progresistas]] eine neue europaskeptische und wirtschaftsliberale Partei auf der Rechten an. Vor allem aber die rechtspopulistische [[PSP]] befand sich seit der Migrationskrise auf einem neuen Höhenflug und konnte die PPC in Umfragen zum Teil sogar überholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 2017]] endete schließlich mit einem ambivalenten Ergebnis für die Volkspartei. Zwar verloren die Konservativen deutlich an Rückhalt und blieben knapp zweitstärkste Kraft hinter der regierenden [[ASUL]], die Partei konnte aber den PSP klar hinter sich lassen und zudem die Mehrheit der regierenden Linksparteien brechen. Die Folge war eine schwierige Regierungsbildung, in der weder die ASUL noch der PPC zunächst eine eigene Koalitionsmehrheit sichern konnte. Zum Zünglein an der Waage wurde abermals die PSP, die aber für die Liberalen als Koalitionspartner ausschied, nachdem diese im Jahr 2013 eine deutliche Niederlage verschmerzen mussten und dies insbesondere auf bröckelnden Rückhalt in der politischen Mitte zurückgeführt hatten. Nachdem Ministerpräsidentin [[Mercé Serrat]] vergeblich versucht hatte, die Liberalen unter ihrer Parteivorsitzenden [[Beatrice Iniagui]] ins eigene Lager zu ziehen, einigten sich PPC und Liberale auf eine Neuauflage der Minderheitsregierung der Jahre 2006-2013. Ramoes wurde im Februar 2018 zum neuen Ministerpräsidenten ernannt, womit die Volkspartei nach mehr als vier Jahren wieder in die Regierungsverantwortung zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PPC-Plakat-2019.jpg|thumb|200px|Plakat zur [[Parlamentswahl 2019]]]]&lt;br /&gt;
In den folgenden anderthalb Jahren hatte die Minderheitsregierung immer wieder Schwierigkeiten, sich mit der Opposition auf ein gemeinsames Handeln zu verständigen. Während die Koalition bei zahlreichen Gesetzesvorhaben von der rechtspopulistischen [[PSP]] unterstützt wurde, war sie auf einigen zentralen Politikfeldern von der Unterstützung der [[ASUL|Sozialisten]] abhängig. Nachdem sich die Regierung im Herbst 2019 weder mit der PSP noch mit der ASUL auf einen gemeinsamen Haushalt für das Jahr 2020 hatte einigen können, bat Ramœs Iliega Staatspräsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]] darum, die Abgeordnetenkammer vorzeitig aufzulösen. Nach Gesprächen mit den Oppositionsparteien rief die Präsidentin schließlich [[Parlamentswahl 2019|Neuwahlen für den Dezember 2019]] aus. Aus den Wahlen ging die PPC gestärkt hervor und erreichte 25,8 Prozent der Stimmen. In den folgenden Verhandlungen einigten sich [[Manuel Ramœs Iliega]] und seine Koalitionspartnerin [[Beatrice Iniagui]] schließlich mit oppositionellen [[Radicales|Radikalen]] und [[Grüne]]n, die beide als Gewinner aus der Wahl hervorgegangen waren, auf ein Tolerierungsbündnis. Erstmals arbeitete die Volkspartei damit auf nationaler Ebene mit den sagradischen [[Grüne]]n zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,9 %&lt;br /&gt;
| 126 / 449&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 167 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,9 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 216 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 40,1 %&lt;br /&gt;
| 206 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 35,2 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 190 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 194 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,5 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,1 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 185 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
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| 211 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,2 %&lt;br /&gt;
| 178 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 169 / 511&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,0 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,8 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,6 %&lt;br /&gt;
| 151 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 24,0 %&lt;br /&gt;
| 125 / 511&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 25,8 %&lt;br /&gt;
| 136 / 511&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteipersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Fernando de la Roya]], 1950-1960&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1960-1965&lt;br /&gt;
* [[Alfonso Guivares]], 1985-1989&lt;br /&gt;
* [[Oscar Santián de Montoy]], 1990-2000&lt;br /&gt;
* [[Roberto Vidéas Braga]], 2010-2015&lt;br /&gt;
* [[Daniela Rosenthal-Valdés]], seit 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1948-1950, 1950-1959&lt;br /&gt;
* [[Carles Angel Favale]], 1959-1962, 1967-1970&lt;br /&gt;
* [[Martín Ánibal Costa]], 1962-1964&lt;br /&gt;
* [[Sandro de la Nada]], 1979-1982&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio Moya]], 1982-1990&lt;br /&gt;
* [[Josep Carles Otero]], 1992-1999&lt;br /&gt;
* [[Miquel Ánibal Luisanto]], 2006-2013&lt;br /&gt;
* [[Manuel Ramœs Iliega]], seit 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
* 1947-1950: [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
* 1950-1960: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1960-1971: [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
* 1971-1975: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekretäre des Exekutivkomitees ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1948-1952: [[Benito Mello]]&lt;br /&gt;
* 1952-1959: [[Ánibal Demartín]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: [[Martín Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Carles Toquero]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1964-1969: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[Oscar Garrizo]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Santiago Lamenta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Daniel Ruis Costa]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Umberto Gomes]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Alberto Forlán]]&lt;br /&gt;
* 1991-1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Carles de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Máximo Ulieta]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Ana Iriarte Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Dián Zurruzabal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretende Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: [[Oscar Manuel Corrado]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: [[Luis Enrico de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1954-1961: [[José Ivan Soler]]&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Francisco Carreras]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
* 1972-1982: [[Francisco Casano]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Marcelo Iudeta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Dián Aliureto Demirtas]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Gustavo Galler]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Piero Montxerent]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1985-1989: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: [[António Lamanto Marques]]&lt;br /&gt;
* 1991-1998: [[Piereta Domello]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Francisca Calbán]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 2000-2011: [[Denísio Álvarez]]&lt;br /&gt;
* 2004-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2002-2013: [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
* seit 2011: [[Francisca Mendes del Ponte]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Daniel Ambrôsio]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Santiago Miquel Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1967-1976: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1982-1990: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: [[Oscar Huerón]] &lt;br /&gt;
* 4-10/1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Romano Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2012-2018: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Joán Huartín]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Deán José Domingues]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Fernando Montalbán]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
* 2009-2018: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Mercé Cospedal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Verbindungen ===&lt;br /&gt;
Als christdemokratische und konservative Partei ist der PPC sowohl Mitglied in der Christdemokratischen Internationale CDI als auch der Internationalen Demokratischen Union (IDU). Auf europäischer Ebene ist die Partei Mitglied der Europäischen Volkspartei und ist mit ihren Europa-Abgeordneten in der EVP-Fraktion vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigungen und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Als Jugendorganisation der Partei fungiert die 1947 gegründete [[Junge PPC]] (PPCJ). Die Partei kooperiert auf Hochschulebene eng mti der nominell unabhängigen [[Federación d'Estudiantes Cristianœs]] (FEC). Als parteiinterne Interessenvertretung der Frauen fungiert die [[Federación de Mulleres Populares]] (FMP). Weitere wichtige Vereinigungen sind die [[Unternehmerunion]] (''Unión d'Empresariales''), der [[Landbund]] (''Convergência Paesana'') und der [[Convergência Social - Unión Popular de Lavoradores|Sozial- und Arbeiterbund]] (''Convergência Social - Unión Popular de Lavoradores'') (CS/UPL).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Partei steht zudem der christliche Gewerkschaftsbund [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.68.29.128</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Luciaro&amp;diff=53011</id>
		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<updated>2020-01-30T04:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.68.29.128: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1965 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Jurist, Politiker, Diplomat und Staatsmann, der die Geschicke seines Landes als [[Außenminister]] (1941-1946 und 1953-1955), [[Ministerpräsident]] (1948-1950 und 1950-1959) sowie als [[Staatspräsident]] (1960-1965) prägte. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Armorien|Armorer]] Luciaro begann seine politische Karriere bereits in der Zwischenkriegszeit. Er war Bürgermeister der Stadt [[Vierna]], bekleidete mehrere Ministerämter und gehörte der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an. Nach einer kurzen Zeit als Botschafter in London prägte er als sagradischer [[Außenminister]] während des Zweiten Weltkriegs entscheidend die Politik der sagradischen Kriegsregierung unter Ministerpräsident [[Sergio Dini]]. Das Außenministeramt bekleidete Luciaro auch nach Kriegsende in der [[Kabinett Saviola III|Regierung Saviola]], ehe er 1946 [[Justizminister]] und im Dezember 1948 [[Ministerpräsident]] wurde. Dieses Amt übte er mit einer kurzen Unterbrechung bis Mai 1959 aus und hält mit einer Amtszeit von mehr als zehn Jahren bis heute den Rekord für die längste Amtszeit eines Regierungschefs in der Geschichte der Sagradischen Republik. In dieser Zeit trug er entscheidend zur Stabilisierung der sagradischen Politik und Wirtschaft und zur Verständigung mit den europäischen Nachbarn bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich Mitglied der katholisch-konservativen [[Volksunion]] wurde Luciaro 1945 Mitbegründer und bis 1948 erster Parteisekretär der christdemokratischen [[Volkssammlungspartei]] ([[PPC]]), die er anschließend von 1950 bis 1960 als Parteivorsitzender anführte. In dieser Zeit erreichte die Volkspartei ihre historisch größten Wahlerfolge und wurde zu einer der bedeutendsten christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegsära.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça]], [[Semest]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Fernando de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôblu Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißiger Jahren machte Luciaro als Mitglied der konservativ-katholischen [[Volksunion]] Karriere. Er war von 1930 bis 1934 Bürgermeister der Stadt [[Vierna]] in [[Sarmay]] und wurde danach zum Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]] berufen und 1936 erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach den [[Aprilwahlen 1938]] übernahm er in der Regierung von [[Manuel Sants]] den Posten des Ministers für öffentliche Verwaltung, wurde 1940 aber als Botschafter nach London geschickt, wo er die Kontakte zur britischen Regierung unter Winston Churchill organisierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Kriegs gehörte Luciaro zunächst zu den Befürwortern eines Neutralitätskurses, argumentierte aber bald zugunsten eines sagradischen Kriegseintritts auf alliierter Seite. Nach Eintritt Sagradiens in den Weltkrieg im Dezember 1941 galt Luciaro aufgrund seiner Kontakte nach Großbritannien als gefragter Mann und wurde in der [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] zum [[Außenminister]] berufen. Diesen Posten füllte er den gesamten Krieg über aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Programm einer großen christdemokratischen Sammlungspartei, unter dem Namen ''Convergência'' bekannt, fand Luciaros Unterstützung. 1945 gehörte er schließlich zu den Gründern der neuen [[Volkspartei|Volkssammlungspartei (PPC)]], in der die rechtskatholische [[Volksunion]] zusammen mit der [[PDP|Volksdemokratischen Partei]] und verschiedenen linkskatholischen und bürgerlichen Bewegungen aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Parteipräsident [[Amentino Xavier-Castrell]] und Senatspräsident [[Fernando De la Roya]] zunächst als bekannte Zugpferde der Partei galten, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Als Sekretär des Exekutivkomitees nahm er dabei von Beginn an eine Schlüsselstellung ein. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um [[Nino Cabal]], der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Luciaro in die [[sagradische Nationalversammlung]] gewählt, in der die [[Volkssammlungspartei]] als Nachfolgerin der [[Volksunion]] die stärkste Fraktion stellte. Nach der Wahl [[Sergio Dini]]s zum Staatspräsidenten führten die Christdemokraten die bestehende sogenannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partíu Radical|Radikalen]] fort, die aus der Kriegskoalition Dinis hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei kritisierten Teile des konservativen Flügels Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der Kriegsregierung [[Dini III]] zunächst Minister für öffentliche Verwaltung, wurde Luciaro im August 1945 schließlich zum [[Außenminister]] ernannt. Gegenüber dem Parteivorsitzenden [[Amentino Xavier-Castrell]], der zwar Vizeministerpräsident, aber ohne eigenen Geschäftsbereich war, kam Luciaro nun in eine stärkere Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett]] des gemäßigten Sozialisten [[Santo de la Ilpa]] wurde Luciaro [[Justizminister]] und erhielt Ilpa seit 1946 das Amt eines [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]]. Während [[Fernando de la Roya]] 1947 zum Parteipräsidenten der Volkspartei gewählt wurde, fungierte Luciaro als Exekutivsekretär und Vizeministerpräsident als eigentlicher Parteiführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro und Ilpa sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Nach dem Austritt des [[Partíu Radical]] aus der Regierungskoalition und der Demission der [[Kabinett Ilpa II|Regierung Ilpa]] im Herbst 1948 erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung und wurde schließlich als Nachfolger Ilpas [[Ministerpräsident]]. Dieser blieb aber als Stellvertreter Luciaros und Außenminister in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gab Luciaro sein Amt als Exekutivsekretär der [[Volkspartei]] an [[Benito Mello]] ab, blieb aber eigentlicher Führer der Partei, ehe er 1950 als Nachfolger von [[Fernando de la Roya]] auch offiziell in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit gelang es Luciaro, der zunächst weiterhin das Justizministerium weiterführte, eine starke Stellung des Regierungschefs zu etablieren. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1950 demissionierte Luciaro als Premierminister, nachdem es zu schweren Vorwürfen gegen seinen Amtsleiter gekommen war, wurde aber zwei Monaten erneut zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Christdemokraten wurden deutlich stärkste Kraft im Parlament, sodass er seine Ministerpräsidentschaft in der Koalition mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Linksliberalen]] weiterführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten usowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Mikolinien|mikolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Volkspartei bei der [[Parlamentswahl 1958]] erstmals hatte Verluste hinnehmen müssen, mehrten sich die Stimmen in der Partei, die auf eine baldige Wachablösung an der Regierungsspitze drängten. Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten und auf seine Gesundheit verwiesen, entschied sich Luciaro schließlich, im zum Mai 1959 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, unter anderem des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger empfahl Luciaro schließlich seinen Finanzminister [[Carles Favale]], mit dem es aber schon zuvor zu Spannungen gekommen war. &lt;br /&gt;
Favale wurde schließlich neuer Ministerpräsident, Luciaro blieb aber Vorsitzender der [[Volkspartei]] und nahm als solcher auch weiterhin Einfluss auf die Regierungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung wurde Luciaro zum Präsidenten der parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl 1960]] kandidierte Luciaro um die Nachfolge seines Parteifreunds [[Fernando de la Roya]] und wurde schließlich zum neuen [[Staatspräsident]]en Sagradiens gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik versuchte Luciaro größeren Einfluss auf die Regierungspolitik zu nehmen als sein Vorgänger, was zu häufigen Reibungen mit Ministerpräsident [[Carles Favale]] und den Regierungsparteien kam. Als die [[Volkspartei]] unter Luciaros Amtsnachfolger [[Carles Favale]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]] schwere Verluste hinnehmen musste, drängte Luciaro schließlich gegen den Willen Favales auf die Bildung einer Großen Koalition und ernannte den früheren Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] zum neuen Regierungschef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro starb im Januar 1965 wenige Monate vor dem regulären Ende seiner ersten Amtszeit als Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1930-1934: Bürgermeister von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1934-1936: Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1938-1940: [[Minister für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Sants-Igualde IV]]&lt;br /&gt;
* 1940-1941: Botschafter Sagradiens im Vereinigten Königreich&lt;br /&gt;
* 1941-1946: [[Außenminister]] der Regierungen [[Kabinett Dini III|Dini]] und [[Kabinett Saviola III|Saviola]] &lt;br /&gt;
* 1946-1950: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]] sowie im [[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1959: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]])&lt;br /&gt;
* 1953-1955: zugleich [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Präsident deer Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* 1960-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1932: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1932: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1960: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Sekretär des Exekutivkomitees des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1950-1960: Parteivorsitzender des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* posthum: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
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