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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=5285</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T16:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Vermächtnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 20 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als einer der wichtigsten Mäzene des sagradischen &amp;quot;[[Sêcolo d'Oro]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Zusammen mit ihrem Mann holte sie 1549 den bis dahin in [[Tulis]] lebenden [[António Volero]] an den neuen Königshof in [[Semess]], dessen Schüler [[Tulinês]] sie danach zum Hofmaler machte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semess]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Stilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1580 wieder ein harter antiprotestantischer Kurs verfolgt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=5284</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T15:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Abdankung und Rückzug nach Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter I.''' (von Sagradien), (*1470; †1526) war der jüngere Bruder von König [[Jakob IV.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502), Markgraf von Golen (1499-1509) sowie als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1501 [[Herzog von Servette]] (bis 1515) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders Jakob riss er 1502 anstelle seines unmündigen Neffen [[David I.]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Pietro Andrés Alexandro de Santori wurde 1470 in [[La Cordí]] geboren. Sein Vater war König [[Jakob III.]] von Sagradien, als ''Santiago de Santori'' Führer der Santori in [[Tulis]] und später auch [[Conte von Tulis]], seine Mutter Yolande von Frankreich, sein älterer Bruder der spätere König Jakob IV. von Sagradien. Pietro wurde sofort nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Onkels Karl von Flandern in Brügge auf. Nachdem er nach Sagradien zurückgekehrt war, heiratete Pietro 1493 seine Cousine Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]]. Danach schloss er sich einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder Jakob IV., seit 1491 Nachfolger seines Vaters als König von Sagradien, an und wurde nach dem Scheitern 1496 am Hof in Tulis festgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golischer Krieg 1499/1500 ===&lt;br /&gt;
Als 1499 Pietros Onkel Ludwig von Golen starb, erhob der micolinische König [[Johann III. von Micolinien|Johann III.]] Anspruch auf die [[Markgrafschaft Golen]], ebenso wie Pietro als Ehemann der golischen Prinzessin Johanna. Jakob sah die Gelegenheit, Pietro durch ein militärisches Kommando loszuwerden, belehnte ihn mit der anheim gefallenen Markgrafschaft und versprach ihm Hilfe bei der Übernahme des golischen Erbes. Dieser stellte ein Heer auf, besiegte in der [[Schlacht von Massela]] Johann von Micolinien und wurde Markgraf von Golen. Zwei Jahre später unternahm er einen erneuten vergeblichen Aufstand gegen seinen Bruder, mit dem er sich abermals überworfen hatte. Nach dem Tod seiner Ehefrau Johanna heiratete Pietro im Jahr 1501 die Herzogin [[Antonia von Servette]], Oberhaupt des servettinischen Herrschaftskonglomerat in Südmicolinien ([[Paeses Servettenses]]). Damit wurde Pietro Mitregent im in den Servettischen Landen und vergrößerte seine Machtstellung gegenüber seinem Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Als Jakob IV. 1502 im Alter von 32 Jahren starb, zog Pietro mit einem Heer nach Tulis, um anstelle seines erst elfjährigen Neffen [[David I.|David]], dem rechtmäßigen Erben, die Krone zu beanspruchen. Gegen diesen Anspruch wehrte sich zunächst Jakobs Witwe [[Katharina von Habsburg]], die ihrem Sohn den Thron und sich die Herrschaft sichern wollte. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina und sie musste mit ihrem jungen Sohn in die Niederlande flüchten. Pietro wurde in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. der Anhänger Katharinas von Habsburg und ihres Günstlings, des [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]], zu kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias 1505 erbte Peter die Servettinischen Lande, zu denen neben dem Herzogtum Servette auch das [[Herzogtum Sáloa|Stammherzogtum Sáloa]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Jedoch musste er sein Erbe wiederum gegen den micolinischen König verteidigen. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Micolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der micolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die micolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Tante Fürstin [[Johanna von Santori]], die Witwe [[Miguel de Valier]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
1507 heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, in dritter Ehe die französische Prinzessin Marie von Orléans, eine Schwester König Ludwigs XII. von Frankreich, womit Sagradien aus der antifranzösischen Allianz ausschied. Im Jahr 1509 kam es zum Bauernaufstand in Servette, zu dem Peter nach Micolinien eilen musste. In der Zwischenzeit hatten die Anhänger Katharinas von Habsburg mittlerweile in Tulis die Macht übernommen und erklärten Peter für abgesetzt. Es kam zu einer Schlacht zwischen den Anhängern Peters und seiner Schwägerin im golischen [[Santa Rocca]], in der sich die Truppen Katharinas unter dem Oberbefehl Carles de Biniars durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vertrag von Vérisa]] dankte Peter schließlich als König von Sagradien zugunsten seines Neffen David ab, der nun im Alter von 18 Jahren nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. Die Herrschaft jedoch lag in den Händen der Königin Mutter und ihres Günstlings Biniar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1512 erkrankte er schwer und zog sich noch mehr zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur Versöhnung zwischen David und Peter. 1515 schließlich wurde Davids Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter sein neues Patenkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen und übergab dem Neugeborenen auch seine Titel. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmicolinischen Atlantikküste zurück, wo er überraschenderweise trotz seiner Krankheit noch lange lebte und erst 1526 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=5283</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2011-06-08T15:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Barungar]]&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Albreth I.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Selle I. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Don Selle I il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]]&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo&lt;br /&gt;
| Enkel Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Selles I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
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| [[Selle II.]]&lt;br /&gt;
| Don Selle II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
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| [[Belfrid]]&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (928-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (951-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1261)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange von Scantia]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob (Sohn Gabriel Juvans')|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitregent''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Josefa von Liez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergius' II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1547''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph der Schöne|Joseph (II.) der Schöne]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José il Bêl''&lt;br /&gt;
| ''Ur-Ur-Enkel Michaels II., König von Cuentez und Portugal'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| als Ehemann Johannas König ''de jure uxoris''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1689-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1735)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Johann Franz', nur wenige Tage König&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] de Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]] (1747-1812, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel X.]] (1793-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel X&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs II., Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julie Bonaparte]] (1795-1842)&lt;br /&gt;
| Dona Julia Bonaparte&lt;br /&gt;
| Nichte Kaiser Napoleons und Tochter Joseph Bonapartes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=5282</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=5282"/>
		<updated>2011-06-08T09:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Ende des Sêcolo Tulinês */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der [[Region Perín-Tulinêsa]] und der [[Provinz Tulinês-Cordêsa]] sowie historische Hauptstadt der [[Blaumeerregion]], am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 2,5 Millionen in der Agglomeration ([[Area Metropolitana de Tules]]) ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischofssitz; Universitäten u.a. Hochschulen; zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte Musêu Navale, die Galería Renacimiento sowie andere Museen und Gemäldesammlungen; Modezentrum; internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, Kathedrale, U-Bahn, Hafen, internationaler Flughafen, traditionelles Kunsthandwerk und grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die ''Nestor-Basilika'' (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen ''Porta Sagradia'' (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der ''Triumphbogen des Tulinian'' sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle ''Fôro Duace'' von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die ''Isla de Gabriel'' bildet das kulturelle Zentrum mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Von Volero stammt auch die Kuppel, der ''Torre'' wurde von [[Fernando Granval]] Ende des 15. Jahrhunderts ergänzt. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes und der [[Königreich Cuentez|Könige von Cuentez]]. Vor der Kathedrale befinden sich die klassizistischen ''Dokiansarkaden'' aus dem 19. Jahrhundert; die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die ''Isla de Gabriel'' mit der ''Isla de Canones'' verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der ''Isla de Canones''. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der ''Ópera Navale'' (1849-1861), dem ''Musêu Navale'' (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der [[Deputación Provincial de Tulinês-Cordêsa]] im [[Casa Ferrà]] sowie der ''Palâciu de la Junta Regional'', der die [[Junta Regional|Regionalregierung]] von [[Perín-Tulinêsa]] beherbergt. Auf der ''Isla del Salute'' vor der alten Tule-Mündung befindet sich die wunderschöne Barock-Kirche [[Santa María de la Salute]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem ''Obelisc d'Aziz'' und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der ''Isla del Torre'' überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rey]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten die Renaissancekirche [[Santa María Nascente]] (16. Jh.), der [[Palâciu Santori]], der [[Paláciu Real]], früherer Sitz der Könige von Cuentez, und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das ''Musêu dels Novoes Artes'' im avantgardistisch gestalteten ''Casa Iacovo Del Pérez'' sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. ''Les Granes'' ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das ''Musêu dels Mares'' und der ''Palâciu d’Europa''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Zwar kam es mehrmals zu Aufständen tulinesischer Vornehmer (''Maiores''), doch wurde die Herrschaft der skantischen Comites als Schutzgarant gegen die numerische Bedrohung sowie golische Plünderungszüge weitgehend akzeptiert. Erst als diese Bedrohungen abermals zunahmen und das Skantenreich, aus Sicht der einheimischen Bevölkerung - wegen anhaltender Thronstreitigkeiten gelähmt - seiner Schutzfunktion nur unzureichend nachkommen konnte, wurde die skantische Herrschaft problematisch. Um 850 erwirkten die ansässigen Maiores oder ''Nobiles'' ein Mitspracherecht bei der Ernennung zukünftiger Contes, woraufhin vermehrt Mitglieder der ansässigen Familien ernannt wurden. Von einer Wahl durch das tulinesische Volk oder den ansässigen Adel kann für diese Zeit nicht gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tulinesischen Contes wurden bald in lokale Fehden hineingezogen. Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Dians Nachfolger [[Maximus von Fornat]] gelang es im Jahr 894, die skantischen Thronstreitigkeiten zwischen [[Martin I.]] und seinem Bruder [[Belfrid]] zu nutzen, um sich von Belfrid die Erbfolge seines Sohnes Laurentius zusichern zu lassen, was zu einem Aufstand der Nobiles führte, die sich in ihrem Mitspracherecht übergangen fühlten. Maximus wurde gestürzt und vertrieben, sein Sohn Laurentius ermordert, woraufhin die Nobiles den einheimischen [[Corrado Gaulo de Plasencia]] zum neuen Conte akklamierten und sich der Oberherrschaft Martins unterstellten. Dieser siegte im Jahr 897 über seinen Bruder und erkannte Corrado Gaulo als Conte an, ein Wahlrecht der Nobiles und eine Autonomie vom Skantenreich können daraus aber nicht abgeleitet werden, zumal Corrado eine skantenfreundliche Politik betrieb. Immerhin gelang es Corrado, das Recht zu erhalten, Beamte und Statthalter in seinem Herrschaftsgebiet eigenständig zu ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Als Corrado im Jahr 909 selbst die Erbfolge in seiner Grafschaft durchsetzen wollte und dafür die Unterstützung des ansässigen Klerus erhielt, wurde er selbst aus der Stadt vertrieben und der Senatsadel übernahm vorübergehend die Herrschaft. Mit dem Conte musste auch der Bischof die Stadt verlassen und es kam zu Übergriffen gegen den Klerus, woraufhin [[Martin der Eroberer]] die Stadt zwischen 914 und 916 vergeblich belagerte. Erst nachdem er 923 zum Herrscher ganz Sagradiens aufgestiegen war, gelang es ihm 925, die Stadt einzunehmen. Corrado, der inzwischen in [[San Vicente del Fornat]] residiert hatte, wurde wieder als Statthalter eingesetzt, blieb aber in San Vicente, sodass ein skantischer Vikar die Statthalterschaft in Tulis selbst übernahm, der sich zukünftig mit dem Senatsadel arrangieren sollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Corrado Gaulos Sohn [[Marcelo Gaulo|Marcelo]] gelang es 927, nach dem Tod seines Vaters dessen Nachfolge anzutreten und vom tulinesischen Senat anerkannt zu werden, jedoch um den Preis, dass die Stadt selbst weitgehend selbständig wurde und als Vikar einen eigenen Mann bestimmen konnte. In der Folge kam es allerdings zu einer Reihe von Streitigkeiten zwischen Conte und Stadt um die Herrschaft über die Kolonien, die 956 im vergeblichen Versuch Marcelo Gaulos mündeten, die Stadt wieder einzunehmen. Der Richterspruch König [[Philipp der Große|Philipps des Großen]] brachte einen Kompromiss, der den Status Quo festsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[António Gaulo]], dem letzten Conte aus der [[Gaulo-Dynastie]], im Jahr 1024, der ohne männlichen Erben gestorben war, akklamierten die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Filipe III.]] anerkannt. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. ''Principat de Cuentèse'', cuentes. ''Principaid de Cüentìz'') wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Machiês war ein Jahr zuvor als Nachfolger Josefe Cornells zum Conte gewählt worden und hatte sich wie sein Vorgänger noch die Anerkennung durch den sagradischen König und damit die Belehnung erbeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]] angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung ''S.P.Q.T.'' (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es immer wieder zu Faktionskämpfen und Fehden innerhalb des tulinesischen Adels. 1168 übernahm eine patrizische Junta, die so genannten ''Maleducas'', die Herrschaft in der Stadt. Mit Gewalt wurden die Feinde der Maleducas aus der Stadt vertrieben, darunter die Mehrheit des städtischen Senatsadels sowie der [[Erzbischof Dianus]]. Dieser suchte beim sagradischen König [[Gabriel Juvans]] Hilfe, sodass dieser 1170 mit einem großen Heer die Stadt belagerte. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (''Cosèllu de Dèze'') abgelöst. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern vom ''Großen Rat'' (''Cosèllu Grande'') gewählt, dem alle Adelsfamilien der Stadt angehörten. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu de Dèze kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Stadtadels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Adelsfamilien wie den [[Zavarri]], [[Callas]], [[Delaurente]] und [[Machiês]] geteilt. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich im Spätmittelalter gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin weniger bedeutende städtische Adelsfamilie der [[Santori]] und stieg mit der Unterstützung der Volksmassen zur führenden Familie im Senat auf. Gleichzeitig wurde der Senat infolge längerer Konflikte mit den aufstrebenden Kaufmannsfamilien entgegen der Abschließungstendenzen des Patriziats teilweise für Vertreter der Bürgerschaft geöffnet. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio de Santori der Ältere|Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich sein Sohn [[David de Santori|David]] 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio I. de Santori]], Schwiegersohn des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] die Audakenwürde 1366 und errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. Dank seiner Erfolge und seiner Machtstellung wählten die tulinesischen Großen nach seinem Tod 1390 in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt seinen Sohn [[António I. de Santori|António]] zum Nachfolger, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[Luis Ricardes I. de Santori|Luis Ricardes]] und [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Es entwickelte sich eine faktische politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen, das nach dem Tod Davids an seinen Bruder Luis Ricardes und danach an [[Joán Prudente]], ältester Sohn Davids aus der Ehe mit [[Lara von Nonthí]] und damit Halbbruder Jakobs III., fiel. Tulis war damit endgültig zur Monarchie geworden. Nach Don Joáns Tod 1490 und dem Versuch des Senats, auf sein bereits seit António nicht mehr ausgeübtes republikanisches Wahlrecht gegen den Santori-Kandidaten [[Miguel de Valier]] zu bestehen, übernahm König Jakob III. durch einen Staatsstreich selbst das Amt des Stadtgrafen, beseitigte den Senat und machte das Tulinesische Grafentum zur Erbmonarchie in Personalunion mit der sagradischen Krone. Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Der aufgelöste Senat wurde durch die vom König eingesetzten ''Capitanes Municipales'' ersetzt, die als Statthalter von Tulis fungierten. Das ''Comitá de Tules'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] kamen an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente wie [[Donado Celeste]]. Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler die sagradischen Schüler Vacheottis [[Don Cabal]] und [[António Volero]], Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase des so genannten [[Sêcolo d’Oro]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêcolo Tulinês ===&lt;br /&gt;
Die Wirren um die Nachfolge Davids I. im [[Thronfolgekrieg von 1543-45]] zwischen [[Josephiten]] und [[Migueliten]] bedeuteten eine Zäsur und leiteten das Ende des ''Tulinesischen Jahrhunderts'' ein. Nach anfänglichem Zögern stellte sich Tulis 1544 auf die Seite [[Joseph I. von Cuentez|Josés de Santori]], eines Enkels Davids des Großen, [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]] und [[Herzogtum Liez|Liez]], und Thronprätendent der josephitischen Partei (Josefites), der der Stadt erweiterte Selbstverwaltungsrechte und die Absetzung der ungeliebten Capitanes versprach. Das Comitat wurde so zur Machtbasis der Josephiten. Nach dem Friedensschluss 1547 wurde die von David testamentarisch erlassene Zerschlagung des santorischen Weltreichs bestätigt, [[Michael III.|Miguel de Valier]] erhielt gemeinsam mit seiner Ehefrau [[Johanna I.]], Tochter Davids I., die sagradische Krone, José de Óstino wurde nun mit dem restaurierten und souveränen Comitat von Tulis und dem Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] ausgestattet und regierte das neue [[Königreich Cuentez|Comitat-Königreich]] in der Folge in Personalunion mit Portugal. Unter José wurde Tulis damit erneut zum Mittelpunkt eines unabhängigen Mittelstaats zwischen Sagradien und Micolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis aber nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit Miguel de Valier ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semeskitische Phase]] des sagradischen [[Sêcolo d’Oro]] begann, die Tulinesische war zu Ende gegangen. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. Seit [[Johann III. von Cuentez]], dem Sohn Josephs I. residierten die Könige von Portugal und Cuentez zudem mehrheitlich in Lissabon und Tulis geriet für mehr ca. 30 Jahre in den Schatten der Geschichte und verkam von der Hauptstadt eines Weltreichs zur Residenz von portugiesischen Vizekönigen. Die Versuche der Stadt, sich durch Aufstände von der Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige zu befreien, scheiterten allesammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke der Spätrenaissance und des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod König [[Sebastian I. von Portugal und Cuentez|Sebastians I.]] 1578 führte schließlich zum Ende der portugiesisch-tulinesischen Union. Während der Regent [[Heinrich I. von Portugal und Cuentez|Heinrich I.]] in Lissabon die Macht übernahm, erhoben die tulinesischen Stände kurzerhand Sebastians Tante und Heinrichs Nichte [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor]] zur Herrscherin. Ehe sie aber ihren Anspruch gegen Heinrich hätte verteidigen müssen, starb dieser 1580 und der Einfall Philipps II. von Spanien in Portugal beendete die Herrschaft der Sántori in Lissabon. Ein schwacher Versuch Philipps II., durch eine Invasion auch Tulis unter seine Herrschaft zu zwingen, wurde 1583 erfolgreich zurückgedrängt und Eleonore konnte mit Zustimmung der Stände bis 1610 als letzte der Josefiten in Tulis herrschen. Tulis wurde damit wieder Hauptstadt des Königreichs und Königssitz und konnte damit aus dem Schatten heraustreten. Während Portugal nach einem kurzen Nachfolgekrieg in den folgenden sechzig Jahren in der Iberischen Union unter habsburgischer Herrschaft stand, bestieg in Tulis schließlich mit Leonors Sohn [[Karl I. von Cuentez]] 1610 die Karlitische Linie Santori-Asterre den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die alte Republik mit dem Senat als Inhaber der aristokratischen Herrschaft war das neue Comitat-Königreich eine Monarchie mit einem starken König an seiner Spitze, der dennoch immer wieder den Kompromiss mit dem Adel und vor allem den bürgerlichen Eliten seiner Handelsstädte suchte. Zentrum des Königreichs von Cuentez war mit Ausnahme der 30 Jahre zwischen Joseph I. und Karl I. nach wie vor Tulis, in dem die Könige die meiste Zeit über residierten. Jedoch wurden auch Residenzen in [[Diegue]] und in [[La Cordí]] errichtet. Nach dem Verlust Portugals konzentrierte sich das Königreich auf den Blaumeerraum und konkurierte mit Micolinien um die Vorherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständiges Königreich Cuentez === &lt;br /&gt;
Unter [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] (1607-1654) erlebte Cuentez-Tulis eine Zeit der relativen Stärke, in dem sich Tulis durch Piraterie im Blaumeer eine Schlüsselstellung sichern konnte. Im [[Micolinisch-Cuentezischer Krieg|Micolinisch-Cuentesischen Krieg]] um [[Südkont]] und [[Plato]] 1616-1621 konnte Cuentez einen Sieg davon tragen, ehe 1642 eine gemeinsam von Sagradien und Micolinien geplante Invasion mit dem Ziel der Aufteilung des Königreichs unter den beiden Mächten mit spanischer Hilfe zurückgeschlagen werden konnte. Die Konflikte um die Vorherrschaft im Blaumeer schwelten aber weiter bis zum [[Großer Blaumeerkrieg|Großen Blaumeerkrieg]] (''Asumarischer Krieg'') von 1657-1669, in dem [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1654-1669) den sagradischen König [[Gabriel VII.]] gegen Micolinien unterstützte und sich damit die Besitzungen in Micolinien sowie von Sagradien die wichtigen Häfen [[Villagua]] und [[Scola]] sichern konnte. Im Gegenzug gab Cuentez-Tulis das von Sagradien beanspruchte [[Fürstentum Perín]] an den verbündeten Nachbarn ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1713) griff kurzzeitig auf britischer Seite in den Spanischen Erbfolgekrieg ein und war auch in Kämpfe gegen den unmittelbaren Nachbarn Sagradien verwickelt. Maximilians Nachfolger [[Johann III. Franz]] (1713-1744) versuchte die innere Schwäche Sagradiens nach zwei Aufständen von 1708 und 1711 zu nutzen und verbündete sich 1713 mit der sagradischen Opposition, die nach Tulis floh und König [[Danadier II.]] den Krieg erklärte. In der Folge engagierte sich Cuentez-Tulis seit 1714 auf Seiten der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Bürgerkrieg)|Adelskoalition]] im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]]. Johann III. wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in Semess. Nach fast zweihundert Jahren kam es nun wieder zu einer Personalunion der sagradischen und der tulinischen Herrschaft, jedoch lag das Machtzentrum nun nicht mehr in Tulis, sondern ganz in der florierenden sagradischen Metropole Semess. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Könige von Cuentez und erneut – wie bereits im 15. und 16. Jahrhundert Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton II.|António Ramírez de Piacón]], den Grafen von Sieta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Inmitten des Österreichischen Erbfolgekriegs erhob auch Frankreich Anspruch auf die Krone, was 1744 zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Zweiten Sagradischen Thronfolgekrieg]] und 1747 zur Abdankung Antónios als König von Sagradien und Cuentez führte. Wieder hatte Tulis mit seiner Unterstützung für António II. auf das falsche Pferd gesetzt. Der Bourbonenprinz [[Gabriel VIII.]] wurde neuer König, setzte schließlich 1750 die [[Codices Magna]] Lukas’ I. teilweise außer Kraft und vollzog die Realunion zwischen den Kronen Sagradiens und von Cuentez, womit das Ende der tulinesischen Eigenstaatlichkeit besiegelt wurde. Das Comtáid von Tulis und die verbliebenen Besitzungen in Micolinien (Grafschaft Conte, Grafschaft Plato) gingen in sagradische Hände über, doch verlor Sagradien die micolinischen Besitzungen in den Napoleonischen Kriegen an Micolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten zwischen 1934 und 1938 galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Im Zuge des rechten [[Februarputsch 1938|Februarputsches von 1938]] wurde die linke Stadtregierung abgesetzt und führende Vertreter der kommunalen Politik verhaftet oder wie der damalige [[PS|sozialistische]] Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] hingerichtet. In der Folge wurde auch Tulis von den sagradischen Faschisten kontrolliert, blieb aber Hort der Opposition. Das Stadion des Fußballklubs [[Juvantêsa Sport]], das [[Esplanat-Stadion|&amp;quot;Esplanat&amp;quot;]] wurde zu einem der wenigen öffentlichen Orte, an denen Azumarisch geredet wurde, während im gesamten Stadtgebiet schwere Strafen auf die „provokante Verwendung des separatistischen Dialekts“ standen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Staatsstreich vom 23. Mai 1943]] kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des hingerichteten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Bernabéu-Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung Semess, die Autobahn A6 Richtung Duerez, die A11 Richtung [[Sollar]], die A14 Richtung [[Nalcaz]] sowie die Blaumeerautobahn A23 Richtung [[San Cristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Perin-Autobahn von [[Freúte]] nach [[Marcan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] verfügt die Stadt über den nach Semess und Óstino drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metrolinien in Tulis ===&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglésia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sebastian_I._von_Portugal_und_Cuentez&amp;diff=5281</id>
		<title>Sebastian I. von Portugal und Cuentez</title>
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		<updated>2011-06-08T09:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sebastian I.''' (port. ''Dom Sebastião I.'' „O Desejado“, sagr. ''Don Sebastián I'') aus dem [[Haus Santori]] (* 1554 in Lissabon; †1578 in Alcácer-Quibir) war der 18. König von Portugal und der dritte [[König von Cuentez]]. Er regierte beide in Personalunion vereinte Königreiche von 1557 (de facto von 1568) bis zu seine Tod 1578.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sebastian wurde am 20. Januar 1554 in Lissabon als Sohn von Johanna von Spanien und postumer Sohn ihres Gatten [[Johann Manuel von Portugal und Cuentez|Johann Manuel]] von Portugal und Cuentez geboren. Er war somit ein Enkel des portugiesisch-cuentezischen Königs [[Johann I. von Cuentez|Johann III.(I.)]], dem er nach dessen Tod 1557 auf dem Königsthron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tod seines Großvaters, des Königs, war Sebastian gerade drei Jahre alt. Erneut musste deshalb eine Regentschaft die Macht übernehmen. Diese fiel zunächst seiner Großmutter Katharina von Kastilien, der Witwe Johanns III., zu. Schon drei Monaten nach Sebastians Geburt kehrte seine verwitwete Mutter als Infantin von Kastilien und Aragon an den spanischen Hof, um da die Regentschaft für ihren Bruder Philipp II. zu übernehmen, während dieser sich in England und den Niederlanden aufhielt. Sie kehrte niemals nach Portugal zurück und wurde eine bedeutende Unterstützerin des Jesuitenordens. In persönlichem Kontakt mit dem Heiligen Ignatius von Loyola und dem Heiligen Francisco de Borja von Aragonien, wird von ihr gesagt, sie sei die einzige Frau gewesen, die jemals in den Jesuitenordens eintrat, als „jesuíta secreta“. Der Thronfolger wurde so auch vor allem von Jesuiten erzogen. Bald jedoch übernahm [[Heinrich I. von Cuentez|Kardinal Heinrich]], Erzbischof von Lissabon, ein Bruder Johanns III. und somit Großonkel des Königs Sebastian, die Regentschaft. 1568 trat Sebastian als 14-jähriger schließlich selbst die Regierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaft sollte für Portugal katastrophale Folgen haben. Sebastian lebte in einer Traumwelt, angefüllt mit mittelalterlichen ritterlichen Idealen und der Kreuzzugsidee. Sein großes Ziel war es, das große Marokkinische Reich für die Christenheit wieder zu erobern. 1574 führte er eine militärische Expedition nach Marokko an. Einen Thronfolgestreit im Sultanat von Fès nahm der König, der sich als Nachfolger der Kreuzfahrer mit der Mission wähnte, zum Anlass, Marokko endgültig von den Arabern zu befreien. Mit einer Armee von 18.000 Mann marschierte er in den arabischen Teil des Landes ein. Die [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] (al-Qasr al-Kabir) 1578 in Marokko wurde zur Katastrophe für Portugal. Das weit überlegene Heer des Sultans Muley Abd-el Malik schlug die Portugiesen, König Sebastian wurde in der Schlacht getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian fiel unverheiratet und kinderlos. Deshalb übernahm der vormalige Regent, Kardinal Heinrich, selbst den Thron. Die Niederlage von Alcazarquivir hatte das Land so geschwächt, dass es nach dem Tode Kardinal Heinrichs an die spanischen Habsburger fiel, womit die portugiesische Unabhängigkeit für 60 Jahre beendet war. In Cuentez dagegen übernahm nach Sebastians Tod seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor]] den Thron, den sie nach Heinrichs Tod wenig später auch gegen die Habsburger verteidigen konnte. Ihr folgte mit ihrem Sohn [[Karl I. von Cuentez]] die karlitische Linie des Hauses Santori auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sebastianismus==&lt;br /&gt;
Da die Leiche des Königs nie gefunden wurde, entwickelte sich in Portugal die Legende, Sebastian lebe noch und werde sein Land einst aus höchster Gefahr erretten. Während der Herrschaft der spanischen Habsburger in Portugal traten auch mindestens drei „falsche Sebastiane“ auf, die Anführer von lokalen Aufständen gegen die Spanier waren. Die poetische Fiktion vom Überleben König Sebastians ist Grundlage eines bis heute lesenswerten Romans von Adelheid Reinbold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Cuentez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=S%C3%AAcolo_d%27Or&amp;diff=5280</id>
		<title>Sêcolo d'Or</title>
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		<updated>2011-06-08T08:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêcolo d’Oro''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
Bezüglich des Sêcolo d'Oro bestehen zahlreiche divergierende Periodisierungsmöglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Sêcolo in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joanita'' oder ''Era Joanita-Filipina'' unter [[Johanna I.]] (1543-1568) und ihrem Sohn [[Philipp VII. Jakob]] (1568-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semescal'' abgrenzen. In Tulis schließlich folgt klassischerweise auf die ''Era Davidêsa'' (etwa bis 1550) die so genannte ''Era Portuguesa'' (1550-1580), in der Tulis nur Vizekönigssitz der Könige in Lissabon war, ehe die ''Era Reina Leonor'' (ca. 1580-1610) unter Königin [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore]] wieder einen machtpolitischen und künstlerischen Aufstieg bedeutete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisch-Kulturelle Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und die [[Tulinesische Republik]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa d'Avis in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende bis 1547 andauernde Thronfolgestreit ([[Lilienkrieg]]) stellt eine Zäsur im sagradischen Sêcolo d’Oro dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semesker Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1568) und ihres Mannes [[Michael III.]] (1543-1552) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Lorenzo Domínguez, genannt [[Tulinês]], stieg zum Hofmaler König Johannas und ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] (1568-1591) auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nun zur neuen Hauptstadt Sagradiens ausgebauten [[Semess]] wurden nun im so genannten ''Stilo Reina Joana'' zahlreiche neue Bauten verwirklicht, während Tulis unter den portugiesischen Königen [[Johann III. (I.) von Portugal und Cuentez|Johann]] und [[Sebastian I. von Portugal und Cuentez|Sebastian]] in den weltpolitischen Schatten geriet, ehe es erst unter Königin [[Eleonore I. von Cuentez]] wieder zur Hauptstadt des [[Königreich Cuentez|azumarischen Königreichs]] wurde. Im späten 16. Jahrhundert wurde auch mit dem Neubau der Semesker Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Frühbarock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste sprechen setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase sagradischer Literatur in der so genannten sagradischen Klassik geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte vorklassische Literatur, zu deren hervorragenden Vertretern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, kann zur Vorklassik gezählt werden und zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur der Früh- und Hochklassik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 entwickelte sich parallel zur sagradischen Renaissancekunst auch eine von der italienischen Klassik und der antiken Philosophie und Dichtung geprägte Literatur. Die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] gelten als Hauptvertreter der Frühklassik bis etwa 1540, zu denen auch der Lyriker [[Manuel Braga]] gerechnet wird, der die Sonettform in die sagradischen Lyrik einführte. Auch in der sagradischen Literatur vollzog sich zwischen 1540 und 1550 mit den politischen Geschehnissen des Thronfolgekriegs ein Wandel, der jedoch unter der Förderung der Königin [[Johanna I.|Johanna]] erst die eigentliche Blütephase einleitete, die von der Literatur des wichtigsten Vertreters sagradischer Dichtkunst [[Celiano Nacoma]] geprägt ist. Seine Schaffenszeit bis zu seinem Tod 1601 wird als Hochklassik bezeichnet, in die auch das Werk [[Plácido Cosança]]s fällt. Die zeitlich parallel verlaufende epische [[Duerez]]er „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]] kann als Sonderform der Hochklassik angesehen werden. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Nach dem Tod Cosanças 1594 und dem Nacomas 1601 leutete die so genannte Spätklassik ein, die erste Zerfallserscheinungen aufweist, aus denen das Werk [[Manuel Orraio]]s mit seiner strengen Dramenform noch einmal deutlich herausragt. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der sagradischen Frühaufklärung und wird oft noch in die Spätphase der sagradischen Klassik eingeordnet. Orraios Tod 1645 gilt in der Literaturwissenschaft im Allgemeinen als endgültiger Schlusspunkt der sagradischen Klassik. Die folgende, auch als „Decadença“ bezeichnete Literatur des sagradischen Barock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Klassik auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=S%C3%AAcolo_d%27Or&amp;diff=5279</id>
		<title>Sêcolo d'Or</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=S%C3%AAcolo_d%27Or&amp;diff=5279"/>
		<updated>2011-06-08T08:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêcolo d’Oro''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisch-Kulturelle Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und die [[Tulinesische Republik]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende bis 1547 andauernde Thronfolgestreit ([[Lilienkrieg]]) stellt eine Zäsur im sagradischen Sêcolo d’Oro dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semesker Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1563) und ihres Mannes [[Michael I.]] (1543-1555) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Lorenzo Domínguez, genannt [[Tulinês]], stieg zum Hofmaler König [[Philipp VII. Jakob|Philipp VII. Jakobs]] (1563-1591) auf. Im späten 16. Jahrhundert wurde auch mit dem Neubau der Semesker Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Frühbarock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste sprechen setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase sagradischer Literatur in der so genannten sagradischen Klassik geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte vorklassische Literatur, zu deren hervorragenden Vertretern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, kann zur Vorklassik gezählt werden und zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur der Früh- und Hochklassik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 entwickelte sich parallel zur sagradischen Renaissancekunst auch eine von der italienischen Klassik und der antiken Philosophie und Dichtung geprägte Literatur. Die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] gelten als Hauptvertreter der Frühklassik bis etwa 1540, zu denen auch der Lyriker [[Manuel Braga]] gerechnet wird, der die Sonettform in die sagradischen Lyrik einführte. Auch in der sagradischen Literatur vollzog sich zwischen 1540 und 1550 mit den politischen Geschehnissen des Thronfolgekriegs ein Wandel, der jedoch unter der Förderung der Königin [[Johanna I.|Johanna]] erst die eigentliche Blütephase einleitete, die von der Literatur des wichtigsten Vertreters sagradischer Dichtkunst [[Celiano Nacoma]] geprägt ist. Seine Schaffenszeit bis zu seinem Tod 1601 wird als Hochklassik bezeichnet, in die auch das Werk [[Plácido Cosança]]s fällt. Die zeitlich parallel verlaufende epische [[Duerez]]er „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]] kann als Sonderform der Hochklassik angesehen werden. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Nach dem Tod Cosanças 1594 und dem Nacomas 1601 leutete die so genannte Spätklassik ein, die erste Zerfallserscheinungen aufweist, aus denen das Werk [[Manuel Orraio]]s mit seiner strengen Dramenform noch einmal deutlich herausragt. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der sagradischen Frühaufklärung und wird oft noch in die Spätphase der sagradischen Klassik eingeordnet. Orraios Tod 1645 gilt in der Literaturwissenschaft im Allgemeinen als endgültiger Schlusspunkt der sagradischen Klassik. Die folgende, auch als „Decadença“ bezeichnete Literatur des sagradischen Barock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Klassik auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=5278</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T08:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Vermächtnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 20 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als einer der wichtigsten Mäzene des sagradischen &amp;quot;[[Sêcolo d'Oro]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Zusammen mit ihrem Mann holte sie 1549 den bis dahin in [[Tulis]] lebenden [[António Volero]] an den neuen Königshof in [[Semess]], dessen Schüler [[Tulinês]] sie danach zum Hofmaler machte. Auch betätigte sich Johanna als beudeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semess]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Stilo Reina Joana'' bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1580 wieder ein harter antiprotestantischer Kurs verfolgt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=5277</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T08:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Vermächtnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 20 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als einer der wichtigsten Mäzene des sagradischen &amp;quot;[[Sêcolo d'Oro]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Zusammen mit ihrem Mann holte sie 1549 den bis dahin in [[Tulis]] lebenden [[António Volero]] an den neuen Königshof in [[Semess]], dessen Schüler [[Tulinês]] sie danach zum Hofmaler machte. Der Legende nach war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1580 wieder ein harter antiprotestantischer Kurs verfolgt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T08:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 20 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als einer der wichtigsten Mäzene des sagradischen &amp;quot;[[Sêcolo d'Oro]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Zusammen mit ihrem Mann holte sie 1549 den bis dahin in [[Tulis]] lebenden [[António Volero]] an den neuen Königshof in [[Semess]], dessen Schüler [[Tulinês]] sie danach zum Hofmaler machte. Der Legende nach war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=5275</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T08:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Jugend und Erbfolgestreit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 20 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<updated>2011-06-08T08:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: /* Regentschaft, Abdankung und Verbannung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 24 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-06-08T08:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1585) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1568) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]] (1543-1567). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1552 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]] 1567/68 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren 24 Jahre älteren Onkel zweiten Grades [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von dreizehn Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort gemäß dem salischen Recht [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Nach dem Tod Michaels 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Miguel de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Condé zum protestantischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] mit Louise von Navarra, der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Ein Jahr später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Jakob, den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Philipp Jakob seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, dankte Johanna zunächst in Servette und 1568 auch in Sagradien zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich um 1574 mit Königin Louise, der neuen starken Frau am Hof, und ihren französischen Beratern entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte schließlich im Jahr 1575 zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.206.155</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=5272</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2011-06-08T08:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.206.155: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Barungar]]&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Roderich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Albreth I.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Selle I. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Don Selle I il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]]&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo&lt;br /&gt;
| Enkel Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Selles I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Selle II.]]&lt;br /&gt;
| Don Selle II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]]&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (928-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (951-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1261)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange von Scantia]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob (Sohn Gabriel Juvans')|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitregent''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Josefa von Liez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergius' II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1547''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph I. von Cuentez|Joseph (II.)]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José de Óstino''&lt;br /&gt;
| ''Ur-Ur-Enkel Michaels II., König von Cuentez und Portugal'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1499-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| als Ehemann Johannas König ''de jure uxoris''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1689-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1702-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1735)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Marias I. und Johann Franz', nur wenige Tage König&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] de Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]] (1747-1812, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1805&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel X.]] (1793-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel X&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs II., Regentschaft seiner Mutter Marie Luise von Parma&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julie Bonaparte]] (1795-1842)&lt;br /&gt;
| Dona Julia Bonaparte&lt;br /&gt;
| Nichte Kaiser Napoleons und Tochter Joseph Bonapartes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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