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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2020-01-25T02:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Innere Auseinandersetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FriedrichAugustSachsen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel X. Emil''' Johann von Sagradien (''Gabriel Emilio'', *1772; †1849, eigentlich ''Emil Johann Gabriel Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1849) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1849. Als [[Herzog von Alconía]] hatte er bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. Er ist damit einer der am längsten regierenden Monarchen in der [[Geschichte Sagradiens]] und prägte das &amp;quot;[[Emilianisches Zeitalter|Emilianische Zeitalter]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Emilio Joán Gabriel António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Philipp IX. Ludwig]]s, der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Philipp Ludwigs 1792 wurde Emil Johanns Vater [[Gabriel VIII.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Philipp Maria]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Emil Johann Gabriel Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm mehrere Töchter und vier Söhne, von denen folgende die ersten beiden Lebensjahre überlebten:&lt;br /&gt;
* [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Filipe Alberto'', genannt ''Filiberto''; *1795; †1829), [[Prinz von Vesaey]] [[Prinz von Sarmay|und Sarmay]]&lt;br /&gt;
* Luisa Elisa (*1798) ∞ Leopold II. von Habsburg-Toskana&lt;br /&gt;
* Magdalena (*1801) ∞ Peter I. Kaiser von Brasilien &lt;br /&gt;
* [[Lucien I.|Karl Lucien]] (''Carles Lucién'', *1805; †1873), [[Prinz von Sarmay]] &lt;br /&gt;
* [[Philipp Emilian]] (''Filipe Emilián'', *1809; †1871), [[Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] (''Miquel Francès'', *1811; †1860), [[Herzog von Viça]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1812 heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb König [[Gabriel VIII.]]. Nachdem der ältere Sohn [[Philipp Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Emil Johann Gabriel, Herzog von Alkonien, als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Emil Johann 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste der Herzog von Alconía mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen den Herzog von Alkonien zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin des Herzogs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Emil Johann Gabriels führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich der Herzog von Alkonien und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Emil Johann kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Gabriel X. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Gabriels X., sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Gabriel zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Gabriel X. schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Emil Johann abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Gabriel Emil Johann den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Gabriels Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
Die Regierungszeit Gabriels X. war geprägt von ständigen Auseinandersetzungen zwischen Konservativen und liberalen [[Konstitutionalisten]] um die Macht im Staat. In den 1840er Jahren verstärkten sich schließlich die reaktionären Tendenzen des Königs zusehends. 1842 ernannte er den Konservativen [[Fernando Conte de Lesta]] zu seinem Kronkanzler und ersten Minister, der ihm fortan bis 1848 dienen sollte und für die liberale Opposition zum Inbegriff der monarchischen Reaktion wurde. Dieser nutzte ein erfolgloses Attentat auf den König im Herbst 1842 dazu, die Pressefreiheit einzuschränken und gegen den Willen des Parlaments Verordnungen zu erlassen. Mehrmals kam es zu Attentasversuchen auf König und Kronkanzler, die allesamt zu weiteren Gesetzesverschärfungen führten, die Vierziger Jahre in Sagradien werden daher auch als „[[Decada del Terror]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Jahre 1846/1847 wurden von einer Wirtschaftskrise in Sagradien geprägt, die das soziale Elend rapide verstärkte und zahlreiche Bauern und Arbeiter um ihre (nicht nur wirtschaftliche) Existenz brachte. Immer lauter wurde der Ruf der Opposition nach Reformen. Die französische Februarrevolution und die folgenden Unruhen in ganz Europa führten auch in Sagradien zu einem Klima des Protests und gewaltsamen Umsturzes. Im April kam es in Semest und anderen Großstädten zu gewaltsamen Aufständen gegen die Staatsgewalt, gegen die der Graf von Lesta hart vorging. Nach dem Ausbruch der [[Aprilrevolte 1848]] musste der König im Mai ein liberales Ministerium einsetzen, ehe er wieder nach Sagradien zurückkehren konnte. In den Folgemonaten hatte der König mit der Niederschlagung eines regionalistischen Aufstandes in Tulis zu kämpfen, wo die „[[Asumarische Republik]]“ ausgerufen worden war. Im Laufe des Sommers erhielt der König die Oberhand zurück und ging bald zu einer Obstruktionspolitik gegenüber den liberal dominierten Ständen über.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1849 starb der König im hohen Alter von 77 Jahren. Ihm folgte sein liberaler gesinnter Sohn [[Lucien I.]] als König nach, der die &amp;quot;[[Emilianische Restauration]]&amp;quot; beendete und eine &amp;quot;[[Era Liberal|Liberale Ära]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epochen: &lt;br /&gt;
* Era [[Dianniden|Dianina]] (1078-1264)&lt;br /&gt;
** Era Juvantêsa (1159-1198): [[Gabriel Juvans|Gabriel Juvante]]&lt;br /&gt;
* Era [[Redanior]] (1264-1395)&lt;br /&gt;
** [[Era Perutina]] (1264-1321): [[Martín IV]], [[Robert von Skanten|Roberto]], [[Jâcque II]], [[Martín V]], [[Jâcque III]], ([[Enrico de Viça]])&lt;br /&gt;
** Era de l'[[Unión d'Alâgua]] (1321-1386): [[Martín VI]], [[Martín VII]], [[Jâcque IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sechzigjähriger Krieg|Era dels Sesentànus]] (1386-1343): [[José d'Óstino|José]], [[Miquel de Vesaey|Miquel]], [[Filipe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era [[Sántori]] (1457-1757)&lt;br /&gt;
** Era Filipina (1457-1509): ([[Filipe V]]), [[Filipe VI]], [[Filipe VII]], [[Peter von Sagradien|Piero]]&lt;br /&gt;
** Era Davidêsa (1509-1543): [[David I]]&lt;br /&gt;
** Era Joanária (1543-1591): [[Joana I]], [[Danadier I]]&lt;br /&gt;
** Era Gabrielina (1591-1698): [[Gabriel V]], [[Gabriel VI]], [[Gabriel VII]]&lt;br /&gt;
** Era de [[Sagradischer Bürgerkrieg|Guerras Civiles]] (1698-1730): [[Danadier II]], ''[[Erste Sagradische Republik|Premêra República]]''&lt;br /&gt;
** Era de Restoración Mariana (1730-1757): [[María I]], [[David II]], [[María II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era Viena (1757-1891)&lt;br /&gt;
** Era Filipeluisiana (1757-1792): [[Filipe IX Luis]]&lt;br /&gt;
** Era de Guerras Francêsas (1792-1815): [[Gabriel VIII]], [[Gabriel IX]]&lt;br /&gt;
** Era (de Restoración) Emiliana (1813-1849): [[Gabriel X Emílio]]&lt;br /&gt;
** Era Liberal/Era Montevil (1849-1871): [[Lucién I]]&lt;br /&gt;
** (Segôna) Era Filipina (1871-1891): [[Filipe X]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Armorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Mikolinien verdrängt. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Teile der mikolinischen Halbinsel besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch weite Gebiete im Süden der Halbinsel erobern und errangen 757 einen entscheidenden Sieg gegen den Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz). Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der nächsten fünfzig Jahre blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al-Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain-al-Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Alkonen]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Armoria|armorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich und die Auseinandersetzungen der alkonischen Fürsten mit den Numerern führten zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ansturm der Numerer auf den Süden Sagradiens und dem Tod Rekkriks im Jahr 762 zerfiel das Alkonenreich in mehrere Fürstentümer, die zum Teil dem numerischen Kalifat von Córdoba tributpflichtig waren. Zudem entstanden mit dem Emirat von Dohaz und dem kleineren Emirat von Al-Hamaz zwei neue muslimische Herrschaftsgebiete im Süden Sagradiens, die mit den alkonischen Fürsten in regem Kontakt waren, Handel betrieben, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 9. Jahrhunderts gelang es dem westalkonischen Fürsten [[Aerich der Große|Aerich]], als [[Dux Alconum]] große Gebiete Südsagradiens unter seiner Herrschaft zu vereinen und die Tributpflicht von den muslimischen Numerern zu beenden. Aerichs Reich zerfiel jedoch nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III. von Liez und Corar]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. Anspruch auf Alkonien. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Fürstentum von Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen Herzog [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. 923 musste der Alkonenherzog Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen (&amp;quot;[[Schwur von Vesaey]]&amp;quot;) Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn im Südosten noch immer arabische Herrschaftsgebiete verblieben. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Heinrich von Viça]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Saloanische Lande|Salua]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Peruzien wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Saloanische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1471-1473, 1479-1485, 1503-06), konnte sich Sagradien das [[Saloanische Lande|Saloanische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod seines Onkels [[Manuel I]]. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1580) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Macedi|Macedis]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Ständekönigtum ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Philipp IX. Ludwig]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Philipp Ludwig die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Philipp Ludwigs Sohn und Nachfolger [[Gabriel VIII.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Armoria]]s, wo zuvor die [[Armorikanische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Gabriels VIII. folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] (1797-1812) als König nach, für den sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel Herzog von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Gabriel X. Emil]] (1813-1849) den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge Gabriel X. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Gabriel X.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Gabriel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst unter Gabriel Emils Nachfolger [[Lucién I.]] (1849-1871) endete die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; und wurden umfangreiche liberale Reformen eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Luciens I. wurde wesentlich durch die Regierung des liberalkonservativen Kronkanzlers [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) dominiert, während der König seit 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teilnahm und seit 1865 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] stand. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp X.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, und die unerwartete Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg|zweiten Berberkrieg]] führten 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp X.]] vom Ausland aus seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung des Thronfolgers [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], der eine &amp;quot;demokratische Monarchie&amp;quot; ablehnte. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände im Herbst 1891 nieder. Der Versuch einer sozialistisch-demokratischen &amp;quot;Räterevolution&amp;quot; war damit gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Sants-Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Sants]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Sants zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Sants Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor die Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und Sants selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Sants-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Johannarischen Inseln]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der sagradischen Staatspräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:110%&amp;quot;&amp;gt;'''Präsident der Sagradischen Republik'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''Presidente de la República Sagradêsa''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Presidença.jpg|180px]] &amp;lt;br&amp;gt;Emblem des Präsidenten&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgänger''': [[Roberto Vidéas Braga]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Staatsoberhaupt&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''gewählt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sagradisches Wahlvolk &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Plazarenya]]-Palast, [[Semest]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Bild:Plazarenya.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''fünf Jahre'' &amp;lt;small&amp;gt;(Wiederwahl einmal zulässig)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1949]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den ''Palâciu Petíu'' des alten Königspalast, der nun als ''Präsidentenpalast'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am [[Plazarenya]] offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1936 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl und Amtszeit ===&lt;br /&gt;
Seit Bestehen des Präsidentenamtes im Jahr 1893 wurden Amtszeit und Wahlmodus für das höchste Staatsamt mehrmals geändert. Der erste Präsident der Republik [[Luis Cavaller]] wurde 1893 direkt durch das Einkammerparlament der [[Nationalversammlung]] gewählt. Die Amtszeit betrug zunächst drei Jahre und war an die des Parlaments angepasst. Mit den [[Januarrevisionen 1895]] wurde die Amtszeit des Präsidenten auf sieben Jahre verlängert. Zudem wurde der Präsident fortan durch die beiden Kammern der Nationalversammlung, die [[Abgeordnetenkammer]] und die [[Senat]]skammer, in gemeinsamer Sitzung gewählt. Dabei musste der Bewerber in den ersten zwei Wahlgängen die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen, ehe im dritten Wahlgang schließlich eine relative Mehrheit ausreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950 wird der Präsident für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt durch das Volk gewählt. Erhält keiner der Bewerber im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so findet zwei Wochen im Anschluss eine Stichwahl zwischen den zwei im ersten Wahlgang bestplatzierten Kandidaten statt. Wer die Mehrheit im zweiten Wahlgang erhält, ist gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsident des Regierungsrats'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Militärregierung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(Septennat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1899|1899]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
| [[Joán Cardinal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1905|1905]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1912|1912]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
| [[Carles Simón López-Iregui]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1919|1919 (Jan)]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|PRR]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1919&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1919|1919 (Nov)]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nicht wiedergewählt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
| [[Domênco Scalfín]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1926&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1926|1926]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Popular|UP]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1929|1929]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;nicht wiedergewählt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Laval]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1936|1936]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|9&lt;br /&gt;
| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1938|1938]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(Quinquennat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|10&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1945|1945]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|11&lt;br /&gt;
| [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1960&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|12&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1960&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1960|1960]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| colspan=6 | &amp;lt;small&amp;gt;[[Fernando Demartín]] ([[PPC]]), Januar bis April 1965 als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|13&lt;br /&gt;
| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1965&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|14&lt;br /&gt;
| [[Nino Manuel Cabal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1970|1970]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|15&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1975&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1975|1975]], [[Präsidentschaftswahlen 1980|1980]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|16&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1985&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=6 | &amp;lt;small&amp;gt;[[Santiago Lamenta]] ([[PPC]]), Dezember 1989 bis März 1990 als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|17&lt;br /&gt;
| [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1990|1990]], [[Präsidentschaftswahlen 1995|1995]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2000|2000]], [[Präsidentschaftswahlen 2005|2005]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|19&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2010&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2015&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2010|2010]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|20&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2015&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2015|2015]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=52775</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=52775"/>
		<updated>2020-01-24T20:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epochen: &lt;br /&gt;
* Era [[Dianniden|Dianina]] (1078-1264)&lt;br /&gt;
** Era Juvantêsa (1159-1198): [[Gabriel Juvans|Gabriel Juvante]]&lt;br /&gt;
* Era [[Redanior]] (1264-1395)&lt;br /&gt;
** [[Era Perutina]] (1264-1321): [[Martín IV]], [[Robert von Skanten|Roberto]], [[Jâcque II]], [[Martín V]], [[Jâcque III]], ([[Enrico de Viça]])&lt;br /&gt;
** Era de l'[[Unión d'Alâgua]] (1321-1386): [[Martín VI]], [[Martín VII]], [[Jâcque IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sechzigjähriger Krieg|Era dels Sesentànus]] (1386-1343): [[José d'Óstino|José]], [[Miquel de Vesaey|Miquel]], [[Filipe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era [[Sántori]] (1457-1757)&lt;br /&gt;
** Era Filipina (1457-1509): ([[Filipe V]]), [[Filipe VI]], [[Filipe VII]], [[Peter von Sagradien|Piero]]&lt;br /&gt;
** Era Davidêsa (1509-1543): [[David I]]&lt;br /&gt;
** Era Joaniana (1543-1591): [[Joana I]], [[Danadier I]]&lt;br /&gt;
** Era Gabrielina (1591-1698): [[Gabriel V]], [[Gabriel VI]], [[Gabriel VII]]&lt;br /&gt;
** Era de [[Sagradischer Bürgerkrieg|Guerras Civiles]] (1698-1730): [[Danadier II]], ''[[Erste Sagradische Republik|Premêra República]]''&lt;br /&gt;
** Era de Restoración Mariana (1730-1757): [[María I]], [[David II]], [[María II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era Viena (1757-1891)&lt;br /&gt;
** Era Filipeluisiana (1757-1792): [[Filipe IX Luis]]&lt;br /&gt;
** Era de Guerras Francêsas (1792-1815): [[Gabriel VIII]], [[Gabriel IX]]&lt;br /&gt;
** Era (de Restoración) Emiliana (1813-1849): [[Gabriel X Emílio]]&lt;br /&gt;
** Era Liberal/Era Montevil (1849-1871): [[Lucién I]]&lt;br /&gt;
** (Segôna) Era Filipina (1871-1891): [[Filipe X]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Armorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Mikolinien verdrängt. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Teile der mikolinischen Halbinsel besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch weite Gebiete im Süden der Halbinsel erobern und errangen 757 einen entscheidenden Sieg gegen den Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz). Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der nächsten fünfzig Jahre blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al-Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain-al-Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Alkonen]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Armoria|armorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich und die Auseinandersetzungen der alkonischen Fürsten mit den Numerern führten zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ansturm der Numerer auf den Süden Sagradiens und dem Tod Rekkriks im Jahr 762 zerfiel das Alkonenreich in mehrere Fürstentümer, die zum Teil dem numerischen Kalifat von Córdoba tributpflichtig waren. Zudem entstanden mit dem Emirat von Dohaz und dem kleineren Emirat von Al-Hamaz zwei neue muslimische Herrschaftsgebiete im Süden Sagradiens, die mit den alkonischen Fürsten in regem Kontakt waren, Handel betrieben, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 9. Jahrhunderts gelang es dem westalkonischen Fürsten [[Aerich der Große|Aerich]], als [[Dux Alconum]] große Gebiete Südsagradiens unter seiner Herrschaft zu vereinen und die Tributpflicht von den muslimischen Numerern zu beenden. Aerichs Reich zerfiel jedoch nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III. von Liez und Corar]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. Anspruch auf Alkonien. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Fürstentum von Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen Herzog [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. 923 musste der Alkonenherzog Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen (&amp;quot;[[Schwur von Vesaey]]&amp;quot;) Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn im Südosten noch immer arabische Herrschaftsgebiete verblieben. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Heinrich von Viça]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Saloanische Lande|Salua]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Peruzien wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Saloanische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1471-1473, 1479-1485, 1503-06), konnte sich Sagradien das [[Saloanische Lande|Saloanische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod seines Onkels [[Manuel I]]. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1580) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Macedi|Macedis]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Ständekönigtum ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Philipp IX. Ludwig]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Philipp Ludwig die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Philipp Ludwigs Sohn und Nachfolger [[Gabriel VIII.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Armoria]]s, wo zuvor die [[Armorikanische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Gabriels VIII. folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] (1797-1812) als König nach, für den sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel Herzog von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Gabriel X. Emil]] (1813-1849) den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge Gabriel X. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Gabriel X.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Gabriel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst unter Gabriel Emils Nachfolger [[Lucién I.]] (1849-1871) endete die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; und wurden umfangreiche liberale Reformen eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Luciens I. wurde wesentlich durch die Regierung des liberalkonservativen Kronkanzlers [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) dominiert, während der König seit 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teilnahm und seit 1865 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] stand. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp X.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, und die unerwartete Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg|zweiten Berberkrieg]] führten 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp X.]] vom Ausland aus seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung des Thronfolgers [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], der eine &amp;quot;demokratische Monarchie&amp;quot; ablehnte. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände im Herbst 1891 nieder. Der Versuch einer sozialistisch-demokratischen &amp;quot;Räterevolution&amp;quot; war damit gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Sants-Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Sants]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Sants zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Sants Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor die Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und Sants selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Sants-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Johannarischen Inseln]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=52774</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2020-01-24T20:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Von der Monarchie zur Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epochen: &lt;br /&gt;
* Era [[Dianniden|Dianina]] (1078-1264)&lt;br /&gt;
** Era Juvantêsa (1159-1198): [[Gabriel Juvans|Gabriel Juvante]]&lt;br /&gt;
* Era [[Redanior]] (1264-1395)&lt;br /&gt;
** [[Era Perutina]] (1264-1321): [[Martín IV]], [[Robert von Skanten|Roberto]], [[Jâcque II]], [[Martín V]], [[Jâcque III]], ([[Enrico de Viça]])&lt;br /&gt;
** Era de l'[[Unión d'Alâgua]] (1321-1386): [[Martín VI]], [[Martín VII]], [[Jâcque IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sechzigjähriger Krieg|Era dels Sesentànus]] (1386-1343): [[José d'Óstino|José]], [[Miquel de Vesaey|Miquel]], [[Filipe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era [[Sántori]] (1457-1757)&lt;br /&gt;
** Era Filipina (1457-1509): ([[Filipe V]]), [[Filipe VI]], [[Filipe VII]], [[Peter von Sagradien|Piero]]&lt;br /&gt;
** Era Davidêsa (1509-1543): [[David I]]&lt;br /&gt;
** Era Joaniana (1543-1591): [[Joana I]], [[Danadier I]]&lt;br /&gt;
** Era Gabrielina (1591-1698): [[Gabriel V]], [[Gabriel VI]], [[Gabriel VII]]&lt;br /&gt;
** Era de [[Sagradischer Bürgerkrieg|Guerras Civiles]] (1698-1730): [[Danadier II]], ''[[Erste Sagradische Republik|Premêra República]]''&lt;br /&gt;
** Era de Restoración Mariana (1730-1757): [[María I]], [[David II]], [[María II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era Viena (1757-1891)&lt;br /&gt;
** Era Filipeluisiana (1757-1792): [[Filipe IX Luis]]&lt;br /&gt;
** Era de Guerras Francêsas (1792-1815): [[Gabriel VIII]], [[Gabriel IX]]&lt;br /&gt;
** Era (de Restoración) Emiliana (1813-1849): [[Gabriel X Emílio]]&lt;br /&gt;
** Era Liberal/Era Montevil (1849-1871): [[Lucién I]]&lt;br /&gt;
** (Segôna) Era Filipina (1871-1891): [[Filipe X]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Armorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Mikolinien verdrängt. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Teile der mikolinischen Halbinsel besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch weite Gebiete im Süden der Halbinsel erobern und errangen 757 einen entscheidenden Sieg gegen den Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz). Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der nächsten fünfzig Jahre blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al-Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain-al-Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Alkonen]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Armoria|armorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich und die Auseinandersetzungen der alkonischen Fürsten mit den Numerern führten zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ansturm der Numerer auf den Süden Sagradiens und dem Tod Rekkriks im Jahr 762 zerfiel das Alkonenreich in mehrere Fürstentümer, die zum Teil dem numerischen Kalifat von Córdoba tributpflichtig waren. Zudem entstanden mit dem Emirat von Dohaz und dem kleineren Emirat von Al-Hamaz zwei neue muslimische Herrschaftsgebiete im Süden Sagradiens, die mit den alkonischen Fürsten in regem Kontakt waren, Handel betrieben, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 9. Jahrhunderts gelang es dem westalkonischen Fürsten [[Aerich der Große|Aerich]], als [[Dux Alconum]] große Gebiete Südsagradiens unter seiner Herrschaft zu vereinen und die Tributpflicht von den muslimischen Numerern zu beenden. Aerichs Reich zerfiel jedoch nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III. von Liez und Corar]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. Anspruch auf Alkonien. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Fürstentum von Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen Herzog [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. 923 musste der Alkonenherzog Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen (&amp;quot;[[Schwur von Vesaey]]&amp;quot;) Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn im Südosten noch immer arabische Herrschaftsgebiete verblieben. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Heinrich von Viça]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Saloanische Lande|Salua]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Peruzien wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Saloanische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1471-1473, 1479-1485, 1503-06), konnte sich Sagradien das [[Saloanische Lande|Saloanische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod seines Onkels [[Manuel I]]. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1580) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Macedi|Macedis]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Ständekönigtum ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Philipp IX. Ludwig]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Philipp Ludwig die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Philipp Ludwigs Sohn und Nachfolger [[Gabriel VIII.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Armoria]]s, wo zuvor die [[Armorikanische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Gabriels VIII. folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] (1797-1812) als König nach, für den sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel Herzog von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Gabriel X. Emil]] (1813-1849) den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge Gabriel X. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Gabriel X.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Gabriel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst unter Gabriel Emils Nachfolger [[Lucién I.]] (1849-1871) endete die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; und wurden umfangreiche liberale Reformen eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Luciens I. wurde wesentlich durch die Regierung des liberalkonservativen Kronkanzlers [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) dominiert, während der König seit 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teilnahm und seit 1865 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] stand. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp X.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, und die unerwartete Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg|zweiten Berberkrieg]] führten 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp X.]] vom Ausland aus seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Sants-Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Sants]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Sants zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Sants Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor die Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und Sants selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Sants-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Johannarischen Inseln]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=52773</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2020-01-24T20:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Von der Monarchie zur Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epochen: &lt;br /&gt;
* Era [[Dianniden|Dianina]] (1078-1264)&lt;br /&gt;
** Era Juvantêsa (1159-1198): [[Gabriel Juvans|Gabriel Juvante]]&lt;br /&gt;
* Era [[Redanior]] (1264-1395)&lt;br /&gt;
** [[Era Perutina]] (1264-1321): [[Martín IV]], [[Robert von Skanten|Roberto]], [[Jâcque II]], [[Martín V]], [[Jâcque III]], ([[Enrico de Viça]])&lt;br /&gt;
** Era de l'[[Unión d'Alâgua]] (1321-1386): [[Martín VI]], [[Martín VII]], [[Jâcque IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sechzigjähriger Krieg|Era dels Sesentànus]] (1386-1343): [[José d'Óstino|José]], [[Miquel de Vesaey|Miquel]], [[Filipe V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era [[Sántori]] (1457-1757)&lt;br /&gt;
** Era Filipina (1457-1509): ([[Filipe V]]), [[Filipe VI]], [[Filipe VII]], [[Peter von Sagradien|Piero]]&lt;br /&gt;
** Era Davidêsa (1509-1543): [[David I]]&lt;br /&gt;
** Era Joaniana (1543-1591): [[Joana I]], [[Danadier I]]&lt;br /&gt;
** Era Gabrielina (1591-1698): [[Gabriel V]], [[Gabriel VI]], [[Gabriel VII]]&lt;br /&gt;
** Era de [[Sagradischer Bürgerkrieg|Guerras Civiles]] (1698-1730): [[Danadier II]], ''[[Erste Sagradische Republik|Premêra República]]''&lt;br /&gt;
** Era de Restoración Mariana (1730-1757): [[María I]], [[David II]], [[María II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Era Viena (1757-1891)&lt;br /&gt;
** Era Filipeluisiana (1757-1792): [[Filipe IX Luis]]&lt;br /&gt;
** Era de Guerras Francêsas (1792-1815): [[Gabriel VIII]], [[Gabriel IX]]&lt;br /&gt;
** Era (de Restoración) Emiliana (1813-1849): [[Gabriel X Emílio]]&lt;br /&gt;
** Era Liberal/Era Montevil (1849-1871): [[Lucién I]]&lt;br /&gt;
** (Segôna) Era Filipina (1871-1891): [[Filipe X]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Armorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Mikolinien verdrängt. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Teile der mikolinischen Halbinsel besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch weite Gebiete im Süden der Halbinsel erobern und errangen 757 einen entscheidenden Sieg gegen den Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz). Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der nächsten fünfzig Jahre blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al-Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain-al-Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Alkonen]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Armoria|armorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich und die Auseinandersetzungen der alkonischen Fürsten mit den Numerern führten zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ansturm der Numerer auf den Süden Sagradiens und dem Tod Rekkriks im Jahr 762 zerfiel das Alkonenreich in mehrere Fürstentümer, die zum Teil dem numerischen Kalifat von Córdoba tributpflichtig waren. Zudem entstanden mit dem Emirat von Dohaz und dem kleineren Emirat von Al-Hamaz zwei neue muslimische Herrschaftsgebiete im Süden Sagradiens, die mit den alkonischen Fürsten in regem Kontakt waren, Handel betrieben, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 9. Jahrhunderts gelang es dem westalkonischen Fürsten [[Aerich der Große|Aerich]], als [[Dux Alconum]] große Gebiete Südsagradiens unter seiner Herrschaft zu vereinen und die Tributpflicht von den muslimischen Numerern zu beenden. Aerichs Reich zerfiel jedoch nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III. von Liez und Corar]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. Anspruch auf Alkonien. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Fürstentum von Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen Herzog [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. 923 musste der Alkonenherzog Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen (&amp;quot;[[Schwur von Vesaey]]&amp;quot;) Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn im Südosten noch immer arabische Herrschaftsgebiete verblieben. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Heinrich von Viça]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Saloanische Lande|Salua]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Peruzien wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Saloanische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1471-1473, 1479-1485, 1503-06), konnte sich Sagradien das [[Saloanische Lande|Saloanische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod seines Onkels [[Manuel I]]. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1580) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Macedi|Macedis]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und Ständekönigtum ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Philipp IX. Ludwig]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Philipp Ludwig die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Philipp Ludwigs Sohn und Nachfolger [[Gabriel VIII.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Armoria]]s, wo zuvor die [[Armorikanische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Gabriels VIII. folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] (1797-1812) als König nach, für den sein Onkel [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriel Herzog von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Gabriel X. Emil]] (1813-1849) den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge Gabriel X. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Gabriel X.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Gabriel den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst unter Gabriel Emils Nachfolger [[Lucién I.]] (1849-1871) endete die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; und wurden umfangreiche liberale Reformen eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Luciens I. wurde wesentlich durch die Regierung des liberalkonservativen Kronkanzlers [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) dominiert, während der König seit 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teilnahm und seit 1865 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] stand. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp X.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, und die unerwartete Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg|zweiten Berberkrieg]] führten 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp X.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Sants-Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Sants]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Sants zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Sants Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor die Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und Sants selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Sants-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Johannarischen Inseln]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Präsident der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2020-01-24T19:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der sagradischen Staatspräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:110%&amp;quot;&amp;gt;'''Präsident der Sagradischen Republik'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''Presidente de la República Sagradêsa''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Presidença.jpg|180px]] &amp;lt;br&amp;gt;Emblem des Präsidenten&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Daniela Rosenthal-Valdés]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit März 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgänger''': [[Roberto Vidéas Braga]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Staatsoberhaupt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''gewählt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sagradisches Wahlvolk &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Plazarenya]]-Palast, [[Semest]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Bild:Plazarenya.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''fünf Jahre'' &amp;lt;small&amp;gt;(Wiederwahl einmal zulässig)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident der Sagradischen Republik''' (sagr. ''Presidente de la República Sagradêsa'') ist gemäß Art. 24-27 der [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik von 1949]] das auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er vertritt die Republik nach außen und ist formal oberster Inhaber der Exekutivgewalt. Er ernennt und entlässt den [[Ministerrat]] und den [[Ministerpräsident]]en, beruft die beiden Kammern der [[Nationalversammlung]] ein und hat das Recht, die Kammern einzeln oder gemeinsam (jedoch nur einmal aus demselben Grund) aufzulösen. Er ernennt zudem die Beamten und obersten Richter und führt den Oberbefehl über die [[Sagradische Streitkräfte|Streitkräfte]] der Republik. Der Präsident kann zudem Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit er bezweifelt, zur Prüfung an den [[Verfassungsgerichtshof]] überweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitz ===&lt;br /&gt;
Der Präsident der Sagradischen Republik hat seinen Sitz seit 1913 im so genannten ''Präsidententrakt'' des königlichen Palastes am [[Plazarenya]]. Nach der [[Januarrevolution 1891]] entschied der erste republikanische Präsident [[Luis Cavaller]] als Amtssitz zunächst den [[Palâciu de las Flores]] und 1895 schließlich den [[Palâciu Valier]], der heute den sagradischen [[Ministerpräsident]]en beherbergt. Der alte Königspalast stand fortan leer und wurde von den Republikanern gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavallers konservativer Amtsnachfolger [[Joán Cardinal]] entschied sich schließlich, den Palast zu renovieren und verlegte ab 1909 einige Amtsgeschäfte, seit 1913 den offiziellen Sitz des Präsidenten in den ''Palâciu Petíu'' des alten Königspalast, der nun als ''Präsidentenpalast'' bezeichnet wurde. Seither wird der Königspalast am [[Plazarenya]] offiziell wieder als Amtssitz des sagradischen Staatsoberhaupts genutzt. Nach der Wahl des ersten sozialistischen Amtsinhabers [[Santiago Laval]] im Jahr 1936 wurde erstmals seit 1891 wieder eine rote Flagge gehisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl und Amtszeit ===&lt;br /&gt;
Seit Bestehen des Präsidentenamtes im Jahr 1893 wurden Amtszeit und Wahlmodus für das höchste Staatsamt mehrmals geändert. Der erste Präsident der Republik [[Luis Cavaller]] wurde 1893 direkt durch das Einkammerparlament der [[Nationalversammlung]] gewählt. Die Amtszeit betrug zunächst drei Jahre und war an die des Parlaments angepasst. Mit den [[Januarrevisionen 1895]] wurde die Amtszeit des Präsidenten auf sieben Jahre verlängert. Zudem wurde der Präsident fortan durch die beiden Kammern der Nationalversammlung, die [[Abgeordnetenkammer]] und die [[Senat]]skammer, in gemeinsamer Sitzung gewählt. Dabei musste der Bewerber in den ersten zwei Wahlgängen die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen, ehe im dritten Wahlgang schließlich eine relative Mehrheit ausreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950 wird der Präsident für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt durch das Volk gewählt. Erhält keiner der Bewerber im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so findet zwei Wochen im Anschluss eine Stichwahl zwischen den zwei im ersten Wahlgang bestplatzierten Kandidaten statt. Wer die Mehrheit im zweiten Wahlgang erhält, ist gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10%&amp;quot;|Wahl(en)&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsident des Regierungsrats'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(Septennat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Luis Cavaller]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Joán Cardinal]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Carles Simón López-Iregui]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitig zurückgetreten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;nicht wiedergewählt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Domênco Scalfín]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;nicht wiedergewählt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Laval]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt erschossen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | '''Präsidenten der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(Quinquennat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Luciaro]] &amp;lt;small&amp;gt;(†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1960&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=6 | &amp;lt;small&amp;gt;[[Fernando Demartín]] ([[PPC]]), Januar bis April 1965 als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[David Pizarro Cordês]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Nino Manuel Cabal]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|15&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1989&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;vorzeitiger Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=6 | &amp;lt;small&amp;gt;[[Santiago Lamenta]] ([[PPC]]), Dezember 1989 bis März 1990 als [[Senat]]spräsident amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|17&lt;br /&gt;
| [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 1990|1990]], [[Präsidentschaftswahlen 1995|1995]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2000&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2000|2000]], [[Präsidentschaftswahlen 2005|2005]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zwei volle Amtszeiten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|19&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2010&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2010|2010]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;auf zweite Amtszeit verzichtet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|20&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 2015&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Präsidentschaftswahlen 2015|2015]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Francès de Píu-Castellán</title>
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		<updated>2020-01-24T19:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CánovasDelCastillo.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Francès Joán-Batista de Lomas de Píu-Castellán''' (*1819; †1893) war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann, dem eine zentrale Rolle während der [[Januarrevolution 1891]] und dem folgenden Übergang von der Monarchie zur [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] zukam. Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] gehörte er während der 1870er und 1880er Jahre der [[Partíu Liberal|liberalen]] Opposition an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Abgeordnetenkammer von 1889 bis Oktober 1891 war er führend an den Auseinandersetzungen mit König [[Philipp X.]] beteiligt, die schließlich zur Einsetzung einer parlamentarischen Regierung und zur Abdankung des Königs führten. Von Oktober 1891 bis Juni 1892 war Píu-Castellán selbst als Präsident des Regierungsrates [[Präsident der Republik|provisorisches Staatsoberhaupt]] Sagradiens, ehe er im Juni 1892 erneut zum Präsidenten der sagradischen [[Nationalversammlung]] gewählt wurde. Als solcher verkündete er am 2. Januar 1893 die endgültige Abschaffung der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Persönlichkeiten wie [[Luis Cavaller]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luciano Tropexas]] gilt Píu-Castellán als &amp;quot;Gründervater&amp;quot; der Sagradischen Republik. Innerhalb der heterogenen republikanischen Koalition der Übergangszeit fungierte er als Integrationsfigur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsident der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
Nachdem [[PS|Sozialisten]] und Republikaner im Dezember 1890 den Generalstreik verhängt hatten und es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und Regierungstruppen gekommen war, machte sich innerhalb der liberalen Parlamentsmehrheit die Furcht vor einer Eskalation und einem radikalen Umsturz breit. Unter dem Druck der Straße mussten König [[Philipp X.]] und sein Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. In dieser Situation übernahm Píu-Castellán eine entscheidende Rolle. Er berief die [[Abgeordnetenkammer]] ein und setzte eine Abstimmung über die Absetzung der Regierung Montxerent an. Mit diesem außerkonstitutionellen Vorgehen versuchte er gemeinsam mit den Parteiführern des [[Partíu Liberal]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luis Cavaller]], eine Parlamentarisierung herbeiführen und eine Eskalation der Situation abwenden zu können. Nachdem die Abgeordnetenkammer mit deutlicher Mehrheit für die Absetzung der Regierung gestimmt hatte, erließ sie am 27. Januar eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung von [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge setzte Píu-Castellán [[Aprilwahlen 1891|Neuwahlen im April 1891]] an, aus denen schließlich [[Partíu Liberal|Liberale]], Republikaner und [[PS|Sozialisten]] als Sieger hervorgingen. Nach der Abdankung des Königs erließ die Nationalversammlung am 5. Juni 1891 die &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die sagradische Nationalversammlung zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Gleichzeitig verhandelte eine Delegation der Nationalversammlung weiter mit dem exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] über eine Thronerhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungspräsident ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Nationalversammlung im August die Regierungsgewalt an das Militär unter Führung von [[Luis María de Castós]] übertragen hatte, um die Räteaufstände in Semest und anderen Großstädten des Landes niederzuschlagen, wurde Píu-Castellán im Oktober 1891 zum neuen Präsidenten eines zivilen Regierungsrates gewählt, in dem aber De Castós weiterhin als Kriegsminister amtierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete in der Folge ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November 1891 als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückkehr an die Spitze der Nationalversammlung ====&lt;br /&gt;
Nachdem es im Juni 1892 zu schweren Auseinandersetzungen in Semest gekommen war, erklärte Píu-Castellán schließlich seinen Rücktritt als Regierungschef und übergab die Leitung des Regierungsrates an den bisherigen Innenminister [[Luis Cavaller]]. Wenig später wurde Píu-Castellán abermals zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete Píu-Castellán schließlich am 2. Januar 1893 als Präsident der Nationalversammlung endgültig die Monarchie für abgeschafft. Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Píu-Castellán blieb auch in der Folge Präsident der Nationalversammlung, ehe er im Dezember 1893 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Píu-Castellán]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Francès de Píu-Castellán</title>
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		<updated>2020-01-24T19:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CánovasDelCastillo.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Francès Joán-Batista de Lomas de Píu-Castellán''' (*1819; †1893) war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann, dem eine zentrale Rolle während der [[Januarrevolution 1891]] und dem folgenden Übergang von der Monarchie zur [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] zukam. Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] gehörte er während der 1870er und 1880er Jahre der [[Partíu Liberal|liberalen]] Opposition an. Als Präsident der Abgeordnetenkammer von 1889 bis Oktober 1891 war er führend an den Auseinandersetzungen mit König [[Philipp X.]] beteiligt, die schließlich zur Einsetzung einer parlamentarischen Regierung und zur Abdankung des Königs führten. Von Oktober 1891 bis Juni 1892 war Píu-Castellán selbst als Präsident des Regierungsrates [[Präsident der Republik|provisorisches Staatsoberhaupt]] Sagradiens, ehe er im Juni 1892 erneut zum Präsidenten der sagradischen [[Nationalversammlung]] gewählt wurde. Als solcher verkündete er am 2. Januar 1893 die endgültige Abschaffung der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Persönlichkeiten wie [[Luis Cavaller]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luciano Tropexas]] gilt Píu-Castellán als &amp;quot;Gründervater&amp;quot; der Sagradischen Republik. Innerhalb der heterogenen republikanischen Koalition der Übergangszeit fungierte er als Integrationsfigur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsident der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
Nachdem [[PS|Sozialisten]] und Republikaner im Dezember 1890 den Generalstreik verhängt hatten und es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und Regierungstruppen gekommen war, machte sich innerhalb der liberalen Parlamentsmehrheit die Furcht vor einer Eskalation und einem radikalen Umsturz breit. Unter dem Druck der Straße mussten König [[Philipp X.]] und sein Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. In dieser Situation übernahm Píu-Castellán eine entscheidende Rolle. Er berief die [[Abgeordnetenkammer]] ein und setzte eine Abstimmung über die Absetzung der Regierung Montxerent an. Mit diesem außerkonstitutionellen Vorgehen versuchte er gemeinsam mit den Parteiführern des [[Partíu Liberal]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luis Cavaller]], eine Parlamentarisierung herbeiführen und eine Eskalation der Situation abwenden zu können. Nachdem die Abgeordnetenkammer mit deutlicher Mehrheit für die Absetzung der Regierung gestimmt hatte, erließ sie am 27. Januar eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung von [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge setzte Píu-Castellán [[Aprilwahlen 1891|Neuwahlen im April 1891]] an, aus denen schließlich [[Partíu Liberal|Liberale]], Republikaner und [[PS|Sozialisten]] als Sieger hervorgingen. Nach der Abdankung des Königs erließ die Nationalversammlung am 5. Juni 1891 die &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die sagradische Nationalversammlung zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Gleichzeitig verhandelte eine Delegation der Nationalversammlung weiter mit dem exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] über eine Thronerhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungspräsident ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Nationalversammlung im August die Regierungsgewalt an das Militär unter Führung von [[Luis María de Castós]] übertragen hatte, um die Räteaufstände in Semest und anderen Großstädten des Landes niederzuschlagen, wurde Píu-Castellán im Oktober 1891 zum neuen Präsidenten eines zivilen Regierungsrates gewählt, in dem aber De Castós weiterhin als Kriegsminister amtierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete in der Folge ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November 1891 als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückkehr an die Spitze der Nationalversammlung ====&lt;br /&gt;
Nachdem es im Juni 1892 zu schweren Auseinandersetzungen in Semest gekommen war, erklärte Píu-Castellán schließlich seinen Rücktritt als Regierungschef und übergab die Leitung des Regierungsrates an den bisherigen Innenminister [[Luis Cavaller]]. Wenig später wurde Píu-Castellán abermals zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete Píu-Castellán schließlich am 2. Januar 1893 als Präsident der Nationalversammlung endgültig die Monarchie für abgeschafft. Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Píu-Castellán blieb auch in der Folge Präsident der Nationalversammlung, ehe er im Dezember 1893 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Píu-Castellán]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<title>Francès de Píu-Castellán</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CánovasDelCastillo.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Francès Joán-Batista de Lomas de Píu-Castellán''' (*1819; †1893) war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann, dem eine zentrale Rolle während der [[Januarrevolution 1891]] und dem folgenden Übergang von der Monarchie zur [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] zukam. Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] gehörte er während der 1870er und 1880er Jahre der [[Partíu Liberal|liberalen]] Opposition an. Als Präsident der Abgeordnetenkammer von 1889 bis November 1891 war er führend an den Auseinandersetzungen mit König [[Philipp X.]] beteiligt, die schließlich zur Einsetzung einer parlamentarischen Regierung und zur Abdankung des Königs führten. Von Oktober 1891 bis Juni 1892 war Píu-Castellán selbst als Präsident des Regierungsrates [[Präsident der Republik|provisorisches Staatsoberhaupt]] Sagradiens, ehe er im Juni 1892 erneut zum Präsidenten der sagradischen [[Nationalversammlung]] gewählt wurde. Als solcher verkündete er am 2. Januar 1893 die endgültige Abschaffung der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Persönlichkeiten wie [[Luis Cavaller]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luciano Tropexas]] gilt Píu-Castellán als &amp;quot;Gründervater&amp;quot; der Sagradischen Republik. Innerhalb der heterogenen republikanischen Koalition der Übergangszeit fungierte er als Integrationsfigur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsident der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
Nachdem [[PS|Sozialisten]] und Republikaner im Dezember 1890 den Generalstreik verhängt hatten und es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und Regierungstruppen gekommen war, machte sich innerhalb der liberalen Parlamentsmehrheit die Furcht vor einer Eskalation und einem radikalen Umsturz breit. Unter dem Druck der Straße mussten König [[Philipp X.]] und sein Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. In dieser Situation übernahm Píu-Castellán eine entscheidende Rolle. Er berief die [[Abgeordnetenkammer]] ein und setzte eine Abstimmung über die Absetzung der Regierung Montxerent an. Mit diesem außerkonstitutionellen Vorgehen versuchte er gemeinsam mit den Parteiführern des [[Partíu Liberal]], [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Luis Cavaller]], eine Parlamentarisierung herbeiführen und eine Eskalation der Situation abwenden zu können. Nachdem die Abgeordnetenkammer mit deutlicher Mehrheit für die Absetzung der Regierung gestimmt hatte, erließ sie am 27. Januar eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung von [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge setzte Píu-Castellán [[Aprilwahlen 1891|Neuwahlen im April 1891]] an, aus denen schließlich [[Partíu Liberal|Liberale]], Republikaner und [[PS|Sozialisten]] als Sieger hervorgingen. Nach der Abdankung des Königs erließ die Nationalversammlung am 5. Juni 1891 die &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die sagradische Nationalversammlung zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Gleichzeitig verhandelte eine Delegation der Nationalversammlung weiter mit dem exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] über eine Thronerhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierungspräsident ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Nationalversammlung im August die Regierungsgewalt an das Militär unter Führung von [[Luis María de Castós]] übertragen hatte, um die Räteaufstände in Semest und anderen Großstädten des Landes niederzuschlagen, wurde Píu-Castellán im Oktober 1891 zum neuen Präsidenten eines zivilen Regierungsrates gewählt, in dem aber De Castós weiterhin als Kriegsminister amtierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete in der Folge ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November 1891 als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückkehr an die Spitze der Nationalversammlung ====&lt;br /&gt;
Nachdem es im Juni 1892 zu schweren Auseinandersetzungen in Semest gekommen war, erklärte Píu-Castellán schließlich seinen Rücktritt als Regierungschef und übergab die Leitung des Regierungsrates an den bisherigen Innenminister [[Luis Cavaller]]. Wenig später wurde Píu-Castellán abermals zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete Píu-Castellán schließlich am 2. Januar 1893 als Präsident der Nationalversammlung endgültig die Monarchie für abgeschafft. Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Píu-Castellán blieb auch in der Folge Präsident der Nationalversammlung, ehe er im Dezember 1893 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Píu-Castellán]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=52768</id>
		<title>Geschichte der Sagradischen Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=52768"/>
		<updated>2020-01-24T19:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Übergang zur Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Zweite Republik ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Revolution ===&lt;br /&gt;
==== Soziale und ökonomische Krise ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des langjährigen sagradischen Premierministers [[Jacquel de Montevil]] im Jahr 1873 wurde in Sagradien eine Ära der relativen Restauration eingeleitet. Die Spaltung der Liberalen in einen [[Partíu Radical|radikalen]] und einen [[Partíu Moderata|moderaten]] Flügel begünstigte den konservativen [[Partíu Conservador]], der sich für ein starkes Königtum und eine Einhegung der bürgerlichen Rechte aussprach und bei mehreren Wahlen der 1870er Jahre eine deutliche parlamentarische Mehrheit erringen konnte. Gleichzeitig begann sich neben der radikal-liberalen auch eine [[Partíu Socialista|sozialistische Linke]] zu formieren, deren Einfluss auf die Arbeiterbewegung im Zuge der Industrialisierung stieg. Dazu kam seit den 1870er Jahren auch eine handfeste ökonomische Krise in Form einer langjährigen Depression, die die soziale Lage vor allem der Arbeiterschaft verschlimmerte und die sozialen Spannungen verstärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konstitutionelle und politische Krise ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedrich I of Baden.jpg|150px|thumb|[[Philipp X.]], König 1873-1891]] &lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren kam zur ökonomisch-sozialen Krise eine Reihe von verfassungspolitischen Auseinandersetzungen, in denen sich die monarchisch-katholische Rechte auf der Seite der Regierungsmacht und die liberale Linke auf Seite einer stärkeren Parlamentarisierung gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Liberalen die [[Parlamentswahl 1884]] gewinnen konnten, kam es zum Dauerkonflikt zwischen Parlament und den konservativen königlichen Regierungen. Nachdem König [[Philipp X.]] 1887 das Parlament aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken radikaler, republikanischer und sozialistischer Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[José-Luis de Planxet]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Berberkriege ====&lt;br /&gt;
Nachdem Sagradien im Jahr 1872 das heutige [[Belhami]] zum Protektorat erklärt hatte, kam es zwischen 1885 und 1897 zu mehreren [[Sagradische Berberkriege|Kriegen gegen einheimische Berber]]. Der [[Zweiter Sagradischer Berberkrieg|Zweite Berberkrieg der Jahre 1887-1889]] endete schließlich mit einer völlig unerwarteten Niederlage Sagradiens, das seine Ambitionen in Westafrika auf Jahre hin begraben musste. Die Niederlage rief heftige Empörung in der sagradischen Öffentlichkeit und wurde weithin als nationale Schmach empfunden. Sie führte schließlich zum Sturz der Regierung von [[José-Luis de Planxet]] und trug mit dazu bei, das Ansehen König [[Philipp X.|Philipps X.]] nachhaltig zu schmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Winterkrise 1890 und Januarrevolution 1891 ====&lt;br /&gt;
Nach einem harten Winter 1889/1890 heizten Hungersnöte die ohnehin gespannte Lage an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer und sozialistischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die konservative Regierung des [[Conte de Montxerent]], bei denen immer wieder Arbeiter festgenommen, verletzt oder getötet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] im Dezember 1890 verhängte Generalstreik führte schließlich zur Eskalation. Nachdem sich Arbeiter im ganzen Land mit streikenden Arbeitern in den Industriegebieten von [[Bordez]] und [[Oller]] solidarisiert hatten, kam es zum gewaltsamen Einsatz bewaffneter Truppen gegen die Streikenden, der zu heftigen Protesten auch in manchen bürgerlichen Kreisen führten. In vielen Städten sammelten sich Arbeiter und bürgerliche Protestanten zu Demonstrationen gegen die Regierung, die sich bald auch gegen den König selbst zu wenden begannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aufständische Arbeiter Zutritt zum Rathaus von [[Semest]] verschafften und die Kontrolle über das Stadtzentrum übernahmen, fürchtete die Mehrheit der Abgeordneten in der Deputiertenkammer eine soziale Revolution. Inzwischen hatten sich in Semest und in einigen anderen Großstädten des Landes [[Revolutionäre Räte]] gebildet, die von radikalen Republikanern und Sozialisten beherrscht wurden. Unter dem Druck der Straße mussten König und Regierung am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. Nach mehreren Resolutionen erklärte die linke Mehrheit in der Abgeordnetenkammer am 26. Januar eigenmächtig die Regierung des konservativen Grafen von Montxerent für abgesetzt und suchte auf diesem Weg eine Parlamentarisierung herbeizuführen. Bereits am Folgetag, dem 27. Januar erließ die Kammer eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung des liberalen Abgeordneten [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge nahm die Kammer Verhandlungen mit den aufständischen Revolutionären Räten auf und setzte sich mit dem König in Verbindung, der noch immer fernab der Hauptstadt weilte und die Entwicklung abzuwarten suchte. Unterdessen einigten sich die Parlamentarier auf baldige [[Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung 1891|Neuwahlen zu einer Nationalversammlung]] nach den Bestimmungen eines neuen Wahlgesetzes, das &amp;quot;im Namen des Volkes, der Stände und des Königs&amp;quot; promulgiert wurde, ohne dass König Philipp X. Einfluss auf den Prozess hätte nehmen können. Vor vollendete Tatsachen gestellt, rief König Philipp widerwillig dazu auf, den Exekutivausschuss unter der Führung Gil-Lermas als provisorische Regierung anzuerkennen, verweigerte diesem aber die offizielle Ernennung zum Kronkanzler und Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zur Republik ===&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen und Juni-Proklamation 1891 ====&lt;br /&gt;
Mitten im Wahlkampf kam es zur sogenannten &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot;, in der der Thronfolger von republikanisch gesinnten Liberalen als reaktionärer Feind der Cortes diffamiert und erfolgreich diskreditiert wurde. In der aufgeheizten Atmosphäre schlugen sich zahlreiche frühere Anhänger der parlamentarischen Monarchie auf die Seite der Republik, &amp;quot;weil der gütige parlamentarische Monarch in diesem Land nicht vorhanden ist&amp;quot;, wie der Schriftsteller [[Cornell Demarques]] festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund gingen aus den Aprilwahlen 1891 schließlich Liberale, Radikale und Sozialisten als Sieger hervor. König Philipp verließ noch in der Wahlnacht das Land und erklärte seine Abdankung zugunsten seines Sohnes [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], den er als Philipp XI. zum König erhob. In ihrer Sitzung am 5. Juni 1891 verabschiedete die neue Verfassungsgebende Versammlung mit deutlicher Mehrheit die sogenannte &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die [[sagradische Nationalversammlung]] zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Ein Antrag auf Ausrufung der Republik wurde zwar nicht zur Abstimmung gestellt, ebensowenig erkannte die Versammlung aber den neuen König an und erklärte sich auf Antrag monarchistischer Parlamentarier lediglich zu &amp;quot;Beratungen mit dem Prinzen Joseph Philipp [...] über eine Erhebung zum König&amp;quot; bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war das sagradische Königtum zwar noch nicht abgeschafft. Es wurde auch eine Kommission gebildet, die Verhandlungen mit dem Thronfolger zur Übernahme des Throns führen sollte. Das Parlament erklärte sich de facto aber zum alleinigen Souverän und machte die Erhebung zum König vom eigenen Gutdünken abhängig. In einer vielzitierten Antwortnote ließ der Thronfolger am 11. Juni das neue Parlament wissen, als &amp;quot;König von Gnaden der Feinde Gottes&amp;quot; nicht zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Räterevolution und Militärregierung 1891 ====&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen zwischen Nationalversammlung und Thronfolger sowie die Versuche der parlamentarischen Mehrheit, für Stabilität zu sorgen, führten dazu, dass die im Januar 1891 begonnene Revolution fortgeführt wurde. Der Regierung gelang es nicht, die revolutionären Räte flächendeckend aufzulösen. Vor allem in [[Semest]], [[Tulis]] und anderen Großstädten versuchten insbesondere sozialistische Kräfte, von der Internationalen bestärkt, das bürgerliche Regime der Nationalversammlung zu stürzen, die Eigentumsordnung zu ändern und eine radikaldemokratische Räterepublik mit sozialistischem Profil zu errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe im Sommer 1891 eskaliert waren, trat die Regierung von [[Cornel Gil-Lerma]] im August 1891 zurück. Die Nationalversammlung übertrug daraufhin dem Militär die Regierungsgewalt und benannte General [[Luis María de Castós]] zum provisorischen Regierungschef und Kriegsminister. De Castós gelang es in der Folge, die Kämpfe einzudämmen und den Räteaufstand schließlich gewaltsam zu zerschlagen. Im Oktober gab De Castós die Exekutivgewalt schließlich zurück an die Regierung, die den Liberalen [[Francès de Píu-Castellán]] zum neuen Präsidenten des Exekutivrates wählte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom Novemberstatut zur Ausrufung der Republik (1891-1893) ====&lt;br /&gt;
Parallel dazu arbeitete die Nationalversammlung ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. Das Novemberstatut vermied es, Bestimmungen über das Staatsoberhaupt zu erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 1892 kamen die Verhandlungen mit dem weiterhin exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] zum Halt, der sich weiterhin weigerte, die Macht der Nationalversammlung anzuerkennen. Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete [[Francès de Píu-Castellán]] schließlich am 2. Januar 1893 als Präsident der Nationalversammlung endgültig die Monarchie für abgeschafft. Zuvor waren Versuche einer Minderheit, den [[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Grafen von Casigón]] und früheren Thronfolger, der 1885 auf seine Rechte verzichtet hatte, zu einer Thronkandidatur zu bewegen, gescheitert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. [[Luis Cavaller]] wurde durch die Nationalversammlung am 5. Januar 1893 mit dem neuen Titel eines [[Präsidenten der Republik|Präsidenten der Republik]] ausgestattet und trat damit offiziell die Nachfolge des Königs als sagradisches Staatsoberhaupt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Von der Versammlungsrepublik zur Januarrevision (1893-1895) ====&lt;br /&gt;
Mit den im April 1893 inkraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassungsgesetzen]] war die Sagradische Republik als ''Republik der Versammlung'' begründet. Historisch versuchte das junge Gemeinwesen an die Tradition der ständischen [[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]] von 1721-30 und die [[Codices Magni]] anzuknüpfen. Die gesamte Staatsmacht befand sich nun in den Händen der direkt gewählten Nationalversammlung, die als Einkammerparlament fungierte und neben der Gesetzgebung und dem Haushaltsrecht auch die Wahl des Präsidenten beanspruchte. Wahlen zur Nationalversammlung sollten nun alle zwei Jahre nach den Grundsätzen des allgemeinen Wahlrechts stattfinden, wobei alle Männer über 25 Jahre wahlberechtigt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die politische Krise anhielt, geriet die Republik schnell auch unter Druck von rechts. Feinde der neuen Staatsform fanden sich einerseits im Adel und in der Kirche, die die Ersetzung der alten Ordnung durch die Herrschaft des liberalen Bürgertums nicht akzeptierten, andererseits durch breite Volksschichten, die sich ebenfalls nicht durch die liberale Elite an der Spitze des neuen Gemeinwesens repräsentiert sahen. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen der Parlamentsmehrheit und dem Präsidenten um das Recht, Minister zu ernennen und zu entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Cavaller.jpg|thumb|150px|[[Luis Cavaller]], [[Präsident der Republik]] (1893-1905)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] gingen die Republikaner daher gegenüber den Vorjahreswahlen deutlich geschwächt hervor. Gestärkt wurden vor allem die gemäßigten und konservativen Kräfte, denen die einseitige Ausgestaltung der Verfassung zugunsten des Parlaments zu weit ging. In der Folge setzte sich auch Präsident [[Luis Cavaller]] für eine Revision der jungen Verfassung ein, um die Exekutive zu stärken - dem &amp;quot;Biêniu de l'Asamblêa&amp;quot; folgte eine Phase der &amp;quot;konservativen Korrektur&amp;quot;. Die [[Januarrevisionen 1895]] wichen schließlich deutlich vom Konzept der ungeteiligen Parlamentsherrschaft ab und knüpften vielmehr an die konstitutionell-monarchische Ordnung der Liberalen Ära unter [[Jacquel de Montevil]] an. Das Einkammerparlament wurde wieder durch ein Zweikammersystem ersetzt, indem neben die direkt gewählte Abgeordnetenkammer eine indirekt gewählte [[Sagradischer Senat|Senatskammer]] trat, die als konservatives Gegengewicht gegen die Deputierten fungieren sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wirkte sich die Stärkung des Amtes des Präsidenten der Republik aus, dessen Amtszeit mit unmittelbarer Wirkung von drei auf sieben Jahre verlängert wurde und der das Recht erhielt, im Einvernehmen mit dem Senat die Nationalversammlung vorzeitig aufzulösen. Zudem setzte der Präsident de facto seine Prärogative über die Einsetzung und Absetzung der Regierung durch, die zwar weiterhin an das Vertrauen des Parlaments gebunden blieb, ebenso aber auch vom Präsidenten abhängig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Der gescheiterte Putsch von 1898 ====&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1895]] gingen erneut die gemäßigten Kräfte der [[Moderatas]] als klarer Sieger hervor, die sich für eine Konsolidierung der Republik auf Grundlage eines starken Bürgertums einsetzten und auf einen Konsens mit den Kräften des Ancien Régime hinarbeiteten. In Opposition zu den meist großbürgerlichen Moderaten drängten die eher kleinbürgerlichen [[Partíu Republicano Radical|Radicales]] auf eine Fortführung der konstitutionellen Revolution auf sozialem und politischem Gebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten [[Putsch von 1898|Putschversuch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen und den Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] aus dem Exil zurück auf den Thron zu führen. Die eigentliche Macht sollte damit aus der Hand der gewählten Volksvertreter auf einen kleinen Kreis adliger Eliten übertragen werden. In der Abwesenheit des Präsidenten [[Luis Cavaller]], verbreitete sich am Morgen des 25. April 1898 das Gerücht, die Nationalversammlung sei aufgelöst und die Monarchie unter dem exilierten ''[[José Filipe (Thronfolger)|König Philipp X.]]'' wiedereingeführt. Der folgende Versuch der Putschisten, die Nationalversammlung zu besetzen, schlug aber bereits in seinen Ansätzen fehl, da ein Teil der Putschisten noch in den Morgenstunden festgenommen wurde und wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. In der Konsequenz gelang es nur wenigen putschistischen Soldaten, das Parlamentsgebäude zu umstellen, zum Sturm des Gebäudes kam es aber zunächst nicht. Dennoch erklärten einige monarchistische Abgeordnete im Gebäude ihre Solidarität mit den Aufständischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident Cavaller erklärte sofort den Ausnahmezustand und ernannte General [[Luis María de Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch jedoch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozialgesetzgebung und Laizismus-Streit (1899-1905) ====&lt;br /&gt;
Der April-Putsch 1898 bewirkte letztlich das Gegenteil dessen, was er zu bewirken suchte. Statt die Monarchie zurückzubringen, führte die akute Bedrohung der jungen Republik zu einer Solidarisierung der längst zerstrittenen bürgerlich-liberalen Kreise und zu einem Machtgewinn der republikanischen Linken. Präsident [[Luis Cavaller]], der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, wurde in der Folge von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Die Putschisten von 1898 wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, die Abgeordneten, die sich mit ihnen solidarisiert hatten, verloren ihr Mandat und durften 1899 nicht zur Parlamentswahl antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1899]] profitierten vor allem die Radikalen von der Stimmung im Land und gingen erstmals als stärkste Kraft hervor. Unter der Führung des Radikalen-Politikers [[Donado Salgado]] setzte eine laizistische Koalitionsregierung in der Folge zahlreiche Gesetze durch, die in einer &amp;quot;zweiten Revolution&amp;quot; einen Großteil der bis dahin ausgebliebenen Sozialreformen nachholten. Einerseits blieben umfangreiche Landreformen und Enteignungen wie von der aufstrebenden sozialistischen Linken gefordert aus. Andererseits aber wurden in einem weiten Linksbündnis von Liberalen bis hin zu den Sozialisten die Grundlagen für den modernen sagradischen Wohlfahrtstaat gelegt, indem nacheinander umfassende gesetzliche Unfall- und Krankenversicherungen eingeführt wurden, die als Basis für das nach und nach ausgebaute sagradische Sozialversicherungssystem dienten. 1913 folgte die Einführung einer gesetzlichen Rentenversicherung, 1936 die einer gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus zielten die Reformen der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot; auf eine klare Trennung von Staat und Kirche ab und schafften u.a. die Konfessionsschulen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die laizistische Koalition traf auf heftigen Widerstand der katholischen Rechten. Am energischsten stellte sich die radikal-nationalistische und populistische Bewegung der [[Nacional Renovadores]] unter der Führung von [[Daniel Lafontán]] gegen die &amp;quot;linke Republik&amp;quot;. Aber auch katholische und großbürgerliche Republikaner sowie konservative Monarchisten, die sich in der [[Unionistas|Unionistischen Partei]] sammelten, fanden sich in der Opposition zu der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot;. Unter der Führung Lafontáns und des Unionisten [[Miquel Fernando Luisanto]] gewann die vereinigte Rechte die [[Parlamentswahl 1903]] und bildete in der Folge eine Regierung der &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Die Koalition führte die Konfessionsschulen wieder ein, stärkte die Klöster und baute den Einfluss der katholischen Kirche wieder aus. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke verfolgt, in der sich Sagradien zunehmend isolierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Präsidentschaft Cardinal (1905-1912) ====&lt;br /&gt;
1905 starb mit [[Luis Cavaller]] der erste Präsident der Republik, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Unter seiner Führung führte Sagradien unabhängig von der Zusammensetzung der jeweiligen Regierung und trotz Widerstand aus weiten Teilen der Linken die Kolonialpolitik der Monarchie unter neuen Vorzeichen einer &amp;quot;republikanischen Zivilisationsmission&amp;quot; fort. Als Cavaller 1905 wenige Monate vor Ende seiner zweiten Amtszeit starb, hatte sich aus der provisorischen Republik ein stabiles, wenn auch politisch heftig umkämpftes Gemeinwesen etabliert, das von breiten bürgerlichen Schichten getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Emile Loubet.jpg|thumb|150px|[[Joán Cardinal]], [[Präsident der Republik]] (1905-1912)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachfolger Cavallers wählte die rechtsgerichtete Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Mit dem konservativen Militär saß ein Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik lange reserviert gegenübergestanden hatte, als Staatsoberhaupt aber die Integrität der Republik verteigite und eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich kategorisch ausschloss. Zunächst von Linken äußerst kritisch betrachtet und als potenzielle Gefahr für die Republik angesehen, entwickelte sich die Präsidentschaft Cardinals zu einem Integrationserfolg, indem der erzkatholische und ehemals monarchistische General zahlreiche Republikgegner für das Gemeinwesen gewinnen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich in sich zerfiel. Präsident Cardinal löste [[Parlamentswahl 1909|im Jahr 1909]] erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen ging jedoch die liberale [[Aliança Republicana]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft. Mit der [[Acción Popular]] und dem ebenfalls deutlich gestärkten [[Partíu Socialista]] gehörte nun ca. ein Drittel der Abgeordneten in der Kammer einer der beiden Parteien an, die in der Folge zu den großen Massenintegrationsparteien des Landes anwuchsen und das Ende der radikal-liberalen Dominanz im Parlament einläuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Weltkrieg und Entstehung des Linksblocks (1914-1917) ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der parteilose [[Pier-Costantín Sant'Estrell]] zum Ministerpräsidenten einer liberalen Konsensregierung ernannt, die über eine breite parlamentarische Basis verfügte. Präsident [[Francisco Berlioz]] und seinem Ministerpräsidenten Sant'Estrell gelang es in der Folge, Sagradien aus dem Krieg herauszuhalten, auch wenn das Land offen mit den Alliierten sympathisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1917]], bei der die Parteien der Linken den Sieg davon trugen, wurde der Radikalliberale [[Francisco Calbane]] zum Ministerpräsidenten ernannt. Er führte eine Regierung des [[Bloco de Sinistra]] an, die auch von den [[Partíu Socialista|Sozialisten]] unterstützt wurde. Mit [[Carles Sastre]] trat 1919 der erste sozialistische Minister in die Regierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Regierung des [[Bloco de Sinistra]] war es, die laizistischen Reformen der ''sinistra laica'', unter [[Donado Salgado]] nur unvollständig durchgesetzt und inzwischen von mehreren Rechtsregierungen revidiert, endgültig zu einem Ende zu bringen und die strikte Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, um den Einfluss der als reaktionär betrachteten katholischen Kirche auf den sagradischen Staat zu brechen. Daneben pochten die Sozialisten auf weitgehende Sozialreformen, welche schließlich auf Basis der Sozialgesetzgebung von 1900-1902 den modernen sagradischen Wohlfahrtsstaat begründen sollten. Die Linksblockregierung arbeitete außerordentlich erfolgreich und konnte in ihren vier Regierungsjahren mit dem Schulgesetz von 1918, der Sozialgesetzgebung von 1919/20 und der Verfassungsreform von 1919 ihre wichtigsten Reformvorhaben umsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zwanziger und Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
==== Verfassungsreform 1919 ====&lt;br /&gt;
Bereits unter Sant'Estrell war 1916 eine Verfassungskommission eingesetzt worden, die umfassende Vorschläge für eine konstitutionelle Revision vorlegte. Unter der seit 1917 amtierenden Linksregierung wurde schließlich 1919 eine umfassende [[Verfassungsrevision von 1919|Verfassungsrevision]] durchgesetzt, die bei der folgenden vorgezogenen [[Parlamentswahl 1919]] erstmals zur Anwendung kam. An die Stelle des allgemeinen Wahlrechts der Männer über 25 Jahren trat nun das allgemeine Wahlrecht für Männer und – das war neu – auch für Frauen über 21 Jahren. Damit wurde in Sagradien wie in den meisten westeuropäischen Ländern zeitgleich auch das Frauenwahlrecht eingeführt. Zudem wurde die bisherige absolute Mehrheitswahl bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer durch die Verhältniswahl ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurden die ersten sagradischen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|Parlamentswahlen]] nach dem Modus der Verhältniswahl mit Listen durchgeführt. Den Sieg trugen dabei erneut die Parteien der Linken davon. Die [[Partíu Socialista|Sozialisten]], unter den Bedingungen der Mehrheitswahl meist aufgrund des Wahlkreiszuschnitts benachteiligt, wurden mit einem Stimmenanteil von über 30 Prozent erwartungsgemäßg stärkste Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Stimmen des Linksblocks wurde im Januar 1919 der Radikaldemokrat [[Carles Simón López-Iregui]] zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Parlament hatte der liberale Amtsinhaber [[Francisco Berlioz]] auf eine Wiederwahl verzichtet. López-Ireguis Präsidentschaft bestand jedoch nur wenige Monate. In dieser Zeit litt sich der zögerliche Amtsinhaber unter gesundheitlichen Problemen und musste sich überdies starken Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren. Im November 1919 zog er die Konsequenzen aus einer Verleumdungskampagne und trat von seinem Amt zurück. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spaltung der Linken und Große Koalition (1917-1925) ====&lt;br /&gt;
Das Regierungsbeteiligung der Linken führte zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen in der Sozialistischen Partei. Gegen die Beteiligung der Sozialisten an der Regierung spaltete sich bereits 1917 der linke Flügel ab und bildete den oppositionellen [[Partíu Socialista Auténtico]], dem sich aber nur eine Minderheit von 21 Abgeordneten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die russische Oktoberrevolution 1917 und der Streit um das Verhältnis zur Komintern führte endgültig zur Spaltung der Arbeiterbewegung in zwei konkurrierende Parteien. Während sich die Mehrheit des [[Partíu Socialista]] gegen die Komintern und für den eingeschlagenen reformistischen Weg entschied, setzten sich im PSA nach heftigen Auseinandersetzungen die ''Terceristas'' durch konnten und begründeten schließlich den [[Partíu Comunista Sagradês]], woraufhin die gemäßigten Unabhängigen 1919/22 wieder in die Mutterpartei zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung der Sozialistischen Partei trug mit dazu bei, dass der Linksblock bei den [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1921|Parlamentswahlen 1921]] seine parlamentarische Mehrheit verlor. Zwar wurde der PS erneut stärkste Kraft, die Kommunisten gewannen aber ebenfalls 22 Mandate und die [[Radicales|Radikalen]]  erlitten schwere Verluste. Relativer Sieger der Wahl war die rechtsliberale [[Aliança Republicana]], die sich auf 74 Mandate verbessern konnte und nun mit den Parteien des Linksblocks eine Regierung der Großen Koalition ([[Governo del Largo Horizonte]]) unter dem Radikalen [[António Diaz]] bildeten. Die neue von der gemäßigten Linken zur gemäßigten Rechten reichende Regierung ergänzte die laizistischen Reformen und trug damit erheblich zu deren Etablierung bei. Die Regierung Diaz scheiterte zwar Anfang 1924, jedoch amtierten bis 1925 noch weitere Linksblock-Regierungen, die teilweise von den Liberalen toleriert wurden. Im Februar 1924 wurde mit [[Santiago Laval]] erstmals in der Geschichte der bürgerlichen Republik ein Sozialist Regierungschef, seine Regierung zerbrach aber bereits nach wenigen Monaten. Bis zur [[Parlamentswahl 1925]] amtierte schließlich eine Minderheitsregierung ohne sozialistische Beteiligung unter dem Radikaldemokraten [[Angel Colón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ära der wechselnden Rechtskoalitionen (1925-1929) ==== &lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Linken und der laizistischen Parteien hatte in Kombination mit dem neuen Verhältniswahlsystem innerhalb der Rechten zu einem Umstrukturierungsprozess geführt. Vor allem ging es um eine festere Organisationsstruktur der zuvor zersplitterten Rechten. Nach den verlorenen Parlamentswahlen 1917 und 1921 reorganisierte sich die katholische Rechte schließlich in der [[Unión Popular]], die als straff organisierte Massenpartei nach Vorbild des erfolgreichen [[Partíu Socialista]] aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unión Popular]] konnte schließlich erfolgreich die Katholiken im Land mobilisieren und auf diese Weise die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|Parlamentswahl des Jahres 1925]] für sich entscheiden. Mit 148 Abgeordneten wurden die Katholiken knapp stärkste Kraft im Parlament und unterbreiteten den geschwächten [[AR|Liberalen]] ein Angebot zur Zusammenarbeit. Präsident Sánchez ernannte jedoch den Führer der liberalen [[AR|Republikanischen Allianzpartei]] [[Daniel Laponte]] zum Ministerpräsidenten einer liberal geprägten Minderheitsregierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre waren von Auseinandersetzungen zwischen der liberal-katholischen Parlamentsmehrheit und dem linksbürgerlichen Präsidenten geprägt, der auf eine persönliche Teilnahme an der Regierung drängte und sich als Gegengewicht zum Parlament verstand. Im Frühjahr 1926 provozierte Sánchez eine regelrechte Verfassungskrise, als er bei einer Kabinettsumbildung sämtliche Ministerkandidaten der [[UP|katholischen Volksunion]] zurückwies, woraufhin Ministerpräsident [[Daniel Laponte]] seine Demission einreichte. Zum Nachfolger ernannte Sánchez den liberalen Außenminister [[Luciano Capón]], der schließlich eine Minderheitsregierung der Mitte bildete, die vom [[Partíu Radical]] und von der [[Aliança Republicana]] getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1926|Präsidentschaftswahl im November 1926]] gelang es der rechtsgerichteten Parlamentsmehrheit, mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Mitglied der katholischen [[Volksunion]] zum Präsidenten der Republik zu wählen. Scalfín konnte sich unter anderem gegen Amtsinhaber [[Cristoval Sánchez]] durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umgebildeten [[Kabinett Capón II|zweiten Regierung Capón]] gehörten nun erstmals auch Minister der Volksunion an, darunter Parteichef [[Estefán Gaeta]] als [[Finanzminister]]. Im Februar 1927 wurde Gaeta schließlich selbst zum Ministerpräsidenten einer katholisch geführten Koalitionsregierung ernannt ([[Kabinett Gaeta]]), die sich auf den &amp;quot;Nationalen Block&amp;quot; im Parlament stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1929-1934) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Deschanel1.jpg|thumb|150px|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]], [[Präsident der Republik]] (1929-1936)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren komplizierter Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung brachte die [[Parlamentswahl 1929]] eine deutliche Mehrheit für die Parteien der katholischen und liberalen Rechten. Nach dem Tod von Präsident [[Domênco Scalfín]] wurde schließlich der konservative Ministerpräsident [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als Kandidat des [[Bloco Nacional|Nationalen Blocks]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Gaeta trat mit dem Willen an, eine starke und politische Präsidentschaft ins Werk zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise stürzte Sagradien 1930 in eine schwere Krise. Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahr 1931 rapide an und die Wirtschaftsleistung nahm ab. Soziale Krisen überströmten das Land. Die Regierung von [[Dián César Iruain]] setzte jedoch auf eine Sparpolitik, um die eigene Finanzierungskrise zu überwinden, suchte gleichzeitig aber durch protektionistische Maßnahmen die eigene Wirtschaft zu schützen. Als die Parlamentsmehrheit ihre Unterstützung für diese Politik im Herbst 1931 aufgekündigt hatten, musste Iruain zurücktreten. Zum Nachfolger berief Präsident Gaeta Rechtsliberalen [[Daniel Laponte]]. Stärker als die Vorgängerregierung verfolgte die neue Mitte-Rechts-Regierung eine Deflations- und Austeritätspolitik, die die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise nochmals verschlimmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1932 reichte Laponte seinen Rücktritt ein und wurde durch den parteilosen Notenbankchef und Finanzminister [[Sergio Rafael Dini]] ersetzt, der eine &amp;quot;Expertenregierung&amp;quot; anführte. Bei [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|vorgezogenen Neuwahlen im April]] setzte sich der konservative [[Bloco Nacional]] unter Führung der [[Volksunion]] als stärkste Kraft durch und bildete eine neue Rechtsregierung. Der Regierung des Konservativen [[Manuel Sants-Igualde]] gelang es nun, mit einem stärker auf sozialen Ausgleich ausgerichteten Programm, eine neue Mehrheit hinter sich zu bringen, da sich erstmals auch die Sozialisten bereit fanden, mit der Rechten zusammenzuarbeiten und der Regierung außerordentliche Vollmachten zur Behebung der sozialen Krise zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstkrise 1934 ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Ciampi.jpg|thumb|150px|[[Sergio Rafael Dini]], [[Ministerpräsident]] (1932 und 1941-1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anhaltende soziale Notlage führte im ganzen Land zu einer Radikalisierung der politischen Situation. Angeheizt durch die sozialen Missstände florierten die rechten [[Aktionstruppen]], die ständig wuchsen und neue Anhänger der verarmten Mittelschichten anlockten. Die kommunistischen [[Rote Garden|Roten Garden]] stellten sich den rechten Aktionstruppen entgegen und versuchten vielerorts, die Revolution auszulösen. Die Regierung Sants-Igualde reagierte – von Präsident Gaeta bestärkt – mit eiserner Hand gegen die Rotgardisten, während die Truppisten vielerorts freie Hand erhielten. Die Politik gegenüber der radikalen Rechten blieb daher ambivalent. Ein erster Höhepunkt der Gewalt war die Ermordung des Kommunistenführers [[Lorenzo Sabal]] im September 1934. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krise steigerte sich von da an bis Ende Oktober 1934 zu einer handfesten Systemkrise. Auslöser war die Festnahme einer kleineren Gruppe von Faschisten, die für den Mord an Sabal verantwortlich gemacht wurden. Die faschistische [[Schwarze Division]] unter der Führung von [[León Francês]] organisierte daraufhin Straßenproteste gegen die &amp;quot;unnationale Verschwörung&amp;quot; und forderte die Entlassung des Polizeipräsidenten. Als die Regierung daraufhin per Eil-Dekret ein Verbot der [[Divisonisten]] und mehrerer truppistischer Organisationen verabschiedete, eskalierte die Situation. Francês zog mit den Demonstranten am Abend des 1. November unter Schutz der Truppisten in Richtung Präsidentenpalast und forderte dort von Präsident [[Gaeta d'Alejandro]] die Ernennung Francês' zum Regierungschef. Trotzdem zögerte die Regierung Sants mit dem Einsatz bewaffneter Truppen, da sie sich der Loyalität der Staatsorgane nicht mehr sicher war. Stattdessen bat Sants Präsident Gaeta darum, den Ausnahmezustand zu erklären. Dieser reagierte am Morgen des 2. November 1934 und übetrug die Exekutivgewalt auf General [[Alfonso Cabarel]], der mit Armeetruppen anrückte. Unter dem Eindruck der gesteigerten militärischen Präsenz löste sich der rechtsgerichtete Demonstrationszug auf. Francês und mehrere Mitstreiter wurden festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfrontwahl 1936 ====&lt;br /&gt;
Die Krise 1934 hatte vor allem innerhalb der politischen Linken für Aufregung gesorgt und die sich seit 1932 vollziehenden Annäherungsprozesse zwischen den zerstrittenen Linksparteien beschleunigt. Treibende Kraft des Sammlungsprozesses war der Sozialistenführer [[Santiago Laval]], der angesichts der Gefahr von Rechts und der anhaltenden sozialen Krise eine vereinigte republikanische Linke zur Abwehr rechter Angriffe auf Republik und Arbeiterschaft zu organisieren suchte. In Person des neuen KP-Chefs [[Narcís Colom]] fand Laval schließlich einen Mitstreiter, der die Kommunisten erstmals für die republikanische Zusammenarbeit öffnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|Aprilwahlen 1936]] bildeten die sagradischen Sozialisten unter [[Santiago Laval]], die Kommunisten Coloms und die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] unter [[Angel Colón]] ein linkes Wahlbündnis, den [[Frente Popular]] (Volksfront), der geschlossen gegen die Parteien der Rechten antreten sollte. Aus den Wahlen ging schließlich die oppositionelle [[Volksfront]] aus [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalen]] als deutlicher Sieger hervor. Zum ersten mal fand sich nun eine linke Mehrheit unter Einschluss der Kommunisten für eine Regierungsbildung bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einerkurzzeitigen Blockade zwischen der neuen linken Parlamentsmehrheit und dem katholisch-konservativen Präsidenten. Gaeta verzögerte die Regierungsbildung bis zur [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1936|Präsidentschaftswahl im Juni 1936]], indem er nacheinander mehreren Kandidaten der [[Radikale Partei|Radikalen Partei]] die Ministerpräsidentschaft einer Technokratenregierung antrug, die aber zur Volksfront standen und eine Regierungsbildung ablehnten. Im Juni ernannte Gaeta schließlich den [[Partíu Radical Independiente|unabhängigen Radikalen]]-Politiker [[Julen Cajanier]] zum Ministerpräsidenten, der aber schon nach wenigen Tagen im Amt wieder gestürzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1936|Präsidentschaftswahl im August 1936]] wurde die Blockade schließlich aufgelöst und die Nationalversammlung wählte den mit der Mehrheit der Volksfrontparteien den sozialistischen Kandidaten [[Santiago Laval]] zum neuen Präsidenten der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft Laval und Golenkrise (1936-1937) ====&lt;br /&gt;
Mit [[Santiago Laval]] zog zum ersten Mal ein Sozialist in den [[Plazarenya]]-Palast ein, ein entscheidender Schritt zur vollständigen Integration der sozialistischen Bewegung in den parlamentarischen Staat. Laval ernannte eine sozialistisch-radikale Minderheitsregierung unter Führung des rechten Sozialisten [[José António Saviola]], in der die meisten und die einflussreichsten Ministerien von erfahrenen Ministern des [[Partíu Radical]] geführt wurden. Zwar blieb der [[Partíu Comunista Sagradês|Partíu Comunista]] außerhalb der Regierung, unterstützte diese aber im Parlament. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung Laval-Saviola führte zahlreiche Reformen durch. Sie erließ ein allgemeines Streikrecht, führte die 40-Stunden-Woche ein und erhöhte die Löhne im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Schlüsselindustrien wurden sozialisiert. Zudem trat anstelle der kirchlich und gewerkschaftlich organisierten &amp;quot;Arbeitslosenhilfefonds&amp;quot; erstmals eine staatliche Arbeitslosenversicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hatte die Volksfront von Beginn an mit großen außen- und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der schwelende [[Golische Bürgerkrieg]] drohte immer mehr auf sagradischen Boden überzuschwappen. Die unter Kommunisten gehegten Sympathien für die Unabhängigkeit Golens belasteten die Beziehungen innerhalb der sagradischen Regierung ebenso wie zwischen Sagradien und der mikolinischen Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]]. Als die Regierung Saviola es ablehnte, eine Reihe nach Sagradien geflüchteter, des Hochverrats angeklagter Golen an Mikolinien auszuliefern, kam es im Sommer 1936 - nur wenige Wochen nach dem Machtwechsel zur Linken – zu einer heftigen diplomatischen Krise ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen auf sagradisches Staatsgebiet vordrangen, um golische Terroristen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwurf an die sagradische Regierung, der Lage selbst nicht Herr werden zu können, übernahmen die mikolinischen Truppen binnen weniger Tage die [[Provinz Pexace]] sowie den Westen der [[Escada]]. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, jedoch zu keiner Kriegserklärung. Der Völkerbund erwirkte einen dreimonatigen Waffenstillstand ([[Marrel-Moratorium]]), in dem es aber zu mehreren kleineren Zusammenstößen kam. Erst unter intensiver Vermittlung der internationalen Mächte unter Androhung eines internationalen Krieges erreichte die Staatengemeinschaft den Rückzug Mikoliniens aus den besetzten Gebieten mit Ausnahme kleinerer Stützpunkte im [[Celistal]] und Teilen des [[Ambristals]], die noch weitere Jahrzehnte besetzt blieben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Lösung dieser Frage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der Golenkrise wurde als schwere Niederlage der neuen Linksregierung gewertet, der ihr abwartendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wurde. Abgesehen davon, dass die pazifistischen Sozialisten eine kriegerische Auseinandersetzung ablehnten, waren der Regierung aber weithin die Hände gebunden, da sich das Militär vielerorts kaum bereit zeigte, den Befehlen des sozialistischen Verteidigungsministers zu gehorchen. Es zeigte sich das schwere Autoritätsproblem, das die Volksfrontregierung von Beginn an gegenüber Teilen des Militärs besaß, auch wenn sich der Großteil des Militärs noch loyal zeigte und es in der Folge zu einer Reihe von Disziplinarverfahren gegen renitente Offiziere kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auflösung der Volksfront und Laval-Attentat (1937-1938) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Laval1.jpg|thumb|150px|[[Santiago Laval]], [[Präsident der Republik]] (1936-1938)]]&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung führte zu einer Machtverschiebung innerhalb der sagradischen Rechten, wo radikale antikommunistische und autoritäre Kräfte zunehmend an Einfluss gewannen. Der auf dem Parteitag der [[Volksunion]] in [[Noyar]] Ende 1936 zum Parteichef gewählte [[Manuel Sants-Igualde]] vertrat das Konzept einer Verfassungsreform zur Stärkung der präsidialen Exekutive gegenüber dem Parlament und der Berücksichtigung korporatistischer Elemente in der Verfassung, um die Herrschaft der Linksparteien im Parlament einzuschränken. Die Rechten hofften vor allem, die Einführung einer Direktwahl zum Präsidentenamt könnte ein rechtes Gegengewicht gegen die Parteien der Linken schaffen und die Volksfrontmehrheit aufbrechen. Während sich diese Positionen noch auf dem Boden der parlamentarischen Verfassung befanden und weitverbreitete Reformvorstellungen reflektierten, setzten sich Teile der Parteijugend der UP, der sogenannten [[Jungzirkel]] für einen deutlich weitergehenden Verfassungsumbau in Richtung einer autoritären Herrschaft ein. Diese Radikalen gewannen zwar Ende der 1930er Jahre an Einfluss, ohne sich aber gegenüber den gemäßigten Kräften in der Partei durchsetzen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an sah sich die Regierung der Volksfront heftigen Angriffen von bürgerlicher Seite und aus dem Kreis der Unternehmerverbände ausgesetzt. Im Parlament verweigerten die katholische Rechte und weite Teile der Liberalen der Regierung jegliche Zusammenarbeit. Hinzu kamen bald nach ihrer Bildung bereits heftige Spannungen innerhalb des Linksbündnisses, vor allem zwischen gemäßigten und bürgerlichen Kräften und dem radikalen Flügel der Kommunisten. Auch bezüglich des 1936 ausgebrochenen Spanischen Bürgerkriegs geriet die Volksfrontregierung in Schwierigkeiten. Während Sozialisten und Kommunisten eine Beteiligung Sagradiens auf Seiten der republikanischen Kräfte forderten, lehnten die Radikalen eine solche ab und stellten die Regierung in Frage. Die [[Kabinett Saviola|zweite Regierung Saviola]], seit April 1936 im Amt, sowie die [[Kabinett Colón II|Nachfolgeregierung unter Angel Colón]] einigten sich daher auf eine Nicht-Intervention, womit das Volksfrontbündnis mit den Kommunisten endgültig zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Opposition forderte von Laval die sofortige Ernennung einer Regierung der Rechten und die Auflösung der Nationalversammlung. Laval suchte aber vergeblich nach neuen Mehrheiten und betraute nacheinander mehrere Politiker der Mitte mit der Bildung einer Koalition der Einheit, die jedoch alle scheiterten. Als Folge löste der Präsident schließlich die Kammern auf und setzte Neuwahlen zum Parlament an. Die Regierung Colón blieb vorerst geschäftsführend im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung Lavals führte zu heftigen verbalen Angriffen der Rechten auf den Präsidenten, der als einseitig und klassenkämpferisch diffamiert wurde. Im aufgeheizten Klima des Wahlkampfs wurde Laval schließlich am Abend des 21. Februar auf offener Straße angeschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Präsident. Als Attentater wurde ein Mitglied der faschistischen [[División Negra]] überführt, die trotz Verbots 1936 im Untergrund weiterarbeitete. Als Interimspräsident wurde der liberale Präsident des [[Rat der Republik|Rats der Republik]] [[Luciano Capón]] vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen 1938 und Regierung Sants ====&lt;br /&gt;
Aus den [[Aprilwahlen 1938]] gingen schließlich die Parteien der Rechten als Sieger hervor. Die zerstrittenen Parteien der ehemaligen Volksfront dagegen erlitten eine klare Niederlage, die auch durch die nationale Anteilnahme am Tod des ersten sozialistischen Präsidenten der Republik nicht verhindert werden konnte. Zu stark war die Enttäuschung auch vieler Linker über den Bruch der Volksfront und ihre politische und ökonomische Bilanz. Interimspräsident [[Luciano Capón]] wurde von der Nationalversammlung zum neuen Staatspräsidenten gewählt, neuer Regierungschef wurde der Wahlsieger [[Manuel Sants-Igualde]]. Dieser regierte in der Folge mit einer konservativ-liberalen Mehrheit im Parlament und suchte, sein Vorhaben einer Verfassungsreform durchzusetzen, wurde aber durch seine liberalen Koalitionspartner blockiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sants setzte sich ein repressiver Kurs gegen radikale Kräfte auf der linken und rechten Seite durch. Gegenüber den Divisionisten legte Sants in der Folge eine harte Hand an den Tag und setzte das Verbot schließlich auch praktisch durch. [[León Francês]] blieb jedoch ohne Verurteilung, da er sich ins Ausland absetzen konnte. Gleichzeitig setzte die Regierung auch gegenüber der kommunistischen Linken auf repressive Maßnahmen und griff zum Instrument des Verbots und der Zensur im Namen von Republik, Staat und Volk. Die KPS blieb zwar von einem Verbot verschont, ihre Tätigkeit wurde aber stark limitiert und führende Politiker immer wieder wegen des Verdachts auf staatsgefährdende Tätigkeiten in ihrer Arbeit behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Sagradiens im Zweiten Weltkrieg (1940-1945) ===&lt;br /&gt;
==== Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Programm der „Comunión Nacional“ ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Brüning.jpg|thumb|150px|[[Manuel Sants-Igualde]], [[Präsident des Ministerrats]] (1938-1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der aggressiven Außenpolitik Hitlers reihte sich Manuel Sants in die internationale Reihe der Appeasement-Politiker ein und suchte einen Krieg zu verhindern. Auch nach dem Angriff Deutschlands auf Polen im Herbst 1939 erklärte der Ministerpräsident, keinen Grund für eine sagradische Intervention zu sehen. Sagradien blieb in der Folge neutral, steigerte aber die Rüstungsausgaben. Mit Beginn der Invasion Frankreichs durch deutsche Truppen im Mai 1940 stieg auch in Sagradien die Furcht vor einer Verwicklung in den Krieg. Die zahlreichen Anhänger eines Kriegseintritts auf Seiten der Alliierten verstummten mit zunehmendem Erfolg der Deutschen im Blitzkrieg. Der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland im Juni 1940 bestätigte die Regierung darin, dass ein neutrales Sagradien der beste Weg wäre, den befürchteten Angriff Deutschlands zu vereiteln. Am 1. Juni 1940 erklärte Premierminister Sants sein Programm der „Nationalen Kommunion“, in der das ganze Land die Integrität und Sicherheit der Nation verteidigen sollte. Im Zweiten Weltkrieg hielt das Land an der bewaffneten Neutralität fest und erklärte die Generalmobilmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach dem Waffenstillstand in Compiègne kam es am 30. Juni zu einer parlamentarischen Abstimmung über ein Ermächtigungsgesetz gegenüber der Regierung Sants, das der Exekutive erlauben sollte, exekutive und legislative Abwehrmaßnahmen gegen einen befürchteten deutschen Angriff zu ergreifen. Auch Bürgerrechte wie die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit sollten betroffen sein. Das Gesetz erhielt schließlich eine knappe parlamentarische Mehrheit, nachdem auch Teile des [[Partíu Radical]] zugestimmt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juni-Gesetze und Verschärfung der Situation ====&lt;br /&gt;
Mit dem durch den nationalen Notstand erklärten Juni-Gesetz 1940 schlug Sagradien in der Bedrohungssituation einen zunehmend autoritären Weg ein. Die Befugnisse der Regierung wurden extensiv gebraucht und die Presse deutlich eingeschränkt. Die öffentliche Meinung wurde durch Zensur kontrolliert, extremistische und staatsgefährdende Propaganda wurde grundsätzlich verboten. Dazu gehörte auch, dass Aktivitäten der Linksparteien zunehmend kriminalisiert wurden. Sozialistische Versammlungen wurden mit der Begründung aufgelöst, sie dienten dem Feind als Angriffsgrund und zwängen Sagradien in den Weltkrieg. Nach anhaltenden Protesten der Sozialisten folgten im August 1940 schließlich weitere Restriktionen gegen führende Politiker des [[Partíu Socialista]] und der Kommunisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Winter 1939/1940 wurden in Sagradien insgesamt zwölf Internierungslager errichtet, in denen im Laufe der Jahre Kriegsflüchtlinge, gestrandete ausländische Soldaten, aber auch Kommunisten, Syndikalisten und Pazifisten festgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm der &amp;quot;Comunión Nacional&amp;quot; stärkte zwar einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter Volksschichten im Zeichen der außenpolitischen Bedrohung, führte aber auch zu einer Exklusion opponierender Kräfte aus dem nationalen Konsens. Im Inneren kam es zudem zu Notstandsmaßnahmen, die die republikanischen Freiheitsrechte der Bevölkerung merklich einschränkten. Als Geheimdienst im Inneren fungierte dabei die [[Policía Interior de Securitá]] (PIS), neben der unabhängig der [[Ordre Secreto]] besondere Funktionen übernahm und direkt dem Premierminister unterstand. Vor allem Kommunisten und Trotzkisten, aber auch bekennende Faschisten gerieten ins Fadenkreuz der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den weiteren Kriegsverlauf sollte die Kontrolle über den [[Bretagnekanal]] werden, weswegen beide Kriegsseiten aktiv um die Gunst der Sants-Regierung in Sagradien warben. Bereits im Frühjahr 1940 hatte es britische Pläne gegeben, eine Invasionsarmee in die sagradische Bretagne zu entsenden, um den wichtigen Kanal unter Kontrolle zu bringen, ehe dies die Deutschen tun konnten. Diese wurden mit Rücksicht auf Sagradiens offiziellen diplomatischen Status aber nicht durchgeführt. Im Laufe des Jahres 1941 begann sich die öffentliche Meinung in Sagradien zum Krieg zu drehen. Die Zugeständnisse an Deutschland, mit dem Ziel die Neutralität zu wahren, wurden auch innerhalb der Nationalen Kommunion zunehmend unpopulär. Dazu kamen anhaltende Verletzungen der sagradischen Neutralität durch – angeblich versehentliche – deutsche Angriffe aus der Luft und auf See sowie Versuche, das Land durch Spione zu infiltrieren. Der Druck auf Sants, Deutschland den Krieg zu erklären, wurde in der zunehmend anti-deutsch gestimmten Öffentlichkeit immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Angriff Japans und Kriegseintritt ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poher.jpg|thumb|150px|[[Luciano Capón]], [[Präsident der Republik]] (1938-1945)]]&lt;br /&gt;
Es kam in der Folge zu Spannungen zwischen Sants und Präsident [[Luciano Capón]], der sich stärker an die Alliierten anlehnte und vor allem Großbritannien Unterstützung gegen die deutsche Bedrohung versprach. Ausschlaggebend für den Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg waren aber schließlich die Ereignisse in Übersee. Bereits seit längerer Zeit hatte sich das Verhältnis Sagradiens zu Japan verschlechtert, nachdem es zu Vorfällen im Pazifik gekommen war. Dem Überfall Japans auf Pearl Harbour am 7. Dezember folgte wenige Stunden später schließlich der Angriff japanischer Truppen auf [[Sagradisch-Ostindien]] als Teil des japanischen Südostasien-Kampagne gegen die britischen, niederländischen, amerikanischen und sagradischen Besitzungen in Südostasien. Binnen weniger Wochen wurden die Inseln schließlich von Japan besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Reaktion auf den Überfall erklärte die sagradische Nationalversammlung in einer Sondersitzung am 8. Dezember 1941 dem Kaiserreich Japan den Krieg. Die folgenden diplomatischen Versuche der Regierung Sants-Igualde, den Krieg auf Übersee zu beschränken, schlugen fehl. Präsident Capón und der amerikanische Präsident Roosevelt versprachen sich gegenseitige Unterstützung und am 11. Dezember erklärten Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten sowie der Sagradischen Republik den Krieg. Sofort nahmen deutsche Truppen schlagartig [[Fidelfe]] und weitere Städte an der sagradischen Ostküste ein, um sich den Zugang zum Kanal zu sichern ([[Operation Roderich]]). Binnen weniger Tage brachten deutsche Truppen nun große Teile des sagradischen Nordostens unter ihre Kontrolle. Die Angriff auf Sagradien führte schließlich am 15. Dezember zum Rücktritt der Regierung Sants, deren Neutralitätspolitik als gescheitert galt. Zum Nachfolger ernannte Capón den parteilosen Finanzminister [[Sergio Rafael Dini]]. Sants blieb zwar Chef der Comunión, verlor ohne Regierungsamt aber zunehmend an Einfluss. Mit dem Kriegseintritt ging die Entscheidungsgewalt zudem wesentlich auf Präsident [[Luciano Capón]] und den Oberbefehlshaber General [[Oscar Taglle Rodríguez]] über. Dagegen verlor die [[Nationale Kommunion]] schnell an Einfluss und wurde de facto aufgelöst. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde zudem ein Kriegskabinett gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1942 unterzeichnete die Sagradische Republik die Erklärung der Vereinten Nationen und wurde damit auch formell Teil der Alliierten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutschen setzten im April 1942 im Nordosten des Landes den entlassenen Stellvertreter Manuel Sants [[Caro Mêstre]] als Chef einer Gegenregierung mit Sitz im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] ein ([[Regierung von Fidelfe]]), die als deutsche Marionettenregierung fungierte. In den besetzten Gebieten begannen die Deutschen – unterstützt von sagradischen Kollaborateuren – mit der Verfolgung der sagradischen Juden. Gleichzeitig bildete sich eine [[Resistença|Widerstandsbewegung]], die vor allem von [[PCS|Kommunisten]] und [[PS|Sozialisten]] getragen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Partisanenbewegung gelangen wichtige Schläge gegen die Deutschen. Unterstützt wurden sie durch eine allgemeine Streikwelle, die das Regime in Fidelfe nachhaltig destabilisierte. Der Landung der Allierten in der Normandie am 6. Juni 1944 folgte der endgültige Sieg der sagradischen Truppen und der Alliierten gegen Deutschland und die Mêstre-Kollaborateure. Die Kapitulation der letzten Regierungstruppen der Regierung von Fidelfe im August 1944 gilt als endgültiges Ende des Zweiten Weltkriegs auf sagradischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
=== Sagradien in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
==== Begründung des Nachkriegskonsenses (1945-1949) ====&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der gesamten Exekutivgewalt auf die [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] im Januar 1945 begann in Sagradien der zivile Wiederaufbau. Der Kriegszustand wurde beendet und die historische Zäsur zu einer Neubegründung der demokratischen Republik genutzt. Durch die Bedrohung des Krieges hatte sich nach den Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahre erstmals wieder ein nationaler Konsens etabliert, der genutzt werden sollte, auch dauerhaft ein Klima der Aussöhnung und der Zusammenarbeit über Lager und Klassen hinweg zu erreichen. Die Bürgerrechte wurden wieder in vollem Umfang eingesetzt und die verschärften Gesetze gegen Staatsfeinde wieder entschärft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kam es schließlich erstmals seit 1938 wieder zu einer [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahl]]. Stärkste Kraft wurde die christdemokratische [[Volkspartei]] vor der [[PSU|Sozialistischen Partei]].&lt;br /&gt;
Aus den beiden katholischen Parteien, der konservativen [[Volksunion]] und der linkskatholischen [[PDP]], war mit dem [[Partíu Popular de Convergência]] eine stark von der katholischen Soziallehre geprägte christdemokratische Sammlungspartei entstanden. 1947 folgte eine Neugründung im linken Lager, wo sich die [[PS|Sozialistische Partei]] mit kleineren Mitte-Links-Gruppierungen zur [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] vereinigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag nach ihrer Konstituierung wählte die Versammlung 1945 [[Sergio Dini]] zum neuen Staatspräsidenten Sagradiens und den ehemaligen Ministerpräsidenten [[José António Saviola]] vom linksliberalen [[Partíu Radical]] zum neuen Präsidenten der Ministerrats, der die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; aus Sozialisten, Christdemokraten, Kommunisten und Radikalen fortführte. In der Opposition dazu standen lediglich die konservativ-liberale Rechte, die jede Zusammenarbeit mit der kommunistischen Linken ablehnte, sowie mehrere Splitterparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg hatte erreicht, dass die scharfen politischen und sozialen Konflikten der 1930er Jahre, die vor allem zwischen Linken und Rechten ausgefochten wurden, nun einem breiten nationalen Konsens und der Bereitschaft zur lagerübergreifenden Zusammenarbeit Platz machten. Die Partner der &amp;quot;Demokratischen Koalition&amp;quot;, von Kommunisten bis zu Katholiken, einigten sich daher auf ein umfassendes Wirtschaftsprogramm, das [[Sagradien]] zu einer gemischten Ökonomie aus marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen Elementen machen sollte. Der Markt, so der Konsens, sollte durch einen starken Staat gebändigt werden. Zugleich führte die Demokratische Koalition die Tariffreiheit ein, erließ eine gesetzliche Mindestlohnregelung und einigte sich auf einige zentrale Verstaatlichungen. Dazu gehörte die Verstaatlichung des Energiesektors (vgl. [[Coesa]], [[SagraGas]]), der Montanindustrie (vgl. [[Sagracêr]], [[Ferrocel]]) sowie der Luftfahrt (vgl. [[Sagradêsa d'Aviación]]). Die Eisenbahn ([[RNFS]]) war bereits 1936 verstaatlicht worden. Die Automobilbranche wurde teiverstaatlicht (vgl. [[Zeda]], [[Cifa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gelang es der neuen Regierung, zentrale Streitfragen der Zweiten Republik im breiten Konsens zu lösen und die Polarisierung zwischen der Linken und der Rechten zumindest für eine gewisse Zeit lang zu überwinden. Gleichzeitig wurde an die Politik der [[Volksfront]]regierung der Dreißiger Jahre angeknüpft und der noch junge sagradische Wohlfahrtsstaat ausgebaut, der in den Folgejahren als Basis des ökonomischen Aufschwungs betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsrevision 1949/50 ====&lt;br /&gt;
Auch Verfassungspolitisch wagten die Koalitionäre Neuland und machten sich an eine umfassende Revision der [[Verfassung von 1893]], die vor allem der politischen Instabilität der vergangenen Jahrzehnte Abhilfe schaffen sollte. Zentrales Ziel der Reform war es, den Verfassungstext zu aktualisieren und zu modernisieren. Wichtigstes Vorhaben war es daher, einen Grundrechtekatalog in die Verfassung aufzunehmen, der die nur rudimentären Bestimmungen der Verfassung von 1893 umfassend ergänzen sollte. Dem Geist des Nachkriegskonsenses entsprechend wurde nun auch die Sozialpflichtigkeit des Eigentums festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich sollte aber auch die Regierungsstabilität erhöht und die Macht der parlamentarischen Exekutive gestärkt werden. Erstmals überhaupt wurde das Amt des Ministerpräsidenten auch offiziell in den Verfassungstext aufgenommen. Der Präsident der Republik ernannte zwar weiterhin die Minister, allerdings auf Vorschlag des Ministerpräsidenten, dessen faktisch bereits bestehende Rolle als Regierungschef damit konstitutionell verankert und zusätzlich gestärkt wurde. Schließlich sollte er die Politik der Regierung leiten und die Gesamtverantwortung tragen. Das Instrument des Misstrauensvotums wurde ausdrücklich an eine absolute Mehrheit der Abgeordneten gegen die Regierung gebunden, sodass das Prinzip des negativen Parlamentarismus auch formell in die Verfassung geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsens bestand zudem darin, dass der Senat, bisher gleichberechtigte zweite Kammer, an Kompetenzen einbüßen sollte, um die Handlungsmöglichkeiten der Regierungen zu erhöhen. Während aber Kommunisten und Sozialisten eine ersatzlose Abschaffung des Senats und den Übergang zum Einkammer-System befürworteten, wollten die bürgerlichen Parteien an der zweiten Kammer festhalten. Als Kompromiss einigte sich die gemeinsame Verfassungskommission der Nationalversammlung schließlich darauf, den Senat zu reformieren und zentraler Kompetenzen zu berauben, aber nicht gänzlich abzuschaffen. Aus dem symmetrischen wurde so ein asymmetrischer Bikameralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1949]] entschieden die Wähler mit deutlicher Mehrheit für die Parteien, die sich für die Verfassungsrevision aussprachen. Die neu gewählte [[Nationalversammlung]] verabschiedete das Verfassungsgesetz schließlich am 30. August 1949 mit deutlicher Mehrheit und gab es damit zur Volksabstimmung frei. In einem Referendum am 1. November 1949 sprachen sich fast 80 Prozent der sagradischen Wähler für den neuen Verfassungstext aus, der daraufhin zum 1. Januar 1950 in Kraft trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beginn der Ära Luciaro (1948-1953) ====&lt;br /&gt;
Bereits vor der Verabschiedung der neuen Verfassung war die Nachkriegskoalition aus Christdemokraten, Liberalen, Sozialisten und Kommunisten im Zuge des beginnenden Kalten Kriegs zerfallen. Die Frage der Westbindung der Regierung, vor allem der Inanspruchnahme der amerikanischen Marshallplan-Hilfe führte schließlich zum Bruch mit den Kommunisten, die das Kabinett im März 1947 verlassen mussten. Danach wurde die Koalition als ''Zentrumsblock'' ohne die Kommunisten fortgesetzt. Nach einer Regierungskrise Ende 1948 - die Radikalen verließen vorübergehend die Regierungskoalition – wurde Ilpa als Ministerpräsident durch den Christdemokraten [[Paulo Luciaro]] abgelöst, blieb aber als Außenminister in der Regierung. Die Koalition blieb damit stabil und wurde auch nach der [[Parlamentswahl 1949]] zunächst fortgeführt, bei der die Christdemokraten sich als stärkste Kraft behaupten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaro und Ilpa beteiligte sich Sagradien wesentlich am Aufbau eines westlichen Militärbündnisses, so 1948 am Brüsseler Pakt mit Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten sowie 1949 an der Gründung der NATO. In der Folge gehörte Sagradien unter den überzeugten Europäern Luciaro und Ilpa zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und beteiligten sich an den Projekten weiterer europäischer Bündnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Amtszeit von Präsident [[Sergio Rafael Dini]] im Jahr 1950 fanden erstmals [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1950|Direktwahlen zum Präsidentenamt]] statt, bei denen der 81-jährige Dini auf eine Wiederwahl verzichtete. Bei der Wahl konnte sich der Kandidat der Radikalen, der ehemalige [[Außenminister]] und erste Generalsektetär der Vereinten Nationen, [[David Pizarro Cordês]] überraschend in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Amentino Xavier-Castrell]] durchsetzen. In der ersten Runde hatte er noch den zweiten Rang nur knapp vor Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] belegt. Mit dem Diplomaten Pizarro Cordês erhielt das Amt eine stark repräsentative Prägung. Pizarro Cordês suchte zwar außenpolitisch Akzente zu setzen, verzichtete innenpolitisch aber auf eine aktive Rolle und wurde auch nicht mit ernsthaften Regierungskrisen konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Christdemokratische Vorherrschaft (1953-1962) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|150px|[[Paulo Luciaro]], [[Präsident des Ministerrats]] (1948-1959)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Austritt der Sozialisten aus der [[Kabinett Luciaro III|Regierung Luciaro]] endete 1953 die Zeit der großen Koalitionsregierungen aus Christdemokraten, Sozialisten und Radikalen. [[Paulo Luciaro]] blieb aber Ministerpräsident mit Unterstützung der Links- und Rechtsliberalen in der [[Abgeordnetenkammer]]. Bei der [[Parlamentswahl 1954]] erreichte die [[Volkspartei]] mit 42 Prozent der Stimmen das bis heute beste Ergebnis einer einzelnen Partei bei nationalen Wahlen in Sagradien. Die oppositionelle sozialistische [[ASUL]] dagegen fiel unter die 30-Prozent-Marke zurück und verlor für Jahre den Anschluss an die Christdemokraten. Diese regierten in der Folge in einer konservativ-liberalen Regierung mit den Parteien des liberalen Wahlbündnisses [[Unión Democrática]], das sich anlässlich der Parlamentswahl um [[PRR]] und [[MRL]] gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch wurde nun im Bündnis mit den Liberalen eine stärker auf eine freie Marktwirtschaft ausgerichtete Politik verfolgt, ohne aber den Nachkriegskonsens aufzukündigen. Auf den sozialpolitischen Basisentscheidungen der Vorgängerregierungen gründend, wurde diese Politik von weiten Teilen der Bevölkerung als großer Erfolg empfunden, zumal der Nachkriegsboom nun in seine dynamischste Phase überging und für über ein Jahrzehnt wirtschaftliches Wachstum und soziale Sicherheit gleichzeitig ermöglichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch behielt die Regierung Luciaro jedoch den bisherigen Kurs bei und verfolgte weiterhin eine Politik der europäischen Integration. 1957 unterzeichnete Außenminister [[Carles María Ortega]] für Sagradien die Römischen Verträge, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft begründeten. Daneben bemühte sich die Regierung aber auch um eine Aussöhnung mit dem Nachbarn [[Mikolinien]], die 1955 schließlich in den [[Golische Verträge|Golischen Verträgen]] resultierte. Darin wurde die seit Jahrhunderten strittige Frage der Zugehörigkeit der golischen Gebiete endgültig geklärt und den in beiden Staaten lebenden golischen Minderheiten ebenso wie den sagradischen bzw. mikolinischen Minderheiten im jeweils anderen Staat umfassende Schutzrechte zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Christdemokraten wurde auch bei der [[Präsidentschaftswahl 1955]] sichtbar, bei denen sich der langjährige [[Bürgermeister von Semest]] und [[Senat]]spräsident [[Fernando de la Roya]] deutlich durchsetzen konnte. Der christlich-soziale Roya wurde schnell zu einer parteiübergreifenden Integrationsfigur für die gesamte Nation und füllte damit stärker als sein Vorgänger die Rolle eines Landesvaters aus. Obwohl ein Anhänger großer Koalitionen beließ er es bei der eingespielten Mitte-Rechts-Koalition unter Führung [[Paulo Luciaro]]s, der eindeutig die prägende Politikerpersönlichkeit des Jahrzehnts und der gesamten Nachkriegsphase darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luciaros Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 1958]] erneut eine deutliche Mehrheit in der Abgeordnetenkammer gewonnen hatte, wurde die Regierung zunächst unter Luciaros Führung fortgesetzt, doch mehrte sich allmählich Kritik am Regierungschef, bei dem zunehmend Alterserscheinungen sichtbar wurden. Luciaro übergab schließlich 1959 sein Amt als Regierungschef an den bisherigen Finanzminister [[Carles Angel Favale]], der sich parteiintern gegen Luciaros Favoriten [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und den Außenminister [[Carles María Ortega]] hatte durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende des sagradischen Kolonialreichs ===&lt;br /&gt;
Das sagradische Kolonialreich in Amerika, Afrika und Asien wurde nach dem 2. Weltkrieg schrittweise dekolonisiert. Ein wichtiger Schritt war dabei die Verfassung von 1949, in der die Überseekolonien zu autonomen Konföderationen der Sagradischen Republik mit eigenen Selbstverwaltungsrechten erklärt wurden. Ziel war es, die bisherigen Kolonien schrittweise und geordnet in eigene Verwaltung zu übergeben, ohne aber die geostrategische und ökonomische Bindung ans Mutterland ganz abreißen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Johannaren ====&lt;br /&gt;
Bereits die [[Volksfront]]regierung hatte mit der [[Johannarische Union|Johannarischen Union]] 1937 auf dem Boden der Kolonie [[Sagradisch-Ostindien]] einen semi-unabhängigen Staat im Pazifik geschaffen, innere Autonomie verliehen und damit den Grundstock für die Entwicklungen nach 1945 geschaffen. Die Entwicklungen auf den Johannarischen Inseln verliefen jedoch weniger stabil als erhofft. Mehrere Putschversuche führten 1948 schließlich zu bürgerkriegsähnlichen Aufständen. Massenproteste der Opposition gegen den autokratischen Machthaber [[James Motaro]] führten 1948 schließlich zum Aufstand und Bürgerkrieg, in dem sich die Befürworter der vollständigen Unabhängigkeit von Sagradien durchsetzen konnten. Die neue Regierung erklärte die Union für aufgelöst und rief die [[Johannarische Republik]] aus, die sich von Semest vollständig unabhängig erklärte. Die sagradische Regierung erkannte die Unabhängigkeit schließlich 1949 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Indien ====&lt;br /&gt;
Die Kolonialstädte in [[Sagradisch-Indien]] Vizagapatam, Masulipatnam und Cannanore wurden 1949 und 1954 per Vertrag an das unabhängig gewordene Indien übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Afrika ====&lt;br /&gt;
Als erste afrikanische Kolonie erhielt [[Sagradisch-Westafrika]] 1946 die Selbstverwaltung in Form der [[Westafrikanischen Föderation]] mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Regierung. Infolge eines Unabhängigkeitsreferendums ging aus der Föderation 1955 die unabhängige [[Republik Belhami]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr wie Belhami, 1946, erhielten auch [[Sagradisch-Ostafrika]] (Rovuma) und [[Cenâu]] die Selbstverwaltung, die zusammen die [[Konföderation von Rovuma, Niassa und Cenâu]] bildeten. 1955 erklärte sich Rovuma/Niassa schließlich im Einvernehmen mit der sagradischen Regierung für vollständig unabhängig und bildete den [[Rovuma|Staat Rovuma]]. Die zur Kolonie gehörende Insel [[Cenâu]] blieb jedoch auf eigenen Wunsch hin sagradisch und ist heute eines der [[Überseegebiete]] der Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde die [[Konföderation von Ríu Ogüé und Cabinda]] als selbstverwaltendes Gebiet auf dem Boden der beiden Kolonien [[Ríu Ogüé]] und [[Sagradisch-Kongo]] gegründet. Die Konföderation endete 1956 durch die erklärte Unabhängigkeit der [[Republik Oguana]]. [[Cabinda]] folgte wenig später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]], de facto bestehend aus den beiden Hafenstädten Hafun und Aluula, wurde 1949 in eine Konföderation der beiden Freistädte umgewandelt, die weiterhin mit Sagradien assoziiert bleiben sollten. Die Freistädte wurden jedoch 1960 nach Begründung der unabhängigen Republik Somalia auf dem Boden des britischen und des italienischen Teils annektiert und schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitgehend von Weißen bewohnte Siedlerkolonie auf den [[Inseln von Aziz]] wurde von Sagradien nicht als Kolonie, sondern als integraler Teil des Mutterlandes betrachtet und entwickelte keine vergleichbar starke Unabhängigkeitsbewegung wie auf dem afrikanischen Festland. Entsprechend war Aziz als eine der sagradischen Provinzen verfasst. Erst auf Druck einer zunehmend einflussreichen Autonomiebewegung hin erhielten die Inseln 1967 die innere Autonomie mit dem Status einer [[Sagradische Regionen|Autonomen Region]] der Sagradischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1960er und 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr der Sozialisten in die Regierung (1962-1967) ====&lt;br /&gt;
Unter Ministerpräsident [[Carles Angel Favale]] wurden zunehmend Probleme der deutlichen Vorherrschaft der Christdemokraten sichtbar. Anders als sein Vorgänger fehlten ihm wesentliche Integrationskompetenzen, stattdessen neigte der konservative Regierungschef eher dazu, das politische Feld zwischen Anhängern und Gegnern zu polarisieren. Es fehlte ihm aber auch an parteiinterner Macht zu einer starken Führung, die erst sich nach wie vor mit dem Parteivorsitzenden Luciaro teilen musste. In Kombination mit den Ansätzen einer gesellschaftlichen Liberalisierung gerieten die Christdemokraten nun in eine Krise, die bei der [[Parlamentswahl 1962]] zu deutlichen Verlusten für die Volkspartei führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kam es schließlich zur Bildung einer Großen Koalition aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter dem bisherigen Innenminister [[Martín Ánibal Costa]]. Zuvor hatten die Sozialisten ihre Regierungsbeteiligung von einer Ablösung Favales abhängig gemacht, woraufhin Präsident De la Roya den beidseitig akzeptablen Costa mit der Regierungsbildung beauftragt hatte. Favale blieb als Finanzminister im [[Kabinett Costa|Kabinett]], für die Sozialisten wurde [[Iacovo Del Pérez]] Vizepremier und Außenminister. Anders als zehn Jahre zuvor blieb die Zeit der nunmehrigen Großen Koalition aber nur eine Übergangsphase. Von Beginn an fehlte es den Koalitionspartnern an gemeinsamen Politikprojekten, die einen politischen Konsens und ein längerfristiges Regierungsprogramm begründet hätten. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt zerbrach die Koalition, woraufhin Präsident Roya mit Zustimmung der beiden Regierungsparteien erstmals die [[Abgeordnetenkammer]] auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Parlamentswahl 1963|Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer im Dezember 1963]] gingen schließlich erstmals in der Nachkriegszeit die Sozialisten als knapp stärkste Partei hervor. Deren Generalsekretär [[António Santiago]] erhielt von Präsident Roya den Regierungsbildungsauftrag und konnte sich nach schwierigen Koalitionsverhandlungen schließlich auf eine Koalition seiner [[ASUL]] mit den beiden liberalen Parteien [[PRD]] und [[UDS]] einigen. Die innerlich zerstrittenen Christdemokraten dagegen wurden erstmals überhaupt in der Nachkriegszeit in die Opposition verbannt, wo ein schwieriger Neuordnungsprozess und ein handfester Machtkampf um die Parteiführung ausgetragen wurden. Aus diesem ging schließlich [[Carles Angel Favale]] als Sieger hervor, der 1964 die Führung von Partei und Opposition übernahm. Sein Konkurrent [[Carles María Ortega]] konnte sich dagegen bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] als Nachfolger von Ariel de la Roya durchsetzen, der nach zehn Jahren nicht erneut kandidieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der Sozialisten wurde die große Linie der bisherigen Nachkriegspolitik im Grunde fortgesetzt. Vor allem außenpolitisch knüpfte die Mitte-Links-Koalition an die Politik der Vorgängerregierungen an und suchte sowohl die europäische Integration als auch die Zusammenarbeit mit [[Mikolinien]] (in Form von Dreistaatengesprächen mit Mikolinien und [[Sancristo]]) fortzuführen. Die Koalition bemühte sich aber um eine innenpolitische Liberalisierung und setzte unter dem jungen [[Erziehungsminister]] [[Joán Caval]] eine umfangreiche Bildungsreform durch, die die höheren Bildungseinrichtungen stärker als bislang auch für Arbeiterkinder und Mädchen öffnen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungschef António Santiago verstarb im Juni 1964 nach nur wenigen Monaten im Amt an den Folgen eines Herzinfarktes. Nachfolger wurde sein Parteifreund und bisheriger Außenminister [[Iacovo Del Pérez]], der die Regierungskoalition mit den Liberalen fortsetzte. Diese geriet seit 1966 aber in zunehmende wirtschaftspolitische Gegensätze, nachdem es zu einer deutlichen Flaute in der Konjunktur gekommen war, die den Nachkriegsboom vorerst beendete. Da sich Sozialisten und Liberale nicht auf eine gemeinsame Lösung der Krise einigen konnten, zerbrach die Koalition Ende 1966. Dem Austritt der UDS-Minister aus dem Kabinett folgte Anfang 1967 schließlich ein Misstrauensvotum gegen Del Pérez in der Abgeordnetenkammer, woraufhin Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament vorzeitig auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konservative Regierung und gesellschaftlicher Reformaufbruch (1967-1970) ====&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1967]] ging schließlich die oppositionelle [[Volkspartei]] wieder als Sieger hervor. Deren Vorsitzender [[Carles Angel Favale]] wurde zum zweiten Mal zum Regierungschef einer Koalition aus [[PPC]] und [[UDS]] ernannt, die jedoch von der Unterstützung der linksliberalen [[PRD]] abhängig war. Das politische Führungspersonal blieb damit im wesentlichen das Alte. Doch zeichnete sich bei der Wahl auch der Keim neuer politischer Instabilität ab. Mit der [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] des Publizisten [[António Blanxard Rovira]] zog eine neue populistische Kraft ins Parlament ein, die vor allem die Unsicherheit großer Teile der Bevölkerung mit der zunehmenden Modernisierung des Landes und der sich abzeichnenden gesellschaftlichen Liberalisierung repräsentierte. Mit Parolen gegen den angeblich sozialistischen Konsens der dominierenden Parteien und gegen die Steuerlast des Sozialstaates bediente die Bewegung Ressentiments und Abstiegsängste besonders des zunehmend marginalisierten Alten Mittelstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite drängte aber ein zunehmender Teil der Bevölkerung und der jüngeren Eliten auf weitergehende gesellschaftliche Reformen und eine Öffnung des als erstarrt empfundenen sozialen Systems und der moralischen Standards. Sichtbarster Ausdruck dieses Bestrebens wurde bald schon die linke Studentenbewegung, die in der neuen konservativ-liberalen Regierung und besonders in ihrem Chef Favale das kapitalistisch-reaktionäre Feindbild sah. Viele Protestaktionen richteten sich gegen den autoritären Geist der konservativen Gesellschaft, gegen den nach Meinung vieler Studenten und Intellektueller um sich greifenden Materialismus der Wohlstandsgesellschaft und gegen die sich ausbreitende Technokratie. Neben konkreten Zielen, wie Verbesserung der Studienbedingungen, Demokratisierung der Hochschulen sowie der Gesellschaft und einem Ende des Vietnamkriegs, standen auch unterschiedliche Forderungen nach einer anderen Gesellschaft und nach einer Überwindung der rigiden konservativen Sexualmoral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste der Studenten, die bereits Ende 1967 begonnen hatten und verschiedene Ziele gleichzeitig verfolgten, mündeten im Folgejahr schließlich in einer politischen Krise, nachdem es im April 1968 bei der Besetzung der [[Luis-Cavaller-Universität]] in [[Semest]] zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen war, bei denen ein Student tödich verletzt wurde. Es kam in der Folge zu heftigen Anschuldigungen gegen die Regierung und zu weiteren Demonstrationen, die im Juli schließlich in einer Regierungskrise mündeten, nachdem ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eine Mitschuld des damaligen Innenministers [[Santiago Quixón]] festgestellt hatte. Der Austritt der liberalen Minister aus der Regierung zwang [[Carles Angel Favale]] schließlich, Quixón und den zuständigen Staatssekretär zu entlassen und eine umfangreiche Aufklärung zuzusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52767</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-24T19:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52766</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-24T19:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;De-facto-Exekutive&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52765</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-24T19:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;De-facto-Exekutive&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52764</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-24T19:41:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;De-facto-Regierungschef&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52763</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52763"/>
		<updated>2020-01-24T19:41:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis María de Castós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Militär&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Aug 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Okt 1950&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Jun 1964&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Ministerpr%C3%A4sident&amp;diff=52762</id>
		<title>Sagradischer Ministerpräsident</title>
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		<updated>2020-01-24T17:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Liste der Regierungschefs der sagradischen Republik (1891-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PresidençadelCosellu.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtsinhaber'''&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Manuel Ramœs Iliega]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit Februar 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;'''Vorgängerin''': [[Mercé Serrat Cabarell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Funktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Regierungschef&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ernannt durch'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''abhängig von'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Abgeordnetenkammer]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''steht vor'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradischer Ministerrat]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kabinett Ramœs Iliega II]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtszeit'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''nicht festgelegt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:PalaciuValier.jpg|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Valier]], [[Semest]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Präsident''' oder die '''Präsidentin des Ministerrats''' (sagr. ''Presidente del Cosellu de Ministrœs'', kurz ''Presidente del Cosellu'', '''PreCos'''), im deutschen Sprachgebrauch oft als '''Sagradischer Ministerpräsident''' bezeichnet, ist der Regierungschef der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Er steht der sagradischen Regierung, dem so genannten [[Ministerrat]] vor und wird nach Art. 40 der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] durch den [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] ernannt. Der Präsident des Ministerrats wird nicht durch das sagradische Parlament gewählt, kann aber durch ein Misstrauensvotum der [[Abgeordnetenkammer]] gegen den Ministerrat zum Rücktritt gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtiger Amtsinhaber ist seit Februar 2018 der Vorsitzende der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]] [[Manuel Ramœs Iliega]]. Er folgte auf die [[ASUL|Sozialistin]] [[Mercé Serrat Cabarell]], die erste Frau im Ministerpräsidentenamt. Den Rekord für die längste Zeit als Ministerpräsident hält der [[PPC|Christdemokrat]] [[Paulo Luciaro]] (1948-1950, 1950-1959), gefolgt vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Joán Caval]] (1970-1979). Die kürzeste Amtsperiode füllte [[Julen Cajanier]] aus, der im Juni 1936 zum Ministerpräsidenten ernannt worden war und schon nach wenigen Tagen per Misstrauensvotum gestürzt wurde (er blieb aber noch bis August geschäftsführend im Amt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Präsidenten des Ministerrats ging aus der Position des [[Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien|Leitenden Ministers und Kronkanzlers]] hervor, der zu Zeiten der Monarchie die Regierung des Königs anführte. Ein entsprechendes Amt war zwar in der republikanischen [[Verfassung von 1893]] zunächst nicht vorgesehen, da formal der [[Präsident der Republik]] an der Spitze der Exekutive stand. Die entsprechende Funktion wurde aber bereits unter dem ersten Staatspräsidenten [[Luis Cavaller]] de facto eingeführt, der zunächst einen ''Vizepräsidenten'', später dann einen ''Präsidenten des Ministerrats'' als leitenden Minister ernannte. In der Folge entwickelte sich das Amt zur zentralen Leitungsfunktion innerhalb der parlamentarischen Regierung, da der Präsident des Ministerrats als verantwortlicher Kopf der Regierung und als Schaltstelle zwischen Parlament und Staatspräsident angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] wurde das zentrale Leitungsamt des Ministerpräsidenten schließlich auch de jure in die Verfassungsordnung aufgenommen, wo es seither eine zentrale Position einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ministerpräsident ganz vom Vertrauen des Parlamentes abhängt, bereits durch ein einfaches Misstrauensvotum gestürzt werden kann und de facto oftmals nur eine Minderheitsregieurng anführt, besitzt er im heutigen parlamentarischen System der Sagradischen Republik eine relativ starke Stellung. Dies hängt zum einen mit der parteipolitischen Verfasstheit der sagradischen Demokratie zusammen, sodass der Ministerpräsident gewöhnlich auch der Führer der stärksten Partei bzw. der Kandidat der Parlamentsmehrheit ist. Zum anderen basiert seine Stellung auf dem Prinzip des negativen Parlamentarismus, der in Sagradien praktiziert wird: Demnach amtiert ein Regierungschef, solange sich keine Mehrheit gegen ihn formt, sodass auch der politische Führer einer parlamentarischen Minderheitsregierung eine starke Exekutive anführen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssitz des sagradischen Ministerpräsidenten ist der [[Palâciu Valier]] in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Regierungschefs der [[Zweite Sagradische Republik|sagradischen Republik (1891-1945)]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsident der Republik|Präsidentschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsident des Regierungsrats&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cornel Gil-Lerma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1891&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francès de Píu-Castellán]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1892&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Cavaller]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;11&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1895 Vizepräsidenten des Ministerrats)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce I|Delacrûce I]] &amp;amp; [[Kabinett Delacrûce II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893|1893]]&lt;br /&gt;
! rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=11 bgcolor=#EEEEEE|[[Luis Cavaller]] (1892-1905)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1893&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas I|L. Tropexas I]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-León Delacrûce]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delacrûce III|Delacrûce III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1894&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Republicano Moderata|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano I|de Brentano I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1896&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Moderata]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett L. Tropexas II|L. Tropexas II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1895|1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1899&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Salgado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Salgado|Salgado]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1899|1899]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1902&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez|Sánchez I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1903&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto I|M. F. Luisanto I]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1903|1903]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Cabalín]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cabalín|Cabalín]]&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1904&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Brentano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRL|Liberal]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett de Brentano II|de Brentano II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco Serrano López]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrano López|Serrano López]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1905&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unión Republicana|Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett M. F. Luisanto II|M. F. Luisanto II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=5 bgcolor=#EEEEEE|[[Joán Cardinal]] (1905-1912)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1907&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Unionista]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Britón|Britón]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1907|1907]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Filipe Conte de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. de Tesqué|F. de Tesqué]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1909&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Berlioz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Berlioz|Berlioz]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1909|1909]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1911&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Alemà]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|AR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Alemà|Alemà]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1912&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cristoval Sánchez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sánchez II|Sánchez II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#EEEEEE|[[Francisco Berlioz]] (1912-1919)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1913&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Tropexas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Acción Popular|AP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett F. Tropexas|F. Tropexas]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1913|1913]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1914&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pier-Costantín Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sant'Estrell|Sant'Estrell]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1917&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Calbane]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Calbane|Calbane]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1917|1917]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1919&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Jacque María Sâis-Munieta]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Kabinett Sâis-Munieta|Sâis-Munieta I]] &amp;amp; [[Kabinett Sâis-Munieta II|II]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|1919]]&lt;br /&gt;
! rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=1 bgcolor=#EEEEEE|[[Carles Simón López-Iregui]] (1919)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Cristoval Sánchez]] (1919-1926)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1921&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Diaz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Diaz I|Diaz I]] &amp;amp; [[Kabinett Diaz II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1923|1923]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laval|Laval]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1924&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón I|Colón I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1925&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte I|Laponte I]] u. [[Kabinett Laponte II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|1925]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1926&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Luciano Capón]]&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| rowspan=2 |[[Kabinett Capón I|Capón I]] &amp;amp; [[Kabinett Capón II|II]] &lt;br /&gt;
| rowspan=2 | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Domênco Scalfín]] (1926-1929)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1927&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Gaeta|Gaeta]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1929&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián César Iruain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Iruain|Iruain]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1929|1929]]&lt;br /&gt;
! rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#EEEEEE|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]] (1929-1936)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1931&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Aliança Republicana|ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte III|Laponte III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini I|Dini I]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1932&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde I|Sants-Igualde I]], [[Kabinett Sants-Igualde II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|1932]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ARL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Laponte IV|Laponte IV]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1936&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Julen Cajanier]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical Independiente|Radical (ind.)]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Cajanier|Cajanier]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|1936]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola I|Saviola I]] &amp;amp; [[Kabinett Saviola II|II]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Santiago Laval]] (1936-1938)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1937&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Radical|Radical]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Colón II|Colón II]] &amp;amp; [[Kabinett Colón III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Apr 1938&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000055&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UP]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Sants-Igualde IV|Sants-Igualde IV]] &amp;amp; [[Kabinett Sants-Igualde V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1938|1938]]&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2 bgcolor=#EEEEEE|[[Luciano Capón]] (1938-1945)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1941&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sergio Rafael Dini]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] &amp;amp; [[Kabinett Dini III|III]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Regierungschefs in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidenten des Ministerrats der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Saviola]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1945|1945]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo de l'Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]/[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &amp;amp; [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1949|1949]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;zugleich [[Justizminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Aliureto Delavesc]] (parteilos), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Manuel Luciaro]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &amp;amp; [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]], [[Parlamentswahl 1958|1958]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1953 bis 1955 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;1. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
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| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1962|1962]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Santiago|Santiago]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]]), als [[Stellvertretender Ministerpräsident]] amtierend&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &amp;amp; [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]], &amp;lt;small&amp;gt;2. Mal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]] &amp;amp; [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1967|1967]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
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| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]], [[Kabinett Caval III|III]], [[Kabinett Caval IV|IV]] &amp;amp; [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]], [[Kabinett Nada II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Jun bis Nov 1982 zugleich [[Außenminister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Moya III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1982|1982]], [[Parlamentswahl 1986|1986]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] &amp;amp; [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1990|1990]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] &amp;amp; [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] &amp;amp; [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] &amp;amp; [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;erste Frau im Amt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ramœs Iliega I|Ramœs Iliega I]] &amp;amp; [[Kabinett Ramœs Iliega II|II]]&lt;br /&gt;
| [[Parlamentswahl 2017|2017]], [[Parlamentswahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.182.249</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luis_Cavaller&amp;diff=52761</id>
		<title>Luis Cavaller</title>
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		<updated>2020-01-24T17:27:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.182.249: /* Präsidentschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Cavaller.jpg|thumb|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Luis Fernán Cavaller i Milán''' (*1832, †1905) war ein [[sagradischer]] Anwalt, bürgerlicher Politiker und Staatsmann. Er war von Juni 1982 bis Januar 1983 Präsident des sagradischen Regierungsrats und von 1893 bis zu seinem Tod im Jahr 1905 der erste [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsident]] der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Bis heute gilt er als einer der &amp;quot;Gründerväter der Republik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der königlichen [[Abgeordnetenkammer]] für den [[Partíu Liberal]] zählte Cavaller im Vorfeld und während der [[Januarrevolution 1891]] zu den Führern der parlamentarischen Opposition zu König [[Philipp X.]] und gehörte seit November 1891 als [[Innenminister]] dem provisorischen Regierungsrat unter [[Francès de Píu-Castellán]] an. Nach dessen Rücktritt wurde er im Juni 1892 selbst zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt und wurde damit provisorisches Staatsoberhaupt. Als solches war er wesentlich für die Niederschlagung der Semestiner Rätebewegung verantwortlich. Im Januar 1893 wurde Cavaller von der sagradischen [[Nationalversammlung]] zum ersten [[Präsident der Sagradischen Republik|Präsidenten]] der [[Zweite Sagradische Republik|Sagradischen Republik]] erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Präsident der Republik war Cavaller wesentlich für die Konsolidierung der bürgerlichen Republik und für eine Stärkung der Exekutive gegenüber dem Parlament verantwortlich. Er war verfolgte einen moderaten, liberal-konservativen Kurs, setzte sich für eine Trennung von Staat und Kirche, koloniale Expansionen und niedrige Steuern ein. Nachdem er erfolgreich den monarchistischen [[Putsch von 1898]] abwehren konnte, wurde er als Verteidiger der Republik gefeiert und bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] mit großer Mehrheit wiedergewählt. Er starb 1905 im Amt und wurde mit allen republikanischen Ehren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tätigkeit in der Monarchie ====&lt;br /&gt;
Der Jurist und Anwalt gehörte seit 1860 der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo er den bürgerlichen [[Partíu Liberal]] von [[Jacquel de Montevil]] vertrat. In der Regierungszeit König [[Philipp X.|Philipps X.]] stieg Cavaller neben Persönlichkeiten wie [[Cornel Gil-Lerma]] und [[Joán-Pier Ballestrac]] zu einem der profiliertesten Vertreter der liberalen Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und Wahl zum Präsidenten ====&lt;br /&gt;
Als solcher spielte Cavaller eine führende Rolle während der sogenannten &amp;quot;[[Januarrevolution]]&amp;quot; des Jahres 1891. Obwohl ein Anhänger einer konstitutionellen Monarchie gehörte Cavaller zu den Mitautoren der [[Juni-Proklamation]], welche die Nationalversammlung zum Souverän erklärte und entscheidend zum Ende der Monarchie beitrug. In der provisorischen Regierung von [[Francès de Píu-Castellán]] übernahm Cavaller die Funktion des Innenministers. Als solcher unterstützte er das harte Vorgehen gegen die radikalen [[Semest]]iner Revolutionäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1892 wurde Cavaller von der Nationalversammlung zum Präsidenten des Regierungsrats gewählt. In dieser Rolle unterstützte er die Erklärung der Nationalversammlung vom 2. Januar 1893, die Sagradien offiziell zur Republik erklärte. Am 5. Januar wurde er schließlich zum ersten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft ====&lt;br /&gt;
Als Präsident verfolgte Cavaller in der Innen- und Außenpolitik einen liberal-konservativen Kurs. Er befürwortete den Ausbau des sagradischen Kolonialreichs und vertrat im Innern das Konzept einer Trennung von Staat und Kirche, versuchte aber, Kompromisse mit der Katholischen Kirche zu erzielen. Er strebte ein starkes Unternehmertum an und lehnte die Einführung einer &amp;quot;Reichtumssteuer&amp;quot;, wie von der parlamentarischen Linken angestrebt, ab. Zudem setzte er sich bald schon gegen die seiner Ansicht nach unbeschränkte Macht des Parlaments und trat für eine starke Exekutive ein, die er wegen der politischen Krise und der Gefahren, die von radikalen Republikanern und Monarchisten ausgingen, für notwendig hielt. Mit den [[Januarrevisionen 1895]] konnte er schließlich eine konservative Korrektur der Verfassung durchsetzen, welche die Stellung des Präsidenten stärkte und seine Amtszeit von drei auf sieben Jahre verlängerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten monarchistischen [[Putsch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen. In der Abwesenheit Cavallers, der sich noch auf dem Rückweg von einem Staatsbesuch in [[Mikolinien]] befand, versuchten die Putschisten am 25. April die Nationalversammlung zu besetzen, scheiterten aber daran, dass wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller entschied sich in dieser Situation dazu, zurückzureisen, den Ausnahmezustand zu verhängen und General [[Luis María de Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt zu ernennen. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde Cavaller, der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Dennoch zog sich Cavaller auch aufgrund gesundheitlicher Probleme in seiner zweiten Amtszeit zunehmend auf die Position eines formellen Staatsoberhauptes zurück. Mit Politikern wie [[Donado Salgado]], [[Francisco de Brentano]] und [[Miquel Fernando Luisanto]] stand er nun einer neuen Generation von Parteiführern gegenüber, die sich durch starke Persönlichkeit und einen klaren Führungsanspruch gegenüber dem Präsidentenamt auszeichneten. Obwohl selbst kein Befürworter radikaler Reformen, ernannte er nach dem Sieg der [[radikale]]n Linken bei der [[Parlamentswahl 1899]] den Radikal-Republikaner [[Donado Salgado]] zum Ministerpräsidenten und duldete dessen umfangreiches säkulares und soziales Reformprogramm. Nach der [[Parlamentswahl 1903]] wiederum sah er sich gezwungen, den [[Unionistas|Unionisten]] [[Miquel Fernando Luisanto]] mit der Regierung zu beauftragen, dessen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; ein dezidiertes konservatives Gegenprogramm verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod und Erbe ====&lt;br /&gt;
Cavaller starb schließlich im Januar 1905 kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit. Zum Nachfolger wählte die konservative Parlamentsmehrheit den parteilosen Monarchisten [[Joán Cardinal]], der aber an die Tradition Cavallers anknüpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cavaller gilt bis heute in Sagradien als einer der wichtigsten Staatsmänner der Republik. Mit der [[Universitá Luis Cavaller]] in [[Semest]] ist eine der bedeutendsten Hochschulen des Landes nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cavaller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cavaller]]&lt;/div&gt;</summary>
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