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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>António Grande Illega</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.130.68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PlacidoDomingo01a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Placido5a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''António Grande Illega''' (*1936 in [[Joanac de Verde]], [[Alconía]], vollständig ''António Marcelo Saúl Grande Illega'') ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]] und war von März 2000 bis März 2010 [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seiner Amtszeit als Präsident war Grande Illega von 1988 bis 2000 [[Bürgermeister von Semest]] und von 1992 bis 1997 Generalsekretär [[ASUL|seiner Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn und Aufstieg zum nationalen Minister ===&lt;br /&gt;
Der 1936 im alkonischen Joanac geborene Grande Illega studierte Rechtswissenschaften und trat während des Studiums in die sozialistische Allianz (ASUL) ein. Nach seinem Abschluss startete er eine Beamtenkarriere. Er trat zunächst in die Justizverwaltung der Stadt [[Semest]] ein, ehe er 1966 ins nationale Innenministerium wechselte. Hier machte der Sozialist nach dem Wahlsieg [[Joán Caval]]s und dem folgenden Regierungswechsel 1970 schnell Karriere und wurde 1972 bereits Abteilungsleiter, ehe er 1973 in gleicher Funktion ins Presseamt der Regierung wechselte. Zu dieser Zeit schrieb er Reden für Joán Caval und andere sozialistische Politiker. Nach dem erneuten Wahlsieg der Sozialisten stieg er 1974 zum stellvertetenden Regierungssprecher im Rang eines Unterstaatssekretärs auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Parteihierarchie stieg Grande Illega zu dieser Zeit auf. 1974 wurde er in den Vorstand des Semestiner Regionalverbands der Sozialisten gewählt, an der Formulierung des [[Manifesto de Semesta 1977|neuen Programms der Partei]], das 1977 in Semest angenommen wurde, war er als zeitweiliges Mitglied der Programmkommission beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Grande Illega auch von Ministerpräsident Caval zum Staatssekretär berufen. Als solcher war er für die Beziehungen zum Parlament verantwortlich. In dieser Zeit wurde er auch zu einem der engsten Vertrauten Cavals. Nach dessen Wahlniederlage 1979 wurde Grande Illega erstmals Abgeordneter und zudem auf Vorschlag Cavals hin in das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Koordinationsfragen gewählt. Ende 1981 beerbte er [[José Helguerra]] als [[Transportminister|Minister für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Tourismus]] im [[Kabinett Nada II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semest ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Wahlniederlage der Sozialisten im Jahr 1982]] kümmerte sich Grande Illega vermehrt um die Kommunalpolitik. Nach den [[Kommunalwahlen 1984]] wurde er zunächst zum Kommunalsekretär der Sozialisten in der Hauptstadt gewählt und wurde zudem Mitglied des Stadtrats, wo er die Führung der sozialistischen Fraktion übernahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Kommunalwahlen 1988]] kandidierte Grande Illega bei den Bürgermeisterwahlen in der Hauptstadt Semest gegen den konservativen Amtsinhaber [[Gustavo Galler]]. Mit seinem Sieg eroberte er nach vier Jahren das Bürgermeisteramt wieder für die Sozialisten zurück, die es von 1960 bis 1984 ununterbrochen innegehabt hatten. In der Folge regierte er in Semest mithilfe einer linken Rathausmehrheit. Sowohl bei den [[Kommunalwahlen 1992]] als auch [[Kommunalwahlen 1996|1996]] wurde er jeweils in diesem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===  Generalsekretär der ASUL ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1991 gründete Grande Illega seinen eigenen gemäßigt traditionalistischen Corrente, den er [[Corrente Grandista|Solidaritá Democrática]] nannte und zwischen den verfeindeten Parteiflügeln positionierte. Er wurde als Teil der (neo-)cavalistischen Strömungen in der Partei angesehen, zumal Grande Illega sich selbst als Cavalista bezeichnete, dem es am Herzen liege, das politische Erbe des früheren Parteichefs zu verteidigen und fortzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im Frühjahr 1991 wurde Grande Illega erneut in die Parteiführung der Sozialisten gewählt. In seiner Funktion als Mitglied der Programmdiskussion nahm er eine Vermittlerposition ein, als es zu einem offensiven Programmantrag der so genannten [[Guarda Jovén|Junggardisten]] gekommen war, der einen linken Reformkurs durchsetzen wollte. Der postmaterialistisch beeinflusste Programmantrag wurde als Hinwendung zu den [[Verdes|Grünen]] angesehen und von [[Paulo Satyres]] offensiv vertreten. Die Parteiführung lehnte den Antrag ab und versuchte ihn über den Weg der Programmkommission verschminden zu lassen, auf Druck der Basis hin gelang es Grande Illega aber, essenzielle Teile des Antrags in veränderter und abgeschwächter Form wieder einzubringen, diesesmal als Vorschlag der Programmkommission. Die als ''[[Proposiciones de l'Artir]]'' bekannt gewordenen Thesen wurden dem Parteiprogramm von 1977 vorangestellt, dieser damit zwar nicht im Wortlaut verändert, aber im postmaterialistischen Sinn neu interpretiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bekanntwerden des [[ASUL-Parteispendenskandal]]s 1992 und dem Rücktritt der gesamten Parteiführung um [[Donado Ricardes]] und [[Luis José López]] bewarb sich Grande Illega um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär der Sozialisten. In erstmals abgehaltenen Primaries setzte er sich gegen den [[Lojandía|lojandinischen]] Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Im Parteispendenskandal bemühte sich Grande um eine rasche Aufklärung und zog sich damit auch den Zorn einiger seiner politischen Verbündeten und Wegbereiter wie [[Francisco Montero]] zu, dem ebenfalls Verwicklungen in den Skandal nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahlen 1994 und 1998 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Dennoch verloren die Sozialisten mit Grande Illega als Spitzenkandidaten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gegen die regierende [[PPC]]/[[UDS]]-Koalition. Obwohl Grande Illega 1996 als Bürgermeister von [[Semest]] bestätigt wurde, geriet er innerparteilich unter Druck. Weitere Rückschläge vermehrten die Zahl der Kritiker am Führungskurs Grande Illegas und drängten ihn zunehmend zu einer engeren Einbindung der aufstrebenden Jungen in die Parteiführung. Immer offener drängten sich andere Persönlichkeiten der Partei in den Vordergrund. Besonders sein früherer Gegenkandidat [[Paulo Satyres Blanco]] strebte immer offener nach der Spitzenkandidatur, während die Rechte den smarten [[Julio De la Costa]] bevorzugte, der für eine Reformpolitik in gesellschaftspolitischen Fragen und einen pragmatischen Mitte-Links-Kurs eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlechten Umfragewerte der Partei veranlassten Grande Illega schließlich im Ende 1996, auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten zu verzichten. Er kündigte eine Mitgliederbefragung über die Spitzenkandidatur an. Allgemein wurde dieser Schritt auch als Schutz vor einem drohenden Putschversuch Satyres' auf dem Parteikongress in Tulis im Sommer 1997 gewertet. Nachdem de la Costa in einer von derr Parteiführung Grandes organisierten Urwahl klar gegen Satyres gewonnen hatte, übergab Grande auf dem Parteikongress in Tulis auch sein Amt als Generalsekretär an De la Costa ab. Grandes Rede, in der er einen energischen partnerschaftlichen Wahlkampf ankündigte, wurde frenetisch umjubelt. Zusammen mit De la Costa präsentierte er eine Reihe von [[Declaraciones pel Cânviu]], die den Politikwechsel einleiten sollten und die „Proposiciones“ von 1991 ergänzten bzw. ersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampfteam De la Costas übernahm Grande die Zuständigkeit für die Außen- und Europapolitik und wurde damit als Kandidat für das Außenministeramt gehandelt. Mit einem energischen Wahlkampf und dem zukunftsweisenden Konzept des [[Novo Progresismo]] gelang De la Costa bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahl 1998]] ein überragender Sieg über das regierende Mitte-Rechts-Bündnis. De la Costa wurde Ministerpräsident einer [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]]. Grande trat nicht in das Kabinett ein und kündigte stattdessen seine Kandidatur bei den [[Präsidentschaftswahlen 2000]] an, bei denen er sich schließlich im zweiten Wahlgang gegen Ex-Ministerpräsident [[Josep Carles Otero]] durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik ===&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt wurde António Grande schnell zu einem der beliebtesten Politiker des Landes. Den energischen Reformkurs der Regierung De la Costa unterstützte er und trieb ihn sogar an, mahnte aber auch, die Menschen mitzuführen und ihren Ängsten entgegenzutreten. In der Auseinandersetzung um die Einwanderungspolitik kritisierte er die politische Rechte, die seiner Meinung nach mit den Ängsten der Menschen spiele, um politisches Kapital herauszuschlagen. Auch in der Frage des Irakkriegs 2003 unterstützte Grande deutlich den Kurs der Regierung De la Costa, der sich klar gegen eine Beteiligung wandte, und verurteilte den Krieg scharf. Auch dies brachte ihm Kritik in Reihen der politischen Rechten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinen ersten fünf Jahren als Präsident stellte sich Grande Illega im Frühjahr 2005 zur Wiederwahl und wurde bereits im ersten Wahlgang mit einer deutlichen absoluten Mehrheit der Stimmen wiedergewählt. Nach dem Sieg der Rechts-Opposition bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] und der Ablösung der Regierung De la Costa ernannte Grande eine [[Kabinett Luisanto I|liberal-konservative Minderheitsregierung]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]], die im Parlament aber auf die Unterstützung der rechtspopulistischen [[PSP]] angewiesen war. Obwohl sich die beteiligten Mehrheitsparteien rasch auf eine Zusammenarbeit geeinigt hatten, zögerte Grande Illega lange, ehe er einen offiziellen Auftrag zur Regierungsbildung erteilte, und ließ auch danach keinen Zweifel an seinem Unbehagen gegenüber einer vom Vertrauen der Rechten abhängigen Minderheitsregierung. Für seine mahnenden Worte gegenüber der neuen Regierung erhielt er großes Lob von der linken Opposition sowie von großen Teilen der Öffentlichkeit und des Auslandes, während das bürgerliche Lager teilweise heftige Kritik an diesem Verhalten übte, da es als Einmischung des Präsidenten in die Angelegenheiten der Regierung verstanden wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Placido4.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der überzeugten Haltung Grandes als Linker und der Auseinandersetzungen um die neue Rechtsregierung wurde in den sagradischen Medien bald in Anlehnung an die französische Terminologie von einer „Cohabitación“ gesprochen, die nicht immer reibungslos verlief. Auseinandersetzungen zwischen Präsident und Regierung gab es vor allem in Bezug auf das geplante Rundfunk- und Mediengesetz der Regierung Luisanto, das vorsah, die Einflussmöglichkeiten der Regierung auf die staatlichen Rundfunksender zu erweitern und die öffentlichen Kontrollmöglichkeiten stark zu beschneiden. Präsident Grande hatte dies bereits vor der geplanten Verabschiedung als verfassungswidrig verurteilt. Die Gegner der Reform warfen der Regierung eine „Berlusconisierung“ der Politik vor und warnten vor italienischen Verhältnissen. Der Entwurf wurde schließlich zurückgenommen und überarbeitet. Auch die von der Regierung durchgesetzte Verschärfung des Einwanderungsgesetzes traf bei Grande Illega auf Unbehagen, der nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung aber schließlich nachgab und das Gesetz unterschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2010 endete die Amtszeit Grande Illegas. Nach zwei Amtsperioden konnte er nicht für weitere fünf Jahre kandidieren. Nachfolger im Amt wurde der Konservative [[Roberto Vidéas Braga]]. Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise übte Grande Illega kurz vor Amtsende heftige Kritik am Verhalten der Finanzbranche und forderte die politischen Parteien auf, die neoliberalen Prämissen der bisherigen Politik zu überdenken und die Macht der Demokratie gegenüber der des Marktes wieder zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seinem Amtsende wurde Grande Illega zum Ehrenpräsidenten der Sozialistischen Internationale ernannt, der er bereits bis 1999 als Vizepräsident angehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1974-1977: Unterstaatssekretär und stellvertretender Regierungssprecher im [[Kabinett Caval III]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Staatssekretär beim Ministerpräsidenten in den Kabinetten [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|Caval V]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Transportminister|Minister für Verkehr und öffentliche Arbeiten]] im [[Kabinett Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1988-2000: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2010: [[Präsident der Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1979-1988: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1994: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1979-1981: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Kommunaler Sekretär der [[ASUL]] [[Semesta]]&lt;br /&gt;
* 1992-1997: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1992-1999: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Grande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Grande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.130.68</name></author>
		
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		<title>Nícola Mersenburg-López</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.130.68: /* Politische Funktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Fontanel00.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nícola Mersenburg-López''' (*1979 in Paris) ist ein linker [[sagradischer]] Politiker und seit 2014 Politischer Sprecher der [[SDU|Vereinigten Demokratischen Linken (SDU)]]. Zuvor hatte er von 2009 bis 2013 als Fraktionssprecher der SDU in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Der jüdisch-stämmige deutsch-sagradische Diplomatensohn Mersenburg-López wurde 1979 in Paris geboren und wuchs u. a. in Frankreich und Argentinien auf. Er studierte Philosophie und Soziologie und engagierte sich bereits als Student in der [[PCS|Vereinigten Linkspartei]]. Er wurde im Jahr 2000 zum Nationalen Sekretär des Jugendverbands [[JCS]] gewählt und arbeitete nach seinem Studium u.a. als Referent der sagradischen Linkspartei im Europaparlament. 2003 wurde er Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesweit bekannt wurde Mersenburg-López im Jahr 2005, als er öffentlichkeitswirksam als Führer der sagradischen Antiglobalisierungsbewegung in Erscheinung trat. Während dieser Zeit übernahm er eine führende Rolle bei der Bildung des sagradischen Sozialforums und nahm auch international an globalisierungskritischen Protestaktionen teil. Er gründete kurz darauf die Plattform ''Movimiento 21'' innerhalb des PCS, die als radikal-antikapitalistische Bewegung auftrat und die Unterstützung der Mitte-Links-Regierung [[Kabinett De la Costa II|De la Costa]] durch den PCS kritisierte. Wenig später stieg er in die Parteiexekutive des PCS auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchbruch in der SDU ===&lt;br /&gt;
Mersenburg-López kandidierte 2006 erstmals für die linke [[SDU]]-Liste für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] und wurde unmittelbar in den Fraktionsvorstand gewählt. In der Folge engagierte er sich für eine Verstetigung des Linksbündnisses, aus dem die vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in [[Lojandía]] trat Mersenburg-López als Spitzenkandidat der [[SDU]] an und erreichte 12 Prozent der Stimmen für die Linke. Bei der folgenden vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] zog er erneut ins Parlament ein und wurde auf Vorschlag seines politischen Förderers [[António Fiali]] hin zu dessen Nachfolger als Sprecher der SDU-Fraktion gewählt. 2010 folgte zudem seine Wahl zum Vizegeneralsekretär des PCS und Stellvertreter von [[Antónia Mas]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum SDU-Sprecher ===&lt;br /&gt;
Als Nummer 3 der nationalen [[SDU]]-Liste zog Mersenburg-Lopez bei der [[Parlamentswahl 2013]] erneut in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Dabei erhielt er landesweit die meisten Vorzugsstimmen aller Kandidaten der Linken. Trotzdem verzichtete er in der Folge zugunsten des SDU-Spitenkandidaten [[Paulo Satyres Blanco]] auf die Führung der Parlamentsfraktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[SDU]]-Kongress 2014 bewarb sich Mersenburg-López um den neugeschaffenen Führungsposten des Politischen Sprechers der [[SDU]] und konnte sich bei einer Kampfabstimmung gegen [[Sellesi Miniambres]] und [[Cornélio Breix]] deutlich mit 60 Prozent der Delegiertenstimmen durchsetzen. Kurz nach seiner Wahl trat Mersenburg-López von allen Ämtern im [[PCS]] zurück, um sich auf die Führungsaufgabe in der SDU zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2009-2010: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 2000-2003: Nationaler Sekretär der [[JCS]]&lt;br /&gt;
* 2003: Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL&lt;br /&gt;
* 2009: Spitzenkandidat der [[SDU]] bei den [[Regionalwahlen 2009]] in [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: Sprecher der [[SDU]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Vizegeneralsekretär des [[PCS]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: Politischer Sprecher der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker des PCS|Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Mersenburg-López]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.130.68: /* Politische Funktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Fontanel00.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nícola Mersenburg-López''' (*1979 in Paris) ist ein linker [[sagradischer]] Politiker und seit 2014 Politischer Sprecher der [[SDU|Vereinigten Demokratischen Linken (SDU)]]. Zuvor hatte er von 2009 bis 2013 als Fraktionssprecher der SDU in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Der jüdisch-stämmige deutsch-sagradische Diplomatensohn Mersenburg-López wurde 1979 in Paris geboren und wuchs u. a. in Frankreich und Argentinien auf. Er studierte Philosophie und Soziologie und engagierte sich bereits als Student in der [[PCS|Vereinigten Linkspartei]]. Er wurde im Jahr 2000 zum Nationalen Sekretär des Jugendverbands [[JCS]] gewählt und arbeitete nach seinem Studium u.a. als Referent der sagradischen Linkspartei im Europaparlament. 2003 wurde er Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesweit bekannt wurde Mersenburg-López im Jahr 2005, als er öffentlichkeitswirksam als Führer der sagradischen Antiglobalisierungsbewegung in Erscheinung trat. Während dieser Zeit übernahm er eine führende Rolle bei der Bildung des sagradischen Sozialforums und nahm auch international an globalisierungskritischen Protestaktionen teil. Er gründete kurz darauf die Plattform ''Movimiento 21'' innerhalb des PCS, die als radikal-antikapitalistische Bewegung auftrat und die Unterstützung der Mitte-Links-Regierung [[Kabinett De la Costa II|De la Costa]] durch den PCS kritisierte. Wenig später stieg er in die Parteiexekutive des PCS auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchbruch in der SDU ===&lt;br /&gt;
Mersenburg-López kandidierte 2006 erstmals für die linke [[SDU]]-Liste für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] und wurde unmittelbar in den Fraktionsvorstand gewählt. In der Folge engagierte er sich für eine Verstetigung des Linksbündnisses, aus dem die vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in [[Lojandía]] trat Mersenburg-López als Spitzenkandidat der [[SDU]] an und erreichte 12 Prozent der Stimmen für die Linke. Bei der folgenden vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] zog er erneut ins Parlament ein und wurde auf Vorschlag seines politischen Förderers [[António Fiali]] hin zu dessen Nachfolger als Sprecher der SDU-Fraktion gewählt. 2010 folgte zudem seine Wahl zum Vizegeneralsekretär des PCS und Stellvertreter von [[Antónia Mas]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum SDU-Sprecher ===&lt;br /&gt;
Als Nummer 3 der nationalen [[SDU]]-Liste zog Mersenburg-Lopez bei der [[Parlamentswahl 2013]] erneut in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Dabei erhielt er landesweit die meisten Vorzugsstimmen aller Kandidaten der Linken. Trotzdem verzichtete er in der Folge zugunsten des SDU-Spitenkandidaten [[Paulo Satyres Blanco]] auf die Führung der Parlamentsfraktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[SDU]]-Kongress 2014 bewarb sich Mersenburg-López um den neugeschaffenen Führungsposten des Politischen Sprechers der [[SDU]] und konnte sich bei einer Kampfabstimmung gegen [[Sellesi Miniambres]] und [[Cornélio Breix]] deutlich mit 60 Prozent der Delegiertenstimmen durchsetzen. Kurz nach seiner Wahl trat Mersenburg-López von allen Ämtern im [[PCS]] zurück, um sich auf die Führungsaufgabe in der SDU zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2009: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 2000-2003: Nationaler Sekretär der [[JCS]]&lt;br /&gt;
* 2003: Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL&lt;br /&gt;
* 2009: Spitzenkandidat der [[SDU]] bei den [[Regionalwahlen 2009]] in [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: Sprecher der [[SDU]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Vizegeneralsekretär des [[PCS]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: Politischer Sprecher der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker des PCS|Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Mersenburg-López]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>David Osqar Letard</title>
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		<updated>2016-05-30T10:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.130.68: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:BertelHaarder99.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1990 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2014 saß Letard für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament. 2006-2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
David Osqar Letard wurde 1944 in [[Guillard]], einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in [[Golisch]] und [[Sagradisch]]. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in [[Servette]] lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Letard in [[Semest]] ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt ''Il Combate''. 1968 spielte er eine führende Rolle in der [[Semest|Semestiner]] Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach [[Bosa]] zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt ''Jornal 11'' erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt [[Guillard]]. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik ====&lt;br /&gt;
1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]] und gründete mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lota Ecologista]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lota Ecologista 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Partei der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde David Osqar Letard in [[Guillard]] als erster sagradischer Politiker zum Bürgermeister einer Stadt in Sagradien gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Sprecher der Grünen ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Carles Vergil]] im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]]. Beide gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semest gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen [[ASUL]] war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm Letard sein Amt in der [[Abgeordnetenkammer]] an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]]. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier ====&lt;br /&gt;
Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Jahr 1995 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 lebte Letard im [[Micolinien|micolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der mikolinischen [[Liste Vert]]. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-1988: Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lota Ecologista]])&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2014: Mitglied des Europäischen Parlaments (für die [[Verts Gools|golischen Grünen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Bürgermeister der Stadt [[Guillard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lota Ecologista]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Sprecher der Fraktion [[Lota Ecologista]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Gruppe im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
* 2006-2012: Co-Sprecher der Europäischen Grünen Partei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.130.68</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_Osqar_Letard&amp;diff=29766</id>
		<title>David Osqar Letard</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1990 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2014 saß Letard für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament. 2006-2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
David Osqar Letard wurde 1944 in [[Guillard]], einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in [[Golisch]] und [[Sagradisch]]. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in [[Servette]] lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Letard in [[Semest]] ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt ''Il Combate''. 1968 spielte er eine führende Rolle in der [[Semest|Semestiner]] Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach [[Bosa]] zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt ''Jornal 11'' erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt [[Guillard]]. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik ====&lt;br /&gt;
1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]] und gründete mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lota Ecologista]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lota Ecologista 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Partei der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde David Osqar Letard in [[Guillard]] als erster sagradischer Politiker zum Bürgermeister einer Stadt in Sagradien gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Sprecher der Grünen ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Carles Vergil]] im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]]. Beide gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semest gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen [[ASUL]] war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm Letard sein Amt in der [[Abgeordnetenkammer]] an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]]. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier ====&lt;br /&gt;
Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Jahr 1995 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 lebte Letard im [[Micolinien|micolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der mikolinischen [[Liste Vert]]. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-1988: Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lota Ecologista]])&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2014: Mitglied des Europäischen Parlaments (für die [[Verts Gools|golischen Grünen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Bürgermeister der Stadt [[Guillard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lota Ecologista]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Sprecher der Fraktion [[Lota Ecologista]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Gruppe im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
* 2006-2012: Co-Sprecher der Europäischen Grünen Partei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]&lt;/div&gt;</summary>
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