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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4426</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-05-04T22:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Bourbon-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Linien des Hauses Santori'''&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin, regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette, regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Bourbon-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Linien des Hauses Santori'''&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]]&lt;br /&gt;
** Gräflich-Städtische Linie aus der ersten Ehe [[David de Santori]]s mit Lara von Nonthí (1437-1499)&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin, regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette, regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Bourbon-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Linien des Hauses Santori'''&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]]&lt;br /&gt;
** Gräflich-Städtische Linie aus der ersten Ehe [[David de Santori]]s mit Lara von Nonthí (1437-1499)&lt;br /&gt;
** Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin, regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette, regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4423</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-05-04T22:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Bourbon-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=4421</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-05-04T21:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1689, †1751) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1751), erster sagradischer König aus dem Haus Bourbon und Begründer der [[Sagradische Bourbonen|sagradischen Linie der Bourbonen]]. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc d'Alençon wurde 1689 als Sohn von Ludwig von Frankreich und María Ana von Valier, der Schwester des späteren sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er war der jüngere Halbbruder von Ludwig von Burgund, dem Vater Ludwigs XV., und Philipps V. von Spanien. Sein Großvater väterlicherseits war Ludwig XIV., sein Urgroßvater mütterlicherseits [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. von Sagradien war sein Onkel, dessen Sohn [[Peter II.]], der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], sein Vetter ersten Grades. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Herzogs von Alençon, bevor er 1721 nach der Ermordung seines Cousins Peter II. erstmals Anspruch auf den sagradischen Thron erhob, jedoch kurz darauf zugunsten [[Don Filipe Carles]]’, des [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]] und Bruders Danadiers II. verzichtete. Nach dem Tod von König Lukas I. von Sagradien 1744 erkannte der französische König Ludwig XV. im Zuge des Österreichischen Erbfolgekriegs die Wahl [[Maria II. Franziska|Marias II.]] und ihres Ehemann [[Anton II. Ramírez|Anton II.]] zu Königin und König nicht an und erhob als einziger lebender Erbe Gabriels VII. Anspruch auf die Krone und wurde dabei vom französischen König, seinem Neffen Ludwig XV., unterstützt unterstützt. Es kam zum Ausbruch des Sagradischen Erbfolgekriegs, in dem es Louis-Gabriel 1746 gelang, António II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen, festzusetzen und in der Folge zur Andankung zu zwingen. Frankreich gelang es, sich die Unterstützung des sagradischen Klerus und Teile des oppositionellen Hochadels zu sichern. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte er zudem zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cortes bestätigten Gabriel kurze Zeit später als Gabriel VIII. König von Sagradien, nachdem Gabriel den Eid auf eine leicht veränderte Version der Codices geleistet hatte. Gabriel begründete damit das sagradische Königtum der Bourbonen. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen, der erst um 1750 die Kontrolle über Tulis gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner kurzen Regierungszeit gelang es Gabriel VIII., sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge seines Sohnes gegen alle Widerstände zu sichern. Nach seinem Tod 1751 folgte ihm sein Sohn Louis Eugène Charles Gabriel als [[Gabriel IX.]] auf den Thron, ohne den Eid auf den vollen Codex Magnus zu leisten, sondern nur mit einem Gelöbnis, die Privilegien der Stände zu wahren. Gabriels zweiter Sohn aus seiner einzigen Ehe mit Marie von Savoyen wurde nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg 1748 Herzog von Parma und Piacenza und begründete damit die [[Haus Bourbon-Parma|italienische Linie der sagradischen Bourbonen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2011-05-04T21:21:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Rodrigiden (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Barungar]]&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Albreth I.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Selle I. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Don Selle I il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]]&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo&lt;br /&gt;
| Enkel Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Selles I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Selle II.]]&lt;br /&gt;
| Don Selle II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]]&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Gute]] (928-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V. der Einfältige]] (951-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III.]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Cliêce (Dianniden-Juvantiden, 1078-1261)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange von Scantia]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Junge]] (1208-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Josefa von Liez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1257-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1292-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1285-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergius I. der Große]] (1282-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergius II. der Kleine]] (1308-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1341-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergius' II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Vesaey (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Santorische Könige (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes [[Richard I. Jakob]] abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1547''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph I. von Cuentez|Joseph (II.)]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José de Óstino''&lt;br /&gt;
| ''Ur-Ur-Enkel Michaels II., Schwiegersohn Jakobs IV., König von Cuentez und Portugal'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1496-1555)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| als Ehemann [[Johanna I.|Johannas]] König jure uxoris&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| 1573&lt;br /&gt;
| [[Richard I. Jakob]] (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Ricardes I Jâcque&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1573&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Richard II. der Dichterkönig]] (1563-1591)&lt;br /&gt;
| Don Ricardes II il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Richards I., bis 1580 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Louise von Bourbon]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Richards II., bis 1602 unter Vormundschaft seiner Mutter Charlotte von Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1679-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1699-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Sohn Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Danadier III.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Danadier III''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen, hat nie regiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp VII. Karl]] (1682-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe VII Carles''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Erste Republik''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Louise]] (1706-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Lukas I.]] (1687-1744)&lt;br /&gt;
| Don Luca I&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1746&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Marias I. und Lukas' I., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Ramírez]] von [[Piacón]]-Sieta (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramírez&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Bourbonische Könige (1747-1806, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1751&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] (1689-1751)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1751&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1712-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1806''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel X.]] (1785-1812)'' &lt;br /&gt;
| ''Don Gabriel X''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Joseph Ludwigs II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julian I.]] (Julien Bonaparte, 1772-1842)&lt;br /&gt;
| Don Julién Bonaparte&lt;br /&gt;
| Bruder Kaiser Napoleon Bonapartes, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Viena&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Richard III.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Ricardes III&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp I.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Richards III., erfolglos''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2011-05-04T21:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: /* Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VII.''' (von Sagradien) (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Micolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Micolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Micolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-micolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. Der Versuch [[Luis d'Esqués|Luis’ von Esqués]], des [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Micolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte, in dem sich Bernabêu die Unterstützung der [[Königreich Cuentez|cuentesisch-tulinesischen Krone]] sichern konnte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte 12 Jahre und endete erst 1669 mit dem [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte und mit Tulis den strategisch wichtigen Hafen [[Villágua]] gegen den Besitz [[Perín]]s tauschte. Micolinien musste endgültig die Souveränität des [[Herzogtum Servette|Herzogtums Servette]] und der mit ihm verbundenen [[Servettinische Lande|Territorien im Süden Micoliniens]] anerkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern gelang es dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1655 übergab Bernabêu die Regierung dem nun achtzehnjährigen Gabriel selbst, der aber seinen alten Lehrmeister im Amt beließ und ihm weitgehend die Politik überließ. Stattdessen widmete sich der König in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Agosto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König auch nach dem Frieden von Villágua an Frankreich. Nachdem Bernabêu einen Beistandspakt mit Frankreich geschlossen hatte, griff Sagradien nach Ausbruch des Holländischen Kriegs 1672 auf französischer Seite ins Kampfgeschehen ein und führte 1673-1675 den [[Sagradisch-Spanischer Seekrieg|Sagradisch-Spanischen Krieg]], der hauptsächlich auf See ausgefochten wurde und Sagradiens Stellung in Übersee schwächte. Nach dem Friedensschluss mit Spanien und Ende des Holländischen Kriegs wechselte Gabriel die Seiten und war von 1688 bis 1697 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Im Frieden von Rijkswijk wurden diese Hoffungen jedoch enttäuscht, sodass die wechselhafte Außenpolitik des Königs als gescheitert angesehen werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1690 verstorbenen Sohn Gabriel Agosto überlebte er damit um acht Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_IX.&amp;diff=4418</id>
		<title>Gabriel IX.</title>
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		<updated>2011-05-04T20:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel IX.''' (von Sagradien) (*1712, †1777) war [[König von Sagradien]] (1751-1777). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Gabriel wurde 1712 als ältester Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon]] Herzog von Alençon und dessen erster Gemahlin Marie Eleonore von Savoyen geboren und auf den Namen Louis Eugène Charles Gabriel getauft. Er war damit ein Urenkel Ludwigs XIV. von Frankreich. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Isabella von Spanien, einer Tochter Philipps V., im Jahr 1730 erhielt er den Titel eines Herzogs von Berry. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1732 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1734 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Schwester des regierenden Großherzogs [[Karl Ferdinand von Servette]]. 1735 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel de Borbón|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später Joseph Louis Philippe François, der spätere [[Joseph Ludwig I.]]. 1740 bestieg Gabriels Ehefrau nach dem Tod ihres Bruders als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette und geriet in Gegensatz zu seinem Schwager König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war und danach trachtete, das Großherzogtum im Süden Micoliniens in sein eigenes Herrschaftsgebiet zu inkorporieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] standen sich seit 1744 dann auch Frankreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramírez de la Sietas]] gegenüber. Nach dem Sieg Frankreichs über António kam es 1747 zum [[Friede von Tinagua]], in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. (= Louis-Gabriel de Bourbon) als König von Sagradien anerkennen mussten. Im Gegenzug musste Gabriel, seit dem Tod seiner Frau 1745 selbst regierender Großherzog von Servette, jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel kam nun als potenzieller Thronfolger seines Vaters nach Sagradien, wo er den Titel eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] annahm. Im Gegensatz zu seinem Vater lernte er schnell sagradisch und erreichte dadurch, dass seine Thronfolge 1750 von den Cortes bestätigt wurde. Nach dem Tod seines Vaters 1751 wurde Louis Eugène feierlich als Gabriel IX. zum König von Sagradien ausgerufen, musste aber noch den Eid auf die [[Codices Magna]] ableisten, was er aber nicht tat. Stattdessen wandelte er eigenmächtig den Eid in ein Gelöbnis auf die Privilegien um, die die Codices in der von seinem Vater veränderten Form gewährte. Dennoch erkannten die Stände ihn als König an. Sofort erhob Gabriel IX. seinen Gewährsmann, den Franzosen [[Alphonse de Calogny]], zum leitenden Minister. Calogny arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1755 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel IX. die Politik einer engen Anlehnung an Frankreich, die bereits sein Vater praktiziert hatte, fort. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. 1757 griff Sagradien aufseiten Österreichs und Frankreichs in den Siebenjährigen Krieg ein, wo es hauptsächlich um Kolonien gegen England kämpfte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Nach dem Tod des Großherzogs [[Karl VIII. Ferdinand von Servette]] erhob Gabriel 1760 im Namen seiner Frau, der Erbprinzessin Maria, Anspruch auf die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], was zum Kriegseintritt Micoliniens führte, das die Gebiete in seinem Süden kurzerhand annektierte ([[Servettinischer Erbfolgekrieg 1760]]). Der Friedensschluss mit England 1761 ermöglichte es Gabriel IX., seine ganze militärische Kraft gegen Micolinien einzusetzen, das im [[Friede von Sant Vicent]] 1762 auf die Servettinischen Lande verzichten musste. Stattdessen ging die Herrschaft im micolinischen Süden an die sagradischen Bourbonen über und der Titel eines [[Großherzog von Servette|Großherzogs von Servette]] an Gabriels jüngeren Sohn [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwig]], der bis zu ihrem Tod 1771 gemeinsam mit seiner Mutter regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel IX. starb im Jahr 1777 im Alter von 65 Jahren. Nachfolger als König wurde sein zweiter Sohn [[Joseph Ludwig I.]], bis dahin Großherzog von Servette, nachdem der Thronfolger Gabriel von Bourbon bereits 1770 gestorben war. Gabriels jüngster Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie [[Haus Bourbon-Viena|Bourbon-Viena]], die mit [[Emil I. Johann]] 1829 den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-05-04T19:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1689, †1751) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1751), erster sagradischer König aus dem Haus Bourbon und Begründer der [[Sagradische Bourbonen|sagradischen Linie der Bourbonen]]. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc d'Alençon wurde 1689 als Sohn von Ludwig von Frankreich und María Ana von Valier, der Schwester des späteren sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er war der jüngere Halbbruder von Ludwig von Burgund, dem Vater Ludwigs XV., und Philipps V. von Spanien. Sein Großvater väterlicherseits war Ludwig XIV., sein Urgroßvater mütterlicherseits [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. von Sagradien war sein Onkel, dessen Sohn [[Peter II.]], der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], sein Vetter ersten Grades. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Herzogs von Alençon, bevor er 1721 nach der Ermordung seines Cousins Peter II. erstmals Anspruch auf den sagradischen Thron erhob, jedoch kurz darauf zugunsten [[Don Filipe Carles]]’, des [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]] und Bruders Danadiers II. verzichtete. Nach dem Tod von König Lukas I. von Sagradien 1744 erkannte der französische König Ludwig XV. im Zuge des Österreichischen Erbfolgekriegs die Wahl [[Maria II. Franziska|Marias II.]] und ihres Ehemann [[Anton II. Ramírez|Anton II.]] zu Königin und König nicht an und erhob als einziger lebender Erbe Gabriels VII. Anspruch auf die Krone und wurde dabei vom französischen König, seinem Neffen Ludwig XV., unterstützt unterstützt. Es kam zum Ausbruch des Sagradischen Erbfolgekriegs, in dem es Louis-Gabriel 1746 gelang, António II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen, festzusetzen und in der Folge zur Andankung zu zwingen. Frankreich gelang es, sich die Unterstützung des sagradischen Klerus und Teile des oppositionellen Hochadels zu sichern. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte er zudem zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cortes bestätigten Gabriel kurze Zeit später als Gabriel VIII. König von Sagradien, nachdem Gabriel den Eid auf eine leicht veränderte Version der Codices geleistet hatte. Gabriel begründete damit das sagradische Königtum der Bourbonen. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen, der erst um 1750 die Kontrolle über Tulis gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner kurzen Regierungszeit gelang es Gabriel VIII., sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge seines Sohnes gegen alle Widerstände zu sichern. Nach seinem Tod 1751 folgte ihm sein Sohn Louis Eugène Charles Gabriel als [[Gabriel IX.]] auf den Thron, ohne den Eid auf den vollen Codex Magnus zu leisten, sondern nur mit einem Gelöbnis, die Privilegien der Stände zu wahren. Gabriels zweiter Sohn aus seiner einzigen Ehe mit Marie von Savoyen wurde nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg 1748 Herzog von Parma und Piacenza und begründete damit die [[Haus Bourbon-Parma|italienische Linie des Hauses Bourbon-Alençon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.226.165</name></author>
		
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		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-05-04T19:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.226.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1689, †1751) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1751), erster sagradischer König aus dem Haus Bourbon und Begründer der [[Sagradische Bourbonen|sagradischen Linie der Bourbonen]]. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc d'Alençon wurde 1689 als Sohn von Ludwig von Frankreich und María Ana von Valier, der Schwester des späteren sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er war der jüngere Halbbruder von Ludwig von Burgund, dem Vater Ludwigs XV., und Philipps V. von Spanien. Sein Großvater väterlicherseits war Ludwig XIV., sein Urgroßvater mütterlicherseits Gabriel VII. von Sagradien. Danadier II. von Sagradien war sein Onkel, dessen Sohn [[Peter II.]], der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], sein Vetter ersten Grades. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Herzogs von Alençon, bevor er 1721 nach der Ermordung seines Cousins Peter II. erstmals Anspruch auf den sagradischen Thron erhob, jedoch kurz darauf zugunsten [[Don Filipe Carles]]’, des [[Herzog von Viça|Herzogs von Viça]] und Bruders Danadiers II. verzichtete. Nach dem Tod von König Lukas I. von Sagradien 1744 erkannte der französische König Ludwig XV. im Zuge des Österreichischen Erbfolgekriegs die Wahl [[Maria II. Franziska|Marias II.]] und ihres Ehemann [[Anton II. Ramírez|Anton II.]] zum König nicht an und erhob für seinen Onkel Gabriel Anspruch auf die Krone. Es kam zum Ausbruch des Sagradischen Erbfolgekriegs, in dem es Louis-Gabriel 1746 gelang, António II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen, festzusetzen und in der Folge zur Andankung zu zwingen. Frankreich gelang es, sich die Unterstützung des sagradischen Klerus und Teile des oppositionellen Hochadels zu sichern. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte er zudem zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cortes bestätigten Gabriel kurze Zeit später als Gabriel VIII. König von Sagradien, nachdem Gabriel den Eid auf eine leicht veränderte Version der Codices geleistet hatte. Gabriel begründete damit das sagradische Königtum der Bourbonen. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen, der erst um 1750 die Kontrolle über Tulis gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner kurzen Regierungszeit gelang es Gabriel VIII., sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge seines Sohnes gegen alle Widerstände zu sichern. Nach seinem Tod 1751 folgte ihm sein Sohn Louis Eugène Charles Gabriel als [[Gabriel IX.]] auf den Thron, ohne den Eid auf den vollen Codex Magnus zu leisten, sondern nur mit einem Gelöbnis, die Privilegien der Stände zu wahren. Gabriels zweiter Sohn aus seiner einzigen Ehe mit Marie von Savoyen wurde nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg 1748 Herzog von Parma und Piacenza und begründete damit die [[Haus Bourbon-Parma|italienische Linie des Hauses Bourbon-Alençon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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