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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Joán De la Pênia</title>
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		<updated>2022-09-12T14:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán María De la Pênia''' (*12. Juni 1952 in [[Sagrera]], [[Lojandía]]) in ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriges Führungsmitglied des rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]]. De la Pênia war seit den 1980er Jahren für die kommunale [[Iniciativa per Samartiega]] aktiv und schloss sich später der [[PSP]] an. Von 1991 bis 2015 bestimmte er mit kurzen Unterbrechungen die Geschicke seiner Partei, zunächst bis 2007 als Parteivorsitzender und danach von 2009 bis 2015 als Fraktionssprecher in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit Dezember 2015 ist er ''Ehrenvorsitzender'' der PSP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner nationalen Karriere ist De la Pênia seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Samartiega]] in [[Lojandía]] und fungierte von 1988 bis 1992 als Beigeordneter sowie von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der Stadt. Zudem war er mehrmals Spitzenkandidat seiner Partei bei Regionalwahlen in Lojandía und gehörte dem dortigen Regionalrat an. Nachdem De la Pênia 1994 ins Europäische Parlament gewählt worden war, gab er sein Mandat nach wenigen Monaten wieder zurück und wurde stattdessen Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Dieser gehörte er von 1994 bis 2004 sowie erneut seit 2009 an. Von 2017 bis 2019 stand er als Präsident dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vor. Daneben ist De la Pênia seit 2017 Mitglied der sagradischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021]] trat De la Pênia als Spitzenkandidat der Liste &amp;quot;Iniciativa per Lojandía&amp;quot; mit dem Ziel an, die neue Regionalregierung anzuführen. Die Liste landete aber knapp auf dem zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge in der Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida0001.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war er Mitglied der konservativen [[PPC]] und engagierte sich kurze Zeit im konservativen Studentenverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen und war seit 1983 in der Stadtverwaltung der [[Lojandía|lojandinischen]] Kleinstadt [[Samartiega]] tätig. Bei der [[Kommunalwahl 1984]] trat er als Kandidat der neu gegründeten Kommunalpartei [[Iniciativa per Samartiega]] an, die sich als klassische Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Stadt und den Filz der etablierten Stadtratsparteien einsetzte. De la Pênia verpasste den Einzug in den Stadtrat knapp, rückte aber wenige Monate später für einen Parteikollegen nach und wurde Mitglied des Stadtparlaments.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1987 die Fraktionsführung seiner Partei übernommen hatte, trat De la Pênia bei der [[Kommunalwahl 1988]] als Spitzenkandidat der Iniciativa an und wurde daraufhin zum Beigeordneten Stadtrat gewählt. In der Folge richtete er die Kommunalpartei ganz auf seine Person aus und begann, Kontakt zu ähnlichen Bewegungen in anderen Städten [[Lojandía]]s und [[Ceundâlia]]s zu knüpfen, mit dem Ziel, auch auf überkommunaler Ebene zu operieren. Nach zahlreichen Auseinandersetzungen mit den übrigen Parteien im Stadtrat wurde De la Pênia im Januar 1992 als Beigeordneter abgewählt, blieb aber Mitglied im Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die PSP und Parteivorsitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênia zeitweise die Gründung eines Regionalverbandes der Iniciativa in [[Lojandía]] erwogen hatte, lernte er 1990 [[Lucién Riva]], den Vorsitzenden des [[Partíu Social Popular]], kennen, der ihn zum Parteieintritt bewog. De la Pênia baute den Regionalverband in [[Lojandía]] auf und positionierte ihn nach dem Vorbild der Iniciativa per Samartiega als populistische Protestbewegung gegen das politische Establishment, gegen staatliche Bürokratie und gegen Ausländerkriminalität. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schnellen organisatorischen Fortschritten in Lojandía wurde De la Pênia im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär des PSP auf nationaler Ebene berufen und galt fortan als rechte Hand des Parteivorsitzenden. Zugleich fungierte De la Pênia als Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden internen Querelen und Affären um [[Lucién Riva]] wagte De la Pênia im November 1991 den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater und drängte diesen erfolgreich zum Rücktritt als Parteichef des [[PSP]]. Kurz darauf übernahm De la Pênia das Amt des Parteivorsitzenden. Er versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten und drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anti-Maastricht-Kampagne und nationale Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Reihe von Großspendern gelang es De la Pênia in den Folgemonaten, gemeinsam mit dem früheren [[PPC]]-Minister [[Oscar Aguersuari]] eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte. Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] schaffte De la Pênia erfolgreich den Sprung in den Regionalrat von [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische rechtsextreme Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von [[António Blanxard Rovira]] an, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Parlaments (1994-2004) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten ihm und seiner Partei den Durchbruch auf nationaler Ebene. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semest konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Bei der [[Europawahl 1994]] trat De la Pênia als Zweiter der souveränistischen Liste [[Movimiento per Sagradia]] (MpS) an, die von [[Oscar Aguersuari]] angeführt wurde, und wurde ins Europaparlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Monate später führte er die PSP als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 1994]] zu einem neuerlichen Wahlerfolg. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. De la Pênia selbst gab nun sein Amt im Europaparlament nach wenigen Monaten zugunsten des Abgeordnetenmandats in der Kammer auf. Dort übernahm er auch die Führung seiner Parlamentsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt [[Samartiega]] erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Samartiega“ fast 30 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl des Bürgermeisters scheiterte De la Pênia aber gegen den Kandidaten der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahl 1999]] bestätigte den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung und Annäherung an die Konservativen (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säuberte er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP mit 8,2 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen des Jahres 2004]] trat De la Pênia an seinem Wohnort [[Samartiega]] in [[Lojandía]] erneut als Bürgermeisterkandidat an und führte seine formell unabhängige Wahlliste ''Samartiega de Citadanœs'' zu einem Wahlsieg. Als Kandidat der stärksten Kraft im Kommunalparlament erhielt De la Pênia bei der anschließenden Bürgermeisterwahl die Unterstützung auch der konservativen Volkspartei und wurde zum Bürgermeister gewählt. In der Öffentlichkeit wurde der Pakt zwischen De la Pênia und den Konservativen als Vorlauf für ein ähnliches Bündnis in Semest gedeutet. Das Amt des Bürgermeisters erlaubte es De la Pênia in der Folge, sich als Stadtvater zu inszenieren und seine Idee einer &amp;quot;starken Politik&amp;quot; zu verdeutlichen. Er kürzte daher die Ausgaben für Integrationsprojekte, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister gab De la Pênia sein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer auf, blieb aber Parteichef der Sozialpopularen und der starke Mann in seiner Partei. Zum Nachfolger als Fraktionssprecher wurde [[Domênco Laravil]] gewählt, der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Als &amp;quot;Parteichef in der Provinz&amp;quot; konzentrierte sich De la Pênia auf die anstehenden [[Regionalwahlen 2005]], die als Testlauf für eine Mitte-Rechts-Mehrheit nach der anstehenden [[Parlamentswahl 2006]] angesehen wurden. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Armoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und [[Sarmay]]. In der Region [[Lojandía]] trat De la Pênia wie bereits in den Vorjahren als Spitzenkandidat an und kehrte nach der Wahl in den Regionalrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative unter Einschluss des PSP als Gegenmodell zur regierenden Mitte-Links-Allianz diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Postkommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl selbst trat De la Pênia erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an, erklärte aber, Bürgermeister in seiner Heimatstadt bleiben zu wollen und [[Domênco Laravil]] auch zukünftig die Führung im Parlament überlassen zu wollen. Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, erreichte die PSP mit De la Pênia als Spitzenkandidaten ein neues Rekordergebnis von 8,7 Prozent der Stimmen und bot sich dem Wahlsieger [[Miquel Ánibal Luisanto]] vom [[PPC]] als Bündnispartner für einen &amp;quot;Politikwechsel&amp;quot; an. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken [[UDS]]-Flügel und Teilen der [[PPC]] führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Zuvor hatte De la Pênia einen Hörsturz erlitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin im Parteivorsitz schlug De la Pênia überraschend nicht seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; Laravil, sondern seine Schwägerin [[Eleonora Sarabal]] vor, was öffentlich als Zeichen eines nur formalen Rückzugs vom Parteiamt gelesen wurde. Nach öffentlicher Darstellung sollten Laravil als Fraktionssprecher in Semest und Sarabal als Europa-Abgeordnete und Parteivorsitzende künftig eine &amp;quot;Doppelspitze&amp;quot; bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat entwickelte sich Laravil durch eine enorme Medienpräsenz und eine geschickte interne Führungsstrategie schnell zum landesweit bekannten Gesicht der Sozialpopularen. Dazu trugen auch mehrere Operationen bei, denen sich De la Pênias im Winter 2007/2008 unterziehen musste. Zunehmend wurde nun von einem gespannten Verhältnis zwischen Laravil und dem Duo Sarabal/De la Pênia gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es 2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, drängte De la Pênia - nach dem gescheiterten EU-Referendum in Irland über den Vertrag von Lissabon - auf ein sagradisches Referendum und warb für eine Ablehnung des Vertragswerks. Dies kam einem deutlichen Machtwort gegen die kompromissbereite Linie seiner Partei gleich, die er als &amp;quot;Kniefall vor Luisanto&amp;quot; bezeichnete. Wenn Luisanto aber einen solchen Kniefall erwarte, müsse er aufpassen, morgen nicht sein Amt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Laravil, der zuvor öffentlich von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Beziehungen zur Volkspartei torpediert sah, fühlte sich bloßgestellt. Er widersprach De la Pênia öffentlich und provozierte damit den offenen Bruch mit dem langjährigen Parteivorsitzenden. Zögerlich stellten sich einige Abgeordnete hinter den Fraktionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil. Auf dem Parteitag in Noyar, an dem De la Pênia trotz gesundheitlicher Probleme persönlich teilnahm, erhoben einige Delegierte schwere persönliche Vorwürfe gegen Laravil. In einem Votum des Parteitags setzte sich die Linie De la Pênias schließlich durch, was mit einem harten Kurs gegen den Vertrag von Lissabon und die Europapolitik der Regierung Luisanto einherging. Laravil zog daraufhin die Konsequenzen und legte seine Ämter nieder. Er stimmte als einziger [[PSP]]-Abgeordneter für den EU-Reformvertrag und verließ daraufhin seine Fraktion, die er zuvor mehrere Jahre lang geleitet hatte. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2009 und Rückkehr nach Semest ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênias Intervention in der Parteikrise des Jahres 2008 bereits von einigen Medien als de-facto-Rückkehr an die Parteispitze interpretiert worden war, trat De la Pênia im Jahr 2009 erneut ins Rampenlicht und erklärte seine Krankheit für überstanden. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia abermals als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit über 19 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis für seine Partei, was als Zeichen gedeutet wurde, dass die Parteikrise überstanden war. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kam es schließlich zu einer neuerlichen Koalitionskrise, nachdem ein weiterer Abgeordneter der PPC die Fraktion verließ und die die Rechtsallianz damit ihre Mehrheit endgültig einbüßte. Nachdem er eine wichtige Haushaltsabstimmung im Parlament verloren hatte, bat Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia nutzte die vorgezogenen Wahlen für ein Comeback in der nationalen Politik und wurde zum Spitzenkandidaten der PSP-Liste gewählt. Zudem gab er bekannt, sein Mandat nach der Wahl antreten zu wollen und sein Bürgermeisteramt noch vor der Kommunalwahl 2012 niederzulegen. De la Pênias EU-kritischer Kurs zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch unter sieben Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im November 2009]] mit 10,6 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich und blieb damit auf eine Kooperation mit De la Pênia angewiesen, wollte er eine Große Koalition mit den [[ASUL|Sozialisten]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (2009-2015) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|300px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kehrte De la Pênia nach fünf Jahren ins Semestiner Parlament zurück und übernahm dort auch die Führung der PSP-Fraktion. Sein Bürgermeisteramt in [[Samartiega]] gab er einige Monate später auf, nachdem es zu Diskussionen um die Kompatibilität beider Posten gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Minderheitsregierung fort und kooperierte auch weiterhin auf einigen Feldern mit De la Pênias PSP. Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kam es zu anhaltenden Schwierigkeiten innerhalb der Koalition und der Partei, da De la Pênia zwar seine Zustimmung zu den diversen Rettungspaketen für angeschlagene Mitgliedsstaaten der Gemeinschaftswährung verweigerte, seine grundsätzliche Unterstützung für die Mitte-Rechts-Regierung aber aufrecht erhielt. Heftige Töne gegen den Euro und für einen Austritt Sagradiens aus der Gemeinschaftswährung, wie De la Pênia sie im [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlkampf 2013]] anschlug, wirkten vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig und kosteten die Partei deutlich an Stimmen. Bei der Wahl, bei der De la Pênia seine Partei erneut als Spitzenkandidat anführte, mussten die Sozialpopularen erstmals deutliche Verluste verschmerzen und brachen nach sechs Jahren als Teil der Regierungsmehrheit von über 10 auf nur noch 6,9 Prozent der Stimmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug auf die Ehrenpräsidentschaft (seit 2015) ===&lt;br /&gt;
Trotz der Stimmenverluste bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde De la Pênia im Amt des Sprechers seiner Parlamentsgruppe und damit ''de facto'' als Politischer Führer der PSP bestätigt. Es mehrten sich aber die Zeichen eines baldigen Wechsels an der Parteispitze. Nachdem De la Pênia Monate lang Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] angefacht hatte, verzichtete er schließlich und schlug stattdessen Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] vor, die nur knapp einen Einzug in die Stichwahl verpasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 gab De la Pênia schließlich seinen bevorstehenden Rückzug aus der Führung der Partei und der Parlamentsfraktion bekannt. Zur Wunschnachfolgerin designierte er die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]]. Kurz darauf kündigte auch die bisherige Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] an, auf dem Parteitag der PSP im Dezember 2015 nicht mehr für das nominell höchste Parteiamt kandidieren zu wollen, um einen Generationenwechsel zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 gab De la Pênia die Führung der PSP-Parlamentsgruppe an [[Marijol Catalán]] ab. Auf dem folgenden Parteitag im Dezember wurde Catalán zudem zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt. De la Pênia erhielt stattdessen das neugeschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei mit dem Recht, weiterhin an Sitzungen des Parteivorstands teilzunehmen. Zudem behielt er sein Mandat in der Kammer und gab an, zukünftig als &amp;quot;einfacher Abgeordneter&amp;quot; fungieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als einige Jahre zuvor blieb De la Pênia tatsächlich im zweiten Glied und vermied es weitgehend, die Autorität seiner Nachfolgerin Catalán zu untergraben. Bei der [[Parlamentswahl 2017]], die für die PSP mit einem Rekordergebnis von 16,4 Prozent endete, kandidierte er erneut, diesmal als Drittplatzierter der PSP-Liste. Nach der Wahl wurde er zum Präsidenten des Verteidigungsausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. Dieses Amt musste er nach dem schlechten Abschneiden der PSP bei der [[Parlamentswahl 2019]] wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|sagradischen Präsidentschaftswahl 2020]] kursierte De la Pênias Name immer wieder als möglicher Gegenkandidat der amtierenden Präsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]]. Nachdem De la Pênia seine Bereitschaft zu einer Kandidatur in Aussicht gestellt hatte, nominierte die Parteiführung überraschend die landesweit weniger bekannte Nachwuchspolitikerin [[Ailén Guervennéc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 2021|Regionalwahl im März 2021]] zog sich De la Pênia aus dem Parlament in Semest zurück und gab die anstehende Gründung einer neuen regionalen Wählervereinigung in [[Lojandía]] bekannt. Unter dem Namen [[Iniciativa per Lojandía]] knüpfte das Bündnis an die Erfolge der kommunalen [[Iniciativa per Samartiega]] an. Nachdem es in der Folge zu heftigen Diskussionen innerhalb des [[PSP]] um eine mögliche Konkurrenzkandidatur zwischen den beiden Parteien gekommen war, einigten sich De la Pênia und seine Nachfolgerin [[Marijol Catalán]] schließlich auf eine gemeinsame Kandidatur mit De la Pênia als gemeinsamem Kandidaten für das Amt des Regierungspräsidenten der Region [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter De la Pênias Führung erreichte die Wahlliste De la Pênia bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021|Regionalwahl am 7. März 2021]] mit 22,5 Prozent der Stimmen nur unwesentlich mehr als die PSP bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2017|vorangegangenen Wahl]]. Da die regierenden Konservativen Verluste zu verzeichnen hatten, lag De la Pênia in Hochrechnungen am Wahlabend zunächst vorne, landete nach der Auszählung der Briefwahlstimmen aber knapp hinter der Volkspartei unter Regierungspräsident [[Piero Celades]]. Celades einigte sich schließlich mit den bis dahin oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Liberales|Liberalen]] auf eine Große Koalition und sandte De la Pênia damit auf die Oppositionsbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Mitglied des Stadtrats von [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2021: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* seit 2021: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Stadtratsmitglied in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Beigeordneter Stadtrat in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: Bürgermeister der Stadt [[Samartiega]] &lt;br /&gt;
* 2017-2019: Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-2004: Vorsitzender des [[PSP]]-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1/11-1991: Nationaler Parteisekretär der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: Parteivorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* seit 2015: Ehrenvorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PSP-Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_De_la_P%C3%AAnia&amp;diff=63605</id>
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		<updated>2022-09-12T14:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán María De la Pênia''' (*12. Juni 1952 in [[Sagrera]], [[Lojandía]]) in ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriges Führungsmitglied des rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]]. De la Pênia war seit den 1980er Jahren für die kommunale [[Iniciativa per Samartiega]] aktiv und schloss sich später der [[PSP]] an. Von 1991 bis 2015 bestimmte er mit kurzen Unterbrechungen die Geschicke seiner Partei, zunächst bis 2007 als Parteivorsitzender und danach von 2009 bis 2015 als Fraktionssprecher in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit Dezember 2015 ist er ''Ehrenvorsitzender'' der PSP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner nationalen Karriere ist De la Pênia seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Samartiega]] in [[Lojandía]] und fungierte von 1988 bis 1992 als Beigeordneter sowie von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der Stadt. Zudem war er mehrmals Spitzenkandidat seiner Partei bei Regionalwahlen in Lojandía und gehörte dem dortigen Regionalrat an. Nachdem De la Pênia 1994 ins Europäische Parlament gewählt worden war, gab er sein Mandat nach wenigen Monaten wieder zurück und wurde stattdessen Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Dieser gehörte er von 1994 bis 2004 sowie erneut seit 2009 an. Von 2017 bis 2019 stand er als Präsident dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vor. Daneben ist De la Pênia seit 2017 Mitglied der sagradischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021]] trat De la Pênia als Spitzenkandidat der Liste &amp;quot;Iniciativa per Lojandía&amp;quot; mit dem Ziel an, die neue Regionalregierung anzuführen. Die Liste landete aber knapp auf dem zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge in der Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida0001.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war er Mitglied der konservativen [[PPC]] und engagierte sich kurze Zeit im konservativen Studentenverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen und war seit 1983 in der Stadtverwaltung der [[Lojandía|lojandinischen]] Kleinstadt [[Samartiega]] tätig. Bei der [[Kommunalwahl 1984]] trat er als Kandidat der neu gegründeten Kommunalpartei [[Iniciativa per Samartiega]] an, die sich als klassische Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Stadt und den Filz der etablierten Stadtratsparteien einsetzte. De la Pênia verpasste den Einzug in den Stadtrat knapp, rückte aber wenige Monate später für einen Parteikollegen nach und wurde Mitglied des Stadtparlaments.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1987 die Fraktionsführung seiner Partei übernommen hatte, trat De la Pênia bei der [[Kommunalwahl 1988]] als Spitzenkandidat der Iniciativa an und wurde daraufhin zum Beigeordneten Stadtrat gewählt. In der Folge richtete er die Kommunalpartei ganz auf seine Person aus und begann, Kontakt zu ähnlichen Bewegungen in anderen Städten [[Lojandía]]s und [[Ceundâlia]]s zu knüpfen, mit dem Ziel, auch auf überkommunaler Ebene zu operieren. Nach zahlreichen Auseinandersetzungen mit den übrigen Parteien im Stadtrat wurde De la Pênia im Januar 1992 als Beigeordneter abgewählt, blieb aber Mitglied im Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die PSP und Parteivorsitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênia zeitweise die Gründung eines Regionalverbandes der Iniciativa in [[Lojandía]] erwogen hatte, lernte er 1990 [[Lucién Riva]], den Vorsitzenden des [[Partíu Social Popular]], kennen, der ihn zum Parteieintritt bewog. De la Pênia baute den Regionalverband in [[Lojandía]] auf und positionierte ihn nach dem Vorbild der Iniciativa per Samartiega als populistische Protestbewegung gegen das politische Establishment, gegen staatliche Bürokratie und gegen Ausländerkriminalität. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schnellen organisatorischen Fortschritten in Lojandía wurde De la Pênia im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär des PSP auf nationaler Ebene berufen und galt fortan als rechte Hand des Parteivorsitzenden. Zugleich fungierte De la Pênia als Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden internen Querelen und Affären um [[Lucién Riva]] wagte De la Pênia im November 1991 den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater und drängte diesen erfolgreich zum Rücktritt als Parteichef des [[PSP]]. Kurz darauf übernahm De la Pênia das Amt des Parteivorsitzenden. Er versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten und drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anti-Maastricht-Kampagne und nationale Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Reihe von Großspendern gelang es De la Pênia in den Folgemonaten, gemeinsam mit dem früheren [[PPC]]-Minister [[Oscar Aguersuari]] eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte. Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] schaffte De la Pênia erfolgreich den Sprung in den Regionalrat von [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische rechtsextreme Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von [[António Blanxard Rovira]] an, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Parlaments (1994-2004) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten ihm und seiner Partei den Durchbruch auf nationaler Ebene. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semest konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Bei der [[Europawahl 1994]] trat De la Pênia als Zweiter der souveränistischen Liste [[Movimiento per Sagradia]] (MpS) an, die von [[Oscar Aguersuari]] angeführt wurde, und wurde ins Europaparlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Monate später führte er die PSP als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 1994]] zu einem neuerlichen Wahlerfolg. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. De la Pênia selbst gab nun sein Amt im Europaparlament nach wenigen Monaten zugunsten des Abgeordnetenmandats in der Kammer auf. Dort übernahm er auch die Führung seiner Parlamentsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt [[Samartiega]] erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Samartiega“ fast 30 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl des Bürgermeisters scheiterte De la Pênia aber gegen den Kandidaten der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahl 1999]] bestätigte den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung und Annäherung an die Konservativen (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säuberte er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP mit 8,2 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen des Jahres 2004]] trat De la Pênia an seinem Wohnort [[Samartiega]] in [[Lojandía]] erneut als Bürgermeisterkandidat an und führte seine formell unabhängige Wahlliste ''Samartiega de Citadanœs'' zu einem Wahlsieg. Als Kandidat der stärksten Kraft im Kommunalparlament erhielt De la Pênia bei der anschließenden Bürgermeisterwahl die Unterstützung auch der konservativen Volkspartei und wurde zum Bürgermeister gewählt. In der Öffentlichkeit wurde der Pakt zwischen De la Pênia und den Konservativen als Vorlauf für ein ähnliches Bündnis in Semest gedeutet. Das Amt des Bürgermeisters erlaubte es De la Pênia in der Folge, sich als Stadtvater zu inszenieren und seine Idee einer &amp;quot;starken Politik&amp;quot; zu verdeutlichen. Er kürzte daher die Ausgaben für Integrationsprojekte, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister gab De la Pênia sein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer auf, blieb aber Parteichef der Sozialpopularen und der starke Mann in seiner Partei. Zum Nachfolger als Fraktionssprecher wurde [[Domênco Laravil]] gewählt, der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Als &amp;quot;Parteichef in der Provinz&amp;quot; konzentrierte sich De la Pênia auf die anstehenden [[Regionalwahlen 2005]], die als Testlauf für eine Mitte-Rechts-Mehrheit nach der anstehenden [[Parlamentswahl 2006]] angesehen wurden. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Armoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und [[Sarmay]]. In der Region [[Lojandía]] trat De la Pênia wie bereits in den Vorjahren als Spitzenkandidat an und kehrte nach der Wahl in den Regionalrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative unter Einschluss des PSP als Gegenmodell zur regierenden Mitte-Links-Allianz diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Postkommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl selbst trat De la Pênia erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an, erklärte aber, Bürgermeister in seiner Heimatstadt bleiben zu wollen und [[Domênco Laravil]] auch zukünftig die Führung im Parlament überlassen zu wollen. Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, erreichte die PSP mit De la Pênia als Spitzenkandidaten ein neues Rekordergebnis von 8,7 Prozent der Stimmen und bot sich dem Wahlsieger [[Miquel Ánibal Luisanto]] vom [[PPC]] als Bündnispartner für einen &amp;quot;Politikwechsel&amp;quot; an. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken [[UDS]]-Flügel und Teilen der [[PPC]] führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Zuvor hatte De la Pênia einen Hörsturz erlitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin im Parteivorsitz schlug De la Pênia überraschend nicht seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; Laravil, sondern seine Schwägerin [[Eleonora Sarabal]] vor, was öffentlich als Zeichen eines nur formalen Rückzugs vom Parteiamt gelesen wurde. Nach öffentlicher Darstellung sollten Laravil als Fraktionssprecher in Semest und Sarabal als Europa-Abgeordnete und Parteivorsitzende künftig eine &amp;quot;Doppelspitze&amp;quot; bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat entwickelte sich Laravil durch eine enorme Medienpräsenz und eine geschickte interne Führungsstrategie schnell zum landesweit bekannten Gesicht der Sozialpopularen. Dazu trugen auch mehrere Operationen bei, denen sich De la Pênias im Winter 2007/2008 unterziehen musste. Zunehmend wurde nun von einem gespannten Verhältnis zwischen Laravil und dem Duo Sarabal/De la Pênia gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es 2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, drängte De la Pênia - nach dem gescheiterten EU-Referendum in Irland über den Vertrag von Lissabon - auf ein sagradisches Referendum und warb für eine Ablehnung des Vertragswerks. Dies kam einem deutlichen Machtwort gegen die kompromissbereite Linie seiner Partei gleich, die er als &amp;quot;Kniefall vor Luisanto&amp;quot; bezeichnete. Wenn Luisanto aber einen solchen Kniefall erwarte, müsse er aufpassen, morgen nicht sein Amt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Laravil, der zuvor öffentlich von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Beziehungen zur Volkspartei torpediert sah, fühlte sich bloßgestellt. Er widersprach De la Pênia öffentlich und provozierte damit den offenen Bruch mit dem langjährigen Parteivorsitzenden. Zögerlich stellten sich einige Abgeordnete hinter den Fraktionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil. Auf dem Parteitag in Noyar, an dem De la Pênia trotz gesundheitlicher Probleme persönlich teilnahm, erhoben einige Delegierte schwere persönliche Vorwürfe gegen Laravil. In einem Votum des Parteitags setzte sich die Linie De la Pênias schließlich durch, was mit einem harten Kurs gegen den Vertrag von Lissabon und die Europapolitik der Regierung Luisanto einherging. Laravil zog daraufhin die Konsequenzen und legte seine Ämter nieder. Er stimmte als einziger [[PSP]]-Abgeordneter für den EU-Reformvertrag und verließ daraufhin seine Fraktion, die er zuvor mehrere Jahre lang geleitet hatte. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2009 und Rückkehr nach Semest ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênias Intervention in der Parteikrise des Jahres 2008 bereits von einigen Medien als de-facto-Rückkehr an die Parteispitze interpretiert worden war, trat De la Pênia im Jahr 2009 erneut ins Rampenlicht und erklärte seine Krankheit für überstanden. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia abermals als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit über 19 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis für seine Partei, was als Zeichen gedeutet wurde, dass die Parteikrise überstanden war. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kam es schließlich zu einer neuerlichen Koalitionskrise, nachdem ein weiterer Abgeordneter der PPC die Fraktion verließ und die die Rechtsallianz damit ihre Mehrheit endgültig einbüßte. Nachdem er eine wichtige Haushaltsabstimmung im Parlament verloren hatte, bat Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia nutzte die vorgezogenen Wahlen für ein Comeback in der nationalen Politik und wurde zum Spitzenkandidaten der PSP-Liste gewählt. Zudem gab er bekannt, sein Mandat nach der Wahl antreten zu wollen und sein Bürgermeisteramt noch vor der Kommunalwahl 2012 niederzulegen. De la Pênias EU-kritischer Kurs zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch unter sieben Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im November 2009]] mit 10,6 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich und blieb damit auf eine Kooperation mit De la Pênia angewiesen, wollte er eine Große Koalition mit den [[ASUL|Sozialisten]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (2009-2015) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|300px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kehrte De la Pênia nach fünf Jahren ins Semestiner Parlament zurück und übernahm dort auch die Führung der PSP-Fraktion. Sein Bürgermeisteramt in [[Samartiega]] gab er einige Monate später auf, nachdem es zu Diskussionen um die Kompatibilität beider Posten gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Minderheitsregierung fort und kooperierte auch weiterhin auf einigen Feldern mit De la Pênias PSP. Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kam es zu anhaltenden Schwierigkeiten innerhalb der Koalition und der Partei, da De la Pênia zwar seine Zustimmung zu den diversen Rettungspaketen für angeschlagene Mitgliedsstaaten der Gemeinschaftswährung verweigerte, seine grundsätzliche Unterstützung für die Mitte-Rechts-Regierung aber aufrecht erhielt. Heftige Töne gegen den Euro und für einen Austritt Sagradiens aus der Gemeinschaftswährung, wie De la Pênia sie im [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlkampf 2013]] anschlug, wirkten vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig und kosteten die Partei deutlich an Stimmen. Bei der Wahl, bei der De la Pênia seine Partei erneut als Spitzenkandidat anführte, mussten die Sozialpopularen erstmals deutliche Verluste verschmerzen und brachen nach sechs Jahren als Teil der Regierungsmehrheit von über 10 auf nur noch 6,9 Prozent der Stimmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug auf die Ehrenpräsidentschaft (seit 2015) ===&lt;br /&gt;
Trotz der Stimmenverluste bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde De la Pênia im Amt des Sprechers seiner Parlamentsgruppe und damit ''de facto'' als Politischer Führer der PSP bestätigt. Es mehrten sich aber die Zeichen eines baldigen Wechsels an der Parteispitze. Nachdem De la Pênia Monate lang Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] angefacht hatte, verzichtete er schließlich und schlug stattdessen Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] vor, die nur knapp einen Einzug in die Stichwahl verpasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 gab De la Pênia schließlich seinen bevorstehenden Rückzug aus der Führung der Partei und der Parlamentsfraktion bekannt. Zur Wunschnachfolgerin designierte er die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]]. Kurz darauf kündigte auch die bisherige Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] an, auf dem Parteitag der PSP im Dezember 2015 nicht mehr für das nominell höchste Parteiamt kandidieren zu wollen, um einen Generationenwechsel zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 gab De la Pênia die Führung der PSP-Parlamentsgruppe an [[Marijol Catalán]] ab. Auf dem folgenden Parteitag im Dezember wurde Catalán zudem zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt. De la Pênia erhielt stattdessen das neugeschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei mit dem Recht, weiterhin an Sitzungen des Parteivorstands teilzunehmen. Zudem behielt er sein Mandat in der Kammer und gab an, zukünftig als &amp;quot;einfacher Abgeordneter&amp;quot; fungieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als einige Jahre zuvor blieb De la Pênia tatsächlich im zweiten Glied und vermied es weitgehend, die Autorität seiner Nachfolgerin Catalán zu untergraben. Bei der [[Parlamentswahl 2017]], die für die PSP mit einem Rekordergebnis von 16,4 Prozent endete, kandidierte er erneut, diesmal als Drittplatzierter der PSP-Liste. Nach der Wahl wurde er zum Präsidenten des Verteidigungsausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. Dieses Amt musste er nach dem schlechten Abschneiden der PSP bei der [[Parlamentswahl 2019]] wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|sagradischen Präsidentschaftswahl 2020]] kursierte De la Pênias Name immer wieder als möglicher Gegenkandidat der amtierenden Präsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]]. Nachdem De la Pênia seine Bereitschaft zu einer Kandidatur in Aussicht gestellt hatte, nominierte die Parteiführung überraschend die landesweit weniger bekannte Nachwuchspolitikerin [[Ailén Guervennéc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 2021|Regionalwahl im März 2021]] gab De la Pênia die Gründung einer neuen regionalen Wählervereinigung in [[Lojandía]] bekannt. Unter dem Namen [[Iniciativa per Lojandía]] knüpfte das Bündnis an die Erfolge der kommunalen [[Iniciativa per Samartiega]] an. Nachdem es in der Folge zu heftigen Diskussionen innerhalb des [[PSP]] um eine mögliche Konkurrenzkandidatur zwischen den beiden Parteien gekommen war, einigten sich De la Pênia und seine Nachfolgerin [[Marijol Catalán]] schließlich auf eine gemeinsame Kandidatur mit De la Pênia als gemeinsamem Kandidaten für das Amt des Regierungspräsidenten der Region [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter De la Pênias Führung erreichte die Wahlliste De la Pênia bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021|Regionalwahl am 7. März 2021]] mit 22,5 Prozent der Stimmen nur unwesentlich mehr als die PSP bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2017|vorangegangenen Wahl]]. Da die regierenden Konservativen Verluste zu verzeichnen hatten, lag De la Pênia in Hochrechnungen am Wahlabend zunächst vorne, landete nach der Auszählung der Briefwahlstimmen aber knapp hinter der Volkspartei unter Regierungspräsident [[Piero Celades]]. Celades einigte sich schließlich mit den bis dahin oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Liberales|Liberalen]] auf eine Große Koalition und sandte De la Pênia damit auf die Oppositionsbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Mitglied des Stadtrats von [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2021: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* seit 2021: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Stadtratsmitglied in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Beigeordneter Stadtrat in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: Bürgermeister der Stadt [[Samartiega]] &lt;br /&gt;
* 2017-2019: Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-2004: Vorsitzender des [[PSP]]-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1/11-1991: Nationaler Parteisekretär der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: Parteivorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* seit 2015: Ehrenvorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PSP-Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_De_la_P%C3%AAnia&amp;diff=63604</id>
		<title>Joán De la Pênia</title>
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		<updated>2022-09-12T14:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán María De la Pênia''' (*12. Juni 1952 in [[Sagrera]], [[Lojandía]]) in ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriges Führungsmitglied des rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]]. De la Pênia war seit den 1980er Jahren für die kommunale [[Iniciativa per Samartiega]] aktiv und schloss sich später der [[PSP]] an. Von 1991 bis 2015 bestimmte er mit kurzen Unterbrechungen die Geschicke seiner Partei, zunächst bis 2007 als Parteivorsitzender und danach von 2009 bis 2015 als Fraktionssprecher in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit Dezember 2015 ist er ''Ehrenvorsitzender'' der PSP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner nationalen Karriere ist De la Pênia seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Samartiega]] in [[Lojandía]] und fungierte von 1988 bis 1992 als Beigeordneter sowie von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der Stadt. Zudem war er mehrmals Spitzenkandidat seiner Partei bei Regionalwahlen in Lojandía und gehörte dem dortigen Regionalrat an. Nachdem De la Pênia 1994 ins Europäische Parlament gewählt worden war, gab er sein Mandat nach wenigen Monaten wieder zurück und wurde stattdessen Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Dieser gehörte er von 1994 bis 2004 sowie erneut seit 2009 an. Von 2017 bis 2019 stand er als Präsident dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vor. Daneben ist De la Pênia seit 2017 Mitglied der sagradischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021]] trat De la Pênia als Spitzenkandidat der Liste &amp;quot;Iniciativa per Lojandía&amp;quot; mit dem Ziel an, die neue Regionalregierung anzuführen. Die Liste landete aber knapp auf dem zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge in der Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida0001.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war er Mitglied der konservativen [[PPC]] und engagierte sich kurze Zeit im konservativen Studentenverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen und war seit 1983 in der Stadtverwaltung der [[Lojandía|lojandinischen]] Kleinstadt [[Samartiega]] tätig. Bei der [[Kommunalwahl 1984]] trat er als Kandidat der neu gegründeten Kommunalpartei [[Iniciativa per Samartiega]] an, die sich als klassische Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Stadt und den Filz der etablierten Stadtratsparteien einsetzte. De la Pênia verpasste den Einzug in den Stadtrat knapp, rückte aber wenige Monate später für einen Parteikollegen nach und wurde Mitglied des Stadtparlaments.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1987 die Fraktionsführung seiner Partei übernommen hatte, trat De la Pênia bei der [[Kommunalwahl 1988]] als Spitzenkandidat der Iniciativa an und wurde daraufhin zum Beigeordneten Stadtrat gewählt. In der Folge richtete er die Kommunalpartei ganz auf seine Person aus und begann, Kontakt zu ähnlichen Bewegungen in anderen Städten [[Lojandía]]s und [[Ceundâlia]]s zu knüpfen, mit dem Ziel, auch auf überkommunaler Ebene zu operieren. Nach zahlreichen Auseinandersetzungen mit den übrigen Parteien im Stadtrat wurde De la Pênia im Januar 1992 als Beigeordneter abgewählt, blieb aber Mitglied im Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die PSP und Parteivorsitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênia zeitweise die Gründung eines Regionalverbandes der Iniciativa in [[Lojandía]] erwogen hatte, lernte er 1990 [[Lucién Riva]], den Vorsitzenden des [[Partíu Social Popular]], kennen, der ihn zum Parteieintritt bewog. De la Pênia baute den Regionalverband in [[Lojandía]] auf und positionierte ihn nach dem Vorbild der Iniciativa per Samartiega als populistische Protestbewegung gegen das politische Establishment, gegen staatliche Bürokratie und gegen Ausländerkriminalität. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schnellen organisatorischen Fortschritten in Lojandía wurde De la Pênia im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär des PSP auf nationaler Ebene berufen und galt fortan als rechte Hand des Parteivorsitzenden. Zugleich fungierte De la Pênia als Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden internen Querelen und Affären um [[Lucién Riva]] wagte De la Pênia im November 1991 den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater und drängte diesen erfolgreich zum Rücktritt als Parteichef des [[PSP]]. Kurz darauf übernahm De la Pênia das Amt des Parteivorsitzenden. Er versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten und drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anti-Maastricht-Kampagne und nationale Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Reihe von Großspendern gelang es De la Pênia in den Folgemonaten, gemeinsam mit dem früheren [[PPC]]-Minister [[Oscar Aguersuari]] eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte. Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] schaffte De la Pênia erfolgreich den Sprung in den Regionalrat von [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische rechtsextreme Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von [[António Blanxard Rovira]] an, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Parlaments (1994-2004) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten ihm und seiner Partei den Durchbruch auf nationaler Ebene. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semest konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Bei der [[Europawahl 1994]] trat De la Pênia als Zweiter der souveränistischen Liste [[Movimiento per Sagradia]] (MpS) an, die von [[Oscar Aguersuari]] angeführt wurde, und wurde ins Europaparlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Monate später führte er die PSP als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 1994]] zu einem neuerlichen Wahlerfolg. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. De la Pênia selbst gab nun sein Amt im Europaparlament nach wenigen Monaten zugunsten des Abgeordnetenmandats in der Kammer auf. Dort übernahm er auch die Führung seiner Parlamentsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt [[Samartiega]] erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Samartiega“ fast 30 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl des Bürgermeisters scheiterte De la Pênia aber gegen den Kandidaten der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahl 1999]] bestätigte den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung und Annäherung an die Konservativen (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säuberte er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP mit 8,2 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen des Jahres 2004]] trat De la Pênia an seinem Wohnort [[Samartiega]] in [[Lojandía]] erneut als Bürgermeisterkandidat an und führte seine formell unabhängige Wahlliste ''Samartiega de Citadanœs'' zu einem Wahlsieg. Als Kandidat der stärksten Kraft im Kommunalparlament erhielt De la Pênia bei der anschließenden Bürgermeisterwahl die Unterstützung auch der konservativen Volkspartei und wurde zum Bürgermeister gewählt. In der Öffentlichkeit wurde der Pakt zwischen De la Pênia und den Konservativen als Vorlauf für ein ähnliches Bündnis in Semest gedeutet. Das Amt des Bürgermeisters erlaubte es De la Pênia in der Folge, sich als Stadtvater zu inszenieren und seine Idee einer &amp;quot;starken Politik&amp;quot; zu verdeutlichen. Er kürzte daher die Ausgaben für Integrationsprojekte, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister gab De la Pênia sein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer auf, blieb aber Parteichef der Sozialpopularen und der starke Mann in seiner Partei. Zum Nachfolger als Fraktionssprecher wurde [[Domênco Laravil]] gewählt, der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Als &amp;quot;Parteichef in der Provinz&amp;quot; konzentrierte sich De la Pênia auf die anstehenden [[Regionalwahlen 2005]], die als Testlauf für eine Mitte-Rechts-Mehrheit nach der anstehenden [[Parlamentswahl 2006]] angesehen wurden. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Armoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und [[Sarmay]]. In der Region [[Lojandía]] trat De la Pênia wie bereits in den Vorjahren als Spitzenkandidat an und kehrte nach der Wahl in den Regionalrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative unter Einschluss des PSP als Gegenmodell zur regierenden Mitte-Links-Allianz diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Postkommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl selbst trat De la Pênia erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an, erklärte aber, Bürgermeister in seiner Heimatstadt bleiben zu wollen und [[Domênco Laravil]] auch zukünftig die Führung im Parlament überlassen zu wollen. Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, erreichte die PSP mit De la Pênia als Spitzenkandidaten ein neues Rekordergebnis von 8,7 Prozent der Stimmen und bot sich dem Wahlsieger [[Miquel Ánibal Luisanto]] vom [[PPC]] als Bündnispartner für einen &amp;quot;Politikwechsel&amp;quot; an. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken [[UDS]]-Flügel und Teilen der [[PPC]] führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Zuvor hatte De la Pênia einen Hörsturz erlitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin im Parteivorsitz schlug De la Pênia überraschend nicht seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; Laravil, sondern seine Schwägerin [[Eleonora Sarabal]] vor, was öffentlich als Zeichen eines nur formalen Rückzugs vom Parteiamt gelesen wurde. Nach öffentlicher Darstellung sollten Laravil als Fraktionssprecher in Semest und Sarabal als Europa-Abgeordnete und Parteivorsitzende künftig eine &amp;quot;Doppelspitze&amp;quot; bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat entwickelte sich Laravil durch eine enorme Medienpräsenz und eine geschickte interne Führungsstrategie schnell zum landesweit bekannten Gesicht der Sozialpopularen. Dazu trugen auch mehrere Operationen bei, denen sich De la Pênias im Winter 2007/2008 unterziehen musste. Zunehmend wurde nun von einem gespannten Verhältnis zwischen Laravil und dem Duo Sarabal/De la Pênia gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es 2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, drängte De la Pênia - nach dem gescheiterten EU-Referendum in Irland über den Vertrag von Lissabon - auf ein sagradisches Referendum und warb für eine Ablehnung des Vertragswerks. Dies kam einem deutlichen Machtwort gegen die kompromissbereite Linie seiner Partei gleich, die er als &amp;quot;Kniefall vor Luisanto&amp;quot; bezeichnete. Wenn Luisanto aber einen solchen Kniefall erwarte, müsse er aufpassen, morgen nicht sein Amt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Laravil, der zuvor öffentlich von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Beziehungen zur Volkspartei torpediert sah, fühlte sich bloßgestellt. Er widersprach De la Pênia öffentlich und provozierte damit den offenen Bruch mit dem langjährigen Parteivorsitzenden. Zögerlich stellten sich einige Abgeordnete hinter den Fraktionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil. Auf dem Parteitag in Noyar, an dem De la Pênia trotz gesundheitlicher Probleme persönlich teilnahm, erhoben einige Delegierte schwere persönliche Vorwürfe gegen Laravil. In einem Votum des Parteitags setzte sich die Linie De la Pênias schließlich durch, was mit einem harten Kurs gegen den Vertrag von Lissabon und die Europapolitik der Regierung Luisanto einherging. Laravil zog daraufhin die Konsequenzen und legte seine Ämter nieder. Er stimmte als einziger [[PSP]]-Abgeordneter für den EU-Reformvertrag und verließ daraufhin seine Fraktion, die er zuvor mehrere Jahre lang geleitet hatte. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2009 und Rückkehr nach Semest ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênias Intervention in der Parteikrise des Jahres 2008 bereits von einigen Medien als de-facto-Rückkehr an die Parteispitze interpretiert worden war, trat De la Pênia im Jahr 2009 erneut ins Rampenlicht und erklärte seine Krankheit für überstanden. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia abermals als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit über 19 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis für seine Partei, was als Zeichen gedeutet wurde, dass die Parteikrise überstanden war. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kam es schließlich zu einer neuerlichen Koalitionskrise, nachdem ein weiterer Abgeordneter der PPC die Fraktion verließ und die die Rechtsallianz damit ihre Mehrheit endgültig einbüßte. Nachdem er eine wichtige Haushaltsabstimmung im Parlament verloren hatte, bat Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia nutzte die vorgezogenen Wahlen für ein Comeback in der nationalen Politik und wurde zum Spitzenkandidaten der PSP-Liste gewählt. Zudem gab er bekannt, sein Mandat nach der Wahl antreten zu wollen und sein Bürgermeisteramt noch vor der Kommunalwahl 2012 niederzulegen. De la Pênias EU-kritischer Kurs zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch unter sieben Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im November 2009]] mit 10,6 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich und blieb damit auf eine Kooperation mit De la Pênia angewiesen, wollte er eine Große Koalition mit den [[ASUL|Sozialisten]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (2009-2015) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|300px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kehrte De la Pênia nach fünf Jahren ins Semestiner Parlament zurück und übernahm dort auch die Führung der PSP-Fraktion. Sein Bürgermeisteramt in [[Samartiega]] gab er einige Monate später auf, nachdem es zu Diskussionen um die Kompatibilität beider Posten gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Minderheitsregierung fort und kooperierte auch weiterhin auf einigen Feldern mit De la Pênias PSP. Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kam es zu anhaltenden Schwierigkeiten innerhalb der Koalition und der Partei, da De la Pênia zwar seine Zustimmung zu den diversen Rettungspaketen für angeschlagene Mitgliedsstaaten der Gemeinschaftswährung verweigerte, seine grundsätzliche Unterstützung für die Mitte-Rechts-Regierung aber aufrecht erhielt. Heftige Töne gegen den Euro und für einen Austritt Sagradiens aus der Gemeinschaftswährung, wie De la Pênia sie im [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlkampf 2013]] anschlug, wirkten vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig und kosteten die Partei deutlich an Stimmen. Bei der Wahl, bei der De la Pênia seine Partei erneut als Spitzenkandidat anführte, mussten die Sozialpopularen erstmals deutliche Verluste verschmerzen und brachen nach sechs Jahren als Teil der Regierungsmehrheit von über 10 auf nur noch 6,9 Prozent der Stimmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug auf die Ehrenpräsidentschaft (seit 2015) ===&lt;br /&gt;
Trotz der Stimmenverluste bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde De la Pênia im Amt des Sprechers seiner Parlamentsgruppe und damit ''de facto'' als Politischer Führer der PSP bestätigt. Es mehrten sich aber die Zeichen eines baldigen Wechsels an der Parteispitze. Nachdem De la Pênia Monate lang Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] angefacht hatte, verzichtete er schließlich und schlug stattdessen Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] vor, die nur knapp einen Einzug in die Stichwahl verpasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 gab De la Pênia schließlich seinen bevorstehenden Rückzug aus der Führung der Partei und der Parlamentsfraktion bekannt. Zur Wunschnachfolgerin designierte er die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]]. Kurz darauf kündigte auch die bisherige Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] an, auf dem Parteitag der PSP im Dezember 2015 nicht mehr für das nominell höchste Parteiamt kandidieren zu wollen, um einen Generationenwechsel zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 gab De la Pênia die Führung der PSP-Parlamentsgruppe an [[Marijol Catalán]] ab. Auf dem folgenden Parteitag im Dezember wurde Catalán zudem zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt. De la Pênia erhielt stattdessen das neugeschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei mit dem Recht, weiterhin an Sitzungen des Parteivorstands teilzunehmen. Zudem behielt er sein Mandat in der Kammer und gab an, zukünftig als &amp;quot;einfacher Abgeordneter&amp;quot; fungieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als einige Jahre zuvor blieb De la Pênia tatsächlich im zweiten Glied und vermied es weitgehend, die Autorität seiner Nachfolgerin Catalán zu untergraben. Bei der [[Parlamentswahl 2017]], die für die PSP mit einem Rekordergebnis von 16,4 Prozent endete, kandidierte er erneut, diesmal als Drittplatzierter der PSP-Liste. Nach der Wahl wurde er zum Präsidenten des Verteidigungsausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. Dieses Amt musste er nach dem schlechten Abschneiden der PSP bei der [[Parlamentswahl 2019]] wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|sagradischen Präsidentschaftswahl 2020]] kursierte De la Pênias Name immer wieder als möglicher Gegenkandidat der amtierenden Präsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]]. Nachdem De la Pênia seine Bereitschaft zu einer Kandidatur in Aussicht gestellt hatte, nominierte die Parteiführung überraschend die landesweit weniger bekannte Nachwuchspolitikerin [[Ailén Guervennéc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 2021|Regionalwahl im März 2021]] gab De la Pênia die Gründung einer neuen regionalen Wählervereinigung in [[Lojandía]] bekannt. Unter dem Namen [[Iniciativa per Lojandía]] knüpfte das Bündnis an die Erfolge der kommunalen [[Iniciativa per Samartiega]] an. Nachdem es in der Folge zu heftigen Diskussionen innerhalb des [[PSP]] um eine mögliche Konkurrenzkandidatur zwischen den beiden Parteien gekommen war, einigten sich De la Pênia und seine Nachfolgerin [[Marijol Catalán]] schließlich auf eine gemeinsame Kandidatur mit De la Pênia als gemeinsamem Kandidaten für das Amt des Regierungspräsidenten der Region [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter De la Pênias Führung erreichte die Wahlliste De la Pênia bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021|Regionalwahl am 7. März 2021]] mit 22,5 Prozent der Stimmen nur unwesentlich mehr als die PSP bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2017|vorangegangenen Wahl]]. Da die regierenden Konservativen Verluste zu verzeichnen hatten, lag De la Pênia in Hochrechnungen am Wahlabend zunächst vorne, landete nach der Auszählung der Briefwahlstimmen aber knapp hinter der Volkspartei unter Regierungspräsident [[Piero Celades]]. Celades einigte sich schließlich mit den bis dahin oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] und [[Liberales|Liberalen]] auf eine Große Koalition und sandte De la Pênias Fraktion damit auf die Oppositionsbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Mitglied des Stadtrats von [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2021: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* seit 2021: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Stadtratsmitglied in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Beigeordneter Stadtrat in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: Bürgermeister der Stadt [[Samartiega]] &lt;br /&gt;
* 2017-2019: Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-2004: Vorsitzender des [[PSP]]-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1/11-1991: Nationaler Parteisekretär der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: Parteivorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* seit 2015: Ehrenvorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PSP-Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Miquel_%C3%81nibal_Luisanto&amp;diff=63603</id>
		<title>Miquel Ánibal Luisanto</title>
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		<updated>2022-09-12T14:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Vorgezogene Neuwahlen 2009 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Fini52a.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Miquel Ánibal Luisanto''' (*1950 in [[Sácrez]]) ist ein [[sagradischer]] Politiker. Er war von 2002 bis 2014 Vorsitzender der konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] und von 2006 bis 2013 [[Ministerpräsident]] der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Zuvor war er unter anderem [[Wirtschaftsminister]] seines Landes (1994-1995) sowie Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]] (2001-2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luisanto begann seine politische Karriere 1987 als Staatssekretär in der [[Kabinett Moya III|Regierung Moya]] und  wurde 1990 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach Ämtern als [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] (1992-1994) und als [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] (1994-1995) in der [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] musste Luisanto 1995 aufgrund einer Affäre zurücktreten und ging danach in die freie Wirtschaft. Nach seinem politischen Comeback und seiner Wahl zum Regierungspräsidenten der Region [[Bordez]] im Jahr 2001 wurde er 2002 zum Parteivorsitzenden der Volkspartei gewählt. Seinem Sieg bei der [[Parlamentswahl 2006]] folgte seine Ernennung zum Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Partei- und Regierungschef pflegte Luisanto einen stark auf seine Person ausgerichteten Stil, der auch als &amp;quot;Luisantismo&amp;quot; bezeichnet wurde. Kernelemente waren eine auf politische Reformen abzielende Rhetorik, ein dezidiert wirtschaftsfreundlicher, von Kritikern als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; bezeichneter Kurs und eine auf Sicherheit ausgerichtete Innenpolitik. In der Steuer- und Finanzpolitik blieb sein Regierungskurs jedoch trotz umfangreicher Steuersenkungen deutlich hinter neoliberalen Erwartungen an eine radikale Flattax oder eine Senkung der Staatsquote zurück. Stattdessen stieg die Staatsverschuldung auch unter Luisantos Regierung weiter an. In der Europapolitik verfolgte Luisanto einen auf fiskalische Stabilität und Eigenverantwortlichkeit der Staaten ausgerichteten Kurs, was ihm Kritik insbesondere vom traditionell europafreundlichen Flügel der Christdemokraten einbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto regierte erstmals überhaupt eine konservativ-liberale Minderheitsregierung in Sagradien, die von der Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] abhängig war. Dies war insbesondere in Form einer verschärften Asyl- und Einwanderungspolitik spürbar. In der Regierungszeit Luisantos kam das Land relativ unbeschadet aus der Wirtschafts- und Finanzkrise, es gelang ihm aber in seiner zweiten Regierungsperiode nicht mehr, die widerstreitenden Kräfte innerhalb des rechten Lagers zusammenzuhalten, sodass Luisantos Regierung nach zwei Wahlperioden ihre Mehrheit verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn in Politik und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der aus dem südmittelsagradischen [[Sácrez]] stammende Luisanto, Nachkomme des früheren sagradischen Ministerpräsidenten [[Miquel Fernando Luisanto]], wuchs in [[Oller]] auf und studierte in [[Biniar]] Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Nach seinem Abschluss erhielt er 1978 eine Zulassung als Anwalt und begann bei einer Wirtschaftskanzlei. Zugleich sammelte er erste politische Erfahrungen als Rat der Metropolregion Biniar und als Mitglied im [[PPC Jovén|Jugendverband der konservativen Volkspartei]], zu dessen Vorsitzender er 1978 aufstieg.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wechselte Luisanto im Alter von 32 Jahren in die Rechtsabteilung des Medienunternehmens [[Tecnicast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Aufstieg als Staatssekretär und Minister ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wechselte Luisanto hauptamtlich in die Politik und wurde im [[Kabinett Moya III]] zum Staatssekretär im Innenministerium berufen. Bei der [[Parlamentswahl 1990]] wurde er schließlich erstmals für die sagradische Volkspartei in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt, wo er sich bald schon einen Namen als politisches Talent und als &amp;quot;junger Wilder&amp;quot; machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungswechsel 1992 wurde Luisanto in die Regierung von [[Josep Carles Otero]] berufen, wo er als [[Minister für den öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] u.a. das Großprojekt der Privatisierung der staatlichen Post- und Telekommunikationsbehörde [[PTT Sagradia]] vorantreiben sollte. In dieser Zeit machte er sich als energischer Vertreter eines neoliberalen Kurses einen Namen und wurde bald als Shootingstar des Kabinetts gefeiert. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehörte Luisanto erstmals der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an und wurde zum [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Otero III]] berufen. Wenig später stieg er in den nationalen Vorstand der Volkspartei sowie in die Parteiführung der Konservativen in der [[Region Bordez]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steueraffäre, Rückzug und Comeback ===&lt;br /&gt;
Der rasante Aufstieg Luisantos nahm im Jahr 1995 ein abruptes vorläufiges Ende, als gegen ihn Ermittlungen wegen Steuer-Unregelmäßigkeiten aufgenommen wurden. Luisanto musste schließlich im September 1995 von seinem Amts als Minister zurücktreten. Die Ermittlungen gegen Luisanto wurden später aus Mangel an Beweisen eingestellt. Medien spekulierten daraufhin, dass er von der Partei- und Fraktionsführung des PPC zum Rücktritt gedrängt worden sei, woraus eine langjährige Gegnerschaft zu [[Carles Otero]] und [[Roberto Vidéas]] abgeleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit hielt sich Luisanto aus der Politik heraus und arbeitete in verschiedenen Posten in der freien Wirtschaft. Unter anderem war er als Berater und als Aufsichtsrat mehrerer internationaler Unternehmen tätig. Er verzichtete schließlich auch auf eine Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 1998]], wurde aber immer wieder von politischen Freunden zu einem Comeback aufgefordert. Nach der Niederlage der Konservativen bei der Wahl 1998 wurde öffentlich über eine Rückkehr Luisantos spekuliert, der zum Hoffnungsträger derer avancierte, die sich einen Generationen- und Richtungswechsel an der Parteispitze wünschten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Parteitag der Konservativen im Januar 2000 gab Luisanto schließlich sein politisches Comeback bekannt und kündigte seine Wahl für die Parteiexekutive der Partei an. Auf dem Parteitag wurde er zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt, womit er in eine Schlüsselposition einzog. Wenig später übernahm er auch die Führung des PPC-Regionalverbands in [[Bordez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident in Bordez ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Bordez 2001]] führte Luisanto seine Partei gegen den die Sozialisten unter [[Enrico Neves]] an, der eine rot-grüne Koalitionsregierung anführte. Gegen die seit 1985 regierenden Sozialisten stimmte Luisanto einen harten polarisierenden Wahlkampf an, in dem er auch vor persönlichen Angriffen auf seinen Kontrahenten nicht zurückscheute. Mit einer von Gegnern als populistisch kritisierten Kampagne mit harten Äußerungen gegen Ausländerkriminalität und Anfeindungen gegen das integrationspolitische Programm der Sozialisten gelang es Luisanto, den Aufstieg der rechtspopulistischen [[PSP]] in der Region vorerst aufzuhalten und von latenten Ressentiments in der Bevölkerung zu profitieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich gelang es Luisanto, entgegen dem nationalen Trend einen Sieg der Konservativen über die traditionell dominierende Linke in der von wirtschaftlichen Strukturproblemen und hoher Arbeitslosigkeit geplagten Region zu feiern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Parteivorsitzenden ===&lt;br /&gt;
Die Wahl zum Präsidenten der Regionalregierung von Bordez brachte Luisanto auch in seiner Partei zurück in eine Machtstellung. Gegenüber dem eher unglücklich agierenden Parteichef [[Roberto Videas]], der einen eher moderaten Oppositionskurs verfolgte, profilierte sich Luisanto als harter Gegner der Linksregierung in Semest, deren sozialliberale Politik in Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen er scharf attackierte. Auch in der Frage einer möglichen Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten der [[PSP]] vertrat er andere Ansichten als Videas, der erfolglos versuchte, PSP-Chef [[De la Pênia]] als Persona non grata auszugrenzen, während Luisanto sich regelmäßig mit PSP-Politiker in seiner Region zu Diskussionen traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurde Luisanto als Ministerkandidat bei einem möglichen Sieg der Mitte-Rechts-Opposition gehandelt, erklärte aber im Sommer, Präsident der Region Bordez bleiben zu wollen. Intern gehörte er zu den schärfsten Kritikern des Wahlprogramms, das auf eine Wiedergewinnung der politischen Mitte, statt auf eine Annäherung an die nationale Rechte abzielte. Besonders gegen Vidéas' Erklärung, eine Koalition mit dem Rechtspopulisten [[Joán María De la Pênia]] unter keinen Umständen eingehen zu wollen, bezog Luisanto öffentlich Stellung, da er die Strategie der Ausgrenzung der Rechten als falsch ansah. Auch das von den christlichen Gewerkschaften vorgeschlagene und von der Parteiführung zunächst als „interessanten Vorschlag“ befundene Arbeitsprogramm kritisierte Luisanto als zu „altbacken“ und „ohne Inspiration“ und plädierte für eine mit Einschnitten ins soziale Netz verbundene Steuersenkungspolitik. Vielmehr setzte er sich für eine neoliberale Ausrichtung des Wahlprogramms ein, konnte sich damit aber nur in Teilen durchsetzen. Schließlich trug er das neue Wahlprogramm mit und signalisierte entgegen vorheriger Absichten eine mögliche Bereitschaft, doch in ein Kabinett Videas einzutreten, wo er als Wirtschafts- und Finanzminister gehandelt wurde. Im Wahlkampf gehörte er zu den schärfsten Kritikern der Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutlichen Wahlniederlage des PPC bei den Kammerwahlen im September 2002 trat Parteichef Vidéas von seinem Amt zurück, woraufhin es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Parteiflügeln um die Nachfolge Vidéas' kam. Erwartungsgemäß kündigte Luisanto seine Kandidatur an. Mit einem wirtschaftsliberalen Programm und dem Vorhaben eines scharfen Obstruktionskurses in der Opposition führte er eine auf Polarisierung setzende Kampagne. Bei dem Parteitag der Konservativen in [[Portofín]] im Dezember 2002 kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen dem vom konservativen Parteiflügel und von den Neoliberalen favorisierten Luisanto gegen den vom linken Flügel nominierten ehemaligen Sozialminister [[Umberto Salas]] und den eher die Parteimitte repräsentierenden [[Oscar Rolando Huerón]]. Nachdem er im ersten Wahlgang mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionsführer ===&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme des Parteivorsitzes durch Luisanto führte dieser die Volkspartei auf einen akzentuierten neoliberalen Kurs. Das vom Parteivorstand im Frühjahr 2003 verabschiedete wirtschafts- und sozialpolitische Programm drängte auf eine umfassende Arbeitsmarktreform, die weitere Deregulierung der Finanzmärkte sowie eine Vereinfachung des Steuersystems bei Senkung des Spitzensteuersatzes. In der eigenen Partei führte das Programm zu heftigen Auseinandersetzungen mit dem linken Parteiflügel, der nach dem Rückzug Umberto Salas' aus der Parteiführung um seinen Einfluss rang und sich als parteiinterne Opposition gegen den Luisanto-Kurs positionierte. Der Machtkampf zwischen Luisanto und der Parteilinken zog sich noch bis zum Parteitag der PPC im Herbst 2003 hin, wo es schließlich zur Entscheidung zugunsten des - nur in Teilen entschärften - Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonzepts des Parteivorstands kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer konfrontativen Oppositionsstrategie versuchte Luisanto in der Folge, bei den anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen im Herbst 2006]] einen Sieg der Rechten gegen die regierende Linke zu erreichen. Bei den folgenden [[Senatswahlen 2003]] und [[Senatswahlen 2006|2006]], den [[Europawahlen 2004|Europa-]] und [[Kommunalwahlen 2004]] sowie bei den [[Regionalwahlen 2005]] setzte sich die Volkspartei schließlich als stärkste Partei vor den regierenden [[ASUL|Sozialisten]] durch. Luisantos umstrittene Strategie, in Regionen und Kommunen im Notfall auch mithilfe der rechtspopulistischen [[PSP]] zu regieren, führte dazu, dass die Volkspartei vor der entscheidenden Parlamentswahl im Herbst 2006 in 14 von 21 Regionen den Regierungspräsidenten stellen konnte., darunter in den einwohnstarken Regionen [[Sarmay]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der Luisanto als Oppositionsführer gegen den von der regierenden [[ASUL]] als Spitzenkandidat ins Rennen geschickten [[Santiago Diaz de Velozo]] (SDV) antreten musste, endete in einem klaren Sieg für die politische Rechte. Luisantos Volkspartei wurde mit 36 Prozent der Stimmen deutlich stärkste Kraft vor den Sozialisten, die herbe Verluste verkraften mussten. Im Wahlkampf hatte vor allem die Nominierung des parteilosen [[Jâime Serrà de Moinet]] für das Amt des Wirtschafts- und Finanzministers für Aufsehen gesorgt, der zuvor als Manager der [[Aseregui-Gruppe]], einem der größten sagradischen Medienkonzerne, gearbeitet hatte. Von der Opposition war ihm dafür Kungelei mit den Medien sowie Vetternwirtschaft vorgeworfen, da Luisanto bis 1992 selbst dem Konzern angehört hatte. Nichtsdestotrotz hielt Luisanto an Serrà de Moinet fest und verkaufte ihn als unabhängigen Spitzenmanager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Sieg nahm Luisanto Koalitionsverhandlungen mit dem Wunschpartner [[UDS]] auf. Die dabei entstandene Minderheitsregierung der rechten Mitte wurde schließlich im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] [[Joán De la Pênia]]s toleriert. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen wurde Luisanto im November 2006 von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Abhängigkeit der Minderheitsregierung vom Vertrauen der rechtspopulistischen PSP rief in der Öffentlichkeit großes Aufsehen hervor und führte zu harten Anklagen der politischen Linken und der linksorientierten Presse, aber auch von kritischen Parteikollegen wie dem ehemaligen Finanzminister [[António Lamanto Marques]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Regierungschef brachte Luisanto eine zweistufige Steuerreform auf den Weg, die umfangreiche Steuersenkungen insbesondere für Unternehmen und vermögende Familien beinhaltete. Von Überlegungen insbesondere von Finanzminister Serrà de Moinet, eine Flat-Tax einzuführen, musste sich die Regierung jedoch verabschieden. Auch verfolgte die Regierung - von der Rechten unter Druck gesetzt - eine deutlich verschärfte Einwanderungs- und Ausländerpolitik. Für großes Aufsehen sorgte das neue Einwanderungsgesetz, auf das sich Koalition und PSP im Frühjahr 2007 einigten und das von Sozial-, Ausländer- und Migrantenverbänden sowie von der Opposition heftig kritisiert wurde. Luisantos Parteikollege [[Traiano Atániez]] vom liberalen Flügel der Volkspartei, der bis zuletzt gegen das Gesetz gekämpft hatte, erklärte daraufhin 2007 seinen Austritt aus Fraktion und Partei. Wenig später gründete er mit weiteren Dissidenten aus dem Regierungslager die sozialliberale [[Union der Zentrumsdemokraten]] (UDC).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufregung erzeugte auch die Regierungsnovelle zu einem geplanten Rundfunk- und Mediengesetz der Regierung, das dafür kritisiert wurde, dass es die Einflussmöglichkeiten der Regierung auf die staatlichen Rundfunksender erweitere und die öffentlichen Kontrollmöglichkeiten stark beschneide. Präsident Grande hatte dies bereits vor der geplanten Verabschiedung als verfassungswidrig verurteilt. Die Gegner der Reform warfen der Regierung eine „Berlusconisierung“ der Politik vor und warnten vor italienischen Verhältnissen. Der Entwurf wurde schließlich zurückgenommen und überarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke Medien kritisierten daraufhin immer wieder ein wahrgenommenes Netzwerk zwischen der Regierung Luisanto und den eher konservativen Medien der [[Aseregui-Gruppe]]. Besonders Wirtschaftsminister [[Jaime Serrà de Moinet]] stand immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit, bis er im Oktober 2007 schließlich nach einer Affäre seinen Rücktritt bekannt geben musste. Zum Nachfolger Serrà de Moinets bestimmte Luisanto den ebenfalls parteilosen Wirtschaftswissenschaftler [[Pier Francisco Cordill]]. Die Ersetzung des öffentlichkeitswirksamen Serrà de Moinet durch den stillen und unauffälligen Cordill wurde allgemein als Zeichen eines neuen Kurses gedeutet. In der Tat wurde Luisanto danach nach den Aufregungen seines ersten Amtsjahres ein deutlich stärker auf Konsens gerichteter Stil konstatiert. Luisantos zwischenzeitig deutlich zurückgegangenen Zustimmungswerte in der Öffentlichkeit stiegen danach wieder stark an und erreichten um die Jahreswende 2007/2008 einen neuen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgezogene Neuwahlen 2009 ===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zu den landesweiten [[Kommunalwahlen 2008|Kommunalwahlen im Sommer 2008]] kam es zu einer heftigen Koalitionskrise um die Zustimmung Sagradiens zum Vertrag von Lissabon, den die [[PSP]] nach langem Hin und Her und nach parteiinternen Auseinandersetzung schließlich ablehnte. Die Opposition sowie einige Dissidenten aus dem Regierungslager forderten in der Folge von Luisanto, das Bündnis mit den Rechtspopulisten aufzukündigen oder zurückzutreten, da er offensichtlich keine eigene Mehrheit besitze. Luisanto lehnte dies jedoch ab. Ein von der Opposition eingebrachtes Misstrauensvotum überstand er dank der Enthaltung der Volkssozialen in der entscheidenden Abstimmung. Die Mitte-Rechts-Mehrheit konnte damit trotz unterschiedlicher europapolitischer Ausrichtung fortgesetzt werden, da die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag im Parlament auch ohne die Rechten zu jedem Zeitpunkt gesichert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurde Luisantos parlamentarische Basis im Sommer 2009 durch die zwischenzeitigen Erfolge der [[UDC]] weiter geschwächt, da sich zwei weitere Abgeordnete der eigenen Mitte-Rechts-Koalition der oppositionellen Zentrumspartei anschlossen und das Koalitionslager verließen. In der Folge verlor Luisanto trotz nomineller Mehrheit im Parlament zwei wichtige Abstimmungen und bat daraufhin Präsident [[António Grande Illega]] um eine Auflösung des Parlaments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]], bei denen Luisanto erneut als Spitzenkandidat seiner Partei antrat, ging die PPC erneut als stärkste Partei hervor, während die von den Neuwahlen völlig überraschten Sozialisten deutlich einbrachen. In der Folge konnte Luisanto mit einer Minderheitsregierung aus PPC und UDS und mit erneuter Unterstützung des [[PSP]] weiter regieren, zumal die Zentrumsunion den Einzug ins Parlament überraschend deutlich verfehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Luisantos zweite Ministerpräsidentschaft stand schließlich ganz im Zeichen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Als eine der ersten großen Maßnahmen hatte die Regierung bereits im Herbst 2008 für die sagradischen Banken Garantien in Höhe von fast 300 Milliarden Euro ausgesprochen und weitere 30 Milliarden zur Rekapitalisierung beigesteuert. Dies half zwar, den sagradischen Bankensektor zu stabilisieren, vermehrte jedoch die ohnehin große Staatsschuldenlast des Landes erheblich. Hinzu kam als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise eine anhaltende Rezession. Zunächst auf ein wirtschaftsliberales Credo bauend, änderte die Regierung erst spät ihre wirtschaftspolitische Linie und erließ schließlich mit Zustimmung der Oppositionsparteien ein milliardenschweres Konjunkturprogramm, das die politische Linke bereits zuvor gefordert hatte. Damit gelang es allmählich, die Rezession relativ gut zu verkraften. Dennoch kam es zu einem Anstieg der zuvor sinkenden Arbeitslosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden europäischen Staatsschuldenkrise gehörte Sagradien trotz hoher öffentlicher Verschuldung, aber dank der eigenen wirtschaftlichen Stärke zu den relativ stabilen Ländern der Eurozone und konnte die meiste Zeit über bei den großen Agenturen ein AAA oder zeitweise ein AA-Rating halten. Gemeinsam mit Deutschland und Frankreich versuchte Luisanto auf europäischer Ebene ein Austeritätsprogramm durchzusetzen und Krisenstaaten wie Griechenland und Spanien auf einen harten Reformkurs zu zwingen, was zu Kritik von Seiten der linken Opposition führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz erheblicher Bedenken unterstützte die Regierung Luisanto, wenn auch teils widerstrebend, die mehrfachen Garantien und Milliardenhilfen für Griechenland u.a. sowie die europäischen Stabilitätsmechanismen EFSF und ESM. Die parlamentarische Zusammenarbeit mit der populistischen und europakritischen [[PSP]] musste in dieser Frage mehrmals unterbrochen werden, doch sah PSP-Chef [[Joán De la Pênia]] von einem Misstrauensvotum gegen Luisantos Regierung ab und hielt damit grundsätzlich dem Kabinett die Treue. Aber auch innerhalb der Koalition mit der [[UDS]] kam es zu Spannungen, da große Teile der liberalen Partei die europäischen Finanzhilfen aus ordnungspolitischen und anderen Gründen ablehnten.  In wichtigen europäischen Fragen konnte Luisanto jedoch auf die Unterstützung von Teilen der Opposition zählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus wirtschaftlichen Gründen kam es Ende 2010 zu einer Debatte um einen Ausbau fossiler Energieträger, in der sich Umweltminister [[Denísio Álvarez]] vehement gegen eine Änderung der Energielinie wehrte und zunehmend parteiintern isoliert wurde. Sein Rückzug aus allen politischen Ämtern Anfang 2011, den er mit privaten Umständen begründete, belastete schließlich auch das öffentliche Ansehen Luisantos, dem die Isolation seines wichtigsten innerparteilichen Kontrahenten angelastet wurde. Parteiintern ging Luisanto aus den Querelen aber gestärkt hervor und dominierte vor den entscheidenden [[Parlamentswahlen 2013]] seine Partei weitgehend. Dies obwohl die Konservativen seit dem Wahlsieg 2009 eine ganze Serie von Wahlniederlagen auf regionaler Ebene hatten hinnehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlagen auf regionaler Ebene ging die [[PPC]] ohne Diskussion erneut mit Luisanto in die [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im November 2013]]. In Umfragen wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem regierenden Mitte-Rechts-Lager und der oppositionellen Linken unter Führung von [[ASUL]]-Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] vorausgesagt. Die Wahlkampferfahrungen Luisantos ließen ihn zuversichtlich in die Wahl gehen, die konservativ-liberale Minderheitsregierung fortführen zu können. Am Wahlabend landete Luisantos PPC aber nur auf dem zweiten Platz hinter den Sozialisten, die sich gemeinsam mit [[Verdes|Grünen]], [[Radicales|Linksliberalen]] und [[SDU|Linken]] eine Mitte-Links-Mehrheit im Parlament sicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ernennung [[Mercé Serrat Cabarell]]s zur neuen Premierministerin im Dezember 2013 blieb Luisanto zunächst im Amt und erklärte darüber hinaus, den Parteivorsitzend mindestens bis zum nächsten Parteitag der Volkspartei im März 2014 behalten zu wollen. Damit übernahm er nach 2002-2006 ein zweites Mal die Funktion des Oppositionsführers. Obwohl ihn politische Weggefährten dazu drängten, auch weiterhin an der Spitze der Partei zu bleiben, kündigte Luisanto nach einiger Bedenkzeit Anfang 2014 an, auf dem nächsten Parteitag der Christdemokraten nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren. Gleichzeitig gab er zum 1. Februar 2014 sein Mandat in der [[Abgeordnetenkammer]] zurück und übergab damit die Position des Oppositionsführers de facto an Fraktionschef [[Manuel Ramoes Iliega]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1990: Staatssekretär im sagradischen [[Innenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Otero I]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Otero II]]&lt;br /&gt;
* 2001-2006: Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2006-2013: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1990-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2001-2006: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1978-1984: Nationaler Vorsitzender des [[PPC Jovén]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Parteivorsitzender der [[PPC]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Luisanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Luisanto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=63602</id>
		<title>Partíu Social Popular</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=63602"/>
		<updated>2022-09-12T13:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Rückzug De la Pênias und parteiinterne Querelen (2004-2009) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Partíu Social Popular'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PSP-Logo3.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Marijol Catalán]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ehrenpräsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Joán de la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Franco Sabadera]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1989&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Força Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[La Nova Força]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Academía Social Popular]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sagr. Nationalismus&amp;lt;br&amp;gt;Nationalkonservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Rechtspopulismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''keine'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Identität und Demokratie &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| blau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Soziale Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Partíu Social Popular''', kurz '''PSP''') ist eine nationalkonservative Partei in [[Sagradien]]. Die Partei bezeichnet sich selbst als konservativ, patriotisch sowie EU-skeptisch und wird von Beobachtern als rechtspopulistisch, nationalistisch und islamfeindlich eingestuft. Seit 1994 ist sie mit Vertretern in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] sowie im Europäischen Parlament vertreten und stellt zur Zeit Beigeordnete Räte in mehreren sagradischen Regionalregierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 gegründet, erlebte die PSP ihren politischen Aufstieg unter ihrem langjährigen Partei- und Fraktionsvorsitzenden [[Joán de la Pênia]], der die Partei seit Mitte der neunziger Jahre zu zahlreichen Wahlerfolgen führen und sie im Parteiensystem der Sagradischen Republik etablieren konnte. Seit dem Rückzug De la Pênias von der Fraktionsspitze im Jahr 2015 wird die Partei von [[Marijol Catalán]] angeführt, die seit Oktober 2015 als Sprecherin der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und seit Dezember 2015 als Parteivorsitzende fungiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von [[Marijol Catalán]] erzielte die PSP bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis in der Parteigeschichte und stützte in der Folge eine konservativ-liberale [[Kabinett Ramœs Iliega I|Minderheitsregierung]] im Parlament. Bei der [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahl 2019]] fiel die Partei auf 9,8 Prozent zurück und steht seither in Opposition zur [[Kabinett Ramœs Iliega|Regierung Ramœs Iliega]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Startprobleme (1989-1991) ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Sozialen Volkspartei gehen auf die [[António Álvaro Blanxard Rovira|Blanxardistische]] Bewegung der Sechziger Jahre zurück. Die beiden Gründer der PSP, [[Lucién Riva]] - als einfaches Mitglied - und [[León Franco]] - als Parlamentsabgeordneter - gehörten in ihren jungen Jahren beide der blanxardistischen [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] (MFP) an. Diese konnte als kleinbürgerliche Protestpartei in den Sechziger Jahren große Erfolge feiern, schied nach dem Rückzug ihres Parteigründers aber 1970 aus dem Parlament und löste sich 1980 auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchten zahlreiche Epigonenbewegungen, das Erbe der MFP als rechte Protestpartei anzutreten, darunter die offen neofaschistisch und fremdenfeindlich auftretende [[Soziale Volksunion]] (UPOS), der León Franco eine Zeit lang angehörte und die in den Achtziger Jahren einzelne Erfolge auf kommunaler und regionaler Ebene feiern konnte. Dagegen war Riva bereits in den Siebziger Jahren aus der MFP aus- und der konservativen [[PPC|Volkspartei]] beigetreten, für die er einige Jahre im Stadtrat von [[Biniar]] saß, die ihn aber aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Jahr 1982 aus ihren Reihen ausschloss. Danach gründete er eine Firma, die ihm das Startkapital für eine eigene Parteigründung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franco, der gescheiterte Rechtsextremist, und Riva, der ausgeschlossene Rechtskonservative, verbündeten sich schließlich und gründeten im Jahr 1989 gemeinsam den Partíu Social Popular als eine von vielen kleinen Parteien rechts der konservativen PPC, die das Ziel hatten, sich politisch zu etablieren. Die Partei verstand sich zu Beginn als konservative Erneuerungsbewegung und kann der radikalen Rechten zugerechnet werden. Ihre Mitglieder der ersten Stunde stammten hauptsächlich aus rechtskonservativen bis ultrarechten Milieus, die meisten Führungsmitglieder hatten vorher jedoch entweder dem rechten Flügel einer der bürgerlichen Parteien angehört oder aber sich nicht in der Politik betätigt. Dazu kam eine Reihe von Mitgliedern kommunaler Protestbewegungen, die in Teilen Sagradiens in den achtziger Jahren hatten Erfolge feiern können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach wenigen Monaten kam es zum Bruch zwischen den beiden Parteigründern. Als sich [[León Franco]] offensiv darum bemühte, Anhänger der verbotenen rechtsradikalen [[Frente de la Fraternitá Nova|Neuen Bruderschaftsfront]] (FFN) für die Partei zu gewinnen und die PSP als offen rechtsextreme und systemfeindliche Partei zu positionieren, wurde er von Riva entmachtet und schließlich mit seinen Anhängern ausgeschlossen. Seitdem gerierte sich die Partei unter der Führung Rivas als konservative Partei und versuchte sich - zumindest vordergründig - von extrem rechten Gruppen zu distanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia, Maastricht-Kampagne und der Einzug in die Parlamente (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1987.jpg|thumb|200px|[[Joán de la Pênia]], 1994]]&lt;br /&gt;
Der Erfolg kam erst nach einem Führungswechsel innerhalb der Parteispitze. Nach anhaltenden Querelen und Affären um Parteigründer [[Lucién Riva]] drängte im November 1991 mit [[Joán De la Pênia]] ein junger Politiker an die Spitze der Partei, der erst 1990 in die Partei eingetreten und im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär berufen worden war. Nach seinem Putsch gegen den Parteigründer übernahm de la Pênia die Führung der Partei und gestaltete sich nach Vorbild der erfolgreichen kommunalen Protestparteien wie [[Iniciativa per Samartiega]] um, die seit den achtziger Jahren Erfolge feiern konnten. Mit De la Pênia gab sich die Partei ein radikalpopulistisches Auftreten und verabschiedete sich von offen systemfeindlichen und rechtsextremen Positionen. Stattdessen suchte die Partei neue Themen in der Europa- und in der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten großen Vorhaben De la Pênias war ein Bündnis mit dem früheren [[PPC]]-Abgeordneten und Minister [[Oscar Aguersuari]], mit dem die Partei gemeinsam eine Kampagne gegen den Maastrichter Vertrag initiierte. Mit dem &amp;quot;Kampf gegen Maastricht&amp;quot; etablierte sich die PSP als dezidierte Anti-EU-Partei und erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Zudem machte die Partei mit öffentlichkeitswirksamen Propagandamaßnahmen gegen die zunehmende Einwanderung vor allem aus den Balkanstaaten auf sich aufmerksam. De la Pênia nutzte geschickt europaskeptische und xenophobe Tendenzen in der Bevölkerung und lenkte die Aufmerksamkeit der Partei weg von Fragen des politischen Systems hin zu sozialen und gesellschaftlichen Streitfragen wie Immigrations-, Arbeitsmarkt und Kulturpolitik. Außerdem wurde durch Kooperation mit kommunalen Bürgerrechtsbewegungen ein stabiles Netzwerk von Protestbewegungen gegen die etablierten Parteien aufgebaut, das den PSP-Vorsitzenden unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Politik schaffte die PSP mit De la Pênia als Zugpferd zunächst bei der [[Europawahl 1994]] und anschließend bei der [[Parlamentswahl 1994]] den Sprung ins Parlament. Der Erfolg der Rechtspopulisten veränderte die politische Landschaft Sagradiens nachhaltig. Die Opposition gegen den europafreundlichen und als reformfeindlich gebrandmarkten Kurs der bürgerlichen [[Kabinett Otero III|Regierung Otero]] sowie die Gegnerschaft zu den liberalen Gesellschaftsreformen der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machten es De la Pênia nun möglich, mit seiner rechtspopulistischen Strategie weitere Erfolge zu feiern. Es gelang dem Demagogen geschickt, Wähler am rechten Rand und in den unteren sozialen Schichten einzufangen, die sich von den etablierten Parteien der Linken und bürgerlichen Rechten enttäuscht fühlten. Dem Ergebnis von 3,9 Prozent der Stimmen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]] folgte eine Steigerung auf 5,9 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]] und auf 8,2 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|im Jahr 2002]] sowie weitere Erfolge bei Wahlen auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung als nationale Kraft (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
In einer zunehmend verängstigten Gesellschaft infolge der Anschläge des 11. September 2001 traf die antiislamische Propaganda des PSP auf offene Ohren. Der Wahlkampf 2002 stand erstmals ganz im Zeichen der anti-islamischen Mobilmachung, indem die PSP Verbindungen vom internationalen Terror zur in Sagradien lebenden muslimischen Minderheit zog und vor einer Radikalisierung der islamischen Minderheit und einer Unterwanderung der demokratischen Gesellschaft warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für die Partei erfolgreichen Wahl stiegen zudem die Schnittmengen mit der unter ihrem Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] nach rechts gerückten konservativen [[PPC]]. Während Luisantos Vorgänger als PPC-Parteichef [[Roberto Vidéas]] noch jede Zusammenarbeit mit den Rechten ausgeschlossen hatte, ließ Luisanto erkennen, dass er an einer Zusammenarbeit in begrenztem Rahmen bereit sei und vertrat in einwanderungs- und integrationspolitischen Fragen ebenfalls Hardliner-Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bemühte sich Parteichef De la Pênia um ein moderateres Image und verfolgte das Ziel, die Partei nach ihrer Etablierung zu einer respektablen und kooperationsfähigen Kraft in der sagradischen Politik zu machen. Nachdem sich die Partei schon im Jahr 2000 vom rechtsextremen Jugendverband [[Jovenes Accionistas]] (JA) getrennt hatte, wurden im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] mehrere PSP-Politiker des rechten Flügels aufgrund von Verbindungen zu rechtsradikalen Vereinen aus der Partei ausgeschlossen. Dazu gehörte der [[Ceundâlia|ceundalische]] Regionalratsabgeordnete [[Franco Mauro]], der in der Folge mit anderen Abweichlern und Kritikern De la Pênias das nationalistische [[Movimiento La Flama]] gründete, das sich später mit der [[Partíu Nacional|Nationalpartei]] zum [[Partíu Nacional La Flama]] vereinigte. Im Frühjahr 2003 ging zudem die vorher bei diversen Wahlen erfolglos operierende katholisch-konservative [[Unión Social-Cristiano]] (USC) in der Partei auf, wenig später folgte die konservativ-ökologische [[Alternativa Democrática Ecologista]] (ADE). Beide Kleinparteien festigten die Stellung der PSP im rechtskonservativen Spektrum. Den Vorwurf, de la Pênia habe seine antidemokratische und ausländerfeindliche Haltung nur in ein neues medienwirksames Gewand gekleidet, wies die Partei energisch zurück und betonte die Stellung des PSP als rechtsdemokratische Alternative zu den etablierten Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Höhenflug erlebte die PSP im Wahljahr 2004. Sowohl bei den Kommunalwahlen, als auch bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Europawahlen 2004|Europawahlen]] konnten die Sozialpopularen zulegen und erreichten landesweit über zehn Prozent der Stimmen. Mithilfe bürgerlicher Kräfte gelang es Parteichef [[Joán De la Pênia]] zudem, an seinem Wohnort in [[Samartiega]] zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug De la Pênias und parteiinterne Querelen (2004-2009) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Logo-2004.jpg|thumb|100px|PSP-Logo 2004-2014]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister von [[Samartiega]] zog sich [[Joán De la Pênia]] aus dem Parlament in Semest zurück und übergab die Führung der Fraktion an seinen Vertrauten [[Domênco Laravil]], der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Letzterer blieb aber neben seinem Bürgermeisteramt Parteivorsitzender und damit der starke Mann in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahl 2005]] öffnete sich die Partei endgültig den bürgerlichen Parteien und bot sich erstmals offen als Koalitionspartner von [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] an. In fünf Regionen kam die Partei in eine Schlüsselstellung als möglicher Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und wurde an regionalen Regierungen beteiligt. Damit wurde die Partei salonfähig und auch auf nationaler Ebene nicht mehr länger isoliert. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], bei der die PSP erneut an Stimmenanteilen zulegte und mit 8,7% der Stimmen zur drittstärksten Kraft wurde, erneuerte die Partei ihr Gesprächsangebot an Wahlgewinner Luisanto und sprach sich für eine Abwahl der Sozialisten aus der Regierung aus, womit die Grundlage für den Einzug des Wahlsiegers Luisanto in den [[Palâciu Valier]] gelegt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSP gehörte in der Folge wiederholt zur parlamentarischen Basis der Minderheitsregierung Luisanto, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützte, sich in der Innenpolitik aber wiederholt an die PSP wandt. De la Pênia konnte so erheblichen Einfluss auf die Regierungsarbeit gewinnen. So konnte die PSP beispielsweise ein verschärftes Einwanderungsgesetz durchsetzen. Außerdem unterstützte die Partei die von der Regierung Luisanto verschärfte staatliche Überwachung unter dem Schlagwort der inneren Sicherheit. Dagegen kam es zu Gegensätzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der die PSP den Kurs der Konservativen und Liberalen als zu marktliberal kritisierte und auf höhere Investitionen ins Sozialsystem drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:LaurenceRossignol2.jpg|thumb|150px|[[Eleonora Sarabal]]]]&lt;br /&gt;
Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog sich De la Pênia auf dem Parteitag der Sozialpopularen im März 2007 überraschend vom Parteivorsitz zurück und übergab das höchste Parteiamt an seine enge Vertraute und Schwägerin [[Eleonora Sarabal]], die gemeinhin als Statthalterin De la Pênias angesehen wurde. Da sie aber nicht selbst Mitglied der Abgeordnetenkammer war, sollte sie de facto eine Doppelspitze mit dem Fraktionssprecher [[Domênco Laravil]] bilden, der nun in eine Schlüsselposition rückte. Laravil hielt am eingeschlagenen Kurs De la Pênias fest und verfolgte das Ziel, die Partei als verlässlichen Partner der Regierung zu präsentieren, ging in seiner Kompromissbereitschaft aber vielfach weiter als sein Vorgänger, was zu parteiinternen Konflikten führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AngelAcebes0.jpg|thumb|150px|[[Domênco Laravil]]]]&lt;br /&gt;
In der Partei kam es bald zu offenem Streit zwischen einer radikal-nationalen Strömung, den &amp;quot;Populistas&amp;quot;, und einer kompromissbereiten Strömungen, die von ihren Gegnern als &amp;quot;Neoliberales&amp;quot; bezeichnet wurde. Wesentliche Streitpunkte waren die Haltung der Partei zur Regierung Luisanto, der eigene Kurs in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie vor allem in der Europapolitik. Unter der Führung von Sarabal setzte die Partei im Wahlkampf zu den [[Kommunalwahlen 2008]] auf eine Ablehnung des Vertrags von Lissabon und wurde mit diesem Rezept klar drittstärkste Kraft im Land. Dennoch kam es in der Folge zu Verhandlungen der Fraktionsführung um [[Domênco Laravil]] mit der Regierung Luisanto, in deren Folge Laravil eine mögliche Zustimmung zum Vertrag von Lissabon erwog. Völlig überraschend meldete sich nun der erkrankte De la Pênia nach Monaten wieder auf der politischen Bühne zurück und sprach im sogenannten &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview in der Zeitung [[Jornal de la Sera]] ein Machtwort gegen die Laravil-Linie. Erneut forderte er ein sagradisches Referendum und versprach eine Ablehnung des Vertrags durch seine Partei. Einen &amp;quot;Kniefall&amp;quot; vor der Regierung und den EU-Bürokraten könne und werde es nicht geben. Zugleich übte De la Pênia scharfe Kritik an der Fraktionsführung und forderte eine härtere Linie der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PSP polarisierte das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview zwischen Anhängern De la Pênias und Anhängern Laravils, der sich pikiert zeigte und von einer &amp;quot;Einzelmeinung des ehemaligen Vorsitzenden&amp;quot; sprach. Der damit offensichtliche Machtkampf führte auf dem Parteitag in Noyar eine Woche später zur offenen Konfrontation zwischen Laravil und De la Pênia. In einer hitzigen Diskussion wiederholten mehrere Delegierte die Vorwürfe De la Pênias gegen Laravil und forderten diesen zum Rückzug auf. Nachdem der Parteitag eine Resolution gegen die Europapolitik der Regierung mit deutlicher Mehrheit angenommen hatte, erklärte Laravil noch am Abend des Parteitags seinen Rücktritt vom Amt des Fraktionssprechers und deutete darüber hinaus seinen Austritt aus der Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später trat Laravil mit zwei Vertrauten aus der Fraktion aus und verließ auch die Partei. Seinem &amp;quot;[[Movimiento Democrâcia i Libertá]]&amp;quot; (DL) traten einige Kommunal- und Regionalpolitiker des PSP bei, die Partei konnte sich aber bei den [[Regionalwahlen 2009]] und bei der [[Parlamentswahl 2009|Parlamentswahl in diesem Jahr]] nicht behaupten und stellte langfristig keine ernstzunehmende Gefahr für den PSP dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr De la Pênias und Stabilisierung (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|150px|[[Joán De la Pênia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Laravils kehrte [[Joán De la Pênia]] Anfang 2009 wieder gesundet in die erste Reihe zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion [[Lojandía]]. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in [[Laquines]] wurde jedoch aufgrund des schwachen [[PPC]]-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung in Laquines unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als erneuten Sieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen. Sein Engagement wurde aber landesweit als erfolgreiches Comeback angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009|Europawahlen im Sommer 2009]] erreichte die PSP mit einem erneut europakritischen Wahlkampf und Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Spitzenkandidatin 10,9 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit noch einmal gegenüber 2004. Im Brüsseler und Straßburger Parlament saßen die Abgeordneten der Partei zukünftig nicht mehr in der aufgelösten nationalkonservativen UEN-Fraktion, sondern zusammen mit dänischen und italienischen Rechtspopulisten sowie britischen EU-Gegnern in der neuen europaskeptischen EFD-Gruppe. Mit neun bzw. seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zehn EU-Parlamentariern stellte die PSP die zweitgrößte nationale Delegation in der Gruppe nach der britischen UK Independence Party.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 büßte die Mitte-Rechts-Allianz durch Austritte aus der Koalition und Gründung der oppositionellen [[UDC]] endgültig ihre Mehrheit ein. Dies führte schließlich zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen im Herbst 2009]]. Für die Wahlen kehrte De la Pênia endgültig in die Führung der Partei zurück und trat erneut als Spitzenkandidat an. Mit ihm an der Spitze gelang es der PSP, sich trotz der häufigen Kooperation mit der Regierung als oppositionelle Kraft darzustellen. Mit 10,6 Prozent der Stimmen erreichte die Partei ihr bis dato bestes Ergebnis bei einer Kammerwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage 2013 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|250px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach mehr als fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto geriet der PSP im Jahr vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] in ein anhaltendes Umfragetief. Auf dem dominierenden Feld der Europapolitik spielten die Rechtspopulisten kaum eine Rolle. Zwar versagten sie Präsident Luisanto mehrmals die Zustimmung oder enthielten sich bei wichtigen Abstimmungen, dieser erhielt aber punktuelle Unterstützung aus dem oppositionellen Mitte-Links-Lager, bei anderen Voten kam es zu politischen Deals zwischen Konservativen und Rechten, die bei der Wählerschaft der PSP umstritten waren. Vor allem aber überschattete das Thema Europa- und Fiskalpolitik über Monate hinweg die anderen politischen Themen und verdrängten vor allem die PSP-Themen Integration und Einwanderung aus dem politischen Fokus. Wenige Monate vor der Wahl versuchte die PSP daher nach Jahren europapolitischer Kompromisse, sich durch einen harten europapolitischen Kurs abzusetzen und die Regierung Luisanto so unter Druck zu setzen. Weder werde es mit der PSP neue Kredite für Griechenland geben, noch unterstütze die Partei weitere europäische Integrationsschritte hin zu einer Fiskalunion. Die Mitte-Rechts-Allianz war daher bereits vor der Wahl 2013 de facto zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als 2009, als ein ähnlicher Streit im Mitte-Rechts-Lager noch zu einem PSP-Sieg geführt hatte, machte sich die erneute Wende der PSP dieses Mal nicht den Wahlurnen bezahlt. Die Partei verlor bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gegenüber 2009 fast zwei Prozentpunkte und landete mit nur noch 8,6 Prozent der Stimmen auf dem vierten Rang der Parteien, deutlich hinter den [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Erstmals überhaupt hatte die Partei bei nationalen Wahlen im Vergleich zum vorherigen Wahlgang an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken und Führungswechsel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Logo.jpg|thumb|150px|Partei-Logo 2014-2019]]&lt;br /&gt;
In Opposition zur Mitte-Links-Regierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] gelang es der PSP im Jahr 2014, sich schnell von der Niederlage bei der Parlamentswahl zu erholen und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei profitierte die Partei zunächst vor allem von der europäischen Schuldenkrise, in der es vor allem um neue Darlehen für Griechenland, aber auch um die generelle Zukunft der Union ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014|Europawahl am 25. Mai 2014]] verbesserte die Partei ihr [[Europawahl 2009|zweistelliges Ergebnis aus dem Jahr 2009]] noch einmal deutlich, wurde wieder drittstärkste Kraft und erreichte mit 17,0 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer überregionalen Wahl überhaupt. Die Abgeordneten der PSP im Europäischen Parlament wurden in die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (ECR) aufgenommen, denen auch die britischen Konservativen, die polnische PiS sowie die Rechtspopulisten Dänemarks und Finnlands angehörten. In Sagradien galt der Fraktionswechsel von der EFD zur ECR als Prestigeerfolg für die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] trat Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Kandidatin der Sozialpopularen an. Mit 18,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang konnte sie das beste Ergebnis einer PSP-Kandidatin bei einer Präsidentschaftswahl feiern, verpasste aber den zweiten Wahlgang knapp. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 kündigten [[Joán De la Pênia]] und [[Eleonora Sarabal]] ihren baldigen Rückzug aus der Führung der Sozialpopularen an und präsentierten die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]] als Wunschnachfolgerin. Als Grund nannte De la Pênia, einen Generationswechsel an der Spitze der Partei herbeiführen zu wollen. Dafür übergab er im Oktober 2015 sein Amt als Sprecher der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an Catalán, die auf dem folgenden Parteitag in im Dezember 2015 schließlich zur neuen Parteivorsitzenden der PSP und zugleich zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt wurde. [[Joán De la Pênia]] wurde ins neu geschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei gewählt, gab aber an, sich künftig nicht mehr um die operative Führung der Partei kümmern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge 2016-2017 ===&lt;br /&gt;
Unter der neuen Parteichefin [[Marijol Catalán]]konnte die Partei ihren Wiederaufstieg fortsetzen. Nach dem islamistischen Terroranschlag von Paris im Januar 2015 profitierte die Partei von einer verbreiteten Furcht vor religiös motivierten Anschlägen auch in Sagradien und setzte vermehrt auf das Thema Islam. In der seit Sommer 2015 akuten europäischen Flüchtlingskrise kritisierte die Partei die [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]] scharf für ihre vermeintlich zu liberale Haltung. Stattdessen forderte sie eine sofortige Ausweisung aller unrechtmäßig im Land befindlichen Asylbewerber, eine Schließung der Grenze zu Frankreich und eine strenge Überprüfung der Flüchtlinge auf islamistische Verbindungen sowie auf Krankheiten und Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Regionalwahlen in [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Ceundâlia]], [[Regionalwahl in Sesín 2016|Sesín]] und [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016|Tescano-Valoní]] am 26. Juni 2016 erreichte die PSP einen durschlagenden Erfolg. Mit 25,3 Prozent der Stimmen bei der [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Regionalwahl in Ceundâlia]] erreichten die Sozialpopularen das beste Ergebnis der Parteigeschichte und wurden erstmals stärkste Kraft auf regionaler Ebene. Sie bildeten daraufhin eine Mitte-Rechts-Koalition mit den [[PPC|Konservativen]], verzichteten aber auf das Amt des Regierungspräsidenten. Auch bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2016]] konnte die Partei ihr Ergebnis verbessern und sich deutlich als drittstärkste Kraft im Land behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei im Jahr 2016 in Umfragen mehrmals auf 20 Prozent der Stimmen gekommen war, gingen die Umfragewerte im Jahr 2017 wieder leicht zurück. Dennoch gelang es der PSP mit ihrer Spitzenkandidatin [[Marijol Catalán]], bei der [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis bei einer nationalen Wahl zu erzielen. Gegenüber der Wahl 2013 konnte die PSP damit ihr Stimmergebnis verdoppeln und mit einer Rekordzahl von 86 Abgeordneten in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bot Parteichefin Marijol Catalán der [[PPC|konservativen PPC]] und den [[Liberale]]n eine gemeinsame Regierungskoalition an, was aber von den Liberalen abgelehnt wurde. Auch die Möglichkeit einer PPC/PSP-Minderheitsregierung wurde erwogen, fand aber keine Unterstützung unter den bürgerlichen Parteien der Mitte. Nach längeren Gesprächen mit der PPC unter [[Manuel Ramœs Iliega]] kündigte Catalán an, in der Opposition zu bleiben, gegenüber der [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] von [[Manuel Ramœs Iliega]] aber eine &amp;quot;kritisch-konstruktive Haltung&amp;quot; einnehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einbußen bei der Parlamentswahl 2019 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2019.jpg|thumb|150px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2019]]]]&lt;br /&gt;
In zwei Jahren der konservativ-liberalen [[Kabinett Ramoes Iliega I|Regierung Ramœs Iliega I]] unterstützte die PSP zahlreiche Gesetzesinitiativen der Minderheitskoalition, darunter ein Islamgesetz und mehrere Initiativen für eine restriktivere Migrationspolitik. Nachdem sich die PSP aber bei der Abstimmung über das Haushaltsgesetz für das Jahr 2019 noch enthalten hatte, kündigte sie nach längeren Verhandlungen im Herbst 2019 an, gegen den Haushalt für das Jahr 2020 zu stimmen, und löste damit eine Regierungskrise aus, die schließlich zur Auflösung der Kammer und zu [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahlen]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als noch zwei Jahre zuvor, gelang es der PSP im Wahlkampf zur [[Parlamentswahl 2019|Kammerwahl im Dezember 2019]] deutlich weniger gut, eigene Themen zu setzen. Während die Migrations- und Integrationspolitik bei der Wahl eine ebenso geringe Rolle spielte wie die Europapolitik, konnte die PSP bei den dominanten Themen Umwelt, Klima und Finanzen kaum eigene Akzente setzen. Im Ergebnis verlor die Partei gegenüber dem Wahlgang 2017 deutlich an Prozentpunkten und landete nur noch bei 10,3 Prozent der Stimmen, blieb damit aber drittstärkste Kraft im Parlament. Da sich die regierende [[PPC]]/[[LIB]]-Koalition aber mit [[Radikale]]n und [[Grünen]] auf einen Haushalt für das Jahr 2020 und auf einige weitere gemeinsame Gesetzesprojekte einigte, gehörte die PSP wieder der Opposition an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
=== Innen- und Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Soziale Volkspartei sieht sich laut Parteiprogramm als soziale, patriotische und konservative Partei der demokratischen Rechten und setzt sich insbesondere für die Familie, die Bewahrung der &amp;quot;sagradischen Identität&amp;quot; und den Kampf gegen Kriminalität und illegale Einwanderung, für eine „wirklich soziale“ Marktwirtschaft sowie die Erhaltung des Zentralstaates und damit der staatlichen Integrität des Landes ein. Sie wird von Gegnern und zahlreichen Wissenschaftlern als rechtspopulistisch eingestuft und weist zudem fremden- und islamfeindliche Tendenzen auf. Zudem ist sie die am stärksten europakritisch auftretende Partei in Sagradien. Ein wesentlicher Programmpunkt der Partei ist der Kampf gegen den politischen Islam und eine islamische Überfremdung Sagradiens. Gesellschaftspolitisch weist die Partei starke sozialkonservative Positionen auf. Obwohl sie sich als säkulare Partei versteht und in der Vergangenheit auch nicht vor Polemik gegenüber den katholisch orientierten Christdemokraten zurückschreckte, orientiert sich die Partei stark an konservativen religiösen Positionen und beschwört das christlich-abendländische Erbe Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftspolitisch begann die PSP in den neunziger Jahren als Vertreterin wirtschaftsliberaler Positionen und befürwortete Privatisierungen, niedrigere Steuern und weniger staatliche Intervention, verband dies aber von Beginn an mit einem Bekenntnis zum sagradischen Sozialstaat, der durch Einwanderung in die Sozialsysteme bedroht sei. In den vergangenen Jahren hat sich die Partei von &amp;quot;neoliberalen&amp;quot; Forderungen entfernt und vertritt heute eine Mischung aus liberalen, protektionistischen und sozialpopulistischen Positionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Politikinhalte der PSP sind: &lt;br /&gt;
* Reduzierung der Einwanderung durch strengere Regeln&lt;br /&gt;
* Opposition gegen eine angeblich fortschreitende Islamisierung des Landes&lt;br /&gt;
* Verbot von Minaretten, der Burka und des öffentlich getragenen Kopftuchs&lt;br /&gt;
* für eine Assimilierung von Immigranten in die Mehrheitsgesellschaft&lt;br /&gt;
* strengere Strafen besonders für Sexual- und Gewaltstraftaten&lt;br /&gt;
* strengere Antiterrormaßnahmen&lt;br /&gt;
* Förderung lokaler Bürgerwehren zur Entlastung der Polizeikräfte&lt;br /&gt;
* gegen ein staatliche Förderung homo- und transsexueller Lebensentwürfe&lt;br /&gt;
* gegen Abtreibung, Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung &lt;br /&gt;
* Stärkung der Familien durch Familiengelder und Steuerbegünstigungen&lt;br /&gt;
* Garantie der Rentengerechtigkeit &lt;br /&gt;
* Erhalt des Sozialstaats bei gleichzeitigen strengeren Kontrollen gegen seine Ausbeutung&lt;br /&gt;
* Lockerung des Rauchverbots&lt;br /&gt;
* Einstellung staatlicher Subventionen für erneuerbare Energien und Opposition gegen CO2-Steuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Der PSP gilt seit ihrer Entstehung als eurokritische Partei und lehnte die Europäischen Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza als Beschränkung der sagradischen Souveränität zugunsten eines zentralistischen und undemokratischen Brüsseler ''Superstaats'' ab. Auch die Aufgabe der nationalen Währung [[Denar]] durch die Einführung des Euro sowie die Erweiterung der EU durch Aufnahme süd- und osteuropäischer Staaten wurde von der PSP stark kritisiert. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei lehnt die PSP wegen der unterschiedlichen kulturellen Prägung ab. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung 2004 und 2007 wurde der Partei vorgeworfen, Ängste vor kriminellen Ausländern zu schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer Zusammenarbeit mit der konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto I|Minderheitsregierung Luisanto]] kam es jedoch zu einer schrittweisen Annäherung an die Mainstream-Parteien und in diesem Zusammenhang zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Europapolitik. Zwar lehnte die PSP den Vertrag von Lissabon ab und stimmte im Parlament dagegen, trotzdem revidierte die Partei ihre Haltung zu Europa schrittweise und stützte die Regierung Luisanto trotz heftiger Kritik an ihrem europapolitischen Kurs, vor allem in der Eurokrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Programm zur [[Europawahl 2014]] bekennen sich die Volkssozialen zur &amp;quot;Idee eines vereinten Europa&amp;quot;, lehnen aber das aktuelle Institutionengefüge der EU ab, da es den sagradischen Bürger zugunsten süd- und osteuropäischer Mitgliedsstaaten benachteilige und die &amp;quot;demokratischen Freiheiten des sagradischen Volkes&amp;quot; beschränke. Stattdessen strebt die PSP ein gemeinsames Europa als &amp;quot;freiwilligen Zusammenschluss souveräner Staaten&amp;quot; an. Die europäische Freizügigkeit will die Partei durch die Wiedererrichtung von Grenzkontrollen einschränken. Der Euro &amp;quot;in seiner heutigen Form&amp;quot; könne keine Zukunft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außen- und Sicherheitspolitik strebt die PSP eine deutliche Aufstockung des Militärbudgets, umfangreichere Rüstungsinvestitionen und ein hartes Vorgehen gegen den globalen Terrorismus an. Die außenpolitischen Positionen der Partei sind aber wenig profiliert und von Veränderungen und Inkonsistenzen geprägt. Zwar unterstützt die Partei die NATO-Mitgliedschaft Sagradiens, kritisiert aber die NATO-Mitgliedschaft der Türkei. Auch setzt sich die Partei für ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland ein und fordert die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland nach der Annexion der Krim im Jahr 2014. Die Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat lehnte die Partei ab und unterstützte die territoriale Integrität Serbiens. In der Nahostpolitik sieht sich die PSP als Freund Israels und bezeichnet die palästinensischen Institutionen als Terrororganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wähler der PSP ==&lt;br /&gt;
Zu den Wählern der PSP gehören heute neben nationalkonservativen Teilen des Bürgertums auch globalisierungs- und kapitalismuskritische Kreise und ehemalige Wähler der sagradischen [[PCS|Kommunisten]] und [[ASUL|Sozialisten]]. Ein beträchtlicher Teil der jüngsten Erfolge gehen auf die Stimmen von „Protestwählern“ zurück, die von De la Pênias populistischen Abgrenzungsstrategien gegenüber dem politischen Establishment angesprochen werden. Dies scheint der Partei sogar noch zu gelingen, nachdem sie 2006 direkte und seit 2008 indirekte Regierungsverantwortung übernommen hat und seit Jahren in diversen Regionen mitregiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähleruntersuchungen zeigen, dass De la Pênia und seine Partei besonders hohe Zustimmungswerte bei den so genannten Modernisierungsverlierern erzielen, d.h. Arbeitslosen, Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten im einfachen Dienst, die eine eher niedrige formale Bildung und niedriges Einkommen aufweisen. Damit konkurriert die Rechte stark mit den Parteien der Linken, auch wenn die Rechten-Wähler in der kulturell-gesellschaftlichen Dimension im Gegensatz zu den Linken stehen und klar einen autoritär-konservativen Kurs verfolgen. In der politischen Diskussion wurde De la Pênia häufig mit dem in den Sechziger Jahren als Populist erfolgreichen [[António Blanxard Rovira]] verglichen und auch als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale und internationale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation des PSP, früher als [[Jovenes Accionistas]] (JA) bekannt, wurde Ende der Neunziger Jahre teilweise von Rechtsextremisten unterwandert und infolge dessen aus der Partei ausgeschlossen. Der 2000 gegründete neue Jugendverband [[Força Jovén]] ist direkt der Partei unterstellt. Traditionell einflussreich sind zudem die an Hochschulen tätigen [[Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés]] (CADES). Als parteinahe Bildungseinrichtung besteht seit 2001 die [[Academía Social Popular]] (ASP). Der Partei steht der kleinere Gewerkschaftsbund [[Unión Nacional de Lavoradores]] (UNL) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Parlament ===&lt;br /&gt;
In den Legislaturperioden 1999-2004 und 2004-2009 gehörten die Europaabgeordneten der PSP mehrheitlich der europaskeptischen Fraktion ''Union für ein Europa der Nationen'' (UEN) an, doch trat 2006 ein MEP der Partei der neu gegründeten ultrarechten ITS-Fraktion bei, ein weiterer Abgeordneter firmierte als fraktionslos. 2009 gehörte die PSP zusammen mit Lega Nord, der Dänischen Volkspartei und der britischen UKIP zu den Gründungsmitgliedern der europakritischen Fraktion EFD (''Europa der Freiheit und der Demokratie'') im Europaparlament. 2011 wurde die MELD als Europapartei begründet, deren Mitglied die PSP bis zur Auflösung der Europapartei im Jahr 2015 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Europawahl 2014]] lehnte der PSP entgegen den Wünschen der eigenen Jugendorganisation und trotz Sympathien aus den eigenen Reihen eine Teilnahme am geplanten europäischen Rechtsbündnis des französischen Front National und der niederländischen Partij voor de Vrijheid ab. Nach der Europawahl verließ der PSP überraschend die EFD-Fraktion und schloss sich der Fraktion der ''Europäischen Konservativen und Reformer'' (ECR) um die britischen Tories an, wo auch die rechtspopulistische Dänische Volkspartei, die Alternative für Deutschland und die Partei der Wahren Finnen Platz fanden. Nach der [[Europawahl 2019]] wechselte die PSP erneut die Fraktion und trat zusammen mit den dänischen und finnischen Partnerparteien sowie der deutschen AfD der neu gegründeten Fraktion ''Identität und Demokratie'' (ID) bei, die von der italienischen Lega und dem französischen Rassemblement National angeführt wird. Mit acht Abgeordneten stellt die PSP die viertgrößte nationale Delegation in der Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen der PSP ==&lt;br /&gt;
==== Ehrenpräsident ====&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteivorsitzende ====&lt;br /&gt;
* 1989-1991: [[Lucién Riva]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[Eleonora Sarabal]] &lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(1991-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;, Generaldelegierte &amp;lt;small&amp;gt;(1992-1996)&amp;lt;/small&amp;gt; und Generalsekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1996)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
* 1991-1992: [[Joán De la Pênia]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Aliureto Torrent]] (Generaldelegierter)&lt;br /&gt;
* 1996-1997: [[Mário Belardo]] (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
* 2007-2009: [[Andrea Cantena]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Eugênio Marxal]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Franco Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2004-2008: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2008-2009: [[Fernando Castro]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die PSP bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 0,8 %&lt;br /&gt;
| 0 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lucién Riva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 3,9 %&lt;br /&gt;
| 21 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 5,9 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 42 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,7 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,6 %&lt;br /&gt;
| 57 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,6 %&lt;br /&gt;
| 47 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 52 / 511&lt;br /&gt;
| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Movimiento per la Sagradia|MpS]]&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| 4 / 64&lt;br /&gt;
| [[Oscar Aguersuari]] ([[Partíu Republicano de la Libertá|PRL]])&lt;br /&gt;
| EN / I-EN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 7,6 %&lt;br /&gt;
| 5 / 64&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| NI&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| UEN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| EFD&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 17,0 %&lt;br /&gt;
| 10 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ECR&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 13,7 %&lt;br /&gt;
| 8 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ID&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_De_la_P%C3%AAnia&amp;diff=63601</id>
		<title>Joán De la Pênia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_De_la_P%C3%AAnia&amp;diff=63601"/>
		<updated>2022-09-12T13:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán María De la Pênia''' (*12. Juni 1952 in [[Sagrera]], [[Lojandía]]) in ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriges Führungsmitglied des rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]]. De la Pênia war seit den 1980er Jahren für die kommunale [[Iniciativa per Samartiega]] aktiv und schloss sich später der [[PSP]] an. Von 1991 bis 2015 bestimmte er mit kurzen Unterbrechungen die Geschicke seiner Partei, zunächst bis 2007 als Parteivorsitzender und danach von 2009 bis 2015 als Fraktionssprecher in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit Dezember 2015 ist er ''Ehrenvorsitzender'' der PSP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner nationalen Karriere ist De la Pênia seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Samartiega]] in [[Lojandía]] und fungierte von 1988 bis 1992 als Beigeordneter sowie von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der Stadt. Zudem war er mehrmals Spitzenkandidat seiner Partei bei Regionalwahlen in Lojandía und gehörte dem dortigen Regionalrat an. Nachdem De la Pênia 1994 ins Europäische Parlament gewählt worden war, gab er sein Mandat nach wenigen Monaten wieder zurück und wurde stattdessen Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Dieser gehörte er von 1994 bis 2004 sowie erneut seit 2009 an. Von 2017 bis 2019 stand er als Präsident dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vor. Daneben ist De la Pênia seit 2017 Mitglied der sagradischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021]] trat De la Pênia als Spitzenkandidat der Liste &amp;quot;Iniciativa per Lojandía&amp;quot; mit dem Ziel an, die neue Regionalregierung anzuführen. Die Liste landete aber knapp auf dem zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge in der Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida0001.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war er Mitglied der konservativen [[PPC]] und engagierte sich kurze Zeit im konservativen Studentenverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen und war seit 1983 in der Stadtverwaltung der [[Lojandía|lojandinischen]] Kleinstadt [[Samartiega]] tätig. Bei der [[Kommunalwahl 1984]] trat er als Kandidat der neu gegründeten Kommunalpartei [[Iniciativa per Samartiega]] an, die sich als klassische Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Stadt und den Filz der etablierten Stadtratsparteien einsetzte. De la Pênia verpasste den Einzug in den Stadtrat knapp, rückte aber wenige Monate später für einen Parteikollegen nach und wurde Mitglied des Stadtparlaments.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1987 die Fraktionsführung seiner Partei übernommen hatte, trat De la Pênia bei der [[Kommunalwahl 1988]] als Spitzenkandidat der Iniciativa an und wurde daraufhin zum Beigeordneten Stadtrat gewählt. In der Folge richtete er die Kommunalpartei ganz auf seine Person aus und begann, Kontakt zu ähnlichen Bewegungen in anderen Städten [[Lojandía]]s und [[Ceundâlia]]s zu knüpfen, mit dem Ziel, auch auf überkommunaler Ebene zu operieren. Nach zahlreichen Auseinandersetzungen mit den übrigen Parteien im Stadtrat wurde De la Pênia im Januar 1992 als Beigeordneter abgewählt, blieb aber Mitglied im Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die PSP und Parteivorsitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênia zeitweise die Gründung eines Regionalverbandes der Iniciativa in [[Lojandía]] erwogen hatte, lernte er 1990 [[Lucién Riva]], den Vorsitzenden des [[Partíu Social Popular]], kennen, der ihn zum Parteieintritt bewog. De la Pênia baute den Regionalverband in [[Lojandía]] auf und positionierte ihn nach dem Vorbild der Iniciativa per Samartiega als populistische Protestbewegung gegen das politische Establishment, gegen staatliche Bürokratie und gegen Ausländerkriminalität. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schnellen organisatorischen Fortschritten in Lojandía wurde De la Pênia im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär des PSP auf nationaler Ebene berufen und galt fortan als rechte Hand des Parteivorsitzenden. Zugleich fungierte De la Pênia als Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden internen Querelen und Affären um [[Lucién Riva]] wagte De la Pênia im November 1991 den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater und drängte diesen erfolgreich zum Rücktritt als Parteichef des [[PSP]]. Kurz darauf übernahm De la Pênia das Amt des Parteivorsitzenden. Er versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten und drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anti-Maastricht-Kampagne und nationale Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Reihe von Großspendern gelang es De la Pênia in den Folgemonaten, gemeinsam mit dem früheren [[PPC]]-Minister [[Oscar Aguersuari]] eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte. Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] schaffte De la Pênia erfolgreich den Sprung in den Regionalrat von [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische rechtsextreme Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von [[António Blanxard Rovira]] an, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Parlaments (1994-2004) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten ihm und seiner Partei den Durchbruch auf nationaler Ebene. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semest konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Bei der [[Europawahl 1994]] trat De la Pênia als Zweiter der souveränistischen Liste [[Movimiento per Sagradia]] (MpS) an, die von [[Oscar Aguersuari]] angeführt wurde, und wurde ins Europaparlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Monate später führte er die PSP als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 1994]] zu einem neuerlichen Wahlerfolg. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. De la Pênia selbst gab nun sein Amt im Europaparlament nach wenigen Monaten zugunsten des Abgeordnetenmandats in der Kammer auf. Dort übernahm er auch die Führung seiner Parlamentsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt [[Samartiega]] erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Samartiega“ fast 30 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl des Bürgermeisters scheiterte De la Pênia aber gegen den Kandidaten der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahl 1999]] bestätigte den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung und Annäherung an die Konservativen (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säuberte er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP mit 8,2 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen des Jahres 2004]] trat De la Pênia an seinem Wohnort [[Samartiega]] in [[Lojandía]] erneut als Bürgermeisterkandidat an und führte seine formell unabhängige Wahlliste ''Samartiega de Citadanœs'' zu einem Wahlsieg. Als Kandidat der stärksten Kraft im Kommunalparlament erhielt De la Pênia bei der anschließenden Bürgermeisterwahl die Unterstützung auch der konservativen Volkspartei und wurde zum Bürgermeister gewählt. In der Öffentlichkeit wurde der Pakt zwischen De la Pênia und den Konservativen als Vorlauf für ein ähnliches Bündnis in Semest gedeutet. Das Amt des Bürgermeisters erlaubte es De la Pênia in der Folge, sich als Stadtvater zu inszenieren und seine Idee einer &amp;quot;starken Politik&amp;quot; zu verdeutlichen. Er kürzte daher die Ausgaben für Integrationsprojekte, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister gab De la Pênia sein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer auf, blieb aber Parteichef der Sozialpopularen und der starke Mann in seiner Partei. Zum Nachfolger als Fraktionssprecher wurde [[Domênco Laravil]] gewählt, der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Als &amp;quot;Parteichef in der Provinz&amp;quot; konzentrierte sich De la Pênia auf die anstehenden [[Regionalwahlen 2005]], die als Testlauf für eine Mitte-Rechts-Mehrheit nach der anstehenden [[Parlamentswahl 2006]] angesehen wurden. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Armoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und [[Sarmay]]. In der Region [[Lojandía]] trat De la Pênia wie bereits in den Vorjahren als Spitzenkandidat an und kehrte nach der Wahl in den Regionalrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative unter Einschluss des PSP als Gegenmodell zur regierenden Mitte-Links-Allianz diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Postkommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl selbst trat De la Pênia erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an, erklärte aber, Bürgermeister in seiner Heimatstadt bleiben zu wollen und [[Domênco Laravil]] auch zukünftig die Führung im Parlament überlassen zu wollen. Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, erreichte die PSP mit De la Pênia als Spitzenkandidaten ein neues Rekordergebnis von 8,7 Prozent der Stimmen und bot sich dem Wahlsieger [[Miquel Ánibal Luisanto]] vom [[PPC]] als Bündnispartner für einen &amp;quot;Politikwechsel&amp;quot; an. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken [[UDS]]-Flügel und Teilen der [[PPC]] führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Zuvor hatte De la Pênia einen Hörsturz erlitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin im Parteivorsitz schlug De la Pênia überraschend nicht seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; Laravil, sondern seine Schwägerin [[Eleonora Sarabal]] vor, was öffentlich als Zeichen eines nur formalen Rückzugs vom Parteiamt gelesen wurde. Nach öffentlicher Darstellung sollten Laravil als Fraktionssprecher in Semest und Sarabal als Europa-Abgeordnete und Parteivorsitzende künftig eine &amp;quot;Doppelspitze&amp;quot; bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat entwickelte sich Laravil durch eine enorme Medienpräsenz und eine geschickte interne Führungsstrategie schnell zum landesweit bekannten Gesicht der Sozialpopularen. Dazu trugen auch mehrere Operationen bei, denen sich De la Pênias im Winter 2007/2008 unterziehen musste. Zunehmend wurde nun von einem gespannten Verhältnis zwischen Laravil und dem Duo Sarabal/De la Pênia gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es 2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, drängte De la Pênia - nach dem gescheiterten EU-Referendum in Irland über den Vertrag von Lissabon - auf ein sagradisches Referendum und warb für eine Ablehnung des Vertragswerks. Dies kam einem deutlichen Machtwort gegen die kompromissbereite Linie seiner Partei gleich, die er als &amp;quot;Kniefall vor Luisanto&amp;quot; bezeichnete. Wenn Luisanto aber einen solchen Kniefall erwarte, müsse er aufpassen, morgen nicht sein Amt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Laravil, der zuvor öffentlich von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Beziehungen zur Volkspartei torpediert sah, fühlte sich bloßgestellt. Er widersprach De la Pênia öffentlich und provozierte damit den offenen Bruch mit dem langjährigen Parteivorsitzenden. Zögerlich stellten sich einige Abgeordnete hinter den Fraktionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil. Auf dem Parteitag in Noyar, an dem De la Pênia trotz gesundheitlicher Probleme persönlich teilnahm, erhoben einige Delegierte schwere persönliche Vorwürfe gegen Laravil. In einem Votum des Parteitags setzte sich die Linie De la Pênias schließlich durch, was mit einem harten Kurs gegen den Vertrag von Lissabon und die Europapolitik der Regierung Luisanto einherging. Laravil zog daraufhin die Konsequenzen und legte seine Ämter nieder. Er stimmte als einziger [[PSP]]-Abgeordneter für den EU-Reformvertrag und verließ daraufhin seine Fraktion, die er zuvor mehrere Jahre lang geleitet hatte. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2009 und Rückkehr nach Semest ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênias Intervention in der Parteikrise des Jahres 2008 bereits von einigen Medien als de-facto-Rückkehr an die Parteispitze interpretiert worden war, trat De la Pênia im Jahr 2009 erneut ins Rampenlicht und erklärte seine Krankheit für überstanden. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia abermals als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit über 19 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis für seine Partei, was als Zeichen gedeutet wurde, dass die Parteikrise überstanden war. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kam es schließlich zu einer neuerlichen Koalitionskrise, nachdem ein weiterer Abgeordneter der PPC die Fraktion verließ und die die Rechtsallianz damit ihre Mehrheit endgültig einbüßte. Nachdem er eine wichtige Haushaltsabstimmung im Parlament verloren hatte, bat Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia nutzte die vorgezogenen Wahlen für ein Comeback in der nationalen Politik und wurde zum Spitzenkandidaten der PSP-Liste gewählt. Zudem gab er bekannt, sein Mandat nach der Wahl antreten zu wollen und sein Bürgermeisteramt noch vor der Kommunalwahl 2012 niederzulegen. De la Pênias EU-kritischer Kurs zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch unter sieben Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im November 2009]] mit 10,6 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich und blieb damit auf eine Kooperation mit De la Pênia angewiesen, wollte er eine Große Koalition mit den [[ASUL|Sozialisten]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (2009-2015) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|300px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kehrte De la Pênia nach fünf Jahren ins Semestiner Parlament zurück und übernahm dort auch die Führung der PSP-Fraktion. Sein Bürgermeisteramt in [[Samartiega]] gab er einige Monate später auf, nachdem es zu Diskussionen um die Kompatibilität beider Posten gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Minderheitsregierung fort und kooperierte auch weiterhin auf einigen Feldern mit De la Pênias PSP. Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kam es zu anhaltenden Schwierigkeiten innerhalb der Koalition und der Partei, da De la Pênia zwar seine Zustimmung zu den diversen Rettungspaketen für angeschlagene Mitgliedsstaaten der Gemeinschaftswährung verweigerte, seine grundsätzliche Unterstützung für die Mitte-Rechts-Regierung aber aufrecht erhielt. Heftige Töne gegen den Euro und für einen Austritt Sagradiens aus der Gemeinschaftswährung, wie De la Pênia sie im [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlkampf 2013]] anschlug, wirkten vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig und kosteten die Partei deutlich an Stimmen. Bei der Wahl, bei der De la Pênia seine Partei erneut als Spitzenkandidat anführte, mussten die Sozialpopularen erstmals deutliche Verluste verschmerzen und brachen nach sechs Jahren als Teil der Regierungsmehrheit von über 10 auf nur noch 6,9 Prozent der Stimmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug auf die Ehrenpräsidentschaft (seit 2015) ===&lt;br /&gt;
Trotz der Stimmenverluste bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde De la Pênia im Amt des Sprechers seiner Parlamentsgruppe und damit ''de facto'' als Politischer Führer der PSP bestätigt. Es mehrten sich aber die Zeichen eines baldigen Wechsels an der Parteispitze. Nachdem De la Pênia Monate lang Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] angefacht hatte, verzichtete er schließlich und schlug stattdessen Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] vor, die nur knapp einen Einzug in die Stichwahl verpasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 gab De la Pênia schließlich seinen bevorstehenden Rückzug aus der Führung der Partei und der Parlamentsfraktion bekannt. Zur Wunschnachfolgerin designierte er die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]]. Kurz darauf kündigte auch die bisherige Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] an, auf dem Parteitag der PSP im Dezember 2015 nicht mehr für das nominell höchste Parteiamt kandidieren zu wollen, um einen Generationenwechsel zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 gab De la Pênia die Führung der PSP-Parlamentsgruppe an [[Marijol Catalán]] ab. Auf dem folgenden Parteitag im Dezember wurde Catalán zudem zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt. De la Pênia erhielt stattdessen das neugeschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei mit dem Recht, weiterhin an Sitzungen des Parteivorstands teilzunehmen. Zudem behielt er sein Mandat in der Kammer und gab an, zukünftig als &amp;quot;einfacher Abgeordneter&amp;quot; fungieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als einige Jahre zuvor blieb De la Pênia tatsächlich im zweiten Glied und vermied es weitgehend, die Autorität seiner Nachfolgerin Catalán zu untergraben. Bei der [[Parlamentswahl 2017]], die für die PSP mit einem Rekordergebnis von 16,4 Prozent endete, kandidierte er erneut, diesmal als Drittplatzierter der PSP-Liste. Nach der Wahl wurde er zum Präsidenten des Verteidigungsausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. Dieses Amt musste er nach dem schlechten Abschneiden der PSP bei der [[Parlamentswahl 2019]] wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|sagradischen Präsidentschaftswahl 2020]] kursierte De la Pênias Name immer wieder als möglicher Gegenkandidat der amtierenden Präsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]]. Nachdem De la Pênia seine Bereitschaft zu einer Kandidatur in Aussicht gestellt hatte, nominierte die Parteiführung überraschend die landesweit weniger bekannte Nachwuchspolitikerin [[Ailén Guervennéc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 2021|Regionalwahl im März 2021]] gab De la Pênia die Gründung einer neuen regionalen Wählervereinigung in [[Lojandía]] bekannt. Unter dem Namen [[Iniciativa per Lojandía]] knüpfte das Bündnis an die Erfolge der kommunalen [[Iniciativa per Samartiega]] an. Nachdem es in der Folge zu heftigen Diskussionen innerhalb des [[PSP]] um eine mögliche Konkurrenzkandidatur zwischen den beiden Parteien gekommen war, einigten sich De la Pênia und seine Nachfolgerin [[Marijol Catalán]] schließlich auf eine gemeinsame Kandidatur mit De la Pênia als gemeinsamem Kandidaten für das Amt des Regierungspräsidenten der Region [[Lojandía]]. Unter De la Pênias Führung erreichte die Wahlliste De la Pênia bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021|Regionalwahl am 7. März 2021]] mit 22,5 Prozent der Stimmen nur unwesentlich mehr als die PSP bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2017|vorangegangenen Wahl]]. Da die regierenden Konservativen Verluste zu verzeichnen hatten, lag De la Pênia in Hochrechnungen am Wahlabend zunächst vorne, landete nach der Auszählung der Briefwahlstimmen aber knapp hinter der Volkspartei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Mitglied des Stadtrats von [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2021: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* seit 2021: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Stadtratsmitglied in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Beigeordneter Stadtrat in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: Bürgermeister der Stadt [[Samartiega]] &lt;br /&gt;
* 2017-2019: Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-2004: Vorsitzender des [[PSP]]-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1/11-1991: Nationaler Parteisekretär der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: Parteivorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* seit 2015: Ehrenvorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PSP-Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_De_la_P%C3%AAnia&amp;diff=63600</id>
		<title>Joán De la Pênia</title>
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		<updated>2022-09-12T13:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán María De la Pênia''' (*12. Juni 1952 in [[Sagrera]], [[Lojandía]]) in ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriges Führungsmitglied des rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]]. De la Pênia war seit den 1980er Jahren für die kommunale [[Iniciativa per Samartiega]] aktiv und schloss sich später der [[PSP]] an. Von 1991 bis 2015 bestimmte er mit kurzen Unterbrechungen die Geschicke seiner Partei, zunächst bis 2007 als Parteivorsitzender und danach von 2009 bis 2015 als Fraktionssprecher in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit Dezember 2015 ist er ''Ehrenvorsitzender'' der PSP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner nationalen Karriere ist De la Pênia seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Samartiega]] in [[Lojandía]] und fungierte von 1988 bis 1992 als Beigeordneter sowie von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der Stadt. Zudem war er mehrmals Spitzenkandidat seiner Partei bei Regionalwahlen in Lojandía und gehörte dem dortigen Regionalrat an. Nachdem De la Pênia 1994 ins Europäische Parlament gewählt worden war, gab er sein Mandat nach wenigen Monaten wieder zurück und wurde stattdessen Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Dieser gehörte er von 1994 bis 2004 sowie erneut seit 2009 an. Von 2017 bis 2019 stand er als Präsident dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vor. Daneben ist De la Pênia seit 2017 Mitglied der sagradischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021]] trat De la Pênia als Spitzenkandidat der Liste &amp;quot;Iniciativa per Lojandía&amp;quot; mit dem Ziel an, die neue Regionalregierung anzuführen. Die Liste landete aber knapp auf dem zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge in der Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida0001.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war er Mitglied der konservativen [[PPC]] und engagierte sich kurze Zeit im konservativen Studentenverband. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen und war seit 1983 in der Stadtverwaltung der [[Lojandía|lojandinischen]] Kleinstadt [[Samartiega]] tätig. Bei der [[Kommunalwahl 1984]] trat er als Kandidat der neu gegründeten Kommunalpartei [[Iniciativa per Samartiega]] an, die sich als klassische Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Stadt und den Filz der etablierten Stadtratsparteien einsetzte. De la Pênia verpasste den Einzug in den Stadtrat knapp, rückte aber wenige Monate später für einen Parteikollegen nach und wurde Mitglied des Stadtparlaments.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1987 die Fraktionsführung seiner Partei übernommen hatte, trat De la Pênia bei der [[Kommunalwahl 1988]] als Spitzenkandidat der Iniciativa an und wurde daraufhin zum Beigeordneten Stadtrat gewählt. In der Folge richtete er die Kommunalpartei ganz auf seine Person aus und begann, Kontakt zu ähnlichen Bewegungen in anderen Städten [[Lojandía]]s und [[Ceundâlia]]s zu knüpfen, mit dem Ziel, auch auf überkommunaler Ebene zu operieren. Nach zahlreichen Auseinandersetzungen mit den übrigen Parteien im Stadtrat wurde De la Pênia im Januar 1992 als Beigeordneter abgewählt, blieb aber Mitglied im Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die PSP und Parteivorsitz ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênia zeitweise die Gründung eines Regionalverbandes der Iniciativa in [[Lojandía]] erwogen hatte, lernte er 1990 [[Lucién Riva]], den Vorsitzenden des [[Partíu Social Popular]], kennen, der ihn zum Parteieintritt bewog. De la Pênia baute den Regionalverband in [[Lojandía]] auf und positionierte ihn nach dem Vorbild der Iniciativa per Samartiega als populistische Protestbewegung gegen das politische Establishment, gegen staatliche Bürokratie und gegen Ausländerkriminalität. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schnellen organisatorischen Fortschritten in Lojandía wurde De la Pênia im Januar 1991 von Riva zum Parteisekretär des PSP auf nationaler Ebene berufen und galt fortan als rechte Hand des Parteivorsitzenden. Zugleich fungierte De la Pênia als Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden internen Querelen und Affären um [[Lucién Riva]] wagte De la Pênia im November 1991 den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater und drängte diesen erfolgreich zum Rücktritt als Parteichef des [[PSP]]. Kurz darauf übernahm De la Pênia das Amt des Parteivorsitzenden. Er versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten und drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anti-Maastricht-Kampagne und nationale Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mithilfe einer Reihe von Großspendern gelang es De la Pênia in den Folgemonaten, gemeinsam mit dem früheren [[PPC]]-Minister [[Oscar Aguersuari]] eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte. Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] schaffte De la Pênia erfolgreich den Sprung in den Regionalrat von [[Lojandía]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische rechtsextreme Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von [[António Blanxard Rovira]] an, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semestiner Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Parlaments (1994-2004) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten ihm und seiner Partei den Durchbruch auf nationaler Ebene. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semest konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Bei der [[Europawahl 1994]] trat De la Pênia als Zweiter der souveränistischen Liste [[Movimiento per Sagradia]] (MpS) an, die von [[Oscar Aguersuari]] angeführt wurde, und wurde ins Europaparlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Monate später führte er die PSP als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 1994]] zu einem neuerlichen Wahlerfolg. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PPC]] in die Kammer ein. De la Pênia selbst gab nun sein Amt im Europaparlament nach wenigen Monaten zugunsten des Abgeordnetenmandats in der Kammer auf. Dort übernahm er auch die Führung seiner Parlamentsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt [[Samartiega]] erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Samartiega“ fast 30 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl des Bürgermeisters scheiterte De la Pênia aber gegen den Kandidaten der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PPC]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahl 1999]] bestätigte den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etablierung und Annäherung an die Konservativen (2000-2004) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säuberte er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP mit 8,2 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PPC verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PPC von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Bürgermeister von Samartiega 2004 und Parlamentswahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunalwahlen des Jahres 2004]] trat De la Pênia an seinem Wohnort [[Samartiega]] in [[Lojandía]] erneut als Bürgermeisterkandidat an und führte seine formell unabhängige Wahlliste ''Samartiega de Citadanœs'' zu einem Wahlsieg. Als Kandidat der stärksten Kraft im Kommunalparlament erhielt De la Pênia bei der anschließenden Bürgermeisterwahl die Unterstützung auch der konservativen Volkspartei und wurde zum Bürgermeister gewählt. In der Öffentlichkeit wurde der Pakt zwischen De la Pênia und den Konservativen als Vorlauf für ein ähnliches Bündnis in Semest gedeutet. Das Amt des Bürgermeisters erlaubte es De la Pênia in der Folge, sich als Stadtvater zu inszenieren und seine Idee einer &amp;quot;starken Politik&amp;quot; zu verdeutlichen. Er kürzte daher die Ausgaben für Integrationsprojekte, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zum Bürgermeister gab De la Pênia sein Mandat in der sagradischen Abgeordnetenkammer auf, blieb aber Parteichef der Sozialpopularen und der starke Mann in seiner Partei. Zum Nachfolger als Fraktionssprecher wurde [[Domênco Laravil]] gewählt, der als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; De la Pênias angesehen wurde. Als &amp;quot;Parteichef in der Provinz&amp;quot; konzentrierte sich De la Pênia auf die anstehenden [[Regionalwahlen 2005]], die als Testlauf für eine Mitte-Rechts-Mehrheit nach der anstehenden [[Parlamentswahl 2006]] angesehen wurden. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Armoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und [[Sarmay]]. In der Region [[Lojandía]] trat De la Pênia wie bereits in den Vorjahren als Spitzenkandidat an und kehrte nach der Wahl in den Regionalrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative unter Einschluss des PSP als Gegenmodell zur regierenden Mitte-Links-Allianz diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Postkommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PPC und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl selbst trat De la Pênia erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an, erklärte aber, Bürgermeister in seiner Heimatstadt bleiben zu wollen und [[Domênco Laravil]] auch zukünftig die Führung im Parlament überlassen zu wollen. Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, erreichte die PSP mit De la Pênia als Spitzenkandidaten ein neues Rekordergebnis von 8,7 Prozent der Stimmen und bot sich dem Wahlsieger [[Miquel Ánibal Luisanto]] vom [[PPC]] als Bündnispartner für einen &amp;quot;Politikwechsel&amp;quot; an. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken [[UDS]]-Flügel und Teilen der [[PPC]] führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007-2009) ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Zuvor hatte De la Pênia einen Hörsturz erlitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin im Parteivorsitz schlug De la Pênia überraschend nicht seinen &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; Laravil, sondern seine Schwägerin [[Eleonora Sarabal]] vor, was öffentlich als Zeichen eines nur formalen Rückzugs vom Parteiamt gelesen wurde. Nach öffentlicher Darstellung sollten Laravil als Fraktionssprecher in Semest und Sarabal als Europa-Abgeordnete und Parteivorsitzende künftig eine &amp;quot;Doppelspitze&amp;quot; bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat entwickelte sich Laravil durch eine enorme Medienpräsenz und eine geschickte interne Führungsstrategie schnell zum landesweit bekannten Gesicht der Sozialpopularen. Dazu trugen auch mehrere Operationen bei, denen sich De la Pênias im Winter 2007/2008 unterziehen musste. Zunehmend wurde nun von einem gespannten Verhältnis zwischen Laravil und dem Duo Sarabal/De la Pênia gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es 2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, drängte De la Pênia - nach dem gescheiterten EU-Referendum in Irland über den Vertrag von Lissabon - auf ein sagradisches Referendum und warb für eine Ablehnung des Vertragswerks. Dies kam einem deutlichen Machtwort gegen die kompromissbereite Linie seiner Partei gleich, die er als &amp;quot;Kniefall vor Luisanto&amp;quot; bezeichnete. Wenn Luisanto aber einen solchen Kniefall erwarte, müsse er aufpassen, morgen nicht sein Amt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Laravil, der zuvor öffentlich von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Beziehungen zur Volkspartei torpediert sah, fühlte sich bloßgestellt. Er widersprach De la Pênia öffentlich und provozierte damit den offenen Bruch mit dem langjährigen Parteivorsitzenden. Zögerlich stellten sich einige Abgeordnete hinter den Fraktionschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil. Auf dem Parteitag in Noyar war De la Pênia aus Gesundheitsgründen nicht anwesend, ließ sich aber durch Vertraute wie [[Fernando Castro]] vertreten, der in seiner Rede die Linie De la Pênias vertrat und schwere persönliche Vorwürfe gegen Laravil erhob. In einem Votum des Parteitags setzte sich die Linie De la Pênias schließlich durch, was mit einem harten Kurs gegen den Vertrag von Lissabon und die Europapolitik der Regierung Luisanto einherging. Laravil zog daraufhin die Konsequenzen und legte seine Ämter nieder. Er stimmte als einziger [[PSP]]-Abgeordneter für den EU-Reformvertrag und verließ daraufhin seine Fraktion, die er zuvor mehrere Jahre lang geleitet hatte. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2009 und Rückkehr nach Semest ===&lt;br /&gt;
Nachdem De la Pênias Intervention in der Parteikrise des Jahres 2008 bereits von einigen Medien als de-facto-Rückkehr an die Parteispitze interpretiert worden war, trat De la Pênia im Jahr 2009 erneut ins Rampenlicht und erklärte seine Krankheit für überstanden. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia abermals als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit über 19 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis für seine Partei, was als Zeichen gedeutet wurde, dass die Parteikrise überstanden war. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PPC-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 kam es schließlich zu einer neuerlichen Koalitionskrise, nachdem ein weiterer Abgeordneter der PPC die Fraktion verließ und die die Rechtsallianz damit ihre Mehrheit endgültig einbüßte. Nachdem er eine wichtige Haushaltsabstimmung im Parlament verloren hatte, bat Luisanto Präsident [[António Grande Illega]] um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia nutzte die vorgezogenen Wahlen für ein Comeback in der nationalen Politik und wurde zum Spitzenkandidaten der PSP-Liste gewählt. Zudem gab er bekannt, sein Mandat nach der Wahl antreten zu wollen und sein Bürgermeisteramt noch vor der Kommunalwahl 2012 niederzulegen. De la Pênias EU-kritischer Kurs zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PPC-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch unter sieben Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im November 2009]] mit 10,6 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich und blieb damit auf eine Kooperation mit De la Pênia angewiesen, wollte er eine Große Koalition mit den [[ASUL|Sozialisten]] vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (2009-2015) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|300px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kehrte De la Pênia nach fünf Jahren ins Semestiner Parlament zurück und übernahm dort auch die Führung der PSP-Fraktion. Sein Bürgermeisteramt in [[Samartiega]] gab er einige Monate später auf, nachdem es zu Diskussionen um die Kompatibilität beider Posten gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Minderheitsregierung fort und kooperierte auch weiterhin auf einigen Feldern mit De la Pênias PSP. Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kam es zu anhaltenden Schwierigkeiten innerhalb der Koalition und der Partei, da De la Pênia zwar seine Zustimmung zu den diversen Rettungspaketen für angeschlagene Mitgliedsstaaten der Gemeinschaftswährung verweigerte, seine grundsätzliche Unterstützung für die Mitte-Rechts-Regierung aber aufrecht erhielt. Heftige Töne gegen den Euro und für einen Austritt Sagradiens aus der Gemeinschaftswährung, wie De la Pênia sie im [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlkampf 2013]] anschlug, wirkten vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig und kosteten die Partei deutlich an Stimmen. Bei der Wahl, bei der De la Pênia seine Partei erneut als Spitzenkandidat anführte, mussten die Sozialpopularen erstmals deutliche Verluste verschmerzen und brachen nach sechs Jahren als Teil der Regierungsmehrheit von über 10 auf nur noch 6,9 Prozent der Stimmen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug auf die Ehrenpräsidentschaft (seit 2015) ===&lt;br /&gt;
Trotz der Stimmenverluste bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde De la Pênia im Amt des Sprechers seiner Parlamentsgruppe und damit ''de facto'' als Politischer Führer der PSP bestätigt. Es mehrten sich aber die Zeichen eines baldigen Wechsels an der Parteispitze. Nachdem De la Pênia Monate lang Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] angefacht hatte, verzichtete er schließlich und schlug stattdessen Parteichefin [[Eleonora Sarabal]] vor, die nur knapp einen Einzug in die Stichwahl verpasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 gab De la Pênia schließlich seinen bevorstehenden Rückzug aus der Führung der Partei und der Parlamentsfraktion bekannt. Zur Wunschnachfolgerin designierte er die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]]. Kurz darauf kündigte auch die bisherige Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] an, auf dem Parteitag der PSP im Dezember 2015 nicht mehr für das nominell höchste Parteiamt kandidieren zu wollen, um einen Generationenwechsel zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 gab De la Pênia die Führung der PSP-Parlamentsgruppe an [[Marijol Catalán]] ab. Auf dem folgenden Parteitag im Dezember wurde Catalán zudem zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt. De la Pênia erhielt stattdessen das neugeschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei mit dem Recht, weiterhin an Sitzungen des Parteivorstands teilzunehmen. Zudem behielt er sein Mandat in der Kammer und gab an, zukünftig als &amp;quot;einfacher Abgeordneter&amp;quot; fungieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als einige Jahre zuvor blieb De la Pênia tatsächlich im zweiten Glied und vermied es weitgehend, die Autorität seiner Nachfolgerin Catalán zu untergraben. Bei der [[Parlamentswahl 2017]], die für die PSP mit einem Rekordergebnis von 16,4 Prozent endete, kandidierte er erneut, diesmal als Drittplatzierter der PSP-Liste. Nach der Wahl wurde er zum Präsidenten des Verteidigungsausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. Dieses Amt musste er nach dem schlechten Abschneiden der PSP bei der [[Parlamentswahl 2019]] wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Comeback bei den Regionalwahlen 2021 ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|sagradischen Präsidentschaftswahl 2020]] kursierte De la Pênias Name immer wieder als möglicher Gegenkandidat der amtierenden Präsidentin [[Daniela Rosenthal-Valdés]]. Nachdem De la Pênia seine Bereitschaft zu einer Kandidatur in Aussicht gestellt hatte, nominierte die Parteiführung überraschend die landesweit weniger bekannte Nachwuchspolitikerin [[Ailén Guervennéc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 2021|Regionalwahl im März 2021]] gab De la Pênia die Gründung einer neuen regionalen Wählervereinigung in [[Lojandía]] bekannt. Unter dem Namen [[Iniciativa per Lojandía]] knüpfte das Bündnis an die Erfolge der kommunalen [[Iniciativa per Samartiega]] an. Nachdem es in der Folge zu heftigen Diskussionen innerhalb des [[PSP]] um eine mögliche Konkurrenzkandidatur zwischen den beiden Parteien gekommen war, einigten sich De la Pênia und seine Nachfolgerin [[Marijol Catalán]] schließlich auf eine gemeinsame Kandidatur mit De la Pênia als gemeinsamem Kandidaten für das Amt des Regierungspräsidenten der Region [[Lojandía]]. Unter De la Pênias Führung erreichte die Wahlliste De la Pênia bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2021|Regionalwahl am 7. März 2021]] mit 22,5 Prozent der Stimmen nur unwesentlich mehr als die PSP bei der [[Regionalwahl in Lojandía 2017|vorangegangenen Wahl]]. Da die regierenden Konservativen Verluste zu verzeichnen hatten, lag De la Pênia in Hochrechnungen am Wahlabend zunächst vorne, landete nach der Auszählung der Briefwahlstimmen aber knapp hinter der Volkspartei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Mitglied des Stadtrats von [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1997: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2021: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats&lt;br /&gt;
* seit 2021: Mitglied des Regionalrats von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 1984: Stadtratsmitglied in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 1988-1992: Beigeordneter Stadtrat in [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: Bürgermeister der Stadt [[Samartiega]] &lt;br /&gt;
* 2017-2019: Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-2004: Vorsitzender des [[PSP]]-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1/11-1991: Nationaler Parteisekretär der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1991-2007: Parteivorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
* 1994-2004: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Sprecher der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* seit 2015: Ehrenvorsitzender der [[PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Pênia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: PSP-Politiker|De la Pênia]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gutenberg Nachwuchskolleg |Titel=Dies Academicus. Ausgezeichnete Abschlussarbeiten 2018/2019 |Hrsg=Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=2019 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Gutenberg-Universität Mainz |url=https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/15098_DEU_HTML.php |titel=Wiederaufbau war wichtiger als Sühne |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Merkur (Zeitschrift)|''Merkur'']]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/05/25/linien-und-spannungsfelder-linker-sicherheitspolitik/ |titel=Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik |werk=Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken |datum=2021-05-25 |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ''[[Geschichte der Gegenwart]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Albetes</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Albetes''' sind [[sagradische]] und [[mikolinische]] Kräuterliköre, die aus Anis oder Sternanis und anderen aromatischen Kräutern wie Fenchel, Kümmel, Melisse, Minze, Süßholz, Rosmarin, Zitronenverbene sowie Zitrusschalen gewonnen werden. Der Name leitet sich aus der milchig-weißen Farbe ab, die das Getränk wegen seines Anisanteils bei Zugabe von Wasser oder Eis annimmt (Louche-Effekt). Der Alkoholgehalt variiert zwischen 25 und 45 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet sind die Albetes im Süden Sagradiens und im gesamten Blaumeerraum. Bekannte Marken sind [[Sant'Espíritu Albet]], [[Albet Nerval]], [[Cosança Albet]], [[Bonet Platense 1884]] oder [[Ybagaray]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spirituose]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Viniet''' werden in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] mit Gewürzen und Kräutern aromatisierte und aufgespritete Weine bezeichnet. Der Alkoholgehalt liegt typischerweise zwischen 15 und 25 Prozent. Der Viniet besitzt große Ähnlichkeiten mit Wermut und wird verschiedentlich zu den Wermutgetränken gerechnet, enthält aber meist kein Wermutkraut (Artemisia absinthium). Vinietes werden als Aperitif getrunken. Sie eignen sich aber auch zum Mixen von Longdrinks oder Cocktails.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Herseller von Vinietes sind [[Collé de l'Artir]] und [[Frantxa Amêr|Frantxa Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Spirituose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<updated>2022-09-07T12:09:47Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Sinal-Soda-Logo.png|170px]]&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Sinal-Soda'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Typ'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Erfrischungsgetränk&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hersteller'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Cabresano]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einführung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinal-Soda''' (''sine alcohol'') ist ein koffein- und kohlensäurehaltiges, alkoholfreies Erfrischungsgetränk auf Teebasis, das heute von der [[sagradischen]] [[Cabresano-Gruppe]] vertrieben wird. Sinal-Soda wird aus Sodawasser, Schwarztee, Fruchtsaft und verschiedenen Kräutern und Fruchtschalen gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Getränk wird in den Geschmackssorten ''Menta i Herbas'' (mit Minz- und Kräutergeschmack), ''Agrumas i Gingembre'' (Zitrusfrüchte und Ingwer), ''Pesca i Ananás'' (Pfirsich und Ananas) sowie ''Arrantxa-Amêr'' (Bitterorgange) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sinal-Soda.png|thumb|left|300px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produkt der Cabresano-Gruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Sant'Armel (Bier)</title>
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		<updated>2022-09-07T12:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:SantArmel-Logo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Cervercería Sant'Armel SRL'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rechtsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| SRL&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1669&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sant'Armel]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Mutterunternehmen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Asahi-Gruppe&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Brauerei&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;width: 16em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[Bild:SantArmelBier0.png|250px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Cervecería Sant'Armel''' ist eine sagradische Brauerei, die im Jahr 1669 in der [[Armorien|armorischen]] Stadt [[Sant'Armel]] gegründet wurde. Die Brauerei gehörte bis 2016 zu SABMiller und wurde im Zuge der Fusion mit Anheuser-Busch InBev zusammen mit den Marken Peroni, Tyskie und Pilsner Urquell an die japanische Asahi-Gruppe verkauft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sant'Armel ist neben [[Cabresano]] und [[San Filipe]] die international bekannteste Biermarke aus Sagradien. Es handelt sich um ein untergäriges schwach gehopftes Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2 Volumenprozent. Auf den meisten europäischen Märkten werden darüber hinaus eine nicht-alkoholische Variante (''Sant'Armel Plata'') sowie eine Variante mit reduziertem Alkoholgehalt angeboten (''Sant'Armel Lite'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SantArmelBier1.png|left|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SantArmelBier.png|left|thumb|350px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:SantArmelBier2.png|left|thumb|370px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk|Sant'Armel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller|Sant'Armel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bier|Sant'Armel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen|Sant'Armel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Li%C3%B2_(Bier)&amp;diff=63517</id>
		<title>Liò (Bier)</title>
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		<updated>2022-09-07T12:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Liò-Logo.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Alagua]], [[Golen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Brauerei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Liò''' ist eine [[golische]] Biermarke aus der Stadt [[Alagua]] (Elaque). Die Marke gehört zur [[sagradischen]] [[Cabresano]]-Braugruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Flasche-Liò.jpg|left|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk|Liò]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller|Liò]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bier|Liò]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sola-Frantxa_Bitter&amp;diff=63516</id>
		<title>Sola-Frantxa Bitter</title>
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		<updated>2022-09-07T11:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Bittergetränk, Bitterlimonade&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einführung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Marke '''Sola-Frantxa Bitter''' verkauft der [[sagradische]] Getränkeherstellers [[Sola-Frantxa|Eusêbi Frantxa &amp;amp; C SRL]] alkoholfreie Bittersoda und Bitterlimonaden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ''Bitter Rosàu'' handelt sich um ein Gemisch aus kohlesäurehaltigem Wasser, Zucker, Aromen, Zitronensäure und Farbstoffen, das insbesondere zur Zubereitung von Cocktails verwendet wird. Daneben werden Bitterlimonaden in den Geschmacksrichtungen  ''Bitter Limón'', ''Água Tónica'', ''Ginger Ale'', ''Herbas Tónicas'', ''Bitter Orange'', ''Ginger Beer'' und ''Wild Berry'' angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Frantxa-Bitter.png|thumb|left|350px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Produkt der Sola-Frantxa-Gruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Aviol (Mineralwasser)</title>
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		<updated>2022-09-07T09:33:58Z</updated>

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&lt;br /&gt;
'''Aviol Cosetes''' ist eine international vertriebene Mineralwassermarke der ''Aviol Cosetes Minerales SRL'', die seit 2002 Teil von Nestlé Waters  ist. Aviol wird aus der ansässigen Mineralwasserquelle in [[Aviol-Cosetes (Ort)|Aviol-Cosetes]] in den sagradischen [[Konsetten]] gewonnen. Aviol wird als stilles Wasser (''natural'') ohne Kohlensäure sowie &amp;quot;leicht sprudelnd&amp;quot; (''ligermiente petillante'') mit geringem Kohlensäuregehalt angeboten. Die Marke Aviol gehört neben [[Aguaral]] und [[Font'Aurel]] zu den international bekanntesten Mineralwassermarken [[Sagradien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Aviol-Flaschen.png|left|thumb|260px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Aviol-Cosetes (Ort)|Aviol-Cosetes]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Aviol Cosetes''' ist eine international vertriebene Mineralwassermarke der ''Aviol Cosetes Minerales SRL'', die seit 2002 Teil von Nestlé Waters  ist. Aviol wird aus der ansässigen Mineralwasserquelle in [[Aviol-Cosetes (Ort)|Aviol-Cosetes]] in den sagradischen [[Konsetten]] gewonnen. Aviol wird als stilles Wasser ohne Kohlensäure sowie mit geringem Kohlensäuregehalt angeboten (''ligermiente petillante''). Die Marke Aviol gehört neben [[Aguaral]] und [[Font'Aurel]] zu den international bekanntesten Mineralwassermarken [[Sagradien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Aviol-Flaschen.png|left|thumb|260px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Font'Aurel''' (auch Font-Aurel) ist ein [[sagradisches]] kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus den ''Termas Font'Aurel'' in den [[Tescano-Valoní|teskanischen]] [[Konsetten]]. Es wird weltweit in mehr als 130 Länder exportiert. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur [[Varasón|Varasón Waters Group]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hoch mineralisierten und kohlensäurehaltigen Mineralwasserquellen in der Gegend sind bereits seit dem Mittelalter bekannt. Das heutige Unternehmen geht auf eine Gründung aus dem Jahr 1869 zurück. Seither wird das Wasser der Termas Font'Aurel zum kommerziellen Vertrieb abgefüllt. Das Mineralwasser wird traditionell in einer grünen Glasflasche angeboten und in Sagradien deshalb auch ''agua verde'' genannt. Daneben sind heute auch PET-Flaschen sowie Getränkedosen erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem klassischen kohlensäurehaltigen Wasser wird unter der Bezeichnung ''ligermiente petillante'' eine Variante mit niedrigerem Kohlensäuregehalt angeboten. Zum Markenportfolio gehören zudem Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, die mit Fruchtaromen angereichert sind. Die Variante ''Font'Aurel Infusión'' ist in den Geschmacksrichtungen Zitrone (''limón''), Holunder (''sabuco''), rote Orange (''arrantxa rôisa'') und wilde Erbeere (''frêsa de bosco'') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen-Glas.png|thumb|left|264px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen-Plastik.png|thumb|left|305px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Glasflaschen&amp;amp;Dosen.png|thumb|left|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen-Glas-Sixer.png|thumb|left|260px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Font'Aurel</title>
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Termas Font'Aurel]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Font'Aurel''' (auch Font-Aurel) ist ein [[sagradisches]] kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus den ''Termas Font'Aurel'' in den [[Tescano-Valoní|teskanischen]] [[Konsetten]]. Es wird weltweit in mehr als 130 Länder exportiert. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur [[Varasón|Varasón Waters Group]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hoch mineralisierten und kohlensäurehaltigen Mineralwasserquellen in der Gegend sind bereits seit dem Mittelalter bekannt. Das heutige Unternehmen geht auf eine Gründung aus dem Jahr 1869 zurück. Seither wird das Wasser der Termas Font'Aurel zum kommerziellen Vertrieb abgefüllt. Das Mineralwasser wird traditionell in einer grünen Glasflasche angeboten und in Sagradien deshalb auch ''agua verde'' genannt. Daneben sind heute auch PET-Flaschen sowie Getränkedosen erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem klassischen kohlensäurehaltigen Wasser wird unter der Bezeichnung ''ligermiente petillante'' eine Variante mit niedrigerem Kohlensäuregehalt angeboten. Zum Markenportfolio gehören zudem Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, die mit Fruchtaromen angereichert sind. Die Variante ''Font'Aurel Infusión'' ist in den Geschmacksrichtungen Zitrone (''limón''), Holunder (''sabuco''), rote Orange (''arrantxa rôisa'') und wilde Erbeere (''frêsa de bosco'') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen-Glas.png|thumb|left|262px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen-Plastik.png|thumb|left|305px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Glasflaschen&amp;amp;Dosen.png|thumb|left|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Aviol (Mineralwasser)</title>
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		<updated>2022-09-05T14:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Quelle'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Aviol-Cosetes (Ort)|Aviol-Cosetes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aviol Cosetes''' ist eine international vertriebene Mineralwassermarke der ''Aviol Cosetes Minerales SRL'', die seit 2002 Teil von Nestlé Waters  ist. Aviol wird aus der ansässigen Mineralwasserquelle in [[Aviol-Cosetes (Ort)|Aviol-Cosetes]] in den sagradischen [[Konsetten]] gewonnen. Neben dem stillen Wasser wird eine Variante mit geringem Kohlensäuregehalt angeboten (''ligermiente petillante''). Die Marke Aviol gehört neben [[Aguaral]] und [[Font'Aurel]] zu den international bekanntesten Mineralwassermarken [[Sagradien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Aviol-Flaschen.png|left|thumb|210px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=63454</id>
		<title>Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=63454"/>
		<updated>2022-09-05T13:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Weine und Spirituosen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Sagradische Republik'''&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:105%&amp;quot;&amp;gt;''República Sagradêsa'' ([[Sagradisch|sagr.]])&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;''Republique Sagredès'' ([[Golische Sprache|gol.]])&amp;lt;br&amp;gt;''República Sagradêsa'' ([[Azumarische Sprache|azum.]])&amp;lt;br&amp;gt;''Republik Sakretel'' (bret.)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[Bild:Flagge1.png|140px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Flagge Sagradiens|Flagge]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Wappen1.png|125px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Wappen Sagradiens|Wappen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprache'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;regional auch Bretonisch, [[Blaumeerromanisch|Cuentesisch]], [[Golisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Semest]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Republik&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungssystem'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Demokratie&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsoberhaupt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsidentin]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschef'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident des Ministerrats|Ministerpräsident]] [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 314.932 km² &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 48.148.425 &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bruttoinlandsprodukt''' &lt;br /&gt;
* total (nominal)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2013&lt;br /&gt;
* 2.498 Mrd. USD &amp;lt;small&amp;gt;(7.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Human Development Index'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 0,901 &amp;lt;small&amp;gt;(9.)(2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Währung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Euro (EUR)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalhymne'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[La Concôrdia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalfeiertag'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5. Juni ([[Día de la República]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitzone'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| UTC±0 WEZ &amp;lt;br&amp;gt;UTC+1 WESZ&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Kfz-Kennzeichen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| SG&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ISO 3166'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| SG, SAG, 649&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Internet-TLD'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| .sg&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Telefonvorwahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| +37&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; colspan=3| [[Bild:SagradiaInEurope1.jpg|240px]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; colspan=3| [[Bild:SG_Verwaltung.jpg|240px]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Sagradia''; amtlich '''Sagradische Republik''', ''República Sagradêsa'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO, der Vereinten Nationen sowie des [[Blaumeerrat]]s. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 48 Millionen Einwohnern ist Sagradien der nach Bevölkerung fünftgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). Weitere Großstädte sind [[Tulis]] (''Tùles''), [[Artir]] (''l'Artir''), [[Óstino]] sowie [[Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SagKomplett.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), das im äußersten Nordwesten zum Ligrischen Becken (''Bassí Ligrês'') wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Nordsagradischen Tieflands erstreckt sich der [[Sagradischer Gebirgsgürtel|sagradische Gebirgsgürtel]] (''Cordillera Central'') aus [[Serra d'Armôria]], [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza''), [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinischem Gebirge]] (''Montes Lojandinœs'') und [[Skantisches Massiv|Skantische Maffiv]] (''Massí Scantês''). Höchster Gipfel der Cabeza ist der [[Mont-Arriaga]] mit 1880 m Höhe, der [[Monte Grâs]] im Lojandinischen Gebirge erreicht 1980 m Höhe und der 1267 m hohe [[Monte Carnac]] ist der höchste Berg der [[Serra d'Armôria]]. Den westlichen Teil des Gebirgsgürtel bildet das Hochgebirge der [[Konsetten]] (''Cosetes'') mit dem [[Monte Cerasc]] (3134 m) als höchsten Gipfel auf sagradischem Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Konsetten, Skantischem Massiv und Lojandinischem Gebirge liegt die [[Mittelsagradische Hochebene]] (''Mesa Mêdia'') mit den [[Montes Limeras]] (1798 m Höhe), den [[Montes Valescanœs]] (1490 m Höhe) und den [[Montes de Bosa]] (952 m Höhe), an die sich südlich das Tiefland der [[Eskada]], die Hügellandschaft der [[Morrœs Verdes]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (''Bassí Central'') sowie die Flusstäler des [[Liêno]] und der [[Veza]] anschließen. Südlich davon erstrecken sich die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Unterbrochen werden die Mittelgebirgszüge durch die Flusstäler des [[Pin]] und der [[Sieza]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'') und im äußersten Südwesten die [[Pinische Tiefebene]] (''Plana Pinial'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Cabeza]] aus zunächst nach Norden und dann nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit 48 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und vor Spanien der nach Bevölkerung fünftgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Tulis]] und [[Artir]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Armoria|armorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.183.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Tulis]] (''Tùles''): 945.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 802.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Óstino]]: 605.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 545.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 509.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 431.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 314.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 310.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 6 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: ca. 3 Millionen Einwohner &lt;br /&gt;
*4. [[Óstino]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Bosa]]-[[Bosavilla]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*6. [[Biniar]]-[[Alto Bordez]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Armorische Sprache|Armorisch]] in der Region [[Armorien]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 300.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]] und [[Alkonen]]. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts drangen muslimische [[Numerer]] auf sagradischen Boden vor und errichteten mehrere Herrschaftsgebiete. Nachdem die Numerer im 10. Jahrhundert auf einzelne Städte im Süden der Halbinsel zurückgedrängt worden waren, beendete der Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 endgültig die numerische Zeit in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skantenkönig [[Roduich der Große]] begründete im 8. Jahrhundert ein sagromikolinisches Großreich im Norden der Halbinsel. Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch den Könige von [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die sagradischen Fürsten endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der peruzinisch-mikolinische König [[Martin der Gute]] auch sagradischer König und vereinte die drei Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 weiteten sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] aus, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in dem Ende der Union von Alagua resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Philipp VII.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und die [[Saloanischen Lande]] im Süden der Halbinsel ([[Saloanische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1579) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Gabriel X. Emil]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]]. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf &amp;quot;Decada del Terror&amp;quot; folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp IX.|Philipps IX.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Sants-Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte die Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Carles Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
[[Bild:SagradiaRepublica.png|thumb|150px|Sagradia Republica, allegorische Personifikation Sagradiens]]&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Tribanda&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|kleine Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. Das Dianuskreuz ist seit dem späten 11. Jahrhundert das traditionelle Symbol der sagradischen Monarchie und geht auf die Dynastie der [[Dianniden]] ([[Haus Cliêce]]) zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild, umgeben von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Die Armillarsphäre wird rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt, die mit zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind. Gekrönt wird das Wappen  zudem von zwei Flügelfiguren mit den Initialien ''R'' und ''S'', ein Liktorenbündel mit Beil als Symbol der republikanischen Staatsform umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''[[Sagradia Republica]]''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
===== Staatspräsident =====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der Regierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ministerpräsident und Ministerrat =====&lt;br /&gt;
Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als oberste nationale Behörden bestehen ''Ministerien'', deren Zahl gewöhnlich zwischen 13 und 17 schwankt. Den Ministerin gleichgestellt ist die [[Präsidentschaft des Ministerrats]] (''Presidença del Cosellu'') als eigenständige Behörde. Jeder ''Minister'' als Leiter eines Ministeriums ist ex officio Mitglied des Ministerrats, dem überdies ''Delegierte Minister'' (''Ministrœs Delegadœs'') ohne eigenes Ministerium angehören. Zum politischen Führungsstab der Ministerien zählen neben den Ministern weiterhin dessen ''Staatssekretär'' (''Secretâriu d'Estàu'') sowie ein ''Ministerkabinett'' (''Cabinet Ministerial''). Oberste Verwaltungsbeamte in den Ministerin sind der ''Generalsekretär'' (''Secretâriu-General'') als Leiter der Verwaltung sowie mehrere ''Generaldirektoren'' (''Director-General''), die jeweils einer Generaldirektion vorstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit Sagradiens gliedert sich in drei Bereiche: die ''Verfassungsgerichtsbarkeit'', die ''ordentliche Gerichtsbarkeit'' und die ''Verwaltungsgerichtsbarkeit''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsgerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Als Instanz der Verfassungsgerichtsbarkeit fungiert der Sagradische [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ordentliche Gerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Erstinstanzliche Entscheidungen der ordentlichen Gerichtsbarkeit werden in Sagradien durch ''Tribunales'' sowie durch ehrenamtliche Schiedsgerichte (sog. ''Honestes'') getroffen. Als Gerichtsbezirke fungieren dabei in der Regel die [[Mería]]s. Als Berufungsinstanzen sind ''Cortes d'Apelo'' eingerichtet, die jeweils über drei Kammern verfügen: eine ''Câmara Civil'', eine ''Câmara Social'' und eine ''Câmara Penal''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als oberste Instanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Sagradien dient der [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Kassationsgerichtshof]] (''Alta-Corte de Casaciones'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ermittlung von Straftaten und die Vertretung des Staates vor Gericht sind in Sagradien Staatsanwälte (''Procuradores de la República'') zuständig, die der Staatsanwaltschaft (''Ministêriu Público'') unterstehen. Das ''Ministêriu Público'' ist trotz seines Namens kein eigenes Ministerium, sondern eine Behörde, die dem [[Ministerium der Justiz]] untersteht. Richter und Staatsanwälte wiederum bilden den Magistrat (''Magistràu''). Als oberster Staatsanwalt beim Kassationsgerichtshof fungiert der ''Procurador General'' (Generalstaatsanwalt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsgerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Als Instanzen der Verwaltungsgerichtsbarkeit dienen die ''Tribunales Administrativas'', die ''Cortes Administrativas d'Apelo'' sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|''Alte-Corte d'Administraciones'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1949 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1952 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1947 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones'') und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 53 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1953 17 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierungsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 176&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alta-Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Cosetes]] ([[Monça al Lâgu]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdia-Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Armoria]]''' ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Airar]] ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano-Serra d'Armôria]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Arkornôg]] ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Bordez]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Cofluentes]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Croel-Farfalla]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alta-Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixa-Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Ostino]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Pericón]])&lt;br /&gt;
** [[Northense]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio-Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio-Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
** [[Semestina-Capital]] ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo-Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und von diesen gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Mestre de la citá'' und ''mestre de la comuna'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ranghöchster Soldat dient der Chef des Generalstabes (''Chefe del Estàu-Mayor de la Defêsa'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Mayor&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sargente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sargente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sargente&lt;br /&gt;
* Sargente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
Die [[Polizei in Sagradien|öffentliche Sicherheit]] wird in Sagradien durch zwei nationale Sicherheitsorgane gewährleistet, die zivile [[Policía Nacional]], die dem sagradischen [[Innenministerium]] untersteht, sowie die militärische [[Gendarmería Nacional]], die Teil der [[sagradische Streitkräfte|sagradischen Streitkräfte]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS) (früher [[Securitá d'Estàu]]), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von knapp 2,0 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien die viertgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda SA]]), die Chemie- ([[Chemex-Argente]], [[SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Césari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Grupo Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[BNS Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Nôis Télecom]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsunternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist Besitzer oder Mehrheitseigner einer Reihe von Unternehmen: &lt;br /&gt;
* [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (Eisenbahn, seit 1936), 100%&lt;br /&gt;
* [[Rete Ferroviária Sagradêsa]] (REFES) (Bahnnetz), 100%&lt;br /&gt;
* [[Posta Sagradia]] (Post), 100%&lt;br /&gt;
* [[Radio Televisión Sagradêsa]] (Rundfunk und Fernsehen)&lt;br /&gt;
* [[Regía Nacional de Serviciœs Aeronáuticœs]] (RENSA) (Flugsicherung)&lt;br /&gt;
* [[Lotería del Pôblu]] (LoPo) (Staatslotterie)&lt;br /&gt;
* [[Aeroportœs de Semesta]] (Flughafenbetreiber)&lt;br /&gt;
* [[Autovías de Sagradia]] (Autobahnbetreiber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Staatsbeteiligungen Sagradiens werden verwaltet durch die [[Entitá Nacional de Investimiento i Participaciones]] (ENIP), die wiederum dem [[Ministerium für Finanzen und Wirtschaft]] unterstellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik hält weiterhin Minderheitsanteile an den früheren Staatsunternehmen [[Sagradêsa d'Aviación]] (1945-1989 staatlich), [[Nôis Télecom]] (früher [[Télecom Sagradia]], bis 1995 staatlich), [[Coesa Enag]] und [[Sagracêr]] (1945-xx staatlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Unternehmen in regionaler oder kommunaler Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele. Zudem sind die sagradischen [[Überseegebiete]] in der Karibik, im Indischen Ozean und in der Südsee beliebte touristische Destinationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verfügt Sagradien in den [[Konsetten]] auch über eine Reihe beliebter Reiseziele für den Wintertourismus. Bedeutende Skigebiete in Sagradien sind [[La Mercé]] (offiziell ''Santa María de la Mercé''), [[Aureol-Monte Cerasc]] und [[Dôis Valles]] in [[Oberskanten]], [[Piscán del Tescano|Piscán]] im [[Tescano]] sowie [[Celiso|Celiso/Cilìse]] in der Region [[Ambristal und Celiso]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliac]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nôstre Seiniôr (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten [[Zeitungen in Sagradien|sagradischen '''Printmedien''']] sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercûrio]] (liberalkonservativ)&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Comêrcio]] (Wirtschaft)&lt;br /&gt;
* [[l'Economista]] (Wirtschaft)&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expreso]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Despetxa del Matí]] (Tulis, Blaumeerraum)&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrnu]] (Alconía, Südsagradien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Carnet del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Jugador]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
* [[l'Once Azûr]] (wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Etá]] (Nachrichtenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[l'Oservador]] (Nachrichtenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (Wochenzeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die [[Fernsehen in Sagradien|sagradische '''Fernsehlandschaft''']] wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]. Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante]] und [[TVS]] geprägt. Maßgebliche Free-TV-Sender sind die öffentlich-rechtlichen Sender [[TS1]], [[TS2]] und [[TS3]], die [[Avante]]-Sender [[Nueve]] und [[Mediasat]] sowie der Sender [[TVS 5]]. Daneben besteht eine Vielzahl von Spartensendern und Regionalprogrammen. Im Pay TV dominieren traditionell die Sender [[Avante+]] und [[Téleset]], durch die Digitalisierung ist aber eine Vielzahl von Bezahlfernsehprogrammen und kostenpflichtigen Streaming-Diensten hinzugekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele 1964 in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Fußball in Sagradien|Fußball]] ====&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die höchste sagradische Profiliga, die [[Premera Liga]], gehört zu den bedeutendsten Spielklassen Europas und die beide wichtigsten sagradischen Vereine [[FC Tulisium]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs des Kontinents. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Frauenfußball in Sagradien|Frauenfußball]] ====&lt;br /&gt;
Als nationale Fußballauswahl der Frauen fungierte die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft der Frauen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste nationale Liga ist die vom [[FSF]] ausgerichtete [[Premera LFF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Basketball ====&lt;br /&gt;
Die höchste sagradische Profiliga ist die [[Liga Nacional de Bàsquet]] (Liga LNB). Rekordmeister der LNB ist [[Corbón Bàsquet 1935]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rugby ====&lt;br /&gt;
Die besten Rugby-Mannschaften aus Sagradien und [[Mikolinien]] konkurrieren in der binatinalen Profiliga [[Cabresano Rugby 16]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erfolgreichste sagradische Mannschaft im Rugby ist der 1912 gegründete [[Arocí Rugby Club]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radsport ====&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Das Eintagesrennen [[Artir-Malesc]] gehört zu den sogenannten &amp;quot;Klassikern&amp;quot;. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tennis ====&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Motorsport ====&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Wintersport ====&lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die sagradische Küche ist von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die sagradische Küche sind die ''[[Petíu]]s'' genannten kleinen Gerichte, die üblicherweise als Vorspeise serviert, aber auch als Beilage zu Wein oder Bier gereicht werden und das sagradische Pendant zu Tapas oder Mezedes darstellen. Eine Variante der Petíu ist die [[Crispa]], ein ursprünglich aus dem  [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] stammendes dünnes Fladenbrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches sagradisches Gericht ist die sogenannte [[Crepaiola]], eine Art Omelette, das unterschiedlich zubereitet wird. Besonders beliebt sind die [[Crepaiola Clásica]] mit Olivenöl, Tomate und Kräutern, die [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Zwiebeln und Kräutern sowie die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Käse ====&lt;br /&gt;
[[Bild:DurMesano.jpg|thumb|200px|[[Dur-Mesano]], Hartkäse aus dem [[Mesano]]]]&lt;br /&gt;
Zu den international bekanntesten Käsesorten Sagradiens gehören der [[Dur-Mesano]], ein Hartkäse aus der [[Mesa]]-Ebene, der [[Cabra de Perín]], ein Ziegenkäse aus [[Perin]], der [[Corbietán]], ein Hartkäse aus [[Corbieta]] in [[Oller]] sowie der [[Herqeval de Cilìse]], ein Blauschimmelkäse aus dem [[Celisotal]], der international auch als ''Celisokäse'' bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Weinbau in Sagradien|Weine]] und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Sagradien ist für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Pintal]] (''Val del Pin'') und das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Wein wird in Sagradien heute auch viel Bier (&amp;quot;Cerveça&amp;quot;) konsumiert. Zu den am weitesten landesweit verbreiteten Lagerbieren (''Cerveça Clara'') gehören [[Sant'Armel]], [[San Filipe]] und [[Cabresano]]. Ein bekanntes obergäriges Bier (''Cerveça Blanca'') ist das helle, IPA-ähnliche [[Alba Comitense]]. Daneben sind auch Schwarzbiere (''Cerveça Negra'') verbreitet. In hochwertigeren Lokalen werden auch Jahrgangsbiere (''Cerveça de Reserva'') verkauft. Sagradisches Bier wird traditionell in Flaschengrößen von 0,25 Liter und 0,5 Liter verkauft. Im Zuge der Internationalisierung sind mittlerweile aber auch 0,33-Liter-Flaschen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Spirituosen aus Sagradien sind der hochprozentige nordsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der [[Armôria|armorische]] Cidre und Poiré (''Peràu''), der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der Likör-artige [[Azizwein]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten, vor allem im Blaumeerraum verbreiteten Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet. Ein wermutähnliches, aromatisiertes Getränk auf Weinbasis ist der aus Südsagradien stammende [[Viniet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzsiegel für traditionelle sagradische Weine und Spirituosen fungiert die ''[[Designación d'Origen Controlada]]'' (DOC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
siehe [[Sagradische Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
siehe [[Sagradische Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der barocken und klassischen Musik sind v.a. [[António Santjoán]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julen Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=63453</id>
		<title>Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=63453"/>
		<updated>2022-09-05T13:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Weine und Spirituosen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Sagradische Republik'''&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:105%&amp;quot;&amp;gt;''República Sagradêsa'' ([[Sagradisch|sagr.]])&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;''Republique Sagredès'' ([[Golische Sprache|gol.]])&amp;lt;br&amp;gt;''República Sagradêsa'' ([[Azumarische Sprache|azum.]])&amp;lt;br&amp;gt;''Republik Sakretel'' (bret.)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[Bild:Flagge1.png|140px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Flagge Sagradiens|Flagge]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Wappen1.png|125px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Wappen Sagradiens|Wappen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprache'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;regional auch Bretonisch, [[Blaumeerromanisch|Cuentesisch]], [[Golisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Semest]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Republik&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungssystem'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Demokratie&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsoberhaupt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsidentin]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschef'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident des Ministerrats|Ministerpräsident]] [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 314.932 km² &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 48.148.425 &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bruttoinlandsprodukt''' &lt;br /&gt;
* total (nominal)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2013&lt;br /&gt;
* 2.498 Mrd. USD &amp;lt;small&amp;gt;(7.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Human Development Index'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 0,901 &amp;lt;small&amp;gt;(9.)(2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Währung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Euro (EUR)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalhymne'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[La Concôrdia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalfeiertag'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5. Juni ([[Día de la República]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitzone'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| UTC±0 WEZ &amp;lt;br&amp;gt;UTC+1 WESZ&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Kfz-Kennzeichen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| SG&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ISO 3166'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| SG, SAG, 649&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Internet-TLD'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| .sg&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Telefonvorwahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| +37&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; colspan=3| [[Bild:SagradiaInEurope1.jpg|240px]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; colspan=3| [[Bild:SG_Verwaltung.jpg|240px]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Sagradia''; amtlich '''Sagradische Republik''', ''República Sagradêsa'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO, der Vereinten Nationen sowie des [[Blaumeerrat]]s. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 48 Millionen Einwohnern ist Sagradien der nach Bevölkerung fünftgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). Weitere Großstädte sind [[Tulis]] (''Tùles''), [[Artir]] (''l'Artir''), [[Óstino]] sowie [[Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SagKomplett.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), das im äußersten Nordwesten zum Ligrischen Becken (''Bassí Ligrês'') wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Nordsagradischen Tieflands erstreckt sich der [[Sagradischer Gebirgsgürtel|sagradische Gebirgsgürtel]] (''Cordillera Central'') aus [[Serra d'Armôria]], [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza''), [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinischem Gebirge]] (''Montes Lojandinœs'') und [[Skantisches Massiv|Skantische Maffiv]] (''Massí Scantês''). Höchster Gipfel der Cabeza ist der [[Mont-Arriaga]] mit 1880 m Höhe, der [[Monte Grâs]] im Lojandinischen Gebirge erreicht 1980 m Höhe und der 1267 m hohe [[Monte Carnac]] ist der höchste Berg der [[Serra d'Armôria]]. Den westlichen Teil des Gebirgsgürtel bildet das Hochgebirge der [[Konsetten]] (''Cosetes'') mit dem [[Monte Cerasc]] (3134 m) als höchsten Gipfel auf sagradischem Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Konsetten, Skantischem Massiv und Lojandinischem Gebirge liegt die [[Mittelsagradische Hochebene]] (''Mesa Mêdia'') mit den [[Montes Limeras]] (1798 m Höhe), den [[Montes Valescanœs]] (1490 m Höhe) und den [[Montes de Bosa]] (952 m Höhe), an die sich südlich das Tiefland der [[Eskada]], die Hügellandschaft der [[Morrœs Verdes]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (''Bassí Central'') sowie die Flusstäler des [[Liêno]] und der [[Veza]] anschließen. Südlich davon erstrecken sich die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Unterbrochen werden die Mittelgebirgszüge durch die Flusstäler des [[Pin]] und der [[Sieza]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'') und im äußersten Südwesten die [[Pinische Tiefebene]] (''Plana Pinial'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Cabeza]] aus zunächst nach Norden und dann nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit 48 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und vor Spanien der nach Bevölkerung fünftgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Tulis]] und [[Artir]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Armoria|armorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.183.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Tulis]] (''Tùles''): 945.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 802.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Óstino]]: 605.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 545.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 509.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 431.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 314.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 310.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 6 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: ca. 3 Millionen Einwohner &lt;br /&gt;
*4. [[Óstino]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Bosa]]-[[Bosavilla]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*6. [[Biniar]]-[[Alto Bordez]]: ca. 2,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Armorische Sprache|Armorisch]] in der Region [[Armorien]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 300.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]] und [[Alkonen]]. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts drangen muslimische [[Numerer]] auf sagradischen Boden vor und errichteten mehrere Herrschaftsgebiete. Nachdem die Numerer im 10. Jahrhundert auf einzelne Städte im Süden der Halbinsel zurückgedrängt worden waren, beendete der Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 endgültig die numerische Zeit in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skantenkönig [[Roduich der Große]] begründete im 8. Jahrhundert ein sagromikolinisches Großreich im Norden der Halbinsel. Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch den Könige von [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die sagradischen Fürsten endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der peruzinisch-mikolinische König [[Martin der Gute]] auch sagradischer König und vereinte die drei Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 weiteten sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] aus, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in dem Ende der Union von Alagua resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Philipp VII.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und die [[Saloanischen Lande]] im Süden der Halbinsel ([[Saloanische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1579) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Gabriel X. Emil]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]]. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf &amp;quot;Decada del Terror&amp;quot; folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp IX.|Philipps IX.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Sants-Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte die Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Carles Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
[[Bild:SagradiaRepublica.png|thumb|150px|Sagradia Republica, allegorische Personifikation Sagradiens]]&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Tribanda&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|kleine Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. Das Dianuskreuz ist seit dem späten 11. Jahrhundert das traditionelle Symbol der sagradischen Monarchie und geht auf die Dynastie der [[Dianniden]] ([[Haus Cliêce]]) zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild, umgeben von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Die Armillarsphäre wird rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt, die mit zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind. Gekrönt wird das Wappen  zudem von zwei Flügelfiguren mit den Initialien ''R'' und ''S'', ein Liktorenbündel mit Beil als Symbol der republikanischen Staatsform umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''[[Sagradia Republica]]''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
===== Staatspräsident =====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der Regierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ministerpräsident und Ministerrat =====&lt;br /&gt;
Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als oberste nationale Behörden bestehen ''Ministerien'', deren Zahl gewöhnlich zwischen 13 und 17 schwankt. Den Ministerin gleichgestellt ist die [[Präsidentschaft des Ministerrats]] (''Presidença del Cosellu'') als eigenständige Behörde. Jeder ''Minister'' als Leiter eines Ministeriums ist ex officio Mitglied des Ministerrats, dem überdies ''Delegierte Minister'' (''Ministrœs Delegadœs'') ohne eigenes Ministerium angehören. Zum politischen Führungsstab der Ministerien zählen neben den Ministern weiterhin dessen ''Staatssekretär'' (''Secretâriu d'Estàu'') sowie ein ''Ministerkabinett'' (''Cabinet Ministerial''). Oberste Verwaltungsbeamte in den Ministerin sind der ''Generalsekretär'' (''Secretâriu-General'') als Leiter der Verwaltung sowie mehrere ''Generaldirektoren'' (''Director-General''), die jeweils einer Generaldirektion vorstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit Sagradiens gliedert sich in drei Bereiche: die ''Verfassungsgerichtsbarkeit'', die ''ordentliche Gerichtsbarkeit'' und die ''Verwaltungsgerichtsbarkeit''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsgerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Als Instanz der Verfassungsgerichtsbarkeit fungiert der Sagradische [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ordentliche Gerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Erstinstanzliche Entscheidungen der ordentlichen Gerichtsbarkeit werden in Sagradien durch ''Tribunales'' sowie durch ehrenamtliche Schiedsgerichte (sog. ''Honestes'') getroffen. Als Gerichtsbezirke fungieren dabei in der Regel die [[Mería]]s. Als Berufungsinstanzen sind ''Cortes d'Apelo'' eingerichtet, die jeweils über drei Kammern verfügen: eine ''Câmara Civil'', eine ''Câmara Social'' und eine ''Câmara Penal''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als oberste Instanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Sagradien dient der [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Kassationsgerichtshof]] (''Alta-Corte de Casaciones'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ermittlung von Straftaten und die Vertretung des Staates vor Gericht sind in Sagradien Staatsanwälte (''Procuradores de la República'') zuständig, die der Staatsanwaltschaft (''Ministêriu Público'') unterstehen. Das ''Ministêriu Público'' ist trotz seines Namens kein eigenes Ministerium, sondern eine Behörde, die dem [[Ministerium der Justiz]] untersteht. Richter und Staatsanwälte wiederum bilden den Magistrat (''Magistràu''). Als oberster Staatsanwalt beim Kassationsgerichtshof fungiert der ''Procurador General'' (Generalstaatsanwalt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsgerichtsbarkeit =====&lt;br /&gt;
Als Instanzen der Verwaltungsgerichtsbarkeit dienen die ''Tribunales Administrativas'', die ''Cortes Administrativas d'Apelo'' sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|''Alte-Corte d'Administraciones'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1949 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1952 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1947 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones'') und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 53 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1953 17 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierungsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 176&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alta-Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Cosetes]] ([[Monça al Lâgu]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdia-Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Armoria]]''' ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Airar]] ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano-Serra d'Armôria]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Arkornôg]] ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Bordez]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Cofluentes]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Croel-Farfalla]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alta-Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixa-Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Ostino]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Pericón]])&lt;br /&gt;
** [[Northense]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio-Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto-Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio-Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
** [[Semestina-Capital]] ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo-Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und von diesen gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Mestre de la citá'' und ''mestre de la comuna'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ranghöchster Soldat dient der Chef des Generalstabes (''Chefe del Estàu-Mayor de la Defêsa'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Mayor&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sargente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sargente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sargente&lt;br /&gt;
* Sargente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
Die [[Polizei in Sagradien|öffentliche Sicherheit]] wird in Sagradien durch zwei nationale Sicherheitsorgane gewährleistet, die zivile [[Policía Nacional]], die dem sagradischen [[Innenministerium]] untersteht, sowie die militärische [[Gendarmería Nacional]], die Teil der [[sagradische Streitkräfte|sagradischen Streitkräfte]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS) (früher [[Securitá d'Estàu]]), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von knapp 2,0 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien die viertgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda SA]]), die Chemie- ([[Chemex-Argente]], [[SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Césari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Grupo Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[BNS Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Nôis Télecom]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsunternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist Besitzer oder Mehrheitseigner einer Reihe von Unternehmen: &lt;br /&gt;
* [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (Eisenbahn, seit 1936), 100%&lt;br /&gt;
* [[Rete Ferroviária Sagradêsa]] (REFES) (Bahnnetz), 100%&lt;br /&gt;
* [[Posta Sagradia]] (Post), 100%&lt;br /&gt;
* [[Radio Televisión Sagradêsa]] (Rundfunk und Fernsehen)&lt;br /&gt;
* [[Regía Nacional de Serviciœs Aeronáuticœs]] (RENSA) (Flugsicherung)&lt;br /&gt;
* [[Lotería del Pôblu]] (LoPo) (Staatslotterie)&lt;br /&gt;
* [[Aeroportœs de Semesta]] (Flughafenbetreiber)&lt;br /&gt;
* [[Autovías de Sagradia]] (Autobahnbetreiber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Staatsbeteiligungen Sagradiens werden verwaltet durch die [[Entitá Nacional de Investimiento i Participaciones]] (ENIP), die wiederum dem [[Ministerium für Finanzen und Wirtschaft]] unterstellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik hält weiterhin Minderheitsanteile an den früheren Staatsunternehmen [[Sagradêsa d'Aviación]] (1945-1989 staatlich), [[Nôis Télecom]] (früher [[Télecom Sagradia]], bis 1995 staatlich), [[Coesa Enag]] und [[Sagracêr]] (1945-xx staatlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Unternehmen in regionaler oder kommunaler Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele. Zudem sind die sagradischen [[Überseegebiete]] in der Karibik, im Indischen Ozean und in der Südsee beliebte touristische Destinationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verfügt Sagradien in den [[Konsetten]] auch über eine Reihe beliebter Reiseziele für den Wintertourismus. Bedeutende Skigebiete in Sagradien sind [[La Mercé]] (offiziell ''Santa María de la Mercé''), [[Aureol-Monte Cerasc]] und [[Dôis Valles]] in [[Oberskanten]], [[Piscán del Tescano|Piscán]] im [[Tescano]] sowie [[Celiso|Celiso/Cilìse]] in der Region [[Ambristal und Celiso]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliac]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nôstre Seiniôr (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten [[Zeitungen in Sagradien|sagradischen '''Printmedien''']] sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercûrio]] (liberalkonservativ)&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Comêrcio]] (Wirtschaft)&lt;br /&gt;
* [[l'Economista]] (Wirtschaft)&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expreso]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Despetxa del Matí]] (Tulis, Blaumeerraum)&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrnu]] (Alconía, Südsagradien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Carnet del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Jugador]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
* [[l'Once Azûr]] (wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Etá]] (Nachrichtenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[l'Oservador]] (Nachrichtenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (Wochenzeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die [[Fernsehen in Sagradien|sagradische '''Fernsehlandschaft''']] wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]. Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante]] und [[TVS]] geprägt. Maßgebliche Free-TV-Sender sind die öffentlich-rechtlichen Sender [[TS1]], [[TS2]] und [[TS3]], die [[Avante]]-Sender [[Nueve]] und [[Mediasat]] sowie der Sender [[TVS 5]]. Daneben besteht eine Vielzahl von Spartensendern und Regionalprogrammen. Im Pay TV dominieren traditionell die Sender [[Avante+]] und [[Téleset]], durch die Digitalisierung ist aber eine Vielzahl von Bezahlfernsehprogrammen und kostenpflichtigen Streaming-Diensten hinzugekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele 1964 in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Fußball in Sagradien|Fußball]] ====&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die höchste sagradische Profiliga, die [[Premera Liga]], gehört zu den bedeutendsten Spielklassen Europas und die beide wichtigsten sagradischen Vereine [[FC Tulisium]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs des Kontinents. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Frauenfußball in Sagradien|Frauenfußball]] ====&lt;br /&gt;
Als nationale Fußballauswahl der Frauen fungierte die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft der Frauen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste nationale Liga ist die vom [[FSF]] ausgerichtete [[Premera LFF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Basketball ====&lt;br /&gt;
Die höchste sagradische Profiliga ist die [[Liga Nacional de Bàsquet]] (Liga LNB). Rekordmeister der LNB ist [[Corbón Bàsquet 1935]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rugby ====&lt;br /&gt;
Die besten Rugby-Mannschaften aus Sagradien und [[Mikolinien]] konkurrieren in der binatinalen Profiliga [[Cabresano Rugby 16]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erfolgreichste sagradische Mannschaft im Rugby ist der 1912 gegründete [[Arocí Rugby Club]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radsport ====&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Das Eintagesrennen [[Artir-Malesc]] gehört zu den sogenannten &amp;quot;Klassikern&amp;quot;. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tennis ====&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Motorsport ====&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Wintersport ====&lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die sagradische Küche ist von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die sagradische Küche sind die ''[[Petíu]]s'' genannten kleinen Gerichte, die üblicherweise als Vorspeise serviert, aber auch als Beilage zu Wein oder Bier gereicht werden und das sagradische Pendant zu Tapas oder Mezedes darstellen. Eine Variante der Petíu ist die [[Crispa]], ein ursprünglich aus dem  [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] stammendes dünnes Fladenbrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches sagradisches Gericht ist die sogenannte [[Crepaiola]], eine Art Omelette, das unterschiedlich zubereitet wird. Besonders beliebt sind die [[Crepaiola Clásica]] mit Olivenöl, Tomate und Kräutern, die [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Zwiebeln und Kräutern sowie die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Käse ====&lt;br /&gt;
[[Bild:DurMesano.jpg|thumb|200px|[[Dur-Mesano]], Hartkäse aus dem [[Mesano]]]]&lt;br /&gt;
Zu den international bekanntesten Käsesorten Sagradiens gehören der [[Dur-Mesano]], ein Hartkäse aus der [[Mesa]]-Ebene, der [[Cabra de Perín]], ein Ziegenkäse aus [[Perin]], der [[Corbietán]], ein Hartkäse aus [[Corbieta]] in [[Oller]] sowie der [[Herqeval de Cilìse]], ein Blauschimmelkäse aus dem [[Celisotal]], der international auch als ''Celisokäse'' bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Weinbau in Sagradien|Weine]] und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Sagradien ist für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Pintal]] (''Val del Pin'') und das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Wein wird in Sagradien heute auch viel Bier (&amp;quot;Cerveça&amp;quot;) konsumiert. Zu den am weitesten landesweit verbreiteten Lagerbieren (''Cerveça Clara'') gehören [[Sant'Armel]], [[San Filipe]] und [[Cabresano]]. Ein bekanntes obergäriges Bier (''Cerveça Blanca'') ist das helle, IPA-ähnliche [[Alba Comitense]]. Daneben sind auch Schwarzbiere (''Cerveça Negra'') verbreitet. In hochwertigeren Lokalen werden auch Jahrgangsbiere (''Cerveça de Reserva'') verkauft. Sagradisches Bier wird traditionell in Flaschengrößen von 0,25 Liter verkauft. Im Zuge der Internationalisierung sind mittlerweile aber auch 0,33-Liter-Flaschen verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Spirituosen aus Sagradien sind der hochprozentige nordsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der [[Armôria|armorische]] Cidre und Poiré (''Peràu''), der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der Likör-artige [[Azizwein]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten, vor allem im Blaumeerraum verbreiteten Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet. Ein wermutähnliches, aromatisiertes Getränk auf Weinbasis ist der aus Südsagradien stammende [[Viniet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutzsiegel für traditionelle sagradische Weine und Spirituosen fungiert die ''[[Designación d'Origen Controlada]]'' (DOC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
siehe [[Sagradische Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
siehe [[Sagradische Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der barocken und klassischen Musik sind v.a. [[António Santjoán]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julen Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Font%27Aurel&amp;diff=63452</id>
		<title>Font'Aurel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Fontaurel-Logo.png|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Font'Aurel'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Typ'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Termas Font'Aurel]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:FontAurel-Sixpack.png|255px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Font'Aurel''' (auch Font-Aurel) ist ein [[sagradisches]] kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus den ''Termas Font'Aurel'' in den [[Tescano-Valoní|teskanischen]] [[Konsetten]]. Es wird weltweit in mehr als 130 Länder exportiert. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur [[Varasón|Varasón Waters Group]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hoch mineralisierten und kohlensäurehaltigen Mineralwasserquellen in der Gegend sind bereits seit dem Mittelalter bekannt. Das heutige Unternehmen geht auf eine Gründung aus dem Jahr 1869 zurück. Seither wird das Wasser zum kommerziellen Vertrieb abgefüllt. Das Mineralwasser wird traditionell in einer grünen Glasflasche angeboten und in Sagradien deshalb auch ''agua verde'' genannt. Daneben sind heute auch PET-Flaschen sowie Getränkedosen erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Markenportfolio gehören auch Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, die mit Fruchtaromen angereichert sind. Die Variante ''Font'Aurel Infusión'' ist in den Geschmacksrichtungen Zitrone (''limón''), Holunder (''sabuco''), rote Orange (''arrantxa rôisa'') und wilde Erbeere (''frêsa de bosco'') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen.png|thumb|left|305px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Glasflaschen&amp;amp;Dosen.png|thumb|left|305px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Font'Aurel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Fontaurel-Logo.png|200px]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Quelle'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Termas Font'Aurel]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Font'Aurel''' (auch Font-Aurel) ist ein [[sagradisches]] kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus den ''Termas Font'Aurel'' in den [[Tescano-Valoní|teskanischen]] [[Konsetten]]. Es wird weltweit in mehr als 130 Länder exportiert. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur [[Varasón|Varasón Waters Group]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mineralwasser wird traditionell in einer grünen Glasflasche angeboten und in Sagradien deshalb auch ''agua verde'' genannt. Daneben sind heute auch PET-Flaschen sowie Getränkedosen erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Markenportfolio gehören auch Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, die mit Fruchtaromen angereichert sind. Die Variante ''Font'Aurel Infusión'' ist in den Geschmacksrichtungen Zitrone (''limón''), Holunder (''sabuco''), rote Orange (''arrantxa rôisa'') und wilde Erbeere (''frêsa de bosco'') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen.png|thumb|left|305px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Font'Aurel</title>
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		<updated>2022-09-05T08:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Font'Aurel''' (auch Font-Aurel) ist ein [[sagradisches]] kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus den ''Termas Font'Aurel'' in den [[Tescano-Valoní|teskanischen]] [[Konsetten]]. Es wird weltweit in mehr als 130 Länder exportiert. Das Unternehmen gehört seit 1997 zur [[Varasón|Varasón Waters Group]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mineralwasser wird traditionell in einer grünen Glasflasche angeboten. Daneben sind heute auch PET-Flaschen sowie Getränkedosen erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Markenportfolio gehören auch Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, die mit Fruchtaromen angereichert sind. Die Variante ''Font'Aurel Infusión'' ist in den Geschmacksrichtungen Zitrone (''limón''), Holunder (''sabuco''), rote Orange (''arrantxa rôisa'') und wilde Erbeere (''frêsa de bosco'') erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Flaschen.png|thumb|left|300px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FontAurel-Glasflaschen&amp;amp;Dosen.png|thumb|left|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mineralwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Varasón</title>
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		<updated>2022-08-31T09:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Varasón-Logo1.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rechtsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Societá Anónima &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Aktien'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[BVSE]]: VRS&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Vapaís]], [[Semestina-Capital]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Lebensmittel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Varasón''' ist ein multinationaler Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Hauptsitz im [[sagradischen]] [[Vapaís]], Provinz [[Semestina-Capital]]. Schwerpunkte des Unternehmens liegen in der Herstellung von Milchprodukten und in der Abfüllung und im Vertrieb von Mineralwassern. Zu den Marken von Varasón gehören unter anderem Milchprodukte der Marken [[Leita]], [[Vela]] und [[Vacca d'Or]], Süßigkeiten von [[Donadoni Chocolatier]], Mineralwasser der Marken [[Aguaral]] und [[Font'Aurel]] sowie Zucker der Marke [[Sugara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Nestlé, Unilever und Danone ist Varasón der nach Umsatz viertgrößte Lebensmittelproduzent Europas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Varason-Logo-alt.jpg|150px|thumb|früheres Unternehmenslogo]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Varasón-Logo.jpg|150px|thumb|früheres Logo der Marke Varasón]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Konzern geht auf das Unternehmen ''Frs C &amp;amp; O Varasón'' zurück, das 1924 von den beiden Brüdern Carles und Óliver Varasón gegründet wurde und das auf die Herstellung von Käse und anderen Milchprodukten spezialisiert war. Wichtige frühe Produkte des Konzerns war eine Frischkäsezubereitung, die heute unter der Marke ''Varasón Peti'Cremoso'' verkauft wird, sowie der Käse ''il Gran Varasón''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg Varasón durch die Fusion mit der ''Óscar Nabarro SRL'' zum größten Lebensmittelunternehmen Sagradiens auf und nannte sich fortan ''Nabarro-Varasón''. Anfang der 1970er Jahre folgte die Übernahme des Schokoladenherstellers [[Donadoni Chocolatier]] und der [[Aguaral]]-Getränkegruppe sowie die Rückkehr zum Namen Varasón. Durch die Übernahme der Marke [[Font'Aurel]] im Jahr 1997 stieg Varasón zu einem der größten Mineralwasserabfüller Europas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marken von Varasón ==== &lt;br /&gt;
[[Bild:Varasón-Wasser.png|150px|thumb]]&lt;br /&gt;
* [[Aguaral]], Mineralwasser&lt;br /&gt;
* [[Agua de Varasón]], Mineralwasser&lt;br /&gt;
* [[Donadoni Chocolatier]], Schokolade&lt;br /&gt;
* [[Malete]], Schokolade&lt;br /&gt;
* [[Font'Aurel]], Mineralwasser &lt;br /&gt;
* [[Galetas del Mar Amoret]], Kekse&lt;br /&gt;
* [[il Gran Varasón]], Käse &lt;br /&gt;
* [[Leita]], Milch und Molkereiprodukte&lt;br /&gt;
* [[Plantia Coljat]], Kaffee&lt;br /&gt;
* [[Sacrada]], Saucen und Gewürzmischungen&lt;br /&gt;
* [[Sugara]], Zucker&lt;br /&gt;
* [[Vacca d'Or]], Milch, Butter und Speiseeis&lt;br /&gt;
* [[Varasón Peti'Cremoso]], Frischkäse &lt;br /&gt;
* [[Vela Yogurt]], Joghurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: IAS30-Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Nahrungsmittelunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Getränkehersteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lwarqu%C3%ADn_Jardel&amp;diff=63308</id>
		<title>Lwarquín Jardel</title>
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		<updated>2022-08-29T13:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Einsätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:150%&amp;quot;&amp;gt;Lwarquín Jardel&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:JonathanIkoné3.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Spielerinformationen'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Voller Name'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Lwarquín Jardel Kalifa &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Geburtstag'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 27.01.1996 &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Geburtsort'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Corbón]], [[Semestina-Capital]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Größe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 187 cm&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nummer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Zentrales Mittelfeld&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Vereine in der Jugend'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2003–2009&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[US Arocí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2009–2011&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[CA Semestín]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2011–2013&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Manchester City&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Vereine als Aktiver'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2013&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | Manchester City&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 4em&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;| 0 (0)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2013–2014&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | [[Tulisium]] B&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 4em&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;| 28 (9)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2014–2022&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | [[Tulisium]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 4em&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;| 213 (35) &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2022–&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | Real Madrid&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 4em&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Nationalmannschaft'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2016–&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 4em&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lwarquín Jardel Kalifa''' (*1996 in [[Corbón]], [[Semestina-Capital]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler, der für Real Madrid und die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]] spielt. Nach ersten Anfängen als Außenverteidiger kommt Lwarquín heute vorzugsweise im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch als defensiver und offensiver Mittelfeldspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden. Er gehört zu den wertvollsten Mittelfeldspielern der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Jugend des [[CA Semestín]] stammend, wechselte Lwarquín mit 15 Jahren zu Manchester City, wo er seine ersten Schritte im Profifußball machte. Mit 17 Jahren kehrte er nach Sagradien zurück und reifte beim [[FC Tulisium]] zum Leistungsträger und internationalen Star. In seiner Karriere mit Tulisium gewann Lwarquín sechsmal die [[Premera Liga]] (2015, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022) und dreimal die [[Copa Sagradia]] (2017, 2018, 2020). In der Saison 2019/20 siegte er mit Tulisium zudem im Finale der UEFA Champions League und gewann damit das kontinentale &amp;quot;Triple&amp;quot;. Nach Ablauf seines Vertrags bei den Tulinesen wechselte Lwarquín im Sommer 2022 ablösefrei zum Champions-League-Sieger und spanischen Meister Real Madrid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Vereinskarriere wurde Lwarquín mit den Jugendauswahlmannschaften Sagradiens [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameister 2014]] sowie [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015|U-20-Vizeweltmeister 2015]]. Er ist seit 2016 [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischer A-Nationalspieler]] und nahm an der [[EURO 2016]] sowie an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018|Weltmeisterschaft 2018]] teil, wo er mit der &amp;quot;Azûr&amp;quot; jeweils das Achtelfinale erreichte. Bei der [[EURO 2020]] zog er mit Sagradien ins Viertelfinale ein. Zu seinen persönlichen Ehrungen zählen die Auszeichnung als Bester Spieler der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameisterschaft 2014]] und als [[Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]. In der Triple-Saison 2019/20 wurde er zudem zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] sowie anschließend zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lwarquíns sechs Jahre jüngerer Bruder [[Tangwín Jardel]] steht seit der [[Tulisium F.C. 2021-2022|Saison 2021/2022]] ebenfalls im [[Premera Liga]]-Kader von [[Tulisium]] und kommt als Abwehrspieler zum Einsatz. Seine Brüder ''Yann'' und ''Orwín'' sind ebenfalls als Fußballprofis aktiv.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Karriere ====&lt;br /&gt;
===== Jugend und Profidebüt =====&lt;br /&gt;
[[Bild:JonathanIkoné2.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Der im [[Semestina|semestinischen]] [[Corbón]] geborene Lwarquín Jardel, Sohn [[Oguana|oguanischer]] Immigranten, begann seine Karriere in der Jugend der [[US Arocí]] und wurde mit 13 Jahren in die Jugendakademie des [[CA Semestín]] aufgenommen. Nur zwei Jahre später wurde der 15-jährige Jardel vom englischen Premier-League-Klub Manchester City abgeworben, wo er mit 17 Jahren erstmals für die erste Mannschaft im englischen League Cup eingesetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren kehrte Jardel 2013 nach Sagradien zurück und schloss sich für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro dem [[Tulisium Football Club]] an. In [[Tulis]] spielte Lwarquín zunächst für die 2. Mannschaft der Blau-Grünen, wo er sich schnell als regelmäßiger Stammspieler etablieren konnte. Nach einem ersten Einsatz in der [[Copa Sagradia]] im Februar 2014 bestritt Lwarquín sein erstes Spiel in der [[Premera Liga]] im letzten Spiel der [[Premera Liga 2013/2014|Saison]] unter Trainer [[Daniel Pessué]].In der [[Premera Liga 2014/2015|Saison 2014/2015]] schaffte Lwarquín schließlich den Sprung in die Premera-Liga-Mannschaft des FC Tulisium, nachdem er sich in der Vorbereitung durch starke Leistungen angeboten hatte. Sein Ligadebüt von Beginn an gab er am 24. November 2014 im Alter von 18 Jahren, ehe er in der Rückrunde der Spielzeit häufiger eingewechselt wurde. Dabei kam er vornehmlich als Außenverteidiger oder im Mittelfeld zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Durchbruch und Aufstieg zum Superstar =====&lt;br /&gt;
Seinen Durchbruch schaffte Lwarquín in der Saison 2015/2016, in der er als Vertreter des länger verletzten [[Xabier Murueta]] häufiger von Beginn an im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kam. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison|besten Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]] gewählt. Nach dem Trainerwechsel von [[Xosé Sant-Estrell]] zu [[Maurizio Corbani]] im Sommer 2016 fiel Lwarquín zunächst einer Verletzung und dann einer Systemumstellung vom 4-3-3 zum 3-4-3 zum Opfer, sodass er seinen Platz im Team vorübergehend wieder verlor. Nach seiner Genesung musste er mal in der Dreierkette, mal als rechter Außenverteidiger aushelfen und kam nur selten auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 2017/2018 gelang es Lwarquín schließlich, sich wieder im Mittelfeld der Tulinesen zu etablieren. Nach der Rückkehr Corbanis zum 4-3-3 bildete Lwarquín ein starkes Mittelfeld-Trio mit [[David Albet]] und [[Fadel Chakri]]. Diese Rolle interpretierte er aber flexibel, tauschte häufig die Position mit [[David Albet]], drang mal zum gegnerischen Strafraum vor, oder ließ sich in die Innenverteidigung zurückfallen, um eine Drei-Mann-Defensive herzustellen. Mit seinen starken Leistungen trug Lwarquín in der Saison 2017/2018 zum Gewinn des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokal bei wurde erstmals in seiner Karriere ins offizielle Team der Premera Liga-Saison gewählt. Durch seine Social-Media-Präsenz, lukrative Werbeverträge und regelmäßige Wechselgerüchte stieg er zudem zum internationalen Superstar auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Serienerfolge, Triple-Sieg und Wechselgerüchte =====&lt;br /&gt;
Auch in den beiden Folgespielzeiten, in denen Tulisium seinen Meistertitel jeweils verteidigen konnte, gehörte Lwarquín zu den absoluten Leistungsträgern. In der Saison 2019/20 erlebte Lwarquín seine persönlich erfolgreichste Zeit. Er gewann mit der &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; das kontinentale Triple aus [[Premera Liga|Meisterschaft]], [[Copa Sagradia|Pokal]] und [[Champions League]] und konnte dem Team mit überragenden Leistungen seinen Stempel aufdrücken. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] und wenig später zum ersten Mal zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lwarquín ein schwieriges Jahr 2020/21 mit kleineren Verletzungen und anhaltenden Wechselgerüchten erlebt hatte, äußerte er im Sommer 2021 Gedanken über einen baldigen Vereinswechsel. Wochen lang berichteten internationale Medien über Interesse von europäischen Topklubs wie Real Madrid, Manchester City und Paris Saint-Germain und Angebote in Höhe von weit über 100 Millionen Euro. Nachdem der Verein wiederholt einen Verkauf seines Superstars ausgeschlossen hatte, erklärte Lwarquín nach langem Schweigen im August, die Spielzeit 2021/22 in jedem Fall im Trikot der Blau-Grünen und an der Seite seines Bruders [[Tangwín Jardel]] zu verbringen, der in der Saison in den Profikader der Tulinesen aufstieg. Nach dem Abgang von [[David Albet]] zählte der auf den Trainerstuhl der Tulinesen zurückgekehrte [[Daniel Pessué]] Lwarquín zu den Führungsspielern und beschrieb ihn als Schlüsselspieler im kreativen Mittelfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== In der Nationalmannschaft =====&lt;br /&gt;
[[Bild:JonathanIkoné.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Als Sohn [[Oguana|oguanischer]] Einwanderer war Lwarquín sowohl für Oguana als auch für Sagradien spielberechtigt, durchlief aber die Jugendauswahlteams des sagradischen Fußballverbands. Bei der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014]] gewann Lwarquín mit Sagradien den Europameistertitel und wurde zum Spieler des Turniers benannt. Bei der anschließenden [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015]] erreichte er mit der sagradischen Nachwuchsauswahl das Finale und wurde Vize-Weltmeister. Danach lief er für die sagradische U-21-Nationalmannschaft auf und wurde für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft Sagradiens]] nominiert. Sein Debüt für die &amp;quot;Azûr&amp;quot; gab Lwarquín Jardel beim Freundschaftsspiel gegen Kroatien am 26. März 2016, ehe er von Nationaltrainer [[Francisco Irruabi]] in den Kader für die [[Fußball-Europameisterschaft 2016]] in Frankreich berufen wurde. Dort kam er zu zwei Einwechslungen im dritten Gruppenspiel und im Achtelfinale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge pendelte Lwarquín zwischen der U-21-Auswahl und der A-Nationalmannschaft, wo er mit Spielern wie [[Joaquín Nabarro]], [[Loic Mariba]], [[Miquel Següero]], [[David Albet]], [[Fran Celades]] und [[Santi Alcajón]] starker Konkurrenz im Mittelfeld ausgesetzt war. Nachdem er mit Sagradien bei der [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017]] das Halbfinale erreicht hatte, konnte er sich schließlich im Vorfeld der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018]] auch wieder für die A-Mannschaft anbieten und wurde schließlich von Trainer [[Joán Restávio]] in den WM-Kader der &amp;quot;Azûr&amp;quot; berufen. In Russland kam Lwarquín in den ersten beiden Gruppenspielen zunächst nicht zum Zuge, wurde dann aber im dritten Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Frankreich von Beginn an eingesetzt. Im Achtelfinalspiel, das Sagradien gegen den späteren Finalisten Kroatien verlor, wurde Lwarquín in der 67. Minute für [[Fran Celades]] eingewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lwarquín bei Tulisium zum absoluten Topstar und Führungsspieler gereift war, konnte er sich unter Nationaltrainer [[Daniel Pessué]] (2018-2021) schließlich auch als Stammkraft in der [[sagradischen Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] etablieren. Nach regelmäßigen Einsätzen in Qualifikationsspielen und in der UEFA Nations League nahm Lwarquín mit Sagradien an der [[Fußball-Europameisterschaft 2021]] teil, wo er mit Sagradien das Viertelfinale erreichte. Als einer von drei Spielern stand Lwarquín bei dem Turnier in allen Spielen über die volle Spiellänge auf dem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spielweise ====&lt;br /&gt;
Lwarquín gilt als &amp;quot;kompletter Mittelfeldspieler&amp;quot; und kann auf allen Mittelfeldposition sowie als Außenverteidiger eingesetzt werden. Mit den Fähigkeiten eines dynamischen Box-to-Box-Players ausgestattet, wird er bei Tulisium meist als &amp;quot;Achter&amp;quot; auf der halbrechten Mittelfeldposition eingesetzt, kann aber auch als &amp;quot;Sechser&amp;quot; im defensiven Mittelfeld spielen. Zu seinen Fähigkeiten zählen neben seiner physischen Stärke und seinen Zweikampfqualitäten auch Ballsicherheit, Schnelligkeit, Dribbling, Passspiel und Übersicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
==== Erfolge ====&lt;br /&gt;
===== Mit Tulisium =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga]] 2015, 2018, 2019, 2020, 2021&lt;br /&gt;
* [[Copa Sagradia]] 2017, 2018, 2020&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League]] 2020&lt;br /&gt;
* FIFA Klubweltmeisterschaft 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mit Sagradien =====&lt;br /&gt;
* A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (seit 2016)&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2016]] und [[Fußball-Europameisterschaft 2021|2021]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018]]&lt;br /&gt;
* Europameister bei der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014]]&lt;br /&gt;
* Zweiter bei der [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015]]&lt;br /&gt;
* Halbfinale bei der [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Persönliche Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Nachwuchsfußballer des Jahres|Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]&lt;br /&gt;
* [[Spieler der Saison]] der [[Premera Liga 2019/2020]]&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einsätze ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;0.5&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; text-align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#EEEEEE&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:0.5em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Sagradischer Fußballspieler|Lwarquín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Oguanischer Fußballspieler|Lwarquín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63247</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-02T15:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gutenberg Nachwuchskolleg |Titel=Dies Academicus. Ausgezeichnete Abschlussarbeiten 2018/2019 |Hrsg=Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=2019 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Gutenberg-Universität Mainz |url=https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/15098_DEU_HTML.php |titel=Wiederaufbau war wichtiger als Sühne |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Merkur (Zeitschrift)|''Merkur'']]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/05/25/linien-und-spannungsfelder-linker-sicherheitspolitik/ |titel=Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik |werk=Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken |datum=2021-05-25 |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ''[[Geschichte der Gegenwart]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63246</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-02T15:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser Geschichte, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gutenberg Nachwuchskolleg |Titel=Dies Academicus. Ausgezeichnete Abschlussarbeiten 2018/2019 |Hrsg=Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=2019 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Gutenberg-Universität Mainz |url=https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/15098_DEU_HTML.php |titel=Wiederaufbau war wichtiger als Sühne |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Merkur (Zeitschrift)|''Merkur'']]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/05/25/linien-und-spannungsfelder-linker-sicherheitspolitik/ |titel=Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik |werk=Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken |datum=2021-05-25 |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ''[[Geschichte der Gegenwart]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63245</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-02T14:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] ([[summa cum laude]]) promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gutenberg Nachwuchskolleg |Titel=Dies Academicus. Ausgezeichnete Abschlussarbeiten 2018/2019 |Hrsg=Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |Ort=Mainz |Datum=2019 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Gutenberg-Universität Mainz |url=https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/15098_DEU_HTML.php |titel=Wiederaufbau war wichtiger als Sühne |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Merkur (Zeitschrift)|''Merkur'']]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/05/25/linien-und-spannungsfelder-linker-sicherheitspolitik/ |titel=Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik |werk=Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken |datum=2021-05-25 |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ''[[Geschichte der Gegenwart]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63244</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-02T14:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] ([[summa cum laude]]) promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63243</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T15:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, Politikwissenschaft, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63242</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T15:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, Politikwissenschaft, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Linkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63241</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T15:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, Politikwissenschaft, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63240</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T14:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, Politikwissenschaft, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63239</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T07:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] Geschichte, Politikwissenschaft, [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63238</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T07:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Politikwissenschaft]], [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63237</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T06:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Publikationen (Auswahl) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Germanistik]], [[Bildungswissenschaften]] und [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher und Studien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63236</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T06:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Germanistik]], [[Bildungswissenschaften]] und [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (frz. ''Quelle gauche en Allemagne ? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire''), ''Notes du Cerfa'', Nr. 161, Mai 2021.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T06:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Germanistik]], [[Bildungswissenschaften]] und [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Reuss |Titel=Ein Plätzchen im System |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2020-01-09 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/wie-die-pds-die-linke-ihre-rolle-im-vereinten-deutschland-fand-ein-plaetzchen-im-system/25396808.html |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot; - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger Stellung zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur Demokratieentwicklung in Ostdeutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (frz. ''Quelle gauche en Allemagne ? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire''), ''Notes du Cerfa'', Nr. 161, Mai 2021.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Thorsten_Holzhauser&amp;diff=63234</id>
		<title>Thorsten Holzhauser</title>
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		<updated>2022-08-01T06:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.42.9.186: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]] und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Germanistik]], [[Bildungswissenschaften]] und [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2012 bis 2013 als [[wissenschaftliche Hilfskraft]] und von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Historischen Seminar tätig. Er war zudem Juniormitglied der ''Gutenberg Akademie'' für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Mainz. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit mit dem Titel ''Die „Nachfolgepartei“'' wurde mit dem Forschungsförderpreis der Universität Mainz ausgezeichnet. Das Buch wurde vielfach rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der [[PDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |abruf=2021-01-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden 2022 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht er in Zeitungen wie der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Onlinemagazinen wie ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger Stellung zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur Demokratieentwicklung in Ostdeutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel=&amp;quot;Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um&amp;quot; |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: &amp;quot;Diktum der CDU bröckelt&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Experte für die Geschichte der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der &amp;quot;Krise&amp;quot;. Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-620-4.&lt;br /&gt;
* ''Die &amp;quot;Nachfolgepartei&amp;quot;. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze und Essays ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.&lt;br /&gt;
* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (frz. ''Quelle gauche en Allemagne ? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire''), ''Notes du Cerfa'', Nr. 161, Mai 2021.&lt;br /&gt;
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/&lt;br /&gt;
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.&lt;br /&gt;
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.&lt;br /&gt;
* (zusammen mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.&lt;br /&gt;
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]&lt;br /&gt;
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] auf [[Geschichte der Gegenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holzhauser, Thorsten&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neuzeithistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1985&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.42.9.186</name></author>
		
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