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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Margaid_von_Bretagne&amp;diff=38696</id>
		<title>Margaid von Bretagne</title>
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		<updated>2017-12-20T21:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Margarete von Dreux''', genannt '''Margaid von Bretagne''' oder '''Margaid die Unglückliche''' (*1297; †1326; ''Margaid de Bretânia''), war eine bretonische Adlige und Anwärterin auf den sagradischen Thron während der Thronfolgekrise des Jahres 1320/21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margaid war eine Tochter des bretonischen Herzogs Arthur II. aus dem Haus Dreux und der [[Yolande von Sagradien]] und damit Enkelin des sagradischen Königs [[Robert von Skanten]] sowie Nichte der Könige [[Jakob II.]] und [[Martin V.]] von Sagradien und Peruzien. Als solche kam sie bereits als Kind nach Sagradien, wo sie dereinst einen ihrer Vettern aus dem [[Haus Redanior]] heiraten sollte. Im Rahmen des Staatsstreichs ihres Großonkels [[Jakob von Tesqué]] (Jakob III.) gegen König [[Martin V.]] im Jahr 1301 wurde sie im Alter von nur vier Jahren festgenommen und eingekerkert. Da in Sagradien nicht das salische Recht galt und sie als Enkelin Roberts von Skanten damit theoretisch einen höheren Thronanspruch besaß als ihr Großonkel Jakob III. sah dieser in der jungen bretonischen Prinzessin einen gefährlichen Konkurrenten um den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarete verbrachte daher ihre gesamte Jugend als Gefangene Jakobs III. Als dieser 1309 einen Sohn und Thronfolger erhielt, galt Margaid eine Zeit lang als potenzielle zukünftige Gattin des 12 Jahre jüngeren Prinzen. Wenig später wurde sie in die Obhut von [[Heinrich von Viça]], dem Stiefsohn König Jakobs III. übergeben. Auch unter dessen Schutz blieb sie de facto eine Gefangene und wurde als potenzielle Waffe im taktischen und strategischen Spiel und Macht und Einfluss genutzt. Nach dem Tod des Thronfolgers stief Margaid de facto zur Präsumptiverbin der Krone auf. Heinrich von Viça machte sich dies zunutze und nahm Margaid, wohl gegen deren Willen sowie gegen den Willen des Königs, zur Frau. Als Jakob III. im Jahr 1320 verstarb, erklärte Heinrich seine Frau zur Erbin und sich selbst zum König. Heinrichs Feinde bestritten jedoch die Rechtmäßigkeit der heimlich geschlossenen Ehe und lehnten auch die Erbfolge Margaids ab. Stattdessen favorisierte die gegnerische Partei in Sagradien Margaids Vetter [[Martin der Gute|Martin den Guten]], Sohn [[Johann von Gerón]]s und [[König von Mikolinien]] [[König von Peruzien|und Peruzien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Heinrich und Margaid im 1320 von den [[Cortes von Sagrera]] bestätigt und in [[Videça]] gekrönt worden waren, fiel Martin 1321 in Sagradien ein und besiegte seine Widersacher. Heinrich von Viça fiel in der Schlacht, woraufhin Margaid erneut festgenommen wurde. Sie erklärte ihren Verzicht auf alle Thronansprüche zugunsten Martins des Guten und gab an, zur Ehe mit Heinrich gezwungen worden zu sein. Bis zu ihrem Lebensende 1326 lebte stand sie unter Hausarrest und blieb damit fast ihr gesamtes Leben lang eine Gefangene.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Heinrich_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=38695</id>
		<title>Heinrich von Viça</title>
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		<updated>2017-12-20T21:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich von Viça''' (''Enrico de Viça'') (*1292, †1321) war ein nordsagradischer Adliger, [[Graf von Viça]] aus dem Geschlecht der [[Haus Viça|Viçaner]]. Nach dem Tod seines Stiefvaters König [[Jakob III.|Jakob III. von Sagradien]] im Jahr 1320 riss er mithilfe oppositioneller Adliger und im Namen seiner Frau [[Margaid von Bretagne]]s den sagradischen Thron an sich und konnte sich bis 1321 auf diesem halten, ehe er von [[Martin der Gute|Martin dem Guten]], König von Peruzien und Mikolinien geschlagen und getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich von Viça wurde 1292 als Sohn des Grafen [[Americ von Viça]] und dessen Frau [[Isabella von Avon]] geboren. Als Heinrich zehn Jahre alt war, starb sein Vater und der Junge erbte umfangreiche Ländereien im Norden Sagradiens. Kurze Zeit später heiratete seine verwitwete Mutter den sagradischen König [[Jakob III.]] und wurde damit sagradische Königin. Heinrich wuchs danach als Stiefsohn des Königs auf, zu dem er ein kompliziertes Verhältnis hatte. Nach der Geburt seines Halbbruders Philipp, dem Thronfolger, im Jahr 1309 wurde Heinrich die Obhut der 16-jährigen Prinzessin [[Margaid von Bretagne]] übertragen. Diese war als Enkelin König [[Robert von Skanten]]s 1301 von König Jakob III. gefangen genommen und eingekerkert worden. Gegen den Willen König Jakobs nahm Heinrich die junge Prinzessin zur Frau, wohl aus taktischen Gründen, um seine eigene Stellung im Reich zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod König [[Jakob III.|Jakobs III.]] im Jahr 1320 ergriff Heinrich die Gelegenheit, erhob im Namen seiner Frau Margaid Anspruch auf den sagradischen Thron und erklärte sich selbst zum König. Er bezog sich dabei auf die angeblichen Rechte seiner Frau als einzig verbliebener Nachfahrin König Roberts und Nichte der Könige [[Jakob II.]] und [[Martin V.]]. Damit konkurrierte er mit [[Martin VI.|Martin dem Guten von Peruzien und Mikolinien]], des ältesten lebenden Neffen Jakobs III., Sohn [[Johann von Gerón|Johanns von Gerón]] und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen Königs. Martin war jedoch seit 1313 [[König von Peruzien]] und seit 1315 [[König von Mikolinien]] und mit seinem Herrschaftsantritt in Sagradien wäre es zur Union zwischen den drei Kronen gekommen. Heinrich und seine Mutter Königin Isabella schürten in der Folge Ängste im sagradischen Adel vor einem Machtverlust der Sagradier in einem Doppelkönigreich Mikolinien-Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich zog in Rekordzeit ein Heer im Nordosten des Landes zusammen und zog nach [[Sagrera]], wo er eine improvisierte Ständeversammlung einberief. Mit Druck, Überzeugungskunst und Versprechungen erreichte er die Anerkennung seines Königtums durch die [[Cortes von Sagrera]], die ihn und Margaid als Könige anerkannten und ihnen huldigten. Allerdings war nur ein kleiner Teil der Stände zusammengetreten, während der Großteil die Entwicklungen abwartete oder loyal auf Seiten [[Martin VI.|Martins des Guten]] stand. In der Folge zog Heinrich nach [[Noyar]], wo er sich in Tradition der sagradischen Könige krönen lassen wollte, jedoch verweigerte ihm die Stadt den Einlass, da diese sich im Konflikt zwischen Heinrich und Martin für neutral erklärte. Der Viçaner schaffte es jedoch, den für die Krönung traditionell zuständigen [[Erzbischof von Noyar]], [[Carles von Trulla]], auf seine Seite zu ziehen. Im nahe gelegenen [[Videça]] ließen sich Heinrich und Margaid von Carles von Trulla zu König und Königin krönen. Den Winter 1320/1321 verbrachten sie daher als Könige, jedoch wurden sie bei weitem nicht von allen Ständen des Landes anerkannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als sich im Frühjahr 1321 zeigte, dass Heinrich zu schwach war, um sich durchzusetzen und die versprochenen Privilegien zu gewähren, bröckelte die Zustimmung unter seinen Getreuen und es kam zum Abfall einiger bisheriger Parteigänger des Viçaners. Martin der Gute landete schließlich im Frühjahr 1321 mit einem Heer auf sagradischem Boden. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] kam es zur Schlacht zwischen den Heeren Martins und denen Heinrichs, in der der Viçaner verlor und den Tod fand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martin verhandelte nun mit den sagradischen Ständen und ließ sich in Noyar zum König krönen. Dieses Mal verweigerte die Stadt dem Anwärter nicht den Zutritt und mit der Krönung Martins VI. begann die Zeit der [[Union von Alagua|Mikolinisch-Sagradischen Union]]. Margaid von Bretagne erklärte ihre Ehe mit Heinrich für erzwungen und wurde erneut bis zu ihrem Lebensende als Gefangene festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Sur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julian_von_Tesqu%C3%A9&amp;diff=38694</id>
		<title>Julian von Tesqué</title>
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		<updated>2017-12-20T21:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: /* Erbe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Jakob III. der Bischof''' (sagr. ''Don Jâcque il Bispo'') (*1261, †1320) aus dem [[Haus Redanior]], auch als '''Jakob von Tesqué''' bekannt, war [[König von Sagradien]] (1301-1320). Davor war er [[Erzbischof von Tesqué]] und Regent für seinen minderjährigen Neffen [[Jakob II.]] Sein Tod 1320 führte zu einem Thronfolgestreit zwischen [[Heinrich von Viça]] und [[Martin der Gute|Martin dem Guten von Peruzien und Mikolinien]], der schließlich in der [[Union von Alagua]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Jakob von Redanior wurde 1261 als dritter Sohn des [[König von Peruzien|peruzinischen Königs]] [[Philipp der Schweigsame|Philipp dem Schweigsamen]] und Prinzessin [[Eleonore von Sagradien|Eleonores von Sagradien]] geboren. Als Jakob drei Jahre alt war, bestieg seine Mutter den sagradischen Thron und sein ältester Bruder [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] wurde Thronfolger. Sein zweitältester Bruder [[Robert von Sagradien]] erhielt als Lehen das [[Herzogtum Scantia]], Jakob als dritter Sohn sollte eine geistliche Laufbahn einschlagen und wurde im Kloster [[Meném]] erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft für Jakob II. ===&lt;br /&gt;
Mit bereits 25 Jahren wurde der Königssohn Jakob Bischof und später Erzbischof von Tesqué. Nach dem Tod Martin Felix' im Jahr 1289 übernahm Robert den sagradischen Thron. Da dieser jedoch zwei Söhne und eine Tochter hatte, schien die Nachfolge auch noch gesichert, als dieser bereits 1292 starb. Für seinen erst zwölfjährigen Sohn und Nachfolger [[Jakob II.]] übernahm Roberts Witwe [[Maria von Scola]] die Regentschaft, während ihr Bruder [[Joseph von Scola]] in Peruzien Krieg gegen den aufständischen Adel und den Thronprätendenten [[Philipp von Álbero]] führte. Der als Jakob von Tesqué bekannte Onkel des Königs wurde in Sagradien Mitregent. Bereits zu dieser Zeit fiel er durch eine besonders harte Politik gegenüber Juden und Andersgläubigen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Übernahme der Regierung durch König Jakob II. selbst blieb Jakob von Tesqué in einer zentralen Machtstellung, da der junge König seit 1299 in Peruzien weilte, um Aufstände der peruzinischen Stände gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. In seiner Abwesenheit fungierte Bischof Jakob als Verweser des Königs im sagradischen Reichsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach der Krone ===&lt;br /&gt;
Der Tod Jakobs II. in der [[Schlacht bei Cresq]] 1301 stürzte das Land schließlich in eine Nachfolgekrise. Da der König ohne männlichen Erben geblieben war, folgte ihm sein neunzehnjähriger Bruder [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin V.]] auf dem Thron nach. Dieser litt jedoch seit seiner Kindheit an Depressionen und war als ''Prícipe Follo'' bekannt. Zudem galt sein Verhältnis zu seinem mächtigen Onkel als mehr als gespannt. Jakob und seine Schwägerin [[Maria von Scola]] entschlossen sich daher zu einer Intrige, nachdem klar war, dass Martin sich nicht einer Regentschaft des Paares beugen würde. Nach nur wenigen Wochen auf dem Thron ließ Jakob den 19-jährigen König gefangen nehmen, für wahnsinnig erklären und zwang ihn so zur Abdankung. Als Jakob III. bestieg der Erzbischof von Tesqué nun selbst den sagradischen Thron. Zudem ließ er seine vierjährige Großnichte [[Margaid von Bretagne]], eine Tochter Yolande von Sagradiens und Konkurrentin um den Thron, gefangen nehmen und einkerkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Schachzug in Sagradien erfolgreich war, wurde Jakobs Thronbesteigung in Peruzien nicht anerkannt. Stattdessen riss dort Jakobs jüngerer Bruder [[Johann von Gerón]] den Thron an sich. Er wurde von Teilen des peruzinischen Adels sowie vom mikolinischen König [[Roderich I. von Mikolinien|Rodrique I.]] unterstützt. Jakob III. bereitete daher wie bereits sein Neffe Jakob II. zuvor einen großen Zug nach Peruzien vor, um seine Herrschaft gegen Johann von Gerón zu verteidigen und sich von den Ständen als König anerkennen zu lassen. Ein geplanter Heereszug über die Konsetten scheiterte jedoch mehrmals, sodass nach Johanns Tod sein Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp von Gerón]] nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 wurde Jakobs Neffe Philipp durch Heirat [[König von Mikolinien]], was die Spannungen zwischen den beiden Linien auf einen Höhepunkt brachte. Nach dem Tod von Philipps Frau [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline von Mikolinien]] kam es 1313 zum Sturz Philipps und zum Interregnum in Mikolinien, ehe Jakobs jüngerer Neffe [[Martin der Gute|Martin]] 1315 mit dem mikolinischen Thron betraut wurde. Entgegen der bisherigen Frontstellung kam es nun zum Bündnis zwischen Jakob und seinem Neffen Martin gegen den mikolinischen Thronprätendenten [[Heinrich von Kont]]. Es gelang den Heeren Jakobs und Martins schließlich, die mikolinische Krone zu erobern, womit der Grundstein für die spätere sagradisch-mikolinische Union gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Thronantritt hatte Jakob das geistliche Leben in Ehelosigkeit aufgeben und 1303 Isabella von Avon geheiratet, in der Hoffnung, einen eigenen Nachfolger zu zeugen. 1309 ging aus der Ehe ein Sohn namens Filipe hervor, der jedoch bereits mit sechs Jahren starb. Jakob selbst starb 1320, ein Jahr nach dem Tod seines Sohnes Don Filipe, im skantischen [[Castel Montero]]. Nach seinem Tod kam es in Sagradien zu einem neuerlichen Thronfolgestreit zwischen [[Martin VI.|Martin von Mikolinien]] und dem Jakobs Stiefsohn [[Heinrich von Viça]], der [[Margaid von Bretagne]] zur Frau genommen hatte. Nachdem der Viçaner den Thron in Martins Abwesenheit an sich gerissen hatte, unterlag er diesem im Jahr 1321, sodass Sagradien, Peruzien und Mikolinien schließlich in der so genannten [[Union von Alagua]] vereinigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_I._Juvans&amp;diff=38693</id>
		<title>Gabriel I. Juvans</title>
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		<updated>2017-12-20T20:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel I. Juvans''' (von Sagradien), (*1125, †1198), genannt ''der Heilige'' oder ''der Hilfreiche'' (''San Gabriel Juvante'') war [[König von Sagradien]] (1159-1198) und gilt als bedeutendster sagradischer Herrscher des Hochmittelalters. Er beendete den [[Golische Kriege|Krieg seines Vaters um Golen]] und sicherte Golen für die Krone Sagradiens. In Kriegen gegen die [[Lusoniden]]herrscher in [[Skanten]] und [[Peruzien]] stärkte er zudem die königliche Macht und legte den Grundstein für den Zerfall des mächtigen [[Lusonidenreich]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Golenkrieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Gabriel Juvans (sagr. ''Juvante'') wurde 1125 als zweiter Sohn des Herzogs von Sesín und späteren Königs [[Jakob I. der Kühne|Jakob dem Kühnen]] und dessen erster Ehefrau Luisa von Nalcaz geboren. Bereits als Kind wurde Gabriel mit dem Beinamen &amp;quot;Juvans&amp;quot; (lateinisch für „der Hilfreiche“, „der Helfende“) bzw. sagradisch &amp;quot;Juvante&amp;quot; versehen. Die Herkunft des Beinamens ist ungeklärt. Als Gabriel sieben Jahre alt war, wurde sein Vater König von Sagradien und Gabriel einer der königlichen Prinzen. Seit 1145 führte Gabriels Vater König Jakob Krieg gegen seinen aufständischen Sohn [[Don Joán de Sacâu|Johann]], der eine Beteiligung an der Macht forderte. Gabriels Versuche, zwischen Vater und Bruder zu vermitteln, scheiterten. 1148/49 war Gabriel an mehreren Schlachten seines Vaters gegen Johann beteiligt. Nach dem Tod seines älteren Bruders im Jahr 1150 stieg Gabriel - ohnehin der Favorit seines Vaters - nun zum Thronfolger auf und erbte von diesem das [[Herzogtum Sessin]]. In erster Ehe war Gabriel seit 1146 mit der golischen Prinzessin [[Marka von Guillard]] verheiratet, die ihm zwei Söhne und zwei Töchter schenkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe mit Marka wurde zum Grundstein der danach bis ins 20. Jahrhundert andauernden Herrschaft Sagradiens über Golen. Nachdem Markas Vater Herzog [[Bernhard II. von Golen|Bernat II. von Guillard]] 1158 gestorben war, erhob Jakob I. im Namen von Bernats Neffen [[Careleqc von Bosa]] aus dem Geschlecht der Fridonen, einen seiner Treuen, Anspruch auf die Reiche Bernats. Jakob und Gabriel zogen zusammen in den Golischen Krieg (Erster Juvantischer Krieg). Der Krieg zog sich über mehrere Jahre hin. Jakob I. starb 1159 in der [[Schlacht von Santa Rocca]], sodass Gabriel, den er kurz zuvor bereits zum Mitkönig erhoben hatte, ihm auf den Thron folgte. Er führte den Krieg fort und konnte seine Ansprüche erfolgreich behaupten. Außerdem blieben Teile Nordmikoliniens und der [[Montana]] von sagradischen Truppen besetzt. Nachdem er sich 1161 von den golischen Fürsten in [[Alágua]] zum König der Golen hatte erheben lassen, folgte 1162 verspätet auch die Krönung zum sagradischen König in [[Noyar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau Marka von Guillard heiratete Gabriel Juvans 1163 in zweiter Ehe die fast 25 Jahre jüngere byzantinische Prinzessin Anna Komnene, Tochter Kaiser Manuels I. von Byzanz. Die Ehe war durch [[Stefan von Vallador]] auf dessen Fahrt nach Konstantinopel arrangiert worden. Aus der Ehe ging mit [[Arzelius von Sagradien|Arzelius]] ein weiterer Sohn hervor. Aus der Ehe mit Marke von Golen stammten die älteren Söhne Gabriel, der 1175 starb, und [[Jakob von Sagradien|Jakob]], der 1187 von seinem Vater zum Mitkönig ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach seinem erfolgreichen Golenfeldzug wurde Gabriel 1169 vom Erzbischof [[Dianus von Tulis]] zur Hilfe gegen die so genannten [[Maleduca]]s gerufen, eine Machtclique, welche das unabhängige [[Tulis]] seit kurzem regierte und den Bischof aus der Stadt vertrieben hatte. Gabriel konnte die Stadt im Frühjahr 1170 mit einem Heer einnehmen und der de facto unabhängigen Stadt den Lehnseid abnehmen. Er residierte mehrere Wochen in Tulis und sprach recht. Dennoch gelang es ihm und seinen Nachfolgern nicht, die Stadt dauerhaft dem eigenen Machtbereich einzuverleiben, die bald nach dem Abzug der sagradischen Truppen wieder zur republikanischen Regierungsweise zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren war Gabriel Juvans mit dem Kampf gegen die rebellischen [[Herzog von Scantia|Herzöge von Scantia]] beschäftigt, die über das formal unabhängige [[Königreich Perucía]] herrschten und das große lusonidische Herrschaftskonglomerat in ihrer Hand vereinten. Der diannidisch-lusonidische Konflikt zwischen den sagradischen Königen und ihren mächtigsten Vasallen erfuhr in der Folge auf einen Höhepunkt im so genannten [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 (Zweiter Juvantischer Krieg).  Ziel Gabriels war es, die Macht der Lusoniden zu schwächen und sie unter seine Herrschaft zu zwingen, während die Lusonidenherrscher [[Luso II. von Scantia|Luso II.]] und [[Johann der Starke von Scantia|Johann der Starke]] (seit 1180) die völlige Unabhängigkeit von Sagradien anstrebten. Gabriel nutzte dabei einen Familienstreit der Lusoniden und unterstützte den illegitimen Sohn Herzog [[Albreth III. von Scantia|Albreths III. von Scantia]], [[Jakob von Redanior]], gegen Luso II. von Perucía, der in der Nachfolge Albreths auch das [[Herzogtum Scantia]] beanspruchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel verbündete sich mit Jakob von Redanior und zog mit diesem in den Kampf gegen die Lusoniden. Nach dem Tod Lusos II. im Jahr 1177 verweigerte Gabriel dessen Sohn Johann dem Starken das Herzogtum Scantia und belehnte stattdessen Jakob von Redanior, der seine Herrschaft aber bis zu seinem Tod 1182 de facto nicht durchsetzen konnte. Erst im [[Vertrag von Erin]] im Jahr 1184 musste Johann der Starke seinen Verzicht auf Scantia erklären und darüber hinaus Jakob von Redanior als rechtmäßigen Erben seines Großonkels Aliuretos III. von Scantia anerkennen. Damit setzte Gabriel Juvans die Aufspaltung des Lusonidenerbes durch. Während Johann der Starke König von Perucía blieb, wurde Jakobs Sohn [[Martin der Gute von Redanior]] Herzog von Scantia und reichte wiederum einige Gebiete an die sagradische Krone weiter. Der Einfluss der Lusoniden in Sagradien war damit stark geschwächt, die Macht des sagradischen Königtums der Dianniden stark wie noch nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kreuzzug, Heiligsprechung und Tod ===&lt;br /&gt;
Die Eroberung Palästinas durch Saladin im Jahr 1187 löste den Dritten Kreuzzug aus, zu dem Papst Gregor VIII. aufrief. Gabriel zog 1189 gemeinsam mit dem Skantenherzog [[Johann der Starke|Johann dem Starken]] ins Heilige Land, wo er an der Belagerung Akkons teilnahm. Nach seiner Rückkehr wurde er in Sagradien als Held gefeiert und Legenden um seine vermeintlichen Helden- und Wundertaten im Heiligen Land wurden gestreut, die Juvans’ hohes Prestige und seinen Mythos bei der Nachwelt begründeten. Gabriel  wurde in der Folge als Heiliger verehrt und schließlich auch infolge des [[Konkordat von Lemez|Konkordats von Lemez]] unter [[David I.]] 1537 heilig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch war Gabriel ein großer Förderer von Kunst und Kultur und baute das sagradische Kirchensystem aus. Seine Herrschaft war von einer universellen Vorstellung des Königtums geprägt. Als er 1198 starb, folgte ihm sein Sohn [[Arzelius von Sagradien]] nach. Gabriels älterer Sohn [[Jakob von Sagradien|Jakob]], der seit 1187 als Mitkönig seines Vaters u.a. in dessen Abwesenheit während des Dritten Kreuzzuges regiert hatte, war bereits 1193 kinderlos gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Golen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_von_Kriegen&amp;diff=38686</id>
		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2017-12-20T17:06:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
* 946-961 [[Numererkriege]] [[Philipp I. der Große|Philipps des Großen]]&lt;br /&gt;
* 998-1002 [[Numererkriege]] [[Philipp II.|Philipps II. des Katholischen]]&lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1125-1129 Bretonischer Krieg [[Anton I. der Starke|Antonios I.]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1233-1236 [[Krieg der Philippe]] zwischen [[Philipp IV. Hermes]] und [[Philipp von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Mikolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Mikolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Martin der Gute|Martin dem Guten]] und [[Heinrich von Viça]]&lt;br /&gt;
* 1383-1443 '''[[Sechzigjähriger Krieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1383-1385 Bauernaufstände in [[Peruzien]] und Nord[[mikolinien]]&lt;br /&gt;
** 1386-1390 [[Mikolinischer Revolutionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1392-1396 [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
** 1396-1423 Sagradisch-Mikolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
** 1398-1418 Erster Tulinesisch-Mikolinischer Krieg &lt;br /&gt;
** 1416-1423 [[Tulinesischer Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
** 1420-1429 [[Saloanisch-Lonensischer Krieg]]&lt;br /&gt;
** 1424-1440 Zweiter Tulinesisch-Mikolinischer Krieg&lt;br /&gt;
** 1427-1443 Fortsetzung Sagradisch-Mikolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* 1477-1506 '''[[Saloanische Kriege]]''' zwischen Sagradien und Mikolinien um den Besitz der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
** 1477-1479 Erster Saloanischer Krieg nach dem Tod [[Anton III. von Salua|Antons III.]]&lt;br /&gt;
** 1492-1499 Zweiter Saloanischer Krieg nach dem Tod [[Philipp von Saséia]]s&lt;br /&gt;
** 1503-1506 Dritter Saloanischer Krieg nach der Thronbesteigung [[Peter I.|Peters I.]] in Sagradien&lt;br /&gt;
* 1502-1509 [[Lilienkriege]] in Sagradien: Erbfolgeauseinandersetzung zwischen [[Peter I.]] und [[Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
* 1521-1524 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524]]: Gewinn Portugals für [[David I.]]&lt;br /&gt;
* 1552-1556 [[Josephitenaufstand]]  &lt;br /&gt;
* 1580-1583 [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1580-1583]]: Verlust Portugals an Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* 1620-1624 [[Ligrischer Krieg]] gegen Mikolinien und England&lt;br /&gt;
* 1642-1646 Spanisch-Sagradischer Krieg (im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen und dem portugiesischen Unabhängigkeitskrieg)&lt;br /&gt;
* 1657-1669 [[Erster Asumarischer Krieg]] zwischen [[Sagradien]] (bis 1660 unterstützt durch England) und [[Mikolinien]] (unterstützt durch Spanien)&lt;br /&gt;
* 1668-1670 Sagro-Spanischer Seekrieg&lt;br /&gt;
* 1688-1692 zeitweilige sagradische Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 1701-1713 Spanischer Erbfolgekrieg&lt;br /&gt;
* 1703-1710 [[Zweiter Asumarischer Krieg]] gegen [[Mikolinien]] und Großbritannien: Wiedereingliederung des [[Großherzogtum Macedi|Großherzogtums Macedi]] ins [[Königreich Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* 1713-1725 '''[[Sagradischer Bürgerkrieg]]'''&lt;br /&gt;
** 1713-1718 [[Sagradischer Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
** 1719-1725 Royalistenaufstände&lt;br /&gt;
** 1721/1722 Maiaufstand und Bauernaufstände, Krieg gegen die ''Radicales''&lt;br /&gt;
** 1722-1724 Krieg gegen die ''[[Philippkarlisten]]''&lt;br /&gt;
* 1718-1720 [[Dritter Asumarischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1740-1748 Sagro-Französischer Krieg innerhalb des Österreichischen Erbfolgekriegs&lt;br /&gt;
* 1758-1760 Anglo-Sagradischer Krieg innerhalb des Siebenjährigen Kriegs&lt;br /&gt;
* 1779-1784 Anglo-Sagradischer Krieg als Teil des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs&lt;br /&gt;
* 1792-1795 Erster Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten der Koalition&lt;br /&gt;
* 1795: Krieg gegen die [[Amorische Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 1799-1802 Zweiter Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten der Koalition&lt;br /&gt;
* 1803-1806 Dritter Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten der Koalition&lt;br /&gt;
* 1806-1807 Vierter Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten Napoléons I.&lt;br /&gt;
* 1808-1813 [[Konsettenkrieg]] Sagradiens und Frankreichs gegen [[Mikolinien]] und Großbritannien&lt;br /&gt;
* 1809 Fünfter Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten Napoléons I.&lt;br /&gt;
* 1812 Teilnahme Sagradiens am napoleonischen Russlandfeldzug&lt;br /&gt;
* 1812-1813 [[Winterkrise]] und [[Sagradischer Befreiungskrieg]] gegen Napoléon I.&lt;br /&gt;
* 1815 Siebter Koalitionskrieg, Teilnahme Sagradiens auf Seiten der Koalition&lt;br /&gt;
* 1817 [[Novemberrevolution]] und Mikolinische Intervention in [[Ostgolen]]&lt;br /&gt;
* 1819-1825 [[Erster Golenkrieg]] gegen [[Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* 1827-1829 [[Zweiter Golenkrieg]] gegen [[Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* 1848 [[Aprilrevolte]] und [[Winteraufstände]], Niederschlagung der [[Asumarische Republik|Asumarischen Republik]] in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1860-1861 [[Sagro-Französischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1885 [[Erster Sagradischer Berberkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1887-1889 [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1895-1897 [[Dritter Sagradischer Berberkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
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		<title>Michael von Vesaey</title>
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		<updated>2017-12-20T17:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JohnOfGhaunt.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Michael von Vesaey''' (von Sagradien) (*1355; †1421) war [[König von Sagradien]] (1396-1421) und erster Herrscher aus dem [[Haus Vesaey]]. Er setzte sich nach dem Tod [[Jakob IV.|Jakobs IV.]] gegen [[Joseph von Óstino]] durch, musste seine Herrschaft aber im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] gegen den mikolinischen König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Miquel de Vesaey wurde 1355 in [[Vesaey]] als zweiter Sohn des Herzogs [[Jakob II. von Vesaey|Jakob von Sessin]] und der sagradischen Prinzessin Isabel von Gerón, der Schwester Königs [[Martin VII.|Martins VII.]] geboren. Als Neffe König Martins VII. und Enkel König [[Martin der Gute|Martins VI. des Guten]] gehörte Miquel de Vesaey, aus einer Seitenlinie der [[Dianniden]]dynastie stammend, zu den vornehmsten Prinzen des Landes. Sein Großvater [[Philipp II. von Vesaey]], hatte sich im Thronkampf von 1320/1321 gegen [[Heinrich von Viça]] gestellt und als Belohnung vom siegreichen Martin VI. das [[Herzogtum Sessin]] erhalten, das er später Michaels Vater Jakob von Vesaey vererbt hatte. Nach der Hochzeit dessen mit Isabel von Gerón war zudem die [[Grafschaft Oller]] hinzugekommen, sodass die Vesaey bald einen Großteil Südwestsagradiens als Hausmacht vorzuweisen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 heiratete Miquel die Saloanerprinzessin Lara von Salua, älteste Tochter Herzog [[Heinrich IV. von Salua|Heinrichs IV. von Salua]]. Seine ältere Schwester Luísa hatte bereits 1370 König [[Jakob IV.]] geheiratet. Als Schwager des Königs gehörte Miquel lange zu den einflussreichsten Fürsten des Landes. Er war auch am [[Mikolinischer Revolutionskrieg|verlorenen Krieg]] Jakobs gegen [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] beteiligt, der Jakob zwang, 1390 auf die mikolinische Krone zu verzichten. Sein älterer Bruder [[Philipp III. von Vesaey]] fiel in der entscheidenen [[Schlacht von Salazia]] im Jahr 1387. Von ihm erbte Miquel die [[Grafschaft Sagonte]], 1389 folgte er seinem Vater als Herzog von Sessin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guerra de Ducas und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
1392 kam es zum Krieg zwischen Miquel und José von Óstino, da beide sich als potenzielle Thronfolger des kinderlosen Jakob ansahen. Miquel konnte in der so genannten &amp;quot;[[Guerra de Ducas]]&amp;quot; (Bürgerkrieg der zwei Herzöge) einen Sieg davon tragen und erzwang von Jakob, ihn als Nachfolger zu nominieren. Gegen diesen Schritt verbündete sich José von Óstino mit [[Karl VI. von Mikolinien]] und zog mit einem Heer gegen König Jakob IV. Dieser forderte Michael zur Unterstützung an, der aber seine Hilfe verweigerte. Jakob verlor gegen Óstino und wurde gefangen genommen, sodass Miquel nun doch zur Schlacht rüstete. Noch bevor es dazu kommen konnte, starb König Jakob in der Gefangenschaft und José von Óstino erhob sich als Joseph I. zum König. Michael ließ sich zum Gegenkönig proklamieren und zog mit seinen Heeren gegen José, der von mikolinischen Truppen unterstützt wurde. Nach zwei verlorenen Schlachten musste Miquel nach [[Cuentez]] flüchten, wo er den Winter verbrachte, um im Frühjahr aufs Neue ein Heer gegen Joseph zu führen. Dieses Mal konnte er bei [[Xenópolis]] im Mai 1396 siegen und José gefangen nehmen. Er zwang ihn zur Abdankung und bestieg selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbfolgkrieg ===&lt;br /&gt;
Jedoch erkannte Karl VI. die Abdankung nicht an und begann im Namen Josephs, nach dessen Tod 1398 im Namen seines minderjährigen Sohnes [[Johann das Kind]] mit dem Einfall in [[Perucía]] den Sechzigjährigen Krieg. Nach Johanns Tod 1402 erklärte Karl VI. selbst seinen Anspruch auf den sagradischen Thron, womit er den [[Vertrag von Álbero]] seines Vaters Karl V. und Jakobs IV. für nichtig erklärte, in dem die Trennung der Kronen von Sagradien und Mikolinien beschlossen worden war. Michael ließ sich 1397 in [[Noyar]] zum König krönen. Zunächst konnte Miquel einige Siege davontragen. 1398 schloss er eine Allianz mit der unabhängigen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]], in deren Rahmen er seine Tochter Isabela mit [[António de Santori]], dem gewählten [[Conte von Tulis]], vermählte. Damit wurde das folgenschwere Bündnis zwischen den [[Haus Santori|Santori]] und dem Haus Vesaey begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis griff aufseiten Sagradiens in den Krieg ein, da es eine übermächtige Doppelmonarchie wie seit 1321 im eigenen Interesse zu verhindern suchte. Während die tulinische Flotte die [[Straße von Scola]] lahmlegte, den mikolinischen Handel damit empfindlich störte und schließlich Angriffe auf den Süden des Landes begann, konnte Michael sich den gesamten Norden Mikoliniens sichern. &lt;br /&gt;
1409 aber kam mit dem Abfall der Stände [[Niederperucía]]s und [[Montana]]s in der [[Alberenser Union]] die Wende. Der Tod António de Santoris 1416 führte in Tulis zu inneren Streitigkeiten um die Nachfolgerwahl, in der sich 1417 [[Kardinal Julio de Santori|Kardinal Julio]], der Bruder Antónios und [[Erzbischof von Tulis]] durchsetzen konnte und seinen illegitimen Sohn [[Piero Símplice]] zum Conte machte. Dieser setzte sich an die Spitze der tulinesischen Gegner einer zu engen Bindung an das sagradische Königshaus, die die Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und ein Übergewicht Sagradiens befürchteten. Noch im Jahr 1418 schloss Tulis Frieden mit Mikolinien und fiel damit als Bündnispartner Miquels I. aus, der immer stärker in die Defensive geriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener Aufstand in [[Westligre]] 1417 gegen die sagradische Herrschaft führte unmittelbar zum Verlust großer Teile Perucías. Seit 1418 befanden sich die mikolinischen Heere auf dem Vormarsch in [[Scantia]] und belagerten 1420 [[Gerón]]. Zwar konnte Miquels Sohn [[Don António]] die Stadt halten, jedoch konnte er keine Wende zugunsten Sagradiens herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod in der Schlacht ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1421 starb Michael I. in der [[Schlacht von Porto Valés]]. Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn [[Philipp V.]], unter dem nach dem Wiedereintritt Tulis' in den Krieg die Geschicke Sagradiens in den Kriegshandlungen wieder eine positive Wende nehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Haus Vesaey</title>
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		<updated>2017-12-20T17:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vesaey''' ist ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht, das mit [[Michael I.]] (1396-1421) und [[Philipp V.]] (1421-1457) zwei [[König von Sagradien|sagradische Könige]] stellte. Das Haus Vesaey war eine Nebenlinie der jüngeren [[Dianniden]]dynastie, die bereits von 1078 bis 1264 regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründer des Hauses Vesaey war [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1216-1260), jüngster Sohn König [[Gabriel II.|Gabriels II.]] aus dessen Verbindung mit [[Josefa von Liez]]. Dieser war Zeit seines Lebens ein Rivale seiner Halbbrüder, der Könige [[Gabriel III.]] und [[Philipp IV. Hermes]] um den sagradischen Thron. Da die Ehe seines Vaters mit Josefa von Liez umstritten war und von der Kirche lange Zeit nicht anerkannt wurde, galt Philipp in den Augen seiner Brüder als unehelich geboren und wurde von diesen als Bastard behandelt. Dagegen versuchte er in mehreren Aufständen, seine Stellung zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Vesaey heiratete seine Cousine Maria von Liez und begründete das Haus Vesaey als Nebenlinie des regierenden [[Haus Cliêce|Hauses Cliêce-Sacâu]]. Die erstgeborenen Vertreter des Hauses trugen den Titel eines ''Fürsten von Vesaey'', den König Gabriel II. seinem jüngsten Sohn verliehen hatte. 1263 versuchte Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1242-1302) vergeblich, seine Thronansprüche als nächster Verwandter König [[Philipp V.|Philipps V.]] in männlicher Linie geltend zu machen und dessen von den [[Cortes von Belaçón]] bestätigte Nachfolgeregelung zugunsten des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] anzufechten, konnte sich aber nicht durchsetzen. Er musste schließlich der Nachfolgeregelung Philipps, welche den Besitz des [[Königreich Perucía|Königreichs Perucía]] versprach, zustimmen. Im Gegenzug erkannte König Philipp die Legitimität des Hauses Vesaey an, zahlte Jakob eine hohe Geldsumme und gab ihm die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Jakobs Bruder [[Michael I. von Vesaey|Michael]] hatte die Nachfolgeregelung bereits vorher anerkannt und die Vizegrafschaft Blaste als Lehen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob überlebte seinen Sohn Miquel um zwei Jahre. Ihm folgte sein minderjähriger Enkel [[Philipp II. von Vesaey|Philipp]] nach, der 1318 Katharina von Scola, eine Nichte der sagradischen Königin [[Maria von Scola]], heiratete. Als [[Heinrich von Viça]] 1320 gegen den mikolinischen König [[Martin der Gute|Martin den Guten]] den Thron beanspruchte, stellte sich Philipp auf die Seite Martins, der den Viçaner 1321 schlagen konnte. Als Belohnung für seine Unterstützung wurde Philipp mit dem [[Herzogtum Sessin]] entlohnt, wodurch das Haus Vesaey zu einer der mächtigsten Familien des Landes wurde. Als Philipps Sohn [[Jakob II. von Vesaey]] 1349 König Martins Tochter Isabel heiratete, erhielt er zudem die [[Grafschaft Oller]]. Jakob und seine Söhne unterstützten König [[Gabriel IV.]] im Krieg gegen das abtrünnige [[Mikolinien]], das 1390 jedoch verloren ging. Sein ältester Sohn [[Philipp III. von Vesaey|Philipp]] kam in dem Krieg 1387 ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs jüngerer Sohn und Nachfolger [[Michael I.|Michael]] wiederum versuchte danach Einfluss auf König Gabriel zu gewinnen und sich die Nachfolge des kinderlosen Königs zu sichern. Auf dem Weg zu diesem Ziel stürzte er Sagradien in einen Bürgerkrieg ([[Krieg der zwei Herzöge]]), indem sich die Anhänger des Hauses Vesaey gegen die Anhänger Herzog [[Joseph von Ostino|Josephs von Ostino]] behaupten mussten. Nach Gabriels Tod übernahm zunächst der Ostinenser den Thron, wurde 1396 aber von Michael von Vesaey geschlagen, der als [[Michael I.]] König von Sagradien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil des Vesaey-Königtums war geprägt vom danach ausgebrochenen [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien, der erst 1443 im [[Friede von Tesqué]] endete. Teil des Krieges war auch die Allianz zwischen dem Haus Vesaey und dem [[Haus Santori]], das die [[Conte von Tulis|Grafen von Tulis]] stellte. So heiratete bereits Michaels Tochter Isabel den tulinesischen Conte [[António de Sántori]]. Durch die Ehe seiner [[Isabel de Vesaey|ebenfalls Isabel genannten Enkelin]] mit Antónios Sohn [[David de Sántori]] wurde die Allianz zwischen beiden Häusern schließlich erneuert. Als [[Philipp V.]], seit 1421 Nachfolger seines Vaters auf dem Thron, 1457 ohne männlichen Thronfolger starb, wurde gemäß der Thronfolgeregelung Philipps sein Enkel [[Philipp VI.|Philipp von Sántori]], Sohn Davids und Isabels, als ''Philipp VI.'' neuer [[König von Sagradien]]. Mit Philipps Tod starb auch das Haus Vesaey in männlicher Linie aus. Philipp V. war damit auch der letzte Vertreter der Diannidendynastie in Sagradien, auch wenn das Haus Sántori sich - in der Fiktion einer Abstammung von [[Gabriel Juvans]] - selbst als Nebenlinie der Dianniden betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Männliche Vertreter des Hauses Vesaey === &lt;br /&gt;
* [[Philipp I. von Vesaey]] (1216-1260), Fürst von Vesaey&lt;br /&gt;
* [[Jakob I. von Vesaey]] (1242-1302) (ältester Sohn Philipps), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1263-1302)&lt;br /&gt;
* [[Michael I. von Vesaey]] (1246-1313) (jüngerer Sohn Philipps), [[Vizegraf von Blaste]] (1263-1313)&lt;br /&gt;
* [[Michael II. Fürst von Vesaey|Michael II. von Vesaey]] (1270-1300) (Sohn Jakobs)&lt;br /&gt;
* [[Philipp II. von Vesaey]] (1297-1359), (Sohn Michaels II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1302-1359) und [[Herzog von Sesin]] (1321-1359)&lt;br /&gt;
* [[Jakob II. von Vesaey]] (1322-1389) (Sohn Philipps II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Oller]] (1349-1389) und [[Herzog von Sesin]] (1359-1389)&lt;br /&gt;
* [[Philipp III. von Vesaey]] (1351-1387) (älterer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1359-1387)&lt;br /&gt;
* [[Michael I.|Michael III. von Vesaey]] (1355-1421) (jüngerer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1387-1421), [[Graf von Oller]] (1389-1396), [[Herzog von Sesin]] (1389-1421) sowie als ''Michael I.'' [[König von Sagradien]] (1396-1421)&lt;br /&gt;
* [[Philipp V.|Philipp IV. von Vesaey]] (1387-1457) (älterer Sohn Michaels I.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1396-1421), [[Fürst von Sarmay]] (1397-1421) und als ''Philipp V.'' [[König von Sagradien]] (1421-1457)&lt;br /&gt;
* [[Don António de Vesaey|Antonio von Vesaey]] (1390-1424) (jüngerer Sohn Michaels I.), [[Graf von Oller]] (1396-1424) und [[Herzog von Sesin]] (1421-1424)&lt;br /&gt;
* Michael V. von Vesaey (''Don Miquel António'') (1352) (Sohn Philipps V.) [[Fürst von Sarmay]] (1352)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=38683</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sechzigjähriger Krieg''' (''Guerra de Sesentànus'') ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Mikolinien|mikolinischen]] Konflikt, der in der Regierungszeit von König [[Jakob IV.|Jakob dem Hochmütigen]] begann und zum Ende der [[Union von Alagua]] führte. In [[Sagradien]] und [[Peruzien]] mündete der Krieg in einen Erbfolgestreit um die Nachfolge des [[Haus Redanior|Königshauses der Redanior]]. In [[Peruzien]] war der Krieg zudem Teil der längeren Phase der [[Peruzinische Kriege|Unabhängigkeitskriege]] nach dem Ende der [[Lusoniden]]herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beginn des Sechzigjährigen Kriegs gilt traditionell die Erhebung der mikolinischen Stände gegen den Statthalter König [[Jakob IV.|Jakobs des Hochmütigen]], [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]], seit 1383, die 1386 zur Absetzung Jakobs durch die in der [[Konvention von Nanthés]] vereinten mikolinischen Stände führte. Im Anschluss an die Absetzung Jakobs wurde [[Karl von Interea]] zum [[König von Mikolinien]] erhoben, der bis 1390 die Unabhängigkeit Mikolinien sichern konnte, ehe sein Sohn [[Karl VI. von Mikolinien]] schließlich auch die verwaiste peruzinische Krone eroberte. Hinzu kamen außerdem Auseinandersetzungen innerhalb des mikolinischen Königreichs, innerhalb Peruziens sowie in Golen, in die auch die tulinesische [[Comitat]]srepublik verwickelt war. Als Abschluss dieser Kämpfe gilt der [[Frieden von Tesqué]] im Jahr 1443, der die komplexen Kampfhandlungen zu einem Abschluss führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Sechzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Mikolinischer Unabhängigkeitskrieg]] (1383-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] in [[Sagradien]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* [[Peruzien|Peruzinischer]] Bürgerkrieg zwischen der pro-mikolinischen [[Alberenser Union]] und ihren Gegnern&lt;br /&gt;
* Sagradischer Thronfolgekrieg und Sagradisch-Mikolinischer Krieg um [[Peruzien]], [[Golen]] und [[Skanten]] (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Mikolinischer Krieg (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Mikolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Saloanisch-Lonensischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hintergrund ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seinem Sieg über [[Heinrich von Viça]] 1321 hatte König [[Martin der Gute|Martin VI./I.]] aus dem [[Haus Redanior]], seit 1313/15 als Nachfolger seines Bruders [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] als [[König von Peruzien]] und [[König von Mikolinien]], die drei Königreiche von Sagradien (inklusive [[Golen]]), [[Peruzien]] und [[Mikolinien]] in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint, doch bereits sein Sohn [[Martin VII./II.]] plante 1368 eine [[Erbteilungsplan Martins VII.|Erbteilung]] unter seinen Söhnen, die aber nicht zustande kam. Unter [[Jakob IV. der Hochmütige|Jakob dem Hochmütigen]] geriet das Unionsreich schließlich in eine anhaltende Krise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikolinischer Unabhängigkeitskrieg ===&lt;br /&gt;
Die unpopuläre Herrschaft der sagradischen Statthalter [[Stefan von Noyar]] und [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] in Mikolinien und Peruzien führte zu Beginn der 1380er Jahre zu einer Reihe lokaler Aufstände und Erhebungen, die 1383 zu offenen Kriegshandlungen führten. Bis 1385 schlossen sich immer mehr mikolinische Adlige der Erhebung an, die 1386 zur [[Konvention von Nanthés]] führte, in der Jakob als König abgesetzt wurde. Kurz darauf wählten die Stände ihren Anführer [[Karl von Interea]], einen illegitimen Nachkommen der mikolinischen [[Haus Salua|Salua]]-Könige, als [[Karl V. von Mikolinien|Karl V.]] zum König. Diesem gelang es schließlich bis 1390 die Unabhängigkeit der mikolinischen Reichsteile von Sagradien zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mikolinischen Stände beriefen sich auf die [[Konvention von Marbore]] von 1368, in der sie dem [[Erbteilungsplan Martins VII.]] zugestimmt hatten, der die Trennung der sagradischen von der mikolinischen und peruzinischen Krone unter Martins Nachfolgern vorgesehen hatte, jedoch nie wirksam geworden war. Im [[Vertrag von Albero]] musste Jakob IV. 1390 seine Ansprüche auf die mikolinische Krone fallen lassen, behielt aber Peruzien und Golen, während [[Karl V. von Mikolinien|Karl V.]] wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg der zwei Herzöge und Thronfolgekrieg in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Damit war aber die Auseinandersetzung noch nicht beendet. Stattdessen führten die Erbenlosigkeit Jakobs und die ungeklärte Lage in Peruzien dazu, dass der Vertrag lediglich eine Zwischenstation in der Auseinandersetzung blieb. Noch zu Lebzeiten Jakobs begannen in Sagradien bürgerkriegsartige Nachfolgekämpfe zwischen den Häusern [[Haus Vesaey|Vesaey]] und [[Haus Ostino|Ostino]] um das Königtum. In Peruzien kristallisierten sich mehrere Adelsparteien heraus, die sich zwar auf die Behauptung des ständischen Wahlrechts, nicht aber auf einen Nachfolgekandidaten einigen konnten. Nach dem Tod Jakobs 1395 kam es in Sagradien schließlich zur Fortführung des Kriegs zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Mikolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. als König von Mikolinien, verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich nahm ein Teil des peruzinischen Adels Verhandlungen mit Karl VI. auf und bot ihm ohne Mehrheit der Stände das Königtum an, was dieser wiederum 1396 zur Intervention in Peruzien nutzte und damit den Krieg mit Sagradien auslöste. Karl und die promikolinische Ständepartei beriefen sich dabei auf die [[Konvention von Marbore]]. Nach dem Tod Josephs von Ostino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum sagradischen König, erhob nach dessen Tod 1402 aber kurze Zeit selbst Anspruch auf die sagradische Krone, womit er den Vertrag von 1390 in allen Teilen, aber auch die Konvention von Marbore, auf die er sich bis dahin berufen hatte, für ungültig und sich selbst zum legitimen Erben des Reichs Martins des Guten erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zeitweise die [[Tulinesische Republik|Comitat-Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salua]] in Mikolinien, mit dem mikolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]], [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] und [[Haus Alagua|Golen-Alagua]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Salua]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Philipp V.]] seine Besitzungen im Norden der mikolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik der [[Sántori]]-Contes sah in einer neuerlichen sagradisch-mikolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]], seine Kolonien in Ostmikolinien sowie beanspruchte Gebiete in Golen. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Salua|Saloaner]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmikolinien und die Unabhängigkeit von der Krone, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die mikolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Mikolinien brachte Erfolge für Mikolinien, das sich in der [[Alberenser Union]] 1409 die Unterstützung der peruzinischen Stände sichern und anschließend bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Zu dieser Zeit fand der Krieg hauptsächlich im Gebiet rechts der Konsetten statt mit mikolinischen und tulinesischen Truppen auf sagradischem Gebiet, wobei die Gewinne [[António de Sántori]]s, als [[Fürst von Valier]] sagradischer Lehnsträger, gegen den mit Mikolinien verbündeten Markgrafen [[Ludwig von Golen]] zwar offiziell im Namen der sagradischen Krone stattfanden, de facto aber die Macht der Sántori vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gescheiterte Belagerung Geróns 1420 führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[Sancristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Salua beschäftigt war, nahm Sagradien unter Philipp V. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Mikolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Mikolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Mikolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Tesqué]] endete die von 1321 bis 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-mikolinische [[Union von Alagua]] endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um [[Peruzien]] wurden aufgegeben. Der Friedensvertrag berief sich inhaltlich auf die [[Konvention von Marbore]] von 1368, bestätigte aber de facto lediglich den im Krieg entstandenen Status Quo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verzicht Sagradiens auf [[Peruzien]] und dem Mikoliniens auf [[Golen]] sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Friedensvertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen mikolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt seit dem Frühmittelalter neben Süd- und Mittelmikolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Mikoliniens angesehen wird. In Mikolinien konnte sich in der Folge das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus peruzinischer Sicht endeten die seit dem 13. Jahrhundert andauernden [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] um die Unabhängigkeit des Königreichs im Norden der mikolinischen Halbinsel mit einer Niederlage für die Vertreter eines unabhängigen Königtums. Von peruzinischen Nationalisten wird der Friedensvertrag von Tesqué daher als vorerst endgültiges Ende der nationalen Unabhängigkeit Peruziens verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sagradischer Sicht bildete der Frieden mit Mikolinien die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens und der [[Sántori]]-Dynastie zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Die salonischen Herzöge konnten sich im Süden der Halbinsel de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fielen. Aus der [[Comitat Tulis|Tulinesischen Adelsrepublik]] war nach Eroberungen, Bürgerkämpfen, Verlusten und neuerlichen Siegen schließlich ein monarchisch geführter Staatsverband unter Führung der [[Sántori]] geworden, die als Fürst-Grafen von Valier, Tulis, Golen, Conte und Plato zum vorherrschenden Machtfaktor im Blauen Meer aufgestiegen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Mikolinien hielt jedoch nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Saloaner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Mikolinien um das Erbe der saluanischen Herzöge in Südmikolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten ([[Saloanische Kriege]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die mikolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Sechzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als mikolinischen Einigungskrieg. Von peruzinischen Nationalisten wurde er daher auch als Ende der eigenen Selbständigkeit gesehen. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der mikolinischen Expansionsbestrebungen und als Wurzel der eigenen Weltmachtbestrebungen angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber betont die neuere Forschung den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs, aus dem schließlich nicht nur die moderne mikolinisch-peruzinische Monarchie, sondern auch der sagradische Santori-Staat der frühen Neuzeit in Grundzügen hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_VI./I._der_Gute&amp;diff=38682</id>
		<title>Martin VI./I. der Gute</title>
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		<updated>2017-12-20T17:03:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin von Redanior''', genannt '''der Gute''' (*1287; †1354, sagr. ''Don Martín VI il Bô'', mikol. ''Martin I le Bone'', peruz. ''Martí IV le Bon'') war als '''Martin VI.''' [[König von Peruzien]] (1313-1354), als '''Martin I.''' [[König von Mikolinien]] (1315-1354) und als '''Martin VI.''' [[König von Sagradien]] (1321-1354). Er war der zweite mikolinische Regent aus dem [[Haus Redanior]] und der erste Herrscher, der alle drei Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]). Er gilt sowohl in der mikolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromikolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Martin wurde 1287 in [[Gerón]] als zweiter Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]], und Prinzessin [[Margarete von Mikolinien]] geboren. Martin war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als zweiter Sohn des jüngsten Bruders war Martin bei seiner Geburt erst an siebter Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martins Mutter Margarete von Mikolinien war Tochter des mikolinischen Königs [[Karl III. von Mikolinien|Karl III.]] und Schwester König [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] und [[Roduich I. von Mikolinien|Rodiques I.]]. Die Hochzeit zwischen Johann von Gerón, dem [[Herzog von Scantia]], und Margarete war Teil einer geplanten Allianz zwischen Mikolinien und Scantia gegen die sagradische Krone.  Als gebildete Frau hatte Margarete bereits früh den Ehrgeiz, ihren Söhnen eine einflussreiche Stellung zu sichern. Durch seine Mutter und seine Erzieher lernte Martin bereits früh neben [[Sagradische Sprache|Sagradisch]] auch [[Mikolinische Sprache|Mikolinisch]], [[Peruzinische Sprache|Peruzinisch]], Französisch und Latein und wurde in verschiedenen Wissenschaften unterrichtet. Er genoss damit die für die damalige Zeit denkbar umfassendste Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Bruder Rodique, zu dem sie ein enges Verhältnis pflegte, 1289 auf den Thron gekommen war, gewann Margarete großen Einfluss auf dessen Politik. Sie erreichte die Verlobung von Rodiques ältester Tochter [[Karoline I. von Mikolinien]] mit ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] (*1384). Sie wurden in der Folge am Königshof in Mikolinien erzogen. Nachdem Martins beide Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 gestorben waren, wurden nacheinander Martins Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] Könige in Sagradien und Perucía. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Martins Entmachtung hatte sich Martins Vater [[Johann von Gerón]] mit der mikolinischen Krone gegen seinen Neffen [[Philipp VI.]] und seinen Bruder [[Jakob II.|Jakob von Tesqué]] verschworen. Als Anführer der Rebellion in Perucía besiegte er Philipp VI. 1301 in der [[Schlacht bei Cresq]], in der diese sein Leben ließ, und übernahm anschließend zunächst als Sachwalter seines Neffen [[Martin V.]], nach dessen erzwungener Thronentsagung als König selbst die Macht in Perucía. Martin und sein älterer Bruder Philipp wurden auf diese Weise Prinzen von Perucía.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mikolinien hielten die Nachfolgesorgen König Rodiques I. an. Im Jahr 1302 erließ der noch immer kinderlose König schließlich mit Zustimmung der Stände die [[Konvention von Santéi]], in der er seine älteste Tochter Karolina als Erbin einsetzte. Sie heiratete Margaretes Sohn und Martins älteren Bruder Philipp von Gerón. Als König Rodique I. im Jahr 1310 starb, wurde Karolina als Königin Carolina I. offiziell inthronisiert. Filip von Gerón wurde als König [[Philipp I. von Mikolinien]] ihr Mitkönig. Damit war ein neuerlicher Bürgerkrieg wie zur [[Temp de Sang]] ein halbes Jahrhundert zuvor, verhindert. Karoline starb jedoch bereits im Jahr 1313, ohne einen Erben zu hinterlassen. Entgegen der Konvention von Santéi übernahm nun Philipp selbst den Thron, ließ seine bisher übermächtige Mutter Margarete von Mikolinien vom Hof entfernen und strebte ein persönliches Regiment an. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zur Revolte gegen den unbeliebten König, die von [[Heinrich von Kont]], einem unehelichen Sohn [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]] angeführt wurde. In der [[Schlacht von Marquesta]] besiegte Heinrich von Kont Philipp, der in der Schlacht getötet wurde. Die Stände verweigerten dem Bastard jedoch die Anerkennung, sodass der Thron erneut verwaist war. Es kam zu einem Interregnum, in dem es keinem der Thronprätendenten gelang, die Herrschaft zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die mikolinische Krone ===&lt;br /&gt;
Margarete versuchte nun mit [[Anton von Salua]] - selbst ein möglicher Thronprätendent - eine Allianz zu schmieden, was anfangs jedoch misslang. 1303 bereits hatte Martin [[Blanka von Salua]], die Tochter des Herzogs geheiratet. Die Stände übertrugen nun Margarete die Herrschaft, scheiterten aber bei dem Versuch, sich auf einen Nachfolgekandidaten zu einigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mikolinien kam es nun zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Heinrich von Kont und Anton von Salua um die mikolinische Krone. Nach mehreren ergebnislosen Kämpfen waren die Großen des Landes in zwei Parteien gespalten. Anders als zuvor, kam es diesmal jedoch zu keiner Doppelwahl zum Königsamt. Um einen langjährigen Erbfolgekrieg zu verhindern, verbündete sich Anton von Salua schließlich doch mit Margarete. Gemeinsam setzten beide die Wahl Martins durch die Stände durch. Dabei kam ihnen entgegen, dass der sagradische König [[Jakob II.]] mit dem Prinzen Filipe einen eigenen Thronfolger gezeugt hatte, was Martins Königtum unwahrscheinlicher machte. Anders als Anton von Salua, erkannte Heinrich von Kont die Entscheidung jedoch nicht an und forderte eine Neuwahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Martin nun mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Mikolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roduichs I., zu verteidigen. In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1315 zum Sieg des sagradischen Heeres. Martin zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum mikolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den mikolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Salua im [[Akt von Marrel]] einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Martin I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum mikolinischen König gekrönt. Mikolinien wurde nun dauerhaft von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Martins Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Martin die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Martin plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Martin als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Stiefsohn König Jakobs, [[Heinrich von Viça]] in Sagradien im Namen seiner Frau [[Margaid von Bretagne]], einer Cousine Martins, die Königskrone an sich gerissen und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Heinrich war ein Sohn Königin [[Isabella von Avon]]s, der Witwe Jakobs III., aus deren erster Ehe mit [[Americ de Viça]]. Seine Thronansprüche leitete er aber von seiner Frau [[Margaid von Bretagne]] ab, die eine Enkelin [[Robert von Skanten]]s war, bei der Thronerhebung Jakobs III. aber übergangen worden war.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Heinrich nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Martin zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und mikolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine mikolinisch-sagradische Union. Seinen ältesten Sohn [[Philipp von Soria]] hatte er derweil zum Mitkönig im Königreich Mikolinien ernannt. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Heinrichs, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die mikolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Martinana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Martin baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmikolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Mikolinien]] bemühte sich Martin um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Mit dem [[Statut von Alessa]], das den peruzinischen Ständen Privilegien einräumte, beendete Martin auch endgültig die seit 1290 immer wieder aufgeflackerten Aufstände der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige ([[Peruzinische Kriege]]). Nachdem Martins erste Frau Blanka von Salua 1318 gestorben war, heiratete Martin im Jahr 1320 die Witwe seines Konkurrenten Heinrich von Kont, Maria von Interea, Tochter [[Martin von Interea|Martins von Interea]]. Damit band er einen potenziellen Machtrivalen, einen illegitimen Vetter des letzten Saloanerkönigs, eng an das Königshaus. Er machte Martin von Interea zudem zum Vikar des südlichen Reichsteils und gab ihm seine jüngste Schwester Anna zur Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes Filip von Sória im Jahr 1348 ernannte Martin seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe [[Martin VII.|Martin d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin war ein großer Förderer der Künste und der Wissenschaften und verfasste zu Lebzeiten selbst philosophische, anthropologische und naturwissenschaftliche Werke. Martin führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Mikoliniens&amp;diff=38681</id>
		<title>Geschichte Mikoliniens</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Mikolinien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikolinien in der Antike ===&lt;br /&gt;
Unter Kaiser Augustus unterwarf Rom die [[Tiskier]] und [[Litier]] und gewann damit die Kontrolle über die gesamten [[Konsetten]] einschließlich der südlichen [[Muren]]. Augustus errichtete hier im Jahr 8 v. Chr. die kaiserliche Provinz [[Haescia et Litica]] mit der Hauptstadt [[Villagua|Aquae]] am [[Blaues Meer|Mare Quintisicum]] und dem Legionslager bei [[Cania]]. In den folgenden Jahren musste Rom immer wieder gegen einfallende [[Pontier]] und [[Faläer]] kämpfen. Erst unter Kaiser Claudius begann 43 n. Chr. die weitere Eroberung der mikolinischen Halbinsel, die als [[Provincia Micolina]] dem römischen Reich eingegliedert wurde. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Stamm der [[Mikoläer]] ab. Lediglich das Gebiet der keltischen [[Sorier]], [[Oskanier]] sowie der [[Faläer]] und [[Vellier]] im [[Hochland von Perucía|alberischen Hochland]] konnte Rom nicht unterwerfen, die auch in den kommenden Jahrhunderten immer wieder in die römische Provinz einfielen. 159 n. Chr. wurde die Provinz Micolina in eine nördlichere Provinz [[Micolina Superior]] mit der Hauptstadt [[Nanthés|Nantium]] und eine südlichere [[Micolina Inferior]] mit der Hauptstadt [[Tinagua|Tinacanum]] aufgeteilt. Kaiser Diokletian wiederum errichtete aus den beiden mikolinischen Provinzen sowie der Provinz [[Haescia et Litica]] die Diözese Micolina und teilte Mikolinien wiederum in die Provinzen [[Ligria Ulterior]], [[Micolina Legantiensis]], [[Caeliria]] und [[Lucia]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikolinien im frühen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Völkerwanderung brachen im 5. und 6.Jahrhundert n. Chr. verschiedene germanische Stämme in Mikolinien ein und errichteten Reiche, von denen sich das der [[Skanten]] im gesamten Norden der [[Konsettenhalbinsel]], das der [[Herkanden]] in Süd- und Mittelmikolinien sowie das der [[Golen]] im Osten mit Teilen [[Conte]]s und [[Litien]]s etablierten. Das Herkandenreich zerplitterte bereits um 550 in die fünf Kleinkönigreiche [[Pirania]], [[Colia]], [[Fanata]], [[Lucia]] und [[Conte]] ([[Herkandische Pentarchie]]). Um 600 einte der Colenfürst [[Antros]] die Colen und Fanaten und schuf einen eigenen Herrschaftsbereich im [[Eral]]-[[Luenda]]-Dreieck sowie südlich davon. Sein Nachfolger [[Sylius]] eroberte Teile Lukiens. Dieses südliche Reich, später als [[Königreich Tresterre]] bekannt, kann als Keimzelle des späteren Königsreichs Mikolinien angesehen werden. Der Herkandenfürst [[Franzerich der Große]] (661-693), der zum trinitarischen Christentum übertrat und sich als ''Rex Trium Terrarum et Micolinarum'' bezeichnete, unterwarf ganz Lukien und die Gebiete im Süden Mikoliniens inklusive der Inseln [[Sáloa]] und [[Feiroa]] und breitete seinen Herrschaftsbereich in Kriegen gegen die Piranen nach Nordwesten aus, sodass er schließlich im Norden sogar die [[Voraneiy]] tributpflichtig machen konnte. Franzerichs Nachfolger [[Loris I.]] und [[Lorrivik I.]] unterwarfen endgültig die Voraneiy und schafften es darüber hinaus, in Kriegen gegen Skanten, Konten und Golen ganz Kont und Teile Gebiete in Nordmikolinien ins Reich einzugliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 9. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Überfällen der norwegischen [[Perutinger]] auf die Nordküste Mikoliniens, die zu dieser Zeit zwischen dem mikolinischen Königreich und dem Skantenreich umkämpft war. Aus den Winterlagern der Perutinger entwickelte sich bald eine dauerhafte Herrschaft unter den nordischen Herrschern, die rasch zum Christentum konvertierten, den Königstitel annahmen und sich an die unterworfene micolino-romanische Bevölkerung assimilierten. Die Perutinger wagten bald auch von ihrem neuen Reich in Nordmikolinien aus die Invasion im Süden Irlands und Westen Großbritanniens, konnten ihre Herrschaft dort aber nicht dauerhaft konsolidieren. Unter [[Franzerich II.]] und seinen Nachfolgern konsolidierte sich das mikolinische Königreich, stand aber trotzdem in ständigen Kriegen mit dem neuen perutingischen oder „peruzinischen“ Nachbarn sowie dem [[Königreich Golen|Golenreich]]. Nach dem Tod König [[Michael I. von Mikolinien|Michaels I.]] 804 wurde das Reich im [[Vertrag von Nanthés]] unter seinen drei Söhnen [[Franzerich III. der Kurze|Franzrich]] (Norden), [[Loris II.|Loris]] (Westen) und [[Michael II. von Mikolinien|Michael]] (Süden) aufgeteilt, die sich teilweise gegenseitig bekriegten. Ihre Macht war äußerst schwach und sie mussten immer mehr Befugnisse an die Fürsten ihrer Reiche abgeben, die sich zunehmend souverän fühlten und sich ihre Loyalität teuer erkaufen ließen. In Kont machte sich der lokale Fürst [[Berrent I.|Berrent]] selbst zum König und begründete das Geschlecht der [[Berrentiden]]. Die Teilreiche [[Montanien]], [[Piranien]] und [[Tresterre]] wurden 899 unter [[Korrent III.]] wiedervereinigt, während die Berrentiden in Kont noch bis 989 unabhängig herrschten und sich weiterhin als gesamtmikolinische Könige ansahen. Nach dem Aussterben der [[Syliden]]-Dynastie im wiedervereinigten &amp;quot;[[Drei-Mikolinien]]&amp;quot; 909 beanspruchte [[Berrent III.]] von Kont die Herrschaft über ganz Mikolinien. Die Stände aber erhoben den einheimischen Adligen [[Loris IV.|Loris von Lonea]] zum König. Es folgten lange Kriege zwischen Lorriden und Berrentiden, die 989 mit dem Tod [[Berrent IV.|Berrents IV. von Kont]] endeteten. Da er erbenlos gestorben war, wurde Kont wieder ins wiedervereinigte Micolinerreich eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikolinien zwischen Ludiga dem Großen und der Temp de Sang ===&lt;br /&gt;
[[Ludiga der Große]] (998-1049) konsolidierte die königliche Macht und föderte Kunst und Kultur. Sein Nachfolger [[Achim I.]] starb nach wenigen Monaten, die Nachfolge [[Johann I. von Mikolinien|Johanns I.]], eines Neffen Ludigas, wurde von großen Teilen der mikolinischen Stände aber nicht anerkannt, die sich in den Parteien der [[Haus Salua|Saloaner]] und der [[Älteres Haus Albero|Alberaner]] wiederum gegenseitig bekriegten und mit [[Charl von Álbero]] und [[Distriqs von Salua]] jeweils einen Gegenkönig wählten. In der gesamten Regierungszeit Johanns I. war Mikolinien daher gespalten in den saloanischen Süden, den alberanischen Norden und eine geringe Zahl von loyalen Anhängern Johanns. Dieser verfügte faktisch über keinerlei Macht und stand in ständigem Schatten seiner beiden Gegenkönige, die sich gegenseitig bekriegten. 1070 starb Charl von Álbero in der [[Schlacht von Tinágua]]. Er blieb erbenlos, sodass die Alberaner plötzlich wieder den legitimen Johann unterstützten. Gemeinsam konnten Alberaner und Legitimisten 1077 in der [[Schlacht bei Saséia]] die Saloaner besiegen. Im [[Heiliger Friede 1078|Heiligen Frieden]] wurde 1078 Johann schließlich anerkannt. Nach Johanns Tod 1085 folgte ihm sein Sohn [[Johann II. von Mikolinien|Johann II.]] nach, der die Saloanerprinzessin Margareta heiratete und in ständigem Konkurrenzkampf mit den südlichen Magnaten der Salua stand. Die Schwäche der mikolinischen Krone verhinderte im [[Erster Peruzinische Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg 1101-1112]] einen Erfolg Johanns II. Johanns Sohn [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]] wurde 1123 im Alter von fünf Jahren König und stand lange unter der Vormundschaft seiner saloanischen Großmutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Herrschaftszeit war von ständigen Kriegen mit dem seit 1102 lusonidischen Perucía und Sagradien überschattet. Im [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg 1162-1165]] gegen die sagradischen Könige [[Jakob I. der Kühne|Jakob den Kühnen]] und [[Gabriel Juvans]] konnte Mikolinien seine Ansprüche auf Golen nicht durchsetzen und musste die Eingliederung Golens in die Krone Sagradiens mitansehen. Die Niederlagen der mikolinischen Könige führten zu neuen Aufständen. Wiederum erhob sich das Haus Salua gegen die Königsherrschaft. Michael wurde 1166 von den Saloanern festgenommen und starb kurze Zeit später in saloanischer Haft, sein zwölfjähriger Sohn und Erbe Charl wurde enthauptet. Sogleich erhoben mehrere saloanische und loneische Fürsten Anspruch auf die Krone, es kam zu blutigen Bürgerkriegen und zu einem faktischen Zusammenbruch des Königreichs. Die Zeit zwischen 1167 und 1214 ging als &amp;quot;Zeit des Blutes&amp;quot; ([[Temp de Sang]]) oder auch als &amp;quot;[[Mikolinischer Bürgerkrieg]]&amp;quot; in die Geschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg und Herrschaft der Salua ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Herzog [[Karl I. von Mikolinien|Karl von Salua]] als Karl I. zum König erhoben hatte, wurde er 1170 wieder durch [[Loris VI.]], den Kandidaten der loneischen Partei entmachtet und vertrieben. Nach der [[Schlacht von Bovil]] 1182, in der Loris getötet wurde, kehrte Karl von Salua wieder auf den Thron zurück, musste sich aber gegen [[Mark I.]] von Lonea, den Sohn Loris' VI. erwehren.&lt;br /&gt;
Nachdem [[Ernest de Conte]] 1184 seine Herrschaftsgebiete im Osten Mikoliniens für unabhängig von der Krone erklärt hatte, schaffte es erst [[Karl II. von Mikolinien|Karl II. von Salua]] 1214 die innermikolinischen Kämpfe zu beenden und sich als Karl II. zum neuen Herrscher über Mikolinien wählen zu lassen. Zunächst wurde er aber nur von den Südständen und nicht von Conte und den westmikolinischen Fürstentümern anerkannt. Erst 1219 unterstellten sich auch letztere sowie die [[Grafschaft Lukien]] Karl und begründeten damit das wieder vereinte Königreich Mikolinien, in welchem die Stände noch große Macht ausübten.   	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innersagradische Machtkämpfe zwischen [[Lusoniden]] und [[Dianniden]] führten bald zu Instabilität im Norden der Halbinsel. Nach dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin II. von Perucía|Martin des Zänkers]] aus dem Geschlecht der Lusoniden 1242 kam es in [[Perucía]] zu einer dynastischen Krise. Für seinen posthum geborenen Sohn [[Martin Posthumus]] regierte ein Regentschaftsrat, der seit 1245 unter dem Einfluss des mikolinischen Königs [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] stand, der das Erbe der Lusoniden anstrebte. Als der mit einer Tochter Richards verlobte Martin Posthumus 1249 starb, kam es zum erneuten [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]], in dem Richard den unehelichen Sohn Martins des Zänkers [[Renart von Soria]] unterstützte, der aber 1250 und endgültig in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 gegen den sagradischen Bewerber [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redanior]] verlor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es mit südmikolinischer Unterstützung immer wieder zu Aufständen der abtrünnigen Peruzinischen Stände gegen die sagradische Herrschaft ([[Peruzinische Kriege]]). Die Rebellionen setzten sich im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert fort, während in SüdMikolinien die Könige aus dem [[Haus Salua]] kontinuierlich ihre Macht konsolidieren konnten. [[Karl III. von Mikolinien]] zwang 1280 den Herzog von Kont unter seine Herrschaft und gliederte Kont damit abermals ins neue Reich ein. Nach den neuerlich erfolglosen Rebellionen der peruzinischen Stände gegen Sagradien ging die mikolinische Krone dazu über, eine Diplomatie der Annäherung mit dem [[Herzog von Scantia]], [[Joán de Gerón]], abtrünniger Bruder der sagradischen Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien|Robert I.]] und [[Jakob III.]], die zu engen Heiratsverbindungen zwischen dem Haus Salua und dem geronesischen Zweig des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Treibende Kraft der Allianz wurde bald König [[Roduich I. von Mikolinien|Roduichs I.]] Schwester [[Margarete von Mikolinien]], die schließlich auch die Hochzeit zwischen ihrem ältesten Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp von Redanior]] und Roduichs ältester Tochter [[Karoline I. von Mikolinien|Carolina]] arrangierte. Nach den Bestimmungen der [[Konvention von Santéi]] folgte diese als Königin Karoline I. von Mikolinien ihrem Vater auf dem Thron nach und herrschte zusammen mit ihrem Ehemann, der damit als Philipp I. der ersten mikolinische König aus dem [[Haus Redanior]] wurde. Als dieser jedoch nach Karolines Tod 1313 alleine regieren wollte, kam es zum Aufstand [[Heinrich von Kont|Heinrichs von Kont]], eines illegitimen Sohnes [[Karl IV. von Mikolinien|Karls IV.]], der Philipp besiegen und töten konnte, von den Ständen aber nicht als König anerkannt wurde. Es folgte ein zweijähriges [[Interregnum]], währenddessen Margarete die Regentschaft ausübte. Um einen neuerlichen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten, allen voran Heinrich von Kont und [[Anton von Salua]], zu verhindern, einigten sich die mikolinischen Stände auf ein Schiedsspruchverfahren, in dem sich die Adligen auf den jüngeren Sohn Margaretes und Bruder Philipps I., [[Martin der Gute|Martin von Gerón]], als König einigten, für den Margarete nachdrücklich geworben hatte. Da Heinrich von Kont den Spruch jedoch nicht anerkannte, kam es zur [[Schlacht bei Lonéa]] zwischen Martin und Heinrich, in der sich der Geronese durchsetzen konnte und anschließend als Martin I. den mikolinischen Thron bestieg, nachdem er im [[Akt von Marrel]] den mikolinischen Ständen und insbesondere dem [[Haus Salua]] umfangreiche Privilegien zugesichert hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als fünf Jahre später [[Jakob III.]] von Sagradien erbenlos starb, fiel Martin auch die sagradische Krone zu, jedoch musste er diese gegen [[Heinrich von Viça]] verteidigen, der mit Hilfe einer antimikolinischen Adelsfraktion in Sagradien die Krone an sich gerissen hatte. Martin setzte seinen Schwager [[Martin de Interea]] aus einer illegitimen Linie des Hauses Salua als Vizekönig ein und zog nach Sagradien, um die sagradische Krone gegen Enrico de Viça zu behaupten. In der Zwischenzeit musste Martin de Interea mehrere Adels-Aufstände im Süden Mikoliniens niederschlagen. Schließlich vereinte [[Martin der Gute|Martin I., genannt der Gute]], als erster Herrscher die sagradische und die mikolinische Königskrone in seiner Hand. Er führte die Doppelmonarchie einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Sein Sohn [[Martin VII.|Martin II.]] (1354-1378) konsolidierte die Doppelmonarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution und Sechzigjähriger Krieg ===	&lt;br /&gt;
Die unter [[Martin der Gute|Martin dem Guten]] auf einen komplizierten Ausgleich zwischen den verschiedenen Reichsteilen und die Berücksichtigung lokaler Privilegien und Traditionen basierende Herrschaft im Doppelreich geriet bereits in den späten Jahren seines Nachfolgers [[Martin VII.|Martin dem Jüngeren]] in eine Krise, die nach der Thronbesteigung [[Jakob IV.|Jakobs I. des Hochmütigen]] 1378 endgültig aus den Fugen geriet, da dieser auf die Stände im mikolinischen Landesteil wenig Rücksicht nahm und sich Zeit seiner Herrschaft nie südwestlich des Konsettengebirges aufhielt. Die rigide Herrschaft seines Statthalters [[Johann von Tesqué (Statthalter)|Johann von Tesqué]] führte seit 1383 schließlich zu einem Aufstand des mikolinischen Hochadels gegen den König unter der Führung von [[Karl V. von Mikolinien|Charl de Interea]], dem [[Herzog von Lonéa]], der sich bald zum Volksaufstand ausweitete. Charl, ein Nachkomme des letzten Saluaner-Königs in illegitimer Linie, ließ König Jakob schließlich im Jahr 1386 in der [[Nantheser Konvention]] offiziell absetzen und sich selbst als Karl V. zum König erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Mikolinischer Revolutionskrieg|Krieg]], in der mikolinischen Geschichtsschreibung als &amp;quot;Revolutionskrieg&amp;quot; oder &amp;quot;Unabhängigkeitskrieg&amp;quot; bezeichnet, besiegten die mikolinischen Heere Karls von Interea die Truppen Jakobs in mehreren Schlachten (u.a. bei [[Mel Ladí]] und [[Salazia]] 1387). Damit begründete Karl V. die bis heute noch ununterbrochen andauernde Königsherrschaft des [[Haus Interea|Hauses Interea]] und seiner Nebenlinie, dem heute regierenden [[Haus Álbero]]. Jakob musste schließlich 1390 im [[Vertrag von Álbero]] offiziell auf die mikolinische Krone verzichten. Im Gegenzug garantierte Karl V., auf alle sagradischen Besitztümer inklusive [[Perucía]] zu verzichten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Karls V. im Jahr 1391 missachtete sein Nachfolger [[Karl VI.]] die Bestimmungen des Vertrags von Álbero und griff aktiv in die innersagradische Auseinandersetzung um die Nachfolge des kinderlosen Jakob zwischen [[Joseph von Óstino]] und [[Michael I.|Michael von Vesaey]] ein. Im [[Vertrag von Nanthés]] verbündete er sich mit [[Joseph von Óstino]], mit dem er auch eine Heiratsallianz geschlossen hatte. Ziel war es, freie Hand für die geplante Inbesitznahme [[Perucía]]s zu erhalten. Dort verbündete sich in der [[Alberenser Union]] eine der konkurrierenden Adelsparteien mit Mikolinien und bot Karl die verwaiste Krone an, woraufhin er in Perucía einfiel. Nachdem Miquel de Vesaey 1396 José de Óstino besiegt und als Michael I. den sagradischen Thron bestiegen hatte, erkannte Karl die Nachfolge Miquels nicht an und proklamierte sich selbst zum König von Perucía, womit er den Verzicht von 1390 de facto widerrief. Der Thronstreit beiderseits der Konsetten entwickelte sich auf diesem Weg zum sogenannten [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen Mikolinien und Sagradien, in dem seit 1398 die [[Tulinesische Republik]], zeitweise auch das [[Haus Salua]] (1420-1429) auf sagradischer Seite, die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] auf mikolinischer Seite kämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1420 konnte Mikolinien große Gewinne verbuchen und stand 1420 sogar vor [[Gerón]]. Die Stadt wurde fast ein Jahr lang belagert, konnte aber schließlich nicht erobert werden. Nach dem Tod König Michaels I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 übernahm [[Don António]] den Oberbefehl über die sagradischen Heere und fügte Mikolinien in den Schlachten von Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] schwere Verluste zu. Daraufhin kam es 1423 zu einem Waffenstillstand mit Sagradien, da Karl VI. seit 1420 mit den [[Herzog von Salua|Herzögen von Salua]] im Krieg stand, die selbst Anspruch auf die mikolinische Krone erhoben. Nach Wiederaufflammen der Kämpfe mit [[Tulis]] 1424 und mit Sagradien 1427 sowie der mikolinischen Niederlage in [[Cania]] 1427 stagnierten die Kämpfe schließlich. Nach Ende des Kriegs gegen Salua und zermürbenden kleineren Gefechten wurden die Kampfhandlungen 1439 weitgehend eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tesqué]] 1443 wurde die endgültige Trennung der Kronen Sagradiens und Mikoliniens festgeschrieben. [[Philipp V.]], Sohn Michaels I., wurde als sagradischer, Karl VI. als mikolinischer König bestätigt. Sagradien musste aber auf Perucía verzichten und die so genannte [[Medéo-Linie]] wurde als Grenze vereinbart. Danach blieb [[Golen]] bei Sagradien, während die gesamte westliche Küste des [[Ligrisches Meer|Ligischen Meeres]] an Mikolinien fiel. Damit hatte das Königreich Mikolinien seine bis dahin größte Ausdehnung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Der [[Frieden von Tesqué]] bildete die Basis, auf der die mikolinischen Könige aus dem Haus Interea ihren innenpolitischen Machtzuwachs begründen konnten. Mit dem Friede war die nationale Einigung, die nach der Temp des Sang im frühen 13. Jahrhundert begonnen hatte, weitestgehend abgeschlossen und die Basis für ein gesichertes und einflussreiches mikolinisches Königtum war gelegt. Dem Machtanspruch der Interea-Könige stand aber mit dem [[Herzog von Salua]] noch ein mächtiger Vasall entgegen, der als [[Herzog von Macedi]] sowie [[Fürst von Marbore]] den gesamten Süden des Reichs kontrollierte. Mit seinem großen Vermögen war der Herzog auch als Geldgeber der mikolinischen Könige und Finanzier der Kriege gegen Sagradien aufgetreten und hatte so eine große Unabhängigkeit erlangt. Im Laufe des 15. Jahrhunderts gingen auch wichtige Herrschaften in [[Lukien]] und [[Piranía|Südpiranien]] wie die [[Grafschaft Drouvel]] und die [[Grafschaft Carata]] als Pfandschaften in die Hand Saluas über. Für die mikolinischen Könige galt es daher nun, die nach Souveränität strebenden Saloaner-Herzöge unter die eigene Lehnshoheit zu zwingen und ihre Macht zu brechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1477 mit dem Tod [[Anton III. von Salua|Antons III. von Salua]] die männliche Linie des Hauses ausgestorben war, war die Gelegenheit für König [[Heinrich I. von Mikolinien]] gekommen, die Lande als heimgefallene Lehen wieder ins Reich zu inkorporieren.  Die saloanischen Stände aber sprachen dem König dieses Recht ab und wählten mit [[Filip von Saséia]] den illegitimen Sohn Antons zum neuen Herzog. Filip wurde vom sagradischen König [[Philipp VI.]] unterstützt. Es kam zum [[Erster Saloanischer Krieg|Ersten Saloanischen Krieg]] zwischen Mikolinien und Sagradien, den Mikolinien nach der [[Schlacht von Tinágua]] 1479 verlor. Heinrich musste die Herrschaft Filips anerkennen, hatte es aber vermocht, einige wichtige Stützpunkte zu besetzen. Die Situation blieb angespannt, da nach wie vor die saloanisch-sagradische Allianz bestand und intensiviert wurde. Nach dem Tod Filips 1490 kam es erneut zum Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien ([[Zweiter Saloanischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1494 konnte Mikolinien die sagradischen Truppen bei [[Joçaleia]] zurückdrängen und [[Golen]] besetzen, 1496 wurde [[Macedi]] eingenommen und die Regentin [[Isabel de Sántori]] abgesetzt. Daraufhin landeten sagradische Heere in Lukien und besiegten die Heere Heinrichs in zwei wichtigen Feldschlachten in [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Heinrich II. musste sich aus den Saloanischen Landen zurückziehen, konnte aber Golen sowie die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Piranien]] halten. Erst 1499 gingen auch Golen und Plato wieder an Sagradien, das sich damit zur Hegemonialmacht auf der Konsettenhalbinsel aufstieg. Die Sántori regierten nun über Sagradien, Cuentez, die Westligre, die Saloanischen Lande und die tulinesischen Besitzungen an der mikolinischen Blaumeerküste. Nachdem der Sántori-Herzog [[Peter I.]] von Salua 1502 den sagradischen Thron bestiegen hatte, versuchte Mikolinien im  [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritten Saloanischen Krieg]] vergeblich, die neue Vormachtstellung Sagradiens anzufechten. Die Saloanischen Kriege endeten 1506 endgültig im [[Frieden von Sáloa]], in dem [[Achim II. von Mikolinien|Aquim II.]] dem sagradischen König [[Peter I.]] die Herrschaft über die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] sowie über die [[Markgrafschaft Golen]], die [[Südkont]], die [[Westligre]] sowie [[Lukien]] (Grafschaft Plato) bestätigen musste und lediglich kleinere Gebiete im Westen Lukiens und in Piranien zurück erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uleistenbewegung ===&lt;br /&gt;
Mit der Begründung der sagradischen Herrschaft in Südmikolinien war die Position Mikoliniens nach dem Fünfzigjährigen Krieg erneut geschwächt und die aggressive Außenpolitik Mikoliniens gegenüber dem östlichen Nachbarn weitestgehend gescheitert. Während Sagradien unter dem Santori-König [[David I.]] zur europäischen Großmacht aufstieg, bemühten sich die mikolinischen Könige [[Achim II. von Mikolinien|Aquim II.]] (1501-1542) und [[Karl VII. von Mikolinien|Karl VII.]] (1542-1571) um die innere Konsolidierung des Königtums, mussten teilweise aber schwere innere Konflikte meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Könige des späteren 15. Jahrhunderts hatten von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der Eigenständigkeit der peruzinischen Stände betrieben. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Um 1540 kam der englische Calvinist [[Francis Howle]] (Franziskus Uleus) ins nordmikolinische [[Erín]], wo er eine calvinistische Gemeinschaft formte, die in den folgenden Jahren in ganz Perucía ausstrahlte. In seinem Erfolg verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Unter den Königen Karl VII. und [[Karl VIII. von Mikolinien|Karl VIII.]] (1571-151578) wurden diese „[[Uleisten]]“ verfolgt und unterdrückt, die nordmikolinischen „Uleisten-Städte“ wurden 1552 im [[Erster Uleistenkrieg|Ersten Uleistenkrieg]] belagert, ausgehungert und schließlich erobert. Die Uleisten wurden getötet oder vertrieben. Einige kehrten jedoch in den folgenden Jahren zurück. Ein [[Zweiter Uleistenkrieg]] 1559-1564 verlief erfolglos, da immer mehr Städte offen zum calvinistischen Glauben übertraten. Auch Karl VIII. konnte die Protestanten nicht aus dem Lande vertreiben. Er starb 1578 erbenlos. Nachfolger wurde [[Albert I. von Mikolinien|Albert I.]] (1578-1624) aus der Nebenlinie [[Interea-Conte]]. Er erließ 1584 das [[Edikt von Plato]], in dem er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit gewährte. Seither gibt es in Mikolinien eine relativ große protestantische Minderheit (die so genannten „[[Reformats]]“), die vor allem im Norden des Landes präsent ist, während der santorisch-dominierte Süden keine reformatorischen Bewegungen zuließ und noch heute fast ausschließlich katholisch geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restitutionskriege ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlegung der Uleistenkriege konnte sich Mikolinien wieder auf den Kampf um die Vorherrschaft im Blaumeer mit dem Dauerrivalen und zur Großmacht aufgestiegenen Sagradien konzentrieren. Der [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] von 1620-24 um die Herrschaft über Westligrien endete jedoch in einer klaren Niederlage Mikoliniens und der verbündeten Engländer. Nach dem gescheiterten Kriegsabenteuer versuchte Mikolinien zur Mitte des 17. Jahrhunderts auf dem Heiratsweg eine machtpolitische Stärkung gegenüber Sagradien zu erhalten und übte eine gewisse Zeit Einfluss auf die sagradische Hofpolitik aus, ohne damit aber territoriale Gewinne erzielen zu können. Nachdem [[Katharina von Mikolinien]], Schwester des mikolinischen Herrschers [[Karl IX. von Mikolinien|Karl IX.]] (1624-1670) und Mutter des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] 1653/54 entmachtet worden war, kam es 1657 zum Ausbruch des [[Erster Asumarischer Krieg|Ersten Asumarischen Kriegs]] um den Besitz Golens, der Saloanischen Lande und die Vorherrschaft im Blauen Meer sowie die Nachfolge Karls IX., der ohne Erben war. Der Krieg endete 1669 mit dem [[Frieden von Villagua]], in dem Mikolinien auf die Lehnsherrschaft über die Saloanischen Besitztümer verzichten musste, aber die personelle Trennung der sagradischen Krone vom macedensischen Großherzogtum erreichte. Zudem musste Sagradien die Nachfolge [[Johann IV. von Mikolinien|Johanns von Álbero]], eines Neffen Karls IX., anerkennen. Ein Jahr später endete mit dem Tod Karls IX. die Dynastie [[Interea]] auf dem mikolinischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Mikolinien in der langen Regierungszeit Karls IX., sein hauptsächliches Ziel, die Vertreibung Sagradiens von der eigenen Halbinsel, nicht durchsetzen konnte, so kehrte der Friede von Villagua doch die machtpolitischen Vorzeichen im sagradisch-mikolinischen Verhältnis um und leitete längerfristig den Abstieg der Großmacht Sagradien und den allmählichen Aufstieg der konsolidierten mikolinischen Krone ein. Eine Nachfolgekrise im [[Großherzogtum Macedi]] nach dem Tod [[Karl V. Philipp von Macedi|Großherzog Karls V. von Macedi]] 1701 nutzte König [[Georg I. von Mikolinien]] 1703 zu einem neuerlichen Versuch, den Süden der Halbinsel zu erobern. Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] 1703-1710 gelang Mikolinien schließlich der langersehnte Erfolg über Sagradien. Mit dem [[Frieden von Cresq 1711]] und der Union von 1711 kehrten die [[Saloanischen Lande]] wieder ins mikolinische Königreich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge rangen die Könige [[Georg II. von Mikolinien|Georg II.]] (1714-1719) und [[Karl X. von Mikolinien]] (1719-1760) mit Frankreich um den entscheidenden Einfluss auf das destabilisierte Sagradien und suchte von den inneren Wirren in Sagradien territoriale Vorteile herauszuschlagen. Georg II. unterstützte im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] die aufständische Adelskoalition. Im [[Dritter Asumarischer Krieg|erneuten Krieg 1718-1720]] sicherte sich Mikolinien vom geschwächten Sagradien große Teile [[Südkont]]s, besetzte Teile Lukiens und setzte in der Folge die favorisierte [[Maria I.]] auf dem sagradischen Thron gegen den von Frankreich unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische und Golische Kriege === &lt;br /&gt;
Während der Napoleonischen Kriege ging Mikolinien im Bündnis mit Großbritannien auf klaren Konfrontationskurs zu Frankreich und schloss sich der anti-napoleonischen Allianz an. Der Eingliederung Sagradiens in das napoleonische Satellitensystem im Jahr 1805 führte schließlich zum erneuten Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien. Den mikolinischen Truppen gelang es dabei in den Folgejahren, mit Hilfe Großbritanniens alle französisch-sagradischen Invasionsversuche abzuwehren und im Gegenzug die angestrebte Reunion der mikolinischen Halbinsel erfolgreich abzuschließen. Der Inbesitznahme [[Westligrien]]s, [[Tinagua]]s sowie [[Plato]]s folgte die erfolgreiche Besetzung [[Cuentez]]' sowie [[Golen]]s. Zugleich unterstützte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] seit 1808 aktiv die antinapoleonische Bewegung innerhalb des mit Frankreich verbündeten Sagradien. Im [[Winterkrieg 1812/1813]] konnten die Heere Mikoliniens, Großbritanniens und der sagradischen Freiheitskämpfer die Franzosen besiegen. Schließlich erreichte Mikolinien auf dem Wiener Kongress die Bestätigung des Besitzes aller eroberten Gebiete. Lediglich [[Cuentez]] und der noch nicht in Besitz genommene Ostteil [[Golen]]s sollten bei Sagradien verbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später nutzte Karl XI. einen liberalen Aufstand gegen den König in Sagradien ([[Novemberrevolution 1817]]), um unter dem Vorwand der Restauration auch im Ostteil Golens einzumarschieren. Der sagradische König [[Gabriel X.]] musste im [[Vertrag von Verisa]] schließlich nochmals die Abtretung Westgolens an Mikolinien bestätigen, widerrief den Vertrag aber 1819 und versuchte in zwei [[Golenkriege]]n, das gesamte golische Gebiet sowie die zu Beginn des Jahrhunderts verloren gegangenen Gebiete in Mikolinien für die sagradische Krone zurückzuerobern. Nach zwei wechselvollen Kriegen musste Sagradien seinen Anspruch aufgeben, sodass Mikolinien im [[Frieden von Diegue]] 1829 die dauerhafte Angliederung des allergrößten Teils der golischen Gebiete an das mikolinische Königreich durchsetzen konnte. Lediglich [[Ambristal und Celiso]] sowie [[Guillard]] blieben sagradisch, [[Sancristo]] blieb souveränes Fürstentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
Anders als im Nachbarland [[Sagradien]] brachen in Mikolinien im europäischen Revolutionsjahr 1848 keine nennenswerten Unruhen aus, doch setzte auch hier allmählich eine liberale Bewegung zugunsten einer weiteren Demokratisierung des Landes ein. Königin [[Luise I. von Mikolinien|Luise I.]], seit 1852 als   Nachfolgerin ihrer Großeltern [[Karoline I. von Mikolinien]] und [[Michael IV. von Mikolinien|Michael IV.]] Königin, erließ schließlich 1856 eine vergleichsweise [[Mikolinische Verfassung von 1856|liberale Verfassung]], die die traditionelle Ständeversammlung durch ein Zweikammerparlament ersetzte, von der aber nur die Zweite Kammer per Zensuswahl demokratisch legitimiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der durch die liberale Partei durchgesetzten [[Mikolinische Verfassungsreform 1879|Verfassungsreform des Jahres 1879]] wurde die Stellung der Kammern gegenüber der Exekutive und die der Zweiten gegenüber der Ersten Kammer gestärkt, auch wenn der König noch weit bis ins 20. Jahrhundert hinein eine relativ einflussreiche Stellung behielt. Nach 57 Regierungsjahren starb Luise im Jahr 1909. Ihr Tod führte zu einer Nachfolgekrise, da ihr Enkel [[Henrique Joann Prinz von Perucía]] nach dem Tod seines Vaters überraschend auf die Thronfolge verzichtete. Schließlich bestimmte das mikolinische Parlament einen Enkel Luises Johann Friedrich von Baden, Sohn ihrer Tochter Maria Federica und des Prinzen Karl Alexander von Baden, zum Nachfolger, der schließlich als [[Johann V. von Mikolinien|Johann V.]] den Thron bestieg und die Dynastie [[Albero-Baden]] begründete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1890-1897) und [[Fernand Esquill]] (1902-1907) wurde gegen den Willen der konservativen Rechten eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisieren sollten. Dazu gehörte die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts im Jahr 1906. Die Ära der liberalen Dominanz im Parlament wurde 1910 durch den Wahlerfolg der [[Partit Socialiste|Sozialisten]] beendet, die erstmals stärkste Kraft im Unterhaus wurden, sich aber gegen die Beteiligung am parlamentarischen Regierungssystem aussprachen. Nachdem Mikolinien im Ersten Weltkrieg zunächst neutral geblieben war, trat es 1917 auf S&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epochen: &lt;br /&gt;
* Era [[Dianniden|Dianina]] (1078-1264)&lt;br /&gt;
** Era Juvantêsa (1159-1198): [[Gabriel Juvans|Gabriel Juvante]]&lt;br /&gt;
* Era [[Redanior]] (1264-1395)&lt;br /&gt;
** [[Era Perutina]] (1264-1321): [[Martín IV]], [[Robert von Skanten|Roberto]], [[Jâcque II]], [[Martín V]], [[Jâcque III]], ([[Enrico de Viça]])&lt;br /&gt;
** Era de l'[[Unión d'Alâgua]] (1321-1386): [[Martín VI]], [[Martín VII]], [[Jâcque IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sechzigjähriger Krieg|Era dels Sesentànus]] (1386-1343): [[José d'Óstino|José]], [[Miquel de Vesaey|Miquel]], [[Filipe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era [[Sántori]] (1457-1757)&lt;br /&gt;
** Era Filipina (1457-1509): ([[Filipe V]]), [[Filipe VI]], [[Filipe VII]], [[Peter von Sagradien|Piero]]&lt;br /&gt;
** Era Davidêsa (1509-1543): [[David I]]&lt;br /&gt;
** Era Joaniana (1543-1591): [[Joana I]], [[Danadier I]]&lt;br /&gt;
** Era Gabrielina (1591-1698): [[Gabriel V]], [[Gabriel VI]], [[Gabriel VII]]&lt;br /&gt;
** Era de [[Sagradischer Bürgerkrieg|Guerras Civiles]] (1698-1730): [[Danadier II]], ''[[Erste Sagradische Republik|Premêra República]]''&lt;br /&gt;
** Era de Restoración Mariana (1730-1757): [[María I]], [[David II]], [[María II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era Viena (1757-1891)&lt;br /&gt;
** Era Filipeluisiana (1757-1792): [[Filipe IX Luis]]&lt;br /&gt;
** Era de Guerras Francêsas (1792-1815): [[Gabriel VIII]], [[Gabriel IX]]&lt;br /&gt;
** Era (de Restoración) Emiliana (1813-1849): [[Gabriel X Emílio]]&lt;br /&gt;
** Era Liberal/Era Montevil (1849-1871): [[Lucién I]]&lt;br /&gt;
** (Segôna) Era Filipina (1871-1891): [[Filipe X]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Mikolinien verdrängt. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Teile der mikolinischen Halbinsel besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch weite Gebiete im Süden der Halbinsel erobern und errangen 757 einen entscheidenden Sieg gegen den Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz). Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der nächsten fünfzig Jahre blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al-Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain-al-Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Alkonen]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich und die Auseinandersetzungen der alkonischen Fürsten mit den Numerern führten zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ansturm der Numerer auf den Süden Sagradiens und dem Tod Rekkriks im Jahr 762 zerfiel das Alkonenreich in mehrere Fürstentümer, die zum Teil dem numerischen Kalifat von Córdoba tributpflichtig waren. Zudem entstanden mit dem Emirat von Dohaz und dem kleineren Emirat von Al-Hamaz zwei neue muslimische Herrschaftsgebiete im Süden Sagradiens, die mit den alkonischen Fürsten in regem Kontakt waren, Handel betrieben, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 9. Jahrhunderts gelang es dem westalkonischen Fürsten [[Aerich der Große|Aerich]], als [[Dux Alconum]] große Gebiete Südsagradiens unter seiner Herrschaft zu vereinen und die Tributpflicht von den muslimischen Numerern zu beenden. Aerichs Reich zerfiel jedoch nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III. von Liez und Corar]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. Anspruch auf Alkonien. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Fürstentum von Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen Herzog [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. 923 musste der Alkonenherzog Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen (&amp;quot;[[Schwur von Vesaey]]&amp;quot;) Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn im Südosten noch immer arabische Herrschaftsgebiete verblieben. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Heinrich von Viça]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Saloanische Lande|Salua]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Peruzien wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Saloanische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Saloanische Lande|Saloanische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod Manuels I. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1580) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Macedi|Macedis]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Ständekönigtum ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Philipp IX. Ludwig]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Philipp Ludwig die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Philipp Ludwigs Sohn und Nachfolger [[Gabriel VIII.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Gabriels VIII. folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] (1797-1812) als König nach, für den sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel Herzog von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Gabriel X. Emil]] (1813-1849) den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge Gabriel X. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Gabriel X.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Gabriel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst unter Gabriel Emils Nachfolger [[Lucién I.]] (1849-1871) endete die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; und wurden umfangreiche liberale Reformen eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Luciens I. wurde wesentlich durch die Regierung des liberalkonservativen Kronkanzlers [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) dominiert, während der König seit 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teilnahm und seit 1865 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] stand. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp X.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp X.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Sants-Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Sants]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Sants zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Sants Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor die Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und Sants selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Sants-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julian_von_Tesqu%C3%A9&amp;diff=38679</id>
		<title>Julian von Tesqué</title>
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		<updated>2017-12-20T16:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Jakob III. der Bischof''' (sagr. ''Don Jâcque il Bispo'') (*1261, †1320) aus dem [[Haus Redanior]], auch als '''Jakob von Tesqué''' bekannt, war [[König von Sagradien]] (1301-1320). Davor war er [[Erzbischof von Tesqué]] und Regent für seinen minderjährigen Neffen [[Jakob II.]] Sein Tod 1320 führte zu einem Thronfolgestreit zwischen [[Heinrich von Viça]] und [[Martin der Gute|Martin dem Guten von Peruzien und Mikolinien]], der schließlich in der [[Union von Alagua]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Jakob von Redanior wurde 1261 als dritter Sohn des [[König von Peruzien|peruzinischen Königs]] [[Philipp der Schweigsame|Philipp dem Schweigsamen]] und Prinzessin [[Eleonore von Sagradien|Eleonores von Sagradien]] geboren. Als Jakob drei Jahre alt war, bestieg seine Mutter den sagradischen Thron und sein ältester Bruder [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] wurde Thronfolger. Sein zweitältester Bruder [[Robert von Sagradien]] erhielt als Lehen das [[Herzogtum Scantia]], Jakob als dritter Sohn sollte eine geistliche Laufbahn einschlagen und wurde im Kloster [[Meném]] erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft für Jakob II. ===&lt;br /&gt;
Mit bereits 25 Jahren wurde der Königssohn Jakob Bischof und später Erzbischof von Tesqué. Nach dem Tod Martin Felix' im Jahr 1289 übernahm Robert den sagradischen Thron. Da dieser jedoch zwei Söhne und eine Tochter hatte, schien die Nachfolge auch noch gesichert, als dieser bereits 1292 starb. Für seinen erst zwölfjährigen Sohn und Nachfolger [[Jakob II.]] übernahm Roberts Witwe [[Maria von Scola]] die Regentschaft, während ihr Bruder [[Joseph von Scola]] in Peruzien Krieg gegen den aufständischen Adel und den Thronprätendenten [[Philipp von Álbero]] führte. Der als Jakob von Tesqué bekannte Onkel des Königs wurde in Sagradien Mitregent. Bereits zu dieser Zeit fiel er durch eine besonders harte Politik gegenüber Juden und Andersgläubigen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Übernahme der Regierung durch König Jakob II. selbst blieb Jakob von Tesqué in einer zentralen Machtstellung, da der junge König seit 1299 in Peruzien weilte, um Aufstände der peruzinischen Stände gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. In seiner Abwesenheit fungierte Bischof Jakob als Verweser des Königs im sagradischen Reichsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach der Krone ===&lt;br /&gt;
Der Tod Jakobs II. in der [[Schlacht bei Cresq]] 1301 stürzte das Land schließlich in eine Nachfolgekrise. Da der König ohne männlichen Erben geblieben war, folgte ihm sein neunzehnjähriger Bruder [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin V.]] auf dem Thron nach. Dieser litt jedoch seit seiner Kindheit an Depressionen und war als ''Prícipe Follo'' bekannt. Zudem galt sein Verhältnis zu seinem mächtigen Onkel als mehr als gespannt. Jakob und seine Schwägerin [[Maria von Scola]] entschlossen sich daher zu einer Intrige, nachdem klar war, dass Martin sich nicht einer Regentschaft des Paares beugen würde. Nach nur wenigen Wochen auf dem Thron ließ Jakob den 19-jährigen König gefangen nehmen, für wahnsinnig erklären und zwang ihn so zur Abdankung. Als Jakob III. bestieg der Erzbischof von Tesqué nun selbst den sagradischen Thron. Zudem ließ er seine vierjährige Großnichte [[Margaid von Bretagne]], eine Tochter Yolande von Sagradiens und Konkurrentin um den Thron, gefangen nehmen und einkerkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Schachzug in Sagradien erfolgreich war, wurde Jakobs Thronbesteigung in Peruzien nicht anerkannt. Stattdessen riss dort Jakobs jüngerer Bruder [[Johann von Gerón]] den Thron an sich. Er wurde von Teilen des peruzinischen Adels sowie vom mikolinischen König [[Roderich I. von Mikolinien|Rodrique I.]] unterstützt. Jakob III. bereitete daher wie bereits sein Neffe Jakob II. zuvor einen großen Zug nach Peruzien vor, um seine Herrschaft gegen Johann von Gerón zu verteidigen und sich von den Ständen als König anerkennen zu lassen. Ein geplanter Heereszug über die Konsetten scheiterte jedoch mehrmals, sodass nach Johanns Tod sein Sohn [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp von Gerón]] nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 wurde Jakobs Neffe Philipp durch Heirat [[König von Mikolinien]], was die Spannungen zwischen den beiden Linien auf einen Höhepunkt brachte. Nach dem Tod von Philipps Frau [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline von Mikolinien]] kam es 1313 zum Sturz Philipps und zum Interregnum in Mikolinien, ehe Jakobs jüngerer Neffe [[Martin der Gute|Martin]] 1315 mit dem mikolinischen Thron betraut wurde. Entgegen der bisherigen Frontstellung kam es nun zum Bündnis zwischen Jakob und seinem Neffen Martin gegen den mikolinischen Thronprätendenten [[Heinrich von Kont]]. Es gelang den Heeren Jakobs und Martins schließlich, die mikolinische Krone zu erobern, womit der Grundstein für die spätere sagradisch-mikolinische Union gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Thronantritt hatte Jakob das geistliche Leben in Ehelosigkeit aufgeben und 1308 Isabella von Avon geheiratet, in der Hoffnung, einen eigenen Nachfolger zu zeugen. 1313 ging aus der Ehe ein Sohn namens Filipe hervor, der jedoch bereits mit sechs Jahren starb. Jakob selbst starb 1320, ein Jahr nach dem Tod seines Sohnes Don Filipe, im skantischen [[Castel Montero]]. Nach seinem Tod kam es in Sagradien zu einem neuerlichen Thronfolgestreit zwischen [[Martin VI.|Martin von Mikolinien]] und dem Jakobs Stiefsohn [[Heinrich von Viça]], der [[Margaid von Bretagne]] zur Frau genommen hatte. Nachdem der Viçaner den Thron in Martins Abwesenheit an sich gerissen hatte, unterlag er diesem im Jahr 1321, sodass Sagradien, Peruzien und Mikolinien schließlich in der so genannten [[Union von Alagua]] vereinigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38678</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2017-12-20T16:53:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: /* Liste der Könige von Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia, Reges Sagradiæ)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Eleonore von Sagradien|Eleonore]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1234-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Leonor&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipp Hermes', Ehefrau [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1269-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Eleonores I. und  [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1312''&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''[[Margaid von Bretagne]] &amp;lt;small&amp;gt;(1297-1326)&amp;lt;br&amp;gt;Margaid de Bretânia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Nichte Jakobs II. und Martins V., erfolglos&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;Enrico de Viça&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Ehemann Margaids&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp (VIII.) von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1787-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38677</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38677"/>
		<updated>2017-12-20T16:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia, Reges Sagradiæ)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Eleonore von Sagradien|Eleonore]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1234-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Leonor&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipp Hermes', Ehefrau [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1269-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Eleonores I. und  [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1312''&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''[[Margaid von Bretagne]] &amp;lt;small&amp;gt;(1297-1326)&amp;lt;br&amp;gt;Margaid de Bretânia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Nichte Jakobs II. und Martins V., erfolglos&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Avon]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;Enrico d'Avón&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Ehemann Margaids&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp (VIII.) von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1787-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38676</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38676"/>
		<updated>2017-12-20T16:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia, Reges Sagradiæ)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
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| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Eleonore von Sagradien|Eleonore]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1234-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Leonor&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipp Hermes', Ehefrau [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1269-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Eleonores I. und  [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1312''&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''[[Margaid von Bretagne]] &amp;lt;small&amp;gt;(1297-1326)&amp;lt;br&amp;gt;Margaid de Bretânia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Nichte Jakobs II. und Martins V., erfolglos&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Fosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;Enrico de Fosa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Ehemann Margaids&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp (VIII.) von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1787-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_von_Redanior&amp;diff=38674</id>
		<title>Philipp von Redanior</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_von_Redanior&amp;diff=38674"/>
		<updated>2017-12-20T16:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Philipp der Schweigsame]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.107.142.105</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Redanior&amp;diff=38673</id>
		<title>Haus Redanior</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Redanior&amp;diff=38673"/>
		<updated>2017-12-20T16:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.107.142.105: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Redanior''' war ein mittelalterliches, ursprünglich [[Scantia|skantisch-]][[Perucía|peruzinisches]] Adelsgeschlecht, das von 1177/84 bis 1395 die [[Herzog von Scantia|Herzöge von Scantia]], von 1250 bis 1395 die [[König von Perucía|Könige von Peruzien]], 1269 bis 1395 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien und Golen]] und von 1310/15 bis 1386/90 die [[König von Mikolinien|Könige von Mikolinien]] stellte. Die Redanior erbten das Reich der [[Lusoniden]] in Nordsagradien und Peruzien und beendeten nach der Thronbesteigung [[Martin IV. Felix|Martins IV. von Sagradien]] den ein Jahrhundert lang andauernden lusonidisch-[[Dianniden|diannidischen]] Gegensatz. Unter den Königen [[Martin VI.]], [[Martin VII.]] und [[Jakob IV.]] (bis zur [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386) vereinten die Redanior ein halbes Jahrhundert lang die sagradische mit der mikolinischen Krone in der so genannten &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peruzinisch-Sagradische Union 1275-1301 (mit Unterbrechung 1392-95)&lt;br /&gt;
* Peruzinisch-Mikolinische Union 1310-1386 (mit Unterbrechung 1313-15)&lt;br /&gt;
* Union von Alagua (Perucía/Mikolinien/Sagradien) 1321-1386&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Das Haus Redanior geht ursprünglich auf das skantisch-peruzinische Geschlecht der [[Lusoniden]] zurück. Stammvater der Redanior war [[Jakob von Redanior]], ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Aliureto III. von Scantia]]. Jakobs Mutter war die peruzinische Adlige Selana von Cresq. Jakob von Redanior verbündete sich nach dem Tod seines Vetters [[Luso II. von Peruzien]] und Skanten 1177 mit dem sagradischen König [[Gabriel I. Juvans]] gegen Lusos Sohn [[Johann der Starke|Johann den Starken]] und beanspruchte das [[Herzogtum Scantia]] als Erbe seines Vaters für sich selbst. Zwar konnte er seinen Anspruch zu Lebzeiten nicht durchsetzen, doch musste der Lusonide Johann der Starke nach verlorenem Krieg im [[Vertrag von Erin]] 1184 auf das Herzogtum Scantia und Besitzungen in Mittelsagradien verzichten, die nun an Jakobs Sohn [[Martin von Redanior|Martin von Redanior, genannt &amp;quot;der Lahme&amp;quot;,]] fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit dem Herzogtum Scantia verfügten die Redanior in der Folge über eine starke Hausmacht in Sagradien. Der Aufstieg der illegitimen Lusoniden-Linie beruhte in hohem Maße auf dem engen Bündnis des Hauses mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] gegen die weiterhin in Peruzien regierenden Lusoniden. Mit [[Jakob von Redanior]], seinem Sohn [[Martn von Redanior|Martin]] und dessen Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipp dem Schweigsamen]] heirateten gleich drei bedeutende Sprösslinge Prinzessinnen aus dem sagradischen Königshaus. Letzterer Herzog Philipp der Schweigsame verbündete sich nach dem Tod des letzten peruzinischen Lusoniden-Königs [[Martin Posthumus]] im Jahr 1249 mit seinem Schwiegervater [[Philipp IV. Hermes]] von Sagradien gegen [[Renart von Soria]], dem illegitimen Halbbruder Martin Posthumus'. Als Neffe [[Martin II. der Streiter|Martins II. des Streiters]] von Peruzien beanspruchte Philipp der Schweigsame das gesamte Lusonidenerbe und damit die peruzinische Königskrone für sich. In der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 konnte er seinen Herrschaftsanspruch mit sagradischer Hilfe endgültig durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der letzte Diannidenkönig [[Gabriel IV. der Kluge]] ohne Sohn war, folgte ihm 1264 seine Schwester [[Eleonore von Sagradien]] auf dem sagradischn Thron nach, die mit [[Philipp von Redanior]], genannt &amp;quot;der Schweigsame&amp;quot;, verheiratet war. Nachem die [[Cortes von Belaçón]] die Herrschaft Eleonores bestätigt hatten, bestieg mit Eleonores und Philipps Sohn [[Martin IV. Felix]] 1269 erstmals ein Mitglied des Hauses Redanior den sagradischen Königsthron. Damit verlagerte sich das Zentrum der Dynastie nach Sagradien. Nach Martin Felix' Thronbesteigung kam es zu mehreren Aufständen der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige, an deren Spitze Philipps des Schweigsamen jüngster Sohn [[Johann von Gerón]] 1301 den peruzinischen Thron gegen seinen älteren Bruder [[Jakob II.]] von Sagradien behaupten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machthöhepunkt und Ende der Dynastie ===&lt;br /&gt;
Ehe der mikolinische König [[Roduich I. von Mikolinien|Rodique I.]] 1310 starb, ohne einen eigenen Sohn zu hinterlassen, designierte er seinen Neffen [[Philipp I. von Mikolinien|Filip von Gerón]], den Sohn [[Johann von Gerón|König Johanns]] und [[Margarete von Mikolinien]]s zum Nachfolger auf dem Thron. Nach Rodiques Tod erhoben die mikolinischen Stände demgemäß Philipp I. zum König, sodass das Haus Redanior nun - in jüngerer Linie - auch in Mikolinien herrschte. Nach dem frühen Tod Philipps drei Jahre später folgte ihm in Peruzien sein Bruder [[Martin VI.|Martin der Gute]] nach. In Mikolinien dagegen wurde die Nachfolge Martins zunächst blockiert. Es kam zu einem Interregnum, an dessen Ende jedoch die zerstrittenen mikolinischen Stände 1315 Martin auch die Krone in der südlichen Hälfte der Halbinsel übertrugen. Nach dem Tod [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien 1320 fiel auch der sagradische Thron an den mikolinischen König Martin den Guten, der in der &amp;quot;[[Union von Alagua]]&amp;quot; nun die mikolinische, peruzinische und sagradisch-golische Krone in einer Hand vereinte. Erst unter Martins Enkel [[Jakob IV.|Jakob dem Hochmütigen]] kam es 1386 zu einem mikolinischen Aufstand gegen die sagrophile Herrschaft des Königs, die von [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] angeführt wurde und 1390 in der mikolinischen Unabhängigkeit endete. Da Jakob kinderlos blieb, fiel nach seinem Tod 1395 auch die sagradisch-peruzinische Herrschaft an fremde Hände und das Haus Redanior starb im Mannesstamm aus. Im Weibesstamm führte [[Michael I.]] aus dem Haus Vesaey als Sohn Isabels von Redanior und Enkel [[Martin VI.|Martins des Guten]] das Erbe der Redanior weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
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