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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=5847</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2011-07-04T17:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Jugend und Exil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] und [[Fürst von Cuentez]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 in [[Tulis]] geboren. Sein Vater war der sagradische Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], seine Großeltern väterlicherseits der [[Haus Santori|Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]] und dessen Frau Beatrice von Avis. Davids Mutter war Prinzessin [[Catarina de Sántori]], Tochter [[Jakob III.|Jakobs III.]] und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV. von Sagradien]], der zwei Monate nach Davids Geburt den sagradischen Thron bestiegen hatte. 1495 starb der portugiesische König Johann II. und Davids Vater Manuel erbte gemäß dem [[Vertrag von Braga]] zwischen dem Königreich Portugal und dem Königreich Sagradien den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stieg David zum portugiesischen Infanten auf und wurde Kronprinz und Thronfolger. Während sein Vater nun nach Lissabon zog, um sein Erbe anzutreten, blieb David am Hof seines Onkels in Tulis, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Manuel I. für seine Frau Catarina den sagradischen Thron. Damit wären die Königskronen Sagradiens und Portugals spätestens unter David selbst in einer Hand vereint worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese Lösung bildete sich innerhalb des sagradischen Hochadels jedoch eine Opposition, welche die Vorherrschaft Portugals über Sagradien fürchtete. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]], in den auch König Manuel I. eingriff, um seinem Sohn den Thron zu sichern ([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Manuels I. um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Erben als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, den er nun mit seiner eigenen Tochter Luísa de Sántori verlobte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Außerdem nahm auch seine noch lebende Tante Katharina von Habsburg, ebenfalls nach Sagradien zurückgekehrt, immer noch starken Einfluss auf den jungen König. Biniar und Katharina erkannten schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzten Katharina und ihr Günstling zunächst alles auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Zunächst galt es daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidaten kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blien angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
In seiner Abwesenheit und ohne seine Zustimmung mit seiner Cousine Luísa de Sántori verlobt, hielt sich David an den Willen seines Großonkels und heiratete dessen Tochter schließlich im Jahr 1510. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (†1536) und [[Johanna I.|Joána María]] gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter hinzu. Mit der Geburt Andreas Peters im Jahre 1515 übergab Davids Schwiegervater Peter gemäß dem zuvor geschlossenen [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] dem Säugling nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 starb Karl der Schöne von Flandern, der letzte Graf aus dem Geschlecht Burgund-Flandern, einer Nebenlinie des Hauses Burgund. Da Karl mit Davids Tante Margarete verheiratet war und zudem ein Sohn seiner Großtante Eleonore, erhob David Anspruch auf die Grafschaft Flandern, die jedoch auch von den Habsburgern beansprucht wurde. Nach dem Tod Kaiser Maximilians 1519 bewarb sich David als potenzieller Graf von Flandern neben Karl I. von Spanien, Franz I. von Frankreich und Heinrich VIII. von England um die Kaiserkrone, verlor die Wahl aber gegen Karl. Daraufhin bemühte er sich um ein Bündnis mit Frankreich gegen die Vorherrschaft der Habsburger in Europa. In Flandern führte er [[Flandernkrieg|Krieg gegen die Habsburger]] und konnte anfänglich unter Führung seines Kommandanten Joán de Biniar einige Erfolge verbuchen, ehe der [[Friede von Utrecht 1524|Frieden von Utrecht 1524]] den Krieg beendete. Als Generalkapitän in der Grafschaft Flandern folgte auf Joán de Biniar 1528 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flandernkriege der Jahre 1519-1524 hatten hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Nach Davids Regierungsantritt in Sagradien war seine Stellung als Thronfolger in Portugal ins Wanken geraten. Erst nach dem Tod Catarinas 1512 kam es zu aktiven Versuchen Manuels, seinen Sohn als Thronfolger durchzusetzen. Erst durch große Zugeständnisse konnte konnte er jedoch den portugiesischen Adel dazu bewegen, seinen Sohn David als Erben anzuerkennen, womit die Krone Portugals und Sagradiens zusammengefallen wären. Nach Manuels Tod 1521 gelang es David jedoch trotz Widerständen, seinen Anspruch auch gegen seine Brüder zu verteidigen. David übernahm nun zusammen mit seiner Ehefrau auch die portugiesische Krone und war neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Darin bestimmte er seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Als dieser 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal sollte David jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Dom Joao]] nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Davids anderer Bruder [[Joseph der Schöne]], seit Jahren im Konflikt mit David, erhielt bereits vor Davids Tod den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und die Statthalterschaft über die Gebiete in Micolinien, die nicht zu den Servettinischen Landen gehörten. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 nahm Joseph der Schöne den neu geschaffenen Titel eines ''[[König von Cuentez|Königs von Cuentez]]'' an und schloss wenig später mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als König von Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und seiner Nachkommen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Abdankung und Rückzug nach Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. Ein portugiesisches Invasionsheer konnte er in der Folge zurückschlagen. 1503 wurde er schließlich in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Treuen Katharinas etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seinem Neffen [[Manuel I. von Portugal]] zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht, wie von Manuel vorgesehen, an dessen Frau, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. David sollte zudem Peters einzige Tochter Luísa aus seiner ersten Ehe mit Johanna von Golen heiraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5845</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-07-04T10:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1495 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
Nicht nur den Thron Sagradiens konnte David de Sántori mit seiner geschickten Heiratspolitik sichern. Die Verheiratung seines Sohnes [[Filipe de Sántori]] aus erster Ehe mit der portugiesischen Prinzessin Beatriz d'Avis führte dazu, dass deren Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] 1495 den portugiesischen Thron erbte. Die Sántori herrschten nun in zwei verschiedenen Linien über Sagradien und Portugal, jedoch kam es zu heftigen Konflikten zwischen den beiden Linien. Das Heiratsbündnis Davids mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte in Sagradien bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. Anstelle seiner mit Manuel I. verheirateten Nichte [[Catarina de Sántori]], die den Thron beanspruchte, riss mithilfe des Adels ihr Onkel [[Peter I.]], ein jüngerer Bruder Jakobs III. den Thron an sich, musste 1509 aber zugunsten der portugiesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Manuels Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe zweier Kronen beide Linien des Hauses und beide Königreiche in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Miguelitisches und Josephitisches Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Don Joao]] vor. Dennoch kam es nach Davids Tod 1543 zum Konflikt zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], der Partei von Davids Bruder Joseph dem Schönen, in der es sich vor allem um die Herrschaft in Tulis drehte. Am Ende des Josephitenaufstands wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, die josefitische Linie um Joseph den Schönen erhielt aber das als [[Königreich Cuentez]] restituierte Tulinesische Comitat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in Sagradien nun die Miguelitische Linie auf dem Thron saß, regierten die Josefiten in Cuentez bis 1610, ehe mit dem Sohn [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonores I.]] die Karlitische Nebenlinie der [[Graf von Asterre|Grafen von Asterre]] nachfolgte. Die Johanniten in Portugal starben mit dem Tod [[Heinrich I. von Portugal|Heinrichs I.]] 1580 aus und verloren den Thron an die spanischen Habsburger. In Cuentez folgte 1699 mit [[Manuel I. von Cuentez]] die Manuelitische Dynastie der Grafen von Nadal. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Johanns Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Johanns und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]] andererseits - seineszeichens Herzog von Vienne und Mantua und einzig verbliebener Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das [[Haus Vienne]] als sagradisch-cuentesische Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Das Großherzogtum Servette ging daraufhin an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Johanns III. 1744 vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Portugal (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph den Schönen]], Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuels I. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal und von 1545-1578 als Könige von Cuentez   &lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=5844</id>
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		<updated>2011-07-04T10:53:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem Umland von [[Tulis]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1495 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]]. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Maximilián de Santori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe [[Alêsi de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Cornell]] im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Pater Patriae''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] und [[Callas]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines ''Fürsten von Cuentez'' reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miguel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miguel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
Nicht nur den Thron Sagradiens konnte David de Sántori mit seiner geschickten Heiratspolitik sichern. Die Verheiratung seines Sohnes [[Filipe de Sántori]] aus erster Ehe mit der portugiesischen Prinzessin Beatriz d'Avis führte dazu, dass deren Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] 1495 den portugiesischen Thron erbte. Die Sántori herrschten nun in zwei verschiedenen Linien über Sagradien und Portugal, jedoch kam es zu heftigen Konflikten zwischen den beiden Linien. Das Heiratsbündnis Davids mit dem [[Haus Servette]] führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter I.]], ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin über Servette geherrscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte in Sagradien bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. Anstelle seiner mit Manuel I. verheirateten Nichte [[Catarina de Sántori]], die den Thron beanspruchte, riss mithilfe des Adels ihr Onkel [[Peter I.]], ein jüngerer Bruder Jakobs III. den Thron an sich, musste 1509 aber zugunsten der portugiesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Manuels Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe zweier Kronen beide Linien des Hauses und beide Königreiche in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vergrößert er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des [[Sêcolo d'Oro]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Miguelitisches und Josephitisches Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] bzw. ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Don Joao]] vor. Dennoch kam es nach Davids Tod 1543 zum Konflikt zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], der Partei von Davids Bruder Joseph dem Schönen, in der es sich vor allem um die Herrschaft in Tulis drehte. Am Ende des Josephitenaufstands wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, die josefitische Linie um Joseph den Schönen erhielt aber das als [[Königreich Cuentez]] restituierte Tulinesische Comitat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in Sagradien nun die Miguelitische Linie auf dem Thron saß, regierten die Josefiten in Cuentez bis 1610, ehe mit dem Sohn [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonores I.]] die Karlitische Nebenlinie der [[Graf von Asterre|Grafen von Asterre]] nachfolgte. Die Johanniten in Portugal starben mit dem Tod [[Heinrich I. von Portugal|Heinrichs I.]] 1580 aus und verloren den Thron an die spanischen Habsburger. In Cuentez folgte 1699 mit [[Manuel I. von Cuentez]] die Manuelitische Dynastie der Grafen von Nadal. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Bruder und Nachfolger [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten &amp;quot;[[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]]&amp;quot; in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Johanns Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Johanns und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]] andererseits - seineszeichens Herzog von Vienne und Mantua und einzig verbliebener Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das [[Haus Vienne]] als sagradisch-cuentesische Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Das Großherzogtum Servette ging daraufhin an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen [[David Jâcque de Santori|David Jakob]] weiter, der nach dem Tod Johanns III. 1744 vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete [[Karl Johann von Vienne]], den [[Herzog von Viena]] und [[Herzog von Viça|Viça]] und Bruder [[Gabriel IX.|Gabriels IX.]] und [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]], dessen Sohn [[Emil I. Johann]] schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Portugal (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph den Schönen]], Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuels I. von Portugal]], regierend 1543-1580 als Könige von Portugal und von 1545-1578 als Könige von Cuentez   &lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die ''sesinischen Prätendenten'' ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=5843</id>
		<title>David I.</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] und [[Fürst von Cuentez]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 in [[Tulis]] geboren. Sein Vater war der sagradische Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], seine Großeltern väterlicherseits der [[Haus Santori|Sántori]]-Prinz [[Filipe de Sántori|Filipe]] und dessen Frau Beatrice von Avis. Davids Mutter war Prinzessin [[Catarina de Sántori]], Tochter [[Jakob III.|Jakobs III.]] und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV. von Sagradien]], der zwei Monate nach Davids Geburt den sagradischen Thron bestiegen hatte. 1495 starb der portugiesische König Johann II. und Davids Vater Manuel erbte gemäß dem [[Vertrag von Braga]] zwischen dem Königreich Portugal und dem Königreich Sagradien den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stieg David zum portugiesischen Infanten auf und wurde Kronprinz und Thronfolger. Während sein Vater nun nach Lissabon zog, um sein Erbe anzutreten, blieb David am Hof seines Onkels in Tulis, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Manuel I. für seine Frau Catarina den sagradischen Thron. Damit wären die Königskronen Sagradiens und Portugals spätestens unter David selbst in einer Hand vereint worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese Lösung bildete sich innerhalb des sagradischen Hochadels jedoch eine Opposition, welche die Vorherrschaft Portugals über Sagradien fürchtete. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]], in den auch König Manuel I. eingriff, um seinem Sohn den Thron zu sichern ([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Manuels I. um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Erben als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, den er nun mit seiner eigenen Tochter Luísa de Sántori verlobte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Außerdem nahm auch seine noch lebende Tante Katharina von Habsburg, ebenfalls nach Sagradien zurückgekehrt, immer noch starken Einfluss auf den jungen König. Biniar und Katharina erkannten schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzten Katharina und ihr Günstling zunächst alles auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Zunächst galt es daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidaten kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blien angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
In seiner Abwesenheit und ohne seine Zustimmung mit seiner Cousine Luísa de Sántori verlobt, hielt sich David an den Willen seines Großonkels und heiratete dessen Tochter schließlich im Jahr 1510. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (†1536) und [[Johanna I.|Joána María]] gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter hinzu. Mit der Geburt Andreas Peters im Jahre 1515 übergab Davids Schwiegervater Peter gemäß dem zuvor geschlossenen [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] dem Säugling nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 starb Karl der Schöne von Flandern, der letzte Graf aus dem Geschlecht Burgund-Flandern, einer Nebenlinie des Hauses Burgund. Da Karl mit Davids Tante Margarete verheiratet war und zudem ein Sohn seiner Großtante Eleonore, erhob David Anspruch auf die Grafschaft Flandern, die jedoch auch von den Habsburgern beansprucht wurde. Nach dem Tod Kaiser Maximilians 1519 bewarb sich David als potenzieller Graf von Flandern neben Karl I. von Spanien, Franz I. von Frankreich und Heinrich VIII. von England um die Kaiserkrone, verlor die Wahl aber gegen Karl. Daraufhin bemühte er sich um ein Bündnis mit Frankreich gegen die Vorherrschaft der Habsburger in Europa. In Flandern führte er [[Flandernkrieg|Krieg gegen die Habsburger]] und konnte anfänglich unter Führung seines Kommandanten Joán de Biniar einige Erfolge verbuchen, ehe der [[Friede von Utrecht 1524|Frieden von Utrecht 1524]] den Krieg beendete. Als Generalkapitän in der Grafschaft Flandern folgte auf Joán de Biniar 1528 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flandernkriege der Jahre 1519-1524 hatten hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Nach Davids Regierungsantritt in Sagradien war seine Stellung als Thronfolger in Portugal ins Wanken geraten. Erst nach dem Tod Catarinas 1512 kam es zu aktiven Versuchen Manuels, seinen Sohn als Thronfolger durchzusetzen. Erst durch große Zugeständnisse konnte konnte er jedoch den portugiesischen Adel dazu bewegen, seinen Sohn David als Erben anzuerkennen, womit die Krone Portugals und Sagradiens zusammengefallen wären. Nach Manuels Tod 1521 gelang es David jedoch trotz Widerständen, seinen Anspruch auch gegen seine Brüder zu verteidigen. David übernahm nun zusammen mit seiner Ehefrau auch die portugiesische Krone und war neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Darin bestimmte er seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Als dieser 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal sollte David jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Dom Joao]] nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Davids anderer Bruder [[Joseph der Schöne]], seit Jahren im Konflikt mit David, erhielt bereits vor Davids Tod den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und die Statthalterschaft über die Gebiete in Micolinien, die nicht zu den Servettinischen Landen gehörten. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 nahm Joseph der Schöne den neu geschaffenen Titel eines ''[[König von Cuentez|Königs von Cuentez]]'' an und schloss wenig später mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als König von Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und seiner Nachkommen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=5842</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David de Sántori''' (*1399, †1468) war als ''David I.'' [[Conte von Tulis]] und [[Fürst von Cuentez]] (1423-1468), [[Fürst von Valier]] (1416-1451), [[Herzog von Óstino]] (1449-1468), [[Herzog von Corar]] (1457-1468) und für seinen Sohn [[Jakob III.]] Regent von Sagradien (1457-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Michael II.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die [[Sagradisch-Tulinesische Union]] und die bis 1746 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Pietro Símplice|Pietro]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Vertreibung Pietro Símplices sowie Kardinal Júlios, der 1423 im Exil verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Micolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige Lara von Nonthí geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König Miguel II., Sohn Miguels I. und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen und vom Senat der Stadt als ''Conte Audáciu'' bestätigt. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Fünfzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Micolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder Luis Ricardes als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Micolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der micolinischen Ostküste sicherte. Nachdem sie ihm bereits zwei Töchter geschenkt hatte, gebar Lara von Nonthí ihrem Mann 1433 und 1437 mit [[Filipe de Sántori|Don Filipe]] und [[Don Joán Prudente|Don Joán]] zwei Söhne, welche die tulinesische Hauptlinie der Santori fortsetzten. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Miguel II. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Miguel ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Jakob III.|Jakob]] (auch ''Santiago'' genannt) 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde als [[Herzog von Óstino]] mit einem der wichtigsten sagradischen Herzogtümer belehnt, der junge Santiago wurde am Hof in Vesaey erzogen, sein Onkel Luis Filipe 1451 zum Fürsten von Valier bestimmt. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem Miguels 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde der dreijährige Santiago als ''Prinz Jâcque'' zum Erben des Reichs bestimmt. Bis zum Tod Isabels im Jahr 1456 hatte sie David mit [[José de Sántori, Duca d'Óstino|Don José]] (*1451), [[Miguel de Valier|Don Miguel]] (*1453) und  [[Peter I.|Don Pietro]] (*1456) drei weitere Söhne sowie zwei Töchter geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Miguel 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als Jakob III. zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen königlichen Sohn Jakob verheiratete er mit Prinzessin Yolande von Frankreich, dessen Bruder José heiratete eine Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Servette]], was zwischen beiden Häusern ein Bündnis schmieden sollte. Seine Tochter Margarete wurde mit Johann von Flandern aus dem [[Haus Burgund-Flandern]] verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wichtig wurde jedoch die Ehe von Davids Sohn Filipe aus seiner ersten Ehe, der 1447 mit der portugiesischen Prinzessin Beatrice d'Avis verheiratet wurde. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und begründete tatsächlich die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal, da Davids Enkel [[Manuel I. von Portugal|Don Manuel]] schließlich 1495 den portugiesischen Thron erbte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab David seinem mittlerweile volljährigen Sohn Jakob III. eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1723) bis 1746 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Jakob, sondern sein Bruder [[Luis Filipe de Sántori|Luis Filipe]], ehe 1470 Davids ältester Sohn aus seiner Ehe mit Lara von Nonthí [[Don Joán Prudente]] die Herrschaft übernahm. Die sagradische Königs- und die tulinesische Audakenwürde wurden erst 1490 unter Jakob vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=5841</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2011-07-04T10:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1689-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1735)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Johann Franz', nur wenige Tage König&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] de Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]] (1747-1812, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel X.]] (1793-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel X&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs II., Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julie Bonaparte]] (1795-1842)&lt;br /&gt;
| Dona Julia Bonaparte&lt;br /&gt;
| Nichte Kaiser Napoleons und Tochter Joseph Bonapartes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
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		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=5840"/>
		<updated>2011-07-04T10:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1689-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1735)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Johann Franz', nur wenige Tage König&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] de Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]] (1747-1812, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel X.]] (1793-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel X&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs II., Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julie Bonaparte]] (1795-1842)&lt;br /&gt;
| Dona Julia Bonaparte&lt;br /&gt;
| Nichte Kaiser Napoleons und Tochter Joseph Bonapartes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5837</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-04T08:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Abdankung und Rückzug nach Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. Ein portugiesisches Invasionsheer konnte er in der Folge zurückschlagen. 1503 wurde er schließlich in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Treuen Katharinas etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pietros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmicolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] musste er die Herrschaft an Katharinas 18-jährigen Sohn [[David I.|David]] abtreten, der nun zum neuen König gekrönt wurde. David sollte zudem Peters einzige Tochter Luísa aus seiner ersten Ehe mit Johanna von Golen heiraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5836</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-04T08:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Dritter Servettinischer Krieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. Ein portugiesisches Invasionsheer konnte er in der Folge zurückschlagen. 1503 wurde er schließlich in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Treuen Katharinas etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pietros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas, den ''Portugués'', in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Micolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Pietro nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Neffen David übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5835</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5835"/>
		<updated>2011-07-04T08:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Thronbesteigung in Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Pietro gefangen nehmen. Ein portugiesisches Invasionsheer konnte er in der Folge zurückschlagen. 1503 wurde er schließlich in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Treuen Katharinas etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Johanna hatte Pietro 1489 [[Antonia von Servette]], Tochter [[Anton III. von Servette|Herzog Antons III. von Servette]], geheiratet. Nach dem Tod ihres Neffen [[Baltasar von Servette]] im Jahr 1505 erbte Peters Frau die Servettinischen Lande, zu denen neben dem Herzogtum Servette auch das [[Herzogtum Sáloa|Stammherzogtum Sáloa]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Jedoch musste Peter das Erbe seiner Frau wiederum gegen den micolinischen König verteidigen. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Tante Fürstin [[Johanna von Santori]], die Witwe [[Miguel de Valier]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Neffen David übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5834</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5834"/>
		<updated>2011-07-04T08:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Zweiter Servettinischer Krieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, nahm Pietro keine Rücksicht mehr auf Micolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der gewaltsam den Thron an sich riss. Pietro wurde in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. der Anhänger Katharinas von Habsburg und ihres Günstlings, des [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]], zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Johanna hatte Pietro 1489 [[Antonia von Servette]], Tochter [[Anton III. von Servette|Herzog Antons III. von Servette]], geheiratet. Nach dem Tod ihres Neffen [[Baltasar von Servette]] im Jahr 1505 erbte Peters Frau die Servettinischen Lande, zu denen neben dem Herzogtum Servette auch das [[Herzogtum Sáloa|Stammherzogtum Sáloa]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Jedoch musste Peter das Erbe seiner Frau wiederum gegen den micolinischen König verteidigen. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Tante Fürstin [[Johanna von Santori]], die Witwe [[Miguel de Valier]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Neffen David übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-07-04T08:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1456; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Pietro wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Pietro wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]], dem Herrscher von Tulis, bewarb sich Pietro - anfänglich gegen den Willen König Jakobs - um die Nachfolge, verfehlte aber mit ungeschicktem Verhalten eine Wahl durch den tulinesischen Adel, der stattdessen in einer äußerst umstrittenen Wahl den Adligen [[Carles Zavarri]] wählte, was einer Unabhängigkeitserklärung von Sagradien gleichkam. &lt;br /&gt;
Als Jakob sah, dass es seinem Bruder nicht gelang, seine Ansprüche durchzusetzen, entschloss sich der König zum Handeln, zog mit einem Heer nach Tulis, belagerte die Stadt und erzwang in einem Staatsstreich seine Ernennung zum Conte, womit das republikanische Tulis endgültig in die sagradische Monarchie integriert wurde. Das Handeln Jakobs verschärfte die Konflikte zwischen den Brüdern abermals, da Pietro nun wieder nicht an der Macht beteiligt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Pietro, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Pietro war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Micolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Micolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch micolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare micolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pietros die Stadt zurückerobern. Pietro setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Pietro abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Pietro und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Micolinien um das micolinisch besetzte Golen kam, drängte seine Frau, zu seinen Gunsten abzudanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]], als Frau [[Manuel I. von Portugal|Manuels I.]] Königin von Portugal, beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und schloss ein Bündnis mit Pietro, der gewaltsam den Thron an sich riss. Pietro wurde in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. der Anhänger Katharinas von Habsburg und ihres Günstlings, des [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]], zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Johanna hatte Pietro 1489 [[Antonia von Servette]], Tochter [[Anton III. von Servette|Herzog Antons III. von Servette]], geheiratet. Nach dem Tod ihres Neffen [[Baltasar von Servette]] im Jahr 1505 erbte Peters Frau die Servettinischen Lande, zu denen neben dem Herzogtum Servette auch das [[Herzogtum Sáloa|Stammherzogtum Sáloa]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Jedoch musste Peter das Erbe seiner Frau wiederum gegen den micolinischen König verteidigen. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Tante Fürstin [[Johanna von Santori]], die Witwe [[Miguel de Valier]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Neffen David übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb. In seinen letzten Lebensjahren widmete Peter viel Zeit religiösen und philosophischen Schriften und gründete den [[Lukasorden]], einen Ritterorden, der noch heute Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=5832</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2011-07-04T08:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Servettinische Kriege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Herzogtum Servette''' (seit 1669 als '''Großherzogtum Servette''' bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], der im Spätmittelalter aus dem als '''Servettinische Lande''' bezeichneten Herrschaftskonglomerat der [[Haus Servette|Herzöge von Salua und Servette]] entstand und im Zuge des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] (1396-1443) und der folgenden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Micolinien|micolinischen Königtum]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Herzogtum Servette'' bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Marbore]], das [[Fürstentum Saséia]] sowie zeitweise auch die [[Grafschaft Feiroa]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Servette|Hauses Servette]] im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Micolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Servette]] den Titel eines ''Großherzogs'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit dem Tod des Großherzogs [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum [[Servettinischer Erbfolgekrieg 1737-1739|Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739]] zwischen [[Karl X. von Micolinien]] und der Schwester des gestorbenen Großherzogs [[Maria I. von Servette]] und ihrem Mann [[Louis-Gabriel de Vienne]], der 1739 im [[Nantheser Ausgleich]] endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1745 und dem [[Friede von Tinagua]] 1747 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Servette unter den Herzögen aus dem [[Haus Servette]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Micolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Micoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Micolinien|Karl Graf von Servette]] 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Micolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Micolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Servette|Heinrich]] ab, der als Heinrich I. schließlich das [[Haus Servette]] als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Servette]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Sergi I.|Sergi von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der [[Micolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten sie aber nur zögerlich [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg  von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Servette|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Servettinisch-Loneischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Micolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Servette]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Servettenses'' und ''Loneistes'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem [[Friede von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Servettinische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn [[Philipp I. von Servette|Philipp]] und [[Anton III. von Servette|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Servettinischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Jakob III.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem offiziell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Servette|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den [[Zweiter Servettinischer Krieg|Kampf um Servette]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Don Pietro]], Bruder König [[Jakob III.|Jakobs III.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstenum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servette unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Pietro Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine micolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Andrés Pietro Joán ab. Nach seinem Tod 1534 fielen die Lande an den sagradischen König David I. Nach dem Sagradischen Erbfolgekrieg wurden die Servettischen Lande inklusive der neu errichteten Markgrafschaft Südkont 1547 dem neuen sagradischen König Michael III. aus der Linie Santori-Valier zugesprochen, der seinen Sohn Richard zum Herzogen machte. Die Lande galten fortan als Apanage des jeweiligen sagradischen Thronfolgers bzw. seit Philipp Maximilian 1573 als Apanage des jüngeren Königssohns. Ludwig Philipp, der jüngere Sohn Richards II., begründete dann 1591 die servettische Linie des Hauses Santori-Valier als Sekundogenitur der sagradischen Könige.&lt;br /&gt;
Ludwig Philipp II. war 1710 der erste Herrscher von Servette, der sich als Großherzog bezeichnete. Nach dem Aussterben der servettischen Santori-Valier in der männlichen Linie im Jahr 1760 herrschte die Tochter Ludwig Philipps II. Maria von Servette bis 1788 (bis 1777 gemeinsam mit ihrem Gatten, dem sagradischen König Gabriel IX. aus dem Haus Bourbon). Nach ihrem Tod fiel ihr Erbe an ihren Sohn Ludwig Philipp III. und wurde so wieder sagradische Sekundogenitur, diesmal unter den Bourbonen. Nach dem Tod von dessen Sohn Karl Ferdinand im Jahr 1805 wurde Servette von Micolinien annektiert und auf dem Wiener Kongress 1815 endgültig als micolinisches Gebiet anerkannt. Im Jahr 1839 wurde Servette wieder Königssitz und Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Micolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Micolinien|Karls I. von Micolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Servette''' (Linie Salua-Servette)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Servette|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Servette|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Servette|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Servette|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Servette|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Servette]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Servette&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Servette|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''micolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Santori (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. Philipp von Servette|Karl VII. Philipp]] (1665-1710)&lt;br /&gt;
| Charl Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]] (1691-1734)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip II&lt;br /&gt;
| Sohn Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] (1719-1740)&lt;br /&gt;
| Charl VIII. Fernand&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Servette|Maria I.]] (1716-1745)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1737/45&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]]&lt;br /&gt;
| Gabriel IV de Viena&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias I., danach [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Micolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Fürstin von Valier]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Valier&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori]], Witwe von [[Miguel de Valier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| [[Don Miguel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], Halbbruder [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miguel de Santori, Fürst von Valier]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Michael III.|Michaels III.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Michael III.|Michaels III.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miguel d'Esqués|Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Michaels III.&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=5831</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2011-07-04T07:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Herzogtum Servette''' (seit 1669 als '''Großherzogtum Servette''' bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], der im Spätmittelalter aus dem als '''Servettinische Lande''' bezeichneten Herrschaftskonglomerat der [[Haus Servette|Herzöge von Salua und Servette]] entstand und im Zuge des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] (1396-1443) und der folgenden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Micolinien|micolinischen Königtum]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Herzogtum Servette'' bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Marbore]], das [[Fürstentum Saséia]] sowie zeitweise auch die [[Grafschaft Feiroa]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Servette|Hauses Servette]] im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Micolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Servette]] den Titel eines ''Großherzogs'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit dem Tod des Großherzogs [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum [[Servettinischer Erbfolgekrieg 1737-1739|Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739]] zwischen [[Karl X. von Micolinien]] und der Schwester des gestorbenen Großherzogs [[Maria I. von Servette]] und ihrem Mann [[Louis-Gabriel de Vienne]], der 1739 im [[Nantheser Ausgleich]] endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1745 und dem [[Friede von Tinagua]] 1747 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Servette unter den Herzögen aus dem [[Haus Servette]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Micolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Micoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Micolinien|Karl Graf von Servette]] 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Micolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Micolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Servette|Heinrich]] ab, der als Heinrich I. schließlich das [[Haus Servette]] als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Servette]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Sergi I.|Sergi von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der [[Micolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten sie aber nur zögerlich [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg  von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Servette|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Servettinisch-Loneischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Micolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Servette]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Servettenses'' und ''Loneistes'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem [[Friede von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Servettinische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn [[Philipp I. von Servette|Philipp]] und [[Anton III. von Servette|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Servettinischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Jakob III.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem offiziell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Servette|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den [[Zweiter Servettinischer Krieg|Kampf um Servette]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Antons III. als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Don Pietro]], Bruder König [[Jakob III.|Jakobs III.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte Antonia von Servette 1499 offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstenum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servette unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Pietro Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine micolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Andrés Pietro Joán ab. Nach seinem Tod 1534 fielen die Lande an den sagradischen König David I. Nach dem Sagradischen Erbfolgekrieg wurden die Servettischen Lande inklusive der neu errichteten Markgrafschaft Südkont 1547 dem neuen sagradischen König Michael III. aus der Linie Santori-Valier zugesprochen, der seinen Sohn Richard zum Herzogen machte. Die Lande galten fortan als Apanage des jeweiligen sagradischen Thronfolgers bzw. seit Philipp Maximilian 1573 als Apanage des jüngeren Königssohns. Ludwig Philipp, der jüngere Sohn Richards II., begründete dann 1591 die servettische Linie des Hauses Santori-Valier als Sekundogenitur der sagradischen Könige.&lt;br /&gt;
Ludwig Philipp II. war 1710 der erste Herrscher von Servette, der sich als Großherzog bezeichnete. Nach dem Aussterben der servettischen Santori-Valier in der männlichen Linie im Jahr 1760 herrschte die Tochter Ludwig Philipps II. Maria von Servette bis 1788 (bis 1777 gemeinsam mit ihrem Gatten, dem sagradischen König Gabriel IX. aus dem Haus Bourbon). Nach ihrem Tod fiel ihr Erbe an ihren Sohn Ludwig Philipp III. und wurde so wieder sagradische Sekundogenitur, diesmal unter den Bourbonen. Nach dem Tod von dessen Sohn Karl Ferdinand im Jahr 1805 wurde Servette von Micolinien annektiert und auf dem Wiener Kongress 1815 endgültig als micolinisches Gebiet anerkannt. Im Jahr 1839 wurde Servette wieder Königssitz und Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Micolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Micolinien|Karls I. von Micolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Servette''' (Linie Salua-Servette)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Servette|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Servette|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Servette|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Servette|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Servette|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Servette]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Servette&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Servette|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''micolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Santori (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. Philipp von Servette|Karl VII. Philipp]] (1665-1710)&lt;br /&gt;
| Charl Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]] (1691-1734)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip II&lt;br /&gt;
| Sohn Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] (1719-1740)&lt;br /&gt;
| Charl VIII. Fernand&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Servette|Maria I.]] (1716-1745)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1737/45&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]]&lt;br /&gt;
| Gabriel IV de Viena&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias I., danach [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Micolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Fürstin von Valier]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Valier&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori]], Witwe von [[Miguel de Valier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| [[Don Miguel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], Halbbruder [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miguel de Santori, Fürst von Valier]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Michael III.|Michaels III.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Michael III.|Michaels III.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miguel d'Esqués|Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Michaels III.&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2011-07-04T07:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Servettinische Kriege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Herzogtum Servette''' (seit 1669 als '''Großherzogtum Servette''' bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], der im Spätmittelalter aus dem als '''Servettinische Lande''' bezeichneten Herrschaftskonglomerat der [[Haus Servette|Herzöge von Salua und Servette]] entstand und im Zuge des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] (1396-1443) und der folgenden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Micolinien|micolinischen Königtum]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Herzogtum Servette'' bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Marbore]], das [[Fürstentum Saséia]] sowie zeitweise auch die [[Grafschaft Feiroa]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Servette|Hauses Servette]] im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Micolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Servette]] den Titel eines ''Großherzogs'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit dem Tod des Großherzogs [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum [[Servettinischer Erbfolgekrieg 1737-1739|Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739]] zwischen [[Karl X. von Micolinien]] und der Schwester des gestorbenen Großherzogs [[Maria I. von Servette]] und ihrem Mann [[Louis-Gabriel de Vienne]], der 1739 im [[Nantheser Ausgleich]] endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1745 und dem [[Friede von Tinagua]] 1747 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Servette unter den Herzögen aus dem [[Haus Servette]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Micolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Micoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Micolinien|Karl Graf von Servette]] 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Micolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Micolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Servette|Heinrich]] ab, der als Heinrich I. schließlich das [[Haus Servette]] als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Servette]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Sergi I.|Sergi von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der [[Micolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten sie aber nur zögerlich [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg  von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Servette|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Servettinisch-Loneischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Micolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Servette]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Servettenses'' und ''Loneistes'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem [[Friede von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Servettinische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn [[Philipp I. von Servette|Philipp]] und [[Anton III. von Servette|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Servettinischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Jakob III.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem offiziell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Servette|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den [[Zweiter Servettinischer Krieg|Kampf um Servette]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Antons III. als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Don Pietro]], Bruder König [[Jakob III.|Jakobs III.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte Antonia von Servette 1499 offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritten Servettinischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstenum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servette unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Pietro Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine micolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Andrés Pietro Joán ab. Nach seinem Tod 1534 fielen die Lande an den sagradischen König David I. Nach dem Sagradischen Erbfolgekrieg wurden die Servettischen Lande inklusive der neu errichteten Markgrafschaft Südkont 1547 dem neuen sagradischen König Michael III. aus der Linie Santori-Valier zugesprochen, der seinen Sohn Richard zum Herzogen machte. Die Lande galten fortan als Apanage des jeweiligen sagradischen Thronfolgers bzw. seit Philipp Maximilian 1573 als Apanage des jüngeren Königssohns. Ludwig Philipp, der jüngere Sohn Richards II., begründete dann 1591 die servettische Linie des Hauses Santori-Valier als Sekundogenitur der sagradischen Könige.&lt;br /&gt;
Ludwig Philipp II. war 1710 der erste Herrscher von Servette, der sich als Großherzog bezeichnete. Nach dem Aussterben der servettischen Santori-Valier in der männlichen Linie im Jahr 1760 herrschte die Tochter Ludwig Philipps II. Maria von Servette bis 1788 (bis 1777 gemeinsam mit ihrem Gatten, dem sagradischen König Gabriel IX. aus dem Haus Bourbon). Nach ihrem Tod fiel ihr Erbe an ihren Sohn Ludwig Philipp III. und wurde so wieder sagradische Sekundogenitur, diesmal unter den Bourbonen. Nach dem Tod von dessen Sohn Karl Ferdinand im Jahr 1805 wurde Servette von Micolinien annektiert und auf dem Wiener Kongress 1815 endgültig als micolinisches Gebiet anerkannt. Im Jahr 1839 wurde Servette wieder Königssitz und Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Micolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Micolinien|Karls I. von Micolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Servette''' (Linie Salua-Servette)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
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| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Servette|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Servette|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Servette|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Servette|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Servette|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Servette]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Servette&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Servette|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''micolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]] (1470-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Antons III., von Micolinien eingesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Santori (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
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| 1651&lt;br /&gt;
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| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
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| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
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| 1678&lt;br /&gt;
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| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
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| [[Karl VII. Philipp von Servette|Karl VII. Philipp]] (1665-1710)&lt;br /&gt;
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| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
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| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]] (1691-1734)&lt;br /&gt;
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| [[Maria I. von Servette|Maria I.]] (1716-1745)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
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| 1737/45&lt;br /&gt;
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| [[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]]&lt;br /&gt;
| Gabriel IV de Viena&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Micolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
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| [[Johanna von Santori, Fürstin von Valier]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Valier&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori]], Witwe von [[Miguel de Valier]]&lt;br /&gt;
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| ''1509''&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
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| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
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| 1519&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| [[Don Miguel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], Halbbruder [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
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| 1525&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
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| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
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| 1540&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miguel de Santori, Fürst von Valier]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Michael III.|Michaels III.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Michael III.|Michaels III.]]&lt;br /&gt;
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| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miguel d'Esqués|Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Michaels III.&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.218.187</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=5829</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=5829"/>
		<updated>2011-07-04T07:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.218.187: /* Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Herzogtum Servette''' (seit 1669 als '''Großherzogtum Servette''' bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], der im Spätmittelalter aus dem als '''Servettinische Lande''' bezeichneten Herrschaftskonglomerat der [[Haus Servette|Herzöge von Salua und Servette]] entstand und im Zuge des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] (1396-1443) und der folgenden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Micolinien|micolinischen Königtum]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Herzogtum Servette'' bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Marbore]], das [[Fürstentum Saséia]] sowie zeitweise auch die [[Grafschaft Feiroa]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Servette|Hauses Servette]] im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Micolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Servette]] den Titel eines ''Großherzogs'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit dem Tod des Großherzogs [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum [[Servettinischer Erbfolgekrieg 1737-1739|Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739]] zwischen [[Karl X. von Micolinien]] und der Schwester des gestorbenen Großherzogs [[Maria I. von Servette]] und ihrem Mann [[Louis-Gabriel de Vienne]], der 1739 im [[Nantheser Ausgleich]] endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1745 und dem [[Friede von Tinagua]] 1747 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Servette unter den Herzögen aus dem [[Haus Servette]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Micolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Micoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Micolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Micolinien|Karl Graf von Servette]] 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Micolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Micolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Servette|Heinrich]] ab, der als Heinrich I. schließlich das [[Haus Servette]] als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Servette]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Sergi I.|Sergi von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der [[Micolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten sie aber nur zögerlich [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg  von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Servette|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Servettinisch-Loneischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Micolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Servette]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Servettenses'' und ''Loneistes'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem [[Friede von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Servettinische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettinische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn [[Philipp I. von Servette|Philipp]] und [[Anton III. von Servette|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Servettinischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König [[Heinrich I. von Micolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Jakob III.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem offiziell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Servette|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den [[Zweiter Servettinischer Krieg|Kampf um Servette]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein, woraufhin Sagradien aber wieder bei [[Macedi]] einfiel und schnell voranschritt. Erst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Jedoch blieb Golen zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Nach dem Tod Isabel de Sántoris bestimmten erklärten die Stände den fünfzehnjährigen Baltasar für mündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baltasar starb jedoch bereis 1505 und es kam erneut zum [[Dritter Servettinischer Krieg|Krieg]] zwischen dem sagradischen König [[Peter I.]], der für seine Frau [[Antonia von Servette]], Tochter Antons III., das Erbe des Hauses Servette beanspruchte. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstenum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servette unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Pietro Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine micolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Andrés Pietro Joán ab. Nach seinem Tod 1534 fielen die Lande an den sagradischen König David I. Nach dem Sagradischen Erbfolgekrieg wurden die Servettischen Lande inklusive der neu errichteten Markgrafschaft Südkont 1547 dem neuen sagradischen König Michael III. aus der Linie Santori-Valier zugesprochen, der seinen Sohn Richard zum Herzogen machte. Die Lande galten fortan als Apanage des jeweiligen sagradischen Thronfolgers bzw. seit Philipp Maximilian 1573 als Apanage des jüngeren Königssohns. Ludwig Philipp, der jüngere Sohn Richards II., begründete dann 1591 die servettische Linie des Hauses Santori-Valier als Sekundogenitur der sagradischen Könige.&lt;br /&gt;
Ludwig Philipp II. war 1710 der erste Herrscher von Servette, der sich als Großherzog bezeichnete. Nach dem Aussterben der servettischen Santori-Valier in der männlichen Linie im Jahr 1760 herrschte die Tochter Ludwig Philipps II. Maria von Servette bis 1788 (bis 1777 gemeinsam mit ihrem Gatten, dem sagradischen König Gabriel IX. aus dem Haus Bourbon). Nach ihrem Tod fiel ihr Erbe an ihren Sohn Ludwig Philipp III. und wurde so wieder sagradische Sekundogenitur, diesmal unter den Bourbonen. Nach dem Tod von dessen Sohn Karl Ferdinand im Jahr 1805 wurde Servette von Micolinien annektiert und auf dem Wiener Kongress 1815 endgültig als micolinisches Gebiet anerkannt. Im Jahr 1839 wurde Servette wieder Königssitz und Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Micolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Micolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Micolinien|Karls I. von Micolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Servette''' (Linie Salua-Servette)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Servette|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Servette|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Servette|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Servette|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Servette|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
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| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Servette]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Servette&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Servette|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''micolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1499&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]] (1470-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Antons III., von Micolinien eingesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Santori (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Linie Santori&lt;br /&gt;
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| 1499&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1567&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1567&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
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| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
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| 1680&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. Philipp von Servette|Karl VII. Philipp]] (1665-1710)&lt;br /&gt;
| Charl Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
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| 1734&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]] (1691-1734)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip II&lt;br /&gt;
| Sohn Karl Philipps&lt;br /&gt;
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| 1734&lt;br /&gt;
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| [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]] (1719-1740)&lt;br /&gt;
| Charl VIII. Fernand&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
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| 1737&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Servette|Maria I.]] (1716-1745)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1737/45&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]]&lt;br /&gt;
| Gabriel IV de Viena&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias I., danach [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Servette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Micolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Fürstin von Valier]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Valier&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori]], Witwe von [[Miguel de Valier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| [[Don Miguel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], Halbbruder [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1525&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Miguel de Santori, Fürst von Valier]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Michael III.|Michaels III.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Michael III.|Michaels III.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Philipp VII. Jakob]]s'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miguel d'Esqués|Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Michaels III.&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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