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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_der_K%C3%BChne&amp;diff=25131</id>
		<title>Martin der Kühne</title>
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		<updated>2015-12-15T18:22:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: /* Tod und Nachfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin der Kühne''' (*1059, †1118) ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Martín il Bravo'', [[Peruzinische Sprache|peruz.]] ''Martí le Brave'') aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] war als '''Martin II.''' [[Herzog von Scantia]] (1079-1095, erneut 1100-1118) und als '''Martin I.''' [[König von Perucía]] (1101-1118). Als Herzog von Scantia war er einer der mächtigsten Vasallen der [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] und herrschte nach dem Gewinn der Peruzinischen Krone 1101 über ein de facto unabhängiges [[Ludosidenreich|lusonidisches Großreich]] in Nordsagradien und Nordmicolinien. Als Kontrahent der sagradischen Herrscher [[Johann I. von Cliêce]] und [[Johann II. der Löwe|Johann II. dem Löwen]] sowie Anwärter auf die peruzinische Krone war er der große machtpolitische Gegenspieler des sagradischen Königs Johann dem Löwen, dem er jedoch lehnspflichtig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Martin der Kühne wurde 1059 als Sohn des Lusonidenherzogs [[Roderich der Lange von Scantia|Roderich II. dem Langen von Scantia]] geboren. Das Geschlecht der Lusoniden ging auf einen wohl peruzinisch-stämmigen Adligen namens Luso oder Loso zurück, der sich im 10. Jahrhundert in den Dienst des skantischen Königs [[Philipp II.]] stellte, um an der Reconquista der Halbinsel gegen die muslimischen [[Numerer]] mitzuwirken. Seit 1032 stellten die Lusoniden mit Martins Großvater [[Luso I. von Scantia|Luso I.]] die Herzöge von Scantia und Herren von Westligre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Kindheit unterstützte Martins Vater König [[Roderich III. der Kurze|Roderich den Kurzen]] sowie dessen Bruder [[Martin III. der Fromme|Martin den Frommen]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]]. Zur Belohnung erhielt Roderich der Lange zusätzliche Besitztümer, welche die Hausmacht der Skantenherzöge in Nordsagradien stark vermehrten. Nach dem Tod Martins des Frommen 1078, der ohne männlichen Erben geblieben war, erhob sein Vater Roderich als mächtigster Vasall des Königreichs Anspruch auf die sagradische Krone, verlor den Machtkampf aber gegen den Schwager Martins des Frommen, den [[Herzog von Alconía|Alkonenherzog]] Johann von Cliece aus dem Haus der [[Dianniden]], was den [[Diannidisch-Lusonidischer Dualismus|diannidisch-lusonidischen Gegensatz]] begründete, der die sagradische Geschichte des gesamten 11. und 12. Jahrhunderts prägen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Scantia und Auseinandersetzung mit den Dianniden ===&lt;br /&gt;
Roderich der Lange wurde in der [[Schlacht von Resales]] getötet und Johann von Cliece wurde als Johann I. zum sagradischen König gekrönt. Martin, der seinem Vater als Herzog von Scantia gefolgt war, erkannte die Herrschaft Johanns nicht an und blieb den Reichstagen fern, jedoch war die Stellung Johanns I. zunächst zu schwach, um seinen Anspruch auch in Nordsagradien mit Gewalt durchzusetzen. De facto regierte Martin den Nordwesten Sagradiens in königsgleicher Stellung. Als es 1091 zur Exkommunikation Johanns I. durch den Reformpapst Gregor VII. kam, konnte sich Martin die Unterstützung eines Großteil des Hochadels sichern und begann einen neuerlichen Krieg gegen Johann von Cliece. 1092 gelang es Martin, den Sohn und Thronfolger Johanns, Don Joán, später als Johann der Löwe bekannt, zu entführen und in [[San Joán de Scantia]] festzusetzen. Da in der Folge aber seine Unterstützung im Adel bröckelte und er in eine immer schlechtere militärische Situation geriet, wich er in der Folge der direkten Konfrontation mit Johann I. zunehmend aus und ließ Agenten ansetzen, die ihn im Feldlager töten sollten, was 1095 mit der Ermordung Johanns glückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe Verbündeter gelang Don Joán aber die Flucht aus der Festung San Joán und es kam zum militärischen Schlagabtausch zwischen Martin dem Kühnen und Johann dem Löwen in der [[Schlacht von Rosário]], die in einer Niederlage Martins endete. Dieser wurde festgenommen, in [[Castel Grandaro]] bei Meném eingekerkert und all seines Lehnsbesitzes beraubt. Erst als sich Johann II. nach seiner Krönung zur Versöhnung mit dem Papst auf den Kreuzzug begab, gelang Martin die Flucht aus Castel Grandaro und die Rückkehr nach Scantia, wo er schnell wieder in seine alte Machtstellung zurückkehren konnte. Nach Johanns Rückkehr im Jahr 1100 versöhnten sich Martin und der König zwischenzeitlich im [[Vertrag von Belaçón]] und Martin konnte das Herzogtum wieder in Besitz nehmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Königtum ===&lt;br /&gt;
Als im Folgejahr der König [[Jouan der Kurze von Perucía|Jouan der Kurze von Perucía]] starb und keinen männlichen Erben hinterließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau Berta von Perucía, einer Tochter Jouans, Anspruch auf die peruzinische Krone. Er startete einen Feldzug und ließ sich in [[Cresq]] zum König proklamieren. In mehreren Schlachten gegen potenzielle Rivalen konnte er sich schließlich als peruzinischer König durchsetzen und gründete damit das Lusonidenreich im Norden der [[Konsettenhalbinsel]]. Zwar konnte er über Perucía als unabhängiger König regieren, für seine Gebiete in Scantia blieb er aber dem sagradischen König Johann dem Löwen lehnspflichtig und musste 1102 seinen Treueid wiederholen und der [[Johannitische Reichsreform 1102|johannitischen Reichsreform]] zustimmen, welche die Stellung Johanns stärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Martin der Kühne starb im Jahr 1118. Seine beiden Söhne [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth]] und [[Luso I. König von Perucía|Luso]] teilten sein Reich zunächst unter sich auf: Albreth wurde Herzog von Scantia, Luso herrschte als König von Perucía. Erst Lusos Sohn [[Luso II. von Perucía]] übernahm 1135 wieder beide Titel und knüpfte an die Stellung Martins als Herrscher des Lusonidenreichs an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Skanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_V._der_Wahnsinnige&amp;diff=25129</id>
		<title>Martin V. der Wahnsinnige</title>
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		<updated>2015-12-15T18:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin V.''' (von Sagradien), genannt ''der Wahnsinnige'' (*1282, †1312), war im Jahr 1301 für nur kurze Zeit [[König von Sagradien]], ehe er nach nur wenigen Monaten wegen seines schweren psychischen Leidens zur Abdankung gedrängt wurde. Ihm folgte sein Onkel [[Jakob II.]] als König nach. In [[Peruzien]] wurde seine Herrschaft nie anerkannt, sodass er dort nur als [[König von Peruzien|Titularkönig]] angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin von Redanior wurde 1285 als zweitältester Sohn von König [[Robert von Sagradien]] geboren. Bereits als Kind litt Martin an Depressionen, die ihm den Beinamen &amp;quot;il Prícipe Follo&amp;quot;, der wahnsinnige Prinz eintrug. Er pflegte ein sehr gespaltenes Verhältnis zu seiner Mutter [[María von Scola]], einer der einflussreichsten Frauen der mittelalterlichen Geschichte des Landes. So soll er diese sehr verehrt haben und sich Zeit seines Lebens nach ihrer Nähe gesehnt haben. Diese zeigte für die Gemütsschwankungen des unsicheren Jungen aber kein Verständnis und bevorzugte ihren ältesten Sohn [[Philipp VI. der Gerechte|Don Filipe]], der nach dem Tod des Vaters 1292 als Philipp VI. minderjährig den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Martín wurde so Thronfolger seines Bruders, der unter der Vormundschaft seiner Mutter und seines Onkels [[Jakob II. der Bischof|Jakob]], des [[Erzbischof von Tesqué|Erzbischofs von Tesqué]], stand. Als auch Philipp VI. 1301 starb, ohne einen Erben hinterlassen zu haben, wurde Martin unerwartet König. Er blieb aber nur wenige Monate auf dem Thron und wurde bereits im Herbst 1301 von seiner Mutter und seinem Onkel Jakob entmachtet. Er wurde zur Abdankung gezwungen und für wahnsinnig erklärt. Da sein älterer Onkel jedoch kinderlos war, galt Martin trotz seiner Abdankung und seiner Krankheit weiterhin als potenzieller Thronfolger. Eine vorübergehende Besserung seines Gesundheitszustands zwischen etwa 1308 und 1310 ließ am Hof die Hoffnung keimen, Martin könne nach dem Tod Jakobs in der Lage sein, das Königreich zu regieren. Diese Hoffnung wurde durch den Tod Martins im Jahr 1312 zunichte gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit wurde angenommen, dass Martin tatsächlich unfähig war, seine Regentschaft selbst auszuüben. Erst die neuere Forschung hat Zweifel an dieser von seinem Nachfolger Jakob II. geprägten Version angemeldet und geht heute weitgehend von einem Machtkampf zwischen dem jungen König, Jakob von Tesqué (dem späteren [[Jakob II.]]) und [[Maria von Scola]] aus, in dem die Krankheit Martins als Vorwand genommen wurde, um ihn aus dem Amt zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Robert_von_Skanten&amp;diff=25127</id>
		<title>Robert von Skanten</title>
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		<updated>2015-12-15T18:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Robert von Sagradien''' (*1255, †1292) war [[König von Sagradien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und [[König von Golen|Golen]] (1289-1292) aus dem [[Haus Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau Johanna von Sagradien, Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Sein älterer Bruder war [[Martin IV. Felix]], der nach dem Tod des letzten [[Dianniden]]-Königs [[Philipp V.]] 1264 als Kind den sagradischen Thron bestieg und seinem Vater nach dessen Tod 1275 auch als König von Perucía nachfolgte, womit die sagradisch-peruzinische Union begründet wurde. Robert war neun Jahre alt, als sein Bruder König wurde. Er selbst heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, [[Maria von Scola]], und erhielt nach dem Ableben seines Onkels [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] 1274 das [[Herzogtum Scantia]] zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Mikolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]], welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der mikolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei [[Sant Vicent]] auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn [[Philipp VI. der Gerechte]] (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter [[Maria von Scola]] und Roberts jüngerer Bruder [[Jakob II. der Bischof|Jakob, der Erzbischof von Tesqué]], die Regentschaft übernahmen. Die peruzinischen Stände erhoben anstelle des zwölfjährigen Philipp [[Johanna von Santéi]] und ihren Ehemann [[Philipp von Álbero]] auf den Thron, was eine Fortsetzung der Kriege zur Folge hatte. Johanna von Santéi war die Tochter Johannas von Perucía und eine Enkelin Martins des Zänkers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten daher die Herrschaft seines Nachfolgers Philipp VI., der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin dem Wahnsinnigen]] auf dem Thron beerbt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Skanten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
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		<title>Robert von Skanten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Robert von Sagradien''' (*1255, †1292) war [[König von Sagradien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und [[König von Golen|Golen]] (1289-1292) aus dem [[Haus Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau Johanna von Sagradien, Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Sein älterer Bruder war [[Martin IV. Felix]], der nach dem Tod des letzten [[Dianniden]]-Königs [[Philipp V.]] 1264 als Kind den sagradischen Thron bestieg und seinem Vater nach dessen Tod 1275 auch als König von Perucía nachfolgte, womit die sagradisch-peruzinische Union begründet wurde. Robert war neun Jahre alt, als sein Bruder König wurde. Er selbst heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, [[Maria von Scola]], und erhielt nach dem Ableben seines Onkels [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] 1274 das [[Herzogtum Scantia]] zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Mikolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]], welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der mikolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei [[Sant Vicent]] auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn [[Philipp VI. der Gerechte]] (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter [[Maria von Scola]] und Roberts jüngerer Bruder [[Jakob II. der Bischof|Jakob, der Erzbischof von Tesqué]], die Regentschaft übernahmen. Die peruzinischen Stände erhoben anstelle des zwölfjährigen Philipp [[Johanna von Santéi]] und ihren Ehemann [[Philipp von Álbero]] auf den Thron, was eine Fortsetzung der Kriege zur Folge hatte. Johanna von Santéi war die Tochter Johannas von Perucía und eine Enkelin Martins des Zänkers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten daher die Herrschaft seines Nachfolgers Philipp VI., der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin dem Wahnsinnigen]] auf dem Thron beerbt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]] [[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des mikolinischen Königs [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianz Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn gemeinsam mit seiner Tochter zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. 1262 heirateten die beiden Königskinder im Alter von neun bzw. fünf Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich gemeinsam mit seiner Frau [[Isabella I.]] zum König erhoben. Für den Knaben und seine Frau übernahm nun Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach dem Tod Isabellas 1269 und der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Mikolinien arrangierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi I.]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der mikolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Skanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_IV._Felix&amp;diff=25124</id>
		<title>Martin IV. Felix</title>
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		<updated>2015-12-15T18:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin IV. Felix''' (von Sagradien), (*1253, †1289) war [[König von Sagradien]] (1264-1289) und [[König von Perucía|von Perucía]] (1275-1289) sowie erster sagradischer König aus dem [[Haus Redanior]]. Bis zu ihrem Tod 1269 regierte er zusammen mit seiner Frau [[Isabella I.]]. Er stand bis zu seinem 17. Lebensjahr unter der Vormundschaft seines Vaters [[Philipp der Schweigsame|Philipp des Schweigsamen]] von Perucía und vereinte nach dessen Tod 1275 die Kronen Sagradiens und Perucías in seiner Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Martín Félix de Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen und der Prinzessin Johanna von Sagradien geboren, Tochter König [[Philipp IV. Hermes|Philipps IV. Hermes]] und Schwester [[Philipp V.|Philipps V.]], der 1264 kinderlos starb. Die Ehe zwischen Martin Felix’ Vater Philipp und seiner Mutter Johanna war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] geschlossen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als Siebenjähriger wurde Martin Felix 1260 mit seiner Cousine, der erst dreijährigen sagradischen Kronprinzessin Isabel, verlobt, der einzigen Tochter Philipps V., der 1261 den Thron bestieg. Da Philipp bei seiner Thronbesteigung bereits als kränklich galt, kümmerte er sich früh um seine Nachfolge und suchte sich den jungen Verlobten seiner Tochter als potenziellen Nachfolger aus. Gemeinsam wurden Martin und Isabel fortan als künftiges Regentenpaar am königlichen Hof erzogen und bereits 1262 - Martin war neun, seine Frau drei Jahre alt - verheiratet. Als König Philipp V. im Jahr 1264 starb, wurden die siebenjährige [[Isabella I.|Isabel]] und der elfjährige Martin von Redanior zum neuen sagradischen Königspaar ausgerufen. Damit gelangte erstmals das Haus Redanior auf den Thron. Dank der Vorkehrungen Philipps V. ging der Wechsel auf dem Thron relativ reibungslos vonstatten. Lediglich im Nordosten des Landes kam es zeitweilig zu Aufständen gegen den jungen König und bis 1300 traten mehrere „falsche Prinzen“ auf, die sich als Söhne Philipps IV. oder Philipps V. ausgaben, die aber alle besiegt werden konnten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Regentschaft für das junge Paar übernahm offiziell seine Mutter Johanna, faktisch aber deren Ehemann Philipp der Schweigsame, der Vater Martins IV., [[Herzog von Scantia]] und [[Herzog von Lojandía|Lojandía]] und seit 1250 zudem [[König von Perucía]]. Damit lagen beide Königreiche erstmals in einer Hand. Das Königtum Martins IV. beendete darüber hinaus endgültig den seit dem späten 11. Jahrhundert andauernden Konflitk der sagradischen Könige mit den skantischen Herzögen. Noch ehe die Hochzeit zwischen Martin IV. und der Prinzessin Isabel vollzogen werden konnte, starb Isabel 1269 im Alter von zwölf Jahren. Der König heiratete stattdessen 1272 die mikolinische Prinzessin Katharina. Ziel der Ehe war die Beilegung der Streitigkeiten zwischen beiden Ländern um Perucía, was aber auch daran scheiterte, dass die Ehe kinderlos blieb. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1270 übernahm Martin Felix selbst die Regentschaft in Sagradien, stand aber noch eine Weile unter deim Einfluss seines Vaters, der weiterhin die peruzinische Krone führte. Erst nach dem Tod Philipps des Schweigsamen 1275 wurde Martin auch König von Perucía und vereinte damit in Personalunion die beiden Königreiche. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder [[Robert von Sagradien|Robert]] auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] von 1290-1323 auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Peruzien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.152.140</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_IV._Felix&amp;diff=25123</id>
		<title>Martin IV. Felix</title>
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		<updated>2015-12-15T18:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.152.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin IV. Felix''' (von Sagradien), (*1253, †1289) war [[König von Sagradien]] (1264-1289) und [[König von Perucía|von Perucía]] (1275-1289) sowie erster sagradischer König aus dem [[Haus Redanior]]. Bis zu ihrem Tod 1269 regierte er zusammen mit seiner Frau [[Isabella I.]]. Er stand bis zu seinem 17. Lebensjahr unter der Vormundschaft seines Vaters [[Philipp der Schweigsame|Philipp des Schweigsamen]] von Perucía und vereinte nach dessen Tod 1275 die Kronen Sagradiens und Perucías in seiner Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Martín Félix de Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen und der Prinzessin Johanna von Sagradien geboren, Tochter König [[Philipp IV. Hermes|Philipps IV. Hermes]] und Schwester [[Philipp V.|Philipps V.]], der 1264 kinderlos starb. Die Ehe zwischen Martin Felix’ Vater Philipp und seiner Mutter Johanna war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] geschlossen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als Siebenjähriger wurde Martin Felix 1260 mit seiner Cousine, der erst dreijährigen sagradischen Kronprinzessin Isabel, verlobt, der einzigen Tochter Philipps V., der 1261 den Thron bestieg. Da Philipp bei seiner Thronbesteigung bereits als kränklich galt, kümmerte er sich früh um seine Nachfolge und suchte sich den jungen Verlobten seiner Tochter als potenziellen Nachfolger aus. Gemeinsam wurden Martin und Isabel fortan als künftiges Regentenpaar am königlichen Hof erzogen und bereits 1262 - Martin war neun, seine Frau drei Jahre alt - verheiratet. Als König Philipp V. im Jahr 1264 starb, wurden die siebenjährige [[Isabella I.|Isabel]] und der elfjährige Martin von Redanior zum neuen sagradischen Königspaar ausgerufen. Damit gelangte erstmals das Haus Redanior auf den Thron. Dank der Vorkehrungen Philipps V. ging der Wechsel auf dem Thron relativ reibungslos vonstatten. Lediglich im Nordosten des Landes kam es zeitweilig zu Aufständen gegen den jungen König und bis 1300 traten mehrere „falsche Prinzen“ auf, die sich als Söhne Philipps IV. oder Philipps V. ausgaben, die aber alle besiegt werden konnten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Regentschaft für das junge Paar übernahm offiziell seine Mutter Johanna, faktisch aber deren Ehemann Philipp der Schweigsame, der Vater Martins IV., [[Herzog von Scantia]] und [[Herzog von Lojandía|Lojandía]] und seit 1250 zudem [[König von Perucía]]. Damit lagen beide Königreiche erstmals in einer Hand. Das Königtum Martins IV. beendete darüber hinaus endgültig den seit dem späten 11. Jahrhundert andauernden Konflitk der sagradischen Könige mit den skantischen Herzögen. Noch ehe die Hochzeit zwischen Martin IV. und der Prinzessin Isabel vollzogen werden konnte, starb Isabel 1269 im Alter von zwölf Jahren. Der König heiratete stattdessen 1272 die mikolinische Prinzessin Katharina. Ziel der Ehe war die Beilegung der Streitigkeiten zwischen beiden Ländern um Perucía, was aber auch daran scheiterte, dass die Ehe kinderlos blieb. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1270 übernahm Martin Felix selbst die Regentschaft in Sagradien, stand aber noch eine Weile unter deim Einfluss seines Vaters, der weiterhin die peruzinische Krone führte. Erst nach dem Tod Philipps des Schweigsamen 1275 wurde Martin auch König von Perucía und vereinte damit in Personalunion die beiden Königreiche. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder [[Robert von Sagradien|Robert]] auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] von 1290-1323 auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;/div&gt;</summary>
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