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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Sagradische Literatur</title>
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		<updated>2014-04-07T21:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: /* Decadença und Aufklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradische Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter (9.-15.Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Literatur in Sagradien war dominiert von Ritterromanen, Heldenepen und Minnelyrik. Erhalten blieben die Minnelyrik von [[Costanço de Valbraga]] und [[Manuel Figueras de Sâis]] sowie die höfischen Epen von [[Eduardo de Graça]]. Das Versepos ''La storia de [[Don León de Zarraguieta]]'' eines unbekannten Verfassers aus dem 13. Jahrhundert wurde zum Nationalepos Sagradiens (Der Held, auch als „Don Leâu“ oder „Dô Lió“ bekannt, taucht in zahlreichen späteren Werken erneut auf). Das Werk [[Gustavo Patresa]]s ist bereits von satirischen Elementen durchtränkt und zeigt den Niedergang der ritterlich-höfischen Kultur und ihre Ablösung durch eine bürgerlich-städtische Umformung im 14. und 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldenes Jahrhundert (16. und frühes 17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Eingeleitet von der kulturellen und politischen Blüte Sagradiens unter den [[Santori]]-Königen und vor allem in der Regierungszeit König [[David I.|Davids I.]] und seinen Nachfolgern, erreichte die sagradische Literatur ihre höchste Blüte in der Renaissance und [[Sagradische Klassik|Era Clásica]] der sagradischen Literatur im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, dem so genannten „[[Sêglu d'Or|Goldenen Jahrhundert]]“, das in der Literatur seine Blütezeit unter den Königen [[Johanna I.]] (1543-1575) und [[Philipp VII.]] (1575-1591) erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissance und Humanismus ====&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert wirkte der europäische Humanismus stark auf die sagradische Literatur ein und formte eine zunehmend von antiken Elementen durchsetzte Literatur. Die Romane und Dichtungen von [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Iliegues]] zeigen dabei noch die Tradition mittelalterlicher Dichtung, weisen aber bereits auf die neue Denkart der aufziehenden Renaissance voraus. Wichtige Bedeutung für dieses neue Denken kommt dem Werk des Humanisten, Universalgelehrten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell) zu, dem u.a. die erste Bibelübersetzung in sagradischer Sprache zu verdanken ist. Als ein weiterer Vertreter der humanistischen sogenannten &amp;quot;[[Vorklassik]]&amp;quot; kann [[Josefe Borrard]] bezeichnet werden, der vor allem durch seine in [[Asumarische Sprache|asumarischem Dialekt]] verfasste Geschichtensammlung ''La Fontana'' berühmt wurde, die deutlich in der Tradition des Decamerone Bocaccios steht. Hauptvertreter der Duerezer „[[Besangua]]“-Literatur des frühen 16. Jahrhunderts, die in epischer Form auf die arabische [[Numerer]]kultur zurückgreift, sind [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Bekannt wurde auch [[Don Josefe de Santori]], der sich selbst als Lyriker hervortat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Era Clásica ====&lt;br /&gt;
[[Manuel Braga]], der u.a. die Sonettform in die sagradische Lyrik einführte, sowie der Novellen- und Romanschriftsteller [[Piero Sanç de Ribas]] gelten als wichtige Einflussquellen der um 1550 beginnenden Hoch- und Spätrenaissance-Dichtung der johannitischen und philippitischen Epoche, in der die neuzeitliche sagradische Literatur eine erste Blütezeit erlebte. Prägende Autoren dieser ''klassischen Epoche'' waren vor allem die noch heute als Nationaldichter verehrten [[Celiano Nacoma]] (1535-1614) und [[Plácido Cosança]] (1540-1599), die als erste Weltliteratur in sagradischer Sprache verfassten. Wichtige Vertreter des im späten 16. Jahrhundert stark prosperierenden Theaters sind [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]], die beide als Dramen- und Komödiendichter bekannt wurden. Unter dem als ''Dichter-König'' bekannt gewordenen, selbst dichtenden [[Philipp VII.]] wurden Dichter wie [[Ernesto Broca]] und [[Jâcque Minoré]] am [[Semess|Semestiner]] Hof versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gabrielinische Ära und Barock ====&lt;br /&gt;
Als wichtigste Erben der klassischen Epoche in der so genannten ''Gabrielischen Ära'' gelten der Dichter [[Manuel Orraio]] sowie der Philosoph, Staatsrechtler und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]], der als einer der großen Universalgelehrten Europas und als einer der Vordenker der Aufklärung angesehen wird. Seit den 1620er Jahren war die Literatur des sagradischen Barock gekennzeichnet vom Niedergang der Klassik und zeigt vor allem Themen wie Dekadenz, Zerfall, Vergänglichkeit und Tod. Sie bildet einen lyrischen und epischen Gegensatz zum in der Klassik dominierenden Drama. Einflussreiche sagradische Barockdichter waren vor allem [[Hernán Kempes]] und [[Bernardo de Montxerent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Decadença und Aufklärung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Goldenen Jahrhunderts in der sagradischen Kulturgeschichte wird oftmals auch ein qualitativer Einschnitt in der Literatur konstatiert. Die so genannte Epoche der &amp;quot;[[Decadença]]&amp;quot; des sagradischen Spätbarock, repräsentiert durch Dichter wie [[Marián Arzeval]] und [[Fernando Caravega]], gilt traditionell als Phase des literarischen Umbruchs. [[Bernardo de la Torre]] wird gemeinhin als Hauptvertreter der sagradischen Rokoko-Strömung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch die französische Aufklärung sowie die frühaufklärerische Philosophie [[Santiago Calles]]' entwickelte sich seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine sagradische Literatur der Aufklärung, die mit [[Piero Cavalles]] und [[Fernando Camûes dels Logres]] ihre Hauptvertreter hatte. Im Gegensatz zum Barock lebte in der Literatur der Aufklärung wieder das Drama auf, das die Kraft des menschlichen Verstandes offen legen sollte und unmittelbar an die französische Klassik anzuknüpfen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin legte [[Marcio Levar]] mit seinen patriotischen Gedichten und pathetischen Dramen den Grundstein für die sagradische Romantik, als deren Hauptvertreter in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts [[Luis Filipe Neâu]] und [[Lorenzo Madrigal]] gelten können. Mit der Wiederentdeckung der Emotion, des Mythischen und der poetisch-kreativen Selbstreflexion brachen die Romantiker mit den festgefahrenen Schemata und der klassizistischen Kunstauffassung der Aufklärung und suchten die gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit durch eine starke Subjektivierung zu verarbeiten. Als wichtigster Repräsentant der späteren Phase der Romantik, die im Zuge der sagradischen Befreiungskriege noch mehr das nationale Pathos in den Vordergrund rückte, gilt [[Dani Caballeri]] (eigentlich ''Daniel Caballer i Mârces''). Den Niedergang der Romantik zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin bezeichnen die Spätwerke [[Lorenzo Madrigal]]s, die von traumhaft subjektiver Lyrik und stark ironischen Brechungen bestimmt sind und immer wieder durch positive Bezüge zur spätbarocken ''Decadença'' geprägt sind, deswegen auch als ''Neo-Decadença'' bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus und Postromantik ====&lt;br /&gt;
In der Restarautionsphase des absolutistischen sagradischen Königtums unter [[Emil I.]] und im Zuge der sich dynamisierenden Industrialisierung begann sich als Gegenströmung zur bis dahin dominanten literarischen Romantik allmählich eine realistische Richtung der Literatur zu entwickeln, die u.a. bereits sozialkritische Elemente aufwies, so vor allem bei [[Osvaldo Verres]] und in den Werken des als frühsozialistischer Philosoph bekannt gewordenen [[Carles Iudeta]]. Spätestens um 1860 wurde die Romantik durch den neuen Realismus als führende literarische Richtung in Sagradien abgelöst. [[Hernán Correr]] traf 1882 mit seinem realistischen Roman &amp;quot;Cocarde&amp;quot; genau den Geist der Zeit und erlangte dadurch Weltruhm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gleichzeitig schreibende, der realistischen Bewegung aber fernstehende [[Cuentez|cuentesische]] Lyriker [[León Munial]] gilt als Vertreter eines post-romantischen Stils und bediente sich als erster sagradischer Dichter des Mittels der absoluten Metapher. Die traumhaft-subjektive Weltsicht der Spätromantik verwandelte er in eine ihm eigene düster-okkultisch wirkende und Stilelemente des Symbolismus und des Surrealismus vorwegnehmende Assoziationsdichtung. Damit steht er den Franzosen Nerval und Baudelaire näher als irgendeinem anderen sagradischen Dichter seiner Zeit und gilt daher als Avantgardist der europäischen Moderne und wurde zum Vorbild für die Dichter der sagradischen symbolistischen Schule, die sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts vollends entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturalismus, Symbolismus, Impressionismus ====&lt;br /&gt;
Aus den Wurzeln des Realismus einerseits und der (Post-)Romantik andererseits entstanden um 1880 zwei konkurrierende literarische Richtungen, die der literarischen Moderne in Sagradien zu einem Durchbruch verhalfen. Mit den Werken [[Francisco Olivera]]s sowie [[Ana Ferrera Sanchis]]' begann die naturalistische Strömung auch in Sagradien. Von besonderer Relevanz für die sagradische Arbeiterbewegung wurde das naturalistische Werk [[Keke Sapinto]]s, der von der Philosophie [[Carles Iudeta]]s beeinflusst wurde und in seinen Romanen vor allem das Elend der Arbeiterschaft aufzeigte. Parallel und als Gegenbewegung zum Realismus entstand um 1885 in Anlehnung an die französischen Symbolisten in [[Semess]] ein sagradischer symbolistischer Kreis um die beiden „Meister“ [[Iano Madris]] und [[Josemarí David]], die als Bewunderer Baudelaires und Munials die Schule der &amp;quot;[[Simbolista]]&amp;quot; gründeten. Um die Jahrhundertwende wirkten auf die Werke [[Gerardo Ramírez]]’, [[Verena Santís]]’ und [[Hernán Colón]]s zunehmend impressionistische und besonders auf [[Emilio Grande]] und [[Federico López]] auch expressionistische Einflüsse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Moderne im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
==== Moderne und politische Polarisierung ====&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende erlangte der expressionistische Dichterkreis der &amp;quot;[[Noyarenser]]&amp;quot; um [[Pepe Gomerra]], [[Santi Nerra]] und [[Miguel Gerardo Musca]] großen Ruhm, der mit seiner Politisierung um 1920 aber in verschiedene Richtungen zerfiel. Die letzteren beiden, Nerra und Musca, vertraten bald die eher rechte, nationalistische Richtung der Literatur. Nerra gehörte den Anhängern von Präsident [[Gaitán Sobrantes Alemà]] an und verherrlichte in seinen späten Jahren das autoritäre Regime des Präsidenten und machte ihn nach seiner Ermordung im Versepos &amp;quot;Sagradia&amp;quot; zum heroischen Märtyrer der nationalen Sache. Der dem Noyarenser Kreis nahe stehende, aber eher symbolistisch, teils futuristisch beeinflusste [[Sollar]]er Dichter [[Fernando Mexés]] wiederum verherrlichte in seinem 1940 erschienenen Roman „Santa Nación“ den zweiten Weltkrieg als „Endabrechnung mit dem diabolischen Judentum“ und musste nach dem Angriff Nazi-Deutschlands auf Sagradien ins Exil nach Berlin emigrieren, nachdem er einige Jahre lang als Hofdichter des faschistischen [[Álamo-Regime]]s gegolten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser nationalistischen Literatur entgegengesetzte Strömung stellte die linke Literatur des kommunistischen Dichters [[Maximilián Ferrera]], des bissigen Satirikers [[Fernando Gran Cela]] sowie des jüdischen Feuilletonisten [[José Manolo Rosenthal]] dar. Ein weiterer Gegner der Rechten und Kritiker des Álamo-Regimes war der äußerst erfolgreiche Dramatiker und Romanautor [[Miguel Solares]], der sich in seinem Werk auf satirische Weise vor allem gegen die Dekadenz der Zeit und die Intoleranz der Politik und Gesellschaft aussprach und dafür 1938 ins Pariser Exil gehen musste. Im gleichen Jahr erhielt er den Nobelpreis für Literatur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als besonders einflussreich für die sagradische Kunst der 1930er Jahre stellte sich die Literatur der sagradischen Surrealisten dar. Von den Lehren Freuds sowie dem französischen Surrealismus beeinflusst, wirkten v.a. [[Maximilián Casilla]] und [[Karlos Marcês]] nachhaltig auf die sagradische Nachkriegsliteratur, in der sich v.a. [[António Deçadro]] vom Surrealismus beeinflusst zeigte. Die Stellung der sagradischen surrealistischen Bewegung in der bildenden Kunst aber konnte die Literatur dieser Richtung nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegsliteratur und Post-Moderne ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Nachkriegsliteratur war zum einen geprägt von Antikriegsschriften und gesellschaftskritischen Werken, zum anderen von einer distanzreichen Fortführung der symbolistischen und surrealistischen Strömungen der Vorkriegszeit. Bedeutendster Dichter wurde der [[Duerez]]er [[António Deçadro]], der bereits vor dem Krieg einen Großteil seiner Werke veröffentlicht hatte (mit geringem Erfolg) und erst nach dem Krieg Aufmerksamkeit erlangte. Er verfasste zahlreiche Parabeln und Erzählungen und schuf darin eine rätselhaft wirkende Symbiose aus Surrealismus, Postrealismus und Symbolismus. Sein Spätwerk war zudem vom französischen Existentialismus beeinflusst. Deçadro, der 1955 den Literaturnobelpreis gewann, gilt als wichtigster Nachkriegsautor Sagradiens. Mit einem ähnlichen Ansatz erreichte in der Lyrik besonders [[Maximilián Berlín]] nachhaltigen Weltruhm, der sich in seinen Zeit-, Liebes- und Weltgedichten bewusst auf symbolistische Vorbilder wie Madris, Verlaine, Rimbaud oder David sowie auf die Assoziationsdichtung Mervels berief und einen grotesk-surrealistisch anmutenden Ästhetizimus vertrat. Seine romantisch-melancholischen Liebesgedichte gehören zur weltweit meistgelesenen Lyrik. Jedoch stellen besonders seine auf kryptischer Metaphorik aufbauenden „Weltgesänge“ (so der Titel eines seiner Bände: Cançones Mundiales) ein stetiges Faszinosum der modernen sagradischen Literatur-wissenschaft dar. Weitere wichtige Autoren der ersten Phase der Nachkriegsliteratur waren [[Luca Mendieta]], [[Carlota Arrist]] und auch [[Bernardo Gral]], der vor allem die Kurzgeschichte in Sagradien populär machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger Jahre kam unter dem Einfluss der Studentenunruhen eine neue rebellische Generation von Dichtern auf, die es sich zum Ziel machte, die sagradische Literaturlandschaft umfassend zu verändern. Bedeutendste Vertreter waren [[Ulisso Carvas de Patra]] (Nobelpreis 1984), [[Mónica Belléme]] und [[Andrés Nacesta]]. Wichtige Chansonniers und Liedermacher, die vor allem auch durch den Inhalt ihrer Texte Aufsehen erregten, waren [[Gerardo Ívan Valles]] und [[Francisco Serguieta]]. Wichtigste Vertreter  der „Popliteratur“ der Achtziger Jahre waren die Halbchinesin [[Li Pérez]] und der [[Gerón|Geroneser]] Dramatiker [[Marcelo Vil i Vil]]. Bedeutendste Vertreter der Literatur der Neunziger Jahre sind [[Diego Fernández Belêu]], [[Arcélio Torres]], [[María Ferrer Vélez]], [[Oscar Domênco Milet]] sowie [[Antónia Domíngues]] und [[Lauro Nera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Nobelpreisträger für Literatur === &lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Fernando Eguerra i Vargas]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Joán Mairas Dellas]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]] (1938)&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]] (1955)&lt;br /&gt;
* [[Oscar Herrero Celu]] (1979 für Argentinien)&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]] (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Dichter ===&lt;br /&gt;
==== Mittelalter ====&lt;br /&gt;
* [[Costanço de Valbraga]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Figueras de Sâis]]&lt;br /&gt;
* [[Eduardo de Graça]]&lt;br /&gt;
* [[Gustavo Patresa]]&lt;br /&gt;
==== [[Besangua]]-Literatur ====&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo Mêrces]]&lt;br /&gt;
* [[António Man]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Humanismus und Frührenaissance ==== &lt;br /&gt;
* [[Georgo Frances de Herrera]]&lt;br /&gt;
* [[Mariano Illegues]]&lt;br /&gt;
* [[Josefe Borrard]]&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Sêglu d'Or]] (Klassische Ära) ====&lt;br /&gt;
* [[Marcantónio Verosán]]&lt;br /&gt;
* [[Erculo Danieles Scarça]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Braga]]&lt;br /&gt;
* [[Celiano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* [[Plácido Cosança]]&lt;br /&gt;
* [[Ernesto Broca]]&lt;br /&gt;
* [[Jâcque Minoré]]&lt;br /&gt;
==== Barock ====&lt;br /&gt;
* [[Manuel Orraio]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Kempes]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo de Montxerent]]&lt;br /&gt;
* [[Santiago Calles]] (Frühaufklärung)&lt;br /&gt;
==== Aufklärung ====		&lt;br /&gt;
* [[Piero Cavalles]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Camûes das Logres]]&lt;br /&gt;
==== Romantik ====&lt;br /&gt;
* [[Marcio Levar]]&lt;br /&gt;
* [[Luis Filipe Neâu]]&lt;br /&gt;
* [[Dani Caballeri]] (Daniel Caballer i Marces)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo Madrigal]]&lt;br /&gt;
==== Postromantik ====&lt;br /&gt;
* [[León Munial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realismus ====&lt;br /&gt;
* [[Osvaldo Verres]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Correr]]&lt;br /&gt;
==== Naturalismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Francisco Olivera]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Ferrera Sanchis]]&lt;br /&gt;
* [[Keke Sapinto]]&lt;br /&gt;
==== Symbolismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Iano Madris]]&lt;br /&gt;
* [[Josemarí David]]&lt;br /&gt;
==== Impressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ramírez]]&lt;br /&gt;
* [[Verena Santís]]&lt;br /&gt;
* [[Hernán Colón]]&lt;br /&gt;
==== Expressionismus ====&lt;br /&gt;
* [[Emilio Grande]]&lt;br /&gt;
* [[Federico López]]&lt;br /&gt;
==== „[[Noyarenser]]“ ====	&lt;br /&gt;
* [[Pepe Gomerra]]&lt;br /&gt;
* [[Santi Nerra]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Gerardo Musca]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Mexés]]&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Literatura Sinistra&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Ferrera]]&lt;br /&gt;
* [[Fernando Gran Cela]]&lt;br /&gt;
* [[José Manolo Rosenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Miguel Solares]]&lt;br /&gt;
==== Surrealismus ====	&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Casilla]]&lt;br /&gt;
* [[Karlos Marcês]]&lt;br /&gt;
==== Nachkrieg ====&lt;br /&gt;
* [[António Deçadro]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilián Berlín]]&lt;br /&gt;
* [[Luca Mendieta]]&lt;br /&gt;
* [[Carlota Arrist]]&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Gral]]&lt;br /&gt;
==== Achtundsechziger ====&lt;br /&gt;
* [[Ulisso Carvas de Patra]]&lt;br /&gt;
* [[Mónica Belléme]]&lt;br /&gt;
* [[Andrés Nacesta]]&lt;br /&gt;
==== Chanson ====&lt;br /&gt;
* [[Gerardo Ívan Valles]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco Serguieta]]&lt;br /&gt;
==== Achtziger ====&lt;br /&gt;
* [[Li Pérez]]&lt;br /&gt;
* [[Marcelo Vil i Vil]]&lt;br /&gt;
==== Neunziger ====&lt;br /&gt;
* [[Diego Fernández Belêu]]&lt;br /&gt;
* [[Arcélio Torres]]&lt;br /&gt;
* [[María Ferrer Vélez]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar Doménico Milet]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Domingues]]&lt;br /&gt;
* [[Lauro Nera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ambris-Tal&amp;diff=18842</id>
		<title>Ambris-Tal</title>
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		<updated>2014-04-07T20:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ambristal und Celiso]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Autonome_Region_Bretagne&amp;diff=18841</id>
		<title>Autonome Region Bretagne</title>
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		<updated>2014-04-07T20:58:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Bretânia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=18840</id>
		<title>Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=18840"/>
		<updated>2014-04-07T20:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: /* Sagradische Regionen und Provinzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die autonomen [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[San Matêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semess]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Rosarisches Gebirge|Rosarische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 342.000 km² besitzt das Land zudem die fünftgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden und Deutschland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die 10 größten Städte in Sagradien''':&lt;br /&gt;
*1. [[Semess]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.282.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Gerón]]: 522.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Bosa]]: 491.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 457.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 390.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosiliu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosiliu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partido Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partido Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partido Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Sagradische Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Regionen]] (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs Trasoceanœs'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Ebene'''&lt;br /&gt;
| '''Bezeichnung'''&lt;br /&gt;
| '''Versammlung'''&lt;br /&gt;
| '''Verwaltung'''&lt;br /&gt;
| '''Gerichtsbarkeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Republik]] (''República Sagradêsa'')&lt;br /&gt;
| '''[[Nationalversammlung]]''' (''Asamblea Nacional''): [[Senat]] (''Senado''), [[Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| '''[[Präsident der Republik]]''' (''Presidente de la República''), '''[[Ministerrat]]''' (''Cosiliu de Ministroes''): [[Ministerpräsident]] (''Presidente del Cosiliu''), [[Minister]] (''Ministroes'')&lt;br /&gt;
| Nationale Gerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Verwaltungsregionen&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Region]] (''Región'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalrat''' (''Cosiliu Regional'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalausschuss''' (''Junta Regional''): Präsident der Regionaljunta (''Presidente de la Junta Regional''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinz]] (''Provinça'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialrat''' (''Cosiliu Provincial'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialdeputation''' (''Deputación Provincial''): Präsident der Provinz (''Presidente de la Provinça''), Deputierte Räte (''Cosilieres Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| Provinzialgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Meria]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Distriktgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Kommunale Gemeinschaft]] (''Comunitá Comunal'')&lt;br /&gt;
| '''Generalrat''' (''Cosiliu General de la Comunitá'')&lt;br /&gt;
| '''Präsidentschaft der Gemeinschaft''' (''Presidença de la Comunitá''): Präsident der Gemeinschaft (''Presidente de la Comunitá''), Delegierte (''Delegadoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeinderat''' (''Cosiliu Municipal'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Municipaltá''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')&lt;br /&gt;
| ''Delegación del Distrito Comunal''&lt;br /&gt;
| ''Sûprefeito''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Historischer Stadtteil (''Barrí'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 21 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Cosiliu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus ''Cosilieres Ajuntoes'', die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Pricipe]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sur al Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Bordêu]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miguel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosário]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Oller-Alto Sieza]] ([[Sácrez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Sieza]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Coríu-Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosilius Municipales]]'' und ''Cosilius Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Das sind [[San Matêu]] und [[Sabina und Selena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Südamerika, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestorinseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Madresa]] (früher: Sagradisch-Guyana), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estado]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêglu d'Or|Goldenes Zeitalter]]. Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Micolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] und der Aussetzung der Monarchie in ein zweijähriges [[Erste Sagradische Republik|republikanisches Intermezzo]] mündete, ehe 1723 die Herrschaft der [[Santori]] unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] restauriert werden konnte ([[Santorische Restauration]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Johanna I.|Johanna I. von Sagradien]], Königin (1545-1575)&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Micolinien|micolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nonth]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Canar]] – [[San Miguel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretán''): [[Cavalla]]/[[Challón]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Micolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur-Pinial]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-07T20:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: /* Administrative Gliederung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die autonomen [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[San Matêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semess]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Rosarisches Gebirge|Rosarische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 342.000 km² besitzt das Land zudem die fünftgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden und Deutschland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die 10 größten Städte in Sagradien''':&lt;br /&gt;
*1. [[Semess]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.282.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Gerón]]: 522.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Bosa]]: 491.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 457.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 390.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosiliu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosiliu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partido Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partido Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partido Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Sagradische Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Regionen]] (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs Trasoceanœs'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Ebene'''&lt;br /&gt;
| '''Bezeichnung'''&lt;br /&gt;
| '''Versammlung'''&lt;br /&gt;
| '''Verwaltung'''&lt;br /&gt;
| '''Gerichtsbarkeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Republik]] (''República Sagradêsa'')&lt;br /&gt;
| '''[[Nationalversammlung]]''' (''Asamblea Nacional''): [[Senat]] (''Senado''), [[Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| '''[[Präsident der Republik]]''' (''Presidente de la República''), '''[[Ministerrat]]''' (''Cosiliu de Ministroes''): [[Ministerpräsident]] (''Presidente del Cosiliu''), [[Minister]] (''Ministroes'')&lt;br /&gt;
| Nationale Gerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Verwaltungsregionen&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Region]] (''Región'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalrat''' (''Cosiliu Regional'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalausschuss''' (''Junta Regional''): Präsident der Regionaljunta (''Presidente de la Junta Regional''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinz]] (''Provinça'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialrat''' (''Cosiliu Provincial'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialdeputation''' (''Deputación Provincial''): Präsident der Provinz (''Presidente de la Provinça''), Deputierte Räte (''Cosilieres Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| Provinzialgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Meria]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Distriktgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Kommunale Gemeinschaft]] (''Comunitá Comunal'')&lt;br /&gt;
| '''Generalrat''' (''Cosiliu General de la Comunitá'')&lt;br /&gt;
| '''Präsidentschaft der Gemeinschaft''' (''Presidença de la Comunitá''): Präsident der Gemeinschaft (''Presidente de la Comunitá''), Delegierte (''Delegadoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeinderat''' (''Cosiliu Municipal'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Municipaltá''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')&lt;br /&gt;
| ''Delegación del Distrito Comunal''&lt;br /&gt;
| ''Sûprefeito''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Historischer Stadtteil (''Barrí'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 21 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Cosiliu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus ''Cosilieres Ajuntoes'', die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Pricipe]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sur al Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Monreal]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Bordêu]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miguel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosário]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Oller-Alto Sieza]] ([[Sácrez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Sieza]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Coríu-Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosilius Municipales]]'' und ''Cosilius Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Das sind [[San Matêu]] und [[Sabina und Selena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Südamerika, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestorinseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Madresa]] (früher: Sagradisch-Guyana), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estado]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêglu d'Or|Goldenes Zeitalter]]. Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Micolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] und der Aussetzung der Monarchie in ein zweijähriges [[Erste Sagradische Republik|republikanisches Intermezzo]] mündete, ehe 1723 die Herrschaft der [[Santori]] unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] restauriert werden konnte ([[Santorische Restauration]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Johanna I.|Johanna I. von Sagradien]], Königin (1545-1575)&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Micolinien|micolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nonth]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Canar]] – [[San Miguel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretán''): [[Cavalla]]/[[Challón]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Micolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur-Pinial]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=18838</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
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		<updated>2014-04-07T20:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,4 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semess]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Semestina]]''&lt;br /&gt;
| 5,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Bordêu]], [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Oller-Alto Sieza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altoes Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia]]''' (''Autonome Bretonische Region'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Bretagne]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NUTS 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr. &lt;br /&gt;
| NUTS 2&lt;br /&gt;
| Regionen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''Norte'''&lt;br /&gt;
| [[Amôria]], [[Bretânia]], [[Ligre-Scantia]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''Este'''&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| 10,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]], [[Escada]], [[Val d'Ambrís]]&lt;br /&gt;
| 4,7 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''Cientro'''&lt;br /&gt;
| [[Semestina]], [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| 12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''Sur'''&lt;br /&gt;
| [[Alconía]], [[Bordez]], [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| 10,4 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''Sur-Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]], [[Cuentez]], [[Sesín]], [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| 9,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''Aziz'''&lt;br /&gt;
| [[Aziz]]&lt;br /&gt;
| 0,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
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		<title>Armorien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Amôria''' ist eine Region im Nordosten [[Sagradien]]s. Sie liegt am Oberlauf des [[Ligre]] und besteht aus den Provinzen [[Viçano]], [[Cripón]], [[Joar]] und [[Alto Ligre]]. Hauptstadt ist [[Santa Luís]], größte Stadt und Wirtschaftszentrum aber [[Viça]]. Die Region hat im Süden Anteil am [[Hochland von Cabeza]], an das sich nördlich die [[Serra Amôria]] anschließt. Im Norden der Region erstrecken sich das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] sowie die [[Tiefebene von Cripón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Landschaft Amoria geht auf den antiken Begriff ''Aremorica'' zurück, der ursprünglich die Küstengebiete Galliens und vor allem das Gebiete östlich der Seine und nördlich der Loire beschrieb, vor allem also die Gebiete der heutigen Normandie und [[Bretagne]] sowie den äußersten Osten des heutigen Amoria, der damals noch zum römischen Gallien gerechnet wurde. Danach wurde auch das Gebirge, in dem Gallien endet, als ''Mons Armoricus'' bezeichnet. Der größte Teil der Gegend westlich und nördlich der heute als [[Serra Amoria]] bekannten Berge gehörte nach der Eroberung durch die Römer unter Augustus zur [[Sagradia Citerior]] bzw. [[Sagradia Geroniensis|Geroniensis]], seit Diokletian zur Provinz [[Ligria]]. Nach der Eroberung Nordsagradiens durch die [[Skanten]] im 6. Jahrhundert errichteten diese im heutigen Amoria die so genannte [[Amorische Mark]] als Grenzregion zum richtigen Armoria, das nun von den einwandernden inselkeltischen Briten seinen Namen Bretagne erhielt. Die heutige Region Amoria ist deutlich größer als die historische Provinz gleichen Namens und umfasst neben dieser die Provinzen [[Viçano]], [[Cripón]] sowie kleinere Teile der [[Cabeza]], der [[Bretagne]] und der [[Grafschaft Rantiata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amoria gehört zu den eher strukturschwachen Regionen Sagradiens und ist nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Ausnahme stellt der Ballungsraum um die Stadt Viça dar, in dem auch Industrien angesiedelt sind. Wichtigster Wirtschaftszweig Amorias ist traditionell der Fischfang. Zudem besteht an der Nordküste ein zunehmender Sommertourismus, besonders in der Cripón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| bis 1969 provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| [[Franco Tadell]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[Francisco Perón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Pereza]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Miguel Chamot]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsausschuss unterstützt durch [[Citadanoes per l'Amôria]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Leandra Cortez Duhalde]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]; seit 2001 [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
| bis 2001 Minderheitsausschuss unterstützt durch [[Citadanoes per l'Amôria]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António d'Arrêu]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.166.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Armorien&amp;diff=18836</id>
		<title>Armorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Armorien&amp;diff=18836"/>
		<updated>2014-04-07T20:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.166.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Amôria''' ist eine Region im Nordosten [[Sagradien]]s. Sie liegt am Oberlauf des [[Ligre]] und besteht aus den Provinzen [[Viçano]], [[Cripón]], [[Joel]] und [[Alto Ligre]]. Hauptstadt ist [[Santa Luís]], größte Stadt und Wirtschaftszentrum aber [[Viça]]. Die Region hat im Süden Anteil am [[Hochland von Cabeza]], an das sich nördlich die [[Serra Amôria]] anschließt. Im Norden der Region erstrecken sich das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] sowie die [[Tiefebene von Cripón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Landschaft Amoria geht auf den antiken Begriff ''Aremorica'' zurück, der ursprünglich die Küstengebiete Galliens und vor allem das Gebiete östlich der Seine und nördlich der Loire beschrieb, vor allem also die Gebiete der heutigen Normandie und [[Bretagne]] sowie den äußersten Osten des heutigen Amoria, der damals noch zum römischen Gallien gerechnet wurde. Danach wurde auch das Gebirge, in dem Gallien endet, als ''Mons Armoricus'' bezeichnet. Der größte Teil der Gegend westlich und nördlich der heute als [[Serra Amoria]] bekannten Berge gehörte nach der Eroberung durch die Römer unter Augustus zur [[Sagradia Citerior]] bzw. [[Sagradia Geroniensis|Geroniensis]], seit Diokletian zur Provinz [[Ligria]]. Nach der Eroberung Nordsagradiens durch die [[Skanten]] im 6. Jahrhundert errichteten diese im heutigen Amoria die so genannte [[Amorische Mark]] als Grenzregion zum richtigen Armoria, das nun von den einwandernden inselkeltischen Briten seinen Namen Bretagne erhielt. Die heutige Region Amoria ist deutlich größer als die historische Provinz gleichen Namens und umfasst neben dieser die Provinzen [[Viçano]], [[Cripón]] sowie kleinere Teile der [[Cabeza]], der [[Bretagne]] und der [[Grafschaft Rantiata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amoria gehört zu den eher strukturschwachen Regionen Sagradiens und ist nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Ausnahme stellt der Ballungsraum um die Stadt Viça dar, in dem auch Industrien angesiedelt sind. Wichtigster Wirtschaftszweig Amorias ist traditionell der Fischfang. Zudem besteht an der Nordküste ein zunehmender Sommertourismus, besonders in der Cripón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| bis 1969 provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| [[Franco Tadell]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[Francisco Perón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Pereza]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Miguel Chamot]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsausschuss unterstützt durch [[Citadanoes per l'Amôria]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Leandra Cortez Duhalde]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]; seit 2001 [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
| bis 2001 Minderheitsausschuss unterstützt durch [[Citadanoes per l'Amôria]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António d'Arrêu]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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