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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Sozialistische Primaries 2018</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Als '''Primarias Socialistas 2018''' wird die Urabstimmung innerhalb der [[ASUL|sozialistischen Asul]] bezeichnet, die im Mai 2018 in zwei Runden stattfindet, um über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der Partei zu befinden. Ausgelöst wurden der Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Primarias Socialistas 2018''' wird die Urabstimmung innerhalb der [[ASUL|sozialistischen Asul]] bezeichnet, die im Mai 2018 in zwei Runden stattfindet, um über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der Partei zu befinden. Ausgelöst wurden der Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Joaquín Loubregat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Collboni4.jpg|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und derzeit Fraktionssprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Als Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] im Februar 2018 als kommissarischer Parteichef, ließ diese Funktion aber kurze Zeit später ruhen und erklärte seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im Mai 2018]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in die Parteiführung ====&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Frühjahr 2010 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Parteikoordinators. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertritt er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtiert Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und gilt damit als Nummer 2 in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1996-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1999-2002: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* 2000-2010: Sekretär der [[ASUL]] [[Tulis]]-Land&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Koordinationssekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 3/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2-3/2018: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.111.253</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=38856</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2018-01-10T22:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ASUL-Logo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 ! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretärin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''vakant'' &amp;lt;small&amp;gt;(Kommissarisches Sekretariat)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizegeneralsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''vakant'' &amp;lt;small&amp;gt;([[Joaquín Loubregat]] mit ruhender Funktion)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident des Nationalkonvents'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Ana Gris-Betancourt]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteikoordinatorin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1887&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Studentenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[COSES]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Frauenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mulleres Socialistas]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[l'Avante]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz, &amp;lt;br&amp;gt;Sozialistische Internationale&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', bretonisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit Dezember 2013 amtiert Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] als sagradische [[Ministerpräsident]]in einer rot-[[Verdes|grün]]-[[Radicales|radikalen]] [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sánchez.jpg|thumb|[[León Sánchez]]]]&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Sants-Igualde|Regierung Sants]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ilpa.jpg|thumb|[[Santo de l'Ilpa]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1945]] wurde mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de l'Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:JeanMonnet2.jpg|thumb|[[Iacovo Del Pérez]], 1965]]&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semest 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Piero Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer3.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez wurde 1975 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Suche nach Mehrheiten zunehmend schwierig. Die Bildung einer [[ASUL|sozialistisch]]-[[PRD|radikalen]] Regierung änderte an dieser Situation nichts, sodass es [[Parlamentswahl 1976|im Dezember 1976 zu vorgezogenen Neuwahlen]] kam. Erneut konnten sich die Sozialisten unter Cavals Führung als stärkste Kraft behaupten und die Minderheitskoalition mit den Radikalen wurde fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-Asul-hist.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vierten Regierung Caval kam es innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semest]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen [[PRD]], die um eine Zusammenarbeit mit der [[UDS]] bemüht war. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit. Indem die [[UDS]] den Haushalt scheitern ließ, zwang sie Caval, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Im Herbst 1978 kam es daraufhin erneut zu [[Parlamentswahl 1978|vorgezogenen Parlamentswahlen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1978]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweite wurden. Alle Versuche Cavals, eine neue Mehrheit durch Zusammenarbeit mit der liberalen [[UDS]] zu bilden, scheiterten. Stattdessen einigte sich Cavals bisheriger Koalitionspartner, die [[Radikaldemokraten]] mit [[PPC]] und [[UDS]] auf ein gemeinsames Programm und erklärte seine Unterstützung für eine konservativ-liberale Minderheitsregierung. Der bisherige Oppositionsführer [[Sandro de la Nada]] wurde daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer2.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur [[Kabinett Nada I|konservativ-liberalen Minderheitsregierung]] weiteren sich die bestehenden Konflikte in der Partei zu einem anhaltenden Richtungsstreit zwischen den Modernisierern und den keynesianischen Traditionalisten aus. Mit [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] verbanden sich die inhaltlichen Gegensätze mit zwei Personen, die als potenzielle Nachfolger [[Joán Caval]]s als Generalsekretär der Partei gehandelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Stellung wurde schließlich im Frühjahr 1981 durch die [[Solano-Affäre]] erschüttert. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei [[Joán Caval]] selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] kämpfte erfolglos gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Sagradien, die als Folge der zweiten Ölkrise begonnen hatte und sich in den Jahren 1980 und 1981 deutlich verschärfte. Mit wirtschaftlicher Stagnation, steigender Arbeitslosigkeit und einer hohen Inflation erinnerte sie stark an die Krise Mitte der Siebziger Jahre und zeigte strukturelle Probleme der sagradischen Wirtschaft auf. Die von der Regierung angewandten wirtschaftspolitischen Mittel, die zwischen alten keynesianischen Rezepten und einer rigiden Haushaltspolitik schwankten, konnten die Krise nicht in den Griff bekommen. Allerdings versprachen auch die Sozialisten Cavals keine dezidierte Alternative zur erfolglosen Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Regierungskrise im Frühjahr/Sommer 1981, in der Mitte-Rechts-Koalition zerbrach, die großen Parteien aber aufgrund eigener Probleme vor vorgezogenen Neuwahlen zurückschreckten, führten schließlich zu einem Pakt zwischen den verfeindeten politischen Lagern. Nach längeren Verhandlungen unter Vermittlung des Staatspräsidenten [[Iacovo Del Pérez]], der auf einen nationalen Krisenkonsens drängte, einigten sich [[Sandro de la Nada]] und [[Joán Caval]] als Führer der beiden großen Parteien des Landes auf eine gemeinsame Regierung der nationalen Solidarität unter Nadas Führung. Caval wurde Außenminister und mit [[Donado Ricardes]] besetzte der profilierteste Finanzpolitiker der Sozialisten das Amt des Finanzministers, während [[Andrés Colón]] das Arbeitsministerium übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Großen Koalition einigte sich auf ein umfangreiches Notmaßnahmenpaket mit Konjunkturmaßnahmen bei gleichzeitigen harten Einschnitten im Haushalt. Gleichzeitig erzielte der sozialistische Arbeitsminister [[Andrés Colón]] eine Einigung mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften auf ein gemeinsames Lohnpaket, zog sich aber nach Auseinandersetzungen mit der Industrieseite und mit dem Koalitionspartner Ende 1981 aus der Regierung zurück. Die Große Koalition erreichte mittelfristig eine deutliche Besserung der wirtschaftlichen Daten, rieb sich aber schnell zwischen den widerstreitenden Konzepten des linken ASUL-Flügels unter [[Andrés Colón]] und dem wirtschaftsliberalen Flügel der Volkspartei unter [[Emilio Moya]] auf. Nach längeren Auseinandersetzungen um ein neuerliches wirtschaftliches Reformpaket im Sommer 1982, in deren Verlauf [[Joán Caval]] heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen gegen die Koalitionspolitik aushalten musste, sprach sich die Parteiführung der ASUL schließlich für einen Austritt aus der Koalition aus, nachdem es zuvor zu einer gezielten Provokation der PPC-Fraktion unter [[Emilio Moya]] gekommen war. Nachdem die ASUL-Minister im Juli 1982 – wenige Monate vor Ende der regulären Legislaturperiode – die Regierung verlassen hatten, wurde die [[Parlamentswahl 1982]] auf Oktober vorgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Wahlkampf ging als einer der schärfsten und angriffslustigsten in die sagradische Geschichte ein, obwohl beide Parteien kurz zuvor noch gemeinsam am Regierungstisch gesessen hatten. Am Ende konnte sich Moyas &amp;quot;Wendeprogramm&amp;quot; knapp gegen [[Joán Caval]]s defensiveres Programm der Verteidigung des Wohlfahrtsstaats durchsetzen. Die Sozialisten wurden erneut nur Zweiter hinter der Volkspartei, die dank des starken Ergebnisses der UDS künftig eine Mehrheitsregierung der rechten Mitte anführen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Suarez1.jpg|thumb|[[Andrés Colón]] 1986]]&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Unter der Führung des zunächst interimistisch amtierenden und auf dem Parteitag 1985 zum neuen Generalsekretär gewählten [[Andrés Colón]] gab sich die Asul für die [[Parlamentswahl 1986]] ein dezidiert linkes Wahlprogramm, musste gegen Ministerpräsident [[Emilio Moya]] aber eine deutliche Niederlage verschmerzen und fiel auf einem Wähleranteil von unter 30 Prozent zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte schließlich auf dem Parteikongress in Noyar 1987 zum offenen Schlagabtausch zwischen dem linken und dem rechten Parteiflügel, den [[Donado Ricardes]] in einer Kampfabstimmung gegen Colón für sich entscheiden konnte. Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1990]] führte Ricardes einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Holkeri1a.jpg|thumb|[[Donado Ricardes]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1990]] verpasste die ASUL ihr Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden, nur knapp und es kam zu einem parlamentarischen Patt zwischen den beiden politischen Lagern. Ricardes gelang es in dieser Situation, die Radikaldemokraten als Zünglein an der Waage für eine gemeinsame Minderheitsregierung zu gewinnen. Er wurde zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit elf Jahren ernannt. Seine Regierung war allerdings auf wechselnde Mehrheiten angewiesen. Vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen suchte er gegen den Willen von Teilen seiner Partei Unterstützung bei den oppositionellen Liberalen, aber auch die Kooperation mit den [[Grünen]] in Einzelfragen konnte er nicht mehr ausschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre hatten zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung geführt. Erste Experimente von Regierungsbündnissen hatten in den Achtziger Jahren zunächst auf kommunaler Ebene, später auch auf regionaler Ebene stattgefunden. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse. Er versuchte aber, die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der Haltung des rechten Parteiflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1992 wurden Details eines Parteispendenskandals in der Zentrale der sozialistischen [[ASUL]] bekannt, der in die Zeit der Parteiführung [[Andrés Colón]] zurückreichte. Bald geriet aber auch die Parteiführung Ricardes unter Druck. Nach dem Rücktritt des Schatzmeisters [[Olivério Braga]] und Aufnahme von Ermittlungen gegen mehrere höhere Funktionäre der Partei, darunter den früheren Schatzmeister und amtierenden Minister [[Francisco Montero Vidal]], weitete sich der Skandal zur Staatsaffäre aus. Zugleich gelang es Ricardes auch immer weniger, Kompromisse zu schließen, die sowohl der linke Flügel der Sozialisten als auch die mitregierende [[PRD]] und die nominell oppositionelle [[UDS]] akzeptieren konnten. Eine [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im September 1992 schlug als Versuch fehl, der Regierung einen saubern Neustart zu verschaffen, da die öffentlichen Gerüchte um Verwicklungen Ricardes' und seines Stellvertreters [[Luis José López]] in die Parteispendenaffäre anhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament Anfang Oktober 1992, bei der eine deutliche Mehrheit im Parlament, darunter auch Abgeordnete der eigenen Regierungskoalition, gegen die Regierung gestimmt hatte, reichte Ricardes nach zwei Jahren im Amt seine Demission als Regierungschef ein und trat zugleich vom Parteivorsitz der Sozialisten zurück. Mit ihm demissionierte die gesamte Parteiführung, während der [[PPC]]-Vorsitzende [[Josep Carles Otero]] die Regierungsführung übernahm und die Sozialisten nach nur zwei Jahren wieder in die Opposition schickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär wurde erstmals in der Geschichte der Partei eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In den Primaries setzte sich der [[Bürgermeister von Semest]] [[António Grande Illega]] mit gegen den lojandinischen Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega, der als Zentrist in der Partei jenseits der beiden Parteiflügel galt, offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo20.jpg|thumb|[[António Grande Illega]] 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semest]] im Jahr 1996 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli12.jpg|thumb|thumb|[[Julio De la Costa]] 1998]]&lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und in die innerparteiliche Opposition ging. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli1.jpg|thumb|[[Julio De la Costa]] 2002]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der von [[Paulo Satyres]] und [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paulo Satyres]] verließ schließlich Ende 2003 die Partei und gründete eine neue linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichtete Partei unter dem Namen &amp;quot;[[Partíu Republicano Socialista]]&amp;quot; (PRS). Die Neugründung schwächte zwar den linken Parteiflügel, führte aber noch zu keiner größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit knapp 25 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] [[Piero Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre21.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2012|Bei der Kammerwahl am 3. November 2012]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 30,5 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über zehn Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfeldorganisationen und parteinahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales ===&lt;br /&gt;
Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Mai 2013 war sie zudem Gründungsmitglied der Progressiven Allianz. Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion bzw. seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas''. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
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| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
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| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
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| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 1999-2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], 2013-2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1947-1954: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1954-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] &amp;lt;small&amp;gt;(1964 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1969-1984: [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1985 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1987-1992: [[Donado Ricardes]] &amp;lt;small&amp;gt;(1992 [[Luis José López]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[António Grande Illega]] &lt;br /&gt;
*1997-2005: [[Julio De la Costa]] &lt;br /&gt;
*2005-2009: [[Santiago Diaz de Velozo]] &amp;lt;small&amp;gt;(2009-10 [[Santiago Valarosa]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2010-2018: [[Mercé Serrat Cabarell]] &amp;lt;small&amp;gt;(2-3/2018 [[Joaquín Loubregat]], seither kommiss. Führung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 3/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Ana Gris-Betancourt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Marián Helguerra]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2012-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Selle Olar Ibaregui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* 2013-2017: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*03/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
*12/2014 Congreso XXX in [[Bosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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