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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2016-05-21T12:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.154.142: /* Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LenaEndre8.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semest]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Santiz in Semest geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semest zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semest-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre00.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semest]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre13.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Partei in [[Semest]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Partei feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin er [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der Kommunalwahl 2000 zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semest]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit]] ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semest sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre01.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semest als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2011) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre21.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joego]], das neu geschaffene [[Integrationsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]] und das [[Gesundheitsminister]]ium mit der afrikanisch-stämmigen [[Isabel Mariam Saoni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Amtsperiode ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten Basisrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Migrations- und Flüchtlingspolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europäischen Flüchtlingskrise 2015/16 spielte Sagradien eine prominente Rolle und gehörte nach Deutschland, Schweden und Ungarn zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. In absoluten Zahlen nahm Sagradien unter den EU-Staaten nach Deutschland und noch vor Frankreich die zweitmeisten Asylsuchenden auf. Zwischen Januar und Juni 2015, ehe sich die Krise nochmals verschärfte, zählte Sagradien mit rund 50.000 Asylbewerbern so viele wie noch nie. Bis zum Jahresende wurden bis zu 250.000 Asylsuchende erwartet (bei ca. 1 Million in Deutschland, 200.000 in Italien und 190.000 in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am 22. September 2015 gehörte Sagradien zu den Befürwortern einer Mehrheitsentscheidung zur Verteilung von 120.000 Asylsuchenden in der EU, die schließlich gegen den Willen der Vertreter Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Rumäniens herbeigeführt wurde, aber in der Umsetzung scheiterte. Serrat Cabarell kritisierte daraufhin öffentlich die &amp;quot;mangelnde Solidarität einiger europäischer Staaten&amp;quot;. Auch danach setzte sich die Regierung im Bündnis mit Deutschland für eine europäische Kontingentlösung aus, konnte diese aber EU-weit nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 intensivierte Sagradien die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich. Zuvor waren die Umfragewerte für die rechtspopulistische [[PSP]] in die Höhe geschossen, die sich für eine strikte Schließung aller Grenzen und die Ablehnung weiterer Migranten einsetzte. Allerdings erklärte die Regierung, auch weiterhin eine &amp;quot;humanitäre Flüchtlingspolitik&amp;quot; umsetzen zu wollen und das Land nicht &amp;quot;vor dem Elend der Welt abzuschotten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2013: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.154.142</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Piero_Dulce_Rodr%C3%ADguez&amp;diff=29264</id>
		<title>Piero Dulce Rodríguez</title>
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		<updated>2016-05-21T11:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.154.142: /* Bürgermeister von Semest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DavidSassoli6.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piero Maria Dulce Rodríguez''' (*1962 in [[Scola]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]] und seit Juni 2012 direkt gewählter [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semest]]. Zuvor war Dulce Rodríguez von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen Minister in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]], zunächst bis Februar 2005 als Kabinettschef (&amp;quot;[[Minister der Präsidentschaft]]&amp;quot;) und anschließend  als [[Innenminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen [[Scola]] geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in [[Santa May]], wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von [[Lemez]], das er später in [[Semest]] fortsetzte und mit dem Magistertitel abschloss. Bereits während des Studiums trat er aus Bewunderung für Ministepräsident [[Joán Caval]] in die sozialistische [[ASUL]] ein und engagierte sich bei den [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] in der Region [[Sur-Pinial]], die ihn 1985 in den Vorstand und 1987 schließlich zu ihrem Sekretär wählten. In dieser Zeit engagierte sich Dulce auch in der Hochschulpolitik und wurde 1988 in den Stadtbezirksrat Lemez-Carrel gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „[[Avante]]“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der [[Luis-Cavaller-Universität]] von Semest beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpolitik in der Semestina ===&lt;br /&gt;
Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter [[Flávio Osório Jimenez]] in die [[Region Semestina|Semestiner Regionalverwaltung]] ein. Bereits nach wenigen Monaten wurde er Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Semestiner Regionalregierung, 1997 stieg er zum Wahlkampfmanager der Sozialisten in der Semestina auf, ehe er nach dem neuerlichen Sieg der Süd-ASUL mit der Leitung des Generalsekretariats unter Osório berufen wurde und damit in eine Schlüsselstellung in der Regionalpolitik gelang. In dieser Zeit wuchs Dulce zu einem der engsten politischen Vertrauten Osórios heran und galt bald als dessen Kronprinz, ohne jedoch bisher ein Abgeordnetenmandat erhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister in der Regierung De la Costa ===&lt;br /&gt;
Dulces Arbeit in Semest brachte ihm bald die Aufmerksamkeit durch den neuen sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] ein. Dieser holte Dulce im Jahr 2000 in seine [[Kabinett De la Costa I|seine Regierung]] und übertrug ihm das Ministeramt an der Spitze der Regierungskanzlei. Als [[Minister der Präsidentschaft]] organisierte Dulce in den kommenden zwei Jahren die rot-grüne Regierung. Nachdem er bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahlen im Herbst 2002]] erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt worden war, berief ihn De la Costa in seinem neuen Kabinett erneut zum Präsidentschaftsminister. Im Februar 2005 wurde Dulce Rodríguez als Nachfolger von [[Emilio Ortega]] zum neuen [[Innenminister]] Sagradiens berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Partei ===&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Ernennung zum Innenminister wurde Dulce auf die Empfehlung De la Costas hin erstmals in den nationalen Parteivorstand der Sozialisten gewählt. In der [[Kabinett De la Costa II|zweiten Regierung De la Costa]] gehörte Dulce als enger Vertrauter des Regierungschefs zu den Verteidigern der Regierungspolitik, der fest hinter dem zunehmend kritisierten Parteichef De la Costa stand. Nach dem Rücktritt Julio De la Costas vom Amt des Generalsekretärs der Asul im Herbst 2005 wurde Dulce Rodríguez als Sekretär für Fragen der öffentlichen Sicherheit erstmals in die Exekutivkommission und damit in die engere Parteiführung der Sozialisten gewählt, die nun vom neuen Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] gehörte Dulce Rodríguez der nationalen Opposition unter Führung von Diaz de Velozo an und wurde als Sekretär in der Parteiexekutive der Sozialistischen Allianz bestätigt. Sein neuer Aufgabenbereich sollten Reformen und Innovationen sein. Seither wurde Dulce Rodríguez gemeinsam mit [[Nina Álamo Gomes]] als Führer der „[[Julistas]]“ in der Partei angesehen, die den progressiven, von Gegnern als linksliberal kritisierten Modernisierungskurs de la Costas fortführen wollen. Sein Verhältnis zu Diaz de Velozo blieb nicht frei von Spannungen, besonders als Dulce Rodríguez anders als Diaz de Velozo eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken in der Opposition nicht kategorisch ausschließen wollte und dadurch Sympathien am linken Parteiflügel der Sozialisten gewann. Bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009]] gehörte Dulce Rodríguez zum Wahlkampfteam der Sozialisten und war dort für die Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig, trat in vielen Talksendungen aber als Generalist zu ganz verschiedenen Themen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2009]] wurde Dulce Rodríguez zum neuen Präsidenten des Parlamentsausschusses für Innenpolitik gewählt. Dieses Amt übte er bis 2012 aus. Er trat in diesem Amt vor allem als Kritiker und liberaler Gegenspieler des konservativen Innenministers [[Santiago Oller]] in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semest ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Diaz de Velozos vom Amt des Parteichefs der ASUL infolge der verhehrenden Wahlniederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahlen 2009]] sprach sich Dulce Rodríguez weder für [[Mercé Serrat Cabarell]] als Nachfolgerin im höchsten Parteiamt, noch für den Kandidaten der Parteirechten, den [[Semest|Semestiner]] Bürgermeister [[Miquel Javier León]], aus. Eine öffentliche Stellungnahme der Julistas gab es damit nicht. Jedoch wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Faktion den Kandidaten León unterstützt. Erst die Stellungnahme einiger Julistas der zweiten Reihe zugunsten Serrats änderte dies. Nach der Wahl Serrats wurde Dulce Rodríguez als Parteisekretär erneut ins neue Führungsteam eingebunden. Anhänger Dulces hatten vergeblich versucht, den 46-Jährigen zu einer eigenen Kandidatur zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] stellte sich Dulce Rodríguez als Kandidat der Sozialisten für das Amt des [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeisters]] der Hauptstadt [[Semest]] zur Wahl. Im Vorfeld hatte er in den parteiinternen Vorwahlen der Sozialisten den Ex-Regionalpräsidenten [[David Acebes]] aus dem Rennen geschlagen. Dulce Rodríguez galt auch als Wunschkandidat der [[Grünen]], zu denen er gute Kontakte pflegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Direktwahlen um das Bürgermeisteramt konnte sich Dulce Rodríguez im zweiten Wahlgang deutlich gegen den [[PPC|Konservativen]] [[Denísio Álvarez]] durchsetzen, der von den Parteien der rechten Mitte aufgestellt worden war. Der Sieg in der Hauptstadt machte Dulce Rodríguez, zuvor eher ein Außenseiter in der Parteiführung zu einem politischen Schwergewicht, der besonders auf sein gutes Image in den Medien vertrauen konnte und von vielen als Protagonist einer jungen, modernen und vor allem erfolgreichen Asul angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Piero Dulce Rodríguez gilt in Parteikreisen als Vertreter des gemäßigten Reformflügels und als enger Vertrauter von Ex-Parteichef [[Julio De la Costa]]. Zur Zeit wird er als Führer der Julistas angesehen, zu denen auch [[Ana Voçares]], [[Nina Álamo Gomes]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt werden und die das Erbe der Präsidentschaft De la Costas weiterführen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finanzkrise der Jahre 2008 ff. trat Dulce Rodríguez als Kritiker des wirtschaftsliberalen Systems auf und zeigte sich im Hinblick auf sein eigenes früheres Wirken selbstkritisch. Er unterstützte den von De la Costa initiierten [[Plan Social Ecologista]] (PSE), dessen Ziel die Etablierung einer neuen auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Rahmen einer demokratisch legitimierten europäischen Integration ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Wahrnehmung und Privates ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von Semest im Jahr 2012 gilt Dulce zudem als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Im Jahr 2008 wurde er von einer sagradischen Illustrierten zum attraktivsten Politiker des Landes gewählt. Dulce Rodríguez ist seit 1993 mit der Journalistin [[Sellesi Robredo]] verheiratet, mit der er drei Kinder hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Regionalregierung von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Innenminister]] im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
* 2009-2012: Präsident des Innenausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 2002-2012: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1990: Regionalsekretär der [[Juventú Socialista]] in der  [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dulce]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.154.142</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gr%C3%BCnen&amp;diff=29263</id>
		<title>Grünen</title>
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		<updated>2016-05-21T11:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.154.142: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ils Verdes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.154.142</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Piero_Dulce_Rodr%C3%ADguez&amp;diff=29262</id>
		<title>Piero Dulce Rodríguez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Piero_Dulce_Rodr%C3%ADguez&amp;diff=29262"/>
		<updated>2016-05-21T11:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.154.142: /* Regionalpolitik in der Semestina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DavidSassoli6.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piero Maria Dulce Rodríguez''' (*1962 in [[Scola]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]] und seit Juni 2012 direkt gewählter [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semest]]. Zuvor war Dulce Rodríguez von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen Minister in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]], zunächst bis Februar 2005 als Kabinettschef (&amp;quot;[[Minister der Präsidentschaft]]&amp;quot;) und anschließend  als [[Innenminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen [[Scola]] geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in [[Santa May]], wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von [[Lemez]], das er später in [[Semest]] fortsetzte und mit dem Magistertitel abschloss. Bereits während des Studiums trat er aus Bewunderung für Ministepräsident [[Joán Caval]] in die sozialistische [[ASUL]] ein und engagierte sich bei den [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] in der Region [[Sur-Pinial]], die ihn 1985 in den Vorstand und 1987 schließlich zu ihrem Sekretär wählten. In dieser Zeit engagierte sich Dulce auch in der Hochschulpolitik und wurde 1988 in den Stadtbezirksrat Lemez-Carrel gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „[[Avante]]“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der [[Luis-Cavaller-Universität]] von Semest beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpolitik in der Semestina ===&lt;br /&gt;
Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter [[Flávio Osório Jimenez]] in die [[Region Semestina|Semestiner Regionalverwaltung]] ein. Bereits nach wenigen Monaten wurde er Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Semestiner Regionalregierung, 1997 stieg er zum Wahlkampfmanager der Sozialisten in der Semestina auf, ehe er nach dem neuerlichen Sieg der Süd-ASUL mit der Leitung des Generalsekretariats unter Osório berufen wurde und damit in eine Schlüsselstellung in der Regionalpolitik gelang. In dieser Zeit wuchs Dulce zu einem der engsten politischen Vertrauten Osórios heran und galt bald als dessen Kronprinz, ohne jedoch bisher ein Abgeordnetenmandat erhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister in der Regierung De la Costa ===&lt;br /&gt;
Dulces Arbeit in Semest brachte ihm bald die Aufmerksamkeit durch den neuen sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] ein. Dieser holte Dulce im Jahr 2000 in seine [[Kabinett De la Costa I|seine Regierung]] und übertrug ihm das Ministeramt an der Spitze der Regierungskanzlei. Als [[Minister der Präsidentschaft]] organisierte Dulce in den kommenden zwei Jahren die rot-grüne Regierung. Nachdem er bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahlen im Herbst 2002]] erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt worden war, berief ihn De la Costa in seinem neuen Kabinett erneut zum Präsidentschaftsminister. Im Februar 2005 wurde Dulce Rodríguez als Nachfolger von [[Emilio Ortega]] zum neuen [[Innenminister]] Sagradiens berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Partei ===&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Ernennung zum Innenminister wurde Dulce auf die Empfehlung De la Costas hin erstmals in den nationalen Parteivorstand der Sozialisten gewählt. In der [[Kabinett De la Costa II|zweiten Regierung De la Costa]] gehörte Dulce als enger Vertrauter des Regierungschefs zu den Verteidigern der Regierungspolitik, der fest hinter dem zunehmend kritisierten Parteichef De la Costa stand. Nach dem Rücktritt Julio De la Costas vom Amt des Generalsekretärs der Asul im Herbst 2005 wurde Dulce Rodríguez als Sekretär für Fragen der öffentlichen Sicherheit erstmals in die Exekutivkommission und damit in die engere Parteiführung der Sozialisten gewählt, die nun vom neuen Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] angeführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] gehörte Dulce Rodríguez der nationalen Opposition unter Führung von Diaz de Velozo an und wurde als Sekretär in der Parteiexekutive der Sozialistischen Allianz bestätigt. Sein neuer Aufgabenbereich sollten Reformen und Innovationen sein. Seither wurde Dulce Rodríguez gemeinsam mit [[Nina Álamo Gomes]] als Führer der „[[Julistas]]“ in der Partei angesehen, die den progressiven, von Gegnern als linksliberal kritisierten Modernisierungskurs de la Costas fortführen wollen. Sein Verhältnis zu Diaz de Velozo blieb nicht frei von Spannungen, besonders als Dulce Rodríguez anders als Diaz de Velozo eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken in der Opposition nicht kategorisch ausschließen wollte und dadurch Sympathien am linken Parteiflügel der Sozialisten gewann. Bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009]] gehörte Dulce Rodríguez zum Wahlkampfteam der Sozialisten und war dort für die Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig, trat in vielen Talksendungen aber als Generalist zu ganz verschiedenen Themen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2009]] wurde Dulce Rodríguez zum neuen Präsidenten des Parlamentsausschusses für Innenpolitik gewählt. Dieses Amt übte er bis 2012 aus. Er trat in diesem Amt vor allem als Kritiker und liberaler Gegenspieler des konservativen Innenministers [[Santiago Oller]] in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semest ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Diaz de Velozos vom Amt des Parteichefs der ASUL infolge der verhehrenden Wahlniederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahlen 2009]] sprach sich Dulce Rodríguez weder für [[Mercé Serrat Cabarell]] als Nachfolgerin im höchsten Parteiamt, noch für den Kandidaten der Parteirechten, den [[Semest|Semestiner]] Bürgermeister [[Miquel Javier León]], aus. Eine öffentliche Stellungnahme der Julistas gab es damit nicht. Jedoch wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Faktion den Kandidaten León unterstützt. Erst die Stellungnahme einiger Julistas der zweiten Reihe zugunsten Serrats änderte dies. Nach der Wahl Serrats wurde Dulce Rodríguez als Parteisekretär erneut ins neue Führungsteam eingebunden. Anhänger Dulces hatten vergeblich versucht, den 46-Jährigen zu einer eigenen Kandidatur zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2012]] stellte sich Dulce Rodríguez als Kandidat der Sozialisten für das Amt des [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeisters]] der Hauptstadt [[Semest]] zur Wahl. Im Vorfeld hatte er in den parteiinternen Vorwahlen der Sozialisten den Ex-Regionalpräsidenten [[David Acebes]] aus dem Rennen geschlagen. Dulce Rodríguez galt auch als Wunschkandidat der [[Grünen]], zu denen er gute Kontakte pflegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Direktwahlen um das Bürgermeisteramt konnte sich Dulce Rodríguez im zweiten Wahlgang deutlich gegen den [[PPC|Konservativen]] [[Denísio Álvarez]] durchsetzen, der von den Parteien der rechten Mitte aufgestellt worden war und im zweiten Wahlgang auch von [[Joán De la Pênia|Joán De le Pênias]] [[PSP|Rechtspopulisten]] unterstützt wurde. Der Sieg in der Hauptstadt machte Dulce Rodríguez, zuvor eher ein Außenseiter in der Parteiführung zu einem politischen Schwergewicht, der besonders auf sein gutes Image in den Medien vertrauen konnte und von vielen als Protagonist einer jungen, modernen und vor allem erfolgreichen Asul angesehen wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Piero Dulce Rodríguez gilt in Parteikreisen als Vertreter des gemäßigten Reformflügels und als enger Vertrauter von Ex-Parteichef [[Julio De la Costa]]. Zur Zeit wird er als Führer der Julistas angesehen, zu denen auch [[Ana Voçares]], [[Nina Álamo Gomes]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt werden und die das Erbe der Präsidentschaft De la Costas weiterführen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Finanzkrise der Jahre 2008 ff. trat Dulce Rodríguez als Kritiker des wirtschaftsliberalen Systems auf und zeigte sich im Hinblick auf sein eigenes früheres Wirken selbstkritisch. Er unterstützte den von De la Costa initiierten [[Plan Social Ecologista]] (PSE), dessen Ziel die Etablierung einer neuen auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Rahmen einer demokratisch legitimierten europäischen Integration ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Wahrnehmung und Privates ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von Semest im Jahr 2012 gilt Dulce zudem als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Im Jahr 2008 wurde er von einer sagradischen Illustrierten zum attraktivsten Politiker des Landes gewählt. Dulce Rodríguez ist seit 1993 mit der Journalistin [[Sellesi Robredo]] verheiratet, mit der er drei Kinder hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Regionalregierung von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Region Semestina|Semestina]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2005-2006: [[Innenminister]] im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
* 2009-2012: Präsident des Innenausschusses der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 2002-2012: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1987-1990: Regionalsekretär der [[Juventú Socialista]] in der  [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Dulce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dulce]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Piero Dulce</title>
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