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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Heinrich I. von Portugal</title>
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		<updated>2015-12-07T22:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich von Sántori''' (sagr. ''Don Enrico'', port.: ''Dom Henrique'') (*1507; †1580), genannt ''„der Kardinalkönig“'' (port.: ''Cardeal Dom Henrique''), war als ''Heinrich I.'' neunzehnter König von Portugal (1578-1580). Er war der vierte und letzte portugiesische Herrscher aus dem [[Haus Santori]] und folgte seinem Großneffen [[Sebastian I.]] nach, für den er von 1557 bis 1568 die Regentschaft innegehabt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Enrìc António de Sántori war der jüngste Sohn von Königin [[Katharina von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
Seine älteren Brüder waren [[David I.]] von Sagradien und Portugal, [[Philipp von Valier]] und [[Johann III. von Portugal]]. Katharinas Ehemann [[Filipe de las Marcas]] war wenige Monate vor Heinrichs Geburt gestorben, weswegen vermutet wurde, dass Heinrich das Kind einer außerehelichen Affäre Katharinas mit ihrem Vertrauten und späteren Ehemann [[Carles de Biniar]] war. Jedoch wurde er später von seinem Bruder [[David I.]] als legitimer Sohn Philipps und Katharinas anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn als jüngstes Kind der königlichen Familie war von Beginn an die geistliche Laufbahn vorgesehen. Nachdem David I. 1521 portugiesischer König geworden war, machte er den jungen Bruder Heinrich zum Prior von Coimbra und danach mit erst 19 Jahren zum Erzbischof von Braga, ehe er 1545 Erzbischof von Évora wurde. 1557 folgte er als Abt der Königlichen Abtei von Alcobaça und wurde 1564 schließlich Erzbischof von Lissabon und Primas von Portugal. Als solcher war er der erste nicht im Land geborene. Bereits 1539 war er zum Generalinquisitor ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[David I.]] 1543 wurde sein Bruder Johann als [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] König von Portugal. Heinrich, der den Großteil seines Lebens in dem Land verbracht hatte, wurde nun Kardinal und 1561 päpstlicher Legat. Als Johann 1557 starb, war dessen Enkel und Nachfolger [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian]] gerade drei Jahre alt. Heinrich führte deshalb bis 1568 für seinen Großneffen die Regentschaft. Nachdem Sebastian 1578 ehe- und kinderlos in der [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] gefallen war, bestieg Heinrich als letzter männlicher Angehöriger des Hauses Santori selbst den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Tod 1580 fiel Portugal an Spanien und errang erst 60 Jahre später unter König Johann IV. wieder seine Unabhängigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<title>Heinrich I. von Portugal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich von Sántori''' (sagr. ''Don Enrico'', port.: ''Dom Henrique'') (*1507; †1580), genannt ''„der Kardinalkönig“'' (port.: ''Cardeal Dom Henrique''), war als ''Heinrich I.'' neunzehnter König von Portugal (1578-1580). Er war der vierte und letzte portugiesische Herrscher aus dem [[Haus Santori]] und folgte seinem Großneffen [[Sebastian I.]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Enrìc António de Sántori war der jüngste Sohn von Königin [[Katharina von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
Seine älteren Brüder waren [[David I.]] von Sagradien und Portugal, [[Philipp von Valier]] und [[Johann III. von Portugal]]. Katharinas Ehemann [[Filipe de las Marcas]] war wenige Monate vor Heinrichs Geburt gestorben, weswegen vermutet wurde, dass Heinrich das Kind einer außerehelichen Affäre Katharinas mit ihrem Vertrauten und späteren Ehemann [[Carles de Biniar]] war. Jedoch wurde er später von seinem Bruder [[David I.]] als legitimer Sohn Philipps und Katharinas anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn als jüngstes Kind der königlichen Familie war von Beginn an die geistliche Laufbahn vorgesehen. Nachdem David I. 1521 portugiesischer König geworden war, machte er den jungen Bruder Heinrich zum Prior von Coimbra und danach mit erst 19 Jahren zum Erzbischof von Braga, ehe er 1545 Erzbischof von Évora wurde. 1557 folgte er als Abt der Königlichen Abtei von Alcobaça und wurde 1564 schließlich Erzbischof von Lissabon und Primas von Portugal. Als solcher war er der erste nicht im Land geborene. Bereits 1539 war er zum Generalinquisitor ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[David I.]] 1543 wurde sein Bruder Johann als [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] König von Portugal. Heinrich, der den Großteil seines Lebens in dem Land verbracht hatte, wurde nun Kardinal und 1561 päpstlicher Legat. Als Johann 1557 starb, war dessen Enkel und Nachfolger [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian]] gerade drei Jahre alt. Heinrich führte deshalb bis 1568 für seinen Großneffen die Regentschaft. Nachdem Sebastian 1578 ehe- und kinderlos in der [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] gefallen war, bestieg Heinrich als letzter männlicher Angehöriger des Hauses Santori selbst den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Tod 1580 fiel Portugal an Spanien und errang erst 60 Jahre später unter König Johann IV. wieder seine Unabhängigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<updated>2015-12-07T22:21:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich I.''' (sagr. ''Don Enrico I'', port.: ''Dom Henrique I'') (*1507; †1580), genannt ''„der Kardinalkönig“'' (port.: ''Cardeal Dom Henrique''), war neunzehnter König von Portugal und Titular-[[König von Cuentez]] (1578-1580). Er war der letzte Herrscher in der Geschichte Portugals aus dem Haus Santori und der letzte aus dem josefitischen Zweig der Familie auf dem Thron von Cuentez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Enrìc de Sántori war der jüngste Sohn von Königin [[Katharina von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
Seine älteren Brüder waren [[David I.]] von Sagradien und Portugal, [[Philipp von Valier]] und [[Johann III. von Portugal]]. Katharinas Ehemann [[Filipe de las Marcas]] war wenige Monate vor Heinrichs Geburt gestorben, weswegen vermutet wurde, dass Heinrich das Kind einer außerehelichen Affäre Katharinas mit ihrem Vertrauten und späteren Ehemann [[Carles de Biniar]] war. Jedoch wurde er später von seinem Bruder [[David I.]] als legitimer Sohn Philipps und Katharinas anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn als jüngstes Kind der königlichen Familie war von Beginn an die geistliche Laufbahn vorgesehen. Nachdem David I. 1521 portugiesischer König geworden war, machte er den jungen Bruder Heinrich zum Prior von Coimbra und danach mit erst 19 Jahren zum Erzbischof von Braga, ehe er 1545 Erzbischof von Évora wurde. 1557 folgte er als Abt der Königlichen Abtei von Alcobaça und wurde 1564 schließlich Erzbischof von Lissabon und Primas von Portugal. Als solcher war er der erste nicht im Land geborene. Bereits 1539 war er zum Generalinquisitor ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[David I.]] 1543 wurde sein Bruder Johann als [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] König von Portugal. Heinrich, der den Großteil seines Lebens in dem Land verbracht hatte, wurde nun Kardinal und 1561 päpstlicher Legat. Als Johann 1557 starb, war dessen Enkel und Nachfolger [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian]] gerade drei Jahre alt. Heinrich führte deshalb bis 1568 für seinen Großneffen die Regentschaft. Nachdem Sebastian 1578 ehe- und kinderlos in der [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] gefallen war, bestieg Heinrich als letzter männlicher Angehöriger des Hauses Santori selbst den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Tod 1580 fiel Portugal an Spanien und errang erst 60 Jahre später unter König Johann IV. wieder seine Unabhängigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T22:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Lebensabend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Philipp nicht an und widerrief das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritte Servettinische Krieg]] ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Nachhaltig beschädigt wurde das Verhältnis zwischen beiden nach der heimlichen Hochzeit Katharinas mit dem Grafen von Biniar im Jahr 1510, die für den jungen König den Anlass boten, sich von seiner Mutter und ihrem neuen Mann zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein angeblicher Versuch [[Carles de Biniar]]s, sich ''jure uxoris'' den Königstitel anzueignen, führte schließlich 1512 zum Bruch zwischen David, Biniar und Katharina und zur Hinrichtung des Grafen. Katharina wiederum wurde festgenommen und verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
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		<title>David I.</title>
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		<updated>2015-12-07T22:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]] und Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Servette ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Servette ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit Königin Katharina führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miquel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff mikolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Piero war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miquel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miquel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miquel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Mikolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miquel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Don Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Servette]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Dona Luísa (*1518, †1536)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.]] (*1520, †1578), [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Michael III.]] von Valier&lt;br /&gt;
* Don Jâcque (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Don Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) « Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* Don David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Michael III.]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Miquel in Vierna und danach in Semess residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=24964</id>
		<title>David I.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=24964"/>
		<updated>2015-12-07T22:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]] und Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Servette ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Servette ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie mit [[Joán de Biniar]], dem Sohn seines alten Mentors und Beraters [[Carles de Biniar]] und dessen erster Frau Isabel de Sancristo. Dies verhinderte aber nicht den endgültigen Bruch Davids mit seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miquel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff mikolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Piero war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miquel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miquel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miquel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Mikolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miquel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Don Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Servette]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Dona Luísa (*1518, †1536)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.]] (*1520, †1578), [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Michael III.]] von Valier&lt;br /&gt;
* Don Jâcque (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Don Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) « Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* Don David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Michael III.]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Miquel in Vierna und danach in Semess residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=24963</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2015-12-07T22:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Jugend und Exil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]] und Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Servette ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Servette ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an, verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage. Zuvor hatte bereits die Untreue [[Filipe de las Marcas]] gegenüber seiner Frau endgültig zu einem Bruch zwischen David und seinem Vater geführt, der vom Hof verbannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und nach dessen Tod mit [[Joán de Biniar]], dem Sohn seines alten Mentors und Beraters [[Carles de Biniar]] und dessen Frau Isabel de Sancristo. Dies hinderte ihn aber nicht daran, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miquel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff mikolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Piero war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miquel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miquel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miquel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Mikolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miquel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Don Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Servette]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Dona Luísa (*1518, †1536)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.]] (*1520, †1578), [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Michael III.]] von Valier&lt;br /&gt;
* Don Jâcque (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Don Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) « Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* Don David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Michael III.]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Miquel in Vierna und danach in Semess residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2015-12-07T22:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Jugend und Exil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]] und Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Servette ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Servette ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an, verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage. Zuvor hatte bereits die Untreue [[Filipe de las Marcas]] gegenüber seiner Frau endgültig zu einem Bruch zwischen David und seinem Vater geführt, der vom Hof verbannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und nach dessen Tod mit [[Joán de Biniar]], dem Sohn seines alten Mentors und Beraters [[Carles de Biniar]] und dessen Frau Isabel de Sancristo. Dies hinderte ihn aber nicht daran, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miquel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff mikolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Piero war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miquel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miquel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miquel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Mikolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miquel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Don Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Servette]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Dona Luísa (*1518, †1536)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.]] (*1520, †1578), [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Michael III.]] von Valier&lt;br /&gt;
* Don Jâcque (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Don Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) « Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* Don David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Michael III.]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Miquel in Vierna und danach in Semess residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter von Sagradien''' (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Piero Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Piero wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Piero Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Piero wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Piero, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Rebellion etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach Peters Krönung zum sagradischen König übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]] die Regentschaft in Servette, während Piero in Kriege in Sagradien verwickelt war. Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte die Wende herbei. Nach erneuten Kämpfen schloss Peter mit [[Aquim II. von Mikolinien]] schließlich den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Salua]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont, die aber nur wenige Monate nach der Hochzeit bereits starb, sodass Peter ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Resultat dieser Situation und aufgrund des Vertrags von Vérisa entschloss sich Peter im Jahr 1509 schließlich zur Abdankung und verzichtete zugunsten seines 18-jährigen Neffen [[David I.|David]], des ältesten Sohns Katharinas, auf die Krone. Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T21:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Dritter Servettinischer Krieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter von Sagradien''' (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Piero Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Piero wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Piero Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Piero wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Piero, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Rebellion etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach Peters Krönung zum sagradischen König übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]] die Regentschaft in Servette, während Piero in Kriege in Sagradien verwickelt war. Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erneuten Kämpfen schloss Peter mit [[Aquim II. von Mikolinien]] schließlich den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Salua]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont, die aber nur wenige Monate nach der Hochzeit bereits starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abwesenheit Pieros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmikolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Mikolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Kriege&amp;diff=24959</id>
		<title>Saloanische Kriege</title>
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		<updated>2015-12-07T21:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Servettinische Kriege''' wird eine Serie bewaffneter Konflikte zwischen dem [[Königreich Sagradien]] unter der Dynastie der [[Santori]] und [[Mikolinien]] unter den [[Interea]]-Königen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bezeichnet, die hauptsächlich auf der mikolinischen Halbinsel ausgetragen wurden. Darin ging es um den Besitz und den Status der so genannten [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] nach dem Tod des Herzogs [[Anton III. von Servette]] im Jahr 1477. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beendet wurden die Kriege 1509 im [[Frieden von Salua]], mit dem die Lande engültig in den Besitz Sagradiens übergingen. Der Erfolg der [[Sagradien|sagradischen]] [[Santori]] gegen [[Mikolinien]] begründete die bis Mitte des 18. Jahrhunderts andauernde Herrschaft der Sagradier im Süden der mikolinischen Halbinsel und trug erheblich zum Aufstieg der Santori zu einer der mächtigsten Dynastien Europas bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorgeschichte ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen um die Kronen von [[Sagradien]], [[Mikolinien]], [[Perucía]] und [[Golen]] und dem [[Frieden von Tesqué 1443]] standen sich mit [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] zwei Königreiche gegenüber, die um die innere Konsolidierung und die äußere Vormachtstellung stritten. Die Überführung der beiden Halbinselteile unter einer gemeinsamen Herrschaft blieb auf beiden Seiten das Ziel. Spätestens nach der Übernahme der sagradischen Krone durch König [[Jakob III.]] aus der [[Tulis|tulinesischen]] Familie der [[Santori]] besaß Sagradien-Tulis über eine Vormachtstellung im [[Blaumeer]]raum und suchte überdies seinen Einfluss auf Mikolinien auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Herrschaft der Santori in Sagradien einigermaßen gefestigt war, waren die Macht- und Loyalitätsverhältnisse auf der mikolinischen Halbinsel weniger klar. Bereits im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] hatte der [[Herzog von Servette]] [[Karl IV. von Servette|Karl IV.]] hier eine Sonderrolle gespielt und zeitweise selbst Anspruch auf den gesamtmikolinischen Königsthron erhoben. Aus dem Krieg ging Servette unter Herzog [[Anton II. von Servette|Anton II.]]  schließlich gestärkt hervor und bildete nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in [[Lukien]] und Süd[[piranien]] unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich, doch musste es naturgemäß das Ziel des mikolinischen Königtums bleiben, seine Vorherrschaft über Servette zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Servettinischer Krieg (1477-1479) ====&lt;br /&gt;
Eine solche Gelegenheit sah der mikolinische König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] nach dem Tod des mächtigen Herzogs [[Philipp I. von Servette]] im Jahr 1472 und seines Bruders und Nachfolgers [[Anton III. von Servette|Anton III.]] fünf Jahre später gegeben. Da beide Herzöge ohne legitime männliche Nachkommen gestorben waren, bestand Heinrich I. auf seiner Oberherrschaft und suchte das Herzogtum als vakantes Lehen wieder einzuziehen. Die servettinischen Stände dagegen bestanden auf ihre Unabhängigkeit und unterstützten den unehelichen Sohn Philipps I., [[Philipp II. von Servette|Philipp von Saseia]]. Es kam darüber zum Nachfolgekrieg und zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen [[Santori]]-König [[Jakob III.]] verbündete. Der sagradische Monarch erhoffte sich dadurch, seinen Einfluss auf der mikolinischen Halbinsel dauerhaft zu sichern, wozu auch Eheallianzen anvisiert wurden. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Philipp von Saséia schließlich durchsetzen. Bei [[Tinágua]] siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Philipps im [[Vertrag von Sant Lucas]] 1480. Philipp von Saseia heiratete danach Jakobs III. Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Servettinischer Krieg (1490-1497) ====&lt;br /&gt;
In der Folge regierte Philipp von Saseia als das de facto von Mikolinien unabhängige Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel. Die Beziehungen zu Sagradien blieben dabei unklar. Zwar war er machtpolitisch von diesen abhängig, konnte sich aber einige Autonomie von [[Tulis]] sichern. Das servettinisch-santorische Bündnis blieb aber stark genug, um die Versuche Mikoliniens abzuwehren, den Vertrag von 1480 zu revidieren. Doch Philipps Tod 1490 schwächte die Allianz gegen Mikolinien empfindlich, da Philipps minderjähriger Sohn und Nachfolger [[Baltasar von Servette]] erst wenige Monate alt war und unter die Regentschaft seiner Mutter [[Isabel von Santori]] gestellt wurde. Der mikolinische König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]] hoffte nun auf Widerstände unter den Adligen der Lande gegen die sagradische Regentin und zog mit einem Heer nach Süden. Es gelangen ihm einige schnelle Erfolge, doch verweigerten die Stände ihm mehrheitlich die Anerkennung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Jakob IV.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei [[Macedi]] ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Servette]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter von Sagradien|Don Piero]], Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dritter Servettinischer Krieg (1503-1509) ====&lt;br /&gt;
[[Golen]] blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. 1499 dankte die junge Herzogin [[Antonia von Servette]] auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die [[Sántori]] fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog [[Peter von Sagradien|Peter]] 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Wiederum zogen die servettinischen Stände die Herrschaft der ferneren Santori einer Eingliederung ins mikolinische Königreich vor, zumal Peters Kriege in Sagradien die Möglichkeit boten, in Abwesenheit die heimischen Verhältnisse selbst zu kontrollieren. Zudem gelang es prosagradischen Aufständischen in Golen, die ungeliebte mikolinische Herrschaft zu vertreiben, woraufhin Golen wieder sagradisch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Salua]] wurden die Servettinischen Kriege 1509 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Servette]], das [[Herzogtum Sáloa]] sowie die Fürstentümer [[Fürstentum Saseia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] fielen geschlossen an das [[Haus Santori]], wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften [[Drouvel]] oder [[Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1509.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis und Folge ====&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Salua hatte sich Sagradien endgültig durchgesetzt und setzte sich damit im Süden der mikolinischen Halbinsel fest. Die Herrschaft trug erheblich zum Aufstieg der sagradischen Santori-Monarchie zu einer der führenden Mächte Europas auf. Das Königreich Mikolinien musste dagegen seine Ansprüche auf die gesamte mikolinische Halbinsel zunächst hintanstellen und konnte dieses Ziel in den nächsten beiden Jahrhunderten nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=24958</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T21:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Lebensabend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Philipp nicht an und widerrief das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritte Servettinische Krieg]] ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein angeblicher Versuch [[Carles de Biniar]]s, sich ''jure uxoris'' den Königstitel anzueignen, führte schließlich 1512 zum Bruch zwischen David, Biniar und Katharina und zur Hinrichtung des Grafen. Katharina wiederum wurde festgenommen und verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=24957</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T21:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Lebensabend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Philipp nicht an und widerrief das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritte Servettinische Krieg]] ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T21:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Kampf um das Erbe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Philipp nicht an und widerrief das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Servettinischer Krieg|Dritte Servettinische Krieg]] ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Auch ihre 1510 geschlossene Ehe mit [[Carles de Biniar]] verlief unglücklich, nachdem dieser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<updated>2015-12-07T20:11:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im [[Vertrag von Selva]] mit Philipp verpflichtete sich [[Peter von Sagradien]] im Jahr 1506, Philipps Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Katharina unter dem Einfluss ihres Vertrauten, des Grafen [[Carles de Biniar]], nicht an und stellte sich gegen ihren eigenen Mann. Seit dieser Zeit pflegte Katharina eine enge Beziehung zum Grafen [[Carles de Biniar]], die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn [[Heinrich I. von Portugal|Don Enrico]] im Jahr 1507 geboren wurde, ließ Peter von Sagradien Gerüchte streuen, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann [[Philipp von las Marcas]] gestorben, was seine Legitimität zusätzlich in Zweifel zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem in Kriege in Mikolinien verwickelt war. Als er im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, um seine Herrschaft in den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]] zu verteidigen, zwangen ihn die sagradischen Stände zum Thronverzicht. Im [[Vertrag von Vérisa]] musste Peter schließlich auf die Krone verzichten, benannte aber nicht Katharina, sondern deren Sohn [[David I.]] zum Nachfolger in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Auch ihre 1510 geschlossene Ehe mit [[Carles de Biniar]] verlief unglücklich, nachdem dieser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1507, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T19:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Abdankung und Rückzug nach Servette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peter von Sagradien''' (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Jakob III.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Servette]] seit 1498 [[Herzog von Servette]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im [[Herzogtum Servette]]. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Jakob IV.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Piero Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Michael II.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als [[Jakob III.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Piero wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders [[Joán Prudente]] im Jahr 1475 hatte sich Piero Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Piero wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen [[Filipe de las Marcas]] nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Filipe de las Marcas]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Piero, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, [[David I.|David]] und [[Philipp von Valier|Philipp]], ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Rebellion etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Servettinischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Mikolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Piero nun in Tulis regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Servette ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont, die aber nur wenige Monate nach der Hochzeit bereits starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abwesenheit Pieros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmikolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Mikolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=24951</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T19:28:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Yolande von Frankreich. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen Kinder hervorbrachte. Als königliche Prinzessin wurde Katharina 1495 mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die Tulineser für den Verlust der [[Comitat Tulis|Comitatsherrschaft]] zu entschädigen, nachdem Jakob III. die tulinesischen Besitztümer 1475 an sich gerissen und mit dem Königreich vereint hatte. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweige kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas, dem einflussreiche Machtpositionen am Hof verwehrt wurden. Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der die Herrschaft Filipes de las Marcas nicht anerkannte und stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Katharina und ihr Mann wichen nach Cuentez aus. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Erst als Peter im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, bot sich die Gelegenheit für einen neuerlichen militärischen Schlag. Die Anhänger Katharinas unter dem Grafen [[Carles von Biniar]] eroberten weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann Filipe zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. In der Zwischenzeit kam es aber zu einem Bruch zwischen Filipe de las Marcas und dem machtbewussten Grafen von Biniar, die um die Vorherrschaft stritten. Peter einigte sich schließlich mit Biniar zuungunsten Katharinas und Filipe de las Marcas und setzte bei seiner Abdankung Katharinas 18-jährigen Sohn David als Erben und Nachfolger ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Der Versuch Filipe de las Marcas, seinen Sohn zu beeinflussen, scheiterte und resultierte schließlich in seiner Verbannung vom Hof. Zum endgültigen Bruch kam es, als Filipe seine Frau zugunsten der [[cuentez]]ischen Prinzessin [[Maria von Exeveste]] verließ, die er später heiratete. Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]] (*1465; †1508): &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1509, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Titulargräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Yolande von Frankreich. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen Kinder hervorbrachte. Als königliche Prinzessin wurde Katharina 1495 mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die Tulineser für den Verlust der [[Comitat Tulis|Comitatsherrschaft]] zu entschädigen, nachdem Jakob III. die tulinesischen Besitztümer 1475 an sich gerissen und mit dem Königreich vereint hatte. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweige kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas, dem einflussreiche Machtpositionen am Hof verwehrt wurden. Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der die Herrschaft Filipes de las Marcas nicht anerkannte und stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Katharina und ihr Mann wichen nach Cuentez aus. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Erst als Peter im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, bot sich die Gelegenheit für einen neuerlichen militärischen Schlag. Die Anhänger Katharinas unter dem Grafen [[Carles von Biniar]] eroberten weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann Filipe zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. In der Zwischenzeit kam es aber zu einem Bruch zwischen Filipe de las Marcas und dem machtbewussten Grafen von Biniar, die um die Vorherrschaft stritten. Peter einigte sich schließlich mit Biniar zuungunsten Katharinas und Filipe de las Marcas und setzte bei seiner Abdankung Katharinas 18-jährigen Sohn David als Erben und Nachfolger ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Der Versuch Filipe de las Marcas, seinen Sohn zu beeinflussen, scheiterte und resultierte schließlich in seiner Verbannung vom Hof. Zum endgültigen Bruch kam es, als Filipe seine Frau zugunsten der [[cuentez]]ischen Prinzessin [[Maria von Exeveste]] verließ, die er später heiratete. Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]]: &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1509, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] und als Ehefrau [[Philipp von den Marken]]s [[Conte von Tulis|Gräfin von Tulis]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Yolande von Frankreich. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen Kinder hervorbrachte. Als königliche Prinzessin wurde Katharina 1495 mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die Tulineser für den Verlust der [[Comitat Tulis|Comitatsherrschaft]] zu entschädigen, nachdem Jakob III. die tulinesischen Besitztümer 1475 an sich gerissen und mit dem Königreich vereint hatte. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweige kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas, dem einflussreiche Machtpositionen am Hof verwehrt wurden. Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der die Herrschaft Filipes de las Marcas nicht anerkannte und stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Katharina und ihr Mann wichen nach Cuentez aus. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Erst als Peter im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, bot sich die Gelegenheit für einen neuerlichen militärischen Schlag. Die Anhänger Katharinas unter dem Grafen [[Carles von Biniar]] eroberten weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann Filipe zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. In der Zwischenzeit kam es aber zu einem Bruch zwischen Filipe de las Marcas und dem machtbewussten Grafen von Biniar, die um die Vorherrschaft stritten. Peter einigte sich schließlich mit Biniar zuungunsten Katharinas und Filipe de las Marcas und setzte bei seiner Abdankung Katharinas 18-jährigen Sohn David als Erben und Nachfolger ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Der Versuch Filipe de las Marcas, seinen Sohn zu beeinflussen, scheiterte und resultierte schließlich in seiner Verbannung vom Hof. Zum endgültigen Bruch kam es, als Filipe seine Frau zugunsten der [[cuentez]]ischen Prinzessin [[Maria von Exeveste]] verließ, die er später heiratete. Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]]: &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1509, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]]. Nach dem Tod ihres Bruders [[Jakob IV.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Yolande von Frankreich. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen Kinder hervorbrachte. Als königliche Prinzessin wurde Katharina 1495 mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die Tulineser für den Verlust der [[Comitat Tulis|Comitatsherrschaft]] zu entschädigen, nachdem Jakob III. die tulinesischen Besitztümer 1475 an sich gerissen und mit dem Königreich vereint hatte. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweige kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas, dem einflussreiche Machtpositionen am Hof verwehrt wurden. Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der die Herrschaft Filipes de las Marcas nicht anerkannte und stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Katharina und ihr Mann wichen nach Cuentez aus. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Erst als Peter im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, bot sich die Gelegenheit für einen neuerlichen militärischen Schlag. Die Anhänger Katharinas unter dem Grafen [[Carles von Biniar]] eroberten weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann Filipe zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. In der Zwischenzeit kam es aber zu einem Bruch zwischen Filipe de las Marcas und dem machtbewussten Grafen von Biniar, die um die Vorherrschaft stritten. Peter einigte sich schließlich mit Biniar zuungunsten Katharinas und Filipe de las Marcas und setzte bei seiner Abdankung Katharinas 18-jährigen Sohn David als Erben und Nachfolger ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Der Versuch Filipe de las Marcas, seinen Sohn zu beeinflussen, scheiterte und resultierte schließlich in seiner Verbannung vom Hof. Zum endgültigen Bruch kam es, als Filipe seine Frau zugunsten der [[cuentez]]ischen Prinzessin [[Maria von Exeveste]] verließ, die er später heiratete. Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]]: &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1509, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.50.136.60</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=24947</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-07T19:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.50.136.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]] und seit 1502 bis zu ihrem Tod als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Yolande von Frankreich. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen Kinder hervorbrachte. Als königliche Prinzessin wurde Katharina 1495 mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die Tulineser für den Verlust der [[Comitat Tulis|Comitatsherrschaft]] zu entschädigen, nachdem Jakob III. die tulinesischen Besitztümer 1475 an sich gerissen und mit dem Königreich vereint hatte. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um das Erbe ===&lt;br /&gt;
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweige kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas, dem einflussreiche Machtpositionen am Hof verwehrt wurden. Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der die Herrschaft Filipes de las Marcas nicht anerkannte und stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Katharina und ihr Mann wichen nach Cuentez aus. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Erst als Peter im Jahr 1508 nach Mikolinien eilen musste, bot sich die Gelegenheit für einen neuerlichen militärischen Schlag. Die Anhänger Katharinas unter dem Grafen [[Carles von Biniar]] eroberten weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann Filipe zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. In der Zwischenzeit kam es aber zu einem Bruch zwischen Filipe de las Marcas und dem machtbewussten Grafen von Biniar, die um die Vorherrschaft stritten. Peter einigte sich schließlich mit Biniar zuungunsten Katharinas und Filipe de las Marcas und setzte bei seiner Abdankung Katharinas 18-jährigen Sohn David als Erben und Nachfolger ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Der Versuch Filipe de las Marcas, seinen Sohn zu beeinflussen, scheiterte und resultierte schließlich in seiner Verbannung vom Hof. Zum endgültigen Bruch kam es, als Filipe seine Frau zugunsten der [[cuentez]]ischen Prinzessin [[Maria von Exeveste]] verließ, die er später heiratete. Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster [[Marbel de Soler]] weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Kinder Katharinas von Santori und [[Filipe de las Marcas]]: &lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich&lt;br /&gt;
* Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Filipe de Valier|Filipe]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Catarina (*1499, †1502)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1506)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1509, †1580), Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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