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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VI.&amp;diff=24729</id>
		<title>Gabriel VI.</title>
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		<updated>2015-11-28T18:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VI.''' (von Sagradien) (*1610, †1651) war [[König von Sagradien]] (1640-1651). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel wurde 1610 in [[Semess]] als ältester Sohn von König [[Gabriel V.]] und seiner Ehefrau Marie de Vienne geboren. Bei seiner Taufe auf den Namen Gabriel Philipp Richard Ludwig bereits erhielt er den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und wurde danach als Infant des Königreichs erzogen. Im Alter von erst 16 Jahren wurde er mit der zwei Jahre älteren Marie de Bourbon, der jüngsten Tochter Heinrichs IV von Frankreich, verheiratet. Er hatte seine Ehefrau vor der Hochzeit nicht einmal gesehen. Dem entsprechend verlief die Ehe auch unglücklich und blieb kinderlos. Als Maria im Jahr 1634 unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, kamen Gerüchte auf, Gabriels Vater, der König selbst, habe sie vergiften lassen. Um diplomatische Spannungen mit Frankreich zu verhindern, wurde ein Schuldiger gesucht und einer der Diener der Königin wurde wegen Mordes hingerichtet. Ein Jahr bereits nach dem Tod Maries heiratete Gabriel seine Cousine [[Katharina von Micolinien]], eine jüngere Schwester [[Karl IX. von Micolinien|Karls IX.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1640 bestieg Gabriel nach dem Tod seines Vaters den sagradischen Thron und übernahm eine gefestigte Königsherrschaft. Doch von Beginn an kümmerte er sich wenig um die Regentschaft und vertrieb seine Zeit mit Jagen, Festen und seinen zahlreichen Mätressen. Zunächst übte seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Witwe Prinz Philipp Heinrichs von Micolinien, großen Einfluss auf seine Politik aus, die in Micolinien als Regentin für ihren minderjährigen Sohn [[Karl IX. von Micolinien|Karl IX.]] die Macht innehatte. Später dann konnten vor allem zwei seiner Mätressen die Zügel in die Hand nehmen, zunächst [[Antonia de Casterley]] und dann [[Francisca de Simonis]], die die Einsetzung des Genuesen [[Giovanni Battista Chiavi]] (später als [[Kardinal Bernabêu]] bekannt) als leitenden Minister durchsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständigen Machtwechsel und die politische Schwäche Gabriels VI. verhinderten eine einheitliche politische Linie und führten dazu, dass Sagradien zeitweise in enge Abhängigkeit Micoliniens bzw. Frankreichs geriet. Nach dem Abfall Portugals von Spanien trat Sagradien 1642 in den Dreißigjährigen Krieg gegen Spanien ein und suchte seinen 1580 verlorenen Einfluss auf die Seemacht wiederzugewinnen, was aber scheiterte. Im Zusammenhang mit der Hinrichtung Francisca de Simonis’ unter dem Vorwurf der Verschwörung gegen den König im März 1649 versuchten verschiedene Faktionen am Hof vergeblich, die Macht zu erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Gabriels VI. im Jahr 1651 endete eine elfjährige Phase der politischen und personellen Instabilität am sagradischen Hof. Die unglückliche Herrschaftszeit Gabriels VI. gilt als Ende des weit über 100 Jahre andauernden &amp;quot;[[Goldenes Jahrhundert|Goldenen Zeitalters]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte. Nachfolger Gabriels auf dem Thron wurde sein erst 14-jähriger Sohn [[Gabriel VII.]], für den Katharina von Micolinien zunächst die Regentschaft übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_V.&amp;diff=24728</id>
		<title>Gabriel V.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel V.''' (von Sagradien) (*1585, †1640) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1591-1640) und als ''Gabriel I.'' [[Herzog von Servette]]. Er gilt als letzter Monarch und einer der wichtigsten Exponenten des sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]&amp;quot; des 16. und 17. Jahrhunderts. Die von [[José María de Belavís]] bereits unter dem späten [[Philipp VII. Jakob]] eingeleiteten Reformen zur Stärkung des Königtums wurden unter Gabriel V. zu einem Höhepunkt und vorläufigen Abschluss geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Gabriel wurde 1585 im [[Semess|Semestiner]] [[Plazarenya-Palast]] als Sohn von König [[Philipp VII. Jakob]] und dessen zweiter Ehefrau Anna von Österreich geboren. Als sagradischer Infant trug er nach seiner Geburt den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seines Vaters 1591 bestieg Gabriel als Sechsjähriger den sagradischen Thron und stand fortan unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich. Die Staatsgeschäfte führte aber wie schon unter dem späteren Philipp Jakob der leitende Minister [[Joán María de Belavís]]. Dieser hatte bereits seit den Achtziger Jahren die Regierung geführt und religionspolitisch einen Kurs der zunehmenden Intoleranz gegenüber den im Land lebenden Protestanten geführt. In der Zeit der Regentschaft Annas von Österreich wurde die Gegenreformation auch mithilfe der Jesuiten mit Nachdruck durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod seiner Mutter 1602 und Belavís' 1603 übernahm Gabriel selbst die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1605 heiratete der Zwanzigjährige die ein Jahr jüngere Marie de Vienne, Tochter von [[Louis I. duc de Vienne]] und Großnichte Heinrichs IV. von Frankreich. Das erste Kind der beiden war Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1607), die später den cuentesischen Erbprinzen [[José Manuel de Cuentez|José Manuel]] heiratete. 1610 folgte mit dem Prinzen [[Gabriel VI.|Gabriel]] ein Sohn und Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Gabriel V. setzte im Wesentlichen die vom Grafen von Belavís eingeleitete zentralistisch gesinnte Machtpolitik fort. Er stärkte die Macht des Königs gegenüber dem Hochadel und konsolidierte so seine Herrschaft. Zwar erreichte er keine vollständige Loslösung von den [[Generalständen]], was er wohl auch nicht intendierte, konnte dessen Funktion aber auf die Bestätigung königlicher Dekrete und Verordnungen reduzieren und die Macht des unter [[Philipp VII.]] noch so mächtigen Hochadels weitgehend brechen. Die unter seinen Vorgängern eingeführten Räte, in denen auch Vertreter des Hochadels saßen, beließ er zwar im Amt, konzentrierte die Regierungsgewalt aber weitgehend bei einem kleineren Kronrat (''cosellu minor'') unter Kanzlerschaft des ersten Ministers. Auch die von Belavís eingeleitete Politik einer frühmerkantilistischen Wirtschaft führte Gabriel zu einem ersten Höhepunkt. Gabriel V. gilt als letzter Monarch des „Goldenen Jahrhunderts“ in Sagradien und als großer Förderer der Künste und der Philosophie. An seinem Hof kamen zahlreiche Denker der philosophischen [[Sagradische Klassik|Spätklassik]] zusammen, von denen [[Santiago Calles]] der bedeutendste war. Unter seiner Herrschaft wurde darüber hinaus der Bau der im 16. Jahrhundert begonnenen [[San Docién in Celu|Kathedrale von Semess]] vollendet. Gleichzeitig förderte Gabriel V. den jungen begabten Barockmaler [[Sebastián Bexente]] (1601-1680), den er in seinen letzten Lebensjahren zum Hofmaler machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch schloss Gabriel nach Jahren der Entspannung mit den Habsburgern an die Tradition der antispanischen Politik an und schloss ein Bündnis mit Frankreich, das er in dessen anti-habsburgischer Politik unterstützte. Dem Bündnis entsprang schließlich auch die Hochzeit seines ältesten Sohnes [[Gabriel VI.|Gabriel]] mit Marie de Bourbon, Tochter Heinrichs IV. von Frankreich. Dennoch hielt Gabriel Sagradien erfolgreich aus dem Dreißigjährigen Krieg heraus. Stattdessen konzentrierte er sich auf einen Ausbau und eine Konsolidierung des Kolonialreichs in der neuen Welt, wo er 1599 als erste sagradische Besitzung in Nordamerika die Kolonie [[Nova Scantia]] entlang des Savannah River im heutigen Georgia gründete, die später an England fiel. Da Sagradien in der fast 50-jährigen Regierungszeit Gabriels in keinen größeren Krieg verwickelt war, gilt Gabriel als Friedensfürst. Ausnahme bildete der kurzlebige so genannte [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] 1620-24 um den Besitz der [[Westligre]] gegen [[Mikolinien]], der für Sagradien erfolgreich endete. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Nachdem seine erste Frau Marie von Vienne gestorben war, heiratete Gabriel 1625 Prinzessin María Luísa von [[Santori]]-Cuentez, eine jüngere Schwester des Fürsten [[Maximilian I. von Cuentez]]. Aus dieser Ehe ging die Tocher Ana Teresa (*1627) hervor, die 1655 ihren sieben Jahre jüngeren Vetter [[Karl III. von Cuentez]] heiratete. Nach Gabriels Tod im Jahr 1640 folgte ihm sein Sohn [[Gabriel VI.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Gabriels mit 49 Jahren überaus lange Herrschaftszeit wird auch als &amp;quot;[[Era Gabrielina]]&amp;quot; bezeichnet und gilt als Abschluss der &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; in Sagradien. An seinem Hof wirkten bedeutende Künstler wie [[Sebastian Bexente]], [[Tristán de Carreác]] und [[Pier-Laurenço de Gilán]], die die sagradische Barockmalerei auf einen Höhepunkt führten. Auch die sagradische Literatur und Dichtung befanden sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in ihrer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=24727</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2015-11-28T17:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine duc de Vienne]]s und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne|Haus der Herzöge von Vienne]]. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1738 kam Gabriels ältester Sohn Gabriel Henri Alexandre Antoine zur Welt, zwei Jahre später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Trotz seiner französischen Herkunft und der französischen Prägung seiner Berater und leitenden Minister setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, sondern verblieb im Siebenjährigen Krieg in der antifranzösischen Allianz. Als Resultat mussten die Kriegsgegner Frankreich und Spanien im Frieden von Paris 1763 das Vienne-Königtum anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Kriegs aber begann sich Gabriel neu zu orientieren und etablierte ein Bündnis mit Frankreich. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Als Resultat griff Sagradien 1779 auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2015-11-28T17:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph III. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=24725</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2015-11-28T17:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karl '''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1769; †1829, eigentlich ''Karl Joseph Ludwig Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1829) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1829. Als [[Herzog von Alconía]] hatte Joseph Ludwig bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Carles José Luis António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwig]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]], der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Gabriels VIII. 1792 wurde Karl Joseph Ludwigs Vater [[Joseph Ludwig I.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Gabriel María, Prinz von Sarmay|Gabriel María]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Karl Joseph Ludwig Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm 1795 den Sohn [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Don Filipe Alberto'', genannt ''Filiperto''), der den Titel eines [[Prinz von Vesaey|Prinzen von Vesaey]] erhielt. 1799 folgte der Prinz [[Manuel von Casigón|Manuel]], späterer Graf von Casigón. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb Joseph Ludwig I. Nachdem der ältere Sohn [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Karl Joseph Ludwig als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen Karl Joseph Ludwig zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin Joseph Ludwigs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Joseph Ludwigs führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich Joseph Ludwig und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Joseph Ludwig II. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Joseph Ludwigs, sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Joseph Ludwig zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Joseph Ludwig schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Joseph Ludwig den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Mitten in den Krieg fiel 1829 der Tod des Königs. Da Joseph Ludwigs ältester Sohn Philipp Albert, genannt ''Filiberto'', bereits 1825 gestorben war, wäre eigentlich Joseph Ludwigs zweitältester Sohn [[Manuel von Casigón]] nachgefolgt, der jedoch nach der heimlich geschlossenen unstandesgemäßen Ehe mit der Grafentochter Marifrancisca de Clermente auf sein Erbe verzichtet hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor mikolinischen Ansprüchen wählten die Cortes nun rasch den Bruder des verstorbenen Königs, [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]], [[Herzog von Viça]], als Emil I. Johann zum neuen König. Dessen Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete unmittelbare Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. Alle Versuche von liberaler Seite, den Grafen von Casigón dazu zu bewegen, den Thron zu beanspruchen, scheiterten an dessen ablehnender Haltung. Erst sein Sohn [[Franz Xaver von Casigón|Francisco Javier de Casigón]] versuchte 1848 vergeblich, den Thron zu beanspruchen. Seine Nachkommen werden als [[Manuelitische Prätendenten|''manuelitische Prätendenten'']] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=24724</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=24724"/>
		<updated>2015-11-28T17:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Jugend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karl '''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1769; †1829, eigentlich ''Karl Joseph Ludwig Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1829) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1829. Als [[Herzog von Alconía]] hatte Joseph Ludwig bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Carles José Luis António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwig]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]], der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Gabriels VIII. 1792 wurde Karl Joseph Ludwigs Vater [[Joseph Ludwig I.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Gabriel María, Prinz von Sarmay|Gabriel María]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Karl Joseph Ludwig Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm 1795 den Sohn [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Don Filipe Alberto'', genannt ''Filiperto''), der den Titel eines [[Prinz von Vesaey|Prinzen von Vesaey]] erhielt. 1799 folgte der Prinz [[Manuel von Casigón|Manuel]], späterer Graf von Casigón. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb Joseph Ludwig I. Nachdem der ältere Sohn [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Karl Joseph Ludwig als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen Karl Joseph Ludwig zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin Joseph Ludwigs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Joseph Ludwigs führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich Joseph Ludwig und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Joseph Ludwig II. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Joseph Ludwigs, sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Joseph Ludwig zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Joseph Ludwig schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Joseph Ludwig den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Mitten in den Krieg fiel 1829 der Tod des Königs. Da Joseph Ludwigs ältester Sohn Philipp Albert, genannt ''Filiberto'', bereits 1825 gestorben war, wäre eigentlich Joseph Ludwigs zweitältester Sohn [[Manuel von Casigón]] nachgefolgt, der jedoch nach der heimlich geschlossenen unstandesgemäßen Ehe mit der Grafentochter Marifrancisca de Clermente auf sein Erbe verzichtet hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor mikolinischen Ansprüchen wählten die Cortes nun rasch den Bruder des verstorbenen Königs, [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Borbón-Viena]], [[Herzog von Viça]], als Emil I. Johann zum neuen König. Dessen Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete unmittelbare Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. Alle Versuche von liberaler Seite, den Grafen von Casigón dazu zu bewegen, den Thron zu beanspruchen, scheiterten an dessen ablehnender Haltung. Erst sein Sohn [[Franz Xaver von Casigón|Francisco Javier de Casigón]] versuchte 1848 vergeblich, den Thron zu beanspruchen. Seine Nachkommen werden als [[Manuelitische Prätendenten|''manuelitische Prätendenten'']] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luci%C3%A9n_I.&amp;diff=24723</id>
		<title>Lucién I.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luci%C3%A9n_I.&amp;diff=24723"/>
		<updated>2015-11-28T17:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lucién I.''' (von Sagradien) (deutsch seltener auch ''Lukian I.'', *1809; †1873) war [[König von Sagradien]] (1849-1873). Er kam nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] auf den Thron und setzte sich durch liberale Reformen von diesem ab. In hohem Alter erkrankte der König schwer und stand seit 1867 unter Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] und nach dessen Tod 1871 unter der seines Neffen und Thronfolgers [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]. Die Regierungszeit Luciéns ist geprägt vom liberalen Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] und wird auch als &amp;quot;[[Era Liberal]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Zeit als Kronprinz ===&lt;br /&gt;
Carles Lucién de Viena wurde 1809 als Sohn von Emilio Joán Herzog von Viena und dessen erster Frau Wilhelmine von Preußen im [[Micolinien|micolinischen]] Exil in [[Servette]] geboren. Nach der Restauration des Jahres 1813 kehrte Lucién nach Sagradien zurück. Nach der [[Novemberrevolution]] von 1817 und der erzwungenen Abdankung [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]] wurde sein Onkel [[Joseph Ludwig II.]] zum sagradischen König erhoben und Lucién stieg in den engeren Kreis der königlichen Prinzen auf. In seiner Jugend verbrachte Lucién lange Jahre im Frankreich der Restaurationszeit sowie in England, wo er das parlamentarische Regierungssystem kennen lernte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod des Thronfolgers [[Philipp Albert von Sagradien]] 1825 machte Luciéns Vater Emilio Joán [[Herzog von Viça]] zum neuen Thronfolger, der nach dem Tod Joseph Ludwigs II. 1829 den Thron bestieg. Lucién wurde nun selbst Thronfolger und erhielt den traditionellen Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Sein Vater regierte in der Folge zunehmend reaktionär und restaurierte das absolutistische Königtum, indem er 1832 die Novemberverfassung von 1817 aussetzte. Zur Zeit der Hungersnöte 1846/1847 sorgte Lucién persönlich für Notmaßnahmen und erwarb sich große Beliebtheit im Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aprilrevolte 1848 ===&lt;br /&gt;
Unter dem Kronkanzler [[Fernando Conte de Lesta]] erlebte Sagradien in den Vierziger Jahren die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot;, die schließlich in der [[Aprilrevolte]] von 1848 gipfelte, in der Lucién mit dem Rest seiner Familie das Land verlassen musste. Bereits nach kurzer Zeit kehrte Lucién nach Sagradien zurück und versuchte mit seiner Präsenz und dem Versprechen politischer Reformen die Monarchie zu retten. Einen Coup gegen seinen Vater, wie es ihm Liberale verschlugen, lehnte er aber entschieden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Emil Johann kehrte im Mai ins Land zurück, entließ die Regierung Lesta, lehnte aber weiterreichende liberale Reformen ab. Dies führte zu den [[Winteraufstände 1848/49|Dezemberaufständen von 1848]], in deren Folge Lucién wieder das Land verlassen musste. Noch ehe sein Vater im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes abdankte, nahm Lucién mit der Andeutung politischer Reformen Kontakt mit der Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des Königtums ===&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung Emil Johanns in der ersten Januarwoche 1849 kehrte Lucién nach Sagradien zurück und wurde in [[San Docién]] von einer jubelnden Menge in Empfang genommen. In [[Semest]] angekommen, bestieg er als Lucién I. den sagradischen Thron und leitete eine Reihe liberaler Reformen ein, mit dem die Unruhen des Jahres 1848 beendet werden konnten. Er setzte den Liberalen [[Domênco de Gaspart]] als neuen Kronkanzler ein und setzte den Grundstein für die „[[Era Liberal]]“ in der sagradischen Geschichte, welche die [[Emilianische Restauration]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1849|Wahlen von 1849]] gingen die liberalen [[Konstitutionalisten]] als knappe Sieger hervor, ehe sie nach einer neuerlichen politischen Krise um die Regierung [[Marcio Verra Losa]] bei den Wahlen von 1855 einen Kantersieg mit einem Stimmenanteil von über 60 Prozent feiern konnten. Mit [[Jacquel de Montevil|Jacquel Lorenzo Montero Graf von Montevil]] ernannte Lucién einen liberalkonservativen Politiker zum Kronkanzler, der der konstitutionalistischen Partei nahestand. Nachdem Montevil 1857 zurückgetreten war, kam es zu einer Spaltung der konstitutionalistischen Partei in einen konservativen und einen linksliberalen Flügel. Das Jahr 1860 brachte für den König gleich mehrere Schicksalsschläge. Wenige Wochen nach dem Tod seines jüngeren Bruders [[Miquel Francisco Herzog von Viça|Miquel Francisco]], des Herzogs von Viça, wurde Luciéns einziger Sohn und Thronfolger, [[Philipp Prinz von Sarmay]], in Semess Opfer eines Attentats und starb im Alter von nur 21 Jahren. Die Nachfolgerechte gingen damit an die Söhne des kürzlich verstorbenen Miquel Francisco über, zu denen der König bis dahin kein enges Verhältnis gepflegt hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bretagnekrieg gegen Napoléon III. ===&lt;br /&gt;
Nachdem Sagradien 1859 nach Jahren der Pläne und bilateralen Verhandlungen mit Frankreich mit dem Bau des [[Bretagnekanal]]s auf sagradischer Seite begonnen hatte, ließ Napoleon III. 1860 die Verhandlungen scheitern und wirkte auf eine expansive Lösung hin. Er widerrief die 1855 bereits an Sagradien vergebenen Baurechte auf französischer Seite und erklärte den Kanalbau für ungültig. Als Sagradien sich weigerte, einen Baustopp zu verhängen und den französischen Maximalforderungen zu entsprechen, drohte Frankreich mit einer militärischen Intervention, woraufhin Sagradien die Teilmobilmachung an der Ostküste in Gang setzte. Dies nahm Napoleon III. als Grund zur Kriegserklärung an Sagradien und begann damit den [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (auch Bretagnekrieg) von 1860/61, in dem Frankreich auf die Wiederangliederung des sagradischen Nordostens an Frankreich sowie den Gewinn kolonialer Besitzungen in Mittel- und Südamerika (v.a. [[Guiana]]) hoffte. Inmitten des Kriegs berief Lucién im Frühjahr 1861 Jacquel de Montevil wieder zum Kronkanzler und Außenminister, der den Eintritt Großbritanniens in den Krieg auf sagradischer Seite erreichte. Nach der [[Schlacht von Challón]] im Juli 1861 musste Frankreich im [[Friede von Cavalla]] auf die erhofften Gebietsgewinne verzichten, erhielt aber zusätzliche Nutzungsrechte am Bretagnekanal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierung Montevil, Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
In der Folge ließ König Lucién seinem leitenden Minister Montevil weitgehend freie Hand in der Staatsregierung und zog sich auf seine Repräsentationspflichten zurück. Als er 1862 schwer erkrankte, nahm er immer seltener an Staatsgeschäften teil und überließ zahlreiche Aufgaben seinem jüngeren Bruder Prinz [[Philipp Emilian]], dem [[Herzog von Óstino]], der im Laufe der Krankheit des Königs immer stärker in die Rolle eines Quasi-Regenten hineinwuchs. Seit 1867 war Lucién gar nicht mehr in der Lage, sein königliches Amt auszuüben, lehnte auf Anraten Montevils aber eine Abdankung zugunsten seines - jedoch selbst kinderlosen - Bruders Philipp Emilians oder seines noch jungen Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]], wie von konservativer Seite gefordert, ab. Stattdessen übertrug er nun auch offiziell die Regentschaft seinem Bruder Philipp Emilian, der als Vertrauter Montevils galt und dessen Regierung auch nach Verlust der parlamentarischen Mehrheit 1865 weiter stützte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Namen Luciéns erließ Prinz Philipp Emilian 1870 eine von Montevil erarbeitete und vom Parlament verabschiedete [[Montevilitische Verfassung|Verfassungsrevision]], die die Rechte des Parlaments deutlich stärkte und in Sagradien den Weg für eine parlamentarische Regierungsweise ebnen sollte. Nach dem Tod Philipp Emilians 1871 folgte ihm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] als Regent nach. Als Lucién 1873 nach langen Jahren schwerer Krankheit starb, folgte ihm sein Neffe Luis Filipe als König [[Philipp VIII.]], ältester Sohn Miquel Franciscos, auf den Thron. Mit dem Thronwechsel von 1871 endete die Liberale Ära in Sagradien und die Konservative Wende unter Philipp VIII. begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24722</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24722"/>
		<updated>2015-11-28T17:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24721</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24721"/>
		<updated>2015-11-28T17:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24720</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2015-11-28T17:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24718</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24718"/>
		<updated>2015-11-28T17:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf Herzog [[Philippe de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24717</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2015-11-28T16:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Antoine de Bourbons, Herzog von Vendôme und König von Navarra, und Onkel Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu Prinzen von Geblüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Bourbon duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. de Bourbon duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24716</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24716"/>
		<updated>2015-11-28T16:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Die Herzöge von Mantua und Montferrat aus dem Haus Vienne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Antoine de Bourbons, Herzog von Vendôme und König von Navarra, und Onkel Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu Prinzen von Geblüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Bourbon duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. de Bourbon duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ [[Maria I. von Servette]] &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ [[Marie Luise von Bourbon-Parma]]&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24715</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24715"/>
		<updated>2015-11-28T16:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Antoine de Bourbons, Herzog von Vendôme und König von Navarra, und Onkel Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu Prinzen von Geblüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Bourbon duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. de Bourbon duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Mantua und Montferrat aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Vienne|Antonio I.]] (*1670, †1725), Herzog 1708-1725&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph de Vienne|Ludovico III. Giuseppe]] (*1702, †1749), ältester Sohn Antonios, Herzog 1725-1749&lt;br /&gt;
* [[Lucien I. de Vienne|Luciano I.]] (*1712, †1782), jüngerer Bruder Ludovico Giuseppes, Herzog 1749-1782&lt;br /&gt;
* [[Luigi IV. von Mantua|Luigi IV. Antonio]] (*1735, †1789), Sohn Lucianos I., Herzog 1749-1789&lt;br /&gt;
* [[Luciano II. von Mantua|Luciano II.]] (*1770, †1814), Sohn Luigis IV., Herzog 1789-1805, abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ [[Maria I. von Servette]] &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ [[Marie Luise von Bourbon-Parma]]&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=24714</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2015-11-28T16:40:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Antoine de Bourbons, Herzog von Vendôme und König von Navarra, und Onkel Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu Prinzen von Geblüt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp VIII.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp VIII. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Bourbon-Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Henri II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1615, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Henris I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. de Bourbon duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Bourbon duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne sowie seit 1708 als ''Antonio I.'' Herzog von Mantua und Montferrat, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. de Bourbon duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne sowie als ''Ludovico III. Giuseppe'' Herzog von Mantua und Montferrat, ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], zweiter Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Lucien I. de Bourbon duc de Vienne]] (*1712, †1782), Herzog von Vienne und als ''Luciano I.'' Herzog von Mantua und Montferrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Mantua und Montferrat aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Antoine de Vienne|Antonio I.]] (*1670, †1725), Herzog 1708-1725&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph de Vienne|Ludovico III. Giuseppe]] (*1702, †1749), ältester Sohn Antonios, Herzog 1725-1749&lt;br /&gt;
* [[Lucien I. de Vienne|Luciano I.]] (*1712, †1782), jüngerer Bruder Ludovico Giuseppes, Herzog 1749-1782&lt;br /&gt;
* [[Luigi IV. von Mantua|Luigi IV. Antonio]] (*1735, †1789), Sohn Lucianos I., Herzog 1749-1789&lt;br /&gt;
* [[Luciano II. von Mantua|Luciano II.]] (*1770, †1814), Sohn Luigis IV., Herzog 1789-1805, abgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ [[Maria I. von Servette]] &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ [[Marie Luise von Bourbon-Parma]]&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp VIII.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=24713</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2015-11-28T16:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Außenpolitik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1738 kam Gabriels ältester Sohn Gabriel Henri Alexandre Antoine zur Welt, zwei Jahre später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Trotz seiner französischen Herkunft und der französischen Prägung seiner Berater und leitenden Minister setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, sondern verblieb im Siebenjährigen Krieg in der antifranzösischen Allianz. Als Resultat mussten die Kriegsgegner Frankreich und Spanien im Frieden von Paris 1763 das Vienne-Königtum anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Kriegs aber begann sich Gabriel neu zu orientieren und etablierte ein Bündnis mit Frankreich. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Als Resultat griff Sagradien 1779 auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=24712</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2015-11-28T16:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Königsherrschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1738 kam Gabriels ältester Sohn Gabriel Henri Alexandre Antoine zur Welt, zwei Jahre später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Im Jahr 1779 griff Sagradien auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2015-11-28T16:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Louis-Gabriel de Vienne''' (*1715, †1792) war souveräner [[Herzog von Vienne]] und Graf von Macôn sowie als '''Gabriel VIII.''' [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez]] (1757-1792). Als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] war er nach der Abdankung der letzten [[Santori]]-Königin [[Maria II.]] der erste sagradische König aus dem [[Haus Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1712 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Sántori, Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war [[Gabriel VII.]] von Sagradien, Danadier II. sein Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Mit 19 Jahren heiratete er seine erste Frau Marie Josephine d'Orléans. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1733 starb Marie-Josephine bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1736 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige [[Santori]]-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]], eine Tochter [[José de Sesín|Herzog Joseph August von Sesin]]s und ebenfalls Urenkelin [[Gabriel VII.|Gabriels VII. von Sagradien]]. 1738 kam Gabriels ältester Sohn Gabriel Henri Alexandre Antoine zur Welt, zwei Jahre später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum König ===&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit einer [[Santori]]-Prinzessin gewann Louis-Gabriel einflussreiche Verbindungen zum sagradischen Königshaus und dem ansässigen Hochadel, wo sein Schwager Herzog [[David Jakob von Sesin]] als engster männlicher Verwandter Königin [[Maria I.|Marias I.]] eine Schlüsselstellung einnahm. Nach dem Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekriegs im Jahr 1740 stieg Louis-Gabriel zum Heerführer der sagradischen Truppen auf, 1748 erhielt er den Titel eines Marschalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Regierung durch die kinderlose [[Maria II. Franziska|Maria II.]] im Jahr 1753 und dem Tod [[David Jakob von Sesin|David Jakobs von Sesin]] stieg Louis-Gabriel, der in Sagradien als ''Herzog von Vienne'' bekannt war, zu einem der aussichtsreichsten Thronkandidaten auf und wurde vor allem von der anti-marianischen Opposition bevorzugt, die sich nach einem starken männlichen König sehnte, um den Einfluss der einflussreichen Partei um den Grafen von Montxerent zu beschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Intrigen am Hof und in den Ständen kam es 1757 zur Abdankung [[Maria II.|Marias II.]], die sich zu diesem Schritt durch die Opposition in den Ständen genötigt sah. Als Nachfolger setzte die antimarianische Partei den Herzog von Vienne durch, der als Urenkel Gabriels VII. über königliches Blut verfügte und zudem als souveräner Herzog von Vienne das nötige Prestige mitbrachte, ohne den Ständen aber als übergroße Bedrohung zu erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königsherrschaft ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich bereit erklärt hatte, die [[Codices Magni]] der sagradischen Stände zu beschwören, wurde Louis-Gabriel 1758 in der Kathedrale von [[Noyar]] als Gabriel VIII. zum sagradischen König gekrönt. Er war der erste [[Allergläubigster König|Allergläubigste König]] seit 300 Jahren, der nicht in männlicher Linie dem [[Haus Santori]] entstammte und der erste seit Jahrhunderten, der nicht in Sagradien geboren war. Gegen den Thronwechsel zum [[Haus Vienne]] gab es im Land jedoch Widerstände. Obwohl sich das Königreich nach dem Beginn des Siebenjährigen Kriegs nach einem starken Führer sehnte, verweigerte der tulinesische Reichsteil als traditionelle Hochburg der Santori seine Zustimmung zum Königtum Gabriels und revoltierte gegen den Herrscher, der erst um 1762 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1765 wurden die Bestimmungen der Codices Magni zwar nicht aufgehoben, aber in einem königsfreundlichen Sinn neu interpretiert. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das [[Fürstentum Cuentez]] in den sagradischen Staat inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu seiner auf einen Ausbau der monarchischen Gewalt ausgerichteten Politik gegenüber den Ständen versuchte auch die Macht der katholischen Kirche in Sagradien einzudämmen und zeigte sich von den Ideen der Aufklärung inspiriert. Er gilt daher als Vorzeigepolitiker eines aufgeklärten Absolutismus in Sagradien, auch wenn die Bezeichnung als absolutistischer Herrscher mittlerweile in der Forschung umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] mit Großbritannien musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand. Im Jahr 1779 griff Sagradien auf Seiten der Kolonisten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 machte Gabriel den Piemontesen [[Gian Antonio Nivelli]] (Jean Antoine Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1787). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1792 im hohen Alter von fast 77 Jahren. Nachfolger auf dem Thron wurde sein Sohn [[Joseph Ludwig I.]] (*1740). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<title>Sagradischer Erbfolgekrieg</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=24709</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2015-11-28T15:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Königtum und Erbfolgekrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, sagr. ''Don António II Ramón'', ital. ''Antonio Raimundo di Piacone'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1704-1770), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1753-1756). Als solcher wurde er nach Streitigkeiten mit den Generalständen 1756 für abgesetzt erklärt und ins Exil geschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo di Piacone wurde 1698 als Sohn von Herzog [[Francesco di Piacone]] und dessen Ehefrau Prinzessin Maria von Micolinien in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1697 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1704 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons Onkel [[Giovanni di Piacone]], hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen Stanislaus Leczynski durchsetzen. Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf und trat nach seiner Volljährigkeit selbst die Herrschaft in Italien an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der sagradische und cuentesische König [[Johann III.]] einen zukünftigen Gemahl für seine junge, noch unverheiratete Tochter suchte, bot sich bald ein Bündnis mit dem verwitweten Antonio de Piacone an. Dieser war Königssohn und regierender Fürst, als Schwager Johanns aus dessen erster Ehe kannte er den König und als Vetter von [[Filipe de Piacón]], dem populären Heerführer Johanns und Bürgerkriegsveteranen, verfügte er über einen in Sagradien durchaus vermittelbare familiären Hintergrund. Schließlich gab König Johann III. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Die Ehe blieb jedoch unglücklich. Der viel ältere Antonio ging auch weiterhin seinen Liebschaften nach, während seine Frau zunehmend vereinsamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Königin [[Maria I.|Marias I.]] im Jahr 1748 geriet Sagradien in eine schwere politische Krise, da er nur einen minderjährigen Sohn, Marias Halbbruder [[David II.]] hinterlassen hatte, der zudem 1753 im Alter von nur acht Jahren starb. Entsprechend der Thronfolgeregelung wurde nun Antons Frau als [[Maria II. Franziska]] zur sagradischen Königin ausgerufen. Anton sollte an ihrer Seite als Mitregent herrschen. Nach ihrer Ankunft in Sagradien im Frühjahr 1754 bestiegen sie gemeinsam den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Absetzung ===&lt;br /&gt;
Obwohl Maria die Thronrechte innehatte, übernahm ihr ehrgeiziger und um einiges älterer Mann die Regierungsgeschäfte. Seine Herrschaft war jedoch von Beginn an in Sagradien unpopulär. Der Italiener sprach nicht die Landessprache und war überhaupt seit drei Jahrhunderten der erste auf dem Thron, der nicht der Sántori-Familie angehört hatte. Da Maria und er über keinen gemeinsamen Sohn verfügten, war die Zukunft der Dynastie überdies äußerst ungewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António verbündete sich im Vorfeld des vor der Tür stehenden Siebenjährigen Krieges mit Großbritannien und Mikolinien gegen Frankreich und Österreich, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Frankreich-freundlichen Partei in den Generalständen führte. Dort wurden ihm wiederholt absolutistische Ambitionen vorgeworfen. Zudem musste António mit den Thronansprüchen eines Vetters von Maria, Herzog [[David Jakob von Sesin]] kämpfen, der als nächster männlicher Verwandter aus dem Haus Santori selbst nach der Krone griff und einen Propagandakrieg gegen das Königspaar initiierte. Als Antonio Ramon ohne Zustimmung der Stände einen Bündnisvertrag mit Mikolinien schloss, kam es schließlich zum Bruch mit den Generalständen, die den König schließlich anklagten. Auf Druck der Stände hin erklärte Königin [[Maria II.]] die Absetzung ihres Manns als Mitregenten und schickte ihn ins Exil nach Italien. Seine Versuche, sich mithilfe Mikoliniens und Englands gewaltsam gegen die Absetzung zu wehren, scheiterten bereits in Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Absetzung behielt Antonio lediglich seine italienischen Herzogtümer Carrara und Massa. &lt;br /&gt;
1757 dankte Königin Maria II. schließlich selbst zugunsten ihres Vetters [[Gabriel VIII.]] ab, sie folgte aber ihrem Mann nicht ins Exil, die Ehe wurde aber formell nie geschieden. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António in Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=24708</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2015-11-28T15:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, sagr. ''Don António II Ramón'', ital. ''Antonio Raimundo di Piacone'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1704-1770), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1753-1756). Als solcher wurde er nach Streitigkeiten mit den Generalständen 1756 für abgesetzt erklärt und ins Exil geschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo di Piacone wurde 1698 als Sohn von Herzog [[Francesco di Piacone]] und dessen Ehefrau Prinzessin Maria von Micolinien in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1697 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1704 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons Onkel [[Giovanni di Piacone]], hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen Stanislaus Leczynski durchsetzen. Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf und trat nach seiner Volljährigkeit selbst die Herrschaft in Italien an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der sagradische und cuentesische König [[Johann III.]] einen zukünftigen Gemahl für seine junge, noch unverheiratete Tochter suchte, bot sich bald ein Bündnis mit dem verwitweten Antonio de Piacone an. Dieser war Königssohn und regierender Fürst, als Schwager Johanns aus dessen erster Ehe kannte er den König und als Vetter von [[Filipe de Piacón]], dem populären Heerführer Johanns und Bürgerkriegsveteranen, verfügte er über einen in Sagradien durchaus vermittelbare familiären Hintergrund. Schließlich gab König Johann III. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Die Ehe blieb jedoch unglücklich. Der viel ältere Antonio ging auch weiterhin seinen Liebschaften nach, während seine Frau zunehmend vereinsamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Königin [[Maria I.|Marias I.]] im Jahr 1748 geriet Sagradien in eine schwere politische Krise, da er nur einen minderjährigen Sohn, Marias Halbbruder [[David II.]] hinterlassen hatte, der zudem 1753 im Alter von nur acht Jahren starb. Entsprechend der Thronfolgeregelung wurde nun Antons Frau als [[Maria II. Franziska]] zur sagradischen Königin ausgerufen. Anton sollte an ihrer Seite als Mitregent herrschen. Nach ihrer Ankunft in Sagradien im Frühjahr 1754 bestiegen sie gemeinsam den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Obwohl Maria die Thronrechte innehatte, übernahm ihr ehrgeiziger und um einiges älterer Mann die Regierungsgeschäfte. Seine Herrschaft war jedoch von Beginn an in Sagradien unpopulär. Der Italiener sprach nicht die Landessprache und war überhaupt seit drei Jahrhunderten der erste auf dem Thron, der nicht der Sántori-Familie angehört hatte. Da Maria und er über keinen gemeinsamen Sohn verfügten, war die Zukunft der Dynastie überdies äußerst ungewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António verbündete sich im Vorfeld des vor der Tür stehenden Siebenjährigen Krieges mit Großbritannien und Mikolinien gegen Frankreich und Österreich, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Frankreich-freundlichen Partei in den Generalständen führte. Dort wurden ihm wiederholt absolutistische Ambitionen vorgeworfen. Zudem musste António mit den Thronansprüchen eines Vetters von Maria, Herzog [[David Jakob von Sesin]] kämpfen, der als nächster männlicher Verwandter aus dem Haus Santori selbst nach der Krone griff und einen Propagandakrieg gegen das Königspaar initiierte. Als Antonio Ramon ohne Zustimmung der Stände einen Bündnisvertrag mit Mikolinien schloss, kam es schließlich zum Bruch mit den Generalständen, die den König schließlich anklagten. Auf Druck der Stände hin erklärte Königin [[Maria II.]] die Absetzung ihres Manns als Mitregenten und schickte ihn ins Exil nach Italien. Seine Versuche, sich mithilfe Mikoliniens und Englands gewaltsam gegen die Absetzung zu wehren, scheiterten bereits in Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Absetzung behielt Antonio lediglich seine italienischen Herzogtümer Carrara und Massa. &lt;br /&gt;
1757 dankte Königin Maria II. schließlich selbst zugunsten ihres Vetters [[Gabriel VIII.]] ab, sie folgte aber ihrem Mann nicht ins Exil, die Ehe wurde aber formell nie geschieden. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António in Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Maria_II._Franziska&amp;diff=24707</id>
		<title>Maria II. Franziska</title>
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		<updated>2015-11-28T15:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maria II. Franziska''' (von Sagradien) (*1729, †1765) war als Tochter [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]] regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] und [[Fürstentum Cuentez|Fürstin von Cuentez]] (1753-1757). Sie regierte gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón]] di Piacone, der aber 1756 abgesetzt wurde. Maria dankte daraufhin 1757 zugunsten ihres entfernten Vetters [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]] ab. Sie war die letzte [[Santori]] auf dem sagradischen und cuentesischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
María Francisca Grâcia Teresa Carlota Leonor de Santori wurde 1729 als älteste Tochter von Königin [[Maria I. Luise]], Erbin der Krone Sagradiens, und ihrem Ehemann [[Johann III.]], Fürst von Cuentez, geboren. Sie war damit bis zur Geburt ihres jüngeren Bruders [[Joán Manuel]] 1735 und nach dessen frühem Tod 1738 erneut präsumptive Erbin sowohl der sagradischen als auch der cuentezischen Linie des [[Haus Santori|Hauses Santori]] und der jeweiligen Herrschaften. Nachdem unter ihrer Mutter [[Maria I.]] 1730 wieder die Monarchie restauriert wurde, war Maria Franziska königliche Prinzessin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 16 Jahren heiratete Maria Franziska 1742 [[Anton II.|António Raimundo di Piacone]], den Sohn des polnischen Königs [[Franz I. von Piacone]]. Die Ehe zwischen der 16-jährigen Maria Franziska und dem 27 Jahre älteren António Ramón blieb aber unglücklich. Der einzige gemeinsame Sohn Don Filipe, Thronfolger des Königreichs, starb bereits mit drei Monaten. Ihr Ehemann wiederum war stärker mit politischen und militärischen Anliegen beschäftigt, als mit seiner Ehe. Als Herzogin von Massa und Carrara lebte Maria Franziska weitgehend unglücklich in Italien. Als 1745 ihr Bruder [[David II.|David Johann]] auf die Welt kam, folgte ihr dieser als Thronfolger nach und beerbte schließlich nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] 1748 auch ihre Mutter als König. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kind-König David II. wurde jedoch nur acht Jahre alt. Als er 1753 starb, wurde Maria Franziska gemäß der Nachfolgeregelung ihres Vaters von den sagradischen [[Generalstände]]n zur Königin erhoben. Sie und ihr Mann mussten aber wie bereits ihre Mutter und ihr Vater 1723 den Eid auf die [[Codices Magni]] der Stände ableisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsjahre ===&lt;br /&gt;
Obwohl Maria die Thronrechte innehatte, übernahm ihr ehrgeiziger und um einiges älterer Mann die Regierungsgeschäfte. Er verbündete sich im Vorfeld des vor der Tür stehenden Siebenjährigen Krieges mit Großbritannien und Mikolinien gegen Frankreich und Österreich. Die Herrschaft Antonios war von Beginn an in Sagradien unpopulär. Der Italiener sprach nicht die Landessprache und war überhaupt seit drei Jahrhunderten der erste auf dem Thron, der nicht der Sántori-Familie angehört hatte. Da Maria und er über keinen gemeinsamen Sohn verfügten, war die Zukunft der Dynastie überdies äußerst ungewiss. Hinzu kamen Skandale am Hof, wo Maria ein Verhältnis mit dem Grafen [[Francisco de Montxerent]] nachgesagt wurde.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich entschloss sich Marias Vetter [[David Jakob von Sesin]] als nächster männlicher Verwandter aus dem Haus Santori, selbst nach der Krone zu greifen und die Herrschaft Antonios und Marias nicht anzuerkennen. Zwar scheiterte er damit, seine Propaganda gegen das Königspaar schmälerte aber deren Autorität, zumal sich Anton Raimund in Machtkämpfe mit den Generalständen verwickeln ließ. Zudem kam es wiederholt zu Intrigen am Hof und in den Ständen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg und Abdankung ===&lt;br /&gt;
Ein angeblicher Staatsstreich Antons gegen die Ständeversammlung im Jahr 1756 führte schließlich zu seiner Anklage durch die Generalstände. Auf deren Druck hin stimmte Maria II. schließlich der Absetzung ihres Ehemanns zu und schickte ihn ins Exil. Mit der Absetzung Antonios ging die Intrigen am Hof und in der Ständeversammlung aber weiter. Ein Staatsrat der Generalstände unter Führung von [[Olivério de Campas]] übernahm nun das Ruder, seine Herrschaft führte aber erneut zu Unstimmigkeiten zwischen Krone und Ständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt, bevor [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. In der Zwischenzeit sammelte sich die Opposition in den Generalständen hinter [[Gabriel VIII.|Herzog Louis-Gabriel von Vienne]], einem Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] und Heerführer im angebrochenen Siebenjährigen Krieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Sagradiens in der [[Schlacht von Cavalla]] musste Francisco de Montxerent schließlich von seinem Amt als leitender Minister zurücktreten, woraufhin Maria im Herbst 1757, nach vier Jahren als Königin, ihre Abdankung erklärte und ihren Vetter [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] als Nachfolger empfahl. Die Generalstände nahmen die Abdankung an, womit die schillernde, 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron ihr Ende nahm. Louis-Gabriel bestieg schließlich als [[Gabriel VIII.]] den Thron und begründete die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne]] auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach dem Königtum ===&lt;br /&gt;
Bis zu ihrem Tod war Maria Franziska formell weiterhin mit [[António di Piacone]] verheiratet, die Ehe existierte aber nur noch auf dem Papier. Sie starb 1765 im Kloster Sagrán.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradien&amp;diff=24706</id>
		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2015-11-28T14:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=24705</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2015-11-28T14:50:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Sagradischer Erbfolgekrieg und Beginn der Vienne-Dynastie in Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach SüdMikolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Mikoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus NordMikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Gabriel IV.]]. Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael I.]] de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Perucía wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Michael II.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Miquels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miquel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. Sein Sohn Jakob eroberte 1475 das abtrünnige Tulis und verleibte die Comitat-Republik endgültig dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Mikolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luisa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Michael III.]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semess]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Nachdem Königin Johanna und - unter dem Einfluss seiner protestantisch erzogenen Frau [[Luise von Bourbon]] - ihr Sohn und Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) eine auf religiöse Toleranz zielende Politik betrieben und damit starke Konflikte mit der ultrakatholischen Partei provoziert hatten, setzte der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Servette|Servettes]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semess übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Prinzregentschaft&amp;quot; und &amp;quot;Ständekönigtum&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Gabriel VIII.]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Sohn und Nachfolger [[Joseph Ludwig I.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Joseph Ludwigs folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] als König nach, für den sein Onkel [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwig von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Joseph Ludwig II.]] den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge José Luis II. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Joseph Ludwig II.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Joseph Ludwig den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde sein Bruder [[Emil I. Johann]] von Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung zunehmend beschnitt ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete und umfangreiche liberale Reformen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp VIII.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semess, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp VIII.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Álamo Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Álamo]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Álamo zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Álamos Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor Álamos Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und er selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Álamo-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach SüdMikolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Mikoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus NordMikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Gabriel IV.]]. Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael I.]] de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Perucía wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Michael II.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Miquels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miquel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. Sein Sohn Jakob eroberte 1475 das abtrünnige Tulis und verleibte die Comitat-Republik endgültig dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Mikolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luisa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Michael III.]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semess]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Nachdem Königin Johanna und - unter dem Einfluss seiner protestantisch erzogenen Frau [[Luise von Bourbon]] - ihr Sohn und Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) eine auf religiöse Toleranz zielende Politik betrieben und damit starke Konflikte mit der ultrakatholischen Partei provoziert hatten, setzte der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Servette|Servettes]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semess übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Prinzregentschaft&amp;quot; und &amp;quot;Ständekönigtum&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg und Beginn der Vienne-Dynastie in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Gabriel VIII.]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Sohn und Nachfolger [[Joseph Ludwig I.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Joseph Ludwigs folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] als König nach, für den sein Onkel [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwig von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Joseph Ludwig II.]] den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge José Luis II. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Joseph Ludwig II.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Joseph Ludwig den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde sein Bruder [[Emil I. Johann]] von Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung zunehmend beschnitt ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete und umfangreiche liberale Reformen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp VIII.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semess, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp VIII.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Álamo Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Álamo]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Álamo zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Álamos Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor Álamos Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und er selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Álamo-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_II.&amp;diff=24703</id>
		<title>David II.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David II.''' (*1745, †1753), genannt ''der Kindkönig'' (sagr. ''Don David II il Rei-Infante''), war von 1748 bis zu seinem Tod als Achtjähriger [[König von Sagradien]] und [[Prinz von Cuentez]]. Er stand die gesamte Zeit seiner Regierung über unter Vormundschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]], der [[Herzog von Amoria|Herzogin von Amoria]]. Die Regierung übte jedoch ein fünf-, seit 1752 siebenköpfiger Regentschaftsrat aus, dem auch Cristinas Mann [[Jâcque de Godolfín]], [[Herzog von Amoria]], als führende Figur angehörte. David war der letzte männliche Santori auf einem europäischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
David Johann von Santori wurde 1745 als Sohn von Königin [[Maria I.]] und ihrem kurz zuvor verstorbenen Mann [[Johann III. Franz]] von Sagradien geboren. Die lange ersehnte Geburt des Thronfolgers schien dem Haus Santori und der erst 1730 durch Johann und Maria restaurierte sagradischen Monarchie die Zukunft zu sichern, die angesichts des Aussterbens von Nebenlinien und dem langen Fehlen eines männlichen Thronfolgers bedroht war. Der junge Thronfolger erhielt bewusst den Namen des letzten großen Santori-Herrschers, der gleichzeitig über die Kronen von Sagradien und Cuentez geherrscht hatte. Dies war somit gleichzeitig Reminiszenz an die große Vergangenheit und Symbol für die erhoffte Zukunft des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Geburt erhielt David von seiner älteren Schwester [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] die beiden traditionellen Thronfolgertitel der Kronen von Sagradien und Cuentez und wurde [[Fürst von Sarmay]] und [[Fürst von Cuentez|Erbprinz von Cuentez]]. Im Jahr 1748 starb Davids Mutter [[Maria I.]] und David wurde als Dreijähriger zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] erhoben. Zum Vormund und Regenten wurde seine Tante [[Cristina de Sántori]] bestimmt. Gemäß der Regentschaftsregelung musste sie die Herrschaft aber mit einem paritätisch von den Ständen von Cuentez und von Sagradien benannten Regentschaftsrat teilen, der de facto das Reich regierte. Zur führenden Figur stieg Cristinas Ehemann [[Jâcque de Godolfín]], Herzog von Amoria, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Regierung des Rates war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des Gremiums geprägt, in dem u.a. [[Joaquín de Montxerent]], [[Erzbischof von Viça]], mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der [[Herzog von Sesin]] [[David Jakob von Sesin|David Jâcque de Sántori]] aus der wichtigsten existenten Nebenlinie der Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cristina dagegen versuchte, die Kontakte zum in der männlichen Linie bereits ausgestorbenen servettinischen Zweig der Familie zu beleben und setzte sich für eine Verbindung mit [[Louis-Gabriel de Vienne]], dem Ehemann der Santori-Großherzogin [[Maria I. von Servette]], ein. Auf diese Weise sollte die Hausmacht der Santori in Mikolinien und Sagradien wieder gestärkt werden. Cristina erreichte schließlich, dass es zu Verhandlungen um eine Verlobung zwischen dem jungen König und einer Tochter Louis-Gabriels und Marias kam, die sich zwangsläufig gegen das Königreich Mikolinien gerichtet hätte und eine Annäherung an das mit dem [[Haus Vienne]] verbündete Frankreich bedeutet hätte. Dagegen unterstützte ein großer Teil des Adels das Bündnis mit Mikolinien, das unter [[Johann III. Franz]] geschlossen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrise ===&lt;br /&gt;
König David, von eher schwächlicher körperlicher Konstitution, starb im Alter von nur neun Jahren am 6. November 1754 in [[Novil]], vermutlich an Tuberkulose. Mit seinem Tod starb zugleich das Haus Santori in direkter männlicher Linie aus. Die Stände erklärten nun Davids ältere Schwester Maria Franziska als [[Maria II.]] zur Königin. Da diese nicht mit einem Mitglied des Hauses Santori, sondern mit [[Anton II. Ramon|Antonio Raimundo di Piacone]] verheiratet war, erhob auch der Herzog von Sesin als Abkömmling Davids I. in direkter legitimer männlicher Linie alleinigen Anspruch auf das Erbe der Sántori, den er aber nicht durchsetzen konnte. Dennoch hatte dessen Propaganda gegen Königin Maria, die er als Bastard bezeichnete, Effekt auf die Stimmung im Land. Mit der Abdankung Marias endete schließlich die Epoche der Santori-Könige 1757.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Herzog_von_Sessin&amp;diff=24702</id>
		<title>Herzog von Sessin</title>
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		<updated>2015-11-28T14:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Cliêce]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel König [[Johann I.|Johanns I.]], seit 1132 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1150&lt;br /&gt;
| [[Don Joán de Sacâu|Johann von Sacâu]] (1121-1150)&lt;br /&gt;
| Don Joán de Sacâu&lt;br /&gt;
| Älterer Sohn Jakobs des Kühnen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1150&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]] (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel Juvante&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Jakobs des Kühnen, seit 1165 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien]] (1155-1193)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque&lt;br /&gt;
| älterer Sohn Gabriel Juvans', seit 1187 Mitkönig&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Arzelius I.]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Gabriel Juvans', seit 1198 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Vesaey]]'''&lt;br /&gt;
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| 1321&lt;br /&gt;
| 1359&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1297-1359)&lt;br /&gt;
| Don Filipe de Vesaey&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1359&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1322-1389)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque de Vesaey&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Vesaey&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.|Michael von Vesaey]] (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel de Vesaey&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs von Vesaey, seit 1396 als [[Michael I.]] [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1424&lt;br /&gt;
| [[Don António de Vesaey]] (1390-1424)&lt;br /&gt;
| Don António de Vesaey&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Michaels von Vesaey&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Jakob III.]]&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III&lt;br /&gt;
| Enkel [[Michael II.|Michaels II.]], [[Fürst von Sarmay]] und seit 1457 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1470&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]]&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., seit 1491 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| [[David I.]]&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., seit 1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
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| 1523&lt;br /&gt;
| Jakob V.&lt;br /&gt;
| Don Jâcque&lt;br /&gt;
| Sohn Davids I.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]]-Sesin''' (Nebelinie der sagradischen Könige)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (1547-1577)&lt;br /&gt;
| Don Enrico Agosto&lt;br /&gt;
| Sohn Königin [[Johanna I.|Johannas]] und König [[Michael III.|Michaels]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1602&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Sesin|Ludwig Philipp I.]] (1572-1602)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe I&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrich Augusts, Neffe König [[Philipp VII. Jakob]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1602&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Johann Michael]] (1595-1642)&lt;br /&gt;
| Don Joán Miquel&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Sesin|Ludwig Philipp II. der Viel-Geliebte]] (1620-1698)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe II il Bê-Amâu&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Michaels&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp III. von Sesin|Ludwig Philipp III.]] (1649-1699)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe III&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[José de Sesín|Joseph Augustus]] (1676-1721)&lt;br /&gt;
| Don José Agosto&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| 1755&lt;br /&gt;
| [[David Jâcque de Sesín|David Jakob]] (1709-1755)&lt;br /&gt;
| Don David Jâcque il Póstumo&lt;br /&gt;
| Sohn Josephs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1755&lt;br /&gt;
| 1789&lt;br /&gt;
| [[María Ludovica de Sesín|Maria Ludovica]] (1736-1789)&lt;br /&gt;
| Dona María Ludovica&lt;br /&gt;
| Tochter David Jakobs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_Karl_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=24701</id>
		<title>Philipp Karl von Viça</title>
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		<updated>2015-11-28T14:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Karl von Sántori''', [[Herzog von Viça]] und Graf von Noyar (sagr. ''Don Filipe Carles de Viça'', *1685, †1740) war der jüngste Sohn des sagradischen Thronfolgers [[Gabriel Agosto]] und Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] sowie ein Bruder des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[Danadier II.]]. Nach der Abdankung bzw. Absetzung seines Bruders als König im Februar 1721 war Prinz Filipe Carles als einzig verbliebener Enkel Gabriels VII. in männlicher Linie Anwärter auf den sagradischen Thron und Anführer der antikoalitionären royalistischen [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegspartei]]. Seine Anhänger wurden als ''Filipecarlistas'' bezeichnet. Er selbst bezeichnete sich bis zu seinem Tod 1740 als ''Filipe Carles Rei de Sagradia''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Filipe Carles María Javier Fernando Agosto de Sántori i Borbón wurde 1685 als zweiter Sohn des sagradischen Thronfolgers Don [[Gabriel Agosto]], [[Prinz von Sarmay]], und dessen Frau Marie Josephine von Bourbon, Tochter Ludwigs XIV., geboren. Seine Brüder waren der ältere [[Danadier II.|Don Luis Danadier]] und der jüngere [[Prinz Peter von Sagradien|Don Piero Joán]], seine Großväter König [[Gabriel VII.]] von Sagradien und König Ludwig XIV. von Frankreich. Als Philipp Karl sechs Jahre alt war, starb sein Vater, sein Bruder Luis Danadier bestieg nach dem Tod des Großvaters 1698 als Danadier II. den sagradischen Thron. Philipp Karl, bis dahin als Graf von Noyar bekannt, erhielt nun den Titel eines Herzogs von Viça, den zuvor sein Onkel Joán Filipe gehalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Karl heiratete im Jahr 1710 seine vier Jahre jüngere Großcousine Jeanne Philippe d'Orléans, die Tochter des späteren französischen Regenten Philipp II. von Orléans. 1713 kam der gemeinsame Sohn Luis Gabriel zur Welt, der später den Titel eines Herzogs von Lojandía erhielt. Im gleichen Jahr begann der [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] seines Bruders Danadier gegen die oppositionelle Adelskoalition unter Philipp Karls und Danadiers Schwager [[José de Sesín]], in der es um die absolutistische Regierungsform und die Macht von König und Ständen ging. Anders als sein Bruder Piero, der sich um Vermittlung bemührte, stellte sich Philipp Karl klar auf die Seite des Königs und wurde zu einem der energischsten Verfechter des absoluten Königtums. Jedoch gelang es ihm nicht, seinen Schwiegervater, seit 1715 Regent von Frankreich, zu einem militärischen Eingreifen Frankreichs in die innersagradische Auseinandersetzung zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vorläufigen Ende des Kriegs 1718 und der Zustimmung seines Bruders des Königs zu einem gemeinsamen Regiment mit den Ständen führte Philipp Karl zunehmend offen die royalistische Opposition gegen seinen Bruder und das Ständeregiment an und lehnte die [[Codices Magni Libertatum]] dezidiert ab. Sein Versuch, die Schwäche seines Bruders zu einem Staatsstreich zu nutzen und diesen dazu zu zwingen, ihn selbst als Regenten und designierten Nachfolger einzusetzen, führten schließlich zur Flucht und Absetzung König Danadiers, der zugunsten Philipp Karls der Krone entsagte und diesen damit auch offiziell als Führer des Königshauses anerkannte. Trotz seiner energischen Ablehnung des ''Kondominiums'' mit den Ständen kam es in der Folge zu Verhandlungen mit den Ständen, die Philipp Karl zwar nicht als neuen König anerkannten, jedoch zu Zugeständnissen bereit waren, sofern Philipp Karl den Codices Magni zustimmen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Koalitionäre den republikanischen [[Maiaufstand 1721]] niederschlagen und die Macht in Semess übernehmen konnten, rüstete Philipp Karl in Frankreich zu einer Fortsetzung des Bürgerkriegs, führte aber währenddessen weiterhin Verhandlungen mit der Koalition. Diese weigerten sich aber, den Bruder des Königs ohne Zugeständnisse als neuen Monarchen anzuerkennen und drängten auf eine Einberufung der Generalstände, was Philipp Karl jedoch verweigerte. Schließlich kam es ohne Philipp Karls Zustimmung zur Einberufung einer neuen Ständeversammlung in Sagradien, die Philipp Karl ausdrücklich nicht als König anerkannte und stattdessen Prinzessin Isabela, der Tochter Danadiers II., den Thron antrugen. Mit dem Einfall Philipp Karls, der die Nachfolge seiner Nichte nicht anerkannte, in Viça begann der Bürgerkrieg von neuem. Binn kurzem eroberte Philipp Karl große Teile des Nordostens und rückte bis in die [[Cabeza]] vor. Die Stände übergaben daraufhin den Oberbefehl über die Truppen an Prinz [[Johann Franz von Cuentez]]. In der [[Schlacht bei Canar]] in der Landschaft [[Soler]] wurde das Heer Philipp Karls besiegt, der Prinz musste ins französische Exil zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Franz heiratete im Jahr 1727 die Santori-Prinzessin [[Maria I.|Maria Luisa]], die letzte lebende Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und Nichte Philipp Karls. Im Folgejahr starb mit Philipp Karls Sohn Luis Gabriel der potenzielle Thronfolger des Prätendenten, woraufhin die Unterstützung für Philipp Karl vollends wegbrach. Er konnte daher auch nicht verhindern, dass die Stände 1730 Prinzessin Maria Luisa als [[Maria I.]] zur neuen Königin erhoben und damit die Thronrechte Philipp Karls übergingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam es - besonders in Nordostsagradien - immer wieder zu Aufständen der Anhänger Philipp Karls, die sich als ''Filipecarlistas'' bezeichneten, von größerem Erfolg war jedoch keine der Erhebungen. Nach Philipp Karls Tod im Jahr 1740 versuchte sein Schwiegersohn Heinrich von Vallador vergebens, als neuer filipecarlistischer Thronprätendent anerkannt zu werden. Sein Aufstand nach dem Tod Marias im Jahr 1745 führte zu seiner Verhaftung und Hinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Viça]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_B%C3%BCrgerkrieg&amp;diff=24700</id>
		<title>Sagradischer Bürgerkrieg</title>
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		<updated>2015-11-28T14:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Sagradischer Bürgerkrieg''' wird eine Reihe von Aufständen, Kriegen und sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen bezeichnet, die sich im Königreich Sagradien zwischen 1713 und 1725 ereigneten. Darin ging es um einen Machtkampf zwischen dem sagradischen König und seinen absolutistisch gesinnten Anhängern sowie verschiedenen Strömungen, die eine Form des ständischen Regiments im Gegensatz zur monarchischen Alleinregierung anstrebten. Dazu kamen auswärtige Einmischungen von Seiten Frankreichs und Mikoliniens. Kontext der Konflikte waren die seit 1701 ausgetragenen kriegerischen Auseinandersetzungen im Spanische Erbfolgekrieg und im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]], die das sagradische Königreich erschöpften und einen günstigen Boden für Aufstände, Protestbewegungen und Gewaltaktionen lieferten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne wird als Sagradischer Bürgerkrieg klassischerweise der in der neueren Forschung meist als '''Sagradischer Koalitionskrieg''' oder '''Krieg der Coalicionáriœs''' bezeichnete militärische Konflikt zwischen König [[Danadier II.]] und der ständisch-oppositionellen Adelskoalition verstanden, der mit Unterbrechungen von 1713 bis 1718 geführt wurde, ehe er 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen gegen das Regiment der Stände fortgesetzt wurde. Dagegen zählt die neuere Forschung zum Komplex des Bürgerkriegs auch die Reihe von Aufständen vor 1713 (v.a. den ''[[Juliaufstand 1708]]'' und den ''[[Septemberaufstand 1711]]'') sowie die Auseinandersetzung mit den [[Semest|Semestiner]] Republikanern infolge des ''[[Maiaufstand 1721|Maiaufstands 1721]]'' (auch als ''Zweiter Bürgerkrieg'' bezeichnet) sowie den so genannten ''[[Philippkarlisten]]'', die sich vor allem im Jahr 1721/22 ereigneten und in der Folge bis etwa 1735 andauerten (''Dritter'' und ''Vierter Bürgerkrieg'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg hatte seine Ursachen vor allem in den sozialen und politischen Entwicklungen in Sagradien während der Regierungszeit König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] (1651-1698). Dieser verfolgte gemäß den absolutistischen Vorbildern seiner Zeit das Ziel, die Zentralgewalt der Krone zulasten der traditionell einflussreichen Stände, den ''Cortes Generales d'Estadœs'' zu stärken. Für diesen Zweck benötigte er in erster Linie ein stabiles Finanzsystem. Das alte System zur Steuereintreibung durch die hochadeligen Gouverneure der Provinzen, hatte sich als ineffektiv erwiesen. Gabriel griff daher die Politk seines ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] auf und stärkte die Zugriffsrechte des Königs auf die Verwaltung des Landes. Der Adel verlor auf diese Weise rapide an Einfluss und Autonomie. Vorbild Gabriels war die absolutistische Regierungsform Frankreichs, wie sie unter Ludwig XIV. ausgeübt wurde. Auch in Sachen Hofhaltung und Ausgabenpolitik eiferte Gabriel dem französischen Vorbild nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Nachfolger [[Danadier II.]] (1698-1721) wurde diese unpopuläre Politik fortgeführt und erreichte einen Höhepunkt, der die Staatsfinanzen an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. Die Beteiligung Danadiers am Spanischen Erbfolgekrieg und der zeitgleiche [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] gegen [[Mikolinien]] führten zu einem rapiden Anwachsen der Staatsschulden, die der König durch Steuern in den Griff zu bekommen suchte. &lt;br /&gt;
Schnell weitete sich die Kritik im Land, die zunächst vor allem von den Städten aufgekommen war, auf den gesamten Regierungsstil Danadiers aus, der als autokratisch und absolutistisch empfunden wurde. Besonders gegen die verschwenderische Finanzpolitik des Königs wehrten sich die Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Juliaufstand 1708 bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach der Erhöhung der allgemeinen Steuern im Jahr 1708 – sie hatten zum Rücktritt des leitenden Ministers [[Santiago Corvón, Graf von Casterley]], geführt – schlug die Missstimmung auf die hungernde [[Semest|Semestiner]] Stadtbevölkerung über, die ihren Unmut im Juli 1708 in einem allgemeinen Aufstand ([[Juliaufstand 1708]]) zum Ausdruck brachte. Danadier ließ die Aufstände niederschlagen. Die Kritik am König hielt aber an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Cresq 1711]] musste Sagradien endgültig auf das [[Großherzogtum Servette]] verzichten. Nachdem der König die Abgaben des Adels zur Kriegsfinanzierung angehoben hatte, war es im September 1711 der niedere Landadel, der sich gegen den König erhob ([[Septemberaufstand 1711]]). Der König reagierte schließlich und berief die Generalstände ein, die nun über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten des Kriegs beraten sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einberufenen Generalständen kristallisierte sich jedoch schnell ein oppositionelles Lager um mehrere führende Adlige heraus, die dem Krieg ablehnend gegenüberstanden und einen raschen Friedensschluss befürworteten. Mehrere Resolutionen der Stände wurden vom König als Affront betrachtet und barsch zurückgewiesen. Die Versuche seines leitenden Ministers [[Carles de Granval]], zu vermitteln, scheiterten allesamt. Granval wurde schließlich entlassen, sein Nachfolger [[Manuel de Cambras]] setzte auf eine Konfrontation mit den Ständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neuen Generalstände dem König die Zusicherung weiterer Kredite verweigerten, löste dieser schließlich im April 1713 die Versammlung auf und kehrte zu seiner autokratischen Politik zurück. Gleichzeitig musste Danadier im Friede von Utrecht die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten, konnte sich aber auf keinen Frieden mit dem benachbarten [[Mikolinien]] einigen, das den Krieg gegen Sagradien fortsetzte. Eine Abordnung der gerade aufgelösten Generalstände versuchte nun auf Einladung des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesin]], [[José de Sesín|José de Sántori]], einem entfernten Vetter des Königs, in [[Vesaey]] das weitere Vorgehen zu erörtern. Dabei sollte ein neuerlicher Kompromiss mit dem König gefunden werden. Schließlich verabschiedete die Versammlung die so genannte ''Erklärung von Vesaey'', in der die Versammlung vom König die Wiedereinberufung der Stände forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wurde von Minister Cambras als Akt des Verrats gegen den König interpretiert, die Versammlung wurde gewaltsam aufgelöst und der Herzog von Sesin festgenommen, was schließlich den Bürgerkrieg auslöste, da dessen Anhänger nun aus dem Hochadel Truppen zusammenzogen und Aufstände gegen den König anzettelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionskrieg === &lt;br /&gt;
Sesin kam rasch frei und stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Er versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen. Nachdem König [[Georg I. von Mikolinien]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Mikolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Auch der de facto vom sagradischen König abhängige Fürst [[Maximilian II. von Cuentez]] kämpfte nicht gegen, sondern mit dem ständischen Koalitionsheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Oberbefehl von [[Alexandro Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnelle Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. Während sich der König unnachgiebig zeigte, versuchte sein Bruder Don Piero Joán mehrmals, mit den Aufständischen zu vermitteln. 1715 erreichte er einen zeitweiligen Waffenstillstand, der jedoch bald gebrochen wurde. Versuche Pieros, neuerliche Verhandlungen zu erreichen, führten dazu, dass er vom König bald nach Frankreich geschickt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung Casterleys im Jahr 1717 und der Übernahme des Oberbefehls der Koalitionstruppen durch [[Filipe de Piacón]] geriet der König immer mehr unter Druck. Die Entscheidung des mikolinischen Königs [[Georg II. von Mikolinien|Georg II.]], dem sagradischen König offiziell den Krieg zu erklären und mit Truppen in die sagradischen Besitzungen auf der mikolinischen Halbinsel vorzudringen, beschleunigte die Willensbildung bei Ständen und König, die Konflikte niederzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1718 leitete die im Vergleich zum Ständeheer deutlich schwächere Königspartei schließlich Waffenstillstandsverhandlungen ein, die im August zur Einigung führten. Danadier musste einer Wiedereinberufung der Generalständeversammlung zustimmen und sich unter Kontrolle einer Generalabordnung (''Delegación General'') der Stände stellen lassen. Der Bürgerkrieg war damit vorerst jedoch nicht beendet, da es in der Folge wiederholt zu royalistischen Aufständen kam. Dennoch demonstrierten König und Stände in der Folge die Wiederherstellung ihrer concordia und beschworen die gemeinsame Verantwortung vor Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Ständeregiments (''regimen d'estadœs'') ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1718 kam die neue Ständeversammlung zusammen, in der auch Royalisten vertreten waren und die von Danadier II. umfassende Zugeständnisse verlangte und eine Abordnung bestimmte, die zukünftig als Regierung dienen sollte. König und Stände sollten gemeinsam über die Modalitäten eines neuen Regierungssystems verhandeln, das die ''alten Freiheiten'' der Stände wiederherstellen und den Absolutismus durch ein ''Kondominium'' von König und Ständen ersetzen sollte, wie es die Vorstellung des Adels und der Mehrheit der Stände war. Der König wäre auf diesem Weg zu einer Art konstitutionellen Monarchen geworden, unter strenger Kontrolle der Stände. Die Ständeversammlung einigte sich im Sommer und Herbst 1719 auf insgesamt drei Teile einer neuen Ordnung, die als ''[[Codices Magni Libertatum]]'' bezeichnet wurden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König entließ zunächst parallel zu den Beratungen der Stände eigene Dekrete über das künftige Zusammenwirken von Ständen und König, die jedoch von den Generalständen als unzureichend zurückgewiesen wurden. Im Dezember 1719 musste Danadier schließlich auf weiteren Druck der Stände hin erklären, die Codices Magni von König und Ständen künftig einhalten zu wollen. Dabei behielt er sich zwei einzelne Abweichungen vor, dennoch reagierte die ultraroyalistische Partei empört auf das Entgegenkommen des Königs gegenüber den Ständen. Vor allem Danadiers Bruder Herzog [[Philipp Karl von Viça]] profilierte sich nun als radikaler Gegenpart zum konzessionsbereiten König. Bald wurden Gerüchte gestreut, der König sei aus Krankheitsgründen unzurechnungsfähig und zum willenlosen Werkzeug der gottlosen Adelspartei verkommen. Tatsächlich zeigte Danadier in der Folge zunehmend Anzeichen von Depressionen und schien die Gerüchte damit zu bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eskalation und Königsabsetzung ===&lt;br /&gt;
Trotz des Waffenstillstands und der Übereinkunft zwischen König und Ständen ging der Krieg mit Mikolinien weiter. Nach wechselvollen Kämpfen musste das sagradische Ständeregiment im Herbst 1720 schließlich einen für Sagradien nachteiligen Frieden akzeptieren. Größere Teile [[Südkont]]s mussten an Mikolinien abgetreten werden. Der Friedensschluss verstärkte die allgemeine Unzufriedenheit mit dem Ständeregiment, das durch Versorgungsprobleme und Hungersnöte ohnehin an Popularität verloren hatte und vornehmlich als Interessenvertretung des Hochadels wahrgenommen wurde. Damit verbunden waren interne Parteikämpfe innerhalb der Stände und Interessengegensätze vor allem zwischen hochadligen und hochklerikalen Gruppen einerseits und den niederadligen und bürgerlichen Schichten andererseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche royalistische Aufstände führten im Winter 1720/21 zu einer deutlichen Radikalisierung sowohl des Ständeregiments als auch der royalistischen Gegner. Deutliches Zeichen dafür war die Ermordung des jüngsten Königsbruders Prinz Peter von Sagradien. Die anti-ständische Propaganda der Royalisten schadete aber vor allem dem gesundheitlich angeschlagenen König selbst, der unter Konspirationsverdacht und mit seiner gesamten Familie unter Hausarrest gestellt wurde, womit er endgültig die Kontrolle über das Geschehen verlor. Der Versuch der ultra-royalistischen Partei um den Königsbruder [[Philipp Karl von Viça]], das Ständeregiment Ende Januar durch einen Staatsstreich zu überwinden, indem er von seinem Bruder als Nachfolger und Regent eingesetzt werden sollte, schlug fehl. Der König kam weiteren Sanktionen zuvor und floh außer Landes. Von Frankreich aus dekretierte er seine Abdankung und ernannte, wie von diesem verlangt, seinen Bruder zum Nachfolger, der de facto bereits zuvor die dynastische Führung des königlichen Hauses übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalstände erkannten dieses Dekret jedoch nicht an, da es den Codices Magni widersprach, und erklärten im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] den König für abgesetzt. Die bereits zerstrittenen Parteien in den Ständen konnten sich jedoch nicht auf eine Nachfolgeregelung einigen. Die Legitimisten hielten trotz des versuchten Putschversuchs und seiner antiständischen Propaganda an einem grundsätzlichen Thronfolgerecht Philipp Karls von Viça fest und setzten sich für Verhandlungen mit diesem ein, womit auch auch die Hoffnung auf eine Mäßigung des zunehmend radikalisierten Ständeregiments durch das königliche Gegengewicht verbunden war. Die Mehrheit der Radikalen votierte dagegen für eine andere Lösung, konnte sich unter den potenziellen Nachfolgekandidaten, dem Herzog von Sesin oder einer der beiden Töchter des Königs, nicht entscheiden. Mit der Ernennung einer neuen Generaldelegation mit voller Exekutivgewalt wurde Sagradien de facto eine Republik, wobei aber nur eine kleine radikale Minderheit in den Ständen diese Staatsform tatsächlich bevorzugte. An der Spitze des Staates stand der [[José de Sesín|Herzog von Sesin]] als Generalvikar der Stände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ständische und die radikale Republik ===&lt;br /&gt;
Während ergebnissoffene Verhandlungen mit Prinz Philipp Karl über eine mögliche Regierung aufgenommen wurden, ohne dass dieser bereits als König anerkannt worden wäre, kam es im Land zunehmend zu Widerständen gegen das ständische Regiment unter Führung des Herzogs von Sesin und seines mächtigen Sekretärs Graf [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]]. Die Spaltung der Stände in Hochadel und Radikale wurde immer deutlicher, eine Zusammenarbeit kaum noch möglich. Nachdem ein Putschversuch der Radikalen gegen die Regierung Bonavillas gescheitert war, ging die mächtige Adelspartei hart gegen die Verschwörer vor. Als es am Morgen des 23. Mai zur Hinrichtung des populären Semestiner Bürgers [[Luis Otero]] kam, der sich gegen das neue Stände-Regiment ausgesprochen und für eine Fortsetzung des Bürgerkriegs plädiert hatte und dafür des Hochverrats für schuldig befunden worden war, folgte in der Metropole ein blutiger Volksaufstand, der sich nun vor allem gegen den in den Ständen führenden Hochadel richtete. Von den Repressalien, die das Stadtvolk im Krieg erlitten hatte, und von der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage radikalisiert, bedrohten sie nun die Ständeherrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am [[Plazarenya]], versuchte Bonavillas und des Herzogs von Sesin habhaft zu werden und tötete mehrere Leibwachen des Regenten. Der Herzog konnte entkommen und floh nach [[Noyar]], die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten, wo sie sich aber endgültig zerstritt und spaltete. Die Partei der Radikalen unter der Führung des Kleinadligen [[Simón Bernord]] rief nun offiziell die Republik aus, erklärte die regierende Generaldelegation der Stände für abgesetzt und übernahm mit einem Heer aus freiwilligen Baronen, Bürgern und Bauern die Herrschaft in Semest. Die geschockten Generalstände bzw. das was von ihnen übrig geblieben war, aktivierten das stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] gegen die Usurpatoren in der Hauptstadt. Damit war der Bürgerkrieg endgültig von neuem entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Semest übernahm ein ''Rat der Sieben'' aus Bürgerlichen und Kleinadligen unter Führung Simón Bernords die Herrschaft. Er erklärte die Monarchie für beendet und das Volk zum Souverän, in dessen Namen der Rat zu handeln glaubte. Die Kammern der Stadt wurden nun mit Anhängern der Sieben besetzt und zu wesentlichen Vollzugsorganen erklärt. In der Folge weitete sich der Volksaufstand von Semest aus auf das gesamte Land aus. Im Mai und Juni bildeten sich auch in anderen Städten und teilweise auch auf dem Land radikale ''Räte'' und ''Abordnungen'', die sich teilweise den Sieben in Semest unterstellten, teilweise aber auch als eigenständiges Vollzugsorgan auftraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Radikalisierung eines Teils des Volkes gegen den Adel und die Stände erreichte der Bürgerkrieg eine neue Wendung. Die Ermordung des Herzogs von Sesin am 24. Juli 1721 markierte  den Höhepunkt der Gewalt. Royalisten und ehemalige Koalitionäre mussten sich nun gegen die ''Radikalen'' behaupten und verbündeten sich zu diesem Zweck. Mehrere Heere der Royalisten und Koalitionäre gingen in der Folge gegen die Aufständischen vor. Im Herbst kam es zur Belagerung von Semest, das im November 1721 eingenommen werden konnte. Bernord wurde auf der Flucht festgenommen und schließlich als Verräter angeklagt und hingerichtet. Die Aufstände der Radikalen sowie diverse Bauernaufstände zogen sich noch bis Mitte 1722 hin und konnten erst dann weitgehend beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philippkarlistenkrieg 1722-24 ===&lt;br /&gt;
Die Stände, die nun die Macht konsolidiert hatten, wählten im Januar 1722 einen ''Staatsrat'', der nun die Regierungsgeschäfte wahrnehmen sollte. Derweil machte sich die im Mai 1722 neu zusammengetretene Ständeversammlung daran, Konditionen einer neuen Ordnung auf Grundlage der Codices Magni festzusetzen. Diese wurden im September 1722 in einem neuerlichen Codex Magnum für verbindlich erklärt. Nach der Ermordung des Herzogs von Sesin scheiterte die Partei des Prinzen [[Philipp Karl von Viça]], des Bruders Danadiers II., mit dem Versuch einer Restauration des Sántori-Königtums unter Führung Philipp Karls. Unterstützt wurde Philipp Karl, der offenbar auch zu einer neuerlichen kriegerischen Konfrontation bereit war, von seinem Schwiegervater, dem französischen Regenten Philipp von Orléans. Noch ehe es zu militärischen Auseinandersetzungen mit dem Heer gekommen war, versuchten beide Seiten sich gütlich zu einigen. Ein Königtum Philipp Karls in Nachfolge seines Bruders wurde von Seiten der Stände in jedem Fall an eine Zustimmung zu den Codices Magni gebunden. Dem stellte sich Philipp Karl entgegen, der seine Verhandlungsposition durch militärische Erfolge zu verbessern versuchte und schließlich im Sommer 1722 mit einem französisch unterstützten Heer in [[Amôria]] einfiel, um zunächst sein Herzogtum und anschließend die Krone zu erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnellen Erfolge Philipp Karls führten innerhalb der Stände zu Verunsicherung. Die Stände wandten sich an Prinz [[Johann III. Franz|Johann Franz von Cuentez]], der im August 1722 zum Oberbefehlshaber des Ständeheeres aufstieg. Nachdem sein Gegner ihm in mehreren Schlachten hatte ausweichen können, stellte das Heer Johanns seinen Gegner Philipp Karl im November 1722 bei [[Canar]] in der Landschaft [[Soler]] und errang einen vorentscheidenden Sieg. Philipp Karl verlor in der Folge schlagartig seine Stellung im Nordosten und ging schließlich in Frankreich ins Winterquartier. Ein Versuch, schon im Frühjahr 1723 zurückzuschlagen, war nicht von Erfolg gekrönt. Der militärische Widerstand von Seiten Philipp Karls erlitt dadurch einen schweren Rückschlag, von dem er sich nicht mehr erholen konnte. Zwar gingen die Kämpfe noch weiter, im Herbst 1724 war die Erhebung der Philippkarlisten aber beendet, zu Beginn des Jahres 1725 erklärten die Generalstände daraufhin die Bürgerkriege für beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Königtum Marias I. und Johanns III. === &lt;br /&gt;
Das Bündnis der Stände mit der Partei des Prinzen von Cuentez und der gemeinsame Sieg gegen die Philippkarlisten ebnete den Weg für die Rückkehr zur Monarchie. [[Johann Franz von Cuentez]] stieg nun zum Prinzregenten auf und erhielt weitreichende Vollmachten. Als Grundbedingung musste Johann Franz jedoch die [[Codices Magni]] anerkennen. Nach der Hochzeit Johann Franz mit [[Maria I.|Maria Luisa von Santori]], einer Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]], verfolgten Prinz und Stände das Programm einer Versöhnung zwischen den früheren Bürgerkriegsgegnern, das 1730 schließlich zur Wiedereinführung des Königtums führte. Nachdem Maria die Codices Magni beschworen hatte, wurde sie am 6. Januar 1730 in [[Noyar]] zur Königin gekrönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuche der Philippkarlisten, durch militärische Operationen von Frankreich aus, vor allem aber durch loyalistische Aufstände eine absolutistische Restauration durchzusetzen, scheiterten, zogen sich aber noch bis 1735 hin. Vor allem der Tod Luis Gabriels, des einzigen Sohnes Philipp Karls von Viça, im Jahr 1728 schwächte die Philippkarlisten, denen der dynastische Nachfolger fehlte. Letztmals versuchte Philipp Karls Schwiegersohn [[Heinrich von Vallador]] nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] 1745 einen groß angelegten Aufstand, der jedoch niedergeschlagen werden konnte. Sein Versuch, Gegner Johanns III. auf seine Seite zu ziehen, scheiterte weitgehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Erste_Sagradische_Republik&amp;diff=24699</id>
		<title>Erste Sagradische Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Erste_Sagradische_Republik&amp;diff=24699"/>
		<updated>2015-11-28T14:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Erste Sagradische Republik''' oder '''Alte Republik''' (''La República Vella'') wird in der republikanischen Geschichtsschreibung [[Sagradien]]s das neunjährige Interregnum zwischen 1721 und 1730 bezeichnet, in der Sagradien ohne [[König von Sagradien|König]] regiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgegangen war der [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] zwischen Royalisten und Ständischen 1713-1718 sowie das zweijährige ''Kondominium'' König [[Danadier II.|Danadiers II.]] mit den Generalständen. Nach dessen Scheitern wurde Danadier II. abgesetzt und die Stände übernahmen die absolute Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das republikanische Interregnum lässt sich grob in drei Phasen gliedern:&lt;br /&gt;
* 1721: Das absolute Regiment der Generalstände unter Führung von [[Joseph August von Sesin]] (1721) und die Auseinandersetzung mit der radikalen [[Semestiner Republik]].&lt;br /&gt;
* 1722-1725: Der Krieg der Stände gegen die royalistischen [[Philippkarlisten]]&lt;br /&gt;
* 1725-1730: Die Prinzregentschaft [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] und die Rückkehr zur Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Republik folgte 1730 mit der Krönung [[Maria I.|Marias I.]] zur Königin die Rückkehr zum ständisch-monarchischen ''[[Kondominium]]'' (auch als ''Ständekönigtum'' oder ''Sántori-Restauration'' bezeichnet). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ''Erste Republik'' ist umstritten und wird von einigen Historikern heute gemieden. Von Monarchisten wurde diese Phase traditionell als ''Interregnum'' bezeichnet. Erst nach der Ausrufung der Sagradischen Republik im Jahr 1893 setzte sich der Begriff ''Erste Republik'' für die königslose Zeit 1721-1730 durch, die als Vorbild für die sogenannte ''Zweite Republik'' fungierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen sagradischen Geschichtsschreibung gilt die Zeit der Republik als Teil der längeren sogenannten [[Ständezeit]] (1719-1760), in der Sagradien im Wesentlichen durch die Generalstände in Form einer ständischen Allein- oder Mitherrschaft regiert wurde. Gelegentlich wird daher auch die gesamte Zeit des sogenannten ''Ständekönigtums'' (1730-1757) bis zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] zur Ersten Republik gerechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Den Beginn der Republik markierte die Absetzung [[Danadier II.|Danadiers II.]] im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] durch die sagradischen Generalstände. Vorausgegangen war ein erfolgloser royalistischer Staatsstreich gegen die Ständeherrschaft, die mit dem Ende des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegs]] 1719 begonnen hatte. Mit den [[Codices Magni Libertatum]] hatte sich Danadier 1719 zum ''Kondominium'' mit den Ständen verpflichten müssen, doch war es in der Folge zu häufigen Auseinandersetzungen und royalistischen Gegenmaßnahmen gekommen. Nach einer Phase der Radikalisierung und dem erfolglosen [[Januarstaatsstreich 1721]] floh der König außer Landes und die Stände beriefen sich auf die Codices Magni, um den König abzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge war Sagradien de facto, aber nicht de jure eine Republik. Stattdessen wurde die Zeit der absoluten Ständeherrschaft als Interregnum betrachtet, bis sich ein König finden würde, der die Rechte der Stände vorbehaltlos anerkennen würde. Als Reichsverweser wurde eine ''Generaldelegation der Stände'' unter Vorsitz des ''Ersten Generaldelegierten'' Herzog [[José de Sesín]] bestimmt. Zum mächtigsten Mann im Reich stieg dessen Sekretär Graf [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radikalisierung und Maiaufstand ===&lt;br /&gt;
Die Republik war von Beginn an durch Gegensätze zwischen einer hochadligen Partei auf der einen und einer radikalen, teils auch republikanisch gesinnten Gegenpartei auf der anderen Seite geprägt, die um die Vorherrschaft stritten. Nachdem ein Putschversuch der Radikalen gegen die Regierung Bonavillas im Mai 1721  gescheitert war, ging die mächtige Adelspartei hart gegen die Verschwörer vor. Führende Vertreter der radikalen Opposition wurden hingerichtet, darunter der Semestiner Bürger [[Luis Otero]], dessen Hinrichtung am 23. Mai 1721 zum Ausbruch des blutigen [[Maiaufstand]]s in der Hauptstadt führte. Dieser richtete sich vor allem gegen den in den Ständen führenden Hochadel und wurde durch die schlechte wirtschaftliche Lage angetrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sogenanten [[Maiblutnacht]] vom 23. auf den 24. Mai 1721 stürmte ein wütender Mob den Königspalast am [[Plazarenya]], versuchte [[Luis Ambrôsio de Bonavilla|Bonavilla]]s und des [[José de Sesín|Herzogs von Sesin]] habhaft zu werden und tötete mehrere Leibwachen des Regenten. Der Herzog konnte entkommen und floh nach [[Noyar]], die Ständeversammlung musste vor der unterschätzten Eskalation ins nahe [[Vierna]] flüchten, wo sie sich aber endgültig zerstritt und spaltete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semestiner Republik ===&lt;br /&gt;
In den Morgenstunden des 24. Mai rief die Partei der Radikalen unter der Führung des Kleinadligen [[Simón Bernord]] offiziell die Republik aus, erklärte die regierende Generaldelegation der Stände für abgesetzt und übernahm mit einem Heer aus freiwilligen Baronen, Bürgern und Bauern die Herrschaft in der Hauptstadt. Ein ''Rat der Sieben'' wurde als diktatorische Regierung eingesetzt, die Führung übernahm [[Simón Bernord]]. Er erklärte die Monarchie für beendet und das Volk zum Souverän, in dessen Namen der Rat zu handeln glaubte. Die Kammern der Stadt wurden nun mit Anhängern der Sieben besetzt und zu wesentlichen Vollzugsorganen erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge weitete sich der Volksaufstand von Semest aus auf das gesamte Land aus. Im Mai und Juni bildeten sich auch in anderen Städten und teilweise auch auf dem Land radikale Räte und Abordnungen, die sich teilweise den Sieben in Semest unterstellten, teilweise aber auch als eigenständiges Vollzugsorgan auftraten. Die geschockten Generalstände bzw. das was von ihnen übrig geblieben war, aktivierten das stehende Heer unter [[Carles de Vierna]] gegen die Usurpatoren in der Hauptstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt der Gewalt markeirte die Ermordung des Herzogs von Sesin durch radikale Attentäter am 24. Juli 1721. Royalisten und ehemalige Koalitionäre mussten sich nun gegen die Radikalen behaupten und verbündeten sich zu diesem Zweck. Mehrere Heere der Royalisten und Koalitionäre gingen in der Folge gegen die Aufständischen vor. Im Herbst kam es zur Belagerung von Semest, das im November 1721 eingenommen werden konnte. [[Simón Bernord]] wurde auf der Flucht festgenommen und schließlich als Verräter angeklagt und hingerichtet. Die Aufstände der Radikalen sowie diverse Bauernaufstände zogen sich noch bis Mitte 1722 hin und konnten erst dann weitgehend beendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philippkarlistenkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit der Niederschlagung der radikalen ''Semestiner Republik'' im Herbst 1721 wurde ein Weg zur mittelfristigen Rückkehr zur Monarchie eingeschlagen. Im Januar 1722 trat eine neue Ständeversammlung zusammen und wählte einen neuen ''Staatsrat'' an ihr Spitze, der von Vertretern des Hochadels dominiert wurde. Die neue Führung der Republik leitete Verhandlungen mit potenziellen Thronanwärtern ein und suchte nach einer Erneuerung des Kondominiums aus König und Ständen. Der aussichtsreichste Thronanwärter [[Philipp Karl von Viça]], Bruder von [[Danadier II.]] und von Frankreich unterstützt, verweigerte aber die Anerkennung der Codices Magni und zog eine militärische Entscheidung vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem französisch unterstützten Heer fiel Philipp Karl in [[Amôria]] ein, um zunächst sein Herzogtum und anschließend die Krone zu erobern. In mehreren Schlachten gelang es Philipp Karl jedoch nicht, sich gegen das Ständeheer unter der Führung von Prinz [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zu behaupten. In der Folge eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen der Ständepartei und den sogenannten [[Philippkarlisten]] aber zum erneuten Bürgerkrieg ([[Philippkarlistenkrieg]]). Im Sommer 1724 war der militärische Widerstand Philipp Karls vorerst besiegt, auch wenn es in den Folgejahren immer wieder zu Versuchen der Philippkarlisten kam, den Thron zu erobern. Im Jahr 1725 verkündeten die Generalstände offiziell das Ende der Bürgerkriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zur Monarchie ===&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Generalstände mit [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] und dessen militärischer Sieg gegen die Philippkarlisten ebneten schließlich den Weg zur Rückkehr zum monarchischen Regiment. Wesentlicher Schritt dahin war die Ernennung [[Johann Franz von Cuentez]] zum Oberbefehlshaber der ständischen Truppen im Krieg gegen die Philippkarlisten. Danach fungierte der Kriegsheld Johann Franz als ''Prinzregent'' der Republik und stieg de facto in die Position eines Ersatzmonarchen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Hochzeit Johann Franz' mit [[Maria I.|Maria von Santori]], einer Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]], im Jahr 1727 wurde ein Zeichen der Versöhnung zwischen Royalisten und Ständischen gesetzt. Nach dem republikanischem Intermezzo kehrte Sagradien au diesem Weg zum sogenannten ''Kondominium'' zwischen König und Ständen zurück, das unter [[Danadier II.]] gescheitert war. Nach der Zeit der sogenannten ''Prinzregentschaft'' Johanns wurde [[Maria I.]] schließlich im Januar 1730 zur  sagradischen Königin gekrönt, nachdem sie zuvor ihren Schwur auf die [[Codices Magni]] geleistet hatte. Diese wurden nun zum faktischen Grundgesetz der restaurierten sagradischen Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=24698</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2015-11-28T13:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann III. Franz von Santori''' (''Joán Francês de Sántori'', *1698, †1745) war Graf von Nadal und [[Fürst von Cuentez]] (1725-1745). Er war von 1723 bis 1730 ''Prinzregent der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]'' und danach bis zu seinem Tod Mitregent seiner Frau [[König von Sagradien|Königin]] [[Maria I.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Joán Francês wurde 1698 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Francisco de Diegue|Prinz Francisco von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Danadier II.]] in [[Semest]] auf und gehörte zum fürstlichen Hochadel: 1699 hatte sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren das [[Fürstentum Cuentez]] geerbt. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab den Königstitel an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Franciscos und Onkel Joán Franciscos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1706/7 stand Sagradien im Spanischen Erbfolgekrieg zunehmend auf verlorenem Posten. Der Krieg, in dem Maximilian II. für den sagradischen König [[Danadier II.]] kämpfte, entwickelte sich für den sagradischen König zu einem Desaster und mündete unmittelbar in den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg der Koalition]], in dem Maximilian II. das Ständeheer der antiroyalistischen &amp;quot;[[Coalicionariœs]]&amp;quot; unterstützte und unter den symbolischen Schutz des cuentesischen Fürsten stellte. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisse im Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Als Prinz des Hauses Sántori beteiligte sich der junge Johann Franz aktiv im Krieg gegen die Royalisten, der mit der Gefangennahme Danadiers II. 1718 vorerst beendet wurde. Als Mitglied der neu einberufenen Ständeversammlung gehörte Johann Franz danach zu den Anhängern eines ''Regimen Mixtum et Moderatum'', das eine Mitherrschaft der Stände an der königlichen Regierung vorsah, eine weitere Radikalisierung der Ereignisse aber ablehnte. Nach dem Tod seines Vaters Prinz Francisco im Jahr 1720 wurde Johann Franz als nächster Verwandter Maximilians II. zu dessen Erben designiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse des Jahres 1721 - der Absetzung Danadiers II. und des Aufstandes der radikalen Republikaner gegen die Ständeherrschaft – stellte sich Johann Franz gegen die radikalen Republikaner unter Führung von [[Simón Bernord]] und war als Heerführer an der Belagerung [[Semest]]s im Herbst 1721 beteiligt. Als deutlich wurde, dass eine friedliche Einigung mit dem im Exil befindlichen Bruder Danadiers II. Herzog [[Philipp Karl von Viça]] an dessen Weigerung scheitern würde, das ständische Kondominium zu akzeptieren, rückte Johann Franz in eine Schlüsselstellung und erhielt den Oberbefehl über das Ständeheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft ===&lt;br /&gt;
Während noch verhandelt wurde, rückte Philipp Karl mit einem Heer in Nordostsagradien ein. Nach seinem Sieg in der [[Schlacht bei Canar]] gelang es Johann Franz, die Philippkarlisten empfindlich zu schlagen und zurückzudrängen. Nach seinem Sieg über die Philippkarlisten wurde Johann Franz von den Generalständen zum ''Prinzregenten'' der Republik ernannt, womit Johann Franz an die Spitze des Staatswesens trat und eine königsähnliche Position einnahm. In den folgenden Jahren regierte er den Staat gemeinsam mit dem ''Staatsrat'' der Generalstände. Die Philippkarlistenkriege konnten schließlich 1725 beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1725 starb Johanns Onkel [[Maximilian II. von Cuentez]] und Johann III. Franz erbte die cuentesische Fürstenwürde, die er feierlich entgegennahm. Seine Stellung im Reich stärkte Johann Franz zusätzlich durch die 1727 vollzogene Trauung mit [[Maria I. Luise|Maria Luisa von Sagradien]], einer Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]]. Die Ehe war Teil des Programms, das durch die Bürgerkriege gespaltene Land zu einen und eine symbolische Aussöhnung zwischen Royalisten und Ständischen zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zum Königtum und Mitregentschaft ===&lt;br /&gt;
Erfolgreicher Höhepunkt dieser Aussöhnungspolitik war die offizielle Rückkehr zur Monarchie, die am 6. Januar 1730 mit der Krönung seiner Frau [[Maria I.]] zur sagradischen Königin erreicht wurde. Zuvor hatten Maria wie auch ihr Ehemann einen Eid auf die [[Codices Magni]] leisten müssen. Damit hatte das Königreich Sagradien nach neunjährigem Intermezzo wieder ein Herrscherpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Johann, der landesweit als ''Prinzregent'' bekannt war, erhielt nun den Titel eines Königs und Mitregenten seiner Frau, erhielt aber keine eigenen Thronrechte. Dennoch behielt er de facto seine Position als wichtigster Machthaber, auch wenn er seine Macht mit den Ständen teilen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. Bis 1735 mussten Johann Franz und Maria immer wieder von Frankreich aus organisierte Aufstände der loyalistischen [[Philippkarlisten]] zurückschlagen. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Joán Francisco und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Johann gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semest. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann herrschte in Cuentez als de jure souveräner Fürst in der Blutslinie, in Semest jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Johann seiner Ehefrau in Cuentez theoretisch voran- und in Semest untergestellt. Jedoch waren beide in der Theorie gleichberechtigte Herrscher und es blieb zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Johanns in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Johanns als neuen König erwählt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Offen blieb im Reich auch die Nachfolgefrage, nachdem der einzige Sohn und Thronfolger Johann Manuel 1734 gestorben war. Daher erließ Johann Franz in Konsens mit den Ständen eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magni ergänzte. Darin versuchte Johann, die dynastische Nachfolge seiner einzig verbliebenen Tochter [[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]] zu bestätigen, musste aber den Ständen ein Mitspracherecht einräumen. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung aus dem Jahr 1738 wurde die dreizehnjährige María Francisca - bereits zuvor zur Thronfolgerin in Cuentez proklamiert, nun als Thronfolgerin auch der sagradischen Krone bestätigt und erhielt den Titel einer [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]]. Jedoch sollten die Stände nun auch bei der Wahl ihres Gatten, des zukünftigen Königs, ein Mitspracherecht erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1745 starb Johann Franz im Alter von 47 Jahren an einem Reitunfall. Seine schwangere Frau [[Maria I.]] brachte wenige Monate später mit [[David II.|David Johann]] einen Sohn und Thronfolger zur Welt. Als Maria I. 1748 starb, folgte ihr der erst dreijährige Sohn als [[David II.]] auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Maria_I.&amp;diff=24697</id>
		<title>Maria I.</title>
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		<updated>2015-11-28T13:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maria I. Luisa''' (*1708, †1748) war regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1730-1748) sowie als Ehefrau [[Johann III.|Johanns III. von Cuentez]] auch [[Fürstentum Cuentez|Fürstin von Cuentez]]. Sie wurde als Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]] nach dessen Sturz und dem einem siebenjährigen Interregnum der so genannten [[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]] von den sagradischen [[Generalstände]]n zur Königin erhoben. Bis zu seinem Tod 1745 regierte sie das Land gemeinsam mit ihrem Mann [[Johann III. Franz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dona María Luísa de Sántori wurde 1708 als Tochter des sagradischen Königs [[Danadier II.]] und dessen wittelsbachischer Ehefrau Maria Anna von Bayern geboren. Als jüngere Tochter war Maria nicht zur Thronfolge auserkoren. Stattdessen galt ihr zwei Jahre jüngerer Bruder [[Joán Danadier]] als Präsumptiverbe der Krone und erhielt den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria fünf Jahre alt war, begann der gewaltsame Aufstand der so gennanten ''[[Coalicionáriœs]]'' gegen ihren Vater den König, der später als ''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'' bekannt wurde. Während dieser Jahre hielt sich Maria an wechselnden Orten auf, u.a. am Hof ihres Großvaters Maximilian II. Emanuel von Bayern. Die Absetzung ihres Vaters Danadier im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] führte zur Diskussion um die Thronfolge, in der die junge Maria als Tochter Danadiers II. eine Schlüsselstellung in den Plänen der Royalisten spielte, das Haus Santori wieder zu inthronisieren. Sie wurde damit eine potenzielle Konkurrentin ihres Onkels [[Philipp Karl von Viça]], der von ihrem Vater als Thronfolger eingesetzt worden war, für eine absolute Königsherrschaft eintrat und damit für eine Fortführung der Bürgerkriege stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Maria Luisas zur [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]], dem traditionellen Thronfolgertitel, im Jahr 1723, stärkte ihre Stellung im Reich. 1727 heiratete die 20-jährige Prinzessin den zehn Jahre älteren [[Johann III. Franz von Cuentez]], der als Prinzregent der Republik fungierte. Drei Jahre später setzte dieser die offizielle Rückkehr zum Königtum durch. Am 6. Januar 1730 wurde Maria Luisa daraufhin als Maria I. zur Königin von Sagradien erhoben, nachdem sie einen Eid auf die [[Codices Magni Libertatum]] geleistet hatte. Ihre feierliche Krönung galt als symbolisches Ende der Bürgerkriege und als Aussöhnung zwischen Royalisten und Anhängern einer Ständeherrschaft   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der praktischen Politik überließ Maria ihrem Mann die Führung, der als Mitregent eingesetzt worden war. Obwohl Johann III. weitgehend die Regierungsgeschäfte führte, behielt Maria großen Einfluss und wirkte zumindest für einige Jahre als echte Mitregentin. Ebenso wie ihr Mann förderte sie Künste und Wissenschaften und stand in engem intellektuellen Austausch mit dem älteren [[Santiago Calles]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch privat führten beide eine glückliche Ehe, aus der jedoch nur zwei Kinder das erste Lebensjahr überlebten. Die älteste Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] kam 1729 auf die Welt, ihr jüngerer Bruder Joán Manuel, als [[Prinz von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]] Thronfolger beider Königreiche, starb 1734. 1745 kam mit dem Sohn [[David II.|David Johann]] ein neuer Thronfolger auf die Welt, sein Vater Johann III. war nur wenige Monate zuvor verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns III. führte Maria gemeinsam mit einem Staatsrat der Generalstände die Regierungsgeschäfte, ehe sie 1749 starb. Ihr folgte ihr vierjähriger Sohn [[David II.]] auf den Thron, ehe mit Marias und Johanns Tochter [[Maria II. Franziska]] 1753 die letzte Santori-Monarchin nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=24696</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=24696"/>
		<updated>2015-11-28T13:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1725-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Piero I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Miqueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Michael (III.) von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miquel (III) de Valier&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''República Vella''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] (1698-1745), Prinzregent''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán III Francês de Cuentez''&lt;br /&gt;
| ''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent, seit 1730 Mitregent Marias I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1708-1748)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1753)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1729-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] di Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Nichte Napoleons &amp;amp; Tochter Joseph Bonapartes, Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1867-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=24695</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=24695"/>
		<updated>2015-11-28T13:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1725-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Piero I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Miqueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Michael (III.) von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miquel (III) de Valier&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''República Vella''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] (1698-1745), Prinzregent''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán III Francês de Cuentez''&lt;br /&gt;
| ''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent, seit 1730 Mitregent Marias I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1712-1748)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1753)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1729-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] di Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Nichte Napoleons &amp;amp; Tochter Joseph Bonapartes, Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1867-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Danadier II.</title>
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		<updated>2015-11-28T12:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: /* Kronprinz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Danadier II.''' (von Sagradien) (*1682; †1732) war [[König von Sagradien]] (1698-1721). Seine verschwenderische und autoritäre Politik, seine außenpolitischen Misserfolge und der daraus erwachsende Konflikt mit den Ständen führte das Land in einen [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]], in dessen Folge er den Großteil seiner Macht verlor und schließlich durch die Stände für abgesetzt erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronprinz ===&lt;br /&gt;
Luis Danadier Gabriel María Jâcque Agostino de Santori-Valier wurde 1682 in [[Semest]] als Sohn des sagradischen Infanten [[Gabriel Agosto|Gabriel August]] und dessen Frau Marie Josephine de Bourbon, einer Tochter Ludwigs XIV. von Frankreich, geboren. Sein Großvater väterlicherseits war König [[Gabriel VII.]] (1651-1698), sein Großvater mütterlicherseits Ludwig XIV. Als Sohn des Infanten von Sagradien wuchs Danadier am Hof seines Großvaters in Semest auf und wurde mit dem Ziel erzogen, dereinst seinem Vater als Monarch zu folgen. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn wird als kalt beschrieben, zog dieser doch angeblich seinen zweitältesten Sohn [[Philipp Karl von Viça|Filipe Carles]] (*1685) als Lieblingssohn vor. Jedoch folgte Danadier nach dem Tod seines Vaters 1695 als Kronprinz und [[Prinz von Sarmay]] nach. Als sein Großvater 1698 starb, war Danadier gerade einmal sechzehn Jahre alt und folgte als Jugendlicher auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1699 – Danadier war gerade 17 Jahre alt - wurde er mit der ebenso alten Wittelsbacherprinzessin Maria Anna von Bayern verheiratet. Aus der Ehe ging 1710 mit dem Prinzen [[Joán Danadier]] ein Sohn hervor, der aber 1719 starb. Außerdem gebahr Maria Anna dem Santori-Prinzen mehrere Töchter, u.a. die älteste Tochter Isabel (1701-1722) sowie die jüngere Tochter [[Maria I. Louise|María Luísa]] (1705-1735), die später den [[Fürst von Cuentez|Prinzen von Cuentez]] [[Johann III.]] heiratete und als Maria I. selbst den sagradischen Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsbeginn und Aufstände ===&lt;br /&gt;
Von Beginn seiner Regierungszeit an versuchte Danadier die von seinem Vater gepflegte Herrschaftsform eines starken Königtums mit absolutistischem Anspruch fortzusetzen und diesen im Glanz der Repräsentation zu übertreffen. Sein großes und unerreichtes Vorbild war dafür in besonderem Maße sein Großvater König Ludwig XIV. von Frankreich, dem er als sagradischer „Sonnenkönig“ nacheifern wollte. Dafür kam bereits früh die spöttische Bezeichnung des „Schattenkönigs“ (''Rei d’Ombra'') auf. Danadier übernahm von seinem Großvater eine bereits extrem angespannte Staatskasse, die er mit seiner gesteigerten Repräsentation vollends ruinierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch außenpolitisch handelte Danadier unglücklich. Weder im Spanischen Erbfolgekrieg, noch im zeitgleich stattfindenden [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703 konnte Sagradien Erfolge verzeichnen. Im Gegenteil verschlang der Krieg gegen Mikolinien nicht nur Unsummen, sondern führte auch zu schweren Niederlagen, die letztlich zum Einflussverlust in Mikolinien führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion bildete sich im Hochadel zunehmend Widerstand gegen die Politik des Königs. Dessen leitender Minister [[Santiago de Corvón Graf von Casterley]], bemühte sich vergebens, den Haushalt zu sanieren. Als Danadier Pläne zum Bau eines Lustschlosses in [[Colegial]] nach dem Vorbild von Versailles umsetzen wollte und dafür die allgemeinen Steuern anhob, trat Casterley im Jahr 1708 zurück. Es folgte im Juli ein [[Juli-Aufstand 1708|Aufstand]] der hungernden Stadtbevölkerung in [[Semest]], die blutig unterdrückt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Cresq 1711]] musste Sagradien schließlich endgültig auf alle Ansprüche auf das [[Großherzogtum Servette]] verzichten, das wieder der mikolinischen Monarchie eingegliedert wurde. Ein neuerlicher innersagradischer [[September-Aufstand 1711|Aufstand im September 1711]], der sich schnell auf das gesamte Land ausweitere und teilweise von der Adelsopposition gefördert wurde, zwang den König erstmals seit 1632 die [[Generalstände]] einzuberufen. Dort bildete sich eine breite Koalition kritischer Adliger, die sich hinter dem [[Herzog von Sesín]], [[José de Santori Herzog von Sesín|José de Santori-Sesín]], versammelten und ein Ende der kostspieligen Bauprogramme forderten. Darüber hinaus verweigerten die Stände im Jahr 1713 weitere Kriegskredite, woraufhin Danadier die Versammlung auflöste, um zu seinem absoluten Regime zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cortes von Tulis und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Auflösung flohen zahlreiche Oppositionelle ins benachbarte [[Königreich von Cuentez]], wo sie sich unter den Schutz von [[Johann III.]] von Cuentez stellten und die oppositionellen [[Cortes de Tulis]] einberiefen. Führende Männer waren der Herzog von Sesín und der [[Herzog von Scantia]]. Danadier – offiziell noch immer im Krieg mit dem cuentezischen Nachbarn – erklärte Sesin und seine Anhänger zu Hochverrätern und enthob sie ihren Ämtern. Nachdem Danadier im Frieden von Utrecht 1713 die strategisch wichtigen Westseestützpunkte [[La Cripón]] und [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, erklärten die Cortes von Tulis den König für abgesetzt und und beriefen sich dabei auf den Eid, den der König geleistet hatte und in dem er versprochen hatte, nur zum Nutzen der sagradischen Nation zu handeln. Die Tulinesischer Stände stellten ein eigenes Heer zu Verfügung, das auf [[Semest]] losmarschierte. Mit der [[Schlacht bei Tantallas 1713]] zwischen königlichen Truppen und Anhängern Sesíns begann der Bürgerkrieg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der König stützte sich auf seine alten Anhänger aus dem Norden des Landes sowie auf das Haus Bourbon und seine französischen Kontakte. Sesín versammelte hinter sich eine Koalition aus oppositionellen Adligen, vornehmlich aus den Häusern Santori-Sesín, [[Piacón]] und [[Haus Todesce|Todesce]]. Nachdem der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] jede Verwicklung in die Kämpfe verweigert hatte, bewilligte sein Nachfolger [[Georg II. von Mikolinien|Georg II.]] die Entsendung eines Freiwilligenheers zur Unterstützung der Koalition. Unter dem Oberbefehl von [[Alexandro Graf Vierna]] konnte das Koalitionsheer schnell einige Erfolge feiern, jedoch keine Entscheidung erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1715 holte Danadier Casterley zurück und machte ihn zu seinem leitenden Minister. Nachdem dieser 1717 versucht hatte, gegen den Willen Danadiers einen Waffenstillstand und Kompromissfrieden mit José de Sesín auszuhandeln, wurde er entlassen, festgesetzt und wegen Hochverrats verurteilt und hingerichtet.  Nach der Übernahme des Oberbefehls der koalitionären Truppen durch [[Filipe de Piacón]] im Jahr 1717 geriet der König immer mehr unter Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Ende der Kämpfe ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1718 stand Danadier II. vor einer endgültigen Niederlage und bemühte sich um ein Übereinkommen mit den Ständen. Er berief eine neue Generalständeversammlung ein und akzeptierte ein Generalkomitee der Stände als faktisches Kontrollorgan. Seine Unterschrift unter das Codex Magnum Libertatum der Stände 1719 diskreditierte ihn endgültig auch bei der ultraroyalistischen Partei unter Führung seines Bruders [[Philipp Karl von Viça]], zumal das ständische Sagradien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg gegen Mikolinien]] erneut keine Gebietsgewinne erreichen konnte. Nach neuerlichen Aufständen der Royalisten wurde Danadier 1720 zusammen mit seiner Familie im Plazarenya-Palast festgesetzt, den Winter über regierte er als de facto entmachteter König nur noch offiziell, während eine Abordnung der Generalstände die eigentliche Macht ausübte. Gleichzeitig übernahm Philipp Karl von Viça de facto die Führung der königlichen Familie, während Danadier zunehmend unter Depressionen litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich zuspitzende Situation führte schließlich im Februar 1720 zur Aufgabe Danadiers, seiner Flucht nach Frankreich und der von dort aus bekannt gegebenen Abdankung zugunsten seines radikaleren Bruders [[Philipp Karl von Viça]]. Nach Bekanntwerden der Abdankung erklärten die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] den König rückwirkend für abgesetzt und erkannten die Thronfolge seines Bruders nicht an, ohne aber eine andere Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu bestimmen. Damit begann das Interregnum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=24693</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2015-11-28T12:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Gute]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Weise]], auch genannt ''der Große'' (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Sábio, il Grande&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1725-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Piero I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Miqueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Michael III.|Michael (III.) von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Don Miquel (III) de Valier&lt;br /&gt;
| Urenkel Jakobs III., Ehemann Johannas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter Charlotte v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1725''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''República Vella''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1725&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1705-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1725&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1700-1749)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Luises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1754)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Raimund]] di Piacone (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramón&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., Herzog von Massa und Carrara, abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Nichte Napoleons &amp;amp; Tochter Joseph Bonapartes, Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1867-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Maria_I.&amp;diff=24692</id>
		<title>Maria I.</title>
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		<updated>2015-11-28T12:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maria I. Luisa''' (*1705, †1735) war regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1725-1735) sowie als Ehefrau [[Johann III.|Johanns III. von Cuentez]] auch [[Fürstentum Cuentez|Fürstin von Cuentez]]. Sie wurde als Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1725 nach dessen Sturz und dem vierjährigen Interregnum der so genannten [[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]] von den sagradischen [[Generalstände]]n zur Königin erhoben und regierte fortan bis zu ihrem Tod gemeinsam mit ihrem Mann Johann Franz, dem Fürsten von Cuentez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dona María Luísa de Sántori wurde 1705 als zweitälteste Tochter des sagradischen Königs [[Danadier II.]] und dessen wittelsbachischer Ehefrau Maria Anna von Bayern geboren. Als Tochter war Maria nicht zur Thronfolge auserkoren. Stattdessen galt nach dessen Geburt im Jahr 1710 ihr jüngerer Bruder [[Joán Danadier]] als Präsumptiverbe der Krone und erhielt den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Als Kind schon lernte Maria am Hof ihren zwei Jahre älteren späteren Ehemann [[Johann III. Franz|Johann Franz von Cuentez]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maria acht Jahre alt war, begann der gewaltsame Aufstand der so gennanten ''[[Coalicionárioes]]'' gegen ihren Vater den König, der später als ''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'' bekannt wurde. Während dieser Jahre hielt sich Maria an wechselnden Orten auf, u.a. am Hof ihres Großvaters Maximilian II. Emanuel von Bayern, wo sie auch mit dessen Sohn Karl Albrecht, dem späteren römisch-deutschen Kaiser, verlobt wurde. Die Absetzung ihres Vaters Danadier im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] führte zur Diskussion um die Thronfolge, in der die junge Maria vor allem von den Gegnern eines starken Königtums ins Spiel gebracht wurde, während ihr Onkel [[Filipe Carles de Viça]], der von ihrem Vater als Thronfolger eingesetzt worden war, für eine absolute Königsherrschaft eintrat und damit für eine Fortführung der Bürgerkriege stand. Auch eine Thronfolger der älteren Schwester Marias Isabella, Ehefrau des Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]] aus einer Seitenlinie der [[Sántori]] besaß Anhänger. Diese starb aber noch im Jahr 1722, ehe sie die Herrschaft antreten konnte, sodass nun Maria als nächste Kandidatin aufstieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Maria Luise trotz ihrer Verlobung mit dem Bayernprinzen noch immer unverheiratet war, konnten die Stände nun auch Einfluss auf ihren potenziellen Gatten nehmen. Die Verlobung mit Karl Albrecht wurde gelöst und Maria sollte nun ihren entfernten Vetter [[Johann III.|Johann Franz von Sántori]], den Thronfolger von Fürst [[Maximilian II. von Cuentez]] heiraten. Mit der Ehe zwischen Maria und Johann wurde das Ziel verfolgt, die beiden vornehmsten Linien des Hauses Sántori wieder zusammenzuführen. Beide willigten in die Ehe ein und es kam im Juli 1723 in [[Semest]] zur feierlichen Hochzeit zwischen dem Erbprinzen von Cuentez und der ''Pricipêsa-Infante''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg gegen die [[Philippkarlisten]] und nachdem beide einen Eid auf die [[Codices Magni]] der Stände geleistet hatten, bestiegen Maria und Joahnn Franz im Februar 1725 schließlich in der traditionellen Krönungsstadt [[Noyar]] gemeinsam den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der praktischen Politik leitete Johann III. weitgehend die Regierungsarbeit, Maria behielt aber großen Einfluss und wirkte zumindest für einige Jahre als echte Mitregentin. Ebenso wie ihr Mann förderte sie Künste und Wissenschaften und stand in engem intellektuellen Austausch mit dem älteren [[Santiago Calles]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch privat führten beide eine glückliche Ehe, aus der jedoch nur zwei Kinder das erste Lebensjahr überlebten. Die älteste Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] kam 1725 auf die Welt, ihr drei Jahre jüngerer Bruder Joán Manuel, als [[Prinz von Sarmay]] und [[Prinz von Cuentez]] Thronfolger beider Königreiche, starb 1734. Unmittelbar nach der Geburt eines neuen Thronfolgers, der jedoch tot auf die Welt kam, starb Maria I. im Jahr 1735. Da sie keinen Sohn hinterlassen hatte, erklärten die Stände ihren Mann zum alleinigen König. Diesem folgte 1749 sein Sohn [[David II.]] aus zweiter Ehe auf den Thron, ehe Marias und Johanns Tochter [[Maria II. Franziska]] 1754 nachfolge, jedoch im folgenden [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Thronfolgekrieg]] entmachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=24691</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2015-11-28T12:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann III. Franz von Santori''' (''Joán Francês de Sántori'', *1700, †1749) war Graf von Nadal und [[Fürst von Cuentez]] (1725-1744) sowie von 1723 bis 1725 ''Prinzregent der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]''. Von 1725 bis 1735 war er als Mitherrscher seiner Frau [[Maria I.]] und nach deren Tod 1735 allein [[König von Sagradien]] (1725-1749).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Joán Francisco wurde 1700 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Francisco de Diegue|Prinz Francisco von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Danadier II.]] in [[Semest]] auf und gehörte zum fürstlichen Hochadel: 1699 hatte sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren das [[Fürstentum Cuentez]] geerbt. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab den Königstitel an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Franciscos und Onkel Joán Franciscos. Bereits als Kind lernte Johann Franz seine zwei Jahre jüngere Verwandte [[Maria I. Luise|Maria Luise von Sagradien]] kennen, die Tochter von König Danadier II. Eine Zeit lang wurden beide gemeinsam erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1706/7 stand Sagradien im Spanischen Erbfolgekrieg zunehmend auf verlorenem Posten. Der Krieg, in dem Maximilian II. für den sagradischen König [[Danadier II.]] kämpfte, entwickelte sich für den sagradischen König zu einem Desaster und mündete unmittelbar in den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg der Koalition]], in dem Maximilian II. das Ständeheer der antiroyalistischen &amp;quot;[[Coalicionarioes]]&amp;quot; unterstützte und unter den symbolischen Schutz des cuentesischen Fürsten stellte. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisse im Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Als Prinz des Hauses Sántori beteiligte sich der junge Johann Franz aktiv im Krieg gegen die Royalisten, der mit der Gefangennahme Danadiers II. 1718 vorerst beendet wurde. Als Mitglied der neu einberufenen Ständeversammlung gehörte Johann Franz danach zu den Anhängern eines ''Regimen Mixtum et Moderatum'', das eine Mitherrschaft der Stände an der königlichen Regierung vorsah, eine weitere Radikalisierung der Ereignisse aber ablehnte. Nach dem Tod seines Vaters Prinz Francisco im Jahr 1720 wurde Johann Franz als nächster Verwandter Maximilians II. zu dessen Erben designiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse des Jahres 1721 - der Absetzung Danadiers II. und des Aufstandes der radikalen Republikaner gegen die Ständeherrschaft – stellte sich Johann Franz gegen die radikalen Republikaner unter Führung von [[Simón Bernord]] und war als Heerführer an der Belagerung [[Semest]]s im Herbst 1721 beteiligt. Nach der Niederschlagung der republikanischen Aufstände wurde Johann Franz als möglicher künftiger König gehandelt. Als deutlich wurde, dass eine friedliche Einigung mit dem im Exil befindlichen Bruder Danadiers II. Herzog [[Philipp Karl von Viça]] an dessen Weigerung scheitern würde, das ständische Kondominium zu akzeptieren, rückte Johann Franz in eine Schlüsselstellung und erhielt den Oberbefehl über das Ständeheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzipatszeit ===&lt;br /&gt;
Während noch verhandelt wurde, rückte Philipp Karl mit einem Heer in Nordostsagradien ein. Nach seinem Sieg in der [[Schlacht bei Canar]] gelang es Johann Franz, die Philippkarlisten empfindlich zu schlagen und zurückzudrängen. Gleichzeitig wurde die Ehe mit [[Maria I. Luise|Maria Luisa]], einer Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]], arrangiert. Mit der Hochzeit im Juli 1723 stieg Johann Franz zum ''Prinzen von Sagradien'' auf und erhielt einen Sitz im Staatsrat der Generalstände. De facto trat er damit an die Spitze der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen Beendigung der Philippkarlistenkriege 1724 trugen die Stände schließlich Maria Luisa und Johann Franz gemeinsam den sagradischen Thron an und beschlossen damit die Rückkehr zur Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krönung zum sagradischen König === &lt;br /&gt;
Voraussetzung war jedoch die Beibehaltung des Kondominiums von Monarch und Ständen, die in den [[Codices Magni]] festgeschrieben war. Im Januar 1725 schworen Johann Franz und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magni zu beachten und im Februar wurden sie beide in [[Noyar]] zu König und Königin gekrönt. Damit hatte das Königreich Sagradien nach vierjährigem Intermezzo wieder ein Herrscherpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Im Laufe ihrer Regierungszeit konnten beide jedoch den Einfluss der Cortes, die allein das Königspaar einberufen und auflösen konnte, immer mehr zugunsten der königlichen Befugnisse zurückdrängen. Im Jahr 1725 starb Johanns Onkel Maximilian II. und Johann III. Franz erbte die cuentesische Königskrone, die er feierlich entgegennahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. Bis 1735 mussten Johann Franz und Maria immer wieder von Frankreich aus organisierte Aufstände der loyalistischen [[Philippkarlisten]] zurückschlagen. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Joán Francisco und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Johann gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semest. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann herrschte in Cuentez als de jure souveräner Fürst in der Blutslinie, in Semest jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Johann seiner Ehefrau in Cuentez theoretisch voran- und in Semest untergestellt. Jedoch waren beide in der Theorie gleichberechtigte Herrscher und es blieb zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Johanns in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Johanns als neuen König erwählt hatten. Als Königin María I. 1735 an den Folgen einer Totgeburt starb, wurde das Problem aktuell. Da nur eine gemeinsame Tochter Johanns und Marias namens [[Maria II. Franziska|María Francisca]] lebte, stellten sich die sagradischen Cortes auf die Position, dass Johann III. qua Wahl durch die Stände und eigenes Blutrecht (als Urenkel [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]) auch nach dem Tode seiner Frau und seines Sohnes rechtmäßiger König des Landes sei. Der [[Akt von Vierna]] vereinigte die Stände von Sagradien und Cuentez vollzog damit de facto, aber nicht de jure den Schritt von der Personal- zur Realunion. Das Königreich von Sagradien und Cuentez erklärte der Akt für untrennbar und die Codices Magni als verbindlich für das gesamte Reich. Die dagegen nochmals mobilisierten Anhänger [[Philipp Karl von Viça]]s konnte Johann Franz schließlich endgültig besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam erließen König und Stände zudem eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magni ergänzten. Darin versuchte Johann, die dynastische Nachfolge seiner einzig verbliebenen Tochter [[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]] zu bestätigen, musste aber den Ständen ein Mitspracherecht einräumen. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung aus dem Jahr 1738 wurde die dreizehnjährige María Francisca - bereits zuvor zur Thronfolgerin in Cuentez proklamiert, nun als Thronfolgerin auch der sagradischen Krone bestätigt und erhielt den Titel einer [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]]. Jedoch sollten die Stände nun auch bei der Wahl ihres Gatten, des zukünftigen Königs, ein Mitspracherecht erhalten. Als María Francisca 1742 im Alter von 16 Jahren Johanns Schwager aus erster Ehe [[Anton II.|Antonio Raimundo di Piacone]] heiratete, musste dieser einen Eid auf die Codices Magni ableisten und wurde damit möglicher zukünftiger König an der Seite Maria Franciscas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Johann Franz am Tod seiner Frau María stark litt, entschloss er sich 1739 zu einer neuerlichen Heirat, um doch noch die Möglichkeit auf einen männlichen Thronfolger zu haben. Die Wahl fiel schließlich auf die neunzehnjährige Maria Eleonore von Österreich, eine Tochter Kaiser Karls VI. und Schwester Maria Theresias. Seit 1740 befand sich Sagradien als Mitglied der Pragmatischen Allianz mit Österreich und Großbritannien im Krieg gegen Frankreich, Preußen und ihre Verbündeten. Aus der Ehe mit der Habsburgerin ging 1745 schließlich unerwartet doch noch ein männlicher Thronfolger namens [[David II.|David Johann]] hervor. Der Krieg gegen Frankreich wurde 1748 beendet und brachte für Sagradien keine Gebietsgewinne. Als Johann Franz bereits im Folgejahr überraschend starb, folgte ihm sein erst vierjähriger Sohn als [[David II.]] auf den Thron. Dessen Tod 1754 stürzte das Santori-Reich schließlich in einen Abgrund und führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] um die Nachfolge durch Johanns Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton II. Raimund]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2015-11-28T12:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann III. Franz von Santori''' (''Joán Francês de Sántori'', *1700, †1749) war Graf von Nadal und [[Fürst von Cuentez]] (1725-1744) sowie von 1723 bis 1725 ''Prinzregent der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]. Von 1725 bis 1735 war er als Mitherrscher seiner Frau [[Maria I.]] und nach deren Tod 1735 allein [[König von Sagradien]] (1725-1749).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Joán Francisco wurde 1700 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Francisco de Diegue|Prinz Francisco von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Danadier II.]] in [[Semest]] auf und gehörte zum fürstlichen Hochadel: 1699 hatte sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren das [[Fürstentum Cuentez]] geerbt. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab den Königstitel an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Franciscos und Onkel Joán Franciscos. Bereits als Kind lernte Johann Franz seine zwei Jahre jüngere Verwandte [[Maria I. Luise|Maria Luise von Sagradien]] kennen, die Tochter von König Danadier II. Eine Zeit lang wurden beide gemeinsam erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1706/7 stand Sagradien im Spanischen Erbfolgekrieg zunehmend auf verlorenem Posten. Der Krieg, in dem Maximilian II. für den sagradischen König [[Danadier II.]] kämpfte, entwickelte sich für den sagradischen König zu einem Desaster und mündete unmittelbar in den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg der Koalition]], in dem Maximilian II. das Ständeheer der antiroyalistischen &amp;quot;[[Coalicionarioes]]&amp;quot; unterstützte und unter den symbolischen Schutz des cuentesischen Fürsten stellte. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisse im Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Als Prinz des Hauses Sántori beteiligte sich der junge Johann Franz aktiv im Krieg gegen die Royalisten, der mit der Gefangennahme Danadiers II. 1718 vorerst beendet wurde. Als Mitglied der neu einberufenen Ständeversammlung gehörte Johann Franz danach zu den Anhängern eines ''Regimen Mixtum et Moderatum'', das eine Mitherrschaft der Stände an der königlichen Regierung vorsah, eine weitere Radikalisierung der Ereignisse aber ablehnte. Nach dem Tod seines Vaters Prinz Francisco im Jahr 1720 wurde Johann Franz als nächster Verwandter Maximilians II. zu dessen Erben designiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse des Jahres 1721 - der Absetzung Danadiers II. und des Aufstandes der radikalen Republikaner gegen die Ständeherrschaft – stellte sich Johann Franz gegen die radikalen Republikaner unter Führung von [[Simón Bernord]] und war als Heerführer an der Belagerung [[Semest]]s im Herbst 1721 beteiligt. Nach der Niederschlagung der republikanischen Aufstände wurde Johann Franz als möglicher künftiger König gehandelt. Als deutlich wurde, dass eine friedliche Einigung mit dem im Exil befindlichen Bruder Danadiers II. Herzog [[Philipp Karl von Viça]] an dessen Weigerung scheitern würde, das ständische Kondominium zu akzeptieren, rückte Johann Franz in eine Schlüsselstellung und erhielt den Oberbefehl über das Ständeheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzipatszeit ===&lt;br /&gt;
Während noch verhandelt wurde, rückte Philipp Karl mit einem Heer in Nordostsagradien ein. Nach seinem Sieg in der [[Schlacht bei Canar]] gelang es Johann Franz, die Philippkarlisten empfindlich zu schlagen und zurückzudrängen. Gleichzeitig wurde die Ehe mit [[Maria I. Luise|Maria Luisa]], einer Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]], arrangiert. Mit der Hochzeit im Juli 1723 stieg Johann Franz zum ''Prinzen von Sagradien'' auf und erhielt einen Sitz im Staatsrat der Generalstände. De facto trat er damit an die Spitze der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen Beendigung der Philippkarlistenkriege 1724 trugen die Stände schließlich Maria Luisa und Johann Franz gemeinsam den sagradischen Thron an und beschlossen damit die Rückkehr zur Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krönung zum sagradischen König === &lt;br /&gt;
Voraussetzung war jedoch die Beibehaltung des Kondominiums von Monarch und Ständen, die in den [[Codices Magni]] festgeschrieben war. Im Januar 1725 schworen Johann Franz und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magni zu beachten und im Februar wurden sie beide in [[Noyar]] zu König und Königin gekrönt. Damit hatte das Königreich Sagradien nach vierjährigem Intermezzo wieder ein Herrscherpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Im Laufe ihrer Regierungszeit konnten beide jedoch den Einfluss der Cortes, die allein das Königspaar einberufen und auflösen konnte, immer mehr zugunsten der königlichen Befugnisse zurückdrängen. Im Jahr 1725 starb Johanns Onkel Maximilian II. und Johann III. Franz erbte die cuentesische Königskrone, die er feierlich entgegennahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. Bis 1735 mussten Johann Franz und Maria immer wieder von Frankreich aus organisierte Aufstände der loyalistischen [[Philippkarlisten]] zurückschlagen. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Joán Francisco und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Johann gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semest. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann herrschte in Cuentez als de jure souveräner Fürst in der Blutslinie, in Semest jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Johann seiner Ehefrau in Cuentez theoretisch voran- und in Semest untergestellt. Jedoch waren beide in der Theorie gleichberechtigte Herrscher und es blieb zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Johanns in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Johanns als neuen König erwählt hatten. Als Königin María I. 1735 an den Folgen einer Totgeburt starb, wurde das Problem aktuell. Da nur eine gemeinsame Tochter Johanns und Marias namens [[Maria II. Franziska|María Francisca]] lebte, stellten sich die sagradischen Cortes auf die Position, dass Johann III. qua Wahl durch die Stände und eigenes Blutrecht (als Urenkel [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]) auch nach dem Tode seiner Frau und seines Sohnes rechtmäßiger König des Landes sei. Der [[Akt von Vierna]] vereinigte die Stände von Sagradien und Cuentez vollzog damit de facto, aber nicht de jure den Schritt von der Personal- zur Realunion. Das Königreich von Sagradien und Cuentez erklärte der Akt für untrennbar und die Codices Magni als verbindlich für das gesamte Reich. Die dagegen nochmals mobilisierten Anhänger [[Philipp Karl von Viça]]s konnte Johann Franz schließlich endgültig besiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam erließen König und Stände zudem eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magni ergänzten. Darin versuchte Johann, die dynastische Nachfolge seiner einzig verbliebenen Tochter [[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]] zu bestätigen, musste aber den Ständen ein Mitspracherecht einräumen. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung aus dem Jahr 1738 wurde die dreizehnjährige María Francisca - bereits zuvor zur Thronfolgerin in Cuentez proklamiert, nun als Thronfolgerin auch der sagradischen Krone bestätigt und erhielt den Titel einer [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]]. Jedoch sollten die Stände nun auch bei der Wahl ihres Gatten, des zukünftigen Königs, ein Mitspracherecht erhalten. Als María Francisca 1742 im Alter von 16 Jahren Johanns Schwager aus erster Ehe [[Anton II.|Antonio Raimundo di Piacone]] heiratete, musste dieser einen Eid auf die Codices Magni ableisten und wurde damit möglicher zukünftiger König an der Seite Maria Franciscas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Johann Franz am Tod seiner Frau María stark litt, entschloss er sich 1739 zu einer neuerlichen Heirat, um doch noch die Möglichkeit auf einen männlichen Thronfolger zu haben. Die Wahl fiel schließlich auf die neunzehnjährige Maria Eleonore von Österreich, eine Tochter Kaiser Karls VI. und Schwester Maria Theresias. Seit 1740 befand sich Sagradien als Mitglied der Pragmatischen Allianz mit Österreich und Großbritannien im Krieg gegen Frankreich, Preußen und ihre Verbündeten. Aus der Ehe mit der Habsburgerin ging 1745 schließlich unerwartet doch noch ein männlicher Thronfolger namens [[David II.|David Johann]] hervor. Der Krieg gegen Frankreich wurde 1748 beendet und brachte für Sagradien keine Gebietsgewinne. Als Johann Franz bereits im Folgejahr überraschend starb, folgte ihm sein erst vierjähriger Sohn als [[David II.]] auf den Thron. Dessen Tod 1754 stürzte das Santori-Reich schließlich in einen Abgrund und führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] um die Nachfolge durch Johanns Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton II. Raimund]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.193</name></author>
		
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		<title>Herzog von Sessin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.193: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
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| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
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| Enkel König [[Johann I.|Johanns I.]], seit 1132 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1132&lt;br /&gt;
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| [[Don Joán de Sacâu|Johann von Sacâu]] (1121-1150)&lt;br /&gt;
| Don Joán de Sacâu&lt;br /&gt;
| Älterer Sohn Jakobs des Kühnen&lt;br /&gt;
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| [[Gabriel I. Juvans]] (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel Juvante&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Jakobs des Kühnen, seit 1165 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1165&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien]] (1155-1193)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque&lt;br /&gt;
| älterer Sohn Gabriel Juvans', seit 1187 Mitkönig&lt;br /&gt;
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| 1193&lt;br /&gt;
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| [[Arzelius I.]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Gabriel Juvans', seit 1198 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Vesaey]]'''&lt;br /&gt;
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| 1321&lt;br /&gt;
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| [[Philipp II. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1297-1359)&lt;br /&gt;
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| 1359&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1322-1389)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque de Vesaey&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Vesaey&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.|Michael von Vesaey]] (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel de Vesaey&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs von Vesaey, seit 1396 als [[Michael I.]] [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1421&lt;br /&gt;
| 1424&lt;br /&gt;
| [[Don António de Vesaey]] (1390-1424)&lt;br /&gt;
| Don António de Vesaey&lt;br /&gt;
| jüngerer Sohn Michaels von Vesaey&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Santori]]'''&lt;br /&gt;
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| [[Jakob III.]]&lt;br /&gt;
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| Enkel [[Michael II.|Michaels II.]], [[Fürst von Sarmay]] und seit 1457 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1470&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]]&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., seit 1491 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1491&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[David I.]]&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., seit 1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
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| 1522&lt;br /&gt;
| 1523&lt;br /&gt;
| Jakob V.&lt;br /&gt;
| Don Jâcque&lt;br /&gt;
| Sohn Davids I.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''[[Haus Santori]]-Sesin''' (Nebelinie der sagradischen Könige)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1559&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (1547-1577)&lt;br /&gt;
| Don Enrico Agosto&lt;br /&gt;
| Sohn Königin [[Johanna I.|Johannas]] und König [[Michael III.|Michaels]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1577&lt;br /&gt;
| 1602&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Sesin|Ludwig Philipp I.]] (1572-1602)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe I&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrich Augusts, Neffe König [[Philipp VII. Jakob]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1602&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Johann Michael]] (1595-1642)&lt;br /&gt;
| Don Joán Miquel&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Sesin|Ludwig Philipp II. der Viel-Geliebte]] (1620-1698)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe II il Bê-Amâu&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Michaels&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp III. von Sesin|Ludwig Philipp III.]] (1649-1699)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe III&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[José de Sesín|Joseph Augustus]] (1699-1721)&lt;br /&gt;
| Don José Agosto&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| 1779&lt;br /&gt;
| [[David Jâcque de Sesín|David Jakob der Posthume]] (1721-1779)&lt;br /&gt;
| Don David Jâcque il Póstumo&lt;br /&gt;
| posthumer Sohn Josephs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1779&lt;br /&gt;
| 1790&lt;br /&gt;
| [[María Ludovica de Sesín|Maria Ludovica]] (1751-1790)&lt;br /&gt;
| Dona María Ludovica&lt;br /&gt;
| Tochter David Jakobs, verheiratet mit [[Karl Johann von Viena]]&lt;/div&gt;</summary>
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