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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Luis Enrico de Piacón</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.128.33: /* Leben und Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis Enrico de Piacón''' (*1898 bei Madrid, +1975 in [[Santana]], vollständiger Name ''Luis Enrico Fernando María António Ramírez Conte de Piacón-Santana i Bernat'') war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker ([[PPC]]). Er war von 1950 bis 1955 [[Finanzminister]] und danach bis 1958 [[Justizminister]] unter Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Luis Enrico de Piacón, Sprössling der sagradisch-italienischen Hochadelsfamilie der [[Piacone]], wurde im spanischen Exil der Adelsfamilie geboren und ging in Madrid zur Schule, ehe er nach dem Rehabilitationsgesetz von 1904 wieder mit seiner Familie nach Sagradien zurückkehren konnte. Er ging nach dem Schulabschluss zum Militär und schlug parallel dazu ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ein. Er wurde Spezialist für Finanzrecht und trat in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die staatliche Finanzverwaltung ein. Seit 1934 arbeitete am staatlichen Finanzhof, 1940 trat er als Abteilungsleiter ins Finanzministerium ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der als antimonarchisch empfundenen politischen Stimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit trat Piacón 1944 der [[Unión Monarquista]] bei, die sich für eine Rückkehr zur Monarchie, aber auch gegen anti-aristokratische Tendenzen stark machte. Daraufhin musste er aus dem Finanzministerium ausscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der Unión Monarquista bei der [[Parlamentswahl 1945]] schloss er sich schließlich der christdemokratischen [[Volkspartei]] an. Für diese gelang es ihm 1946, in den [[Senat]] einzuziehen, wo er den Wahlkreis [[Bolivas]] repräsentierte und schnell Vorsitzender des Haushaltsausschusses wurde. Innerhalb der Volkspartei konnte er sich bald als Vertreter des konservativen Flügels profilieren und wegen seiner weitreichenden Kontakte und seiner Integrationskraft im konservativen Spektrum eine wichtige Stellung einnehmen. Diese Position spiegelte auch seine Wahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der [[PPC]] im Jahr 1952 wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1950]] wurde Luis Enrico Piacón überraschend und gegen den Willen des [[PS|sozialistischen]] Regierungspartners zum [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] berufen. Diesen Posten behielt er bis zur [[Parlamentswahl 1954]]. Nach einer Kabinettsumbildung im Januar 1955 wurde Piacón [[Justizminister]]. In diesem Amt blieb er bis zum Ende der Legislaturperiode. Bei der Kabinettsbildung 1958 wurde er nicht mehr berücksichtigt und zog sich danach aus der ersten Reihe der Politik zurück. Bei den [[Senatswahlen 1961]] bewarb er sich um kein neues Mandat. Der rechte Parteiflügel des PPC brachte ihn 1965 als Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. Er spielte in den Plänen der Parteiführung jedoch keine Rolle. Im Jahr 1964 wurde Piacón Gouverneur der [[Provinz Corar]], 1968 provisorisches Oberhaupt der neu gebildeten [[Region Liez und Corar]] und delegiertes Mitglied des ersten Regionalrats. Bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] wurde der mittlerweile 71-jährige Piacón zum Regionalrat gewählt und amtierte danach bis 1973 als Präsident des Regionalrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhoffte Ernennung zum Senator auf Lebenszeit blieb Piacón nach der Wahl des Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik 1972 verwehrt, da dieser von seinem Recht gebraucht machte und Piacón als einen von drei Kandidaten von der Vorschlagsliste des zuständigen Senatsausschusses strich. 1975 verstarb Luis Enrico de Piacón im Alter von 77 Jahren. Sein Sohn [[Lorenzo de Piacón]] wurde ebenfalls Politiker und amtierte von 1997 bis 2000 Vizepräsident des sagradischen Senats. Sein Großneffe [[Carles de Piacón]] war in den Neunziger Jahren u.a. Generalsekretär der [[PPC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1940-1944: Abteilungsleiter im [[Ministerium für Finanzen]]&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1964-1968: Gouverneur der [[Provinz Corar]]&lt;br /&gt;
* 1968-1969: Präsident der provisorischen Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1949: Stadtrat in [[Santana]] &lt;br /&gt;
* 1949-1961: Mitglied des [[Senat]]s für die Provinz [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Mitglied des Provinzialrats von [[Corar]]&lt;br /&gt;
* 1969-1975: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1963-1972: Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Piacón]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.128.33: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis Enrico de Piacón''' (*1898 bei Madrid, +1975 in [[Santana]], vollständiger Name ''Luis Enrico Fernando María António Ramírez Conte de Piacón-Santana i Bernat'') war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker ([[PPC]]). Er war von 1950 bis 1955 [[Finanzminister]] und danach bis 1958 [[Justizminister]] unter Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Luis Enrico de Piacón, Sprössling der sagradisch-italienischen Hochadelsfamilie der [[Piacone]], wurde im spanischen Exil der Adelsfamilie geboren und ging in Madrid zur Schule, ehe er nach dem Rehabilitationsgesetz von 1904 wieder mit seiner Familie nach Sagradien zurückkehren konnte. Er ging nach dem Schulabschluss zum Militär und schlug parallel dazu ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ein. Er wurde Spezialist für Finanzrecht und trat in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die staatliche Finanzverwaltung ein. Seit 1934 arbeitete am staatlichen Finanzhof, 1940 trat er als Abteilungsleiter ins Finanzministerium ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der als antimonarchisch empfundenen politischen Stimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit trat Piacón 1944 der [[Unión Monarquista]] bei, die sich für eine Rückkehr zur Monarchie, aber auch gegen anti-aristokratische Tendenzen stark machte. Daraufhin musste er aus dem Finanzministerium ausscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der Unión Monarquista bei der [[Parlamentswahl 1945]] schloss er sich schließlich der christdemokratischen [[Volkspartei]] an. Für diese gelang es ihm 1946, in den [[Senat]] einzuziehen, wo er den Wahlkreis [[Bolivas]] repräsentierte und schnell Vorsitzender des Haushaltsausschusses wurde. Innerhalb der Volkspartei konnte er sich bald als Vertreter des konservativen Flügels profilieren und wegen seiner weitreichenden Kontakte und seiner Integrationskraft im konservativen Spektrum eine wichtige Stellung einnehmen. Diese Position spiegelte auch seine Wahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der [[PPC]] im Jahr 1952 wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1950]] wurde Luis Enrico Piacón überraschend und gegen den Willen des [[PS|sozialistischen]] Regierungspartners zum [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] berufen. Diesen Posten behielt er bis zur [[Parlamentswahl 1954]]. Nach einer Kabinettsumbildung im Januar 1955 wurde Piacón [[Justizminister]]. In diesem Amt blieb er bis zum Ende der Legislaturperiode. Bei der Kabinettsbildung 1958 wurde er nicht mehr berücksichtigt und zog sich danach aus der ersten Reihe der Politik zurück. Bei den [[Senatswahlen 1961]] bewarb er sich um kein neues Mandat. Der rechte Parteiflügel des PPC brachte ihn 1965 als Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. Er spielte in den Plänen der Parteiführung jedoch keine Rolle. Nach den [[Kommunalwahlen 1964]] wurde Piacón Präsident der [[Provinz Corar]], 1968 provisorisches Oberhaupt der neu gebildeten [[Region Liez und Corar]] und delegiertes Mitglied des ersten Regionalrats. Bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] wurde der mittlerweile 71-jährige Piacón zum Regionalrat gewählt und amtierte danach bis 1973 als Präsident des Regionalrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhoffte Ernennung zum Senator auf Lebenszeit blieb Piacón nach der Wahl des Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik 1972 verwehrt, da dieser von seinem Recht gebraucht machte und Piacón als einen von drei Kandidaten von der Vorschlagsliste des zuständigen Senatsausschusses strich. 1975 verstarb Luis Enrico de Piacón im Alter von 77 Jahren. Sein Sohn [[Lorenzo de Piacón]] wurde ebenfalls Politiker und amtierte von 1997 bis 2000 Vizepräsident des sagradischen Senats. Sein Großneffe [[Carles de Piacón]] war in den Neunziger Jahren u.a. Generalsekretär der [[PPC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1940-1944: Abteilungsleiter im [[Ministerium für Finanzen]]&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1964-1968: Gouverneur der [[Provinz Corar]]&lt;br /&gt;
* 1968-1969: Präsident der provisorischen Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1949: Stadtrat in [[Santana]] &lt;br /&gt;
* 1949-1961: Mitglied des [[Senat]]s für die Provinz [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Mitglied des Provinzialrats von [[Corar]]&lt;br /&gt;
* 1969-1975: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1963-1972: Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Piacón]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.128.33: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luis Enrico de Piacón''' (*1898 bei Madrid, +1975 in [[Santana]], vollständiger Name ''Luis Enrico Fernando María António Ramírez Conte de Piacón-Santana i Bernat'') war ein [[Sagradien|sagradischer]] konservativer Politiker ([[PPC]]). Er war von 1950 bis 1955 [[Finanzminister]] und danach bis 1958 [[Justizminister]] unter Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Luis Enrico de Piacón, Sprössling der sagradisch-italienischen Hochadelsfamilie der [[Piacone]], wurde im spanischen Exil der Adelsfamilie geboren und ging in Madrid zur Schule, ehe er nach dem Rehabilitationsgesetz von 1904 wieder mit seiner Familie nach Sagradien zurückkehren konnte. Er ging nach dem Schulabschluss zum Militär und schlug parallel dazu ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ein. Er wurde Spezialist für Finanzrecht und trat in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in die staatliche Finanzverwaltung ein. Seit 1934 arbeitete am staatlichen Finanzhof, 1940 trat er als Abteilungsleiter ins Finanzministerium ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der als antimonarchisch empfundenen politischen Stimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit trat Piacón 1944 der [[Unión Monarquista]] bei, die sich für eine Rückkehr zur Monarchie, aber auch gegen anti-aristokratische Tendenzen stark machte. Daraufhin musste er aus dem Finanzministerium ausscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der Unión Monarquista bei der [[Parlamentswahl 1945]] schloss er sich schließlich der christdemokratischen [[Volkspartei]] an. Für diese gelang es ihm 1946, in den [[Senat]] einzuziehen, wo er den Wahlkreis [[Bolivas]] repräsentierte und schnell Vorsitzender des Haushaltsausschusses wurde. Innerhalb der Volkspartei konnte er sich bald als Vertreter des konservativen Flügels profilieren und wegen seiner weitreichenden Kontakte und seiner Integrationskraft im konservativen Spektrum eine wichtige Stellung einnehmen. Diese Position spiegelte auch seine Wahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der [[PPC]] im Jahr 1952 wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1950]] wurde Luis Enrico Piacón überraschend und gegen den Willen des [[PS|sozialistischen]] Regierungspartners zum [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] berufen. Diesen Posten behielt er bis zur [[Parlamentswahl 1954]]. Nach einer Kabinettsumbildung im Januar 1955 wurde Piacón [[Justizminister]]. In diesem Amt blieb er bis zum Ende der Legislaturperiode. Bei der Kabinettsbildung 1958 wurde er nicht mehr berücksichtigt und zog sich danach aus der ersten Reihe der Politik zurück. Bei den [[Senatswahlen 1961]] bewarb er sich um kein neues Mandat. Der rechte Parteiflügel des PPC brachte ihn 1965 als Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. Er spielte in den Plänen der Parteiführung jedoch keine Rolle. Nach den [[Kommunalwahlen 1964]] wurde Piacón Präsident der [[Provinz Corar]], 1968 provisorisches Oberhaupt der neu gebildeten [[Region Liez und Corar]] und delegiertes Mitglied des ersten Regionalrats. Bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] wurde der mittlerweile 71-jährige Piacón zum Regionalrat gewählt und amtierte danach bis 1973 als Präsident des Regionalrats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhoffte Ernennung zum Senator auf Lebenszeit blieb Piacón nach der Wahl des Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] zum neuen Präsidenten der Republik 1972 verwehrt, da dieser von seinem Recht gebraucht machte und Piacón als einen von drei Kandidaten von der Vorschlagsliste des zuständigen Senatsausschusses strich. 1975 verstarb Luis Enrico de Piacón im Alter von 77 Jahren. Sein Sohn [[Lorenzo de Piacón]] wurde ebenfalls Politiker und amtierte von 1997 bis 2000 Vizepräsident des sagradischen Senats. Sein Großneffe [[Carles de Piacón]] war in den Neunziger Jahren u.a. Generalsekretär der [[PPC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1940-1944: Abteilungsleiter im [[Ministerium für Finanzen]]&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1958: [[Justizminister]] im [[Kabinett Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Gouverneur der [[Provinz Corar]]&lt;br /&gt;
* 1968-1969: Präsident der provisorischen Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1944-1949: Stadtrat in [[Santana]] &lt;br /&gt;
* 1949-1961: Mitglied des [[Senat]]s für die Provinz [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Mitglied des Provinzialrats von [[Corar]]&lt;br /&gt;
* 1969-1975: Mitglied des Regionalrats von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1963-1972: Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Corar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Piacón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Piacón]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sandro De la Nada</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.183.128.33: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sandro Montero De la Nada''' (*1924 in [[Santa May]], +1997) war ein [[sagradischer]] Jurist und christdemokratischer Politiker ([[PPC]]). Er war von 1975 bis 1982 Parteivorsitzender der [[PPC]] und von 1979 bis 1982 [[Ministerpräsident]] des Landes als Chef einer Großen Koalition aus [[Volkspartei]] und [[ASUL|Sozialistischer Allianz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Karriere als Beamter und Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Der Südsagradier Sandro de la Nada, Sohn eines Diplomaten und einer Lehrerin, studierte Rechtswissenschaften und trat nach seinem Studienabschluss in den sagradischen Staatsdienst ein. Er arbeitete als Beamter in mehreren sagradischen Behörden und Ministerien, darunter das sagradische Amt für Arbeit und Beschäftigung und das sagradische [[Justizministerium]]. 1958 wurde Nada erstmals für die christdemokratische [[Volkspartei]] (PPC) in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach vier Jahren wurde Nada in der Großen Koalitionsregierung unter [[Martín Ánibal Costa]] zum Staatssekretär im [[Kulturminister]]ium ernannt, nach Ende der Regierung wechselte er in gleicher Position in den [[Plazarenya]]-Palast und wurde leitender Beamter in der Behörde des sagradischen [[Präsident der Republik|Staatspräsidenten]] [[Carles María Ortega]]. Sein Abgeordnetenmandat legte er dafür nieder. Nach dem Sieg der Mitte-Rechts-Parteien bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967]] kehrte Nada als Staatssekretär im [[Erziehungsministerium]] in die Regierung zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident und Oppositionsführer ===&lt;br /&gt;
Bei den ersten direkten [[Regionalwahlen 1969]] trat Nada als Spitzenkandidat der [[Volkspartei]] in seiner Heimatregion [[Liez-Corar]] an und wurde nach dem Sieg der bürgerlichen Rechten zum Präsidenten der Regionaljunta von Liez und Corar gewählt. Als solcher führte er eine konservativ-liberale Koalition an, die bei den [[Regionalwahlen 1973]] im Amt bestätigt wurde. Als Vorsitzender des Parteiverbands in der Region gehörte Nada zudem dem nationalen Vorstand der Volkspartei an und wurde 1971 zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des liberalen Reformflügels der Partei geriet Nada in die parteiinternen Auseinandersetzungen um den richtigen Oppositionskurs der Partei und wurde von Gegnern des unglücklichen Vorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]] als möglicher Gegenkandidat gehandelt. Nach der deutlichen Niederlage der Volkspartei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahl im Herbst 1974]] trat Nada schließlich auf dem Parteitag 1975 in [[Joanaz]] in einer Kampfkandidatur um den Parteivorsitz gegen den Amtsinhaber Ellévez Perón an und gewann die Abstimmung. Als neuer Oppositionsführer suchte Nada einen kooperativeren Kurs gegenüber der sozialistischen [[Kabinett Caval III|Minderheitsregierung]] als seiner Vorgänger, unterlag bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahl 1976]] aber ebenfalls gegen Ministerpräsident [[Joán Caval]]. Nada konnte sich aber im Amt halten und übernahm zusätzlich die Position des Fraktionssprechers in der [[Abgeordnetenkammer]] von Ellévez Perón.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen Vertrauensfrage von Ministerpräsident [[Joán Caval]] im Januar 1979 kam es 1979 erneut zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer]], bei denen Nada als Spitzenkandidat der Volkspartei im zweiten Anlauf einen knappen Sieg gegen Cavals [[ASUL|Sozialisten]] feiern konnte. Aufgrund einer parlamentarischen Pattsituation zwischen dem bürgerlichen und dem sozialistisch-kommunistischen Lager blieb jedoch kein anderer Ausweg als die Bildung einer Großen Koalition aus Christdemokraten und Sozialisten. Nada konnte trotz Kritik am knappen Ergebnis einen Führungsanspruch behaupten und wurde Ministerpräsident der zweiten [[PPC]]/[[ASUL]]-[[Kabinett Nada I|Regierung]] in der Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an stand die ungeliebte Zweckehe unter keinem guten Stern. Während die ASUL unter Cavals Führung immer mehr vom pragmatischen Regierungskurs des [[Vizeministerpräsident]]en [[Francisco Montone]] abrückte und einen zunehmend radikal-linken Kurs steuerte, drängten große Teile von Nadas Volkspartei auf eine neokonservative Wende nach dem Vorbild von Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen zwischen mächtigen Spielern im Kabinett wie zwischen dem konservativen [[Wirtschaftsminister]] [[Alfonso María Guivares]], der als starker Mann im Kabinett galt, und dem linken [[Arbeitsminister]] [[Andrés Colón]], aber auch außerhalb des Kabinetts zwischen dem ehrgeizigen [[PPC]]-Fraktionssprecher [[Emilio Moya]] und dem ASUL-Generalsekretär [[Joán Caval]]. Die anhaltenden Streitigkeiten konnten zwar immer wieder geschlichtet werden, doch verschlechterte sich die Stimmung im Kabinett so zusehends. Zunehmend wurde Nada auch mangelndes Durchsetzungsvermögen vorgeworfen. Der Eintritt Emilio Moyas ins Kabinett im Frühjahr 1982 wurde als weitere Schwächung Nadas angesehen, da er diesen nicht effektiv in die Kabinettsdisziplin einbinden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Jahre nach der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich die beiden Regierungspartner im Sommer 1982 nicht auf einen gemeinsamen Haushalt für das Folgejahr einigen konnten, kam es zum Austritt der sozialistischen Minister aus der Regierung. Nadas Versuch, eine knappe Mehrheit der bürgerlichen Parteien zu schmieden, um sein [[Kabinett Nada II|Minderheitskabinett]] zu stützen, scheiterte schnell an den knappen Mehrheitsverhältnissen von einer Stimme, aber auch an der parteiinternen Gegnerschaft. Der Entschluss Nadas, dennoch ein Misstrauensvotum der linken Opposition gegen seine Person zu riskieren, führte schließlich zu seiner Entmachtung. Nach dem erfolgreichen Misstrauensvotum löste Präsident [[Alfonso María Guivares]] die [[Abgeordnetenkammer]] auf und schrieb [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen für den Herbst]] aus, woraufhin es zu einem fraktionsinternen Putsch gegen Nada kam. Anstatt diesen zu stützen, sprach sich die Fraktion mehrheitlich für eine Spitzenkandidatur des bisherigen Wirtschaftsministers [[Emilio Moya]] aus, woraufhin Nada auf die Führung der Partei im Wahlkampf verzichtete und den Parteivorsitz geschäftsführend an Moya abgab. Dieser führte die Partei schließlich zu einem deutlichen Wahlsieg und bildete eine bürgerliche Mehrheitsregierung. Einen Ministerposten im [[Kabinett Moya I|Kabinett Moya]] schlug Sandro De la Nada aus und zog sich stattdessen aus der ersten Reihe der Politik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wechselte Nada ins Europäische Parlament nach Straßburg, wo er bis 1989 die Europäische Volkspartei vertrat. 1990 wurde er schließlich von [[Santiago Montoya]] zum Mitglied des sagradischen [[Senat]]s auf Lebenszeit ernannt. Kurze Zeit später übernahm er zudem den Vorsitz der politischen Stifung der Volkspartei, dem [[Istituto Paulo Luciaro]] (IPL), dem er bis 1995 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandro De la Nada starb 1997 im Alter von 73 Jahren an der Folge eines Herzinfarkts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1962-1964: Staatssekretär im [[Kulturminister]]ium &lt;br /&gt;
* 1965-1967: Staatssekretär beim [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1967-1969: Staatssekretär im [[Erziehungsministerium]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: Präsident der Regionalregierung von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] und [[Kabinett Nada III|III]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1958-1965: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1976-1984: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1989: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1968-1976: Parteivorsitzender der [[Volkspartei]] [[Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
* 1971-1975: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[Volkspartei]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: Parteivorsitzender der [[Volkspartei]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: Fraktionssprecher der [[Volkspartei]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
* 1990-1995: Vorsitzender des [[Istituto Paulo Luciaro]] (IPL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Nada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Nada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Nada]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Liez-Corar|Nada]]&lt;/div&gt;</summary>
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