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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Partido Popular - Convergência Social Democrática</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.197.76: /* Wahlbündnis Convergência Social i Democrática */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Popular - Convergência Social Democrática''' (kurz '''PP-CSD''', deutsch ''Volkspartei - Sozialdemokratische Konvergenz''), oft nur als '''Partido Popular''' bezeichnet, ist eine konservativ-christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und die größte Mitte-Rechts-Partei des Landes. Derzeit stellt sie mit Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] und seinem Vorgänger [[Roberto Vidéas Braga]] den Ministerpräsidenten und den Staatspräsidenten des Landes. Bekannte Parteivorsitzende der Vergangenheit waren [[Paulo Luciaro]], [[Santo Moya]] oder [[Josep Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD wurde 1952 unter dem Namen '''Convergência Social Democrática''' gegründet und ging aus der christdemokratischen [[Partido de Cientro Cristiano|Christlichen Zentrumspartei]] (PCC) und dem von ihr dominierten Wahlbündnis ''Convergência'' hervor, das anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] gebildet worden war. Nach einer Fusion mit der liberalen [[Federación de Democráticoes per la Libertá]] (FDL) im Jahr 1965 nahm sie ihren heutigen Namen an. In der Öffentlichkeit wird sie aber meist kurz als ''Volkspartei'' bezeichnet und tritt meist auch nur unter diesem Namen (jedoch mit dem Kürzel PP-CSD) an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD vesteht sich heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Trotz ihres Namens hat sie jedoch keine klassisch sozialdemokratischen Wurzeln und vertritt auch keine sozialdemokratische Politik. Das Begriffspaar ''Social Democrática'' ist stattdessen als Bekenntnis zum Sozialstaat und zur demokratischen Grundordnung zu verstehen. Die PP-CSD ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerliche Parteien nach dem Zweiten Weltkrieg === &lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des autoritär-faschistischen [[Álamo-Regimes]] und dem Ende des von der katholisch-klerikalen [[Comunión Nacional]] beherrschten Ständestaats bildeten sich in Sagradien mehrere Parteien, die sich als bürgerliche Sammlungsbewegungen verstanden. Aus Reihen katholischer Widerstandskämpfer, früherer Aktivisten der christdemokratischen [[Partido Democrático Popular]] (PDP) und in Opposition zum Álamo-Regime stehender Menschen wurde im Januar 1944 unter der Führung von [[Ariel de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] die [[Partido de Cientro Cristiano]] (PCC) gegründet, die sich als christdemokratische Partei verstand und vornehmlich Katholiken ansprach, sich aber klar zur parlamentarischen Demokratie bekannte und die Ständestaatskonzepte der &amp;quot;alten&amp;quot; katholischen Rechten ablehnte. Daneben gründeten sich mehrere konservative und liberale bürgerliche Parteien, welche die Zugehörigkeit zu einer sich als christlich verstehenden Konfessionspartei ablehnten und sich in die Tradition der bürgerlich-liberalen nicht-konfessionellen Parteien der Zweiten Republik stellten. Zahlreiche dieser Parteien sammelten sich 1944/45 unter der Führung von [[Daniel La Ponte]] im [[Movimiento Popular Democrático]], das zunächst als Wahlbündnis und später als Partei organisiert war. Schließlich versuchte die katholisch-konservative [[Unión Nacional Popular]] (UNP) an die Tradition der [[Volksunion]] der Zweiten Republik anzuknüpften und die früheren Anhänger des Regimes mit der neuen Demokratie zu versöhnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung]], bei der die Christdemokraten stärkste Kraft im bürgerlichen Lager geworden waren, übernahmen diese bald die Führung in der jungen Republik, bildeten mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partido Radical|Radikaldemokraten]] die so genannte [[Demokratische Koalition]] und gehörten allen Regierungen der Vierziger Jahre an. Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs und nach dem Bruch zuerst mit den Kommunisten und dann auch mit den Sozialisten bemühte sich die PCC unter Paulo Luciaro seit 1948 intensiver, neben den Liberalkonservativen des MPD auch die bis dahin am rechten Rand isolierte UNP einzubinden. Im Gegenzug verließen zahlreiche sozialistisch eingestellte linke Christdemokraten die Partei und die Anhänger der Marktwirtschaft setzten sich in der PCC durch. Im Januar 1949 bildete Paulo Luciaro schließlich die so genannte [[Regierung der Nationalen Konvergenz]] als reines Mitte-Rechts-Kabinett, dem erstmals auch Vertreter der durch Spaltungen und Wahlniederlagen gebeutelten UNP angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlbündnis Convergência Social i Democrática und Parteigründung ===&lt;br /&gt;
Vor den [[Senatswahlen 1949]] verständigten sich PCC, MPD und UNP darauf, in zahlreichen Wahlkreisen jeweils Kandidaten einer der Parteien zu unterstützen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand schließlich vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] das Wahlbündnis Convergência Social i Democrática. Für die Christdemokraten stellte es den Versuch dar, erstmals auch im Lager der nicht-konfessionellen Wähler zu punkten und den Traum einer großen bürgerlichen Sammlungsbewegung zu verwirklichen. Während die Christdemokraten das Wahlbündnis deutlich dominierten und mit Paulo Luciaro den Spitzenkandidaten stellten, war es vor allem für die UNP, aber auch für das zunehmend Zerfallserscheinungen ausgesetzte MPD ein letzter Versuch, sich als parlamentarische Kraft mit eigenem Einfluss zu behaupten und gleichzeitig ein Abwehrbündnis gegen die in der Volksfront zusammengeschlossenen Kräfte der sozialistisch-kommunistischen Linken zu bilden. Neben PCC, MPD und UNP wurde das Bündnis auch von der agrarisch-konservativen [[Federación Nacional Campesana]] unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Convergência erhielt bei den Kammerwahlen 36,1 Prozent der Stimmen und wurde mit deutlichem Abstand größte Kraft im Parlament. Gemäß der Wahlvereinbarungen bildeten die Parteien eine gemeinsame Fraktion und traten in ein neues anti-kommunistisches und pro-westliches Kabinett unter Paulo Luciaro ein, das sich neben den Parteien der Konvergenz in der so genannten [[Zentrumskoalition]] auch auf die [[PSD|Sozialdemokraten]] [[Santo de la Ilpa]]s sowie mehrere liberale Parteien stützte. Trotz der Erfolge des Bündnisses führte die enge Anlehnung der Mitgliedsparteien an die Linie des Christdemokraten Paulo Luciaro zu einer Beschleunigung der Zerfallserscheinungen von MPD und UNP, aus denen sich bald wieder liberale und nationalistische Parteien lösten, die den Kurs Luciaros ablehnten. Um einen völligen Zerfall des Bündnisses zu verhindern, strebte Luciaro seit 1951 offen die Überführung der Convergência in eine politische Partei an. Nachdem die [[Senatswahlen 1952]], bei der es auch zu einzlenen Kampfkandidaturen innerhalb des CSD gekommen war, gezeigt hatten, dass die Bewerber der kleineren Parteien des Bündnisses deutlich schlechtere Wahlchancen hatten, als die christdemokratischen Kandidaten, beschlossen die Delegierten auf dem Kongress der Convergência 1952 in [[Malesc]] im November 1952 unter großer Fürsprache von Luciaro und PCC-Ikone De la Roya, aber auch auf Empfehlung von MPD-Parteichef [[Oscar Manuel Corrado]] und UNP-Chef [[Fernando Nergüín]] hin die Gründung des CSD als politische Partei. Erster Parteipräsident wurde Ariel De la Roya, der zudem zum Kandidaten des CSD für die [[Präsidentschaftswahlen 1954]] nominiert wurde. Die eigentliche Macht lag in der Hand des Exekutivausschusses, an dessen Spitze der Präsident des Exekutivausschusses stand (Presidente de la Junta Executiva). Die Tatsache, dass dieses Amt mit [[Ánibal Demartín]] ein enger Vertrauter Luciaros ausfüllte, zeigt die Machtstellung an, die Luciaro von Beginn an in der neuen Partei zukam. Daneben waren die Stellvertretenden Parteichefs in wichtigen Positionen. Da aber weder Oscar Corrado, noch Fernando Nergüín nach 1952 im Kabinett vertreten waren, fehlte ihnen der Zugang zum eigentlichen Machtzentrum, das sich innerhalb der Ministerriege der CSD unter Führung Luciaros konstituierte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.197.76</name></author>
		
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		<title>Partido Popular - Convergência Social Democrática</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.197.76: /* Wahlbündnis Convergência Social Democrática */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Popular - Convergência Social Democrática''' (kurz '''PP-CSD''', deutsch ''Volkspartei - Sozialdemokratische Konvergenz''), oft nur als '''Partido Popular''' bezeichnet, ist eine konservativ-christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und die größte Mitte-Rechts-Partei des Landes. Derzeit stellt sie mit Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] und seinem Vorgänger [[Roberto Vidéas Braga]] den Ministerpräsidenten und den Staatspräsidenten des Landes. Bekannte Parteivorsitzende der Vergangenheit waren [[Paulo Luciaro]], [[Santo Moya]] oder [[Josep Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD wurde 1952 unter dem Namen '''Convergência Social Democrática''' gegründet und ging aus der christdemokratischen [[Partido de Cientro Cristiano|Christlichen Zentrumspartei]] (PCC) und dem von ihr dominierten Wahlbündnis ''Convergência'' hervor, das anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] gebildet worden war. Nach einer Fusion mit der liberalen [[Federación de Democráticoes per la Libertá]] (FDL) im Jahr 1965 nahm sie ihren heutigen Namen an. In der Öffentlichkeit wird sie aber meist kurz als ''Volkspartei'' bezeichnet und tritt meist auch nur unter diesem Namen (jedoch mit dem Kürzel PP-CSD) an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD vesteht sich heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Trotz ihres Namens hat sie jedoch keine klassisch sozialdemokratischen Wurzeln und vertritt auch keine sozialdemokratische Politik. Das Begriffspaar ''Social Democrática'' ist stattdessen als Bekenntnis zum Sozialstaat und zur demokratischen Grundordnung zu verstehen. Die PP-CSD ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerliche Parteien nach dem Zweiten Weltkrieg === &lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des autoritär-faschistischen [[Álamo-Regimes]] und dem Ende des von der katholisch-klerikalen [[Comunión Nacional]] beherrschten Ständestaats bildeten sich in Sagradien mehrere Parteien, die sich als bürgerliche Sammlungsbewegungen verstanden. Aus Reihen katholischer Widerstandskämpfer, früherer Aktivisten der christdemokratischen [[Partido Democrático Popular]] (PDP) und in Opposition zum Álamo-Regime stehender Menschen wurde im Januar 1944 unter der Führung von [[Ariel de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] die [[Partido de Cientro Cristiano]] (PCC) gegründet, die sich als christdemokratische Partei verstand und vornehmlich Katholiken ansprach, sich aber klar zur parlamentarischen Demokratie bekannte und die Ständestaatskonzepte der &amp;quot;alten&amp;quot; katholischen Rechten ablehnte. Daneben gründeten sich mehrere konservative und liberale bürgerliche Parteien, welche die Zugehörigkeit zu einer sich als christlich verstehenden Konfessionspartei ablehnten und sich in die Tradition der bürgerlich-liberalen nicht-konfessionellen Parteien der Zweiten Republik stellten. Zahlreiche dieser Parteien sammelten sich 1944/45 unter der Führung von [[Daniel La Ponte]] im [[Movimiento Popular Democrático]], das zunächst als Wahlbündnis und später als Partei organisiert war. Schließlich versuchte die katholisch-konservative [[Unión Nacional Popular]] (UNP) an die Tradition der [[Volksunion]] der Zweiten Republik anzuknüpften und die früheren Anhänger des Regimes mit der neuen Demokratie zu versöhnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung]], bei der die Christdemokraten stärkste Kraft im bürgerlichen Lager geworden waren, übernahmen diese bald die Führung in der jungen Republik, bildeten mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partido Radical|Radikaldemokraten]] die so genannte [[Demokratische Koalition]] und gehörten allen Regierungen der Vierziger Jahre an. Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs und nach dem Bruch zuerst mit den Kommunisten und dann auch mit den Sozialisten bemühte sich die PCC unter Paulo Luciaro seit 1948 intensiver, neben den Liberalkonservativen des MPD auch die bis dahin am rechten Rand isolierte UNP einzubinden. Im Gegenzug verließen zahlreiche sozialistisch eingestellte linke Christdemokraten die Partei und die Anhänger der Marktwirtschaft setzten sich in der PCC durch. Im Januar 1949 bildete Paulo Luciaro schließlich die so genannte [[Regierung der Nationalen Konvergenz]] als reines Mitte-Rechts-Kabinett, dem erstmals auch Vertreter der durch Spaltungen und Wahlniederlagen gebeutelten UNP angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlbündnis Convergência Social i Democrática ===&lt;br /&gt;
Vor den [[Senatswahlen 1949]] verständigten sich PCC, MPD und UNP darauf, in zahlreichen Wahlkreisen jeweils Kandidaten einer der Parteien zu unterstützen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand schließlich vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] das Wahlbündnis Convergência Social i Democrática. Für die Christdemokraten stellte es den Versuch dar, erstmals auch im Lager der nicht-konfessionellen Wähler zu punkten und den Traum einer großen bürgerlichen Sammlungsbewegung zu verwirklichen. Während die Christdemokraten das Wahlbündnis deutlich dominierten und mit Paulo Luciaro den Spitzenkandidaten stellten, war es vor allem für die UNP, aber auch für das zunehmend Zerfallserscheinungen ausgesetzte MPD ein letzter Versuch, sich als parlamentarische Kraft mit eigenem Einfluss zu behaupten und gleichzeitig ein Abwehrbündnis gegen die in der Volksfront zusammengeschlossenen Kräfte der sozialistisch-kommunistischen Linken zu bilden. Neben PCC, MPD und UNP wurde das Bündnis auch von der agrarisch-konservativen [[Federación Nacional Campesana]] unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Convergência erhielt bei den Kammerwahlen 36,1 Prozent der Stimmen und wurde mit deutlichem Abstand größte Kraft im Parlament. Gemäß der Wahlvereinbarungen bildeten die Parteien eine gemeinsame Fraktion und traten in ein neues anti-kommunistisches und pro-westliches Kabinett unter Paulo Luciaro ein, das sich neben den Parteien der Konvergenz in der so genannten [[Zentrumskoalition]] auch auf die [[PSD|Sozialdemokraten]] [[Santo de la Ilpa]]s sowie mehrere liberale Parteien stützte. Trotz der Erfolge des Bündnisses führte die enge Anlehnung der Mitgliedsparteien an die Linie des Christdemokraten Paulo Luciaro zu einer Beschleunigung der Zerfallserscheinungen von MPD und UNP, aus denen sich bald wieder liberale und nationalistische Parteien lösten, die den Kurs Luciaros ablehnten. Um einen völligen Zerfall des Bündnisses zu verhindern, strebte Luciaro seit 1951 offen die Überführung der Convergência in eine politische Partei an. Nachdem die [[Senatswahlen 1952]], bei der es auch zu einzlenen Kampfkandidaturen innerhalb des CSD gekommen war, gezeigt hatten, dass die Bewerber der kleineren Parteien des Bündnisses deutlich schlechtere Wahlchancen hatten, als die christdemokratischen Kandidaten, beschlossen die Delegierten auf dem Kongress der Convergência 1952 in [[Malesc]] im November 1952 unter großer Fürsprache von Luciaro und PCC-Ikone De la Roya, aber auch auf Empfehlung von MPD-Parteichef [[Oscar Manuel Corrado]] und UNP-Chef [[Fernando Nergüín]] hin die Gründung des CSD als politische Partei. Erster Parteipräsident wurde Ariel De la Roya, der zudem zum Kandidaten des CSD für die [[Präsidentschaftswahlen 1954]] nominiert wurde. Die eigentliche Macht lag in der Hand des Exekutivausschusses, an dessen Spitze der Präsident des Exekutivausschusses stand (Presidente de la Junta Executiva). Die Tatsache, dass dieses Amt mit [[Ánibal Demartín]] ein enger Vertrauter Luciaros ausfüllte, zeigt die Machtstellung an, die Luciaro von Beginn an in der neuen Partei zukam. Daneben waren die Stellvertretenden Parteichefs in wichtigen Positionen. Da aber weder Oscar Corrado, noch Fernando Nergüín nach 1952 im Kabinett vertreten waren, fehlte ihnen der Zugang zum eigentlichen Machtzentrum, das sich innerhalb der Ministerriege der CSD unter Führung Luciaros konstituierte.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.197.76: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Popular - Convergência Social Democrática''' (kurz '''PP-CSD''', deutsch ''Volkspartei - Sozialdemokratische Konvergenz''), oft nur als '''Partido Popular''' bezeichnet, ist eine konservativ-christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und die größte Mitte-Rechts-Partei des Landes. Derzeit stellt sie mit Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] und seinem Vorgänger [[Roberto Vidéas Braga]] den Ministerpräsidenten und den Staatspräsidenten des Landes. Bekannte Parteivorsitzende der Vergangenheit waren [[Paulo Luciaro]], [[Santo Moya]] oder [[Josep Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD wurde 1952 unter dem Namen '''Convergência Social Democrática''' gegründet und ging aus der christdemokratischen [[Partido de Cientro Cristiano|Christlichen Zentrumspartei]] (PCC) und dem von ihr dominierten Wahlbündnis ''Convergência'' hervor, das anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] gebildet worden war. Nach einer Fusion mit der liberalen [[Federación de Democráticoes per la Libertá]] (FDL) im Jahr 1965 nahm sie ihren heutigen Namen an. In der Öffentlichkeit wird sie aber meist kurz als ''Volkspartei'' bezeichnet und tritt meist auch nur unter diesem Namen (jedoch mit dem Kürzel PP-CSD) an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD vesteht sich heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Trotz ihres Namens hat sie jedoch keine klassisch sozialdemokratischen Wurzeln und vertritt auch keine sozialdemokratische Politik. Das Begriffspaar ''Social Democrática'' ist stattdessen als Bekenntnis zum Sozialstaat und zur demokratischen Grundordnung zu verstehen. Die PP-CSD ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlbündnis Convergência Social Democrática === &lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des autoritär-faschistischen [[Álamo-Regimes]] und dem Ende des von der katholisch-klerikalen [[Comunión Nacional]] beherrschten Ständestaats bildeten sich in Sagradien mehrere Parteien, die sich als bürgerliche Sammlungsbewegungen verstanden. Aus Reihen katholischer Widerstandskämpfer, früherer Aktivisten der christdemokratischen [[Partido Democrático Popular]] (PDP) und in Opposition zum Álamo-Regime stehender Menschen wurde im Januar 1944 unter der Führung von [[Ariel de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] die [[Partido de Cientro Cristiano]] (PCC) gegründet, die sich als christdemokratische Partei verstand und vornehmlich Katholiken ansprach, sich aber klar zur parlamentarischen Demokratie bekannte und die Ständestaatskonzepte der &amp;quot;alten&amp;quot; katholischen Rechten ablehnte. Daneben gründeten sich mehrere konservative und liberale bürgerliche Parteien, welche die Zugehörigkeit zu einer sich als christlich verstehenden Konfessionspartei ablehnten und sich in die Tradition der bürgerlich-liberalen nicht-konfessionellen Parteien der Zweiten Republik stellten. Zahlreiche dieser Parteien sammelten sich 1944/45 unter der Führung von [[Daniel La Ponte]] im [[Movimiento Popular Democrático]], das zunächst als Wahlbündnis und später als Partei organisiert war. Schließlich versuchte die katholisch-konservative [[Unión Nacional Popular]] (UNP) an die Tradition der [[Volksunion]] der Zweiten Republik anzuknüpften und die früheren Anhänger des Regimes mit der neuen Demokratie zu versöhnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung]], bei der die Christdemokraten stärkste Kraft im bürgerlichen Lager geworden waren, übernahmen diese bald die Führung in der jungen Republik, bildeten mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partido Radical|Radikaldemokraten]] die so genannte [[Demokratische Koalition]] und gehörten allen Regierungen der Vierziger Jahre an. Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs und nach dem Bruch zuerst mit den Kommunisten und dann auch mit den Sozialisten bemühte sich die PCC unter Paulo Luciaro seit 1948 intensiver, neben den Liberalkonservativen des MPD auch die bis dahin am rechten Rand isolierte UNP einzubinden. Im Gegenzug verließen zahlreiche sozialistisch eingestellte linke Christdemokraten die Partei und die Anhänger der Marktwirtschaft setzten sich in der PCC durch. Im Januar 1949 bildete Paulo Luciaro schließlich die so genannte [[Regierung der Nationalen Konvergenz]] als reines Mitte-Rechts-Kabinett, dem erstmals auch Vertreter der durch Spaltungen und Wahlniederlagen gebeutelten UNP angehörten. Vor den [[Senatswahlen 1949]] verständigten sich PCC, MPD und UNP darauf, in zahlreichen Wahlkreisen jeweils Kandidaten einer der Parteien zu unterstützen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand schließlich vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] das Wahlbündnis Convergência Social i Democrática. Für die Christdemokraten stellte es den Versuch dar, erstmals auch im Lager der nicht-konfessionellen Wähler zu punkten und den Traum einer großen bürgerlichen Sammlungsbewegung zu verwirklichen. Während die Christdemokraten das Wahlbündnis deutlich dominierten und mit Paulo Luciaro den Spitzenkandidaten stellten, war es vor allem für die UNP, aber auch für das zunehmend Zerfallserscheinungen ausgesetzte MPD ein letzter Versuch, sich als parlamentarische Kraft mit eigenem Einfluss zu behaupten und gleichzeitig ein Abwehrbündnis gegen die in der Volksfront zusammengeschlossenen Kräfte der sozialistisch-kommunistischen Linken zu bilden. Neben PCC, MPD und UNP wurde das Bündnis auch von der agrarisch-konservativen [[Federación Nacional Campesana]] unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Convergência erhielt bei den Kammerwahlen 36,1 Prozent der Stimmen und wurde mit deutlichem Abstand größte Kraft im Parlament. Gemäß der Wahlvereinbarungen bildeten die Parteien eine gemeinsame Fraktion und traten in ein neues anti-kommunistisches und pro-westliches Kabinett unter Paulo Luciaro ein, das sich neben den Parteien der Konvergenz in der so genannten [[Zentrumskoalition]] auch auf die [[PSD|Sozialdemokraten]] [[Santo de la Ilpa]]s sowie mehrere liberale Parteien stützte. Trotz der Erfolge des Bündnisses führte die enge Anlehnung der Mitgliedsparteien an die Linie des Christdemokraten Paulo Luciaro zu einer Beschleunigung der Zerfallserscheinungen von MPD und UNP, aus denen sich bald wieder liberale und nationalistische Parteien lösten, die den Kurs Luciaros ablehnten. Um einen völligen Zerfall des Bündnisses zu verhindern, strebte Luciaro seit 1951 offen die Überführung der Convergência in eine politische Partei an. Nachdem die [[Senatswahlen 1952]], bei der es auch zu einzlenen Kampfkandidaturen innerhalb des CSD gekommen war, gezeigt hatten, dass die Bewerber der kleineren Parteien des Bündnisses deutlich schlechtere Wahlchancen hatten, als die christdemokratischen Kandidaten, beschlossen die Delegierten auf dem Kongress der Convergência 1952 in [[Malesc]] im November 1952 unter großer Fürsprache von Luciaro und PCC-Ikone De la Roya, aber auch auf Empfehlung von MPD-Parteichef [[Oscar Manuel Corrado]] und UNP-Chef [[Fernando Nergüín]] hin die Gründung des CSD als politische Partei. Erster Parteipräsident wurde Ariel De la Roya, der zudem zum Kandidaten des CSD für die [[Präsidentschaftswahlen 1954]] nominiert wurde. Die eigentliche Macht lag in der Hand des Exekutivausschusses, an dessen Spitze der Präsident des Exekutivausschusses stand (Presidente de la Junta Executiva). Die Tatsache, dass dieses Amt mit [[Ánibal Demartín]] ein enger Vertrauter Luciaros ausfüllte, zeigt die Machtstellung an, die Luciaro von Beginn an in der neuen Partei zukam. Daneben waren die Stellvertretenden Parteichefs in wichtigen Positionen. Da aber weder Oscar Corrado, noch Fernando Nergüín nach 1952 im Kabinett vertreten waren, fehlte ihnen der Zugang zum eigentlichen Machtzentrum, das sich innerhalb der Ministerriege der CSD unter Führung Luciaros konstituierte.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Partido Popular - Convergência Social Democrática</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.197.76: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Partido Popular - Convergência Social Democrática''' (kurz '''PP-CSD''', deutsch ''Volkspartei - Sozialdemokratische Konvergenz''), oft nur als '''Partido Popular''' bezeichnet, ist eine konservativ-christdemokratische Partei in [[Sagradien]] und die größte Mitte-Rechts-Partei des Landes. Derzeit stellt sie mit Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]] und seinem Vorgänger [[Roberto Vidéas Braga]] den Ministerpräsidenten und den Staatspräsidenten des Landes. Bekannte Parteivorsitzende der Vergangenheit waren [[Paulo Luciaro]], [[Santo Moya]] oder [[Josep Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD wurde 1952 unter dem Namen '''Convergência Social Democrática''' gegründet und ging aus der christdemokratischen [[Partido de Cientro Cristiano|Christlichen Zentrumspartei]] (PCC) und dem von ihr dominierten Wahlbündnis ''Convergência'' hervor, das anlässlich der [[Senatswahlen 1949]] und der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] gebildet worden war. Nach einer Fusion mit der liberalen [[Federación de Democráticoes per la Libertá]] (FDL) im Jahr 1965 nahm sie ihren heutigen Namen an. In der Öffentlichkeit wird sie aber meist kurz als ''Volkspartei'' bezeichnet und tritt meist auch nur unter diesem Namen (jedoch mit dem Kürzel PP-CSD) an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PP-CSD vesteht sich heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Trotz ihres Namens hat sie jedoch keine klassisch sozialdemokratischen Wurzeln und vertritt auch keine sozialdemokratische Politik. Das Begriffspaar ''Social Democrática'' ist stattdessen als Bekenntnis zum Sozialstaat und zur demokratischen Grundordnung zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlbündnis Convergência Social Democrática === &lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des autoritär-faschistischen [[Álamo-Regimes]] und dem Ende des von der katholisch-klerikalen [[Comunión Nacional]] beherrschten Ständestaats bildeten sich in Sagradien mehrere Parteien, die sich als bürgerliche Sammlungsbewegungen verstanden. Aus Reihen katholischer Widerstandskämpfer, früherer Aktivisten der christdemokratischen [[Partido Democrático Popular]] (PDP) und in Opposition zum Álamo-Regime stehender Menschen wurde im Januar 1944 unter der Führung von [[Ariel de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] die [[Partido de Cientro Cristiano]] (PCC) gegründet, die sich als christdemokratische Partei verstand und vornehmlich Katholiken ansprach, sich aber klar zur parlamentarischen Demokratie bekannte und die Ständestaatskonzepte der &amp;quot;alten&amp;quot; katholischen Rechten ablehnte. Daneben gründeten sich mehrere konservative und liberale bürgerliche Parteien, welche die Zugehörigkeit zu einer sich als christlich verstehenden Konfessionspartei ablehnten und sich in die Tradition der bürgerlich-liberalen nicht-konfessionellen Parteien der Zweiten Republik stellten. Zahlreiche dieser Parteien sammelten sich 1944/45 unter der Führung von [[Daniel La Ponte]] im [[Movimiento Popular Democrático]], das zunächst als Wahlbündnis und später als Partei organisiert war. Schließlich versuchte die katholisch-konservative [[Unión Nacional Popular]] (UNP) an die Tradition der [[Volksunion]] der Zweiten Republik anzuknüpften und die früheren Anhänger des Regimes mit der neuen Demokratie zu versöhnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung]], bei der die Christdemokraten stärkste Kraft im bürgerlichen Lager geworden waren, übernahmen diese bald die Führung in der jungen Republik, bildeten mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partido Radical|Radikaldemokraten]] die so genannte [[Demokratische Koalition]] und gehörten allen Regierungen der Vierziger Jahre an. Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs und nach dem Bruch zuerst mit den Kommunisten und dann auch mit den Sozialisten bemühte sich die PCC unter Paulo Luciaro seit 1948 intensiver, neben den Liberalkonservativen des MPD auch die bis dahin am rechten Rand isolierte UNP einzubinden. Im Gegenzug verließen zahlreiche sozialistisch eingestellte linke Christdemokraten die Partei und die Anhänger der Marktwirtschaft setzten sich in der PCC durch. Im Januar 1949 bildete Paulo Luciaro schließlich die so genannte [[Regierung der Nationalen Konvergenz]] als reines Mitte-Rechts-Kabinett, dem erstmals auch Vertreter der durch Spaltungen und Wahlniederlagen gebeutelten UNP angehörten. Vor den [[Senatswahlen 1949]] verständigten sich PCC, MPD und UNP darauf, in zahlreichen Wahlkreisen jeweils Kandidaten einer der Parteien zu unterstützen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand schließlich vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1952]] das Wahlbündnis Convergência Social i Democrática. Für die Christdemokraten stellte es den Versuch dar, erstmals auch im Lager der nicht-konfessionellen Wähler zu punkten und den Traum einer großen bürgerlichen Sammlungsbewegung zu verwirklichen. Während die Christdemokraten das Wahlbündnis deutlich dominierten und mit Paulo Luciaro den Spitzenkandidaten stellten, war es vor allem für die UNP, aber auch für das zunehmend Zerfallserscheinungen ausgesetzte MPD ein letzter Versuch, sich als parlamentarische Kraft mit eigenem Einfluss zu behaupten und gleichzeitig ein Abwehrbündnis gegen die in der Volksfront zusammengeschlossenen Kräfte der sozialistisch-kommunistischen Linken zu bilden. Neben PCC, MPD und UNP wurde das Bündnis auch von der agrarisch-konservativen [[Federación Nacional Campesana]] unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Convergência erhielt bei den Kammerwahlen 36,1 Prozent der Stimmen und wurde mit deutlichem Abstand größte Kraft im Parlament. Gemäß der Wahlvereinbarungen bildeten die Parteien eine gemeinsame Fraktion und traten in ein neues anti-kommunistisches und pro-westliches Kabinett unter Paulo Luciaro ein, das sich neben den Parteien der Konvergenz in der so genannten [[Zentrumskoalition]] auch auf die [[PSD|Sozialdemokraten]] [[Santo de la Ilpa]]s sowie mehrere liberale Parteien stützte. Trotz der Erfolge des Bündnisses führte die enge Anlehnung der Mitgliedsparteien an die Linie des Christdemokraten Paulo Luciaro zu einer Beschleunigung der Zerfallserscheinungen von MPD und UNP, aus denen sich bald wieder liberale und nationalistische Parteien lösten, die den Kurs Luciaros ablehnten. Um einen völligen Zerfall des Bündnisses zu verhindern, strebte Luciaro seit 1951 offen die Überführung der Convergência in eine politische Partei an. Nachdem die [[Senatswahlen 1952]], bei der es auch zu einzlenen Kampfkandidaturen innerhalb des CSD gekommen war, gezeigt hatten, dass die Bewerber der kleineren Parteien des Bündnisses deutlich schlechtere Wahlchancen hatten, als die christdemokratischen Kandidaten, beschlossen die Delegierten auf dem Kongress der Convergência 1952 in [[Malesc]] im November 1952 unter großer Fürsprache von Luciaro und PCC-Ikone De la Roya, aber auch auf Empfehlung von MPD-Parteichef [[Oscar Manuel Corrado]] und UNP-Chef [[Fernando Nergüín]] hin die Gründung des CSD als politische Partei. Erster Parteipräsident wurde Ariel De la Roya, der zudem zum Kandidaten des CSD für die [[Präsidentschaftswahlen 1954]] nominiert wurde. Die eigentliche Macht lag in der Hand des Exekutivausschusses, an dessen Spitze der Präsident des Exekutivausschusses stand (Presidente de la Junta Executiva). Die Tatsache, dass dieses Amt mit [[Ánibal Demartín]] ein enger Vertrauter Luciaros ausfüllte, zeigt die Machtstellung an, die Luciaro von Beginn an in der neuen Partei zukam. Daneben waren die Stellvertretenden Parteichefs in wichtigen Positionen. Da aber weder Oscar Corrado, noch Fernando Nergüín nach 1952 im Kabinett vertreten waren, fehlte ihnen der Zugang zum eigentlichen Machtzentrum, das sich innerhalb der Ministerriege der CSD unter Führung Luciaros konstituierte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.197.76</name></author>
		
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		<title>Unión Nacional Popular</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.197.76: /* Geschichte der UNP */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unión Nacional Popular''' (kurz '''UNP''', deutsch ''Nationale Volksunion'') war eine nationalkonservative Partei zu Beginn der  [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der UNP ==&lt;br /&gt;
Die UNP wurde im Spätsommer 1944 im unmittelbaren Vorfeld der [[Wahl zur konstituierenden Nationalversammlung 1944]] gegründet und sah sich als Sammlungspartei all jener nationalen und katholisch-konservativen Kräfte, die sich in den neuen Parteien der Rechten und der rechten Mitte wie dem liberalkonservativen Parteienbündnis [[MPD]] und dem christdemokratischen [[PCC]] nicht vertreten sahen. Die UNP vereinte in ihren Reihen Konservative, Nationalisten, Agrarier und Monarchisten. In ihrer Namensgebung wie auch inhaltlich knüpfte sie an die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] erfolgreiche rechtskonservative [[Unión Popular|Volksunion]] an, aus der 1938 die autoritär-faschistische [[Comunión Nacional]] hervorgegangen war. Die UNP relativierte diesen Zusammenhang jedoch und deutete die Ereignisse der Jahre 1935-1938 so, dass die UP durch rechte Antidemokraten unterwandert worden sei. In der Tat bestanden jedoch bereits vor der Machtergreifung [[Manuel Álamo]]s in der Partei starke autoritäre und antidemokratische Strömungen, die 1933/34 auch das Präsidialregime [[García D'Alema]]s getragen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch wurde die Partei damit zum Auffangbecken all jener ehemaligen Anhänger und Funktionäre der CN, die zwar mit den diktatorischen Mitteln des Álamo-Regimes brachen, seine konservative und nationale Ausrichtung aber weiterhin befürworteten. Dennoch sah sich die UNP als demokratische Partei und verweigerte sich demgemäß auch einer von Teilen der äußeren Rechten angestrebten Vereinigung mit der [[Alianza Sagradêsa]], die sich als neofaschistische Gruppe am äußeren rechten Rand ansiedelte. Mitglieder, die aktiv auf eine rechte Sammlungspartei unter Einbeziehung der Neofaschisten hinwirkten, wurden bereits vor den Wahlen 1946 ausgeschlossen. Inhaltlich stand die UNP für einen sozialkonservativen &amp;quot;patriotischen&amp;quot; und dezidiert antikommunistischen Kurs. Anders als die Christdemokraten lehnten die Nationalpopularen jede Zusammenarbeit mit der politischen Linken ab und glaubte an eine gemeinsame Schuld von Linken und Rechten am Untergang der Zweiten Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Stimmenanteil von 7,3 Prozent stellte die UNP in der Nationalversammlung von 1944 die sechstgrößte Fraktion und nach den [[MPD|Liberalen]] die größte Oppositionsgruppe zur so genannten [[Coalición Democrática|Demokatischen Koalition]], die sich in der Versammlung aus Christdemokraten, Sozialisten, Kommunisten und Radikalen gebildet hatte. Nachdem die UNP in der Nationalversammlung einen deutlichen Oppositionskurs gefahren und die [[Verfassung von 1946]] als zu sozialistisch und laizistisch abgelehnt hatte, kam es nach dem enttäuschenden Ergebnis der Partei bei den ersten [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|Kammerwahlen 1946]] von nur 3,1 Prozent der Stimmen zu einem allmählichen Niedergang der Partei, die sich nun intensiver um einen Anschluss an die politische Mitte bemühte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategisch arbeitete die UNP in der Folge eng mit der ''Bauernallianz'', dem politischen Arm der Bauernvereinigung [[Federación Nacional Campesana]] (FNC) zusammen und erneuerte damit das alte Bündnis zwischen Volksunion und [[Unión Campesana|Landbund]]. In der ersten Legislaturperiode der Abgeordnetenkammer bildeten UNP und FNC die Fraktion [[Unitá Social Popular]] (USP). Auch im Senat bildeten beide Parteien seit 1948 eine gemeinsame Gruppe, der auch Monarchisten und Parteilose angehörten. Da die Landaktion in mehrere Koalitionen der Mitte einbezogen wurde, erfolgte so eine Annäherung der UNP an die politische Mitte. Ein Teil des rechten Parteiflügels verließ daraufhin die UNP und bildete den [[Partido de la Derestra Sagradêsa]] (PDS), der aber weitgehend erfolglos blieb, andere traten zur rechtsextremen Alianza Sagradêsa über. Auf diese Weise verkleinerte sich die Parlamentsfraktion der UNP zwischen 1946 und 1949 von 13 auf sieben Abgeordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden der Sozialisten aus dem [[Kabinett Ilpa I]] im Januar 1949 kam es zu ersten Verhandlungen zwischen der UNP und den Parteien der Mitte um eine gemeinsame Mitte-Rechts-Regierung, die im März 1949 schließlich unter Führung des Christdemokraten [[Paulo Luciaro]] und unter Beteiligung der UNP sowie mehrerer liberaler und konservativer Parteien ins Amt gelangte. Parlamentarisch wurde diese Mitte-Rechts-Koalition mangels eigener Mehrheit von den [[PSD|Sozialdemokraten]] Ilpas toleriert. Mit dem Regierungseintritt konnte die UNP ihre Isolation am rechten Rand des konservativen Spektrums überwinden, wurde aber zunehmend vom Wohlwollen der dominanten Christdemokraten abhängig, denen zahlreiche Wähler und Mitglieder der UNP zuströmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Senatswahlen 1949]] kam es zur ersten strategischen Wahlkooperation der UNP mit Teilen der Regierungskoalition, u.a. auch mit Christdemokraten und MPD, indem Konkurrenzkandidaturen weitgehend ausgeschlossen wurden. Der große Erfolg dieser Mitte-Rechts-Allianz führte vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|Kammerwahlen 1950]] schließlich zur Bildung eines formellen Wahlbündnisses mit gemeinsamer Liste unter dem Namen [[Cientro Social i Democrático]] (CSD), dem neben UNP und MPD auch der Landbund angehörte und das unter der Führung der Christdemokraten Luciaros mit Abstand stärkste Kraft im Parlament wurde. Es kam zur Bildung einer neuen Regierung des so genannten „zentristischen Blocks“ ([[Zentrumskoalition]]) aus dem Mitte-Rechts-Bündnis, den Sozialdemokraten sowie mehreren liberalen Parteien unter der Führung von Paulo Luciaro. Die enge Kooperation mit Luciaros Christdemokraten führte zu einer neuerlichen Parteispaltung. Auf einem Sonderparteitag der UNP scheiterte ein Misstrauensantrag des rechten Parteiflügels gegen die Parteiführung nur knapp, woraufhin fast die Hälfte der Mitglieder die Partei verließen und später den [[Partido Nacional]] gründeten. Die Rest-UNP, die sich am CSD-Bündnis beteiligte, umfasste daher nur noch den gemäßigt-konservativen Kern der Partei, wodurch die UNP gegenüber den Bündnispartnern nur geringes Gewicht ausüben konnte. Einige der Mitglieder, die den radikalen Rechtsschwenk der neuen PN nicht mittragen wollten, traten nach dem Wahlerfolg des CSD jedoch wieder in die UNP ein, blieben aber in kritischer Distanz zur Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1952 wurde das katholisch-liberalkonservative Wahlbündnis zur Partei des ''Sozialen und Demokratischen Zentrums'' (CSD) umgewandelt, in dem die Rest-UNP als rechter Parteiflügel völlig aufging. UNP-Chef [[Fernando Nergüín]] wurde einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden hinter dem CSD-Chef [[Ariel De la Roya]] und dem eigentlichen politischen Führer Luciaro, auf dessen Idee die neue Mitte-Rechts-Partei hauptsächlich zurückging. Mehrere Vertreter des rechten UNP-Flügels, die sich größtenteils zuvor bereits in der parteiinternen Opposition gesammelt hatten, vollzogen die endgültige Hinwendung zur Mitte und die von ihnen als „Anschluss“ an die PCC kritisierte Gründung der CSD nicht mit. Die Mehrheit der Abweichler formierte sich danach im nationalkonservativen [[Movimiento Nacional Popular]] (MNP) neu, das sich als eigenständige Nachfolgerorganisation der UNP ansah.&lt;/div&gt;</summary>
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