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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Minister für Wirtschaft und Industrie</title>
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		<updated>2014-02-15T22:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Andr%C3%A9s_Col%C3%B3n&amp;diff=18237</id>
		<title>Andrés Colón</title>
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		<updated>2014-02-15T22:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Andrés Olivera Colón''' (*26.11.1930 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker. Er begleitete in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren mehrere Ministerposten und trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1986]] vergeblich als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen [[ASUL]] an. Von 1982 bis 1984 war er Vizegeneralsekretär unter [[Joán Caval]] und nach dessen Tod im Dezember 1984 bis 1987 selbst Parteichef der Sozialisten, von 1991 bis 1997 schließlich Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Der studierte Jurist Colón trat nach seinem Abschluss zunächst in die Finanzverwaltung der Stadt [[Semess]] ein und machte dort Karriere. Im Jahr 1962 wurde er Justizoberrat und daraufhin von Bürgermeister [[Joán Caval]] als politisches Nachwuchstalent entdeckt. Dieser holte das ASUL-Mitglied Colón 1964 als Mitarbeiter ins Rathaus. 1965 wurde Colón zum stellvertretenden Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] gewählt, ein Amt, das er bis 1968 ausübte. In dieser Zeit erwarb sich Colón den Ruf eines linken Reformers, der die [[Guarda Jovén|Junge Garde]] der Partei um Caval, [[Paulo Centavo]] und [[Martín Solano]] unterstützte und gegen das Machtkartell der Führungstroika [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]] und [[Stefano Nacoma]] ankämpfte. Zudem gehörte er zu den Unterstützern der [[Studentenbewegung 1968 in Sagradien|Studentenbewegung des Jahres 1968]], bei der er sich bemühte, zwischen den Studenten und der Mitte-Links-Opposition zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl seines Mentors Joán Caval zum Generalsekretär der Sozialisten im Jahr 1969 berief ihn dieser auf den neugeschaffenen Posten eines Nationalen Koordinator der Partei. Wesentlicher Aufgabenbereich Colóns war die Organisation des Wahlkampfs für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], die mit einem Erdrutschsieg der Linken endete. Während Cavals damaliger Büroleiter [[David Cabarel]] gemeinsam mit [[David Luis Aragón]] wesentlich für die reibungslose Organisation des Wahlkampfs verantwortlich zeichnete, gehörte Colón zusammen mit [[Martín Solano]] und [[José Helguerra]] zu den Köpfen hinter dem Wahlprogramm Cavals, das unter dem Titel „[[Renovación Democrática]]“ umfangreiche Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Justizpolitik versprach. Colón wurde von Ministerpräsident Caval 1972 als [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef im Ministerrang]] in die Regierung berufen, wo er als Cheforganisator der Regierungsarbeit wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsminister, Affäre und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]], die in einem erneuten Sieg der Sozialisten endete, stieg Colón abermals auf und wurde im neuen [[Kabinett Caval III]] Minister für Wirtschaft und Industrie. Zusammen mit Finanzminister [[Francisco Montone]] war er nun für die ökonomische Politik verantwortlich. Als überzeugter Anhänger einer staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik setzte er ein stringentes linkskeynesianisches Programm um, hatte jedoch Schwierigkeiten, den Folgen der Ölkrise von 1973 zu begegnen. Im Herbst 1976, mitten im Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogene Parlamentswahl]] kam es zu einer politischen Affäre um Colón, dem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin nachgewiesen wurde, die er nicht nur mit einer Beförderung auf einen besser bezahlten Posten in seinem Ministerium, sondern auch mit aus der öffentlichen Kasse bezahlten Hotelübernachtungen entlohnte. Colón musste nach heftigen Angriffen auf seine Person seinen Rücktritt erklären, um den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nachfolger wurde mit [[Donado Ricardes]] ausgerechnet ein Vertreter einer eher liberalen Wirtschaftspolitik, was allgemein als Zeichen für eine Annäherung der ASUL an die bürgerliche Rechte gedeutet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1976]] wurde Colón auf Vorschlag Cavals hin zum Sprecher der sozialistischen Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt. In den folgenden Jahren profilierte sich Colón als parteiinterner Führer der Parteilinken, die zunehmend Kritik am Regierungskurs der sozialistisch-bürgerlichen Koalition übten. Am Entwurf des 1977 verabschiedeten [[Manifesto de Semesta 1977|Semestiner Programms]] war Colón als Mitglied der zuständigen Kommission führend beteiligt. Das Programm betonte den Charakter der Partei als linke Reformpartei und wurde als pointiertes Absetzungsmanöver vom liberalen Koalitionspartner gewertet. Vor allem die Passagen zum Arbeitnehmerschutz und zur Mitbestimmung sowie zur Möglichkeit der Eingriffe des Staates ins kapitalistische Wirtschaftssystem wurden von Colón konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback 1979 und Führer der Parteilinken ===&lt;br /&gt;
Seine Führungsstellung innerhalb der Parteilinken untermauerte Colón bald auch durch die Gründung einer eigenen Strömung. Sein 1978 gegründeter Corrente stellte einen Versuch dar, die alte Traditionslinke der Partei mit der jüngeren aus den Neuen Sozialen Bewegungen stammenden Linken zu verbünden. Seine Anhängerschaft im Corrente „[[Corrente Colonista|Solidaritá Justa]]“ umfasste einen Großteil des alten Gewerkschaftsflügels der Partei sowie jüngere Mitglieder und drängte auf weitergehende Sozialstaats- und Wirtschaftsreformen. Der gestiegene Einfluss Colóns in der Partei spiegelte sich in seiner Berufung ins Wahlkampfteam der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|neuerlichen vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1979]] wieder, wo Colón für die Sozialpolitik verantwortlich zeichnete. Die Sozialisten verloren die Wahl und wurden erstmals seit neun Jahren wieder nicht stärkste Kraft im Parlament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] gehörte Colón neben Parteichef [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Stefano Nacoma]] zu den landesweit bekannten Führungspersönlichkeiten der Partei. Er bemühte sich als Führer der Parteilinken vor allem um einen Schulterschluss mit der jüngeren Generation und mit den neuen sozialen Bewegungen wie der Friedens- und der Anti-Atomkraft-Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister der Großen Koalition ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Konservative und Sozialisten im Sommer 1981 auf die Bildung einer Großen Koalitionsregierung unter [[Sandro de la Nada]] geeinigt hatten, wurde Colón - obwohl dem Regierungsbündnis äußerst skeptisch gegenüberstehend - in der neuen Regierung mit dem Amt des Arbeitsministers betraut. Als solcher organisierte er in Mitten einer schweren Wirtschaftskrise ein Bündnis zwischen Arbeitgebern, Staat und Arbeitnehmern, das als Grundstein der ökonomischen Erholung angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns wiederholte Streitereien mit [[Alfonso Guivares]] und anderen Vertretern des rechten PPC-Flügels, sein Widerstand gegen Teile der Außenpolitik der Regierung sowie sein Versuch, ein zweites, dezidiert arbeitnehmerfreundliches Folge-Übereinkommen zu erzielen, führten zu seiner Isolation im Kabinett und im Dezember 1981 schließlich zum freiwilligen Ausscheiden aus der Regierung. Vorangegangen war eine veritable Regierungskrise, in der wesentliche Teile der Konservativen das Schicksal der Regierung vom Verbleiben des Ministers Colón abhängig gemacht hatten. Colón blieb aber in einer zentralen Machtfunktion in der Partei und stieg 1982 schließlich als Nachfolger von [[Stefano Nacoma]] zum Vize-Generalsekretär der Partei auf. Als solcher galt er auch als präsumptiver Thronerbe und Kronprinz von Parteichef Caval. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteichef und Wahlniederlage 1986 ===&lt;br /&gt;
Die Wahlniederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1982]] wurde von Kritikern zum Teil dem obstruktiven Verhalten Colóns angelastet, er selbst aber ging als Kritiker des Abenteuers Große Koalition, das vom Wähler nicht honoriert worden war, gestärkt aus der Wahl hervor und übernahm anschließend die Führung der sozialistischen Parlamentsgruppe in der Abgeordnetenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordnung Joán Cavals im Dezember 1984 musste Colón zunächst kommissarisch das Amt des Parteichefs übernehmen und wurde schließlich als Nachfolger Cavals im Amt des Generalsekretärs der Partei bestätigt. Unter seiner Führung steuerte die Partei einen dezidiert regierungskritischen Linkskurs und suchte eine &amp;quot;neosozialistische Renaissance&amp;quot;. Die von ihm entwickelten Konzepte wurden jedoch von Kritikern als wachstumsfeindlich zurückgewiesen und lediglich von Teilen der Gewerkschaftsbewegung für gut geheißen. Vor allem der wirtschaftsfreundliche Parteiflügel um [[Donado Ricardes]] und andere ging auf innerparteilichen Konfrontationskurs zum Programm des Vorsitzenden Colón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Zerstrittenheit der Partei, aber auch das scharfe, stark polarisierende Auftreten des Kandidaten Colón im Wahlkampf trugen zur deutlichen Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1986]] bei. Mit knapp über 30 Prozent der Stimmen musste Colón das bis dahin zweitschlechteste Ergebnis seiner Partei in der Nachkriegsgeschichte verantworten. Die Niederlage führte schließlich zur endgültigen Isolation Colóns in seiner Partei und zur offenen Rebellion der Parteirechten, die auf dem Parteikongress in Noyar 1987 schließlich ihren Kandidaten [[Donado Ricardes]] ins Rennen um das Generalsekretariat der Partei schickten. Colón verlor die Abstimmung gegen Ricardes deutlich und schied aus der engeren Parteiführung aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Karrierejahre ===&lt;br /&gt;
Während die Partei unter Ricardes einen Kurs der Mitte steuerte und eine wirtschafts- und haushaltspolitische Kurskorrektur vornahm, zog sich Colón nach und nach aus den entscheidenden Parteipositionen zurück. Dem 1990 gebildeten [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] gehörte er nicht an und zog stattdessen den repräsentativen stellvertretenden Vorsitz der Abgeordnetenkammer vor. Gleichzeitig verschärfte sich seine Kritik an dem aus seiner Sicht zu wirtschaftsliberalen Kurs der Parteiführung um Ricardes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde Colón schließlich als Nachfolger [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Präsidenten der parteinahen [[Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL) gewählt. Bei den Urwahlen für das Amt des Generalsekretärs der Partei unterstützte Colón 1992 öffentlich den jungen Linken [[Paulo Satyres]] gegen den Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]], der aber die Abstimmung für sich entscheiden konnte. Nachdem er 1994 aus der Abgeordnetenkammer ausgeschieden war, trat Colón im Jahr 1997 auch von der Spitze der FSL zurück und zog sich in sein Privathaus auf [[Cuentez]] zurück. Danach schrieb er im Wechsel mit dem konservativen [[Joán Perón]] regelmäßig eine politische Kolumne in der linksliberalen Wochenzeitung [[Il Tiempo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1976: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten]] im [[Kabinett Nada II]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1972: Nationaler Koordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1975-1980: Regionalsekretär der [[ASUL]] in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1987: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1970-1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: Regionalrat in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Colón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Andr%C3%A9s_Col%C3%B3n&amp;diff=18236</id>
		<title>Andrés Colón</title>
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		<updated>2014-02-15T22:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: /* Parteichef und Wahlniederlage 1986 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Andrés Olivera Colón''' (*26.11.1930 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker. Er begleitete in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren mehrere Ministerposten und trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1986]] vergeblich als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen [[ASUL]] an. Von 1982 bis 1984 war er Vizegeneralsekretär unter [[Joán Caval]] und nach dessen Tod im Dezember 1984 bis 1987 selbst Parteichef der Sozialisten, von 1991 bis 1997 schließlich Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Der studierte Jurist Colón trat nach seinem Abschluss zunächst in die Finanzverwaltung der Stadt [[Semess]] ein und machte dort Karriere. Im Jahr 1962 wurde er Justizoberrat und daraufhin von Bürgermeister [[Joán Caval]] als politisches Nachwuchstalent entdeckt. Dieser holte das ASUL-Mitglied Colón 1964 als Mitarbeiter ins Rathaus. 1965 wurde Colón zum stellvertretenden Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] gewählt, ein Amt, das er bis 1968 ausübte. In dieser Zeit erwarb sich Colón den Ruf eines linken Reformers, der die [[Guarda Jovén|Junge Garde]] der Partei um Caval, [[Paulo Centavo]] und [[Martín Solano]] unterstützte und gegen das Machtkartell der Führungstroika [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]] und [[Stefano Nacoma]] ankämpfte. Zudem gehörte er zu den Unterstützern der [[Studentenbewegung 1968 in Sagradien|Studentenbewegung des Jahres 1968]], bei der er sich bemühte, zwischen den Studenten und der Mitte-Links-Opposition zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl seines Mentors Joán Caval zum Generalsekretär der Sozialisten im Jahr 1969 berief ihn dieser auf den neugeschaffenen Posten eines Nationalen Koordinator der Partei. Wesentlicher Aufgabenbereich Colóns war die Organisation des Wahlkampfs für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], die mit einem Erdrutschsieg der Linken endete. Während Cavals damaliger Büroleiter [[David Cabarel]] gemeinsam mit [[David Luis Aragón]] wesentlich für die reibungslose Organisation des Wahlkampfs verantwortlich zeichnete, gehörte Colón zusammen mit [[Martín Solano]] und [[José Helguerra]] zu den Köpfen hinter dem Wahlprogramm Cavals, das unter dem Titel „[[Renovación Democrática]]“ umfangreiche Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Justizpolitik versprach. Colón wurde von Ministerpräsident Caval 1972 als [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef im Ministerrang]] in die Regierung berufen, wo er als Cheforganisator der Regierungsarbeit wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsminister, Affäre und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]], die in einem erneuten Sieg der Sozialisten endete, stieg Colón abermals auf und wurde im neuen [[Kabinett Caval III]] Minister für Wirtschaft und Industrie. Zusammen mit Finanzminister [[Francisco Montone]] war er nun für die ökonomische Politik verantwortlich. Als überzeugter Anhänger einer staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik setzte er ein stringentes linkskeynesianisches Programm um, hatte jedoch Schwierigkeiten, den Folgen der Ölkrise von 1973 zu begegnen. Im Herbst 1976, mitten im Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogene Parlamentswahl]] kam es zu einer politischen Affäre um Colón, dem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin nachgewiesen wurde, die er nicht nur mit einer Beförderung auf einen besser bezahlten Posten in seinem Ministerium, sondern auch mit aus der öffentlichen Kasse bezahlten Hotelübernachtungen entlohnte. Colón musste nach heftigen Angriffen auf seine Person seinen Rücktritt erklären, um den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nachfolger wurde mit [[Donado Ricardes]] ausgerechnet ein Vertreter einer eher liberalen Wirtschaftspolitik, was allgemein als Zeichen für eine Annäherung der ASUL an die bürgerliche Rechte gedeutet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1976]] wurde Colón auf Vorschlag Cavals hin zum Sprecher der sozialistischen Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt. In den folgenden Jahren profilierte sich Colón als parteiinterner Führer der Parteilinken, die zunehmend Kritik am Regierungskurs der sozialistisch-bürgerlichen Koalition übten. Am Entwurf des 1977 verabschiedeten [[Manifesto de Semesta 1977|Semestiner Programms]] war Colón als Mitglied der zuständigen Kommission führend beteiligt. Das Programm betonte den Charakter der Partei als linke Reformpartei und wurde als pointiertes Absetzungsmanöver vom liberalen Koalitionspartner gewertet. Vor allem die Passagen zum Arbeitnehmerschutz und zur Mitbestimmung sowie zur Möglichkeit der Eingriffe des Staates ins kapitalistische Wirtschaftssystem wurden von Colón konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback 1979 und Führer der Parteilinken ===&lt;br /&gt;
Seine Führungsstellung innerhalb der Parteilinken untermauerte Colón bald auch durch die Gründung einer eigenen Strömung. Sein 1978 gegründeter Corrente stellte einen Versuch dar, die alte Traditionslinke der Partei mit der jüngeren aus den Neuen Sozialen Bewegungen stammenden Linken zu verbünden. Seine Anhängerschaft im Corrente „[[Corrente Colonista|Solidaritá Justa]]“ umfasste einen Großteil des alten Gewerkschaftsflügels der Partei sowie jüngere Mitglieder und drängte auf weitergehende Sozialstaats- und Wirtschaftsreformen. Der gestiegene Einfluss Colóns in der Partei spiegelte sich in seiner Berufung ins Wahlkampfteam der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|neuerlichen vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1979]] wieder, wo Colón für die Sozialpolitik verantwortlich zeichnete. Die Sozialisten verloren die Wahl und wurden erstmals seit neun Jahren wieder nicht stärkste Kraft im Parlament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] gehörte Colón neben Parteichef [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Stefano Nacoma]] zu den landesweit bekannten Führungspersönlichkeiten der Partei. Er bemühte sich als Führer der Parteilinken vor allem um einen Schulterschluss mit der jüngeren Generation und mit den neuen sozialen Bewegungen wie der Friedens- und der Anti-Atomkraft-Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister der Großen Koalition ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Konservative und Sozialisten im Sommer 1981 auf die Bildung einer Großen Koalitionsregierung unter [[Sandro de la Nada]] geeinigt hatten, wurde Colón - obwohl dem Regierungsbündnis äußerst skeptisch gegenüberstehend - in der neuen Regierung mit dem Amt des Arbeitsministers betraut. Als solcher organisierte er in Mitten einer schweren Wirtschaftskrise ein Bündnis zwischen Arbeitgebern, Staat und Arbeitnehmern, das als Grundstein der ökonomischen Erholung angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns wiederholte Streitereien mit [[Alfonso Guivares]] und anderen Vertretern des rechten PPC-Flügels, sein Widerstand gegen Teile der Außenpolitik der Regierung sowie sein Versuch, ein zweites, dezidiert arbeitnehmerfreundliches Folge-Übereinkommen zu erzielen, führten zu seiner Isolation im Kabinett und im Dezember 1981 schließlich zum freiwilligen Ausscheiden aus der Regierung. Vorangegangen war eine veritable Regierungskrise, in der wesentliche Teile der Konservativen das Schicksal der Regierung vom Verbleiben des Ministers Colón abhängig gemacht hatten. Colón blieb aber in einer zentralen Machtfunktion in der Partei und stieg 1982 schließlich als Nachfolger von [[Stefano Nacoma]] zum Vize-Generalsekretär der Partei auf. Als solcher galt er auch als präsumptiver Thronerbe und Kronprinz von Parteichef Caval. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteichef und Wahlniederlage 1986 ===&lt;br /&gt;
Die Wahlniederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1982]] wurde von Kritikern zum Teil dem obstruktiven Verhalten Colóns angelastet, er selbst aber ging als Kritiker des Abenteuers Große Koalition, das vom Wähler nicht honoriert worden war, gestärkt aus der Wahl hervor und übernahm anschließend die Führung der sozialistischen Parlamentsgruppe in der Abgeordnetenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordnung Joán Cavals im Dezember 1984 musste Colón zunächst kommissarisch das Amt des Parteichefs übernehmen und wurde schließlich als Nachfolger Cavals im Amt des Generalsekretärs der Partei bestätigt. Unter seiner Führung steuerte die Partei einen dezidiert regierungskritischen Linkskurs und suchte eine &amp;quot;neosozialistische Renaissance&amp;quot;. Die von ihm entwickelten Konzepte wurden jedoch von Kritikern als wachstumsfeindlich zurückgewiesen und lediglich von Teilen der Gewerkschaftsbewegung für gut geheißen. Vor allem der wirtschaftsfreundliche Parteiflügel um [[Donado Ricardes]] und andere ging auf innerparteilichen Konfrontationskurs zum Programm des Vorsitzenden Colón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Zerstrittenheit der Partei, aber auch das scharfe, stark polarisierende Auftreten des Kandidaten Colón im Wahlkampf trugen zur deutlichen Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1986]] bei. Mit knapp über 30 Prozent der Stimmen musste Colón das bis dahin zweitschlechteste Ergebnis seiner Partei in der Nachkriegsgeschichte verantworten. Die Niederlage führte schließlich zur endgültigen Isolation Colóns in seiner Partei und zur offenen Rebellion der Parteirechten, die auf dem Parteikongress in Noyar 1987 schließlich ihren Kandidaten [[Donado Ricardes]] ins Rennen um das Generalsekretariat der Partei schickten. Colón verlor die Abstimmung gegen Ricardes deutlich und schied aus der engeren Parteiführung aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Karrierejahre ===&lt;br /&gt;
Während die Partei unter Ricardes einen Kurs der Mitte steuerte und eine wirtschafts- und haushaltspolitische Kurskorrektur vornahm, zog sich Colón nach und nach aus den entscheidenden Parteipositionen zurück. Dem 1990 gebildeten [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] gehörte er nicht an und zog stattdessen den repräsentativen stellvertretenden Vorsitz der Abgeordnetenkammer vor. Gleichzeitig verschärfte sich seine Kritik an dem aus seiner Sicht zu wirtschaftsliberalen Kurs der Parteiführung um Ricardes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde Colón schließlich als Nachfolger [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Präsidenten der parteinahen [[Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL) gewählt. Bei den Urwahlen für das Amt des Generalsekretärs der Partei unterstützte Colón 1992 öffentlich den jungen Linken [[Paulo Satyres]] gegen den Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]], der aber die Abstimmung für sich entscheiden konnte. Nachdem er 1994 aus der Abgeordnetenkammer ausgeschieden war, trat Colón im Jahr 1997 auch von der Spitze der FSL zurück und zog sich in sein Privathaus auf [[Cuentez]] zurück. Danach schrieb er im Wechsel mit dem konservativen [[Joán Perón]] regelmäßig eine politische Kolumne in der linksliberalen Wochenzeitung [[Il Tiempo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1976: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten]] im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1972: Nationaler Koordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1975-1980: Regionalsekretär der [[ASUL]] in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1987: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1970-1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: Regionalrat in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Colón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Andr%C3%A9s_Col%C3%B3n&amp;diff=18235</id>
		<title>Andrés Colón</title>
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		<updated>2014-02-15T22:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Andrés Olivera Colón''' (*26.11.1930 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker. Er begleitete in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren mehrere Ministerposten und trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1986]] vergeblich als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen [[ASUL]] an. Von 1982 bis 1984 war er Vizegeneralsekretär unter [[Joán Caval]] und nach dessen Tod im Dezember 1984 bis 1987 selbst Parteichef der Sozialisten, von 1991 bis 1997 schließlich Präsident der [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Der studierte Jurist Colón trat nach seinem Abschluss zunächst in die Finanzverwaltung der Stadt [[Semess]] ein und machte dort Karriere. Im Jahr 1962 wurde er Justizoberrat und daraufhin von Bürgermeister [[Joán Caval]] als politisches Nachwuchstalent entdeckt. Dieser holte das ASUL-Mitglied Colón 1964 als Mitarbeiter ins Rathaus. 1965 wurde Colón zum stellvertretenden Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] gewählt, ein Amt, das er bis 1968 ausübte. In dieser Zeit erwarb sich Colón den Ruf eines linken Reformers, der die [[Guarda Jovén|Junge Garde]] der Partei um Caval, [[Paulo Centavo]] und [[Martín Solano]] unterstützte und gegen das Machtkartell der Führungstroika [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]] und [[Stefano Nacoma]] ankämpfte. Zudem gehörte er zu den Unterstützern der [[Studentenbewegung 1968 in Sagradien|Studentenbewegung des Jahres 1968]], bei der er sich bemühte, zwischen den Studenten und der Mitte-Links-Opposition zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl seines Mentors Joán Caval zum Generalsekretär der Sozialisten im Jahr 1969 berief ihn dieser auf den neugeschaffenen Posten eines Nationalen Koordinator der Partei. Wesentlicher Aufgabenbereich Colóns war die Organisation des Wahlkampfs für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]], die mit einem Erdrutschsieg der Linken endete. Während Cavals damaliger Büroleiter [[David Cabarel]] gemeinsam mit [[David Luis Aragón]] wesentlich für die reibungslose Organisation des Wahlkampfs verantwortlich zeichnete, gehörte Colón zusammen mit [[Martín Solano]] und [[José Helguerra]] zu den Köpfen hinter dem Wahlprogramm Cavals, das unter dem Titel „[[Renovación Democrática]]“ umfangreiche Reformen in der Sozial-, Bildungs- und Justizpolitik versprach. Colón wurde von Ministerpräsident Caval 1972 als [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef im Ministerrang]] in die Regierung berufen, wo er als Cheforganisator der Regierungsarbeit wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsminister, Affäre und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]], die in einem erneuten Sieg der Sozialisten endete, stieg Colón abermals auf und wurde im neuen [[Kabinett Caval III]] Minister für Wirtschaft und Industrie. Zusammen mit Finanzminister [[Francisco Montone]] war er nun für die ökonomische Politik verantwortlich. Als überzeugter Anhänger einer staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik setzte er ein stringentes linkskeynesianisches Programm um, hatte jedoch Schwierigkeiten, den Folgen der Ölkrise von 1973 zu begegnen. Im Herbst 1976, mitten im Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogene Parlamentswahl]] kam es zu einer politischen Affäre um Colón, dem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin nachgewiesen wurde, die er nicht nur mit einer Beförderung auf einen besser bezahlten Posten in seinem Ministerium, sondern auch mit aus der öffentlichen Kasse bezahlten Hotelübernachtungen entlohnte. Colón musste nach heftigen Angriffen auf seine Person seinen Rücktritt erklären, um den Schaden für die Partei zu begrenzen. Nachfolger wurde mit [[Donado Ricardes]] ausgerechnet ein Vertreter einer eher liberalen Wirtschaftspolitik, was allgemein als Zeichen für eine Annäherung der ASUL an die bürgerliche Rechte gedeutet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1976]] wurde Colón auf Vorschlag Cavals hin zum Sprecher der sozialistischen Fraktion in der Abgeordnetenkammer gewählt. In den folgenden Jahren profilierte sich Colón als parteiinterner Führer der Parteilinken, die zunehmend Kritik am Regierungskurs der sozialistisch-bürgerlichen Koalition übten. Am Entwurf des 1977 verabschiedeten [[Manifesto de Semesta 1977|Semestiner Programms]] war Colón als Mitglied der zuständigen Kommission führend beteiligt. Das Programm betonte den Charakter der Partei als linke Reformpartei und wurde als pointiertes Absetzungsmanöver vom liberalen Koalitionspartner gewertet. Vor allem die Passagen zum Arbeitnehmerschutz und zur Mitbestimmung sowie zur Möglichkeit der Eingriffe des Staates ins kapitalistische Wirtschaftssystem wurden von Colón konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback 1979 und Führer der Parteilinken ===&lt;br /&gt;
Seine Führungsstellung innerhalb der Parteilinken untermauerte Colón bald auch durch die Gründung einer eigenen Strömung. Sein 1978 gegründeter Corrente stellte einen Versuch dar, die alte Traditionslinke der Partei mit der jüngeren aus den Neuen Sozialen Bewegungen stammenden Linken zu verbünden. Seine Anhängerschaft im Corrente „[[Corrente Colonista|Solidaritá Justa]]“ umfasste einen Großteil des alten Gewerkschaftsflügels der Partei sowie jüngere Mitglieder und drängte auf weitergehende Sozialstaats- und Wirtschaftsreformen. Der gestiegene Einfluss Colóns in der Partei spiegelte sich in seiner Berufung ins Wahlkampfteam der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|neuerlichen vorgezogenen Parlamentswahlen im Jahr 1979]] wieder, wo Colón für die Sozialpolitik verantwortlich zeichnete. Die Sozialisten verloren die Wahl und wurden erstmals seit neun Jahren wieder nicht stärkste Kraft im Parlament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] gehörte Colón neben Parteichef [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Stefano Nacoma]] zu den landesweit bekannten Führungspersönlichkeiten der Partei. Er bemühte sich als Führer der Parteilinken vor allem um einen Schulterschluss mit der jüngeren Generation und mit den neuen sozialen Bewegungen wie der Friedens- und der Anti-Atomkraft-Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister der Großen Koalition ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Konservative und Sozialisten im Sommer 1981 auf die Bildung einer Großen Koalitionsregierung unter [[Sandro de la Nada]] geeinigt hatten, wurde Colón - obwohl dem Regierungsbündnis äußerst skeptisch gegenüberstehend - in der neuen Regierung mit dem Amt des Arbeitsministers betraut. Als solcher organisierte er in Mitten einer schweren Wirtschaftskrise ein Bündnis zwischen Arbeitgebern, Staat und Arbeitnehmern, das als Grundstein der ökonomischen Erholung angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns wiederholte Streitereien mit [[Alfonso Guivares]] und anderen Vertretern des rechten PPC-Flügels, sein Widerstand gegen Teile der Außenpolitik der Regierung sowie sein Versuch, ein zweites, dezidiert arbeitnehmerfreundliches Folge-Übereinkommen zu erzielen, führten zu seiner Isolation im Kabinett und im Dezember 1981 schließlich zum freiwilligen Ausscheiden aus der Regierung. Vorangegangen war eine veritable Regierungskrise, in der wesentliche Teile der Konservativen das Schicksal der Regierung vom Verbleiben des Ministers Colón abhängig gemacht hatten. Colón blieb aber in einer zentralen Machtfunktion in der Partei und stieg 1982 schließlich als Nachfolger von [[Stefano Nacoma]] zum Vize-Generalsekretär der Partei auf. Als solcher galt er auch als präsumptiver Thronerbe und Kronprinz von Parteichef Caval. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteichef und Wahlniederlage 1986 ===&lt;br /&gt;
Die Wahlniederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1982]] wurde von Kritikern zum Teil dem obstruktiven Verhalten Colóns angelastet, er selbst aber ging als Kritiker des Abenteuers Große Koalition, das vom Wähler nicht honoriert worden war, gestärkt aus der Wahl hervor und übernahm anschließend die Führung der sozialistischen Parlamentsgruppe in der Abgeordnetenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordnung Joán Cavals im Dezember 1984 musste Colón zunächst kommissarisch das Amt des Parteichefs übernehmen und wurde schließlich als Nachfolger Cavals im Amt des Generalsekretärs der Partei bestätigt. Unter seiner Führung steuerte die Partei einen dezidiert regierungskritischen Linkskurs und suchte eine &amp;quot;neosozialistische Renaissance&amp;quot;. Die von ihm entwickelten Konzepte wurden jedoch von Kritikern als wachstumsfeindlich zurückgewiesen und lediglich von Teilen der Gewerkschaftsbewegung für gut geheißen. Vor allem der wirtschaftsfreundliche Parteiflügel um [[Donado Ricardes]] und andere ging auf innerparteilichen Konfrontationskurs zum Programm des Vorsitzenden Colón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Zerstrittenheit der Partei, aber auch das scharfe, stark polarisierende Auftreten des Kandidaten Colón im Wahlkampf trugen zur deutlichen Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1986]] bei. Mit knapp über 30 Prozent der Stimmen musste Colón das bis dahin zweitschlechteste Ergebnis seiner Partei in der Nachkriegsgeschichte verantworten. Die Niederlage führte schließlich zur endgültigen Isolation Colóns in seiner Partei und zur offenen Rebellion der Parteirechten, die auf dem Parteikongress in Noyar 1987 schließlich ihren Kandidaten [[Donado Ricardes]] ins Rennen um das Generalsekretariat der Partei schickten. Colón verlor die Abstimmung gegen Ricardes deutlich und schied aus der engeren Parteiführung aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Partei unter Ricardes einen Kurs der Mitte steuerte und eine wirtschafts- und haushaltspolitische Kurskorrektur vornahm, zog sich Colón nach und nach aus den entscheidenden Parteipositionen zurück. Dem 1990 gebildeten [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]] gehörte er nicht an und zog stattdessen den repräsentativen stellvertretenden Vorsitz der Abgeordnetenkammer vor. Gleichzeitig verschärfte sich seine Kritik an dem aus seiner Sicht zu wirtschaftsliberalen Kurs der Parteiführung um Ricardes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde Colón schließlich als Nachfolger [[Iacovo Del Pérez]]’ zum Präsidenten der parteinahen [[Santiago-Laval-Stiftung]] (FSL) gewählt. Bei den Urwahlen für das Amt des Generalsekretärs der Partei unterstützte Colón 1992 öffentlich den jungen Linken [[Paulo Satyres]] gegen den Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]], der aber die Abstimmung für sich entscheiden konnte. Nachdem er 1994 aus der Abgeordnetenkammer ausgeschieden war, trat Colón im Jahr 1997 auch von der Spitze der FSL zurück und zog sich in sein Privathaus auf [[Cuentez]] zurück. Danach schrieb er im Wechsel mit dem konservativen [[Joán Perón]] regelmäßig eine politische Kolumne in der linksliberalen Wochenzeitung [[Il Tiempo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett Caval II]]&lt;br /&gt;
* 1974-1976: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten]] im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1969-1972: Nationaler Koordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1975-1980: Regionalsekretär der [[ASUL]] in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1987: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1970-1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: Regionalrat in der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1997: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Colón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Colón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_De_la_Costa&amp;diff=18234</id>
		<title>Kabinett De la Costa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_De_la_Costa&amp;diff=18234"/>
		<updated>2014-02-15T22:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Kabinett De la Costa I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luis_Jos%C3%A9_L%C3%B3pez&amp;diff=18233</id>
		<title>Luis José López</title>
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		<updated>2014-02-15T22:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: /* Finanzminister und Parteispendenskandal 1992 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis José López Ibaregui''' (*1932 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]] (1975-1987), Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (1994-1998) sowie zweimal sagradischer [[Finanzminister]] (1990-1992, 1999-2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik ===&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS), aus der 1957 die [[ASUL]] hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]] übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Baixo Sieza und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Baixo Sieza gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von [[Sarmay]] an. 1972 bewarb sich der erst 40-jährige López um das Bürgermeisteramt seiner Heimatstadt, unterlag aber dem konservativen Amtsinhaber [[Osvaldo Figueras]], ein Jahr später wurde er als Beigeordneter Regionalrat für Wirtschaftsfragen und als Vizepräsident in die Regierungregierung von Sarmay unter Präsident [[Fernando Debelún]] berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Debelúns infolge eines Spesenskandals im Jahr 1975 wählte die sozialistische Regionalratsgruppe in Sarmay den bisherigen Stellvertreter Debelúns zum neuen Präsidenten der Regionalregierung. Als solcher stand López insgesamt elf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1977]], [[Regionalwahlen 1981|1981]] und [[Regionalwahlen 1985|1985]] zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen [[PRD]] an, danach regierte er an der Spitze einer Minderheitsregierung, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1985]] eine sozialistisch-liberale Koalition mit der [[UDS]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere in den Achtziger Jahren ===&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, gab López 1987 nach zwölf Jahren seine Ämter in der Region Sarmay auf und wechselte endgültig in die Landespolitik, wo er 1987 zum Vizegeneralsekretär seiner Partei unter Parteichef [[Donado Ricardes]] ernannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzminister und Parteispendenskandal 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1990]] wurde Luis José López als Nummer 2 in der Partei mit dem wichtigen Regierungsamt des [[Finanzminister]]s betraut und nahm damit eine Schlüsselstellung in der [[Kabinett Ricardes I|Minderheitsregierung Ricardes]] ein. Als Finanzminister verfolgte Ricardes eine Politik, die sich nicht wesentlich von der seiner konservativen Vorgänger und Nachfolger unterschied. Zentrales Ziel blieb auch für ihn ein ausgeglichener Haushalt, doch setzte sich López zugleich für eine wachstumsfördernde Finanzpolitik ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Frühjahr 1992 beginnende Finanzskandal der Regierungspartei [[ASUL]] brachte auch deren stellvertretenden Parteichef in Bedrängnis, nachdem Fälle illegaler Parteienfinanzierung unter den Parteichefs [[Andrés Colón]] und [[Donado Ricardes]] bekannt geworden waren. Nach dem Rücktritt der Regierung Ricardes im Zuge der Affäre und dem Rückzug Ricardes' vom Parteivorsitz übernahm López als Vizegeneralsekretär vorübergehend die Führung der Partei, musste aber selbst öffentlich eingestehen, von einem Teil der fraglichen illegalen Parteispenden gewusst zu haben. Als Nachfolger Ricardes' schied er damit aus und bewarb sich auch nicht erneut um einen Sitz in der neu gewählten Parteiführung. Sein Abgeordnetenmandat behielt er nichtsdestotrotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Finanzminister ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nicht zum Wahlkampfteam der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehört hatte, feierte López zu Beginn der Legislaturperiode 1994-1998 ein kleines Comeback und wurde für die ASUL zum Vizepräsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. In den Folgejahren schaltete sich López auch wieder stärker in die Parteipolitik der Sozialisten ein. Er galt bald als Fürsprecher des zuvor bei den eher konservativen Sozialisten wenig geschätzten [[Julio De la Costa]], der sich schließlich um die Spitzenkandidatur der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] bewarb und sich gegen den Parteilinken [[Paulo Satyres]] durchsetzen konnte. Folgerichtig gehörte López zum Wahlkampfteam De la Costas und zeichnete als Experte für Finanzpolitik für eines der zentralen Politikfelder verantwortlich. Seine Ernennung zum Finanzminister im [[Kabinett De la Costa]] infolge des deutlichen Wahlsiegs der Sozialisten bedeutete schließlich das Comeback López' in die Führungsriege der Partei. Als Finanzminister und Vizeministerpräsident bildete er das erfahrene Pendant zum jungen De la Costa und wirkte als Elder Statesman in einem eher jungen Kabinett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finanzminister führte López zunächst eine eher traditionelle sozialdemokratische Finanz- und Investitionspolitik, versuchte nach dem neuerlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] aber stärker auf Schuldenabbau und eine liberale wirtschaftsfreundliche Politik hinzuwirken, was ihn teilweise in Konflikt mit Teilen des Kabinetts und der eigenen Partei brachte. Im Rahmen einer umfassenden [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] verzichtete López nach Absprache mit Julio De la Costa und offiziell unter Verweis auf sein Alter von 72 Jahren auf eine erneute Berücksichtigung. Nachfolger als &amp;quot;Superminister&amp;quot; für Wirtschaft und Finanzen wurde der bisherige EU-Kommissar [[Lorenzo Dimas Ferrera]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Senatswahlen 2006|Senatswahlen des Jahres 2006]] wurde López für die Provinz [[Baixo Sieza]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Bei den [[Senatswahlen 2012]] verzichtete er auf eine Wiederwahl und zog sich endgültig aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1973: Präsident der Provinzdeputation von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Wirtschaftsfragen und Vizepräsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1975-1987: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: [[Finanzminister]] (seit 2002 Minister für Finanzen und Wirtschaft) und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* Juli-August 2000: kommissarischer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von [[Noyar]]&lt;br /&gt;
* 1957-1975: Mitglied des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1969-1989: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1986-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2006-2012: gewählter Senator für die Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1963-1976: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1976-1987: Regionalsekretär der [[ASUL]] Sarmay&lt;br /&gt;
* 1987-1992: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL|López]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luis_Jos%C3%A9_L%C3%B3pez&amp;diff=18232</id>
		<title>Luis José López</title>
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		<updated>2014-02-15T18:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis José López Ibaregui''' (*1932 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]] (1975-1987), Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (1994-1998) sowie zweimal sagradischer [[Finanzminister]] (1990-1992, 1999-2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik ===&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS), aus der 1957 die [[ASUL]] hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]] übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Baixo Sieza und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Baixo Sieza gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von [[Sarmay]] an. 1972 bewarb sich der erst 40-jährige López um das Bürgermeisteramt seiner Heimatstadt, unterlag aber dem konservativen Amtsinhaber [[Osvaldo Figueras]], ein Jahr später wurde er als Beigeordneter Regionalrat für Wirtschaftsfragen und als Vizepräsident in die Regierungregierung von Sarmay unter Präsident [[Fernando Debelún]] berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Debelúns infolge eines Spesenskandals im Jahr 1975 wählte die sozialistische Regionalratsgruppe in Sarmay den bisherigen Stellvertreter Debelúns zum neuen Präsidenten der Regionalregierung. Als solcher stand López insgesamt elf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1977]], [[Regionalwahlen 1981|1981]] und [[Regionalwahlen 1985|1985]] zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen [[PRD]] an, danach regierte er an der Spitze einer Minderheitsregierung, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1985]] eine sozialistisch-liberale Koalition mit der [[UDS]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere in den Achtziger Jahren ===&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, gab López 1987 nach zwölf Jahren seine Ämter in der Region Sarmay auf und wechselte endgültig in die Landespolitik, wo er 1987 zum Vizegeneralsekretär seiner Partei unter Parteichef [[Donado Ricardes]] ernannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzminister und Parteispendenskandal 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1990]] wurde Luis José López als Nummer 2 in der Partei mit dem wichtigen Regierungsamt des [[Finanzminister]]s betraut und nahm damit eine Schlüsselstellung in der [[Kabinett Ricardes I|Minderheitsregierung Ricardes]] ein. Als Finanzminister verfolgte Ricardes eine Politik, die sich nicht wesentlich von der seiner konservativen Vorgänger und Nachfolger unterschied. Zentrales Ziel blieb auch für ihn ein ausgeglichener Haushalt, doch setzte sich López zugleich für eine wachstumsfördernde Finanzpolitik ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Frühjahr 1992 beginnende Finanzskandal der Regierungspartei [[ASUL]] brachte auch deren stellvertretenden Parteichef in Bedrängnis, nachdem Fälle illegaler Parteienfinanzierung unter den Parteichefs [[Andrés Colón]] und [[Donado Ricardes]] bekannt geworden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Finanzminister ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nicht zum Wahlkampfteam der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehört hatte, feierte López zu Beginn der Legislaturperiode 1994-1998 ein kleines Comeback und wurde für die ASUL zum Vizepräsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. In den Folgejahren schaltete sich López auch wieder stärker in die Parteipolitik der Sozialisten ein. Er galt bald als Fürsprecher des zuvor bei den eher konservativen Sozialisten wenig geschätzten [[Julio De la Costa]], der sich schließlich um die Spitzenkandidatur der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] bewarb und sich gegen den Parteilinken [[Paulo Satyres]] durchsetzen konnte. Folgerichtig gehörte López zum Wahlkampfteam De la Costas und zeichnete als Experte für Finanzpolitik für eines der zentralen Politikfelder verantwortlich. Seine Ernennung zum Finanzminister im [[Kabinett De la Costa]] infolge des deutlichen Wahlsiegs der Sozialisten bedeutete schließlich das Comeback López' in die Führungsriege der Partei. Als Finanzminister und Vizeministerpräsident bildete er das erfahrene Pendant zum jungen De la Costa und wirkte als Elder Statesman in einem eher jungen Kabinett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finanzminister führte López zunächst eine eher traditionelle sozialdemokratische Finanz- und Investitionspolitik, versuchte nach dem neuerlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] aber stärker auf Schuldenabbau und eine liberale wirtschaftsfreundliche Politik hinzuwirken, was ihn teilweise in Konflikt mit Teilen des Kabinetts und der eigenen Partei brachte. Im Rahmen einer umfassenden [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] verzichtete López nach Absprache mit Julio De la Costa und offiziell unter Verweis auf sein Alter von 72 Jahren auf eine erneute Berücksichtigung. Nachfolger als &amp;quot;Superminister&amp;quot; für Wirtschaft und Finanzen wurde der bisherige EU-Kommissar [[Lorenzo Dimas Ferrera]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Senatswahlen 2006|Senatswahlen des Jahres 2006]] wurde López für die Provinz [[Baixo Sieza]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Bei den [[Senatswahlen 2012]] verzichtete er auf eine Wiederwahl und zog sich endgültig aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1973: Präsident der Provinzdeputation von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1973-1975: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Wirtschaftsfragen und Vizepräsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1975-1987: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: [[Finanzminister]] (seit 2002 Minister für Finanzen und Wirtschaft) und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* Juli-August 2000: kommissarischer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von [[Noyar]]&lt;br /&gt;
* 1957-1975: Mitglied des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1969-1989: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 1986-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2006-2012: gewählter Senator für die Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1963-1976: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Baixo Sieza]]&lt;br /&gt;
* 1976-1987: Regionalsekretär der [[ASUL]] Sarmay&lt;br /&gt;
* 1987-1992: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay|López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL|López]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Lamanto_Marques&amp;diff=18231</id>
		<title>António Lamanto Marques</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Lamanto_Marques&amp;diff=18231"/>
		<updated>2014-02-15T18:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Lamanto Marques''' (*1928 in [[San Joán del Dourán]]) ist ein Jurist und früherer Politiker der sagradischen konservativen [[Volkspartei]] (PPC). In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte er als langjähriger [[Verteidigungsminister|Verteidigungs-]] (1981-1990) und [[Finanzminister]] (1992-1999) zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Karriere in der sagradischen Verwaltung zog Lamanto Marques 1963 erstmals für die christdemokratische [[PPC]] in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] ein. Als Experte für Rechtspolitik wurde er 1967 in der [[Kabinett Favale II|zweiten Regierung]] von Ministerpräsident [[Carles Angel Favale|Favale]] Staatssekretär im [[Justizminister]]ium. Nach der Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien setzte der Jurist seine Karriere zunächst in der Regionalpolitik seiner Heimat [[Liez und Corar]] fort, wo er 1973 Mitglied des [[Regionalrat]]s und beigeordneter Regionalrat für Innenpolitik wurde. 1977 wiedergewählt, stieg er 1979 zum Präsidenten der Regionalregierung auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Regionalpräsident und seit 1980 auch als Parteipräsident der PPC in Liez-Corar gehörte Lamanto bald auch zur Führungsspitze im Landesverband der sagradischen Volkspartei unter Ministerpräsident [[Sandro De la Nada]]. Dieser berief Lamanto 1981 als Nachfolger von [[Dián Aiureto Demirtas]] zum [[Verteidigungsminister]]. In dieser Funktion verblieb er auch unter Nadas Nachfolger [[Emilio Moya]] bis zum Ende der konservativ-liberalen Regierung nach der [[Parlamentswahl 1990]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren gehörte Lamanto Marques zu den Führungspersönlichkeiten der Volkspartei und war mehrmals als Kandidat für den Parteivorsitz im Gespräch. 1989 wurde er stellvertretender Parteivorsitzender und nach der Ernennung [[Josep Carles Otero]]s zum Ministerpräsidenten im Herbst 1992 [[Finanzminister]] in dessen [[Kabinett Otero I|erstem Regierungskabinett]]. Als Finanzminister prägte Lamanto die sagradische Politik der Folgejahre wesentlich und war an der Konzeption und Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro beteiligt. Nach dem Wahlsieg der Mitte-Links-Opposition im Jahr 1998 schied António Lamanto Marques aus dem Amt. Obwohl als Kandidat des konservativen Parteiflügels erneut im Gespräch, unterstützte er nach dem Verzicht Oteros im Jahr 2000 [[Roberto Vidéas Braga]] als neuen Parteivorsitzenden und zog sich selbst aus der Parteiführung zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rückzug aus der ersten Reihe der sagradischen Politik wurde Lamanto Marques im Jahr 2000 für die Provinz [[Corar]] in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Dort fungierte er als Repräsentant der Minderheitsfraktion bis 2003 als Vizepräsident. Nach Ablauf seines Mandats 2006 wurde Lamanto Marques im Jahr 2007 zum Senator auf Lebenszeit ernannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1967-1970: Staatssekretär im [[Justizministerium]]&lt;br /&gt;
* 1973-1979: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Inneres in [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: Präsident der Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1981-1990: [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Nada II]], [[Kabinett Nada III|Nada III]], [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|Moya II]] und [[Kabinett Moya III|Moya III]]&lt;br /&gt;
* 1992-1999: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Otero I]] und [[Kabinett Otero II|II]] &lt;br /&gt;
* 2000-2003: Vizepräsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1963-1974: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1973-1981: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1982-2000: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: gewählter Senator für die Provinz [[Corar]]&lt;br /&gt;
* seit 2007: Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1980-1984: Vorsitzender der [[PPC]] [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Lamanto]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Liez und Corar|Lamanto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.149.43</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Lamanto_Marques&amp;diff=18230</id>
		<title>António Lamanto Marques</title>
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		<updated>2014-02-15T18:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.149.43: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Lamanto Marques''' (*1928 in [[San Joán del Dourán]]) ist ein Jurist und früherer Politiker der sagradischen konservativen [[Volkspartei]] (PPC). In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte er als langjähriger [[Verteidigungsminister|Verteidigungs-]] (1981-1990) und [[Finanzminister]] (1990-1998) zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Karriere in der sagradischen Verwaltung zog Lamanto Marques 1963 erstmals für die christdemokratische [[PPC]] in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] ein. Als Experte für Rechtspolitik wurde er 1967 in der [[Kabinett Favale II|zweiten Regierung]] von Ministerpräsident [[Carles Angel Favale|Favale]] Staatssekretär im [[Justizminister]]ium. Nach der Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien setzte der Jurist seine Karriere zunächst in der Regionalpolitik seiner Heimat [[Liez und Corar]] fort, wo er 1973 Mitglied des [[Regionalrat]]s und beigeordneter Regionalrat für Innenpolitik wurde. 1977 wiedergewählt, stieg er 1979 zum Präsidenten der Regionalregierung auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Regionalpräsident und seit 1980 auch als Parteipräsident der PPC in Liez-Corar gehörte Lamanto bald auch zur Führungsspitze im Landesverband der sagradischen Volkspartei unter Ministerpräsident [[Sandro De la Nada]]. Dieser berief Lamanto 1981 als Nachfolger von [[Dián Aiureto Demirtas]] zum [[Verteidigungsminister]]. In dieser Funktion verblieb er auch unter Nadas Nachfolger [[Emilio Moya]] bis zum Ende der konservativ-liberalen Regierung nach der [[Parlamentswahl 1990]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren gehörte Lamanto Marques zu den Führungspersönlichkeiten der Volkspartei und war mehrmals als Kandidat für den Parteivorsitz im Gespräch. 1989 wurde er stellvertretender Parteivorsitzender und nach der Ernennung [[Josep Carles Otero]]s zum Ministerpräsidenten im Herbst 1992 [[Finanzminister]] in dessen [[Kabinett Otero I|erstem Regierungskabinett]]. Als Finanzminister prägte Lamanto die sagradische Politik der Folgejahre wesentlich und war an der Konzeption und Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro beteiligt. Nach dem Wahlsieg der Mitte-Links-Opposition im Jahr 1998 schied António Lamanto Marques aus dem Amt. Obwohl als Kandidat des konservativen Parteiflügels erneut im Gespräch, unterstützte er nach dem Verzicht Oteros im Jahr 2000 [[Roberto Vidéas Braga]] als neuen Parteivorsitzenden und zog sich selbst aus der Parteiführung zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rückzug aus der ersten Reihe der sagradischen Politik wurde Lamanto Marques im Jahr 2000 für die Provinz [[Corar]] in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Dort fungierte er als Repräsentant der Minderheitsfraktion bis 2003 als Vizepräsident. Nach Ablauf seines Mandats 2006 wurde Lamanto Marques im Jahr 2007 zum Senator auf Lebenszeit ernannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1967-1970: Staatssekretär im [[Justizministerium]]&lt;br /&gt;
* 1973-1979: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Inneres in [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: Präsident der Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1981-1990: [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Nada II]], [[Kabinett Nada III|Nada III]], [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|Moya II]] und [[Kabinett Moya III|Moya III]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Otero I]] und [[Kabinett Otero II|II]] &lt;br /&gt;
* 2000-2003: Vizepräsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1963-1974: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1973-1981: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1982-2000: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: gewählter Senator für die Provinz [[Corar]]&lt;br /&gt;
* seit 2007: Senator auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1980-1984: Vorsitzender der [[PPC]] [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Lamanto]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Lamanto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Liez und Corar|Lamanto]]&lt;/div&gt;</summary>
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