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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Unió Progresiste-Democrat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.128.103: /* Politisches Profil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Unió Popolar Democrat''' (kurz '''UPD''', deutsch ''Demokatische Volksunion'') ist eine 1979 gegründete konservativ-liberale Partei in [[Mikolinien]]. Mit [[Daniel Barnay]] stellt sie seit 2015 den mikolinischen [[Staatsminister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Gründer und erster Vorsitzender der Partei war [[Francis Boavil]], zuvor führendes Mitglied in der [[PDL|Liberaldemokratischen Partei]] und Wirtschaftsminister unter [[Joann Christén]]. Boavil, bekennender Anhänger Margaret Thatchers und Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der PDL, hatte die Partei 1979 im Streit um die Steuer- und Sozialpolitik verlassen, um mit einigen Anhängern einige eigene Partei zu gründen. Ihm folgte ein Teil der PDL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, was zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit der christlich-liberalen Koalition führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD verstand sich von Beginn an als klassisch-liberale Partei mit einem klaren Bekenntnis zum liberalen Rechtsstaat, zur freien Marktwirtschaft und zur Ablehnung jeder Art von staatsinterventionistischer Politik. Im Vergleich zur PDL konnte die UPD in ihrer Anfangsphase vor allem als Steuersenkungspartei angesehen werden, die einen Rückbau des Sozialstaats, die Senkung der öffentlichen Ausgaben und der allgemeinen Steuern sowie außenpolitisch ein europa-kritisches Programm vertrat. Damit versuchte die Partei, vor allem auch wirtschaftsliberale Anhänger der bürgerlichen Parteien, also der PDL, aber auch der [[CDM]] zu erreichen. Zudem verfolgte die Partei unter der Führung Boavils ein stark staatskritischen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Regierungspartei ===&lt;br /&gt;
Zunächst die kleinere der beiden liberalen Parteien, konnte sich die oppositionelle UPD in den Achtziger Jahren als populistische neoliberale Steuersenkungspartei etablieren und stetig an Stimmen gewinnen. 1988 übernahm die UPD unter Staatsminister [[Noribert Pasquale]] erstmals Regierungsverantwortung und überholte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1992|Wahl 1992]] in der Wählergunst die aus dem PDL hervorgegangene sozialliberale [[Democratia Libral]]. Seit 1989 wurde die Partei von [[Oscar Miquel]] geführt, der das Profil der Partei als liberale Kraft schärfte und deutlich weniger populistisch auftrat als sein Vorgänger Boavil. In der Opposition gegen die seit 1996 amtierende Ampelkoalition unter [[Bernard Sandres]] konnte sich die UPD unter Führung von [[Marc Anton Bevent]] als Alternative zu DL und CDM profilieren und erreichte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Wahl 2000]] mit knapp 22 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Vorausgegangen war eine als populistisch kritisierte Kampagne für eine härtere Ausländerpolitik. Außerdem steht die UPD den Institutionen der Europäischen Union eher kritisch gegenüber, was von Seiten der Partei mit dem Demokratiedefizit und der ausufernden Bürokratie der Union erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 war die UPD durchgängig in wechselnden Konstellationen in der Regierung von Staatsminister [[Albert Nobel]] vertreten. In der Regierung kam es zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, die unter anderem zum Austritt einer nationalliberalen Gruppe um [[Marc Nabert]] führte. Nach vier Jahren Regierungsverantwortung an der Seite der [[CDM|Christ-]] und [[DL|Liberaldemokraten]] musste die Partei bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] herbe Verluste zugunsten der neu gegründeten rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] hinnehmen. Sie bildete daraufhin eine Rechtsregierung mit [[CDM]] und [[AMN]], die nach kurzer Zeit wieder zerbrach. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahl im Januar 2006]] profitierte die UPD wiederum von der Erosion der rechten AMN und verbesserte sich unter der neuen Parteivorsitzenden [[Benita Carras-Leal]] wieder, ohne an das Rekordergebnis des Jahres 2000 anknüpfen zu können. Sie blieb auch weiterhin als Koalitionspartner der Christdemokraten in der Regierung vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Opposition zur stärksten Kraft ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahlen 2010]] wurde [[Jo-Aquim Rotel]] zum Nachfolger von [[Benita Carras-Leal]] als Parteichef der UPD gewählt. Unter seiner Führung überholte die Partei den christdemokratischen Koalitionspartner und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Nach zehn Jahren in der Regierung kehrte sie jedoch in die Opposition zurück und stand in der Folge der neuen rot-grün-grünen Koalition unter Ministerpräsident [[Joann Clement]] als stärkste Oppositionspartei gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Korruptionsskandal musste Parteichef Rotel bereits nach zwei Jahren die Führung der Partei aufgeben. Seit 2012 ist [[Daniel Barnay]] Parteivorsitzendr der [[UPD]]. Unter seiner Führung wurde die UPD bei der [[Europawahl 2014]] erstmals klar stärkste Partei. Auch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] überholten die Volksdemokraten erstmals sowohl [[CDM|Zentrumsdemokraten]] als auch [[PSL|Sozialisten]] und wurden zur stärksten Kraft im Parlament gewählt. Parteichef Barnay wurde daraufhin zum [[Staatsminister]] ernannt und bildete eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit [[PSL]] und [[DL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Profil ==&lt;br /&gt;
In ihrem wirtschaftsfreundlichen Mitte-Rechts-Kurs und ihrer Ablehnung umfassender Sozialabgaben ist die UPD in Europa mit rechtsliberalen Parteien wie der dänischen Venstre-Partei oder der niederländischen VVD zu vergleichen, wenngleich ihr bisweilen populistischer Stil vor allem in den Anfangsjahren an die nordischen Steuersenkungsparteien erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesellschaftspolitischen Fragen tritt die Partei streng antiklerikal auf und setzt sich für eine generelle Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben aus. Dem Konzept der multikulturellen Gesellschaft steht die Partei kritisch gegenüber und befürwortet stattdessen eine an den wirtschaftlichen Anforderungen des Landes orientierte und gesteuerte Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre regionalen Hochburgen hat die UPD in den wohlhabenden Regionen im Osten und Süden des Landes, wo die Christdemokraten traditionell schwach aufgestellt sind. Derzeit stellt die Partei in drei Regionen den Regionalpräsidenten. Als wohlfahrtsstaatskritische Partei kritisiert die UPD auch traditionell die Subventionierung des wirtschaftsschwachen mikolinischen Nordens durch den wohlhabenderen Süden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD unterhält traditionell gute Verbindungen zu den Arbeitgeber- und Industriellenvereinigungen. Sie ist seit den Neunziger Jahren Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen Partei und der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Innerhalb der Partei gibt es aber einen starken konservativen und EU-kritischen Flügel, der den Austritt der UPD aus der ELDR befürwortet. In der Euro-Krise des Jahres 2011 führte die UPD die euro-skeptische Opposition gegen die Politik der [[Kabinett Clement|Regierung Clement]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UPD ===&lt;br /&gt;
* 1979-1990: [[Francis Boavil]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Paul-Oscar Miquel]]&lt;br /&gt;
* 1993-1996: [[Federic Sulac-Faleri]]&lt;br /&gt;
* 1996-2004: [[Marc Anton Bevent]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: [[Benita Carras-Leal]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[Jo-Aquim Rotel]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.128.103</name></author>
		
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| '''[[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])'''&lt;br /&gt;
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| [[PPC]], [[CU]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;Gewerkschafter, Generalsekretär der [[CSSL]] (2006-2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;[[Erziehungsminister]]in (1990-1992), [[PRD]]-Sprecherin (2002-2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015</title>
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|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 25. Mai und 8. Juni 2014'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| unterstützt von&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
| 2. Wahlg.&lt;br /&gt;
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| '''[[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Amtsinhaber (seit 2009)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[CU]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
! '''30,5 %'''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftswahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.128.103</name></author>
		
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		<title>David Osqar Letard</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.128.103: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1988 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 sitzt Letard für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament. 2006-2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
David Osqar Letard wurde 1944 in [[Guillard]], einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in [[Golisch]] und [[Sagradisch]]. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in [[Servette]] lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Letard in [[Semess]] ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt ''Il Combate''. 1968 spielte er eine führende Rolle in der [[Semess|Semestiner]] Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach [[Bosa]] zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt ''Jornal 11'' erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt [[Guillard]]. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik ====&lt;br /&gt;
1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]] und gründete mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lutte Ecologist]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lutte Ecologist 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Partei der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde David Osqar Letard in [[Guillard]] als erster sagradischer Politiker zum Bürgermeister einer Stadt in Sagradien gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Sprecher der Grünen ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Carles Vergil]] im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]]. Bei gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semess gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen [[ASUL]] war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm Letard sein Amt in der [[Abgeordnetenkammer]] an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]]. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier ====&lt;br /&gt;
Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Jahr 1995 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 lebte Letard im [[Micolinien|micolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der micolinischen [[Liste Vert]]. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-1988: Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lutte Ecologist]])&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1999-2014: Mitglied des Europäischen Parlaments (für die [[Verts Gools|golischen Grünen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Bürgermeister der Stadt [[Guillard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lutte Ecologist]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Sprecher der Fraktion [[Lutte Ecologist]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Gruppe im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
* 2006-2012: Co-Sprecher der Europäischen Grünen Partei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.51.128.103</name></author>
		
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		<title>David Osqar Letard</title>
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		<updated>2015-11-01T14:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.51.128.103: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David Osqar Letard''' (*1944 in [[Guillard]], [[Eskada]]) ist ein [[Sagradien|sagradisch]]-[[Golen|golischer]] Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Ökologiebewegung und der [[Verdes|sagradischen Grünen Partei]], als deren Politischer Sprecher er von 1991 bis 1995 amtierte. Von 1988 bis 1994 war er zudem Bürgermeister der [[Eskada|eskadischen]] Stadt [[Guillard]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 sitzt Letard für die [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Europäischen Parlament. 2006-2012 war er erster Parteisprecher der Europäischen Grünen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Jugend und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
David Osqar Letard wurde 1944 in [[Guillard]], einer Stadt im golischsprachigen Teil der sagradischen Region [[Eskada]] geboren. Seine Eltern erzogen Letard zweisprachig in [[Golisch]] und [[Sagradisch]]. Zeitweise lebte Letard als Jugendlicher bei seinem Vater, der zu dieser Zeit in [[Servette]] lebte und arbeitete. Mit 13 Jahren kehrte Letard nach Sagradien zurück und besuchte eine katholische Internatsschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Letard in [[Semess]] ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Als Student beschäftigte sich Letard intensiv mit marxistischen Studien und bezeichnete sich selbst als Marxist und Anarchist. Seit 1966 schrieb er für das linkssozialistische Blatt ''Il Combate''. 1968 spielte er eine führende Rolle in der [[Semess|Semestiner]] Studentenbewegung und organisierte mehrere Proteste. Zeitweise wurde er in dieser Zeit auch in Untersuchungshaft festgehalten, nachdem er in einer gewaltsamen Demonstration festgenommen worden war. Die Anklage wurde später aber fallengelassen. In der Semestiner linken Szene war Letard noch bis 1970 aktiv, ehe er die Stadt verließ und nach [[Bosa]] zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bosa arbeitete Letard zunächst als Rechtsreferent und Journalist. Das von ihm herausgegebene Blatt ''Jornal 11'' erschien von 1971 bis 1975, ehe es endgültig eingestellt wurde. Darin ist eine der Wurzeln der sagradischen Grünen Bewegung anzusehen. 1974 kehrte Letard der Großstadt den Rücken und übernahm gemeinsam mit Freunden einen Hof für alternative Landwirtschaft in der Nähe seiner Heimatstadt [[Guillard]]. Gleichzeitig gehörte er zu den Begründern und zu einer der führenden Figuren in der sagradischen Ökologie- und Anti-Atomkraft-Bewegung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Jahre in der Kommunal- und Regionalpolitik ====&lt;br /&gt;
1976 wurde Letard Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]] und gründete mit Gleichgesinnten in der [[Eskada]] die [[Lutte Ecologist]], eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit der er 1978 erfolgreich an den [[Regionalwahlen 1978|eskadischen Regionalwahlen]] teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde 1982 als Fraktionssprecher wiedergewählt. Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation [[Ecología 77]] mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lutte Ecologist 1984 an der Gründung der [[Verdes Celarcoes|Partei der Regenbogengrünen]], aus der 1989 die heutige [[Verdes|Grüne Partei]] hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde David Osqar Letard in [[Guillard]] als erster sagradischer Politiker zum Bürgermeister einer Stadt in Sagradien gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Sprecher der Grünen ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Carles Vergil]] im Jahr 1991 wurde David Osqar Letard als einer der prominentesten Vertreter der Grünen Partei zu deren Politischem Sprecher gewählt. Als solcher amtierte er bis zu ihrem Tod im Herbst 1993 an der Seite der Parteiikone [[Isabel Maier Serrán]]. Bei gelten noch heute als legendäres Führungsduo. Für seine Funktion in Semess gab Letard schließlich auch sein Bürgermeisteramt auf und wurde stattdessen Kandidat für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. Nach dem Tod Maier Serráns wurde Letard schließlich Spitzenkandidat der Grünen und sprach sich dafür aus, im Fall eines Wahlsiegs der Linken Regierungsverantwortung zu übernehmen. Im Fall einer rot-grünen Koalition mit der sozialistischen [[ASUL]] war Letard als Umweltminister eingeplant. Die Grünen verloren aber an Stimmen und verpassten einen Regierungswechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm Letard sein Amt in der [[Abgeordnetenkammer]] an und gehörte in der Folge zu den prominentesten und schlagfertigsten Parlamentariern der Mitte-Links-Opposition. Legendär wurden seine Rededuelle mit dem ebenfalls neu ins Parlament eingezogenen Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]]. Bis heute bezeichnen sich beide Politiker öffentlich als Feinde und verweigern jeden öffentlichen Handschlag.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik und Comeback als Europaparlamentarier ====&lt;br /&gt;
Nach der Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard im Jahr 1995 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab sowohl die Parteiführung als auch sein Abgeordnetenmandat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 lebte Letard im [[Micolinien|micolinischen]] Teil [[Golen]]s. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur [[Europawahl 1999]] sein politisches Comeback als Kandidat der [[Verts Gools|golischen Grünen]] im Bündnis der micolinischen [[Liste Vert]]. Seither gehörte er ohne Unterbrechung dem Europaparlament an, seit 2004 als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Begründung der Europäischen Grünen Partei im Jahr 2006 wurde David Osqar Letard zu einem der beiden Sprecher der neuen Partei gewählt. Diese Funktion gab er 2012 an den Deutschen Reinhard Bütikofer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1976-1988: Mitglied des Stadtrats von [[Guillard]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Eskada]] ([[Lutte Ecologist]])&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* Seit 1999: Mitglied des Europäischen Parlaments (für die [[Verts Gools|golischen Grünen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Bürgermeister der Stadt [[Guillard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der [[Lutte Ecologist]]&lt;br /&gt;
* 1978-1988: Sprecher der Fraktion [[Lutte Ecologist]] im [[Regionalrat]] von [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: Co-Sprecher der [[Verdes|sagradischen Grünen]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Gruppe im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
* 2006-2012: Co-Sprecher der Europäischen Grünen Partei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Golischer Politiker|Letard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Letard]]&lt;/div&gt;</summary>
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