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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=38459</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2017-12-07T01:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausVienne.jpg|thumb|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen als auch zu den französischen Bourbonen. Die Beziehungen nach Sagradien begannen 1605 mit der Eheschließung Prinzessin [[Marie de Vienne]]s, einer Tochter von [[Louis I duc de Vienne]], mit dem sagradischen König [[Gabriel V.]] Langfristig bedeutend war zudem die Ehe Herzog [[Charles-Philippe duc de Vienne|Karl Philipps]] mit Eleonore von Mikolinien, einer Tochter des mikolinischen Thronfolgers [[Philipp Heinrich von Mikolinien|Prinz Philipp Heinrich]] und der [[Sántori]]-Prinzessin [[María Catarina de Sántori|Maria Katharina]]. Diese europäischen Heiratsverbindungen erlaubten den Herzögen von Vienne eine gewisse Unabhängigkeit von den französischen Königen, an deren Hof sie die herausgehobene Stellung von ''princes d'étranger'' genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Position als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Karl Philipps Enkel [[Antoine duc de Vienne]] in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Christina von Sagradien]], Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Philipp IX. Ludwig|Philippe-Louis Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. In der Folge verdichteten sich die Beziehungen zum sagradischen Königshaus. Antoines ältere Tochter [[Charlotte de Vienne]] wurde 1719 dritte Ehefrau des sagradischen Prinzen [[Joseph-August von Sessin]] aus einer Nebenlinie des Königshauses, der im Gefolge des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] kurzzeitig zum De-facto-Regenten des Landes aufstieg, ehe er 1721 ermordet wurde. Charlotte de Vienne spielte danach eine hervorgehobene Rolle am Hof [[Maria I.|Marias I.]]. Auf ihre Vermittlung hin heiratete Philippe-Louis de Vienne 1736 in zweiter Ehe [[Anna Eleonore von Sessin]], eine Cousine Königin Marias und Tochter Joseph-Augusts aus dessen erster Ehe mit Prinzessin [[Catarina de Sántori]]. Zudem wurde er 1748 zum Marschall von Sagradien ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände schließlich seine Schwester [[Maria II. Franziska]] zur Königin. Die Opposition jedoch unterstützte Philippe-Louis de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Philipp IX.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1820.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] unter dem Haus Vienne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Philipp IX. Ludwig]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Gabriel VIII.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels IX. 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Gabriel X. Emil]] bestieg der ehemalige Regent selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gabriel Emils ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1829 gestorben war, wurde nach seinem Tod 1849 sein zweiter Sohn [[Lucien I.|Carles Lucién]] als Lucien I. König von Sagradien. Für den erkrankten Lucien führte seit 1865 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp X.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp X.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp X. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp XI.''. Sein Sohn [[Johann Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Johann IV.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Gabriel Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Gabriel XI.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] verzichtete 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri-Émile duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Charles-Philippe duc de Vienne]] (*1590, †1645), Herzog von Vienne, Vetter Louis' II. und Henri-Étiennes&lt;br /&gt;
* [[Charles-Lucien I. duc de Vienne]] (*1633, †1680), Herzog von Vienne, Sohn Charles-Philippes&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Charles-Luciens I.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Charles-Lucien II. duc de Vienne]], (*1702, †1740), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Philipp IX. Ludwig|Philippe-Louis duc de Vienne]], (*1715, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1757 als ''Philipp IX. Ludwig'' [[König von Sagradien]] und seit 1765 [[Fürst von Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Gabriel VIII.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel X.|'''Gabriel X.''' Emil Johann]] (1772-1849), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1849''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1829) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1805-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[David Alexander, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian|Philipp Emilian Herzog von Ostino]] (1809-1871), '''Regent 1865-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1811-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp X.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Manuel Prinz von Sarmay/Graf von Casigón]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp XI.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Gabriel Maria von Sagradien]] (1892-1959), '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_X.&amp;diff=38458</id>
		<title>Philipp X.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:AmadeoI.jpg|150px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedrich I of Baden.jpg|150px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp X.''' (*1837; †1919) (sagr. ''Filipe X'', ''Luis Filipe'') aus dem königlichen [[Haus Vienne]] war der letzte allgemein anerkannte [[König von Sagradien]] (1873-1891). Er war bereits seit 1871 als Nachfolger seines Onkels Prinz [[Philipp Emilian]] Regent des Landes für seinen regierungsunfähigen Onkel [[Lucién I.]] und folgte diesem 1873 auf den Thron. Er herrschte von da an zunehmend autoritär und beendete die [[Era Liberal]] in Sagradien. Die [[Januarrevolution]] von 1891 stürzte seine Herrschaft und führte zur Abschaffung der Monarchie, sodass Philipp bis heute der letzte Monarch auf dem sagradischen Thron ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Zeit als Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Luis Filipe von Sagradien wurde 1837 in [[Semest]] als Sohn von Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça]] und Prinzessin Amalia Wilhelmine von Württemberg geboren. Sein Großvater war der sagradische König [[Gabriel X. Emil]], der bis 1849 herrschte, ehe er von seinem Sohn [[Lucién I.]], dem Onkel Luis Filipes, beerbt wurde. Die Aufstände von 1848/1849, die die letzten Lebensjahre Gabriels X. überschatteten, erlebte der elfjährige Prinz Luis Filipe in London, wohin seine Familie mehrere Monate lang geflüchtet war. Seine Jugend verbrachte der als [[Herzog von Lojandía]] bekannte Prinz in verschiedenen Internaten und Militärschulen u.a. in Italien und Frankreich, während unter seinem Onkel König Lucien I. in Sagradien der liberale Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] regierte und die so genannte &amp;quot;[[Era Liberal]]&amp;quot; prägte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Luis Filipe heiratete 1858 mit 19 Jahren Prinzessin Marie-Christine von Belgien, die ihm bald die Söhne [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]] und [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gebar. Das Jahr 1860 brachte gleich mehrere Schicksalsschläge für die Königsfamilie und für Luis Filipe persönlich, als binnen kurzer Zeit sein Vater Miquel Francisco starb und sein Cousin, der Thronfolger [[David Alexander, Prinz von Sarmay|David Alexander]], von einem geistig Verwirrten auf offener Straße erschossen wurde. Mit diesem Doppelschlag wurde Luis Filipe mit einem Schlag zur Nummer Zwei der Thronfolge hinter seinem Onkel [[Philipp Emilian]], während König Lucien bald schwer erkrankte und immer seltener an den Staatsgeschäften teilnehmen konnte. Gleichzeitig begann die politische Rechte in Sagradien um den [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Conte von Tesqué]], den jungen Prinzen Philipp, der als Gegner liberaler Reformen bekannt war, politisch zu vereinnahmen und zum Gegenspieler Montevils und des liberalen Bruder des Königs, Prinz [[Philipp Emilian]], aufzubauen, der bald inoffiziell und seit 1865 auch offiziell die Regentschaft für seinen Bruder ausübte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen um die Vertretung und Nachfolge des erkrankten Königs wurde bald zu einem Politikum, als es zu Mordanschlägen gegen den Prinzregenten Philipp Emilian kam, die angeblich im Umfeld des Grafen von Tesqué geplant worden sein sollen. Die Anschuldigungen konnten aber nicht nachgewiesen werden. Das persönliche Verhältnis zwischen Luis Filipe und dem Rest seiner Familie war aber schwer beschädigt, zumal der Prinz selbst die Regentschaft für seinen kranken Onkel angestrebt hatte und darin von der politischen Rechten des Landes energisch unterstützt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und Auseinandersetzung mit Montevil ===&lt;br /&gt;
Als Prinzregent Philipp Emilian im Jahr 1871 starb, ohne einen Nachkommen zu hinterlassen, rückte Luis Filipe als Thronfolger nach und übernahm nun auch die Regentschaft für seinen kranken Onkel König Lucien. Philipp erhielt nun zudem den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Als König Lucién 1873 im Alter von 64 Jahren starb, wurde Luis Filipe schließlich als Philipp X. neuer König. Überraschenderweise und zur Enttäuschung seiner politischen Unterstützer hatte Philipp zuvor auf eine Entlassung Montevils und eine Ernennung Tesqués zum Ministerpräsidenten verzichtet und Montevil im Amt belassen, der jedoch mehrere unliebsame Minister austauschen musste. Seit 1872 war es aber zu ernsten Spannungen zwischen dem Prinzregenten und Montevil gekommen, der gegen den Willen des Königs weitere Verfassungszusätze durchsetzen wollte. Als Montevil im Parlament scheiterte, demissionierte er schließlich nach 12 Jahren an der Spitze der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Montevils beendete Philipp seinen Versuch eines Ausgleichs mit der liberalen Parlamentsmehrheit. Noch im Jahr 1873 machte er den [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Grafen von Tesqué]] zum neuen Premierminister und löste das Parlament auf. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1873|Neuwahlen]] ging die Rechte als Sieger hervor und Tesqué blieb im Amt. Bis 1884 konnte Filipe mit einem konservativ dominierten Parlament zusammenarbeiten, das eine von den Liberalen angestrebte weitere Parlamentarisierung des Regierungssystems blockierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Affäre Leczynska&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Philipps Beziehung zu seinem ältesten Sohn und Thronfolger, [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]], [[Prinz von Sarmay]], galt als äußerst angespannt. Der Prinz galt nicht nur als Sympathisant der liberalen Bewegung, sondern auch als Lebemann. Sein Lebenswandel trug ihm vor allem in konservativ-katholischen Kreisen regelmäßig Kritik ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 kam es schließlich zu einer ernsthaften Staatsaffäre im Königshaus, nachdem bekannt wurde, dass der Thronfolger in Paris heimlich und ohne das Einverständnis des Königshofs oder des Parlaments, die polnische Exilantin [[Elena Leczynska]] geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bekanntwerden der &amp;quot;Affäre Leczynska&amp;quot; musste der Prinz von Sarmay auf seine Titel und seine Thronrechte verzichten, da er sich weigerte, die Ehe mit der Bürgerlichen annullieren zu lassen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Grafen von Casigón&amp;quot; und wurde mit einer staatlichen Pension ausgestattet, weder Gabriel Manuel noch die aus der Ehe hervorgehenden Kinder aber sollten dem Königshaus angehören oder erbberechtigt sein. Die Affäre kostete das Königshaus zusätzliche Sympathien. Neuer Thronfolger und [[Prinz von Sarmay]] wurde Philipps zweiter Sohn [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp]], der bisherige [[Herzog von Viça]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen die liberale Linke ===&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg der reformistischen Linken bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] endete die Phase der Entspannung und es kam zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen König und Parlament. Nachdem er das Parlament 1887 aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken der radikalen [[Partíu Republicano (19. Jahrhundert)|Republikaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht. &lt;br /&gt;
Hungersnöte in der armen Bevölkerung heizten die ohnehin gespannte Lage zusätzlich an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die Regierung Montxerent, die schließlich 1891 in die [[Januarrevolution]] mündeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Januarrevolution und Abdankung ===&lt;br /&gt;
Der von der Sozialistischen Partei im Dezember 1890 verhängte Generalstreik wurde durch die Staatsmacht gewaltsam niedergeschlagen, woraufhin sich die Proteste gegen die Regierung, aber bald auch gegen den König wandten. In einigen Großstädten des Landes bildeten sich Revolutionäre Räte, die von radikalen Republikanern und Sozialisten beherrscht wurden. Unter dem Druck der Straße mussten König und Regierung am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. und 27. Januar erklärte die Abgeordnetenkammer schließlich eigenmächtig die Absetzung der Regierung Montxerent und bestellte stattdessen einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung des liberalen Abgeordneten [[Cornel Gil-Lerma]]. Zudem wurden bald Neuwahlen nach dem allgemeinen Wahlrecht ausgerufen. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp war in dieser Situation ohnmächtig und wartete die Entwicklung ab, unterdessen sich die Nationalversammlung in Semest zum politischen Zentrum entwickelte und zunehmend eigenmächtig agierte. Zwar verweigerte Philipp dem Vorgehen der Nationalversammlung seine Zustimmung, er sah sich aber gezwungen, auf Gegenmaßnahmen gegen den Exekutivausschuss zu verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zu den [[Aprilwahlen 1891]] schlug die Stimmung endgültig gegen den König um. Die &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot; wurde von republikanisch gesinnten Liberalen genutzt, um das königliche Haus und vor allem den [[José Filipe (Thronfolger)|Thronfolger José Filipe]] als reaktionäre Feinde der Cortes zu diffamieren und erfolgreich zu diskreditieren. Nach dem folgenden Sieg der Liberalen, Radikalen und Republikaner bei den Wahlen am 25. April 1891 verließ Philipp X. noch in der Wahlnacht das Land und erklärte seine Abdankung zugunsten seines Sohnes [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], den er als Philipp XI. zum König erhob. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil ===&lt;br /&gt;
Die Proklamation Joseph Philipps zum König blieb folgenlos, da sich der Thronfolger weigerte, die von der Nationalversammlung geforderte und de facto durchgesetzte Parlamentarisierung zu sanktionieren. Sagradien wurde daher faktisch zur Republik, auch wenn die Monarchie de jure erst am 2. Januar 1893 abgeschafft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp X. verbrachte seine restlichen Lebensjahre im Exil in [[Servette]], wo er weiterhin enge Verbindung zu sagradischen Royalisten aufrechterhielt. Alle Versuche eines monarchistischen Umsturzes und der Reinstallierung Philipps als König scheiterten aber. Er starb kurz vor seinem 82. Geburtstag 1919 im Kurbad [[Exeveste]] bei Servette. Neuer Prätendent der royalistischen Partei wurde daraufhin sein Enkel [[Johann Maria Ludwig von Vienne]], der von Royalisten als Johann IV. geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Philipp X.</title>
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		<updated>2017-12-07T00:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:AmadeoI.jpg|150px|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedrich I of Baden.jpg|150px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp X.''' (*1837; †1919) (sagr. ''Filipe X'', ''Luis Filipe'') aus dem königlichen [[Haus Vienne]] war der letzte allgemein anerkannte [[König von Sagradien]] (1873-1891). Er war bereits seit 1871 als Nachfolger seines Onkels Prinz [[Philipp Emilian]] Regent des Landes für seinen regierungsunfähigen Onkel [[Lucién I.]] und folgte diesem 1873 auf den Thron. Er herrschte von da an zunehmend autoritär und beendete die [[Era Liberal]] in Sagradien. Die [[Januarrevolution]] von 1891 stürzte seine Herrschaft und führte zur Abschaffung der Monarchie, sodass Philipp bis heute der letzte Monarch auf dem sagradischen Thron ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Zeit als Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Luis Filipe von Sagradien wurde 1837 in [[Semest]] als Sohn von Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça]] und Prinzessin Amalia Wilhelmine von Württemberg geboren. Sein Großvater war der sagradische König [[Gabriel X. Emil]], der bis 1849 herrschte, ehe er von seinem Sohn [[Lucién I.]], dem Onkel Luis Filipes, beerbt wurde. Die Aufstände von 1848/1849, die die letzten Lebensjahre Gabriels X. überschatteten, erlebte der elfjährige Prinz Luis Filipe in London, wohin seine Familie mehrere Monate lang geflüchtet war. Seine Jugend verbrachte der als [[Herzog von Lojandía]] bekannte Prinz in verschiedenen Internaten und Militärschulen u.a. in Italien und Frankreich, während unter seinem Onkel König Lucien I. in Sagradien der liberale Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] regierte und die so genannte &amp;quot;[[Era Liberal]]&amp;quot; prägte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Luis Filipe heiratete 1858 mit 19 Jahren seine Cousine Prinzessin Charlotte von Bourbon-Parma, die ihm bald die Söhne [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]] und [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gebar. Das Jahr 1860 brachte gleich mehrere Schicksalsschläge für die Königsfamilie und für Luis Filipe persönlich, als binnen kurzer Zeit sein Vater Miquel Francisco starb und sein Cousin, der Thronfolger [[David Alexander, Prinz von Sarmay|David Alexander]], von einem geistig Verwirrten auf offener Straße erschossen wurde. Mit diesem Doppelschlag wurde Luis Filipe mit einem Schlag zur Nummer Zwei der Thronfolge hinter seinem Onkel [[Philipp Emilian]], während König Lucien bald schwer erkrankte und immer seltener an den Staatsgeschäften teilnehmen konnte. Gleichzeitig begann die politische Rechte in Sagradien um den [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Conte von Tesqué]], den jungen Prinzen Philipp, der als Gegner liberaler Reformen bekannt war, politisch zu vereinnahmen und zum Gegenspieler Montevils und des liberalen Bruder des Königs, Prinz [[Philipp Emilian]], aufzubauen, der bald inoffiziell und seit 1865 auch offiziell die Regentschaft für seinen Bruder ausübte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen um die Vertretung und Nachfolge des erkrankten Königs wurde bald zu einem Politikum, als es zu Mordanschlägen gegen den Prinzregenten Philipp Emilian kam, die angeblich im Umfeld des Grafen von Tesqué geplant worden sein sollen. Die Anschuldigungen konnten aber nicht nachgewiesen werden. Das persönliche Verhältnis zwischen Luis Filipe und dem Rest seiner Familie war aber schwer beschädigt, zumal der Prinz selbst die Regentschaft für seinen kranken Onkel angestrebt hatte und darin von der politischen Rechten des Landes energisch unterstützt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und Auseinandersetzung mit Montevil ===&lt;br /&gt;
Als Prinzregent Philipp Emilian im Jahr 1871 starb, ohne einen Nachkommen zu hinterlassen, rückte Luis Filipe als Thronfolger nach und übernahm nun auch die Regentschaft für seinen kranken Onkel König Lucien. Philipp erhielt nun zudem den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Als König Lucién 1873 im Alter von 64 Jahren starb, wurde Luis Filipe schließlich als Philipp X. neuer König. Überraschenderweise und zur Enttäuschung seiner politischen Unterstützer hatte Philipp zuvor auf eine Entlassung Montevils und eine Ernennung Tesqués zum Ministerpräsidenten verzichtet und Montevil im Amt belassen, der jedoch mehrere unliebsame Minister austauschen musste. Seit 1872 war es aber zu ernsten Spannungen zwischen dem Prinzregenten und Montevil gekommen, der gegen den Willen des Königs weitere Verfassungszusätze durchsetzen wollte. Als Montevil im Parlament scheiterte, demissionierte er schließlich nach 12 Jahren an der Spitze der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Montevils beendete Philipp seinen Versuch eines Ausgleichs mit der liberalen Parlamentsmehrheit. Noch im Jahr 1873 machte er den [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Grafen von Tesqué]] zum neuen Premierminister und löste das Parlament auf. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1873|Neuwahlen]] ging die Rechte als Sieger hervor und Tesqué blieb im Amt. Bis 1884 konnte Filipe mit einem konservativ dominierten Parlament zusammenarbeiten, das eine von den Liberalen angestrebte weitere Parlamentarisierung des Regierungssystems blockierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Affäre Leczynska&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Philipps Beziehung zu seinem ältesten Sohn und Thronfolger, [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]], [[Prinz von Sarmay]], galt als äußerst angespannt. Der Prinz galt nicht nur als Sympathisant der liberalen Bewegung, sondern auch als Lebemann. Sein Lebenswandel trug ihm vor allem in konservativ-katholischen Kreisen regelmäßig Kritik ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 kam es schließlich zu einer ernsthaften Staatsaffäre im Königshaus, nachdem bekannt wurde, dass der Thronfolger in Paris heimlich und ohne das Einverständnis des Königshofs oder des Parlaments, die polnische Exilantin [[Elena Leczynska]] geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bekanntwerden der &amp;quot;Affäre Leczynska&amp;quot; musste der Prinz von Sarmay auf seine Titel und seine Thronrechte verzichten, da er sich weigerte, die Ehe mit der Bürgerlichen annullieren zu lassen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Grafen von Casigón&amp;quot; und wurde mit einer staatlichen Pension ausgestattet, weder Gabriel Manuel noch die aus der Ehe hervorgehenden Kinder aber sollten dem Königshaus angehören oder erbberechtigt sein. Die Affäre kostete das Königshaus zusätzliche Sympathien. Neuer Thronfolger und [[Prinz von Sarmay]] wurde Philipps zweiter Sohn [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp]], der bisherige [[Herzog von Viça]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen die liberale Linke ===&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg der reformistischen Linken bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] endete die Phase der Entspannung und es kam zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen König und Parlament. Nachdem er das Parlament 1887 aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken der radikalen [[Partíu Republicano (19. Jahrhundert)|Republikaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht. &lt;br /&gt;
Hungersnöte in der armen Bevölkerung heizten die ohnehin gespannte Lage zusätzlich an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die Regierung Montxerent, die schließlich 1891 in die [[Januarrevolution]] mündeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Januarrevolution und Abdankung ===&lt;br /&gt;
Der von der Sozialistischen Partei im Dezember 1890 verhängte Generalstreik wurde durch die Staatsmacht gewaltsam niedergeschlagen, woraufhin sich die Proteste gegen die Regierung, aber bald auch gegen den König wandten. In einigen Großstädten des Landes bildeten sich Revolutionäre Räte, die von radikalen Republikanern und Sozialisten beherrscht wurden. Unter dem Druck der Straße mussten König und Regierung am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. und 27. Januar erklärte die Abgeordnetenkammer schließlich eigenmächtig die Absetzung der Regierung Montxerent und bestellte stattdessen einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung des liberalen Abgeordneten [[Cornel Gil-Lerma]]. Zudem wurden bald Neuwahlen nach dem allgemeinen Wahlrecht ausgerufen. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp war in dieser Situation ohnmächtig und wartete die Entwicklung ab, unterdessen sich die Nationalversammlung in Semest zum politischen Zentrum entwickelte und zunehmend eigenmächtig agierte. Zwar verweigerte Philipp dem Vorgehen der Nationalversammlung seine Zustimmung, er sah sich aber gezwungen, auf Gegenmaßnahmen gegen den Exekutivausschuss zu verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zu den [[Aprilwahlen 1891]] schlug die Stimmung endgültig gegen den König um. Die &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot; wurde von republikanisch gesinnten Liberalen genutzt, um das königliche Haus und vor allem den [[José Filipe (Thronfolger)|Thronfolger José Filipe]] als reaktionäre Feinde der Cortes zu diffamieren und erfolgreich zu diskreditieren. Nach dem folgenden Sieg der Liberalen, Radikalen und Republikaner bei den Wahlen am 25. April 1891 verließ Philipp X. noch in der Wahlnacht das Land und erklärte seine Abdankung zugunsten seines Sohnes [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], den er als Philipp XI. zum König erhob. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil ===&lt;br /&gt;
Die Proklamation Joseph Philipps zum König blieb folgenlos, da sich der Thronfolger weigerte, die von der Nationalversammlung geforderte und de facto durchgesetzte Parlamentarisierung zu sanktionieren. Sagradien wurde daher faktisch zur Republik, auch wenn die Monarchie de jure erst am 2. Januar 1893 abgeschafft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp X. verbrachte seine restlichen Lebensjahre im Exil in [[Servette]], wo er weiterhin enge Verbindung zu sagradischen Royalisten aufrechterhielt. Alle Versuche eines monarchistischen Umsturzes und der Reinstallierung Philipps als König scheiterten aber. Er starb kurz vor seinem 82. Geburtstag 1919 im Kurbad [[Exeveste]] bei Servette. Neuer Prätendent der royalistischen Partei wurde daraufhin sein Enkel [[Johann Maria Ludwig von Vienne]], der von Royalisten als Johann IV. geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=38456</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=38456"/>
		<updated>2017-12-07T00:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: /* Jugend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FriedrichAugustSachsen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel X. Emil''' Johann von Sagradien (''Gabriel Emilio'', *1772; †1849, eigentlich ''Emil Johann Gabriel Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1849) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1849. Als [[Herzog von Alconía]] hatte er bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. Er ist damit einer der am längsten regierenden Monarchen in der [[Geschichte Sagradiens]] und prägte das &amp;quot;[[Emilianisches Zeitalter|Emilianische Zeitalter]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Emilio Joán Gabriel António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Philipp IX. Ludwig]]s, der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Philipp Ludwigs 1792 wurde Emil Johanns Vater [[Gabriel VIII.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Philipp Maria]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Emil Johann Gabriel Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm mehrere Töchter und vier Söhne, von denen folgende die ersten beiden Lebensjahre überlebten:&lt;br /&gt;
* [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Filipe Alberto'', genannt ''Filiberto''; *1795; †1829), [[Prinz von Vesaey]] [[Prinz von Sarmay|und Sarmay]]&lt;br /&gt;
* Luisa Elisa (*1798) ∞ Leopold II. von Habsburg-Toskana&lt;br /&gt;
* Magdalena (*1801) ∞ Peter I. Kaiser von Brasilien &lt;br /&gt;
* [[Lucien I.|Karl Lucien]] (''Carles Lucién'', *1805; †1873), [[Prinz von Sarmay]] &lt;br /&gt;
* [[Philipp Emilian]] (''Filipe Emilián'', *1809; †1871), [[Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] (''Miquel Francès'', *1811; †1860), [[Herzog von Viça]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1812 heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb König [[Gabriel VIII.]]. Nachdem der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Emil Johann Gabriel, Herzog von Alkonien, als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Emil Johann 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste der Herzog von Alconía mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen den Herzog von Alkonien zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin des Herzogs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Emil Johann Gabriels führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich der Herzog von Alkonien und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Emil Johann kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Gabriel X. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Gabriels X., sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Gabriel zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Gabriel X. schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Emil Johann abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Gabriel Emil Johann den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Gabriels Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
Die Regierungszeit Gabriels X. war geprägt von ständigen Auseinandersetzungen zwischen Konservativen und liberalen [[Konstitutionalisten]] um die Macht im Staat. In den 1840er Jahren verstärkten sich schließlich die reaktionären Tendenzen des Königs zusehends. 1842 ernannte er den Konservativen [[Fernando Conte de Lesta]] zu seinem Kronkanzler und ersten Minister, der ihm fortan bis 1848 dienen sollte und für die liberale Opposition zum Inbegriff der monarchischen Reaktion wurde. Dieser nutzte ein erfolgloses Attentat auf den König im Herbst 1842 dazu, die Pressefreiheit einzuschränken und gegen den Willen des Parlaments Verordnungen zu erlassen. Mehrmals kam es zu Attentasversuchen auf König und Kronkanzler, die allesamt zu weiteren Gesetzesverschärfungen führten, die Vierziger Jahre in Sagradien werden daher auch als „[[Decada del Terror]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Jahre 1846/1847 wurden von einer Wirtschaftskrise in Sagradien geprägt, die das soziale Elend rapide verstärkte und zahlreiche Bauern und Arbeiter um ihre (nicht nur wirtschaftliche) Existenz brachte. Immer lauter wurde der Ruf der Opposition nach Reformen. Die französische Februarrevolution und die folgenden Unruhen in ganz Europa führten auch in Sagradien zu einem Klima des Protests und gewaltsamen Umsturzes. Im April kam es in Semest und anderen Großstädten zu gewaltsamen Aufständen gegen die Staatsgewalt, gegen die der Graf von Lesta hart vorging. Nach dem Ausbruch der [[Aprilrevolte 1848]] musste der König im Mai ein liberales Ministerium einsetzen, ehe er wieder nach Sagradien zurückkehren konnte. In den Folgemonaten hatte der König mit der Niederschlagung eines regionalistischen Aufstandes in Tulis zu kämpfen, wo die „[[Asumarische Republik]]“ ausgerufen worden war. Im Laufe des Sommers erhielt Emil Johann die Oberhand zurück und ging bald zu einer Obstruktionspolitik gegenüber den liberal dominierten Ständen über.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1849 starb der König im hohen Alter von 77 Jahren. Ihm folgte sein liberaler gesinnter Sohn [[Lucien I.]] als König nach, der die &amp;quot;[[Emilianische Restauration]]&amp;quot; beendete und eine &amp;quot;[[Era Liberal|Liberale Ära]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=38455</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2017-12-06T23:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: /* Jugend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FriedrichAugustSachsen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel X. Emil''' Johann von Sagradien (''Gabriel Emilio'', *1772; †1849, eigentlich ''Emil Johann Gabriel Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1849) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1849. Als [[Herzog von Alconía]] hatte er bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. Er ist damit einer der am längsten regierenden Monarchen in der [[Geschichte Sagradiens]] und prägte das &amp;quot;[[Emilianisches Zeitalter|Emilianische Zeitalter]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Emilio Joán Gabriel António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Philipp IX. Ludwig]]s, der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Philipp Ludwigs 1792 wurde Emil Johanns Vater [[Gabriel VIII.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Philipp Maria]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Emil Johann Gabriel Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm mehrere Töchter und vier Söhne, von denen folgende die ersten beiden Lebensjahre überlebten:&lt;br /&gt;
* [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Filipe Alberto'', genannt ''Filiberto''; *1795; †1829), [[Prinz von Vesaey]] [[Prinz von Sarmay|und Sarmay]]&lt;br /&gt;
* Luisa Elisa (*1798) ∞ Peter I. Kaiser von Brasilien &lt;br /&gt;
* Magdalena (*1801) ∞ Peter I. Kaiser von Brasilien &lt;br /&gt;
* [[Lucien I.|Karl Lucien]] (''Carles Lucién'', *1805; †1873), [[Prinz von Sarmay]] &lt;br /&gt;
* [[Philipp Emilian]] (''Filipe Emilián'', *1809; †1871), [[Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] (''Miquel Francès'', *1811; †1860), [[Herzog von Viça]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1812 heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb König [[Gabriel VIII.]]. Nachdem der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Emil Johann Gabriel, Herzog von Alkonien, als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Emil Johann 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste der Herzog von Alconía mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen den Herzog von Alkonien zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin des Herzogs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Emil Johann Gabriels führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich der Herzog von Alkonien und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Emil Johann kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Gabriel X. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Gabriels X., sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Gabriel zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Gabriel X. schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Emil Johann abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Gabriel Emil Johann den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Gabriels Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
Die Regierungszeit Gabriels X. war geprägt von ständigen Auseinandersetzungen zwischen Konservativen und liberalen [[Konstitutionalisten]] um die Macht im Staat. In den 1840er Jahren verstärkten sich schließlich die reaktionären Tendenzen des Königs zusehends. 1842 ernannte er den Konservativen [[Fernando Conte de Lesta]] zu seinem Kronkanzler und ersten Minister, der ihm fortan bis 1848 dienen sollte und für die liberale Opposition zum Inbegriff der monarchischen Reaktion wurde. Dieser nutzte ein erfolgloses Attentat auf den König im Herbst 1842 dazu, die Pressefreiheit einzuschränken und gegen den Willen des Parlaments Verordnungen zu erlassen. Mehrmals kam es zu Attentasversuchen auf König und Kronkanzler, die allesamt zu weiteren Gesetzesverschärfungen führten, die Vierziger Jahre in Sagradien werden daher auch als „[[Decada del Terror]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Jahre 1846/1847 wurden von einer Wirtschaftskrise in Sagradien geprägt, die das soziale Elend rapide verstärkte und zahlreiche Bauern und Arbeiter um ihre (nicht nur wirtschaftliche) Existenz brachte. Immer lauter wurde der Ruf der Opposition nach Reformen. Die französische Februarrevolution und die folgenden Unruhen in ganz Europa führten auch in Sagradien zu einem Klima des Protests und gewaltsamen Umsturzes. Im April kam es in Semest und anderen Großstädten zu gewaltsamen Aufständen gegen die Staatsgewalt, gegen die der Graf von Lesta hart vorging. Nach dem Ausbruch der [[Aprilrevolte 1848]] musste der König im Mai ein liberales Ministerium einsetzen, ehe er wieder nach Sagradien zurückkehren konnte. In den Folgemonaten hatte der König mit der Niederschlagung eines regionalistischen Aufstandes in Tulis zu kämpfen, wo die „[[Asumarische Republik]]“ ausgerufen worden war. Im Laufe des Sommers erhielt Emil Johann die Oberhand zurück und ging bald zu einer Obstruktionspolitik gegenüber den liberal dominierten Ständen über.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1849 starb der König im hohen Alter von 77 Jahren. Ihm folgte sein liberaler gesinnter Sohn [[Lucien I.]] als König nach, der die &amp;quot;[[Emilianische Restauration]]&amp;quot; beendete und eine &amp;quot;[[Era Liberal|Liberale Ära]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julie_de_Beauharnais&amp;diff=38454</id>
		<title>Julie de Beauharnais</title>
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		<updated>2017-12-06T23:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:AdelheidSachsenMeiningen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Julie Joséphine Bonaparte''' (*1795, †1842) war als älteste Tochter Joseph Bonapartes und dessen Frau Julie Clary eine Prinzessin aus dem Haus Bonaparte und Nichte Kaiser Napoleons I. Nach der Hochzeit mit [[Gabriel IX.]] war sie seit 1810 [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] sowie nach dessen Tod 1812 für wenige Monate Regentin des Königreichs.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Josephine wurde 1795 geboren und war das erste gemeinsame Kind von Joseph Bonaparte und Julie Clary. Julie wurde am Hof Kaiser Napoleons erzogen und schließlich mit dem minderjährigen sagradischen König [[Gabriel IX.]] verlobt, der seit 1805 unter der formellen Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Bourbon-Parma und unter dem Einfluss Frankreichs auf dem Thron saß. Nach dem 15. Geburtstag Julies fand die Hochzeit der beiden im Jahr 1810 statt, wodurch Julie Königin von Sagradien wurde.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit der Hochzeit wurde Gabriel IX. als volljährig anerkannt und übernahm damit selbst die Regentschaft, die durch ihre Frankreich-freundliche Politik jedoch zunehmend unpopulär wurde. Im Dezember 1812 kam es schließlich zu einem Attentat am jungen König, an dessen Folgen Gabriel schließlich starb. Es folgte ein Machtkampf um den sagradischen Thron zwischen den ''Francistas'' und den ''Anti-Francistas'', die als [[Winterkrise 1812/13]] bezeichnet werden und in einen Befreiungskrieg gegen Frankreich mündeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julies Vater Joseph, seit 1808 König von Spanien, erreichte nun zunächst, dass Napoleon seine Nichte Julie als regierende Königin in Sagradien anerkannte. Der französische Marschall [[Alexandre Lacomb]] wurde von den Franzosen als Premierminister und als de-facto-Regent eingesetzt. Die als Provisorium gedachte Regelung stieß aber infolge der Niederlage der Grande Armée in Russland und dem Erstarken der antifranzösischen Bewegung in Sagradien auf wenig Gegenliebe. Die junge Königin, von vielen nur spöttisch als &amp;quot;la Francêsa&amp;quot; (die Französin) bezeichnet, galt als schwach, der zunehmend unpopuläre Alexandre Lacomb als unerwünschter Fremdherrscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam nun zu mehreren Aufständen gegen die französischen Truppen und zur Landung britischer und micolinischer Truppen in Sagradien. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julie schließlich im Frühjahr 1813 ab und floh nach Frankreich. Der Onkel des verstorbenen Königs [[Gabriel X.|Herzog Karl Joseph Gabriel von Alconía]], 1805 durch Napoléon als Regent abgesetzt und ins Exil verbannt, kehrte daraufhin nach Sagradien zurück, bestieg als [[Gabriel X.]] den Thron und restaurierte die alte Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814, ging Julie ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo sie bis 1829 lebte. Danach kehrte sie nach Europa zurück, wo sie 1842 in Turin starb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=38453</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: /* Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausVienne.jpg|thumb|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen als auch zu den französischen Bourbonen. Die Beziehungen nach Sagradien begannen 1605 mit der Eheschließung Prinzessin [[Marie de Vienne]]s, einer Tochter von [[Louis I duc de Vienne]], mit dem sagradischen König [[Gabriel V.]] Langfristig bedeutend war zudem die Ehe Herzog [[Charles-Philippe duc de Vienne|Karl Philipps]] mit Eleonore von Mikolinien, einer Tochter des mikolinischen Thronfolgers [[Philipp Heinrich von Mikolinien|Prinz Philipp Heinrich]] und der [[Sántori]]-Prinzessin [[María Catarina de Sántori|Maria Katharina]]. Diese europäischen Heiratsverbindungen erlaubten den Herzögen von Vienne eine gewisse Unabhängigkeit von den französischen Königen, an deren Hof sie die herausgehobene Stellung von ''princes d'étranger'' genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Position als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Karl Philipps Enkel [[Antoine duc de Vienne]] in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Christina von Sagradien]], Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Philipp IX. Ludwig|Philippe-Louis Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. In der Folge verdichteten sich die Beziehungen zum sagradischen Königshaus. Antoines ältere Tochter [[Charlotte de Vienne]] wurde 1719 dritte Ehefrau des sagradischen Prinzen [[Joseph-August von Sessin]] aus einer Nebenlinie des Königshauses, der im Gefolge des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] kurzzeitig zum De-facto-Regenten des Landes aufstieg, ehe er 1721 ermordet wurde. Charlotte de Vienne spielte danach eine hervorgehobene Rolle am Hof [[Maria I.|Marias I.]]. Auf ihre Vermittlung hin heiratete Philippe-Louis de Vienne 1736 in zweiter Ehe [[Anna Eleonore von Sessin]], eine Cousine Königin Marias und Tochter Joseph-Augusts aus dessen erster Ehe mit Prinzessin [[Catarina de Sántori]]. Zudem wurde er 1748 zum Marschall von Sagradien ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände schließlich seine Schwester [[Maria II. Franziska]] zur Königin. Die Opposition jedoch unterstützte Philippe-Louis de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Philipp IX.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1820.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] unter dem Haus Vienne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Philipp IX. Ludwig]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Gabriel VIII.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels IX. 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Gabriel X. Emil]] bestieg der ehemalige Regent selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gabriel Emils ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1829 gestorben war, wurde nach seinem Tod 1849 sein zweiter Sohn [[Lucien I.|Carles Lucién]] als Lucien I. König von Sagradien. Für den erkrankten Lucien führte seit 1865 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp X.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp X.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp X. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp XI.''. Sein Sohn [[Johann Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Johann IV.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Gabriel XI.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] verzichtete 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri-Émile duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Charles-Philippe duc de Vienne]] (*1590, †1645), Herzog von Vienne, Vetter Louis' II. und Henri-Étiennes&lt;br /&gt;
* [[Charles-Lucien I. duc de Vienne]] (*1633, †1680), Herzog von Vienne, Sohn Charles-Philippes&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Charles-Luciens I.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Charles-Lucien II. duc de Vienne]], (*1702, †1740), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Philipp IX. Ludwig|Philippe-Louis duc de Vienne]], (*1715, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1757 als ''Philipp IX. Ludwig'' [[König von Sagradien]] und seit 1765 [[Fürst von Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Gabriel VIII.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel X.|'''Gabriel X.''' Emil Johann]] (1772-1849), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1849''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1829) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1805-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[David Alexander, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian|Philipp Emilian Herzog von Ostino]] (1809-1871), '''Regent 1865-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1811-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp X.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Manuel Prinz von Sarmay/Graf von Casigón]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp XI.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_August,_Prinz_von_Sarmay&amp;diff=38452</id>
		<title>Gabriel August, Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-06T21:04:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JamesScottDukeOfMonmouth.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel August von Sagradien''' (*1657; †1695, ''Gabriel Augusto de Sántori'') war der älteste Sohn von [[König von Sagradien|König]] [[Gabriel VII.]] von Sagradien und seiner ersten Frau Louise-Emmanuelle von Savoyen. Als Thronfolger war er als [[Fürst von Sarmay]] bekannt. Er starb drei Jahre vor seinem Vater, sodass ihm sein Sohn [[Danadier II.|Luis Danadier]] als Kronprinz nachfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gabriel Augustus Karl Emmanuel vom Heiligen Licht von Santori'' wurde 1657 als ältester Sohn von König [[Gabriel VII.]] von Sagradien und dessen erster Ehefrau Luise Emmanuele von Savoyen, Tochter Herzog Karl Emmanuels I., geboren. Unmittelbar nach seiner Geburt erhielt er die traditionellen Thronfolgertitel eines [[Fürst von Sarmay|Prinzen von Sarmay]], eines [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]] und eines [[Herzog von Golen|Herzogs von Golen]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel August war zwanzig Jahre alt, als er 1677 die Wittelsbacher-Prinzessin Marie-Josephine von Pfalz-Neuburg, eine Tochter des Kurfürsten Philipp Wilhelm, heiratete. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Gabriel Philipp, [[Herzog von Novil]] (*1679; †1684)&lt;br /&gt;
* [[Danadier II.|Louis Danadier]], [[Herzog von Novil]] (*1682; †1732), später als ''Danadier II.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1684) ∞ [[Joseph August von Sessin|Joseph August]], [[Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl]], [[Herzog von Viça]] (*1685, †1740)&lt;br /&gt;
* Maria Christina (*1689) ∞ [[Antoine duc de Viene|Antoine]], [[Herzog von Vienne]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Sarmay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>81.148.231.197</name></author>
		
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		<title>Gabriel August, Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-06T21:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JamesScottDukeOfMonmouth.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel August von Sagradien''' (*1657; †1695, ''Gabriel Augusto de Sántori'') war der älteste Sohn von [[König von Sagradien|König]] [[Gabriel VII.]] von Sagradien und seiner ersten Frau Louise-Emmanuelle von Savoyen. Als Thronfolger war er als [[Fürst von Sarmay]] bekannt. Er starb drei Jahre vor seinem Vater, sodass ihm sein Sohn [[Danadier II.|Luis Danadier]] als Kronprinz nachfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gabriel Augustus Karl Emmanuel vom Heiligen Licht von Santori'' wurde 1657 als ältester Sohn von König [[Gabriel VII.]] von Sagradien und dessen erster Ehefrau Luise Emmanuele von Savoyen, Tochter Herzog Karl Emmanuels I., geboren. Unmittelbar nach seiner Geburt erhielt er die traditionellen Thronfolgertitel eines [[Fürst von Sarmay|Prinzen von Sarmay]], eines [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]] und eines [[Herzog von Golen|Herzogs von Golen]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel August war zwanzig Jahre alt, als er 1677 die Wittelsbacher-Prinzessin Marie-Josephine von Pfalz-Neuburg, eine Tochter des Kurfürsten Philipp Wilhelm, heiratete. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Gabriel Philipp, [[Herzog von Novil]] (*1679; †1684)&lt;br /&gt;
* [[Danadier II.|Louis Danadier]], [[Herzog von Novil]] (*1682; †1732), später als ''Danadier II.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1684) ∞ [[Joseph August von Sessin|Joseph August]], [[Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl]], [[Herzog von Viça]] (*1685, †1740)&lt;br /&gt;
* Maria Christina (*1687) ∞ [[Antoine duc de Viene|Antoine]], [[Herzog von Vienne]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Sarmay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Gabriel August, Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-06T20:52:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;81.148.231.197: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JamesScottDukeOfMonmouth.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel August von Sagradien''' (*1657; †1695, ''Gabriel Augusto de Sántori'') war der älteste Sohn von [[König von Sagradien|König]] [[Gabriel VII.]] von Sagradien und seiner ersten Frau Louise-Emmanuelle von Savoyen. Als Thronfolger war er als [[Fürst von Sarmay]] bekannt. Er starb drei Jahre vor seinem Vater, sodass ihm sein Sohn [[Danadier II.|Luis Danadier]] als Kronprinz nachfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gabriel Augustus Karl Emmanuel vom Heiligen Licht von Santori'' wurde 1657 als ältester Sohn von König [[Gabriel VII.]] von Sagradien und dessen erster Ehefrau Luise Emmanuele von Savoyen, Tochter Herzog Karl Emmanuels I., geboren. Unmittelbar nach seiner Geburt erhielt er die traditionellen Thronfolgertitel eines [[Fürst von Sarmay|Prinzen von Sarmay]], eines [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]] und eines [[Herzog von Golen|Herzogs von Golen]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel August war zwanzig Jahre alt, als er 1677 die Wittelsbacher-Prinzessin Marie-Josephine von Pfalz-Neuburg, eine Tochter des Kurfürsten Philipp Wilhelm, heiratete. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Gabriel Philipp, [[Herzog von Novil]] (*1680; †1684)&lt;br /&gt;
* [[Danadier II.|Louis Danadier]], [[Herzog von Novil]] (*1682; †1732), später als ''Danadier II.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1684) ∞ [[Joseph August von Sessin|Joseph August]], [[Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl]], [[Herzog von Viça]] (*1685, †1740)&lt;br /&gt;
* Maria Christina (*1687) ∞ [[Antoine duc de Viene|Antoine]], [[Herzog von Vienne]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Sarmay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
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