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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Iacovo Del Pérez</title>
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		<updated>2018-11-25T16:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.183.103.17: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Monnet50a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iacovo Del Pérez''' (*1904, †1997) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1952 bis 1958 Bürgermeister der Stadt [[Tulis]] und 1962 bis 1964 sowie erneut von 1970 bis 1974 [[Außenminister]] der Sagradischen Republik. 1964 folgte er dem verstorbenen [[António Santiago]] als Generalsekretär der [[ASUL]] (bis 1969) und sagradischer [[Ministerpräsident]] (bis 1967) nach, ehe er von 1975 bis 1985 zwei Amtsperioden lang als [[Präsident der Republik]] amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
Der in [[Guiana]] geborene Del Pérez, Sohn eines Schullehrers, kam im Alter von 10 Jahren nach [[Sagradien]], wo er in [[Tulis]] das Gymnasium besuchte und nach dem Abitur Sozialwissenschaften, Philosophie und Literaturwissenschaft studierte. 1925 trat Del Pérez der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bei. Er engagierte sich aktiv in der [[Juventú Socialista|Parteijugend]] und betätigte sich als Journalist bei verschiedenen linksgerichteten Zeitungen. 1934 saß Del Pérez einige Zeit im Gefängnis und unterstützte danach die Volksfrontregierungen unter Präsident [[Santiago Laval]], den Del Pérez später als großes Vorbild bezeichnete. 1936/1937 war Del Pérez als Kriegsberichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Aprilwahlen 1938]] gehörte Del Pérez zu den Gegnern der antisozialistischen [[Regierung Sants-Igualde]], der er faschistische Tendenzen vorwarf. Er wurde dafür mehrmals festgenommen, doch konnte ihm keine kommunistische Konspiration nachgewiesen werden. Seit 1940 gehörte er zu den Befürwortern eines Eintritts Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg, 1943 schloss er sich dem sagradischen Widerstand in Nordsagradien an. Hier schloss er enge Verbindungen zu [[Santo De l'Ilpa]], als dessen persönlicher Sekretär er in der Wiederaufbauphase der Sozialistischen Partei im Jahr 1943/44 arbeitete. Im Frühjahr 1944 übernahm Del Pérez als Chefredakteur die Leitung der wieder gegründeten Parteizeitung [[Avante]] und wurde danach für den PS in den Stadtrat von Tulis gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere in der frühen Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1947 wurde Del Pérez von Ministerpräsident De la Ilpa als Unterstaatssekretär ins Kabinettsministerium berufen, wenig später stieg er im [[Kabinett Ilpa I|Kabinett Ilpa]] zum [[Kulturminister]] auf. 1950 wurde Del Pérez unter [[Außenminister]] De la Ilpa Staatssekretär im Außenministerium, gab diesen Posten aber 1952 auf, als er zum [[Bürgermeister von Tulis]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1953 gehörte Del Pérez neben [[Carles Domínguez-Arras]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]] zum so genannten &amp;quot;[[Mitternachtskartell]]”, einem inoffiziellen Führungskreis der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Parlaments 1958]], bei der Del Pérez in die [[Abgeordnetekammer]] gewählt wurde, legte er seine kommunalen Ämter nieder und wurde zum stellvertretenden Sprecher der sozialistischen Kammergruppe sowie zum Präsidenten des Auswärtigen Ausschusses der Abgeordnetenkammer gewählt. In dieser Rolle profilierte sich Del Pérez mit einer alternativen Außenpolitik, in der sich der einstige Westkurs-Anhänger neben einer vertieften europäischen Integration für eine Öffnung gegenüber dem kommunistischen Osten einsetzte. In dieser Zeit etablierte sich Del Pérez als Nummer Zwei in seiner Partei hinter Partei- und Fraktionschef [[António Santiago]]. 1960 wurde er Stellvertreter des Generalsekretärs und Parteisprecher für Außen- und Sicherheitspolitik. Er war zudem wesentlich an der Formulierung des [[Manifesto de Lemez|Parteiprogramms der ASUL]] beteiligt, das 1962 in [[Lemez]] verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister der Großen Koalition und Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] wurde Del Pérez im [[Kabinett Costa|Kabinett]] der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] zum Außenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Damit wurde er zum Bindeglied zwischen Partei und Koalition, da Parteichef Santiago es vorzog, außerhalb des Kabinetts zu bleiben. Bereits in dieser Zeit knüpfte Del Pérez verstärkte Kontakte nach [[Micolinien]], das er näher an die Europäische Gemeinschaft heranzuführen gedachte. Nach dem Bruch der Koalition kam es Ende 1963 zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Neuwahlen]], aus denen die Sozialisten knapp als Sieger hervorgingen. Del Pérez stellte sich an die Spitze jener, die eine Regierung mit der bürgerlich-liberalen [[UDS]] anstrebten und war wesentlich an den Verhandlungen mit UDS-Chef [[Carles Méndez-León]] beteiligt. In der neuen [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] aus Sozialisten, Radikal- und Liberaldemokraten blieb Del Pérez zunächst Außenminister. Nach dem überraschenden Tod António Santiagos wählte ihn das Exekutivkommitee der ASUL zum Nachfolger Santiagos als Parteichef. Wenige Tage später ernannte ihn der frisch inaugurierte Präsident [[Carles María Ortega]] zum neuen Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Ausland hoch angesehene und auch im bürgerlichen Lager geschätzte Del Pérez wirkte als Gesicht der neuen Mitte-Links-Koalition, welche die Konservativen erstmals überhaupt in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] in die Opposition geschickt hatte und nun auf juristische Reformen drängte. Neben Del Pérez etablierten sich jedoch Domínguez-Arrás und Nacoma als mächtige Strippenzieher in Partei und Regierung und bildeten mit dem oft nur formal vorangestellten Del Pérez eine starke Führungstroika. Im Sommer 1965 nahmen [[Mikolinien]], Sagradien und [[Sancristo]] offizielle Dreistaatengespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit auf, die fortan zweijährlich wiederholt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 1966 geriet die Koalition Del Pérez/Méndez-León zunehmend in innere Krisen und zerfiel schließlich im November 1966. Nach dem Austritt der UDS aus dem Kabinett Del Pérez blieb die Regierung jedoch zunächst als Minderheitsregierung bestehen, da die Unionsdemokraten sich keinem Misstrauensvotum gegen die Regierung anschlossen. Zu einem solchen kam es erst Anfang 1967, in dessen Folge Präsident Ortega die Kammer auflöste. Bei [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogenen Neuwahlen]] trat Del Pérez als Spitzenkandidat der Sozialisten an, verlor aber gegen den konservativen [[PPC]] von [[Carles Angel Favale]], der eine konservativ-liberale Minderheitsregierung bildete. In der Opposition zur [[Kabinett Favale II|neuen Mitte-Rechts-Regierung]] geriet der Parteichef zunehmend unter Druck. Streitigkeiten innerhalb der Führungstroika und eine drohende Rebellion der nachrückenden so genannten [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] um [[Joán Caval]] bedrohten die Stellung Del Pérez', der es nach Meinung seiner Kritiker an Kampfgeist und Schlagkraft in der Opposition missen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister der Regierung Caval und Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Als schließlich immer klarer wurde, dass Del Pérez nicht mehr auf die Unterstützung seiner Partei und vor allem seines mächtigen einstigen Verbündeten [[Stefano Nacoma]] setzen konnte, kündigte Del Pérez an, auf dem Parteitag der ASUL 1969 nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem herausragenden Sieg [[Joán Caval]]s bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] wurde Del Pérez nochmals als Außenminister in [[Kabinett Caval I|Cavals sozialistisches Minderheitskabinett]] berufen. Als solcher konnte er den Erfolg seiner Dreistaatenpolitik selbst verwirklichen, indem es im Januar 1972 offiziell zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es zwischen Micolinien, Sagradien und dem Fürstentum Sancristo kam, dessen erster Ratsvorsitzender als sagradischer Außenminister Del Pérez wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Nino Cabal]] auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, kandidierte Del Pérez bei den [[Präsidentschaftswahlen 1975]]. Dabei konnte er sich gegen den früheren Notenbankchef und Finanzminister [[Alfonso Guivares]] von der [[Volkspartei]] durchsetzen und wurde achtundsechzigjährig zum fünften Präsidenten der Dritten Republik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatsoberhaupt verdiente sich Del Pérez breites Ansehen in allen politischen Lagern und große Popularität im Volk, wie sie zuvor nur der stets großväterlich auftretende [[Ariel De la Roya]] genossen hatte. Immer wieder thematisierte er heikle Themen und setzte sich für soziale Gerechtigkeit und internationale Friedenssicherung ein. Besonders die Abrüstung war ihm ein großes Anliegen. Politisch unterstützte er lange Zeit die sozialistische Minderheitsregierung Cavals, ernannte 1979 aber schließlich eine Große Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch erlaubte Pérez sich stets größere Freiheiten, als sie einige seiner Vorgänger genossen hatten. Besonders im internationalen Ost-West-Dialog sowie in den Beziehungen Sagradiens zu seinen ehemaligen Kolonien in Afrika setzte er wichtige Akzente. Er verurteilte die Apartheid in Südafrika, die Militärdiktaturen in Südamerika und die Intervention der UdSSR in Afghanistan. Während der Periode der gestiegenen Spannungen zwischen Rechten und Linken und des Terrorismus des [[Grupo Sêglu Rôiso]] war er ein strenger Verteidiger der Institutionen des Rechtsstaats und sprach offen die vermutete Verbindung zwischen den GSR und der UdSSR an. Forderungen der Konservativen nach weitgehenden Einschnitten der bürgerlichen Freiheiten lehnte er aber ab und kassierte ein Gesetz zur polizeilichen Hausdurchsuchung, das die [[Kabinett Nada I|Regierung Nada]] 1979 eingebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1980]] wurde Iacovo Del Pérez mit großer Mehrheit im ersten Wahlgang wiedergewählt. 1985 endete seine zweite Amtszeit. Bis dahin konnte Del Pérez als einer der populärsten Präsidenten der sagradischen Nachkriegsgeschichte gelten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nahm Del Pérez seinen Anspruch auf ein Senatsmandat auf Lebenszeit wahr und wurde 1986 an die Spitze der ASUL-nahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] gewählt, der er bis 1991 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der verhehrenden politischen Krise, welche die so genannte [[Guivares-Affäre]] ausgelöst hatte, mahnte Del Pérez als Präsident a.D. zu Besonnenheit und konnte Kraft seiner Autorität einiges dazu beitragen, die schwere Vertrauenserschütterung der Bevölkerung in die politischen Institutionen des Landes im Maß zu halten. Del Pérez veröffentlichte seine Memoiren zwischen 1984 und 1988 in drei Bänden. Seit 1993 ließ er sein Senatsamt endgültig ruhen. Del Pérez verstarb im Jahr 1997 im hohen Alter von 93 Jahren an einer Herzschwäche. Er galt bis zu seinem Tod neben Joán Caval als wichtigste Identifikationsfigur der Sozialistischen Partei und war seit 1991 Ehrenvorsitzender der Asul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1947-1948: Unterstaatssekretär und Sprecher des [[Ministerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1948-1949: [[Kulturminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1950-1952: Staatssekretär im [[Außenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: Bürgermeister von [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Costa]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Außenminister]] im [[Kabinett Costa]] sowie im [[Kabinett Santiago]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Ministerpräsident|Präsident des Ministerrats (Ministerpräsident)]]&lt;br /&gt;
* 1970-1974: [[Außenminister]] im [[Kabinett Caval I]]&lt;br /&gt;
* 1975-1985: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1945-1958: Stadtrat in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1958-1972: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1958-1962: Präsident des Außenausschusses der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1984-1997: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: stellvertretender Sprecher der Sozialistischen Kammerfraktion&lt;br /&gt;
* 1960-1964: Vize-Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1964-1969: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 1991: Ehrenpräsident der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1972-1973: Präsident des [[Blaumeerrat]]s&lt;br /&gt;
* 1986-1991: Präsident der [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturminister Sagradiens|Del Pérez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL|Del Pérez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.183.103.17</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Den%C3%ADsio_%C3%81lvarez&amp;diff=45032</id>
		<title>Denísio Álvarez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;46.183.103.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Borloo018.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein bürgerlicher [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[RAD]], seit 1993 [[PPC]]) und Wirtschaftsfunktionär. Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Rosera]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionalregierung]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] trat Álvarez als Kandidat der Christdemokraten in der Hauptstadt [[Semest]] an. Bei der Wahl wurde seine Volkspartei aber nur zweiter hinter den Sozialisten von [[Ana Orlén-Zapato]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik übernahm Álvarez verschiedene Funktionen in der Privatwirtschaft und ist in mehreren öffentlichen Aufsichtsgremien vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Rosera ====&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semest]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in [[Videça]], arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und wurde 1982 Leiter des Instituts für Gesellschaftsforschung in [[Rosera]]. 1987 wurde Álvarez zum nationalen Vizesekretär des linksliberalen [[Partíu Radical-Democrático]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Rosera]], führte Álvarez die Radikaldemokraten bei der [[Kommunalwahl 1988]] zu einem Überraschungserfolg. Bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen gelang es ihm, eine Koalition seiner Partei mit [[PPC|Konservativen]] und [[Verdes|Grünen]] zu formen und wurde schließlich zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, [[Rosera]] zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karriere in der Region Lojandía ====&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorán auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den PRD hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorán]] Álvarez zum Beigeordneten für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in die neue konservativ-liberale Regionalregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Rosera zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Coloráns ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Coloráns erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in der Volkspartei ====&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltminister im Kabinett Luisanto ====&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken [[UDS]]-Flügel und anderen repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen Álvarez und Vertretern der traditionellen Rechten innerhalb der Regierungsmehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 kam Álvarez ältester Sohn bei einem Autounfall ums Leben. Im Frühjahr 2011 wurde schließlich bekannt, dass Álvarez' Frau an einer Depression erkrankt war. Zuvor hatte es wiederholt Indiskretionen gegeben, die von persönlichen Problemen des Ministers sprachen. Völlig überraschend erklärte Álvarez nach Bekanntwerden der Krankheit im Februar 2011 seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern. Er gab an, sich ausschließlich seiner Frau widmen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Medienkreisen wurde zudem über ein persönliches Zerwürfnis zwischen Álvarez und Ministerpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]] berichtet, wobei vermutet wurde, dass die Indiskretionen direkt aus dem Umkreis des Ministerpräsidenten stammten. Anlass zu solchen Spekulationen gab der Zeitpunkt der Ankündigung kurz nach einer parteiinternen Auseinandersetzung um eine mögliche Kurskorrektur in der Energiepolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurzzeitiges Comeback bei der [[Kommunalwahl 2012]] ==== &lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2011 gab Álvarez bekannt, bei den kommenden [[Kommunalwahlen 2012]] in der Hauptstadt [[Semest]] als Kandidat der Konservativen anzutreten, konnte seine Partei aber nicht auf den ersten Platz führen. In der Folge verzichtete Álvarez auf ein Amt in der Stadtregierung von Semest und zog sich Anfang 2013 schließlich auch aus dem Stadtrat zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tätigkeiten in der Privatwirtschaft ====&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik gründete Álvarez ein Wirtschaftsberatungsunternehmen, das sich auf neue Energien spezialisiert hat. Er fungierte zudem als Mitglied mehrere Aufsichtsgremien in der Privatwirtschaft sowie im öffentlichen Bereich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Rosera]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Beigeordneter Regionalrat für Soziales in der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1993: Mitglied des Stadtrats von [[Rosera]] (bis 1991 [[RAD]])&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2012-2013: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1991: Vizesekretär des [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD)&lt;br /&gt;
* 1995-2008: Vorsitzender des [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Alvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Den%C3%ADsio_%C3%81lvarez&amp;diff=45031</id>
		<title>Denísio Álvarez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Den%C3%ADsio_%C3%81lvarez&amp;diff=45031"/>
		<updated>2018-11-25T15:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.183.103.17: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Borloo018.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein bürgerlicher [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[RAD]], seit 1993 [[PPC]]) und Wirtschaftsfunktionär. Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Rosera]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionalregierung]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] trat Álvarez als Kandidat der Christdemokraten in der Hauptstadt [[Semest]] an. Bei der Wahl wurde seine Volkspartei aber nur zweiter hinter den Sozialisten von [[Ana Orlén-Zapato]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik übernahm Álvarez verschiedene Funktionen in der Privatwirtschaft und ist in mehreren öffentlichen Aufsichtsgremien vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Rosera ====&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semest]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in [[Videça]], arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und wurde 1982 Leiter des Instituts für Gesellschaftsforschung in [[Rosera]]. 1987 wurde Álvarez zum nationalen Vizesekretär des linksliberalen [[Partíu Radical-Democrático]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Rosera]], führte Álvarez die Radikaldemokraten bei der [[Kommunalwahl 1988]] zu einem Überraschungserfolg. Bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen gelang es ihm, eine Koalition seiner Partei mit [[PPC|Konservativen]] und [[Verdes|Grünen]] zu formen und wurde schließlich zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, [[Rosera]] zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karriere in der Region Lojandía ====&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorán auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den PRD hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorán]] Álvarez zum Beigeordneten für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in die neue konservativ-liberale Regionalregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Rosera zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Coloráns ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Coloráns erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in der Volkspartei ====&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltminister im Kabinett Luisanto ====&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken [[UDS]]-Flügel und anderen repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen Álvarez und Vertretern der traditionellen Rechten innerhalb der Regierungsmehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 kam Álvarez ältester Sohn bei einem Autounfall ums Leben. Im Frühjahr 2011 wurde schließlich bekannt, dass Álvarez' Frau an einer Depression erkrankt war. Zuvor hatte es wiederholt Indiskretionen gegeben, die von persönlichen Problemen des Ministers sprachen. Völlig überraschend erklärte Álvarez nach Bekanntwerden der Krankheit im Februar 2011 seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern. Er gab an, sich ausschließlich seiner Frau widmen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Medienkreisen wurde zudem über ein persönliches Zerwürfnis zwischen Álvarez und Ministerpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]] berichtet, wobei vermutet wurde, dass die Indiskretionen direkt aus dem Umkreis des Ministerpräsidenten stammten. Anlass zu solchen Spekulationen gab der Zeitpunkt der Ankündigung kurz nach einer parteiinternen Auseinandersetzung um eine mögliche Kurskorrektur in der Energiepolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comeback bei der [[Kommunalwahl 2012]] ==== &lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2011 gab Álvarez bekannt, bei den kommenden [[Kommunalwahlen 2012]] in der Hauptstadt [[Semest]] als Kandidat der Konservativen anzutreten, konnte seine Partei aber nicht auf den ersten Platz führen. Im Jahr 2014 zog sich Álvarez wieder aus dem Stadtrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Rosera]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Beigeordneter Regionalrat für Soziales in der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1993: Mitglied des Stadtrats von [[Rosera]] (bis 1991 [[RAD]])&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2012-2013: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1991: Vizesekretär des [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD)&lt;br /&gt;
* 1995-2008: Vorsitzender des [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Alvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.183.103.17</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Den%C3%ADsio_%C3%81lvarez&amp;diff=45030</id>
		<title>Denísio Álvarez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Den%C3%ADsio_%C3%81lvarez&amp;diff=45030"/>
		<updated>2018-11-25T15:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.183.103.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Borloo018.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein bürgerlicher [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[RAD]], seit 1993 [[PPC]]) und Wirtschaftsfunktionär. Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Rosera]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionalregierung]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] trat Álvarez als Kandidat der Christdemokraten in der Hauptstadt [[Semest]] an. Bei der Wahl wurde seine Volkspartei aber nur zweiter hinter den Sozialisten von [[Ana Orlén-Zapato]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik übernahm Álvarez verschiedene Funktionen in der Privatwirtschaft und ist in mehreren öffentlichen Aufsichtsgremien vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Rosera ====&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semest]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in [[Videça]], arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und wurde 1982 Leiter des Instituts für Gesellschaftsforschung in [[Rosera]]. 1987 wurde Álvarez zum nationalen Vizesekretär des linksliberalen [[Partíu Radical-Democrático]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Rosera]], führte Álvarez die Radikaldemokraten bei der [[Kommunalwahl 1988]] zu einem Überraschungserfolg. Bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen gelang es ihm, eine Koalition seiner Partei mit [[PPC|Konservativen]] und [[Verdes|Grünen]] zu formen und wurde schließlich zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, [[Rosera]] zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karriere in der Region Lojandía ====&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorán auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den PRD hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorán]] Álvarez zum Beigeordneten für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in die neue konservativ-liberale Regionalregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Rosera zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Coloráns ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Coloráns erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in der Volkspartei ====&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltminister im Kabinett Luisanto ====&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken [[UDS]]-Flügel und anderen repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen Álvarez und Vertretern der traditionellen Rechten innerhalb der Regierungsmehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 kam Álvarez ältester Sohn bei einem Autounfall ums Leben. Im Frühjahr 2011 wurde schließlich bekannt, dass Álvarez' Frau an einer Depression erkrankt war. Zuvor hatte es wiederholt Indiskretionen gegeben, die von persönlichen Problemen des Ministers sprachen. Völlig überraschend erklärte Álvarez nach Bekanntwerden der Krankheit im Februar 2011 seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern. Er gab an, sich ausschließlich seiner Frau widmen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Medienkreisen wurde zudem über ein persönliches Zerwürfnis zwischen Álvarez und Ministerpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]] berichtet, wobei vermutet wurde, dass die Indiskretionen direkt aus dem Umkreis des Ministerpräsidenten stammten. Anlass zu solchen Spekulationen gab der Zeitpunkt der Ankündigung kurz nach einer parteiinternen Auseinandersetzung um eine mögliche Kurskorrektur in der Energiepolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comeback bei der [[Kommunalwahl 2012]] ==== &lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2011 gab Álvarez bekannt, bei den kommenden [[Kommunalwahlen 2012]] in der Hauptstadt [[Semest]] als Kandidat der Konservativen anzutreten, konnte seine Partei aber nicht auf den ersten Platz führen. Im Jahr 2014 zog sich Álvarez wieder aus dem Stadtrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Rosera]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Beigeordneter Regionalrat für Soziales in der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1993: Mitglied des Stadtrats von [[Rosera]] (bis 1991 [[RAD]])&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2012-2014: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1991: Vizesekretär des [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD)&lt;br /&gt;
* 1995-2008: Vorsitzender des [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Alvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.183.103.17</name></author>
		
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		<title>Denísio Álvarez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;46.183.103.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Borloo018.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Denísio Jocéntilo Álvarez''' (*1954 in [[Noyar]]) ist ein bürgerlicher [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[RAD]], seit 1993 [[PPC]]) und Wirtschaftsfunktionär. Er war von 1988 bis 1993 Bürgermeister der Stadt [[Rosera]] und danach von 1995 bis 2006 Präsident der [[Lojandía|lojandinischen]] [[Regionalregierung]]. Von 2006 bis Februar 2011 war er als [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]] vertreten. Seit 2002 war er zudem Stellvertretender Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] trat Álvarez als Kandidat der Christdemokraten in der Hauptstadt [[Semest]] an. Bei der Wahl wurde seine Volkspartei aber nur zweiter hinter den Sozialisten von [[Ana Orlén-Zapato]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend, Beruf und politische Anfänge als Bürgermeister von Rosera ====&lt;br /&gt;
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene und in [[Lojandía]] aufgewachsene Álvarez begann nach dem Abitur ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in [[Semest]]. Nach seinem Abschluss besuchte er die [[SIS]] in [[Videça]], arbeitete anschließend nach seiner Promotion an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in [[Laquines]] und wurde 1982 Leiter des Instituts für Gesellschaftsforschung in [[Rosera]]. 1987 wurde Álvarez zum nationalen Vizesekretär des linksliberalen [[Partíu Radical-Democrático]] gewählt und unterstützte zeitweise die EU-Abgeordnete [[María Laponte]] als Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 Mitglied im Stadtrat von [[Rosera]], führte Álvarez die Radikaldemokraten bei der [[Kommunalwahl 1988]] zu einem Überraschungserfolg. Bei den anschließenden Koalitionsverhandlungen gelang es ihm, eine Koalition seiner Partei mit [[PPC|Konservativen]] und [[Verdes|Grünen]] zu formen und wurde schließlich zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Álvarez schaffte es in fünf Jahren, [[Rosera]] zu einem angesehen Standort für Zukunftstechnologien umzugestalten und die Arbeitslosenquote der Stadt spürbar zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karriere in der Region Lojandía ====&lt;br /&gt;
Durch diesen Erfolg wurde die lojandinische [[PPC]] unter Angel Colorán auf Álvarez aufmerksam, der Álvarez vor den [[Regionalwahlen 1993]] für einen Wechsel in die lojandinische Regionalpolitik motivieren konnte. Bei den [[Regionalwahlen 1993]] kandidierte Álvarez als Unabhängiger auf der Liste der PPC und wurde in den Regionalrat gewählt. Sein Engagement für den PRD hatte er bereits 1991 beendet. Nachdem er im Wahlkampf bereits als Experte für Sozial- und Stadtentwicklung des PPC aufgetreten war, berief der neue lojandinische Regionalpräsident [[Angel Colorán]] Álvarez zum Beigeordneten für Soziales, regionale Entwicklung und Städtebau in die neue konservativ-liberale Regionalregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl und der Berufung zum Assessor trat Álvarez von seinem Amt als Bürgermeister von Rosera zurück und wenig später in den lojandinischen PPC ein, wo er schnell Karriere machen konnte. Bereits 1994 gehörte er zum Vorstand der Partei in der Region. Nach dem Eintritt Angel Coloráns ins [[Kabinett Otero II|Kabinett Otero]] im Herbst 1995 kandidierte Álvarez auf Vorschlag Coloráns erfolgreich für dessen Nachfolge und wurde zum neuen Präsidenten der Regionaljunta sowie wenig später zum Vorsitzenden der PPC in Lojandía gewählt. Die Koalition mit den Liberalen führte er bis zu den [[Regionalwahlen 1997]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schlechten Abschneiden der UDS und dem guten Ergebnis des rechten [[PSP]] bei den Wahlen bildete Álvarez als Wahlsieger eine [[Große Koalition]] mit den zweitplatzierten [[ASUL|Sozialisten]]. Eine Zusammenarbeit mit dem PSP unter [[Joán de la Pênia]] lehnte er entschieden ab. Die Koalition mit der ASUL wurde auch bei den [[Regionalwahlen 2001|Wahlen 2001]] und [[Regionalwahlen 2005|2005]] bestätigt, die Álvarez stets gewinnen konnte. Nach der Wahl Joán De la Pênias zum Bürgermeister der lojandinischen Hauptstadt [[Laquines]] kam es vermehrt zu Streitigkeiten zwischen den gegensätzlichen Regional- und Stadtregierungen, die von Medien als „Kampf um Laquines“ bezeichnet wurden und Álvarez große Sympathien auch im linken Lager einbrachte. Gegen umstrittene Maßnahmen gegen Obdachlose in Laquines rief Álvarez im Jahr 2001 zusammen mit linken und liberalen Politikern das Verfassungsgericht an und siegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in der Volkspartei ====&lt;br /&gt;
Innerhalb des PPC begann Álvarez nach dem Regionalwahlsieg 1997, sich auch die nationale Politik einzuschalten. Schnell stieg er zum führenden Politiker der „Republicanoes“ auf, die parteiinternen den kleinen sozialliberalen Reformflügel darstellen. Nachdem er im Jahr 1998 erstmals in den nationalen Vorstand und zwei Jahre später in die Nationaldirektion des PPC gewählt worden war, gehörte Álvarez 2002 als Experte für Bildungs- und Forschungspolitik zum Wahlkampfteam von PPC-Kandidat [[Roberto Vidéas Braga]]. Nach der Niederlage der Konservativen wurde Álvarez zum stellvertretenden Vorsitzenden des PPC gewählt. In der Folge wuchs der Lohade zum größten Konkurrenten und parteiinternen Gegenspieler von Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] heran. Während Luisanto als konservativer und wirtschaftsliberaler Politiker die Partei für eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten [[De la Pênia]]s öffnen wollte, betonte Álvarez das pro-europäische und zentristisch-liberale Profil der Partei und setzte sich für einen liberalen Reformkurs und für eine Ausgrenzung der Rechtspopulisten ein. In der Öffentlichkeit wurde Álvarez daher als Exponent des linken Parteiflügels wahrgenommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] deckte Álvarez zwar die Parteistrategie der möglichen Zusammenarbeit mit dem PSP, schloss diese aber in seiner eigenen Region aus. Stattdessen sprach er sich für eine Fortsetzung der Großen Koalition aus, sollte es nicht für eine konservativ-liberale Mehrheit reichen. Nach seinem neuerlichen Wahlsieg war er der einzige Volkspartei-Politiker, der in der Folge eine Große Koalition bildete, was in der Parteiführung um Luisanto zu Verstimmungen führte. Ausgerechnet in seiner Stammregion Lojandía blieb PSP-Chef De la Pênia damit weiterhin von der Regierungsteilhabe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umweltminister im Kabinett Luisanto ====&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] präsentierte PPC-Kandidat Ánibal Luisanto den 52-jährigen Álvarez als Mitglied seines Wahlkampfteams und Experten für Umwelt, Energie und Zukunftstechnologien. Als solcher sollte Álvarez der rot-grünen Regierung die ökologische Kompetenz streitig machen und liberale Wähler anziehen. Álvarez setzte sich für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Atomkraft ein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstroffen zu überwinden. Bereits in den Neunziger Jahren hatte er zu den Gründern des „PPC per la Terra“ gehört, aus dem 2006 die [[Ecología Popular]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der sagradischen Rechten bei den Kammerwahlen wurde Álvarez als [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] in die neue Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Luisanto berufen. Zusammen mit Justizministerin [[Benita Hubner]] vom linken [[UDS]]-Flügel und anderen repräsentierte er den progressiven Pol der konservativ-liberalen Minderheitsregierung, die jedoch im Parlament vom Vertrauen der rechtspopulistischen [[PSP]] abhängig war. Álvarez’ Nachfolgerin als Präsidentin in Lojandía wurde [[Francisca Mendes del Ponte]]. Zum Staatssekretär im Umweltministerium machte Álvarez den Umweltexperten [[Carles Arrantzabal]], nachdem sein Wunschkandidat [[Mário Pelegrín]], Gründer der grün-konservativen Ecología Popular und bereits in den Neunziger Jahren als Umweltstaatssekretär tätig, abgesagt hatte. Unter Álvarez’ Ministerschaft wurden der von der rot-grünen Regierung De la Costa beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie aufgeschoben und die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert, was heftigen Widerstand in der Bevölkerung nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Regierungsallianz kam es immer wieder zu direkten Auseinandersetzungen zwischen Álvarez und Vertretern der traditionellen Rechten innerhalb der Regierungsmehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2010 kam Álvarez ältester Sohn bei einem Autounfall ums Leben. Im Frühjahr 2011 wurde schließlich bekannt, dass Álvarez' Frau an einer Depression erkrankt war. Zuvor hatte es wiederholt Indiskretionen gegeben, die von persönlichen Problemen des Ministers sprachen. Völlig überraschend erklärte Álvarez nach Bekanntwerden der Krankheit im Februar 2011 seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern. Er gab an, sich ausschließlich seiner Frau widmen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Medienkreisen wurde zudem über ein persönliches Zerwürfnis zwischen Álvarez und Ministerpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]] berichtet, wobei vermutet wurde, dass die Indiskretionen direkt aus dem Umkreis des Ministerpräsidenten stammten. Anlass zu solchen Spekulationen gab der Zeitpunkt der Ankündigung kurz nach einer parteiinternen Auseinandersetzung um eine mögliche Kurskorrektur in der Energiepolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comeback bei der [[Kommunalwahl 2012]] ==== &lt;br /&gt;
Ende des Jahres 2011 gab Álvarez bekannt, bei den kommenden [[Kommunalwahlen 2012]] in der Hauptstadt [[Semest]] als Kandidat der Konservativen anzutreten, konnte seine Partei aber nicht auf den ersten Platz führen. Im Jahr 2014 zog sich Álvarez wieder aus dem Stadtrat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1993: Bürgermeister der Stadt [[Rosera]]&lt;br /&gt;
* 1993-1995: Beigeordneter Regionalrat für Soziales in der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1995-2006: Präsident der Regionalregierung von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2006-2011: [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1993: Mitglied des Stadtrats von [[Rosera]] (bis 1991 [[RAD]])&lt;br /&gt;
* 1993-2006: Regionalrat in [[Lojandía]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2006-2011: Mitglied der Abgeordnetenkammer ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 2012-2014: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1991: Vizesekretär des [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD)&lt;br /&gt;
* 1995-2008: Vorsitzender des [[PPC]] [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2002-2011: Stellvertretender Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident Lojandía|Alvarez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Alvarez]]&lt;/div&gt;</summary>
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