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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=20576</id>
		<title>Geschichte der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2014-10-11T16:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: /* Die Begründung der Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Geschichte der Zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
=== Die Begründung der Republik ===&lt;br /&gt;
==== Krise und letzte Jahre der Monarchie (1884-1891) ====&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg der reformistischen Linken bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] endete die Phase der Entspannung und es kam zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen König [[Philipp VIII.]] und Parlament. Nachdem er das Parlament 1887 aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken der radikalen [[Partíu Republicano (19. Jahrhundert)|Republikaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hungersnöte in der armen Bevölkerung heizten die ohnehin gespannte Lage zusätzlich an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die Regierung Montxerent, die schließlich 1891 in die [[Januarrevolution]] mündeten. Im Dezember hatte die Regierung Montxerent die vom Parlament beschlossenen Armengelder gestrichen, woraufhin es zu einer neuerlichen Krise kam. Nachdem in [[Semess]] eine Demonstration gegen die erzwungene Schließung einer Nationalwerkstätte gewaltsam aufgelöst worden war, gingen in Semess Handwerker und Arbeiter auf die Barrikaden. Bald folgten auch in anderen Großstädten des Landes und vereinzelt auch auf dem Land bürgerkriegsähnliche Kämpfe zwischen Aufständischen und der Staatsmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und Juni-Proklamation 1891 ====&lt;br /&gt;
Am 21. Januar 1891 musste König [[Philipp VIII.]] die Stadt verlassen und floh nach [[Novil]], während in Semess die von Republikanern und Sozialisten gebildeten [[Revolutionsräte]] die Macht an sich rissen. In den Folgetagen folgten auch in anderen Städten so genannte Tochterräte mit der Machtübernahme. Am 26. Januar verließ der König schließlich das Land und erklärte in der Nacht vom 26. zum 27. Januar 1891 seine Abdankung zugunsten seines Sohnes Prinz [[José Filipe (Thronfolger)]], den er als Philipp IX. zum neuen König proklamierte. Sein ältester Sohn Gabriel hatte nach dem Bruch mit seinem Vater und der Hochzeit mit der russischen Bürgerlichen [[Elena Leczynska]] bereits 1885 auf den Thron verzichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proklamation Joseph Philipps zum König blieb schließlich folgenlos. Die Abgeordnetenkammer der Cortes tagte noch in den frühen Morgenstunden und verständigte sich darauf, &amp;quot;in ständischer Tradition der Codices Magna&amp;quot; – wie es in einer Resolution hieß – den neuen König nicht anzuerkennen, ehe dieser nicht den Eid auf die geltende Verfassung geleistet und die Rechte des Parlaments anerkannt habe. Damit versuchte die liberale Parlamentsmehrheit die Parlamentarisierung des Königreichs endgültig durchzusetzen und einen neuerlichen Machtkampf zwischen Parlament und König von vornherein auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die provisorische Regierungsgewalt wurde - &amp;quot;in Abwesenheit des Königs&amp;quot; – an einen 11-köpfigen ''Regierenden Rat'' unter dem Liberalen [[Cornel Gil-Lerma]] delegiert, der Verhandlungen mit dem Thronfolger aufnehmen sollte. Unterdessen einigten sich die Parteiführer auf baldige [[Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung 1891|Neuwahlen zu einer verfassungsgebenden Versammlung]], die ein neues Staatsgrundgesetz ausarbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Wahlkampf kam es zur sogenannten &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot;, in der der Thronfolger von republikanisch gesinnten Liberalen als reaktionärer Feind der Cortes diffamiert und erfolgreich diskreditiert wurde. In der aufgeheizten Atmosphäre schlugen sich zahlreiche frühere Anhänger der parlamentarischen Monarchie auf die Seite der Republik, &amp;quot;weil der parlamentarische Monarch in diesem Land nicht vorhanden ist&amp;quot;, wie der Schriftsteller [[Cornell Demarques]] festhielt. Vor diesem Hintergrund gingen aus den Aprilwahlen 1891 schließlich die Anhänger der Republik überraschend deutlich als Sieger hervor. In ihrer konstituierenden Sitzung am 1. Juni 1891 verabschiedete die neue Verfassungsgebende Versammlung auf Antrag des liberalen Parteiführers [[Luis Cavaller]] und mit deutlicher Mehrheit die sogenannte &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die [[sagradische Nationalversammlung]] zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Republik&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la República es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Noch in der selben Sitzung wurde Luis Cavaller zum Präsidenten der provisorischen Regierung gewählt. Damit war das sagradische Königtum de facto abgeschafft. Die Kommission, die Verhandlungen mit dem Thronfolger zur Übernahme des Throns führen sollte, blieb zwar bestehen, der Thronfolger weigerte sich vor diesem Hintergrund aber, &amp;quot;König von Gnaden der Feinde Gottes&amp;quot; zu sein, wie er die Nationalversammlung wissen ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom Novemberstatut zur Aprilverfassung (1891-1892) ====&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete zunächst ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft. Als Oberhaupt der Republik wurde das Amt eines [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] eingeführt, der von der Nationalversammlung gewählt werden sollte und dem die Exekutive unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit gingen in Semess die Kämpfe weiter, nachdem eine Gruppe radikaler Republikaner die soziale Revolution weiterführen und die Eigentumsordnung anfechten wollten. Unter Kriegsminister [[Luis María del Castós]] mussten die Aufstände gewaltsam niedergeschlagen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis April 1892 wurden durch die Nationalversammlung weitere Grundgesetze verabschiedet, die gemeinsam mit dem Novemberstatut schließlich zur endgültigen [[Aprilverfassung]] zusammengefasst wurden. Darin wurde Sagradien erstmals auch offiziell als ''Republik'' bezeichnet, die Symbole des Königtums wurden abgeschafft und durch neue republikanische Symbole ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwischen Juniwahlen und Januarrevisionen (1892-1895) ====&lt;br /&gt;
Da die politische Krise anhielt, geriet die Republik schnell auch unter Druck von rechts. Feinde der neuen Staatsform fanden sich einerseits im Adel und in der Kirche, die die Ersetzung der alten Ordnung durch die Herrschaft des liberalen Bürgertums nicht akzeptierten, andererseits durch breite Volksschichten, die sich ebenfalls nicht durch die liberale Elite an der Spitze des neuen Gemeinwesens repräsentiert sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1892]] gingen die Republikaner daher gegenüber den Vorjahreswahlen deutlich geschwächt hervor. Gestärkt wurden vor allem die gemäßigten und konservativen Kräfte, denen die einseitige Ausgestaltung der Verfassung zugunsten des Parlaments zu weit ging. In der Folge setzte sich auch Präsident [[Luis Cavaller]] für eine Revision der jungen Verfassung ein, um die Exekutive zu stärken - dem &amp;quot;Biêniu Democrático&amp;quot; folgte eine Phase der &amp;quot;konservativen Korrektur&amp;quot;. Die [[Januarrevisionen 1895]] wichen schließlich deutlich vom Konzept der ungeteiligen Parlamentsherrschaft ab. Indem sie neben der [[Nationalversammlung]] einen [[Rat der Republik]] als nicht direkt gewähltes Korrektiv zum gewählten Parlament einführten, kehrte die Republik vom Ein- und Zweikammersystem der konstitutionellen Monarchie zurück. Noch deutlicher wirkte sich die Stärkung des Amtes des Präsidenten der Republik aus, dessen Amtszeit mit unmittelbarer Wirkung von drei auf sieben Jahre verlängert wurde und der das Recht erhielt, im Einvernehmen mit dem Rat die Nationalversammlung vorzeitig aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der gescheiterte Putsch von 1898 ====&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1895]] gingen erneut die gemäßigten Kräfte der [[Moderatas]] als klarer Sieger hervor, die sich für eine Konsolidierung der Republik auf Grundlage eines starken Bürgertums einsetzten und auf einen Konsens mit den Kräften des Ancien Régime hinarbeiteten. In Opposition zu den meist großbürgerlichen Moderaten drängten die eher kleinbürgerlichen [[Partíu Republicano Radical|Radicales]] auf eine Fortführung der konstitutionellen Revolution auf sozialem und politischem Gebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten [[Putsch von 1898|Putschversuch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistische Politiker und rechte Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen und den Thronfolger aus dem Exil zurück auf den Thron zu führen. Die eigentliche Macht sollte damit aus der Hand der gewählten Volksvertreter auf einen kleinen Kreis adliger Eliten übertragen werden. In der Abwesenheit des Präsidenten Luis Cavaller, der nicht in der Hauptstadt weilte, besetzten die Militärs das Parlamentsgebäude, erklärten die Nationalversammlung für aufgelöst und die Monarchie für wieder eingeführt. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch jedoch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Sozialgesetzgebung und Laizismus-Streit (1899-1905) ====&lt;br /&gt;
Der April-Putsch 1898 bewirkte letztlich das Gegenteil dessen, was er zu bewirken suchte. Statt die Monarchie zurückzubringen, führte die akute Bedrohung der jungen Republik zu einer Solidarisierung der längst zerstrittenen bürgerlich-liberalen Kreise und zu einem Machtgewinn der republikanischen Linken. Aus der [[Parlamentswahl 1899]] gingen die Radikalen erstmals als stärkste Kraft hervor. Unter der Führung des Radikalen-Politikers [[Donado Salgado]] setzte eine laizistische Koalitionsregierung in der Folge zahlreiche Gesetze durch, die in einer &amp;quot;zweiten Revolution&amp;quot; einen Großteil der bis dahin ausgebliebenen Sozialreformen nachholten. Einerseits blieben umfangreiche Landreformen und Enteignungen wie von der aufstrebenden sozialistischen Linken gefordert aus. Andererseits aber wurden in einem weiten Linksbündnis von Liberalen bis hin zu den Sozialisten die Grundlagen für den modernen sagradischen Wohlfahrtstaat gelegt, indem nacheinander umfassende gesetzliche Unfall- und Krankenversicherungen eingeführt wurden, die als Basis für das nach und nach ausgebaute sagradische Sozialversicherungssystem dienten. 1913 folgte die Einführung einer gesetzlichen Rentenversicherung, 1935 die einer gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus zielten die Reformen der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot; auf eine klare Trennung von Staat und Kirche ab und schafften u.a. die Konfessionsschulen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die laizistische Koalition traf auf heftigen Widerstand der katholischen Rechten. Am energischsten stellte sich die radikal-nationalistische und populistische Bewegung der [[Nacional Renovadores]] unter der Führung von [[Daniel Lafontán]] gegen die &amp;quot;linke Republik&amp;quot;. Aber auch katholische und großbürgerliche Republikaner sowie konservative Monarchisten fanden sich in der Opposition zu der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot;. Unter der Führung Lafontáns und des [[Unionistas|Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] gewann die vereinigte Rechte die [[Parlamentswahl 1903]] und bildete in der Folge eine Regierung der &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Die Koalition führte die Konfessionsschulen wieder ein, stärkte die Klöster und baute den Einfluss der katholischen Kirche wieder aus. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke verfolgt, in der sich Sagradien zunehmend isolierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Von Cavaller zu Cardinal ====&lt;br /&gt;
1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste Präsident der Republik aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Unter seiner Führung führte Sagradien unabhängig von der Zusammensetzung der jeweiligen Regierung und trotz Widerstand aus weiten Teilen der Linken die Kolonialpolitik der Monarchie unter neuen Vorzeichen einer &amp;quot;republikanischen Zivilisationsmission&amp;quot; fort. Als Cavaller 1905 das Präsidentenpalais verließ, hatte sich aus der provisorischen Republik ein stabiles, wenn auch politisch heftig umkämpftes Gemeinwesen etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachfolger Cavallers wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik lange reserviert gegenübergestanden hatte, als Staatsoberhaupt aber die Integrität der Republik verteigite und eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich kategorisch ausschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich in sich zerfiel. Präsident Cardinal löste [[Parlamentswahl 1909|im Jahr 1909]] erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen ging jedoch die liberale [[Aliança Republicana]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft. Mit der [[Acción Popular]] und dem ebenfalls deutlich gestärkten [[Partíu Socialista]] gehörte nun ca. ein Drittel der Abgeordneten in der Kammer einer der beiden Parteien an, die in der Folge zu den großen Massenintegrationsparteien des Landes anwuchsen und das Ende der radikal-liberalen Dominanz im Parlament einläuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bloco de Sinistra und Zentrumskoalitionen (1917-1925) ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 wurden die ersten sagradischen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|Parlamentswahlen]] nach dem Modus der Verhältniswahl mit Listen durchgeführt. Den Sieg trugen dabei die Parteien der Linken davon. Die [[Partíu Socialista|Sozialisten]], unter den Bedingungen der Mehrheitswahl meist aufgrund des Wahlkreiszuschnitts benachteiligt, wurden mit einem Stimmenanteil von über 30 Prozent erwartungsgemäßg stärkste Kraft. Die [[Partíu Radical|Radikalen]] und [[PDRS|Radikalsozialisten]] kamen zusammen auf über 20 Prozent, sodass die Linksparteien des [[Bloco de Sinistra]] gemeinsam eine Mehrheit der Abgeordneten stellen konnten. Neuer Regierungschef wurde der Radikaldemokrat [[Francisco Calbane]]. Gegen die Beteiligung der Sozialisten an der Regierung spaltete sich jedoch der linke Flügel ab und bildete den oppositionellen [[Partíu Socialista Independiente]], dem sich aber nur eine Minderheit von 21 Abgeordneten anschloss. Mit dem bisherigen Parteichef [[Carles Ferro Rodríguez]] trat der erste sozialistische Minister in ein Kabinett ein, ließ seine Parteimitgliedschaft aber ruhen, ehe 1919 auch offiziell Minister der PS in die Regierung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Regierung des [[Bloco de Sinistra]] war es, die laizistischen Reformen der ''sinistra laica'', unter [[Donado Salgado]] nur unvollständig durchgesetzt und inzwischen von mehreren Rechtsregierungen revidiert, endgültig zu einem Ende zu bringen und die strikte Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, um den Einfluss der als reaktionär betrachteten katholischen Kirche auf den sagradischen Staat zu brechen. Daneben pochten die Sozialisten auf weitgehende Sozialreformen, welche schließlich auf Basis der Sozialgesetzgebung von 1900-1902 den modernen sagradischen Wohlfahrtsstaat begründen sollten. Die Linksblockregierung arbeitete außerordentlich erfolgreich und konnte in ihren vier Regierungsjahren mit dem Schulgesetz von 1918 und der Sozialgesetzgebung von 1919/20 ihre wichtigsten Reformvorhaben umsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erreichte die Regierung trotz heftiger parteiinterner Auseinandersetzungen in der Sozialistischen Partei, die sich infolge der russischen Oktoberrevolution 1917 und im Streit um das Verhältnis zur Komintern nochmals spaltete. Da es derartige Auseinandersetzungen aber auch innerhalb des PSI gab, wo sich die ''Terceristas'' durchsetzen konnten und den [[Partíu Comunista Sagradês]] begründeten, kehrten die gemäßigten Unabhängigen 1919/22 wieder in die Mutterpartei zurück, die damit eine nachhaltige Schwächung verhindern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Stimmen des Linksblocks wurde im Januar 1919 der Radikale [[Cristoval Sánchez]], zuvor zweimal Ministerpräsident des Landes, zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Parlament hatte der liberale Amtsinhaber [[Francisco Berlioz]] auf eine Wiederwahl verzichtet. Unter Sánchez' Präsidentschaft wurde die Koalition fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1921|Parlamentswahlen 1921]] wurde der PS erneut stärkste Partei, die nun im [[PRSD]] wiedervereinigten Radikalen und Radikalsozialisten erlitten aber schwere Verluste, sodass der Bloco de Sinistra seine Mehrheit im Parlament einbüßte. Erstmals traten auch die Kommunisten an und gewannen 30 Mandate in der Nationalversammlung. Relativer Sieger der Wahl war die rechtsliberale [[Aliança Republicana]], die sich von 56 auf 74 Mandate verbessern konnte und nun mit den Parteien des Linksblocks eine Regierung der Großen Koalition ([[Governo del Horizonte Largo]]) unter dem Radikalen [[António Diaz]] bildeten. Die neue von der gemäßigten Linken zur gemäßigten Rechten reichende Regierung ergänzte die laizistischen Reformen und trug damit erheblich zu deren Etablierung bei. Die Regierung Diaz scheiterte zwar im Januar/Februar 1924, jedoch amtierten bis 1925 noch weitere Linksblock-Regierungen, die teilweise von den Liberalen toleriert wurden. Im Februar 1924 wurde mit [[António Sarabal]] schließlich der erste Sozialist Regierungschef, im Dezember desselben Jahres folgte ihm der Radikaldemokrat [[Carles Simón López]], der nun für wenige Moante auf den Stuhl des Regierungschefs zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ära der wechselnden Rechtskoalitionen (1925-1929) ==== &lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Linken und der laizistischen Parteien hatte in Kombination mit dem neuen Verhältniswahlsystem innerhalb der Rechten zu einem Umstrukturierungsprozess geführt. Vor allem ging es um eine festere Organisationsstruktur der zuvor zersplitterten Rechten. Nach den verlorenen Parlamentswahlen 1917 und 1921 reorganisierte sich die katholische Rechte schließlich in der [[Unión Popular]], die als straff organisierte Massenpartei nach Vorbild des erfolgreichen [[Partíu Socialista]] aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unión Popular]] konnte schließlich erfolgreich die Katholiken im Land mobilisieren und auf diese Weise die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|Parlamentswahl des Jahres 1925]] für sich entscheiden. Mit 148 Abgeordneten wurden die Katholiken knapp stärkste Kraft im Parlament und unterbreiteten den geschwächten [[AR|Liberalen]] ein Angebot zur Zusammenarbeit. Präsident Sánchez ernannte jedoch den Führer der liberalen [[AR|Republikanischen Allianzpartei]] [[Daniel Laponte]] selbst zum Ministerpräsidenten einer liberal-katholischen Minderheitsregierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste liberal-katholische Zusammenarbeit seit zehn Jahren endete schließlich im Januar 1926, als sich beide nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl einigen konnte und die Volksunion schließlich die Regierung verließ. Als Kompromisskandidat der Linken und Rechten wurde schließlich der radikaldemokratische Parlamentspräsident und mehrmaligen Minister [[Carles Simón López]] gewählt, der die Regierung Laponte vorerst im Amt beließ. Anders als sein Vorgänger Sánchez führte López sein Amt zurückhaltend und konnte sich gegenüber gegnerischen Parlamentsmehrheiten und starken Persönlichkeiten im Kabinett nur wenig profilieren. Hinzu kam, dass sich der aus einfachen Verhältnissen stammende López in seinem Amt nicht wirklich zurecht fand und zunehmend überfordert wirkte. Besonders schlecht war das Verhältnis zu [[Gaitán Alemà Sobrantes]], den Führer der Volksunion, den er 1927 zum Ministerpräsidenten ernannte, nachdem er dies zuvor längere Zeit ausgeschlossen hatte. Als es 1928 zu einer Verleumdungskampagne gegen den Präsidenten von Seiten der konservativen Presse kam, die ihm unter anderem mit homosexueller Gesellschaft in Zusammenhang brachte, ohne dass sich die Mitte-Rechts-Regierung vor den Präsidenten stellte, erklärte dieser schließlich im August 1928 als erster Amtsinhaber seinen vorzeitigen Rücktritt vom Präsidentenamt, woraufhin auch Alemà seinen Rücktritt einreichen musste.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Mehrheit der Rechtspartei gelang es schließlich, mit Ratspräsident und Interimsstaatsoberhaupt [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Mitglied der katholischen [[Volksunion]] zum Präsidenten der Republik zu wählen. Scalfín konnte sich unter anderem gegen den früheren Präsidenten [[Cristoval Sánchez]] durchsetzen, der eine Rückkehr ins höchste Staatsamt anstrebte. Scalfín ernannte eine neue Minderheits-Regierung unter [[Santiago Domingues]], die sich als Konsensregierung verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1929-1932) ====&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren komplizierter Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung brachte die [[Parlamentswahl 1929]] eine deutliche Mehrheit für die Parteien der katholischen und liberalen Rechten. [[Gaitán Alemà Sobrantes]] wurde zum zweiten Mal Präsident des Ministerrats, der von Alemàs [[Bloco Nacional|Nationalem Block]] und den [[AR|Liberalrepublikanern]] gebildet wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise stürzte Sagradien 1930 in eine schwere Krise. Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahr 1931 rapide an und die Wirtschaftsleistung nahm ab. Soziale Krisen überströmten das Land. Die Regierung Alemà Sobrantes setzte jedoch auf eine Sparpolitik, um die eigene Finanzierungskrise zu überwinden, suchte gleichzeitig aber durch protektionistische Maßnahmen die eigene Wirtschaft zu schützen. Als die Liberalen ihre Unterstützung für diese Politik im Herbst 1931 aufgekündigt hatten, musste Ministerpräsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] zurücktreten. Nachfolger wurde der Liberale [[Daniel Laponte]], der ein [[Kabinett Laponte II|Kabinett]] aus Vertretern der liberalen Mitte und einzelner „rechter Persönlichkeiten“ anführte. Alemà wurde im neuen Kabinett Innenminister und blieb damit in einflussreicher Position. Stärker als die Vorgängerregierung verfolgte die neue Mitte-Rechts-Regierung eine Deflations- und Austeritätspolitik, die die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise nochmals verschlimmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beginn der Präsidentschaft Alemà Sobrantes (1932-1934) ====&lt;br /&gt;
Mitten in der wirtschaftlich-sozialen Krise starb Präsident [[Domênco Scalfín]] im Sommer 1932 an einem Schlaganfall. Nach mehrmaliger Sitzungsunterbrechnung fand sich bei der Wahl des Nachfolgers erst im achten Wahlgang eine Mehrheit für den [[Volksunion]]-Kandidaten [[Gaitán Alemà Sobrantes]], der ankündigte, in der Krise des Landes eine aktivere Rolle ausfüllen zu wollen als seine Vorgänger. Unter [[Domênco Santês]] ernannte Alemà eine Regierung seines Vertrauens, das mit seinem Programm einer autoritären Verfassungsreform aber im Parlament scheiterte. Unmittelbar nach der Niederlage der neuen Regierung löste Alemà Sobrantes schließlich die Nationalversammlung auf und setzte Neuwahlen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|Parlamentswahlen des Jahres 1932]] brachten schließlich eine deutliche Stärkung der Ränder. Die rechtsextremen Parteien erhielten 37, die Kommunisten 45 Mandate im Unterhaus. Alemàs Ziel einer absoluten Mehrheit für seine Volksunion und ihre Verbündeten scheiterte abermals. Dennoch gelang es Santês nun, mit einem stärker auf sozialen Ausgleich ausgerichteten Programm, eine neue Mehrheit hinter sich zu bringen, da sich erstmals auch die Sozialisten bereit fanden, mit der Rechten zusammenzuarbeiten und der Regierung außerordentliche Vollmachten zur Behebung der sozialen Krise zu übertragen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Herbstkrise 1934 ====&lt;br /&gt;
Die anhaltende soziale Notlage führte im ganzen Land zu einer Radikalisierung der politischen Situation. Angeheizt durch die sozialen Missstände florierten die rechten [[Aktionstruppen]], die ständig wuchsen und neue Anhänger der verarmten Mittelschichten anlockten. In Teilen des Landes standen sich seit den Dezemberwochen 1933 rechte und linke Schlägertruppen und paramilitärische Verbände gegenüber. Die kommunistischen [[Rote Garden|Roten Garden]] stellten sich den rechten Aktionstruppen entgegen und versuchten vielerorts, die Revolution auszulösen. Die Regierung Santês reagierte – von Alemà bestärkt – mit eiserner Hand gegen die Rotgardisten, während die Truppisten vielerorts freie Hand erhielten. Die Politik gegenüber der radikalen Rechten blieb daher ambivalent. Ein erster Höhepunkt der Gewalt war die Ermordung des Kommunistenführers [[Lorenzo Sabal]] im September 1934. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krise steigerte sich von da an bis Ende Oktober 1934 zu einer handfesten Systemkrise. Auslöser war die Festnahme einer kleineren Gruppe von Faschisten, die für den Mord an Sabal verantwortlich gemacht wurden. Der faschistische [[Frente Fraternal]] unter der Führung von [[León Francês]] organisierte daraufhin Straßenproteste gegen die &amp;quot;unnationale Verschwörung&amp;quot; und forderte die Entlassung des Polizeipräsidenten und den Rücktritt der Regierung von [[Domênco Santês]]. Als die Regierung daraufhin per Eil-Dekret ein Verbot des [[Frente Fraternal]] und mehrerer truppistischer Organisationen verabschiedete, eskalierte die Situation. Francês zog mit den Demonstranten am Abend des 1. November unter Schutz der Truppisten in Richtung Präsidentenpalast und forderte dort die Ernennung Francês' zum Regierungschef. Trotzdem zögerte Santês mit dem Einsatz bewaffneter Truppen, da er sich der Loyalität der Staatsorgane nicht mehr sicher war. Stattdessen bat er Präsident Alemà darum, den Ausnahmezustand zu erklären. Dieser reagierte am Morgen des 2. November 1934: Er entließ Santês aus seinem Amt, ernannte Innenminister [[Joán Cesar Negrín]] zum neuen Regierungschef und übetrug die Exekutivgewalt auf General [[Alfonso Cabarel]], der mit Armeetruppen anrückte. Unter dem Eindruck der gesteigerten militärischen Präsenz fiel der rechtsgerichtete Putschversuch in sich zusammen. Francês und mehrere Mitstreiter wurden festgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielfach als Putschversuch interpretierte Aktion der Faschisten und die zögerliche Haltung der Regierung wirkte in der sagradischen Öffentlichkeit wie ein Schock. Die Nationalversammlung setzte ein parlamentarisches Untersuchungsgremium ein, das bereits in den ersten Sitzungen zu einem vernichtenden Urteil über das Regierungshandeln kam. Ministerpräsident Negrín erklärte daraufhin nach nur wenigen Wochen im Amt seinen Rücktritt. Stattdessen wurde nun eine neue [[Kabinett Dini I|Konsensregierung]] unter Führung des parteilosen [[Banca de Sagradia|Nationalbank]]präsidenten [[Sergio Rafael Dini]] ernannt. Dini sollte ein unabhängiges [[Kabinett Dini|Präsidialkabinett]] leiten, dem Cabarel als Armeeminister mit besonderen Befugnissen angehörte und das einen breiten Konsens der politischen Parteien von linker und rechter Mitte abdecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfrontwahl und Verfassungsstreit 1935 ====&lt;br /&gt;
Die Krise 1934 hatte vor allem innerhalb der politischen Linken für Aufregung gesorgt und die sich seit 1932 vollziehenden Annäherungsprozesse zwischen den zerstrittenen Linksparteien beschleunigt. Treibende Kraft des Sammlungsprozesses war der Sozialistenführer [[Santiago Laval]], der angesichts der Gefahr von Rechts und der anhaltenden sozialen Krise eine vereinigte republikanische Linke zur Abwehr rechter Angriffe auf Republik und Arbeiterschaft zu organisieren suchte. In Person des neuen KP-Chefs [[Narcís Colom]] fand Laval schließlich einen Mitstreiter, der die Kommunisten erstmals für die republikanische Zusammenarbeit öffnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1935|auf den September 1935 vorgezogenen Parlamentswahlen]] bildeten die sagradischen Sozialisten unter [[Santiago Laval]], die Kommunisten Coloms und die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] unter [[Angel Colón]] ein linkes Wahlbündnis, den [[Frente Popular]] (Volksfront), der geschlossen gegen die Parteien der Rechten antreten sollte. Nach Bildung der Volksfront drängten die Linksparteien auf einen Regierungswechsel zu ihren Gunsten. Zwar hatte die Regierung Dini bereits sozial konsolidierende Maßnahmen im Sinn einer keynesianischen Nachfragepolitik zur Bekämpfung der Krise eingeleitet, den Linksparteien ging dies aber nicht weit genug. Als die Nationalversammlung der Regierung Dini im Sommer 1935 das Vertrauen entzog, ernannte Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] keine neue Regierung, sondern löste zum zweiten Mal nach 1932 die Versammlung auf. Dabei ging er wie bereits im Jahr 1932 von einer stillschweigenden Zustimmung des Rates der Republik für sein Vorgehen aus und ließ sich seinen Akt nicht ausdrücklich bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den folgenden [[Parlamentswahl 1935|Neuwahlen im September 1935]] ging schließlich die oppositionelle [[Volksfront]] aus [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalen]] als deutlicher Sieger hervor. Zum ersten mal fand sich nun eine linke Mehrheit unter Einschluss der Kommunisten für eine Regierungsbildung bereit und forderte das Amt des Regierungschefs und die Ernennung einer Volksfrontregierung. Außerdem wurden in den Reihen von Kommunisten und Sozialisten Stimmen laut, die den Rücktritt des Präsidenten verlangten, da dieser sein Auflösungsrecht politisch missbraucht und sich über die Zustimmungspflicht des Rates der Republik hinweggesetzt habe. Alemà Sobrantes wiederum berief sich auf die Unabhängigkeit seines Amtes und lehnte einen Rücktritt ab. Außerdem verweigerte er dem parlamentarischen Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] die Ernennung zum Ministerpräsidenten und beauftragte stattdessen den [[PRI|unabhängigen Radikalen]] [[José Gael Montira]] mit der Regierungsbildung, womit er letztlich vergeblich hoffte, die [[Partíu Radical|Radikale Partei]] aus dem [[Volksfront]]-Bündnis herauslösen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich sowohl Präsident als auch Regierungsmehrheit auf eine unterschiedliche Auslegung der Verfassung beriefen, entstand eine handfeste Verfassungskrise, in der sich die Auseinandersetzung zwischen Anhängern einer starken Parlamentsherrschaft und denen einer autoritären präsidialen Exekutive mit dem Kampf zwischen der parlamentarischen Linken und der katholisch-konservativen Rechten verknüpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die Verweigerungshaltung Alemàs verabschiedete die Nationalversammlung mit der Mehrheit der Volksfrontparteien eine ultimative Forderung an den Präsidenten, eine sozialistisch-radikale Regierung zu ernennen oder zurückzutreten, und drohte mit einer formellen, möglicherweise verfassungswidrigen Neuwahl des Präsidenten. Damit war auch klar, dass die [[Partíu Radical|Radikale Partei]] relativ geschlossen im Volksfrontbündnis verbleiben würde. Als schließlich auch der mit der Regierungsbildung beauftragte Montira sein Scheitern einräumte und zudem der noch amtierende Ministerpräsident [[Sergio Rafael Dini]] einen weiteren Verbleib im Amt ablehnte, blieb Präsident Alemà nichts mehr übrig als im Verfassungsstreit nachzugeben und seinen Rücktritt einzureichen. Einen dem Präsidenten von ultrakonservativer Seite nahegelegten Staatsstreich gegen das Parlament und eine unmittelbare Wiederauflösung der unliebsamen Nationalversammlung lehnte er dagegen ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft Laval und Golenkrise (1935-1936) ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Alemàs am 4. Oktober 1935 wählte das zuständige Wahlkollegium aus Abgeordneten der Nationalversammlung und des Rats der Republik mit der knappen Mehrheit der [[Volksfront]]parteien den linken Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] zum ersten sozialistischen Präsidenten der Republik. Dieser wiederum ernannte eine sozialistisch-radikale Minderheitsregierung unter Führung des Sozialisten [[José António Saviola]], in der die meisten und die einflussreichsten Ministerien von erfahrenen Ministern des [[Partíu Radical]] geführt wurden. Zwar blieb der [[Partíu Comunista Sagradês|Partíu Comunista]] außerhalb der Regierung, unterstützte diese aber im Parlament. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung Laval-Saviola führte zahlreiche Reformen durch. Sie erließ ein allgemeines Streikrecht, führte die 40-Stunden-Woche ein und erhöhte die Löhne im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Schlüsselindustrien wurden sozialisiert. Zudem trat anstelle der kirchlich und gewerkschaftlich organisierten &amp;quot;Arbeitslosenhilfefonds&amp;quot; erstmals eine staatliche Arbeitslosenversicherung eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hatte die Volksfront von Beginn an mit großen außen- und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der schwelende [[Golische Bürgerkrieg]] drohte immer mehr auf sagradischen Boden überzuschwappen. Die unter Kommunisten gehegten Sympathien für die Unabhängigkeit Golens belasteten die Beziehungen innerhalb der sagradischen Regierung ebenso wie zwischen Sagradien und der mikolinischen Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]]. Als die Regierung Saviola es ablehnte, eine Reihe nach Sagradien geflüchteter, des Hochverrats angeklagter Golen an Mikolinien auszuliefern, kam es im Herbst 1935 - nur wenige Wochen nach dem Machtwechsel zur Linken – zu einer heftigen diplomatischen Krise ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen auf sagradisches Staatsgebiet vordrangen, um golische Terroristen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwurf an die sagradische Regierung, der Lage selbst nicht Herr werden zu können, übernahmen die mikolinischen Truppen binnen weniger Tage die [[Provinz Pexace]] sowie den Westen der [[Escada]]. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, jedoch zu keiner Kriegserklärung. Der Völkerbund erwirkte einen dreimonatigen Waffenstillstand ([[Marrel-Moratorium]]), in dem es aber zu mehreren kleineren Zusammenstößen kam. Erst unter intensiver Vermittlung der internationalen Mächte unter Androhung eines internationalen Krieges erreichte die Staatengemeinschaft den Rückzug Mikoliniens aus den besetzten Gebieten mit Ausnahme kleinerer Stützpunkte im [[Celistal]] und Teilen des [[Ambristals]], die noch weitere Jahrzehnte besetzt blieben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Lösung dieser Frage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der Golenkrise wurde als schwere Niederlage der neuen Linksregierung gewertet, der ihr abwartendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wurde. Abgesehen davon, dass die pazifistischen Sozialisten eine kriegerische Auseinandersetzung ablehnten, waren der Regierung aber weithin die Hände gebunden, da sich das Militär vielerorts kaum bereit zeigte, den Befehlen des sozialistischen Verteidigungsministers zu gehorchen. Es zeigte sich das schwere Autoritätsproblem, das die Volksfrontregierung von Beginn an gegenüber Teilen des Militärs besaß, auch wenn sich der Großteil des Militärs noch loyal zeigte und es in der Folge zu einer Reihe von Disziplinarverfahren gegen renitente Offiziere kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auflösung der Volksfront und Laval-Attentat ====&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung führte zu einer Machtverschiebung innerhalb der sagradischen Rechten, wo radikale antikommunistische und autoritäre Kräfte zunehmend an Einfluss gewannen. Der auf dem Parteitag der [[Volksunion]] in [[Noyar]] Ende 1935 zum Parteichef gewählte [[Manuel Álamo Igualde]] vertrat das Konzept einer Verfassungsreform zur Stärkung der präsidialen Exekutive gegenüber dem Parlament und der Berücksichtigung korporatistischer Elemente in der Verfassung, um die Herrschaft der Linksparteien im Parlament einzuschränken. Die Rechten hofften vor allem, die Einführung einer Direktwahl zum Präsidentenamt könnte ein rechtes Gegengewicht gegen die Parteien der Linken schaffen und die Volksfrontmehrheit aufbrechen. Während sich diese Positionen noch auf dem Boden der parlamentarischen Verfassung befanden und weitverbreitete Reformvorstellungen reflektierten, setzten sich Teile der Parteijugend der UP, der sogenannten [[Jungzirkel]] für einen deutlich weitergehenden Verfassungsumbau in Richtung einer autoritären Herrschaft ein. Diese Radikalen gewannen zwar Ende der 1930er Jahre an Einfluss, ohne sich aber gegenüber den gemäßigten Kräften in der Partei durchsetzen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an sah sich die Regierung der Volksfront heftigen Angriffen von bürgerlicher Seite und aus dem Kreis der Unternehmerverbände ausgesetzt. Im Parlament verweigerten die katholische Rechte und weite Teile der Liberalen der Regierung jegliche Zusammenarbeit. Hinzu kamen bald nach ihrer Bildung bereits heftige Spannungen innerhalb des Linksbündnisses, vor allem zwischen gemäßigten und bürgerlichen Kräften und dem radikalen Flügel der Kommunisten. Auch bezüglich des 1936 ausgebrochenen Spanischen Bürgerkriegs geriet die Volksfrontregierung in Schwierigkeiten. Während Sozialisten und Kommunisten eine Beteiligung Sagradiens auf Seiten der republikanischen Kräfte forderten, lehnten die Radikalen eine solche ab und stellten die Regierung in Frage. Die [[Kabinett Saviola|zweite Regierung Saviola]], seit April 1936 im Amt, sowie die [[Kabinett Colón II|Nachfolgeregierung unter Angel Colón]] einigten sich daher auf eine Nicht-Intervention, womit das Volksfrontbündnis mit den Kommunisten endgültig zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Opposition forderte von Laval die sofortige Ernennung einer Regierung der Rechten und die Auflösung der Nationalversammlung. Laval suchte aber vergeblich nach neuen Mehrheiten und betraute nacheinander mehrere Politiker der Mitte mit der Bildung einer Koalition der Einheit, die jedoch alle scheiterten. Als Folge löste der Präsident schließlich die Kammern auf und setzte Neuwahlen zum Parlament an. Die Regierung Colón blieb vorerst geschäftsführend im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung Lavals führte zu heftigen verbalen Angriffen der Rechten auf den Präsidenten, der als einseitig und klassenkämpferisch diffamiert wurde. Im aufgeheizten Klima des Wahlkampfs wurde Laval schließlich am Abend des 21. Februar auf offener Straße angeschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Präsident. Als Attentater wurde ein Mitglied der faschistischen [[División Negra]] überführt, die trotz Verbots 1935 im Untergrund weiterarbeitete. Als Interimspräsident wurde der parteilose Präsident des [[Rat der Republik|Rats der Republik]] [[Luciano Capón]] vereidigt. Ministerpräsident [[Angel Colón]] reichte seinen Rücktritt ein und wurde durch [[Daniel Laponte]] als Chef einer Übergangsregierung ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen 1938 ====&lt;br /&gt;
Aus den [[Aprilwahlen 1938]] gingen schließlich die Parteien der Rechten als Sieger hervor. Die zerstrittenen Parteien der ehemaligen Volksfront dagegen erlitten eine klare Niederlage. Interimspräsident [[Luciano Capón]] wurde von der Nationalversammlung zum neuen Staatspräsidenten gewählt, neuer Regierungschef wurde der Wahlsieger [[Manuel Álamo Igualde]]. Dieser regierte in der Folge mit einer konservativ-liberalen Mehrheit im Parlament und suchte, sein Vorhaben einer Verfassungsreform durchzusetzen, wurde aber durch seine liberalen Koalitionspartner blockiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Álamo setzte sich ein autoritärer Kurs gegen die radikalen auf der linken und rechten Seite durch. Gegenüber den Divisionisten legte Álamo in der Folge eine harte Hand an den Tag und setzte das Verbot schließlich auch praktisch durch. León Francês blieb jedoch ohne Verurteilung, da er sich ins Ausland absetzen konnte. Gleichzeitig nutzte die rechte Mehrheit im Parlament nach einem kommunistisch motivierten Arbeiteraufstand in [[Ostino]] die Gelegenheit, um die [[Sagradische Kommunistische Partei]], die sich seit Bruch der Volksfront abermals radikalisiert hatte, zu verbieten und ihre führenden Politiker juristisch zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Sagradiens im Zweiter Weltkrieg (1940-1945) ===&lt;br /&gt;
==== Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Programm der „Comunión Nacional“ ====&lt;br /&gt;
Gegenüber der aggressiven Außenpolitik Hitlers reihte sich Manuel Álamo in die internationale Reihe der Appeasement-Politiker ein und suchte einen Krieg zu verhindern. Auch nach dem Angriff Deutschlands auf Polen im Herbst 1939 erklärte Álamo, keinen Grund für eine sagradische Intervention zu sehen. Sagradien blieb in der Folge neutral, steigerte aber die Rüstungsausgaben. Mit Beginn der Invasion Frankreichs durch deutsche Truppen im Mai 1940 stieg auch in Sagradien die Furcht vor einer Verwicklung in den Krieg. Die zahlreichen Anhänger eines Kriegseintritts auf Seiten der Alliierten verstummten mit zunehmendem Erfolg der Deutschen im Blitzkrieg. Der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland im Juni 1940 bestätigte die Regierung darin, dass ein neutrales Sagradien der beste Weg wäre, den befürchteten Angriff Deutschlands zu vereiteln. Am 1. Juni 1940 erklärte Premierminister Álamo sein Programm der „Nationalen Kommunion“, in der das ganze Land die Integrität und Sicherheit der Nation verteidigen sollte. Im Zweiten Weltkrieg hielt das Land an der bewaffneten Neutralität fest und erklärte die Generalmobilmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach dem Waffenstillstand in Compiègne kam es am 30. Juni zu einer parlamentarischen Abstimmung über ein Ermächtigungsgesetz gegenüber der Regierung Álamo, das der Exekutive erlauben sollte, exekutive und legislative Abwehrmaßnahmen gegen einen befürchteten deutschen Angriff zu ergreifen. Auch Bürgerrechte wie die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit sollten betroffen sein. Das Gesetz erhielt schließlich eine knappe parlamentarische Mehrheit, nachdem auch Teile des [[Partíu Radical]] zugestimmt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem durch den nationalen Notstand erklärten Juni-Gesetz 1940 schlug Sagradien einen zunehmend autoritären Weg ein. Die Befugnisse der Regierung wurden extensiv gebraucht und die Presse deutlich eingeschränkt. Die öffentliche Meinung wurde durch Zensur kontrolliert, extremistische und staatsgefährdende Propaganda wurde verboten. Dazu gehörte auch, dass Aktivitäten der Linksparteien zunehmend kriminalisiert wurden. Sozialistische Versammlungen wurden mit der Begründung aufgelöst, sie dienten dem Feind als Angriffsgrund und zwängen Sagradien in den Weltkrieg. Nach anhaltenden Protesten der Sozialisten folgten im August 1940 schließlich weitere Restriktionen gegen führende Politiker des [[Partíu Socialista]], Abgeordnete des [[Partíu Radical]] verließen die Partei und schlossen sich der neuen [[Comunión Nacional]] an, die zwar keine Staatspartei im eigentlichen Sinn darstellte, aber wesentliches Propagandainstrument der Regierung Álamo wurde und als „politische Organisation der Volksgemeinschaft“ diente, in der alle Gegensätze und Spannungen der pluralistischen Gesellschaft aufgehen und neutralisiert werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Augustrevision 1940]] wurde die Verfassung aus dem Jahr 1892/95 in zentralen Punkten geändert. Die Stellung des Staatspräsidenten wurde deutlich gestärkt, die des Parlamentes geschwächt, da den Präsidenten nicht mehr mit einfacher Mehrheit absetzen konnte. Der Rat der Republik wurde nach ständestaatlichen Vorstellungen als ’’Staatsrat’’ zur korporatistischen Vertretung umgewandelt. Das Näheverhältnis zur katholischen Kirche blieb zwar nicht spannungsfrei, stellte aber eines der wichtigen Fundamente der Nationalen Kommunion dar. Aus dem sagradischen Rechtsstaat wurde unter Álamos Führung nun ein autoritäres Notstandsregime. Die paramilitärischen Einheiten der [[Volksunion]] ([[Juntas Accionistas]]) wurden in der [[Miliça Nacional]] eingegliedert. Als Geheimdienst im Inneren fungierte die [[Policía Interior de Securitá]] (PIS), neben der unabhängig der [[Ordre Secreto]] besondere Funktionen übernahm und direkt dem Premierminister unterstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den weiteren Kriegsverlauf sollte die Kontrolle über den [[Bretagnekanal]] werden, weswegen beide Kriegsseiten aktiv um die Gunst der Álamo-Regierung in Sagradien warben. Bereits im Frühjahr 1940 hatte es britische Pläne gegeben, eine Invasionsarmee in die sagradische Bretagne zu entsenden, um den wichtigen Kanal unter Kontrolle zu bringen, ehe dies die Deutschen tun konnten. Diese wurden mit Rücksicht auf Sagradiens offiziellen diplomatischen Status aber nicht durchgeführt. Im Laufe des Jahres 1941 begann sich die öffentliche Meinung in Sagradien zum Krieg zu drehen. Die Zugeständnisse an Deutschland, mit dem Ziel die Neutralität zu wahren, wurden auch innerhalb der Nationalen Kommunion zunehmend unpopulär. Dazu kamen anhaltende Verletzungen der sagradischen Neutralität durch – angeblich versehentliche – deutsche Angriffe aus der Luft und auf See sowie Versuche, das Land durch Spione zu infiltrieren. Der Druck auf Álamo, Deutschland den Krieg zu erklären, wurde in der zunehmend anti-deutsch gestimmten Öffentlichkeit immer größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam in der Folge zu einem Zerwürfnis zwischen Álamo und Präsident [[Luciano Capón]], der sich stärker an die Alliierten anlehnte und vor allem Großbritannien Unterstützung gegen die deutsche Bedrohung versprach. Als Álamo Igualde den Präsidenten ultimativ aufforderte, sich seiner Neutralitätspolitik anzuschließen, wurde er im Dezember 1941, unmittelbar nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, aus dem Amt entlassen. Zum Nachfolger ernannte Capón [[Amentino Xavier-Castrell]]. Álamo blieb zwar Chef der Comunión, verlor ohne Amt aber zunehmend an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1942 erklärte [[Sagradien]] gegen den Rat Álamos dem Deutschen Reich den Krieg und trat damit auf Seiten der Alliierten ins Kriegsgeschehen ein. Mit dem Kriegseintritt ging die Entscheidungsgewalt wesentlich auf Präsident [[Luciano Capón]] und den Oberbefehlshaber General [[Oscar Taglle Rodríguez]] über. Dagegen verlor die [[Nationale Kommunion]] schnell an Einfluss und wurde de facto aufgelöst. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde zudem ein Kriegskabinett gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen Kriegserklärung nahmen deutsche Truppen schlagartig [[Fidelfe]] und weitere Städte an der sagradischen Ostküste ein, um sich den Zugang zum Kanal zu sichern ([[Operation Roderich]]). Binnen weniger Tage brachten deutsche Truppen nun große Teile des sagradischen Nordostens unter ihre Kontrolle und setzten dort den entlassenen Stellvertreter Manuel Álamos [[Caro Mêstre]] als Chef einer Gegenregierung mit Sitz im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] ein ([[Regierung von Fidelfe]], die als deutsche Marionettenregierung fungierte. In den besetzten Gebieten begannen die Deutschen – unterstützt von sagradischen Kollaborateuren – mit der Verfolgung der sagradischen Juden. Gleichzeitig bildete sich eine [[Resistença|Widerstandsbewegung]], die vor allem von [[PCS|Kommunisten]] und [[PS|Sozialisten]] getragen wurde. Der Partisanenbewegung gelangen wichtige Schläge gegen die Deutschen. Unterstützt wurden sie durch eine allgemeine Streikwelle, die das Regime in Fidelfe im Sommer 1944 nachhaltig destabilisierte. Der Landung der Allierten in der Normandie am 6. Juni 1944 folgte der endgültige Sieg der sagradischen Truppen und der Alliierten gegen Deutschland und die Mêstre-Kollaborateure. Die Kapitulation der letzten Regierungstruppen der Regierung von Fidelfe im August 1944 gilt als endgültiges Ende des Zweiten Weltkriegs auf sagradischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritte Sagradische Republik ==&lt;br /&gt;
=== Sagradien in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
==== Die Neubegründung der Republik (1945/46) ====&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der gesamten Exekutivgewalt auf die [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] im Januar 1945 begann in Sagradien der zivile Wiederaufbau. Der Kriegszustand wurde beendet und die historische Zäsur zu einer Neubegründung der demokratischen Republik genutzt. Durch die Bedrohung des Krieges hatte sich nach den Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahre erstmals wieder ein nationaler Konsens etabliert, der genutzt werden sollte, auch dauerhaft ein Klima der Aussöhnung und der Zusammenarbeit über Lager und Klassen hinweg zu erreichen. Die korporatistischen Verfassungsrevisionen von 1940 wurden weitgehend revidiert und die Bürgerrechte wieder in vollem Umfang eingesetzt. Der korporatistische Staatsrat wurde aufgelöst und seine Kompetenzen vorübergehend an die [[Nationalversammlung]] übertragen. Die [[PCS|Kommunistische Partei]] war bereits 1943 wieder zugelassen worden und wurde nun erstmals direkt an der Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kam es schließlich erstmals seit 1938 wieder zu einer [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Wahl zur Nationalversammlung]]. Die [[Volksunion]], die größte Rechtspartei der vergangenen Republik, war inzwischen unter dem Einfluss des linken und liberalen Flügels im christdemokratisch inspirierte [[Partíu Popular de Convergência]] aufgegangen. Dieser wurde stärkste Kraft bei den Wahlen, knapp vor den [[PS|Sozialisten]], gefolgt von den [[PCS|Kommunisten]], die mit 20 Prozent der Stimmen ihr bis heute bestes Ergebnis überhaupt erzielen konnten. Einen Tag nach ihrer Konstituierung wählte die Versammlung [[Sergio Dini]] zum neuen Staatspräsidenten Sagradiens und den ehemaligen Ministerpräsidenten [[José António Saviola]] vom linksliberalen [[Partíu Radical]] zum neuen Präsidenten der Ministerrats, der die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; aus Sozialisten, Christdemokraten, Kommunisten und Radikalen fortführte. In der Opposition dazu standen lediglich die konservativ-liberale Rechte, die jede Zusammenarbeit mit der kommunistischen Linken ablehnte, sowie mehrere Splitterparteien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung des Nachkriegskonsenses ====&lt;br /&gt;
Die Regierungsparteien waren sich schnell darüber einig, dass nach den Verfassungskonflikten der 1930er Jahre und der Revision im Zweiten Weltkrieg eine neue Verfassung auf parlamentarischer Grundlage notwendig war. In der Folge einigten sich die Parteien der Demokratischen Koalition auf eine liberal-parlamentarische Verfassung sowie auf ein umfassendes Wirtschaftsprogramm, das [[Sagradien]] zu einer gemischten Ökonomie aus marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen Elementen machen sollte, wenngleich der marktwirtschaftliche Rahmen als starke Basis diente. Nichtsdestotrotz führte die Demokratische Koalition die Tariffreiheit ein, erließ eine gesetzliche Mindestlohnregelung und einigte sich auf einige zentrale Verstaatlichungen. Damit gelang es der neuen Regierung, zentrale Streitfragen der Zweiten Republik im breiten Konsens zu lösen und die Polarisierung zwischen der Linken und der Rechten zumindest für eine gewisse Zeit lang zu überwinden. Gleichzeitig wurde an die Politik der [[Volksfront]]regierung der Dreißiger Jahre angeknüpft und der Grundstein für den ausgebauten sagradischen Wohlfahrtsstaat gelegt, der in den Folgejahren als Basis des ökonomischen Aufschwungs betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Demokratischen Koalition erarbeitete [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde im Juli 1946 in einem Referendum dem Volk zur Abstimmung vorgelegt und wurde mit deutlicher Mehrheit der Wahlberechtigten angenommen. Sie trat daraufhin am 20. Juli 1946 in Kraft. Anders als in der Zweiten Republik sollte der [[Präsident der Republik]] als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Truppen zukünftig für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt vom Volk gewählt werden (statt wie bisher für sieben Jahre durch das Parlament). Daneben wurde aber das parlamentarische Prinzip verankert, da die vom Präsidenten ernannte Regierung unter Führung des [[Ministerpräsident|Präsidenten des Ministerrats]] ganz vom Vertrauen der [[Abgeordnetenkammer]] abhängig sein sollte. Neben der nach Verhältniswahlrecht gewählten [[Abgeordnetenkammer]] wurde auch der Rat in Form eines nach Mehrheitswahl zu bestimmenden [[Senat]]s wieder eingerichtet, dessen Kompetenzen aber gegenüber denen der Kammer deutlich zurücktraten. Die neue Verfassung betonte gegenüber der Vorgängerverfassung die demokratische Entscheidungsfindung. Sowohl das Parlament als auch der Präsident sollten direkt demokratisch legitimiert sein, außerdem sollte es keine indirekt gewählte oder gar ständisch besetzte zweite Kammer mehr geben. Die neue Verfassung glich in großen Teilen einem deutlichen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Regierungsparteien. Während die bürgerlichen Parteien beispielsweise gegenüber den linken ein Zweikammer- gegenüber einem Einkammersystem durchsetzten, wehrten letztere die Überlegungen zur Einführung eines Mehrheitswahlrechts auch für die Kammer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeit der Konsensregierungen (1946-1953) ====&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1946|Parlamentswahlen 1946]] zu [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]] führten zu einem Sieg der [[PPC|Christdemokraten]] vor den [[PSU|Sozialisten]], die zunächst gemeinsam die Demokratische Koalition mit [[PRR|Radikalen]] und [[PCS|Kommunisten]] fortsetzten. Der gemäßigte Sozialist [[Santo de l'Ilpa]] wurde Ministerpräsident, doch nahmen die Spannungen innerhalb der Koalition, nicht zuletzt aufgrund der zunehmend schwierigen Weltlage im beginnenden Ost-West-Konflikt zu. Die Frage der Westbindung der Regierung, vor allem der Inanspruchnahme der amerikanischen Marshallplan-Hilfe führte schließlich zum Bruch mit den Kommunisten, die das Kabinett im März 1947 verlassen mussten. Danach wurde die Koalition als ''Zentrumsblock'' ohne die Kommunisten fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den beiden prägenden Politikern der folgenden Jahre, [[Santo de l'Ilpa]] von den [[ASUL|Sozialisten]] und [[Paulo Luciaro]] von den [[Christdemokraten]] beteiligte sich Sagradien wesentlich am Aufbau eines westlichen Militärbündnisses, so 1948 am Brüsseler Pakt mit Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten sowie 1949 an der Gründung der NATO. Nach einer Regierungskrise Ende 1948 - die Radikalen verließen vorübergehend die Regierungskoalition – wurde Ilpa als Ministerpräsident durch Paulo Luciaro abgelöst, blieb aber als Außenminister in der Regierung. Die Koalition blieb damit stabil und wurde auch nach der [[Parlamentswahl 1950]] zunächst fortgeführt. In der Folge gehörte Sagradien unter den überzeugten Europäern Luciaro und Ilpa zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und beteiligten sich an den Projekten weiterer europäischer Bündnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Amtszeit von Präsident [[Sergio Rafael Dini]] im Jahr 1950 fanden erstmals [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1950|Direktwahlen zum Präsidentenamt]] statt, bei denen der 81-jährige Dini auf eine Wiederwahl verzichtete. Bei der Wahl konnte sich der Kandidat der Radikalen, der ehemalige [[Außenminister]] und erste Generalsektetär der Vereinten Nationen, [[David Pizarro Cordês]] überraschend in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Amentino Xavier-Castrell]] durchsetzen. In der ersten Runde hatte er noch den zweiten Rang nur knapp vor Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] belegt. Mit dem Diplomaten Pizarro Cordês erhielt das Amt eine stark repräsentative Prägung. Pizarro Cordês suchte zwar außenpolitisch Akzente zu setzen, verzichtete innenpolitisch aber auf eine aktive Rolle und wurde auch nicht mit ernsthaften Regierungskrisen konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Christdemokratische Vorherrschaft (1953-1962) ====&lt;br /&gt;
Mit dem Austritt der Sozialisten aus der [[Kabinett Luciaro III|Regierung Luciaro]] endete 1953 die Zeit der großen Koalitionsregierungen aus Christdemokraten, Sozialisten und Radikalen. [[Paulo Luciaro]] blieb aber Ministerpräsident mit Unterstützung der Links- und Rechtsliberalen in der [[Abgeordnetenkammer]]. Bei der [[Parlamentswahl 1954]] erreichte die [[Volkspartei]] mit 42 Prozent der Stimmen das bis heute beste Ergebnis einer einzelnen Partei bei nationalen Wahlen in Sagradien. Die oppositionelle sozialistische [[ASUL]] dagegen fiel unter die 30-Prozent-Marke zurück und verlor für Jahre den Anschluss an die Christdemokraten. Diese regierten in der Folge in einer konservativ-liberalen Regierung mit den Parteien des liberalen Wahlbündnisses [[Unión Democrática]], das sich anlässlich der Parlamentswahl um [[PRR]] und [[MRL]] gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch wurde nun im Bündnis mit den Liberalen eine stärker auf eine freie Marktwirtschaft ausgerichtete Politik verfolgt, ohne aber den Nachkriegskonsens aufzukündigen. Auf den sozialpolitischen Basisentscheidungen der Vorgängerregierungen gründend, wurde diese Politik von weiten Teilen der Bevölkerung als großer Erfolg empfunden, zumal der Nachkriegsboom nun in seine dynamischste Phase überging und für über ein Jahrzehnt wirtschaftliches Wachstum und soziale Sicherheit gleichzeitig ermöglichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch behielt die Regierung Luciaro jedoch den bisherigen Kurs bei und verfolgte weiterhin eine Politik der europäischen Integration. 1957 unterzeichnete Außenminister [[Carles María Ortega]] für Sagradien die Römischen Verträge, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft begründeten. Daneben bemühte sich die Regierung aber auch um eine Aussöhnung mit dem Nachbarn [[Micolinien]], die 1955 schließlich in den [[Golische Verträge|Golischen Verträgen]] resultierte. Darin wurde die seit Jahrhunderten strittige Frage der Zugehörigkeit der golischen Gebiete endgültig geklärt und den in beiden Staaten lebenden golischen Minderheiten ebenso wie den sagradischen bzw. micolinischen Minderheiten im jeweils anderen Staat umfassende Schutzrechte zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Christdemokraten wurde auch bei der [[Präsidentschaftswahl 1955]] sichtbar, bei denen sich der langjährige [[Bürgermeister von Semess]] und [[Senat]]spräsident [[Fernando de la Roya]] deutlich durchsetzen konnte. Der christlich-soziale Roya wurde schnell zu einer parteiübergreifenden Integrationsfigur für die gesamte Nation und füllte damit stärker als sein Vorgänger die Rolle eines Landesvaters aus. Obwohl ein Anhänger großer Koalitionen beließ er es bei der eingespielten Mitte-Rechts-Koalition unter Führung [[Paulo Luciaro]]s, der eindeutig die prägende Politikerpersönlichkeit des Jahrzehnts und der gesamten Nachkriegsphase darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luciaros Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 1958]] erneut eine deutliche Mehrheit in der Abgeordnetenkammer gewonnen hatte, wurde die Regierung zunächst unter Luciaros Führung fortgesetzt, doch mehrte sich allmählich Kritik am Regierungschef, bei dem zunehmend Alterserscheinungen sichtbar wurden. Luciaro übergab schließlich zum Jahreswechsel 1959/60 sein Amt als Regierungschef an den bisherigen Finanzminister [[Carles Angel Favale]], der sich parteiintern gegen Luciaros Favoriten [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und den Außenminister [[Carles María Ortega]] hatte durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Ende des sagradischen Kolonialreichs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückkehr der Sozialisten in die Regierung (1962-1967) ====&lt;br /&gt;
Unter Ministerpräsident [[Carles Angel Favale]] wurden zunehmend Probleme der deutlichen Vorherrschaft der Christdemokraten sichtbar. Anders als sein Vorgänger fehlten ihm wesentliche Integrationskompetenzen, stattdessen neigte der konservative Regierungschef eher dazu, das politische Feld zwischen Anhängern und Gegnern zu polarisieren. Es fehlte ihm aber auch an parteiinterner Macht zu einer starken Führung, die erst sich nach wie vor mit dem Parteivorsitzenden Luciaro teilen musste. In Kombination mit den Ansätzen einer gesellschaftlichen Liberalisierung gerieten die Christdemokraten nun in eine Krise, die bei der [[Parlamentswahl 1962]] zu deutlichen Verlusten für die Volkspartei führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kam es schließlich zur Bildung einer Großen Koalition aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter dem bisherigen Innenminister [[Martín Ánibal Costa]]. Zuvor hatten die Sozialisten ihre Regierungsbeteiligung von einer Ablösung Favales abhängig gemacht, woraufhin Präsident De la Roya den beidseitig akzeptablen Costa mit der Regierungsbildung beauftragt hatte. Favale blieb als Finanzminister im [[Kabinett Costa|Kabinett]], für die Sozialisten wurde [[Iacovo Del Pérez]] Vizepremier und Außenminister. Anders als zehn Jahre zuvor blieb die Zeit der nunmehrigen Großen Koalition aber nur eine Übergangsphase. Von Beginn an fehlte es den Koalitionspartnern an gemeinsamen Politikprojekten, die einen politischen Konsens und ein längerfristiges Regierungsprogramm begründet hätten. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt zerbrach die Koalition, woraufhin Präsident Roya mit Zustimmung der beiden Regierungsparteien erstmals die [[Abgeordnetenkammer]] auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Parlamentswahl 1963|Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer im Dezember 1963]] gingen schließlich erstmals in der Nachkriegszeit die Sozialisten als knapp stärkste Partei hervor. Deren Generalsekretär [[António Santiago]] erhielt von Präsident Roya den Regierungsbildungsauftrag und konnte sich nach schwierigen Koalitionsverhandlungen schließlich auf eine Koalition seiner [[ASUL]] mit den beiden liberalen Parteien [[PRD]] und [[UDS]] einigen. Die innerlich zerstrittenen Christdemokraten dagegen wurden erstmals überhaupt in der Nachkriegszeit in die Opposition verbannt, wo ein schwieriger Neuordnungsprozess und ein handfester Machtkampf um die Parteiführung ausgetragen wurden. Aus diesem ging schließlich [[Carles Angel Favale]] als Sieger hervor, der 1964 die Führung von Partei und Opposition übernahm. Sein Konkurrent [[Carles María Ortega]] konnte sich dagegen bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] als Nachfolger von Ariel de la Roya durchsetzen, der nach zehn Jahren nicht erneut kandidieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der Sozialisten wurde die große Linie der bisherigen Nachkriegspolitik im Grunde fortgesetzt. Vor allem außenpolitisch knüpfte die Mitte-Links-Koalition an die Politik der Vorgängerregierungen an und suchte sowohl die europäische Integration als auch die Zusammenarbeit mit Micolinien (in Form von Dreistaatengesprächen) fortzuführen. Die Koalition bemühte sich aber um eine innenpolitische Liberalisierung und setzte schließlich eine umfangreiche Verwaltungsreform durch, die Sagradien dezentralisierte und umfassende Selbstverwaltungsrechte an die neu begründeten [[Sagradische Regionen|Regionen]] des Landes übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungschef António Santiago verstarb im Juni 1964 nach nur wenigen Monaten im Amt an den Folgen eines Herzinfarktes. Nachfolger wurde sein Parteifreund und bisheriger Außenminister [[Iacovo Del Pérez]], der die Regierungskoalition mit den Liberalen fortsetzte. Diese geriet seit 1966 aber in zunehmende wirtschaftspolitische Gegensätze, nachdem es zu einer deutlichen Flaute in der Konjunktur gekommen war, die den Nachkriegsboom vorerst beendete. Da sich Sozialisten und Liberale nicht auf eine gemeinsame Lösung der Krise einigen konnten, zerbrach die Koalition im Januar 1967. Dem Austritt der UDS-Minister aus dem Kabinett folgte ein Misstrauensvotum gegen Del Pérez in der Abgeordnetenkammer, woraufhin Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament vorzeitig auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konservative Regierung und gesellschaftlicher Reformaufbruch (1967-1970) ====&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1967]] ging schließlich die oppositionelle [[Volkspartei]] wieder als Sieger hervor. Deren Vorsitzender [[Carles Angel Favale]] wurde zum zweiten Mal zum Regierungschef einer Koalition aus [[PPC]] und [[UDS]] ernannt, die jedoch von der Unterstützung der linksliberalen [[PRD]] abhängig war. Das politische Führungspersonal blieb damit im wesentlichen das Alte. Doch zeichnete sich bei der Wahl auch der Keim neuer politischer Instabilität ab. Mit der [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] des Publizisten [[António Blanxard Rovira]] zog eine neue populistische Kraft ins Parlament ein, die vor allem die Unsicherheit großer Teile der Bevölkerung mit der zunehmenden Modernisierung des Landes und der sich abzeichnenden gesellschaftlichen Liberalisierung repräsentierte. Mit Parolen gegen den angeblich sozialistischen Konsens der dominierenden Parteien und gegen die Steuerlast des Sozialstaates bediente die Bewegung Ressentiments und Abstiegsängste besonders des zunehmend marginalisierten Alten Mittelstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite drängte aber ein zunehmender Teil der Bevölkerung und der jüngeren Eliten auf weitergehende gesellschaftliche Reformen und eine Öffnung des als erstarrt empfundenen sozialen Systems und der moralischen Standards. Sichtbarster Ausdruck dieses Bestrebens wurde bald schon die linke Studentenbewegung, die in der neuen konservativ-liberalen Regierung und besonders in ihrem Chef Favale das kapitalistisch-reaktionäre Feindbild sah. Viele Protestaktionen richteten sich gegen den autoritären Geist der konservativen Gesellschaft, gegen den nach Meinung vieler Studenten und Intellektueller um sich greifenden Materialismus der Wohlstandsgesellschaft und gegen die sich ausbreitende Technokratie. Neben konkreten Zielen, wie Verbesserung der Studienbedingungen, Demokratisierung der Hochschulen sowie der Gesellschaft und einem Ende des Vietnamkriegs, standen auch unterschiedliche Forderungen nach einer anderen Gesellschaft und nach einer Überwindung der rigiden konservativen Sexualmoral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste der Studenten, die bereits Ende 1967 begonnen hatten und verschiedene Ziele gleichzeitig verfolgten, mündeten im Folgejahr schließlich in einer politischen Krise, nachdem es im April 1968 bei der Besetzung der [[Luis-Cavaller-Universität]] in [[Semess]] zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen war, bei denen ein Student tödich verletzt wurde. Es kam in der Folge zu heftigen Anschuldigungen gegen die Regierung und zu weiteren Demonstrationen, die im Juli schließlich in einer Regierungskrise mündeten, nachdem ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eine Mitschuld des damaligen Innenministers [[Santiago Quixón]] festgestellt hatte. Der Austritt der liberalen Minister aus der Regierung zwang [[Carles Angel Favale]] schließlich, Quixón und den zuständigen Staatssekretär zu entlassen und eine umfangreiche Aufklärung zuzusichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.132.162</name></author>
		
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		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: /* Liste der sagradischen Staatspräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1946]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den renovierten Michaeler-Trakt des alten Königspalast, der nun als ''Präsidententrakt'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am Plazarenya offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1935 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsident des provisorischen Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
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| [[Francês de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
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| [[Luis Cavaller]] (†)&lt;br /&gt;
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| [[Joán Batista Cardinal]]&lt;br /&gt;
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| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Carles Simón López]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Domênco Scalfín]] (†)&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Gaitán Alemà Sobrantes]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;nach Konflikt mit [[Volksfront]]-Mehrheit vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Laval]] (†)&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1935|1935]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
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| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|12&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|13&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Nino Manuel Cabal]]&lt;br /&gt;
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| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|16&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1985&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt (''siehe [[Guivares-Affäre]]''), Apr-Jul 1989 [[Santiago Lamenta]] als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|17&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oscar Montoya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1989|1989]], [[Präsidentschaftswahlen 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1999|1999]], [[Präsidentschaftswahlen 2004|2004]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|19&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.132.162</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sident_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=20574</id>
		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Pr%C3%A4sident_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=20574"/>
		<updated>2014-10-11T15:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1946]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den renovierten Michaeler-Trakt des alten Königspalast, der nun als ''Präsidententrakt'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am Plazarenya offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1935 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsident des provisorischen Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francês de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1892|1892]], [[Präsidentschaftswahlen 1899|1899]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
| [[Joán Batista Cardinal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1905|1905]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1912|1912]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1919|1919]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| [[Carles Simón López]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1928&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1926|1926]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
| [[Domênco Scalfín]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1928&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1928|1928]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Alemà Sobrantes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1932|1932]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nach Konflikt mit [[Volksfront]]-Mehrheit vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|8&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1935|1935]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|9&lt;br /&gt;
| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1938|1938]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;letzter Präsident der Zweiten und erster Präsident der Dritten Republik, auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|11&lt;br /&gt;
| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1950|1950]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|12&lt;br /&gt;
| [[Ariel Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1955|1955]], [[Präsidentschaftswahlen 1960|1960]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|13&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben, Jan-Apr 1970 [[Martín Ánibal Costa]] als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|14&lt;br /&gt;
| [[Nino Manuel Cabal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1970|1970]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|15&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1985&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1975|1975]], [[Präsidentschaftswahlen 1980|1980]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|16&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1985&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt (''siehe [[Guivares-Affäre]]''), Apr-Jul 1989 [[Santiago Lamenta]] als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|17&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oscar Montoya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1989|1989]], [[Präsidentschaftswahlen 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1999|1999]], [[Präsidentschaftswahlen 2004|2004]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|19&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.132.162</name></author>
		
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		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2014-10-11T13:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: /* Liste der sagradischen Staatspräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1946]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den renovierten Michaeler-Trakt des alten Königspalast, der nun als ''Präsidententrakt'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am Plazarenya offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1935 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 8%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsident des provisorischen Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
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| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Joán Batista Cardinal]] (†)&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1905|1905]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kurz vor Ende der Amtsperiode verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;im Januar 1912 [[Ricardo Alemà]] ([[Aliança Republicana|AR]]) als [[Rat der Republik|Rat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1912|1912]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1919|1919]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| [[Carles Simón López]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1926|1926]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;im August 1928 [[Domênco Scalfín]] als [[Rat der Republik|Ratspräsident]] amtierend&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Domênco Scalfín]] (†)&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1928|1928]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;Jul-Aug 1932 [[Iacovo Jimenez Margüís]] ([[Unión Popular|UP]]) als [[Rat der Republik|Rat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Alemà Sobrantes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;nach Konflikt mit [[Volksfront]]-Mehrheit vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Laval]] (†)&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1935&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1935|1935]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen (siehe [[Februarputsch 1938]]), im Februar [[Luciano Capón]] als [[Rat der Republik|Ratspräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;letzter Präsident der Zweiten und erster Präsident der Dritten Republik, auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|11&lt;br /&gt;
| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Ariel Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Carles María Ortega]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1965&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben, Jan-Apr 1970 [[Martín Ánibal Costa]] als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Nino Manuel Cabal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1970|1970]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|15&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1975|1975]], [[Präsidentschaftswahlen 1980|1980]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1985&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt (''siehe [[Guivares-Affäre]]''), Apr-Jul 1989 [[Santiago Lamenta]] als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Oscar Montoya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1999&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1999|1999]], [[Präsidentschaftswahlen 2004|2004]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|19&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.183.132.162</name></author>
		
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		<title>Les Verdes</title>
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		<updated>2014-10-11T13:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: /* Die Grünen bei Wahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ils Verdes – Alternativa Ecologista''' (deutsch ''Die Grünen - Ökologische Alternative'', kurz '''Verdes''') ist eine grüne Partei in Sagradien. Gegründet wurde die Partei 1989 unter dem Namen ''Ils Verdes'', ihren vollständigen heutigen Namen erhielt sie 1994. Ihre Wurzeln hat die sagradische Grüne Partei jedoch in der sagradischen Umwelt- und Antiatomkraftbewegung der Siebziger Jahre, im Wahlbündnis [[Ecología 77]] sowie in den beiden grünen Vorläuferparteien [[Verdes Celarcoes]] (''Regenbogen-Grüne'') und [[Democrâcia Ecologista]] (''Ökologische Demokratie''). Die Grünen regierten von 1998 bis 2006 in Koalition mit den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]], seither sind sie in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grünen treten seit der [[Parlamentswahl 2013]] auf nationaler Ebene sowie bei Europawahlen im Wahlbündnis '''Verdes - Iniciativa Plural''' mit mehreren Regionalparteien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Wurzeln ==&lt;br /&gt;
=== Ecología 77 ===&lt;br /&gt;
Die Grüne Bewegung in Sagradien hat ihre Ursprünge in den Bürgerrechts- und Friedensbewegungen der Siebziger Jahre und integrierte von Beginn an sowohl extreme linke, als auch dezidiert bürgerliche Weltanschauungen. Wichtige Strömungen, die im grünen Lager ihre Heimat fanden, waren alternative linksradikale und ökosozialistische Gruppen aus dem kommunistischen und sozialistischen Lager, eher linksliberal und linksbürgerlich gesinnte ehemalige Radikale sowie eher zentristisch oder konservativ ausgerichtete Umweltschützer. &lt;br /&gt;
Der organisatorische Ursprung der sagradischen Grünen liegt in der Gründung des Verbandes [[Confederación Ecología 77]] (ECO77), eines in Form einer NGO gegründeten Dachverbandes sagradischer Umweltschutzgruppen und Anti-Atomkraft-Bewegungen, der sich im Herbst 1977 bildete und als Koordinationsverband der entstehenden Bewegung in Sagradien operierte. Auslöser der Organisationsbildung waren die Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks im [[Alconía|niederalkonischen]] [[Bergüel]], die im Sommer 1977 stattfanden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ihren ersten großen politischen Erfolg konnte die grüne Bewegung in Sagradien bei den [[Regionalwahl 1978 in Escada-Bosanês|eskadischen Regionalwahlen 1978]] feiern, bei denen die grüne [[Lutte Ecologist – Lista Verde]] von [[David Osqar Letard]] ins Regionalparlament einziehen konnte. Bei den [[Europawahlen 1979|Europa-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Kammerwahlen des Jahres 1979]] konnten die grünen Listen jedoch keine durchschlagenden Erfolge feiern. Erst bei den folgenden [[Kommunalwahlen 1980]] reüssierten grüne Listen in einigen Großstädten und gehörten seither zum gewohnten Parteieninventar in den Rathäusern, in gesamtsagradischer Sicht kann von einem Durchbruch für die Grünen aber noch keine Rede sein, zumal die dezentrale Organisationsstruktur und das Vorherrschen linksalternativer Mitglieder im Sprecherkreis der Eco77 bald Widerspruch in der Ökologie-Bewegung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Democrâcia Ecologista 1980 ===&lt;br /&gt;
Gegen die organisatorische Zerstreuung der Partei gründete eine Gruppe Grüner um [[António Gacher]], [[Carles Vergil]] und [[Antónia Marker]] im Jahr 1980 die Partei [[Democrâcia Ecologista]] (DE), die sich als erste gesamtsagradische Partei der Umweltbewegung organisierte und eng an den Umweltschutzverein [[Liga Ambientalista]] anlehnte. Der Partei gelang es jedoch nicht, die zahlreichen grün-alternativen Organisationen des Landes zu vereinen, zumal sich der Sprecherkreis der Eco77 gegen die Parteigründung wandte. Ingesamt entwickelte sich in der Folge ein Gegensatz zwischen der DE, die stärkeres Gewicht auf die ökologischen und Umweltschutzthemen setzte und als Single-Issue-Partei gezählt werden kann, und der Ecología 77, die als Dachverband von Umweltbewegungen und Bürgerrechtsbewegungen auch linkslibertäre und ökosozialistische Ziele vertrat und einen gesamtgesellschaftlichen Umbruch anstrebte. Während sich die DE als weder linke, noch rechte Umweltpartei verstand, dominierten in der Eco77 die Kräfte, die sich als dezidiert linke Bewegung ansahen, dazu zählten auch kommunistische Organisationen wie die [[Democrâcia Crítica]] oder der [[Grupo Comunista Scantês]]. Jedoch kam es auch nach Gründung der DE 1980 immer wieder zu gemeinsamen Aktionen und Wahlbündnissen sowie vereinzelt auch zur Mitwirkung von DE-Mitgliedern in den Gremien der Eco77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tendenzwende innerhalb der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunistischen Partei]] Anfang der Achtziger Jahre, welche das Ende der eurokommunistischen Erfolgsphase innerhalb des PCS markierte, strömten zahlreiche ehemalige Kommunisten in die Grün-Alternative Bewegung, vornehmlich in die Ecología 77. Dazu kamen frühere [[ASUL|Sozialisten]], welche die Beteiligung ihrer Partei an der [[Große Koalition|Großen Koalition]] 1979-1982 ablehnten, sowie Mitglieder des [[Partíu Socialista Sagradês|PSS]] und kleinerer linker Splittergruppen, aber auch ökologisch orientierte Vertreter des liberalen und konservativen Bürgertums. Große Aufmerksamkeit erhielten die grün-alternativen Gruppen im Zusammenhang mit der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss und ihr Engagement für Frieden und Abrüstung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1981 schaffte die ''Alternativ-Linke Liste'' in [[Alconía]] den Einzug in den Regionalrat. Seither galt die Region als Vorposten grüner Erfolge. Auch in der [[Region Semestina]] waren seither Grüne vertreten. Der Erfolg in der [[Eskada]] wurde 1982 wiederholt, bei den [[Kommunalwahlen 1984]] schafften grüne Listen in [[Duerez]], [[Tulis]] und [[Semess]] beeindruckende Ergebnisse. Der damalige tulinesische Grünen-Stadtrat [[Ramón Julio de la Costa]] wurde 1984 erster grüner Beigeordneter und Vizebürgermeister einer sagradischen Großstadt, noch im Herbst 1984 folgten weitere rot-grüne Stadtratskoalitionen in [[Duerez]] und [[Malesc]], 1985 auch in [[Semess]] unter der Führung von [[Flávio Osório Jimenez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdes Celarcoes (1984-1989) ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen 1982]] trat die ECO77 mit der ''Grünen Liste Regenbogen'' (''Lista Verde „il Celarco“'') an, die 2 Prozent der stimmen auf sich vereinen konnte. Aus dieser Zusammenarbeit ging 1984 die Partei [[Verdes Celarcoes]] hervor, an deren Gründung auch Mitglieder linksradikaler und reformkommunistischer Gruppen beteiligt waren. Bei den [[Europawahlen 1984]] bildeten die Regenbogen-Grünen eine ''Grün-Alternative Liste'' (LVA) mit der [[Democrâcia Crítica]] und erreichten mit 3,2 Prozent den direkten Einzug ins Parlament, damit den ersten großen Erfolg einer sagradischen grünen Liste bei einer landesweiten Wahl, während die Democrâcia Ecologista erfolglos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1985]] kam es in den meisten Regionen zu einem Bündnis zwischen Regenbogen-Grünen und Democrâcia Ecologista und zur Bildung eines Wahlbündnisses. Die Wahlen brachten einen großen Erfolg und den Einzug in mehrere Regionalparlamente. Da die Mehrheit der Grünen zu dieser Zeit unmittelbare Beteiligungen an Regionalregierungen ablehnte, auf direkte politische Einflussnahme aber nicht verzichten wollte, kam es nach Vorbild der Kommunisten zum Modell sozialistischer Minderheitsregierungen auf regionaler Ebene, die sich auf die Unterstützung der Grünen stützen konnten. Unter der Führung von [[Nícola Zamorra]] wurde dieses Modell 1985 als erstes in [[Alconía]] verwirklicht, wenige Wochen folgten [[Lorenzo Lacostas]] in [[Perín-Tulinesa]], [[Miquel Valente]] in [[Sarmay]] und [[Carles Espinosa]] in [[Sesín]]. Mit Ausnahme von Sarmay überlebte keines dieser Modelle die vollen vier Jahre, meist führten sie zur Bildung von [[Großen Koalitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit zwischen Ökosozialisten, Linksalternativen und reformorientierten Grünen in der Partei der Regenbogengrünen führte zu parteiinternen Spannungen, während die [[Democrâcia Ecologista]] sich um ein Bündnis mit den sagradischen Radikalen bemühte und dadurch in Widerspruch mit den linkssozialistisch orientierten VERCEL-Mitgliedern geriet. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] scheiterten daher die Verhandlungen um eine Neuauflage des Bündnisses. Schließlich traten beide Parteien getrennt voneinander an. Die Regenbogen-Grünen unter Führung von [[Isabel Maier Serrán]] kandidierten erneut im Bündnis mit der [[Democrâcia Crítica]], die Democrâcia Ecologista unter Führung von Carles Vergil stellte eine eigene Liste auf. Die Spaltung schwächte die grüne Bewegung. Dennoch gelang es den Regenbogen-Grünen nun, mit 3,6 Prozent der Stimmen erstmals in die Abgeordnetenkammer einzuziehen, während Vergils DE nur ein Prozent der Stimmen erhielt und damit einen Einzug ins Parlament verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Verdes ==&lt;br /&gt;
=== Gründung der &amp;quot;Verdes&amp;quot; 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Scheitern der DE bei den Kammerwahlen 1986 trotz der erhöhten Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen durch die Katastrophe von Tschernobyl sowie das reihenweise Scheitern der rot-grünen Kooperationsmodelle in den beiden Folgejahren führte die grüne Bewegung in eine ernste Krise und zu einem Umdenken. Ein realpolitisch-pragmatischer Kurs setzte sich innerhalb der nun im Parlament vertretenen Regenbogen-Grünen durch, der die radikalen Ökosozialisten in die Defensive drängte und sich für eine aktive politische Beeinflussung einsetzte. Die Regenbogen-Grünen trennten sich in der Folge von ihren linksextremen Partnern und näherten sich der linken Mitte an, während die Democrâcia Ecologista ein Stück weit auf die linken Grünen zuging. Nachdem beide Parteien bei den [[Senatswahl 1988|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 1988]] erfolgreich kooperiert hatten, kam es im Januar 1989 zur Gründung der Partei ''Ils Verdes'' aus der Fusion der ''Verdes Celarcoes'' mit einem Teil der ''Democrâcia Crítica'' und der ''Democrâcia Ecologista''. Parteisprecher wurden gleichberechtigt [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]. Ein Teil der DE ging den Weg nicht mit und gründete später den konservativ-ökologischen [[Partíu Democrático Ecologista]] (PDE), Mitglieder vom linksfundamentalistischen Flügel der Regenbogen-Grünen fanden wenig später den Weg in die linksalternative [[PSAP]], die aus dem fundamentalistischen Flügel der [[Democrâcia Crítica]] hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahl 1989|Europa-]] und [[Regionalwahlen 1989]] kam es zu einer Neuformulierung grüner Wahlziele und zum offenen Anstreben direkter grüner Regierungsbeteiligungen in den Regionen. Außerdem wurde eine zentrale Wahlkampforganisation eingeführt, welche die Kampagnen der Partei koordinieren sollte. Die neue Strategie führte zu offensichtlichen Erfolgen. Bei den Europawahlen im Sommer 1989 wiederholten die Grünen ihren Erfolg von 1984 und steigerten sich auf 4,5 Prozent der Stimmen. Bei den Regionalwahlen wenige Monate später wurde der positive Trend bestätigt. In fast allen sagradischen Regionalparlamenten saßen nach den Wahlen grüne Abgeordnete, in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semestina]] wurden die Grünen erstmals direkt an Regierungskoalitionen mit den Sozialisten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 1990-1998 ===&lt;br /&gt;
Im [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahljahr 1990]] etablierte sich die neue Partei auf der nationalen Ebene. Mit einem Wähleranteil von 5,2 Prozent zog zum zweiten Mal in Folge eine grüne Formation in die Abgeordnetenkammer ein. Mit dem Erfolg verlagerte sich das Machtzentrum in der Partei zunehmend von den regionalen Parteiorganisationen und dem Parteivorstand in die pragmatischeren Führungsspitzen in den verschiedenen parlamentarischen Vertretungen. Erwägungen über Regierungsbeteiligungen und konkreten Einflussmöglichkeiten stärkten jene, die eine Kooperation mit den &amp;quot;etablierten&amp;quot; Parteien gegenüber einer Basisopposition befürworteten. Der radikal-ökologische Flügel geriet damit ins Hintertreffen. Parteisprecher [[Carles Vergil]] verließ die Partei 1991 bereits wieder und gründete die eher linksliberal orientierte [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE), die jedoch weitgehend einflusslos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle Vergils rückte [[David Osqar Letard]] neben Maier Serrán an die Spitze der Partei. Die Wahl des pragmatischen Realpolitikers Letard markierte aber zugleich einen Durchbruch der auf eine zumindest indirekte Regierungsbeteiligung ausgerichteten Strategie der Partei, die vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] als potenzieller Regierungspartner der sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] gehandelt wurde. Nach den [[Regionalwahlen 1993]] regierten die Grünen in sechs Regionen mit und waren in den weitaus meisten Regionalparlamenten vertreten. 1993 kam es zur Fusion der Grünen mit der ''Alternativa Ecologista'', einer Gruppe ökologisch motivierter Dissidenten des Linksbündnisses [[Unitá de la Sinistra|l'Unitá]], welche der kommunistisch geprägten Linken den Rücken zugekehrt hatten. Die Grüne Partei nahm daraufhin den Namen ''Ils Verdes - Alternativa Ecologista'' an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Isabel Maier Serrán]]s im November 1993 verlor die Partei ihr langjähriges Aushängeschild und die Identifikationsfigur für einen Großteil der Parteiaktivisten. In der Folge verzichtete die Partei auf die Wahl einer unmittelbaren Nachfolgerin als Sprecherin und Spitzenkandidatin und zog mit Letard als alleiniger Nummer Eins in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]]. Obwohl die Grünen bei den [[Parlamentswahl 1994|Kammerwahlen 1994]] unter der Führung von [[David Osqar Letard]] mit 4,2 Prozent der Stimmen ihre parlamentarische Basis erweitern konnte, scheiterte die geplante linke Mehrheit. Der konservativ-liberalen Regierungskoalition Otero war es gelungen, der Linken mithilfe eines Anti-Grünen-Wahlkampfes wichtige Wählersparten in der Mitte abzujagen. Zur neuen Sprecherin der Partei an der Seite Letards wurde schließlich [[Franca Ferrero Benítez]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligung 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Rückzug Letards aus der nationalen Politik im Jahr 1995 aus gesundheitlichen Gründen rückte der Abgeordnete [[Javier Carles Etxeberría]] neben Franca Ferrero an die Spitze der Partei. Die enge Zusammenarbeit mit der [[ASUL]] in der Opposition zur [[PPC]]/[[UDS]]-Führung wurde danach weiter ausgebaut. Mit dem neuen Führungsduo strebte die Partei erstmals offen unmittelbare Regierungsverantwortung an. Nach dem Wahlerfolg des Jahres 1998, der den Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] infolge eines pragmatisch geführten Wahlkampfes 6,2 Prozent der Stimmen einbrachte, traten die Grünen in die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Regierung der Republik unter Ministerpräsident [[Ramón Julio De la Costa]] ein, wo sie die Verantwortung über vier Ministerämter übernahmen: [[Franca Ferrero Benítez]] wurde [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] und als erste Frau stellvertretende Ministerpräsidentin. Auch Etxeberría trat als neuer [[Außenminister]] ins Kabinett ein. Daneben gehörten für die Grünen [[Francisca Abelardo Jimenez]] als [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für Familie, Jugend und Gleichstellung]] und die von der Partei nominierte parteilose [[Cristina Nacil]] als Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus der neuen Regierung an.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da mit Ferrero und Etxeberría beide Sprecher der Partei ins Kabinett gerückt waren, musste ein neues Führungsduo der Partei gewählt werden. Die schließlich gewählten [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]] standen aber von Beginn an im Schatten ihrer Vorgänger, die inoffiziell weiterhin als Parteiführer agierten, was in der Partei jedoch auch zu Problemen und Widerständen führte, zumal  Javier Carles Etxeberría als Außenminister schnell zu einem der beliebtesten Politiker des Landes aufstieg und die offizielle Parteiführung in den Schatten stellte. Franca Ferrero Benítez ging schließlich auf die Reibungsverluste zwischen Regierungs- und Parteiarbeit ein und verzichtete im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] auf eine erneute Spitzenkandidatur und auf ein Ministeramt und kehrte wieder auf ihren Posten an der Spitze der Partei zurück. Mit Etxeberría als Spitzenkandidaten etablierten sich die Grünen mit dem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Wahlerfolg des Jahres 2002]] (8,0% der Stimmen) als zweite Kraft der Linken und konnten weitere vier Jahre in einer rot-grünen Minderheitskoalition weiterregieren. Etxeberría wurde nun auch Vizepremierminister, mit [[María Nabarro Laval]] zog die bisherige Parteisprecherin als neue Umweltministerin ins Kabinett ein und tauschte mit Franca Ferrero die Rollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den acht Jahren der Regierungsbeteiligung mussten die Grünen zahlreiche Kompromisse eingehen, konnten aber auch eigene Vorhaben wie den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung der so genannten „Homoehe“ verwirklichen. Besonders um die Beteiligung Sagradiens im Kosovo-Krieg 1999 und in Afghanistan im Jahr 2001 kam es innerhalb der Partei zu harten Auseinandersetzungen, die schließlich durch die pragmatische Parteiführung zugunsten der NATO entschieden wurden, Teile der Basis aber verunsicherten. Den Irak-Krieg des Jahres 2003 lehnten die Grünen genauso ab wie der sozialdemokratische Koalitionspartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 2006-2012 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] traten die Grünen in einem Wahlbündnis mit Sozialisten und linksliberalen Gruppen (Kirschbaumbündnis) an, rutschten aber auf 6,9 Prozent der Stimmen ab und mussten zusammen mit den sozialistischen Bündnispartnern in die Opposition gehen. Nach dem Wechsel Franca Ferreros nach Brüssel und dem Rückzug [[Carles Etxeberría]]s aus der ersten Reihe musste eine neue Führungsriege gefunden werden. Mit der Wahl [[María Nabarro Laval]]s zur Parteisprecherin und damit zur faktischen Nachfolgerin Etxeberrías in der Parteiführung suchte die Partei nun in der Opposition einen Neuanfang mit jüngerem Personal und neuen Ansätzen. Unter Nabarro Laval profilierte sich die Partei als entschlossene Gegnerin der rechtspopulistisch beeinflussten Politik der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] und suchte eine Wiederannäherung an außerparlamentarische Protestgruppen wie Attac oder Greenpeace. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Spannungen mit der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] in die Mitte gerückten [[ASUL]] traten die sagradischen Grünen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] erneut im Bündnis mit den Sozialisten an, schafften den Machtwechsel aber nicht. Stattdessen verlor die Partei leicht an Stimmen und stellte mit 29 Abgeordneten nur noch die drittgrößte Oppositionsfraktion. Seither konnten sich die Grünen aber unter der Führung Nabarro Lavals, mittlerweile beliebteste Politikerin des Landes, regelmäßig steigern und sich besonders in der energischen Frontstellung gegen die indirekt an der Regierung beteiligten Rechtspopulisten des [[PSP]] als glaubwürdige Alternative präsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Nabarro Laval versuchten die Grünen, ihre Verbindungen zu den außerparlamentarischen sozialen Bewegungen zu stärken und beteiligten sich am Projekt [[Entesa Progresista]], einem Diskussionsforum ökologischer, regionalistischer und anderer politischer Gruppierungen und NGOs, das Verbindungen zwischen der grün-linken politischen Bewegung, der Grünen Partei und Organisationen wie Green Peace oder attac. Beteiligt wurden zudem regionalistische Parteien, die mit den Grünen das Ziel einer föderalistisch organisierten ''Republik der Völker, Ethnien und Regionen'' teilen.  Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Grünen als führende Kraft der grün-progressiven Gemeinschaftsliste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) an, der auch unabhängige Kandidaten sowie mehrere regionalistische Parteien wie die [[Escada|eskadische]] [[Acción Regionalista d'Escada|ARE]] oder die [[Aziz|azizische]] [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenkandidatin war [[Franca Ferrero Benítez]]. Mit einem Stimmenanteil von 11,2 Prozent der Stimmen konnte die EPV-Liste einen großen Erfolg verbuchen. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und Oktober 2009]] erhielten die Grünen im landesweiten Schnitt 9 Prozent der Stimmen. Mit Ausnahme von [[Alto Scantia]] und [[Oller]] schafften die Grünen den Einzug in jeden [[Regionalrat]]. In den einwohnerstarken Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Bordez]] und [[Lojandía]] trugen starke Ergebnisse der Grünen zu Siegen der bisher oppositionellen Linken bei, die Partei ist dort jeweils in der [[Regionale Junta|regionalen Junta]] vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] (mit Nabarro Laval als Spitzenkandidatin) hielt die positive Tendenz an und die Grünen erreichten mit 15 bzw. 19 Sitzen Rekordergebnisse und Regierungsbeteiligungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Regierungsbeteiligung seit 2013 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gaben die Grünen ein Bündnis mit der [[Iniciativa Plural]] bekannt, einer politischen Initiative aus verschiedenen Umweltschutzgruppen, Bürgerrechts- und Regionalbewegungen, die sich für eine offene und pluralistische Gesellschaft, für Minderheitenschutz und gegen den Einfluss xenophober, nationalistischer und reaktionärer Gruppen wie der [[PSP]] auf die sagradische Politik ausspricht. Das Bündnis umfasste auch eine Kooperation mit der in [[Aziz]] tätigen [[Entesa de la Sinistra Regional|Entesa-Partei]] und anderer linksregionalistischer Gruppierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Jahren in der Opposition gelang den Grünen 2013 unter [[María Nabarro Laval]] die Rückkehr in die Regierung. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] wurden die Grünen drittstärkste Kraft im Land und erreichten erstmals bei Wahlen zum Nationalparlament ein fast zweistelliges Ergebnis. Gemeinsam mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Radicales|Radikalen]] lösten die Grünen daraufhin die seit 2006 amtierende Rechtsregierung unter [[Ánibal Luisanto]] ab. In der [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] übernahm [[María Nabarro Laval]] das Amt der [[Vizeministerpräsident]]in und [[Außenminister]]in. [[Domênco Leal Orezar]] wurde [[Infrastrukturminister]], [[Jorge Károly Estrum]] [[Umweltminister|Umwelt- und Energieminister]]. Außerdem erhielten die Grünen die Führung des neugeschaffenen [[Integrationsministerum]]s unter Führung von [[Naima Benaissa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kongress der Grünen in [[Diegue Cuentezal]] am 14. Januar 2014 wurden [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]] zu neuen gleichberechtigten Politischen Sprechern der Partei und damit zu Nachfolgern der Minister [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Orientierung ==&lt;br /&gt;
Als grüne Partei vertreten die Grünen seit ihrer Gründung ökologische, soziale, basisdemokratische und pazifistische Ziele. Sie haben damit ein stark linkslibertäres Profil und bilden in dieser Hinsicht den Gegenpart zur rechtspopulistischen [[PSP]]. Wirtschaftspolitisch positionieren sich die Grünen heute in der linken Mitte. Seit Gründung der Partei sehen sich die Grünen als Teil des linken Lagers, auch wenn die Partei unter der Führung María Nabarro Lavals ihre Eigenständigkeit von den Sozialisten betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Koalition Luisanto etablierten sich die sagradischen Grünen als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft der linken Mitte und werden von Politikwissenschaftlern teilweise als „linksbürgerlich“ oder sogar „linksliberal“ eingeschätzt, was vor allem mit dem hohen ökonomischen Status der überdurchschnittlich gebildeten  Grünen-Wählerschaft zusammenhängt. Auch die Verabschiedung eines deutlich linksgerichteten Sozialprogramms sowie die Konkurrenz der linksliberalen [[Ils Radicales|Radikalen Partei Demokratie und Solidarität]] änderten wenig an dieser Einschätzung, genauso wie die Tatsache, dass María Laval sich vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen 2009]] für eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken aussprach, um die rechtsgerichtete Regierung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] zu stürzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sagradischen Parteienspektrum werden die Grünen meist als progressive Kraft der Linken zwischen den Sozialdemokraten (ASUL) und dem linken Parteienbündnis SDU eingeordnet. Dafür spricht auch das Bemühen der Grünen, die bisherige Mitte-Links-Allianz aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen um die linke [[SDU]] zu erweitern, um eine ernstzunehmende Alternative zum bürgerlichen Regierungsblock zu bilden. Vorbild einer solchen Allianz ist die Zusammenarbeit der Linken in zahlreichen Regionalparlamenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren verfolgen die Grünen einen antizentralistischen Kurs, der die sagradischen Regionen in ihrer Bedeutung stärken und Sagradien in föderalistischem Sinn umgestalten möchte. Bereits die rot-grüne Regionalreform aus dem Jahr 2001 diente diesem Ziel, doch gehen die grünen Vorstellungen teilweise noch weiter. Auf dieser Grundlage kam es auch immer wieder zur Zusammenarbeit zwischen den Grünen und kleineren Regionalparteien, die seit 2009 intensiviert wurde und zur Gründung einer &amp;quot;Coordinadora de Progresistas&amp;quot; als Diskursplattform ökologischer, regionalistischer und progressiver Gruppen und Bewegungen geführt hat. Aus dieser Zusammenarbeit ging 2013 das Wahlbündnis der Grünen mit der öko-progressiven Bürgerbewegung [[Iniciativa Plural]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochburgen und Diasporagebiete ==&lt;br /&gt;
Ihre Hochburgen hat die Partei vor allem in [[Alconía]], wo die Partei in [[Duerez]] bereits den Bürgermeister stellen konnte, dies aktuell u.a. in [[Malesc]] tut und bei Regionalwahlen regelmäßig deutlich über 10 Prozent der Stimmen erringt. Auch in Großstädten wie [[Tulis]] oder [[Semess]] sowie in der Stammprovinz [[Escada]] sind die sagradischen Grünen stark vertreten, wohingegen die ländlichen Regionen [[Oberscantia]] und [[Oller]] als gründe Diaspora gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die 1993 gegründete Jugendorganisation der ''Jungen Grünen – Alternative Jugend'' ([[Jovenes Verdes – Juventú Alternativa]]) steht der Grünen Partei ebenso nahe wie die ''Stiftung Umwelt und Demokratie'' ([[Fundación Ecología i Democracía]] / EcoDem) oder die [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Verdes Alternativas]] (EVA). Die sagradischen Grünen sind Gründungsmitglied in der Europäischen Grünen Partei und gehören im Europäischen Parlament mehrheitlich der „Fraktion der Grünen – Freie Europäische Allianz“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur ==&lt;br /&gt;
Die sagradischen Grünen sind eine föderalistisch aufgebaute Partei mit starken Regionalverbänden. Als Führungsgremium auf nationaler Ebene besteht die ''Delegación Federal Administrativa'', an deren Spitze zwei gleichberechtigte Parteisprecher stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* 1989-1991: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
* 1991-1993: [[Isabel Maier Serrán]] (†) und [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[David Osqar Letard]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[María Nabarro Laval]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Francisca Abelardo Gimenès]] und [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretär ====&lt;br /&gt;
* 2000-2004: [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2004-2014: [[Luísa Defernandis]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mustafa Çaylan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher ====&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Isabel Maier Serrán]] (†)&lt;br /&gt;
* 1993-1998: [[Domênca Juanitas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Domênco Grací]] &lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* Seit 2009: [[Francisca Abelardo Gimenès]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grünen bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
| 3,5 %&lt;br /&gt;
| 15 / 411&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 5,2 %&lt;br /&gt;
| 22/ 411&lt;br /&gt;
| [[Isabel Maier Serrán]] / [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 4,6 %&lt;br /&gt;
| 20 / 411&lt;br /&gt;
| [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,2 %&lt;br /&gt;
| 26 / 411&lt;br /&gt;
| [[Franca Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 8,0 %&lt;br /&gt;
| 34 / 411&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
| 29 / 411&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,7 %&lt;br /&gt;
| 29 / 411&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes - Iniciativa Plural&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 43 / 411&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Les_Verdes&amp;diff=20571"/>
		<updated>2014-10-11T12:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.132.162: /* Politische Orientierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ils Verdes – Alternativa Ecologista''' (deutsch ''Die Grünen - Ökologische Alternative'', kurz '''Verdes''') ist eine grüne Partei in Sagradien. Gegründet wurde die Partei 1989 unter dem Namen ''Ils Verdes'', ihren vollständigen heutigen Namen erhielt sie 1994. Ihre Wurzeln hat die sagradische Grüne Partei jedoch in der sagradischen Umwelt- und Antiatomkraftbewegung der Siebziger Jahre, im Wahlbündnis [[Ecología 77]] sowie in den beiden grünen Vorläuferparteien [[Verdes Celarcoes]] (''Regenbogen-Grüne'') und [[Democrâcia Ecologista]] (''Ökologische Demokratie''). Die Grünen regierten von 1998 bis 2006 in Koalition mit den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]], seither sind sie in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grünen treten seit der [[Parlamentswahl 2013]] auf nationaler Ebene sowie bei Europawahlen im Wahlbündnis '''Verdes - Iniciativa Plural''' mit mehreren Regionalparteien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Wurzeln ==&lt;br /&gt;
=== Ecología 77 ===&lt;br /&gt;
Die Grüne Bewegung in Sagradien hat ihre Ursprünge in den Bürgerrechts- und Friedensbewegungen der Siebziger Jahre und integrierte von Beginn an sowohl extreme linke, als auch dezidiert bürgerliche Weltanschauungen. Wichtige Strömungen, die im grünen Lager ihre Heimat fanden, waren alternative linksradikale und ökosozialistische Gruppen aus dem kommunistischen und sozialistischen Lager, eher linksliberal und linksbürgerlich gesinnte ehemalige Radikale sowie eher zentristisch oder konservativ ausgerichtete Umweltschützer. &lt;br /&gt;
Der organisatorische Ursprung der sagradischen Grünen liegt in der Gründung des Verbandes [[Confederación Ecología 77]] (ECO77), eines in Form einer NGO gegründeten Dachverbandes sagradischer Umweltschutzgruppen und Anti-Atomkraft-Bewegungen, der sich im Herbst 1977 bildete und als Koordinationsverband der entstehenden Bewegung in Sagradien operierte. Auslöser der Organisationsbildung waren die Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks im [[Alconía|niederalkonischen]] [[Bergüel]], die im Sommer 1977 stattfanden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ihren ersten großen politischen Erfolg konnte die grüne Bewegung in Sagradien bei den [[Regionalwahl 1978 in Escada-Bosanês|eskadischen Regionalwahlen 1978]] feiern, bei denen die grüne [[Lutte Ecologist – Lista Verde]] von [[David Osqar Letard]] ins Regionalparlament einziehen konnte. Bei den [[Europawahlen 1979|Europa-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Kammerwahlen des Jahres 1979]] konnten die grünen Listen jedoch keine durchschlagenden Erfolge feiern. Erst bei den folgenden [[Kommunalwahlen 1980]] reüssierten grüne Listen in einigen Großstädten und gehörten seither zum gewohnten Parteieninventar in den Rathäusern, in gesamtsagradischer Sicht kann von einem Durchbruch für die Grünen aber noch keine Rede sein, zumal die dezentrale Organisationsstruktur und das Vorherrschen linksalternativer Mitglieder im Sprecherkreis der Eco77 bald Widerspruch in der Ökologie-Bewegung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Democrâcia Ecologista 1980 ===&lt;br /&gt;
Gegen die organisatorische Zerstreuung der Partei gründete eine Gruppe Grüner um [[António Gacher]], [[Carles Vergil]] und [[Antónia Marker]] im Jahr 1980 die Partei [[Democrâcia Ecologista]] (DE), die sich als erste gesamtsagradische Partei der Umweltbewegung organisierte und eng an den Umweltschutzverein [[Liga Ambientalista]] anlehnte. Der Partei gelang es jedoch nicht, die zahlreichen grün-alternativen Organisationen des Landes zu vereinen, zumal sich der Sprecherkreis der Eco77 gegen die Parteigründung wandte. Ingesamt entwickelte sich in der Folge ein Gegensatz zwischen der DE, die stärkeres Gewicht auf die ökologischen und Umweltschutzthemen setzte und als Single-Issue-Partei gezählt werden kann, und der Ecología 77, die als Dachverband von Umweltbewegungen und Bürgerrechtsbewegungen auch linkslibertäre und ökosozialistische Ziele vertrat und einen gesamtgesellschaftlichen Umbruch anstrebte. Während sich die DE als weder linke, noch rechte Umweltpartei verstand, dominierten in der Eco77 die Kräfte, die sich als dezidiert linke Bewegung ansahen, dazu zählten auch kommunistische Organisationen wie die [[Democrâcia Crítica]] oder der [[Grupo Comunista Scantês]]. Jedoch kam es auch nach Gründung der DE 1980 immer wieder zu gemeinsamen Aktionen und Wahlbündnissen sowie vereinzelt auch zur Mitwirkung von DE-Mitgliedern in den Gremien der Eco77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tendenzwende innerhalb der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunistischen Partei]] Anfang der Achtziger Jahre, welche das Ende der eurokommunistischen Erfolgsphase innerhalb des PCS markierte, strömten zahlreiche ehemalige Kommunisten in die Grün-Alternative Bewegung, vornehmlich in die Ecología 77. Dazu kamen frühere [[ASUL|Sozialisten]], welche die Beteiligung ihrer Partei an der [[Große Koalition|Großen Koalition]] 1979-1982 ablehnten, sowie Mitglieder des [[Partíu Socialista Sagradês|PSS]] und kleinerer linker Splittergruppen, aber auch ökologisch orientierte Vertreter des liberalen und konservativen Bürgertums. Große Aufmerksamkeit erhielten die grün-alternativen Gruppen im Zusammenhang mit der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss und ihr Engagement für Frieden und Abrüstung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1981 schaffte die ''Alternativ-Linke Liste'' in [[Alconía]] den Einzug in den Regionalrat. Seither galt die Region als Vorposten grüner Erfolge. Auch in der [[Region Semestina]] waren seither Grüne vertreten. Der Erfolg in der [[Eskada]] wurde 1982 wiederholt, bei den [[Kommunalwahlen 1984]] schafften grüne Listen in [[Duerez]], [[Tulis]] und [[Semess]] beeindruckende Ergebnisse. Der damalige tulinesische Grünen-Stadtrat [[Ramón Julio de la Costa]] wurde 1984 erster grüner Beigeordneter und Vizebürgermeister einer sagradischen Großstadt, noch im Herbst 1984 folgten weitere rot-grüne Stadtratskoalitionen in [[Duerez]] und [[Malesc]], 1985 auch in [[Semess]] unter der Führung von [[Flávio Osório Jimenez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdes Celarcoes (1984-1989) ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen 1982]] trat die ECO77 mit der ''Grünen Liste Regenbogen'' (''Lista Verde „il Celarco“'') an, die 2 Prozent der stimmen auf sich vereinen konnte. Aus dieser Zusammenarbeit ging 1984 die Partei [[Verdes Celarcoes]] hervor, an deren Gründung auch Mitglieder linksradikaler und reformkommunistischer Gruppen beteiligt waren. Bei den [[Europawahlen 1984]] bildeten die Regenbogen-Grünen eine ''Grün-Alternative Liste'' (LVA) mit der [[Democrâcia Crítica]] und erreichten mit 3,2 Prozent den direkten Einzug ins Parlament, damit den ersten großen Erfolg einer sagradischen grünen Liste bei einer landesweiten Wahl, während die Democrâcia Ecologista erfolglos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1985]] kam es in den meisten Regionen zu einem Bündnis zwischen Regenbogen-Grünen und Democrâcia Ecologista und zur Bildung eines Wahlbündnisses. Die Wahlen brachten einen großen Erfolg und den Einzug in mehrere Regionalparlamente. Da die Mehrheit der Grünen zu dieser Zeit unmittelbare Beteiligungen an Regionalregierungen ablehnte, auf direkte politische Einflussnahme aber nicht verzichten wollte, kam es nach Vorbild der Kommunisten zum Modell sozialistischer Minderheitsregierungen auf regionaler Ebene, die sich auf die Unterstützung der Grünen stützen konnten. Unter der Führung von [[Nícola Zamorra]] wurde dieses Modell 1985 als erstes in [[Alconía]] verwirklicht, wenige Wochen folgten [[Lorenzo Lacostas]] in [[Perín-Tulinesa]], [[Miquel Valente]] in [[Sarmay]] und [[Carles Espinosa]] in [[Sesín]]. Mit Ausnahme von Sarmay überlebte keines dieser Modelle die vollen vier Jahre, meist führten sie zur Bildung von [[Großen Koalitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit zwischen Ökosozialisten, Linksalternativen und reformorientierten Grünen in der Partei der Regenbogengrünen führte zu parteiinternen Spannungen, während die [[Democrâcia Ecologista]] sich um ein Bündnis mit den sagradischen Radikalen bemühte und dadurch in Widerspruch mit den linkssozialistisch orientierten VERCEL-Mitgliedern geriet. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] scheiterten daher die Verhandlungen um eine Neuauflage des Bündnisses. Schließlich traten beide Parteien getrennt voneinander an. Die Regenbogen-Grünen unter Führung von [[Isabel Maier Serrán]] kandidierten erneut im Bündnis mit der [[Democrâcia Crítica]], die Democrâcia Ecologista unter Führung von Carles Vergil stellte eine eigene Liste auf. Die Spaltung schwächte die grüne Bewegung. Dennoch gelang es den Regenbogen-Grünen nun, mit 3,6 Prozent der Stimmen erstmals in die Abgeordnetenkammer einzuziehen, während Vergils DE nur ein Prozent der Stimmen erhielt und damit einen Einzug ins Parlament verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Verdes ==&lt;br /&gt;
=== Gründung der &amp;quot;Verdes&amp;quot; 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Scheitern der DE bei den Kammerwahlen 1986 trotz der erhöhten Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen durch die Katastrophe von Tschernobyl sowie das reihenweise Scheitern der rot-grünen Kooperationsmodelle in den beiden Folgejahren führte die grüne Bewegung in eine ernste Krise und zu einem Umdenken. Ein realpolitisch-pragmatischer Kurs setzte sich innerhalb der nun im Parlament vertretenen Regenbogen-Grünen durch, der die radikalen Ökosozialisten in die Defensive drängte und sich für eine aktive politische Beeinflussung einsetzte. Die Regenbogen-Grünen trennten sich in der Folge von ihren linksextremen Partnern und näherten sich der linken Mitte an, während die Democrâcia Ecologista ein Stück weit auf die linken Grünen zuging. Nachdem beide Parteien bei den [[Senatswahl 1988|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 1988]] erfolgreich kooperiert hatten, kam es im Januar 1989 zur Gründung der Partei ''Ils Verdes'' aus der Fusion der ''Verdes Celarcoes'' mit einem Teil der ''Democrâcia Crítica'' und der ''Democrâcia Ecologista''. Parteisprecher wurden gleichberechtigt [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]. Ein Teil der DE ging den Weg nicht mit und gründete später den konservativ-ökologischen [[Partíu Democrático Ecologista]] (PDE), Mitglieder vom linksfundamentalistischen Flügel der Regenbogen-Grünen fanden wenig später den Weg in die linksalternative [[PSAP]], die aus dem fundamentalistischen Flügel der [[Democrâcia Crítica]] hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahl 1989|Europa-]] und [[Regionalwahlen 1989]] kam es zu einer Neuformulierung grüner Wahlziele und zum offenen Anstreben direkter grüner Regierungsbeteiligungen in den Regionen. Außerdem wurde eine zentrale Wahlkampforganisation eingeführt, welche die Kampagnen der Partei koordinieren sollte. Die neue Strategie führte zu offensichtlichen Erfolgen. Bei den Europawahlen im Sommer 1989 wiederholten die Grünen ihren Erfolg von 1984 und steigerten sich auf 4,5 Prozent der Stimmen. Bei den Regionalwahlen wenige Monate später wurde der positive Trend bestätigt. In fast allen sagradischen Regionalparlamenten saßen nach den Wahlen grüne Abgeordnete, in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semestina]] wurden die Grünen erstmals direkt an Regierungskoalitionen mit den Sozialisten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 1990-1998 ===&lt;br /&gt;
Im [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahljahr 1990]] etablierte sich die neue Partei auf der nationalen Ebene. Mit einem Wähleranteil von 5,2 Prozent zog zum zweiten Mal in Folge eine grüne Formation in die Abgeordnetenkammer ein. Mit dem Erfolg verlagerte sich das Machtzentrum in der Partei zunehmend von den regionalen Parteiorganisationen und dem Parteivorstand in die pragmatischeren Führungsspitzen in den verschiedenen parlamentarischen Vertretungen. Erwägungen über Regierungsbeteiligungen und konkreten Einflussmöglichkeiten stärkten jene, die eine Kooperation mit den &amp;quot;etablierten&amp;quot; Parteien gegenüber einer Basisopposition befürworteten. Der radikal-ökologische Flügel geriet damit ins Hintertreffen. Parteisprecher [[Carles Vergil]] verließ die Partei 1991 bereits wieder und gründete die eher linksliberal orientierte [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE), die jedoch weitgehend einflusslos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle Vergils rückte [[David Osqar Letard]] neben Maier Serrán an die Spitze der Partei. Die Wahl des pragmatischen Realpolitikers Letard markierte aber zugleich einen Durchbruch der auf eine zumindest indirekte Regierungsbeteiligung ausgerichteten Strategie der Partei, die vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] als potenzieller Regierungspartner der sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] gehandelt wurde. Nach den [[Regionalwahlen 1993]] regierten die Grünen in sechs Regionen mit und waren in den weitaus meisten Regionalparlamenten vertreten. 1993 kam es zur Fusion der Grünen mit der ''Alternativa Ecologista'', einer Gruppe ökologisch motivierter Dissidenten des Linksbündnisses [[Unitá de la Sinistra|l'Unitá]], welche der kommunistisch geprägten Linken den Rücken zugekehrt hatten. Die Grüne Partei nahm daraufhin den Namen ''Ils Verdes - Alternativa Ecologista'' an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Isabel Maier Serrán]]s im November 1993 verlor die Partei ihr langjähriges Aushängeschild und die Identifikationsfigur für einen Großteil der Parteiaktivisten. In der Folge verzichtete die Partei auf die Wahl einer unmittelbaren Nachfolgerin als Sprecherin und Spitzenkandidatin und zog mit Letard als alleiniger Nummer Eins in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]]. Obwohl die Grünen bei den [[Parlamentswahl 1994|Kammerwahlen 1994]] unter der Führung von [[David Osqar Letard]] mit 4,2 Prozent der Stimmen ihre parlamentarische Basis erweitern konnte, scheiterte die geplante linke Mehrheit. Der konservativ-liberalen Regierungskoalition Otero war es gelungen, der Linken mithilfe eines Anti-Grünen-Wahlkampfes wichtige Wählersparten in der Mitte abzujagen. Zur neuen Sprecherin der Partei an der Seite Letards wurde schließlich [[Franca Ferrero Benítez]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligung 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Rückzug Letards aus der nationalen Politik im Jahr 1995 aus gesundheitlichen Gründen rückte der Abgeordnete [[Javier Carles Etxeberría]] neben Franca Ferrero an die Spitze der Partei. Die enge Zusammenarbeit mit der [[ASUL]] in der Opposition zur [[PPC]]/[[UDS]]-Führung wurde danach weiter ausgebaut. Mit dem neuen Führungsduo strebte die Partei erstmals offen unmittelbare Regierungsverantwortung an. Nach dem Wahlerfolg des Jahres 1998, der den Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] infolge eines pragmatisch geführten Wahlkampfes 6,2 Prozent der Stimmen einbrachte, traten die Grünen in die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Regierung der Republik unter Ministerpräsident [[Ramón Julio De la Costa]] ein, wo sie die Verantwortung über vier Ministerämter übernahmen: [[Franca Ferrero Benítez]] wurde [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] und als erste Frau stellvertretende Ministerpräsidentin. Auch Etxeberría trat als neuer [[Außenminister]] ins Kabinett ein. Daneben gehörten für die Grünen [[Francisca Abelardo Jimenez]] als [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für Familie, Jugend und Gleichstellung]] und die von der Partei nominierte parteilose [[Cristina Nacil]] als Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus der neuen Regierung an.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da mit Ferrero und Etxeberría beide Sprecher der Partei ins Kabinett gerückt waren, musste ein neues Führungsduo der Partei gewählt werden. Die schließlich gewählten [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]] standen aber von Beginn an im Schatten ihrer Vorgänger, die inoffiziell weiterhin als Parteiführer agierten, was in der Partei jedoch auch zu Problemen und Widerständen führte, zumal  Javier Carles Etxeberría als Außenminister schnell zu einem der beliebtesten Politiker des Landes aufstieg und die offizielle Parteiführung in den Schatten stellte. Franca Ferrero Benítez ging schließlich auf die Reibungsverluste zwischen Regierungs- und Parteiarbeit ein und verzichtete im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] auf eine erneute Spitzenkandidatur und auf ein Ministeramt und kehrte wieder auf ihren Posten an der Spitze der Partei zurück. Mit Etxeberría als Spitzenkandidaten etablierten sich die Grünen mit dem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Wahlerfolg des Jahres 2002]] (8,0% der Stimmen) als zweite Kraft der Linken und konnten weitere vier Jahre in einer rot-grünen Minderheitskoalition weiterregieren. Etxeberría wurde nun auch Vizepremierminister, mit [[María Nabarro Laval]] zog die bisherige Parteisprecherin als neue Umweltministerin ins Kabinett ein und tauschte mit Franca Ferrero die Rollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den acht Jahren der Regierungsbeteiligung mussten die Grünen zahlreiche Kompromisse eingehen, konnten aber auch eigene Vorhaben wie den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung der so genannten „Homoehe“ verwirklichen. Besonders um die Beteiligung Sagradiens im Kosovo-Krieg 1999 und in Afghanistan im Jahr 2001 kam es innerhalb der Partei zu harten Auseinandersetzungen, die schließlich durch die pragmatische Parteiführung zugunsten der NATO entschieden wurden, Teile der Basis aber verunsicherten. Den Irak-Krieg des Jahres 2003 lehnten die Grünen genauso ab wie der sozialdemokratische Koalitionspartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 2006-2012 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] traten die Grünen in einem Wahlbündnis mit Sozialisten und linksliberalen Gruppen (Kirschbaumbündnis) an, rutschten aber auf 6,9 Prozent der Stimmen ab und mussten zusammen mit den sozialistischen Bündnispartnern in die Opposition gehen. Nach dem Wechsel Franca Ferreros nach Brüssel und dem Rückzug [[Carles Etxeberría]]s aus der ersten Reihe musste eine neue Führungsriege gefunden werden. Mit der Wahl [[María Nabarro Laval]]s zur Parteisprecherin und damit zur faktischen Nachfolgerin Etxeberrías in der Parteiführung suchte die Partei nun in der Opposition einen Neuanfang mit jüngerem Personal und neuen Ansätzen. Unter Nabarro Laval profilierte sich die Partei als entschlossene Gegnerin der rechtspopulistisch beeinflussten Politik der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] und suchte eine Wiederannäherung an außerparlamentarische Protestgruppen wie Attac oder Greenpeace. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Spannungen mit der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] in die Mitte gerückten [[ASUL]] traten die sagradischen Grünen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] erneut im Bündnis mit den Sozialisten an, schafften den Machtwechsel aber nicht. Stattdessen verlor die Partei leicht an Stimmen und stellte mit 29 Abgeordneten nur noch die drittgrößte Oppositionsfraktion. Seither konnten sich die Grünen aber unter der Führung Nabarro Lavals, mittlerweile beliebteste Politikerin des Landes, regelmäßig steigern und sich besonders in der energischen Frontstellung gegen die indirekt an der Regierung beteiligten Rechtspopulisten des [[PSP]] als glaubwürdige Alternative präsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Nabarro Laval versuchten die Grünen, ihre Verbindungen zu den außerparlamentarischen sozialen Bewegungen zu stärken und beteiligten sich am Projekt [[Entesa Progresista]], einem Diskussionsforum ökologischer, regionalistischer und anderer politischer Gruppierungen und NGOs, das Verbindungen zwischen der grün-linken politischen Bewegung, der Grünen Partei und Organisationen wie Green Peace oder attac. Beteiligt wurden zudem regionalistische Parteien, die mit den Grünen das Ziel einer föderalistisch organisierten ''Republik der Völker, Ethnien und Regionen'' teilen.  Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Grünen als führende Kraft der grün-progressiven Gemeinschaftsliste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) an, der auch unabhängige Kandidaten sowie mehrere regionalistische Parteien wie die [[Escada|eskadische]] [[Acción Regionalista d'Escada|ARE]] oder die [[Aziz|azizische]] [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenkandidatin war [[Franca Ferrero Benítez]]. Mit einem Stimmenanteil von 11,2 Prozent der Stimmen konnte die EPV-Liste einen großen Erfolg verbuchen. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und Oktober 2009]] erhielten die Grünen im landesweiten Schnitt 9 Prozent der Stimmen. Mit Ausnahme von [[Alto Scantia]] und [[Oller]] schafften die Grünen den Einzug in jeden [[Regionalrat]]. In den einwohnerstarken Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Bordez]] und [[Lojandía]] trugen starke Ergebnisse der Grünen zu Siegen der bisher oppositionellen Linken bei, die Partei ist dort jeweils in der [[Regionale Junta|regionalen Junta]] vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] (mit Nabarro Laval als Spitzenkandidatin) hielt die positive Tendenz an und die Grünen erreichten mit 15 bzw. 19 Sitzen Rekordergebnisse und Regierungsbeteiligungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Regierungsbeteiligung seit 2013 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gaben die Grünen ein Bündnis mit der [[Iniciativa Plural]] bekannt, einer politischen Initiative aus verschiedenen Umweltschutzgruppen, Bürgerrechts- und Regionalbewegungen, die sich für eine offene und pluralistische Gesellschaft, für Minderheitenschutz und gegen den Einfluss xenophober, nationalistischer und reaktionärer Gruppen wie der [[PSP]] auf die sagradische Politik ausspricht. Das Bündnis umfasste auch eine Kooperation mit der in [[Aziz]] tätigen [[Entesa de la Sinistra Regional|Entesa-Partei]] und anderer linksregionalistischer Gruppierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Jahren in der Opposition gelang den Grünen 2013 unter [[María Nabarro Laval]] die Rückkehr in die Regierung. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] wurden die Grünen drittstärkste Kraft im Land und erreichten erstmals bei Wahlen zum Nationalparlament ein fast zweistelliges Ergebnis. Gemeinsam mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Radicales|Radikalen]] lösten die Grünen daraufhin die seit 2006 amtierende Rechtsregierung unter [[Ánibal Luisanto]] ab. In der [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] übernahm [[María Nabarro Laval]] das Amt der [[Vizeministerpräsident]]in und [[Außenminister]]in. [[Domênco Leal Orezar]] wurde [[Infrastrukturminister]], [[Jorge Károly Estrum]] [[Umweltminister|Umwelt- und Energieminister]]. Außerdem erhielten die Grünen die Führung des neugeschaffenen [[Integrationsministerum]]s unter Führung von [[Naima Benaissa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kongress der Grünen in [[Diegue Cuentezal]] am 14. Januar 2014 wurden [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]] zu neuen gleichberechtigten Politischen Sprechern der Partei und damit zu Nachfolgern der Minister [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Orientierung ==&lt;br /&gt;
Als grüne Partei vertreten die Grünen seit ihrer Gründung ökologische, soziale, basisdemokratische und pazifistische Ziele. Sie haben damit ein stark linkslibertäres Profil und bilden in dieser Hinsicht den Gegenpart zur rechtspopulistischen [[PSP]]. Wirtschaftspolitisch positionieren sich die Grünen heute in der linken Mitte. Seit Gründung der Partei sehen sich die Grünen als Teil des linken Lagers, auch wenn die Partei unter der Führung María Nabarro Lavals ihre Eigenständigkeit von den Sozialisten betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Koalition Luisanto etablierten sich die sagradischen Grünen als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft der linken Mitte und werden von Politikwissenschaftlern teilweise als „linksbürgerlich“ oder sogar „linksliberal“ eingeschätzt, was vor allem mit dem hohen ökonomischen Status der überdurchschnittlich gebildeten  Grünen-Wählerschaft zusammenhängt. Auch die Verabschiedung eines deutlich linksgerichteten Sozialprogramms sowie die Konkurrenz der linksliberalen [[Ils Radicales|Radikalen Partei Demokratie und Solidarität]] änderten wenig an dieser Einschätzung, genauso wie die Tatsache, dass María Laval sich vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen 2009]] für eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken aussprach, um die rechtsgerichtete Regierung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] zu stürzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sagradischen Parteienspektrum werden die Grünen meist als progressive Kraft der Linken zwischen den Sozialdemokraten (ASUL) und dem linken Parteienbündnis SDU eingeordnet. Dafür spricht auch das Bemühen der Grünen, die bisherige Mitte-Links-Allianz aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen um die linke [[SDU]] zu erweitern, um eine ernstzunehmende Alternative zum bürgerlichen Regierungsblock zu bilden. Vorbild einer solchen Allianz ist die Zusammenarbeit der Linken in zahlreichen Regionalparlamenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren verfolgen die Grünen einen antizentralistischen Kurs, der die sagradischen Regionen in ihrer Bedeutung stärken und Sagradien in föderalistischem Sinn umgestalten möchte. Bereits die rot-grüne Regionalreform aus dem Jahr 2001 diente diesem Ziel, doch gehen die grünen Vorstellungen teilweise noch weiter. Auf dieser Grundlage kam es auch immer wieder zur Zusammenarbeit zwischen den Grünen und kleineren Regionalparteien, die seit 2009 intensiviert wurde und zur Gründung einer &amp;quot;Coordinadora de Progresistas&amp;quot; als Diskursplattform ökologischer, regionalistischer und progressiver Gruppen und Bewegungen geführt hat. Aus dieser Zusammenarbeit ging 2013 das Wahlbündnis der Grünen mit der öko-progressiven Bürgerbewegung [[Iniciativa Plural]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochburgen und Diasporagebiete ==&lt;br /&gt;
Ihre Hochburgen hat die Partei vor allem in [[Alconía]], wo die Partei in [[Duerez]] bereits den Bürgermeister stellen konnte, dies aktuell u.a. in [[Malesc]] tut und bei Regionalwahlen regelmäßig deutlich über 10 Prozent der Stimmen erringt. Auch in Großstädten wie [[Tulis]] oder [[Semess]] sowie in der Stammprovinz [[Escada]] sind die sagradischen Grünen stark vertreten, wohingegen die ländlichen Regionen [[Oberscantia]] und [[Oller]] als gründe Diaspora gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die 1993 gegründete Jugendorganisation der ''Jungen Grünen – Alternative Jugend'' ([[Jovenes Verdes – Juventú Alternativa]]) steht der Grünen Partei ebenso nahe wie die ''Stiftung Umwelt und Demokratie'' ([[Fundación Ecología i Democracía]] / EcoDem) oder die [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Verdes Alternativas]] (EVA). Die sagradischen Grünen sind Gründungsmitglied in der Europäischen Grünen Partei und gehören im Europäischen Parlament mehrheitlich der „Fraktion der Grünen – Freie Europäische Allianz“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur ==&lt;br /&gt;
Die sagradischen Grünen sind eine föderalistisch aufgebaute Partei mit starken Regionalverbänden. Als Führungsgremium auf nationaler Ebene besteht die ''Delegación Federal Administrativa'', an deren Spitze zwei gleichberechtigte Parteisprecher stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* 1989-1991: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
* 1991-1993: [[Isabel Maier Serrán]] (†) und [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[David Osqar Letard]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[María Nabarro Laval]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Francisca Abelardo Gimenès]] und [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretär ====&lt;br /&gt;
* 2000-2004: [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2004-2014: [[Luísa Defernandis]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mustafa Çaylan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher ====&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Isabel Maier Serrán]] (†)&lt;br /&gt;
* 1993-1998: [[Domênca Juanitas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Pier-Francês Gris-Joel]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Domênco Grací]] &lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* Seit 2009: [[Francisca Abelardo Gimenès]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grünen bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
| 3,5 %&lt;br /&gt;
| 15 / 411&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 5,2 %&lt;br /&gt;
| 22/ 411&lt;br /&gt;
| [[Isabel Maier Serrán]] / [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 4,6 %&lt;br /&gt;
| 20 / 411&lt;br /&gt;
| [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,2 %&lt;br /&gt;
| 26 / 411&lt;br /&gt;
| [[Franca Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 8,0 %&lt;br /&gt;
| 34 / 411&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
| 29 / 411&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 6,7 %&lt;br /&gt;
| 29 / 411&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Verdes&lt;br /&gt;
| 9,8 %&lt;br /&gt;
| 43 / 411&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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