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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Putsch von 1898</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Putsch von 1898''' oder '''25. April''' wird ein letztlich gescheiterter monarchistischer Putschversuch gegen die parlamentarische [[Zweite Sagradische Republik]] bezeichnet, der am 25. April 1898 stattfand und die Wiedererrichtung der Monarchie unter der Dynastie [[Haus Vienne|Viena]] zum Ziel hatte. Anführer des Putsches waren die monarchistischen Politiker und Generäle [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]], späterer Kandidat der äußeren Rechten bei der [[Präsidentschaftswahl 1905]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Gran'Etá Sagradêsa</title>
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		<updated>2015-02-07T17:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêglu d’Or''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
Bezüglich des ''Sêglu d'Or'' bestehen zahlreiche divergierende Periodisierungsmöglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Sêglu d'Or in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joaniana'' oder ''Era Joaniana-Filipina'' unter [[Johanna I.]] (1543-1575) und ihrem Sohn [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semestina'' abgrenzen. Im Tulinesischen Comitat gilt die ''Era Dona Leonor'', die Regentschaftszeit der Fürstin [[Eleonore von Cuentez]] als Statthalterin König [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakobs]] und König [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (ca. 1580-1610) als eigene künstlerische Epoche parallel zur ''Era Filipina'' und zur ''Era Gabrielina'' im übrigen Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und das [[Comitat Tulis|Tulinesische Comitat]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Wichtige Faktoren des Aufstiegs waren die militärischen Erfolge gegen [[Micolinien]] in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] im späten 15. Jahrhundert, die zur Kontrolle des gesamten micolinischen Südens durch die sagradischen Santori-Könige führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat (bis 1524 im [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524|Krieg gegen Spanien]] verteidigt) und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf. Unter David I., seiner Tochter und Nachfolgerin [[Johanna I.]] (1543-1575) sowie deren Nachkommen [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) und [[Gabriel V.]] (1591-1640) gehörte Sagradien zu den internationalen Großmächten. Zwar verloren die sagradischen Santori 1580/83 die Herrschaft über Portugal an das habsburgische Spanien, ein großer Teil des Kolonialreichs konnte aber aufrechterhalten und Sagradiens Stellung als See- und Handelsmacht gefestigt werden. Unter dem leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] (†1603) wurde zudem die Königsmacht im Inneren gestärkt und die in den Josephitenaufständen 1552-1556 in Frage gestellte sagradisch-tulinesische Union konsolidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Sieg Sagradiens im Rahmen seiner Weltmachtstellung erfolgte 1620-1624 im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen die anti-sagradische Allianz aus Micolinien und England. Der an diese Auseinandersetzung anknüpfende [[Asumarische Krieg]] 1657-1669 endete zwar nicht in einer direkten Niederlage für Sagradien, markierte aber zusammen mit dem zeitgleichen Debakel im sagro-spanischen Seekrieg (1668/69) seinen Abstieg als Weltmacht, der sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts maßgeblich ereignete und mit einem gleichzeitigen ökonomischen Niedergang Sagradiens koinzidiert. Die unglücklichen Beteiligungen am Pfälzischen und am Spanischen Erbfolgekrieg sowie der folgende [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradische Bürgerkrieg]] fallen bereits in die Endphase des machtpolitischen Abstiegs und machen die Schwäche der sagradischen Monarchie in Kontrast zu seiner Blütephase im Goldenen Jahrhundert deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistesgeschichtliche Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Wichtige geistige Hintergründe der sagradischen Kunstrevolution der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehen vom sowohl italienisch als auch niederländisch und französisch beeinflussten sagradischen Renaissance-Humanismus aus. Wichtige Einflüsse kamen von dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]], der am Hof [[Jakob III.|Jakobs III.]] lehrte. Unter den [[Santori]]-Königen etablierte sich die [[Tulis|tulinesische]] [[Celusanto-Universität]] nebst dem Königshof zu einem Zentrum des neuen abendländischen Denkens. Auch der Niederländer [[Geert van Stael]] lehrte hier zeitweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Einfluss ging von den Lehren des sagradischen Humanisten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell, 1434-1498) aus, der sich u.a. für eine Reform der überkommenen und verweltlichten Kirche einsetzte, die unmittelbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott sowie die religiöse und philosophische Mündigkeit des Einzelnen als Ziel des Strebens und Denkens propagierte. Dazu sollte u.a. seine Übersetzung der lateinischen Vulgata in die [[Sagradische Sprache|sagradische Volkssprache]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa d'Avis in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] (''Francès Cabal de Sáfora'') und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende [[Josephitenaufstand]] in Tulis mit dem Resultat, dass der Sitz des Königs von der Hafenstadt Tulis ins [[Sarmay|sarmayische]] [[Semess]] verlegt wurde, stellt eine Zäsur im sagradischen Sêglu d'Or dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semestiner Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1575) und ihres Mannes [[Michael III.]] (1543-1552) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Pier-Laurenço Domínguez de Gilán, genannt [[Tulinês]] (auch ''Lorenzo Tulinês''), stieg zum Hofmaler Königin Johannas und ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nun zur neuen Hauptstadt Sagradiens ausgebauten [[Semess]] wurden nun im so genannten ''Estilo Reina Joana'' zahlreiche neue Bauten verwirklicht, während Tulis in die Wirren des [[Josephitenaufstand]]s geriet und erst unter der Statthalterin [[Eleonore von Cuentez]] wieder an seine kulturelle Blütephase anschließen konnte, ohne aber auch politisch die frühere Machtstellung zurückzugewinnen. Am Hof Eleonores in Tulis traten nun [[Jofré de Gilard]] und [[Francès Murán de Fosa]] die Nachfolge der Altmeister Cabal und Volero an. In Semess wurde zeitgleich mit dem Neubau der Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Barock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Weitgehend unabhängig davon entwickelte sich auch in Tulis eine eigene Barock-Schule heraus (''Baroque Azoumaresc''), zu deren wichtigsten Exponenten [[Francisco Fran]] und [[Mauro Calestín]] gehörten und die unter Fürst-Statthalter [[Maximilian I. der Prächtige|Maximilian dem Prächtigen]] (1617-1654) einen Höhepunkt erreichte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase [[Sagradische Literatur|sagradischer Literatur]] geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte Renaissance-Literatur, zu deren Vorreitern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur des 15. Jahrhunderts, ähnlich wie die epische [[Alconía|alkonische]] „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Mit [[Manuel Braga]] gelangte die Sonettform nach Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre große Blütephase erlebte die sagradische Literatur schließlich zur Mitte des 16. Jahrhunderts unter Königin [[Johanna I.]] hin. Als Hauptvertreter von Weltrang der so genannten ''Era Clásica'' der sagradischen Dichtung gilt der bis heute bekannteste sagradische Dichter [[Celiano Nacoma]] (1535-1614), neben dem sein enger Freund [[Plácido Cosança]] (1540-1599) sowie die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] zu nennen sind. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der klassischen sagradischen Philosophie. Der Tod Cosanças 1599 und das Ableben Nacomas 1614 fallen bereits in die Barock-Epoche, die zum Ende des Goldenen Jahrhunderts überleitet. Die folgende, auch als „[[Decadença]]“ bezeichnete Literatur des sagradischen Spätbarock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Litetatur des Goldenen Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Sancristo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum San Cristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipâu de San Cristo''; [[Mikolinische Sprache|mikol.]] ''Principat de Sant Chrést'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Mikolinien|mikolinische]] [[Region Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von San Cristo|Staatsoberhaupt von San Cristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von San Cristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört San Cristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant Crèst]] (''La Citá de San Cristo'', ''Citat de Sant Chrést''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65.300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). San Cristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Mikolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
San Cristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In San Cristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der mikolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PPC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (San Cristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei San Cristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung San Cristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und eine linke Generalität bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] die Ernennung einer Linksregierung ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen eine linke Generalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen San Cristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Mikolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte eine parteilose Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und die Generalität stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus [[PPCD]] und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Mikolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen San Cristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte San Cristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung San Cristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] wechselte San Cristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte San Cristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von San Cristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates San Cristo legen. Während der mikolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Mikolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de San Cristo]] verkaufte die Stadt San Cristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von San Cristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und San Cristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von San Cristo]] 1669 als ''Fürst von San Cristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde San Cristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Mikolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über San Cristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde San Cristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1723 blieb San Cristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von San Cristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-San Cristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von San Cristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in San Cristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde San Cristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Mikolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss San Cristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von San Cristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von San Cristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von San Cristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und San Cristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, San Cristo aber einen Garantievertrag mit [[Mikolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und San Cristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von San Cristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1903 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen San Cristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität San Cristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von San Cristo]] schloss San Cristo ein erstes bilaterales Abkommen mit [[Mikolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von mikolinischen Truppen besetzt wurde, da sich mutmaßlich golische Separatisten im Fürstentum aufhielten. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Mikolinien zogen die mikolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von San Cristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] und der vollen Wiederherstellung der Souveränität San Cristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (San Cristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Mikolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig eine linke Generalität und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt der linken Generalität und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Die bürgerliche Regierung wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte die Generalität als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen der Generalität beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Mikolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (mikol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch San Cristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
San Cristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von San Cristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum Cuentez''' ([[Cuentesische Sprache|cuent.]] ''Principâu de Cüentìz'') war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein souveränes Fürstentum auf der sagradischen Insel [[Cuentez]]. Ursprünglich im Besitz der [[Haus Del Castre|Herren von Castre]], die den Titel im 12. Jahrhundert annahmen, ging der Fürstentitel 1329 auf das [[Haus Exeveste]] über, ehe [[Filipe de las Marcas]] den Titel für die [[Haus Sántori|Sántori]] erbte. Spätestens nach dem Tod [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonores I.]] war das Fürstentum de facto vom [[Königreich Sagradien]] abhängig, die Fürsten waren nur noch de jure souverän, da das Fürstentum faktisch sagradisches Protektorat war. Als Nebenlinie der in Sagradien regierenden Santori-Könige blieb die Linie Santori-Exeveste bzw. Santori-Cuentez jedoch auch weiterhin von Bedeutung. Einzelne Fürsten konnten zudem als Statthalter im [[Comitat Tulis]] wichtige Machtstellungen erreichen, so beispielsweise [[Eleonore I. von Cuentez]], [[Maximilian I. der Prächtige]] oder [[Maximilian der Alte]]. Dessen Urenkel [[Johann III. Franz]] bestieg schließlich 1723 den sagradischen Thron und führte die Linien wieder zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der Titel eines Fürsten von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem einheimischen Adligen [[Tûlio del Castre]] benutzt, der zu Lebzeiten große Teile der Insel sowie Teile des micolinischen Festlands erobern konnte. Zwar fiel sein Reich bereits nach seinem Tod wieder auseinander, jedoch trugen auch seine Nachkommen den Titel eines Fürsten von Cuentez, obwohl der Großteil der Insel vom [[Comitat Tulis]] regiert wurde. Sein Enkel [[Laurenç del Castre]] konnte bis 1325 noch einmal größere Teile der Insel erobern, seine Herrschaft wurde auch vom micolinischen König anerkannt. Nach seinem Tod fiel der Fürstentitel an das südmicolinische Adelsgeschlecht der [[Haus Exeveste|Exeveste]]. Mit [[Heinrich III. von Exeveste]] gingen die Cuentezer eine enge Allianz mit dem sagradischen Königshaus der [[Sántori]] ein. Ihm folgten nach seinem Tod 1550 seine beiden Söhne [[Heinrich IV. von Exeveste|Heinrich IV.]] und [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] nach, letzterer Ehemann von [[Eleonore von Santori]], der Tochter Davids I. und Halbschwester Königin [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Cuentez konnte nach dem Tod ihres Ehemannes die Nachfolge ihrer minderjährigen Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] als Fürstin sichern. Diese heiratete 1594 schließlich [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Santori]], Sohn Königin Johannas von Sagradien. Mit Maria Renatas Tod 1602 starb das Haus Exeveste schließlich in männlicher Linie aus. Der gemeinsame Sohn Marias und Karls [[Maximilian I. von Cuentez]], genannt ''der Prächtige'', begründete schließlich die fürstliche Linie Sántori-Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Prinzen [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Fürstentum Cuentez wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Fürstentum an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon|António]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den [[Akt von Vierna]] erklärte Gabriel sich auch zum Fürsten von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Fürstentums, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Fürsten von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Exeveste]] (1329-1602)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Exeveste]]&lt;br /&gt;
| Don Joán I d'Exeveste&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1550&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Exeveste]] (1502-1550)&lt;br /&gt;
| Don Enríc III d'Exeveste&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1550&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Exeveste]] (1533-1578)&lt;br /&gt;
| Don Enríc IV d'Exeveste&lt;br /&gt;
| Älterer Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I. von Exeveste]] (1539-1582)&lt;br /&gt;
| Don Carles I d'Exeveste&lt;br /&gt;
| Jüngerer Sohn Heinrichs III., Bruder Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| 1602&lt;br /&gt;
| [[Maria Renata von Exeveste]] (1569-1602)&lt;br /&gt;
| Dona Maria Renata d'Exeveste&lt;br /&gt;
| Tochter Karls I., bis 1587 Vormundschaft ihrer Mutter [[Eleonore von Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Sántori|Haus Sántori-Cuentez]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1594&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II. Maria von Santori]] (1550-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II María&lt;br /&gt;
| Sohn [[Johanna I.|Johannas I. von Sagradien]], Ehemann Maria Renatas &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1597-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Maria Renatas und Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1725&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1669-1725)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1725&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1700-1749)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| [[David II.|David II.]] (1745-1754)&lt;br /&gt;
| David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns III., unter Vormundschaft&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo di Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Conte_von_Tulis&amp;diff=21554</id>
		<title>Conte von Tulis</title>
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		<updated>2015-02-07T17:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Conte (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 865?&lt;br /&gt;
| 888&lt;br /&gt;
| [[Dianus Margiste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 888&lt;br /&gt;
| 896&lt;br /&gt;
| [[Maximus von Fornat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 896&lt;br /&gt;
| 927&lt;br /&gt;
| Grafenwürde unbekannt&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Gaulo]]-Dynastie''' (10.-12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 927&lt;br /&gt;
| 956&lt;br /&gt;
| [[Corrado I Gaulo de Plasencia]], genannt ''il Âudaço''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 956&lt;br /&gt;
| 970&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 970&lt;br /&gt;
| 974&lt;br /&gt;
| [[António I Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 975&lt;br /&gt;
| 982&lt;br /&gt;
| [[Márcolo Longo de Leste]]&lt;br /&gt;
| Usurpator&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 982&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| [[Corrado II Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| 1024&lt;br /&gt;
| [[António III Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1024&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Josefe I Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1047&lt;br /&gt;
| [[Erresi I Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1047&lt;br /&gt;
| 1076&lt;br /&gt;
| [[Erresi II Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1076''&lt;br /&gt;
| ''1090''&lt;br /&gt;
| ''[[Josefe Cornell]]''&lt;br /&gt;
| ''Regent für die minderjährigen Corrado und António Gaulo''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1076&lt;br /&gt;
| 1102&lt;br /&gt;
| [[Corrado III Gaulo]]&lt;br /&gt;
| de facto seit 1090 Regentschaft [[Josefe Cornell]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| ''1076''&lt;br /&gt;
| ''1082''&lt;br /&gt;
| ''[[António II Gaulo]]''&lt;br /&gt;
| ''de iure zusammen mit seinem Bruder, minderjährig gestorben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1102&lt;br /&gt;
| 1134&lt;br /&gt;
| [[Corrado IV Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1134&lt;br /&gt;
| 1038&lt;br /&gt;
| [[Corralín Gaulo d'Estràu]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1038&lt;br /&gt;
| 1060&lt;br /&gt;
| [[Corrado V Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1160&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| [[Erresi III Gaulo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1168''&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
| ''Erste Herrschaft der [[Maleducas]] (kein Conte gewählt)''&lt;br /&gt;
| ''1170 Einnahme der Stadt durch [[Gabriel Juvans]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel Juvans]]''&lt;br /&gt;
| ''zum Stadtherren akklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1170''&lt;br /&gt;
| ''1173''&lt;br /&gt;
| ''[[Stephan von Cuernta]]''&lt;br /&gt;
| ''von Gabriel Juvans als Statthalter eingesetzt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCFF99&lt;br /&gt;
| 1173&lt;br /&gt;
| 1180&lt;br /&gt;
| [[Erresi III. Gaulo]]&lt;br /&gt;
| erneut&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1180&lt;br /&gt;
| 1186&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. Callas]]&lt;br /&gt;
| durch Laurenç d'Elaque vertrieben&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCCCCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Golische Fremdherrschaft'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCCCCC&lt;br /&gt;
| 1186&lt;br /&gt;
| 1199&lt;br /&gt;
| [[Laurenç d'Elaque]] von Golen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCCCCC&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''1195''&lt;br /&gt;
| ''[[Carle d'Elaque]]''&lt;br /&gt;
| ''Gouverneur''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1195''&lt;br /&gt;
| ''1196''&lt;br /&gt;
| ''Zweite Herrschaft der [[Maleducas]] (gegen Elaque)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CCCCCC&lt;br /&gt;
| ''1196''&lt;br /&gt;
| ''1199''&lt;br /&gt;
| ''[[Carle d'Elaque]] (erneut)''&lt;br /&gt;
| ''Gouverneur''&lt;br /&gt;
|-bcgolor=&lt;br /&gt;
| 1199&lt;br /&gt;
| 1200&lt;br /&gt;
| ''[[Zito del Varge]]''&lt;br /&gt;
| ''Regente''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Republica Tulinêsa''' (13./14. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1229&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo I Callas]]&lt;br /&gt;
| gewählter Conte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1229&lt;br /&gt;
| 1240&lt;br /&gt;
| [[Marcaulo Callas]]&lt;br /&gt;
| unter Regentschaft [[Jofré Cornell]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1240&lt;br /&gt;
| 1255&lt;br /&gt;
| [[Jofré Cornell]]&lt;br /&gt;
| seit 1229 schon ''Regente-Âudaço''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1255&lt;br /&gt;
| 1272&lt;br /&gt;
| [[Arcélio I Callas]]&lt;br /&gt;
| Neffe von Marcaulo Callas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1272&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo II Callas]]&lt;br /&gt;
| Bruder von Arcélio Callas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| 1284&lt;br /&gt;
| [[Selle Machiês]]&lt;br /&gt;
| abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1284&lt;br /&gt;
| 1286&lt;br /&gt;
| [[Francès Cornell]]&lt;br /&gt;
| seit 1280 Gegengraf, getötet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1286&lt;br /&gt;
| 1295&lt;br /&gt;
| [[Selle Machiês]]&lt;br /&gt;
| erneut&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1295&lt;br /&gt;
| 1309&lt;br /&gt;
| [[Corrado Machiês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1309&lt;br /&gt;
| 1324&lt;br /&gt;
| [[Arcélio I de Sántori]] (1262-1324), genannt ''der Alte'' (il Vello)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1324&lt;br /&gt;
| 1337&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Machiês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1337&lt;br /&gt;
| 1340&lt;br /&gt;
| [[Joán Francisco Machiês]]&lt;br /&gt;
| Sohn Sebastián Machiês'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1340&lt;br /&gt;
| 1346&lt;br /&gt;
| [[Arcélio II Cornell]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1342''&lt;br /&gt;
| ''1343''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft [[Francès de Perín]]s als &amp;quot;Sêinior de Tùles&amp;quot;''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sántori]]-Dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1346&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
| [[Júlio de Sántori]] (1309-1370)&lt;br /&gt;
| Neffe Arcelios I., bereits seit 1343 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1359&lt;br /&gt;
| 1366&lt;br /&gt;
| [[Francès de Sántori]] (1338-1366)&lt;br /&gt;
| ältester Sohn Júlios, Mitregent seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| [[Arcélio II de Sántori]] (1342-1389)&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Júlios&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Fürsten von Valier und Contes von Tulis, Plato und Conte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1390&lt;br /&gt;
| 1416&lt;br /&gt;
| [[António I de Sántori]] (1365-1416)&lt;br /&gt;
| Sohn Francès'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1417&lt;br /&gt;
| 1422&lt;br /&gt;
| [[Pietro Símplice|Pietro I Símplice]] de Sántori (''illegitim'')&lt;br /&gt;
| Sohn [[Kardinal Julio de Santori]]s, Neffe Antonios&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1422''&lt;br /&gt;
| ''1423''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft der [[Cuatro Terribles]]''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Fürsten von Valier, Herzöge von Golen und Contes von Tulis, Plato und Conte'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1423&lt;br /&gt;
| 1468&lt;br /&gt;
| [[David de Santori|David I de Sántori]] (1399-1468), genannt ''Il Seinior''&lt;br /&gt;
| Sohn Antonios, Regent von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1468&lt;br /&gt;
| 1475&lt;br /&gt;
| [[Joán Prudente]] (1437-1475)&lt;br /&gt;
| Sohn Davids aus erster Ehe&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1475''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe de las Marcas]] (1465-1520)''&lt;br /&gt;
| Sohn Joán Prudentes, proklamiert, aber nicht gewählt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1475''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Carles Zavarri]]''&lt;br /&gt;
| ''gegen Filipe de las Marcas gewählt, gestürzt durch den Staatsstreich Santiagos I''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1475&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Santiago I de Sántori]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Sohn Davids aus zweiter Ehe mit [[Isabel de Vesaey]], als Jakob III. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Santiago II de Sántori]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Sohn Santiagos I., als Jakob IV. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Pietro II de Sántori]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Bruder Santiagos II., als Peter I. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David II de Sántori]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Enkel Santiagos I., als David I. König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miquel de Sántori]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Enkel Filipe de las Marcas, Urenkel Joán Prudentes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Filipe Jâcque de Sántori]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Sohn Miquel de Sántoris&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1552''&lt;br /&gt;
| ''1559''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph der Schöne|José il Bêl]] (1517-1559)''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Filipe de las Marcas''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrst_von_Sancristo&amp;diff=21553</id>
		<title>Fürst von Sancristo</title>
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		<updated>2015-02-07T17:42:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Liste der Fürsten von San Cristo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Herren und Fürsten von [[San Cristo]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Golischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori-San Cristo|Haus (Santori-)San Cristo]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Herren von San Cristo''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1508&lt;br /&gt;
| [[Amauri I. von San Cristo|Amauri I.]] (1455-1508)&lt;br /&gt;
| Amauri I&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn von [[Luis Filipe de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1508&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von San Cristo|Johann I.]] (1482-1519)&lt;br /&gt;
| Joann I&lt;br /&gt;
| Sohn Amauris I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1560&lt;br /&gt;
| [[Albert I. von San Cristo|Albert I.]] (1505-1560)&lt;br /&gt;
| Albert I&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1560&lt;br /&gt;
| 1566&lt;br /&gt;
| [[Catalin von San Cristo|Catalin]] (1540-1578)&lt;br /&gt;
| Catalin&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Alberts I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1566&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| [[Amauri II. von San Cristo|Amauri II.]] (1514-1578)&lt;br /&gt;
| Amauri I&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Vetter Alberts I., zuvor [[Bischof von Guillard]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| [[Herkules I. von San Cristo|Herkules I.]] (1560-1624)&lt;br /&gt;
| Hercùl I&lt;br /&gt;
| angeblicher Neffe Amauris II., wahrscheinlich aber dessen Sohn&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| 1630&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von San Cristo|Johann II.]] (1589-1630)&lt;br /&gt;
| Joann II&lt;br /&gt;
| Sohn Herculs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1630&lt;br /&gt;
| 1632&lt;br /&gt;
| [[Albert II. von San Cristo|Albert II.]] (1612-1657)&lt;br /&gt;
| Albert II&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1632&lt;br /&gt;
| 1660&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von San Cristo|Philipp I.]] (1615-1660)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Alberts II., Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1660&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von San Cristo|Johann III.]] (1641-1664)&lt;br /&gt;
| Joann III&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. Posthumus]] (1664)&lt;br /&gt;
| Filip II Pòsthume&lt;br /&gt;
| posthumer Sohn Johanns III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Albert III. von San Cristo|Albert III.]] (1650-1692)&lt;br /&gt;
| Albert III&lt;br /&gt;
| Vetter Johanns III., Neffe Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Fürsten von San Cristo''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1692&lt;br /&gt;
| [[Albert III. von San Cristo|Albert III.]] (1650-1692)&lt;br /&gt;
| Albert III&lt;br /&gt;
| Vetter Johanns III., Neffe Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1692&lt;br /&gt;
| 1694&lt;br /&gt;
| [[Herkules II. von San Cristo|Herkules II.]] (1677-1694)&lt;br /&gt;
| Hercùl II&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1694&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| [[Johann IV. von San Cristo|Johann IV.]] (1682-1730)&lt;br /&gt;
| Joann IV&lt;br /&gt;
| Bruder Herculs II., Sohn Alberts III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1733&lt;br /&gt;
| [[Catarina Clemença von San Cristo|Katharina Klemenza]] (1715-1747)&lt;br /&gt;
| Catarina Clemença&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns IV., abdankt zugunsten ihres Mannes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori-La Franca]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1733&lt;br /&gt;
| 1759&lt;br /&gt;
| [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Joseph-Maria I.]] (1703-1759)&lt;br /&gt;
| Josemarí I&lt;br /&gt;
| Ehemann Catarina Clemenças&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1759&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| [[Johann V. von San Cristo|Johann V.]] (1737-1805)&lt;br /&gt;
| Joann V&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph-Marias und Catarina Clemenças&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1820&lt;br /&gt;
| [[Johann VI. von San Cristo|Johann VI.]] (1760-1820)&lt;br /&gt;
| Joann VI&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1820&lt;br /&gt;
| 1823&lt;br /&gt;
| [[Viktor I. von San Cristo|Viktor I.]] (1766-1823)&lt;br /&gt;
| Vìtore I&lt;br /&gt;
| Bruder Johanns VI., Sohn Johanns V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1823&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, erstes Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Sohn Viktors I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| 1853&lt;br /&gt;
| [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] (1820-1853)&lt;br /&gt;
| Joann VII&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1853&lt;br /&gt;
| 1862&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, zweites Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Vater Johanns VII. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Bosa-Gerval]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1862&lt;br /&gt;
| 1884&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] (1857-1912)&lt;br /&gt;
| Filip IV&lt;br /&gt;
| Enkel Philipps III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1884&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| [[Johann VIII. von San Cristo|Johann VIII.]] (1862-1930)&lt;br /&gt;
| Joann VIII&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps IV., Enkel Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| [[Albert IV. von San Cristo|Albert IV.]] (1882-1946)&lt;br /&gt;
| Albert IV&lt;br /&gt;
| Neffe Johanns VIII., Sohn Philipps IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] (1905-1969)&lt;br /&gt;
| Albert V&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IV. Viktor]] (1935-2011)&lt;br /&gt;
| Joann IX Vìtore&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. von San Cristo|Philipp V.]] (*1965)&lt;br /&gt;
| Filip V&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Viktors&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Fürst von Sancristo</title>
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		<updated>2015-02-07T17:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Fürsten von [[San Cristo]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Golischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Santori-San Cristo|Haus (Santori-)San Cristo]]'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
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| ''Herren von San Cristo''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1508&lt;br /&gt;
| [[Amauri I. von San Cristo|Amauri I.]] (1455-1508)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1508&lt;br /&gt;
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| [[Johann I. von San Cristo|Johann I.]] (1482-1519)&lt;br /&gt;
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| [[Albert I. von San Cristo|Albert I.]] (1505-1560)&lt;br /&gt;
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| 1560&lt;br /&gt;
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| [[Catalin von San Cristo|Catalin]] (1540-1578)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1566&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| [[Amauri II. von San Cristo|Amauri II.]] (1514-1578)&lt;br /&gt;
| Amauri I&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Vetter Alberts I., zuvor [[Bischof von Guillard]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| [[Herkules I. von San Cristo|Herkules I.]] (1560-1624)&lt;br /&gt;
| Hercùl I&lt;br /&gt;
| angeblicher Neffe Amauris II., wahrscheinlich aber dessen Sohn&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| 1630&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von San Cristo|Johann II.]] (1589-1630)&lt;br /&gt;
| Joann II&lt;br /&gt;
| Sohn Herculs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1630&lt;br /&gt;
| 1632&lt;br /&gt;
| [[Albert II. von San Cristo|Albert II.]] (1612-1657)&lt;br /&gt;
| Albert II&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1632&lt;br /&gt;
| 1660&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von San Cristo|Philipp I.]] (1615-1660)&lt;br /&gt;
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| Bruder Alberts II., Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1660&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von San Cristo|Johann III.]] (1641-1664)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. Posthumus]] (1664)&lt;br /&gt;
| Filip II Pòsthume&lt;br /&gt;
| posthumer Sohn Johanns III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1664&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Albert III. von San Cristo|Albert III.]] (1650-1692)&lt;br /&gt;
| Albert III&lt;br /&gt;
| Vetter Johanns III., Neffe Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Fürsten von San Cristo''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1669&lt;br /&gt;
| 1692&lt;br /&gt;
| [[Albert III. von San Cristo|Albert III.]] (1650-1692)&lt;br /&gt;
| Albert III&lt;br /&gt;
| Vetter Johanns III., Neffe Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1692&lt;br /&gt;
| 1694&lt;br /&gt;
| [[Herkules II. von San Cristo|Herkules II.]] (1677-1694)&lt;br /&gt;
| Hercùl II&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1694&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| [[Johann IV. von San Cristo|Johann IV.]] (1682-1730)&lt;br /&gt;
| Joann IV&lt;br /&gt;
| Bruder Herculs II., Sohn Alberts III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1733&lt;br /&gt;
| [[Catarina Clemença von San Cristo|Katharina Klemenza]] (1715-1747)&lt;br /&gt;
| Catarina Clemença&lt;br /&gt;
| Tochter Johanns IV., abdankt zugunsten ihres Mannes&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori-La Franca]]'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1733&lt;br /&gt;
| 1759&lt;br /&gt;
| [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Joseph-Maria I.]] (1703-1759)&lt;br /&gt;
| Josemarí I&lt;br /&gt;
| Ehemann Catarina Clemenças&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1759&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| [[Johann V. von San Cristo|Johann V.]] (1737-1805)&lt;br /&gt;
| Joann V&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph-Marias und Catarina Clemenças&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1820&lt;br /&gt;
| [[Johann VI. von San Cristo|Johann VI.]] (1760-1820)&lt;br /&gt;
| Joann VI&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1820&lt;br /&gt;
| 1823&lt;br /&gt;
| [[Viktor I. von San Cristo|Viktor I.]] (1766-1823)&lt;br /&gt;
| Vìtore I&lt;br /&gt;
| Bruder Johanns VI., Sohn Johanns V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1823&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, erstes Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Sohn Viktors I., abgedankt&lt;br /&gt;
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| [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] (1820-1853)&lt;br /&gt;
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| 1853&lt;br /&gt;
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| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, zweites Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Vater Johanns VII. &lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Bosa-Gerval]]'''&lt;br /&gt;
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| [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] (1857-1912)&lt;br /&gt;
| Filip IV&lt;br /&gt;
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| [[Johann VIII. von San Cristo|Johann VIII.]] (1862-1930)&lt;br /&gt;
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| [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] (1905-1969)&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IV. Viktor]] (1935-2011)&lt;br /&gt;
| Joann IX Vìtore&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts V.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Fürst von Sancristo</title>
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		<updated>2015-02-07T17:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori-San Cristo|Haus (Santori-)San Cristo]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1508&lt;br /&gt;
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| [[Catalin von San Cristo|Catalin]] (1540-1578)&lt;br /&gt;
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| [[Amauri II. von San Cristo|Amauri II.]] (1514-1578)&lt;br /&gt;
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| [[Herkules I. von San Cristo|Herkules I.]] (1560-1624)&lt;br /&gt;
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| angeblicher Neffe Amauris II., wahrscheinlich aber dessen Sohn&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
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| [[Johann II. von San Cristo|Johann II.]] (1589-1630)&lt;br /&gt;
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| [[Albert II. von San Cristo|Albert II.]] (1612-1657)&lt;br /&gt;
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| [[Philipp II. Posthumus]] (1664)&lt;br /&gt;
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| 1692&lt;br /&gt;
| 1694&lt;br /&gt;
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| [[Joseph-Maria I. von San Cristo|Joseph-Maria I.]] (1703-1759)&lt;br /&gt;
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| [[Viktor I. von San Cristo|Viktor I.]] (1766-1823)&lt;br /&gt;
| Vìtore I&lt;br /&gt;
| Bruder Johanns VI., Sohn Johanns V.&lt;br /&gt;
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| 1848&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, erstes Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Sohn Viktors I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| 1853&lt;br /&gt;
| [[Johann VII. von San Cristo|Johann VII.]] (1820-1853)&lt;br /&gt;
| Joann VII&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1853&lt;br /&gt;
| 1862&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. von San Cristo|Philipp III.]] (1796-1862, zweites Mal)&lt;br /&gt;
| Filip III&lt;br /&gt;
| Vater Johanns VII. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Bosa-Gerval]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1862&lt;br /&gt;
| 1884&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. von San Cristo|Philipp IV.]] (1857-1912)&lt;br /&gt;
| Filip IV&lt;br /&gt;
| Enkel Philipps III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1884&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| [[Johann VIII. von San Cristo|Johann VIII.]] (1862-1930)&lt;br /&gt;
| Joann VIII&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps IV., Enkel Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| [[Albert IV. von San Cristo|Albert IV.]] (1882-1946)&lt;br /&gt;
| Albert IV&lt;br /&gt;
| Neffe Johanns VIII., Sohn Philipps IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Albert V. von San Cristo|Albert V.]] (1905-1969)&lt;br /&gt;
| Albert V&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| [[Johann IX. Viktor von San Cristo|Johann IV. Viktor]] (1935-2011)&lt;br /&gt;
| Joann IX Vìtore&lt;br /&gt;
| Sohn Alberts V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. von San Cristo|Philipp V.]] (*1965)&lt;br /&gt;
| Filip V&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Viktors&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=21550</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2015-02-07T17:41:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Wichtige illegitime Linien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem nördlichen Hinterland der Stadt [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Herren von Sántori herrschten seit dem 14. Jahrhundert neben ihren kleineren Stammgebieten im südlichen [[Perin]] über das zunächst wahlmonarchisch, später dynastisch umgeformte [[Comitat Tulis]] und eroberten im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg 1395-1443]] große Gebiete an der mikolinischen [[Blaues Meer|Blaumeerküste]], in [[Perin]], in der [[Eskada]] ([[Fürstentum Valier]]) und in [[Golen]] ([[Herzogtum Golen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] stellten die Santori von 1457 bis 1757 die [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]], von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal sowie von 1594 bis 1757 die [[Fürstentum Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. In Südmikolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 als [[Herzog von Servette|Herzoge und Großherzoge]] über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem sagradischen Adel. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix'') Erwähnung findet, einer kleinen Herrschaft im nördlichen [[Fornat]]. Einer seiner Nachkommen Jofré de Sántori, Sohn eines Mafré de Sántori, trat als Heerführer des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] bei der Belagerung von [[Tulis]] in Erscheinung. Da Jofré nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Auch wenn die Verbindung der Santori zum König nachgewiesen ist, so ist es dennoch möglich, dass die Abstammung von König selbst eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel der Stadt Tulis sowie höhere Priesterämter in Tulis und in [[San Vicente del Fornat]] und konnten ein gutes Netzwerk im tulinesischen Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Besonders seine Strategie, die Familie im Adel des Comitats zu etablieren und Heiratsverbindungen zum Grafengeschlecht der Callas zu knüpfen, sollte sich ausbezahlen. Aber auch militärisch gelangen des Santori Erfolge. Maximilians Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, sowie die inneren Machtkämpfe zwischen den Adelshäusern [[Cornell]] und [[Machiês]] bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Callas]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Neffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Zudem konnte sich Arcélio als Ehemann von Carla de Callas auf das Erbe der ausgestorbenen Audakenfamilie berufen und deren Stellung im Comitat übernehmen. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Grafen von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Cornell]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verfeindeten Machiês und Cornell nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Lara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miquel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miquel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit António beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Mikolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer mikolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Vor allem in der seit längerem anhaltenden Auseinandersetzung mit [[Ludwig von Golen]] konnten die Santori nun profitieren. Im Namen des sagradischen Königs eroberten tulinesische Truppen große Teile Golens gegen den rebellierenden Markgrafen und brachten damit eines der wichtigsten Kronländer unter Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miquels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miquels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt [[Filipe de las Marcas]], der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie [[Zavarri]] übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und machte den Titel innerhalb seiner Nachkommenschaft erblich. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Mikolinien um das Erbe der Servettiner in Südmikolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. Mit dem Übernahme des servettinischen Erbes wurden die Sántori und das von ihnen regierte Sagradien de facto zu einer europäischen Großmacht, die jedoch noch durch innere Instabilitäten gekennzeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Catarina de Sántori]], einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog [[Peter I.]] von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmikolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Er war in Personalunion König von Sagradien (inklusive Golen und Westligrien), Conte von Tulis und damit Regent der alten Comitatsgebiete in Sagradien (La Cordí, Tulinês, Perin), auf Cuentez, in Villagua sowie an der mikolinischen Küste (Südkont, Plato/Lukien) sowie Herr der Servettinischen Lande inklusive Salua und Feiroa, zudem als König von Portugal Herr über das Festland und das gesamte Überseereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêglu d'Or]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaltung in zwei Linien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem aus seiner zweiten Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kein männlicher Erbe hervorgegangen war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] mit ihrem Mann [[Michael III.|Miquel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Michael erhielten Sagradien und die Besitzungen im Blaumeerraum und in Mikolinien, Johann der Fromme sollte über Portugal und sein Kolonialreich herrschen. Beide Linien - die sagradische und die portugiesische - sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben. Hinzu kam eine aus der zweiten Ehe Filipe de las Marcas' mit Maria von Exeveste, Fürstin von Cuentez, stammende Linie, die als souveräne Fürsten von Cuentez weiterhin Anspruch auf die Insel erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johannas I. zu Kämpfen mit den so genannten ''Josefiten'', den Anhängern des cuentesischen Fürsten [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], der im [[Josephitenaufstand]] mithilfe seiner Anhänger 1552 Tulis eroberte und sich dort zum Conte erhob. Er versprach, die alte Republik zu restaurieren, was von vielen angesichts seines Königstitels aber bezweifelt wurde. Sein Versuch, 1554 jedoch auch Cuentez einzunehmen und eine Rebellion in Tulis gegen seine Herrschaft brachten ihn schließlich zu Fall. Er wurde 1556 endgültig von Johanna I. geschlagen. Als er 1559 starb, hinterließ er nur eine Tochter, [[Eleonore I.]], die mit [[Karl von Asterre]], einem Sohn Johannas I. verheiratet war. Deren Nachkommen innerhalb der jüngeren cuentesischen Linie des Hauses behielten zwar offiziell ihre Souveränität über Cuentez, waren de facto aber von den sagradischen Königen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Mikolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Bürgerkrieg, der 1713 als Aufstand gegen das absolutistisch gesinnte Regime [[Danadier II.|Danadiers II.]] begann, wurde auch zu einem Krieg des Hauses Santori, da sich mit [[José de Sesín]] und [[Maximilian II. von Cuentez]] gleich zwei hohe Adlige aus den bedeutendsten Seitenlinien des Hauses zumindest zeitweise am Krieg gegen den König beteiligten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Danadiers II. und dem zweijährigen Interregnum kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Danadiers Tochter [[Maria I. Luise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] von Cuentez einerseits und [[Filipe Carles de Viça]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf die ständischen [[Codices Magna]] geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit Cuentez und Sagradien erstmals unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] vererbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] von Piacone und denen ihres entfernten Vetters [[Louis-Gabriel de Vienne]], Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als [[Gabriel VIII.]] den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des [[Haus Vienne]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin [[Maria I. von Servette]] 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Mikolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'', (seit 1346) ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1385/96) ''[[Graf von Perin|Grafen von Perin]]'' und (seit 1398) ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]''&lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' sowie (seit 1505) ''[[Herzog von Servette|Herzoge von Servette]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1509) ''Könige von Sagradien'' und (seit 1521) ''Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie (Miqueliten) der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herzoge von Servette'', bis 1735&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Cuentesische Linie (Karliten-Manueliten) der ''Fürsten von Cuentez'', bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Fürsten von Cuentez'' und (seit 1723) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miquelitische Nebenlinie der ''[[Graf von Tesqué|Grafen]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Servettinische Linie der ''[[Großherzog von Servette|Großherzoge von Servette]]'', bis 1755&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie ([[Josephiten]]), bis 1559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus San Cristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo'', bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Comitat von Tulis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Contàu de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein mittelalterliche Staat im Blaumeerraum mir dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es den Grafen aus dem Haus [[Gaulo]] im Bündnis mit dem sich herausbildenden Adel, sich im 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und durch Expansionen und Koloniegründungen zur wichtigen Seemacht aufzusteigen. Nach dem legendären Grafen [[Corrado Gaulo]], genannt ''il Âudaço'', wurde der Inhaber der Grafenwürde auch als ''Comes Audax'' bezeichnet, die Grafschaft auch als '''Comitatus Audax'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machtkämpfe zwischen den Contes und dem Adel und Nachfolgekämpfe nach dem Aussterben der Gaulos im Jahr 1180 führten schließlich zur Etablierung einer Wahlmonarchie unter Vorherrschaft der ''Nobiltá'', die um 1201 faktisch ein Adelsregiment etablieren konnte. Für knapp anderthalb Jahrhunderte bildete das Comitat eine Adelsrepublik, die schon zeitgenössisch als '''Tulinesische Republik''' (lat. ''Res Publica Tulinensis'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichnet wurde. Nacheinander besetzten die konkurrierenden Adelshäuser der [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] das Grafenamt, während die aristokratische ''Generalitaid de Bonhomes'' die eigentliche Regierung bildete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit dem Aussterben der Callas, anhaltenden bürgerkriegsähnlichen Machtkämpfen zwischen den verbliebenen Häusern und dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime, das zum Kern der stetig expandierenen frühneuzeitlichen '''Santori-Monarchie''' werden sollte. Seit Fürst-Graf [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Valier'' und ''Grafen von Perin''. Sein Sohn [[David de Sántori]] (Conte 1421-1468) erwarb zudem den Titel eines [[Herzog von Golen|Herzogs von Golen]] und führte die tulinesische Macht auf einen vorläufigen Höhepunkt. Mit der seit Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago de Sántori]] (Conte 1475-1491, [[König von Sagradien]] 1457-1491) zur Mitte des 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'' waren seit dem späten 14. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Valier'', ''Grafen von Perin'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua'' und ''Sántori''. 1449 kam offiziell der Titel eines ''Herzogs von Golen'' dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, wurden die Grafen aus dem Geschlecht der [[Gaulo]] im 10. und 11. Jahrhundert de facto zu unabhängigen Territorialherren. Sie belehnten eigenmächtig Untergebene und Günstlinge mit Ämtern und Ländereien und banden einen adligen Kreis um sich. Aus diesem adligen Beraterkreis des Conte begann sich ein ständiges Gremium von ''Maiores'' und ''Nobiles'' herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. Die im Cosèllu vertretenen Familien bildeten die Adelsschicht der so genannten ''Nobiltá'', die schon bald nach römischer Tradition von ihren Landsitzen in die Stadt zogen und dort einen ''Senat'' bildeten, der zunehmend nach politischer Mitsprache strebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expansion und Imperiumsbildung ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch konnten die Grafen aus dem Geschlecht der Gaulo große territoriale Gewinne verzeichnen. Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Mikolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der mikolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 teilweise erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Entwicklungen hin zum republikanischen Adelsregime ===&lt;br /&gt;
Die absolute Herrschaft der Contes in der Stadt Tulis geriet bald in Konflikt mit der sich zunehmend emanzipierenden Nobiltá. Höhepunkt dieser Entwicklung waren die Auseinandersetzungen Mitte des 11. Jahrhunderts um die Nachfolge [[Erresi II. Gaulo]]s, der zwei minderjährige Söhne hinterlassen hatte. Die im Senat versammelten Nobiles wählten daraufhin gegen die Machtansprüche der Gaulo-Familie den Adligen [[Josefe Cornell]] zum Regenten und setzten die regelmäßige Einberufung der Senatsversammlung durch, was einen wichtigen Schritt hin zum Adelsdominat darstellte. Die anhaltenden Machtkämpfte zwischen den Adelsparteien und den zunehmend schwachen Gaulo-Contes führte 1167/68 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III. Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung eines oligarchisch-patrizischen Regiments unter den so genannten ''Maleducas'', die eine Gewaltherrschaft errichteten. Vorausgegangen waren heftige Kämpfe zwischen verschiedenen Adelsparteien um das Verhältnis zur sagradischen Krone, die eine Wiedereinsetzung Erresi Gaulos forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feinde der Maleducas wurden aus der Stadt vertrieben, darunter die Mehrheit des städtischen Senatsadels sowie der Erzbischof Dianus. Dieser suchte beim sagradischen König Gabriel Juvans Hilfe, sodass dieser 1170 mit einem großen Heer die Stadt belagerte. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als Barrí Juvante bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiedereinsetzung Erresi Gaulos, die nach Streit mit dem königlichen Vikar erst 1173 erfolgte, brachte keine langfristige Befriedung der Lage. Mit Tod Erresis und dem Aussterben der Gaulo-Dynastie im Jahr 1180 folgte eine Reihe blutiger Auseinandersetzungen um die Nachfolge. Die Nobiles wählten mit [[Sergi Callas]] einen Schwiegersohn des letzten Conte aus der Nobiltá zum neuen Grafen, der aber nicht überall anerkannt wurde und sich gegen auswärtige Ansprüche wehren musste. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] und vom sagradischen König mit der Herrschaft über Tulis belehnt, eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte, konnte sich die Unterstützung des Adels aber nicht sichern. Die zweimalige Vertreibung [[Carle d'Elaque]]s aus der Stadt in den Jahren 1195 und 1199 führte schließlich zum Durchbruch des Adelsregiments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft des Demagogen [[Zito del Varge]] in Tulis, der sich als Nachkomme der Gaulo ausgab, wurde vom Adel niedergeschlagen. Die Senatsnobilität erklärte das Comitat 1201 zur Republik (''Res Publica Tulinensis''), sich selbst zum wahlberechtigten Gremium und wählte [[Lorenzo Callas]], den Sohn Sergis, zum neuen Conte. Die Regierung sollte dieser gemeinsam mit einem vom Senat gewählten Gremium von Beamten, den so genannten ''Bonhomes'', ausüben. Nach Lorenzos Tod 1229 übernahm [[Jofré Cornell]] als Regent die Führung der Amtsgeschäfte für Lorenzos minderjährigen Neffen [[Marcaulo Callas]] und wurde 1240 schließlich selbst zum neuen Conte gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Jofré Cornells zum Conte, die eine weitere Dynastiebildung der [[Callas]] verhinderte, konnte sich keine Familie dauerhaft an der Spitze des Comitats etablieren. Für etwa ein Jahrhundert bildete Tulis eine Wahlmonarchie mit stark republikanischen Elementen. Als potenzielle Familien mit Audakenwürde galten fortan die [[Cornell]], [[Callas]] und die [[Machiês]], die sich allesamt auf das Erbe der Gaulo beriefen und sich in den folgenden Jahrzehnten in unregelmäßigen Abständen im Amt des Conte abwechselten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Mikolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Mikoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Mikolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 durch [[Jofré Cornell]] stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 13. Jahrhunderts war die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte. Im Senat waren die wichtigsten Adelsfamilien der Grafschaft vertreten. Für das tägliche Regierungsgeschäft delegierte er jedoch die ''Generalitaid de Bonhomes'', die als Beratergremium des Conte und de facto als Mitregierung fungierte. Neben dem Senat als engerem Rat wurde in unregelmäßigen Abständen die größere Ständeversammlung der [[Cortes del Comtàid]] einberufen, in der auch Bürgerliche und Städtevertreter vertreten waren. Die Cortes bestimmten über Vertretung im Senat, konnten die Generalitaid austauschen, umbesetzen oder neu wählen und bestätigten den Conte, der den Ständen umfangreiche Privilegien zugestehen musste. Da sich sowohl der Adel als auch das Bürgertum in Tulis konzentrierten, trug die Republik wesentliche Züge eines Stadtstaates. Die Vorherrschaft der Adelsfamilien, die um das Amt des Conte und die Vertretung in der Generalitaid konkurrierten, machte die Republik zum Adelsstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Unter den schwachen Callas-Grafen [[Arcélio Callas]] und [[Lorenzo II. Callas]] dominierten die Cornell und die Machiês bereits das Geschehen und konkurrierten um die wichtisten Ämter in der Generalität. Das Aussterben der Callas 1280 und die sich radikalisierenden Machtkämpfe zwischen den Cornell und Machiês um die Audakenwürde führten Ende des 13. Jahrhunderts zu einer anhaltenden Krise. Die Doppelwahl von 1280 zwischen [[Selle Machiês]] und [[Francès Cornell]] stürzte die Republik in einen Bürgerkrieg, der fast 30 Jahre lang andauerte. Die politischen Kämpfe und die ständigen Umbesetzungen des Senats durch die Machthaber der verfeindeten Häuser schwächten das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das von den ausgestorbenen Callas hinterlassene Vakuum stieß die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Haus Santori|Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Angefangen mit der Wahl [[Arcélio I. de Sántori]], der die letzte Callas-Tochter geheiratet hatte, zum Audakengrafen im Jahr 1309, traten die aus Perin stammenden Santori das Erbe der Callas an. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Santori-Comitat als Blaumeer-Macht ===&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]], zu dem die Ehe des Grafen, seit 1398 als sagradischer Lehnsträger [[Fürst von Valier]] und [[Graf von Perin]], mit der sagradischen Königstochter [[Isabel de Vesaey]] gehörte. Im Namen der sagradischen Krone eroberten tulinesische Truppen unter [[António de Santori]] große Teile Golens gegen den mit Micolinien verbündeten Markgrafen [[Ludwig von Golen]] und nahmen es in Besitz. Mit den Eroberungen des Fünfzigjährigen Krieges wandelte sich die adlig-patrizisch dominierte Handelsrepublik endgültig zur feudalen Territorialmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem letzten Aufbäumen der republikanischen Adelseliten gegen die Herrschaft der Santori kam es nach Antónios Tod im Jahr 1416. Die Unruhen nutzte schließlich Antónios Bruder [[Kardinalerzbischof Julio de Sántori]] zum Putsch gegen seinen jungen Neffen [[David de Sántori]], dessen Wahl zum Conte sabotiert wurde. An seiner Stelle machte der Kardinal seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber der eigentliche Machthaber in der Stadt. Der nur knapp einem Mordanschlag entflohene David de Sántori organisierte dagegen die Militärmacht seines Vaters, wich aber einem Konflikt in Tulis aus und versuchte, die Santori-Erwerbungen in Golen zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kirchenfreundliche Herrschaft des Kardinals in Tulis führte 1421/22 schließlich zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte David de Sántori die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori restauriert werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun wie sein Vater eine monarchische Stellung ein und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Krieges erreichte David de Santori die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1475 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Contes von Tulis ===&lt;br /&gt;
[[Conte von Tulis|Liste der Contes von Tulis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Statthalter (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Tulis bekannt als&lt;br /&gt;
| Haus&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| 1585&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I. von Exeveste, Fürst von Cuentez]] (1539-1585)&lt;br /&gt;
| Don Carles d'Exeveste&lt;br /&gt;
| [[Haus Exeveste]]&lt;br /&gt;
| Ehemann Eleonores von Santori&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1585&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore von Cuentez|Eleonore von Santori, Fürstin von Cuentez]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor de Cuentez&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori]]&lt;br /&gt;
| Tochter [[David I.|Davids I.]], Halbschwester [[Johanna I.|Johannas I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| [[Luise von Santori|Luise von Santori, Prinzessin von Sagradien]] (1572-1621)&lt;br /&gt;
| Dona Luísa de Santori&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori]]&lt;br /&gt;
| Tochter [[Philipp VII.|Philipps VII.]], Halbschwester [[Gabriel V.|Gabriels V.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian &amp;quot;der Prächtige&amp;quot; von Santori, Fürst von Cuentez]] (1597-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián il Magnífico&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori|Haus Santori-Cuentez]]&lt;br /&gt;
| Enkel Karls und Eleonores von Cuentez sowie Johannas I. von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Sesin|Ludwig Philipp II. &amp;quot;der Vielgeliebte&amp;quot;, Herzog von Sesin]] (1620-1698)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe il Bê-Amâu&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori|Haus Santori-Sesin]]&lt;br /&gt;
| Neffe [[Gabriel V. von Sagradien|Gabriels V. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=21548</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| Von&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
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| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Miqueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Michael (III.) von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miquel (III) de Valier&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''Biênio Republicano''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]'', Mai-November 1721 ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1700-1749)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Luises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1754)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] di Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Nichte Napoleons &amp;amp; Tochter Joseph Bonapartes, Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1867-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=21547</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2015-02-07T17:38:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das später über das souveräne Herzogtum Mantua und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Antoine de Bourbons, Herzog von Vendôme und König von Navarra, und Onkel Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu Prinzen von Geblüt. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Mantua aus dem Geschlecht Gonzaga, Ferdinando Carlo von Gonzaga-Nevers, wurde [[Antoine de Bourbon-Vienne]] (*1670) als Sohn Maria Francesca Gonzagas, der Schwester Ferdinando Carlos im Jahr 1708 souveräner Herzog von Mantua. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herrscher in Oberitalien zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. 1725 folgte Antoines ältester Sohn aus erster Ehe Louis-Joseph diesem als Herzog von Mantua nach. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1732 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]]. Diese folgte nach dem Tod ihres Vaters [[Ludwig Philipp II. von Servette]] 1734 und ihres älteren Bruders [[Karl VIII. Ferdinand von Servette]] 1737 unerwartet als regierende [[Herzog von Servette|Großherzogin von Servette]]. Mithilfe Frankreichs konnte sich das Paar gegen die Bestrebungen [[Karl X. von Micolinien|Karls X. von Micolinien]] erwehren, das Großherzogtum in sein eigenes Königreich zu inkorporieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Doch erkannte der französische König Ludwig XV. die Herrschaft des als anti-französisch geltenden Anton II. nicht an und unterstützte Louis-Gabriel de Bourbon als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. In der Folge marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein, um die Thronansprüche Marias und Louis-Gabriels in Servette erneut anzufechten. Dies löste schließlich einen neuerlichen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um das Erbe der Santori in Sagradien aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Schlachten gelang es der französischen Allianz, Anton und Maria zur Abdankung zu zwingen. Die Stände erkannten in der Folge Louis-Gabriel de Vienne als König [[Gabriel VIII.]] von Sagradien und Cuentez und damit als legitimen Erbe der [[Santori]]-Dynastie an. Jedoch musste Louis-Gabriel de Vienne im [[Friede von Tinagua]] 1760 auf das Großherzogtum Servette verzichten, das nun an Micolinien fiel. Die Herzogtümer Mantua und Montferrat sowie Vienne überließ er seinem jüngeren Bruder [[Lucien I. de Bourbon duc de Vienne|Lucien]], der in Mantua als ''Luciano I.'' regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bildete das Haus Vienne die sagradische Herrscherdynastie. Die Ehe [[Karl Johann von Vienne|Karl Johanns]], des jüngsten Sohnes Gabriels VIII. mit Maria Ludovica de Santori, der letzten Nachkommin der Santori-Herzöge von Sesin sicherte die Ansprüche des Hauses auf das Santori-Erbe zusätzlich ab. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Micolinien]], Ehefrau des micolinischen Königs [[Michael Albert I. von Micolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Micolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Bourbon duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne sowie seit 1708 als ''Antonio I.'' Herzog von Mantua und Montferrat, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. de Bourbon duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne sowie als ''Ludovico III. Giuseppe'' Herzog von Mantua und Montferrat, ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], zweiter Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Lucien I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1712, †1782), Herzog von Vienne und als ''Luciano I.'' Herzog von Mantua und Montferrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Mantua und Montferrat aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Vienne|Antonio I.]] (*1670, †1725), Herzog 1708-1725&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph de Vienne|Ludovico III. Giuseppe]] (*1702, †1749), ältester Sohn Antonios, Herzog 1725-1749&lt;br /&gt;
* [[Lucien I. de Vienne|Luciano I.]] (*1712, †1782), jüngerer Bruder Ludovico Giuseppes, Herzog 1749-1782&lt;br /&gt;
* [[Luigi IV. von Mantua|Luigi IV. Antonio]] (*1735, †1789), Sohn Lucianos I., Herzog 1749-1789&lt;br /&gt;
* [[Luciano II. von Mantua|Luciano II.]] (*1770, †1814), Sohn Luigis IV., Herzog 1789-1805, abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ [[Maria I. von Servette]] &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ [[Marie Luise von Bourbon-Parma]]&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Micolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Micolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Micolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Micolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vesaey&amp;diff=21546</id>
		<title>Haus Vesaey</title>
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		<updated>2015-02-07T17:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vesaey''' ist ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht, das mit [[Michael I.]] (1396-1421) und [[Michael II.]] (1421-1457) zwei [[König von Sagradien|sagradische Könige]] stellte. Das Haus Vesaey war eine Nebenlinie der jüngeren [[Dianniden]]dynastie, die bereits von 1078 bis 1264 regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründer des Hauses Vesaey war [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1216-1260), jüngster Sohn König [[Gabriel II.|Gabriels II.]] aus dessen Verbindung mit [[Josefa von Liez]]. Dieser war Zeit seines Lebens ein Rivale seiner Halbbrüder, der Könige [[Gabriel III.]] und [[Philipp IV. Hermes]] um den sagradischen Thron. Da die Ehe seines Vaters mit Josefa von Liez umstritten war und von der Kirche lange Zeit nicht anerkannt wurde, galt Philipp in den Augen seiner Brüder als unehelich geboren und wurde von diesen als Bastard behandelt. Dagegen versuchte er in mehreren Aufständen, seine Stellung zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Vesaey heiratete seine Cousine Maria von Liez und begründete das Haus Vesaey als Nebenlinie des regierenden [[Haus Cliêce|Hauses Cliêce-Sacâu]]. Die erstgeborenen Vertreter des Hauses trugen den Titel eines ''Fürsten von Vesaey'', den König Gabriel II. seinem jüngsten Sohn verliehen hatte. 1263 versuchte Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1242-1302) vergeblich, seine Thronansprüche als nächster Verwandter König [[Philipp V.|Philipps V.]] in männlicher Linie geltend zu machen und dessen von den [[Cortes von Belaçón]] bestätigte Nachfolgeregelung zugunsten des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] anzufechten, konnte sich aber nicht durchsetzen. Er musste schließlich der Nachfolgeregelung Philipps, welche den Besitz des [[Königreich Perucía|Königreichs Perucía]] versprach, zustimmen. Im Gegenzug erkannte König Philipp die Legitimität des Hauses Vesaey an, zahlte Jakob eine hohe Geldsumme und gab ihm die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Jakobs Bruder [[Michael I. von Vesaey|Michael]] hatte die Nachfolgeregelung bereits vorher anerkannt und die Vizegrafschaft Blaste als Lehen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob überlebte seinen Sohn [[Michael II. von Vesaey|Michael]] um zwei Jahre. Ihm folgte sein minderjähriger Enkel [[Philipp II. von Vesaey|Philipp]] nach, der 1318 Katharina von Scola, eine Nichte der sagradischen Königin [[Maria von Scola]] und Schwester [[Danadier von Scola|Danadiers von Scola]], heiratete. Als Danadier 1320 gegen den mikolinischen König [[Sergi I.]] den Thron usurpierte, stellte sich Philipp überraschend gegen seinen Schwager und stand im Lager Sergis, der den Skolaner 1321 schlagen konnte. Als Belohnung für seine Unterstützung wurde Philipp mit dem [[Herzogtum Sesin]] entlohnt, wodurch das Haus Vesaey zu einer der mächtigsten Familien des Landes wurde. Als Philipps Sohn [[Jakob II. von Vesaey]] 1349 König Sergis Tochter Isabel heiratete, erhielt er zudem die [[Grafschaft Oller]]. Jakob und seine Söhne unterstützten König [[Gabriel IV.]] im Krieg gegen das abtrünnige [[Mikolinien]], das 1390 jedoch verloren ging. Sein ältester Sohn [[Philipp III. von Vesaey|Philipp]] kam in dem Krieg 1387 ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs jüngerer Sohn und Nachfolger [[Michael I.|Michael]] wiederum versuchte danach Einfluss auf König Gabriel zu gewinnen und sich die Nachfolge des kinderlosen Königs zu sichern. Auf dem Weg zu diesem Ziel stürzte er Sagradien in einen Bürgerkrieg ([[Krieg der zwei Herzöge]]), indem sich die Anhänger des Hauses Vesaey gegen die Anhänger Herzog [[Joseph von Ostino|Josephs von Ostino]] behaupten mussten. Nach Gabriels Tod übernahm zunächst der Ostinenser den Thron, wurde 1396 aber von Michael von Vesaey geschlagen, der als [[Michael I.]] König von Sagradien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil des Vesaey-Königtums war geprägt vom danach ausgebrochenen [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien, der erst 1443 im [[Friede von Tesqué]] endete. Teil des Krieges war auch die Allianz zwischen dem Haus Vesaey und dem [[Haus Santori]], das die [[Conte von Tulis|Grafen von Tulis]] stellte. So heiratete bereits Michaels Tochter Isabel den tulinesischen Conte [[António de Sántori]]. Durch die Ehe seiner [[Isabel de Vesaey|ebenfalls Isabel genannten Enkelin]] mit Antónios Sohn [[David de Sántori]] wurde die Allianz zwischen beiden Häusern schließlich erneuert. Als [[Michael II.]], seit 1421 Nachfolger seines Vaters auf dem Thron, 1457 ohne männlichen Thronfolger starb, wurde gemäß der Thronfolgeregelung Michaels sein Enkel [[Jakob III.|Santiago de Sántori]], Sohn Davids und Isabels, als ''Jakob III.'' neuer [[König von Sagradien]]. Mit Michaels Tod starb auch das Haus Vesaey in männlicher Linie aus. Michael II. war damit auch der letzte Vertreter der Diannidendynastie in Sagradien, auch wenn das Haus Sántori sich - in der Fiktion einer Abstammung von [[Gabriel Juvans]] - selbst als Nebenlinie der Dianniden betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Männliche Vertreter des Hauses Vesaey === &lt;br /&gt;
* [[Philipp I. von Vesaey]] (1216-1260), Fürst von Vesaey&lt;br /&gt;
* [[Jakob I. von Vesaey]] (1242-1302) (ältester Sohn Philipps), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1263-1302)&lt;br /&gt;
* [[Michael I. von Vesaey]] (1246-1313) (jüngerer Sohn Philipps), [[Vizegraf von Blaste]] (1263-1313)&lt;br /&gt;
* [[Michael II. Fürst von Vesaey|Michael II. von Vesaey]] (1270-1300) (Sohn Jakobs)&lt;br /&gt;
* [[Philipp II. von Vesaey]] (1297-1359), (Sohn Michaels II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1302-1359) und [[Herzog von Sesin]] (1321-1359)&lt;br /&gt;
* [[Jakob II. von Vesaey]] (1322-1389) (Sohn Philipps II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Oller]] (1349-1389) und [[Herzog von Sesin]] (1359-1389)&lt;br /&gt;
* [[Philipp III. von Vesaey]] (1351-1387) (älterer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1359-1387)&lt;br /&gt;
* [[Michael I.|Michael III. von Vesaey]] (1355-1421) (jüngerer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1387-1421), [[Graf von Oller]] (1389-1396), [[Herzog von Sesin]] (1389-1421) sowie als ''Michael I.'' [[König von Sagradien]] (1396-1421)&lt;br /&gt;
* [[Michael II.|Michael IV. von Vesaey]] (1387-1457) (älterer Sohn Michaels I.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1396-1421), [[Fürst von Sarmay]] (1397-1421) und als ''Michael II.'' [[König von Sagradien]] (1421-1457)&lt;br /&gt;
* [[Don António de Vesaey|Antonio von Vesaey]] (1390-1424) (jüngerer Sohn Michaels I.), [[Graf von Oller]] (1396-1424) und [[Herzog von Sesin]] (1421-1424)&lt;br /&gt;
* Michael V. von Vesaey (''Don Miquel António'') (1352) (Sohn Michaels IV.), [[Fürst von Sarmay]] (1352)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Dianniden&amp;diff=21545</id>
		<title>Dianniden</title>
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		<updated>2015-02-07T17:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Cliêce''' war ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht fränkisch-[[Skanten|skantischer]] Herkunft, das von 1078 bis 1269 die [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] stellte. Da sich das Haus selbst auf das Geschlecht der [[ältere Dianniden|älteren Dianniden]] zurückführte, welche im 9. und frühen 10. Jahrhundert die [[König von Sarmay|Könige von Sarmay]] stellten, wird es auch als Geschlecht der '''jüngeren Dianniden''' bzw. der '''Dianniden-Juvantiden''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die älteren Dianniden ===&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat das ursprüngliche Haus der Dianniden in [[Dián I. von Sarmay|Dianus von Sarmay]], einem skantischen Adligen, der sich im Dienst für [[Roderich der Große|Roderich den Großen]] Ruhm und Einfluss erwarb und nach der Teilung des [[Skantenreich]]s im [[Vertrag von Torell]] 812 n.Chr. zu einem der mächtigsten Fürsten im südskantischen Teilreich [[Ferrigo I.|Ferrigos I.]] aufstieg. Nach dessen Tod 817 nahm Dianus als Dián I. 818 selbst den Königstitel an und beanspruchte die Nachfolge der Rodrigiden im Südteil des Reichs. Faktisch konnte er sich in der Folge als unabhängiger König in [[Altsarmay]] und [[Sagonte]] etablieren und so die Königsdynastie der Dianniden begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nachfolger [[Dián II. von Sarmay|Dián II.]] und [[Dián III. von Sarmay]] konnten sich als unabhängige Herrscher im Krieg gegen die muslimischen [[Numerer]] und gegen [[Skanten]] und [[Alkonen]] behaupten, ehe die Söhne Diáns III. das Reich 878 unter sich aufteilten. Mit [[Armont II. von Sarmay|Armont II.]], der als Kind den Thron bestieg und sich in der Folge 815 und 823 dem skantischen König [[Martin I. der Eroberer|Martin dem Eroberer]] beugen musste, starb das Königshaus im Mannesstamm aus. Zwar hatte Armont mit [[Arengar von Vierna]] ein unehelichen Sohn, der sich im Krieg gegen den sagradischen König [[Philipp der Große|Philipp den Großen]] nicht durchsetzen konnte und schließlich getötet wurde, ohne eigene Erben zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngeren Dianniden bis Johann I. ===&lt;br /&gt;
Armonts einzige Tochter Bereca heiratete schließlich den westfränkischen Adligen [[Hugo Bérel]], deren gemeinsamer Sohn [[Dianus von Cliêce]] schließlich zum Stammvater der jüngeren Dianniden wurde. Dieser wurde um 950 von König [[Philipp der Große|Philipp dem Großen]] für seine Heeresdienste mit der [[Grafschaft Cliêce]] belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dianus war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] knüpfte, ehe sein Sohn [[Hugobald von Cliêce]] 980 [[Herzog von Alconía]] wurde. Hugobalds Sohn [[Hugo der Große]] baute schließlich den Einfluss des Hauses Cliêce im Süden des sagradischen Königreichs aus und wurde zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs. 999 an der erfolgreichen Belagerung von Malesc beteiligt, schlug er gemeinsam mit König [[Philipp II.]] 1002 ein numerisches Heer bei [[Copón]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton Berengar]] verheiratete seinen ältesten Sohn [[Johann I.|Johann von Cliêce]] schließlich mit Ana, Tochter König [[Philipp III.|Philipps III.]] und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. In der Auseinandersetzung der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]] unterstützten Anton Berengar und sein Sohn Johann von Cliêce jeweils den König. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin der Fromme schließlich im Jahr 1078 starb, kam es zur kriegerischen Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Johann von Cliêce erhob als Schwager Martins schließlich Anspruch auf die Krone und wusste dabei eine Vielzahl der Großen des Reichs auf seiner Seite. Im Krieg gegen seinen Gegenkönig [[Roderich der Lange|Roderich den Langen]], [[Herzog von Scantia]] aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]], setzte sich Johann I. schließlich in der [[Schlacht von Resales]] 1079 durch und wurde 1080 in [[Noyar]] als erster aus dem Geschlecht der Dianniden zum König von Sagradien gekrönt. Mit den Diannidenkönigen setzte sich endgültig der Einfluss fränkischer Traditionen in Sagradien auf das sagradische Hofleben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dianniden-Juvantiden im Kampf gegen die Lusoniden ===&lt;br /&gt;
Der Konflikt mit den Lusoniden blieb jedoch auch unter Johanns Nachfolger [[Johann II.|Johann II. dem Löwen]] virulent, der sich in mehreren Kriegen gegen Roderichs Sohn [[Martin der Kühne|Martin den Kühnen]] behaupten musste. Der Gegensatz zwischen den sagradischen Königen aus dem Haus Cliêce und den de facto unabhängigen, aber formell lehnspflichtigen Lusoniden blieb eine Konstante des gesamten 12. Jahrhunderts. Nach dem Tod König [[Anton I.|Antons des Starken]] im Jahr 1132 gelangte sein Neffe [[Jakob I. der Kühne|Jakob der Kühne von Sacâu]] auf den Thron, der schließlich 1162 für seine Schwiegertochter Marka von Golen in den Krieg um die Erbschaft des [[Königreich der Golen|Königreichs Golen]] zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob fiel zwar, doch konnte sein Sohn [[Gabriel Juvans]] die Herrschaft der Dianniden in Golen etablieren. Er wurde zum wichtigsten sagradischen Herrscher des gesamten Hochmittelalters und konnte im [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 die Lusoniden entscheidend schwächen, die schließlich auf nahezu alle ihre Besitzungen in Sagradien verzichten mussten. Gabriels Urenkel [[Philipp IV. Hermes]] setzte schließlich im [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg von 1249-1255]] die Herrschaft seines Vasallen [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redaniors]] im Königreich Perucía durch und erreichte, dass dieser ihm als neuer peruzinischer König die Lehnstreue schwor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Dianniden-Juvantiden ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Philipp Hermes' im Jahr 1261 geriet das Königshaus Cliêce in eine ernsthafte Nachfolgekrise, da sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V.]] bei seiner Thronbesteigung ohne Sohn und aufgrund seiner Krankheit auch ohne Aussicht auf weitere Nachkommen war. Philipp, genannt ''der Kluge'', setzte daher in seiner Thronfolgeregelung seine Tochter [[Isabella I.|Isabella]] und seinen Neffen und Schwiegersohn [[Martin IV. Felix|Martin Felix von Redanior]] zum Nachfolger ein. Die Zugeständnisse, die er 1263 den [[Cortes von Belaçón]] machen musste, damit diese seine Nachfolgeregelung anerkannten, stärkten die sagradischen Stände nachhaltig. 1264 bestiegen Isabella und Martin Felix von Redanior gemeinsam den Thron. Mit dem Tod Isabellas 1269 endete die Herrschaft der Dianniden über Sagradien. Martin IV. Felix begründete als König die bis 1395 andauernde Herrschaft des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Vesaey === &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. bestand jedoch mit dem [[Haus Vesaey]] eine Seitenlinie des Hauses Cliêce-Sacâu weiter, die auf [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]], einen Sohn [[Gabriel II.|Gabriels II.]] mit [[Josefa von Liez]] zurückging. Da diese jedoch von den Cliêce-Königen als illegitim betrachtet wurde und die Redanior-Nachfolge den Besitz Perucías versprach, wurde Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob]] in der Thronfolgeregelung von 1263 übergangen. Als Entschädigung erhielt er die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Seine Nachfolger konnten die Macht des Hauses deutlich ausbauen. Unter [[Michael I.|Michael IV. von Vesaey]] besaß das Haus Ende des 14. Jahrhundert u.a. das [[Herzogtum Sesin]] sowie die mächtigen Grafschaften [[Grafschaft Sagonte|Sagonte]] und [[Grafschaft Oller|Oller]]. Dieser gelangte schließlich nach dem Aussterben der Redanior 1396 auf den sagradischen Thron, wodurch die Dianniden wieder die sagradischen Könige stellte, ehe die Dianniden mit dem Ende des Hauses Vesaey 1457 endgültig ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe der Cliêce-Könige ===&lt;br /&gt;
Die Zeit der Könige aus dem Haus Cliêce gilt als Hochzeit des sagradischen Königtums im Mittelalter. Der Übergang des sagradischen Königstitels von den Skantenkönigen aus dem Haus der Rodrigiden auf die mit ihrer Hausmacht im Süden Sagradiens ansässigen Dianniden verlagerte das Gewicht im Reich deutlich weg vom bis dahin dominanten Norden und konsolidierte das bis dahin hauptsächlich skantische Königtum als gesamtsagradische Herrschaft, womit ein wesentlicher Grundstein für die Herausbildung eines gesamtsagradischen Staatswesens gelegt wurde. In diesem Sinne wirkte auch die zentralstaatlich ausgerichtete Politik der Diannidenkönige, die im erfolgreichen, wenn auch schwierigen Kampf gegen die Territorialfürsten, v.a. der mächtigen Lusonidenfürsten, die Dominanz des Königtums über die Partikulargewalten stärkte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In kultureller Hinsicht brachte das Königtum der fränkisch stämmigen Dynastie Cliêce den endgültigen Durchbruch französischer Hofkultur im sagradischen Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=21543</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2015-02-07T17:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien und Mikolinien) (*1287; †1354), genannt ''der Weise'' (sagr. ''Don Sergi I il Sábio'') oder ''der Große'' (mikol. ''Serge I le Grand'') war [[König von Perucía]] (1313-1354), [[König von Mikolinien|Mikolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|Sagradien]] (1321-1354). Er war der zweite mikolinische Regent aus dem [[Haus Redanior]] und der erste Herrscher, der alle drei Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]). Er gilt sowohl in der mikolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromikolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1287 in [[Gerón]] als zweiter Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Prinzessin [[Margarete von Mikolinien]] geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als zweiter Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an siebter Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sergis Mutter Margarete von Mikolinien war Tochter des mikolinischen Königs [[Karl III. von Mikolinien|Karl III.]] und Schwester König [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] und [[Roderich I. von Mikolinien|Rodriques I.]]. Die Hochzeit zwischen Johann von Gerón, dem [[Herzog von Scantia]], und Margarete war Teil einer geplanten Allianz zwischen Mikolinien und Scantia gegen die sagradische Krone.  Als gebildete Frau hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen eine einflussreiche Stellung zu sichern. Durch seine Mutter und seine Erzieher lernte Sergi bereits früh neben [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] auch [[Mikolinische Sprache|Mikolinisch]], [[Peruzinische Sprache|Peruzinisch]], Französisch und Latein und wurde in verschiedenen Wissenschaften unterrichtet. Er genoss damit die für die damalige Zeit denkbar umfassendste Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Bruder Rodrique, zu dem sie ein enges Verhältnis pflegte, 1289 auf den Thron gekommen war, gewann Margarete großen Einfluss auf dessen Politik. Sie erreichte die Verlobung von Rodriques ältester Tochter [[Karoline I. von Mikolinien]] mit ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] (*1384). Sie wurden in der Folge am Königshof in Mikolinien erzogen. Nachdem Sergis beide Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 gestorben waren, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] Könige in Sagradien und Perucía. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Martins Entmachtung hatte sich Sergis Vater [[Johann von Gerón]] mit der mikolinischen Krone gegen seinen Neffen [[Philipp VI.]] und seinen Bruder [[Jakob II.|Jakob von Tesqué]] verschworen. Als Anführer der Rebellion in Perucía besiegte er Philipp VI. 1301 in der [[Schlacht bei Cresq]], in der diese sein Leben ließ, und übernahm anschließend zunächst als Sachwalter seines Neffen [[Martin V.]], nach dessen erzwungener Thronentsagung als König selbst die Macht in Perucía. Sergi und sein älterer Bruder Philipp wurden auf diese Weise Prinzen von Perucía.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mikolinien hielten die Nachfolgesorgen König Rodriques I. an. Im Jahr 1302 erließ der noch immer kinderlose König schließlich mit Zustimmung der Stände die [[Konvention von Santéi]], in der er seine älteste Tochter Karolina als Erbin einsetzte. Sie heiratete Margaretes Sohn und Sergis älteren Bruder Philipp von Gerón. Als König Rodrique I. im Jahr 1310 starb, wurde Karolina als Königin Carolina I. offiziell inthronisiert. Filip von Gerón wurde als König [[Philipp I. von Mikolinien]] ihr Mitkönig. Damit war ein neuerlicher Bürgerkrieg wie zur [[Temp de Sang]] ein halbes Jahrhundert zuvor, verhindert. Karoline starb jedoch bereits im Jahr 1313, ohne einen Erben zu hinterlassen. Entgegen der Konvention von Santéi übernahm nun Philipp selbst den Thron, ließ seine bisher übermächtige Mutter Margarete von Mikolinien vom Hof entfernen und strebte ein persönliches Regiment an. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zur Revolte gegen den unbeliebten König, die von [[Heinrich von Kont]], einem unehelichen Sohn [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] angeführt wurde. In der [[Schlacht von Marquesta]] besiegte Heinrich von Kont Philipp, der in der Schlacht getötet wurde. Die Stände verweigerten dem Bastard jedoch die Anerkennung, sodass der Thron erneut verwaist war. Es kam zu einem Interregnum, in dem es keinem der Thronprätendenten gelang, die Herrschaft zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die mikolinische Krone ===&lt;br /&gt;
Margarete versuchte nun mit [[Anton von Servette]] - selbst ein möglicher Thronprätendent - eine Allianz zu schmieden, was anfangs jedoch misslang. 1303 bereits hatte Sergi [[Blanka von Servette]], die Tochter des Herzogs geheiratet. Die Stände übertrugen nun Margarete die Herrschaft, scheiterten aber bei dem Versuch, sich auf einen Nachfolgekandidaten zu einigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mikolinien kam es nun zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Heinrich von Kont und Anton von Servette um die mikolinische Krone. Nach mehreren ergebnislosen Kämpfen waren die Großen des Landes in zwei Parteien gespalten. Anders als zuvor, kam es diesmal jedoch zu keiner Doppelwahl zum Königsamt. Um einen langjährigen Erbfolgekrieg zu verhindern, verbündete sich Anton von Servette schließlich doch mit Margarete. Gemeinsam setzten beide die Wahl Sergis durch die Stände durch. Dabei kam ihnen entgegen, dass der sagradische König [[Jakob II.]] mit dem Prinzen Filipe einen eigenen Thronfolger gezeugt hatte, was Sergis Königtum unwahrscheinlicher machte. Anders als Anton von Servette, erkannte Heinrich von Kont die Entscheidung jedoch nicht an und forderte eine Neuwahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi nun mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Mikolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., zu verteidigen. In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1315 zum Sieg des sagradischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum mikolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den mikolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette im [[Akt von Marrel]] einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum mikolinischen König gekrönt. Mikolinien wurde nun dauerhaft von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Neffe König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Mikolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte. Danadier berief sich auf eine angebliche Thronentsagung Sergis vor seiner Krönung zum mikolinischen König und leitete seine eigenen Ansprüche von seiner Frau Josefina ab, einer Schwester der Könige [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und mikolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine mikolinisch-sagradische Union. Seinen ältesten Sohn [[Philipp von Soria]] hatte er derweil zum Mitkönig im Königreich Mikolinien ernannt. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die mikolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Sergi baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmikolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Mikolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Mit dem [[Statut von Alessa]], das den peruzinischen Ständen Privilegien einräumte, beendete Sergi auch endgültig die seit 1290 immer wieder aufgeflackerten Aufstände der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige ([[Peruzinische Kriege]]). Nachdem Sergis erste Frau Blanka von Servette 1318 gestorben war, heiratete Sergi im Jahr 1320 die Witwe seines Konkurrenten Heinrich von Kont, Maria von Interea, Tochter [[Martin von Interea|Martins von Interea]]. Damit band er einen potenziellen Machtrivalen, einen illegitimen Vetter des letzten Saloanerkönigs, eng an das Königshaus. Er machte Martin von Interea zudem zum Vikar des südlichen Reichsteils und gab ihm seine jüngste Schwester Anna zur Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes Filip von Sória im Jahr 1348 ernannte Sergi seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergi war ein großer Förderer der Künste und der Wissenschaften und verfasste zu Lebzeiten selbst philosophische, anthropologische und naturwissenschaftliche Werke, weshalb er den Beinamen &amp;quot;der Weise&amp;quot; erhielt. Sergi I. führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_VII./II.&amp;diff=21542</id>
		<title>Martin VII./II.</title>
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		<updated>2015-02-07T17:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius II.''' (von Sagradien und Micolinien) (*1324, †1378), genannt ''der Jüngere'' oder ''der Kleine'', war [[König von Sagradien]], [[König von Micolinien]], [[König von Perucía]], [[König von Golen]] (jeweils 1354-1378) sowie [[Herzog von Scantia]] (1326-1359). Er war der zweite König der so genannten &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot;, die ein halbes Jahrhundert lang alle Königskronen der [[Konsettenhalbinsel]] unter dem [[Haus Redanior]] vereinte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergi der Jüngere wurde im Jahr 1324 als ältester Sohn [[Sergi I.|Sergis des Weisen]] und dessen zweiter Ehefrau Maria von Interea geboren. Sein Vater war seit 1315 König von Micolinien und seit 1321 zudem König von Sagradien, Perucía und Golen. Sergis Mutter war eine Tochter [[Martin von Interea]]s. Serge war damit sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits (hier in illegitimer Linie) ein Nachkomme König [[Karl III. von Micolinien|Karls III. von Micolinien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Serge geboren wurde, regierte sein älterer Bruder aus der ersten Ehe seines Vaters, [[Philipp von Sória]] (*1305), bereits als Mitkönig an der Seite Sergis in den Reichsteilen westlich der [[Konsetten]]. Als Sergi selbst volljährig wurde, ermunterte ihn seine Mutter Maria von Interea, eine aktivere Rolle zu spielen und von seinem Vater an der Regentschaft beteiligt zu werden, woraufhin es zu Spannungen zwischen dem König und seinen beiden Söhnen kam. Auch die von Sergi I. arrangierte Ehe Sergis mit seiner Nichte Maria, der Tochter Philipps, half wenig, die Konflikte aus der Welt zu schaffen. 1347 gab Sergi I. nach und ernannte Sergi den Jüngeren zum Mitregenten in den sagradischen Königreichen, nicht jedoch im Westen. Erst zwei Jahre nach dem Tod Philipps 1348 wurde Sergi der Jüngere von seinem Vater als ältester lebender Sohn auch in den peruzinischen und micolinischen Reichsteilen zum Mitregenten ernannt. Als sein Vater 1354 starb, folgte ihm Sergi II. sodann auch in beiden Reichsteilen auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine erste Frau Maria gestorben war, heiratete Sergi 1346 in zweiter Ehe Luisa von Nanthés, die ihm schließlich mehrere Kinder schenkte. Seinem ältesten Sohn [[Gabriel IV.|Gabriel]] übergab er das [[Herzogtum Scantia]]. Seinen jüngeren Sohn [[Don Joán de Perucía|Johann]] ernannte er zum [[Prinz von Perucía|Prinzen von Perucía]] und begründete damit die noch heute in Micolinien bestehende Tradition, dass der Sohn des Königs diesen Titel trägt. Wie bereits sein Vater versuchte auch Sergi II., durch Allianzen mit dem micolinischen Adel, die Herrschaft im micolinischen Reichsteil zu sichern. Dazu bestimmte er seinen Onkel [[Heinrich von Interea]], Sohn Martins von Interea, zum Vikar in Micolinien. Dennoch nahmen die Spannungen mit dem Adel in beiden Reichsteilen zu, vor allem als Sergi im Jahr 1362/63 schwer erkrankte und nicht mehr im ganzen Reich anwesend sein konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge entwickelte Sergi einen Reichsteilungsplan, wonach sein erstgeborener Sohn Gabriel die Reichsteile östlich und südlich der Konsetten, namentlich Sagradien und Golen, sein jüngerer Sohn Johann dagegen Micolinien und Perucía erhalten sollte. Diese Regelung wurde sodann auch im Jahr 1368 durch die micolinischen Stände in der [[Konvention von Marbore]] bestätigt. Die Regelung wurde aber, noch ehe die Stände in den anderen Reichsteilen hätten zustimmen können, durch den Tod Johanns im Jahr 1369 hinfällig. Dennoch übergab Sergi im Jahr 1370 die Regentschaft in Sagradien und Golen an seinen Sohn Gabriel, genannt &amp;quot;der Schöne&amp;quot;. In Micolinien installierte er einen Regentschaftsrat, der von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], dem Sohn Heinrichs von Interea, dominiert wurde. Entscheidungsbefugt war der Rat jedoch nicht, stattdessen kam es immer wieder zu Konflikten zwischen dem Rat und dem Statthalter [[Stefan von Noyar]], dem Bischof von Albero, der als Gefolgsmann Gabriels galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sergi II. schließlich 1378 nach längerer Krankheit starb, hinterließ er seinem Sohn und Nachfolger in allen Reichsteilen [[Gabriel IV.]] eine bereits destabilisierte Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Robert_von_Skanten&amp;diff=21541</id>
		<title>Robert von Skanten</title>
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		<updated>2015-02-07T17:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Robert von Sagradien''' (*1255, †1292) war [[König von Sagradien]], [[König von Perucía|Perucía]] und [[König von Golen|Golen]] (1289-1292) aus dem [[Haus Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau Johanna von Sagradien, Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Sein älterer Bruder war [[Martin IV. Felix]], der nach dem Tod des letzten [[Dianniden]]-Königs [[Philipp V.]] 1264 als Kind den sagradischen Thron bestieg und seinem Vater nach dessen Tod 1275 auch als König von Perucía nachfolgte, womit die sagradisch-peruzinische Union begründet wurde. Robert war neun Jahre alt, als sein Bruder König wurde. Er selbst heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, [[Maria von Scola]], und erhielt nach dem Ableben seines Onkels [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] 1274 das [[Herzogtum Scantia]] zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Micolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]], welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der micolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei [[Sant Vicent]] auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn [[Philipp VI. der Gerechte]] (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter [[Maria von Scola]] und Roberts jüngerer Bruder [[Jakob II. der Bischof|Jakob, der Erzbischof von Tesqué]], die Regentschaft übernahmen. Die peruzinischen Stände erhoben anstelle des zwölfjährigen Philipp [[Johanna von Santéi]] und ihren Ehemann [[Philipp von Álbero]] auf den Thron, was eine Fortsetzung der Kriege zur Folge hatte. Johanna von Santéi war die Tochter Johannas von Perucía und eine Enkelin Martins des Zänkers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten daher die Herrschaft seines Nachfolgers Philipp VI., der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin dem Wahnsinnigen]] auf dem Thron beerbt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Robert_von_Skanten&amp;diff=21539</id>
		<title>Robert von Skanten</title>
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		<updated>2015-02-07T17:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Robert von Sagradien''' (*1255, †1292) war [[König von Sagradien]], [[König von Perucía|Perucía]] und [[König von Golen|Golen]] (1289-1292) aus dem [[Haus Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau Johanna von Sagradien, Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Sein älterer Bruder war [[Martin IV. Felix]], der nach dem Tod des letzten [[Dianniden]]-Königs [[Philipp V.]] 1264 als Kind den sagradischen Thron bestieg und seinem Vater nach dessen Tod 1275 auch als König von Perucía nachfolgte, womit die sagradisch-peruzinische Union begründet wurde. Robert war neun Jahre alt, als sein Bruder König wurde. Er selbst heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, [[Maria von Scola]], und erhielt nach dem Ableben seines Onkels [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] 1274 das [[Herzogtum Scantia]] zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Micolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]], welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der micolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei [[Sant Vicent]] auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn [[Philipp VI. der Gerechte]] (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter [[Maria von Scola]] und Roberts jüngerer Bruder [[Jakob II. der Bischof|Jakob, der Erzbischof von Tesqué]], die Regentschaft übernahmen. Die peruzinischen Stände erhoben anstelle des zwölfjährigen Philipp [[Johanna von Santéi]] und ihren Ehemann [[Philipp von Álbero]] auf den Thron, was eine Fortsetzung der Kriege zur Folge hatte. Johanna von Santéi war die Tochter Johannas von Perucía und eine Enkelin Martins des Zänkers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten daher die Herrschaft seines Nachfolgers Philipp VI., der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin dem Wahnsinnigen]] auf dem Thron beerbt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lusoniden&amp;diff=21538</id>
		<title>Lusoniden</title>
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		<updated>2015-02-07T17:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Lusoniden''', auch ''Haus Harvel/Arvel'' oder ''Haus Scantia'' genannt, waren ein ursprünglich aus [[Perucía]] stammendes [[Scantia|skantisches]] Adelsgeschlecht, das von 1032 bis 1184 über das [[Herzogtum Scantia]] sowie von 1101 bis 1249 über das [[Königreich Perucía]] herrschte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Begründung des Lusonidenreichs ===&lt;br /&gt;
Die Lusoniden stammten wahrscheinlich aus dem peruzinischen Adel und gehen auf [[Gordo von Arvel]] zurück, einen lokalen Adligen, der um das Jahr 980 im Dienst König [[Godfried I. von Perucía|Godfrieds I.]] stand. Bereits einer seiner Söhne [[Luso von Arvel]] ist jedoch als Heerführer des sagradischen Königs [[Philipp II.]] in dessen Krieg gegen das [[Numerer]]-[[Königreich Malesc]] überliefert und war an der [[Belagerung Malescs]] 999 beteiligt, die das Ende der Numerer in Sagradien bedeutete. Luso wurde danach mit der [[Grafschaft Laval]] im Norden des [[Ligre]] belehnt. Lusos [[Luso I. Herzog von Scantia|gleichnamiger Neffe und Adoptivsohn]] heiratete schließlich Johanna, Enkelin Herzog [[Albreth II. Herzog von Scantia|Aliuretos II. von Scantia]] aus dem Geschlecht der [[Rodrigiden]], der 1010 ohne Erben starb. Nach der Absetzung des Herzogs [[Dianus von Ligre]] durch König [[Philipp III.]] erhielt Luso im Jahr 1026/27 das zu dieser Zeit größte und einflussreichste Herzogtum zum Lehen, musste es sich aber erst gegen den abgesetzt Dianus erkämpfen. Dieser musste schließlich 1031 einlenken und Luso zu seinem Erben bestimmen. Nach seinem Tod ein Jahr später trat Luso sein Erbe in Scantia an, begründete damit die Herrschaft der Lusoniden in Scantia und legte zugleich den Grundstein für das mächtige [[Lusonidenreich]] seiner Nachfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lusos Sohn und Nachfolger [[Roderich der Lange]], der erste Vertreter des Lusonidengeschlechts mit skantischem Namen, verbündete sich um 1050 mit dem sagradischen Regenten [[Don Joán de Tesqué]], wechselte später aber auf die Seite König [[Roderich III.|Roderichs III.]] und erhielt dessen Tochter Adela zur Frau. Außerdem vermehrte sich die Hausmacht der Lusoniden unter Rodrich u.a. duch den Erwerb der [[Westligre]], sodass die Lusoniden zu einem der mächtigsten Herzogshäuser des Königreichs aufstiegen. Nach dem Tod König [[Martin III. der Fromme|Martins des Frommen]] im Jahr 1078 erhob Roderich für seine zweite Frau Adela Anspruch auf die sagradische Krone und erhob sich als ''Roderich IV.'' zum sagradischen König. Er konnte sich jedoch nicht gegen seinen Kontrahenten Herzog [[Johann I. von Cliêce|Johann von Alconía]] aus dem [[Haus Cliêce]] durchsetzen. Er wurde in der [[Schlacht von Resales]] getötet und hinterließ seinem Sohn und Nachfolger [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]] den Konflikt mit dem alkonischen König, womit der [[diannidisch-lusonidischer Gegensatz|diannidisch-lusonidische Gegensatz]] begründet wurde, der die folgenden zwei Jahrhunderte prägen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Kühne, das peruzinische Königtum und der diannidisch-lusonidische Gegensatz ===&lt;br /&gt;
Martin der Kühne führte den Kampf gegen die Könige aus dem Haus Cliêce fort und erreichte u.a. die Entführung des Thronfolgers [[Johann II. der Löwe|Johann]] sowie die Ermordung Johanns von Cliêce, wurde 1095 aber in der [[Schlacht von Rosario]] besiegt, festgenommen und aller Lehen für verlustig erklärt. Nachdem er 1097 jedoch hatte flüchten und seine Herrschaft in Scantia wieder etablieren können, wurde er 1100 wieder in seine Besitztümer eingesetzt. Seine Hochzeit mit der peruzinischen Thronerbin Berta, Tochter [[Jouan der Kurze von Perucía|Jouans des Kurzen]] ermöglichte Martin schließlich, nach dem Tod Jouans 1101 dessen Thron zu beanspruchen. Im [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg|Peruzinischen Thronfolgekrieg von 1101]] konnte sich Martin, der sich in [Cresq]] zum König proklamiert hatte, schließlich gegen seine Rivalen durchsetzen und begründete damit das Lusonidische Großreich mit dem Herzogtum Scantia und dem angrenzenden Königreich Perucía. Auch wenn die faktische Macht der Lusoniden nun die des sagradischen Königs sogar noch überstrahlte, waren sie diesem dennoch für Scantia lehnsabhängig und mussten in der Folge harte Kämpfe gegen die Zentralisierungsbestrebungen der Könige bestreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Kühnen 1118 wurde das Reich unter seinen Söhnen [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth]] und [[Luso I. König von Perucía|Luso]] aufgeteilt, unter Lusos Sohn [[Luso II. von Perucía|Luso II.]] 1135 jedoch wiedervereinigt. Dieser führte mehrere Auseinandersetzungen gegen König [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] um die Besitztümer in Sagradien. Sein Sohn [[Johann der Starke]] musste sich schließlich gegen den unehelichen Sohn Albreths [[Jakob von Redanior]] verteidigen, der von König [[Gabriel Juvans]] als Erbe des Lusonidenherzogs anerkannt und mit dem [[Herzogtum Scantia]] belehnt wurde. Im folgenden [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 verlor Johann gegen seine Gegner und musste schließlich im [[Vertrag von Erin]] 1184 endgültig auf das Herzogtum verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Untergang ===&lt;br /&gt;
In der Folge scheiterten alle Versuche der sichtlich geschwächten Lusoniden, teils mit mikolinischer Hilfe, teils alleine ihren Besitz in Sagradien wiederzuerlangen. Stattdessen versuchten nun die sagradischen Könige, auch die Lehnsherrschaft der sagradischen Krone über das souveräne Königreich Perucía durchzusetzen, das sie als skantisches Gebiet und damit als Subjekt des sagradischen Königreichs betrachteten. Der Tod König [[Martin der Zänker|Martins des Zänkers]] im Jahr 1242 stürzte die Lusoniden in eine dynastische Krise, die schließlich ihr Ende bedeutete. Der posthum geborene Sohn und Nachfolger Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]] stand unter der Regentschaft eines vom mikolinischen König [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] kontrollierten Regentschaftsrats, womit Perucía de facto von Mikolinien abhängig wurde. Mit dem frühen Tod Martin Posthumus' 1249 waren die Lusoniden de facto ausgestorben. Mikolinien erhob nun mit [[Renart von Soria]] einen unehelichen Sohn Martins des Zänkers auf den Thron, der sich aber 1255 der sagradischen Allianz um [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]], genannt ''der Schweigsame'', geschlagen geben musste. Die Barone aus dem [[Haus Redanior]], die nach dem Herzogtum Scantia nun auch den Thron in Perucía von den Lusoniden erbten, führten das Geschlecht in der Bastardlinie bis 1396 weiter und herrschten seit 1264 über das [[Königreich Sagradien]] [[Königreich Golen|Golen]] sowie in der [[Union von Alagua]] von 1310/15 bis 1386 auch über das [[Königreich Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_VII./II.&amp;diff=21537</id>
		<title>Martin VII./II.</title>
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		<updated>2015-02-07T17:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius II.''' (von Sagradien und Micolinien) (*1324, †1378), genannt ''der Jüngere'' oder ''der Kleine'', war [[König von Sagradien]], [[König von Micolinien]], [[König von Perucía]], [[König von Golen]] (jeweils 1354-1378) sowie [[Herzog von Scantia]] (1326-1359). Er war der zweite König der so genannten &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot;, die ein halbes Jahrhundert lang alle Königskronen der [[Konsettenhalbinsel]] unter dem [[Haus Redanior]] vereinte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergi der Jüngere wurde im Jahr 1324 als ältester Sohn [[Sergi I.|Sergis des Weisen]] und dessen zweiter Ehefrau Maria von Interea geboren. Sein Vater war seit 1315 König von Micolinien und seit 1321 zudem König von Sagradien, Perucía und Golen. Sergis Mutter war eine Tochter [[Martin von Interea]]s. Serge war damit sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits (hier in illegitimer Linie) ein Nachkomme König [[Karl III. von Micolinien|Karls III. von Micolinien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Serge geboren wurde, regierte sein älterer Bruder aus der ersten Ehe seines Vaters, [[Philipp von Sória]] (*1305), bereits als Mitkönig an der Seite Sergis in den Reichsteilen westlich der [[Konsetten]]. Als Sergi selbst volljährig wurde, ermunterte ihn seine Mutter Maria von Interea, eine aktivere Rolle zu spielen und von seinem Vater an der Regentschaft beteiligt zu werden, woraufhin es zu Spannungen zwischen dem König und seinen beiden Söhnen kam. Auch die von Sergi I. arrangierte Ehe Sergis mit seiner Nichte Maria, der Tochter Philipps, half wenig, die Konflikte aus der Welt zu schaffen. 1347 gab Sergi I. nach und ernannte Sergi den Jüngeren zum Mitregenten in den sagradischen Königreichen, nicht jedoch im Westen. Erst zwei Jahre nach dem Tod Philipps 1348 wurde Sergi der Jüngere von seinem Vater als ältester lebender Sohn auch in den peruzinischen und micolinischen Reichsteilen zum Mitregenten ernannt. Als sein Vater 1354 starb, folgte ihm Sergi II. sodann auch in beiden Reichsteilen auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine erste Frau Maria gestorben war, heiratete Sergi 1346 in zweiter Ehe Luisa von Nanthés, die ihm schließlich mehrere Kinder schenkte. Seinem ältesten Sohn [[Gabriel IV.|Gabriel]] übergab er das [[Herzogtum Scantia]]. Seinen jüngeren Sohn [[Don Joán de Perucía|Johann]] ernannte er zum [[Prinz von Perucía|Prinzen von Perucía]] und begründete damit die noch heute in Micolinien bestehende Tradition, dass der Sohn des Königs diesen Titel trägt. Wie bereits sein Vater versuchte auch Sergi II., durch Allianzen mit dem micolinischen Adel, die Herrschaft im micolinischen Reichsteil zu sichern. Dazu bestimmte er seinen Onkel [[Heinrich von Interea]], Sohn Martins von Interea, zum Vikar in Micolinien. Dennoch nahmen die Spannungen mit dem Adel in beiden Reichsteilen zu, vor allem als Sergi im Jahr 1362/63 schwer erkrankte und nicht mehr im ganzen Reich anwesend sein konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge entwickelte Sergi einen Reichsteilungsplan, wonach sein erstgeborener Sohn Gabriel die Reichsteile östlich und südlich der Konsetten, namentlich Sagradien und Golen, sein jüngerer Sohn Johann dagegen Micolinien und Perucía erhalten sollte. Diese Regelung wurde sodann auch im Jahr 1368 durch die micolinischen Stände in der [[Konvention von Marbore]] bestätigt. Die Regelung wurde aber, noch ehe die Stände in den anderen Reichsteilen hätten zustimmen können, durch den Tod Johanns im Jahr 1369 hinfällig. Dennoch übergab Sergi im Jahr 1370 die Regentschaft in Sagradien und Golen an seinen Sohn Gabriel, genannt &amp;quot;der Schöne&amp;quot;. In Micolinien installierte er einen Regentschaftsrat, der von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], dem Sohn Heinrichs von Interea, dominiert wurde. Entscheidungsbefugt war der Rat jedoch nicht, stattdessen kam es immer wieder zu Konflikten zwischen dem Rat und dem Statthalter [[Stefan von Noyar]], dem Bischof von Albero, der als Gefolgsmann Gabriels galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sergi II. schließlich 1378 nach längerer Krankheit starb, hinterließ er seinem Sohn und Nachfolger in allen Reichsteilen [[Gabriel IV.]] eine bereits destabilisierte Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Redanior&amp;diff=21536</id>
		<title>Haus Redanior</title>
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		<updated>2015-02-07T17:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Redanior''' war ein mittelalterliches, ursprünglich [[Scantia|skantisch-]][[Perucía|peruzinisches]] Adelsgeschlecht, das von 1177/84 bis 1395 die [[Herzog von Scantia|Herzöge von Scantia]], von 1250 bis 1395 die [[König von Perucía|Könige von Perucía]], 1264 bis 1395 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien und Golen]] und von 1310/15 bis 1386/90 die [[König von Mikolinien|Könige von Mikolinien]] stellte. Die Redanior erbten das Reich der [[Lusoniden]] in Nordsagradien und Perucía und beendeten nach der Thronbesteigung [[Martin IV. Felix|Martins IV. von Sagradien]] den ein Jahrhundert lang andauernden lusonidisch-[[Dianniden|diannidischen]] Gegensatz. Unter den Königen [[Sergi I.]], [[Sergi II.]] und [[Gabriel IV.]] (bis zur [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386) vereinten die Redanior ein halbes Jahrhundert lang die sagradische mit der mikolinischen Krone in der so genannten &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peruzinisch-Sagradische Union 1275-1301 (mit Unterbrechung 1392-95)&lt;br /&gt;
* Peruzinisch-Mikolinische Union 1310-1321 (mit Unterbrechung 1313-15)&lt;br /&gt;
* Union von Alagua (Perucía/Mikolinien/Sagradien) 1321-1386&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Das Haus Redanior geht ursprünglich auf das skantisch-peruzinische Geschlecht der [[Lusoniden]] zurück. Stammvater der Redanior war [[Jakob von Redanior]], ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Aliureto III. von Scantia]]. Jakobs Mutter war die peruzinische Adlige Selana von Cresq. Jakob von Redanior verbündete sich nach dem Tod seines Vetters [[Luso II. von Perucía]] und Scantia 1177 mit dem sagradischen König [[Gabriel I. Juvans]] gegen Lusos Sohn [[Johann der Starke|Johann den Starken]] und beanspruchte das [[Herzogtum Scantia]] als Erbe seines Vaters für sich selbst. Zwar konnte er seinen Anspruch zu Lebzeiten nicht durchsetzen, doch musste der Lusonide Johann der Starke nach verlorenem Krieg im [[Vertrag von Erin]] 1184 auf das Herzogtum Scantia und Besitzungen in Mittelsagradien verzichten, die nun an Jakobs Sohn [[Martin der Gute|Martin von Redanior, genannt &amp;quot;der Gute&amp;quot;,]] fielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit dem Herzogtum Scantia verfügten die Redanior in der Folge über eine starke Hausmacht in Sagradien. Der Aufstieg der illegitimen Lusoniden-Linie beruhte in hohem Maße auf dem engen Bündnis des Hauses mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] gegen die weiterhin in Perucía regierenden Lusoniden. Mit Jakob von Redanior, seinem Sohn Martin dem Guten und dessen Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipp dem Schweigsamen]] heirateten gleich drei bedeutende Sprösslinge Prinzessinnen aus dem sagradischen Königshaus. Letzterer Herzog Philipp der Schweigsame verbündete sich nach dem Tod des letzten peruzinischen Lusoniden-Königs [[Martin Posthumus]] im Jahr 1249 mit seinem Schwiegervater [[Philipp IV. Hermes]] von Sagradien gegen [[Renart von Soria]], dem illegitimen Halbbruder Martin Posthumus'. Als Neffe [[Martin II. der Streiter|Martins II. des Streiters]] von Perucía beanspruchte Philipp der Schweigsame das gesamte Lusonidenerbe und damit die peruzinische Königskrone für sich. In der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 konnte er seinen Herrschaftsanspruch mit sagradischer Hilfe endgültig durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der letzte Diannidenkönig [[Philipp V. der Kluge]] ohne Sohn war, verheiratete er seine einzige Tochter [[Isabella I.|Isabella]] mit dem ältesten Sohn Philipps des Schweigsamen und setzte das Paar gemeinsam als Erben der Krone ein. Nachem die [[Cortes von Belaçón]] die Nachfolgeregelung bestätigt hatten, bestieg mit dem jungen [[Martin IV. Felix]] 1264 erstmals ein Mitglied des Hauses Redanior den sagradischen Königsthron. Damit verlagerte sich das Zentrum der Dynastie nach Sagradien. Nach Martin Felix' Thron kam es zu mehreren Aufständen der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige, an deren Spitze Philipps des Schweigsamen jüngster Sohn [[Johann von Gerón]] 1301 den peruzinischen Thron gegen seinen älteren Bruder [[Jakob II.]] von Sagradien behaupten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machthöhepunkt und Ende der Dynastie ===&lt;br /&gt;
Ehe der mikolinische Könige [[Roderich I. von Mikolinien|Rodrique I.]] 1310 starb, ohne einen eigenen Sohn zu hinterlassen, designierte er seinen Neffen [[Philipp I. von Mikolinien|Filip von Gerón]], den Sohn [[Johann von Gerón|König Johanns]] und [[Margarete von Mikolinien]]s zum Nachfolger auf dem Thron. Nach Rodriques Tod erhoben die mikolinischen Stände demgemäß Philipp I. zum König, sodass das Haus Redanior nun - in jüngerer Linie - auch in Mikolinien herrschte. Nach dem frühen Tod Philipps drei Jahre später kam es zu einem Interregnum, an dessen Ende jedoch die zerstrittenen mikolinischen Stände 1315 mit Philipps Bruder [[Sergi I.|Sergi von Gerón]] einen weiteren Spross des Hauses Redanior als Kompromisskandidat zum mikolinischen König. Dieser konnte sich durchsetzen und als zweiter Redanior den mikolinischen Thron besteigen. Nach dem Tod [[Jakob II.|Jakobs II.]] von Sagradien und Perucía 1320 fiel auch der sagradische Thron an den mikolinischen König Sergi, der in der &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot; nun die mikolinische, golische, peruzinische und sagradische Krone in einer Hand vereinte. Erst unter Sergis Enkel [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel der Schöne]] kam es 1386 zu einem mikolinischen Aufstand gegen die sagrophile Herrschaft des Königs, die von [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] angeführt wurde und 1390 in der mikolinischen Unabhängigkeit endete. Da Gabriel kinderlos blieb, fiel nach seinem Tod 1395 auch die sagradisch-peruzinische Herrschaft an fremde Hände und das Haus Redanior starb im Mannesstamm aus. Im Weibesstamm führte [[Michael I.]] aus dem Haus Vesaey als Sohn Isbales von Redanior und Enkel Sergis I. das Erbe der Redanior weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=21535</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=21535"/>
		<updated>2015-02-07T17:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Perucía|(Titular)-König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| [[König von Micolinien]], [[König von Perucía|Perucía]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| [[König von Micolinien]], [[König von Perucía|Perucía]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Micolinien]] (bis 1386), [[König von Perucía|Perucía]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Miqueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Michael (III.) von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miquel (III) de Valier&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''Biênio Republicano''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]'', Mai-November 1721 ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1700-1749)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Luises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1754)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] di Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Nichte Napoleons &amp;amp; Tochter Joseph Bonapartes, Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1867-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Herzog_von_Skanten&amp;diff=21534</id>
		<title>Herzog von Skanten</title>
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		<updated>2015-02-07T17:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]]''' (939-1010)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| 970&lt;br /&gt;
| [[Martin Ohnefurcht|Martin I. Ohnefurcht]] (918-970)&lt;br /&gt;
| Don Martín I Sença Por&lt;br /&gt;
| Sohn [[Martin der Jüngere|Martins des Jüngeren]], Neffe [[Philipp der Große|Philipps des Großen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 970&lt;br /&gt;
| 975&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. Herzog von Skanten|Philipp I.]] (922-975)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I&lt;br /&gt;
| Bruder Martins Ohnefurcht&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 975&lt;br /&gt;
| 987&lt;br /&gt;
| [[Albreth I. Herzog von Skanten|Albreth I.]] (950-987)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Herzog Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 987&lt;br /&gt;
| 1005&lt;br /&gt;
| [[Philipp der Zahme|Philipp II. der Zahme]] (952-1005)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II Obediente&lt;br /&gt;
| Bruder Herzog Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1005&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
| [[Albreth II. Herzog von Skanten|Albreth II.]] (975-1010)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Herzog Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
| 1025&lt;br /&gt;
| [[Orso von Disiés]]&lt;br /&gt;
| Don Orso de Disiés&lt;br /&gt;
| Schwager Herzog Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1025&lt;br /&gt;
| 1032&lt;br /&gt;
| [[Dianus von Ligre]]&lt;br /&gt;
| Don Dián de Ligre&lt;br /&gt;
| Enkel Herzog Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Lusoniden]]''' (1032-1095, 1100-1184)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1032&lt;br /&gt;
| 1048&lt;br /&gt;
| [[Luso I. Herzog von Scantia|Luso I.]]&lt;br /&gt;
| Don Luso I&lt;br /&gt;
| Enkel Herzog Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1048&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Lange|Roderich II. der Lange]] (1030-1079)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II il Largo&lt;br /&gt;
| Sohn Lusos I., als Roderich IV. sagradischer Thronprätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1079&lt;br /&gt;
| 1095&lt;br /&gt;
| [[Martin der Kühne|Martin II. der Kühne]] (1059-1118)&lt;br /&gt;
| Don Martín il Bravo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs des Langen, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1095&lt;br /&gt;
| 1100&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Vallador]]&lt;br /&gt;
| Don Jâcque de Vallador&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1100&lt;br /&gt;
| 1118&lt;br /&gt;
| [[Martin der Kühne|Martin II. der Kühne]] (1059-1118)&lt;br /&gt;
| Don Martín il Bravo&lt;br /&gt;
| zum zweiten Mal, seit 1101 [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1118&lt;br /&gt;
| 1135&lt;br /&gt;
| [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III.]] (1098-1135)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Martins des Kühnen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1135&lt;br /&gt;
| 1177&lt;br /&gt;
| [[Luso II. von Perucía|Luso II.]] (1129-1177)&lt;br /&gt;
| Don Luso II&lt;br /&gt;
| Enkel Martin des Kühnen, seit 1132 [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1177&lt;br /&gt;
| 1184&lt;br /&gt;
| [[Johann I. Herzog von Skanten|Johann I. der Starke]] (1168-1225)&lt;br /&gt;
| Don Joán il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Lusos II., muss auf die Herzogswürde verzichten&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]]''' (1184-1378)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| ''1177''&lt;br /&gt;
| ''1182''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Redanior]] (1131-1182)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque de Redanior''&lt;br /&gt;
| ''illegitimer Sohn Albreths III., Gegenherzog zu Johann dem Starken''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1184&lt;br /&gt;
| 1225&lt;br /&gt;
| [[Martin III. Herzog von Skanten|Martin III. der Gute]] (1170-1225)&lt;br /&gt;
| Don Martín III&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs von Redanior&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1225&lt;br /&gt;
| 1242&lt;br /&gt;
| [[Jakob der Zänker von Redanior]] (1195-1242)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque l'Ostinâu&lt;br /&gt;
| Sohn Martins des Guten&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1242&lt;br /&gt;
| 1255&lt;br /&gt;
| [[Philipp der Schweigsame|Philipp III. der Schweigsame]] (1218-1275)&lt;br /&gt;
| Don Filipe il Taciturno&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs des Zänkers, seit 1250 [[König von Perucía]], Regent von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1255&lt;br /&gt;
| 1274&lt;br /&gt;
| [[Johann der Blinde von Redanior|Johann II. der Blinde]] (1224-1274)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il Cêco&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps des Schweigers &lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1274&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto de Sagradia&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Schweigers, seit 1289 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=K%C3%B6nig_von_Peruzien&amp;diff=21533</id>
		<title>König von Peruzien</title>
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		<updated>2015-02-07T17:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Peruzinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Farengiden''' (Norweger)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 810?&lt;br /&gt;
| 822/23&lt;br /&gt;
| [[Farengar I.]]&lt;br /&gt;
| Farengar I&lt;br /&gt;
| Dux Perutingorum&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 822/23&lt;br /&gt;
| 849&lt;br /&gt;
| [[Nergemgal|Naermyngal]]&lt;br /&gt;
| Nermengal&lt;br /&gt;
| erster Rex Perutinus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 849&lt;br /&gt;
| 866&lt;br /&gt;
| [[Farengar II.]]&lt;br /&gt;
| Farengar II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 866&lt;br /&gt;
| 867&lt;br /&gt;
| [[Ivar von Perucía|Ivar]]&lt;br /&gt;
| Ivar&lt;br /&gt;
| abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Perucía'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 966&lt;br /&gt;
| 990&lt;br /&gt;
| [[Godfried I. von Perucía|Godfried I.]]&lt;br /&gt;
| Goffré I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 990&lt;br /&gt;
| 1002&lt;br /&gt;
| [[Godfried II. von Perucía|Godfried II.]]&lt;br /&gt;
| Goffré II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1002&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm I. von Perucía|Wilhelm I.]]&lt;br /&gt;
| Guillen I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1032&lt;br /&gt;
| [[Johann I. der Bastard]]&lt;br /&gt;
| Jouan I le Bastard&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1032&lt;br /&gt;
| 1060&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Perucía|Richard I.]]&lt;br /&gt;
| Ricart I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1060&lt;br /&gt;
| 1075&lt;br /&gt;
| [[Richard II. von Perucía|Richard II.]]&lt;br /&gt;
| Ricart II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1075&lt;br /&gt;
| 1101&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Kurze]]&lt;br /&gt;
| Jouan II le Cort&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Scantia (Lusoniden)''' (1101-1249)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1101&lt;br /&gt;
| 1118&lt;br /&gt;
| [[Martin der Kühne|Martin I. der Kühne]] (1059-1118)&lt;br /&gt;
| Martí I le Brave&lt;br /&gt;
| Schwiegersohn Johanns des Kurzen, zugleich [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1118&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Luso I. von Perucía|Luso I.]] (1095-1132)&lt;br /&gt;
| Luso I&lt;br /&gt;
| Sohn Martins des Kühnen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1177&lt;br /&gt;
| [[Luso II. von Perucía|Luso II.]] (1129-1177)&lt;br /&gt;
| Luso II&lt;br /&gt;
| Sohn Lusos II., seit 1135 [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1177&lt;br /&gt;
| 1225&lt;br /&gt;
| [[Johann der Starke|Johann III. der Starke]] (1168-1225)&lt;br /&gt;
| Jouan le Fort&lt;br /&gt;
| Sohn Lusos II., muss 1184 auf das [[Herzogtum Scantia]] verzichten&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1225&lt;br /&gt;
| 1242&lt;br /&gt;
| [[Martin der Zänker|Martin II. der Zänker]] (1204-1242)&lt;br /&gt;
| Martí II le Hutí&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFECC&lt;br /&gt;
| 1242&lt;br /&gt;
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| [[Martin Posthumus|Martin III. Posthumus]] (1242-1249)&lt;br /&gt;
| Martí III le Posthùme&lt;br /&gt;
| Sohn Martins des Zänkers, vertreten durch Regentschaftsrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1249&lt;br /&gt;
| 1250&lt;br /&gt;
| [[Renart von Soria]]&lt;br /&gt;
| Renart de Sòria&lt;br /&gt;
| illegitimer Sohn Martin des Zänkers, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior''' (ab 1250)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1250&lt;br /&gt;
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| [[Philipp der Schweigsame|Philipp III. der Schweigsame]] (1218-1275)&lt;br /&gt;
| Filip de Redanior, le Taciturne&lt;br /&gt;
| bis 1255 zugleich [[Herzog von Scantia]], Regent von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
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| Sohn Philipps des Schweigsamen, [[König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
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| 1289&lt;br /&gt;
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| [[Philipp VI. der Gerechte|Philipp IV.]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
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| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], bis 1295 nur Titularkönig, [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>König von Peruzien</title>
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		<updated>2015-02-07T17:31:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Peruzinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Farengiden''' (Norweger)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 810?&lt;br /&gt;
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| Farengar I&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 822/23&lt;br /&gt;
| 849&lt;br /&gt;
| [[Nergemgal|Naermyngal]]&lt;br /&gt;
| Nermengal&lt;br /&gt;
| erster Rex Perutinus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 849&lt;br /&gt;
| 866&lt;br /&gt;
| [[Farengar II.]]&lt;br /&gt;
| Farengar II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 866&lt;br /&gt;
| 867&lt;br /&gt;
| [[Ivar von Perucía|Ivar]]&lt;br /&gt;
| Ivar&lt;br /&gt;
| abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Perucía'''&lt;br /&gt;
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| [[Luso II. von Perucía|Luso II.]] (1129-1177)&lt;br /&gt;
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| Sohn Lusos II., muss 1184 auf das [[Herzogtum Scantia]] verzichten&lt;br /&gt;
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| 1225&lt;br /&gt;
| 1242&lt;br /&gt;
| [[Martin der Zänker|Martin II. der Zänker]] (1204-1242)&lt;br /&gt;
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| [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel I. der Schöne]] (1341-1395)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=21531</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2015-02-07T17:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien und Mikolinien) (*1287; †1354), genannt ''der Weise'' (sagr. ''Don Sergi I il Sábio'') oder ''der Große'' (mikol. ''Serge I le Grand'') war [[König von Perucía]] (1313-1354), [[König von Mikolinien|Mikolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|Sagradien]] (1321-1354). Er war der zweite mikolinische Regent aus dem [[Haus Redanior]] und der erste Herrscher, der alle drei Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]). Er gilt sowohl in der mikolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromikolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1287 in [[Gerón]] als zweiter Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Prinzessin [[Margarete von Mikolinien]] geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als zweiter Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an siebter Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sergis Mutter Margarete von Mikolinien war Tochter des mikolinischen Königs [[Karl III. von Mikolinien|Karl III.]] und Schwester König [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] und [[Roderich I. von Mikolinien|Rodriques I.]]. Die Hochzeit zwischen Johann von Gerón, dem [[Herzog von Scantia]], und Margarete war Teil einer geplanten Allianz zwischen Mikolinien und Scantia gegen die sagradische Krone.  Als gebildete Frau hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen eine einflussreiche Stellung zu sichern. Durch seine Mutter und seine Erzieher lernte Sergi bereits früh neben [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] auch [[Mikolinische Sprache|Mikolinisch]], [[Peruzinische Sprache|Peruzinisch]], Französisch und Latein und wurde in verschiedenen Wissenschaften unterrichtet. Er genoss damit die für die damalige Zeit denkbar umfassendste Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Bruder Rodrique, zu dem sie ein enges Verhältnis pflegte, 1289 auf den Thron gekommen war, gewann Margarete großen Einfluss auf dessen Politik. Sie erreichte die Verlobung von Rodriques ältester Tochter [[Karoline I. von Mikolinien]] mit ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] (*1384). Sie wurden in der Folge am Königshof in Mikolinien erzogen. Nachdem Sergis beide Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 gestorben waren, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] Könige in Sagradien und Perucía. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Martins Entmachtung hatte sich Sergis Vater [[Johann von Gerón]] mit der mikolinischen Krone gegen seinen Neffen [[Philipp VI.]] und seinen Bruder [[Jakob II.|Jakob von Tesqué]] verschworen. Als Anführer der Rebellion in Perucía besiegte er Philipp VI. 1301 in der [[Schlacht bei Cresq]], in der diese sein Leben ließ, und übernahm anschließend zunächst als Sachwalter seines Neffen [[Martin V.]], nach dessen erzwungener Thronentsagung als König selbst die Macht in Perucía. Sergi und sein älterer Bruder Philipp wurden auf diese Weise Prinzen von Perucía.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mikolinien hielten die Nachfolgesorgen König Rodriques I. an. Im Jahr 1302 erließ der noch immer kinderlose König schließlich mit Zustimmung der Stände die [[Konvention von Santéi]], in der er seine älteste Tochter Karolina als Erbin einsetzte. Sie heiratete Margaretes Sohn und Sergis älteren Bruder Philipp von Gerón. Als König Rodrique I. im Jahr 1310 starb, wurde Karolina als Königin Carolina I. offiziell inthronisiert. Filip von Gerón wurde als König [[Philipp I. von Mikolinien]] ihr Mitkönig. Damit war ein neuerlicher Bürgerkrieg wie zur [[Temp de Sang]] ein halbes Jahrhundert zuvor, verhindert. Karoline starb jedoch bereits im Jahr 1313, ohne einen Erben zu hinterlassen. Entgegen der Konvention von Santéi übernahm nun Philipp selbst den Thron, ließ seine bisher übermächtige Mutter Margarete von Mikolinien vom Hof entfernen und strebte ein persönliches Regiment an. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zur Revolte gegen den unbeliebten König, die von [[Heinrich von Kont]], einem unehelichen Sohn [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] angeführt wurde. In der [[Schlacht von Marquesta]] besiegte Heinrich von Kont Philipp, der in der Schlacht getötet wurde. Die Stände verweigerten dem Bastard jedoch die Anerkennung, sodass der Thron erneut verwaist war. Es kam zu einem Interregnum, in dem es keinem der Thronprätendenten gelang, die Herrschaft zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die mikolinische Krone ===&lt;br /&gt;
Margarete versuchte nun mit [[Anton von Servette]] - selbst ein möglicher Thronprätendent - eine Allianz zu schmieden, was anfangs jedoch misslang. 1303 bereits hatte Sergi [[Blanka von Servette]], die Tochter des Herzogs geheiratet. Die Stände übertrugen nun Margarete die Herrschaft, scheiterten aber bei dem Versuch, sich auf einen Nachfolgekandidaten zu einigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mikolinien kam es nun zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Heinrich von Kont und Anton von Servette um die mikolinische Krone. Nach mehreren ergebnislosen Kämpfen waren die Großen des Landes in zwei Parteien gespalten. Anders als zuvor, kam es diesmal jedoch zu keiner Doppelwahl zum Königsamt. Um einen langjährigen Erbfolgekrieg zu verhindern, verbündete sich Anton von Servette schließlich doch mit Margarete. Gemeinsam setzten beide die Wahl Sergis durch die Stände durch. Dabei kam ihnen entgegen, dass der sagradische König [[Jakob II.]] mit dem Prinzen Filipe einen eigenen Thronfolger gezeugt hatte, was Sergis Königtum unwahrscheinlicher machte. Anders als Anton von Servette, erkannte Heinrich von Kont die Entscheidung jedoch nicht an und forderte eine Neuwahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi nun mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Mikolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., zu verteidigen. In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1315 zum Sieg des sagradischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum mikolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den mikolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette im [[Akt von Marrel]] einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum mikolinischen König gekrönt. Mikolinien wurde nun dauerhaft von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Neffe König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Mikolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte. Danadier berief sich auf eine angebliche Thronentsagung Sergis vor seiner Krönung zum mikolinischen König und leitete seine eigenen Ansprüche von seiner Frau Josefina ab, einer Schwester der Könige [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und mikolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine mikolinisch-sagradische Union. Seinen ältesten Sohn [[Philipp von Soria]] hatte er derweil zum Mitkönig im Königreich Mikolinien ernannt. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die mikolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Sergi baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmikolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Mikolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Mit dem [[Statut von Alessa]], das den peruzinischen Ständen Privilegien einräumte, beendete Sergi auch endgültig die seit 1290 immer wieder aufgeflackerten Aufstände der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige ([[Peruzinische Kriege]]). Nachdem Sergis erste Frau Blanka von Servette 1318 gestorben war, heiratete Sergi im Jahr 1320 die Witwe seines Konkurrenten Heinrich von Kont, Maria von Interea, Tochter [[Martin von Interea|Martins von Interea]]. Damit band er einen potenziellen Machtrivalen, einen illegitimen Vetter des letzten Saloanerkönigs, eng an das Königshaus. Er machte Martin von Interea zudem zum Vikar des südlichen Reichsteils und gab ihm seine jüngste Schwester Anna zur Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes Filip von Sória im Jahr 1348 ernannte Sergi seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergi war ein großer Förderer der Künste und der Wissenschaften und verfasste zu Lebzeiten selbst philosophische, anthropologische und naturwissenschaftliche Werke, weshalb er den Beinamen &amp;quot;der Weise&amp;quot; erhielt. Sergi I. führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=21530</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Herzogtum Servette''' (seit 1669 als '''Großherzogtum Servette''' bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]], der im Spätmittelalter aus dem als '''Servettinische Lande''' (''Paeses Servettenses'') bezeichneten Herrschaftskonglomerat der [[Haus Servette|Herzöge von Salua und Servette]] entstand und im Zuge des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] (1396-1443) und der folgenden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Mikolinien|mikolinischen Königtum]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Herzogtum Servette'' bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Marbore]], das [[Fürstentum Saséia]] sowie zeitweise auch die [[Grafschaft Feiroa]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Servette|Hauses Servette]] im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Friede von Villágua]] 1669, der den [[Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Mikolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Servette]] den Titel eines ''Großherzogs'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit dem Tod des Großherzogs [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl VI. Ferdinand]] im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum [[Servettinischer Erbfolgekrieg 1737-1739|Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739]] zwischen [[Karl X. von Mikolinien]] und der Schwester des gestorbenen Großherzogs [[Maria I. von Servette]] und ihrem Mann [[Louis-Gabriel de Vienne]], der 1739 im [[Nantheser Ausgleich]] endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum im Rahmen des [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieges]] und dem [[Friede von Tinagua]] 1760 endgültig an Mikolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Mikolinien auf zu bestehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Servette unter den Herzögen aus dem [[Haus Servette]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Mikolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Mikoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Mikolinien|Karl Graf von Servette]] 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Mikolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Mikolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Servette|Heinrich]] ab, der als Heinrich I. schließlich das [[Haus Servette]] als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Servette]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Sergi I.|Sergi von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der [[Mikolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten sie aber nur zögerlich [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg  von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Servette|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Servettinisch-Loneischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Mikolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Servette]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Servettenses'' und ''Loneistes'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem [[Friede von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Servettinische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn [[Philipp I. von Servette|Philipp]] und [[Anton III. von Servette|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Servettinischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Jakob III.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Servette|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den [[Zweiter Servettinischer Krieg|Kampf um Servette]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Don Pietro]], Bruder König [[Jakob III.|Jakobs III.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstenum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servette unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als mikolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Pietro]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Michael III.|Miquel de Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Philipp VII. Jakob]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Servette auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Mikolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Servette]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs'' annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod des Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]] 1734 stürzte das regierende Haus in eine dynastische Krise. Da der kinderlose und darüber hinaus als unfähig geltende Sohn und Nachfolger [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl Ferdinand]] keine Aussicht auf eigene Erben hatte, zeichnete sich eine Auseinandersetzung zwischen seinen beiden erbberechtigten Schwestern [[Maria I. von Servette|Maria]] und Antonia ab bzw. ihren Ehemännern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] und König [[Karl X. von Mikolinien]] ab, die schließlich nach dem Tod Karl Ferdinands 1737 im [[Servettinischer Erbfolgekrieg|Servettinischen Erbfolgekrieg]] eintrat. Die spanisch-französisch-viennische Allianz siegte schließlich und Karl X. musste im [[Nantheser Ausgleich 1739]] die Nachfolge Marias anerkennen, erhielt aber für den Fall der Kinderlosigkeit Marias das Erbrecht im Herzogtum, im Falle einer weiblichen Nachfolge die Option auf eine Verlobung mit dem eigenen Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückfall an Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Die Geburt eines Sohnes und männlichen Erben namens [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwig]] im Folgejahr machte die Hoffnungen Mikoliniens zunächst zunichte, der Ausbruch des [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekriegs]] 1755, in dem Louis-Gabriel de Vienne Anspruch auf die sagradische Krone erhob, und der kurz danach eingetretene Tod Marias von Servette änderte aber die Lage. Obwohl Gabriel de Vienne, bisher Mitregent seiner Frau, zugunsten seines 15-jährigen Sohnes auf die Großherzogswürde verzichtete, erkannte Karl X. die Bestimmungen des Friedens von Villagua, der die Trennung der sagradischen und servettinischen Herrschaft vorsah, als verletzt an, widerrief seine Nantheser Zustimmung zur männlichen Erbfolge im Süden und eroberte Servette handstrichartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von Tinagua 1757, der einem vorläufigen Waffenstillstand zwischen Sagradien und Mikolinien gleichkam, musste Gabriel die Regentschaft Karls X. in Servette anerkennen, von dem er im Gegenzug als Herrscher in Sagradien akzeptiert wurde. Ausgeklammert blieben jedoch die nominellen Thron- und Herrschaftsrechte im Großherzogtum sowie die Frage der sagradischen Besitzungen in [[Lukien]] und [[Südkont]]. Der [[Akt von Saseia]] Karls X. vom 2. Januar 1759, der das Großherzogtum auf ewig zum integralen Bestandteil des mikolinischen Königreichs erklärte, wurde von Gabriel VIII. von Sagradien zunächst nicht anerkannt, der jedoch im folgenden [[Friede von Tinagua]] 1760 schließlich der Inkorporierung Servettes in die mikolinische Krone zustimmen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung der servettinischen und mikolinischen Stände am 1. November 1760 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen Servettes im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit und 91-jähriger staatsrechtlicher Souveränität hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Servette ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über, die den Königssitz und den Sitz der Regierungsinstitutionen 1772 vom [[Piranien|piranischen]] [[Nanthés]] nach [[Servette]] verlegten und die Stadt zur Residenz- und Hauptstadt des Landes ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Mikolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua]] (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Mikolinien|Karls I. von Mikolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Servette]]''' (Linie Salua-Servette)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Servette|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Servette|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Servette|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Servette|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Servette|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Servette]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Servette&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Servette|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''mikolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Großneffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Karl V. Philipp von Servette|Karl V. Philipp]] (1665-1710)&lt;br /&gt;
| Charl V Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]] (1691-1734)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip II&lt;br /&gt;
| Sohn Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| [[Karl VI. Ferdinand von Servette|Karl VI. Ferdinand]] (1719-1740)&lt;br /&gt;
| Charl VI. Fernand&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| 1755&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Servette|Maria I.]] (1716-1755)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| ''1737''&lt;br /&gt;
| ''1755''&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]] (1715-1792)''&lt;br /&gt;
| ''Gabriel IV de Viena''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent Marias I., danach [[König von Sagradien]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1755&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Josep Luvis I de Viena&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Gabriels von Vienne, offiziell bis 1760 Großherzog&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Mikolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Fürstin von Valier]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Valier&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori]], Witwe von [[Miquel de Valier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| [[Don Miquel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], Halbbruder [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miquel de Santori, Fürst von Valier]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Enkel Miquel de Valiers, Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Michael III.|Michaels III.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Michael III.|Michaels III.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[José María del Carnis, Graf Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| Josep de Fidelfe&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miquel d'Esqués|Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Michaels III.&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Saloanische Kriege</title>
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		<updated>2015-02-07T17:29:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Servettinische Kriege''' wird eine Serie bewaffneter Konflikte zwischen dem [[Königreich Sagradien]] unter der Dynastie der [[Santori]] und [[Mikolinien]] unter den [[Interea]]-Königen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bezeichnet, die hauptsächlich auf der mikolinischen Halbinsel ausgetragen wurden. Darin ging es um den Besitz und den Status der so genannten [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] nach dem Tod des Herzogs [[Anton III. von Servette]] im Jahr 1477. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beendet wurden die Kriege 1506 im [[Frieden von Salua]], mit dem die Lande engültig in den Besitz Sagradiens übergingen. Der Erfolg der [[Sagradien|sagradischen]] [[Santori]] gegen [[Mikolinien]] begründete die bis Mitte des 18. Jahrhunderts andauernde Herrschaft der Sagradier im Süden der mikolinischen Halbinsel und trug erheblich zum Aufstieg der Santori zu einer der mächtigsten Dynastien Europas bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorgeschichte ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen um die Kronen von [[Sagradien]], [[Mikolinien]], [[Perucía]] und [[Golen]] und dem [[Frieden von Tesqué 1443]] standen sich mit [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] zwei Königreiche gegenüber, die um die innere Konsolidierung und die äußere Vormachtstellung stritten. Die Überführung der beiden Halbinselteile unter einer gemeinsamen Herrschaft blieb auf beiden Seiten das Ziel. Spätestens nach der Übernahme der sagradischen Krone durch König [[Jakob III.]] aus der [[Tulis|tulinesischen]] Familie der [[Santori]] besaß Sagradien-Tulis über eine Vormachtstellung im [[Blaumeer]]raum und suchte überdies seinen Einfluss auf Mikolinien auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Herrschaft der Santori in Sagradien einigermaßen gefestigt war, waren die Macht- und Loyalitätsverhältnisse auf der mikolinischen Halbinsel weniger klar. Bereits im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] hatte der [[Herzog von Servette]] [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] hier eine Sonderrolle gespielt und zeitweise selbst Anspruch auf den gesamtmikolinischen Königsthron erhoben. Aus dem Krieg ging Servette unter Herzog [[Anton II. von Servette|Anton II.]]  schließlich gestärkt hervor und bildete nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in [[Lukien]] und Süd[[piranien]] unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich, doch musste es naturgemäß das Ziel des mikolinischen Königtums bleiben, seine Vorherrschaft über Servette zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Servettinischer Krieg (1477-1479) ====&lt;br /&gt;
Eine solche Gelegenheit sah der mikolinische König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] nach dem Tod des mächtigen Herzogs [[Philipp I. von Servette]] im Jahr 1472 und seines Bruders und Nachfolgers [[Anton III. von Servette|Anton III.]] fünf Jahre später gegeben. Da beide Herzöge ohne legitime männliche Nachkommen gestorben waren, bestand Heinrich I. auf seiner Oberherrschaft und suchte das Herzogtum als vakantes Lehen wieder einzuziehen. Die servettinischen Stände dagegen bestanden auf ihre Unabhängigkeit und unterstützten den unehelichen Sohn Philipps I., [[Philipp II. von Servette|Philipp von Saseia]]. Es kam darüber zum Nachfolgekrieg und zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen [[Santori]]-König [[Jakob III.]] verbündete. Der sagradische Monarch erhoffte sich dadurch, seinen Einfluss auf der mikolinischen Halbinsel dauerhaft zu sichern, wozu auch Eheallianzen anvisiert wurden. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Philipp von Saséia schließlich durchsetzen. Bei [[Tinágua]] siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Philipps im [[Vertrag von Sant Lucas]] 1480. Philipp von Saseia heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Servettinischer Krieg (1490-1497) ====&lt;br /&gt;
In der Folge regierte Philipp von Saseia als das de facto von Mikolinien unabhängige Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel. Die Beziehungen zu Sagradien blieben dabei unklar. Zwar war er machtpolitisch von diesen abhängig, konnte sich aber einige Autonomie von [[Tulis]] sichern. Das servettinisch-santorische Bündnis blieb aber stark genug, um die Versuche Mikoliniens abzuwehren, den Vertrag von 1480 zu revidieren. Doch Philipps Tod 1490 schwächte die Allianz gegen Mikolinien empfindlich, da Philipps minderjähriger Sohn und Nachfolger [[Baltasar von Servette]] erst wenige Monate alt war und unter die Regentschaft seiner Mutter [[Isabel von Santori]] gestellt wurde. Der mikolinische König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]] hoffte nun auf Widerstände unter den Adligen der Lande gegen die sagradische Regentin und zog mit einem Heer nach Süden. Es gelangen ihm einige schnelle Erfolge, doch verweigerten die Stände ihm mehrheitlich die Anerkennung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter von Sagradien|Don Pietro]], Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dritter Servettinischer Krieg (1503-1506) ====&lt;br /&gt;
[[Golen]] blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. 1499 dankte die junge Herzogin [[Antonia von Servette]] auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die [[Sántori]] fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog [[Peter von Sagradien|Peter]] 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Wiederum zogen die servettinischen Stände die Herrschaft der ferneren Santori einer Eingliederung ins mikolinische Königreich vor, zumal Peters Kriege in Sagradien die Möglichkeit boten, in Abwesenheit die heimischen Verhältnisse selbst zu kontrollieren. Zudem gelang es prosagradischen Aufständischen in Golen, die ungeliebte mikolinische Herrschaft zu vertreiben, woraufhin Golen wieder sagradisch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Servette]], das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saseia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das [[Haus Santori]], wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften [[Drouvel]] oder [[Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis und Folge ====&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Salua hatte sich Sagradien endgültig durchgesetzt und setzte sich damit im Süden der mikolinischen Halbinsel fest. Die Herrschaft trug erheblich zum Aufstieg der sagradischen Santori-Monarchie zu einer der führenden Mächte Europas auf. Das Königreich Mikolinien musste dagegen seine Ansprüche auf die gesamte mikolinische Halbinsel zunächst hintanstellen und konnte dieses Ziel in den nächsten beiden Jahrhunderten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Saloanische Kriege</title>
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		<updated>2015-02-07T17:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Servettinische Kriege''' wird eine Serie bewaffneter Konflikte zwischen dem [[Königreich Sagradien]] unter der Dynastie der [[Santori]] und [[Micolinien]] unter den [[Interea]]-Königen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bezeichnet, die hauptsächlich auf der micolinischen Halbinsel ausgetragen wurden. Darin ging es um den Besitz und den Status der so genannten [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] nach dem Tod des Herzogs [[Anton III. von Servette]] im Jahr 1477. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beendet wurden die Kriege 1506 im [[Frieden von Salua]], mit dem die Lande engültig in den Besitz Sagradiens übergingen. Der Erfolg der [[Sagradien|sagradischen]] [[Santori]] gegen [[Micolinien]] begründete die bis Mitte des 18. Jahrhunderts andauernde Herrschaft der Sagradier im Süden der micolinischen Halbinsel und trug erheblich zum Aufstieg der Santori zu einer der mächtigsten Dynastien Europas bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorgeschichte ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen um die Kronen von [[Sagradien]], [[Micolinien]], [[Perucía]] und [[Golen]] und dem [[Frieden von Tesqué 1443]] standen sich mit [[Sagradien]] und [[Micolinien]] zwei Königreiche gegenüber, die um die innere Konsolidierung und die äußere Vormachtstellung stritten. Die Überführung der beiden Halbinselteile unter einer gemeinsamen Herrschaft blieb auf beiden Seiten das Ziel. Spätestens nach der Übernahme der sagradischen Krone durch König [[Jakob III.]] aus der [[Tulis|tulinesischen]] Familie der [[Santori]] besaß Sagradien-Tulis über eine Vormachtstellung im [[Blaumeer]]raum und suchte überdies seinen Einfluss auf Micolinien auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Herrschaft der Santori in Sagradien einigermaßen gefestigt war, waren die Macht- und Loyalitätsverhältnisse auf der micolinischen Halbinsel weniger klar. Bereits im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] hatte der [[Herzog von Servette]] [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] hier eine Sonderrolle gespielt und zeitweise selbst Anspruch auf den gesamtmicolinischen Königsthron erhoben. Aus dem Krieg ging Servette unter Herzog [[Anton II. von Servette|Anton II.]]  schließlich gestärkt hervor und bildete nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in [[Lukien]] und Süd[[piranien]] unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich, doch musste es naturgemäß das Ziel des micolinischen Königtums bleiben, seine Vorherrschaft über Servette zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Servettinischer Krieg (1477-1479) ====&lt;br /&gt;
Eine solche Gelegenheit sah der micolinische König [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] nach dem Tod des mächtigen Herzogs [[Philipp I. von Servette]] im Jahr 1472 und seines Bruders und Nachfolgers [[Anton III. von Servette|Anton III.]] fünf Jahre später gegeben. Da beide Herzöge ohne legitime männliche Nachkommen gestorben waren, bestand Heinrich I. auf seiner Oberherrschaft und suchte das Herzogtum als vakantes Lehen wieder einzuziehen. Die servettinischen Stände dagegen bestanden auf ihre Unabhängigkeit und unterstützten den unehelichen Sohn Philipps I., [[Philipp II. von Servette|Philipp von Saseia]]. Es kam darüber zum Nachfolgekrieg und zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen [[Santori]]-König [[Jakob III.]] verbündete. Der sagradische Monarch erhoffte sich dadurch, seinen Einfluss auf der micolinischen Halbinsel dauerhaft zu sichern, wozu auch Eheallianzen anvisiert wurden. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Philipp von Saséia schließlich durchsetzen. Bei [[Tinágua]] siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Philipps im [[Vertrag von Sant Lucas]] 1480. Philipp von Saseia heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Servettinischer Krieg (1490-1497) ====&lt;br /&gt;
In der Folge regierte Philipp von Saseia als das de facto von Micolinien unabhängige Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel. Die Beziehungen zu Sagradien blieben dabei unklar. Zwar war er machtpolitisch von diesen abhängig, konnte sich aber einige Autonomie von [[Tulis]] sichern. Das servettinisch-santorische Bündnis blieb aber stark genug, um die Versuche Micoliniens abzuwehren, den Vertrag von 1480 zu revidieren. Doch Philipps Tod 1490 schwächte die Allianz gegen Micolinien empfindlich, da Philipps minderjähriger Sohn und Nachfolger [[Baltasar von Servette]] erst wenige Monate alt war und unter die Regentschaft seiner Mutter [[Isabel von Santori]] gestellt wurde. Der micolinische König [[Heinrich II. von Micolinien|Heinrich II.]] hoffte nun auf Widerstände unter den Adligen der Lande gegen die sagradische Regentin und zog mit einem Heer nach Süden. Es gelangen ihm einige schnelle Erfolge, doch verweigerten die Stände ihm mehrheitlich die Anerkennung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter von Sagradien|Don Pietro]], Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dritter Servettinischer Krieg (1503-1506) ====&lt;br /&gt;
[[Golen]] blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. 1499 dankte die junge Herzogin [[Antonia von Servette]] auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die [[Sántori]] fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog [[Peter von Sagradien|Peter]] 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Wiederum zogen die servettinischen Stände die Herrschaft der ferneren Santori einer Eingliederung ins micolinische Königreich vor, zumal Peters Kriege in Sagradien die Möglichkeit boten, in Abwesenheit die heimischen Verhältnisse selbst zu kontrollieren. Zudem gelang es prosagradischen Aufständischen in Golen, die ungeliebte mikolinische Herrschaft zu vertreiben, woraufhin Golen wieder sagradisch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Servette]], das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saseia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das [[Haus Santori]], wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften [[Drouvel]] oder [[Carata]] wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis und Folge ====&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Salua hatte sich Sagradien endgültig durchgesetzt und setzte sich damit im Süden der micolinischen Halbinsel fest. Die Herrschaft trug erheblich zum Aufstieg der sagradischen Santori-Monarchie zu einer der führenden Mächte Europas auf. Das Königreich Micolinien musste dagegen seine Ansprüche auf die gesamte micolinische Halbinsel zunächst hintanstellen und konnte dieses Ziel in den nächsten beiden Jahrhunderten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Sagradischer Erbfolgekrieg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Erbfolgekrieg''' (1755/56-1760) wird der militärisch ausgetragene Streit um die sagradische Krone nach dem Tod des Kindkönigs [[David II.]] im Jahr 1754 genannt, der nach zunächst bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen innerhalb Sagradiens durch Eintritt der Mächte Frankreich und Mikolinien im Jahr 1756 offen als internationaler Konflikt ausbrach und den Auftakt zum gesamteuropäischen und in Nordamerika ausgetragenen ''Siebenjährigen Krieg'' bildete. Mit dem Tod [[Maria I. von Servette|Marias I. von Servette]] und dem Angriff [[Karl X. von Mikolinien|Karls X. von Mikolinien]] auf das [[Großherzogtum Servette]] vermischte sich der Thronkonflikt in Sagradien zudem mit der seit dem [[Servettinischer Thronfolgekrieg|Servettiner Thronstreit 1737]] ungelösten Frage des Status der Servettinischen Lande. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich gelang es Frankreich, nach der Absetzung der von Mikolinien protegierten letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] und ihres Mannes [[Anton II. Ramon]] aus dem [[Haus Piacone]] mit [[Gabriel VIII.]] die bis zum Ende der Monarchie 1891 regierende Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne]] auf den sagradischen Thron zu bringen. Mikolinien dagegen konnte sich den Besitz Servettes sichern und die Jahrhunderte lang angestrebte Wiedervereinigung des Königreichs mit dem reichen Süden der Halbinsel entscheidend vorantreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg von 1713-1718]] zwischen Ständen und König und dem Tod König [[Danadier II.|Danadiers II.]] in der [[Maiblutnacht 1721]] war es in Sagradien zum Thronfolgestreit zwischen dem von Loyalisten unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] und den von den Ständen favorisierten [[Maria I.]] und ihrem Mann [[Johann III.]] gekommen. Dem Sieg Marias und Johanns 1722/23 folgten weitere erfolglose Operationen und Aufstände der [[Philippkarlisten]], die von Frankreich unterstützt wurden, letztmals nach dem Tod Marias I. im Jahr 1735. Der Gegensatz zwischen dem Ständekönig Johann III. und dem absolutistischen Frankreich blieb bestehen und äußerte sich u.a. im Bündnis Johanns mit dem Mikolinischen König [[Karl X. von Mikolinien]], der im [[Servettinischer Thronfolgekrieg|Servettiner Thronstreit 1737]] vergeblich, eine Annexion des [[Herzogtum Servette|Großherzogtums Servette]] durchzusetzen, sowie in der Beteiligung an der Pragmatischen Allianz 1740 gegen Frankreich. Der Tod Johanns III. 1749 führte in Sagradien zur anhaltenden Nachfolgekrise, die sich unter dem Kindkönig [[David II.]] (1749-54) in internen Herrschaftsstreitigkeiten, aber auch in Differenzen um die außenpolitische Bündnisorientierung äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Vorfeld des Siebenjährigen Krieges entstandene neue Bündniskonstellation (''Renversement des Alliances'') führte schließlich zur Annäherung Österreichs und Frankreichs einerseits und zu einer preußisch-englischen Allianz andererseits, der auch Karl X. von Mikolinien beitrat. Dieser stand nach dem [[Nantheser Ausgleich 1739]] weiterhin in Gegnerschaft zum französisch-alliierten Servette unter [[Maria I. von Servette]] und [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] und verfolgte weiterhin das Ziel einer Eroberung des Großherzogtums. Zum Mikolinisch-servettinischen Konflikt auf der Mikolinischen Halbinsel kamen englisch-französische Gegensätze in Nordamerika sowie der preußisch-österreichische Dualismus aus dem Österreichischen Erbfolgekrieg als Rahmenbedingungen des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Dazu kam nach dem Tod des erst neunjährigen [[David II.]] 1754 die unklare Nachfolgefrage in Sagradien. Zwar erkannten die Stände zunächst Davids ältere Halbschwester [[Maria II. Franziska]] als Königin an, diese musste sich aber gegen die Thronansprüche [[David Jakob von Sesin|Herzog David Jakobs von Sesin]] erwehren, der das Bündnis mit der französisch-habsburgischen Allianz suchte, sich aber nicht durchsetzen konnte. Die Propagandaangriffe der frankreich-freundlichen Partei gegen das Königtum Marias und ihre Ehemanns [[Anton II. Ramon]] von Piacone führte jedoch zu einer deutlichen Schwächung des unpopulären Königtums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weigerung Frankreichs, das Königtum Marias anzuerkennen, führte zum Bündnis Marias mit Karl X. von Mikolinien. Gleichzeitig wurden aber Verhandlungen zur Beilegung des Thronkonflikts geführt, da auch der von Frankreich unterstützte Thronkandidat [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] zunächst keine Zustimmung bei den mit Frankreich verbündeten Habsburgern fand. Der in Sagradien ausgetragene Kampf der wenigen Anhänger David Jakobs von Sesin mit dem Königtum Marias konnte bald schon zugunsten Marias entschieden werden, während Louis-Gabriel de Vienne auf eine eigene Intervention verzichtete. Gleichzeitig sammelten sich in der Opposition aber die bisherigen Unterstützer der Sesin-Kandidatur hinter dem französischen Kandidaten Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum internationalen Konflikt wurde die Frage erst nach dem Tod Marias I. von Servette Ende 1755, die Anfang 1756 zum erneuten Angriff Karls X. von Mikolinien auf Servette führte, der von Maria II. von Sagradien toleriert wurde. Die folgende Kriegserklärung Frankreichs an Mikolinien und Sagradien im März 1756 löste schließlich den seit zwei Jahren schwelenden Thronfolgekrieg aus. Binnen kurzer Zeit schlossen die Franzosen ein Bündnis mit Österreich, während die preußisch-englische Allianz sich der Seite Mikoliniens anschloss. Der preußische Einfall in Sachsen im August 1756 löste schließlich den Krieg um Schlesien aus, während England und Frankreich schon seit 1754 im Krieg miteinander lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Auf dem servettinischen Kriegsschauplatz konnte Mikolinien rasche Erfolge feiern und eroberte den größten Teil des Landes handstreichartig. Die Armee Louis-Gabriel de Viennes konnte dagegen größere Teile des sagradischen Südwestens erobern. Die Hoffnung Antonio Ramóns, der den Oberbefehl über die marianischen Heere übernahm, Mikolinien werde die Verfolgung Viennes aufnehmen, wurden enttäuscht, da sich Karl X. zunächst um die Konsolidierung seiner gerade eroberten Stellung in Servette konzentrierte und sein Kriegsziel im Wesentlichen erreicht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Antonio Ramón in der Bretagne eingefallen war, konnte er diese Stellung zunächst halten, aber keine weiteren Gebietsgewinne in Frankreich verbuchen. 1757 folgte der Gegenschlag der Franzosen, den auch britische Kontingente nicht aufhalten konnten. In der [[Schlacht von Cavalla]] musste der Piacone eine entscheidende Niederlage hinnehmen. Der Vormarsch der Franzosen war nicht länger aufzuhalten. Der Flucht Antonios und Marias nach Mikolinien folgte die formelle Absetzung des Königspaares durch die sagradischen Generalstände, die unter der militärischen Präsenz französischer Truppen den französischen Kandidaten Louis-Gabriel de Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum König erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Krieges ===&lt;br /&gt;
Der Versuch einer Einigung Gabriels mit Karl X. (Vertrag von Tinagua), in deren Rahmen Gabriel auch auf das Großherzogtum Servette verzichtete, um die Garantie für Sagradien zu erhalten, scheiterte kurz darauf. Die Kämpfe dauerten noch bis 1760 an, zumal England noch immer mit Frankreich rang. Die Bereitschaft Karls X., für die mit ihm verbündeten, aber abgesetzten Maria II. und Anton II. Ramon den Krieg fortzusetzen, schwand zunehmend. Der Friedensschluss zwischen Mikolinien, Frankreich und Sagradien im [[Friede von Tinagua]] 1760 beendete schließlich den Erbfolgekrieg um Sagradien und Servette endgültig. Mikolinien erkannte das Königtum Gabriels VIII. an und erhielt im Gegenzug die Garantie für das schon 1757 bestätigte Großherzogtum Servette. Die Kriege zwischen England und Preußen einerseits, Frankreich, Russland, Österreich und seit 1761 auch Spanien andererseits, wurde jedoch fortgesetzt und zog sich noch bis zu den Friedensschlüssen von 1762/63 hin, ohne dass das vorerst saturierte Mikolinien oder Sagradien weiterhin an den Auseinandersetzungen teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachspiel ===&lt;br /&gt;
Mit der Konsolidierung seines Königtums u.a. durch eine umfassende Amnestie für alle seine Gegner legte Gabriel VIII. den Grundstein für die bis zum Ende der Monarchie 1891 andauernde Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] auf dem sagradischen Thron. Als Nachkomme [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] stellte er sein Königtum in unmittelbare Kontinuität zu den [[Santori]]-Königen auf dem Thron. Die profranzösische Bündnisorientierung in der Außenpolitik, ein klarer Bruch zur Politik Johanns III., blieb danach erhalten und führte Sagradien u.a. in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=21526</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Peruzinischer Bürgerkrieg zwischen der pro-micolinischen [[Alberenser Union]] und ihren Gegnern&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Servettinisch-Loneischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior]], seit 1313/15 als Nachfolger seines Bruders [[Philipp I. von Micolinien|Philipp]] als [[König von Perucía]] und [[König von Micolinien]], die drei Königreiche von Sagradien (inklusive [[Golen]]), Perucía und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Salua|Salua]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Die micolinischen Stände beriefen sich auf die [[Konvention von Marbore]] von 1368, in der sie dem [[Erbteilungsplan Sergis II.]] zugestimmt hatten, der die Trennung der sagradischen von der micolinischen und peruzinischen Krone unter Sergis Nachfolgern vorgesehen hatte, jedoch nie wirksam geworden war. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbenlosigkeit Gabriels führte aber dazu, dass der Vertrag lediglich eine Zwischenstation in der Auseinandersetzung blieb. Noch zu Lebzeiten Gabriels begannen in Sagradien bürgerkriegsartige Nachfolgekämpfe zwischen den Häusern [[Haus Vesaey|Vesaey]] und [[Haus Ostino|Ostino]] um das Königtum. In Perucía kristallisierten sich mehrere Adelsparteien heraus, die sich zwar auf die Behauptung des ständischen Wahlrechts, nicht aber auf einen Nachfolgekandidaten einigen konnten. Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien schließlich zur Fortführung des Kriegs zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. als König von Micolinien, verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich nahm ein Teil des peruzinischen Adels Verhandlungen mit Karl VI. auf und bot ihm ohne Mehrheit der Stände das Königtum an, was dieser wiederum 1396 zur Intervention in Perucía nutzte und damit den Krieg mit Sagradien auslöste. Karl und die promicolinische Ständepartei beriefen sich dabei auf die Konvention von Marbore. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum sagradischen König, erhob nach dessen Tod 1402 aber kurze Zeit selbst Anspruch auf die sagradische Krone, womit er den Vertrag von 1390 in allen Teilen, aber auch die Konvention von Marbore, auf die er sich bis dahin berufen hatte, für ungültig und sich selbst zum legitimen Erben des Reichs Sergis I. erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zeitweise die [[Tulinesische Republik|Comitat-Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salua-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]], [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] und [[Haus Alagua|Golen-Alagua]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik der [[Sántori]]-Contes sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]], seine Kolonien in Ostmicolinien sowie beanspruchte Gebiete in Golen. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Salua-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien und die Unabhängigkeit von der Krone, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das sich in der [[Alberenser Union]] 1409 die Unterstützung der peruzinischen Stände sichern und anschließend bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Zu dieser Zeit fand der Krieg hauptsächlich im Gebiet rechts der Konsetten statt mit micolinischen und tulinesischen Truppen auf sagradischem Gebiet, wobei die Gewinne [[António de Sántori]]s, als [[Fürst von Valier]] sagradischer Lehnsträger, gegen den mit Micolinien verbündeten Markgrafen [[Ludwig von Golen]] zwar offiziell im Namen der sagradischen Krone stattfanden, de facto aber die Macht der Sántori vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gescheiterte Belagerung Geróns 1420 führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Tesqué]] endete die von 1321 bis 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Der Friedensvertrag berief sich inhaltlich auf die [[Konvention von Marbore]] von 1368, bestätigte aber de facto lediglich den im Krieg entstandenen Status Quo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Friedensvertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt seit dem Frühmittelalter neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird. In Micolinien konnte sich in der Folge das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Die Servettensischen Herzöge konnten sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die Tulinesische Adelsrepublik ging nach Eroberungen, Bürgerkämpfen, Verlusten und neuerlichen Siegen schließlich als de facto unabhängige Monarchie der Santori hervor, die als Fürst-Grafen von Valier, Tulis, Golen, Conte und Plato zum eigenen Machtfaktor aufgestiegen waren. Durch das Ehebündnis zwischen den Sántori und den [[Haus Vesaey]] gelangte das kurzlebige Konglomerat schließlich 1457 zum Königreich Sagradien der [[Sántori]]-Könige und bildete neben Servette eine wesentliche Stütze der frühneuzeitlichen Santori-Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt jedoch nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der saluanischen Herzöge in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten ([[Servettinische Kriege]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs, aus dem schließlich nicht nur die moderne micolinisch-peruzinische Monarchie, sondern auch der sagradische Santori-Staat der frühen Neuzeit in Grundzügen hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Erster_Asumarischer_Krieg&amp;diff=21525</id>
		<title>Erster Asumarischer Krieg</title>
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		<updated>2015-02-07T17:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Asumarische Krieg''' von 1657 bis 1669 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen [[Micolinien]] und [[Sagradien]], zeitweise unter Beteiligung weiterer Mächte, um die Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blauen Meer]] und auf der [[Konsettenhalbinsel]] sowie um Thronfolge des kinderlosen [[Karl IX. von Micolinien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Nach den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] 1477-1506 stellte die Großmacht [[Sagradien]] unter den [[Santori]]-Königen eine Hegemonialmacht über die westliche europäische Peripherie dar und kontrollierte neben [[Golen]] und [[Westligrien]] auch den gesamten Süden der micolinischen Halbinsel. Nach inneren Wirren in Micolinien versuchte die aufstrebende Macht seit dem frühen 17. Jahrhundert die Vorherrschaft Sagradiens zu brechen und Gebiete zurückzugewinnen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] von 1620 verbündete sich Micolinien mit England gegen Sagradien und versuchte einen Angriff auf das westligrische Küstengebiet. Bis 1624 konnte sich Sagradien jedoch behaupten und seine Stellung sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit waren die Schicksale beider Mächte eng miteinander verknüpft. Bis 1633 regierte in Micolinien die Santori-Prinzessin [[Maria Charlotte von Sagradien]] für den minderjährigen König [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]]. Dessen Schwester [[Katharina von Micolinien]] gewann als Ehefrau des sagradischen Königs [[Gabriel VI.]] zeitweise entscheidenden Einfluss auf die sagradische Politik und war nach Gabriels Tod 1651 Regentin des Landes. Ihr Bruder Karl IX. selbst heiratete in dritter Ehe schließlich Katharinas Tochter, seine Nichte [[Maria Teresa von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enge Allianz beider Mächte hielt jedoch nicht lange. Der zwangsweise herbeigeführte Sturz Katharinas von Micolinien als sagradische Regentin im Jahr 1654 und die folgende Regierung des [[Kardinal Bernabêu|Kardinalbischofs Bernabêu]] führte zu ernsten Verstimmungen zwischen beiden Staaten. In diesem Augenblick wurde auch die Thronfolge-Frage in Micolinien aktuell. Da sich eine kinderlose Ehe zwischen Karl IX. und Maria Teresa abzeichnete und die Nachfolge damit vakant wurde, drängten die micolinischen Stände den kinderlosen König, seinen Neffen [[Johann IV. von Micolinien|Johann von Albero]] aus einer Nebenlinie des Königshauses zum Nachfolger zu designieren. Sagradien unter Kardinalbischof Bernabêu erkannte aber die Thronfolge nicht an und erhob für Karls Schwester Katharina - trotz ihres Sturzes - und ihre Nachkommen Anspruch auf den Thron. Eine solche Doppelmonarchie in Westeuropa fürchtete vor allem Sagradiens Dauergegner Spanien, das nach dem Dreißigjährigen Krieg um seine Vorherrschaft fürchtete und schließlich eine Allianz mit Micolinien einging. Im Gegenzug machte Micolinien zudem alte Ansprüche auf [[Golen]] geltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Der Einfall des micolinischen Heeres unter dem designierten Thronfolger Johann von Albero in Golen 1657 markierte schließlich den Beginn des Asumarischen Kriegs. Spanien hielt sich zunächst zwar offiziell aus dem Krieg heraus, steuerte aber Hilfstruppen bei, sodass sich das im Krieg gegen Spanien befindliche republikanische England unter Oliver Cromwell zu ähnlicher Unterstützung für Sagradien entschied. Der micolinische Einfall in Golen konnte zunächst zurückgeschlagen werden, große Teile des Südens wurden aber erobert. Seit 1559 setzte Sagradien aber im Norden zum Gegenschlag an und rückte unter dem Befehlshaber Herzog [[Ludwig Philipp II. von Sesin]], genannt &amp;quot;der Vielgeliebte&amp;quot;, bis ins [[Perucia|peruzinische]] [[Alessa]] vor, wo es vor allem unter calvinistischen [[Uleisten]] einen antimicolinischen Aufstand entfachte. Auch im Süden konnte Sagradien bis 1664 Boden gut machen. Mit der [[Schlacht von Bovel]] 1664 kam die Wende zugunsten Micoliniens, das Golen weiterhin besetzt hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Finanzkrise Sagradiens zwang Bernabêu 1665 zu einem Waffenstillstand mit Micolinien und der Aufnahme von Friedensverhandlungen. Angesichts der Kräfteverteilung konnte Sagradien auf einen günstigen Frieden hoffen, zumal Micolinien im Norden noch immer mit Aufständen zu kämpfen hatte und um Entlastung bemüht war. Anfang 1667 einigten sich beide Seiten in [[Coloma]] zu einem Präliminarfrieden. Die Kriegspartei in Sagradien schürte jedoch Unfrieden und erstritt in einer Intrige schließlich 1667 die Ablösung Bernabêus. Dessen Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] suchte 1668 in einer erneuten Kampfaufnahme das Heil und begann gleichzeitig einen [[Sagradisch-Spanischer Seekrieg|Seekrieg gegen Spanien]]. Giláns Ziel, Micolinien endgültig in die Abhängigkeit zu treiben, misslang jedoch auf voller Linie. Die sagradische Offensive begann schnell zu stocken. Im gesamten Kriegsjahr 1668/69 kam Sagradien nicht über den Status Quo auf der micolinischen Halbinsel hinaus. Derweil bemühte sich Micolinien angesichts eines schwer kranken Königs um eine formelle Anerkennung Johanns von Albero als Nachfolger und um eine Beruhigung der Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friede von Villagua ===&lt;br /&gt;
Die sich dauernd verschlechternde Lage im Seekrieg gegen Spanien zwang Sagradiens Minister Gilán zum Rücktritt. Der wieder ins Amt zurückgekehrte Bernabêu brachte schließlich die ausgesetzten Friedensverhandlungen erfolgreich zu einem Ende. Der Friede von Villagua baute in wesentlichen Punkten auf dem Präliminarfrieden von Coloma auf und bedeutete im Wesentlichen eine Festschreibung des Status quo ante von 1656. Micolinien verfehlte damit sein Ziel der Rückeroberung [[Golen]]s und [[Westligrien]]s und musste die sagradische Herrschaft in [[Südkont]] und [[Lukien]] sowie die formelle Souveränität des [[Herzogtums Servette]] im Besitz der Santori anerkennen. Es kam lediglich zu kleineren Grenzänderungen in Golen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien erkannte im Gegenzug die Thronfolge des [[Haus Albero|Hauses Albero]] in Micolinien an. Außerdem musste König [[Gabriel VII.]] das [[Herzogtum Servette]] an seinen jüngeren Sohn [[Ludwig Philipp I. von Servette|Luis Filipe]] abgeben. Damit wurde das nun auch formell aus der Lehnsabhängigkeit Micoliniens ausgeschiedene und zum Großherzogtum erhobene Servette zur Sekundogenitur der sagradischen [[Santori]], blieb aber auch im folgenden Jahrhundert Zankapfel zwischen beiden Mächten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradisch-spanischen Auseinandersetzungen gingen jedoch noch weiter und wurden erst 1670 beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Was auf den ersten Blick als Sieg Sagradiens wirkt, markierte in Wahrheit einen wichtigen Grundstein für den machtpolitischen Aufstieg Micoliniens. Die gesicherte Nachfolge des Hauses Albero war Basis einer nationalen Machtpolitik, die im 18. Jahrhundert schließlich zur Wiedergewinnung Servettes und Westligriens führte. Die Abtrennung Südmicoliniens aus der direkten Zugriffsgewalt der sagradischen Könige eröffnete diplomatische Spielräume und war ein empfindlicher Schlag für die Großmachtstellung Sagradien. Deren machtpolitischer Abstieg ging weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=21524</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2015-02-07T17:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Folge der Bürgerkriege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1708 und 1723 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Dazu kamen auswärtige Einmischungen von Seiten Frankreichs und Micoliniens. Kontext der Konflikte war der seit 1701 ausgetragene Spanische Erbfolgekrieg, in dem Sagradien an der Seite Frankreichs gegen die antifranzösische Allianz kämpfte und der das sagradische Königreich erschöpfte und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als ''Sagradischer Koalitionskrieg'' oder ''Krieg der Coalicionárioes'' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der ständisch-oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den ''[[Juliaufstand 1708]]'' und den ''[[Septemberaufstand 1711]]'') sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semess|Semestiner]] Republikanern infolge des ''[[Maiaufstand 1721|Maiaufstands 1721]]'' (auch als ''Zweiter Bürgerkrieg'' bezeichnet) sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich vor allem im Jahr 1721/22 ereigneten und in der Folge bis etwa 1735 andauerten (''Dritter'' und ''Vierter Bürgerkrieg'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg auf Seiten Frankreichs führte zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semess|Semestiner]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedere Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten [[Micolinien]] einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern [[Piacón]] und [[Todesco]]. Nachdem König [[Georg I. von Micolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch der de facto vom sagradischen König abhängige Fürst [[Maximilian II. von Cuentez]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem ständischen Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alexandro Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnelle Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder Don Pietro Joán mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pietros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der Koalitionstruppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Die Entscheidung des micolinischen Königs [[Georg II. von Micolinien|Georg II.]], dem sagradischen König offiziell den Krieg zu erklären und mit Truppen in die sagradischen Besitzungen auf der micolinischen Halbinsel vorzudringen, beschleunigte die Willensbildung bei Ständen und König, die Konflikte niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1718 leitete die im Vergleich zum Ständeheer deutlich schwächere Königspartei schließlich Waffenstillstandsverhandlungen ein, die im August zur Einigung führten. Danadier musste einer Wiedereinberufung der Generalständeversammlung zustimmen und sich unter Kontrolle einer Generalabordnung (''Delegación General'') der Stände stellen lassen. Der Bürgerkrieg war damit vorerst jedoch nicht beendet, da es in der Folge wiederholt zu royalistischen Aufständen kam. Dennoch demonstrierten König und Stände in der Folge die Wiederherstellung ihrer concordia und beschworen die gemeinsame Verantwortung vor Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Ständeregiments (''regimen d'estadœs'') ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1718 kam die neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Sommer und Herbst 1719 auf insgesamt drei Teile einer neuen Ordnung, die als ''Codices Magna Libertatum'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König entließ zunächst parallel zu den Beratungen der Stände eigene Dekrete über das künftige Zusammenwirken von Ständen und König, die jedoch von den Generalständen als unzureichend zurückgewiesen wurden. Im Dezember 1719 musste Danadier schließlich auf weiteren Druck der Stände hin erklären, die Codices Magna von König und Ständen künftig einhalten zu wollen. Dabei behielt er sich zwei einzelne Abweichungen vor, dennoch reagierte die ultraroyalistische Partei empört auf das Entgegenkommen des Königs gegenüber den Ständen. Vor allem Danadiers Bruder Herzog [[Philipp Karl von Viça]] profilierte sich nun als radikaler Gegenpart zum konzessionsbereiten König. Bald wurden Gerüchte gestreut, der König sei aus Krankheitsgründen unzurechnungsfähig und zum willenlosen Werkzeug der gottlosen Adelspartei verkommen. Tatsächlich zeigte Danadier in der Folge zunehmend Anzeichen von Depressionen und schien die Gerüchte damit zu bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eskalation und Königsabsetzung ===&lt;br /&gt;
Trotz des Waffenstillstands und der Übereinkunft zwischen König und Ständen ging der Krieg mit Micolinien weiter. Nach wechselvollen Kämpfen musste das sagradische Ständeregiment im Herbst 1720 schließlich einen für Sagradien nachteiligen Frieden akzeptieren. Größere Teile [[Südkont]]s mussten an Micolinien abgetreten werden. Der Friedensschluss verstärkte die allgemeine Unzufriedenheit mit dem Ständeregiment, das durch Versorgungsprobleme und Hungersnöte ohnehin an Popularität verloren hatte und vornehmlich als Interessenvertretung des Hochadels wahrgenommen wurde. Damit verbunden waren interne Parteikämpfe innerhalb der Stände und Interessengegensätze vor allem zwischen hochadligen und hochklerikalen Gruppen einerseits und den niederadligen und bürgerlichen Schichten andererseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche royalistische Aufstände führten im Winter 1720/21 zu einer deutlichen Radikalisierung sowohl des Ständeregiments als auch der royalistischen Gegner. Deutliches Zeichen dafür war die Ermordung des jüngsten Königsbruders Prinz Peter von Sagradien. Die anti-ständische Propaganda der Royalisten schadete aber vor allem dem gesundheitlich angeschlagenen König selbst, der unter Konspirationsverdacht und mit seiner gesamten Familie unter Hausarrest gestellt wurde, womit er endgültig die Kontrolle über das Geschehen verlor. Der Versuch der ultra-royalistischen Partei um den Königsbruder [[Philipp Karl von Viça]], das Ständeregiment Ende Januar durch einen Staatsstreich zu überwinden, indem er von seinem Bruder als Nachfolger und Regent eingesetzt werden sollte, schlug fehl. Der König kam weiteren Sanktionen zuvor und floh außer Landes. Von Frankreich aus dekretierte er seine Abdankung und ernannte, wie von diesem verlangt, seinen Bruder zum Nachfolger, der de facto bereits zuvor die dynastische Führung des königlichen Hauses übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalstände erkannten dieses Dekret jedoch nicht an, da es den Codices Magna widersprach, und erklärten im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] den König für abgesetzt. Die bereits zerstrittenen Parteien in den Ständen konnten sich jedoch nicht auf eine Nachfolgeregelung einigen. Die Legitimisten hielten trotz des versuchten Putschversuchs und seiner antiständischen Propaganda an einem grundsätzlichen Thronfolgerecht Philipp Karls von Viça fest und setzten sich für Verhandlungen mit diesem ein, womit auch auch die Hoffnung auf eine Mäßigung des zunehmend radikalisierten Ständeregiments durch das königliche Gegengewicht verbunden war. Die Mehrheit der Radikalen votierte dagegen für eine andere Lösung, konnte sich unter den potenziellen Nachfolgekandidaten, dem Herzog von Sesin oder einer der beiden Töchter des Königs, nicht entscheiden. Mit der Ernennung einer neuen Generaldelegation mit voller Exekutivgewalt wurde Sagradien de facto eine Republik, wobei aber nur eine kleine radikale Minderheit in den Ständen diese Staatsform tatsächlich bevorzugte. An der Spitze des Staates stand der [[José de Sesín|Herzog von Sesin]] als Generalvikar der Stände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ständische und die radikale Republik ===&lt;br /&gt;
Während ergebnissoffene Verhandlungen mit Prinz Philipp Karl über eine mögliche Regierung aufgenommen wurden, ohne dass dieser bereits als König anerkannt worden wäre, kam es im Land zunehmend zu Widerständen gegen das ständische Regiment unter Führung des Herzogs von Sesin und seines mächtigen Sekretärs Graf [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]]. Die Spaltung der Stände in Hochadel und Radikale wurde immer deutlicher, eine Zusammenarbeit kaum noch möglich. Nachdem ein Putschversuch der Radikalen gegen die Regierung Bonavillas gescheitert war, ging die mächtige Adelspartei hart gegen die Verschwörer vor. Als es am Morgen des 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semestiner Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand, der sich nun vor allem gegen den in den Ständen führenden Hochadel richtete. Von den Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte, und von der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage radikalisiert, bedrohten sie nun die Ständeherrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am [[Plazarenya]], versuchte Bonavillas und des Herzogs von Sesin habhaft zu werden und tötete mehrere Leibwachen des Regenten. Der Herzog konnte entkommen und floh nach [[Noyar]], die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten, wo sie sich aber endgültig zerstritt und spaltete. Die Partei der Radikalen unter der Führung des Kleinadligen [[Simón Bernord]] rief nun offiziell die Republik aus, erklärte die regierende Generaldelegation der Stände für abgesetzt und übernahm mit einem Heer aus freiwilligen Baronen, Bürgern und Bauern die Herrschaft in Semess. Die geschockten Generalstände bzw. das was von ihnen übrig geblieben war, aktivierten das stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] gegen die Usurpatoren in der Hauptstadt. Damit war der Bürgerkrieg endgültig von neuem entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Semess übernahm ein ''Rat der Sieben'' aus Bürgerlichen und Kleinadligen unter Führung Simón Bernords die Herrschaft. Er erklärte die Monarchie für beendet und das Volk zum Souverän, in dessen Namen der Rat zu handeln glaubte. Die Kammern der Stadt wurden nun mit Anhängern der Sieben besetzt und zu wesentlichen Vollzugsorganen erklärt. In der Folge weitete sich der Volksaufstand von Semess aus auf das gesamte Land aus. Im Mai und Juni bildeten sich auch in anderen Städten und teilweise auch auf dem Land radikale ''Räte'' und ''Abordnungen'', die sich teilweise den Sieben in Semess unterstellten, teilweise aber auch als eigenständiges Vollzugsorgan auftraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Radikalisierung eines Teils des Volkes gegen den Adel und die Stände erreichte der Bürgerkrieg eine neue Wendung. Die Ermordung des Herzogs von Sesin markierte den Höhepunkt der Gewalt. Royalisten und ehemalige Koalitionäre mussten sich nun gegen die ''Radikalen'' behaupten und verbündeten sich zu diesem Zweck. Mehrere Heere der Royalisten und Koalitionäre gingen in der Folge gegen die Aufständischen vor. Im Herbst kam es zur Belagerung von Semess, das im November 1721 eingenommen werden konnte. Bernord wurde auf der Flucht festgenommen und schließlich als Verräter angeklagt und hingerichtet. Die Aufstände der Radikalen sowie diverse Bauernaufstände zogen sich noch bis Mitte 1722 hin und konnten erst dann weitgehend beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philippkarlistenkrieg 1722/23 ===&lt;br /&gt;
Die Stände, die nun die Macht konsolidiert hatten, wählten im Januar 1722 einen ''Staatsrat'', der nun die Regierungsgeschäfte wahrnehmen sollte. Derweil machte sich die im Mai 1722 neu zusammengetretene Ständeversammlung daran, einen neuen König zu finden und Konditionen einer neuen Ordnung auf Grundlage der Codices Magna festzusetzen. Diese wurden im September 1722 in einem neuerlichen Codex Magnum für verbindlich erklärt. Nach der Ermordung des Herzogs von Sesin konzentrierte sich die Suche nach einem Monarchen vornehmlich auf die Töchter Danadiers Isabel und [[Maria I. Luise|María Luísa]], aber auch eine Rückkehr Philipp Karls von Viça aus dem französischen Exil zwecks Thronbesteigung war nach den Ereignissen des Jahres 1721 nicht mehr ausgeschlossen. Unterstützt wurde Philipp Karl, der offenbar auch zu einer neuerlichen kriegerischen Konfrontation bereit war, von seinem Schwiegervater, dem französischen Regenten Philipp von Orléans. Noch ehe es zu militärischen Auseinandersetzungen mit dem Heer gekommen war, versuchten beide Seiten sich gütlich zu einigen. Ein Königtum Philipp Karls in Nachfolge seines Bruders wurde von Seiten der Stände in jedem Fall an eine Zustimmung zu den Codices Magna gebunden. Die Verlobung des Santori-Prinzen [[Johann III. Franz|Johann Franz von Cuentez]] mit der Prinzessin [[Maria I.|Maria Luise]] markierte schließlich das Scheitern der Verhandlungen mit Philipp Karl, der die Verlobung und die damit wahrscheinlich gewordene Thronfolge des Paares nicht anerkannte und mit einem französisch unterstützten Heer in [[Amôria]] einfiel, um zunächst sein Herzogtum und anschließend die Krone zu erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnellen Erfolge Philipp Karls führten innerhalb der Stände zu Verunsicherung. Die Verhandlungen mit dem Santori-Prinzen Johann Franz und seinem Vater Maximilian II. wurden beschleunigt und schließlich ausgesetzt. Als ''Prinz von Sagradien'' wurde Johann im August 1722 zum Oberbefehlshaber des Ständeheeres ernannt. Nachdem sein Gegner ihm in mehreren Schlachten hatte ausweichen können, stellte das Heer Johanns seinen Gegner Philipp Karl im November 1722 bei [[Canar]] in der Landschaft [[Soler]] und errang einen entscheidenden Sieg. Philipp Karl verlor in der Folge schlagartig seine Stellung im Nordosten und ging schließlich in Frankreich ins Winterquartier. Ein Versuch, schon im Frühjahr 1723 zurückzuschlagen, war nicht von Erfolg gekrönt. Der militärische Widerstand von Seiten Philipp Karls war einstweilen besiegt. Den Sieg hatten die Stände aber nicht alleine erreicht, die Stellung des künftigen Königs Johann Franz von Cuentez war deutlich gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum Marias I. und Johanns III. === &lt;br /&gt;
Nach längeren Verhandlungen mit den Generalständen kam es 1723 zum Staatsvertrag zwischen den sagradischen Generalständen und Fürst [[Maximilian II. von Cuentez]]. Als Grundbedingung musste Johann Franz zusammen mit seiner künftigen Ehefrau die Codices Magna bestätigen und beschwören, konnte in den Detail-Regelungen aber eine deutlich stärkere Stellung des Monarchen(paares) gegenüber den Ständen durchsetzen, als diesen lieb war. Im Juli 1723 kam es in Semess zur Hochzeit, im August schworen [[Maria I.]] und [[Johann III.]] vor der Städteversammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide im traditionellen [[Noyar]] zu König und Königin gekrönt. Damit hatte das Königreich Sagradien nach zweijährigem republikanischem Intermezzo (''Biênio Republicano'') und insgesamt mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg wieder ein allseits akzeptiertes Herrscherpaar, das nach allgemeiner Vorstellung künftig gemeinsam mit den Ständen regieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuche der Philippkarlisten, durch militärische Operationen von Frankreich aus, vor allem aber durch loyalistische Aufstände eine absolutistische Restauration durchzusetzen, scheiterten, zogen sich aber noch bis 1735 hin. Vor allem der Tod Luis Gabriels, des einzigen Sohnes Philipp Karls von Viça, im Jahr 1728 schwächte die Philippkarlisten, denen der dynastische Nachfolger fehlte. Letztmals versuchte Philipp Karls Schwiegersohn [[Heinrich von Vallador]] nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] 1735 einen groß angelegten Aufstand, der jedoch niedergeschlagen werden konnte. Sein Versuch, Gegner Johanns III. auf seine Seite zu ziehen, scheiterte weitgehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge der Bürgerkriege ===&lt;br /&gt;
Der aus den Bürgerkriegen hervorgegangene Thronkonflikt blieb jedoch bestehen, zumal Philipp Karl kurz vor seinem Tod 1740 seine Herrschaftsansprüche auf den Sohn seiner Schwester, [[Louis-Gabriel de Vienne]] übertrug, der diese schließlich 14 Jahre später nach dem Tod [[David II.|Davids II.]] gegen Johanns und Marias Tochter [[Maria II.]] geltend machte. Der in der Folge ausgetragene [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradische Erbfolgekrieg]] kann daher als Folgekonflikt der Bürgerkriege von 1713-1723/35 verstanden werden, in dem erneut auch das Verhältnis der sagradischen Stände zum Königtum zur Diskussion gestellt wurde, letztlich aber in einem wieder erstarkten Königtum unter den Königen der [[Vienne]]-Dynastie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zweite_Sagradische_Republik&amp;diff=21523</id>
		<title>Zweite Sagradische Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zweite_Sagradische_Republik&amp;diff=21523"/>
		<updated>2015-02-07T17:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Geschichte der Zweiten Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Zweite Sagradische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Segona República Sagradêsa'') wird die [[Geschichte Sagradiens|Geschichte]] [[Sagradien]]s [[Geschichte der Sagradischen Republik|zwischen der Abschaffung der Monarchie 1891/92 und dem Zweiten Weltkrieg]] bezeichnet. Diese Zeit umfasst die Ausbildung einer liberalen Demokratie, eines modernen pluralistischen Gemeinwesens und der bereits vor 1891 beginnenden industriellen Modernisierung des Landes. Zugleich reichen die Anfänge des modernen sagradischen Wohlfahrtsstaats in diese Zeit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Sagradien mit der [[Verfassung von 1946]] eine vollständig überarbeitete konstitutionelle Ordnung, weswegen gemeinin von der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Verfassungsordnung ===&lt;br /&gt;
Als konstitutionelle Grundlagen der Zweiten Republik können das provisorische [[Novemberstatut 1891]], die parlamentarisch-republikanische [[Verfassung von 1893]] sowie die konservativ orientierten [[Januarrevisionen 1895]] gelten. Nach der Revision von 1895 war die Verfassung nominell - mit mehreren weniger umfassenden Änderungen - bis 1946 in Kraft, ehe sie von der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Novemberstatut 1891 ====&lt;br /&gt;
In der [[Januarrevolution 1891]] erklärte die königliche Abgeordnetenkammer die amtierende Regierung des [[Conte de Montxerent]] für abgesetzt und übertrug die Regierungsgewalt bis zur [[Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung 1891|Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung]] im April an eine provisorische Exekutive. Damit verfocht das Parlament gegenüber dem König einen eigenen Souveränitätsanspruch. Zugleich wurde die erste Parlamentskammer ausgeschaltet und letzlich per Beschluss der neuen Nationalversammlung abgeschafft. Das Einkammerprinzip sollte fortan das monarchische Zweikammerprinzip ablösen, die provisorische Exekutive wurde von der Nationalversammlung delegiert und konnte jederzeit wieder abberufen werden. Das Einkammerprinzip und die Wahl der Regierung durch das Parlament wurde schließlich im [[Novemberstatut 1891]], dem ''Estatú de Governo'' festgeschrieben, sodass Sagradien erstmals ein parlamentarisches Regierungssystem erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilverfassung 1893 ====&lt;br /&gt;
Mit dem Novemberstatut war die Frage der Staatsform aber noch nicht entschieden, da weiterhin Verhandlungen mit dem Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] andauerten, der von überzeugten Monarchisten als ''Philipp IX.'' geführt wurde, jedoch niemals regierte. Die Verhandlungen zogen sich über Monate hin und scheiterten endgültig im Herbst 1892, nachdem der &amp;quot;Brief aus Chateauvieille&amp;quot; bekannt geworden war, in dem der Thronfolger sich abschätzig über das Parlament geäußert hatte. In der &amp;quot;Deklaration über die Staatsform&amp;quot; erklärte die Nationalversammlung schließlich am 2. Januar 1893 endgültig die Monarchie für abgeschafft. Regierungspräsident [[Luis Cavaller]] wurde daraufhin zum &amp;quot;Präsidenten der Republik&amp;quot; und damit zum neuen Staatsoberhaupt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1893 verabschiedete die Nationalversammlung schließlich ein umfassendes [[Lêi Costitucional]], das auf dem Novemberstatut basierte und zahlreiche Zusatzbestimmungen enthielt. Sagradien wurde nun erstmals als &amp;quot;demokratische, soziale und unteilbare Republik&amp;quot; konstituiert. Die Legislative lag fortan bei der für drei Jahre nach allgemeinem Männerwahlrecht gewählten gesetzgebenden [[Nationalversammlung]], die ihrerseits die Exekutive unter Führung des [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] wählte. Zugleich sollten die Minister dem Parlament gegenüber verantwortlich sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Präsident der Republik ernennt den Ministerrat. Dieser bedarf des Vertrauens der Nationalversammlung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit erhielt das System starke Züge einer Versammlungsdemokratie, auch wenn eine formale Abwahl des Präsidenten durch das Parlament nicht vorgesehen war. Auch das Amt eines Premierministers als Regierungschefs wurde in der Aprilverfassung nicht beschrieben, doch ernannte bereits der erste Präsident [[Luis Cavaller]] einen Minister zum &amp;quot;Vizepräsidenten des Ministerrats&amp;quot; (später als &amp;quot;Präsident des Ministerrats&amp;quot; bezeichnet), der in seiner Abwesenheit die Geschäfte leiten sollte und der sich de facto zum Regierungschef entwickelte. Der Ministerrat war damit &lt;br /&gt;
sowohl vom Vertrauen des Präsidenten als auch der Nationalversammlung abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevision 1895 ====&lt;br /&gt;
Die mit deutlicher Mehrheit verabschiedete Verfassung geriet bereits nach der erstmaligen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|Wahl zur gesetzgebenden Nationalversammlung 1893]] in die Kritik. Die gestärkten konservativen Kräfte kritisierten vor allem die ungezügelte Parlamentsherrschaft und die angebliche Abhängigkeit des Präsidenten vom Parlament, die sie als Ursprung politischer Instabilität ansahen. Nach einer politischen Krise im Jahr 1894/95, in der es zu einem Kompetenzenstreit zwischen Parlament und Präsident gekommen war, setzte Präsident [[Luis Cavaller]] schließlich mithilfe der liberalkonservativen Kräfte im Parlament eine umfassende Verfassungsrevision ([[Januarrevisionen 1895]]) durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfassung wurde in Richtung einer Zweikammerarchitektur modifiziert. Die Nationalversammlung sollte fortan aus zwei Kammern bestehen, einer direkt gewählten [[Abgeordnetenkammer|Kammer der Abgeordneten]] und einer indirekt gewählten [[Senat|Kammer der Senatoren]]. Die Senatskammer wurde von einem eigenen Wahlmännergremium, dem ''Colletxu dels Eleitores'', bestehend aus lokalen und provinzialen Amtsträgern, bestellt und sollte ein konservatives Gegengewicht gegen den ungebändigten Parlamentswillen darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Stellung des Präsidenten der Republik wurde gestärkt. Er sollte fortan für eine Amtszeit von sieben Jahren durch die Abgeordneten der Nationalversammlung und des Staatsrats gewählt werden und dadurch Unabhängigkeit gegenüber dem Parlament gewinnen. Das per Gesetz festgelegte Wahlprozedere sah vor, dass ein Kandidat in gemeinsamer Sitzung der beiden Kammern der Nationalversammlung durch eine absolute Mehrheit der Delegierten gewählt werden musste. Durch die stets deutlich höhere Zahl an Abgeordneten gegenüber den Senatoren kam dem Unterhaus aber dadurch ein stärkeres Gewicht zu als dem nominellen Oberhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung des Präsidenten wurde zusätzlich gestärkt, indem ihm das Recht zugestanden wurde, die Abgeordnetenkammer ''im Einvernehmen'' mit dem Senat und mit den Ministern aufzulösen. Mit den Januarrevisionen ging das parlamentarische in ein gewissermaßen semipräsidentielles Regierungssystem über, in dem der Präsident zwar vom Parlament gewählt wurde, aber eine starke konstitutionelle Stellung einnahm. Die von ihm berufene Regierung (Ministerrat) blieb aber vom Vertrauen der Abgeordnetenkammer abhängig und entwickelte in der Verfassungsrealität eine relative Unabhängigkeit vom Präsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsrevision 1919 ====&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte die Linksregierung unter [[Francisco Calbane]] 1919 eine umfassende Revision der Verfassung von 1893/95 durch, die vor allem eine weitere Demokratisierung einleiten sollte. Mit den Stimmen der Linksparteien und der Katholiken wurde das aktive und passive Frauenwahlrecht eingeführt und das Wahlalter für Männer und Frauen gleichzeitig von 25 auf 21 Jahre gesenkt. Gleichzeitig trat bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer an die Stelle der bisher praktizierten absoluten Mehrheitswahl in Einer-Wahlkreisen das Verhältniswahlrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konfliktpotenziale der Verfassung ====&lt;br /&gt;
Insgesamt wies die republikanische Verfassung einige Lücken auf, die zu unterschiedlichen Interpretationen einluden. Erstens war nichts darüber gesagt, ob der Präsident vor Ablauf seiner siebenjährigen Amtszeit abgewählt werden konnte. Zwar sah die Verfassung die parlamentarische Verantwortlichkeit der Minister, nicht aber die des Präsidenten vor. Da dieser aber durch die Nationalversammlung gewählt wurde, wurde von Vertretern einer starke Parlamentsherrschaft im Sinn der [[Verfassung von 1893]] argumentiert, dass der Präsident ein Delegierter der Versammlung sei und daher bereits vor Ablauf seiner Amtszeit ersetzt werden könne. Demgegenüber argumentierten Präsidentialisten im Sinne der [[Januarrevisionen 1895]] zugunsten einer unabhängigen Stellung des Präsidenten vom Parlament, die durch seine Wahl für eine längere Amtszeit und durch die gemeinsame Versammlung von Abgeordneten und Senatoren garantiert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig blieb im Verhältnis des Präsidenten zur Nationalversammlung unklar, ob der Präsident die Kammer auch ohne die ausdrückliche Zustimmung des Ministerrats und des Senats auflösen könne. Im Jahr 1909 kam es erstmals zu einer vorzeitigen Auflösung der Kammer durch den damaligen Präsidenten [[Joán Cardinal]], der seine Entscheidung vor dem [[Senat]] begründete und sich von diesem ebenso wie vom Ministerrat in seinem Vorgehen bestätigen ließ. Damit war ein Präzedenzfall geschaffen, der relativ hohe Hürden für eine Auflösung der Kammer aufstellte, da sich der Ministerrat in der Verfassungswirklichkeit zu einer Vertretung der Parlamentsmehrheit entwickelte, die zudem oftmals von der Mehrheit im Senat abwich. Im Ergebnis wurde bis 1932 keine Versammlung mehr vorzeitig aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung der Verfassungsrealität ====&lt;br /&gt;
In der politischen Praxis zeigte sich die Verfassung äußerst flexibel. In der ursprünglichen Form von 1893 war im Grunde eine Versammlungsdemokratie vorgesehen: Die monokameralistische Legislative wählte den Präsidenten als Chef der Exekutive und konnte die von diesem benannten Minister einzeln oder insgesamt zum Rücktritt bringen. Theoretisch war der Präsident zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef. Mit der de-facto-Einführung eines zusätzlichen Regierungschefs und der Stärkung der präsidientiellen Position veränderte sich das System in Richtung einer dualen Exekutive. Der Regierungschef und sein Kabinett wurden zwar vom Präsidenten ausgewählt und ernannt, bedurften aber zugleich des Vertrauens der beiden Kammern der Nationalversammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis war die Stellung des Präsidenten von der politischen Situation, den Mehrheitsverhältnissen in der Kammer, der Art der Wahl und der Persönlichkeit des Amtsinhabers abhängig. So stellten die ersten beiden Präsidenten [[Luis Cavaller]] und [[Joán Cardinal]] relativ starke Persönlichkeiten dar, die bei der Auswahl der Regierungschefs zwar Rücksicht auf die Mehrheitsverhältnisse in den Kammern nehmen mussten, aber mit Vorliebe Persönlichkeiten ihres Vertrauens mit der Regierungsbildung beauftragten. Dabei nahmen sie auch regelmäßig Einfluss auf die Auswahl der Minister und die Inhalte der Regierungspolitik. Unter den eher schwächeren Präsidenten [[Francisco Berlioz]] und [[Carles Simón López-Iregui]] nahm der Einfluss der Präsidenten gegenüber der Regierung ab, während sich der linksliberale [[Cristoval Sánchez]] 1925/26 eine Dauerfehde mit der konservativ dominierten Parlamentsmehrheit lieferte. Sein Nach-Nachfolger [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] versuchte schließlich offen, eine präsidentielle Hegemonie herzustellen, indem er Regierungen unabhängig ernannte und entließ, klare politische Vorgaben machte und zeitweise sogar mit Ausnahmedekreten an den Kammern vorbei regierte. Das Auftreten Gaetas und des sozialistischen Parteisekretärs [[Santiago Laval]] im Wahlkampf 1936 als Rivalen um das höchste Staatsamt sprach faktisch für eine Präsidentialisierung des Regierungssystems, das auch unter der Präsidentschaft Lavals und der Volksfront-Regierung intakt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Frühe Republik ====&lt;br /&gt;
Die in der Zeit der konstitutionellen Monarchie prägende Spaltung der sagradischen Politik in ein monarchisch-konservatives und konstitutionell-liberales Lager wurde am Übergang zur Republik als primäre Konfliktlinie abgelöst durch die Polarisierung zwischen Anhängern und Gegnern der Republik. Nach den negativen Erfahrungen mit dem autokratischen Verfassungsrevisionismus der Rechten in der Regierungszeit [[Philipp VIII.|Philipps VIII.]] stellten sich in der [[Januarrevolution 1891]] große Teile des liberalen Bürgertums auf die Seite der Republik und bescherten bei den [[Aprilwahlen 1891]] der republikanischen Partei eine deutliche Mehrheit. Der liberal-republikanische Verfassungskonsens von 1891/92 prägte die bürgerlich-liberale Gestalt der Republik, an der auch weitere Verfassungskorrekturen bis 1895 nichts ändern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Auseinandersetzungen um die konkrete Ausgestaltung der Republik kam es aber bald zu einer Ausdifferenzierung und Spaltung der republikanischen Partei in einen radikalen Flügel ([[Partíu Radical|Radicales]]) und eine moderate Strömung ([[Moderatas]]). Während die Moderatas zunächst dominierten und mit Maßnahmen wie der [[Januarrevision 1895]], dem Schutz des Eigentums und des Großgrundbesitzes sowie der katholischen Kirche den Schulterschluss mit konservativen Republikgegnern suchten, drängten die Radicales auf soziale und vor allem laizistische Reformen. Der Kulturkampf um das Verhältnis von Staat und Kirche spaltete die politische Landschaft schließlich in [[Partíu Radical|radikale]] und [[Partíu Republicano Liberal|liberale]] Laizisten einerseits und konservativ-katholische Republikaner ([[Unionistas]]) und Republikgegner andererseits. Der Regierung der laizistisch-liberalen Linken (&amp;quot;Sinistra laica&amp;quot;) folgte 1903 eine rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;, die aber letztlich an innerer Zerstrittenheit daran scheiterte, die Republik in Richtung eines konservativ-korporatistischen Staats umzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittlere und späte Republik ====&lt;br /&gt;
Seit 1910 begann sich das Parteiensystem der Zweiten Republik erneut zu wandeln. Mit dem zunehmenden Erfolg des [[Partíu Socialista]] einerseits, der den [[Partíu Radical]] als größte Linkspartei ablöste, und der [[Acción Popular]] andererseits, die als neue Kraft das konservativ-katholische Lager band, traten neue Massenparteien auf die Bildfläche, wodurch die bürgerlich-liberalen Honoratiorenparteien wie die [[Aliança Republicana]] und der [[Partíu Unionista]] zunehmend an Einfluss verloren. Die 1913 eroberte Stellung des PS als stärkste Kraft auf der Linken wurde durch die Einführung der Verhältniswahl 1917 bestärkt. Aus der AP, seit 1913 größte Partei der Rechten, ging 1924 schließlich die [[Volksunion]] hervor, die bis zum Ende der Republik die politische Rechte dominierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zunehmenden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krise der 1930er Jahre standen sich schließlich die linke [[Volksfront]] und die national-konservative Rechte gegenüber, die liberale Mitte wurde gänzlich marginalisiert. Zudem erhielt die Republik mit der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] und mehreren faschistischen Gruppierungen wie der [[Frente Fraternal]] und der Bewegung der [[Divisionisten]] neue Gegner. Auch innerhalb der konservativ-katholischen Rechten wuchs die Kritik am parlamentarischen System und wurde der Ruf nach einer autoritären Reform der Republik laut, die in einen korporatistischen Staat mit starker Exekutive umgewandelt werden sollte. Die 1935 gewählte Volksfrontregierung unter [[Santiago Laval]] scheiterte letztlich auch an der Uneinigkeit ihrer Unterstützer. Ihr Zerfall führte 1938 zum Wahlsieg der Rechten unter [[Manuel Álamo Igualde]], der als Ministerpräsident im Angesicht der Bedrohung des Zweiten Weltkriegs zu einer autoritären Umgestaltung ansetzte und zur Sammlung der nationalen Kräfte unter dem Banner der [[Comunión Nacional]] ansetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zweite_Sagradische_Republik&amp;diff=21522</id>
		<title>Zweite Sagradische Republik</title>
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		<updated>2015-02-07T17:26:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Geschichte der Zweiten Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Zweite Sagradische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Segona República Sagradêsa'') wird die [[Geschichte Sagradiens|Geschichte]] [[Sagradien]]s [[Geschichte der Sagradischen Republik|zwischen der Abschaffung der Monarchie 1891/92 und dem Zweiten Weltkrieg]] bezeichnet. Diese Zeit umfasst die Ausbildung einer liberalen Demokratie, eines modernen pluralistischen Gemeinwesens und der bereits vor 1891 beginnenden industriellen Modernisierung des Landes. Zugleich reichen die Anfänge des modernen sagradischen Wohlfahrtsstaats in diese Zeit zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Sagradien mit der [[Verfassung von 1946]] eine vollständig überarbeitete konstitutionelle Ordnung, weswegen gemeinin von der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Verfassungsordnung ===&lt;br /&gt;
Als konstitutionelle Grundlagen der Zweiten Republik können das provisorische [[Novemberstatut 1891]], die parlamentarisch-republikanische [[Verfassung von 1893]] sowie die konservativ orientierten [[Januarrevisionen 1895]] gelten. Nach der Revision von 1895 war die Verfassung nominell - mit mehreren weniger umfassenden Änderungen - bis 1946 in Kraft, ehe sie von der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Novemberstatut 1891 ====&lt;br /&gt;
In der [[Januarrevolution 1891]] erklärte die königliche Abgeordnetenkammer die amtierende Regierung des [[Conte de Montxerent]] für abgesetzt und übertrug die Regierungsgewalt bis zur [[Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung 1891|Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung]] im April an eine provisorische Exekutive. Damit verfocht das Parlament gegenüber dem König einen eigenen Souveränitätsanspruch. Zugleich wurde die erste Parlamentskammer ausgeschaltet und letzlich per Beschluss der neuen Nationalversammlung abgeschafft. Das Einkammerprinzip sollte fortan das monarchische Zweikammerprinzip ablösen, die provisorische Exekutive wurde von der Nationalversammlung delegiert und konnte jederzeit wieder abberufen werden. Das Einkammerprinzip und die Wahl der Regierung durch das Parlament wurde schließlich im [[Novemberstatut 1891]], dem ''Estatú de Governo'' festgeschrieben, sodass Sagradien erstmals ein parlamentarisches Regierungssystem erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilverfassung 1893 ====&lt;br /&gt;
Mit dem Novemberstatut war die Frage der Staatsform aber noch nicht entschieden, da weiterhin Verhandlungen mit dem Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] andauerten, der von überzeugten Monarchisten als ''Philipp IX.'' geführt wurde, jedoch niemals regierte. Die Verhandlungen zogen sich über Monate hin und scheiterten endgültig im Herbst 1892, nachdem der &amp;quot;Brief aus Chateauvieille&amp;quot; bekannt geworden war, in dem der Thronfolger sich abschätzig über das Parlament geäußert hatte. In der &amp;quot;Deklaration über die Staatsform&amp;quot; erklärte die Nationalversammlung schließlich am 2. Januar 1893 endgültig die Monarchie für abgeschafft. Regierungspräsident [[Luis Cavaller]] wurde daraufhin zum &amp;quot;Präsidenten der Republik&amp;quot; und damit zum neuen Staatsoberhaupt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1893 verabschiedete die Nationalversammlung schließlich ein umfassendes [[Lêi Costitucional]], das auf dem Novemberstatut basierte und zahlreiche Zusatzbestimmungen enthielt. Sagradien wurde nun erstmals als &amp;quot;demokratische, soziale und unteilbare Republik&amp;quot; konstituiert. Die Legislative lag fortan bei der für drei Jahre nach allgemeinem Männerwahlrecht gewählten gesetzgebenden [[Nationalversammlung]], die ihrerseits die Exekutive unter Führung des [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] wählte. Zugleich sollten die Minister dem Parlament gegenüber verantwortlich sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Präsident der Republik ernennt den Ministerrat. Dieser bedarf des Vertrauens der Nationalversammlung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit erhielt das System starke Züge einer Versammlungsdemokratie, auch wenn eine formale Abwahl des Präsidenten durch das Parlament nicht vorgesehen war. Auch das Amt eines Premierministers als Regierungschefs wurde in der Aprilverfassung nicht beschrieben, doch ernannte bereits der erste Präsident [[Luis Cavaller]] einen Minister zum &amp;quot;Vizepräsidenten des Ministerrats&amp;quot; (später als &amp;quot;Präsident des Ministerrats&amp;quot; bezeichnet), der in seiner Abwesenheit die Geschäfte leiten sollte und der sich de facto zum Regierungschef entwickelte. Der Ministerrat war damit &lt;br /&gt;
sowohl vom Vertrauen des Präsidenten als auch der Nationalversammlung abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevision 1895 ====&lt;br /&gt;
Die mit deutlicher Mehrheit verabschiedete Verfassung geriet bereits nach der erstmaligen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|Wahl zur gesetzgebenden Nationalversammlung 1893]] in die Kritik. Die gestärkten konservativen Kräfte kritisierten vor allem die ungezügelte Parlamentsherrschaft und die angebliche Abhängigkeit des Präsidenten vom Parlament, die sie als Ursprung politischer Instabilität ansahen. Nach einer politischen Krise im Jahr 1894/95, in der es zu einem Kompetenzenstreit zwischen Parlament und Präsident gekommen war, setzte Präsident [[Luis Cavaller]] schließlich mithilfe der liberalkonservativen Kräfte im Parlament eine umfassende Verfassungsrevision ([[Januarrevisionen 1895]]) durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfassung wurde in Richtung einer Zweikammerarchitektur modifiziert. Die Nationalversammlung sollte fortan aus zwei Kammern bestehen, einer direkt gewählten [[Abgeordnetenkammer|Kammer der Abgeordneten]] und einer indirekt gewählten [[Senat|Kammer der Senatoren]]. Die Senatskammer wurde von einem eigenen Wahlmännergremium, dem ''Colletxu dels Eleitores'', bestehend aus lokalen und provinzialen Amtsträgern, bestellt und sollte ein konservatives Gegengewicht gegen den ungebändigten Parlamentswillen darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Stellung des Präsidenten der Republik wurde gestärkt. Er sollte fortan für eine Amtszeit von sieben Jahren durch die Abgeordneten der Nationalversammlung und des Staatsrats gewählt werden und dadurch Unabhängigkeit gegenüber dem Parlament gewinnen. Das per Gesetz festgelegte Wahlprozedere sah vor, dass ein Kandidat in gemeinsamer Sitzung der beiden Kammern der Nationalversammlung durch eine absolute Mehrheit der Delegierten gewählt werden musste. Durch die stets deutlich höhere Zahl an Abgeordneten gegenüber den Senatoren kam dem Unterhaus aber dadurch ein stärkeres Gewicht zu als dem nominellen Oberhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung des Präsidenten wurde zusätzlich gestärkt, indem ihm das Recht zugestanden wurde, die Abgeordnetenkammer ''im Einvernehmen'' mit dem Senat und mit den Ministern aufzulösen. Mit den Januarrevisionen ging das parlamentarische in ein gewissermaßen semipräsidentielles Regierungssystem über, in dem der Präsident zwar vom Parlament gewählt wurde, aber eine starke konstitutionelle Stellung einnahm. Die von ihm berufene Regierung (Ministerrat) blieb aber vom Vertrauen der Abgeordnetenkammer abhängig und entwickelte in der Verfassungsrealität eine relative Unabhängigkeit vom Präsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsrevision 1919 ====&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte die Linksregierung unter [[Francisco Calbane]] 1919 eine umfassende Revision der Verfassung von 1893/95 durch, die vor allem eine weitere Demokratisierung einleiten sollte. Mit den Stimmen der Linksparteien und der Katholiken wurde das aktive und passive Frauenwahlrecht eingeführt und das Wahlalter für Männer und Frauen gleichzeitig von 25 auf 21 Jahre gesenkt. Gleichzeitig trat bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer an die Stelle der bisher praktizierten absoluten Mehrheitswahl in Einer-Wahlkreisen das Verhältniswahlrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konfliktpotenziale der Verfassung ====&lt;br /&gt;
Insgesamt wies die republikanische Verfassung einige Lücken auf, die zu unterschiedlichen Interpretationen einluden. Erstens war nichts darüber gesagt, ob der Präsident vor Ablauf seiner siebenjährigen Amtszeit abgewählt werden konnte. Zwar sah die Verfassung die parlamentarische Verantwortlichkeit der Minister, nicht aber die des Präsidenten vor. Da dieser aber durch die Nationalversammlung gewählt wurde, wurde von Vertretern einer starke Parlamentsherrschaft im Sinn der [[Verfassung von 1893]] argumentiert, dass der Präsident ein Delegierter der Versammlung sei und daher bereits vor Ablauf seiner Amtszeit ersetzt werden könne. Demgegenüber argumentierten Präsidentialisten im Sinne der [[Januarrevisionen 1895]] zugunsten einer unabhängigen Stellung des Präsidenten vom Parlament, die durch seine Wahl für eine längere Amtszeit und durch die gemeinsame Versammlung von Abgeordneten und Senatoren garantiert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig blieb im Verhältnis des Präsidenten zur Nationalversammlung unklar, ob der Präsident die Kammer auch ohne die ausdrückliche Zustimmung des Ministerrats und des Senats auflösen könne. Im Jahr 1909 kam es erstmals zu einer vorzeitigen Auflösung der Kammer durch den damaligen Präsidenten [[Joán Cardinal]], der seine Entscheidung vor dem [[Senat]] begründete und sich von diesem ebenso wie vom Ministerrat in seinem Vorgehen bestätigen ließ. Damit war ein Präzedenzfall geschaffen, der relativ hohe Hürden für eine Auflösung der Kammer aufstellte, da sich der Ministerrat in der Verfassungswirklichkeit zu einer Vertretung der Parlamentsmehrheit entwickelte, die zudem oftmals von der Mehrheit im Senat abwich. Im Ergebnis wurde bis 1932 keine Versammlung mehr vorzeitig aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung der Verfassungsrealität ====&lt;br /&gt;
In der politischen Praxis zeigte sich die Verfassung äußerst flexibel. In der ursprünglichen Form von 1893 war im Grunde eine Versammlungsdemokratie vorgesehen: Die monokameralistische Legislative wählte den Präsidenten als Chef der Exekutive und konnte die von diesem benannten Minister einzeln oder insgesamt zum Rücktritt bringen. Theoretisch war der Präsident zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef. Mit der de-facto-Einführung eines zusätzlichen Regierungschefs und der Stärkung der präsidientiellen Position veränderte sich das System in Richtung einer dualen Exekutive. Der Regierungschef und sein Kabinett wurden zwar vom Präsidenten ausgewählt und ernannt, bedurften aber zugleich des Vertrauens der beiden Kammern der Nationalversammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis war die Stellung des Präsidenten von der politischen Situation, den Mehrheitsverhältnissen in der Kammer, der Art der Wahl und der Persönlichkeit des Amtsinhabers abhängig. So stellten die ersten beiden Präsidenten [[Luis Cavaller]] und [[Joán Cardinal]] relativ starke Persönlichkeiten dar, die bei der Auswahl der Regierungschefs zwar Rücksicht auf die Mehrheitsverhältnisse in den Kammern nehmen mussten, aber mit Vorliebe Persönlichkeiten ihres Vertrauens mit der Regierungsbildung beauftragten. Dabei nahmen sie auch regelmäßig Einfluss auf die Auswahl der Minister und die Inhalte der Regierungspolitik. Unter den eher schwächeren Präsidenten [[Francisco Berlioz]] und [[Carles Simón López-Iregui]] nahm der Einfluss der Präsidenten gegenüber der Regierung ab, während sich der linksliberale [[Cristoval Sánchez]] 1925/26 eine Dauerfehde mit der konservativ dominierten Parlamentsmehrheit lieferte. Sein Nach-Nachfolger [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] versuchte schließlich offen, eine präsidentielle Hegemonie herzustellen, indem er Regierungen unabhängig ernannte und entließ, klare politische Vorgaben machte und zeitweise sogar mit Ausnahmedekreten an den Kammern vorbei regierte. Das Auftreten Gaetas und des sozialistischen Parteisekretärs [[Santiago Laval]] im Wahlkampf 1936 als Rivalen um das höchste Staatsamt sprach faktisch für eine Präsidentialisierung des Regierungssystems, das auch unter der Präsidentschaft Lavals und der Volksfront-Regierung intakt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Frühe Republik ====&lt;br /&gt;
Die in der Zeit der konstitutionellen Monarchie prägende Spaltung der sagradischen Politik in ein monarchisch-konservatives und konstitutionell-liberales Lager wurde am Übergang zur Republik als primäre Konfliktlinie abgelöst durch die Polarisierung zwischen Anhängern und Gegnern der Republik. Nach den negativen Erfahrungen mit dem autokratischen Verfassungsrevisionismus der Rechten in der Regierungszeit [[Philipp VIII.|Philipps VIII.]] stellten sich in der [[Januarrevolution 1891]] große Teile des liberalen Bürgertums auf die Seite der Republik und bescherten bei den [[Aprilwahlen 1891]] der republikanischen Partei eine deutliche Mehrheit. Der liberal-republikanische Verfassungskonsens von 1891/92 prägte die bürgerlich-liberale Gestalt der Republik, an der auch weitere Verfassungskorrekturen bis 1895 nichts ändern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Auseinandersetzungen um die konkrete Ausgestaltung der Republik kam es aber bald zu einer Ausdifferenzierung und Spaltung der republikanischen Partei in einen radikalen Flügel ([[Partíu Radical|Radicales]]) und eine moderate Strömung ([[Moderatas]]). Während die Moderatas zunächst dominierten und mit Maßnahmen wie der [[Januarrevision 1895]], dem Schutz des Eigentums und des Großgrundbesitzes sowie der katholischen Kirche den Schulterschluss mit konservativen Republikgegnern suchten, drängten die Radicales auf soziale und vor allem laizistische Reformen. Der Kulturkampf um das Verhältnis von Staat und Kirche spaltete die politische Landschaft schließlich in [[Partíu Radical|radikale]] und [[Partíu Republicano Liberal|liberale]] Laizisten einerseits und konservativ-katholische Republikaner ([[Unionistas]]) und Republikgegner andererseits. Der Regierung der laizistisch-liberalen Linken (&amp;quot;Sinistra laica&amp;quot;) folgte 1903 eine rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;, die aber letztlich an innerer Zerstrittenheit daran scheiterte, die Republik in Richtung eines konservativ-korporatistischen Staats umzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittlere und späte Republik ====&lt;br /&gt;
Seit 1910 begann sich das Parteiensystem der Zweiten Republik erneut zu wandeln. Mit dem zunehmenden Erfolg des [[Partíu Socialista]] einerseits, der den [[Partíu Radical]] als größte Linkspartei ablöste, und der [[Acción Popular]] andererseits, die als neue Kraft das konservativ-katholische Lager band, traten neue Massenparteien auf die Bildfläche, wodurch die bürgerlich-liberalen Honoratiorenparteien wie die [[Aliança Republicana]] und der [[Partíu Unionista]] zunehmend an Einfluss verloren. Die 1913 eroberte Stellung des PS als stärkste Kraft auf der Linken wurde durch die Einführung der Verhältniswahl 1917 bestärkt. Aus der AP, seit 1913 größte Partei der Rechten, ging 1924 schließlich die [[Volksunion]] hervor, die bis zum Ende der Republik die politische Rechte dominierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zunehmenden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krise der 1930er Jahre standen sich schließlich die linke [[Volksfront]] und die national-konservative Rechte gegenüber, die liberale Mitte wurde gänzlich marginalisiert. Zudem erhielt die Republik mit der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] und mehreren faschistischen Gruppierungen wie der [[Frente Fraternal]] und der Bewegung der [[Divisionisten]] neue Gegner. Auch innerhalb der konservativ-katholischen Rechten wuchs die Kritik am parlamentarischen System und wurde der Ruf nach einer autoritären Reform der Republik laut, die in einen korporatistischen Staat mit starker Exekutive umgewandelt werden sollte. Die 1935 gewählte Volksfrontregierung unter [[Santiago Laval]] scheiterte letztlich auch an der Uneinigkeit ihrer Unterstützer. Ihr Zerfall führte 1938 zum Wahlsieg der Rechten unter [[Manuel Álamo Igualde]], der als Ministerpräsident im Angesicht der Bedrohung des Zweiten Weltkriegs zu einer autoritären Umgestaltung ansetzte und zur Sammlung der nationalen Kräfte unter dem Banner der [[Comunión Nacional]] ansetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe dazu [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=21521</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partíu Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partíu Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partíu Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partíu Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partíu Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partíu Socialista|Partíu Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partíu Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partíu Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partíu Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zur Abdankung des Monarchen und letztendlich auch zur Abschaffung der Monarchie. Die [[Aprilwahlen 1891]] brachten im Parlament eine deutliche Mehrheit für das linke Lager und stärkte die radikalen Kräfte. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partíu Liberal]] und [[Partíu Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der liberalen Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partíu Radical|Radikalen]] und [[Partíu Republicano Liberal|Moderat-Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative Fraktion der [[Unionistas]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partíu Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte und die republikanische Verfassung ablehnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die [[Unionistische Partei]] als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partíu Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf und stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partíu Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partíu Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partíu Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partíu Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partíu Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach den Jahren linker Vorherrschaft regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|bürgerlich-liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zeitweise Nähe von Teilen der katholischen [[Volksunion]] und der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieb letztlich eine Episode, zeigte aber eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten auf, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1936]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partíu Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partíu Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partíu Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partíu Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unvaniezh Demokratel Breizh]] (UDB) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Bretonische Demokratische Union''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Sozialdemokratie, Grüne Politik&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Alternatiba Eskada]] (AE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=21520</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2015-02-07T13:03:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Herausbildung des bipolaren Parteiensystems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partíu Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partíu Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partíu Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partíu Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partíu Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partíu Socialista|Partíu Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partíu Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partíu Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partíu Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zur Abdankung des Monarchen und letztendlich auch zur Abschaffung der Monarchie. Die [[Aprilwahlen 1891]] brachten im Parlament eine deutliche Mehrheit für das linke Lager und stärkte die radikalen Kräfte. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partíu Liberal]] und [[Partíu Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der liberalen Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partíu Radical|Radikalen]] und [[Partíu Republicano Liberal|Moderat-Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative Fraktion der [[Unionistas]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partíu Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte und die republikanische Verfassung ablehnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die [[Unionistische Partei]] als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partíu Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf und stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partíu Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partíu Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partíu Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partíu Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partíu Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach den Jahren linker Vorherrschaft regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|bürgerlich-liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partíu Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partíu Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partíu Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partíu Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unvaniezh Demokratel Breizh]] (UDB) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Bretonische Demokratische Union''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Sozialdemokratie, Grüne Politik&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternatiba Eskada]] (AE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=21519</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=21519"/>
		<updated>2015-02-07T13:02:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Sinistra laica und Koalition der Moral */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partíu Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partíu Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partíu Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partíu Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partíu Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partíu Socialista|Partíu Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partíu Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partíu Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partíu Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zur Abdankung des Monarchen und letztendlich auch zur Abschaffung der Monarchie. Die [[Aprilwahlen 1891]] brachten im Parlament eine deutliche Mehrheit für das linke Lager und stärkte die radikalen Kräfte. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partíu Liberal]] und [[Partíu Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der liberalen Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partíu Radical|Radikalen]] und [[Partíu Republicano Liberal|Moderat-Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative Fraktion der [[Unionistas]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partíu Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte und die republikanische Verfassung ablehnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partíu Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf und stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partíu Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partíu Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partíu Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partíu Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partíu Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach den Jahren linker Vorherrschaft regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|bürgerlich-liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partíu Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partíu Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partíu Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partíu Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unvaniezh Demokratel Breizh]] (UDB) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Bretonische Demokratische Union''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Sozialdemokratie, Grüne Politik&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
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| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_Nacional&amp;diff=21518</id>
		<title>Unión Nacional</title>
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		<updated>2015-02-07T12:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre Costitucional''' (''Nationale Union der konstitutionellen Ordnung'') war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Fraktion der politischen Rechten in Sagradien. Obwohl es sich bei der Unionistischen Strömung um keine organisierte Partei im modernen Sinn, sondern um eine locker gefügte Gruppierung auf parlamentarischer Basis handelte, wird sie oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einer konservativen politischen Plattform und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchie. Sie vereinte in ihren Reihen gemäßigt-monarchistische, katholische und bürgerlich-konservative Abgeordnete, die bereit waren auf dem Boden der republikanischen Verfassung zu arbeiten. Das unterscheidet sie von dem antirepublikanischen und rechtsextremen [[Partíu Nacional Renovador]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Reihen der Unionisten kamen zwischen 1903 und 1909 mehrere Regierungschefs innerhalb der katholisch-nationalistischen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Der Versuch einer unionistischen Parteigründung im Jahr 1907 in Form des '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''') scheiterte letztlich an der inneren Spaltung der Gruppierung und führte schließlich zur Erosion des konservativen Lagers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Unionistischen &amp;quot;Partei&amp;quot; und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Unión Nacional</title>
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		<updated>2015-02-07T12:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre Costitucional''' (''Nationale Union der konstitutionellen Ordnung'') war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Fraktion der politischen Rechten in Sagradien. Obwohl es sich bei der Unionistischen Strömung um keine organisierte Partei im modernen Sinn, sondern um eine locker gefügte Gruppierung auf parlamentarischer Basis handelte, wird sie oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einer konservativen politischen Plattform und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchie. Sie vereinte in ihren Reihen gemäßigt-monarchistische, katholische und bürgerlich-konservative Abgeordnete, die bereit waren auf dem Boden der republikanischen Verfassung zu arbeiten. Das unterscheidet sie von dem antirepublikanischen und rechtsextremen [[Partíu Nacional Renovador]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Reihen der Unionisten kamen zwischen 1903 und 1909 mehrere Regierungschefs innerhalb der katholisch-nationalistischen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Der Versuch einer unionistischen Parteigründung im Jahr 1907 in Form des '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''') scheiterte letztlich an der inneren Spaltung der Gruppierung und führte schließlich zur Erosion des konservativen Lagers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<title>Volksunion</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Acción Popular''', zu deutsch '''Volksaktion''' (offiziell: ''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs'') war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, war die Volksaktion die erste große Konfessionspartei Sagradiens und die erste Partei der politischen Rechten auf Massenbasis. Aus ihr ging 1924 die [[Unión Popular]] hervor, eine unmittelbare Vorgängerorganisation der heutigen sagradischen [[Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung und Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion ging aus dem Umfeld des Vereins [[Nación Católica Social]] (NCS) hervor und wurde 1905 nach dem Vorbild der deutschen Zentrumspartei und der französischen Alliance Libérale Populaire gegründet. Sie sah sich als katholische Konfessionspartei und vertrat konservative kirchennahe sowie nationale und christlichsoziale Positionen. Anders als die ultrakonservative und monarchische Rechte der frühen Republik bezeichnete sich die Volksaktion als demokratische Partei, lehnte aber die laizistischen Positionen der republikanischen Linken entschieden ab. Neben dem konservativ-katholischen Flügel bestanden auch ein liberal-progressiver, ein sozialreformatorischer und stark von der katholischen Soziallehre geprägter sowie ein im Grund monarchischer und autoritärer Parteiflügel, in dem es auch starke antisemitische Tendenzen gab. Die Partei orientierte sich stark bürgerlich und altklerikal und konnte auf diese Weise große Teile der konservativen Agrarbevölkerung und des Groß- und Kleinbürgertums, Handwerker, Gewerbetreibende und Beamte anziehen, die sich selbst als katholisch verstanden und sich den Säkularisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik entgegen stellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten Partíu Conservador in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat, im Gegensatz zum [[Partíu Socialista]] aber gegen eine revolutionäre Umgestaltung der materiellen Verhältnisse stritten. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Seit 1903 stützte die Mehrzahl dieser Abgeordneten die rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; und gründete anlässlich der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] eine gemeinsame parlamentarische Gruppe. Sie unterstützte den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] trat die Acción Popular erstmals als Partei an und wurde drittstärkste Partei im rechten Lager, konnte sich rasch aber steigern und profitierte von den Auflösungserscheinungen der konservativ-republikanischen [[Unión Republicana|Unionistischen Partei]] und der [[Partíu Nacional Renovador|Nationalistischen Bewegung]] [[Daniel Lafontán]]s. Innerhalb der Unionistischen Partei hatte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre eine eigene liberal- und sozialkatholische Strömung herausgebildet, die sich nun ebenfalls der Aktionspartei anschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] erhielt die Acción Popular bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôpolo Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Volksunion&amp;diff=21513</id>
		<title>Volksunion</title>
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		<updated>2015-02-07T12:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Acción Popular''', zu deutsch '''Volksaktion''' (offiziell: ''Unión Electoral de la Acción Popular de Católicœs'') war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, war die Volksaktion die erste große Konfessionspartei Sagradiens und die erste Partei der politischen Rechten auf Massenbasis. Aus ihr ging 1924 die [[Unión Popular]] hervor, eine unmittelbare Vorgängerorganisation der heutigen sagradischen [[Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung und Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion ging aus dem Umfeld des Vereins [[Nación Católica Social]] (NCS) hervor und wurde 1905 nach dem Vorbild der deutschen Zentrumspartei und der französischen Alliance Libérale Populaire gegründet. Sie sah sich als katholische Konfessionspartei und vertrat konservative kirchennahe sowie nationale und christlichsoziale Positionen. Anders als die ultrakonservative und monarchische Rechte der frühen Republik bezeichnete sich die Volksaktion als demokratische Partei, lehnte aber die laizistischen Positionen der republikanischen Linken entschieden ab. Neben dem konservativ-katholischen Flügel bestanden auch ein liberal-progressiver, ein sozialreformatorischer und stark von der katholischen Soziallehre geprägter sowie ein im Grund monarchischer und autoritärer Parteiflügel, in dem es auch starke antisemitische Tendenzen gab. Die Partei orientierte sich stark bürgerlich und altklerikal und konnte auf diese Weise große Teile der konservativen Agrarbevölkerung und des Groß- und Kleinbürgertums, Handwerker, Gewerbetreibende und Beamte anziehen, die sich selbst als katholisch verstanden und sich den Säkularisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik entgegen stellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten Partíu Conservador in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat, im Gegensatz zum [[Partíu Socialista]] aber gegen eine revolutionäre Umgestaltung der materiellen Verhältnisse stritten. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Seit 1903 stützte die Mehrzahl dieser Abgeordneten die rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; und gründete anlässlich der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] eine gemeinsame parlamentarische Gruppe. Sie unterstützte den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] trat die Acción Popular erstmals als Partei an und wurde drittstärkste Partei im rechten Lager, konnte sich rasch aber steigern und profitierte von den Auflösungserscheinungen der konservativ-republikanischen [[Unión Republicana|Unionistischen Partei]] und der [[Partíu Nacional Renovador|Nationalistischen Bewegung]] [[Daniel Lafontán]]s. Innerhalb der Unionistischen Partei hatte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre eine eigene liberal- und sozialkatholische Strömung herausgebildet, die sich nun ebenfalls der Aktionspartei anschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] erhielt die Acción Popular bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôpolo Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_Nacional&amp;diff=21512</id>
		<title>Unión Nacional</title>
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		<updated>2015-02-07T12:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre Costitucional''' (''Nationale Union der konstitutionellen Ordnung''), oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet, war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Partei der politischen Rechten. Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einem konservativen Programm und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1909 stellte die Partei mehrere Regierungschefs. Nach einer Parteispaltung 1907 nannte sich der größere Teil der Partei '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''', später Partíu Unionista), verlor aber zunehmend an Bedeutung und hörte schließlich 1924 auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre i de la Moralitá''' (''Nationale Union der Ordnung und der Moral''), oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet, war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Partei der politischen Rechten. Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einem konservativen Programm und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1909 stellte die Partei mehrere Regierungschefs. Nach einer Parteispaltung 1907 nannte sich der größere Teil der Partei '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''', später Partíu Unionista), verlor aber zunehmend an Bedeutung und hörte schließlich 1924 auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Parteiführer der Unionisten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre i de la Moralitá''' (''Nationale Union der Ordnung und der Moral''), oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet, war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Partei der politischen Rechten. Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einem konservativen Programm. Zwischen 1903 und 1909 stellte die Partei mehrere Regierungschefs. Nach einer Parteispaltung 1907 nannte sich der größere Teil der Partei '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''', später Partíu Unionista), verlor aber zunehmend an Bedeutung und hörte schließlich 1924 auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Unionistas#Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Unión Nacional</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional del Ordre i de la Moralitá''' (''Nationale Union der Ordnung und der Moral''), oft auch als '''Unionistische Partei''' bezeichnet, war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Partei der politischen Rechten. Die Unionisten waren eine großbürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einem konservativen Programm. Zwischen 1903 und 1909 stellte die Partei mehrere Regierungschefs. Nach einer Parteispaltung 1907 nannte sich der größere Teil der Partei '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''', später Partíu Unionista), verlor aber zunehmend an Bedeutung und hörte schließlich 1924 auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der eigenständigen Unión Republicana und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich noch Ende 1898 zu einem lockeren parlamentarischen Bündnis zusammen. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, mit 96 Mandaten aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Joán Martêu]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
=== Unión Republicana ===&lt;br /&gt;
* Bis 1901: [[Luciano Tropexas]] (+)&lt;br /&gt;
* 1901-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partíu Republicano Conservador (Partíu Unionista) ===&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Socialista&amp;diff=21507</id>
		<title>Partíu Socialista</title>
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		<updated>2015-02-07T10:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Wichtige Persönlichkeit des sagradischen Sozialismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Partíu Socialista''' (abgekürzt: '''PS''', deutsch: ''Sozialistische Partei'') war eine sozialistische bzw. sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die im späten 19. Jahrhundert entstandene Sozialistische Partei stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur dominierenden sagradischen Linkspartei auf und war seit 1917 auch an mehreren Regierungen beteiligt. Mit [[Santiago Laval]] stellte sich von 1936 bis zu dessen Ermordung 1938 den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging aus der Sozialistischen Partei 1947 die heutige [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Sozialistischen Partei ==&lt;br /&gt;
Die ideologischen Grundlagen der sozialistischen Bewegung in Sagradien gehen auf verschiedene Quellen zurück. Eine dieser Ursprünge nehmen in den frühen sozialutopischen Lehren [[Carles Iudeta]]s (Hauptwerk: „ Von der Freiheit des Menschen und der Unterdrückung durch Besitz“, 1827) Gestalt an. Ebenso kamen Einflüsse von den französischen Frühsozialisten. Auf der anderen Seite wurden die ideologischen Strömungen von Karl Marx und Friedrich Engels geprägt. Erste sozialistische Einflüsse lassen sich in der sagradischen [[Aprilrevolution 1848]] erkennen, wo aufständische Arbeiter und besonders Kleinbürger und Handwerker sozialrevolutionäre Forderungen vertraten, die auf ein Recht auf Arbeit für alle und soziale Sicherungssysteme abzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aprilrevolution 1848 entstanden erste sozialreformerische Vereine innerhalb der Arbeiterbewegung. Die beiden einflussreichsten dieser Vereine waren die von [[Eduardo Lemante]] geführte [[Societá Nacional del Lavoro]] und der katholisch inspirierte [[Club Social]] von [[Bernardo Parres]]. 1869 gründeten mehrere Intellektuelle um die Schriftsteller [[Keke Sapinto]] und [[Lorenzo Estodi]] die [[Comunitá Humana Radical]] (CHR), die auch entscheidenden Einfluss auf die radikal-liberale Bewegung in Sagradien haben sollte.&lt;br /&gt;
Erst ab 1875 gründeten sich verschiedene konkurrierende sozialistische Parteien und Gruppen. Führend waren der 1877 gegründete, reformistische von [[Eduardo Lemante]] geprägte [[Partíu Socialista Lavorista]] (PSL, „Lemantistas“) sowie der zwei Jahre später entstandene, von [[Piero Columes]] geführte marxistische [[Partíu Socialista Revolucionário]] (PSR, „Marxistas“). Beide Parteien fusionierten 1887 zum Partíu Socialista, in dem wenig später auch die anderen linkssozialistischen Gruppen aufgingen. 1888-1891 trug die Partei den Namen ''Partíu Socialista Unificâu'' (PSU), seit 1891 wieder Partíu Socialista. Erster Sekretär der Partei war der Schriftsteller und Arbeiterführer [[León Sánchez]], der auch wesentlich an der Gründung der Partei beteiligt war und den PS bis zu seinem Tod im Jahr 1910 führte. Daneben arbeiteten auch Columes und Lemante in der neuen Partei mit, ebenso wie der bald als Cheftheoretiker der Partei angesehene [[Julen Estodi]], Sohn des CHR-Gründers Lorenzo Estodi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg zur Regierungspartei ==&lt;br /&gt;
Drängendste Anliegen des neuen Bündnisses waren soziale Reformen, antikoloniale Überzeugungen und der Kampf gegen den kriegerischen Nationalismus. Formal prägte der revolutionäre Marxismus den PS, der trotz des bestimmenden Einflusses des Revisionisten León Sánchez jede Regierungsbeteiligung ablehnte. 1889 gehörte die sagradische Sozialistische Partei zu den Gründern der Zweiten Internationale. In der Spätzeit der sagradischen Monarchie gehörte die Partei zu den Hauptorganisatoren der Generalstreiks, die mithalfen, das Königtum zu destabilisieren, und erarbeitete sich auf diese Weise Einfluss und Ansehen. In der [[Januarrevolution 1891]] war der PS neben den meist bürgerlichen Republikanern führend beteiligt und dominierte teilweise die großstädtischen Revolutionsräte, vermochte es aber nicht, die Führung zu übernehmen und den Umsturz zur Revolution des Proletariats auszuweiten. Bereits zu dieser Zeit kam es zu Differenzen in der Partei zwischen revolutionären Marxisten, parlamentarischen Reformisten und einem pragmatischen Zentrum. Der um die Parteieinheit bemühte [[Sánchez]] versuchte danach, auf dem wesentlich von [[Julen Estodi]] ausgearbeiteten radikal-marxistischen Geroneser Parteiprogramm von 1899 aufbauend, eine eher pragmatische ''Realpolitik'' umzusetzen und sowohl die 'radikalen' als auch die 'reformistischen' Sozialisten einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kurs verbuchte die Partei in den Anfangsjahren der bürgerlichen Republik eine stetige Zunahme bei den Wahlen und bildete seit 1913 die zweitstärkste Kraft im Parlament, seit Einführung des Verhältniswahlrechts im Jahr 1917 die stärkste Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach diesem Wahlsieg mit einem Wähleranteil von über 30 Prozent vollzog die Partei unter dem Einfluss der Reformisten, die nach dem Tod León Sánchez' 1910 nach und nach die Parteiführung dominierten, auch den Schritt zur (indirekten) Regierungsbeteiligung im linksliberalen [[Kabinett Calbane]]. Gegen die Unterstützung der neuen Linkskoalition unter [[Francisco Calbane]] opponierten jedoch sowohl revolutionäre Sozialisten als auch linke Reformisten wie der Theoretiker [[Daniel Moscú]], was schließlich auf dem Sonderparteitag in [[Lesta]] 1917 zur Parteispaltung führte. Die Mehrheit der Abgeordneten und etwa die Hälfte der Parteitagsdelegierten unterstützten die Regierung Calbane, während sich die Gegner als ''Unabhängige'' oder ''Authentische Sozialisten'' bezeichneten und im [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA) sammelten. Die Mehrheitssozialisten, die weiterhin die offizielle Parteiführung der Sozialistischen Partei kontrollierten, wurden von ihren Gegnern danach als ''Opportunistas'' bezeichnet, die Partei auch ''Partíu Socialista Oportunista'' (PSO) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerlich gespaltene PSA konnte jedoch keine einheitliche Linie finden und geriet schnell unter die Führung der kommunistischen [[Nascença Revolucionária]] von [[Lorenzo Sabal]]. Er spaltete sich schließlich im Jahr 1919. Die Gruppe der [[Marxistas Democráticoes]] um Moscú kehrte Ende 1919 wieder zur Parteimehrheit zurück. Der Versuch der [[Terceristas]] um [[Julen Cresca]], den PS 1920 in die Dritte Internationale zu führen, wurde von Teilen des sozialistischen Jugendverbandes und der Gewerkschaftsbewegung unterstützt, von der Parteimehrheit aber zurückgewiesen und führte schließlich zur Abspaltung der Gruppe um Cresca als [[Partíu Socialista – Sección de la Internacional Comunista]] (PS-SIC), die sich mit dem Rest-PSI Sabals zur [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS) vereinigte. Der PS dagegen verfolgte fortan das Konzept eines demokratischen Sozialismus, der auch als ''Evolución Socialista'' bezeichnet wurde und wesentlich von Daniel Moscú mitformuliert und von Parteichef [[Joán Bertón]] durchgesetzt wurde. Ähnlich dem Konzept des Autromarxismus war es das Ziel Moscús, die klassenlose Gesellschaft auf legalem parlamentarischem, also ''evolutionären'' Weg zu erreichen. Moscú sprach auch von einer &amp;quot;Kette tausender Revolutionen im Kleinen&amp;quot;, die am Ende eine große gewaltsame Revolution ersetzen könne. Mit dem Marxismus wurde jedoch nicht gebrochen, stattdessen sollte der Klassenkampf nun (auch) auf parlamentarisch-demokratischem Weg ausgetragen werden. Von der ''Diktatur des Proletariats'' wurde dagegen nicht mehr gesprochen. Die evolutionistische Ideologie wurde im ''Manifesto de l'Artir'' 1925 endgültig als offizielle Parteilinie festgeschrieben. Das Programm von Artir blieb in der Folge bis zum Ende der Partei im Jahr 1957 gültig, erhielt in der Praxis aber sehr unterschiedliche Deutungen. Damit war die organisatorische Spaltung des sagradischen Sozialismus in einen reformistisch-sozialdemokratischen und einen kommunistischen Flügel endgültig. Die Sozialistische Partei gehörte 1923 zu den Gründern der Sozialistischen Arbeiter-Internationale, welche die Zweite Internationale von 1889 ersetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PS verfolgte zunächst das Konzept der Zusammenarbeit mit bürgerlichen Reformkräften weiter. Bereits 1912 war mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten [[Donado Salgado]] ein prominenter Vertreter des sagradischen Linksliberalismus zum PS gewechselt. Mit [[Carles Sastre]] wurde 1919 der erste sozialistische Minister im [[Kabinett Calbane]] ernannt. 1921 gehörten die Sozialisten auch offiziell zur Regierung des Radikalen [[António Diaz]]. 1924 stellte die Partei mit [[Santiago Laval]] erstmals einen Regierungschef in einem Mitte-Links-Kabinett. Mit dem Ende der [[Regierung Colón]] im November 1925 endete die fast zehnjährige Phase direkter und indirekter sozialistischer Regierungsbeteiligungen, in denen die Sozialisten im Bündnis mit bürgerlichen Kräften den Aufbau eines sozialen Sicherungssystems und die Festschreibung laizistischer Reformen erreicht hatten. Viele sehen in den Errungenschaften der [[Linksunion]] zwischen 1917 und 1925 den Grundstock für den modernen sagradischen Sozialstaat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] seit Mitte der Zwanziger Jahre in einem Rechtsruck zur Zusammenarbeit mit den Parteien der politischen Rechten übergingen, stellte sich der PS in der Opposition zum neuen bürgerlichen Mitte-Rechts-Block neu auf. Versuche einer engeren Zusammenarbeit zwischen PS und PCS im Sinne der Einheitsfrontstrategie, die von Minderheiten in beiden Parteien angeregt worden waren, scheiterten in der Praxis lange Zeit an der kommunistischen Sozialfaschismus-These und den Ressentiments innerhalb des PS gegenüber der stalinistischen KP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krise, Volksfront und Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Nach einem zwischenzeitlichen Rekordergebnis von über 33 Prozent der Stimmen im Jahr 1925, verlor die Partei bei den vorgezogenen Kammerwahlen 1926 fast acht Prozentpunkte. Die Konsolidierung der sagradischen Wirtschaft und die lange Zeit effiziente Zusammenarbeit der katholischen Parteien des Rechtsblocks mit den laizistischen Kräften der Mitte führten zu einem weiteren Abstieg der Sozialisten. Nachdem Parteisekretär [[Joán Bertón]] sein Amt bereits 1925 an seinen vormaligen Stellvertreter [[Santiago Laval]] übergeben hatte, konnte dieser den Negativtrend 1930 umkehren und einen allmählichen Wiederaufstieg der Partei einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise verschlechterte sich das politische Klima rapide und es kam seit 1930 zu schweren sozialen Problemen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rechten faschistischen [[Tropas Accionistas|Aktionstruppen]] und linken Paramilitärs. In der Hitze der Straßenkämpfe gegen die von der Polizei und den Rechtsregierungen tolerierten und teilweise sogar unterstützten Truppisten rückten Sozialisten und Kommunisten näher zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere Erstarken der Rechten bei den Kammerwahlen im Frühjahr 1932 und der gescheiterte Versuch faschistischer Kräfte im Herbst 1934, Einfluss auf die Regierung zu erlangen, führte zu einer Sammlung der Linken in der Opposition. Es entwickelte sich die Idee einer gemeinsamen proletarischen und linksbürgerlichen Kampffront gegen den Rechtsruck in Politik und Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Parlamentswahl 1936]] bildeten Sozialisten, Kommunisten und linksliberale Radikaldemokraten und [[Unión Radical Socialista|Radikalsozialisten]] ein formelles Wahlbündnis, die so genannte [[Volksfront]] und trugen einen deutlichen Sieg davon. Parteichef Laval wurde kurz nach der Parlamentswahl zum ersten sozialistischen Präsidenten der Republik gewählt und setzte nacheinander mehrere Volksfrontregierungen unter dem Radikalen [[Ángel Colón]] und dem Sozialisten [[José Saviola]] ein, die jeweils von den Kommunisten gestützt wurden. Die Volksfrontregierung, die erste linksgerichtete Regierung seit zehn Jahren, machte sich daran, zahlreiche soziale Verbesserungen vor allem für die Arbeiter des Landes zu erreichen und den zwischen 1917 und 1925 begonnenen Wohlfahrtsstaat auszubauen. Zu den Maßnahmen der Volksfrontregierung gehörten die Einführung der 40-Stunden-Woche sowie eine allgemeine Lohnerhöhung und die Stärkung der Rolle der Gewerkschaften. Daneben plante die Regierung die Verstaatlichung zahlreicher Schlüsselindustrien, vor allem der Schwer- und der Rüstungsindustrie. Diese Vorhaben wurden aber nur teilweise umgesetzt. Viele der Maßnahmen der Volksfront wurden auch von progressiven [[Partíu Democrático Popular|Christdemokraten]] unterstützt und bildeten das Fundament, auf dem nach dem Krieg Kommunisten, Sozialdemokraten und Christdemokraten erfolgreich kooperieren konnten. &lt;br /&gt;
Gegen die [[Regierung Saviola]] formierte sich 1936 Widerstand innerhalb des linken Parteiflügels, der zum Ausschluss von neun Abgeordnetne aus der Fraktion führte, die daraufhin unter der Führung von [[Gerardo Mil-Leste]] den [[Partíu Socialista Revolucionário – Lavoradores i Campesanoes]] (PSR-LC) gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorläufige Ende der Volksfront im Jahr 1937 führte zu einer Einbeziehung gemäßigter Liberaler in die Regierung, was den gewaltsamen Widerstand der neuen [[Divisionisten]]bewegung nur noch mehr anheizte. Laval versuchte durch mehrere Präsidialdekrete der Gewalt Einhalt zu gebieten, scheiterte aber. Seiner Amtszeit wurde mit seiner Ermordnung auf offener Straße im Februar 1938 schließlich gewaltsam ein Ende gesetzt. In der Folge verloren die Sozialisten die [[Aprilwahlen 1938]] gegen die rechtskatholische [[Volksunion]], die mit [[Manuel Álamo]] als Premierminister fortan die Regierung anführte. Die Rechtsregierung Álamo sah sich als antisozialistische Regierung und erließ mehrere Gesetze gegen die Parteien der politischen Linken. Während die [[KPS]] ganz verboten wurde, konnte die Sozialistische Partei zwar weiterbestehen, gegen einige ihrer Politiker wurden aber Strafen wegen &amp;quot;kommunistischer Konspiration&amp;quot; verhängt. Die Parteizeitung [[Avante]] wurde zeitweise ganz aus dem Verkehr gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter immensen Einschränkungen führte PS-Chef [[Inácio Bersantis]] gemeinsam mit [[Ricardo Moreno]] und [[Enrico Dereta]] die Opposition gegen die Regierung an. Als einzige Partei stimmte die PS weithin geschlossen gegen das [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 sowie gegen die [[Augustgesetze 1940]], die der Regierung Álamo besondere Vollmachten erteilte und ein noch restriktiveres Vorgehen gegen die politische Linke zuließ. Die PS-Opposition war danach faktisch machtlos gegenüber der Regierung, zumal sie in der Frage eines Kriegseintritts gespalten war. Erst nach dem Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion setzten sich auch sozialistische und kommunistische Anhänger der Volksfront für einen Kriegseintritt Sagradiens gegen Deutschland ein. Ab 1943 setzte eine spürbare Liberalisierung ein, die auch dem PS die Arbeit erleichterte. Seit dem gleichen Jahr kämpften zahlreiche Sozialisten im nordsagradischen Widerstand gegen die angerückten deutschen Truppen. Die PS wurde zudem an der [[Kabinett Dini II|Koalitionsregierung Sergio Dini]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkrieg und Sozialistische Allianz ==&lt;br /&gt;
Nachdem sich einige linke Gruppierungen wie die [[Revolucionárioes Socialistas]] unter [[Carles Esquerra]] vom PS abgespaltet hatten, kehrten einige dieser Gruppen 1944 wieder zur Partei zurück, die sich seither '''Partíu Socialista Unitáriu''' (PSU) nannte und bei der ersten [[Parlamentswahl 1945|Nachkriegswahl im Sommer 1945]] knapp zweitstärkste Kraft hinter der christdemokratischen [[Volkspartei]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 gehörte die Partei zur so genannten [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PRR|Radikalen]] und [[PCS|Kommunisten]] und stellte mit 1945-1947 [[José António Saviola]] und [[Francisco Dorado]] jeweils den Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die PSU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|Parlamentswahl 1946]] erneut nur zweite Kraft im Parlament geworden war, verfolgte die Partei mit Nachdruck das Ziel einer Sammlung linksprogressiver Kräfte über das sozialistische Lager hinaus, um mit der zunehmend erfolgreichen Volkspartei konkurrieren zu können. Unmittelbar nach den Wahlen wurden daher mit mehreren linksbürgerlichen und linkskatholischen Gruppierungen wie der [[Partíu d'Acción Democrática]] (PAD) von [[Francisco de la Rua]], dem [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) von [[Nino Cabal]] sowie einigen unabhängigen Radikalen um [[Santo de la Ilpa]] Verhandlungen zur Bildung einer neuen Mitte-Links-Plattform verhandelt. Aus diesem Vorhaben ging 1947 schließlich die [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) hervor, die als Parteiorganisation die Nachfolge des Partíu Socialista antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahestehende Organisationen ==&lt;br /&gt;
Der Partíu Socialista verfügte über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die [[Juventú Socialista|Sozialistische Jugend]] (Confederación Sagradêsa de la Juventú Socialista) oder die [[Mulleres Socialistas|Aktionsgemeinschaft Sozialistischer Frauen]] (Comunitá Accionista de Mulleres Socialistas), die heute der Nachfolgepartei ASUL nahestehen. Zudem war der Gewerkschaftsbund [[Confederación General del Lavoro]] (CGL) vor dem Krieg von den Sozialisten geprägt. Nach der Gründung des Gewerkschaftsbundes [[Confederación Sagradêsa de Sindicatoes Lavoristas|CSSL]] waren die Sozialisten auch hier in der Mehrheit, sodass sich Kommunisten und Christdemokraten bald unabhängig machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]]&lt;br /&gt;
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| [[Carles Ferro Rodríguez]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1919|1919]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|1946]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteisekretäre des Partíu Socialista ==&lt;br /&gt;
* 1887-1910:  [[León Sánchez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1910-1917:  [[Carles Ferro Rodríguez]]&lt;br /&gt;
* 1917-1918:  [[António Marçal]]&lt;br /&gt;
* 1918-1925:  [[Joán Bertón]]&lt;br /&gt;
* 1925-1936:  [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
* 1936-1942:  [[Inácio Bersantis Monet]]&lt;br /&gt;
* 1942-1947:  [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Persönlichkeit des sagradischen Sozialismus ==&lt;br /&gt;
* [[Carles Iudeta]], frühsozialistischer Theoretiker&lt;br /&gt;
* [[Eduardo Lemante]], sozialistisch-reformistischer Politiker, Gründer der [[Societá Nacional del Lavoro]] (SNL), 1877 des [[Partíu Socialista  Lavorista]] (PSL), 1887 Mitgründer des PS&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Parres]], linkskatholischer Arbeiterführer, Gründer des ''Club social''&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]], naturalistischer Schriftsteller, 1869 Mitgründer der [[Comunitá Humana Radical]] (CHR)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Estodi]], Mitgründer der [[Comunitá Humana Radical]] (CHR)&lt;br /&gt;
* [[Piero Columes]], Gründer des marxistischen [[Partíu Socialista Revolucionário]] (PSR), 1887 Mitgründer des PS, Vertreter des revolutionären Flügels&lt;br /&gt;
* [[León Sánchez]], Schriftsteller und erster Parteisekretär des PS (bis 1910)&lt;br /&gt;
* [[Julen Estodi]], Sohn [[Lorenzo Estodi]]s, Cheftheoretiker des PS, wesentlicher Autor des ''Manifesto de Gerón'' 1899&lt;br /&gt;
* [[Donado Salgado]], 1899-1902 [[Ministerpräsident]], 1904-1907 Vorsitzender der [[Partíu Radical|Radikalen Partei]], seit 1912 Mitglied des PS&lt;br /&gt;
* [[Joán Bertón]], Parteisekretär 1918-1925&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Sabal]], Parteilinker, 1917 Gründung des [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA), 1920 des [[PCS]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Moscú]], Cheftheoretiker der Zwanziger Jahre und Führer der [[Marxistas Democráticoes]], wesentlicher Autor des ''Manifesto de l'Artir'' 1925&lt;br /&gt;
* [[Santiago Laval]], Parteisekretär 1925-1936, [[Ministepräsident]] 1924-1925, [[Präsident der Republik]] 1936-1938&lt;br /&gt;
* [[Enrico Dereta]], Mitglied der Parteiführung bis 1945&lt;br /&gt;
* [[Ricardo Moreno]], Parteisekretär 1942-1954&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], Vizesekretär 1944-1946&lt;br /&gt;
* [[Luis Bertón]], Sohn von [[Joán Bertón]], Führer des [[Volksfront]]-Flügels bis 1957, Gründer des [[Partíu Socialista Sagradês]] (PSS)&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], Parteisekretär der [[ASUL]] 1954-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.182.212</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Socialista&amp;diff=21506</id>
		<title>Partíu Socialista</title>
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		<updated>2015-02-07T10:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.182.212: /* Wichtige Persönlichkeit des sagradischen Sozialismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Partíu Socialista''' (abgekürzt: '''PS''', deutsch: ''Sozialistische Partei'') war eine sozialistische bzw. sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die im späten 19. Jahrhundert entstandene Sozialistische Partei stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur dominierenden sagradischen Linkspartei auf und war seit 1917 auch an mehreren Regierungen beteiligt. Mit [[Santiago Laval]] stellte sich von 1936 bis zu dessen Ermordung 1938 den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging aus der Sozialistischen Partei 1947 die heutige [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Sozialistischen Partei ==&lt;br /&gt;
Die ideologischen Grundlagen der sozialistischen Bewegung in Sagradien gehen auf verschiedene Quellen zurück. Eine dieser Ursprünge nehmen in den frühen sozialutopischen Lehren [[Carles Iudeta]]s (Hauptwerk: „ Von der Freiheit des Menschen und der Unterdrückung durch Besitz“, 1827) Gestalt an. Ebenso kamen Einflüsse von den französischen Frühsozialisten. Auf der anderen Seite wurden die ideologischen Strömungen von Karl Marx und Friedrich Engels geprägt. Erste sozialistische Einflüsse lassen sich in der sagradischen [[Aprilrevolution 1848]] erkennen, wo aufständische Arbeiter und besonders Kleinbürger und Handwerker sozialrevolutionäre Forderungen vertraten, die auf ein Recht auf Arbeit für alle und soziale Sicherungssysteme abzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aprilrevolution 1848 entstanden erste sozialreformerische Vereine innerhalb der Arbeiterbewegung. Die beiden einflussreichsten dieser Vereine waren die von [[Eduardo Lemante]] geführte [[Societá Nacional del Lavoro]] und der katholisch inspirierte [[Club Social]] von [[Bernardo Parres]]. 1869 gründeten mehrere Intellektuelle um die Schriftsteller [[Keke Sapinto]] und [[Lorenzo Estodi]] die [[Comunitá Humana Radical]] (CHR), die auch entscheidenden Einfluss auf die radikal-liberale Bewegung in Sagradien haben sollte.&lt;br /&gt;
Erst ab 1875 gründeten sich verschiedene konkurrierende sozialistische Parteien und Gruppen. Führend waren der 1877 gegründete, reformistische von [[Eduardo Lemante]] geprägte [[Partíu Socialista Lavorista]] (PSL, „Lemantistas“) sowie der zwei Jahre später entstandene, von [[Piero Columes]] geführte marxistische [[Partíu Socialista Revolucionário]] (PSR, „Marxistas“). Beide Parteien fusionierten 1887 zum Partíu Socialista, in dem wenig später auch die anderen linkssozialistischen Gruppen aufgingen. 1888-1891 trug die Partei den Namen ''Partíu Socialista Unificâu'' (PSU), seit 1891 wieder Partíu Socialista. Erster Sekretär der Partei war der Schriftsteller und Arbeiterführer [[León Sánchez]], der auch wesentlich an der Gründung der Partei beteiligt war und den PS bis zu seinem Tod im Jahr 1910 führte. Daneben arbeiteten auch Columes und Lemante in der neuen Partei mit, ebenso wie der bald als Cheftheoretiker der Partei angesehene [[Julen Estodi]], Sohn des CHR-Gründers Lorenzo Estodi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg zur Regierungspartei ==&lt;br /&gt;
Drängendste Anliegen des neuen Bündnisses waren soziale Reformen, antikoloniale Überzeugungen und der Kampf gegen den kriegerischen Nationalismus. Formal prägte der revolutionäre Marxismus den PS, der trotz des bestimmenden Einflusses des Revisionisten León Sánchez jede Regierungsbeteiligung ablehnte. 1889 gehörte die sagradische Sozialistische Partei zu den Gründern der Zweiten Internationale. In der Spätzeit der sagradischen Monarchie gehörte die Partei zu den Hauptorganisatoren der Generalstreiks, die mithalfen, das Königtum zu destabilisieren, und erarbeitete sich auf diese Weise Einfluss und Ansehen. In der [[Januarrevolution 1891]] war der PS neben den meist bürgerlichen Republikanern führend beteiligt und dominierte teilweise die großstädtischen Revolutionsräte, vermochte es aber nicht, die Führung zu übernehmen und den Umsturz zur Revolution des Proletariats auszuweiten. Bereits zu dieser Zeit kam es zu Differenzen in der Partei zwischen revolutionären Marxisten, parlamentarischen Reformisten und einem pragmatischen Zentrum. Der um die Parteieinheit bemühte [[Sánchez]] versuchte danach, auf dem wesentlich von [[Julen Estodi]] ausgearbeiteten radikal-marxistischen Geroneser Parteiprogramm von 1899 aufbauend, eine eher pragmatische ''Realpolitik'' umzusetzen und sowohl die 'radikalen' als auch die 'reformistischen' Sozialisten einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Kurs verbuchte die Partei in den Anfangsjahren der bürgerlichen Republik eine stetige Zunahme bei den Wahlen und bildete seit 1913 die zweitstärkste Kraft im Parlament, seit Einführung des Verhältniswahlrechts im Jahr 1917 die stärkste Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach diesem Wahlsieg mit einem Wähleranteil von über 30 Prozent vollzog die Partei unter dem Einfluss der Reformisten, die nach dem Tod León Sánchez' 1910 nach und nach die Parteiführung dominierten, auch den Schritt zur (indirekten) Regierungsbeteiligung im linksliberalen [[Kabinett Calbane]]. Gegen die Unterstützung der neuen Linkskoalition unter [[Francisco Calbane]] opponierten jedoch sowohl revolutionäre Sozialisten als auch linke Reformisten wie der Theoretiker [[Daniel Moscú]], was schließlich auf dem Sonderparteitag in [[Lesta]] 1917 zur Parteispaltung führte. Die Mehrheit der Abgeordneten und etwa die Hälfte der Parteitagsdelegierten unterstützten die Regierung Calbane, während sich die Gegner als ''Unabhängige'' oder ''Authentische Sozialisten'' bezeichneten und im [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA) sammelten. Die Mehrheitssozialisten, die weiterhin die offizielle Parteiführung der Sozialistischen Partei kontrollierten, wurden von ihren Gegnern danach als ''Opportunistas'' bezeichnet, die Partei auch ''Partíu Socialista Oportunista'' (PSO) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innerlich gespaltene PSA konnte jedoch keine einheitliche Linie finden und geriet schnell unter die Führung der kommunistischen [[Nascença Revolucionária]] von [[Lorenzo Sabal]]. Er spaltete sich schließlich im Jahr 1919. Die Gruppe der [[Marxistas Democráticoes]] um Moscú kehrte Ende 1919 wieder zur Parteimehrheit zurück. Der Versuch der [[Terceristas]] um [[Julen Cresca]], den PS 1920 in die Dritte Internationale zu führen, wurde von Teilen des sozialistischen Jugendverbandes und der Gewerkschaftsbewegung unterstützt, von der Parteimehrheit aber zurückgewiesen und führte schließlich zur Abspaltung der Gruppe um Cresca als [[Partíu Socialista – Sección de la Internacional Comunista]] (PS-SIC), die sich mit dem Rest-PSI Sabals zur [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS) vereinigte. Der PS dagegen verfolgte fortan das Konzept eines demokratischen Sozialismus, der auch als ''Evolución Socialista'' bezeichnet wurde und wesentlich von Daniel Moscú mitformuliert und von Parteichef [[Joán Bertón]] durchgesetzt wurde. Ähnlich dem Konzept des Autromarxismus war es das Ziel Moscús, die klassenlose Gesellschaft auf legalem parlamentarischem, also ''evolutionären'' Weg zu erreichen. Moscú sprach auch von einer &amp;quot;Kette tausender Revolutionen im Kleinen&amp;quot;, die am Ende eine große gewaltsame Revolution ersetzen könne. Mit dem Marxismus wurde jedoch nicht gebrochen, stattdessen sollte der Klassenkampf nun (auch) auf parlamentarisch-demokratischem Weg ausgetragen werden. Von der ''Diktatur des Proletariats'' wurde dagegen nicht mehr gesprochen. Die evolutionistische Ideologie wurde im ''Manifesto de l'Artir'' 1925 endgültig als offizielle Parteilinie festgeschrieben. Das Programm von Artir blieb in der Folge bis zum Ende der Partei im Jahr 1957 gültig, erhielt in der Praxis aber sehr unterschiedliche Deutungen. Damit war die organisatorische Spaltung des sagradischen Sozialismus in einen reformistisch-sozialdemokratischen und einen kommunistischen Flügel endgültig. Die Sozialistische Partei gehörte 1923 zu den Gründern der Sozialistischen Arbeiter-Internationale, welche die Zweite Internationale von 1889 ersetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PS verfolgte zunächst das Konzept der Zusammenarbeit mit bürgerlichen Reformkräften weiter. Bereits 1912 war mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten [[Donado Salgado]] ein prominenter Vertreter des sagradischen Linksliberalismus zum PS gewechselt. Mit [[Carles Sastre]] wurde 1919 der erste sozialistische Minister im [[Kabinett Calbane]] ernannt. 1921 gehörten die Sozialisten auch offiziell zur Regierung des Radikalen [[António Diaz]]. 1924 stellte die Partei mit [[Santiago Laval]] erstmals einen Regierungschef in einem Mitte-Links-Kabinett. Mit dem Ende der [[Regierung Colón]] im November 1925 endete die fast zehnjährige Phase direkter und indirekter sozialistischer Regierungsbeteiligungen, in denen die Sozialisten im Bündnis mit bürgerlichen Kräften den Aufbau eines sozialen Sicherungssystems und die Festschreibung laizistischer Reformen erreicht hatten. Viele sehen in den Errungenschaften der [[Linksunion]] zwischen 1917 und 1925 den Grundstock für den modernen sagradischen Sozialstaat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] seit Mitte der Zwanziger Jahre in einem Rechtsruck zur Zusammenarbeit mit den Parteien der politischen Rechten übergingen, stellte sich der PS in der Opposition zum neuen bürgerlichen Mitte-Rechts-Block neu auf. Versuche einer engeren Zusammenarbeit zwischen PS und PCS im Sinne der Einheitsfrontstrategie, die von Minderheiten in beiden Parteien angeregt worden waren, scheiterten in der Praxis lange Zeit an der kommunistischen Sozialfaschismus-These und den Ressentiments innerhalb des PS gegenüber der stalinistischen KP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krise, Volksfront und Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Nach einem zwischenzeitlichen Rekordergebnis von über 33 Prozent der Stimmen im Jahr 1925, verlor die Partei bei den vorgezogenen Kammerwahlen 1926 fast acht Prozentpunkte. Die Konsolidierung der sagradischen Wirtschaft und die lange Zeit effiziente Zusammenarbeit der katholischen Parteien des Rechtsblocks mit den laizistischen Kräften der Mitte führten zu einem weiteren Abstieg der Sozialisten. Nachdem Parteisekretär [[Joán Bertón]] sein Amt bereits 1925 an seinen vormaligen Stellvertreter [[Santiago Laval]] übergeben hatte, konnte dieser den Negativtrend 1930 umkehren und einen allmählichen Wiederaufstieg der Partei einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise verschlechterte sich das politische Klima rapide und es kam seit 1930 zu schweren sozialen Problemen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rechten faschistischen [[Tropas Accionistas|Aktionstruppen]] und linken Paramilitärs. In der Hitze der Straßenkämpfe gegen die von der Polizei und den Rechtsregierungen tolerierten und teilweise sogar unterstützten Truppisten rückten Sozialisten und Kommunisten näher zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere Erstarken der Rechten bei den Kammerwahlen im Frühjahr 1932 und der gescheiterte Versuch faschistischer Kräfte im Herbst 1934, Einfluss auf die Regierung zu erlangen, führte zu einer Sammlung der Linken in der Opposition. Es entwickelte sich die Idee einer gemeinsamen proletarischen und linksbürgerlichen Kampffront gegen den Rechtsruck in Politik und Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Parlamentswahl 1936]] bildeten Sozialisten, Kommunisten und linksliberale Radikaldemokraten und [[Unión Radical Socialista|Radikalsozialisten]] ein formelles Wahlbündnis, die so genannte [[Volksfront]] und trugen einen deutlichen Sieg davon. Parteichef Laval wurde kurz nach der Parlamentswahl zum ersten sozialistischen Präsidenten der Republik gewählt und setzte nacheinander mehrere Volksfrontregierungen unter dem Radikalen [[Ángel Colón]] und dem Sozialisten [[José Saviola]] ein, die jeweils von den Kommunisten gestützt wurden. Die Volksfrontregierung, die erste linksgerichtete Regierung seit zehn Jahren, machte sich daran, zahlreiche soziale Verbesserungen vor allem für die Arbeiter des Landes zu erreichen und den zwischen 1917 und 1925 begonnenen Wohlfahrtsstaat auszubauen. Zu den Maßnahmen der Volksfrontregierung gehörten die Einführung der 40-Stunden-Woche sowie eine allgemeine Lohnerhöhung und die Stärkung der Rolle der Gewerkschaften. Daneben plante die Regierung die Verstaatlichung zahlreicher Schlüsselindustrien, vor allem der Schwer- und der Rüstungsindustrie. Diese Vorhaben wurden aber nur teilweise umgesetzt. Viele der Maßnahmen der Volksfront wurden auch von progressiven [[Partíu Democrático Popular|Christdemokraten]] unterstützt und bildeten das Fundament, auf dem nach dem Krieg Kommunisten, Sozialdemokraten und Christdemokraten erfolgreich kooperieren konnten. &lt;br /&gt;
Gegen die [[Regierung Saviola]] formierte sich 1936 Widerstand innerhalb des linken Parteiflügels, der zum Ausschluss von neun Abgeordnetne aus der Fraktion führte, die daraufhin unter der Führung von [[Gerardo Mil-Leste]] den [[Partíu Socialista Revolucionário – Lavoradores i Campesanoes]] (PSR-LC) gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorläufige Ende der Volksfront im Jahr 1937 führte zu einer Einbeziehung gemäßigter Liberaler in die Regierung, was den gewaltsamen Widerstand der neuen [[Divisionisten]]bewegung nur noch mehr anheizte. Laval versuchte durch mehrere Präsidialdekrete der Gewalt Einhalt zu gebieten, scheiterte aber. Seiner Amtszeit wurde mit seiner Ermordnung auf offener Straße im Februar 1938 schließlich gewaltsam ein Ende gesetzt. In der Folge verloren die Sozialisten die [[Aprilwahlen 1938]] gegen die rechtskatholische [[Volksunion]], die mit [[Manuel Álamo]] als Premierminister fortan die Regierung anführte. Die Rechtsregierung Álamo sah sich als antisozialistische Regierung und erließ mehrere Gesetze gegen die Parteien der politischen Linken. Während die [[KPS]] ganz verboten wurde, konnte die Sozialistische Partei zwar weiterbestehen, gegen einige ihrer Politiker wurden aber Strafen wegen &amp;quot;kommunistischer Konspiration&amp;quot; verhängt. Die Parteizeitung [[Avante]] wurde zeitweise ganz aus dem Verkehr gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter immensen Einschränkungen führte PS-Chef [[Inácio Bersantis]] gemeinsam mit [[Ricardo Moreno]] und [[Enrico Dereta]] die Opposition gegen die Regierung an. Als einzige Partei stimmte die PS weithin geschlossen gegen das [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 sowie gegen die [[Augustgesetze 1940]], die der Regierung Álamo besondere Vollmachten erteilte und ein noch restriktiveres Vorgehen gegen die politische Linke zuließ. Die PS-Opposition war danach faktisch machtlos gegenüber der Regierung, zumal sie in der Frage eines Kriegseintritts gespalten war. Erst nach dem Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion setzten sich auch sozialistische und kommunistische Anhänger der Volksfront für einen Kriegseintritt Sagradiens gegen Deutschland ein. Ab 1943 setzte eine spürbare Liberalisierung ein, die auch dem PS die Arbeit erleichterte. Seit dem gleichen Jahr kämpften zahlreiche Sozialisten im nordsagradischen Widerstand gegen die angerückten deutschen Truppen. Die PS wurde zudem an der [[Kabinett Dini II|Koalitionsregierung Sergio Dini]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkrieg und Sozialistische Allianz ==&lt;br /&gt;
Nachdem sich einige linke Gruppierungen wie die [[Revolucionárioes Socialistas]] unter [[Carles Esquerra]] vom PS abgespaltet hatten, kehrten einige dieser Gruppen 1944 wieder zur Partei zurück, die sich seither '''Partíu Socialista Unitáriu''' (PSU) nannte und bei der ersten [[Parlamentswahl 1945|Nachkriegswahl im Sommer 1945]] knapp zweitstärkste Kraft hinter der christdemokratischen [[Volkspartei]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 gehörte die Partei zur so genannten [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PRR|Radikalen]] und [[PCS|Kommunisten]] und stellte mit 1945-1947 [[José António Saviola]] und [[Francisco Dorado]] jeweils den Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die PSU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|Parlamentswahl 1946]] erneut nur zweite Kraft im Parlament geworden war, verfolgte die Partei mit Nachdruck das Ziel einer Sammlung linksprogressiver Kräfte über das sozialistische Lager hinaus, um mit der zunehmend erfolgreichen Volkspartei konkurrieren zu können. Unmittelbar nach den Wahlen wurden daher mit mehreren linksbürgerlichen und linkskatholischen Gruppierungen wie der [[Partíu d'Acción Democrática]] (PAD) von [[Francisco de la Rua]], dem [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) von [[Nino Cabal]] sowie einigen unabhängigen Radikalen um [[Santo de la Ilpa]] Verhandlungen zur Bildung einer neuen Mitte-Links-Plattform verhandelt. Aus diesem Vorhaben ging 1947 schließlich die [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) hervor, die als Parteiorganisation die Nachfolge des Partíu Socialista antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahestehende Organisationen ==&lt;br /&gt;
Der Partíu Socialista verfügte über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die [[Juventú Socialista|Sozialistische Jugend]] (Confederación Sagradêsa de la Juventú Socialista) oder die [[Mulleres Socialistas|Aktionsgemeinschaft Sozialistischer Frauen]] (Comunitá Accionista de Mulleres Socialistas), die heute der Nachfolgepartei ASUL nahestehen. Zudem war der Gewerkschaftsbund [[Confederación General del Lavoro]] (CGL) vor dem Krieg von den Sozialisten geprägt. Nach der Gründung des Gewerkschaftsbundes [[Confederación Sagradêsa de Sindicatoes Lavoristas|CSSL]] waren die Sozialisten auch hier in der Mehrheit, sodass sich Kommunisten und Christdemokraten bald unabhängig machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Carles Ferro Rodríguez]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1919|1919]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|1921]]&lt;br /&gt;
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| PS&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|1938]]&lt;br /&gt;
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| [[Inácio Bersantis Monet]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|1946]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteisekretäre des Partíu Socialista ==&lt;br /&gt;
* 1887-1910:  [[León Sánchez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1910-1917:  [[Carles Ferro Rodríguez]]&lt;br /&gt;
* 1917-1918:  [[António Marçal]]&lt;br /&gt;
* 1918-1925:  [[Joán Bertón]]&lt;br /&gt;
* 1925-1936:  [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
* 1936-1942:  [[Inácio Bersantis Monet]]&lt;br /&gt;
* 1942-1947:  [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Persönlichkeit des sagradischen Sozialismus ==&lt;br /&gt;
* [[Carles Iudeta]], frühsozialistischer Theoretiker&lt;br /&gt;
* [[Eduardo Lemante]], sozialistisch-reformistischer Politiker, Gründer der [[Societá Nacional del Lavoro]] (SNL), 1877 des [[Partíu Socialista  Lavorista]] (PSL), 1887 Mitgründer des PS&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Parres]], linkskatholischer Arbeiterführer, Gründer des ''Club social''&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]], naturalistischer Schriftsteller, 1869 Mitgründer der [[Comunitá Humana Radical]] (CHR)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Estodi]], Mitgründer der [[Comunitá Humana Radical]] (CHR)&lt;br /&gt;
* [[Piero Columes]], Gründer des marxistischen [[Partíu Socialista Revolucionário]] (PSR), 1887 Mitgründer des PS, Vertreter des revolutionären Flügels&lt;br /&gt;
* [[León Sánchez]], Schriftsteller und erster Parteisekretär des PS (bis 1910)&lt;br /&gt;
* [[Julen Estodi]], Sohn [[Lorenzo Estodi]]s, Cheftheoretiker des PS, wesentlicher Autor des ''Manifesto de Gerón'' 1899&lt;br /&gt;
* [[Donado Salgado]], 1899-1902 [[Ministerpräsident]], 1904-1907 Vorsitzender der [[Partíu Radical|Radikalen Partei]], seit 1912 Mitglied des PS&lt;br /&gt;
* [[Joán Bertón]], Parteisekretär 1918-1925&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Sabal]], Parteilinker, 1917 Gründung des [[Partíu Socialista Auténtico]] (PSA), 1920 des [[PCS]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Moscú]], Cheftheoretiker der Zwanziger Jahre und Führer der [[Marxistas Democráticoes]], wesentlicher Autor des ''Manifesto de l'Artir'' 1925&lt;br /&gt;
* [[Santiago Laval]], Parteisekretär 1925-1935, [[Ministepräsident]] 1924-1925, [[Präsident der Republik]] 1935-1938&lt;br /&gt;
* [[Enrico Dereta]], Mitglied der Parteiführung bis 1945&lt;br /&gt;
* [[Ricardo Moreno]], Parteisekretär 1942-1954&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], Vizesekretär 1944-1946&lt;br /&gt;
* [[Luis Bertón]], Sohn von [[Joán Bertón]], Führer des [[Volksfront]]-Flügels bis 1957, Gründer des [[Partíu Socialista Sagradês]] (PSS)&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], Parteisekretär der [[ASUL]] 1954-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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