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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_der_K%C3%BChne&amp;diff=37556</id>
		<title>Martin der Kühne</title>
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		<updated>2017-11-05T11:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin der Kühne''' (*1059, †1118) ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Martín il Bravo'', [[Peruzinische Sprache|peruz.]] ''Martí le Brave'') aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] war als '''Martin II.''' [[Herzog von Skanten]] (1079-1095, erneut 1100-1118) und als '''Martin I.''' [[König von Peruzien]] (1101-1118). Als Herzog von Scantia war er einer der mächtigsten Vasallen der [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] und herrschte nach dem Gewinn der Peruzinischen Krone 1101 über ein de facto unabhängiges [[Ludosidenreich|lusonidisches Großreich]] in Nordsagradien und Nordmicolinien. Als Kontrahent der sagradischen Herrscher [[Hugo Dianus von Cliêce]] und [[Johann der Löwe|Johann dem Löwen]] sowie Anwärter auf die peruzinische Krone war er der große machtpolitische Gegenspieler des sagradischen Königs Johann dem Löwen, dem er jedoch lehnspflichtig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Martin der Kühne wurde 1059 als Sohn des Skantenherzogs [[Roduich der Lange von Scantia|Roduich dem Langen]] aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] geboren. Das Geschlecht der Lusoniden ging auf einen wohl peruzinisch-stämmigen Adligen namens Luso oder Loso zurück, der sich im 10. Jahrhundert in den Dienst des skantischen Königs [[Philipp II.]] stellte, um an der Reconquista der Halbinsel gegen die muslimischen [[Numerer]] mitzuwirken. Seit 1032 stellten die Lusoniden mit Martins Großvater [[Luso I. von Scantia|Luso I.]] die Herzöge von Scantia und Herren von Westligre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Kindheit unterstützte Martins Vater König [[Roduich III. der Kurze|Roduich den Kurzen]] sowie dessen Bruder [[Martin III. der Fromme|Martin den Frommen]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]]. Zur Belohnung erhielt Roduich der Lange zusätzliche Besitztümer, welche die Hausmacht der Skantenherzöge in Nordsagradien stark vermehrten. Nach dem Tod Martins des Frommen 1078, der ohne männlichen Erben geblieben war, erhob sein Vater Roduich als mächtigster Vasall des Königreichs Anspruch auf die sagradische Krone, verlor den Machtkampf aber gegen den Schwager Martins des Frommen, den [[Herzog von Alconía|Alkonenherzog]] [[Hugo Dianus]] aus dem Haus der [[Dianniden]], was den [[Diannidisch-Lusonidischer Dualismus|diannidisch-lusonidischen Gegensatz]] begründete, der die sagradische Geschichte des gesamten 11. und 12. Jahrhunderts prägen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Scantia und Auseinandersetzung mit den Dianniden ===&lt;br /&gt;
Roduich der Lange wurde in der [[Schlacht von Resales]] getötet und Hugo Dianus von Cliece wurde zum sagradischen König gekrönt. Martin, der seinem Vater als Herzog von Scantia gefolgt war, erkannte die Herrschaft Hugos nicht an und blieb den Reichstagen fern, jedoch war die Stellung Hugos zunächst zu schwach, um seinen Anspruch auch in Nordsagradien mit Gewalt durchzusetzen. De facto regierte Martin den Nordwesten Sagradiens in königsgleicher Stellung. Als es 1091 zur Exkommunikation Hugo Dianus' durch den Reformpapst Gregor VII. kam, konnte sich Martin die Unterstützung eines Großteil des Hochadels sichern und begann einen neuerlichen Krieg gegen König Hugo. 1092 gelang es Martin, den Sohn und Thronfolger Hugos, Don Joán, später als Johann der Löwe bekannt, zu entführen und in [[San Joán de Scantia]] festzusetzen. Da in der Folge aber seine Unterstützung im Adel bröckelte und er in eine immer schlechtere militärische Situation geriet, wich er in der Folge der direkten Konfrontation mit Hugo Dianus zunehmend aus und ließ Agenten ansetzen, die ihn im Feldlager töten sollten, was 1094 mit der Ermordung Hugos glückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe Verbündeter gelang Don Joán aber die Flucht aus der Festung San Joán und es kam zum militärischen Schlagabtausch zwischen Martin dem Kühnen und Johann dem Löwen in der [[Schlacht von Rosário]], die in einer Niederlage Martins endete. Dieser wurde festgenommen, in [[Castel Grandaro]] bei Meném eingekerkert und all seines Lehnsbesitzes beraubt. Erst als sich Johann I. nach seiner Krönung zur Versöhnung mit dem Papst auf den Kreuzzug begab, gelang Martin die Flucht aus Castel Grandaro und die Rückkehr nach Scantia, wo er schnell wieder in seine alte Machtstellung zurückkehren konnte. Nach Johanns Rückkehr im Jahr 1100 versöhnten sich Martin und der König zwischenzeitlich im [[Vertrag von Belaçón]] und Martin konnte das Herzogtum wieder in Besitz nehmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Königtum ===&lt;br /&gt;
Als im Folgejahr der König [[Jouan der Kurze von Perucía|Jouan der Kurze von Perucía]] starb und keinen männlichen Erben hinterließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau Berta von Perucía, einer Tochter Jouans, Anspruch auf die peruzinische Krone. Er startete einen Feldzug und ließ sich in [[Cresq]] zum König proklamieren. In mehreren Schlachten gegen potenzielle Rivalen konnte er sich schließlich als peruzinischer König durchsetzen und gründete damit das Lusonidenreich im Norden der [[Konsettenhalbinsel]]. Zwar konnte er über Perucía als unabhängiger König regieren, für seine Gebiete in Scantia blieb er aber dem sagradischen König Johann dem Löwen lehnspflichtig und musste 1102 seinen Treueid wiederholen und der [[Johannitische Reichsreform 1102|johannitischen Reichsreform]] zustimmen, welche die Stellung Johanns stärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Martin der Kühne starb im Jahr 1118. Seine beiden Söhne [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth]] und [[Luso I. König von Perucía|Luso]] teilten sein Reich zunächst unter sich auf: Albreth wurde Herzog von Scantia, Luso herrschte als König von Perucía. Erst Lusos Sohn [[Luso II. von Perucía]] übernahm 1135 wieder beide Titel und knüpfte an die Stellung Martins als Herrscher des Lusonidenreichs an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Skanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Golens&amp;diff=37555</id>
		<title>Geschichte Golens</title>
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		<updated>2017-11-05T11:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: /* Von der Union zum Frieden von Tesqué */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Das heutige Golen in der Antike ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Golen gehörte unter römischer Herrschaft zum Teil zur Provinz [[Haescia et Litia]], zum Teil zur [[Provincia Sisinia]], von der später die [[Provincia Sisinia Exicata]] abgetrennt wurde. Bedeutendster einheimischer Stamm war der der keltisch-sagradischen Haesker (lat. Haesci). Die gesamte Nordküste des Blaumeers wurde in römischer Zeit als Haescia bezeichnet, ein Name, der von golischen Nationalisten auch heute noch als Bezeichnung benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwanderung der Golen und Begründung des Königreichs ===&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert wanderten die germanischen Golen in das Gebiet zwischen Konsetten und Blauem Meer ein und errichteten ein unabhängiges Königreich. Ihr König Arnelm konvertierte erst im 8. Jahrhundert zum Christentum. Immer wieder mussten sich die Golen in zahlreichen Kriegen gegen [[Skanten]] und [[Herkanden]] behaupten, konnte seine Unabhängigkeit aber bewahren. Jedoch verloren die Golen zunächst das [[Conte]] und später auch [[Litien]] an das aufstrebene Herkandenreich, aus dem das spätere [[Königreich Mikolinien]] hervorging. Der Skantenkönig [[Roduich der Große]] konnte Mitte des 8. Jahrhunderts Golen zeitweise in sein Reich eingliedern, die Herrschaft der Skanten über Golen konnte aber nicht aufrecht erhalten werden. Sein Nachfolger [[Albreth der Kluge]] errichtete um 805 die [[Golische Mark]] und setzte [[Frido von Bosa]] als Markgrafen mit Zentrum in [[Valier]] ein. Dieser begründete das Geschlecht der [[Fridoniden]], die auch im 923 gegründeten [[Königreich Sagradien]] die Markgrafen von Golen stellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golischer Erbfolgekrieg und Ende des Golenreichs ===&lt;br /&gt;
Das golische Königreich konnte sich lange Zeit als Mittelmacht zwischen den mächtigeren mikolinischen, sagradischen und [[Perutien|peruzinisch]]-[[Lusoniden|lusonidischen]] Reichen halten. Mit dem Tod König [[Bernhard II. von Golen|Bernats II.]] jedoch im Jahr 1162 starb das golische Königshaus in männlicher Linie aus. Als Ehemann der golischen Prinzessin [[Marka von Golen]] erhob daraufhin der sagradische Thronfolger [[Gabriel Juvans]], Sohn König [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]], ebenso Anspruch auf die Golenkrone wie der [[König von Mikolinien|mikolinische König]] [[Michael III. von Mikolinien|Mikael III.]] als Neffe des verstorbenen Golenkönigs. Es kam schließlich zum [[Golischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem sich der sagradische Prinz, seit 1165 als [[Gabriel I.]] selbst König, behaupten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar musste Gabriel den golischen Ständen für ihre Zustimmung umfangreiche Privilegien zusichern. Mit seiner Krönung zum König der Golen in [[Alagua]] 1165 hörte das unabhängige Königreich der Golen aber schließlich auf zu bestehen und wurde zunächst mit dem der sagradischen Krone vereinigt. Die Statthalterschaft im golischen Reichsteil übernahm fortan der fridonische Markgraf von Golen aus dem [[Haus Bosa]]. In dessen Nachfolge wurde 1203 der golische Fürst [[Alcesq von Alágua]] Markgraf und begründete das Haus [[Golen-Alágua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Union zum Frieden von Tesqué ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahrhunderten konnten die golischen Stände stets ihre relative Unabhängigkeit bewahren, auch in der Zeit der sagradisch-mikolinischen Union 1321 bis 1386 unter den Königen [[Martin VI.]], [[Martin VII.]] und [[Gabriel IV.]]. Die golischen Markgrafen stiegen zu einer Regionalmacht auf, die mit den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]] und den [[Conte von Tulis|Contes von Tulis]], die bereits seit 881 mit [[Villagua]] über eine eigene Kolonie an der golischen Küste verfügten, um die Vorherrschaft im Blauen Meer konkurrierten. Zwischen 1186 und 1199 gelang es den golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque|Laurenç]] und [[Carle d'Elaque]] mehrmals [[Tulis]] zu erobern und die wichtige Hafenstadt mit Unterbrechungen 13 Jahre lang zu regieren, ehe golische Fremdherrschaft 1199 endgültig endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] und dem folgenden [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] geriet Golen aber in starke Turbulenzen und war häufig Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Zeitweise verbündeten sich die golischen Markgrafen mit Mikolinien gegen den sagradischen König [[Michael I.]], der wiederum mit [[António de Sántori]], [[Conte von Tulis]], gegen die golisch-mikolinische Allianz paktierte. Die tulinesischen Sántori eroberten in der Folge weite Teile Golens und versuchten, Antónios Sohn [[David de Sántori]], der 1429 von König [[Philipp V.]] von Sagradien zum ''[[Herzog von Golen]]'' erhoben worden war, als neuen Herrscher über Golen durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]], der den Krieg 1443 beendete, wurde die Union der Kronen von Golen und Sagradien bestätigt, während [[Peruzien]] an das [[Königreich Mikolinien]] fiel. Nur ein kleiner Teil im Nordwesten Golens rund um die Stadt [[Colagua]] ging als Grafschaft Golen (auch [[Nordgolen]] genannt) an Mikolinien. Markgraf [[Philipp von Golen]] wurde zwar nach seiner Aussöhnung mit dem sagradischen König [[Philipp V.]] wieder anerkannt, musste aber die eigentliche Macht in Golen an die Sántori übergeben, die weite Teile Golens zunächst als Pfand behielten und nach dem kinderlosen Tod Philipps 1449 auch offiziell das [[Herzogtum Golen|zum Herzogtum erhobene Golen]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege und Beginn der Sántori-Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Auch nach dem Frieden von Tesqué blieb Golen in die Streitigkeiten zwischen den Kronen [[Mikolinien]]s und [[Sagradien]]s um die Vorherrschaft auf der Halbinsel involviert, die seit 1477 in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] fortgesetzt wurden. Im Zweiten Servettinischen Krieg gelang es dem mikolinischen König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]], Golen zu besetzen und als Faustpfand gegen Sagradien einzusetzen. Die harte mikolinische Besatzungspolitik, die auf heftige Widerstände in der Bevölkerung und unter golischen Adligen stieß, führte zur Rebellion der Golen, die im Dritten Servettinischen Krieg schließlich die ungeliebten mikolinischen Truppen vertreiben konnten. Im Gegenzug wurden die traditionellen Privilegien Golens auch im Sántori-Staat bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asumarischer Krieg und Auflösung der Stände ===&lt;br /&gt;
Als Grenzgebiet zwischen Mikolinien und Sagradien blieb Golen auch im 17. Jahrhundert Zankapfel beider Kronen. Sowohl im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg von 1620]] als auch im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 ging es auch um die Herrschaft über Golen und damit auch über den [[Blaumeerraum]]. Im Asumarischen Krieg wurde Golen erneut längere Zeit von Mikolinien besetzt. Anders als noch ein Jahrhundert zuvor kam es nun allerdings zu größeren golischen Rebellionen gegen Sagradien, da König [[Karl IX. von Mikolinien]] den golischen Ständen noch weitergehende Unabhängigkeit versprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gelang es nicht, die Herrschaft der sagradischen Krone über Golen dauerhaft zu beenden. Im [[Frieden von Villágua]] 1669 musste Golen an Sagradien zurückgegeben werden. Es kam lediglich zu kleineren Grenzänderungen in Golen. Als Konsequenz aus der Rebellion verloren die Stände Golens aber ihre Unabhängigkeit und wurden im Zuge der Zentralisierungspolitik der Krone mit den sagradischen Ständen vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Herzogtum Alagua ===&lt;br /&gt;
Im Krieg Napoléons gegen Sagradien 1804-1807 kam es erneut zu Aufständen golischer Adliger gegen die sagradische Herrschaft. Nach der zweiten Eroberung Sagradiens durch die Truppen des französischen Kaisers im Jahr 1807 wurde mit dem [[Herzogtum Alagua]] schließlich auf Betreiben Napoléons ein eigener Staat auf golischem Boden errichtet, der aber vor allem als Satellitenstaat des französischen Kaiserreichs fungierte und nur den westlichen, wenn auch größeren Teil des historischen golischen Königreichs umfasste. Als Herzog wurde kein golischer Adliger, sondern der französische Marschall [[Alexandre Lacomb]], ein enger Vertrauter Napoléons, eingesetzt, der lediglich von einem golischen Adelskomitee beraten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress wurde das Herzogtum Alagua wieder abgewickelt. Der Kriegsverlierer Sagradien musste aber auf die abgetretenen Gebiete des Herzogtums endgültig verzichten, die dem siegreichen mikolinischen Königreich einverleibt wurden. Lediglich [[Ostgolen]], mit den [[Ambristal und Celiso|Tälern von Ambris, Celiso und Peixa]], dem Gebiet um [[Guillard]] und der [[Eskada]], blieb zunächst sagradisch. Außerdem gab Mikolinien das ebenfalls besetzte [[Cuentez]] wieder an Sagradien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege und endgültige Teilung ===&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen [[Novemberrevolution 1817]] nutzte Mikolinien die unruhige Situation in Sagradien, um den Ostteil Golens mit Truppen zu besetzen, um den &amp;quot;Schutz der golischen Ordnung&amp;quot; gegen die Revolution zu gewährleisten. Damit provozierte er die in Sagradien erstarkte national-irredentistische Bewegung, die vor allem von liberalen und bürgerlichen Kräften getragen wurde. Im ersten von zwei Golenkriegen 1819 gelang es Sagradien zunächst, Ostgolen zurückzuerobern, das aber bis zum erzwungenen Friedensschluss 1825 wieder vollständig verloren ging. Erst in einem zweiten Krieg seit 1827 war Sagradien erfolgreicher und stellte den Status Quo Ante wieder her. Im [[Frieden von Diege 1829]] wurde die Teilung Golens in einen größeren mikolinischen Westteil und einen kleineren sagradischen Ostteil endgültig festgeschrieben, wie sie bis heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westgolen mit der Hauptstadt Alagua wurde in der Folge als integraler Bestandteil der mikolinischen Monarchie angesehen und in drei Provinzen (Alagua, Villagua und Santa Rocca) unterteilt. Der Ostteil wurde in der sagradischen Provinz [[Escada Gólica]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Nationalismus ===&lt;br /&gt;
Vor allem im Westteil um [[Alagua]] und die Haftenstädte [[Villagua]] und [[Santa Rocca]] setzte im Laufe des 19. Jahrhundert eine starke Industrialisierung ein, die zu einer wirtschaftlichen Blüte der Region führte, aber auch eine starke Einwanderung, vor allem aus dem Armen [[Peruzien]] und aus [[Litica]] hervorrief. Die golische Sprache litt darunter ebenso wie aus der kulturellen, politischen und administrativen Dominanz des mikolinisch-sprachigen Südens innerhalb der unitarisch organisierten mikolinischen Monarchie. In Auseinandersetzung damit prägte sich im 19. Jahrhundert ein golisches Nationalbewusstsein aus, das die Differenzen zwischen Golen und den übrigen Landesteilen des Königreichs betonte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem stand jedoch eine stark zentralisierende liberale Elite in Servette gegenüber, die eine Föderalisierung der Monarchie ablehnte. In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts steigerte sich dieser Gegensatz zu einem ernsthaften Konflikt und führte vermehrt zu Aufständen golischer Nationalisten, die für eigene staatliche Institutionen und eine eigene Versammlung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenstatut 1922 und Beginn des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Um die erstarkende Unabhängigkeitsbewegung einzuhegen, erließ das mikolinische Zentralparlament im Jahr 1922 ein Statut für Golen, das den dortigen drei Provinzverwaltungen begrenzte Autonomierechte zugestand. Innerhalb Golens führte das Statut zu einer Ausdifferenzierung. Während die gemäßigten Kräfte um die [[Golische Volkspartei]] das Statut als Basis für den Erwerb weiterer Rechte anerkannte, lehnte der radikal-nationalistische Flügel der Bewegung das Statut ab. Die golische Befreiungsfront [[FLG]] kämpfte fortan mit terroristischen Mitteln für einen eigenen golischen Staat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1929 regierende Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]] reagierte auf Anschläge der FLG und gewaltsame Ausschreitungen mit harter Hand und nahm die 1922 eingeräumten Rechte schrittweise wieder zurück. Als es am sogenannten &amp;quot;Schwarzen Samstag&amp;quot; 1934 zu den bisher schwersten Gefechten zwischen golischen Kämpfern und staatlicher Polizei gekommen war, setzte die Ulisse-Regierung schließlich das Statut aus und verhängte den Kriegszustand über Golen. Damit begann die heiße Phase des Golenaufstands, der zunehmend zum Bürgerkrieg zwischen staatlichen Einheiten und separatistischen Aufständischen eskalierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkrise mit Sagradien ===&lt;br /&gt;
Über das harte Vorgehen der mikolinischen Nationalregierung in Golen kam es schließlich auch zu einer schweren außenpolitischen Krise mit dem Nachbarn Sagradien, das zunehmend Flüchtlinge aus den golischen Bürgerkriegsgebieten aufnahm. Die 1936 ins Amt gewählte linke [[Volksfront]]-Regierung in Semest weigerte sich, golische Flüchtlinge an Mikolinien aufzuliefern, sodass ihr von mikolinischer Seite vorgeworfen wurde, Terroristen Unterschlupf zu gewähren. Zudem protestierte die mikolinische Zentralregierung gegen Pläne der Volksfrontregierung in Semest, den golischsprachigen Gebieten in Sagradien besondere Autonomierechte zu gewähren. Damit sollte ein weiteres Erstarken der sezessionistischen Bewegung verhindert und ein Überschwappen des Konflikts auf Sagradien verhindert werden. Servette sah darin jedoch eine Provokation und eine potenzielle Stärkung der Nationalisten in Alagua durch die sagradische Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden internationalen [[Golenkrise 1936]] kam es schließlich wiederholt zu Grenzverletzungen durch mikolinische Truppen, die auf sagradisches Territorium vordrangen, um - so die offizielle Begründung - terroristische Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten. Die Regierung in Semest reagierte empört und beschwerte sich beim Völkerbund, der schließlich ein internationales Moratorium verhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die golischsprachigen Gebiete [[Ambristal und Celiso]] erhielten schließlich im Golenpaket 1937 den Status einer Provinz mit begrenzten Selbstverwaltungsrechten in kulturellen Angelegenheiten. Vor allem die golische Sprache erhielt nun besonderen Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provisorische Nationalregierung ===&lt;br /&gt;
Die zunehmend eskalierende Lage in Golen und der Erfolg der Autonomiebewegung in Sagradien führte im mikolinisch-golischen Konflikt zu einem Umdenken. Mit einem Waffenstillstand wurde die Lage 1937 vorerst befriedet, nachdem die golischen Kämpfer zunehmend geschwächt worden waren. Bereits 1936 hatten sich gemäßigte und radikalere golische Kräfte auf ein Bündnis geeinigt und unter der Führung von [[Valentin Cŏrpas]] von der [[Golische Volkspartei|Volkspartei]] eine gemeinsame [[provisorische golische Nationalregierung]] gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Accord de Malbranq]] erkannte die mikolinische Zentralregierung die Regierung Corpas schließlich als Verhandlungspartner an und sicherte ein neues Autonomiestatut zu, sofern es gelänge, die Sicherheit für die Bevölkerung zu garantieren. Der Ausnahmezustand wurde daraufhin aufgehoben, doch zerbrach die golische Einheitsregierung wieder, als der radikalere Teil der Unabhängigkeitsbewegung Cŏrpas die Gefolgschaft verweigerte, sodass der Bürgerkrieg mit regelmäßigen Terroranschlägen der FLG de facto anhielt. [[Valentin Cŏrpas]] selbst fiel 1939 einem Attentat zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Autonomiestatut von 1946 zur Maikrise 1948 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Pier Ulisse]]s und als Folge der [[Mikolinische Parlamentswahl 1945|Mikolinischen Parlamentswahl 1945]] setzte sich in Servette endgültig eine Kursänderung durch, die im Juni im [[Piel-Ferrer-Plan]] vereinbart wurde und auf eine Föderalisierung Mikoliniens zur Einhegung der Regional- und Unabhängigkeitsbewegungen abzielte. Im Januar 1946 stimmte das mikolinische Parlament für das bereits 1937 versprochene neue Autonomiestatut, das die Rechte Golens zur Selbstverwaltung deutlich ausweitete, die Errichtung einer gemeinsamen golischen Regierung mit Sitz in Alagua und die Einberufung einer freigewählten &amp;quot;golischen Versammlung&amp;quot; vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den ersten [[Golische Parlamentswahl|Golischen Parlamentswahlen]] im Herbst 1946 ging schließlich die [[Golische Volkspartei]] unter [[Charl Davidel]] als klarer Sieger hervor. In seiner &amp;quot;Regierungserklärung&amp;quot; kündigte Davidel die &amp;quot;eigenständige Ausarbeitung einer golischen Verfassung unter dem Dach der mikolinischen Monarchie&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es aber immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen golischen Separatisten und mikolinischer Polizei, die schließlich am letzten Aprilwochenende 1948 eskalierten. Die Nationalregierung in Servette reagierte, indem sie die Regionalregierung in Alagua und das Regionalstatut von 1946 suspendierte und erneut das Kriegsrecht verhängte. Binnen kurzer Zeit drehte sich aber die Stimmung im Land gegen die Regierung und für den Föderalisierungsplan. Die [[Maikrise 1948]], in der es zu Massendemonstrationen und Streiks zugunsten des Friedensplans kam, führte schließlich zum Rücktritt der [[Regierung Noribert Ferrer]] und zur Abdankung des Königs. Der neue Ministerpräsident [[Antoni Piel]] einigte sich schließlich mit der golischen Regierung auf einen schnellen weg zur Föderation und erkannte im [[Lonenser Memorandum]] die &amp;quot;autonome Staatlichkeit Golens als gleichberechtigter Landesteil im Königreich&amp;quot; an. Im Gegenzug akzeptierte die golische Regierung den neuen König [[Karl XIII.]] als gemeinsames Staatsoberhaupt und den Verbleib Golens im mikolinischen Staatswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des Golischen Bundesstaats und endgültige Teilung ===&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen zur Golenversammlung im September 1948 ging die gemäßigte Volkspartei &amp;quot;[[PG|Golisches Volk]]&amp;quot; als Sieger hervor. Erster &amp;quot;Präsident Golens&amp;quot; wurde [[Charl Davidel]], der das Lonenser Memorandum als Grundlage seiner Arbeit ansah. Am 30. Dezember 1948 trat eine umfassende Revision der mikolinischen Verfassung in Kraft, die das Land offiziell zum Bundesstaat erklärte. Golen wurde darin als eine von 16 Provinzen und zugleich ebenso wie [[Peruzien]] als autonomer Landesteil innerhalb der Krone Mikoliniens aufgeführt. Am 25. Juni 1949 gab sich die Golische Versammlung eine neue, selbständig ausgearbeitete Verfassung, in der Golen als &amp;quot;freier demokratischer Staat&amp;quot; bezeichnet wurde. Darin heißt es: &amp;quot;Der Golische Präsident wird von der Golischen Versammlung mit der Mehrheit seiner Mitglieder gewählt und vom König ernannt [...] Er vertritt das golische Volk und sein Staatswesen gegenüber der Krone.&amp;quot; Während Golen nun alle inneren Angelegenheiten selbst regelte, ein eigenes Schulwesen, eigene Sprachförderung, eine eigene Steuerverwaltung und eigene Polizeieinheiten erhielt, wurde die Außen-, Sicherheits- und Außenhandelspolitik an die mikolinische Föderalregierung in Servette delegiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit mehr als einem Jahrhundert unklare Status Ostgolens wurde 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] zwischen Sagradien, Mikolinien und Golen endgültig geregelt, sodass eine von golischen Nationalisten geforderte golische Irredenta mit einem Zusammenschluss des Ambristals, Celisos  und Teilen der [[Eskada]] endgültig zurückgewiesen wurde. Im Gegenzug verpflichtete sich Sagradien, den Golen weitgehende Minderheitenrechte inklusive begrenzter Autonomie für &amp;quot;[[Ambristal und Celiso|die Täler]]&amp;quot; einzuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
In der Folge etablierte sich die golisch-nationalistische [[PG|Volkspartei]] als dominierende politische Kraft in der Provinz Golen. Sie vertrat weitgehend gemäßigt-nationalistische Positionen. Ziel der Partei ist seither die Anerkennung der golischen Nation als eigenständige Nation und eine weitgehende Autonomie innerhalb eines föderalen mikolinischen Königreichs auf Grundlage der Regelungen von 1948/49. In Opposition zu dieser gemäßigten Politik und zur liberalen Wirtschaftspolitik der PG spaltete sich 1966 die linksnationalistische [[Gools Natiò|Golische Nationalpartei]] ab, die seither die wichtigste Partei des linken regionalen Spektrums bildet, sich mittlerweile aber in der Praxis ebenfalls von separatistischen Positionen verabschiedet hat. Die in den Dreißiger Jahren als militärischer Arm der golischen Volkspartei gegründete [[Front per le Libretait Gools]] (FLG) kämpft weiterhin mit terroristischen Anschlägen für die Unabhängigkeit eines „wiedervereinten Golens“ inklusive [[Sancristo]]s, der „besetzten Gebiete“ in Sagradien, zu denen das mehrheitlich golisch-sprachige [[Ambristal und Celiso]] gerechnet wird, und anderer golischsprachiger Gebiete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den Achtziger Jahren kann die als politischer Arm der FLG geltende [[Golische Freiheitspartei]] (LPG) vom Niedergang der linksnationalistischen [[PCG|golischen Kommunisten]] profitieren. Wegen ihrer Verbindungen zur FLG wurde sie 2007 verboten. Als Nachfolgeorganisation gilt die [[Golische Freiheitsallianz]] (ELG). Die von PG-Chef [[Pètre Doresal]], seit 1994 Präsident Golens, und GN-Chef [[Pâul Senterrsi]] ausgearbeitete &amp;quot;Selbstbestimmungserklärung&amp;quot; für Golen wurde im Sommer 2007 von der Golenversammlung angenommen, vom Zentralparlament in Servette aber zurückgewiesen, u.a. da darin von einer „freien Assoziation Golens mit der Krone“ und einem &amp;quot;selbstbestimmten und unabhängigen Golen in Europa&amp;quot; gesprochen wurde, was von den Parteien in Servette als mögliche Grundlage einer golischen Sezession vom Gesamtstaat interpretiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vorgezogenen [[Golische Parlamentswahl 2008|Regionalwahlen 2008]] ging die PG zwar erneut als stärkste Kraft hervor, wurde aber von einer Linkskoalition aus [[GN]], [[PSG|golischen Sozialisten]] sowie dem rot-grünen Linksbündnis [[Esquert Unit Gools – Verds]] als Regierungspartei abgelöst. Neuer Präsident wurde [[Pâul Senterrsi]], der dem golischen Volk ein Unabhängigsreferendum in Aussicht stellte. Die Folge war eine Krise im Verhältnis zwischen den beiden Regierungen und Parlamenten in Alagua und in Servette. Nach der [[Golische Parlamentswahl 2013|Wahl 2013]] kehrte [[Pùble Gools]] mit ihrem Spitzenkandidaten [[Xàin Borrard]] wieder an die Spitze der Regierung zurück und bildete eine Koalition mit den Sozialisten. Unter Borrard kam es Ende 2013 zu einer Einigung mit der sozialistisch geführten Zentralregierung in Servette, wonach die Provinz zusätzliche steuerliche Autonomierechte erhielt. Die linksnationalistische Opposition in Alagua lehnte die Einigung ab und tritt weiterhin für ein Unabhängigkeitsreferendum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Golens&amp;diff=37554</id>
		<title>Geschichte Golens</title>
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		<updated>2017-11-05T11:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: /* Von der Union zum Frieden von Tesqué */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Das heutige Golen in der Antike ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Golen gehörte unter römischer Herrschaft zum Teil zur Provinz [[Haescia et Litia]], zum Teil zur [[Provincia Sisinia]], von der später die [[Provincia Sisinia Exicata]] abgetrennt wurde. Bedeutendster einheimischer Stamm war der der keltisch-sagradischen Haesker (lat. Haesci). Die gesamte Nordküste des Blaumeers wurde in römischer Zeit als Haescia bezeichnet, ein Name, der von golischen Nationalisten auch heute noch als Bezeichnung benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwanderung der Golen und Begründung des Königreichs ===&lt;br /&gt;
Im 6. Jahrhundert wanderten die germanischen Golen in das Gebiet zwischen Konsetten und Blauem Meer ein und errichteten ein unabhängiges Königreich. Ihr König Arnelm konvertierte erst im 8. Jahrhundert zum Christentum. Immer wieder mussten sich die Golen in zahlreichen Kriegen gegen [[Skanten]] und [[Herkanden]] behaupten, konnte seine Unabhängigkeit aber bewahren. Jedoch verloren die Golen zunächst das [[Conte]] und später auch [[Litien]] an das aufstrebene Herkandenreich, aus dem das spätere [[Königreich Mikolinien]] hervorging. Der Skantenkönig [[Roduich der Große]] konnte Mitte des 8. Jahrhunderts Golen zeitweise in sein Reich eingliedern, die Herrschaft der Skanten über Golen konnte aber nicht aufrecht erhalten werden. Sein Nachfolger [[Albreth der Kluge]] errichtete um 805 die [[Golische Mark]] und setzte [[Frido von Bosa]] als Markgrafen mit Zentrum in [[Valier]] ein. Dieser begründete das Geschlecht der [[Fridoniden]], die auch im 923 gegründeten [[Königreich Sagradien]] die Markgrafen von Golen stellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golischer Erbfolgekrieg und Ende des Golenreichs ===&lt;br /&gt;
Das golische Königreich konnte sich lange Zeit als Mittelmacht zwischen den mächtigeren mikolinischen, sagradischen und [[Perutien|peruzinisch]]-[[Lusoniden|lusonidischen]] Reichen halten. Mit dem Tod König [[Bernhard II. von Golen|Bernats II.]] jedoch im Jahr 1162 starb das golische Königshaus in männlicher Linie aus. Als Ehemann der golischen Prinzessin [[Marka von Golen]] erhob daraufhin der sagradische Thronfolger [[Gabriel Juvans]], Sohn König [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]], ebenso Anspruch auf die Golenkrone wie der [[König von Mikolinien|mikolinische König]] [[Michael III. von Mikolinien|Mikael III.]] als Neffe des verstorbenen Golenkönigs. Es kam schließlich zum [[Golischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem sich der sagradische Prinz, seit 1165 als [[Gabriel I.]] selbst König, behaupten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar musste Gabriel den golischen Ständen für ihre Zustimmung umfangreiche Privilegien zusichern. Mit seiner Krönung zum König der Golen in [[Alagua]] 1165 hörte das unabhängige Königreich der Golen aber schließlich auf zu bestehen und wurde zunächst mit dem der sagradischen Krone vereinigt. Die Statthalterschaft im golischen Reichsteil übernahm fortan der fridonische Markgraf von Golen aus dem [[Haus Bosa]]. In dessen Nachfolge wurde 1203 der golische Fürst [[Alcesq von Alágua]] Markgraf und begründete das Haus [[Golen-Alágua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Union zum Frieden von Tesqué ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahrhunderten konnten die golischen Stände stets ihre relative Unabhängigkeit bewahren, auch in der Zeit der sagradisch-mikolinischen Union 1321 bis 1386 unter den Königen [[Martin VI.]], [[Martin VII.]] und [[Gabriel IV.]]. Die golischen Markgrafen stiegen zu einer Regionalmacht auf, die mit den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]] und den [[Conte von Tulis|Contes von Tulis]], die bereits seit 881 mit [[Villagua]] über eine eigene Kolonie an der golischen Küste verfügten, um die Vorherrschaft im Blauen Meer konkurrierten. Zwischen 1186 und 1199 gelang es den golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque|Laurenç]] und [[Carle d'Elaque]] mehrmals [[Tulis]] zu erobern und die wichtige Hafenstadt mit Unterbrechungen 13 Jahre lang zu regieren, ehe golische Fremdherrschaft 1199 endgültig endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] und dem folgenden [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] geriet Golen aber in starke Turbulenzen und war häufig Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Zeitweise verbündeten sich die golischen Markgrafen mit Mikolinien gegen den sagradischen König [[Michael I.]], der wiederum mit [[António de Sántori]], [[Conte von Tulis]], gegen die golisch-mikolinische Allianz paktierte. Die tulinesischen Sántori eroberten in der Folge weite Teile Golens und versuchten, Antónios Sohn [[David de Sántori]], der 1429 von König [[Philipp V.]] von Sagradien zum ''[[Herzog von Golen]]'' erhoben worden war, als neuen Herrscher über Golen durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]], der den Krieg 1443 beendete, wurde die Union der Kronen von Golen und Sagradien bestätigt, während [[Peruzien]] an das [[Königreich Mikolinien]] fiel. Nur ein kleiner Teil im Nordwesten Golens rund um die Stadt [[Colagua]] ging als Grafschaft Golen (auch [[Nordgolen]] genannt) an Mikolinien. Markgraf [[Philipp von Golen]] wurde zwar nach seiner Aussöhnung mit dem sagradischen König [[Michael II.]] wieder anerkannt, musste aber die eigentliche Macht in Golen an die Sántori übergeben, die weite Teile Golens zunächst als Pfand behielten und nach dem kinderlosen Tod Philipps 1449 auch offiziell das [[Herzogtum Golen|zum Herzogtum erhobene Golen]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege und Beginn der Sántori-Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Auch nach dem Frieden von Tesqué blieb Golen in die Streitigkeiten zwischen den Kronen [[Mikolinien]]s und [[Sagradien]]s um die Vorherrschaft auf der Halbinsel involviert, die seit 1477 in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] fortgesetzt wurden. Im Zweiten Servettinischen Krieg gelang es dem mikolinischen König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]], Golen zu besetzen und als Faustpfand gegen Sagradien einzusetzen. Die harte mikolinische Besatzungspolitik, die auf heftige Widerstände in der Bevölkerung und unter golischen Adligen stieß, führte zur Rebellion der Golen, die im Dritten Servettinischen Krieg schließlich die ungeliebten mikolinischen Truppen vertreiben konnten. Im Gegenzug wurden die traditionellen Privilegien Golens auch im Sántori-Staat bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asumarischer Krieg und Auflösung der Stände ===&lt;br /&gt;
Als Grenzgebiet zwischen Mikolinien und Sagradien blieb Golen auch im 17. Jahrhundert Zankapfel beider Kronen. Sowohl im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg von 1620]] als auch im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 ging es auch um die Herrschaft über Golen und damit auch über den [[Blaumeerraum]]. Im Asumarischen Krieg wurde Golen erneut längere Zeit von Mikolinien besetzt. Anders als noch ein Jahrhundert zuvor kam es nun allerdings zu größeren golischen Rebellionen gegen Sagradien, da König [[Karl IX. von Mikolinien]] den golischen Ständen noch weitergehende Unabhängigkeit versprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gelang es nicht, die Herrschaft der sagradischen Krone über Golen dauerhaft zu beenden. Im [[Frieden von Villágua]] 1669 musste Golen an Sagradien zurückgegeben werden. Es kam lediglich zu kleineren Grenzänderungen in Golen. Als Konsequenz aus der Rebellion verloren die Stände Golens aber ihre Unabhängigkeit und wurden im Zuge der Zentralisierungspolitik der Krone mit den sagradischen Ständen vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Herzogtum Alagua ===&lt;br /&gt;
Im Krieg Napoléons gegen Sagradien 1804-1807 kam es erneut zu Aufständen golischer Adliger gegen die sagradische Herrschaft. Nach der zweiten Eroberung Sagradiens durch die Truppen des französischen Kaisers im Jahr 1807 wurde mit dem [[Herzogtum Alagua]] schließlich auf Betreiben Napoléons ein eigener Staat auf golischem Boden errichtet, der aber vor allem als Satellitenstaat des französischen Kaiserreichs fungierte und nur den westlichen, wenn auch größeren Teil des historischen golischen Königreichs umfasste. Als Herzog wurde kein golischer Adliger, sondern der französische Marschall [[Alexandre Lacomb]], ein enger Vertrauter Napoléons, eingesetzt, der lediglich von einem golischen Adelskomitee beraten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress wurde das Herzogtum Alagua wieder abgewickelt. Der Kriegsverlierer Sagradien musste aber auf die abgetretenen Gebiete des Herzogtums endgültig verzichten, die dem siegreichen mikolinischen Königreich einverleibt wurden. Lediglich [[Ostgolen]], mit den [[Ambristal und Celiso|Tälern von Ambris, Celiso und Peixa]], dem Gebiet um [[Guillard]] und der [[Eskada]], blieb zunächst sagradisch. Außerdem gab Mikolinien das ebenfalls besetzte [[Cuentez]] wieder an Sagradien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege und endgültige Teilung ===&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen [[Novemberrevolution 1817]] nutzte Mikolinien die unruhige Situation in Sagradien, um den Ostteil Golens mit Truppen zu besetzen, um den &amp;quot;Schutz der golischen Ordnung&amp;quot; gegen die Revolution zu gewährleisten. Damit provozierte er die in Sagradien erstarkte national-irredentistische Bewegung, die vor allem von liberalen und bürgerlichen Kräften getragen wurde. Im ersten von zwei Golenkriegen 1819 gelang es Sagradien zunächst, Ostgolen zurückzuerobern, das aber bis zum erzwungenen Friedensschluss 1825 wieder vollständig verloren ging. Erst in einem zweiten Krieg seit 1827 war Sagradien erfolgreicher und stellte den Status Quo Ante wieder her. Im [[Frieden von Diege 1829]] wurde die Teilung Golens in einen größeren mikolinischen Westteil und einen kleineren sagradischen Ostteil endgültig festgeschrieben, wie sie bis heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westgolen mit der Hauptstadt Alagua wurde in der Folge als integraler Bestandteil der mikolinischen Monarchie angesehen und in drei Provinzen (Alagua, Villagua und Santa Rocca) unterteilt. Der Ostteil wurde in der sagradischen Provinz [[Escada Gólica]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Nationalismus ===&lt;br /&gt;
Vor allem im Westteil um [[Alagua]] und die Haftenstädte [[Villagua]] und [[Santa Rocca]] setzte im Laufe des 19. Jahrhundert eine starke Industrialisierung ein, die zu einer wirtschaftlichen Blüte der Region führte, aber auch eine starke Einwanderung, vor allem aus dem Armen [[Peruzien]] und aus [[Litica]] hervorrief. Die golische Sprache litt darunter ebenso wie aus der kulturellen, politischen und administrativen Dominanz des mikolinisch-sprachigen Südens innerhalb der unitarisch organisierten mikolinischen Monarchie. In Auseinandersetzung damit prägte sich im 19. Jahrhundert ein golisches Nationalbewusstsein aus, das die Differenzen zwischen Golen und den übrigen Landesteilen des Königreichs betonte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem stand jedoch eine stark zentralisierende liberale Elite in Servette gegenüber, die eine Föderalisierung der Monarchie ablehnte. In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts steigerte sich dieser Gegensatz zu einem ernsthaften Konflikt und führte vermehrt zu Aufständen golischer Nationalisten, die für eigene staatliche Institutionen und eine eigene Versammlung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenstatut 1922 und Beginn des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Um die erstarkende Unabhängigkeitsbewegung einzuhegen, erließ das mikolinische Zentralparlament im Jahr 1922 ein Statut für Golen, das den dortigen drei Provinzverwaltungen begrenzte Autonomierechte zugestand. Innerhalb Golens führte das Statut zu einer Ausdifferenzierung. Während die gemäßigten Kräfte um die [[Golische Volkspartei]] das Statut als Basis für den Erwerb weiterer Rechte anerkannte, lehnte der radikal-nationalistische Flügel der Bewegung das Statut ab. Die golische Befreiungsfront [[FLG]] kämpfte fortan mit terroristischen Mitteln für einen eigenen golischen Staat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1929 regierende Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]] reagierte auf Anschläge der FLG und gewaltsame Ausschreitungen mit harter Hand und nahm die 1922 eingeräumten Rechte schrittweise wieder zurück. Als es am sogenannten &amp;quot;Schwarzen Samstag&amp;quot; 1934 zu den bisher schwersten Gefechten zwischen golischen Kämpfern und staatlicher Polizei gekommen war, setzte die Ulisse-Regierung schließlich das Statut aus und verhängte den Kriegszustand über Golen. Damit begann die heiße Phase des Golenaufstands, der zunehmend zum Bürgerkrieg zwischen staatlichen Einheiten und separatistischen Aufständischen eskalierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkrise mit Sagradien ===&lt;br /&gt;
Über das harte Vorgehen der mikolinischen Nationalregierung in Golen kam es schließlich auch zu einer schweren außenpolitischen Krise mit dem Nachbarn Sagradien, das zunehmend Flüchtlinge aus den golischen Bürgerkriegsgebieten aufnahm. Die 1936 ins Amt gewählte linke [[Volksfront]]-Regierung in Semest weigerte sich, golische Flüchtlinge an Mikolinien aufzuliefern, sodass ihr von mikolinischer Seite vorgeworfen wurde, Terroristen Unterschlupf zu gewähren. Zudem protestierte die mikolinische Zentralregierung gegen Pläne der Volksfrontregierung in Semest, den golischsprachigen Gebieten in Sagradien besondere Autonomierechte zu gewähren. Damit sollte ein weiteres Erstarken der sezessionistischen Bewegung verhindert und ein Überschwappen des Konflikts auf Sagradien verhindert werden. Servette sah darin jedoch eine Provokation und eine potenzielle Stärkung der Nationalisten in Alagua durch die sagradische Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden internationalen [[Golenkrise 1936]] kam es schließlich wiederholt zu Grenzverletzungen durch mikolinische Truppen, die auf sagradisches Territorium vordrangen, um - so die offizielle Begründung - terroristische Akte zu beenden und damit die Sicherheit des eigenen Landes zu gewährleisten. Die Regierung in Semest reagierte empört und beschwerte sich beim Völkerbund, der schließlich ein internationales Moratorium verhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die golischsprachigen Gebiete [[Ambristal und Celiso]] erhielten schließlich im Golenpaket 1937 den Status einer Provinz mit begrenzten Selbstverwaltungsrechten in kulturellen Angelegenheiten. Vor allem die golische Sprache erhielt nun besonderen Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provisorische Nationalregierung ===&lt;br /&gt;
Die zunehmend eskalierende Lage in Golen und der Erfolg der Autonomiebewegung in Sagradien führte im mikolinisch-golischen Konflikt zu einem Umdenken. Mit einem Waffenstillstand wurde die Lage 1937 vorerst befriedet, nachdem die golischen Kämpfer zunehmend geschwächt worden waren. Bereits 1936 hatten sich gemäßigte und radikalere golische Kräfte auf ein Bündnis geeinigt und unter der Führung von [[Valentin Cŏrpas]] von der [[Golische Volkspartei|Volkspartei]] eine gemeinsame [[provisorische golische Nationalregierung]] gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Accord de Malbranq]] erkannte die mikolinische Zentralregierung die Regierung Corpas schließlich als Verhandlungspartner an und sicherte ein neues Autonomiestatut zu, sofern es gelänge, die Sicherheit für die Bevölkerung zu garantieren. Der Ausnahmezustand wurde daraufhin aufgehoben, doch zerbrach die golische Einheitsregierung wieder, als der radikalere Teil der Unabhängigkeitsbewegung Cŏrpas die Gefolgschaft verweigerte, sodass der Bürgerkrieg mit regelmäßigen Terroranschlägen der FLG de facto anhielt. [[Valentin Cŏrpas]] selbst fiel 1939 einem Attentat zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Autonomiestatut von 1946 zur Maikrise 1948 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Pier Ulisse]]s und als Folge der [[Mikolinische Parlamentswahl 1945|Mikolinischen Parlamentswahl 1945]] setzte sich in Servette endgültig eine Kursänderung durch, die im Juni im [[Piel-Ferrer-Plan]] vereinbart wurde und auf eine Föderalisierung Mikoliniens zur Einhegung der Regional- und Unabhängigkeitsbewegungen abzielte. Im Januar 1946 stimmte das mikolinische Parlament für das bereits 1937 versprochene neue Autonomiestatut, das die Rechte Golens zur Selbstverwaltung deutlich ausweitete, die Errichtung einer gemeinsamen golischen Regierung mit Sitz in Alagua und die Einberufung einer freigewählten &amp;quot;golischen Versammlung&amp;quot; vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den ersten [[Golische Parlamentswahl|Golischen Parlamentswahlen]] im Herbst 1946 ging schließlich die [[Golische Volkspartei]] unter [[Charl Davidel]] als klarer Sieger hervor. In seiner &amp;quot;Regierungserklärung&amp;quot; kündigte Davidel die &amp;quot;eigenständige Ausarbeitung einer golischen Verfassung unter dem Dach der mikolinischen Monarchie&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es aber immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen golischen Separatisten und mikolinischer Polizei, die schließlich am letzten Aprilwochenende 1948 eskalierten. Die Nationalregierung in Servette reagierte, indem sie die Regionalregierung in Alagua und das Regionalstatut von 1946 suspendierte und erneut das Kriegsrecht verhängte. Binnen kurzer Zeit drehte sich aber die Stimmung im Land gegen die Regierung und für den Föderalisierungsplan. Die [[Maikrise 1948]], in der es zu Massendemonstrationen und Streiks zugunsten des Friedensplans kam, führte schließlich zum Rücktritt der [[Regierung Noribert Ferrer]] und zur Abdankung des Königs. Der neue Ministerpräsident [[Antoni Piel]] einigte sich schließlich mit der golischen Regierung auf einen schnellen weg zur Föderation und erkannte im [[Lonenser Memorandum]] die &amp;quot;autonome Staatlichkeit Golens als gleichberechtigter Landesteil im Königreich&amp;quot; an. Im Gegenzug akzeptierte die golische Regierung den neuen König [[Karl XIII.]] als gemeinsames Staatsoberhaupt und den Verbleib Golens im mikolinischen Staatswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des Golischen Bundesstaats und endgültige Teilung ===&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen zur Golenversammlung im September 1948 ging die gemäßigte Volkspartei &amp;quot;[[PG|Golisches Volk]]&amp;quot; als Sieger hervor. Erster &amp;quot;Präsident Golens&amp;quot; wurde [[Charl Davidel]], der das Lonenser Memorandum als Grundlage seiner Arbeit ansah. Am 30. Dezember 1948 trat eine umfassende Revision der mikolinischen Verfassung in Kraft, die das Land offiziell zum Bundesstaat erklärte. Golen wurde darin als eine von 16 Provinzen und zugleich ebenso wie [[Peruzien]] als autonomer Landesteil innerhalb der Krone Mikoliniens aufgeführt. Am 25. Juni 1949 gab sich die Golische Versammlung eine neue, selbständig ausgearbeitete Verfassung, in der Golen als &amp;quot;freier demokratischer Staat&amp;quot; bezeichnet wurde. Darin heißt es: &amp;quot;Der Golische Präsident wird von der Golischen Versammlung mit der Mehrheit seiner Mitglieder gewählt und vom König ernannt [...] Er vertritt das golische Volk und sein Staatswesen gegenüber der Krone.&amp;quot; Während Golen nun alle inneren Angelegenheiten selbst regelte, ein eigenes Schulwesen, eigene Sprachförderung, eine eigene Steuerverwaltung und eigene Polizeieinheiten erhielt, wurde die Außen-, Sicherheits- und Außenhandelspolitik an die mikolinische Föderalregierung in Servette delegiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit mehr als einem Jahrhundert unklare Status Ostgolens wurde 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] zwischen Sagradien, Mikolinien und Golen endgültig geregelt, sodass eine von golischen Nationalisten geforderte golische Irredenta mit einem Zusammenschluss des Ambristals, Celisos  und Teilen der [[Eskada]] endgültig zurückgewiesen wurde. Im Gegenzug verpflichtete sich Sagradien, den Golen weitgehende Minderheitenrechte inklusive begrenzter Autonomie für &amp;quot;[[Ambristal und Celiso|die Täler]]&amp;quot; einzuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
In der Folge etablierte sich die golisch-nationalistische [[PG|Volkspartei]] als dominierende politische Kraft in der Provinz Golen. Sie vertrat weitgehend gemäßigt-nationalistische Positionen. Ziel der Partei ist seither die Anerkennung der golischen Nation als eigenständige Nation und eine weitgehende Autonomie innerhalb eines föderalen mikolinischen Königreichs auf Grundlage der Regelungen von 1948/49. In Opposition zu dieser gemäßigten Politik und zur liberalen Wirtschaftspolitik der PG spaltete sich 1966 die linksnationalistische [[Gools Natiò|Golische Nationalpartei]] ab, die seither die wichtigste Partei des linken regionalen Spektrums bildet, sich mittlerweile aber in der Praxis ebenfalls von separatistischen Positionen verabschiedet hat. Die in den Dreißiger Jahren als militärischer Arm der golischen Volkspartei gegründete [[Front per le Libretait Gools]] (FLG) kämpft weiterhin mit terroristischen Anschlägen für die Unabhängigkeit eines „wiedervereinten Golens“ inklusive [[Sancristo]]s, der „besetzten Gebiete“ in Sagradien, zu denen das mehrheitlich golisch-sprachige [[Ambristal und Celiso]] gerechnet wird, und anderer golischsprachiger Gebiete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den Achtziger Jahren kann die als politischer Arm der FLG geltende [[Golische Freiheitspartei]] (LPG) vom Niedergang der linksnationalistischen [[PCG|golischen Kommunisten]] profitieren. Wegen ihrer Verbindungen zur FLG wurde sie 2007 verboten. Als Nachfolgeorganisation gilt die [[Golische Freiheitsallianz]] (ELG). Die von PG-Chef [[Pètre Doresal]], seit 1994 Präsident Golens, und GN-Chef [[Pâul Senterrsi]] ausgearbeitete &amp;quot;Selbstbestimmungserklärung&amp;quot; für Golen wurde im Sommer 2007 von der Golenversammlung angenommen, vom Zentralparlament in Servette aber zurückgewiesen, u.a. da darin von einer „freien Assoziation Golens mit der Krone“ und einem &amp;quot;selbstbestimmten und unabhängigen Golen in Europa&amp;quot; gesprochen wurde, was von den Parteien in Servette als mögliche Grundlage einer golischen Sezession vom Gesamtstaat interpretiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vorgezogenen [[Golische Parlamentswahl 2008|Regionalwahlen 2008]] ging die PG zwar erneut als stärkste Kraft hervor, wurde aber von einer Linkskoalition aus [[GN]], [[PSG|golischen Sozialisten]] sowie dem rot-grünen Linksbündnis [[Esquert Unit Gools – Verds]] als Regierungspartei abgelöst. Neuer Präsident wurde [[Pâul Senterrsi]], der dem golischen Volk ein Unabhängigsreferendum in Aussicht stellte. Die Folge war eine Krise im Verhältnis zwischen den beiden Regierungen und Parlamenten in Alagua und in Servette. Nach der [[Golische Parlamentswahl 2013|Wahl 2013]] kehrte [[Pùble Gools]] mit ihrem Spitzenkandidaten [[Xàin Borrard]] wieder an die Spitze der Regierung zurück und bildete eine Koalition mit den Sozialisten. Unter Borrard kam es Ende 2013 zu einer Einigung mit der sozialistisch geführten Zentralregierung in Servette, wonach die Provinz zusätzliche steuerliche Autonomierechte erhielt. Die linksnationalistische Opposition in Alagua lehnte die Einigung ab und tritt weiterhin für ein Unabhängigkeitsreferendum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_Golenversammlung_2017&amp;diff=37553</id>
		<title>Wahl zur Golenversammlung 2017</title>
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		<updated>2017-11-05T11:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur  [[Golen|golischen]] Versammlung im Dezember 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Pùble Gŏols]] (Golische Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
| '''PG'''&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FDB153&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Gŏols Natiò]] (Golische Linksnationalisten)&lt;br /&gt;
| [[Marijol Ereasti]]&lt;br /&gt;
| '''GN'''&lt;br /&gt;
| 25,7 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partet Socialist Gŏols]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PSG''' &lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFE500&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Eljanç Gŏols de Libretait]] (Golische Separatisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''ELJANÇ'''&lt;br /&gt;
| 8,6 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cèntre Democrat Micoline]] per Gŏole (Unionistische Christdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''CDM'''  &lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FE2E9A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Nòus Liberals]] (Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''NÒUS'''&lt;br /&gt;
| 4,9 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Esquert Unit Gŏols]] - [[Verds Gŏols|Verds]] (Linke und Grüne)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''EUG-V'''&lt;br /&gt;
| 3,4 %&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0033CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unió Progresiste-Democrat]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''UPD'''&lt;br /&gt;
| 1,8 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0B615E&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partit National Libral]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PNL'''&lt;br /&gt;
| 1,5 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 2,0 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|'''89'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialwahl in Golen|Golenwahl 2017]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinische_Parlamentswahl_2015&amp;diff=37552</id>
		<title>Mikolinische Parlamentswahl 2015</title>
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		<updated>2017-11-05T11:00:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbez.&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur  [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Mikolinische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] 2015&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0033CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unió Progresiste-Democrat]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
| '''UPD'''&lt;br /&gt;
| 23,5 %&lt;br /&gt;
| 85&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partit Socialiste Lavorator]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Joann Clement]]&lt;br /&gt;
| '''PSL''' &lt;br /&gt;
| 18,9 %&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #2ECCFA&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democratia Libral]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Maria Letard]]&lt;br /&gt;
| '''DL'''&lt;br /&gt;
| 7,9 %&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Blau-Rot-Blaue Regierungskoalition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,3 %'''&lt;br /&gt;
| '''181'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cèntre Democrat Micoline]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Jacq-Alexandre Bertrand]]&lt;br /&gt;
| '''CDM'''  &lt;br /&gt;
| 15,6 %&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0B4C5F&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partit National Libral]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PNL'''&lt;br /&gt;
| 12,3 %&lt;br /&gt;
| 43&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #AB0645&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Juntes d'Esquert]] (Linke)&lt;br /&gt;
| [[Cornèle Breix]]&lt;br /&gt;
| '''J'ESQ'''&lt;br /&gt;
| 10,4 %&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66E500&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Liste Vert - les Verts Federats]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Daniela Sant-Estrel]]&lt;br /&gt;
| '''LV'''  &lt;br /&gt;
| 3,8 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Bloq Perucín]] (Peruzinische Regionalpartei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''BLOQ'''&lt;br /&gt;
| 2,1 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols]] (Golische Zentristen)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PG'''&lt;br /&gt;
| 1,8 %&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FDB153&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò]] (Golische Linksnationalisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''GN'''&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #D7DF01&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Anibynnòl Avvynn]] (Avinische Unabhängigkeitspartei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''A'''&lt;br /&gt;
| 0,2 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0B615E&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Blàedh Kevryadh Avvynn]] (Avinische Koalitionspartei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''K'''&lt;br /&gt;
| 0,1 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 2,3 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''351'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur mikolinischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 2015]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Partit_National_Libral&amp;diff=37551</id>
		<title>Partit National Libral</title>
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		<updated>2017-11-05T10:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:110%&amp;quot;&amp;gt;'''Partit National Libral'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PNL-Logo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzender''' &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1948/1993&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Nationalismus&amp;lt;br&amp;gt;Rechtspopulismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&amp;lt;br&amp;gt;Agrarianismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit (MENL)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europa der Nationen und der Freiheit (ENF)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| grün-weiß&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''' (''Nationalliberale Partei - Mikolinische Freiheitspartei'', kurz '''PNL-PLM''') ist eine nationalistische und rechtspopulistische [[Mikolinisches Parteiensystem|Partei]] in [[Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1993 trug sie den Namen ''Partit National Libral'' und seit 1993 den Namen ''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''. Seit 2015 tritt sie öffentlich nur noch als '''Partit National Libral''' ('''PNL''') in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung als Nationalliberale Partei ====&lt;br /&gt;
Die Partei wurde 1948 als '''Partit National Libral''' (PNL) gegründet. Sie ging aus der populistischen Kleinbauernbewegung des [[LNPP|Nationalen Landvolkbunds]] hervor, der in den 1920er Jahren aus Protest gegen die städtisch-bürgerlich dominierte Zentralregierung in [[Servette]] entstanden war. Dazu kamen Teile des konservativen und national gesinnten Flügels der [[PdEL|Staatsliberalen]], die sich in der [[PDL|Liberal-Demokratischen Partei]] nicht vertreten sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der populistische, die Grenzen zwischen links und rechts überschreitende Landvolkbund bezog sich die Nationalliberale Partei von Beginn an auf die Traditionen des politischen Liberalismus und beschwor die Einheit der mikolinischen Nation. In der Praxis vertrat die Partei konservative bis nationalkonservative Positionen. Sie positionierte sich damit deutlich rechts der [[CDM|Zentrums-]] und der [[PDL|Liberaldemokraten]]. Sie unterstützte die mikolinische Unabhängigkeit und die Monarchie, stand dem Wohlfahrtsstaat aber kritisch gegenüber und trat für den Schutz des Eigentums, eine freie Marktwirtschaft und möglichst geringe Steuern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierung und Opposition ====&lt;br /&gt;
Die PNL war von 1949 bis 1956 an einer gemeinsamen Koalitionsregierung der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] und der [[PSL|Sozialisten]] unter [[Staatsminister]] [[Armand Mikael Carpol]] beteiligt und stellte mehrere Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Erfolgs der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1956|Parlamentswahl 1956]] wurde die PNL nicht mehr länger als Koalitionspartner benötigt und ging in die Opposition. Es folgte ein kontinuierlicher Einflussverlust der Nationalliberalen, die als Partei der ländlichen Bevölkerung und des alten Mittelstands vor allem gegen [[CDM]] und [[PDL]] ins Hintertreffen gerieten und vor zugleich unter dem gesellschaftlichen Strukturwandel litten, der die Stammklientel der Partei numerisch zunehmend schrumpfen ließ. Auch die zeitweilige Zusammenarbeit mit der [[PSL]] unter Staatsminister [[Luvis Blum-Sael]] konnte den Abstieg der Partei nicht verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europaskeptizismus und Nationalismus ====&lt;br /&gt;
Zwischenzeitigen Auftrieb erhielt die Nationalliberale Partei Anfang der Siebziger Jahre unter ihrem Vorsitzenden [[Charl Aurel]] durch ihre Opposition zum EG-Beitritt Mikoliniens. Die klare Gegnerschaft zu diesem Schritt unterschied die Partei deutlich von den europafreundlichen Regierungsparteien und führte bei der [[Parlamentswahl 1972]] zu einem deutlichen Stimmenzuwachs für die Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalliberalen Partei gelang es in der Folge aber nicht, den Erfolg der 1972er Wahl zu wiederholen und die gewonnenen Wähler zu halten. Bereits 1976 verlor die PNL deutlich an Wählerzuspruch, ehe 1979 mit der rechtsliberalen und europakritischen [[UPD]] ein direkter Konkurrent im rechtsbürgerlichen Lager entstand, der die PNL nachhaltig schwächte. Zudem führten der nationalistische Ton und der autoritäre Führungsstil Aurels zu einer Abwanderung zahlreicher Mitglieder des liberalen Flügels der Partei, die teilweise die Politik verließen, teilweise zur UPD oder zur CDM überwechselten. In den 1980er Jahren vertrat die PNL immer stärker nationalistische Positionen, die die Partei von der politischen Mitte entfernten und an den rechten Rand des Parteienspektrums drängten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest und Rechtspopulismus ====&lt;br /&gt;
In dieser Krisensituation half vor allem die Verankerung der Partei in den ländlichen Regionen Mittel- und Nordmikoliniens, einen vollständigen Niedergang zu vermeiden. Erst die Auseinandersetzungen um den Maastricht-Vertrag und die weitere europäische Integration Anfang der 1990er Jahre verhalfen der PNL zu einem neuerlichen Comeback. Zur Parlamentswahl 1992 trat die Partei in einem Wahlbündnis mit der neu gegründeten ''Mikolinischen Freiheitspartei'' unter [[Ludovic Delcamp]] an und profitierte von der europaskeptischen Stimmung im Land. Neben dem Protest gegen die Europapolitik mobilisierte die Partei Ressentiments gegen Ausländer und gesellschaftliche Pluralisierung und profilierte sich damit als moderne rechtspopulistische Partei. Dem Wahlerfolg folgte 1993 die Fusion von PNL und PLM zur heutigen PNL-PLM unter der Führung Ludovic Delcamps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Rückschlag erlitt die PNL-PLM bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] durch den Wahlerfolg der rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]], der unter anderem zulasten der PNL-PLM ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_Golenversammlung_2013&amp;diff=37550</id>
		<title>Wahl zur Golenversammlung 2013</title>
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		<updated>2017-11-05T10:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur  [[Golen|golischen]] Versammlung im Juni 2013&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols]] (Golische Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
| '''PG'''&lt;br /&gt;
| 31,0 %&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partet Socialist Gŏols]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PSG''' &lt;br /&gt;
| 17,0 %&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FDB153&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò]] (Golische Linksnationalisten)&lt;br /&gt;
| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
| '''GN'''&lt;br /&gt;
| 16,5 %&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cèntre Democrat Micoline]] per Gŏole (Unionistische Christdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''CDM'''  &lt;br /&gt;
| 11,8 %&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFE500&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Eljanç Gŏols de Libretait]] (Golische Separatisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''ELJANÇ'''&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Esquert Unit Gŏols]] - [[Verds Gŏols|Verds]] (Linke und Grüne)&lt;br /&gt;
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| [[Unió Progresiste-Democrat]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Partit National Libral|Partet National Libral]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
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| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''89'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialwahl in Golen|Golenwahl 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=37549</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2017-11-03T20:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MaryTudorFrance.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]]. Sie war seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Witwe [[Philipp von den Marken]]s seit 1506 Regentin des [[Comitat Tulis|Tulinesischen Comitats]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Philipp VII.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Philipp VI.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Philipp VII.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Philipps mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Philipp VII.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Philipp VII.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Philipps VII. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Philipp VI.|Philipps VI.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Zeitweise musste das Paar auch ihre Bastion in [[Tulis]] aufgeben und sich in die Besitzungen in Mikolinien zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Im Gegenzug konnte Philipp nach Tulis zurückkehren. Wenig später aber widerrief Philipp das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben und Katharina hatte die Regentschaft in Tulis für ihren noch minderjährigen Sohn [[David I.|David]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritte Servettinische Krieg]] ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Nachhaltig beschädigt wurde das Verhältnis zwischen beiden nach der heimlichen Hochzeit Katharinas mit dem Grafen von Biniar im Jahr 1510, die für den jungen König den Anlass boten, sich von seiner Mutter und ihrem neuen Mann zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein angeblicher Versuch [[Carles de Biniar]]s, sich ''jure uxoris'' den Königstitel anzueignen, führte schließlich 1512 zum Bruch zwischen David, Biniar und Katharina und zur Hinrichtung des Grafen. Katharina wiederum wurde festgenommen und verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Filipe (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Danadier de Valier|Danadier]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Cristina_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=37548</id>
		<title>Cristina de Sántori</title>
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		<updated>2017-11-03T20:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:TeresaKunigundaSobieska.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cristina de Sántori Duquêsa d'Amôria''' (*1702, †1766) war eine [[Sagradien|sagradisch]]-[[Cuentez|cuentesische]] Prinzessin aus dem [[Haus Sántori]] und [[Herzog von Amôria|Herzogin von Amôria]]. Als jüngere Schwester von [[Fürst von Cuentez|Fürst]] [[Johann III.]] von Cuentez und Schwägerin von [[Maria I.]] von Sagradien übte sie von 1748 bis 1753 gemeinsam mit einem Regentschaftsrat die Vormundschaft für ihren minderjährigen Neffen [[David II.]] im [[Königreich Sagradien]] und im [[Fürstentum Cuentez]] aus. Ein wichtiges Mitglied des fünf-, seit 1752 siebenköpfigen Regentschaftsrats war ihr Mann [[Jâcque de Godolfín, Herzog von Amôria]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regentschaft war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des regierenden Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sessin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie der Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Amôria]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Prinz_von_Sarmay&amp;diff=37547</id>
		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-11-03T20:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 723 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass der Titel die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1453-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Servette]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philip von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1543-1546: '''David Andrés''', Sohn Johannas I. und Philipps, 1546 gestorben&lt;br /&gt;
* 1546-1575: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1575-1580: '''Filipe-David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1728-1734: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Philipp IX. Ludwig|Filipe Luis]]''' (*1740, †1792), späterer König Philipp IX. Ludwig, Sohn [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII. von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julian_von_Tesqu%C3%A9&amp;diff=37546</id>
		<title>Julian von Tesqué</title>
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		<updated>2017-11-02T22:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Jakob III. der Bischof''' (sagr. ''Don Jâcque il Bispo'') (*1261, †1320) aus dem [[Haus Redanior]] war [[König von Sagradien]] (1301-1320). Davor war er [[Erzbischof von Tesqué]] und Regent für seinen minderjährigen Neffen [[Jakob II.]] Sein Tod 1320 führte zu einem Thronfolgestreit zwischen [[António von Scola]] und [[Martin der Gute|Martin dem Guten von Peruzien und Mikolinien]], der schließlich in der [[Union von Alagua]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Jakob von Redanior wurde 1261 als dritter Sohn König [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] von Perucía und Prinzessin Johannas von Sagradien geboren. Als Jakob drei Jahre alt war, bestieg sein ältester Bruder als [[Martin IV. Felix]] den sagradischen Thron und stand unter der Regentschaft seines Vaters Philipp. Sein zweitältester Bruder [[Robert von Sagradien]] erhielt als Lehen das [[Herzogtum Scantia]], Jakob als dritter Sohn sollte eine geistliche Laufbahn einschlagen und wurde im Kloster [[Meném]] erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft für Jakob II. ===&lt;br /&gt;
Mit bereits 25 Jahren wurde der Königssohn Jakob Bischof und später Erzbischof von Tesqué. Nach dem Tod Martin Felix' im Jahr 1289 übernahm Robert den sagradischen Thron. Da dieser jedoch mehrere Söhne hatte, schien die Nachfolge auch noch gesichert, als dieser bereits 1292 starb. Für seinen erst zwölfjährigen Sohn und Nachfolger [[Jakob II.]] übernahm Roberts Witwe [[Maria von Scola]] die Regentschaft, während ihr Bruder [[Joseph von Scola]] in Perucía Krieg gegen den aufständischen Adel und den Thronprätendenten [[Philipp von Álbero]] führte. Der als Jakob von Tesqué bekannte Onkel des Königs wurde in Sagradien Mitregent. Bereits zu dieser Zeit fiel er durch eine besonders harte Politik gegenüber Juden und Andersgläubigen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Übernahme der Regierung durch König Jakob II. selbst blieb Jakob von Tesqué in einer zentralen Machtstellung, da der junge König seit 1299 in Peruzien weilte, um Aufstände der peruzinischen Stände gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. In seiner Abwesenheit fungierte Bischof Jakob als Verweser des Königs im sagradischen Reichsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach der Krone ===&lt;br /&gt;
Der Tod Jakobs II. in der [[Schlacht bei Cresq]] 1301 stürzte das Land schließlich in eine Nachfolgekrise. Da der König ohne männlichen Erben geblieben war, folgte ihm sein neunzehnjähriger Bruder [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin V.]] auf dem Thron nach. Dieser litt jedoch seit seiner Kindheit an Depressionen und war als ''Prícipe Follo'' bekannt. Zudem galt sein Verhältnis zu seinem mächtigen Onkel als mehr als gespannt. Jakob und seine Schwägerin [[Maria von Scola]] entschlossen sich daher zu einer Intrige, nachdem klar war, dass Martin sich nicht einer Regentschaft des Paares beugen würde. Jakob ließ den König nach nur wenigen Monaten auf dem Thron gefangen nehmen, für wahnsinnig erklären und zwang ihn so zur Abdankung. Als Jakob III. bestieg der Erzbischof von Tesqué nun selbst den sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Peruzien wurde Jakobs Thronbesteigung jedoch nicht anerkannt. Stattdessen riss dort Jakobs jüngerer Bruder [[Johann von Gerón]] den Thron an sich. Er wurde von Teilen des peruzinischen Adels sowie vom mikolinischen König [[Roderich I. von Mikolinien|Rodrique I.]] unterstützt. Jakob III. bereitete daher wie bereits sein Neffe Jakob II. zuvor einen großen Zug nach Peruzien vor, um seine Herrschaft gegen Johann von Gerón zu verteidigen und sich von den Ständen als König anerkennen zu lassen. Ein geplanter Heereszug über die Konsetten scheiterte jedoch mehrmals, sodass nach Johanns Tod sein Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp von Gerón]] nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 wurde Jakobs Neffe Philipp durch Heirat [[König von Mikolinien]], was die Spannungen zwischen den beiden Linien auf einen Höhepunkt brachte. Nach dem Tod von Philipps Frau [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline von Mikolinien]] kam es 1313 zum Sturz Philipps und zum Interregnum in Mikolinien, ehe Jakobs jüngerer Neffe [[Martin der Gute|Martin]] 1315 mit dem mikolinischen Thron betraut wurde. Entgegen der bisherigen Frontstellung kam es nun zum Bündnis zwischen Jakob und seinem Neffen Martin gegen den mikolinischen Thronprätendenten [[Heinrich von Kont]]. Es gelang den Heeren Jakobs und Martins schließlich, die mikolinische Krone zu erobern, womit der Grundstein für die spätere sagradisch-mikolinische Union gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Thronantritt hatte Jakob das geistliche Leben in Ehelosigkeit aufgegen und 1308 Isabella von Viça geheiratet, in der Hoffnung, einen eigenen Nachfolger zu zeugen. 1313 ging aus der Ehe ein Sohn namens Filipe hervor, der jedoch bereits mit sechs Jahren starb. Jakob selbst starb 1320, ein Jahr nach dem Tod seines Sohnes Don Filipe, im skantischen [[Castel Montero]]. Nach seinem Tod kam es in Sagradien zu einem neuerlichen Thronfolgestreit zwischen [[Martin VI.|Martin von Mikolinien]] und dem von der einflussreichen Hofpartei Marias von Scola unterstützten [[António von Scola]], der den Thron in Martins Abwesenheit an sich riss, diesem jedoch 1321 unterlag, sodass Sagradien, Peruzien und Mikolinien schließlich in der so genannten [[Union von Alagua]] vereinigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=37469</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2017-11-02T10:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: /* Tod und Nachfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JosephPortugal.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine duc de Vienne]]s und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne|Haus der Herzöge von Vienne]]. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1740 kam Gabriels ältester Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Joseph-Louis Philippe Antoine]] zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Amtsantritt setzte Gabriel den unter seiner Vorgängerin begonnen Krieg gegen England fort, erreichte aber nicht die Rückeroberung der englischen Besitzungen an der Keltischen Küste. Um dieses Ziel zu erreichen griff Sagradien 1779 auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein und begann erneut einen Krieg mit England. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Philipp IX. Ludwig]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=37442</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JosephPortugal.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine duc de Vienne]]s und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne|Haus der Herzöge von Vienne]]. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1738 kam Gabriels ältester Sohn Gabriel Henri Alexandre Antoine zur Welt, zwei Jahre später [[Philipp IX. Ludwig|Joseph Louis Philippe François]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Amtsantritt setzte Gabriel den unter seiner Vorgängerin begonnen Krieg gegen England fort, erreichte aber nicht die Rückeroberung der englischen Besitzungen an der Keltischen Küste. Um dieses Ziel zu erreichen griff Sagradien 1779 auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein und begann erneut einen Krieg mit England. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Philipp IX Ludwig]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.157.222.124</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joseph-August_von_Sessin&amp;diff=37432</id>
		<title>Joseph-August von Sessin</title>
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		<updated>2017-11-01T21:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Max Emanuel Bayern.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joseph August von Sántori, Herzog von Sessin''' (*1676, †1721, ''José-Agosto de Sesín''), genannt ''Il Gran'Duca de Sesín'', war ein [[Sagradien|sagradischer]] Prinz, Feldherr und Staatsmann, [[Herzog von Sessin]], [[Herzog von Ostino]] und [[Graf von Sagonte]]. Er war von 1715 bis zu seiner Ermordung 1721 Generalvikar der sagradischen [[Generalstände]]versammlung und führender Feldherr der [[Coalicionáriœs|Koalitionstruppen]] im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]]. Nach deren Sieg hatte er als führende Figur der Ständeversammlung bis zu seiner Ermordung 1721 ''de facto'' die Regentschaft der [[Erste Sagradische Republik|Ersten Sagradischen Republik]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
''José-Agosto de Sántori, Duca de Sesín'' wurde 1676 als Sohn [[Ludwig Philipp III. von Sessin|Ludwig Philipps III. von Sessin]] und der sagradischen Prinzessin Eleonore von Sántori geboren. Seine Großväter waren väterlicherseits der sagradische Feldherr [[Ludwig Philipp II. von Sessin|Ludwig Philipp der Viel-Geliebte]] und mütterlicherseits der sagradische König [[Gabriel VII.]]. Als Prinz von Sántori-Sesín folgte José-Agosto 1699 seinem Vater als [[Herzog von Sessin]] nach und übernahm damit die Führung einer der wichtigsten Sántori-Nebenlinien. Wenig später heiratete er mit Katharina von Sántori die Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], mit dem er gemeinsam am Hof in [[Semest]] aufgewachsen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Asumarischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] 1703-1710 fungierte der junge Herzog wie bereits sein Großvater vor ihm als Feldherr und Befehlshaber der sagradischen Truppen, wurde aber nach militärischen Niederlagen 1707 von seinem Kommando abberufen. Dies führte zu einem Zerwürfnis mit dem König, der bald zum wichtigsten Gegner Joseph Augusts werden sollte. 1711 gehörte Joseph-August zu den Kritikern des [[Frieden von Cresq]]s mit Mikolinien, der in Sagradien allgemein als Schmach angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Generalständeversammlung von 1713 durch Danadier II. setzte sich José Agosto an die Spitze der Ständepartei, die vom König mehr Mitspracherechte forderte. Als Reaktion wurde er vom König und seines Ministers [[Manuel de Cambras]] des Hochverrats angeklagt und so zum Staatsfeind erklärt. Seine Festnahme löste schließlich den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] aus, in dem sich der König einer Koalition des oppositionellen Hochadels gegenübersah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Befreiung übernahm Joseph August die politische Führung der antiroyalistischen Fronde und schloss eine Allianz mit [[Maxilian II. von Cuentez]] und [[Georg II. von Mikolinien]]. Zusammen mit den Feldherren [[Alexandro Graf Vierna]] und [[Filipe de Piacón]] gelang es Joseph-August bis 1718, die königlichen Truppen zurückzuschlagen und einen günstigen Waffenstillstand zu erreichen, der 1718 schließlich zum Frieden mit dem König führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ständeregiment und Republik ===&lt;br /&gt;
In der Folge war Joseph-August wesentlich an der Durchsetzung der [[Codices Magni Libertatum]] beteiligt, die das ''Kondominium'' zwischen König und Ständen garantieren sollte. Damit stieg der Herzog zu einem der wichtigsten Köpfe an der Spitze des Staates auf und galt nach der faktischen Entmachtung [[Danadier II.|Danadiers II.]] als ''heimlicher Regent'' des Landes. Nach der Flucht Danadiers II. und seiner Abdankung setzte Joseph-August durch, dass die Stände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] die Anerkennung [[Philipp Karl von Viça]]s als neuen König verweigerten und zugleich Danadier II. all seiner königlichen Rechte für verlustig erklärten. Sagradien wurde damit de facto eine Republik und der Herzog von Sessin ihr Primas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Als Regent der neuen Republik mussten der Herzog und sein mächtiger Sekretär [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]] nicht nur gegen die Anhänger [[Philipp Karl von Viça]]s angehen, sondern auch gegen eine fortschreitende Radikalisierung der Revolution. Nach der [[Maiblutnacht 1721]] und dem folgenden [[Mauaufstand 1721]], gegen den der Herzog sein Militär einsetzen ließ, wandt sich die Revolution letztlich gegen ihren Anführer und Regenten. Nach der Ausrufung der [[Semestiner Republik]] unter Führung von [[Simón Bernord]] musste der Herzog nach [[Vierna]] ausweichen, aber auch dort war er nicht sicher und fiel am 24. Juli 1721 einem Attentat durch einen radikalisierten früheren Anhänger zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feldherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Herzog von Sesín</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;81.157.222.124: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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